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Georg 3-19

DER KLEINE GEORG ist eine Fachzeitschrift für den Pferdefreund, welche im Raum zwi-schen Harz und Heide sowie in der Umgebung und im westlichen Sachsen-Anhalt vertrieben wird. Diese Zeitung hat es sich zur Aufgabe gemacht, regelmäßig ausführlich über die regionalen Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen zu berichten. Natürlich kommt auch der „große Tur-niersport“ nicht zu kurz.

DER KLEINE GEORG ist eine Fachzeitschrift für den Pferdefreund, welche im Raum zwi-schen Harz und Heide sowie in der Umgebung und im westlichen Sachsen-Anhalt vertrieben wird.

Diese Zeitung hat es sich zur Aufgabe gemacht, regelmäßig ausführlich über die regionalen Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen zu berichten. Natürlich kommt auch der „große Tur-niersport“ nicht zu kurz.

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DER KLEINE GEORG

4 196469 003006

Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

in Harz, Heide und Umgebung

0 3

3/2019

Ausgabe

Jun./Jul.

€ 3,00

Tag der offenen Rennställe

Das war das Hardenberg Burgturnier

Titel Georg Stutfohlen.indd 3-60.indd 1 1 29.05.19 14:12 14:14


20. Drömlingsturnier

25. - 28. Juli 2019

Ein Jubiläum des Reitverein Etingen e. V.

Foto: Günter Blasig

Donnerstag: Springpferdeprüfungen Klasse A bis M

Freitag: Springprüfungen Klasse A bis S

Samstag: Springprüfungen Klasse L bis S

Spannende Schaubilder

Ab ca. 20 Uhr u. a. Jump & Drive, sowie

Mächtigkeitsspringen Klasse S* unter Flutlicht

Anschließend Reiterball - Eintritt frei! - im Festzelt

Sonntag:

Prüfungen für den Reiternachwuchs

Weitere „starke“ Schaubilder

Springprüfung Klasse S* mit Siegerrunde

- Der Große Preis von Etingen -

20 Jahre Partnerschaft

Satz: Katarina Blasig

Erfolg verbindet !

Georg 3-60.indd 2 29.05.19 14:14


Foto: Günter Blasig

In dieser Ausgabe:

LM im Vierkampf in Wolfsburg 4

Gelungene Turnierpremiere der

Volti-Gruppe des RFV Vorsfelde 6

62. Reitturner des RFV Derenburg 6

Dressur- und Springturnier des

RV Liebenburg lockt mit tollem Sport

in den Domänepark 9

Reitturnier auf Hof Bünte 13

Verein Deutscher Distanzreiter u. Fahrer 15

Gelungene Reiter-Ralley der

RG Südheide 16

Tag der offenen Rennställe bietet exklusive

Einblicke in den Galopprennsport 17

Neue Bult Hannover 20

Reitsportmosaik 22

Läuft alles rund? 34

Dr. Jochen Mehrdorf verstorben 36

Clara Röhr bietet Sattlerservice

für Warmblutpferde 37

Förderlehrgänge für die Jugend

in der PSR Aller-Oker 37

Pferdesportregion Harzvorland 39

Reit- u. Voltigierabzeichenabnahme auf

dem Tinkerpferdehof-am-Drömling 40

Celler Landbeschäler ,Grey Top‘ mit

,Grande‘-Preis ausgezeichnet 41

Hanfsamen - mehr als ein Trendfutter 43

Neues von Krämer Pferdesport 43

Vorschau: 15. Bettenröder Dressurtage 45

Vorschau: Boxen auf zur 140. Rennwoche

am Weißen Stein in Bad Harzburg 46

Vorschau: 8. Huy- u. Burgenrundfahrt

u. Reiter-/Fahrertage in Eilenstedt 48

Vorschau: 20. Drömlingsturnier 49

Vorschau: 21. Int. Vielseitigkeitsmeeting

in Bad Harzburg 49

Vorschau: 3. Springturnier im

Reitpark Madamenweg 50

Vorschau: 9. ASCANIA-Pferdefestival 52

Letzte Meldung

Henrike-Sophie Boy zieht bei DKB

Pferdewoche Rostock Weltelite ab

Nach dem Henrike-Sophie Boy

und ‚Saint Salima’ am Donnerstag

noch ganz knapp am Sieg vorbei

geschrammt waren, konnten

die beiden am Freitag „den Sack

­zumachen.“ Dabei flitzte die für den

RFV Hildesheim startende Amazone

mit ihrer 13-jährigen ‚Saint Amour’-

Tochter in 62,22 Sekunden durch den

Parcours und setzte sich gegen enorme

Konkurrenz durch. Schließlich waren

Weltklassereiter wie Mannschafts-

Olympiasieger Marcus Ehning, der

Doppel-Europameister von 2005,

Marco Kutscher oder Derbysieger

André Thieme am Start.

„ ‚Saint Salima’ ist einfach die Beste“,

strahlte Henrike-Sophie Boy und

konnte nicht aufhören, ihre Stute zu

streicheln und zu loben. „Ich habe sie

seit 4 Jahren. Wir haben uns

zusammen hoch gearbeitet und jetzt

der Sieg gegen diese Reiter, diese

Konkurrenz.“

Dabei scheint Groß Viegeln ein gutes

Pflaster für sie zu sein. Bereits vor 2

Jahren war sie beim Jugendturnier

im Hause Wulschner am Start und

konnte ebenfalls ein Springen für sich

entscheiden.

Und das Henrike-Sophie Boy zur Zeit

einen Lauf hat, stellte sie bereits 2

Wochen vor dem 4*-Event unter

Beweis. Gemeinsam mit ‚Saint

Salima’ gehörte sie zum siegreichen

Nationenpreisteam der Junioren im

tschechischen Zduchovive. Und weil

es so schön war, haben sie auch gleich

noch den Sieg im Großen Preis

mitgenommen.

Übrigens: Henrike-Sophie wollte

schon immer nur eins: Reiten! Deshalb

macht sie jetzt eine Bereiterlehre bei

Hans-Christoph Kühl, trainiert mit

dem Hannoverschen Landestrainer

Jörg Münzner und freut sich über die

Unterstützung ihrer

gesamten Familie.

Mutter Karina Boy, in

Groß Viegeln als TT im

Einsatz, konnte sich denn

auch die ein oder andere

Freudenträne nicht

verkneifen.

Editorial

Ausschreibungen 54

Termine 57

Vorschau/Impressum 58

Zum Titelfoto:

,Sherry Chocolate‘

(v. ‚Spörcken‘-‚Connery‘-

Fabriano‘) aus der Zucht von

Ulrich Edel freut sich über

den Weidegang

Foto: Petra Beinecke

Foto: Thomas Hellmann

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Regionaler Turniersport

Landesmeisterschaften im Vierkampf in Wolfsburg

Gold für Senioren-Team des KRV Gifhorn -

Silber für Alma-Mara Hagemann, Bronze für

Johannes Hagemann in der Einzelwertung

Wenn es um „Großveranstaltungen“ im

Pferdesport geht, gehört der RFV Wolfsburg

zu den ersten Adressen. Schließlich

fanden auf der großzügigen Anlage am

Schloss in den letzten Jahren neben den

großen Dressur- und Springturnieren

bereits der Bundesvierkampf sowie die

Landesmeisterschaften im Vierkampf

statt. Und auch vom 30. - 31.03.2019

kämpften 13 Mannschaften der

Kreispferdesportverbände in den

Disziplinen 800 Meter Laufen

(Sportstätte Eichholz), 50 Meter

Freistil-Schwimmen (Sportbad Braunschweig)

sowie Dressur und Springen

auf der Reitanlage des RFV Wolfsburg

um den Titel Landesmeister im

Vierkampf.

Dabei mussten die Teilnehmer zwar

mehrfache Anreisen und Strapazen

auf sich nehmen. So war die Come

together-Vierkampf Party am Samstag-abend

im Reitertreff Wolfsburg,

die wegen des nächsten Wettkampftages

etwas kürzer ausfiel, auch als kleine

Entschädigung gedacht. Dennoch

zeigten sich die Teilnehmer begeistert

und nicht nur der Vertreter der Mannschaftsführer,

Matthias Bock, lobte:

„Die Anlage hier lässt keine Wünsche

offen, das Veranstalter-Team war mit

viel Freude dabei, und auch wir Sportler

hatten viel Spaß.“ Auch Bernd Melhorn,

der stellvertretende Vorsitzende des

Sport- und Jugendausschusses im PSV

Hannover zeigte sich besonders vom

Mannschaftsgeist der 55 Teilnehmer

begeistert und bedankte sich beim

ausrichtenden RFV Wolfsburg für die

tolle und reibungslose Organisation

sowie bei der Meldestelle Bartels aus

Bokel für die Sammlung und

Bekanntgabe aller Ergebnisse. „Ich

finde den Vierkampf super, weil der

Mannschaftsgeist gefordert wird, weil

ihr miteinander für euren Kreisverband

im Team auftretet. Wenn ihr mal in meinem

Alter seid, werdet ihr euch noch

daran erinnern, weil das eine tolle Zeit

war“, so Melhorn bei der Siegerehrung

am Sonntag.

Mehr geht nicht!

Am Ende durfte sich das Senioren-Team

des Kreisreiterverbandes Gifhorn mit

Mannschaftsführerin Jenny Nehring,

Johannes Hagemann, Alma-Mara

Hagemann, Mattis Thölke und

Katharina Theiner mit 16.628 Punkten

über die Goldmedaille freuen. Mit

Abstand landeten sie vor dem KRV

Uelzen (15.950) und dem PSV Region

Hannover (15.799).

Zu den ersten Gratulanten gehörte auch

Kreisvorsitzender Oliver Baake, der

sich besonders über die Erfolge seiner

Vierkampfreiter freute. Baake: „Es ist

beeindruckend welche Leistungen aus

Leidenschaft und Teamgeist erzielt

werden können. Diese Vierkämpfer

können stolz auf sich und die

Heimatvereine Hankensbüttel und

Müden stolz auf ihre Vierkämpfer

sein!“

2017 wurde das Team noch Vize-

Landesmeister-Titel und jetzt die

Krönung mit der Goldmedaille. Damit

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Gold für die Mannschaft des Kreisreiterverbandes Gifhorn mit

Alma-Mara Hagemann, Mattis Thölke, Katharina Theiner, Johannes Hagemann

und Mannschaftsführerin Jenny Nehring

Foto: Glasow

Georg 3-60.indd 4 29.05.19 14:14


Regionaler Turniersport

folgten sie der Junioren-Mannschaft

des KRV Gifhorn, die im vergangenen

Jahr in Celle den Landesmeistertitel

für sich verbuchen konnte. In diesem

Jahr reichte es für die Junioren, mit

Mannschaftsführerin Jenny Nehring,

Lilli Thurau, Juliane Warnecke, Eileen

Merten leider nur für einen 6. Platz in

der Gesamtwertung. Es siegte der KRV

Wesermünde-Rothenburg vor dem

KRV Uelzen und dem PSV Region

Hannover.,

Aber auch in der Einzelwertung der

Senioren wurde triumphiert:

Alma-Mara Hagemann holte sich

hinter Louisa Wehrmann (PSV Region

Hannover, 5.615 Punkte) mit 5.467

Punkten die Silbermedaille und Bruder

Johannes, beide RFV Hankensbüttel,

mit 5.449 Punkten die Bronzemedaille.

Während es für die Sieger bei den Junioren

noch zum Bundeswettbewerb

ging, war für die Senioren mit der

Goldmedaille die Endstation erreicht.

Am Ende bedankte sich Daniela

Möller, die 1. Vorsitzende des RFV

Wolfsburg, sowohl bei ihrem eigenen

Helferteam als auch beim befreundeten

Siegerehrung Einzelwertung:

v.l.n.r. Bronze: Johannes Hagemann, Gold: Louisa Wehrmann und

Silber: Alma-Mara Hagemann

KRV Gifhorn, der den veranstaltenden

Verein erstmals in einer Kooperation

mit einem Team von 15 Helfern

unterstützte. „Ich möchte mich bei den

Vierkämpfern bedanken, wie

­freundlich und höflich sie sich an

den Wettkampftagen verhalten haben.

Fairness und Sportlichkeit sind ein sehr

hoher Wert. Unter den Mannschaftsführern

herrschte ein herzliches

Miteinander“, so Möller.

Foto: Glasow

Fotos: Glasow

Gold in der Mannschaftswertung Junioren

Die Ergebnisse auf einen Blick:

Teams Junioren

1. KRV Wesermünde/Rothenburg 15.741 P

2. KRV Uelzen 15.545 P

3. PSV Region Hannover 15.534 P

Teams Senioren

1. KRV Gifhorn 16.628 P

2. KRV Uelzen 15.850 P

3. PSV Region Hannover 15.799 P

Gold in der Einzelwertung Junioren

Einzel Junioren

1. Lilli Richter (Einzelstarter) 5.674 P

2. Kim Zierenberg (KRV Uelzen) 5.573 P

3. Jule Witte (KRV Soltau-Fallingbostel) 5.535 P

Einzel Senioren

1. Louisa Wehrmann (PSV Region Hannover) 5.615 P

2. Alma-Mara Hagemann (KRV Gifhorn) 5.467 P

3. Johannes Hagemann (KRV Gifhorn) 5.449 P

5

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Zum 1. Mal fand am Samstag,

30.03.2019 auf der Reitanlage des RFV

Vorsfelde ein Voltigierturnier statt. Die

Teilnehmer starteten in 4 verschiedenen

Leistungsklassen.

Die Gastgeber konnten sich in Prüfung

4 Gruppenvoltigier-WB der Klasse G

mit ihrer Longenführerin Sabine Müller

und dem neuen Pferd ‚Eddy’ den 3.

Platz sichern. Den 1. Platz gewann

das Team Wittingen II. In Prüfung 1

Gruppenvoltigier-WB Galopp belegte

das Team Wittingen I den 1 Platz.

In der Prüfung 2 Gruppenvoltigier-

WB, gemäß Klasse E schaffte es die

Regionaler Turniersport

Gelungene Turnier-Premiere der Voltigiergruppe

des RFV Vorsfelde

Gruppe Harz & Heide III von Saskia

Laufs auf den 1. Platz. Auch in Prüfung

3 Gruppenvoltigier-WB gab es eine

Siegergruppe, Dammkrug I mit dem

Pferd ‚Woultano.’

„Wir haben uns über die vielen Gäste

gefreut. Ich denke dass wir diesen

Termin künftig fest mit in unsere

Jahresplanung einbinden werden“,

sagte Organisatorin Anna-Laura

Griesemann.

„Es war das erste Turnier in dieser

Reitsportsparte, somit hat es sich in

den Voltigierkreisen noch nicht so

herumgesprochen, dennoch sind wir

mit dem Nennergebnis sehr zufrieden“,

so Mitorganisatorin Alexandra Taeger.

Und auch sonst war das eintägige

Voltigier-Turnier des RFV Vorsfelde

eine runde Sache. „Wir hatten viele

Helfer und bedanken uns für deren

Einsatz“, sagte Alexandra Taeger.

Auch von den teilnehmenden Vereinen

kamen nur positive Rückmeldungen.

Sie würden sich freuen, wenn sie im

nächsten Jahr wiederkommen könnten,

hieß es.

Sabine Scharke-Krüger

(Pressesprecherin RFV Vorsfelde)

62. Reitturnier des RFV Derenburg

Eine gelungene Veranstaltung von Reitern für Reiter

Wenn der RFV Derenburg Anfang Mai

zu seinem traditionellen „Reitfest“ einlädt,

können sich die Veranstalter sicher

sein, dass viele Teilnehmer den Weg

nach Sachsen-Anhalt finden. Denn

die Reiter, die nach einer mehr oder

weniger langen Hallensaison der Grünen

Saison entgegen ­entgegenfiebern,

schätzen die guten Bedingungen hier.

Dabei weiß nicht nur Falk Römmer

vom gastgebenden Verein: „Heute wird

6

ja der Fokus darauf gelegt, dass die

Bedingungen für die Pferde gut sin d

und das kann man einfach mit Fug und

Recht behaupten, hier gibt’s nicht viel

zu meckern. Wir haben unseren Platz

besandet und wir haben z.B. einen, der

die ganze Woche den Platz bewässert

hat, weil es ja nicht geregnet hat, damit

wir auch wirklich gute Bedingungen

haben. Weil wir auch ein bisschen

darauf bedacht sind, dass unsere

DR. FELIX ADAMCZUK

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Turniere für die Reiter sind. Denn wir

Reiter sind die, die so ein Turnier auch

bezahlen und finanzieren und wir sind

manchmal eigentlich bloß das

Programm, was nebenan auf dem Platz

läuft. Das soll bei uns nicht so sein.

Und für den Sport wollen wir immer

wieder versuchen, alles noch weiter zu

verbessern. Das ist unser Ziel.“

So ist die Beliebtheit des Turniers in

den letzten Jahren sogar noch

gestiegen. Und das hat laut dem 1.

Vorsitzenden Uwe Selle „auch etwas

mit den S-Springen zu tun, weil dann

ja automatisch mehr zum M-Springen

kommen.“ So durften sich die

Veranstalter in diesem Jahr über

„200 Teilnehmer mehr als letztes

Jahr“ freuen, die für die 30

Dressur- und Springprüfungen von

Georg 3-60.indd 6 29.05.19 14:14


der Führzügelklasse bis hin zum

S*-Springen, 1.220 Startplätze

reserviert hatten. „Wo wir mit

M-Springen angefangen haben, waren

es 13 Teilnehmer, jetzt haben wir über

50 genannte Teilnehmer. Also, das ist

doch schon viel geworden. Aber es

ist schön und spricht für das Turnier“

erinnert sich Uwe Selle. Das sei zwar

„schon ganz schön viel“, dennoch wolle

man an der Ausschreibung festhalten.

„An der Ausschreibung kann man

aber auch nicht viel machen, weil die

E-Reiter wollen auch A reiten, die, die

A reiten, wollen auch noch L reiten usw.

Du musst immer 2 Prüfungen für jeden

anbieten, sonst kommt hier keiner mehr,

die Fahrtkosten sind zu teuer“, so der 1.

Vorsitzende.

Und diese Aussage kann auch Falk

Römmer nur bestätigen. „Wir haben

Reiter hier gehabt, die sind in den neuen

Bundesländern führend und die haben

auch ihre besten Pferde mitgebracht.

Also, das spricht ja auch für unser

Turnier, das hier die Bedingungen

wirklich super sind.“ Ein weiterer

Grund für die Beliebtheit der

Derenburger Reitertage ist das große

Engagement der Vereinsmitglieder:

„Der ganze Verein steht dahinter, die

Frauen machen die Verpflegung, jeder

packt man mit an, das ist einfach ’ne

super runde Geschichte. Man hat es ja

selten, dass alles in einer Hand ist, da

wird die Verpflegung von wem anders

gemacht und im Parcours fehlen Leute

zum Aufbauen.“

Regionaler Turniersport

der letzte Starter, Oliver Klüsener vom

Wörmlitzer SV `90 e.V. auf ‚Corinn 3’

in flotten 71,94 Sekunden zu Hause war.

Am Sonntag bildete dann das S-Springen

mit Stechen den abschließenden

Höhepunkt. „Und das war ja nicht nur

ein einfaches ländliches S-Springen“,

wie Falk Römmer erklärte. Schließlich

waren alle Springen der L-, M- und

S-Tour „richtig gut mit Extrageld

bestückt worden, so dass auch für die

Reiter was übriggeblieben ist.“ So ging

es z.B. für die besten 3 Teilnehmer der

beiden S-Springen, um ein zusätzliches

Preisgeld von insgesamt 815,00 Euro.

Insgesamt wurden rund 1.500 Euro als

Sonderehrenpreis ausgelobt, die auf die

3 L-, 3 M- und 2 S-Springen aufgeteilt

wurden.

Am Sonntag hatten sich 19 Paare in

die Starterliste eingetragen, von denen

5 den Sprung in das Stechen schafften.

Hier war es Dauergast Christof Kauert

(Union 1861 Schönebeck e.V.) der mit

‚Champion K’ gleich als erster Starter

die zu schlagende Bestzeit auf 45,55

Sekunden festlegte und seine Konkurrenten

ganz schön unter Druck setzte.

Mit Erfolg! Zwar blieben auch Oliver

Klüsener mit ‚Centaura Quick’ sowie

Steffen Buchheim im Sattel von

‚ Monte Levini B’ fehlerfrei, doch die

46,16 bzw. 46,74 Sekunden reichten

am Ende „nur“ zu den Plätzen 2 und 3.

Außerdem durfte sich Christof Kauert,

der „mit dem Reitverein Derenburg

und Familie Römmer schon seit Jahren

verbunden“ ist, noch über die Plätze 5

(‚San Chano’, mit dem er im Stechen

nicht mehr angetreten war) und 6

(‚Charly-Ann’) freuen. Klar, dass er

sich mehr als zufrieden zeigte. „Mein

8-jähriges Pferd hat jetzt gewonnen,

das war sehr gut. Das andere Pferde

habe ich geschont, der soll nächste

Woche mit nach Bremen gehen, darum

Dabei standen natürlich auch vom

03. - 05.05.2019 die beiden

S*-Springen im Mittelpunkt. So hatten

die Parcourschefs Michael Dreibrodt

und Uwe Selle den 26 Startern bereits

am Samstag einen ordentlichen

Parcours in den Weg gestellt, den 8

Paare ohne Fehler bewältigen konnten.

Hier legte dann der für den RFZV

Ohretal e.V. startende Daniel Oelze im

Sattel von ‚Priamo 3’ mit 71,26 eine

Zeit vor, an der sich die folgenden

Starter die Zähne ausbissen. Zwar

versuchte sein Vereinskollege Michel

Jöde mit ‚Quintessa 25’ gleich

als nächster Starter diese Zeit zu

unterbieten, musste sich aber mit

72,44 Sekunden erst einmal auf Platz

2 einreihen. Am Ende wurde es dann

doch noch Rang 3 für die beiden, da

Daniel Oelze und ‚Priamo 3’ hatten ein erfolgreiches Wochenende

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7

Georg 3-60.indd 7 29.05.19 14:14


Regionaler Turniersport

Oliver Klüsener mit ‚Centaura Quick’

bin ich das Stechen nicht geritten. Das

3. Pferd war auch noch platziert, also

das war sehr gut.“ So steht für ihn auch

schon jetzt fest, dass er „nächstes Jahr

wieder hier“ an den Start gehen wird.

Übrigens: Oliver Klüsener war es auch,

der sich über die Sondergratifikation in

Höhe von 475,00 Euro freuen konnte.

In der Wertung der beiden S-Springen

belegten Daniel Oelze und Ralf

Deutschmann die Plätze und erhielten

225,00 Euro bzw. 115,00 Euro.

So zogen die Veranstalter auch am

Ende des 62. Reitturniers in Derenburg

eine durchweg positive Bilanz.

„Es hat wieder alles gut geklappt dieses

Jahr, wir sind sehr zufrieden“, erklärte

Uwe Selle am Sonntagabend. Und

bereits jetzt steht schon fest, dass es

nächstes Jahr erneut das „Reitfest“ in

Derenburg geben wird. Ob es wieder

das 1.Mai-Wochenende ist, kann ich

Steffen Buchheim und ‚ Monte Levini B’

noch nicht genau sagen, weil der 1.

Mai ein Freitag ist. Da müssen wir erst

einmal klären, ob das mit dem Zelt...

klappt. Also, das muss ich vorher

alles mit denen absprechen, ob sie mir

das garantieren können, wenn nicht,

müssen wir 1 Woche später machen“,

so der 1. Vorsitzende.

Text und Fotos: K.B.

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8

Wir freuen uns auf Sie

Christof Kauert (hier auf ‚Champion K’) ritt im S-Springen am Sonntag

gleich alle 3 Pferde in die Platzierung

Georg 3-60.indd 8 29.05.19 14:14


Pferdesportveranstaltungen haben

in Liebenburg eine lange Tradition.

