100 Jahre FC Veldidena

gherrmann
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1919 - 2019. Der Schwarz-Weiße Traiditionsverein vom Besele in Wilten feiert 100 Jahre. Mit der FC Veldidena Fibel gewinnen Sie einen kleinen Einblick in die bewegte und erfolgreiche Geschichte des Innsbrucker Fußballklubs.

Ein Danke an alle unseren

Sponsoren, Partner und

Freunde

Wir bedanken uns bei folgenden

Spendern für Ihre

großzügige Unterstützung:

Helmut Haller

Franz und Sabine Hofer

Familie Joppy

Polsterei Stefan Lang

Eheren.Präs. Prof. Ing. Helmut

Mader

Philipp März

Arch. Peter P. Pontiller

RA MMag. Dr. Roman Schobesberger

Anton Schönherr

Gerhard Schranzhofer

Blumengärtnerei Seidemann

Stastny Optik


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 3

Geleitworte

Vbgm. Franz X. Gruber

Obmann FC Veldidena

Liebe Mitglieder, liebe

Sportler, liebe BetreuerInnen,

liebe Fans, liebe Freunde

& liebe Partner, also Alle,

die unsere FC Veldidena Familie

ausmachen.

Das 100 jährige Bestehen

unseres Vereins ist für uns

alle ein großes Ereignis. Die

gesamte bewegte Geschichte

mit vielen Hochs und auch

einigen Tiefs wiederzugeben,

würde leider den Rahmen

sprengen. So haben wir uns

bemüht, in unserer Jubiläumsfibel

unseren Freunden

und Interessierten einen kleinen

Einblick zu geben. Die

Anfangszeiten des Fußballs in

Innsbruck und der Beginn

des FC Veldidena waren geprägt

von gesellschaftlichen

und sozialen Rahmenbedingungen,

die wir uns in der

heutigen Zeit kaum noch vorstellen

können.

Begleiten Sie uns auf den folgenden

Seiten in eine Geschichte

mit viele großen Namen

und Erlebnissen und

unternehmen Sie eine Zeitreise

der etwas anderen Art.

Wir alle sind stolz, mit unserem

Verein einen wichtigen

Beitrag in der sportlichen,

aber auch in der gesellschaftlichen

und sozialen Entwicklung

der Stadt Innsbruck beigetragen

zu haben und weiter

beitragen. Fußball ist

nicht nur der Kampf am grünen

Rasen, sondern viel

mehr, wie wir alle wissen.

Mein Dank richtet sich an

alle, die dazu beigetragen

haben, dass wir mit Stolz und

Freude auf unsere Veldidena

blicken.

Euer Franz X. Gruber


Seite 7: Grußworte

Inhaltsverzeichnis

Seite 3: Geleitworte

FCV-Obmann, Vbgm. Franz X. Gruber

Seite 4: Inhaltsverzeichnis

Seite 5: Grußworte

LhStv., Landessportreferent Josef Geisler

Seite 6: Grußworte

StRin, Sportreferentin Elisabeth Mayr

ASVÖ-Präsident Piegger

Seite 8: Grußworte

TFV-Präsident Dr. Sepp Geisler

Seite 10: Wie der Fußball nach Innsbruck kam …

Seite 23: Die Geschichte des FC Veldidena

Seite 42: Die Menschen des FC Veldidena

Seite 48: Die Zukunft der Veldidena

Impressum: Herausgeber: FC Veldidena 1919, Innerkoflerstraße 11,

A-6020 Innsbruck; f.d.I.v.: Vbg,. Franz X. Gruber (Obmann), E-Mail:

office@fcveldidena.com; Druck: Hernegger Offsetdruck GmbH.

Stadlweg 13 6020 Innsbruck, www.herneggerdruck.at; E-Mail:

office@herneggerdruck.at ; „Jubiläumsfibel“ zum 100jährigen Jubiläum

1919 . 2019; alle Fotos FC Veldidena. Nachdruck auch Auszugsweise

nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.


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Grußworte

LHStv. Josef Geisler

Landessportreferent

Sehr geehrte Damen und

Herren, liebe Mitglieder,

100 Jahre – das ist eine stolze

Zahl. Damit ist der FC Veldidena

fast so alt wie unsere

Republik und hat in den Jahrzehnten

seines Bestehens

alle Höhen und Tiefen dieses

Jahrhunderts miterlebt. Über

350 Vereinsmitglieder machen

den FCV nach wie vor

zu einem der größten Traditionsvereine

der Landeshauptstadt

Innsbruck. Viele Generationen

an Fußballbegeisterten

haben schon in den Kadern

des Vereins gespielt,

Tausenden bot er über die

vergangenen 100 Jahre ein

sportliches wie auch kameradschaftliches

Zuhause. Darin

liegt auch der große Wert

von Vereinen wie dem FC

Veldidena: Man verbringt

Zeit mit Gleichgesinnten,

kann sich körperlich betätigen

und bei Wettbewerben

messen. Dabei stehen aber

immer die Freude am Sport

und das Freundschaftliche im

Mittelpunkt. Dass dem FC

Veldidena auch nach so langer

Zeit seines Bestehens der

Nachwuchs nicht ausgeht, ist

ein deutliches Zeichen dafür,

dass es Institutionen wie diese

gerade in Zeiten von

Smartphone und Co. weiterhin

braucht. An dieser Stelle

möchte ich vor allem den

Funktionären für ihre hervorragende

Arbeit danken – einen

Verein erfolgreich durch

100 Jahre zu führen ist eine

tolle Leistung.

Herzliche Gratulation zu diesem

Jubiläum, weiterhin viel

Freude am gemeinsamen

Fußballspiel und auf weitere

100 Jahre FC Veldidena!

Josef Geisler

Sportlandesrat von Tirol


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Grußworte

StRin Elisabeth Mayr

Sportstadträtin

Liebe FC-Veldidena-Familie!

für Tradition. 100 Jahre Vereinsgeschichte

sind ein Zeugnis

dieses Verständnisses.

Auch wenn der größte Triumph,

die Tiroler Meisterschaft

von 1928, schon eine

Zeitlang zurückliegt, so stehen

das Spiel und die Arbeit

des Vereins auch heute stets

für Qualität. Getragen wird

diese Qualität vom Ehrenamt

der Generationen von FunktionärInnen,

Trainern, Eltern

und besonders dem Enthusiasmus

der Spieler.

Was mich als Sportstadträtin

besonders freut, ist die engagierte

Nachwuchsarbeit des

FC Veldidena. Mit fünf Mann-

viel Beharrlichkeit, Energie,

Mut und auch Engagement

seiner Mitglieder aus. Mögen

noch weitere hundert und

hunderte Jahre folgen, mit

Der Name FC Veldidena steht

schaften im U11- bis U08-

zahlreichen

Höhepunkten,

Bereich leistet der Verein

hier sehr viel. Für den regen

Betrieb am Besele braucht es

daher einen Platz im Topzustand,

der nahezu rund ums

Jahr zur Verfügung steht –

mit gut in Stand gehaltenem

Kunstrasen. Die lang ersehnten

Verbesserungen vor Ort

bei Tribüne und Vereinsgebäude

sollen ja noch folgen.

100 Jahre sind eine herausragende

Leistung. Nicht jeder

Verein zeichnet sich durch so

Festen, Erfolgen und Siegen,

die mit Freude gemeinsam

bejubelt und gefeiert werden

können – so wie wir in diesem

Jahr stolz das 100-Jahr-

Jubiläum gemeinsam begehen

dürfen!

Ein sportliches Dankeschön

und alles Gute zum Runden!

Elli Mayr

Sportstadträtin


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Grußworte

Herbert Piegger

ASVÖ-Tirol Präsident

Liebe VereinsfunktionärInnen,

Liebe Gönner und Freunde des

FC Veldidena Innsbruck,

ich darf die Gelegenheit nutzen,

um mich in der Fibel, die anlässlich

des 100 – jährigen Bestehens des

Vereins gestaltet wurde, zu Wort

zu melden.

