Kompendium 2018 Forschung & Klinik

unlimitedmedia

Die erfolgreiche Zusammenlegung zur neuen Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Wiener AKH unter der Leitung von o. Prof. Dr. Reinhard Windhager fand im Jänner 2018 statt. In diesem Kompendium werden die Fortschritte in Forschung, Lehre und PatientInnenversorgung in Form eines Jahresberichtes vorgestellt.

Kompendium 2018

Forschung & Klinik

Universitätsklinik für

Orthopädie und Unfallchirurgie

der MedUni Wien und des AKH Wien

ISBN 978-3-200-06395-2

www.meduniwien.ac.at/ortho-unfall


Kundenkompetenzzentrum mit

Shop & Werkstätte:

1210 Wien, Paukerwerkstraße 1c

Tel.: 01/402 21 25-1000

Email: office@ortoproban.at

www.ortoproban.at

1010 Wien, Wipplingerstraße 13 -3050

1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 76 -3070

1080 Wien, Josefstädter Straße 33 -3010

1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 101-103 -3080

1130 Wien, St. Veit-Gasse 56 -3040

1130 Wien, Speisinger Straße 109 -3090

1190 Wien, Heiligenstädter Str. 46-48 -3060

1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstr. 45 -3030

1210 Wien, Brünner Straße 70 -3100

1230 Wien, Geßlgasse 5 -3110

11x

in Wien

Ihr Orthopädietechniker mit

über 100-jähriger Tradition

Prothesen

Mieder & Bandagen

Orthesen & Apparate

Kinderorthopädische Versorgungen

Motorisierte Bewegungsschienen

Rollstühle, Geh- & Alltagshilfen

Produkte für die Pflege uvm.

Unser Team von über 30 Orthopädietechnikern und Bandagisten kümmert sich gerne um die individuellen Anliegen der PatientInnen, sei es

durch Anpassung oder individuelle Fertigung orthopädietechnischer Heilbehelfe und Hilfsmittel. Zusätzlich kümmern wir uns als Komplett-

anbieter um die optimale und umfassende Versorgung der PatientInnen mit zB. Gehhilfen, Rollstühlen, div. Leihgeräten und Pflegeprodukten.

ORTOPROBAN Leitner GmbH & Co. KG. Verrechnung mit allen Kassen. Lieferservice und Hausbesuche.


Inhalt/Impressum

3

Die Klinik

4 Editorial

6 Interview mit o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager:

„Das Beste aus beiden Kliniken für die PatientInnen“

10 Klinische und ambulante Leistungen im Detail

12 Ambulanzverzeichnis der Universitätsklinik

für Orthopädie und Unfallchirurgie

14 Die Expertinnen und Experten auf einen Blick

Impressum:

Herausgeber:

Universitätsklinik für

Orthopädie und Unfallchirurgie

der MedUni Wien

und des AKH Wien

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard

Windhager

Währinger Gürtel 18 – 20

1090 Wien

Redaktion & Gestaltung:

Unlimited Media

www.unlimitedmedia.at

Lektorat: Alexandra Lechner

Fotos: iStock/ illustrart,

Unlimited Media, MedUni Wien/

Houdek, MedUni Wien/Matern,

MedUni Wien/Glassner, privat

Druckerei: Unlimited Print

www.unlimitedprint.eu

Wien, Juni 2019

ISBN 978-3-200-06395-2

Forschungscluster

20 Arthrose und Geweberegeneration

23 Deformitäten und Frakturheilung

26 Handfeste Tatsachen und Innovationen

29 Infektionen des Knochens und angrenzender Weichteile

31 Orthopädie und Traumatologie bei Kindern und Jugendlichen

36 Problem Polyneuropathie

39 Unfallchirurgische Versorgung im Wandel

44 Sport und Gelenkserhaltung

47 Endoprothetik

50 Update Tumororthopädie

Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

54 Fehlstellungen mittels Ganganalyse genau abklären

57 MRT und biochemische Bilddiagnostik

62 Sportliche Zukunft nach Tumorbehandlung

66 Der Knochen aus dem 3D-Drucker

69 Goldstandard in der Prothesenvermessung

Forschung & Lehre

72 Über Polytrauma, Knochenregeneration und

neue Biomaterialien

78 Studentische Lehre wurde neu gestaltet

81 Ausbildung zur Fachärztin, zum Facharzt neu

Publikationen

83 Originalarbeiten 2018

E-Book

www.meduniwien.ac.at/ortho-unfall

www.unlimitedmedia.at/orthopaedie2018


Editorial

4

Liebe Leserinnen und Leser!

Nach erfolgreicher Zusammenlegung der früheren Universitätsklinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie zu einer gemeinsamen Klinik im Jahr 2018, freut es

mich, Ihnen die Fortschritte dieser jungen Klinik in Forschung, Lehre und PatientInnenversorgung

in Form dieses Jahresberichtes vorstellen zu können. Die

Fusion ist zum Erstaunen vieler völlig friktionsfrei vonstatten gegangen und hat

zu einer intensiven Interaktion vor allem im Bereich der studentischen Lehre

und der Forschung geführt. Ein Ergebnis dieser Bemühungen und Interaktion

ist ein Curriculum, das inhaltlich abgestimmt ist und den StudentInnen neueste

Erkenntnisse im Kontext mit etablierten Wissen vermittelt, welches ein Viertel

bis ein Drittel der Krankheitsbilder in einer Allgemeinpraxis abdeckt. Neben

dieser praxisorientierten Ausbildung wird durch wissenschaftliche Mitarbeit

und Diplomarbeit sowie PhD-Studium der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert,

aus dem sich teilweise erstaunliche Karrieren rekrutieren.

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager

Erfreulicherweise konnte auch im vergangenen Jahr der wissenschaftliche

Output der Klinik weiter gesteigert werden, sowohl in der klinischen Abteilung

für Orthopädie als auch der Unfallchirurgie. Die Forschungscluster wurden im

Laufe des Jahres 2018 sukzessive etabliert und haben mittlerweile zur Gänze

ihre Aktivität aufgenommen. Diese abteilungsübergreifenden Aktivitäten

erlauben nicht nur, die Forschungstätigkeiten zu bündeln, sondern auch durch

Einbringung neuer Ideen weiter zu diversifizieren sowie neue innovative Ansätze

zu verfolgen. Zahlreiche externe und vor allem internationale Kooperationen

tragen wesentlich zur Aktualität und Relevanz der Forschungsergebnisse bei.

Parallel zu den Forschungsclustern wurden im Bereich der PatientInnenversorgung

klinische Boards etabliert, in denen spezielle Probleme auf interdisziplinärer

Basis und unter Beteiligung beider Kliniken diskutiert werden. Neben

dem jahrzehntelang bestehenden interdisziplinären Tumorboard gibt es nun

klinische Boards für Extremitätenrekonstruktionen, muskulosklettale Infektionen,

Kinderorthopädie und Traumatologie, Wirbelsäulenchirurgie, Sport- und

rheumatische Erkrankungen. Diese Interdisziplinarität gewährleistet die

Diagnostik und Behandlung von PatientInnen auf höchstem Niveau und stellt

medizinische Spitzenleistungen sicher.

In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

in besonderer Weise für die herausragenden Leistungen sowohl in der Lehre

als auch der Forschung und PatientInnenversorgung bedanken und im

Besonderen auch dafür, dass der Prozess der Zusammenführung von zwei

Kliniken zu einem dynamischen und stimulierenden Vorgang geworden ist,

aus dem auch in Zukunft große Leistungen hervorgehen können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit diesem Überblick über unsere Forschungslandschaft

und hoffe, Interesse für mögliche Kooperationen geweckt zu haben.

Ihr Reinhard Windhager


TWENTY YEARS OF INNOVATION SUPPORTED BY EDUCATION

LEIDEN SIE UNTER KNIESCHMERZEN?

ZIEHEN SIE EIN KÜNSTLICHES

KNIEGELENK IN BETRACHT?

GMK SPHERE, DAS MEDIAL STABILISIERTE KNIE,

IST DIE LÖSUNG FÜR SIE

Die Vorteile einer erfolgreichen Operation sind:

• Weniger Knieschmerz

• Wiedererlangung der Mobilität

• Steigerung der Lebensqualität

Verglichen mit konventionellen Knieimplantaten

wurde die GMK Sphere-Prothese entwickelt, um

eine natürlichere Bewegung zu gewährleisten. Diese

Bewegung imitiert jene des gesunden Knies: Durch

unsere “Ball-in-Socket-Design” gewährt die Prothese

erhöhte Stabilität an der inneren (medialen) Seite

des Knies. An der äusseren (lateralen) Seite folgt die

Prothese der natürlichen Bewegung.

PATIENT.MEDACTA.COM

© 2019 Medacta International SA. All rights reserved. rev. AKH2019


Klinik

6

Das Beste aus beiden Kliniken für

die Patientinnen und Patienten

Im Interview spricht o. Univ.-Prof. Dr.

Reinhard Windhager, Leiter der Univer -

sitäts klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie,

über die positiven Auswirkungen

der Zusammenlegung der beiden Kliniken

im vergangenen Jahr.

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager

Ist die Zusammenlegung von Unfallchirurgie und Orthopädie zur

gemeinsamen Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

der Medizinischen Universität Wien ein Erfolg?

Die Zusammenlegung und vor allem die Zusammenarbeit hatten mit 1. Jänner

2018 begonnen, sodass wir nur ein Jahr überblicken und somit noch keine

großen Schlussfolgerungen ziehen können. Grundsätzlich kann man aber

sagen, dass sich die Zusammenarbeit entgegen den Befürchtungen einiger

weniger als sehr positiv und fruchtbar herausgestellt hat. Durch das

Zusammenrücken sind klinische Probleme im Alltag wesentlich effizienter

zu lösen und das Austauschen der breitgefächerten Expertise wirkt sich in

der PatientInnenversorgung besonders vorteilhaft aus. Durch gemeinsame

Fortbildungsveranstaltungen wird nicht nur der Wissensaustausch angeregt,

sondern Behandlungspfade abgeglichen und aktualisiert, wodurch das Beste

aus beiden Kliniken den PatientInnen zugute kommt.

Die Forschungsaktivitäten wurden in Forschungsclustern

zusammengefasst, hat sich das bewährt?

Auch hier kann nur über die erste Phase der Zusammenführung berichtet

werden, da die Cluster im Laufe des vergangenen Jahres ihre Aktivität aufgenommen

haben. Prinzipiell wurde diese Bündelung der Forschungsaktivitäten

sehr positiv aufgenommen, wie sich dies in der hohen Anzahl an Interessenten

in den einzelnen Clustern widerspiegelt. Sehr erfreulich ist hierbei, dass die

Zusammenarbeit von beiden Abteilungen gleichermaßen wahrgenommen

wird und lediglich in superspezialisierten Bereichen wie Tumororthopädie

oder Polytrauma Forschung von den einzelnen Abteilungen allein betrieben

wird. Die Begeisterung, mit der diese Cluster gelebt werden, konnte man anhand

der zahlreichen Präsentationen im Rahmen der klinikinternen Klausur

Anfang dieses Jahres nachvollziehen. Neben der personellen Bündelung

der Forschungskräfte ist auch die Generierung höherer Fallzahlen durch die

unmittelbare Zusammenarbeit der beiden Abteilungen in den Forschungsclustern

essenziell, im Besonderen was die klinische Forschung anbelangt.


Klinik

7

Welche Forschungshighlights gab es an der Klinik?

Highlights finden sich praktisch in jedem Cluster und über alle zu berichten,

würde sicherlich den Rahmen dieses Gespräches sprengen. Hierfür

besteht ja auch die Möglichkeit, die Ergebnisse der einzelnen Cluster im

Detail zu studieren. Große Fortschritte wurden im Bereich der Knochenregeneration

durch Abschluss der ersten klinischen Studie über BMP 6

erzielt, welches die Knochenheilung signifikant beschleunigte und auch

die Menge des neu gebildeten Knochens signifikant erhöhte. Die klinische

Applikation wird nun im Bereich der Wirbelsäule weiter ausgetestet. Ein

neuer Ansatz wird auch mit dem Ludwig Boltzmann Institut für experimentelle

und klinische Traumatologie sowie der TU Wien bearbeitet, wobei

auch in Zukunft an die Verwendung der Gentherapie zur länger dauernden

Applikation dieser Wachstumsfaktoren gedacht ist. Innovative Ansätze

bestehen auch in der Erforschung neuer Klebstoffe, wobei als Vorlage für

dieses bionische Prinzip die Klebstoffe der Zecke dienen.

„Neben der personellen Bündelung der

Forschungskräfte ist auch die Generierung

höherer Fallzahlen durch die

unmittelbare Zusammenarbeit der

beiden Abteilungen in den Forschungsclustern

essenziell, im Besonderen was

die klinische Forschung anbelangt.“

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager

Weitere innovative Projekte beschäftigten sich mit neuen Diagnosemethoden

der periprothetischen Infektion, in Besonderem solchen mit niedrig virulenten

Keimen sowie den Einfluss von unterschiedlichen Implantatoberflächen auf

die Ausbildung eines Biofilms, der, soferne auf der Prothese manifest, nur mehr

durch Explantation des Implantates saniert werden kann. Erstmals konnte

auch durch eine Kooperation mit dem Exzellenzzentrum für Hochfeld-MRT

die Mikroarchitektur der subchondralen Blutversorgung am Menschen in vivo

dargestellt werden. Durch diesen innovativen Forschungsansatz sollte es in

Zukunft möglich sein, die Pathogenese der Osteochondritis dissecans weiter

zu klären und somit spezifischere Therapieverfahren einleiten zu können.

Große Erfolge wurden auch im Bereich der Neuropathieforschung erzielt,

in der im Rahmen einer Folgestudie mit internationaler Kooperation nachgewiesen

werden konnte, dass Mutationen am MME-Gen, welches ebenso

gemeinsam mit internationalen Arbeitsgruppen entdeckt wurde, die bei

weitem häufigste Ursache für spätbeginnende hereditäre Polyneuropathien

darstellen. Zahlreiche Erfolge konnten auch im Bereich der Polytraumaforschung

eingefahren werden, welche durch mehrere Preisverleihungen

gewürdigt wurden.

Welche Kooperationen gibt es mit Firmen beziehungsweise

anderen Kliniken?

Es gibt zahlreiche langjährige Kooperationen mit verschiedenen Firmen,

die in erster Linie der Produktentwicklung und Verfeinerung sowie Standardisierung

von Methoden und Anwendungen dienen. Daneben existiert eine

Vielzahl nationaler und internationaler Kooperationen mit akademischen

Institutionen, respektive Forschungsgruppen, die ebenso in den einzelnen

Clusterbeschreibungen zu finden sind.

Im Rahmen des laufenden EU-Projektes besteht eine intensive Kooperation

mit der Universität Zagreb in Bezug auf die klinische Applikation von BMP 6 zur

Beschleunigung der Knochenheilung. So konnte nach erfolgreichem Abschluss

der Pilotphase in diesem Jahr eine Multicenter-Studie mit den Universitäten

Graz und Linz begonnen werden, bei der unsere Klinik die Koordination übernimmt.

Weiters besteht eine enge Forschungskooperation mit dem

Hospital for Special Surgery mit Fellowship-Programmen für Jungforscher.


Klinik

8

Forschung und Klinikalltag – passt das zusammen?

Das ist keine Frage der Möglichkeit, sondern der Notwendigkeit und des

Auftrages. Als Universitätsklinik ist Forschung ein wesentlicher Teil der

täglichen Praxis und ist somit in den Klinikalltag zu integrieren. So besteht

für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, einen Tag der

Forschung und der Verwaltung von Forschungsprojekten zu widmen, um

die eigenen Projekte voranzutreiben. Eine wichtige Voraussetzung für den

reibungslosen Ablauf der Forschung ist ein gut funktionierendes Studiensekretariat,

in welchem mehrere Study Nurses unter Aufsicht einer Studienkoordinatorin

zusammenarbeiten und so die KlinikerInnen unterstützen,

ebenso wie ein bestens organisiertes Forschungs- und Biomechaniklabor,

um so die Interaktion zur Grundlagenforschung herzustellen.

„Als Universitätsklinik ist Forschung

ein wesentlicher Teil der täglichen

Praxis und ist somit in den Klinikalltag

zu integrieren. So besteht für alle

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die

Möglichkeit, einen Tag der Forschung

und der Verwaltung von Forschungsprojekten

zu widmen, um die eigenen

Projekte voranzutreiben.“

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager

Generell sind Leistungen und Operationen letztes Jahr weiter gestiegen.

Es ist sehr erfreulich, aber mit Sicherheit auch eine Notwendigkeit, dass

die Zahl der Operationen jährlich gering zunimmt. Dies korrespondiert mit

der sich verschiebenden Alterspyramide und stellt vor allem das Team der

Traumatologie vor besondere Herausforderungen. Als sehr bemerkenswert

sei auch erwähnt, dass trotz personeller Defizite durch Fehlen von

Schwestern in den Operationssälen kein Einbruch, sondern eine leichte

Steigerung zu verzeichnen war. Dies ist mit Sicherheit der hohen Motivation

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der guten Zusammenarbeit

aller Berufsgruppen geschuldet.

Was haben die Patientinnen und Patienten davon?

Hohe Operationsfrequenzen garantieren Expertise in der Durchführung

und in den Abläufen und erhöhen somit für den Patienten die Behandlungssicherheit

und den Behandlungserfolg. Ein gutes Beispiel hierfür ist die

Einführung des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung vor mehreren

Jahren mit Durchführung der Operationen durch wenige Chirurgen mit

hohem Operationsvolumen und gleichzeitig Weitergabe des Wissens im Rahmen

der Ausbildung auf höchstem Niveau. Weiters sind die Schnittstellen

zwischen Orthopädie und Traumatologie wesentlich besser zusammengewachsen,

wodurch die Unmittelbarkeit der Versorgung auf höchstem Niveau

gewährleistet ist. Spitzenmedizin ist eben nur im Team und unter direkter

Interaktion mit allen möglichen Spezialdisziplinen zu gewährleisten.

Was wurde bei der Ausbildung und im Curriculum verändert?

Auf Basis des Ausbildungskataloges für das Sonderfach Orthopädie und

Unfallchirurgie wurden Theorieblöcke definiert, die den Auszubildenden

in regelmäßigen Abständen vermittelt werden, und an Hand derer das

Wissen abgefragt wird. Durch die Einführung von Simulationsverfahren

wird es in Zukunft auch möglich sein, die praktische Ausbildung vor allem

arthroskopische Operationen an Schulter, Knie und Hüfte betreffend vor

der klinischen Anwendung zu vermitteln und Fertigkeiten zu trainieren.

Zusätzliche Ausbildungsprogramme werden auf mikrochirurgische Techniken

fokussieren ebenso wie auf osteosynthetische Verfahren. Die Vereinheitlichung

des Lehrstoffes für das studentische Curriculum habe ich

bereits vorher erwähnt und ist im Bericht der Arbeitsgruppe Studentische

Lehre detailliert wiedergegeben.


Ihr Rehabilitationszentrum für Orthopädie und Neurologie

Wir richten Sie auf !

Schwerpunkte:

• aktivierte und chronische Abnützungserscheinungen

der Gelenke (Arthrosen)

• Erkrankungen der Wirbelsäule und Zustand

nach operativen Eingriffen an der Wirbelsäule

• Zustand nach arthroskopischen Eingriffen

an Gelenken

• Zustand nach Gelenksersatz

(Endoprothesen)

• Zustand nach offenen Operationen am

Bewegungsapparat

• orthopädisch-rehabilitative Schmerztherapie

• Cerebrale Gefäßerkrankungen

• Polyneuropathien

• Bewegungsstörungen (z.B.Morbus Parkinson)

• Neuromuskuläre Erkrankungen

• Multiple Sklerose und ähnliche entzündliche

Erkrankungen

• Degenerative Veränderungen im Wirbelsäulenbereich

mit neurologischer Symptomatik,

chronische Schmerzsyndrome

100% Einzelzimmer

Modernster Diagnostik- und Therapiebereich

www.rehawienbaumgarten.at

Rehaklinik Wien Baumgarten Betriebs-GmbH, 1140 Wien, Reizenpfenninggasse 1, Tel: +43 1 41500-0


Zahlen und Fakten

10

Klinische und ambulante

Leistungen im Detail

Die Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist

eine Großklinik mit einem umfassenden Leistungsspektrum.

Es ist oberstes Ziel, den PatientInnen die bestmögliche medizinische

Behandlung zukommen zu lassen – sowohl im Rahmen einer

der Spezialambulanzen als auch bei stationären Operationen.

6.916 Operationen im Jahr 2018

2018 wurden an der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

der MedUni Wien und des AKH Wien 6.916 Operationen durchgeführt. 2017

waren es 6.560. Dies entspricht einer Steigerung von 5,55 Prozent im Vergleich

zum Vorjahr. 2.836 Operationen fielen dabei in den Bereich der Orthopädie.

Teilweise handelt es sich um hochspezifische Eingriffe, die in anderen

Einrichtungen in Österreich nicht durchgeführt werden können. 4.080 Operationen

wurden an der Abteilung für Unfallchirurgie durchgeführt. Die Zahl der

an der Abteilung für Orthopädie durchgeführten Hüftendoprothesen (HTEP)

lag mit 373 deutlich höher als in den vergangenen Jahren (2017: 343). Bei den

Knieendoprothesen (2018: 339) und den Wirbelsäulen operationen (2018: 148)

gingen die Zahlen leicht zurück. Hinzu kamen im Jahr 2018 443 Arthros ko pien,

127 Fußoperationen, 278 Tumorresektionen und 70 Osteosynthesen.


Zahlen und Fakten

11

Spezialambulanzen im Aufwind

Derzeit stehen 21 Spezialambulanzen der Klinischen Abteilung für Orthopädie,

zwei allgemeine Ambulanzen (Erstversorgung und Nachbehandlung) und acht

Spezialambulanzen der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie zur Verfügung.

Insgesamt wurde in allen Ambulanzen der Abteilung für Orthopädie

ein Zuwachs von etwa 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

Die höchste Frequenz an Besuchern wiesen folgende Ambulanzen auf:

Schmerztherapie (4.920), Tumororthopädie (3.846), Rheumaorthopädie (2.932),

Kinderorthopädie (2.277), Wirbelsäule (2.002) und Endoprothetik (1.440).

In der Unfallchirurgie wurden im Jahr 2018 73.911 (2017: 72.054) ambulante

Besuche in der Erstversorgung, 55.387 (2017: 53.457) in der Nachbehandlung

verzeichnet. Hinzu kamen 4.871 (2017: 4.774) Eingriffe in der Wundversorgung,

16.570 Behandlungen im Gipszimmer (2017: 16.036), 7.057

stationäre Aufnahmen (2017: 6.380) und 523 (2017: 496) PatientInnen, die

im Schockraum versorgt wurden. Dies bedeutet eine doch beträchtliche

Zuwachsrate in allen Leistungen.

Klinische Leistung Orthopädie 2018 2017

Operationen gesamt 2.836 2.814

unter anderem:

Fusionen der Wirbelsäule 148 305

Endoprothetische Versorgungen (gesamt) 760

davon Hüftendoprothesen 373 343

davon Knieendoprothesen 339 370

Arthroskopien (alle Gelenke) 443 437

Fußoperationen 127 188

Tumorresektionen 278 320

Osteosynthesen 70 141

Ambulante Frequenzen (gesamt) 32.966 28.666

Schmerztherapie 4.920 5.680

Tumororthopädie 3.846 3.736

Rheumaorthopädie 2.932 3.379

Kinderorthopädie 2.277 2.196

Wirbelsäule 2.002 2.015

Endoprothetik 1.440 1.751

Sportorthopädie 1.718 1.567

Knochen- und Weichteilsarkome 1.045 973

sonstige Ambulanzen 7.685 8.342

Klinische Leistung Unfallchirurgie

Anzahl Operationen 4.080 3.746

SchockraumpatientInnen 523 496

Ambulante Frequenzen (ABF) Erstversorgung 73.911 72.054

Ambulante Kontrollen (ABK) Nachbehandlung 55.387 53.457

Eingriffe in der Wundversorgung 4.871 4.774

Versorgungen im Gipszimmer 16.570 16.036

Stationäre Aufnahmen 7.057 6.830


Ambulanzen

12

Ambulanzverzeichnis der

Universitätsklinik für

Orthopädie und Unfallchirurgie

Alle Spezialambulanzen der Klinischen Abteilung für Ortho pädie

befinden sich auf Ebene 7D im AKH Wien unter dem grünen

Bettenturm und werden als Bestellambulanz geführt (telefonische

Terminvereinbarung unter +43/1/404 00-40800). Die

Zuweisung der PatientInnen erfolgt durch die niedergelassenen

FachärztInnen für Orthopädie. Die Spezialambulanzen der Klinischen

Abteilung für Unfall chirurgie und die Nachbehandlung

in der Unfallambulanz sind auf Ebene 6 angesiedelt (telefonische

Terminvereinbarung unter +43/1/404 00-59380).

Klinische Abteilung für Unfallchirurgie

• Allgemeine Unfallambulanz – Erstversorgung

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

• Allgemeine Unfallambulanz – Nachbehandlung

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

• Ambulanz für Kindertraumatologie

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA,

Ass.-Prof. in Dr. in Elisabeth Schwendenwein,

Dr. in Manuela Jaindl, Dr. in Monika Luxl

• Ambulanz für Handchirurgie

Dr. in Gerhild Thalhammer,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

Dr. in Irena Krusche-Mandl

• Ambulanz für Hüftverletzungen und

posttraumatische Hüftbeschwerden

Dr. Alexander Egkher, Dr. Rupert Schuster,

Assoz. Prof. Priv.-Doz Dr. Stefan Hajdu, MBA

• Schulterambulanz

OA Dr. Jozsef-Tibor Erdös,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

• Ambulanz für traumatische Knorpelschäden

Assoz. Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in Silke Aldrian,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

• Ambulanz für posttraumatische Deformitäten

und Gliedmaßenrekonstruktion

Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerald Wozasek,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

• Ambulanz für Sportverletzungen

Dr. Rupert Schuster,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

• Ambulanz für posttraumatische

Wirbelsäulenbeschwerden

Ass.-Prof. Dr. Gholam Sachi Pajenda,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA


Ambulanzen

13

Klinische Abteilung für Orthopädie

• Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung

Leitung: o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager

Koordinator: Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd

Kubista, MSc

• Neuromuskuläre Fußambulanz

Univ.-Prof. in Dr. in Michaela Auer-Grumbach

• Spezialambulanz für Endoprothetik

Univ.-Prof. Dr. Alexander Giurea,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd Kubista, MSc

• Spezialambulanz für Kinderorthopädie

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc,

Dr. Alexander Kolb

• Spezialambulanz für Rehabilitation und Prothetik

Dr. Gerhard Hobusch, Dr. Florian Sevelda, MSc

• Spezialambulanz für Rheumaorthopädie

Dr. Florian Sevelda, MSc,

Priv.-Doz. Dr. Stephan Puchner, MSc

• Spezialambulanz für Sportchirurgie Knie

Dr. Ulrich Koller, Ass.-Prof. Dr. Klaus-Dieter Schatz

• Spezialambulanz für Sportorthopädie

Dr. Ulrich Koller, Ass.-Prof. Dr. Klaus-Dieter Schatz

• Spezialambulanz für Tumororthopädie

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Philipp Funovics, MSc,

Ass.-Prof. Dr. Joannis Panotopoulos

• Spezialambulanz für Extremitätendeformitäten

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc,

Dr. Alexander Kolb

• Spezialambulanz für Fuß

Priv.-Doz. Dr. Stephan Puchner, MSc

• Spezialambulanz für orthopäd. Schmerztherapie

Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerold Holzer, Dr. Michael Matzner

• Spezialambulanz für Schulter/Ellbogen

Dr. Ulrich Koller, Ass.-Prof. Dr. Klaus-Dieter Schatz

• Spezialambulanz für Knorpelschäden

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc,

Dr. Alexander Kolb

• Spezialambulanz für Wirbelsäule

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Petra Krepler,

Ao. Univ.-Prof. Dr. Josef Georg Grohs

• Spezialambulanz für Skoliose und

Wirbelsäulendeformitäten

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Petra Krepler,

Ao. Univ.-Prof. Dr. Josef Georg Grohs

• Spezialambulanz für Knie

Univ.-Prof. Dr. Alexander Giurea,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd Kubista, MSc

• Spezialambulanz für Hüfte

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd Kubista, MSc,

Univ.-Prof. Dr. Alexander Giurea

• Spezialambulanz für Hand

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes Holinka,

Dr. Florian Sevelda, MSc

• Spezialambulanz für komplexe

Revisionen und Extremitätenrekonstruktionen

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager

• Spezialambulanz für Klumpfuß

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc,

Dr. Alexander Kolb

• Spezialambulanz für Knochen- und

Weichteilsarkome

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager,

Ass.-Prof. Dr. Joannis Panotopoulos


Das Ärzteteam

14

Die Expertinnen und

Experten auf einen Blick

Mit Beginn des Jahres 2018 wurden die beiden Universitätskliniken

für Orthopädie und Unfallchirurgie der MedUni Wien

und des AKH Wien zur Universitätsklinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie vereint. In der neuen gemeinsamen Klinik sind

rund 100 Ärztinnen und Ärzte tätig, im AKH Wien stehen dafür

rund 200 Betten zur Verfügung.

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager Univ.-Prof. in Dr. in Petra Krepler Univ.-Prof. Dr. Alexander Giurea

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Stefan Hajdu, MBA

Assoz. Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in Silke Aldrian


CCG ®

GLEITNAGEL

Innovative Medizinprodukte

© ImplanTec GmbH ● Grenzgasse 38a ● 2340 Mödling ● Österreich ● info@implan-tec.at ● www.implan-tec.at


Forschung

16

Die Expertinnen und Experten

(in alphabetischer Reihenfolge)

Dr. Lukas Albrecht, Dr. Jürgen Alphonsus, Dr. in Anna Antoni, Dr. Sebastian Apprich,

Dr. in Cathrin Arthold, Univ.-Prof. in Dr. in Michaela Auer-Grumbach, Mag. a Dr. in Rita

Babeluk, Dr. in Elena Batrina, DI Dr. Emir Benca, Dr. Harald Binder, Mag. a Hannah

Bischof, Mag. a Julia Bogensperger, Priv.-Doz. DDr. Christoph Böhler, Dr. Robert Breuer,

Dr. Faris Brkic, Dr. Alexander Bumberger, Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc,

Dr. in Britta Chocholka, Dr. Michél Dedeyan, Dr. Stephan Döring, Dr. in Nevenka Drmic,

Dr. Alexander Egkher, Dr. in Emilia Eredansky, Dr. Jozsef-Tibor Erdös, Dr. Georg

Fraberger, Dr. Stephan Frenzel, Ass.-Prof. Dr. Martin Frossard, Assoz. Prof. Priv.-Doz.

Dr. Philipp Funovics, MSc, Dr. Markus Gregori, Ass.-Prof. Dr. Manfred Greitbauer,

Univ.-Prof. Dr. Josef Grohs, Dr. in Luiza Grünberger, Dr. Thomas Haider, PhD, Dr. Gabriel

Halat, Dr. in Martina Hauser-Shinhan, ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Heinz, Dr. Stephan

Heisinger, Priv.-Doz. Dr. Gerhard Hobusch, MSc, Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Marcus

Hofbauer, Dr. Florian Hofmann, Dr. Lukas Hoffmann, Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes

Holinka, Univ.-Prof. Dr. Gerold Holzer, Dr. in Sabrina Holzer, BA, Dr.in Laura Hruby, PhD,

Dr. Zhaohui Hu, Dr. Michael Humenberger, Dr. Michael Jahl, Dr. in Manuela Jaindl,

Dr. Fatmir Kabashi, Dr. Maximilian Kasparek, Dr. Georg Kaiser, Ao. Univ.-Prof. Dr.

Richard Kdolsky, Dr. Richard Kellner, Dr. Paul Kolbitsch, Dr. Ulrich Koller, MSc,

Dr. in Irena Krusche-Mandl, Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd Kubista, MSc, Dr. in Roberta

Laggner, Priv.-Doz. Dr. Richard Lass, MSc, MSc, Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes

Leitgeb, Dr. in Monika Luxl, Ass.-Prof. Dr. Wolfgang Machold, Dr. Bernhard Maier,

Dr. in Ulrike Marquart, Dr. Michael Matzner, Priv.-Doz. Dr. Lukas Negrin, PhD, MSc,

Dr. Arastoo Nia, Dr. in Sylvia Nürnberger, Dr. in Karin Pagano-Braun, Ass.-Prof. Dr.

Gholam Pajenda, Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Joannis Panotopoulos, Dr. Stephan Payr,

Dr. Stefan Plesser, Dr. in Sigrid Polzer, Dr. Domenik Popp, Priv.-Doz. Dr. Stephan

Puchner, Dr. Martin Reschl, DI Dr. in Anna Rienmüller, Dr. Gregor Rettl, Ass.-Prof. Dr.

Klaus-Dieter Schatz, Dr. Martin Schauperl, Dr. in Eleonora Schneider, Dr. Philip

Schefzig, Dr. Markus Schreiner, Dr. Rupert Schuster, Dr. Mark Schurz, Dr. Gilbert

Schwarz, Ass.-Prof. in Dr. in Elisabeth Schwendenwein, Dr. Lukas Schwitter, Dr. Florian

Sevelda, MSc, Ass.-Prof. Dr. Gobert Skrebensky, Dr. Kevin Staats, Dr. in Julia Starlinger,

PhD, Dr. in Beate Stelzeneder, Dr. in Sandra Stenicka, Priv.-Doz. Dr. Christoph Stihsen,

Ass.-Prof. Dr. Walter Stoik, Dr. in Geraldine Sturz, OÄ Dr. in Gerhild Thalhammer,

Dr. Thomas Tiefenböck, MSc, Assoz.-Prof. PD Mag. Dr. Stefan Tögel, Dr. Klemens

Vertesich, Dr. in Irene Sigmund, Mag. a Laura Wachulin, Dr. Rainer Wagner, Priv.-Doz.

Dr. Wenzel Waldstein-Wartenberg, Dr. in Valerie Weihs, Priv.-Doz. Dr. Harald Widhalm,

Dr. in Madeleine Willegger, Dr. Markus Winnisch, Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerald E. Wozasek,

Dr. Lukas Zak


RAX,

DACHSTEIN,

ASTHMA,

GROSSGLOCKNER.

Schwere Krankheiten

sind nicht mehr das Ende.

Nur mit Ihrer Hilfe kann das Zentrum für

Präzisionsmedizin in Wien errichtet werden,

damit Unheilbares heilbar wird.

Infos und Spenden auf zpm.at

zpm.

zentrum für

präzisionsmedizin


Forschungscluster

20

Arthrose und Geweberegeneration

Forschungscluster

Arthrose und

Geweberegeneration:

• Koordinator: Assoz. Prof. Priv.-

Doz. Mag. Dr. Stefan Tögel

• Mitglieder: Ao. Univ.-Prof. in

Dr. in Catharina Chiari, Assoz.

Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in Silke

Aldrian, Dr. in Sylvia Nürnberger,

Dr. in Sonja M. Walzer, Katharina

Kinslechner, PhD, Mag a .

Dr. in Daniela Weinmann, Dr.

Jürgen Alphonsus, Dr. in Martina

Hauser-Schinhan, Dr. Lukas

Zak, Dr. Thomas Tiefenböck,

Dr. Harald Binder

Degenerative Erkrankungen und Traumata der Gelenke zählen zu

den bedeutendsten Krankheitsbildern der Orthopädie und Unfallchirurgie.

Die Forschung hat in diesem Bereich eine wichtige Rolle,

um zugrunde liegende pathophysiologische Mechanismen zu

entschlüsseln und neue Therapiestrategien für PatientInnen zu

entwickeln. Ziel des Forschungsclusters ist, die Forschungsprojekte

der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des AKH

Wien mit den thematischen Schwerpunkten Arthrose und Geweberegeneration

zu bündeln, um vorhandene Synergien zu nützen und

junge KollegInnen für dieses Forschungsgebiet zu begeistern.

Klinische Studien

Auf dem Sektor der klinischen Studien zum Thema Knorpelregeneration

werden derzeit mehrere Studien durchgeführt. Im Rahmen einer internationalen

Multicenter Studie (FastTrack Studie) wird die klinische Anwendung

des Biomaterials Hyalofast ® (Annika Therapeutics, Inc.) in Kombination

mit BMAC (bone marrow aspirate concentrate) prospektiv randomisiert im

Vergleich zur Mikrofrakturierung zur Behandlung von Knorpeldefekten des

Kniegelenks untersucht 1 . PatientInnen, die eine Knorpelzelltransplantation

erhielten, konnten in eine Studie eingeschlossen werden, die ein neues Medikament

zur Knorpelregeneration (Novartis) untersucht. Die Studie erfolgte in


Spherox

ist das einzig

EMA-zugelassene

ATMP zur

Behandlung von

Knorpelschäden.

Spherox

erzeugt

hyalin-ähnlichen

Knorpel.

Spherox

repariert

Knorpeldefekte

im Knie bis

10 cm².

Spherox

ist 100% autolog

und frei von

Zusatzstoffen.

ERSCHAFFE

DIE BÜHNE FÜR

PERSONALISIERTE HEILUNG

www.haemo-pharma.at


Forschungscluster

22

Kooperation mit dem Exzellenzzentrum für Hochfeld-MRT. Dabei wurde die

Knorpelbiopsiestelle auf ihr Ansprechen auf das Medikament evaluiert 2 .

2018 ist es dem Forschungscluster

Arthrose und Geweberegeneration

gelungen, die Rolle von Galektin-8,

einem endogenen Lektin, erstmalig

in der Arthrose zu beschreiben.“

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag.

Dr. Stefan Tögel

Knorpelregister

Alle PatientInnen, die an der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

knorpelchirurgische Eingriffe bekommen, werden seit 2018 in

das Knorpelregister der DGOU (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und

Unfallchirurgie) eingeschlossen. Diese standardisierte Dokumentation ist ein

wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung und erlaubt zukünftig optimierte

wissenschaftliche Auswertungen.

Glykobiologie der Arthrose

Das „Karl Chiari Lab for Orthopaedic Biology“ ist die Forschungseinrichtung

für orthopädische Grundlagenforschung an der Universitätsklinik für

Orthopädie und Unfallchirurgie (www.meduniwien.ac.at/ortho-biology).

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Labors besteht darin, die Glykobiologie der

Arthrose zu erforschen. Dieses hier etablierte Konzept besagt, dass spezifische

Pathomechanismen der Arthrose durch die Interaktion von zellulären

Zuckerstrukturen (Glykanen) mit glykanbindenden Proteinen (Lektinen)

gesteuert werden. 2018 ist es der Arbeitsgruppe von Stefan Tögel gelungen,

die Rolle von Galektin-8, einem endogenen Lektin, erstmalig in der Arthrose

zu beschreiben (Weinmann et al., 2018).

In dieser in „Cellular and Molecular Life Sciences“ erschienenen Publikation 3

wurden Kniegelenksknorpel von PatientInnen untersucht, welche sich einer

Gelenksersatzoperation unterzogen haben. Es zeigte sich, dass die Positivität

arthrotischer Knorpelzellen für Galektin-8 signifikant mit dem Degenerationsgrad

des Knorpels korrelierte. Anhand isolierter Knorpelzellen konnte

in vitro nachgewiesen werden, dass Galektin-8 von den Zellen sekretiert wird

und dass extrazelluläres Galektin-8 an Glykane der Zelloberfläche

bindet. Diese glykanmediierte Bindung induziert laut dieser Studie den

NF-kB Signalweg in arthrotischen Knorpelzellen, wodurch zahlreiche

funktionelle Markergene und -proteine überproduziert werden.

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Tögel

Autor:

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag.

Dr. Stefan Tögel ist Leiter des

Karl Chiari Lab for Orthopaedic

Biology. 2018 erfolgte seine

Habilitation im Fach Zell biologie.

Sein wissenschaft liches

Interesse gilt der Erforschung

von Patho me cha nismen

der Arthrose.

Unter diesen Markern fanden sich arthroserelevante Zytokine sowie Enzyme,

welche die Knorpelmatrix abbauen. Darüber hinaus konnte gezeigt werden,

dass Galektin-8 ein ähnliches Genexpressionsmuster induziert wie die

Galektine 1 und 3, wodurch eine molekulare Kooperation zwischen diesen

drei Lektinen in den Pathomechanismen der Arthrose vorgeschlagen wird.

Laufende Studien der Arbeitsgruppe zielen darauf ab, das Bild über das

Galektin-Netzwerk in der Arthrose zu vervollständigen und die Anwendbarkeit

der Galektine als Biomarker und therapeutische Targets zu überprüfen.

Literatur:

1

FastTRACK - HYALOFAST ® Trial for Repair of Articular Cartilage in the Knee

2

A randomized, placebo-controlled, patient and investigator blinded, single dose, Proof of Concept

study investigating the safety, tolerability and preliminary efficacy of intraarticular LNA043 in

regenerating the articular cartilage of the knee at donor sites in patients undergoing autologous

chondrocyte implantation

3

Weinmann, D., Kenn, M., Schmidt, S., Schmidt, K., Walzer, S. M., Kubista, B., et al. (2018). Galectin-8

induces functional disease markers in human osteoarthritis and cooperates with galectins-1

and -3. Cellular and Molecular Life Sciences Cell. Mol. Life Sci. 75(22), 4187–4205. http://doi.

org/10.1007/s00018-018-2856-2.


Forschungscluster

Deformitäten und Frakturheilung

23

Häufiger als angenommen stehen Menschen vor dem Problem,

mit ungleichen Beinlängen und Gliedmaßenverkrümmungen

leben zu müssen. In Österreich handelt es sich um ca. 300.000

Personen. Oft ist dies die Folge von Unfällen, Knocheninfektionen

und Knochentumoroperationen. Seltener sind Beinlängendifferenzen

angeboren. Wenige Zentimeter genügen – wenn ein Bein

kürzer ist als das andere – und nicht nur das Gehen wird schwieriger,

der ganze Stützapparat wird in Mitleidenschaft gezogen und

die Lebensqualität empfindlich beeinträchtigt. Früher wurde dies

schicksalhaft hingenommen und mit Schuhausgleich versorgt.

„In der Deformitätenkorrektur hat

sich der Trend von externen zu internen

Verfahren voll klinisch bestätigt und

einzeitige Akutkorrekturen der Fehlstellung

mit gleichzeitiger Verlängerung

haben sich durchgesetzt.“

Univ.-Prof. Dr. Gerald E. Wozasek

Forschungscluster

Deformitäten und

Frakturheilung:

• Koordinator: Univ.-Prof.

Dr. Gerald E. Wozasek

• Mitglieder: Ao. Univ.-Prof. in

Dr. in Catharina Chiari, MSc,

Dr. Lukas Zak,

Dr. in Julia Starlinger, PhD,

Dr. Alexander Kolb,

Dr. Thomas Tiefenböck

Die Abweichung einer Gliedmaße von der Normalstellung verursacht vor allem

im Bereich der Beine Fehlbelastungen der angrenzenden Gelenke. Diese

Fehlstellungen können sich bei Kindern in einigen Fällen über die Fähigkeit

der Spontankorrektur teilweise zurückbilden, bei Erwachsenen sind diese

irreversibel. Es resultiert daraus ein verändertes Gangbild mit Überlastung

des Knorpels, der Bänder und Meniski. Im schlimmsten Fall treten langfristig

Hüft-, Knie- und Sprunggelenksprobleme auf.

Kallusdistraktion

Die Kallusdistraktion stellt einen andauernden Wachstumsreiz, der durch

Dehnung des Kallus zum neuen Längenwachstum und Korrektur der Fehlstellung

führt, dar. Dadurch ist ein Knochenwachstum auch im Erwachsenenalter

möglich. Durch Osteotomien werden künstlich Wachstumsfugen geschaffen,

bei denen die Knochenfragmente von dünnen gekreuzten Drähten durchbohrt,

in Ringen um die Gliedmaßen verspannt und durch Spindeln, Gelenke

und Stangen miteinander verbunden werden. Basierend auf der Reaktion

der Knochen neubildung unter ständigem Dehnungsreiz wird der wachsende

Knochenspalt mit einem kallösen Regenerat überbrückt. Mit diesen externen,

ringförmigen Apparaten sind selbst extreme Fehlstellungen dreidimensional

korrigierbar. Allerdings müssen PatientInnen, die mit dieser klassischen

Methode behandelt werden, monatelang den klobigen Rahmen tragen. Die

Eintrittsstellen der Drähte und Schanzschrauben sind ständig offene Wunden.

Es gibt so gut wie keinen externen Rahmen ohne lokale Infektion oder

Haut reizungen und teilweise bleiben unschöne Narben zurück. Die Gefahr

einer Knocheninfektion steht dabei immer als Damoklesschwert im Raum.

Verkürzung der Heilungsphase

In der Behandlung dieser komplexen Knochenverletzungen werden nicht nur

einseitig externe Fixationsmethoden, sondern das gesamte Spektrum externer

und sekundär interner Fixation mit intramedullären Nägeln, winkelstabilen


Forschungscluster

24

Platten und Schrauben angewendet. Ziel ist, die Vorteile der Kallusdistraktion zu

nutzen, ohne die Nachteile der externen Fixateure in Kauf nehmen zu müssen.