Schließlich lädt der Reitverein

Liebenburg bereits seit den 50er

Jahren alle 2 Jahre zu seinem Reitturnier

ein, das seit 1960 im Park der

Domäne ­Liebenburg stattfindet. So

möchte sich das Team um den 1. Vorsitzenden

Stephan Becker auch „unbedingt

bei der Familie Lorenz von

Schindling-Horny, die das Gelände hier

zur Verfügung stellt, bedanken. Das ist

wirklich eine langjährige und herausragende

Verbundenheit.“

Vom 10. - 12.05.2019 war es dann

wieder soweit, insgesamt 48 bis zur

Klasse M bzw. S ausgeschriebene

Spring- und Dressurprüfungen lockten

515 Reiter mit 745 Pferde nach

Liebenburg. Dabei liegt der Grund für

das gute Nennungsergebnis nicht nur

für Familie Berghoff auf der Hand:

„Die Veranstalter in Liebenburg geben

sich sehr, sehr viel Mühe.“ Auch

Christoph Schlomm, der mit seinen

Pferden bereits in Springprüfungen bis

zur Klasse S erfolgreich ist, kommt

immer wieder gerne. „Sehr positiv ist

hier, dass die Ehrenpreise eigentlich

schon sehr opulent sind. Das ist

natürlich auch ein Anreiz, so dass der

eine oder andere Reiter mehr kommt,

aufgrund der attraktiven Ehrenpreise.“

Außerdem fühlen sich er und sein

Trainer Ulrich Meyer „eigentlich auch

verpflichtet, hier in der Region auf

einem ländlichen Traditionsturnier zu

starten. Denn Heimatnähe ist wichtig,

dementsprechend sollten alle

Teilnehmer aus der Region auch diese

Turniere, die hier noch geboten werden,

besuchen“, so Meyer.

Regionaler Turniersport

Dressur- und Springturnier des RV Liebenburg

lockt erneut mit tollem Sport in den Domänenpark

Lichtverhältnissen durch die

Bäume die Reiter doch vor einige

Herausforderungen stellt, hatten

sich die Veranstalter in diesem Jahr

etwas Besonderes ausgedacht, „um

letztendlich die Attraktivität der

M-Springen zu fördern und ausreichend

Reiter dafür zu bekommen.“ Denn

„Bodenverhältnisse so wie hier mit

berghoch und bergrunter, hat man

eigentlich auf keinem anderen Turnier

mehr und die Pferde sind natürlich

dementsprechend verwöhnt von diesen

geraden, großen Plätzen“, nennt

Christoph Schlomm die Gründe für die

geringeren Starterzahlen.

So hatten sich die Veranstalter mit

dem „Liebenburger Cup“, bei dem

die drei besten Paare aus den beiden

­M-Springen eine Sondergratifikation

in Höhe von insgesamt 600,00 Euro

sowie einen Ehrenpreis erhielten, etwas

besonderes ausgedacht. Und diese Idee

lockte sogar Reiter aus benachbarten

Bundesländern nach Liebenburg.

Allerdings zeigte sich Petrus am

Samstag nicht besonders reiter- und

pferdefreundlich und Regen sorgte für

erschwerte Bedingungen. Dennoch

kämpften 23 Paare im Punktespringen

um Sieg und Platzierung. Bereits

hier machte der für den RFV Einetal

Westdorf-Aschersleben e. V. startende

Ralf Steinbach klar, dass er sich Einiges

für dieses Wochenende vorgenommen

hat. Dabei sicherte er sich im Sattel von

‚Arwen 49’, mit dem er nach 66,97

Sekunden ins Ziel gesaust war, nicht

nur den Sieg, sondern belegte mit

‚Charles 81’ nach 70,17 Sekunden auch

noch Platz 3. Rang 2 ging an Oliver

Siebke vom RFV Harsum u. U. e.V. auf

Clarima S’.

So durften sich die Zuschauer laut

Stephan Becker über „3 Tage Nonstop

Turniersport“ freuen. Hier standen

natürlich die beiden M*-Springen und

die S*-Dressur, die bereits zum 4. Mal

angeboten wurde, im Mittelpunkt.

Und da der Springplatz in Liebenburg

mit seinem Bergauf und Bergab sowie

den teils etwas schwierigen

Ralf Steinbach (hier auf ‚Arwen 49’) hatte ein sehr erfolgreiches Wochenende

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9

Georg 3-60.indd 9 29.05.19 14:14


Regionaler Turniersport

Am Sonntag zeigte sich das Wetter

dann aber wieder versöhnlich, so dass

auch viele Zuschauer auf das Turniergelände

strömten. Und die hatten am

Nachmittag die Qual der Wahl zwischen

Dressur- und Springsport. Denn

während sich auf dem Dressurviereck

22 Reiter-/Pferdpaare den Richtern

stellten, wurde es für die Springreiter

zuerst in einer Qualifikation zum Team

Springen der Regionen ernst, bevor die

18 Starter im M-Springen mit Stechen

auf Punktejagd für den „Liebenburg

Cup“ gingen.

Matthias Klatt wieder einmal

nicht zu schlagen

In der S-Dressur entwickelte sich ein

spannender Wettkampf zwischen Carolin

Miserre sowie Matthias Klatt vom

Pferde SV Hahausen, der ‚Die Landlust

K’ gesattelt hatte. Denn nach dem die

für den RFV Springe startende Amazone

mit ‚Severino Hit’ als 5. Starterin

69,683 % erzielt und die Führung übernommen

hatte, konnte sie erst Klatt von

Platz 1 verdrängen. Danach sollte keiner

mehr an die 72,183 % herankommen.

Zwar drehte Carolin Miserre auch

mit ihrem 2. Pferd ‚Don Ricaro’ eine

gelungene Runde, doch die 70,794 %

bedeuteten am Ende Rang 2.

Da zeigten sich nicht nur die Zuschauer

begeistert, auch Stephan Becker

schwärmte: „Die S-Dressur war super!

Vielen Dank an Dr. Kurt Fontheim,

dass er, wie eigentlich in jedem Jahr,

die S-Dressur übernimmt.

Matthias Klatt und ‚Die Landlust K’ auf dem Weg zum Sieg

Carolin Miserre (hier mit ‚Severino Hit’)

war erneut erfolgreich

Bad Harzburg Seesen Osterode Helmstedt Blankenburg Wolfenbüttel 2 x in Braunschweig

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Regionaler Turniersport

Neuauflage in 2021

Christoph Schlomm und ‚Lucienna 2’ wiederholten ihren Erfolg aus 2017

Christoph Schlomm wiederholt

Vorjahressieg

Im abschließenden M-Springen war

es dann erneut Ralf Steinbach, der mit

‚Arwen 49’ als erster der insgesamt 18

Starter fehlerfrei blieb. Und da es erst

einmal keinem Paar gelingen wollte,

den von Frank Drebing gebauten

Parcours ebenfalls ohne Fehler zu

beenden, sah es schon nach einem

erneuten Sieg der beiden aus. Doch

dann drehte auch Vorjahressieger

Christoph Schlomm im Sattel seines

Erfolgspferdes ‚Lucienna 2’ eine Nullrunde

und sicherte das Stechen, in das

allerdings nur noch Ralf Steinbach mit

seinem 2. Pferd ‚Charles 81’ einziehen

konnte. Hier legte Steinbach mit 44,09

Sekunden vor, kassierte aber einen

Abwurf. Danach sauste Christoph

Schlomm in 42,34 Sekunden durch

den Kurs und baute gehörig Druck auf.

Dem hielt das letzte Paar zwar stand,

doch die benötigten 42,82 Sekunden

reichten „nur“ zu Platz 2.

Flüchtigkeitsfehler gehabt und ist heute

Null gelaufen, deshalb ist das sehr

positiv.“

Doch der Sieg und Platz 4 waren

nicht die einzigen Gründe zur Freude.

Denn nach Platz 7 am Samstag belegte

der Hufschmied auch Rang 3 im

„Liebenburg Cup“. Übrigens: Ralf

Steinbach, der gleich die Plätze 1 und

2 belegen konnte, hat laut Stephan

Becker „noch einmal 500,00 Euro

zusätzlich mit nach Hause genommen.

Der war ganz glücklich und hat schon

gesagt, wir kommen wieder!“

Und nach dem auch der 1. Vorsitzende

am Sonntagabend zufrieden

feststellte: „Das war eine sehr runde

Veranstaltung“, steht bereits fest, dass

„das Liebenburger Turnier

selbstverständlich in 2 Jahren wieder

stattfinden wird.“ Dabei dürfen sich die

Veranstalter, die sich bereits in diesem

Jahr über die großartige Unterstützung

von 90 (!) Helfern freuen konnten, auch

sicher sein, dass die Sponsoren wieder

mit dabei sind. „Wir haben auch schon

wieder die Zusage von Sponsoren. So

hat z.B. Wolfgang Ulrich, von der Firma

Ulrich Garten- und Landschaftsbau,

jetzt schon zugesagt, dass er in 2 Jahren

wieder den Liebenburg-Cup sponsern

wird“, erzählte Stephan Becker nicht

ohne Stolz. Und diese Unterstützung

trägt auch dazu bei, dass es hier

besondere Ehrenpreise gibt, die einen

Teil der Veranstaltung ausmachen.

„Die Ehrenpreise sind klasse und

vergleichsweise hochwertig. Das

ist schon herausragend“, freut sich

der 1. Vorsitzende. So hat z.B. der

Hannoveraner Verband zusätzlich für

jeden Drittplatzierten einen Gutschein

für 2 Personen für das gesamte Festival

im August als Sonderehrenpreis

gegeben und jeder bestplatzierte

Hannoveraner einer Prüfung ab L hat

noch einmal einen Gutschein für 2

Personen für die Galaveranstaltung

bekommen. Außerdem erhalten die an

„Das war jetzt das 2. Mal hintereinander,

dass ich dieses Springen gewinnen

konnte und natürlich freue ich mich

über den Sieg mit ‚Lucienna’, aber es ist

nicht extrem unerwartet gekommen“,

erklärte Christoph Schlomm. So freuen

sich Reiter und Trainer „eigentlich

mehr über den Jungen. ‚Forrest

45’ ist 6-jährig, hat gestern einen

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1. - 3. Stelle Platzierten Stallplaketten

und die 1. Reserve als Trostpreis eine

Mettwurst von Herrn Pfeiffer.

Regionaler Turniersport

So stellte Stephan Becker am Ende des

Liebenburger Reitturniers mehr als zufrieden

fest: „Alles in Allem muss man

sagen, wir entwickeln uns nach vorne.“

Text und Fotos: K.B.

Den krönenden Abschluss der Liebenburger Reitertage bildete die Medaillenvergabe an die Regionsmeister in den

Disziplinen Dressur und Springen, die nach der Gründung der Pferdesportregion Harzvorland erstmalig geehrt wurden

Die Regionsmeister auf einen Blick

Nachwuchsmeister Kombinierte Prüfung

1 Gino Ginelli `R vom Renneberg Marwitz, Anni RFV PCH Dörnten e.V.

2 Sóleya Finesse Flor, Eileen Marie RV Liebenburg e.V.

3 Lickfolds Springthyme Pfeil, Desiree Gräfin von ReitGut Lucklum e.V.

RM Dressur LK 4 und besser

1 Floris Princess Becker, Thia Sophie RV Liebenburg e.V.

2 Jezebel 3 Pinkepank, Tara RSV Wolfenbüttel e.V.

3 Di Caprio 37 Weber, Lisa Pro Pferd e.V.

RM Dressur LK 5

1 Riva del Garda 6 Trenk, Lisa RV Liebenburg e.V.

2 Stradivari 37 Köhne, Marina PSV Gitter e.V.

3 Jonny 514 Nimke, Larissa RFV Ildehausen e.V.

RM Dressur LK 6

1 Gino Ginelli `R vom Renneberg Eckart, Evelyn RFV PCH Dörnten e.V.

2 Lionero 2 Hesse, Hauke Carlotta RV Liebenburg e.V.

3 Suzi 4 Wolfschmitt, Emily Johanna RV Liebenburg e. V.

Fotos: Glasow

RM Springen LK 4 und besser

1 Lady Lüka Althoff, Julia RFV Stöckheim-WF zu Halchter

2 Errol Weasley Libbe, Melanie RFV Stöckheim-WF zu Halchter

3 Black Fantasia Belke, Cindy RFV PCH Dörnten e. V.

KM Springen LK 5

1 Casper 421 Schulz, Tom Luca RSV Wolfenbüttel e.V.

2 Lady Top Sue, Marnie RFV Seesen u.U. e.V.

3 Be my Best 2 Koenigs, Josefine RG Klostergut Bodenstein e.V.

RM Springen LK 6

1 Alikhan Du Neronry Alsleben, Till Philip RFV Stöckheim-WF zu Halchter

2 Mogli 297 Wolfschmitt,Emily Johanna RV Liebenburg e.V.

3 Silvester 142 Klingberg, Alina WSV Wiedelah e.V.

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Alle 2 Jahre findet auf Hof Bünte bei

Sprakensehl eine Pferdeleistungsschau

statt, die auch in diesem Jahr von viel

Sonnenschein begleitet wurde.

Vorsitzender Heinz Tiedje und sein

Stellvertreter Dirk Kruse zeigten

sich am Ende sehr zufrieden mit

dem Ergebnis, waren doch immerhin

800 Nennungen für 21 Prüfungen

eingegangen. Sorgen hatten dem

Vorstandsteam zunächst noch fehlende

Sponsoren gemacht, die aber dann doch

noch wieder ausreichend zur Verfügung

Regionaler Turniersport

Reitturnier auf Hof Bünte bei strahlendem Sonnenschein

Johannes und Henriette Hagemann gewinnen

M-Springen - Verena Jörke siegt im L-Springen

standen, um einen reibungslosen

Ablauf zu garantieren. Der Dank der

beiden, die auch noch Jörn Schulze als

Turnierleiter auf ihrer Seite hatten, ging

dabei auch an alle Sponsoren, ohne die

solch ein Turnier nicht durchzuführen

wäre.

Ihren Heimvorteil nutzten dabei

Alma-Mara, Henriette und Johannes

Hagemann vom gastgebenden

Verein Hankensbüttel, die mit ihren

Pferden goldene Schleifen einheimsten.

So siegte Alma-Mara auf

‚Denver’ in der Springpferdeprüfung

Kl. A, Henriette gewann auf ‚Indian

Summer’ die Punktespringprüfung Kl.

M und Johannes auf ‚Carl de Luxe’ die

abschließende Springprüfung Kl. M

mit Siegerrunde vor seiner Schwester

Henriette auf ‚Indian Summer’. Hier

landete Anneke Lütkemüller vom

Pony-, Jugend- Reit- und Fahrverein

Knesebeck mit ‚For Me’ auf dem 3.

Platz.

Einmal mehr auf sich aufmerksam

machte der Vorsitzende des PJRFV

Knesebeck, Uwe Niefindt, der

auf ‚Coco Cabana’ mit 0-Fehlern

und der schnellsten Zeit die

Punktespringprüfung Kl. A gegen

starke Konkurrenz aus dem Raum Celle

für sich entscheiden konnte.

In der Springprüfung mit steigenden

Anforderungen siegte Verena Jörke,

RV Gifhorn, auf ‚Catango’.

Fotos: Glasow

Henriette gewann auf ‚Indian Summer’ die Punktespringprüfung Kl. M

Parcourschefin und Vorsitzende des

Kreisreiterverbandes Gifhorn Anke

Arndt und Jugendwartin Jenny Nehring

hatten jeweils einen anspruchsvollen

Springparcours aufgebaut und mit

ihren Helfern gute Arbeit geleistet.

Foto: Günter Blasig

Johannes Hagemann, RFV Hankensbüttel, siegte auf ,Carl de Luxe‘

in der abschließenden Springprüfung Kl. M mit Siegerrunde.

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Regionaler Turniersport

Verena Jörke gewann auf ‚Catango‘ die Springprüfung Kl. L

mit steigenden Anforderungen

Große Beachtung fand auch wieder

die Führzügelabteilung der jüngsten

Nachwuchsreiter. Eltern, Oma, Opa

und Verwandte waren gekommen, um

ihre kleinen Familienmitglieder reiten

zu sehen. Hier siegte Lenis Migura

(RFV Beedenbostel) auf ‚Victoria´s

Shoi’ vor Titus Inderhees (RV Heidegut

Eschede) auf ‚San Diego 86’ und Ida

Meiners (RFV Beedenbostel u.U.) auf

‚Lola 244’.

Mylene Schulze (RFV Hankensbüttel)

auf ‚Gryzelda’ und Ole Schäfer (RFV

Wittingen) auf ‚Cubslough Poppy’

belegten die Plätze 4 und 5.

Während die Springprüfungen auf

dem Hauptplatz stattfanden, hatte die

Dressurreiter ihr eigenes Viereck neben

der Reithalle. Die Dressurprüfungen

Kl. A gewannen Helvi Melzian (RFV

Altendorf), auf ‚Aragon’ und Aenna

Braun (PJRFV Knesebeck) auf ‚Nobel’.

In der Dressurprüfung Kl. L siegte

Aenna Braun (PJRFV Knesebeck) auf

‚Nobel’. Auf den 2. Platz kam Helvi

Melzian (RFV Altendorf) auf ‚Aragon’.

Ein großer Dank ging auch an das

gesamte Richterteam mit Katrin Krüger

an der Spitze und an das Team von

Carmen Bartels in der Meldestelle.

Alles in allem war auch dieses

Turnier auf Hof Bünte bei schönstem

Sommerwetter und Temperaturen um

Anneke Lütkemüller vom PJRFV

Knesebeck, landete auf ‚For Me‘ in

der Springprüfung

Kl. M auf den 3. Platz.

die 25 Grad wieder ein voller Erfolg,

auch wenn man sich noch mehr

Zuschauer gewünscht hätte. Aber da

zieht es doch viele wieder in die freie

Natur oder in die Freibäder, denn die

Saison wurde auch gerade eröffnet.

Der Vorsitzende Heinz Tiedje und sein

Stellvertreter Dirk Kruse zeigten sich

mit dem Turnierverlauf bei

strahlendem Sonnenschein

sehr zufrieden

Fotos: Glasow

Ann-Kathrin Borchers vom RFV Isenhagener Land belegte auf ‚Liaison‘

in der Dressurprüfung Kl. L den 4. Platz

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Distanzreiten/Freizeitreiten

Verein Deutscher Distanzreiter und Fahrer e.V.

Alle Teilnehmer beenden die Weserbergland Distanz XS

Fotos:

Der Startschuss zur diesjährigen

­Distanzsaison in Süd Niedersachsen fiel

am 09.03.2019 in Scheden. Ausrichter

der Wettbewerbe über 41, 80 und 81 km

war der Aynur Stable unter der Leitung

von Anne Wegner.

Die Wetterprognose war nicht gut

- Sturm und Regen hieß es in der

V orhersage! Es stürmte bis kurz vor dem

Start der Ritte um 06:30 Uhr aber dann

schien die Sonne, so dass alle 25 Reiter

die Strecken im Trockenen starten und

beenden konnten. Just in time, denn mit

dem Zieleinlauf des letzten Reiters fing

es wieder an zu stürmen.

Die gut markierte Strecke führte über

Feld- und Forstwege durch das hügelige

Gelände zwischen Scheden und Hann.

Münden.

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Distanzreiten/Freizeitreiten

Der national und international erfahrene

Distanzreiter Bernhard Dornsiepen

nahm mit seinem Pferd ‚Rio’ als ersten

Trainingsritt der Saison die 81km

Strecke unter die Hufe. Er lobte die

Strecke als sehr anspruchsvoll aber

fair. Seine Ritt-Strategie lautete „gut

durchkommen“. Er will mit ‚Rio’ Ende

Mai bei der Deutsche Meisterschaft

in Rotenburg an der Fulda starten.

Bernhards Taktik zahlte sich aus: er

und ‚Rio’ beendeten den langen Ritt als

3. von 5 Paaren und ‚Rio’ wurde in der

Nachuntersuchung mit dem

Konditionspreis ausgezeichnet.

Anne Wegner hat sich besonders

die Jugendförderung auf die Fahne

geschrieben. Einige der Jugendlichen,

welche in ihrem Stall trainiert und

gefördert werden, nahmen erfolgreich

an den Wettbewerben teil und

konnten sich so für weitere nationale

­internationale Ritte qualifizieren.

Alle Pferde wurden vor und während

den verschiedenen Ritten von Dr.

Juliette Mallison tierärztlich untersucht,

um zu gewährleisten, dass die Pferde

„fit to start“ und „fit to continue“ ­waren.

Einer der wichtigsten Parameter ist der

Puls des Pferdes. Dieser muss innerhalb

von 20 Minuten nach Ankunft in der

Kontrolle auf 64 Schläge pro Minute

gefallen sein, andernfalls wird das

Pferd disqualifiziert. Zusätzlich

werden die Pferde an der Hand dem

Tierarzt vorgetrabt. Weist das Pferd

Unregelmäßigkeiten im Gang oder

gar eine Lahmheit auf, bedeutet auch

dies den Ausschluss vom weiteren

Wettbewerb. Weitere metabolische

Parametern, wie Darmgeräusche und

die Farbe der Schleimhäute geben

Aufschluss auf den Allgemeinzustand

des Pferdes und können ebenfalls zum

Ausschluss führen.

Auch nach absolvierter Wettkampfstrecke

erfolgt eine abschließende

­Untersuchung die die Pferde mit „fit to

continue“ bestehen müssen. Wer sein

Pferd also mit letzter Reserve über die

Ziellinie bringt wird eliminiert. Nicht

so in Scheden: Getreu dem Motto des

Verein Deutsche Distanzreiter und

Fahrer e. V. „Angekommen ist

gewonnen“ ritten alle Teilnehmer

besonnen, so dass kein Pferd eliminiert

werden musste und alle die

Wettbewerbe in der Wertung beenden

konnten.

Ein weiteres Motto „Alle Reiter -

alle Pferde“ spiegelte sich einmal

mehr in dem bunten Potpourri der

verschiedensten Pferderassen wieder -

vom Araber über Deutsche Reitponys

bis zum Warmblüter.

Der Ritt in Scheden war der erste von

insgesamt 5 Ritten der Überregionalen

Meisterschaft der Regionalverbände

Südniedersachsen, Aller-Oker und

Harzvorland. Die Siegerin aus 2017,

Victoria-Elisabeth Jörns, konnte hier

mit 87 Punkten gut in Vorlage gehen.

Dr. med. vet. Juliette Mallison

Die Ergebnisse auf einen Blick:

81 km (LDR)

1. Rudolph, Patrick Jasira Adjawad, AV1 3,28 km/h

1. Stein, Anke Shaquille, Araber/Traber 13,28 km/h

3. Dornsiepen, Bernhard Rio 243 12,67 km/h

3 Reiter und Pferde beendet der Ritt in der Wertung bei km 61.

80 km (MDR)

1. Otto, Justina Bolero, DRP 12,39 km/h

2. Elezovic, Tanja Chatham Park Avalon, AV 11,96 km/h

3. Krisch, Norbert Meida, AV Mix 10,72 km/h

3. Zitz, Adriana Ronja, AV Mix 10,72 km/h

41km

1. Meyer, Katharina-Ruth Maciek, AV 11,65 km/h

1. Beuermann, Felix Baccara, Hannoveraner/Anglo 11,65 km/h

3. Birwe, Lina Mettemissycat, EV 10,86 km/h

Gelungene Reiter-Rallye der RG Südheide

Am ersten Wochenende im Mai veranstaltete

die Reitergemeinschaft Südheide e.V. in

Ehra-Lessien eine Reiter-Rallye. Insgesamt

11 Teams mit 33 Reitern und Pferden mussten

anhand einer Wegbeschreibung die 16 km

lange Geländestrecke durch das herrliche

Ausreitgelände der Bickelsteiner Heide

absolvieren. Zwischendurch gab es an mehreren

Stationen Aufgaben, die es zu lösen galt. Dabei

wurde das reiterliche Geschick, das Wissen

16

rund ums Pferd, sowie die Zusammenarbeit

zwischen den Teammitgliedern auf die Probe

gestellt.

Am Ende standen die Sieger fest. Aber da wie

immer nur der Spaß im Vordergrund stand, gab

es viele strahlende Gesichter.

Im Anschluss an die Siegerehrung ließ man

den Tag mit einem geselligen Beisammensein

am Grill und dem mitgebrachten Buffet

ausklingen.

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Tag der offenen Rennställe bietet exklusive Einblicke

in die Welt des Galopprennsports

Nach der großartigen Resonanz auf den

ersten von German Racing ins Leben

gerufenen „Tag der Rennställe“ im Jahr

2016, öffneten auch dieses Jahr wieder 27

Trainingszentralen in ganz Deutschland

ihre Pforten, um Fans des Pferde- und

Rennsports exklusive Einblicke in die

Welt des Galopprennsports zu geben.

„Wir wollen mehr Menschen für den

Galopprennsport begeistern und ihnen

einen Blick hinter die Kulissen

ermöglichen. Ein Rennpferd im

Training zu erleben ist ein großartiges

Erlebnis“, fasst Jan Pommer,

Geschäftsführer des Direktorium für

Vollblutzucht und Rennen e.V., die

Ziele für den Blick hinter die Kulissen

zusammen.

