Fernreisen 2019/20

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Fernreisen 19/20

Ganz weit und doch so nah |

Afrika von Nord bis Süd, Indischer Ozean,

Orient, Asien, Ozeanien, Amerika


Kanada, Moraine Lake © Foto Julius

Sehr geehrte, liebe Reisefreunde,

im Sommer vor 35 Jahren wurde die Kneissl Touristik gegründet – damals noch vorwiegend auf Basis von ZeltReisen,

welche die schönsten Naturwunder und Kulturdenkmäler erkundeten – mit dem Zelt waren wir in Ägypten und in

Kleintibet, im Westen Nordamerikas und in Südafrika unterwegs. Ganz einfach und manchmal sogar spartanisch

sind wir gereist; puncto Komfort hat sich vieles geändert – statt dem Zelt sind Sie in *** und meistens ****Hotels

untergebracht.

Was unverändert geblieben ist: damals wie heute bieten wir sehr intensive Programme an, die einen sehr guten

Überblick über eine Region, ein Land geben wollen. Damals wie heute sind unsere Reiseleiter mit Herzblut, Elan und

großartiger Landeskenntnis mit unseren Gruppen unterwegs – manche seit dem Gründungsjahr 1984 (unsere Reisen

halten einfach jung ) . Und damals wie heute sind es diese „magischen Momente“ bei Reisen, an die man sich voll

Begeisterung auch nach Jahren noch erinnert: Feste, die wir erleben durften und dürfen – u.a. die Klosterfeste in

Ladakh oder die Opernaufführungen in der MET. Städte, die uns heute wie damals einfach „umwerfen“, so grandios

ist ihre Ausstrahlung – Marrakesch, Hanoi und Agra, San Francisco oder New York und leider nicht mehr Damaskus.

Und Landschaften, die einem ans Herz gehen – der Yellowstone Nationalpark, das Altiplano zwischen Peru und Chile,

die Iguaçu-Wasserfälle, die atemberaubend schöne Sahara, der Chobe-Nationalpark

oder die Teegärten Südindiens.

Viel Schönes haben wir gemeinsam erlebt – und viel Schönes und Interessantes

wartet noch auf uns!

Wir freuen uns auf weitere EntdeckungsReisen mit Ihnen in fernen Ländern und

danken von ganzem Herzen für Ihr Vertrauen, Ihre Reisebegeisterung und vor allem

Ihre Treue!

Eine gute Reise wünscht

Elisabeth Kneissl-Neumayer

Geschäftsführerin Kneissl Touristik


Nord- &

West-Afrika

8 – 9 Allgemeine

Informationen

10 – 21 Marokko

22 – 23 Tunesien

24 – 29 Algerien, Sudan, Tschad

30 – 33 Kap Verde

34 – 35 Senegal, Gambia

36 – 37 Togo, Benin, Ghana

20 – 21, 28 – 33 WanderReisen

Ostafrika &

Indischer Ozean

38 – 39 Allgemeine

Informationen

40 – 49 Äthiopien

50 – 51 Tansania, Kenia

52 – 53 Uganda

55 La Réunion, Mauritius

56 – 57 Madagaskar

48 – 49, 52 – 53 WanderReisen

Südliches Afrika

58 – 59 Allgemeine

Informationen

60 Malawi

61 Mosambik

62 – 67 Namibia

62 – 64, 68 Botsuana

69 – 77 Südafrika

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Orient &

Zentralasien

Asien

Südostasien

& Ozeanien

Amerika

78 – 79 Allgemeine

Informationen

80 – 82 Oman

83 – 84 Libanon

84 – 94 Jordanien, Israel

95 – 99 Iran

100 – 101 Turkmenistan

102 - 105 Usbekistan

86 – 87, 92 – 93,

104 – 105 WanderReisen

106 – 107 Allgemeine

Informationen

108 – 119, 130 – 132 Indien

120 – 123 Sri Lanka

124 – 132 Nepal, Bhutan

132 – 142 China, Tibet

143 – 145 Japan

146 – 147 Taiwan, Südkorea

126 – 127, 132 – 135 WanderReisen

148 – 149 Allgemeine Informationen

150 – 151 Burma/Myanmar

152 Thailand

153, 156 – 157 Laos

156 – 161 Vietnam, Kambodscha

154 – 155 Malaysia/Borneo

162 – 163 Philippinen

164 – 167 Australien, Neuseeland

168 – 169 Französisch-Polynesien

170 – 171 Allgemeine

Informationen

172 – 177 USA, Kanada

178 – 181 Kuba, Costa Rica

182 – 186 Mexiko, Guatemala

188 – 191 Kolumbien, Ecuador

192 – 198 Peru

200 – 205 Bolivien, Chile,

Argentinien


StudienErlebnisReisen

mit Kneissl-Spirit

Willkommen

216 Seiten haben wir mit den schönsten Reisezielen für Herbst/

Winter/Frühling 2019/2020 gefüllt. Sie finden bewährte und vertraute

Reiseklassiker, die dennoch immer einige Neuigkeiten bereithalten und

auch im Falle der Wiederholung interessant bleiben. Und Sie finden frische

Reiseideen, die wir bei Erkundungsreisen ausprobiert haben und die wir für

Sie in die beste Form bringen.

Wir verstehen uns als Ihr Partner in Sachen StudienErlebnisReisen, für Sie

entwickeln wir interessante, lebendige und beseelte Reisen mit Tiefgang.

Folgen Sie uns, wir freuen uns auf Sie!

Der Eiffelturm symbolisiert eine StädteReise.

Der beigefügte bequeme Schuh besagt, dass Sie ausgedehnte

Stadtspaziergänge unternehmen bzw. viel zu Fuß unterwegs sind.

Das U-Bahn-Symbol weist darauf hin, dass Sie bei dieser StädteReise

vorwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.

Der Wanderer verweist auf eine WanderReise bzw. aktive Studien-

ErlebnisReise mit häufigen Wanderungen, die gefüllten Punkte auf den

Schwierigkeitsgrad: 1 Punkt – leichte Wanderungen/Spaziergänge,

2 Punkte – mittelschwere Wanderungen, 3 Punkte – schwere Wanderungen

Der Notenschlüssel symbolisiert eine StudienErlebnisReise mit

musikalischem Schwerpunkt. Konzert- und Opernangebote

mit ergänzenden Vorträgen und substanziellen Werkeinführungen

der Musikreiseleitung prägen diese Reise.

Der Fotoapparat kennzeichnet ausgewiesene FotoReisen, die von

einem fotografischen Reiseleiter geführt werden. Hier geht es

auch ums Fachsimpeln, um fotografische Tipps und Tricks.

Die Säule verweist auf eine StudienErlebnisReise, die durchgehend

intensiv auf Kultur, Geschichte und Archäologie eingeht.

Das heißt mehr als 4,5 Kirchen und Ausgrabungen pro Tag...

Unser Logotier, der Papageitaucher, sagt unmissverständlich:

Diese Reise bietet in weiten Teilen intensive Naturerlebnisse.

Die antiken Masken zeigen auf einen Blick, bei dieser Reise sind

fakultativ Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Opern, Musicals

oder Ausstellungen buchbar. Oder aber Sie erleben einzigartige

traditionelle Feste im Rahmen Ihrer Reise.

Weitere

Informationen

206 – 209 Reisebedingungen Kneissl Touristik

209 Reiseanmeldung

210 – 211 Reisekalender

212 Toma-Benutzerhilfe für Reisebüros

213 Reisebedingungen des Veranstalters

214 Formblatt Pauschalreise

215 Europäische Reiseversicherung

Vietnam, Reisfelder im Norden © anekoho/stock.adobe.com

Das Grüppchen steht für eine Kleingruppe – maximal 18 Personen

sind bei dieser StudienErlebnisReise unterwegs.

Der ausschreitende Mensch sagt, diese Reise können Sie

auch individuell mit Mietwagen und als PrivatReise unternehmen.

Mit Ihrer Familie oder als kleine Gruppe.

Der freundlich lächelnde Icon neben den Reisen sagt:

„Nachhaltige Reise!“ – Unsere Partner achten besonders auf

Ressourcen, arbeiten mit einheimischen Produkten, bieten saisonale

Speisen. Der Icon kennzeichnet aber auch unsere Bemühungen um

Unterstützungsprojekte in einigen Regionen dieser Welt.

Willkommen

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Karin Lehner

Produktionsmanagerin für Südamerika und Großbritannien

Karin gestaltet und entwickelt seit vielen Jahren StudienErlebnisReisen bei Kneissl

Touristik, sie hat in all den Jahren schon die unterschiedlichsten Zielgebiete betreut.

Dem Charme der Britischen Inseln ist sie schon lange erlegen und findet immer wieder

Besonderheiten für unsere Programme, oftmals abseits der klassischen Routen. Ihre

große Leidenschaft gehört aber Südamerika – ihr Herz schlägt für diesen Kontinent,

die Menschen und ihre Kulturen. Entsprechend oft und gerne ist sie im Süden Amerikas

unterwegs – jüngst erst in Bolivien, Nordchile und Peru – und kehrt immer zurück mit

Inspirationen für beseelte Reiseprogramme.

Elke Pierecker

Buchungszentrale, Irland, Skandinavien, Baltikum, Russland, Großbritannien und

Südliches Afrika

Elke ist der ruhende Pol in der Kneissl-Buchungszentrale. Sie ist mit einer erstaunlichen

Portion Gelassenheit ausgestattet, auch wenn rundherum alles Kopf steht.

Ihre sachkundige Beratung und Freundlichkeit schätzen nicht nur unsere Kunden,

sondern auch die KollegInnen in den Reisebüros.

Geht es um Irland, Großbritannien oder Fragen rund um das Südliche Afrika –

Elke hilft Ihnen weiter.

Diese Projekte sind uns ein Herzensanliegen

„Wasser für Kambodscha“ - Auch in den letzten Monaten ist viel umgesetzt worden und wir dürfen ein großartiges Resümee ziehen.

30 Brunnen, 9 Toiletten, 2 Wassersammler, 1 Dorfteich, 1 Spielplatz, 1 Schulsportplatz und Sportbekleidung für den Schulunterricht wurden

errichtet bzw. ermöglicht. Hunderte gebrauchte Sehbehelfe (Brillen) sind in Österreich gesammelt und in Kambodscha verteilt worden. Danke an alle Unterstützer,

Kunden, Freunde, vor allem der Pfarre Aggsbach-Dorf. Tipp: Bei einer Kneissl-Reise in Kambodscha können Sie die Projektfortschritte selbst in Augenschein nehmen.

„Unterstützung für Reußdörfchen“ – Auf Initiative von Dir. i.R. Hermine Jinga-Roth entstand in den 90er Jahren in der Nähe von Sibiu der Kinderbauernhof,

wo für Schulkinder Nachmittags- und Ferienbetreuung angeboten wurde. Daraus entwickelte sich das „Tageszentrum für bedürftige Kinder“, wo seit 2006

Kindergartenkinder und Volkschüler/-innen im ehemaligen Pfarrhof ein warmes Mittagessen erhielten, in der alten Schule bei den Hausaufgaben betreut wurden.

Das Projekt ist sehr erfolgreich, fast alle Kinder schaffen den Schulabschluss und besuchen weiterführende Schulen in Hermannstadt/Sibiu. Die Erziehungsarbeit

wirkt sich auf das ganze Dorf aus - die Eltern gehen regelmäßig zur Arbeit, die Häuser werden renoviert! Mittlerweile ist eine EU-Förderung für notwendige bauliche

Maßnahmen gesichert, Kneissl Touristik hat eine Treppe finanziert. Auch Ihre Unterstützung ist willkommen, durch die Einbindung der Diakonie können Sie diese

auch steuerlich absetzen. Infos finden Sie auf www.kneissltouristik.at

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Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Unser Team in Lambach

Unsere ReiseleiterInnen

Unser Team in Lambach

Links finden Sie Kolleginnen aus Produktion und Buchungszentrale vorgestellt, sie stehen

pars pro toto für das gesamte Kneissl-Team, das aus ReiseleiterInnen, Reisespezialisten

in den Filialen und über 30 MitarbeiterInnen in Produktion, Buchungszentrale, Werbung

und Administration in der Zentrale Lambach besteht. Wir alle, vom Lehrling bis zur

Geschäftsführerin, bringen viel Herzblut, Fachkenntnis und Leidenschaft ein, um unseren

StudienErlebnisReisen Pfiff, Seele und Tiefgang einzuhauchen.

Dass wir viel Vergnügen dabei haben, zeigt sich am Resultat.

Viel Freude und Gewinn auf Reisen!

Vietnam, Hoi An © Michal Jastrzebski - stock.adobe.com

Kultur- und Naturbegegnungen

mit Kneissl-Spirit

Unsere ReiseleiterInnen garantieren den Erfolg unserer StudienErlebnisReisen. Sie

vermitteln die nötige Sicherheit, schaffen einen stressfreien verdichteten Erfahrungsraum,

sind DialogpartnerInnen und ansprechbar bei kleinen Wehwehchen und Hoppalas. Sie

leben den Kneissl-Spirit! In der momentanen (gefühlt) instabilen politischen Weltlage

wird die Präsenz unserer ReiseleiterInnen noch mehr geschätzt. Sie sind Übersetzer der

kulturellen und historischen Zusammenhänge, sie vermitteln die Besonderheiten des

Reiselandes mit Wärme und Respekt. Unsere ReiseleiterInnen sind begeisterte Reisende,

bunte Vögel. Unter ihnen sind Fotografen, Geologen, Geografen, Archäologen, Biologen,

Musikwissenschafter, Romanisten, Theologen, Religionswissenschafter, Berg- und

Wanderführer und viele Fachleute mehr – und auch sehr erprobte Autodidakten. Manche

unserer ReiseleiterInnen sind festangestellt, für andere ist das Reiseleiten ein geliebter

Ausgleich zu ihrem Brotberuf. Immer aber gilt: Unsere ReiseleiterInnen bringen Ihnen

das Reiseland Ihrer Wahl mit viel Sensibilität und Fachwissen nahe. Sie ermöglichen mit

Feinfühligkeit Begegnungen mit anderen Kulturkreisen und Religionen. Sie bewältigen

unvorhergesehene Krisen souverän und zünden ein Feuerwerk an Begeisterung.

35 Jahre Kneissl Touristik: 1984 – 2019

Wirklich dankbar schauen wir auf die letzten 35 Jahre zurück. Kneissl Touristik ist

eine touristische Erfolgsgeschichte, die Christian Kneissl 1984 initiierte, die von vielen

MitarbeiterInnen getragen wurde und an der Sie, liebe Reisende, beteiligt sind.

Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und werden die Kneissl-Geschichte auch in der

sich schnell verändernden Welt fortschreiben.

Danke für manch gemeinsame Wegestrecke! Bleiben Sie uns treu!

„Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen“ – in diesem Sinne:

Herzliche Reisegrüße vom gesamten Kneissl-Touristik-Team

Menschenrechte haben Bedeutung – besonders im Tourismus

Tourismus findet immer von Menschen für Menschen statt. Auch wir müssen uns als Veranstalter

die Gretchenfrage gefallen lassen, wie wir es mit den Menschenrechten halten! Wie wir in unserer

Geschäftstätigkeit den Schutz der Menschenrechte sicherstellen.

Wir sind mit Stolz und im Bewusstsein über die daraus erwachsende Verantwortung seit 2016 Mitglied im Roundtable

„Menschenrechte im Tourismus“. Wir achten im Rahmen unserer Möglichkeiten auf:

• die Einhaltung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht

• die Verankerung von Menschenrechtsstandards in unseren Geschäftsprozessen

• die Sensibilisierung von Kunden, Partnern u. MitarbeiterInnen für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus

Weitere Infos: www.menschenrechte-im-tourismus.net

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 7


Allgemeine Informationen

Einreisebestimmungen

Marokko: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen

Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.

Bitte beachten Sie, dass in Österreich eine partielle Reisewarnung für Marokko

für die Grenzregionen zu Algerien, Tunesien und Mauretanien besteht

(nicht Ihre Reiseregionen).

Tunesien: Österreichische Staatsbürger benötigen einen mind. noch 3 Monate

nach Ausreise gültigen Reisepass.

Algerien: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen

Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sowie ein

Visum und eine Reiseversicherung. Visumkosten derzeit € 95,– inkl. Besorgungsgebühr.

Bitte beachten Sie, dass es eine partielle Reisewarnung für die Grenzgebiete

von Algerien gibt (nicht Ihre Reiseregion).

Sudan: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen Reisepass,

der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sowie ein

Visum. Visumkosten derzeit € 105,– inkl. Besorgungsgebühr. Für die Erlangung

des Visums benötigen wir bis spätestens 1 Monat vor Reiseantritt

Ihren Reisepass mit 2 vollständig ausgefüllten und persönlich unterschriebenen

Visaformularen mit 2 Passfotos (nur Passfotos erlaubt). WICHTIG:

Kein israelischer Stempel bzw. einer Grenzstation zu Israel.

Partielle Reisewarnung für die Region Darfur und die Grenze zu Eritrea

(nicht Ihre Reiseregion!).

Tschad: Österr. Staatsbürger benötigen für die Einreise einen Gelbfieberimpfnachweis,

einen Reisepass, der bei Ausreise noch mindestens 7

Monate gültig ist. Für das Visum benötigen wir 6 Wochen vor Reiseantritt

Ihren Reisepass und alle erforderlichen Unterlagen - Visumkosten derzeit

€ 230,– inkl. Besorungsgebühr. Partielle Reisewarnung.

Kap Verde: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen

Reisepass, der bei Einreise noch minde stens 6 Monate gültig ist, sowie

eine Online-Registrierung. Diese Registrierung inkl. Flughafensicherheitsgebühr

kostet € 35,– und muss bis 5 Tage vor Abreise erledigt werden.

Senegal, Gambia: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise

einen Reisepass, der noch mind. 6 Monate bei Einreise gültig ist. Senegal

hat de facto 2015 die Visumpflicht aufgehoben. Für Gambia besteht

Visumpflicht - das Visum ist vor Ort um € 70,– zu bekommen.

Ghana, Togo, Benin: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise

einen Reisepass, der bei Einreise noch minde stens 6 Monate gültig ist,

jeweils ein Visum, das im Heimatland beantragt werden muss (nur Togo vor

Ort), sowie einen Gelbfieber-Impfnachweis. Visakosten dzt. total € 385,–

Impfungen

Impfungen sind (bis auf Ghana/Togo/Benin) keine vorgeschrieben, doch

empfehlen wir Ihnen das Basisschutzprogramm für Reisende (Diphterie

/ Tetanus / Polio / Hepatitis A / B u. Typhus). Medikamente gegen Durchfallerkrankungen

sollten unbedingt dabei sein. Medizinische Einrichtungen

sind in den Großstädten vorhanden, allerdings liegt das Niveau, insbesondere

was Hygiene und Krankenpflege betrifft, weit unter europäischen

Ansprüchen. Bitte kontaktieren Sie rechtzeitig (ca. 6 – 8 Wochen) vor Reiseantritt

Ihren Hausarzt, das Tropeninstitut oder das zuständige Gesundheitsamt!

Ghana, Togo und Benin verlangen einen Gelbfieber-Impfnachweis.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Österreich und

den bereisten Ländern. Der Abschluss einer Reiseversicherung für den

Krankheitsfall zur Deckung allfälliger Arzt-, Spitals-, Krankentransportoder

Medikamentenkosten wird daher unbedingt empfohlen (siehe Europäische

Reiseversicherung, Seite 215).

Nord- u.

Westafrika:

Allgemeine

Informationen

Zeitunterschied:

Zwi schen Österreich/Deutschland und Marokko beträgt er während der

mittel europäischen Normal- wie Sommerzeit – 1 Stunde.

Zwischen Österreich/Deutschland und Kap Verde während der Normalzeit

- 2 Stunden, während der MESZ - 3 Stunden.

Zwischen Österreich/Deutschland und Ghana, Togo, Senegal und Gambia

während der Normalzeit - 1 Stunde, während der MESZ - 2 Stunden.

Zwischen Österreich/Deutschland und Benin während der Normalzeit

+/- 0 Stunden, während der MESZ 1 Stunde.

Zwischen Österreich/Deutschland und dem Sudan bzw. Tschad während

der Normalzeit + 2 Stunden, während der MESZ + 1 Stunde.

Kein Zeitunterschied bei Tunesien/Algerien.

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Chenini © Leonid Andronov/stock.adobe.com

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Nord- u. Westafrika

Marokko, Tunesien, Algerien, Sudan, Tschad,

Kapverden, Senegal, Gambia, Ghana, Togo, Benin

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 9


2

Rabat

Casablanca

Meknes

Fes

Essaouira

Beni Mellal

Marrakesch

1

1 Rabat, Kasbah Oudaïa © saiko3p/Fotolia.com 2 Fès, Gerbereien © sabino.parente/stock.adobe.com

Marokko:

Königsstädte

Marokkos Königsstädte

Rabat - Meknès - Fès - Marrakesch

+ + UNESCO-Welterbe Essaouira am Atlantik

+ + Besuch von André Hellers Garten Anima

+ + NEU: Besuch der Moschee Hassan II

1. Tag: Salzburg/Graz/Innsbruck/Klagenfurt/München bzw. Linz -

Wien - Marrakesch - Essaouira. Zuflüge am frühen Morgen aus den

Bundesländern bzw. AIRail ab Linz nach Wien. Flug mit Austrian nach

Marrakesch (ca. 09.50 - 13.05 Uhr). Fahrt durch die Haouz-Ebene nach

Essaouira (UNESCO-Welterbe) am Atlantik, eine der malerischsten des

Landes. Sie wurde von den Portugiesen als Mogador gegründet und

1765 als der größte Hafen des Landes ausgebaut. Das mauerumgürtete

Essaouira gilt heute als Stadt der Künstler.

2. Tag: Essaouira - El Jadida - Casablanca. Fahrt auf der Küstenstraße

nach Casablanca mit kurzem Stopp in El Jadida (UNESCO-Welterbe) mit

der sehenswerten portugiesischen Zisterne. In Casablanca erwartet

uns am späten Nachmittag eine Stadtrundfahrt.

3. Tag: Casablanca - Königsstädte Rabat und Fès. Morgens Besuch

der imposanten Moschee Hassan II direkt an der Atlantikküste. Anschließend

geht es nach Rabat, der Hauptstadt Marok kos: Bei unserer

Stadtrundfahrt erkunden wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie

den Königs palast, das prachtvolle Mausoleum von Mohammed V, den

Hassan-Turm, Über reste der größ ten Moschee der Welt, die Mereniden-

Nekro pole Chel lah sowie die überaus malerische Kasbah des Oudaïa.

Anschließend Fahrt durch den Marmora-Wald in die Königsstadt Fès.

4. Tag: Ausflug Meknès - Volubilis. Tagesausflug in die Königsstadt

Mek nès (UNESCO-Welterbe): Wir sehen in Mek nès nicht nur das

schönste Tor Marokkos, das Bab Mansour, sondern auch die Koranschule

Medersa Bou Inania mit fantastischen Schnitzereiarbeiten in

Holz und Stuck. Die wuchtigen Festungsmauern und Getreidespeicher

sowie die Altstadt mit ihren Souks bestechen mit einzigartigem Ambiente.

Vorbei an der heiligen Stadt Moulay Idriss (Fotostopp) erreichen

wir am Nachmittag die Ausgrabungen von Volubilis (UNESCO-Weltkulturerbe):

Besichtigung der gut erhaltenen Reste der Tempel, Bäder und

Häuser, die - mit schönen Mosaiken geschmückt - vom ehemaligen

Reichtum der römischen Stadt zeugen.

5. Tag: Königsstadt Fès. Wer die Altstadt von Fès (UNESCO-Welterbe

Fès el Bali) betritt, findet eine einzigartige Welt mit tausenden Farben

und Gerüchen. Die älteste Königsstadt gilt als religiöse Hauptstadt

des Landes - gleichzeitig ist sie das Zentrum des Kunsthandwerks:

Handwerk und Handel machten Fès zu einer blühenden Stadt. In der

faszinierenden Medina erwartet uns das verwirrende Gassenlaby rinth

der riesigen Souks - mit Maultieren und Eseln als Transportmittel. Auf

unserem Stadtrundgang sehen wir die Karaouine Moschee aus dem

9. Jh. (von außen), eine riesige Gerberei (mit ange schlossener Lederverarbeitung)

und die Place Nejjarine mit dem berühmten Brunnen.

Weiters besuchen wir den alten Funduq/Karawanserei Nejjarine, das

ehemalige Judenviertel Mellah u.v.m.

6. Tag: Fès - Mittlerer Atlas - Khenifra - Beni Mellal - Marrakesch. Heute

erwartet uns eine lange abwechslungsreiche Fahrt durch den Mittleren

Atlas in den Höhenkurort Azrou, der von den Franzosen angelegt

wurde. Das Land schaftsbild wird von Zedernwäldern und imposanten

Vulkankegeln bestimmt. Mittagsstopp legen wir in Khenifra zum Atlas-

Forellenessen ein. Weiter nach Kasbah Tadla, mit seiner mächtigen,

ockerfarbenen Kasbah (= Burg) und über Beni Mellal nach Marrakesch.

Am Abend erleben wir abschließend am Platz Djemaa el Fna die Märchenerzähler,

Gaukler und Schlangenbeschwörer.

7. Tag: Marrakesch - „Hauptstadt des Südens“: Majorelle-Garten. Die

ganztägige Stadtbesichtigung zeigt uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

dieser Königsstadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Wie keine andere

verbindet sie die Kulturen der Araber und Berber: Wir beginnen den

Tag im bezaubernden Majorelle-Garten - wiederbelebt vom legendären

Modeschöpfer Yves Saint Laurent. Wir sehen die Koutoubia-Moschee

aus dem 12. Jh. (von außen), den bezaubernden Jardin Secret

mit Aussichtsturm, den schönen Ba hia-Palast und die mächtige Stadtmauer.

Ein kurzer Rundgang durch die größten Souks von Marokko

zeigt die Händler und Handwerker mit ihrem reichen Warenangebot.

Am Nachmittag bleibt Zeit für einen individuellen Bummel durch den

Souk. Abendessen in einem schönen Restaurant in der Altstadt.

8. Tag: Marrakesch: Ausflug Anima-Garten - Wien - Salzburg/Graz/

Innsbruck/Klagenfurt/München bzw. Linz. Ein letztes Highlight ist

ein Ausflug ins Ourika Tal, wo wir den Garten Anima von André Heller

besuchen, eines seiner schönsten Gesamtkunstwerke. Gegen Mittag

Transfer zum Flughafen - Rückflug nach Wien (ca. 13.55 - 19.05 Uhr) und

weiter in die Bundesländer und nach München bzw. AIRail nach Linz.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (marokkanische Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Essaouira Riad „Dar L’Oussia“ (in der Altstadt) bzw. Riad „Palais des

Remparts“ bzw. ****/*Hotel „Atlas Essaouira & Spa“ (an

der Atlantikpromenade)

Casablanca ****Hotel „Mogador Marina“

Fès ****/*Hotel „Les Mérinides“ bzw. „Zalagh Parc Palace“

Marrakesch ****Hotel „Les Jardins de l‘Agdal“ (im Viertel Agdal

südlich der Altstadt) - 1. - 3. Termin bzw.

****/*Hotel „Kenzi Rose Garden“ (im Viertel Hivernage

westlich der Altstadt) - 4. - 9. Termin

10

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Marrakesch

Taroudant

Ait

Benhaddou

Tafraoute

1

1 Meknès, Bou Inania Medersa © saiko3p/stock.adobe.com 2 Anima-Garten von André Heller © Anima-Garten

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, **** u. *****Hotels

und 1 Nacht im Riad/HP

TERMINE REISELEITER P ONMK

05.10. - 12.10.2019 Mohamed Naciri

26.10. - 02.11.2019 Allerheiligen Mohamed Naciri

10.11. - 17.11.2019 Redouan Karbak

28.12. - 04.01.2020 1 Silvester Mohamed Naciri

01.02. - 08.02.2020 Semesterf. Wien, NÖ Mag. Götz Wagemann

15.02. - 22.02.2020 Semesterf. OÖ, Stmk. Mohamed Naciri

15.03. - 22.03.2020 Redouan Karbak

05.04. - 12.04.2020 Karwoche/Ostern Mohamed Naciri

25.04. - 02.05.2020 Dr. Ingrid Thurner

Flug ab Wien € 1.390,– € 1.490,– € 1.680,–

Flug ab Salzburg, Graz, Innsbruck,

Klagenfurt, München € 1.500,– € 1.600,– € 1.790,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.490,– € 1.590,– € 1.780,–

EZ-Zuschlag € 270,– € 290,– € 290,–

1

Obligatorisches Silvesterdinner (bereits inkl.): € 160,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian Airlines nach Marrakesch und retour

• Rundfahrt mit einem marokkanischen Bus/Kleinbus mit AC

• 5 Übernachtungen in ****/*Hotels, 1 Übernachtung im ****Hotel,

1 Nacht in einem Riad/Kaufmannspalast bzw. ****/*Hotel in Essaouira

(marokkan. Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• Halbpension mit erweitertem Frühstücksbuffet: 1. Tag abends bis

8. Tag morgens, am 6. Tag mittags Forellenessen (statt Hotelabendessen),

am 7. Tag Abendessen in einem schönen Restaurant in der

Altstadt von Marrakesch (statt Hotelabendessen); beim 4. Termin

zusätzlich Silvesterdinner inkludiert

• Eintritte: El Jadida (Zisterne), Casablanca (Moschee Hassan II), Rabat

(Chellah), Volubilis (Ausgrabungen), Meknès (Koranschule), Fès (Musée

Nejjarine), Marrakesch (Jardin Secret, Bahia Palast, Majorelle-Garten,

Anima-Garten)

• qualifizierte deutschsprechende marokkan. Reiseleitung (1. - 4. und

6. - 8. Termin) bzw. qualifizierte österr. Reiseleitung (5. u. 9. Termin)

• 1 Polyglott on tour „Marokko“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (dzt. € 110,– ab Wien, € 220,– ab BL, München)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich

HINWEIS: Der Termin 25.04.-02.05.2020 fällt in den islamischen

! Fastenmonat Ramadan. Hotelbars sind in dieser Zeit geschlossen,

Alkohol wird nur zum Abendessen serviert.

Der Süden Marokkos

+ + Baumblüte im Anti-Atlas u. Hohen Atlas

+ + Anima-Garten von André Heller

+ + Tal von Imlil am Fuß des Djebel Toubkal,

des höchsten Berges von Nordafrika

Der weite Süden Marokkos ist von einzigartiger

Schönheit - vom Hohen Atlas über die Straße der Kasbahs

bis zu den faszinierenden Landschaften des Anti-Atlas.

Wer zum Frühlingsbeginn kommt, findet Tausende und

Abertausende blühende Mandelbäume - purer Frühling

vor der Kulisse der schneebedeckten Berggipfel. Tafraoute

als Zentrum des Anti-Atlas bietet zudem überwältigende

Felslandschaften. Der belgische Künstler Jean Vérame hat

„Land Art“ der besonderen Art gewagt - türkis, azurblau

und rosa gestrichene gewaltige Felsen ragen aus der

Landschaft auf. Ein Geheimtipp ist die enge Schlucht Aït

Mansour - aber auch der Ort Aït-Ben-Haddou an der „Straße

der Kasbahs“ begeistert jeden Besucher. Den Abschluss

bilden Hellers Anima-Garten, ein Ausflug zum Djebel

Toubkal sowie die Königsstadt Marrakesch!

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz -

Wien - Marrakesch. Zuflüge von den Bundesländern bzw. AIRail ab

Linz nach Wien. Linienflug mit Austrian nach Marrakesch (ca. 09.50 -

14.00 Uhr). Ein erster Spaziergang führt uns zur Koutoubia-Moschee

(Besichtigung von außen), zum Bahia Palast und zum Platz Djemaa el

Fna mit seinen Märchenerzählern, Gauklern und Schlangenbeschwörern

(immaterielles UNESCO-Welterbe).

2. Tag: Marrakesch - Aït Melloul - Tafraoute. Heute geht es in rascher

Fahrt auf der Autobahn durch die fruchtbare Sous-Ebene in die Berge

des Anti-Atlas (bis 2350 m). Arganbäume, aus deren Kernen das wertvolle

Arganöl gewonnen wird, begleiten unseren Weg durch das anfangs

karge Bergland. Spätnachmittags gelangen wir in das schön gelegene

Tafraoute (1000 m), umgeben von einer bizarren Bergkulisse

mit tausenden rötlichen Granitmonolithen.

3. Tag: Ausflug Aït Mansour-Schlucht. Ausflug mit Geländewagen zu

der von rötlichen Felsklippen überragten und von Dattelpalmen bewachsenen

Schlucht Aït Mansour, wo wir mehrere kurze Spaziergänge

unternehmen, um die fantastische Landschaft zu erleben. Über Souk

d’Afella Ighir gelangen wir nach Tim guelchte, wo die Schlucht beginnt,

durch die wir nach Tafraoute zurück fahren. Am Nachmittag besuchen

Marokko:

Königsstädte

und Süden

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 11


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1 3

1 Anti-Atlas © Jon Arnold Images Ltd/Alamy Stock Photo 2 Terrassenfelder im Anti-Atlas © Rechitan Sorin/stock.adobe 3 Aït-Ben-Haddou © Eric Péduzzi/stock.adobe

Marokko:

Süden

wir die vom belgischen Künstler Jean Vérame bunt bemalten Felsen bei

Tafraoute und bewundern den hoch aufragenden Felsen Chapeau de

Napoléon sowie die vielfältig geformten Granitmonolithe.

4. Tag: Tafraoute - Taroudant. Wir beginnen den Tag mit einer Rundfahrt

durch das malerische Tal der Ammeln: Die hier lebenden Berber

haben ihre zum Teil spektakulär gelegenen Dörfer an den Flanken des

steil aufragenden Granitberges Lekst errichtet. Durch die Ausläufer des

Anti-Atlas erreichen wir die Speicherburg Tizourgane und schließlich

am Nachmittag die zwischen Oliven- und Orangenhainen gelegene,

uralte Berberstadt Taroudant, umgeben von einer kilometerlangen

Stadtmauer - am Abend bleibt Zeit für einen Spaziergang durch den

schönen Souk.

5. Tag: Taroudant - Aït-Ben-Haddou. Unser Weg führt heute durch eine

karge, wüstenartige Landschaft mit bizarren, aufgefalteten Bergen;

Mandel- und vereinzelte Wacholder-Bäume säumen die Straße. Wir

passieren die Ortschaft Taliouine, das Zentrum des marokkanischen

Safrananbaus, und genießen den Blick auf das 3300 m hohe Siroua-Gebirge

und den schneebedeckten Hohen Atlas. Über Tazenakht (Zentrum

der Teppich- und Kelimherstellung) gelangen wir nach Aït-Ben-Haddou,

einem Festungsdorf der Chleuh-/Achelhi-Berber (UNESCO-Weltkulturerbe)

im Mellah-Tal nordwestlich von Ouarzazate. Es gefällt

nicht nur den Fotografen, sondern auch den Filmschaffenden - egal

ob Werner Herzog mit „Queen of the Desert“ oder „Gladiator“, „Games

of Thrones“ oder Orson Welles „Sodom und Gomorrha“. Spaziergang

durch die Gassen des Ksar und Nächtigung im nahen Riad Ighnda.

6. Tag: Aït-Ben-Haddou - Kasbah Tamdakht - Anemiter - Telouet

- Marra kesch. Fahrt zur nahen Kasbah Tamdakht, die spektakulär

über einem grünen Tal liegt. Die Straße folgt der Tal oase mit roten

Lehmdörfern und einer wildzerklüfteten Berglandschaft in verschiedensten

Rot-, Gelb- und Grautönen. Über Anemiter erreichen wir

Telouet: Der ehemals prachtvolle Palast Dar Glaoui des mächtigen

Pascha des Glaoui-Stammes beeindruckt noch immer. Beim 2260 m

hohen Tichka-Pass überqueren wir den Hohen Atlas, von wo sich die

Straße in vielen Kurven nach Marrakesch hinunter windet.

7. Tag: Ausflug Ourika Tal: Anima Garten - Hoher Atlas: Imlil am Fuß des

Djebel Toubkal. Am Morgen führt uns ein Ausflug mit Geländewagen

zunächst in das Ourika-Tal am Fuße des Hohen Atlas - wir besuchen

den faszinierenden Anima-Garten von André Heller, der zu seinen

schönsten Gesamtkunstwerken zählt. Anschließend geht es über Asni

in ein enges Tal nach Imlil zum Fuß des Djebel Toubkal (4167 m), des

höchsten Berges Nordafrikas. Ein kurzer Ritt auf Maultieren bringt uns

hinauf zur Kasbah du Toubkal, die eindrucksvoll über dem Ort thront.

Mittagessen in der Kasbah (inkl.), die von den Berbern des Tales (als

nachhaltiges Tourismusprojekt) geführt wird. Nach einem kurzen Spaziergang

durch den Ort Rückfahrt nach Marrakesch. Am Abend unternehmen

wir einen Rundgang durch die größten Souks Marokkos.

8. Tag: Marrakesch: Majorelle Garten - Wien - Salzburg/Graz/Innsbruck/Klagenfurt/München

bzw. Linz. Ein letztes Highlight von Marrakesch

ist der bezaubernde Majorelle-Garten, den wir am Morgen

besuchen - die azurblauen Gebäude inmitten üppiger Pflanzenpracht,

kleiner Teiche und riesiger Kakteen wurden von Yves Saint Laurent

wiederbelebt. Nach einem letzten kurzen Aufenthalt in der Altstadt

Transfer gegen Mittag zum Flughafen - Rückflug nach Wien (ca. 14.55

- 19.05 Uhr) und weiter in die Bundesländer und nach München bzw.

AIRail nach Linz.

ErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, Geländewagen und Hotels/HP

TERMINE REISELEITER P ONMS

01.02. - 08.02.2020 Semesterferien Mohamed Najah

Wien, NÖ

15.02. - 22.02.2020 Semesterferien

OÖ, Stmk.

Mohamed Najah

Flug ab Wien € 1.490,–

Flug ab Salzburg, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, München € 1.600,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.590,–

EZ-Zuschlag € 240,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian Airlines nach Marrakesch und retour

• Transfer und Rundfahrt mit einem marokkanischen Reisebus/

Kleinbus mit Aircondition, 2 Ausflüge am 3. und 7. Tag mit Geländewagen

(max. 4 Teilnehmer pro Auto)

• 2 Übernachtungen im einfachen **/*Hotel, 2 Nächte in ***/*Hotels/

Riads und 3 Nächte im ****/*Hotel (marokkan. Klassifizierung),

jeweils in Zweibettzimmern mit DU/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet: 1. Tag abends - 8. Tag morgens

(am 7. Tag Mittag- statt Abendessen)

• Eintritte lt. Programm inkl. Anima-Garten von André Heller

• qualifizierte deutschsprechende marokkanische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Marokko“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (dzt. € 110,– ab Wien, € 220,– ab BL, München)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (marokkanische Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Marrakesch ****/*Hotel „Kenzi Rose Garden“

(Viertel Hivernage westlich der Altstadt)

Tafraoute

**/*Hotel „Les Amandiers“

Taroudant

****Riad „Dar Zitoune“

Aït-Ben-Haddou ***/*Riad „Ksar Ighnda“

12

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Marrakesch

VERZAUBERUNG

myAustrian fliegt mich mit herzlichem Service ins bunte Marrakesch.

Und hier genieße ich das Leben von seiner aufregendsten,

vielfältigsten und verzauberndsten Seite.

the charming way to fly


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1 3

1 Hoher Atlas © Elisabeth Kneissl-Neumayer 2 Fès, Bab Boujloud © Montse Cobos/stock.adobe.com 3 Oliven © tonymills/stock.adobe.com

Marokko

Marokko intensiv

Die ausführliche StudienErlebnisReise

„Marokkanische Impressionen“ PLUS

Drâa-Tal, Zagora und Anti-Atlas

+ + NEU: Besuch der Moschee Hassan II

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz - Wien

- Marrakesch - Essaouira. Zuflüge am frühen Morgen bzw. AIRail ab Linz

nach Wien. Linienflug mit Austrian nach Marrakesch (ca. 09.50 - 13.05

Uhr). Rasche Fahrt durch die Haouz-Ebene an den Atlantik nach Essaouira

(UNESCO-Welterbe), einen der malerischsten Orte des Landes.

Spaziergang durch die reizvolle, mauerumgürtete Medina.

2. Tag: Essaouira - El Jadida - Casablanca. Abwechslungsreiche Fahrt

über die Küstenstraße nach Casablanca. Zwischenstopp in El Jadida,

dessen sehenswerte portugiesische Zisterne zum UNESCO-Welterbe

zählt. Nach einer interessanten Stadtrundfahrt in Casablanca genießen

wir das Abend essen in einem Restaurant.

3. Tag: Casablanca - Königsstadt Rabat - Königsstadt Fès. Morgens

Besuch der imposanten Moschee Hassan II direkt an der Atlantikküste.

Anschließend geht es nach Rabat - Stadtrundfahrt durch

die Hauptstadt Marokkos (UNESCO-Weltkulturerbe) zum Königspalast,

zum prachtvollen Mausoleum von Mohammed V, zum Hassan-Turm,

der Mereniden-Nekropole Chellah sowie in die malerische

Kasbah des Oudaïa (12. Jh.) mit ihren schönen Gassen.

Anschließend Fahrt durch den Marmora-Wald in die Königsstadt Fès.

4. Tag: Ausflug Meknès - Volubilis. Tagesausflug in die Königsstadt

Mek nès: Wir sehen nicht nur das schönste Tor Marokkos, das Bab

Mansour, sondern auch die Koranschule Medersa Bou Inania mit

fantastischen Schnitzereiarbeiten in Holz und Stuck. Die wuchtigen

Festungsmauern und Getreidespeicher sowie die Altstadt mit

ihren Souks bestechen mit einzigartigem Ambiente. Vorbei an der

heiligen Stadt Moulay Idriss (Fotostopp) erreichen wir am Nachmittag

die Ausgrabungen von Volubilis (UNESCO-Weltkulturerbe):

Besichtigung der gut erhaltenen Reste der Tempel, Bäder und Häuser,

die vom ehemaligen Reichtum der römischen Stadt zeugen.

5. Tag: Königsstadt Fès. Wer die Altstadt von Fès (Fès el Bali) betritt,

findet hinter den Stadtmauern eine einzigartige Welt mit tausenden

Farben und Gerüchen. Die älteste Königsstadt gilt als religiöse

Hauptstadt Marokkos - mit zahlreichen Moscheen und Koranschulen.

Gleichzeitig ist es das Zentrum des Kunsthandwerks und Handels:

In der faszinierenden Medina erwartet uns das Gassenlabyrinth der

riesigen Souks (UNESCO-Weltkulturerbe). Auf unserem Stadtrundgang

sehen wir die Karaouine Moschee aus dem 9. Jh. (von außen),

eine riesige Gerberei (mit ange schlossener Lederverarbeitung)

und der Place Nejjarine mit dem berühmten Brunnen. Wir besuchen

den alten Funduq/Karawanserei Nejjarine mit dem Museé du

Bois (Holzverarbeitung), das ehemalige Judenviertel Mellah u.v.m.

6. Tag: Fès - Mittlerer Atlas - Midelt - Hoher Atlas - Tafilalet - Sanddünen

von Merzouga/Erg Chebbi. Am frühen Morgen geht es in das

Gebiet des Mittleren Atlas mit Zedernwäldern und Vulkanlandschaften.

Über Midelt gelangen wir in die Bergregion des Hohen Atlas zum

Tizn-Talrhemt-Pass (1907 m) und schließlich durch die Ziz-Schlucht in

das Tafilalet, eines der schön sten und größten Oasentäler Marokkos.

Am späten Nachmittag erreichen wir die gewaltigen Sanddünen von

Merzouga, wo wir am Rande des Erg Chebbi nächtigen.

7. Tag: Erg Chebbi - Tinghir - Todhra-Schlucht - Straße der Kas bahs -

Boumalne du Dades. Nach dem Sonnenaufgang, den wir in den Dünen

erleben, geht es in den Oasenort Rissani (kurzer Aufenthalt). Durch

Vorsahara-Landschaften mit Foggaras - unterirdischen Wasserkanälen

mit Schöpfbrunnen - erreichen wir Tinghir und die eindrucksvolle

Todhra-Schlucht (Spaziergang); die Felswände steigen hier 200 m fast

senkrecht an. Tinghir ist die erste schöne Kasbah-Siedlung an der

„Straße der Kasbahs“. Weiterfahrt nach Boumalne du Dades.

8. Tag: Ausflug Dades-Schlucht - Kasbah Aït Youl. Mit Kleinbussen geht

es in die Dades-Schlucht, die mit atemberaubender Landschaft und bizarren

Felsformationen, aber auch schönen Dörfern beeindruckt. Nach

einer gemütlichen Wanderung durch das Tal zu einer Kasbahsiedlung

und einer entspannenden Mittagspause Rückfahrt zur Kasbah Aït Youl

- Besichtigung (sofern geöffnet) - und zum Hotel.

9. Tag: Boumalne du Dades - Ouarzazate - Aït-Ben-Haddou. Auf der

„Straße der Kasbahs“ erreichen wir Skoura, wo wir die eindrucksvolle

Kasbah Amerhidil besuchen. Im nahen Ouarzazate besteht die Möglichkeit,

die riesige, verschachtelte Kasbah Taourirt zu erkunden. Vorbei

an der Kasbah Tiffoultoute (UNESCO-Weltkulturerbe) gelangen

wir zum Fe stungsdorf Aït-Ben-Haddou: Die Anlage wird von der Nachmittagssonne

besonders schön beleuchtet - Spaziergang durch die

Gassen des Ksar. Übernachtung im schönen Riad nördlich des Ortes.

10. Tag: Aït-Ben-Haddou - Drâa-Tal - Zagora. Weiterfahrt ins bezaubernde

Drâa-Tal: Bei Agdz bildet der Oued Drâa, mit ca. 1000 km der

längste Fluss Marokkos, eine fruchtbare, palmenbestandene Oasenlandschaft

mit zahlreichen Dörfern und verschachtelten Kasbahs.

Zagora, das „Tor zur Wüste“, war einst Ausgangspunkt von Kamelkarawanen

durch die Sahara nach Timbuktu . Am Nachmittag Ausflug

ins nahe Tamegroute, wo in der kleinen Oase grüne Töpferwaren hergestellt

werden. Wir besuchen die Zaouia (Kloster und Koranschule)

aus dem 16. Jh. - die Bibliothek verfügt noch über handgeschriebene

Bücher, Pergamentrollen und Palmblätter. Rückfahrt nach Zagora.

14

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Rabat

Casablanca

Meknes

Fes

1 Kasbah Amerhidil © Pawel Opaska/stock.adobe.com 2 Volubilis © saiko3p/stock.adobe.com

1

Essaouira

Marrakesch

Tafraoute

Aït-

Ben-Haddou

Dades-

Schlucht

Todhra Schlucht

Zagora

Tata

Erg Chebbi

Boumalne du Dades

11. Tag: Zagora - Foum Zguid - Tata. Ein langer, landschaftlich sehr

interessanter Tag bringt uns zunächst zur Palmenoase Foum Zguid,

die von einer kleinen Festung beherrscht wird, von der wir den Blick

über die weiten Palmenhaine streifen lassen. Weiter zur Oase Tata, mit

900.000 Dattelpalmen die drittgrößte in Marokko, einst eine wichtige

Karawanenstation auf dem Weg durch die Sahara.

12. Tag: Tata - Anti-Atlas - Tafraoute. Vorbei an kleinen Oasen erreichen

wir die Ausläufer des Anti-Atlas und schließlich Tafraoute, für jeden

Besucher von Marokkos Süden einer der landschaftlich reizvollsten

Orte. Die Häusergruppen verteilen sich in 1200 m Höhe über einen

maleri schen Talkessel, überragt von mächtigen, bizarren Felsformationen.

Ausflug mit Geländewagen in das fruchtbare Tal der Ammeln,

in dem die Ksour (befestigte Dörfer), Kasbahs und Karias (unbefestigte

Dörfer) des Berberstamms der Ammeln wie Vogelnester an die

Felshänge gebaut wurden. Wir besuchen auch die „Blauen Steine“

des belgischen Künstlers Jean Vérame, der riesige, rundgeschliffene

Granitblöcke mit leuchtend bunten Farben als Land Art bemalt hat.

13. Tag: Tafraoute - Tiznit - Marrakesch. Fahrt über den landschaftlich

reizvollen Col du Kerdous nach Tiznit, bekannt für seine Souks der

Waffenschmiede und Silberschmuckhersteller. Über die Schnellstraße

erreichen wir entlang der Ausläufer des Hohen Atlas am späten Nachmittag

Marrakesch. Am Abend erleben wir den Platz Djemaa el Fna

mit seinen Märchenerzählern, Gauklern und Schlangenbeschwörern.

14. Tag: Marrakesch: „Hauptstadt des Südens“. Die ganztägige Stadtbesichtigung

zeigt uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser

Königsstadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Wie keine andere verbindet

sie die Kulturen der Araber und Berber: Wir beginnen den Tag im bezaubernden

Majorelle-Garten - wiederbelebt vom Modeschöpfer Yves

Saint Laurent. Wir sehen die Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jh. (von

außen), den Jardin Secret, den schönen Ba hia-Palast und die mächtigen

Stadtmauern. Ein kurzer Rundgang durch die größten Souks von

Marokko zeigt die Händler und Handwerker mit ihrem reichen Warenangebot.

Am Nachmittag bleibt Zeit für einen individuellen Bummel

durch den Souk. Abendessen in einem Riad in der schönen Altstadt.

15. Tag: Marrakesch: Anima-Garten - Wien - Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München

bzw. Linz. Ein letztes Highlight ist der Besuch

des einzigartigen Gartens Anima von André Heller, eines seiner

schönsten Gesamtkunstwerke. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen

- Rückflug nach Wien (ca. 13.55 - 19.05 Uhr) und weiter in die Bundesländer

und nach München bzw. AIRail nach Linz.

!

HINWEIS - HOTELS: Bitte beachten Sie, dass die Unterkünfte im Süden

aufgrund der geringeren touristischen Nachfrage in diesen Gebieten

einfacher sind. Wir danken für Ihr Verständnis!

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, Hotels u. 3x Riad/HP

TERMINE REISELEITER P ONMT

12.10. - 26.10.2019 Ingrid Hafeneder

08.03. - 22.03.2020 Ingrid Hafeneder

Flug ab Wien € 2.450,–

Flug ab Salzburg, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, München € 2.560,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 2.550,–

EZ-Zuschlag € 490,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian über Wien nach Marrakesch und retour

• Rundfahrt mit einem marokkanischen Reisebus/Kleinbus mit AC

• Ausflug mit Kleinbussen in die Dades-Schlucht

• Ausflug mit Geländewagen ins Tal der Ammeln

• 3 Übernachtungen in sehr einfachen **/*Hotels/Riads, 4 Nächte in

***/*Hotels, 6 Nächte in ****/*Hotels (marokkan. Klassifizierung)

und 1 Nacht (Aït-Ben-Haddou) im schönen ***/*Riad, jeweils in

Zweibettzimmern mit DU/WC

• Halbpension mit Frühstück: 1. Tag abends - 15. Tag morgens

• Abendessen in einem Restaurant in Casablanca am 2. Tag sowie in

einem Restaurant in Marrakesch am 14. Tag (statt dem Abendessen

im Hotel)

• Eintritte: El Jadida (Zisterne), Casablanca (Moschee Hassan II), Rabat

(Chellah), Volubilis (Ausgrabungen), Meknès (Koranschule), Fès

(Musée Nejjarine), Kasbah Aït Youl, Kasbah Amerhidil, Tamegroute

(Zaouia mit Bibliothek), Marrakesch (Jardin Secret, Bahia Palast,

Majorelle-Garten), Anima-Garten

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Marokko“ pro Zimmer

• Flug bezogene Taxen (dzt. € 110,– ab Wien, € 220,-- ab BL, München)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 12 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC.

Essaouira ****Riad „Palais des Remparts“ bzw.

****/*Hotel „Atlas Essaouira & Spa“

Casablanca ****Hotel „Mogador Marina“

Fès

****/*Hotel „Les Mérinides“ bzw.

****/*Hotel „Atlas Palais Medina & Spa“

Merzouga ****Hotel Xaluca „Kasbah Tombouctou“

Boumalne ****Hotel „Xaluca Dades“

Aït-Ben-Haddou ***/*Riad „Ksar Ighnda“ (ca. 5 km nördlich des Ortes)

Zagora ***Riad „Lamane“

Tata

***Hotel „Relais des Sables“

Tafraoute **/*Hotel „Les Amandiers“ (einfach, bestes vor Ort)

Marrakesch ****/*Hotel „Les Jardins de l‘Agdal“ (Agdal) bzw.

****/*Hotel „Kenzi Rose Garden“ (Viertel Hivernage)

Marokko

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 15


2

Rabat

Casablanca

Essaouira

Marrakesch

Aït-Ben-Haddou

Meknès

Todhra

Schlucht

Fès

Erg Chebbi

Boumalne du Dades

1 Dades-Schlucht © Elisabeth Kneissl-Neumayer 2 Essaouira © Pio Si/stock.adobe.com

1

Marokko

Marokkanische

Impressionen

Königsstädte - Sanddünen des Erg Chebbi -

„Straße der Kasbahs“ - Schluchten des Hohen

Atlas mit Dades-Tal - Essaouira am Atlantik

+ + André Hellers Garten Anima

+ + NEU: Besuch der Moschee Hassan II

Marokkos uralte Medinas wirken wie Kulissen aus den

Erzählungen von Schehera zade. Islamische Hochkultur

vermischt sich mit Berbertraditionen und maurischem

Erbe. Legen där sind die Königsstädte mit prächtigen

Palästen, Koranschulen und Moscheen. Marokko ist aber

auch ein „Fest der Sinne“: In der Luft liegt der Duft von

Ge würzen, durch die Gassen klin gen die Schläge von

Schmiedehämmern. Wir wissen kaum, wohin wir zuerst

schauen sollen - wer sich einmal in das La by rinth der Souks

verirrt hat, taucht wie einst Elias Canetti in den „Stimmen

von Marrakesch“ in eine Welt aus 1001 Nacht ein.

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz -

Wien - Marrakesch - Essaouira. Zuflüge am frühen Morgen von den

Bundesländern nach Wien bzw. AIRail von Linz nach Wien. Linienflug

mit Austrian nach Marrakesch (ca. 09.50 - 13.05 Uhr). Nach der

Pass- und Zollkontrolle rasche Fahrt durch die Haouz- Ebene an den

Atlantik nach Essaouira. Die Stadt (UNES CO-Weltkulturerbe), einer der

malerisch sten Orte des Landes, wurde 1506 von den Portugiesen als

Mogador gegründet und 1765 zum größten Hafen des Landes ausgebaut.

Geblieben ist die reizvolle, mauerumgürtete Medina, die wir bei

einem Spaziergang mit dem Reiseleiter erkunden.

2. Tag: Essaouira - El Jadida - Casablanca. Abwechslungsreiche Fahrt

über die Küstenstraße nach Casablanca. Zwischenstopp in El Jadida,

dessen sehenswerte portugiesische Zisterne zum UNESCO-Welterbe

zählt. In Casablanca erwartet uns eine interessante Stadtrundfahrt.

3. Tag: Casablanca - Königsstädte Rabat und Fès. Morgens Besuch

der impossanten Moschee Hassan II direkt an der Atlantikküste.

Anschließend geht es nach Rabat - Stadtrundfahrt durch

die Hauptstadt Marokkos (UNESCO-Weltkulturerbe) zum Königspalast,

zum prachtvollen Mausoleum von Mohammed V, zum Hassan-Turm,

der Mereniden-Nekropole Chellah sowie in die malerische

Kasbah des Oudaïa (12. Jh.) mit ihren schönen Gassen.

Anschließend Fahrt durch den Marmora-Wald in die Königsstadt Fès.

4. Tag: Ausflug Meknès - Volubilis. Tagesausflug in die Königsstadt Meknès:

Wir sehen nicht nur das schönste Tor Marokkos, das Bab Mansour,

sondern auch die Koranschule Medersa Bou Inania mit fantastischen

Schnitzereiarbeiten in Holz und Stuck. Die wuchtigen Festungsmauern

sowie die Altstadt mit ihren Souks bestechen mit einzigartigem Ambiente.

Vorbei an der heiligen Stadt Moulay Idriss (Fotostopp) erreichen

wir am Nachmittag die Ausgrabungen von Volubilis (UNESCO-Welterbe):

Besichtigung der gut erhaltenen Reste der Tempel, Bäder und

Häuser (Haus der Venus mit Diana-Mosaik, Haus des Orpheus), die

- mit schönen Mosaiken geschmückt - vom Reichtum der römischen

Stadt zeugen, die unter Septimius Severus als Verwaltungszentrum der

Provinz Mauretania Tingitana zur Blüte kam.

5. Tag: Königsstadt Fès. Wer die Altstadt von Fès (Fès el Bali) betritt,

findet hinter den Stadtmauern eine einzigartige Welt mit tausenden

Farben und Gerüchen. Die älteste Königsstadt gilt als religiöse

Hauptstadt Marokkos - mit zahlreichen Moscheen und Koranschulen.

Gleichzeitig ist es das Zentrum des Kunsthandwerks und Handels:

In der faszinierenden Medina erwartet uns das Gassenlabyrinth

der riesigen Souks (UNESCO-Welt kul turerbe). Auf unserem

Stadtrundgang sehen wir die Karaouine Moschee aus dem 9. Jh.

(von außen), eine riesige Gerberei (mit ange schlossener Lederverarbeitung)

und den Place Nejjarine mit dem berühmten Brunnen.

Wir besuchen den alten Funduq/Karawanserei Nejjarine mit

dem Museé du Bois, das ehemalige Judenviertel Mellah u.v.m.

6. Tag: Fès - Mittlerer Atlas: Azrou - Midelt - Hoher Atlas - Tafilalet -

Sanddünen von Merzouga/Erg Chebbi. Am frühen Morgen geht es in

den Mittleren Atlas mit Zedernwäldern und Vulkanlandschaften. Über

Midelt gelangen wir in die Berglandschaften des Hohen Atlas beim

Tizn-Talrhemt-Pass (1907 m) und schließlich durch die Ziz-Schlucht

in das Tafilalet, eines der größten Oasentäler Marokkos. Am späten

Nachmittag erreichen wir einen Höhepunkt der Reise - die gewaltigen

Sanddünen von Merzouga, wo wir am Rande des Erg Chebbi nächtigen.

7. Tag: Erg Chebbi - Ausflug in die Wüste nach Khamri mit Gnaoua-

Musikvorführung. Heute steigen wir auf Geländewagen um und fahren

einem eindrucksvollen, aber auch entspannten Tag in der Wüste entgegen.

Vielleicht begegnen wir bei unserer Fahrt einer Gruppe Nomaden.

Wir sehen eine alte Mine, die noch aus der Kolonialzeit stammt,

sowie einen Fossiliensteinbruch. Wir passieren den Dayet Sri-See,

einen flachen, meist ausgetrockneten Wüstensee, und gelangen in

das Dorf Khamri, wo wir bei einem Glas erfrischenden Pfefferminztees

einer Vorführung der typischen Gnaoua-Musik lauschen. Wenn

Zeit bleibt, runden wir den Tag mit einer kurzen Wüstenwanderung ab.

8. Tag: Merzouga - Tinghir - Todhra-Schlucht - Straße der Kas bahs -

16

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


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1 Marrakesch, Koutoubia Moschee © Svetlana Day/stock.adobe.com 2 Tajine © p.wollinga13@icloud.com/stock.adobe.com 3 Erg Chebbi © Alexmar/Fotolia.com

1 3

Boumalne du Dades. Nach dem Sonnenaufgang bei den Dünen geht

es in den Oasenort Rissani (kurzer Aufenthalt). Durch Vorsahara-Landschaften

mit Foggaras - unterirdischen Wasserkanälen - erreichen

wir Tinghir, Aus gangspunkt für den Besuch der gewaltigen Todhra-

Schlucht, in deren Felsenge wir einen Spaziergang unternehmen. Die

Felswände steigen hier 200 m steil an. Tinghir ist unsere erste schöne

Kasbah-Siedlung aus Stampflehmbauten an der „Straße der Kasbahs“.

Anschließend Fahrt nach Boumalne du Dades.

9. Tag: Ausflug Dades-Schlucht - Kasbah Aït Youl. Ausflug mit Kleinbussen

in die Dades-Schlucht, die mit atemberaubender Landschaft

und bizarren Felsformationen beeindruckt. Nach einer gemütlichen

Wanderung durch das Tal zu einer Kasbahsiedlung und einer entspannenden

Mittagspause Rückfahrt zur Kasbah Aït Youl - Möglichkeit zur

Besichtigung (sofern geöffnet). Rückkehr nach Boumalne du Dades.

10. Tag: Boumalne du Dades - Aït-Ben-Haddou - Hoher Atlas - Marrakesch.

Durch das Dades-Tal geht es vorbei an Ouarzazate nach Aït-

Ben-Haddou: Das Festungsdorf (UNESCO-Weltkulturerbe) ist eines der

schönsten von Marokko und beliebter Filmdrehort. Durch eine wildzerklüftete

Berglandschaft geht es in den Hohen Atlas und vorbei an

Terrassendörfern und -feldern der Chleuh-/Achelhi-Berber über den

Tichka-Pass (2260 m) nach Marrakesch. Am Abend erleben wir am Platz

Djemaa el Fna die Märchenerzähler, Gaukler und Schlangenbeschwörer.

11. Tag: Königsstadt Marrakesch - „Hauptstadt des Südens“. Am Morgen

besuchen wir den bezaubernden Majorelle-Garten, der zu dieser

Tageszeit am beeindruckendsten ist - die azurblauen Gebäude inmitten

üppiger Pflanzenpracht wurden vom Modeschöpfer Yves Saint

Laurent wiederbelebt. Wir sehen die Koutoubia-Moschee aus dem

12. Jh. (von außen), den Jardin Secret mit Aussichtsturm, den schönen

Ba hia-Palast und die mächtige Stadtmauer. Ein kurzer Rundgang durch

die größten Souks von Marokko zeigt die Händler und Handwerker

mit ihrem reichen Warenangebot. Zeit für einen individuellen Bummel

durch den Souk. Abendessen in einem Restaurant in der Altstadt.

12. Tag: Marrakesch: Anima-Garten - Wien - Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München

bzw. Linz. Ein letztes Highlight ist der Besuch

des einzigartigen Gartens Anima von André Heller, eines seiner

schönsten Gesamtkunstwerke. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen

und Rückflug nach Wien (ca. 13.55 - 19.05 Uhr) und weiter in die Bundesländer

bzw. Rückfahrt mit AIRail nach Linz.

HINWEIS: Der 6. und 7. Termin fallen in den islamischen Fastenmonat

! Ramadan. Hotelbars sind in dieser Zeit geschlossen, Alkohol wird nur

zum Abendessen serviert.

HINWEIS: Bitte beachten Sie auch den Termin in der Karwoche

! auf Seite 18!

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, **** u. *****Hotels und

1 Nacht im Riad/HP

TERMINE REISELEITER P ONMI

05.10. - 16.10.2019 Abderrahim Cheraigane

23.10. - 03.11.2019 Allerheiligen Abderrahim Cheraigane

26.12. - 05.01.2020 1 Silvester Mag. Götz Wagemann

07.03. - 18.03.2020 Abderrahim Cheraigane

21.03. - 01.04.2020 Abderrahim Cheraigane

18.04. - 29.04.2020 Redouan Karbak

02.05. - 13.05.2020 Mag. Götz Wagemann

Flug ab Wien € 1.790,– € 1.830,– € 1.890,– € 1.980,–

Flug ab Salzburg, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, München

€ 1.900,– € 1.940,– € 2.000,– € 2.090,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.890,– € 1.930,– € 1.990,– € 2.080,–

EZ-Zuschlag € 420,– € 420,– € 420,– € 420,–

1

Reise ist um 1 Tag kürzer - Ausflug am 7. Tag entfällt!

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Marrakesch und retour

• Rundfahrt mit einem marokkanischen Reisebus/Kleinbus mit AC

• 5 (bzw. 4 1 ) Übernachtungen in ****/*Hotels, 5 Nächte in ****Hotels

(marokkan. Klassifizierung) sowie 1 Nacht in Essaouira in einem Riad

bzw. ****/*Hotel, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension: 1. Tag abends - 12. Tag (bzw. 11. Tag 1 ) morgens -

zusätzlich beim Silvester-Termin obligatorisches Silvesterdinner

• Eintritte: El Jadida, Casablanca (Moschee Hassan II), Rabat (Chellah),

Volubilis, Meknès (Koranschule), Fès (Musée Nejjarine), Aït-Ben-Haddou,

Marrakesch (Jardin Secret, Bahia Palast, Majorelle- u. Anima-Garten)

• Ausflug mit Kleinbussen in die Dades-Schlucht

• Ausflug mit Geländefahrzeugen in die Wüste am 7. Tag

• qualifizierte deutschsprechende marokkanische Reiseleitung

(1.-2., 4.-6. Termin) bzw. qualifizierte österr. Reiseleitung (3. u. 7. Termin)

• 1 Polyglott on tour „Marokko“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (dzt. € 110,– ab Wien, € 220,– ab BL, München)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 25 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (marokkanische Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Essaouira Riad „L’Oussia“ (in der Altstadt) bzw.

****/*Hotel „Atlas Essaouira & Spa“ (am Atlantik)

Casablanca ****Hotel „Mogador Marina“

Fès ****/*Hotel „Les Mérinides“ bzw. „Zalagh Parc Palace“

Merzouga ****Hotel „Xaluca Kasbah Tombouctou“

Boumalne ****Hotel „Xaluca Dades“

Marrakesch ****/*Hotel „Les Jardins de l‘Agdal“ (1. - 2. Termin) bzw.

****/*Hotel„Kenzi Rose Garden“ (3. - 7. Termin)

Marokko

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 17


1 2

1 Fès, Tor zum Königspalast © Boris Stroujko/stock.adobe.com 2 Tinghir © Montse Cobos/stock.adobe.com

Marokko

Marokkanische

Impressionen - Karwoche

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Innsbruck/Graz/München - Frankfurt

- Casablanca. Am Abend Zuflüge nach Frankfurt und Linienflug mit

Lufthansa nach Casablanca (ca. 19.10 - 00.45 Uhr). Nach der Pass- und

Zollkontrolle Transfer zum Hotel.

2. Tag: Casablanca - Königsstädte Rabat und Fès. Programm wie „Marokkanische

Impressionen“ - S. 16, 3. Tag

3. Tag: Ausflug Meknès - Volubilis. Tagesausflug in die Königsstadt Meknès:

Wir sehen nicht nur das schönste Tor Marokkos, das Bab Mansour,

sondern auch die Koranschule Bou Inania mit fantastischen Schnitzereiarbeiten

in Holz und Stuck. Die wuchtigen Festungsmauern und

Getreidespeicher sowie die Altstadt mit ihren Souks bestechen mit

einzigartigem Ambiente. Vorbei an der heiligen Stadt Moulay Idriss

(Fotostopp) erreichen wir am Nachmittag die Ausgrabungen von Volubilis

(UNESCO-Weltkulturerbe): Besichtigung der gut erhaltenen Reste

der Tempel, Bäder und Häuser (Haus der Venus mit Diana-Mosaik,

Haus des Orpheus), die - mit schönen Mosaiken geschmückt - vom

ehemaligen Reichtum der römischen Stadt zeugen, die unter Septimius

Severus als Verwaltungszentrum der Provinz Mauretania Tingitana

zur Blüte kam.

4. Tag: Königsstadt Fès. Programm wie „Marokkanische Impressionen“

- S. 16, 5. Tag

5. Tag: Fès - Mittlerer Atlas: Azrou - Midelt - Hoher Atlas - Tafilalet -

Sanddünen von Merzouga/Erg Chebbi. Programm wie „Marokkanische

Impressionen“ - S. 16, 6. Tag

6. Tag: Merzouga - Tinghir - Todhra-Schlucht - Straße der Kas bahs -

Boumalne du Dades. Programm wie „Marokkanische Impressionen“

- S. 17, 8. Tag

7. Tag: Ausflug Dades-Schlucht - Kasbah Aït Youl. Programm wie

„Marokkanische Impressionen“ - S. 17, 9. Tag

8. Tag: Boumalne du Dades - Aït-Ben-Haddou - Hoher Atlas - Marrakesch.

Programm wie „Marokkanische Impressionen“ - S. 17, 10. Tag

9. Tag: Königsstadt Marrakesch - „Hauptstadt des Südens“. Am Morgen

besuchen wir den bezaubernden Majorelle-Garten, der zu dieser

Tageszeit am beeindruckendsten ist - die azurblauen Gebäude inmitten

üppiger Pflanzenpracht wurden vom Modeschöpfer Yves Saint

Laurent wiederbelebt. Wir sehen die Koutoubia-Moschee aus dem

12. Jh. (von außen), den Jardin Secret mit Aussichtsturm, den schönen

Ba hia-Palast und die mächtige Stadtmauer. Ein kurzer Rundgang durch

die größten Souks von Marokko zeigt die Händler und Handwerker

mit ihrem reichen Warenangebot. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen

individuellen Bummel durch den Souk. Abendessen in einem schönen

Restaurant in der Altstadt.

10. Tag: Marrakesch - Essaouira. Fahrt durch die Haouz- Ebene an den

Atlantik nach Essaouira. Die Stadt (UNES CO-Weltkulturerbe), einer der

malerisch sten Orte des Landes, wurde 1506 von den Portugiesen als

Mogador gegründet und 1765 zum größten Hafen des Landes ausgebaut.

