2019/26 - Bauplaner

suedwest.presse

AUSGABE I VOM 25.06.2019

Bauplaner

Von A wie Architekten bis Z wie Zimmereien

Das cleverste

Haus Ulms

Mark Horsch und seine Familie leben im Smart

Home. Wie auf dem Kuhberg die Utopie zur

Realität wurde. Seite 6

LEICHTER LEBEN

Die Treppen werden immer

steiler? Die Lösung: Eine

barrierefreie Sanierung.

Seite 11

BADEZIMMER

Untenrum alles frisch?

Der neueste Trend im

Badezimmer: Duschklos.

Seite 13

GARTEN

Wann steigt die Party? Hier

lässt es sich aushalten: in der

eigenen grünen Oase.

Seite 22


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INHALT/IMPRESSUM/EDITORIAL 3

Inhalt

Smart Home

Ulms schlauestes

Haus

Familie Horsch hat auf der Lindenhöhe ein

Vorzeige-Smart-Home gebaut. Seite 6

Bunte

Badewanne

Im Badezimmer darf es jetzt

gerne farbenfroh zugehen. Seite 12

Mehr als nur

Durchblick

Seite 16

Einfach

zurücklehnen

Es ist schon erstaunlich, was

moderne Häuser so alles können.

Während der Steinzeitmensch

noch froh war, um eine

Höhle, die ihn vor Regen schützte,

hätten wir heutzutage unsere

„Höhle“ gern perfekt temperiert

und ausgeleuchtet – am

besten, ohne etwas dafür tun zu

müssen. Dass ein Smart Home

nicht nur der Bequemlichkeit

dient, sondern auch beim Energiesparen

helfen kann, zeigt das

Beispiel der Familie Horsch, das

Sie ab Seite 6 lesen können.

Beim Einrichten unserer modernen

Höhle – um mal bei diesem

Bild zu bleiben – haben wir heute

natürlich auch deutlich mehr

Mittel als unsere Vorfahren. Im

Badezimmer zum Beispiel. Da

ist der neueste Trend, sich den

Allerwertesten waschen (und

trockenföhnen) zu lassen. Mehr

auf Seite 13.

4 Puffer

einplanen

Ohne finanzielles Polster

kann das Eigenheim zum

Risikofaktor werden.

10 Voll unter Strom

Wie viele Steckdosen

braucht man eigentlich in

welchem Raum?

11 Wohnen im Alter

Barrierefreiheit ist gar nicht

so schwer umzusetzen –

und wird sogar gefördert.

13 Das schlaue

Örtchen

Die Toilette wird zum

Designerprodukt – mit

ganz viel Technik.

15 Selbst Hand

anlegen

Wo man auf dem Bau mit

Eigenleistungen tatsächlich

Geld sparen kann.

18 Solaranlage to go

Photovoltaik gehört aufs

Dach? Nicht unbedingt.

Kleine Anlagen für jeden.

19 Zeit für Neues

Warum Experten raten,

alte Nachtspeicheröfen

auszubauen.

22 Ein kleines

Paradies

Ein paar Tipps, was es bei

der Gestaltung des Gartens

zu beachten gilt.

Ganz erschlagen von so viel

Technik, zieht es viele dann raus

in die Natur. Auf Seite 22 haben

wir ein paar Ideen für den Garten

gesammelt.

Was auch immer Sie rund um

Ihr Zuhause planen: Viel Erfolg

für Ihr nächstes Projekt!

Ihre

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

Schwäbisches Verlagshaus

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

GmbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion

Stefanie Müller (verantwortlich),

Kerstin Auernhammer,

SVH GmbH & Co. KG, Lektorat:

Julia Dorn

Gestaltung

mediaservice ulm,

Eva Maria Bittner

Fotos

Shutterstock, SVH,

SWP-Archiv

Druck

DHO - Druckzentrum

Hohenlohe Ostalb

GmbH & Co. KG

Ludwig-Erhard-Straße 109

74564 Crailsheim

Titel

Foto: Marc Hörger

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragen

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de


4

FINANZIERUNG

Puffer einplanen

Reserve Das eigene Haus ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres

Lebens. Pannen bei diesem Projekt sind eine ernsthafte finanzielle Bedrohung.

Bauschäden verursachen

im Schnitt rund

84.000 Euro Kosten

und können den Bauherren

in den Ruin

treiben. Das ergab der Bauschadensbericht,

den der Bauherren-Schutzbund

(BSB) regelmäßig

in Auftrag gibt. Früher war

das Risiko geringer: Vor ca. zehn

Jahren lag der bei Bauschäden

entstandene Schaden im Schnitt

bei rund 29.000 Euro. Das Risiko

hat sich also fast verdreifacht.

Größter Risikofaktor:

wenn der Zeitplan wankt

Bauherren und Käufer können

aber vorbeugen. Zeitverzug

und Ausgaben für die Schadensbeseitigung

gehören nach Auskunft

von BSB-Geschäftsführer

Florian Becker zu den größten

Belastungen des Baubudgets.

Beides schlägt direkt auf die Finanzierung

durch. „Verzögerter

Umzug, weiterlaufende Miete,

Zahlung von Bereitstellungszinsen

an die Bank, weil sich Abnahme

und Schlussrechnung

nach hinten schieben“, listet Becker

auf.

Ohne Polster häuft sich

ein Schuldenberg an

Hinzu kommt, dass künftige Eigentümer

Schäden oft zunächst

auf eigene Kosten beheben lassen

wollen, um einen Stillstand

zu vermeiden. Die zusätzlichen

Ausgaben können sie sich im

besten Fall zwar hinterher von

der ursprünglichen Baufirma

zurückholen. Aber das Geld für

Ersatzleistungen oder einen

Anwalt streckt der

angehende Eigenheimbesitzer

erst einmal vor. Rechtsschutzversicherungen

greifen

oft nicht. „Nahezu alle schließen

Baustreitigkeiten aus oder

decken einen extrem niedrigen

Streitwert ab“, erklärt Becker.

Damit die Finanzierung trotzdem

standhält,

empfehlen

Experten,

von Anfang an einen Puffer einzuplanen.

Der BSB rät: Mindestens

5.000 Euro sollten es sein.

In Verhandlungen mit dem Kreditgeber

können außerdem

Konditionen besprochen werden,

die die Hausbank für eine

eventuelle Nachfinanzierung

aufrufen würde.