Gerade bei großen Verlängerungsstrecken kommt es zu Krümmungen und

Achsabweichungen im neu gebildeten, noch weichen Knochen. Die Reifung des

Kallus bis zum belastungsstabilen Knochen dauert mindestens nochmal die

zweifache Verlängerungszeit. Bei einer Verlängerung beispielsweise von zehn

Zentimetern bedeutet dies 100 Tage Verlängerung und zumindest 200 Tage

Konso lidierung – also eine Tragezeit des Rahmens von fast einem Jahr. In dieser

Phase der Knochenreifung kann ein intramedullärer Kraftträger mit Verriegelung

die Funktion des äußeren Rahmens übernehmen. Für die PatientInnen

bedeutet dies eine wesentliche Erleichterung während der Heilungsphase. In

der Deformitätenkorrektur haben sich dieser Trend von externen zu internen

Verfahren voll klinisch bestätigt und einzeitige Akutkorrekturen der Fehlstellung

mit gleichzeitiger Verlängerung durchgesetzt. Es wird jeweils die

einfachste und die PatientInnen am wenigsten beeinträchtigende Methode,

die zudem noch wirtschaftlich vertretbar ist, angewendet.

Ein Quantensprung und kompletter Paradigmenwechsel in der Deformitäten-

und Beinlängenkorrektur stellt der Einsatz des magnetbetriebenen,

intra medullären Teleskopnagels dar, der seit 2013 verfügbar ist. Dieser hat die

Behandlung revolutioniert. Durch diese moderne Methode können Knochenverlängerungen

möglichst schonend und schmerzfrei durchgeführt werden.

Verlängerungen an den oberen Extremitäten stellen eine wesentlich seltenere

Operationsindikation dar. Längenunterschiede von vier bis fünf Zentimetern

machen sich funktionell im Alltag bemerkbar und sind außerdem ein kosmetisches

Problem. Umfangreiche klinische Erfahrungen in der Oberarmmarknagelung

sind jedoch Voraussetzung für die intramedulläre Humerusverlängerung.

Univ.-Prof. Dr. Gerald Eliot Wozasek

Autor:

Univ.-Prof. Dr. Gerald Eliot

Wozasek ist Facharzt für Unfallchirurgie,

Sporttraumatologie,

Orthopädie und Traumatologie.

1992 Habilitation und 1997

Ernennung zum tit. Ao. Univ.-

Professor an der Universität

Wien. Seit 2004 leitet er die von

ihm gegründete Ambulanz für

posttraumatische Deformitäten

und Gliedmaßenrekonstruktion.

Laufende internationale wissenschaftliche

und chirurgische

Zusammenarbeit in Europa,

Israel und den USA vertiefen sein

Wissen für die Innovationen auf

diesen Gebieten.

Frakturheilung

Trotz der großen Fortschritte in der operativen Frakturheilung kommt es noch

immer in bis zu zehn Prozent der Fälle zu einer verzögerten oder ausbleibenden

Frakturheilung, der sogenannten Pseudarthrose. Die Gründe dafür sind heterogen.

Neben frakturassoziierten Faktoren spielen auch patientInnenimmanente

Risikofaktoren eine große Rolle: PatientInnenalter, Geschlecht und darüber hinaus

Nikotin- oder Alkoholkonsum der PatientInnen sowie eine Diabetes-mellitus-Erkrankung

werden als potenzielle Einflussfaktoren diskutiert.

In der Grundlagenforschung lässt sich der postoperative Heilungsverlauf der

Fraktur auf der Ebene von Signalmolekülen beobachten. Relevante Cytokine

in diesem Kontext sind z.B. Wachstumsfaktoren wie VEGF (Vascular Endothelial

Growth Factor) und M-CSF (Macrophage Colony-stimulating factor)

bzw. Signalmoleküle, die in erster Linie den Knochenstoffwechsel modulieren

wie z.B. RANKL (Receptor aktivator of NF-κB Ligand) und OPG (Osteoprotegerin).

Diese Moleküle steuern in einem komplexen Zusammenspiel das

Gleichgewicht von Osteoblasten und Osteoklasten.

Die physiologische Übereinstimmung all dieser Signalmoleküle ist für eine

reguläre Frakturheilung unabdinglich. Störungen in diesem System durch

z.B. obengenannte Faktoren könnten somit das Entstehen einer Pseudarthrose

triggern. Diese Hypothese wurde das erste Mal im humanen Setting

evaluiert und dabei Hinweise auf das Vorliegen eines Zusammenhangs identifiziert:

Insbesondere das PatientInnenalter wie auch das Geschlecht hatten


Forschungscluster

25

In Österreich müssen etwa 300.000 Personen

mit ungleichen Beinlängen und Gliedmaßenverkrümmungen

leben. Oft ist dies die Folge

von Unfällen, Knocheninfektionen und

Knochentumoroperationen.

einen signifikanten Einfluss auf die Serumspiegel von OPG und RANKL über

einen Beobachtungszeitraum von 48 Wochen. Weiters wurden für Nikotinund

Alkoholkonsum sowie Diabetes mellitus deutliche Unterschiede im Vergleich

zu gesunden PatientInnen aufgezeigt – der Zusammenhang war dabei

allerdings nicht so stark wie für das PatientInnenalter und -geschlecht. Ziel

dieser Forschung ist, prädiktive Parameter zu erkennen, welche Verzögerungen

im Knochenheilungsverlauf frühzeitig aufzeigen.

Extremitätenboard

Die Etablierung des Extremitätenboards an der Medizinischen Universität Wien

ermöglicht einen interdisziplinären Informationsaustausch bei komplexen

klinischen Fällen mit erfahrenen KollegInnen der Orthopädie, Unfallchirurgie,

Plastischen Chirurgie, Radiologie etc. in regelmäßigen Abständen. Die hohe

Expertise ermöglicht die Erstellung bestmöglicher Therapiekonzepte und

fachübergreifende Zusammenarbeit bei komplexen Operationen. Unser Wissen

wird in Kongressen, Workshops, Vorträgen und Publikationen laufend weitergegeben.

Im Jänner 2018 wurde der internationale 5th Innovative Trauma & Solutions

Congress (www.bonedefect.org) organisiert, der total ausgebucht war.

An rezenten Publikationen sind anzuführen:

Haider T., Schnabel J., Hochpöchler J., Wozasek G.E.:Femoral shortening does not impair functional

outcome after internal fixation of femoral neck fractures in non-geriatric patients. Archievs if

Orthopaedic and Trauma Surgery. 2018:1511-1517

Wozasek G.E., Zak L: Intramedulläre Oberarmverlängerung. Unfallchirurg 2018 121:868-873

Kolb A., Isak V., Hobusch G.M., Chiari C. Winhager R: Distal femoral varus ostetomy: results of the

lateral open-wedge technique without bone grafting. International Orthopedics 2018

Starlinger J., Kaiser G., Thomas A., Sarahrudi K.: The impact of non-osteogenic factors on the

expression of OPG and RANKL during human fracture healing. Bone and Joint Research in Press


Forschungscluster

26

Handfeste Tatsachen

und Innovationen

„Als Goldstandard der operativen

Versorgung dieser Frakturen hat sich

im Laufe der vergangenen Jahre die

volare Plattenosteosynthese etabliert.“

OÄ Dr. in Gerhild Thalhammer

Die Verletzungsmuster an der Hand sind mannigfaltig. Die Zielsetzung

des Forschungsclusters Hand ist es daher, sowohl etablierte

Behandlungen zu evaluieren als auch Innovationen in der Diagnostik

und Behandlung aufzuzeigen. Die Schwerpunkte der Forschung

im vergangenen Jahr lagen auf dem distalen Speichenbruch, der

Kahnbeinfraktur, der Beugesehnenverletzung sowie auf dem Kompartmentsyndrom.

Um die Durchbauung von Kahnbeinpseudarthrosen

genauer zu evaluieren, beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe

des Weiteren in einer prospektiven Studie mit dem Vergleich des

standardisierten Hand gelenk-CTs und dem HR-pQCT.

Forschungscluster

Hand:

• Leitung: : OÄ Dr. in Gerhild

Thalhammer

• Mitglieder: OÄ Dr. in Irena

Krusche-Mandl, OA Dr. Florian

Sevelda, Dr. Gabriel Halát,

DDr. Christoph Böhler,

Dr. Thomas Haider, PhD,

Dr. Bernhard Maier,

Dr. in Sabrina Holzer,

Dr. in Roberta Laggner,

Dr. Arastoo Nia,

Dr. Lukas Albrecht

Der distale Speichenbruch – Wertigkeit eines neuen

Plattendesigns in der operativen Versorgung

Die Fraktur der distalen Speiche ist die häufigste knöcherne Verletzung des

Menschen. Ob diese konservativ oder operativ behandelt wird, hängt von

mehreren Faktoren wie der Frakturmorphologie, etwaigen Begleitverletzungen,

dem Alter der PatientInnen und deren Aktivitätsniveau ab. Als Goldstandard

der operativen Versorgung dieser Frakturen hat sich im Laufe der

vergangenen Jahre die volare Plattenosteosynthese etabliert. Dafür stehen

dem Chirurgen verschiedene Implantate mit unterschiedlichen technischen

Spezifikationen zur Verfügung. Rezentere Plattendesigns, wie zum Beispiel

das „Watershed“- oder das „Y-Platten“-Design, berücksichtigen dabei die

enge Lagebeziehung der Sehnen, insbesondere der langen Daumenbeugesehne,

zur distalen Speiche und sollen durch ihre speziellen Formen Reizungen

und Rupturen dieser Sehne verhindern.

In einer laufenden, prospektiven, randomisierten, klinischen Studie an der

Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie der Universitätsklinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie der MedUni Wien und des AKH Wien wird unter der Leitung

von Dr. Thomas Haider, PhD, und OÄ Dr. in Gerhild Thalhammer derzeit das

Y-Platten design klinisch untersucht und mit einem bereits etablierten Plattensystem

verglichen. Dafür werden in beiden Studiengruppen zu definierten Zeitpunkten

sowohl radiologische Parameter als auch klinische Scores erhoben.

Zusätzlich werden das genaue Bewegungsausmaß, diverse Kraftparameter

und das Ausmaß der postoperativen Schwellung im Seitenvergleich ermittelt.

Ein weiterer potenzieller Vorteil des neuartigen Plattendesigns ist die Möglichkeit

der Schonung des Musculus Pronator quadratus. Während beim

etablierten operativen Zugang der Muskel von der distalen Speiche abgelöst

werden muss, ist durch das abgeflachte Klingendesign der Y-Platte das


Forschungscluster

27

Einschieben unter den Muskel vereinfacht (Abb.1). In einer Nebenfragestellung

der Studie werden anhand von Ultraschalluntersuchungen, die in enger

Kooperation mit der Universitätsklinik für Radiologie durchgeführt werden,

morphometrische Daten des Muskels erhoben und ausgewertet, um so die

Wertigkeit des pronator-quadratus-schonenden Zugangs zu untersuchen.

Die Kahnbeinfraktur

Ein weiterer Schwerpunkt des Forschungsclusters Hand liegt in der Verbesserung

der Diagnostik und der Versorgung von Kahnbeinfrakturen bzw. Kahnbeinpseudarthrosen.

Kahnbeinfrakturen sind die häufigsten karpalen Frakturen

und betreffen vorrangig junge PatientInnen. Die Schwierigkeit der Behandlung

dieser Frakturen beginnt meist schon bei deren Diagnose. Trotz der verbesserten

diagnostischen Möglichkeiten, wie zum Beispiel der Dünnschicht-CT-Untersuchung,

werden immer wieder Frakturen des Kahnbeins übersehen. In vielen

Fällen wird dadurch ein langer Leidensweg mit erheblichen Konsequenzen für

die Betroffenen ausgelöst, da eine Kahnbein pseudarthrose zu einer gestörten

Biomechanik des Handgelenks und im weiteren Verlauf zur Arthrose führt.

Abb.1: Beispiel einer eingeschobenen Y-Platte

unter den Pronator-Quadratus-Muskel und des

etablierten Zugangs mit Durchtrennung des

Muskels

Aber auch adäquat diagnostizierte und behandelte Kahnbeinfrakturen

haben häufig einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen.

So erfolgt die konservative Therapie durch eine Gipsruhigstellung über

einen Zeitraum von sechs bis zwölf Wochen und der Zeitraum zur Wiederkehr

in den gewohnten Arbeitsalltag sowie zum Sport ist prolongiert. Neben dem

geringeren Pseudarthroserisikos, insbesondere bei dislozierten Frakturen,

scheint somit der wesentliche Vorteil einer operativen Versorgung die Möglichkeit

einer früheren Mobilisierung zu sein. Um diese Vorteile auch im eigenen

PatientInnengut zu evaluieren, wurde eine retrospektive Datenanalyse durchgeführt,

die zeigte, dass bei den an der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie

operativ behandelten PatientInnen eine Heilungsrate von 98,8 Prozent bei

ausgezeichnetem funktionellen Outcome erreicht werden konnte.

Hochauflösende, periphere, quantitative Computertomografie (HR-pQCT)

Um die Durchbauung von Kahnbeinpseudarthrosen genauer zu evaluieren,

beschäftigt sich die Gruppe um OÄ Dr. in Irena Krusche-Mandl in einer

prospektiven Studie mit dem Vergleich des standardisierten Handgelenk-CTs

und dem HR-pQCT (high resolution peripheral quantitative computed Tomography).

Dieses neuartige Bildgebungsverfahren erlaubt durch höchste

Auflösung die Beurteilung der Knochendichte sowie der architektonischen

und mechanischen Eigenschaften des Knochens. Die vielversprechenden

Ergebnisse dieser Studie führten dazu, über eine Erweiterung des Einsatzes

des HR-pQCT nachzudenken. So soll im kommenden Jahr geprüft werden,

ob das HR-pQCT für die primäre Diagnostik der frischen Kahnbeinfrakturen

geeignet ist. Die Ergebnisse sollen hinsichtlich der Spezifität und Sensitivität

mit Standardröntgenbildern und der MRT-Untersuchung verglichen werden.

In einer weiteren Studie soll der Fokus auf die Erfassung der Frakturheilung

nach Speichenfrakturen mit dem HR-pQCT gelegt werden.

Abb. 2: Kahnbeinpseudarthrose nach Sturz vor neun

Jahren und das radiologische Ergebnis vier Monate

nach Versorgung

Die Beugesehnenverletzung

In seinem Forschungsschwerpunkt widmet sich Dr. Gabriel Halát den klinischen

Aspekten sowie den biomechanischen Charakteristika von Ausrissen

der tiefen Beugesehne. Die Komplexität dieser Verletzung mit traumatischer


Forschungscluster

28

Abb. 3: Schematische Darstellung der Refixationstechnik der tiefen Beugesehne mittels Fadenanker im Vergleich zur transossären Refixation und

der Schraubenrefixation

Separation des knöchernen Sehnenansatzes von der distalen Phalanx bedarf

einer aufwendigen chirurgischen Intervention. In seiner 2018 publizierten Arbeit

„Introduction of a new repair technique in bony avulsion of the FDP tendon:

A biomechanical study.” untersuchte er in Zusammenarbeit mit der TU Wien

und dem Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Forschung

die biomechanischen Eigenschaften einer an unserer Abteilung entwickelten,

innovativen Refixationstechnik bei der Versorgung dieser Verletzung.

OÄ Dr. in Gerhild Thalhammer

Autorin:

OÄ Dr. in Gerhild Thalhammer

ist seit 2002 an der Universitätsklinik

für Orthopädie und

Unfallchirurgie, seit 2008 als

Fachärztin. Neben der allgemeinen

Unfallchirurgie

und Sporttraumatologie liegt

ihr Schwerpunkt in der

Behandlung von Verletzungen

und Erkrankungen der Hand

und des Handgelenks.

Hierbei wird das knöcherne Fragment mittels Fadenanker und im Sinne des

Zuggurtungsprinzips refixiert. Im Vergleich zu den bisher angewendeten Methoden

der transossären Refixation oder Schraubenrefixation (Abb.3) zeigte

die neue Technik eine Verbesserung der biomechanischen Charakteristika im

Sinne der Ausrissfähigkeit und der Refixationsstabilität. In Anbetracht der

subcutanen Lage der Refixation erwarten wir in der klinischen Anwendung

eine relevante Minderung des Komplikationspotenzials. In einer Folgestudie

werden die biomechanischen Parameter der innovativen Refixationstechnik

auch bei den Typ-IV-FDP-Sehnenausrissen evaluiert. Diese innovative Technik

vermag dem behandelnden Chirurgen, eine einfache und stabile Option

zur Versorgung dieser Verletzungen zu bieten.

Das Kompartmentsyndrom

Ein weiteres wichtiges und oft vernachlässigtes Thema wird derzeit von Dr.

Bernhard Maier untersucht. Das akute Kompartmentsyndrom (ACS) der oberen

Extremitäten ist ein chirurgischer Notfall und kann bei verspäteter Diagnosestellung

und verzögerter Therapie zum Verlust der betroffenen Extremität und

zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. In der rezenten Literatur finden sich

nur wenige Langzeitdaten zum ACS der oberen Extremität nach Trauma. Im

Rahmen seiner Untersuchungen evaluiert er Ursachen, Diagnose- und Therapiealgorithmus

sowie Risikofaktoren, mögliche Komplikationen und Spätfolgen

und den funktionellen Outcome bei PatientInnen mit ACS der oberen Extremität.


Forschungscluster

Infektionen des Knochens

und angrenzender Weichteile

29

Forschungscluster

Infektion:

• Koordinator: OA Dr. Florian

Sevelda, Ao. Univ.-Prof. Dr.

Thomas Heinz

• Mitglieder: o. Univ.-Prof. Dr.

Reinhard Windhager, Assoz.

Prof. Priv.-Doz. Dr. Richard

Lass, Dr. Kevin Staats,

Dr. in Irene Sigmund

Teile des muskuloskelettalen

Infektionsboards sind die Universitätsklinik

für Orthopädie

und Unfallchirurgie, die Klinische

Abteilung für Infektionen und

Tropenmedizin (Universitätsklinik

für Innere Medizin I),

die Universitätsklinik für

Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle,

die Abteilung für

klinische Mikrobiologie (Universitätsklinik

für Labormedizin),

die Abteilung für plastische

Chirurgie (Universitätsklinik für

Chirurgie), das Klinische Institut

für Pathologie und die Universitätsklinik

für Radiologie.

Der häufig sehr lange und meist komplizierte Verlauf ist vor allem

kennzeichnend für alle entzündlichen Erkrankungen des Knochens

und der angrenzenden Weichteile. Wird der Infektionsherd nicht

vollständig saniert, besteht die Krankheit lebenslang fort und es

können auch nach Jahrzehnten Rezidive auftreten. Im vergangenen

Jahr standen neue Diagnosemethoden im Fokus der Arbeitsgruppe.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Bildung eines bakteriellen

Biofilms auf Implantatoberflächen. Dies stellt ein großes Problem

der Behandlung von peripro thetischen Infektionen dar. Hier wurde

die Wirkung von ver schiedenen Beschichtungen der Implantatoberflächen

gegen eine Besiedlung mit Keimen untersucht. Zudem

ist neben den Forschungstätigkeiten ein Hauptziel der Arbeitsgruppe

die Standardisierung und Optimierung der Diagnostik und

Therapie von muskuloskelettalen Infektionen.

Entscheidend für die erfolgreiche Behandlung einer periprothetischen Infektion

ist die präoperative Diagnostik mit dem Hauptziel, den ursächlichen

Keim zu isolieren und dessen Empfindlichkeit auf Antibiotika zu kennen. Dies

gelingt meistens durch die Punktion von Synovialflüssigkeit. Diese Flüssigkeit

wird dann auf Agarplatten für 14 Tage kultiviert. Weiters werden aus der

Synovialflüssigkeit die Leukozyten und der Prozentsatz der poly morphkernigen

neutrophilen Zellen bestimmt. Die endgültige Definition einer peri prothetischen

Infektion erfolgt anhand einer Klassifikation.

Neue Diagnosemethode im Test

Eine relativ neue Diagnostik der Synovialflüssigkeit zum Ausschluss einer

periprothetischen Infektion ist die polymerase chain reaction (PCR). Dabei

werden Keime anhand der Amplifizierung ihrer Gene nachgewiesen. Hauptvorteil

dieser Methode ist die Keimisolation mit entsprechendem Antibiogramm

innerhalb von vier Stunden. Im Gegensatz zur mikrobiologischen Bebrütung

beeinflusst eine vorangegangene Antibiotikatherapie das Ergebnis nicht.

In einer kürzlich publizierten Arbeit der Universitätsklinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie der MedUni Wien und des AKH Wien in Zusammenarbeit mit

der Klinischen Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin (Universitätsklinik

für Innere Medizin I) wurde die multiplex-PCR-Diagnostik (mPCR) aus der Synovialflüssigkeit

von 90 PatientInnen mit Verdacht auf eine periprothetische Infektion

mit der bakteriologischen Kultivierung verglichen. In der mPCR konnten

34 Keime in 29 Proben detektiert werden, in der mikrobiologische Kultivierung


Forschungscluster

30

„Bei implantierten Fremdkörpern

besteht das Problem der Biofilmbildung

an deren Oberfläche. Die Bakterien

schützen sich in ihrem Biofilm vor

der antibiotischen Therapie und können

aus dem Biofilm immer wieder ausbrechen

und so eine chronische Infektion

hervorrufen. Deshalb ist bei chronischen

periimplantären Infektionen immer eine

Entfernung der Implantate erforderlich.“

OA Dr. Florian Sevelda, MSc

34 Keime in 32 Proben mit einer Übereinstimmung der beiden Tests von 86 %.

Bei Hüftprothesen zeigte sich im Vergleich zu Knieprothesen eine geringere

prozentuelle Übereinstimmung der beiden Tests (82 % vs. 86 %). Bei der Isolation

von niedrig-virulenten Keimen war die mPCR deutlich sensitiver. So konnte

die Cutibacterium Spezies in der mPCR fünf Mal nachgewiesen werden, in der

Kultivierung nur ein Mal. Die Sensitivität und Spezifität der mPCR lag bei 71 %

und 96 %, der mikrobiologischen Kultivierung bei 84 % und 100 % sowie beider

Tests zusammen bei 92 % und 96 %. Das Antibiogramm unterschied sich lediglich

bei einem Cutibacterium, wo keine Resistenz gegen Clindamycin in der

mPCR gezeigt werden konnte, durch das Fehlen des Resistenz-Genmarkers.

Die durchschnittliche mikrobiologische Kultivierung von allen Keimen betrug

2,6 Tage und das Antibiogramm 3,8 Tage. Staphylococcus aureus wurde meist

nach einem Tag isoliert, während Cutibacterium avidum nach 14 Tagen kultiviert

wurde. Zusammenfassend ist zu sagen, dass vor allem bei periprothetischen

Infektionen mit niedrig-virulenten Keimen wie Cutibacterium Spezies

eine zusätzliche mPCR die Diagnostik verbessert.

Materialien gegen Biofilm auf Implantatoberflächen

Bei implantierten Fremdkörpern wie Prothesen, Platten oder Nägeln besteht

das Problem der Biofilmbildung an deren Oberfläche. Die Bakterien schützen

sich in ihrem Biofilm vor der antibiotischen Therapie und können aus dem

Biofilm immer wieder ausbrechen und so eine chronische Infektion hervorrufen.

Deshalb ist bei chronischen periimplantären Infektionen immer eine

Entfernung der Implantate erforderlich.

OA Dr. Florian Sevelda, MSc

Autor:

OA Dr. Florian Sevelda, MSc,

begann seine Ausbildung 2005

an der Universitätsklinik für

Orthopädie, seit 2012 ist er als

Facharzt tätig. 2014 wurde er

Oberarzt und stellvertretender

Leiter des Spezialteams für

Rheumaorthopädie, dessen

Leitung er im September 2018

übernahm. Seither leitet er

auch das muskuloskelettale

Infektionsboard und den

Forschungscluster für muskuloskelettale

Infektionen.

Eine kürzlich publizierte In-vitro-Arbeit unserer Klinik gemeinsam mit der Universitätsklinik

für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle sowie der Klinischen

Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin untersuchte die Wirkung

einer Zirconium-Nitrid-Beschichtung von Implantatoberflächen gegen eine

Besiedlung mit Keimen. Die Plättchen mit einer Chrom-Kobalt-Molybden-Legierung

mit Zirconium Nitrid zeigten im Vergleich zur alleinigen Chrom-Kobalt-Molybden-Legierung,

zur Titanlegierung und zu Stahloberflächen eine

signifikant geringere Biofilmbildung von Staphylococcus-epidermidis-Keimen.

An In-vivo-Tiermodellen zeigte sich eine erhöhte Biokompatibilität und herabgesetzte

inflammatorische Reaktion durch die Chrom-Kobalt-Molybden-Legierung

mit Zirconium Nitrid. Somit könnte diese Beschichtung für PatientInnen

mit einem erhöhten Infektionsrisiko ein besseres Prothesenüberleben bringen.

In einem aktuellen Kollaborationsprojekt mit der TU Wien bzw. dem CEST

(Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie) in

Wiener Neustadt untersucht Dr. Kevin Staats das antimikrobielle Potenzial

von Beschichtungsmethoden von Titanoberflächen, die bei orthopädischen

Implantaten eingesetzt werden. Durch ein elektrochemisches Verfahren wird

die Oberfläche dahingehend verändert, dass sich Nanoröhren (engl. Nanotubes)

darauf in der gewünschten Größe, Dichte, Höhe und Struktur bilden.

Titan-Nanotubes haben in anderen Studien bereits ein antimikrobielles

Potenzial gezeigt. Jedoch werden in diesem Projekt durch einen weiteren

elektrochemischen Modifizierungsschritt diese Nanotubes mit weiteren antimikrobiellen

Komponenten beladen. In den ersten präliminären Ergebnissen

zeigt sich ein signifikant geringeres Bakterienwachstum verglichen mit

unbeschichteten Titanoberflächen. Weitere Untersuchungen zum Osteoblastenwachstum

sind noch geplant.


Forschungscluster

Orthopädie und Traumatologie

bei Kindern und Jugendlichen

31

Forschungscluster

Kinder:

• Koordinatorin: Ao. Univ.-Prof. in

Dr. in Catharina Chiari, MSc

• Mitglieder: OA Dr. Alexander

Kolb, Dr. in Madeleine Willegger,

Dr. in Eleonora Schneider, Dr.

Markus Schreiner, Dr. Kevin

Döring, Assoz. Prof. Priv.-Doz.

Mag. Dr. Stefan Tögel, Dr. in Sonja

Walzer, Priv.-Doz.Dr. Harald K.

Widhalm, Dr. Britta Chocholka,

Dr. in Manuela Jaindl, Dr. in Monika

Luxl, Dr. in Irene Sigmund,

Dr. in Roberta Laggner, Dr.

Stephan Payr, Ass.-Prof. in Dr. in

Elisabeth Schwendenwein

An der neu geschaffenen Universitätsklinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie der MedUni Wien und des AKH Wien wurde

ein Forschungscluster Kinder eingerichtet. Thematisch wurden

Forschungen aus der Kinder- und Jugendorthopädie sowie aus

der Kinder- und Jugendtraumatologie integriert. Koordi natorin

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc, Leiterin des Spezialteams

für Kinderorthopädie, fasst die wichtigsten Erkenntnisse

zusammen und stellt die wichtigsten Projekte vor.

Abteilung für Orthopädie

Vorläuferzellen aus Wachstumsfugen haben

Potenzial für Tissue Engineering von Knorpel

An der Abteilung für Orthopädie ging es in einem Projekt um Vorläuferzellen

aus Wachstumsfugen, die ein Potenzial für Tissue Engineering von Knorpel

haben. Funktionelle Knorpelreparatur erfordert die Neubildung einer organisierten

hyalinen, knorpeligen Matrix und die Vermeidung der Ents tehung von


Forschungscluster

32

fibrösem Reparaturgewebe. In einer grundlagenwissenschaftlichen Studie

unter der Leitung von Dr. in Sonja Walzer wird das Potenzial mesenchymaler

Vorläuferzellen genutzt mit dem Ziel, eine dreidimensionale Struktur aufzubauen,

die der zonalen Organisation der extrazellulären Matrix (ECM) im

Gelenksknorpel entspricht.

„Die Mikroarchitektur der subchondralen

Blutversorgung basierend auf der

suszeptibilitätsgewichteten Bildgebung

(SWI) konnte erstmals am Menschen in

vivo dargestellt werden. Diese Technik

stellt einen aussichtsreichen Ansatz

zur Erforschung der Osteochondritis

dissecans dar.“

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc

Mittels Isolation von Vorläuferzellen aus der humanen Wachstumsfuge ist es

gelungen, in einem zellbasierten 3D-Modell (Pellets) eine trizonale Organisation

der Kollagenfasern in der neu gebildeten ECM nachzuweisen (submitted to

Cartilage 03/2019). Mittels Polarisationsmikroskopie (PLM) konnten in diesem

Modell parallel zur Pelletoberfläche (PS) angeordnete Kollagenfasern sichtbar

gemacht werden (Asterix pink), gefolgt von einer zentralen korbgeflechtartigen

Anordnung (siehe Abb.1, Asterix blau). Rund um das zellkondensierte Zentrum

der Pellets (PC) wurden normal zur Pelletoberfläche angeordnete arkadenartige

Strukturen (Asterix grün) nachgewiesen, die der Ausrichtung der Kollagenstruktur

an der Knorpel-Knochen-Grenze des gewachsenen artikulären Knorpels

entsprechen. Derzeit werden Faktoren in dynamischen sowie statischen Experimenten

getestet, um Näheres über deren Einfluss auf die zonale Organisation

der ECM herauszufinden. Diese knorpelbiologischen Erkenntnisse sollen in Folge

in die Erforschung der funktionellen (hyalinen) Knorpelreparatur einfließen. 1

Osteochondritis dissecans

Im Fokus von MRT-basierten und klinischen Studien lag ein weiterer Forschungsschwerpunkt

bei der Osteochondritis dissecans. Dabei ging es um

die Ursache und Behandlung dieser häufigen Erkrankung des kindlichen und

jugendlichen Knies. Die Osteochondritis dissecans betrifft vor allem jugendliche

PatientInnen, die sich in einer sehr aktiven Phase ihres Lebens befinden.

Die erste Therapiemaßnahme bedeutet Entlastung und Sportkarenz häufig

über Monate und damit eine deutliche Beeinträchtigung der Lebens qualität.

Die Genese der Osteochondritis dissecans ist weiterhin nicht eindeutig geklärt.

Mikrotraumata dürften eine Rolle spielen. Des Weiteren sind temporäre Durchblutungsstörungen

der subchondralen Zone als ursächlich anzunehmen.

In einer Studie, die in Kooperation mit dem Exzellenzzentrum für Hochfeld-

MRT durchgeführt wurde, konnte die Mikroarchitektur der subchondralen

Blutversorgung basierend auf der suszeptibilitätsgewichteten Bildgebung

(SWI) erstmals am Menschen in vivo dargestellt werden. Diese Technik stellt

einen aussichtsreichen Ansatz zur Erforschung der Osteochondritis dissecans

dar, die erstmals eine detailreiche Darstellung der Knorpelgefäße

erlaubt und zusätzlich den Vorteil bietet, dass diese Darstellung ohne

Kontrastmittel möglich ist. 2

Eine andere klinische Studie beschäftigt sich mit einem innovativen chirurgischen

Ansatz zur Behandlung der Osteochondritis dissecans. Dabei kommt

eine biologische Knochenschraube zum Einsatz (Shark Screw ® Transplantat,

surgebright GmbH, Linz, Österreich). In die Anwendungsbeobachtung, die

multizentrisch unter der Leitung von Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari,

MSc, durchgeführt wird, werden PatientInnen mit Osteochondritis dissecans

im Stadium III – IV eingeschlossen. Die biologische Schraube wird dabei zur

In-situ-Fixierung der osteochondralen Fragmente verwendet.

Die Vorteile dieser Methode liegen in der Vermeidung von Metallimplantaten,

die eventuell entfernt werden müssen oder das Gelenk irritieren können.


Forschungscluster

33

Abb. 1:

Bild links:

Glycosaminglycanfärbung

im Pellet (Alc, 50x)

Bild rechts:

Zonale Organisation der

kollagenen Fasern in der neu geformten

ECM im Pellet aus Vorläuferzellen

der humanen Wachstumsfuge

(Picrosirius Red Färbung, PLM, 400x)

Abb. 2:

Darstellung eines Blutgefäßes in der

subchondralen Zone im SWI-Bild

(links, weißer Pfeil), rechts ein

korrespondierendes MRT-Bild

Abb. 3:

Schraube aus Knochenallograft zur

In-situ-Fixierung eines

Osteochondritis-dissecans-Fragmentes

bei einer 11-jährigen Patientin


Forschungscluster

34

Die Schraube fixiert das Fragment, führt aber zugleich auch zu einer Einblutung

über den Bohrkanal und Anregung der knöchernen Einheilung des

Fragments. Die Schraube selbst wird knöchern integriert bzw. umgebaut. Sie

erlaubt auch eine arthroskopische Anwendung und damit sehr schonungsvolle

Operation für die PatientInnen.

„Die Etablierung des neuen Faches für

Orthopädie und Traumatologie führt

dazu, dass in kürzerer Zeit mehr ÄrztInnen

in der Methode der Hüftsonografie

nach Graf ausgebildet werden müssen.

Eine standardisierte und strukturierte

Ausbildung muss gesichert werden.“

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc

Hüftsonografie des Säuglings

Ein weiteres Thema war die Forschung und Ausbildung als wichtige

Schwerpunkte zur Qualitätssicherung bei der Hüftsonografie des Säuglings.

Basierend auf einer Publikation über die Auswirkung von Kippfehlern auf die

Messgenauigkeit im sonografischen Hüftdysplasiescreening 3 werden

Ansätze zur Erhöhung der Messgenauigkeit im Rahmen eines durch den

Bürgermeisterfonds der Stadt Wien geförderten Projektes erforscht

(Projektleiter: Dr. Alexander Kolb). Hier geht es um die Entwicklung eines

objektiven und vom Untersucher unabhängigen Messsystems zur

Verbesserung der Qualitätssicherung.

Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Hüftsonografie

des Säuglings wurde an der Universitätsklinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie auch ein neuer Schwerpunkt in der Ausbildung gesetzt. Die

Etablierung des neuen Faches für Orthopädie und Traumatologie führt dazu,

dass in kürzerer Zeit mehr ÄrztInnen in der Methode der Hüftsonografie

nach Graf ausgebildet werden müssen. Eine standardisierte und strukturierte

Ausbildung muss gesichert werden. Seit Mai 2018 werden Grund- und

Aufbaukurse zur Sonografie der Säuglingshüfte angeboten und zweimal

jährlich abgehalten (Leitung Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc).

Alle Informationen dazu sind auf der Website unter

https://www.meduniwien.ac.at/hp/orthopaedie/ abrufbar.

Abteilung für Unfallchirurgie

Der Forschungscluster Kinder setzt sich aus unfallchirurgischer Sicht für

eine kinderadäquate Traumaversorgung ein und verfolgt dieses Ziel fächerübergreifend.

Da die Klinische Abteilung für Unfallchirurgie an der Medizinischen

Universität Wien über Anästhesisten verfügt, die in der Lage sind, eine

Kinderanästhesie 24 Stunden am Tag anzubieten, sind wir in der glücklichen

Lage, kindertraumatologische Fälle ganztags Wien-weit versorgen zu können.

Aufgrund dieser Konstellation, erhalten die Kinder eine schnellstmögliche

Versorgung, die durch speziell ausgebildete Unfallchirurgen mit hohem

Wissens- und Erfahrungsschatz durchgeführt werden.

An der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie werden aber auch schwerstverletzte

PatientInnen im Kindes- und Jugendalter behandelt, die per

Not arztwagen oder Hubschrauber an die Klinik transferiert werden und

des Öfteren schwerwiegende Verletzungen aufweisen. In den vergangenen

Jahren wurden dabei ca. elf Kinder registriert, die mit einer hohen Verletzungsschwere

(ISS >16) als Polytrauma eingeliefert wurden. Grundlage einer

qualitativ hochwertigen Behandlung eines Kindes nach Trauma stellt hier

zweifelsohne die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den ÄrztInnen

verschiedenster Disziplinen sowie dem medizinischen Personal dar.


Forschungscluster

35

Im Folgenden werden drei vielversprechende

Projekte in Kurzfassung vorgestellt:

Anthropometrische Daten

Das erste Projekt befasst sich mit der epidemiologischen Untersuchung

der PatientInnen der kindertraumatologischen Spezialambulanz im Hinblick

auf Anthro pometrie sowie Art der Verletzungen. In einem Zeitraum

von drei Monaten werden alle PatientInnen, die in der Spezialambulanz für

Kindertraumatologie vorstellig sind, im Hinblick auf deren anthropometrische

Daten statuiert. Hierbei werden Körpergröße, Körpergewicht sowie

BMI (Body Mass Index), Verletzungsursache und daraus resultierende

Verletzungen erfasst. In weiterer Folge werden die PatientInnen zu ihrem

sportlichen Verhalten, zum Ausmaß ihrer körperlichen Aktivität sowie zu

ihrem TV- und Video-Konsum befragt.

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Catharina Chiari, MSc

Autorin:

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in , MSc, leitet

seit 2009 das Spezialteam für

Kinderorthopädie sowie die

Spezialambulanzen für Kinderorthopädie,

Extremitätendeformitäten,

Klumpfußbehandlung

und Knorpelschäden.

Sie ist stellvertretende Leiterin

der Forschungsabteilung.

Persönliche Forschungsschwerpunkte

beinhalten klinische

Studien aus verschiedenen

Bereichen der Kinderorthopädie

sowie klinische und grundlagenwissenschaftliche

Projekte

aus dem Bereich Knorpel- und

Knochenregeneration. Sie ist

Generalsekretärin der Österreichischen

Gesellschaft für

Orthopädie und Mitglied der

Ethikkommission der Medizinischen

Universität Wien.

Kindliche Kreuzbandverletzungen

Ein anderes Projekt analysiert die kindlichen Kreuzbandverletzungen sowie

deren Therapien in Bezug auf Unfallursache und resultierende Knochenund

Bandverletzungen. Im Rahmen einer retrospektiven Studie sollen alle

kindlichen PatientInnen, die sich in den vergangenen zehn Jahren eine

vordere Kreuzbandverletzung zugezogen haben, nachuntersucht werden.

Hierbei sollen einerseits die Unfallursache, andererseits der daraus

resultierende Schaden am Kniegelenk ermittelt werden. Da sich die Arten

der körperlichen Betätigung sowie die Typen der verwendeten Sport- und

Freizeitgeräte in den vergangenen Jahren verändert haben, ist zu vermuten,

dass „neue“ Verletzungsmuster zu beobachten sind. Dahingehend soll eine

Beschreibung der resultierenden Kniegelenksverletzungen in Bezug auf die

jeweilige Unfallursache getätigt und der klinische Outcome nach entsprechender

Therapie ausgewertet werden.

Knorpelschädigung bei Übergewicht

Das dritte Projekt evaluiert die Knorpelschädigung übergewichtiger Kinder

und Jugendlicher fünf Jahre nach Erstmanifestation eines Knorpelschadens.

Im Zuge dieser Studie soll nun eine Evaluation der Knorpelschädigung

von übergewichtigen Kindern und Jugendlichen nach Erstmanifestation

erfolgen, um zu beschreiben, wie und ob eine Gewichtsreduktion eine

Auswirkung auf einen beschädigten Knorpel im jungen Alter hat. Dies wird

über MRTs, Röntgenbildern und diverse Scores erhoben.

1

Walzer SM, Toegel S, Chiari C, Farr S, Rinner B, Weinberg AM, Weinmann D, Fischer MB, Windhager

R.; A three dimensional model of zonally organized cartilaginous matrix in vitro. (in submission)

2

Kolb A, Robinson S, Stelzeneder D, Schreiner M, Chiari C, Windhager R, Trattnig S, Bohndorf K; Vessel

architecture in human knee cartilage in children: an in vivo susceptibility-weighted imaging

study at 7 T; Eur Radiol. 2018 Aug;28(8):3384-3392. doi: 10.1007/s00330-017-5290-1. Epub 2018

Feb 26.

3

Kolb A, Benca E, Willegger M, Puchner SE, Windhager R, Chiari C.; Measurement considerations on

examiner-dependent factors in the ultrasound assessment of developmental dysplasia of the hip;

Int Orthop. 2017 Jun;41(6):1245-1250.(2)


Forschungscluster

36

Problem Polyneuropathie

„Es konnte im Rahmen einer Studie mit

internationaler Kooperation gezeigt

werden, dass Mutationen im MME-Gen

die bei weitem häufigste Ursache

spät beginnender, hereditärer

Polyneuropathien darstellen."

Univ.-Prof. in Dr. in Michaela

Auer-Grumbach

Neben dem Diabetes mellitus und dem chronischen

Alkohol abusus, welche die bei weitem häufigsten Ursachen

darstellen, gibt es zahlreiche andere metabolische, toxische,

paraneoplastische bzw. infektiöse Faktoren, die eine Polyneuropathie

hervorrufen können. Trotz umfassender Abklärung

bleibt ein erheblicher Anteil an Betroffenen ohne eine genaue

kausale Zuordnung. Diese idiopathischen Polyneuropathien

findet man besonders gehäuft bei älteren PatientInnen mit

einem Krankheitsbeginn nach dem 50. Lebensjahr. Jüngste

Untersuchungen haben gezeigt, dass auch genetische Faktoren

einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung einer

Polyneuropathie haben.

Unter Polyneuropathien versteht man Erkrankungen der peripheren

Nerven, welche mit überwiegend distal betonten sensiblen und gelegentlich

auch motorischen Ausfällen einhergehen. Beschwerden und Symptome sind

grundsätzlich abhängig vom Krankheitsbeginn und der Krankheits ursache.

PatientInnen mit diabetischer bzw. alkoholischer Polyneuropathie klagen

meist über Parästhesien und Sensibilitätsstörungen, beginnend in den

Zehen, welche sich langsam nach proximal ausdehnen, um dann schließlich

als socken- bis stutzenförmige Ausfälle zu imponieren.

Häufig klagen die Betroffenen auch über Schmerzen unterschiedlicher

Intensität. Eine Muskelatrophie mit Muskelschwäche, Gangstörung und auch

eine Beteiligung der Hände sind selten bzw. treten diese erst nach jahrelangem

Krankheitsverlauf auf. Entzündliche und paraneoplastische Polyneuropathien

kommen hingegen oft auch schon bei jungen PatientInnen vor und

zeigen eine wesentlich raschere Progredienz mit erheblichen sensiblen und

motorischen Einschränkungen.

Forschungscluster

Neuropathie:

• Koordinatorin: Univ.-Prof. in

Dr. in Michaela Auer-Grumbach

• Mitglieder: Petra Bartl Binder,

BA, Univ.-Prof. in Dr. in Catharina

Chiari, Dr. Alexander Kolb,

Priv.-Doz. Dr. Stephan Puchner,

MSc, o. Univ.-Prof. Dr.

Reinhard Windhager

Hereditäre Polyneuropathie

Die klassische Form der hereditären Polyneuropathien beginnt bereits im

Kindes- und Jugendalter. Erste Anzeichen sind oft eine Fußdeformität, meist

in Form eines Hohl- oder Senkspreizfußes, eine Neigung zum Zehengang

oder häufiges Überknöcheln. Daher ist nicht selten der Orthopäde der erste

Ansprechpartner. Im Krankheitsverlauf, insbesondere während der Pubertät,

entwickelt sich dann eine Fuß- und Zehenheberschwäche mit progressiver

Muskelschwäche und -atrophie, die schließlich auch auf die Hände übergreift

und die Feinmotorik einschränkt.

Sensible Störungen kommen in unterschiedlicher Ausprägung vor und

betreffen alle oder selektiv einzelne Qualitäten. Die elektrophysiologische


Forschungscluster

37

Diagnostik weist eine demyelinisierende oder axonale bzw. kombinierte

Nervenschädigung nach. Der weitere Krankheitsverlauf ist häufig sehr

chronisch-progredient und abhängig von der zugrunde liegenden genetischen

Ursache, die sehr vielfältig sein kann. Mutationen in mehr als 80 Genen sind

bisher bekannt. Als Therapie kommen symptomatische Maßnahmen zum

Einsatz wie Physio-, Ergo- und Schmerztherapie, aber auch orthopädische

Hilfsmittel wie Orthesen und Maßschuhe zur Stabilisierung des Gangbildes.

Auch durch fußchirurgische Eingriffe kann bei entsprechender Klinik eine

Verbesserung des Gangbildes und somit der Lebensqualität der Betroffenen

erzielt werden.

Late-onset (hereditäre) Polyneuropathie

Die Untergruppe der Late-onset-Polyneuropathie (spät beginnende,

hereditäre Polyneuropathie) ist definiert als eine Form der hereditären

Polyneuropathie, die erst nach dem 35. Lebensjahr, meist aber sogar

Abb.1: Atrophie der distalen Unter -

schenkel- und der Fußmuskulatur, leichter

Hohlfuß beidseits bei einem Patienten mit spät

beginnender hereditärer Polyneuropathie


Forschungscluster

38

deutlich später beginnt, dann aber rasch progredient verläuft. Ein ausgeprägter

Steppergang bis hin zur Gehunfähigkeit nach einem Krankheitsverlauf

von nur wenigen Jahren ist nicht ungewöhnlich. Diese Symptomatik und

auch die oft fehlende Familienanamnese lassen in der Folge oft erst spät

an eine hereditäre Ursache denken. Betroffene werden daher nicht selten

fälschlich als chronisch-entzündliche Polyneuro pathie-PatientInnen behandelt.

