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UND KINO-

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ERHÄLTLICH


INHALT

Die Spielstätten................................................................................................. 4

Intendant Doll über die Spielzeit ...................................................................... 5

„Elton John und Tim Rice's AIDA“ .................................................................... 6

„Jedermann“ ..................................................................................................... 8

„In der Bar zum Krokodil“ ........................................................................ 10 + 11

„Don Camillo und Peppone“ .................................................................... 12 + 13

Das Neue Globe ......................................................................................... 14 +15

„Was ihr wollt“ ......................................................................................... 16 + 17

„Ewig Jung“ .............................................................................................. 18 + 19

„Der Zauberer von Oz“ ............................................................................. 20 +21

„Mythos Marlene“ ........................................................................................... 22

Jugendtheater mit dem Ensemble TOBOSO .................................................... 23

Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim und Intendant Christian Doll

freuen sich im Neuen Globe auf die 94. Freilichtspiele-Saison. Foto: FLS/ars

Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ ............................................ 24 + 25

Spielplanübersicht 2019 ........................................................................... 26 + 27

All Eines ist der Anfang und das Ende,

Und wo du stehst, dort ist die Zeitenwende!

Hofmannsthal

Gewinnspiel ..................................................................................................... 28

Falstaff Theaterbar im Neuen Globe ............................................................... 30

Förderverein der Freilichtspiele ...................................................................... 31

Freilihctspiele Jung.................................................................................... 32 + 33

Team der Freilichtspiele............................................................................ 34 + 35

Künstlerische Leitung ............................................................................... 36 – 39

Ensemble ................................................................................................... 40 – 49

Hinter den Kulissen .......................................................................................... 50

Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Kontakt & Info

Auskünfte und Kartenbestellung:

Tourist Information

Schwäbisch

Hall, Hafenmarkt 3,

74523 Schwäbisch Hall.

Telefon 0791 / 751600;

karten@schwaebischhall.de.

Geöffnet ist das Kartenbüro

montags bis

freitags von 9 bis 18

Uhr, samstags und sonntags

von 10 bis 15 Uhr.

Bei Aufführungen auf

der Großen Treppe ist

das Kartenbüro werktags

durchgehend bis

20.30 Uhr geöffnet,

samstags und sonntags

jeweils von 10 bis 15

Uhr und von 18 bis

20.30 Uhr. Die Kasse im

Neuen Globe auf dem

Unterwöhrd öffnet jeweils

eine Stunde (bei

„Der Zauberer von Oz“

30 Minuten vor Aufführungsbeginn.

Noch Fragen, Don Camillo? Bei der Tourist Information,

Hafenmarkt 3, können sich die Freilichtspiele-

Gäste beraten lassen. Foto: Freilichtspiele/Jürgen Weller

Tickets Die Eintrittspreise

auf der Großen

Treppe reichen je nach

Kategorie, Genre und

Vorstellungstag von

12,50 bis 50,50 Euro,

im Neuen Globe von 15

bis 50 Euro. Beim Theaterspaziergang

„Williams

weite Welt“ wird

25 Euro verlangt. Für

„Der Zauberer von Oz“

im Neuen Globe zahlen

Kinder 10 Euro und Erwachsene

15 Euro. Informationen

dazu gibt es

auch im Festspielflyer

und auf der Website.

Internet Weitere Informationen

und platzgenaue

Online-Buchung:

www.freilichtspielehall.de

Liebes Publikum!

Zwischen Anfang und Ende, Abschied und Neubeginn: Es ist eine

große, besondere Spielzeit in der 94-jährigen Geschichte der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Bereits im März begann sie mit der Eröffnung

unseres Theaterneubaus auf dem Unterwöhrd: dem Neuen Globe; natürlich

mit Shakespeare und „Was ihr wollt“. Das Bauprojekt ist vollendet

und steht stolz auf der Insel, viele haben mit großem Einsatz

daran mitgewirkt. Jetzt freuen wir uns auf die erste Sommerspielzeit

in diesem neuen Theater.

Unsere monumentalste und spektakulärste Spielstätte bleibt die

Große Treppe mit ihren 54 Stufen und bis zu 1600 Zuschauerinnen

und Zuschauern auf dem Marktplatz. In einer Spielzeit der Anfänge

werden wir dort den „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal spielen,

schließlich hat damit vor 94 Jahren alles begonnen: Das Spiel

vom Sterben des reichen Mannes, der, ganz den materiellen, weltlichen

Dingen zugewandt, nicht anfangen mag, sich um sein Seelenheil

zu kümmern. Während Aida und Radames in Verdis Oper den gemeinsamen

Liebestod sterben, ist ihnen im Musical „Elton John und

Tim Rice’s AIDA“ vielleicht ein neuer Anfang vergönnt.

Im Neuen Globe wird den wundersam musikalischen jungen Alten

ein immer wiederkehrendes Beginnen gelingen: In „Ewig Jung“ kosten

sie das irdische Leben aus, spielen bis zur Neige mit Lust und verschmitztem

Witz gegen ihre Endlichkeit an. Und die Kinder und Erwachsenen

dürfen Dorothy begleiten, die ihren Gefährten aus dem

Zauberland Oz unerschrocken zu einem Neuanfang mit Mut, Herz

und Verstand verhilft.

Nach dem großen Zuspruch in der vergangenen Saison können wir

gleich drei Stücke aus dem Vorjahr weiterspielen: „Don Camillo und

Peppone“, „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ und

den Theaterspaziergang „Williams weite Welt“.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Theatersommer mit den Freilichtspielen

Schwäbisch Hall. Auf tragische, unterhaltsame und komische

Stücke, auf das Neue Globe und die grandiose Treppe unter

freiem Bühnenhimmel. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr

Titelbild: Eine Szene aus der musikalischen Revue „In der Bar zum Krokodil“

auf der Großen Treppe. Bei schöner Musik kann man sich wegträumen

in die Ferne (von links: Petra Welteroth, Maja Sikora, Jasmin

Eberl, Anja Gutgesell).

Foto: Freilichtspiele Schwäbisch Hall/ Jürgen Weller

Hermann-Josef Pelgrim

Oberbürgermeister

Vorsitzender der Freilichtspiele

Christian Doll

Intendant der

Freilichtspiele Schwäbisch Hall


Stufen der Welt

Die Große Treppe ist über 500 Jahre alt

Jeden Sommer verwandeln sich die 53 Stufen vor St. Michael in eine Theaterbühne

und der Marktplatz in die Zuschauerloge. Foto: Freilichtspiele/Weller

Aneinandergereiht würden

ihre 53 Stufen

schlappe zwei Kilometer

ergeben: die Große Treppe vor

St. Michael. Das Monument ist

das Wahrzeichen der ehemaligen

Reichsstadt und gehört zu

Schwäbisch Hall wie der Kocher

und die Sieder – und das

seit mehr als 500 Jahren. Die

Stufen verbinden Michaelskirche

und Marktplatz miteinander.

Sie führen hinauf zur Kirche,

und sie führen hinab ins

pralle Leben der Stadt. Die weltliche

und die geistliche Macht

liegen sich direkt gegenüber.

Jeden Sommer verwandelt

sich die imposante Treppe in

eine Theaterbühne. Eigentlich

ist sie der Star der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Zuweilen

wird sie auch als steinerne

Diva oder steinerne Schöne bezeichnet.

Dabei war sie einstmals nur

eine Notlösung. Denn zur Zeit

der Einweihung der ersten Kirche

Halls im Jahr 1156 gab es

noch keine Treppe zum Markt,

sondern eine hohe Schildmauer.

Erst 1507, beim Bau des

spätgotischen Chores von St.

Michael ließ Kirchenbaumeister

Konrad Schaller die Mauer

abreißen und durch eine Freitreppe

ersetzen – zunächst mit

42 Stufen. Nach 170 Jahren waren

sie baufällig. 1676/77

wurde die Treppe abgerissen

und erhielt mit neuen 53 Stufen

ihre heutige Gestalt.

Seit 1925 wird auf der Treppe

vor St. Michael professionelles

Theater gespielt: Hugo von Hofmannsthals

Mysterienspiel „Jedermann“

war das erste Stück.

Aus den „Jedermann“-Festspielen

wurden die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall, die zweitältesten

Freilichtspiele Deutschlands.

Anfangs waren die Stufen

geistlichen und klassischen

Dramen vorbehalten. Längst

haben sich auch Komödien

und Musicals etabliert.

Hall ohne die Treppe? Einfach

undenkbar.

blo

Im und rund ums Neue Globe

Der Theaterbau auf dem Unterwöhrd und mobile Bühnenkunst mitten im Grünen

Es war ein langer Weg von

der ersten Idee bis zum

fertigen Bau. Nun ist er geschafft.

Während in anderen

Städten Theater geschlossen

werden, leistet sich Schwäbisch

Hall ein neues. Allerdings war

das alte Globe, das im Jahr 2000

auf der Kocherinsel Unterwöhrd

errichtet worden war,

auch ziemlich in die Jahre gekommen.

Am 17. Mai 2017

wurde der symbolische Grundstein

fürs Neue Globe ins Fundament

gelegt. Nach knapp zwei

Jahren ist der Neubau Ende

März feierlich eröffnet worden.

Das Neue Globe ist ein mehrstöckiges,

regensicheres und

temperierbares Freilichttheater

mit vielen Bespielmöglichkeiten,

das insgesamt 371 Zuschauern

Platz bietet. Der Theaterbau

entstand nach Vorbild des elisabethanischen

Globe-Theaters,

enthält aber auch Elemente des

griechischen Amphitheaters

und der klassischen Guckkastenbühne.

Der Rundbau erlaubt

eine große Nähe des Publikums

In der Abenddämmerung spiegelt sich das beleuchtete Neue Globe im

Wasser des Kochers.

Foto: Freilichtspiele Hall/Jürgen Weller

zu den Darstellern und dank

des säulenfreien Zuschauerraums

auch gute Sichtverhältnisse.

Zur dreistöckigen Bühne

im Inneren kommt auf der Rückseite

eine im Sommer nach außen

bespielbare Bühne mit beweglichen

Holzschiebeelementen.

Und das offene Dach mit

den verfahrbaren Folienkissen

gibt einerseits den Blick frei in

den Himmel, kann bei Regen

aber auch schnell geschlossen

werden.

Theaterkunst wird diesen

Sommer aber auch rund um das

Neue Globe geboten – nämlich

mit der Wiederaufnahme des

Theaterspaziergangs „Williams

weite Welt“, der sich vom Grasbödele

über den Keckenhof bis

in den Stadtpark bewegt. Schauspieler

und Musiker begeben

sich mit ihrer mobilen Bühne gemeinsam

mit den Besuchern

mitten im Grünen quasi auf

eine lustvolle Entdeckungsreise

durch die wilde Welt des genialen

englischen Dramatikers William

Shakespeare.

blo


Große Fragen und flotte Songs

Intendant Christian Doll erwartet einen abwechslungsreichen Sommer

Eine richtige Ruhepause

hat Intendant Christian

Doll zwischen der vergangenen

und der aktuellen Spielzeit

eigentlich nicht erlebt – im

Gegenteil. Das Winterhalbjahr

war geprägt von einem großen

Ziel: der Fertigstellung des

Neuen Globes auf dem Unterwöhrd

und dazu die Inszenierung

der Eröffnungspremiere –

nämlich Shakespeares „Was ihr

wollt“. Sicherlich ein Kraftakt,

zumal das neue Theaterrund eigentlich

schon zum Jahreswechsel

hätte komplett fertig sollen.

Aber dann war das Neue Globe

doch noch bis zur letzten Minute

vor der Premiere eine Baustelle,

auf der Künstler und

Handwerker wochenlang parallel

arbeiteten.

Mit einem großen Festwochenende

samt Gala, Theaterpremiere

und Tag der offenen

Tür ist das Neue Globe Ende

März eröffnet worden. „Und

dann haben wir einfach weitergemacht“,

erzählt Christian

Doll mit einem gelassenen Lächeln.

Er hat sich als Regisseur

in diesem Sommer ja den Haller

Treppenklassiker schlechthin

vorgenommen: Hugo von Hofmannsthals

„Jedermann“. Ob er

da einen gewissen Erwartungsdruck

spürt? Doll überlegt kurz.

Lange mit dem

„Jedermann“-Stoff

gerungen

Bei der Eröffnungsgala fürs Neue Globe Ende März blickt Intendant Christian

Doll von der Bühne aus auf die vollbesetzten Ränge. Foto: Ufuk Arslan

Vom Physikstudium zur Theaterintendanz

Christian Doll wird am 5.

Mai 1971 in Düsseldorf geboren.

Nach dem Abitur beginnt

er in Freiburg Physik

und Philosophie zu studieren.

Von 1995 bis 1998 absolviert

er ein Schauspielstudium

an der Otto-Falckenberg-Schule

in München.

Sein erstes Engagement

führt ihn nach Wuppertal.

Dann arbeitet er als

freier Schauspieler und Dramaturg.

Von 2003 bis 2006

ist er Regieassistent am

Theater Freiburg, danach

freier Regisseur. Von der

Spielzeit 2012 an ist er Intendant

der Gandersheimer

Domfestspiele. Seit 1. Oktober

2016 leitet er die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall.

Einen Regie-Einstand in

Schwäbisch Hall gab er im

Nein, er sei im Grunde frei von

Erwartungen und wolle mit einem

unverstellten Blick eine

Haltung zu dem Stoff entwickeln.

Er habe lange mit dem

Stück gerungen, wollte ursprünglich

auch eine moderne

Fassung spielen, räumt er ein.

„Aber dann bin ich doch wieder

auf Hofmannsthal gestoßen“ –

und auch auf die spannende

Frage, was die Menschen 1925

wohl bewegte, dieses Mysterienspiel

auf die Treppe zu bringen.

Damit verbindet sich automatisch

ein Brückenschlag in die

Gegenwart: Was bewegt uns

heute? Was ist uns wichtig? „Je

länger ich mich damit beschäftige,

desto mehr Spaß macht es

mir“, betont Doll.

Doch auf der Großen Treppe

werden nicht nur die gewichtigen

Fragen des Seins verhandelt.

Es gibt auch eine gehörige

Portion Unterhaltung und Glamour.

Mit dem Musical „Elton

John und Tim Rice’s AIDA“ zum

Beispiel – „mit einer interessanten

Rahmenhandlung und spannenden

Figuren“, erklärt Doll.

Darin geht es um Themen wie

Fremdsein und Toleranz, es erklingt

Popmusik und das Stück

habe Mut zum großen Gefühl.

Das Neue Globe

als ein Ort

für Träume

Mit acht Aufführungsterminen

ist der Komödie „Don Camillo

und Peppone“ ein dritter

Sommer bei den Freilichtspielen

vergönnt. „Das Stück ist für

die Treppe ein Glücksfall“, sagt

Doll. Das habe er selbst so nicht

erwartet. Ganz am Anfang habe

er sogar an der „Komödienfähigkeit

der Treppe“ gezweifelt, plaudert

er aus dem Nähkästchen.

Diese Bedenken sind freilich

längst ausgeräumt. Zumal die

musikalische Revue „In der Bar

zum Krokodil“ auch mit flotten,

frechen und zuweilen frivolen

Songs aufwartet.

Bunte Vielfalt ist auch im

Neuen Globe geboten. Neben

Shakespeares „Was ihr wollt“

ist die Musikkomödie „Ewig

Jung“ zu sehen. Regie führt Thomas

Goritzki, der bereits im alten

Globe inszenierte. Doll

freut sich auf diese neue Zusammenarbeit

mit dem Kollegen

– „Wir vertrauen uns gegenseitig“.

Und der Intendant freut

sich, dass das Familienstück

„Der Zauberer von Oz“ eine

phantasiereiche Märchenwelt

in den Mittelpunkt stellt: „Das

passt einfach zu einem neuen

Theater.“ So wird das Neue

Globe ein weiteres Mal zu einem

Ort der Träume.

Bettina Lober

Sommer 2017 mit der Uraufführung

von „Brenz

1548“. Doll ist verheiratet

mit der Schauspielerin Martina

Maria Reichert. Das

Paar hat zwei Söhne und

lebt in Hall. Dolls Hobbys:

Familie, Natur, Kochen.


Balladen mit Gefühl,

Chöre voller Kraft

Heiko Lippmann hat die Musik im Blick

Für den Musikalischen Leiter

Heiko Lippmann ist

die diesjährige Musicalproduktion

auf der Treppe die

mittlerweile vierte Begegnung

mit „Elton John und Tim Rice's

AIDA“. Er war schon vor über

zehn Jahren bei der deutschsprachigen

Originalproduktion dabei,

betreute eine Version in kleinerem

Maßstab in Bad Gandersheim

und war für die erfolgreiche

Produktion am Opernhaus

in Chemnitz mitverantwortlich.

Es sei ein großer Wunsch gewesen,

dieses Musical in Hall zu zeigen.

Wie bei der Originalbesetzung

werden im Orchester auf

der Großen Treppe in Schwäbisch

Hall elf Musiker mitwirken,

erklärt Lippmann. Wo sind

die platziert? „Oben rechts in unserem

Zelt.“ Das habe sich bewährt.

Allerdings müsse man

ein bisschen zusammenrücken,

denn es gebe allerlei Schlaginstrumente,

die Platz benötigen.

Eine weitere Herausforderung

sei sicherlich der Kontakt

mit den Sängern. Diese agieren

Heiko Lippmann am Klavier.

auf der großen Treppenbühne

quasi vom Orchester abgewandt.

„Man sieht sich kaum“,

erklärt Lippmann die Schwierigkeit.

Aber er ist längst ein treppenerfahrener

Künstler: „Deshalb

proben wir sehr viel, man

muss sich gut kennen, wir hören

sehr genau aufeinander,

und wir haben eine sehr gute

Technik.“ Diese besondere Art

des Miteinanders sei auch eine

sehr schöne Herausforderung.

Und wie klingt nun das alte

Ägypten in Elton Johns Musik?

Lippmann lächelt, das alte Ägypten

klinge gar nicht so an, „es ist

moderne Popmusik“. Klar, immer

wieder ertönen typische Instrumente

wie Sitar oder

Djembe, eine Art Ethno-Pop.

Aber es ist moderne Musical-

Musik, „und alles ist echt Elton

John“. Was Lippmann an der

Musik fasziniert? „Es ist eine

sehr emotionale, großartige Musik

– mit gefühlvollen Balladen,

kraftvollen Chören“, schwärmt

er. Es fällt ihm schwer, einen

Lieblingssong zu nennen, „da

gibt es ganz viele“. Lippmann

und seine Musiker haben während

der Aufführung auch allerhand

zu tun, „es gibt viel Musik

und wenig Dialoge".

Gerne erinnert er sich an eine

Nachmittagsaufführung einst in

Bad Gandersheim: „Es hatte 35

Grad, aber die Zuschauer waren

so berührt, dass sie am Ende Tränen

in den Augen hatten“, erzählt

er von jenem ganz besonderen

Theatermoment. Auf solche

Augenblicke hofft er auch in

Schwäbisch Hall. Bettina Lober

Backstage: Eine Pyramide landet auf der Treppe

Das Musical „Elton spielbar und teilweise

John und Tim Rice’s auch begehbar sein“,

AIDA“ entführt die Zuschauer

auf der Großen „Die Pyramide sieht

schildert sie.

Treppe diesen Sommer zwar filigran aus, aufgrund

der Länge von

ins alte Ägypten. Um

dies auch im Bühnenbild

umzusetzen, hat und der Höhe von über

mehr als acht Metern

Bühnen- und Kostümbildnerin

Kati Kolb eine struktion und Aufbau

vier Metern sind Kon-

goldene Pyramide entworfen.

„Es soll so wirforderung

für uns“, be-

aber schon eine Herausken,

als sei die Pyramide

wie ein Flugobjekt ner, Technischer Leiter

richtet Christian Gent-

auf der Treppe gelandet.

Dabei soll sie von bei anderen Bühnenbil-

der Freilichtspiele. „Wie

den Darstellern gut bedern

dürfen wir nichts

direkt an der Treppe befestigen,

die so beschädigt

werden könnte.

Deshalb muss die Pyramide

durch Eigengewicht

stehen, wofür wir

an den Ecken mit Ballastierung

arbeiten.“ Die

Pyramide besteht aus

Traversen, die mit Holzplatten

verkleidet und

mit Goldfarbe versehen

werden. Für den Aufbau

auf der Treppe

braucht es aufgrund der

Höhe ein spezielles Hilfsgerüst.

flx

Spezialist für Ohrwürmer: die britische Musiklegende Elton John

Mit einem großen Zeitung“ schreibt. Er Alkoholiker ist.

Auftritt hat Elton zeigt, dass er ein Spezialist

Die Musik des 72-Jährigen

John im Mai vom Stuttgarter

Publikum in der

Schleyer-Halle Abschied

genommen. Auf seiner

Farewell-Tournee bot er

zehntausenden Zuhörern

noch einmal fast

alle seiner größten Hits

– 50 Jahre nach seinem

Debütalbum. Dabei

führte er eine enorme

stilistische Bandbreite

vor, wie die „Stuttgarter

für Ohrwürmer ist.

Wenige Tage später ist

die Musiklegende mit

einer emotionalen Premiere

beim Filmfest in

Cannes gefeiert worden:

Der Film „Rocketman“,

der Ende Mai in

die deutschen Kinos

kam, zeigt die Höhen

und Tiefen des Lebens

von Sir Elton John, der

seit 28 Jahren trockener

wird in diesem Som-

mer auf der Großen

Treppe in Schwäbisch

Hall lebendig – nämlich

in dem Musical „Elton

John und Tim Rice’s

AIDA“. Es basiert lose

auf Giuseppe Verdis

Oper „Aida“ aus dem

Jahr 1869. Im Jahr 1998

feierte das Musical in

einer vorläufigen Fassung

in Atlanta in den

USA Premiere, wurde

dann überarbeitet und

ein Jahr später in Chicago

uraufgeführt – bevor

es im März 2000 an

den Broadway kam.

Dort stand es mehr als

vier Jahre lang auf dem

Spielplan. In Deutschland

war das Musical in

deutscher Fassung von

Michael Kunze ab Oktober

2003 in deutscher

Erstaufführung in Essen

zu sehen. blo

Elton John im Mai bei der Premiere des Films „Rocketman“

bei den Filmfestspielen in Cannes. Foto: dpa


Das Modell des Bühnenbildentwurfs von Kati Kolb: Auf der Großen

Treppe vor St. Michael entsteht eine goldene Pyramide. Fotos: Freilichtspiele

„Elton John und

Tim Rice’s AIDA“

Musical Musik von Elton John, Gesangstexte

von Tim Rice, Buch von

Linda Woolverton und Robert Falls &

David Henry Hwang. Deutsch von Michael

Kunze. Musikalische Leitung:

Heiko Lippmann. Regie und Choreografie:

Christopher Tölle. Bühne und

Kostüme: Kati Kolb.

Es spielen: Claudia Artner, Perry Beenen,

Ben Cox, Claudius Freyer, Chiara

Fuhrmann, Lucía Haas Muñoz, Martina

Lechner, Rupert Markthaler, Andrea

Matthias Pagani, Sina Pirouzi,

Carl Richardson, Silvio Römer, Kimberly

Thompson, Raul Valdez, Olivia

Kate Ward und Nigel Watson.

Premiere: 13. Juli, 20.30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 14., 16.

bis 21., 23. bis 28., 30., 31. Juli, 1.

bis 4., 6., 7. August. Öffentliche Generalprobe

am 12. Juli. Beginn: jeweils

um 20.30 Uhr auf der Großen Treppe.

Kimberly Thompson spielt Aida.

„Leute sind

unheimlich nett“

Es ist wundervoll hier: Schwäbisch

Hall ist die schönste

Stadt, in der ich je gearbeitet

habe und die Leute sind unheimlich

nett!“, schwärmte

Kimberly Thompson, die Darstellerin

der Aida an ihrem ersten

Probentag in Schwäbisch

Hall, einem sonnigen Sonntag

Ende Mai. Die Niederländerin

vertrat ihr Heimatland bereits

im Alter von 14 Jahren beim Junior

Eurovision Song Contest

und war zuletzt unter anderem

als Löwenkönigin Sarabi in der

niederländischen Großproduktion

von Disneys „Der König

der Löwen“ zu sehen. flx

Mit Popsongs ins alte Ägypten

„Elton John und Tim Rice’s AIDA“ bringt großen Opernstoff auf die Stufen

Wer „Aida“ hört, denkt

zuerst an Giuseppe

Verdis gleichnamige

Oper. Seit fast 20 Jahren existiert

zu dem Stoff um die nubische

Königstochter auch eine Musicaladaption

von Pop-Legende

Elton John und Musical-Altmeister

Tim Rice. Am Broadway

wurde das Werk mehr als 1800

Mal aufgeführt, es gewann einen

Grammy sowie vier Tony

-Awards. Die deutschsprachige

Erstaufführung der Originalproduktion

gab es 2003 in Essen. Michael

Kunzes Übertragung ins

Deutsche wird auch in Hall auf

der Treppe zu erleben sein.