Bauschäden oder ein Zeitverzug bringen Bauherren in

die Bredouille. Foto: Alexey Grigorev/shutterstock.com

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Andre Rechtsteiner

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Strom in einer Photovoltaikanlage

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alle meine Elektrogeräte im

Haus „smart“ vernetzt und steuerbar

sein? Gleichzeitig möchte

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6

SMART HOME

Leben auf die

smarte Art

Reportage Man liest viel darüber, welche Möglichkeiten ein

Smart Home bietet. Doch wie fühlt es sich an, darin zu

leben? Familie Horsch weiß es – ihr Smart Home steht am

Ulmer Kuhberg. Von Martin Dambacher

Morgens im Bad die

Lieblingsmusik aufs

Ohr bekommen, in

der Küche mit einem

frisch gebrühten Kaffee

begrüßt werden und dank der

pünktlich mit dem ersten Sonnenstrahl

geöffneten Rollläden die Morgenstimmung

genießen: Wer träumt

nicht von solch einem intelligenten

Zuhause, das einem wie der Butler

in adeligem Haus die Wünsche quasi

von den Augen abliest, vollautomatisch

mitdenkt und mit seinen

hinterlegten Programmierungen das

Leben smarter macht? Familie

Horsch aus Ulm hat sich mit ihrem

neugebauten Architektenhaus auf

der Lindenhöhe genau diesen

Wunsch erfüllt, auch wenn anfangs

zunächst ein Haus mit ganz konventioneller

Elektroinstallation angedacht

war. „Auf die Idee, unser Haus

mit smarter Technologie auszustatten,

hat uns unser Architekt Andreas

Beerbalk gebracht“, verrät Familienvater

Mark Horsch. Davor hatte

er sich mit diesem Thema noch gar

nicht groß befasst. „Dass ein Haus

mit einer solch durchdachten Planung

jedoch fast nicht normal ausgestattet

sein kann, war mir dann jedoch

relativ schnell klar“, so Horsch.

Er informierte sich im Internet über

die verschiedenen Möglichkeiten eines

intelligenten Zuhauses.

Die Qual der Wahl

„Durch eine Anfrage von mir in einem

Forum kam schließlich der

Kontakt mit unserem späteren Programmierer

Stefan Heinle zustande,

der uns letztlich durch den dichten

Dschungel an Technologien gelotst

hat“, erzählt Horsch. Die Auswahl

sei dabei auf den ersten Blick schier

Die

Auswahl an

Systemen

ist schier

grenzenlos.

grenzenlos. Denn am Markt angeboten

und beworben werden aktuell

oft funkbasierte Systeme, die sich

zwar einfach und schnell installieren

lassen, jedoch Insellösungen

sind und nur mit den Bausteinen des

gleichen Herstellers kombiniert

werden können. Eine spätere Erweiterung

des Systems mit Produkten

anderer Anbieter ist somit nur

schwer oder gar nicht möglich.

Diese technologische Sackgasse

spiegelt sich auch in der langen Liste

der Funkprotokolle wider, welche

als vermeintlicher Standard ausgegeben

werden – angefangen bei

Bluetooth Smart LE über Homematic,

KNX, DECT ULE, EnOcean oder

WLAN bis hin zu ZigBee und Z-Wave.

„Da intelligente Gebäudetechnik

immer voraussetzt, dass die ins System

eingebundenen und in der Regel

dezentralen Geräte untereinander


SMART HOME

SMART HOME 7

Das Zuhause der Horschs auf

der Ulmer Lindenhöhe.

Foto: Marc Hörger

Der

Architekt

Der

Energieberater

Der

Programmierer

Andreas Beerbalk

betreibt zusammen

mit Valentin Klaus das

Architektur büro „Kaba

Lösungen“ mit Standorten

in Langenau und Stuttgart.

Die Schwerpunkte ihrer

Arbeit liegen auf der Gestaltung

und Erstellung von

architektonisch hochwertigen

und energieeffizienten

Ge bäuden.

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Roland Mäckle von der

Regionalen Energieagentur

Ulm bietet mit seinen Kollegen

eine kostenlose und

unabhängige Erstberatung

für Neubau und Modernisierung.

Die Experten kooperieren

mit Fachleuten in

der Region und geben darüber

hinaus Informationen

zu Förderprogrammen.

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Stefan Heinle ist Diplom-Ingenieur

der Elektrotechnik

und begeisterter

Heimautomatisierer. Als

zertifizierter KNX-Partner

betreibt er in Lindenberg

im Allgäu ein eigenes Planungsbüro.

Dazu verfasste

er das Handbuch „Heimautomation

mit KNX,

DALI, 1-Wire und Co“.

www.heimautomation-buch.de

kommunizieren können, sollte

ein kabelgebundenes oder funkbasiertes

Übertragungsmedium

mit einem dazu passenden Protokoll

eingesetzt werden“, erklärt

der diplomierte Elektroingenieur

Stefan Heinle. Dadurch

entstehe erst ein Kommunikationsnetzwerk.

„Die Wahl des

richtigen Bus- oder Funksystems

ist einer der wichtigsten

Schritte auf dem Weg zum

Smart Home und eine weitreichende

Entscheidung“, so der

begeisterte Heimautomatisierer.

Denn sie diktiere, welche Steuergeräte,

Sensoren und Aktoren

eingesetzt werden können und

wo diese später im Haus platziert

werden sollten. Im Falle

von Familie Horsch fiel die Wahl

letztlich auf eine verkabelte

KNX-Installation, die seit mehr

als 20 Jahren eine bewährte

Technologie in der Gebäudeautomatisierung

darstellt und keine

proprietäre Einzellösung ist.

Im Gegenteil: Mehr als 7.000

KNX-zertifizierte Produkte von

über 400 internationalen Herstellern

garantieren eine große,

unabhängige Vielfalt und Zukunftsfähigkeit.

Datensicherheit spielt

eine wichtige Rolle

Dazu ist das System durch die

lokale Installation ohne Cloud-

Zwang oder Online-Accounts

vor unerwünschten Zugriffen

durch Dritte sehr gut geschützt.

Die größten Vorteile von KNX

sind jedoch sicher die problemlosen

Erweiterungsmöglichkeiten

um neue Bau steine und die

Visualisierung aller Informationen

und Gerätezustände auf einer

Oberfläche – lokal auf einem

zentralen Bedienpanel oder mobil

via Smartphone und Tablet.

„Neben einer sehr einfachen

Wärmesteuerung habe ich so

stets einen Überblick über alle

Wasser- und Energieverbräuche

in unserem Haus“, lässt Horsch

wissen. Und auch die erzeugte

Energie seiner Photovoltaikanlage

auf dem Dach sowie den aktuellen

Status seines Stromspeichers

im Keller könne er jederzeit

abrufen. Darin sieht auch

Roland Mäckle von der Regionalen

Energieagentur Ulm einen

großen Gewinn für Häuslebesitzer,

da in der Funktionsüberwachung

der Geräte mögliche Defekte

oder falsche Einstellungen

frühzeitig erkannt werden können.

