BREMISSIMA Magazin | Juli-August 2019

vogelmediabremen

#04

Das Magazin für die Bremerin

Juli/August 2019

ISSN 2364-3498

Our Bridge

Ein Bremer Verein schlägt eine Brücke –

Waisenkinder im Irak mit einer neuen

Zukunftsperspektive

Hinterhof-

Honig

Katrin und Andreas Kasche, Imker aus

Findorff, produzieren sommersüßen Honig

Landliebe auf

Gut Hodenberg

Ein Bremer Gut mit Tradition, Kultur

und Sinn für das Besondere

Summer feeling

Tipps zur Pflege und zum Schutz der Haut

in der warmen Jahreszeit

Lifecoaching mit einer Frau, die das Leben anpackt

Bettina Greschner


Leinen los!

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Die heißesten Übergangs- & Winterjacken

der kommenden Saison von Nagano und S4

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EDITORIAL

Liebe Bremerinnen, liebe Bremer,

wir freuen uns auf sonnenreiche Sommerstunden und darauf, aus dieser Zeit eine Erholungszeit

zu machen! In der Juli/August-Ausgabe der BREMISSIMA stehen nicht nur

sommerliche Themen im Fokus, wir berichten auch über Menschen, die es sich zum Ziel

machen, anderen im Leben beizustehen, ihr Wissen und ihre Ideen zu teilen und dies mit

ganz unterschiedlichen Methoden und Möglichkeiten. Da kann man, wie bei uns in der

Redaktion mehr als oft gesagt wird, „den Hut ziehen und sich auch mal eine Scheibe von

abschneiden“.

Bettina Greschner ist ein

Beispiel dafür. Sie erkrankte

wie circa jede achte Frau in

Deutschland an Brustkrebs.

Trotz dieser Erkrankung oder

gerade, weil sie diese besiegen

konnte, hat sie es geschafft, mit

ihrer positiven Ausstrahlung

und Energie einen neuen Weg

einzuschlagen und ihre Impulse

an andere Menschen weiterzugeben.

Bettina Greschner

ist Coach für Menschen, die

einen neuen Weg einschlagen

wollen und noch das eigene

Ziel suchen, aber auch Autorin,

Unternehmerin und unerschütterliche

Optimistin, wie sie

selbst über sich sagt.

Eines sehr ernsten Themas,

welches uns in der Redaktion unheimlich berührt hat, nimmt sich der Verein „Our Bridge“

aus der Bremer Sögestraße an. „Our Bridge“ ist eine unpolitische, religiös unabhängige

Hilfsorganisation, die sich für den Schutz, die Unterbringung und die Schulbildung von

Vollwaisen, Halbwaisen und Kindern mit Behinderungen in den Krisengebieten des Nordirak

einsetzt. Paruar Bako gründete diesen Verein nach einem eigenen Verlust in seiner

Familie und mit nur kleinen Mitteln hat er etwas Großes geschaffen.

Unser Angebot

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Außerdem möchten wir das Gut Hodenberg vorstellen, hinter dem sich so einiges verbirgt.

Familie Stahlknecht hat das Glück, auf diesem wunderschönen Gut in Bremen zu leben.

Dies ist ein Privileg, welches auch mit einer Aufgabe verbunden ist, denn Gut Hodenberg

ist ein Ort für Begegnungen in kulturellem Rahmen und Veranstaltungsort für junge

sowie junggebliebene Künstler. Familie Stahlknecht hat sich der Aufgabe angenommen,

die kulturellen und oft auch gemeinnützigen Veranstaltungen in fast schon ganz privatem

Rahmen zu ermöglichen.

EXKLUSIV B EI

Außerdem summt es in dieser Ausgabe! Katrin und Andreas Kasche sind begeisterte Imker

und vertreiben mit ihrem Hinterhofhonig ein absolut regionales süßes Produkt. Inzwischen

besitzen sie 25 Bienenvölker. Mit der Imkerei erfüllen sie sich einen Traum und

produzieren etwas Handfestes.

Mit den besten Wünschen aus der Redaktion,

Unser Lieben Frauen Kirchhof 9

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bremissima


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Bettina Greschner

Eine unerschütterliche Optimistin ist Bettina

Greschner. Nach einer Brustkrebserkrankung

steht sie wieder voll im Leben und unterstützt

nun andere Menschen bei der Findung eigener

Ziele und dabei, sie zu verwirklichen.

Gut Hodenberg

Das Gut Hodenberg ist nicht

einfach nur ein wunderschönes

Gut – hier wirkt und lebt

Familie Stahlknecht mit der

Aufgabe, die kunstvoll eingerichteten

Räumlichkeiten und

den atemberaubenden Park mit

kulturellen und künstlerisch

wertvollen Veranstaltungen zu

füllen.

Our Bridge

Paruar Bako ermöglichte mit der Gründung

seines Vereins, dass Vollwaisen,

Halbwaisen und Kinder mit Behinderungen

jesidischen Glaubens im Irak

eine neue Lebensperspektive bekommen.

Mit nur kleinen Mitteln konnte

er schon Großes erreichen.

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Auf Kultour

Monopol Hotel

HinterhofHonig

Summer feeling

Kolumne

Konzerttipps von uns

für Sie zusammengetragen

Das Monopol Boutique

Hotel in Bremen –

Ein denkmalwürdiges

Traditionshaus

Das Imkerpaar Katrin

und Andreas Kasche

arbeitet mit Leidenschaft

für Bienen und

Natur und produziert

mit seinen 25 Bienenvölkern

sommersüßen

Honig

Wir geben Tipps und

Tricks zur Pflege

und zum Schutz der

Haut in der warmen

Jahreszeit

Ganz neu dabei, die

Rezeptkolumne von

Helene Holunder

bremissima


AZ_Pier6_BM_01-19_Layout 1 11.12.18 16:48 Seite 1

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Inhalt

P 6

Pier

6

Meer als gutes Essen

12 Frisch gemischt

Ausgesuchte Trends und News für Bremerinnen

32 Angepackt

Nach einer Brustkrebserkrankung steht

Bettina Greschner wieder voll im Leben und

unterstützt nun andere Menschen bei der Findung

eigener Ziele und dabei, sie zu verwirklichen

38 Herzenssache

Paruar Bako ermöglichte mit der Gründung seines

Vereins „Our Bridge“ Kindern im Irak eine neue

Lebensperspektive

44 Gesundheit

Die besten Tipps zur Pflege der Haut in der warmen

Jahreszeit

50 Küchenglück

Die beiden Imker Katrin und Andreas Kasche

produzieren mit Liebe zu ihren Bienen

sommersüßen Honig

56 Familienglück

Gut Hodenberg ist ein idyllischer Park mit einem

stattlichen Herrenhaus, ein Ort der Begegnungen

im kulturellen Rahmen und Veranstaltungsort

62 Kolumne

Ganz neu dabei, die Rezeptkolumne von Helene

Holunder! Diesmal mit gebackenen Auberginen und

karamelisiertem Knoblauch – einfach himlisch!

64 Auf Kultour

Konzerttipps und Comedy von der Redaktion für

Sie zusammengestellt

Ahoi!

Das Restaurant PIER 6 im

Herzen von Bremerhaven

erwartet Sie mit einer

modernen Atmosphäre

direkt an der „Waterkant“.

Gastgeber Steffen Heumann

und sein Team werden Sie

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bremissima


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IMPRESSUM

Herausgeber:

Verlag:

Chefredakteur:

redaktionsleitung:

Titelfoto:

Lars Hendrik Vogel

VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9, 28355 Bremen

T. +49 (0)421 200 75 90

Lars Hendrik Vogel [V.i.S.d.P.]

lhv@bremissima.de

Esther Bieback

Annette Rauber

Birgit Rehders

Ina Seyer, www.inaseyer.de

Krisztina Kismic (Haare & Make-up)

Mit freundlicher Unterstützung

der Wiethe Group, www.wiethe.com

Redaktion:

illustrationen:

Fotos:

Katja Alphei

Anke Juckenhöfel

Annette Rauber

Birgit Rehders

Annika Rossow

Ira Scheidig

Diana Meyer-Soriat

www.sketchnotes-by-diana.com

Ina Seyer

Vera Döpcke

Marta Urbanelis

Anzeigen:

Gestaltung:

Art-Director:

Druck:

Lars Hendrik Vogel

lhv@bremissima.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 01/2019

VOGEL MEDIA

Esther Bieback

Druckerei Girzig+Gottschalk

diedruckerei.de

Erscheinungsweise:

alle zwei Monate, kostenlose Abgabe in Fachgeschäften,

öffentlichen Einrichtungen usw.

Rechte:

Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder,

Dateien und Datenträger. Kürzung und Bearbeitung von Beiträgen

und Leserbriefen bleiben vorbehalten. Zuschriften und Bilder

können ohne ausdrückliche Vorbehalte veröffentlicht werden.

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Genehmigung und

Quellenangabe gestattet. Sämtliche Rechte der Vervielfältigung

liegen beim Verlag.

ISSN 2364-3498

www.bremissima.de

Das nächste bremissima Magazin erscheint

am 7. August 2019

Made with w in Bremen

Flash – Flying Colours

Sebastian Heiner

Malerei

w Sebastian Heiner komponiert seine strahlenden Bildwelten wie konzertant

choreografierte, lodernde Explosionen. Sie zeichnen sich durch einen direkten

Farbeinsatz, die Freude am Experiment und die Suche nach neuen, widerständigen

Formulierungen aus. Farbe ist wesentliches Element seiner Malerei – als

dichte Masse, flüssige Spur oder vibrierend verschmelzende Texturen – aufgetragen

mit verschiedensten Instrumenten in kraftvollen Gesten, dicken Schichten,

aber auch feinen Linien, die der Künstler mit leidenschaftlicher Hingabe aus

dem Malprozess heraus entwickelt.

Energiegeladene, stürmisch aufgerissene Pinselspuren werden von gesprayten

Street-Art-Motiven ergänzt – Dynamik und kräftiges Kolorit zu sinnlichsuggestiven

Kompositionen verdichtet. Die pastose Ölfarbe in ihrer materiellen

Qualität gibt Rhythmus und Bewegung der Bildflächen vor. Sie verkörpert

Opulenz, Strenge und Verspieltheit. Indem Sebastian Heiner seine Farben wie

ein plastisches Material auf die Leinwand gießt und mit vollem Körpereinsatz

formt, dienen sie ihm als Ausdrucksmittel des prozessualen Suchens und Findens;

der Protokollierung eines regelrechten Kraftaktes der Malerei ebenso wie

zur Artikulierung seiner künstlerischen Selbstevozierung.

Sebastian Heiner lebt und arbeitet in Berlin und Bejing, China. Zudem unterhielt

er ein Atelier in Bangkok. Seine Gemälde waren im Kunstverein Herford,

im FLUXUS-Museum Potsdam und Kunstforening, Haugesund, Norwegen, zu

sehen, außerdem wurden sie u. a. von Galerien in Bejing und Shanghai gezeigt.

www.galerie-corona-unger.de

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La Gitana lädt zum einjährigen Jubiläum im Fedelhören ein,

am 13. Juli 2019 von 11 – 18 Uhr

Bremerinnen setzen

in der Mode auf

Nachhaltigkeit

w „Who made my clothes?“ Kundinnen der Bremer Modemanufaktur

La Gitana, die am 13. Juli 2019 von 11 bis 18

Uhr ihr einjähriges Bestehen im Fedelhören feiert, können

diese Frage mit gutem Gewissen beantworten. Die nachhaltigen

Kollektionen des Bremer Designer-Labels zeichnen

sich nicht nur durch Maßanfertigungen und ausgesuchte

Materialien wie Bio-Baumwolle aus, sondern zudem durch

lokale Produktion. Direkt hinter dem aufwendig sanierten

Ladengeschäft entstehen in der angeschlossenen Manufaktur

passgenaue Lieblingsstücke vom lässigen Kapuzenlook

bis hin zu sportlich-elegantem Design. 10 Prozent der Einnahmen

sollen an diesem Jubiläumstag der Verbesserung der

Rechte der Arbeiter*innen in der Modeindustrie weltweit

zugutekommen.

Soziale Verantwortung zeigen

Tatsächlich scheint für immer mehr Bremerinnen die Frage

der internationalen Initiative „Fashion Revolution Day“

nach dem Kleidungshersteller relevant zu sein. Diese soll vor

dem Hintergrund des verheerenden Textilfabrik-Einsturzes

2013 in Bangladesch und der meist katastrophalen Arbeitsbedingungen

an die Eigenverantwortung appellieren, fair

produzierte Kleidung zu kaufen. Den Trend des bewussten

Kleidershoppens kann auch Designerin Gitana Schilowitsch

bestätigen: „Ich bin begeistert, für wie viele Bremerinnen

das Thema ressourcensparende und sozial verträgliche

Herstellung mittlerweile Priorität hat. Statt mehrere billige

Kleidungsstücke von der Stange zu kaufen, entscheiden sich

Kunden häufiger für ein qualitativ hochwertiges Einzelstück.“

AZ_NordischNobelle_BM_03-19_Layout 1 29.04.19 11:32 Seite 1

„100% originale Vintage-Handtaschen

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Gerne stehe ich Ihnen auch für eine

persönliche Beratung zur Verfügung.“

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Laura Wrieden

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bremissima


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use–less

Slow Fashion gegen Verschwendung

und hässliche Kleidung

„Buy less, choose well, make it last.“

w Kleidungsstücke erzählen Geschichten. Wie sind sie entstanden?

Wer hat sie gekauft? Warum wurden sie entsorgt?

use-less zeigt, was in unseren Schränken steckt und was sich

hinter der Idee der „Slow Fashion“ verbirgt.

Egal ob Jeans, T-Shirts oder Nylonstrümpfe – Kleider entstehen

in komplexen Produktionsabläufen mit Folgen für

Menschen und Umwelt. Die Ausstellung stellt die Ergebnisse

der Slow-Fashion-Forschung der Hochschule Hannover vor.