Das Musical erzählt von der

verbotenen Liebe zwischen Radames,

dem Heerführer des Pharaos,

und Aida, der nubischen

Prinzessin, die als Sklavin an

den ägyptischen Hof verschleppt

wird. Radames ist aber

bereits der ägyptischen Prinzessin

Amneris versprochen. Um

Aida vor dem Tod zu retten,

macht er sie seiner Verlobten

zum Geschenk. Es beginnt ein

Kampf zwischen Verlangen und

Pflicht, zwischen Liebe und Politik.

Die heimliche Liebe führt

zwangsläufig zu dramatischen

Verwicklungen.

Mit vielen Balladen, Pop- und

Rock-Songs erzählt Elton John

die faszinierende Liebesgeschichte.

Immer wieder greift er

auf afrikanische Klänge, Reggae-Rhythmen

und Motown-

Heimliche Liebe

führt zu

Verwicklungen

Melodien zurück. Die Vielseitigkeit

der Musik schätzt auch

Christopher Tölle, der in Schwäbisch

Hall Regisseur und Choreograf

in Personalunion ist. Bereits

2014 hat er bei den Thunerseespielen

in der Schweiz das

Musical „Aida“ choreografiert.

Die Bandbreite der Musik eröffnet

zudem die Möglichkeit,

viele Seiten des Tanzes zu zeigen

– mal lustig, mal dramatisch,

mal brutal, aber auch herzlich.

Und bei zahlreichen Nummern

vom „Manteltanz“ über

„Mein Sinn für Stil“ bis zu „Die

Sonne Nubiens“ könne man

sich auch richtig „austoben“,

stellte er bereits bei seinem Engagement

in Thun fest. Tölle

liebt es, unter freiem Himmel zu

arbeiten. Gewiss, die Bedingungen

sind speziell: mal bei 40

Grad in der Sonne, dann wieder

bei 15 Grad im Regen arbeiten.

Es herrschen andere Gegebenheiten

als im Theater. Es gibt keinen

Schnürboden, der Ausstattungselemente

von oben auf die

Bühne zaubert. Die Bühne ist

immer offen, „und man muss

einfach aufpassen“.

Die 53 Stufen vor St. Michael

hat Christopher Tölle bereits

2017 als Choreograf des Sommermusicals

„Maria, ihm

schmeckt’s nicht!“ kennengelernt.

Im vergangenen Jahr war

er in Hall erstmals in der Doppelfunktion

als Choreograf und Regisseur

für das Tanzmusical „Saturday

Night Fever“ aktiv. Mit

mehr als 22 000 Zuschauern war

die Produktion im Sommer

2018 der Publikumsrenner.

Nun also „Elton John und

Tim Rice’s AIDA“: Klar, die Stufen

seien eine Herausforderung.

Tölle sieht die Treppe aber nicht

als Hindernis, sondern als Möglichkeit.

Für die Produktion

braucht es zudem eine bunte Mischung

an versierten Darstellern:

Sänger, die tanzen können,

und Tänzer, die singen können.

Treppe als

Herausforderung

fürs Ensemble

In Hall wird Kimberly Thompson

in die Titelrolle der Aida

schlüpfen. Rupert Markthaler,

der seine Ausbildung an der Universität

der Künste in Berlin absolvierte

und auch als Riff Raff

in „The Rocky Horror Show“ am

Theater Heilbronn zu sehen

war, wird die Figur des Heerführers

Radames verkörpern. Und

die gebürtige Steirerin Martina

Lechner übernimmt den Part

der ägyptischen Königstochter

Amneris. Bettina Lober


Backstage: Das Ende eines Höhenflugs

Memento mori! Bedenke,

dass Du sterb-

uns steht – und wie wir un-

wenn der Tod plötzlich vor

lich bist!“ So mahnt man in ser Leben führen wollen,

vielen Texten, Gedichten, bis es so weit ist.

Dramen im Mittelalter den

Menschen an seine Vergänglichkeit.

„Sei Dir versickes

haben sich Intendant

Für das Bühnenbild des Stüchert,

dass auf Erden Dir und Regisseur Christian

nur kurze Zeit beschieden, Doll und Ausstatterin Cornelia

Brey etwas ganz Beson-

drum trage Sorge für ein

gutes Leben, auf dass das deres ausgedacht: Auf der

Ewige Leben Dir zuteil.“ So Großen Treppe vor St. Michael

wird ein echtes Flug-

geht es in diesem Sommer

auf der Großen Treppe in zeug zu sehen sein, zerschellt

und zerborsten in

Hugo von Hofmannsthals

„Jedermann“ um die essentielle

Frage, was wir tun, musste zusammen mit

Teile. Die Bühnenbildnerin

dem

Technischen Leiter der Freilichtspiele,

Christian Gentner,

lange suchen, bis sie

ein kleines Propellerflugzeug,

eine viersitzige SO-

CATA TB 9, gefunden hatten,

welches ausgemustert

werden musste. Den Künstlern

war es wichtig, das

Flugzeug nicht nachzubauen,

es sollte wirklich

die Freiheit über den Wolken

unter den Tragflächen

gespürt haben, aber nicht

real abgestürzt sein. Es

sollte nichts auf der Bühne

zu sehen sein, bei dem

Menschen wirklich zu Schaden

gekommen waren.

Beschaffung, Transport, Zerlegung

und Aufbau wurden

akribisch geplant. Christian

Gentner und sein Team haben

bei dieser außergewöhnlichen

Aufgabe ihre

ganze Erfahrung eingebracht

und sind sehr gespannt

auf das staunende

Publikum, und wie sich das

„Spiel vom Sterben des reichen

Mannes“ mit dem zerstörten

Flugzeug auf der

Bühne neu erzählen lässt.

Franz Burkhard

Der erste Jedermann auf der Großen

Treppe in Hall: Leopold Biberti

schlüpfte ab 1925 in die Rolle.

Zuletzt hat Stephan Szász 2007

den Jedermann auf den Stufen vor

St. Michael verkörpert. Fotos: Archiv

Moderner Mensch

Gunter Heun wird zum Jedermann

Den Jedermann sehe ich als

einen sehr heutigen Menschen,

dem das Materielle wichtig

ist, der Wohlstand“, erklärt

Gunter Heun, „das spiegelt

schon unsere heutige Lebensform

wider.“ Heun hat im vergangenen

Jahr bereits den

Schweizer Nationalhelden Wilhelm

Tell auf der Großen Treppe

verkörpert. Zudem schlüpft er

seit zwei Jahren bei den Freilichtspielen

Hall sehr erfolgreich in

die Figur des schlagkräftigen

Priesters Don Camillo.

Wenn es um große Rollen in

Schauspielklassikern geht, vertraut

Intendant Christian Doll

immer wieder seinem langjährigen

Theater-Weggefährten

Heun. Dieser hat sich auch bereits

im Solo „Judas“ von Lot Vekemans

in der Haller Urbanskirche

eindrucksvoll mit allerlei

großen Fragen um Glaube und

Zweifel herumgeschlagen. Und

nun nimmt sich Heun der

Hauptfigur im Treppenklassiker

schlechthin an. Im „Jedermann“-Ensemble

werden bei

den Proben allerlei Gedanken

gewälzt und Fragen aufgeworfen:

Welche Vorstellung hat ein

moderner Mensch überhaupt

von Sterben und Tod? Welche

Spuren hinterlässt der

Mensch? Das zeigt Doll gemeinsam

mit seinem Team auch in

einer öffentlichen Leseprobe:

In der Haalhalle wird gemeinsam

mit den Zuhörern anregend

über Geldpolitik, moralische

Aspekte und Todesangst

debattiert.

Doll setzt in seiner „Jedermann“-Inszenierung

überdies

Musik ein, um das Stück auch

zu einem „dramatisch getragenen

Erlebnis“ zu machen. Die

Klänge und Melodien denkt

sich Johannes Weik aus. Der

aus Köln stammende Gitarrist

entwickelt die Musik während

der Probenzeit: „Das heißt: viel

ausprobieren und improvisieren“,

berichtet er.

blo

Freilichtspiele-Intendant und Regisseur

Christian Doll (Mitte) und

Bühnenbildnerin Cornelia Brey begutachten

gemeinsam mit dem

Technischen Leiter Christian Gentner

einen Teil des Flugzeugs, einer

SOCATA TB 9, das für den „Jedermann“

als Bühnenbild dienen

wird. Foto: Freilichtspiele/Jürgen Müller

Gunter Heun, hier im Solo „Judas“,

wird 2019 der Jedermann.

Zur Person: Hugo von Hofmannsthal, Schöpfer des Mysterienspiels „Jedermann“

Der österreichische Er war ein Einzelkind.

seinem Tod im Fuchsschlössl

in Rodaun bei ter der Regie von Max

ner Zirkus Schumann un-

Schriftsteller, Dramatiker,

Das Jurastudium in seiner

Lyriker und Li-

brettist war Mitbegründer

der Salzburger Festspiele.

Hugo von Hofmannsthal

hatte böhmische,

jüdische und lombardische

Vorfahren. Geboren

wurde er am 1.

Februar 1874 in Wien.

Heimatstadt begann

er nur widerwillig. Nach

freiwilligem Militärdienst

und einer Venedig-Reise

studierte er

Französische Philologie.

im Jahr 1901 heiratete

er Gertrud (Gerty) Schlesinger,

mit der er bis zu

Hugo von Hofmannsthal

(1874-1929).

Wien lebte. Dort kamen

auch die drei Kinder

Christiane, Franz und

Raimund zur Welt. Sein

Mysterienspiel „Jedermann.

Das Spiel vom

Sterben des reichen

Mannes“wurde am 1.

Dezember 1911 im Berli-

Reinhardt uraufgeführt.

Das Stück ist seit 1920

das Markenzeichen der

Salzburger Festspiele.

1925 wurde es erstmals

auch in Schwäbisch Hall

aufgeführt. Hugo von

Hofmannsthals Sohn

Franz erschoss sich im

Juli 1929 im Alter von

26 Jahren. Zwei Tage

später starb der Vater

an einem Schlaganfall.

Hugo von Hofmannsthal

wurde auf dem Kalksburger

Friedhof in der

Kutte eines Franziskanermönchs

beerdigt – so

soll es sein Wunsch gewesen

sein. blo


Rupert Markthaler

Trotz seines jungen Alters von erst 31 Jahren kann Rupert Markthaler bereits auf eine

beeindruckende Musicalkarriere zurückblicken. Bereits während seines Studiums an der

Berliner Universität der Künste wirkte er beim Projekt „Swing Symphony“ unter der

musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle mit und wurde beim Bundeswettbewerb

Gesang ausgezeichnet. Seither war er unter anderem in Hauptrollen wie der Titelrolle des

Musicals „Tarzan“ in Hamburg, Judas in „Jesus Christ Superstar“ in Oldenburg, Berger in

„Hair“ in Darmstadt oder Riff Raff in „The Rocky Horror Show“ in Heilbronn zu erleben.

Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall stellt sich Markthaler „Jedermann“

nun als Radames vor, der

männlichen Hauptrolle im Musical „Elton John und Tim Rice's AIDA“.

Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal.

Regie: Christian Doll.

Bühne und Kostüme: Cornelia Brey.

Dramaturgie: Franz Burkhard.

Musik: Johannes Weik.

Heun, Stefan Lorch, Kerstin Marie Mä-

Alexander Martin

Es spielen: Frerk Brockmeyer, Chris-

Hochschule Dorner, Claudius für Musik Freyer, und Gunter

Alexander Martin studierte Jazz/Rock/Pop-Gesang an dertine

Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und ist nicht nur als Schauspieler und

Musicaldarsteller unterwegs, sondern auch als Sänger, Gitarrist, kelburg, Komponist, Alexander Martin, Texter Martina und

Musikproduzent. Mit der Rockband „Kiloherz“ tourte er durch Europa, unter anderem

als Vorband von Christina Stürmer, Silbermond oder NinaStöhr Hagen. undAuf Johannes der Bühne Weik. war er

beispielsweise zu sehen als Udo Lindenberg im Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“

in Hamburg, als Brad in „The Rocky Horror Show“ in Erfurt Premiere: sowie als22. Azolan Juni umin 20.30 „Gefährliche

Liebschaften“ unter der Regie des Intendanten Christian Doll in Bad Gandersheim.

Uhr

Mit Doll arbeitet er nun erneut in Schwäbisch Hall zusammen: Weitere als Vorstellungen: Darsteller des 23., 27.

Guten Gesells im „Jedermann“ auf der Großen Treppe.

Maria Reichert, Tabea Scholz, Rouven

bis 30. Juni, 3. bis 6. Juli, 8. bis 11.

August. Öffentliche Generalprobe am

21. Juni. Beginn ist jeweils um 20.30

Uhr auf der Großen Treppe.

Mona Georgia Müller

Die Darstellerin der Dorothy im Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ ist mit

24 Jahren eine der jüngsten Schauspielerin im diesjährigen Ensemble der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Mona Georgia Müller beendet in diesem Sommer ihre Ausbildung an

der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Bereits

während ihres Studiums wurde sie an verschiedenen Theatern engagiert, unter anderem

als Helena in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ am Theater Freiburg sowie in

„Die stille Macht der Zeit“ am Theater Augsburg. Ab der Spielzeit 2019/20 ist sie festes

Ensemblemitglied an der Landesbühne Niedersachsen Nord.

Die großen Fragen des Seins

Mit dem Traditionsstück „Jedermann“ eröffnet Intendant Doll die Saison

Es ist der Treppen-Klassiker

schlechthin: Hugo

von Hofmannsthals „Jedermann“.

Ohne ihn wären die

Freilichtspiele Schwäbisch Hall

nicht denkbar. Vor 94 Jahren,

am 16. August 1925, wurde das

Mysterienspiel zum ersten Mal

auf den Stufen vor der Michaelskirche

aufgeführt – unter der Regie

von Robert Braun, dem Begründer

der „Jedermann-Festspiele“,

wie die Freilichtspiele

zunächst genannt wurden. Seither

wird auf der Treppe, die vom

Marktplatz hinauf zur Kirche

führt, Theater gespielt. In der

Pressekonferenz zur Spielzeit

1966 nannte der damalige Spielleiter

Wilhelm Speidel den „Jedermann“

die „Grundsäule“

und den „ruhenden Pol“ des Haller

Spielplans. Zudem bezeichnete

er dessen Autor Hugo von

Hofmannsthal als den „ideellen

Paten“ der Freilichtspiele.

Intendant Christian Doll ist

der achte Regisseur, der in Hall

das „Spiel vom Sterben des reichen

Mannes“ auf der Treppe inszeniert.

„Ich wollte gerade in

diesem Jahr 2019, das in Bezug

auf das Neue Globe von einem

großen Aufbruch geprägt ist, auf

der Treppe in die Anfänge zurückgehen

und dabei zugleich

nach dem heutigen Blick auf diesen

universellen Theaterstoff suchen“,

begründet Doll seine

Wahl. „Jedermann“ sei für ihn

ein Stück mit Tiefgang, aber zugleich

Spektakel und Volkstheater,

das auch mehr als 100 Jahre

nach der Uraufführung nicht an

Brisanz verloren hat. „Die universelle

Frage nach dem Sinn unseres

Lebens und das Erschrecken

vor der eigenen Endlichkeit

sind gerade in einer Gesellschaft,

die nach Lebendigkeit

giert und den Tod am liebsten

verbannen will, aufwühlend –

auch wenn wir heute vielleicht

anders darauf schauen. Genau

das interessiert mich“, so Christian

Doll. Mit den christlichen

Momenten des Themas Sterben

„hätte ich früher Schwierigkeiten

gehabt“, räumt er ein. „Aber

inzwischen kann ich damit umgehen.“

Jedermann hat alles: Er ist ein

wohlhabender Mann in den besten

Jahren, auf dem Höhepunkt

seiner Karriere, erfolgreich,

mächtig, hat eine unwiderstehli-

Lucía Haas Muñoz

che Geliebte, hat Feinde und

Die gebürtige Ecuadorianerin Freunde. Er Lucía genießt Haas das Muñoz Leben zog–

nach ihrem Abitur im Alter von

17 Jahren nach Deutschland, eitel, reich, umselbstherrlich. sich für die Bühne Seine ausbilden zu lassen. Mit Erfolg: Direkt

nach dem Abschluss Freunde ihres Musicalstudiums und seine Buhlschaft an der Stage School in Hamburg debütierte sie

im Jahr 2014 an der Oper lädt er Halle zu als einem Consuela rauschenden und Anita in Leonard Bernsteins „West Side

Story“. Seitdem war Fest sie inein. denDoch Ensembles plötzlich zahlreicher tauchtgroßer Musicalproduktionen zu

erleben, unter anderem ein in ungebetener „Evita“ bei den Gast Schauspielbühnen auf: der Stuttgart und

„Der Medicus“ beimTod. Musicalsommer Um sich nicht Fulda. allein Nebenvor

ihrer Karriere auf der Bühne ist

Muñoz auch als Zumba-Trainerin Gottes Gericht aktiv. verantworten In Schwäbisch zu Hall ist sie im Ensemble von

Tiefgang, „Elton aberJohn und Timmüssen, Rice’s AIDA“ erbittet aufJedermann Großenver-

Treppe zu erleben.

auch Spektakel

und Volkstheater

zweifelt eine Frist – und er sucht

Gefährten für diesen letzten

Weg. Doch weder der treue

Knecht, seine Freunde, noch

sein Geld wollen ihn begleiten.

Andrea Matthias

WasPagani

ist noch wichtig, wenn

Der gebürtige Mannheimer plötzlichAndrea der Tod Matthias mittenPagani ins Le-beganben wo tritt? erEs zunächst geht uminnichts großenGe-

Rollen in Schauspielklassikern zu

seine Theaterkarriere am

Stadttheater Pforzheim,

sehen war, unter anderem ringeres der als Titelrolle die großen vonFragen

Schillers „Don Carlos“ oder als Ruprecht in

Kleists „Der zerbrochne desKrug“. Seins, Schnell die Doll folgte mit seinem der SprungTitelseite auf die Musicalbühne, des „Jedermann“-Programmhefts

spielte er beispielsweise

aus dem Jahr 1925.

mit

zahlreichen Hauptrollen Teaminauf den den vergangenen 53 Stufen 20 vorJahren. der So

Che in „Evita“ am Nationaltheater MichaelskircheMannheim, verhandelt. Jesus in „Jesus Christ Superstar“ bei den

Burgfestspielen Bad Vilbel Das oder „Jedermann“-Bühnenbilder

auf sich derinTreppe diesemgestaltet Jahr alsCor-

Zoser in setzt „Elton sieJohn ein und abgestürzten Tim Rice’s Flug-

Anatoly in „Chess“ derdiesjährige

StaatsoperetteEröffnungsstück

Dresden.

In Schwäbisch Hall stellt

AIDA“ auf der Großen nelia Treppe Brey, erstmals die in den dem beiden Publikum Vor-

vor. zeug mitten auf die Große

jahren auch die Komödie „Don

Camillo und Peppone“ sowie

Schillers Freiheitsdrama „Wilhelm

Tell“ ausstattete. Für das

Treppe. Ein Symbol für eine Situation,

in der sich große Fragen

wie „Was bleibt?“ widerspiegeln.

Bettina Lober


Pressestimmen

Kreischen und kichern, leiden

und lieben, singen und tanzen:

Mit der facettenreichen Uraufführung

ihrer Musikrevue

„In der Bar zum Krokodil“ bringen

die Freilichtspiele die schrillen

Zwanziger zurück – und machen

den damaligen Komponisten

alle Ehre. (. . .) Sein ganz großes

Comeback feiert der

deutsch-jüdische Komponist

Friedrich Hollaender, der für Liebeslust

ebenso gut war wie für

Zeitkritik. (. . .) Virtuoser Begleiter

über die kurzweiligen eineinhalb

Stunden hinweg ist das Salonorchester

der Freilichtspiele.

(. . .) Der farbenfrohe Reigen

macht Spaß, weil er nichts anderes

sein will als leicht bekömmliche

Sommerkost und die Zuschauer

bestens gelaunt wieder

ins Leben entlässt.

Haller Tagblatt

Die Freilichtspiele haben eine

eigene Revue entwickelt, die

fast ohne gesprochene Worte

und nur mit Liedern eine ungewöhnliche

Dynamik gewinnt.

Das Konzept geht auf. (. . .) Den

acht Protagonisten gelingt es

zur eingängigen Livemusik hervorragend,

in immer neue Szenen

zu springen. In einer tadellosen

Akustik bringen sie ihre

stimmlichen Fähigkeiten voll zur

Entfaltung, oft im Chor. Immer

wieder entstehen Bilder melancholischer

Schönheit und erotischer

Fantasie. Theater ohne gesprochene

Worte: ein spannendes

Konzept, absolut hörenswert,

unbedingt anzuschauen.

Heilbronner Stimme

Ein ganzes schier unerschöpfliches

Füllhorn an Liedern,

Songs und Ohrwürmern haben

sie über die Treppe ausgeschüttet,

dass man die Noten förmlich

runterfließen sieht. 90 starke Minuten

ohne einen Moment der

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Die Haller Treppen-Revue „In der

Bar zum Krokodil“ führt in die wilden

20er-Jahre: Dort umschwirren

die Männer unter anderem die

aparte Klara (Maja Sikora) wie die

Motten das Licht – davon hat ja bereits

Marlene Dietrich in dem Josef

von Sternberg-Film „Der blaue Engel“

1930 gesungen. Der Song

stammt übrigens von Friedrich Hollaender

(1896-1976). Seine Musik

und seine hintersinnigen Lieder feiern

mit der Treppenproduktion

der Freilichtspiele Schwäbisch Hall

auf den Stufen vor St. Michael

ganz nebenbei auch ein kleines

Comeback.


Bunt wie ein

Dix-Gemälde

Musikalische Zeitreise in die 20er

Im furiosen Finale geht das Freilichtspiele-Ensemble gemeinsam auf eine

klingende, singende Weltreise.

Fotos: Freilichtspiele/Jürgen Weller

Aufreizend fliegen die langen,

bestrapsten Damenbeine

durch die Luft.

Charmant und frech singt die

Blondine von ihrer amüsanten

Jagd auf die „richtigen Männer“

– und die liegen ihr auf der Großen

Treppe natürlich gleich reihenweise

zu Füßen. Mit der facettenreichen

musikalischen Revue

„In der Bar zum Krokodil –

Ab in die wilden 20er“ entführen

die Freilichtspiele Schwäbisch

Hall ihre Zuschauer in die

Roaring Twenties. Im vergangenen

Jahr stand das von Intendant

Christian Doll und seinem

Musikalischen Leiter Heiko

Lippmann erdachte Werk als Uraufführung

auf dem Spielplan.

Regie führt Ulf Dietrich, der

viele Jahre Oberspielleiter der

Schauspielbühnen Stuttgart

war. Im Sommer 2019 kehrt der

launige Reigen ab 15. August als

Wiederaufnahme auf die Stufen

vor St. Michael zurück.

Aufbruch:

flüchtige Tage

und lange Nächte

Diese 20er-Jahre müssen ein

aufregendes Jahrzehnt gewesen

sein: frech, frivol, politisch, pulsierend.

Der Erste Weltkrieg ist

gerade überstanden, an jeder

Ecke wird der Lebenshunger

spürbar. Die Zeichen stehen auf

Aufbruch – mit flüchtigen Tagen

und langen Nächten. Provozieren

und experimentieren ist das

Motto innovativer Künstler. Der

Film erlebt eine Blütezeit. Vor allem

die Ufa in Babelsberg ist produktiv.

Das Berlin der wilden

20er übt mit seinen Cafés, Etablissements

und Kabaretts eine

gewaltige Faszination auf die

Menschen aus.

Doll und Lippmann blicken

auf dieses Jahrzehnt durch die

Augen von acht Figuren und begleiten

diese auf der Suche nach

Glück, Liebe und Rausch. „Da

gibt es beispielsweise die weinende

Verlobte am Bahnsteig,

den jungen Revolutionär, den

Kriegsgewinnler, eine junge

Journalistin oder einen Startenor“,

erzählt Doll. Übrigens:

Fliegende Fäuste: Max (Udo Eickelmann)

und Heinrich (Nico Went)

tragen ihren Streit um Greta (Jasmin

Eberl) im Boxring aus.