Für mich als Präsident des Dachverbandes

(ASVÖ), dem der FC

Veldidena seit 1949 angehört, ist

es immer wieder bemerkenswert

und erfreulich, wenn einer unserer

Mitgliedsvereine, ein rundes Jubiläum

feiert. Wenn es dann noch so

ein prestigeträchtiger Verein und

ein 100 (!) – jähriges Jubiläum ist,

ist das ein Grund zu besonderer

Freude und eine Gelegenheit für

mich, den Verantwortlichen meinen

allergrößten Respekt und meinen

Dank auszusprechen.

Jeder, der in einem Verein tätig ist,

weiß, wie viel Arbeit hinter den

Kulissen notwendig ist, um den

Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

Dass diese Arbeit zum größten

Teil ehrenamtlich absolviert wird,

versteht sich von selbst, denn

wenn wir in der Situation wären,

all jene, die ihre Freizeit zum Wohle

des Vereinsbetriebs opfern, zu

entlohnen, dann gäbe es in unserem

schönen Land nur mehr einige

wenige Vereine.

Und genau dieser Aspekt ist es,

der an einem Tag wie heute, in den

Vordergrund gerückt gehört. Einhundert

Jahre lang gab und gibt es

Menschen, für die der Sport und

das Vereinswesen einen so hohen

Stellenwert haben, dass es möglich

war, dieses Jubiläum zu begehen.

Das ist mehr als bemerkenswert

und verdient höchste Anerkennung!

Für die Zukunft wünsche ich dem

FC Veldidena einen weiterhin so

gut funktionierenden Betrieb;

Menschen, die Freude an der Arbeit

im Verein haben; viel Erfolg

und – ebenso wichtig – eine gutes

Miteinander.

Dann sollte dem nächsten

„Hunderter“ nichts mehr im Wege

stehen.

Euer Herbert Piegger


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Grußworte

Dr. Sepp Geisler

TFV Präsident

100 Jahre FC VELDIDENA - Gratulation

zum Jubiläum

Der FC Veldidena wurde 1919

gegründet. Es ist mir eine große

Ehre, 100 Jahre später eine

Grußbotschaft für die Jubiläumsfibel

zu verfassen, die einem

der ältesten Tiroler Traditionsvereine

des Tiroler Fußballverbandes

gewidmet ist. 100

Jahre sind Anlass genug, um

stolz auf die Leistungen der vergangenen

Jahrzehnte zurückzublicken.

Fußball ist heute eine

der beliebtesten und weitest

verbreiteten Sportarten und

nimmt in unserer Gesellschaft,

insbesondere auf Breitensportebene,

eine überaus wichtige

erzieherische Rolle ein. Vor allem

die einfachen Grundregeln

und die kostengünstige Ausrüstung

für die Spieler machen das

Spiel so populär und fördern

seine Ausbreitung. Lasst uns

gemeinsam stolz sein, dass unser

Spiel einen so hohen Stellenwert

in unserer Gesellschaft

genießt. Doch Popularität verpflichtet

auch zur Verantwortung,

die der Verband und seine

Mitgliedsvereine gemeinsam zu

tragen haben. Wir können nur

zusammen das Fundament unseres

Spiels festigen, indem wir

die Werte, mit denen der Fußball

unsere Gesellschaft bereichert,

schützen. Der FC VELDI-

DENA nimmt diese Verantwortung

seit 100 Jahren vorbildlich

wahr, wofür ich seinen vielen

ehrenamtlichen Funktionären

und Helfern im Namen des Tiroler

Fußballverbandes aufrichtig

danke. Ich bin auch überzeugt

davon, dass mein Wunsch in

Erfüllung geht, dass der FC VE-

LDIDENA den Fußball auch in

den nächsten 100 Jahren mit

der gleichen Motivation und

Freude fördern wird.

Dem FC VELDIDENA alles Gute

für die Zukunft und es lebe der

Fußball!

Dr. Sepp Geisler

Präsident des TFV


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Wie der Fußball nach Innsbruck

kam ...

Schwarz-weiß sind die Farben

des FC Veldidena.

Schwarz-weiß beginnt auch

die Zeitreise in die Geschichte

des Innsbrucker Vereins.

100 Jahre FC Veldidena sind

auch Teil der Geschichte des

Fußballs in Innsbruck, eigebettet

zwischen Krone, Schilling

und Euro. Manches können

wir in unserer Erzählung

nur streifen oder kurz erwähnen,

manches werden wir

trotz Recherche und Nachfrage

wohl leider übersehen

haben. Unser geschichtlicher

Rückblick soll zumindest einen

Einblick in die Faszination

FC Veldidena bieten.

1898, Kaiser Franz Joseph I.

regierte in Österreich. Innsbruck

war von seinem heutigen

Erscheinungsbild noch

weit entfernt: Wilten (wurde

1904 Stadtteil von Innsbruck),

die Fraktion Pradl

(1904 eingemeindet),

Hötting, Mühlau und Amras

(ab 1938), Arzl (ab 1940) sowie

Igls und Vill (ab 1942).

Auf den Straßen gab es neben

Pferdefuhrwerken auch

Hundefuhrwerke und der

erste Fußball kam nach Innsbruck.

Die ersten Besitzer

waren die Baumeisterssöhne

Mayr. In den Sommerferien

des Jahres 1898 brachten sie

den Ball und das Spiel auf

den Prügelbau, eine ausgedehnte

Grünfläche, die am

Innrain von der Hirnstraße

bis zur Rechengasse reichte.

Heute steht das Bibliotheksgebäude

der Universität darauf.

Die Wiese diente der

Schuljugend als erlaubter

Spielplatz. Hier fanden die

offiziellen Jugendspiele der

Foto: Karl Graf, Tiroler Sportgeschichte,

Seite 186; Haymon Verlag, 1996


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Mittelschulen statt.

In der Schrift „Fußball in Tirol

haben) findet sich über diese

Zeit folgende Bemerkung:

1898-1918“ (der namentlich „Die unternehmungslustige

nicht angeführte Verfasser

dürfte am Fußballgeschehen

dieser Zeit aktiv mitgewirkt

Jugend ließ sich aber nicht

unterkriegen. Jede freie Minute

war dem Fußball gewidmet.

War das Fußballspielen

am Prügelbau fast unmöglich

geworden, so wurde der kleine

Ausstellungsplatz (ca. 70 x

40 m) und die Gründe beim

Löwenhaus mit Beschlag belegt.

Der Fußballsport hatte

bereits festen Fuß gefasst

und ließ sich - wie überall -

Die erste Innsbrucker Fußballmannschaft. ITV, 1903.

Entnommen dem Buch „Tiroler Sportgeschichte“,

Karl Graf, Haymon Verlag

durch nichts in seiner Entwicklung

aufhalten.“ Es folgte

eine spannende Veränderung

des beliebten Sportes

vom Prügelbau bis zu den

ersten Vereinsgründungen

wie des Sportvereines Innsbruck

(SVI) oder des FC Wacker

Innsbruck. Unterbrochen

durch die Wirren des 1.

Weltkrieges.


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Nach Kriegsende fanden sich

im Winter 1918/19 bereits

wieder die ersten Sportbegeisterten

auf einem kleinen

Platz bei der Ausstellungshalle

ein. An Ausrüstungsgegenständen

mangelte es allerdings

und es gab zu dieser

Zeit auch keinen geregelten

Spielbetrieb. So kam es immer

wieder zu Meinungsverschiedenheiten

zwischen den

einzelnen Gruppen bzw. Vereinen,

wer denn nun wann

gegen wen antrat und wer

bei welcher Gruppierung

spielte.

Trotz wirtschaftlicher, sozialer

und gesellschaftlicher

Probleme, Konfliktfelder und

Spannungen hat der Sport im

vergangenen Kommunikationszeitalter

ohne Handy, Internet

und digitaler Kommunikation

eine wichtige Bedeutung.

Informationsaustausch

und Nachrichtenübermittlung

erfolgte über den

persönlichen Kontakt und

Zeitungen, Radio und Fernsehen

waren noch in weiter

Ferne. Unklar waren zu dieser

Zeit auch die Auswirkun-

FC Veldidena, 1920


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 13

gen des Friedensvertrages Rapid Innsbruck, Germania, Der Radverein Veldidena

und die künftige geographische

Zuordnung Tirols.

