Berliner Kurier 26.06.2019

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BERLINER KURIER, Mittwoch, 26. Juni 2019

Obama-Fieber am Comer See

Ex-Präsidentmit Frau undKindern auf UrlaubstourinNorditalien beiClooney

NACHRICHTEN

„Sie ist nicht mein Typ“

Foto: Carolyn Kaster/AP

Ex-Präsident Barack Obama (l.) auf dem Boot mit dem Schauspieler George Clooney.

Cernobbio – Ausnahmezustand

am Comer See in der italienischen

ProvinzLombardei:

Sind das nicht ...?

Paparazzi ist es trotz erhöhter

Sicherheitsvorkehrungen

wegen des hohen Besuchs in

diesem Teil Italiens gelungen,

ein paar Aufnahmen der prominenten

Freunde zu schießen:

Ex-US-Präsident Barack

Obama und seine Frau Michelle

sitzen im selben Boot

wie der Hollywoodstar George

Clooney sowie dessen Ehefrau

Amal. Die Fotos zeigen, wie der

57-jährige Barack Obama und

der 58-jährige George Clooney

sich lässig im Motorboot

chauffieren lassen.

Laut dem US-Magazin

„People“ sind beide Familien

schon länger eng befreundet,

George und Amal Clooney besitzen

im 900-Einwohner-Örtchen

Laglio eine Villa. Gemeinsam

mit den Obamas veranstalteten

sie im Grand Hotel „Tremezzo“

eine Spendengala für

die Clooney Foundation for

Justice –eine Stiftung, die sich

für die Verteidigung der Menschenrechte

einsetzt.

Auch die Kinder der Obamas

waren offenbar vor Ort: Sasha

(18) und Malia (20). Sasha, die

jüngst ihren Schulabschluss

machte, beginnt im Herbst ihr

Studium in Michigan.

Foto: Matteo Bazzi/dpa

Washington –US-Präsident

Donald Trump hat erneut

Vorwürfe der Autorin E. Jean

Carroll zurückgewiesen, er

habe sie vor 23 Jahren in der

Umkleidekabine des New

Yorker Luxus-Kaufhauses

Bergdorf Goodman vergewaltigt.

„Nummer eins: Sie ist

nicht mein Typ“, so Trump

im Interview mit „The Hill“.

Russland wieder dabei

Straßburg –Russland erhält

nach fünfjähriger

Unterbrechungsein Stimmrechtinder

ParlamentarischenVersammlungdes

Europarats zurück. Das Gremiumverabschiedetebei

einerSitzungeine entsprechende

Resolution –mit 118

zu 62 Stimmen.

Streik lähmt Gaza

FDP-Politikerfordert

bei Hitze „Waldverbot“

Agrarexperte Busen will so im Sommer Feuerverhindern. 2018: 1700Brände

Berlin – Hitzealarm in

Deutschland: Mit den hohen

Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr.

In der Politik

wird nun der Ruf nach einem

vorübergehenden „Waldverbot“

für alle laut.

Der FDP-Agrarexperte Karlheinz

Busen fordert angesichts

der großen Brandgefahr, den

Zutritt zu Deutschlands Wäldern

vorübergehend zu verbieten.

„Die Wälder in Deutschland

sind extrem trocken, vor

allem in Brandenburg, Sachsen-Anhalt

und Sachsen. Es

herrscht höchste Waldbrandgefahr“,

sagte der Bundestagsabgeordnete

dem Redaktions-

Netzwerk Deutschland (RND).

„Der Wald ist jetzt kein Ort der

Erholung für Menschen mehr,

sondern braucht selbst Erholung.“

Abseits größerer befahrbarer

Wege sollten sich derzeit

daher nur noch geschulte Personen

wie Förster oder Jäger

aufhalten dürfen. Busen fordert

ein „Waldbetretungsverbot“

mit empfindlichen Bußgeldern

Sachsen, Bad Düben: Ein Schild weist Waldbrandgefahrenstufe 5aus. In

vielen Regionen herrscht inzwischen höchste Warnstufe.

bei Verstößen. „Es geht dabei

auch um den Schutz von Menschenleben:

Ein einmal ausgebrochener

Brand wird bei der

aktuellen Trockenheitder Wälder

schnell auch zur Falle für

Waldspaziergänger“, so der

Politiker.

In deutschen Wäldern hatte

es im extremen Wetterjahr

2018 mehr als 1700-mal gebrannt.

Das sind viermal so viele

Waldbrände wie im Jahr

2017 (gut 400). Dabei wurden

mehr als 2300 Hektar Wald

zerstört –fast sechsmal so viel

wie im Jahr zuvor (knapp 400

Hektar). Die Zahlen stammen

aus einer Antwort der Bundesregierung

auf eine FDP-Anfrage.

Allein in Brandenburg hat es

seit Jahresbeginn bereits mehr

als 220-mal in Wäldern gebrannt.

Foto: Jan Woitas/ZB/dpa

Foto: Khalil Hamra/AP

Gaza –Palästinenser im Gazastreifen

haben gestern aus

Protest gegen eine Konferenz

in Bahrain für wirtschaftliche

Investitionen in den Palästinensergebieten

gestreikt. Die

Konferenz in Bahrain ist Teil

des weiterhin unveröffentlichten

Nahost-Friedensplans

von US-Präsident Trump.

Kinder evakuiert

Houston –US-Behörden haben

rund 250 Kinder von

Migranten aus einer überfüllten

Grenzstation im texanischen

Clint geholt und in Kinderheime

gebracht. Zuvor

hatten Anwälte die Zustände

in dem Lager kritisiert. Laut

„New York Times“ waren die

Kinder unterversorgt.

Anklage gegen Rechte

Karlsruhe –Die Bundesanwaltschaft

in Karlsruhe hat

Medienberichten zufolge

Anklage gegen acht Mitglieder

der mutmaßlich rechtsterroristischen

Gruppe „Revolution

Chemnitz“ erhoben.

Den Männern werde

vorgeworfen, den Rechtsstaat

stürzen zu wollen und

Anschläge geplant zu haben.

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