Und auch dieses Jahr kam die

Veranstaltung richtig gut an. Schließlich

kamen 1.340 Besucher zum Tag der

Rennställe. Dabei boten die Rennställe

bis zu 4 Führungen an, um die große

Anzahl der angemeldeten Personen

mit

Galoppsport

aufnehmen zu können. So sprach auch

Jan Pommer von einer sehr gelungenen

Initiative: „Viele Rennställe waren

innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Das

zeigt uns das große Interesse an diesem

Thema. Solche Aktionen werden

wir wiederholen und damit den

Galopprennsport noch stärker in der

Bevölkerung verankern.“

Dann wird auch der Rennstall von

Dominik Moser, der auf der Anlage des

Hannoverschen Rennvereins vorrangig

die Pferde des Gestütes Brümmerhof

von Rennvereinspräsident Gregor

Baum trainiert, sicher wieder dabei

sein. Denn nicht nur Baum zeigte sich

mit der Veranstaltung am 06.04.2019

„sehr zufrieden. Das war eine sehr

gute Resonanz, die Leute waren ganz

begeistert. Viele haben sind gewundert,

dass die Pferde so ruhig sind,

dass es denen so gut geht und die so

glücklich sind. Das ist auch für uns das

Wichtigste, dass es den Pferden gut

geht und dass die Spaß dabei haben.

Dafür machen wir das auch alles und

das haben die Leute heute gesehen.

Manche kommen ja doch ein bisschen

skeptisch hier her.“ So kündigte er

bereits an, dass der Hannoversche

Rennverein in den nächsten Jahren

zusätzlich zu dem vom Direktorium alle

2 Jahre angebotenen Tag der offenen

Rennställe etwas machen wird, „um das

noch so ein bisschen zu verstärken.“

Und auch die Pressesprecherin des

Hannoverschen Rennvereins, Susanne

Born, bestätigt: „Die Leute interessieren

sich dafür und haben normaler Weise

nicht die Möglichkeit hinter die

Kulissen zu gucken. Und da es nicht

möglich ist, für jeden einzelnen einen

Termin zu machen, bündeln wir das

alles, machen ein kleines Event draus.

Das ist natürlich mit der Hoffnung

verbunden, dass die Leute sagen, das

war super, lass uns mal zum Rennen gehen.

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haben, die laufen ja dann auch teilweise,

so dass man dann sagt, ‘Mensch,

den habe ich da ja schon gesehen‘.“

So pilgerten am Tag der Rennställe

2019 bei frühlingshaftem Wetter „65

- 70 Besucher“ auf die Neue Bult,

um Dominik Moser bei der Arbeit mit

den Rennpferden über die Schulter zu

schauen. Doch zuerst begrüßte Gregor

Baum die Teilnehmer in der Garden

Lounge und informierte sie über das

72 ha große Gelände der Neuen Bult

mit den 2 Gras- und 4 Sandbahnen,

auf dem 4 Trainer insgesamt 100

Pferde trainieren. „Also, es ist ein sehr

großes Gelände, um den Pferden auch

ein abwechslungsreiches Training zu

bieten“, so der Präsident des

hannoverschen Rennvereins.

Übrigens: Die 100 Pferde werden von

vielen festangestellten Mitarbeitern

betreut und es gibt Dienstleister

wie Tierärzte, Hufschmiede,

Futterhändler. „Das das ist auch ein

kleiner Wirtschaftszweig, der hier aufrecht

erhalten wird.“

Gregor Baum begrüsst die Besucher

in der Garden Lounge

Galoppsport

Danach beobachteten die Besucher

‚Wild Soldier’, ‚Newton’ und ‚Anno

Mio’ bei einem Trainingsgalopp,

bevor Dominik Moser, der nach einer

kurzen Zeit als Interimstrainer bereits

in der 3. Saison die Pferde von Gregor

Baum auf der Neuen Bult trainiert,

aus seinem Trainingsalltag erzählte.

Dabei ist für ihn und seine Besitzer

das Wichtigste, dass seine Schützlinge

gesund aus den Rennen kommen. So

legt der Trainer besonderen Wert auf

die Fitness der Pferde. Und um die

zu überprüfen, werden die Sättel im

Training mit einem Chip ausgestattet.

„Hier kann ich vor allem sehen, bei

welchem Training ich ein Resultat

bekomme. Ob ich eine höhere

Sprungweite bekomme, ob ich meine

Endgeschwindigkeit erhöhen kann

oder eben, ob meine Pferde fit sind“,

erklärt Moser. „Das ist wie der Gurt

um die Brust bei einem Läufer.“

Denn der Trainer weiß: „Nur, wenn

ein Pferd glücklich und natürlich

gesund ist (denn Gesundheit ist die

Grundvoraussetzung für glücklich)

kann es Leistung bringen.“ Und zu

zu glücklichen Pferden gehört

laut Dominik Moser auch ein

funktionierendes Team. „Ich lege sehr

viel Wert auf‘s Team. Ich möchte,

dass mein Team Spaß hat, die sollen

Lachen, die sollen sich unterhalten.

Für mich kriegen das die Pferde mit,

wenn die entspannt sind, sind die

Pferde auch entspannt. Also, mein

Team vertraut mir und die Pferde

vertrauen meinem Team und das geht

Hand in Hand.“

Und diese Einstellung ist laut Moser

wohl darin begründet, dass er aus

einer Züchterfamilie stammt, „Ich

weiß nicht, wie viele hundert Fohlen

ich mit auf die Welt gebracht habe und

ich glaube, wenn man aus der Zucht

kommt, ist es einfach ein anderer

Umgang, wenn man sieht, das ist kein

Sportgerät, das ist ein Tier, was man

da hat und das möchte auch als Tier

behandelt werden. Und ich glaube,

nur wenn man glücklich ist und

Spaß hat kann man Leistung oder die

Hochleistung bringen.“

So genießen die 46 Pferde, die von

ihm auf der Neuen Bult vorbereitet

werden, eine abwechslungsreiche

Arbeit, bei der sie auch von Reitern

aus dem Dressursport geritten

und sogar über Cavalettis gearbeitet

werden. Dabei geht es „ja nicht darum,

dass wir den Pferden eine S-Dressur

abverlangen, sondern es geht darum,

dass wir die Basics von der Dressur

brauchen, die Biegung, das über den

Rücken reiten... Im Grunde genommen

geht es darum, dass wir das Pferd

gymnastizieren. Wir brauchen jeden

Muskel, um ein Rennen gewinnen

zu können, primär natürlich die

Rückenmuskulatur und das ist auch

die, die stark vernachlässigt wird oder

vielleicht auch am schnellsten in

Mitleidenschaft gezogen wird.“ So

gehen die Pferde auch vor der Arbeit

erst einmal „20 - 25 Minuten in der

Führmaschine, damit der Knorpel da

ist, dann gehen wir in unsere Halle

zum Warmmachen und da holen wir

uns auch im Frühjahr die Fitness

bevor wir auf die große Bahn für das

Krafttraining gehen“, erzählt Dominik

Moser.

Doch mit Ende der (Grasbahn)Saison

im November endet auch das Training

der Galopper. Denn im Dezember

herrscht Winterpause im Stall Moser.

18

Dominik Moser beobachtet seine

Schützlinge beim Training

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Galoppsport

„Das heißt wirklich, dass ich versuche,

möglichst wenig Reiter auf den Pferden

zu haben, da gehen sie viel in der

Führmaschine, dass sie sich bewegen.“

Ab Anfang Januar wird dann das

Training in kleinen Schritten wieder

aufgebaut. „In ganz ruhigem Schritt,

damit wir niemanden überfordern.

Dann versuchen wir erst mal die Fitness

aufzubauen und wenn wir die haben,

gehen wir auf die große Bahn (1.750

m) und bauen Kraft und Schnelligkeit

auf. Also, in der Halle baue ich Fitness

auf, die Sandbahn ist die Kraft und die

Grasbahn ist der Speed.“

Und da Dominik Moser sehr viel Wert

auf die Gesunderhaltung der Pferde

legt, gibt er seinen Pferden auch Zeit,

in ihre Aufgaben hereinzuwachsen.

Dabei arbeiten auch seine 2-jährigen

Pferde jeden Tag auf der Bahn und in

dem gleichen Tempo und „irgendwann

kristallisieren sich 2-Jährige heraus, die

mehr wollen, die von sich aus zeigen,

dass sie mehr wollen“, doch der Trainer

betont: „Ich bin keiner der es über’s

Knie bricht, Pferde 2-jährig laufen zu

lassen. Bei mir ist es wichtig, dass das

Pferd mir sagt, ich bin soweit.

Eigentlich entscheidet das Pferd über

seinen ersten Start im Rennen“, sagt

er. Und wenn er ein 2-jähriges Pferd

laufen lässt, dann erst Ende des Jahres,

also nicht im ersten Halbjahr. Es ist

schon schön, wenn die einen Lernstart

bekommen können, aber sie müssen es

nicht.“

Übrigens: Auch das Thema Tierschutz

wurde am Tag der Rennställe

Dominik Moser mit einem Teil der Besucher vor der Startmaschine

angesprochen. Und Dominik Moser

stellte noch einmal klar „Tierschutz ist

definitiv berechtigt, aber ich mag gerne

eine Diskussion und nicht nur eine

Verurteilung. Es wird schon viel für

den Tierschutz getan. Die Impfpässe

werden vor dem Rennen kontrolliert, ist

ein Pferd nicht korrekt geimpft, darf es

nicht starten. 2-jährig dürfen die Pferde

nur nach der Freigabe des Tierarztes

laufen, alle Pferde müssen vor

ihrem ersten Start eine sog.

Ständerstartprüfung ablegen (d.h. dass

sie aus der Startbox starten können),

bei 2-jährigen Pferden ist noch der

Tierarzt mit dabei, der bestätigt, dass

das Pferd fit genug ist, um an Rennen

teilzunehmen.“

Allerdings wollte der 45-jährige

eigentlich gar kein Trainer werden.

„Ich bin dazu gekommen, weil ich den

Meister Zucht brauchte, deswegen habe

ich die Lizenz gemacht. Ich war eine

Zeit lang Racingmanager und dann

kamen wir überein, dass wir anfangen

zu trainieren. Erst zu Hause bei meinen

Eltern auf dem Gestüt und das war gar

nicht so schlecht zum Schluss“, erzählt

er und fügt lachend hinzu: „Am Anfang

war es sehr, sehr schlecht und meine

Pferde sahen nur schön aus und waren

total langsam. Aber es wurde besser

und irgendwann haben wir uns

zusammengesetzt mit Familie Baum

und haben herausgefunden, dass wir

ähnliches Denken haben, was wir

im Training haben möchten, mit der

Gesunderhaltung der Pferde und das für

die Pferde gearbeitet wird. So kamen

wir überein und jetzt bin ich Trainer.“

Und diesen Beruf will er nach eigener

auch noch ein paar Jahre ausüben.

Dabei zählt Dominik Moser „alles, was

man erreicht“ zu seinen Erfolgen, aber

„der schönste Erfolg ist wenn man ein

Pferd gesund in die Zucht übergibt.“

Text und Fotos: K.B.

Lilli-Marie Engels wechselt zu den Profis

Lilli-Marie Engels hat schon von Kindesbeinen an mit Rennpferden zu tun.

Schließlich ist ihre Mutter Besitzertrainerin. So stand für die 19-jährige auch früh

fest, dass sie beruflich etwas mit Rennpferden machen möchte. „Für mich war das

Reiten immer das Größte. Ich habe zwischendurch auch Leichtatlethik gemacht,

aber Reiten stand für mich immer an erster Stelle“, erklärt sie. Dabei fasziniert sie

an den Vollblütern besonders die „Schnelligkeit, das Herz von den Rennpferden

und einfach die ganze Atmosphäre drumherum. Ich krieg’ jedes Mal Gänsehaut und

ich bin da wirklich mit Leidenschaft dabei.“

Jetzt wird die 2-fache Deutsche Amateur-Championesse, die als Rennreiterin

bislang 52 Prüfungen für sich entscheiden konnte und letztes Jahr sogar Amateur-

Weltmeisterin wurde, ins Profilager wechseln. Am 01.08.2019 beginnt sie eine

Ausbildung am Stall von Trainer Dominik Moser.

19

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Der Galopprennsport, eine Sportart,

die mit einem Tierzuchtgedanken

kombiniert ist, ist einer der ältesten

Sportarten. Schließlich werden

seit Jahrhunderten Pferde nach

den Kriterien Härte, Gesundheit,

Schnelligkeit Frühreife etc. für Rennen

gezüchtet. „Und die Überprüfung dieser

Zuchtziele bieten eben Galopprennen.

Deshalb gibt es in Deutschland seit

150, 160 Jahren Galopprennbahnen“,

erklärt Gregor Baum, Präsident des

152 Jahre alten Hannoverschen

Rennvereins. Allerdings hat der Verein

nicht nur rosige Zeiten gesehen und war

vor 15 Jahren sogar in der Insolvenz.

„Da hat man mich angeguckt und gesagt,

‘Du bis doch großer Züchter und auch

im Vorstand vom Dachverband, kannst

Du uns nicht helfen‘. Dann haben wir

uns entscheiden den Rennverein aus

der Insolvenz herauszuführen, haben

ihn gesundet und veranstalten jetzt hier

seit 15 Jahren tolle Renntage“, so Baum.

Und die haben laut dem Präsidenten

„einen völlig anderen Charakter, als das

früher war. Wir haben hier an manchen

Renntagen bei schönem Wetter 3.000

Kinder auf der Bahn mit ihren Eltern

und Großeltern und wir sind völlig weg

vom Elitären und vom Zockermilieu.

Das sind Familienrenntage, eine

Familienveranstaltung im Grünen.“

Dabei gehört die Rennbahn zu den

vielen Farbpunkten in der Stadt und

Gregor Baum hat es sich „zur Aufgabe

gemacht, sie so gut es geht am Leben

zu erhalten, was nicht immer ganz

einfach ist.“

Galoppsport

Neu Bult Hannover

Boxen auf zur Rennsaison 2019

Großen Preis der Oddo BHF und der Buchmacher

Albers-Preis im Mittelpunkt

standen. Hier hatte der bereits 8-jährige

von Andreas Wöhler trainierte ‚Shining

Emerald’ die Nase vorn. Unter Jozef

Bojko verwies er nach kurzen 1.200

m ‚Zargun’ (Lukas Delozier, Henk

Grewe) sowie die von Dominik Moser

trainierte Lokalmatadorin ‚Clear For

Take Off’ auf die Plätze.

Und auch im Buchmacher Albers-Preis,

einem Ausgleich II auf der Meile, kam

es nach einem Hin-und-her zwischen

‚Be Sweet’ und ‚Maya’ zu einem

spannenden Endkampf. Am Ende

hatte nach einem Wimpernschlagfinale

die von Altmeister Hans-Jürgen

Gröschel trainierte ‚Be Sweet’ mit

Andre Best, der bereits mit ‚Suprimo’

die 3. Tagesprüfung gewonnen

hatte, die Nase vorne. Platz 3

holte sich mit ‚Wild Soldier’ unter

Wladimir Panov (Dominik Moser)

ein weiteres Neue Bult-Pferd.

So öffnete die Neue Bult am 22.04.2019

wieder ihre Tore für den Aufgalopp in

die Rennsaison 2019, in der erneut 9

Renntage auf dem abwechslungsreichen

Programm stehen.

Vier Heimsiege beim Saisonauftakt

Dabei starteten die Besucher am

Ostermontag mit einem zünftigen

Osterbrunch in den ersten Renntag

der Saison. Dabei freuten sich

9.700 Zuschauer über 9 spannende

Galopprennen, bei denen das mit

25.000,00 Euro dotierte Internationale

Listenrennen über 1.200 Meter um den

20

Der von Andreas Wöhler trainierte ‚Shining Emerald‘ gewann unter Jozef Bojko

den Großen Preis der Oddo BHF

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Galoppsport

Überhaupt begann die Neue Bult-

Saison aus hannoverscher Sicht höchst

erfreulich. Schließlich durfte Dominik

Moser bereits nach den ersten beiden

Rennen zur Siegerehrung. Dabei

gewann sein 3-jähriger Hoffnungsträger

‚Woodking’ mit Wladimir Panov im

Sattel das Auftaktrennen um den Preis

der Privatbank ODDO BHF, bevor

‚Anno Mio’, ebenfalls unter Wladimir

Panov, in der Trophy der Privatbank

ODDO BHF siegte. Besitzer

und Züchter beider Pferde ist das Gestüt

Brümmerhof des Hannoverschen

Rennvereinspräsidenten Gregor Baum.

Und auch im ‚Iquitos’-Galopper

des Jahres 2018-Rennen siegte mit

‚Lenotti’, der von Michael Cadeddu

gesteuert wurde, ein Pferd aus dem

Stall von Dominik Moser.

Übrigens: Sowohl ‚Woodking’ als

auch der von Stefan Richter trainierte

‚Braveheart’ sind für das IDEE 150.

Deutsches Derby eingeschrieben.

Freuten sich auf den traditionellen Hannover 96-Renntag (v.l.n.r.):

Hannover 96-Trainer Thomas Doll, Ex-Galopper ‚Opus‘ mit Lilli-Marie Engels und Pfleger,

Trainer Dominik Moser, HRV-Präsident Gregor Baum und Hannover 96-Präsident Martin Kind

Foto: HRV

Volles Haus am

„Hannover 96-Renntag“

Bereits 1 Woche später erwarteten die

Zuschauer beim beliebten Hannover

96-Renntag dann nicht nur 10

spannende Galopprennen, sondern

auch ein buntes Rahmenprogramm,

bei dem Spieler und Trainer von

Hannover 96 im Mittelpunkt standen.

Und obwohl die Fans der Roten derzeit

keine leichte Zeit haben, wurde die

Verbindung von Galopprennsport mit

Fußball am 01.05.2019 vom Publikum

mit Begeisterung angenommen. 20.000

Zuschauer verfolgten die Rennen,

bei denen die beiden mit 25.000,00

Euro dotierten Listenrennen um den

Grossen Preis von Hannover 96 bzw.

den Grossen Preis von Rossmann im

Mittelpunkt standen.

Im Grossen Preis von Hannover 96 war

es ‚Amorella’ aus dem Championstall

von Markus Klug, die mit Maxim

Pecheur an Bord die Konkurrenz von

der Spitze aus den Hufen galoppierte.

Zwar rauschte am Ende noch die auf der

Neuen Bult von Hans-Jürgen Gröschel

trainierte Außenseiterin ‚Serena’ unter

Marco Casamento heran, doch sie

musste sich mit Platz 2 zufrieden geben.

Und auch Platz 3 ging mit ‚Akua’rella’

(Andre Best) an eine Lokalmatadorin.

Deren Trainer Dominik Moser hatte

Den Grossen Preis von Hannover 96 gewann Amorella aus dem Championstall von Markus Klug

zuvor mit ‚Nordinsky’ und Wladimir

Panov den Preis der Stadt Langenhagen

gewonnen.

Im „Grossen Preis von Rossmann“

über 1.600 Meter gab es einen Sieg der

französischen Gaststute ‚Broderie’, aus

dem Godolphin-Imperium von Scheich

Mohammed bin Raschid Al Maktoum,

die von Henri-Alex Pantall trainiert

wird. Unter Soufiane ­Saadi verwies

sie die von Hans-Jürgen Gröschel

vorbereitete ‚Emerita’ mit Marco

Casamento sowie Favoritin ‚Folie de

Louise’ unter Sybille Vogt (Carmen

Bocskai) auf die Plätze.

Die im Rahmenprogramm ausgetragene

Minitraber Trainer-Trophy

und die Sportstafette mit Spielern von

Hannover 96 konnten Lars Barlemann

und Leo Weinkauf für sich entscheiden.

So zeigte auch HRV-Präsident Gregor

Baum am Ende des 2. Renntages

begeistert: „Dieser Renntag war

für uns ein Höhepunkt der letzten

Jahre, ein grandioser Erfolg für den

Galopprennsport.“

K.B.

Fotos: Frank Sorge, galoppfoto.de

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Horses & Dreams meets France

Toller Start in die Freiluft-Saison

Das CSI4* Horses & Dreams gehört

zu den Spitzenveranstaltungen im

internationalen Sportkalender und

bildet für viele Reiter den Auftakt

in die Freiluft-Saison. So zog das

hochkarätige Programm, das jedes

Jahr Top Sport, Lifestyle und Kultur

auf dem Hof Kasselmann vereint,

auch vom 24. - 28.04.2019 wieder die

Weltspitze nach Hagen a.T.W. Denn

nicht nur der französische Top-Reiter

Julien Epaillard schwärmt: „Ich bin

sehr gerne hier in Hagen am Start, die

Bedingungen sind top und das

Publikum ist sehr fachkundig.

Hier weiß man schnell, wo man im

internationalen Vergleich steht, weil

das Turnier so gut besetzt ist.“

So hatten neben Teilnehmern aus

weiteren 15 Nationen auch in diesem

Jahr wieder Ingrid Klimke, Helen

Langehanenberg, Jessica von Bredow-

Werndl und Isabell Werth ihre Pferde

am Borgberg gesattelt und Christian

Ahlman, Ludger und Markus

Beerbaum oder Holger Wulschner

gingen bei der ersten Etappe der

BEMER Riders-Tour, der wichtigsten

deutschen Springsport-Serie, erstmals

auf Punktejagd .

Dabei warteten in diesem Jahr

einige Änderungen im sportlichen

Programm. So gab es z.B. eine

Youngster Tour für 6- und 7-jährigen

Pferde, anstelle der internationalen

Amateur-Tour, war eine neue CSI2*-

Tour ausgeschrieben und auch die

erste Etappe des U25-Springpokal der

Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport

war zu Gast in Hagen. Denn nicht nur

Hausherr Ullrich Kasselmann weiß:

„Ohne Jugendförderung gibt es keinen

Spitzensport, deshalb ist es uns

so wichtig, die jungen Reiter zu

unterstützen.“ Und diese Meinung

teilt auch Maurice Tebbel, der

Team-Bronzemedaillen-Gewinner

bei den Weltreiterspielen in Tryon

2018. „Großes Lob an die Familie

Kasselmann, die neuen Prüfungen

sind für uns alle eine super Sache.“

Doch jeder der mit Horses & Dreams

vertraut ist, weiß, dass es sich am

Borgberg nicht nur um Spitzensport

dreht! So durften sich die Zuschauer

auch über eine Vielfalt an Künstlern,

Musik und Köstlichkeiten aus dem

Gastland Frankreich freuen. „Wir sind

wirklich ganz stolz, dass Lorenzo mit

seiner Carmague-Herde bei der großen

Gala-Show dabei sein wird und das,

im perfekten Licht unter unserer ganz

neuen Flutlicht Anlage“, schmunzelte

Ullrich Kasselmann.

So startete das Reitfestival mit der

traditionellen Eröffnungsfeier, die

mit Veranstalter-Team und

natürlich den Bürgern der Gemeinde

Hagen a.T.W. zelebriert wurde. „Es

ist uns sehr wichtig, die Menschen

aus der Region einzubinden und ihnen

so auch unseren tollen Sport näher zu

bringen“, so Veranstalter Kasselmann.

Frederic Wandres nutzt Heimvorteil

und siegt im Grand Prix

Bereits am Donnerstagmorgen wurde

es für die Dressurreiter im ersten

Grand Prix, der gleichzeitig die

­Qualifikation für die Grand Prix Kür

am Samstag war, ernst. Und hier gab

es einen besonderen Grund zur Freude

für die Gastgeber. Der Bereiter im

Stall Kasselmann, Frederic Wandres,

setzte sich mit seinem ‚Toppferd Duke

of Britain’ gegen seine Konkurrenten

durch. Übrigens: Die beiden gehören

seit dem vergangenen Jahr dem

deutschen Perspektivkader an und

können inzwischen auf beeindruckende

Erfolge blicken. So krönten sie ihre

Erfolgsserie 2018 mit zwei Siegen im

Weltcup.

„Duke of Britain ist ein total

zuverlässiges Pferd und ich bin

wirklich froh, ihn zu haben. Hier mit

dem Support des Teams zu gewinnen,

ist toll und jetzt freu ich mich auf

die Kür. Die Musik ist modern und

geht nach vorne“, strahlte Wandres.

Gemeinsam mit dem international hocherfolgreichen französischen Springreiter

Julien Epaillard goß Ullrich Kasselmann als Symbol des Friedens und der

internationalen Freundschaft Wasser in den Brunnen der Nationen.

22

Frederic Wandres und ‚Duke of Britain’ auf

dem Weg zum Sieg im Grand Prix de Dressage

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Platz 2 ging an den schwedischen

Stammgast Patrik Kittel mit ‚Well

Done de La Roche Cmf’ vor dem

Niederländer Diederik van Silfhout mit

‚Expression N.O.P.’