Am kleinen und steinigen

Rasen beim Ausstellungsgelände

den Arbeiter Turnverein und

den Studenten Fußballklub

gab es auch den Arbeiter-

Turnverein (Innsbrucker AC).

konnte zwischen 1911 und

1924 mehrfach (u.a. mit Josef

Hellensteiner) den Tiroler

Meistertitel in Straßen- und

herrschte jedoch bald

Bergfahren gewinnen. Im

Hochbetrieb. Neben dem Am 1. Juli 1919 wurde aus erstmals gewählten Ausschuß

Sportverein Innsbruck dem Rad- und Rennfahrverein

des FC Veldidena wa-

(vormals Fußball Innsbruck),

dem FC Wacker Innsbruck, Veldidena eine eigene

Fußballriege gegründet.

ren Fritz Saska, Heinrich Jägeregger,

Karl Mair, Hans

__________________________________________________________________________________________________________


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Gründungsvereinen des Tiroler

Fußballverbandes. Im

„Grauer Bär“ trafen sich die

Vertreter des SVI, FC Wacker,

FC Rapid, FC Germania und

die Fußballabteilung des ATV

(Innsbruck (IAC) sowie des FC

Veldidena. Unter anderem

wurde die Austragung einer

Meisterschaft in der A und B

FC Veldidena Reserve, Oktober 1920

Meisenbichler, Andrä Myr,

Eugen Dagliebne, Hans Frick

und Herbert Lorenz vertreten.

Am 14. September 1919

gab es das erste Bewerbsspiele

des FC Veldidena. Im

Ausscheidungsspiel zwecks

Klasseneinteilung verlor der

FC Veldidena gegen Rapid II

mit 7 zu 1, der erste Torschütze

des FCV war Ramson.

Wenige Tage vorher, am 5,

September 1919 zählt der FC

Veldidena (Fußballriege des

R.u.R. Veldidena) zu den

Klasse beschlossen. In Innsbruck

standen damals nur

der Ausstellungsplatz und an

Sonntagen der Klosterkasernenhof

zur Verfügung. Die

Meisterschaften wurden im

Oktober 1919 mit der B

Meisterschaft begonnen, die

A Meisterschaft wurde auf

1920 verschoben.


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Die Tiroler Fußballvereine

waren Mitglieder des

„Alpenländischen Fußballverbandes“,

der seinen Sitz in

Graz hatte. Die Innsbrucker

Vereine wollten sich dem

Österreichischen Fußballverband

anschließen. So kam es

im Frühjahr 1919 zu ersten

Gesprächen von Tirolern mit

dem ÖFV-Sekretär Felix Senzer,

der dieses Vorhaben

auch unterstützte. Um die

Verbundenheit des ÖFV mit

den Tirolern zu untermauern,

trat im August der Wiener

AC, eine Spitzenmannschaft

der höchsten Wiener Spielklasse,

gegen eine Innsbrucker

Auswahl an. Nach der

Gründungsversammlung des

Tiroler Fußballverbandes

musste sich der TFV im

Spätherbst 1919 in „Tiroler

Fußball Gauverband“ umbenennen.

Ab Sommer 1920

durfte sich der Verband wieder

„Tiroler Fußballverband“

nennen. Damit waren die

Rahmenbedingungen für einen

geregelten Meisterschaftsbetrieb

im Tiroler Fußball

geschaffen.

Noch immer

war aber das

größte Problem

der Mangel

an geeigneten

Spielstätten

für die

Vereine. Aus diesem Grund

schloss sich kurzfristig auch

der SV Innsbruck dem Arbeiter-Turnverein

an, der auch

das alleinige Nutzungsrecht

für den Platz bei der Ausstellungshalle

zuerkannt bekommen

hatte. Nach den folgenden

Protesten der anderen

Vereine wurde jedoch verfügt,

dass alle Vereine, die im

Verband organisiert waren,

ihre Meisterschaftsspiele auf

FC Veldidena, 1921


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dem

nunmehrigen

„Städtischen Sportplatz“ -

der in der Folge auch ausgebaut

wurde - bei der Ausstellungshalle

austragen konnten.

In den Anfangsjahren gab es

eine Vielzahl an Vereinen, die

sich der Faszination Fußball

nicht entziehen konnten. So

wurden ab 1919 folgende

Vereine mit Innsbruck-Bezug

in den unterschiedlichen

Quellen angeführt, wobei

kein Anspruch auf Vollständigkeit

erhoben wird:

Fußballriege des R. u.

R. Veldidena; SV Innsbruck

(SVI); FC Wacker;

FC Rapid; Fußballabteilung

des ATV Innsbruck

/ ATuS Innsbruck

(wurde 1925 in IAC umbenannt);

FC Germania;

Sportabteilung des

ITV; SC Tirol; Ballspielklub

FC Mühlau (ging

1924 in den FC Veldidena

auf); Studenten FC;

Bankensportklub (nur

bis 1924); Lichtwerke;

Ch. D. TV Innsbruck

(christlich deutscher

Turnverein); Akademische

FC; FC

Sturm (FC

Wacker / FC

Die Meisterelf des FCV in der Karikatur.

Rapid); SV Hötting

(Innsbrucker SK); ATV

Pradl (wurde 1925 in

FC Vorwärts umbenannt);

ASC Olympia

(Umbenennung 1936 in

SK Wilten); SC Lichtwerke;

Peter-Mayr-

Bund/Peter-Mayr-

Sport; FA der Pfadfinder;

FC Mühlau (1930);

SV Grünweiß; Heeressport

Innsbruck; Ös-


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terr. Jugendkraft; FC

Flugrad (Bundesbahn

Sportvereinigung)

Unter dem nationalsozialistischen

Regime wurden auch

zahlreiche Änderungen im

Fußball vollzogen. Das Fachamt

Fußball im NSRL

(Nationalsozialistisches

Reichsamt für Leibesübungen)

entschied, dass vier Vereine

in Innsbruck ausreichend

wären. Als spielstärkste

Mannschaften verblieben

der ISK und der IAC, aufgrund

ihrer Bedeutung als Wegbereiter

für den Fußball der SVI

und der FC Wacker. Diese

Verfügung bedeutete das

Ende aller anderen Vereine.

ISK und IAC spielten in der

Bezirksklasse Bayern-Süd, die

übrigen Vereine mit den Reserveteams

im Kreis Tirol.

Der IAC stieg noch im Herbst

aus der Bezirksklasse Bayern

Süd aus.

Ein Meisterschaftsbetrieb

fand kaum statt. Als Neugründung

kam der Reichsbahn-SV

dazu. 1941 schied

der IAC aufgrund der Einberufungen

aus der Meisterschaft

aus, 1942 musste der

ISK und Ende 1943 der FC

Wacker die Spielbetriebe einstellen.

Unter der Führung der alliierten

Truppen ab Mai 1945

waren die Fußballer die ersten

Sportvereine, die ihre

Tätigkeit wieder aufnahmen.

Die französische Besatzung in

Tirol war durchaus

sportfreundlich eingestellt,

wobei jedoch keine Meisterschaft

ausgetragen wurde.

Im neuorganisierten TFV haben

die Vereine ISK, IAC, SVI

und FC Wacker ihre Tätigkeit

aufgenommen. Es folgten SC

Rotweiß (ESV Austria); Polizei

SV; Eisenbahn SV; Peter-

Mayr Sport (SVG Tyrol); SK

Wilten; FC Sturm; FC Zollwa-

Nikolofeier, 1930


che; FC Veldidena und später

noch Union Innsbruck; SVG

Reichenau und als letzte

Gründung eines Fußballvereines

in Innsbruck der FC Sans

Papiers.

Innsbruck uns seine Fußballplätze

Die große Anzahl an Vereinen

in der Innsbrucker Fußballgeschichte

ist bei Betrachtung

der Platzverhältnisse

für die Sportler verwunderlich.

Der Prügelbau,

ein Gelände am Inn, das ursprünglich

der Lagerung von

Schwemmholz und später

dem Bau der Universitätsgebäude

diente, ist der ersten

bekannte „Fußballplatz“ in

Innsbruck.

Später stand

den Vereinen

ein kleiner

und steiniger

Platz beim

Ausstellungsgelände

zur

Verfügung.

Für „große“

Spiele stand

der große Hof der Klosterkaserne

zur Verfügung. Hier

erfolgte auch der Anpfiff zu

ersten B-Meisterschaft 1919.