Das Stück verzichtet auf gesprochene

Dialoge, die ganze Geschichte

wird über ausdrucksstarke

Lieder und Chansons erzählt

– „assoziativ und bunt wie

ein Gemälde von Otto Dix“, sagt

Heiko Lippmann, der schon

lange von so einer Revue

träumte. Um den richtigen Musikmix

zusammenzustellen, hat

er sich monatelang durch Hunderte

Lieder jener Ära gewühlt

Regisseur Dietrich geht es unter

anderem darum, die 20er-

Jahre „gefühlsmäßig“ zu erfassen.

Dies biete auch den Zuschauern

mehr Raum für Fantasie.

„Dadurch, dass wir nicht

sprechen, entsteht viel Atmosphärisches“,

ist Dietrich überzeugt.

Bettina Lober

„In der Bar zum Krokodil

– Ab in die wilden 20er“

Musikalische Revue von Heiko

Lippmann und Christian Doll. Musikalische

Leitung: Heiko Lippmann. Regie:

Ulf Dietrich. Bühne: Dietmar Teßmann.

Kostüme: Monika Seidl. Dramaturgie:

Diane Ackermann.

Es spielen: Jasmin Eberl, Udo Eickelmann,

Mario Gremlich, Anja Gutgesell,

Rupert Markthaler, Maja Sikora,

Petra Welteroth, Nico Went, Helmut

Flohr, Thorsten Kleinert, Ionas Lindner

und Stefan Pfeiffer.

Wiederaufnahme-Premiere:

15. August, 20.30 Uhr

Weitere Vorstellungen:

16. bis 18., 20. bis 23. August, jeweils

20.30 Uhr.


Peppone (Dirk Schäfer, rechts) bittet Don Camillo (Gunter Heun) um Unterstützung bei der Formulierung eines Manifests.

Fröhlicher Clinch auf der Piazza

Zwei leidenschaftliche Streithähne kehren erneut auf die Treppe zurück

Einmal mehr kann sich

der Schwäbisch Haller

Marktplatz als italienische

Piazza bewähren: „Don

Camillo und Peppone“ hat bereits

2017 rund 14600 Zuschauer

angelockt, lief auch im

vergangenen Jahr als Wiederaufnahme

mit sieben erfolgreichen

Vorstellungen – und kehrt

nun erneut für fünf Vorstellungen

am Ende der Spielzeit auf

die Große Treppe zurück.

Dann werden sich zwischen

St. Michael und Rathaus der

temperamentvolle Priester und

der kommunistische Bürgermeister

wieder leidenschaftliche

Wortgefechte liefern, sich

mit allerlei Sticheleien duellieren

und es zuweilen nicht bloß

bei der verbalen Zwietracht belassen.

Jesus kann über das Gebaren

der beiden Alphatiere oftmals

nur den Kopf schütteln.

Intendant Christian Doll hat

aus der Komödie für die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall

eine Inszenierung voller origineller

Ideen geschaffen. Da

hängt beispielsweise Jesus ein

Schild mit der Aufschrift „Bin

gleich wieder da“ ans Kreuz. Da

schwenkt er in einer Mischung

aus religiösem Zeremoniell,

Chemieunterricht und Gourmet-Gehabe

Flüssigkeiten in

Gläsern – auf dass Wasser zu

Wein werde. Oder Don Camillos

Gemeinde versammelt sich

als laut blökende Schafe um

den Priester, um sich von ihm

als „Schafsköpfe“ beschimpfen

zu lassen.

Dazu kommt das schlichte,

aber wirkungsvolle Bühnenbild

von Cornelia Brey: Ochs

und Esel stehen ebenso für

„Don Camillo und Peppone“

Auch das gibt es: eine unmögliche

Liebe zwischen Kapitalistentochter

(Alice Hanimyan) und Jungkommunist

(Moritz Fleiter).

Komödie von Gerold

Theobalt nach Giovannino

Guareschi. Regie:

Christian Doll. Musikalische

Leitung: Dominik

Dittrich. Ausstattung:

Cornelia Brey. Dramaturgie:

Eva Veiders.

Es spielen: Silke Buchholz,

Christine Dorner,

Moritz Fleiter, Claudius

Freyer, Ernst Matthias

Friedrich, Alice Hanimyan,

Gunter Heun, Natanaël

Lienhard, Dirk

Schäfer, Dirk Weiler, Jürgen

Müller, Bastian

Münstler, Moritz Schneider

und Janosch Sinn.

Wiederaufnahme-

Premiere: 27. August

um 20.30 Uhr.

Weitere Vorstellungen:

28. bis 31. August,

jeweils 20.30 Uhr.

Weihnachten wie für Don Camillo

und Peppone. Die Livemusik

der Band Tante Polly, deren

Mitglieder auch als Darsteller

mit von der Partie sind, würzen

das Geschehen mit Liedern

und Klängen. Und manche

spektakuläre Aktion, lässt die

Zuschauer staunen – wie etwa

Don Camillos halsbrecherische

Radtour direkt oberhalb der

Stufen oder sogar ein Fußballspiel

auf dem steilen Theateruntergrund,

bei dem sich Don

Camillos Messdiener-Team

und Peppones Rote Brigade ein

spannendes Match liefern.

Jesus hält oftmals nicht zu seinem

Priester, bisweilen

schwenkt er gar ein rotes Fähnchen.

Die Kommunisten sind

hin- und hergerissen zwischen

ihrem Anführer Peppone und

der Kirche. Und selbst Don Camillo

und sein Widersacher sind

in Wirklichkeit halt doch tief verbunden.

„Es wird zwar leidenschaftlich

gestritten, aber

wenn’s drauf ankommt, packt

man auch gemeinsam an“, erklärt

Regisseur Doll. evl/blo


Pressestimmen

In Christian Dolls zweistündiger

Inszenierung wird mit großer

Hingabe und viel Körpereinsatz

provoziert, gebrüllt, beleidigt

und zur Not auch gekämpft,

dass die Zuschauer am Premierenabend

nur so ihren Theaterspaß

haben. Mit Gerold Theobalts

Stück „Don Camillo und

Peppone“ hat der neue Intendant

eine Komödie entdeckt,

die wie gemacht ist für die Haller

Treppe. (...) Gunter Heun als

erzkonservativer (aber im

Grunde der katholischen Soziallehre

verpflichteter) Priester

Don Camillo und Dirk Schäfer als

kommunistischer (aber im

Grunde tiefgläubiger) Bürgermeister

Peppone bilden ein kongeniales

Streitpaar. (...) Starke

Charaktere, pointenreiche Dialoge

und originelle Regieeinfälle

mit allerlei Theaterzauber

fügen sich hier zu einem mehr

als nur unterhaltsamen Theaterabend.

Stuttgarter Zeitung

Vor dem legendären Film-Original

muss sich Christian

Dolls Inszenierung nicht verstecken.

(...) Highlights der Inszenierung

sind definitiv auch die musikalischen

Einlagen. Einerseits

das bekannte Weihnachtslied

„Venite Fedeli“, dessen Refrain

das Publikum dank der am Einlass

verteilten Zettel mitsingen

kann. (...) Kurzweil, Humor und

starke Charaktere.

Haller Tagblatt

Das Stück hat Sprachwitz, Situationskomik

und Tempo.

Doll und seinem mit großer Leidenschaft

spielenden Team gelingt

ausdrucksvolles, bildstarkes,

bis zur Groteske ironisch gebrochenes

Theater. Gespickt mit

Szenenapplaus der 1100 Premierengäste

verschmilzt es zu einem

kurzweiligen Gesamtkunstwerk.

(...) Zeitgeistsatire als großes

Kino!

Heilbronner Stimme

Christian Doll stellt die Geschichte

als eine Komödie

dar, ohne dabei ins Schwankhafte

abzugleiten. Vielmehr ist

das Ganze in der Ausstattung

von Cornelia Brey und musikalisch

passend illustriert von Dominik

Dittrich, unterhaltsames,

buntes Volkstheater, das auch

durchaus ernste, zum Nachdenken

anregende Züge aufweist.

Fränkische Nachrichten

Der Hirte und seine Schäfchen: Don Camillo (Gunter Heun) hält eine flammende

Predigt, in der er seine Gemeindeglieder dafür rügt, dass sie Peppone

zum Bürgermeister gewählt haben. Fotos: Freilichtspiele/Jürgen Weller

Schöpfer der Streithähne: Giovanni Guareschi

Giovanni Guareschi Wochenzeitschrift „Candido“.

Darin erschienen schen 1952 und 1965

gen entstanden zwi-

(1908 – 1968) war

einer der populärsten

italienischen Schriftsteller

und Karikaturisten

seiner Zeit. Nach seiner

Zeit in deutscher Kriegsgefangenschaft

(1943 –

1945) war er Chefredakteur

der von ihm gegründeten

satirischen

die ersten Geschichten

von „Don Camillo und

Peppone“. Der Verleger

Angelo Rizzoli brachte

1948 eine Sammlung

als Buch heraus und begründete

damit einen

weltweiten Erfolg. Die

bekanntesten Verfilmun-

mit Fernandel als Don

Camillo und Gino Cervi

als Peppone. Im Jahr

1999 hat Gerold Theobalt

seine Komödie

nach Guareschis Roman

vorgelegt. Das Stück ist

auf deutschen Theaterbühnen

sehr beliebt.

Der Verantwortung

gewachsen.

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Neue Globe und darüber hinaus vielfältige

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Fröhlicher

Empfang für

ein neues Haus

Festliche

Blechbläsermusik

erschallt an jenem Sonntagmorgen

Ende März über den

Platz vorm Neuen Globe. Die

Trompeten geben das einladende

Signal zur ersten Matinée

im frisch eröffneten Haus.

Auch an dem sonnigen Nachmittag

strömen die Menschen

förmlich zum Tag der offenen

Tür. Mit so vielen Besuchern

hat das Team der Freilichtspiele

Hall da eigentlich gar

nicht gerechnet. „Wir sind überwältigt“,

sagt Alexander

Schmid vom Künstlerischen Betriebsbüro

und staunt über die

sicher mehr als 1000 Besucher.

Alle wollen einen Blick auf und

in den neuen Theaterbau werfen.

Die angebotenen Führungen

sind im Nu ausgebucht.

Also bewegen sich die Besucher

auf eigene Faust durch das

neue Haus. Sie probieren die

Klappsitze im Zuschauerraum

aus, testen die jeweilige Sicht

zur Bühne und legen für den

Blick zur Kuppel den Kopf in

den Nacken.

Derweil besteht die offene

Außenbühne locker ihren ersten

Test: Dort sorgt die Big

Band Schwäbisch Hall für swingende

Frühlingsstimmung. Etliche

Besucher fühlen sich damit

auch an die alte Musikmuschel

an jener Stelle und an die früheren

Sonntagskonzerte dort erinnert.

Erleichterung über und Stolz

auf das Erreichte, Gespanntheit

auf das neue Gebäude und

Vorfreude auf das Kommende –

alles mischt sich an jenem Wochenende

auf dem Unterwöhrd

zu einem fröhlichen

Empfang für einen neuen Theaterbau.

blo

Die halbtransparente Haut des

Neuen Globe mit seiner Fassade

aus gestanzten Alu-Elementen bietet

reizvolle Ausblicke in die Stadt.

Theaternebel, Musik und Augenzwinkern

Mit ihrer Eröffnungsgala zeigen die Freilichtspiele, was im Neuen Globe steckt

Keine langatmigen Festreden,

sondern eine bunte Mischung

dessen, was im Neuen

Globe steckt – das war zur unterhaltsamen

Eröffnungsgala Ende

März geboten. In Theaternebel

gehüllt schweben aus dem Bühnenboden

die Brüder Florian

(Schlagzeug) und Johannes

Weik (Gitarre) in barockem Gewand

empor. Als Duo „Son of a

Bach“ spielen sie Klassik auf

Symbolisch wird bei der Eröffnung ein gebackener Schlüssel übergeben

(von links): OB Hermann-Josef Pelgrim, Freilichtspiele-Geschäftsführerin

Jutta Parpart, der Technische Leiter Christian Gentner, Intendant Christian

Doll, Globe-Architekt Dieter Koch und Baubürgermeister Peter Klink.

ziemlich rockige Art und Weise

– die Bourrée aus Bachs Lauten-

Suite in e-Moll kommt fetzig

und hart daher. Die Musiker ernten

Jubelschreie.

Nicht nur Künstler der Freilichtspiele

wirken beim Galaprogramm

mit. Auch der Haller Familienzirkus

Circus Compostelli

oder der Chorpunkt Dörzbach

sind beteiligt. Dies zeigt: Das

Neue Globe soll ein offenes

Haus sein für die Kulturschaffenden

in der Region.

Natürlich wird viel Shakespeare

zitiert. Intendant Christian

Doll schlüpft flugs in dessen

Rolle. Sein Bühnenpartner

bei dem komisch-ironischen

Auftritt ist OB Hermann-Josef

Pelgrim. Natürlich geht’s bei

dem Bühnendialog ums liebe

Geld, und die beiden erheitern

mit vielen augenzwinkernden

Anspielungen zur Entstehungsgeschichte

des Hauses. blo


Im grünen

Herzen Halls

Neues Globe auf dem Unterwöhrd

Vollbesetzte Ränge bei der Eröffnungsgala: So sehen die Schauspieler

von der Bühne aus das Neue Globe.

Fotos: Ufuk Arslan

Ein paar Zahlen und Infos rund ums Neue Globe

Am Bau des neuen Theater hat einen Durchmesser

von 24,92 Me-

Theaters auf dem

Der Kocherbalkon ist am

Tag der offenen Tür bei

Unterwöhrd sind mehr

als 60 Firmen beteiligt –

darunter zwölf Planungsbüros.

Allein 50

Kilometer Elektroleitungen

wurden im Neuen

Globe verlegt. Die Höhe

der Bühne bis zum

Dach misst zwölf Meter.

Die runde Dachöffnung

hat einen Durchmesser

von 9,32 Metern. Insgesamt

bietet das Neue

Globe 371 Sitzplätze –

neun Reihen im Parkett

und drei Reihen im Balkon.

Bis zur Eröffnung

Ende März waren 185

Theaterstühle von sogenannten

Stuhlpaten gezeichnet

worden – weitere

Stühle warten noch

tern. In dem neuen

Haus gibt es ein Untergeschoss

und drei Bühnengeschosse.

Die Nettogrundfläche

ist mit genau

1573,82 Quadratmetern

angegeben. Die

Räumlichkeiten bestehen

unter anderem aus

einem 132 Quadratmeter

großen Foyer mit der

Falstaff-Theaterbar und

der 73 Quadratmeter

großen Recaro-Lounge

auf der oberen Ebene.

Die Bühne ist 164,3

Quadratmeter groß. Das

Theater erhält seine Muschelkalk-Fassade

aus

Satteldorf. Als Bauzeit

geben die Freilichtspiele

Schwäbisch Hall etwa

den Besuchern beliebt. auf ihre Paten. Das 750 Tage an. blo

Das Dach lässt

sich bei Regen

schnell schließen

Adrian Köpf vom Circus Compostelli

zeigt bei der Gala im Globe

eine Nummer am Vertikalseil.

Das Theater bringt Kreativität

und Freude in die

Stadtgemeinschaft,

aber auch Auseinandersetzung.

Durch das Neue Globe kann das

sogar über die Festspielzeit hinaus

geschehen“, freut sich

Halls Oberbürgermeister Hermann-Josef

Pelgrim über das

neue, markante Bauwerk auf

dem Unterwöhrd. Dort wird

nun nicht nur während der Sommermonate

Theater gespielt,

sondern der vielseitige Bau ist

das ganze Jahr über nutzbar.

Das Neue Globe soll die 16-jährige

Erfolgsgeschichte seines

hölzernen Vorgängerbaus nun

dauerhaft fortsetzen.

Nach etwa zwei Jahren Bauzeit

war Ende März mit der Eröffnung

des 9,5 Millionen Euro

teuren Theaterhauses das vorläufige

Ende eines langen Prozesses

erreicht. Einer, der das

neue Gebäude kennt, wie

kaum ein anderer, ist sicherlich

Dieter Koch. Der Architekt ist

Leiter der Abteilung Hochbau

im Fachbereich Planen und

Bauen der Stadt Hall. Koch verbrachte

viel Zeit auf der Globe-

Baustelle – nicht nur, weil sein

täglicher Arbeitsweg dort vorbeiführt.

Aber, und das ist ihm

wichtig: „Man baut ja nie alleine.“

Gemeinsam mit Projektsteuerer

Christian Bendl und

Oleg Kiefer (Planung und Teilbauleitung)

sowie dem ganzen

Team mit Fachplanern und beteiligten

Firmen wurde der

neue Rundbau verwirklicht. Da

gibt es allerhand zu beachten –

von Sichtlinien, Bühnentechnik

über Vorschriften der Versammlungsstättenverordnung

bis zum Denkmal-, Hochwasser-

und Umweltschutz. Ein herausforderndes

und zugleich

spannendes Projekt. Schließlich

baut man nicht alle Tage

ein Theater. Und: „Wir bauen

im Herzen der Stadt“, so Koch.

Die Kocherinsel Unterwöhrd

sei ein besonderer und sensibler

Ort. „Das Gebäude soll keinen

Kontrapunkt setzen, sondern

mit der Stadt zusammenspielen“,

erklärt Koch. Es gilt,

ein vielschichtiges Zusammenwirken

von Form, Aufgabe und

Ort auszutarieren.

Die runde Gestalt des Baus

passt zu den umgebenden Bäumen.

Die Glasfassade mit dem

halbtransparenten Kleid aus gestanzten

Aluelementen gewährt

Ausblicke in den Park

und zugleich Einblicke ins

Theater. „Der Muschelkalk zur

Stadtseite verankert das Gebäude

mit dem jahrhundertealten

Baustoff der Umgebung“,

erklärt Koch. Einzigartig ist sicherlich

das offene Dach mit

den verfahrbaren Folienkissen:

Es gibt den Blick in den Himmel

frei, kann bei Regen aber

schnell geschlossen werden.

Bei der Eröffnungsgala wird

diese Funktion auch gleich effektvoll

demonstriert: Eine frische

Abendbrise weht durchs

Theaterrund während der Blick

zu den Sternen frei ist. blo


Der Narr (Dirk Weiler) sagt Orsino

(Dirk Schäfer) Wahrheiten über

die Freundschaft.

Pressestimmen

Der lange Applaus am Ende

gilt einem Ensemble, das

Shakespeare farbenreich, komisch,

tragisch und mit viel Musik

auf die Bühne gebracht hat;

er gilt vor allem aber auch dieser

Bühne selbst und dem Regisseur,

der alle Vorzüge, Besonderheiten

seines Hauses klar herausstellt.

Stuttgarter Zeitung

Die Aufführung gewinnt auch

dadurch an Einzigartigkeit,

dass alle Darsteller auch musikalisch

aktiv werden. Dabei zeigen

sich teilweise hervorragende sängerische

Fähigkeiten. Zum Beispiel

bei Dirk Weiler (er bekommt

als „singendes Pferd“

Szenenapplaus) und Dirk Schäfer.

Haller Tagblatt

Mit „Was ihr wollt“ hat das

Globe bewiesen, dass hier

eine Bühne mit Potenzial entstanden

ist – ein Gewinn für die

Theaterlandschaft der Region.

(. . .) Durchaus im Sinne Shakespeares

lässt es die Regie krachen,

wird der Kanon „Halt die

Fresse, dumme Sau“ angestimmt,

der so bei Shakespeare

steht, der Zoten liebte.

Heilbronner Stimme

Zwischen Kunst und Akkuschrauber

Der Probenprozess zu

„Was ihr wollt“ war

ein außergewöhnlicher:

Bis zum letzten Tag vor

der Premiere waren neben

dem Freilichtspiele-Ensemble

auch zahlreiche Handwerksbetriebe

vor Ort, um

letzte Arbeiten zu erledigen,

bevor das Neue Globe eröffnet

werden konnte. Um sich

nicht in die Quere zu kommen,

war der Innenraum des

Theaters während der regulären

Probenzeiten von 10 bis

14 Uhr und von 18 bis 22 Uhr

für die Künstler reserviert, in

den Zwischenzeiten „gehörte“

das Theater den Handwerkern.

Dabei geschahen

immer mal wieder Dinge, die

man im „normalen“ Theaterbetrieb

nicht kennt, und es

kam zu spannenden Begegnungen.

Hier einige Anekdoten:

Als Regieassistent war ich bei

den Proben auch zuständig,

dafür zu sorgen, dass das Ensemble

nicht durch Bereiche

im Theater lief, in denen gerade

Handwerksarbeiten stattfanden.

Aber vor der allerersten Probe ist

mir genau das passiert: Ich

wollte einmal schnell die Wendeltreppe

hinter der Bühne ausprobieren

– und stand auf der

obersten Stufe plötzlich mit einem

Fuß im noch feuchten Mörtel.

Zwar habe ich einem Handwerker

sofort Bescheid gesagt –

aber ich vermute, dass mein Fußabdruck

trotzdem noch unter

dem inzwischen verlegten Teppich

zu finden ist.

Philip Dreher, Regieassistent

Während einer Probe sah ich

immer wieder einen Handwerker

auf einem schmalen Umgang

im Freien umhergehen und

zu uns reinschauen. Ich habe

mich dabei gefragt, was er denn

wohl so lange da draußen zu tun

haben könnte. Nach der Probe erfuhr

ich es: Er hatte sich ganz einfach

ausgesperrt, blieb aber still,

weil er auf keinen Fall unsere

Probe stören wollte!

Alice Hanimyan,

Darstellerin der Viola

Die Handwerker hatten noch bis

zur Globe-Eröffnung Ende März allerhand

zu tun. Foto: Archiv/thumi

Damit wir effektiv proben

konnten, war es uns sehr wichtig,

dass wir in unseren Probenzeiten

nicht gestört wurden. Bei

einer konzentrierten Probe kam

aber plötzlich ein Handwerker

in den Innenraum, stiefelte in aller

Ruhe auf die Bühne, um sich

seine Jacke zu holen, die er auf

dem Klavier abgelegt hatte. Einer

von uns sagte dann: „Hallo,

wir proben hier!“ Darauf der

Handwerker ganz lapidar: „Kein

Problem, stört mich nicht, machen

Sie ruhig weiter!“

Martina Maria Reichert,

Darstellerin der Olivia

Bis die elektrische Eingangstüre

so funktionierte, wie sie

sollte, dauerte es eine Weile. An

einem Abend nach Probenbeginn

hatte ich das Vergnügen, in

direkter Abfolge den Architekten

des Hauses, den Intendanten

und den Technischen Leiter zu erleben,

die jeweils rund eine Viertelstunde

lang mit den unterschiedlichsten

Strategien versuchten,

die Türe abzuschließen,

welche aber unerbittlich jedes

Mal wieder aufschwang, wenn

jemand sie berührte – das war

teilweise großer Slapstick!

Schließlich half ein Techniker

aus und verbarrikadierte die

Türe vorübergehend mit zwei Sicherheitsseilen

von Scheinwerfern,

damit wir nach Hause gehen

konnten. Inzwischen ist die

Türe so programmiert, dass man

sie wirklich abschließen kann.

Florian Götz, Dramaturg


Spritzige

Spielfreude

„Was ihr wollt“ von Shakespeare

Gräfin Olivia (Martina Maria Reichert) sehnt sich nach Cesarios (Alice Hanimyan)

Liebe.

Fotos: Freilichtspiele/Jürgen Weller

Sir Toby (Carl-Ludwig Weinknecht)

liest mit Maria (Rika Weniger) Andrews

Duell-Herausforderung.

Auch Sir Andrew Blassbacke

(Ralph Kinkel) hat sich in die Gräfin

Olivia verguckt.

Herzog Orsino (Dirk Schäfer) „badet“ in Musik. Von links: Benjamin Leibbrand,

Natanaël Lienhard, Sebastian Strehler und Alice Hanimyan.

Die Freilichtspiele-Saison

in Schwäbisch Hall

hat heuer schon früh

begonnen – nämlich Ende

März mit der Eröffnung des

Neuen Globe. Intendant Christian

Doll und sein Ensemble haben

den Theaterneubau künstlerisch

in Besitz genommen: natürlich

mit William Shakespeare.