Geblieben ist die reizvolle, mauerumgürtete Medina, die wir bei

einem Spaziergang mit dem Reiseleiter erkunden.

11. Tag: Essaouira - El Jadida - Casablanca. Abwechslungsreiche Fahrt

über die Küstenstraße nach Casablanca. Zwischenstopp in El Jadida,

dessen sehenswerte portugiesische Zisterne zum UNESCO-Welterbe

zählt. Nach Ankunft in Casablanca führt uns eine interessante Stadtrundfahrt

zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Am Abend gemeinsames

Essen im Restaurant „Rick‘s Café“. Anschließend Transfer zum

Flughafen.

12. Tag: Casablanca - Frankfurt - Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck/

München. Kurz nach Mitternacht Rückflug mit Lufthansa von Casablanca

über Frankfurt nach Österreich (ca. 01.40 - 09.15 Uhr).

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, **** u. *****Hotels/HP

TERMIN REISELEITER P ONMI

03.04. - 14.04.2020 Karwoche/Ostern Viktoria Schiller

Flug ab Wien € 1.950,–

Flug ab Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck, München € 2.060,–

EZ-Zuschlag € 370,–

LEISTUNGEN WIE SEITE 17, JEDOCH

• Linienflug mit Lufthansa über Frankfurt nach Casablanca und retour

• 6 Übernachtungen in ****/*Hotels und 4 Übernachtungen in

****Hotels (marokkan. Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern

mit Dusche/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet: 2. Tag morgens bis 11. Tag

morgens, Abendessen in Casablanca am 11. Tag im Restaurant

• Eintritte: Casablanca (Moschee Hassan II), Rabat (Chellah), Volubilis

(Ausgrabungen), Meknès (Koranschule), Fès (Musée Nejjarine),

Kasbah Aït Youl, Aït-Ben-Haddou, Marrakesch (Jardin Secret,

Bahia Palast, Majorelle- u. Anima-Garten), El Jadida (Zisterne)

• Ausflug mit Kleinbussen in die Dades-Schlucht

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Marokko“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 250,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 12 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 25 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG WIE SEITE 17

18

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 Bahia-Palast © Olena Z/stock.adobe.com 2 Kasbah du Toubkal © NoraDoa/stock.adobe.com 3 Jardin Majorelle © Elisabeth Kneissl-Neumayer

1 3

Marrakesch -

Perle Südmarokkos

+ + Ausflug in das Imlil-Tal im Hohen Atlas

+ + Besuch von André Hellers Garten Anima

+ + UNESCO-Welterbe Essaouira am Atlantik

Marrakesch - erleben Sie das singende Stimmengewirr

der farbenprächtigen Märkte, orientalische Gerüche,

Handwerker und prachtvolle Paläste und Gärten.

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz -

Wien - Marrakesch: Menara Gärten. Zuflüge am frühen Morgen von den

Bundesländern bzw. AIRail von Linz nach Wien. Linienflug mit Austrian

nach Marrakesch (ca. 09.50 - 13.05 Uhr). Am Nachmittag Ausflug in die

Menara Gärten, die von der Berber dynastie der Almohaden im 12. Jh.

als Olivenplantage angelegt wurden (UNESCO-Weltkulturerbe). Entlang

der gewaltigen Stadtmauer geht es zu einer kurzen Rundfahrt durch

die Palmaraie, die riesigen Palmenpflanzungen rings um Marrakesch.

2. Tag: Ausflug Anima Garten - Hoher Atlas: Imlil. Am Morgen geht es zunächst

in das Ourika Tal - wir besuchen den einzigartigen Garten Anima

von André Heller, eines seiner schönsten Gesamtkunstwerke. Über Asni

geht es in ein enges Tal nach Imlil, das zum Fuß des Djebel Toubkal

(4167 m) führt, des höchsten Berges in Nordafrika. Ein kurzer Ritt auf

Maultieren führt uns hinauf zur Kasbah du Toubkal, die eindrucksvoll

über dem Ort thront. Mittagessen in der Kasbah (inkl.), die von den

Berbern des Tales als nachhaltiges Tourismusprojekt geführt wird.

Nach einem kurzen Spaziergang Rückfahrt nach Marrakesch, wo wir

den Platz Djemaa el Fna mit Märchenerzählern und Gauklern erleben.

3. Tag: Marrakesch Stadtbesichtigung. Wie keine andere Königsstadt

verbindet Marrakesch die Kulturen der Araber und Berber: Wir sehen

die Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jh. (von außen), eine der größten

Moscheen des Landes, und den Jardin Secret mit Aussichtsturm, der

mittags zum Verweilen einlädt. Ein weiterer Höhepunkt ist der Bahia

Palast - die schönen Innenhöfe, Patios und die herrlichen Deckenmalereien

begeistern jeden Besucher. Unser Rundgang führt weiter

durch die größten Souks Marokkos, die uns Handwerker und Händler

mit ihrem reichhaltigen Warenangebot zeigen bis zum Berberplatz.

(Zeit für einen Einkaufsbummel und individuelle Abendgestaltung).

4. Tag: Ausflug Essaouira. Durch die Haouz-Ebene mit weiten Arganienbeständen

fahren wir an den Atlantik nach Essaouira. Die Stadt, einer

der malerischsten Orte des Landes (UNESCO-Weltkulturerbe), wurde

1506 von den Portugiesen als Mogador gegründet. Wir erkunden die

mauerumgürtete Medina - heute eine Stadt der Künstler. Anschließend

Rückfahrt nach Marrakesch.

5. Tag: Marrakesch: Majorelle Garten - Wien - Salzburg/Graz/Innsbruck/Klagenfurt/München

bzw. Linz. Ein letztes Highlight ist der

Majorelle-Garten - mit azurblauen Gebäuden inmitten üppiger Pflanzenpracht

und riesiger Kakteen. Nach einem letzten Aufenthalt in den

Souks Transfer zu Mittag zum Flughafen - Rückflug nach Wien (ca. 13.55

- 19.05 Uhr) und weiter in die Bundesländer bzw. AIRail nach Linz.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus und ****/*Hotel/tw. HP

TERMINE

P ONMM

30.10. - 03.11.2019 Allerheiligen

29.12. - 02.01.2020 1 Silvester

05.02. - 09.02.2020 Semsterferien Wien, NÖ

19.02. - 23.02.2020 Semsterferien OÖ, Stmk.

04.04. - 08.04.2020 Karwoche

29.04. - 03.05.2020 Staatsfeiertag

Flug ab Wien € 970,– € 1.070,– € 1.290,–

Flug ab Salzburg, Graz, Innsbruck,

Klagenfurt, München € 1.080,– € 1.180,– € 1.400,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.070,– € 1.170,– € 1.390,–

EZ-Zuschlag € 150,– € 150,– € 150,–

1

Obligatorisches Silvesterdinner (bereits inkl.): € 160,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Marrakesch und retour

• Ausflüge mit einem marokkanischen Bus/Kleinbus mit AC,

Ausflug 2. Tag mit Geländewagen (max. 5 Teilnehmer pro Auto)

• 4 Übernachtungen im ****/*Hotel „Les Jardins de l`Agdal“

(1. Termin) bzw. im ****/*Hotel „Kenzi Rose Garden“ (2. - 6. Termin) -

marokkanische Klassifizierung, in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Frühstücksbuffet vom 2. Tag morgens bis 5. Tag morgens

• Mittagessen in der Kasbah Toubkal am 2. Tag

• Abendessen am 1. und 4. Tag, beim 1. Termin zusätzlich am 3. Tag

• beim 2. Termin zusätzl. obligatorisches Silvesterdinner inkludiert

• Eintritte: Marrakesch (Le Jardin Secret, Bahia Palast, Majorelle-

Garten), Anima Garten, Essaouira (Skala)

• Maultierritt zur Kasbah du Toubkal

• qualifizierte deutschsprechende marokkanische Reiseleitung

• 1 Marco Polo „Marrakesch“ pro Zimmer

• Flug bezogene Taxen (dzt. € 110,– ab Wien, € 220,– ab BL, München)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass der Termin 29.04. - 03.05.2020

! während des Fastenmonats Ramadans stattfindet. Hotelbars sind in

dieser Zeit geschlossen, Alkohol wird nur zum Abendessen serviert.

Marokko:

Marrakesch

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 19


2

Aït-

Ben-Haddou

Marrakesch

Boumalne

Taroudant

Nekob

Tafraoute

Taliouine

Ait Mansour

Tisslit

1 Aït Mansour-Schlucht © Anton Eder 2 Aït-Ben-Haddou © Leonid Andronov/Fotolia.com

1

Marokko:

Südmarokko

Naturwunder Marokkos

Kleingruppen-ErlebnisReise zu den schönsten

Naturwundern im Hohen Atlas und Anti Atlas

+ + kurze Wanderungen und

gemütliche Spaziergänge

+ + einzigartige Täler und Schluchten

im Anti-Atlas, Siroua- sowie Saghro-Gebirge

und Hohen Atlas: Aït Mansour, Tisslit,

Bab n‘Ali, Dades-Tal

+ + Besuch von André Hellers Garten Anima

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/KIagenfurt/Innsbruck/München -

Frankfurt - Marrakesch - Taroudant. Zuflüge am frühen Morgen von

den Bundesländern bzw. München nach Frankfurt. Linienflug mit Lufthansa

nach Marrakesch (ca. 10.55 - 13.40 Uhr). Durch die Vorberge des

Hohen Atlas geht es mit unseren Geländewagen Richtung Südwesten

in die Sous-Ebene, wo zwischen Oliven- und Orangenhainen die uralte

Berberstadt Taroudant liegt, umgeben von einer gewaltigen, kilometerlangen

Stadtmauer - am Abend bleibt Zeit für einen Spaziergang

durch die Altstadt mit dem Souk.

2. Tag: Taroudant - Ksar Tizourgane - Tal der Ammeln - Tafraoute.

Durch die fruchtbare Sous-Ebene geht es weiter in die Berge des Anti-

Atlas, dessen höchster Gipfel gut 2350 m erreicht. Argan-Bäume, aus

deren Kernen das wertvolle Argan-Öl gewonnen wird, begleiten unseren

Weg durch das anfangs karge Bergland. Meist sind es Frauenkooperativen,

die das Öl verarbeiten. Unterwegs halten wir bei dem

über 400 Jahre alten, hoch auf einem Hügel thronenden Ksar Tizourgane,

die auch heute tw. noch bewohnt und genutzt wird. Wir passieren

den prächtigen Gebirgsstock Jebel Lekst/El-Kest und gelangen

am Nachmittag in das malerische Tal der Ammeln. Die hier lebenden

Berber sind eine Untergruppe der Chleuh-/Achelhi-Berber, die ihre

zum Teil spektakulär gelegenen Dörfer an den Flanken des steil aufragenden

Granitberges errichtet haben. Nachmittags Rundfahrt und

Spaziergänge im Ammeln-Tal. Spätnachmittags gelangen wir in das

schön gelegene Tafraoute (1000 m), umgeben von einer bizarren Bergkulisse

mit tausenden rötlichen Granitmonolithen.

3. Tag: Ausflug Aït Mansour-Schlucht. Ausflug zur herrlichen, von rötlichen

Felsklippen überragten und von Dattelpalmen bewachsenen

Schlucht Aït Mansour, wo wir bei mehreren Spaziergängen/Kurzwanderungen

die fantastische Landschaft erleben. Über Souk d’Afella Ighir

gelangen wir nach Timguelchte, wo die gleichnamige Schlucht beginnt,

durch die wir nach Tafraoute zurückfahren. Nachmittags besuchen wir

die 1984 vom belgischen Künstler Jean Vérame bunt bemalten Felsen

bei Tafraoute (ein Land-Art Projekt in Türkis, Azur und Rosa ...) und bewundern

den hoch aufragenden Felsen Chapeau de Napoléon. Auf der

Hochebene ragen vielfältig geformte Granitmonolithe empor.

4. Tag: Tafraoute - Speicherburg Tasguent - Taliouine. Durch das Tal

der Ammeln geht es Richtung Nordosten: Wir steigen ca. 100 Hm auf

einem steilen Pfad zur Speicherburg Tasguent hinauf, die mit ihren

314 Kammern, tw. noch gut erhaltenen geschnitzten Türen, Innen höfen

und der Moschee eine der schönsten und größten des Landes ist.

Auf der Weiterfahrt passieren wir mehrere ca. 1600 m hohe Pässe

und sehen an den Berghängen „klebende“ Dörfer mit Speicherburgen.

Nördlich von Igherm durchfahren wir eine bizarre, fast wüstenartige

Landschaft mit in Schichten aufgefalteten Bergen. Mandel- und vereinzelte

Wacholderbäume säumen die Straße. Nächtigung in einem

sehr einfachen Hotel in der Ortschaft Taliouine, dem Zentrum des

marokkanischen Safrananbaus.

5. Tag: Taliouine - Tisslit-Tal - Nekob. Ein Abstecher bringt uns in das

bis zu 3304 m hohe Siroua-Gebirge (zwischen Hohem und Anti-Altas

gelegen), das vulkanischen Ursprungs ist. Bei Tisslit wandern wir durch

eine fantastische Felslandschaft mit abgerundeten, vielfältig geformten,

bis zu 40 m hohen Felstürmen, die wie Orgelpfeifen ein Bachbett

flankieren. Über Tazenakht (Zentrum der Teppich- und Kelimherstellung)

erreichen wir das grüne Drâa-Tal, eine idyllische Landschaft mit

abertausenden Dattelpalmen, wehrhaften - auf den Klippen über dem

Flusstal gelegenen – Dörfern und sehen (von außen) die Kasbahs Timidarte

und Tamnougalt. Vorbei an Zeugenbergen und den Ausläufern

des Saghro-Gebirges gelangen wir in den Ort Nekob, der wegen seiner

45 aus Stampflehm gebauten Kasbahs eine der schönsten (Klein-)

Städte von Marokko ist. 2x Nächtigung in einem einfachen **Hotel.

6. Tag: Nekob - Petroglyphen bei Aït Ouazik – Nekob – Tadaout n‘Tablah

– Nekob. Vormittags fahren wir über Tazzarine Richtung Süd westen

zu den vielen Steinritzungen von Aït Ouazik, die als die schönsten des

Landes gelten. Sie zeigen grazile Gazellen, mächtige Nashörner, Weidetiere

und fantasievolle Ornamente. Nachmittags geht es auf einer

Piste über Nekob in das Saghro-Gebirge hinein, um die grandiosen

Felstürme bei Tadaout n‘Tablah zu besuchen. Um diese eindrucksvolle

Landschaft genießen zu können, unternehmen wir eine ca. 4 km lange

Wanderung.

7. Tag: Nekob - Saghro-Gebirge - Boumalne. Auf einer kurvenreichen

Straße/Piste fahren wir mit unseren Geländefahrzeugen über einen

Pass im Saghro-Gebirge (2282 m) Richtung Norden nach Boumalne.

Im Westen ergibt sich (bei schönem Wetter) ein herrlicher Blick auf

den Hohen Atlas. Unterwegs sehen wir eine grandiose Landschaft mit

Felstürmen - wie z.B. Bab n’Ali - und verschiedene Dörfer. Bei ausrei-

20

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 Tisslit-Tal © Anton Eder 2 Anima-Garten © Anton Eder 3 Babouches © Elisabeth Kneissl-Neumayer

1 3

chend Zeit unternehmen wir eine Wanderung zum Bab n‘Ali und/oder

durch die Afourer-Schlucht.

8. Tag: Boumalne - Dades-Schlucht. Heute erkunden wir die Schönheiten

der grünen Dades-Schlucht, in der Palmen, Feigen- und Mandelbäume,

Oleandersträucher und Weizenfelder gedeihen. Wir genießen

den Blick auf das spektakulär gelegene Kasbah Aït Youl sowie das

imposante Kasbah Aït Arbi. Wer Lust hat, kann durch das Labyrinth der

bizarren Felsformationen (Wollsackverwitterung) der „Affenpfoten-Felsen“

wandern. Die engste Stelle der Dades-Schlucht werden wir zu Fuß

durchqueren, um die eindrucksvolle Landschaft besser erleben zu

können. Nach weiteren 18 km und vielen schönen Ausblicken ist man

auf 2100 m angelangt, von wo sich mehrmals grandiose Blicke über die

kahlen Bergrücken und die tief eingeschnittene, grüne Dades-Schlucht

bieten. Nachmittags besteht die Möglichkeit, in einen sich auf wenige

Meter verengenden Seitencanyon hinein zu wandern (ca. 2,5 Std. hin

und zurück auf Flussschotter).

9. Tag: Boumalne - Rosental – Skoura/Kasbah Amerhidil - Ouarza zate

- Kasbah Aït-Ben-Haddou. Auf einer anspruchsvollen Piste geht es

durch eine reizvolle Landschaft in das Rosental nach Tamaloute. Die

Region ist für Rosenwasser und Rosenöl bekannt. Auf der „Straße der

Kasbahs“ gelangen wir nach Skoura, wo wir den eindrucksvollen Kasbah

Amerhidil besuchen. In Ouarzazate besteht die Möglichkeit, den

riesigen, verschachtelten Kasbah Taourirt zu besichtigen. Nach einem

Fotostopp beim Kasbah Tiffoultoute gelangen wir zum Festungsdorf

Aït-Ben-Haddou, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Die Anlage

wird von der Nachmittagssonne besonders schön beleuchtet. Spaziergang

durch die Gassen des Ksar.

10. Tag: Aït-Ben-Haddou - Kasbah Tamdakht - Anemiter - Telouet -

Marrakesch. Fahrt zum nahen Kasbah Tamdakht, der spektakulär über

einem grünen Tal liegt. Die Straße folgt nun der grünen Taloase mit

roten Lehmdörfern und einer wildzerklüfteten Berglandschaft in verschiedensten

Rot-, Gelb- und Grautönen. Über Anemiter geht es in den

Ort Telouet, wo wir den ehemals prachtvollen Palast von Pascha Thami

El Glaoui besuchen. Auf der Hauptstraße überqueren wir den Hohen

Atlas (2260 m, Tichka-Pass), von wo sich die Straße in vielen Kurven

nach Marrakesch hinunter windet. Wenn Zeit bleibt, erleben wir am

Platz Djemaa el Fna das Treiben der Gaukler, Märchenerzähler und

Schlangenbeschwörer (immaterielles UNESCO-Welterbe).

11. Tag: Marrakesch - Frankfurt - Wien/Linz/Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München.

Ein letztes Highlight ist ein Ausflug ins

Ourika Tal, wo wir den Garten Anima von André Heller besuchen, eines

seiner schönsten Gesamtkunstwerke. Gegen Mittag Transfer zum

Flughafen - Rückflug nach Frankfurt (ca. 15.35 - 20.15 Uhr) und weiter

nach Öster reich bzw. München.

ErlebnisReise mit Flug, Geländewagen, meist *** und ****Hotels/HP,

5 Nächte in (sehr) einfachen Hotels/HP

TERMIN REISELEITER P ONMN

04.04. - 14.04.2020 Karwoche/Ostern Anton Eder

Flug ab Wien, Graz € 2.360,–

Flug ab Linz, Salzburg, Graz, Klagenfurt, Innsbr., München € 2.470,–

EZ-Zuschlag € 335,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Lufthansa via Frankfurt nach Marrakesch und retour

• Rundfahrt mit Geländewägen (maximal 4 Teilnehmer pro Fahrzeug),

Transfer in Marrakesch am 11. Tag mit einem marokkanischen

Reisebus/Kleinbus mit AC

• 5 Übernachtungen in **** u. ***Hotels und Riads,

5 Übernachtungen in tw. sehr einfachen **/***Hotels/Herbergen,

jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet: 1. Tag abends - 11. Tag

morgens

• Eintritte lt. Programm inkl. Anima-Garten von André Heller

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• 1 Broschüre „Naturwunder Marokkos“ von Anton Eder je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 240,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 15 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (marokkan. Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC:

Taroudant

****Riad „Dar Zitoune“

Tafraoute

**/*Hotel „Les Amandiers“

Taliouine

**Auberge „le Safran“

Nekob

Kasbah „Imdoukal“ bzw. Kasbah „Aït Omar“

Boumalne du Dades ****Hotel „Xaluca Dades“

Aït-Ben-Haddou ***/*Riad „Ksar Ighnda“

Marrakesch ****/*Hotel „Kenzi Rose Garden“

HINWEIS: Während viele der Kurzwanderungen/Spaziergänge auf der

! Asphaltstraße stattfinden, sind wir bei einigen auch „im freien Terrain

über Stock und Stein“ unterwegs. Hier benötigen Sie unbedingt feste

Schuhe/Wanderschuhe!

HINWEIS - HOTELS: Bitte beachten Sie, dass viele der Unterkünfte

im Süden des Landes aufgrund der geringeren touristischen

!

Nachfrage in diesen Gebieten einfacher bzw. sehr einfach sind. Dies

ermöglicht es uns jedoch auch, touristisch nahezu unverfälschte

Gegenden zu besuchen.

Marokko:

Südmarokko

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 21


2

Tunis

Hammamet

Kairouan Sousse

Sbeitla El Djem

Tozeur

Gabès

Matmata

Tataouine

1

1 Bergoase Chebika © Lukasz Janyst/stock.adobe.com 2 Kairouan, Sidi-Oqba-Moschee © Leonid Andronov/stock.adobe.com

Tunesien

Tunesien Rundreise:

Karthager, Römer, Berber

+ + Oasen rings um den großen Salzsee

Chott el-Djerid

+ + Berberdörfer im Süden des Landes

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/KIagenfurt/Innsbruck/München

- Frankfurt - Tunis - Hammamet. Zuflüge von den Bundesländern

bzw. München nach Frankfurt. Linienflug mit Lufthansa nach Tunis

(1. Termin: ca. 14.55 - 17.10 Uhr, 2. Termin: ca. 09.20 - 11.35 Uhr, 3. Termin:

ca. 22.15 - 23.35 Uhr). Transfer zum Hotel in Hammamet.

2. Tag: Hammamet - Kairouan. Am Morgen Fahrt ins Landesinnere nach

Kairouan: ausführliche Besichtigung der heiligen Stadt, nach Mekka,

Medina und Jerusalem die viertheiligste Stätte des Islam. Hier wurde

um 670 n. Chr. die erste arabische Stadt Afrikas als Feldlager von Sidi

Oqba Ibn Nafi gegründet. Wir besuchen den Innenhof der größten und

ältesten Moschee Nordafrikas, Djama-Sidi-Oqba, dessen Vorplatz bis

zu 20.000 Pilgern Platz bietet. Weiters sehen wir den Innenhof des

Mausoleums Sidi Sahbi (im Volksmund „Barbiermausoleum“), in der

sich das Grabmal eines engen Vertrauten des Propheten Mohammed

befindet. Anschließend erkunden wir die Wasserspeicher und Becken

der Aghlabiden. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen:

Die Zeit scheint in der Medina (Altstadt) von Kairouan (UNESCO-Weltkulturerbe)

stehen geblieben zu sein. Kairouan gilt als Zentrum des

traditionellen tunesischen Kunsthandwerks, daneben locken unzählige

Stände mit Gewürzen oder Süßigkeiten.

3. Tag: Kairouan - Sbeitla/Sufetula - Oase Tozeur am Chott el-Djerid.

Die Fahrt Richtung Südwesten führt durch typisch zentraltunesisches

Steppenland nach Sbeitla. Die hervorragend erhaltene Ausgrabung

der einstmals blühenden römischen Stadt „Sufetula“ zeigt imposante

Überreste großartiger antiker Baukunst. Besonders sehenswert ist

das Forum mit den Kapitolstempeln im Zentrum der Anlage, aber

auch das Stadttor und das Aquädukt sind bestens erhalten geblieben.

Anschließend geht es Richtung Süden über Gafsa nach Tozeur.

Die größte Oasenstadt des Landes am Rande des großen Salzsees

Chott el- Djerid beeindruckt nicht nur durch ihre mehr als 400.000

Dattelpalmen und das jahrhundertealte Bewässerungssystem. Wir

unternehmen eine Kutschenfahrt durch die Palmengärten, sehen die

Statue von Ibn Chabbat, dem „Vater“ des Wasserverteilungssystems in

Tozeur, und besuchen „Eden Palm“, das erste „Ökomuseum“ Tunesiens

am Rande eines Palmenhains, mit Informationen rund um den Dattelpalmenanbau

und Verkostung von Dattelprodukten, die im Museum

hergestellt werden. Anschließend bummeln wir durch die hübsche

Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) und sehen die Moschee des Sidi

Mouldi (von außen).

4. Tag: Tozeur - Geländewagenausflug nach Ong el-Jemel - Bergoasen

Chebika und Tamerza - Tozeur. Eine aufregende Geländewagenfahrt

führt uns heute zu den gigantischen Sanddünen der Sahara in das

Gebiet von Ong el-Jemel, wo wir die Filmkulissen von „Star Wars“ und

„Der Englische Patient“ besuchen. Anschließend geht es weiter in die

Berg oasen Chebika und Tamerza, die inmitten einer zerklüfteten Landschaft

liegen. Bei einer gemütlichen Wanderung erkunden wir die bizar re

Bergwelt um Chebika, während wir von Tamerza aus eine schöne Aussicht

über die weite Ebene bis hin zu den Salzseen genießen.

5. Tag: Tozeur - Salzsee Chott el-Djerid - Douz - Matmata. Heute überqueren

wir den großen Salzsee Chott el-Djerid, dem Karl May in „Durch

die Wüste“ ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Die Fahrt über die

alte Dammstraße lässt den einen oder anderen der Täuschung einer

Fata Morgana erliegen. Weiter geht es in die Oasenstadt Douz, die

ihre Besucher mit dem Ausblick auf die scheinbar unendliche Dünenlandschaft

der Wüste empfängt. Auf unserem Weg nach Matmata halten

wir kurz im malerisch gelegenen Berberdorf Tamezret, wo wir bei

einer Tasse Minztee die Aussicht genießen und mehr über die Sitten

und Bräuche der Berber erfahren. Am Nachmittag erreichen wir das

Höhlendorf Matmata, das in einer mondähnlichen Kraterlandschaft

liegt. Im Dorf besichtigen wir eine der charakteristischen Troglodyten/

Höhlenwohnungen der hier lebenden Berber.

6. Tag: Matmata - Ksar Ouled Soltane - Berberdörfer Chenini und

Douiret - Tataouine. Durch Stein- und Geröllwüstenlandschaft geht

es am Morgen weiter Richtung Süden. Das Ksar Ouled Soltane, eine

der schönsten Speicherburgen im Dahar-Gebirge, besteht aus insgesamt

320 „Ghorfas“ (höhlenartige Vorratsgewölbe), die - mit bis zu vier

Etagen - einem Bienenstock ähneln. Weiter geht es in das etwa 500 m

hoch gelegene Bergdorf Chenini, das sich am Hang eines Berges bis

zu einer leuchtend weiß gekalkten Moschee hochzieht. Das Berberdorf

Douiret, das wir nach kurzer Fahrt erreichen, wirkt mit seinem Ksar

und den teilweise verlassenen Häusern beinahe surreal auf uns. Wir

verlassen das Land der Berber und fahren weiter in die Provinzhauptstadt

Tataouine.

7. Tag: Tataouine - Gabès - El-Djem - Sousse. Am Morgen Fahrt nach

Gabès, der einzigen Küsten-Oase Tunesiens mit über 350.000 Dattelpalmen

und einem kleinen schönen Gewürzmarkt. Entlang der Küste

geht es anschließend weiter nach Norden. Schon von weitem ist das

Amphitheater von El-Djem (UNESCO-Weltkulturerbe) zu sehen. Die

mächtige Arena in der kargen Steppe Mitteltunesiens war eine der

größten des römischen Imperiums und annähernd so groß wie das

22

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 3

1 Sufetula © Cisek Ciesielski - stock.adobe.com/Fotolia.com 2 Sidi Bou Said © lizavetta/stock.adobe.com 3 Bardo-Museum © Fotokon/stock.adobe.com

Kolosseum in Rom. Um 200 n. Chr. erbaut, ist das Theater ein Denkmal

der blühenden Kultur des antiken Thysdrus, nach Karthago die

zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums in Afrika. Weiter geht es

nach Sousse, eine der geschichtsträchtigsten Städte Tunesiens: Sie

verfügt über eine gut erhaltene, von einer Stadtmauer aus dem 9. Jh.

umgebene Medina, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Sehenswert

ist die Festung Ribat, ein wuchtiges Wehrkloster, das um 800 n.

Chr. von den Aghlabiden errichtet wurde. Durch verwinkelte Gassen

mit teilweise überdachten Souks geht es quer durch die Medina zur

Kasbah, die auf dem höchsten Punkt der Stadt mit einem der ältesten

Turmbauten Nordafrikas erbaut wurde.

8. Tag: Sousse - Bardo-Museum - Medina von Tunis - Hammamet. Wir

fahren am Morgen entlang des Golfs von Hammamet in einen Vorort

von Tunis und besuchen das Bardo-Museum (wird teilweise renoviert),

eines der bedeutendsten Museen Nordafrikas. Vor allem beeindruckt

die Sammlung römischer und frühchristlicher Mosaike, aber auch

kostbare Exponate aus punischer und arabischer Vergangenheit. Weiter

geht es nach Tunis, wo wir die verwinkelten Altstadtgassen der

Medina erkunden (UNESCO-Weltkulturerbe), die als die größte noch

erhaltene Altstadt Nordafrikas gilt. Hier verschmolzen einst die Kulturen

der Berber, Phönizier und Araber, hier begegneten sich gelehrte

Muslime, jüdische Händler und christliche Seefahrer. Vom 12. bis zum

16. Jh. war Tunis eine der größten und reichsten Städte der islamischen

Welt, mit Palästen, Moscheen, Mausoleen und Märkten. Das bedeutendste

Bauwerk ist die „Ölbaum-“ oder „Ez-Zitouna-Moschee“ aus

dem 8. Jh., deren Säulen aus dem antiken Karthago stammen und die

nach der Moschee in Kairouan die wichtigste in Tunesien ist (Besichtigung

von außen).

9. Tag: Hammamet - Karthago - Sidi Bou Said - Hammamet. Am Morgen

besuchen wir die antike Metropole Karthago (UNESCO-Weltkulturerbe),

wo wir den Spuren des Eroberers Hannibal folgen. Karthago

beherrschte in der Antike als führende Seemacht das Mittelmeer, von

dessen einstiger Größe nach blutigen Kriegen mit den Römern heute

nur noch wenig zu erahnen ist. Einer der wichtigsten Plätze der antiken

Stadt war Tophet, wo die Karthager den Göttern ihre männlichen

Erstgeborenen opferten. Wir besichtigen den punischen Hafen, die

großzügig angelegten Thermen des Antoninus Pius und sehen römische

Villen. Anschließend Fahrt in das auf einem Hügel thronende

Künstlerdorf Sidi Bou Said, wo uns weiß strahlende Häuser, blaues

Meer und Bougainvilleas erwarten. Die Architektur hat Künstler wie

August Macke und Paul Klee zu großartigen Bildern inspiriert.

10. Tag: Hammamet - Tunis - Frankfurt - Wien/Linz/Salzburg/Graz/

Klagenfurt/Innsbruck/München. Transfer zum Flughafen Tunis und

Rückflug nach Frankfurt (1. Termin: ca. 12.50 - 15.20 Uhr, 2. Termin: ca.

02.40 - 05.20 Uhr, 3. Termin: ca. 11.40 - 15.05 Uhr) und weiter nach

Österreich bzw. München.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, *** und ****Hotels/HP

TERMINE REISELEITER P ONTR

27.10. - 05.11.2019 Allerheiligen Abdelbari Slim

27.12. - 05.01.2020 1 Silvester Dr. Ingrid Thurner

04.04. - 13.04.2020 Karwoche/Ostern Abdelbari Slim

Flug ab Wien € 1.350,- € 1.420,- € 1.520,-

Flug ab Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck,

Klagenfurt, München € 1.460,- € 1.530,- € 1.630,-

EZ-Zuschlag € 120,- € 120,- € 120,–

1

Reiseverlauf in umgekehrter Reihenfolge - Detailprogramm auf Anfrage

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Lufthansa/Austrian über Frankfurt nach Tunis und

retour

• Rundfahrt und Transfers mit einem tunesischen Reisebus/Kleinbus

• 7 Übernachtungen in ****Hotels und je 1 Übernachtung im guten

***Hotel und im *****Hotel (tunesische Klassifizierung), jeweils in

Zweibettzimmern mit Du/WC

• Halbpension: 1. Tag abends bis 10. Tag morgens (1. Termin), 1. Tag

abends bis 9. Tag abends (2. Termin) bzw. 2. Tag morgens bis 10. Tag

morgens (3. Termin)

• Eintritte: Kairouan (Innenhöfe Moschee Sidi Oqba + Mausoleum Sidi

Sahbi, Aghlabiden-Wasserspeicher), Sbeitla, Tozeur (Ökomuseum

„Eden Palm“), Matmata (Höhlenwohnungen), Ksar Ouled Soltane

(Ksour), El-Djem (Amphitheater), Sousse (Festung Ribat), Karthago

(Antoninus Pius-Thermen), Tunis (Bardo-Museum)

• Ausflug im Geländewagen (max. 5 Teilnehmer/Fahrzeug) am 4. Tag

• Pferdekutschenfahrt durch die Palmenhaine der Oase Tozeur

• qualifizierte österreichische Reiseleitung, lokale Führer (2. Termin)

bzw. deutschsprachige örtliche tunes. Reiseleitung (1. + 3. Termin)

• 1 Polyglott on tour „Tunesien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 200,–)

Gültiger Reisepass (mind. 3 Monate bei Einreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 25 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (tunesische Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC

Tunis/Hammamet ****Hotel „Vincci Flora Park“

Kairouan

*****Hotel „La Kasbah“

Tozeur

****Hotel „Ras El-Ain“

Matmata

****Hotel „Diar El-Barbar“

Tataouine ***Hotel „Sangho Privilège Tataouine“ (bestes

Hotel vor Ort)

Sousse

****Hotel „Royal Salem“

Tunesien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 23


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1 3

1 Großer Erg © Anton Ivanov/stock.adobe.com 2 Tipasa © Leonid Andronov/stock.adobe.com 3 Algier © Leonid Andronov/stock.adobe.com

Algerien

Algeriens schönste Oasen

am Rande des Großen Erg

+ + Ausflug zur antiken römischen Stadt Tipasa am

Mittelmeer (UNESCO-Welterbe)

Eine der ersten Reisen der Kneissl Touristik führte

bereits Weihnachten 1984 an den Rand der riesigen

Dünen des Großen Westlichen Erg zu den schönsten

Oasen zwischen Béchar und Ghardaia. Wie Perlen an einer

Perlenkette liegen sie aufgefädelt. Osman Odabas hat

damals mehrfach die Reisen geleitet und begleitet Sie

auch diesmal - ausgehend von Algier mit seiner Kasbah

(UNESCO-Welterbe) - in die einzigartige Naturwunderwelt

am Rande des „Großen Sandmeeres“. Sie werden begeistert

sein von den Oasenstädten, die sich sehr unterschiedlich

präsentieren. Archetypisch ist das Bild der Palmenoasen

Taghit oder Kerzaz vor der Kulisse der mächtigen

Dünenkämme. Timimoun im Süden unserer Route am Rande

einer großen Salzpfanne darf sich mit Fug und Recht die

„rote Oase“ nennen - aus dem rötlichen Lehm wurde die

Festung und der gesamte Ort erbaut. Als letzten Punkt in

der Sahara erreichen wir Ghardaia, die Wüsten-Pentapolis:

Die fünf Siedlungen im M‘Zab Tal mit ihren fruchtbaren

Palmengärten zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Den

Abschluss der Reise bildet ein kurzer Ausflug nach Tipasa

(UNESCO-Welterbe), eine antike römische Siedlung, die in

herrlicher Lage am Mittelmeer liegt.

1. Tag: Wien - Algier. Möglichkeit für ÖBB- oder SMS-Anreise nach Wien

- Linienflug mit Air Algerie von Wien nach Algier (ca. 18.05 - 20.05 Uhr)

- Transfer zum Hotel. Algier, die „weiße Stadt“, zählt zu den interessantesten

Städten Nordafrikas und ist dank der beeindruckenden Kasbah

Teil des UNESCO- Welterbe.

2. Tag: Algier – Béchar. Heute wollen wir uns etwas Zeit nehmen, um Algier

näher zu erkunden – die Stadt am Mittelmeer präsentiert sich mit

schönen Jugendstilhäusern und Arkaden aus der französischen Kolonialzeit.

Einen Blick in die Geschichte wagen wir beim beeindruckenden

Märtyrer-Denkmal, das an die rund eine Mio. Opfer des Befreiungskrieges

in den Jahren 1954 – 1962 erinnert. Von hier bietet sich aber

auch ein schöner Ausblick. Nicht weit entfernt liegt der Botanische

Garten von Algier - der Jardin d‘Essai du Hamma: Ursprünglich sollte

er Siedlern dienen, um sie mit Pflanzen für ihre Farmen zu versorgen.

Knapp 120 Jahre später zeigt er sich prächtig mit vielen exotischen

Pflanzen. Letztlich tauchen wir in einem alten maurischen Palast in das

Bardo-Museum ein, das sich der Frühgeschichte des Landes widmet.

Nach dem Abendessen in Algier geht es zum Flughafen - am Abend

Flug nach Béchar (ca. 22.20 - 23.50 Uhr) und Transfer zum Hotel.

3. Tag: Béchar – Taghit – Beni Abbès. Von Béchar starten wir heute am

frühen Morgen unsere Fahrt zu den schönsten Oasen - über ein Felsplateau

erreichen wir nach knapp 3-stündiger Fahrt die Ausläufer des

Großen Westlichen Erg - der Kontrast der bis zu 200 m hohen Dünen

könnte nach der Steinöde nicht beeindruckender sein. Kurzer Abstecher

in der Nähe von Taghit zu Felsritzzeichnungen. Direkt am Rande

des Sandmeers erhebt sich auf einem Hügel direkt vor den Dünen

Taghit, das seit der Antike besiedelt ist. Wir streifen durch die leider

verfallene Altstadt und schauen in einen Oasengarten: Dank des uralten

Bewässerungssystems der Foggaras können hier zwischen den

Palmen Getreide, Kaktusfeigen und Granatäpfel gedeihen. Am Nachmittag

erreichen wir schließlich die Oase Beni-Abbès mit der Eremitage

La Fraternité. Hier war die erste Station von Charles de Foucauld

als Mönch: er wirkte inmitten der Wüste als Missionar. Der Regisseur

Bernardo Bertolucci drehte hier viele Szenen zu seinem Film „Himmel

über der Wüste“ - nach dem Roman des Amerikaners Paul Bowles.

4. Tag: Beni Abbès - Kerzaz - Timimoun. Wir folgen dem Saoura-Tal südwärts

und passieren befestigte Wohnburgen, sog. Ksour, bis wir Kerzaz

erreichen. Vielleicht noch eindrucksvoller als in Taghit schmiegt sich

hier die Oasensiedlung an die goldfarbenen Dünenberge des Großen

Erg. Wie in allen anderen Oasen nutzt man die Bewässerung für riesige

Haine von Dattelpalmen. Vorbei an kleineren Oasen erreichen wir am

Nachmittag Timimoun und genießen von unserem Hotel aus den Blick

über die Oase und die Dünen des Erg.

5. Tag: Timimoun und Umgebung. Heute erkunden wir die „rote Oase“,

die größte Oase des Westlichen Erg. Ihre roten, mit Spitzen bewehrten

Gebäude zeigen Anklänge der Sub-Sahara-Architektur, was man

wahrscheinlich den zahlreichen Karawanen verdanken darf. Wir spazieren

durch den alten Teil der Siedlung, Ksour genannt, wo einst die

Wohnburg stand, und lernen in einem Palmenhain die Foggaras näher

kennen. Timimoun liegt am Rande einer großen Sebkha, einer Senke,

die zeitweise mit Wasser gefüllt sein kann, die wir am Nachmittag besuchen

- hier beeindrucken die gut erhaltenen Kasbahs und zahlreiche

Heiligengräber. Am Abend Rückkehr nach Timimoun.

6. Tag: Timimoun – El Goléa. Heute erwartet uns eine längere Etappe

durch steinig-sandige Plateaus, bis wir bei der großen Oase El Goléa/

El Ménia wieder die Sanddünen und schier unendlich weite Dattelpal-

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Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


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1 3

1 Timimoun © Anton Ivanov/stock.adobe 2 El-Atteuf/M’Zab Tal bei Ghardaia © Leonid Andronov/stock.adobe 3 Moschee im M’Zab Tal © tynrud/stock.adobe.com

menpflanzungen erreichen. Am Rand der Oase liegt die katholische

Kirche, in der Charles de Foucauld begraben liegt.

7. Tag: El Goléa – Ghardaia. Bevor wir Richtung Ghardaia aufbrechen,

besuchen wir noch das kleine Sahara-Museum. Heute hat uns die

endlose Steinwüste wieder, bis wir das Tal des Oued M‘Zab und damit

Ghardaia mit seinen fünf unabhängigen und befestigten Oasen

erreichen: Ghardaia, Melika, Beni Isguen, Bou Noura und El-Atteuf

- aufgrund der einzigartigen Architektur zählen die Orte zum UNESCO-

Welt erbe. Auch wenn sie langsam zusammenwachsen, konnte sich

doch jeder der Orte seinen speziellen Charakter und eine eigenständige

Anmutung bewahren.

8. Tag: Oued M‘Zab Siedlungen. Während die pastellfarbigen, gestaffelten

Häuser in Ghardaia beeindrucken, ist es in Melika das Heiligengrab,

von dem sich auch der Architekt Le Corbusier inspirieren ließ.

Beni Isguen gilt als die Heilige Stadt der Pentapolis und ist noch immer

zur Gänze von einer Mauer umgeben. Wir nehmen uns den ganzen Tag

Zeit, um die einzelnen Ortschaften besser kennenzulernen.

9. Tag: Ghardaia - Algier. Früh am Morgen geht es zum Flughafen -

Rückflug nach Algier (ca. 08.15 - 09.45 Uhr). Heute wollen wir in Algier

die schöne Altstadt und das UNESCO-Welterbe der Kasbah erkunden.

Sie stammt zum größten Teil aus der osmanischen Zeit. Zwischen den

schönen Moscheen wie der Safir- oder der El-Kebir-Moschee winden

sich enge Gassen durch das Ensemble schöner alter Ziegelhäuser.

10. Tag: Ausflug Tipasa (UNESCO-Welterbe) - Kbor er Roumia. Ein letzter

Ausflug führt uns ans Mittelmeer: Westlich von Algier liegt Tipasa

- von den Phöniziern gegründet, von den Römern zu einer Militärkolonie

ausgebaut. In idyllischer Küstenlage finden wir die Überreste

der Bäder, des Theaters sowie des antiken Hafens. Albert Camus hat

dem Ort in seinen Erzählungen ein literarisches Denkmal gesetzt (zum

Weiterlesen: „Hochzeit des Lichts“ und „Heimkehr nach Tipasa“). Am

Rückweg nach Algier besuchen wir das eindrucksvolle königlich-mauretanische

Mausoleum in Kbor er Roumia - hier wurde im 3. Jh. v.Chr.

der Berberkönig Juba II mit seiner Gattin beigesetzt.

11. Tag: Algier - Wien. Am Morgen Transfer zum Flughafen - Rückflug

nach Wien (ca. 10.10 - 13.35 Uhr).

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, Geländefahrzeugen und

*** u. ****Hotels/HP

TERMINE REISELEITER P ONAL

13.11. - 23.11.2019 Dipl.VW Osman Odabas

08.01. - 18.01.2020 Anton Eder

11.11. - 21.11.2020 N.N.

Flug ab Wien € 2.470,–

EZ-Zuschlag € 450,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Air Algerie nach Algier und retour

• Inlandsflüge: Algier - Béchar, Ghardaia - Algier

• Rundfahrt und Ausflüge mit Bussen/Kleinbussen mit AC

• 3 Übernachtungen in einem guten ****Hotel in Algier (Landes-Klassifizierung)

sowie 7 Übernachtungen in einfachen bis guten Hotels

in den Oasen, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension, zusätzlich vom 3. - 7. Tag einfache Mittagessen

(tw. Picknick, tw. in lokalen Restaurants)

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte österr. Reiseleitung, lokale Führer

• 1 Trescher Reiseführer „Algerien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 106,–)

Gültiger Reisepass (bei Einreise mindestens noch 6 Monate) und

Visum für Algerien erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für Algerien - derzeit € 95,–

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass es eine partielle Reisewarnung für

! die Grenzgebiete von Algerien gibt (nicht Ihre Reiseregion).

Tipasa

Algier

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Du/WC

Ghardaia

Algier

Béchar

Beni Abbès

El Goléa

****„New Day Hotel“

Hotel „Wakda“

Hotel „Grand Erg“

Hotel „Al Bustan“

Béchar

Beni Abbés

El Goléa

Ghardaia

Hotel „Djanoub“

Timimoun

Algerien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 25


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Soleb

Tombos

Old Dongola

Karima

Meröe

1 Königliche Nekropole von Meröe © robnaw/stock.adobe.com 2 Brunnen in der Bayuda-Wüste © Archiv

1

Khartum

Sudan:

Nord-Sudan

Nubien - Nord-Sudan

Zu den Pyramiden der schwarzen Pharaonen

+ + Wüstenerlebnis Bayuda-Wüste

mit archaischen Brunnen

+ + Bootsfahrt am Nil u. nubische Dörfer

+ + „bebilderte“ Tempel von Naga u. Musawwarat

1. Tag: Wien/Salzburg/München - Istanbul - Khartum. Linienflug am

frühen Nachmittag mit Turkish Airlines nach Istanbul. Weiterflug nach

Khartum (ca. 21.35 - 00.50 Uhr) - Transfer zum Hotel.

2. Tag: Khartum - Karima. Die Fahrt geht Richtung Norden durch Steppenlandschaften

und Wüste auf der Schnellstraße bis zum Nilknie

nahe Kurti und weiter nach Karima, das am Fuße des „heiligen“ Jebel

Barkal liegt. Übernachtung im Rest-House in Karima.

3. Tag: Jebel Barkal - El Kurru - Karima. Der Jebel Barkal, auch „nubischer

Olymp“ genannt, ragt unvermittelt aus der Wüste empor. Der

rote Tafelberg war den Menschen seit vielen Jahrtausenden heilig - er

war Sitz der ägyptischen Götter, Stätte der Regentschaft der nubischen

Könige und Orientierungspunkt für Karawanen. Am Fuße des Jebel Barkal

besuchen wir die weitläufigen Ausgrabungen (UNESCO-Welterbe)

mit einem großartigen Tempel des Pharao Taharqa. Im nahen El Kurru

sehen wir den versteinerten Wald mit gewaltigen Baumstämmen und

die beeindruckenden Gräber der Nekropole von Napata.

4. Tag: Alt-Dongola - Nubische Dörfer - Karima. Ein langer, überaus interessanter

Tag erwartet uns: In Alt-Dongola (Königreich Makuriya, 7. -

14. Jh.) besuchen wir einzigartige koptische Kirchen mit Marmorsäulen,

die am Ufer des Nils erbaut wurden. Inmitten von gelben Sanddünen

und Palmen wohnen die Menschen in kleinen Dörfern - die Häuser

sind bunt bemalt mit verschieden sten Motiven in Naturfarben. Hier, im

Zentrum Nubiens, wird neben dem Arabischen auch die alte nubische

Sprache noch gepflegt. Am Abend Rückkehr nach Karima.

5. Tag: Bootsfahrt am Nil - Nuri. Am Vormittag erkunden wir den Markt

von Karima sowie bei einer Bootsfahrt den Abschnitt des Nils, wo früher

das 4. Katarakt war. Am Nachmittag besuchen wir eine weitere

Nekropole des Reichs von Napata in Nuri - mit zahlreichen Pyramiden

u.a. der von Pharao Taharqa.

6. Tag: Karima – Bayuda-Wüste - Atbara - Meröe. Wir überqueren den

Nil bei Merowe und machen uns auf den Weg durch die Bayuda-Wüste,

die sich zwischen 4. und 6. Nilkatarakt erstreckt. Schwarze bizarr geformte

Basaltfelsen wechseln mit Wadis mit minimaler Vegetation ab.

Nach der Erkundung des Wadi Abu Dom mit seinen Nomaden und archaischen

Brunnen erreichen wir den Nil nahe Atbara. Mit einer Fähre

überqueren wir den Fluss - wie eine Fata Morgana erscheinen die mehr

als 40 Pyramiden von Meröe, die Teil der Königlichen Nekropole sind,

die wir von unserer exzellenten Zeltlodge überblicken.

7. Tag: Meröe - Nekropole und königliche Stadt. Die älteste Kunde vom

Reich der schwarzen Pharaonen tief im Süden des Niltals erhielten

die Europäer von Herodot, der vom Reichtum der „Aithiopen“, wie er

das Volk nannte, tief beeindruckt war. Zentrum dieses unwahrscheinlichen

Reiches war Meröe. Durch den Kontakt mit den aggressiven,

aber kulturell hochstehenden Ägyptern gewann das Reich Kusch zusehends

selbst kulturelles Profil - Meröe wurde zur Drehscheibe des

Handels zwischen Mittelmeer und Ostafrika. Edle Hölzer, Öle, Elfenbein

und Straußenfedern wurden von Karawanen nil abwärts gebracht. Die

schwarzen Fürsten umgaben sich mit einzigartigen Bauten - so entstanden

zwischen dem 3. Jh. v. Chr. und dem 4. Jh. n. Chr. die Pyramiden

von Meröe (UNESCO-Welterbe). Dicht gedrängt erheben sich 40 mehr

oder weniger gut erhaltene Pyramiden auf einem Plateau östlich des

Nils. Nirgendwo stehen mehr Pyramiden als hier. Bei unserer Besichtigung

erkunden wir auch die königliche Stadt mit dem Sonnentempel

sowie das Tarabil-Schulprojekt.

8. Tag: Meröe – Tempel von Naga und Musawwarat – Khartum. Am Morgen

starten wir unsere letzte Tagesetappe in den Süden: Bald verlassen

wir die Asphaltstraße und fahren auf Pisten durch eine flache

Landschaft mit Kameldornakazien zu den Tempeln von Naga: die

Heiligtümer (Apedemak- und Amon-Tempel) sind reich mit Reliefs

verziert. Nahe von Naga liegt Musawwarat, eine riesige Tempelanlage,

die gemeinsam mit der Palastanlage in einem Talkessel liegt. Der ungewöhnliche

Reichtum an Skulpturen und Reliefs hat dem Tempel den

arabischen Namen gegeben - „bebildeter Ort“. Der beeindruckende

Löwen-/Apedemak-Tempel wurde von Archäologen rekonstruiert. Am

Nachmittag geht es weiter südwärts – wir passieren den 6. Nilkatarakt

- riesige Granitfelsen inmitten der Wüste. Nach Rückkehr nach Khartum

bleibt eventuell noch Zeit zum Besuch des Souks von Omdurman.

9. Tag: Khartum - Omdurman. Für einen abschließenden Gesamteindruck

unter nehmen wir eine ausführliche Stadtrundfahrt durch

Khartum, die uns zum Archäologischen Natio nalmuseum bringt, das

u.a. drei Tempel beherbergt, die von der UNESCO beim Bau des Assuan-Staudamms

gerettet wurden. Aber auch grandiose christliche

Fresken aus den Königreichen Faras und Makuriya sehen wir. Wir überqueren

den Zusammenfluss von Weißem und Blauem Nil und erreichen

Omdurman, die alte Hauptstadt des Sudan. Wir besuchen das

Grab des Mahdi (ein charismatischer, religiöser Führer des 19. Jh., der

als „Vater der Nation“ verehrt wird) sowie den Souk. Am späten Abend

Transfer zum Flughafen.

10. Tag: Khartum - Istanbul - Wien/Salzburg/München. Um ca. 01.45

26

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Vorprogramm/Verlängerung

Nördliches Nubien

Tempel von Soleb © Prof. Sepp Friedhuber

Uhr Rückflug nach Istanbul (Ankunft ca. 07.10 Uhr) und weiter nach

Wien, Salzburg bzw. München, wo man gegen 10.00 Uhr landet (bzw.

in Salzburg gegen 18.00 Uhr).

1. Tag (1. und 3. Termin): wie Programm links, 1. Tag.

2. Tag: Khartum - Kerma - Tombos - Wawa. Früh morgens geht es durch

die Westliche Wüste nach Kerma, wo wir die Überre ste von gewaltigen

Ziegelgebäuden - „Defuffa“ genannt - sehen. Hier begann die

Geschichte des Reichs Kusch. In den Granitbrüchen von Tombos ist

eine Statue von König Taharqa vergessen worden. Direkt am Ufer des

Nils in Sebu finden wir die reichhaltigsten Felsritzungen des Sudan,

bis zurück in prähistorische Zeit. Gewaltige Granitfelsen markieren den

Beginn des 3. Katarakts, wo auch Wawa liegt.

3. Tag: Ausflug Tempel von Soleb - Sai-Insel. Mit einem kleinen Motorboot

erreichen wir den am Nilufer gelegenen Tempel von Soleb, den

besterhaltenen ägyptischen Tempel im Sudan - Papyrusbündel-Säulen

und reich mit Hieroglyphen-Texten bedeckte Wände faszinieren jeden

Besucher. Auch auf der nördlich gelegenen Insel Sai finden wir zahlreiche

Überreste aus altägyptischer und koptischer Zeit.

4. Tag: Wawa - Nubische Dörfer - Karima. Durch Sanddünen, weite

Ebenen und rote Sandsteinmassive der Nubischen Wüste geht es nach

Karima - entlang der Strecke werden wir auch einige schöne nubische

Dörfer besuchen. Übernachtung im Rest-House in Karima.

5. - 13. Tag: wie Programm links, 2. - 10. Tag

StudienErlebnisReise mit Flug, Geländewagen,

****Hotel/NF, Zeltlodge mit Du/WC und Lodge/VP

TERMINE REISELEITER P ONSU

29.11. - 08.12.2019 Khalid Mergani Atraf

26.12. - 04.01.2020 1 Silvester

(Kunststudium, Leiter

06.03. - 15.03.2020

archäolog. Exkursionen)

Flug ab Wien € 3.320,– € 3.680,–

Flug ab München, Salzburg € 3.420,– € 3.780,–

EZ-Zuschlag € 660,– € 750,–

1

Programm in umgekehrter Programmreihenfolge

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Khartum u. retour

• Transfers und Rundfahrt lt. Programm mit sudan. Geländewagen

(Toyota-Landcruiser o.ä. - max. 4 Teilnehmer pro Auto)

• 2 Nächte im ****Hotel „Holiday Villa“ in Khartum, 2 Nächte in der Zeltlodge

in Meröe u. 4 Nächte im Rest-House in Karima, jeweils in Zweibettzimmern

mit DU/WC, Tageszimmer in Khartum (letzter Abend)

• Vollpension: 2. Tag morgens bis 9. Tag mittags, kein Abendessen am

2. Tag

• qualifizierte deutschsprachige (meist zweisprachig mit englisch)

Reiseleitung, zusätzlich örtliche Führer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 334,–)

Gültiger Reisepass (ohne israelischem Sichtvermerk - mind. 6 Monate

nach Ausreise gültig) und sudanesisches Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 6 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 16 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für Sudan (derzeit € 105,–)

• Obligatorische Eintritts- und Fotogebühren (derzeit € 240,–) -

müssen vor Ort in bar bezahlt werden

HINWEIS: Außerhalb von Khartum gibt es kaum/keine touristische

! Infrastruktur. Einzige Ausnahme sind die Quartiere unserer Partneragentur:

Die Übernachtungen bei Meröe erfolgen in einer sehr guten

Zeltlodge mit Luxuszelten (4x4 m), die mit Doppelbetten ausgestattet

sind. Jedes Zelt verfügt über ein Badezimmer mit Dusche, Waschbecken

mit fließendem warmen und kalten Wasser und WC sowie Stromanschluss

(bis 23.00 Uhr). Die Unterbringung in Karima erfolgt im Nubian

Rest-House: Das schöne Hotel im Stil der nubischen Häuser liegt in

einem großen Garten. Die Zimmer sind mit Dusche/WC/AC ausgestattet.

HINWEIS: Partielle Reisewarnung für Darfur und Grenzgebiete zu

! Somalia (NICHT Ihre Reiseregion).

9. Tag (2. Termin): Karima - Kerma - Tombos - Wawa. Westwärts geht

es durch die Nubische Wüste über Selim nach Kerma, wo wir die Überreste

von gewaltigen Ziegelgebäuden - „Defuffa“ genannt - sehen. Hier

begann die Geschichte des Reichs Kusch. In den Granitbrüchen von

Tombos ist eine Statue von König Taharqa vergessen worden. Direkt

am Ufer des Nils in Sebu finden wir die reichhaltigsten Felsritzungen

des Sudan, sie reichen bis zurück in prähistorische Zeit. Gewaltige Granitfelsen

markieren den Beginn des 3. Katarakts, wo auch Wawa liegt.

10. Tag: Ausflug Tempel von Soleb - Sai-Insel. Mit einem kleinen Motorboot

erreichen wir den am Nilufer gelegenen Tempel von Soleb, den

besterhaltenen ägyptischen Tempel im Sudan - Papyrusbündel-Säulen

und reich mit Hieroglyphen-Texten bedeckte Wände faszinieren jeden

Besucher. Auch auf der nördlich gelegenen Insel Sai finden wir zahlreiche

Überreste aus altägyptischer und koptischer Zeit. Am Abend

Rückkehr nach Wawa.

11. Tag: Wawa - Nubische Dörfer - Karima. Durch Sanddünen, weite

Ebenen und rote Sandsteinmassive der Nubischen Wüste geht es zurück

nach Karima - entlang der Strecke werden wir auch einige schöne

nubische Dörfer besuchen. Übernachtung im Rest-House in Karima.

12./13. Tag: Rückfahrt nach Khartum und Rückflug.

Verlängerung mit Geländewagen, sehr gutem Preset-Camp und

1 Nacht im Hotel/meist VP

TERMINE

26.11. - 30.11.2019

03.01. - 07.01.2020

03.03. - 07.03.2020

bei 2 – 16 Personen € 990,–

EZ-Zuschlag € 160,–

LEISTUNGEN: WIE LINKS JEDOCH ZUSÄTZLICH

• 2 Nächte im guten „Preset-Camp“ in aufgestellten Zelten mit Campingbetten

u. Bettzeug, Dusch- und Toilettenzelten sowie 1 Nacht in

Karima im Nubian Rest-House

• Vollpension vom 2. Tag morgens bis zum 12. Tag mittags

Gültiger Reisepass (ohne israelischem Sichtvermerk) und

sudanesisches Visum erforderlich.

!

HINWEIS: TARABIL-SCHULPROJEKT

Bitte beachten Sie auf unserer Website

www.kneissltouristik.at das Tarabil-Schulprojekt

unserer Partneragentur sowie der „Amici del Sudan“.

Sudan:

Nord-Sudan

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 27


2

1 3

1 Archei-Guelta © Prof. Sepp Friedhuber 2 Campinggruppe vor dem Ennedi © Anton Eder 3 Tubu Frauen © Anton Eder

Tschad

Tschad: Naturwunder

in der südlichen Sahara

Sahel, Ennedi-Massiv, Ounian ga-Seen,

Wüs ten kro ko dile, „Wie ge des Uramazonas“

Das Ennedi-Plateau im Nordosten des Tschad ist ein

ein zig artiger Sandsteinkomplex inmitten der Sahara, wo

sich auf grund der erosiven Wirkung des Sandes bizarre

Täler mit aus geprägten Turmstrukturen herausgebildet

haben. Zahl rei che Felsmalereien geben Aus kunft über die

Menschen, die einst hier siedelten. Im Norden des Landes

liegen die Seen von Ounianga, Überreste des Pa läo-Tschad,

dessen heu ti ge Ufer tausend Kilometer südlich liegen, Relikt

aus der „grü nen Sa hara-Zeit“, die von rund 10.000 bis 1.500

v. Chr. dauerte. Die verschiedenfärbigen, palmenumrahmten

Seen inmitten der lebensfeindlichen Wüste wurden zum

UNESCO-Welt er be erklärt und wer den auch Sie begeistern.

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Istanbul - N‘Djamena. Zuflüge ab

Wien, München oder Frankfurt nach Istanbul (ab Wien ca. 7.00 - 11.15

Uhr). Flug mit Turkish Airlines nach N’Djamena (ca. 14.25 – 18.35 Uhr).

2. - 4. Tag: N’Djamena – Abeché – Biltine. Wir folgen den Schwemmlandebenen

des Tschad Sees bis Ngoura, von wo wir der (fast durchgehend)

neu asphaltierten Straße über Bokoro nach Abeché folgen. Wir queren

eine um diese Jahreszeit grüne Sa van nen landschaft des Sahel mit Akazien

und Gruppen von Doum-Palmen. In der hügeligen Guera-Region

beeindrucken ge waltige Granitmonolithe, aber auch die malerischen

Dörfer mit Rundhütten, hohen Hirsespeichern und farben präch ti gen

Märkten, die den Ost-West-Handel aufrecht erhal ten. Vielleicht zeigen

sich Hyänen, Paviane, Rot schna bel to kos und Kronenkraniche. Wir

begegnen verschiedenen Volks grup pen wie den Kanuri, Kanembu,

Kotoka, Baguirmie, Bu duma, Mu bi und Hadjerai, aber auch arabischen

Nomaden (u.a. Kereda, Missirie), die mit ihren Kamel- und Rin -

derherden von Weideplatz zu Weideplatz in den fruchtbareren Sü den

ziehen. Wir sehen Frauen, die in mü he voller Arbeit mit ihren Eseln Holz

und Wasser zu ihr en Dörfern transpor tie ren. Am 4. Tag erreichen wir

Abe ché, die Hauptstadt der Ouad daï-Region, wo wir un sere Vorräte

auffüllen und Richtung Norden in die Biltine Re gion weiter fahren.

5. - 6. Tag: Biltine - Kalait – Ennedi-Massiv. Nach Biltine verlassen wir

den Sahel und gelangen in die eigentliche Wüste. Aus den östlichen

Bergen (Maraone und Ennedi) mäandern mit Büschen und Bäumen

gesäumte Wadis in die Sahara hinein und bieten Gazellen, Schakalen,

Füchsen und Vögeln einen Lebensraum. In dieser un wirk lichen Gegend

am südlichen Rand des Ennedi-Mas sivs leben Angehörige der

Zaghawa, Tama, Mimi sowie Tu bu-Gruppen wie Gouran und Daza, die

mit ihren Herden das Grasland im nördlichen Sahel und in den Wad is

beweiden. Am Vormittag des 6. Tages erreichen wir das ein drucksvolle,

ca. 25.000 km² große Mas siv des Ennedi, das vor allem für seine bizarr

ge formten, an Bur gen und Kathedralen erinnernde grandiose Sand -

steintürme und tausende Steinbögen be kannt ist.

7. - 9. Tag: Ennedi-Massiv, Archeï-Region. Im Südosten des Ennedi besuchen

wir den mächtigen Aloba-Bogen und den außergewöhnlichen

Anoko-Bogen. Wir gelangen in die mit Fels türmen und Steinbögen

gesegnete Tokou-Region und erkunden die gran diosen Sandsteinformationen

des Terkei-Gebietes. In Grotten und natürlichen Überhängen

sehen wir bestens erhaltene, bis zu 10.000 Jahre alte Fels zeichnun

gen, die vom Leben der einstigen Bewohner erzäh len. Höhepunkt

des Ennedi ist für viele das Archeï-Tal, das sich über 30 km durch das

Massiv schlängelt und in einer engen Schlucht, im gewaltigen Fels-

Amphi thea ter des Archeï-Gueltas endet. Dieses ständig wasserführen

de Becken ist das Ziel vieler Gaida-Gouran, um ihre Kamele zu

tränken. Von einem Aus sichtspunkt schauen wir auf die atemberaubende

Ar cheï-Schlucht, lauschen dem widerhallenden Brüllen hun -

der ter Kamele, sehen im Wasser mit etwas Glück eines der letzten

überlebenden Sahara-Krokodile. Nach einem Spaziergang zum Guelta

Bechike ge langen wir am 9. Tag schließlich zu den bizarren Away ke-

Fel sen, wo wir nächtigen.

10. – 11. Tag: Fada - Mourdi – Derbili – Demi – Tegue dei-See. Nordwärts

geht es nach Fada, Prä fektur der Ennedi-Region und typisches Sahara-Dorf,

das sich mit dem kleinen Markt um das alte französische Fort

gruppiert. Fada liegt inmitten einer fruchtbaren Oase mit Dattelpalmen.

Sobald wir alle bürokratischen Schritte erledigt haben, geht es

auf der holprigen Sand- und Steinpiste über das En ne di-Massiv in die

nördliche Mourdi-Senke, ein Gebiet mit zahlreichen Sanddünen und

einzelnen Zeugenbergen. Nörd lich des Derkeshi-Berges queren wir

die Dünenkämme des Derbili-Gebiets, bis wir schließlich auf der –

immer noch verwendeten – Route der Salzkara wa nen den markanten,

rötlichen Sandsteinberg Eyo Demi erreichen. Am Fuß dieses Felsens

erstreckt sich das aus ärmlichen Lehmbauten bestehende Dorf Demi,

in dem Ouniang leben, die zu den Gouran-Tubu gehören. Inmit ten der

absolut lebensfeindlichen Um ge bung handeln sie mit „rotem Salz“,

das mit ein fachs ten Methoden aus den Salzpfannen heraus ge schlagen

wird. Karawanen bringen es in die südlichen Oasen, wo es die Händler

gegen Hirse und andere Le bens mittel ein tau schen. Von Demi wenden

wir uns Rich tung Westen nach Teguedei, eine Palmenoase, die nur in

28

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 Ennedi © Anton Eder 2 Kamele © Anton Eder 3 Ounianga See © Anton Eder

1 3

der heißen Jahreszeit während des Salzabbaus und zur Zeit der Dattel

ernte bewohnt ist. Hier liegt der stark salz hältige Teguedei-See, der

erste See der Ouni an ga-Re gion, der von Palmen umrahmt und von

Sand dü nen und spektakulären Felsformationen aus bun tem Sand -

stein üb erragt wird.

12. - 13. Tag: Teguedei - Ounianga Seen. Entlang der Na bar Falaise erreichen

wir die grandiose Landschaft der 10 Wüstenseen von Ounianga

Serir, die inmitten einer unbeschreiblich schönen Landschaft liegen.

Die viel far bigen, von Palmoasen umrahmten Seen werden von bizarren

Felsformationen aus Buntsandstein und goldfarbenen Sanddünen

überragt. Obwohl die meisten Seen Süßwasser enthalten, nimmt dieses

aufgrund der sal zigen Böden Mineralien auf, die zu den speziellen

Färbungen führen. Zu Fuß erkunden wir das Seeufer und die Palmoasen

des Boukou-Sees. Wer will, kann im See auch baden. Die drei noch

weiter westlich gelegenen Seen von Ounianga Kebir bieten eindrucksvollste

Far ben pracht inmitten der Sahara. Je nach der Menge des gelös

ten Salzes und unterschiedlicher Algen und Bak te rien rei chen die

Farben von tiefem Blau über Grün bis ins dunk le Rot. Der am Yao-See

gelegene Ort Ounian ga Ke bir bil det den letzten Kontrollposten. Dank

liby scher Wa ren treffen wir dort auf einen gut ge füllten Markt. Am

Nachmittag des 13. Tages fahren wir durch eine Reg-Landschaft (Kieswüsten)

Rich tung Süden zum Wadi Doum.

14. – 17. Tag: Wadi Doum – Bembeche – Faya - Erg Djouab – Bahr el

Ghazel – Moussoro – Massakori – N’Djamena. Südlich des Wadi Doum

gelangen wir in die zerklüftete, von bizarren Felsformationen dominierte

Bembeché-Region, wo prähistorische Felsgravuren zu sehen

sind. Am 15. Tag erreichen wir die ca. 30 km² große Faya-Oase, ehemals

eine wichtige Station entlang der Karawanen route nach Libyen

und in den Sudan. Während unsere Fahrer Einkäufe erledigen und die

Fahrzeuge auftanken, können wir die lebendigen Märkte – eventuell

auch den Tiermarkt – besuchen. Südlich von Faya durch queren wir die

Wanderdünen des ca. 100.000 km² großen Erg Djourab, wo man 2001

Knochen des bis zu 7 Mio. Jahre alten „Sahelanthropus tchadensis“

fand. Am 16. Tag kommen wir in die nördlichen Ausläufer des meist

ausgetrockneten Wadi „Bahr el Ghazal“: Mit etwas Glück sehen wir

Gazellen, Fenneke, Schakale. Mit fortschrei ten der Fahrt entlang des

Wadis wird das Land immer fruchtbarer, mit Büschen, Bäumen sowie

traditionellen Lehm-Dörfern. Schließlich erreichen wir die Stadt

Moussoro und stoßen bei Massakori schließlich wieder auf die Asphaltstraße,

die uns durch das Schwemmland des Tschadsees nach

N’Djamena bringt. Am 17. Tag stehen Tageszimmer zur Verfügung. Am

Abend des 17. Tages Transfer zum Flughafen - Rückflug um 19.20 Uhr

mit Turkish nach Istanbul.

18. Tag: Istanbul - Wien/München/Frankfurt. Ankunft um 08.50 Uhr

- Weiterflug um ca. 13.00 Uhr nach Wien, wo wir gegen 13.25 Uhr ankommen.