„Dazu ist oft ein kontinuierlicher

Lernprozess feststellbar,

dank dem stromintensive

Verbraucher wie Waschmaschinen

oder Trockner beispielsweise

nicht mehr wie gewohnt zulasten

des Stromspeichers

nachts laufen gelassen werden,

sondern tagsüber, wenn die Sonne

die Energie vom Dach liefert“,

so Mäckle.

Daten aus luftiger Höhe

Apropos Dach: Hier sitzt mit einer

KNX-Wetterstation ein weiteres

zentrales Element des intelligenten

Zuhauses von Familie

Horsch. Sie erfasst Windgeschwindigkeit,

Windrichtung,

Niederschlag, Temperatur,

Dämmerung, relative Luftfeuchtigkeit,

Luftdruck und mit vier

Weiter auf Seite 8


8

SMART HOME

Fortsetzung von Seite 7

Sensoren richtungsabhängig die

Helligkeit. Zusätzlich stellt sie

die absolute Luftfeuchte, die gefühlte

Temperatur und die thermische

Behaglichkeit fest. Die

gemessenen Daten werden in

Form von Telegrammen an die

KNX-Zentrale im Keller gesendet,

um unter anderem die

Raumtemperatur einzustellen

und bei Dämmerung die Außenund

Wegbeleuchtung einzuschalten.

Zudem berechnet die

Wetterstation jederzeit den aktuellen

Sonnenstand, woraufhin

die Jalousien von selbst herunterfahren

und sowohl in der

Höhe als auch in der Lamellenposition

optimal ausgerichtet

werden. Sollte es anfangen zu

winden oder zu stürmen, wird

die Beschattung in eine sichere

Position gebracht. Und soll mithilfe

des Regensensorwerts zu

einem späteren Zeitpunkt noch

die Gartenbewässerung gesteuert

werden, ist dies ebenfalls

Mark Horsch im Technikraum seines Hauses.

Was nicht

ist, kann ja

noch werden.

Bauherr Mark Horsch

auf die Frage nach einer

Sprachsteuerung

Auf dem Steuerpanel an der Wand sind - direkt neben dem traumhaften Blick über das Donautal - aktuelle

Messwerte und Steuerdaten des Smart Home zu sehen.

Fotos: Marc Hörger

kein Problem. Das zusätzliche

Modul wird einfach als weiterer

Teilnehmer mit dem Hutschienen-PC

im Schaltschrank gekoppelt

und schon kann die Bewässerungssteuerung

auf die

Daten zugreifen.

Dieses kleine Praxis-Szenario

lässt sich laut KNX-Experte

Heinle beliebig erweitern:

„Wenn wir einen einfachen, herkömmlich

installierten Schalter

an der Wand betrachten, fährt

dieser zum Beispiel eine Jalousie

nach oben oder unten –

nicht mehr und nicht weniger.

Ein KNX-Taster hingegen schaltet

irgendetwas. Das kann heute

eine Jalousie sein, morgen

eine Leuchte oder eine ganze

Leuchtengruppe, übermorgen

der elektrische Türöffner oder,

nachdem der Nachwuchs älter

geworden ist, alle Stereoanlagen

in den Kinderzimmern.“ Diese

Flexibilität ist es auch, die Bauherr

Mark Horsch an seinem

Smart Home am meisten liebt.

Denn zum Ändern der Funktionen

muss er keinen Schraubenzieher

in die Hand nehmen, sondern

sich lediglich an seinen

Laptop setzen und die gewünschten

Einstellungen vornehmen.

Learning by doing

Als Schalterlösung hat er sich

für volldigitale MeTa- Taster aus

gefrästem Aluminium entschieden,

über die bis zu 32 Tastenfunktionen

pro Schalter realisierbar

sind. Jede Wippe ist vierfach

beziehungsweise achtfach

belegbar. Gleichzeitig fungieren

die Schalter als Temperaturund

Luftfeuchtesensoren, um

das Raumklima ideal steuern zu

können – Änderungen können

dank integrierten Rückmeldeund

Bediensymbolen direkt eingegeben

werden. Das Program-

mieren seines intelligenten Zuhauses

hat sich Mark Hosch unter

Anleitung von Stefan Heinle

nach und nach selbst angeeignet.

„Wie bei vielen meiner

Kunden habe ich auch den

Horschs bis zum Einzug zunächst

eine Basisprogrammierung

aufgesetzt, damit alle

Grundfunktionalitäten gegeben

waren“, erklärt Heinle. Die eigentliche

Automatisierung und

Logik werde dann erst Stück für

Stück implementiert, da sich im

Alltag erst zeigen müsse, was

Sinn mache. Dies kann auch Architekt

Andreas Beerbalk aus

seiner Erfahrung heraus bestätigen.

„Ein Smart Home kann

nur dann erfolgreich und effizient

umgesetzt werden, wenn

alle Beteiligten mitziehen und

am bestmöglichen Ergebnis interessiert

sind“, so Beerbalk.

Dies gelte vom Planer über den

Elektriker bis hin zum Bauherren.

„Kombiniert man wie bei

Familie Horsch die moderne

Technik dann noch mit nachhaltigen

Baustoffen wie schwerem

Kalksandstein als Mauerwerk

und höchster Energieeffizienz

dank Multiporplatten als Dämmung,

ist man im Massivbau extrem

innovativ unterwegs“,

schwärmt der Architekt – das

Ergebnis spreche für sich, auch

wenn aktuell noch keine Sprachsteuerung

im Haus verbaut sei.

„Was nicht ist, kann aber ja noch

werden“, ergänzt Hausherr

Mark Horsch schmunzelnd. Den

Platz dafür habe er jedenfalls

schon vorgesehen.


SMART HOME 9

Das Haus entsteht ...

1Auch ein

Smart Home

fängt mal klein

an: Hier wird an

der Bodenplatte

gearbeitet.

Die ersten

2 Zimmer

sind fertig: Die

Decke über

dem Gartengeschoss

wird

eingezogen.

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Ein Meilenstein

auf 3

jeder Baustelle:

Der Dachstuhl

ist fertig.

4

So lässt es sich gut wohnen:

ein Blick in die Küche des

Smart Home.


10

ELEKTROINSTALLATION

Voll unter Strom

Planung Wie viele Steckdosen braucht man künftig? Darüber lohnt es sich beim Neubau

oder bei einer Sanierung nachzudenken. Orientierungshilfe bieten DIN- und RAL-Normen.

Fernseher, Festplattenrekorder,

Spielekonsole,

Stereoanlage, vielleicht

noch eine Stehlampe, Ladestationen

für Smartphone, Tablet

und Laptop – allein im

Wohnzimmer könnte man gut

ein Dutzend Steckdosen brauchen.