Fulminantes Comeback von Sönke

Rothenberger und ‚Cosmo’

Am Samstagmorgen feierte Sönke

Rothenberger mit seinem Toppferd

‚Cosmo’ ein fulminantes Comeback.

Dabei knackte das Paar mit einer nahezu

fehlerfreien Runde in der ­Qualifikation

für den Grand Prix Special als einziges

die 80%-Marke. „Ich bin einfach nur

dankbar, dass ich meinen ‚Cosmo’ noch

habe und wir bei der Familie Linsenhoff

so gut untergekommen sind. Das ist nur

15 Minuten von zu Hause entfernt und

wir können dort wirklich gut trainieren

und unsere Pferde arbeiten. Und es ist

einfach nur ein Genuss mit ‚Cosmo’

zu arbeiten, weil er eben alles so gut

annimmt“, zeigte sich Rothenberger

bewegt nach seinem Sieg erst einige

Wochen nach dem verheerenden Brand

auf seiner heimischen Anlage.

Mit dem Co-Bundestrainer Johnny

Hilberath habe er noch mal viel an der

Anlehnung des 12-jährigen Wallachs

gefeilt und so wirkte der ‚Van Gogh’-

Sohn im Vergleich zu den Vorjahren,

in denen er ebenfalls Hagen a.T.W. als

Auftakt für die grüne Saison genutzt

hatte, noch gereifter, noch stabiler,

noch stärker.

Am dichtesten auf den Fersen war

ihm Dressur-Queen Isabell Werth mit

‚Emilio’ vor Jessica von Bredow-Werndl

mit ‚Dalera BB’. Damit hatte sich auf

dem Treppchen ein Trio eingefunden,

das fast exakt in dieser Besetzung die

Sönke Rothenberger und ‚Cosmo’ meldeten sich nach

einer längeren Turnierpause eindrucksvoll zurück

Goldmedaille bei den Weltreiterspielen

in Tryon eingefahren hatte. Lediglich

Werth hatte dort mit der eng mit ‚Emilio’

verwandten ‚Bella Rose’ ein anderes

Pferd geritten.

Da zeigte sich auch Richterin Katrina

Wüst begeistert: „Wir haben heute

tollen Sport gesehen, nicht nur von den

deutschen Reitern, sondern auch von

den Schweden, die in Tryon ebenfalls

stark waren. Es ist hier fast eine kleine

Mini-WM“, sagte sie und fügte lobend

hinzu: „Nicht nur Sönke und ,Cosmo‘

waren in Top-Form. Auch Isabell hat

mit ,Emilio’ alles rausgeritten und

wollte unbedingt gewinnen. Dieser

Kampfgeist und diese Präzision

beeindrucken mich sehr. Jessica und

,Dalera’ haben sich während der

Prüfung unheimlich gesteigert.“

Multichampion Michael Jung

erneut nicht zu schlagen

Am Samstagnachmittag stieg

dann auch die Spannung bei den

Springreitern. Schließlich ging es für

sie um die ­Qualifikation zum Großen

Preis, in dem die ersten Punkte in der

BEMER Riders Tour vergeben wurden.

Am Ende stand jedoch keiner der

etablierten Springreiter ganz oben auf

dem Treppchen, sondern der

Multichampion in der Vielseitigkeit,

Michael Jung.

Dabei sauste der Olympiasieger,

Welt- und Europameister im Sattel

seiner 11-jährigen westfälischen Stute

­‚fischerChelsea’ in 36,79 ­Sekunden

durch das mit 13 Paaren besetzte

Stechen und verwies den Franzosen

Julien Epaillard auf ‚Quincy Lady’

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Reitsportmosaik

sowie den jungen Lokalmatadoren

Max Haunhorst mit ‚Chaccara’ auf die

Plätze.

Und das nennt man wohl einen

Lauf. Schließlich gewann Jung mit

­‚fischerChelsea’ bereits den Großen

Preis von Dortmund sowie das

Championat von Braunschweig in der

Halle und knüpfte an diese Erfolge

auch unter freiem Himmel nahtlos an.

„Die Stute ist unheimlich gut drauf,

sehr motiviert und kernig. Es macht

ihr richtig Spaß, zu springen und im

Stechen ist sie unheimlich wendig und

flink“, strahlte Michael Jung über seine

Sportpartnerin. „Hagen ist toll, um in

die grüne Saison einzusteigen, weil

wir auch Nachwuchspferde hier an den

Start bringen können und es macht echt

Spaß, sich mit den Springreiterkollegen

auszutauschen und sich auch vor

dem Stechen gegenseitig zu helfen.“

Und da er sich mittlerweile auch im

Springreiter-Lager angekommen

und aufgenommen fühlt, sieht seine

Turnierplanung in diesem Jahr auch

abwechselnde Starts in Spring- und

Vielseitigkeitsprüfungen vor. „Die

Abwechslung macht mir großen Spaß.

Ich hoffe, dass die Erfolgswelle noch

ein bisschen anhält“, sagt Jung und fügt

hinzu: „Einen Nationenpreis oder ein

Championat im Springen zu reiten, das

ist ein großer Traum von mir.“

Sönke Rothenberger und ‚Cosmo’

dominieren auch Grand Prix Special

Am Sonntagmorgen machten dann erneut

die Dressurreiter den Auftakt zu

den spannenden Finalprüfungen. Und

auch hier dominierte Sönke Rothenberger

mit ‚Cosmo’ den Grand Prix

Special. Ganz knapp dahinter landeten

erneut seine Teamgold-Kolleginnen

aus Tryon. Allerdings tauschten Isabell

Werth und Jessica von Bredow-Werndl

hier die Plätze.

„Der Sieg hier in Hagen bedeutet mir

sehr viel“, kommentierte Rothenberger

anschließend. „Hagen ist eins meiner

Lieblingsturniere, wir sind seit Jahren

hier, von der Junge-Reiter-Tour über

Louisdor und jetzt in der Großen Tour

und fühlen uns hier sehr wohl.“

Katrin Eckermann sichert sich

den Großen Preis

Am Sonntagnachmittag wartete dann

ein unfassbar spannendes Springen auf

die Zuschauer. Dabei war es gar nicht

so einfach, den Normalparcours ohne

Fehler zu bestreiten. So beendeten lediglich

5 der insgesamt 50 Paare die erste

Runde. Doch da in diesem Springen mit

Siegerrunde die besten 13 aus dem Umlauf

startberechtigt waren, hatten auch

Reiter mit einem Zeitstrafpunkt oder einem

Springfehler noch die Chance auf

den Sieg. Aber auch der entscheidende

zweite Umlauf, in dem dann 6 Paare

fehlerfrei bleiben konnten, hatte es in

sich. Am Ende hatte Katrin Eckermann,

mit ‚Caleya’ die Nase vorn. Mit ihrer

erst 10-jährigen ‚Calido’-Tochter hatte

sie es im Umlauf ruhig angehen lassen

und einen Strafpunkt in Kauf genommen,

„um Ruhe im Pferd zu behalten.“

In der Entscheidung gelang den beiden

dann alles, so dass sie der Konkurrenz

keine Chance ließen.

„Ich glaube, das hätte ich heute auch

drei Mal probieren können, Katrin hätte

Michael Jung und ‚fischerChelsea’ mischten erneut das Springreiterlager auf

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So blickte Bernhard Bock bereits voller

Vorfreude auf die nächsten Etappen,

die beim Pferdefestival Redefin sowie

beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg

ausgetragen wurden.

Übrigens: Schon jetzt steht mit Japan

das Gastland für Horses & Dreams

2020 fest. Dann wird das Reitfestival

am Borgberg vom 22. - 26. April auf

dem Hof Kasselmann stattfinden.

K.B.

Fotos: Stefan Lafrentz und

Foto Rüchel

Reitsportmosaik

Das Dreamteam Katrin Eckermann und ‚Caleya’ auf dem Sprung zum Sieg

heute keiner schlagen können“, lobte

Ludger Beerbaum, der im Sattel von

‚Casello’ auf Platz 3 sprang, die Siegerin.

Rang 2 ging an den Franzosen Julien

Anquetin mit ‚Gravity Of Greenhill’.

Mit diesem Sieg hat Katrin Eckermann

auch die Führung in der BEMER Riders

Tour übernommen. „Einen genauen

Plan hab ich mir noch nicht gemacht,

ich bin froh, dass wir hier einen

Vier-Sterne-Grand Prix gewonnen

haben. Aber ich würde schon gern noch

die eine oder andere Etappe reiten“, so

Eckermann.

Toller Auftakt für die Tour

Am Ende von Horses & Dreams meets

France konnten sich die Veranstalter

über mehr als 65.000 Zuschauer

freuen und auch Riders Tour-Chef Paul

Schockemöhle sowie Bernhard Bock,

Head of Marketing der BEMER Int. AG

zeigten sich begeistert von der großen

Zuschauerresonanz und erstklassigem

Sport. „Unser Anspruch ist es ja, den

etablierten Spitzenreitern genauso wie

den jungen Leuten eine Plattform zu

bieten und ich glaube diesem Anspruch

werden wir hier gerecht. Wobei wir

ehrlicherweise sagen müssen, dass Katrin

zwar jung ist, aber keine wirkliche

Nachwuchsreiterin mehr. Dafür ist sie

schon viel zu gut“, so Schockemöhle.

Im NÜRNBERGER BURG-POKAL war Helen Langehanenberg nicht zu schlagen

Dabei konnte die 4-fache Deutsche Meisterin im Sattel des 8-jährigen ‚Vayron’

bereits die Einlaufprüfung für sich entscheiden. In der Finalqualifikation sicherte

sie sich dann mit einer starken Vorstellung die Fahrkarte nach Frankfurt.

In beiden Prüfungen belegte sie mit dem ebenfalls 8-jährigen ‚Fidertanz’-Sohn

‚Frank Sinatra’ Platz 2, vor Anabel Frenzen mit dem 9-jährigen

‚Kiefferhof’s Imperius’ von ‚Imperio’.

„Das ist so knapp, aber ‚Vayron’ ist jetzt dabei, ‚Fritz’ nicht“, strahlte sie. „Er

ist erst seit September bei mir und ist hier sein 2. Turnier gegangen. Er ist sehr

schüchtern, aber er ist einfach ein Pferd mit allen Möglichkeiten“, schwärmte

sie von ihrem 1,92 Meter großen ‚Vitalis’-Sohn. Und auch von ‚Fritz’ zeigt sie

sich begeistert. „Er hat mich hier wirklich überrascht. Er ist eigentlich sehr

ängstlich, aber er hat sich hier toll präsentiert und auch sehr viel gelernt.

Jetzt war es so knapp, ich werde sicher versuchen, ihn auf einer der anderen

Stationen des Burg-Pokal noch für die Frankfurter Festhalle zu qualifizieren.“

25

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Reitsportmosaik

PM-Schulpferdecup - der Serie für Deutschlands beste Schulpferdereiter

RV Gut Zassenhaus gewinnt Finale - RFV Wolfsburg

auf Rang 4, Reiterhof Dammkrug belegt Platz 7

Schulpferde sind für die Entwicklung

des Pferdesportes und Reitschulen von

entscheidender Bedeutung. Schließlich

haben 90 % aller Vereinsmitglieder

auf einem Schulpferd reiten gelernt.

Und weil Schulpferde der Schlüssel

zum Pferdesport sind, wurde 1998 der

PM-Schulpferdecup ins Leben gerufen,

um das Reiten auf Schulpferden, die

Ausbilder und die Schulpferde selbst

ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

„Der Cup zeigt, wie besonders wertvoll

Schulpferde sind. Das hier ist eine

echte Werbung für gute Lehrpferde.

Man muss wirklich dankbar sein, dass

es Menschen gibt, die Schulpferde

halten“, sagt Rolf Petruschke, der

gemeinsam mit Carsten Raschen

das Finale im PM-Schulpferdecup

bei Horses & Dreams meets France

in Hagen a.T.W. gerichtet hat.

Eine Aussage, die Dieter Medow,

Vorsitzender der Persönlichen Mitglieder,

nur bestätigen kann. Denn auch

er weiß: „Wir brauchen dringend gute

Lehrponys und -pferde in unseren Vereinen

und Betrieben für die Ausbildung.

Nur mit Schulpferden und engagierten

Ausbildern gibt es Nachwuchs im

Pferdesport.“ So geht sein Dank auch

26

an die Turniergastgeber Familie Kasselmann

und Familie Schockemöhle,

die den Reitschulen und vor allem den

Schulpferden den Raum und die Bühne

geben. „Das ist echte Werbung für die

Basisausbildung mit Schulpferden.“

Dabei wird vielseitiges Wissen und Können

rund ums Pferd groß geschrieben.

Denn die Teilnehmer müssen sich nicht

nur in einem Mannschafts-Dressur

Reiterwettbewerb auf E-Niveau und

einem „Schulpferdeparcours“ auf E-

Niveau beweisen, auch das Zeigen des

leichten Sitzes, ein Theorietest und das

Vormustern eines Pferdes sind Teilwettbewerbe

bei dieser Serie.

Am Ende hatte der RV Gut Zassenhaus

die Nase vorn, der sich mit 180,4

Punkten deutlich gegen die Reitschule

Altrogge-Terbrack (174,9 Punkte) und

den RFV Maasen-Sulingen (172,1

Punkte) durchsetzen konnte. Rang 4

holte sich der RFV Wolfsburg.

„Das war Schulpferdereiten auf hohem

Niveau“, zeigte sich Carsten Raschen

bei seiner Premiere als Richter

dieses Cups beeindruckt und lobte den

Einfluss der Ausbilder auf die Teams.

„Sie strahlten sehr viel Ruhe aus. Die

gute Vorbereitung und Unterstützung

der Ausbilder spiegelte sich in den

Mannschaften wieder.“ Und auch Rolf

Petruschke zeigte sich begeistert: „Was

ich gesehen habe, war total positiv. Es

macht Freude, diesen Wettbewerb zu

richten.“

„Wir sind so stolz und überglücklich!

Ein großer Traum ist wahr geworden“,

war das Fazit des Teams vom Reitverein

Gut Zassenhaus. Das rheinische

Quartett mit Nele Büscher und ‚Billie’,

Luisa Collmann und ‚Peggy Sue’,

Maya Schräder und ‚Gigant’ sowie Emily

Zylka und ‚Oasis’ legte zur Freude

von Ausbilderin Lydia Arnold-Rießner

schon in der Dressur den Grundstein

für den Sieg. Im Springen war lediglich

die Mannschaft vom RFV Maasen-

Sulingen besser. Ein Vorsprung, den

die Sieger mit den besseren Noten für

den leichten Sitz und einer besseren

Note für die Teilprüfung Vormustern

wieder ausglichen. Dass die Rheinländer

nicht nur gut ritten, sondern auch in

der Theorie sattelfest sind, sicherte ihnen

mit der vollen Punktzahl im letzten

Teilwettbewerb dann den Sieg im 21.

PM-Schulpferdecup.

41. Hardenberg Burgturnier

Erneut Spitzensport am Fuße der Burg

K.B.

Bereits seit über 50 Jahren zählt das

Hardenberg Burgturnier zu den springsportlichen

Klassikern in Deutschland.

Dabei sind es die großen traditionsreichen

Prüfungen, wie der Preis der

Kreis-Sparkasse Northeim am Freitag,

das Championat von Nörten-Hardenberg

und die Gothaer-Trophy am Samstag

sowie natürlich der Große Preis

um die Goldene Peitsche am Sonntag,

die die Säulen des Sportprogramms

bilden und immer wieder Reiter aus

aller Welt nach Südniedersachsen

locken. Denn nicht nur der Nierderländer

Kevin Jochems, aus der Garde

der „jungen Wilden”, der Bronze und

Silber bei Europameisterschaften der

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Junioren und Jungen Reiter gewann,

ist beeindruckt vom Turnierplatz und

der Atmosphäre: „Das ist toll, mir fällt

auch kein Turnier in den Niederlanden

ein, das so eine Kulisse bietet.“ Außerdem

ging es hier für die Teilnehmer

aus 16 Nationen nicht nur um ein ordentliches

Preisgeld, sondern auch um

wichtige Weltranglistenpunkte und die

Master League in Deutschland feierte

hier ihren Saisonauftakt.

Dabei mussten die Zuschauer dieses

Jahr zwar auf einige der „ganz großen

Namen“ verzichten, dennoch gaben

sich erstklassige Springreiter beim

Hardenberg Burgturnier ein Stelldichein

und lieferten sich einen sportlich

spannender Vergleich - auch zwischen

den Generationen. Denn auch auf dem

Hardenberg machte die Generation

U25 den Routiniers im Sattel durchaus

mächtig Konkurrenz.

So hatten z.B. Vorjahressieger Markus

Beerbaum, der jüngste Reitmeister

aller Zeiten, Michael Jung, Felix Haßmann,

der als 3. Reiter überhaupt die

Goldenen Peitsche sein Eigen nennen

kann, sowie Nachwuchstalent Finja

Bormann und deren Bruder Friso vom

17. - 19.05.2019 ihre Pferde am Fuße

der Burgruine gesattelt. Außerdem hatten

sich die junge Niederländerin Lisa

Nooren, der Spanier Manuel Fernandez

Saro oder Billy Twomey aus Irland

einiges für das Burgturnier vorgenommen.

„Das ist ein starkes Starterfeld,

jeder kann hier vorne mitspringen“,

erklärte Joachim Geilfus, der gemeinsam

mit Katharina Bethmann erneut die

sportliche Leitung inne hatte.

Kevin Jochems sauste im Sattel von ‚Enjoy’

durch den Kurs und verwies Julia Gorski

auf ‚Catch Me Z’ (0/54,72) sowie

Johannes Ehning mit ‚Con Pleasure 4’

(0/54,95) auf die Plätze. „Ich probiere

hier mitzuhalten am Wochenende“,

lachte Jochems, „bis jetzt geht das ja

ganz gut…“

Premierenerfolg für Christian Hess

Am Abend strahlte dann Christian

Hess, der zum ersten Mal beim Hardenberg

Burgturnier zu Gast war, über

seinen großen Coup mit ‚Quienna’.

„Das ist ganz gewaltig - meine Stute ist

super gesprungen über beide Runden“,

freute er sich über die 40,41 Sekunden

schnelle, fehlerfreie Vorstellung

im Stechen der 1. Qualifikation zum

Großen Preis um die berühmte „Goldene

Peitsche“, das 17 der 59 Paare erreichen

konnten. „Das war ein starkes

Springen mit guten Paaren und heute

ist mir alles gelungen“, so Hess weiter.

Damit musste der Deutsche Vize-Meister

von 2016 auch seine Wochenend-

Planung überdenken. Denn mit dem

Sieg hatte er ebenfalls die Qualifikation

zum Hauptereignis „in der Tasche“.

Reitsportmosaik

So konnte bzw. wollte sich Markus

Beerbaum auch noch nicht festlegen,

als er im Vorfeld nach dem Sieger im

Großen Preis gefragt wurde. „Das ist

nicht einfach zu sagen, es sind so viele

gute Reiter am Start. Es wird in jedem

Fall interessant angesichts des tollen

Starterfelds. Und die deutschen Reiter

müssen sich nicht verstecken. Es wird

spannend.“

Fotos: Stefan Lafrentz

Oranje-Sieg beim

Hardenberg Burgturnier

Den ersten Sieg beim Burgturnier holte

sich allerdings ein Niederländer. Der

23 Jahre alte Kevin Jochems sauste im

Sattel von ‚Enjoy’ in 54,48 Sekunden

Christian Hess und ‚Quienna’

27

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Reitsportmosaik

Markus Beerbaum hat auf`s

richtige Pferd gesetzt

Am Samstag stand dann zuerst das

Championat von Nörten-Hardenberg

auf dem Programm. Und bereits hier

wartete ein anspruchsvoller Kurs auf die

Teilnehmer sowie spannender Topsport

auf die zahlreichen Zuschauer. Dabei

hatte Parcourschef Frank Rothenberger

die 53 Starter vor eine ganz schöne Herausforderung

gestellt, die letztlich 9

Paare ohne Fehler bewältigen konnten.

„Der erste Umlauf war sehr technisch,

die Sprünge kamen sehr schnell, die

Zeit war recht kurz. Man war schon

unter Druck, den Parcours in der Zeit

zu schaffen und trotzdem fehlerfrei zu

bleiben“, erklärte Markus Beerbaum.

Und auch in der spannenden Entscheidung

gelang es erst Finja Bormann

mit ‚A crazy son of Lavina’, der hier

zum ersten Mal auf dem Turnier zum

Einsatz kam, ihre fehlerfreie Runde aus

dem Umlauf zu wiederholen. Die flotten

41,06 Sekunden reichten am Ende

erneut zu Platz 2. Denn Markus Beerbaum,

der mit ‚Calle’ ein Pferd seiner

Ehefrau Meredith gesattelt hatte, sauste

als vorletzter Starter in 38,91 Sekunden

über die Ziellinie. „Im Stechen hatte

ich ein bisschen Glück. Es sind mehrere

Fehler vorher passiert, so dass ich

wusste, was ich machen muss“ sagte

Beerbaum nach seinem Sieg und fügte

strahlend hinzu: „Ich habe ein sehr

erfahrenes und sehr schnelles Pferd und

deswegen konnte ich mir das so ein

bisschen einteilen und mein Pferd hat

super mitgemacht.“

Rundum zufrieden

zeigte sich auch

Finja Bormann, die

vom Hardenberger

Publikum immer besonders

angefeuert

und unterstützt

wird. „ ‚A crazy son

of Lavina’ liebt das

einfach, wenn er

hier reinkommt in

diesen Kessel mit

dieser Stimmung da

drin. Er geht dann

so richtig auf. Deshalb

war es auch

die Devise, ihn hier

das erste Mal an den

Start zu bringen.

Diese Stimmung

und die Kulisse, das

trägt ihn unheimlich

und es macht

halt unheimlich viel

Spaß, wenn man

merkt, wieviel Spaß

es auch dem Pferd

macht.“ So stand für

die junge Amazone

bereits fest, dass sie

den 12-jährigen Wallach, der aus der

Zucht ihres Vaters Franz stammt, auch

am Sonntag im Kampf um die Goldene

Peitsche einsetzen wird.

Finja Bormann und ‚A crazy son of Lavina’

Jessica Mendoza und ‚Sam de Bacon’

Rang 3 holte sich die Britin Jessica

Mendoza, die allerdings auf den Großen

Preis verzichtete. „ ‚Sam de Bacon’

ist von Natur aus nicht das schnellste

Pferd. Ich bin sehr glücklich wie er das

heute gemacht hat und damit lassen wir

es gut sein.“

Übrigens: Die Frage, ob Carl Graf von

Hardenberg mit Blick auf die Goldene

Peitsche nach dem Championatsgewinn

etwas nervös geworden sei, vermochte

Beerbaum nicht genau zu beantworten.

„Ich glaube fast, er war eher erleichtert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es mir gelingt

nach dem Championat und dem

Sieg im vergangenen Jahr nochmal den

Großen Preis zu gewinnen, ist ja nicht

so hoch…“ so Beerbaum verschmitzt.

28

Markus Beerbaum, der mit ‚Calle’

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Gothaer Trophy für Tobias Meyer

Am Samstagabend bildete die spannende

Gothaer Trophy einen weiteren

Höhepunkt. Allerdings reichte es für die

25 Starter hier nicht nur eine Nullrunde

zu drehen, sie mussten auch schnell unterwegs

sein. Denn nur die 10 besten

Paare qualifizierten sich für die entscheidende

Siegerrunde. Hier legten Tobias

Meyer und ‚Special One’ gleich als

2. Starter mit 33,25 Sekunden eine Zeit

vor, die von den Konkurrenten einfach

nicht zu schlagen war. Dabei musste

Meyer, der in den letzten Wochen auf

einer wahren Erfolgswelle reitet, beim

Ritt von Mylene Diederichsmeyer mit

‚Cintia 2’ noch einmal richtig zittern.

Und tatsächlich sauste die Amazone in

32,34 Sekunden durch den Parcours,

doch ein Abwurf verhinderte den Erfolg.

Die beiden belegten am Ende

Rang 7.

Die Plätze 2 und 3 gingen an Kathrin

Müller mit ‚Emmely’ und Jana Wargers

auf ‚Cassia Pleasure’.