ExpeditionsReise mit Flug, Geländewagen, 1x Hotel und Zelt/VP

TERMIN REISELEITER P ATSW

11.02. - 28.02.2020 Anton Eder

Flug ab Wien, München, Frankfurt € 5.250,–

EZ-Zuschlag (1x Hotel in N‘Djamena und Einzelzelt) € 170,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach N’Djamena und

retour

• Rundreise in Geländefahrzeugen (max. 3 - 4 Teilnehmer/Fahr zeug)

• 1 Übernachtung im Hotel „Irrisor“ in N’Djamena in Zwei bett zim mern

mit Dusche/WC, Tageszimmer am letzten Tag in N’Dja me na zum

Duschen

• 15 Übernachtungen in Zweimann-Zelten (gute Kuppel-Zelte und ca.

10 cm dicke Schaum stoff mat ten werden von der Partneragentur

ge stellt), Schlafsack bitte selber mitnehmen!

• Verpflegung in der Wüste durch die Campingküche (Koch- und

Be gleitmannschaft unserer erstklassigen Partneragentur im Tschad)

vom 2. Tag mittags bis 17. Tag morgens; zusätzlich haben wir ein Begleitfahrzeug

für Ge päck, Sessel, Tische, Verpflegung und Wasser

• qualifizierte österreichische Reiseleitung sowie Expe di tions leitung

durch den langjährigen Wüsten-/Tschad-Experten der Partneragentur

• je 1 Broschüre „Tschad“ von Anton Eder pro Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 398,–)

Gültiger Reisepass (mind. 7 Monate nach Ausreise gültig) mit Visum

für den Tschad sowie Gelbfieber-Impfnachweis erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 15 Pers.

NICHT INKLUDIERT: Visum für Tschad (derzeit € 230,–)

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass diese Reise Expeditions cha rakter

hat. Die Gegebenheiten im Tschad erfordern große Flexibilität.

!

Über nach tun gen im Zelt inmitten der Wüste sind nicht nur grandios,

sondern auch beschwerlich. Es stehen fast jeden Tag, aber nicht

immer Waschmöglichkeiten zur Ver fü gung, zudem gibt es we ni ge Einkaufsmöglichkeiten.

Bitte beach ten Sie, dass in Öster reich für den Tschad eine partiel

le Reisewarnung gilt - die Reisen werden in Absprache mit der

Tschad-Botschaft in Berlin so wie einer erstklassigen Agen tur (mit

guten Beziehungen zu den entsprechenden Stellen) vor Ort durchgeführt.

Unsere Haft pflicht versi che rung über nimmt auch im Tschad alle

Haftungen, die bei einer Reise durch eventuelle Miss ge schicke oder

einen Unfall entstehen würden. Eine Haftung gegenüber terroristischen

Ge walt ak ten gibt es für kein Reiseland.

Reisegepäck maximal 18 kg!

Tschad

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 29


2

1 © Dr. Hans Steyrer 2 Santo Antão, Küstenweg © Dr. Hans Steyrer 3 Pico de Fogo © Dr. Hans Steyrer

1

3

Kap Verde

Wandern auf den

Kapverdischen Inseln

Santiago - Fogo - São Vicente - Santo Antão

+ + Geologische Fachreiseleitung

Raue, karge und spektakuläre Vulkan-Landschaften,

durchfurcht von tropischen, üppig-grünen Tälern mit

Mango-, Bananen- und Zuckerrohrplantagen - wie bunte

Perlen liegen die 15 kapverdischen Inseln im Atlantik

verstreut. Das Archipel ist eine uralte Kulturlandschaft, ein

unentdecktes Natur- und Wanderparadies!

Bei unseren Wanderungen und Erkundungen machen

wir viele Entdeckungen auf den südlichen Inseln, jenen

„über dem Wind“, und auf den nördlichen Inseln „unter

dem Wind“. Wir verkosten Wein, der auf der Feuerinsel Fogo

vulkanischem Gestein abgerungen wird, stehen am Krater

des aktiven Vulkans Fogo, wir erleben die Zeugnisse des

Sklavenhandels, lebendige Stadtkultur in Mindelo und

spektakuläre Küstenwanderungen auf Santo Antão. Immer

sind wir sehr nah am Leben der einheimischen Menschen,

deren Gastfreundschaft beeindruckend ist.

1. Tag: Wien/Frankfurt/München/Zürich - Lissabon - Praia/Sant iago.

Linienflug mit TAP Air Portugal nach Lissabon (ca. 13.25 - 16.00 Uhr

ab Wien). Am späten Abend Weiterflug nach Praia auf der Insel Santiago

(ca. 20.45 - 23.05 Uhr). Transfer zum Hotel in Praia, der lebhaften

Hauptstadt von Kap Verde.

2. Tag: Praia - Ausflug Ribeira Grande: Cidade Velha (UNESCO-Weltkulturerbe).

Wir entdecken heute, wie grün die Kapverden sein können

- dazu geht es zunächst zum Tal von Ribeira Grande: Ein historischer

Rundgang führt uns vorbei an Zuckerrohrfeldern, wo wir mit Glück

Eisvögel beobachten können, hinunter zur Küste in die ehemalige

Hauptstadt Cidade Velha, wo vor über 500 Jahren der Sklavenhandel

des Archipels begann. Der Kern des kleinen historischen Ortes

ist UNESCO-Welterbe. Wir erkunden die „alte Stadt“ und lernen ihre

Geschichten kennen. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung.

Gemeinsames Willkommens-Abendessen. Gehzeit: ca. 2 Std., ca.

50 - 150 m ↑↓, ca. 3,3 km, moderate Wanderung.

3. Tag: Insel Santiago - Feuerinsel Fogo - Cal dera des Pico do Fogo. Am

Morgen Flug auf die Vulkaninsel Fogo. Fahrt hinauf in die Caldera des

Vulkans - die Ausblicke bei der Fahrt durch die unterschiedlich sten

Lavalandschaften sind gigantisch. Später erblicken wir den riesigen

Vulkankegel des Pico do Fogo (2829 m). Am Fuße des Pico Pequeno,

dem Ausbruchskrater von 1995, halten wir und erwandern den kleinen

Gipfel. Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Pension, die direkt

im Krater des Ursprungsvulkans liegt. Gehzeiten: ca. 3-4 Std. - mittelschwere

Wanderung, vorwiegend eben, ca. 280 m ↑↓ zum kleinen Pico,

Lava-Untergrund.

4. Tag: Insel Fogo - Pico do Fogo. Frühmorgens brechen wir zum 2829

m hohen Gipfel des Pico do Fogo auf (abhängig von den aktuellen Vulkanaktivitäten)

- zuerst beginnt es relativ eben, dann wird es immer

steiler. Durch steile Aschehalden und vorbei an kleinen Fumarolen erreichen

wir den oberen Kraterrand, von wo man direkt in den zen tralen

Krater sieht. Vom Gipfel genießen wir einen herrlichen Rundblick -

die Wolken liegen uns zu Füßen. Der Abstieg durch die Lavaasche ist

atemberaubend! Am Nachmittag geht es weiter nach São Filipe. Kurzer

Spaziergang durch den hübschen Ortskern: Die alten Herrenhäuser,

die „Sobrados“, sind hier besonders gut erhalten. Gehzeit: ca. 4 - 5

Std. - anspruchsvolle Wanderung, ca. 1200 m ↑↓, Trittsicherheit und

Schwindelfreiheit erforderlich, Teleskopstöcke empfehlenswert!

5. Tag: Insel Fogo - Insel Santiago - Insel São Vicente: Mindelo - Cabo

Verde ist Musik. Am Morgen Flug nach Santiago. Beim Zwischenstopp

in Praia lernen wir bei einer Stadtführung das historische Zentrum

Praias - das Plateau - kennen und besuchen den Sukupira Markt. Am

Nachmittag Weiterflug von Santiago auf die Insel São Vicente, die Musikmetropole

des Archipels. In dieser lebendigen Atmosphäre haben

sich Kunst und Kultur besonders gut entfaltet, so dass mit der Zeit die

Kreativen der Inseln in Mindelo ein neues Zuhause gefunden haben.

Bei einem geführten Stadtrundgang lernen wir die Hafenstadt Mindelo

Santo Antão

Sal

São Vicente

Fogo Santiago

30

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


1 Santo Antão, Paúl Tal © Igor Tichonow/stock.adobe.com 2 Mindelo © Hemis / Alamy Stock Photo

1 2

näher kennen, die auch als „kulturelle Hauptstadt“ der Kapverden

bezeichnet wird.

6. Tag: Mindelo - Santo Antão. Am Morgen Fährüberfahrt nach Santo

Antão (ca. 1 Stunde). Anschließend Fahrt über die alte Passstraße Richtung

Norden zum berühmten Cova-Krater. Die erste kurze Wanderung

führt uns durch die Caldera des Cova Kraters - von dem Aussichtspunkt

haben wir bei klarem Wetter einen unvergesslichen Blick auf das Paúl-

Tal, bevor wir über die Passstraße nach Cha das Pedras weiterfahren.

Am Nachmittag Wanderung in einem Seitental des Ribeira Grande

vorbei an zahlreichen kleinen Dörfern, Höfen und u.a. mit Zuckerrohr

bewirtschafteten Terrassen bis nach Coculi. Kurze Fahrt zu unserer

Unterkunft. Gehzeiten: vormittags ca. 1-2 Std., ca. 1 km , ca. 200 ↑↓,

nachmittags ca. 3 Std. - leicht bergauf und bergab, ca. 8 km, ca. 250

m ↑↓.

7. Tag: Insel Santo Antão - spektakuläre Küstenwanderung auf alten

Eselspfaden nach Ponta do Sol. Transfer nach Cruzinha: Unsere Wanderung

nach Ponta do Sol führt uns durch eine faszinierende Landschaft

und zählt zu den schönsten Strecken, die die Insel zu bieten hat.

Auf alten Eselswegen, die sich entlang der atemberaubenden Steilküste

winden, wandern wir (meist ohne Schatten) am Meer entlang.

Anschließend Rückfahrt zu unserer Unterkunft. Gehzeit: ca. 5 - 6 Std.,

ca. 17 km, mittelschwere Wanderung, 700 m ↑↓.

8. Tag: Insel Santo Antão - Wanderung im Paúl Tal - Mindelo/São

Vicente. Am Vormittag unternehmen wir einen Ausflug ins immergrüne

Paúl Tal. Beeindruckend sind die bizarren Felstürme, die der Namensgeber

(portug. Torre = Turm) für diese beeindruckende Landschaft

sind. Je nach Kondition kann hier zwischen einer kurzen Wanderung

(ca. 1 Std.) und einer längeren Variante (ca. 2,5 Std.) gewählt werden.

Am Nachmittag Transfer zum Hafen und Rückfahrt mit der Fähre nach

Mindelo. Gemeinsames Abschiedsabendessen mit Live Musik.

9. Tag: Mindelo/São Vicente - Santiago - Lissabon. Am Morgen Flug

nach Santiago, wo wir bei einer Inselrundfahrt die afrikanischste der

Inseln kennenlernen. Über Assomada mit seinem afrikanischen Markt

geht es durch das wild zerklüftete Bergland des nördlichen Gebirgszuges,

der Serra Malagueta, in den Badeort Tarrafal. Entlang der Ostküste

erreichen wir schließlich wieder Praia. Am späten Abend Transfer zum

Flughafen. Rückflug nach Lissabon (ca. 23.55 - 06.00 Uhr).

10. Tag: Lissabon - Wien/München/Frankfurt/Zürich. Weiterflug nach

Wien, Zürich, München oder Frankfurt, wo man gegen Mittag landet.

StudienErlebnisReise mit Flug, Kleinbus, Schiff und Wanderungen,

Übernachtungen in Hotels bzw. 1x auf Fogo in einer Pension/

meist HP, tw. VP

TERMINE REISELEITER P AKAP

25.10. - 03.11.2019 Nationalftg./ Dr. Harald Wimmer (Geologe)

Allerheiligen

27.12. - 05.01.2020 Silvester Dr. Harald Wimmer (Geologe)

04.04. - 13.04.2020 Karwoche/Ostern Dr. Harald Wimmer (Geologe)

Flug ab Wien, München, Frankfurt € 2.970,– € 3.020,–

Flug ab Zürich € 3.120,– € 3.170,–

EZ-Zuschlag € 320,– € 340,–

Registrierungsgebühr Kapverden: € 35,–

Aufpreis Business-Class: ab € 1.700,–

LEISTUNGEN:

• Linienflug mit TAP Air Portugal über Lissabon nach Praia und retour

• Inlandsflüge: Santiago - Fogo - São Vicente - Santiago

• Fähre Mindelo - Santo Antão - Mindelo

• Transfers und Ausflüge mit Kleinbussen

• 7 Übernachtungen in guten *** und ****Hotels in Zimmern mit Du/

WC, 1 Übernachtung auf Fogo in einer guten Pension mit Du/WC

• Verpflegung: tägliches Frühstück, 4x Lunchpaket, 3x Mittagessen und

6x Abendessen

• Eintritte lt. Programm

• 1 DuMont Taschenbuch „Kapverdische Inseln“ pro Zimmer

• qualifizierte österreichische Reiseleitung, zusätzlich lokale Führer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 300,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate nach Einreise) und Online-Registrierung

für Kap Verde (bis spätestens 5 Tage vor Abreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 16 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Online-Registrierungsgebühr (derzeit € 35,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels/Pensionen (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Santiago/Praia: ****Hotel „Oásis Atlântico Praiamar“ oder

****Hotel „VIP Praia“

Chã das Caldeiras/

Fogo:

São Filipe/Fogo:

Mindelo/São

Vicente:

Ponta do Sol bzw.

Pombas/Santo

Antão:

Pension „Casa Marisa“ oder

Hotel „Oásis Coba Tina“

****Hotel „Xaguate“

****Hotel „Oásis Atlântico Porto Grande“ oder

***Hotel „Don Paco“

****Hotel „Tiduca“ oder

***Hotel „Paúl Mar“

Kap Verde

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 31


2

1 3

1 Ponta do Sol © Archiv 2 Insel Fogo, Besteigung des Pico de Fogo © Archiv 3 Santo Antão © Erwin Barbé/stock.adobe.com

Kap Verde

Inselhüpfen auf Kap Verde

+ + Die vier schönsten Inseln intensiv bereisen

+ + Feuervulkan, lebendige Kultur

und tropische Täler

+ + Exklusive Weinprobe am Fuße des Vulkans

+ + Ribeira Bote: Einblicke in die Arbeit der

Handwerker

+ + Früchte direkt vom Baum im grünen Paúl Tal

probieren

Kap Verde - das kleine Land im Atlantik - fasziniert

jeden Besucher durch seine Vielfalt. Wir reisen von den

Süd inseln auf die Inseln „über dem Wind“, die nördlichen

Inseln: Tropisch-grüne Täler, entlegene Dörfer,

atemberaubende Felsforma tionen und freundliche

Menschen werden uns auf dieser Entdeckungstour

begleiten. Neben den Naturwundern werden immer wieder

die Spuren der Kolonialgeschichte lebendig. Diese Reise

ist eine ideale Mischung aus Kultur, akti ven Elementen

und etwas Erholung. Wir erleben Kap Verde intensiv, mit

vielen authen tischen Einblicken und Begegnungen mit den

Einheimischen. Die Kapverdischen Inseln liegen nur etwa eine

Flugstunde südlich der Kanaren - ganzjährig angenehme

Temperaturen machen das Klima für Touristen ideal.

1. Tag: Wien/Frankfurt/München/Zürich - Lissabon - Praia/Santiago.

Am Morgen bzw. zu Mittag Linienflug nach Lissabon. Am Abend Weiterflug

auf die Insel Sant iago nach Praia (ca. 20.45 - 23.05 Uhr) - Ankunft

kurz nach Mit ternacht. Transfer zum Hotel in Praia, der lebhaften

Hauptstadt von Kap Verde.

2. Tag: Inselrundfahrt Santiago mit Ribeira Grande Tal und Cidade

Velha. Wir erkunden die Insel Santiago, die deutlich stärker von afrikanischer

Kultur und Tradition geprägt ist als die anderen Inseln. Dies

erleben wir bei unserer kurzen Wanderung im fruchtbaren Tal von

Ribeira Grande. Im Anschluss historische Führung durch Cidade Velha,

UNESCO-Weltkulturerbe und ehemaliger Sklavenumschlagsplatz. Gemeinsames

Willkommensabendessen direkt am Meer. Gehzeit: ca. 2

Std., leicht, 30 m ↑, 230 m ↓.

3. Tag: Insel Santiago - Feuerinsel Fogo - Cal dera des Pico do Fogo.

Vormittags Flug auf die Vulkaninsel Fogo. Kurzer Spaziergang durch

den hübschen historischen Ortskern von São Filipe: Die alten Her-

renhäuser, die „Sobrados“, sind hier besonders gut erhalten. Anschließend

Fahrt hin auf in die Caldera des Vulkans - die Ausblicke

auf die unterschiedlich sten Lavalandschaften sind gigantisch. Später

erreichen wir unsere private Unterkunft auf etwa 1700 m. Übernachtung

in einfachen Unterkünften mit Gemeinschaftsbad/-WC, keine

Einzelzimmer-Garantie, nur zeitweise Strom über einen Generator.

4. Tag: Insel Fogo - Wanderung zum Pico Pequenho. Bei einer eindrucksvollen

Wanderung auf den Pico Pequenho (1950 m) bietet sich

ein schöner Blick auf die Lavafelder von 2014 mit seinen beeindruckenden

Fumarolen und Schwefelablagerungen. In der Lavaasche gedeihen

Weintrauben, die wir am Abend bei einer Weinprobe kosten

werden. Den Abend lassen wir mit Livemusik ausklingen. Gehzeit: ca.

3-4 Std. - mittelschwere Wanderung auf Lavauntergrund, ca. 280 m ↑↓.

5. Tag: Insel Fogo - Besteigung des Pico do Fogo. Frühmorgens brechen

wir zum 2829 m hohen Gipfel des Pico do Fogo auf (fak. und abhängig

von den aktuellen Vulkanaktivitäten) - zuerst beginnt es relativ eben,

dann wird es immer steiler. Vom Gipfel genießen wir den herrlichen

Rundblick - die Wolken liegen uns zu Füßen. Der Abstieg durch die

Lavaasche ist atemberaubend! Für diejenigen, die die Besteigung des

Pico do Fogo nicht machen möchten, gibt es eine Alternativwanderung

über frische Lavafelder zum Monte Velha Wald, den größten zusammenhängenden

Wald der Kapverden. Unterwegs begegnen wir immer

wieder Menschen bei ihrer täglichen Feldarbeit - vor allem Bohnen

und Wein werden hier geerntet. Am Nachmittag geht es zurück nach

São Filipe - Übernachtung im besten Hotel der Insel, von wo wir einen

herrlichen Blick auf die Nachbarinsel Brava genießen. Gehzeit Wanderung

Monte Velha: ca. 2-3 Std. - leicht - 50 m ↑↓

Gehzeit Vulkanbesteigung (fak.): ca. 5 - 6 Std. - anspruchsvolle Wanderung.

1080 m ↑↓, Tritt sicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!

6. Tag: Insel Fogo - Insel Santiago - Insel São Vicente: Mindelo - Cabo

Verde ist Musik. Am Morgen Flug über Santiago nach Mindelo auf der

Insel São Vicente, die Musikmetropole des Archipels. In dieser lebendigen

Atmosphäre haben sich Kunst und Kultur besonders gut entfaltet,

so dass mit der Zeit die Krea tiven der Inseln in Mindelo ein neues

Zuhause gefunden haben. Eine Stadtführung vorbei an großen Plätzen

und beeindruckenden Kolonialhäusern zeigt uns das historische

Zentrum, das stark englisch und portugiesisch geprägt ist. Genießen

Sie in einem Restaurant mit Live-Musik am Abend kapverdische Gaumenfreuden.

7. Tag: Mindelo: Ribeira Bote bzw. Inselrundfahrt (fak.) bzw. Besuch

einer Gitarrenwerkstatt (fak.). Fahrt nach Ribeira Bote, das ehemalige

Armen- und Blechhüttenviertel der Stadt. Bewohner zeigen uns auf

einer persönlichen Tour ihren Stadtteil und dessen besondere Plätze.

Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung: Möglichkeit zur

32

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 Santo Antão © Guido Amrein/Fotolia.com 2 Tarrafal/Santiago © Samuel Borges/Fotolia.com 3 Santo Antão © Archiv

1 3

Teilnahme an einer halbtägigen Inselrundfahrt auf São Vicente (fak./

€ 80,– pro Person) bzw. zum Besuch einer Gitarrenwerkstatt (fak./

€ 55,– pro Person).

8. Tag: Mindelo - Santo Antão. Fährüberfahrt nach Porto Novo auf

Santo Antão (ca. 1 Std.). Anschließend Fahrt zum Bergdorf Alto Mira -

zerklüftete Bergketten, landwirtschaftlich genutzte Hänge und bewirtschaftete

Terrassen prägen die südwestliche Region. Wir unternehmen

eine Wanderung bei Cha de Morte - im Anschluss besuchen wir die

Bauernkooperative Lagedos und verko sten die dort angebauten lokalen

Produkte. Eine Panoramafahrt über die neue Küstenstraße führt

uns schließlich zu unserer Unterkunft in Ponta do Sol. Gehzeit ca. 3 Std.

mittelschwer, 360 m ↑, 580 m ↓.

9. Tag: Insel Santo Antão: Paúl Tal. Der krönende Abschluss auf Santo

Antão ist die Wanderung durch das grünste Tal von Kap Verde: Fahrt

in das Tal von Paúl bis zum Talschluss - mit tropischer Vegetation

aus Mangobäumen, Zuckerrohr und Drachenbäumen. Das Leben wird

hier durch die Feldarbeit bestimmt - Bohnen und Mais werden noch

in Handarbeit geerntet. Ein wohlschmeckendes Mittagessen in der

kapverdisch-holländisch geführten Casa Maracuja rundet den Tag ab.

Gehzeit: ca. 2-3 Std., mittelschwer, 400 m ↑, 600 m ↓.

10. Tag: Santo Antão - Mindelo/São Vicente. Besuch von Fontainhas,

einem malerischen Dorf, das in schwindelerregender Höhe wie ein

Adlerhorst auf einem Felsvorsprung hängt. Die alte gewundene Passstraße

führt uns weiter zum Cova Krater, wo wir nach einem kleinen

Aufstieg faszinierende Ausblicke über die Berge von Santo Antão erhalten.

Mit der Nachmittagsfähre geht es zurück nach Mindelo, wo wir

ein gemeinsames Abschiedsessen genießen. Gehzeit: ca. 1,5 Std., leicht

11. Tag: Mindelo/São Vicente - Santiago - Lissabon. Flug nach Sant iago.

Je nach Flugzeit stehen Tageszimmer zur Verfügung. Rückflug nach

Lissabon (ca. 23.55 - 06.00 Uhr). Möglichkeit zur individuellen Verlängerung

auf den Kapverden oder in Lissabon auf Anfrage!

12. Tag: Lissabon - Wien/Zürich/München/Frankfurt. Weiterflug nach

Wien, Zürich, München oder Frankfurt, wo man gegen Mittag landet.

ErlebnisReise mit Flug, Kleinbus, Schiff und Wanderungen,

Übernachtungen in Hotels, 1x Privatunterkunft/meist HP, tw. VP

TERMINE

P AKAP

26.10. - 06.11.2019 Nationalfeiertag

22.12. - 02.01.2020 Silvester

29.02. - 11.03.2020

Flug ab Wien, München, Frankfurt € 2.990,– € 3.100,–

Flug ab Zürich € 3.140,– € 3.250,–

EZ-Zuschlag € 370,– € 370,–

Online-Registrierungsgebühr: € 35,–

Aufpreis Business-Class: ab € 1.700,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit TAP Air Portugal über Lissabon nach Praia/Santiago

und retour von Santiago oder Sal

• Inlandsflüge: Santiago - Fogo - São Vicente - Santiago

• Fähre Mindelo/São Vicente - Santo Antão - Mindelo/São Vicente

• Transfers und Ausflüge mit Kleinbussen

• 9 Übernachtungen in einfachen und guten Mittelklassehotels

in Zimmern mit DU/WC, 1 Übernachtung in einer Privatunterkunft in

Zimmern mit Gemeinschafts-WC/Dusche

• Verpflegung: tägliches Frühstück, 3x Mittagessen, 2x Lunchpaket,

6x Abendessen

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutsche oder deutschsprachige Reiseleitung in Kap

Verde bis zum 11. Tag morgens

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 300,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate nach Einreise) und Online-Registrierung

für Kap Verde (bis spätestens 5 Tage vor Abreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 14 Pers.

Veranstalter: Reisen mit Sinnen

NICHT INKLUDIERT: Online-Registrierungsgebühr (derzeit € 35,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels/Pensionen (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Santiago/Praia

****Hotel „Oásis Atlântico Praiamar“

Chã das Caldeiras/Fogo

Pension „Casa Marisa II“

Santo Antão

São Vicente

Sal

São Filipe/Fogo

Mindelo/São Vicente

Ponta do Sol/Santo Antão

****Hotel „Xaguate“

***Residencial Mindelo

****Hotel „Tiduca“

Fogo

Santiago

HINWEIS: Bitte beachten Sie die geänderten Stornobedingungen:

! bis 30. Tag vor Reiseantritt:

20 % des Reisepreises

ab 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt: 35 % des Reisepreises

ab 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt: 40 % des Reisepreises

ab 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt:

60 % des Reisepreises

ab 6. bis 2. Tag vor Reiseantritt:

90 % des Reisepreises

1 Tag vor Reiseantritt und bei Nichtantritt: 95 % des Reisepreises

Kap Verde

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 33


2

Saint-Louis

Dakar

Toubakouta

Banjul

Djoudj

Touba

Tendaba

1 Île de Gorée © vladimirzhoga/stock.adobe.com 2 Pelikane im Djoudj-NP © Veronika Staltmanis

1

Senegal

Gambia

Senegal - Gambia

Naturparadiese, Vielfalt der Kulturen und

UNESCO-Welterbe in Westafrika

Senegal und Gambia verfügen über eine Vielfalt

von Naturschönheiten und sind wahre Paradiese für Tierund

Vogelliebhaber. Zahlreiche Reservate, Nationalparks

und Flusslandschaften bieten optimale Bedingungen zur

Beobachtung von heimischen Antilopen und Primaten -

mit dem Djoudj Nationalpark besitzt der Senegal zudem

einen Vogelpark der Superlative. Auch die Geschichte der

beiden Länder kommt auf unserer Reise nicht zu kurz. Auf

der Île de Gorée und im Heimatort des berühmten Roots-

Protagonisten Kunta Kinte in Gambia beschäftigen wir

uns mit der Epoche des Sklavenhandels und in der alten

Hauptstadt Saint-Louis begegnen wir der französischen

Kolonialgeschichte.

1. Tag: Wien/München - Brüssel - Dakar. Linienflug mit Brussels Airlines

nach Brüssel (ab Wien ca. 07.05 - 08.55 Uhr) und weiter nach Dakar, der

Hauptstadt Senegals (ca. 11.25 - 16.35 Uhr). Nach Erledigung der Passund

Zollformalitäten Transfer zum Hotel.

2. Tag: Dakar - Île de Gorée (UNESCO-Welterbe) - Lac Rose. Am Morgen

besuchen wir das Monument de la Renaissance Africaine, eine

49 m hohe Bronzestatue, die vom ehemaligen Präsidenten des Senegal,

Abdoulaye Wade, in Auftrag gegeben wurde. Dakar wurde 1857

gegründet und ist die älteste in europäischem Stil gebaute Stadt in

West afrika. Wir besuchen den „Independance Square“ und den Karmel

Markt mit den Blumenverkäuferinnen. Von hier geht es zum alten Hafenkai,

wo wir mit einer 20-minütigen Bootsfahrt zur Gorée-Insel übersetzen,

die von Europäern im 15. Jh. besiedelt wurde. Wir erkunden das

Innere der Insel, welche über einen Zeitraum von 300 Jahren als Zentrum

des Sklavenhandels fungierte, und besichtigen das Traders House

mit der berühmt-berüchtigten „Door of no return“, die Kirche Saint-

Charles-Borromée und das Museum. Weiterfahrt an den Lac Rose.

3. Tag: Lac Rose - Saint-Louis (UNESCO-Welterbe). Der Lac Rose, auch

als Retba-See bekannt, ist ein rosarot schimmernder Salzsee, der je

nach Sonneneinstrahlung und Windverhältnissen ein fantastisches

Naturschauspiel zaubert. Früher war er bei der Rallye Paris-Dakar die

Zielstrecke. Am Morgen können wir den Salzabbau am See beobachten.

Anschließend Weiterfahrt nach Saint-Louis: Die ehemalige Hauptstadt

der französischen Kolonie „Soudan Français“ wurde einst als

„Perle Westafrikas“ bezeichnet. Die charmante Stadt an der Mündung

des Senegal-Flusses strahlt trotz ihrer 150.000 Einwohner eine beschauliche

Ruhe aus. Am Nachmittag besichtigen wir mit einer Pferdekutsche

die reizvolle Altstadt mit ihren zahlreichen Kolonialbauten

und erkunden das Fischerviertel auf der Langue de Barbarie.

4. Tag: Saint-Louis - Ausflug in den Djoudj-NP (UNESCO-Welterbe).

Der Senegal-Fluss mündet bei Saint-Louis in einem großen Delta ins

Meer. In diesem Delta, ca. 60 km von Saint-Louis entfernt, liegt das

drittgrößte Vogelreservat der Welt, der Djoudj-Nationalpark, der zum

UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Früh am Morgen verlassen wir Saint-

Louis und begeben uns in den Park an der Grenze zu Mauretanien.

Am Vormittag unternehmen wir eine mehrstündige Bootsfahrt durch

dieses Naturparadies und können in Ruhe die zahlreichen Vogelarten

beobachten und fotografieren. Anschließend geht es zurück nach

Saint-Louis. Rest des Nachmittags zur freien Verfügung - am schönen

Sandstrand oder für einen Stadtbummel.

5. Tag: Saint-Louis - Langue de Barbarie-NP - Gandiol - Lompoul. Am

Morgen fahren wir weiter in den Nationalpark Langue de Barbarie:

Bei einer Bootsfahrt erkunden wir die Vogelwelt in der Mündung des

Senegal-Flusses. Im Unterschied zum Djoudj-NP sind hier auch viele

Möwen und andere Seevogelarten zu finden. Im nahegelegenen Guembeul

Reservat, wo wir anschließend eine Wanderung unternehmen,

sind auch sehr seltene Tierarten beheimatet. Mit etwas Glück werden

wir Antilopen, Gazellen, Schildkröten, Affen und vielleicht sogar

Stachelschweine sehen. Danach geht es weiter in die Wüste von Lompoul,

ein Dünenmeer an der Küste, wo wir unter einem fantastischen

Sternenhimmel übernachten. Übernachtung im Wüstencamp (hübsch

eingerichtete Zelte mit Dusche und Toilette)

6. Tag: Lompoul - Touba - Kaolack. Am Morgen kurzer Ausritt auf einem

Dromedar in das Dünengebiet, an schließend Weiterfahrt Richtung

Kaolack, Zentrum der senegalesischen Erdnuss industrie. Unterwegs

passieren wir die Heilige Stadt Touba, die Hochburg der islamischen

Sufi-Bruderschaft der Mouriden mit ihren strengen Gesetzen, die Alkohol

und Zigaretten verbieten und respektvolles Benehmen vorschreiben.

Es gibt keine Polizei und niemand zahlt Steuern. Besichtigung der

Großen Moschee mit dem Grab von Amadou Bamba, dem spirituellen

Führer der Mouriden. Am Abend erreichen wir Kaolack.

7. Tag: Kaolack - Tendaba/Gambia. Wir verlassen Kaolack Richtung

Gambia, machen aber vor der Grenze einen Abstecher zu den geheimnisvollen

Megalithen von Sine-Saloum. Bei Farafenni überqueren wir

den Gambia-Fluss und erreichen am Nachmittag Tendaba am Gambia.

8. Tag: Tendaba - Banjul. Am frühen Morgen unternehmen wir eine

Bootsfahrt durch die Mangrovenlandschaft am Gambia-Fluss, um die

vielfältige einheimische Fauna und Flora zu entdecken. Weiter nach

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Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


1 2

1 Gazelle im Bandia-Reservat © j. gruau/stock.adobe.com 2 Fischer in Gambia © Parato/stock.adobe.com

Banjul, das wir am Nachmittag erreichen: Besuch der Hauptstadt von

Gambia mit rund 60.000 Einwohnern. Die Stadt liegt wie Dakar auf

einer Halbinsel. Bei der Stadtrundfahrt erkunden wir den Markt, den

Fischmarkt und das Kunsthandwerkszentrum - vielleicht eine gute

Gelegenheit, um gambische Souvenirs zu erstehen: Eine Vielfalt von

Lederwaren, Puppen, Holzschnitzereien, Gold- und Silberschmuck

wird angeboten. Anschließend Besuch des Nationalmuseums und Fotostopp

am Triumphbogen Arch 22.

9. Tag: Banjul – Toubacouta/Senegal. Mit der Fähre geht es nach Barra.

Nach den Grenzformalitäten fahren wir nach Toubacouta, Ausgangspunkt

für unsere Erkundung des Sine-Saloum Deltas, wo die Gewässer

des Sine und des Saloum in den Atlantik münden. In Fathala können

wir optional ein besonderes Abenteuer erleben: in dem privaten Park

leben Löwen, mit denen man spazieren gehen kann(!).

10. Tag: Toubacouta - Bootsausflug Delta du Saloum Park (UNESCO-

Welterbe). Am Morgen unternehmen wir einen Ausflug mit einer

Piroge in den Saloum Nationalpark. Wir fahren durch ein Labyrinth

von Fluss armen mit dichten Mangrovenwäldern. Senegals zweitgrößter

Nationalpark wurde 2011 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen.

Vom Boot aus können wir den Fischern bei ihrer Arbeit zusehen

und zahlreiche Wasservögel beobachten. Höhepunkt ist eine Insel,

auf der sich je nach Jahreszeit zahlreiche Vogelarten versammeln.

11. Tag: Toubakouta - Ndangane. Am Morgen geht es nach Ndangane,

wo wir am Hotelpool entspannen oder den Ort per Pferdekutsche erkunden

können (fakultativ).

12. Tag: Ndangane - Joal-Fadiouth - Bandia - Saly-Portudal. Durch den

größten Palmenwald Senegals erreichen wir Joal Fadiouth, Geburtsort

des ersten Staatspräsidenten Léopold Sédar Senghor. Joal ist ein

wichtiges Zentrum der senegalesischen Fischereiwirtschaft. Wir besuchen

die einzigartige Muschelinsel Fadiouth, ein malerischer Ort, der

über eine Holzbrücke zu erreichen ist. Die künstlich geschaffene Insel

wurde mit Unmengen von Muscheln und Muschelstücken aufgeschüttet.

Über eine weitere Brücke erreichen wir einen ungewöhnlichen

Friedhof, auf dem Muslime und Christen gemeinsam bestattet sind.

Hier finden wir auch Speicher für Hirse und Erdnüsse. Anschließend

Fahrt in das Bandia-Reservat: Bei einer spannenden Wildbeobachtungsfahrt

wollen wir Affen, Gazellen, Giraffen, Antilopen und Nashörner

aufspüren. Am Abend erwartet uns Saly an der Petite Côte.

13. Tag: Saly - Dakar - Brüssel. Der Tag in Senegals beliebtestem Badeort

steht zur freien Verfügung - Tageszimmer sind bis zum Flughafentransfer

für Sie bereit. Am Abend Transfer zum Flughafen und

Linienflug mit Brussels Airlines nach Brüssel (ca. 22.15 - 05.05 Uhr).

14. Tag: Brüssel - Wien/München. Am Morgen Weiterflug nach Wien (ca.

06.55 - 08.40 Uhr) und München.

ErlebnisReise mit Flug, Kleinbus/Bus und meist ***Hotels/HP

TERMINE REISELEITER P AWSG

16.11. - 29.11.2019 Veronika Staltmanis

28.03. - 10.04.2020 Veronika Staltmanis

Flug ab Wien, München € 2.690,–

EZ-Zuschlag € 290,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Brussels Airlines über Brüssel nach Dakar und retour

• Rundreise lt. Programm in Kleinbussen mit AC

• 10 Übernachtungen in *** und 1 Nacht im ****Hotel (Landes-Klassifizierung),

1 Nacht in maurischen Zelten mit Du/WC und 1 Nacht

in einer einfachen Lodge in Zimmern mit Du/WC, 3 Tageszimmer für

die Gruppe am Tag der Abreise

• Halbpension (Frühstück und Abendessen) vom 2. Tag morgens bis

13. Tag morgens

• Eintritte und Bootsfahrten lt. Programm

• qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 180,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate nach Einreise) und Visum für

Gambia erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 16 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für Gambia (derzeit € 87,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Du/WC

Dakar

***Hotel „Sokhamon“

Lac Rose

***Hotel „Palal“

Saint-Louis ***Hotel „Mermoz“

Lompoul

Wüstencamp

Kaolack

***Hotel „Le Relais de Kaolack“

Tendaba

Sindola Safari Lodge

Banjul

****Hotel „Corinthia Atlantic“

Toubacouta ***Hotel „Keur Saloum“

Ndangane

***Hotel „Le Cordons Bleus“

Saly-Portudal ***Hotel „Les Flamboyants“

HINWEIS: Für diese Reise sind eine normale Kondition und Gesundheit

ausreichend, allerdings sollten Sie Hitze gut vertragen. Mangels

!

Alternativen erfolgt die Übernachtung in Tendaba in sehr einfachen

Bungalows. Die Straßenverhältnisse sind tw. schlecht, was zu langen

Fahrzeiten führt. Ev. kurzfristig erforderliche Programmänderungen

vorbehalten. Ein gutes Maß an Toleranz und Anpassungsfähigkeit ist

Voraussetzung für diese Reise. Wir danken für Ihr Verständnis!

Senegal

Gambia

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 35


2

Tamale

Kara

Natitingou

Kumasi

Sokodé

Lomé

Accra

Elmina

Abomey

Ouidah

1 Togo, festungsartige Häuser im Tamberma-Tal © Veronika Staltmanis 2 Kakum-NP, Canopy Walk © eunikas/stock.adobe.com

1

Togo

Benin

Ghana

Togo - Benin - Ghana

Stammestraditionen und Voodoo-Zauber

+ + Voodoo-Festival (Jänner-Termin)

+ + Akwasidae-Fest am Hof der Ashanti

(nicht im Jänner und Dezember)

Voodoo, Gold, einzigartige Landschaften und

Menschen prägen diese Reise durch drei Länder

Westafrikas. Wir reisen von tropischen Küsten wäldern

bis zu trockenen Savannen im Norden und lassen uns

von westafrikanischer Gastfreundlichkeit verzaubern.

Die Wehrdörfer des außergewöhnlichen Volkes der

Tamberma in Togo zählen zum UNESCO-Welterbe. Den

Kontrast dazu liefert das Stelzendorf Ganvié im Nokoué-

See, das als „Venedig Westafrikas“ bezeichnet wird - eine

sehr farbenprächtige Version... Erleben Sie Voodoo-

Zeremonien in Benin und sehen Sie Fetischmärkte in den

großen Städten. An der Küste von Ghana erkunden wir das

Elmina Fort, die älteste Burg an der Goldküste mit seinem

Fischereihafen.

1. Tag: Wien/München - Brüssel/Paris - Lomé/Togo. Zuflüge am Morgen

nach Brüssel bzw. Paris - Linienflug um ca. 10.40 Uhr mit Brussels

Airlines bzw. um 15.35 Uhr mit Air France nach Lomé, der Hauptstadt

von Togo - Ankunft um ca. 17.00 bzw. 21.00 Uhr. Begrüßung durch den

Reiseleiter und Transfer zum Hotel.

2. Tag: Lomé/Togo. Am Vormittag erkunden wir die togolesische Hauptstadt:

Auf dem Besichtigungsprogramm stehen der Zentralmarkt, einer

der größten Märkte Westafrikas, und der erstaunliche Fetischmarkt, wo

wir die Ingredienzen für Voodoo-Heilmittel für alle nur erdenklichen

Zeremonien finden. Am Nachmittag erleben wir einen einzigartigen

Messertanz in einem Dorf bei Lomé.

3. Tag: Lomé - Grand Popo/Benin: Zangbeto-Zeremonie. Am Morgen

tauchen wir in die deutsche Kolonialgeschichte in Togo ein. Mit einer

Piroge setzen wir nach Togoville über, einst Hauptstadt des deutschen

Protektorats. Hier wurde der Vertrag zwischen dem örtlichen König

Mlapa und dem Vertreter des deutschen Kaisers, Gustav Nachtigal,

unterzeichnet, der Togo zu einem deutschen Protektorat machte. Wir

sehen die katholische Kirche und treffen im animistischen Viertel auf

einen Voodoopriester. Anschließend Fahrt nach Benin - in Grand Popo

erleben wir eine Zangbeto Zeremonie - mit den traditionellen Voodoo-Wächtern

für eine gute Nacht.

4. Tag: Grand Popo - Ouidah - Voodoo-Festival (nur 3. Termin). Am Morgen

geht es weiter in den geschichtsträchtigen Ort Ouidah. Tagesprogramm

ohne Voodoo-Festival: Der Tag steht ganz im Zeichen der

tragischen Sklavengeschichte sowie der mystischen Voodoo-Religion.

Wir besuchen das historische Museum, den Python-Tempel sowie den

Heiligen Wald des Stadtgründers König Kpassé. Am Nachmittag bleibt

Zeit, sich am Strand oder Pool zu erholen.

Tagesprogramm mit Voodoo-Festival (nur Jänner-Termin): Am Natio nalfeiertag,

dem 10. Januar, werden im Süden Benins die weltweit größten

Voodoo-Feste zelebriert. Während einer langen Prozession ziehen

Prie ster, Fetischisten und Adepten in traditioneller Kleidung über den

Strand bis zur Place du 10 Janvier in Grand Popo. Erleben Sie die schon

fast spürbare Magie der Voodoo-Tänze und Rituale oder Opferungen.

Am Nachmittag Weiterfahrt nach Ouidah, wo wir das Museum über den

Sklavenhandel und den heiligen Python-Tempel besuchen.

5. Tag: Ouidah - Bootsfahrt zum Stelzendorf Ganvié - Abomey: Königreich

Dahomey. Wir verlassen Ouidah Richtung Abomey-Calavi und

unternehmen eine Bootsfahrt auf dem Nokoué-See zum Stelzendorf

Ganvié, das als das „Venedig Westafrikas“ bezeichnet wird. Am Nachmittag

erreichen wir Abomey, einst - aufgrund von Sklavenhandel reiche

- Hauptstadt des Königreichs Dahomey, wo wir die aus Lehm errichteten

Königspaläste der Fon (UNESCO-Welterbe) aus dem 17. - 19.

Jh. besichtigen.

6. Tag: Abomey - Natitingou. Auf dem Weg nach Natitingou halten wir

in Copargo und besuchen das Volk der Yom im Dorf Tanéka. Es lebt

nach alten Traditionen in Rundhüttendörfern und ist verwandt mit

den Somba und den Tamberma. Der König über 260 Untertanen wird

uns begrüßen und in die Kultur des Dorfes einführen. Gegen Abend

Ankunft in Natitingou.

7. Tag: Natitingou - Somba - Tamberma - Kara. Am Morgen fahren wir

durch die reizvolle Landschaft der Atacora-Berge in das Land der

Somba und lernen im Dorf Koussoucoingou ihre einzigartigen Lehmburgen

kennen. Anschließend Grenzübertritt nach Togo: In der Region

Koutammakou besuchen wir die Tamberma, die eng mit den Somba

verwandt sind. Auch sie leben, umgeben von riesigen Ahnenaltären, in

außergewöhnlichen Lehmburgen - sog. Takienta, die einst zum Schutz

vor Sklavenjägern errichtet wurden (UNESCO-Welterbe). Weiter geht es

zum Schmiededorf Tchare, das in den Kabye-Bergen liegt. Am späten

Nachmittag erreichen wir Kara.

8. Tag: Kara - Feuertanz im Land der Bassar - Tamale/Ghana. Fahrt

durch das Land der Bassar, in dem wir auch einen typischen Hochofen

besichtigen, wie er schon seit 2000 Jahren zur Eisengewinnung genutzt

wird. Hier erle ben wir einen traditionellen Feuertanz. Nach den

36

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


1 2

1 Ashanti-König © Paul Smith / Alamy Stock Photo 2 Ganvié © robnaw - stock.adobe.com/Fotolia.com

Grenzformalitäten Fahrt nach Tamale, eine der größten Städte Ghanas.

9. Tag: Tamale - Kumasi. Ein langer Fahrtag nach Kumasi erwartet uns

heute - entlang der Strecke überqueren wir den Weißen und Schwarzen

Volta, zwei der Quellflüsse des wichtigsten und größten Stromes

in Ghana. In Kintampo stürzt der Pumpu-Fluss rund 70 m in die Tiefe

und bildet den Kintampo-Wasserfall. Samstag ist für die Akan und Ga-

Völker Ghanas traditionell der Tag, an dem Bestattungen und Trauerfeiern

stattfinden. Am Nachmittag nehmen wir (nach Möglichkeit) an

einer Ashanti-Bestattungszeremonie teil, ein farbenfrohes Fest mit

prächtigen Kleidern und Musik.

10. Tag: Kumasi/Akwasidae-Fest der Ashanti (nicht beim Jänner-Termin).

Im Waldgürtel Westafrikas blühte im 18. Jh. das Reich der Ashanti.

Bei der Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt der Ashan ti besuchen

wir das Cultural Center mit Kunsthandwerkern, das Prempeh II Jubilee

Museum und das Manhyia Palast-Museum, die ehemalige Residenz

des Ashantene, des Herrschers der Ashanti. Heute werden wir (nicht

bei den Dez. und Jänner-Terminen) auch einen weiteren kultu rellen

Höhepunkt unserer Reise erleben - das Akwasidae-Fest, bei dem der

Ashantene die Huldigung seiner Untertanen entgegen nimmt. Bei den

Dez. und Jänner-Terminen unternehmen wir am Nachmittag einen Ausflug

nach Bonwire in ein Weberdorf und nach Ejisu (UNESCO-Welterbe)

zu einem Schrein mit traditioneller Ashanti-Architektur.

11. Tag: Kumasi - Cape Coast/Biriwa. Auf dem Weg an die Küste lernen

wir die Palmölherstellung kennen und besuchen eine Kakao-Anbaugebiet.

Über Cape Coast erreichen wir am frühen Nachmittag Elmina mit

dem Elmina Castle (UNESCO-Welt erbe), der ältesten Burg an der Goldküste.

Anschließend schlendern wir über den lebendigen Fischmarkt,

sehen uns Posuban-Schreine an und genießen von dem hoch über der

Stadt errichteten Fort São Jago da Mina einen fantastischen Blick auf

den pittoresken Fischerhafen.

12. Tag: Cape Coast - Kakum Nationalpark - Cape Coast Castle - Accra.

Am Morgen besuchen wir den Kakum-Nationalpark, wo wir über den

schwindelerregenden, bis zu 45 m hohen Canopy Walkway durch die

Wipfel der Urwaldriesen spazieren können. Anschließend Rückfahrt

nach Cape Coast und Besichtigung der berühmten Sklavenburg Cape

Coast Castle (UNESCO-Weltkulturerbe), in deren Verliesen die Gefangenen

auf das nächste Sklavenschiff warteten. Gegen Abend erreichen

wir Accra, die Hauptstadt Ghanas.

13. Tag: Accra - Rückflug nach Europa. Bei einer Stadtbesichtigung besuchen

wir den Independence Square, das Kwame Nkrumah Memorial

und fahren durch das Altstadtviertel James Town. In einem Casket

Shop sehen wir erstaunliche Särge, manche in Form eines Fahrzeuges,

einer Cola-Flasche oder sogar eines Fotoapparates. Möglichkeit zum

Besuch des Nationalmuseums (zurzeit wegen Renovierung geschlossen).

Auf dem Souvenirmarkt neben dem Arts Centre können wir letzte

Einkäufe tätigen. Bis zum Abend steht ein Tageszimmer zur Verfügung.

Gegen Abend Transfer zum Flughafen. Rückflug um ca. 23.00 Uhr nach

Brüssel bzw. Amsterdam.

14. Tag: Brüssel/Amsterdam - Wien/München. Am frühen Morgen Ankunft

in Brüssel/Amsterdam - Weiterflug nach Wien oder München.

ErlebnisReise mit Flug, Kleinbus und Hotels/HP

TERMINE

P AGTB

08.11. - 21.11.2019 13.03. - 26.03.2020

20.12. - 02.01.2020 24.04. - 07.05.2020

07.01. - 20.01.2020 Voodoo-Fest 05.06. - 18.06.2020

31.01. - 13.02.2020 17.07. - 30.07.2020

Flug ab Wien, München € 3.160,– € 3.270,– € 3.290,–

EZ-Zuschlag € 370,– € 370,– € 370,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Brussels Airlines über Brüssel bzw. mit Air France/KLM

über Paris/Amsterdam nach Lomé und von Accra retour

• Transfers u. Rundfahrt im komfortablen Kleinbus mit Aircondition

• 12 Übernachtungen in afrikanischen Mittelklassehotels (tw. einfach,

tw. ***Hotels), Tageszimmer am Abreisetag

• Halbpension vom 2. Tag morgens bis 13. Tag morgens

• Eintritte lt. Programm

• deutschsprachige Reiseleitung, zusätzlich örtliche Führer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 432,–)

Gültiger Reisepass (bis 7 Monate nach Ausreise gültig) mit Visa u.

Gelbfieber-Impfnachweis erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 6 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 12 Pers.

NICHT INKLUDIERT: Visa für Ghana, Togo und Benin, total dzt. € 385,–

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels in Zweibettzimmern mit Du/WC

Lomé ***Hotel Coco Beach (direkt am Meer)

Grand Popo ***Hotel Awalé Plage (direkt am Meer)

Ouidah **Hotel Diaspora Bénin/Jardin Brésilien (am Meer)

Abomey **Hotel Sun City o. **Hotel Guedevy

Natitingou **Hotel Tata Somba (mit Pool)

Kara

**Hotel Kara

Tamale ***Hotel Mum (mit Pool) od. ***Hotel African Dream

Kumasi ***Hotel Sunset bzw. Hotel Royal Lamerta (mit Pool)

Cape Coast ***Biriwa Beach Resort bzw. Anomabo Beach Hotel

Accra ***Paloma Hotel

HINWEIS: Aufgrund von eventueller Erkrankung oder Reise des

! Ashanti-Königs kann das Akwasidae-Fest leider auch ausfallen.

Togo

Benin

Ghana

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 37


Allgemeine Informationen

Der Zauber Ostafrikas entfaltet sich in den 800-jährigen

Felsenkirchen von Lalibela, Aug in Aug mit einem

Berggorilla in Uganda, inmitten einer Flamingowolke am

Nakuru-See im ostafrikanischen Grabenbruch.

Natur pur spüren wir auch im Indischen Ozean, in den

Vulkankratern auf La Réunion, den weißen Sandstränden

von Mauritius und bei den Lemuren Madagaskars.

Einreisebestimmungen:

Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda: Österreichische Staatsbürger benötigen

für die Einreise ein Visum. Bitte beachten Sie, dass Ihr Pass noch

mindestens 6 Monate nach Einreise gültig sein muss.

Äthiopien: Das Visum wird vor Ort bei der Einreise am Flughafen Addis

Abeba ausgestellt oder als E-Visum online. Die Kosten betragen derzeit

US-Dollar 52,– pro Einreise.

Partielle Reisewarnung für die Regionen Somali und Gambela (nicht Ihre

Reiseregion!)

Kenia: Das Visum wird vor Ort bei der Einreise ausgestellt. Seit dem

01.09.2015 können Sie Ihr Visum zudem online beantragen und bezahlen

(funktioniert leider nicht immer). Näheres hierzu finden Sie unter https://immigration.ecitizen.go.ke.

Die Kosten betragen derzeit € 40,– bzw.

US-Dollar 51,– pro Einreise.

Tansania: Das Visum wird bei der Einreise erteilt - Kosten derzeit USD 50,–.

Reisepass: noch mind. 6 Monate gültig und 3 freie Seiten

Uganda: Für die Einreise nach Uganda ist ein E-Visum erforderlich, das wir

für die gesamte Gruppe online beantragen. Dazu benötigen wir von Ihnen

den Scan Ihres aktuellen Reisepasses in Farbe, ein Passfoto nach Passbildkriterien

neueren Datums sowie den Nachweis einer Gelbfieberimpfung in

Farbe. Die Kosten für das Visum betragen € 60,–.

La Réunion: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen

für die Dauer des Aufenthalts gültigen Reisepass.

Mauritius: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen

gültigen Reisepass, der länger als die geplante Aufenthaltsdauer gültig

sein muss.

Madagaskar: Österreichische und deutsche Staatsbürger benötigen für die

Einreise einen gültigen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate

gültig sein muss, sowie ein Visum, welches bei Einreise am Flughafen

für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen erteilt wird. Die Kosten für

das Visum betragen derzeit € 35,–.

Impfungen/Gesundheitsvorsorge

Bei Einreise nach Äthiopien und Kenia aus Europa sind keine Impfungen

vorgeschrieben, es sei denn, die Einreise erfolgt über ein Infektionsgebiet.

Ostafrika,

Indischer Ozean:

Allgemeine

Informationen

38

Für die Einreise nach Uganda ist derzeit wieder der Nachweis einer Gelbfieberimpfung

erforderlich.

Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphterie

/ Tetanus / Polio, Hepatitis A und B sowie Typhus) empfiehlt das Zentrum

für Reisemedizin Wien weiters für Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda

vorbeugende Impfungen gegen Cholera, Meningokokken-Meningitis (eitrige

Gehirnhautentzündung) und eventuell Tollwut. Malariaprophylaxe wird

in allen Regionen unter 2000 m dringend angeraten (in Äthiopien nur in

Südäthiopien).

Abgesehen von einem Basisschutzprogramm (Diphterie / Tetanus / Polio,

Hepatitis A und B sowie Typhus) für alle Reisenden sind für die Einreise

nach Réunion, Mauritius und Madagaskar grundsätzlich keine Impfungen

vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein – wenn auch nur vermutetes

– Gelbfieber-Infektionsgebiet. Malaria-Prophylaxe ist für Réunion und

Mauritius nicht notwendig, wird aber für Madagaskar empfohlen.

Die medizinische Qualität reicht bei weitem nicht an das generelle westeuropäische

Niveau heran, gute medizinische Grundversorgung ist in den

meisten Ländern gegeben.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss

einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport

wird dringend empfohlen (siehe Europäische Versicherung, S. 215).

Bitte kontaktieren Sie rechtzeitig (ca. 8 Wochen) vor Reiseantritt Ihren

Hausarzt oder das zuständige Gesundheitsamt!

Uganda, Schuhschnabelstorch © Mag. Peter Brugger

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Ostafrika und

Indischer Ozean

Äthiopien, Tansania, Kenia, Uganda,

La Réunion, Mauritius, Madagaskar

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 39


1 Tis Issat-Fälle des Blauen Nil © cdkeyser/Fotolia.com 2 Prozession in Lalibela © Rafal Cichawa/stock.adobe.com

1 2

Äthiopien:

Nord-Äthiopien

Kulturschätze Äthiopiens

Reise zu den Höhepunkten am Blauen Nil:

Axum - Semien Mountains NP - Gondar -

Tanasee - Tis Issat Wasserfälle - Lalibela

+ + Christliche Feste miterleben

1. Tag: Bahnanreise bzw. Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck - Wien/Frankfurt

- Ad dis Abeba. Bahnanreise ab ganz Österreich nach Wien bzw. Zuflüge

nach Wien oder Frankfurt - am späten Abend Flug mit Ethiopian

Airlines von Wien nonstop (ca. 22.50 - 06.10 Uhr) bzw. von Frankfurt (ca.

22.05 - 05.55 Uhr) nach Addis Abeba.

2. Tag: Addis Abeba: Stadtrundfahrt. Am frühen Morgen Ankunft in

Addis Abeba (2350 m) - Transfer zum Hotel. Der Rest des Vormittags

steht zur freien Verfügung. Gegen Mittag beginnt unsere Stadtrundfahrt

durch die Ende des 19. Jh. gegründete Hauptstadt Addis Abeba

(= „neue Blume“), die uns u.a. auf den Entoto-Berg mit herrlicher Panoramasicht

über die Stadt führt. Wir sehen im Nationalmuseum „Lucy“,

ein 3,2 Mio. Jahre altes Teil skelett, das 1974 im Afar-Dreieck gefunden

wurde - eines der ältesten Skelette eines Vormenschen.

3. Tag: Addis Abeba - Axum (UNESCO-Weltkulturerbe). Flug nach Axum

(2130 m), dem Ursprungsort der äthiopischen Geschichte und Kultur.

Uns erwartet eine über 3000 Jahre alte Stadt, die Hauptstadt eines

der mächtigsten Reiche seiner Zeit war. Aus der Blütezeit des axumitischen

Reiches stammen die über 30 m hohen, gewaltigen monolithischen

Grabstelen. Noch vor den westeuropäischen Staaten führte

König Ezana im 4. Jh. das Chri stentum als Staatsreligion ein. In der

Marienkirche werden lt. äthio pischer Überlieferung die Originale der

Gesetzestafeln von Moses aufbewahrt - König Menelik I. (der erste

äthio pische König, Sohn der Königin von Saba und König Salomons)

soll sie vom Tempel in Jerusalem nach Axum mitgebracht haben (ca.

1000 v.Chr.). Überreste von früheren Palästen mit stark sabäischem/

jemenitischem Einfluss, die Königsgräber, das „Bad der Königin von

Saba“ und viele weitere Bauten werden wir bestaunen.

4. Tag: Axum - Simien Mountains-Nationalpark - Debark. Eine außergewöhnliche

Landschaft mit schroffen Bergketten und karger afro-alpiner

Vegetation erleben wir bei der Überlandfahrt von Axum zum Simien

Mountains-NP. Über ein Hochplateau erreichen wir die tiefe Schlucht

des Tekezze-Flusses, wo Baobab- und Weihrauch-Bäume gedeihen;

dann geht es stetig ansteigend über eine Serpentinenstraße (tw. Schotterpiste)

zur Ortschaft Debark (2800 m), wo alle Formalitäten für die

Fahrt in den Natio nalpark erledigt werden. Nächtigung in Debark am

Rande des Natio nalparks in einem neuen, aber einfachen Hotel.

5. Tag: Simien Mountains (UNESCO-Welterbe) - Gondar. Am Vormittag

unternehmen wir Ausflüge und kurze Spaziergänge im Nationalpark

(ca. 3300 m Seehöhe), u.a. zum schönsten Aussichtspunkt bei Chenek,

wo wir einen überwältigenden Panoramablick über die tiefen Täler

und die umliegenden Bergketten genießen. Mit etwas Glück können

wir auch endemische Tiere des Parks beobachten, u.a. Dschelada-/

Blutbrust-Paviane oder Walia-Steinböcke. Am Nachmittag Fahrt von

den Simienbergen nach Gondar.

6. Tag: Gondar (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Kaiserstadt (2100 m)

wurde 1632 von Kaiser Fasilidas gegründet und war für viele Jahrzehnte

nicht nur Hauptstadt, sondern auch Zentrum der äthiopischen Kunst,

Literatur und Wissenschaft. Die Kaiserpfalz wurde von mehreren Nachfolgern

erweitert - die letzten Bauten stammen aus dem 19. Jh. Neben

der Schlossanlage mit ihren Festungsmauern besuchen wir die Debre

Bere han Selassie-Kirche mit prachtvollen Wandmalereien sowie den

Witwensitz „Kusquam“ der Königin Mentewab (18. Jh.).

7. Tag: Gondar - Bahar Dar - Schifffahrt am Tanasee. Nach einer Fahrt

über weite Weideflächen, Äcker und Hügelland mit unzähligen Bauernhöfen

(gute, asphaltierte Straße) erreichen wir um die Mittagszeit

Bahar Dar (1800 m) am südlichen Ende des Tanasees - die neue

Provinzhauptstadt der Amharen. Am Nachmittag unternehmen wir

eine Schifffahrt zu einer der vielen bekannten Kirchen und Klöster auf

den Inseln im Tanasee. Die Innen- und oft auch die Außenwände der

Klöster sind mit herrlichen Wandmalereien dekoriert und im Allerheiligsten

der Rundkirchen sowie in den Schatzkammern werden Kopien

der Bundeslade sowie kostbare Ikonen, Bibeln, Prozessionskreuze und

Kaiserkronen aus dem Mittelalter aufbewahrt.

8. Tag: Bahar Dar - Tis Issat-Wasserfälle des Blauen Nil. Nach einer

ca. 45-minütigen Fahrt und einer kurzen, aber etwas beschwerlichen

Wanderung (ca. 30 - 45 Min. pro Weg), erreichen wir die imposanten

Tis Issat-Wasserfälle des Blauen Nil. Der Blaue Nil entspringt im Süden

des Tanasees, durchfließt den 3673 km² großen See und fließt von hier

aus in den Sudan. In Khartum trifft er auf den Weißen Nil aus Uganda,

wo der große Nil entsteht und zuletzt in das Mittelmeer mündet. Rückfahrt

nach Bahar Dar: Am Nachmittag schlendern wir über den Markt

von Bahar Dar und unternehmen einen Ausflug zur ehemaligen Residenz

des Kaisers Haile Selassie I. - mit schönem Panoramablick über

den Blauen Nil, den Tanasee und die Stadt Bahar Dar.

9. Tag: Bahar Dar - Lalibela. Abwechslungsreiche Überlandfahrt über

Debre Tabor und Gashena nach Lalibela (zumeist asphaltierte Straße)

- wir erleben dabei die typischen, massiven Tafelberge des Hochlands

von Abessinien. Tiefe Schluchten durchschneiden weite Plateaus, wir

durchqueren trockene Täler und fruchtbares Hochland, wo u.a. das

für Äthiopien typische Getreide Teff, eine Zwerghirseart (das älteste

40

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Simien-Berge

Gondar

Bahar Dar

Axum

Lalibela

Addis Abeba

1 Georgskirche in Lalibela © Dmitry Chulov/Fotolia.com 2 Dschelada-Pavian im Simien Mountains NP © Tatyana_Drujinina/stock.adobe.com

1

Getreide der Welt), angebaut wird. Am Nachmittag besuchen wir bei

Lalibela die Kirche Neakuto Leab, benannt nach dem gleichnamigen

König, der sie im 13. Jh. in einer Grotte errichten ließ.

10. Tag: Felsenkirchen von Lalibela (UNESCO-Weltkultur erbe). Im

ehemals Roha genannten Ort entstand inmitten des von islamischen

Reichen umzingelten Äthiopien auf 2600 m Seehöhe Ende des 12./

Anfang des 13. Jh. ein neues „Afrikanisches Jerusalem“, in dem König

Lalibela die weltbekannten Felsenkirchen erbauen ließ. Ein architektonisches

Meisterwerk, da die Kirchen gänzlich aus dem gewachsenen

Felsen herausgemeißelt wurden. Wir besichtigen zunächst die sog.

„erste Gruppe“ (11 Felsenkirchen) in Lalibela, u.a. Bete Medhani Alem

(Welt erlöser-Kirche), Bete Meskal (Kreuzkirche), Bete Mariam (Marienkirche),

Bete Denagel (Kirche der Jungfräulichkeit) sowie die nur

für Männer zugängliche Bete Golgotha (Kirche des Berges Golgotha).

Am Nachmittag besuchen wir die verbleibenden Kirchen von Lalibela,

die sog. „zweite Gruppe“, u.a. mit der Doppelkirche Bete Gabreel und

Bete Raphael (St. Gabriel- und St. Raphael-Kirche). Als Prunkstück aller

Bauten gilt die abseits von den beiden Gruppen gelegene Georgs-Kirche

(Bete Ghiorghis), die in Form eines überdimensionalen Kreuzes

mehrstöckig aus dem Felsen herausgeschlagen wurde.

11. Tag: Lalibela - Addis Abeba - Wien/Frankfurt. Flug von Lalibela

zurück nach Addis Abeba. Am Nachmittag Zeit, die bisher nicht

besichtigten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt anzufahren - u.a.

das Ethnologische Museum im Institut für Äthiopische Studien oder

den Merkato (den größten Markt Afrikas) sowie letzte Einkäufe zu

tätigen. Ein paar Tageszimmer stehen zum Frischmachen zur Verfügung.

Am Abend Transfer zum Flughafen. Gegen Mitternacht Rückflug

nach Frankfurt (ca. 23.55 - 05.10 Uhr).

12. Tag: Wien/Frankfurt - Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck. Rückflug kurz

nach Mitternacht nonstop nach Wien (ca. 00.25 - 05.45 Uhr). Ankunft

am frühen Morgen in Frankfurt bzw. Wien - Weiterflug in die Bundesländer

bzw. Bahnrückreise.

HINWEIS: Hotelstandard Äthiopien, Allgemeines

! Der Standard der Hotels außerhalb von Addis Abeba kann nicht

mit dem europäischen Niveau verglichen werden. Die noch immer tw.

eingeschränkte Wasser- und Elektrizitätsversorgung (an manchen Orten

nur zu bestimmten Zeiten am Morgen/Abend) verringert den Komfort.

Eventuelle Verspätungen bei Inlandsflügen können den Programmverlauf

beeinflussen, zudem gibt es sehr strikte Security-Checks.

Frauen haben aus religiösen Gründen tw. beschränkt Zutritt zu wenigen

Kirchen und Klöstern am Tanasee bzw. in Lalibela.

HINWEIS: Programmänderung bei Festterminen

! Aufgrund von Festterminen muss das Programm tw. angepasst werden,

bleibt aber vollinhaltlich erhalten. Das betrifft Timkat, das Kidane Meheret

Fest, Meskal Fest, die Feiern zu Hossana und das Hidar Zion Fest.

ErlebnisReise mit Flug, Kleinbus und Hotels/meist VP

TERMINE REISELEITER P AETH

25.09. - 06.10.2019 Meskal Fest Fredy Hess

22.11. - 03.12.2019 Hidar Zion Fest Fredy Hess

22.12. - 02.01.2020 Silvester N.N

10.01. - 21.01.2020 Timkat Fest N.N.

17.02. - 28.02.2020 Kidane Meheret Fest N.N.

03.04. - 14.04.2020 Karwoche/Ostern N.N.

Hossana Fest

01.08. - 12.08.2020 Fredy Hess

Flug ab Wien, Frankfurt € 2.800,– € 2.870,– € 2.960,–

Flug ab Graz, Innsbruck, Linz,

Salzburg (teilweise über FRA) € 2.910,– € 2.980,– € 3.070,–

Flug ab Wien inkl. Rail & Fly

ab ganz Österreich € 2.800,– € 2.870,– € 2.960,–

EZ-Zuschlag € 330,– € 330,– € 530,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und retour (bei

Flug ab Wien Rückflug tw. über Frankfurt, Flug ab den Bundesländern

über Wien bzw. tw. über Frankfurt)

• Inlandsflüge mit Ethiopian Airways: Addis - Axum, Lalibela - Addis

• Rundreise u. Transfers in landesüblichen (= einfachen) Kleinbussen

• 9 Übernachtungen tw. in guten, tw. in einfachen (meist bestmöglichen)

Hotels, jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Vollpension: 3. Tag morgens bis 11. Tag morgens, zusätzlich Mittagessen

am 2. Tag und Abendessen am 11. Tag

• Eintritte lt. Programm, Bootsfahrt auf dem Tanasee

• qualifizierte deutschsprechende äthiopische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Äthiopien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 250,– bzw. € 360,– ab BL)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und äthiopisches

Visum erforderlich.

In Zusammenarbeit mit einem deutschen Partner.

Mindestteilnehmerzahl: meist 6 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 17 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Äthiopien-Visum (derzeit USD 52,– bei der Einreise oder als E-Visum)

• Trinkgelder (ca. € 80,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (äthiopische Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Addis Abeba ****„Jupiter International Hotel“

Axum ***Hotel „Sabean“ oder „Yared Zema“

Debark einfaches *„Ras Dejen Hotel“

Gondar ***Hotel „Goha“ oder „Zobel Hotel“

Bahar Dar ***Hotel „Grand Resort“ oder „Abay Minch“

Lalibela ***Hotel „Mountain View Hotel“ oder „Maribela Hotel“

Äthiopien:

Nord-Äthiopien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 41


2

1

2

1 Hamar © Mag. Peter Brugger 2 Hamar © Mag. Peter Brugger 3 Pelikan am Chamosee © Mag. Peter Brugger

Langano See

Shashemene

Addis Abeba

Bale

Mountains NP

Arba Minch Yirgalem

Mago-NP

Turmi Konso

Äthiopien:

Süd-Äthiopien

Süd-Äthiopien: Omo-Tour

Unberührtes Afrika: Vielfalt der Völker

und Landschaften (UNESCO-Welterbe)

Diese außergewöhnliche StudienErlebnisReise

führt Sie weit hinunter in den Süden des Landes in die

Stammesgebiete im Unterlauf des Omo-Flusses sowie in die

landschaftlich reizvollen Nationalparks Bale Mountains,

Nech Sar und Mago. Im Einzugsbereich des Omo leben eine

große Zahl kleiner und kleinster Stämme, deren Besuch

einer Reise in die afrikanische Vergangenheit gleicht. Bei

unserer Reise begegnen wir u.a. Dorze, Konso, Bena, Mursi

und Hamar, die ihre eigene Sprache und Kultur pflegen.