Elektrophysiologisch findet sich eine primär axonale senso-motorische

Schädigung der peripheren Nerven, welche über Jahre auf die unteren

Extremitäten beschränkt ist.

Erforschung der genetischen Ursachen

Die Erfassung des klinischen und elektrophysiologischen Spektrums

sowie die Suche nach der genetischen Ursache dieser speziellen Form

der hereditären Polyneuropathien stellte in den vergangenen Jahren einen

Forschungsschwerpunkt der Klinik dar, welcher maßgebend durch

Förderung von Projekten des FWF und der ÖNB unterstützt wurde.

Mehr als 200 Index patientInnen mit dieser seltenen Erkrankung wurden

erfasst. Bei etwa einem Drittel der PatientInnen konnte eine genetische

Ursache nachgewiesen werden, wobei auch hier das genetische Spektrum

heterogen war. Hervorzuheben ist, dass dabei auch ein nicht

unerheblicher Anteil an idiopathischen Neuropathien durch eine

genetische Ursache geklärt werden konnte.

Mutationen im MME-Gen sind die häufigste Ursache

spät beginnender, hereditärer Polyneuropathien

Weiters wurde ein neues Gen, und zwar die Membran-Metalloendo peptidase

MME, welche das Enzym Neprilysin kodiert, im Zuge der genetischen Studie

identifiziert und 2016 in einer großen internationalen Studie publiziert.

Mittler weile konnte im Rahmen einer Folgestudie mit internationaler Kooperation

gezeigt werden, dass Mutationen im MME-Gen die bei weitem häufigste

Ursache spät beginnender, hereditärer Poly neuropathien darstellen.

Univ.-Prof. in Dr. in Michaela Auer-Grumbach

Autorin:

Univ.-Prof. in Dr. in Michaela Auer-

Grumbach ist Fachärztin für

Neurologie und Psychiatrie.

Seit Jahren leitet sie an der

Universitätsklinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie die

Neuromuskuläre Fußambulanz.

Zudem ist sie die Koordinatorin

des Forschungsclusters Neuropathien.

Mit ihren Forschungen

über hereditäre Neuropathie ist

sie weltweit in den Top-Journals

vertreten.

Die der Entstehung der axonalen Polyneuropathie zugrunde liegenden

Pathomechanismen sind bisher nur unzureichend bekannt, eine Reduktion

oder auch ein fehlender Nachweis des Enzyms Neprilysin konnte jedoch

gezeigt werden und ist ein möglicher Ansatz für die zukünftige ursächliche

Therapie dieser Krankheit.

Dass die kausale Behandlung genetisch-determinierter Polyneuro pathien

bereits möglich ist, wurde in den vergangenen Jahren am Beispiel der

hereditären Amyloidpolyneuropathien (hATTR-familiäre Amyloidpolyneuropathie-FAP)

gezeigt, die durch Mutationen im Transthyretin-Gen

(TTR) hervorgerufen werden.

Gleichfalls wurden im Rahmen der Studie, in Zusammenarbeit mit der

Kardiologie und anderen externen Kollaborationen, einige Familien in

Österreich mit diesem genetischen Subtyp diagnostiziert, die nun

eine den Krankheitsverlauf verzögernde Therapie erhalten können.

Für die bisher noch ungeklärten PatientInnen sind weitere Untersuchungen

im Laufen.


Forschungscluster

Unfallchirurgische

Versorgung im Wandel

39

Die Mitglieder des Forschungsclusters Polytrauma und Schädelhirntrauma

erachten es als ihre Aufgabe, einerseits mit ihrer

wissenschaftlichen Arbeit zur Verbesserung der Versorgung

Schwerstverletzter beizutragen und andererseits die derzeit in

der Unfallchirurgie erbrachten Leistungen auch im Rahmen

der neuen Ausbildungsordnung mit einer Vielzahl noch offener

Fragen langfristig abzusichern. In beiden Bereichen konnten im

vergangenen Jahr große Erfolge erzielt werden.


Forschungscluster

40

Die ÖGU-Preisträger:

Dr. Stephan Frenzel (links) und

Dr. Thomas Haider (rechts) mit

Priv.-Doz. Dr. Lukas L. Negrin

in ihrer Mitte

Forschungscluster

Polytrauma und

Schädelhirntrauma:

• Koordinator: Priv.-Doz. Dr.

Lukas L. Negrin, MSc, PhD

• Stellvertreter: Assoz. Prof.

Priv.-Doz. Dr. Johannes

Leitgeb, PhD

• Mitglieder: Dr. in Anna Antoni,

Dr. Harald Binder, Dr. Michel

Dedeyan, Dr. Stephan Frenzel,

Dr. Gabriel Halát, Dr. Reinhard

Hahn, Dr. Thomas Haider, PhD,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.

Stefan Hajdu, MBA, Ao. Univ.-

Prof. Dr. Thomas Heinz, Assoz.

Prof. Priv.-Doz. Dr. Marcus

Hofbauer, Assoz. Prof. Priv.-

Doz. Dr. Ulrich Klein, Dr. Stefan

Plesser, Dr. in Julia Starlinger,

PhD, Dr. in Valerie Weihs, Priv.-

Doz. Dr. Harald K. Widhalm

Beste klinische Arbeit auf dem Gebiet der Unfallchirurgie

In seiner Studie 1 , die mit dem Wissenschaftspreis der Österreichischen

Gesellschaft für Unfallchirurgie 2018 für die „Beste klinische Arbeit auf

dem Gebiet der Unfallchirurgie“ in der Höhe von 5.000 Euro ausgezeichnet

wurde, gelang es Dr. Stephan Frenzel die weitreichenden Folgen einer nicht

einheitlich verwendeten Einstufung zum Status von Polytrauma-PatientInnen

aufzuzeigen. In einer Zeit ökonomischer Zwänge im Gesundheitssystem

rückt ein Qualitätsmanagement, das auf messbaren Parametern wie den

Kosten pro Pflegetag, der Länge des Aufenthalts auf der Intensivstation

und der Letalitätsrate beruht, zunehmend in den Vordergrund. Ein Vergleich

zwischen verschiedenen Traumazentren ist aber nur dann objektiv, wenn er

sich auf ein eindeutig festgelegtes PatientInnengut bezieht, das der klinischen

Realität entspricht. Aus den elf evaluierten Definitionen konnte nur die

„Berlin Definition“ dieser Anforderung genügen.

Beste experimentelle Arbeit auf dem Gebiet der Unfallchirurgie

Dr. Thomas Haider sicherte sich mit seiner Studie 2 den zweiten ebenfalls mit

5.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie 2018 für die „Beste experimentelle Arbeit auf dem Gebiet

der Unfallchirurgie“. Er konnte nachweisen, dass Polytrauma zu einer Hochregulierung

der löslichen Form des Proteins ST2 im Serum innerhalb der ersten

fünf postoperativen Tage führte. Am Tag 2 wurde bei PatientInnen, die ein

ARDS entwickelten, ein höherer ST2-Spiegel als bei PatientInnen ohne ARDS

gemessen. ARDS stellt eine wesentliche Ursache für traumatisch bedingte

Morbidität und Mortalität dar. Die frühzeitige Identifikation von Polytrauma-PatientInnen,

bei denen ein ARDS auftreten könnte, ist daher für den

Behandlungsverlauf von großer Bedeutung. Da höhere Tag-2-ST2-Spiegel im

Zusammenhang mit einem höheren Risiko auf ein ARDS stehen, könnte ST2

in Zukunft diese Aufgabe übernehmen.

Polytrauma-PatientInnen in extremis

Polytrauma-PatientInnen in extremis stellen die größte Herausforderung im

klinischen Alltag dar. In Ermangelung einer objektiven Definition kombinier­


Forschungscluster

41

te Doz. Negrin sieben bereits unmittelbar nach der Einlieferung verfügbare

Parameter, die sich auf hämodynamische oder kardio respiratorische Instabilität

beziehen, zu einem Frühwarnsystem. 3 Diesem zufolge werden Polytrauma-PatientInnen

als in extremis klassifiziert, wenn fünf der nachfolgenden

Bedingungen erfüllt sind: arterieller paCO2 > 50 mmHg, Hämoglobin < 9.5 g/dl,

pH-Wert < 7.2, Laktat > 4 mmol/l, Base Excess < -6 mmol/l, Shockindex > 1 und

Horowitz Quotient < 300. Die retrospektive Beurteilung von Polytrauma-PatientInnen

der klinischen Abteilung für Unfallchirurgie innerhalb eines Zeitraums

von drei Jahren zeigte, dass die Letalitätsrate bei den Polytrauma-PatientInnen

in extremis dreimal so hoch wie in einer nach Alter, Geschlecht und Injury

Severity Score gematchten Kontrollgruppe war.

„Für mich sind Biomarker

Wegweiser zu einer personalisierten

unfallchirur gischen Versorgung des

Polytrauma tisierten.“

Priv.-Doz. Dr. Lukas L. Negrin

Nierenversagen bei Polytrauma-PatientInnen

Bei Polytrauma-PatientInnen ist ein akutes Nierenversagen (ANV) eine gefürchtete

Komplikation, die nicht kausal behandelbar ist. Daher sind die Identifikation

von RisikopatientInnen und die Vermeidung nierenschädigender Faktoren von

zentraler Bedeutung. Während ein ANV anhand des Funktionsverlustes der

Nieren definiert wird, gelten NGAL-Spiegel im Serum als Marker ihrer strukturellen

Schädigung. Doz. Negrin ermittelte die NGAL-Spiegel bei Polytrauma-

PatientInnen 4 , die in die Gruppen 1 (PatientInnen, die eine Dialyse benötigten;

schweres ANV) und 2 (PatientInnen ohne sowie mit einem milden oder mäßigen

ANV) unterteilt wurden. Während die NGAL-Spiegel in Gruppe 2 in den ersten

beiden Tagen nach dem Trauma sanken, stiegen sie in Gruppe 1 an und erreichten

am Tag 2 einen Wert, der mehr als dreimal so hoch wie jener in Gruppe 2 war.

NGAL-Spiegel könnten daher bei Polytrauma-PatientInnen das Fortschreiten

eines ANV sowie die Notwendigkeit und Dauer einer Dialyse anzeigen.

Die Ausbildungsproblematik der FachärztInnen

Die Veränderungen in der FachärztInnenlandschaft fordern Aktivität. Denn –

bedingt durch den neuen, in vielen Bereichen leider immer noch vagen

Ausbil dungsplan – könnten zukünftige FachärztInnen für Orthopädie und

Traumatologie nicht mehr in der Lage sein, ein Schädelhirn- oder ein Abdominaltrauma

zu operieren. Das Überleben des Unfallopfers würde von der

Verfügbarkeit und dem rechtzeitigen Eintreffen von FachärztInnen einer

anderen Disziplin abhängen. Um die hohe Qualität der gegenwärtigen Versorgung

aller Trauma-PatientInnen aufrechtzuerhalten, müssen daher auch

für Schädelhirn- und Abdominal traumata exakte Ausbildungszeiten festgelegt,

verbindliche Ausbildungsinhalte definiert sowie ihre Versorgung auf

die Fächer Trauma tologie, Neuro- bzw. Allgemeinchirurgie und Anästhesie/

Intensiv medizin realistisch aufgeteilt werden.

Rahmen bedingungen und theoretische Erörterungen bilden jedoch nur die

Grundvoraussetzung für die zum Wohl der Verunfallten notwendige Qualitätssicherung.

Die Intensivierung der direkten, interdisziplinären Zusammenarbeit

im klinischen Bereich und in der Forschung sowie die Bereitschaft

erfahrener KollegInnen, in der Praxis erworbenes Wissen an die neue

Generation an FachärztInnen weiterzugeben, sind der Schlüssel zum Erfolg.

Dieses Konzept wurde im Forschungscluster Polytrauma und Schädelhirntrauma

bereits umgesetzt und soll in Zukunft verstärkt ausgeführt werden.

Mitglieder des Forschungsclusters Polytrauma und Schädelhirntrauma

waren 2018 maßgeblich an der Organisation zweier Symposien beteiligt.


Forschungscluster

42

Im November 2018 übernahm

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes Leitgeb, PhD,

die Präsidentschaft der IGEH/INRO.

Diese Position ermöglicht ihm, für den

Forschungscluster Polytrauma und Schädelhirntrauma

verstärkt nach außen aufzutreten. Wie

hier zum Beispiel auf dem Symposium

„TBI in Austria – Reality Check“

Gemeinsames Ziel dieser Veranstaltungen war es, die Problematik der interdisziplinären

Versorgung Schwerstverletzter vor dem Hintergrund der neuen

Ausbildungsordnung nicht nur aufzuzeigen, sondern auch zu ihrer Lösung

beizutragen. Namhafte ExpertInnen aus dem In- und Ausland waren der

Einladung, als Vortragende zu fungieren, nachgekommen. Das Symposium

„Traumatic Brain Injury (TBI) in Austria – Reality Check“ wurde von der internationalen

Gesellschaft zur Erforschung von Hirntraumata/International

Neurotrauma Research Organization (IGEH/INRO) mit Unterstützung durch

den Arbeitskreis „Schädelhirntrauma“ der Österreichischen Gesellschaft für

Unfallchirurgie (ÖGU) im April veranstaltet. Der Themenkomplex „Schädelhirntrauma“

wurde nicht nur in Vorträgen aus intensivmedizinischer, neurochirurgischer,

neurologischer und unfallchirurgischer Sicht, sondern auch in

einer respektvoll geführten Podiumsdiskussion behandelt.

Priv.-Doz. Dr. Lukas L. Negrin, MSc, PhD

Autor:

Lukas Negrin ist seit 2016 als

Facharzt für Unfallchirurgie an

der Universitätsklinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie tätig.

2018 erfolgte seine Habilitation.

Sein Wissen vertiefte er durch

zahlreiche Auslandsaufenthalte.

Schon früh galt sein Interesse

den Schwerst- und Mehrfachverletzten,

die bis heute

seinen Forschungsschwerpunkt

darstellen. Er ist Leiter der interdisziplinären

Arbeitsgruppe

„Biomarker beim Polytrauma“

sowie stellvertretender Leiter

des Arbeitskreises „Polytrauma“

der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie.

Auf Initiative des Arbeitskreises „Polytrauma“ der ÖGU fand im Mai das 2.

Interdisziplinäre Polytraumasymposium – „Das Abdomen im Fokus“ statt, bei

dem KollegInnen der Fächer Chirurgie, Gynäkologie, Infektiologie, Intensivmedizin,

Radiologie und interventionelle Radiologie, Unfallchirurgie sowie

Urologie entweder außergewöhnliche Fallstudien oder erprobte Versorgungsstrategien

für Polytrauma-PatientInnen mit begleitendem schwerem

Abdominaltrauma präsentierten.

Im November 2018 übernahm Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Johannes Leitgeb, PhD,

der seit einigen Jahren mit der Leitung des Arbeitskreises „Schädelhirntrauma“

der ÖGU betraut ist, die Präsidentschaft der IGEH/INRO. Diese Position

ermöglicht es Johannes Leitgeb, für den Forschungscluster Polytrauma und

Schädelhirntrauma verstärkt als Sprachrohr nach außen aufzutreten und für

die Meinungen und Wünsche der Clustermitglieder eine breitere Öffentlichkeitswahrnehmung

zu erwirken.

1

Scand J Trauma Resusc Emerg Med. 2017 Aug 31;25(1):87. Does the applied polytrauma definition

notably influence outcome and patient population? - a retrospective analysis. Frenzel S, Krenn P,

Heinz T, Negrin LL

2

Clin Chem Lab Med. 2018 Apr 25;56(5):810-817. Increased serum concentrations of soluble ST2

are associated with pulmonary complications and mortality in polytraumatized patients. Haider T,

Simader E, Hacker P, Ankersmit HJ, Heinz T, Hajdu S, Negrin LL

3

Biomed Res Int. 2018 Apr 17;2018:7320158, Novel Approach to Identify Polytraumatized Patients

in Extremis. Negrin LL, Antoni A, Hajdu S, Heinz T

4

Biomed Res Int. 2018 Nov 6;2018:2687584, Diagnostic Utility of Serum Neutrophil Gelatinase-Associated

Lipocalin in Polytraumatized Patients Suffering Acute Kidney Injury: A Prospective Study,

Negrin LL, Hahn R, Heinz T, Hajdu S.


Superiore Kapselrekonstruktion

Für massive irreparable Rotatorenmanschettenrisse

■ 3.9 mm Knotless Corkscrew-Fadenanker für eine

knotenlose Fixierung am superioren Glenoid

■ Knotenlose und flächige Refixierung mittels

SwiveLock®-Anker und FiberTape®

3.9 mm Knotless

Corkscrew®, PEEK

SwiveLock®

Wiederherstellung der Anatomie

und glenohumeralen Biomechanik

www.arthrex.com

© Arthrex GmbH, 2019. Alle Rechte vorbehalten.


Forschungscluster

44

Sport und Gelenkserhaltung

„Der Zusammenschluss brachte viele

Vorteile und neue Perspektiven: 1. Zugriff

auf eine hohe Zahl an Patien tIn nen daten,

2. das fachliche Know-how und langjährige

Erfahrung der jeweiligen Spezialambulanzen

sowie 3. die Möglichkeit zu

zahlreichen nationalen und internationalen

Kooperationen.“

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Marcus Hofbauer

Die 2018 stattgefundene Vereinigung der beiden

Fachrichtungen Unfallchirurgie und Orthopädie zum

neuen Doppelfach „Orthopädie und Traumatologie“

ermöglicht vor allem durch den Zusammenschluss der

jeweiligen Spezialgebiete „Sporttraumatologie“ und

„Sportorthopädie“ eine gemeinsame, starke Basis für den

neu gegründeten Cluster für Sport und Gelenkserhaltung.

Der Forschungscluster Sport und Gelenkserhaltung wurde 2018 von

o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Windhager als eigenständige Einheit zwischen

den Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädie an der Universitätsklinik

für Orthopädie und Traumatologie der Medizinischen Universität

Wien und des AKH Wien gegründet. Der Zusammenschluss brachte viele

Vorteile und neue Perspektiven: in erster Linie den Zugriff auf eine hohe

Zahl an PatientIn nendaten aus den Spezialambulanzen für Sport und Gelenksverletzungen

an den Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädie

der Medizinischen Universität Wien, zweitens das fachliche Know-how und

die langjährige Erfahrung der LeiterInnen und StellvertreterInnen der jeweiligen

Spezial ambulanzen sowie drittens die Möglichkeit zu zahlreichen

nationalen und internationalen Kooperationen.

Forschungscluster

Sport und Gelenkserhaltung:

• Koordinator: Assoz. Prof. Priv.-

Doz. Dr. Marcus Hofbauer

• Stellvertreter: Priv.-Doz. Dr.

Wenzel Waldstein-Wartenberg

• Mitglieder: Dr. Harald Binder,

Dr. Thomas Tiefenböck, Dr.

Harald Widhalm, Dr. Markus

Gregori, Dr. Stefan Plesser, Dr.

Lukas Negrin, Dr. Maximillian

Kasparek, Dr. Ulrich Koller

Dem Team des Forschungsclusters stehen seither zahlreiche, weltweit renommierte

Kooperationspartner zur Verfügung. National besteht bereits eine

Zusammenarbeit mit dem innerklinischen Forschungscluster Arthrose und

Geweberegeneration (Leitung Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan Tögel) sowie

dem Forschungscluster MRT und biochemische Bildgebung (Leitung Dr.

Sebastian Apprich), dem Adolf Lorenz Laboratorium für Biomechanik (Leitung

DI Dr. Emir Benca), dem Institut für Anatomie in Wien, dem Ludwig Boltzmann

Institut für experimentelle und klinische Traumatologie im Lorenz-Böhler-

Krankenhaus sowie der Technischen Universität Wien.

International bestehen Kooperationen mit dem Department of Orthopaedic

Surgery, Medical University of Pittsburgh, USA, sowie dem „HSS – Hospital

for Special Surgery”, das renommierteste und führende orthopädische Krankenhaus

der USA. Zur Ergänzung unserer Perspektiven und um einen produktiven

Austausch mit ExpertInnen aus dem Gebiet der Sporttraumatologie

voranzutreiben, ist der Forschungscluster offen für weitere Kooperationen.

Pojekte und Publikationen

Aktuell sind 28 Forschungsprojekte gemeldet, wobei seit der Gründung des

Forschungsclusters vier Arbeiten erfolgreich publiziert werden konnten. Im

Folgenden werden drei vielversprechende Projekte in Kurzfassung vorgestellt:


Forschungscluster

45

7-Tesla-MRT

Beim ersten Projekt geht es um die quantitative, multiparametrische

MR-Bildgebung (7-Tesla-MRT) nach vorderer Kreuzbandrekonstruktion

zur Evaluation der Ligamentisierungsphase. In den vergangenen zehn

Jahren gab es einen Wandel im Bereich der Kreuzbandchirurgie: nämlich die

Änderung der Anlage des femoralen Bohrkanals von einer „isometrischen“ –

vorwiegend nicht-anatomischen Position zu einer anatomischen Anlage des

Bohrkanals im Insertionsgebiet des vorderen Kreuzbandes.

Erste klinische Studien zu dieser Technik zeigten jedoch ein hohes Transplantatversagen

vor allem sechs Monate nach der Operation. Biologische

Überlegungen wie die Transplantatentwicklung und Reifung können dabei

eine wichtige Rolle spielen. Humane Studien basierend auf Biopsien zeigten,

dass die sogenannte Ligamentisierungsphase, das heißt die Umwandlung

der implantierten Sehne in ein Ligament, in vier Stufen abläuft und bis zu drei

Jahre dauern kann. Die Bestimmung des richtigen Zeitpunkts zum sicheren

Wiedereinstieg in den Sport ist aus diesem Grund von großer Bedeutung.

Erst kürzlich entstand ein verstärktes Interesse am komplexen Heilungs- und

Ligamentisierungsprozess nach vorderen Kreuzbandrekonstruktionen und

möglichen korrespondierenden Biomarkern wie Kollagenfasergehalt, der

kollagenen Faserorientierung und dem Glycosaminoglykangehalt. Eine der

neuen quantitativen MR-Techniken, die diese Information spezifischer liefern

kann, ist die T2-Mapping-Methode, die Gewebearten in den Gelenken wie


Forschungscluster

46

Sehnen und Ligamente mit kurzen Relaxationszeiten messen kann. Mittels

Evaluation des normalen Heilungsverlaufs und der damit verbundenen

quantitativen, biochemischen MR-Parameter eröffnet sich die Möglichkeit,

Schwellenwerte zu definieren, ab denen von einer abnormen oder verzögerten

Heilung der vorderen Kreuzbandrekonstruktion ausgegangen werden kann.

Versiegelung von Knorpelschäden

Beim zweiten Projekt wurde die Versiegelung von oberflächigen Knorpelschäden

mittels bipolarer Hochfrequenzenergie untersucht. Knorpeldefekte

können je nach Tiefe in IV Grade eingeteilt werden. Während es für

Grad-III- und -IV-Defekte bereits klare Therapierichtlinien gibt, ist dies bei

Grad-II-Defekten noch nicht der Fall. Therapiemöglichkeiten sind einerseits

das mechanische Debridement, andererseits die Applikation von elektrisch

erzeugter Hitze, die ein „Versiegeln“ der kartilaginären Oberfläche bewirkt.

Mittels T2-Mapping ist es im MRT möglich, die Degeneration im Knorpel

darzustellen. Erhöhte T2-Werte sprechen für die Degeneration im Knorpel. In

einer prospektiven Studie untersuchten wir PatientInnen mit Grad-II-Defekten

vor Thermoablation und zwei Wochen, vier und zwölf Monate nach dem

chirurgisch durchgeführten Eingriff. Im Zwei-Wochen-Follow-up konnte eine

deutliche Normalisierung der T2-Werte verglichen mit einem gesunden Referenzbereich

gezeigt werden. Dieser Effekt war jedoch nicht nachhaltig. Nach

vier und zwölf Monaten kam es zu einem deutlichen Anstieg der T2-Werte,

die den neuerlichen degenerativen Zustand des Knorpels widerspiegelt.

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Marcus Hofbauer

Autor:

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.

Marcus Hofbauer erhielt als

erster österreichischer Sportchirurg

im Jahr 2012 das

„AGA-Aircast Pittsburgh Research

Fellowship“. 2015 erhielt

er nach seiner Habilitation den

Titel „Privatdozent“ sowie auch

den von der Medizinischen

Universität Wien verliehenen

Titel „Assistant Professor“.

2017 wurde er mit dem AOSSM-

ESSKA Traveling Fellowship

in den USA ausgezeichnet.

Labral-Bridge-Technik

Beim dritten Projekt geht es um die Labral-Bridge-Technik, eine neue arthroskopische

Technik zur knotenlosen anatomischen Versorgung der vorderen

Schulterinstabilität. Die Reluxationsraten nach arthroskopischer Limbusplastik

liegen derzeit bei etwa 13 bis 35 %. Ein kritischer Blick in die rezente Literatur

zeigt jedoch, dass mit offenen Stabilisierungsverfahren nach wie vor signifikant

niedrigere Reluxationsraten zu erzielen sein dürften. Die Labral Bridge stellt

eine neue arthroskopische, knotenlose Technik dar, die ähnlich den offenen

Techniken, das kapsulolabrale Gewebe auch zwischen den einzelnen Ankern

mittels einer Matratzennaht durch ein 1,5 mm breites Kunststoffband fest am

Glenoidrand fixiert und somit eine anatomischere Rekonstruktion anstrebt.

Diese Technik wurde 2015 von Dr. Ostermann entwickelt und in Arthroscopy

Techniques publiziert. Im Jahr 2018 wurde dann eine anatomische Studie

durchgeführt, deren Ziel es war, die anatomischen Möglichkeiten in der

Rekonstruktion einer Bankart-Läsion mittels der Labral-Bridge-Technik im

Vergleich zu einer geknoteten Standardtechnik zu beleuchten. Die vorläufigen

Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass sich mit der Labral-Bridge-Technik

ein signifikant höherer Kapsellabrumwulst bilden lässt und der native

Labrum Footprint signifikant besser wieder bedeckt werden kann, verglichen

mit einer traditionellen Technik mit drei geknoteten, horizontalen Nähten.

Derzeit läuft eine klinische Studie, bei der die klinischen Zwei-Jahres-Ergebnisse

der ersten PatientInnen mittels gängiger Schulterinstabilitätsscores

und subjektiver Parameter evaluiert werden. Gleichzeitig werden MRT-Untersuchungen

der PatientInnen sowohl der operierten als auch der gesunden

Schulter durchgeführt, um mittels spezieller Computersoftware eine

Labrumvolumenvermessung durchführen zu können.


Forschungscluster

Endoprothetik

47

Der Forschungscluster Endoprothetik beschäftigt sich hauptsächlich

mit der Aufarbeitung von Ergebnissen aus endoprothetischen

Operationen. Dies umfasst das Betreuen von retrospektiven

Datenanalysen, aber ebenso das Erstellen und Durchführen

von prospektiven, randomisierten Studien. Hierbei werden Kurz-,

Mittel- und Langzeitergebnisse von Endoprothesensystemen,

neuen Operationstechniken, Diagnostikmethoden in der primären

und Revisionsendoprothetik sowie Komplikationsmechanismen

und -verläufe evaluiert. Das zentrale Ziel des Forschungsclusters

Endoprothetik ist, durch die Aufarbeitung dieser Daten

die endoprothetische Versorgung der PatientInnen zu optimieren.

Folgende Studien wurden vom Forschungscluster Endoprothetik

erfolgreich publiziert, die wichtigsten Erkenntnisse daraus sind

nachfolgend zusammengefasst.

Die Studien im Überblick

Zwei Untersuchungen 1,2 verglichen Serum-Metallionenkonzentrationen bei

PatientInnen mit Metall-Metall-Gleitpaarungen und mit den Metallionenkonzentrationen

aus der Synovialflüssigket des Hüftgelenks. Ebenso wurde

das Prothesenüberleben in diesem PatientInnengut untersucht. Es zeigte

sich hierbei eine starke Korrelation zwischen der Ionenkonzentration in

Serum- und Synovialflüssigkeit. Es zeigte sich ein Prothesenüberleben von

93,3 % nach 18,8 Jahren mit aseptischer Lockerung als Endpunkt.

In einer prospektiven Studie 3 von 65 PatientInnen zeigte sich ein signifikanter

Unterschied in der postoperativen Anteversion der acetabulären Komponente

zwischen freihändiger und computernavigationsassistierter Positionierung.

Forschungscluster

Endoprothetik:

• Koordinator: Ass.-Prof. Priv.-

Doz. Dr. Bernd Kubista, MSc

• Mitglieder: Priv.-Doz. Dr.

Richard Lass, MSc, Dr. Kevin

Staats, Univ.-Prof. Dr. Alexander

Giurea, Ass.-Prof. Priv.-Doz.

Dr. Johannes Holinka

202 HTEPs (HipStar ® und Trident ® ) wurden in einem Minimum-2-Jahres-

Follow-up untersucht 4,5 . Hierbei zeigte sich eine geringere Inzidenz von

radio logischen Saumbildungen bei jedoch erhöhter Inzidenz an Revisionen

mit einem Prothesenüberleben von 92,2 % nach 8,8 Jahren.

Eine Untersuchung 6 zwischen zementierten und unzementierten KTEPs

zeigte nach einem Minimum-Follow-up von fünf Jahren keinen Unterschied

im klinischen und funktionellen Outcome. Jedoch konnte eine signifikant höhere

Rate an radiologischen Saumbildungen in der unzementierten Gruppe

nachgewiesen werden.

In einer Untersuchung 7 mit einem Minimum-Follow-up von 20 Jahren zeigte

sich bei 37 PatientInnen ein Prothesenüberleben der femoralen Komponente

von 96 % und 67 % der acetabulären Komponente.


Forschungscluster

48

Achtzig PatientInnen wurden hinsichtlich ihrer Persönlichkeitsmerkmale und

ihrer Zufriedenheit nach KTEP-Implantation untersucht 8 . Es zeigte sich ein

hoch signifikanter Zusammenhang zwischen Zufriedenheit des Operationsergebnisses

mit spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen.

In dieser retrospektiven Untersuchung 9 zeigte sich ein zufriedenstellendes

revisionsfreies Überleben von zementfreien Prothesen in PatientInnen, die

älter als 80 Jahre sind. Es konnte jedoch dennoch gezeigt werden, dass diese

ein signifikant höheres Komplikationsrisiko aufwiesen – mit Osteoporose als

wichtigstem Risikofaktor.

Zwei KTEP-Designs desselben Herstellers werden hinsichtlich ihres Kurzzeitüberlebens

und dem radiografischen Outcome untersucht 10 . Es zeigte sich

ein signifikanter Unterschied in der Inzidenz von Saumbildungen. Es konnten

jedoch keine Unterschiede im Prothesenüberleben in den ersten zwölf

Monaten festgestellt werden.

Die Ergebnisse einer Studie 11 zeigen, dass Sonifikationsuntersuchungen

an Gleitpaarungen von PatientInnen mit periprothetischen Infektionen eine

valide und zuverlässige Methode zur Keimdetektion darstellen.

Eine retrospektive Matched-Pair-Analyse 12 von 49 PatientInnen ohne MSIS

Minorkriterien verglich 49 PatientInnen mit ≥1 und < 3 Minorkriterien. Das

Resultat war, dass PatientInnen mit Minorkriterien + Prothesenlockerung im

Röntgen ein signifikant schlechteres Prothesenüberleben haben als PatientInnen

ohne Minorkriterien und Lockerung. Demnach sollte die radiologische

Lockerung ein weiterer Parameter in der Infektionsdiagnostik sein.

Kommentar 13 von Outcomes of Unicompartmental Knee Arthroplasty After Aseptic

Revision to Total Knee Arthroplasty: A Comparative Study of 768 TKAs and 578

UKAs Revised to TKAs from the Norwegian Arthroplasty Register (1994 to 2011).

Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd Kubista

Autor:

Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd

Kubista, MSc, begann 2007 mit

der Facharztausbildung für

Orthopädie an der Univ.-Klinik

im AKH Wien; seit 2007 ist er

Facharzt für Orthopädie und

Orthopädische Chirurgie, seit

2009 Oberarzt; 2011 Master of

Science (MSc) in Interdisziplinärer

Schmerzmedizin; 2012

Ernennung zum Privat-Dozenten

an der MedUni Wien; Leiter des

Foschungsclusters Endoprothetik

an der Univ.-Klinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie.

Eine retrospektive Analyse 14 wurde mit PatientInnen durchgeführt, die erneut

aufgrund eines fehlgeschlagenen zweizeitigen Wechsels operiert werden

mussten. 23 von 44 PatientInnen waren endoprothetisch versorgt, wohingegen

bei den restlichen 21 PatientInnen eine Amputation, Arthrodese, Girdlestone

oder Spacerretention durchgeführt wurde. Das Risiko, ein endoprothetisches

Versagen nach fehlgeschlagenem zweizeitigen Wechsel zu erleiden,

erhöht sich um fast das Fünffache bei Spacerwechsel in der initialen Phase

oder bei ≥ 5 Operationen. Demnach ist ein zweiter zweizeitiger Wechsel noch

tolerabel, wenn kein Spacerwechsel durchgeführt wird.

In dieser Untersuchung 15 zeigte die Gruppe ohne Spacer eine Re-Revisionsrate

von 19 % nach zwölf bis 24 Monaten und 30 % nach 36 Monaten, wohingegen

die PatientInnen mit mobilem Spacer eine Re-Revisionsrate von 0 % in

den ersten 36 Monaten nach Replantation zeigten.

PatientInnen, die aufgrund einer HTEP-Revision eine Sockelpfanne implantiert

bekommen haben, weisen eine hohe Re-Revisionsrate auf. Das Risiko auf

erneute Revision steigt insbesondere bei vorliegender Beckendiskontinuität 16 .

In einer retrospektiven Untersuchung 17 von PatientInnen, die mit einem distalen

Femurersatz aufgrund fehlgeschlagener KTEP versorgt wurden, zeigte


Forschungscluster

49

sich ein revisionsfreies Überleben von 74,8 % nach einem Jahr, 62,5 % nach

drei Jahren und 40,9 % nach zehn Jahren postoperativ.

Ein Vergleich 18 zwischen der Genauigkeit zwischen „alpha defensin lateral

flow test“ und Gefrierschnittuntersuchung zur intraoperativen Detektion von

periprothetischen Infektionen zeigte eine deutlich höhere Sensitivität der

Gefrierschnittanalyse.

Diese Studie 19 zeigte eine Sensitivität von 69 % und Spezifität von 94 %

für den kommerziell verfügbaren Alpha-Defensin-Test zur Detektion von

periprothetischen Infektion. Somit könnte es als zusätzliches Tool einen

Mehrwert in der Diagnostik bringen, der Test stellt jedoch keinen Ersatz der

bereits etablierten Methoden dar.

Eine kombinierte Analyse 20 von der Kultur der Synovialflüssigkeit und der

Multiplex PCR zeigte eine Verbesserung der Sensitivität von 71 % (mPCR)

bzw. 84 % (Kultur) auf 92 %.

Quellen:

1

Comparison of Synovial Fluid, Urine and Serum Ion Levels in Metal-on-Metal

Total Hip Arthroplasty at a Minimum Follow-up of Eighteen

Years; R.Lass, A.Grübl, A.Kolb, D.Stelzeneder, A.Pilger, B.Kubista, A.Giurea,

R.Windhager; J Orthop. Res. 2014 May 20. doi: 10.1002/jor.22652.

2

Primary Cementless Total Hip Arthroplasty with Second Generation

Metal-on-Metal Bearings – a Concise Follow-up, at a Minimum of Seventeen

Years, of a Previous Report; R.Lass, A.Grübl, A.Kolb, S.Domayer,

C.Csuk, B.Kubista, A.Giurea, R.Windhager; J Bone Joint Surg Am. 2014,

Mar 5;96(5): e37. doi:10.2106/JBJS.M.00748

3

Total hip arthroplasty using imageless computer-assisted hip navigation–a

prospective randomized study; R.Lass, B.Kubista, M.Pfeiffer,

B.Olischar, S.Frantal, R.Windhager, A.Giurea; J Arthroplasty, 2014

Apr;29(4):786-91. doi:10.1016/j.arth.201308.020. Epub 2013 Nov 26.

4

Bacterial adherence to different components of total hip prosthesis

in patients with prosthetic joint infection; R.Lass, A.Giurea, B.Kubista,

AM.Hirschl, W.Graninger, E.Presterl, R.Windhager, J.Holinka; IntOrthop.

2014; IO-03-14-486.R1 (D-SW-01)

5

A Cementless Hip System with a New Surface for Osseus Integration;

R.Lass, A.Kolb, G.Reinisch, B.Kubista, A.Giurea, R.Windhager, R.Kotz;

IntOrthop, 2013 Oct 11. doi: 10.1007/s00264-013-2135-7.

6

Comparison of Cementless and Hybrid Cemented Total Knee Arthroplasty;

R.Lass, B.Kubista, J.Holinka, M.Pfeiffer, S.Schuller, S.Stenicka,

R.Windhager, A.Giurea; Orthopedics, 2013 Apr; 36(4):e420-7. doi:

10.3928/01477447-20130327-16

7

Cementless Total Hip Arthroplasty with the Rectangular Titanium

Zweymüller Stem: A Concise Follow-up, at a Minimum of Twenty Years,

of Previous Reports; Kolb A, Grübl A, Schneckener CD, Chiari C, Kaider A,

Lass R, Windhager R; J Bone Joint Surg Am, 2012, 94-18, 1681-1684 doi:

10.2106/JBJS.K.01574

8

The Impact of Personality Traits on the Outcome of Total Knee Arthroplasty;

Giurea A., Fraberger G., Kolbitsch P., Lass R., Schneider E., Kubista B.,

Windhager R. (2016); BioMed research international, 2016, 5282160.

9

Cementless Total Hip Arthroplasty in Octogenarians; Stihsen C, Springer

B, Nemecek E, Olischar B, Kaider A, Windhager R, Kubista; B. J Arthroplasty.

2017;32(6):1923-1929. doi: 10.1016/j.arth.2017.01.029.

10

Modern cemented total knee arthroplasty design shows a higher

incidence of radiolucent lines compared to its predecessor; Staats K,

Wannmacher T, Weihs V, Koller U, Kubista B, Windhager R.; Knee Surg

Sports Traumatol Arthrosc. 2018. doi: 10.1007/s00167-018-5130-0.

11

Bacterial adherence to different components of total hip prosthesis

in patients with prosthetic joint infection; R.Lass, A.Giurea,B.Kubista,

AM.Hirschl, W.Graninger, E.Presterl, R.Windhager, J.Holinka; IntOrthop.

2014; IO-03-14-486.R1

12

Outcome of Total Hip and Total Knee Revision Arthroplasty with minor

infection criteria: a retrospective matched-pair analysis; Staats K, Kolbitsch

P, Sigmund IK, Hobusch GM, Holinka J, Windhager R; J Arthroplasty.

2017 Apr;32(4):1266-1271. doi: 10.1016/j.arth.2016.11.016

13

Is the revision of a primary TKA really as easy and safe as the revision

of a primary UKA; Staats K, Merle C, Schmidt-Bräkling T, Boettner F ,

Windhager R, Waldstein W; Ann Transl Med. 2016 Dec;4(24):532. doi:

10.21037/atm.2016.11.01

14

Failed two-stage exchange: When is a successful endoprosthetic reconstruction

at risk after multiple revision surgeries?; Staats K, Frenzel S,

Sigmund IK, Böhler C, Puchner SE, Holinka J, Windhager R; J Arthroplasty.

2018 Jan;33(1):195-199. doi: 10.1016/j.arth.2017.07.049.

15

The influence of antibiotic-loaded cement spacers on the risk of reinfection

after septic hip revision surgery; Staats K, Sevelda F, Kaider A, Böhler

C, Puchner SE, Windhager R, Holinka J; Infection. 2017 Dec;45(6):885-

891. doi: 10.1007/s15010-017-1081-5

16

Review of the outcomes of complex acetabular reconstructions using a

stemmed acetabular pedestal component; Stihsen C., Hipfl C., Kubista

B., Funovics P. T., Dominkus M., Giurea A., Windhager R.; The Bone & Joint

Journal 2016 98-B:6, 772-779

17

Distal femoral reconstruction following failed total knee arthroplasty

is accompanied with risk for complication and reduced joint function;

Vertesich K, Puchner SE, Staats K, Schreiner M, Hipfl C, Kubista B, Holinka

J, Windhager R.; BMC Musculoskelet Disord. 2019 31;20(1):47. doi:

10.1186/s12891-019-2432-4

18

A comparative study of intraoperative frozen section and alpha

defensin lateral flow test in the diagnosis of periprosthetic joint

infection; Sigmund IK, Holinka J, Lang S, Stenicka S, Staats K, Hobusch

G, Kubista B, Windhager R.; Acta Orthop. 2019 23:1-11. doi:

10.1080/17453674.2019.1567153.

19

Qualitative alpha-defensin test (Synovasure) for the diagnosis of

periprosthetic infection in revision total joint arthroplasty; Sigmund IK,

Holinka J, Gamper J, Staats K, Böhler C, Kubista B, Windhager R; Bone

Joint J 2017;99-B:66–72.

20

Multiplex PCR Unyvero i60 ITI application improves detection of low-virulent

microorganisms in periprosthetic joint infections; Sigmund, I.K.,

Windhager, R., Sevelda, F. Staats K., Puchner SE., Stenicka S., Thalhammer

F., Holinka J; International Orthopaedics (SICOT) (2018). https://doi.

org/10.1007/s00264-018-4136-z


Forschungscluster

50

Update Tumororthopädie

Der Forschungscluster für Tumororthopädie blickt über die

vergangenen Jahre hinweg auf eine sehr rege wissenschaftliche

Aktivität zurück. Die Schwerpunkte der Projekte waren dabei die

Etablierung der intraoperativen Navigation von Tumorresektionen,

die retrospektive Untersuchung von Ergebnissen modularer

Tumorprothesen, die Beschreibung von Patient-reported Outcome

Measurements (PROMS) und die Analyse von Surrogatparametern

in der Prognoseabschätzung von Sarkomen.

Die Abteilung für Orthopädie kann auf eine jahrelange Erfahrung im Einsatz

der intraoperativen Navigation bei der Resektion von Knochen und Weichteiltumoren

an Stamm und Extremitäten zurückblicken: Neben der konventionellen

Navigation, die erstmals 2010 eingesetzt wurde, steht seit 2017 mit

einem der ersten Computertomografen Europas zur intraoperativen Anwendung

ein Verfahren zur Verfügung, das die Genauigkeit der bisherigen Methoden

zusätzlich verbessert hat und einen neuen Meilenstein in der Weiterentwicklung

der chirurgischen Therapie von SarkompatientInnen darstellt.

Intraoperative Navigation von Tumorresektionen

Das Prinzip der konventionellen Navigation besteht in der Digitalisierung des

diagnostischen Bilddatensatzes eines Patienten mit einer muskuloskelettalen

Tumorerkrankung. Hierzu können verschiedene Untersuchungsmodalitäten

wie CT und MRT kombiniert werden, womit der Informationsgehalt beider

Verfahren – also sowohl die Knochen- als auch die Weichteildarstellung des

Tumors – intraoperativ zur Anschauung gebracht werden kann. Diese Daten

werden vor der Tumorresektion in das Navigationssystem eingespeist.

Forschungscluster

Tumororthopädie:

• Leitung: Assoz. Prof.-Priv. Doz.

Dr. Philipp T. Funovics, MSc,

MBA

• Mitglieder: Assoz. Prof. Priv.-

Doz. Dr. Joannis Panotopoulos,

Ass.-Prof. Priv. Doz. Dr. Gerhard

M. Hobusch, MSc, Olga Wallner

(Tumor-Board), Manuela Gangl

(Dokumentation)

Durch das Platzieren anatomischer Referenzmarker am Skelettsystem

des Patienten einerseits (z.B. durch das Setzen eines Markers am Beckenknochen)

sowie an den chirurgischen Instrumenten wie einem Meißel oder

einem Schraubenzieher andererseits, die dann über eine Infrarotkamera des

Systems abgelesen werden, wird so auf einem Bildschirm eine dreidimensionale

Darstellung des Skeletts mit dem Tumor und den daran arbeitenden

Instrumenten generiert. Dies ermöglicht besonders in heiklen und schwierig

einzusehenden anatomischen Regionen wie dem Becken oder der Wirbelsäule

ein viel genaueres chirurgisches Arbeiten und erlaubt eine wesentlich

sicherere Einhaltung der für Sarkome so wichtigen sauberen Resektionsgrenzen,

um ein Wiederauftreten des Tumors im Sinne eines Lokalrezidivs

zu vermeiden. Zudem hilft die Navigation auch bei der exakten Platzierung

orthopädischer Implantate im Anschluss an die Tumorentfernung.