„Das ist schon was ganz Besonderes

vor so einem Publikum und bei diesem

Turnier zu gewinnen“, freute sich

Meyer:

Finjas großer Coup im Kampf

um die Goldene Peitsche

Am Sonntagmittag bildete dann ein

richtig schwerer Großer Preis den abschließenden

Höhepunkt des Hardenberg

Burgturniers. Und der hatte

natürlich für Markus Beerbaum eine

ganz besondere Bedeutung. Schließlich

konnte der geborene Adelebser nach

mehreren Anläufen im letzten Jahr die

begehrte Goldene Peitsche gewinnen

und hätte sie bei einem erneuten Erfolg

behalten können. „Ich glaube, es ist

fast schon ein bisschen vermessen, jetzt

davon auszugehen, dass es 2 Mal hintereinander

klappt. Aber ich habe mich

natürlich darauf vorbereitet, ich bin

sehr fokussiert, konzentriert und ich

werde auf jeden Fall Morgen alles geben“,

erklärte Beerbaum nach seinem

Sieg im Championat, das er ebenfalls

erstmals für sich entscheiden konnte.

Denn „die goldene Peitsche ist schon

ein besonderer Preis und es wäre schön,

sie mit nach Hause zu nehmen.“ Doch

daraus wurde nichts, Markus Beerbaum

und ‚VDL Daylight’ kassierten

einen Abwurf sowie einen Zeitfehler.

Aber auch andere Spitzenreiter in dem

48-köpfigen Starterfeld

scheiterten an

dem anspruchsvollen

Parcours, so dass

der Niederländer

Jan-Hendrik Schuttert

mit ‚Expensive’

lange Zeit der

einzige Reiter mit

einer weißen Weste

blieb. So war der

Jubel groß, als Tobias Meyer und ‚Gain

Line’ für das ersehnte Stechen sorgten.

Danach schafften noch der Schweizer

Werner Muff, der mit ‚Jolie vh Molenhof’

seinen ersten gemeinsamen Großen

Preis bestritt, Billy Twomey mit ‚Chat

Botte E.D’ und Finja Bormann mit ‚A

crazy son of Lavina’ den Sprung in die

Entscheidung. Hier legte Tobias Meyer

eine blitzschnelle, fehlerfreie Runde

hin, nach der nicht nur der eine oder

andere Zuschauer der Meinung war den

Sieger gesehen zu haben. Doch dann

zeigte die erst 23 Jahre junge Finja Bormann,

die auf der Anlage der Familie

Müter in Königslutter arbeitet und „nebenbei“

Grundschullehramt studiert,

dass es noch schneller geht. Dabei ließ

sie ihr Pferd auf dem Weg zum letzten

Sprung komplett gehen und sicherte

sich in 36,55 Sekunden den Sieg. Da

waren nicht nur die Zuschauer völlig

aus dem Häuschen. Auch die junge

Amazone bekam das Strahlen nicht

mehr aus dem Gesicht und streichelte

und küsste ihr Pferd: „Dieses Pferd ist

der Wahnsinn. Der kämpft richtig für

mich und macht einfach alles für mich

möglich!“

„Das ist im Prinzip unser Heimturnier:

Mein Opa war hier am Start, mein

Papa war hier am Start und jetzt ist

es unserer Familie gelungen, mal die

Goldene Peitsche zu gewinnen und das

auch noch mit einem selbst gezogenen

Pferd….“ japste Finja Bormann, nachdem

sie aus einer Flut von Umarmungen

wieder aufgetaucht war. Und sie ist

sich sicher: „Heute Abend wird Ausnahmezustand

sein

Reitsportmosaik

Am Samstagabend sorgte Friso Bormann für

die 2. Platzierung im Hause Bormann.

Im Sattel von ‚Con Moto Crazy Chara’ blieb er in der

Gothaer Trophy ebenfalls fehlerfrei, verpasste aber

aufgrund der etwas langsameren Zeit den Sprung in die

Siegerrunde und belegte am Ende Rang 12.

29

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Reitsportmosaik

Für Finja Bormann und ‚A crazy son of Lavina’ wurde mit dem Gewinn der Goldenen Peitsche

„ein nicht zu täumen gewagter Traum“ wahr

Sehr zufrieden

mit Platz 2 zeigte

sich Tobias Meyer.

Schließlich hat er

‚Gain Line’ erst seit

Mittwoch vor dem

Hardenberg Burgturnier

im Stall.

„Der Franzose Simon

Delestre hat ‚Gain Line’ vorher

geritten und ich sitze auf einem topausgebildeten

Pferd“ erklärte Meyer,

der sich „ganz viele Videos angeguckt

hat, wie der vorherige Reiter ihn geritten

ist. Ich habe das Gefühl, als wenn

wir uns schon lange kennen.“

Tobias Meyer und ‚Gain Line’ auf dem Sprung zu Platz 2

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Werner Muff sprang mit ‚Jolie vh Molenhof’ auf Platz 3

Zwar schaute der

Drittplatzierte Werner

Muff ein wenig

sehnsüchtig auf die

Goldene Peitsche

mit dem markanten

Keilerkopf, aber

auch er zeigte sich

zufrieden mit dem

Ergebnis, zumal er

noch gar nicht so

lange im Sattel von

‚Jolie vh Molenhof’

sitzt. „Finja hätte

nichts besser machen

können - sie

hat verdient gewonnen“,

stellte Muff

fest. „Ich war auch

schon hinter ihrem Bruder hier mal

Zweiter in der Gothaer Trophy, also darauf

muss man sich bei den Bormanns

eben einstellen. Aber ich werde weiter

versuchen, die Goldene Peitsche zu gewinnen.“

Denn auch er ist begeistert von dem

Event am Fuße der Burgruine. Zwar

gäbe es auch in der Schweiz sehr

schöne Turniere, allerdings keines, das

so ist wie das Hardenberg Burgturnier:

„Das Stadion, die vielen Leute, die

freundliche Atmosphäre ist schon etwas

Besonderes.“

Hardenberg Burgturnier 2020 mit

neuem Termin

Nach dem sich die Veranstalter mit der

Resonanz auf das Hardenberg Burgturnier

sehr zufrieden zeigten, steht

auch schon der Termin für die nächste

Auflage fest. Die wird dann allerdings

erst vom 11. - 14.06.2020 stattfinden.

Der Grund dafür sind die Olympischen

Spiele in Tokio, die Auswirkungen auf

den internationalen Pferdesportkalender

haben. Dabei sei es keine Option,

das Burgturnier bereits im April oder

Anfang Mai stattfinden zu lassen, weil

es für die Garten- und Lifestyleausstellung

Klassika viel zu früh wäre.

Reitsportmosaik

Julia Plate (hier auf,Balotelli‘) kam, sah und siegte beim Burgturnier

„Es ist wunderschön hier, die Kulisse ist einfach abnormal. Ich hatte noch

nie so eine Atmosphäre, unter der ich geritten bin. Das gibt einem ein richtig

schönes Gefühl im Parcours“, schwärmte Julia Plate nach ihrem Sieg im Preis

der Niedersächsischen Wirtschaft. Dabei legte die 24-jährige Reiterin, die zum

ersten Mal beim Hardenberg Burgturnier am Start war, im Sattel von ‚Quidam’s

Rosé’ eine Zeit vor, die auch der für schnelle Ritte bekannte Tobias Meyer

mit ‚Coeur de Lion 22’ nicht mehr unterbieten konnte. Platz 3 ging an Tim

Rieskamp-Goedeking auf ‚Chico Bonito’.

„Ich habe viel über den Galopp gemacht, aber auch über die kurzen Wendungen.

Ich glaub’ das Entscheidende war die Wendung zum letzten Sprung.“

erklärte die strahlende Siegerin.

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Fotos: Petra Beinecke und

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31

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Andreas Dibowski ist erstmals

Berufsreiterchampion der Vielseitigkeit

Reitsportmosaik

Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit,

U25-Förderpreis, Nationenpreise für

Junioren und erstmals für Ponyreiter:

Das Programm der 33. Internationalen

Marbacher Vielseitigkeit auf dem

Gelände des Haupt- und Landgestüts

Marbach war vollgepackt mit

Höhepunkten. Kein Wunder, dass sich

die Liste der Nennungen wie ein Who’s

who der Disziplin las. Außerdem

galt es für die deutschen Cracks sich

mit guten Runden vor den Augen des

Bundestrainers für einen Startplatz

bei den Europameisterschaften Ende

August in Luhmühlen zu empfehlen.

Denn das Turnier auf der Schwäbischen

Alb war auch Standortbestimmung und

offizielle „Vorbereitungsprüfung“ für

die EM.

Dabei übernahm Lokalmatador Michael

Jung mit ‚fischerChipmunk FRH’, der

im vergangenen Jahr noch mit Julia

Krajewski bei den WM in Tryon am Start

war, nach der Dressur die Spitze. Zwar

wirbelte die rund 3.700 Meter lange

Geländestrecke die Rangierung in der

Marbach Trophy CCI4*-S (ex CIC3*)

ordentlich durcheinander, allerdings

stand Jung mit nur 25,70 Minuspunkten

auch nach der 2. Teilprüfung vorne.

„Das muss sich alles etwas noch

einspielen, aber funktioniert schon

sehr gut. Ich habe heute wieder viele

Informationen gewonnen“, sagte er

nach seinem Ritt.

Überhaupt sah es für die Schützlinge

von Bundestrainer Hans Melzer

nach Dressur und Geländeritt

vielversprechend aus. So lag Andreas

32

Dibowski mit seiner ‚FRH Corrida’

vor dem abschließenden Springen auf

Rang 2. Platz 3 belegte der Australier

Andrew Hoy mit ‚Vassily de Lassos’,

der durch eine schnelle Geländerunde in

6:27 Minuten 25 Plätze (!) gutmachen

konnte.

Dabei waren andere Reiter weniger

erfolgreich. Insgesamt schieden 17 von

70 Startern aus oder gaben auf. „Der

Schwierigkeitsgrad war etwas höher

als in den Vorjahren, vor allem war der

Kurs technisch etwas anspruchsvoller,

aber alles sehr fair gebaut“, sagte

Dibowski. Die Strecke habe klar die

Handschrift von Rüdiger Schwarz

getragen. Der Parcourschef des CCIO

Aachen zeichnete nach dem Tod des

langjährigen Marbacher Aufbauers

Gerd Haiber im vergangenen Jahr

erstmals für die Strecke verantwortlich

und war vom Ausgang der Prüfung

ebenfalls etwas überrascht. „Das habe

ich von vorne herein so nicht erwartet.“

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Verteidigten ihre Spitzenposition auf dem Vier-Sterne-Kurs:

Michael Jung und ,Chipmunk‘

So hieß die Devise

von „Dibo“ am

Sonntag fehlerfrei

bleiben. Denn „die

Chance war noch nie

so groß“, den Titel

des Berufsreiterchampion

zu gewinnen.

Und während er mit seinem WM-

Pferd fehlerfrei blieb, unterlief Jung,

der die Hauptprüfung der Mabacher

Vielseitigkeit bereits 6 Mal gewinnen

konnte, bereits am 3. Hindernis ein Abwurf.

Der ließ ihn sowohl im CCI4*-S

als auch im Berufsreiterchampionat um

ein einziges Zehntel hinter seinen WM-

Teamkollegen zurückfallen. So feierte

Andreas Dibowski gleich 3 Premieren.

„Ich war noch nie Berufsreiter-

Champion, habe in Marbach noch nie

gewonnen und war dort noch nie so

schnell im Gelände“,strahlte Andreas

Dibowski und fügte hinzu: „Es ist ein

tolles Gefühl, die Selbstbestätigung,

dass man noch vorne mitmischen

kann.“

Außerdem war es für seine 10-jährige

‚FRH Corrida’ der erste Sieg auf

diesem Niveau.

Zu den ersten Gratulanten des frisch

gebackenen Champions zählte Joachim

Jung, Vater und Trainer von Michael

Jung. „Ich gebe zu, ich bin schon etwas

stolz darauf, euch hier geschlagen zu

haben“, sagte Dibowski und ergänzte

schmunzelnd: „Das passiert ja nicht so

häufig.“

Foto: equistock.de/Waldenmaier

Foto : Veranstalter/Mulle

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Foto: equistock.de/Waldenmaier

Foto : Veranstalter/Mulle

Reitsportmosaik

Platz 3. im CCI4*-S ging an Andrew

Hoy mit ‚Vassily de Lassos’. Den

Bronzerang im Berufsreiterchampionat

belegte Jörg Kurbel aus Rüsselsheim,

der mit dem 1,88 Meter großen

‚Josera’s Entertain You’ auf Platz 13

der internationalen Wertung landete.

Turnierleiter Wolfgang Leiss

zieht positive Bilanz

Auf dem 4*-Treppchen (v.l.): Der Australier Andrew Hoy, Andreas Dibowski und Michael Jung.

„Wir hatten in diesem Jahr,

gelinde gesagt, nicht die besten

Voraussetzungen: Es war das erste

Turnier ohne unseren langjährigen

Sportlichen Leiter Gerd Haiber. Zudem

konnten wir die Historische Reithalle

des Gestüts, in der ansonsten die

Organisation untergebracht war, wegen

Umbaumaßnahmen nicht nutzen. Und

nicht zuletzt war schlechtes Wetter

angesagt. Vor diesem Hintergrund

kann ich nur feststellen: Es war ein

super Turnier. Trotz teilweise kühler

Witterung und einiger Regenschauer

herrschte im Gelände überall eine

wirklich gute Stimmung. Das zu

spüren, war auch für mich persönlich

ein schönes Erlebnis“, so Turnierleiter

Wolfgang Leiss.

K.B.

Deutsches Junioren-Team gewinnt den Nationenpreis

Wie im vergangenen Jahr waren die deutschen Nachwuchsreiter auch beim 2.

in Marbach ausgetragenen Junioren-Nationenpreis nicht zu schlagen. Dabei

hatten die Deutschen in der Endabrechnung 98,1 Minuspunkte auf dem Konto

die zweitplatzierte Mannschaft „Italien 1“ brachte es auf 188,90 Minuspunkte.

In Springfehler umgerechnet bedeutet das eine Differenz von gut 22 Abwürfen!

Mit 204,0 Punkten folgte das 2. italienische Team auf Platz 3.

Und auch in der Einzelwertung fanden sich deutsche Reiter auf allen

Treppchenplätzen. Hier siegte Calvin Böckmann, der schon im Ponysattel

Medaillen bei Europameisterschaften sammelte und auch im Springen

Mannschafts-Europameister war, mit ‚Altair de la Cense’ vor Konstantin

Harting mit ‚Cigaline’ und Christina Schöninger mit ‚Schoensgreen Continus’

33

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Die Turniersaison ist angelaufen, die

ersten Turniere genannt und auch

schon bestritten. Wie ist der Anfang

gelaufen? Start erfolgreich gelungen?

In der letzten Folge haben wir gesehen,

wie wichtig das Definieren von Zielen

ist. Das große Saisonziel wird in kleine

Teilziele zerlegt und anschließend

konsequent darauf hingearbeitet. Jeder

Turnierstart dient also als Überprüfung

unseres (Ausbildungs-) Weges und ist

ein Teilschritt hin zu dem Saisonziel.

Eine gute Vorbereitung

In meiner Praxis erlebe ich ­häufig

Reiter, die sich Unterstützung bei der

Steigerung ihrer Leistung wünschen.

Der erste wichtige Punkt ist eine sehr

gute Vorbereitung des Turnierstartes.

Dazu gehören detaillierte

Trainingspläne, die Fortschritte und

Leistungsentwicklung berücksichtigen

und abbilden. Die stetige

Fachartikel

Läuft alles rund?

Erfolgsmonitoring und Fehleranalyse des Turnierstartes

Weiterentwicklung anhand von einer

lückenlosen Dokumentation verfolgen

zu können, steigert die Motivation,

die Arbeitsleistung und die Freude

am Erreichten (Hawthorne-Effekt).

Denkbar ist hier auch die digitale Variante

in Form eines Videotagebuches

oder Blogs.

Eine weitere hilfreiche Strategiebesonders

für unerfahrene Reiter

und Pferde- ist das Reiten unter

Wettkampfbedingungen. Dies kann im

heimischen Stall erfolgen, in dem

man im kompletten Turnieroutfit die

Aufgabe/Parcours exakt nur 1x reitet

und sich anschließend von erfahrenen

Kollegen ein Feedback geben lässt.

Um möglichst reale Bedingungen

herzustellen, sollte es keine weitere

Chance für einen erneuten Start geben.

Vielleicht kann man sich ja auch mit ein

paar Stallkollegen zusammenschließen

und den Platz so herrichten, wie er

an Turniertagen ausschauen würde.

Musikboxen, Richterwagenklappe

öffnen, Blumenkübel und Banner

platzieren. Manchmal reichen solche

kleinen Details, die am Reitplatz verändert

werden, um Pferd und Reiter aus

der gewohnten Routine zu holen und zu

überprüfen, ob punktgenaues Abrufen

von Leistung gelingt. Empfehlenswert

ist auch eine Trainingseinheit auf dem

tatsächlichen Turniergelände. Viele

Veranstalter haben Verständnis dafür,

dass man jungen und unerfahrenen

Pferden die Örtlichkeiten im Vorfeld

zeigen möchte.

Weitere Erfolgsfaktoren

berücksichtigen

Um seine persönliche Bestleistung

abrufen zu können, müssen aber

noch weitere Faktoren berücksichtigt

werden.

MENTAL COACHING

für punktgenaues Abrufen von Leistungen

RidersMind

Dr. Birgit Harenberg

Expertin für Mentale Stärke

im Reitsport

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Satz DER KLEINE GEORG

34

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Technik: Wie gut und fein ist die

Hilfengebung? Wie sicher können

Reiter und Pferd die Lektionen?

Wie gut sind die Rittigkeit und die

Durchlässigkeit des Pferdes?

Taktische Überlegungen: Wie wird

das Pferd auf Prüfungen vorbereitet?

Was muss beim Abreiten berücksichtigt

werden? Von welcher Seite reite ich

in das Viereck herein? Welchen Weg

wähle ich im Parcours? Wo stehe ich

zum Grüßen?

Kondition: Wie ist es um die Kondition

von Pferd und Reiter beschaffen?

Arbeite ich zusätzlich an meiner

Koordination, Beweglichkeit und

Kondition? Während viele Reiter bei

ihrem Pferd diese Punkte gut im Blick

haben, verschwenden sie häufig keine

Gedanken an ihre eigene Performance.

Dies führt nicht selten zu

Leistungseinbußen im Wettkampf.

Mentale Stärke: Kann ich mich

ganz auf mich und mein Können

verlassen? Wie gehe ich mit Störungen

um? Kann ich flexibel und souverän

auf unvorhergesehene Situationen

reagieren?

Material: Habe ich das passende

Equipment dabei (z.B. Stollen,

­Regendecke, Wechseloutfit)? Sitzt die

Turnierausrüstung wirklich bequem

und ohne Scheuerstellen? Sind

Schabrake und Sattelgurt passend und

angenehm für das Pferd? Kneift die

weiße Turnierhose oder das

Turnierjacket? Fühle ich mich darin

wohl? Nur wer mit sich selbst zufrieden

ist und sich wohl und attraktiv fühlt,

kann Kompetenzen und Können nach

außen ausstrahlen und dann auch

abrufen.

Ernährung: Wie sieht meine

Ernährung aus? Wie versorge ich mich

Fachartikel

am Turniertag? Die obligatorischen

Pommes rot-weiß sollten höchstens

nach den Prüfungen genossen werden.

Wie sieht meine Flüssigkeitszufuhr

aus? Häufig trinken Turnierreiter viel

zu wenig. Ursächlich ist die Angst

auf die Toilette zu müssen oder weil

es in der Hektik vergessen wird. Aber

ein 5% Flüssigkeitsmangel (ein Glas

Wasser) hat eine 30% Einbuße der

Konzentration zur Folge. Um seine

persönliche Bestleistung abrufen zu

können, brauchen wir auch im Vorfeld

eine vernünftige und ausgewogene

Ernährung. Während wir großes

Augenmerk auf die Fütterung unserer

Pferde legen, vergessen wir unsere

­eigene optimale Ernährung häufig.

Umfeld: Unser Umfeld hat einen sehr

großen Einfluss auf unsere Leistung.

Zum Umfeld gehören Trainer,

­Trainingsbedingungen, berufliches

Umfeld, Freunde, Kollegen, Familie.

Aber auch die neidischen Stallkollegen

oder unbedachte Äußerungen können

uns unbewusst beim Abrufen unserer

Leistung blockieren.

Erfolgsmonitoring

Um sich weiterzuentwickeln ist es

notwendig, Wettkampfsituationen

genau zu analysieren. Dazu dient das

Erfolgsmonitoring. Mit ganz speziellen

Fragen werden einzelne Faktoren

des Wettkampfes beleuchtet und

bearbeitet. Die Dokumentation über

einen längeren Zeitraum ermöglicht,

­Ursachen und Faktoren rauszufiltern,

die für den Erfolg bzw. Nicht-Erfolg

verantwortlich sind. Nur wenn ich

diese Faktoren kenne, bin ich in der

Lage, punktgenau Veränderungen und

Verbesserungen vorzunehmen, damit

ich meinen Erfolg planbar machen

kann.

Die Dokumentationsbögen können bei

der Autorin unter info@ridersmind.de

angefordert werden.

Fehlermanagement

Nicht immer kommen wir an unser Ziel.

Fehler sind natürliche Wegbegleiter

unserer Weiterentwicklung. Nur wie

gehe ich mit Fehlern um? Dienen sie mir

als Bestätigung meiner Selbstzweifel

und negativen Selbstgespräche? Oder

sehe ich sie als Chance zur Veränderung?

Als Anstoß zur Selbstreflexion?

Als Impuls zur Kurskorrektur?

Analysiere ich die Situation, die zum

Nicht-Erreichen des Ziels führte?

Welche Faktoren waren dafür

ausschlaggebend? Oder suche ich die

Fehler im Außen? Bei den Umständen

(Wetter, Bodenverhältnisse)? Personen

(Richter, Trainer, Mitreiter) …?

Erfolge sehen und feiern

Nach eingehender Fehler-Analyse

des Wettkampfes sollte man nun die

Perspektive wechseln und den Fokus

auf die positiven Dinge richten. Was hat

alles gut geklappt? Womit bin ich zufrieden?

Was habe ich erwartet? Wo bin

ich positiv von mir und meinem Pferd

überrascht worden? Wofür bin ich nach

dem Wettkampf dankbar? Jeder kleine

Schritt in Richtung Ziel sollte wertgeschätzt,

gesehen und gefeiert werden.

Die Dokumentation des Erfolges

ergänzt durch schöne Fotos bildet

Fortschritte nachhaltig ab und dienen

somit als Quelle für Selbstbewusstsein

und Selbstwirksamkeit.

Dr. Birgit Harenberg

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Aus den Vereinen/Personalien

Dr. Jochen Mehrdorf verstorben

Der ehemalige deutsche Olympiareiter

Dr. Jochen Mehrdorf lebt nicht mehr.

Der FEI-Tierarzt aus Wolfenbüttel

verstarb im Alter von 78 Jahren in der

Nacht vom 26. auf den 27. März.

Bereits 1957 nahm Jochen Mehrdorf

als 16-Jähriger an der ersten

Luhmühlener Stubbendorff-Prüfung

teil, bestritt 1961 in Münster seine

erste Vielseitigkeit und stieß mit dem

Hannoveraner ‚Iltschi’ schon bald

in die aktuelle Spitzengruppe in der

Vielseitigkeit vor. 1962 wurde er in

Luhmühlen 4., ein Jahr später hinter

Horst Karsten Deutscher Vize-Meister

und trug 1964 dann dank des schnellen

und gut springenden ‚Iltschi’ den

Sieg in der Heide davon. Im selben

Jahr startete er beim CCI Burghley,

wo er Platz 2 belegte.

4 Jahre und 2 Europameisterschaften

später - 1965 in Moskau und 1967 in

Punchestown - war es dann soweit.

Mit seinem Pferd ‚Lapislazuli’, einem

Sohn des Vollblüters ‚Der Löwe xx’,

den er von einem Schmuckhändler erworben

hatte und mit dem er 1968 die

Luhmühlener Vielseitigkeit gewinnen

konnte, trat er die Reise nach Mexiko

an. Am Nachmittag des Geländerittes

verwandelten wolkenbruchartige Re-

genfälle die kleinen Bäche in reißende

Flüsse. Der letzte Wassergraben war

so überflutet, dass er für die Pferde

kaum mehr erkennbar war. Jochen

Mehrdorf, der bis dahin noch gute

Chance auf eine Einzelmedaille hatte,

schied an dieser Stelle aus, wobei es

mehrere Minuten dauerte, bis ‚Lapislazuli’

aus dem tosenden Wasser

befreit war. „Jochen Mehrdorf nahm

ihm danach den Sattel ab und ritt ihn

so durchs Ziel, um in der Wertung

zu bleiben“, erinnert sich sein Teamkollege

Horst Karsten an die „Reiter-Regatta“.