Nur: Oft sind es deutlich

weniger. So mancher behilft sich

mit Steckerleisten. Bei Neubau

und Sanierung lohnt es sich

aber, über die Elektroinstallationen

gut nachzudenken.

Standard oder Komfort?

Für Bernd Dechert vom Zentralverband

der Deutschen Elektround

Informationstechnischen

Handwerke steht die Bestandsanalyse

an erster Stelle. „Dazu

müssen die heutigen und künftigen

Bedürfnisse der Bewohner

genau erfasst werden.“ Es gibt

Weil wir immer mehr elektrische Geräte nutzen, brauchen wir auch

immer mehr Steckdosen im Haus. Foto: DGArt3D/shutterstock.com

verbindliche technische Vorgaben

dafür. Die Mindestausstattung

eines Hauses ist in den

Normen DIN 18015-2 und -4 beschrieben,

als zusätzliche Planungshilfe

dient die Richtlinie

RAL-RG678. Ein Beispiel: Für

die Küche liegt die Mindestausstattung

bei fünf Steckdosen.

Die Komfortausstattung sieht

zwölf Steckdosen vor. Decherts

Tipp: „Wer ganz sichergehen

will, kann Leerrohre einplanen.“

dpa/ka

5,4

Steckdosen sind durchschnittlich

in einem deutschen Wohnzimmer

installiert.

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Wohnen im Alter

Schwellenlos Damit das eigene Haus nicht zur Stolperfalle wird: Ein

barrierefreier Umbau erleichtert das Leben.

Ein Herzenswunsch vieler

Menschen: Sie wollen im

Alter so lange wie möglich

im eigenen Haus

oder der eigenen Wohnung leben.

Doch das geht nur, wenn

das Zuhause barrierefrei ist.

Enge und steile Treppen sowie

schmale Türen sind nicht für

Menschen geeignet, die schlecht

auf den Beinen sind und vielleicht

sogar zu Hause auf eine

Gehhilfe angewiesen sind.

Zuschüsse und

zinsgünstige Kredite

Auch im Badezimmer lässt sich

heute einiges ändern, um die

tägliche Körperpflege zu erleichtern.

Verstellbare Spiegel,

bodengleiche Duschen mit ausreichend

Platz für einen Hocker

zum Beispiel. Ein barrierefreier

Umbau ist immer eine sehr persönliche

Geschichte: Was

braucht der Bewohner jetzt und

vielleicht auch später? Wie sind

die Voraussetzungen, der

Grundriss, die Ausstattung der

Immobilie? Mit diesen Fragen

sollte man sich an einen Fachmann

aus dem örtlichen Handwerk

wenden. Der Gang zum

Profi lohnt sich meist doppelt:

Neben einer persönlichen Beratung

können die Handwerker

auch Auskunft über aktuelle

Fördermöglichkeiten geben. ka

BARRIEREN ABBAUEN 11

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Aktion

„leichter leben“

In Ulm gibt es schon seit vielen

Jahren die Aktion „leichter

leben“. Betriebe der Kreishandwerkerschaft

mit „leichter

leben“-Siegel sind spezialisiert

auf barrierearme Baumaßnahmen.

Sie haben eine Schulung

durchlaufen und wissen, was es

dabei zu beachten gilt und wie

sie auf Handicaps von Kunden

eingehen können. Mehr auf

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Lebenssituationen ändern sich – Immobilien nicht.

Schlüssel rum und weg – wäre das nicht schön?

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12

BADEZIMMER

Farbtupfer der anderen Art: eine

schwarze Badewanne.

Foto: VDS/ Lars Behrendt

38

Prozent der Menschen, die bis

2020 eine Renovierung ihrer vier

Wände planen, haben das Badezimmer

ganz oben auf ihrer Liste

stehen. Die Badsanierung steht

damit an oberster Stelle, gefolgt

von der Küche (27%).

Quelle: Ipsos-institut

für Fachschriften-Verlag, 2018

Farbtupfer

im Bad

Einrichten Einheits-Weiß war gestern – Bäder von heute und

morgen wagen wieder mehr Farbe. Doch Vorsicht! Wie so oft gilt:

Auf die richtige Dosis kommt es an. Von Kerstin Auernhammer/pm

Hans Eberhardt

Bauunternehmung GmbH

Ortsstraße 60 · 89081 Ulm-Ermingen

Tel. (07304) 92030-0 · info@bau-eberhardt.de

Grau gilt mittlerweile

als das neue Weiß

im Badezimmer.

Kein Wunder, denn

die „Nicht-Farbe“ ist

ein wahres Kombi-Talent und

passt zu fast allen anderen Farben.

In den nächsten Jahren

wird sie sicherlich das Fundament

für neutrale Badgestaltung

bleiben. Die Akzente können

gern durchwechseln. Dabei gibt

es derzeit mehrere Trends:

1. Gold und Metall

Den buchstäblichen Hauch von

Luxus bringen vor allem Gold,

aber auch Messing, Platin und

Kupfer ins Bad. Bisher überwiegend

bei Armaturen und Accessoires

vertreten, erfasst der aktuelle

„Goldrausch“ nun auch

die Beschichtung von Waschschalen

oder edlen Wandtapeten.

Dabei sollte man beachten:

Gold niemals zu üppig verwenden,

sonst wirkt es protzig. Edelmetall

sollte immer das bleiben,

was es ist – ein Highlight.

2. Schwarz

Eine „Un-Farbe“ erobert das

moderne Lifestyle-Bad: Machte

Schwarz bisher meist als markanter

Kontrapunkt zum allgegenwärtigen

Weiß Furore, sorgt

es jetzt gleich bei mehreren

Komponenten für den edel-eleganten

und zugleich coolen

Look. Von der Armatur über die

Duschabtrennung und die Möbel

bis zum Waschtisch: Wer im

Bad schwarze Akzente setzt,

sollte unbedingt darauf achten,

dass der Rest der Einrichtung

nicht zu dunkel wirkt. Auch eine

ausgeklügelte Beleuchtung kann

helfen, das Schwarz so richtig in

Szene zu setzen. Da schwarze

Oberflächen sehr empfindlich in

Sachen Schmutz, Staub und

Kalk sind, sollte auf pflegeleichte

Beschichtungen geachtet

werden. Übrigens: Ein mattes

Schwarz wirkt komplett anders

als ein glänzendes.