Schließlich ist das neue

Theaterrund auf der Kocherinsel

Unterwöhrd wie der Vorgängerbau

auch von dem britischen

Dramatiker inspiriert.

Und: „Shakespeare ist einer der

größten, wenn nicht der größte

Theaterautor für mich“, sagt Intendant

Doll. Er schwärmt von

der Vielschichtigkeit des britischen

Dramatikers und dessen

aktiver Sprache, die er mit einem

„Tatwerkzeug“ vergleicht.

Überdies wollte Doll im

Neuen Globe mit einer Komödie

beginnen: „,Was ihr wollt‘

ist meiner Meinung nach die

tollste, größte, zugleich vielleicht

auch melancholischste,

philosophischste Komödie von

Shakespeare. Vor allen Dingen

aber ist es ein wirkliches Schauspielerstück.

Da stehen die

Spieler im Vordergrund.“

Und mit ihrer Spielfreude sparen

die beteiligten Künstler

auch nicht. Das Ensemble nutzt

das neue Haus auf allen drei

Bühnenebenen und auch den

Zuschauerraum für Auftritt und

Abgänge. Eine Unterscheidung

in Haupt- und Nebenrollen gibt

es kaum. Shakespeares Komödie

spielt mit Identitäten, Verwandlung

und Verschiebungen

der Wahrnehmung.

Entsprechend verwirrend ist

zunächst die Handlung: Eine

junge Frau verkleidet sich als

Mann und bekommt den Auftrag,

Liebesbotschaften des

Mannes, den sie liebt, an eine

Frau zu überbringen, die zunächst

keinen anderen lieben

kann als ihren toten Bruder.

Doch dann verliebt sich diese

Frau, die außerdem von ihrem

Haushofmeister und einem weiteren

Höfling begehrt wird, in

eben diesen jungen Mann, der

ja in Wirklichkeit eine Frau ist.

Und deren totgeglaubter Zwillingsbruder

bekommt die Grä-

Malvolio (Guter Heun) will mit gelben

Strümpfen und Dauerlächeln

die Gräfin (Martina Maria Reichert)

betören. Die aber zweifelt

an Malvolios Verstand.

fin dann schlussendlich. Intendant

Christian Doll, der auch Regie

führt, schafft es, die Erzählstränge

geschickt zu entwirren,

sodass die Zuschauer gut folgen

können – und sich überdies an

einem fröhlichen Abend erfreuen.

Da werden im Bühnenbild

von Anne Brüssel munter

Wasserhähne auf- und zugedreht

– das Wasser fließt jedoch

immer gerade aus dem anderen

Hahn. Überhaupt kommt dem

Wasser eine wichtige Bedeutung

zu. Immerhin spielt die

Handlung auf der Insel Illyrien,

an deren Küste die junge Viola,

die sich zunächst als Mann verkleidet,

gestrandet ist.

Die Premiere Ende März erntete

beim Publikum freudigen

Applaus. Ab 18. Juli steht die Produktion

wieder auf dem Spielplan.

Bettina Lober

„Was ihr wollt“

Komödie von William Shakespeare.

Regie: Christian Doll. Ausstattung:

Anne Brüssel. Dramaturgie & Übersetzung:

Georg Kistner.

Es spielen: Alice Hanimyan, Gunter

Heun, Ralph Kinkel, Benjamin Leibbrand,

Natanaël Lienhard, Martina

Maria Reichert, Dirk Schäfer, Sebastian

Strehler, Dirk Weiler, Carl-Ludwig

Weinknecht und Rika Weniger.

Premiere: 30. März um 20 Uhr

Weitere Vorstellungen: 18. bis

20., 25. bis 28. Juli, 13. bis 18., 20.

bis 22. August, jeweils um 20 Uhr.


Mehr als Comedy

Thomas Goritzki kehrt zurück ins Globe

Regisseur Thomas Goritzki

ist ein alter Bekannter der

Freilichtspiele Hall. Vor

zwölf Jahren hat er im alten

Globe sein Haller Regiedebüt gegeben

– mit Molières „Der Geizige“.

Es folgten Shakespeares

„Die lustigen Weiber von Windsor“,

„Die Geierwally“ nach Wilhelmine

von Hillern und Shakespeares

„Verlorene Liebsmüh“,

bevor er 2015 auf der Großen

Treppe Molières „Don Juan“

und 2016 Schillers „Die Räuber“

in Szene setzte.

Nach drei Jahren kehrt er nun

nach Hall zurück – ins Neue

Globe. Er habe sich „tierisch gefreut“,

als der Anruf kam. Im Vorgängerbau

kannte Goritzki jeden

Balken und jedes Brett. Wie

war die erste Begegnung mit

dem Theaterneubau? Er sei

„schon ein wenig ehrfürchtig“

dagestanden, erzählt Goritzki lachend

und vergleicht die Situation

mit dem Autofahren: Das

hölzerne Globe war der alte VW,

den man in- und auswendig

Thomas Goritzki.

Foto: privat

kennt, jetzt steht da ein Rolls-

Royce, bei dem man noch nicht

genau weiß, wo die Gangschaltung

ist. Ein ganz normales Kennenlernen

eben.

Begeistert zeigt sich Goritzki

darüber, dass die Garderoben

vom Keller, der ständig von Wasser

bedroht gewesen war, in den

obersten Stock verlegt wurden.

Überhaupt: „Ein riesiges Lob an

die Stadt und die Menschen,

dass sie einen Theaterneubau

gewagt haben.“ Anderswo werden

Theater dichtgemacht,

„aber in Hall ist man sehr um

Kultur bemüht, das ist toll“.

Die Musikkomödie „Ewig

Jung“ ist für Goritzki neu – „glänzend

geschrieben, eine sehr

gute Vorlage“, freut er sich.

Auch das Schauspieler-Ensemble,

mit dem er in Hall zusammenarbeitet,

ist für ihn neu.

„Ewig Jung“ spielt im Altenheim,

wo oftmals Barrierefreiheit

wichtig ist. Das Neue Globe

hat aber drei Bühnenebenen –

wie löst ein Regisseur dieses Dilemma?

„Das verrate ich noch

nicht“, sagt Goritzki lachend,

„nur so viel: Alle drei Ebenen

werden bespielt.“

„Ewig Jung“ ist eine Komödie.

Allerdings dürfe man nicht den

Fehler machen, „das Stück nur

auf der Comedy-Ebene zu lesen“,

betont der 67-Jährige.

Schließlich geht es darin auch

um die Tragik des Alterns und

den Tod. Aber der Tod dürfe

auch einen gewissen Witz haben,

deshalb sei der Humor besonders

wichtig. Bettina Lober

Erik Gedeon, einer der Väter des „Schwabenblues“

Der schwedischschweizerische

Au-

2005 war Gedeon ver-

Theater Lindenhof Mellia

Theater in Hamburg. Staatstheater Stuttgart,

tor, Regisseur und Komponist

Erik Gedeon

wurde 1963 in Bern geboren.

Er studierte Klavier

und Komposition,

arbeitete als Bühnenmusiker,

später als Regisseur.

Er war auch Musikalischer

antwortlich für Regie

und musikalische Leitung

bei der Uraufführung

des Stücks „Schwabenblues.

Mei Feld ischt

d’Welt“ von Felix Huby,

für das er auch die

Songs schrieb. Die Kochingen

und den Freilichtspielen

Hall hat im

alten Haller Globe-Theater

große Erfolge gefeiert

– und nicht nur dort.

Besonderes Merkmal

von Gedeons Theaterarbeiten:

der schräge, oft

Leiter am Thaproduktion

zwischen schwarze Humor.

blo

Das Neue Globe in den nächsten 50 Jahren: eine Vision des Dramaturgen

Die musikalische Komödie

„Ewig Jung“ spielt im

Jahr 2069, in einer Zukunft,

in der das Theater in ein

Altenheim umgewandelt worden

ist. Doch was ist in der Zwischenzeit

wohl so alles im

Neuen Globe geschehen? Hier

eine Vision:

2025 Die gefeierte „Romeo

und Julia“-Inszenierung mit

Dirk Weiler und Franziska Becker

in den Hauptrollen wird

zum Berliner Theatertreffen

eingeladen. Für die Vorstellungen

wird das alte Haller Globe-

Theater auf dem Alexanderplatz

aufgebaut.

2030 Bei der Eröffnung der

Expo 2030 im Neuen Globe

kommt es zu einem unvergessenen

Duett von Madonna und Udo

Eickelmann, mit dem Titel „Like a

Virgin“.

2035 bis 2040 Aufgrund der Klimaerwärmung

steht die untere Bühnen-

und Zuschauerebene für mehrere

Jahre komplett unter Wasser.

In diesem Zeitraum ausschließlich

im Programm: Shakespeares „Der

Kaufmann von Venedig“ mit Anja

Gutgesell als Shylock.

2043 Mit dem 70. Todestag von J.

R. R. Tolkien werden endlich die

Rechte zu „Der Herr der Ringe“

frei. In einer Inszenierung mit einer

Spieldauer von rund 27 Stunden

wird insbesondere Ernst Matthias

Friedrich als Gandalf gefeiert

2046 Als Gretchen in Goethes

„Faust“ feiert Christine Dorner ihr

75-Jahr-Bühnenjubiläum.

2051 Wie vor ihm Achim Plato beendet

auch Christian Doll seine Intendanz

bei den Freilichtspielen

nach 34 Jahren. Er wird europäischer

Kulturminister und steigt in

die Brexit-Verhandlungen ein.

2053 Mit ihrem Sieg beim Eurovision

Song Contest holt Alice Hanimyan

den immer noch beliebten

Gesangswettbewerb heim ins

Neue Globe.

2056 und 2057 Einen Eintrag ins

Guinness-Buch der Rekorde erreicht

Stephan Kraus bei einem

Konzert, in dem er ohne Pause Klavierarrangements

sämtlicher

Werke von Richard Wagner im

Neuen Globe spielt.

2060 Im New Yorker Central Park

wird eine exakte Replik des Neuen

Globe, das „Very New Globe“, errichtet.

Nach gemeinsamen Inszenierungen

im Haller Globe-Theater

und im Neuen Globe bringen

Regisseur Thomas Goritzki und

Ausstatter Heiko Mönnich dort

Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“

zur Eröffnung auf die

Bühne.

2067 Die musikalische Komödie

„Ewig Jung“ geht in ihre 48. Spielzeit.

Das Ensemble wird inzwischen

für diese Produktion auf

jung geschminkt.

2068 Der Bevölkerungsanteil der

über 65-Jährigen in Deutschland

beträgt mittlerweile 95 Prozent.

Das Neue Globe wird, wie bereits

im Vorjahr die Kunsthalle Würth,

in ein Altenheim umgewandelt.

Florian Götz

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Backstage: Udo Eickelmann wird „Herr Eickelmann“

Der erste Schritt auf

dem Weg, um aus dem

Schauspieler Udo Eickelmann

die rund 50 Jahre

ältere Bühnenfigur

„Herr Eickelmann“ für

die musikalische Komödie

„Ewig Jung“ zu machen:

Die Maskenbildner

Daniel Eisenmann

und Susanna Rapp nehmen

bei ihm einen Kopfabdruck,

einen „Wrap“,

der für die Herstellung

einer handgeknüpften

und für ihn maßangefertigten

Perücke notwendig

ist.

Für die Gesichter der

Darsteller verwenden

die Verwandlungskünstler

ausschließlich klassisches

Theater-Make-up

– der Alterungseffekt

wird durch Schattieren,

Einlegen und Faltensetzung

mit Profi-Theaterschminke

hervorgerufen.

Besonders geachtet

wird dabei auf unterschiedliche

Farbsetzung

und Altersflecken, wie

sie bei alter Haut typisch

sind, und auf fließende

Übergänge zwischen

hell und dunkel.

Entscheidend ist für Daniel

Eisenmann, der in

seinem zweiten Jahr bei

den Freilichtspielen in

Hall arbeitet und die

Maskenabteilung leitet,

die Fernwirkung: „Der

Alterungseffekt muss so

prägnant und aussagekräftig

sein, dass man

ihn auch noch in der

letzten Reihe des Zuschauerraums

sieht.“

Und wie ist es für Udo

Eickelmann, sich in eine

50 Jahre ältere Version

seiner selbst zu verwandeln?

„Ich bin schon total

gespannt darauf,

wie es sich anfühlen

wird, wenn ich zum ersten

Mal komplett in

Maske sein werde. Das

wird sicher ein krasses

Erlebnis, sich selbst in

die Augen zu schauen,

wie man in 50 Jahren

aussehen könnte –

wenn man es denn bis

dahin schafft.“ flx

Altern im Zeitraffer: Die Maskenbildner Susanna Rapp und Daniel Eisenmann,

der auch die Maskenabteilung der Freilichtspiele Schwäbisch

Hall leitet, verwandeln den Sänger und Schauspieler Udo Eickelmann in

den über 90-jährigen Senior „Herr Eickelmann“. Foto: Freilichtspiele Hall

Wenn morsche Knochen rocken

Die Musikkomödie „Ewig Jung“ läutet im Neuen GROSSES Globe den THEATER Sommer ein

AUF KLEINSTEM RAUM

Man stelle sich einfach

einmal das Jahr 2069

vor: Nach vielen erfolgreichen

Theaterjahren ist das

Neue Globe auf dem Unterwöhrd

in Hall nun nicht mehr

ganz so neu. Für eine Handvoll

greiser Schauspieler hat es sich

in eine idyllische Altersresidenz

im Grünen verwandelt. Die Bühnenstars

der ersten Stunde sind

immer noch da. Am liebsten

würden sie den ganzen Tag in Erinnerungen

an ihre großen Auftritte

schwelgen und die früheren

Erfolge noch einmal genussvoll

durchleben. Denn sie haben’s

immer noch drauf.

Es könnte alles so schön sein.

Wäre da nicht die nervige Oberschwester,

die ihre Schützlinge

nicht nur mit albernen Kinderliedern

zum Mitklatschen

zwingt, sondern sie auch durch

ihre morbiden musikalischen

Vorträgeoder über bei Krankheit, www.klafs.com Alter

und Tod an die unangenehmen

Seiten des Altwerdens erinnert

und ihnen damit die schöne

Stimmung vermiest. Doch

Sie finden uns in: Schwäbisch Hall, Hamburg, Weitere Berlin, Vorstellungen: Bielefeld,

Leipzig, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, 26., 27., Saar 29., brücken, 30. Juni, 4., 6., 7., 30.,

22., 23.,

Mannheim, Nürnberg, Stutt gart, München, 31. Juli, Regensburg, 1. bis 3., 7. bis 11. August,

kaum dreht Villingen­Schwenningen, sie ihnen den Freiburg, Rücken

zu, Salzburg, regt sichWien, beiBaar, denBern, einsti-

Montreux, 3. Zürich, August Woerden. um 15 Uhr.

Graz, jeweilsHopfgarten,

um 20 Uhr; 5. Juli um 21 Uhr;

gen Bühnenstars die Lebensgier:

Die Altersresidenz wird zu

den Brettern, die die Welt bedeuten.

Von „I love Rock ’n’ Roll“

über „Sex Bomb“ und „Forever

young“ bis „I will survive“ erklingen

Hits der 60er-, 70er-, 80erund

90er-Jahre. Der alte Kampfgeist

ist noch nicht erloschen –

nur halt ein bisschen eingeschränkt

wegen morscher Knochen

und falscher Gebisse ...

„Ewig Jung“

Musikalische Komödie von Erik

Gedeon. Regie: Thomas Goritzki. Musikalische

Leitung: Stephan Kraus.

Bühne und Kostüme: Heiko Mönnich.

Dramaturgie: Florian Götz.

Es spielen: Franziska Becker, Udo Eickelmann,

Ernst Matthias Friedrich,

Alice Hanimyan, Stephan Kraus, Anja

Gutgesell und Dirk Weiler.

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Raum. In nur 20 Sekunden groß genug für

anspruchs vollen Sauna genuss. Den Katalog

gibt es kostenlos unter 00800 66 64 55 54

Premiere: 21. Juni, 20 Uhr

Mit Erik Gedeons tragikomischem

Songdrama „Ewig Jung“

läuten die Freilichtspiele Schwäbisch

Hall im Neuen Globe im

Juni die Sommersaison ein. Gedeons

Seniorenbühnenshow

wurde einst eigentlich aus der

Not heraus geboren: Das Hamburger

Thalia Theater zeigte damals

eine Dante-Trilogie, die

mit einem aufwändigen Bühnenbild

aus Wasser arbeitete. Es

dauerte zwei Tage, um alles abzupumpen.

In dieser Zeit

konnte man im Grunde nichts

anderes spielen. Und so erfand

Die Oberschwester

nervt mit

albernen Liedern

der damalige Musikalische Leiter

des Hauses, Erik Gedeon,

den Abend „Thalia Vista Social

Club“, der auf der Vorderbühne

laufen konnte, während hinten

das Wasser abfloss.

Nebenbei reagierte er damit

auch auf jene in die Jahre gekommenen

kubanischen Musiker,

die damals wie junge Popstars

In „Ewig Jung“ wird das Neue

Globe zum Seniorenheim. Foto: FLS

gefeiert und weltweit vermarktet

wurden. „Ewig Jung“ ist

schließlich Gedeons Weiterentwicklung,

die 2007 in Dresden

Premiere hatte und längst in vielen

Städten bei Jung und Alt ankommt.

In Schwäbisch Hall wird das

muntere Songdrama im Neuen

Globe von Thomas Goritzki inszeniert.

Er kennt die Freilichtspiele

gut, hat er doch 2007 mit

Molières „Der Geizige“ im alten

Globe-Theater sein Haller Regiedebüt

gegeben. Und nun lässt er

90-Jährige die Bühne im Neuen

Globe rocken. Bettina Lober


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1. Mai bis 30. September: täglich von 9–18 Uhr

1. Oktober bis 10. November: Di–So von 10–17 Uhr

„Der Zauberer von Oz“

Kinder- und Familienstück nach

dem Roman von L. Frank Baum. Fassung

von Eva Veiders, Liedtexte von

Michael Ruchter. Regie: Eva Veiders.

Musikalische Leitung: Michael Ruchter.

Bühne und Kostüme: Kathrin

Hauer. Dramaturgie: Florian Götz.

Es spielen: Frerk Brockmeyer, Ralph

Kinkel, Mona Georgia Müller, Michael

Ruchter, Rouven Stöhr und Rika

Weniger.

Premiere: 25. Mai um 15 Uhr

Weitere Vorstellungen: 27., 28.

Mai, 2. bis 4., 9. bis 12., 16., 17., 23.

bis 25. Juli, jeweils um 10 Uhr;

13., 21. Juli, 4., 6., 28., 29. August,

jeweils um 15 Uhr.

Ein tolles Team: Dorothy (Mona

Georgia Müller), der Löwe (Frerk

Brockmeyer, links), der Blechmann

(Rouven Stöhr, Mitte) und

die Vogelscheuche (Ralph Kinkel).

Foto: Freilichtspiele Hall/Ufuk Arslan

Abenteuer im

Traumland

Mit Dorothy zum „Zauberer von Oz“

Wir lieben Bier - und das schmeckt man auch! Darum

werden unsere Biere jedes Jahr für ihre hohe Qualität und

ihren guten Geschmack ausgezeichnet.

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Einmal die Augen schließen

und in einer anderen

Welt aufwachen? Kein

Problem in „Der Zauberer von

Oz“, dem diesjährigen Kinderund

Familienstück der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Zusammen

mit dem Mädchen Dorothy

können die kleinen und großen

Zuschauer seit 25. Mai im

Neuen Globe erleben, welche

Abenteuer im Traumland Oz

warten. Dorthin hat es Dorothy

mit ihrem geliebten Hund Toto

verschlagen. Dort leben

Zwerge, Hexen und Zauberer.

Dorothy trifft auf seltsame Zeitgenossen.

Sie schließt Freundschaft

mit einem Löwen ohne

Mut, einer Vogelscheuche

ohne Verstand und einem

Blechmann ohne Herz. Gemeinsam

begeben sie sich auf

eine abenteuerliche Reise in

die Smaragdstadt zum Zauberer

von Oz, bei der sie Mut, Verstand

und Herz beweisen müssen.

L. Frank Baums 1900 erschienener

und 1939 mit Judy Garland

als Dorothy verfilmter Kinderbuchklassiker

erzählt vom

Wunsch nach Veränderung,

dem Zauber der Freundschaft

und der Erkenntnis, dass

manchmal das, was wir am

meisten suchen, längst in uns

verborgen liegt. Im Neuen

Globe führt Eva Veiders bei diesem

amerikanischen Märchenklassiker

Regie. Bereits im vergangenen

Jahr hat sie Astrid

Lindgrens „Karlsson vom

Dach“ für die Freilichtspiele erfolgreich

in Szene gesetzt. blo

Die Stinkeattacke der bösen Westhexe

(Rika Weniger, rechts) führt

bei Dorothy (Mona Georgia Müller)

zum Erfolg. Foto: Freilichtspiele/ars


Backstage: Blechmann

aus Kunststoff

Herrengewandmeisterin Martina Klander steckt mehr als 40 Arbeitsstunden

in die Anfertigung des Kostüms für den Blechmann. Foto: Freilichtspiele

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NEUBAUWOHNUNGEN

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Eine Isomatte aus dem Baumarkt,

Stoffreste aus einer früheren Produktion,

etwas Spezialkleber, ein Magnet

– und gut 45 Arbeitsstunden der Herrengewandmeisterin

Martina Klander:

All das war notwendig für die Anfertigung

HOHENLOHE des Blechmann-Kostüms

Festspiel-Arrangements vom 22.06.-31.08.2019

fürs Kinder- und Familienstück „Der

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umsetzen können“, erklärt Martina

Klander. Sie arbeitet bereits seit

zehn Jahren für die Freilichtspiele

WILLKOMMEN

Schwäbisch Hall.

Für den „Zauberer von Oz“ wählte

Kostümbildnerin Kathrin Hauer eine ZUHAUSE

Manga-Ästhetik, in der die Spieler in

ihren Kostümen wie Comicfiguren erscheinen

sollen: bunt und mit klaren UNTERWEGS

Konturen. Zudem muss der Schauspieler

viel Bewegungsfreiheit haben und

das Kostüm widerstandsfähig sein –

denn im Stück steckt viel Action.

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„Viele Gemeinsamkeiten entdeckt“

Kerstin Marie Mäkelburg zeigt am 30. und 31. August „Mythos Marlene“

Nach einem Jahr Pause ist

Kerstin Marie Mäkelburg

zurück im Freilichtspiele-Ensemble.

Nachdem sie

2017 in „Maria, ihm schmeckt’s

nicht!“ als Ursula und in „Brenz

1548“ als Sybille Burgmeister

auf der Großen Treppe zu sehen

war, übernimmt die Schauspielerin

dort heuer die Rolle des

Mammon im „Jedermann“. Mit

ihrem Soloprogramm „Mythos

Marlene“ ist sie im Neuen Globe

zu Gast. Darin schlüpft sie in die

Rolle der großen Diva Marlene

Dietrich.

Wie war es für Sie, wieder zurück

nach Schwäbisch Hall zu

kommen?

KERSTIN MARIE MÄKELBURG:

Ich bin schon zwei Tage vor Probenbeginn

angekommen. Es

war richtig berührend, zum ersten

Mal wieder durch diese

schöne Stadt zu gehen und auf

der Großen Treppe zu sitzen.

Die ganzen intensiven Erinnerungen

vom Sommer 2017 kamen

wieder hoch.

Derzeit proben Sie für den „Jedermann“

auf der Großen Treppe.

Wie geht es Ihnen dabei?

Anfangs war viel Respekt. Aber

je tiefer ich in die Materie eintauche,

umso mehr wird mir bewusst,

wie extrem heutig dieses

Kerstin Marie Mäkelburg verwandelt

sich für den musikalischen

Abend in die Filmdiva Marlene Dietrich.

Am Klavier wird sie begleitet

von Markus Schell. Foto: Freilichtspiele

www.cafe-schwaebisch-hall.de

www.cafe-hall.de

Stück ist. Es geht um die Frage,

was man tut, wenn der Tod anklopft

– und damit aber gleichzeitig

auch noch viel mehr um

die Frage, wie man sein Leben eigentlich

gestalten will. Was brauche

ich für ein erfülltes, glückliches

Leben? Die große Sinnfrage,

darüber könnte ich stundenlang

philosophieren. Natürlich

wissen wir nicht, was nach

dem Tod kommt, aber ich

denke, wenn man das mit dem

Leben anständig hinkriegt,

dann ist das mit dem Tod auch

nicht mehr so ein großes Problem

– hoffe ich. Im „Jedermann“

spiele ich den Mammon, das

Geld. Man sagt ja, dass die Rollen

auf einen zukommen, mit

denen man gerade zu tun hat.