Mit Hilfe des städtischen

Bauamtes wurde der Ausstellungsplatz

auf 103 mal 61 m

vergrößert, für Trainingszwecke

wurde von der Militärverwaltung

der Hof der Klosterkaserne

und der Landschützenkaserne

(Polizeidirektion)

ab 17 Uhr zur Verfügung

gestellt.

Mit der Gründung des SV

Hötting im Jahr 1924 wurde

auch mit dem Bau des Flungersportplatzes

begonnen


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(benannt nach der Wirtin des

„Rößl in der Au“). Hötting

war jedoch ein eigenständiges

Dorf, daher beschloss die

Stadt Innsbruck, die Anlage

am Tivoli zu errichten, die am

16. und 17. Mai 1925 eröffnet

wurde. Gleichzeitig wurden

den Vereinen der Platz

am Ausstellungsgelände wieder

entzogen.

Im Herbst 1930 musste der

Flungersportplatz wieder

aufgegeben werden. Peter

Mayer vermittelte in Pradl

ein geeignetes Grundstück,

wobei der ÖFB die Baukosten

und den Pachtzins übernahm

und am 30.8.1931 konnte

der Verbandsplatz übergeben

werden.

1933 standen den Innsbrucker

Vereinen der Verbandsplatz,

der Klosterkasernenplatz,

der Besele sowie drei

Felder am Tivoli zur Verfügung.

Nach Beendigung des 2.

Weltkrieges war die Beschaffung

von Fußballschuhen

und Bällen sowie die

Wiederherstellung unbenützbarer

Anlage, wie des bombenzerstörten

Tivoli, eine

besondere Herausforderung.

Den Verantwortlichen gelang

es, den W1 Platz einzuebnen

und Tore aufzustellen. 1947

konnte mit der Umzäunung

sowie der Errichtung von

Umkleideräumen und Sanitäreinrichtungen

das Projekt

Tivoli fortgesetzt werden.

Am 2. August 1953 wurde

das Tivoli-Stadion eröffnet

und einen Monat später der

Wacker-Platz in Pradl übergeben.

Das „Tivoli alt“ wurde

nach der Eröffnung des

„Tivoli neu“ abgerissen.

Im Frühjahr 1969 wurde die

neue Platzanlage des ASKÖ,

Landesstelle Tirol, mit dem

Sportheim in der Radetzkystraße

eröffnet.

1979 wurde eine eigene

Sportanlage in der Reichenau

für die SVG Reichenau (SVR)

eröffnet, ein „berüchtigter

roter Sandplatz“, der begrünt


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 20

wurde. Im November 2010

bis Juni 2011 ersetzte man

eine Gebäude und errichtete

eine überdachte Tribüne für

250 Personen. Im Mai 2016

konnte der neue, große

Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage

übergeben werden.

Der Fußballplatz Hötting-

West konnte 1988 seiner Bestimmung

übergeben werden.

2007 wurde die Anlage

saniert und unter anderem

ein Kunstrasenplatz angelegt,

dessen Kunstrasen 2016 erneuert

wurde.

Das „Tivoli Stadion Tirol“

wurde am 8.9.2000 eröffnet.


Für die Fußball-Europameisterschaft

wurde das Stadion

bei der Zuschauerkapazität

vergrößert und dann

wieder rückgebaut.

Der im Jahr 2001 eröffnete

Kunstrasenplatz

wurde 2011 mit

6600 m² Kunstrasen

Der Besele Sportplatz

1930 findet man den Besele

als Sportplatz erwähnt. Die

Geschichte des Platzes, mit

seiner legendären Tribüne

und vor allem den Sandbelag

sei aber eine eigene Aufarbeitung

geschuldet.

1984 wurden dem FC Veldidena

und dem SK Wilten das

eigene Vereinsgebäude übergeben.

neu verlegt. Zusätzlich

erneuert wurden

u.a . die gesamte

Flutlicht- und Beschallungsanlage.

Jetzt freuen sich die

Mannschaften am Besele auf

den Neubau.

Die Kantine ist ein wichtiger

Treffpunkt vor und nach den

Spielen. Daher auch einen

besonderen Dank an dieser

Stelle auch für die perfekte

Betreuung unserer Kantine,

allen voran Sabrina und Jamie.

Das Spielfeld des „alten“

Besele bei Regen.


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 18


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 23

Die Geschichte des

FC Veldidena

Vereinsname in der Sportgeschichte

auf: Rad- und Rennfahrverein

Veldidena auch

Radverein Veldidena.

Aus diesem Verein heraus,

wurde am 1. Juli 1919 die

„Fussballriege des R. u. R

Veldidena“ gegründet. Die

Bezeichnung „Royal Ulster

Rifles Veldidena 1919“ ist nur

auf Wikipedia zu finden, weitere

Dokumente für diese

Bezeichnung sind nicht zu

finden. Wie bei einigen anderen

Fussball-Spartenvereine

gab es auch bei der Veldidena

Probleme zwischen dem

Stammverein R. u. R. Veldidena

und der Fussballriege.

Versuche, wie beispielsweise

eine Riegen- und Spielordnung

/Riegenbeschluss vom

5.3.1920) verbesserten die

Situation nicht.

Veldidena war eine römische

Siedlung im Gebiet des heutigen

Stadtteiles Wilten. Seine

herausragende Lage an der

Einmündung des Wipp- in

das Inntal machte es zur bedeutendsten

römerzeitlichen

Siedlung in Nordtirol. In Forschungskreisen

ist der Ort

vor allem durch seine mannigfaltigen

Siedlungsreste

und reichen Gräberfunde

bekannt geworden.

1911 taucht Veldidena als


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 24

Am 23. Juli 1920 wurde im

„Goldenen Dachl“ der unabhängige

FC Veldidena ins

Leben gerufen. Bei der Gründungsversammlung

wurden

die Mitglieder (29 Mitgliederanmeldungen

wurden damals

gezählt) aufgerufen:

„Jeder einzelne von uns muß

mit Leib und Seele sein bestes

Können und Wissen dem

FC Veldidena widmen, zu

Ehre und Ansehen unseres

jungen Clubs …“

Im Vorstand vertreten waren

Heinrich Jägeregger, Paul

Neirz, Erich Schichtl,

Herbert Wanak, Franz

Klotz, Alois Eckl, Hans

Frick, Richard Lorenz,

Emil Medwed, Max

Sketta, Franz Medwed

sen., Hans Golob und

Adolf Wolf.

Die Anfangszeiten

desorganisierten Fußballs

in Tirol waren

naturgemäß von Schwierigkeiten

geprägt. Vor allem die

Vorbereitungen für den

Meisterschaftsbetrieb gestalteten

sich in der damaligen

Zeit als große Herausforderung.

Der 18. September 1920 gilt

als Geburtstag der Tiroler

Meisterschaft.

Der FC Veldidena Innsbruck

nahm am Qualifikationsturnier

zur Meisterschaft

1920/21 teil. Dort scheiterten

die Veldidena an der 2.

Auswahl des FC Rapid Innsbruck

mit 2:1 und mussten in

der Tiroler B-Klasse spielen.

Es gelang gleich in der Folgesaison

der Meistertitel und


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 25

FC Veldidena Reserve, 1923

der Aufstieg in die A-Klasse

(Gegner waren der ITV, FC

Rapid und FC Wacker).

In der Presse ist u.a. 1920

zum Spiel FC Wacker II gegen

FC Veldidena zum Thema

Eintrittspreise zu lesen: „Als

unpassend hervorgehoben,

verdient der durch nichts gerechtfertigte

hohe Eintrittspreis

zu werden; wenn bei

solchen Wettspielen, die so

gut wie keine Kosten verursachen,

4 Kronen und 40 Heller

verlangt werden, was sollen

dann die großen Vereine

bei Veranstaltungen, welche

Um dem Abstieg zu entgehen,

fusionierte der FC Wacker

1922 mit dem FC Rapid

zum FC Sturm. Bereits ein

Jahr später löste sich der FC

Sturm wieder auf, und der FC

Veldidena verblieb in der A-

Klasse.

FC Veldidena, 1925


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 26

12.000 Kronen kosten, fordern?“

Am 21. Mai 1922 spielte

erstmals eine Jugendmannschaft

des FC Veldidena.