1. Tag: Bahnanreise bzw. Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck - Wien/Frankfurt

- Ad dis Abeba. Bahnanreise ab ganz Österreich nach Wien bzw. Zuflüge

nach Wien oder Frankfurt - Flug mit Ethiopian Airlines von Wien

nonstop (ca. 22.50 - 06.10 Uhr) bzw. von Frankfurt (ca. 22.05 - 05.55 Uhr)

nach Addis Abeba.

2. Tag: Addis Abeba. Ankunft am Morgen in Addis Abeba, Transfer zum

Hotel. Der Rest des Vormittags steht zur freien Verfügung. Gegen Mittag

beginnt unsere Stadt rundfahrt durch die Ende des 19. Jh. gegründete

äthiopische Hauptstadt mit Besuch des Ethnologischen Museums.

Anschließend Fahrt auf den Entoto-Berg mit herrlichem Panoramablick

über die Stadt.

3. Tag: Addis Abeba - Bale Mountains Nationalpark. Früh morgens geht

es in südlicher Richtung über Nazret/Adama in die gebirgige Arsi-

Region, bekannt als Kornkammer Äthiopiens. Über Dodolla erreichen

wir schließlich die mehr als 4300 m hohen Bale Berge - auffallend sind

die riesigen endemischen Wacholder- und Kosso-Wälder. (410 km)

4. Tag: Bale Mountains NP - Shashemene. Am Vormittag Ausflug zum

Sanetti Plateau, das sich auf mehr als 4000 m Seehöhe erstreckt: Hier

leben endemische Äthiopische Wölfe inmitten einer einzigartigen

Hochmoor-Landschaft mit afro-alpiner Vegetation (u.a. Riesenlobelien)

und hier erhebt sich der höchste Berg im Süden Äthiopiens (Tulu

Dimtu, 4377 m). Besonders beeindruckend ist der Nationalpark auch

nahe Dinsho - wir wandern durch einen herrlichen Wald und erleben

bei Tierbeobachtungen zu Fuß u.a. endemische Berg-Nyala, Menelik’s

Buschbock, Warzenschweine und verschiedenste Vogelarten. Am

Nachmittag rasche Weiterfahrt nach Shashemene. (290 km)

5. Tag: Shashemene - Markt der Dorze - Arba Minch. Im Südwesten

Äthiopiens leben ca. 40 verschiedene Ethnien auf relativ kleinem

Raum. Mit dieser Reise haben wir die Chance, einige der hochinter-

essanten Volksgruppen kennen zu lernen. Im Mittelpunkt stehen die

Konso, Hamar und Mursi, die größtenteils noch nach alten Traditionen

leben und „exotische“ Initiationsriten beibehalten haben. Heute

fahren wir durch das Rift Valley, den Afrikanischen Grabenbruch, über

Welayta Sodo Richtung Arba Minch. In den nahen Guge Bergen - hoch

über dem Abaya See - lebt das Volk der Dorze. Jeweils am Dienstag findet

der farbenfrohe Markt statt, den wir besuchen, ebenso wie ein Dorf

der Dorze. Am Abend erreichen wir schließlich Arba Minch. (330 km)

6. Tag: Bootsfahrt am Chamosee/Nech Sar NP - Konso. Am Morgen

Bootsfahrt im Nech Sar Nationalpark - wir können am Chamosee die

riesigen Nilkrokodile, Nilpferde und eine Vielzahl von Wasservögeln,

insbesondere Pelikane, Goliathreiher und Schreiseeadler beobachten.

Entlang des südlichen Ufers des Sees geht es weiter in die Region

der Konso - die nächste ethnologisch interessante Volksgruppe. Am

Nachmittag besuchen wir ein Konso-Dorf - trotz des Einflusses der

modernen Welt haben die Konso viele Traditionen beibehalten. Sie

sind für ihre besonders schön terrassierten Felder, die einzigartige

Dorf- und Hütten-Architektur sowie ihren Ahnenkult bekannt. (120 km)

7. Tag: Konso - Markt von Key Afer - Jinka - Mago NP. Entlang des Weyto-Flusses

erstrecken sich erste Savannen mit Schirmakazien. Hier

leben die halb-nomadisierenden Stämme der Tsemay und Bena. Am

Donnerstag ist Markttag in der kleinen Bezirkshauptstadt Key Afer, der

viele Stämme anzieht, z.B. Tsemay, Bena, Hamar und Ari. Hier wird u.a.

Vieh gehandelt, aber auch Gemüse, Getreide oder Haushaltswaren. Weiterfahrt

über Jinka in den intensiv grünen Mago Nationalpark. (220 km)

8. Tag: Mago-NP: Mursi Siedlung. Am Rande des Nationalparks leben

die Mursi. Die Frauen des Stammes sind wegen ihres außergewöhnlichen

Gesichtsschmucks weltweit bekannt. Den Mädchen wird ein

Loch in die Unterlippe gebohrt, ähnlich wie für Ohrringe. Dieses Loch

wird immer stärker ausgedehnt, bis sie als junge Frau einen Unterlippenteller

mit bis zu 15 cm Durchmesser einspannen können. Es gilt

als Schönheitsideal und Erkennungsmerkmal des Stammes. (60 km)

9. Tag: Mago-NP - Markt von Dimeka - Hamar-Dorf - Turmi. Heute besuchen

wir den Markt in Dimeka, zu dem Hunderte Hamar und Bena der

umliegenden Dörfer kommen. Wir haben genügend Zeit, um die beiden

Völker und das allgemeine Treiben auf dem Markt zu beobachten. Am

Nachmittag besuchen wir ein typisches Dorf der Hamar, um die Lebensgewohnheiten

und die Kultur dieses Volkes näher kennen zu lernen.

Die Frauen tragen traditionelle bestickte Lederröcke, mehrere Armund

Beinreifen dienen als Schmuck. Der Körper und die Haare werden

mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals

wird mit zusammengeschweißten metallenen Ringen (bei verheirateten

Frauen) oder Perlen geschmückt. Die Männer frisieren ihre Haare mit

einer Lehmpaste zu einer Art Kappe, die mit auffallenden Farben und

42

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 3

1 Rindersprung „Ukuli“ © Dr. Harald Teubenbacher 2 Hamar-Dorf © Mag. Peter Brugger 3 Mago NP © homocosmicos/stock.adobe.com

Straußenfedern auf imponierende Art verziert wird. (220 km)

10. Tag: Ausflug nach Kangaten (Nyangatom) oder Hamar Dorf. Heute

haben wir zwei Möglichkeiten - entweder eine weitere intensive

Begegnung mit den Hamar, d.h. Besuch eines lokalen Festes, u.a. Teilnahme

am Initiationsritus der jungen Hamar („Ukuli“/Rindersprung),

um als Erwachsene/heiratsfähige Männer akzeptiert zu werden (eine

Art „Spende“ von ca. USD 30,– p.P. wird verlangt). Oder ganztägiger Ausflug

nach Kangaten am Omo zum Volk der Nyangatom, die ursprünglich

aus Norduganda stammen und seit vielen Generationen am Omofluss

eine neue Heimat gefunden haben. Sie sind halbnomadisierend,

besitzen große Viehherden und betreiben Ackerbau. Junge Mädchen

schmücken sich mit mehreren Lagen von Halsketten aus Glasperlen.

11. Tag: Turmi - Erbore - Konso. Heute besuchen wir ein Dorf der Erbore,

die mit den Oromos und Tsemay verwandt sind. Sie bewässern ihre Felder

mit dem Wasser des Weyto-Flusses, der in der großen Pfanne des

meist ausgetrockneten Stephanie-Sees im Sand versickert. Am Abend

erreichen wir wieder die hügelige Landschaft bei Konso. (210 km)

12. Tag: Konso - Sidamo-Kaffeeanbaugebiet - Yirgalem. Nordwärts

geht es ins Zentrum der Region Gedeo und Sidamo - eine grüne

Berg oase mit großen und erstklassigen Kaffeeplantagen. Der Kaffee

stammt ursprünglich aus dem Westen des Landes, von wo er in den

Jemen kam, wo ihn die Türken entdeckten und für dessen Verbreitung

in Europa sorgten. Übernachtung in einer Lodge in Yirgalem. (310 km)

13. Tag: Yirgalem - Langano See. Am Vormittag Wanderung durch die

üppig grüne Umgebung von Yirgalem - wir besuchen eine Sidama-Familie,

die uns die Verarbeitung der Enset (falsche Banane) zu Fladenbrot

zeigt. Am Nachmittag Fahrt im Rift Valley zum Awassa See - kurzer

Stopp beim farbenfrohen Fischmarkt und Fischereihafen von Awassa,

danach geht es auf guter Asphaltstraße zum Langano See. (150 km)

14. Tag: Langano See - Addis Abeba - Wien/Frankfurt. Am Vormittag

bleibt Zeit, um am Langano See zu entspannen. Nach dem Mittagessen

Rückfahrt durch das Rift Valley nach Addis Abeba (210 km). Ankunft am

späten Nachmittag - es stehen ein paar Tageszimmer zur Verfügung.

Am späten Abend Transfer zum Flughafen - Rückflug nach Frankfurt

(ca. 23.55 - 05.10 Uhr).

15. Tag: Wien/Frankfurt - Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck. Flug kurz

nach Mitternacht nonstop nach Wien (ca. 00.25 - 05.45 Uhr). Ankunft

in Wien bzw. Frankfurt am frühen Morgen - Weiterflug in die Bundesländer

bzw. Bahnrückreise.

!

HINWEIS: Aufgrund widriger Witterungs- u. Straßenverhältnisse

können ev. Programmanpassungen notwendig werden. Mit Strom- und

Wasserunterbrechungen muss gerechnet werden. Im Bale Nationalpark

kommen Sie auf eine Höhe von über 4300 m - es kann in der Nacht sehr

kalt werden (um den Gefrierpunkt) - warme Kleidung erforderlich!

ErlebnisReise mit Flug und Geländewagen (in Addis Kleinbusse),

Übernachtungen in Hotels und Lodges/meist VP

TERMINE REISELEITER P AETS

06.09. - 20.09.2019 Fredy Hess

04.10. - 18.10.2019 N.N.

20.12. - 03.01.2020 Silvester N.N.

07.02. - 21.02.2020 Fredy Hess

06.03. - 20.03.2020 N.N.

17.07. - 31.07.2020 Fredy Hess

Flug ab Wien, Frankfurt € 3.180,– € 3.280,–

Flug ab Linz, Graz, Innsbruck, Salzburg € 3.290,– € 3.390,–

Flug ab Wien inkl. Rail & Fly ab ganz Österreich € 3.180,– € 3.280,–

EZ-Zuschlag € 400,– € 400,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und retour (Flug

ab den Bundesländern über Wien bzw. tw. über Frankfurt)

• Rundfahrt mit Geländewägen (max. 4 Teilnehmer pro Fahrzeug)

• 10 Übernachtungen tw. in guten, tw. in einfachen (allerdings bestmöglichen)

Hotels - jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC,

2 Nt. im Mago-NP in der einfachen, sauberen Mursi Tented Lodge

(geräumige Zelte mit Feldbetten, gemeinsamer Sanitärbereich)

• Vollpension: 3. Tag morgens bis 14. Tag morgens (mittags tw. leichte

Picknick-Verpflegung), zusätzlich Mittagessen am 2. Tag und Abendessen

am 14. Tag

• Bootsfahrt auf dem Chamosee

• Eintrittsgebühren für Nationalparks, Gebühren bei Dorf-Besuchen

• qualifizierte deutschsprechende äthiopische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Äthiopien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 250,– bzw. € 360,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und äthiopisches

Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 6 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 15 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Äthiopien-Visum (derzeit USD 52,– bei der Einreise oder als E-Visum)

• Trinkgelder (ca. € 70,– bis € 90,– pro Person)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Du/WC:

Addis Abeba ****„Jupiter International Hotel“

Bale Goba

*„Wabe Shebele Hotel“

Shashemene **„Haile Resort“

Arba Minch ***„Haile Resort“ oder ***„Emerald Hotel“

Konso

***„Kanta Lodge“

Mago-Nationalpark **„Mursi Tented Lodge“

Turmi

***„Buska Lodge“ oder ***„Turmi Lodge“

Yirgalem

***„Aregash Lodge“

Langano See ***„Sabana Beach Resort“

Äthiopien:

Süd-Äthiopien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 43


Mit Ethiopian Airlines täglich nach Äthiopien

und zu über 60 Destinationen in Afrika

www.ethiopianairlines.com


1 Gondar © WitR/Fotolia.com 2 Lalibela © Prof. Sepp Friedhuber

1 2

Äthiopiens Kaiserstädte

Historische Höhepunkte im Norden Äthiopiens:

Axum - Lalibela - Gondar

Im Hochland von Äthiopien folgen wir der „historischen

Route“ ins erste äthiopische Reich nach Axum, zu den

faszinierenden frühchristlichen Höhlenkirchen von Lalibela

und in den alten Herrschaftssitz Gondar mit seinen

prunkvollen Palästen.

1. Tag: Bahnanreise bzw. Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck - Wien/Frankfurt

- Ad dis Abeba. Bahnanreise ab ganz Österreich nach Wien bzw. Zuflüge

nach Wien oder Frankfurt - am späten Abend Flug mit Ethiopian

Airlines von Wien nonstop (ca. 22.50 - 06.10 Uhr) bzw. von Frankfurt (ca.

22.05 - 05.55 Uhr) nach Addis Abeba.

2. Tag: Addis Abeba: Stadtrundfahrt. Am frühen Morgen Ankunft in

Addis Abeba (2350 m), Transfer zum Hotel. Der Rest des Vormittags

steht zur freien Verfügung (eventuell früher Hotel-Check-in möglich).

Gegen Mittag beginnt unsere Stadtrundfahrt durch die Ende des 19. Jh.

gegründete Hauptstadt Addis Abeba (= „neue Blume“), die uns u.a. auf

den Entoto-Berg führt - mit herrlicher Panoramasicht über die Stadt.

Wir besuchen außerdem das Nationalmuseum und sehen u.a. „Lucy“,

ein 3,2 Mio. Jahre altes Teilskelett, das 1974 im Afar-Dreieck gefunden

wurde - eines der ältesten Skelette eines Vormenschen.

3. Tag: Addis Abeba - Axum (UNESCO-Welterbe). Flug nach Axum, dem

Ursprungsort der äthiopischen Geschichte und Kultur - eine über 3000

Jahre alte Stadt, Hauptstadt eines der mächtigsten Reiche seiner Zeit.

Aus der Blütezeit des axumitischen Reiches stammen die über 30 m

hohen Grabstelen, die aus einem einzigen Stein herausgemeißelt sind.

Noch vor den west-europäischen Staaten führte König Ezana im 4. Jh.

das Christentum als Staatsreligion ein. In der Marienkirche werden gemäß

der äthiopischen Überlieferung die Originale der Gesetzestafeln

von Moses aufbewahrt. König Menelik I. (der erste äthio pische König,

Sohn der Königin von Saba und König Salomons) soll sie vom Tempel

in Jerusalem nach Axum mitgebracht haben (ca. 1000 v.Chr.). Ruinen

von früheren Palästen mit starkem sabäischen (= jemenitischen) Einfluss,

die Königsgräber, das „Bad der Königin von Saba“ und weitere

historisch interessante Bauten können wir heute bestaunen. Zwischen

den kulturellen Besichtigungen werden wir eine Schule besuchen und

einen Einblick in den Schulalltag erhalten.

4. Tag: Axum - Lalibela (UNESCO-Welterbe). Flug von Axum nach

Lalibela, das früher Roha hieß - hier entstand inmitten des von islamischen

Reichen umzingelten christlichen Äthiopien auf 2600 m

Seehöhe ein neues „Afrikanisches Jerusalem“. Die weltbekannten Felsenkirchen

ließ König Lalibela Ende des 12./Anfang des 13. Jh. erbauen.

Ein architektonisches Mei sterwerk, weil die Kirchen gänzlich aus dem

gewachsenen Felsen herausgemeißelt wurden. Wir besichtigen am

Nachmittag die sog. „erste Gruppe“ von 11 aus dem Fels gearbeiteten

Kirchen in Lalibela: u.a. Bete Medhani Alem (Welterlöser-Kirche), Bete

Meskal (Kreuzkirche), Bete Mariam (Marien kirche), Bete Denagel (Kirche

der Jungfräulichkeit) und die Doppelkirche Bete Sina (Kirche der

Wüste Sinai) und die daneben errichtete, nur für Männer zugängliche

Bete Golgotha (Kirche des Berges Golgotha), auch Bete Mikael (St.

Michaels-Kirche) genannt mit der Selassie-Kapelle (Dreifaltigkeitskapelle).

5. Tag: Lalibela. Am Vormittag Besichtigung der verbleibenden Kirchen

von Lalibela, d.h. die sog. „zweite Gruppe“ mit der Doppelkirche Bete

Gabreel und Bete Raphael (St. Gabriel- und St. Raphael-Kirche), Bete

Marquoreos (St. Markurios-Kirche), Bete Amanuel (Emanuel-Kirche)

und Abba Libanos (Kirche des Heiligen Libanos). Als Prunkstück aller

Bauten gilt die abseits von den beiden Gruppen gelegene Georgs-Kirche

(Bete Ghiorghis), die in Form eines Kreuzes mehrstöckig aus dem

Felsen herausgeschlagen wurde. Am Nachmittag Ausflug zur Kirche

Neakuto Leab, die im 13. Jh. in einer Grotte errichtet wurde, sowie Besuch

bei einer Familie, wo wir mehr über die äthiopische Kaffeezeremonie

und die Zubereitung der Enjera-Fladen erfahren.

6. Tag: Lalibela - Gondar (UNESCO-Welterbe). Am Morgen Flug von

Lalibela nach Gondar: Besichtigung der Kaiserstadt, die auf 2100 m

Seehöhe liegt. Die Stadt wurde 1632 vom Kaiser Fasilidas gegründet

und war für viele Jahrzehnte nicht nur Hauptstadt, sondern auch Zentrum

der äthiopischen Kunst, Literatur und Wissenschaft. Die Kaiserpfalz

wurde von mehreren Nachfolgern erweitert, so dass die letzten

Bauten aus dem 19. Jh. stammen. Neben der Schlossanlage mit ihren

Festungsmauern hat Gondar eine weitere Attraktion, die Debre Berhan

Selassie-Kirche mit einigen der schönsten Wandmalereien des Landes.

7. Tag: Gondar - Addis Abeba - Wien/Frankfurt. Flug zurück in die

Hauptstadt Addis Abeba, wo der Nachmittag für einen Bummel über

den großen Merkato, den größten Markt Afrikas, zur Verfügung steht.

Am späten Abend Transfer zum Flughafen - Rückflug nach Frankfurt

(ca. 23.55 - 05.10 Uhr).

8. Tag: Wien/Frankfurt - Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck. Rückflug kurz

nach Mitternacht nonstop nach Wien (ca. 00.25 - 05.45 Uhr). Ankunft

in Wien bzw. Frankfurt am frühen Morgen - Weiterflug in die Bundesländer

bzw. Bahnrückreise.

Äthiopien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 45


Gondar

Axum

Lalibela

Addis Abeba

1 Lalibela, Georgs-Kirche © Prof. Sepp Friedhuber 2 Hochland bei Lalibela © WitR/stock.adobe.com

1 2

Äthiopien

ErlebnisReise mit Flug, Kleinbus u. Übernachtungen in Hotels/meist VP

TERMINE REISELEITER P AETN

01.09. - 08.09.2019 N.N.

29.09. - 06.10.2019 N.N.

03.11. - 10.11.2019 N.N.

15.12. - 22.12.2019 N.N.

02.02. - 09.02.2020 Semesterferien Fredy Hess

Wien/NÖ

01.03. - 08.03.2020 N.N.

12.07. - 19.07.2020 Fredy Hess

Flug ab Wien, Frankfurt € 2.190,– € 2.250,–

Flug ab Linz, Graz, Innsbruck, Salzburg € 2.300,– € 2.360,–

Flug ab Wien inkl. Rail & Fly ab ganz Österreich € 2.190,– € 2.250,–

EZ-Zuschlag € 180,– € 190,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und retour (Flug

ab den Bundesländern über Wien bzw. tw. über Frankfurt)

• Inlandsflüge mit Ethiopian Airways: Addis Abeba - Axum - Lalibela -

Gondar - Addis Abeba

• Transfers in Addis Abeba und Ausflüge mit Kleinbussen

• 5 Übernachtungen tw. in guten, tw. in einfachen (aber meist bestmöglichen)

Hotels u. Lodges, jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• Vollpension: 3. Tag morgens bis 7. Tag morgens (mittags tw.

leichte Picknickverpflegung), zusätzlich Mittagessen am 2. Tag und

Abendessen am 7. Tag

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprechende äthiopische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Äthiopien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 250,– bzw. € 360,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und äthiopisches

Visum erforderlich.

In Zusammenarbeit mit einem deutschen Partner.

Mindestteilnehmerzahl: 6 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 17 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Äthiopien-Visum (derzeit USD 52,– bei der Einreise oder E-Visum)

• Trinkgelder (ca. € 50,– pro Person)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC:

Addis Abeba ****„Jupiter International Hotel“ bzw. ****„Nexus Hotel“

Axum ***Hotel „Sabean“ od. „Yared Zema“

Lalibela ***Hotel „Mountain View“ oder „Maribela Hotel“

Gondar ***Hotel „Goha“ oder „Zobel Hotel“

HINWEIS: Hotelstandard Äthiopien:

! Bitte beachten Sie den Hinweis auf S. 41!

Äthiopiens Kaiserstädte -

Süd-Äthiopien: Omo-Tour

Historische Höhepunkte im Norden u.

ursprüngliche Völker am Unterlauf des Omo

Im Hochland von Äthiopien folgen wir der „historischen

Route“ ins erste äthiopische Reich nach Axum, zu den

faszinierenden frühchristlichen Höhlenkirchen von Lalibela

und in den alten Herrschaftssitz Gondar mit seinen

prunkvollen Palästen. Welchen Kontrast zeigt der Süden: Wir

erleben die außergewöhnliche Vielfalt kleiner und kleinster

Stämme am Unterlauf des Omo (UNESCO-Welterbe) sowie

einzigartige Landschaftsvielfalt in den Nationalparks Bale,

Nech Sar und Mago. Ein Besuch bei den Dorze, Konso, Bena,

Mursi und Hamar gleicht einer Zeit-Reise in die afrikanische

Vergangenheit. Herrliche landschaftliche Eindrücke

und eine großartige Tierwelt bieten auch die Seen im

Afrikanischen Grabenbruch.

1. Tag: Bahnanreise bzw. Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck - Wien/Frankfurt

- Ad dis Abeba. Bahnanreise ab ganz Österreich nach Wien bzw. Zuflüge

nach Wien oder Frankfurt - am späten Abend Flug mit Ethiopian

Airlines von Wien nonstop (ca. 22.50 - 06.10 Uhr) bzw. von Frankfurt (ca.

22.05 - 05.55 Uhr) nach Addis Abeba.

2. Tag: Addis Abeba: Stadtrundfahrt. Am frühen Morgen Ankunft in

Addis Abeba (2350 m), Transfer zum Hotel. Der Rest des Vormittags

steht zur freien Verfügung. Gegen Mittag beginnt unsere Stadtrundfahrt

durch die Ende des 19. Jh. gegründete Hauptstadt Addis Abeba

(= „neue Blume“), die uns u.a. auf den Entoto-Berg führt - mit herrlicher

Panoramasicht über die Stadt. Wir besuchen das Nationalmuseum und

sehen u.a. „Lucy“, ein 3,2 Mio. Jahre altes Teilskelett, das 1974 im Afar-Dreieck

gefunden wurde - eines der ältesten Skelette eines Vormenschen.

3. Tag: Addis Abeba - Axum. Programm wie S. 45, „Äthiopiens Kaiserstädte“,

3. Tag.

4. Tag: Axum - Lalibela. Programm wie S. 45, 4. Tag.

5. Tag: Lalibela. Programm wie S. 45, 5. Tag.

6. Tag: Lalibela - Gondar (UNESCO-Welterbe). Am Morgen Flug nach

Gondar: Besichtigung der Kaiserstadt, die auf 2100 m Seehöhe liegt.

Die Stadt wurde 1632 vom Kaiser Fasilidas gegründet und war für viele

Jahrzehnte nicht nur Hauptstadt, sondern auch Zentrum der äthiopischen

Kunst, Literatur und Wissenschaft. Neben der Schlossanlage

46

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Gondar

Axum

Lalibela

Langano See

Shashemene

Arba Minch

Mago NP

Turmi

Addis Abeba

Bale

Mountains NP

Yirgalem

Konso

1 Mursi-Frau © Mag. Peter Brugger 2 Hamar-Männer © Elisabeth Kneissl-Neumayer

1 2

mit ihren Festungsmauern besichtigen wir noch die Debre Berhan

Selassie-Kirche mit einigen der schönsten Wandmalereien des Landes.

7. Tag: Gondar - Addis Abeba. Flug zurück in die Hauptstadt Addis

Abeba, wo der Nachmittag für einen Bummel über den großen Merkato,

den größten Markt Afrikas, zur Verfügung steht.

8. Tag: Addis Abeba - Bale Mountains Nationalpark. Programm wie

„Südäthiopien - Omo-Tour“ Seite 42, 3. Tag

9. Tag: Bale Mountains NP - Shashemene. Programm wie „Südäthiopien

- Omo-Tour“ Seite 42, 4. Tag

10. Tag: Shashemene - Markt der Dorze - Arba Minch. Programm wie

„Südäthiopien - Omo-Tour“ Seite 42, 5. Tag

11. Tag: Bootsfahrt am Chamosee/Nech Sar Nationalpark - Konso. Programm

wie „Südäthiopien - Omo-Tour“ Seite 42, 6. Tag

12. Tag: Konso - Markt von Key Afer - Jinka - Mago Nationalpark. Programm

wie „Südäthiopien - Omo-Tour“ Seite 42, 7. Tag

13. Tag: Mago-NP: Mursi Siedlung. Programm wie Seite 42, 8. Tag

14. Tag: Mago-NP - Markt von Dimeka - Hamar-Dorf - Turmi. Programm

wie „Südäthiopien - Omo-Tour“ Seite 42, 9. Tag

15. Tag: Ausflug nach Kangaten (Nyangatom) oder Hamar Dorf. Programm

wie „Südäthiopien - Omo-Tour“ Seite 43, 10. Tag

16. Tag: Turmi - Erbore - Konso. Programm wie Seite 43, 11. Tag

17. Tag: Konso - Sidamo-Kaffeeanbaugebiet - Yirgalem. Programm wie

„Süd äthiopien - Omo-Tour“ Seite 43, 12. Tag

18. Tag: Yirgalem - Langano See. Programm wie Seite 43, 13. Tag

19. Tag: Langanosee - Addis Abeba - Wien/Frankfurt. Programm wie

„Süd äthiopien - Omo-Tour“ Seite 43, 14. Tag

20. Tag: Wien/Frankfurt - Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck. wie Seite

43, 15. Tag

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC:

Addis Abeba ****„Jupiter International Hotel“ bzw.

****Nexus Hotel

Axum

***Hotel „Sabean“ od. „Yared Zema“

Lalibela

***Hotel „Mountain View“ oder „Maribela Hotel“

Gondar

***Hotel „Goha“ oder „Zobel Hotel“

Bale Goba

*„Wabe Shebele Hotel“

Shashemene **„Haile Resort“

Arba Minch ***„Haile Lodge“ oder ***„Emerald Resort“

Konso

***„Kanta Lodge“

Mago-Nationalpark **„Mursi Tented Lodge“

Turmi

***„Buska Lodge“ oder ***„Turmi Lodge“

Yirgalem

***„Aregash Lodge“

Langano See ***„Sabana Beach Resort“

ErlebnisReise mit Flug, Kleinbus u. Geländewagen,

Übernachtungen in Hotels und Lodges/meist VP

TERMINE REISELEITER P AETK

01.09. - 20.09.2019 N.N.

29.09. - 18.10.2019 N.N.

15.12. - 03.01.2020 Weihnachten/ N.N.

Silvester

02.02. - 21.02.2020 Fredy Hess

01.03. - 20.03.2020 N.N.

12.07. - 31.07.2020 Fredy Hess

Flug ab Wien, Frankfurt € 4.430,– € 4.530,–

Flug ab Linz, Graz, Innsbruck, Salzburg € 4.540,– € 4.640,–

Flug ab Wien inkl. Rail & Fly ab ganz Österreich € 4.430,– € 4.530,–

EZ-Zuschlag € 570,– € 590,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und retour (Flug

ab den Bundesländern über Wien bzw. tw. über Frankfurt)

• Inlandsflüge mit Ethiopian Airways: Addis Abeba - Axum - Lalibela -

Gondar - Addis Abeba

• Transfers und Besichtigungen in Addis Abeba u. bei der Reise

„Äthiopiens Kaiserstädte“ mit Kleinbussen, Rundfahrt im Süden mit

Geländewägen (max. 4 Kunden pro Fahrzeug)

• 15 Übernachtungen tw. in guten, tw. in einfachen (allerdings meist

bestmöglichen) Hotels und Lodges, jeweils in Zweibettzimmern mit

Dusche/WC, 2 Nächte im Mago-NP in der einfachen, sauberen Mursi

Tented Lodge (geräumige Zelte mit Feldbetten, gemeinsamer

Sanitärbereich)

• Vollpension: 3. Tag morgens bis 19. Tag morgens (mittags tw. leichte

Picknickverpflegung), zusätzlich Mittagessen am 2. Tag und Abendessen

am 19. Tag

• Bootsfahrt auf dem Chamosee

• Eintrittsgebühren für Nationalparks, Gebühren bei Dorf-Besuchen

• qualifizierte deutschsprechende äthiopische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Äthiopien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 250,– bzw. € 360,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und äthiopisches

Visum erforderlich.

In Zusammenarbeit mit einem deutschen Partner.

Mindestteilnehmerzahl: 6 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 17 Pers. (bei

Kaiserstädte) bzw. 15 Pers. (bei der Omo-Tour)

NICHT INKLUDIERT

• Äthiopien-Visum (derzeit USD 52,– bei der Einreise oder als E-Visum)

• Trinkgelder (ca. € 120,– - € 140,– pro Person)

HINWEIS: Bitte beachten Sie die Informationen zum Hotelstandard

! in Äthiopien auf S. 41. Aufgrund widriger Witterungs- u. Straßenverhältnisse

können ev. Programmanpassungen notwendig werden.

Im Bale Nationalpark (4000 m) kann es in der Nacht sehr kalt werden!

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 47

Äthiopien


2

1 3

1 Ständig tätiger Vulkan Erta Ale © Prof. Sepp Friedhuber 2 Sinterterrassen von Dallol © Prof. Sepp Friedhuber 3 Felsenkirche in Lalibela © Günter Wronna

Äthiopien

Unbekanntes Äthiopien:

ExpeditionsReise

Danakil u. Erta Ale

Auf Landkarten bis in die 30er Jahre des 20. Jh. findet

sich eine große, weite, weiße Fläche zwischen dem Hochland

von Äthio pien, Eritrea, Djibouti und dem somalischen

Ogaden: Danakil. Bis vor wenigen Jahren war es fast eine

‘terra incognita’. Wegen seiner Bewohner wird der Nordteil

auch als das Afar-Dreieck bezeichnet. Die Afar, bis in die

Mitte des letzten Jahrhunderts wegen ihrem Stolz und

ihrer Unregierbarkeit als ‘gefährlich’ tituliert, feindlich

gegenüber jedem Besucher, gelten heute noch als ein

faszinierendes Volk, „exotisch“ und sehr fremdartig.

Im Afar-Dreieck stoßen drei Erdplatten aufeinander,

von hier erstreckt sich quer durch ganz Afrika nach Süden

der Große Grabenbruch. Vor etwa 30 Mio. Jahren stieß die

Arabische Mikroplatte auf die nordöstliche Afrikanische

Erdplatte, zugleich entstand etwas weiter südlich das Great

African Rift Valley, in dessen Herz das Afar-Dreieck liegt,

eine hochvulkanische Zone.

Teilnehmer an dieser Expedition erleben nicht nur die

Danakil-Depression, sondern auch die Salzseen Ass-Ale und

Afdera, vor allem aber den aktiven Vulkan Erta Ale und die

hydrothermalen Quellen von Dallol mit den einzigartigen,

farbenprächtigen Schwefelsinterterrassen, den „Puddings“.

Einen letzten Höhepunkt bildet Lalibela mit seinen

faszinierenden Höhlenkirchen.

1. Tag: Bahnanreise bzw. Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck - Wien/Frankfurt

- Ad dis Abeba. Bahnanreise aus ganz Österreich nach Wien bzw.

Zuflüge nach Wien oder Frankfurt - am späten Abend Flug mit Ethiopian

Airlines von Wien nonstop (ca. 22.50 - 07.10 Uhr) bzw. von Frankfurt

(ca. 21.35 - 06.50 Uhr) nach Addis Abeba.

2. Tag: Addis Abeba - Nazareth. Ankunft frühmorgens in Äthiopien -

Transfer zu einem bekannten Café, wo uns ein herzhaftes Frühstück

erwartet. Bei einer ersten Stadtrundfahrt sehen wir neben den wichtigsten

Sehenswürdigkeiten der äthiopischen Hauptstadt auch das

Nationalmuseum - u.a. mit „Lucy“: ein 3,2 Mio. Jahre altes Teilskelett,

das im Afar-Dreieck 1974 gefunden wurde - eines der ältesten Skelette

eines Vormenschen. Fahrt auf den Entoto Berg, von wo wir den Panoramablick

über Addis Abeba genießen. Entlang des Rift Valleys geht es

anschließend nach Nazareth.

3. Tag: Nazareth - Awash-Nationalpark - Semera. Vorbei am Vul kansee

Beseka und entlang des Awash Flusses gelangen wir in den Awash-

Nationalpark und weiter in den Yangudi Rassa Nationalpark, dessen

Landschaft von Halbwüsten und Savannen am Fuße des Mt. Yangudi

geprägt ist. Am Abend erreichen wir die neue Hauptstadt der Afar

Semera (sehr einfaches Hotel).

4. Tag: Semera - Salzsee Afdera - Dodum - Vulkankrater Erta Ale. Am

Morgen erste Fahrt durch die Danakil-Depression zum Salzsee Afdera.

Ab hier gelten die harten Bedingungen der kargen Danakil. Schwierige

Fahrt über Lavafelder Richtung Erta Ale Vulkan - etwa 30 km vor dem

Vulkan halten wir in einem Dorf, um die lokalen Führer für die Besteigung

mitzunehmen. Später am Nachmittag - nur dann ist es von den

Temperaturen her erträglich - beginnen wir die ca. 5-stündige Wanderung

zum Kraterrand des Vulkans in 613 m Höhe. Wir verbringen die

Nacht (unter freiem Himmel im Schlafsack u. auf Matten) am Kraterrand

und haben Zeit, das Schauspiel zu bestaunen. Tragtiere transportieren

unsere Schlafmatten und Schlafsäcke hinauf. So können wir die

ganze Nacht schauen - immer wieder wird die Oberfläche des Lavasees

von gleißend roten Rissen durchzogen, wo Rauch und Dampf aufsteigt.

5. Tag: Vulkankrater Erta Ale - Dallol. Nach Sonnenaufgang und einem

leichten Frühstück wandern wir am Morgen vom Kraterrand zurück zu

unseren Geländefahrzeugen. Weiterfahrt durch die typische Wüstenlandschaft

bis zum Salzsee Ass-Ale. Gegen Mittag gelangen wir in die

kleine Ortschaft Hamed Ela. Wir sind nahe der Grenze nach Eritrea, 120

bis 166 m unter dem Meeresniveau - an einem der heißesten Orte auf

unserer Erde. Am Nachmittag erster Ausflug zu den „Puddings“, den

einzigartig farbenprächtigen Schwefelsinterterrassen von Dallol. Unser

extrem einfaches, gesichertes Militärcamp (2 Nächte) liegt bei Hamed

Ela und ist die einzige Übernachtungsmöglichkeit hier. Aufgrund der

Hitze nächtigen wir unter freiem Himmel auf Feldbetten (Reservezelte

sind mit dabei), für die Hygiene steht ein eigenes Toilettenzelt mit

Plumpsklo für unsere Gruppe bereit.

6. Tag: Salzsee Ass-Ale - Dallol. Frühmorgens fahren wir über den Salzsee

Ass-Ale und begegnen den Afar, die das Salz in Barrenform abbauen

und auf Kamele laden - aufgrund der inter nationalen Konzerne

in der Danakil, die Pottasche abbauen, stellt sich leider die Frage,

wann die letzte Karawane durch die Danakil ziehen wird. Am Nachmittag

erkunden wir nochmals die hydrothermalen Quellen, die in der

nordöstlichen Ecke des Salzsees zu finden sind. Hier sehen wir die in

einzigartigen Far ben ausgebildeten Schwefelsinterterrassen, bizarrste

Formationen der vulkanischen Aktivität dieser Region.

48

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Mekele

Lalibela

Kombolcha

Debre Birhan

Addis Abeba

Dallol

Erta Ale

Semera

Nazareth

1 Salzkarawane © Prof. Sepp Friedhuber 2 Danakil © Prof. Sepp Friedhuber

1

7. Tag: Dallol - Berhaile - Mek’ele. Zunächst über schlechte Pisten, dann

über eine Asphaltstraße verlassen wir die Depression und gelangen

über die kleine Ortschaft Berhaile in das Hochland von Tigray. Am

Nachmittag erreichen wir die Provinzhauptstadt Mek’ele (2080 m).

8. Tag: Mek’ele - Lalibela. Über Kobo und Alamata fahren wir durch das

fruchtbare Gebiet von Raya-Azeba und genießen den herrlichen Blick

auf den Haschenge-See. Über weite Gebirgsplateaus, typisch für das

Hochland von Abessinien, geht es schließlich nach Lalibela (2500 m),

das wir gegen Abend erreichen.

9. Tag: Lalibela (UNESCO-Welterbe). Das „Afrikanische Jerusalem“ liegt

inmitten dem Kernland der Amharen. Früh morgens beginnen wir unsere

Besichtigung der grandiosen, aus dem gewachsenen Fels gehauenen

Kirchen, die unter dem legendären König Lalibela im 12./13. Jh. geschaffen

wurden. Die gewaltigen Monolith-Kirchen gehören zweifellos

zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Kontinents, manche

liegen komplett verborgen in tiefen Gräben, andere in Höhlen versteckt,

verbunden durch ein Labyrinth von Gängen. Wir sehen die sog.

„erste Gruppe“ von 11 Kirchen: u.a. Bete Medhane Alem (Welt erlöser-

Kirche), Bete Meskel (Kreuzkirche) und Bete Maryam (Marienkirche).

Am Nachmittag sehen wir die Doppelkirche Bete Gabriel und Bete Raphael

und das Prunkstück aller Bauten, die Georgs-Kirche, die in Form

eines Kreuzes aus dem Felsen herausgeschlagen wurde.

10. Tag: Lalibela - Kombolcha. Am Morgen Ausflug zur Kirche Neakuto

Leab, die der gleichnamige König im 13. Jh. in einer Grotte errichten

ließ. Vorbei an der kleinen Handelsstadt Weldiya geht es anschließend

nach Kambolcha, das wir am späten Nachmittag erreichen.

11. Tag: Kambolcha - Debre Birhan - Addis Abeba. Wir passieren die

mittelalterliche Stadt Debre Berhan, den „Berg des Lichts“, eine der

ersten äthiopischen Hauptstädte im Mittelalter, bevor wir schließlich

wieder Addis Abeba erreichen.

12. Tag: Addis Abeba. Heute besuchen wir das Ethnologische Museum

und fahren über den großen Markt „Merkato“, einer der größten

Märkte Afrikas. Nach dem Abschiedsessen in einem Restaurant Transfer

zum Flughafen. Gegen Mitternacht Rückflug nach Frankfurt (ca.

23.45 - 05.25 Uhr) bzw. nach Wien (ca. 00.15 - 04.45 Uhr).

13. Tag: Wien/Frankfurt - Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck. Ankunft am

frühen Morgen in Frankfurt bzw. Wien - Weiterflug in die Bundesländer

bzw. Bahnrückreise.

NICHT INKLUDIERT

• Äthiopien-Visum (derzeit USD 52,– bei der Einreise) bzw. als E-Visum

• Trinkgelder (ca. € 60,– bis € 80,– pro Person)

ExpeditionsReise mit Flug, Kleinbus, Geländefahrzeugen,

einfachen Hotels/meist VP und 3 Nächten unter freiem Himmel

TERMIN REISELEITER P AETD

25.12.19 - 06.01.2020 Silvester Dr. Hans Steyrer (Geologe)

Flug ab Wien, Frankfurt € 4.280,–

Flug ab Linz, Graz, Innsbruck, Salzburg (teilweise über FRA) € 4.390,–

Flug ab Wien inkl. Rail & Fly ab ganz Österreich € 4.280,–

EZ-Zuschlag € 370,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba und retour (Flug

ab den Bundesländern über Wien bzw. tw. über Frankfurt)

• Transfers in Addis mit Kleinbussen, Rundreise in Geländefahrzeugen

(max. 3 - 4 Teilnehmer pro Fahrzeug)

• Tragtiere am Erta Ale Vulkan zum Gepäcktransport

• 7 Übernachtungen in meist sehr einfachen (in der Danakil

bestmöglichen) Hotels - jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• 3 Nächte unter freiem Himmel (in Dallol stehen Pritschen u. Schlafmatten

zur Verfügung) in gesicherten Militärcamps mit spartanischen

hygienischen Einrichtungen (kaum Wasser!!!)

• Expeditions- und Campingausrüstung für die Zeltübernachtungen inkl.

Stühle, Tische, gesamtes Küchenmaterial (Geschirr, Besteck etc.)

• Vollpension: 2. Tag mittags bis 11. Tag abends, am 12. Tag Frühstück

und Abendessen, 4 Flaschen Wasser pro Person/Tag

• Campingverpflegung in den Camps durch einen Koch

• Eintrittsgelder in Lalibela, für die Erta Ale- und Dallol-Gebiete

• Permits für die Fahrzeuge sowie bewaffneter Begleitschutz

• qualifizierter österreichischer Reiseleiter

• 1 Trescher Reiseführer „Äthiopien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 250,– bzw. € 360,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und äthiopisches

Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 17 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Unterkünften (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Nazareth ***„Rift Valley Hotel“

Semera */**„Agda Hotel“

Danakil-Wüste Übernachtungen unter freiem Himmel

Mek’ele **„Axum Hotel“

Lalibela ***„Mountain View Hotel“

Kombolcha ***„Sunny Side Hotel“

Addis Abeba ****„Jupiter International Hotel“

WICHTIGER HINWEIS: Die Teilnahme an dieser Reise erfordert einen

! guten Gesundheits- und Allgemeinzustand, vor allem die Hitze in der

Afar-Region, speziell im Dallolgebiet und auch um den Erta Ale-Vulkan

(bis zu 40 C° und mehr im Schatten) muss ertragen werden. Im Moment

gilt noch eine partielle Reisewarnung für die Afar-Region.

Äthiopien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 49


2

Masai Mara

Isibania

Ngorongoro

Nakuru See

Elementaita See

Naivasha See

Nairobi

Amboseli NP

Tarangire NP

1

1 Elefanten im Tarangire NP © Xaver Klaussner/stock.adobe.com 2 Spitzmaulnashorn © Christian Kneissl

Tansania

Kenia

Tansania - Kenia

Die schönsten Nationalparks Ostafrikas:

Tierwanderung/Migration vom Serengeti

Nationalpark ins Masai Mara Reservat

+ + Wildreiche Seen im Rift Valley:

Naivasha See, Nakuru See, Elementaita See

+ + Masai Mara Reservat

+ + Serengeti Nationalpark

+ + Ngorongoro Krater

+ + Tarangire und Lake Manyara Nationalpark

+ + Amboseli Nationalpark

Diese Reise steht ganz im Zeichen intensiver

Wildtierbeobachtungen in den schönsten Nationalparks

Ostafrikas. Wir bewundern das Meer von Flamingos

am Elementaita-See und sind überwältigt von den

Vogelparadiesen Nakuru-See und Naivasha-See im

ostafrikanischen Grabenbruch. Ein faszinierendes

Naturschauspiel spielt sich alljährlich im weiten Grasland

der Serengeti und auf der Steppe der Masai Mara ab - die

Wanderung der Streifengnus über viele hundert, manchmal

sogar mehr als 2000 Kilometer hinweg. Im Juli beginnt die

Trockenzeit in der Seren geti. Die große Wanderung führt

die Tiere im August und September in das kenianische

Gebiet der Serengeti, die Masai Mara, in dem sie trotz der

Trockenheit ausreichend Wasser finden. Das Ausmaß dieser

Massentierwanderung ist überwältigend: 1,5 Millionen

Streifengnus gleichzeitig in Bewegung, dazu 600.000

Zebras sowie Gazellen und Antilopen. Im Tarangire-NP

und im beindruckenden Ngorongoro-Krater faszinieren

riesige Tierpopulationen. Wieder in Kenia treffen wir im

Amboseli-NP vor der herrlichen Kulisse des Kilimanjaro

u.a. auf riesige Elefantenherden.

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Istanbul - Nairobi. Am Nachmittag

Linienflug mit Turkish Airlines nach Istanbul (ca. 14.10 - 17.25 Uhr ab

Wien). Am Abend Weiterflug nach Nairobi (ca. 20.30 - 03.25 Uhr).

2. Tag: Nairobi - Naivasha See. Ankunft am frühen Morgen - Transfer

ins Hotel in Nairobi, wo wir uns einige Stunden erholen können. Am

Vormittag geht es zum Naivasha See, der umgeben von mächtigen

Vulkanen und landwirtschaftlich genutzten Gebieten inmitten des

imposanten Rift Valley liegt. Neben einer bemerkenswerten Vielzahl

von Vögeln wie Ibisse, Schreiseeadler, Goliathreiher oder Marabus,

sind auch Gnus und Gazellen zu beobachten. Am Nachmittag Bootsfahrt

und Wanderung auf Crescent Island.

3. Tag: Naivasha See - Nakuru See - Elementaita See. Fahrt zum Lake

Nakuru-Nationalpark, einem Paradies für Ornithologen im Ostafrikanischen

Grabenbruch. Im Nakuru See, der nur ca. 4 m tief ist, leben noch

einige wenige Flamingos, aber auch zahlreiche andere Vogelarten. Bei

einer Wildbeobachtungsfahrt können wir mit etwas Glück aber auch

Löwen und Breitmaulnashörner beobachten. Am Abend geht es weiter

zu unserer Lodge am Elementaita See.

4. Tag: Elementaita See - Masai Mara Reservat. Fahrt ins Masai Mara

Reservat, das an den in Tansania liegenden Serengeti National park angrenzt

und als eines der bedeutendsten Wildreservate Ostafrikas gilt.

Auf einer Fläche von rund 1.670 qkm findet man einen in Afrika einmaligen

Reichtum an Wildtieren und Vogelarten in unberührter Wildnis.

Unterwegs Besuch eines typischen Masai-Dorfes. Am Nachmittag erste

Wildbeobachtungsfahrt im Masai Mara Reservat.

5. Tag: Masai Mara Reservat/Migration. Bei weiteren Wildbeobachtungsfahrten

am Morgen und am späten Nachmittag durch die weite

Grassavanne erleben wir hautnah Zebras, Gnus, Thomson-Gazellen

und Topis am landschaftlich sehr reizvollen Ufer des Mara-Flusses.

Weitere Wildtiere wie Löwen, Leo parden, Geparde, Hyänen, Büffel und

Elefanten vervollständigen mit etwas Glück das Safarierlebnis.

6. Tag: Masai Mara Reservat - Serengeti Nationalpark. Heute geht es

an die Grenze zu Tansania, wo wir die Fahrzeuge wechseln. Nach einer

langen Fahrt erreichen wir am Abend unser Camp im Serengeti Nationalpark,

Tansanias ältestem und berühmtestem Nationalpark, der

zum UNESCO-Welterbe zählt. Das Ökosystem der Serengeti gehört zu

den ältesten der Erde - Klima, Vegetation und Fauna haben sich in den

letzten Jahrmillionen nur wenig verändert.

7. Tag: Serengeti Nationalpark. Bei Wildbeobachtungsfahrten erleben

wir heute die endlose Weite dieser baumarmen Savanne - Gnus, Zebras,

Thomson-Gazellen, Elenantilopen, aber auch Löwen, Leoparden

und Hyänen können mit etwas Glück beobachtet werden.

8. Tag: Serengeti Nationalpark - Ngorongoro Krater. Nach einem weiteren

Game-Drive am Morgen verlassen wir den Serengeti Nationalpark

und erreichen den Rand des Ngorongoro Kraters, des größten

geschlos senen Kraters der Erde (mit bis zu 610 m Tiefe) auf 1700 m

Seehöhe. Die Kraterwände sind großteils bewaldet, während am

Kratergrund weite Grasflächen dominieren.

9. Tag: Ngorongoro Krater - Manyara See. Am Morgen fahren wir für

einen halben Tag (maximal möglicher Aufenthalt pro Tag) in den

50

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Amboseli-Nationalpark © VOLODYMYR BURDYAK/stock.adobe.com

2 Löwe © Prof. Sepp Friedhuber

1 2

Ngorongoro Krater hinein, wo uns die dichteste Tierpopulation der

Erde erwartet: Tausende Steppentiere, Hyänen und Schakale leben

hier ebenso wie die „Big Five“ - Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und

Leopard. Flamingos und Schwärme von Reihern und Pelikanen finden

wir in den kleinen Kraterseen. Mit Glück werden wir auch Spitzmaulnashörner

sehen. Am Nachmittag Weiterfahrt an den Manyara See,

der in die faszinierende Landschaft des Rift Valley eingebettet liegt.

10. Tag: Ausflug Tarangire-Nationalpark. Nach dem Frühstück Ausflug

zum Tarangire Nationalpark, der seinen Namen dem Tarangire

Fluss verdankt, welcher sich durch weite Teile des Parks schlängelt.

Die Landschaft im Nationalpark ist abwechslungsreich - der Norden

ist bestimmt durch eine wellige Hügellandschaft, in der riesige

Affen brotbäume/Baobabs wachsen, während der Süden durch eine

Trockensavanne mit dichten Beständen an Schirmakazien geprägt ist.

Außerdem beeindrucken die „Kandelaberbäume“ (kakteenähnliche

Wolfsmilchgewächse), deren „Kerzen“ fächerartig in den Himmel ragen.

Hier findet man die größte Konzentration wild lebender Tiere

außerhalb des Serengeti-Ökosystems. Riesige Elefantenherden mit bis

zu 200 Tieren, Oryx-Antilopen und die seltenen Kleinen Kudus können

wir mit Glück bei der Wildbeobachtungsfahrt sehen.

11. Tag: Manyara See - Amboseli-Nationalpark. Nach einer Wildbeobachtungsfahrt

im Lake Manyara Nationalpark, geht es weiter zur

Grenze nach Kenia (eventuell längere Grenzformalitäten/nochmals

Fahrzeugwechsel). Am frühen Nachmittag erreichen wir den Amboseli-Nationalpark,

der am Fuß des maje stätischen Kilimanjaro (5895 m)

liegt. Aufgrund seiner Großtierherden, vor allem Elefanten, zählt er zu

den beliebtesten und meistbesuchten Parks in Ostafrika.

12. Tag: Amboseli-Nationalpark. Der einzigartige schneebedeckte Kilimanjaro

im Hintergrund bildet eine atemberaubende Kulisse bei der

Wildbeobachtung im Park - Aka zienwälder, Sümpfe und offene Savanne

bieten vielen Großwildarten, u.a. Elefantenherden, eine Heimat.

Die zahlreichen Sümpfe, die vom Kilimanjaro gespeist werden,

stellen sehr ergiebige Wasservorkommen dar und bieten auch in der

Trockenheit ausreichend Wasser. Am Morgen und am Nachmittag

unternehmen wir Wildbeobachtungsfahrten im Nationalpark.

13. Tag: Amboseli-Nationalpark - Nairobi. Am Morgen Rückfahrt nach

Nairobi. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung: Möglichkeit

zum Besuch des Karen Blixen Museums, das der Autorin von „Jenseits

von Afrika“ gewidmet ist. Gemeinsames Abschlussabendessen in

einem Restaurant in Nairobi.

14. Tag: Nairobi - Istanbul - Wien/München/Frankfurt. Am frühen Morgen

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Istanbul (ca. 04.20 -

11.05 Uhr). Weiterflug am Nachmittag nach Wien (ca. 17.40 - 18.55 Uhr),

München und Frankfurt.

Naturkundliche StudienErlebnisReise mit Flug, Safari-Kleinbussen,

*** und ****Hotels, Lodges und Camps/HP, tw. VP

TERMIN REISELEITER P AKET

09.08. - 22.08.2020 Mag. Friedrich Lehner

Flug ab Wien € 5.930,–

Flug ab München, Frankfurt € 6.030,–

EZ-Zuschlag € 1.080,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.300,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Nairobi und retour

• Transfers und Rundfahrt lt. Programm in landesüblichen Safari-

Kleinbussen (jeweils Fahrzeugwechsel an der Grenze)

• 13 Übernachtungen in *** und ****Hotels/Lodges/Camps (Landes-

Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern bzw. Zweimann-Safarizelten

mit Dusche/WC

• Halbpension: 2. Tag morgens bis 13. Tag morgens, zusätzlich

Mittagessen/Lunchverpflegung vom 4. - 7. und 9. - 10. Tag sowie

Abendessen in Nairobi in einem Restaurant am 13. Tag

• Eintritte in die Reservate und Nationalparks lt. Programm

• Besuch eines typischen Masai-Dorfes

• Wildbeobachtungsfahrten lt. Programm

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• 1 DuMont „Kenia, Tansania“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 300,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Mon. bei Einreise mit 3 freien Seiten) und

Visa für Tansania und Kenia sowie Gelbfieberimpfung erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visa für Tansania (US$ 50,–) und Kenia (US$ 51,–) - jeweils bei der

Einreise erhältlich

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels u. Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC:

Nairobi ****„Eka Hotel“ (ca. 30 Min. vom Flughafen)

Naivasha See ****„Lake Naivasha Sopa Resort“ (am Ufer des Sees)

Elementaita See ***„Sentrim Elementaita Lodge“

Masai Mara NP ***„Fig Tree Camp“ (am Rande des Parks und am

Ufer des Talek River)

Serengeti NP ***„Serengeti Kati Kati Camp“ (mobiles Zeltcamp)

Ngorongoro ****„Ngorongoro Sopa Lodge“ (am Ostrand des

Kraters)

Manyara See ***„Maramboi Tented Camp“ (am Ufer des Lake

Manyara, zwischen Tarangire NP und Manyara NP )

Amboseli NP ****„Ol Tukai Lodge“ (im Zentralbereich des Parks)

Nairobi ****„Four Points by Sheraton Nairobi Airport“

(Flughafennähe)

Tansania

Kenia

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 51


2

1 3

1 Berggorilla © Mag. Peter Brugger 2 Murchison Falls © F.C.G./Fotolia.com 3 Bananenmarkt © Mag. Peter Brugger

Uganda

Naturerlebnis Uganda

Auf den Spuren von Berggorillas u. Schimpansen

durch die schönsten Nationalparks von Uganda

+ + Murchison Falls Nationalpark

Im Hochland Ostafrikas liegt eines der schönsten

Reiseländer des Kontinents mit faszinierenden

naturkundlichen Highlights: Im 330 qkm großen Bwindi

Impenetrable Nationalpark (UNESCO-Weltnatur erbe) finden

wir die letzten freilebenden Berggorillas. Im Kibale Forest

Nationalpark sowie in der Kyambura Gorge des Queen

Elizabeth Nationalparks gibt es zudem eine der wenigen

Möglichkeiten, Schimpansen in freier Natur zu erleben.

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Istanbul - Entebbe. Linienflug am

späten Vormittag mit Turkish Airlines nach Istanbul. Am Abend Weiterflug

nach Entebbe/Uganda (ca. 19.45 - 03.55 Uhr).

2. Tag: Entebbe - Ausflug am Victoria See. Ankunft in Entebbe am frühen

Morgen - Transfer zum Botanical Beach Hotel, wo wir etwas Zeit

zum Ausruhen haben. Am Vormittag Besuch des Zoos von Entebbe, in

dem wir einen ersten Eindruck von der vielfältigen Tierwelt Ugandas

bekommen. Nach einer Mittagspause am Ufer des Victoria Sees Besuch

des Botanischen Gartens mit seinen zahlreichen tropischen Pflanzen

und einem dschungelartigen Wald - hier finden wir einen der letzten

Überreste von primärem Regenwald am Ufer des Victoria Sees.

3. Tag: Entebbe - Bootsfahrt Mabamba Sümpfe - Kampala - Murchison

Falls-Nationalpark. Am Morgen Bootsfahrt in den Mabamba Sümpfen,

wo man mit etwas Glück in dem bedeutenden Vogelschutzgebiet

die seltenen Schuhschnabelstörche beobachten kann. Über Kampala

und Masindi gelangen wir in den Norden des Landes zum Murchison

Falls-NP, der sich am Nordufer des Lake Albert erstreckt. Durch

bewaldetes Tiefland und einen Ausläufer des Rift Valley gelangen wir

in das Niltal. Kurz bevor wir unsere Lodge für die nächsten beiden Tage

erreichen, queren wir den längsten Fluss der Erde mit einer Fähre.

4. Tag: Murchison Falls-NP: Wildbeobachtungsfahrt und Flussfahrt am

Nil. Frühmorgens Wild beobachtungsfahrt im Nationalpark, bei der wir

die mannigfaltige Tierwelt kennenlernen: Löwen, Afrikanische Büffel,

Elefanten, Uganda-Kobs (eine in Uganda verbreitete Antilopenart) und

die seltene Rothschild-Giraffe. Nachmittags Bootsfahrt am Victoria Nil

zum Fuß der Wasserfälle.

5. Tag: Murchison Falls-NP: Bootsfahrt - Hoima. Bei Sonnenaufgang

erleben wir bei einer weiteren Bootstour die erwachende Tierwelt am

Flussufer und können mit etwas Glück auch hier die seltenen Schuhschnabelstörche

beobachten. Nach der Bootsfahrt unternehmen wir

einen Abstecher zu einem Aussichtspunkt, von dem aus wir direkt bis zu

den gewaltigen Murchison-Falls spazieren. Unglaubliche Wassermassen

stürzen direkt vor uns durch eine extrem enge Schlucht in einen

40 m tiefer gelegenen Kessel - die Murchison Falls zählen zu den eindrucksvollsten

Wasserfällen Afrikas. Am Nachmittag Fahrt nach Hoima.

6. Tag: Hoima - Kibale Nationalpark. Entlang der Wegstrecke in den

südwestlichen Teil Ugandas durchqueren wir landwirtschaftlich

genutzte Gebiete. Dank der gastfreundlichen Bewohner erleben wir

inter essante Einblicke in Märkte und in das Dorfleben. Ziel ist die faszinierende

Kraterregion unterhalb des majestätischen Ruwenzori-Massivs

- unsere Lodge liegt nahe dem Kibale Nationalpark, dem „Traum

aller Primatologen“, denn hier leben in einem tropischen Wald mehr

als 1400 Schimpansen und weitere 12 Primatenarten.

7. Tag: Kibale Nationalpark: Bigodi Swamp - Schimpansen-Tracking.

Am Morgen Wanderung durch das nahegelegene Dschungel- und

Sumpfland des Bigodi Swamp: Hier kommt der Erlös eines Projekts,

das von den Bewohnern ins Leben gerufen wurde, dem Schutz der

Fauna und Flora des Parks zugute. Bei Wanderungen mit erfahrenen

Wildhütern durch Busch- und Dschungelgebiete dringen wir in ein

Gebiet vor, in dem eine Schimpansensippe mit etwa 80 Mitgliedern

lebt, die an Besuche von Touristen gewöhnt ist. Wir verbringen beeindruckende

Momente mit der Beobachtung der Primaten, die geschickt

durch das Geäst der Bäume schwingen oder flink an uns vorüberhuschen.

Im Kibale Forest leben 13 Primatenarten - neben den Schimpansen

u.a. Rote und Schwarz-Weiße Colobus-Affen und viele Paviane

sowie eine unglaubliche Vielfalt an Vögeln, wie der Riesenturako.

8. Tag: Kibale Nationalpark - Queen Elizabeth Nationalpark. Bei der

Weiterfahrt besuchen wir die Toro-Kraterseen in den nördlichen Hügeln

des Ruwenzori-Gebietes mit einzigartiger Vogelwelt. Das nächste

Highlight, der Queen Elizabeth Nationalpark, liegt im Rift Valley am

Fuß des mächtigen Ruwenzori - Savannen, Seen, Schluchten und den

faszinierenden Kazinga Kanal dürfen wir erwarten. Die Kasenyi-Flächen

im Park beherbergen beeindruckende Wildherden und eine

große Anzahl von Löwen.

9. Tag: Queen Elizabeth NP: Bootsfahrt am Kazinga-Kanal. Bei einer

Wildbeobachtungsfahrt am Morgen erleben wir die Tierwelt im Queen

Elizabeth Park. Ein weiterer Höhepunkt unserer Uganda-Reise, die

überaus eindrucksvolle Bootsfahrt am Kazinga-Kanal, der den Lake

Edward mit dem Lake George verbindet, steht anschließend am Programm.

Hier lebt eine der größten Ansammlungen an Flusspferden

und Krokodilen in Afrika - neben etwa 550 weiteren Tierarten.

10. Tag: Queen Elizabeth NP - Ishasha: Wildbeob achtungsfahrt. Nach

52

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Lake Albert

Hoima

Murchison

Falls NP

Kibale NP

Queen

Elizabeth NP

Bwindi NP

Kampala

Entebbe

Lake Mburo NP

Lake Victoria

1 Baumlöwe in Ishasha © Dr. Wolfram Rietschel 2 Schimpanse © Mag. Peter Brugger

1

dem Frühstück Möglichkeit zu einer weiteren Bootsfahrt am Kazinga

Kanal (fak. - ca. US$ 25,– p.P.). Weiter geht es in das südliche Gebiet des

Nationalparks nach Ishasha, berühmt für seine auf Bäume kletternden

Löwen. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, wenn wir bei der Wildbeobachtungsfahrt

am Nachmittag unter den riesigen Feigenbäumen

hindurchfahren, auf deren Ästen die Löwen ruhen.

11. Tag: Ishasha - Bwindi Impenetrable NP. Fahrt Richtung Südwesten

in den Bwindi Impenetrable Nationalpark (UNESCO-Welterbe): Dieser

großartige, üppig-grüne uralte Regenwald - einer der wenigen, der die

letzte Eiszeit überdauert hat - ist die Heimat der Berggorillas, die sich

auf Höhen von 1160 m bis 2600 m zurückgezogen haben.

12. Tag: Bwindi Impenetrable NP: Gorilla-Tracking - Lake Bunyonyi.

Frühmorgens brechen wir - begleitet von einem erfahrenen Führer -

auf, um uns auf die Suche nach den Berggorillas zu machen. Insgesamt

leben hier ca. 300 Gorillas und mit etwas Glück treffen wir beim Tracking

auf steilen Wegen und durch dichtbewaldetes, unwegsames Gebiet

(Bwindi = dunkel/undurchdringlich) auch auf einige der friedlichen

und neugierigen Individuen. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, diesen

einzigartigen Menschenaffen gegenüber zu stehen und ihr Verhalten zu

beobachten. Anschließend Fahrt zum Bunyonyi See, dem tiefsten See

Ugandas. Am See (Bunyonyi bedeutet „Ort der vielen kleinen Vögel“)

leben Vogelarten wie Eisvögel, Kormorane, Kraniche, aber auch Otter.

13. Tag: Lake Bunyonyi - Lake Mburo NP: Wildbe obachtungsfahrt und

Bootsfahrt. Die reizvolle, mit Akazien übersäte Savanne des Mburo See

Nationalparks ist Lebensraum für große Impalaherden, Topi, Elenantilopen,

Giraffen, Zebras u.v.m. Am See erwarten uns Nilpferde, Krokodile

und eine interessante Vogelwelt. Am Nachmittag unternehmen wir

eine Wildbeobachtungsfahrt sowie eine Bootsfahrt am See.

14. Tag: Lake Mburo Nationalpark: Wildbeobachtung - Entebbe. Vormittags

unternehmen wir eine weitere Wildbeobachtung zu Fuß oder

mit dem Geländewagen. Am Weg nach Entebbe überqueren wir den

Äquator und besuchen Werkstätten lokaler Handwerkskunst.

15. Tag: Entebbe - Istanbul - Wien/München/Frankfurt. Nach Mitternacht

Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Istanbul (ca. 04.55 - 11.30

Uhr) und weiter nach Wien, München bzw. Frankfurt, wo wir am Nachmittag

bzw. Abend ankommen.

!

HINWEIS: Die Permits für das Gorilla-Tracking sind streng limitiert -

erfahrungsgemäß sind diese daher schnell vergriffen.

Die Bezahlung des Permits (€ 560,–) ist sofort nach der Buchung fällig

und kann im Stornofall nicht rückerstattet werden. Wir empfehlen

daher dringend den Abschluss einer Stornoversicherung.

Anforderungen: Für die ca. zwei- bis achtstündigen Wanderungen auf

tw. schlechten und rutschigen Wegen während des Schimpansen- und

Gorilla-Trackings sollten Sie gute körperliche Verfassung und genügend

Kondition mitbringen. Mindestalter: 15 Jahre.

Naturkundliche StudienErlebnisReise mit Flug, Geländefahrzeugen,

Bootsfahrten, Schimpansen- und Gorilla-Tracking,

*** und ****Hotels und Lodges/HP

TERMINE REISELEITER P AUGN

22.12. - 05.01.2020 Weihnachten/ Mag. Enrico Gabriel

Silvester

13.07. - 27.07.2020 Dr. Franz Halbartschlager

03.08. - 17.08.2020 Mag. Christine Jantscher

Flug ab Wien € 5.350,– € 5.450,–

Flug ab München, Frankfurt € 5.450,– € 5.550,–

EZ-Zuschlag € 600,– € 650,–

Gorilla-Permit (inkl.): € 560,– Schimpansen-Permit (inkl.): € 140,–

Aufpreis Business-Class: ab € 1.800,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Entebbe u. retour

• Rundfahrt lt. Programm mit geländegängigen Fahrzeugen

• 14 Übernachtungen in *** und ****Hotels und Lodges, jeweils in

Zweibettzimmern bzw. Safari-Zelten mit Du/WC

• Halbpension: 2. Tag morgens bis 14. Tag abends

• Bootsausflüge: Mabamba Sümpfe, Murchison Falls Nationalpark,

Kazinga Kanal und Lake Mburo

• Wildbeobachtungsfahrten und Eintritte lt. Programm

• 1 Schimpansen-Permit (Kibale Nationalpark)

• 1 Gorilla-Permit (Bwindi Impenetrable Nationalpark)

• 1 Reiseführer „Reise-Know-How Uganda“ je Zimmer

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 320,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate nach Einreise), Gelbfieberimpfung

und Visum für Uganda erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 12 Pers.

NICHT INKLUDIERT: Visum für Uganda (e-Visum derzeit € 60,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels u. Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Entebbe ****„Imperial Botanical Beach Hotel“

Murchison Falls NP ***„Paraa Safari Lodge“ (im Park)

Hoima

***„Hoima Cultural Lodge“ (außerhalb von Hoima)

Kibale Forest NP ***„Fort Motel“ (2 km von Fort Portal) oder

***„Kluges Guest Farm“ (15 km von Fort Portal)

Queen Elizabeth

NP

Bwindi NP

Lake Bunyonyi

Lake Mburo NP

***„Mweya Safari Lodge“ (im Herzen des NP)

***„Savannah Resort“ (8 km außerhalb des Parks)

***„Rushaga Gorilla Lodge“ (im Park)

***„Arcadia Cottages“ (Hügellage - Blick auf d. See)

***„Rwakobo Rock Lodge“ (am Rande des Parks)

oder ***„Mburo Safari Lodge“ (am Rande des Parks)

Uganda

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 53


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ANTANANARIVO

MAURITIUS

JOHANNESBURG

MAPUTO

DURBAN

CAPE TOWN

turkishairlines.com


2

St. Denis

Saint-Gilles

Sainte Anne

Cirque de Salazie

Cirque de Cilaos

Plaine des Cafres

Plaine des Sables

1 Cirque de Mafate © Frog 974/Fotolia.com 2 Frangipani © Archiv

1

La Réunion

Saint-Pierre

Saint-Philippe

La Réunion - Mauritius

Faszinierende Juwele im Indischen Ozean

+ + NEU: Besuch einer Teeplantage

Das Detailprogramm finden Sie in unserem Katalog „Fernreisen 2019“,

Seiten 56 – 57, bzw. auf www.kneissltouristik.at

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Dubai.

2. Tag: Dubai - Mauritius - La Réunion.

3. Tag: La Réunion - Ausflug Cirque de Salazie - Hell-Bourg.

4. Tag: La Réunion - Ausflug Piton de la Fournaise - Saint-Gilles-Les-

Bains. Ein besonderer Höhepunkt unserer Reise steht heute auf dem

Programm - der Besuch des aktiven Vulkans Piton de la Fournaise

(2632 m). Die Route führt über Almen hinauf zum Plaine des Sables

- hier tauchen wir in eine eindrucksvolle wüstenartige Gebirgslandschaft

ein, bis wir die Abbruchkante auf 2300 m erreichen. Eine Wanderung

führt uns hinab in die Caldera (je nach Aktivität des Vulkans).

Anschließend Besuch des Vulkanmuseums in Plaine des Cafres, wo

interessante Filme über die letzten Vulkanausbrüche gezeigt werden.