3. Knallige Farben

Intensive Farben wie Rot, Gelb,

Grün und Blau sind traditionell

besonders bei Kindern beliebt

und daher schon länger z. B. in

Familienbädern etabliert. Nun

ziehen sie in knalligen Kombinationen

verstärkt auch ins Lifestyle-Bad

ein. In Kombination

mit sachlichem Weiß oder edlem

Schwarz wirkt ein kräftiges

Rot als Hingucker. Wer sich

nicht sicher ist, ob er sich an der

Farbe nicht bald satt sieht, sollte

vielleicht statt farbenfrohe

Keramik zu kaufen lieber die

Wand bunt streichen – die ist

auch schnell wieder übermalt.


BADEZIMMER 13

Kupfertöne verleihen dem

Badezimmer einen edlen Touch.

Foto: VDS/Kaldewei Nexsys

Das schlaue

Örtchen

Hygiene Die Toilette wird Hightech- und

Designerprodukt. Dabei ist der Komfort

wichtig - selber abwischen war gestern!

Die Hersteller von Sanitäranlagen

haben ein

neues Lieblingsobjekt:

die Toilette. Denn in

diesem Produktbereich tut sich

gerade sehr viel. Die einfache

Keramikschüssel, bei der man

selbst noch den Deckel schließen

musste, ist längst zum

schlauen Örtchen mit Spa-Gefühl

geworden.

In Japan längst Alltag:

Dusch-WCs

Während das für viele Deutsche

noch immer befremdlich klingt,

sind etwa Dusch-WCs unter anderem

in Japan längst Standard.

Sie sind eine Mischung aus Toilette

und Bidet. Sie duschen

nach dem Toilettengang den Intimbereich

ab. Richtung, Stärke,

sogar Massage-Art und Temperatur

des Wasserstrahls lassen

sich oft individuell regeln und

in Nutzerprofilen speichern. Anschließend

wird noch warm geföhnt.

Allerdings ist dafür auch

etwas mehr Technik im Bad nötig:

Die Dusch-WCs, auch als

Washlets bekannt, brauchen einen

Wasser- und teils Stromanschluss.

Das alles lässt sich häufig

über eine Fernbedienung

oder über das Smartphone steuern.

dpa/ka

Die rote Wanne ist ein absoluter Hingucker.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft/Lars Behrendt

Man sieht es ihm nicht an: In diesem Trenn-WC steckt ein Design,

das Urin vom Spülwasser abspaltet und umweltschonend weiterverwertet.

Foto: Andrea Warnecke/Laufen/dpa-mag

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Die Farbe sollte nicht dominieren, sondern nur Akzente setzen – wie

zitronengelbe Armaturen. Foto: VDS/Dornbracht Meta Refinement

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Wohnen und Arbeiten im Raum Ulm, dreht sich seit fünf Generationen alles um

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Egal ob Renovierung oder Neubau,

das Team von Ankner &

Wies bietet in mehreren Fachbereichen

alle Leistungen für den

Innenausbau an – inklusive Bodenbelägen

bzw. Putz- und Trockenbauarbeiten.

Dabei legt das

gesamte Team Wert auf traditionelle

Handwerkskunst, kombiniert

mit den neuesten Erkenntnissen

der Beschichtungstechnologie

und schafft so Oberflächen

mit zeitlosem Charakter für das

Heute mit der Verantwortung für

das Morgen.

Moderne Oberflächen

mit Loftcharakter

Fugenlos, individuell und handgefertigt

sind zum Beispiel die

hochwertigen Wand- und Bodenflächen

auf Basis von „Caramor“-Kalk-Marmor-Putzen

oder

modernen Mikrozementen. Alle

Oberflächen werden von geschulten

und erfahrenen Fachverarbeitern

von Hand auf beinahe

jeden Untergrund aufgebracht

und sind mit der passenden

Versiegelung strapazierfähig

und dauerhaft wasserfest. Ein

Einsatz an Wänden und Böden

im Bad – auch im direkten Nassbereich

der Dusche – ist damit

problemlos möglich.

Planung mit VR-Brille

Auch Echtmetall oberflächen

oder Rost sind kein Problem. Auf

nahezu allen Untergründen sowohl

im Innen- als auch Außenbereich.

Die supercoolen Motive

der „Glamora“-Designtapeten

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jeweilige Wandsituation angepasst,

anschließend individuell

in Italien mit oder ohne Metallic-

Effekt gedruckt und schließlich

Fugenloser Boden trifft auf außergewöhnliche Wandoptik.

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der neuen Räume per

CAD und VR-Brille ermöglichen

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Raumwirkung schon vor Beginn

der Renovierungsarbeiten

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EIGENLEISTUNGEN 15

Selbst Hand anlegen

Sparpotenzial Wer selbst beim Bau mithilft, kann viel Geld einsparen – das hört man

immer wieder. Was Eigenleistungen beim Hausbau wirklich bringen.

Dass Eigenleistungen die

Baukosten senken,

stimmt rein rechnerisch.

Doch Dieter

Räsch von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

warnt:

„Viele Bauherren rechnen sich

die Sache schön, weil sie die

Kosten für ihre eigene Arbeitsleistung

nicht mit einbeziehen.“

Das ergebe ein schiefes Bild.

Zu den Eigenleistungen, die Bauherren oft selbst erledigen können,

gehört das Verlegen von Parkett. Foto: Markus Scholz/dpa-mag

Wer schludert oder trödelt,

behindert die Profis

Es kommt sogar vor, dass Eigenleistungen

den Bauablauf stören

und dadurch das Projekt verteuern.

Denn der Laie muss seine

Arbeiten in das Korsett der anderen

Gewerke einfügen.

Braucht er zu lange, um das Bad

zu fliesen, behindert er zum Beispiel

den Installateur, der die Sanitärobjekte

anschließen muss.

„Nicht viele Firmen akzeptieren

so etwas“, gibt Katharina Siegmund

vom Bauherren- Schutzbund

zu bedenken. Räsch empfiehlt,

Eigenleistungen gemeinsam

mit dem Bauleiter zu planen

und nur einfache Arbeiten

auszuführen, die möglichst keinen

Einfluss auf andere Gewerke

haben. So könnte man etwa

Hilfsarbeiten wie Abbrucharbeiten

erledigen, im Erdreich

Schlitze für Zuleitungen graben

oder Dämmstoffe zwischen die

Dachsparren stecken. Wer

selbst Hand anlegt, sollte sich

im Klaren darüber sein, dass er

für jeden Fehler selbst geradestehen

muss. Manche Dinge

dürfen Bauherren nicht selbst

machen, auch wenn sie das wollten.

„Elektrik, Wasser, Gas, Heizung

– das sind Aufgaben für

Profis. Zur Sicherheit“, sagt

Karl-Heinz Neumann, Trainer

bei der DIY Academy in Köln.