Nach dem Abstieg spielte

Veldidena 1924/25 wiederum

in der B-Klasse und sicherte

sich den Meistertitel.

Der kurz existierende

“Ballspielclub Innsbruck“

wurde zur Gänze von der Veldidena

übernommen.

Erstmals wurde auch eine

Jugendmeisterschaft ausge-

tragen, Meister wurde der FC

Veldidena. Am 16. und 17.

Mai 1925 fand die Eröffnung

der städtischen Sportanlage

an der Sill statt.

Gleichzeitig mussten die Innsbrucker

Vereine den Verlust

des Platzes bei der Ausstellungshalle

hinnehmen.


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 27

Bei der Eröffnung der Anlage

an der Sill gab es den Städtekampf

Salzburg gegen Innsbruck.

Emil Medwed stand in

der Innsbrucker Auswahl.

1926 beendete die Veldidena

die A-Klasse Meisterschaft

als Vizemeister. Den Meistertitel

eroberte der SVI, auf

Platz landete der IAC. 1927

erreichte Veldidena den 3.

Platz in der A-Klasse Meisterschaft.

Meister wurde der

IAC, gefolgt vom FC Wacker.

1928 holt sich Veldidena den

Meistertitel in der A-Klasse.

Ausschlaggebend war die

bessere Tordifferenz gegeben

dem SV Hötting. 1929

wurde man in der A-Klassen

Meisterschaft Vizemeister

und konnte bei den Cupspielen

um die Ehrenpreise der

Stadt Innsbruck bei den Reservemannschaften

den

Cupsieg erobern.

Ein Skandalspiel gab es am

15. September 1929. Das

Spiel zwischen dem FC Wacker

und Veldidena musste

beim Stand von1:0 in der

zweiten Hälfte abgebrochen

werden: „…fortwährende

FC Veldidena, 1935

Rededuelle zwischen den

einzelnen Spielern steigerten

die Spannung und Gehässigkeit

derart, daß es schließlich

zum Krach kam … übte

Selbsthilfe, indem er einem

Gegner unfair den Ball an

den Kopf warf und der Wirbel

war fertig. Die Spieler

beider Parteien strömten zusammen,

es kam zu Be-

FC Veldidena, 1930


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 28

schimpfungen und Tätlichkeiten,

Spieler wurden ausgeschlossen,

das Publikum

mischte sich drohend ein ...“

wird über dieses Spiel in der

Zeitung geschrieben.

In der Meisterschaft 1930

wurde Veldidena hinter dem

IAC wieder Vizemeister. Der

SVI musste aus finanziellen

Gründen den Flungersportplatz

aufgeben, während

1931 der TFV mit Hilfe des

ÖFB einen Verbandsplatz errichten

konnte. In der Meisterschaft

eroberte Veldidena

wieder den Vizemeistertitel.

1932 gelang dem FC Veldidena

in der A-Klasse Meisterschaft

der 4. Tabellenplatz,

auch 1933 spielte man sich

auf den 4. Tabellenrang.

1934 stand der FCV hinter

dem SV Hötting (der sich ab

diesem Jahr ISK nannte) und

dem IAC an dritter Stelle.

Die politischen Veränderungen

des Jahres 1934 hatten

auch Auswirkungen auf den

Sport. So wurde der Verbandsvorstand

aufgelöst und

ein Direktorium eingesetzt.

Die Meisterschaften 1936

wurden mit dem 4. Tabellenplatz,

1937 mit dem fünften

und 1938 mit dem vierten

Platz abgeschlossen.

1938 wurden zahlreiche Änderungen

im Fußball vollzogen.

Das Fachamt Fußball im

NSRL (Nationalsozialistisches

Reichsamt für Leibesübungen)

entschied, dass vier Vereine

in Innsbruck ausreichend

wären. Als spielstärks-


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 29

te Mannschaften verblieben

der ISK und der IAC, aufgrund

ihrer Bedeutung als Wegbereiter

für den Fußball der SVI

und der FC Wacker.

(Mitteilung in den Innsbrucker

Nachrichten vom

22.7.1938).

Diese Verfügung bedeutete

das Ende aller anderen Vereine.

Die Entwicklungen des

Fußballs zwischen 1938 und

FC Veldidena, 1952

1945 können in verschiedenen

Schriften nachgelesen

werden.

1945 begann der Wiederaufbau

des heimischen Fußballsports.

16 Vereine, darunter

der ISK, IAC; SVI und

FC Wacker nahmen ihre Tätigkeit

wieder auf. Neben

den Problemen der Beschaffung

von Fußballschuhen

oder Bällen, musste auch

die bombenzerstörte Sportanlage

am Tivoli restauriert

werden.

1946 wurde der FC Veldidena

durch frühere

Spieler wieder

ins Leben gerufen.

Trotz intensiver Bemühungen

dauerte es jedoch bis

1948, ehe der FC Veldidena

wieder mit einer Mannschaft

an der Meisterschaft teilnehmen

konnte. In der Meisterschaft

1948/49 ist der FC Veldidena

in der B-Klasse Innsbruck

und in der Jugend-B

vertreten. Die Mannschaft

belegte den letzten Platz und

spielte in der Saison 1949/50

in der 2. Klasse Oberland., in

der darauffolgenden Saison

spielt die Veldidena in der 1.

Klasse Innsbruck. 1949 waren

37 Vereine, davon 9 außer


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 30

Die Mannschaft sorgte aber

trotzdem immer wieder für

Aufsehen. So gelang dem

Team im Spiel gegen Inzing

FC Veldidena unter anderem mit Gasser,

Medwed, Hörmann, Wildauer

Bewerb, mit 2.854 Spielern

den Gremien des Tiroler Fußballverbandes

tätig.

1951/52 belegte Veldidena

hinter dem Stadtteilrivalen

beim TFV gemeldet. 1950

FC

des

wurde die Arlbergliga gegründet.

ein 25 zu 0 Erfolg und stellte

einen neuen Torrekord auf.

Neben der Betreuung und

Pflege des eigenen Vereins

waren zahlreiche Funktionäre

Veldidena

auch in

Aus finanziellen Gründen

konnte die Veldidena heranwachsende

Spielerpersönlichkeiten

nicht in den eigenen

Reihen halten. Sportliche

Höhenflüge waren somit für

die Veldidena nicht möglich.


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 31

SK Wilten und dem FC Wacker

Innsbruck den 3. Meisterschaftsrang.

In der darauffolgenden

Saison landete

die Mannschaft im Mittelfeld.

In der Saison 1953/54

eroberte das Team hinter

dem FC Sturm den Vizemeistertitel

in der 1. Klasse Innsbruck

(zur damaligen Zeit die

dritthöchste Klasse, hinter

der Arlbergliga und der Landesliga,

des Landes). 1953

wurde im Übrigen das Tivolistadion

eröffnet (2. August)

und einen Monat später

konnte der „Wacker“-Platz in

Pradl seiner Bestimmung

übergeben werden.

1954/55 belegte die Mannschaft

Rang 4, in den folgenden

Jahren war ein Mittelplatz

das Ergebnis. Der Innsbrucker

Gemeinderat beschloss

1955, die Vergnügungssteuer

den Vereinen

wieder zu refundieren.

1957/58 konnte die Mannschaft

knapp dem Abstieg

entrinnen. Nur der ESV


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 32

Hatting war hinter der Veldidena

Mannschaft platziert. In

der folgenden Saison belegte

die Mannschaft hinter dem

ASV Kematen und SV Axams

den 3. Platz.

1959 konnte die Veldidena

ihr 40jähriges Jubiläum feiern.

Der damalige Vorstand

Georg Bauer stellte dazu

fest: „Wir alten und jungen

Mitglieder des Vereins wollen

nicht Vergangenen nachtrauern,

sondern mit Freude

und Zuversicht der Zukunft

entgegensehen und dem

Verein in seinem Jubeljahr

aufs neue unsere ganze Kraft

zur Verfügung stellen. Wenn

wir wahr machen, was wir

soeben versprochen haben,

braucht uns für den FC Veldidena

für die nächsten 40

Jahre nicht bange sein.“ Zum

Jubiläum wurde auch ein internationales

Juniorenturnier

ausgetragen. Neben dem FC


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 33

Veldidena nahmen die SpV

Prag-Stuttgart, SpV Wollishofen

und SpV Großgartach-

Heilbronn am Neckar teil.