Mal sehen, was das heißt, wenn

das Geld auf mich zukommt ... ?

Wie sind Sie auf Marlene Dietrich

gestoßen, und was verbindet

Sie mit ihr?

„Mythos Marlene“ ist durch Zufall

entstanden. Ich wurde vor

rund 20 Jahren in einem Abend

über Edith Piaf als Marlene engagiert

– wahrscheinlich, weil das

mit der tiefen Stimme gut gepasst

hat und ich einfach zur

Stelle war. Übers Spiel habe ich

viele Gemeinsamkeiten mit ihr

entdeckt: Genauso wie ich ist

sie ein „preußisches Mädel“,

mit alten Werten, perfektionistisch,

dominant, dann aber

auch liebevoll und zart – eine,

die auch mal einen Pott Hühnersuppe

kocht und mit ans Set

bringt. Ich verehre Marlene.

Gleichzeitig ist es mir auf der

Bühne wichtig, auf Augenhöhe

mit ihr zu sein. Das heißt, dass

es eben kein Lookalike-Contest

ist, sondern dass ich Marlenes

Leben und ihre Lieder durch

mich interpretiere. Dabei gibt es

einige Momente im Abend, da

fühle ich mich ihr ganz besonders

nah.

Was ist für Sie das Schönste daran,

vor Publikum auf der

Bühne zu stehen?

Diese Frage müssen Sie meinen

Figuren stellen! Um meine Eitelkeit

zu befriedigen, muss ich

schon lange nicht mehr auf die

Bühne. Die Kerstin selbst sitzt

auch gerne einfach nur im Garten.

Aber wenn eine Figur mich

findet und mir sagt, „Kommst

Du mit mir? Ich möchte da hin,

auf die Bühne!“, dann ist das ein

großes Privileg. Ich begleite

meine Figuren auf die Bretter,

oder auch Treppen, die die Welt

bedeuten, und freue mich darauf,

was sie mir und dem Publikum

erzählen werden. So geht

es mir mit Marlene, so war es

auch vor zwei Jahren auf der

Treppe mit der Sibylle Burgmeister

in „Brenz 1548“. flx

Info „Mythos Marlene“: am 30.

und 31. August jeweils um 20

Uhr im Neuen Globe.

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Wer ist das Ensemble TOBOSO?

MORITZ FLEITER: Wir haben uns

2013 in Essen gegründet und machen

vor allem Kinder- und Jugendtheater.

Wir bemühen uns um Stoffe,

die schon bestehen, oder Themen,

die Kinder und Jugendliche beschäftigen.

Zum Beispiel haben wir eine

Live-Hörspielversion von „Der kleine

Wassermann“ entwickelt oder eine

Inszenierung von „Krabat“, bei der

wir mitten unter den Zuschauern spielen.

Für „Lost & Found“ lassen wir

Dinge zum Leben erwachen, die auf

dem Dachboden verstaut sind, unterm

Bett oder auf dem Schreibtisch

rumliegen – Dinge, die man vergessen

hat, die aber noch da sind. Das

hat viel mit dem Stadium zu tun, in

dem man sich als Teenager befindet:

Nicht mehr richtig Kind, aber auch

noch nicht erwachsen. Wer soll man

sein? Welchen Sinn findet man im Leben?

Was kann man von Euch in Zukunft

in Schwäbisch Hall erleben?

Wir freuen uns, mit „Super & Action“

erstmals ein Stück direkt in Schwäbisch

Hall zu entwickeln! Darin wollen

wir uns mit Gewalt und Gewaltdarstellung

in Filmen, im TV und im

Internet auseinandersetzen. Was

macht für uns den Reiz daran aus, obwohl

wir im Alltag ziemlich gewaltfrei

leben, oder liegt es gerade daran?

Wo liegen Grenzen? Das würden

wir im Probenprozess gerne gemeinsam

mit Jugendlichen aus

Schwäbisch Hall herausfinden.

Raum für junge Menschen

TOBOSO erarbeitet ab Herbst„Super & Action“ in Hall

Theater für und mit Kindern

und Jugendlichen

spielt bereits in der ersten

Spielzeit im Neuen Globe eine

wichtige Rolle. So wurde das

neue Theater auf dem Unterwöhrd

Ostern bereits zur Heimat

des achten Internationalen

Jugendtheaterfestivals Schwäbisch

Hall. Auch „Der Zauberer

von Oz“, das neue Sommerstück

für Kinder und Familien,

läuft seit Ende Mai im Neuen

Globe. „Ich sehe die Arbeit für

und mit Kindern und Jugendlichen

als einen wichtigen Auftrag

der Freilichtspiele“, betont

Freilichtspiele-Intendant Christian

Doll. Dafür sei die ganzjährige

Verfügbarkeit eines Theaterraums

essentiell. Eine besondere

Kooperation gehen die Freilichtspiele

nun mit dem Essener

Ensemble TOBOSO ein: Dank einer

Förderung aus dem Fonds

Doppelpass der Kulturstiftung

des Bundes präsentiert die

junge Gruppe aus Nordrhein-

Westfalen 2019 und 2020 mehrere

Jugendtheaterstücke im

Neuen Globe.

Die Förderung erlaubt es den

Freilichtspielen, zwei Stücke

Passbilder

oder

Bewerbungsbilder

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Schwäbisch Hall

36 Jahre am Milchmarkt

Szene aus „Lost & Found“.

von TOBOSO zu zeigen, die besonders

für Jugendliche im Alter

von 10 bis 16 Jahren entwickelt

werden. „Wir machen ganz bewusst

Theater für eine Altersgruppe,

die im Theater oft

durchs Raster fällt, da die Jugendlichen

schon zu alt für viele

Kinderstücke sind und die Produktionen

für Erwachsene oft

Themen behandeln, die sie

nicht direkt angehen“, so Schauspieler

Fabian Sattler vom Ensemble

TOBOSO, das bereits im

Dezember 2017 viele Haller Jugendliche

mit der Inszenierung

von „Krabat“ begeisterte.

Der Fonds Doppelpass ermöglicht

festen Theaterhäusern,

Kooperationen mit freien

Gruppen einzugehen. Beim Projekt

„Echt jetzt!?“ entwickelt TO-

BOSO bis zum Jahr 2020 bei den

Freilichtspielen Hall und am

Theater Duisburg je eine Neuinszenierung

vor Ort, die dann

auch Sofort

am jeweils anderen Theater

zum

als Gastspiel

Mitnehmen!!!

gezeigt wird.

Das erste Stück „Lost & Found“

hatte im März in Duisburg Premiere

und war Anfang Juni bereits

in Schwäbisch Hall zu sehen.

Die nächste Stückentwicklung

„Super & Action“ wird im

Herbst 2019 und Frühjahr 2020

in Schwäbisch Hall geprobt und

hat im Mai 2020 Premiere im

Neuen Globe.

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Mitmachen Für „Super & Action“

suchen die Freilichtspiele

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Theatermacher fensterdekorationen wollen - sonnenschutz herausfinden,

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Jugendliche bewegt. Dazu gibt

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Namen? – Zweiter Buchstabe.

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man mit etwas Glück bei diesem

■ Frage 6: Welcher politischen

Spielzeitquiz gewin-

Strömung gehört Peppone, der

nen. Ein paar Fragen müssen

Widersacher Don Camillos, an?

dazu allerdings schon

– Dritter Buchstabe.

beantwortet werden. Aber

keine Sorge, alles, was man

■ Frage 7: Dem Löwen fehlt

dazu wissen muss, ist unter

Mut, dem Blechmann ein Herz,

anderem auch in den Seiten

und der Vogelscheuche

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sie ertrunken, kann sie als Frau

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Wie heißt diese Insel

sowie „Elton

bloß? – Letzter Buchstabe.

John und Tim Rice’s AIDA“

auf der Großen Treppe vor

■ Frage 9: Unter welcher Verwandtschaftsbeziehung

St. Michael sowie jeweils

musi-

zwei Karten für eine Vorstellung

ziert Polly im Theaterspazier-

von „Was ihr wollt“ und

gang und in „Don Camillo und

Die„Ewig Lancasters Jung“ (Dominik im Dittrich, NeuenJulia Friede, Alice Hanimyan) um König Heinrich VI. (Sebastian Strehler) rüsten zur Peppone“? nächsten Schlacht. – Dritter Buchstabe.

Globe.

■ Frage 1: Für welche Altersgruppe

ist die Theaterperformance

„Lost & Found“ im

Neuen Globe besonders geeignet?

– Erster Buchstabe.

■ Frage 2: „Ewig Jung“ bleiben

im Altersheim. Wer hat

diese sangesfreudige Komödie

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■ Frage 3: Er holt jeden, jedermann

und jedefrau. –

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Wer am Quiz ■ Richard teilnimmt, II. ist am ■Freitag, Macbeth19. Juli. Der

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Heinrich IV., Teil 1 Rechtsweg ■ König ist ausgeschlossen.

Lear

kann Shakespeare Karten durch für einen Schwäbisch

Theaterabend

Hall geschleppt: der

Schauspieler Gunter Heun.

er auch in diesem Jahr wieder

zu sehen sein wird. Insgesamt

■ Heinrich IV., Teil 2

■ Heinrich V.

■ Der Widerspenstigen Zähmung

18 Shakespeare-Stü-

■ Heinrich VI., Teil 1 ■ Viel Lärm um Nichts

Gemeinsam mit Freilichtspiele-Intendant

Christian cke fanden Eingang in „Williams

weite auch Welt“. Ein im■ Winter

Heinrich VI., Teil 3 ■ Hamlet

■ Heinrich VI., Teil 2 ■ Wie es euch gefällt

Doll Theater hat er sich in die Texte gibt’s

und Werke Shakespeares Überblick:

■ Richard III.

■ Romeo und Julia

gestürzt Das Neue – und eine Globe Textfas-

bietet ■ EininSommernachtstraum

der kalten Jahreszeit ■ Othelloneue Möglichkeiten ■ Der Sturm

Wer glaubt, dass die Freilichtspiele

Schwäbisch

Freilichtspiele-Teams natür-

Hall in der Zeit zwischen Oktober

und April Winterschlaf halten,

der irrt. Seit der Spielzeit

2012/2013 sind die Festspiele

auch in der kalten Jahreszeit aktiv.

Bislang wurde vor allem in

der Haalhalle ein vielfältiges

Programm geboten. In der zurückliegenden

Wintersaison

kreisten viele Gedanken des

lich noch um das Neue Globe,

das Ende März eröffnet wurde.

Diese Redewendung nahmen

die Theatermacher kurzerhand

wörtlich – und umkreisten mit

den Spielstätten der Gastproduktionen

den Theaterneubau:

Ob Theatersaal im Alten

Schlachthaus, Adolf-Würth-

Saal oder Anlagencafé – mit Musik

und Theater wurde die Vorfreude

auf den Neubau gefeiert.

Nun haben die Freilichtspiele

mit dem Neuen Globe

eine wettersichere Spielstätte,

die das ganze Jahr über nutzbar

ist. Man darf gespannt sein,

wie das Team um Intendant

Christian Doll das neue Theaterrund

auch in den Wintermonaten

mit Theaterkunst und Leben

erfüllen.

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Rosenkriege

am Grasbödele

Einmal quer durch Shakespeare

„Williams weite Welt“

Theaterspaziergang Mit William

Shakespeare rund ums Neue Globe.

Regie: Christian Doll. Musikalische

Leitung: Dominik Dittrich. Musik:

Tante Polly. Bühne & Kostüme: Anne

Brüssel. Dramaturgie: Florian Götz.

Es spielen: Dominik Dittrich, Alice Hanimyan,

Gunter Heun, Moritz Fleiter,

Julia Friede, Sebastian Strehler und

Benjamin Leibbrand.

Vorstellungen: 9., 10., 11., 15.,

16., 22., 23., 24. Juli, jeweils um 20

Uhr. Treffpunkt ist am Neuen Globe.

Am Steinernen

Steg treffen sich

die Superschurken

Die Baustelle ist weg, der

Blick frei aufs Neue

Globe. Wo im Sommer

2018 noch Gerüst, Baukran und

Container den Unterwöhrd dominierten,

ist nun ein Theater

entstanden. Und zwar eines,

das – wie der Vorgängerbau –

von dem britischen Theater-Genie

William Shakespeare inspiriert

ist. Ihm haben die Freilichtspiele

bereits im vergangenen

Jahr den Theaterspaziergang gewidmet

– mit großem Erfolg

und ebenso großem Vergnügen.

Deshalb kehrt der Theaterspaziergang

„Williams weite Welt“

ab 9. Juli zurück. Erneut wollen

die vier Schauspieler und die

dreiköpfige Hamburger Band

Tante Polly auf ihrer szenischen

Reise rund ums Neue Globe

durch den Shakespeare’schen

Theaterkosmos jagen.

Dabei zeigen sie voller Spielfreude,

wie aus normalen Stadtgassen

und profanen Parkgeländern

spontan Theaterbühnen

werden können. Für den munteren

Streifzug, in dem 18 Shakespeare-Stücke

verarbeitet sind

haben sich Regisseur Christian

Doll, Ausstatterin Anne Brüssel

und ihr ganzes Team allerhand

einfallen lassen. Da ist zum Beispiel

eine pantomimische Bauarbeiter-Choreografie

mit reizendem

Slapstick. Und dann

entpuppen sich die Arbeiter als

jener Handwerker-Trupp aus

dem „Sommernachtstraum“,

der anlässlich einer Herzogenhochzeit

ein Theaterstück aufführen

möchte. Bereits die Rollenverteilung

lässt erahnen,

wie amüsant sich die Szenen gestalten

werden.

Am Grasbödele werden die

Zuschauer in Shakespeares Königsdramen

katapultiert – freilich

„auf ihre historische und

künstlerische Essenz reduziert“,

wie Dominik Dittrich

moderierend erklärt. Von Richard

II. über Falstaff und Heinrich

IV. bis Richard III. wird

rund um einen Thron in den sogenannten

Rosenkriegen munter

gemeuchelt und flott die Königskrone

gewechselt.

Geschickt leiten die Schauspieler

das Publikum über den

Steinernen Steg zum Treff der

Shakespeare’schen „Superschurken“.

Natürlich dürfen

bei dem heiteren Shakespeare-

Trip einige seiner berühmten

Liebespaare nicht fehlen: beispielsweise

Petruchio und die

widerspenstige Katharina oder

Romeo und Julia, die beim Epinalsteg

in den Ackeranlagen tatsächlich

zueinander finden.

Auf dem Weg zum Neuen

Globe passiert das Publikum einen

hadernden Hamlet. Und

auf dem Unterwöhrd zelebriert

die dreiköpfige Hamburger

Band Tante Polly als Hexen aus

„Macbeth“ ein perfides Giftmischer-Teekränzchen.

Apropos Musik: Dominik Dittrich

hat in der englischen Musikgeschichte

geschürft und dabei

eine vielseitig klingende Palette

hervorgebracht – vom

„Drunken Sailor“ und „Scarborough

Fair“ bis zu Queens „Bohemian

Rhapsody“. Die Musik

wird wohldosiert eingesetzt

und würzt diese charmante

Form der fliegenden Bühne zusätzlich.

Wer auf den Geschmack

gekommen ist, wird

sich wohl sputen müssen. In

den vergangenen Jahren hat

sich gezeigt, dass die Tickets

für den Theaterspaziergang

meist schnell vergriffen sind.

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gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft,

Forschung und Kunst Baden-Württemberg


Verweilen

bei Falstaff

Theaterbar im Foyer des Neuen Globe

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Lust auf

Ihre Feuertaufe hat die Theatergastronomie

im Neuen

Globe bereits bestanden: Als

Ende März der Theaterneubau

eröffnet wurde, war der Ansturm

groß. Das Team um Heike

Eggensperger war freilich gut gerüstet.

„Theater soll mehr sein,

wir wollen Lust machen, auch

zu verweilen“, sagt Freilichtspiele-Geschäftsführerin

Jutta

Parpart. Sie wünscht sich, dass

das neue Theater auch als „ein

Ort der Begegnung“ erlebt wird.

Zum Beispiel im Foyer in der

neuen Theaterbar Falstaff. „Wir

haben zwar keine Küche, aber

eine große Theke in einem ansprechenden,

lichtdurchfluteten

Foyer, das sich zum Park hin

öffnet“, sagt Parpart und

schwärmt vom Kocherbalkon:

„Ein Traumplatz: Man kann

überm Fluss sitzen.“

Traumplatz

überm Fluss:

der Kocherbalkon

Heike Eggensperger ist eine

erfahrene Gastronomin und hat

bereits an der Konzeption der

Theaterbar mitgearbeitet. Künftig

wird sie mit ihrem Team eine

Stunde vor Beginn der Nachmittags-

und Abendvorstellungen

sowie in der Theaterpause für

das Wohl der Besucher sorgen.

Weil Getränke nicht mit in den

Zuschauerraum genommen

werden dürfen, empfiehlt Heike

Jutta Parpart und Heike Eggensperger

an der Theke. Foto: blo

Eggensperger, frühzeitig zu kommen.

Voll Freude stürzt sie sich

in die Arbeit an der Theaterbar.

Auf ihrem Smartphone hat sie

viele Fotos ihres „neuen Babys“:

„Man fängt etwas Neues an, das

ist spannend.“

Übrigens: Freilichtspiele-Intendant

Christian Dolls selbst

war es, der den Namen Falstaff

für die neue Theatergastronomie

vorgeschlagen hat. Eigentlich

naheliegend – schließlich

ist die Figur Falstaff bei William

Shakespeare fürwahr ein Genießer.

Bettina Lober

Info Fortan können Gäste vorab

einen Stehtisch im Foyer des

Neuen Globe reservieren. Möglich

ist dies bis vier Stunden vor

Vorstellungsbeginn per E-Mail:

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aus Leidenschaft

Botschafter der Haller Bühnenkunst

Sie haben immer noch

große Augen, wenn sie das

Neue Globe betreten oder

von ihren schönsten Theatererlebnissen

in Hall erzählen. Seit

sie vor 20 Jahren nach Schwäbisch

Hall zogen, sind Sybille

Metz und ihr Mann Dr. Matthias

Metz begeisterte Begleiter der

Freilichtspiele: zunächst als Besucher,

bald als Mitglieder der

Gesellschaft der Freundinnen

und Freunde der Freilichtspiele

Hall. In diesem Sommer wird Sybille

Metz sogar ehrenamtlich in

der Falstaff-Theaterbar arbeiten,

der Theatergastronomie im

Neuen Globe.

„Die Eröffnung

im März war

sensationell“

„Wir fühlen uns im Freundeskreis

der Freilichtspiele sehr

wohl“, sagt sie. „Der Begriff

‚Freunde‘ sagt schon alles: Hier

kommen Menschen zusammen,

die den Freilichtspielen

sehr wohlgesonnen sind und sie

nach ihren Möglichkeiten unterstützen

wollen. Es ist ein Netzwerk

aus Leuten, die ihre Fähigkeiten

einbringen – die einen

eher händisch, die anderen finanziell,

die einen eher Macher,

die anderen Denker.“

Wie wichtig die Freilichtspiele

für die Stadt sind, sei Matthias

Metz, der bei der Bausparkasse

Schwäbisch Hall viele

Jahre Finanzvorstand war, bevor

er von 2006 bis 2014 die

Chefposition übernahm,

schnell bewusst geworden: „Genauso

wie das Würth-Museum

sind die Freilichtspiele ein wesentlicher

Faktor für die hohe Attraktivität

der Stadt. Ein attraktives

Umfeld ist unabdingbar,

wenn man möchte, dass hochqualifizierte

Arbeitskräfte sich

dafür entscheiden, hier zu leben

und zu arbeiten.“

Dabei sei die ständige Veränderung

und positive Entwicklung

der Freilichtspiele unerlässlich.

Sybille Metz schwärmt

noch heute von der besonderen

Atmosphäre bei den Vorstellungen

im Haller Globe-Theater.

Aber die Eheleute waren auch

von Anfang an von der Idee überzeugt,

an der Stelle des provisorischen

Baus ein festes Theater zu

errichten. „Die Eröffnungsgala

im März war sensationell, ein

großer Moment“, so Matthias

Metz. „Sowohl die Künstler als

auch das Publikum nahmen da

das Theater erstmals so richtig

in Besitz und erkundeten die

zahlreichen Möglichkeiten, die

das Neue Globe bietet. Es war

toll, so viele davon begeisterte

Menschen zu sehen.“

Dass beide jeweils die Patenschaft

für einen Stuhl im Neuen

Globe übernahmen, war für sie

selbstverständlich. Jetzt freut

sich Sybille Metz auf ihren Einsatz

in der Theatergastronomie

im Neuen Globe. „Wir vom

Freundeskreis wollen Heike Eggensperger,

der Leiterin der

Theaterbar Falstaff, zur Hand gehen,

wo wir können, uns aber

auch ganz bewusst Zeit für einen

Plausch mit den Besuchern

nehmen – über das Neue Globe,

Schwäbisch Hall, Hohenlohe ... .

Die Zuschauer sollen sich bei

uns im Neuen Globe einfach

wohlfühlen.“ Florian Götz

Sybille und Matthias Metz nehmen im Neuen Globe Platz.

So kann man die Freilichtspiele fördern

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Der Förderverein der

Freilichtspiele, die Gesellschaft

der Freundinnen

und Freunde der

Freilichtspiele Schwäbisch

Hall e. V., wurde

2007 gegründet und

steht für Austausch und

Begegnung engagierter,

theaterbegeisterter Menschen,

welche die Freilichtspiele

auf dem Weg

in die Zukunft begleiten

möchten. Die Gesellschaft

zählt bisher

knapp 300 Mitglieder

und sichert durch ihre

Beiträge unter anderem

die Theaterpädagogik.

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Aktion unterstützt der

Verein das Neue Globe.

Zudem helfen einige

Mitglieder ehrenamtlich

in der Falstaff-Theaterbar.

Ein Highlight ist die

Mitgliederversammlung

im Herbst, auf der regelmäßig

Ensemblemitglieder

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Auch die

Übernahme einer Stuhlpatenschaft ist

möglich: Als Dank für eine Spende

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Das Team „Der Löwen-Apotheke“

wünscht den Freilichtspielen eine

erfolgreiche Saison 2019. Toi, toi, toi...

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1. Mai bis 30. September: täglich von 9–18 Uhr

1. Oktober bis 10. November: Di–So von 10–17 Uhr

Sie tanzen, singen, streiten, kämpfen und lieben – die Talente

der Artschool Astradi aus Halls finnischer Partnerstadt

Lappeenranta zeigten mit ihrer „Hamlet“-Version

beim achten internationalen Jugendtheaterfestival im

April in Hall, was sie drauf haben. Rund 120 junge Teilnehmer

aus verschiedenen Ländern lernten in der Osterwoche

in Workshops von- und miteinander. Das ergab eine

„Wilde Mischung“, so das Motto des Festivals. Foto: sasch

Mehr vom Stück

Die Theaterscouts begleiten Neulinge

www.haller-loewenbraeu.de

Sie sind für die Jugendarbeit

der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall unermüdlich

und ehrenamtlich im

Einsatz: Michael Szutta, ehemaliger

Direktor der August-Ludwig-Schlözer-Schule

in Kirchberg,

und Wolfgang Rosenzweig,

viele Jahre Deutsch-,

Geographie und Theaterlehrer

am Haller Erasmus-Widmann

Gymnasium.

Die beiden helfen Lehrern

und Schulen bei der Vorbereitung

eines Theaterbesuchs bei

den Freilichtspielen: Sie unterstützen

bei der Stückauswahl

und Kartenbuchung, bieten

kostenlose Stückworkshops in

Schulen an und begrüßen die

Klassen bei ihrer Ankunft am

Spielort.

„Die Arbeit mit den Kindern

macht einfach wahnsinnig

Spaß“, sagt Michael Szutta.

„Und man merkt einfach, dass

alle noch viel mehr von ihrem

Theaterbesuch haben, wenn

wir uns vorher in einem Workshop

gemeinsam spielerisch

mit dem Thema beschäftigen.“

Während Michael Szutta

hauptsächlich mit Kindergärten

und Grundschulen arbeitet

und den Besuch des jährlichen

Kinder- und Familienstücks

vorbereitet, ist Wolfgang Rosenzweig

Ansprechpartner für weiterführende

Schulen und insbesondere

die Vorbereitung von

Schauspielstücken, wie in diesem

Jahr Hugo von Hofmannsthals

„Jedermann“ auf der Großen

Treppe.

flx

Wir lieben Bier - und das schmeckt man auch! Darum

werden unsere Biere jedes Jahr für ihre hohe Qualität und

ihren guten Geschmack ausgezeichnet.