An der Klinik wurden auf diese Weise 24 PatientInnen, 12 Männer und 12

Frauen mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren, zwischen 2010 und


Forschungscluster

51

2016 behandelt. Sechs Tumore lagen an den Extremitäten, die Mehrheit am

Becken und Sacrum als dem Hauptbereich, in dem die Navigation Anwendung

findet. In über 90 % aller so entfernten Tumore konnten tatsächlich

saubere Resektionsgrenzen eingehalten werden. Die einzigen Fälle, in denen

dies nicht gelang, waren zwei Metastasen, bei welchen explizit nicht nach

einer weiten Entfernung getrachtet wurde. Intraoperative Komplikationen

standen nie im Zusammenhang mit dem Navigationssystem, was die Vorteile

dieses Verfahrens eindrucksvoll bestätigt. Akzeptiert werden muss lediglich

eine doch etwas verlängerte Operationsdauer.

Bei der nunmehr verwendeten CT-basierten intraoperativen Tumornavigation

wird der diagnostische Datensatz nun nicht mehr präoperativ generiert und

eingespeist, sondern es wird eine intraoperative Computertomografie des

Patienten mit entsprechenden Referenzmarkern durchgeführt. Somit fällt der

so kritische Schritt des Referenzierens ersatzlos weg und wird automatisiert,

wodurch sich die eben daraus abgeleitete Genauigkeit nochmals deutlich verbessern

lässt. Außerdem erlaubt die Verwendung des intraoperativen CTs auch

eine unmittelbar postoperativ durchzuführende Untersuchung, die zur Kontrolle

und Qualitätssicherung der chirurgischen Ergebnisse deutlich beiträgt.

Die Einführung dieses Verfahren war aufgrund der damit verbundenen Auflagen

zum Strahlenschutz nicht ganz reibungslos, da zahlreiche technische

Abb. 1: Das Setup für die CT-basierte, intraoperative Tumornavigation ist arbeits- und zeitintensiv, bietet aber unverzichtbare Vorteile

in der chirurgischen Behandlung von PatientInnen mit Tumoren des Bewegungsapparates.


Forschungscluster

52

Problemstellungen zu lösen waren. Mittlerweile ist das System aber höchst

zufriedenstellend in Verwendung und hat die Behandlung von 18 PatientInnen

mit hoch komplexen Operationen ermöglicht. Die Tumore lagen hier

breit verstreut an Rumpf und Extremitäten, was den breiten Einsatzbereich

dieser Methode widerspiegelt. Besonders hilfreich war auch hier wieder die

Unterstützung des Systems bei der Implantation der betreffenden Rekonstruktionsverfahren.

Im Falle weiter Tumorresektionen erlaubt die Navigation

eine lokale Genauigkeit bis zu durchschnittlich 3 mm (1 bis 7 mm). Somit ist

dieses Verfahren aus der chirurgischen Behandlung komplexer Knochenund

Weichteiltumoren nicht mehr wegzudenken (vgl. Abb. 1).

Ergebnisse modularer Tumorprothesen

Die Abteilung für Orthopädie der Medizinischen Universität Wien darf auf

eine außerordentlich lange Tradition in der Entwicklung und Verwendung von

modularen Tumorprothesen seit den späten 1970er-Jahren zurückblicken.

Ein Ruf, der unsere Abteilung in diesem Bereich weit über die österreichischen

und sogar europäischen Grenzen hinweg bekannt gemacht hat. Auch

der wissenschaftlichen Beleuchtung dieser Erfahrungen wird ein großer

Stellenwert eingeräumt. Zahlreiche Publikationen der vergangenen Jahre

haben geholfen, die Ergebnisse, aber vor allem auch Komplikationen und

Problemursachen verschiedener Prothesen in den unterschiedlichsten anatomischen

Regionen zu beschreiben und zu verstehen.

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Philipp T. Funovics,

MSc, MBA

Autor:

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Philipp

T. Funovics, MSc, MBA, ist FA für

Orthopädie und orthopädische

Chirurgie bzw. Orthopädie und

Traumatologie und assoziierter

Professor an der Medizinischen

Universität Wien. Nach seiner

Fachausbildung an der Medizinischen

Universität Wien leitet

er seit 2013 das Tumorteam der

Abteilung für Orthopädie. Dr.

Funovics ist Autor von über 80

Originalarbeiten mehrheitlich

auf dem Gebiet der Tumororthopädie,

er ist aktives Mitglied

zahlreicher Fachgesellschaften,

darunter auch im Vorstand der

International Society of Limb

Salvage. Seine gegenwärtigen

Forschungsschwerpunkte liegen

im Bereich der modularen Prothetik

und der Navigation.

Dies hat ständig neue Entwicklungen befruchtet und die Qualität der Prothesen

kontinuierlich verbessert. So ist beispielsweise nach den anfänglich

hohen aseptischen Lockerungsraten der ersten Generationen von 20 %

diese Komplikation durch entsprechende Verbesserungen des Designs bei

den gegenwärtigen Implantaten auf nur noch unter 5 % zurückgegangen und

damit deutlich in den Hintergrund getreten. Heute stellt eine Infektionsrate

von 12 % wohl die vorrangige Ursache für das Implantatversagen dar. Auch im

Bereich der Wachstumsprothesen, also der Implantate, die durch eine Verlängerungsmöglichkeit

das residuale Knochenwachstum des kindlichen Skeletts

ausgleichen können, hat die Abteilung ihre langjährige Erfahrung höchst erfolgreich

publiziert. Dabei zeigt sich im Langzeitverlauf der PatientInnen, die

Skelettreife erreicht haben, eine ausgezeichnete Funktion und Sportfähigkeit

mit einer entsprechenden Integration in ein normales Alltagsleben.

Einer der bedeutendsten Beiträge des Clusters zum Verständnis der Ergebnisse

modularer Implantate war die Mitbegründung des ersten internationalen

Prothesenregisters für Tumorprothesen mit den Universitäten Harvard,

Tampa, Miami sowie dem orthopädischen Institut Rizzoli in Bologna. Grundlegendes

Ergebnis der Ausarbeitung von weit über 2.000 Implantaten war

eine strukturierte Klassifikation der Komplikationen, die sich nach Übernahme

durch die International Society of Limb Salvage heute in der Fachliteratur

als Standard zur Auswertung wissenschaftlicher Ergebnisse von Tumorprothesen

durchgesetzt hat.

Zentrales Anliegen einer aussagekräftigen wissenschaftlichen Analyse des

Implantatüberlebens ist die zuverlässige Abschätzung der Komplikationswahrscheinlichkeit

für den individuellen Patienten, um die Betroffenen kompetent

beraten und aufklären zu können. Dazu kommen mitunter aufwendige

statistische Verfahren zur Anwendung. Eines der wichtigsten Rechenmodelle

ist dabei besonders im onkologischen Bereich eine Competing-Risk-Analyse.

Sie trägt mathematisch dem Umstand Rechnung, dass angesichts einer


Forschungscluster

53

Krebserkrankung naturgemäß einige PatientInnen an der Erkrankung selbst

versterben werden. Diese PatientInnen dürfen aber für die Berechnung einer

Komplikationswahrscheinlichkeit nicht mehr, wie lange Zeit üblich, in Betracht

gezogen werden, um möglichst realistische Ergebnisse für Langzeitüberlebende

zu berechnen. Derartige Modelle wurden in Wien im Bereich der

Tumororthopädie gemeinsam mit dem Zentrum für Medizinische Statistik,

Informatik und Intelligente Systeme (CeMSIIS) erstmals eingesetzt und haben

in der internationalen Fachwelt große Resonanz gefunden. Mittlerweile

werden im Rahmen der statistischen Auswertung modularer Prothesen bei

TumorpatientInnen derartige Modelle als Standard empfohlen.

„Zahlreiche Publikationen der vergangenen

Jahre haben geholfen, die Ergebnisse,

aber vor allem auch Komplikationen

und Problemursachen verschiedener

Prothesen in den unterschiedlichsten

anatomischen Regionen zu beschreiben

und zu verstehen.“

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr. Philipp T.

Funovics, MSc, MBA

Patient-reported Outcome Measurements (PROMS)

Ein weiterer zentraler Faktor in der Betreuung von SarkompatientInnen ist

die Beurteilung ihrer posttherapeutischen Funktion sowie vieler sozialer und

psychischer Faktoren, gewissermaßen also die Selbstbeurteilung nach abgeschlossener

Therapie. Ein relativ junger, aber wissenschaftlich sehr erfolgreicher

Zweig der tumororthopädischen Forschung des Clusters fokussiert

sich im Rahmen derartiger Analysen auf Patient-reported Outcome Measurements,

also standardisierte von PatientInnen berichtete Ergebnisse, anstatt

auf die reine Außenbeurteilung durch den verantwortlichen Behandler.

Zahlreiche Projekte beleuchten dabei die Selbstwahrnehmung zur Sportfähigkeit,

zum Schmerzverhalten oder auch zur psychischen Belastung durch

Tumoroperationen. Neben etablierten Scoring-Verfahren, welche hinsichtlich

ihrer Verwertbarkeit kontinuierlich validiert werden, kommen dabei auch psychologische

Instrumente wie Grounded-Theory-Verfahren zur Anwendung. Ein

zentrales Anliegen ist es dabei, gemeinsam mit dem CeMSIIS unter Verwendung

der RDA-Plattform, derartige Evaluationsverfahren zu digitalisieren, um

über eine entsprechende Online-Verfügbarkeit langfristig auch eine kontinuierliche

Verbesserung der PatientInnennachbehandlung zu erwirken.

Surrogatparameter von Sarkomen

Ein wichtiger Schwerpunkt im Bereich der Sarkomforschung ist die Suche nach

zuverlässigen Surrogatparametern, die es bereits bei Diagnosestellung erlauben

würden, den Krankheitsverlauf betroffener PatientInnen besser abschätzen

zu können. Derartige Informationen könnten bereits im Vorfeld wesentlich

zur Entscheidung für oder gegen unterschiedliche Therapieverfahren beitragen.

Leider stehen derartige Instrumente, wie beispielsweise serologische Tumormarker,

im Sarkombereich bislang nicht zur Verfügung. Viele Publikationen des

Clusters haben hier in kleinen Schritten zahlreiche Faktoren bei den unterschiedlichsten

Tumorentitäten beleuchtet. Die so festgestellte potenzielle Aussagekraft

unterschiedlicher Marker wird derzeit in vielen Bereichen aber erst

im Rahmen der laufenden, internationalen Kooperationen mit einer wesentlich

höheren PatientInnenzahl eine ausreichende statistische Potenz erlangen.

Die Forschungsaktivitäten des Clusters für Tumororthopädie haben in den

vergangenen Jahren zu einem nicht unwesentlichen wissenschaftlichen Output

der Abteilung für Orthopädie geführt. Dabei darf der Cluster auf die seit

1969 bestehende Tumordatenbank des Wiener Knochen- und Weichteilgeschwulstregisters

zurückgreifen, das zentrale Basis zahlreicher Forschungsprojekte

ist. Als die heute am Cluster aktiven MitarbeiterInnen stehen wir

dankbar in der Schuld unserer akademischen Lehrerinnen und Lehrer, die

diesen Weg begonnen haben und ohne die wir ihn nicht zum Wohle unserer

PatientInnen weiter beschreiten dürften.


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

54

Fehlstellungen mittels

Ganganalyse genau abklären

Die Ganganalyse ist ein Teilgebiet der Bewegungsanalyse und

ein Bereich der physikalischen Medizin. Je nach Fragestellung

werden verschiedene Untersuchungstechniken zur exakten

Evaluierung des Gangbildes angewandt. Die Arbeitsgruppe

Ganganalyse wird von Priv.-Doz. Dr. Harald Widhalm geleitet.

„Eine Ganganalyse wäre

eigentlich bei jedem Menschen

sinnvoll, um patho logische

Werte erheben zu können.“

Priv.-Doz. Dr. Harald Widhalm

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

In der Arbeitsgruppe nehmen Mitglieder von drei Fachdisziplinen teil:

Physika lische Medizin, Orthopädie und Unfallchirurgie. Diese Zusammenarbeit

– vor allem mit Ao. Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna,MBA, MSc, von der

Univ.-Klinik für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Arbeitsmedizin,

ermöglicht uns die Durchführung fächerübergreifender Studien sowie diverser

Forschungsprojekte. Bei der Ganganalyse wird die natürliche Fortbewegungsart

des Gehens beschrieben und auf seine Charakteristika hin untersucht.

Dabei werden Schrittlänge, Gehgeschwindigkeit, Schritt frequenz und

Gelenkwinkel ansalysiert sowie die einwirkenden Kräfte auf die Gelenke, die

Muskelaktivität und der dabei anfallende Energieverbrauch ausgewertet.

Arbeitsgruppe

Ganganalyse:

• Leiter: Priv.-Doz. Dr.

Harald K. Widhalm

• Stellvertretender Leiter:

Priv.-Doz. Dr. Gerhard Hobusch

• Mitglieder: Univ.-Prof. Dr.

Richard Crevenna, o. Univ.-

Prof. Dr. Reinhard Windhager,

Dr. Alexander Kolb, Dr. Stefan

Plesser, Dr. Martin Reschl, Dr. in

Madeleine Willegger, Dipl.-Ing.

(FH) Clemens Ambrozy, Mag.

Tim Hasenöhrl, Dr. Mohammad

Keilani, Dr. Stefano Palma

An der Klinik geht es vor allem um das Diagnostizieren von Gang störungen

sowie um die prä- und postoperative Beurteilung von unterschiedlichen

unfallchirurgischen und orthopädischen Frage stellungen. Letztlich ist

es durch die Ganganalyse möglich, die Beinachsen bzw. das Gangbild

genau zu analysieren. Darüber hinaus können andere Untersuchungsmethoden,

wie die Biodex-Testung, eingesetzt werden, um detaillierte Fragestellungen,

vorwiegend am Kniegelenk, entsprechend abklären zu können.

Acht hochauflösende Videokameras

Bei einfachen Gangstörungen wird die Bewegung mittels Videokameras

aufgezeichnet und in Kombination mit den klinischen Befunden bewertet. Bei

komplexen Gangstörungen werden die Bewegungen zusätzlich optoelektronisch,

dreidimensional erfasst und mittels Computerunterstützung ausgewertet.

Doz. Widhalm: „Wir haben an der Klinik ein komplexes System mit acht

Vicon-Kameras, das sind hochauflösende HD-Kameras, mit denen der Gang

am Laufparcours aufgezeichnet und im Anschluss genauestens analysiert

wird. Zusätzlich bekommen die PatientInnen Marker aufgeklebt, meistens im

Bereich der unteren Extremitäten, um mehr Details beim Bewegungsablauf

wahrnehmen zu können. Das braucht zwar viel Zeit, jedoch ermöglicht der Umstand,

dass Abweichungen aus allen Blickwinkeln durch die Kameras berechnet

werden können, die Durchführung detaillierter zusätzlicher Messungen.


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

55

Zur genauen Beurteilung werden

Ganganalyse und Kraftmessungen

miteinander verglichen.

Bei der Ganganalyse bekommen die PatientInnen Marker aufgeklebt, um mehr Details beim Bewegungsablauf wahrnehmen und letztlich

analysieren zu können.


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

56

Wann ist eine Ganganalyse sinnvoll?

„Die Durchführung einer Ganganalysen-Untersuchung wäre im Prinzip bei

jedem Menschen sinnvoll, um mögliche Hinweise für pathologische Gangmuster

frühzeitig erfassen zu können”, so Doz. Widhalm. An der Univ.-Klinik

für Orthopädie und Unfallchirurgie werden auch gesunde ProbandInnen

analysiert, weil diese Werte als Vergleichswerte – im Sinne von Referenzwerten

– herangezogen werden können. Hinterfragt werden vor allem Fragestellungen

rund um die Beinlänge. Insbesondere nach Hüftoperationen

werden nicht selten ungleiche Beinlängen beobachtet, die den PatientInnen

Beschwerden bei der Mobilisierung bereiten können, speziell dann, wenn

daraus ein Beckenschiefstand resultiert. Meist kann dies durch orthopädische

Schuheinlagen oder einen Ausgleich korrigiert werden. Doz. Widhalm:

„Bei der Ganganalyse sieht man sehr gut, wie unharmonisch dieses Bild bei

diesen PatientInnen aussieht und wie man durch orthopädische Einlagen

bzw. Schuhausgleiche die Beinlängen wieder entsprechend ausgleichen und

dadurch das Gangbild optimieren kann.“ Darüber hinaus treten bei Hüftdysplasien

oder eingestauchten Schenkelhalsfrakturen ebenfalls deutliche

Beinlängenunterschiede auf. Hier ist oftmals ein endoprothetischer Ersatz

notwendig, um die Beinlänge wieder entsprechend auszugleichen.

Aktuelles Forschungsprojekt

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft für Sporttraumatologie und Rehabilitation

wurden 2018 vor allem die laufenden Projekte aus den vergangenen

Jahren finalisiert. Doz. Widhalm: „Da geht es unter anderem um einen Vergleich

von PatientInnen, die sich Rupturen der Quadrizepssehne zugezogen

haben. Wir haben unterschiedliche Operationstechniken, aber auch postoperative

Regime – Ruhigstellung, Gips, Bewegungsschiene – mittels Ganganalyse

und Kraftmessungen auf dem Biodex-Gerät miteinander verglichen.”

Priv.-Doz. Dr. Harald K. Widhalm

Autor:

Priv.-Doz. Dr. Harald K. Widhalm

ist seit 2011 an der Univ.-Klinik

für Unfallchirurgie als Facharzt

tätig. 2013/14: Research-

Fellowship am Orthopaedic and

Sportsmedicine Department in

Pittsburgh, USA. Absolvierung

des Sonderfaches für Orthopädie

und Unfallchirurgie nach

einjährigem Aufenthalt am

Orthopädischen Department

im LKH Zwettl. Klinische und

wissenschaftliche Schwerpunkte

bilden Themengebiete wie

Ganganalyse, Sportmedizin, Polytrauma,

Alterstraumatologie,

Schädelhirntrauma und Knorpelbildgebung

sowie Adipositas

und Ernährung.

Eine andere Untersuchung analysierte PatientInnen mit rezidivierenden

Kniescheibenluxationen, wobei zwei unterschiedliche OP-Techniken

angewendet und entsprechend verglichen wurden. Die erste Art ist eine

Knochenosteo tomie-Operation, bei der die Ansatzfläche des Kniescheibenbandes

untersägt wird und im Anschluss das Knochenstück samt Kniescheibensehne

medialisiert und meist mit zwei Schrauben fixiert wird. Bei

der anderen, neueren Methode wird eine Sehne vom Körper entnommen

und mit zwei Schrauben in der Kniescheibe und einer weiteren Schraube am

Oberschenkel befestigt. Durch einen Vergleich der Gangbilder soll analysiert

werden, welches Verfahren entsprechende Vor- und Nachteile nachweisen

lässt. Zudem wird in einer unfallchirurgischen Studie evaluiert, welche

unterschiedlichen Strategien bei Kreuzbandoperationen sinnvoll sind: eine

frühzeitige Operation oder zunächst die Durchführung einer Physiotherapie

gefolgt von einem „späteren“ operativen Eingriff. Analysiert wird dabei der

Einfluss auf das Krankheitsbild, aber auch die Auswirkungen auf eine rasche

und erfolgreiche Rehabilitation.

Eine weitere Studie beschäftigt sich mit Verletzungen des oberen Sprunggelenks,

genauer gesagt mit Distorsionstraumata Grad II. Im Rahmen der

Studie werden nach vier und acht und 24 Monaten nach dem Unfall spezielle

ganganalytische Untersuchungen durchgeführt und der klinische und

funktionelle Outcome bezüglich der verwendeten Ruhigstellungsmethoden

analysiert. Verglichen werden dabei Beweglichkeit, Schwellungszustand

sowie der Einfluss derartiger Faktoren auf das Krankheitsbild.


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

MRT und biochemische

Bilddiagnostik

57

Arbeitsgruppe MRT

und biochemische

Bilddiagnostik:

Forschungskooperation mit dem

Exzellenzzentrum für Hochfeld-

MRT unter der Leitung von Univ.-

Prof. Dr. Siegfried Trattnig

• Koordinator: Dr. Sebastian

Apprich

•Stellvertreter: Assoz. Prof.

Priv.-Doz. Dr. Markus Hofbauer,

Dr. Markus Schreiner

Ein zentraler Schwerpunkt des Forschungsclusters MRT und

biochemische Bilddiagnostik liegt, neben der Bildgebung der

übrigen Gelenksstrukturen sowie Sehnen und Bandscheiben,

in der Darstellung von Knorpelgewebe.

Der Verlust von hyalinem Knorpelgewebe und damit seiner einzigartigen

biochemischen und biomechanischen Eigenschaften stellt einen zentralen

Punkt in der Entstehung der Arthrose dar. In diesem Zusammenhang besteht

die Herausforderung an eine moderne, nicht invasive, In-vivo-Bildgebung

darin, einerseits Knorpelschäden frühzeitig zu detektieren und andererseits,

medikamentöse und chirurgische Behandlungsoptionen in ihrer Wirksamkeit

untersuchen zu können. Den aktuellen Goldstandard hierfür stellt die Magnet-

Resonanz-Tomografie dar.

Abb. 1: Hochauflösendes, morphologisches 7-Tesla-MRT-Bild der Belastungszone im medialen Kompartiment

(sagittale PD-TSE-Sequenz; Voxelauflösung 0,32 x 0,28 x 2 mm). Die Vergrößerung zeigt einen beginnenden Knorpeldefekt

mit oberflächlichen Fibrillationen am femoralen Knorpel.


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

58

A

B

Abb. 2: Axiale Darstellung eines zunehmenden,

unbehandelten Knorpeldefekts an der lateralen

Patellafacette mittels morphologischer (unten)

und korrespondierender, farbcodierter T2-Map

(oben). Bei der Ausgangsuntersuchung zeigen sich

erhöhte T2-Werte im Defekt, welche nach drei

Jahren im Sinne eines Fortschreitens des Defekts

deutlich zunehmen und mittels quantitativem

T2-Mapping messbar sind.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, wurde mit dem Exzellenzzentrum

für Hochfeld-MRT, unter der Leitung von Univ.-Prof. Siegfried Trattnig,

eine Kooperation eingegangen. Dabei werden zwei Herangehensweisen verfolgt:

Einerseits bieten modernste Hochfeld-MR-Scanner (≥ 3 bis 7 Tesla) die

Möglichkeit einer morphologischen Bildgebung an, in welcher aufgrund der

hohen Magnetfeldstärken das stärkere Resonanzsignal für eine hochauflösende

Bildgebung genutzt werden kann (Abb. 1).

Andererseits lassen sich mittels neuer, quantitativer MRT-Sequenzen (allen

voran T2-Mapping und Natrium-Bildgebung) zusätzliche Informationen aus

dem Knorpelgewebe selbst hinsichtlich seiner biochemischen und biomechanischen

Eigenschaften gewinnen.

Im Unterschied zu der herkömmlichen morphologischen Bildgebung, die im

Wesentlichen die Oberfläche und die Dicke des Knorpelgewebes sowie die

Beschaffenheit des subchondralen Knochens erfasst, geht es bei der quantitativen

MRT darum, aus dem Signalverhalten des Knorpels mittels spezieller

MRT-Sequenztechniken Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der wesentlichen

Bestandteile des Knorpels zu erlangen. Als wesentliche Zielstrukturen

gelten hierbei der Gehalt an Glykosaminoglykanen und Wasser sowie die für

den gesunden Knorpel typische Anordnung der kollagenen Faserstruktur.

T2-Mapping

Das quantitative T2-Mapping ermöglicht es, die spezifischen T2-Zeiten von

bradytrophen Gewebearten, wie zum Beispiel dem hyalinen Knorpel, zu bestimmen.

Das Grundprinzip besteht darin, die exponentielle Zerfallskurve

der transversalen Magnetisierung nach initialer Frequenzauslenkung anhand

unterschiedlicher Echozeiten (in einem Bereich zwischen 10 und 100 ms) zu

errechnen. Aus dieser Zerfallskurve lässt sich dann die spezifische T2-Relaxati-


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

59

Abb. 3: (A) Knorpeldefekt Grad 2 (*maximal 50 %

der Knorpeldicke einnehmend) an der medialen

Patellafacette mit erhöhten oberflächlichen

T2-Werten (B). Zwei Wochen nach Behandlung

mittels thermischer „Versiegelung“ der Ober fläche

kommt es zu einer Abnahme der T2-Werte (C). Im

weiteren Verlauf jedoch von (D) vier Monaten und

(E) zwölf Monaten dürfte die entstandene Narbe

aufbrechen und es kommt zu einem deutlichen

Anstieg der T2-Relaxationszeiten im Sinne einer

Zunahme des Knorpeldefekts.

„Mittels T2-Mapping können Knorpelschäden

und deren Progredienz nicht nur

quantifiziert, sondern auch vorausgesagt

werden. Darüber hinaus eignet sich diese

Methode, Knorpeltherapien nicht invasiv

zu observieren und zu evaluieren.“

Dr. Sebastian Apprich

onszeit eines definierten Areals des Knorpelgewebes ableiten. Im physiologisch

gesunden hyalinen Knorpelgewebe ergeben sich so typische T2-Relaxationszeiten,

welche einerseits vom Wassergehalt und andererseits von der Ausrichtung

der kollagenen Fasernetzwerke in Relation zum Magnetfeld abhängig sind.

Kommt es im Zuge von Knorpeldefekten zu einer Veränderung (meist Zunahme)

des Wassergehalts sowie einer zunehmenden An-Isotropie der kollagenen

Fasern, führt dies zu einer Zunahme der T2-Relaxationszeiten, welche

mittels T2-Mapping quantitativ zum Ausdruck gebracht werden können. So

konnte gezeigt werden, dass die T2-Zeiten des Knorpels mit zunehmenden

Defektgrad (Klassifikation der International Cartilage Repair Society) signifikant

ansteigen.

Ebenfalls interessant zu beobachten war, dass es – nach einer Belastung

des Knorpels durch normales Gehen und einer anschließenden Ruhephase

von etwa einer halben Stunde – zu Veränderungen in den T2-Zeiten kommt,

die offensichtlich auf der Wiederaufnahme von Wassermolekülen in das

Knorpelgewebe beruhen. In diesem Zusammenanhang konnten wir ebenfalls

zeigen, dass die Zunahme der T2-Werte unter Entlastung in den geschädigten

Knorpelarealen signifikant größer war als im gesunden Knorpel.

Quantitatives T2-Mapping als prädiktiver Marker

Eine weitere Fragestellung, der in einer rezenten Arbeit nachgegangen wurde,

ist die Möglichkeit, das quantitative T2-Mapping als prädiktiven Marker

für die Entstehung von Knorpeldefekten einzusetzen. Zu diesem Zweck wurden

30 PatientInnen mit beginnenden, unbehandelten Knorpeldefekten an

der Kniescheibenrückfläche zu einer Folgeuntersuchung nach einem mittleren

Follow-up von vier Jahren eingeladen. Wir konnten in diesem Kollektiv

zeigen, dass jene PatientInnen, in welchen die Knorpelschäden zugenommen


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

60

haben, im Vergleich zu jenen PatientInnen, die keine Progredienz gezeigt haben,

signifikant höhere T2-Ausgangswerte aufwiesen. Darüber hinaus konnte

ein signifikanter Anstieg der T2-Werte über die Zeit in der progredienten

Gruppe gefunden werden, während die Gruppe der konstanten PatientInnen

bzw. Kontrollareale von gesundem Knorpelgewebe keine Veränderung der

T2-Werte zeigten (Abb. 2).

Neben der Erkennung und Quantifizierung von Knorpeldefekten bietet das

T2-Mapping auch die Möglichkeit, unterschiedliche Knorpeltherapien im

Verlauf in vivo zu observieren. So konnte bereits in mehreren Studien eine

„Reifung“ von Knorpelzelltransplantaten mit einer Annäherung der T2-Zeiten

an gesundes Knorpelgewebe über die Zeit gezeigt werden.

Behandlungsoptionen in Diskussion

Uneinigkeit besteht in der aktuellen Diskussion darüber, welche Behandlungsoptionen

für frühe Knorpeldefekte zur Verfügung stehen. Von der

Möglichkeit, die Knorpeloberfläche mit speziellen arthroskopischen Instrumenten

thermisch zu „versiegeln“, wurde in einer rezenten Leitlinie der

Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie abgeraten.

Diese Empfehlung konnten wir ebenfalls mittels quantitativem T2-Mapping

rezent in einer prospektiven Fallserie an sechs PatientInnen, welche bei

beginnenden Knorpeldefekten an der Patella mittels einer thermischen

Versiegelung der Knorpeloberfläche behandelt wurden, untermauern.

Dr. Sebastian Apprich

Autor:

Dr. Sebastian Apprich beschäftigte

sich bereits im Rahmen

seiner Dissertation an der

Universitätsklinik für Unfallchirurgie

in Innsbruck mit dem

Thema der isotropen MRT-Bildgebung

des Kniegelenks. Daran

anschließend folgten eine

wissenschaftliche Anstellung

am Zentrum für Hochfeld-MRT

der Medizinischen Universität

Wien sowie ein einjähriger

Forschungsaufenthalt an der

Universitätsklinik für Orthopädische

Chirurgie in Bern mit

dem Schwerpunkt quantitative

MRT-Bildgebung des Knorpels.

Seit 2013 ist er als Assistenzarzt

an der Universitätsklinik

für Orthopädie tätig und wird

im Mai 2019 seine Ausbildung

als Facharzt für Orthopädie und

Traumatologie abschließen.

Nach einer anfänglichen Abnahme der T2-Werte im Sinne einer Narbenbildung

zwei Wochen postoperativ konnten wir vier und zwölf Monate nach

Operation einen signifikanten Anstieg der T2-Werte im Vergleich zum präoperativen

Ausgangsbefund feststellen. Dies wurde mit einem Aufbrechen

der Narbe und einem anschließend beschleunigten Fortschreiten der Knorpeldefekte

erklärt (Abb. 3).

Als Fazit können wir aktuell zusammenfassen, dass mittels T2-Mapping

Knorpelschäden und deren Progredienz nicht nur quantifiziert, sondern auch

vorausgesagt werden können. Darüber hinaus eignet sich diese Methode,

Knorpeltherapien nicht invasiv zu observieren und zu evaluieren.

Ausblick für die Zukunft

Die Stärke des aktuell neugebildeten Forschungsclusters MRT und biochemische

Bilddiagnostik liegt in der engen Zusammenarbeit von klinischer

Medizin und physikalischer Grundlagenforschung. Dadurch können neue

MRT-Sequenzen oder auch neue Hardware wie z.B. Sende- und Empfangsspulen

für spezielle Körperregionen entwickelt bzw. optimiert und in späterer

Folge in die klinische Forschung implementiert werden.

Mittels funktioneller Untersuchungstechniken, wie z.B. einem MRT-kompatiblen

Kompressionsdevice, können in vivo Belastungen von Gelenken simuliert

werden und so zukünftig zu unserem Verständnis für die Entstehung von Gelenkspathologien

beitragen. Darüber hinaus gilt es, das sogenannte „Postprocessing“

der MRT-Bilder inklusive der Entwicklung automatisierter Auswertungstools

voranzutreiben, um das volle diagnostische Potenzial der MRT für

die orthopädische und unfallchirurgische Forschung auszuschöpfen.


WE LENGTHEN,

TRANSPORT AND

GROW BONE.

Precice offers an easy to use, proven

solution with predictable and better

patient outcomes compared to external

fixation, including patient satisfaction,

fewer complications and the ability to

weight bear earlier.

Cherry_Med Medical Solutions GmbH

Erdbergstraße 166, 1030 Wien

office@cherrymed.at

+43 (1) 403 89 56-137

www.cherrymed.at

www.heintel.at


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

62

Sportliche Zukunft

nach Tumorbehandlung

Neueste Forschungsergebnisse zur Sportaktivität nach einer Behandlung

von muskuloskelettalen Tumoren zeigen unterschiedliche

Einstellungen in Bezug auf Intensität und Art des postoperativen

Mobilitätstrainings. Während einige Tumorchirurgen und

rekonstruktive Chirurgen routinemäßig alle PatientInnen selbst

bei moderaten sportlichen Anstrengungen einschränken, legen

andere das Leistungsniveau ziemlich hoch an.

Um eine einheitlichere Meinung über den Sport nach einem modularen

Knochen- und Gelenksersatz aufgrund von muskuloskelettalen Tumoren zu

erhalten, wurde von der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

der MedUni Wien und des AKH Wien eine Online-Umfrage unter Mitgliedern

internationaler muskuloskelettaler Tumorgesellschaften (EMSOS, ISOLS

und MSTS) durchgeführt. 141 Mitglieder starteten die Umfrage, 75 beende-


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

63

ten die gesamte Umfrage. Das Durchschnittsalter betrug 51 Jahre (Bereich

31 – 77), Responder kamen aus Europa 34 (33 %), Nordamerika 34 (33 %),

Südamerika 14 (13 %) und Asien/Australien 22 (21 %).

Sport – ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden

52 (50 %) stimmten der Aussage zu, dass Sport ein wichtiger Faktor für das

Wohlbefinden von Überlebenden von Sarkomen wäre und dass positive

Auswirkungen von Sport auf Überlebende von Extremitätensarkomen zu

erwarten sind. 54 (51 %) ermutigen Sarkomüberlebende, regelmäßig Sport

zu machen (University of Califormia Los Angeles Aktivitätsscore [UCLA] 7 – 8

von maximal 10 Punkten). 43 (64 %) erlaubten Sport mit Vorerfahrungen in

einzelnen Sportarten. Chirurgen befürchten häufiger Komplikationen, als

sie tatsächlich zu sehen bekommen. Nach proximalem Tibiaersatz, distalem

Femurersatz und proximalem Femurersatz wurden aus 50 Sportarten 6/8/7

Sportarten empfohlen, 12/13/12 Sportarten waren auf Anfrage erlaubt und

von 21/19/20 wurde abgeraten.

Sportaktivitätsdaten und Daten zu funktionellen Ergebnissen

Neben den Implikationen dieser Umfrage, die eine Einschätzung der Einstellung

der Chirurgen zur Sportaktivität nach Tumorrekonstruktionen zulassen,

was eine Grundlage für eine internationale Konsenserklärung bilden kann,

gibt es in der Literatur bereits mehrere Fallserien zu PatientInnen-Sportaktivitätsdaten

und Daten zu funktionellen Ergebnissen nach unterschiedlichen

Rekonstruktionen von PatientInnen nach Ewings-Sarkomen der unteren

Extremität sowie nach proximalen und distalen Femur- und proximalen

Tibiarekonstruktionen.

In diesen Fallserien wird berichtet, dass sportliche Aktivitäten als Outcome-

Parameter nach einer Behandlung mit Knochensarkom durchführbar sind.

Darüber hinaus zeigen PatientInnen, die ihre Krankheit überleben, gemäßigte

bis hohe sportliche Aktivität in Abhängigkeit der Tumorlokalisation

und der Art der Rekonstruktion. Die bisherigen Daten belegen, dass präoperative

sportliche Aktivitätsniveaus theoretisch eine prädiktive Relevanz für

postoperative sportliche Ergebnisse haben.

Arbeitsgruppe

PROMS/RDA:

• Leiter: Priv.-Doz. Dr.

Gerhard Hobusch, MSc

• Stv. Leiter: Priv.-Doz. Dr.

Harald K. Widhalm

• Mitglieder: BA Carmen Trost,

Dr. Sebastian Apprich,

Dr. Georg Fraberger

Diese Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass von PatientInnen mit biologischen

Rekonstruktionen hervorragende sportliche Leistungen erbracht werden

können. Aber es können auch nach postoperativen Zeitspannen von bis

zu fünf Jahren selbst nach Tumorresektion und Rekonstruktion mittels proximaler

Femur-Megaprothesen bei PatientInnen, die präoperativ sehr sportlich

waren, vergleichbare Aktivitätsniveaus wie etwa nach elektiven Hüftgelenksersatzoperationen

erreicht werden. Stattgehabte Prothesenkomplikationen

führen langfristig nicht zu einer nachhaltigen Abnahme der sportlichen Aktivität,

allerdings gibt es Hinweise darauf, dass eine höhere sportliche Aktivität

zu mechanischen Prothesenversagen (z.B. Lockerung) führen kann.

Aktivität und Lebensqualität

Über den Zusammenhang zwischen sportlichen Aktivitätsniveaus und der

Lebensqualität wurde 2018 eine Diplomarbeit verfasst. Vor dem Hintergrund,

dass Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Lebensqualität

bei onkologischen PatientInnen zunehmend praktisch relevant einzustufen


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

64

sind, diese im Zusammenhang mit PatientInnen bei Knochen- und Weichteilsarkomen

bisher aber kaum untersucht wurden, zeigten die Ergebnisse

dieser Arbeit eine signifikant negative Korrelation zwischen veränderter

postoperativer körperlicher Aktivität und der Lebensqualität mittels Rangkorrelation

nach Spearman. Die veränderte postoperative Sportfähigkeit

wurde anhand der Differenz der prä- und postoperativen (> 5 Jahre nach

Operation) Werte des UCLA (University of California, Los Angeles) Sportscores

definiert. Das bedeutet, dass eine Veränderung der physischen

Aktivität nach der Operation mit einer entsprechenden Verbesserung oder

Verschlechterung der Lebensqualität korrelierte. Dieses Ergebnis beruht auf

Veränderungen des physischen Summenscores des 36-Item Short Form Health

Survey (SF-36). Im Zentrum dieser Untersuchung standen 83 PatientInnen,

die an der Universitätsklinik für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

der Medizinischen Universität Wien in einem Zeitraum von Oktober 1972 bis

einschließlich August 2009 aufgrund eines Knochen- oder Weichteilsarkoms

an der unteren Extremität operiert worden waren.

„Zusammenfassend kann gesagt werden,

dass PatientInnen mit endoprothetischer

Humerusrekonstruktion nach einer

primären Knochensarkomresektion regelmäßig

Sport ausüben, dass aber zur Vermeidung

von Weichteilkomplikationen

speziell bei hochaktiven PatientInnen die

Verwendung eines resorbierbaren, synthetischen

Netzes für die Rekonstruktion

in Betracht gezogen werden sollte.“

Priv.-Doz. Dr. Gerhard Hobusch

Best-case-Serien: Aktivitätsniveau bei Langzeitüberlebenden

Als Kongressbeiträge wurde 2018 die Sportaktivität bei Fallserien nach

einerseits Weichteilsarkomresektionen und andererseits nach proximaler

Humerusresektion und Megaprothesenrekonstruktionen verfasst, auf die

im Folgenden eingegangen wird.

Ziel ersterer Fallserie war es, die Evidenzlücke der sportlichen Aktivitätsniveaus

bei Langzeitüberlebenden von Weichteilsarkomen nach einer

multimodalen Behandlung einschließlich Extremitätenerhalt zu schließen.

32 PatientInnen (17 f/15 m) mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren

(Bereich 10 – 4) zum Zeitpunkt der Diagnose und einer mittleren Nachbeobachtungszeit

von neun Jahren (Bereich 3 – 21) nach Weichteilsarkom wurden

eingeschlossen. Bei 24 PatientInnen (75 %) befanden sich Sarkome im Oberschenkel,

bei 8 (25 %) im Unterschenkel. Elf (34 %) Tumoren lagen epifaszial,

21 (66 %) waren in tieferen Gewebsschichten lokalisiert. Ein Jahr vor der

Behandlung führten 30 PatientInnen (94 %) und >3 Jahre nach der Behandlung

29 PatientInnen (91 %) regelmäßig sportliche Aktivitäten aus.

Insgesamt verbrachten diese PatientInnen vor der Diagnose durchschnittlich

5,5 Stunden/Woche und mehr als drei Jahre nach der Behandlung 4,2 Stunden/Woche

mit Sport. Der mittlere UCLA-Score bei subfaszialen Sarkomen

betrug 8 und war damit niedriger (p


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

65

von Unterschieden zwischen PatientInnen mit und ohne Komplikationen zum

Zeitpunkt der Nachuntersuchung. Vor der Operation, nach einem Jahr bzw.

drei Jahren und spätestens zum Zeitpunkt des letzten Follow-ups konnten 18

(100 %), 9 (50 %), 15 (83 %) und 16 PatientInnen (89 %) sportlich aktiv sein.

PatientInnen, die vor der Operation ein höheres Niveau an sportlicher Aktivität

hatten, erreichten beim letzten Follow-up ein höheres Aktivitätsniveau

(UCLA-Aktivitätsniveau: p = 0,001 r = 0,7). Darüber hinaus wurde eine signifikante

Korrelation zwischen dem UCLA Activity Score und dem Toronto Extremity

Salvage Score (TESS) (p = 0,047, r = 0,47) gefunden. Dieses Faktum ist

besonders deswegen interessant, weil der TESS ein sehr aufwendiger Score

ist, wohingegen der UCLA in einem Bruchteil der Zeit ausgefüllt ist, was in

Zeiten der Ökonomisierung von besonderem Wert ist.

Weitere Ergebnisse zeigten, dass PatientInnen, die eine Flexion von > 30°

aufwiesen, im UCLA Activity Score und im TESS einen durchschnittlich höheren

Wert hatten. Ein Jahr nach der Operation machten 50 % der PatientInnen

durchschnittlich 1,7 (1 – 6) Stunden pro Woche Sport (p


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

66

Knochen aus dem 3D-Drucker

Rapid Prototyping oder 3D-Druck findet neben der Industrie

auch immer mehr Anwendungen in der Medizin, insbesondere

in der Orthopädie. Die Universitätsklinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie und das Zentrum für Medizinische Physik und

Biomedizinische Technik arbeiten derzeit an der Etablierung

dieses Verfahrens im klinischen Alltag. Das Ziel dabei ist einerseits

eine personalisierte PatientInnenbehandlung und andererseits

die Verbesserung der klinischen Ausbildung und Lehre.

„Mit 3D-gedruckten Objekten werden

komplexe Fälle visualisiert und untersucht,

Verfahren geübt, Studierende

unterrichtet und das Verständnis der

PatientInnen und ihrer Angehörigen für

die individuelle Pathologie verbessert.“

DI Dr. Emir Benca

Forschungscluster

Rapid Prototyping:

• Koordinator: DI Dr. Emir Benca

• Mitglieder: Univ.-Doz. Dr.

Tomas Braunsteiner, PhD,

Dr. Michel Dedeyan, Priv.-Doz.

Dr. Gerhard Hobusch, Markus

Königshofer, MSc, Assoz.

Prof. Dipl.-Ing. Dr. Francesco

Moscato, Ass.-Prof. Dr. med.

Gobert Skrbensky, Assoz.

Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Stefan

Tögel, OR Ewald Unger

Die medizinische Bildgebung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten

enorm weiterentwickelt. Mit der Entwicklung der Multidetektor-Computertomografie

(MDCT) und der Magnetresonanztomografie (MRT) ist die radiologische

Diagnostik informativer und weniger invasiv geworden. Die 3D-Visualisierung

aus hochauflösenden, dreidimensionalen Bilddaten ist in vielen

klinischen Disziplinen zu einem integralen Bestandteil von Diagnose- und

Behandlungsprozessen geworden.

Von der zweiten in die dritte Dimension

ÄrztInnen sind jedoch durch Verwendung von Flachbildschirmen zur Visualisierung

dreidimensionaler Bilddaten oft eingeschränkt. Eine aufkommende

Technik, die als Rapid Prototyping oder 3D-Druck bezeichnet wird, überwindet

diese Einschränkung, indem sie greifbare, dreidimensionale Objekte erzeugt.

Für medizinische Anwendungen werden radiologische Rohbilddaten segmentiert

und ein digitales Modell erstellt. Das digitale Modell wird dann von Rapid-

Prototyping-Geräten, welche durch Hinzufügen von aufeinanderfolgenden

Materialschichten 3D-Volumenkörper erstellen, zu einem anatomischen Modell

„gedruckt“. Mit 3D-gedruckten Objekten werden komplexe Fälle visualisiert und

untersucht, Verfahren geübt, Studierende unterrichtet und das Verständnis der

PatientInnen und ihrer Angehörigen für die individuelle Pathologie verbessert.

Innovatives Infrastrukturprojekt

Die Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist einer der M3dRES-

Projektpartner. M3dRES (http://www.m3dres.org/) steht für „Additive manufacturing

for M3dical RESearch“ und ist ein durch die Österreichische Forschungsgesellschaft

(FFG) gefördertes Infrastrukturprojekt, an dem sich neben

der Medizinischen Universität Wien auch die TU Wien, die Karl Landsteiner

Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften sowie Firmen beteiligen.

Das M3dRES-Projekt hat zum Ziel, in einem stark interdisziplinären Umfeld

eine einzigartige Infrastruktur, die dem 3D-Druck für die medizinische

Forschung gewidmet ist, zu schaffen. M3dRES soll wesentliche Instrumente


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

67

Aus QCT-Daten des Patienten wird ein digitales Modell segmentiert und das 3D-Modell für präoperative Planung gedruckt.

für eine personalisierte PatientInnenbehandlung, für die Modernisierung der

medizinischen Ausbildung und für die Beantwortung anspruchsvoller medizinischer

Forschungsfragen unserer Zeit bereitstellen. In diesem Konsortium

werden modernste Geräte für die Fertigung von Objekten aus Polymeren,

Metallen und biologischen Materialien auf Mikro- und Makroebene sowie

umfangreiche Softwarepakete für die Visualisierung und Modellierung aus

radiologischen Bilddaten erworben. Assoz. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Francesco

Moscato ist M3dRES-Projektleiter, OR Ewald Unger M3dRES-Projektleiterstellvertreter

(beide vom Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische

Technik, Medizinische Universität Wien) und DI Dr. Emir Benca

koordiniert die Umsetzung des Rapid-Prototyping-Verfahrens an der Universitätsklinik

für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Somit ist Rapid Prototyping eines der sechs speziellen biomedizinischtechnischen

Verfahren der Forschungslandschaft der Universitätsklinik für

Orthopädie und Unfallchirurgie geworden. Derzeit liegt der Fokus auf der

Definition und Etablierung von Arbeitsprozessen für benötigte radiologische

Aufnahmen, deren Bearbeitung und die Fertigung (3D-Druck). Dabei

sollen im Detail Standards für Bildgebung, Materialeinsatz, Design, Druckparameter,

Genauigkeit (Maßtoleranz), Sterilisierbarkeit und Biokompatibilität

mit klinischen und ethischen Vorgaben abgestimmt werden.