Deshalb, aber auch um Zeitdruck

zu vermeiden, ist es wichtig,

dass die Arbeiten erst nach

Vertragsende ausgeführt werden

– also wenn die Baufirma

mit ihrer Leistung fertig ist. dpa

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In besten Händen

Die Mörk GmbH & Co KG wurde im Jahr

1902 in Leonberg gegründet und ist ein

erfolgreiches Familienunternehmen mit rund

100 Mitarbeitern in der Bauwirtschaft.

Mörk steht für Ingenieurleistungen

im schlüsselfertigen Planungs-

und Bauprozess sowie für

hohe Expertise im Projektmanagement.

Von der Niederlassung

in Neu-Ulm aus entwickelt,

plant und baut Mörk als Generalunternehmer

bwz. -übernehmer

schlüsselfertige Bauprojekte für

Bau genossenschaften, Bauträger

und Investoren.

Projekte in Ulm, Neu-Ulm

und Laupheim

Zu den Kunden zählen auszugsweise

die ulmer heimstätte eG,

für die bereits mehrere Mehrfamilien-

und Mehrgenerationenhäuser

in Ulm realisiert wurden,

Genossenschaft für Wohnungsbau

Oberland eG (Projekte in

Wiblingen, Laupheim und Ulm)

sowie Munk Bauen & Wohnen

(Kunstpark, Neu-Ulm). In diesem

Jahr erweitert die Niederlassung

in Neu-Ulm das Mörk-Portfolio

um den Geschäftsbereich

Industrie-/ Gewerbebau und bietet

mittelständischen Unternehmen

eine ganzheitliche Entwicklung

von Neu- und Umbauten an.

Industriekunden profitieren von

der Fertigungslayout- und Gebäudeplanung

in 3D. Durch die

Synergie von Architektur und

Intra logistik entstehen wandlungsfähige

und funktionale Gebäudekonzepte

in individueller

Designsprache.

Kontakt Henrik Evers,

Dipl.-Ing. (FH), Wohnungsbau,

h.evers@moerk.de

Daniel Wieland,

Industrie-/ Gewerbebau,

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Planen.

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die Zukunft.

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16

FENSTER

Mehr als nur Durchblick

Fenster Im Winter soll die Kälte draußen bleiben, im

Sommer die Hitze. Und zu jeder Jahreszeit die Einbrecher.

Fenster haben eine lange

Lebensdauer: 25 bis 30

Jahre sollten sie halten.

Viele Hausbesitzer haben

ihre Fenster sogar noch viel

länger. Oft werden sie erst getauscht,

wenn sie defekt sind.

„Aber auch bestimmte Bauarbeiten

am Haus wie die Wärmedämmung

der Fassade, eine Heizungssanierung

oder die Modernisierung

von Bad und Küche

sind Anlässe, die Fenster neu zu

planen“, sagt Ulrich Tschorn,

Geschäftsführer des Verbands

Fenster + Fassade.

Energiebilanz verbessern

Gute Fenster können die Energiebilanz

eines Hauses verbessern.

„Im Vergleich zu 30 Jahre

alten Fenstern sind die Wärmeverluste

nur noch ein Viertel so

groß“, rechnet Hermann Dannecker

vor, Vorstand des Deutschen

Energieberater-Netzwerks.

Moderne Fenster bieten

Handwerk

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Ein separater Sonnenschutz hilft im Sommer und sollte beim

Fensterkauf gleich mit eingeplant werden.

Foto: Velux/VFF

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außerdem einen guten Wärmeschutz,

sind schalldämmend,

schützen vor Sonne und Wind

sowie vor Einbrüchen oder sind

barrierefrei. Auch Luftdurchlässigkeit,

Schlagregendichtheit

oder Tauwasserfreiheit können

wichtige Argumente sein. An

exponierten Stellen können getönte

Scheiben zusätzlichen

Schutz vor allzuviel Hitze, aber

auch vor neugierigen Blicken

bieten. Wer sich für einen Fensterwechsel

entscheidet, muss

sich grundsätzlich an die gesetzlichen

Vorgaben der Energieeinsparverordnung

EnEV

halten. „Am besten beauftragt

man einen Fachplaner“, rät Knut

Junge vom Institut für Fenstertechnik.

Laien seien oft überfordert.

„Es gibt zahlreiche Normen

und Leistungsklassen sowie

über 20 Eigenschaften in

der Produktnorm. Da ist es

schwer, durchzublicken.“ dpa

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Feste Rahmen mit einem

feinmaschigen Netz bieten

am Fenster Schutz vor

Insekten.

Foto: VFF/Neher Systeme

Mach die Fliege!

Warme Temperaturen locken

die Insekten – und sie kommen

gerne ins Haus. Doch Fenster,

Terrassen- und Balkontüren

lassen sich mit feinen

Geweben verbarrikadieren.

Die schnelle Hilfe sind Gazestoffe,

die im Baumarkt und in

gut sortierten Supermärkten

erhältlich sind. Sie werden mit

einer Schere zugeschnitten

und dann mittels Klettband

am Rahmen befestigt. Allerdings

halten sie nur ein oder

zwei Jahre. Eine langfristige

Lösung bieten Spannrahmen

mit entsprechenden Netzen.

Sie werden wie eine zweite Tür

oder Scheibe eingesetzt.

Weitere Alternativen sind

klemm- oder schraubbare Insektenschutzrollos

für Fenster

und Türen oder für den Rollladenkasten.

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Fensterformen – vielfältig und effizient:

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für das Haus

Kneer-Südfenster, einer der leistungsstärksten

Hersteller von Fenstern und Haustüren,

unterstützt Planer und Architekten schon

vor und während der gesamten Bauphase –

und zwar in allen wichtigen Fragen bis hin

zum fachgerechten Einbau. Das hochkomplexe

Bauteil Fenster wird nach den Anforderungen

und Wünschen von

Bauverantwortlichen und Anwendern für

jedes Bauvorhaben individuell angefertigt.

Auch Sonderformen, übergroße Hebe-

Schiebe-Türen oder raumhohe Fensterelemente

bis hin zu zweigeschossigen

Pfosten-Riegel-Verglasungen sind problemlos

möglich.

Aus einem Vollsortiment kann die beste Lösung

ausgewählt werden, angefangen

beim Rahmenmaterial – ob Holz, Kunststoff,

Aluminium oder Kombinationen – bis

hin zu den bautechnischen Werten. Für

jedes Projekt gibt es dazu spezielle Architektenberatung

und einen umfassenden

Service.