Ein Happy End gab es

für die beiden dennoch nicht. Auf

dem Rückflug von Mexiko gebärdete

sich ‚Lapislazuli’ so wild, dass er aus

Sicherheitsgründen notgetötet werden

musste.

Im darauffolgenden Jahr verabschiedete

Jochen Mehrdorf sein Meisterschaftspferd

‚Iltschi’ aus dem Sport

- es wurde Spazierreitpferd seines

Vaters. Er selbst blieb dem Sport treu,

konnte allerdings nicht mehr ganz an

die vorangegangenen Erfolge anknüpfen.

Zudem nahm ihn auch seine Tierklinik

in Wolfenbüttel in Anspruch.

Die Faszination Vielseitigkeit hat

Dr. Jochen Mehrdorf auch an seine

Kinder weitergegeben. 1992 wurde

seine Tochter Maria Deutsche Junioren-Meisterin

und nahm in den Folgejahren

mehrfach an Nachwuchs-Europameisterschaften

teil.

Quelle: FN

Foto: Günter Blasig

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Dr. Jochen Mehrdorf (li) und Horst Karsten beim Vielseitigkeitsmeeting

in Bad Harzburg 2012

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Clara Röhr bietet Sattelservice für Warmblutpferde

Die Heimat der 24-jährigen Sattlerin

Clara Röhr ist das idyllische Dörfchen

Brokeloh. Dort ist sie mit vielen Tieren

auf der Reitanlage ihrer Eltern

aufgewachsen. Von Kindesbeinen

schon mit allem rund um das Pferd

vertraut, wurde sie dressurmäßig bis

zu Klasse L von ihrer Mutter Julia Olm

gefördert. Aber Claras Herz schlägt

eher für das Springreiten und dabei

Aus den Vereinen/Personalien/ Aus- und Fortbildung

wird sie von ihrem Vater Thorsten

Röhr unterstützt. Platzierungen bis

zur Klasse M kann Clara bislang

vorweisen, doch liegt ein großes

Augenmerk auf der Ausbildung junger

Pferde.

Das Reiten wollte sie, trotz aller

Begeisterung, nicht zum Beruf machen

und erlernte ein Handwerk. 2014

schloss Clara Röhr ihre Ausbildung

bei der renommierten Firma

„Passier“ in Langenhagen ab und

darf sich seitdem „staatlich geprüfte

Reitsportsattlerin“ nennen.

Um sich in dem Beruf weiter zu

entwickeln, wechselte sie nach ihrer

Lehrzeit zur Firma „TOP REITER“

- die aus dem Bereich des Islandpferdesports

nicht

wegzudenken ist.

Dort konnte sie

insbesondere ihre

Kenntnisse in der

Sattelanpassung,

der Satteländerung und dem Service

für Pferd & Reiter unter Anleitung

von Sattlermeister Peter Kopp und

Sattelfitter Holger Rochow vertiefen.

Eine hervorragende Kundenberatung

nimmt in diesem erfahrenen Team

einen ganz großen Stellenwert ein.

Top Reiter war einverstanden, dass

Clara Röhr jetzt im Rahmen eines

Nebengewerbes diesen Sattelservice auf

einen eigenen Kundenkreis (Spring-/

Dressur- u. Vielseitigkeitsättel ) mit

und ohne Turnierambitionen für

Warmblüter, Reitponys oder auch

Haflinger ausdehnen kann. Hier

steht sie nun Interessierten für

Sattelanpassungen, Änderungen, Neu

und Umpolsterungen und diverse

Reparaturen zur Verfügung.

Weitere Infos findet man bei

www.sattelservice-clararoehr.de

Text und Fotos: Marianne Schwöbel

Clara Röhr und ihr Nachwuchspferd ‚Der Eine‘ v. ‚Diacontinus‘

Der Tradition des seit 31.12.2018

aufgelösten Bezirkspferdesportverbands

Braunschweig folgend, legt die

neue Pferdesportregion Aller-Oker

e.V. auch schon im ersten Jahr ihres

Bestehens großes Augenmerk auf die

gezielte Nachwuchsförderung.

Nach Berücksichtigung der Vorjahreserfolge

und der altersbedingten

Perspektive wurden in 2019 Reiterinnen

und Reiter der Altersklassen JUN

und JR zu zwei speziell auf ihre

Bedürfnisse abgestimmten Lehrgangsserien

eingeladen. Das Interesse an

den Lehrgängen war in diesem Jahr so

groß, dass zum ersten Mal nicht jeder

einen Platz erhalten konnte.

Jugend-Springlehrgang

mit Malte Weichsler

25 Reiterinnen und Reiter folgten der

Einladung zum Training unter der

Sattelanpassung und Kontrolle

Förderlehrgänge für die Jugend in der PSR Aller-Oker

Leitung von Malte Weichsler, der

bereits im Bezirkspferdesportverband

Braunschweig die Funktion des

Jugendspringtrainers innehatte und

seit 2019 auch die PSR Aller-Oker als

solcher weiter unterstützt.

Die ersten beiden Einheiten des

Lehrgangs fanden schon am 16. und

17.02.2019 auf der Reitanlage der

Familie Fischer/des Pony- und Reit-

Clubs Volkmarode statt. Aufgrund der

37

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frühen Jahreszeit fand das Training

in diesem Jahr in der Halle statt, die

aufgrund eines neuen Bodens sehr gute

Trainingsbedingungen bot. Das zum Teil

recht ausgefallene Hindernismaterial in

„Sonderlackierung“ oder die „Blätterplanke“

machten die Teilnehmer fit für

die Parcours der kommenden Saison.

Die zweite Einheit war geplant für

den 19./20.04., sie musste Malte

Weichsler aus beruflichen Gründen

verlegen. Um die Teilnehmer noch

auf das erste Sichtungsturnier in

Hildesheim-Steuerwald vorbereiten zu

können, wurde die Lehrgangseinheit

gesplittet und fand am 28./29.03. in

Grasleben und am 31.03.2019 im

Reit- und Fahrverein Braunschweig

(Madamenweg) statt. Hier konnten sich

die Teilnehmer ebenfalls unter besten

Bedingungen und unter freiem Himmel

von Malte Weichsler den Feinschliff

für kommende Aufgaben holen.

Die Teilnehmer waren (übrigens wie

immer!) begeistert vom Training bei

„ihrem Malte“!

Ganz herzlichen Dank an die

Gastgeber des RFV Braunschweig,

die die Teilnehmer und Zuschauer

auch kulinarisch toll versorgt haben.

Danke auch an Familie Fischer und

Aus- und Fortbildung

den PRC Volkmarode und an Christoph

Lehrmann für die Bereitstellung der

Anlagen - und danke auch an die Eltern

und Begleiter der Teilnehmer, die dafür

sorgten, dass das Mitbring-Buffet keine

Wünsche offenließ. Ein besonderer

Dank gilt der Dr. Maire Bau

Projektmanagement GmbH, die durch

ihr Sponsoring die Lehrgangsmaßnahme

unterstützt hat. Und natürlich einen

Riesendank an Malte Weichsler!

Jugend-Dressurlehrgang

mit Thomas Scholz

Da bereits in 2018 die Lehrgangsserie

unter der Leitung von Thomas

Scholz bei den Teilnehmer sehr gut

angekommen war und deren Wunsch

nach Wiederholung nicht ungehört

bleiben sollte, hat ihn die PSR Aller-

Oker auch in 2019 als Trainingsleiter

engagiert.

Geritten wurde - nach Wahl der

Teilnehmer - entweder 60 min

in Dreiergruppen oder 30 min

Einzelunterricht. Die ersten beiden

Einheiten fanden am 02./03.02.2019

auf dem Rittergut Neindorf unter

perfekten Trainingsbedingungen statt.

In diesen ersten Trainingseinheiten

stand zunächst die jeweilige

Leistungsstandsermittlung der

Teilnehmer im

Vordergrund.

Thomas Scholz gab

wieder viele weiterführende

Tipps und

Hilfestellungen für

die Vorbereitung auf

die Turniersaison,

aber besonders auch

für die tägliche

Arbeit mit dem

Pferd.

Aber nicht nur Training und Trainingsbedingungen

waren perfekt: Familie

Lehrmann scheute keine Mühen und

Aufwände, um die 19 Teilnehmer und

Begleiter liebevoll zu versorgen:

Frühstück, Süßigkeiten, Kuchen,

Getränke und sogar ein von Frau

Lehrmann gekochtes Mittagessen -

ganz herzlichen Dank dafür!

Einheit 3 und 4 fanden am

23./24.02.2019 auf der Anlage des

RFV Wolfsburg statt. Auch hier wurden

die Teilnehmer und „ihr Anhang“

sehr herzlich aufgenommen und toll

versorgt! Lieben Dank an das gesamte

Team vom RFV Wolfsburg, das wie im

Vorjahr für die kulinarische Versorgung

gesorgt hat.

Aufgrund der hohen Nachfrage hatte

die PSR Aller-Oker in Abstimmung

mit Thomas Scholz für die Einheiten 3

und 4 den Lehrgang auf 9 Stunden (!)

Lehrgangszeit pro Tag erhöht, so dass

noch weitere 4 Reiter am Lehrgang in

Wolfsburg teilnehmen konnten.

Die Reiterinnen und Reiter, die

bereits an den ersten beiden Einheiten

teilgenommen hatten, zeigten, dass

sie viele Tipps inzwischen umgesetzt

hatten. Trotz der langen Unterrichtszeit

ist es Thomas Scholz von der ersten

bis zur letzten Minute gelungen, auf

jeden Einzelnen individuell einzugehen

- einfach ein toller, lehrreicher

Unterricht.

Auf Wunsch konnte in der vierten

Trainingseinheit eine Aufgabe nach

Wahl geritten werden. Unter der

kompetenten Leitung von Thomas

Scholz konnten alle ihre guten

Voraussetzungen für eine erfolgreiche

Turniersaison weiter ausbauen. Vielen

lieben Dank an Thomas Scholz!

Thomas Scholz

Pferdewirtschaftsmeister FN

Beritt - Turniervorstellung -

Dressurlehrgänge -

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bis zur schweren Klasse

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38

Malte Weichsler und Susanne Flege mit Teilnehmern

Thomas Scholz mit Teilnehmern

Fotos: privat

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Pferdesportregion Harzvorland

Florian Habermann zu Gast in Halchter

Nach dem Erfolg des ersten Lehrgangs,

den Florian Habermann im Februar

auf Einladung der Pferdesportregion

Harzvorland auf der Anlage in Salzgitter

Mahner Berg gegeben hat, stand

der Springreiter seinen Schülern Mitte

April erneut für Trainingseinheiten

zur Verfügung. Dabei ist ihm natürlich

bewusst, dass man „an so einem

Wochenende ja auch nicht alles verändern

kann und will, aber man kann den

Reitern vielleicht ein bisschen was für

zu Hause mitgeben, dass sie dann zu

Hause an diesen Sachen weiter arbeiten.

Also so ein paar kleine Denkanstöße.“

Aus- und Fortbildung

Dabei achtet Florian Habermann besonders

auf den korrekten Grundsitz

und darauf, wie der Sprung angeritten

bzw. zwischen den Sprüngen gearbeitet

wird und darauf, „dass man den

Sprung auch wirklich gerade anreitet

und gerade beendet und nicht gleich

so schief. Ich achte viel mehr auf diese

Basics am Ende.“

Vom 14. - 15.05.2019 trafen sich die

Teilnehmer dann auf der Anlage des

Reitvereins Stöckheim-Wolfenbüttel

zu Halchter, um sich auf dem wetterbeständigen

Außenplatz auf die grüne

Saison vorzubereiten.

Hier stand dann am Samstag erneut die

Arbeit über Stangen sowie das dressurmäßige

Arbeiten der Pferde auf dem

Programm und wir haben auch viele

Distanzen geritten. Mal ein bisschen

vor, mal ein bisschen zurück und heute

haben wir wirklich einen reellen Parcours

hier aufgebaut, um auch wirklich

die Außensaison vorzubereiten“, erzählt

Florian Habermann. Allerdings

richtete sich der jeweilige Parcours

nach dem Ausbildungsstand der Pferde.

So gab es z.B. „für die jungen Pferde

viele Unterbauten, so dass sie schon

mal ein bisschen was gesehen haben

und für die älteren Pferde auch mal ein

paar schwierigere Distanzen, mal nicht

auf Idealmaß, sondern mal ein bisschen

größer oder mal ein bisschen dichter

und das hat sehr gut geklappt hier.“

Überhaupt zeigte sich der Trainer begeistert.

Schließlich konnte man von

Samstag auf Sonntag schon deutliche

Unterschiede sehen. „Das die Pferde

auch gerade von gestern auf heute am

Ende doch so ein bisschen entspannter

waren. Natürlich sind die meisten das

erste Mal draußen, aber auch bei den

Reitern. Beim ersten Lehrgang habe ich

denen immer gesagt, dass sie auch nach

dem Sprung, wenn ein Pferd mal ein

bisschen doller wird, nicht gleich eine

enge Volte reiten, dann werden sie immer

„kratziger“. Heute haben viele das

schon gut umgesetzt und mal größere

Linien geritten. Sie haben die Pferde

nicht nur im leichten Sitz so laufen

lassen, sondern sind auch mal wieder

zurückgekommen mit dem Oberkörper

und haben sie über den korrekten Sitz

wieder eingefangen und zurückgearbeitet.“

So zeigte sich Florian Habermann am

Sonntagabend, trotz des schlechten

Wetters, sehr zufrieden. „Also, dass hat

heute echt Spaß gemacht am Ende“,

erklärte er und fügte hinzu: „Am

meisten macht es halt Spaß, wenn die

Leute versuchen, das auch umzuset-

Fotos: privat

„Wir haben uns das so gedacht, dass

diese beiden Lehrgänge aufeinander

aufbauen“, erklärt Habermann. So

wurden die Pferde während des ersten

Lehrgangs „viel dressurmäßig gearbeitet,

gymnastiziert und über Stangen

gearbeitet“ und auch das Reiten von

Reihen stand am Samstag auf dem Programm,

während Sonntag auch schon

mal ein kleiner Trainingsparcours

geritten wurde.“

39

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zen. Wenn man denen was erklärt und

die beim nächsten Mal versuchen das

umzusetzen, auch wenn es nicht gleich

wirklich 100%ig klappt. Dann denkt

der Reiter schon mal nach und dann

fängt es auch an Spaß zu machen.“

Aus- und Fortbildung

So ist auch eine Wiederholung

geplant. „Jetzt geht für mich ja auch

die Turniersaison los, aber zum

nächsten Winter habe ich mit Dorothee

Pommerehne, die organisiert das ja

zusammen mit Frau Wendenburg,

schon mal geplant, dass wir das wieder

so machen mit den Lehrgängen, die

aufeinander aufbauen.“

Text und Fotos: K.B.

Reit- und Voltierabzeicheabnahme auf dem Tinkerpferdehof-am-Drömling

Alle haben bestanden

Reit- und Voltigierabzeichen bilden die

Grundlage für eine (Turnier)karriere.

So trafen sich 20 Reiter und Voltigierer

auf dem Tinkerpferdehof am Drömling

in Danndorf, um sich unter der Leitung

von Evelyn Höppner-Elke und Sabine

Müller (Voltigieren) auf die Abzeichenprüfung

vorzubereiten.

„Die Hauptsache hat ja Evelyn

organisiert, weil ja die Reiter von ihr

sind und wir haben uns mit den Voltis

von Vorsfelde angeschlossen., weil

ich ja den Voltiunterricht in Vorsfelde

mache. Wir haben gesagt, wenn

wir das schon machen, dann können

wir das auch für die Voltis anbieten“;

erklärt Sabine Müller, die gemeinsam

mit ihrem Mann Thomas

den Tinkerpferdehof-am-Drömling

betreibt, die Motivation. „Wir haben

1 Woche geübt, gestern war Generalprobe

und heute Prüfung“, so Müller

weiter.

Und das Engagement hat sich

­gelohnt: Alle Prüflinge konnten am

Ende Ihr Abzeichen und die Urkunden

in Empfang nehmen. Da zeigten

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40

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sich auch die beiden Richterinnen

Barbara Radzinski und Ellen Schmidt

begeistert.

„Der LG war sehr gut, also sehr

intensiv vorbereitet. Die Prüfung

war klasse organisiert, die Pferde

haben alle gut mitgemacht, ihr Bestes

gegeben und die Eltern haben sich

auch mit ­eingebracht. Das finde ich

auch sehr gut. Also wir waren wirklich

sehr zufrieden, das hat echt Spaß

gemacht“, erklärte Barbara Radzinski.

Eine Aussage, die Ellen Schmidt nur

Aus- und Fortbildung/Zucht

bestätigen konnte. Und auch sie lobte:

Alle haben ihr Bestes gegeben“ und

fügte hinzu: „Diese gewisse

Anspannung hat man selber ja auch

mal gehabt oder hat sie immer noch,

aber das gehört mit dazu und das soll

ja auch so sein. Wenn es gar nicht

wäre, wäre es ja auch nicht gut. Ein

bisschen Anspannung muss auch sein,

damit man das auch alles für voll

nimmt. Also, das war alles im guten

Bereich. Also wir kommen gerne

wieder!“

So zog auch Evelyn Höppner-Elke

eine durchweg positive Bilanz. „Wir

sind alle sehr zufrieden. Ich bin zufrieden,

die Schüler sind zufrieden.

Die haben sich alle richtig angestrengt

und ich denke, dass war eigentlich

richtig gut. Es hat Spaß gemacht und

alle waren sehr engagiert und das Ergebnis

spricht ja für sich.“ So kann

auch sie sich gut vorstellen, so einen

Abzeichenlehrgang mit abschließender

Prüfung im nächsten Jahr zu wiederholen.

Text und Foto: K.B.

Celler Landbeschäler ‚Grey Top’ mit ‚Grande’-Preis

ausgezeichnet

Bei der Verdener Auktion im April

wurde ‚Grey Top’ im prachtvollen

Rahmen des Verdener Abends mit dem

Grande-Preis ausgezeichnet. Der Celler

Landbeschäler ist ein Paradebeispiel für

das wertvolle Hannoveraner G-Blut.

6G - noch besser, noch leistungsfähiger.

Das gilt nicht nur für den Mobilfunk,

sondern auch für den springgewaltigen

Schimmel ‚Grey Top’.

Seine väterliche Linie führt über ‚Graf

Top’, ‚Graf Grannus’, ‚Grannus’ und

‚Graphit’ direkt zum Namensgeber

des ‚Grande’-Preises. Zusätzlich führt

‚Grey Top’ alleine 5 Mal Hannovers

Sprinpferdevererberlegende ‚Gotthard’

im Pedigree. Hinzu kommt ein

hocherfolgreicher Mutterstamm, der

ursprünglich in Holstein zu Hause

war. Das sind die Zutaten, die aus dem

typvollen Prämienhengst der Verdener

Körung 2009 den allseits geschätzten

‚Grande’-Preisträger 2019 gemacht

haben.

Geboren wurde ‚Grey Top’ von

Emiliano Lonzi im italienischen

Fauglia Pisa. Er ist Vollbruder der

mit der Schwedin Linn Zakariasson

international erfolgreichen Stute ‚Graf

Magna’, die im Jahr der Körung von

‚Grey Top’ bereits über 1,55 Meter

erfolgreich war. Die gemeinsame

Mutter ‚Silver Dream’ war 3-jährig

hochplatziert im Freispringwettbewerb

für Nachkommen aus dem Programm

Hannoveraner Springpferdezucht

in Verden und wechselte dann nach

41

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Italien. Auf dem Hengstmarkt erhielt

das Landgestüt Celle den Zuschlag für

‚Grey Top’, der sich dort sofort großer

Beliebtheit bei den Züchtern erfreute.

In seiner Leistungsprüfung bestätigte

er nicht nur sein enormes Springtalent

auch unter dem Reiter, sondern

er überzeugte zudem mit guten

Rittigkeitswerten und elastischen

Grundgangarten. Schon 4-jährig

sammelte er mit Joachim Winter erste

Schleifen in Springpferdeprüfungen

der Klasse A und L. Ein Jahr später

wurden seine ersten Fohlen auf

Verdener Auktionen verkauft. Aus

seinem ersten Jahrgang stammen

außerdem die ersten gekörten Söhne.

Einer von ihnen ist ‚Gunfire PJ’

(Z.: Pferdezucht Dr. Jacobs GbR,

Bierbergen), der 5-jährig Hannoveraner

Springpferdechampion wurde und mit

Pato Muente aktuell Schleifen auf der

Sunshine-Tour in Spanien sammelt.

Ein Jahrgangsgefährte von ‚Gunfire PJ’

ist ‚Gentleman FRH’ (Z.: Annette und

Detlef Schelhas, Lage). Der

Doppelbundeschampion der

Vielseitigkeitspferde begeistert mit

Sandra Auffarth nahezu bei jedem

seiner Auftritte. Auch im vergangenen

Jahr stellte ‚Grey Top’ wieder einen

Hannoveraner Springpferdechampion.

Bei den 4-jährigen ging an Hann.Pr.A.

‚Glücklich’ (Z.: Peter Wisch, Otterndorf)

kein Weg vorbei.

2013 stieg Heiko Tietze vom Landgestüt

Celle in den Sattel von ‚Grey Top’ und

erritt bereits 1 Jahr später die erste S-

Platzierung. Mit hoher Zuverlässigkeit

bestätigt der große Schimmel seitdem

Saison für Saison diese Leistung.

Zucht

Verlasspferd, und er will immer alles

richtig machen. Er ist im richtigen

Verhältnis kernig und ehrlich.“

Gerne gesehen sind ‚Grey Tops’

Söhne und Töchter auf den Verdener

Auktionen. Über 60 Mal schlug das

Hämmerchen in Verden bereits zu,

und ein neuer Besitzer freute sich über

„seinen“ ‚Grey Top’. 7 Hengste wurden

bislang gekört, und mehr als jede

dritte der eingetragenen Stuten wurde

auf Schauen prämiert. ‚Grey Tops’

Zuchtwerte sind von Anfang an auf hohem

Niveau, und das gilt nicht nur für

die Springzuchtwerte, sondern auch für

die für das Fundament. Dies ist keine

ganz unwichtige Aussage für die Zucht

von langfristig erfolgreichen, modernen

modernen Sportpferden.

‚Grey Top’ betrat die züchterische

Bühne im Zusammenhang mit der G-

Initiative. Er ist ein besonders

wertvoller Vertreter dieser Blutlinie,

die er in hoher Konzentration in sich

führt. Und er ist ein würdiger ‚Grande’-

Preisträger, von dem noch einiges zu

erwarten ist

Mit der Vergabe des ‚Grande’-Preise

würdigt der Hannoveraner Verband

‚Grey Tops’ bisheriges züchterisches

Wirken, denn er wird an den Züchter

eines Hengstes vergeben, der mit

seinen ersten Nachkommen unter dem

Reiter zu Hoffnungen berechtigt, die

Hannoveraner Zucht positiv zu prägen.

Hannoveraner Verband

Foto: Hannoveraner Verband, Tammo Ernst

Entsprechend schwärmt Heiko Tietze:

„ ‚Grey Top’ ist ein absolutes

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Foto: Hannoveraner Verband, Tammo Ernst

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44

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Foto: Equus Foto

Georg 3-60.indd 44 29.05.19 14:14


Foto: Equus Foto

Vorschau: 15. Bettenröder Dressurtage 2019

Dressursport vom Feinsten in familiärer Atmosphäre

Längst haben sich die Bettenröder

Dressurtage zu einem der Highlights

im Kalender der Dressurfans

entwickelt. Schließlich satteln hier

nicht nur die besten Reiter aus der

Region ihre Pferde, auch Teilnehmer

an internationalen Championaten

kommen immer wieder gerne auf den

Hof Bettenrode. „Dieses Turnier ist

mit unglaublich viel Liebe gemacht.

Sehr persönlich, sehr familiär, super

Bedingungen, tolle Böden und tolle

Stimmung“, schwärmt z.B. Helen

Langehanenberg.

Vorschau

So können die Zuschauer auch bei

der 15. Auflage der Bettenröder

Dressurtage vom 10. - 14.07.2019

wieder erstklassigen Reitsport mit

Prüfungen bis zur Klasse S***

hautnah erleben. Dabei stehen die

Grand Prix Tour mit Kurz Grand Prix,

Grand Prix Special und Grand Prix

Kür, die ­Qualifikation zum Finale des

Nürnberger Burgpokals sowie

die ­Qualifikation zu den

Bundeschampionaten der 5- und

6-jährigen Dressurpferde und die

Qualifikation zum Derby Dressage

Cup im Mittelpunkt der 20 Prüfungen.