Der TFV zählte 41 Vereine

(einer außer Bewerb) mit

5223 Spielern. 1960 wurde

die Arlbergliga aufgelöst und

die Regionalliga West eingeführt.

Im Jahrbuch 75 Jahre

TFV ist u.a. zu lesen:

„1964/65: Der Aufstieg des

FC Wacker Innsbruck in die

Staatsliga sollte leider auch

FC Veldidena in der Tiroler Tageszeitung, 1977

sehr negative Folgen nach

sich ziehen. Die Staatsligaspiele

dieses Vereines auf

Innsbrucker Boden (erfreulicherweise

auch auf Plätzen

der Gegner) zogen eine bisher

noch nie wahrgenommene

Zuschauermenge an;

demgegenüber

gingen

die Zuschauerzahlen

bei den Spielen

der Tiroler Ligen und

Klassen merklich zurück. Das

war ein kaum zu bewältigendes

Problem für die betroffenen

Vereine, vor allem aber

auch für den TFV. Entgegenkommenderweise

gewährte

die Stadtgemeinde Innsbruck

beachtliche Steuernachlässe,

die vor allem den Innsbrucker

Fußballvereinen zugute

kamen.“ 1966 wurde die Er-


ichtung des ASKÖ-Platzes in

der Reichenau u. a. durch

den TFV gefördert, der Platz

wurde im Frühjahr 1969 seiner

Bestimmung übergeben.

1969 feierte der FC Veldidena

sein 50jährigens Jubiläum.

In der Festschrift lautete es:

„Im Sinne unseres Vereinsgeschehens

und der Tradition

des Vereines appellieren wir

an den sprichwörtlichen Veldidenageist

aller unserer

Mitglieder, um noch weitere

50 Jahre in sportlichen Wettkampf

bestehen zu können.“

Athletiksport Club) gefeiert.

Das Jubiläumsturnier wurde

mit dem Gastmannschaften

SV Blau-Weiß Freiburg und

SV Nice Nord im Tivolistadion

ausgetragen. Am ASKÖ-Platz

fand ein

großes

Nachwuchsturnier

statt, der gemeinsame

Festabend ging im

großen Stadtsaal über die

Bühne.

1979 wurde das Jubiläum

gemeinsam mit dem gleichaltrigen

IAC (Innsbrucker


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 35

Sportliche bewegte sich der

FC Veldidena in diesen Jahren

zwischen der Gebietsliga

West und der 1. Klasse, wurde

1969 noch 5. in der Gebietsliga-West,

ehe 1970 der


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 36

1977 beendete die Mannschaft

als dritter die Saison,

erreicht jedoch durch die Einteilungsreform

der Spielklassen

den Sprung in die Gebietsliga,

konnte sich aber

nur eine Saison halten. Im

Jubiläumsjahr 1979 spielte

sich die Mannschaft in der 1.

Klasse Mitte ins Mittelfeld.

Erneute Solidarität im Fußball

gab es in der Saison

1979/80. Alle Innsbrucker

Fußballvereine organisierten

einen Protestmarsch in der

Innsbrucker Innenstadt, um

Einbruch kam und der Abstieg

folgte. Am 8. Oktober

1974 wurde den führenden

Politikern der Stadt ein Memorandum

der Innsbrucker

Vereine hinsichtlich der

Sportplatznot in Innsbruck

übergeben.

auf die Spielplatzmisere hinzuweisen.

Auch die Delegation

des FC Veldidena war in

den Dressen vor Ort.


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 37

Einen besonderen Schwerpunkt

in der Fußballbetreuung

des FC Veldidena bildete

die Nachwuchsarbeit. In der

Saison 1984/85 holte der FC

Veldidena, u.a. mit acht jungen

Spielern aus der Juniorenmannschaft

in der 1. Klasse

West überlegen den Meistertitel.

Zu Saisonende standen

15 Siege, 3 Unentschieden

und nur 2 Niederlagen in

der Tabelle. Das Torverhältnis

betrug 40 zu 15. In der

Gebietsliga West spielte der

FC Veldidena mit wechselndem

Erfolg. So gab es einen 6

zu 0 Sieg gegen Umhausen,

aber auch ein 0 zu 10 gegen

Mils. Im September 1981

wurde der Entwurf für das

Vereinsgebäude am Besele

vom Stadtbauamt vorgestellt.

Am 19. Oktober 1984

konnte die offizielle Übergabe

des Vereinsheimes für

den FC Veldidena und den SK

Wilten gefeiert werden. „Den

Vereinen wurde somit ein

Heim übergeben, in dem die


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 38

entsprechende sportliche

Betreuung, aber auch ein gesellschaftliches

Zusammenkommen

möglich ist.“ (Innsbrucker

Stadtnachrichten).

1986/87 folgte wiederum

eine Neustrukturierung der

Tiroler Ligen. Aufgrund des

schwachen sportlichen Abschneidens

musste der FC

Veldidena in der 2. Klasse

Innsbruck antreten.

1989 fand mit zahlreichen

Programmpunkten das 70-

jährige Jubiläum statt. Die

Altherren gewannen das Jubiläumsturnier

in der Rumer

Halle. Der Festakt wurde im

Technikerzentrum gefeiert.

1994 folgten die Feierlichkeiten

zum 75jährien Jubiläum.

Das international besetzte

Miniknaben und Knabenturnier,

der (damals traditionelle)

Veldidena-Maskenball,

das 2. Emil-Medwed Gedenkturnier,

das Altherren Turnier

am Tivoli W1 mit einem Benefizspiel

gegen den Club of

Masters und der Festakt in

den Raiffeisensälen am

Marktplatz boten ein tolles

Programm der Veldidena

Fußballfamilie. Bei TFV waren

insgesamt 148 Vereine,

davon 144 Kampfmannschaften,

sowie 515 Nachwuchsmannschaften

und 6

Damenmannschaften gemeldet.

In der Saison 1998/99

gelang der vierte Tabellenplatz

in der 2, Klasse Mitte.

Geprägt war die Saison vor

allem von der Fusion des FC

Wacker mit dem FC Tirol.

In der Saison 1999/200 gelang

dem FC Veldidena der

Meistertitel und Aufstieg in

die 1. Klasse. 14 Siege, 2 Unentschieden

und 2 Niederlagen

brachten den langerhofften

Schritt in die nächste

Liga. In der folgenden Saison

musste Veldidena aber auch

schon wieder absteigen.

Punktegleich mit Völs, war

die schlechtere Tordifferenz

ausschlaggebend. Mit ein


Grund war die Renovierung

des Besele-Sportplatz,

wodurch die Veldidena ihre

Heimspiele in der Reichenau

austragen musste. Der Sportplatz

wurde zum Kunstrasenplatz

umgebaut und das Vereinsheim

erhielt einen neuen

Glanz.

2001/02 stand Veldidena

wieder

an der

Tabellenspitze

der 2. Klasse Ost

und feierte den Aufstieg in

die 1. Klasse Mitte.

In der Saison 2004/05 gelang

dem FC Veldidena der Meistertitel

in der Gebietsliga

West und feiert den Aufstieg

in die Landesliga West. Nach

sechs Spielsaisonen (u.a.

wurde der 3. Platz in der Landesliga

West erreicht), musste

die Veldidena in der Saison

2010/11 wieder in die

Gebietsliga West absteigen.

Die Saison 2016/17 brachte

den Abstieg in die Bezirksliga

West und in der darauf folgenden

Saison musste der FC

Veldidena in die 1. Klasse

West absteigen.

Das 100jährige Jubiläum.

In der Saison 2018/19 kämpfen

14 Mannschaften in der

1. Klasse West um den Titel

und den Aufstieg. An der Tabellenspitze

steht der FC Wacker

Innsbruck 1C, bis zum


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 41

Saisonende bleibt der Kampf

um den zweiten Platz und

Aufstiegsplatz dramatisch.

Der FC Veldidena setzt sich

am Ende gegen den SC Imst

1b durch und feiert den Aufstieg

in die Bezirksliga West.

Aus der Presse:

„"Kitschig", mehr würde einem

Zuseher bei der folgenden

Szene in einem Hollywood-Film

wohl nicht einfallen.