3D-Druck-Anwendungen in der Orthopädie und Unfallchirurgie

Rapid Prototyping bietet eine breite Palette an Anwendungen im orthopädischen

und unfallchirurgischen Bereich. Beispielsweise erfordert bei manchen

operativen Eingriffen die chirurgische Führung erhebliche Mengen ionisierender

Strahlung und kann die Operationszeit stark verlängern. Anatomische


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

68

Schematischer Rapid-Prototyping-Prozess für

klinische Anwendungen

Modelle können hier zum Vorbiegen von Platten und zur Bestimmung der

Schraubenplatzierung und Schraubenlängen verwendet werden. In der Orthopädie

können an anatomischen Modellen aufwendige Eingriffe, wie großräumige

Tumorresektionen oder Wirbelsäulendeformitäten geplant und geübt

werden. Ähnlich verhält es sich in der Unfallchirurgie, wo der Einsatz solcher

Modelle Operateuren ermöglicht, komplexe Frakturen, wie beispielsweise

Beckenringfrakturen, darzustellen und deren Versorgung zu üben. Dies kann

die Eingriffszeit und den Blutverlust der PatientInnen reduzieren, das Operationsergebnis

verbessern und die Gesamtkosten der Behandlung senken.

Vorteile der dritten Dimension

Dreidimensionale Modelle können verwendet werden, um Chirurgen und Auszubildenden

zu ermöglichen, sich mit der Anatomie und Pathologie der PatientInnen

vertraut zu machen, aber auch, um PatientInnen und deren Familien die

spezifische Pathologie leichter und verständlicher nahezubringen. Beispielsweise

können mit multimedialen 3D-Druckern Haut, Knochen, Sehnen und

Bänder sowie Tumoren simuliert werden. Gedruckte anatomische Modelle

fördern hier eine positive Wahrnehmung der Chirurgen und PatientInnen.

DI Dr. Emir Benca

Autor:

DI Dr. Emir Benca studierte

Maschinenbau an der TU Wien,

promovierte 2017 an der

Medizinischen Universität Wien.

Er leitet aktuell das Adolf

Lorenz Lab for Biomechanics

und ist auch der Koordinator

für Rapid Prototyping an der

Universitätsklinik für Orthopädie

und Unfallchirurgie.

Bei medizinischen Geräten hat Rapid Prototyping den Vorteil, dass die

Erstellung von anatomisch angepassten Prothesen und chirurgischen

Instrumenten (sogenannten patientInnenspezifischen Geräten) durch

die Verwendung der eigenen medizinischen Bildgebung der PatientInnen

erleichtert wird. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Herstellung komplexer

geometrischer Strukturen, die die Herstellung von technisch ausgereiften

porösen Strukturen, gewundenen inneren Kanälen und inneren Stützstrukturen

ermöglicht, die mit herkömmlichen (nicht additiven) Fertigungsansätzen

nicht ohne Weiteres möglich wären.

Verbesserung der Lehre und Ausbildung

Neben den vielen Anwendungen im klinischen Bereich soll der 3D-Druck auch

Studierenden und ÄrztInnen in der Ausbildung zugutekommen. Die Herstellung

isolierter, zerlegbarer anatomischer Modelle ohne umgebendes Weichteilgewebe

soll zum besseren Verständnis der Studierenden über spezielle

Pathologien beitragen. Dabei sollen die Studierenden und ÄrztInnen selbst

in die Planung und Herstellung anatomischer Modelle involviert werden, um

stetig eine schnelle Bearbeitung aktueller klinischer Fälle zu gewährleisten.


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

Goldstandard in der

Prothesenvermessung

69

Die Röntgen Stereometrie Analyse (RSA) ist ein weltweit anerkanntes

Nativröntgenverfahren, welches zur Messung von Mikrobewegungen

fester Körper (z.B. Gelenksprothesen, Osteosynthesen) in

Relation zu den sie umgebenden knöchernen Strukturen eingesetzt

wird. Höchste Präzision bei niedriger Fallzahl und kurzem

Untersuchungszeitraum machen die RSA zur idealen Methode der

Evaluation von Implantaten. Neue Techniken und Analysemethoden

erlauben die breite Anwendung. RSA-Analysen werden nun

auch in Österreich im Rahmen von Studien an der Univ.-Klinik für

Orthopädie und Unfallchirurgie im AKH Wien durchgeführt.

„Die RSA ist eine sich weiterentwickelnde

Technik, die in der Vergangenheit einen

großen Einfluss auf die klinische Forschung

hatte. Durch ständige technische

Weiterentwicklungen können für die RSA

immer breitere Einsatzgebiete erschlossen

werden. So können mit der neuesten

RSA-Technik dynamische In-vivo-Studien

durchgeführt werden, bei welchen die

Gelenks kinematik präzise analysiert

werden kann.“

Priv.-Doz. Dr. Christoph Stihsen

Arbeitsgruppe RSA:

• Koordinator: Priv.-Doz.

Dr. Christoph Stihsen

• Mitglieder: Assoz. Prof.

Priv.-Doz. Dr. Bernd Kubista,

MSc, Ass.-Prof. Priv.-Doz.

Dr. Richard Lass, Dr. Tobias

Klümper


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

70

Bei einer RSA werden zwei Röntgenröhren mit

Fokus auf die zu untersuchende Region gerichtet.

Der Kalibrierungskäfig befindet sich unterhalb

des Patienten und beinhaltet die zwei benötigten

Röntgenfilme. Dadurch ist eine Konstruktion eines

dreidimensionalen Koordinatensystem möglich.

Die Prothese kann exakt vermessen werden.

Die weltweit anerkannte Methode RSA wurde 1974 von Göran Selvik in

Schweden entwickelt. Selvik definierte die RSA als „Wissenschaft von der

Anfertigung von dreidimensionalen Bildern aus zweidimensionalen Röntgenaufnahmen,

um primär geografische Charakteristika eines Objekts zu bestimmen“.

Die Idee der dreidimensionalen Positionsbestimmung eines Objekts im

Raum geht auf das Jahr 1897 zurück. Davidson und Hedley benutzten 1897

eine Röntgenröhre, die auf einer Schiene frei beweglich befestigt wurde.

Dreidimensionales Bild aus Röntgenstrahlen

Es wurden zwei Aufnahmen eines Gegenstandes bzw. eines Patienten, der

sich nicht bewegen durfte, aus zwei unterschiedlichen Perspektiven angefertigt,

sodass erstmals in der Geschichte ein dreidimensionales Bild mittels

Röntgenstrahlen rekonstruiert werden konnte. Mit einer für die damalige

Zeit innovativen Technik benutzte Piazolla-Beloch 1936 zwei im 90°-Winkel

zueinander orientierte, separate Röntgenquellen, die eine zeitgleiche Röntgenaufnahme

ermöglichten. Beide Methoden fanden niemals eine klinische

Anwendung in Studien. Im Jahr 1974 experimentierte Selvik erstmalig mit

der von ihm so benannten RSA und präsentierte seine Ergebnisse 1989.

Zahlreiche Forschungsgruppen setzten in den darauffolgenden Jahren diese

Technik in Kadaverstudien, in tierexperimentellen Studien und in klinischen

Studien am Menschen ein, um einen dreidimensionalen Blick in den Körper und

auf das muskuloskelettale System zu werfen. Um RSA-Messungen vornehmen

zu können, müssen zwei simultane Röntgenaufnahmen in 40°-Angulation

durchgeführt werden. Unter der Tischplatte befindet sich der Kalibrierungskäfig,

welcher eine festgelegte Anzahl von Tantalum-Kügelchen an definierten

Positionen besitzt. Somit ist die Konstruktion eines dreidimensionalen Koordinatensystem

möglich. Zusätzlich muss auch der die Prothese umgebene Knochen

mit Tantalum-Kügelchen markiert werden. Tantalum ist ein röntgendichtes

Metall aus der Vanadium-Gruppe, welches eine hohe Röntgendichte und

Biokompatibilität besitzt. Langzeitstudien haben keinerlei Beeinträchtigung

der PatientInnen durch die Implantation der Tantalum-Kügelchen gezeigt.

Allein bis zum Jahr 2005 wurden bereits weltweit über 5.000 PatientInnen

in RSA-Studien eingeschlossen. Über 300 wissenschaftliche Publikationen

wurden zu den unterschiedlichsten Themen veröffentlicht, welchen in der


Spezielle biomedizinisch-technische Verfahren

71

Methodik die RSA zugrunde lag. Jahr für Jahr folgen zahlreiche weitere

wissenschaftliche Arbeiten zur Thematik der RSA.

RSA-Studie an der Klinik in Wien

Durch die Erfassung von Mikromigrationen von Implantaten hat sich die RSA

besonders als prädiktive Methode für aseptische Lockerungen in der Hüftund

Knieendoprothetik etabliert. Derzeit wird die RSA an der Universitätsklinik

für Orthopädie und Unfallchirurgie zur Evaluierung des Migrationsverhaltens

von zementfreien Hüftgelenkspfannen angewandt. Hierzu wird das

Migrationsmuster der Allofit-IT ® -Hüftpfanne evaluiert, welche in Kombination

mit dem Avenir ® -Schaft (Zimmer, Centerpulse, Schweiz) bei fortgeschrittener

Coxarthrose ihre Verwendung findet.

Die Daten werden im Rahmen einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten

Studie erhoben. Die Studienkohorte, bestehend aus 40 TeilnehmerInnen,

wird in zwei Gruppen randomisiert. Bei einer Gruppe (n=20) wird

eine Schraube eingebracht, welche die Hüftgelenkspfanne im Azetabulum

zusätzlich fixieren soll. Bei der zweiten Gruppe (n=20) wird dasselbe Hüftpfannensystem,

jedoch ohne zusätzliche Schraubenfixierung, implantiert.

Bei allen 40 StudienteilnehmerInnen wird zwei bis vier Wochen präoperativ

eine Knochendichtemessung durchgeführt, womit der Knochenstatus der

StudienteilnehmerInnen erhoben werden kann, was für eine spätere Analyse

der Migrationsdaten in Bezug auf die Schraubenfixierung wichtig ist.

Priv.-Doz. Dr. Christoph Stihsen

Autor:

Priv.-Doz. Dr. Christoph Stihsen,

schloss das Jus practicandi

2009 ab und begann 2010

mit der Facharztausbildung

für Orthopädie am Klinikum

Klagenfurt am Wörthersee und

wechselte 2011 an die Univ.-

Klinik im AKH Wien. Seit 2015

ist er Facharzt für Orthopädie

und Orthopädische Chirurgie,

seit 2018 Oberarzt; 2018

Ernennung zum Privatdozenten

an der MedUni Wien; Leiter des

Forschungsclusters RSA an der

Univ.-Klinik für Orthopädie und

Unfallchirurgie.

Das Ziel der Studie ist, durch das Migrationsverhalten der Hüftpfannen, welches

mit der röntgenstereometrischen Analyse berechnet werden soll, Rückschlüsse

auf die Verankerung (verschraubt vs. unverschraubt) zu schließen.

Führt die Verwendung von einer Spongiosaschraube bei modernen Pressfit-

Pfannen zu einer zusätzlichen Stabilität? Des Weiteren soll im Rahmen dieser

prospektiven, nicht-komparativen, multizentrischen Post-Marketing-Studie die

langfristige Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Allofit IT HXPE Bearing

Systems analysiert werden. Dies wird mittels Überlebensraten und klinischer

Ergebnisse gemessen. Die Sicherheit wird anhand der Frequenz und Art der

Komplikationen beurteilt. Die Leistungsfähigkeit wird anhand von Schmerzskalen,

Funktionalitäts- und Lebensqualitäts-Scores und radiografisch abgefragt.

Zukunftsaussichten der RSA

Die RSA ist eine sich weiterentwickelnde Technik, die in der Vergangenheit

einen großen Einfluss auf die klinische Forschung hatte. Durch ständige

technische Weiterentwicklungen können für die RSA immer breitere Einsatzgebiete

erschlossen werden. So können mit der neuesten RSA-Technik

dynamische In-vivo-Studien durchgeführt werden, bei welchen die

Gelenks kinematik präzise analysiert werden kann. Diese Techniken

können in naher Zukunft bei Pathologien wie Kreuzbandrupturen,

Rotatorenmanschettenläsionen oder Hüftimpingement ihren Einsatz

finden. Weiters kann die RSA an Kadavern oder an biomechanischen

Modellen zur Anwendung gebracht werden. Biomechanische Modelle integrieren

die muskulären Eigenschaften eines sich bewegenden Körpers und

können damit auch die zugrunde liegenden Ursachen der kinematischen

Bewegungen untersuchen, was in naher Zukunft auch an der Universitätsklinik

für Orthopädie und Unfallchirurgie ihren Einsatz finden soll.


Forschung

72

Über Polytrauma,

Knochenregeneration

und neue Biomaterialien

Im unfallchirurgischen Forschungslabor werden unterschiedliche

Schwerpunkte mit dem Ziel der Verbesserung diagnostischer

und therapeutischer Maßnahmen im unfallchirurgischen Bereich

erforscht. Das Spektrum reicht von der Polytraumaversorgung

bis zu neuen Ansätzen bei der Behandlung von Knochen- und

Knorpeldefekten. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich das

Team rund um Assoz. Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in Silke Aldrian auch

mit der Entwicklung von neuen Biomaterialien.

Um den zahlreichen komplexen Fragestellungen in der unfallchirurgischen

Forschung Rechnung tragen zu können, arbeitet das Forschungslabor der

Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der MedUni Wien und des

AKH Wien eng mit anderen Forschungsinstitutionen zusammen. Ein Hauptanliegen

des Labors ist stets die wissenschaftliche Ausbildung von Medizin-

und PhD-Studierenden. Gefördert werden die Forschungsprojekte unter

anderem von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), dem Fonds zur Förderung

von Wissenschaft und Forschung (FWF) und dem Lorenz Böhler Fonds.

Unfallchirurgisches

Forschungslabor:

• Leitung: Assoz. Prof. in Priv.-

Doz. in Dr. in Silke Aldrian

• Mitglieder: Dr. Harald Binder,

Claudia Gahleitner, Brigitte

Tichy, Dr. Tomas Tiefenböck,

Priv.-Doz. Dr. Lukas Negrin,

MSc, Dr. in Sylvia Nürnberger,

Dr. Lukas Zak

(v.l.) Brigitte Tichy, Dr. Lukas Zak, Assoz.-Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in Silke Aldrian, Dr. Harald Binder,

Claudia Gahleitner, Priv.-Doz. Dr. Lukas Negrin, MSc, Dr. in Sylvia Nürnberger, Dr. Tomas Tiefenböck


Forschung

73

Fig. 1 Fig. 2 Fig. 3

Beispiel: Micro-CT; Fig. 1 nicht geheilte Pseudarthrose Kontrollgruppe;

Fig. 2. nicht geheilte Fraktur Kontrollgruppe; Fig. 3. geheilte Fraktur

„Einer der großen Vorteile der Biomaterialien

ist ihre mechanische Festigkeit,

in der sie den am Markt befindlichen

überlegen sind. Ein weiteres Novum liegt

in der Feinstruktur der Materialien.“

Assoz. Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in Silke Aldrian

Der Stellenwert von Biomarkern bei der Polytraumaversorgung

Die Behandlung von schwerstverletzten PatientInnen stellt eine große

Herausforderung dar. Biomarkerspiegel könnten zukünftig eine erhebliche

Entscheidungshilfe in Hinblick auf die Wahl der richtigen operativen Strategie

sowie der am besten geeigneten Behandlungsmethode darstellen. Das

Ziel unserer derzeit laufenden prospektiven Pilotstudie ist es, aus der Vielfalt

der zurzeit im Handel angebotenen Biomarker jene herauszufiltern, die das

Potenzial eines verlässlichen Indikators für PolytraumapatientInnen haben.

Priv.-Doz. Dr. Lukas Negrin untersucht in diesem Zusammenhang folgende

Biomarker-Familien: Zytokine, Wachstumsfaktoren, Colony-Stimulating

Factors, Immunglobuline, Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) und Tissue

inhibitors of metalloproteinases (TIMPs).

Proteine für die Knochenregeneration

Ein weiterer Forschungsfokus wurde auf die Knochenregeneration und

Knochenheilung gelegt. Derzeit beschäftigt sich die Gruppe rund um Dr.

Thomas Tiefenböck mit dem Einfluss unterschiedlicher Bone Morphogenetic

Proteins (BMPs) auf die Pseudarthrosen- und Frakturheilung im

Mausmodell. Hierbei wird die kontinuierliche Gabe von BMPs in die zuvor

geschaffene Pseud arthrose bzw. den Frakturspalt untersucht. Durch die

kontinuierliche Applikation dieser Proteine wird versucht, ein steady state

zu erzielen und somit ein vermehrtes Anregen der Knochenregeneration

zu bewirken. Untersucht wird dies anhand von radiologischen Methoden

(Röntgen, Micro-CT), biochemischen Untersuchungen von Knochenmarkern

(Luminex Multiplex Assays), biomechanisch sowie histologisch. Das

Projekt ist eine Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für experimentelle

und klinische Traumatologie und der TU Wien. Zukünftig sollen

außerdem neue Wege der Applikation (Vektoren) von BMPs beforscht

werden sowie auch die Verwendung anderer Substanzen in der Knochenregeneration

und Heilung.


Forschung

74

Tröpfchenförmiges Klebesekret auf der

Unterseite der künstlichen Membran

Dermacentor marginatus Zeck

auf einer künstlichen Membran

zur Gewinnung des Klebstoffes

Biomaterialien für die Knorpelregeneration – zurück zum Ursprung

Knorpelschäden stellen eine der größten Herausforderungen in der unfallchirurgischen

Regenerationsmedizin dar und werden seit den späten

1990ern mit Knorpelzelltransplantationen behandelt. Dabei werden neben

den Zellen auch Biomaterialien eingebracht. Diese Biomaterialien werden

heutzutage nicht nur mit Knorpelzellen, sondern auch mit Knochenmark aus

dem Beckenkamm oder dem subchondralen Knochen kombiniert. Dr. in Sylvia

Nürnberger beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Biomaterials, das

dem nativen Knorpel in Festigkeit, Struktur und Zusammensetzung nahekommt

und somit eine effizientere und breitere Anwendung finden könnte.

Jenes Material, das Knorpel am ehesten entspricht, ist die Knorpelmatrix

selbst. In einem Kooperationsprojekt mit dem Ludwig Boltzmann Institut für

experimentelle und klinische Traumatologie wurden Strategien entwickelt,


Fachkurzinformation

75

LOVENOX 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 12.000 IE (120 mg)/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 15.000 IE (150 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

LOVENOX 30.000 IE (300 mg)/3 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

LOVENOX 50.000 IE (500 mg)/5 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

LOVENOX 100.000 IE (1000 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Ampulle

LOVENOX 10 x 4.000 IE (10 x 40 mg) Injektionslösung im Fertigpen

LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche

● Qualitative und quantitative Zusammensetzung:LOVENOX 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml / 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml / 6.000 IE (60

mg)/0,6 ml / 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml / 10.000 IE (100 mg)/1 ml / 12.000 IE (120 mg)/0,8 ml / 15.000 IE (150 mg)/1 ml Injektionslösung

in einer Fertigspritze: Jede Fertigspritze enthält Enoxaparin-Natrium 2.000/4.000/6.000/8.000/10.000/12.000/15.000 IE Anti-Xa-Aktivität

(entsprechend 20/40/60/80/100/120/150 mg) in 0,2/0,4/0,6/0,8/1/0,8/1 ml Wasser für Injektionszwecke. LOVENOX 30.000 IE (300

mg)/3 ml / 50.000 IE (500 mg)/5 ml / 100.000 IE (1000 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche: Jede Durchstichflasche

enthält Enoxaparin-Natrium 30.000 IE /50.000 IE / 100.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 300 mg / 500 mg / 1000 mg) + 45 mg /

75 mg / 150 mg Benzylalkohol in 3 ml/ 5 ml/ 10 ml Wasser für Injektionszwecke. LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung

in einer Ampulle: Jede Ampulle enthält Enoxaparin-Natrium 10.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 100 mg) in 1ml Wasser für Injektionszwecke.

LOVENOX 10 x 4.000 IE (10 x 40 mg) Injektionslösung im Fertigpen: Ein 3,0 ml Fertigpen enthält Enoxaparin-Natrium

40.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 400 mg), dies entspricht 10 Einzeldosen von 4.000 IE (40 mg) Enoxaparin-Natrium + 45 mg

Benzylalkohol in 3,0 ml Wasser für Injektionszwecke. LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche:

Eine Durchstichflasche enthält Enoxaparin-Natrium 10.000 IE Anti-Xa-Aktivität (entsprechend 100 mg) in 10 ml Wasser für Injektionszwecke.

● Liste der sonstigen Bestandteile: Wasser für Injektionszwecke. Enoxaparin-Natrium ist eine biologische Substanz, hergestellt

mithilfe einer alkalischen Depolymerisation von Heparin-Benzylester aus der Darmschleimhaut vom Schwein.

Zusätzlich für LOVENOX 30.000 IE (300 mg)/3 ml / 50.000 IE (500 mg)/5 ml / 100.000 IE (1000 mg)/10 ml Injektionslösung in einer

Durchstichflasche und LOVENOX 10 x 4.000 IE (10 x 40 mg) Injektionslösung im Fertigpen: Benzylalkohol. Zusätzlich für LOVENOX

10.000 IE (100 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche: Natriumchlorid. ● Anwendungsgebiete: LOVENOX 2.000 IE

(20 mg)/0,2 ml / 4.000 IE (40 mg)/0,4 ml / 6.000 IE (60 mg)/0,6 ml / 8.000 IE (80 mg)/0,8 ml / 10.000 IE (100 mg)/1 ml / 12.000 IE (120

mg)/0,8 ml / 15.000 IE (150 mg)/1 ml, LOVENOX 30.000 IE (300 mg)/3 ml / 50.000 IE (500 mg)/5 ml / 100.000 IE (1000 mg)/10 ml

Injektionslösung in einer Durchstichflasche, LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/1 ml Injektionslösung in einer Ampulle: LOVENOX wird

angewendet bei Erwachsenen zur: Prophylaxe venöser thromboembolischer Erkrankungen bei chirurgischen Patienten mit mäßigem

und hohem Risiko, insbesondere bei Patienten, die sich einer orthopädischen, allgemeinchirurgischen oder Tumoroperation unterziehen;

Prophylaxe einer venösen thromboembolischen Erkrankung bei internistischen Patienten mit einer akuten Erkrankung (wie

z.B. akutes Herzversagen, Ateminsuffizienz, schwerer Infektionen sowie rheumatischer Erkrankungen) und eingeschränkter Mobilität

mit erhöhtem Risiko für eine venöse Thromboembolie; Therapie tiefer Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) unter Ausschluss

einer Lungenembolie, die voraussichtlich einer Thrombolysetherapie oder Operation bedarf; Vorbeugung von Blutgerinnseln

im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse; Akutes Koronarsyndrom: - Therapie der instabilen Angina pectoris und des

Nicht-ST-Hebungs-Myokardinfarktes (NSTEMI) in Kombination mit oraler Gabe von Acetylsalicylsäure, -Therapie des akuten ST-Hebungs-Myokardinfarktes

(STEMI) einschließlich bei Patienten, die medikamentös oder zunächst medikamentös mit nachfolgender perkutaner

Koronarintervention (PCI) versorgt werden. LOVENOX 10.000 IE (100 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche:

Vorbeugung von Blutgerinnseln im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse. LOVENOX 10 x 4.000 IE (10 x 40 mg) Injektionslösung

im Fertigpen: LOVENOX wird angewendet bei Erwachsenen zur: Prophylaxe venöser thromboembolischer Erkrankungen bei

chirurgischen Patienten mit mäßigem und hohem Risiko, insbesondere bei Patienten, die sich einer orthopädischen, allgemeinchirurgischen

oder Tumoroperation unterziehen; Prophylaxe einer venösen thromboembolischen Erkrankung bei internistischen Patienten mit

einer akuten Erkrankung (wie z.B. akutes Herzversagen, Ateminsuffizienz, schwerer Infektionen sowie rheumatischer Erkrankungen)

und eingeschränkter Mobilität mit erhöhtem Risiko für eine venöse Thromboembolie; Therapie tiefer Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien

(LE) unter Ausschluss einer Lungenembolie, die voraussichtlich einer Thrombolysetherapie oder Operation bedarf; Akutes

Koronarsyndrom: - Therapie der instabilen Angina pectoris und des Nicht-ST

Hebungs-Myokardinfarktes (NSTEMI) in Kombination mit oraler Gabe von Acetylsalicylsäure, -Therapie des akuten ST-Hebungs-Myokardinfarktes

(STEMI) einschließlich bei Patienten, die medikamentös oder zunächst medikamentös mit nachfolgender perkutaner

Koronarintervention (PCI) versorgt werden. ● Gegenanzeigen: Enoxaparin-Natrium darf nicht angewendet werden bei: Überempfindlichkeit

gegen Enoxaparin-Natrium, Heparin oder Heparinderivate, einschließlich anderer niedermolekularer Heparine (NMH), oder

einen der sonstigen Bestandteile; Vorgeschichte einer allergisch bedingten heparininduzierten Thrombozytopenie (HIT), die entweder

innerhalb der letzten 100 Tage aufgetreten ist oder beim Nachweis zirkulierender Antikörper; akuter, klinisch relevanter Blutung und

Zuständen mit hohem Blutungsrisiko, einschließlich kürzlich aufgetretenem hämorrhagischen Schlaganfall, Magen- oder Darmulzera,

maligner Neoplasie mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich zurückliegenden Operationen am Gehirn, der Wirbelsäule oder dem Auge, bekannten

oder vermuteten Ösophagusvarizen, arteriovenösen Missbildungen, Vaskuläraneurysmen oder schweren intraspinalen oder

intrazerebralen vaskulären Anomalien; Peridural-/Spinalanästhesien oder lokal-regionalen Anästhesien, wenn Enoxaparin-Natrium in

den letzten 24 Stunden in therapeutischen Dosen angewendet wurde. Zusätzlich für LOVENOX 30.000 IE (300 mg)/3 ml / 50.000 IE

(500 mg)/5 ml / 100.000 IE (1000 mg)/10 ml Injektionslösung in einer Durchstichflasche und LOVENOX 10 x 4.000 IE (10 x 40 mg)

Injektionslösung im Fertigpen: Überempfindlichkeit gegen Benzylalkohol; Wegen des Gehaltes an Benzylalkohol darf Enoxaparin-Natrium

in Mehrfachdosis-Durchstichflaschen nicht bei Frühgeborenen oder Neugeborenen angewendet werden. ● Zulassungsinhaber:

sanofi-aventis, Wien ● Rezeptpflicht / Apothekenpflicht: Rezept- und apothekenpflichtig ● Pharmakotherapeutische Gruppe:

Antithrombotische Mittel, Heparingruppe (ATC-Code B01AB05) ● Stand der Information: April 2018.

Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit

anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie ggf.

Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.


Forschung

76

um humanes oder tierisches Spendergewebe als Biomaterial aufzuarbeiten,

um es als gebrauchsfertiges, lagerbares Produkt („off the shelf“) für die

Knorpelregeneration einsetzen zu können. Dazu wurden boviner elastischer

Knorpel und hyaliner Gelenksknorpel herangezogen und basierend auf gewebespezifischen

Konzepten behandelt. Es erfolgte eine Dezellularisierung

und die Schaffung von Hohlräumen, um eine Rezellularisierung zu ermöglichen.

Beide Materialien zeigten sich als „off the shelf“-tauglich und für die

Besiedelung mit patientInneneigenen Zellen konzeptioniert.

Mit diesen zwei Strategien gelang es erstmals, Knorpel nach Dezellularisierung

gleichmäßig wieder zu besiedeln. Einer der großen Vorteile beider Biomaterialien

ist ihre mechanische Festigkeit, in der sie den am Markt befindlichen

überlegen sind. Ein weiteres Novum liegt in der Feinstruktur der Materialien.

Bei beiden bleibt die interne Organisation erhalten, wodurch das Material

die adäquate gewebespezifische Ausrichtung der Kollagenfasern aufweist.

Durch die der Knorpelmatrix ähnlichen Eigenschaften können die Materialien

entweder von den Zellen abgebaut oder aber in die neu gebildete Matrix integriert

werden, ohne einen Fremdkörper oder eine Diskontinuität darzustellen.

Beide neuen Technologien werden derzeit patentiert (PCT/EP2018/078080,

WO2018/220047) und in einer renommierten Zeitschrift publiziert (ACTA

Biomaterialia, Tissue engineering). Ein weiteres Ziel ist es, die Materialien in

translationalen Entwicklungsschritten für die klinische Eignung zu testen.

Assoz. Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in Silke Aldrian

Autor:

Assoz. Prof. in Priv.-Doz. in Dr. in

Silke Aldrian leitet als Oberärztin

der Universitätsklinik für

Unfallchirurgie die Spezialambulanz

für traumatische

Knorpelschäden und ist in der

Forschungsgruppe für Knorpelregeneration

federführend

wissenschaftlich tätig. 2014

habilitierte Silke Aldrian zum

Thema „Polytraumaversorgung

an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie

Wien – Polytraumaversorgung

in Österreich“ und

war somit die erste habilitierte

Unfallchirurgin der Universitätsklinik

für Unfallchirurgie. Seit

2017 ist sie die stellvertretende

Leiterin der Universitätsklinik

für Unfallchirurgie.

Bionischer Gewebekleber – inspiriert von Zecken

Gewebekleber finden bei der Wundversorgung sowie bei chirurgischen

Eingriffen in allen Bereichen der Medizin breite Anwendung. Es werden

beispielsweise oberflächliche Hautwunden oder innere Organrisse versorgt.

Die Problematik bei den in Anwendung befindlichen Gewebeklebern ist, dass

sie entweder nur sehr schwache Klebewirkung haben (Fibrin) oder toxische

Substanzen beinhalten (z.B. Histoacryl), die bei Gewebekontakt die umliegenden

Zellen beeinträchtigen. Daher besteht ein Bedarf an neuen, starken

und gleichzeitig biokompatiblen, adhäsiven Substanzen. Bei der Entwicklung

dieser ist das Kleben im feuchten Milieu eine der größten Herausforderungen.

Dr. in Sylvia Nürnberger erforscht den Klebstoff eines Organismus, der allseits

als unliebsamer Parasit bekannt ist: die Zecke. Einige Arten produzieren,

zusätzlich zur Verankerung mit den Mundwerkzeugen in der Haut, ein

Klebesekret, das in den Stichkanal und auf die Hautoberfläche des Wirten

abgegeben wird. Da dieser biologische Klebstoff bereits von Natur aus dafür

konzipiert ist, auf Gewebe zu kleben, ist es möglich, dass er sich besonders

gut als klinischer Gewebekleber eignet. Seine gelartige Konsistenz könnte

überdies für Applikationen mit zusätzlichen Stabilisierungsbedarf oder

Füllen von Gewebelücken von besonderem Interesse sein.

Zu Forschungszwecken wird der Zeckenklebstoff in möglichst hoher Reinheit

in künstlichen Fütterungseinheiten gewonnen und in Kooperation mit

der TU Wien analysiert. Das Team ist zudem Partner in einem internationalen,

von der EU geförderten COST Netzwerk ENBA (CA15216), das sich

die Erforschung biologischer Klebstoffe für eine klinische und industrielle

Anwendung zum Ziel gemacht hat. Langfristiges Ziel des Projekts ist es, die

Zusammensetzung des Zeckenklebers zu analysieren, die adhäsiven chemischen

Substanzen zu identifizieren und langfristig einen biotechnologisch

produzierten Klebstoff zu entwickeln.


Integriertes Patientenversorgungskonzept zur MACT-

Gelenksknorpelrekonstruktion

Exakte Indikationsstellung

Indikations- und Durchführungs empfehlungen

der Arbeits gemeinschaft „Geweberegeneration

und Gewebe ersatz“ zur Autologen

Chondrozyten-Transplanta tion (ACT). Behrens

P, Bosch U, Bruns J, Erggelet C, Esenwein SA, Gaissmaier

C, Krackhardt T, Löhnert J, Marlovits S, Meenen NM,

Mollenhauer J, Nehrer S, Niethard FU, Nöth U, Perka C,

Richter W, Schäfer D, Schneider U, Steinwachs M, Weise K

(2004). Z Orthop 142: 529-539

Hohe Zelldichte und hohe Zellvitalität

des Implantats

Effect of cell seeding concentration on the quality

of tissue engineered constructs loaded with adult

human articular chondrocytes. Concaro S, Nick lasson E,

Ellowsson L, Lindahl A, Brittberg M, Gatenholm P (2008).

J Tissue Eng Regen Med

Flexible Anpassung des Implantats bei

der Trans plantation und Wahrung einer

homogenen Zellmatrix

Stabilization of fibrin-chondrocyte constructs for

cartilage reconstruction. Meinhart J, Fussenegger M, Höbling W

(1999), Ann Plast Surg 42(6): 673-678

Knorpelbiobsat­Entnahme

Zellkultur züchten

MACT­Transplantation

Seit 2001 züchtet das Institut

für Gewebe- und Organrekonstruk

tion, kurz igo®,

autologe Zell kul turen für die

Knorpel zell rekon struk tion für mehr als 1.500 Patienten

erfolgreich an.

igo® ist ein privates biopharmazeutisches Unternehmen

und Pionier auf dem Gebiet der Zellkulturtechnik

und des Tissue Engineerings und aktiv

beteiligt an Entwicklung neuer Heilmethoden. Als

österreichisches Unternehmen glänzen wir mit

der besonderen räumlichen Nähe und dem direkten

Kontakt zu unseren Kunden.

Informieren Sie sich unter www.igor.at

Hohe Compliance des Patienten: Die für

die Nachtherapie verwendeten Geräte,

CPM Schiene sowie HPM Gerät verfügen

über eine Compliance­Überwachung. Wenn

der Patient hier compliant ist, kann man

davon ausgehen, dass er auch bei der

Physio therapie konsequent mitarbeitet, was

für den Erfolg der Therapie wesentlich ist.

Low frequency EMF regulates chondrocyte

differentiation and expression of matrix proteins.

Ciombor DM, Lester G, Aaron RK, Neame P, Caterson B (2002).

J Orthop Res, Vol. 20(1): 40-50

Postoperative Therapie

Die Kontrollierte Nachtherapie: wird

durch das Netz werk von geschulten Physiotherapeuten

unterstützt

MACT­Langzeittherapie

Autologous chondrocyte implantation postoperative

care and rehabilitation. Hambly K, Bobic V, Wondrasch B,

VanAssche D, Marlovits S (2006). Science and Practice.

Am J Sports Med 34(6): 1020-1038

A prospective, randomized comparison of traditional

and accelerated approaches to postoperative

rehabilitation following autologous chondrocyte

implantation: 2-year clinical outcomes. Jay R. Ebert,

William B. Robertson, David G. Lloyd, M.H. Zheng, David J. Wood,

Timothy Ackland (2010). Catilage 1(3)180-187

Wissenschaftliche Publikationen

mit igor Chondro­Systems

Clinical experience with matrix associated

autologous chondrocyte transplantation

(MACT). Ramadani F, Orthner E, Kitzler B,

Wallner B, Burghuber C, Fußenegger M, Meinhart J

(2005). Revista de ortopedie si traumatologie 1(6):

106-110

Transplantation of chondrocytes – longtime

experiments. Prof. Dr. Lars Peterson (2006)

Ergebnis nach ca. 18 Monaten

Quelle:

Klinik Diakonissen

Schladming

Seit 2006 läuft das Koopera ti onsprojekt Leomed/

Igor der integrierten Patientenver sorgung für

Knor pel rekon struktion.

Nach Implantation unterstützt Leomed die

Patienten bei der Organisation der Nachtherapie.

Informieren Sie sich unter www.leomed.at


Lehre

78

Studentische Lehre

wurde neu gestaltet

Durch die Zusammenlegung zur neuen Universitätsklinik für

Orthopädie und Unfallchirurgie musste auch die studentische

Lehre mit dem Schwerpunkt auf muskuloskelettale Erkrankungen

und Verletzungen neu gestaltet werden. Dies spiegelt sich

in vielen praktischen Übungen, Seminaren und Vorlesungen in

allen Abschnitten des neuen Curriculums wider.


Lehre

79

Praktika, Seminare und Prüfungen

Das Diplomstudium Humanmedizin teilt sich seit der Einführung der neuen

Studienordnung im Jahr 2001 in drei Abschnitte mit zwei, sechs und vier

Semestern. Im 1. Abschnitt, der im Wesentlichen biologische, anatomische und

physiologische Grundlagen beinhaltet sowie die soziale Kompetenz schult, wird

wie in der alten Studienordnung von der Unfallchirurgie in Kooperation mit Lehrenden

von Anästhesiologie, Notfallmedizin und Kardio logie das verpflichtende

Erste-Hilfe-Praktikum gestaltet. Im 2. Abschnitt sind die MitarbeiterInnen der

neuen Klinik an Seminaren über die ärztliche Gesprächsführung, die physikalische

Krankenuntersuchung und die ärztlichen Grundfertigkeiten beteiligt.

Darüber hinaus erfolgt vom 5. bis zum 8. Semester ein Kleingruppenunterricht

unter dem Titel „Themenspezifische Untersuchungstechniken“ (TUT 1 – 3), in

dem die Lehrenden der Klinik ebenso vertreten sind. Das TUT 1, in dem den Studierenden

chirurgische Grundfertigkeiten nahegebracht werden, wird traditionell

von Unfallchirurgie und anderen chirurgischen Disziplinen unterrichtet.

Im TUT 2, dem sogenannten Gelenkstatus, werden seitens der Ortho pädie die

Anatomie und die Physiologie der menschlichen Gelenke demonstriert.

Beide Lehrveranstaltungen bilden die Grundlage für die sogenannte OSCE

(Objective Structured Clinical Examination), welche an einem Sammeltermin

am Ende des 8. Semesters gemeinsam mit zehn anderen Fachdisziplinen

abgehalten wird. Hier werden in einem organisatorisch komplexen

Setting praxisnahes Wissen und chirurgische Grundfertigkeiten wie

Händehygiene, das Verhalten im OP, chirurgisches Waschen und Abdecken

sowie Nähen und Knüpfen am Modell überprüft. Dieses Examen, an dem

ein gesamter Studienjahrgang mit bis zu 700 Studierenden verpflichtend

teilnimmt, dauert eine Woche und ist sowohl in der Vorbereitung als auch

Prägende Unterstützung

Cintia Schieber hat im 2. Studienjahr erstmals ein Wahlfach an der

damaligen Universitätsklinik für Orthopädie absolviert: „Ich wurde gleich

vom Pflegepersonal und auch von den ÄrztInnen toll aufgenommen.

Unter fachkundiger Anleitung durfte ich die ersten Nähte entfernen und

Venflons setzen, erstmals bei Operationen dabei sein und assistieren.

Ich war so beeindruckt, dass ich sofort das Fach Orthopädie wählen

wollte – ich mache auch jetzt meine Diplomarbeit hier. Letztlich habe ich

meinen Grundstock der Klinikerfahrung und auch das wissenschaftliche

Arbeiten hier geholt – auch durch die prägende Unterstützung der

ärztlichen Ausbildner.“

Vollständig im Team integriert

Magdalena Karner hat im 6. Studienjahr vier Monate an der Abteilung für

Orthopädie verbracht: „Die Universitätsklinik war für mich die optimale

Voraussetzung, um ein breites Spektrum der Orthopädie kennenzulernen.

Neben dem spannenden klinischen Alltag konnte ich wissenschaftlich

tätig sein. Die gesamte Ausbildung habe ich ausschließlich in positiver Erinnerung.

Vom ersten Tag an wurde ich vollständig in mein Team integriert.

Nachdem ich mich eingewöhnt hatte und mit den klinischen Abläufen vertraut

gemacht wurde, war es mir auch möglich, selbständig zu arbeiten.“


Lehre

80

in der Durchführung sehr personalintensiv. Pro Tag sind durchschnittlich

zwölf PrüferInnen der Klinik an vier parallel stattfindenden Stationen beschäftigt.

Die Veranstaltung wird von den Studierenden durchwegs positiv

beurteilt und ist auch international hoch angesehen.

Die ehemaligen Hauptvorlesungen: Block 21 und 25

Der sogenannte Block 21 (Bewegung und Leistung, Stress und Schmerz) ist

eine Vorlesung, in der sich Orthopädie und Unfallchirurgie von Beginn an inhaltlich

wiederfinden. Hier werden in geblockter Weise vormittags zwischen

8 und 12 Uhr einerseits die Grundlagen von Verletzungen, ihre Diagnostik

und Therapie, andererseits eine Einführung in orthopädische Krankheitsbilder

vermittelt. Im direkt anschließenden Block 25 (Chirurgische Fächer) wird

in beiden Fächern an insgesamt sieben Tagen mehr ins Detail gegangen.

Seitens der Unfallchirurgie werden Verletzungen von Knochen und Gelenken

regionsspezifisch dargestellt, aber auch systemische Pathologien wie z.B.

beim Neurotrauma oder bei Mehrfachverletzungen (Polytrauma) behandelt.

Im Rahmen der orthopädischen Vorlesungen werden Knochen- und Gelenkserkrankungen,

von der angeborenen Skelettfehlbildung über den rheumatologischen

Formenkreis bis hin zur Tumororthopädie, unterrichtet.

Beide Lehrveranstaltungen unterliegen sowohl organisatorisch als auch inhaltlich

einem ständigen Wandel. Es ist geplant, den Block 21 vermehrt den

muskuloskelettalen Erkrankungen und Verletzungen alleine zu widmen. Ein

erster Schritt in diese Richtung ist bereits durch die Neuauflage des Lehrbuches

„Bewegung und Leistung, Stress und Schmerz“ erfolgt. Der Block 21

soll sich in Zukunft von einer reinen Frontalvorlesung unter Einbindung des

internistischen Spezialfaches Rheumatologie, der Radiologie und der Physikalischen

Medizin zu einem symptomorientierten Seminar verändern.

Ass.-Prof. Dr. Manfred Greitbauer

Autor:

Ass.-Prof. Dr. Manfred Greitbauer

ist seit 1991 im AKH Wien

tätig und seit 1998 Facharzt für

Unfallchirurgie. Neben seiner

Verantwortung für die Lehre an

der Abteilung ist er stellvertretender

Koordinator für den

Block 25 und Mitglied der Prüfungskommission

für die SIP 4a

der MedUni Wien sowie Mitglied

der Facharztprüfungskommission

für Unfallchirurgie der ÖAK.

Der Block 25 stellt die ehemalige Hauptvorlesung der beiden Fächer dar und

soll im Wesentlichen eine Frontalvorlesung bleiben. Aber auch diese Lehrveranstaltung

wird sich in den nächsten Jahren zu einer mehr interaktiven Form

unter Miteinbeziehung der Studierenden entwickeln. Ein spezielles Problem

stellt derzeit noch die Redundanz in der Darstellung verschiedener Pathologien

und Therapien durch Orthopädie und Unfallchirurgie dar. Die Vereinheitlichung

des Lehrstoffes ist das Hauptziel der im Jahr 2018 ins Leben

gerufenen Arbeitsgemeinschaft Lehre. Mittelfristig ist auch die Herausgabe

eines Lehrbuches geplant, welches das weite Themengebiet des gemeinsamen

Faches Orthopädie und Traumatologie umfassend darstellen soll.

3. Studienabschnitt: Klinisch-Praktisches Jahr (KPJ)

Im 3. Studienabschnitt sind seit wenigen Jahren das 11. und 12. Semester dem

sogenannten Klinisch-Praktischen Jahr (KPJ) vorbehalten. Diese Lehrveranstaltung

soll die Studierenden am Ende des Studiums auf ihre zukünftige ärztliche

Tätigkeit vorbereiten. Im Rahmen des chirurgischen Teils werden turnusmäßig

jeweils zehn StudentInnen an der Unfallchirurgie und vier StudentInnen an

der Orthopädie angenommen. Sie werden über 16 Wochen von einem Mentor

persönlich betreut und zu bestimmten praktischen Tätigkeiten angeleitet. Die

hohe ambulante PatientInnenfrequenz und die große Anzahl an operativen

Eingriffen an der Klinik ermöglichen es den angehenden Medizinern, die geforderten

diagnostischen und klinisch-therapeutischen Fertigkeiten zu erfüllen.


Lehre

81

Ausbildung zur Fachärztin,

zum Facharzt neu

Autoren:

Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernd

Kubista, MSc, Univ.-Prof. Dr.