Am Abend erreichen wir Saint-Gilles-Les-Bains, das im Nordwesten

der Insel liegt. Der Ort wird gerne als „Saint Tropez von La Réunion“

bezeichnet. Gehzeit: ca. 2 Std., mittelschwer, 200 m ↑↓

5. Tag: La Réunion - Ausflug West- und Südküste.

6. Tag: La Réunion - Ausflug Cirque de Mafate, der „wilde Kessel“.

7. Tag: La Réunion - Ausflug Cirque de Cilaos.

8. Tag: La Réunion - Mauritius.

9. Tag: Mauritius - Ausflug „Wilder Südwesten“. Eine landschaftlich

reizvolle Fahrt führt uns zu zwei der Highlights der Insel - zum knapp

100 m hohen Wasserfall von Chamarel, einer Doppelkaskade des

Rivière de Cap. Die siebenfarbige Erde von Chamarel leuchtet in den

schönsten Rosa-, Purpur- und Brauntönen - ein einmaliges Naturspektaktel.

Anschließend Besuch der Rumfabrik von Chamarel, wo wir

Näheres über die Rumherstellung erfahren und diesen auch verkosten

können. Nach dem Mittagessen führt unsere Ausflugsroute zum Hochplateau

mit dem Black River Gorges Nationalpark, der den Großteil

der endemischen Flora und Fauna der Insel beheimatet. Vorbei am

heiligen See Grand Bassin, der wichtigsten Wallfahrtsstätte für mauritianische

Hindus, erreichen wir den dicht bewachsenen Vulkan Trou

aux Cerfs. Vom Krater genießen wir einen atemberaubenden Ausblick

über die Insel mit ihren bizarren Bergketten.

10. Tag: Mauritius - fak. Katamaranfahrt zu Delfinen.

11. Tag: Mauritius - Ausflug Port Louis & die Blaue Mauritius.

12. Tag: Mauritus - Ausflug Tee & Rum. Heute geht es auf das Hochpla-

teau im Landesinneren, wo wir uns dem beliebtesten Getränk auf der

Insel widmen - dem Tee. Wir besuchen eine Teeplantage und erfahren

beim Besuch einer Teemanufaktur mehr über die verschiedenen

Prozesse der Verarbeitung. Nach einer Teeverkostung erfahren wir im

alten Kolonialhaus von Saint Aubin bei einer Rumverkostung mehr

über die Herstellung des Rums.

13. Tag: Mauritius - Dubai.

14. Tag: Dubai - Wien/München/Frankfurt.

ErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, *** und ****Hotels/HP

TERMIN

REISELEITER P AIRM

(IN RÉUNION)

20.10. - 02.11.2019 Nationalfeiertag/ Marie Louise Pruchner

Allerheiligen

Flug ab Wien, München, Frankfurt € 4.130,–

EZ-Zuschlag € 1.180,–

Ausflug „Katamaran-Fahrt zu den Delfinen“: € 95,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.800,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Emirates über Dubai nach Mauritius und retour

• Linienflüge Mauritius - La Réunion - Mauritius mit Air Mauritius

• Transfers u. Rundfahrt lt. Programm mit einem Kleinbus/Bus mit AC

• 4 Übernachtungen in einem ***Hotel und 7 Übernachtungen in

****Hotels (jeweils Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern

mit Dusche/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet: 2. Tag abends bis 13. Tag

morgens, zusätzlich Mittagessen am 9. und 11. Tag

• Ausflüge und Eintritte lt. Programm

• 1 Polyglott on tour „Mauritius - Réunion“ je Zimmer

• deutschsprechende örtliche Reiseleitung vom 2. - 8. Tag

in La Réunion sowie während der Ausflüge auf Mauritius

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 520,–)

Gültiger Reisepass (länger als die Aufenthaltsdauer) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 12 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 25 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Sainte-Anne

****Hotel „Diana Dea Lodge“ (auf einem

Hügel über Sainte-Anne mit herrlichem Blick

aufs Meer)

Saint-Gilles-Les-Bains ***Hotel „Le Nautile“ (direkt am Strand,

10 Fahrminuten vom Ortszentrum)

Balaclava/Mauritius ****Hotel „The Ravenala Attitude“ (an der

Nordwestküste gelegen, direkt am Strand)

La Réunion

Mauritius

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 55


2

1 3

1 Tsingy de Bemaraha Nationalpark © dennisvdwater/stock.adobe.com 2 Katta im Anja-Reservat © Foto: Archiv 3 Zebu-Karren © Crisca/stock.adobe.com

Madagaskar

Höhepunkte Madagaskars

Abenteuer im Land der Lemuren und Baobabs

+ + Wanderungen in den schönsten Nationalparks

1. Tag: Wien/München - Istanbul. Am Abend Linienflug mit Turkish Airlines

nach Istanbul (ca. 20.35 - 23.55 Uhr).

2. Tag: Istanbul - Antananarivo/Madagaskar. Kurze Umsteigzeit in

Istanbul - anschließend Weiterflug nach Antananarivo, der Hauptstadt

Madagaskars (ca. 01.50 - 14.50 Uhr). Am Nachmittag unternehmen wir

eine Stadtrundfahrt, bei der wir die drei Teile von Antananarivo kennenlernen:

Unterstadt, Mittelstadt und Altstadt. Möglichkeit zum Besuch

eines Handwerksmarktes für Holzschnitzereien. An schließend

Transfer zum Hotel.

3. Tag: Antananarivo - Tulear - Gräber der Mahafaly - Ranohira. Transfer

zum Flughafen und Linienflug mit Air Madagascar in die Hafenstadt

Tulear, das bedeutendste Handelszentrum im Süden des Landes.

Fahrt von der Küste durch eine trockene Region mit Dornenhecken

ins Hochland, wo der Volksstamm der Mahafaly lebt, der für seinen

Gräberkult bekannt ist. Die bunt bemalten Gräber stehen eindrucksvoll

am Straßenrand: Die naiven Bilder erzählen aus dem Leben der Verstorbenen,

zeigen Haifischjäger, Viehdiebe oder Polizisten. Wir durchqueren

auf unserer Fahrt zwei Vegetationstypen: Dornenbusch und

Trockenwald. Unser heutiges Ziel sind die sensationellen Sandsteinformationen

des Isalo-Gebirges im Osten der Insel.

4. Tag: Ranohira - Wanderung im Isalo Canyon - Ranohira. Ausflug in

den „Parc National de l‘Isalo“, der mit seiner abwechslungsreichen

Landschaft mit tiefen Schluchten und bizarren, tw. ockerfarbenen

Felsformationen wie dem „Fenster von Isalo“ beeindruckt. Trotz des

trockenen Klimas verlaufen Bäche mit kristallklarem Wasser in den

tiefen Schluchten und sorgen für kleine grüne Oasen. Der Park bietet

zudem eine außergewöhnliche Fauna und Flora: Wir sehen viele

endemische Pflanzen wie Zwergbaobabs sowie seltene Aloen und

Euphorbien. Auf unserer Wandertour haben wir gute Chancen, auf

große Katta-Familien (Halbaffen) zu treffen, möglicherweise auch auf

endemische Frösche oder Chamäleons. Ein natürliches Schwimmbecken

mit Süßwasser lädt zum Baden ein. Der Rest des Nachmittags

steht zur freien Verfügung. Gehzeit ca. 3 Std., ca. 500 m ↑↓

5. Tag: Ranohira - Anja Reservat - Ranomafana. Über Ihosy geht es

durch das Hochland von Horombe nach Ranomafana. Wir durchqueren

dabei eine großartige Savannen- und Steppenlandschaft, in der heute

noch das Volk der Bara als Nomaden mit ihren Rinderherden lebt. In

den Ausläufern des Andringitra Gebirges beobachten wir bei einer

Wanderung durch das kleine Reservat Anja Kattas in ihrer natürlichen

Umgebung. Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich das Regenwaldgebiet

von Ranomafana im Osten der Insel. Gehzeit ca. 1 - 1

1/2 Std., ca. 100 m ↑↓

6. Tag: Ranomafana Nationalpark. Heute unternehmen wir eine kurze

Wanderung im Ranomafana Nationalpark: Der Regenwald hier gehört

zu den letzten Bergnebelwäldern unserer Erde. Es gibt auch heiße

Thermalquellen mit hohem Mineralstoffgehalt. Im 40.000 Hektar

großen Nationalpark leben einige Lemurenarten wie der Rotbauchlemur,

der Rotstirnlemur und der erst 1986 entdeckte Goldene Bambuslemur.

Außerdem findet man hier über 100 Vogelarten, wovon 68

in Madagaskar endemisch sind, diverse Farnarten, Orchideen und Riesenbambus.

In der Nähe des Nationalparks befindet sich ein kleines

Schmiededorf, durch das sich ein Spaziergang auf jeden Fall lohnt. Vor

dem Abendessen steht eine Nachtwanderung entlang des Waldrandes

auf dem Programm. Mit etwas Glück sehen wir verschiedene Chamäleonarten,

Frösche und Mausmakis. Gehzeit ca. 3 Std., ca. 500 m ↑↓

7. Tag: Ranomafana Nationalpark - Ambositra. Weiterfahrt nach Ambositra,

der Hauptstadt der madagassischen Holzschnitzerei. Besuch

einer Werkstätte der „Zafimaniry“-Kunst, in der mit einfachsten

Mitteln Einlegearbeiten aus Edelholz gefertigt werden - für Statuen,

Schachspiele oder Schmuckkästchen. Die überaus fruchtbare Gegend

wird auch als Kornkammer Madagaskars bezeichnet. Hier lebt der

Volksstamm der Bezileo, deren Vorfahren aus Asien stammen. Die

vielen Reisterrassen, die in verschiedenen zarten Grüntönen leuchten,

beeindrucken jeden Besucher und erinnern an die Landschaftsarchitektur

Asiens.

8. Tag: Ambositra - Miandrivazo. Heute verlassen wir das Hochland

Richtung Westen: Reisterrassen, typische Häuser und Hütten und Alltagsszenen

der Volksstämme der Marina und Sakalava prägen die

lange Fahrt quer durch die Insel.

9. Tag: Miandrivazo - Morondava. Auf der Fahrt nach Morondava bekommen

wir einen Einblick in den Alltag der Sakalava, die ca. 6 % der

madagassischen Bevölkerung ausmachen. Sie leben vorwiegend von

der Landwirtschaft - bei Stopps sehen wir ihre Dörfer und Hütten.

10. Tag: Morondava - Bekopaka. Auf dem Weg nach Bekopaka begleiten

uns wieder mehr Reisfelder, da die Gegend bewässert wird. Wir fahren

entlang eines Trockenwaldes und können von der Straße aus einige

Vogelarten, wie den Gelbkehl-Seidenkuckuck, Elstervanga und Drongo

beobachten. Fährüberfahrt über den Tsiribihina Fluss von Tsimafana

nach Belo: Der Fluss spielt in der Mythologie der Sakalava eine große

Rolle - alle sieben Jahre werden die königlichen Gebeine darin gebadet.

Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich Bekopaka.

11. Tag: Bekopaka - Tsingy de Bemaraha Nationalpark. Am frühen Morgen

erwartet uns mit dem Ausflug zu den Tsingy ein weiterer Höhe-

56

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Miandrivazo

Bekopaka

Morondava

Antsirabe

Antananarivo

Ambositra

Ranomafana

Tulear

Ranohira

1 Baobab Allee © Nadine Ebner 2 Chamäleon © Nadine Ebner

1

punkt, den wir bei einer Halbtages-Wanderung näher erkunden. Der

spektakuläre Nationalpark von Bemaraha liegt im Westen von Madagaskar

nördlich der Küstenstadt Morondava. Die besondere Attraktion

des Gebietes sind die Tsingy, wahrhafte Kathedralen aus Kalk, die sich

rasierklingenscharf bis zu 130 m hoch in den Himmel erheben und

den Park zu einer der größten, aber auch am schwer sten zugänglichen

Attraktionen Madagaskars machen. Seit 1990 zählen die Tsingy zum

UNESCO-Weltnaturerbe. Tagsüber kann man im Nationalpark Wieselmakis

beobachten und mit etwas Glück Ringelschwanzmungus antreffen.

Der Trockenwald bei den Tsingys ist durch verschiedene Sukkulenten

und Baumarten wie z.B. Würgefeigen gekennzeichnet. Gehzeit

ca. 4 Std., ca. 150 m ↑↓

12. Tag: Bekopaka - Baobab Allee - Morondava. Am Vormittag Rückfahrt

nach Morondava. Am Nachmittag machen wir einen Abstecher

zu den „verliebten Baobas“ und zur „Baobab Allee“, einer Straße mit

sehr schönen Baobab Bäumen. Die Baobabs (Affenbrotbäume) sind

eine Gattung großer, markanter und häufig bizarr wachsender Laubbäume.

Es bleibt Zeit, um den Sonnenuntergang an der „Baobab Allee“

zu genießen, eines der berühmtesten Fotomotive von Madagaskar.

13. Tag: Morondava - Pirogenfahrt durch die Mangroven. Heute unternehmen

wir eine Pirogenfahrt (typisches Holzboot) auf dem

Morondava-Fluss durch die Mangroven im Flussdelta bei Morondava.

Am Nachmittag Stadtrundgang in Moron dava, anschließend Zeit zur

freien Verfügung.

14. Tag: Morondava - Antsirabe. Fahrt durch das interessante Hochland

nach Antsirabe. Die Landschaft ist von Hügeln und Grassavanne

geprägt. In Antsirabe, der Stadt der Pousse Pousse, steht eine Rikscha-Tour

auf dem Programm. Dieses aus Indien importierte „Fahrzeug“

überfüllt die Straßen der von der norwegischen Mission gegründeten

Kurstadt. Bei einer kurzen Besichtigung einer Steinschleiferei

erfahren wir einiges über die Schmucksteine Madagaskars.

15. Tag: Antsirabe - Kraterseen von Andraikiba und Tritriva. Antsirabe

wird aufgrund der vielen Thermalquellen auch „Stadt des Wassers“

genannt. Am Vormittag Ausflug zum Kratersee von Andraikiba, der

bereits von den Merina-Königinnen und später von den Franzosen als

Badesee geschätzt wurde. Auf einer Sandpiste erreichen wir den Kratersee

von Tritriva, der auf 1880 m inmitten eines Vulkankegels liegt.

Rückfahrt nach Antsirabe und Besuch des Marktes.

16. Tag: Antsirabe - Antananarivo - Istanbul. Von Antsirabe geht es

heute zurück nach Antananarivo. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen

und Rückflug nach Istanbul (ca. 15.55 - 04.55 Uhr).

17. Tag: Istanbul - Wien/München. Ankunft in Istanbul am frühen Morgen

- Weiterflug nach Wien und München (ca. 08.15 - 09.40 Uhr)

ErlebnisReise mit Flug, Kleinbus, **, *** u. ****Hotels und Lodges/HP

TERMIN REISELEITER P AIMH

07.08. - 23.08.2020 Fenosoa Ranaivoson

Flug ab Wien € 3.520,–

Flug ab München € 3.660,–

EZ-Zuschlag € 660,–

Aufpreis Business-Class: ab € 1.500,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Antananarivo und

retour

• Inlandsflug: Antananarivo - Tulear

• Transfers und Rundfahrt lt. Programm mit Kleinbussen mit AC

• 14 Übernachtungen in **, *** u. ****Hotels u. Lodges (madagassische

Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension: 2. Tag abends bis 16. Tag morgens

• Eintritte in die Nationalparks, Pirogen- u. Rikscha-Fahrt

• 1 DuMont Reise-Taschenbuch „Madagaskar“ pro Zimmer

• örtliche deutschsprachige Reiseleitung

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 440,– ab Österreich, € 467,– ab

Deutschland)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate nach Einreise) mit Visum für

Madagaskar erforderlich (bei Einreise erhältlich).

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für Madagaskar (derzeit ca. € 35,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC.

Antananarivo ***Hotel „Relais des Plateaux“

Ranohira ***Hotel „Le Jardin du Roy“

Ranomafana **„Setam Lodge“ oder **„Hotel Thermal Ranomafana“

Ambositra **„Hotel L‘Artisan“

Miandrivazo **„Princesse Tsiribihina“ oder **„Hotel Lakana“

Morondava ***Hotel „Renala Au Sable d‘Or“

Bekopaka ***Hotel „Olympe du Bemaraha“

Morondava ****Hotel „Palissandre Côte Ouest“

Antsirabe **Hotel „Couleur Café“ oder **„Plumeria Hotel“

HINWEIS: Wir ersuchen um Ihr Verständnis, dass die Infrastruktur auf

! Madagaskar noch sehr mangelhaft ist. Nur ca. 10 % der Straßen sind

asphaltiert. Viele Etappen müssen daher auf schlechten Straßen und

Pisten zurückgelegt werden. Die Fahrten dauern entsprechend länger.

Für die Wanderungen sind feste Wanderschuhe erforderlich. Da die

Inlandsflüge extrem unzuverlässig sind, verzichten wir großteils darauf

und lernen die Regionen am Landweg kennen.

Madagaskar

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 57


Allgemeine Informationen

Mehr Wildlife als im Südlichen Afrika gibt es nicht: Giraffen

am Wasserloch in der Etoscha-Pfanne, Löwen im Kruger

Nationalpark und Elefanten am Chobe River. Game-Drives

sind die erklärten Höhepunkte im Südlichen Afrika, aber

auch in Sambia. Herrlich sind zweifelsohne die Viktoria

Fälle, die Ruinen von Groß-Simbabwe, der riesige Malawi-See,

die Traumstrände Mosambiks und der gehaltvolle

Wein am Kap.

Einreisebestimmungen

Südafrika und Namibia: Österreichische Staatsbürger benötigen KEIN

Visum.

Bitte beachten Sie jedoch, dass Ihr Pass nach Ausreise noch minde stens 30

Tage für Südafrika bzw. mindestens 6 Monate für Namibia gültig sein muss

– weiters benötigen Sie bei der Einreise mindestens noch 2 freie Seiten im

Pass (nicht die letzte).

Besonders wichtig ist auch, dass der im Pass eingetragene Name auch im

Ticket vollständig und korrekt steht – wesentlich vor allem bei Doppelnamen

bzw. mehreren Vornamen.

Reisen mit Minderjährigen: Personen unter 18 Jahren in Begleitung Ihrer

Eltern müssen bei Ein- und Ausreise eine vollständige Geburtsurkunde in

englischer Sprache vorweisen, aus welcher beide Elternteile hervorgehen.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Magistrat / Ihrer Bezirkshauptmannschaft

nach einer internationalen Geburtsurkunde.

Für die Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder mit nur einem Elternteil

bzw. mit nicht eigenen Kindern gelten strenge Bestimmungen, die strikt eingehalten

werden müssen. Bitte kontaktieren Sie das Außenministe rium /

Auswärtige Amt. (Änderung dieser Bestimmung vorbehalten.)

Botsuana: Österreichische Staatsbürger benötigen KEIN Visum. Bitte beachten

Sie, dass Ihr Pass bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig

sein muss.

Simbabwe und Sambia: Österreichische Staatsbürger benötigen ein Visum.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Pass noch mindestens 6 Monate nach Einreise

gültig sein muss. Das Visum wird vor Ort bei der Einreise nach Simbabwe

ausgestellt. Die Kosten betragen USD 30,– für die einmalige Einreise und

USD 45,– für die zweimalige Einreise, die Sie in bar bezahlen müssen. Für

die beiden Länder gemeinsam gibt es das sog. KAZA-Univisa, das USD 50,–

kostet.

Malawi: Österreichische Staatsbürger benötigen einen noch 6 Monate gültigen

Reisepass (mind. 2 freie Seiten) sowie ein Visum, das am Flughafen

ausgestellt wird - Visumkosten derzeit USD 75,–.

Mosambik: Österreichische und deutsche Staatsbürger benötigen ein Visum.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Pass noch mindestens 6 Monate nach

Ausreise gültig sein muss. Visakosten derzeit € 105,–.

Impfungen und Gesundheitsvorsorge

Es sind KEINE Impfungen vorgeschrieben, doch empfehlen wir Ihnen eventuell

folgende Vorbeugungsmaßnahmen:

• Hepatitis-Prophylaxe

• Polio- und Tetanusschutz

• Malaria Vorbeugung (ev. Standby-Prophylaxe): notwendig im gesamten

Osten Südafrikas (NICHT für die Gartenroute und Kapstadt), für den

Norden Namibias (Etoscha und Caprivi-Streifen), für die Nationalparks

und das Okavango-Delta in Botsuana und für ganz Simbabwe, Sambia,

Malawi und Mosambik (unter 1200 m Seehöhe).

Sollte trotz der Malaria-Vorbeugung während oder nach Ihrem Urlaub Fieber,

Schüttelfrost, Kopf- oder Muskelschmerzen, Durchfall und Erbrechen

auftreten, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf. Eine rechtzeitig erkannte

Malaria kann in der Regel problemlos geheilt werden.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss

einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport

wird dringend empfohlen (siehe Europäische Versicherung, S. 215).

Südliches

Afrika:

Allgemeine

Informationen

Bitte kontaktieren Sie rechtzeitig (ca. 6 – 8 Wochen) vor Reiseantritt Ihren

Hausarzt oder das Tropeninstitut!

Oryx-Antilopen © Christian Kneissl

58

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Südliches Afrika

Namibia, Botsuana, Simbabwe, Südafrika,

Malawi, Sambia, Mosambik

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 59


2

South Luangwa NP

Kafue NP

Lilongwe

Cape MacLear

Liwonde

Blantyre

Lower Zambesi NP

Lusaka

Viktoriafälle

1

1 South Luangwa NP © Leonardo Spencer/stock.adobe.com 2 Lake Malawi © erichon/stock.adobe.com

Malawi

60

Malawi - Sambia

Einzigartige Tierparadiese im unbekannten

Südosten Afrikas

Mit dem Slogan „The Warm Heart of Africa” wirbt

das kleine südostafrikanische Land Malawi um unsere

Aufmerksamkeit. Und das zu Recht, denn durch die

Lage am Großen Afrikanischen Grabenbruch ist Malawi

mit Natursensationen gesegnet: mit Berggipfeln,

Flusslandschaften, Plantagen und endlosen Traumstränden.

In Kombination mit Sambia bereisen Sie in 21 Tagen Afrika,

wie Sie es immer schon erleben wollten.

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Addis Abeba. Am Abend Linienflug

mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (ca. 22.50 - 06.10 Uhr ab Wien).

2. Tag: Addis Abeba - Blantyre/Malawi - Gamehaven. Nach Ankunft am

frühen Morgen Weiterflug nach Blantyre (ca. 09.05 - 14.20 Uhr). Transfer

zu unserer Lodge in Gamehaven.

3. Tag: Ausflug Mulanje Mountain. Eindrucksvolle Fahrt zu den Mulanje

Mountains - unterwegs Besuch einer Teefarm. Am späten Nachmittag

Wildbeobachtungsfahrt im Gamehaven Game Park.

4. Tag: Gamehaven - Zomba Plateau - Cape MacLear/Lake Malawi Nationalpark

(UNESCO-Welterbe). Auf der Fahrt über das eindrucksvolle

Zomba Plateau genießen wir immer wieder schöne Ausblicke, bevor

wir Cape MacLear am Malawi See erreichen.

5. Tag: Lake Malawi Nationalpark. Besichtigungsprogramm im Lake

Malawi Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Am Abend genießen

wir den Sonnenuntergang bei einer Bootsfahrt am See.

6. Tag: Cape MacLear/Lake Malawi Nationalpark - Liwonde Nationalpark.

Besuch der Schule in Nanthomba, bevor wir den kleinen Liwonde

Nationalpark erreichen, der als beliebtester Park Malawis gilt.

7. Tag: Liwonde Nationalpark. Mit dem Geländefahrzeug und zu Fuß als

Game-Walk erkunden wir die vielfältige Tierwelt im Park.

8. Tag: Liwonde Nationalpark - Lilongwe. Nach dem Besuch einer traditionellen

Töpferei in Dedza erreichen wir die Hauptstadt Lilongwe

mit ihrer geschäftigen Altstadt. Typisch malawisches Barbecue Abendessen

mit regionalen Tänzern.

9. Tag: Lilongwe - South Luangwa Nationalpark/Sambia. Heute geht es

über die Grenze nach Sambia in den South Luangwa Nationalpark, der

zu den schönsten und artenreichsten Gebieten Afrikas zählt.

10. - 11. Tag: South Luangwa Nationalpark. Bei Wildbeobachtungsfahrten

genießen wir zahlreiche unvergessliche Eindrücke. Außerdem steht

der Besuch von unterschiedlichen sozialen Projekten am Programm.

12. Tag: South Luangwa Nationalpark - Lower Zambezi Nationalpark.

Transfer nach Mfuwe und Flug über Lusaka in den Lower Zambezi Nationalpark,

der im Südosten Sambias an der Grenze zu Simbabwe liegt.

13. - 14. Tag: Lower Zambezi Nationalpark. Der Lower Zambezi Nationalpark

ist der jüngste Park Sambias und daher noch wenig erschlossen.

Am Ufer des Sambesi bewundern wir bei Wildbeobachtungsfahrten

und Bootsfahrten die vielfältige Tierwelt.

15. Tag: Lower Zambezi Nationalpark - Lusaka - Kafue Nationalpark.

Rückflug nach Lusaka und Fahrt in den ältesten, ursprünglichsten und

größten Nationalpark Sambias, den Kafue Nationalpark.

16. - 17. Tag: Kafue Nationalpark. Einzigartige Safari-Erlebnisse bestimmen

die Tage im wenig besuchten Park, der vor allem für seine

Antilopen-Vielfalt und die artenreiche Vogelwelt bekannt ist.

18. Tag: Kafue Nationalpark - Lusaka - Livingstone - Victoria Falls/

Simbabwe. Fahrt nach Lusaka und Flug nach Livingstone. Kurzer Transfer

über die Grenze nach Victoria Falls in Simbabwe.

19. Tag: Viktoria Fälle. Besuch der eindrucksvollen Viktoria Fälle. Am

Abend erleben wir den Sonnenuntergang bei einer Bootsfahrt am Sambesi.

20. Tag: Victoria Falls - Addis Abeba. Transfer zum Flughafen und Rückflug

nach Addis Abeba (ca. 13.00 - 21.30 Uhr).

21. Tag: Addis Abeba - Wien/München/Frankfurt. Kurz nach Mitternacht

Weiterflug nach Österreich oder Deutschland (ca. 00.25 - 05.45

Uhr nach Wien).

Naturkundliche StudienErlebnisReise mit Flug, Kleinbussen, meist

***Lodges und Camps/meist VP

TERMIN REISELEITUNG P AMSS

13.09. - 03.10.2020 Mag. Enrico Gabriel

PREIS IN AUSARBEITUNG

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba nach Blantyre

und von Victoria Falls über Addis Abeba retour

• Inlandsflüge: Mfuwe - Lusaka - Lower Zambezi - Lusaka - Livingstone

• Rundfahrt lt. Programm mit örtlichen Kleinbussen

• 18 Übernachtungen in meist guten ***Lodges und Camps in Zweibettzimmern

bzw. Safari-Zelten mit Du/WC

• Vollpension, in Lilongwe und Vic Falls nur Frühstück

• Eintritte, Ausflüge und Wildbeobachtungsfahrten lt. Programm

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• Flug bezogene Taxen

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise und 4 leere Seiten)

und Visum für Malawi, Sambia und Simbabwe erforderlich.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für Malawi (derzeit US-$ 75,– bei Einreise)

• Visum für Sambia u. Simbabwe (dzt. US-$ 50,-- KAZA-Visa bei Einreise)

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Insel Ibo

Pemba

Nampula

Ilha de Mocambique

Gorongosa-NP

Chimanimani NP

Beira

Vilankulo

Inhambane

1 Gorongosa-NP © waldorf27/stock.adobe.com 2 Quirimbas-NP © BlueOrange Studio/stock.adobe.com

1

Maputo

Mosambik

Afrika von seiner unbekannten Seite

+ + Koralleninsel Ibo im Quirimbas Nationalpark

+ + UNESCO-Welterbe Ilha de Moçambique

+ + Tierbeobachtungen im Gorongosa NP,

im Chimanimani NP und im Sábiè Game Park

+ + Elefantenpark Maputo Special Reserve

Jetzt nach Mosambik? Ja, jetzt nach Mosambik!

Lassen Sie sich ein auf die facettenreiche Lebenswelt

der Mosambikaner, genießen Sie die faszinierenden

Naturschauspiele, Nationalparks, Wildtiere und setzen Sie

nebenbei ein Zeichen von gelebter Solidarität, indem Sie die

Gemeinschaft durch Ihren Besuch unterstützen.

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Addis Abeba. Am Abend Linienflug

mit Ethiopian Airlines nach Addis Abeba (ca. 22.50 - 06.10 Uhr ab Wien).

2. Tag: Addis Abeba - Maputo - Pemba. Nach Ankunft am frühen Morgen

Weiterflug über Maputo in den Norden des Landes nach Pemba

(ca. 08.55 - 13.25 Uhr/15.40 - 18.40 Uhr).

3. Tag: Pemba - Insel Ibo/Quirimbas Nationalpark. Flug auf die Insel

Ibo, die bedeutendste Koralleninsel im Quirimbas Nationalpark, der

touristisch noch weitgehend unberührt ist. Inselrundfahrt.

4. Tag: Dhow-Safari. Ausflug mit einer traditionellen Dhow (Segelboot)

entlang der Küste in die unberührte Natur des Nationalparks - mit

etwas Glück sehen wir auch Delfine und Wale.

5. Tag: Insel Ibo/Quirimbas Nationalpark - Ilha de Moçambique

(UNESCO-Welterbe). Rückflug nach Pemba und Fahrt auf die Insel Ilha

de Moçambique, die aufgrund ihrer Kolonialarchitektur zum UNES-

CO-Welterbe zählt.

6. Tag: Ilha de Moçambique. Am Vormittag Besichtigung der historischen

Baudenkmäler, die von der bewegten Vergangenheit der Insel

zeugen. Am Nachmittag Umrundung der Insel mit einer Dhow.

7. Tag: Ilha de Moçambique - Nampula - Beira. Transfer zum Flughafen

Nampula und Flug Richtung Süden nach Beira. Stadtrundfahrt.

8. Tag: Beira - Gorongosa Nationalpark. Fahrt zum Gorongosa Nationalpark,

dem ältesten Nationalpark Mosambiks am Rand des afrikanischen

Grabenbruchs, der einer vielfältigen Tierwelt Lebensraum

bietet - Wildbeobachtungsfahrt.

9. Tag: Gorongosa Nationalpark. Bei einer Kanusafari erkunden wir

die vielfältige Vogelwelt. Am Nachmittag Wanderung zum schönen

Murombodzi Wasserfall.

10. Tag: Gorongosa Nationalpark - Chimanimani Nationalpark. Fahrt in

den gebirgigen Chimanimani Nationalpark, der sich grenzüberschreitend

zu Simbabwe erstreckt. Gemeinsam mit einem Ranger machen

wir uns auf die Suche nach Bergelefanten. Anschließend Besuch eines

typischen Kral-Dorfes.

11. Tag: Chimanimani Nationalpark - Vilankulo. Fahrt nach Vilankulo -

Stadtrundfahrt und Besuch der lokalen Märkte.

12. Tag: Ausflug Bazaruto Archipel. Ganztägiger Dhow-Ausflug zu den

schönen Inseln des Bazaruto Archipels.

13. Tag: Vilankulo - Inhambane. Fahrt nach Inhambane, einst wichtigstes

Handelszentrum des Landes - Stadtbesichtigung.

14. Tag: Ausflug Gubomba. Im Dorf Gubomba erfahren wir, wie die

lokale Bevölkerung lebt - Besuch eines traditionellen Hauses und

Verkostung tyischer lokaler Spezialitäten.

15. Tag: Inhambane - Maputo. Lange Fahrt nach Maputo, die Hauptstadt

des Landes. Falls Zeit bleibt Besuch einer Schule.

16. Tag: Maputo. Ganztägige Stadtbesichtigung.

17. Tag: Ausflug Maputo Special Reserve. Wildbeobachtungsfahrt im

Maputo Special Reserve, das für seinen Elefantenreichtum bekannt ist.

18. - 19. Tag: Maputo - Addis Abeba - Wien/München/Frankfurt. Transfer

zum Flughafen und Rückflug über Addis Abeba nach Österreich

oder Deutschland. Ankunft am Morgen.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, meist ***Hotels/Lodges/

meist HP

TERMIN REISELEITUNG P AMOS

24.10. - 11.11.2020 Dr. Franz Halbartschlager

PREIS IN AUSARBEITUNG

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba nach Pemba und

von Maputo über Addis Abeba retour

• Inlandsflüge: Pemba - Ibo - Pemba, Nampula - Beira

• Rundfahrt lt. Programm mit örtlichen Bussen/Kleinbussen

• 16 Übernachtungen in meist guten ***Hotels/Lodges in Zweibettzimmern

mit Du/WC

• Halbpension, am 7. Tag nur Frühstück

• Eintritte, Ausflüge und Wildbeobachtungsfahrten lt. Programm

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• Flug bezogene Taxen

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise und 2 leere Seiten)

und Visum für Mosambik erforderlich.

NICHT INKLUDIERT:

• Visum für Mosambik (derzeit € 105,–)

Mosambik

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 61


2

Twyfelfontein

Etoscha NP

Caprivi Streifen

Rundu

Victoria

Falls

Chobe NP

Swakopmund

Namib-Naukluft NP

Windhoek

1 Namib Wüste © borovka.com/stock.adobe.com 2 Kolmannskuppe © Studio inFocus/stock.adobe.com

1

Lüderitz

Keetmanshoop

Namibia

Botsuana

Simbabwe

Große Namibia Rundreise -

Chobe NP/Botsuana -

Viktoria Fälle/Simbabwe

Fish River Canyon - Lüderitz - Namib-Wüste -

Cape Cross - Twyfelfontein - Etoscha-NP -

Caprivi-Streifen - Chobe-NP - Viktoria Fälle

+ + Lüderitz und die Geisterstadt Kolmanskop

Ein faszinierendes Land mit zahlreichen

Naturattraktionen erwartet uns im Südwesten Afrikas: Die

bis zu 300 m hohen Dünen der Namib-Wüste leuchten in

verschiedenen Rot- und Ockertönen, bizarr strecken die

hohen Köcherbäume ihre kargen Äste in die Lüfte, tief frisst

sich der Fish-River Canyon in die Landschaft.

Im nahen Lüderitz erinnern die gut erhaltenen,

farbenprächtigen Bauten an die deutsche Kolonialzeit und

in Twyfelfontein beeindrucken mehr als 5000 Jahre alte

Felsgravuren, geschaffen von steinzeitlichen Jägern.

Eines der schönsten Tierreservate Afrikas finden

wir ebenfalls in Namibia - den Etoscha-Nationalpark:

Bei Wildbeobachtungsfahrten können wir Elefanten,

Springböcke, Zebras, Elenantilopen und zahlreiche

Vogelarten beobachten. Ein besonderes Erlebnis ist die

Übernachtung in der Okaukuejo-Lodge im Etoscha-NP:

In unmittelbarer Nähe der Lodge ist ein von Wildtieren reich

frequentiertes Wasserloch, das nächtens beleuchtet ist …

Weitere Höhepunkte erwarten uns am Ende unserer Reise:

der Besuch des Chobe-Nationalparks und der Viktoria

Fälle. Am Chobe-River erleben wir vom Boot aus große

Elefantenherden und den Sonnenuntergang über dem

Marschland. Und die beeindruckenden Viktoria-Fälle am

Sambesi bilden mit ihren donnernden Wassermassen einen

würdigen Abschluss unserer einzigartigen Reise.

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck - Frankfurt/München

- Johannesburg. Am Nachmittag Zuflüge nach Frankfurt bzw. München.

Am Abend Linienflug mit SAA/South African Airways von Frankfurt

(ca. 20.45 - 07.25 Uhr) oder München (ca. 21.05 - 07.40 Uhr) nach

Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg - Windhoek. Am Morgen Ankunft in Johannesburg

- anschließend Weiterflug nach Windhoek, wo uns eine Stadtrundfahrt

durch die Hauptstadt Namibias erwartet, u.a. zur neugotischen

Chri stuskirche, zum Tintenpalast (Sitz des Parlaments) und zur Alten

Feste mit dem Unabhängigkeitsmuseum hoch über der Stadt.

3. Tag: Windhoek - Köcherbaumwald - „Spielplatz der Riesen“ - Keetmanshoop

- Gondwana Canyon Park. Lange Fahrt auf asphaltierter

Straße in den Süden des Landes nach Keetmanshoop: Am Nach mit tag

besuchen wir den „Spielplatz der Riesen“ mit bizarren Felsformationen

sowie den berühmten Köcherbaumwald mit seinen bis zu acht Meter

hohen Baum-Aloen, einem der Wahrzeichen des Landes. Am Abend

erreichen wir schließlich unsere Lodge im Gondwana Canyon Park, wo

wir den Sonnenuntergang genießen.

4. Tag: Gondwana Canyon Park - Ausflug Fish River Canyon - Lüderitz.

Am Morgen geht es zum eindrucksvollen Fish River Canyon im Richtersveld

Trans frontier Park, mit bis zu 550 m Tiefe der größte Canyon

Afrikas und eines der imposantesten Naturwunder des Kontinents.

Eine Wanderung entlang des Canyon-Randes ermöglicht uns einen

Einblick in dieses Naturwunder (ca. 1 Std.). Anschließend Fahrt an

die Atlantikküste nach Lüderitz, das für seine zahlreichen, liebevoll

gepflegten Bauten aus der deutschen Kolonialzeit bekannt ist. Besonders

sehenswert ist die auf einem Granitfelsen erbaute Felsenkirche,

die einen schönen Blick über die Stadt bietet.

5. Tag: Lüderitz - Kolmanskop - Bootsausflug entlang der Küste. Heute

stehen grandiose Höhepunkte am Programm, u.a. die schönste Geisterstadt

im südlichen Afrika. Am Morgen starten wir zu einem Bootsausflug

entlang der Küste, bei dem wir die Vogelwelt, Delfine, Pinguine,

vielleicht auch Wale beobachten können. Im Anschluss besuchen wir

die deutsche Geisterstadt Kolmanskop / Kolmannskuppe am Rande

des Sperrgebiets, wo einst Diamanten geschürft wurden. Die Häuser

sind erhalten, doch die Wüste holt sich langsam das Land zurück.

6. Tag: Lüderitz - Wildpferde in Garub/Aus - Namib Naukluft-NP. Auf

einer landschaftlich schönen Strecke geht es über Garub und Aus, wo

wir mit etwas Glück auf Wildpferde treffen, nordwärts zum Rand der

Namib-Wüste, der ältesten Wüste unseres Planeten mit ihren ockerfarbenen

Dünen, sowie zum Namib Naukluft-Nationalpark, mit knapp

50.000 qkm der größte Nationalpark Afrikas (UNESCO-Welterbe).

7. Tag: Namib Naukluft-NP: Dead Vlei/Sossus vlei - Sesriem - Düne

45. Am frühen Morgen Ausflug entlang zahlreicher Dünenkämme in

den Namib Naukluft-Park. 5 km vor dem Sossusvlei endet die kurze

Asphaltstraße: Von hier geht es nur mehr mit 4x4 Shuttle weiter (inkl.).

Wanderung zum Dead Vlei (Gehzeit ca. 2 Std. hin/retour): Wie das Sossusvlei

entstand es durch Ver sanden des Tsauchab, der ursprünglich

bis zum gut 50 km entfernten Atlantik floss. Im Dead Vlei stehen

62

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Elefanten am Chobe River © Christian Kneissl

land (140 km x 50 km), ist nur in manchen Regenzeiten mit Wasser

gefüllt. Richtung Osten geht es quer durch den Etoscha Nationalpark

zu mehreren natürlichen und künstlich angelegten Wasserlöchern mit

vielfältigen Lebensräumen im südöstlichen Teil des Nationalparks.

Hier bieten sich die besten Möglichkeiten, Antilopen, Zebras, Giraffen,

Strauße, Elefanten und vielleicht auch Löwen anzutreffen. Übernachtung

in der Mokuti Etosha Lodge am östlichen Parkrand bzw. in der La

Rochelle Lodge östlich des Parks.

12. Tag: Mokuti/Tsumeb - Otjikoto-See - Grootfontein - Rundu. Fahrt

zum geheimnisumwitterten Otjikoto-See: Der fast kreisrunde, 55 m

tiefe See entstand durch den Einbruch einer Karsthöhle. Nördlich von

Grootfontein verändert sich das Land stark - auf unserem Weg passieren

wir zahlreiche kleine Dörfer, entlang der Straßen sehen wir Händler

mit Schnitzereien oder Brennholz; nach Tagen purer Natur herrscht

hier reges Treiben in den Dörfern. Weiterfahrt zu unserer Lodge nahe

Rundu, der einzigen größeren Stadt im Kavango-Land.

13. Tag: Rundu - Bagani - Caprivi Streifen - Kwando River: Bwabwata-NP

mit Wildbeobachtungsfahrt. Parallel zum Okavango River

geht es heute nach Bagani und weiter durch den schmalen Caprivi

Streifen - geplant als Verbindung vom deutschen Südwestafrika zu

den deutschen Kolonien im Osten Afrikas - an den Kwando (= Chobe)

River. Der Caprivi Streifen gehört zur Kavango-Zambezi Transfrontier

Conservation Area - einem grenzüberschreitenden Natur- und Landschaftsschutzgebiet

im Südlichen Afrika; mit 444.000 qkm soll es einmal

das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde werden. Am Nachmittag

unternehmen wir eine Wildbeobachtungsfahrt: Zuerst geht es mit dem

Boot über den Kwando zu den Fahrzeugen im Bwa bwata-Nationalpark.

Knapp 3-stündige Fahrt zu einem Altwasser des Kwando, wo wir die

Möglichkeit haben, Elefanten, Flusspferde, Büffel, Giraffen, Zebras,

Kudus, Impala-Antilopen und Kro ko dile zu sehen.

14. Tag: Kongola - Kasane - Chobe-Nationalpark/Botsuana: Wildbeobachtungsfahrt

(fak.). Fahrt an die Grenze zu Botsua na und weiter

nach Kasane, am Ufer des Chobe River und am Rand des Chobe-Nationalparks

gelegen. Am Nachmittag Möglichkeit zur fakultativen Wildbeobachtungsfahrt

(nicht inkludiert, Voranmeldung beim Reiseleiter

notwendig).

15. Tag: Chobe-NP: Wildbeobachtungsfahrten mit dem Geländewagen

und dem Boot. Der Chobe Nationalpark, einer der schönsten und

wildreichsten Nationalparks weltweit, ist 11.000 qkm groß und beherbergt

riesige Elefanten- und Büffelherden sowie zahlreiche Raubtiere.

Auch die Vogelwelt ist einzigartig - mit Schlangenhalsvögeln,

Rei her arten, Seeadlern, Eisvögeln, Marabus u.v.m. Die Land schaft

wechselt zwischen weiten Ebenen und Wald- und Buschlandschaften

nahe dem Fluss ufer. Am Vormittag unternehmen wir eine Wildbeobabgestorbene

Bäume, die aufgrund des trockenen Klimas nur sehr

langsam verwittern - ein perfektes Motiv für Fotografen. Oder Aufenthalt

im Sossusvlei, einer von mächtigen Dünen umgebenen Salz-Ton-

Pfanne, und kurzer Spaziergang zum Nara-Vlei. Die bis zu 300 m hohen

Dünen zählen zu den höchsten der Welt. Rückfahrt in die Sesriem-

Region: Wanderung in den wunderbaren Sesriem Canyon mit seinen

bis zu 30 m hohen, fast senkrecht aufragenden Felswänden.

8. Tag: Namib Naukluft-Park - Kuiseb Canyon - Walvis Bay - Swakopmund

(Dorob-NP). Fahrt durch die einzigartige Küstenwü stenlandschaft

des Namib Naukluft Parks - die extreme Trockenheit der

Namib ist auf küstennahe kalte Meeresströmungen zurückzuführen.

Die Namib begleitet uns bis zu den bizarren Erosionslandschaften des

Kuiseb Canyon und weiter nach Walvis Bay. In der weitläufigen Lagune

kann man Pelikane, vielleicht auch Flamingos erleben, die im seichten

Wasser nach Nahrung suchen. Zwischen Walvis Bay und Swakopmund

liegt der Dorob Nationalpark - in der Sprache der Topnaar „Wasser, das

im Sand versickert“. Am Nachmittag erreichen wir entlang mächtiger

Dünenketten Swakopmund, den beliebtesten Ferienort an Namibias

Atlantikküste, bekannt auch für seine deutsche Architektur.

9. Tag: Swakopmund - Cape Cross - Twyfelfontein. Entlang der nebelreichen

Küste geht es zunächst zum Cape Cross, wo der Portugiese

Diego Cao als erster Europäer 1484 die namibische Küste erreichte.

Hier kann man zwischen 80.000 und 200.000 südafrikanische Seebären

(Ohrenrobben) aus nächster Nähe an der Küste oder im Wasser

beobachten. Am Nachmittag erreichen wir nach langer Fahrt entlang

des Brandbergmassivs das Ugab Valley inmitten der schier endlosen

Halbwüste des Bushvelds. Übernachtung in Twyfelfontein.

10. Tag: Twyfelfontein - Versteinerter Wald - Etoscha NP: Okaukuejo.

Wir bestaunen die einzigartigen Felsritzzeichnungen in Twyfelfontein

- mehr als 2000 Gravuren mit Jagd- und Tierszenen inmitten einzigartiger

Felslandschaft. Schöpfer dieser Darstellungen waren steinzeitliche

Jäger, die vor mehr als 5000 Jahren dem Wild an den Wasserstellen

auflauerten. Kurze Fahrt zum Versteinerten Wald, wo wir bis zu 25 m

lange, 200 Mio. Jahre alte fossile Baumstämme bewundern. Hier sehen

wir auch urzeitliche Pflanzen, die Welwi tschia mirabilis, benannt nach

dem österreichischen Botaniker Welwitsch. Am späten Nachmittag erreichen

wir das Anderson Gate, das südliche Tor zum Etoscha Nationalpark.

Übernachtung in der Okaukuejo Lodge mit ihrem beleuchteten

Wasserloch, eines der schönsten Tierbeobachtungs-Erlebnisse Afrikas.

11. Tag: Etoscha NP: Okaukuejo - Namutoni - Mokuti/Tsumeb. Den Tag

verbringen wir im weltberühmten Etoscha Nationalpark, der bereits

1907 vom deutschen Gouverneur von Lindequist zum Schutzgebiet erklärt

wurde. Der Name Etoscha bedeutet in Oshivambo „großer weißer

Platz“: Die weiß schimmernde Etoscha Pfanne, ein ausgedehntes Tief-

Namibia

Botsuana

Simbabwe

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 63


2

1 3

1 Viktoria Fälle © Christian Kneissl 2 Flamingo an der Atlantikküste © Mag. Peter Brugger 3 Zebras im Etoscha NP © Christian Kneissl

Namibia

Botsuana

Simbabwe

achtungsfahrt in offenen Geländewagen und werden mit etwas Glück

auch Löwen sehen. In der Mittagspause Möglichkeit zum Erholen am

Pool. Am Nachmittag erwartet uns eine abwechslungsreiche Bootsfahrt

mit Elektrobooten auf dem Chobe River, wobei wir vom Boot aus

Elefantenherden am Flussufer beobachten können, aber auch Büffel,

Nilpferde, Krokodile, Antilopen, Nilwarane und eine vielfältige Vogelwelt

sehen - zum Teil aus nächster Nähe. Sonnenuntergang über dem

unvergleichlichen Marschland.

16. Tag: Kasane - Viktoria Fälle/Simbabwe. Am Vormittag geht es mit

Kleinbussen von Kasane an die Grenze zu Simbabwe und weiter zum

Hotel nahe Victoria Falls. Am Nachmittag erleben wir am Sambesi den

abschließenden Höhepunkt dieser Reise, die eindrucksvollen Viktoria

Fälle. Spaziergang im Victoria Falls Nationalpark von der Living stone-

Statue (er hatte 1855 die Fälle entdeckt) entlang der zahlreichen Katarakte,

über die der Sambesi unter Getöse in eine mehr als 100 m tiefe

Schlucht stürzt, zur Grenzbrücke nach Sambia.

17. Tag: Viktoria Fälle - Johannesburg - Frankfurt/München. Am Morgen

Aufenthalt in Victoria Falls - Möglichkeit zu einem nochmaligen Besuch

der Wasserfälle bzw. zu einem Rundflug mit Helikoptern (Dauer 13 -

25 Min., Preis ca. US$ 150,– bis 284,– p.P.) über die Viktoria Fälle. Am

späten Vormittag Transfer zum Flughafen Victoria Falls. Um ca. 13.30

Uhr Rückflug nach Johannesburg und weiter nach Frankfurt (ca. 19.00

- 05.35 Uhr) oder München (ca. 20.30 - 07.20 Uhr).

18. Tag: Frankfurt/München - Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck.

Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt oder München - anschließend

Weiterflug nach Österreich.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Windhoek ****„Safari Court Hotel“ (5 km vom Zentrum)

Gondwana

Canyon Park

Lüderitz

Namib

Swakopmund

Twyfelfontein

Etoscha/1. N.

Etoscha/2. N.

Rundu

Caprivi NP

Kasane

Victoria Falls

****„Gondwana Canyon Village“ (20 km östlich vom

Fish River Canyon)

****„Nest Hotel“ (1 Gehminute vom Strand)

****„Namib Desert Lodge“ (ca. 60 km vom Park)

***„The Delight Hotel“ (im Zentrum)

***„Twyfelfontein Lodge“ (im Twyfelfontein-Tal)

„Okaukuejo Lodge“ (NWR-Resort im Etoscha NP)

****„La Rochelle Lodge“ (40 km von Tsumeb entfernt)

oder ****„Mokuti Etosha Lodge“

****„Hakusembe River Lodge“ (16 km von Rundu)

oder ***„Kaisosi River Lodge“ (7 km von Rundu)

***„Namushasha Lodge“

****„Chobe Safari Lodge“ (am Rande des Parks)

****„A‘Zambezi River Lodge“ (5 km von den Fällen)

Naturkundliche StudienErlebnisReise mit Flug,

Bus/Kleinbus, *** u. ****Hotels und Lodges/meist HP

TERMINE REISELEITER P ANGC

10.09. - 27.09.2019 Peter Neudorfer

01.10. - 18.10.2019 Mag. Enrico Gabriel

22.10. - 08.11.2019 Nationalftg./ Dr. Robert Kraus

Allerheiligen

19.05. - 05.06.2020 Dr. Robert Kraus

21.07. - 07.08.2020 Dr. Robert Kraus

11.08. - 28.08.2020 M. Himmelfahrt NN

Flug ab Wien, Frankfurt, München € 4.750,– € 4.850,– € 4.920,–

Flug ab Linz, Salzburg,

Graz, Innsbruck € 4.840,– € 4.940,– € 5.010,–

EZ-Zuschlag € 580,– € 600,– € 600,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.300,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit SAA/South African Airways über Frankfurt/München

und Johannesburg nach Windhoek und von Victoria Falls über

Johannesburg retour

• Rundfahrt lt. Programm (bis 14. Tag abends) mit einem namibischen

Bus/Kleinbus mit AC oder Schiebefenstern

• Transfers mit Kleinbussen von der Chobe Safari Lodge nach Victoria

Falls (16. Tag) sowie in Victoria Falls (16. und 17. Tag)

• 15 Übernachtungen in *** und ****Hotels und Lodges (Landes-

Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension (Frühstücksbuffet und Abendessen): 2. Tag abends bis

17. Tag morgens, kein Abendessen am 8. Tag

• Eintritte: Köcherbaumwald, Fish River Canyon, Kolmanskop, Namib

Naukluft-Park, Cape Cross, Twyfelfontein, Versteinerter Wald,

Etoscha-NP, Otjikoto See, Bwabwata-NP, Chobe-NP, Victoria Falls-NP

• Bootsfahrten in Lüderitz und am Chobe River

• Geländewagenshuttle in das Sossusvlei

• je 1 Wildbeobachtungsfahrt im Bwabwata Nationalpark sowie im

Chobe Nationalpark mit offenen Geländefahrzeugen

• 1 Polyglott on tour „Namibia“ je Zimmer

• qualifizierte österr. oder deutschsprachige namib. Reiseleitung (bei

kleiner Gruppengröße ist Ihr Reiseleiter gleichzeitig der Fahrer)

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 630,– ab Österreich, € 530,– ab D)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise und 2 leere Seiten)

und Visum Simbabwe erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 27 Pers.

NICHT INKLUDIERT

Visum Simbabwe (derzeit US$ 30,– p.P.) - an der Grenze erhältlich

HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn

! Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

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Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


MIT DEN EXPERTEN

INS SÜDLICHE AFRIKA

Fliegen Sie täglich nonstop und über Nacht via Frankfurt und München zu

unserem Drehkreuz Johannesburg. Von dort aus bieten wir Ihnen gemeinsam

mit unseren Partnerfluggesellschaften Airlink, SA Express und Mango

zahlreiche Verbindungen zu den schönsten Reisezielen im Südlichen Afrika an.

SAWUBONA - Willkommen an Bord!


1 2

1 „Spielplatz der Riesen“ © Mag. Peter Brugger 2 Namib-Wüste, Sossusvlei © Nico Smit/stock.adobe.com

Namibia

Höhepunkte Namibias

Köcherbaumwald - Fish River Canyon -

Kolmanskop - Lüderitz - Namib-Wüste - Cape

Cross - Twyfelfontein - Etoscha-Nationalpark

+ + Lüderitz und die Geisterstadt Kolmanskop

Herrlich sind die Sanddünen der Namib-Wüste - die

Wanderungen ins Dead Vlei oder ins Sossusvlei führen in

eine lebensfeindliche, dennoch atemberaubend schöne

Landschaft. Eines der wildreichsten und schönsten

Tierreservate Afrikas ist der mehr als 100 Jahre alte Etoscha

Nationalpark mit seiner großen Salzpfanne. Sie erleben

Elefanten, manchmal Löwen, Zebras, Oryx-Antilopen und

zahlreiche Vogelarten.

Abgerundet wird unser Programm vom tiefsten Canyon

Afrikas, dem beeindruckenden Köcherbaumwald sowie der

Stadt Lüderitz am Atlantik, die am Randes des Sperrgebiets

liegt.

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck - Frankfurt/München

- Johannesburg. Am Nachmittag Zuflüge nach Frankfurt bzw. München.

Am Abend Linienflug mit SAA/South African Airways von Frankfurt

(ca. 20.45 - 07.25 Uhr) oder München (ca. 21.05 - 07.40 Uhr) nach

Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg - Windhoek. Am Morgen Ankunft in Johannesburg

- anschließend Weiterflug nach Windhoek, wo uns eine Stadtrundfahrt

durch die Hauptstadt Namibias erwartet, u.a. zur neugotischen

Chri stuskirche, zum Tintenpalast (Sitz des Parlaments) und zur Alten

Feste mit dem Unabhängigkeitsmuseum hoch über der Stadt.

3. Tag: Windhoek - Köcherbaumwald - „Spielplatz der Riesen“ - Keetmanshoop

- Gondwana Canyon Park. Lange Fahrt auf asphaltierter

Straße in den Süden des Landes nach Keetmanshoop: Am Nach mit tag

besuchen wir den „Spielplatz der Riesen“ mit bizarren Felsformationen

sowie den berühmten Köcherbaumwald mit seinen bis zu acht Meter

hohen Baum-Aloen, einem der Wahrzeichen des Landes. Am Abend

erreichen wir schließlich unsere Lodge im Gondwana Canyon Park, wo

wir den Sonnenuntergang genießen.

4. Tag: Gondwana Canyon Park - Ausflug Fish River Canyon - Lüderitz.

Am Morgen geht es zum eindrucksvollen Fish River Canyon im Richtersveld

Trans frontier Park, mit bis zu 550 m Tiefe der größte Canyon

Afrikas und eines der imposantesten Naturwunder des Kontinents.

Eine kurze Wanderung entlang des Canyon-Randes ermöglicht uns

einen Einblick in dieses Naturwunder (ca. 1 Std.). Anschließend Fahrt

an die Atlantikküste nach Lüderitz, das für seine zahlreichen, liebevoll

gepflegten Bauten aus der deutschen Kolonialzeit bekannt ist.

Sehenswert ist auch die auf einem Granitfelsen erbaute Felsenkirche,

die einen schönen Blick über Stadt und Küste bietet.

5. Tag: Lüderitz - Kolmanskop - Bootsausflug entlang der Küste. Heute

stehen grandiose Höhepunkte am Programm, u.a. die schönste Gei sterstadt

im südlichen Afrika. Am Morgen starten wir zu einem Bootsausflug

entlang der Küste, bei dem wir die Vogelwelt, Delfine, Pinguine,

vielleicht auch Wale beobachten können. Im Anschluss besuchen wir

die deutsche Geisterstadt Kolmanskop / Kolmannskuppe am Rande

des Sperrgebiets, wo einst Diamanten geschürft wurden. Die Häuser

sind erhalten, doch die Wüste holt sich langsam das Land zurück.

6. Tag: Lüderitz - Wildpferde in Garub/Aus - Namib Naukluft-NP. Auf

einer landschaftlich schönen Strecke geht es über Garub und Aus, wo

wir mit etwas Glück auf Wildpferde treffen, nordwärts zum Rand der

Namib-Wüste, der ältesten Wüste unseres Planeten mit ihren ockerfarbenen

Dünen, sowie zum Namib Naukluft-Nationalpark, mit knapp

50.000 qkm der größte Nationalpark Afrikas (UNESCO-Welterbe).

7. Tag: Namib Naukluft-NP: Dead Vlei/Sossus vlei - Sesriem - Düne

45. Am frühen Morgen Ausflug entlang zahlreicher Dünenkämme in

den Namib Naukluft-Park. 5 km vor dem Sossusvlei endet die kurze

Asphaltstraße: Von hier geht es nur mehr mit 4x4 Shuttle weiter (inkl.).

Wanderung zum Dead Vlei (Gehzeit ca. 2 Std. hin/retour): Wie das

Sossusvlei entstand es durch Ver sanden des Tsauchab-Flusses, der

ursprünglich bis zum gut 50 km entfernten Atlantik floss. Im Dead

Vlei stehen abgestorbene Bäume, die aufgrund des trockenen Klimas

nur sehr langsam verwittern - ein Traum für Fotografen. Oder Aufenthalt

im Sossusvlei, einer von mächtigen Dünen umgebenen Salz-Ton-

Pfanne, und kurzer Spaziergang zum Nara-Vlei. Die bis zu 300 m hohen

Dünen zählen zu den höchsten der Welt. Rückfahrt in die Sesriem-

Region: Wanderung in den wunderbaren Sesriem Canyon mit seinen

bis zu 30 m hohen, fast senkrecht aufragenden Felswänden.

8. Tag: Namib Naukluft-Park - Kuiseb Canyon - Walvis Bay - Swakopmund

(Dorob-NP). Fahrt durch die einzigartige Küstenwü stenlandschaft

des Namib Naukluft Parks - die extreme Trockenheit der

Namib ist auf küstennahe kalte Meeresströmungen zurückzuführen.

Die Namib begleitet uns bis zu den bizarren Erosionslandschaften des

Kuiseb Canyon und weiter nach Walvis Bay. In der weitläufigen Lagune

kann man Pelikane, vielleicht auch Flamingos erleben, die im seichten

Wasser nach Nahrung suchen. Zwischen Walvis Bay und Swakopmund

liegt der Dorob Nationalpark - in der Sprache der Topnaar „Wasser, das

im Sand versickert“. Am Nachmittag erreichen wir entlang mächtiger

66

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Etoscha NP

Twyfelfontein

Swakopmund

Namib Naukluft NP

Windhoek

1

1 Etoscha-NP, Impalas am Wasserloch © Christian Kneissl 2 Twyfelfontein © post@jan-schuler.de/stock.adobe.com

Lüderitz

Keetmanshoop

Dünenketten Swakopmund, den beliebtesten Ferienort an Namibias

Atlantikküste, bekannt auch für seine deutsche Architektur.

9. Tag: Swakopmund - Cape Cross - Twyfelfontein. Entlang der nebelreichen

Küste geht es zunächst zum Cape Cross, wo der Portugiese

Diego Cao als erster Europäer 1484 die namibische Küste erreichte.

Hier kann man zwischen 80.000 und 200.000 südafrikanische Seebären

(Ohrenrobben) aus nächster Nähe an der Küste oder im Wasser

beobachten. Am Nachmittag erreichen wir nach langer Fahrt entlang

des Brandbergmassivs das Ugab Valley inmitten der schier endlosen

Halbwüste des Bushvelds. Übernachtung in Twyfelfontein.

10. Tag: Twyfelfontein - Versteinerter Wald - Etoscha NP: Okaukuejo.

Wir bestaunen die einzigartigen Felsritzzeichnungen in Twyfelfontein

- mehr als 2000 Gravuren mit Jagd- und Tierszenen der Felslandschaft.

Schöpfer dieser Darstellungen waren vor mehr als 5000 Jahren steinzeitliche

Jäger. Kurze Fahrt zum Versteinerten Wald, wo wir bis zu 25 m

lange und 200 Mio. Jahre alte fossile Baumstämme bewundern können.

Hier sehen wir auch urzeitliche Pflanzen, die Welwi tschia mirabilis,

benannt nach dem österreichischen Botaniker und Afrikaforscher

Friedrich Welwitsch. Am späten Nachmittag erreichen wir das Anderson

Gate, das südliche Tor zum Etoscha Nationalpark. Übernachtung

in der Okaukuejo Lodge mit ihrem beleuchteten Wasserloch, eines der

schönsten Erlebnisse Afrikas.

11. Tag: Etoscha NP: Okaukuejo - Namutoni - Mokuti. Den Tag verbringen

wir im weltberühmten Etoscha Nationalpark, der bereits 1907

vom deutschen Gouverneur von Lindequist zum Schutzgebiet erklärt

wurde. Der Name Etoscha bedeutet in Oshivambo „großer weißer

Platz“: Die weiß schimmernde Etoscha Pfanne, ein ausgedehntes Tiefland

(140 km x 50 km), ist nur in manchen Regenzeiten mit Wasser

gefüllt. Richtung Osten geht es quer durch den Etoscha Nationalpark

zu mehreren natürlichen und künstlich angelegten Wasserlöchern mit

vielfältigen Lebensräumen im südöstlichen Teil des Nationalparks.

Hier bieten sich die besten Möglichkeiten, Antilopen, Zebras, Giraffen,

Strauße, Elefanten und vielleicht auch Löwen anzutreffen. Übernachtung

in der Mokuti Etosha Lodge am östlichen Parkrand bzw. in der La

Rochelle Lodge östlich des Parks.

12. Tag: Mokuti - Windhoek. Gegen Mittag Rückfahrt mit einem Kleinbus

(ohne Reiseleiter) nach Windhoek. Unterwegs kurzer Stopp beim

Kunsthandwerksmarkt von Okahandja.

13. Tag: Windhoek - Johannesburg - Frankfurt/München. Gegen Mittag

Transfer zum Flughafen - Rückflug nach Johannesburg und weiter nach

Frankfurt (ca. 19.00 - 05.35 Uhr) oder München (ca. 20.30 - 07.20 Uhr).

14. Tag: Frankfurt/München - Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck.

Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt oder München - anschließend

Weiterflug nach Österreich.

Naturkundliche StudienErlebnisReise mit Flug,

Bus/Kleinbus, *** u. ****Hotels und Lodges/meist HP

TERMINE REISELEITER P ANAG

10.09. - 23.09.2019 Peter Neudorfer

01.10. - 14.10.2019 Mag. Enrico Gabriel

22.10. - 04.11.2019 Dr. Robert Kraus

19.05. - 01.06.2020 Dr. Robert Kraus

21.07. - 03.08.2020 Dr. Robert Kraus

11.08. - 24.08.2020 M. Himmelfahrt NN

Flug ab Wien, Frankfurt, München € 3.590,– € 3.690,– € 3.790,–

Flug ab Linz, Salzburg,

Graz, Innsbruck € 3.680,– € 3.780,– € 3.880,–

EZ-Zuschlag € 280,– € 300,– € 300,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.300,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit SAA (South African Airways) über Frankfurt/München

und Johannesburg nach Windhoek und retour

• Rundfahrt lt. Programm (bis 11. Tag abends) mit einem namibischen

Bus/Kleinbus mit Aircondition oder mit Schiebefenstern

• Transfer am 12. Tag mit Kleinbus von Mokuti nach Windhoek

• Taxi-Transfer am 13. Tag vom Hotel zum Flughafen Windhoek

• 11 Übernachtungen in *** und ****Hotels und Lodges (Landes-

Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension (Frühstücksbuffet und Abendessen): 2. Tag abends bis

13. Tag morgens, am 8. Tag nur Frühstück

• Eintritte: Köcherbaumwald, Fish River Canyon, Kolmanskop, Namib

Naukluft-Park, Cape Cross, Twyfelfontein, Versteinerter Wald,

Etoscha-Nationalpark

• Bootsfahrt in Lüderitz

• Geländewagenshuttle in das Sossusvlei

• 1 Polyglott on tour „Namibia“ je Zimmer

• qualifizierte österreichische oder deutschsprachige namibische

Reiseleitung bis 12. Tag morgens (bei kleiner Gruppengröße mit

Driverguide), Transfers am 12. und 13. Tag ohne Reiseleitung

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 630,– ab Österreich, € 530,– ab D)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise und 2 leere Seiten)

erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 27 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG WIE SEITE 64, WINDHOEK BIS ETOSCHA NP

HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn

! Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

Namibia

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 67


2

Camp Kwando

Pepere Island

Maun

Kasane

Viktoria Fälle

Moremi

Nata

1

1 Elefant im Okavango-Delta © Mag. Peter Brugger 2 Baobabs bei den Makgadikgadi Pans © Michael Wick/stock.adobe.com

Botsuana

Simbabwe

Unberührtes Botsuana

Afrikas schönste Naturschätze

+ + Wildbeobachtung im Chobe Nationalpark

+ + Sonnenuntergang in den Makgadikgadi Pans

+ + Naturerlebnisse mit Booten und Mokoros im

Okavango Delta

+ + Viktoria Fälle/Simbabwe

Die fantastische Natur Afrikas spielt hier - im Norden

Botsuanas - die absolute Hauptrolle: Mit Geländewagen,

Booten, Einbaumbooten (sog. Mokoros), und auch zu Fuß

sind wir in paradiesischen Landschaften unterwegs. Wir

genießen den Wildreichtum des Chobe-Nationalparks,

die pittoresken Makgadikgadi Pans, ein riesiges Gebiet

von Salzpfannen, und dann das Herz dieser Reise,

das wasserreiche, lebenssatte Okavango-Delta. Den

fakultativen Rundflug empfehlen wir sehr, der Blick auf das

riesige Delta ist ein lebendiges Gemälde aus Farben und

flüchtigen Formen. Im Okavango-Delta übernachten wir

für 2 Nächte in fixen Zelten mit Komfort, derart geschützt

dürfen wir mit Ohren und Sinnen den Lautmalereien der

Natur lauschen.

Das Detailprogramm finden Sie in unserem Katalog „Fernreisen 2019“,

Seiten 68 – 69, bzw. auf www.kneissltouristik.at

1. Tag: Wien/Graz - Frankfurt/München - Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg - Victoria Falls/Simbabwe - Chobe Nationalpark/

Botsuana.

3. Tag: Chobe Nationalpark.

4. Tag: Chobe Nationalpark – Makgadikgadi Pans.

5. Tag: Makgadikgadi Pans – Moremi Game Reserve.

6. Tag: Moremi Game Reserve.

7. Tag: Moremi - Maun: Flug über das Okavango-Delta (fak.).

8. Tag: Maun - Okavango Delta/Pepere Island.

9. Tag: Okavango Delta/Pepere Island.

10. Tag: Okavango Delta/Pepere Island – Caprivi-Streifen.

11. Tag: Caprivi – Viktoria Fälle/Simbabwe.

12. Tag: Viktoria Fälle/Simbabwe (UNESCO-Welterbe).

13. Tag: Viktoria Fälle/Simbabwe – Johannesburg.

14. Tag: München - Wien/Graz.

NaturErlebnisReise mit Flug, Safari-Truck, Geländewagen, Booten,

*** und ****Hotels/Lodges und Camp/meist HP

TERMIN REISELEITER P ABWU

04.10. - 17.10.2019 Peter Neudorfer

Flug ab Wien, München € 5.950,–

Flug ab Graz € 6.040,–

EZ-Zuschlag € 390,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.300,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit SAA/South African Airways über München und Johannesburg

nach Victoria Falls und retour

• Rundfahrt lt. Programm mit einem Safari-Truck mit Schiebefenstern

• Geländewagen- und Bootstransfers lt. Programm

• 9 Übernachtungen in *** und ****Hotels und Lodges (Landes-Klassifizierung),

jeweils in Zweibettzimmern/Safarizelten mit Dusche/WC,

2 Nächte in fix aufgestellten Safari-Zweimannzelten mit Dusche/WC

• Halbpension (Frühstücksbuffet und Abendessen): 2. Tag abends bis

13. Tag morgens, zusätzlich Mittagessen am 6. und 9. Tag

• Eintritte in die Nationalparks lt. Programm

• Bootsfahrt am Chobe River

• Wildbeobachtungsfahrten in offenen Geländefahrzeugen im Chobe

NP sowie im Moremi Reservat

• Bootsfahrten, Mokoro-Fahrten sowie Wildbeobachtungen zu Fuß

(Game-Walk) im Okavango Delta

• 1 Reiseführer „Reise Know-How Botswana“ je Zimmer

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 630,– ab Österreich, € 530,– ab D)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise und 2 leere Seiten)

und Visum für Simbabwe erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum Simbabwe (derzeit US$ 45,– p.P./Double-Entry für 2-malige

Einreise) - an der Grenze erhältlich

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Lodges/Camps (Landes-Klassifizierung):

Kasane ****„Chobe Bush Lodge“ (am Rande des Parks)

Makgadikgadi ***„Pelican Lodge“ (5 km von Nata)

Moremi Game

Reserve

Maun

***„Mogotlho Safari Lodge“ (in einer privaten

Konzession am Rande des Moremi Game Reserves)

****„Cresta Maun Hotel“ (10 km vom Zentrum)

Okavango Delta „Pepere Island Camp“

Caprivi ***„Camp Kwando“ (am Flussufer)

Victoria Falls ***„Cresta Sprayview Hotel“ (ca. 1,5 km von den

Fällen)

68

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 3

1 Blyde River Canyon © Dirk Bleyer 2 Kapbüffel im Kruger NP © Dirk Bleyer 3 Protea © Christian Kneissl

Große Südafrika Rundreise

+ + Mkhaya Big Game Reserve im

Königreich Eswatini/Swasiland

Eine Welt in einem Land - Südafrika bietet eine

außergewöhnliche Vielfalt an Eindrücken: grandiose

Naturreservate vom Kruger-Nationalpark bis KwaZulu-

Natal - mit Elefantenherden, Nashörnern, Flusspferden und

Krokodilen, Büffeln, Zebras und Antilopen; interessante

Städte, aber auch eindrucksvolle Berglandschaften

begeistern uns. Wir erleben das Königreich Eswatini (ehem.

