Berliner Kurier 24.06.2019

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BERLIN 15

Viel Platz für

Elche: das

Freigelände im

Wildgehege.

Züchter

Thomas Golz

lockt den

Jungbullen

Juri an.

In der Mark werden immer mehr Elche beobachtet –und gezüchtet

Eberswalde – In Brandenburg

werden immer öfter Elche

gesichtet. Allein in diesem

Jahr seien vier Tiere gemeldet

worden –inden Landkreisen

Barnim, Potsdam-

Mittelmark, Teltow-Fläming

und Oder-Spree.

„Wir gehen davon aus, dass gegenwärtig

drei bis fünf Elche

durch Brandenburg streifen,

sich hier eine gewisse Zeit aufhalten

und dann weiter westwärts

oder zurück nach Osten

wandern“, sagt Kornelia

Dobiás, Leiterin der Forschungsstelle

für Wildökologie.

Experte in Sachen Elch ist

auch Thomas Golz. Seit 16 Jahren

züchtet er die weltweit

größte Hirschart in der Uckermark.

Damals hatten belgische

Interessenten ein Pärchen bei

Freunden von Golz in Lappland

bestellt. „Die Auftraggeber

konnten letztlich nicht zahlen,

also blieben die Tiere bei mir“

erinnert sich der Uckermärker,

der zwei Jahre später zwei

Elch-Waisenkinder aus dem

Rostocker Zoo mit der Flasche

aufzog. Er begann zu züchten

und ließ die Wildfleischproduktion

sein. „Die rentiert sich

nur bei Massentierhaltung und

das wollte ich nicht.“ 120 Tiere

leben in seiner Elch- und Rentierfarm,

daneben auch amerikanische

Wapitis und Bisons

sowie europäisches Rotwild.

Der 52-Jährige züchtet und beliefert

Tierparks, Zoos sowie

Wildgehege in ganz Europa.

Thomas Golz zuckelt im offenen

Wagen über das 40 Hektar

große Gelände seines Wildgeheges

im Schenkenberger Ortsteil

Kleptow. „Juri, Jette“, ruft

er mit lauter Stimme. Und tatsächlich

nähert sich kurz darauf

ein ein Jahr altes Elchmädchen

gemächlichen Schrittes.

Doch statt zum Wagen steuert

es lieber einen Wassergraben

an, um zu baden. Anders als der

gleichaltrige Juri, der mit unverhohlener

Neugier die Menschen

im Auto beschnuppert

und sich streicheln lässt. „Die

beiden haben wir mit der Flasche

aufgezogen, deshalb

haben die keine Scheu“, erklärt

Golz, während er mit dem jungen

Elchbullen schmust.

Rund 3000 Besucher kommen

jedes Jahr zur Elch- und

Rentierfarm nach Kleptow.

Golz würdeesbegrüßen, wenn

die einst in Deutschland ausgerottete

Tierart hier wieder heimisch

würde. Doch der Elch-

Fan bleibt realistisch. „Die sanften

Riesen haben durch die

dichte Besiedlung und die vielen

Straßen bei uns kaum eine

Chance.“ Jeanette Bederke

wirklich eineCity-Maut?

Forschungsprojekt des Senats

soll ausloten, welche Kosten

auf die Autonutzer zukommen

„Ohne den Entscheidungen

vorzugreifen, kann ich mir vorstellen,

dass Autofahrer eine

App auf ihre Mobiltelefone laden“,

erklärt Knie. „Diese App,

im Fahrzeug hinterlegt, würde

feststellen, wann die Testteilnehmer

mit dem Auto in Berlin

innerhalb des S-Bahn-Rings

unterwegs sind, wie lange sie

sich dort aufhalten und wie viele

Kilometer sie zurücklegen.

Es ginge also nicht nur um gefahrene

Wegstrecken, sondern

auch um Aufenthaltszeiten auf

Parkplätzen. Denn auch das

Parken sollte in das Gebührensystem

einbezogen werden.

Gratis-Parkplätze dürfte es aus

meiner Sicht in der Innenstadt

nicht mehr geben.“

Der Forscher setzt sich auch

dafür ein, die City-Maut mit einer

Lenkungswirkung zu versehen:

„Große, dreckige und leere

Autos zahlen mehr als leise,

kleine Autos mit hoher Besetzung“.

„Je nachdem, welches

Gebührensystem unterlegt

würde und wie hoch Maut sowie

Parkgebühren angesetzt

würden, könnten die Testteilnehmer

mit Hilfe der App ermessen,

wie hoch ihre Kosten

künftig wären“, so Knie. „Schön

wäre es auch, wenn ein direkter

Vergleich mit den Kosten für

Nahverkehrstickets oder gemeinschaftlich

genutzte Fahrzeuge

wie Carsharing-Autos

möglich wäre.“

Nicht nur die CDU, AfD und

FDP, auch Spediteure wollen

jedoch keine Innenstadtmaut.

Die Gebühr wäre eine „weitere

finanzielle Belastung der Wirtschaft

ohne den Ansatz einer

tatsächlichen Steuerungsfunktion

für den Wirtschaftsverkehr“,

argumentiert Ulrich

Schulz, Vorsitzender der Fuhrgewerbe-Innung

Berlin-Brandenburg

in der „Berliner Wirtschaft“,

der Zeitschrift der Industrie-

und Handelskammer

(IHK) Berlin. Einziger Effekt

wäre eine Verteuerung der

Transportdienstleistung, die

auch die Verbraucher belastet.

Es gibt aber auch Befürworter

außerhalb des Senats. Auf die

Frage in der IHK-Zeitschrift,

ob eine Maut bei den Berliner

Verkehrsproblemen helfen

würde, sagten 56,3 Prozent Ja.

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