Das Urgestein einer Jubiläumsmannschaft

lässt sich im

letzten Saisonspiel 13 Minuten

vor Schluss mit der Rückennummer

13 einwechseln

und erzielt das 13 zu 0.

Am Innsbrucker Besele ist

das aber Realität. Im letzten

Saisonspiel der 1. Klasse

West steht mit Günter Glieber

(61) ein wahres Urgestein

des FC Veldidena am

Spielbericht. Der Vollblutehrenamtliche

des Jubiläumsvereins

wird in der 76. Minute

im Spiel des Aufsteigers in


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 42

Die Menschen des

FC Veldidena

die Geschicke des Vereines

auf organisatorischer oder

sportlicher Ebene verantwortlich

sind.

Gerne würde der FC Veldidena

an dieser Stelle die Namen

aller seiner Wegbegleiter

aus den letzten 100 Jahren

nennen. Ihnen alle ist für

ihre Bereitschaft, für ihren

Einsatz, für ihre Zeit und für

ihre Liebe zur Veldidena Fußballfamilie

recht herzlich und

mit tiefstem Respekte gedankt.

FC Veldidena Obmann

Vbgm. Franz X, Gruber:

100 Jahre Geschichte bedeuten

eine Vielzahl an prägenden

Persönlichkeiten, die für

„Es sind viele, deren Namen

wir aus tiefsten Respekt, Anerkennung,

Hochachtung und

vor allem großer Dankbarkeit,

als tragende Säulen unserer

Vereinsgeschichte mit

Stolz nennen dürfen.

Sie sind der Herzschlag unserer

Veldidena Fußballfamilie

und machen unseren

Schwarz-weißen Verein zu

dem besonderen, der er ist.“

Emil Medwed

Die Gründungsväter der Fußballriege

des R. u. R. Veldidena

am 1. Juli 1919: Fritz Saska,

Heinrich Jägeregger, Karl

Mair, Hans Meisenbichler,

Andrä Mayr, Eugen Dagliebne,

Hans Frick, Herbert Lorenz.

Der erste Vereinsvorstand


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 43

des FC Veldidena, gewählt

am 23. Juli 1920: Heinrich

Jägeregger, Paul Nerz, Erich

Schichtl, Herbert Wanak,

Franz Klotz, Alois Eckl, Hans

Frick, Richard Lorenz, Emil

Medwed, Max Sketta, Franz

Medwed sen., Hans Golob,

Adolf Wolf.

Im 2. Weltkrieg sind die FC

Veldidena Mitglieder gefallen:

Josef Bader, Paul Complaoy,

Johann Dibiasi, Paul

Enser, Josef Freiseisen, Karl

Gutternig, Ferdinand Kichl,

Johann Lindner, Rudolg Müller,

Eduard Purner, Adolf

Reznicek, Erich Reznicek, Josef

Reznicek, Johann Riener,

Bartl Wendlinger.

Wir gedenken allen unseren

Begleitern und Freunden der

FC Veldidena Familie, die uns

zu früh verlassen haben aber

uns immer auf unserem

Schwarz-weißen Weg begleiten

werden.

Ein kleines A bis Z von Namen,

die die 100jährige Geschichte

des FC Veldidena

ermöglicht habt, stellvertretend

für Alle unserer FC Veldidena

Familie (Mitglieder

mit Vereinsauszeichnungen):

Alexander Aspöck

Florian Augustin

Lukas Augustin

Georg Bauer

Dieter Baumgartner

Luis

Franz

Edmund

Mario

Günther

Klaus

Peter

Michael

Erich

Arno

Paul

Martin

Herbert

Werner

Günther

Klaus

Karl

Christian

Christoph

Gustl

Werner

Stefan

Steffan

Marko

Manfred

Arthur (Turl)

Ernst

Leopold

Günter

Hermann

Beiler

Biehler

Birkl

Blaha

Blumauer

Braun

Brunner

Cadez

Danner

Draxl

Draxl

Demez

Ellmerer

Ellmerer

Elmerer

Enengl

Enser

Entacher

Erlacher

Feldmeier

Fettner

Fichtner

Fuchs

Fuchsberger

Gabrielli

Gaspari

Gasser

Gasser

Glieber

Glieber


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 44

Alex

Gostner, Dipl.-Ing.

Theo

Gratzer

Siegfried Greiderer

Matthias Grumiller

Josef

Gstreinthaler

Martin

Habicher

Peter

Haidacher

Richard

Haller

Toni

Haller

Erich

Hauser

Hansjörg Hecht

Peter

Heiss

Kurt

Herndler

Kurt

Höller

Heinrich Holzmann

Ernst

Hörmann

Heinz

Hörmann

Richard

Hübner

Rudolf

Hutter

Hans

Jäger, Dr.

Heinrich Jägeregger

Wolfgang Jud

Artur

Kaslatter

Ralph

Kerschbaumer

Ferdinand Kiechl

Hans

Kiechl

Josef

Kiechl

Hubert

Kirchner

Toni

Köck

Robert

Kogelbauer

Heinz

Komann

Alfred

Krapf

Theo

Kratzer

Andreas

Kurz

Erich

Lausegger

Hermann

Lechner

Martin

Leopold

Manfred

Lidoll

Johann

Lindner

Franz

Loacker

Werner

Lodoll

Kurt

Lorenzi

Andreas

Lutz

Helmut

Mader, Prof. Ing

Peter

Masetti

Erwin

Mayr

Emil

Medwed

Martin

Millonig

Oswald

Mitterrutzner

Robert

Mitterrutzner

Fritz

Monz

Reinhard

Moschen

Dietmar

Mosslechner

Friedl

Müller

Josef

Müller

Anton

Nalter

Helmut

Natterer

Norbert

Nemec

Matthias

Neuner

Gerhard

Neurauter

Karl

Niedermayer

Hermann

Noack

Heinrich

Oberhöller

Herbert

Oberhöller

Heimo

Pattermann

Heinrich

Pattermann

Albert

Paulweber

Herbert

Peer

Josef

Pegger

Harald

Pellegrini

Alfred

Petz

Christian

Pinzger

Egon

Pinzger

August

Pipal

Helmut

Pitschedell

Thomas

Pitschedell

Max

Plattner

Thomas

Pogatschnig

Markus

Porta

Stefan

Polzer

Ferdinand

Priewasser

Gerhard

Prock

Hans

Pukljak

Rudolf

Reheis

Otto

Reisigl

Toni

Riesser

Michael

Rothner

Hansjörg

Rotter

Walter

Rotter

Leopold

Santifaller


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 45

Rudolf

Harald

Anton

Klaus

Hans

Hermann

Rudolf

Wolfgang

Josef

Anton

Daniel

Gerhard

Manfred

Michael

Erwin

Hans

Richard

Christian

Fritz

Walter

Franz

Hannes

Anton

Siggi

Hermann

Peter

Josef

Peter

Rudolf

Ludwig

Saxer

Schatz

Schennach

Schlecht

Schletterer

Schletterer

Schletterer

Schlögl

Schmidt

Schönherr

Schönherr

Schranzhofer

Schranzhofer

Schröcksnadel

Seidemann

Seidemann

Sigmund

Stattmann

Stern

Stix

Stiz

Stocker

Strauss

Striedner

Suppan

Tangl

Tiefnig

Tonini

Tschon

Vrba

Bernhard Waldner

Dietmar Weber

Walter Weiss

Heinz Weisz

Helmut Weyer

Herbert Wildauer

Rudolf Zacsek

Alois Zelger

Franz Zimmermann

Hermann Zoller

Ehrenobmänner auf Lebenszeit:

Georg Bauer (†), Heinrich

Jägeregger (†), Karl Enser

(†), Theo Kratzer, Josef

Pegger (†), Franz Zimmermann

(†), Helmut Pitschedell

(†), Prof. Ing. Helmut Mader

Vereinsabzeichen in Gold

mit Brillant: Paul Draxl, Emil

Medwed (†), Prof. Ing. Helmut

Mader und Helmut

Pitschedell (†).

Vereinsabzeichen in Gold:

Georg Bauer (†), Karl Enser

(†), Günter Glieber, Dir.i.R.