Wolfgang Rosenzweig (links) und

Michael Szutta sind ehrenamtliche

Theaterscouts. Foto: Freilichtspiele

Info Lehrer oder Gruppenleiter,

die mit den Scouts zusammenarbeiten

möchten, könnten sich

bei Dramaturg Florian Götz unter

goetz@freilichtspiele-hall.de

anmelden.


Gemeinsam auf der

Suche nach Liebe

Das Jugendensemble entdeckt ein Gefühl

Von der Aufregung und Verzweiflung

vor dem ersten

Date bis hin zum Trennungsschmerz

– die Gefühlswelt

der Liebe ist einfach riesig.

Aber was bedeutet für uns

Liebe? Was bedeutet uns etwas

in der Liebe? Das Jugendensemble

der Freilichtspiele Schwäbisch

Hall ging in seinem jüngsten

Projekt „Liebe!“ ausgiebig

auf Spurensuche. Zu Beginn des

Probenprozesses wählten alle

19 als Darsteller am Projekt beteiligten

Jugendlichen ein

Schwerpunktthema, das sie besonders

berührte oder interes-

ATTRAKTIVE

„Yessooooooo!“: Noemi ist glücklich

verliebt. Foto: Freilichtspiele/ars

sierte. Sie recherchierten dazu

und entwickelten gemeinsam

mit der Gruppe und Jugendensemble-Leiter

Florian Götz szenische

Ideen. Die einen führten

Interviews über Liebe mit Menschen,

die in den „68ern“ jung

waren. Andere arbeiteten zu

Gleichberechtigung, Minnesang,

Zwangsehe, Tabus oder

den chemischen Prozessen im

Körper, die Liebe „auslösen“.

Weitere setzten sich choreografisch

mit dem Thema „Trennung“

auseinander. Es wurde gespielt,

diskutiert, gestritten. Aus

diesem Material entstand dann

Stück für Stück ein Szenengerüst,

das in kurzer Probenzeit zu

einer Inszenierung verwoben

wurde.

Berührend,

irritierend und

humorvoll

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Auch am Kostümdesign waren

die jungen Theatermacher

maßgeblich beteiligt: Gemeinsam

mit Ausstatterin Karina Liutaia

entwarfen sie jeweils ihr eigenes

Grundkostüm, für das sie

gebrauchte Jeanskleidung zu ihrer

persönlichen, ganz individuellen

Jeanskreation neu kombinierten.

Möglich gemacht

wurde dies durch die Spendenbereitschaft

von Haller Bürgern,

die rund 100 Jeans für das Jugendensemble

spendeten.

Bei der ausverkauften Premiere

in der Haalhalle wurden

die Jugendlichen im April gefeiert:

„Wunderbar! Toll!“, raunte

es durch die Zuschauerreihen.

Die jungen Theaterbeigeisterten

ließen ihr Publikum mit Hingabe

an der facettenreichen Gefühlswelt

der Liebe teilhaben.

Sie warfen Fragen auf, berührten,

regten zum Nachdenken an

– und sie zeigten mit ihrer Performance,

zum Beispiel als Hormone,

viel Humor. flx/blo

Info Das Projekt „Liebe!“ ist

zwar abgeschlossen. Doch für

ein neues Theaterprojekt, das voraussichtlich

im Herbst 2019

startet, freuen sich die Freilichtspiele

Hall über neue Anmeldungen.

Am besten: einfach mal

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Bühne ein zweites Leben. Foto: flx vorbeisurfen.

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Ensemble

Claudia Artner

Franziska Becker

Perry Beenen

Marius Bingel

Frerk Brockmeyer

Silke Buchholz

Ben Cox

Christine Dorner

Jasmin Eberl

Udo Eickelmann

Moritz Fleiter

Claudius Freyer

Julia Friede

Ernst Matthias Friedrich

Chiara Fuhrmann

Mario Gremlich

Anja Gutgesell

Lucía Haas Muñoz

Alice Hanimyan

Gunter Heun

Ralph Kinkel

Martina Lechner

Natanaël Lienhard

Kerstin Marie Mäkelburg

Rupert Markthaler

Alexander Martin

Mona Georgia Müller

Kimberly Nieuwenhuis

Andrea Matthias Pagani

Sina Pirouzi

Teya Quarmyne

Martina Maria Reichert

Carl Richardson

Michael Ruchter

Dirk Schäfer

Tabea Scholz

Maja Sikora

Raul Valdez

Olivia Kate Ward

Nigel Watson

Dirk Weiler

Carl-Ludwig Weinknecht

Petra Welteroth

Rika Weniger

Nico Went

Statisterie

Helmut Flohr

Jürgen Müller

Bastian Münster

Thorsten Kleinert

Stefan Pfeiffer

Moritz Schneider

Janosch Sinn

und weitere

Musiker

Dominik Dittrich

Diego Hernández Suárez

Marko Klotz

Stephan Kraus

Hui-Fang Lee-

Kronenberger

Benjamin Leibbrand

Heiko Lippmann

Gela Megrelidze

Ciprian Popa

Miguel Llobell Reiné

Johannes Reinhuber

Michael Ruchter

Norbert Ruman

Felicitas Stoffel

Sebastian Strehler

Roberto Volse

Johannes Weik

Uli Zimmer

Ensemble TOBOSO

Moritz Anthes

Lisa Balzer

Sandra Becker

Moritz Fleiter

Omar Guadarrama

Charlotte Kath

Simon Knöß

Annette Pfisterer

Fabian Sattler

Ivo Schneider

Sindy Tscherrig

Intendant:

Christian Doll

Geschäftsführerin,

Leitung Öffentlichkeitsarbeit,

Leitung Ordnungsdienst: Jutta Parpart

Dramaturgie: Diane Ackermann

Franz Burkhard

Florian Götz

Georg Kistner

Luca Hobusch (FSJ)

Künstlerisches Betriebsbüro:

Alexander Schmid (Leitung)

Ines Weidenbacher

Marketing:

Kathy Li

Buchhaltung:

Inga Lüdtke

Theaterpädagogik: Florian Götz

Wolfgang Rosenzweig

(Theaterscout)

Michael Szutta

(Theaterscout)

Andreas Entner

Julia Lukas

Anais Lüpke

Falstaff Theaterbar:

Heike Eggensperger (Leitung)

Friedheinz Eggensperger

Ilona Maintok

Regie:

Christian Doll

Ulf Dietrich

Thomas Goritzki

Christopher Tölle

Eva Veiders

Musikalische Leitung: Heiko Lippmann

(Musikalischer Leiter)

Dominik Dittrich

Stephan Kraus

Michael Ruchter

Johannes Weik

Choreografie: Christopher Tölle

Ausstattung:

Cornelia Brey

Anne Brüssel

Kathrin Hauer

Kati Kolb

Heiko Mönnich

Monika Seidl

Dietmar Teßmann

Regieassistenz:

Philip Dreher

Luca Hobusch

Vasilios Manis

Anastasia Reutter

Jennifer Sittler

Ausstattungsassistenz: Orpha Bonk

Luzia Bozkurt

Anna Jacob

Karina Liutaia

Johanna Bock (Hospitanz)

Choreografieassistenz: Nigel Watson

Fotografie:

Ufuk Arslan

Jürgen Müller

Technische Leitung: Christian Gentner

Assistenz der

Technischen Leitung: Birgit Busse

Produktionsleitung: Johanna Güttler

Betriebstechnik: Rudi Wolfram

Lightdesign:

Uwe Grünewald

„Gahle Lichttechnik“: Christof Gahle

Beleuchtung:

„Gahle Lichttechnik“: Christof Gahle

Björn Luithardt

Jenny Herman

Sounddesign:

Simon Hüging

Tontechnik:

Simon Hüging

(Tonmeister)

„yourevent-Group": Titus Härich

(Tonmeister)

Leon Hofmann

Nils Steinkamp

Malte Weitkamp

Bühnentechnik:

Caro Gindl

Jürgen Müller

(Bühnentechnik & Fundus)

Markus Müller

Pascal Müller

Daniel Nitschke

Manuel Sperber

(Veranstaltungstechnik)

Schlosserei:

Rainer Fendt

Schreinerei: Alexander Sobirey

Bühnenplastikerin: Meike Düppers

Bühnenmaler: Martin Wolfram

Requisite:

Petra Schuster

Wolf von Gemmingen

Elly Nabel

Herrengewandmeisterin &

Koordinierung der Schneiderei:

„faden-werk“: Martina Klander

Damengewandmeisterin:

Loreen Böcking

Damenschneiderin:

Karin Graf

Herrenschneiderin: Katja Bolsinger

Externe Anfertigung

von Theatervorhängen: Fouad Kleij

Maske: Daniel Eisenmann (Leitung)

Sonja Brandner

Nina Cesari

Annika Feldges

Laura Moormann

Karin Harigae

Kordula Lingler

Susanna Rapp

Juliane Schulz

Theresa Schweer

Andrea Wagner

Jasmin Wörister

Marilena Wilhelm

Ankleidedienst &

Wäsche Neues Globe: Kathi Armleder

Ankleidedienst: Inken Flachsmann

Franziska Joy Hirschle

Anna Jacob

Inge Kramer

Petra Ramonat

Treppenwart:

Valeri Kranich

Hausmeister (Haal 14): Ernestas Ruzele

Reinigungsdienst: Ana Nechifor

Susana Najera

Rasa Ruzele

Ordnungsdienst

Große Treppe

Larissa Baumann

Navina Baumann

Volker Bischoff

Karl Braun

Klaus Büttner

Vanessa Gärtig

Yasmin Gärtig

Hannah Grund

Philipp Gröber

Nermina Hamzic

Anna-Lena Joos

Laura Ketelhut

Laura Klenk

Ilayda Kohl

Josip Kovacek

Isabel Kümmerer

Wolfgang Laier

Nicole Laitenberger

Marina Leithmann

Theresa Ockert

Luis Alberto Paredes Morales

Anna-Carina Pilzecker

Ronja Pröllochs

Reneé-Jacqueline Rothacker

Rolf Rothacker

Katja Rusch

Mindaugas Rutkauskas

Ingo Schmidt

Michael Schmidt

Vivien Schneider

Anna Schulz

Vladimir Shmeilin

Felix Streicher

Helen Streicher

Molly Sutcliffe

Manuel Thoma

Thorsten Wagner

Patrick Weigand

Ordnungsdienst

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In der ersten Probenphase Mitte Mai findet sich das Team der diesjährigen Freilichtspiele Schwäbisch Hall zum Fototermin vor dem Neuen Globe ein.

Zwar sind noch nicht alle Schauspieler und künstlerischen Mitarbeiter nach Hall angereist, doch Intendant Christian Doll heißt die Ensembles der

Neuproduktionen „Jedermann“ und „Ewig Jung“ beim Theaterneubau mitten im Grünen auf dem Unterwöhrd herzlich willkommen. Das Schauspielensemble

der Freilichtspiele Schwäbisch Hall wächst in diesem Sommer auf die stattliche Größe von knapp 50 Personen an. Insgesamt stehen mehr als

120 Vorstellungen auf der Großen Treppe und im Neuen Globe auf dem Spielplan. Foto: Freilichtspiele/Ufuk Arslan

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Christian Doll

Der Intendant der Freilichtspiele Schwäbisch Hall begann als Schauspieler bei den

Münchner Kammerspielen und den Wuppertaler Bühnen, bevor er ins Regiefach

wechselte. Er inszenierte unter anderem am Schauspielhaus Düsseldorf, am

Staatstheater Braunschweig und am Theater Freiburg. Vor seinem Engagement in

Schwäbisch Hall leitete er fünf Jahre lang die Gandersheimer Domfestspiele,

Niedersachsens größtes Freilichttheater. Dort schrieb er auch erstmals eigene

Musikproduktionen mit Komponist Heiko Lippmann. In diesem Sommer ist von dem

Autorenteam die Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der

Treppe zu sehen. Zudem ist Doll Regisseur der Produktionen „Was ihr wollt“ im Neuen

Globe, „Jedermann“ und „Don Camillo und Peppone“ auf der Treppe und des

Theaterspaziergangs „Williams weite Welt“ rund um den Unterwöhrd.

Heiko Lippmann

Heiko Lippmann ist Musikalischer Leiter der Freilichtspiele Schwäbisch Hall sowie der

Produktionen „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in

die wilden 20er“. Er ist deutschlandweit als musikalischer Leiter von Musical-

Produktionen tätig, unter anderem an Theatern in Berlin, Hamburg, Leipzig, Chemnitz,

Gera, Heilbronn und Hildesheim. Dirigent und Musical Director war er für die Originalproduktionen

von „Das Phantom der Oper“, Disneys „Der Glöckner von Notre Dame“,

„Cats“ und „Aida – Das Musical“. Als bewährter Mann am Pult ist Heiko

Lippmann auch für Tourneeproduktionen des Euro-Studios Landgraf wie „Jekyll &

Hyde“, „Sunset Boulevard“ oder „Hairspray“ unterwegs. Bei den Gandersheimer

Domfestspielen war er ab 2012 Musikalischer Leiter und komponierte und arrangierte

Musik für vier Musiktheater-Uraufführungen.

Dominik Dittrich

Der Hamburger Komponist, Pianist, Akkordeonist und Sänger ist verantwortlich für die

Musik in den diesjährigen Freilichtspiele-Produktionen „Was ihr wollt“, „Don Camillo

und Peppone“ und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“. Bei letzteren beiden

Stücken spielt Dominik Dittrich gemeinsam mit seiner Hamburger Band Tante Polly

auch bei jeder Vorstellung live mit. Als Komponist und musikalischer Leiter arbeitete

Dittrich unter anderem am Schauspielhaus Wien und am Berliner Ensemble sowie

regelmäßig am Schauspiel Essen und am Landestheater Tübingen. 2019 ist Dittrich auch

musikalischer Leiter der Uraufführung von „Thaddäus Troll“ am Schauspiel Stuttgart

und der „Dreigroschenoper“ am Theater Heidelberg. Die Puppen-Polit-Oper „Palmer –

Zur Liebe verdammt fürs Schwabenland“ mit seiner Musik wurde 2015 für den

Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert.

Stephan Kraus

Der in Mannheim lebende Pianist, Komponist und Arrangeur übernimmt in diesem

Sommer die musikalische Leitung der Komödie „Ewig Jung“ und verkörpert auf der

Bühne den Pianisten, Herrn Kraus. Gemeinsam mit Heiko Lippmann war er bereits im

Vorjahr musikalischer Leiter der Produktionen „Saturday Night Fever“ und „In der Bar

zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“. Stephan Kraus studierte Jazzpiano und

Arrangement/Komposition in Mannheim. Die musikalische Leitung übernahm er unter

anderem bei mehreren Tourneen von „Die Priester“, einer Gesangsgruppe aus

römisch-katholischen Priestern, die in den vergangenen Jahren mehrere Chart-Erfolge

hatte, sowie zuletzt bei den Tourneen der Show „Tribute to the Blues Brothers“.

Seit Jahren ist der Musiker als Pianist für Hapag-Lloyd auch auf See unterwegs.


Michael Ruchter

Michael Ruchter ist musikalischer Leiter des Kinder- und Familienstücks „Der Zauberer

von Oz“ und auch in verschiedenen Rollen live auf der Bühne zu sehen. Er studierte

Schauspiel an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn

Bartholdy“ und schloss sein Studium als Mitglied des Schauspielstudios am Theater

Chemnitz ab. Es folgten Festengagements am Volkstheater Rostock, Theater

Magdeburg und Landestheater Tübingen. Zudem engagiert er sich in zahlreichen

musikalischen Projekten als Sänger, Gitarrist und Songwriter sowie als musikalischer

Leiter für Theaterproduktionen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Ruchter freischaffend

tätig und gastiert unter anderem am Theater Lübeck, dem Landestheater Tübingen

und dem Vorarlberger Landestheater Bregenz.

Johannes Weik

Durch einen spektakulären Auftritt mit seiner Band „Son of a Bach“ begeisterte der

Gitarrist Johannes Weik das Publikum bei der Eröffnungsgala des Neuen Globes Ende

März. Der gebürtige Kölner spielt seit 2017 im Freilichtspiele-Orchester. Mit dem

Musikalischen Leiter Heiko Lippmann arbeitete er bereits unter anderem bei

Europatourneen der Musicals „Evita“, „Die Brücken am Fluss“ sowie bei

„Die Dreigroschenoper“ am Theater Heilbronn zusammen. Als Gitarrist und Komponist

der Progressive Rockband „A Kew’s Tag“ ist er regelmäßig in ganz Deutschland

unterwegs. Auf der Großen Treppe in Schwäbisch Hall entwickelt er in diesem Sommer

die Musik für das Schauspiel „Jedermann“ und steht bei den Vorstellungen live auf der

Bühne. Zudem ist er Gitarrist bei „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ und „In der Bar zum

Krokodil – Ab in die wilden 20er“.

Thomas Goritzki

Durch seine Inszenierung von „Ewig Jung“ im Neuen Globe wird der Schauspieler und

Regisseur Thomas Goritzki der Erste sein, der bei Produktionen auf der Großen Treppe,

im alten Haller Globe-Theater und im Neuen Globe Regie geführt hat. Goritzkis

Einstand in Schwäbisch Hall war im Sommer 2008 Shakespeares „Die Lustigen Weiber

von Windsor“ im Haller Globe Theater. Zuletzt inszenierte er 2016 Friedrich Schillers

„Die Räuber“ auf der Großen Treppe. Neben zahllosen Schauspiel- und

Opern-Inszenierungen in ganz Deutschland ist er auch als Schauspieler erfolgreich.

So war Goritzki in zahlreichen SWR-„Tatorten“ und in rund 20 weiteren Serien auf den

Fernsehschirmen zu sehen, zuletzt als Walter Ambrosius in der ZDF-Erfolgsserie

„Professor T.“

Christopher Tölle

Nach „Saturday Night Fever“ im Vorjahr ist „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ die zweite

Musicalproduktion auf der Großen Treppe, bei der Christopher Tölle nicht nur Regie

führt, sondern auch die Choreografie übernimmt. Tölle stand jahrelang selbst als

Darsteller in Musical-Großproduktionen auf der Bühne, unter anderem bei Roman

Polanskis „Tanz der Vampire“. Anfang der 2000er-Jahre wechselte er die Seiten und ist

seither als Regisseur und Choreograf erfolgreich, beispielsweise zuletzt mit „Frau Luna“

im TIPI am Kanzleramt im Berlin, „La Cage aux Folles“ am Staatstheater Mainz und

„Pariser Leben“ an der Landesbühne Sachsen. Auch für den Spielfilm „Ich war noch

niemals in New York“ mit Moritz Bleibtreu und Heike Makatsch, der im Oktober 2019 in

die Kinos kommt, übernahm er die Choreografie, ebenso für das Musikvideo des neuen

Rammstein-Songs „Radio“.


Eva Veiders

Nach ihrer gefeierten Inszenierung von „Karlsson vom Dach“ im vergangenen Jahr

führt Eva Veiders erneut Regie bei einem Kinder- und Familienstück der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Für „Der Zauberer von Oz“ entwickelte sie auch die Theaterfassung

aus dem Kultroman von Frank L. Baum. Die Regisseurin und Dramaturgin war von 2011

bis 2015 als Leiterin des Jungen Theaters am Theater Regensburg engagiert, wo sie das

künstlerische Profil der Sparte durch strukturelle Veränderungen und zahlreiche eigene

Inszenierungen prägte. Zuvor arbeitete sie unter anderem als Leiterin des Jungen

Schauspiels am Staatstheater Braunschweig. Ab der Spielzeit 2019/20 ist sie Leitern des

Jungen Theaters am Rheinischen Landestheater Neuss, unter der Intendanz von

Caroline Stolz, deren Inszenierung von „Die Wahlverwandtschaften“ im Haller

Theaterzelt sie 2017 bereits dramaturgisch begleitete.

Cornelia Brey

In diesem Sommer sind mit „Jedermann“ und „Don Camillo und Peppone“ gleich zwei

Produktionen auf der Großen Treppe vor St. Michael zu sehen, für die Cornelia Brey das

Bühnen- und Kostümbild entwickelt hat. Sie absolvierte ihr Bühnen- und

Kostümbildstudium an der Hochschule der Künste in Berlin. Als freie Ausstatterin war

sie unter anderem am Landestheater Tübingen, am Wiener Volkstheater, am

Staatstheater Braunschweig, am Stadttheater Klagenfurt, an den Landesbühnen

Niedersachsen Nord, am Theater Bielefeld und am Theater Vorpommern tätig. Bei den

Gandersheimer Domfestspielen war sie Leiterin der Ausstattungsabteilung und stattete

dort mehrere Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll aus,

beispielsweise „Othello“, „Tartuffe“ und „Gefährliche Liebschaften“.

Anne Brüssel

Die freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin stattete bereits zahlreiche

Produktionen der Freilichtspiele Schwäbisch Hall an den unterschiedlichen Spielorten

aus. Dazu zählt unter anderem mit „Brenz 1548“ die erste Inszenierung des neuen

Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll auf der Großen Treppe sowie mit „Monsieur

Ibrahim und die Blumen des Koran“ die letzte Regiearbeit des ehemaligen Intendanten

Christoph Biermeier im Haller Globe Theater. In diesem Jahr ist sie für das Bühnenbild

und die Kostüme von „Was ihr wollt“ im Neuen Globe und des Theaterspaziergangs

„Williams weite Welt“ verantwortlich. Die gebürtige Hannoveranerin, die seit 2011 mit

ihrem Mann, dem Technischen Leiter der Freilichtspiele, in Schwäbisch Hall lebt,

studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden und arbeitete beispielsweise mit

Jens Kerbel, Frank Heuel und Jonas Vietzke zusammen.

Kathrin Hauer

Die Bühnen- und Kostümbildnerin Kathrin Hauer verwandelt das Neue Globe für das

Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ in das aufregende Traumland Oz.

Sie zeichnete für zahlreiche Kostüm- und Bühnenbilder von Schauspiel-, Opern- und

Ballettproduktionen in ganz Deutschland verantwortlich, unter anderem in Berlin,

Essen, Aachen und Erlangen sowie zuletzt bei der Beethoven-Oper „Fidelio“ am

Vorarlberger Landestheater Bregenz. Gemeinsam mit „Der Zauberer von Oz“-

Regisseurin Eva Veiders realisierte sie diverse Produktionen an den Theatern in

Braunschweig und Regensburg.

Kathrin Hauer arbeitet auch als Videografin und ist seit 2008 Ausstattungsleiterin der

„GOLDONI“ Theaterschule für Kinder & Jugendliche in Berlin.


Kati Kolb

Nach „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ und „Malala – Mädchen mit Buch“ ist mit „Elton

John und Tim Rice’s AIDA“ im Sommer 2019 erneut eine von Kati Kolb ausgestattete

Produktion in Schwäbisch Hall zu sehen. Die freischaffende Bühnen- und

Kostümbildnerin verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit dem

Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll und dem Musikalischen Leiter Heiko

Lippmann, mit denen sie unter anderem als Kostümbildnerin für das Musical

„Spring Awakening“ am Theater Heilbronn sowie bei mehreren Inszenierungen bei

den Gandersheimer Domfestspielen zusammenarbeitete. Neben ihrer Arbeit als

Ausstatterin am Theater arbeitet Kati Kolb regelmäßig mit großen Agenturen aus dem

Eventbereich zusammen. Mit ihrer Familie und 3 kleinen Kindern lebt und arbeitet sie

auf einem ehemaligen Weingut im Rheingau.

Heiko Mönnich

Ursprünglich vom Tanz kommend, zeichnet Heiko Mönnich als Bühnen- und

Kostümbildner mittlerweile verantwortlich für weit mehr als 100 Ausstattungen von

Opern-, Schauspiel-, Tanz- und Musicalproduktionen. Die musikalische Komödie „Ewig

Jung“ ist dabei bereits das vierte Stück, das er für die Freilichtspiele Schwäbisch Hall

ausstattet. Nach mehreren Jahren Festengagement als Kostüm- und Bühnenbildner am

Städtebundtheater Hof und als leitender Bühnenbildner am Staatstheater

Braunschweig ist er seit gut zehn Jahren freiberuflich an Theatern in Deutschland, der

Schweiz und Frankreich tätig und gibt seit 2012 seine Erfahrung als Gastdozent für Kostüm-

und Bühnenbild an der Toneelacademie Maastricht an junge Menschen weiter.