Doch den Auftakt

zu den Bettenröder

Dressurtagen

machen die jungen

Pferde, die in

der Youngster

Tour erste

Turniererfahrungen

HOF BETTENRODE

sammeln und sich für die Siegerpreise

des Bezirksverbandes Hannoverscher

Warmblutzüchter Braunschweig (3-

bis 6-jährige Pferde) qualifizieren

können.

Am Donnerstag folgt der Tag

der Amateure mit der regionalen

Amateurtour und der Chance, sich

für das Finale der Amateur-Ü25

Dressur-Tour 2019 der Dürkop

GmbH und KIA Motors in

­Göttingen-Holtensen zu qualifizieren.

Ab Freitag erwartet die Zuschauer

dann Dressursport auf höchstem

Niveau mit Spitzenpferden und

-reitern.

Dabei sind die Veranstalter „sehr stolz

darauf, auch im 15. Jubiläumsjahr

wieder Qualifikationsprüfungen

zum Nürnberger Burgpokal in

Frankfurt und zu den Bundeschampionaten

Warendorf austragen zu

15. BETTENRÖDER

DRESSURTAGE 2019

In Kooperation mit dem

Reitverein Hof Bettenrode e.V.

15. BETTENRÖDER

DRESSURTAGE

10.-14. Juli 2019

10. Juli: Tag der jungen Pferde

12.-14. Juli: Qualifikation zum Nürnberger

Burgpokal sowie zu den Bundeschampionaten

der 5- und 6-jährigen Dressurpferde.

Samstagabend Grand Prix Kür.

11. Juli: Tag der Amateure

Loew Equestrian

DRESSURSPORT AUF HÖCHSTEM NIVEAU

1,00 € des Eintrittspreises spenden wir zugunsten der Aktion „Reiten gegen den Hunger“. Ein herzlicher Dank an alle Sponsoren.

Weitere Infos auf www.hofbettenrode.de | Ab Freitag Tageskasse | Kinder freier Eintritt

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Vorschau

Fotos: Günter Blasig

Hubertus Schmidt und ‚Esolar‘ qualifizierten sich

in Bettenrode für das Finale des Nürnberger Burgpokal

dürfen.“ Und Philipp Hess ist sich

sicher: „Wir sind bereits mitten in den

Vorbereitungen. Meine Familie, das

Team vom Hof Bettenrode und unsere

vielen ehrenamtlichen Helfer stellen

durch ihren Einsatz wieder ein tolles

Turnier auf die Beine.“ Dabei freut

sich der 1. Vorsitzende des Reitverein

Hof Bettenrode „neben nationalen

und internationalen Spitzenreitern,

besonders auch auf die Reiter unserer

Region.“

Übrigens: Die Qualifikation zum

Nürnberger Burgpokal ist laut Richter

Klaus Storbeck auch Garant dafür, dass

Nach zwei Wochen intensiven

Sponsorengesprächen konnte Stephan

Ahrens, Präsident des Harzburger

Rennvereins, bereits im Frühjahr ein

positives Fazit ziehen: „In diesem Jahr

werden wir nach dem jetzigen Stand

48 Rennen durchführen und alle haben

einen finanziellen Partner.“ Die 140.

Harzburger Rennwoche, die traditionell

in der dritten Juli-Woche durchgeführt

wird, dieses Jahr vom 20. bis

28. Juli, hat somit wirtschaftlich wieder

einmal eine sehr gute Basis.

So verlief die J ahreshauptversammlung

des Rennvereins auch in bester

Stimmung. Nach dem schwierigen Jahr

2017, in dem unwetterartige Regenfälle

zur Absage eines Renntages führten

und eine große Lücke in die Kasse

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„man hier tatsächlich die besten Reiter/

Pferd-Paare, die wir in Deutschland

haben, trifft.“ Denn bei jeder

­Qualifikation löst nur der Sieger das

Ticket fürs Finale, „die anderen müssen

weiter reisen, das ist die beste Gewähr

dafür, dass man auch super Pferde und

super Reiter an den Start bekommt.“

Und auch neben hochklassigem

Reitsport bieten die Bettenröder

Dressurtage wieder einige Höhepunkte.

So wird die Aktion „Reiten gegen den

Hunger“ erneut in Bettenrode zu Gast

sein und während des Turniers wird

eine lebensgroße Pferdeskulptur für den

rissen, konnte 2018 sogar ein geringer

Überschuss erzielt werden.

„Das ist sicher keine Selbstverständlichkeit“,

sagt Ahrens. Das Gros der

Rennvereine in Deutschland schreibt

Minuszahlen, Baden-Baden etwa,

vom sportlichen Gesichtspunkt her

die Nummer eins der Branche, wird

von der Rennsport-Community mit

einer halben Million

Euro pro Jahr

bezuschusst, „weil

es ein Leuchtturmprojekt

ist“, so die

offizielle Lesart.

„Wir können uns

aber seit Jahren

auf unsere Partner

verlassen“, betont

Cora Jacobs (hier auf Carabinieri‘) gehört zu den

regionalen Spitzenreitern

guten Zweck versteigert. Außerdem

wird jeder Besucher zum Unterstützer,

da ein Teil des Eintrittsgeldes gespendet

wird und auch die Reiter können

sich engagieren und einen Teil des

Gewinngeldes spenden.

Und für alle, die nicht vor Ort sein

können, überträgt clipmyhorse alle

Turniertage live im Internet.

Weitere Informationen gibt es unter

www.hofbettenrode.de

Boxen auf zur 140. Rennwoche am „Weißen Stein“

in Bad Harzbug

K.B.

Ahrens, „und es gibt immer wieder

neue Sponsoren, die bei uns mitmachen

wollen.“

Sportlich bleibt es natürlich bei der

bewährten Mischung von Flach- und

Hindernisrennen, wobei in diesem

Jahr fünf Renntage geplant sind. Das

sind zwei weniger als im vergangenen

Jahr. Der 2018 vorgeschobene Freitag

Foto: Petra Beinecke

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fällt aus, da die Kooperation mit dem

französischen Wetteinnehmer PMU

zumindest an diesem Tag wegfällt. Und

der eine Woche nach dem regulären

Ende der Rennwoche 2018 durchgeführte

Samstag war ohnehin nur von

Bad Doberan übernommen worden.

Und dort sollen in diesem Jahr wieder

Rennen stattfinden. „Deshalb gehen

wir auf fünf Renntage, weil wir dann

auch die Gewähr haben, dass genügend

Pferde starten“, sagt Stephan Ahrens.

Zumindest das Interesse ist unverändert

groß. Als im April der Meldeschluss

für die Superhandicaps anstand, die

vier mit jeweils 20.000 Euro dotierten

Basisrennen, wurden 161 Pferde aus

ganz Deutschland, den Niederlanden,

Belgien und Österreich eingeschrieben.

Neu im Programm ist ein am ersten Tag

ausgeschriebenes Jagdrennen mit Namen

„German Grand National“. Es führt

über die ungewöhnlich lange Distanz

Die 140. Harzburger Galopprennwoche

- Samstag, 20. Juli, 1. Start ca. 11 Uhr

2x Superhandicap mit einer Dotierung

von jeweils 20.000,00 Euro

German Grand National-Jagdrennen

über 4.800 Meter

- Sonntag, 21. Juli, 1. Start ca. 14 Uhr

Seejagdrennen

Ausgleich II um 10.000 Euro

Weitere Termine:

Vorschau

von 4.800 Meter

und ist mit 12.000

Euro dotiert. „Wir

hoffen, dass wir mit

diesem Rennen auch

vermehrt Pferde aus

dem Ausland zu uns

holen können“, sagt

Stephan Ahrens.

Drei Renntage

werden wieder in

Kooperation mit der

französischen Wettorganisation

PMU

durchgeführt. Die Rennen werden live

in 12.000 Wettannahmestellen nach

Frankreich übertragen und können

von dort gewettet werden. Es sind die

beiden Samstage und der abschließende

Sonntag, wobei der erste Start um etwa

11 Uhr erfolgen soll.

Dank auch im Winter durchgeführten

umfänglichen Arbeiten wird sich die

- Donnerstag, 25. Juli,

1. Start ca. 15.30 Uhr

Harzer Hürden-Trophy

Listenrennen um 12.000,00 Euro

- Samstag, 27. Juli, 1. Start ca. 11 Uhr

2x Superhandicap mit einer Dotierung

von jeweils 20.000,00 Euro

- BBAG-Auktionsrennen um

37.000,00 Euro

- Sonntag, 28. Juli, 1. Start ca. 11.00 Uhr

Seejagdrennen

Rennbahn wieder in erstklassigem

Zustand präsentieren. Rennbahninspektor

Jürgen Deike und sein Team haben

sich neben der üblichen Rasenpflege

insbesondere mit den Außenbefestigungen

beschäftigt. Einer erfolgreichen

Rennwoche steht also in jeder Hinsicht

nichts entgegen.

Das Rahmenprogramm

Daniel Delius

Der traditionelle Mitgliederabend auf

der Rennbahn läutet wie immer die

Rennwoche am Donnerstag, 18. Juli,

ab 18 Uhr ein. Mit 480 Mitgliedern

ist der Harzburger Rennverein der

kopfstärkste in ganz Deutschland.

Foto: Matthias Adamek

Foto: Petra Beinecke

Sonntag, 21. Juli: Gottesdienst im

Kaffeezelt auf der Rennbahn um 11

Uhr mit Pfarrer Dirk Westphal von der

Bündheimer Kirche.

Montag, 22. Juli: Gesprächsrunde mit

Aktiven aus der Galopprennsport-Szene

ab 19 Uhr in der Alten Schmiede am

Bündheimer Schloss.

Dienstag, 23. Juli: World of Dinner:

ABBA Dinner - The Tribute Dinnershow.

Beginn: 19 Uhr im Zelt auf der

Rennbahn

Mittwoch, 24. Juli: Rennbahnführung

um 15 Uhr. Stephan Ahrens und

Detlef Kaczmarek führen Sie über das

Gelände und gewähren Ihnen einen

Blick hinter die Kulissen.

Skatturnier am 18 Uhr im Zelt auf der

Rennbahn – Informationen dazu wie

zu allen anderen Events im Sekretariat.

Freitag, 26. Juli: Um 18 Uhr ist der

Anstoß zum Fußballspiel zwischen

den Aktiven und einer Mannschaft

der Stadtauswahl auf dem Sportplatz

Sportpark.

Samstag, 27. Juli: „Erst zum Rennen,

dann zur Party“: Im Anschluss an den

Renntag gibt es ab 18 Uhr Live-Musik

mit Karina Klüber, The Esprits und

Two Voices in Company. Ab 17 Uhr ist

der Eintritt zur Rennbahn frei.

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Vorschau

8. Huy- und Burgenrundfahrt und Reiter-/Fahrertage

vom 19. - 21.07. 2019 in Eilenstedt, Sachsen-Anhalt

Auch in diesem Jahr möchten wir,

der Reit- und Fahrverein Eilenstedt

u. Umg. e.V., Ihnen an 3 Tagen alle

Sparten des Pferdesports präsentieren

und vor allem mit unserer schon

zum 8. Mal stattfindenden Huy- und

Burgenrundfahrt historische Werte

bewahren und lebendig in Erscheinung

setzen.

Der Freitag, 19.07.2019, ist der Anreise

der Teilnehmer, der Unterbringung

der Pferde/Ponys und dem Beziehen

der Quartiere gewidmet. Nach

Meldung der Startbereitschaft in der

Meldestelle und einer gemeinsamen

Geländestreckenbesichtigung, findet

für Alle ein offizieller Empfang

mit gemeinsamen Abendbrot für

unsere Gäste auf dem Reiterhof im

Gänsegraben des RFV Eilenstedt

u. Umg. e.V. statt. Außerdem

zeigen unsere Vereinsmitglieder ein

abwechslungsreiches Showprogramm

mit Voltigieren, Freiheitsdressur ,

Quadrillenreiten und Vieles mehr.

Am Samstag den 20.07.2019 beginnt

in Eilenstedt, einmalig in Sachsen-

Anhalt und somit Anziehungspunkt

für Einwohner und Besucher des

Gebietes nördlich des Huy und Magnet

für Touristen und fachkundiges

Publikum aus Nah und Fern, ab

8:00 Uhr eine Präsentations- und

Streckenfahrt (Gesamtlänge ca. 22

km) mit Geschicklichkeitsaufgaben

für Gespanne aller Art, vom Ein- bis

Mehrspänner, als Traditionsgespann

herausgebracht, stilvoll als

Wirtschaftsgespann oder modern bzw.

sportlich angespannt.

In Eilenstedt wird die

Gespannkontrolle als erste Prüfung

stattfinden. Anschließend ist ein

Geschicklichkeitsparcours lt.

Reglement des DTV zu absolvieren,

bevor es zum Start im 5 Minutentakt

auf die Streckenfahrt geht. Hier

werden Anfahrtspunkte sein: die

Burg Schlanstedt, über Eilsdorf

und dessen schöne Feldflur das

ehemalige Amt in Anderbeck zum

rustikalen Bauernfrühstück, dann über

Wilhelmshall der Huy-Wald mit den

Naturdenkmälern Stromatolithen, der

Jürgenbrunnen und die Teufelskanzel

bis zur Huysburg, wo vor historischer

Kulisse ab 14:00 Uhr eine offizielle

Präsentation der Gespanne stattfinden

wird.

Im Zeitalter modernster Technik

im Fahrzeugbau versetzt uns diese

Veranstaltung um über 100 Jahre

zurück und macht uns dessen Anfänge

bewusst. Das Traditionsfahren

vermittelt einen Hauch Nostalgie

und Romantik aber auch Sport. Nicht

nur der Wagen, sondern auch die

Verfassung und Zusammenstellung der

Pferde und deren Ausrüstung stehen im

Mittelpunkt der Betrachtung. Durch

eine der Zeit entsprechende Kleidung

runden die Teilnehmer den stilgerechten

Anspruch der Veranstaltung ab.

Nicht dröhnende Motoren und

Auspuffgase, sondern Jagdhornund

Trompetenklänge werden das

Getrappel der Pferde und Knarren

der alten Kutschen begleiten. Nach

der großen Mittagsrast für Pferde

und Fahrer auf der Waldwiese, einem

Gemeinschaftsfoto vor der Huysburg

und der Präsentation auf dem Rondell

in der Huysburg, wobei jedes einzelne

Gespann dem Publikum fachkundig

vom Richterkollegium noch einmal

vorgestellt wird, geht es über

Röderhof zurück nach Eilenstedt zum

Ausspannen.

Am Abend erwartet der RFV Eilenstedt

alle Teilnehmer und Freunde des

Pferdesports ab 19:00 Uhr auf dem

Reiterhof zum rustikalen gemeinsamen

Abendessen, zur Siegerehrung und

Überreichung der Teilnehmerurkunden

und einem gemütlichen Tagesausklang

mit Fachsimpeln, Musik und Spaß.

Am Sonntag den 21.07.2019 wird ein

Reiter-/Fahrertag lt. WBO mit einem

abwechslungsreichem Programm

von Dressur- und Springreiten sowie

sportliches Hindernisfahren unsere

Gäste in Eilenstedt erwarten (siehe zu

gegebener Zeit bei facebook oder auf

unserer homepage).

Wir würden uns sehr freuen, auch Sie

bei uns als unsere Gäste begrüßen zu

dürfen,

Ihr RFV Eilenstedt u. Umg. e.V.

Weitere Informationengibt es unter:

www.reitundfahrverein-eilenstedt.de

Tel. + Fax : 039425/2076

Handy : 0162 1997984

48

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20. Drömlings-Turnier

Volksfest und Reitturnier in Einem

„Das ist einfach ein schönes Turnier und

das wissen die Reiter“, schwärmt Heidi

Hame, die seit Jahren die Leitung der

Meldestelle inne hat, vom Drömlings-

Turnier in Etingen. So ist es auch nicht

verwunderlich, dass sich das Team

um den 1. Vorsitzenden Hans-Günter

Kapps jedes Jahr über zahlreiche

Teilnehmer aus verschiedenen

Bundesländern freuen kann, die in den

Springprüfungen der Klasse A bis S*

ihre Pferde satteln.

Und auch vom 25. - 28.07.2019

erwartet die Zuschauer hochkarätiger

Pferdesport. Dabei bilden natürlich

wieder die 5 S-Springen, zu denen

erneut eine Qualifikation zum Jugendförderpreis

im Springen in Sachsen-

Anhalt, das Mächtigkeitsspringen unter

Flutlicht und der Große Preis gehören,

die Höhepunkte. Und auch beim 20.

Drömlingsturnier darf natürlich ein

buntes Schauprogramm u.a. mit Jump

& Drive, nicht fehlen.

Doch den Auftakt zur

Jubiläumsveranstaltung bilden am

Seit über 20 Jahren veranstaltet der

Verein für Vielseitigkeitsreiten Bad

Harzburg e.V. sein Vielseitigkeitsturnier

auf dem Gelände der Harzburger

Rennbahn und in den Wiesen des

Klostergutes Bündheim. Mit den

Jahren waren Qualität und Anspruch

der Prüfungen stets gestiegen, ebenso

wie die Teilnehmerzahlen. Deutsche

Meisterschaften für Junioren und

Junge Reiter, Pony Vielseitigkeits-DM

und mehrmals der Bundeswettkampf

wurden in dieser Zeit erfolgreich

ausgerichtet und im vergangenen Jahr

auch die Landesmeisterschaften für

Senioren.

Waren es in der Vergangenheit

Prüfungen der Ein- und Zwei-Sterne

Kategorie, so sind es jetzt 2- und

3-Sterne Prüfungen. Grund dafür

sind die neuen FEI- Prüfungsklassen

Vorschau

Steffen Buchheim zählt seit Jahren zu den Dauergästen in Etingen

Donnerstag die Springpferdeprüfungen

der Klasse A bis M. Am Freitag

und Samstag stehen diverse

Springprüfungen von A bis S auf dem

Programm bevor die Prüfungen für

den Reiternachwuchs, weitere „starke“

Schaubilder sowie die Springprüfung

Klasse S* mit Siegerrunde um den

Großen Preis von Etingen am Sonntag

den krönenden Abschluss bilden.

21. Internationales Vielseitigkeitsmeeting in

Bad Harzburg mit neuen FEI-Prüfungsklassen

Ekkert Meinecke Sattlermeister

Braunschweiger Str. 41 D-29358 Eicklingen

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K.B.

Foto: Günter Blasig

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Vorschau

in der Vielseitigkeit, an die sich

die Vielseitigkeits-Fans gewöhnen

müssen. Bis zum letzten Jahr war

das Vier-Sterne-Turnier das Nonplus-Ultra

in der Vielseitigkeit, jetzt

dürfen sich diese Top-Turniere ab

2019 mit einem 5. Stern schmücken.

An den Anforderungen ändert sich

allerdings nichts, denn auch die unteren

Prüfungsklassen erhalten einen Stern

mehr.

Die neuen Prüfungen in Bad Harzburg

heißen jetzt CCI 2*-S, CCI 2*-L und

CCI 3*-S, wobei S und L für „Short“

und „Long“ stehen, also Kurzprüfung

bzw. lange Prüfung.

Für die Jüngsten und Einsteiger

wird auch wieder ein Geländereiter-

Wettbewerb ausgeschrieben.

50

Maria Hayessen

Die Prüfungen des Internationalen Vielseitigkeitsmeeting

locken sowohl regionale als auch internationale Spitzenreiter nach Bad Harzburg

Nach dem die Dressurreiter im Juni

ihr Können unter Beweis gestellt

haben, richtet der Reit- und Fahrverein

Braunschweig zum 3. Mal in Folge

vom 10. - 11.08.2019 sein Springturnier

im Madamenweg aus. Dabei werden

Dank des Neubaus des Springplatzes

Die Vielseitigkeitsprüfungen, CCI*,

CCI** und ein CIC*, finden vom 09.

- 11.08.2019 auf dem Harzburger

Rennbahngelände statt. Das Harzburger

Vollblutgestüt, zurzeit nicht besetzt,

steht den Buschreitern mit seinen

Stallungen wieder zur Verfügung.

Für die Geländekurse zeichnet in diesem

Jahr Winfried Thiebes verantwortlich.

In den vergangenen Jahren war er stets

als techn. Delegierter vor Ort und daher

bestens mit dem Gelände vertraut. Die

Geländestrecken werden ähnlich wie

im Vorjahr geführt und auch einige

Veränderungen an den Hindernissen

wird es geben. Die Hindernisse und

Hindernisgruppen hatten bereits in den

letzten Jahren großen Anklang bei den

Reitern, aber auch bei den zahlreichen

Zuschauern gefunden.

auch dieses Jahr wieder Prüfungen

von der Klasse E bis zur Klasse M*

gezeigt. Hier präsentiert sich der

Pferdenachwuchs in den Springpferdeprüfungen

der Klasse A und

L und eine Springprüfung der Kl.M

mit Siegerrunde bildet den Höhepunkt

des Sonntags. Außerdem wird der

Führzügelwettbewerb für den jüngsten

Nachwuchs sicher zum Highlight des

Turniers.

Dirk Schrade

Ein großer Dank geht vom Veranstalter

auch an die Sponsoren, die nicht

nur in den letzten Jahren den Verein

unterstützten, sondern auch in diesem

Jahr erneut ihre finanzielle und

tatkräftige Hilfe angeboten haben.

Markus Hohmann, Verein für

Vielseitigkeitsreiten Bad Harzburg e.V.,

sieht mit seiner bewährten Mannschaft

hoffnungsfroh der Veranstaltung

entgegen und hofft natürlich auf ein

starkes Nennungsergebnis.

Georg Hohmann

(Pressesprecher VfV Bad Harzburg)

Fotos: Günter Blasig

3. Springturnier im Reitpark

Madamenweg lockt mit Prüfungen

bis zur Klasse M

Besonderes Lob erhielt der Veranstalter

in den vergangenen Jahren für die hervorragende

Qualität des Bodens trotz

widriger Wetterbedingungen.

Wolfgang Niemsch

Ich lese

DER KLEINE GEORG

weil er informativ

und sehr, sehr günstig ist !

Georg 3-60.indd 50 29.05.19 14:14


Springturnier im

Reitpark Madamenweg

vom 10. - 11.08.2019

- Springpferdeprüfungen der Klasse

A und L

- Springprüfungen der Klasse E bis M

Führzügelwettbewerb für die Jüngsten

Satz: DER KLEINE GEORG

Veranstalter: RFV Braunschweig e. V.

CCI2*-S CCI2*-L CCI3*-S

Sportpark

Rennbahn

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Vorschau

Auch wir lesen DER KLEINE GEORG

9. ASCANIA Pferdefestival

Hochkarätiger Pferdesport bis zur Klasse S***

lockt nach Aschersleben

Bereits zum 9. Mal lädt der RFV

„Einetal“ Westdorf-Aschersleben e.V.

in Kooperation mit der Aschersleber

Kulturanstalt im August zum

ASCANIA Pferdefestival in die

älteste Stadt Sachsen-Anhalts ein.

Und da sich in Reiterkreisen längst

herumgesprochen hat, dass diese

Veranstaltung im nur wenige Meter

von der Altstadt und dem Zentrum

entfernten Gartenträumepark eine

Besondere ist, erwarten die

Veranstalter erneut ein hochkarätiges

Teilnehmerfeld. Denn nicht nur

Michael Kölz, der bereits von Anfang

an dabei ist, schwärmt: „Das ist ein

ganz besonderes Turnier hier, mitten

im Stadtpark, das ist einmalig.“ Auch

der dreifache Derbysieger Andre

Thieme kommt immer gerne wieder.

„Das ist ein super sympathisches

Turnier, mit guten Bedingungen.“

So dürfen sich die Zuschauer

auch vom 22. - 25.08.2019 auf

hochkarätigen Pferdesport mit

mehreren Springprüfungen der

schweren Klasse, der Musik-Kür auf

Inter I-Niveau unter Flutlicht sowie

den Fahrprüfungen für Vierspänner

freuen. Außerdem darf natürlich ein

buntes Rahmenprogramm nicht fehlen.

Hier steht am Samstagnachmittag

ein besonderes Highlight auf

Sichern Sie sich bereits heute Ihr Ticket im Vorverkauf

dem Programm. Angeführt von den

Aschersleber Stadtpfeiffern und dem

Spielmannszug Blau-Weiß Hettstedt -

dem Weltmeister der Spielmannszüge

- wird der große Kutschenkorso mit

ca. 30 Gespannen, darunter einmalig

herausgebrachte Mehrspänner und

Gespanne verschiedener Pferderassen

vor meist historischen Wagen aus

der Altstadt kommend, erwartet. Bei

einem großen „Kutschenkarussel“

werden die schönsten Anspannungen

prämiert.