Die Designprojekte machen deutlich, wie Mode langlebig, ressourcensparend

und schön gestaltet werden kann. Gleichzeitig

fragt die Ausstellung, was Nutzer und Nutzerinnen durch

ihre Art des Konsums verändern können. Nicht nur Verzicht,

sondern auch Transparenz und Teilhabe sind wichtig, um

Mode nachhaltig zu gestalten. Dabei spielen Umweltschutz

und faire Arbeitsbedingungen eine ebenso große Rolle wie

Material, Kreativität und Ästhetik.

Interaktive Stationen laden ein, näher in den Kontakt mit

Mode und Gestaltung zu treten. Gekennzeichnet sind sie mit

einem Logo der „make smthng-Kampagne“ von Greenpeace.

Diese fördert das Erlernen von kreativen Fähigkeiten und

gemeinschaftlichen Praktiken wie Reparatur, Upcycling und

Tausch.

www.hafenmuseum-speicherelf.de

„CosySoul“ – Wohlfühlen für Babys Seele

w Das natürliche und sanft schaukelnde Bewegungen eine

sehr gute Beruhigungsmethode für Babys sind, hat eine

junge Bremer Familie inspiriert, Federwiegen für den Nachwuchs

liebevoll von Hand zu fertigen.

„CosySoul“, so der Name der von Michelle und Raphael

Wempner hergestellten Hängewiegen sind kleine Bettchen,

die an der Decke befestigt werden und dank einer Feder flexibel

sind. Sie verhelfen nicht nur zu mehr Schlaf und einem

wohlbehüteten Ort der Geborgenheit, sondern sie stimulieren

auch die Empfindungen und Wahrnehmung des Babys.

Durch die leichten Schwingungen, welche das Kind selbst

durch Bewegung erzeugen kann, werden Sinne, Gleichgewicht

sowie motorische Fähigkeiten gestärkt.

In ihrer Waller Naturmanufaktur wird jede Wiege in höchster

Qualität und aus wertvollen Rohstoffen von Hand gefertigt.

Der Wiegenkorb sowie der Matratzenbezug bestehen

aus 100% Bio-Baumwolle, die Matratze hat einen Kern aus

latexiertem Kokos und je nach Wahl eine Schurwoll- oder

vegane Baumwollauflage. Da jede Wiege ohnehin ein Unikat

ist, sind individuelle Sonderwünsche jederzeit willkommen.

Wer die Wiege nicht an der Decke befestigen kann, für

den bietet das junge Familienunternehmen ein Gestell aus

Buchenholz an.

Die Wiegen gibt es bisher ausschließlich online zu kaufen.

Sie sind zudem in den Social-Media-Kanälen wie Facebook

und Instagram vertreten.

www.cosysoul.de

Michelle und Raphael

Wemper sind begeisterte

Wiegenbauer

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Eine Geburtstagswoche

für tierische Helden

w Am 3. Juli jährt sich die Veröffentlichung der Grimmschen

Kinder- und Hausmärchen von 1819 zum 200. Mal. Hier erschien

erstmals die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten.

Das feiert die Stadt mit dem Stadtmusikantensommer 2019

bis Ende September mit vielen Veranstaltungen. Rund um

den eigentlichen Geburtstag zelebriert Bremen seine sagenhaften

Vier mit einem großen Fest im Herzen der Stadt vom

3. bis 7. Juli mit viel Musik und Gesang!

Den Auftakt macht das „Fensterkonzert“ mit den Bremer

Philharmonikern am 3. Juli, bei dem die Musikerinnen und

Musiker ab 13.30 Uhr den Domshof in der Innenstadt aus den

umliegenden Häusern musikalisch verzaubern. Im Anschluss

laden der Bremer Ratskeller und die Konditoreninnung Bremen/Oldenburg,

die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum

feiert, zu prickelnden Getränken und köstlichem Gebäck auf

dem Domshof ein.

Im direkten Anschluss startet die Stadtmusik, das Straßenmusikfestival

zu Ehren der Bremer Stadtmusikanten. Bis zum

6. Juli bespielen Straßenmusiker, Bands und Ensembles vieler

verschiedener Musikrichtungen jeden Nachmittag ausgewählte

Plätze in der Bremer Innenstadt.

Am 6. Juli folgt der „Musikantenmob“, ein Flashmob mit Musikern

und Zuschauern. Geplant ist eine musikalische mobile

Massenkakofonie, die in der Innenstadt beginnt und auf dem

bunten Weserwiesen-Festival Breminale endet, wo die Räuber

wie im Märchen vertrieben werden!

Denn parallel zur Geburtstagswoche der Stadtmusikanten

findet die 32. Breminale statt. Das Programm wird wiederum

so bremisch wie international sein und die ganze Bandbreite

künstlerischen Zeitgeschehens abdecken. Über 100 Bands

und Interpreten bescheren den rund 200.000 Gästen live und

kostenlos gute Laune.

www.stadtmusikantensommer.de

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Mein

LieblingstücK

Ein Lieblings-KUNST-Stück

bzw. ganz oben – wie ein blühender Rahmen unseres Lebens,

das buchstäblich auf allen Ebenen kunstdurchwirkt ist.

In dieses eng verwobene Miteinander von Kunst und Leben,

von Wohn-und Galeriehaus, gehören natürlich auch Kunstobjekte,

die ich im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder

gern und staunend betrachte. Wie wunderbar, wenn helle

Baumblüten, Raureif oder Schneeflocken kontrastreich auf

dunklen, im Feuer gebogenen Stahloberflächen liegen – oder

wie leicht das Auge bei jeder umgebenden Blumenstaude

farbige Korrespondenzen zu den schlanken, polychromen

Farbstelen findet, die mit den Grüntönen der Beete verschmelzen

und scheinbar zum Himmelblau empor „wachsen“!

Corona Unger, Galeristin

w Mindestens ein „Lieblings-KUNST-stück“ finde ich in

jeder unserer Ausstellungen. Neben diesen wechselnden

Werken gibt es zwei mit meinem Lebensmittelpunkt fest

verbundene „Lieblingsstücke“, die mir besonders am Herzen

liegen – mein kleiner Vorgarten und sein Pendant im Dachgeschoss.

Sie befinden sich direkt am Eingang des Hauses

Dadurch verbinden sich für mich hier, im Freien, zwei Leidenschaften:

Skulpturen und Pflanzen. Gerade umranken

Rosen, die ich besonders liebe, farbenfroh das Haus. Bereits

am Gartenzaun kommt man ins Plaudern mit Freunden und

Fremden, die wegen des herrlichen Duftes stehenbleiben. So

klein die beiden „Gartenstückchen“ sind – so viel Entspannung

und frische Konzentration bieten sie. In solch’ kreativen

Pausen sind schon einige meiner Ausstellungstitel und

Textideen entstanden.

LUMABAG – The urban traveller go

w Der Wahl-Bremer Uwe Malte Arndt war auf der Suche

nach einem selbstgemachten Geschenk und kam durch Zufall

auf die Idee, aus einer alten Luftmatratze mit Blumenmuster

eine Tasche im Retro-Look zu nähen. Diese war heiß begehrt

und so mussten weitere Stücke folgen – inzwischen ist aus

dem Hobby eine Taschen-Manufaktur geworden, die sich

sehen lassen kann.

Der Fahrradrucksack „The urban traveller go“ verbindet Style

und Funktionalität. Auf der Suche nach einem Rucksack und

Fahrradtasche kam die entscheidende Idee, einen komfortablen

Rucksack aus gewachster Baumwolle mit Aufhängung

für den Gepäckträger zu gestalten. Er ist so bequem auf dem

Rücken, dass man ihn vielleicht auch nur auf dem Rücken

tragen möchte.

Wenn Arndt Ausschau nach wiederverwertbaren Materialien

hält, die er als Stoff oder Verzierung für seine Taschen und

Accessoires verarbeiten kann, kommen ihm immer wieder

neue Ideen: So ist der kreative Gründer vor rund zehn Jahren

darauf gekommen, den Stoff von Turnmatten und das Leder

von Sportgeräten wie Turnkästen zu recyceln und daraus beispielsweise

kleine Matten für Bierkästen zu entwerfen. Man

darf also weitehin gespannt sein!

Uwe Malte Arndt in

seiner Manufaktur

www.lumabag.de

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Golfturnier der Extraklasse im Golfclub Wümme

Dodenhof, SternPartner, Golf & Sail Cruises

und Dahler & Company richteten erstklassigen Event

zugunsten Kinderhospiz Löwenherz aus

wScheeßel war am letzten Wochenende nicht nur das Mekka

für Musikfans aus ganz Deutschland, sondern auch Ort

für ein außergewöhnliches Golfturnier. Vier starke Marken

richteten das diesjährige Golfturnier im Golfclub Wümme

aus. Bei bester Stimmung und traumhaften Wetter luden

die Firmen Dodenhof, SternPartner, Golf & Sail Cruises und

Dahler & Company Bremen insgesamt 72 golfbegeisterte

Starter auf die Runde ein.

Der Premiummakler Dahler & Company, welcher bundesweit

sowie auf der Baleareninsel Mallorca mit insgesamt über 50

Maklerbüros vertreten ist, deckt nebst der Vermittlung von

Immobilien die Geschäftsbereiche der Projektentwicklung,

sowie das Immobilienmanagement und -investment ab. Der

Standort Bremen betreibt zusätzlich zum Büro in der Marcusallee

einen Shop im Einkaufszentrum Dodenhof in Posthausen,

welches in dieser Form wahrscheinlich noch einmalig ist.

www.dahlercompany.com

Neben zahlreichen gespielten Birdies auf dem traumhaften

Golfplatz gab es am Ende der Golfrunde zwar diverse Sieger

(Netto/Brutto Wertung, Nearest to the pin und Longest

Drive), aber mit einer großartigen versehenen Spende gab es

nur einen wahren Gewinner: das Kinderhospiz Löwenherz.

Vom erstklassigen Event waren schlichtweg alle Beteiligten

begeistert.

Das Team von Dahler & Company mit Ralph Nachtwey,

Alexandra Kortlepel, Gloria Mrukwa, Birthe Brandt und

Christian Lange spielen für den guten Zweck

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Julias Reisetipps

für Weltenbummler und welche, die es einmal werden wollen

Kreta – das blaue Wunder

Du willst dein blaues Wunder erleben?

w Besonders im Frühjahr vor der großen Sommerhitze ist

die größte griechische Insel ein absoluter Geheimtipp. In

einer Woche bekam ich alles, was ich mir vorstellte: Sonne,

Strand, Meer, Chillen am Pool, eine Prise Kultur und

abenteuerliches Autofahren in den kurvigen Serpentinen

durch die grünen Berge. Für mich vereint diese Insel alles

für einen perfekten Urlaub.

Blaue

Kuppeldächer

Für allein reisende Frauen wie mich ist Kreta perfekt geeignet,

denn man kann einfach und sicher reisen. Kleine,

ruhige Traumstrände am kristallblauen Meer und die unaufdringliche

Gastfreundschaftlichkeit der Griechen laden

dich zum Verweilen ein. Wer sich für Geschichte und

Kultur interessiert, kommt auf Kreta auf seine Kosten: der

Palast von Knossos, die archäologischen Stätten von Górtys,

Phaestos und Gourniá, das Museum von Iraklio oder

die Diktäische Höhle des Zeus gilt es zu erkunden. Wer

lieber Abenteuer sucht, macht spannende Quad- oder Jeep-

Touren durchs Inland oder fährt die Küstengegenden ab:

die Schlucht von Samaria, den Fuß des Idi-Gebirges oder

für ganz Motivierte – das Amari-Tal mit dem Fahrrad erkunden.

Hier ist genug Platz für Abenteuer und Träumer.

Pool vom Grand Hotel Holiday

Resort

Wer Resorts mag und gern ein wenig Luxus möchte, dem

kann ich das Grand Hotel Holiday Resort in Chersonissos

sehr empfehlen: mehrere Pools, Animationsprogramm,

eine sehr gepflegte Anlage, tolle große und saubere Zimmer

und ein reichhaltiges, leckeres Buffet. In der Nebensaison

Ende April/Anfang Mai waren die Liegen kaum belegt, die

man im Übrigen nicht reservieren darf.

Am 3. Tag ging es mit meinem kleinen blauen Auto in die

Berge der Lasithi-Hochebene. Mit dem 2. Gang brummte

ich entspannt die Serpentinen hoch. Ziemlich kurvig,

manchmal sehr eng in den Orten, aber wenn man vernünftig

fährt, gut zu bewältigen.

An Tag 4 meiner Inseltour ging es in den Hafen von Agios

Nikolaos am Golf von Mirabello. Der Ort hat die attraktivste

Lage aller ostkretischen Städte und im kleinen Jachthafen

kann man hübsche Boote betrachten. Das Zentrum

erstreckt sich über den von Palmen und schönen kleinen

Cafés umgebenen Voulismeni-See. Agios Nikolaos ist eine

süße kleine Stadt mit Charme, die zum Schlendern und

Verweilen einlädt.

Bucht von Matala

In dem kleinen Küstenort Matala kraxelte ich die roten

Klippen hinauf durch die römischen Höhlengräber und genoss

den Blick auf das Meer und die Bucht mit dem feinen

Sandstrand. Der Ort war in den 1960er Jahren bei den Hippies

sehr beliebt und noch heute herrscht hier „love, peace

and harmony.“

Mein absolutes Highlight war der Tagesausflug mit der

Fähre auf die weiße Insel Santorini. Durch einen Vulkanausbruch

im 16. Jahrhundert v. Chr. wurde die Insel einst

verwüstet und dabei die heutige zerklüftete Landschaft

geformt. Bei einer Bootsfahrt um die Vulkaninseln kann

bremissima


19

Bootstour nach Santorini

man das dunkle Gestein aus der Nähe betrachten und im

schillernden Meer vom Boot aus eine Abkühlung im Meer

nehmen. Die weißen, würfelförmigen Häuser der beiden

Hauptorte Fira und Oia schmiegen sich märchenhaft an

die Hänge der Steilküste und bieten einen unvergesslichen

Blick. Es war genau so, wie ich es damals auf einer Postkarte

gesehen habe: wunderschöne weiße Häuser, blaue

Kuppeldächer und ein wundervoller Zauber, der diese Insel

umgibt. Wer auf Kreta Urlaub macht, sollte diesen Abstecher

unbedingt machen.

Lust auf den Zauber Kretas bekommen? Los geht‘s – du

wirst dich in diese Insel verlieben und blau wird zu deiner

neuen Lieblingsfarbe.

Lust auf Themen rund um travel, life and soul? Dann folge

mir gern auf Instagram @julialoveroflife oder stöbere auf

meinem Blog www.travelchameleon.de

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20

unser Buchtipp

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w Ist es nicht wunderschön, ein Mädchen zu sein, egal

wie alt frau ist? Spätestens seit den Spice Girls oder den

Gilmore Girls wissen wir: Wenn sich starke Frauen

selbst als „Mädchen“ bezeichnen, dann ist das ein stolzes

Bekenntnis zu ihrer Weiblichkeit. Silke Haun, erfolgreiche

Foodbloggerin, Autorin und seit Kurzem Besitzerin

ihrer eigenen Kochschule, zelebriert die Girlpower in

ihrem neuen Grillbuch, das sie ganz frech „Mädchen

grillen anders“ nennt.

Nicht besser (okay, vielleicht ein kleines bisschen), nicht

schlechter (ganz sicher nicht), aber eben gerne anders!

Statt mehr oder weniger verkohlter Fleischberge mit

Ketchup (ein präventives „Sorry“ an alle Griller, deren

Gefühle wir hiermit verletzen) gibt es feine Hühnerspieße,

delikate Salate, selbst gemachte Dips und Soßen, kühlende

Sommercocktails und eine liebevolle Dekoration

obendrein. Kurzum alles, was das Herz der versammelten

Grillrunde begehrt und gute Laune garantiert!

Silke Haun

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BREMEN –

Ein Shirt für echte Bremer und

Bremenverliebte

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Diese Hingucker gibt es in verschiedenen farbigen Drucken

– am besten nicht lang warten und einfach mal ein bisschen

Heimatverbundenheit zeigen. Für die Borgfelder gibt es das

Shirt jetzt auch mit Borgfeld-Aufdruck.

Auch die Männer kommen nicht zu kurz, demnächst sind die

coolen Shirts auch für sie zu haben.

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Kennen Sie schon die beste Talkshow der Welt?

Nein – Dann wird es Zeit.

Ich möchte Sie mit „Budder bei die Fische –

Der Ter Veen Talk“ bekanntmachen.

w Diese Talksendung ist anders. Denn sie rückt den Menschen

in den Vordergrund. Produzentin und Moderatorin Anneke

ter Veen und ihre BudderFisch-Crew setzen ein Zeichen

gegen Dschungel-Verblödung und Trash-TV. Sie macht Fernsehen,

das inspiriert und zu neuen Gedanken führt. Sie gibt Gästen

eine Plattform, die mit ihren Geschichten berühren oder

ihrem Expertenwissen weiterhelfen. Themen, die jeden Menschen

etwas angehen. Wieso macht Anneke ter Veen das? Weil

es ihr ein Bedürfnis ist und weil sie es kann. Anneke ter Veen

arbeitet seit über 10 Jahren in der Medienbranche. Sie hat regionale

TV-Sender mit aufgebaut, eine Nachrichtensendung beim

Weser-Kurier konzeptioniert und präsentiert und bei R.SH –

Radio Schleswig-Holstein mit einem Kollegen den Nachmittag

moderiert. Außerdem steht ter Veen für Werte ein, weil sie

fest davon überzeugt ist, dass gleiche oder ähnliche Werte zu

einem bewussteren Miteinander und zu einem glücklicheren

Leben führen. Darum zeigt sie in ihrer Sendung Vorbilder, die

wirklich noch etwas zu sagen haben und von denen sich jede*r

inspirieren lassen kann. Der Mensch ist wichtig!

„Budder bei die Fische – Der Ter Veen Talk“

Termine

Wir zeichnen im Restaurant Ständige

Vertretung in der Böttcherstraße

im Reedereisaal auf.

Nach der Sommerpause im Juli gibt es folgende

Aufzeichnugnstermine:

Donnerstag, 08. August

Donnerstag, 05. September

Donnerstag, 10. Oktober

Donnerstag, 07. November

Im Dezember ist Winterpause

Die nächste Aufzeichnung findet am 8. August statt. Diese

Sendung hat es in sich, denn wir starten gleich mit Power und

Fülle. Es geht um das Thema Reichtum. Wie erschafft sich eine

Person Reichtum? Bei manchen wird behauptet, sie seien reich

geboren, bei anderen wurde das dicke Konto durch harte Arbeit

erreicht und andere sagen, es läge am Mindset. Ich frage

jemanden, der sich damit auskennt. Alexander Mark ist Unternehmer

und internationaler Business-Coach und er weiß, wovon

er spricht. Nach mehreren beruflichen Niederlagen hat er

herausgefunden, was es braucht, um ein Leben in finanzieller

Fülle zu leben. Ich werde ihn dazu befragen und alles aus ihm

rauskitzeln. Darauf freue ich mich schon.

Deine Anneke ter Veen

Sei dabei! Wir freuen uns auf Dich in unserer Community für

Menschlichkeit!

www.budder-bei-die-fische.tv

www.youtube.com/c/budderbeidiefische

www.facebook.com/budderbeidiefische.tv/

bremissima


23

Menschliche, künstlerische und Naturschöpfung in der Naturalia Artistica

Foto: Kai Myller

Naturalia

Artistica

Ausstellung im

Kabinett Übersee und

im Übermaxx

w In der Ausstellung „Naturalia Artistica“ lässt die Künstlerin

Anja Schindler naturwissenschaftliche Objekte mit zeitgenössischer

Kunst in einen Dialog treten und eröffnet einen

ganz neuen Blickwinkel auf die Sammlung des Übersee-Museums.

FEIERN IM FLAGMAN

HOCHZEIT · GEBURTSTAG · JUBILÄUM · TAUFE

KONFIRMATION · EINSCHULUNG · FIRMENFEIER

WEIHNACHTSFEIER · SOMMERFEST

Menschliche, künstlerische und Naturschöpfung bilden ein

organisches System, dessen Bestandteile, Naturalien oder Artefakte

so miteinander verwachsen sind, dass sie sich nicht

voneinander abgrenzen lassen. Im Kabinett Übersee und im

Schaumagazin „Übermaxx“ laden ihre Werke bis zum 3. November

dazu ein, die Schönheit der Natur aus einem anderen

Blickwinkel zu entdecken.

www.uebersee-museum.de

Reservierungen unter 0421 2440 3337

oder www.flagman-bremen.de

Rockwinkeler Heerstraße 42 · 28355 Bremen

bremissima


24

Neues aus der

Markthalle acht

International

authentische Küche

w Ukrainische Pierogos, chinesische Dumplings, hawaiianische

Bowls, orientalische Kumpir. Dazu gibt es türkischen

Wein, Aperol Spritz und frisch gezapftes Bier. Zum Nachtisch

leckeres Karamellpopcorn und Rawcakes.

Mit original chinesischem Streetfood hat im Mai 2019

Johnson Ly seinen Stand „The 5th District“ eröffnet. Dort

bekommt man leckere Dumplings, Schweinebarbecue (eine

hongkonger Spezialität) und liebevoll zubereitete Dim Sum.

Johnson hat das Handwerk von seinen Eltern gelernt, ist

quasi in der Küche des elterlichen Restaurants China Flora

(ehemals Martinistraße) groß geworden und konnte so die

chinesischen Kochkünste verinnerlichen und sein Können

an uns weitergeben.

Ukrainisch geht es bei Bab’Maria zu. Natalie Shtefunyk,

Sängerin, Schauspielerin und Köchin im Theater Bremen,

hat mit ihrem Bruder Slavik, nach einem Probestand nun

einen festen Platz in der MARKTHALLE ACHT. Vor Ort

frisch zubereitete Pierogos, Pelmeni und Blinis werden mit

einer so herzlichen Art serviert, das man gerne auf einen

Plausch bleiben möchte und auch darf. Wenn man Glück

hat, erzählt Natalie von ihrer Bab’Maria (Oma Maria). Sehr

spannend und interessant!

Aloha! Bowls sind im Trend! Ganz besonders lecker sind aber

die Bowls von Poké Ichi. Mit frischem Sushireis, Edamamebohnen,

lecker mariniertem Lachs, Thunfisch (gefangen

mit der Langleine statt in Sammelnetzen) oder vegan mit

Tofu, serviert Maximilian mit weiteren frischen Zutaten wie

Mango, Salicornis (Meeresspargel), Wakame und leckeren

Saucen seine „Schüsseln“ und hat dazu immer einen lockeren

Spruch auf den Lippen.

Last but not least gibt es köstliche Kumpir, die orientalische

Version der Ofenkartoffel, bei Limon. Timur Ozakcan, der

lange Zeit das Textilfachgeschäft Nil Sazan am Wall betrieben

hat, ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und verwöhnt

uns nun mit Lammspießen, Vorspeisen, eben genannten

Kumpir und viel Charme.

Die MARKTHALLE ACHT hat viele neue tolle Marktleute

dazugewonnen und ist immer wieder einen Besuch wert. An

vielen Marktständen findet man ein wirklich gutes Angebot

an vegetarischen und veganen Speisen.

Übrigens, die BREMISSIMA gibt es kostenlos an

über 500 Stellen in Bremen und als „HotSpot“ in

der Markthalle Acht in der Bremer City.

VERANSTALTUNGEN

Juli/August

04. Juli

Breminale

11. Juli | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit Nio

18. Juli | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit Born in Afar

25. Juli | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit Songs & Whispers

01. August | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit Adrien Dennaud

08. August | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit Johnethen Fuchs

15. August | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit Songs and Whispers

22. August | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit

Opas Stube rockt

29. August | ab 18 Uhr

MARKTTÖNE mit

Songs & Whispers

bremissima


25

„Wochenender“ für Ausflügler

w Wer Lust auf eine tolles Wochenende in der Natur hat,

sollte sich einfach mal die Bücher aus der Reihe „Wochenender“

des Frenz Verlags anschauen, hier findet so ziemlich

jeder etwas passendes für sich.

Nach dem erfolgreichen Start mit dem ersten Band über die

Nordseeküste veröffentlicht der Frenz Verlag zwei weitere

Reisebücher. Seit März 2019 ist der „WOCHENENDER –

Ostseeküste: Hohwachter Bucht, Fehmarn, Lübecker Bucht,

Wismarer Bucht“ sowie der „WOCHENENDER – Lüneburger

Heide: Harburg, Heidekreis, Lüneburg“ im Buchhandel

erhältlich. Aufgrund des großen Verkaufserfolgs des ersten

Buches erscheint gleichzeitig die überarbeitete zweite

Auflage des „WOCHENENDER – Nordseeküste“. „Wir sind

überwältigt vom großen Erfolg des WOCHENENDERS

und davon überzeugt, dass die beiden neuen Bände genauso

gut ankommen. Uns allen macht die Buchreihe großen Spaß

und das Team wächst stetig. Aktuell befinden wir uns sogar

bereits in der Produktion für den vierten und fünften Band,

die beide im Frühjahr 2020 erscheinen“, freut sich Elisabeth

Frenz, Herausgeberin des WOCHENENDERS und Inhaberin

des Frenz Verlages.

www.wochenender-buch.de

LIKE US & GEWINNE

Unter unseren Facebook-Freunden

verlosen wir 3 x 1 Exemplar von

„Wochenender – Nordseeküste“

www.facebook.com/bremissima

Also: liken, teilen & gewinnen

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bremissima


26

Fünf Jahre Fotomarathon Bremen

Mit offenem Blick durch die Stadt

w Bereits zum fünften Mal findet der Fotomarathon Bremen

statt. Dieses Mal am Samstag, den 7. September. Der Startschuss

fällt um 11 Uhr in der Jugendherberge, Kalkstraße 6.

Hobbyfotografen jeden Alters können sich jetzt anmelden, die

Teilnahme kostet 25 Euro.

Der Fotomarathon ist eine fotografische Rallye quer durch

Bremen. Ziel ist es, innerhalb von neun Stunden neun Motive

zu gestellten Aufgaben zu fotografieren und eine stimmige

Bildserie zu schaffen. Die Aufnahmen aller Teilnehmer werden

am Wochenende vom 19. bis 20. Oktober 2019 in den Räumen

der Brebau, Schlachte 12-14, ausgestellt. Zur Vernissage

am 19. Oktober findet um 14.30 Uhr die Preisverleihung statt.

Das Team freut sich auf den 200. Geburtstag der Stadtmaskottchen,

der musikalisch, märchenhaft und tierisch den ganzen

Sommer lang gefeiert wird. Die Veranstaltung wird inspiriert

durch die Begebenheiten rund um die vier Pilger Esel, Katze,

Hund und Hahn. In welcher Form, wird noch nicht verraten.

www.fotomarathonbremen.de

André Thomkins. überall, aber schwebend

Die Weserburg zeigt noch bis zum 11. August mit „überall, aber schwebend“ eine monografische

Ausstellung des Schweizer Ausnahmekünstlers André Thomkins.

André Thomkins,

Ohne Titel, 1980;

Selbstporträt

w André Thomkins zählt zu den interessantesten und vielfältigsten

künstlerischen Personen der Nachkriegszeit. Außerhalb

seines Schweizer Heimatlandes stehen seine poetischen,

experimentierfreudigen und humorvollen Setzungen jedoch

bisweilen unberechtigt im Schatten seiner Künstlerfreunde. In

Künstlerkreisen wird der zweimalige Documenta-Teilnehmer

dagegen durch alle Generationen als Impulsgeber hoch geschätzt.

Das Werk von André Thomkins verweigert sich einfachen

kunstgeschichtlichen Einordnungen. Schon früh inspirieren

ihn die künstlerischen Strategien des Dadaismus, Surrealismus,

Situationismus oder der Pittura Metafisica, von Marcel

Duchamp, Hans Arp, Max Ernst, Giorgio de Chirico oder Paul

Klee. Magie und Parapsychologie sind ebenso Antriebsmittel

wie die Kleksographien von Justinus Kerner aus dem 19. Jahrhundert.

All dies befördert sein mit zeitgenössischen Tendenzen

korrespondierendes Interesse an experimentellen künstlerischen

Praktiken.

www.weserburg.de

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emissima

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28

bremissima


Verlagssonderseite

29

Das Monopol

Boutique Hotel

in Bremen

Ein denkmalwürdiges Traditionshaus erstrahlt

in neuem Glanz und verwandelt sich in ein Privathotel

mit persönlicher Atmosphäre

Mit viel Liebe und Fingerspitzengefühl

haben

Investor Stefan

Runge und Genaralunternehmer

Uwe

Pohl das Traditionshaus „Hotel Bölts

am Park“ in der Slevogtstraße 23 in

Schwachhausen umfangreich modernisiert

und im vergangenen Jahr als Monopol

Boutique Hotel eröffnet. Mit viel

Leidenschaft, Flexibilität und großem

persönlichem Engagement wird Gästen

der Aufenthalt so schön wie möglich

gestaltet. Das Team um Direktorin Sieglinde

Glück, die einzigartigen Zimmer

und inspirierenden Suiten laden dazu

ein.

Aus vormals 15 Zimmern wurden durch

Zusammenlegung elf individuelle Zimmer.

Die Einzel-, Doppelzimmer und

Suiten mit Balkon sowie Gartenzimmer

mit eigener Terrasse und Gartenzugang

wurden mit modernstem Standard

wie Flachbild-TV, komfortablen

1,40 m großen Duschen, separaten WCs

und maßangefertigen Tischlerarbeiten

ausgestattet. Die Einrichtung besticht

ebenso durch komfortable Boxspringbetten,

Beleuchtungsobjekte von

SLAMP ITALY sowie innovativen und

maßgefertigten Möbeln. Das Businesszimmer

verfügt über einen voll ausgestatteten

Arbeitsplatz mit PC, Drucker,

Scanner, Badezimmer mit Dusche und

ist ab einer Buchungsdauer von 4 Stunden

jederzeit buchbar.

Sieglinde Glück und das gesamte Team möchten ihren Gästen den

Aufenthalt so schön wie möglich gestalten

bremissima


30

Liebevoll arrangierte Blickfänge im ganzen

Haus machen das Hotel zu einem besonderen

und abwechslungsreichen Erlebnis

Das reichhaltige Frühstücksbüffet genießen

die Gäste in stilvollen Räumlichkeiten

der Altbremer Kaufmannsvilla

mit Original-Stuckdecken und

Parkettfußböden, die im Zuge der Renovierungsarbeiten

zum Vorschein kamen.

Auch Bremern steht ein exquisites

Prosecco-Frühstück bei Anmeldung an

Wochenenden und Feiertagen zur Verfügung.

Ehemalige Privaträume sind nun ebenfalls

für die Gäste geöffnet und durch

eine Hausbar mit gemütlicher Lounge

ergänzt. Hier kann man in edlen Chesterfield

Sofas und Sesseln aus feinstem

Büffelleder der Marke Casa Padrino

gemütlich bei erlesenen Getränken verweilen.

Die Monopol Hausbar wurde in

Zusammenarbeit mit Bremer Tischlermeistern

gefertigt und durch eine moderne

TV- und Sound-Technik vervollständigt.

Besondere Ehre wurde dem

Hotel durch das Bier der Hohenzollern

gewährt. Die Königliche Preußische

Biermanufactur bietet allen Gästen

einen majestätischen Genuss mit dem

Preußens Pilsener!

Generalunternehmer Stil House Innenausbau

und Design GmbH haben mit ihren

Teams aus Fachplanern im Bereich

der Gesamtplanung, Gestaltung und

Umsetzung wahre Wunder bewirkt.

Alle vier Etagen wurden innerhalb von

nur vier Monaten komplett vom Generalunternehmer

saniert. Liebevoll arrangierte

Blickfänge im ganzen Haus

machen das Hotel zu einem besonderen

und abwechslungsreichen Erlebnis.

In Zusammenarbeit mit der Bremer

Antiquitäten- und Kunstgalerie Gegen-

DenTrend, vertreten durch Dr. Dana

Lüttge, wurden besondere Stücke für

das Kleinod erstanden, die das Herz

und die Seele der Räumlichkeiten ausmachen,

insbesondere die original französisch-barocken

Kronleuchter und

eine fantastische Mooreiche-Skulptur,

die den Buffet-Bereich stilvoll zur Geltung

bringt.

Das Monopol Boutique Hotel: Ein liebevoll

renoviertes und inhabergeführtes

Kleinod in Schwachhausen mit ausgesuchten

Details, einer wunderbaren

Einrichtung und persönlicher Atmosphäre.

Die Lage ist kaum zu schlagen: fußläufig

zum Bürgerpark, Bahnhof oder

Messegelände – und trotzdem mitten

in einem großbürgerlichen Villenidyll

gelegen.

Monopol Boutique Hotel

Slevogtstraße 23

28209 Bremen

Telefon: (0421) 67 31 95 80

E-Mail: info@monopol-bremen.de

www.monopol-bremen.de

bremissima


Für die Gäste des Monopol Boutique Hotels

Bremen beginnt der Tag in stilvollem Ambiente

mit einem köstlichen Frühstück

31

Die Zimmer wurden in Zusammenarbeit

mit der Bremer Antiquitäten- und Kunstgalerie

„GegenDenTrend“ kunstvoll und

mit Liebe zum Detail gestaltet

bremissima


32

Bettina

Greschner Glücklich

sein ist eine

Entscheidung

Ira Scheidig /

Mira Luna Bruhn, Manuela Engelking & Bettina Greschner

Bettina Greschner weiß alles über innere

Antreiber und wie man sie täglich bedient,

um glücklicher zu sein

bremissima


Angepackt

33

bremissima


34

Als Coach hat Bettina Greschner ihre

Berufung gefunden

Manchmal trifft man

Menschen, deren

positive Energie einen

sofort mitreißt.

Deren Strahlen den

Tag reicher macht, wenn man ihnen begegnet.

Von denen man sich nach einem

intensiven Gespräch verabschiedet und

danach genauso strahlend und positiv

gestimmt bei, wie passend, schönstem

Sommerwetter nach Hause radelt. Ich

selbst bin nun auch nicht gerade ein melancholischer

oder introvertierter Charakter,

daher wurde beim Zusammentreffen

mit Bettina Greschner mit sehr

viel Offenheit geredet und viel gelacht.

Wenn man ihre Geschichte kennt, weiß

man, dass ihre so unglaublich positive

Lebenseinstellung keine Selbstverständlichkeit

ist. Sie hat einige Schicksalsschläge

erlebt, aber nie den Lebensmut

und die Freude am Leben verloren.

Manche Menschen zerbrechen an

Schicksalsschlägen, manche ergeben

sich ihrem Schicksal und manche wachsen

über sich hinaus. Wie es gelingt,

trotz widriger Umstände seinen Weg

zu gehen, den Lebensmut zu behalten

und jeden Tag aufs Neue das kleine und

große Glück zu umarmen, davon weiß

Greschner zu berichten.

Das Leben mit allen Höhen

und Tiefen

Ich will Impulse

für ein leichteres

und besseres

Leben geben

Bettina Greschner

War schon ihre Kindheit nicht leicht in

einem Alkoholikerhaushalt, mit Selbstzweifeln,

der Suche nach Anerkennung

und Bestätigung sowie Mobbing,

kommt es ganz schlimm in ihren Zwanzigern.

Nur zwei Monate vor der geplanten

Hochzeit, die Einladungen waren

gerade gedruckt, verunglückt ihr damaliger

Lebensgefährte mit dem Motorrad

tödlich. Sie selbst steht im dadurch

entstandenen Stau, sieht zuerst einen

Krankenwagen, dann einen Leichenwagen

vorbeifahren und ahnt irgendwie,

dass es um ihren Partner ging. Das

bewahrheitet sich und ihr Leben stürzt

1998 erstmal in sich zusammen. Ihr

Umfeld und ihre Familie fängt sie auf

in dieser schweren Lebenskrise. „Das

war der Anfang meines neuen Lebens.

Das war das Schlimmste und Heftigste,

was ich je erlebt habe, aber es hat mich

auch stark gemacht und mich von meinem

hohen Ross geholt“, sagt sie selbst.

Ihr heutiger Mann ist aus dem damaligen

Freundeskreis und unterstützte sie

sehr. Zwei Jahre später wurde daraus

eine neue große Liebe. Heute haben

sie zusammen zwei Kinder und leben

auf dem Land in der Nähe von Bremen.

„Mein Mann Thorsten ist mein bester

Freund, Berater, Geliebter und Geschäftspartner“,

freut sich Greschner.

In ihrem ländlichen Zuhause mit ihrer

Familie tankt sie Energie auf.

Diagnose stellte ihr Leben

auf den Kopf

2009 erfüllt sie sich dann den beruflichen

Traum eines eigenen Ladens mit

Möbeln, Wohnaccessoires und kleinem

Café. „Es war eine tolle Zeit, hat aber

auch viel Energie und Kraft gekostet

und wirtschaftlich lief es dann auch

nicht so wie erhofft. 2010 war eigent-

bremissima


Angepackt

35

lich schon der Zeitpunkt gekommen,

den Laden zu schließen, aber ich wollte

es nicht wahrhaben“, so die 47-Jährige.

2011 ist dann klar, sie wird das Geschäft

schließen. Dann, fast zeitgleich

mit dem wirtschaftlichen Aus, das,

wovor wohl jede Frau Angst hat. Sie

erhält im Oktober 2011 die Diagnose

Brustkrebs. Die Kinder noch klein, das

berufliche Standbein dahin. Körperliche

Signale gab es vorher, berichtet sie,

die sie alle ignoriert habe, man muss ja

funktionieren. Aber dieser Schock der

Diagnose, diese Krankheit, das macht

etwas mit ihr. Sie sagt mit lauter Stimme

JA zum Leben. Ja, sie wollte leben,

mit allem Drum und Dran. „Natürlich

gab es Phasen der Angst und Traurigkeit,

aber ich habe gesagt, ich schaffe

das. Als mein kleiner Sohn mich fragte

‚Mama, wirst du sterben?‘, sagte ich, das

habe ich nicht vor.“ Sie kämpft, stellt

sich der Krankheit mit allen Folgen

wie dem Tragen einer Perücke und besiegt

schließlich den Krebs. „Glücklich

sein ist eine Entscheidung; täglich das

Leben zu genießen, gesund zu sein, demütig,

dankbar, jeden einzelnen Tag zu

genießen. Ich wollte nur noch Dinge

tun, die ich wirklich will und die mir

gut tun. Der Krebs hat mir mein Leben

zurückgeschenkt.“ Nach der Genesung

sattelt sie beruflich nochmal völlig um.

Coaching als Berufung

„Ich habe mit einem Coaching in mich

selbst investiert. Wo will ich hin, was

ist mein größter Wunsch“. Das hatte

eine tiefgreifende Wirkung. „Erst die

‚REICH-Methode – Deine persönliche

Bestform‘ hat mich in meine Bestform

gebracht. Diese Unterstützung mit Thomas

Reich hat mich zu meinem Weg zu

mir gebracht.“ Sie lässt sich 2016 und

2017 zum Partnercoach der REICH-

Methode ausbilden. „Ich schätze daran,

dass sich diese Methode auf alle

Lebensbereiche erstreckt. Zu meinen

Kunden gehören Privatmenschen genauso

wie Geschäftsleute, Selbständige

oder Angestellte, Männer wie Frauen“,

so Greschner. Sie hat ihre Berufung

gefunden und gibt diese Lebenszufriedenheit

erfolgreich weiter als professioneller

und ausgebildeter Coach. „Meine

Motivation ist es, Menschen glücklich

zu machen und sie dahingehend zu

unterstützen, wo sie hinwollen. Jeden

Den Lebensmut hat Bettina

Greschner trotz einiger

Schicksalsschläge nie

verloren

bremissima


36

Als Coach ist die zweifache Mutter heute

erfolgreich und glücklich

S

in die persönliche und mentale Bestform

in der individuellen Definition

zu bringen.“ Selbstliebe ist für sie dabei

ein wichtiger Punkt. Sie vermittelt ihren

Kunden: „Du bist genau richtig, so

wie du bist und mach die Dinge, die du

wirklich liebst“.

Die intrinsische Motivation spielt dabei

eine entscheidende Rolle. Also das,

was Menschen von innen antreibt. 32

unterschiedliche innere Antreiber gibt

es nach der REICH-Methode und wenn

man seine persönlichen kenne und sie

bediene, fühle man sich gut. Wenn

nicht, sei man antriebslos, müde und erschöpft,

weil man gegen die eigene Natur

anarbeitet, erläutert Greschner und

das leuchtet mir ein. „Die sogenannten

Personal Life Driver, kurz PLD, sind die

Basis meines Coachings. Darauf baue

ich auf. Viele Menschen kennen ihre

inneren Antreiber nicht, ich arbeite mit

meinen Kunden daran, sie zu erkennen

und zeige ihnen, wie man sie täglich bedient.“

„Ich liebe was ich tue. Das ist keine

Arbeit für mich“

„Meine Kunden gehen hinterher reicher,

zufriedener, glücklicher und

dankbar wieder raus. Das ist das größte

Geschenke für mich, dass ich das tun

darf, was ich liebe.“ Ihr Coaching findet

dort statt, wo der Kunde sich wohlfühlt,

das kann in ihrem Seminarraum

sein oder in der Natur. „Ambiente und

Stil sind mir wichtig beim Coaching

und Orte, an denen schöne Energie ist“,

so Greschner. Mit ihrem Podcast bietet

sie auch „Coaching to go“ an, wie sie es

nennt. „Ich will damit Impulse für ein

leichteres und besseres Leben geben.“

Selbstversuch

Nun bin ich neugierig geworden. Wie

ist es eigentlich bei mir? Kenne ich

meine inneren Antreiber? Wäre es

nicht schön, sie zu kennen und zu nutzen?

Also wage ich in Ansprache mit

Greschner den PLD-Test ganz in Ruhe

am heimischen PC. Man sollte immer

wissen, wovon man schreibt und für

Selbstversuche bin ich immer zu haben.

Zusätzlich nehme ich mir Zeit für

die Beantwortung einiger Fragen, die

mir Greschner zukommen lässt. Allein

die bringen mich schon ganz schön

ins Grübeln über das eigene Leben,

wo man steht und wo man eigentlich

hin will. Die Auswertung des Tests ist

dann erstaunlich. In einem ausführlichen

Telefongespräch erläutert mir die

Fachfrau meine persönlichen PLDs und

liefert mir ein sehr genaues und beeindruckend

zutreffendes Bild meiner Persönlichkeit.

Ich erkenne mich fast eins

zu eins wieder in ihrer Beschreibung.

Nach einem Treffen, einem Onlinetest

und ein paar schriftlichen Fragen und

Antworten! Das zeigt schon allein ihre

beachtliche Menschenkenntnis und

ihre Empathie. Nun liegt es an mir,

etwas daraus zu machen! Es war auf

jeden Fall eine Bereicherung, Bettina

Greschner zu begegnen und ich bin mir

sicher, wir sehen uns wieder.

Wer Bettina Greschner kennenlernen

möchte, kann dies bei Impulsabenden

in der Manufaktur am Emmaplatz, Gevekohtstraße

10-12 in Bremen am 21.

August und 24. September jeweils von

19 bis 21.30 Uhr. Um Anmeldung wird

gebeten. Telefon 0172-2791516 oder per

Mail unter bettina@bettinagreschner.

de.

www.bettinagreschner.de

bremissima


37

Besuchen

sie unseren

showroom

in Lilienthal

Best for living

NOWA LIVING

Am Wolfsberg 17 (im Gewerbegebiet) | 28865 Lilienthal

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr

www.nowa-manufaktur.de

S

bremissima


38

Immer wieder werden verschiedene Feste mit

den Kindern gefeiert. Wie zum Beispiel hier

das Frühlingsfest mit Spielen wie Apfelfischen,

Eierlauf, Sackhüpfen und Stopptanz. Alles

Spiele, die das Team von „Our Bridge“ aus

ihrer eigenen Kindheit kennt und dort einbringt

bremissima


Herzenssache

39

Our Bridge

Junge Menschen geben

Kindern eine neue Hoffnung

&

Our Bridge

bremissima


40

Viele Überlebende sind nicht nur Waisen, sondern auch Witwen,

für die sich Paruar Bako und sein Team im Nordirak einsezt

Our Bridge ist eine unpolitische, religiös unabhängige

Hilfsorganisation, die sich für den

Schutz, die Unterbringung und die Schulbildung

von Vollwaisen, Halbwaisen und Kindern

mit Behinderungen in den Krisengebieten

des Nordirak einsetzt.

Das humanitäre Engagement ist die Antwort auf den grausamen

Völkermord an den Jesiden im August 2014: Die Mörder

des selbsternannten Islamischen Staats überfallen aus dem

Schatten der Nacht die Region Shingal im Norden des Irak.

Es ist die Heimat der Jesiden, einer religiösen Minderheit,

die seit Jahrhunderten unter Verfolgung von Islamisten leidet

und um ihre Existenz kämpft. Die Väter und Söhne der

Jesiden werden auf Marktplätze und offene Felder getrieben

und hingerichtet. Die Mütter und Töchter werden tief ins

Land verschleppt und in dunklen Hinterzimmern versklavt.

Der schwarze Sturm hinterlässt eine verlorene Generation

von traumatisierten Waisenkindern ohne Zuhause, ohne Beschützer

und ohne Zukunft.

Geboren aus der Not dieser Kinder wird „Our Bridge“ einige

Wochen nach dem Völkermord von dem damaligen Student

Paruar Bako in Oldenburg gegründet. Paruar Bako ist heute

25 Jahre alt. Im Jahr 1988 wurden 27 jesidische Familienmitglieder

seines Vaters lebendig begraben. Das hat ihn auch

dazu bewegt, nicht tatenlos zuzusehen, sein Studium auf Eis

zu legen und die Menschen vor dem Völkermord im August

2014 zu retten und ihnen zu helfen.

Die Vision von „Our Bridge“ beschreibt Paruar Bako so: „Wir

wollen den Überlebenden des Völkermords dabei helfen, den

Glauben an sich selbst wiederzufinden und sie zu ermutigen,

dass sie selbst die Veränderung sein können, die sie sich für

die Zukunft wünschen. Mit unserer Brücke organisieren

wir junge Menschen und bauen gemeinsam Strukturen, die

Ergebnisse ermöglichen, um ihnen Hoffnung zu geben, dass

ihre Träume und Wünsche wahr werden können, wenn sie als

Gemeinschaft dafür arbeiten.“ Aus diesem Grund haben sich

Paruar und sein junges Team nun ein kleines Büro in der Sögestraße

in Bremen eingerichtet, um diese Vision noch besser

verfolgen zu können. Die meisten Teammitglieder wohnen

oder studieren im Umkreis von Bremen, sodass daher angestrebt

wurde, den Sitz und die Arbeiten in Bremen aufzubauen.

Von hier soll eine Brücke geschlagen werden, um die Kinder

rechtzeitig mit den lebensnotwendigen Hilfeleistungen

zu versorgen und ihnen ein Licht in der Dunkelheit zu sein.

Die Brücke

Der Grundsatz von „Our Bridge“ muss sein, wieder eine nachhaltige

Infrastruktur aufzubauen, die die Kindheit schützt

und freie Bildung bietet. „Wir ziehen eine Brücke hoch, die

Hilfeleistungen aus Deutschland in den Irak trägt und den

Horizont öffnet für die Hoffnungen und Träume der Kinder“,

sagt Paruar Bako. „Our Bridge“ ist ein gemeinnütziger Verein

in Bremen und eine angemeldete Hilfsorganisation im Irak.

In Zehntausenden erreichen die jesidischen Flüchtlinge in

den Wochen nach dem ersten Tag des Völkermordes das rettende

Ufer am See von Mossul. In den UN-Auffanglagern wie

Scharia, Khanke und Zakho oder in verlassenen Ruinen und

selbstgebauten Zelten lassen sich die geschundenen Famili-

bremissima


Herzenssache

41

Allein in Khanke in einem kleinen Dorf am See von Mossul leben

noch über 16.000 Menschen, die im August 2014 aus ihren Häusern

vertrieben wurden. Hinterlassen wurden viele Kinder ohne

Familie. Aktuell besuchen über 315 Kinder das Programm von

„Our Bridge“.

en nieder, kümmern sich um ihre Verletzten und Kranken,

kämpfen weiter um ihr Überleben und warten auf ihre Vermissten.

Sie kommen alle aus den Bergen von Shingal, wo sie

sich tagelang vor den Mördern des Islamischen Staates versteckt

hatten. Ohne Nahrung und Wasser waren sie in den

Bergen einer erbarmungslosen Hitze von 40 Grad ausgesetzt.

Viele ihrer Familienangehörigen verhungerten und verdursteten

auf der Flucht in ihren Armen. In den Augen der Kinder

haben sich Bilder von Leid gespiegelt, die keine Kinderseele

unbeschadet übersteht. Die Verhältnisse und Strukturen

in den Auffanglagern nützten den Starken und ließen die

Schwachen im Stich. Witwen mit jungen Kindern und Säuglingen

waren hilflos auf sich alleine gestellt. Schnell waren

die Kapazitäten der UN-Lager erschöpft und so waren die

Familien, die es nicht rechtzeitig schafften, gezwungen, sich

außerhalb des Lagers ein Zuhause aus dem Nichts zu bauen.

Der größte Feind waren nun keine schwarz vermummten Religionskrieger

mehr, sondern das einfache Wüstenklima. Auf

die erbarmungslos heißen Sommertage folgte ein schonungsloser

Winter mit eiskalten Winden. Dehydration, Kreislaufzusammenbrüche,

Erkältungen und Lungenentzündungen

forderten weitere Todesopfer.

Mit der Ankunft der Geflüchteten war nun auch „Our

Bridge“ vor Ort. Viele Familien hatten neben ihren Angehörigen,

ihrem Zuhause und all ihren Besitztümern auch ihre

Identität verloren. Sie konnten sich nicht ausweisen. Angeführt

von Paruar Bako, dem Gründer und Leiter von „Our

Bridge“, registrierten seine freiwilligen Helfer Namen und

Geburtsdaten von Familien mit Vollwaisen, Halbwaisen und

Kindern mit Behinderungen und stellten ihnen einen „Our

Bridge Passport“ aus, der sie auf die Liste für Hilfeleistungen

führte. Zur gleichen Zeit öffnete „Our Bridge“ in Deutschland

das Patenschaftsprogramm. Es ermöglicht Menschen in

Deutschland Pate eines der registrierten Kinder zu werden

und für eine monatliche und lebenswichtige Hilfeleistung

aufzukommen. Dazu begann „Our Bridge“ die Haushalte der

registrierten Kinder in den UN-Lagern und den inoffiziellen

Lagern im Sommer mit Trinkwasserpaketen und im Winter

mit Heizkörpern zu versorgen. Schritt für Schritt konnten so

hunderte Leben geschützt werden.

Das Waisenhaus

„Harman“ bedeutet auf kurdisch „das, was bleibt.“ Immer wieder

begegneten Paruar Bako bei seiner Arbeit in den Jahren

2015 und 2016 Härtefälle, die ihn spüren ließen, dass seine bestehenden

Hilfeleistungen nicht ausreichten. Es handelt sich

oft um Voll- und Halbwaisen, die nach jahrelanger IS-Gefangenschaft

entweder vom Sklavenmarkt freigekauft oder

von der kurdischen Armee im Häuserkampf befreit worden

waren. Paruar Bako erinnert sich an eine Mutter, die ihren

11-jährigen Sohn nach der Rückkehr beschreibt: „Er kämpft

mit dem Trauma wie mit einem schwarzen Nebel im Kopf. Ich

kann ihn nicht alleine lassen. Ich weiß nicht, was ich tun soll

und habe niemanden, der mir hilft.“

Im Herbst 2016 beginnt „Our Bridge“ nun mit dem Bau und

der Einführung einer Anlaufstelle für die Programmteilnehmer

der Hilfsorganisation, einer sicheren Unterkunft für

Waisen und Witwen, medizinischen Präventions- und Versorgungsprogrammen

und einem Behandlungszentrum für

S

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Täglich werden die Kinder mit dem hauseigenen Schulbus von den

umliegenden Camps abgeholt und zum „Our Bridge“-Bildungszentrum

gefahren. Hierfür wurden im Dorf Haltestellen festgelegt und

mit Sitzbänken eingerichtet.

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traumatisierte Kinder. Ein Zuhause auf einem Grundstück

nur wenige hundert Meter entfernt vom UN Flüchtlingslager

in Khanke. Geschützt auf einem kleinen Hügel über dem

See von Mossul. Ein Haus, das bleibt. Eine Hoffnung wie ein

Leuchtturm. Wir haben dem Haus den Namen „Harman“ gegeben,

erzählt Paruar stolz. Ein einfaches Versprechen: Wir

bleiben. Wir lassen sie nicht alleine. Am 26. August 2017

wurde das „Harman“-Waisenhaus in Anwesenheit des Bürgermeisters

von Dohuk eröffnet und 24 Kinder im Alter von

4 bis 15 Jahren und fünf Witwen ziehen am ersten Tag ein.

Das Bildungsprogramm

Im Frühling 2018 trafen Paruar Bako und sein Team die

Entscheidung, noch mehr Kindern helfen zu wollen. Somit

wurde ein Nebengebäude errichtet, die acht Schlafräume im

Hauptgebäude wurden zu Klassenzimmern umgebaut. Dieser

Schritt ebnet nicht nur für die Bewohner des Waisenhauses

den Weg zum Schulunterricht, sondern für alle registrierten

Kinder im „Our Bridge“-Programm in Khanke. Zusätzlich zu

dem neuen Nebengebäude wurde in einen Schulbus investiert,

der nun die registrierten Kinder aus dem UN-Camp und

den selbst gebauten Camps abholen und abends wieder nach

Hause bringen kann. Seit März 2018 lernen über 315 Kinder

in der Schule. Es wurde ein großer Schuppen mit einer Holzund

Fahrradwerkstatt hochgezogen, Nähmaschinen für einen

Nähkurs für Witwen gekauft und weitere Lehrer und Betreuer

eingestellt, sodass heute 28 festangestellte Mitarbeiter

für „Our Bridge“ im Irak arbeiten.

Die Zukunft

Paruar Bako hat mit seinem Team drei Vorsätze für die Zukunft

von „Our Bridge“ formuliert: „Nicht müde werden. Wir

wollen uns nicht ausruhen und zurückziehen nach kleinen

Erfolgen, sondern uns immer der Aufgabe bewusst bleiben,

den Funken der Veränderung im Leben der Kinder am Leben

zu halten. Das größte Angstbild von Kindheit ist Stillstand.

Jeder Tag ist ein Geschenk.

Bildung beginnt bei uns. Um unaufhörlich die Möglichkeiten

für unseren Schulunterricht zu verbessern und auszubauen,

werden wir unserem jungen Lehrerteam verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten

finanzieren und ihre Ausbildung

entschieden fördern. Sie tragen die Neugier und Fantasie der

Kinder auf ihren Schultern.

Verantwortung teilen. Identifikation und Zugehörigkeit sind

unser Antrieb und der Antrieb der Kinder. „Our Bridge“ soll

sich von den Fesseln einer Einrichtung oder Institution befreien

und in den Herzen der Kinder ein Zuhause sein, eine

Gemeinschaft, eine Familie, in der die Kinder im eigenen Erwachsenwerden

immer mehr Verantwortung übernehmen,

sich für das Miteinander einsetzen und ihren Nächsten beschützen.“

Mittlerweile besteht der Verein aus 10 ehrenamtlichen Helfern

aus Deutschland, die ein Teil dieser Brücke sind.

Menschen zu helfen, ist eine Herzensangelegenheit und somit

Herzenssache. Sie macht nicht nur glücklich, sondern

die Welt ein kleines Stückchen besser. Deshalb blickt „Our

Bridge“ entschlossen in die Zukunft – bereit, um die Brücke

auszubauen und Projekte weiterzuentwickeln. Als Sponsor

oder Partner kann jeder Teil dieser Brücke werden. Mit regelmäßiger

finanzieller oder materieller Hilfe kann jedes Unternehmen

oder jeder Mensch zu einem Familienmitglied von

„Our Bridge“ werden.

Bei Interesse kann gerne auf www.ourbridge.de vorbeigeschaut

werden und eine Patenschaft abgeschlossen werden

oder eine Sponsoringanfrage gestellt werden.

www.ourbridge.de

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Gesundheit

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Summer Feeling

fiir die Haut

Die besten Tipps zur Pflege der Haut

in der warmen Jahreszeit

Wärme und Sonne

– unserem Gemüt

tut der Sommer

einfach gut. Für

unsere Haut ist die

warme Jahreszeit dagegen keine Wohltat,

denn Hitze, gechlortes Freibadwasser

oder intensive UV-Belastung stressen

sie. Doch mit der richtigen Pflege

kann sich die Haut auch im Sommer

von ihrer besten Seite zeigen.

Unsere Haut ist ein Sensibelchen – sie

reagiert empfindlich auf äußere Umstände

– zum Beispiel auf die Jahreszeiten

und die damit verbundenen

Veränderungen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit

und UV-Strahlung. Das

heißt: Im Sommer hat sie andere Bedürfnisse

als im Winter. Wer darauf

reagiert, indem er seine Pflege anpasst,

hilft ihr, so lange wie möglich gesund

und schön zu sein.

Feuchtigkeit

Prall, rosig und glatt: Unsere Haut

braucht Feuchtigkeit, damit sie diesem

idealtypischen Zustand möglichst nahekommt.

Doch wie die Sonne ein Blumenbeet

austrocknet, so entzieht sie

auch der Haut Wasser. Knitterfältchen

am Dekolleté, schuppige Schienbeine

oder erschlaffte Haut im Gesicht – so

hinterlässt der Sommer seine Spuren,

wenn man nicht vorbeugt. Ein großer

Feuchtigkeitsräuber ist das Wasser

selbst – gerade wenn es gechlort ist wie

Pool- oder Freibadwasser. Zudem sollte

man den Körper nach dem Schwimmen

immer abduschen, um Chlor und Salz

zu entfernen. Die gute Nachricht: Mit

Pflege- und Reinigungsprodukten, die

feuchtigkeitsspendende Substanzen

enthalten, kann man die Wasserspeicher

der Haut jeden Tag wieder auffüllen.

Zu den Klassikern unter den Feuchtigkeitsspendern

zählen Glycerin, Urea

(Harnstoff) und Hyaluronsäure. Außerdem

haben sich Extrakte aus Aloe vera,

Gurke oder Algen bewährt. Sie sollten

sowohl in der Tages- und Nachtpflege,

als auch in Körperlotionen stecken.

Nach dem Sonnenbad darf es auch mal

konzentrierte Feuchtigkeit in Form einer

Gesichtsmaske sein. Diese kann im

Sommer wöchentlich angewendet werden,

um die Poren komplett zu reinigen

und der Haut zu helfen, das natürliche

pH-Gleichgewicht zu erhalten. Man

kann dazu auch eine Maske mit einem

angenehmen Kühlungseffekt auswählen.

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Guter Sonnenschutz ist im Sommer ein absolutes Muss. Wichtig

dabei: Schon ein relativ kurzer ungeschützter Aufenthalt in der

Sonne kann zu Hautschäden führen. Deshalb gilt: Nicht nur im Freibad

oder am Strand gehört der Sonnenschutz mit ins Gepäck, sondern

auch beim Ausflug ins Café oder zum Shoppen in der Stadt.

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Wenn man Reinigungstücher zur Gesichtsreinigung

oder zum Make-up

entfernen verwendet, empfiehlt es sich,

in den Sommermonaten eine feuchtigkeitsspendende

Variante zu wählen.

Die Haut freut sich nun auch darüber,

wenn man häufiger ein Peeling macht.

Es entfernt die vom häufigeren Schwitzen

hervorgerufenen Bakterien. Neben

einer schnellen Feuchtigkeitszufuhr

sorgt ein Gesichtsspray für eine angenehme

Kühlung im Gesicht. Der Spraynebel

zieht dabei in kurzer Zeit rückstandsfrei

ein.

Leichte Lotionen

Bei Wärme geben unsere Talgdrüsen

Gas. Je höher die Temperaturen klettern,

desto mehr Hautfett produzieren

sie. Gerade für Menschen mit öliger,

unreiner Haut kann das im Sommer

zum Problem werden. Vermischt mit

Schweiß, Schmutz oder Make-up wird

das Hautfett zu einem Mix, den vor

allem Bakterien toll finden, die

Pickel und Entzündungen

auslösen. Gesichtspflege

im

Sommer sollte daher leichter ausfallen

als im Winter. Das heißt: Sie sollte vor

allem Feuchtigkeit und eventuell mattierende

Substanzen enthalten, dafür

wenig Fette oder Öle. Lotionen oder

Gels sind die erste Wahl, reichhaltige

Cremes rücken im Badezimmerregal

nach hinten und warten darauf, im

Herbst wieder hervorgeholt zu werden.

UV-Schutz

Über sonnenreiche Tage freuen sich die

meisten von uns. Für unsere Haut ist

intensive UV-Strahlung jedoch eine Belastung:

Zum einen lässt sie die elastischen

Fasern im Gewebe verhärten. Die

Folge: schlaffe Haut und mehr Falten.

Zum anderen beschleunigt sie den

natürlichen Alterungsprozess

um ein

Vielfaches.

Nicht zuletzt kann UV-Strahlung

bis in den Zellkern vordringen und dadurch

bösartige Hautveränderungen

auslösen. Sonnenschutz in Form von

Sonnenmilch, -creme oder -spray ist darum

ein absolutes Muss für alle, denen

die Schönheit ihrer Haut und ihre Gesundheit

am Herzen liegen. Dabei gilt:

Auch schon ein, zwei Stünden auf der

Terrasse oder im Eiscafé zahlen auf das

Sonnenkonto der Haut ein. Darum gehört

der Sonnenschutz zum Auftragen

nicht nur in die Strandtasche. Er sollte

im Sommer ein Dauerbegleiter sein.

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Summerfeeling

2019

Per la Donna

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Katharinenklosterhof 7

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S

Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens

20 betragen. Generell gilt, dass man

beim Auftragen von Sonnenmilch oder

Sonnencreme nicht zu sparsam sein

sollte, um eine gute Schutzwirkung zu

erzielen. Wer viel schwitzt, sollte stets

ein wasserfestes Mittel vorziehen, da

ansonsten der Schutz mit abperlen

kann. In der Tagespflege und den Makeup-Produkten

ist häufig bereits einen

Sonnenschutz enthalten, worauf man

beim Kauf im Sommer achten sollte.

Viel trinken für schöne Haut

Unser normaler Tagesbedarf an Flüssigkeit

beträgt zwischen zwei und

drei Litern. Wenn wir viel schwitzen,

ist schon einmal ein Extra-Liter nötig.

Ihn braucht dann auch unsere Haut –

denn nur wenn die Zellen ausreichend

mit Wasser versorgt sind, können sie

reibungslos funktionieren und zum

Beispiel Sonnenschäden schnell reparieren.

Kräutertees sind wohltuende

Durstlöscher, über die sich auch unsere

Haut freut.

Antioxidantien

Auch wenn wir uns mit Sonnencreme

schützen: Die UV-Strahlung beschleunigt

Prozesse im Körper, die unserer

Haut gar nicht guttun. „Oxidativen

Stress“ nennen Experten das, was dann

vermehrt im Organismus passiert: Sauerstoffhaltige

Moleküle, sogenannte

freie Radikale, entstehen und schädigen

die Zellen so, dass sie schneller altern.

Sogenannte Antioxidantien sind die

natürlichen Gegenspieler der freien Radikale.

Sie reagieren mit ihnen und machen

sie dadurch unschädlich. Solche

Substanzen stecken von Natur aus in

Pflanzen. Uns helfen sie, Sonnenschäden

der Haut zu vermeiden.

Vor allem Beeren und anderes buntes

Obst enthalten Antioxidantien. Aber

auch in Ölen oder Pflanzenextrakten

stecken sie. Wer freie Radikale wirkungsvoll

ausbremsen will, kann der

Haut innerlich über die Ernährung und

äußerlich über die Pflege Antioxidantien

zuführen. Kosmetikhersteller setzen

sie ihren Produkten häufig in Form von

sogenannten Polyphenolen oder Flavonoiden

zu. Beim Kauf von Sommerpflege

einfach auf diese Stoffgruppen

achten!

Heißes Duschen vermeiden

Allzu heißes Wasser erhöht den Feuchtigkeitsverlust

der Haut. Besser sind lauwarme

und kurze Duschen im Sommer.

Kälteres Wasser sorgt zudem dafür, dass

sich die Durchblutung verbessert und

die Haut straffer wird. Idealerweise verwendet

man eine Dusch-Bodymilk oder

eine feuchtigkeitsspendende Cremedusche,

beide enthalten Creme und wirken

so dem austrocknen der Haut während

des Duschvorganges entgegen.

Kleidung im Sommer und Schattenplätze

Auch mittels geeigneter Kleidung kann

man sich vor gefährlichen Sonnenstrahlen

schützen. Sorgen Sie dafür, dass ihre

Haut so gut wie möglich bedeckt ist.

Man kann sogar Kleidung mit eingebautem

UV-Schutz kaufen. Wenn möglich,

sollte man schattige Plätze aufsuchen,

um die Haut zu schützen. Der Aufenthalt

in der Sonne ist zwischen 10 Uhr

und 15 Uhr am gefährlichsten, da dann

die Sonne am intensivsten scheint.

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Küchenglück

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“Unser Honig

kommt von

glücklichen Bienen“

Hinterhofhonig aus Findorffer Gärten

Ira Scheidig /

Ira Scheidig und Hinterhofhonig/Imkerei Kasche

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Nebenberufliche Leidenschaft: Lehrer Andreas Kasche kümmert

sich mit Herzblut um seine Bienenvölker

Das muss man erst mal schaffen: sich quasi als ungewollten

Selbstversuch am Vorabend des Termins

bei einer Imkerei von einer Biene stechen

zu lassen. So geschehen und mit geschwollener

und großflächig geröteter Wade also los zu Katrin

und Andreas Kasche. Dort kann ich mir sogleich fachlich

kompetenten Rat holen, was denn nun am besten hilft. Die

Biene konnte übrigens wirklich nichts dafür, sondern es war

allein meiner Unachtsamkeit geschuldet. Denn Bienen stechen

eigentlich nur, wenn sie sich in Gefahr wähnen. „Direkt

nach einem Stich hilft ein sogenannter Stichheiler, mechanisch

oder elektrisch“, rät Andreas Kasche. Er ist mit seiner

Frau Katrin, gebürtige Findorfferin, Besitzer von insgesamt

25 Bienenvölkern, eins davon auf dem Balkon, die anderen im

Kleingartengebiet Tulpe in Findorff und in Horn. Die beiden

leben mit den beiden Töchtern und Hund Butjer seit fünf

Jahren in der Fürther Straße und widmen sich leidenschaftlich

nebenberuflich der Imkerei mit ihrem „Hinterhofhonig“.

Kennen Sie schon den Honig „Findorffer Gärten“? Vielleicht

ist die eine oder andere Biene ja auch durch Ihren Garten geflogen

und die Ernte findet sich nun im Honigglas. Ist doch

eine schöne Vorstellung!

„Ich kann mich in meiner Kindheit an die Bienenkästen meines

Opas in Schweden erinnern, das hat mich früh interessiert.

Dann habe ich vor etwa 15 Jahren eine Dokumentation

über Stadtimkerei in Manhattan auf Hochhäusern gesehen

und mich gefragt, wovon sie leben“, erinnert sich der Lehrer,

der auch an seiner Schule an der Ronzelenstraße ein Bienenprojekt

betreut. Er machte sich schlau und erfuhr, dass die

Stadt ein guter Lebensraum für die Biene ist. Es gibt hier eine

viel größere Vielfalt an Blühpflanzen und reichlich Futter im

Gegensatz zum Land, wo zunehmende Monokulturen und

Pestizideinsatz in der Landwirtschaft die Lebensbedingungen

erschweren. Denn die Biene ist in Gefahr. Vom Bienensterben

ist immer wieder die Rede. Der Bestand ist deutlich

zurückgegangen, obwohl die Bienen von immenser Bedeutung

für uns und unsere Umwelt sind. Sie sorgen mit ihrer

Bestäubungsleistung von Wild- und Kulturpflanzen für biologische

Vielfalt und sind für unser Ökosystem unverzichtbar.

Die Biene ist in aller Munde. Der Roman „Die Geschichte

der Bienen“ von Maja Lunde steht seit Langem auf der Bestellerliste

weit oben. Vielleicht steht die Biene und ihr Sterben

symbolisch für Probleme in unserer Welt und ist ein Spiegelbild

des Zustands unserer Umwelt.

Liebe zur Imkerei und zur Natur

Zurück zur Natur wollten auch Katrin und Andreas Kasche.

Nach einer einjährigen Wartezeit, denn die Imkerei boomt,

machte er 2012 einen Imkerkurs beim Bremer Imkerverein,

sie zwei Jahre später, um die Grundlagen zu lernen. Mit einer

Bienenkiste fing es klein an. Zu ihren Aufgaben gehören das

Zufüttern, Behandeln von Krankheiten wie gegen die Varroamilbe,

Ernten und einfach nur den Bienen bei ihrer Arbeit

zuzuschauen. Beide lieben es, die Bienen zu beobachten. „Das

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Küchenglück

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Mit Leidenschaft widmen sich die beiden Imker ihren Bienen

und der Honigernte. Sie haben noch viele Ideen, was sie mit

ihrem Honig machen können

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„Unser Honig schmeckt immer anders und sieht anders aus.

Es ist ein Naturprodukt.“

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Surren ist beruhigend, Imkern ist das neue Yoga“, lacht Andreas

Kasche. „Die Bienen kann man vorsichtig anfassen, sie

sind richtig flauschig, vor allem die Drohne.“ Angst haben

beide nicht, auch wenn natürlich der eine oder andere Stich

nicht ausbleibt, erzählen sie. „Bei Gewitter sollte man lieber

nicht an sie ran, das mögen sie nicht. Aber man gewöhnt sich

an die Stiche. Es heißt auch, Imker bekämen deswegen kein

Rheuma.“ Beide arbeiten übrigens in der Regel ohne Schutzkleidung,

so sehr vertrauen sie ihren Tieren, und bei der letzten

Ernte gab es gerade mal einen Stich. Und auch ich, obwohl

ich den Tieren hier ganz nahe komme, gehe ohne eine weitere

schmerzhafte Erinnerung nach Hause. „Unsere Freunde hatten

anfangs etwas Angst, sie merkten aber schnell, dass nichts

passiert. Auch mit unseren Nachbarn gibt es keine Probleme“,

berichten die beiden.

Sie mögen die Arbeit mit der Natur und auch, dass sie etwas

Handfestes produzieren, berichten sie. Rund 600 Kilogramm

Honig haben sie in diesem Jahr geerntet. „Im Durchschnitt

ernten wir 40 Kilogramm pro Volk, es können auch mal 60

bis 80 Kilo sein. Zweimal im Jahr ernten wir, einmal die

Frühtracht, später die Sommertracht. Die Bienen sammeln

mehr Honig als sie selbst brauchen und wir nehmen ihnen

nicht alles weg, sondern lassen ihnen einen Teil des Honigs

als Nahrung“, erzählen die beiden von ihrer nachhaltigen Imkerei.

Neben den „Findorffer Gärten“ gibt es noch „Horney“,

„Rapsody“ und „Espressoney“ in Gläsern mit sehr geschmackvoll

gestalteten Etiketten, hochwertig gedruckt bei der Steintorpresse.

Erhältlich ist der Honig bei Holtorfs Heimathaven,

Lestra, Magellan Store und YellowBird Coffee. Man darf aber

auch gerne bei Ihnen an der Tür in der Fürther Straße klingeln

und den Honig erwerben. „Die Findorffer lieben natürlich

unseren Honig der Sorte Findorffer Gärten“, erzählen

sie lachend. Transparent möchten sie sein und die Prozesse

zeigen. Jeder Interessierte darf sich bei Ihnen melden. „Unser

Honig schmeckt nicht immer gleich und sieht auch nicht

immer gleich aus und darf das auch, denn es ist ein Naturprodukt.

Er ist eine wilde Mischung aus den Bremer Vorgärten,

Kleingärten, Parks und weiterer Grünflächen“, betont Katrin

Kasche, die hauptberuflich als Marketingmanagerin arbeitet

und sich nebenher vor allem um den Vertrieb des Honigs und

um Verwaltungsaufgaben kümmert.

Bremer Stadtfabrikanten als Netzwerk

Das Imkerpaar ist begeistert bei den Bremer Stadtfabrikanten

dabei, einem Netzwerk von rund 30 kleinen unabhängigen

Bremer Manufakturen, die sich für ehrliche und faire Produkte

engagieren und zweimal den 2. Platz beim Wettbewerb

„Ideen für Bremen“ belegten. „Hier wird der Cross-Over-Gedanke

hochgehalten, es gibt viele befruchtende Ideen untereinander

von ganz unterschiedlichen Typen und Produkten.

Das ist hier in Bremen ganz toll, man knüpft schnell Netzwerke

und auch die Großen schauen da genau drauf.“ Auch in

den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sind sie

aktiv und haben einen eigenen Blog. Pläne für die Zukunft

haben die beiden reichlich. „Zum Beispiel überlegen wir, ein

Honigbier zu brauen. Das lernte ich auf einer Imkermesse in

Celle kennen. Für solche Sachen sind wir zu haben, aber wir

haben noch ganz viele Ideen“, so der 39-Jährige. Man darf gespannt

sein.

www.hinterhofhonig.de

bremissima


55

TOP 10

Dessous-Boutiquen

Deutschland

SOUS AWARD

2019

S

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56

Von der großen in die kleinere Hansestadt:

Familie Stahlknecht lebt seit 2015 auf Gut

Hodenberg und hat es sich zur Aufgabe

gemacht, es Künstlern und Kunstinteressierten

zugängig zu machen und das Gut in

seinem historischen Zustand zu erhalten

bremissima


Familienglück

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Gut

Hodenberg

Leben im historischen Landgut

Anke Juckenhöfel /

Stiftung Gut Hodenberg & Vera Döpcke

Atemberaubend schön sei es, das Gut

Hodenberg, wurde mir gesagt. Als ich

an den Stallungen vorbei auf das Gutshaus

zugehe und auch einen ersten Blick

auf den Park werfen kann, denke ich:

„Stimmt.“ Ich bin mit Alexa und York

Stahlknecht verabredet, sie bewohnen

das Gutshaus seit 2015 zusammen mit

ihren drei Kindern. York Stahlknecht

ist im Vorstand der Stiftung „Der Hodenberg.“

bremissima


58

Gut Hodenberg

und seine Geschichte

Blick ins historische Fotoalbum:

Gut Hodenberg kann auf eine lange

Geschichte zurückblicken

Ein idyllischer sieben Hektar

großer Park mit einem stattlichen

Herrenhaus, ein Ort

der Begegnungen mit kulturellem

Rahmen und Veranstaltungsort

mitten in Oberneuland:

Das ist das Gut Hodenberg. Es ist das

älteste Landgut in Oberneuland. York

Stahlknecht erzählt: „Um das Jahr 1.000

herum war hier nur Sumpfland, damals

wurden Holländer von den Bischöfen

eingeladen, mit der Kultivierung des

Landes zu beginnen. So entstand um die

jetzige Horner Mühle herum das ‚Neuland‘,

hier das ‚Oberneuland‘. Wohl

gegen 1080 wurde das erste Gebäude

errichtet, um die Wehrhaftigkeit zu gewährleisten,

also zum Schutz und zur

Rechtsprechung.“ Einige der folgenden

Namen und Zeitangaben sind der Broschüre

„Gut Hodenberg, Zeugnis und

Vermächtnis der Heimat“ entnommen,

in der Hans O. E. Gronau im Jahr 1959

für die Stiftung „Der Hodenberg“ geschichtliche

Details und Erzählungen

zusammengestellt hatte. Bereits im Jahr

1149 wurde Gut Hodenberg urkundlich

wohl erstmals erwähnt, die erste

namentliche Nennung erfolgte im Jahr

1421, als die Familie der Edlen von der

Hellen bis zum Jahr 1460 auf dem Gut

lebten. Das Geschlecht der Clüver übernahm

bis zum Jahr 1608. Dann erwarb

der bremische Bürgermeister Diedrich

Hoyer das Gut. Bis dahin nicht zu Bremen

gehörend, durfte er in dieser Gemarkung

zivilrechtlich Recht sprechen,

doch Bremen wollte das ändern und die

Gerichtsbarkeit ging an die Hansestadt.

Diedrich Hoyer ließ an der Stelle, an

der das heutige Gutshaus steht, einen

prächtigen Renaissancebau errichten,

der im Jahr 1787 vom damaligen Besitzer

Hermann Heymann durch das

heutige Gutshaus ersetzt wurde. „Im

Laufe der Zeit ging der Gutshof durch

viele Hände“, erklärt York Stahlknecht.

1810 erwarb Friedrich Engelken das

Gut, unter ihm wurde es zur sogenannten

„Irrenanstalt“. Im Jahr 1863 kaufte

es Daniel Johann Christian Friedrich

Möller, ihm folgte am 30. April 1897

der wohl berühmteste ehemalige Gutsbesitzer

nach: Der Schiffbauer, Reeder

und Reishandelskaufmann Robert

Rickmers. Er erwarb das Gut zum Preis

von 88.000 Goldmark. „Damals waren

12 Höfe zum Gut zugehörig, doch im

Wesentlichen war hier plattes Land,

denn Parklandschaften waren zuvor

nicht modern und man hatte einen freien

Blick bis zum Deich.“ Es entstanden

neue Anbauten und gab umfangreiche

Umbauten, Robert Rickmers ließ beispielsweise

verschiedene Gesellschaftsräume

von Künstlern aus seinem Freundeskreis

wie Heinrich Vogeler und

Theodor Hermann ausgestalten. Sie

sind bis heute nahezu unverändert erhalten.

Jetzt bot das Gutshaus Platz für

seine umfangreiche Sammlung fernöstlicher

und norddeutscher Kunst. Seine

Frau Lilly, die Schauspielerin war und

Stücke inszenierte, aufführte und zum

Teil auch selber schrieb, ließ währenddessen

die Freilichtbühne von Christian

Roselius gestalten, die Parkanlage

wurde angelegt. Im Besitz der Familie

Rickmers wurde Gut Hodenberg zum

Treffpunkt für Künstler und Kaufleute,

zu einem Mittelpunkt heimatlicher

Kultur. „Über Robert Rickmers gibt es

einige überlieferte Anekdoten“, erzählt

York Stahlknecht lächelnd. Es zog ihn

hierher auf sein Gut: Zum Reiten, Jagen

und um sich mit Kultur und Kulturschaffenden

zu umgeben.

1936, nach dem Tod seiner Frau Lilly,

gründete Robert Rickmers die Stiftung

„Der Hodenberg“ für das imposante

Landgut. Er starb im Jahr 1948 und vermachte

sein gesamtes verfügbares Vermögen

der Stiftung, um es „Menschen

zu hinterlassen, die Freude am Schönen,

an den schönen Künsten und am

Leben überhaupt haben“.

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Familienglück

59

Leben inmitten von Kultur

und Geschichte

Ein Gespräch mit Alexa und York Stahlknecht

über ihr Leben auf Gut Hodenberg.

Seit dem Jahr 2015 wohnen Sie mit Ihren

drei Kindern auf Gut Hodenberg,

ein weitreichender Entschluss…

Alexa Stahlknecht: Wir lebten damals

in Hamburg und unsere älteste Tochter

stand vor ihrer Einschulung, unser

jüngstes Kind war ein Jahr alt. Es war

klar: Wenn, dann jetzt. Ich hatte bis dahin

als Art Directorin in einer Werbeagentur

gearbeitet – dass es eine große

Veränderung, eine große Aufgabe sein

würde, war uns bewusst. Alles in allem

war unser Umzug nach Bremen ein

Glücksfall. Und Hamburg ist ja auch

nicht weit entfernt.

Wunderschön gelegen:

das 1787 erbaute Gutshaus

Ihr Wohnhaus wurde im Jahr 1787

errichtet – weht mehr der Hauch der

Geschichte durch die Räume oder ist

es eher ein kalter Luftzug?

Alexa Stahlknecht: Beides! Wenn man

hier lebt, gewöhnt man sich an die

Umgebung und die Gegebenheiten. Im

Winter ist es etwas kalt. Allerdings sind

wir viel auf den Beinen, da wird einem

wieder warm.

Von den Annehmlichkeiten moderner

Bauten ist in Ihrem altehrwürdigen

Haus nicht viel vorhanden – was ist

das Besondere und Schöne an Ihrem

Leben hier?

Familie Stahlknecht lebt seit 2015

auf Gut Hodenberg

Alexa Stahknecht: Altes zu bewahren

und das Haus mit Leben zu füllen! Und

das Leben mit der Natur! Das macht etwas

mit einem, bringt einen zur Ruhe.

Man ist viel draußen und hat dazu

noch viel Kultur direkt vor der Nase!

Man lernt so vieles kennen, es ist einfach

eine tolle Aufgabe, die dazu auch

noch so ausbaufähig ist. Es freut uns

zu sehen, dass die Künstler Freude hier

in unserem Ambiente haben. Und die

Menschen freuen sich, dass das hier

erhalten wird – das bestärkt uns in unserem

Tun und Entschluss! Außerdem

ist es auch wertvoll für unsere Kinder,

für die nächste Generation: Für sie ist

das alles normal, sie setzen sich auch

Altes kann so schön sein!

Das Gutshaus hat seinen ganz

eigenen Charme

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60

Circa zehn Veranstaltungen mit kulturellem Hintergrund finden

pro Jahr auf Gut Hodenberg statt: Lesungen, Konzerte, Vorträge,

Theater - das Spektru m ist breit gefächert

einfach mal dazu, wenn wir Veranstaltungen

haben. Kultur gehört für sie mit

zum Leben.

Herr Stahlknecht, Sie sind Architekt

und Stiftungsvorsitzender – was bestimmt

Ihr Leben mehr?

York Stahlknecht: Es teilt sich ungefähr

hälftig auf, der Stiftungsvorsitz ist sozusagen

mein einziges Hobby. Daneben

bleibt nicht viel Zeit. Es ist eine symbiotische

Beziehung. Man kann es nicht

ein bisschen machen und dann abschalten.

Als Architekt scheinen Sie der perfekte

Gutsherr zu sein!

York Stahlknecht: Man hat einen anderen

Zugang zu Bausubstanzen und es

gibt ja mehrere Gebäude: Das Gutshaus,

das Gärtnerhaus, das Inselhaus und den

Reitstall. Alles ist alt, nicht nur die Gebäude,

auch der Park, die Bäume. Die

Aufgabe der Stiftung ist der „Erhalt des

Ensembles“.

Verlaufen sich Ihre Kinder manchmal

noch im Haus oder im Park?

Alexa Stahlknecht: Heute sind unsere

Kinder fünf, sieben und zehn Jahre

alt. Als wir eingezogen sind, war unser

Jüngster erst eins. Nein, sie verlaufen

sich nicht, sie kennen sich gut aus.

Ziel der Stiftung ist, den Park und die

Gebäude im originalen Zustand zu erhalten…

York Stahlknecht: Die Aufgabe ist breit

gefasst – erstens Erhalt und zweitens

die Zurverfügungstellung als Kulturgut,

zur „Pflege der niedersächsischen

Kultur“.

Alexa Stahlknecht: Es ist eine schöne

Aufgabe. Unsere Veranstaltungen, also

Konzerte, Lesungen und Vorträge, haben

immer ein kulturelles Thema. Der

Vorstand beschließt die Veranstaltungen,

circa zehn pro Jahr. Mir ist es wichtig,

dass sie auch einen persönlichen

Charakter besitzen. Und wir haben

noch zahlreiche Ideen, perspektivisch

gibt es ganz viele Möglichkeiten!

Veranstaltungstermine:

18. August:

Shakespeare im Park des Gut Hodenberg,

Maria Stewart

29. September:

NEOS Ensemble, Meisterwerke der

Romantik

3. November:

Impro-Theater, Spontanes Schauspiel

auf Gut Hodenberg

Kontakt zur E-Mail-Registrierung für

Veranstaltungseinladungen, zu den

Unterstützungsmöglichkeiten über den

Freundeskreis und für alle weiteren

Informationen: info@guthodenberg.de

www.guthodenberg.de

bremissima


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29

08

SECRETS

Do 29. Aug / 20 Uhr / Die Glocke

2019 | www.kleinerundbold.com | Fotos: shutterstock

Marianne Crebassa Mezzosopran

Fazıl Say Klavier

Werke von Maurice Ravel, Erik Satie,

Gabriel Fauré, Henri Duparc,

Claude Debussy und Fazıl Say

Tickets: www.musikfest-bremen.de / in der Glocke / im Pressehaus /

in allen regionalen Zeitungshäusern / 0421.33 66 99 und 36 36 36

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62

Lasst uns den Sommer feiern, z.B.

bei einem Picknick im Blockland,

am Osterdeich oder im Bürgerpark!

Da fehlt noch eine leichte, sommerliche

Leckerei? Wie wäre es mit

diesem Rezept für gebackene Aubergine

mit Tomaten und karamellisiertem

Knoblauch, Tahinisauce und Balsamicocreme!

Komplizierte Zubereitungsmethoden

findet ihr bei mir ja eher selten. Das Leben

darf sich leicht anfühlen – und das

gilt auch fürs Kochen!

Dazu passt dieses Gericht super! Das

Gemüse wird einfach auf dem Blech im

Ofen gebacken, die cremige Tahinisauce

ist schnell angerührt. Aber das Highlight

ist der Knoblauch!

Karamellisierter Knoblauch hat außer

der Form nur noch wenig mit der

frischen Knolle gemeinsam. Wird diese

nämlich für ca. 30 Minuten ebenfalls

im Ofen gebacken, karamellisiert

der darin vorhandene Zucker und der

scharf-aromatisch schmeckende frische

Knoblauch verwandelt sich in

eine sanfte, süßlich-würzige Köstlichkeit

(die übrigens gar nicht schwer im

Magen liegt). Ich backe meistens gleich

mehrere Knollen, denn die einzelnen

Knoblauchzehen schmecken auch fantastisch

mit etwas Salz auf frischem

Brot, sie verfeinern Saucen – oder wie

wäre es mit frischer Pasta, etwas gutem

Olivenöl, Salz und karamellisiertem

Knoblauch?

Neulich habe ich mit meiner liebsten

Freundin eine kleine Radtour ins

Blockland unternommen. Für unsere

Picknickpause habe ich das gebackene

Gemüse, die Kräuter und die Saucen

in getrennte Behälter gefüllt. Vor Ort

wird dann angerichtet! Und falls ein

spontaner Regenschauer eure Pläne

durchkreuzen sollte (wie geschehen bei

meinem Fotoshooting) macht das gar

nichts – die vorbereiteten Leckereien

schmecken bei weit geöffneten Fenstern

und prasselndem Regen ebenfalls

ganz wunderbar!

Herzlichst,

Helene

www.helene-holunder.de

bremissima


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vegane rezeptideen

für jedermann

Helene Holunder

Gebackene Aubergine mit Tomaten

und karamellisiertem Knoblauch, Tahinisauce

und Balsamicocreme

Zutaten für 2 Personen:

1 Aubergine

2 Rispen-Cherry-Tomaten

1 Knolle Knoblauch

2-3 Zweige Thymian

2-3 Zweige Basilikum

Balsamicocreme

Olivenöl

Salz

Optional: Fleur de Sel (Meersalzflocken)

Für die Sauce:

5 EL Tahini (Sesampaste)

4-5 EL Zitronensaft, frisch gepresst

2 EL Reissirup oder 1 EL Ahornsirup oder Süße nach

Wahl

½-1 TL Salz

ca. 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen

heißes Wasser

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Von der ganzen Knoblauchknolle

das obere Viertel abschneiden. Ca. 1 Esslöffel Olivenöl auf die Schnittfläche träufeln und mit einer

guten Prise Salz bestreuen. Die Knoblauchknolle ca. 30-40 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen

backen. Wenn der Knoblauch oben zu dunkel wird, kann er mit einem Stück Alufolie abgedeckt werden.

In der Zwischenzeit die gewaschene Aubergine längs in Scheiben schneiden, salzen und ca. 10 Minuten

ruhen lassen. Die Tomaten waschen, dabei nicht die Rispen entfernen (sieht schöner aus, finde ich). Die Auberginenscheiben

trocken tupfen und zusammen mit den Tomatenrispen zum Knoblauch auf das Backblech

legen. Mit wenig Öl beträufeln, mit etwas Salz bestreuen und das Gemüse wieder auf die mittlere Schiene

in den Ofen schieben. Die Auberginenscheiben ca. 10 Minuten oder bis sie leicht braun sind von jeder Seite

backen. Die Tomaten sind gar, wenn die Schale runzlig aussieht.

Für die Sauce alle Zutaten verrühren, dann esslöffelweise heißes Wasser hinzufügen und verrühren, bis die

gewünschte Konsistenz erreicht ist, nochmals abschmecken.

Auf einer Platte die Auberginenscheiben arrangieren, mit etwas Tahinisauce und Balsamicocreme beträufeln.

Die Knoblauchzehen aus der Knolle drücken und zusammen mit den Tomaten auf den Auberginenscheiben

verteilen. Mit Thymianblättchen, Basilikumblättern und evtl. Fleur de Sel bestreuen. Die restliche

Tahinisauce dazu reichen. Frisches Baguette passt prima!

bremissima


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7. September

Diana Damrau

»Auf Flügeln des Gesanges«

Das Musikfest Bremen wird 30 Jahre jung! Grund genug, diesen

runden Geburtstag in der Hansestadt und im Nordwesten

mit einem Programm der Extraklasse zu feiern – mit fast 50

Konzerten. Den passenden Auftakt am 24. August bietet der

beliebte Eröffnungsabend „Eine große Nachtmusik“ rund um

den stimmungsvoll illuminierten Bremer Marktplatz. Für die

27 Konzerte in 3 Zeitschienen an 9 Spielstätten kündigen sich

renommierte Stars und spannende Newcomer an, zu denen

das Rotterdam Philharmonic Orchestra mit dem neuen Shooting-Star

unter den jungen Dirigenten, Lahav Shani, und der

norwegischen Violinistin Vilde Frang genauso zählen wie das

belgische Vokalensemble Vox Luminis, die Originalklangformation

Il pomo d’oro mit dem jungen französischen Cellisten

Edgar Moreau oder Diana Damrau ein internationaler

Opernstar der Extraklasse.

Diana Damrau ist einer der größten Stars der internationalen

Opernszene. Die aus dem bayerischen Günzburg stammende

Sopranistin begeistert an den Bühnen von New York,

Mailand, London oder Wien. Daneben ist sie ebenso eine

gefeierte Liedsängerin. In diesen Minidramen brilliert und

beeindruckt sie stimmlich mit einer reichen Farbpalette und

einer differenzierten Textgestaltung. Seit einigen Jahren ist

ihr dabei der französische Harfen-Virtuose Xavier de Maistre

ein kongenialer Begleiter. Für ihr Recital beim Musikfest

Bremen am Samstag, 7. September, in der Glocke kündigen

sie Lieder von Mendelssohn Bartholdy, Rachmaninow, Hahn

und Poulenc an, die im Zusammenspiel von Damraus verführerischem

Sopran und de Maistres zarten Harfenklängen zu

einem Ereignis zu werden versprechen!

Samstag, 7. September um 20 Uhr in der Glocke

bremissima


auf Kultour

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5. Februar 2020

Maxi Gstettenbauer

Lieber Maxi als normal!

13. & 14. Dezember

Normal war nie ein Fall für Maxi Gstettenbauer.

Keine klassische Ausbildung,

kein Studium, nicht mal Abitur! Was

für jeden anderen Beruf eine Katastrophe wäre,

ist für den Comedybereich genau richtig!

Seit acht Jahren tummelt sich der bekennende

Sonnenvermeider auf den Bühnen dieses Landes

und redet über die Dinge, die ihn am meisten

beschäftigen und teilt seine Verwunderung mit

dem Publikum. Über drei Millionen Klicks auf

YouTube, zahlreiche TV-Auftritte und die Auszeichnung

mit dem Jury-Preis des großen Kleinkunstfestivals

2016 sprechen für sich.

Mittwoch, 5. Februar 2020 um 19.30 Uhr im

Fritz Theater

Cirque Éloize – Hotel

Der seit 25 Jahren bestehende Cirque Éloize gilt als eine der

führenden Compagnien in der zeitgenössischen Zirkuswelt.

Der kanadische Cirque versteht es, Zirkus, Tanz, Theater

und Musik mitreißend zu kombinieren und begeisterte weltweit

schon mehr als 3,5 Millionen Zuschauer. Nun kommt der legendäre

Zirkus mit seiner außergewöhnlichen Show „Hotel“ erstmals in das

Metropol Theater Bremen!

Mit „Hotel“ entführt der Cirque Éloize die Besucher an einen Ort,

an dem sich Fremde aus allen Lebensbereichen treffen. „Hotel“ ist

also zum einen die Geschichte eines Ortes, aber vor allem auch ein

Ort voller Geschichten. Vom Maître d‘Hôtel über die schelmische

Magd bis hin zum treuen Handwerker und seinem unzertrennlichen

Hund Carpette: Das Hotelpersonal ist wie jeder von uns.

Freitag, 13. Dezember um 20 Uhr im Metropol Theater Bremen

Samstag, 14. Dezember um 15 und 20 Uhr im Metropol Theater

Bremen

25. November

Anna Ternheim

A Space For Lost Time Tour Herbst 2019

Über das nun angekündigte Album „A Space For Lost Time“

sagte sie kürzlich: „Ich will nicht zu viel verraten, aber die

Platte klingt wie ein windstiller schwarzer See.“ Gleiches

gilt auch für die kommende Tour, die Ternheim zufolge mit „einer

weiteren Spannbreite an Klängen und Dynamiken“ absolvieren wird.

Letztlich wird man auch hier wieder einer Künstlerin zuhören, die

mehr denn je bei sich ist und nur noch macht, was ihr die Kunst

diktiert. Ein wunderbarer Zustand für eine derart authentische

Künstlerin wie Anna Ternheim, die mit ihren neun Konzerten ihre

deutschen Fans tief in ihren Bann ziehen wird.

Montag, 25. November um 20 Uhr im Schlachthof

bremissima


66

12. Oktober

The Temptations

Review

21. März 2020

60 Jahre Motown, der legendäre Sound, der

in die Hüften geht und die Seele wärmt,

feiert Jubiläum! „The Temptations“ mit

Welthits wie „My Girl“, „Papa was a Rolling

Stone“, oder „Treat her like a Lady“ haben diesen

Sound geprägt. „The Temtations Review“ feat.

Glenn Leonard, Joe Herndon, GC Cameron werden

im Herbst 2019 in Deutschland auf ihrer „60

Jahre Motown – Platinum Hits Tour 2019“ mit

den Fans dieses wahrlich historische Jubiläum

gebührend feiern. Keine Gruppe vorher war in

diesem Maße innovativ bzw. durch ähnlich coole

Tanz- und Showeinlagen aufgefallen.

Samstag, 12. Oktober um 20 Uhr im Metropol

Theater

SELIG

macht selig

Bei der zurückliegenden Konzertreihe entstand, angeregt von

befreundeten Bands und Künstlern, die Idee, ein Feature-

Album zu veröffentlichen. Freunde und Weggefährten von

Selig werden Songs aus den Anfangszeiten der Gruppe interpretieren.

In nächster Zeit wird bekannt gegeben, wer bei dem Projekt

teilnehmen wird. Die erste Single ist für den Herbst geplant, das

ganze Album wird Anfang 2020 veröffentlicht und erscheint beim

Hamburger Label Ferryhouse.

Samstag, 21. März um 19 Uhr im Modernes

22. Februar 2020

Fastlove

A tribute to George Michael

George Michael verkaufte weltweit mehr als 100 Millionen

Tonträger, landete unzählige Hits und wurde dadurch zu einem

der erfolgreichsten britischen Künstler aller Zeiten. Als

preisgekrönter Sänger, Komponist, Songwriter und Musikproduzent

erreichte er sowohl nationalen als auch internationalen Weltruhm und

stieg zur Musiklegende auf.

Die Konzert-Show „Fastlove“ beinhaltet sämtliche Megahits aus

Zeiten des legendären Zweiergespanns Wham, das 1981 von George

Michael und Andrew Ridgeley ins Leben gerufen wurde, bis zu Meilensteinen

der Pop-Geschichte von George Michaels anschließender

Solokarriere wie z.B. Careless Whisper, Freedom, Faith, Father Figure,

I want your Sex oder Jesus to a Child und viele mehr.

Samstag, 22. Februar um 19 Uhr im Metropol Theater

bremissima


emissima

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