Franz Burkhard

Der Wahl-Heidelberger Franz Burkhard begann seine berufliche Laufbahn als

Krankenpfleger, bevor er sich Ende der 80er-Jahre dem Theater zuwandte.

Als Regisseur und Dramaturg war er seitdem an zahlreichen Theatern in ganz Deutschland

tätig. Dazu zählt unter anderem eine Inszenierung von „Indien“ von Josef Hader

und Alfred Dorfer am Staatstheater Stuttgart. Zuletzt arbeitete er mehrere Jahre als

Dramaturg am Theater Vorpommern und Chefdramaturg am Hessischen Landestheater

Marburg. Als Dozent unterrichtet er angehende Schauspieler und Theaterpädagogen

an der Theaterwerkstatt Heidelberg und der Theaterakademie Mannheim.

Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall übernimmt er die Dramaturgie für den

„Jedermann“ auf der Großen Treppe.

Florian Götz

Neben Intendant Christian Doll ist Florian Götz der einzige ganzjährig beschäftigte

künstlerische Mitarbeiter der Freilichtspiele. Er betreut mehrere Produktionen als

Dramaturg, ist für die Koordination der Jugendarbeit, Pressetexte und die Entwicklung

der neuen Freilichtspiele-Webseite zuständig. Zudem inszenierte er die aktuelle

Jugendensemble-Produktion „Liebe!“. Vor seinem Engagement in Schwäbisch Hall

arbeitete er als Dramaturg und Pressesprecher für die Gandersheimer Domfestspiele

und war dort Leiter des Jugendtheaterfestivals „THEATERViRUS“.

Mit seinem Performance-Kollektiv „Just Us Producing“ wurde er mit dem

„Spirit of the Fringe Award“ des Montreal Fringe Festivals ausgezeichnet.

Georg Kistner

Georg Kistner studierte Theaterwissenschaften, Phonetik und Philosophie in München.

Seit 30 Jahren ist er als Dramaturg, Theaterpädagoge und Projektentwickler an

diversen Theatern tätig, unter anderem für das Gefangenentheater „AufBruch“ Berlin

und dem Grips Theater Berlin, oft aber auch abseits der Metropolen, beispielsweise in

Parchim, Halle an der Saale, Esslingen und am Theater Lindenhof Melchingen.

Bis 2016 war er Leitender Dramaturg der Freilichtspiele Schwäbisch Hall und leitet seit

2005 das Internationale Jugendtheaterfestival „Wilde Mischung“ in Schwäbisch Hall.

Für die Eröffnungsproduktion des Neuen Globes übersetzte er William Shakespeares

„Was ihr wollt“ neu ins Deutsche und übernahm die Produktionsdramaturgie.


Claudia Artner

Claudia Artner ist in „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ erstmals bei den Freilichtspielen

Schwäbisch Hall zu erleben. Die gebürtige Niederösterreicherin stand bereits während

ihrer Musicalausbildung in Wien in zahlreichen Produktionen auf der Bühne, u. a. in der

deutschsprachigen Uraufführung von Disneys „Aladdin“ in der Wiener Stadthalle. Am

Staatstheater Darmstadt spielte sie unter anderem in den Musicals „Cabaret“,

„Flashdance“ und „Evita“ und gab dort als Ida in „Die Fledermaus“ auch ihr

Operettendebüt. Im vergangenen Sommer war Claudia Artner bei den Gandersheimer

Domfestspielen als Mammon im Schauspiel „Jedermann“ sowie als Iris Kelly im

Tanzmusical „Fame“ zu sehen.

Franziska Becker

Franziska Becker übernahm sowohl im Musiktheater als auch im Sprechtheater bereits

ungezählte Hauptrollen großer Produktionen, unter anderem als Lisa Wartberg im

Musical „Ich war noch niemals in New York“ im Hamburger Operettenhaus, als Tanja in

„Mamma Mia!“ am Stuttgarter Palladium Theater oder in der Titelrolle in „Kiss me,

Kate“ an der Wiener Volksoper. Weitere Stationen waren das Berliner Theater des

Westens, das Deutsche Theater München und das Salzburger Landestheater. 2016 wurde

sie für ihre schauspielerischen Leistungen bei den Gandersheimer Domfestspielen mit

dem Roswitha-Ring ausgezeichnet und erhielt 2018 den Deutschen Musical Theater Preis.

Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall gibt sie im Sommer 2019 ihren Einstand in der

musikalischen Komödie „Ewig Jung“ im Neuen Globe.

Perry Beenen

Der Niederländer Perry Beenen arbeitet in ganz Europa als Musicaldarsteller, Sänger und

Tänzer. Regelmäßig spielt er in großen Musicalproduktionen wie „Chicago“ in Berlin,

„Ich war noch niemals in New York“ in Wien oder „Mamma Mia!“ in Oberhausen.

Zudem war er unter anderem Backgroundsänger von Popstar Mika, Solosänger und

Dance Captain für die holländische Erfolgstournee „Jeans 20 Let’s Celebrate“, Tänzer der

Disney Company und reiste als Solist auf mehreren Kreuzfahrtschiffen rund um die Welt.

Nach seinem Debüt bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall als Double J in „Saturday

Night Fever“ ist er in diesem Sommer in der Musicalproduktion „Elton John und Tim

Rice's AIDA“ auf der Großen Treppe zu erleben.

Marius Bingel

Marius Bingel ist wahrscheinlich der erste Musicaldarsteller auf der Großen Treppe

vor St. Michael, der eine abgeschlossene Lehre als Koch vorweisen kann. Im Anschluss

an diese Ausbildung jedoch beschloss der gebürtige Saarburger, der bereits in seiner

Jugend in zahlreichen Laien-Musicalproduktionen auf der Bühne stand, seine große

Leidenschaft zum Beruf zu machen. Mit Erfolg: Direkt im Anschluss an sein

Musicalstudium an der Stage School Hamburg wurde er als Erstbesetzung des

U-Bahn-Geistes für „Ghost – Das Musical“ am Hamburger Operettenhaus engagiert.

In Schwäbisch Hall gibt er nun sein Debüt im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“.

Frerk Brockmeyer

Der gebürtige Oldenburger Frerk Brockmeyer war 20 Jahre lang als festes

Ensemblemitglied im Landestheater Coburg, den Stadttheatern in Bremerhaven und

Gießen, am Theater Paderborn sowie zuletzt am Theater Regensburg engagiert. In

Regensburg war er unter anderem in der Titelrolle von Anton Tschechows „Platonow“ zu

sehen und wurde 2016 für seine Rolle als Dave im Schauspielmonolog „NippleJesus“ mit

dem Publikumspreis der Bayerischen Theatertage ausgezeichnet. Seit 2017 arbeitet er als

freier Schauspieler. In seinem ersten Engagement bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall

ist er als Löwe in „Der Zauberer von Oz“ im Neuen Globe sowie als Dünner Vetter im

„Jedermann“ auf der Treppe vor St. Michael zu erleben.


Silke Buchholz

Die gebürtige Kölnerin übernimmt in diesem Jahr erneut die Rolle der Ariana in

„Don Camillo und Peppone“ auf der Großen Treppe. Silke Buchholz war unter anderem

am Saarländischen Staatstheater, Landestheater Linz, Theater am Neumarkt, Residenztheater

München, Staatstheater Braunschweig und am Theater Konstanz engagiert. Mit

der von ihr mitbegründeten Theater- und Performancegruppe „Landesbühne Berlin“ war

sie auch am HAU1 in Berlin zu sehen. Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall stand sie

auch in den Inszenierungen „Die Wahlverwandtschaften“ und „Wilhelm Tell“ sowie dem

Gastspiel „Patentöchter“ auf der Bühne. Zuletzt verkörperte Buchholz die Angela Merkel

in der aufsehenerregenden Produktion „Angela I.“ der Bremer Shakespeare Company.

Ben Cox

Ben Cox erhielt seine Ausbildung in Dance and Theatre Performance am Londoner Bird

College. Der Engländer arbeitet seitdem hauptsächlich in Deutschland und war Teil der

Ensembles zahlreicher Musical-Großproduktionen. Dazu zählen beispielsweise „West

Side Story“ in Dortmund, Kassel und Magdeburg, „Wicked“ in Stuttgart und

Oberhausen, „Hair“ in Bad Hersfeld und München sowie „Gefährten“ und „Ein Käfig

voller Narren“ in Berlin. Als Tänzer trat er zudem mit der spektakulären

Luftakrobatik-Gruppe Wired Aerial Theatre in der Londoner O2-Arena auf. Für das

Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ ist er nun erstmals in Schwäbisch Hall zu Gast.

Christine Dorner

Als verschrobene Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und als Nonna in

„Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ spielte sich Christine Dorner bereits bei ihren ersten

Auftritten in Schwäbisch Hall im Jahr 2016 in die Herzen der Zuschauer.

Die Österreicherin spielte in ihrer langen Karriere unter anderem am Theater Bremen,

unter Intendant Kurt Hübner eine der innovativsten Bühnen in Deutschland. Ihm folgte

sie auch nach Berlin ans Theater der Freien Volksbühne. Seit 2012 ist sie regelmäßig in

Inszenierungen des Freilichtspiele-Intendanten Christian Doll zu erleben. So verkörpert

sie auch in diesem Sommer die Signora Christina in „Don Camillo und Peppone“ und

Jedermanns Mutter und Gott in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ auf der Treppe.

Der Verantwortung

Jasmin Eberl

Auch wenn die 23-jährige Österreicherin erst im vergangenen Jahr ihre

Musical-Ausbildung der Universität der Künste in Berlin abgeschlossen hat, kann sie

schon auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken. So erreichte sie als erst 14-Jährige

gewachsen.

den ersten Platz beim „Dance World Cup“ auf Sardinien und war 2017 Finalistin beim

renommierten Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Zuletzt verkörperte sie die Cathy in

„Die letzten fünf Jahre“ und die Bianca in „Kiss Me, Kate“ am Theater Vorpommern.

Derzeit ist sie auch als Annie im Musical „Chicago“ am Theater Magdeburg zu sehen.

In Schwäbisch Hall spielt sie erneut die Greta in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab

in die wilden 20er“ auf der Großen Treppe.

sparkasse-sha.de

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim

übernimmt Verantwortung für ihre Kunden

und die gesamte Region.

Udo Eickelmann Deshalb fördern wir als Hauptsponsor das

Seit seinem Studium an der Neue Hochschule Globe fürund Musik darüber und Theater hinaus Leipzig vielfältige ist Udo Eickelmann

als Gast an Theatern im gesamten soziale deutschsprachigen und kulturelle Raum Projekte tätig. im SoLandkreis.

stand er unter

anderem als Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“ und als Axel Staudach in „Ich war

noch niemals in New York“ auf der Bühne. Freilichttheatererfahrung sammelte er beispielsweise

als Tony in der „West Side Story“ bei den Thunerseespielen sowie als Athos in

Die erste Adresse

„Die drei Musketiere“ und Spyros in „Highway to Hellas“ bei wenn’s den Gandersheimer

um Geld geht

Domfestspielen. In seiner zweiten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist er als Herr Eickelmann

in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ sowie als Maxs in der Sparkasse Revue „In der Bar zum

Krokodil – Ab in die wilden 20er“ zu sehen.

Schwäbisch Hall

Crailsheim


Moritz Fleiter

Moritz Fleiter, der seine Ausbildung in „Physical Theatre“ an der Folkwang Universität in

Essen absolvierte, ist in diesem Sommer erneut als Mariolino in „Don Camillo und

Peppone“ auf der Großen Treppe sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu

erleben. Im Rahmen einer Förderung durch den Fonds „Doppelpass“ der Kulturstiftung

des Bundes entwickelt er gemeinsam mit seinem Essener Ensemble TOBOSO, den

Freilichtspielen Schwäbisch Hall und dem Theater Duisburg zwei neue Stücke für

Jugendliche: „Lost & Found“ ist im Juni 2019 im Neuen Globe zu sehen, „Super & Action“

wird ab Herbst 2019 in Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus der Region in

Schwäbisch Hall entwickelt und kommt im Frühjahr 2020 im Neuen Globe zur Premiere.

Claudius Freyer

Als Großgrundbesitzer Pasotti in „Don Camillo und Peppone“ kehrt Claudius Freyer in

diesem Sommer zurück nach Schwäbisch Hall. Zudem übernimmt er auf der Großen

Treppe die Rollen des Dicken Vetters im „Jedermann“ und des Pharao in „Elton John und

Tim Rice’s AIDA“. Freyer kann auf eine lange Karriere als Schauspieler auf der Bühne und

vor der Kamera zurückblicken. Er spielte unter anderem am Pfalztheater Kaiserslautern,

am Grips-Theater und am Theater des Westens in Berlin. Im Fernsehen war er

beispielsweise in „Zappek“, „Polizeiruf 110“ und „Pfarrer Braun“ zu sehen. In den

vergangenen Jahren sorgte er auch mit seiner Rockband „Mates in Rock“ für Aufsehen.

Neben zahlreichen Konzertauftritten produzierte er mit der Band auch die Rockkomödie

„Himmlisch gerockt“.

Julia Friede

Julia Friede ist 2019 erneut im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu sehen.

Bereits während ihrer Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“

war sie am Berliner Ensemble und am Maxim Gorki Theater zu erleben. Festengagements

führten sie ans Theater Bielefeld und ans Stadttheater Bremerhaven. Für ihre Darstellung

der Rosalinde in Shakespeares „Wie es euch gefällt“ unter der Regie des Intendanten

Christian Doll wurde sie 2016 mit dem Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der

Gandersheimer Domfestspiele ausgezeichnet. Zuletzt verkörperte sie die Dorothy in „Der

Zauberer von Oz“ am Schauspiel Essen, an der Seite ihrer „Theaterspaziergang“-Kollegen

Dominik Dittrich und Benjamin Leibbrand.

Ernst Matthias Friedrich

Nach fünf Jahren Pause kehrt Ernst Matthias Friedrich zurück ins Ensemble der

Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Friedrich begann seine Laufbahn mit Festengagements in

Ulm

Lust

und Düsseldorf. 1988

auf

ging er nach München

neues

und arbeitete unter

Design?

anderem am

Münchner Volkstheater, für verschiedene Fernsehproduktionen sowie vier Jahre fest am

Kinder- und Jugendtheater SchauBurg. Seit 2001 ist er immer wieder am Münchner

Metropoltheater tätig, etwa in einer Inszenierung von Tom Waits’ „Black Rider“, in der er

2012 seinen ersten Auftritt im Haller Globe-Theater hatte.

In dieser Spielzeit ist er nun als Herr Friedrich in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“

im Neuen Globe und als Bruciata in „Don Camillo und Peppone“ auf der Großen Treppe

zu erleben.

Chiara Fuhrmann

Chiara Fuhrmann ist in ihrer Rolle als Nehebka im Musical „Elton John und Tim Rice’s

AIDA“ erstmals bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu erleben. Sie absolvierte ihr

MusicalstudiumSchmezer an der Hamburger GmbHJoop van den Ende Academy und übernahm bereits

während ihrer Studienzeit Einrichtungshaus die Rolle der Susan Hershey in „The Full Monty“ am Theater

Kiel. In Stuttgart Robert-Bosch-Str. war sie im Palladium 1 Theater als Rachel Marron, Nicki Marron sowie im

Ensemble von „Bodyguard“ zu sehen. Unter der künstlerischen Leitung des

74653 Künzelsau-Gaisbach

Musikalischen Leiters der Freilichtspiele, Heiko Lippmann, und des „AIDA“-Regisseurs

Christopher Tölle Tel. war (079 sie40) mit5 dem 11 33 EURO-Studio Landgraf als Little Inez in „Hairspray“ auf

Deutschlandtournee. Fax (079 Zuletzt 40) 5 war 11 09 Chiara Fuhrmann Teil des „Ragtime“-Ensembles am Landestheater

Linz. www.schmezer.de


Mario Gremlich

Der Schweizer Mario Gremlich stand erstmals vor 13 Jahren als Marquis von Posa in

Schillers „Don Carlos“ auf der Großen Treppe vor St. Michael. In den letzten Jahren

folgten Auftritte in „Wilhelm Tell“, „Gift“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die

wilden 20er“. Inzwischen befindet sich der ehemalige Leiter des Liechtensteiner Theaters

am Kirchplatz in einem Festengagement als Schauspieler am Theater Vorpommern, wo er

unter anderem als Serge in Yasmina Rezas „Kunst“ zu sehen ist. Für seine Rolle als

Großindustrieller Wilhelm in der „Bar zum Krokodil“ kehrt er im August zurück nach

Schwäbisch Hall auf die Große Treppe.

Anja Gutgesell

Seit Sommer 2017 ist die Sopranistin Anja Gutgesell regelmäßiger Gast auf Haller

Bühnen. Sie war in „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, „Saturday Night Fever“ und „In der

Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er“ auf der Großen Treppe zu sehen. Sie spielte

außerdem in „Pinocchio“ im Haller Theaterzelt, präsentierte ihren eigenen

20er-Jahre-Liederabend in der Haalhalle und war Solistin bei der Eröffnungsgala im

Neuen Globe. Gutgesell übernahm vor ihren Engagements in Schwäbisch Hall viele Jahre

große Rollen in Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen am Mainfranken Theater

Würzburg, unter anderem die Blonde in „Die Entführung aus dem Serail“. In diesem

Sommer ist sie in Schwäbisch Hall in der „Bar zum Krokodil“ auf der Treppe und als

Schwester Anja in „Ewig Jung“ im Neuen Globe zu erleben.

Alice Hanimyan

In ihrer dritten Spielzeit in Schwäbisch Hall ist Alice Hanimyan in gleich vier Produktionen

zu erleben: Sie ist erneut die Gina in „Don Camillo und Peppone“, spielt die Viola in

„Was ihr wollt“, tritt in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und im

Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ auf. Im Winterprogramm präsentierte sie

zudem ihren Sixties-Abend „Two Girls and a Boy“. Neben großen Musicalrollen wie der

Natalie in „Fast Normal“ bei den Hamburger Kammerspielen oder der Serena in „Fame“

am Theater Schwerin sowie Hauptrollen in zahlreichen Kinderstücken spielte Hanimyan

bereits mehrfach in Shakespeare-Inszenierungen des Intendanten Christian Doll bei den

Gandersheimer Domfestspielen.

Gunter Heun

Wenn es um große Rollen in Schauspielklassikern geht, vertraut Intendant Christian Doll

immer wieder der besonderen Ausstrahlung seines langjährigen Weggefährten Gunter

Heun. Nach dem Wilhelm Tell im Vorjahr ist er in diesem Sommer im „Jedermann“ erneut

in einer Titelrolle auf der Großen Treppe zu sehen. Zudem spielt er den Malvolio in

„Was ihr wollt“ im Neuen Globe und ist als Don Camillo in „Don Camillo und Peppone“

sowie im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ wieder zu erleben, für den er auch

die Theaterfassung mitentwickelte. In seiner langjährigen Laufbahn war Heun unter anderem

am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Wiesbaden sowie an den

Theatern in Luzern und Regensburg und bei den Gandersheimer Domfestspielen

engagiert.

Ralph Kinkel

Ralph Kinkel gibt in dieser Spielzeit als Sir Andrew Blassbacke in „Was ihr wollt“ und als

Vogelscheuche in „Der Zauberer von Oz“ im Neuen Globe sein Debüt bei den

Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Er wurde 1990 als Sohn einer banater-schwäbischen

Aussiedlerfamilie in Regensburg geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er an der

Universität Mozarteum in Salzburg und wurde mit seinem Jahrgang mit dem Ensemblepreis

des 21. Treffens deutscher Schauspielstudierender ausgezeichnet. Kinkel gastierte

unter anderem am Staatstheater Stuttgart, am Salzburger Landestheater, am Theater der

Jugend in Wien und am Theater Erlangen. Von 2014 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied

am Staatstheater Braunschweig. Seit 2017 ist er als freier Schauspieler tätig.


Martina Lechner

Mit einer Hauptrolle im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ gibt Martina Lechner

ihr Treppendebüt in Schwäbisch Hall: Sie verkörpert Aidas Nebenbuhlerin, die Pharaonentochter

Amneris. Lechners Talent zeichnete sich bereits während ihres Studiums ab, als sie

unter anderem Hauptpreisträgerin des Fidelio-Wettbewerbs und Finalistin des Sylvester-

Levay-Gesangswettbewerbs wurde. Inzwischen ist sie regelmäßig in großen Musicalrollen

zu erleben, beispielsweise als Maria in „West Side Story“ in Wuppertal oder Jeanie in

„Hair“ bei den Bad Hersfelder Festspielen. Wenn sie gerade nicht auf der Bühne steht, arbeitet

sie als Herausgeberin des Musical-Podcasts „Musical & mehr ...“, in dem sie die Motive,

Wege und Geschichten ihrer Bühnenkollegen für ein breites Publikum hörbar macht.

Benjamin Leibbrand

Der freischaffende Kommunikations- und Mediendesigner tourt seit dem Jahr 2012 mit

seiner Kultband Tante Polly aus Hamburg St. Pauli durch die Weltgeschichte. Im Vorjahr

erschien mit „Tristesse Totale“ bereits das dritte Album der Band. Mit Tante Polly landet

Benjamin Leibbrand regelmäßig auch auf der Theaterbühne, unter anderem in der

„Dreigroschenoper“ am Theater Heidelberg, in „Der Zauberer von Oz“ in Essen und

„Eselhundkatzehahn“ in Bad Gandersheim.

In Schwäbisch Hall ist er im Sommer 2019 in „Was ihr wollt“, „Don Camillo und Peppone“

und im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ zu erleben.

Natanaël Lienhard

Der Sohn eines Franzosen und einer deutschen Schauspielerin verkörpert bei den

Freilichtspielen Schwäbisch Hall den Kommunisten Fulmine in „Don Camillo und

Peppone“ auf der Großen Treppe und Violas tot geglaubten Bruder Sebastian in

„Was ihr wollt“ im Neuen Globe. Nach Festengagements am Theater Heidelberg und am

Badischen Staatstheater Karlsruhe arbeitet Lienhard seit 2014 als freier Schauspieler an

der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe

und bei „Lokstoff! Theater im öffentlichen Raum“ in Stuttgart. Neben klassischen

Schauspielrollen ist er auch mit seinem Liederabend „Jacques Brel – On n’oublie rien“

regelmäßig an verschiedenen Bühnen zu erleben.

Stefan Lorch

Als Tod in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ auf der Großen Treppe ist Stefan Lorch

erstmals in Schwäbisch Hall zu erleben. In den vergangenen knapp 20 Jahren spielte er

ungezählte Hauptrollen am Staatstheater Nürnberg. Für deutschlandweites Aufsehen

sorgten insbesondere seine Auftritte in der Titelrolle von Büchners „Woyzeck“ in der

Inszenierung von Christoph Mehler, die 2012 mit dem Bayerischen Theaterpreis und dem

Bayerischen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet wurde. 2015 gastierte er als Willy Loman

im „Tod eines Handlungsreisenden“ als erste deutsche Produktion am Chinesischen

Nationaltheater in Peking. Während seines vorherigen Engagements am

Landestheater Sachsen-Anhalt wurde er mit dem Stück „Fleisch“ zum Berliner Theatertreffen

eingeladen.

Kerstin Marie Mäkelburg

Nach ihrem ersten Engagement für „Brenz 1548“ und „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ bei

den Freilichtspielen 2017 kehrt Kerstin Marie Mäkelburg im Sommer 2019 zurück nach

Schwäbisch Hall. Die stimmgewaltige Hamburgerin spielte unter anderem am Deutschen

Schauspielhaus, am Thalia Theater, am Schmidt Theater und an den Hamburger

Kammerspielen. Am TUI-Operettenhaus war sie in den Premierenbesetzungen

zahlreicher Musical-Großproduktionen zu erleben, etwa als Lisa Wartberg in „Ich war

noch niemals in New York“. Im Haller Freilichtspiele-Sommer 2019 spielt sie den

Mammon im „Jedermann“ und präsentiert ihren Marlene-Dietrich-Abend

„Mythos Marlene“, mit dem sie im Schmidtchen Theater an der Hamburger Reeperbahn

und in Kapstadt gefeiert wurde, im Neuen Globe.