Inspirierende Modellvielfalt

Für jeden Bedarf in Bezug auf Größe, Design,

Form und Funktion, Wärme-, Schallund

Einbruchschutz stehen bei Kneer-Südfenster

innovative Lösungen bereit: eine

Vielfalt an Materialien, Profilen, Farben

sowie Sonderkonstruktionen. Neben einer

hochtechnisierten Fertigung gehört handwerkliches

Know-how zu den besonderen

Stärken des Unternehmens.

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18

SONNENENERGIE

Solaranlage to go

Photovoltaik Auch kleine Flächen können für die Stromerzeugung genutzt werden. Denn

die Einspeisung ins Stromnetz ist ganz einfach. Sogar Mieter können dabei mitmachen.

Die Installation der kleinen Photovoltaikanlagen ist unkompliziert. Im Prinzip werden die Geräte einfach

an eine Steckdose angeschlossen.

Foto: Infinitum Energie/dpa-mag

Photovoltaikmodule -

Made in Germany

Die Sonne als Energiequelle

zu nutzen, ist für

viele Hausbesitzer

schon längst selbstverständlich.

Solarstromanlagen

zieren viele Dächer. Seit Kurzem

haben Mieter von Wohnungen

außerdem die Möglichkeit,

Mini-Solaranlagen auf dem Balkon

anzubringen. Großer Vorteil

der Geräte ist ihr unkomplizierter

Aufbau und der geringe

Platzbedarf. Zieht man um, kann

man sie mitnehmen. Die Technik

ist ansonsten die gleiche wie

bei den Dach-Anlagen: In beiden

Fällen produzieren Solarmodule

aus Sonnenenergie

Strom. „Im Solarmodul wird die

Sonnenenergie in Gleichstrom

umgewandelt“, erklärt Marcus

Vietzke von der Deutschen Gesellschaft

für Sonnenenergie.

Der Gleichstrom wird im Wechselrichter

wiederum in Wechselstrom

umgewandelt, der in

das Wohnungs- oder Hausnetz

eingespeist wird. Elektrogeräte

benutzen dann vorrangig Sonnenstrom

– und erst wenn dieser

nicht zur Verfügung steht,

greifen sie auf das übliche

Stromnetz zurück. „Während

die Module auf dem Dach mehrere

Tausend Kilowattstunden

erzeugen, sind es bei den Solargeräten

auf dem Balkon nur wenige

Hundert Kilowattstunden“,

erklärt Martin Brandis von der

Energieberatung des Verbraucherzentrale

Bundesverbands.

Weniger effizient,

dafür flexibler

Selbst wenn die Anlagen gleich

stark sind – Module auf dem

Dach können besser zur Sonne

ausgerichtet werden. Vor allem

aber können auf einem Dach

mehr Module untergebracht

werden als auf dem Balkon.

Daher raten Experten: Wer als

Hausbesitzer die Möglichkeit

hat, sollte die fest installierte

Dachanlage vorziehen. Dafür

sind die kleinen Anlagen für die

Steckdose etwas für Mieter. Im

Prinzip werden die Geräte einfach

an eine Steckdose angeschlossen.

„Gemäß der Norm

DIN VDE 0100-551-1 dürfen sie

an jeden Stromkreis angeschlossen

werden“, erklärt Vietzke.

„Für einen normgerechten Anschluss

muss dieser Stromkreis

eine Einspeisesteckdose aufweisen,

die mit der maximalen Einspeiseleistung

gekennzeichnet

ist. Hersteller können aber auch

Geräte anbieten, die an vorhandene

Steckdosen angeschlossen

werden.“ Und was kostet so

eine Anlage? „Steckdosen-Solargeräte

in guter Qualität mit Modul,

Wechselrichter, Befestigungssystem

und Anschlussleitung

gibt es schon ab 440 Euro“,

rechnet Vietzke vor. dpa/ka

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Mieter von Wohnungen haben die Möglichkeit, Mini-Solarstromanlagen

auf dem Balkon anzubringen.

Foto: indielux/dpa-mag


HEIZEN 19

Wärme ist für viele Menschen gleich Gemütlichkeit. Von Nachtspeicheröfen raten Experten aber ab.

Foto: Rainer Nowak/dpa-mag

Zeit für Neues

Heizen Nachtspeicheröfen gelten als technisch veraltet, ineffizient und teuer. Warum

Experten raten, sie zu entsorgen und welche Alternativen sie empfehlen.

Die alten Nachtspeicheröfen

sind in Vergessenheit

geraten.

In den 1960er- und

1970er-Jahren gehypt,

stehen sie heute vor allem

für sehr hohe Stromkosten. Allerdings

heizen laut dem Bundesverband

der Deutschen Heizungsindustrie

(BDH) geschätzt

noch 1,5 Millionen Haushalte auf

diese Weise. Bei in der Regel

drei Geräten pro Haushalt sind

das 4,5 Millionen Geräte in

Deutschland. Lange Zeit machten

sich die Besitzer Hoffnungen,

ihre Öfen könnten in naher

Zukunft als Speichermedium für

ein Überangebot an erneuerbaren

Energien genutzt werden.

„Von dieser Diskussion ist man

weggekommen“, sagt der Hauptgeschäftsführer

des BDH, Andreas

Lücke. Stattdessen soll erneuerbarer

Strom effizient gemacht

werden, vor allem durch

Wärmepumpen, die Erd- und

Umweltwärme nutzen.

Die Probleme von Nachtspeicherheizungen

sind vielfältig:

Sie stammen aus einer Zeit, als

die Stromversorger Überkapazitäten

hatten, erklärt Lücke.

Damals haben die Kraftwerke in

Schwachlastzeiten ihren Strom

zu einem günstigen Nachttarif

verkauft – und die Verbraucher

diesen zum Betrieb von Nachtspeicheröfen

genutzt.

Heizen für 5 oder lieber für

30 Cent pro Kilowattstunde?

Inzwischen ist die Technik

überholt, und ihre Kosten sind

vergleichsweise hoch. „Wärme

aus dem Energiemix ist heute

sehr teuer, auch wenn erneuerbare

Energien dabei sind“, sagt

Lücke. Die Betriebskosten beliefen

sich auf 30 Cent pro Kilowattstunde.

Eine ebenfalls

stromgeführte Wärmepumpe,

die aber wesentlich effizienter

arbeitet, kann für 5 Cent pro Einheit

heizen.

Alternativen für Besitzer von

Nachtspeicheröfen, die umrüsten

wollen, sind laut Lücke die

Wärmepumpe oder Brennwertheizungen.

Mit ihnen sinken

laut BDH die Betriebskosten

massiv. „Das Rausnehmen der

Nachtspeicheröfen ist kein Problem.

