Kradblatt Ausgabe Juli 2019

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6 Fahrbericht Yamaha Ténéré 700

Pirelli Scorpion STR überzeugen

auch auf der Ténéré

manager für die Ténéré 700, und die anderen Entwickler sportliche Geländefahrer,

Globetrotter als auch Wochenendausflügler ausgemacht. Um diesen ziemlich weiten

Spagat zu meistern und sich gleichzeitig eigenständig zu positionieren, soll die neue

Ténéré 700 „sportlich, stark, leicht“ sein, aber vor allem „pur und günstig“.

Die Lösung haben die Japaner im Mut zur vermeintlichen Armut ausgemacht:

Yamaha macht die elektronische Hochrüstung in der mittleren Enduro-Klasse einfach

nicht mit. Die Ténéré 700 hat keine der mittlerweile klassenüblichen Standards, keine

Fahrmodi, keine Traktions-Kontrolle, keinen Quickshifter, kein TFT-Display, keinen

Joystick am Lenker und schon gar keine „Connectivity“. Navigation, Telefon, Musik:

Fehlanzeige.

Yamaha verzichtet radikal auf den direkten Vergleich

mit den Mitbewerbern wie z. B. der neuen

BMW F 850 GS Adventure oder der KTM 790. Leon

Oosterhof sagt: „Wir haben auf unnötiges Bling-Bling

verzichtet und einfach ein gutes Motorrad gebaut.“

Yamaha – und auch Oosterhof ist immer mit von

der Partie – stellte die Ténéré 700 der Presse an zwei

Fahrtagen im Hinterland von Tortosa vor. Der etwa

500 Kilometer langen Rundkurs hat alles, was eine

straßenorientierte Enduro mit guten Offroad-Eigenschaften

fordern sollte und gleichzeitig das Testerherz

schneller schlagen lässt: schnelle Autobahnstrecken,

Keep it simple – Reiseenduro ohne elektronische Hochrüstung

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