Alexander Giurea, Dr. in Elena

Nemecek, o. Univ.-Prof. Dr. Reinhard

Windhager, OÄ Dr. in Gerhild

Thalhammer, OA Dr. Jozsef-Tibor

Erdös, Dr. Michael Humenberger,

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Dr.

Stefan Hajdu, MBA

Durch die Zusammenlegung der bisherigen Sonderfächer

Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sowie Unfallchirurgie

ist es zu einer Ausbildungsreform gekommen. Für das neue

Sonderfach Orthopädie und Traumatologie wurde ein neues

Ausbildungskonzept erarbeitet. Für noch in Ausbildung stehende

ÄrztInnen sind eigene Übergangsbestimmungen geschaffen

worden, um das neue Sonderfach zu erlangen. Die Basis ausbildung

dauert neun Monate, davon sind sechs Monate Orthopädie/Unfallchirurgie

möglich. Hier schließt die Phase der Grundaus bildung an,

mit jeweils 18 Monaten Orthopädie und Unfallchirurgie, die durch

vertiefende Module ergänzt werden.

Basisausbildung 9 Monate:

3 Monate Chirurgie, 3 Monate Interne, 3 Monate Wahlfach

Grundausbildung 18 Monate:

Orthopädie

Grundausbildung 18 Monate:

Unfallchirurgie

72 Monate

63 Monate

Vertiefendes Modul 9 Monate:

Vertiefendes Modul 9 Monate:

Vertiefendes Modul 9 Monate:

Traumatologie

Frakturbehandlung und Osteosynthese

Endoprothetik und gelenkserhaltende Therapien

Vertiefendes Modul 9 Monate:

Orthopädische Krankheitsbilder

Vertiefendes Modul 9 Monate:

Fachspezifische konservative Therapie,

Schmerztherapie und Wundmanagement

Vertiefendes Modul 9 Monate:

Prävention und Rehabilitation

Ausbildungsplanung Abfolge,

Beispiel Schwerpunkt Orthopädie

Ausbildungsplanung Abfolge,

Beispiel Schwerpunkt Unfallchirurgie

Basisausbildung 3 Monate:

Ortho Rotation

Basisausbildung 3 Monate:

Unfall Rotation

Basisausbildung 3 Monate:

Ortho Rotation

Basisausbildung 3 Monate:

Unfall Rotation

Basisausbildung 3 Monate:

Interne Rotation

Basisausbildung 3 Monate:

Interne Rotation

Grundausbildung 18 Monate:

Orthopädie

Grundausbildung 18 Monate:

Unfallchirurgie

Grundausbildung 18 Monate:

Unfallchirurgie

Grundausbildung 18 Monate:

Orthopädie

Schwerpunktausbildung 9 Mo.: Modul Unfall

Schwerpunktausbildung 9 Mo.: Modul Ortho

Schwerpunktausbildung 9 Mo.: Modul Ortho

➩ ➩

Facharzt

eventuell Spezialisierung fellowship

intern oder auswärts

Schwerpunktausbildung 9 Mo.: Modul Ortho

Schwerpunktausbildung 9 Mo.: Modul Unfall

Schwerpunktausbildung 9 Mo.: Modul Unfall

➩ ➩

Facharzt

eventuell Spezialisierung fellowship

intern oder auswärts


Promotion

82

Sanofi Online-Service

Jetzt neu: Online-Kongress-Nachberichte

Mit den themenspezifischen Kongress-Nachlesen keine

Neuigkeiten und Informationen mehr verpassen

Kennen Sie die Website au? Sie bietet sowohl für Patienten, Apotheker als auch

Ärzte unterschiedliche Informationen, Tipps, Materialien und wissenschaftliche

Inhalte. Speziell der Ärztebereich bietet umfassende Informationen zu Studiendaten,

Prophylaxe- und Therapieansätze, aktuellen Leitlinien, Materialien

für Patienten und den nun neuen Bereich, der Nachberichte von für Sie interessanten

Kongressen enthält.

Dieser wurde für Sie entwickelt, um schriftliche Vortrags-Zusammenfassungen

und -Videos unterschiedlicher nationaler und internationaler Kongresse zur

Verfügung zu stellen. Die Berichte werden unter anderem in Zusammenarbeit

mit medizinischen Fachjournalisten erstellt und stellen damit eine hochqualitative,

neutrale Informationsquelle dar. Abrufbar von zu Hause, unterwegs, von

Computer oder Smartphone – wann immer Sie Zeit und Lust dazu haben.

Wenn Sie wollen, können Sie auch den Zusatzservice der „Thrombose News“

nutzen. Damit werden Sie schriftlich über neue Inhalte, Daten und Servicematerialien

informiert und verpassen keine Neuigkeiten.

Jetzt lesen!

Weitere Informationen

sanofi-aventis GmbH, Österreich

Leonard-Bernstein-Str. 10

Vienna DC, A-1220 Wien

www.sanofi.at

SAAT.ENO.19.05.0314/05.2019


Publikationen

83

Originalarbeiten 2018

Der Impact Factor ist eine errechnete Zahl, deren Höhe

den Einfluss einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift

wiedergibt. Er gibt an, wie häufig im Durchschnitt ein

in dieser Zeitschrift veröffentlichter Artikel von anderen

wissenschaftlichen Artikeln pro Jahr zitiert wird. Die

ersten 20 Prozent der Zeitschriften des Fachgebietes im

Journal Citation Reports (geordnet nach Höhe des Impact

Factors) sind Top-Journale. Die zwischen 20 und 60

Prozent liegenden Zeitschriften gelten als Standard-

Journale. Folgend sind hier die Top- und Standard-

Publika tionen des vergangenen Jahres angeführt.


Publikationen

84

Klinische Abteilung

für Orthopädie

Top-Publikationen 2018

Benca E, Willegger M, Wenzel F, Hirtler L, Zandieh

S, Windhager R, Schuh R.: Biomechanical evaluation

of two methods of fixation of a flexor hallucis

longus tendon graft, The Bone & Joint Journal, 2018

Sep;100-B(9):1175-1181, (3,581)

Böhler Ch, Weimann PF, Alasti F, Smolen, J, Windhager R,

Aletaha D: FRI0051 The Risk of Aseptic Arthroplasty Loosening

in Patients with Rheumatoid Arthritis, Annals of

the Rheumatic Diseases, 77: 572-573, 2018 (12,35)

Böhler Ch, Brönimann S, Kaider A, Puchner SE, Sigmund

IK, Windhager R, Funovics PT: Surgical and Functional

Outcome after Endoprosthetic Reconstruction

in Patients with Osteosarcoma of the Humerus. Scientific

Reports, 2018 Nov 8;8(1):16148

Hager B, Walzer SM, Deligianni X, Bieri O, Berg, Schreiner

MM, Zalaudek M, Windhager R, Trattnig S, Juras V.

Orientation dependence and decay characteristics of

T2 * relaxation in the human meniscus studied with 7

Tesla MR microscopy and compared to histology. Magn

Reson Med. 2019 Feb;81(2):921-933. doi: 10.1002/

mrm.27443. Epub 2018 Sep 30.

Kasparek MF, Töpker M, Lazar M, Weber M, Kasparek

M, Mang T, Apfaltrer P, Kubista B, Windhager R, Ringl

H: Dual-energy CT and ceramic or titanium prostheses

material reduce CT artifacts and provide superior

image quality of total knee arthroplasty. Knee Surgery

Sports Traumatology Arthroscopy, 2018 Jun 7. epub

Karonitsch T, Kandasamy RK, Kartnig F, Herdy B, Dalwigk

K, Niederreiter B, Holinka J, Sevelda F, Windhager

R, Bilban M, Weichhart T, Säemann M, Pap T, Steiner G,

Smolen JS, Kiener HP, Superti-Furga G: mTOR Senses

Environmental Cues to Shape the Fibroblast-like Synoviocyte

Response to Inflammation. Cell Reports, 2018

May 15;23(7):2157-2167 (8.032)

Karonitsch T, Beckmann D, Dalwigk K, Niederreiter B, Studenic

P, Byrne RA, Holinka J, Sevelda F, Korb-Pap A, Steiner

G, Smolen JS, Pap T, Kiener HP: Targeted inhibition of

Janus kinases abates interfon gamma-induced invasive

behaviour of fibroblast-like synoviocytes. Rheumatology

(Oxford). 2018 Mar 1;57(3):572-577 (5,245)

Kolb A, Robinson S, Stelzeneder D, Schreiner M, Chiari

C, Windhager R, Trattnig S, Bohndorf KO: Vessel architecture

in human knee cartilage in children: an in vivo

susceptibility-weighted imaging study at 7 T, European

Radiology, 28 (8):3384-3392, 2018 (4,027)

Koller U, Waldstein W, Krenn V, Windhager R, Boettner

F: Varus knee osteoarthritis: Elevated synovial CD15

counts correlate with inferior biomechanical properties

of lateral-compartment cartilage. Journal of Orthopaedic

Research, 36(3): 841-846, 2018 (3,414)

Nemecek E, Funovics PT, Hobusch GM, Lang S, Willegger

M, Sevelda F, Brodowicz T, Stihsen C, Windhager R,

Panotopoulos J: C-reactive protein: An independent

predictor for dedifferentiated chondrosarcoma. Journal

of Orthopaedic Research, 2018 Oct;36(10):2797-

2801. (3,414)

Pilz M, Staats K, Tobudic S, Assadian O, Presterl E,

Windhager R, Holinka J: Zirconium Nitride Coating

Reduced Staphylococcus epidermidis Biofilm Formation

on Orthopaedic Implant Surfaces: An In Vitro Study,

Clinical Orthopaedics and related research, 2018

Nov 8 (epub)

Raudner M, Schreiner MM, Juras V, Weber M, Stelzeneder

D, Kronnerwetter, Windhager R, Trattnig S: Prediction

of Lumbar Disk Herniation and Clinical Outcome

Using Quantitative Magnetic Resonance Imaging:

A 5-Year Follow-Up Study. Investigative Radiology.

2018 Nov 9 epub

Sevelda F, Fink B: One-stage exchange of septic

shoulder arthroplasty following a standardized treatment

algorithm. Journal of Shoulder and Elbow Surgery.

2018 Dec; 27(12):2175-2182 (2,849)

Sevelda F, Waldstein W, Panotopoulos J, Kaider A,

Funovics P, Windhager R: Is Total Femur Replacement

a Reliable Treatment Option for Patients With Metastatic

Carcinoma of the Femur? Clinical Orthopaedics

and Related Research, 476(5): 977-983, 2018 (4,091)

Staats K, Böhler C, Frenzel S, Puchner SE, Holinka J,

Windhager R: Failed two-stage exchange: factors leading

to unachievable endoprosthetic reconstruction

after multiple revision surgeries. Journal of Arthroplasty.

33(1):195-199, 2018 (3.339)

Staats K, Sabeti M, Apprich S, Platzgummer H, Puchner

S, Holinka J, Windhager R, Schuh R: Preoperative

MRI is helpful but not sufficient to detect associated

lesions in patients with chronic ankle instability.

Knee Surgery Sports Traumatology Arthroscopy, 26(7):

2103-2109, 2018 (3.21)

Staats K, Wannmacher T, Weihs V, Koller U, Kubista

B, Windhager R: Modern cemented total knee arthroplasty

design shows a higher incidence of radiolucent

lines compared to its predecessor, Knee Surgery

Sports Traumatology Arthroscopy, 2018 Sep 22, epub

Weinmann D, Mueller M, Walzer S, Hobusch G, Lass R,

Gahleitner C, Viernstein H, Windhager R, Tögel S: Brazilin

blocks catabolic processes in human osteoarth-


Publikationen

85

ritic chondrocytes via inhibition of NFKB1/p50, Journal

of Orthopaedic Research, 36(9): 2431-2438, 2018

(3.414)

Weinmann D, Kenn M, Schmidt S, Schmidt K, Walzer

S, Kubista B, Windhager R, Schreiner W, Tögel S, Gabius

HJ: Galectin-8 induces functional disease markers

in human osteoarthritis and cooperates with galectins-1

and-3, Cellular and Molecular Life Sciences,

75(22): 4187-4205, 2018 (6,721)

Standard-Publikationen 2018

Feichtinger X, Kolbitsch P, Kocijan R, Baierl A, Giurea

A. How Accurate is Intraoperative Alignment Measurement

with a Navigation System in Primary Total Knee

Arthroplasty? J Knee Surg 2018; 31:467–471, DOI https://doi.org/10.1055/s-0037-1604149.ISSN

1538-

8506 (2,079)

Fichtner Jens, Hofmann N, Rienmüller A, Buchmann

Niels, Gempt Jens, Kirschke JS, Ringel F, Meyer B

Ryang Yu-Mi, Revision Rate of Misplaced Pedicle

Screws of the Thoracolumbar Spine-Comparison

of Three-Dimensional Fluoroscopy Navigation with

Freehand Placement: A Systematic Analysis and

Review of the Literature, World Neurosurgery 199:

E24-E32 (1,924)

Hasenoehrl T, Schmalz T, Windhager R, Domayer S,

Dana S, Ambrozy C, Palma S Crevenna R: Safety and

function of a prototype microprocessor-controlled

knee prosthesis for low active transfemoral amputees

switching from a mechanic knee prosthesis: a pilot study.

Disability and Rehabilitation, Feb; 13(2):157-165,

2018 (2,042)

Hobusch G, Hasenöhrl Timothy, Pieber, Karin, Schmalz,

T, Dana S, Ambrozy, C, Pohlig, K, Dietl H, Crevenna R,

Skrbensky T, Hofer C, Auberger R, Windhager R: A novel

mechanotronic orthosis enables symmetrical gait kinematics

in a patient with a femoral nerve palsy – a case

study, Disability & Rehabilitation: Assistive Technology,

13(2): 201-205, 2018 (2,042)

Jahic A, Bock A, Duca F, Bonderman D, Mascherbauer J,

Windhager R, Auer-Grumbach M, Beetz C, Development

and validation of a TTR-specific copy number screening

tool, and application to potentially relevant patient cohorts.

Molecular and Cellular Probes. 2018 Oct;41:61-

63 (1,689)

Kasparek MF, Renner L, Faschingbauer M, Waldstein

W, Rueckl K, Boettner F: Salvage of a monoblock metal-on-metal

cup using a dual mobility liner: a two-year

MRI follow-up study, International Orthopaedics. 2018

(42): 1035-1041 (2,377)

Kasparek M, Renner L, Faschingbauer M, Waldstein

W, Weber M, Boettner F: Predictive factors for metal

ion levels in metal-on-metal total hip arthroplasty.

Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery, 138(2):

281-286 (1,967)

Kasparek M, Boettner F, Rienmüller A, Weber M, Funovics

Ph, Krepler P, Windhager R, Grohs J: Predicting

medical complications in spine surgery: evaluation of

a novel online risk calculator. European Spine Journal,

2018, 27(10): 2449-2456, 2018 (2,634)

Kolb A, Isak V, Hobusch GM, Chiari C, Windhager R:

Distal femoral varus osteotomy: results of the lateral

open-wedge technique without bone grafting. International

orthopaedics, 2018 Nov 13 epub

Kolb AR, Patsch JM, Vogl WD, Benca E, Stelzeneder

D, Windhager R, Hofstaetter JG, The role of the subchondral

layer in osteonecrosis of the femoral head: analysis

based on HR-QCT in comparison to MRI findings.

Acta Radiologica. 2018 Jan 1:284185118786070 epub

Rüger BM, Buchacher T, Giurea A, Kubista B, Fischer

MB, Breuss JM: Vascular

Morphogenesis in the Context of Inflammation:

Self-Organization in a Fibrin-Based

3D Culture System. Front Physiol. 2018 Jun 5;9:679

(3,394)

Schuster AJ, Kager L, Reichardt P, Baumhoer D, Csóka

M, Hecker-Nolting S, Lang S, Lorenzen S, Mayer-Steinacker

R, von Kalle T, Kevric M, Werner M, Windhager

R, Wirth T, Bielack SS: High-Grade Osteosarcoma of the

Foot: Presentation, Treatment, Prognostic Factors, and

Outcome of 23 Cooperative Osteosarcoma Study Group

COSS Patients. Sarcoma. 2018 May 2;2018

Seyidova N, Hirtler L, Windhager R, Schuh R, Willegger

M: Peroneus brevis tendon in proximal 5th metatarsal

fractures: Anatomical considerations for safe hook plate

placement. Injury (International Journal of the Care

of the Injured), 2018 Mar;49(3):720-725 (2,199)

Sigmund IK, Gamper J, Weber Ch, Holinka J, Panotopoulos

J, Funovics Ph, Windhager R: Efficacy of different

revision procedures for infected megaprostheses

in musculoskeletal tumour surgery of the lower limb.

Plos ONE 13(7): e0200304, 2018 (2,766)

Sigmund IK, Windhager R, Sevelda F, Staats K, Stenicka

S, Thalhammer F, Holinka J: Multiplex PCR Unyvero

i60 ITI application improves detection of low-virulent

micro-organisms in periprosthetic joint infections. International

Orthopaedics, 2018 Sep 6 (2,377)


Publikationen

86

Supplement/Abstract 2018

Kasparek M, Boettner F, Rienmüller A, Weber M, Funovics

Ph, Krepler P, Windhager R, Grohs J: Reply to the

Letter to the Editor of S. Shahsavari et al. concerning:

Predicting medical complications in spine surgery:

evaluation of a novel online risk calculator, European

Spine Journal, 27(11): 2887-2888, 2018 (2,634)

Kasparek M, Sculco P, Faschingbauer P, Rückl K, Windhager

R, Böttner F: Erste klinische Ergebnisse einer

Operationstechnik mit vergrößertem Flexionsspalt bei

PS-Knieprothesen bei Patienten mit eingeschränktem

präoperativen ROM, DKOU 2018, Berlin. 23. – 26. Oktober

2018, meeting abstract

Walzer SM, Hager B, Toegel S, Juras V, Weinmann D, Kubista

B, Windhager R, Trattnig S Visualization of early

collagen fiber architecture changes in human cartilage

and developing osteophytes, Osteoarthritis and Cartilage,

2018, Volume 26, Supplement 1, Pages S456–S457

Sonstige Publikationen und Substandard 2018

Böhler C, Weimann P, Alasti F, Smolen JS, Windhager R,

Aletaha D: Ist das Risiko für eine aseptische Endoprothesen-Lockerung

bei RA-Patienten erhöht?“ Best of

EULAR, Fakten der Rheumatologie 2/2018

Chiari C: Knorpelersatz: neue Materialien. JATROS Orthopädie

& Traumatologie Rheumatologie 4/2018

Crevenna R, Holinka J, Panotopoulos J, Wagner B, Willegger

M: Hämophilie und Bewegungsapparat – Patientenbroschüre,

Universimed Cross Media Content GmbH

Fink B, Sevelda F: Periprosthetic Joint Infection of Shoulder

Arthroplasties: Diagnostic and Treatment Options.

BioMed Research International, Epub Dec 20 2017.

Giurea A: Kolumne in: Sport in Wien, Echo Verlag Wien

Holinka J: Change in rheumatic hip surgery, Zeitschrift

für Rheumatologie, 2018, 77 (10): 896-898

Krenn V, Waldstein W, Najm A, Perino G, Gaulke R: Histopathological

classification principles of rheumatic

joint diseases: Contribution of pathology to the diagnosis.

Orthopade. 2018 Nov;47(11):939-946

Lang N, Bukaty A, Sturz G, Platzer P, Jöstl J: Treatment

of primary total distal biceps tendon rupture

using cortical button, transosseus fixation and suture

anchor: A single center experience, Orthopaedics &

Traumatology: Surgery & Research, 104(6): 859-863,

2018 (1,413)

Perino G, Sunitsch S, Huber M, Ramirez D, Gallo J,

Vaculova J, Natu S, Kretzer JP, Mueller S, Thomas P,

Thomsen M, Resch H, Hugle T, Waldstein W, Boettner

F, Gehrke T, Sesselmann S, Ruether W, Xia Z, Purdue E,

Krenn V: Diagnostic guidelines for the histological particle

algorithm in the periprosthetic neo-synovial tissue,

BMC Clinical Pathology, 18:7, 2018 (1,061)

Puchner S, Trnka, HJ, Willegger M, Staats K, Holinka J,

Windhager R, Schuh R: Comparison of Plantar Pressure

Distribution and Functional Outcome after Scarf and

Austin Osteotomy, Orthopaedic Surgery 10(3): 255-253,

2018 (1,147)

Schuh R., Willegger M: Stellenwert der Arthroskopie bei

Bandinstabilität des OSG, Jatros Orthopädie & Traumatologie,

Rheumatologie 2018, 3:28-30

Schuh R., Willegger M: Neue Entwicklungen bei der Rekonstruktion

des lateralen Bandkomplexes des OSG,

Jatros Orthopädie & Traumatologie, Rheumatologie

2018, 3:38-39

Staats K, Windhager R: Patientenspezifische Implantate

und Instrumente: Entwicklungen der letzten 25 Jahre.

JATROS Orthopädie & Traumatologie Rheumatologie

4/2018

Vertesich K, Mayrhofer T, Windhager R, Kühn KD: Accessible

Agent-Fatty Acid Coatings of Titanium Prostheses

for Local Prevention and Treatment of Anti-Microbial

Infections, Journal of Surgery. Vol. 6, No. 6, 2018, pp.

146-153

Weinmann D: Neuer Zugang zur Arthroseforschung,

MedUnique People, 03. Dezember 2018, S. 23

Windhager R: Orthopädie und Unfallchirurgie – neue

Struktur, neues Zentrum. People. 1:7-9 2018 (AKH)

Buchbeiträge 2018

Grohs J, Kainberger. Rücken- und Rumpfwandbeschwerden.

In: Bewegung und Leistung, Stress und

Schmerz, Block 21, Ed. Kainberger, Bobacz, Pretterklieber,

Windhager. Facultas Universitätsverlag (12.Auflage)

2018;221-224

Kainberger K (Autor), Bobacz K (Autor), Pretterklieber

M (Autor), Windhager R (Autor): Bewegung und Leistung.

Stress und Schmerz, Facultas; Auflage: 12 (12.

November 2018)

Panotopoulos J: Co-Autor Lehrbuch Block 21 Manual

Medizin, Facultas: Bewegung und Leistung (Weichteiltumoren;

Kainberger, Panotopoulos S.182ff)

Hobusch GM: „Bewegung Leistung Schmerz.Block21“,

Degenerative Erkrankungen der Sehnen und Faszien


Publikationen

87

(Kainberger, Hobusch, Crevenna), Block 21, Ed. Kainberger,

Bobacz, Pretterklieber, Windhager. Facultas

Universitätsverlag (12.Auflage) 2018

Willegger M., Kolb A., Chiari C: Diagnostik: Schmerzanamnese,

Bewegung und Leistung. Stress und Schmerz.

Manual Medizin. 12. Auflage, 2018, Facultas

Diplomarbeiten/Dissertationen 2018

Apprich S.: Maximilian Jesch: Versorgung periprothetischer

Femurfrakturen mittels Megaprothesen: retrospektive

Evaluation des Langzeit Outcome

Böhler C: Peter Weimann: „Retrospektive Analyse von

Hüft- und Knieprothesenlockerungen bei Patienten

mit rheumatoider Arthritis“, 26.4.2018

Böhler C: Stephan Brönimann: „Osteosarkome des Humerus:

Retrospektive Analyse des onkologischen, chirurgischen

und funktionellen Outcomes“ 09.08.2018

Funovics P, Kasparek M: Tobias Alexander Klümper.

Rhabdomysarcoma in adulthood – A retrospective

single-centre analysis. 21.06.2018

Giurea A: Franz Xaver Feichtinger: Vergleich:Navigationsdaten

und Röntgen-analyse

Giurea A: Paul Kolbitsch: Outcome von Knierevisionsprothesen

Grohs J: Salzinger R. The influence of spinal decompression

on various spinopelvic parameters of sagittal

profile 2018

Grohs J: Michael Lotterstätter. Qualitätssicherung

in der Endoprothetik – eine retrospektive Datenanalyse

2018

Grohs J: Melanie Schindler. Einsinterung und Revisionen

nach ACDF (anteriore cervicale interbody fusion)

mittels Cage – eine retrospektive Auswertung 2018

Grohs J: Kyra Schwiering. Qualität der Rückenmuskulatur

bei Operationen der Lendenwirbelsäule – eine

retrospektive Datenanalyse 2018

Grohs J: Master Thesis, Elshamly M. Influence of sagittal

alignment on the clinical outcome after conservative

treatment of the AO A3 and A4 thoracolumbar

spine fracture – a retrospective Study. 2018

Hobusch GM: Florian Cibulka. Funktionelle Langzeitergebnisse

nach Umkehrplastik aufgrundmaligner

Erkrankungen der unteren Extremität.

Hobusch GM: Manuela Oberlechner. Funktionelle

Langzeitergebnisse und Sportleistungsfähigkeit nach

Tumorresektionsendoprothesen der unteren Extremität

mit einer Mindestfollowup Zeit von 20 Jahren.

Hobusch GM: Anna Vanessa Hegelmaier Über den Zusammenhang

zwischen veränderter postoperativer

Sportfähigkeit und der Lebensqualität (SF-36) nach

Therapie von Knochen- und Weichteilsarkomen.

Panotopoulos J: Marie Lingitz. Identifizierung prognostischer

Parameter hinsichtlich Überleben bei

Patienten mit Fibrosarkomen.

Schuh R, Willegger M: Vedrana Tesic. Anatomische

Variationen des Sehnenansatzes des Musculus

Tibialis Anterior

Tögel S (co-supervised): Dominik Albrecht. Expression

and biological activity of galectins and galectin

autoantibodies in human plasma and macrophages.

University of Vienna, 2018.

Tögel S (co-supervised): Julia Kolb. Biological activity

of Galectin-8 in osteoarthritic chondrocytes and

synoviocytes. University of Vienna, 2018.

Preise 2018

Böhler C: Andlinger Fellowship of the Austrian American

Foundation (25.06.2018)

Benca E, Zial P, Hirtler L, Schuh R, Zandieh S, Windhager

R: Evaluation of different ankle orthoses in a simulated

ankle inversion trauma, Deutscher Kongress

für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU2018), Berlin,

Deutschland

3. Posterpreis, Kategorie: Klinische Poster, 24. Oktober

2018

Benca E: Österreichische Forschungsgemeinschaft

(ÖFG) einen Reisekostenzuschuss für Präsentationen

bei Kongressen

Anna Vanessa Hegelmaier, Betreuer: Hobusch GM:

GOTS Diplomarbeitspreis für „Über den Zusammenhang

zwischen veränderter postoperativer Sportfähigkeit

und der Lebensqualität (SF-36) nach Therapie

von Knochen- und Weichteilsarkomen“

Vertesisch K: Stipendium, Ines Mandl Research Fellowship

for Connective Tissue Research

at the Research Institute Hospital for Special Surgery

(HSS) in New York

Weinmann D: Dissertationspreis des vfwf, Verliehen

im Rahmen der Universitätsvorlesung am 19.01.2018

Willegger M: GOTS-Asien Fellowship 2018


Publikationen

88

Drittmittelfinanzierte Projekte 2018

Projektleitung Chiari C, Hyalofast, Zuteilungsdatum:

01.12.2017, Laufzeit: bis 31.12.2021, Beantragte

Summe: 66.000 €

Projektleitung: Funovics P, Patienten mit benignen Riesenzelltumoren,

Zuteilungsdatum: 01.02.2009, Laufzeit:

bis 30.12.2018, Beantragte Summe: 77.600 €

Projektleiter: Toegel S., Evaluation of Galectin-1 and Galectin-3

as novel osteoarthritis biomarkers. Geldgeber:

Association For Orthopaedic Research, Zuteilungsdatum:

07.08.2016, Laufzeit: 18 Monate, Vorraussichtliche Fertigstellung

des Projekts: Ende 2018, Gesamtsumme: 10.000 €

Projektleiter: Francesco Moscato (Medizinische Physik

und biomedizinische Technik) Projektleiter an der Universitätsklinik

für Orthopädie und Unfallchirurgie: Emir

Benca, Stefan Tögel, Reinhard Windhager, Thema: M3d-

RES, FFG (FuE-Infrastrukturförderung Partnerantrag),

FFG Projektnummer: 858060; eCall Antragsnummer:

7988259, Zuteilungsdatum: 05/17, Laufzeit: 48 Monate,

voraussichtliche Fertigstellung des Projektes: 04/21,

Gesamtsumme: 1.737.443 €

Projektleitung: Windhager R, Allofit – RSA, Zuteilungsdatum:

30.05.2012, Laufzeit: Ende 2024, Beantragte

Summe: 156.000 €, AttuneTM Primary Total Knee Prostheses,

Zuteilungsdatum: 15.02.2013, Laufzeit: bis

15.12.2029, Beantragte Summe: 52.767 €

EUH2020 OSTEOproSPINE, Zuteilungsdatum:

01.01.2018, Laufzeit: bis 31.12.2022, Beantragte Summe:

740.000 €

Educational Grant Johnson&Johnson, Zuteilungsdatum:

02.05.2018, Laufzeit bis 30.04.2019, Beantragte

Summe: 16.500 €

Ausbildungsstipendium 2/Johnson&Johnson, Zuteilungsdatum:

01.07.2018, Laufzeit: bis 31.12.2020,

Beantragte Summe: 30.000 €

Lopain, Zuteilungsdatum: 27.06.2018, Laufzeit:

31.01.2020, Beantragte Summe: 62.000 €

Wirksamkeit von intraartikulärem LNA043, Zuteilungsdatum:

17.07.2018, Laufzeit: bis 01.04.2019, Beantragte

Summe: 15.339 €

Vorsitz bei Tagungen/

Wissenschaftliche Leitung 2018

Chiari C: Wissenschaftlicher Leiter: Ausbildungskurs

der Medizinischen Universität Wien, Sonographie der

Säuglingshüfte nach Graf, Grund- und Aufbaukurs,

Wien, 18. – 19. Oktober 2018

Funovics PT: Wissenschaftlicher Leiter: ÖGO Fortbildungsseminar

Tumororthopädie „Wiener Tumorkurs“.

AKH Wien. 26. – 27. Februar 2018

Grohs J: Wissenschaftlicher Leiter: 19. Symposium Wirbelsäule.

“Mythen und Fakten” Technisches Museum

Wien. 27.1.2018

Holzer G: ÖGO Fortbildungsseminar Osteoporose.

02. – 03.3.2018, AKH Wien

Puchner SE, Gonda G: Workshopleiter, Klinische Untersuchung

der Schulter aus rheumatologischer und orthopädischer

Sicht. Öster. Ges. für Rheumatologie & Rehabilitation,

Jahrestagung, 30.11.2018 Tech Gate, Wien

Windhager R: Wissenschaftlicher Leiter: HTEP-Designs

und Osteointegration. Seminar „Endoprothetik“ ÖGO

Fortbildungsseminar. AKH. 28.02.2018

Windhager R: Wissenschaftlicher Leiter: Komplikationen

und Management H-TEP. Seminar „Endoprothetik“

ÖGO Fortbildungsseminar. AKH. 28.02.2018

Windhager R: Wissenschaftlicher Leiter: ÖGO Fortbildungsseminar

Osteoporose. AKH Wien. 02.03. – 03.03.2018

Windhager R: Wissenschaftlicher Leiter, Infektiologische

Herausforderungen in der Orthopädie und Unfallchirurgie/Traumatologie,

Wien, 14. Juni 2018

Windhager R: Co-Course Director: Open Medical Institute,

Salzburg HSS Seminar Bone and Joint Surgery.

Salzburg. 10th – 13th June 2018

Windhager R: Gesamtwissenschaftlicher Leiter, Surgery

Week 2018, Modul 1: Komplettversorgung Schulter,

Wien, 3. September 2018

Windhager R: Gesamtwissenschaftlicher Leiter, Surgery

Week 2018, Modul 2: Basics in upper GI surgery,

Wien, 4. September 2018

Windhager R: Gesamtwissenschaftlicher Leiter, Surgery

Week 2018, Modul 3: Basics in lower GI Surgery,

Wien, 5. September 2018

Windhager R: Gesamtwissenschaftlicher Leiter, Surgery

Week 2018, Modul 4: Management spinales Trauma,

Wien, 6. September 2018

Windhager R: Gesamtwissenschaftlicher Leiter, Surgery

Week 2018, Modul 5: Kontoversen in der Hüftchirurgie,

Wien, 6. September 2018

Windhager R: Gesamtwissenschaftlicher Leiter, Surgery

Week 2018, Modul 6: Hüfte – Knie: Totalendoprothetik

am Präparat, Wien, 7. September 2018

WINDHAGER R: Wissenschaftlicher Leiter: AE-Masterkurs

Gelenkerhaltende Hüftchirurgie, Deutsche Gesellschaft

für Endoprothetik, Bern, 9. – 10. November 2018


Publikationen

89

Chiari C: Vorsitz. Discussion. 5th Innovative Trauma

and Reconstruction Meeting. Seefeld, Tirol. 25.1.2018

Giurea: Vorsitz. Periprothetische Osteolysen bei

festsitzenden Hüft- und Knie TEP. Cases and Evidence

in Hip and Knee Atrhroplasty Symposium

6. – 7.9. 2018 Wien

Grohs JG, Tomé C: Vorsitz. Wissenschaftliche Vorträge.

19. Symposium Wirbelsäule. “Mythen und Fakten”

Technisches Museum Wien. 27.1.2018

Windhager R: Vorsitz: Innovative, multimodale Therapiekonzepte

bei Sarkomen, „Endoprothetik“ ÖGO

Fortbildungsseminar. AKH. 28.02.2018

Windhager R: Vorsitz, Hauptsitzung 36, Interdisziplinäre

Therapie I, 59. Österreichischer Chirurgen Kongress,

Wien, 7. Juni 2018

Windhager R: Vorsitz, Vortragsblock 2: Behandlungskonzept

und Zugänge, AE-Masterkurs Gelenkerhaltende

Hüftchirurgie, Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik,

Bern, 9. November 2018

Windhager R, Bug BE: Vorsitz: Sarkomdiagnostik und

-therapie: Steht uns ein Paradigmenwechsel bevor?

8th Annual Meeting of the Austrian Musculo-Skeletal

Oncology Society, 7. Dezember 2018, Wiener Neustadt

Präsidentschaften und Funktionen bei Journalen 2018

Apprich S: Reviewer, Osteoarthritis and Cartilage

Apprich S: Reviewer, European Radiology

Böhler C: Reviewer: Bone and Joint Journal

Böhler C: Reviewer: Journal of Bone Oncology

Chiari C: Generalsekretär, Österr Gesellschaft für Orthopädie

Giurea A: Guest Editor: Acta Chirurgica Austriaca

Giurea A: Wissenschaftlicher Beirat bei JATROS

Giurea A: Kolumne in: “Running”, Echo Verlag Wien

Grohs J: Corresponding Member der North American

Spine Society (NASS)

Grohs: Beirat der Österreichischen Gesellschaft für

Wirbelsäulenchirurgie

Grohs j: Vorsitzender: AO Spine Austria Country Council

Grohs J: Wissenschaftlicher Beirat in Jatros Orthopädie

Hauser-Schinhan M: Reviewer, American Journal of

Sport Medicine

Holzer G: Beirat Österreichische Gesellschaft zur Erforschung

des Knochen- und Mineralstoffwechsels

Holzer G: Vorstandsmitglied: Androx – Österreichische

Gesellschaft für Andropause

Holzer G: Vorstandsmitglied: Österreichische Anti-Aging

Gesellschaft

Holzer G: Vizepräsident: Österreichische Menopausegesellschaft

Holzer G: Editorial Board International Scholarly Research

Network (ISRN) Rheumatology

Holzer G: Reviewer Osteoporosis International

Holzer G: Reviewer Clinical Chemistry and Laboratory

Medicine

Holzer G: Reviewer Journal of Biomechanics

Holzer G: Reviewer Bone and Joint Journal

Holzer G: Reviewer Bone

Holzer G: Reviewer Epigenetics

Holzer G: Reviewer Saudi Medical Trauma

Holzer G: Reviewer Annals of Internal Medicine

Holzer G: Reviewer Österr. Nationalbank Jubiläumsfonds

Holzer G: Reviewer Stiftung: Stichting Tegen Kanker

(Belgien)

Krepler P: Advisory Board: European Spine Journal

Krepler P: Kassierer, AMSOS

Lass R: Reviewer, Expert Reviews

Lass R: Reviewer, Journal of Functional Biomaterials

Lass R: Reviewer, Diagnostic Microbiology

Lass R: Reviewer, BMC Muskuloskeletal Disorders

Lass R: Reviewer, Journal of Orthopedic Research

Lass R: Editorial Board Member, Austin Journal of Orthopedics

& Rheumatology

Lass R: Editorial Board Member World Journal of Orthopedics

Lass R: Reviewer, Bone & Joint Research

Lass R: Reviewer, European Journal of Clinical Microbiology

& Infectious Diseases

Panotopoulos J: Reviewer „Haemophilia“

Panotopoulos J Reviewer „Journal of Thrombosis and

Haemostasis“


Publikationen

90

Panotopoulos J Reviewer Fachmagazins „International

Orthopaedics“

Panotopoulos J Reviewer Bone and Joint Journal

Panotopoulos J Reviewer CORR

Panotopoulos J: Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates

der Österreichischen Hämophiliegesellschaft (ÖHG)

Panotopoulos J: Rechnungsprüfer AMSOS

Tögel S: Reviewer: Arthritis Research & Therapy

Tögel S: Reviewer: Cellular Physiology and Biochemistry

Tögel S: Reviewer Journal of Cellular Physiology

Tögel S: Reviewer Nutrients

Tögel S: Reviewer Osteoarthritis and Cartilage

Tögel S: Reviewer PLOS One

Toegel S. Abstract reviewer for ‘2019 World Congress on

Osteoarthritis’.

Toegel S. Reviewer for ‘Medizinisch-Wissenschaftlicher

Fonds des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien’.

Waldstein W: Bone and Joint Journal

Waldstein W: Archives of Orthopaedics Trauma Surgery

Walzer S: Reviewer Arthritis Research & Therapy

Walzer S: Reviewer Journal of Experimental and Molecular

Biology

Walzer S: Reviewer BMC Complementary and Alternative

Medicine

Walzer S: Reviewer Nutrients

Willegger M: Reviewer International Orthopaedics

Willegger M: Reviewer BMC Musculoskeletal Disorders

Willegger M: Reviewer Journal of Pediatric infectious

diseases

Willegger M: Assistentenvertreterin Österreichische

Gesellschaft für Fußchirurgie

Windhager R: Ehrenmitglied: Italienische Gesellschaft

für Orthopädie und Traumatologie (SIOT)

Windhager R: Vorstandsmitglied ÖGO

Windhager R: Mitglied Foundation Council AFOR

Windhager R: Präsident von AMSOS – Austrian Musculoskeletal

Oncology Society. (Österreichische Gesellschaft

für Tumororthopädie) ab April 2013

Windhager R: Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees

der ÖGO

Windhager R: Mitglied der MedUni Ethikkommission ab

1.3.2010

Windhager R: Mitglied des Vereins zur Förderung von Wissenschaft

und Forschung in den neuen Universitätskliniken

am Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien

Windhager R: Ordentliches Mitglied der Europäischen

Akademie der Wissenschaften und Künste März, 2013

Windhager R: Mitglied des wissenschaftlichen Beirats.

Verein für Jugendliche und junge Erwachsene mit onkologischen

Erkrankungen. Juni 2013

Windhager R: Mitglied der AE-Akademie (Arbeitsgemeinschaft

Endoprothetik) ab 06.12.2013

Windhager R: Mitglied des Advisory Board, Comprehensive

Cancer Center, Graz ab Juli 2014

Windhager R: Korrespondierendes Mitglied der Deutsche

Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische

Chirurgie (DGOOC) ab Oktober 2016

Windhager R: Mitherausgeber der Z Orthop

Windhager R: Mitglied des wissenschaftlichen Beirates

der Zeitschrift „Der Orthopäde“

Windhager R: Mitglied des wissenschaftlichen Beirates

der Zeitschrift „Arzt + Patient“

Windhager R: Editorial Board Member, Journal of Orthopaedic

Translation

Windhager R: Reviewer, International Journal of Chronic

Diseases

Windhager R: Reviewer Clinical Orthopaedics and Related

Research

Windhager R: Reviewer Archives of Orthopaedic and

Trauma Surgery

Windhager R: Reviewer Wiener Medizinische Wochenschrift

Windhager R: Reviewer European Journal of Surgery

Windhager R: Reviewer Cancer: Interdisciplinary International

Journal of the American Cancer Society

Windhager R: Reviewer International Journal of Surgical

Oncology

Windhager R: Reviewer Knee Surgery, Sports Traumatology,

Arthroscopy

Windhager R: Reviewer Acta Orthopaedica

Windhager R: Reviewer British Journal of Cancer


Publikationen

91

Windhager R: Reviewer: Orthopedic Research and

Reviews

Windhager R: Reviewer The Bone & Joint Journal

Windhager R: Reviewer, Journal of Orthopaedic Translation

Windhager R: The Knee

Windhager R: Associate Editor/Advisory Editor:

Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie

Windhager R: Reviewer European Journal of Cancer

Windhager R: Reviewer Journal of Orthopaedic Research

Windhager R: Reviewer International Orthopaedics

Windhager R: Reviewer European Journal of Paediatrics

Windhager R: Reviewer Orthopädie und Unfallchirurgie

Windhager R: Reviewer Der Orthopäde

Windhager R: Reviewer Acta Biomaterialia

Windhager R: Reviewer Collegium Antropologicum ab

2013

Absolvierte Kurse und Kongresse 2018

Giurea A: Stryker Gamma 3 and T2 Locking,

21. – 22. Juni, Straßburg, Frankreich

Grohs JG: AOSpine Advanced Course-Anterior Spine

Surgery and Approaches Innsbruck, Austria

10. – 11. Sep 2018

Grohs JG. Eurospine, Barcelona 19 – 21.9.2018

Grohs JG: DWG 6 – 7.12.2018

Koller U: Arthrex Future Group Lab Course,

6. – 10. Oktober 2018, München, Deutschland

Koller U: Bioskills – Comprehensive Reverse &

Options, 22. – 28.11. 2018, Wien

Koller U: Future Gruoup 06-11-10. Arthrex Future

Group Lab Course Naples USA

SECEC 19.09. – 22.09.2019 Genf

Kubista B: Advanced presentation techniques,

16. – 17. Oktober 2018, Amsterdam, Niederlande

Lass R: Clinical/Research Fellowship, Hospital for

Special Surgery, New York, Prof. Boettner (October

2017-January 2018)

Lass R: Clinical/Research Fellowship, Centrum für

Muskuloskeletale Chirurgie, Charite, Berlin, Univ.

Prof.Perka (February-April 2018)

Lass R: 13. – 14.04.2018; AE-Masterkurs, Endoprothetik

bei posttraumatischen Zuständen

Panotopoulos J: Leadership Curriculum: 4. Arbeitsrecht

für WissenschafterInnen, Fortbildungs-ID

614722

Panotopoulos J: Leiten, Motivieren, Delegieren (A)

Fortbildungs-ID 621962

Panotpoulos J: EMSOS 2018, Amsterdam

9. – 11. Mai 2018

Panotpoulos J Amsos 2018, Wr- Neustadt 7. Dezember

2018

Staats K: World Arthroplasty Congress, April 2018, Rom

Staats K: Wiener Hüftmeeting, Juni 2018, Wien

Staats K. Current Concepts in Joint Reconstruction,

Dezember 2018, Orlando Florida

Staats K: ÖGOuT Ausbildungsseminar “Tumororthopädie”

und “Endoprothetik”, März 2018, Wien

Schreiner M: Die degenerative WS, 22. – 23. Januar 2018

Sevelda F: Deutscher Hämophilie-Kongress, 9. – 11.

November 2018, Hamburg, Deutschland

Stihsen Ch: Versorgungstechniken an der Wirbelsäule

„Degeneration und Trauma: LWS, TL, HWS

(Interme diate); 15. – 16.03.2018 in Wien

Stihsen Ch: 22. Forum Wirbelsäulenchirurgie der

Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG), Datum:

11. – 14. Jänner 2018, Ort: Arlbergsaal | Auweg 7 |

A-6580 St. Anton am Arlberg

Willegger M: Rekonstruktionstechniken in der Orthopädie

und Traumatologie (LV/Kurs-Nr. 739000)

Willegger M: Sprunggelenksinstabilitäten; OTP II –

Sportmedizinischer Grundkurs GOTS – Podersdorf,

17- 20 Mai 2018

Vorträge 2018

Benca E., Willegger M., Wenzel F., Hirtler L., Zandieh

S., Windhager R., Schuh R. : Biomechanical comparison

of long vs. Short harvest of FHL tendon for AT reconstruction;

12th International Meeting of the Austrian

Foot Society, März 2018, Going Tirol


Publikationen

92

Chiari C: Hip joint reconstruction with the Chiari Pelvic

Osteotomy – a possible solution for salvage cases. 5 th

Innovative Trauma and Reconstruction Meeting. Seefeld,

Tirol. 24.1.2018

Chiari C R: Ergebnisse nach Korrektur der Dysplasie.

AE-Masterkurs Gelenkerhaltende Hüftchirurgie, Deutsche

Gesellschaft für Endoprothetik, Bern, 9. – 10. November

2018

Fraberger G: Patientenführung und psychologische

Aspekte. ÖGO Fortbildungsseminar Tumororthopädie

„Wiener Tumorkurs“. AKH Wien. 27. Februar 2018

Funovics PT: Klinik von Knochentumoren. ÖGO Fortbildungsseminar

Tumororthopädie „Wiener Tumorkurs“.