Swasiland) mit dem besten Nashorn-Reservat im Südlichen

Afrika, eine Bootsfahrt im beeindruckenden

St. Lucia Wetland Park/iSimangaliso mit Flusspferden

und Krokodilen, die Brillenpinguine an den Stränden

der Kaphalbinsel und sehen den Tafelberg mit seinem

„Wolken-Tischtuch“.

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck - Frankfurt/München

- Johannesburg. Am Nachmittag Zuflüge nach Frankfurt bzw. München.

Am Abend Linienflug mit SAA/South African Airways von Frankfurt

(ca. 20.45 - 07.25 Uhr) oder München (ca. 21.05 - 07.40 Uhr) nach

Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg - Pretoria/Tshwane - Witbank. Am Morgen An -

kunft in Johan nesburg - kurze Orientierungsrundfahrt durch die größte

Stadt Südafrikas. Weiter nach Pretoria/Tshwane, der Regierungshauptstadt

Südafrikas: Bei einer Stadtrundfahrt besuchen wir den historischen

Church Square, den Mit tel punkt der Stadt, sowie das prächtige

Union Building und das Parlamentsgebäude, von dem man einen herrlichen

Blick über Pretoria genießt. Anschließend Fahrt nach Witbank.

3. Tag: Witbank - Ndebele-Dorf - Blyde River Canyon - Pil grim’s Rest.

Am Morgen Fahrt zu einem Ndebele-Dorf (beim Weihnachtstermin Besichtigung

nicht möglich) - die geometrischen, farbenprächtigen Verzierungen

der Hauswände sind weltberühmt. Beim Blyde River lernen

wir eines der großen Naturwunder Südafrikas kennen: Der Fluss bildet

eine gewaltige Schlucht mit bis zu 600 m Tiefe. Wir besuchen die Strudeltöpfe

Bourke’s Luck Potholes und genießen den Ausblick zu den

Three Rondavels. Am späten Nachmittag erreichen wir Pilgrim’s Rest,

ein historisches Goldgräberstädtchen: kurzer Spaziergang durch den

pittoresken Ort aus der Zeit des Goldrausches Ende des 19. Jh. - hier

wohnen wir auch in historischen Häusern mit viktorianischem Flair.

4. Tag: Pilgrim’s Rest - Graskop Schlucht - Kruger NP. Am Morgen besuchen

wir die Berlin-Wasserfälle, den grandiosen Aussichtspunkt God’s

Window mit einem Überrest eines Bergregenwaldes sowie die Mac Mac

Falls. Im nahe gelegenen Graskop geht es mit dem Lift in die 51 m tiefe

Graskop Schlucht - ein Rundgang zeigt uns die ursprüngliche Vegetation.

Am Nachmittag unter nehmen wir im Kruger Nationalpark, dem

größten Wildschutzgebiet Afrikas, eine erste Wildbeobachtungsfahrt

mit unserem Autobus: Hier leben mehr Tierarten als in irgend einem

anderen Nationalpark Afrikas.

5. Tag: Kruger NP - Eswatini/Swasiland. Am Morgen Wildbeobachtungsfahrt

mit Geländewagen im Kruger Nationalpark. Mittags Fahrt

durch den Kruger Park Richtung Süden zum Crocodile River und weiter

in die Berg- und Hügellandschaft Eswatinis mit traditionellen Rundhütten

der Swasi. Übernachtung in der Nähe der Hauptstadt Mbabane.

6. Tag: Eswatini: Wildbeobachtungsfahrt im Mkhaya Big Game Reserve

- Hluhluwe. Eines der großen Natur-Highlights unserer Reise

steht heute auf dem Programm - ca. 65 km östlich von Mbabane liegt

das Mkhaya Big Game Reserve, das bekannteste Wildschutzgebiet des

Königreichs. Um 10.00 Uhr beginnt unsere Wildbeobachtungsfahrt

mit offenen Geländewagen durch das Reservat, in dem zahlreiche

Breitmaulnashörner, aber auch Spitzmaulnashörner, Elefanten, Kapbüffel,

Giraffen, Pferde-Antilopen, Säbel-Antilopen, Nilpferde und Krokodile

leben. Mit etwas Glück können wir die sehr seltenen Spitzmaulnashörner

beobachten. Am Abend gelangen wir in die südafrikanische

Provinz KwaZulu-Natal, in der die Zulus, die größte Bevölkerungsgruppe

des Landes, leben.

7. Tag: Wildbeobachtungsfahrt im Hluhluwe Game Reserve - Bootsfahrt

im St. Lucia Wetland Park - Umhlanga. Am Vormittag erkunden

wir bei einer Wildbeobachtungsfahrt mit offenen Geländewagen

das Hluhluwe Game Reserve, das 1897 zum Schutz der Breitmaul -

nashörner gegründet wurde. In der herrlichen Landschaft können

wir auch Giraffen, Zebras, Kap büffel, Ele fanten und verschiedene

Antilopenarten beobachten. Anschließend geht es in den St. Lucia/

iSimangaliso Wetland Park (UNESCO-Welterbe): Bei einer Bootsfahrt

erleben wir Flusspferde, Krokodile und eine unvergleichliche Vielfalt

an Vögeln, die in der Lagune ein reichhaltiges Nahrungsangebot finden.

Durch landwirtschaftlich intensiv genutzte Regionen mit Zuckerrohr-

und Euka lyptus-Plantagen erreichen wir am Abend Umhlanga,

einen Ferienort nahe Durban.

8. Tag: Umhlanga - Durban - uKhahlamba-Drakensberg Park. Fahrt

nach Durban, einer der beliebtesten Urlaubsstädte Südafrikas - kurze

Stadtrundfahrt. Am Nachmittag erreichen wir die bis zu 3480 m hohen

Drakensberge, eine atemberaubende Bergkette, die als „Juwel Südafrikas“

und Paradies für Wanderfreunde gilt. Der uKhahlamba (= „Bar-

Südafrika

Eswatini

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 69


1 2

1 Löwe © Christian Kneissl 2 Bloubergstrand © fivepointsix/stock.adobe.com

Südafrika

Eswatini

riere aus Speeren“) Drakensberg Park ist Teil des UNESCO-Welterbes.

9. Tag: Drakensberge: Wanderung im Giant’s Castle Re serve. Giant’s

Castle liegt auf einem Hochplateau, umgeben von tiefen Tälern und

den bizarren Bergspitzen der Drakensberge. Einzigartige Felsmalereien

der San - die größten und besterhaltenen in Südafrika - sind

hier inmitten einer fantastischen Naturkulisse zu finden, in der noch

Elen-Antilopen und Paviane leben. Bekannt ist der Park auch für seine

Geierpopulation. Wanderung auf den Spuren der San/Buschmänner:

Zerklüftete Wände, kristall klare Bäche und unzählige Felszeichnungen

der San, die hier über 4000 Jahre lang lebten, werden uns begeistern.

10. Tag: uKhahlamba Drakensberg Park - Umtata/Mthatha. Am frühen

Morgen geht es südwärts nach Howick und über Kokstad in das ehemalige

Homeland Transkei, wo ein Großteil des Xhosa-Volkes lebt. Auf

zahlreichen Hügeln verstreut liegen die Dörfer mit den charakteristischen

Rundhütten. Übernachtung in Umtata/Mthatha, der Heimatstadt

von Nelson Mandela.

11. Tag: Umtata/Mthatha - Grahamstown - Wildbeobachtungsfahrt im

Addo Elephant NP - Port Elizabeth. Mit der Überquerung des Großen

Kei-Flusses erreichen wir das Eastern Cape und Grahamstown, wo

noch zahlreiche Spuren der Siedlerzeit zu sehen sind. Am Nachmittag

besuchen wir den Addo Elephant Nationalpark (den drittgrößten

Nationalpark Südafrikas), der nicht nur für die Big 5 bekannt ist - hier

leben mehr als 600 Elefanten, die wir bei einer Wildbeobachtungsfahrt

im offenen LKW aufspüren wollen. Am Abend erreichen wir schließlich

Port Elizabeth, das Tor zur Garden-Route.

12. Tag: Port Elizabeth - Wanderung im Tsitsikamma NP - Knysna. Nach

einer kurzen Besichtigung von Port Elizabeth geht es in den Tsitsikamma

Nationalpark, der für seine riesigen Bäume - u.a. Gelbholz-

oder Stinkholzbaum - bekannt ist. Kurzwanderungen führen zum größten

südafrikan. Baum, dem Big Tree, und entlang der extrem rauen

Kapstadt

Stellenbosch

Knysna

Addo

Oudtshoorn

Mossel Bay

Arniston

Kruger

Pretoria Nationalpark

Johannesburg

Mkhaya Big

Eswatini Game Reserve

Hluhluwe

Drakensberge

Umhlanga

Lesotho

Durban

Elephant NP

Tsitsikamma

Nationalpark

Umtata

Port Elizabeth

Küste, vor der man mit etwas Glück im südafrikan. Frühling Wale beobachten

kann. Am Nachmittag erreichen wir Knysna, das malerisch

an der Knysna-Lagune liegt - Bummel an der beliebten Waterfront.

13. Tag: Knysna - Oudtshoorn: Straußenfarm und Führung durch die

Cango Caves - George - Mossel Bay. Über George erreichen wir die

Kleine Karoo, die - abgeschirmt durch das Küstengebirge der Outeniqua

Mountains - eine sehr trockene Region ist: In Oudtshoorn besuchen

wir die Safari-Straußenfarm, wo wir vieles über die Lebensweise

der größten Vögel erfahren, aber auch über den ehemaligen Reichtum

der „Straußenbarone“ Anfang des 20. Jh. Am Nachmittag Besuch der

beeindruckenden Cango Caves, die zu den größten und schönsten

Tropfsteinhöhlen der Welt zählen (1-stündige Führung). Anschließend

Weiterfahrt vorbei an George nach Mossel Bay.

14. Tag: Mossel Bay - Swellendam - Cape Agulhas - Arni ston. Kurzer

Spaziergang zur nachgebauten Caravelle von Bartolomeu Dias (Eintritt

inkl.), der als erster Europäer die südliche Spitze Afrikas umsegelte.

Weiter nach Swellendam, eine der ältesten Städte Südafrikas - Möglichkeit

zur Besichtigung der alten Landvogtei, eines der schönsten

Beispiele kapholländischer Architektur. Am Nachmittag Fahrt zum

Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, wo Atlantischer und

Indischer Ozean aufeinandertreffen. Den Tag beenden wir in Arniston,

einem der beliebtesten Ferienorte Südafrikas.

15. Tag: Arniston - Hermanus - Franschhoek - Weinverko stung in Stellenbosch.

Fahrt nach Hermanus, das sich malerisch auf einem Kalkfelsen

über dem Atlantik ausbreitet. Hermanus gilt weltweit als der beste

Ort, um Wale vom Land aus beobachten zu können. Von Mitte Juli bis

Anfang Dezember kommen die Wale in großer Zahl in die Walker Bay

vor Hermanus. Nach einem Spaziergang geht es in das Landesinnere,

wo wir mit Franschhoek die „französische Ecke“ Südafrikas erreichen:

Die Hugenotten haben dieses Weinbauzen trum aufgebaut, das einen

ausgezeichneten Ruf genießt. Das idyllische Stellenbosch, die zweitälteste

Stadt des Landes, erwartet uns mit zahlreichen Häusern im

kap holländischen Stil: Möglichkeit zum Besuch des interessanten

Dorf-Mu seums. Bei einer Weinverkostung lernen wir den ausgezeichneten

Wein der Region kennen.

16. Tag: Stellenbosch - Kap der Guten Hoffnung - Kapstadt. Heute

erwartet uns der abschließende Höhepunkt dieser Reise: Vorbei am

Tafelberg geht es entlang der wunderbaren Küste, die von den „Zwölf

Aposteln“ eingerahmt wird, nach Hout Bay und zum Kap der Guten

Hoffnung. Im Cape of Good Hope Reserve sehen wir im südafrikanischen

Sommer zahlreiche Proteen-Arten, die Nationalblume Südafrikas.

Unvergesslich bleibt der Ausblick vom Cape Point auf das Kap

der Guten Hoffnung, das angeblich „schönste Kap der Welt“. Rückfahrt

über Simonstown, wo wir die einzigartige Brillenpinguin-Kolonie besuchen,

und das Weingut Groot Constantia, einen schönen kaphollän-

70

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 Giraffe im Hluhluwe Game Reserve © Christian Kneissl 2 Drakensberge © Dirk Bleyer 3 © Dirk Bleyer

1 3

dischen Bau, nach Kapstadt.

17. Tag: Kapstadt - Kirstenbosch. Stadtrundgang entlang der Adderley

Street zu den wichtigsten Bauten der schönsten Stadt Südafrikas:

Castle of Good Hope, 1666 von 300 Matrosen als Residenz für den

ersten Gouverneur erbaut, Rathaus, St. George’s Cathedral sowie der

Amtssitz des südafrikanischen Präsidenten. Anschließend Besuch des

Botanischen Gartens von Kir stenbosch, in dem an den Hängen des

Tafelbergs u.a. zahlreiche Proteen blühen - er war der erste Botanische

Garten weltweit, der ausschließlich heimische Flora zeigt. Eine Auffahrt

auf den Signal Hill mit großartigem Rundblick über die „Mother City“

und den Tafelberg schließt das geführte Programm ab. Keinesfalls

versäumen sollten Sie einen Besuch der Victoria & Alfred-Waterfront,

wo zahlreiche Lokale und Geschäfte zum Besuch einladen.

18. Tag: Kapstadt - Johannesburg - Frankfurt/München. Am Vormittag

Zeit zur freien Verfügung - Möglichkeit, sofern Wind und Wetter passen,

zu einer Seilbahnfahrt auf den Tafelberg (fak., Preis derzeit ZAR 290,–

p.P./ca. € 18,50) bzw. zum Besuch des MOCAA, des ersten Museums für

moderne afrikanische Kunst. Anschließend Fahrt zum Bloubergstrand,

von dem man den schönsten Blick auf Kapstadt und den Tafelberg

genießt, und schließlich zum Flughafen. Rückflug nach Johannesburg

und weiter nach Frankfurt (ca. 19.25 - 06.10 Uhr) oder München (ca.

20.30 - 07.20 Uhr).

19. Tag: Frankfurt/München - Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck.

Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt oder München - anschließend

Weiterflug nach Österreich.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus,

*** und ****Hotels und Lodges/meist HP

TERMINE REISELEITER P ASAG

15.09. - 03.10.2019 Heinz Enne

06.10. - 24.10.2019 Gerhard van den Berg

13.10. - 31.10.2019 Nationalfeiertag Detlef Hahn

26.12. - 13.01.2020 Silvester Heinz Enne

03.04. - 21.04.2020 Karwoche/Ostern Heinz Enne

19.07. - 06.08.2020 Heinz Enne

09.08. - 27.08.2020 M.Himmelfahrt Detlef Hahn

Flug ab Wien, Frankfurt, München € 3.490,– € 3.690,– € 3.790,–

Flug ab Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck € 3.580,– € 3.780,– € 3.880,–

EZ-Zuschlag € 550,– € 590,– € 680,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.400,–

HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn

! Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

LEISTUNGEN

• Linienflug mit SAA (South African Airways) über Frankfurt/München

nach Johannesburg und von Kapstadt über Johannesburg retour

• Rundfahrt lt. Programm mit einem südafrikan. Bus/Kleinbus mit AC

• 14 Übernachtungen in *** und ****Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung)

und 2 Nächte in einer Nationalpark-Lodge (Giant’s Castle

Reserve), jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet: 2. Tag abends bis 18. Tag

morgens (kein Abendessen am 12. u. 16. Tag), zusätzlich Mittagessen

am 6. Tag

• Eintritte: Blyde River Canyon, Graskop Gorge Lift, Kruger NP, Mkhaya

Big Game Reserve, Hluhluwe Game Reserve, Giant’s Castle Reserve,

Addo Elephant NP, Tsitsikamma NP, Big Tree, Oudtshoorn (Cango

Caves u. Straußenfarm), Dias-Museum, Cape Agulhas, Cape of Good

Hope Reserve, Simonstown (Pinguinkolonie), Kirstenbosch (Botanischer

Garten)

• 1 Wildbeobachtungsfahrt im Addo Elephant NP im offenen LKW

• je 1 Wildbeobachtungsfahrt im Kruger NP, im Mkhaya Reserve und

im Hluhluwe Game Reserve in offenen Geländewagen

• Bootsfahrt im St. Lucia Wetland Park

• Weinverkostung in Stellenbosch oder Kapstadt

• 1 Polyglott on tour „Südafrika“ je Zimmer

• qualifizierte österr. oder deutschsprachige südafrikan. Reiseleitung

(bis 10 Pers. ist Ihr Reiseleiter gleichzeitig der Fahrer = Driverguide)

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 520,– bzw. € 420,– ab Deutschland)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise mit 2 freien Seiten)

erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 27 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden

o.ä. Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Witbank ***„Fortis Hotel Witbank“

Pilgrim’s Rest ***„Royal Hotel“ (Zimmer im viktorianischen Stil in

10 renovierten Häusern aus dem 19. Jh.)

Kruger NP ****„Protea Hotel by Marriott Kruger Gate“

Eswatini ***„Foresters Arms Hotel“ bzw. ***„Mountain Inn“

Hluhluwe ***„Anew Hotel Hluhluwe & Safaris“

Umhlanga ***„Protea Hotel by Marriott Durban Umhlanga“

Drakensberge „Giant’s Castle Camp and Rock Lodge“

Umtata/Mthatha ***Hotel „Garden Court Mthatha“

Port Elizabeth ****Hotel „The Paxton“

Knysna **** Hotel „Protea Knysna Quays“ bzw.

****Hotel „Knysna Log-Inn“

Mossel Bay ***„Protea Hotel by Marriott Mossel Bay“

Arniston ****„The Arniston Spa Hotel“

Stellenbosch ****„The Devon Valley Hotel“ bzw.

****„Erinvale Estate Hotel & Spa“

Kapstadt ****„Southern Sun Waterfront Cape Town“

Südafrika

Eswatini

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 71


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1 3

1 Breitmaulnashörner in Eswatini/Swasiland © Christian Kneissl 2 Ndebele-Frau © Dirk Bleyer 3 Aloen © Dirk Bleyer

Südafrika

Eswatini

Höhepunkte Südafrikas

+ + Mkhaya Big Game Reserve im

Königreich Eswatini/Swasiland

Das Beste von Südafrika! Die großen Metropolen,

Städtchen mit kapholländischer Architektur, ein

farbenfrohes Ndebele-Dorf und Naturwunder wie die

Schlucht des Blyde River und wunderbare Nationalparks

erleben Sie in 12 aufregenden Reisetagen. Bei den

Wildbeobachtungsfahrten im Mkhaya Big Game Reserve,

im Kruger-NP und im Hluhluwe-Game Reserve sind wir ganz

nah an Elefanten, Nashörnern, Giraffen und Löwen. Im

St. Lucia Wetland Park/iSimangaliso sind wir mit dem Boot

unterwegs, Aug in Aug mit Flusspferden, Krokodilen und

vielen Vögeln. Den Abschluss der Reise bildet Kapstadt

- wir genießen die lebendige Großstadt, besuchen den

Botanischen Garten in Kirstenbosch, den pittoresken Strand

mit den Brillenpinguinen und das Kap der Guten Hoffnung.

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck - Frankfurt/München

- Johannesburg. Am Nachmittag Zuflüge nach Frankfurt bzw. München.

Am Abend Linienflug mit SAA/South African Airways von Frankfurt

(ca. 20.45 - 07.25 Uhr) oder München (ca. 21.05 - 07.40 Uhr) nach

Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg - Pretoria/Tshwane - Witbank. Am Morgen An -

kunft in Johan nesburg - kurze Orientierungsrundfahrt durch die größte

Stadt Südafrikas. Weiter nach Pretoria/Tshwane, der Regierungshauptstadt

Südafrikas: Bei einer Stadtrundfahrt besuchen wir den historischen

Church Square, den Mit tel punkt der Stadt, sowie das prächtige

Union Building und das Parlamentsgebäude, von dem man einen herrlichen

Blick über Pretoria genießt. Anschließend Fahrt nach Witbank.

3. Tag: Witbank - Ndebele-Dorf - Blyde River Canyon - Pil grim’s Rest.

Am Morgen Fahrt zu einem typischen Ndebele-Dorf (beim Weihnachtstermin

Besichtigung nicht möglich) - die geometrischen,

farbenprächtigen Verzierungen der Hauswände sind weltberühmt.

Beim Blyde River lernen wir eines der großen Naturwunder Südafrikas

kennen: Der Fluss bildet eine gewaltige Schlucht mit bis zu 600 m

Tiefe. Wir besuchen die Strudeltöpfe Bourke’s Luck Potholes und genießen

den Ausblick zu den Three Rondavels. Am späten Nachmittag

erreichen wir Pilgrim’s Rest, ein historisches Goldgräberstädtchen:

kurzer Spaziergang durch den pittoresken Ort aus der Zeit des Goldrausches

Ende des 19. Jh. - hier wohnen wir auch in historischen

Häusern mit etwas Flair aus viktorianischer Zeit.

4. Tag: Pilgrim’s Rest - Graskop Schlucht - Kruger NP. Am Morgen besuchen

wir die Berlin-Wasserfälle, den Aussichtspunkt God’s Window

mit einem Überrest eines Bergregenwaldes sowie die Mac Mac Falls. Im

nahe gelegenen Graskop geht es mit dem Lift in die 51 m tiefe Graskop

Schlucht - bei einem Rundgang erkunden wir die ursprüngliche Vegetation.

Am Nachmittag unter nehmen wir im Kruger Nationalpark, dem

größten Wildschutzgebiet Afrikas, eine erste Wildbeobachtungsfahrt

mit unserem Autobus: Hier leben mehr Tierarten als in irgend einem

anderen Nationalpark Afrikas.

5. Tag: Kruger NP - Eswatini/Swasiland. Am Morgen Wildbeobachtungsfahrt

mit Geländewagen im Kruger Nationalpark. Mittags Fahrt

durch den Park Richtung Süden zum Crocodile River und weiter in die

Berg- und Hügellandschaft Eswatinis mit traditionellen Rundhütten

der Swasi. Übernachtung in der Nähe der Hauptstadt Mbabane.

6. Tag: Eswatini: Wildbeobachtungsfahrt im Mkhaya Big Game Reserve

- Hluhluwe. Einer der Höhepunkte der Reise steht heute auf

dem Programm - um 10.00 Uhr beginnt unsere Wildbeobachtungsfahrt

mit offenen Geländewagen durch das Mkhaya Big Game Reserve,

das bekannteste Wildschutzgebiet des Königreichs, in dem zahlreiche

Breitmaulnashörner, aber auch Spitzmaulnashörner, Elefanten, Kapbüffel,

Giraffen, Säbel-Antilopen, etc. leben. Für die Beobachtung von

Nashörnern gibt es keinen besseren Platz im Südlichen Afrika! Am

Abend erreichen wir die südafrikanische Provinz KwaZulu-Natal.

7. Tag: Wildbeobachtungsfahrt im Hluhluwe Game Reserve - Bootsfahrt

im St. Lucia Wetland Park - Umhlanga. Am Morgen Wildbeobachtungsfahrt

mit offenen Geländewägen im Hluhluwe Game Reserve,

das 1897 zum Schutz der Breitmaulnashörner gegründet wurde. In der

bezaubernden Landschaft kann man auch Giraffen, Zebras, Kap büffel,

Ele fanten und verschiedene Antilopenarten beobachten. Weiter in

den St. Lucia iSimangaliso Wetland Park (UNESCO-Welterbe): Bei einer

Bootsfahrt bieten sich zahlreiche Mög lichkeiten, Flusspferde, Krokodile

und eine unvergleichliche Vielfalt an Vögeln zu bewundern, die in

der Lagune leben. Durch landwirtschaftlich intensiv genutzte Regionen

(Zuckerrohr und Euka lyptus) erreichen wir am Abend Umhlanga.

8. Tag: Umhlanga - Durban - Kapstadt - Kirstenbosch - Weinverkostung.

Transfer zum Flughafen Durban - Weiterflug (ohne Reiseleitung)

nach Kapstadt, wo Sie von Ihrer deutschsprachigen Reiseleitung

empfangen werden. Am Nachmittag Besuch des Botanischen Gartens

von Kirstenbosch, in dem an den Hängen des Tafelbergs u.a. zahlreiche

Proteen blühen - er war weltweit der erste Botanische Garten,

der nur einheimische Pflanzen zeigt. Vom Signal Hill genießen wir

an schließend einen großartigen Blick auf Kapstadt. Bei einer Wein-

72

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


1 „Zwölf Apostel“ © DALCHEMIST27/stock.adobe.com 2 Elefant im Kruger Nationalpark © Nadine Ebner

1 32

verkostung im Weingut Groot Con stantia, einem schönen kapholländischen

Bau, lernen wir den ausgezeichneten Wein der Region kennen.

9. Tag: Ausflug Kapstadt - Kap der Guten Hoffnung - Simons town.

Heute steht einer der großen Höhepunkte dieser Reise auf dem Programm:

Entlang der wunderbaren Küste, die von den „Zwölf Apo steln“

eingerahmt wird, geht es über Simonstown zum Kap der Guten Hoffnung.

Im Cape of Good Hope Reserve sehen wir im südafrikanischen

Sommer zahlreiche Proteen-Arten, die Nationalblume Südafrikas.

Unvergesslich bleibt der Ausblick vom Cape Point auf das Kap der

Guten Hoffnung, das „schönste Kap der Welt“. Rückfahrt über Simonstown,

wo man die einzigartige Brillenpinguin-Kolonie besucht.

10. Tag: Kapstadt. Stadtrundgang zu den wichtigsten Bauten der

schönsten Stadt Südafrikas: Castle of Good Hope, 1666 von 300

Matrosen als Residenz für den ersten Gouverneur erbaut, Rathaus, St.

George’s Cathedral sowie der Amtssitz des südafrikanischen Präsidenten.

Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung - keinesfalls

versäumen sollte man einen Besuch der Victoria & Alfred Waterfront,

wo zahlreiche Lokale und Geschäfte zum Besuch einladen.

11. Tag: Kapstadt - Johannesburg - Frankfurt/München. Der Vormittag

steht zur freien Verfügung - Möglichkeit, sofern Wind und Wetter passen,

zu einer Seilbahnfahrt auf den Tafelberg (fak., Preis derzeit ZAR

290,– p.P./€ 18,50) bzw. zum Besuch des MOCAA, des ersten Museums

für moderne afrikanische Kunst. Fahrt zum Bloubergstrand, von wo

man den schön sten Blick auf Kapstadt und den Tafelberg genießt, und

schließlich zum Flughafen. Rückflug nach Johannesburg und weiter

nach Frankfurt (ca. 19.25 - 06.10 Uhr) oder München (ca. 20.30 - 07.20

Uhr).

12. Tag: Frankfurt/München - Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck.

Am frühen Morgen Ankunft in Frankfurt oder München - anschließend

Weiterflug nach Österreich.

Kruger

Pretoria Nationalpark

Johannesburg

Mkhaya Big

Eswatini Game Reserve

Hluhluwe

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus,

*** und ****Hotels und Lodges/meist HP

TERMINE REISELEITER P ASHS

13.10. - 24.10.2019 Heinz Enne

10.11. - 21.11.2019 N.N.

25.12. - 05.01.2020 Silvester Detlef Hahn

03.04. - 14.04.2020 Karwoche/Ostern Detlef Hahn

19.07. - 30.07.2020 Heinz Enne

Flug ab Wien, Frankfurt, München € 2.950,– € 3.050,– € 3.290,–

Flug ab Linz, Salzburg,

Graz, Innsbruck € 3.040,– € 3.140,– € 3.380,–

EZ-Zuschlag € 350,– € 380,– € 440,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.400,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit South African Airways über Frankfurt/München nach

Johannesburg und von Kapstadt über Johannesburg retour

• Inlandsflug: Durban - Kapstadt

• Rundfahrt mit einem südafrikanischen Reisebus/Kleinbus mit AC

• 9 Übernachtungen in *** und ****Hotels (Landes-Klassifizierung),

jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet: 2. Tag abends bis 11. Tag morgens

(kein Abendessen am 9. Tag), zusätzlich Mittagessen am 6. Tag

• Eintritte: Blyde River Canyon, Graskop Gorge Lift, Kruger Nationalpark,

Mkhaya Big Game Reserve, Hluhluwe Game Reserve, Cape of

Good Hope Reserve, Simonstown (Pinguinkolonie), Kirstenbosch

(Botanischer Garten)

• je 1 Wildbeobachtungsfahrt im Kruger NP, im Mkhaya Big Game

Reserve und im Hluhluwe Game Reserve in offenen Geländewägen

• Bootsfahrt im St. Lucia Wetland Park/iSimangaliso

• Weinverkostung in Groot Constantia

• 1 Polyglott on tour „Südafrika“ je Zimmer

• qualifizierte österr. oder deutschsprachige südafrikan. Reiseleitung

vom 2. Tag morgens bis 8. Tag morgens, in Kapstadt lokale deutschsprachige

südafrikanische Reiseleitung (bis 10 Personen Gruppengröße

ist Ihr Reiseleiter gleichzeitig der Fahrer = Driverguide)

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 570,– bzw. € 470,– ab Deutschland)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Ausreise mit 2 freien Seiten)

erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 27 Pers.

Kapstadt

Lesotho

Umhlanga

Durban

HOTELUNTERBRINGUNG WIE SEITE 71

HINWEIS: Beim Oster-Termin muss das Programm in Kapstadt

! aufgrund einer Großveranstaltung angepasst werden, bleibt aber

vollinhaltlich erhalten.

HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn

! Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

Südafrika

Eswatini

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 73


2

Kapstadt

Mossel Bay

Arniston

Stellenbosch Oudtshoorn

Wilderness

1

1 Kap der Guten Hoffnung © Mungo1/stock.adobe.com 2 Bo Kaap © BlueOrange Studio/stock.adobe.com

Südafrika

Südafrikas sonnige Küste:

Kapstadt - Gardenroute

+ + Wale entlang der Gardenroute

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck/München - Frankfurt -

Kapstadt. Zuflüge nach Frankfurt - Linienflug am Abend mit Lufthansa

nach Kapstadt.

2. Tag: Kapstadt - Kirstenbosch. Ankunft am Morgen - Tagesprogramm

wie rechts, S. 75, 8. Tag

3. Tag: Ausflug Kap der Guten Hoffnung. wie rechts, 7. Tag

4. Tag: Kapstadt - Oudtshoorn: Busch-Safari. wie rechts, 2. Tag

5. Tag: Oudtshoorn: Straußenfarm - Führung durch die Cango Caves

- George - Wilderness NP - Mossel Bay. Programm wie rechts, 3. Tag

6. Tag: Mossel Bay - Swellendam - Cape Agulhas - Arni ston.

7. Tag: Arniston - Hermanus - Betty‘s Bay - Stellenbosch: Weinverkostung.

Programm wie rechts, 5. Tag. Mit etwas Glück können wir

heute entlang der Küste Wale beobachten. Zwischen August und

November halten sich die Wale, die aus der Antarktis hierher kommen,

in den geschützten, wärmeren Gewässern vor der Küste auf, um

sich zu paaren und ihre Jungen großzuziehen.

8. Tag: Stellenbosch - Franschhoek - Kapstadt. wie rechts, 6. Tag. Am

Abend Fahrt zum Flughafen.

9. Tag: Wien - Salzburg/Graz/Innsbruck bzw. AIRail bis Linz. Programm

wie rechts, S. 75, 9. Tag

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus,

meist ****Hotels und Lodges/meist HP

TERMIN REISELEITER P ASAK

26.10. - 03.11.2019 Nationalftg./Allerheiligen Erik Blumer

Flug ab Wien € 2.130,–

Flug ab Salzburg, Graz, Innsbruck, München € 2.230,–

Flug ab Linz/retour nach Wien inkl. AIRail nach Linz € 2.230,–

EZ-Zuschlag € 450,–

LEISTUNGEN WIE SEITE 75, JEDOCH:

• Linienflug mit Lufthansa über Frankfurt nach Kapstadt und mit

Austrian Airlines direkt retour

• 1 Übernachtung weniger in Kapstadt

HOTELUNTERBRINGUNG WIE SEITE 75

HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn

! Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

Südafrikas sonnige Küste:

Kapstadt - Gardenroute

+ + Busch-Safari in der Kleinen Karoo

+ + Township-Tour in Kapstadt

+ + Malaienviertel Bo Kaap mit traditionellem

kapmalaiischen Essen

Wir haben für Sie Kapstadt mit den schönsten

Höhepunkten entlang der Gardenroute kombiniert: eine

Buschsafari in der Kleinen Karoo, die schöne Landschaft des

Wilderness Nationalparks, Pinguine, der südlichste Punkt

Afrikas und Küstenstraßen, die zu den schönsten der Welt

zählen, werden Sie begeistern!

1. Tag: Graz/Innsbruck/München bzw. AIRail ab Linz - Wien - Kapstadt.

Zuflüge nach Wien bzw. AIRail von Linz nach Wien. Direktflug von Wien

mit Austrian nach Kapstadt (ca. 10.15 - 22.40 Uhr). Transfer ins Hotel.

2. Tag: Kapstadt - Oudtshoorn: Busch-Safari. Heute geht es in die

Kleine Karoo, eine aufgrund des Küstengebirges der Outeniqua Mountains

sehr trockene Region, nach Oudtshoorn. Bei einer Busch-Safari/

Wildbeobachtungsfahrt in offenen Geländefahrzeugen erkunden wir

am späten Nachmittag diese einzigartige Landschaft mit ihrer beeindruckenden

Tier- und Pflanzenwelt und sehen mit etwas Glück bei der

Buffelsdrift Game Lodge Giraffen, Zebras, Büffel, Antilopen, Wasserböcke,

Erdmännchen,…

3. Tag: Oudtshoorn: Straußenfarm - Führung durch die Cango Caves

- George - Wilderness Nationalpark - Mossel Bay. Besuch einer Straußenfarm,

wo wir viel über die Lebensweise dieser großen Vögel erfahren,

sowie der beeindruckenden Cango Caves, die zu den größten und

schönsten Tropfsteinhöhlen der Welt zählen (1-stündige Führung).

Anschließend Weiterfahrt in den Wilderness Nationalpark, der für

seine zahlreichen Seen, Flüsse und wunderschönen Strände bekannt

ist - kurze Wanderung. Am Abend erreichen wir Mossel Bay.

4. Tag: Mossel Bay - Swellendam - Cape Agulhas - Arni ston. Kurzer

Spaziergang vom Hotel zum Dias-Museum, wo wir die nachgebaute

Caravelle von Bartolomeu Dias besichtigen, mit der er als erster Europäer

die südliche Spitze Afrikas umsegelte. Anschließend geht es nach

Swellendam, einen hübschen Ort mit kapholländischer Architektur -

Möglichkeit zum Besuch der alten Landvogtei. Am Nachmittag fahren

wir zum Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, wo Atlantischer

und Indischer Ozean aufeinandertreffen, und erreichen schließlich

Arniston, einen der beliebtesten Ferienorte Südafrikas.

74

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 3

1 Kirche in Franschhoek © Christian Kneissl 2 Brillenpinguine © Christian Kneissl 3 Kirstenbosch © Nico Smit/stock.adobe.com

5. Tag: Arniston - Hermanus - Betty‘s Bay - Stellenbosch: Weinverkostung.

Fahrt nach Hermanus, das sich malerisch auf einem Kalkfelsen

über dem Atlantik ausbreitet - ein kurzer Spaziergang an einem der

schönsten Strände der Region führt uns zu faszinierenden Sanddünen.

Entlang der beeindruckenden Küste geht es nach Betty‘s Bay, wo wir

eine Kolonie von Brillenpinguinen besuchen. Auch auf der Weiterfahrt

nach Gordon‘s Bay erwarten uns herrliche Ausblicke auf den Atlantik.

Das idyllische Stellenbosch beeindruckt mit seinen zahlreichen Häusern

im kapholländischen Stil. Bei einer Weinverkostung lernen wir

hier die ausgezeichneten Weine der Region kennen.

6. Tag: Stellenbosch - Franschhoek - Kapstadt. Fahrt nach Franschhoek,

in die „französische Ecke“ Südafrikas, wo die Hugenotten ein

Weinbauzentrum aufgebaut haben, das einen hervorragenden Ruf

genießt. Vorbei am Bloubergstrand, von dem man den schönsten Blick

auf Kapstadt und den Tafelberg genießt, geht es zurück nach Kapstadt.

Bei einem Stadtrundgang erkunden wir eine der schönsten Städte

der Welt: Entlang der Adderley Street geht es zu den wichtigsten Bauten

der „Mother City“: Castle of Good Hope, 1666 von 300 Matrosen

als Residenz für den ersten Gouverneur erbaut, Rathaus, St. George’s

Cathedral sowie zum Amtssitz des südafrikanischen Präsidenten.

7. Tag: Kapstadt - Ausflug Kap der Guten Hoffnung. Heute erwartet

uns ein Höhepunkt dieser Reise: Vorbei am Tafelberg geht es entlang

der wunderbaren Küste, die von den „Zwölf Aposteln“ eingerahmt

wird, nach Hout Bay und zum Kap der Guten Hoffnung. Unvergesslich

bleibt der Ausblick vom Cape Point auf das „schönste Kap der Welt“.

Rückfahrt über Simonstown und das Weingut Groot Constantia, einem

schönen kapholländischen Bau, nach Kapstadt. Am Abend Besuch der

Victoria & Alfred-Waterfront mit zahlreichen Lokalen und Geschäften.

8. Tag: Kapstadt - Kirstenbosch. Bei einem Rundgang durch die Townships

erfahren wir heute mehr über die Lebensweise und die Probleme

der ärmsten Bevölkerungsschicht. Anschließend Besuch des Botanischen

Gartens von Kir stenbosch, in dem an den Hängen des Tafelbergs

u.a. zahlreiche Proteen gedeihen. Am Nachmittag bleibt Zeit zur freien

Verfügung - Möglichkeit zur Seilbahnfahrt auf den Tafelberg (fak., wetterabhängig,

Preis derzeit ZAR 293,– p.P./ca. € 18,50). Ein Rundgang

führt uns am späten Nachmittag durch das Malaienviertel Bo Kaap

mit seinen bunten Häusern, wo wir bei lokalen Familien traditionelle,

kapmalaiische Speisen verkosten. Am Abend Transfer zum Flughafen.

9. Tag: Wien - Salzburg/Graz/Innsbruck/München bzw. Linz. Rückflug

mit Austrian direkt nach Wien (ca. 00.20 - 10.50 Uhr) - Weiterflug in die

Bundesländer bzw. nach München.

HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn

! Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus,

meist ****Hotels und Lodges/meist HP

TERMINE REISELEITER P ASAK

01.02. - 09.02.2020 Semesterf. Wien, NÖ Erik Blumer

15.02. - 23.02.2020 Semesterf. OÖ, Stmk. Erik Blumer

Flug ab Wien € 2.230,–

Flug ab Graz, Innsbruck, München € 2.330,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 2.330,–

EZ-Zuschlag € 450,–

Aufpreis Premium-Economy-Class: ab € 750,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.290,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian Airlines direkt nach Kapstadt und retour

• Rundfahrt lt. Programm mit einem südafrikan. Bus/Kleinbus mit AC

• 6 Übernachtungen in *** und ****Hotels/Lodges (südafrikanische

Landes-Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC,

1 Übernachtung in einem Safari-Luxus-Zelt mit Du/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet: 2. Tag morgens bis 8. Tag

morgens (kein Abendessen am 3. Tag)

• Führung durch Bo Kaap mit traditionellem Essen bei lokalen

Familien am 8. Tag

• Eintritte: Kirstenbosch (Botanischer Garten), Cape of Good Hope

Reserve, Oudtshoorn (Straußenfarm, Cango Caves), Mossel Bay (Dias

Museum), Betty‘s Bay (Pinguinkolonie)

• 1 Busch-Safari/Wildbeobachtungsfahrt im offenen Geländewagen

• Weinverkostung in Stellenbosch

• Township-Tour mit lokalem Guide

• 1 Polyglott on tour „Südafrika“ je Zimmer

• qualifizierte österr. oder deutschsprachige südafrikan. Reiseleitung

(bis 10 Personen ist Ihr Reiseleiter gleichzeitig der Fahrer)

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 450,– ab Wien, € 550,– ab BL, MUC)

Gültiger Reisepass (mind. 30 Tage bei Ausreise mit 2 freien Seiten)

erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 27 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden

o.ä. Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Kapstadt ***„Protea Hotel by Marriott Cape Town Durbanville“

Oudtshoorn ****„Buffelsdrift Game Lodge“

Mossel Bay ****„Protea Hotel by Marriott Mossel Bay“ bzw.

***„Garden Court Mossel Bay“ bzw.

****„The Point Hotel & Spa“

Arniston ****„The Arniston Spa Hotel“

Stellenbosch ****„The Devon Valley Hotel“ bzw.

****„Erinvale Estate Hotel & Spa“

Kapstadt ****„Southern Sun Waterfront Cape Town“

Südafrika

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 75


2

Kgalagadi Transfrontier Park

Johannesburg

Augrabies Falls NP

Springbok

Upington

Kuruman

Lamberts Bay

Saldanha

Stellenbosch

Kapstadt

Hermanus

1

1 Wildblumenblüte im Namaqualand © Christian Kneissl 2 San-Felsmalereien, Sevilla Rock Art Trail © davis/Fotolia.com

Südafrika

Frühling in Südafrika:

Kapstadt - Kaphalbinsel -

Wale in Hermanus

- Northern Cape - Kalahari

+ + Wildblumenblüte im Namaqualand

1. Tag: Wien/Linz/Salzburg/Graz/Innsbruck - Frankfurt/München

- Johannesburg. Am Nachmittag Zuflüge nach Frankfurt/München.

Linienflug mit SAA/South African Airways von Frankfurt (ca. 20.45 -

07.25 Uhr) oder München (ca. 21.05 - 07.40 Uhr) nach Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg - Kapstadt. Am Morgen Ankunft in Johannesburg

- kurzer Weiterflug nach Kapstadt, wo uns der Reiseleiter em pfängt.

Bei einem Stadtrundgang entlang der Adderley Street lernen wir einige

der wichtigsten Bauten in der schönsten Stadt Südafrikas kennen:

Castle of Good Hope, 1666 von 300 Matrosen als Residenz für den ersten

Gouverneur am Kap erbaut, Rathaus, St. George’s Cathe dral sowie

den Amtssitz des südafrikanischen Präsidenten.

3. Tag: Ausflug Kap der Guten Hoffnung - Simonstown. Vorbei am Tafelberg

geht es entlang der wunderbaren Steilküste, die von den „Zwölf

Aposteln“ eingerahmt wird, nach Hout Bay und über Simonstown zum

Kap der Guten Hoffnung. Unvergesslich bleibt der Ausblick vom Cape

Point auf das angeblich „schönste Kap der Welt“. Rückfahrt über Simonstown,

wo wir die interessante Brillenpinguin-Kolonie besuchen,

und das Weingut Groot Con stantia, einen schönen kapholländischen

Bau, nach Kapstadt. Keinesfalls versäumen sollte man die Victoria &

Alfred Waterfront mit zahlreichen Geschäften und Restaurants.

4. Tag: Kapstadt - Kirstenbosch - Hermanus. Am Morgen Besuch des

Botanischen Gartens von Kirstenbosch, in dem an den Hängen des

Tafelbergs neben vielen anderen südafrikanischen Pflanzen u.a. zahlreiche

Proteen gedeihen. Weiterfahrt nach Somerset und entlang der

Küste nach Hermanus, einem beliebten Badeort, der sich malerisch

auf einem Kalkfelsen über dem Atlantik ausbreitet. Mit Glück können

wir bei der Fahrt entlang der Walker Bay bereits Wale beobachten.

5. Tag: Walbeobachtung in Hermanus - Stellenbosch. Hermanus gilt

weltweit als der Ort, wo man am besten Wale vom Land aus beobachten

kann. Ab Mitte Juli kommen die Wale aus der Antarktis zurück,

um sich hier in den geschützten wärmeren Gewässern zu paaren, zu

kalben und die Jungen großzuziehen. Den Vormittag nutzen wir in Hermanus

zum Whalewatching entlang des 12 km langen Klippenpfads.

Oder Möglichkeit zu einer ca. 2-stündigen Walbeobachtungs-Bootsfahrt

in der Walker Bay (fak. - derzeit ZAR 800,– p.P./ca. € 50,–). Am

Nachmittag Weiterfahrt über Franschhoek in das idyllische Stellenbosch

- nirgendwo in Südafrika sieht man so viele Häuser im kapholländischen

Stil. Bei einer Weinverkostung lernen wir zudem den

ausgezeichneten Wein der Region kennen.

6. Tag: Stellenbosch - West Coast NP: Wanderung im Postberg-Reserve

- Saldanha. Fahrt Richtung Norden in den West Coast Nationalpark,

der sich auf beiden Seiten der 25 km langen Langebaan-Lagune mit

ihren goldenen Stränden und dem azurblauen Wasser erstreckt. Mit

256 verschiedenen Vogelarten gehört der Park zu den bedeutendsten

Vogelschutzgebieten Südafrikas. Die Lagune mit ihren Inseln bietet

zahlreichen Seevogelarten Schutz. Man findet Sichelstrandläufer, Flamingos,

Kormorane, Austernfischer und Pelikane. Weiter geht es zum

Postberg-Reserve - während der Wildblumensaison im südafrikanischen

Frühling (August und September, genügend Regen vorausgesetzt)

ist das Sandveld mit einem prächtigen Blütenteppich überzogen.

Kurze Wanderung im Postberg-Reserve.

7. Tag: Saldanha - Clanwilliam - Sevilla Rock Art Trail - Lambert’s Bay.

Auf dem Weg Richtung Norden besuchen wir in Clanwilliam eine Roiboos

Fabrik. Die Region der Cederberge ist bekannt für mehr als 2.500

San-/Buschmannzeichnungen, die tw. sehr gut erhalten sind. Fahrt

zum Ausgangspunkt des Sevilla Rock Art Trails: Wanderung auf dem

4 km langen Weg entlang des Brandewyn River, der zu einigen Felsnischen/Abris

mit beeindruckenden Felsmalereien der San führt, die

zwischen 8.000 und 800 Jahre alt sind. Am Abend erreichen wir Lambert’s

Bay, wo Bartolomeu Dias 1487 als erster Europäer an Land ging.

8. Tag: Lambert‘s Bay: Bird Island - Springbok. Am Morgen spazieren

wir über einen Pier zur Bird Island - hier leben ca. 150 Vogelarten, vor

allem aber eine riesige Kaptölpel-Kolonie mit mehr als 20.000 Exemplaren,

sowie zahlreiche Kormorane und Möwen. Von einem Aussichtspunkt

aus können wir die Vögel gut beobachten. Am Nachmittag geht

es weiter nach Springbok: Die Region Namaqualand wird jedes Jahr

(sofern es vorher ausreichenden Niederschlag gab) im August/September

von einem farbenprächtigen Wildblumenmeer überzogen, das zu

den beeindruckendsten Naturwundern Südafrikas zählt.

9. Tag: Springbok - Wanderung im Goegap Nature Reserve (Hester

Malan Garden) - Springbok. Am Vormittag besuchen wir das Hester

Malan Naturreservat, wo wir die einmalige Schönheit der dort blühenden

Sukkulenten und Aloen kennenlernen. Das Gebiet umfasst Berge

und weite sandige Ebenen. Hauptattraktion am Nachmittag ist eine

Wanderung im Goegap Nature Reserve. Im südafrikanischen Frühjahr

verwandeln sich die Ebenen in wahre Blütenmeere. Über 580 verschiedene

Pflanzenarten erwarten uns hier - zudem leben im Park

auch Springböcke, Oryx-Antilopen, Schabrackenschakale und Zebras.

10. Tag: Springbok - Wildblumenblüte im Namaqua-Natio nalpark -

76

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


inmitten der trockenen Weiten des Kalahari-Beckens liegt. Etwas

außer halb des Ortes liegt die Moffat-Missionsstation, die vom schottischen

Missionar Robert Moffat gegründet wurde. Die Missionsstation

wurde 1845 zur Ausgangsbasis für den Afrika-Forscher David Living stone.

16. Tag: Kuruman - Johannesburg - Frankfurt/München. Fahrt durch

die endlosen Weiten der Nordwest-Provinz nach Johannesburg, der

größten Stadt Südafrikas - kurze Stadtrundfahrt. Anschließend Transfer

zum Flughafen - Rückflug nach Frankfurt (ca. 19.25 - 06.10 Uhr) oder

München (ca. 20.35 - 07.20 Uhr).

17. Tag: Frankfurt/München - Wien/Linz/Salzburg/Innsbruck/Graz. Am

Morgen Ankunft in Frankfurt oder München - Weiterflug nach Österreich.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus,

*** u. ****Hotels und Lodges/meist HP

TERMIN REISELEITER P ASNW

14.08. - 30.08.2020 Mariä Himmelfahrt Gerhard van den Berg

Flug ab Wien, Frankfurt, München € 3.490,–

Springböcke © Christian Kneissl

Springbok. Ausflug über Kamieskroon in den Namaqua-National park:

Nach dem Winterregen im Juli und August verwandeln sich die Ebenen

zwischen den Granithügeln und Bergzügen der Kamiesberge plötzlich

zu einem farbenprächtigen Blütenteppich. Besonders beeindruckend

ist das Skilpad Wildflower Reserve, das Herzstück des Parks - kurze

Wanderung. Trotz des ariden Klimas findet man hier mehr als 3.000

verschiedene Pflanzenarten, von denen 1.000 endemisch sind, darunter

viele Aloen und Sukkulenten. Die Sonne über dem meist wolkenlosen

Himmel bringt die Farben der Blumen zum Leuchten - dabei

dominiert das Gelb-Orange der Namaqualand-Daisies (Kapkörbchen).

11. Tag: Springbok - Augrabies Falls-Nationalpark. Fahrt zunächst

durch eine schroffe, bergige Landschaft mit vereinzelten Köcherbäumen

- Baum-Aloen, die die Fähigkeit besitzen, Wasser in ihrem Stamm

zu speichern und so Dürreperioden zu überstehen. Weiter durch weite

ebene Steppenlandschaften Richtung Osten - unterwegs sehen wir

die aufwändigen, ineinander verwobenen Nester der kleinen gelben

Siedelwebervögel, die wie Heusäcke an den Strommasten hängen. Im

Augra bies Falls-Nationalpark stürzt der Orange River/Oranje zwischen

bizarren Granitklippen über mehrere Stromschnellen insgesamt 191

m in die Tiefe. Entlang des Weges sind Klippschliefer zu beobachten.

12. Tag: Augrabies Falls - Kgalagadi Transfrontier Park: Wild beobachtungsfahrt

bei Twee Rivieren. Am Vormittag Fahrt über ausgewaschene

Felsplateaus und vorbei an zerklüfteten Gesteinsformationen

zu Aussichtspunkten entlang des Canyons des Orange River. Über

Upington geht es weiter in den Kgalagadi Transfrontier Park, eines der

interessantesten und besten Wildreservate Südafrikas. Am Nachmittag

erste Wildbeobachtungsfahrt in offenen Geländefahrzeugen.

13. und 14. Tag: Kgalagadi Transfrontier Park: Twee Rivieren. An beiden

Tagen unternehmen wir jeweils Wildbeobachtungsfahrten im Nationalpark.

Der Kalahari Gemsbok Na tionalpark in Südafrika wurde 1999

mit dem angrenzenden Gemsbok Nationalpark in Botsuana zusammengelegt

und auf Kgalagadi Transfrontier Park umbenannt. Das riesige

Wildreservat mit einer Fläche von 36.000 qkm (fast so groß wie

die Schweiz) gibt Einblick in die faszinierende Landschaft der Kalahari

mit ihren orangeroten Dünenketten und der speziell an die Trockensavanne

angepassten Tierwelt. Das Wild kann auf der Nahrungssuche

ungehindert durch beide Teile des Parks über die Grenze streifen. Neben

Oryx-Antilopen können wir in den Trockentälern des Nossob und

des Auob Flusses große Herden von Springböcken und Gnus, Strauße,

Kalahari-Löwen, Greifvögel u.v.m. beobachten. Entlang der Pisten stehen

Kameldornbäume und Akazien, die die langen Trockenperioden

von mehr als 10 Monaten überstehen können.

15. Tag: Kgalagadi Transfrontier Park - Upington - Kuruman. In rascher

Fahrt geht es heute über Upington in die Oasenstadt Kuruman, die

Flug ab Linz, Salzburg, Graz, Innsbruck € 3.580,–

EZ-Zuschlag € 550,–

Aufpreis Business-Class: ab € 2.400,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit SAA (South African Airways) bzw. Lufthansa über

Frankfurt/München und Johannesburg nach Kapstadt und von

Johannesburg retour

• Rundfahrt mit einem südafrikan. Reisebus/Kleinbus mit AC

• 9 Übernachtungen in *** und ****Hotels/Lodges (Landes-Klassifizierung),

4 Übernachtungen in Nationalpark-Lodges (Bungalows im

Augrabies Falls Nationalpark und im Kgalagadi Transfrontier Park)

sowie 1 Nacht in einem guten Gästehaus in Kuruman, jeweils in

Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension mit Frühstücksbuffet vom 2. Tag abends bis 16. Tag

morgens (kein Abendessen am 3. Tag)

• Eintritte: Cape of Good Hope Reserve, Simonstown (Pinguinkolonie),

Kirstenbosch (Botanischer Garten), West Coast-Nationalpark, Bird

Island, Sevilla Rock Art Trail, Goegap Nature Reserve, Namaqua NP,

Augrabies Falls-Nationalpark, Kgalagadi Transfrontier Park

• 1 Wildbeobachtungsfahrt am Nachmittag und 2 ganztägige Wildbeobachtungsfahrten

mit offenem LKW im Kgalagadi Transfrontier Park

• Weinverkostung in Stellenbosch

• 1 Polyglott on tour „Südafrika“ je Zimmer

• qualifizierte deutschsprachige südafrikanische Reiseleitung

(bei kleiner Gruppengröße bis 10 Pers. ist d. Reiseleiter gleichzeitig

Fahrer/=Driverguide)

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 520,– ab Österreich, € 420,– ab D)

Gültiger Reisepass (mind. 30 Tage bei Ausreise und 2 freie Seiten)

erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Ho tels/Lodges (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC:

Kapstadt ****„Southern Sun Waterfront Cape Town“

Hermanus ***„The Windsor Hotel“

Stellenbosch ****„The Devon Valley Hotel“

Saldanha ***„Protea Hotel by Marriott Saldanha Bay“

Lambert‘s Bay ***„Lambert‘s Bay Hotel“

Springbok ***Hotel „Springbok Inn“

Augrabies Falls „Main Falls Rest Camp“

Kgalagadi NP „Twee Rivieren Rest Camp“ (innerhalb des Parks)

Kuruman „Kuruman Inn“

HINWEIS: Die Wildblumenblüte in Namaqualand ist ein Naturphänomen,

das ausreichend Niederschlag voraussetzt und daher

!

nicht garantiert werden kann. Die Wildblumen öffnen ihre Blüten nur

bei Sonnenschein. Sollte die Wildblumenblüte aufgrund zu geringen

Niederschlags entfallen, wird am 9. und 10. Tag das Programm etwas

geändert (z.B. Besuch des Minenmuseums oder Ausflug an die Küste

oder Besuch einer Farm).

HINWEIS: Bitte beachten Sie genau die Einreisebestimmungen, wenn

! Sie mit minderjährigen Kindern reisen: https://www.bmeia.gv.at

Südafrika

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 77


Allgemeine Informationen

Orientfeeling ist angesagt, in Jordaniens Felsenstadt Petra,

in der heiligen Stadt Jerusalem, in der Wüstenlandschaft der

Wahiba Sands im Oman, in den Gärten und Moscheen

Persiens, den grün-blau-schillernden Mosaiken der

Seidenstraße in Usbekistan sowie in den weiten Steppen

und Wüsten Turkmenistans.

Einreisebestimmungen

Oman: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen Reisepass,

der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sowie ein

Visum. Kosten für bis zu 10 Tage Aufenthalt derzeit 5,– Omani Rial/€ 12,–

bzw. bis 30 Tage 20,– Omani Rial/€ 46,–. Die Zahlung muss per Kreditkarte

vor Ort erfolgen oder als e-Visum.

Libanon: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen

Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sowie

ein Visum, das derzeit gratis am Flughafen Beirut erteilt wird. Mit einem

israelischen Einreisestempel ist eine Einreise NICHT möglich!

Partielle Reisewarnung für Tripoli und nördliche Bekaa-Ebene (nicht Ihre

Reiseregion!).

Jordanien: Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise einen

Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sowie ein

Visum, das für Gruppenreisen gratis ist.

Israel: Alle Reisenden benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6

Monate bei Einreise gültig ist.

Iran: Alle Reisenden benötigen für die Einreise einen Reisepass, der bei

Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist, sowie ein Visum (Kosten derzeit

€ 95,–). Mit einem israelischen Einreisestempel bzw. einem Stempel

einer Grenzstation zu Israel (Ägypten, Jordanien) ist eine Einreise NICHT

möglich! Zusätzlich ist der Nachweis einer internationalen Kran ken versicherung

sowie 1 Passfoto erforderlich.

Usbekistan: Alle Reisenden benötigen für die Einreise einen Reisepass, der

noch mindestens 3 Monate nach Ausreise gültig ist.

Turkmenistan: Alle Reisenden benötigen für die Einreise einen Reisepass,

der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist, sowie ein Visum

(Kosten derzeit € 75,–).

Impfungen

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Das Zentrum für Reisemedizin

in Wien empfiehlt das Basisschutzprogramm (Diphtherie/Tetanus/Polio,

Hepatitis A und B, Typhus). Bitte kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, das Tropenmedizinische

Institut oder das Gesundheitsamt.

Es besteht für die genannten Länder kein Sozialversicherungsabkommen

mit Österreich. Der Abschluss einer Reiseversicherung der Europäischen

Reiseversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend

empfohlen (siehe Europäische Reiseversicherung, Seite 215).

Klima

Oman: An der Küste in der Region von Muscat fallen nur geringe Niederschläge,

die Re gion um Salalah ist subtropisch – im Landesinneren

herrscht Wüstenklima.

Libanon: Subtropisches Klima entlang der Küste, im Landesinneren warme

Sommer und kalte Winter.

Orient

& Zentralasien:

Allgemeine

Informationen

78

Jordanien: Kontinentales Wüstenklima mit heißen Sommern und geringen

Niederschlägen im Süden und Osten. Im Hochland gemäßigt war me Zone,

im Winter Regen und tw. Schneefall.

Israel: Mediterranes Klima im Norden, im Süden subtropische Trockenheit.

Iran: Der Iran erstreckt sich über mehrere Klimazonen. Im Landeszentrum

kontinentales Wüstenklima.

Beste Zeit von April bis Anfang Juni und Ende September bis November.

Usbekistan/Turkmenistan: Ausgeprägtes Kontinentalklima mit langen,

sehr heißen Sommern. Die Winter sind kurz, streng und schneearm. Niederschlag

hauptsächlich im Winter und Frühjahr. Die beste Zeit für einen

Besuch ist von April bis Ende Juni und von September bis November.

Oman, Wadi Tiwi © dudlajzov/stock.adobe.com

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Orient & Zentralasien

Oman, Libanon, Jordanien, Israel,

Iran, Turkmenistan, Usbekistan

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 79


2

Abu Dhabi

Al-Ain

Jebal Shams

Jebal Akhdar

Al-Ayn

Nizwa

Muscat

Ras al-Hadd

Wadi Bani Khalid

Wahiba Sands

1

1 Bilad Zayt © Kylie/stock.adobe.com 2 Sheikh Zayed Moschee, Abu Dhabi © luciano mortula/Fotolia.com

Abu Dhabi

Oman

Oman Rundreise

+ + Besuch des Louvre in Abu Dhabi

+ + Stadtrundfahrt in Abu Dhabi

+ + Bergwelt des Jebal Shams (3028 m)

+ + Dünenlandschaften der Wahiba Sands

1. Tag: Wien/München - Istanbul - Abu Dhabi. Linienflug mit Turkish

Airlines am Nachmittag nach Istanbul und weiter nach Abu Dhabi (ca.

18.55 - 00.30 Uhr). Transfer zum Hotel.

2. Tag: Abu Dhabi. Heute erwartet uns eine Stadtrundfahrt durch Abu

Dhabi - einzigartige Kultur findet sich neben atemberaubendem Luxus.

Lassen Sie sich von einem der beeindruckendsten Wahrzeichen der

Welt, der Scheich-Zayid-Moschee, in Staunen versetzen. Aber auch

das Heritage Village, in dem man sich dem traditionellen Handwerk

widmet, ist sehr sehenswert. Bei unserer Stadtrundfahrt passieren

wir den Sheikh-Palast, folgen der Corniche Road zu exklusiven Hotels

und Shopping-Malls, besuchen das einzigartige Qasr-al-Hosn und

gelangen schließlich auf die Saadiyat Insel, auf der zahlreiche Museumsprojekte

geplant sind, darunter das Zayed-Nationalmuseum von

Star architekt Norman Foster. Ein weiterer Stararchitekt, Jean Nouvel,

hat den Bau des Louvre Abu Dhabi bereits abgeschlossen – am Nachmittag

Besuch des einzigartigen Museums, eine flache Kuppel aus

8000 Sternen als Himmelsgewölbe über den Sammlungen.

3. Tag: Abu Dhabi - Al-Ain - Al-Ayn/Oman - Nizwa. Heute geht es in östlicher

Richtung an die Grenze zum Oman in die Oase Al-Ain, die gerne als

„Gartenstadt des Arabischen Golfs“ bezeichnet wird. Das omanische

Al-Ayn westlich des Jebal Shams ist seit der neolithischen Zeit besiedelt

– aus der Zeit um 2500 v.Chr. findet man bienenkorbartige Gräber,

Brunnen und Überreste von Häusern, die zum UNESCO-Weltkulturerbe

zählen. Weiterfahrt nach Nizwa, der früheren Hauptstadt des Oman

(6. - 7. Jh.) und religiöser Mittelpunkt des Landes.

4. Tag: Nizwa – Ausflug Birkat al Mauz - Jebal Akhdar. Am Vormittag

erkunden wir Nizwa mit seiner Festungsanlage sowie den Souk, der

für seinen Silberschmuck bekannt ist. Die Gebirgslandschaft des

Nord oman wird beherrscht vom al-Hadjar-Gebirge, einem Paradies

für Geologen. Durch seine Höhe fängt sich im Gegensatz zu anderen

Regionen der Arabischen Halbinsel viel Regen, der durch ein System

von Bewässerungskanälen Hunderte kleine Bergoasen mit Wasser

versorgt. Seit 4000 Jahren wird das Wasser konsequent gesammelt

und nach sozialen Regeln verteilt. Dieses Aflaaj-Bewässerungssystem

(UNESCO-Welterbe) lernen wir in einigen Orten kennen. Wir besuchen

die Oase Birkat al Mauz inmitten einer saftig grünen Oase und fahren

auf der geteerten Straße weiter auf den „Grünen Berg“, den Jebal

Akh dar. Wir genießen die Ausblicke und kehren nach einem kurzen

Spaziergang am Abend nach Nizwa zurück.

5. Tag: Nizwa - al-Hamra - Misfat Al Abriyeen - Jebal Shams. Im alten

Dorf al-Hamra mit zahlreichen Lehmhäusern besuchen wir das traditionelle

„Bait al-Safah“, ein aufwändig restauriertes Haus, dessen

Zimmer mit früheren Alltagsgegenständen geschmückt sind. Wir passieren

das schöne Misfat Al Abriyeen - mit seinen einzigartigen alten

Steinhäusern ein herrliches Fotomotiv. Von hier windet sich die Bergstraße

auf über 2000 m Höhe Richtung Jebal Shams (3028 m) hinauf,

den „Sonnenberg“, von dem wir einzigartige Ausblicke auf die wilde

Berglandschaft genießen können. Eine kurze Wanderung führt uns zu

einem Ausblick über den „Grand Canyon“ des Oman.

6. Tag: Jebal Shams - Bahla - Wadi Bani Khalid - Wahiba Sands. Unsere

Route führt uns am frühen Morgen vom Sonnenberg zurück nach Nizwa

und weiter nach Bahla, eine der ältesten Städte des Oman, umgeben

von einer mächtigen 12 km langen und 5 m hohen Festungsmauer. Sie

war vom 12. – 17. Jh. die Hauptstadt der Nabhani-Dynastie. Inmitten

der Oase erhebt sich die Festung Hisn Tamah, die wie der Ort Bahla

zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Weiter geht es in die traumhaft

schöne Landschaft des Wadi Bani Khalid: Während eines Spaziergangs

ge nießen wir hier - inmitten der Wüste - den steten Strom des Flusses,

der durch kleine Teiche und Becken fließt. Am späten Nachmittag erreichen

wir die Sanddünen der Wahiba Sands (Sharkiya-Sandwüste) am

Arabischen Horn. Die Wüstenlandschaft zählt zu den schönsten unserer

Erde - mit bis zu 100 m hohen Sanddünen! Übernachtung in Zimmern/

Bungalows in einem Wüsten-Camp inmitten der Dünenlandschaft.

7. Tag: Wüstenerlebnis Wahiba Sands – Sur. Vor uns liegt ein Tag in

den einzigartigen Wüstenlandschaften der Wahiba – nach dem Sonnenaufgang

inmitten der Wüste und einem ca. 1-stündigen Ausritt auf

Kamelen (inkl.) geht es mit unseren Geländewagen quer durch die

herrliche Sanddünenlandschaft an die Küste. Auf einer schönen Küstenroute

mit herrlichen Ausblicken gelangen wir schließlich nach Sur.

8. Tag: Sur – Wadi Tiwi – Wadi Arbiyeen - Muscat. Sur, einstmals der

arabische Hauptumschlagshafen für den Sklavenhandel, ist heute für

seinen Schiffsbau bekannt. Abstecher führen uns in das Wadi Tiwi mit

seinen weiten Palmenpflanzungen und natürlichen Wasserbecken sowie

in das Wadi Arbiyeen. Entlang der Küstenstraße geht es schließlich

über Quriyat, ein kleines Fischerdorf (kurzer Halt), zurück nach Muscat.

9. Tag: Muscat - Dhow-Fahrt - Doha. Stadtrundfahrt durch die Metropole

des Oman - die historische Hafenstadt liegt in einer von schroffen

Felswänden eingekesselten Bucht. Zunächst geht es zur Großen

Moschee von Sultan Qaboos, weiter zum Bait al-Zubair- Museum. Im

Stadtteil Muttrah liegt der historische Souk, den wir ebenfalls durchstreifen.

Am Nachmittag erwartet uns eine Bootsfahrt mit einer Dhow,

80

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Zanjan

Teheran

2

Thumrait

Jebal Shams

Nizwa

Haima

Salalah

Muscat

Wahiba Sands

al Khaluf

Duqm

Ras Madrakah

1 Wahiba Sands © Mag. Günter Grüner 2 al-Hamra © PhotoElite/stock.adobe.com

1

einem traditionellen arabischen Segelschiff. Tageszimmer.

10. Tag: Muscat - Istanbul - Wien/München. Kurz nach Mitternacht

Transfer zum Flughafen - Rückflug nach Istanbul (ca. 02.25 - 07.15 Uhr).

Um 09.25 Uhr Rückflug nach Wien/München – Ankunft ca. 10.00 Uhr.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, Geländefahrzeugen und

*** u. ****Hotels sowie 1 Nacht im Wüsten-Camp/meist HP

TERMINE REISELEITER P OAOH

25.10. - 03.11.2019 Nationalfeiertag/ Dr. Ingrid Thurner

Allerheiligen

27.12. - 05.01.2020 Silvester Viktoria Schiller

14.02. - 23.02.2020 Viktoria Schiller

04.04. - 13.04.2020 Karwoche/Ostern Dr. Ingrid Thurner

NaturErlebnisReise Oman

Gebirge, Sandwüsten, Weihrauchbäume

Der Oman ist ein Land voll faszinierender Gegensätze:

Im Norden des Landes erwarten uns die mächtigen

Gebirgszüge des Jebal Shams (3028 m) mit grandiosen

Canyons, pittoresken Bergdörfern und grünen Oasen. Im

Oman finden wir auch die größte Sandwüste der Welt, die

Rub al-Khali, sowie die faszinierenden Wahiba Sands. Den

abschließenden Kontrast bilden die weiten Strände von

Salalah und die Region der Weihrauchbäume von Dhofar.