Ab 20.00 Uhr wartet dann der

Galaabend unter Flutlicht mit dem

Titel „Pferde & Musik“ auf die

Zuschauer.

Sonntag finden die finalen

Springprüfungen der einzelnen Touren

statt. Hier ermittelt Sachsen-Anhalts

Reiterjugend den Finalsieger im

„Junior-Springreiter-Cup“ und die

„Super Sonntag Führzügelklasse“ mit

Kostüm sowie der Quadrillewettbewerb

für den Salzlandkreis bilden weitere

Höhepunkte bevor der Große Preis

der Salzlandsparkasse den krönenden

Abschluss für die Springreiter bildet.

Bei dieser Springprüfung der Klasse

S*** mit Siegerrunde handelt es sich

um den höchstdotierten Wettbewerb

in Sachsen-Anhalt.

Zum Turnierabschluss treten dann

noch einmal die Vierspänner-Fahrer in

einem Hindernisfahren gegeneinander

an.

K.B.

Fotos: Walburga Schmidt

Donnerstag, 22.08.2019

Eintritt frei

Freitag, 23.08.2019

6,00 Euro VVK, 8,00 Euro Tageskasse

Samstag, 24.08.2019

8,00 Euro VVK, 10,00 Euro Tageskasse

Sonntag, 25.08.2019

8,00 Euro VVK, 10,00 Euro Tageskasse

Kombi-Ticket für alle Veranstaltungstage

18,00 Euro VVK, 20,00 Euro Tageskasse

Jedes Kombi-Ticket nimmt an einer Verlosung von der

Reiseland GmbH im Kaufland Aschersleben für einen

Reisegutschein teil.

52

Kinder bis 10 Jahre haben zu allen Veranstaltungen freien

Eintritt.

Tribünenplätze für ca. 1.000 Zuschauer (freie Sitzplatzwahl),

reichhaltiges Imbissangebot in Kaffee- und Biergärten,

Fahrgeschäfte für Kinder, Kinderreiten, großer Kinderspielplatz,

Wasserspiele, Festzelt, ausreichend Parkplätze in der

Oststraße.

Information: Der Zutritt für Hunde ist auf dem

gesamten Veranstaltungsgelände nicht gestattet!

Tickets und weitere Informationen:

Tourist-Information Aschersleben,

Hecknerstraße 6.

Tel.: 03473/9409440

info@aschersleber-kulturanstalt. de

www.aschersleben-tourismus.de

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Promis


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Otto Becker

Heinrich-Hermann Engemann

Hans Melzer

Ulla Ramge

Monica Theodorescu

Ingrid Klimke

Fotos: Petra Beinecke, Günter Blasig

Fotos: Walburga Schmidt

Jannik Heiland

Isabell Werth

53

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Ausschreibungen

Ziel dieser Serie ist die Förderung des

Dressur- und Springsports für Junioren

Jg. 2007 und jünger in der PSR

Aller-Oker und PSR Harzvorland und

PSV Südniedersachsen. Noch bevor

sich junge Talente auf Springen oder

Dressur spezialisieren, möchten wir sie

schon im WBO-Bereich abholen.

Herzlichen Dank an die Veranstalter für

die Durchführung der Talentsichtungswettbewerbe!

Veranstaltungsorte und -daten:

(Änderungen vorbehalten)

Ort

Datum

Wolfsburg 31.05. - 02.06.2019

Königslutter 05. - 07.07.2019

Blumenhagen 03. - 04.08.2019

Kästorf 24. - 25.08.2019

RG Asse (Denkte) 31.08. - 01.09.2019

Dörnten 07.09.2019

Meine 06.-08.09.2019

Finale:

BS-Volkmarode 12. - 15.09.2019

Besondere Bestimmungen/Wertungsmodus u. Informationen

für Veranstalter

Nachwuchstalentsichtung 2019

A. Besondere Bestimmungen/

Wertungsmodus

I. Teilnahmebedingungen

Diese Serie besteht hinsichtlich

der Qualifikationen aus einer

Kombinationswertung von Dressurund

Springreiterwettbewerben.

Ggf. einschränkend zu der

Teilnahmeberechtigung in der Ausschreibung

der einzelnen Wettbewerbe

sind an der Qualifikationswertung für

diesen Cup ausschließlich teilnahmeberechtigt:

- JUN Jg. 2007 u. jünger mit LK 0 o. 7

- nur Stammmitglieder aus Vereinen

der PSR Aller-Oker, dem PSV Südniedersachsen

u. der PSR Harzvorland

Dressur- UND Springreiterwettbewerb

müssen auf einer

­Qualifikationsveranstaltung mit

demselben Pferd geritten werden.

Zu den Teilnahmebedingungen für

den Finalwettbewerb siehe „III.

Wertungsmodus“.

den Besonderen Bestimmungen/Wertungsmodus

qualifiziert haben (siehe

www.psr-aller- oker.de/turniersport/

cups/nachwuchstalentsichtung)

Je Teilnehmer 1 Pferd

Ausr. WB 241. Richtv. WB 241.

Aufgabe RE1.

Hilfszügel gemäß WB 241

Einsatz: VN: 10, SF:

Stilspring-WB - ohne Erlaubte Zeit

(EZ) / WBO WB 265 (E)

2. Wertungsprüfung

Finale Nachwuchstalentsichtung

Pferde: 5j.+ält. ,

Teiln: Jun Jg 2007 u jünger, LK: 0,7

Stammmitglieder aus Vereinen des

PSR Aller- Oker, PSR Harzvorland,

PSV Südniedersachsen, die sich nach

den Besonderen Bestimmungen/Wertungsmodus

qualifiziert haben (siehe

https://www.psr-aller- oker.de/turniersport/cups/nachwuchstalentsichtung)

Je Teilnehmer 1 Pferd

Ausr. WB 265 Richtv: WB 265 (ohne

erlaubte Zeit)

Einsatz: €; VN: 10, SF:

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II. Ausschreibung:

1. Qualifikationsprüfungen

Prf. Nr... Dressurreiter-WB

zugleich 1. Teil-Wertung zur Qualifikation

Nachwuchstalentsichtung 2019

(Teilnahmeberechtigung u. Wertung

siehe www.psr-aller-oker.de/turniersport/cups/

nachwuchstalentsichtung)

Prf. Nr... Springreiter-WB

zugleich 2. Teil-Wertung zur Qualifikation

Nachwuchstalentsichtung 2019

(Teilnahmeberechtigung u. Wertung

siehe www.psr-aller-oker.de/turniersport/cups/

nachwuchstalentsichtung)

2. Finalprüfungen

Dressurreiterwettbewerb (RE1)

1. Wertungsprüfung

Finale Nachwuchstalentsichtung

Pferde: 5j.+ält.

Teiln.: Jun Jg 2007 u jünger, LK: 0,7

Stammmitglieder aus Vereinen des

PSR Aller- Oker, PSR Harzvorland,

PSV Südniedersachsen, die sich nach

III. Wertungsmodus

1. Qualifikation

a. Für die Ermittlung der Qualifikation

wird der Wertnotendurchschnitt

beider Teilwertungen gebildet.

­ Eine Qualifikationswertung findet

nur statt, wenn

- beide Teilwertungen (Dressur- und

Springreiter-WB) mit demselben

Pferd geritten werden und

- in keiner Teilwertung die Wertnote

von 5,0 unterschritten wird und

- der Durchschnitt der Wertnoten

beider Teilwertungen mindestens

6,0 ist.

b. Für das Finale qualifizieren sich

die 6 Teilnehmer mit den höchsten

Wertnotendurchschnitten aus den

beiden Teilwertungen.

c. Ist ein Teilnehmer bereits für das

­ Finale qualifiziert, rückt ein noch

­ nicht qualifizierter Teilnehmer mit

der nächsthöheren Wertungssumme

nach. Dies gilt auch für den Fall,

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dass sich ein Teilnehmer mit unterschiedlichen

Pferden für das Finale

­ ­ qualifiziert.

2. Finale

a. Im Finale ist pro Teilnehmer nur ein

Pferd erlaubt. Hat sich ein Teilnehmer

mit unterschiedlichen

­ ­ Pferden für das Finale qualifiziert,

kann er wählen, welches dieser

Pferde er im Finale einsetzt.

b. Für die Ermittlung des Finalsiegers

und der -platzierten wird der Wertnotendurchschnitt

beider Teilwettbewerbe

gebildet. Die Finalwertung

­ ­ findet nur statt,

- wenn beide Teilwettbewerbe

(Dressurreiter-WB (RE1) und

Stilspring-WB) mit demselben

Pferd geritten werden

Sieger der „Nachwuchstalentsichtung

2019“ ist Finalteilnehmer mit dem

höchsten Wertnotendurchschnitt aus

den Finalteilwettbewerben.

Die 4 Teilnehmer mit den höchsten

Wertnotendurchschnitten aus den

Finalwettbewerben erhalten eine

Lehrgangsmaßnahme.

Den jeweils aktuellen Qualifikations

stand finden Sie unter www.psr-alleroker.de/turniersport/cups/nachwuchstalentsichtung.

B. Informationen für Veranstalter

An dieser Stelle möchten wir uns bei

Ihnen als Veranstalter dafür bedanken,

dass Sie sich für die Durchführung

einer Cup-Prüfung interessieren bzw.

diese bereits durchführen und damit

unsere Förderungsziele maßgeblich

unterstützen!

II. Durchführungshinweise

1. Qualifikationsprüfungen

Ihre Ausschreibung zählt! Die Qualifikationen

sind lediglich Wertungen der

Ergebnisse. Wichtig ist, dass Teilnehmer

gem. den Teilnahmebedingungen dieses

Cups nicht durch Ihre Ausschreibung

ausgeschlossen sind.

2. Finalprüfung

Der Ausschreibungstext unter Punkt

A.II. 2 ist für die Wettbewerbe

maßgeblich. Abweichungen sind nur

zulässig, sofern diese vorab vom

Vorstand der PSR Aller-Oker

genehmigt wurde.

Durch die zeitliche Nähe der letzten

Qualifikation und des Finales kann es

sein, dass neuqualifizierte Teilnehmer

bei Ihrer Veranstaltung nachnennen

müssen. In diesem Fall verzichten Sie

als Veranstalter auf die Nachnenngebühren

- sofern sie anfallen - und erstatten

diese dem Teilnehmer zurück

bzw. rechnen sie nicht ab.

3. Alle Prüfungen

Bitte senden Sie die Ergebnisliste der

jeweiligen Prüfung mit Angabe des

Jahrgangs des TN zeitnah an:

Gundula Fischer

Gundula@Fischer-Volkmarode.de

Susanne Flege

leistung@psr-aller-oker.de

Für Rückfragen stehen wir gern zur

Verfügung!

Ausschreibungen

Hier erhältlich:

www.raiwa.net

Ihre Raiffeisen-Märkte:

Beedenbostel

Tel. 05145.987290

Brome

Tel. 05833.97800

Gifhorn

Tel. 05371.687630

Isenbüttel

Tel. 05374.96790

Meine

Tel. 05304.912411

Meinersen

Tel. 05372.9960

Oebisfelde

Tel. 039002.42594

Vorsfelde

Tel. 05363.809500

Wahrenholz

Tel. 05835.1714

Wendeburg

Tel. 05303.2741

Wienhausen

Tel. 05149.397

Wittingen

Tel. 05831.252711

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Ausschreibungen

Braunschweig-Madamenweg

vom 10.-11.08.2019

Veranstalter: RFV Braunschweig e.V.

Reitpark Madamenweg

Veranstaltungsort: 38120 Braunschweig

Nennungsschluss:16.07.2019

Nennungen an:

Silvia Burfeind-Turnierservice

Tel.: 0172/ 7219857

E-Mail: silvia-burfeind@t-online.de,

Vorläufige ZE:

Sa.vorm.: 1,2,4; nachm.: 5,7,9

So.vorm.: 6,8; nachm.: 3,10,11

Richter/in:

Dietmar Hoffmann,

Manuela Frey,

Gundula Fischer,

Ilona Colland

LK-Beauftragte/r: Ilona Colland

Parcourschef/in: Oliver Wennerscheid

TEILNAHMEBERECHTIGT:

Stammmitglieder aus Vereinen des PSR

Aller-Oker sowie bis zu 20 Einzelreiter

für die gesamte PLS

Besondere Bestimmungen:

Platzverhältnisse:

Prüfungsplatz: Sand, 55x50 NEU

Abreitehalle: 20x60 und 20x40m

- Nennungen für LP und WB sind nur

über das Nennung-Online-System der

FN möglich.

- Quartiere für Pferde stehen nicht zur

Verfügung.

- Geldpreis: 80% gemäß § 25.2 LPO

- Nachnennungen vor dem Turnier

sind ausschließlich über Nennung

Online möglich

- Zeiteinteilung und weitere

Informationen zum Turnier unter

www.turnierservice-burfeind.de

- Der Veranstalter haftet nur für

Schäden, für die er über die ARAG-

Sportversicherung versichert ist.

- Der Eintritt ist für die gesamte PSL

frei!

- Hunde sind generell an der Leine zu

führen

- Der Tierarzt ist vor Ort.

- Hufschmied ist in Rufbereitschaft

1. Springpferdeprüfung Kl.A*

(E+150,00 €, ZP) - geschlossen -

Pferde: 4-6 jähr.gem.LPO

Teiln: Alle Alterskl. LK: 3,4,5,6

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 363,1

Einsatz: 11,50 €; VN: 15, SF: B

2. Springpferdeprüfung Kl.L

(E+200,00 €, ZP) - geschlossen -

Pferde: 4-6 jähr.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 3,4,5

Je Teilnehmer 2 Pferde Ausr. 70

Richtv: 363,1

Einsatz: 11,50 €; VN: 15, SF: L

3. Stilspringprüfung Kl.E

(E+100,00 €, ZP)

Pferde: 4j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 6,7

Je Teilnehmer 2 Pferde Ausr. 70

Richtv: 520,3a

Einsatz: 8,00 €; VN: 15,

Max. Startpl.: 100, SF: V

4. Stilspringprüfung Kl.A*

(E+150,00 €, ZP) - geschlossen -

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 4,5,6

Je Teilnehmer 2 Pferde Ausr. 70

Richtv: 520,3a

Einsatz: 9,50 €; VN: 15,

Max. Startpl.: 100, SF: H

5. Springprüfung Kl. A**

(E+150,00 €, ZP)

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 4,5,6 Ausr. 70

Richtv: 501,A.1

Einsatz: 9,50 €; VN: 15,

Max. Startpl.: 100, SF: R

6. Springprüfung mit steigenden

Anforderungen Kl.A**

(E+150,00 €, ZP)

Pferde: 5j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 4,5,6

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 537

Hindernisse 1+2 Kl. A*, die beiden

letzten Kl. L, alle dazwischenliegenden

Kl. A**

Einsatz: 9,50 €; VN: 15,

Max. Startpl.: 100, SF: D

7. Springprüfung Kl.L

(E+200,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 3,4,5

Je Teilnehmer 2 Pferde Ausr. 70

Richtv: 501,A.1

Einsatz: 11,50 €; VN: 15,

Max. Startpl.: 100, SF: N

8. Punktespringprüfung Kl.L

(E+200,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 3,4,5

Je Teilnehmer 2 Pferde Ausr. 70

Richtv: 524

Einsatz: 11,50 €; VN: 15,

Max. Startpl.: 100, SF: X

9. Springprüfung Kl. M*

(E+300,00 €, ZP) mit Stilwertung

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 3,4

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 520,3e

Einsatz: 14,50 €; VN: 15, SF: J

10. Springprüfung Kl.M*

m. Siegerrunde (E+350,00 €, ZP)

Pferde: 6j.+ält.

Teiln: Alle Alterskl. LK: 3,4

Je Teilnehmer 2 Pferde

Ausr. 70 Richtv: 533,a ,

In der Siegerrunde ist das zu

platzierende Viertel der Teilnehmer

(nach Strafpunkten und Zeit) aus dem

Umlauf zugelassen. Die Startfolge in

der Siegerrunde erfolgt nach der Startfolge

im Umlauf.

Einsatz: 14,50 €; VN: 15, SF: T

11. Führzügel-WB (E)

Pferde: 4j.+ält.

Teiln: Junioren, Jahrg.15-10 LK: 0, die

an keinem weiteren WB teilnehmen

Je Teilnehmer 1 Pferd

Ausr. WB 221 Richtv: WB 221

Einsatz: 7,00 €; VN: 10, SF: A

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Datum Kategorie Turnierort

Sonstiges:

21. - 23.06.2019 Gel. A+L, VA**, Holzerode

CCI2*-S, CCI3*-S

25.06.2019 Geländepferdeprfg. Mechtersen

27. - 30.06.2019 D+S bis Kl. S***, Isernhagen

Quali BuCha d. 5+6jähr. Dressurpf.

29. - 30.06.2019 Junioren Geländeturnier, Mechtersen

Country Cross, Hunterclas

27. - 30.06.2019 D+S bis Kl. S Vorsfelde

04. - 07.07.2019 Viels., Goldene Schärpe Beedenbostel

Geländepferdeprfg

05. - 07.07.2019 D bis M, S bis S Adelebsen

05. - 07.07.2019 DL/SM* Salzwedel (S/A)

05. - 07.07.2019 DL/SS** Ihleburg (S/A)

FDWBO/FHWBO

06. - 07.07. +

12. - 14.07.2019 D+S bis Kl. S* Springe

05. - 07.07.2019 D+S bis Kl. M Königslutter

12. - 14.07.2019 D bis Kl. S Bilderlahe

12. - 14.07.2019 D+S bis Kl. S Moringen

10. - 14.07.2019 D bis Kl.S, Hof Bettenrode

Quali BuCha d. 5+6jähr. Dressurpf.

13. - 14.07.2019 DL/SM*, Oschersleben

KM Bördekreis

18. - 21.07.2019 Calvörde (S/A)

19. - 21.07.2019 D + S bis Kl. S, HA.LT Verden

Landesjugendmeisterschaften Dr. + Spr.

Equiva Finale, Standartenwettkampf

Ponys + KRVs, Vogeley Finale

21.07.2019 WBO Gö-Holtensen

25. - 28.07.2019 SS* Etingen (S/A)

26. - 28.07.2019 DWBO/SS* Allrode (S/A)

01. - 04.08.2019 DS*/SS* Zobbenitz (S/A)

03. - 04.08.2019 D+M bis Kl. M, Blumenhagen

KM S (KRV Peine)

03. - 04.08.2019 Viels. bis Kl. L Harbarnsen

03. - 04.08.2019 S bis Kl. L Uslar-Sohlingen

06.08.2019 D+S bis Kl. M Scharnebeck

09. - 11.08.2019 D+S bis Kl. S Nahrendorf

09. - 11.08.2019 S bis Kl. M* Kr.-Ritterode

09. - 11.08.2019 DM*/SS* Gardelegen (S/A)

10. - 11.08.2019 D bis Kl. S Hannover

10. - 11.08.2019 S bis Kl. M Kolshorn

10. - 11.08.2019 Fahren bis Kl. A, Alvesrode

(KM Fahren, BM Fahren Hannover)

09. - 11.08.2019 D+S bis Kl. M* Langwedel

16. - 18.08.2019 D + S bis Kl. M Winsen-Aller

16. - 18.08.2019 S bis Kl. S* Gö-Holtensen

17. - 18.08.2019 D+S Kl. L Uslar-Vahle

17. - 18.08.2019 D+S bis Kl. L Katensen

16. - 18.08.2019 D bis Kl. S Halchter

22. - 25.08.2019 DS**/SS***/FHM Aschersleben

Nationale und Internationale Turniere:

13. - 16.06.2019 CCI-L*****, CCI-S**** Luhmühlen

06. - 11.08.2019 CDI 3*, CSI 2* Verden

09. - 11.08.2019 CCI**-L, CCI**S, Bad Harzburg

CCI***S

- 20. - 28.07.2019 Rennwoche Bad Harzburg

- Renntermine Neue Bult

5. Renntag, Sonntag, 23.06.2019

6. Renntag, Sonntag, 18.08.2019

- Terminliste Landgestüt Celle:

16. - 18.08.2019 Sommervergnügen rund um die

Celler Hengstparaden unter dem

Motto „Hengste und Hunde“

Anne Krüger, die Niedersachsenmeute

und die Polizeireiterstaffel in Kombination

mit der Hundestaffel haben ihr

Kommen bereits zugesagt.

Und auch die Shoppingfans kommen

natürlich voll auf ihre Kosten. Kunsthandwerk

ausgefallene und handgemachte

Mode, Reitsportzubehör,

Schmuck, Bilder, Hundemode und vieles

mehr wird es zu bestaunen geben.

Kulinarischen Köstlichkeiten wie

Flammkuchen, Fischspezialitäten,

Burger, Cocktails, Crepes und Wein

sind nur einige der vielen Angebote die

es zu probieren gibt.

Erleben Sie einen wunderschönen

Tag auf einem der schönsten Gestüte

Deutschlands!

- 04. - 07.07.2019 Deutschlandpreis der Ponyreiter

Goldene Schärpe in Beedenbostel

Die „Goldene Schärpe“, ist für

die Nachwuchs-Ponyreiter aus

der gesamten Bundesrepublik das

saisonale Highlight. Der Reit- und

Fahrverein Beedenbostel freut sich

somit umso mehr über den Zuschlag

für die Ausrichtung dieses bedeutungsvollen

Turniers auf Bundesebene, das

aufgrund der bundesweiten Ausschreibung

ein hohes mediales Interesse

erreicht.

Frau Ursula von der Leyen, Bundesministerin

der Verteidigung, hat die

Schirmherrschaft für unser Vielseitigkeitsturnier

übernommen.

Erleben Sie 4 Tage hochklassigen

Ponysport sowie hochkarätige junge

Vierbeiner in der Qualifikation zum

DKB Bundeschampionat der 5- und 6-

jährigen Vielseitigkeitspferde.

Für das leibliche Wohl ist reichlich

gesorgt, einige Einkaufsmöglichkeiten

wird es ebenfalls geben.

Termine

57

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In der nächsten Ausgabe von DER KLEINE GEORG lesen Sie u.a. Berichte

über:

- diverse Reitsportveranstaltungen, wie z.B. den Wolfsburg Klassiker oder die

Reitturniere in Cremlingen, Vorsfelde und Isernhagen

- verschiedene Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen

- Fachthemen

Im Reitsportmosaik werden wir u.a. über

- das Hamburger Dressur- und Springderby sowie

- das CCI-L*****, CCI-S**** Luhmühlen

berichten.

58

Anmerkung der Redaktion

Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel stellen nicht

in jedem Fall die Meinung des Herausgebers und der Redaktion dar.

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

Jeder Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung und unter

Quellenangabe gestattet.

Eingesandte Manuskripte unterliegen der eventuellen redaktionellen

Bearbeitung.

Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für eingesandtes Material

Druckfehler

„Wenn Sie einen Druckfehler finden,

bitte bedenken Sie,

dass er beabsichtigt war.

Unser Blatt bringt für jeden etwas,

denn es gibt immer Leute,

die nach Fehlern suchen.“

Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen

kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

(Henry Ford)

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Die Fachzeitschrift für den Pferdefreund

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Herausgeber

GEORG VERLAG GmbH

Greifswaldstr. 55

38124 Braunschweig

www.der-kleine-georg.de

Verlagsort

38124 Braunschweig

Redaktionsleitung

Katarina Blasig

Greifswaldstr. 55

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Mail: katarina.blasig@der-kleine-georg.de

Verantwortlich für den Inhalt

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Freie Mitarbeiter

Siegfried Glasow (S.G.)

Kerstin Isserstedt (K.I.)

Andreas u. Christine Pantel (ACP)

Meike Schulze (kes)

Marianne Schwöbel (M.S.)

Fachberichte

Pferderecht:

Rechtsanwältin C. Prediger, Wendeburg

Anzeigen

Katarina Blasig

Telefon: 0531 / 69 08 64

Gestaltung

Die Redaktion

Mail: redaktion@der-kleine-georg.de

Fotos

Matthias Adamek

Katarina Blasig

Petra Beinecke

Anne Friesenborg

Walburga Schmidt

Marianne und Thorsten Schwöbel

Media-Print-Grunenberg

Mareike Grunenberg

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38170 Schöppenstedt

Telefon: 05332 / 96 89 14

E-Mail: shop@media-print-grunenberg.de

Erscheinungsweise

Jeweils am 15. Februar, April, Juni,

August, Oktober und Dezember

Bankverbindung

Volksbank Wolfenbüttel-Salzgitter eG,

BIC: GEN0DEF 1WF V,

IBAN. DE68 2709 2555 5012 2720 00

Redaktionsschluss

für die

nächste Ausgabe

10. Juli 2019

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Fr

- m

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