Rupert Markthaler

Trotz seines jungen Alters von erst 31 Jahren kann Rupert Markthaler bereits auf eine

beeindruckende Musicalkarriere zurückblicken. Bereits während seines Studiums an der

Berliner Universität der Künste wirkte er beim Projekt „Swing Symphony“ unter der

musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle mit und wurde beim Bundeswettbewerb

Gesang ausgezeichnet. Seither war er unter anderem in Hauptrollen wie der Titelrolle des

Musicals „Tarzan“ in Hamburg, Judas in „Jesus Christ Superstar“ in Oldenburg, Berger in

„Hair“ in Darmstadt oder Riff Raff in „The Rocky Horror Show“ in Heilbronn zu erleben.

Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall stellt sich Markthaler nun als Radames vor, der

männlichen Hauptrolle im Musical „Elton John und Tim Rice's AIDA“.

Alexander Martin

Alexander Martin studierte Jazz/Rock/Pop-Gesang an der Hochschule für Musik und

Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und ist nicht nur als Schauspieler und

Musicaldarsteller unterwegs, sondern auch als Sänger, Gitarrist, Komponist, Texter und

Musikproduzent. Mit der Rockband „Kiloherz“ tourte er durch Europa, unter anderem

als Vorband von Christina Stürmer, Silbermond oder Nina Hagen. Auf der Bühne war er

beispielsweise zu sehen als Udo Lindenberg im Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“

in Hamburg, als Brad in „The Rocky Horror Show“ in Erfurt sowie als Azolan in „Gefährliche

Liebschaften“ unter der Regie des Intendanten Christian Doll in Bad Gandersheim.

Mit Doll arbeitet er nun erneut in Schwäbisch Hall zusammen: als Darsteller des

Guten Gesells im „Jedermann“ auf der Großen Treppe.

Mona Georgia Müller

Die Darstellerin der Dorothy im Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ ist mit

24 Jahren eine der jüngsten Schauspielerin im diesjährigen Ensemble der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Mona Georgia Müller beendet in diesem Sommer ihre Ausbildung an

der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Bereits

während ihres Studiums wurde sie an verschiedenen Theatern engagiert, unter anderem

als Helena in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ am Theater Freiburg sowie in

„Die stille Macht der Zeit“ am Theater Augsburg. Ab der Spielzeit 2019/20 ist sie festes

Ensemblemitglied an der Landesbühne Niedersachsen Nord.

Lucía Haas Muñoz

Die gebürtige Ecuadorianerin Lucía Haas Muñoz zog nach ihrem Abitur im Alter von

17 Jahren nach Deutschland, um sich für die Bühne ausbilden zu lassen. Mit Erfolg: Direkt

nach dem Abschluss ihres Musicalstudiums an der Stage School in Hamburg debütierte sie

im Jahr 2014 an der Oper Halle als Consuela und Anita in Leonard Bernsteins „West Side

Story“. Seitdem war sie in den Ensembles zahlreicher großer Musicalproduktionen zu

erleben, unter anderem in „Evita“ bei den Schauspielbühnen Stuttgart und

„Der Medicus“ beim Musicalsommer Fulda. Neben ihrer Karriere auf der Bühne ist

Muñoz auch als Zumba-Trainerin aktiv. In Schwäbisch Hall ist sie im Ensemble von

„Elton John und Tim Rice’s AIDA“ auf der Großen Treppe zu erleben.

Andrea Matthias Pagani

Der gebürtige Mannheimer Andrea Matthias Pagani begann seine Theaterkarriere am

Stadttheater Pforzheim, wo er zunächst in großen Rollen in Schauspielklassikern zu

sehen war, unter anderem in der Titelrolle von Schillers „Don Carlos“ oder als Ruprecht in

Kleists „Der zerbrochne Krug“. Schnell folgte der Sprung auf die Musicalbühne, mit

zahlreichen Hauptrollen in den vergangenen 20 Jahren. So spielte er beispielsweise

Che in „Evita“ am Nationaltheater Mannheim, Jesus in „Jesus Christ Superstar“ bei den

Burgfestspielen Bad Vilbel oder Anatoly in „Chess“ an der Staatsoperette Dresden.

In Schwäbisch Hall stellt er sich in diesem Jahr als Zoser in „Elton John und Tim Rice’s

AIDA“ auf der Großen Treppe erstmals dem Publikum vor.


Sina Pirouzi

Im Musical „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ feiert Sina Pirouzi ihren Einstand auf der

Großen Treppe. Die gebürtige Berlinerin absolvierte ihr Musicalstudium an der

Hamburger Joop van den Ende Academy. Bereits zu Beginn ihres Studiums war sie Preisträgerin

beim renommierten Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Ihr erstes Engagement

bei einer Musical-Großproduktion hatte sie 2017, als sie die Sophie Weber in „Mozart!

Das Musical“ an den Vereinigten Bühnen Wien verkörperte. Dort war sie später auch als

Evita und Mistress im Musical „Evita“ zu erleben. Zuletzt war sie zwei Jahre lang Teil des

Ensembles der Stage-Entertainment-Produktion von Disneys „Der Glöckner von Notre

Dame“ in Berlin, wo sie unter anderem als Esmeralda zu sehen war.

Teya Quarmyne

Die Musicaldarstellerin mit ghanaischen, australischen und philippinischen Wurzeln gibt

ihr Freilichtspiele-Debüt im Ensemble von „Elton John und Tim Rice’s AIDA“. Teya

Quarmyne begann bereits mit drei Jahren mit Ballettunterricht im australischen Perth.

Ihre professionelle Bühnenlaufbahn startete in Ghana, wo sie unter anderem mit der

Accra Theatre Company als Tänzerin und in Schauspielproduktionen auftrat. Nachdem

sie in Ghana an einem interkulturellen Programm des deutschen Kulturvereins Kabawil

teilgenommen hatte, zog sie 2005 nach Düsseldorf, um dort weiter mit Kabawil zu

arbeiten, etwa als Solistin in der Tanztheaterproduktion „SHErose“.

Als Musicaldarstellerin war sie unter anderem im Globe Theater Neuss als Martha in

„Spring Awakening“ zu erleben.

Martina Maria Reichert

Martina Maria Reichert ist in diesem Sommer als Buhlschaft im „Jedermann“ sowie als

Gräfin Olivia in „Was ihr wollt“ zu erleben. Als Schauspielerin war sie unter anderem an

den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und dem Theater Freiburg

engagiert und erhielt für ihre Mitwirkung in „Kaspar Häuser Meer“ am Theater Erlangen

einen Darstellerpreis bei den Bayerischen Theatertagen. Im Fernsehen war sie

beispielsweise in der BBC-Produktion „Nuclear Secrets“ zu erleben. Neben ihrer Arbeit als

Schauspielerin und Regisseurin ist sie auch als Life- und Businesscoach tätig. Außerdem

leitet sie regelmäßig Jugendprojekte, so auch vergangenes Jahr „Wir sind Faust“, das integrative

Projekt des Schwäbisch Haller Freilichtspiele-Jugendensembles.

Carl Richardson

Das Jahr 2019 ist ein aufregendes Jahr in der Karriere des britischen Tänzers,

Musicaldarstellers und Choreografen Carl Richardson. Neben einer Europatournee mit

dem Musical „Mamma Mia!“ und seinem ersten Auftritt in Schwäbisch Hall im Ensemble

von „Elton John und Tim Rice’s AIDA“ wirkte er auch erstmals als Co-Choreograf bei einer

Fernsehproduktion mit – und dann gleich bei der größten deutschsprachigen Serie aller

Zeiten, Tom Tykwers „Babylon Berlin“. Richardson erhielt seine Ausbildung am Liverpool

Institute for Performing Arts und war Ensemblemitglied zahlreicher großer

Musicalproduktionen, unter anderem „We Will Rock You“ in Stuttgart und Berlin,

„Ich war noch niemals in New York“ in Berlin und München oder „Cats“ bei

den Thunerseespielen.

Silvio Römer

Der ehemalige Entertainment-Manager begann seine Theaterkarriere bei den

Gandersheimer Domfestspielen, damals unter der künstlerischen Leitung von Christian

Doll und Heiko Lippmann, heute Intendant und Musikalischer Leiter bei den

Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Dort spielte er unter anderem in „Evita“, „Jesus Christ

Superstar“ und „Wie es euch gefällt“. Mit „Bibi und Tina – Das Konzert“ war Silvio Römer

in verschiedenen Rollen sowie als Dance Captain auf Deutschlandtournee unterwegs.

Zuletzt war er in der mit dem Deutschen Musical Preis ausgezeichneten Uraufführung

von „Fack Ju Göhte – Das Musical" in München als Zeki Müller zu erleben.

In Schwäbisch Hall übernimmt er nun die Rolle des Mereb in „Elton John und Tim Rice’s

AIDA“ auf der Großen Treppe.


Dirk Schäfer

Als Haller Reformator Johannes Brenz in „Brenz 1548“, Bürgermeister Peppone in

„Don Camillo und Peppone“, in Jacques-Brel-Konzerten und als Stauffacher in

„Wilhelm Tell“ hinterließ Dirk Schäfer in den vergangenen Jahren einen bleibenden

Eindruck in der Festspielstadt. 2019 ist er erneut als Peppone sowie als Orsino in „Was ihr

wollt“ in Schwäbisch Hall zu erleben. Dirk Schäfer arbeitete in seiner erfolgreichen

Karriere unter anderem fest am Theater Kiel sowie in Gastengagements am Thalia

Theater, den Kammerspielen und der Staatsoper in Hamburg, an den Staatstheatern in

Wiesbaden, Braunschweig, Kassel, Cottbus, Nürnberg und Darmstadt und war in großen

Rollen wie Karl Moor, Frank´N´Furter, Jason, Professor Higgins oder Bassa Selim zu sehen.

Tabea Scholz

Die Schauspielerin Tabea Scholz ist in diesem Sommer in den Rollen als Werke und Weib

des Schuldknechts in „Jedermann“ erstmals auf der Großen Treppe in Schwäbisch Hall zu

erleben. Mit Intendant Christian Doll verbindet sie jedoch eine mehrjährige

Zusammenarbeit bei den Gandersheimer Domfestspielen, wo sie unter anderem in der

Hauptrolle der Sara in der Uraufführung des Musicals „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ zu

sehen war. Lange Jahre war Scholz am Theater Magdeburg engagiert, wo sie sowohl im

Schauspiel als auch im Musiktheater große Rollen wie die Mascha in „Drei Schwestern“

oder die Sally Bowles in „Cabaret“ verkörperte. Zuletzt spielte sie an der Komödie Kassel

die Elke Balz im Stück „Zickenzirkus“.

Maja Sikora

Die Deutsch-Polin gab im Vorjahr ihr Debüt in Schwäbisch Hall als Stephanie Mangano in

„Saturday Night Fever“ sowie als Klara in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die

wilden 20er“. Maja Sikora ist seit vielen Jahren in großen Musicalproduktionen zu

erleben, unter anderem am Alten Schauspielhaus Stuttgart als Louis Lane in

„Kiss me, Kate“ und in der Titelrolle von „Sweet Charity“. Für letztere Rolle wurde sie bei

einem Musicalfestival im südkoreanischen Daegu mit dem Preis für die beste

Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im Sommer 2019 ist sie auf der Großen Treppe vor

St. Michael in der Wiederaufnahme der „Bar zum Krokodil“ zu erleben.

Rouven Stöhr

Als Teufel in Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ sowie als Blechmann und in

weiteren Rollen im Kinder- und Familienstück „Der Zauberer von Oz“ im Neuen Globe ist

Rouven Stöhr erstmals bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall zu erleben. Er erhielt seine

Ausbildung an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Seitdem

war er in zahlreichen Rollen an der Volksbühne Berlin zu erleben, darunter in William

Shakespeares „Titus Andronicus“, und in den Stücken „Exodus“ und „Blutsbrüder“.

Regelmäßig arbeitet Rouven Stöhr auch an verschiedenen Wiener Theatern, unter

anderem am Theater der Jugend, wo er zuletzt als Roger in „Der Fluch des

David Ballinger“ zu sehen war.

Sebastian Strehler

Der Schauspieler und Musicaldarsteller ist Mitglied der Hamburger Band Tante Polly, mit

der er in „Don Camillo und Peppone“, im Theaterspaziergang „Williams weite Welt“ und

in „Was ihr wollt“ bei den Freilichtspielen zu erleben ist. Strehler wurde mit dem

fastfood-Theater München deutscher Meister im Improvisationstheater und gewann den

2. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang. Er war festes Mitglied des Musicalensembles

des Theaters für Niedersachsen in Hildesheim und verkörperte in Bad Gandersheim den

Jaques in „Wie es euch gefällt“ unter der Regie von Freilichtspiele-Intendant Christian

Doll. Am Theater in Kempten inszenierte er das Kinderstück „An der Arche um acht“

und war dort zuletzt musikalischer Leiter und Darsteller des Kasperl in „Der Räuber

Hotzenplotz“.


Kimberly Thompson

Die junge Niederländerin Kimberly Thompson übernimmt die Titelrolle im Musical

„Elton John und Tim Rice’s AIDA“ auf der Großen Treppe. Ihr herausragendes Talent

bewies sie bereits im Alter von 14 Jahren, als sie ihr Heimatland beim Junior Eurovision

Song Contest vertrat. Bei der TV-Show „X Factor“ schaffte sie es 2009 mit ihrer Girl Group

K.L.E.M. bis in die Live-Shows. Während ihres Musical-Studiums an der Fontys Akademie

in Tilburg spielte sie zahlreiche Märchenfiguren in den sogenannten

„Märchenbaum-Shows“ im größten Themenpark der Niederlande. Zuletzt spielte sie

drei Jahre lang im Ensemble der niederländische Großproduktion von Disneys

„Der König der Löwen“, in der sie unter anderem als Löwenkönigin Sarabi und Hyäne

Shenzi zu sehen war.

Raul Valdez

Raul Valdez übernimmt in dieser Spielzeit die Rolle von Aidas Vater Amonasro im Musical

„Elton John und Tim Rice’s AIDA“. Der in Santo Domingo geborene Tänzer und

Choreograf ist Künstlerischer Leiter der Contemporary Dance School in Hamburg und

unterrichtet dort in den Fächern Choreografie und Zeitgenössischer Tanz. Als Tänzer trat

er unter anderem mit dem Tanzensemble Danzahoy auf und war weltweit auf Tourneen

unterwegs. Im Jahr 1999 wurde er bei den 25. Hamburger Ballett-Tagen durch das

Hamburg Ballett John Neumeier für seine Choreografie „Diada“ mit dem

Prix Dom Perignon ausgezeichnet. Unter der musikalischen Leitung von Heiko Lippmann

war er in Hamburg im Ensemble des Musicals „König der Löwen“ zu sehen.

Olivia Kate Ward

Die Tänzerin und Sängerin aus Liverpool war bereits in zahlreichen großen

Musicalproduktion am Londoner West End, in Zypern, Deutschland und in der Schweiz

zu erleben. So spielte sie unter anderem Cha Cha DiGregorio in „Grease“ am Piccadilly

Theatre in London, Tantomile in „Cats“ in Larnaca, Ali in „Mamma Mia!“ in Berlin und

Stuttgart sowie zuletzt Tess in einer Europatournee von „Flashdance“. Mit

„AIDA“-Regisseur Christopher Tölle arbeitete sie bereits bei den Produktionen

„Sugar – Manche mögen’s heiß“ bei den Thunerseespielen sowie „Frau Luna“ im Tipi am

Kanzleramt in Berlin. Nach „Saturday Night Fever“ ist sie nun in „Elton John und Tim

Rice’s AIDA“ zum zweiten Mal auf der Großen Treppe zu erleben.

Nigel Watson

Der britische Tänzer und Musicaldarsteller begann seine Karriere am Londoner West End,

wo er unter der Regie von Oscarpreisträger Sam Mendes als King im Musical „Oliver!“ zu

sehen war. Tourneen der Musicals „High Society“, „Fame“ und „Chitty Chitty Bang Bang“

führten ihn durch Großbritannien und in die Niederlande. Im deutschsprachigen Raum

war er unter anderem in Musical-Großproduktionen in Wien, Stuttgart, Düsseldorf und

Oberhausen zu erleben. Zuletzt war er Choreograf für die Oper „Katja und der Teufel“

am Anhaltinischen Theater Dessau. In Schwäbisch Hall steht er nicht nur im Ensemble von

„Elton John und Tim Rice’s AIDA“ auf der Großen Treppe, sondern ist als

Choreografie-Assistent auch rechte Hand des Regisseurs und Choreografen

Christopher Tölle.

Dirk Weiler

Als Jesus in „Don Camillo und Peppone“ und Otto in „Die Wahlverwandtschaften“

feierte Dirk Weiler 2017 seinen Einstand in Schwäbisch Hall. 2018 spielte er bei „Wilhelm

Tell“. In dieser Spielzeit ist er in gleich drei Produktionen zu erleben: als Narr in Shakespeares

„Was ihr wollt“, als Herr Weiler in der musikalischen Komödie „Ewig Jung“ und

erneut als Jesus in „Don Camillo und Peppone“. Weiler arbeitete zehn Jahre lang als

Schauspieler und Sänger in New York, wo er unter anderem Preisträger der Lotte Lenya

Competition und des New York Nightlife Awards war. Sowohl im Sprechtheater als auch

im Musiktheater zu Hause, war er beispielsweise in Hauptrollen bei Stücken wie „Ganz

oder Gar Nicht“, „Crazy for You“, „Jesus Christ Superstar“, „Chess“, „Ein Käfig voller

Narren“, „Die lustige Witwe“, „Frau Luna“, „Der Kirschgarten“, „Highway to Hellas“,

„Comedian Harmonists“ und „Catch me if you can“ zu sehen.


Carl-Ludwig Weinknecht

Als Sir Tobi Rülp ist Carl-Ludwig Weinknecht in der Komödie „Was ihr wollt“ im Neuen

Globe zu erleben. Der Niedersachse begann seine Schauspieler-Laufbahn am Schauspiel

Köln. Nach Engagements in Bremen, Regensburg, Gießen, Aachen und Oberhausen

kehrte er nach Köln zurück und lebte dort fast 15 Jahre, in denen er als Schauspieler und

Dozent für Schauspiel tätig war. Bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall stand er zuletzt

unter anderem als Kaiser Karl V. in „Brenz 1548“ sowie in „Wilhelm Tell“ auf der Bühne.

Im Herbst 2019 beginnt Weinknecht ein Festengagement als Schauspieler am Rheinischen

Landestheater Neuss – unter der Intendanz von Caroline Stolz, in Schwäbisch Hall bekannt

durch ihre Inszenierung von „Die Wahlverwandtschaften“ im Haller Theaterzelt.

Petra Welteroth

Die erfahrene Schauspielerin und Sängerin Petra Welteroth ist in dieser Spielzeit erneut

in der Revue „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden 20er Jahre“ auf der Großen

Treppe zu erleben. Eine Paraderolle von Petra Welteroth war zuletzt das Fräulein

Schneider im Musical „Cabaret“, die sie am Staatstheater Darmstadt und bei den

Gandersheimer Domfestspielen spielte und für die sie in Bad Gandersheim mit dem

Roswitha-Ring für die beliebteste Darstellerin der Spielzeit ausgezeichnet wurde.

Am Stage Apollo Theater in Stuttgart war sie als Mrs. Brill im Musical „Mary Poppins“ zu

sehen. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin schreibt sie auch eigene Texte – etwa für ihr

Musikprojekt „WELTEROTH – chanson.jazz“.

Rika Weniger

Als Maria in „Was ihr wollt“ sowie in mehreren Rollen im Kinderstück „Der Zauberer von

Oz“ präsentiert sich Rika Weniger erstmals in Schwäbisch Hall. Bereits während ihres

Studiums an der Hochschule für Musik und Theater Rostock erhielt sie einen

Darstellerpreis beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen. Ihre Engagements

führten sie ans Oldenburgische Staatstheater und ans Braunschweiger Staatstheater, wo

sie unter anderem in erfolgreichen Produktionen der Preisträger des internationalen

„Fast-Forward“-Festivals für junge Regie mitwirkte. So wurde das Chorstück „M(other)

Courage“ für den Faustpreis nominiert, während sie mit „Heimat(en)“ auch zum Festival

d’Avignon eingeladen wurde. Zuletzt war Rika Weniger in dem Stück „Grundgesetz“ am

Maxim Gorki Theater zu sehen.

Nico Went

Als Joey in „Saturday Night Fever“ und Heinrich in „In der Bar zum Krokodil – Ab in die

wilden 20er Jahre“ stellte sich der junge Nico Went im vergangenen Sommer erstmals

dem Haller Publikum vor. Der Rostocker tanzte jahrelang Standard- und

Lateinamerikanische Tänze auf Leistungssportniveau und erzielte dabei mehrere

Landesmeistertitel. Mit einem Studium im Fach „Musical/Show“ an der Universität der

Künste in Berlin erweiterte er sein künstlerisches Spektrum und war schon während des

Studiums in „Kopfkino“ an der Neuköllner Oper und „Im Weißen Rößl“ am Theater

Stendal zu erleben. Diesen Sommer spielt er im Ensemble von „Chicago“ am Theater Magdeburg,

kehrt aber im August für die „Bar zum Krokodil“ zurück nach Schwäbisch Hall.

Das Freilichtspiele-Orchester

... nach einer Probe im Sommer 2017. Fast alle Musiker der beiden

Vorjahre sind auch 2019 wieder in den Musiktheaterproduktionen

auf der Großen Treppe, „Elton John und Tim

Rice’s AIDA“ und „In der Bar zum Krokodil – Ab in die wilden

20er“ mit dabei.

Von links: Norbert Ruman, Ciprian Popa, Gela Megrelidze,

Miguel Llobell Reiné, Roberto Volse, Johannes Weik, Stephan

Kraus, Heiko Lippmann, Igor Ruditskyy, Johannes Reinhuber,

Marko Klotz, Uli Zimmer und Nane Alber. Nicht im Bild sind

Diego Hernández Suárez, Hui-Fang Lee-Kronenberger und

Felicitas Stoffel.

Foto: Freilichtspiele/Jürgen Weller


Technik-Team

Von links: Daniel Nitschke, Petra Schuster, Jürgen Müller, Caro Gindl, Christian Gentner, Rainer Fendt, Björn Luithardt, Birgit Busse, Loreen Böcking,

Orpha Bonk, Jenny Herman, Martina Klander, Christof Gahle, Alexander Sobirey, Johanna Güttler, Susanna Rapp, Daniel Eisenmann, Elly Nabel,

Valeri Kranich, Pascal Müller, Jasmin Wörister, Karin Graf, Laura Moormann und Katja Bolsinger.

Auf dem Bild fehlen: Kathi Armleder, Luzia Bozkurt, Sonja Brandtner, Nina Cesari, Meike Düppers, Annika Feldges, Inken Flachsmann, Karin Harigae,

Franziska Joy Hirschle, Wolf von Gemmingen, Uwe Grünewald, Titus Härich, Leon Hofmann, Simon Hüging, Anna Jacob, Fouad Kleij, Inge Kramer,

Kordula Lingler, Markus Müller, Petra Ramonat, Juliane Schulz, Theresa Schweer, Manuel Sperber, Andrea Wagner, Malte Weitkamp, Marilena

Wilhelm und Rudi Wolfram.

Fotos: Freilichtspiele/Ufuk Arslan

Tourist Information Schwäbisch Hall

Im Kartenbüro der Tourist Information Schwäbisch Hall am Hafenmarkt 3 sind

diese Mitarbeiter Ansprechpartner und kümmern sich unter anderem um den

Ticketverkauf der Freilichtspiele für die Große Treppe und das Neue Globe.

Von links: Jeanette Eberhardt, Lisa Fritz, Francesca von Loë, Adelheid Zalut, Karin

Ziegler, Linda Jäschke, Denise Öffner und Jan Stephan.

Auf dem Bild fehlen: Katja Dambacher, Andrea Schuska und Verena Zink.

Verwaltung/Betriebsbüro/Dramaturgie

Von links: Alexander Schmid (Künstlerisches Betriebsbüro), Franz

Burkhard (Dramaturgie), Luca Hobusch (FSJ), Inga Lüdtke (Buchhaltung),

Jutta Parpart (Geschäftsführung und Leitung Öffentlichkeitsarbeit),

Florian Götz (Dramaturgie und Öffentlichkeitsarbeit),

Heike Eggensperger (Falstaff Theaterbar), Ines Weidenbacher

(Künstlerisches Betriebsbüro) und Kathy Li (Marketing).

Ordnungsdienst

Ein Teil des rund 50 Mitarbeiter

starken Teams der Ordnerinnen

und Ordner der Freilichtspiele

Schwäbisch Hall. Foto: privat


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