Flug ab Wien, München € 2.790,– € 2.850,– € 3.120,–

EZ-Zuschlag € 570,– € 570,– € 570,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Abu Dhabi und

von Muscat über Istanbul retour

• Rundfahrt und Ausflüge mit Bussen/Kleinbussen mit AC,

vom 4. - 7. Tag mit Geländefahrzeugen (max. 4 Teilnehmer/Auto)

• 8 Übernachtungen in *** u. ****Hotels (Landes-Klassifizierung) und

1 Nacht in einem Wüsten-Camp in den Wahiba Sands, jeweils in

Zweibettzimmern mit Dusche/WC mit Frühstücksbuffet

• einfache Mittagessen (tw. Picknick, tw. in lokalen Restaurants) vom

3. - 8. Tag, Abendessen am 2., 5., 6., 7. und 9. Tag

• Eintritte lt. Programm, Schifffahrt mit einer Dhow bei Muscat

• deutschsprachiger Reiseleiter in Abu Dhabi sowie im Oman,

ab 10 Personen qualifizierte österr. Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Oman“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 245,–)

Gültiger Reisepass und Visum für Oman erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für den Oman für 10 Tage - als e-Visa (dzt. Omani Rial 5,–/

ca. € 12,–) oder vor Ort mit Kreditkarte

• Ausreisesteuer V. A. Emirate (dzt. Dirham 35,–/ca. € 9,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (jeweils Landesklassifizierung), jeweils in Zimmern mit Du/WC.

Abu Dhabi ****Novotel Al Bustan

Nizwa ***Falaj Daris Hotel

Jebal Shams Sama Heights Resort bzw. Jebal Shams Resort

Wahiba Sands Sama al Wasil bzw. Arabian Oryx Camp

Sur

***Sur Plaza Hotel

Muscat ****Levatio Hotel bzw. ****City Seasons Hotel

1. Tag: Wien/München - Doha. Linienflug mit Qatar Airways am Nachmittag

nach Doha (ca. 16.10 - 23.25 Uhr).

2. Tag: Doha - Muscat. Kurz nach Mitternacht Weiterflug nach Muscat,

die Hauptstadt des Oman (ca. 00.30 – 03.20 Uhr) – Transfer zum Hotel.

Am späten Vormittag starten wir zu unserer Stadtrundfahrt: Zunächst

geht es zur prachtvollen Großen Moschee von Sultan Qaboos. Im Stadtteil

Muttrah liegt der historische Souk und der Fischmarkt, den wir

ebenfalls durchstreifen wollen.

3. Tag: Muscat - Nakhl - Jebal Shams. In komfortablen Geländewagen

geht es nach Nakhl - inmitten eines weiten Palmenhains erhebt sich

die beeindruckende Festungsanlage: Wir besuchen das Fort und die

heißen Quellen. Wir passieren das pittoreske Wadi Bani Awf und Bilad

Zayt, eines der schönsten Bergdörfer des Oman. Von hier windet sich

die Bergstraße auf über 2000 m Höhe Richtung Jebal Shams (3028 m)

hinauf, den „Sonnenberg“. Kurze Wanderung zum „Grand Canyon“ des

Oman, wo wir einzigartige Ausblicke genießen können.

4. Tag: Jebal Shams - Misfah - al-Hamra - Bahla - Nizwa. Die Gebirgslandschaft

des Nord oman erhält durch seine Höhe im Gegensatz zu

anderen Regionen der Arabischen Halbinsel viel Regen, der durch ein

System von Bewässerungskanälen Hunderte kleine Bergoasen mit Wasser

versorgt. Seit 4000 Jahren wird das Wasser konsequent gesammelt

und nach sozialen Regeln verteilt. Das Aflaaj-Bewässerungssystem

(UNESCO-Welt erbe) lernen wir in einigen Orten kennen. Wir wandern

in das schöne Misfah - mit seinen alten Steinhäusern - ein herrliches

Fotomotiv - und besuchen in al-Hamra mit seinen zahlreichen Lehmhäusern

das traditionelle „Bait al-Safah“, ein aufwändig restauriertes

traditionelles Haus. Bahla, eine der ältesten Städte des Oman, ist von

einer mächtigen 12 km langen und 5 m hohen Festungsmauer umgeben.

Inmitten der Oase erhebt sich die Festung Hisn Tamah (UNESCO-Weltkulturerbe).

Am Abend erreichen wir schließlich Nizwa, die frühere

Oman

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 81


2

1

1 Kamele am Meer © Anton Eder 2 Beduine © Michael Martin 3 Fischer am Strand von Salalah © FVA Oman

Oman

Hauptstadt des Oman und religiöser Mittelpunkt des Landes.

5. Tag: Nizwa - Birkat al Mauz – Wadi Bani Khalid - Wahiba Sands. Am

Vormittag erkunden wir Nizwa mit seiner Festungsanlage sowie dem

Souk, der für seinen Silberschmuck bekannt ist. Wir besuchen die Oase

Birkat al Mauz inmitten von Dattelpalmen und gelangen über die spektakuläre

Landschaft des Wadi Bani Khalid mit kleinen Teichen und Becken

in die Wahiba Sands, wo uns ein fixes Camp erwartet.

6. Tag: Wahiba Sands - Ras ar Ruways – Barr al Hikman. Nach dem Sonnenaufgang

und einem ca. 1-stündigen Ausritt auf Kamelen durchqueren

wir die Wahiba Sands Richtung Südosten nach Ras ar Ruways zur

Küste des Arabischen Meeres. In der Sandwüste Sharqiya, auch Wahiba

genannt, findet man die weltweit größte Fläche versteinerter Sanddünen;

hier und dort werden wir freiliegende sehen. Am Abend erreichen

wir die Küste bei Barr al Hikman, wo wir erstmals im Zelt nächtigen.

7. - 10. Tag: Barr al Hikman - Duqm - Wüstenerlebnis Rub al-Khali. Über

die Hafenstadt Duqm erreichen wir Haima, den Hauptort der Region

al-Wusta, wo unsere Treibstoffvorräte aufgefüllt werden. Weiter geht es

in das „Leere Viertel“, die Rub al-Khali, die ein Viertel der Arabischen

Halbinsel bedeckt - die größte zusammenhängende Sand wüste der

Welt. Manche der Dünen sind gigantisch – sie türmen sich wie riesige

Gebirge auf. Die nächsten drei Tage werden wir uns nur langsam vorwärts

bewegen. Per GPS fahren wir quer durch die Dünen - in diesem

langsamen Rhythmus können wir die Wüste mit allen Sinnen ganz bewusst

erleben. Unser Camp errichten wir am späten Nachmittag. So

bleibt noch Zeit, eine der höch sten Dünen der Umgebung rechtzeitig

vor Sonnenuntergang zu erklimmen, um das atemberaubende Panorama

zu genießen. Bei der Zubereitung des Essens wird zusammengeholfen;

später am Lagerfeuer lassen wir den Tag Revue passieren.

11. Tag: Rub al-Khali - Thumrait – Salalah. Nach kurzer Dünenfahrt lassen

wir die Wüste hinter uns: Über die legendäre Karawanenstadt Wubar

und Thumrait, einst wichtiger Handelsposten entlang der Weihrauchstraße,

gelangen wir zu den Ausläufern des Dhofar-Gebirges, wo

die berühmten Weihrauchbäume wachsen. Der Duft des Weihrauchharzes

ist allgegenwärtig in den Dörfern und Städten Dhofars. Am Abend

ist unser Ziel Salalah, die Hauptstadt der Region Dhofar, erreicht. Nach

5 Nächten im Zelt genießen wir wieder ein Hotelbett und eine Dusche!

12. Tag: Salalah - Samhuram. Wir besuchen in Salalah das Museum Balid

sowie den alten Al Husn Souk, wo wir in eine raffinierte Welt der Räuchermischungen

aus Weihrauch und Myrrhe eintauchen. Weiter geht es

zur Festungsanlage von Taqah (19. Jh.) und nach Samhuram, einst wichtiger

Hafen an der antiken Weihrauchstraße (UNESCO-Weltkulturerbe). Zur

Zeit der Königin von Saba im 1. vorchristl. Jahrtausend bestanden Handelsbeziehungen

mit Indien, Mesopotamien und Ägypten; an schließend

Besuch des Gartens von Ayn Razaat und Rückfahrt nach Salalah.

13. Tag: Salalah - Doha - Wien/München. Am Vormittag Transfer zum

Flughafen - um 12.45 Uhr Rückflug über Doha nach Wien und München,

Ankunft ca. 20.45 Uhr.

NaturErlebnisReise mit Flug, Geländewagen, ***Hotels/HP

u. 5x Zelt/meist VP

TERMINE REISELEITER P OAOW

23.11. - 05.12.2019 Anton Eder

03.02. - 15.02.2020 Dr. Ingrid Thurner

Flug ab Wien € 3.790,–

Flug ab München € 3.890,–

EZ-Zuschlag € 340,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Qatar Airways über Doha nach Muscat und von

Salalah über Doha retour

• Flughafentransfers im omanischen Kleinbus mit Aircondition

• Expedition lt. Programm im Geländewagen mit Aircondition,

(max. 4 TeilnehmerInnen plus Fahrer pro Fahrzeug)

• GPS, Bergeausrüstung und Satellitentelefon (nur für Notfälle)

• 6 Übernachtungen in *** u. ****Hotels, 1 Nacht in einem Wüsten-

Camp in den Wahiba Sands, jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• 5 Übernachtungen im Trekkingzelt (Kuppelzelt)

• Halbpension am 2. und 12. Tag, Vollpension vom 3. bis zum 11. Tag

(vom 6. - 10. Tag durch die Campingküche), Frühstück am 13. Tag

• ausreichend Mineralwasser während des Aufenthalts in der Wüste

• Eintritte: Nakhl Fort, Nizwa Fort, Festung Hisn Tamah (Bahla),

Bilad-Museum, Taqah Fort, Samhuram

• qualifizierte österreichische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Oman“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 340,–)

Gültiger Reisepass und Visum für den Oman sowie Schlafsack erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 16 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für den Oman (derzeit Omani Rial 21,–/ca. € 50,– e-Visa)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Du/WC.

Muscat

****Levatio Hotel bzw. ****City Seasons Hotel

Jebal Shams Sama Heights Resort

Nizwa

***Falaj Daris Hotel

Wahiba Sands Sama al Wasil bzw. Desert Retreat Camp

Salalah

***Intercity Hotel

HINWEIS: Nach besonders starken Regenfällen kann der Besuch

! einzelner Wadis und das Befahren von Bergstraßen kurzfristig nicht

möglich sein. In diesem Fall findet man eine alternative Strecke.

82

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 3

1 Baalbek © axel - stock.adobe.com/Fotolia.com 2 Taubenfelsen © diak/Fotolia.com 3 Baalbek, Wasserspeier © franck camhi-vision/stock.adobe.com

Libanon

Auf den Spuren der phönizischen

und christlichen Kultur im Libanon

+ + Tempel von Baalbek

+ + Tyros, Sidon und Byblos

+ + Qadisha-Tal u. Bcharré, Heimat von Khalil Gibran

Der Libanon war und ist noch immer für viele Reisende,

die den Orient suchen, eine einzigartige Destination -

ein uraltes Kulturland, wo dutzende Völker ihre Spuren

hinterlassen haben, die uns noch heute zum Staunen

bringen. Hier bauten die Phönizier ihre Handels-Weltmacht

auf, hier entstanden entlang der Seidenstraße einzigartige

Tempelzentren wie Baalbek. Die frühchristliche Zeit

hinterließ uns Kirchen und Klöster, u.a. im Qadisha Tal

– eingebettet in eine bezaubernde Landschaft zwischen

Mittelmeerküste, dem schneebedeckten Libanon-Gebirge

sowie der Bekaa-Ebene.

1. Tag: Wien – Istanbul – Beirut. Am frühen Morgen Linienflug mit Turkish

Airlines über Istanbul nach Beirut, wo man um ca. 14.25 Uhr landet.

Ein Rundgang führt uns durch das total renovierte „Downtown

Beirut“. Dieses im Bürgerkrieg besonders beschädigte Viertel glänzt

heutzutage im Luxus. Wir besuchen die Mohammed-al-Amin Moschee

und die St. Georgskathedrale. Besonders eindrucksvoll ist die kleine,

um 1130 von Kreuzfahrern gebaute romanische Kirche, die seit 1291

als Moschee genutzte al-Umari-Moschee. Im Zentrum von „Downtown

Beirut“ steht auf einem Platz mit sternförmig zusammenlaufenden

Straßen der Uhrturm am Place de l’Etoile, inmitten der „französischen“

Innenstadt – hier lag im Bürgerkrieg die „Grüne Linie“. Das Gesamtbild

des Stadtteils, der auch den Place des Martyrs einschließt, zeigt alte

Elemente der osmanischen Baukunst kombiniert mit moderner Architektur.

Anschließend Transfer zum nahegelegenen Hotel „Ramada

Downtown“ (nur 10 Gehminuten vom Place de l’Etoile entfernt.

2. Tag: Beirut: Nationalmuseum - Hamra-Viertel – Taubenfelsen - Achrafieh-Viertel

mit Sursock Museum. Heute geht es zunächst zum Nationalmuseum,

dem wohl wichtigsten Museum des Libanon, in dem

Bronzen, Statuen und Sarkophage ausgestellt sind - am Beginn der

Reise gibt es uns einen guten Überblick über die reiche Geschichte des

Libanon. Weiter geht es ins quirlige Stadtzentrumsviertel al Hamra mit

seinen berühmten Cafés Hamra und Younes, wo Zeit für einen arabischen

Kaffee bleibt. Ein Spaziergang vom American Campus entlang

der Corniche führt uns zu den berühmten Taubenfelsen an der Küste

– hier ist auch Zeit für ein Mittagessen mit Ausblick auf das Mittelmeer.

Eines der ältesten Viertel von Beirut - Achrafieh – erkunden wir

am Nachmittag: bis in die 30-er Jahre des 20. Jh. war es geprägt vom

Farmland der griechisch orthodoxen Bauern und prachtvollen Villen

wie dem Sursock Palast, der in der Mitte des 19. Jh. errichtet wurde. Im

nebenan gelegenen aufwändig renovierten Palast aus der Jahrhundertwende

wurde das „Sursock Museum“ untergebracht - das Zentrum

moderner und zeitgenössischer Kunst im Libanon (Besichtigung).

3. Tag: Ausflug Baalbek – Kefraya. Am Morgen geht es in rascher Fahrt

über das Libanongebirge in die Bekaa-Ebene, wo uns eine der schönsten

Ruinenstätten des Mittelmeerraums erwartet - Baalbek. Einst war

es die „Stadt Baals“, des Sonnengottes, dem zu Ehren ein erster Tempel

errichtet wurde. Die Römer erbauten dann im 3. Jh. die heute noch

erhaltene imposante Tempelanlage, die Baalbek schon in der Antike

berühmt werden ließ. Wir besuchen u.a. den Jupitertempel, dessen

sechs gewaltige Säulen die weitläufige Anlage beherrschen und bereits

in der Antike weltberühmt waren, sowie den Bacchus-Tempel,

ein Juwel der römischen Architektur. Auf der Rückfahrt legen wir in

den Weinbergen von Kefraya einen Stopp ein – bei einem Mittagessen

werden wir die Weine im Château Kefraya verkosten. Am Nachmittag

Rückkehr nach Beirut.

4. Tag: Ausflug Qadisha-Tal – Byblos/Jbeil. Heute lernen wir die Landschaftsvielfalt

des Libanon kennen - in rascher Fahrt geht es zunächst

entlang der Küste Richtung Norden. Langsam steigt dann die

Straße bergan in eines der schönsten Täler des Libanon-Gebirges, das

Qadisha-Tal - seit jeher Rückzugsgebiet der christlichen Maroniten.

Wir lassen die Küste weit hinter uns und gelangen auf einer herrlichen

Panoramastraße in ca. 1500 m Höhe in den Ort Bcharré, vielen

bekannt als Heimat des Dichters Khalil Ghibran – Mittagessen in einem

Restaurant, anschließend Besuch des Khalil-Ghibran-Musesums. Noch

höher liegen einige der letzten libanesischen Zedern, die wir (sofern

nicht zu viel Schnee liegt) aufsuchen. Zurück an der Küste geht es

als abschließenden Höhepunkt nach Byblos/Jbeil, eine der ältesten

Städte der Welt. Die faszinierenden Ausgrabungen zeigen viele Facetten

der mehr als 7000-jährigen Stadtgeschichte, von uralten Stadtmauern

über ägyptische Bauteile, römische Tempel bis hin zu einem

mittel alterlichen Donjon - aber auch das mittelalterliche Stadtbild

begeistert mit seinen schönen Kirchen, lebhaften Basargassen und

dem schönen Hafen den Besucher.

5. Tag: Beirut – Eshmoun - Tyros - Sidon - Beirut. Am Vormittag Ausflug

in den Süden des Landes zunächst zum Tempel von Eshmoun, ein phönizisches

Heiligtum, das im 6. Jh. v.Chr. dem Heil- und Fruchtbarkeits-

Libanon

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 83


1 2

1 Byblos-Ausgrabungen © tony85/stock.adobe.com 2 Petra © PierRiccardo - stock.adobe.com/Fotolia.com

Libanon

Jordanien

gott Eshmun geweiht wurde. Weiter geht es nach Tyros, das in phönizischer

Zeit dank seines Seehandels als „Königin der Meere“ bekannt

war. Heute sehen wir fast ausschließlich die Spuren aus römischer

Zeit - das Hippodrom, die einzigartige Nekropole und die Kolonnadenstraße

am Meer. Auf dem Rückweg nach Beirut halten wir in Sidon

beim mächtigen Seefahrer-Kastell am Meer und spazieren zur alten

Karawanserei. Anschließend Rückfahrt nach Beirut.

6. Tag: Beirut – Ausflug Jeita-Grotten - Istanbul – Wien/München.

Als letztes Highlight steht ein Besuch der Grotten von Jeita am Programm:

Wasser, das aus den Bergen dem Nahr el-Kalb zufließt, schuf

in Hunderttausenden von Jahren dieses einzigartige Höhlensystem

im Kalkstein. Mit ihrer Gesamtlänge von über 9000 m zählen sie zu

den schönsten Naturwundern des Libanon. Hier sieht man einen der

größten Stalaktiten der Welt, und in der gewaltigen Höhle mit bis zu

120 Metern Höhe findet man eine unglaubliche Vielzahl an Formen,

Farben und Größen der Kalksteingebilde. Anschließend Transfer zum

Flughafen – um 14.45 Uhr Rückflug über Istanbul nach Wien, wo man

um 21.50 Uhr landet.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, ****Hotel/meist HP

TERMINE REISEBEGLEITER P OAOL

15.10. - 20.10.2019 Dr. Ingrid Hafeneder 1

10.03. - 15.03.2020 Dr. Ingrid Hafeneder 1

05.04. - 10.04.2020 Karwoche Georges Farah

Preis ab/bis Wien € 1.450,–

EZ-Zuschlag € 240,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines von Wien über Istanbul nach Beirut

und retour

• Transfers, Ausflüge und Besichtigungen mit einem libanesischen

Bus/Kleinbus

• 5 Übernachtungen im ****Hotel „Ramada Downtown“ in Beirut

(ca. 10 Gehminuten vom Place de l’Etoile entfernt), Landes-

Klassifizierung - in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• tägliches Frühstücksbuffet, Abendessen am 1. und 5. Tag,

Mittagessen am 2. und 3. Tag

• Weinverkostung im Château Kefraya

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprechende libanesische Reiseleitung sowie

1

ab 12 Pers. zusätzlich qualifizierte österr. Reiseleitung (1. u. 2. Termin)

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 229,–)

Gültiger Reisepass mit libanischem Visum erforderlich -

wird derzeit kostenfrei am Flughafen Beirut erteilt.

KEIN Einreisestempel Israel erlaubt!

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

Jordanien intensiv

Intensive Erkundungen im UNESCO-Welterbe

Petra sowie der Naturwunder im Wadi Rum

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz -

Wien - Amman. Am Morgen Zuflüge ab den Bundesländern bzw. AIRail

ab Linz nach Wien - Linienflug mit Austrian nach Amman (ca. 10.20 -

14.55 Uhr). Transfer zum Hotel.

2. Tag: Amman - Jerash - Ajloun - Qalaat er-Rabad - Amman. Ausflug

in das fantastische Jerash, wo wir die erst klassig erhaltenen Ruinen

der ehemaligen römischen Provinzstadt Gerasa mit dem eindrucksvollen

Forum und dem Süd theater besuchen. Spaziergang zu den

byzan tinischen Kirchenruinen - Gerasa war auch in frühchristlicher

Zeit ein bedeutendes Zentrum. Wir besuchen den Artemis-Tempel,

das Nymphäum und spazieren über die Kolonnadenstraße mit dem

ehemaligen Tetrapylon zum Südtor. Am Nachmittag Fahrt durch die

Ajloun-Berge zur mittelalterlichen Festung Qalaat er-Rabad, von der

wir eine gute Fernsicht genießen. Rückfahrt nach Amman.

3. Tag: Amman - Wüsten schlös ser - Irbid. Am Vormittag kurze Stadtrundfahrt

zu den wichtig sten Sehenswürdigkeiten der jordanischen

Metropole, u.a. zur Zitadelle und zum römischen Thea ter.

An schließend Fahrt ent lang einer alten Karawanenroute zu den sog.

„Wüsten schlössern“, eine Reihe von Festungsbauten zum Schutz der

antiken Handelsrouten: Qasr Azraq mit seinen massiven Eingangstoren

aus schwarzem Basalt war 1917 das Winterquartier für „Lawrence von

Arabien“. Inmitten der Wüste wurde im 8. Jh. Qasr Amra als Jagd- und

Badeschloss von den Omaijaden errichtet. Es wurde - entgegen islamischer

Tradition - von byzantinischen Künstlern völlig mit großartigen

Fresken (u.a. Tänzerinnen, Jagdszenen) ausgestattet (UNESCO-Weltkulturerbe).

Weiter zur alten Karawanenstation von Umm el-Jemal

und nach Irbid, der zweitgrößten Stadt Jordaniens (einfaches Hotel).

4. Tag: Irbid - Umm Qais - Pella - Deir Alla - Madaba. Wir besuchen

Umm Qais, einst als Gadara bedeutendes Mitglied des römischen

Zehnstädtebundes/Dekapolis: Wir erkunden die Ausgrabungen mit

Basilika und Theater, das aus schwarzem Basalt errichtet wurde. Über

Pella (Besichtigung), das im Jordantal liegt und seit der Jungsteinzeit

ununterbrochen besiedelt ist, erreichen wir Deir Alla, eine bedeutende

bronzezeitliche Stätte, und am Abend Madaba.

5. Tag: Madaba - Mt. Nebo - Machärus - Wadi Mujib - Kerak - Petra. Am

Morgen Besichtigungen in Madaba - neben dem großartigen Palästina-Mosaik

aus dem 6. Jh. in der St. Georgs-Kirche erkunden wir den

Archäologischen Park und die Apostelkirche mit herrlichen Mosaiken.

Weiter geht es zum Berg Nebo, von dem aus Moses angeblich das

84

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 Wadi Rum © silver-john - stock.adobe.com/Fotolia.com 2 Jerash, frühchristliche Kirche © Elisabeth Kneissl-Neumayer

1

Totes

Meer

Aqaba

Irbid

Amman

Azraq

Petra

Wadi Rum

„Gelobte Land“ gesehen hat. Ein Abstecher führt nach Machärus - die

„schwarze Festung“ von Herodes dem Großen. Fahrt auf der Königsstraße,

die seit mehr als 5000 Jahren als Handels- und Reiseroute

dient, zum Wadi Mujib. Am Nachmittag besichtigen wir die mächtige

Anlage der Kreuzritterburg Kerak und erreichen am Abend Petra.

6. und 7. Tag: Petra - 2 Tage im UNESCO-Weltkulturerbe. Vom 3. Jh. v.

Chr. an war Petra über 400 Jahre das Zentrum des mächtigen Stammes

der Nabatäer. Der Reichtum, der vor allem auf Karawanenhandel

(u.a. Weihrauch) zwischen Arabien und dem Mittelmeer basierte, ließ

Petra aufblühen, prachtvolle Häuser und vor allem Prunkgräber wurden

aus dem einzigartigen, rosa farbenen Sandstein geschlagen. Die

geheimnisvolle Hauptstadt der Nabatäer, geschützt durch einen Ring

von Bergen, ist nur durch die kilometerlange enge Siq-Schlucht zu

erreichen. Wir erkunden auf Wanderungen und Auf stiegen durch enge

Täler (man ist an beiden Tagen immer und viel zu Fuß unterwegs!) die

Felsenstadt, die einen der überwältigendsten Eindrücke im Mittleren

Osten vermittelt: Wir sehen das „Schatzhaus des Pharao“, steigen über

1000 Stufen auf zum Prunkgrab ed-Deir, besichtigen die Königsgräber

und wandern am nächsten Tag durch ein Seitental vorbei am „Gartengrab“

zum Opferplatz (nochmals 1000 Stufen).

8. Tag: Petra - al-Beidha - Siq el-Barid - Wadi Rum (UNESCO-Welterbe).

Besichtigung der ca. 9000 Jahre alten Ruinen des Dorfes al-Beidha,

eines der ältesten Siedlungsgebiete im Mittleren O sten. Weiter nach

Siq el-Barid (Klein-Petra) und über den Desert Highway, vorbei am

„Berg der 7 Säulen“, ins Wadi Rum. Mit Geländewagen fahren wir zur

Quelle des „Lawrence von Arabien“, sehen die Felszeichnungen in der

Schlucht Siq Ghasaleh und besuchen den kleinen Steinbogen. Übernachtung

in einem guten Camp inmitten der Wüste.

9. Tag: Wadi Rum Wüstentour - Aqaba. Am Morgen ca. 1-stündige

Wüstenwanderung und Möglichkeit zum Kamelritt (fak. ca. 15,-- JOD).

Anschließend fahren wir mit Geländewagen inmitten einer schier

endlosen Gebirgswü stenlandschaft, tw. über Pisten, tw. durch ausgetrocknete

Wadis in den äußersten Süden des Landes und bewundern

dabei die einzigartige Szenerie, u.a. die gewaltigen Steinbögen wie

den von Um Fruth. Seit 2011 gehört das Gebiet zum UNESCO-Welterbe,

sowohl wegen seiner geologischen als auch historischen Bedeutung.

Am Nachmittag erreichen wir Aqaba am gleichnamigen Golf.

10. Tag: Aqaba - Totes Meer. Nordwärts geht es zum Toten Meer, einem

der salzhaltigsten Meere in der tiefsten Depression (- 428 m) der Erde.

Bei unserem Hotel besteht die Möglichkeit für ein Bad im Toten Meer.

11. Tag: Totes Meer - Amman - Wien - Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München

bzw. Linz. Am späten Vormittag Transfer zum Flughafen

Amman - Rückflug nach Wien (16.10 - 19.05 Uhr). Weiterflug in

die Bundesländer und München bzw. AIRail oder Rückflug nach Linz.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Geländewagen,

*** u. ****Hotels/HP und 1x Zelt-Lodge/HP

TERMINE REISELEITER P OAJI

26.10. - 05.11.2019 Nationalfeiertag Mohamed Zeidan

26.12. - 05.01.2020 Silvester Mohamed Abu Sada

04.04. - 14.04.2020 Karwoche/Ostern Mohamed Abu Sada

30.04. - 10.05.2020 Staatsfeiertag Mohamed Abu Sada

Flug ab Wien € 1.860,– € 1.950,– € 1.970,–

Flug ab Salzburg, Klagenfurt, Graz,

Innsbruck, München € 1.970,– € 2.060,– € 2.080,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.960,– € 2.050,– € 2.070,–

EZ-Zuschlag € 420,– € 420,– € 450,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Amman und retour

• Transfers und Rundfahrt mit einem jordan. Reisebus/Kleinbus mit AC

• Fahrt mit Geländewägen im Wadi Rum (max. 4 - 5 Teilnehmer/Auto)

• 5 Übernachtungen in ****Hotels, 4 Nächte in ***Hotels (jord. Klassifizierung),

jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• 1 Nacht im Wadi Rum in einem exklusiven Camp in der Wüste in

Zweimann-Safari-Zelten mit Betten, Dusche/WC

• Halbpension, zusätzlich Picknick am 8. u. 9. Tag im Wadi Rum, beim

Silvester-Termin zusätzlich Galadinner im Hotel

• Eintritte: Jerash, Qalaat er-Rabad, Amman (Zitadelle), Qasr Azraq,

Qasr Amra, Umm Qais, Pella, Madaba (Georgs-Kirche, Archäologischer

Park), Kerak, Petra, al-Beidha, Wadi Rum

• qualifizierte deutschsprechende jordanische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Jordanien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 270,– ab Wien, € 340,– ab den BL)

• Gruppenvisum und Ausreisesteuer Jordanien

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und Visum erforderlich

(wird an der Grenze ausgestellt).

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (jordanische Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Du/WC.

Amman ****„Sandy Palace Hotel“ oder „Sulaf Luxury Hotel“

Irbid ***Hotel „Sedrh“ (einfaches Hotel, bestes vor Ort)

Madaba ***„Grand Hotel Madaba“

Petra ***/*„Tetra Tree“ Hotel oder „Petra Quattro Hotel“

Wadi Rum Space Village Camp oder Sun City Camp

Aqaba ****Hotel „Double Tree by Hilton“

Totes Meer ****„Holiday Inn Dead Sea Resort“ oder „Hilton Dead Sea“

HINWEIS: Der 4. Termin fällt in den Ramadan - es ist eventuell mit

! kleinen Einschränkungen zu rechnen. Gleichzeitig ist es eine klimatisch

günstige Reisezeit.

Jordanien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 85


2

Ajloun

Totes

Meer

Amman

Azraq

Dana

Petra

Wadi Rum

1 Dana © klemenr - stock.adobe.com/Fotolia.com 2 Jerash © Michalis Palis/stock.adobe.com

1

Jordanien

Jordanien WanderReise

Wandern und Kultur

Unmittelbar und hautnah lernen Sie die bildschönen

Landschaften und herausragenden Kulturschätze

Jordaniens bei dieser WanderErlebnisReise kennen. Mit

den Wanderstöcken als unverzichtbares Accessoire gibt

es keine Barriere: Sie stützen bei der Wanderung im Dana-

Naturschutzgebiet, dem größten in Jordanien.

Auf Fußpfaden quasi über den Hintereingang nähern Sie

sich Petra und erkunden in der Folge - treppauf, treppab -

„jeden Winkel“ der faszinierenden Hauptstadt der Nabatäer.

Die lange Wanderung durch das Wadi Rum wird mit einem

schmackhaften Beduinen-Gericht belohnt und einer

unvergesslichen Wüsten-Nacht unter Sternen.

Die Kombination aus Wandern, Kultur und Geschichte

schmeckt ganz besonders intensiv …

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz - Wien

- Amman. Zuflüge am Morgen bzw. AIRail ab Linz nach Wien. Flug mit

Austrian (ca. 10.10 - 14.50 Uhr) nach Amman und Transfer ins Hotel. Am

Abend unternehmen wir gemeinsam mit unserem Reiseleiter einen

ersten Abendspaziergang durch das Zentrum der Hauptstadt und lernen

die anderen Mitreisenden beim gemeinsamen Abendessen in einem

der ältesten Falafel-Restaurants Ammans kennen.

2. Tag: Amman - Wüstenschlösser - Ajloun. Am Morgen Stadtrundfahrt

zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der jordanischen Metropole:

Wir sehen unter anderem die Zitadelle mit dem Archäologischen Museum

und das gut erhaltene römische Theater. Anschließend Fahrt

entlang einer Seitenlinie der Seidenstraße zu den sog. „Wüstenschlössern“,

eine Reihe von Festungsbauten zum Schutz der antiken Handelsroute.

Besonders beeindruckend sind Qazr Azraq mit seinen massiven

Eingangstoren aus schwarzem Basalt, wo „Lawrence von Arabien“

1917 sein Winterquartier aufgeschlagen hatte, und Qasr Amra, das als

Jagd- und Badeschloss der Omaijaden im 8. Jh. errichtet und entgegen

islamischer Tradition von byzantinischen Künstlern völlig mit großartigen

Fresken (UNESCO-Weltkulturerbe) ausgestaltet wurde. Das Mittagessen

nehmen wir bei einer Drusen-Familie ein, eine eigenständige

Religionsgemeinschaft im Nahen Osten. Die Drusen leben im Libanon,

Syrien, Jordanien und Israel. Am späten Nachmittag Fahrt nach Ajloun,

wo wir in Bungalows des Naturreservats übernachten.

3. Tag: Ajloun - Wanderung im Naturreservat - Jerash - Madaba. Unsere

erste Wanderung führt uns im Ajloun Naturreservat durch Eichenwälder

und vorbei an Pistazienbäumen zum „Eagle View Point“ und von

dort zum sog. „Seifenhaus“, wo Frauen aus der Region in traditioneller

Handarbeit reine Olivenseife herstellen. Nach der Mittagspause

wandern wir - teilweise von dramatischen Felsformationen begleitet

- weiter durch bewaldete Täler und Obstplantagen, wo wir es uns

nicht nehmen lassen, frische Feigen, Granatäpfel oder Pfirsiche zu

naschen (ca. 12 km, ca. 5 Std. Gehzeit). Am Nachmittag Fahrt nach Jerash

und Besuch der römischen Ruinenstadt Gerasa, ab dem 1. Jh. Zentrum

des antiken Zehnstädtebundes/Dekapolis. Die antike Stadtanlage zählt

zu den best erhaltenen des Nahen Ostens - mit Forum, Artemistempel,

Brunnenanlagen, Kolon nadenstraßen und dem Südtheater. Am Abend

erreichen wir schließlich Madaba.

4. Tag: Madaba - Berg Nebo - Wanderung am Siq Trail - Wadi Mujib

- Dana. Am Morgen besuchen wir in Madaba das großartige Palästina-Mosaik

aus dem 6. Jh. in der St. Georgs-Kir che. Danach fahren wir

weiter zum Berg Nebo, von dem aus Moses das „Gelobte Land“ gesehen

haben soll. Bei schönem Wetter hat man hier einen grandiosen

Ausblick bis zum Toten Meer! Wir gelangen durch das Wadi Mujib zum

Toten Meer, das 428 m unter dem Meeresspiegel liegt. Wir starten zu

unserer nächsten Wanderung, dem Siq Trail. Der Siq Trail führt durch

das Wadi Mujib mit seinen beeindruckenden Schluchten bis zu einem

Wasserfall. Mit 400 Meter unter dem Meeresspiegel ist es das niedrigste

Naturschutzgebiet der Welt. Anschließend fahrt nach Dana am

Toten Meer, wo wir in einem einfachen Hotel übernachten.

5. Tag: Wanderung im Dana Naturschutzgebiet - Siq el-Barid. Heute

steht eine Wanderung durch das Dana Naturschutzgebiet auf dem Programm,

das mit knapp 320 km 2 das größte in Jordanien ist und sich von

sengenden Sanddünen im Westen bis hin zu kühlen Bergen im Osten

erstreckt. Das Naturschutzgebiet beheimatet eine sehr vielfältige Flora

und Fauna: Wüstentiere fühlen sich hier ebenso wohl wie Tiere aus

mediterranen Wäldern oder Steppenregionen. Unsere Wanderung beginnt

direkt beim Hotel und endet in Fynan (ca. 16 km, ca. 6 Stunden

Gehzeit), von wo wir nach einer erfrischenden Pause nach Siq el-Barid

- auch Klein-Petra genannt - fahren. Hier wurden einst die Karawanen

der Nabatäer beladen. Nächtigung in einem Beduinen-Camp.

6. Tag: Siq el-Barid - UNESCO-Weltkulturerbe Petra. Nach dem Frühstück

im Beduinen-Camp wandern wir durch den sog. „Hintereingang“

von Siq el-Barid nach Petra, ein Weg, der den meisten Besuchern von

Petra verborgen bleibt. Unsere Wanderung führt über die Berge, welche

Petra von allen Seiten umschließen, und gewährt herrliche Ausblicke

bis zum Wadi Arava. Wir erreichen die Felsenstadt der Nabatäer,

die vom 3. Jh. v. Chr. an über 400 Jahre das Zentrum des mächtigen

Stammes der Nabatäer war, über das Prunkgrab ed-Deir. Gemeinsam

86

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


1 Wadi Rum © tobago77/stock.adobe.com 2 Petra, Siq el-Barid © Matias Planas/stock.adobe.com

1 2

mit unserem Reiseleiter beginnen wir den Abstieg zur Hauptstadt

der Nabatäer, welche sonst nur durch die kilo meterlange, enge Siq-

Schlucht zu erreichen ist. Auf unserem Weg zur Siq Schlucht sehen wir

Tempel, die Königsgräber und die Kolonnadenstraße (ca. 8 km, ca. 5

Stunden Gehzeit). Am Abend lädt uns das Red Cave Restaurant zum

gemeinsamen Kochen und Genießen landestypischer Speisen ein.

7. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Petra. Heute steht uns ein weiterer

Tag in der beeindruckenden Hauptstadt der Nabatäer zur Verfügung.

Der Reichtum, der auf dem Kara wanenhandel entlang der Weihrauchstraße

basierte, ließ Petra aufblühen, Prunkgräber wurden aus dem

rosafarbenen Fels geschlagen. Wir erkunden auf Spa ziergängen und

Aufstiegen die überwältigende Felsenstadt, die sicherlich einen der

intensivsten Eindrücke im Orient vermittelt. Wir sehen das „Schatzhaus

des Pharao“ und wandern durch ein Seitental vorbei am „Gartengrab“

über 1000 Stufen zum Opferplatz hinauf. Der faszinierende

Bunt sandstein gab Petra den nabatäischen Namen - Raqmu, die

„Buntgestreifte“. (ca. 16 km, ca. 6 Stunden Gehzeit).

8. Tag: Petra - Geländewagenfahrt und Wanderung im Wadi Rum

(UNESCO-Welterbe). Auf dem Desert Highway geht es heute Richtung

Süden, bis wir den „Berg der 7 Säulen“ und das Wadi Rum erreichen.

Mit Geländewagen unternehmen wir eine ca. 3-stündige Tour durch

die Gebirgswüstenlandschaft mit Schluchten, Naturbögen und roten

Dünen. Anschließend wandern wir durch eine einzigartige Wüstenlandschaft

zu unserem Camp (ca. 7 km, ca. 3 Stunden Gehzeit), wo

am Abend für uns ein traditionelles Beduinen-Gericht gekocht wird -

unter dem Wüstensand gegart erhalten Lamm, Huhn und Gemüse ein

ganz besonderes, unverwechselbares Aroma. Anschließend lädt unser

Reiseleiter zu einem gemütlichen Verdauungsspaziergang durch die

nächtliche Wüste ein - fernab jeglicher Lichtquelle wirkt der Sternenhimmel

unvergleichlich beeindruckend.

9. Tag: Morgenwanderung ins Wadi Rum - Kerak - Totes Meer - Maghtas

(UNESCO-Welterbe). Heute haben wir bereits vor dem Frühstück die

Möglichkeit, bei einer Wanderung die belebende Ruhe der Wüste während

des Sonnenaufgangs zu erleben. Wir befinden uns auf den Spuren

von „Lawrence von Arabien“, der während des ersten Weltkrieges als

britischer Offizier den Aufstand der Araber gegen die Osmanen unterstützte

(ca. 5 km, ca. 2 Stunden Gehzeit). Nach dem Frühstück im

Camp führt unser Weg zur mächtigen Kreuzritterburg von Kerak, die

wir besichtigen. Anschließend erreichen wir das Tote Meer, eines der

salzhaltigsten Meere in der tiefsten Depres sion der Erde (- 428 m). Hier

können wir während eines scheinbar schwerelosen Bades die Eindrücke

der letzten Tage Revue passieren lassen. Kurzer Ausflug nach Maghtas,

bekannt als „al-Maghtas“ (Taufe), eine von zwei Stätten am Jordan, welche

als Ort von Jesu Taufe durch Johannes den Täufer bezeichnet wird.

10. Tag: Totes Meer - Amman - Wien - Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München

bzw. AIRail nach Linz. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen

Amman - Rückflug nach Wien (16.10 - 19.10 Uhr) und weiter in die

Bundesländer und München bzw. AIRail nach Linz.

WanderErlebnisReise mit Flug, Bus/Geländewagen,

Hotels, Bungalows und Camps/HP

TERMINE REISELEITER P OAJW

29.09. - 08.10.2019 Mohamed Abu Sada

17.04. - 26.04.2020 Mohamed Abu Sada

Flug ab Wien € 2.030,– € 2.170,–

Flug ab Salzburg, Klagenfurt, Graz, Innsbruck, € 2.150,– € 2.290,–

München

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 2.130,– € 2.270,–

EZ-Zuschlag € 460,– € 470,–,

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Amman und retour

• Transfers und Rundfahrt mit einem jordan. Reisebus/Kleinbus mit AC

• Fahrt mit Geländewagen im Wadi Rum (max. 4 - 5 Teilnehmer/Auto)

• 5 Übernachtungen in ****Hotels (jord. Klassifizierung), 1 Nacht in

Bungalows im Ajloun Naturreservat und 1 Nacht im einfachen Dana

Hotel, jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• 1 Übernachtung im Beduinen Camp in Siq el-Barid und 1 Nacht in

einem exklusiven Camp im Wadi Rum, jeweils in Zweimann-

Safari-Zelten mit Betten, Dusche/WC

• Halbpension: 1. Tag abends bis 10. Tag morgens

• Wanderungen und Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprechende jordanische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Jordanien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 270,– ab Wien, € 340,– ab den BL)

• Gruppenvisum und Ausreisesteuer Jordanien

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und Visum erforderlich

(wird an der Grenze kostenfrei bei Gruppen ausgestellt).

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (jordanische Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Du/WC.

Amman ****Hotel „Sandy Palace“ oder „Sulaf Luxury Hotel“

Ajloun Ajloun Bungalow RSCN

Madaba ****„Grand Hotel“

Dana Hotel „Dana“ (einfaches Hotel)

Siq el-Barid „Seven Wonders Bedouin Camp“

Petra ****Hotel „Petra Panorama“ oder „Petra Quattro Hotel“

Wadi Rum „Space Village Camp“

Totes Meer ****„Holiday Inn Dead Sea Resort“

Jordanien

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 87


2

Jerash

Amman

Totes

Meer

Aqaba

Petra

Azraq

1 Petra „Schatzhaus des Pharao“ © Visit Jordan 2 Totes Meer © Visit Jordan

1

Jordanien

Jordanien Rundreise

Einzigartiges Kulturerbe entlang einer der

wichtigsten Karawanenrouten der Antike

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz - Wien

- Amman. Zuflüge am Morgen bzw. AIRail ab Linz nach Wien. Flug mit

Austrian (ca. 10.20 - 14.55 Uhr) nach Amman - Transfer ins Hotel.

2. Tag: Amman - Ausflug Wüstenschlösser Qasr Azraq und Qasr Amra.

Kurze Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der

jordanischen Metropole, anschließend Fahrt in die Oase Azraq zum

mächtigen Qasr (13. Jh.), in dem 1917 „Lawrence von Arabien“ sein Winterquartier

aufgeschlagen hatte. Weiter zum Qasr Amra, als Jagd- und

Badeschloss der Omaijaden im 8. Jh. errichtet. Entgegen islamischer

Tradition wurde es von byzantinischen Künstlern völlig mit großartigen

Fresken ausgestaltet (UNESCO-Weltkulturerbe).

3. Tag: Ausflug Jerash - Umm Qais/Gadara. Ausflug nach Jerash, der römischen

Ruinenstadt Gerasa, ab dem 1. Jh. Zentrum des antiken Zehnstädtebundes/Dekapolis.

Die antike Stadtanlage zählt zu den besterhaltenen

des Nahen Ostens - mit Forum, Artemistempel, Brunnenanlagen,

Kolon nadenstraßen und dem Südtheater. Am Nachmittag geht es nach

Umm Qais, das in landschaftlich reizvoller Lage über dem Yarmouk-Tal

liegt - Besuch der Ausgrabungen des römischen Ga dara mit Basilika und

Theater, die aus schwarzem Basalt errichtet wurden.

4. Tag: Amman - Madaba - Kerak - Petra. In Madaba besuchen wir das

großartige Palästina-Mosaik aus dem 6. Jh. in der St. Georgs-Kir che

sowie die Apostelkirche. Weiter zum Berg Nebo, von dem aus Moses

das „Gelobte Land“ gesehen haben soll. Durch das Wadi Mujib geht es

zur Kreuzritterburg Kerak (Besichtigung) und schließlich nach Petra.

5. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Petra. Vom 3. Jh. v. Chr. an war Petra

über 400 Jahre das Zentrum des mächtigen Stammes der Nabatäer.

Der Reichtum, der auf dem Kara wanenhandel entlang der Weihrauchstraße

basierte, ließ Petra aufblühen, Prunkgräber wurden aus dem rosafarbenen

Fels geschlagen. Die Hauptstadt der Nabatäer ist nur durch

die kilo meterlange, enge Siq-Schlucht zu erreichen. Wir erkunden auf

Spa ziergängen und Aufstiegen (wir sind den ganzen Tag zu Fuß unterwegs)

die überwältigende Felsenstadt, die sicherlich einen der intensivsten

Eindrücke im Orient vermittelt. Wir sehen das „Schatzhaus des

Pharao“, steigen (über 1000 Stufen) zum Prunkgrab ed-Deir auf und

besichtigen die Königsgräber.

6. Tag: Petra - Geländewagenfahrt im Wadi Rum (UNESCO-Welt erbe) -

Aqaba. Am Morgen besichtigen wir al-Beidha mit den ca. 9000 Jahre

alten Ruinen eines Dorfes sowie Siq el Barid. Auf dem Desert Highway

geht es Richtung Süden, bis wir den „Berg der 7 Säulen“ und das Wadi

Rum erreichen. Nach mittags unternehmen wir mit Geländewagen eine

ca. 3-stündige Tour durch die Gebirgswüstenlandschaft mit Schluchten,

Naturbögen und roten Dünen. Am Abend Fahrt nach Aqaba.

7. Tag: Aqaba - Totes Meer - Maghtas (UNESCO-Welterbe). Fahrt zum

Toten Meer, einem der salzhaltigsten Meere in der tiefsten Depres sion

der Erde (- 428 m) - Möglichkeit für ein Bad. Kurzer Ausflug nach al-

Maghtas, der Taufstelle Johannes des Täufers.

8. Tag: Totes Meer - Amman - Wien - Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München

bzw. Linz. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen Amman

- Rückflug nach Wien (16.10 - 19.10 Uhr) und weiter in die Bundesländer

und München bzw. AIRail nach Linz.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, *** u. ****Hotels/HP

TERMINE REISELEITER P OAJR

29.12. - 05.01.2020 Silvester Jamal Al Kashef

02.02. - 09.02.2020 Semesterf. Wien, NÖ Kifah Abu Kharma

04.04. - 11.04.2020 Karwoche/Ostern Kifah Abu Kharma

Flug ab Wien € 1.620,– € 1.690,–

Flug ab Salzburg, Graz, Klagenfurt,

Innsbruck, München € 1.730,– € 1.800,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.720,– € 1.790,–

EZ-Zuschlag € 310,– € 310,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Amman und retour

• Rundfahrt mit einem jordanischen Reisebus/Kleinbus mit AC

• 3-stdg. Geländewagen-Tour im Wadi Rum (4 - 5 Teilnehmer/Auto)

• 5 Übernachtungen in ****Hotels, 2 Nächte in Petra im ***+Hotel

(jordanische Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• Halbpension, am 6. Tag zusätzlich einfaches Mittagessen, Silvester-Termin:

zusätzlich Galadinner im Hotel

• Eintritte: Amman (Zitadelle), Wüstenschlösser, Jerash, Umm Qais,

Madaba, Kerak, Petra, Wadi Rum, al-Maghtas

• qualifizierte deutschsprechende jordanische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Jordanien“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 270,– ab Wien, € 340,– ab den BL)

• Gruppenvisum und Ausreisesteuer Jordanien

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) und Visum erforderlich

(wird an der Grenze kostenfrei für Gruppen ausgestellt).

Mindestteilnehmerzahl: 8 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Ho tels (jordanische Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Du/WC.

Amman ****„Sandy Palace Hotel“ oder „Sulaf Luxury Hotel“

Petra ***/*„Tetra Tree Hotel“ oder „Petra Quattro Hotel“

Aqaba ****Hotel „Double Tree by Hilton“

Totes Meer ****„Holiday Inn Dead Sea Resort“ oder „Hilton Dead Sea“

88

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Akko

Tel Aviv

Jerusalem

Betlehem

See Genezareth

Jerash

Amman

Azraq

Totes Meer

Petra

Wadi Rum

1

1 Jerash, Kolonnadenstraße © WWW.LKPRO.EU/stock.adobe.com 2 Haifa, Baha‘i Tempel © www.ruslankphoto.com/Fotolia.com

Jordanien - Israel

Zwei Länder, eine Geschichte

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz - Wien

- Amman. Zuflüge am Morgen bzw. AIRail ab Linz nach Wien. Flug mit

Austrian (ca. 10.10 - 14.50 Uhr) nach Amman und Transfer ins Hotel. Am

Abend unternehmen wir gemeinsam mit unserem Reiseleiter einen

ersten Abendspaziergang über die Rainbow Street und lernen die Teilnehmer

beim gemeinsamen Abendessen in einem der ältesten Falafel-Restaurants

Ammans kennen.

2. Tag: Amman - Wüstenschlösser - Jerash - Amman. Am Morgen Fahrt

entlang einer alten Karawanenroute zu den sog. „Wüstenschlössern“,

eine Reihe von Festungsbauten zum Schutz der antiken Handelsrouten.

Hier hatte 1917 „Lawrence von Arabien“ sein Winterquartier aufgeschlagen.

Qazr Azraq mit seinen massiven Eingangstoren aus schwarzem

Basalt und Qasr Amra (UNESCO-Weltkulturerbe), das als Jagd- und

Badeschloss der Omaijaden im 8. Jh. errichtet und entgegen islamischer

Tradition von byzantinischen Künstlern völlig mit großartigen

Fresken ausgestaltet wurde. Weiter geht es in das fantastische Jerash,

wo wir die erstklassig erhaltenen Ruinen der ehemaligen römischen

Provinzstadt Gerasa mit dem eindrucksvollen Forum und dem Südtheater

besuchen. Spaziergang zu den byzantinischen Kirchenruinen

- Gerasa war auch in frühchristlicher Zeit ein bedeutendes Zentrum.

Wir besuchen den Artemis-Tempel, das Nymphäum und spazieren über

die Kolonnadenstraße mit dem ehemaligen Tetrapylon zum Südtor. Am

Abend Rückkehr nach Amman.

3. Tag: Amman - Madaba - Berg Nebo - Petra. Nach dem Frühstück Stadtrundfahrt

zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der jordanischen

Metropole, unter anderem zur Zitadelle mit dem Archäologischen Museum

sowie zum gut erhaltenen römischen Theater. Anschließend geht

es nach Madaba, wo wir neben dem großartigen Palästina-Mosaik aus

dem 6. Jh. in der St. Georgs-Kirche auch den Archäologischen Park und

die Apostelkirche mit weiteren herrlichen Mosaiken besuchen. Kurze

Weiterfahrt zum Berg Nebo, von dem aus Moses das „Gelobte Land“ gesehen

haben soll. Vorbei am Wadi Mujib und Kerak geht es Richtung

Süden, bis wir am späten Nachmittag unser Hotel in Petra erreichen.

4. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Petra. Vom 3. Jh. v. Chr. an war Petra

über 400 Jahre das Zentrum des mächtigen Stammes der Nabatäer.

Der Reichtum, den man dem Kara wanenhandel entlang der Weihrauchstraße

verdankte, ließ Petra aufblühen, Prunkgräber wurden aus

dem rosafarbenen Fels geschlagen. Die Hauptstadt der Nabatäer ist

nur durch die kilo meterlange, enge Siq-Schlucht zu erreichen. Wir

erkunden auf Spa ziergängen und Aufstiegen (wir sind den ganzen

Tag zu Fuß unterwegs) die überwältigende Felsenstadt, die sicherlich

einen der intensivsten Eindrücke im Orient vermittelt. Wir sehen das

„Schatzhaus des Pharao“, steigen (über 1000 Stufen) zum Prunkgrab

ed-Deir auf und besichtigen die Königsgräber. Der faszinierende Buntsandstein

gab Petra den nabatäischen Namen - Raqmu, die „Buntgestreifte“.

5. Tag: Petra - al-Beidha - Siq el-Barid - Wadi Rum (UNESCO-Welterbe).

Besichtigung der ca. 9000 Jahre alten Ruinen des Dorfes al-Beidha,

neben Jericho das älteste Siedlungsgebiet im Mittleren Osten. Weiter

nach Siq el-Barid, auch Klein-Petra genannt - hier wurden einst die

Karawanen der Nabatäer beladen. Anschließend geht es über den

Desert Highway, vorbei am „Berg der 7 Säulen“, ins Wadi Rum. Am

Nachmittag starten wir unsere Fahrt mit Geländewagen zur Quelle des

„Lawrence von Arabien“, sehen die Felszeichnungen in der Schlucht

Siq Ghasaleh und besuchen den kleinen Steinbogen. Übernachtung

in einem guten Camp inmitten der Wüste.

6. Tag: Wadi Rum Wüstentour - Kerak - Totes Meer. Am Morgen ca.

1-stündige Wüstenwanderung und Möglichkeit zum Kamelritt (fak. ca.

15,- JOD). Am Vormittag lernen wir mit Geländewagen diese schier

endlose Gebirgswüstenlandschaft kennen; tw. geht es über Pisten, tw.

durch ausgetrocknete Wadis - wir bewundern dabei die einzigartige

Szenerie, u.a. den gewaltigen Steinbogen von Um Fruth. Seit 2011 gehört

das Gebiet zum UNESCO-Welterbe, sowohl wegen seiner geologischen

als auch historischen Bedeutung. Gegen Mittag wechseln wir

wieder vom Geländewagen auf den Bus und fahren Richtung Norden:

Wir besichtigen die mächtige Anlage der Kreuzritterburg Kerak und

erreichen am Abend das Tote Meer, eines der salzhaltigsten Meere in

der tiefsten Depression der Erde (- 428 m). Im nördlichen Bereich des

Toten Meers liegt unser Hotel - Möglichkeit für ein Bad im Meer.

7. Tag: Totes Meer - al-Maghtas - Allenby Bridge - Jericho - Bethlehem

- Jerusalem. Am Morgen kurzer Ausflug nach al-Maghtas, der Taufstelle

Johannes des Täufers (UNESCO-Weltkulturerbe), bevor wir gegen 11.00

Uhr an der Allenby Bridge aus- und nach Israel einreisen. Auf unserem

Weg nach Bethlehem machen wir in Jericho Halt. Bei einer Stadtrundfahrt

durch die tiefstgelegene Stadt der Welt (ca. - 250 m) sehen

wir u.a. den Elias-Brunnen und die Ausgrabungsstätte Tell es-Sultan,

bevor wir nach Bethlehem fahren. Wir passieren die massive Sperrmauer,

besuchen die Geburtskirche und suchen die Hirtenfelder auf.

Am Abend Weiterfahrt in die Stadt der drei Weltreligionen: Jerusalem.

8. Tag: Jerusalem - Ölberg. Am Morgen fahren wir auf den Ölberg, der

uns um diese Tageszeit einen herrlichen Ausblick auf die Stadt bietet.

Wir spazieren auf dem Palmsonntagweg zum Garten Gethsemane mit

seinen uralten Olivenbäumen und der Kirche „Dominus Flevit“. In der

Altstadt Jerusalems folgen wir auf der Via Dolorosa den Stationen

Jordanien

Israel

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 89


1 Jerusalem, Klagemauer © Rudolf Balasko/stock.adobe.com 2 Petra, ed-Deir © Michael Dunker/Fotolia.com

1 2

Jordanien

Israel

des Kreuzweges bis zur Grabeskirche. Zurück geht es durch den arabischen

Souk ins jüdische Viertel und vorbei am Cardo, der antiken

Einkaufsstraße.

9. Tag: Jerusalem - Nazareth - See Genezareth. Am Morgen Besichtigung

des Berges Zion mit dem Abendmahlsaal, dem Grab Davids und der

Dormitio-Abtei. Letzte Station in Jerusalem ist die Klagemauer, die

westliche Stützmauer des Plateaus des Tempelberges und der heiligste

Ort der Juden. Anschließend fahren wir nach Nazareth, wo wir die

Verkündigungskirche und die Synagogenkirche sehen. Bei einem kurzen

Rundgang durch die Altstadt besuchen wir auch die Weiße Moschee und

die orthodoxe Verkündigungskirche. Schließlich erreichen wir den See

Genezareth und genießen die herrlichen, fruchtbaren Gärten rund um

den See, wo Jesus wirkte und predigte.

10. Tag: See Genezareth - Ausflug Banias Quellen/Golan-Höhen -

Safed. Zunächst geht es hinauf zum Berg der Seligpreisungen, dem

Ort der Bergpredigt, von dem wir den See überblicken können.

An schließend unternehmen wir einen Ausflug zu den Golan-Höhen,

wo wir entlang der Banias Quelle (der östlichsten der drei Jordanquellen)

durch ein grünes Tal bis zum Banias-Wasserfall wandern. Danach

besuchen wir Safed, einst ein Zentrum der Kabbala, der mystischen

Geheimlehre des Judentums, heute eine sehr lebendige Künstlerkolonie.

Am Abend Rückkehr zum Hotel.

11. Tag: See Genezareth - Rosh HaNikra - Akko - Haifa - Tel Aviv. Unser

Weg führt uns heute zunächst in den äußersten Nordwesten des Landes

zu den faszinierenden Kalksteingrotten von Rosh HaNikra nahe

der libanesischen Grenze - mit der Seilbahn geht es hinab zu den

schäumenden Wellen des Mittelmeeres, sie haben über Jahrtausende

die einzigartigen Grotten ausgehöhlt. Anschließend fahren wir entlang

der Mittelmeerküste nach Süden in die Kreuzfahrerstadt Akko:

Wir besuchen die eindrucksvolle Altstadt und den schönen orientalischen

Basar. Sowohl Richard Löwenherz als auch Napoleon belagerten

einst diese Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Wir folgen der Küste zur

Hafenstadt Haifa, wo wir das Templerviertel erkunden und die schönen

hängenden Bahai-Gärten bestaunen können. Am Abend erreichen

wir schließlich mit Tel Aviv die letzte Station unserer Reise.

12. Tag: Tel Aviv - Wien - Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München

bzw. Linz. Als letzten Höhepunkt der Reise besichtigen wir heute

noch Tel Aviv, die erste Metropole des modernen Israel. Wir erleben

die besondere Bauhaus-Architektur, der Tel Aviv ihre Anerkennung als

UNESCO-Weltkulturerbe verdankt. Danach geht es in die Altstadt von

Jaffa, dem ältesten Teil Tel Avivs - ein wichtiger Ort alt- und neutestamentlicher

Überlieferung. Am frühen Nachmittag Transfer zum Flughafen

Tel Aviv und Rückflug nach Wien (ca. 16.10 - 19.05 Uhr) und weiter in

die Bundesländer und München bzw. AIRail nach Linz.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, *** u. ****Hotels/HP

TERMINE

P OAJIS

24.11. - 05.12.2019

15.03. - 26.03.2020

26.04. - 07.05.2020

Flug ab Wien € 2.450,–

Flug ab Salzburg, Klagenfurt, Graz, Innsbruck, München € 2.560,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 2.550,–

EZ-Zuschlag € 670,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Amman und von Tel Aviv retour

• Transfers und Rundfahrt mit einem jordanischen bzw. israelischen

Reisebus/Kleinbus mit AC

• Fahrt mit Geländewagen im Wadi Rum (max. 4 - 5 Teilnehmer/Auto)

• 6 Übernachtungen in ****Hotels, 2 Übernachtungen im

***+ Hotel und 2 Übernachtungen im ***Hotel (Landes-

Klassifizierung), jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• 1 Nacht im Wadi Rum in einem exklusiven Camp in der Wüste in

Zweimann-Safari-Zelten mit Betten, Dusche/WC

• Halbpension mit Frühstück vom 2. Tag morgens bis 12. Tag morgens,

am 1. Tag Abendessen in einem Falafel-Restaurant in Amman

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprechende jordanische und israelische

Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Jordanien“ und „Israel“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 230,– ab Wien, € 300,– ab den BL)

• Gruppenvisum und Ausreisesteuer Jordanien

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate nach Einreise) und Visum erforderlich

(wird an der Grenze kostenfrei für Gruppen ausgestellt).

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden

o.ä. Hotels (Landes-Klassifizierung) in Zimmern mit Dusche/WC.

Amman ****„Sandy Palace“ oder „Sulaf Luxury Hotel“

Petra ***/*Hotel „Tetra Tree“

Wadi Rum „Rahayeb Camp“ oder „Space Village Camp“

Totes Meer ****Hotel „Holiday Inn Dead Sea Resort“

Jerusalem ****„Grand Court Hotel“ oder „Crowne Plaza“

Tiberias ***Hotel „Kinar Tiberias“ oder Kibbutz-Hotel „Ohalo

Manor“

Tel Aviv ****Hotel „Metropolitan“

90

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


Bethlehem © Hanan Isachar / Alamy Stock Photo

Israel Rundreise

+ + Weihnachten im „Heiligen Land“

und in Bethlehem

+ + Chanukka-Fest

1. Tag: Salzburg/Innsbruck/Graz/Klagenfurt bzw. Linz – Wien – Tel

Aviv. Zuflüge am Morgen bzw. AIRail ab Linz nach Wien. Flug mit

Austrian nach Tel Aviv (ca. 10.25 - 14.55 Uhr) – Transfer zum Hotel in

Tel Aviv.

2. Tag: Tel Aviv – Caesarea Maritima – Berg Karmel – Haifa. Nach dem

Frühstück erkunden wir Tel Aviv, die erste Metropole des modernen

Israel. Wir besichtigen die besondere Bauhaus-Architektur, der Tel Aviv

die Anerkennung als UNESCO-Kulturerbe verdankt. Danach geht es in

die Altstadt von Jaffa/Yafo, ältester Teil Tel Avivs und ein wichtiger Ort

alt- und neutestamentlicher Überlieferung. Bei Kaffee und Baklawa

hören wir die Erzählungen einer christlichen Familie im Viertel Adjami.

Weiter geht die Fahrt auf der alten römischen Handelsstraße Via

Maris entlang von Israels Mittelmeerküste nach Caesarea Maritima: In

der antiken Hafenstadt besuchen wir das römische Theater und die

Ausgrabungen des Herodes-Palastes. Nächste Station unserer Reise

ist der Berg Karmel mit einer außergewöhnlichen Aussicht auf die

Jesreel-Ebene. Bei einer Rundfahrt durch die Hafenstadt Haifa entdecken

wir das Templerviertel und bestaunen die schönen „hängenden“

Bahai-Gärten. Übernachtung in Haifa. Heute beginnt das Chanukka-

Fest - die erste Kerze am Leuchter wird angezündet. Und natürlich

müssen wir die „Suffganiot“ - die Chanukka-Krapfen - verkosten.

3. Tag: Ausflug zum See Genezareth und nach Nazareth. Den Tag erleben

wir großteils am See Genezareth mit seinen herrlich fruchtbaren

Gärten. Es geht zunächst hinauf zum Berg der Seligpreisungen, dem

Ort der Bergpredigt, von dem wir den See überblicken können. Weiter

geht es zur Brotvermehrungskirche (Tabgha) und danach zum Fischerort

Kapernaum, wo Jesus lehrte und mit seinen Jüngern lebte. Wir

sehen die Reste der Synagoge und das „Haus des Petrus“. Anschließend

fahren wir mit einem originalgetreuen Nachbau der Holzboote

von vor 2000 Jahren hinaus auf den See. Am Nachmittag Fahrt nach

Nazareth: Wir besichtigen den Ortskern mit der Verkündigungsbasilika,

der Gabrielskirche und dem Marienbrunnen.

4. Tag: Haifa - Qumran – Masada – Jerusalem. Am Morgen geht es zunächst

durch das Westjordanland zur Taufstelle Qasr El Yahud am

Jordan. Wir besuchen Qumran, die Fundstelle der biblischen Schriftrollen,

und erreichen die beeindruckende Felsenfestung von Masada

(Seilbahnauffahrt). Am Nachmittag besteht noch die Gelegenheit zu

einem kurzen Bad im Toten Meer. Den Weihnachtsabend verbringen

wir in Jerusalem. Bei Interesse kann man einen Transfer nach Bethlehem

zum Krippenplatz organisieren, um dort im Freien die Messe über

Bildschirm zu verfolgen.

5. Tag: Jerusalem – Bethlehem. Der Vormittag steht mit dem Besuch

des Geburtsortes von Jesus im Zeichen der Weihnachtsgeschichte. Wir

passieren die massive Sperrmauer und fahren nach Bethlehem, wo wir

die Geburtskirche und die Hirtenfelder aufsuchen. An schließend besuchen

wir Herodion, eine zur Zeit von Herodes dem Großen errichtete

Festungs- und Palastanlage. Rückkehr nach Jerusalem.

6. Tag: Jerusalem. Am Morgen geht es auf den Ölberg, wo wir die herrliche

Aussicht auf die Stadt genießen. Wir spazieren auf dem Palmsonntagsweg

hinunter ins Kidron-Tal zum Garten Gethsemane mit seinen

uralten Olivenbäumen und der Kirche „Dominus Flevit“. Dann geht es

in die Altstadt Jerusalems - auf der Via Dolorosa folgen wir den Stationen

des Kreuzweges bis zur Grabeskirche. Zurück geht es durch den

arabischen Souk ins jüdische Viertel. Anschließend Besichtigung des

Bergs Zion mit dem Abendmahlsaal, dem Grab Davids und der Dormitio-Abtei.

Letzte Station ist die Klagemauer, die westliche Stützmauer

des Plateaus des Tempelberges und der heiligste Ort der Juden. Am

Abend bleibt Zeit, die schöne Chanukka-Beleuchtung auf den Märkten

und beim Jaffa-Tor zu erleben.

7. Tag: Jerusalem - Ein Karem. Am Morgen geht es nochmals in die Altstadt

zum Davidson Center, wo man im Garten Überreste aus der Zeit

Jesu finden kann. Anschließend spazieren wir über den Mahane Yehuda

Markt, den bekannten Obst- und Gemüsemarkt. Lassen Sie sich

von den Gerüchen und Farben überraschen! Am Nachmittag führt ein

Ausflug in das schöne Ein Karem mit der Kirche Johannes des Täufers.

8. Tag: Jerusalem – Tel Aviv – Wien - Salzburg/Innsbruck/Graz/Klagenfurt

bzw. Linz. Der Vormittag steht zur freien Verfügung - Möglichkeit

zum Besuch des Israel-Museums oder der Holocaust-Erinnerungsstätte

Yad Vashem. Gegen 12.00 Uhr Transfer zum Flughafen Tel Aviv

und Rückflug nach Wien (ca. 16.10 - 19.00 Uhr) und in die Bundesländer

bzw. AIRail nach Linz.

ErlebnisReise mit Flug, Bus u. ****Hotels/HP

TERMIN

21.12. - 28.12.2019 Weihnachten

P OAIS

Flug ab Wien € 1.590,–

Flug ab Salzburg, Innsbruck, Graz, Klagenfurt € 1.670,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.690,–

EZ-Zuschlag € 640,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Tel Aviv und retour

• Transfers und Rundfahrt in einem modernen Reisebus mit AC

• 7 Übernachtungen in ****Hotels, jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• Halbpension

• Eintritte lt. Programm inkl. Seilbahnfahrt nach Masada

• Bootsausflug am See Genezareth

• qualifizierte deutschsprachige israelische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Israel“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 171,– bzw. € 251,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (israelische Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Du/WC

Tel Aviv ****Prima City Hotel (nahe der Tel Aviv Marina)

Haifa ****Bay View Hotel (3 km vom Stadtzentrum)

Jerusalem ****Olive Tree Hotel (nördlich von Damaskus Tor bei der

American Colony)

Israel

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 91


2

Akko

See Genezareth

Tel Aviv

Jerusalem Totes Meer

Betlehem

1

1 Schlucht En Avdat © andrey_iv/stock.adobe.com 2 Felsendom © bargotiphoto/stock.adobe.com

Israel

Große Israel Rundreise

Natur und Kultur erleben

Eindrucksvoll ist nicht nur die wechselvolle,

jahrtausendealte Geschichte und Kultur des Landes,

sondern auch die kontrastreiche Landschaft Israels. Wir

wollen Ihnen mit dieser interessanten StudienErlebnisReise

die facettenreichen Gesichter des „Heiligen Landes“ zeigen:

Vom grünen Norden des Banias Nationalparks über die

Küstenlandschaften an Mittelmeer und Totem Meer bis

hin zu den Wüstenlandschaften rings um den Ramon

Krater. Die besondere historische Atmosphäre in Jerusalem

wird Sie genauso in den Bann ziehen wie die biblischen

Orte in Galiläa oder die lebendigen Stadtviertel von Tel

Aviv. Staunen Sie und entdecken Sie mit uns - auch bei

Kurzwanderungen - diese faszinierende Region.