Hans Jäger, Hans Kiechl (†),

Theo Kratzer, Franz Loacker

(†), Friedl Müller (†), Dr.med.

Andreas Neher, Norbert Nemec,

Karl Niedermayer, Hermann

Noack (†), Josef Pegger

(†), Alfred Petz (†), Egon

Pinzger, Max Plattner, Toni

Risser (†), Toni Schennach,

Helmut Schletterer (†), Rudolf

Schletterer, Josef

Schmidt (†), Anton/Jimmy

Schönherr, Helmut Weyer,

Franz Zimmermann (†).

Aber auch an Alle, die wir

hier nicht erwähnen konnten,

ein großes Danke.


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 46

Ein großer Dank geht aber

auch an die Frauen und Partnerinnen

unserer Funktionäre.

Ohne sie wären wir heute

nicht dort, wo wir sind:

Eine der prägendsten

Persönlichkeiten

in der jüngeren

Vereinsgeschichte

ist

Mali Medwed (†), Vera

Pitschedell, Renate Draxl,

Gundl Schletterer, Lydia Pinzger,

Gabi Hochrainer, Monika

Stattmann, Petra Zigler, Mag.

Astrid Gostner, Manuela

Mellitzer, Christina Adam,

und viele mehr.

Prof. Ing. Helmut

Mader.

Er war Spieler, 34 Jahre Präsident

des FC Veldidena, Initiator

des Vereinsheimes, Festschriftautor

und ist Ehrenpräsident

des FC Veldidena

1919.

Über Helmut und seinen Einsatz

für unseren Verein könnte

man ohne weiteres ein

eigenes Buch gestalten.

Mit ein paar fotografischen

Erinnerungen möchten wir

uns für seinen Einsatz für die

Schwarz-weiße Fußballfamilie

bedanken.

Prof. Ing. Helmut Mader


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 48

Die Zukunft des

FC Veldidena

Die Nachwuchsarbeit hatte bei der

FC Veldidena seit Beginn immer

eine große Bedeutung, Bereits die

Gründungsväter des Vereins erkannten

die Wichtigkeit einer kontinuierlichen

Arbeit mit de Nachwuchskickern.

Dabei ging und geht

es dem FC Veldidena nicht nur um

die sportliche Ausbildung.

Die gesellschaftlichen Verpflichtungen,

die ein Verein trägt, spiegeln

sich in der Nachwuchsarbeit, in

denen Lebenswerte wie Respekt,

Wertschätzung und Fairness vermittelt

werden, wieder.

Bereits 1992 konnte der FC Veldidena

eine Jugendmannschaft präsentieren,

die am 21. Mai 1992 ihr

erstes Spiel austrug.

Die Verantwortlichen des FCV haben

im Tiroler Fussball damit einen

Meilenstein gesetzt und maßgeblich

zur Entwicklung des heimi-

FC Veldidena Jugend, 1954


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 49

schen Nachwuchsfußballs beigetragen.

Auch nach dem 2. Weltkrieg

wurde die Nachwuchsarbeit beim

FC Veldidena in den Mittelpunkt

gestellt.

Die zahlreichen Erfolge unserer

Nachwuchsmannschaften, die ein

gemeinsamer Erfolg der jungen

Kicker und ihrer Trainer, Betreuer

und Ehrenamtlichen sind, zeigen,

dass der FC Veldidena auch für die

Zukunft gewappnet ist. Der FC Veldidena

nimmt die Herausforderugnen

der Jugendarbeit, die vor allem

durch das geänderte Freizeitverhalten

der Jugendlichen geprägt

ist, gerne an.

Unsere Nachwuchskicker zeigen

aber nicht nur im Meisterschaftsbetrieb

oder beim TFV Hallencup

ihre starken Leistungen, sondern

sind immer gern gesehe Gäste bei

internationalen Nachwuchsturnieren

und Einladungsturnieren.

FC Veldidena U9 (oben), FC Veldidena U 10.


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 50

Der FC Veldidena freut sich mit seiner

Nachwuchsarbeit erfolgreich zu sein

und lädt junge Kicker gerne auf einen

Besuch am Besele ein.

Informationen zum Verein gibt es auch

auf Facebook unter

www.facebook.com/FcVeldidena1919

FC Veldidena U11


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 51

Statistiken

Tabellenplatzierungen FC

Veldidena Innsbruck 1913:

1921/22 Platz 1, Meister B-

Klasse und Aufstieg in die A-

Klasse

1922/23 Platz 4

1923/24 Platz 4, Abstieg in

die B-Klasse

1928 Platz 1 Meister

(Landesmeister des TFV)

1928/29 Platz 2

1929/30 Platz 2

1930/31 Platz 2

1931/32 Platz 4

1923/33 Platz 4

1933/34 Platz 3

1934/35 Platz 5

1935/36 Platz 4

1936/37 Platz 5

1937/38 Platz 4 A-Klassen

1948/49 Platz 8 B-Klasse

1949/50 Platz 8 in der 2.

Klasse

1950/51 Platz 6 in der 1.

Klasse Innsbruck

1951/52 Platz 3

1952/53 Platz 7

1953/54 Platz 2

1954/55 Platz 4

1955/56 Platz 6

1956/57 Platz 3

1924/25 Platz 1, Meister B-

Klasse und Aufstieg in die A-

Klasse

1925/26 Platz 2

1927 Platz 3


1957/58

Platz 6

1958/59

Platz 3

1959/60

Platz 5

1960/61

Platz 5

1961/62

Platz 9

1962/63

Platz 5

1963/64

Platz 5

1964/65

Platz 7 in

der Gebietsliga

West

1965/66

Platz 3

1966/67

Platz 9

1967/68

Platz 6

1968/69

Platz 5

1969/70

Platz 12 Abstieg

1970/71

Platz 8 in

der 1. Klasse

West

1971/72

Platz 5

1972/73

Platz 4

1973/74

Platz 8

1974/75

Platz 8

1975/76

Platz 5

1976/77

Platz 3

1977/78

Platz 12 in

der Gebietsliga

West,

Abstieg

1978/79

Platz 6 in

der 1.Klasse

Mitte

1979/80

Platz 4

1980/81

Platz 4

1981/82

Platz 9


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 53

1982/83 Platz10

1983/84 Platz 6

1984/85 Platz 1 Aufstieg

1985/86 Platz 10 in der Gebietsliga

West

1986/87 Platz 10

1987/88 Platz 11, Abstieg

1988/89 Platz 11 in der 1.

Klasse West, Abstieg

1989/90 Platz 7 in der 2.

Klasse Innsbruck

1990/91 Platz 4

1991/92 Platz 9

1992/93 Platz 8

1993/94 Platz 2

1994/95 Platz 3

1995/96 Platz 2

1996/97 Platz 3

1997/98 Platz 2

1998/99 Platz 4

1999/00 Platz 1, Meister 2.

Klasse Mitte und Aufstieg 1.

Klasse Mitte

2000/01 Platz 12,

2001/02 Platz 1, Meister 2.

Klasse Ost und Aufstieg 1.

Klasse Mitte

2002/03 Platz 6

2003/04 Platz 2

2004/05 Platz 1, Meister Gebietsliga

West und Aufstieg

in die Landesliga West

2005/06 Platz 3

2006/07 Platz 8

2007/08 Platz 7

2008/09 Platz 11

2009/10 Platz 11

2010/11 Platz 13, Abstieg in

die Gebietsliga West

2011/12 Platz 4

2012/13 Platz 4

2013/14 Platz 3

2014/15 Platz 7

2015/16 Platz 8

2016/17 Platz 14, Abstieg in

die Bezirksliga West

2017/18 Platz 14, Abstieg in

die 1. Klasse West

2018/19 Platz 2, Aufstieg

in die Bezirksliga

West

Der FC Veldidena bedankt sich

bei allen Spielern, Trainern,

Funktionären, Ehrenamtlichen,

Freunden, Partner und Fans

für eine tolle Saison

2018/2019.


1919—2019—100 Jahre FC Veldidena, eine Zeitreise—Seite 55

Impressionen &

Erinnerungen

Ohne viel Worte Momente, Erinnerungen

und Impressionen aus der

Geschichte des FC Veldidena 1919.


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Der FC Veldidena freut sich

auf die nächsten 100 Jahre.

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