Ein Problem ist aber die

neue Hydraulik.“ So brauchen

die neuen Systeme Rohre und

Heizkörper, vielleicht sogar eine

Fußbodenheizung – und das

treibt die Kosten der Umrüstung

in die Höhe. „Viele Eigentümer

sagen: Das ist mir zu teuer“, erläutert

der BDH-Hauptgeschäftsführer.

Dazu kommt, dass

die Gebäude, in denen heute

noch Nachtspeicherheizungen

stehen, alt sind. „Sie können

davon ausgehen, dass diese Gebäude

auch schlecht gedämmt

sind.“ Auch hier besteht Investitionsbedarf.

Wer eine Sanierung

plant, erkundigt sich am

besten vorab nach passenden

Förderangeboten. dpa/ka

Ofenhaus Neu-Ulm

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schnellen, unkomplizierten

Einkauf und eine ebenso

schnelle Lieferung. Genauso

wichtig: das passende Handwerkszeug

– und natürlich

qualitativ hochwertiges

Material. All das bieten Knut

Severin und sein Team von

sofortHolz.de, wenn es um die

Terrasse geht.

Leidenschaft für Holz

Der gebürtige Brandenburger

Knut Severin war schon

immer ein Fan von Holz.

Lange Zeit arbeitete er

in einem Sägewerk. Vor

16 Jahren startete er im

Nebenerwerb mit einem

Holzhandel. Seit 2006

hat er den Neben- zum

Haupterwerb gemacht

und ist seither mit seiner

Firma sofortHolz.de

spezialisiert auf den

Handel und die Montage

von Terrassenhölzern.

Stetig tüftelt er auch an

Verbesserungen. So ließ

er sich unter anderem ein

Gebrauchsmuster für den

Klemmverbinder schützen.

Der Verbinder aus geschwärztem

Edelstahl dient zur unsichtbaren

Befestigung der

Nach ein paar

Jahren sehen

alle gleich aus.

Knut Severin

Inhaber sofortHolz.de

Terrassendielen und sorgt im

gleichen Zuge für den richtigen

Fugenabstand. Zudem

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Systemdielen bis zu einer

Länge von 4,80 m anbieten.

Mit modernen Endprofilier-

Maschinen werden die Dielen

mit einer speziell von Severin

entwickelten Keilnut versehen.

Dass bei sofortHolz.de

Menschen am Werk sind, die

sowohl professionell als auch

mit Herzblut am Werk sind,

merkt man auch beim Blick

auf die Homepage. Neben

dem Online-Shop finden sich

auch Informationen zu den

einzelnen Holzarten, Montageanleitungen

und hilfreiche

Pflegetipps für Holzterrassen.

Eigenes Versuchsfeld

für Holzterrassen

Chef Knut Severin hat mittlerweile

auch die in seinen

Augen perfekten Hölzer für

den Außenbereich gefunden:

„Cumaru oder Tamarindo.“

Diese beiden Arten fallen in

die Dauerhaftigkeitsklassen

1-2. Das heißt, auch bei Erdkontakt

sehen diese Hölzer

nach 20 Jahren noch gut aus.

„Lärchenholz muss man in

der Zeit schon dreimal aus-

Besonders stolz sind Knut Severin und sein Team auf die

Langdielen von bis zu 6,10 m. Auf ihrer Homepage können

sich Kunden von Tausenden Referenzobjekten inspirieren

lassen.

Fotos: sofortHolz.de

tauschen“, erklärt Severin.

Woher er das weiß? Aus langjährigen

Versuchen. An seiner

Zentrale in Zwiefalten hat er

ein Freilandversuchsgelände

aufgebaut. Teilweise wurden

die Hölzer nach dem Verlegen

mit Öl behandelt, teilweise

sind sie naturbelassen.

So einfach geht die Bestellung

bei sofortHolz.de

Erster Schritt: Was? Der Nutzer

entscheidet, welche Holzart,

welche Längen, welche Oberflächenbeschaffenheit

oder welche

Unterkonstruktion er gerne hätte.

Das Praktische: Der Kunde

kann viele verschiedene Optionen

im Online-Kalkulator (Holz,

Zubehör, Verlegeart) wählen, der

Preis wird ständig aktualisiert

und schlussendlich erhält der

Durch diese Testreihe hat

Severin bereits viele Erfahrungen

gesammelt. Deshalb

rät der Experte auch davon ab,

eine Holzterrasse nach farblichen

Gesichtspunkten auszusuchen:

„Nach ein paar Jahren

sehen alle Hölzer gleich

aus.“

Kunde sein Angebot als PDF

direkt ins Online-Postfach.

Montageservice: Routinierte

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Deutschland mit den Service-

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22

GARTEN

Ein kleines Paradies

Draußen Im Sommer wird der Garten zum zweiten Wohnzimmer. Damit man ihn richtig

genießen kann, gilt es, die Außenfläche schlau zu planen. Von Kerstin Auernhammer

Egal, ob riesiges Grundstück

mit viel Wiese,

kleine Gartenterrasse

oder einfach nur ein

Balkon – im Sommer

sind wir doch am liebsten draußen.

Beim Planen und Anlegen

des Außenbereichs gilt es auf

viele Dinge zu achten. Zunächst

wäre da natürlich die Platzfrage.

Während man auf einem beengten

Balkon jeden Quadratzentimeter

ausnutzen muss,

kann man mit einem großen

Grundstück gleich mehrere

Wohlfühlecken schaffen. Die

Möbel sollten dementsprechend

gewählt werden: Wo wenig Platz

ist, kann man sich mit einem

klappbaren Tisch und Klappstühlen

behelfen.

Der Garten ist für viele Menschen wichtiger Rückzugsort.

Verschiedene Zonen

zum Feiern, Spielen, Relaxen

Der zweite wichtige Punkt, den

es zu beachten gilt, ist der Sonnenlauf.

Denn während man auf

der Westseite gut unter freiem

Himmel den Sonnenuntergang

genießen kann, sollte man für

Freiflächen im Süden definitiv

einen Schattenspender einplanen.

Je nach Größe kann man

die verfügbare Fläche auch aufteilen:

In einer Ecke wird Gemüse

angebaut, in einer anderen

werden Rosen gezüchtet, hier

haben die Kinder Platz zum

Spielen, dort wird eine Hängematte

zum Chillen befestigt und

wieder woanders steht der Grill

– idealerweise in der Nähe des

Essbereichs. Ein weiterer Aspekt,

der bei der Planung berücksichtigt

werden muss – das

beginnt bei Bodenbelägen, geht

über Möbel und hört erst bei der

Foto: Dudarev Mikhail/shutterstock.com

Deko auf – ist die Witterungsbeständigkeit.

Sonnenlicht,

Wind und Regen setzt all diesen

Dingen ganz besonders zu. Hier

lohnt es sich, von vornherein

mehr zu investieren.

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