1. Tag: Graz/Klagenfurt/Salzburg/Innsbruck bzw. Linz - Wien - Tel

Aviv. Am Vormittag Zuflüge ab den Bundesländern bzw. AIRail von Linz

nach Wien. Linienflug mit Austrian um 13.20 Uhr nach Tel Aviv, wo man

um 17.45 Uhr landet. Transfer zum Hotel, das im Herzen von Tel Aviv-

Jaffa liegt.

2. Tag: Tel Aviv - Caesarea Maritima - Akko - Haifa. Am Morgen fahren

wir zunächst entlang der Mittelmeerküste zu den Ausgrabungen von

Caesarea Maritima, einst eine bedeutende antike Stadt, wo Petrus

den ersten Heidenchristen taufte und Paulus nach Rom aufbrach. Im

ein stigen römischen Herrschaftssitz ist das Theater noch immer sehr

gut erhalten. Haifa, die größte Hafenstadt Israels, ist unser näch stes

Ziel: Herrlich ist die Aussicht vom Berg Karmel auf die Bucht von Haifa.

Die Rundfahrt durch die Hafenstadt zeigt uns das Templerviertel und

die schönen hängenden Gärten der Bahai. Letzte Station dieses Tages

ist die Kreuzfahrerstadt Akko - wir besuchen die Altstadt und

den schönen orientalischen Bazar. Die Stadt wurde einst von Richard

Löwenherz, aber auch Napoleon belagert (UNESCO-Weltkulturerbe).

Die Übernachtung erfolgt in Haifa.

3. Tag: Haifa - Rosh HaNikra - Tel Megiddo - See Genezareth. Richtung

Norden fahren wir zu den faszinierenden Kalksteingrotten in Rosh Ha-

Nikra nahe der libanesischen Grenze – mit der Seilbahn geht es hinab

zu den schäumenden Wellen des Mittelmeers, sie haben über Jahrtausende

die einzigartigen Grotten heraus gehöhlt. Auf dem Weg zum

See Genezareth besuchen wir die Ausgrabungen des Tel Megiddo am

Kreuzungspunkt alter Handelsstraßen (UNESCO-Welterbe „Biblische

Siedlungshügel“), bevor es zum See Genezareth geht, wo wir 3 Nächte

in einem Hotel am See untergebracht sind.

4. Tag: Ausflug Banias Quellen - Bootsfahrt am See Genezareth - Gamla

Reservat. Die Region nördlich des Sees und Caesarea Philippi sind

unser morgendliches Ziel, entlang der Banias-Quelle (der östlichsten

der drei Jordanquellen) wandern wir anschließend durch ein grünes

Tal bis zum Banias-Wasserfall. Nach einer Bootsfahrt am See Genezareth

- mit Booten, wie sie ähnlich vor 2000 Jahren verwendet wurden

- erkunden wir die Ruinen von Gamla sowie das gleichnamige Naturreservat,

das für seine Gänsegeierpopulation bekannt ist. Am Abend

Rückkehr in unser Hotel.

5. Tag: Ausflug Berg der Seligpreisungen - Tabgha - Kapernaum -

Nazareth. Heute widmen wir uns dem See Genezareth, an dem Jesus

lehrte und lebte. Wir fahren auf den Berg der Seligpreisungen, wo

Jesus die Bergpredigt gehalten hat. Und wir wandern vom Berg hinunter

zur Primatskapelle, kommen nach Tabgha zur Kirche der Brotvermehrung.

Möglichkeit zu einem typischen Petersfisch-Essen am

Ufer des Sees. Anschließend geht es nach Kapernaum, wo Jesus lebte

und wirkte (u.a. Blick in das „Haus des Petrus“). Von Kapernaum aus

wird auch seit den 60er Jahren Wasser bis zur Negev Wüste gepumpt.

Am Nachmittag Fahrt nach Nazareth, wo wir die Verkündigungskirche

und die Synagogenkirche sehen. Bei einem kurzen Rundgang durch

die Altstadt besuchen wir auch die Weiße Moschee und die orthodoxe

Verkündigungskirche.

6. Tag: See Genezareth - Jordan-Tal - Totes Meer - Masada - Ein

Gedi. Durch das Westjordanland (Buchempfehlung „Mornings in

Jenin“/„Während die Welt schlief“ von Susan Abulhawa) geht es in das

Jordan-Tal und ans Tote Meer – mit 428 m unter NN die tiefste Depression

der Erde. Mit der Seilbahn geht es auf das legendäre Festungsplateau

von Masada, wo Herodes das letzte jüdische Bollwerk gegen

die Römer errichten ließ (UNESCO-Welterbe). Einzigartig wacht die

Festung mit den Palastbauten von Herodes über dem Jordan-Tal. Am

Ufer des Toten Meeres liegt der Ein Gedi Nationalpark, eine unwahrscheinliche

Oase inmitten der Wüste von Judäa, eine der schönsten

Naturattraktionen der Region. Hier bleibt auch im Ein Gedi Hotel Zeit

für ein Bad im salzhältigsten Wasser der Welt.

7. Tag: Ausflug Ein Gedi - Negev - En Avdat Nationalpark - Ramon

Krater. Ein langer Tagesausflug führt uns zunächst in den En Avdat

Nationalpark mit seinem grandiosen weiß-strahlenden Kalkstein-

Canyon - kurze Wanderung. Weiter durch die Negev Wüste nach Mitzpe

Ramon am Rande des größten natürlichen Kraters der Welt. Der Machtesch

Ramon (Ramon Krater) ist ein gewaltiger Erosionskrater mit 40

km Durchmesser - nach einer kurzen Wanderung im Krater Rückkehr

nach Ein Gedi.

92

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 3

1 Bet Guvrin Marissa NP © Kushnirov Avraham/Fotolia 2 Banias-Quellen © LevT/stock.adobe.com 3 Kirche der Seligpreisungen/See Genezareth © Israel Tourism B.

8. Tag: Ein Gedi - Bet Guvrin Marissa Nationalpark - Tal von Elah - Ein

Karem - Jerusalem. Am Morgen geht es Richtung Nordwesten in das

Tal von Elah - wo einst der Kampf zwischen David und Goliath ausgetragen

wurde. Heute ist das Tal u.a. für den Bet Guvrin Marissa Nationalpark

und seine einzigartigen Glockenhöhlen (UNESCO-Welt erbe)

bekannt - wir unternehmen natürlich eine kurze Wanderung. Bekannt

war das Elah Tal schon in der Antike für die herrlichen Weine. Auch

heute beschäftigt man sich wieder mit traditionellem Weinbau und in

einem der zahlreichen kleinen Weinbaubetriebe werden wir zur Verkostung

einkehren. Noch ein letzter Halt in Ein Karem bei der Kirche

Johannes des Täufers und ein Spaziergang durch die malerischen Gassen;

am Abend erreichen wir schließlich Jerusalem, eine der faszinierendsten

Städte der Welt. Wir nächtigen nördlich des Damaskus Tors.

9. Tag: Jerusalem. Auf dem Tempelberg besichtigen wir den einzigartigen

Felsendom aus der Zeit der Omayjaden, eines der bedeutend sten

moslemischen Heiligtümer, und die Al Aqsa Moschee (von außen). Weiter

geht es zur Klagemauer, die westlichste Stützmauer des Pla teaus

des Tempelberges und der heiligste Ort der Juden. In der Hadassa

Klinik außerhalb von Jerusalem bewundern wir die berühmten Chagall-Fenster.

Wer mag, besucht das Israel Museum mit dem Schrein

des Buches, in dem die Rollen von Qumran aufbewahrt werden. Oder

spaziert über den Machane Yehuda Markt, der Obst- und Gemüsemarkt

ist eine bunte Augenweide - hier kann man jüdische Spezialitäten verkosten.

Letzte Station ist Yad Vashem - die Holocaust-Gedenkstätte

lässt niemanden unberührt.

10. Tag: Jerusalem/Altstadt. Wir wandern am Morgen vom Ölberg hinunter

ins Kidron-Tal, besuchen die Kirche Dominus Flevit, den Garten

Gethsemaneh mit der Kirche der Nationen, gehen weiter zum Löwentor

und zur Via Dolorosa. Wir tauchen in die Altstadt (UNESCO-Welterbe)

ein, sehen die St. Anna Kirche mit dem Bethesda Teich und die Grabeskirche.

An schließend genießen wir auf dem Dach des österreichischen

Hospizes eine kurze Pause. Wir flanieren durch den arabischen Souk

ins jüdische Viertel und vorbei am Cardo, der antiken Einkaufsstraße.

Am Berg Zion besuchen wir schließlich den Abendmahlsaal, das Grab

Davids und die Dormitio-Abtei.

11. Tag: Jerusalem - Herodion - Ausflug nach Bethlehem - Tel Aviv. Am

Morgen fahren wir nach Herodion, eine zur Zeit von Herodes errichtete

Fe stungs- und Palastanlage. Anschließend geht es nach Bethlehem;

wir passieren die massive Sperrmauer, besuchen die Geburtskirche

und suchen die Hirtenfelder auf. In einer Olivenholzschnitzerei

schauen wir den Künstlern über die Schulter. Am Abend geht es in

rascher Fahrt nach Tel Aviv, wo sich der Kreis schließt.

12. Tag: Tel Aviv - Wien - Graz/Klagenfurt/Salzburg/Innsbruck bzw.

Linz. Nach dem Frühstück erkunden wir Tel Aviv, die erste Metropole

des modernen Israel. Wir besichtigen die besondere Bauhaus-Architektur,

der Tel Aviv die Anerkennung als UNESCO-Kulturerbe verdankt.

Danach geht es in die Altstadt von Jaffa/Yafo, dem ältesten Teil Tel

Avivs und ein wichtiger Ort alt- und neutestamentlicher Überlieferung.

Die „Hafenstadt der Legenden“ bietet ansprechende Gassen, Kunstgalerien

und Restaurants. Einladend ist auch der Livinski Markt, über

den wir spazieren können. Am frühen Nachmittag Transfer zum Flughafen

Tel Aviv - Flug mit Austrian ab Tel Aviv um 18.35 Uhr, Ankunft in

Wien ca. 21.25 Uhr, Rückflüge in die Bundesländer bzw. AIRail nach Linz.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus u. meist ****Hotels/HP

TERMINE REISELEITER P OAIH

23.10. - 03.11.2019 Itzik Shani

22.04. - 03.05.2020 Staatsfeiertag Itzik Shani

21.10. - 01.11.2020 Nationalfeiertag/

Allerheiligen

Itzik Shani

Flug ab Wien € 2.690,– € 2.770,–

Flug ab Graz, Klagenfurt, Salzburg 1 , Innsbruck € 2.760,– € 2.840,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 2.790,– € 2.870,–

EZ-Zuschlag € 940,– € 1.140,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Tel Aviv und retour

• Rundfahrt in einem modernen Reisebus/Kleinbus mit Aircondition

• 11 Übernachtungen in *** und ****Hotels (israelische Klassifizierung),

jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• Halbpension

• Eintritte lt. Programm

• Bootsausflug am See Genezareth

• qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung in Israel

• 1 Polyglott on tour „Israel“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 171,– bzw. € 241,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (israel. Klassifizierung) in Zweibettzimmern mit Dusche/WC.

Tel Aviv ****Metropolitan Hotel (im Zentrum von Tel Aviv-

Jaffa)

Haifa

**** Haifa Bay View Hotel (ca. 3 km vom Zentrum)

See Genezareth ****Kinar Hotel

Ein Gedi ***/*Ein Gedi Hotel

Jerusalem ****Grand Court Hotel (1. u. 3. Termin) bzw.

****Leonardo Hotel Jerusalem (2. Termin) -

beide Hotels nördlich vom Damaskus-Tor,

nahe der American Colony

Israel

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 93


Israel

Jaffa © Rostislav Glinsky Photography/stock.adobe.com

Israel Rundreise

+ + Pessach und Ostern im „Heiligen Land“

1. Tag: Salzburg/Innsbruck/Graz/Klagenfurt bzw. Linz – Wien – Tel

Aviv. Zuflüge am Vormittag bzw. AIRail ab Linz nach Wien. Flug mit

Austrian nach Tel Aviv (ca. 13.20 - 17.45 Uhr) – Transfer zum Hotel in

Tel Aviv.

2. Tag: Tel Aviv – Caesarea Maritima – Berg Karmel – Haifa – Nazareth.

Nach dem Frühstück erkunden wir Tel Aviv, die erste Metropole des

modernen Israel. Wir besichtigen die besondere Bauhaus-Architektur,

der Tel Aviv die Anerkennung als UNESCO-Kulturerbe verdankt. Danach

geht es in die Altstadt von Jaffa/Yafo, ältester Teil Tel Avivs und ein

wichtiger Ort alt- und neutestamentlicher Überlieferung. Bei Kaffee

und Baklawa hören wir die Erzählungen einer christlichen Familie im

Viertel Adjami. Weiter geht die Fahrt auf der alten römischen Handelsstraße

Via Maris entlang von Israels Mittelmeerküste nach Caesarea

Maritima: In der antiken Hafenstadt besuchen wir das römische Theater

und die Ausgrabungen des Herodes-Palastes. Nächste Station

unserer Reise ist der Berg Karmel mit einer außergewöhnlichen Aussicht

auf die Jesreel-Ebene. Bei einer Rundfahrt durch die Hafenstadt

Haifa entdecken wir das Templerviertel und bestaunen die schönen

„hängenden“ Bahai-Gärten. Am Abend erreichen wir schließlich unser

Hotel in Nazareth.

3. Tag: Ausflug Akko – Kana – Nazareth. Fahrt zur Ausgrabungsstätte

von Zippori: Die Stadt war ein bedeutendes Handwerks zentrum in Galiläa.

In dieser talmudischen Stadt finden wir u.a. das berühmte Mosaik

der „Mona Lisa von Galiläa”. Anschließend Fahrt in die Kreuzritterstadt

Akko mit ihrer schönen Altstadt und dem orientalischen Bazar. Über

das biblische Kana, wo Jesus der Überlieferung nach Wasser in Wein

verwandelte, geht die Fahrt zurück nach Nazareth: Wir besichtigen

den Ortskern mit der Verkündigungsbasilika, der Gabrielskirche und

dem Marienbrunnen.

4. Tag: Ausflug zum See Genezareth - Jerusalem. Den Tag erleben wir

großteils am See Genezareth mit seinen herrlich fruchtbaren Gärten.

Es geht zunächst hinauf zum Berg der Seligpreisungen, dem Ort der

Bergpredigt, von dem wir den See überblicken können. Weiter geht es

zur Brotvermehrungskirche (Tabgha) und zum Fischerort Kapernaum,

wo Jesus lehrte und mit seinen Jüngern lebte. Wir sehen die Reste der

Synagoge und das „Haus des Petrus“. Anschließend fahren wir mit

einem originalgetreuen Nachbau der Holzboote von vor 2000 Jahren

hinaus auf den See. Nach einer Tour durch einen Kibbutz machen wir

uns auf den Weg nach Jerusalem - heilige Stadt der 3 Weltreligionen.

5. Tag: Ausflug Qumran – Masada – Jerusalem. Am Morgen zunächst

Fahrt zur Taufstelle Qasr El Yahud am Jordan. Wir besuchen Qumran,

die Fundstelle der biblischen Schriftrollen, und erreichen die beeindruckende

Felsenfestung von Masada (Seilbahnauffahrt). Am Nachmittag

besteht noch die Gelegenheit zu einem kurzen Bad im Toten Meer.

Am heutigen Erew Pessach (Rüsttag) wird das Pessachfest vorbereitet.

6. Tag: Jerusalem – Bethlehem. Am Morgen Spaziergang über den

Mahane Yehuda Markt, den bekannten Obst- und Gemüsemarkt. Lassen

Sie sich von den Gerüchen und Farben überraschen! An schließend

fahren wir nach Herodion, eine zur Zeit von Herodes dem Großen errichtete

Festungs- und Palastanlage. Der Nachmittag steht mit dem

Besuch des Geburtsortes von Jesus im Zeichen der Weihnachtsgeschichte.

Wir passieren die massive Sperrmauer und fahren nach

Bethlehem, wo wir die Geburtskirche und die Hirtenfelder aufsuchen.

Rückkehr nach Jerusalem und Möglichkeit zur Teilnahme an einer

Osternachtfeier.

7. Tag: Jerusalem. Am Morgen geht es auf den Ölberg, wo wir die herrliche

Aussicht auf die Stadt genießen. Wir spazieren auf dem Palmsonntagsweg

hinunter ins Kidron-Tal zum Garten Gethsemane mit seinen

uralten Olivenbäumen und der Kirche „Dominus Flevit“. Dann geht es

in die Altstadt Jerusalems - auf der Via Dolorosa folgen wir den Stationen

des Kreuzweges bis zur Grabeskirche. Zurück geht es durch den

arabischen Souk ins jüdische Viertel. Anschließend Besichtigung des

Bergs Zion mit dem Abendmahlsaal, dem Grab Davids und der Dormitio-Abtei.

Letzte Station ist die Klagemauer, die westliche Stützmauer

des Plateaus des Tempelberges und der heiligste Ort der Juden.

8. Tag: Jerusalem – Tel Aviv – Wien - Salzburg/Innsbruck/Graz/Klagenfurt

bzw. Linz. Der Vormittag steht zur freien Verfügung - Möglichkeit

zum Besuch des Israel-Museums oder der Holocaust-Erinnerungsstätte

Yad Vashem. Gegen 12.00 Uhr Transfer zum Flughafen Tel Aviv

und Rückflug nach Wien (ca. 16.10 - 19.00 Uhr) und in die Bundesländer

bzw. AIRail nach Linz.

ErlebnisReise mit Flug, Bus u. ****Hotels/HP

TERMIN REISELEITER P OAIS

06.04. - 13.04.2020 Karwoche,

Ostern/Pessach

Karin Sailer

Flug ab Wien € 1.720,–

Flug ab Salzburg, Innsbruck, Graz, Klagenfurt € 1.800,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 1.820,–

EZ-Zuschlag € 710,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Tel Aviv und retour

• Transfers und Rundfahrt in einem modernen Reisebus mit AC

• 7 Übernachtungen in ****Hotels, jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• Halbpension

• Eintritte lt. Programm inkl. Seilbahnfahrt nach Masada

• Bootsausflug am See Genezareth

• qualifizierte deutschsprachige israelische Reiseleitung

• 1 Polyglott on tour „Israel“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 171,– bzw. € 251,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise) erforderlich.

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (israelische Klassifizierung), jeweils in Zimmern mit Du/WC

Tel Aviv ****Metropolitan Hotel (im Zentrum von Tel Aviv-Jaffa)

Nazareth ****Ramada Hotel

Jerusalem ****Lady Stern Hotel (ca. 2,5 km nordwestlich des

Damaskus Tors, nahe dem Mahane Yehuda Markt)

HINWEIS: Aufgrund des Pessach-Festes gelten in vielen Hotels die

! gesonderten Hygienebestimmungen der koscheren Küche. Brot wird

nur aus Mais oder als Mazze-Brot angeboten.

94

Kneissl Touristik Europa 2019/20


2

Teheran

Isfahan

Yazd

Persepolis

Shiraz

1

1 Persepolis © delbars/stock.adobe.com 2 Isfahan, Fresken im Chehel Sotoun Palast © nyiragongo/stock.adobe.com

Pasargade

Iran: Faszination Persien

+ + Flug nach Teheran, von Isfahan retour

+ + 2 volle Besichtigungstage in Isfahan

Trockene Wüsten im Zentrum des Landes und

schneebedeckte Gipfel ringsherum - der Iran bietet

eine erstaunliche Vielfalt einzigartiger Landschaften.

Vor allem zählt er aber auch zu den kulturhistorisch

interessantesten Ländern der Welt - von Persepolis, der

größten architektonischen Errungenschaft des Persischen

Reiches, über die Feuertempel des Zoroastrier-Kults bis

hin zu den Moscheen, die den Zenit ihrer Schönheit in der

Safawiden-Zeit erreichten, bietet sich eine breite Palette

eindrucksvoller Bauwerke, die jeden zum Staunen bringen

wird. Genauso wie die Gärten, die ebenfalls zum UNESCO-

Welterbe des Landes zählen.

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Teheran. Linienflug mit Turkish Airlines

über Istanbul nach Teheran (ca. 12.40 - 15.50 Uhr/19.10 - 23.45 Uhr

ab Wien). Transfer zum Hotel.

2. Tag: Teheran - Yazd. Bei unserer ausführlichen Stadtbesichtigung

erkunden wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen der

iranischen Metropole, so u.a. die Golestan Palastanlage (die Residenz

der Kadscharen aus dem 18. Jh.), die inmitten einer prächtigen Gartenanlage

liegt (UNESCO-Welterbe). Die Außenwände der einzelnen

Paläste sind überreich mit Fliesenmosaiken verkleidet. Nach dem

Sturz der Pahlavi-Dyna stie wurde der Palast in ein Museum umgewandelt:

Wir erkunden das Ethnologische Museum, den Marmorsaal

und den Shams-ol-Emareh. Sofern geöffnet, besuchen wir auch das

Juwelenmuseum und Teile des Archäologischen Museums. Am späten

Nachmittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Yazd.

3. Tag: Yazd. Die Wüstenstadt Yazd (UNESCO-Welterbe), eine der

ältesten Siedlungen des Iran, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz,

gilt als Zentrum der Zarathustra-Anhänger im Iran. Zahlreiche Türme

des Schweigens und Feuertempel belegen die An wesenheit der seit

rund 1300 Jahren hier ansässigen Zoroastrier. Wir be sichtigen die

Freitags moschee, die für ihr herrliches Ein gangs portal und die Minarette,

die angeblich höchsten im Iran, berühmt ist. Weitere Pro grammpunkte

sind der Dowlat-Abad Garten und die Hochschule Ziaieyeh.

4. Tag: Yazd - Pasargadae - Shi raz. Fahrt in die Wüstenstadt Abarkuh -

nach einer Pause im Schatten der mehr als 1000 Jahre alten Zypresse

geht es nach Pasargadae, der ersten Residenz der Achämeniden

(UNESCO-Welterbe): Besichtigung der Palast ruinen und des monumentalen

Kyros-Grabes. Am Nachmittag erreichen wir Shiraz, wo 10

prachtvolle Gärten Teil des UNESCO-Welterbes „Persische Gärten“ sind.

5. Tag: Shiraz. Ganztägige Besichtigung von Shiraz, der „Stadt der

Rosen und Nachtigallen“: Wir sehen u.a. den Eram Garten, das Grabmal

des größten persischen Dichters Hafez, die Nasir-al-Mulk Moschee

(19. Jh.), die Zitadelle Arg-e-Karim Khan, das Narenjestan Haus mit

seinem schönen Garten, den Vakil-Basar sowie den Schrein von Shahe-Cheragh

(nur Außenbesichtigung möglich).

6. Tag: Shiraz - Persepolis - Naqsh-e-Rostam - Isfahan. Fahrt nach Persepolis,

der weltberühmten Hauptstadt der Achämeniden (UNESCO-

Welt kulturerbe), die von Dareios I. 520 v. Chr. gegründet wurde. Die

Stadt war Kulisse für die Neujahrsfeiern der Könige, aber auch Fe stung

und Schatzkammer des Reiches. Sie hat mit ihren Bibliotheken die

westliche Kultur und Zivi lisation nachhaltig beeinflusst. Als Dareios

vor 2500 Jahren die Stadt errichten ließ, waren geniale Baumeister am

Werk. Anschließend Besuch von Naqsh-e-Rostam, wo wir die Felsengräber

der Achämeniden-Herrscher besichtigen. Durch die riesige

Salz wüste geht es Richtung Norden nach Isfahan.

7. und 8. Tag: Isfahan. Anfang des 16. Jh. ließ Shah Abbas das „neue“

Isfahan als Hauptstadt der Safawiden-Dynastie erbauen - nach den

Paradiesvorstellungen des Koran. Die Stadt wurde zu einem wichtigen

Handelszentrum, in dem bis heute Religiosität und Handel die tragenden

Säulen sind. Wir besichtigen drei der bekanntesten und schönsten

Brücken über den Zayandeh in Isfahan: die Chadschu Brücke mit

ihren Arkaden, die Brücke der 33 Bögen und die Scharestan Brücke.

Wir besuchen die Freitagsmoschee, die mehr als 900 Jahre persischer

Kultur in sich vereint. Nebenan befindet sich das Minarett der Masdsched-i

Ali und die Grabmoschee Harun Velayat. Wir besuchen den

Medan-e- Emam, einen der größten und prachtvollsten Plätze der Welt,

der durch unwahrscheinliche Harmonie besticht (UNESCO-Weltkulturerbe).

Rings um den Platz finden wir interessante Bauwerke wie den

Ali Qapu Palast sowie die Scheich Lotfollah- und Imam-Moschee. Zeit

für einen Bummel durch den lebendigen Qeisarieh Bazar. Ein kurzer

Abstecher führt uns in das armenische Viertel Dscholfa mit seinen

zahlreichen Kirchen: Die beeindruckendste davon ist die Vank-Kathedrale,

die als das Zentrum der Armenier im Iran gilt. Weiters Besuch

des Chehel Sotun, des Palastes der 40 Säulen, einst Thron- und

Audienzsaal von Shah Abbas, sowie des Hascht Behescht Palastes mit

prachtvollen Wandmalereien und Holzschnitzarbeiten, ebenfalls aus

der Zeit der Safawiden. Nach dem Abendessen kurze Übernachtung.

9. Tag: Isfahan - Istanbul - Wien/München/Frankfurt. Kurz nach Mitternacht

Transfer zum Flughafen - Rückflug über Istanbul nach Wien (ca.

04.00 - 06.05 Uhr/08.15 - 09.40 Uhr), München oder Frankfurt.

Iran

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 95


2

1 Isfahan, Scheikh Lotfallah Moschee © JPAaron/Fotolia.com 2 Dromedare bei Yazd © gaelj/Fotolia.com 3 Shiraz, Nasir-al-Mulk Moschee © JPAaron/Fotolia

1 3

Iran

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, ****Hotels/HP

TERMINE

11.10. - 19.10.2019

28.10. - 05.11.2019 Allerheiligen

05.04. - 13.04.2020 Karwoche / Ostern

12.04. - 20.04.2020

P OAIF

Flug ab Wien € 1.870,– € 1.930,–

Flug ab München, Frankfurt € 1.990,– € 2.050,–

EZ-Zuschlag € 365,– € 365,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Teheran und von

Isfahan retour

• Inlandsflug mit einer iranischen Fluglinie: Teheran - Yazd

• Transfers und Rundfahrt mit einem iranischen Bus/Kleinbus mit AC

• 8 Übernachtungen in ****Hotels (iranische Klassifizierung), jeweils

in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension: 2. Tag morgens bis 8. Tag abends

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprachige iranische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Iran“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 240,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise/ohne israelischem

Einreise-Stempel) und iranisches Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum (€ 95,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: Die Unterbringung erfolgt in folgenden o.ä.

Hotels (iranische Klassifizierung) in Zimmern mit Du/WC.

Teheran ****Hotel „Enghelab“, „Ferdowsi“, „Aramis“ oder „Kowsar“

Yazd ****Hotel „Dad“, „Arg“, „Moshir Garden“ oder „Laleh“

Shiraz ****Hotel „Park Saadi“, „Elysee“, „Setaregan“ oder „Royal“

Isfahan ****Hotel „Khaju“, „Safir“, „Venus“ oder „Pirouzi“

HINWEIS: Frauen müssen ab dem Verlassen des Flugzeugs in Teheran

! ein Kopftuch tragen sowie figurverhüllende Kleidung mit langen

Ärmeln, langen Röcken und Hosen. Es ist nicht erlaubt, Alkohol bei der

Einreise mit sich zu führen - dies kann zum Landesverweis führen.

Der Standard von Hotels und Bussen ist einigermaßen zufriedenstellend,

wobei der Standard definitiv nicht dem europäischen entspricht!

Einige der Inlandsfluglinien stehen auf der schwarzen Liste der EU -

mangels Alternativen müssen wir sie verwenden.

Bitte beachten Sie, dass sich die Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten

aufgrund von Feiertagen ändern können und eine Besichtigung

dann nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Ihr Reiseleiter wird sich

um eine Alternative bemühen.

Anmeldeschluss: 3 Wochen vor Reiseantritt (Visum!)

Iran: Persien intensiv

Teheran - Kerman - Rayen - Yazd - Shiraz -

Persepolis - Isfahan

+ + Direktflug mit Austrian

1. Tag: Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München bzw. Linz - Wien -

Teheran. Zuflüge ab den Bundesländern bzw. AIRail ab Linz nach Wien.

Linienflug mit Austrian nach Teheran (ca. 13.15 - 20.05 Uhr). Transfer

zum Hotel.

2. Tag: Teheran. Bei unserer Stadtbesichtigung erkunden wir die wichtigsten

Sehenswürdigkeiten und Museen der iranischen Metropole,

u.a. die Golestan Palastanlage, die inmitten einer prächtigen Gartenanlage

liegt. Die Außenwände der einzelnen Paläste sind überreich mit

Fliesenmosaiken verziert. Nach dem Sturz der Pahlavi-Dynastie wurde

der Palast in ein Museum umgewandelt. Wir sehen das Ethnologische

Museum, den Marmorsaal und den Shams-ol-Emareh. Sofern geöffnet

besuchen wir das Juwelen- und Teile des Archäologischen Museums.

3. Tag: Teheran - Kerman - Dasht-e Lut-Wüste. Am frühen Morgen

Transfer zum Flughafen und Inlandsflug nach Kerman, einst Zentrum

der Kerman-Seldschuken: Stadtbesichtigung mit Besuch der Freitagsmoschee,

des Ganj-Ali Khan Komplexes mit einem Hammam (in dem

jetzt das Ethnografische Museum untergebracht ist), des Maidan sowie

des Basars, der aus dem 17./18. Jh. stammt. Ein Ausflug führt zu Mittag

über Shahdool in die Dasht-e Lut Wüste (UNESCO-Weltnaturerbe) nach

Sirch. Hier finden wir in der Kalute-Region fantastische Felsentürme.

4. Tag: Ausflug nach Rayen und Mahan. Ein Ganztagesausflug führt uns

in das Dorf Rayen, wo wir die Arg/Zitadelle von Rayen besuchen - eine

kleinere Ausgabe der einst faszinierenden Burg von Bam, die alle Details

einer Wüstenfestung aufweist; Bam war durch ein Erdbeben komplett

zerstört worden. Auf dem Rückweg halten wir in Mahan, wo wir

das Mausoleum von Shah Nematollah-e-Vali, des großen Sufiführers

des 14. Jh., besuchen sowie die Shahzadeh Gärten aus dem späten 19.

Jh. (UNESCO-Welterbe). Anschließend Rückkehr nach Kerman, wo wir

das Vakil Teehaus besuchen, einen umgebauten Hammam.

5. Tag: Kerman - Shiraz. Fahrt über Neyriz und entlang des Bakhtegan

Salzsees nach Shiraz. Entlang der Strecke besuchen wir die Überreste

des Sassaniden-Palastes von Sarve stan, ein Jagdschloss, erbaut von

Bahram V (5. Jh.).

6. Tag: Shiraz. Ganztägige Besichtigung von Shiraz mit einigen der

schönsten Gärten der „Stadt der Rosen und Nachtigallen“: Wir sehen

u.a. den Eram Garten, das Grabmal des größten persischen Dichters

Hafez, die Nasir-al-Mulk Moschee (19. Jh.), den Arg-e-Karim Khan, das

Narenjestan Haus und Garten, den Vakil-Basar sowie den Schrein von

96

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

Teheran

Kashan

Isfahan

Yazd

Shiraz

Kerman

1 Teheran, Golestan Palast © efired/stock.adobe.com 2 Festung Rayen © efesenko - stock.adobe.com/Fotolia.com

1

Shah-e-Cheragh (nur Außenbesichtigung möglich).

7. Tag: Ausflug Persepolis und Naqsh-e-Rostam. Ganztages ausflug

nach Persepolis, der weltberühmten Hauptstadt der Achämeniden

(UNESCO-Weltkulturerbe), die von Dareios I 520 v.Chr. gegründet

wurde. Die Stadt war Kulisse für die Neujahrsfeiern der Könige,

aber auch Fe stung und Schatzkammer des Reiches. Sie hat mit ihren

Bibliotheken die westliche Kultur und Zivi lisation nachhaltig beeinflusst.

Als Dareios vor 2500 Jahren die Stadt errichten ließ, waren geniale

Baumeister am Werk. Anschließend Besuch von Naqsh-e-Rostam,

wo wir die Felsengräber der Achämeniden-Herrscher besichtigen, die

aus dem Fels herausgemeißelt wurden.

8. Tag: Shiraz - Yazd. Weitere Besichtigungen in Shiraz, anschließend

Fahrt nach Pasargadae, wo wir das monumentale Grab und die Reste

des Palastes von Kyros dem Großen erkunden. Am Abend erreichen

wir schließlich Yazd, das auch Marco Polo auf seinem Weg nach China

besuchte - er nannte es „die gute und noble Stadt Yazd“.

9. Tag: Yazd. Yazd, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, gilt als

Zentrum der Zarathustra-Anhänger im Iran. Zahlreiche Türme des

Schweigens und Feuertempel belegen die Anwesenheit der seit 1300

Jahren hier ansässigen Zoroastrier. Wir be sichtigen die Freitagsmoschee,

berühmt für ihr herrliches Eingangsportal und die schönen

Mina rette, die angeblich höchsten im Iran. Weiters besuchen wir den

Dowlat-Abad Garten und die theologische Hochschule.

10. Tag: Yazd - Isfahan. Fahrt über Na’in nach Isfahan - in Na’in, einer

kleinen Wüstenstadt, besuchen wir die Freitagsmoschee aus dem

10. Jh. sowie das Pirnia House/Ethnografische Museum (17. Jh.). Wir

unternehmen einen Spaziergang durch die Altstadt.

11. und 12. Tag: Isfahan. Anfang des 16. Jh. ließ Shah Abbas das „neue“

Isfahan als Residenzstadt der Safawiden erbauen - nach den Paradiesvorstellungen

des Koran. Die Stadt wurde zu einem wichtigen Handelszentrum,

in dem bis heute Religiosität und Handel die tragenden

Säulen sind. Wir besichtigen drei der bekanntesten und schönsten

Brücken in Isfahan: Die Chadschu Brücke mit ihren Arkaden, die Brücke

der 33 Bögen und die Scharestan Brücke über den Zayandeh. Weiters

sehen wir das armenische Viertel Dscholfa mit seinen zahlreichen

Kirchen: Die beeindruckendste davon ist die Vank-Kathedrale, die als

das Zentrum der Armenier im Iran gilt. Wir besuchen den Medan-e-

Emam (UNESCO-Weltkulturerbe), einen der größten und prachtvollsten

Plätze der Welt, der durch unwahrscheinliche Schönheit und Harmonie

besticht. Rings um den Platz finden wir interessante Bauwerke wie den

Ali Qapu Palast sowie die Scheich Lotfollah- und die Imam-Moschee.

Weiters besuchen wir die Freitagsmoschee, die mehr als 900 Jahre

persische Kultur in sich vereint. Nebenan erhebt sich das Minarett der

Masdsched-i Ali, ein hervorragendes Beispiel seldschukischer Baukunst,

und die Grabmoschee Harun Velayat. Weiter geht es in den Chehel

Sotun, den Palast der 40 Säulen, der einst Thron- und Audienzsaal

von Shah Abbas war, sowie zum Hascht Behescht Palast, ebenfalls aus

der Zeit der Safawiden. Zeit für einen Bummel durch den lebendigen

Qeisarieh Bazar.

13. Tag: Isfahan - Kashan - Ghom - Teheran. Bei der Rückfahrt nach

Teheran besuchen wir Kashan, die schöne Stadt inmitten des Hochlands,

die ca. 200 km südlich von Teheran liegt. Besichtigung des schönen

Lehmziegelhauses Chāne-ye Borudscherdi und Spaziergang durch

den Fin-Garten, einen historischen persischen Garten, der mit seinen

zahlreichen Fontänen, Wasserbecken, Wasserläufen und alten Bäumen

zu den berühmtesten und schönsten Gärten des Iran zählt. Beeindruckend

ist auch der Schrein der Fatimah, den wir auf der Weiterfahrt in

Ghom (von außen) sehen. Am Abend erreichen wir schließlich Teheran.

Kurze Übernachtung in einem Flughafenhotel.

14. Tag: Teheran - Wien - Salzburg/Graz/Klagenfurt/Innsbruck/München

bzw. Linz. Kurz nach Mitternacht Transfer zum Flughafen - Rückflug

nach Wien (ca. 03.45 - 06.00 Uhr) und weiter in die Bundesländer

oder München bzw. AIRail nach Linz.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus und ****Hotels/HP

TERMIN

01.05. - 14.05.2020

P OAII

Flug ab Wien € 2.390,–

Flug ab Salzburg, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, München € 2.500,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 2.490,–

EZ-Zuschlag € 550,-

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Teheran und retour

• Inlandsflug mit einer iranischen Airline: Teheran - Kerman

• Transfers und Rundfahrt mit einem iranischen Kleinbus mit AC

• 13 Übernachtungen in ****Hotels (iranische Klassifizierung), jeweils

in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension: 2. Tag morgens bis 13. Tag abends

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprachige iranische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Iran“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 290,– ab Wien, € 360,– ab den BL)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise/ohne israelischem

Einreise-Stempel) und iranisches Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT: Visum (€ 95,–)

HINWEIS: Bitte beachten Sie den Hinweis zu Iran-Reisen S. 96.

! Anmeldeschluss: 3 Wochen vor Reiseantritt (Visum!)

Iran

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 97


2

Jolfa

Täbris

Maragheh

Zanjan

Sarein

Bandar Anzali

Ramsar

Teheran

Isfahan

Yazd

1 Freitagsmoschee, Täbris © IamJoyful/Fotolia.com 2 Isfahan, Relief © Aleksandar Todorovic/stock.adobe.com

1

Persepolis

Pasargade

Shiraz

Iran

Iran: Große Persien

Rundreise

Der Norden Persiens + Faszination Persien

1. Tag: Wien/München/Frankfurt - Teheran. Linienflug mit Turkish Airlines

über Istanbul nach Teheran (ca. 12.40 - 15.50 Uhr/19.10 - 23.45 Uhr

ab Wien). Transfer zum Hotel.

2. Tag: Teheran - Qazvin - Soltaniyeh - Zanjan. Fahrt Richtung Westen

nach Qazvin, wo wir das beeindruckende Darvazeh-Teheran-Tor mit

seinen bunten Fliesen sehen und die Freitagsmoschee besuchen. Wir

besichtigen außerdem den prächtigen Schrein von Shahzadeh Hussain,

der während der Safawiden-Dynastie restauriert wurde und heute eine

beliebte Pilgerstätte ist. In Soltaniyeh erwartet uns eine der schönsten

Errungenschaften der persischen Architektur und UNESCO-Weltkulturerbe:

das beeindruckende Öldscheitu-Mausoleum, das Sultan Mohammad

Khodabandeh im 14. Jh. in Auftrag gegeben hat. Die Kuppel zählt

mit etwa 51 Metern Höhe zu den weltweit höchsten. Die Stuck- und Fliesenarbeiten

sowie Wand- und Deckenverzierungen sind einzigartig. Am

Abend erreichen wir schließlich Zanjan.

3. Tag: Zanjan - Tacht-i-Suleiman - Maragheh. Heute erwartet uns ein

weiteres UNESCO-Welterbe: Tacht-i-Suleiman ist ein Gebäudekomplex

aus der späten Sassanidenzeit (etwa 420 - 640 n.Chr.), der in einer

entlegenen Berglandschaft auf 2200 m errichtet wurde. Schon die Zoroastier

haben diese Stätte, die übersetzt „Thron des Salomon“ heißt,

als heiligen Ort verehrt. Die massiven Steinmauern und die Ruinen

der einst 38 Wachtürme sowie Überreste des Palastes, des Feuer- und

des Anahita-Tempels lassen die einstige Erhabenheit der Anlage erahnen.

Wir sehen aus der Ferne auch den Krater des Zendan-e-Soleiman

(„Gefängnis des Salomon“), bevor wir schließlich Maragheh erreichen.

4. Tag: Maragheh - Täbris. Am Morgen besuchen wir die schönen

seldschukischen und mongolischen Grabtürme aus dem 12. Jh., u.a.

von Gonbad-e-Sorkh und Gonbad Kabud, sowie das Mausoleum von

Owhadi Maraghehi. Weiterfahrt Richtung Norden nach Täbris, das

Marco Polo als „noble Stadt“ bezeichnete: Wo einst die Karawanen beladen

mit Porzellan, Seide und anderen exotischen Gütern auf ihrem

Weg entlang der Seidenstraße den Fluss Mehran-Rud queren mussten,

entstand dieser alte Handelsplatz, heute eine Millionenstadt inmitten

der iranischen Provinz Aserbaidschan. Wir besuchen die Blaue

Moschee sowie das Aserbaidschan-Museum, in dem ur- und frühgeschichtliche

Artefakte der Gegend ausgestellt werden. Ein kurzer Ausflug

bringt uns zur Festung Arg-e Alishah aus dem 13. Jh., die bis ins 19.

Jh. eine beeindruckende Freitagsmoschee war. Rückkehr nach Täbris

und Besuch des Großen Basars, des größten gedeckten Marktes der

Welt und eine der lebendigsten UNESCO-Welterbestätten.

5. Tag: Ausflug St. Stephanos/Jolfa und Kandovan. Der heutige Ausflug

führt uns nordlich von Täbris nach Jolfa, wo wir die Kirche des Stephanos-Klosters

(UNESCO-Welterbe, derzeit tw. Renovierungsarbeiten)

besichtigen, eine der ältesten und schönsten armenischen Kirchen der

Region (10.-12. Jh.), Überrest des einstigen Großarmenischen Reiches.

Von einer mächtigen hohen Steinmauer mit 7 Wachtürmen geschützt,

findet man an der Kirchenfassade prachtvolle Reliefs. Weiterfahrt ins

faszinierende Dorf Kandovan mit seinen bizarren Tufftürmen am Fuße

des Vulkans Kuh-e Sahand. Hier haben einst die Menschen ihre Höhlenbehausungen,

die zum Teil noch immer bewohnt sind, aus dem Fels

geschlagen. Am Abend Rückkehr nach Täbris.

6. Tag: Täbris - Ardebil - Sarein. Entlang des beeindruckenden Sabalan-Gebirges

geht es heute nach Ardebil, wo wir das prunkvolle

Mausoleum (UNESCO-Weltkulturerbe) von Scheich Safi ad-Din Ardabili,

einem weithin verehrten Philosophen des 14. Jh. und Vorfahren der

bekannten Safawiden-Dynastie, besuchen. Bereits kurz nach dem Tod

des Scheichs wurde sein Mausoleum zum Ziel Tausender Pilger. Im

Mausoleum findet man u.a. das Grab von Shah Isma‘il Safavid sowie

die Janat-Sara Moschee. Sofern geöffnet, besuchen wir auch den schönen

überdachten Basar von Ardebil, bevor wir weiter nach Sarein fahren,

einem Kurort mit heißen Quellen.

7. Tag: Sarein - Bandar Anzali. Früh morgens geht es über Khalkhal

und durch die Talesch-Berge in das Gebiet der Talesch-Nomaden: Die

eher karge Landschaft wandelt sich langsam zu einem grünen und

fruchtbaren Weidegebiet. Die Talesch-Nomaden leben von Frühling

bis Herbst in einfachen Holzhütten - ihre Weideflächen erstrecken

sich von der aserbaidschanischen Grenze bis ins Fouman-Hochland.

Durch Laubwälder führt uns der Weg weiter zum Kaspischen Meer und

entlang der Küste nach Bandar Anzali. Zeit zum Entspannen oder für

einen Spaziergang durch die lokalen Märkte oder entlang der Hafenpromenade

der bedeutendsten Hafenstadt des Iran.

8. Tag: Bandar Anzali - Rascht - Ramsar. Weiterfahrt nach Rascht, wo

wir die historische Festung Rudkhan besuchen, die bereits während

der späten Sassaniden-Dynastie auf einer Anhöhe mit spektakulärem

Ausblick erbaut wurde. Auf unserer Fahrt erreichen wir das altertümliche

Dorf Masuleh, eines der ältesten Dörfer im Iran, das vom

Staat als Kulturerbestätte geschützt wird. Am Nachmittag erreichen

wir Lahidschan, eine nette Kleinstadt inmitten von Teeplantagen mit

einem Tee-Museum (Besuch), bevor wir weiter nach Ramsar fahren.

9. Tag: Ramsar - Teheran. Den Vormittag verbringen wir in Ramsar,

dem bekanntesten Kurort am Kaspischen Meer, auch „Riviera des Iran“

genannt: Besuch des Palastes von Reza Shah (Pahlavi I.). Vorbei an

98

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


2

1 Yazd © Leonid Andronov/stock.adobe.com 2 St. Stephanos © Doin Oakenhelm/Fotolia.com 3 Sabalan-Gebirge © sghiaseddin/Fotolia.com

Tschalus folgen wir der spektakulären, gebirgigen Straße quer durch

das Elburs-Gebirge (der Heimat der Assassinen) nach Teheran.

10. - 16. Tag: Programmverlauf wie „Faszination Persien“, S. 95,

2.-8. Tag.

17. Tag: Isfahan - Istanbul - Wien/München/Frankfurt. Kurz nach Mitternacht

Transfer zum Flughafen - Rückflug über Istanbul nach Wien

(ca. 04.00 - 06.05 Uhr/08.15 - 09.40 Uhr), München oder Frankfurt.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, *** und ****Hotels/HP

TERMINE

P OAIR

03.10. - 19.10.2019

04.04. - 20.04.2020 Karwoche/Ostern

Flug ab Wien € 3.090,– € 3.190,–

Flug ab München, Frankfurt € 3.210,– € 3.310,–

EZ-Zuschlag € 650,– € 650,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Teheran und

von Isfahan über Istanbul retour

• Inlandsflug mit einer iranische Airline: Teheran - Yazd

• Transfers und Rundfahrt mit einem iranischen Bus/Kleinbus mit AC

• 16 Übernachtungen in *** und ****Hotels (iranische Klassifizierung),

jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension: 2. Tag morgens bis 16. Tag abends

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprachige iranische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Iran“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 240,–)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise/ohne israelischem

Einreise-Stempel) und iranisches Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT: Visum (€ 95,–)

HOTELUNTERBRINGUNG: wie „Faszination Persien“, S. 103 sowie

zusätzlich im Nordiran folgende o.ä. Hotels:

Teheran ****„Enghelab“, „Ferdowsi“, „Aramis“ oder „Kowsar“

Zanjan ****„Zanjan Grand Hotel“

Maragheh ***„Grand Hotel Maragheh“

Täbris ****Hotel „International“ oder „Gostaresh“

Sarein ****Hotel „Laleh“

Bandar Anzali ***Hotel „Sepid-Kenar“

Ramsar ***Hotel „Parsian Azadi“

HINWEIS: Bitte beachten Sie den Hinweis zu Iran-Reisen auf

! S. 96. Einige der Inlandsfluglinien stehen auf der schwarzen

Liste der EU - mangels Alternativen müssen wir sie verwenden.

Anmeldeschluss: 3 Wochen vor Reiseantritt (Visum!)

Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20 99

1 3

Iran: Der Norden Persiens

Auf den Spuren Marco Polos nach Täbris -

zum größten Basar der Welt

1. Tag: Salzburg/Graz/Innsbruck/München bzw. Linz - Wien - Teheran.

Zuflüge am Morgen nach Wien bzw. AIRail von Linz nach Wien - Linienflug

mit Austrian nach Teheran (ca. 13.15 - 20.05 Uhr).

2. - 9. Tag: Programmverlauf wie links „Große Persien Rundreise“.

10. Tag: Teheran. Heute sehen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten,

wie das Archäologische Museum sowie die Anlage des Golestan-

Palastes, der inmitten eines prächtigen Gartens liegt und in ein Museum

umgewandelt wurde: Wir erkunden das Ethnologische Museum,

den Marmorsaal und den Shams-ol-Emareh. Nach einer kurzen Übernachtung

Transfer zum Flughafen.

11. Tag: Teheran - Wien - Salzburg/Graz/Innsbruck/München bzw. Linz.

Rückflug nach Wien (ca. 03.45 - 06.00 Uhr) und Weiterflug in die Bundesländer

bzw. AIRail von Wien nach Linz.

StudienErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus, *** und ****Hotels/HP

TERMINE

P OAIN

03.10. - 13.10.2019

04.04. - 14.04.2020 Karwoche/Ostern

Flug ab Wien € 2.170,– € 2.250,–

Flug ab Salzburg, Graz, Innsbruck, München € 2.290,– € 2.370,–

AIRail ab Linz, Flug ab Wien € 2.270,– € 2.350,–

EZ-Zuschlag € 490,– € 490,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Austrian nach Teheran und retour

• Transfers und Rundfahrt mit einem iranischen Bus/Kleinbus mit AC

• 10 Übernachtungen in *** u. ****Hotels (iranische Klassifizierung),

jeweils in Zweibettzimmern mit Dusche/WC

• Halbpension: 2. Tag morgens bis 10. Tag abends

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprachige iranische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Iran“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 280,– ab Wien, € 360,– ab den BL)

Gültiger Reisepass (mind. 6 Monate bei Einreise/ohne israelischem

Einreise-Stempel) und iranisches Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT: Visum (€ 95,–)

HOTELUNTERBRINGUNG WIE LINKS

HINWEIS: Bitte beachten Sie den Hinweis zu Iran-Reisen auf S. 96.

! Anmeldeschluss: 3 Wochen vor Reiseantritt (Visum!)

Iran


1 brennender Gaskrater von Darwaza © YAMAGUCHI HIDEKI/Fotolia.com 2 turkmenische Frau © Archiv

1 2

Turkmenistan

Höhepunkte Turkmenistans

Versunkene Wüstenstädte an der Seidenstraße

Turkmenistan zählt zu Unrecht zu den am wenigsten

erkundeten Ländern entlang der Seidenstraße. Das Land

der „Tausend Städte“ bietet antike Stätten wie die Oase

Merw oder Konya Urgench, die faszinierende moderne

„weiße“ Hauptstadt Ashgabat, aber auch eindrucksvolle

Landschaften wie die brennenden Gaskrater von Darwaza

oder den Yangikala Canyon.

1. Tag: Wien/Linz/Graz/Innsbruck/Salzburg/München - Frankfurt - Ashgabat.

Am Vormittag Zuflüge nach Frankfurt - gegen 13.45 Uhr Linienflug

mit Lufthansa (kurzer Zwischenstopp in Baku) nach Ashgabat, der

Hauptstadt Turkmenistans, wo man gegen 23.40 Uhr landet. Nach Erledigung

der Pass- und Zollformalitäten sowie der Registrierungsgebühr

(derzeit USD 14,–) Transfer zum Hotel.

2. Tag: Ashgabat - Nissa (UNESCO-Welterbe). Heute erkunden wir die

moderne Hauptstadt von Turkmenistan - mit ihren prächtigen Palästen,

weiten Straßenzügen und grünen Parks, die so gar nicht in das

Bild des Wüstenlandes passen. Wir besuchen die Ertogrul Ghazi Moschee,

die erst vor knapp 20 Jahren im Stil der osmanischen Moscheen

des 16. Jh. entstanden ist. Vorbei am Unabhängigkeitspark erreichen

wir das Nationalmuseum am Fuß des Kopet-Dag, das uns den besten

Überblick über die Ausgrabungsstätten des Landes gibt. Etwas westlich

von Ashgabat liegen die Überreste der Stadt Nissa, einer Parther-Residenz

aus dem 2. Jh. v.Chr.: Dicke Wälle aus Stampflehm mit

mächtigen Wachtürmen umgaben die Siedlung - Archäologen fanden

die Reste eines Tempelkomplexes und eines Königspalastes. Im nahen

Kiptschak wurde 2004 die größte Moschee des Landes errichtet - die

goldene Kuppel ist schon von weitem zu sehen. Am Abend erwartet

uns ein traditionelles Abendessen in einem Restaurant in Ashgabat.

3. Tag: Ashgabat - Mary/Merw (UNESCO-Weltkulturerbe) - Ashgabat.

Am Morgen Transfer zum Flughafen für einen Tagesflug nach Mary/

Merw (Ankunft gegen 10.15 Uhr) - einst war Merw neben Bagdad und

Damaskus eine der größten Städte der islamischen Welt und ein wichtiges

Handelszentrum entlang der Seidenstraße. Merw liegt inmitten

der fruchtbaren Murgab-Flussoasen - seit der Bronzezeit haben

sich hier die Menschen niedergelassen. Merw diente in seiner Hochblüte

als Knotenpunkt wichtiger Handelswege zwischen Khoresm und

Buchara im Norden sowie Baktrien und Herat im Süden. Zwischen dem

6. Jh. v.Chr. und dem 18. Jh. entstanden fünf städtische Zentren, die

nicht übereinander, sondern quasi nebeneinander errichtet wurden.

Damit ist Merw wirklich einzigartig, weil wir jeweils in ein „Zeitfenster“

einer Geschichtsepoche schauen können - von der ältesten Stadt Erk

Kala bis zur jüngsten Bairam Ali Kala. Vor dem Besuch der Ausgrabungen

widmen wir uns dem Historischen Museum von Mary - neben

schönen Artefakten aus dem Ausgrabungsgelände gibt es auch eine

umfangreiche ethnografische Sammlung mit Teppichen und traditioneller

Kleidung. Spaziergang über den zentralen Basar. Am Abend

Transfer zum Flughafen - um 19.20 Uhr Rückflug nach Ashgabat.

4. Tag: Ashgabat - Geok Depe Moschee - Nohur - Serdar. Frühmorgens

brechen wir zu einer langen Fahrt Richtung Serdar auf - in Geok Depe

besuchen wir die Saparmurat Haji Moschee, die an eine Schlacht zwischen

dem Zarenreich und den Turkmenen erinnert. Inmitten der isolierten

Hochtäler des Kopetdag-Gebirges besuchen wir in Nohur auch

Nomadenfamilien, die noch „keteni“ (die turkmenische Seide) weben

können. Durch herrliche Berglandschaften erreichen wir schließlich

den Ort Serdar (mit dem einzig akzeptablen Motel weit und breit).

5. Tag: Serdar - Karakala Berge - Dehistan - Balkanabat. Wir durchqueren

das Kopet-Dag-Gebirge, das die natürliche Grenze zum Iran

bildet, eine karge und bizarre Mondlandschaft, durch die der Sumbar

fließt. Wir folgen der Grenze zum Iran und fahren durch ein Gebirgstal

über Kyzilbayir nach Madau, das von Dünen im Osten und weiten Salzebenen

im Westen flankiert wird. Viele der Häuser wurden aus den

Ziegeln von Dehistan/Misrian errichtet, einer uralten Siedlung, die

mehr als 5000 Jahre zurückreicht. Archäologen fanden die Überreste

eines Bewässerungssystems, das auf eine landwirtschaftliche Nutzung

schließen lässt. Erst später besiedelten Nomaden - erste Turk-Stämme

- die Region. Im Mittelalter erlebte Madau seine Hochblüte - die Reste

von Minaretten, Moscheen und Medresen zeugen vom hohen Entwicklungsstand

der Architektur und Handwerkskunst. Langsam werden die

Berge niedriger und gehen in das Tiefland am Ostufer des Kaspischen

Meeres über - hier zogen einst die Karawanen zwischen Zentralasien

und Mittelmeer durch. Am Abend erreichen wir Balkanabat, die Hauptstadt

der Balkan-Region, ein boomendes Öl- und Gaszentrum.

6. Tag: Balkanabat - Balkan-Berge/“Badlands“ im Yangikala Canyon

- Turkmenbashi. Heute erwartet uns ein ganz besonderer Tag, den

wir inmitten der Bergwelt der Balkan-Berge und atemberaubend

schönen Canyons verbringen. Aus dem Wüstensand erheben sich hier

eindrucksvolle weiße, grüne und rote Kalksteinformationen, die wir

in Amerika sofort mit dem Ausdruck „Badlands“ belegen würden -

bizarre, einzigartige Formationen, die in allen Ockertönen leuchten.

Diese Klippen des Yangikala Canyon sind die Überreste der uralten

Meeresküste des einstigen Parathetys Meeres. Diese surreale Landschaft

ist zu jeder Tageszeit beeindruckend - auf dem Weg zum Canyon

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Kneissl Touristik Fernreisen 2019/20


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1 Yangikala Canyon © Archiv 2 Moschee in Geok Depe © Velirina/Fotolia.com 3 Mary/Merw © MrPhotoMania/Fotolia.com

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passieren wir Hochebenen in den Balkan-Bergen, wo Kamele, Pferde

und Schafe grasen. Nach diesen einzigartigen Erlebnissen erreichen

wir am Abend die Küste des Kaspischen Meeres nahe Turkmenbashi -

wir nächtigen in einem guten Hotel.

7. Tag: Turkmenbashi - Dashoguz. Am Morgen unternehmen wir eine

Stadtrundfahrt durch Turkmenbashi, sehen den Markt, die russischorthodoxe

Kirche und den Hafen am Kaspischen Meer. Anschließend

Transfer zum Flughafen von Turkmenbashi und kurzer Flug nach

Doshoguz (ca. 14.40 – 15.50 Uhr). Nach dem Besuch des Izmukshir Forts

fahren wir zum Hotel.

8. Tag: Dashoguz - Kunya Urgench (UNESCO-Welterbe) – Darwaza/

Yurten-Übernachtung. Heute machen wir uns auf den Weg nach Kunya

Urgench, das im äußersten Norden des Landes liegt. Hier am Fluss

Oxus war einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der mittelalterlichen

Seidenstraße - hier lag im 12. Jh. die alte Hauptstadt des

Khoresm-Reichs, bis sie von den Armeen Dschingis Khans zerstört

wurde. Wir sehen verschiedene Mausoleen, die Überreste der gewaltigen

Stadtmauer, das höchste Minarett von Zentralasien sowie den

Pilgerberg Kyrk Molla - Reisende wie Avicenna und Biruni hatten einst

die Schönheit der Stadt gepriesen. Nach der Besichtigung geht es zurück

nach Dashoguz und weiter in das Zentrum der gasreichen Karakum-Region

zu den ständig brennenden Gaskratern von Darwaza - ein

spektakulärer Anblick, wenn Hunderte Feuer aus der Erde hervorlodern.

Für uns wird ein traditionelles Mahl zubereitet, die Nächtigung

erfolgt in Yurten (für 3 – 4 Pers.)

9. Tag: Darwaza – Anau – Ashgabat. Nach dem Sonnenaufgang über

den Kratern von Darwaza und dem Frühstück geht es früh zurück nach

Ashgabat - quer durch die Karakum Wüste, die 80% der Landesfläche

von Turkmenistan bedeckt, mit ihren herrlichen Dünenlandschaften,

dazwischen aber auch fruchtbaren Lehmböden mit Wüstenakazien

und Saksaul-Bestand. Am Nachmittag besuchen wir die wunderschöne

Sammlung antiker und moderner Teppiche im Teppichmuseum von

Ashgabat und fahren nach Anau - wir sehen die Überreste der mittelalterlichen

Fe stung sowie die prächtige Moschee von Said Jemaliddin

Turkmenbashi

Balkanabat

Serdar

Darwaza

Ashgabat

Kunya Urgench

Dashoguz

Merw

aus dem 15. Jh. Pferde hatten in Turkmenistan immer eine große Bedeutung

- der Achal-Tekkiner zählt zu den ältesten Pferderassen der

Welt, die sich perfekt an die trockene Umgebung angepasst haben. Vor

unserer Rückkehr nach Ashgabat besuchen wir noch ein Gestüt dieser

kostbaren Pferde. Die Hotelzimmer stehen uns bis zum Abendessen

zur Verfügung. Auf dem Weg zum Flughafen sehen wir die beleuchtete

Stadt Ashgabat.

10. Tag: Ashgabat - Frankfurt - Wien/Linz/Graz/Salzburg/Innsbruck/

München. Kurz nach Mitternacht erreichen wir den Flughafen. Rückflug

mit Lufthansa nach Frankfurt (ca. 02.55 - 07.45 Uhr) und weiter nach

Wien, in die Bundesländer bzw. nach München, Ankunft gegen Mittag.

ErlebnisReise mit Flug, Bus/Kleinbus/Geländewagen,

Hotels, 1x Gästehaus u. 1 Übernachtung in der Yurte/HP, tw. VP

TERMINE REISELEITER P OATU

06.10. - 15.10.2019

05.04. - 14.04.2020 Karwoche/Ostern

03.05. - 12.05.2020

Elena Semergey bzw.

Anna Maksimova

Flug ab Wien € 2.770,– € 2.800,–

Flug ab Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck, München € 2.840,– € 2.870,–

EZ-Zuschlag € 340,– € 340,–

Aufpreis Business-Class: ab € 1.660,–

LEISTUNGEN

• Linienflug mit Lufthansa über Frankfurt nach Ashgabat und retour

• Inlandsflüge: Ashgabat - Merw - Ashgabat, Turkmenbashi - Dashoguz

• Rundfahrt und Transfers mit einem turkmenischen Reisebus/

Kleinbus, tw. mit Geländewagen

• 1 Übernachtung im ***Hotel, 5 Übernachtungen in Ashgabat und

in Turkmenbashi in ****Hotels (Landes-Klassifizierung), 1 Nacht in

einem einfachen Gästehaus, jeweils in Zweibettzimmern mit Du/WC

• 1 Übernachtung in Darwaza in einem Yurten-Camp in Yurten für

3–4 Personen, mit externen Waschanlagen

• Halbpension: 2. Tag morgens bis 9. Tag abends, zusätzlich

3x Picknick-Lunch u. 1x Mittagessen in Kunya Urgench

• Mineralwasser während der Reise

• Eintritte lt. Programm

• qualifizierte deutschsprechende turkmenische Reiseleitung

• 1 Trescher Reiseführer „Turkmenistan“ je Zimmer

• Flug bezogene Taxen (derzeit € 468,–)

Gültiger Reisepass mit turkmenischem Visum erforderlich.

Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers., Höchstteilnehmerzahl: 18 Pers.

NICHT INKLUDIERT

• Visum für Turkmenistan (derzeit € 75,–)

• Registrierungsgebühr am Flughafen Ashgabat (derzeit USD 14,–)

• Foto- und Videogebühren bei Ausgrabungen und Museen

• Trinkgelder

Turkmenistan

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2

Urgentsch

Chiwa

Taschkent

Buchara

Samarkand

1 Chiwa: Minarett Kalta Minar und Festung Kunya Ark © Günter Wronna 2 usbekisches Brot © glazunoff/stock.adobe.com

1

Usbekistan

Usbekistan:

Entlang der Seidenstraße

Auf der antiken Karawanenstraße nach

Samarkand, dem Schnittpunkt der Weltkulturen

+ jeweils 2 ganze Tage in Buchara und Samarkand

Legendär reich waren einstmals die Oasenstädte

Chiwa, Buchara und Samarkand, wichtige Handelsstädte

entlang der antiken Seiden straße. In den Karawansereien

wurden Güter aus Persien, China, Indien und Arabien

umgeschlagen - gleichzeitig kam mit den Waren ein

Stück Kultur des Herkunftslandes mit. So entwickelten

sich einzigartige kulturelle Zentren, deren Altstädte

fast vollständig erhalten sind und deren Moscheen und

Medresen auch jetzt noch die Blütezeit des Mittelalters

widerspiegeln.

1. Tag: Wien/München - Moskau - Tasch kent bzw. Wien/München -

Istanbul - Taschkent. 1. Termin: Linienflug mit Aeroflot nach Moskau

(ca. 14.45 - 18.40 Uhr ab Wien) und weiter nach Taschkent (ca. 20.50 -

02.45 Uhr). 2. Termin: Linienflug mit Turkish Airlines nach Istanbul (ca.

14.10 - 17.25 Uhr ab Wien) und weiter nach Taschkent (ca. 18.35 - 01.05

Uhr). Transfer zum Hotel.

2. Tag: Taschkent - Urgentsch - Chiwa. Am Vormittag Rund fahrt durch

Taschkent, die Hauptstadt Usbekistans: Wir sehen die wichtigsten Bauwerke

wie die Kukaldasch Medre se (16. Jh.), die Ba rak Khan Medrese,

das Kaf fal Schaschi Mau soleum und bummeln durch den Alai Basar.

Am Nachmit tag Transfer zum Flug hafen - Flug nach Urgentsch im Westen

des Landes sowie kurze Weiterfahrt nach Chiwa.

3. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Chiwa. Seit mehr als 1000 Jahren

schützen mächtige Lehmmauern die Oasenstadt Chiwa, die ehemalige

Hauptstadt von Choresm am Rande der Wüste Karakum. Die Altstadt

hat ihr Aussehen bis heute einzigartig bewahrt. Den Wüstenkarawanen

musste das märchenhafte Bild von Chiwa, mit den mit Majolika

geschmückten prächtigen Palästen, Med re sen und Moscheen (u.a.

die aufwändig verzierte Dschu ma-Moschee) wie eine Fata Morgana

erschienen sein. Ein Rundgang durch die Gassen bringt uns zu den

wichtigsten Sehens würdigkeiten dieser „bewohnten Museums stadt“.

4. Tag: Chiwa - Buch ara. Frühmorgens brechen wir zu einer langen

Fahrt auf dem alten Handelsweg der Seidenstraße durch die Kisilkum

Wüste nach Buchara auf, dessen Schönheit schon von Reisenden

und Händlern des Mittelalters gepriesen wurde. Die Oasenstadt, ein

wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße und Zentrum des Islam in

Zentralasien, war einst legendär reich. Im alten heiligen Buchara standen

mehr als 350 Moscheen und 100 Medresen (Koran schulen). Noch

heute schimmern die Kuppeln blau und glänzen die Fayencen an den

Fassaden der Gebetshäuser. Am späten Nachmittag unternehmen wir

einen ersten Rundgang durch die Stadt.

5. - 6. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Buchara. Bei der ausführlichen

Stadtbesichtigung wandern wir durch die Altstadtgassen zur einstigen

Zitadelle Ark und zum 50 m hohen Kalan Minarett, das über Jahrhunderte

Karawanen den Weg in die Stadt wies. Die Miri Arab- und

Ulughbek-Me drese, die herrliche Moschee Bala Hauz, das Mausoleum

der Samaniden und die Pilgerstätte Chashma Ayub sind nur einige

der vielen Attraktionen. Weiters sehen wir das Poi Kailon Ensemble

mit dem Minarett, den Labi Hauz Komplex sowie die vier Minarette

des Tschar Menar.

7. Tag: Buchara - UNESCO-Weltkulturerbe Shakhrisabz - Sa markand.

Am Morgen verlassen wir Buchara und fahren in die Stadt Shakhrisabz,

die vor 2000 Jahren gegründet wurde. Wir besichtigen die Ruinen

des Palastes von Ak-Sarai aus dem 14. Jh. sowie die Mausoleen von

Jakhangir und Gumbazi-Seiidan. Mit PKW geht es anschließend über

die schöne Gebirgsstraße weiter in das 2500 Jahre alte Samarkand:

Schon im 4. Jh. v. Chr. wurde die Oase von Alexander dem Großen erobert.

Die Araber erreichten Samarkand 712 und errichteten die ersten

Moscheen und Koranschulen. Samarkand entwickelte sich schnell

zum zentralen Um schlag platz an der Seidenstraße, zur Dreh scheibe

zwischen Persien und China. Seine Blütezeit verdankt es den Eroberungszügen

von Timur Lenk, der seinen Herrschaftsbereich vom Ganges

bis zum Mittelmeer ausdehnte. Hier traf die westliche auf die östliche

Welt - „Spiegel der Welt“ wurde die Stadt daher genannt.

8. - 9. Tag: UNESCO-Weltkulturerbe Samarkand. Bei unserem Rundgang

durch die einstmals schönste Stadt der Welt sehen wir u.a. den

Shah-e-Sende-Komplex mit Fayence-geschmückten Mausoleen, die

Bibi Khanim Moschee, Timurs Mausoleum Gur-e-Amir, das Ulughbek-Observatorium

sowie den Basar. Weiters erleben wir einen der

beeindruckendsten Plätze im Orient, den Registan - das ehemalige

Handels- und Glaubenszentrum mit prachtvollen Mo scheen, Karawansereien,

Basaren und Koranschulen. Die Kuppel der Goldenen Moschee

sowie die Medrese begeistern jeden Besucher. Im Herzen der Altstadt

runden aber auch prachtvolle Minarette, Portale und fein gearbeitete

Verzierungen den Gesamteindruck als Wirtschafts- und Kunstzentrum

Zentral asiens aus der Zeit der Hochblüte im 14. - 16. Jh. ab.

10. Tag: Samarkand - Taschkent bzw. Samarkand - Istanbul - Wien/

München. 1. Termin: Vormittags bleibt Zeit, um die Basare Samarkands

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1 Samarkand © Daniel Prudek/stock.adobe.com 2 Buchara © Mag. Erich Paul 3 Buchara, Ulughbek Medrese © thauwald-pictures/stock.adobe.com

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zu erkunden sowie weitere kunsthistorisch einzigartige Plätze aufzusuchen.

Von hier fahren wir zurück nach Taschkent - Zeit für Besichtigungen

in der Altstadt bzw. zu einem Bummel. 2. Termin: Nach einer

kurzen Nachtruhe Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Istanbul (ca.

05.45 - 08.50 Uhr) und weiter nach Wien (ca. 12.00 - 13.15 Uhr) bzw.

München.