AKH Wien. 6. Februar 2018

Funovics PT: Chirurgische Therapie. ÖGO Fortbildungsseminar

Tumororthopädie „Wiener Tumorkurs“. AKH

Wien. 26. Februar 2018

Funovics PT: Chirurgische Therapie von Weichteiltumoren.

ÖGO Fortbildungsseminar Tumororthopädie „Wiener

Tumorkurs“. AKH Wien. 27. Februar 2018

Funovics PT: Zukunftsaspekte der Tumororthopädie.

ÖGO Fortbildungsseminar Tumororthopädie „Wiener

Tumorkurs“. AKH Wien. 27. Februar 2018

Funovics PT. Adolph Lorenz – an orthopaedic pioneer.

Internationales ASG-Symposium 2018, Filzen, 14.04.

2018.

Funovics PT. Big data: Can we trust the results and how

can we apply them in clinic? 31. EMSOS Annual Meeting,

Amsterdam, 09. – 11.05.2018.

Funovics PT, Windhager R, Bollmann J. Evaluation of an

e-based clinical follow- up process for patients with

musculoskeletal tumors. 31. EMSOS Annual Meeting,

Amsterdam, 09. – 11.05.2018. (Poster)

Funovics PT. Versorgung pathologischer Femurfrakturen.

Wiener Hüftmeeting 2018, Wien, 08. – 09.06.2018.

Funovics PT. Versorgung pathologischer Femurfrakturen.

Interklinische Fortbildung, Wien, 11.07.2018.

Funovics PT. Fibular grafts for the reconstruction of

segmental bone defects in orthopaedic oncology. The

3. KHCC International Conference on Limb Salvage Surgery

and Sarcoma, Amman, 05./06.10.2018.

Funovics P. Die Rolle der AMSOS in der Entwicklung aktueller

multidisziplinärer Studienkonzepte. 8. Annual

Meeting of the AMSOS, Wiener Neustadt, 07.12.2018.

Giurea A: Streckapparatläsionen nach KTEP. Cases and

Evidence in Hip and Knee. Atrhroplasty Symposium

6 – 7 September. 2018 Wien

Giurea A: Planung und Ergebnisanalyse. Seminar „Endoprothetik“,

ÖGO Fortbildungsseminar. AKH. 28.02.2018

Giurea A: Zugangsweg HTEP. Seminar „Endoprothetik“

ÖGO Fortbildungsseminar. AKH. 28.02.2018

Giurea A: Zugangswege Knie-TEP. Seminar „Endoprothetik“

ÖGO Fortbildungsseminar. AKH. 01.03.2018

Giurea A: Planung – Femur first- und Tibia first-Technik.

Seminar „Endoprothetik“ ÖGO Fortbildungsseminar.

AKH. 01.03.2018

Grohs JG: Perkutane Interventionen. 19. Symposium

der Österr. Ges. für Wirbelsäulenchirurgie. “Mythen und

Fakten” Technisches Museum Wien. 27.1.2018

Grohs JG. Spondylolisthese. AOSpine-Symposium

Anthering 13. – 14.4.2018

Grohs JG. Infektionen der WS. AOSpine-Symposium

Anthering 13. – 14.4.2018

Grohs JG. Primäre Tumore der Wirbelsäule. AOSpine-Symposium

Anthering 13. – 14.4.2018

Grohs JG. Belastungsmuster in verschiedenen Sportarten.

ULG Public Health, 16.4.2016

Grohs JG. Überlastungsschäden. ULG Public Health,

16.4.2016

Grohs JG. Wirbelsäulenfrakturen bei vorbestehenden

Deformitäten. 64. Fortbildung ÖGU Wirbelsäule,

15. – 16. 6. 2018, Wien

Grohs JG. Pathologien der HWS, Wirbelsäulensymposium,

Mondsee 28.6.2018

Grohs JG: Posttraumatische Deformitäten, Surgery

Week 2018 – Modul 4, 6- September 2018 Wien

Grohs JG. Case discussion, AOSpine Advanced Course-Anterior

Spine Surgery and Approaches Innsbruck,

Austria 10. – 11. Sep 2018

Grohs JG. Workshop. AOSpine Advanced Course-Anterior

Spine Surgery and Approaches, Innsbruck, Austria

10. – 11. Sep 2018

Grohs JG. CT-basierte Navigation. O-Arm-Symposium,

Linz, 27.9.2018

Grohs JG. Sagittales Profil der Wirbelsäule. Fortbildung

Orthopädie Unfallchirurgie 31.10.2018 Wien

Hobusch GM: Sport bei Sarkompatienten, OnkoReha

interdisziplinär & multiprofessionell, 19.01.2018, GE-

ORG (Gesellschaft zur Erforschung onkologischer rehabilitativer

Grundlagen), Billrothhaus, Wien

Hobusch GM, Cernakova M, Puchner S, Kolb A, Panotopoulos

J, Windhager R. Soft tissue sarcoma of the


Publikationen

93

lower extremity and sports activity, Disability & Rehabilitation,

Symposium zu Rehabilitation und Arbeitsfähigkeit,

7. September 2018 , Van Swieten Saal der

MedUni Wien

Hobusch GM: Sport und QOL bei Sarkompatienten,

8tes AMSOS Jahrestreffen, 7. Dezember 2018, Med-

Austron Ionentherapiezentrum, Wr. Neustadt

Hobusch GM: Chirurgische Therapie von Skelettmetastasen.

ÖGO Fortbildungsseminar Tumororthopädie

„Wiener Tumorkurs“. AKH Wien. 27. Februar 2018

Hobusch G: „What is Osteoporosis?“. ÖGO

Fortbildungsseminar Osteoporose. AKH Wien.

02.03.2018

Hobusch G: Definition Osteporose und Frakturen.

ÖGO Fortbildungsseminar Osteoporose. AKH Wien.

02.03.2018

Hobusch G: Arznei & Vernunft Leitlinie “Osteoporosis”.

ÖGO Fortbildungsseminar Osteoporose. AKH

Wien. 03.03.2018

Hobusch GM: Osteoporose und Tumoren. ÖGO Fortbildungsseminar

Osteoporose. AKH Wien, 03.3.2018

Holzer G: „Kriegsinvalide“ Symposium Visual 2018

„Kriegsinvalid – Taub-Blind-Taubblind“, Medizinische

Universität Wien, 9. Mai 2018 Wien

Holzer G: “eXray”, Institute of Industrial Mathematics,

Faculty of Science, University of Helsinki, 13. Juni

2018, Finland

Kolb A, Chiari C, Windhager R: The patella-shape: is it

relevant to the analysis of patella malalignment? ECR

Kongress Vienna, 4.3.2018

Kolb A: Ausbildungskurs der Medizinischen Universität

Wien, Sonographie der Säuglingshüfte nach Graf,

AKH Wien, 18. bis 19.10.2018

Koller U: Future Gruoup 06. – 11-10. Arthrex Future

Group Lab Course Naples USA “Inferior tilt of the glenoid

in shoulder arthroplasty”

Koller U: Sport- und Endoprothesen. Seminar „Endoprothetik“

ÖGO Fortbildungsseminar. AKH.

28.02.2018

Krepler P: Paradigmenwechsel bei Metastasen der

Wirbelsäule. 19. Symposium Wirbelsäule. “Mythen

und Fakten” Technisches Museum Wien. 27.1.2018

Krepler P: Chirurgische und nicht-medikamentöse

Therapie der Osteoporose. ÖGO Fortbildungsseminar

Osteoporose. 03.3.2018

Krepler P: Genese – Diagnostik und spezielle Formen

der lokalen und chirurgischen Therapie von Infektionen

im Wirbelsäulenbereich, Infektiologische Herausforderungen

in Orthopädie und Unfallchirurgie/

Traumatologie, Josephinum, Wien, 14. Juni 2018

Krepler P: Chronische Überlastungen der Wirbelsäule,

4. Allgemein- und Sportmedizinisches Symposium,

Wien. 8. September 2018

Kubista B: Revision Knie-TEP – Prinzipien. Seminar

„Endoprothetik“ ÖGO Fortbildungsseminar. AKH.

01.03.2018

Kubista B: Komplikationen und Management. Seminar

„Endoprothetik“ ÖGO Fortbildungsseminar. AKH.

01.03.2018

Kubista B: Hüfte – Knie: Totalendoprotyhetik am Präparat,

Surgery Week 2018 – Modul 6, 7. September

2018 Wien

Kubista B: Kontroversen in der Hüftchirurige, Zementiert

vs zementfrei Schaftverankerung bei osteoporose

Surgery Week 2018 – Modul 5, 6. September 2018

Kubista B: Sensitivity of osteosarcoma cell models

against FGF receptor inhibition, 11.05. 2018 EMSOS

2018, Amsterdam

Lass R: Anatomie, Zugangswege am Hüftgelenk.

EKB 2018. Endoprothetik. Knieendoprothetik/Hüftendoprothetik.

Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin.

23.2.3018

Lass R: 20-Jahres-Ergebnisse nach Implantation der

Metasul-Gleitpaarung. EKB 2018 Endoprothetik. Langenbeck-Virchow

Haus, Berlin. 23. Februar 2018

Lass R: 10-Jahres-Ergebnisse nach Implantation

der Metasul-Gleitpaarung, EKB 2018 Endoprothetik.

Langenbeck-Vichrov Haus, Berlin. 23. Februar 2018

Lass R: Hip Session I. Taper Corosion. Serum Cobalt

Levels after Metal-on-Metal and Ceramic-on-Polyethylene

Total Hip Arthroplasty A Randomized-Controlled

Study with a Minimum Follow Up of

20 Years, World Arthroplasty Congress. Rom, Italien,

19. April 2018

Lass R: eingeladener Vortrag: Pro & Contra: Osteosynthese

vs. Endoprothetik bei Fraktur, Surgery

Week 2018 – Modul 5., 6. September 2018 Wien

Lass R: eingeladener Vortrag: The Posttraumatic

Knee: Strategies for extensor mechanism

problems in posttraumatic TKA, DKOU 2018,

26. Oktober Berlin 2018

Lass R: eingeladener Vortrag: Management periprothetischer

Infektionen: Diagnostische Maßnahmen

prä-, intra- und postoperative, DKOU 2018, 26. Oktober

Berlin


Publikationen

94

Matzner M: Mein Beruf macht mich krank. 19. Symposium

Wirbelsäule. “Mythen und Fakten” Technisches

Museum Wien. 27.1.2018

Matzner M: invited lecture: Infektiologie & Wirbelsäule

– Ist das etwas Besonderes? Spine Discussion Group

„Infekte an der Wirbelsäule – immer eine interdisziplinäre

Herausforderung?!“, Landhotel Mader & Dominikersaal

Steyr, 13. – 14.4.2018

Matzner M: invited lecture: Schadenbeurteilung – Erkrankungen

des Bewegungsapparats, Das Must-know

für Ärzte und deren Berater, Spezialtagung ÄRZTLI-

CHER BEHANDLUNGSFEHLER, Erkennen – vermeiden

– was tun, wenn was passiert? 28. Juni 2018, Wien

Panotopoulos J: Biopsie und Zugangswege. ÖGO Fortbildungsseminar

Tumororthopädie „Wiener Tumorkurs“.

AKH Wien. 26. Februar 2018

Panotopoulos J: Klinik von Weichteiltumoren. ÖGO

Fortbildungsseminar Tumororthopädie „Wiener Tumorkurs“.

AKH Wien. 27. Februar 2018

Panotopoulos J, Windhager R: Fortbildungsveranstaltung

„Schmerzmanagement All-In: Spezifische Behandlung

von Knochenmetastasen, Rathaus Wien,

09.03.2018 (geladener Vortrag)

Panotopoulos J: Neue Aspekte im Management von

Weichteiltumoren, von der Diagnose bis zur Therapie.

AMSOS 2018, 7. Dezember 2018, Wiener Neustadt

Puchner SE: Bietet ein winkelstabiles Plattensystem

Vorteile gegenüber konventionellen Schrauben mit

Kompression (Zugschraube oder Doppelgewinde) und

hat der Schraubenkopf noch eine Berechtigung? – Vergleich

am MTP 1 Gelen. 14.Klausurtagung zur Konsensusfindung

der österreichischen Gesellschaft für

Fußchirurgie – 22.06.2018 – Mondsee

Rienmüller A: Dynamische Stabilisierung. 19. Symposium

Wirbelsäule. “Mythen und Fakten” Technisches

Museum Wien. 27.1.2018

Schatz K: Komplettversorgung der Schulter, Surgery

Week 2018 – Modul, Wien, 3. September 2018

Staats K: Analyse bei schmerzhafter KTEP. Seminar

„Endoprothetik“ ÖGO Fortbildungsseminar. AKH.

01.03.2018

Staats K: Infection. Minor Infection Criteria – Do they

have an Impact on the Outcome? World Arthroplasty

Congress. Rom. Italien. 20. April 2018

Staats K: Der unklare periprothetische Infekt, Wiener

Hüftmeeting, Juni 2018, Wien

Stelzeneder D: Analyse bei schmerzhafter HTEP. Seminar

„Endoprothetik“ ÖGO Fortbildungsseminar. AKH.

28.02.2018

Stihsen Ch, Springer B, Funovics Ph, Grohs J, Krepler P,

Windhager R: Surgical treatment of spinal metastases

-Results of a large single centre study, EMSOS Amsterdam,

9.5.2018 -11.5.2018

Toegel S, Weinmann D, Kenn M, Schreiner W, Walzer

SM, Gabius HJ, Windhager R. Functional cooperation of

Galectin-8 with Galectin-1 and -3 in triggering disease

markers of human osteoarthritis. Oral presentation at

the OARSI World Congress on Osteoarthritis, Liverpool,

UK, 26-29 April 2018.

Toegel S. Neues und Grundsätzliches zur Entstehung

der Arthrose, Vortrag bei der Patientenveranstaltung

‘Das neue Knie – die neue Hüfte’, Van Swieten Saal,

MUW, 23.5.2018.

Toegel S. Gestatten, Karl Chiari Lab for Orthopaedic

Biology! Oral presentation at the Meeting of the Ludwig

Boltzmann Institute for Arthritis and Rehabilitation,

Salzburg, Austria, 22. February 2018.

Toegel S. The role of Galectin-8 in osteoarthritic

chondrocytes. Oral presentation at the Meeting of the

Ludwig Boltzmann Institute for Arthritis and Rehabilitation,

Salzburg, Austria, 18. September 2018.

Toegel S. Induction of functional disease markers by

Galectin-8 in osteoarthritic chondrocytes. Oral presentation

at the Scientific Advisory Board Meeting, Ludwig

Boltzmann Institute for Arthritis and Rehabilitation, Vienna,

Austria, 15. November 2018.

Trost C, Jeannine Huber, Tryphon Kelaridis, Joachim

Gubba, Reinhard Windhager, Georg Fraberger, Hobusch

GM. Sexuality, self-worth and resilience 20 years after

amputation, rotationplasty and megaprosthesis,

EMSOS Amsterdam 9-11 May 2018

Trost C, Hobusch G, Chiari C, Crevenna R, Windhager R,

Funovics PT. Patients perception of changes and consequences

after tumor surgery/treatment. 31. EMSOS

Annual Meeting, Amsterdam, 09. – 11.05.2018.

Waldstein W, Koller U, Springer B, Kolbitsch P, Windhager

R, Laas R: Serum Cobalt Levels after Metal-on-Metal

and Ceramic-on-Polyethylene Total Hip Arthroplasty:

A Randomized-Controlled Study with a Minimum Follow

Up of 20 Years, Global Perspectives Paper Session, AAOS

2018 Annual Meeting, New Orleans, Louisiana, March 6-10

Willegger M: Anatomical and biomechanical aspects of

surgical Jones fracture treatment; 12th International

Meeting of the Austrian Foot Society, 22- 24 März 2018,

Going Tirol

Willegger M: Evidenz der Ergebnisse differenter Plattenpositionen

am TMT 1 Gelenk; 14. Klausurtagung zur

Konsensfindung der Österreichischen Gesellschaft für

Fußchirurgie 22.Juni 2018, Mondsee, Österreich


Publikationen

95

Willegger M, E. Benca, L. Hirtler, M. Kasparek, G.

Bauer, L. Moser, S.Zandieh, R. Windhager, R. Schuh:

Biomechanical comparison of fracture specific and

cannulated headless compression screw fixation for

Jones fracture treatment; Annual Meeting Korean

Orthopaedic Society for Sports Medicine, September

2018, Seoul, South Korea

Willegger M, E. Benca, L. Hirtler, M. Kasparek, G.

Bauer, L. Moser, S.Zandieh, R. Windhager, R. Schuh:

Biomechanical comparison of fracture specific

and cannulated headless compression screw

fixation for Jones fracture treatment, 44th Annual

Meeting of the Japanese Orthopaedic Society

for Sports Medicine, 7. – 9 September 2018,

Tokushima, Japan

Windhager R: Presentation and Discussion WP1,

“Phase II clinical Trial. OSTEOproSpine. Kick-off Meeting.

AKH Wien. 8. Jänner 2018

Windhager R: Diagnostischer Algorithmus bei Tumorverdacht.

ÖGO Fortbildungsseminar Tumororthopädie

„Wiener Tumorkurs“. AKH Wien. 26.Februar 2018

Windhager R: HTEP-Designs und Osteointegration.

Seminar „Endoprothetik“ ÖGO Fortbildungsseminar.

AKH. 28.02.2018

Windhager R: Komplikationen und Management

H-TEP. Seminar „Endoprothetik“ ÖGO Fortbildungsseminar.

AKH. 28.02.2018

Windhager R: Knie-TEP Designs. Seminar „Endoprothetik“

ÖGO Fortbildungsseminar. AKH. 01.03.2018

Windhager R: Protheses in Skeletal reconstruction.

XXXI Course on Muscosceletal Pathology. Istituto Ortopedico

Rizzoli, Bologna, 16-20 April, 2018

Windhager R: Scar excision following unexpected soft

tissue tumor inadequate excision. XXXI Course on

Muscosceletal Pathology. Instituto Ortopedico Rizzoli,

Bologna, 16-20 April, 2018

Windhager R: Moderator. Round table contorversies in

sarcoma management. XXXI Course on Muscosceletal

Pathology. Istituto Ortopedico Rizzoli, Bologna, 19

April, 2018

Windhager R: Keynote-Lecture, Jahrestagung der

Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie, Wels,

24. Mai 2019

Windhager R: Moderator. Reconstructive Surgery in

Pelvic Tumors. Interactive Expert Exchange. 19th

EFORT Congress 2018 Barcelona 31 Mai, 2018

Windhager R: Moderator. Poster Walk – Musculoskeletal

Tumors 2, 19th EFORT Congress 2018 Barcelona

31 Mai, 2018

Windhager R: Komplexe interdisziplinäre Eingriffe an

Becken und Wirbelsäule, Interdisziplinäre Therapie I, 59.

Österreichischer Chirurgen Kongress, Wien, 7. Juni 2018

Windhager R: Total Hip: Dislocation and Infection, Tumor

Resection. 2018 OMI HSS Bone and Joint Surgery

Seminar. Salzburg. 13th June 2018

Windhager R: Total Hip: Implant Selection, Design and

Bearings. 2018 OMI HSS Bone and Joint Surgery Seminar.

Salzburg. 13th June 2018

Windhager R: Revision THA: Indications, Removal and

Bone Defects 2018 OMI HSS Bone and Joint Surgery

Seminar. Salzburg. 13th June 2018

Windhager R: Total Hip Arthroplasty, Preoperative

Planning & Approaches. 2018 OMI HSS Bone and

Joint Surgery Seminar. Salzburg. 13th June 2018

Windhager R: Der komplette Femurersatz nach periprothetischen

Kniegelenksfraktur, Modul 4 Perigenikuläre

Frakturen, 35. AGA Kongress, Linz, 14. September

2018

Windhager R: Course Anterior Approach Total Hip Arthroplasty

Instructional Course: Patient & Prothesis

Selection, DePuy Synthes EMEA, 1. Oktober 2018, Geneva,

Schweiz

Windhager R: WetLab Session, DePuy Synthes EMEA,

1. Oktober 2018, Geneva, Schweiz

Windhager R: Course ACTIS Early Evaluator Recap

meeting, DePuy Synthes EMEA, 1. Oktober 2018, Geneva,

Schweiz

Windhager R: Course Commercial ACTIS training, De-

Puy Synthes EMEA, 1. Oktober 2018, Geneva, Schweiz

Windhager R: Der fehlgeschlagene Wechsel – was

kommt dann? DKOU2018, 26. Oktober 2018, Berlin,

Deutschland

Windhager R : 25-jähriges Jubiläum der Kinderbelegstation

17B, 06.11.2018

Windhager R: Vortrag, Hüftdysplasie: Behandlung auf

welcher Seite? Vortragsblock 3: Hüftdysplasie und

weitere Deformitäten, AE-Masterkurs Gelenkerhaltende

Hüftchirurgie, Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik,

Bern, 9. November 2018

Windhager R: Diskussion, Vortragsblock 3: Hüftdysplasie

und weitere Deformitäten, AE-Masterkurs Gelenkerhaltende

Hüftchirurgie, Deutsche Gesellschaft

für Endoprothetik, Bern, 9. November 2018

Windhager R: Interaktive Fallbesprechung, Vortragsblock

3: Hüftdysplasie und weitere Deformitäten, AE-Masterkurs

Gelenkerhaltende Hüftchirurgie, Deutsche Gesellschaft

für Endoprothetik, Bern, 9. November 2018


Publikationen

96

WINDHAGER R: Growing Prostheses: long term results

and challenges for the future, 28th Annual Fall Meeting

of the Korean Bone and Joint Tumor Society, 16. November

2018 Seoul, South Korea

WINDHAGER R: Activity levels and return to sport after

limb sparing surgery, 28th Annual Fall Meeting of the

Korean Bone and Joint Tumor Society, 16. November

2018 Seoul, South Korea

WINDHAGER R: Grenzbereiche in der Sarkomchirurgie,

8th Annual Meeting of the Austrian Musculo-Skeletal

Oncology Society, 7. Dezember 2018, Wiener Neustadt

Poster 2018

Albrecht L, Stelzeneder d, Brix M, Domayer S, Dorotka

R, Nehrer S, Windhager R, Chiari C: Evaluation of clinical

results after different techniques of cartilage repair in

the knee, Poster Kn16-56, 35. AGA Kongress, Linz, 13. –

15. September 2018

Benca R, Ziai P, Hirtler L, Schuh R, Zandieh S, Windhager

R: „Evaluation of different ankle orthoses in a

simulated ankle inversion trauma“.3. Posterpreis, Kategorie

„Klinische Posters“ DKOU2018 Berlin, 24. Oktober

2018

Benca E., Listabarth S., Florian Flock F., Pablik E.,

Walzer S., Dorotka R., Windhager R., Ziai P.: Running

injuries: An epidemiological study, DKOU2018 Berlin,

24. Oktober 2018

Böhler C: “The risk of aseptic arthroplasty loosening

in patients with Rehumatoid Arthtritis” Guided Poster

Presentation at the Annual European Congress of

Rheumatology EULAR 2018, Amsterdam, Netherlands,

13 – 16 June 2018

Führer J, Weinmann D, Toegel S, Altmann F. Isomer-resolved

glycomics of synoviocytes under pro-inflammatory

conditions. Poster presentation at the Glyco-

Com Meeting, Dubrovnik, Croatia, 3 – 6 October 2018.

Funvocics Ph, Panotopoulus J, Windhager R: PO228

Ewing´s Sarcoma of the Pelvis, Musculoskeletal Oncology

Poster Session I, AAOS 2018 Annual Meeting, New

Orleans, Louisiana, March 6 – 10

Funovics PT, Bollmann J. Evaluation of an e-based

clinical follow-up process for patients. MSTS Annual

Meeting, New York, 10. – 12.10.2018. (e-Poster)

Hager B, Juras V, Zalaudek M, Friske J, Deligianni X, Bieri

O, Hirtler L, Berg A, Schreiner M, Walzer S, Trattnig S.

Anisotropic analysis and decay characteristics of T2*

relaxation of the human Achilles tendon studied with 7

T MR-microscopy. ISMRM 2018 16 – 21 Juni , Paris

Hauser-Schinhan M, Weinmann D, Schneider E, Chiari

C, Gruber M, Nehrer S. Toegel S, Windhager R: Biologische

Regenerationsstrategien bei Früharthrose am

Schafknie – 12-Monatsergebnisse. Poster Kn16-421,

35. AGA Kongress, Linz, 13. – 15. September 2018

Hauser-Schinhan M, Weinmann D, Schneider E, Chiari

C, Gruber M, Nehrer S. Toegel S, Windhager R: Biological

Regeneration in Early Osteoarthritis – a Sheep Model.

Poster ICRS Focus Meeting – I am NOT Ready for Metal,

13. – 14. Dezember, Mailand

Kinslechner K, Kenn M, Walzer SM, Weinmann D, Windhager

R, Schreiner W, Gabius HJ,

Toegel S. Combined activity of Galectin-1, -3, and -8

drives functional disease markers in osteoarthritic

chondrocytes via NF-B. Poster presentation at the

Scientific Advisory Board Meeting, Ludwig Boltzmann

Institute for Arthritis and Rehabilitation, Vienna, Austria,

15. November 2018.

Lass R, Koller U, Waldstein W, Springer B, Kolbitsch P,

Brodner W, Windhager R: Der Vergleich von Serum Kobaltspiegeln

bei zementfreien Alloclassic-Zweymüller

Hüfttotalendoprothesen mit Metal-Metal Gleitpaarung

und Polyethylen-Keramik Gleitpaarung: Langzeituntersuchung

nach mindestens 20 Jahren postoperativ. Poster

P7. EKB 2018. Endoprothetik. Knieendoprothetik/

Hüftendoprothetik. Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin.

23.2.3018

Lass R, Olischar B, Kubista B, Windhager R, Giurea A:

Computerassistiert navigierte Hüfttotalendoprothetik:

Evaluation der 2 Jahres-Ergebnisse einer prospektiv

randomisierten Kontrollstudie. Poster 70. EKB 2018.

Endoprothetik. Knieendoprothetik/Hüftendoprothetik.

Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin. 23.2.3018

Schmidt-Bräkling T, Pearle AD, Mayman DJ, Westrich

GH, Waldstein W, Boettner F: Tiefe Beinvenenthrombosen

nach Implantation von unikondylären Knieprothesen:

Wie hoch ist die Inzidenz wirklich? Poster 31. EKB

2018. Endoprothetik. Knieendoprothetik/Hüftendoprothetik.

Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin. 23.2.3018

Panotopoulos J, Nemecek E, Lang S, Hobusch GM, Willegger

M, T. Brodowics, Stihsen C, Funovics PT, Windhager

R: C-reactive Proetein: A Independent Predictor

for Dedifferentiated Chondrosarcoma, EMSOS 2018

Amsterdam Poster 217

Schreiner MM, Mlynarik V, Zbyn S, Juras V, Szomolanyi

P, Laurent D, Windhager R, Trattnig S: gagCEST on patients

with focal knee cartilage defects, ISMRM 2018,

16. – 21. Juni 2018, Paris

Staats K, Böhler C, Frenzel S Puchner S, Holinka J,

Windhager R: Multiple Revisionseingriffe aufgrund

eines fehlgeschlagenen zweizeitigen Wechsels: Fak-


Publikationen

97

toren, die die Möglichkeit einer endoprothetischen

Rekonstruktion beeinflussen. Poster 43. EKB 2018.

Endoprothetik. Knieendoprothetik/Hüftendoprothetik.

Langenbeck-Virchow-Haus, Berlin. 23.2.3018

Udovicic N, Klosch B, Steiner G, Galardon E, Windhager

R, Toegel S. The novel H2S-releasing compound

DP* reduces disease marker expression in osteoarthritic

chondrocytes and fibroblast-like synoviocytes.

Poster presentation at the Scientific Advisory

Board Meeting, Ludwig Boltzmann Institute for Arthritis

and Rehabilitation, Vienna, Austria, 15. November

2018.

Walzer SM, Farr S, Chiari C, Weinmann D, Kinslechner

K, Fischer MB, Windhager R, Toegel S. Zonal response

of human growth plate chondrocytes under mechanical

strain and pro-inflammatory conditions in vitro.

Poster presentation at the Austrian Bone Conference,

Vienna, Austria, 23-24 November 2018.

Dr. Bumberger, Observer, Österreich, 27. – 31. August

2018

Dr Mikheil Shavgulidze, Observer OMI, Georgia,

10. – 27. September

Dr. Kotchakorn Jumroenketpratheep, Observer,

Thailand, 24. Sept- 21. Oktober

Srdjan Radanovic, Observer, Bosnien und Herzegovina,

3. Okt. – 31. Oktober 2018

Dr. Felix Mayrhauser, Observer, Austria,

19. Nov. – 23. Nov. 2018

Dr Faruk Lazovic, Observer OMI, Bosnien und Herzegovina,

December 3-21, 2018

Walzer SM, Hager B, Toegel S, Juras V, Weinmann D,

Kubista B, Windhager R, Trattnig S. Visualization of

early changes in collagen fibre architecture in human

cartilage and developing osteophytes. Poster presentation

at the OARSI World Congress on Osteoarthritis,

Liverpool, UK, 26-29 April 2018.

Gastärzte/Beobachter 2018

Dr Sergey Batkin, Observer OMI, Russland,

5. – 28.2. 2018

Dr Robert Vyskocil, Observer OMI, Czech Republic,

February 5. – 27., 2018

Dr. Vladimir Andjic, Observer, Bosnien und Herzegowina,

3. – 30.4. 2018

Dr Yousef Naser, Observer OMI, Slovakia,

March 5 – 28, 2018

Dr. Dan-Gabriel Mihai, Observer OMI, Rumänien,

4. – 27. April

Dr. Kazutaka Kikuta, Observer, Japan,10. April – 23.

Juni 2018

Dr. Paul-Sander Vahi, Observer, Estonia, 2. – 28. Mai

Dr. Rareș-Mircea Birlutiu, Observer, Rumänien,

11. – 29. Juni

Dr. Günther Maderbacher, Observer, Deutschland/

Österreich, 18. – 22. Juni

Dr. Voldodmy Ryshkovskyy, Observer, Ukraine,

9. – 23. Juli 2018


Publikationen

98

Klinische Abteilung

für Unfallchirurgie

Top-Publikationen 2018

Böhler Ch, Brönimann S, Kaider A, Puchner SE, Sigmund

IK, Windhager R, Funovics PT: Surgical and Functional

Outcome after Endoprosthetic Reconstruction in

Patients with Osteosarcoma of the Humerus. Scientific

Reports, 2018 Nov 8;8(1):16148 (4,122)

Duma A, Wagner C, Titz M, Maleczek M, Hüpfl M, Weihs

VB, Samaha E, Herkner H, Szekeres T, Mittlboeck M,

Scott MG, Jaffe AS, Nagele P: High-sensitivity cardiac

troponin T in young, healthy adults undergoing non-cardiac

surgery. Br J Anaesth. 2018 Feb;120(2):291-298

(6,499)

Gajdošík M, Hingerl L, Škoch A, Freudenthaler A, Krumpolec

P, Ukropec J, Ukropcová B, Šedivý P, Hájek M, Itariu

BK, Maier B, Baumgartner-Parzer S, Krebs M, Trattnig

S, Krššák M: Ultralong TE In Vivo 1 H MR Spectroscopy

of Omega-3 Fatty Acids in Subcutaneous Adipose Tissue

at 7 T. J Magn Reson Imaging. 2018 Dec 21. Epub

ahead of print. (3,612)

Halát G, Negrin LL, Unger E, Koch T, Streicher J, Erhart

J, Platzer P, Hajdu S: Introduction of a new repair

technique in bony avulsion of the FDP tendon: A biomechanical

study.Scientific Reports, 2018 Jul 2;8(1):9906

(4,122)

Hametner S, Endmayr V, Deistung A, Palmrich P, Prihoda

M, Haimburger E, Menard C, Feng X, Haider T, Leisser M,

Köck U, Kaider A, Höftberger R, Robinson S, Reichenbach

JR, Lassmann H, Traxler H, Trattnig S, Grabner

G: The influence of brain iron and myelin on magnetic

susceptibility and effective transverse relaxation - A

biochemical and histological validation study. Neuroimage.

2018 Oct 1;179:117-133 (5,426)

Hofbauer M, Soldati F, Bartoliucci F, Trattnig S, Fu F,

Denti M: Hamstring Tendon Autografts do Not Show

Complete Graft Maturity 6 Months Postoperatively after

Anterior Cruciate Ligament Reconstrcution. Knee

Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2018 Jul 14 Epub

ahead of print (3,210)

Huijben JA, Volovici V, Cnossen MC, Haitsma IK, Stocchetti

N, Maas AIR, Menon DK, Ercole A, Citerio G, Nelson

D, Polinder S, Steyerberg EW, Lingsma HF, van der

Jagt M: Variation in general supportive and preventive

intensive care management of traumatic brain injury: a

survey in 66 Neurotrauma centers participating in the

Collaborative European Neuro Trauma Effectiveness

Research in Traumatic Brain Injury (CENTER-TBI) study.

CENTER-TBI investigators and participants (Antoni A,

Binder H, Schwendenwein E). Crit Care. 2018;22(1):90.

(6,425)

Kasparek MF, Töpker M, Lazar M, Weber M, Kasparek M,

Mang T, Apfaltrer P, Kubista B, Windhager R, Ringl H: Dual-energy

CT and ceramic or titanium prostheses material

reduce CT artifacts and provide superior image

quality of total knee arthroplasty. Knee Surgery Sports

Traumatology Arthroscopy, 2018 Jun 7. Epub ahead of

print. (3,210)

Kon E, Filardo G, Brittberg M, Busacca M, Condello

V, Engebretsen L, Marlovits S, Niemeyer P, Platzer

P, Posthumus M, Verdonk P, Verdonk R, Victor J, van

der Merwe W, Widuchowski W, Zorzi C, Marcacci M: A

multilayer biomaterial for osteochondral regeneration

shows superiority vs microfractures for the treatment

of osteochondral lesions in a multicentre randomized

trial at 2 years. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc.

2018 Sep;26(9):2704-2715 (3,210)

Kotowski U, Brkic FF, Koperek O, Nemec SF, Perisanidis

C, Altorjai G, Grasl MC, Erovic BM: Accuracy of fine-needle

aspiration cytology in suspicious neck nodes

after radiotherapy: Retrospective analysis of 100 patients.

Clin Otolaryngol. 2018 Dec 12 Epub ahead of print

(2,696)

Nodzo SR, Kasparek M, Rueckl K, Boettner F: The location

of the medial parapatellar arthrotomy influences

intraoperative patella tracking. Knee Surg Sports Traumatol

Arthrosc. 2018 Jun;26(6) (3,210)

Nürnberger S, Schneider C, van Osch GVM, Keibl C, Rieder

B, Monforte X, Teuschl AH, Mühleder S, Holnthoner

W, Schädl B, Gahleitner C, Redl H, Wolbank S: Repopulation

of an auricular cartilage scaffold, AuriScaff, perforated

with an enzyme combination. Acta Biomater.

2019 Mar 1;86:207-222. Epub 2018 Dec 25. (6,383)

Rieder B, Weihs AM, Weidinger A, Szwarc D, Nürnberger

S, Redl H, Rünzler D, Huber-Gries C, Teuschl AH: Hydrostatic

pressure-generated reactive oxygen species

induce osteoarthritic conditions in cartilage pellet cultures.

Sci Rep. 2018 Nov 19;8(1):17010 (4,122)

Sigmund IK, Yermak K, Perka C, Trampuz A, Renz N: Is

the Enzyme-linked Immunosorbent Assay More Accurate

Than the Lateral Flow Alpha Defensin Test for

Diagnosing Peri-prosthetic Joint Infection? Clin Orthop

Relat Res. 2018 Aug;476(8):1645-1654 (4,091)

Staats K, Böhler C, Frenzel S, Puchner SE, Holinka J,

Windhager R: Failed two-stage exchange: factors leading

to unachievable endoprosthetic reconstruction after

multiple revision surgeries. Journal of Arthroplasty.

33(1):195-199, 2018 (3,339)

Staats K, Wannmacher T, Weihs V, Koller U, Kubista B,

Windhager R: Modern cemented total knee arthroplasty


Publikationen

99

design shows a higher incidence of radiolucent lines

compared to its predecessor, Knee Surgery Sports

Traumatology Arthroscopy, 2018 Sep 22, epub (3,210)

Suppan J, Engel B, Marchetti-Deschmann M, Nürnberger

S: Tick attachment cement - reviewing the

mysteries of a biological skin plug system. Biological

Reviews, 93(2): 1056-1076 2018 (11,700)

Vande Vyvere T, Wilms G, Claes L, Martin Leon F, Nieboer

D, Verheyden J, van den Hauwe L, Pullens P, Maas

AIR, Parizel PM: Central versus Local Radiological

Reading of Acute Computed Tomography Characteristics

in Multi-Center Traumatic Brain Injury Research.

Collaborative European Neuro Trauma Effectiveness

Research in Traumatic Brain Injury (CENTER-TBI) Investigators

and Participants (Antoni A, Binder H,

Schwendenwein E). J Neurotrauma. 2018 Dec 11

Epub ahead of print (5,002)

Van Veen E, van der Jagt M, Cnossen MC, Maas AIR, de

Beaufort ID, Menon DK, Citerio G, Stocchetti N, Rietdijk

WJR, van Dijck JTJM, Kompanje EJO: Brain death

and postmortem organ donation: report of a questionnaire

from the CENTER-TBI study. CENTER-TBI

investigators and participants (Antoni A, Binder H,

Schwendenwein E). Crit Care. 2018;22(1):306. (6,425)

Weinmann D, Mueller M, Walzer S, Hobusch G, Lass R,

Gahleitner C, Viernstein H, Windhager R, Tögel S: Brazilin

blocks catabolic processes in human osteoarthritic

chondrocytes via inhibition of NFKB1/p50, Journal

of Orthopaedic Research, 36(9): 2431-2438, 2018

(3,414)

Standard-Publikationen 2018

Brkic FF, Kadletz L, Jank B, Cede J, Seemann R,

Schneider S, Haymerle G, Parzefall T, Kenner L, Heiduschka

G: Pretreatment assessment of hematologic

and inflammatory markers in adenoid cystic carcinoma:

neutrophil/lymphocyte ratio is associated with

multiple recurrences. Oral Surg Oral Med Oral Pathol

Oral Radiol. 2018 Oct 30 Epub ahead of print (1,718)

Brkic FF, Riss D, Auinger A, Zoerner B, Arnoldner C,

Baumgartner WD, Gstoettner W, Vyskocil E: Long

Term Outcome of Hearing Rehabilitation With An

Active Middle Ear Implant. Laryngoscope. 2019

Feb;129(2):477-481. Epub 2018 Oct 4. (2,442)

Hacker S, Dieplinger B, Werba G, Nickl S, Roth GA,

Krenn CG, Mueller T, Ankersmit HJ, Haider T: Increased

serum concentrations of soluble ST2 predict

mortality after burn injury. Clin Chem Lab Med. 2018

Nov 27;56(12):2079-2087 (3,556)

Haider T, Schnabel J, Hochpöchler J, Wozasek GE: Femoral

shortening does not impair functional outcome

after internal fixation of femoral neck fractures in


Publikationen

100

non-geriatric patients. Arch Orthop Trauma Surg. 2018

Nov;138(11):1511-1517 (1,967)

Haider T, Simader E, Hacker P, Ankersmit HJ, Heinz T,

Hajdu S, Negrin LL: Increased serum concentrations of

soluble ST2 are associated with pulmonary complications

and mortality in polytraumatized patients. Clin

Chem Lab Med. 2018 Apr 25;56(5):810-817 (3,556)

Hruby LA, Pittermann A, Sturma A, Aszmann OC: The

Vienna psychosocial assessment procedure for bionic

reconstruction in patients with global brachial plexus

injuries. PLoS One. 2018 Jan 3;13(1):e0189592 (2,766)

Kasparek MF, Renner L, Faschingbauer M, Waldstein

W, Rueckl K, Boettner F: Salvage of a monoblock metal-on-metal

cup using a dual mobility liner: a two-year

MRI follow-up study, International Orthopaedics. 2018

(42): 1035-1041 (2,377)

Kasparek MF, Renner L, Faschingbauer M, Waldstein-Wartenberg

W, Weber M, Boettner F: Predictive

factors for metal ion levels in metal-on-metal total hip

arthroplasty. Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery,

138(2): 281-286 (1,967)

Kasparek MF, Boettner F, Rienmüller A, Weber M, Funovics

Ph, Krepler P, Windhager R, Grohs J: Predicting

medical complications in spine surgery: evaluation of

a novel online risk calculator. European Spine Journal,

2018, 27(10): 2449-2456, 2018 (2,634)

Kau T, Hametner S, Endmayr V, Deistung A, Prihoda M,

Haimburger E, Menard C, Haider T, Höftberger R, Robinson

S, Reichenbach JR, Lassmann H, Traxler H, Trattnig

S, Grabner G: Microvessels may Confound the “Swallow

Tail Sign” in Normal Aged Midbrains: A Post-mortem 7 T

SW-MRI Study. J Neuroimaging. 2019 Jan;29(1):65-69.

doi: 10.1111/jon.12576. Epub 2018 Nov 8 (1,953)

Krammel M, Schnaubelt S, Weidenauer D, Winnisch M,

Steininger M, Eichelter J, Hamp T, van Tulder R, Sulzgruber

P: Gender and age-specific aspects of awareness

and knowledge in basic life support. PLoS One. 2018

Jun 12;13(6):e0198918 (2,766)

Negrin LL, Antoni A, Hajdu S, Heinz T: A Novel Approach

to Identify Polytraumatized Patients in Extremis. Bio-

Med Research International 7320158 (2,583)

Negrin LL, Hahn R, Heinz T, Hajdu S: Diagnostic Utility

of Serum Neutrophil Gelatinase-Associated Lipocalin

in Polytraumatized Patients Suffering Acute Kidney Injury:

A Prospective Study. BioMed Research International

2687584 (2,583)

Nomikou N, Feichtinger GA, Saha S, Nuernberger S,

Heimel P, Redl H, McHale AP: Ultrasound-responsive

gene-activated matrices for osteogenic gene therapy

using matrix-assisted sonoporation. J Tissue Eng Regen

Med. 2018 Jan;12(1):e250-e260 (4,089)

Ostermann RC, Joestl J, Tiefenboeck TM, Lang N, Platzer

P, Hofbauer M: Risk factors predicting prognosis

and outcome of elderly patients with isolated traumatic

brain injury. J Orthop Surg Res. 2018 Nov 3;13(1):277

(1,610)

Plesser S, Keilani M, Vekszler G, Hasenoehrl T, Palma

S, Reschl M, Crevenna R, Hajdu S, Widhalm HK: Clinical

outcomes after treatment of quadriceps tendon ruptures

show equal results independent of suture anchor or

transosseus repair technique used - A pilot study. PLoS

One. 2018 Mar 19;13(3):e0194376 (2,766)

Priglinger E, Sandhofer M, Peterbauer A, Wurzer C, Steffenhagen

C, Maier J, Holnthoner W, Nuernberger S, Redl

H, Wolbank S: . Extracorporeal shock wave therapy in

situ - novel approach to obtain an activated fat graft. J

Tissue Eng Regen Med. 2018 Feb;12(2):416-426 (4,089)

Salminger S, Vujaklija I, Sturma A, Hasenoehrl T, Roche

AD, Mayer JA, Hruby LA, Aszmann OC: Functional Outcome

Scores With Standard Myoelectric Prostheses In

Below-Elbow Amputees. American Journal of Physical

Medicine & Rehabilitation. 2018 Aug 27. (1,843)

Sturma A, Hruby LA, Prahm C, Mayer JA Aszmann OC: Rehabilitation

of Upper Extremity Nerve Injuries Using Surface

EMG Biofeedback: Protocols for Clinical Application.

Frontiers in Neuroscience. 2018 Dec 4;12:906. (3,877)

Sigmund IK, Gamper J, Weber Ch, Holinka J, Panotopoulos

J, Funovics Ph

Windhager R: Efficacy of different revision procedures

for infected megaprostheses in musculoskeletal

tumour surgery of the lower limb. Plos ONE 13(7):

e0200304, 2018 (2,766)

Sigmund IK, Windhager R, Sevelda F, Staats K, Stenicka

S, Thalhammer F, Holinka J: Multiplex PCR Unyvero

i60 ITI application improves detection of low-virulent

micro-organisms in periprosthetic joint infections. International

Orthopaedics, 2018 Sep 6 (2,377)

Tiefenboeck TM, Boesmueller S, Popp D, Payr S, Joestl

J, Binder H, Schurz M, Komjati M, Fialka C, Ostermann

RC: The use of the LARS system in the treatment of AC

joint instability - Long-term results after a mean of 7.4

years. Orthop Traumatol Surg Res. 2018 Oct;104(6):749-

754 (1,413)

Tiefenboeck TM, Hirtler L, Winnisch M, Joestl J, Koch

T, Komjati M, Hofbauer M, Ostermann RC: A bigger

suture diameter for anterior cruciate ligament all-inside

graft link preparation leads to better graft stability:

An anatomical specimen study. Knee. 2018

Jun;25(3):427-433 (1,903)

Undt G, Jahl M, Pohl S, Marlovits S, Moser D, Yoon

HH, Frank J, Lang S, Czerny C, Klima G, Gentleman E,

Ewers R: Matrix-associated chondrocyte transplan-


Publikationen

101

tation for reconstruction of articulating surfaces in

the temporomandibular joint: a pilot study covering

medium- and long-term outcomes of 6 patients.

Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol. 2018

Aug;126(2):117-128 (1,718)

von Byern J, Cyran N, Klepal W, Rudoll L, Suppan J,

Greistorfer S: The structure of the cutaneous pedal

glands in the banded snail Cepaea hortensis (Müller,

1774). Journal of Morphology, 2018 Feb;279(2):187-

198 (1,711)

van Essen TA, den Boogert HF, Cnossen MC, de Ruiter

GCW, Haitsma I, Polinder S, Steyerberg EW, Menon

D, Maas AIR, Lingsma HF, Peul WC; CENTER-TBI

Investigators and Participants (Antoni A, Binder H,

Schwendenwein E). Variation in neurosurgical management

of traumatic brain injury: a survey in 68

centers participating in the CENTER-TBI study. Acta

Neurochir (Wien). 2018 Dec 19. Epub ahead of print

(1,929)

Weidenauer D, Hamp T, Schriefl C, Holaubek C, Gattinger

M, Krammel M, Winnisch M, Weidenauer A,

Mundigler G, Lang I, Schreiber W, Sterz F, Herkner

H, Domanovits H: The impact of cardiopulmonary

resuscitation (CPR) manikin chest stiffness on motivation

and CPR performance measures in children

undergoing CPR training-A prospective, randomized,

single-blind, controlled trial. PLoS One. 2018

Aug 16;13(8):e0202430 (2,766)

Winnisch M, Tiefenboeck TM, Steiger M, Komjati

M, Hofbauer M, Kdolsky R: Long-term results after

primary augmented repair of proximal tears of the

anterior cruciate ligament with the Kennedy-LAD

- Does it work? Knee. 2018 Dec;25(6):1115-1121

(1,903)

Sonstige Publikationen und Substandard 2018

Lang N, Bukaty A, Sturz G, Platzer P, Jöstl J: Treatment

of primary total distal biceps tendon rupture using

cortical button, transosseus fixation and suture anchor:

A single center experience, Orthopaedics &

Traumatology: Surgery & Research, 104(6): 859-863,

2018 (1,413)

Maier B, Hauer U, Holzer S, Färber C, Haider T, Thalhammer

G: Akutes Kompartmentsyndrom der oberen

Extremität nach Trauma. JATROS Orthopädie & Traumatologie

Rheumatologie, 04/2018

Nedomansky J, Maier B, Rath T, Radtke C. Current

challenges in the treatment of paediatric burn patients:

a retrospective experience at a Viennese burn

unit. Handchir Mikrochir Plast Chir. 2018 Oct 1. Epub

ahead of print. (0,513)

Sanal HT, Krestan C, Schurz M: Imaging Following

Fractures of and Around the Knee. Semin Musculoskelet

Radiol. 2018 Sep;22(4):457-463 (1,521)

Slezak P, Slezak C, Hartinger J, Teuschl AH, Nürnberger

S, Redl H, Mittermayr R: A low cost implantation

model in the rat that allows a spatial assessment

of angiogenesis. Front Bioeng Biotechnol. 2018 Feb

5;6:3 (IF ab 2018)

Wakolbinger R, Diers M, Hruby LA, Sturma A, Aszmann

OC: Home-Based Tactile Discrimina-tion Training

Reduces Phantom Limb Pain. Pain Practice. 2018

Jul;18(6):709-715. (2,187)

Wozasek GE, Zak L: Intramedulläre Oberarmverlängerung.

Unfallchirurg. 2018 Nov;121(11):868-873

(0,671)

Buchbeiträge 2018

Supplement/Abstrackt 2018

Kasparek MF, Boettner F, Rienmüller A, Weber M, Funovics

Ph, Krepler P, Windhager R, Grohs J: Reply to

the Letter to the Editor of S. Shahsavari et al. concerning:

Predicting medical complications in spine surgery:

evaluation of a novel online risk calculator, European

Spine Journal, 27(11): 2887-2888, 2018 (2,634)

Kasparek MF, Sculco P, Faschingbauer P, Rückl K,

Windhager R, Böttner F: Erste klinische Ergebnisse

einer Operationstechnik mit vergrößertem Flexionsspalt

bei PS-Knieprothesen bei Patienten mit eingeschränktem

präoperativen ROM, DKOU 2018, Berlin.

23. – 26. Oktober 2018, Meeting Abstract

Aszmann O, Hruby L: Bionische Rekonstruktion: Wiederherstellung

an der Grenze zwischen Mensch und

Maschine. MANZ-Verlag, 2018

Greitbauer M, Leitgeb J, Holzer S, Kainberger F:

Frakturen. In: Bewegung und Leistung. Stress und

Schmerz, Ed. Kainberger, Bobacz, Pretterklieber,

Windhager. 12. Auflage, Facultas 2018

Greitbauer M, Aldrian S, Thalhammer G: Verbandslehre,

Gips- und Immobilisationstechniken. In: Bewegung

und Leistung. Stress und Schmerz, Ed. Kainberger,

Bobacz, Pretterklieber, Windhager. 12. Auflage,

Facultas 2018

Krusche-Mandl I, Greitbauer M, Thalhammer G:

Wundversorgung. In: Bewegung und Leistung. Stress


w

Publikationen

102

und Schmerz, Ed. Kainberger, Bobacz, Pretterklieber,

Windhager. 12. Auflage, Facultas 2018

Thalhammer G, Leitgeb J, Greitbauer M: Gelenkverletzungen.

In: Bewegung und Leistung. Stress und

Schmerz, Ed. Kainberger, Bobacz, Pretterklieber, Windhager.

12. Auflage, Facultas 2018

van Osch G., Barbero A, Brittberg M, Correa D, Diederichs

S, Goldring M, Hardingham T, Jenner F, Narcisi

R, Randolph M, Nuernberger S: Cells for Cartilage Regeneration.

Chapter Editor: Gerjo van Osch; Reference

Series in Biomedical Engineering; Series Editor: Heinz

Redl “Tissue Engineering and Regeneration”; Springer

Vienna 2018

Diplomarbeiten/Dissertationen 2018

Ertl P, Nuernberger S: Sarah Spitz. Enter the Matrix.

Studying the Impact of Matrix Type and Stiffness Based

on the Redifferentiation Behavior of Primary Human

Chondrocytes. TU Wien 22.11.2018

Funovics P, Kasparek M: Tobias Alexander Klümper. Rhabdomysarcoma

in adulthood - A retrospective single-centre

analysis. 21.06.2018

Gregori M, Braunsteiner T: Stephanie Zott. Klinische

und radiologische Ergebnisse nach Bioprothese bei

Trümmerfrakturen des Radiuskopfes. 12.10.2017

Hofbauer M: Christoph Fabian Schlossarek. Evaluation

der Klinischen und Radiologischen Ergebnisse nach

Operativer Versorgung von Periprothetischen Vancouver

Typ B2 - Oberschenkelbrüchen: Winkelstabile Verplattung

versus Revisionsprothese. 11.05.2018

Hruby L: Defensio der Dissertation am 28.09.2018 im

PhD-Programm „Clinical Neurosciences“ mit dem Titel

„Global brachial plexopathies beyond biological rehabilitation:

functional and psychosocial outcomes of

bionic reconstruction“

Humenberger M, Hajdu S: Michaela Medved. A retrospective

evaluation of the current treatment regime for

acute traumatic lacerations of the olecranon and prepatellar

bursa. 30.11.2017

Kdolsky R, Winnisch M: Daniel Schallmeiner. Schädel-Hirn-Trauma

bei PatientInnen mit vorbestehender

Schädeltrepanation - Eine retrospektive Datenanalyse.

04.01.2018

Kdolsky R, Winnisch M: Long-term results after primary

augmented repair of proximal tears of the anterior cruciate

ligament with the Kennedy-LAD - Does it work?

(Masterlehrgang Advanced Orthopedics and Traumatology,

Donau-Universität Krems). 19.10.2018

Platzer P: Vanessa Ebner. Ergebnisse nach prothetischer

Versorgung von proximalen Humerusfraktureneine

retrospektive Datenanalyse. 07.06.2018

Widhalm HK: Richard Arnhold. Mediale Schenkelhalsfrakturen:

Vergleich zweier Operationstechniken - eine

retrospektive Datenanalyse. 03.04.2018

Widhalm HK: Peter Pumberger. Evaluation des klinischen

Outcomes nach operativer Versorgung von per-et

subtrochantären Frakturen - Eine retrospective Datenanalyse.

30.05.2018

Widhalm HK, Reschl M: Camilla Gaudart: Analysis of

gait pattern after medial patellofemoral ligament reconstruction

in patients after recurrent patellar dislocation.

28.06.2018

Widhalm HK: Anna Hinterreither. Erhebung der Korrelation

von Körperzusammensetzung und posttraumatischer

Wiederherstellung der Mobilität bei PatientInnen nach

Versorgung hüftgelenksnaher Frakturen. 23.07.2018

Preise 2018

Frenzel S Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie für die „Beste klinische Arbeit

auf dem Gebiet der Unfallchirurgie“. ÖGU - Österreichische

Gesellschaft für Unfallchirurgie.

Haider T: Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie für die „Beste experimentelle

Arbeit auf dem Gebiet der Unfallchirurgie“. ÖGU -

Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie.

Hofbauer M partim Winnisch M: Lehre-Oscar - Zweiter

Platz – Wintersemester 2017/18. Medizinische Universität

Wien.

Sigmund IK: Posterpreis. 11. Endoprothetikkongress,

Berlin.

Sigmund IK: EBJIS Travelling-Fellowship (2018)

Thalhammer G: Emanuel Trojan Posterpreis - ÖGU - Österreichische

Gesellschaft für Unfallchirurgie.

Tiefenböck T: AGA Assistenzärzte Knie-Fellowship

2018 (30.06.2018-14.07.2018)

Drittmittelfinanzierte Projekte 2018

Projektleitung: Univ. – Prof. Oskar C. Aszmann, Mitarbeiterin:

Hruby L, Deafferentation pain, quality of life

and body image perception after traumatic brachial


Publikationen

103

plexus injury, Geldgeber: CD Labor für Wiederherstellung

von Extremitätenfunktion, Meduni Wien, Laufzeit:

60 Monate, Voraussichtliche Fertigstellung des

Projektes: Juli 2020

Projektleitung: Haider T, Therapeutische Applikation

von PBMC-Sekretomen im experimentellen Subarachnoidalblutungs-Modell

an der Ratte, Zuteilungsdatum:

01.01.2016, Laufzeit: bis 31.12.2018, Beantragte

Summe: 15.000 €

,Projektleitung: Humenberger M, Magnesiumbasierte

biodegradierbare intramedulläre Spannosteosynthese

Mg Bio-ISOS, Start: 2018, Laufzeit: bis Dezember

2019, Gesamtsumme: 81.500€

Projektleitung: Nürnberger S, Biological skin plug

system - Characterization of the attachment cement

in ticks , Zuteilungsdatum: 28.04.2016, Laufzeit: bis

27.04.2021, Gesamtsumme: 351.254,40 € (davon MedUniWien:

196.702 €)

Projektleitung: Sarahrudi K, Die Anwendung von Sonic

Hedgehog und Indian Hedgehog in der Therapie

von,Knochendefekten, Zuteilungsdatum: 01.09.2017,

Laufzeit: bis 01.09.2018, Beantragte Summe:

13.752,87 €

Projektleitung: Schwendenwein E, Collaborative European

NeuroTrauma Effectiveness Research in TBI:

a prospective longitudinal observational study, Zuteilungsdatum:

18.05.2016, Laufzeit: bis 31.12.2018,

Beantragte Summe: 13.752,87 €

Projektleitung: Widhalm HK, The Clinical Relevance

of micro RNAs in Mild Traumatic Brain

Injury - Die Relevanz von micro RNAs in der

Diagnostik des leichten Schädel Hirn Traumas, Zuteilungsdatum:

20.12.2015, Laufzeit: bis 31.08.2020

Beantragte Summe EUR 13.000 €

,Projektleitung: Zak L, A randomized, placebo-controlled,

patient and investigator blinded, single dose,

Proof of Concept study investigating the safety, tolerability

and preliminary efficacy of intraarticular

LNA043 in regenerating the articular cartilage of the

knee at donor sites in patients undergoing autologous

chondrocyte implantation. Zuteilungsdatum:

10.04.2017, Laufzeit: bis 31.12.2019, Beantragte

Summe: 20.452 €

Vorsitz bei Tagungen/

Wissenschaftliche Leitung 2018

Aldrian S: Vorsitz. Traumapatienten: longitudinale

Versorgung. 4. Österreichische Symposium des Zentrums

für Perioperative Medizin. 05.05.2018 Wien,

Österreich

Aldrian S: Vorsitz. Physio interdisziplinär: It‘s a

match! – Training, Knorpel, Knie. 35. AGA Kongress

15.09.2018 Linz, Österreich

Antoni A: Vorsitz. ‚Wine & Cheese“ Diskussionsforum zu

aktuellen Themen Sitzung Junges Forum ÖGU & Assistentenversammlung.

06.10.2018 Salzburg, Österreich

Haider T: Vorsitz. Wirbelsäulentrauma. ASCIS (Austrian

Spinal Cord Injury Study) Frühjahrstagung 2018.

03.05.2018 Linz, Österreich

Hajdu S: Vorsitz. Neurotrauma. TBI in Austria – Reality

Check. 19.04.2018 Wien, Österreich

Hajdu S: Vorsitz. Untere Extremität: Unterschenkel

und Fuss. AIOD Traumakurs Alpbach. 15.05.2018 Alpbach,

Österreich

Heinz T: Vorsitz. Doppelconference: Zukünftig Versorgung

des SHT in Österreich? aus der Sicht des

Unfallchirurgen. TBI in Austria – Reality Check

19.04.2018 Wien, Österreich

Humenberger M: Vorsitz. Sitzung Junges Forum ÖGU

& Assistentenversammlung 54. Jahrestagung der

Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

06.10.2018 Salzburg, Österreich

Humenberger M: Vorsitz. Postervorträge Teil 2. 54.

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für

Unfallchirurgie. 05.10.2018 Salzburg, Österreich

Humenberger M: Vorsitz. Postervorträge Teil 1. 54.

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für

Unfallchirurgie. 04.10.2018 Salburg, Österreich

Kdolsky R: Vorsitz. Proximale OA-Fraktur beim alten

Menschen. 64. AOTrauma Symposium. 24.01.2018

Bad Aussee, Österreich

Kdolsky R: Vorsitz. Update in foot and ankle fractures.

ESTES 19th European Congress of Trauma & Emergency

Surgery. 07.05.2018 Valencia, Spanien

Marlovits S: Vorsitz. Ehrungen und Preisverleihungen.

54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie. 05.10.2018 Salzburg, Österreich

Marlovits S: Vorsitz. Arbeitskreis Experimentelles Forum.

54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie. 04.10.2018 Salzburg, Österreich

Nürnberger S: Vorsitz. Cartilage. EORS European

Orthopedic Research Society 26. Annual Meeting.

27.09.2018 Galway, Irland

Nürnberger S: Vorsitz. Laser perforation and alternative

strategies for matrix repopulation. TERMIS World

Congress. 07.09.2018 Kyoto, Japan


Publikationen

104

Pajenda G: Vorsitz. Arbeitskreis Wirbelsäule & AO Spine:

„Infektion an der Wirbelsäule: Diagnostik und Therapie“.

54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für

Unfallchirurgie. 04.10.2018 Salzburg, Österreich

Thalhammer G: Vorsitz. Pseudarthrosen des Kahnbeins

und CRPS. 54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie. 06.10.2018 Salzburg, Österreich

Wozasek G: Vorsitz. Surgical Refinements. 2nd International

Symposium on Innovations in Amputation Surgery

and Prosthetic Technologies. 02.05.2018 Wien, Österreich

Wozasek G: Vorsitz. Poster session. Osteosynthese

International 2018. 07.09.2018 Poznan, Polen

Wozasek G: Vorsitz. Innovation. Osteosynthese International

2018. 06.09.2018 Poznan, Polen

Wozasek G: Vorsitz. Case presentations participants

5thInnovative Trauma & Reconstruction Solutions,

Seefeld, Tirol, Austria 25.01.2018 Seefeld, Österreich

Zak L: Vorsitz. Case presentations participants 5thInnovative

Trauma & Reconstruction Solutions, Seefeld,

Tirol, Austria 27.01.2018 Seefeld, Österreich

Präsidentschaften und Funktionen

bei Journalen 2018

Brkic F: Reviewer , Journal of Pediatric Allergy, Immunology,

and Pulmonology

Greitbauer M: Stv. Vorsitz der Prüfungskommission für

Unfallchirurgie der Österreichischen Ärztekammer

Greitbauer M: Stv. Koordinator und Mitglied der Prüfungskommission

des Block 25 des MCW der MUW

Gregori M: Reviewer Archives of Orthopaedic and Trauma

Surgery

Halát G: Rewiever, Open Orthopaedics Journal

Halát G: Rewiever, European Journal of Medical Research

Halát G: Rewiever, International Journal of Sports Medicine

Hofbauer M: Rewiever, American Journal of Sports Medicine

Hofbauer M: Rewiever, Journal of Bone and Joint Surgery

Hofbauer M: Rewiever, Arthroscopy: The Journal of Arthroscopic

and Related Surgery

Hofbauer M: Rewiever, Journal of Pediatric Surgery

Humenberger M: Nichtständiger Beirat der der Österreichischen

Gesellschaft für Unfallchirurgie 2016 – 2019

Kasparek M: Reviewer The Journal of Arthroplasty

Kdolsky R: Kassier AOTrauma Österreich

Kdolsky R: Vice Chair Section “Skeletal Trauma” European

Society of Trauma and Emergency Medicine

Kdolsky R: Stv. Vorsitzender ARGE ÄrztInnen im ÖGB

Kdolsky R: Editorial Board Problems in Traumatology

and Osteosynthesis

Kdolsky R: Reviewer Journal of Cellular Biochemistry

Leitgeb J: Präsident der Internationalen Gesellschaft

zur Erforschung von Hirntraumata (IGEH)/ International

Neurotrauma Research Organization, Wien

Leitgeb J: Leiter des Arbeitkreises SHT der ÖGU

Negrin LL: Editorial Board Member Journal of Clinical Trials

Negrin LL: Editorial Board Member Journal of Trauma

& Treatment

Negrin LL: Reviewer Journal of Orthopedic Surgery and

Research

Negrin LL: Reviewer Plos ONE

Nürnberger S: Reviewer Acta Biomaterialia

Nürnberger S: Reviewer Journal of Cranio Maxillo Facial

Surgery

Pajenda G: Nichtständiger Beirat der der Österreichischen

Gesellschaft für Unfallchirurgie 2016 – 2018

Stelzeneder B: Reviewer European Radiology

Tiefenböck TM: Reviewer Journal of Orthopedic Surgery

and Research

Tiefenböck TM: Reviewer Plos ONE

Widhalm HK: Reviewer Acta Orthopaedica

Widhalm HK: Reviewer International Journal of Obesity

Widhalm HK: Reviewer Knee Surgery Sports Traumatology

Arthroscopy

Widhalm HK: Reviewer Obesity Journal

Widhalm HK: Reviewer Obesity Surgery

Wozasek GE: Fachgruppenobmann der Fachgruppe

Unfallchirurgie

Wozasek GE: Reviewer Injury

Zak L: Reviewer Knee Surgery Sports Traumatology Arthroscopy


Publikationen

105

Abgehaltene Kurse und Kongresse 2018

Antoni A: AOTrauma Course: Acetabular and Pelvic

Fracture Management. 16. – 20.10.2018, Kapstadt,

Südafrika

Halát G: Senior Mentoring. Medizinische Universität

Wien

Halát G: Änderung des Therapiealgorithmus bei Patienten

im reduziertem Allgemein-zustand, QM-Dokument

Etablierung, Abteilung für Unfallchirurgie, MUW,

06.12.2018

Kdolsky R: Jahrestagung der AO Trauma Austria.

03. – 04.05.2018, Graz, Österreich

Kdolsky R: Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block

6: Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative

Behandlung in der Unfallchirurgie Konservative Unfallchirurgie

(Seminarleitung) 05. – 10.11.2018, Klosterneuburg,

Österreich

Kdolsky R: Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block

6: Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative

Behandlung in der Unfallchirurgie Konservative Unfallchirurgie:

Bedeutunjg in Gegenwart und Zukunft.

05. – 10.11.2018. Klosterneuburg, Österreich

Kdolsky R: Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block

6: Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative

Behandlung in der Unfallchirurgie Konservative Unfallchirurgie:

Desault, hanging cast – Indikation und

Technik. 05. – 10.11.2018. Klosterneuburg, Österreich

Kdolsky R: Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block

6: Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative

Behandlung in der Unfallchirurgie Konservative

Unfallchirurgie: Konservative Therapie und wissenschaftliche

Studien. 05. – 10.11.2018. Klosterneuburg,

Österreich

Kdolsky R: Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block

6: Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative

Behandlung in der Unfallchirurgie Konservative Unfallchirurgie:

Konservative Therapiein der Sporttraumatologie

mit Fallbeispielen. 05. – 10.11.2018. Klosterneuburg,

Österreich

Leitgeb J: TBI in Austria – Reality Check 19.04.2018

Wien, Österreich

Leitgeb J: Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block 6:

Das Neurotrauma. (Seminarleitung) 05. – 10.11.2018,

Klosterneuburg, Österreich

Leitgeb J: Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block 6:

Das Neurotrauma. Epidemiologie und Klassifikation

des SHT. 05. – 10.11.2018, Klosterneuburg, Österreich

Negrin LL: 2. Interdisziplinäres Polytraumasymposium

– Das Abdomen im Fokus, Wien, AUT, 25.05.2018

Wien, Österreich

Schuster R: Sonderausbildung Pflege im Operationsbereich.

Akademie für Fort- und Sonderausbildungen,

am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien (SS +

WS 2018)

Schuster R: Sonderausbildung für Intensivpflege.

Akademie für Fort- und Sonderausbildungen, am Allgemeinen

Krankenhaus der Stadt Wien (SS 2018)

Sigmund IK: IFF (Infection after fracture fixation)

Workshop – 12.01.2018

Sigmund IK: Oxford Osteomyelitis Masterclass –

18. – 19. 06.2018

Stoik W: 58. AOTrauma Kurs für OP-Personal: Prinzipien

der externen Osteosynthese. Mai 2018, Salzburg

Österreich

Stoik W: 53. AOTrauma Kurs für Ärzte: Die Plattenosteosynthese

in der Unfallchirurgie. September 2018,

Salzburg Österreich

Stoik W: 53. AOTrauma Kurs für Ärzte: Prinzipien der

Behandlung von diaphysären Frakturen. September

2018, Salzburg Österreich

Stoik W: 53. AOTrauma Kurs für Ärzte: Strahlenschutz

im Operationssaal. September 2018, Salzburg Österreich

Stoik W: Notarztrefresher für Notärzte: Praeklinische

Versorgung in der Unfallchirurgie. November 2018,

Salzburg Österreich

Stoik W: 6. Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block

6: Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative

Behandlung in der Unfallchirurgie. Beckenbein-,

Oberschenkel-, Knie-, und Unterschenkelgips Indikation

und Technik 05. – 10.11.2018, Klosterneuburg,

Österreich

Stoik W: 6. Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block

6: Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative

Behandlung in der Unfallchirurgie. Becken und Untere

Extremität – gipsen; Hands on. 05. – 10.11.2018,

Klosterneuburg, Österreich

Stoik W: 6. Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block 6:

Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative Behandlung

in der Unfallchirurgie. Extensionsbehandlung:

Supracondylär, Schienbeinkopf, Fersenbein.

05. – 10.11.2018, Klosterneuburg, Österreich

Stoik W: 6. Fortbildungsseminar der ÖGOuT - Block 6:

Nichtchirurgische Traumatologie: Konservative Behandlung

in der Unfallchirurgie. Postoperative Ruhigstellung.

05. – 10.11.2018, Klosterneuburg, Österreich


Publikationen

106

Widhalm HK: Workshop: AG-Sporttraumatologie &

Sportrehabilitation, Disability & Rehabilitation Congress,

7.9.2018, Wien, Österreich

Widhalm HK: Sonderausbildung Pflege im Operationsbereich.

Akademie für Fort- und Sonderausbildungen,

am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien (SS + WS

2018)

Widhalm HK: Sonderausbildung für Intensivpflege.

Akademie für Fort- und Sonderausbildungen, am Allgemeinen

Krankenhaus der Stadt Wien (SS 2018)

Wozasek GE: Organisation Fachgruppensitzung Unfallchirurgie

27.10.2018

Wozasek GE: 5 th Innovative Trauma & Reconstruction

Solutions, Seefeld, Tirol, Austria 25. – 27.01.2018 Seefeld,

Österreich

Zak L: 5 th Innovative Trauma & Reconstruction Solutions,

Seefeld, Tirol, Austria 25. – 27.01.2018 Seefeld,

Österreich

Vorträge 2018

Aldrian S: Eingeladener Vortrag: Polytrauma-Versorgung

aus Sicht der Unfallchirurgie. 4. Österreichische

Symposium des Zentrums für Perioperative Medizin,

05. Mai 2018, Wien, Österreich

Aldrian S: Eingeladener Vortrag: Update Knorpelchirurgie.

35. AGA Kongress, 13. September 2018, Linz, Österreich

Antoni A: Epidemiologische Daten zum akuten Subduralhämatom

in Österreich. Joint Meeting der Arbeitsgruppen

Neurotraumatologie und Neurochirurgische Intensivmedizin,

22. September 2018 Wien, Österreich

Frenzel S: Strategies and Treatment of Brain Injuries.

ECTES 2018, 06. Mai 2018, Valencia, Spanien

Frenzel S: ORIF in tibial plateau fractures – planning

and strategy. 39th SICOT Orthopaedic World Congress,

12. Oktober 2018, Montreal, Kanada

Frenzel S: Emergency room requirements - the Vienna

experience. 39th SICOT Orthopaedic World Congress,

11. Oktober 2018, Montreal, Kanada

Frenzel S: Strategies and treatment of brain injuries.

39th SICOT Orthopaedic World Congress, 10. Oktober

2018, Montreal, Kanada

Frenzel S: Does the applied polytrauma definition notably

influence outcome and patient population? – a

retrospective analysis. 54. Jahrestagung der Österreichischen

Gesellschaft für Unfallchirurgie, 05.Oktober

2018, Salzburg, Österreich

Haider T: Expression des lymphatischen Markers Podoplanin

bei Degeneration der langen Bicepssehne.

54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie, 04.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Haider T: Heat Shock Protein 27 und 70 in polytraumatisierten

Patienten – Assoziation mit Thoraxtrauma. 54.

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für

Unfallchirurgie, 04.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Haider T: Increased serum concentrations of soluble

ST2 are associated with pulmonary complications and

mortality in polytraumatized patients. 54. Jahrestagung

der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie,

05.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Haider T: Eingeladener Vortrag: Rückenmarksverletzungen

– Neue Therapieansätze. Morgen-

Fortbildung der Neurochirurgie, 25. Juli 2018, Wien,

Österreich

Haider T: Eingeladener Vortrag: Immunologische Auswirkungen

der Rückenmarksverletzung. ASCIS (Austrian

Spinal Cord Injury Study) Frühjahrstagung, 02. Mai

2018, Linz, Österreich

Haider T: Eingeladener Vortrag: Grundlagen und Therapie

der Rückenmarksverletzung. ÖGU-Fortbildung, 16.

Juni 2018, Wien, Österreich

Hajdu S: Tibiaschaftfrakturen. AIOD Traumakurs Alpbach,

15. Mai 2018, Alpbach, Österreich

Halat G: Eingeladener Vortrag: Notfallmanagement

in der Unfallchirurgischen Notaufmahme. Weiterbildungsakademie

für Pflegepersonal, AKH Wien, 07. Mai

2018, Wien, Österreich

Halat G: Eingeladener Vortrag: Luft- und Raumfahrtmedizin,

AMSA Fort- und Weiterbildungsseminare, AKH

Wien, 06. Juni 2018, Wien, Österreich

Halat G: Eingeladener Vortrag: Der transdiaphragmale

Zugang beim traumatischen Herzstillstand. 2. Polytrauma-symposium,

Das Abdomen im Fokus, 25. Mai

2018, Wien, Österreich

Halat G: Behandlungsoptionen und behandlungsassoziierte

Ergebnisse nach knöchernem Ausriss der Sehne

des flexor digitorum profundus. 54. Jahrestagung

der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie,

05.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Halat G: Vorstellung und biomechanische Evaluierung

einer neuen chirurgischen Refixationstechnik bei knöchernem

Ausriss der FDP Sehne. 54. Jahrestagung

der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie,

05.Oktober 2018, Salzburg, Österreich


ARBEIT,

BEFÖRDERUNG,

RHEUMA,

WELTREISE.

Schwere Krankheiten

sind nicht mehr das Ende.

Nur mit Ihrer Hilfe kann das Zentrum für

Präzisionsmedizin in Wien errichtet werden,

damit Unheilbares heilbar wird.

Infos und Spenden auf zpm.at

zpm.

zentrum für

präzisionsmedizin


Publikationen

108

Halat G: Eingeladener Vortrag: Die Schädeldachplastik

aus der Sicht eines Unfallchirurgen. Seminar

Schädelhirntrauma Rehabilitationszentrum Weißer

Hof, 07. November 2018, Klosterneuburg, Österreich

Hofbauer M: Return to sport after hamstring reconstruction:

An MRI and clinical study . ESSKA 2018, 11.

Mai 2018, Glasgow, Vereinigtes Königreich

Holzer S: Die perkutane Stabilisierung von Kahnbeinfrakturen

mittels kopfloser Kompressionsschraube.

54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie, 05.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Hruby L: Global brachial plexopathy: High-level upper

limb amputation and prosthetic rehabilitation after

surgical improvement of the biotechnological interface.

XXII. FESSH Kongress (Federation of European Societies

for Surgery of the Hand), 13. Juni 2018, Kopenhagen,

Dänemark

Humenberger M: In-vivo testing of a low-alloyed biodegradable

magnesium alloy. ESTES - 19th European

Congress of Trauma & Emergency Surgery, 08. Mai

2018, Valencia, Spanien

Humenberger M: Begrüßung und Eröffnung der Sitzung

& Aktueller Stand der Übergangs-regelungen.

54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie, 06.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Humenberger M: Unfallchirurgie – von Pronatio bis

Polytrauma – Spezialist und Generalist. NextDoc Karrieremesse

an der MUW, Wien, Österreich

Kasparek M: Access to the ischium: A simple extension

of the posterior approach in revision hip arthroplasty.

AAOS 2018 Annual Meeting, 06. März 2018,

New Orleans, Louisiana, Vereinigte Staaten (USA)

Kasparek M: Biomechanical Comparison of Proximal

Chevron Osteotomy against modified Lapidus Osteotomy

of the First Metatarsal. 12th International meeting

of the Austrian foot society, 22. März 2018, Going,

Österreich

Kasparek M: Erste klinische Ergebnisse einer Operationstechnik

mit vergrößertem Flexions-spalt bei

PS-Knieprothesen bei Patienten mit eingeschränktem

präoperativen ROM. DKOU - Deutscher Kongress

für Orthopädie und Unfallchirurgie, 23. Oktober 2018,

Berlin, Deutschland

Kdolsky R: Eingeladener Vortrag: Repositionstechniken

- Obere Extremität. 64. AOTrauma Symposium, 25.

Jänner 2018, Bad Aussee, Österreich

Kdolsky R: Eingeladener Vortrag: Foot fractures in

vasculopathy, ESTES 19th European Congress of

Trauma & Emergency Surgery, 07. Mai 2018, Valencia,

Spanien

Krusche-Mandl I: Vergleich von Standard Handgelenks-CT

mit HR-pQCT (high resolution peripheral

quantitative computed tomography) zur Beurteilung

der knöchernen Konsolidierung bei Kahnbeinpseudarthrosen

nach avasculärem Span und Verschraubung,

54. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft

für Unfallchirurgie, 06.Oktober 2018, Salzburg,

Österreich

Krusche-Mandl I: Perilunäre Luxationen und Luxationsfrakturen

bei Polytrauma. 54. Jahrestagung der

Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie,

06.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Lang N: Pathologie von Knochentumoren. ÖGO Fortbildungsseminar

Tumororthopädie Wiener Tumorkurs.

AKH Wien. 26. Februar 2018

Lang N: The use of extracorporeal membrane oxygenation

in trauma patients: a single centre experience.

39th SICOT Orthopaedic World Congress, 12. Oktober

2018, Montreal, Kanada

Leitgeb J: Chirurgisches Management des SHT- aus

unfallchirurgischer Sicht. TBI in Austria – Reality

Check, 19. April 2018, Wien, Österreich

Maier B: Akutes Kompartmentsyndrom der oberen

Extremität nach Trauma. 54. Jahrestagung der Österreichischen

Gesellschaft für Unfallchirurgie, 06.Oktober

2018, Salzburg, Österreich

Maier B: Akute Kompartmentsyndrom der oberen

Extremität nach Trauma. 59. Jahrestagung der Deutschen

Gesellschaft für Handchirurgie, 12. Oktober

2018, Mannheim, Deutschland

Negrin L: Eingeladener Vortrag: Die Rolle von REBOA

(Resuscitative Endovascular Balloon Occlusion of the

Aorta) in der modernen Unfallchirurgie. 2. Interdisziplinäres

Polytraumasymposium – Das Abdomen im

Fokus, 25. Mai 2018, Wien, Österreich

Negrin L: Eingeladener Vortrag: Prognostischer Wert

von Biomarkern in der Schwerverletztenversorgung.

59. Österreichischen Chirurgenkongress – Personalisierte

Chirurgie: Optimierung durch Kooperation, 06.

Juni 2018, Wien, Österreich

Negrin L: Eingeladener Vortrag: Körperliche Fitness.

Interaktionsforum Mental in Form, 11. Oktober 2018,

Wien, Österreich

Negrin L: Eingeladener Vortrag: Primäre Versorgung

des Patienten mit Schädelhirn- und Polytrauma, Seminar

Schädelhirntrauma Rehabilitationszentrum Weißer

Hof, 07. November 2018, Klosterneuburg, Österreich


Publikationen

109

Negrin L: Eingeladener Vortrag: Sportlich bedingte

Muskelverletzungen. Sportärztewoche & GIZ-Sportphysiowoche,

03.Dezember 2018, Kaprun, Österreich

Negrin L: Eingeladener Vortrag: Sportmedizin und

Kampfsport. Sportärztewoche & GIZ-Sportphysiowoche,

02. Dezember 2018, Kaprun, Österreich

Nürnberger S: Laser strategies to overcome the repopulation

challenges of dense articular cartilage matrices.

LBG Meeting for Health Sciences, 29. November

2018, Wien, Österreich

Nürnberger S: Tick attachment cement – first characterization

of a potential tissue glue. 3 rd International

Conference on Biological and Biomimetic Adhesives

(ICBBA 2018), 22. November 2018, Haifa, Israel

Nürnberger S: Laser engraving matrix treatment for

successful repopulation of decellularized tissues. TER-

MIS World Congress, 07. September 2018, Kyoto, Japan

Nürnberger S: Decellularized cartilage as scaffold. 35.

AGA-Kongress, 14. September 2018, Linz, Österreich

Nürnberger S: Eingeladener Vortrag: Cartilage as biomaterial

for tissue engineering - solutions for repopulation

of dense matrixes EORS European Orthopedic

Research Society 26. Annual Meeting 27.09.2018

Irland

Pajenda G: Interaktive Fallbesprechungen 10. Spine-

DiscussionGroup - Infekte an der Wirbelsäule – immer

eine interdisziplinäre Herausforderung?!, 14. April

2018, Steyr, Oberösterreich, Österreich

Pajenda G: Thoracolumbale Verletzungen. ASCIS

(Austrian Spinal Cord Injury Study) Frühjahrstagung,

03. Mai 2018, Linz, Österreich

Sigmund IK: Komplikationsrate nach zweizeitigem

Wechsel von periprothetischen Hüftgelenksinfektionen

mit Girdlestone Hüfte im prothesenfreien Intervall.

DKOU - Deutscher Kongress für Orthopädie und

Unfallchirurgie, 23. Oktober 2018, Berlin, Deutschland

Sigmund IK: Complications of resection arthroplasty

during two-stage revision for periprosthetic hip infection.

37th Annual Meeting of the European Bone and

Joint Infection Society, 07. September 2018, Helsinki,

Finnland

Sigmund IK: A Comparison of Ilizarov acute shortening

and relengthening with bone transport for treating

infected segmental tibial bone defects. 37th Annual

Meeting of the European Bone and Joint Infection Society,

06. September 2018, Helsinki, Finnland

Sigmund IK: Performance of quantitative and qualitative

alpha-defensin for diagnosing PJI. EFORT 19.

Congress, 30. Mai 2018, Barcelona, Spanien

Starlinger J: Eingeladener Vortrag: Interaktive Fallbesprechungen

13. SpineDiscussion Group - Infekte an

der Wirbelsäule – immer eine interdisziplinäre Herausforderung?!,

14. April 2018, Steyr, Österreich

Thalhammer G: Eingeladener Vortrag: Operative Versorgung

Hand / Handgelenk. Akademie für Fortbildungen

und Sonderausbildung - Bereich Pflege, 11.

April 2018, Wien, Österreich

Thalhammer G: Eingeladener Vortrag: Hand. 9 th Interdisciplinary

Musculoskeletal Ultrasound Course

Vienna, 20. Dezember 2018, Wien, Österreich

Thalhammer G: Treatment of scaphoid nonunions

with iliac bone autograft and headless compression

screw. 39th SICOT Orthopedic World Congress, 11.

Oktober 2018, Montreal, Kanada

Thalhammer G: Mittel- und langfristige Ergebnisse

nach transossärer TFCC Refixation. 54. Jahrestagung

der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie,

05.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Thalhammer G: Behandlung von Kahnbeinpseudarthrosen

mittels avaskulärem Knochen-transplantat

und kopfloser Kompressionsschraube. 54. Jahrestagung

der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie,

06.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Wech M: Das Outcome der operativen Versorgung von

knöchernen Strecksehnenausrissen an der Hand mittels

Extension-Block-Pin-Technik. 54. Jahrestagung

der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie,

05.Oktober 2018, Salzburg, Österreich

Widhalm HK: Eingeladener Vortrag: Einsatz von Allografts

in der Kreuzbandchirurgie - Erste Erfahrungen,

Arthrex. Allograft on Tour – Rekonstruktion & Revision

mit Sehnen- und Knochenallografts, 28. November

2018, Wien, Österreich

Widhalm HK: Eingeladener Vortrag: Experiences with

primary and Revision ACL ruptures Approaches to

complex knee injuries in sports medicine. LifeNetHealth,

29. Juni 2018, Wien, Österreich

Widhalm HK: Eingeladener Vortrag: First experience

with Allografts in ACL Reconstruction. Life Net Health

Opening, 17. Jänner 2018, Wien, Österreich

Wozasek G: Salvage Techniques; Flap, Nails, Induced

Membrane Technique, Masquelet Etc. EFORT 19. Congress,

30. Mai 2018, Barcelona, Spanien

Wozasek G: Eingeladener Vortrag: Nail arthrodesis in

severe knee injuries. Osteosynthese International, 07.

September 2018, Poznan, Polen


Publikationen

110

Wozasek G: Eingeladener Vortrag: Innovative limb

lengthening in shortened tibial osteomyelitis. Osteosynthese

International, 06. September 2018, Poznan,

Polen

Wozasek G: New treatment regime in lower limb osteomyelitis.

5 th Innovative Trauma & Reconstruction

Solutions, 27. Jänner 2018, Seefeld, Tirol, Österreich

Wozasek G: Intramedullary infection-the role of cement

nails. 5 th Innovative Trauma & Reconstruction

Solutions, 26. Jänner 2018, Seefeld, Tirol, Österreich

Wozasek G: Humeral lengthening. 5 th Innovative Trauma

& Reconstruction Solutions, 25. Jänner 2018, Seefeld,

Tirol, Österreich

Wozasek G: Basics in limb alignment. 5 th Innovative

Trauma & Reconstruction Solutions, 25. Jänner 2018,

Seefeld, Tirol, Österreich

Zak L: Tibio-Talo-Calcaneal Fusion in Bone Reconstruction.

5 th Innovative Trauma & Reconstruction Solutions,

27. Jänner 2018, Seefeld, Tirol, Österreich

Zak L: Case Presentation – Unusual case of congenital

pseudarthrosis of the tibia. 5 th Innovative Trauma

& Reconstruction Solutions, 26. Jänner 2018, Seefeld,

Tirol, Österreich

Zak L: Deformity correction with internal and external

devices. 5 th Innovative Trauma & Reconstruction Solutions,

25. Jänner 2018, Seefeld, Tirol, Österreich

Poster 2018

Albrecht L, Stelzeneder D, Brix M, Domayer S, Dorotka

R, Nehrer S, Windhager R, Chiari C: Evaluation of

clinical results after different techniques of cartilage

repair in the knee. 35. AGA Kongress, 13. – 15. September

2018, Linz, Österreich

Hofbauer M, Szomolany P, Trattnig S: Quantitative,

Multi-Parametric 7-Tesla MRI as a Non-invasive Modality

for the In Vivo Evaluation of ACL Graft Maturation.

18th ESSKA Congress, 09. – 12. Mai 2018, Glasgow,

United Kingdom

Faschingbauer M, Foruria X, Kasparek M, Reichel

H, Boettner F: Beeinflusst das Design der tibialen

Komponente die Häufigkeit der Notwendigkeit eines

‚Offset-Couplers‘ in der Revisions-Knieendoprothetik?

DKOU – Deutscher Kongress für Orthopädie

und Unfallchirurgie 23. – 26. Oktober 2018, Berlin,

Deutschland

Kasparek MF, Benca E, Willegger M, Boettner F, Hirtler

L, Zandieh S, Holinka J, Windhager R, Schuh R: Biomechanische

Analyse der proximalen Chevron Osteotomie

im Vergleich zur modifizierten Lapidus Arthrodese.

24. Jahrestagung der Deutschen Assoziation für

Fuß und Sprunggelenk e.V. (D.A.F.) 13. – 14. April 2018

Hannover, Deutschland

G Thalhammer, TH Haider, H-G Tünnerhoff: Mittelund

langfristige Ergebnisse nach transossärer TFCC

Refixation. 54. Jahrestagung der Österreichischen

Gesellschaft für Unfallchirurgie 05. – 07. Oktober

2018, Salzburg, Österreich

Sigmund IK: Performance des quantitativen und

qualitativen alpha-Defensin Tests in der Diagnose

von periprothetischen Gelenksinfektionen. 11. Endoprothetik-kongress

22. - 24. Feburar 2018, Berlin,

Deutschland

Tiefenböck T, Hirtler L, Koch T, Komjati M, Winnisch

M, Joestl J, Hofbauer M, Ostermann R: Biomechanical

Analysis of Two Different Suture Techniques in Anterior

Cruciate Ligament Graft-Link Tendon Preparation:

An anatomical Specimen Study. 18th ESSKA Congress,

09. – 12. Mai 2018, Glasgow, United Kingdom

Gastärzte/Beobachter 2018

Dr Bettina Farkas, Observer, Ungarn,

01.09. – 30.09.2018

Dr Grassi Mantelli Alberto, Observer, Italien,

05.11. – 02.12.2018

Dr Mayrhauser Felix, Observer, Österreich,

10.12. – 14.12.2018

Hoffmann L, Haider F, Wurnig C: Validitäts- und Reliabilitätsprüfung

von unterschiedlichen Activity Trackern

zur besseren Einsätzbarkeit in klinischen Studien:

Eine Prospektive Laborstudie. 35. AGA Kongress,

13. – 15. September 2018, Linz, Österreich

Boettner F, Kasparek M, Faschingbauer M, Zingg M:

Bildverstärker kontrollierte Pfannenpositionierung:

Eine neue Methode zur Kontrolle der Anteversion der

Pfannenkomponente. 11. Endoprothetik-Kongress

22. – 24. Feburar 2018, Berlin, Deutschland


Ausbildung

91

·

E-Mail

Web


All you need is®

Lovenox

SAAT.ENO.19.02.0130-04/2019

THROMBOSEPROPHYLAXE* MIT LOVENOX®

FREI VERSCHREIBBAR AUS DER GRÜNEN BOX

• Das Antithrombotikum mit langjähriger Erfahrung

• Mehr als 20.000 wissenschaftliche Publikationen**

• Hohe Liefersicherheit

• Online Service unter www.thromboseportal.eu

• Einziges NMH mit einem Pen als Alternative zur Fertigspritze

• Anwenderfreundliche Wirkstoffangabe in mg und in IE:

kein Umrechnen notwendig

* LOVENOX 2.000 IE (20 mg)/0,2 ml Injektionslösung

in einer Fertigspritze, LOVENOX 4.000 IE (40 mg)/

0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze

** Embase Datenbank online, Stand 01.05.2017

Erleichtert Ihren Alltag – seit 30 Jahren.

Fachkurzinformation auf Seite 75

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine