Kradblatt Ausgabe Juli 2019

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4 Fahrbericht

Yamaha Ténéré 700

RAFFINIERT

EINFACH

Mit der Ténéré 700 setzt Yamaha

ein starkes Zeichen gegen das weltweite

Wettrüsten: Die Reiseenduro

verzichtet bewusst auf überbordende

Elektronik. Kleine Macken verzeiht

man der neuen Mittelklasse-Queen

deshalb gerne.

Man kann Leon Oosterhof zusehen, wie er sich in freudige Begeisterung redet. Der

Niederländer steht auf einem kleinen Podest, von Scheinwerfern angeleuchtet,

in einem dunklen Gewölbesaal. Der Raum ist ein uraltes Gemäuer, Teil der spanischen

Festung Tortosa aus dem zehnten Jahrhundert nach Christus. Die Historie

liegt schwer in der Luft.

Das einzige, was hier neu, leicht und wahrlich luftig ist: das Motorrad, das Oosterhof

in Wallung bringt. Die Ténéré 700. Yamaha stellt endlich das Motorrad vor, auf

das viele Yamaha-Fans und Enduristen lange Jahre gewartet haben.

Das historische Ambiente im Parador zu Tortosa, auf halbem Wege zwischen Valencia

und Barcelona, macht durchaus Sinn: Auch die Ténéré hat schon lange Geschichte

geschrieben. Sie hat über fünfunddreißig Jahre Modellentwicklung im Gepäck. Im

Jahr 1983 kam als Urahnin der Baureihe die Ténéré 600 auf den Markt; sie basierte

Die drei Farben

„Ceramic Ice“

„Tech Black“

und

„Competition White“

stehen zur

Auswahl

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