GAB Juli 2019

blumediengruppe
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FRANKFURT 33

alexandra baum . schmuck

Ringe für Paare

von Alexandra Baum

Wie sieht das konkret aus?

Wir möchten im Augenblick vor allem Kontakt zu den Schulen

bekommen. Da laufen gerade die ersten Workshops an,

und wir sind gespannt auf die Reaktionen der Schüler und

wie man die Auseinandersetzung mit dem Thema mit den

Pädagogen und weiteren Schulprogrammen vorantreiben

kann. Und dann ist zu beobachten, wie sich das entwickelt.

Das ist ein Prozess. Wir haben ja nicht den illusorischen Anspruch,

dass in Frankfurt in einem Jahr alles respektvoll ist.

Aber an unserer Kampagne „Gewalt sehen helfen“, die ja auch

schon seit über 20 Jahren läuft, sieht man, dass wir einen

langen Atem haben.

Was ist denn das schwierige mit dem gegenseitigen

Respekt? In meiner Wahrnehmung ist es oft so, dass

diejenigen, die am meisten Respekt verlangen, am wenigsten

Respekt geben.

Da haben Sie im Grunde genommen das Wichtigste schon

erkannt. Zumindest in der Wahrnehmung.

Ich denke, dass für Respekt vor allem die Reflektion wichtig

ist. Und dass man sich in der eigenen Wichtigkeit etwas

zurücknimmt. Dann ist schon mal viel gewonnen.

Die Frage ist, wenn ich respektvoll behandelt werden möchte,

was muss ich dazu nach außen hin darstellen? Wie muss ich

mich selber verhalten? Wir sind alle mal mehr und mal weniger

respektvoll, das hängt von der Tagesform ab. Aber die

Reflektion, der Gedanke, was tue ich, damit der andere sich

respektvoll behandelt fühlt, ist sehr wichtig.

Respekt kann man ja nicht einfach verordnen. Wir können

lediglich immer wieder daran erinnern, sich auf die andere

Seite zu stellen und sich in das Gegenüber hineinzuversetzen.

Dieser Perspektivwechsel macht sehr viel aus. Das ist ein

entscheidender Punkt, an dem wir ansetzen wollen.

*Interview: Björn Berndt

alexandrabaum.com, Frankfurt am Main

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INFO: FRANKFURT ZEIGT RESPEKT

Die acht verschiedene Motive umfassende Kampagne

thematisiert den respektvollen Umgang mit allen

Menschen; sie spricht exemplarisch die Bereiche sexuelle

Orientierung, Geschlecht, Hautfarbe, religiöse Anschauung,

Behinderung, Herkunft, und Alter an, zusätzlich wird

fehlender Respekt gegenüber Polizisten und Rettungs kräften

thematisiert. Die Motive gibt es als Plakate, Postkarten und

Wanderausstellung.

„Frankfurt zeigt Respekt“ ist ein Projekt des Präventionsrats

Frankfurt, der seit 1996 die behördenübergreifende Zusammenarbeit

im Bereich der Kriminalprävention koordiniert.

Zum Präventionsrat gehören verschiedene Arbeitsgruppen,

darunter auch eine zum Bereich Lesben und Schwule, die

sich regelmäßig trifft. *bjö

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo, Di ...........10:00-18:00

Mi, Do, Fr ......10:00-20:00

Sa ..................10:00-16:00

unser Team freut sich auf dich!

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60529 Frankfurt /

Sachsenhausen

Tel: 069-69718888

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