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Fachbegriffe und deren Bedeutung für den Kleingärtner

Das sollte man

wissen

Verschiedene Fachbegriffe und

deren Bedeutung für den Kleingärtner

von Siegfried Simon

Bezirksfachberater Bezirksverband

Gifhorn der Kleingärtner e.V.


Vorwort

In diesem Heft sind über 272 verschiedene Fachausdrücke und

Krankheiten genannt und erklärt, die aus verschiedenen Fachvorträgen

und Schulungen gesammelt worden sind. Sie sollen

zur allgemeinen Information und besserer Verständlichkeit

dienen.

Dieses Heft ist in 6 Sachgebiete unterteilt:

1 Baum

2 Pflanzen

3 Krankheiten

4 Beerenobst

5 Boden

6 Gesetze

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April 2019

S. Simon


1 Baum

Alternanz: Periodizität bezeichnet man die Ertrags- und Ausfalljahre bei

Obstgehölzen

Altersphase: Neu trieb nimmt ab und die Früchte werden kleiner

Apfelreiser: Apfelreiser können bei -196° C über Jahre gelagert werden

Abriss: Ein Abriss ist ein Trieb der von der Mutterpflanze abgerissen wird

Augen: Knospen oder Knoten an einem Trieb

Bodenarten, Wuchsleistung für Apfelbäume: Leichter Boden Schwach und mittel

M26. MM106 Mittler Boden schwach und mittel M9, M26, MM106 schwerer

Boden schwach und mittel M7, M26

Baumscheibe: Ist zum Schutz vor Kragenfäule bei Rasenflächen

Baumschnitt: Im Winter und zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb.

Bastteil: Enthält die Leitungen welche die Bildungsstoffe (Assimilate) zu den

Orten des V erbrauchs bringen (Saftstrom aufwärts)

Befruchtung: Das ein geeigneter Pollenspender (Befruchtersorte) möglichst in

der Nähe vorhanden ist.

Cippen: Veredelungsverfahren bei dem ein „Chip“ in der Unterlage eingesetzt

wird.

Edelreis: Ein Edelreis ist ein einjähriger Trieb der verholzt ist und von der Pflanze

abgeschnitten wird.

Ertragszone: Bei Obstbäumen ist die durch richtigen Schnitt immer zur Basis

zurückverlagert wird.

Entwicklungsphase: Ist bei Obstgehölz Jugend-, Zunehmende-, Vollertrags-,

Abnehmende- und Alters Phase.

Feuerbrand: Ist eine zur Zeit nicht bekämpfbare Bakterienkrankheit (Rodung und

Meldepflichtig)

Fruchtruten: Sind Einjährige schwache Triebe von ca. 10 – 30 cm Länge.

Fruchtspieße: Sind Einjährige schwache Triebe von 5 – 10 cm Länge.

Fruchtkuchen: Ist eine Verdickung an der Astgabel.

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Garniert: Mit Seitenholz ausgestattet.

Gipfelknospe: Obere Knospe des Mittel (Haupt) Vermehrungstriebs.

Holz: In ihm liegen die Leiterbahnen für Wasser und Nährstoffe der Pflanze.

Durch den osmotischen Druck (Wurzeldruck) werden sie zum Verbraucher

geleitet.

Internodium: Ist der Abstand von Blattachse zu Blattachse.

Kambium: Ist ein Zuwachsgewebe. Es bildet nach innen die wasserleidente

Gefäßstänge des Holzes, und nach außen die eiweißleidenten Siebstränge der

Bastes.

Krankheiten:

Viruserkrankungen: Apfelmosaik, Brennnessel-Blättrigkeit, Pfeffingerkrankheit,

Schakerkrankheit ,

Bakterielle: Feuerbrand, Bakterienbrand,

Pilzliche: Apfelschorf, Apfelmehltau, Birnengitterrost, Monilia

(Spitzendürre/Fruchtfäule, Krebs, Sprühfleckenkrankheit, Kräuselkrankheit,

Schrotschusskrankheit, Zwetschenrost und Taschenkrankheit.

Knospe: Ist das jüngste Organ am unbelaubten Trieb und kann entweder ein

Trieb, ein Blatt oder eine Blüte werden.

Knoten: Knospen oder Knoten an einem Trieb.

Konkurrenztrieb: Ein um die Mitteleittrieb entstehender weiterer Trieb.

Kopulieren: Veredelungsverfahren mit Reiser.

Klonen: Ein Klon sind Pflanzen mit einem identischen Erbgut welche sich folglich

alle gleich entwickeln.

Lagerung und Reifezeit bei Äpfeln:

Sommersorte: Klarapfel, Helios und Apollo Monat 7 – 9

Herbstsorte: Alkmene, Dülmer und Oldenburger Monat 9 – 11

Wintersorte: Cox Orange, Goldparmäne und Spartan Monat 10 – 2

Dauersorte: Clivia, Lunow und Boskoop Monat 11 – 4

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Laubblatt: Die Aufgabe eines Laubblattes sind Photosynthese, Gasaustausch und

Transpiration.

Naturkrone: Nie geschnitten, keine Stammverlängerung und Seitenleitäste sowie

kurzes Fruchtholz. Daher anfällig für Krankheiten.

Natur entfernte Krone: Mitteltrieb mit Stammverlängerung, Seitenleitäste in

Etagen angeordnet und kurzes Fruchtholz.

Naturbeschrängte Krone: Mitteltrieb mit Stammverlängerung, Seitenleitäste in

Gruppen angeordnet Fruchtholz mittellang.

Naturgemäße Krone: Mitteltrieb mit Stammverlängerung, Seitenleitäste in

Gruppen angeordnet Fruchtholz mittel lang.

Nicolieren: Zwischenveredlungsverfahren, angewandt bei

Verträglichkeitsproblemen.

Obstbaumschnitt: Ziele des Obstbaumschnittes sind gesundes Obst möglichst

immer die gleiche Menge, gutes Verhältnis zwischen Trieb- und Blütenbildung

sowie Fruchtbildung.

Organe des Baumes: Sind wurzel, Stamm und Krone. Der Stamm setzt sich in der

Krone durch die Stammverlängerung fort.

Physiologisches Gleichgewicht: Ist der Zustand eines Baumes, in dem neben

Triebwachstum alljährlich auch ausreichend Blütenknospen und Früchte sind.

Parasitäre Krankheiten: Sind Viren, Bakterien und Pilze.

Pilzkrankheiten bei Kernobst: Schorf und Mehltau (am häufigsten vorkommend)

Peromonfallen: Für Obstmade und Apfelwickler

PE – Band: Oder PE-Streifen Verbandsmaterial aus Polyethylen zum veredeln.

Quirl Holz: Ist an Bäumen die viele Ringelspieße und Fruchtspieße bilden.

Ringelspieße: Sind kurze Triebe meist unter 5 cm.

Rückschnitt: kurzer Rückschnitt wenig knospen zum Austrieb. Langer Rückschnitt

mehr Knospen zum Austrieb.

Rinde: Sie bildet sich durch die nach außen gerichteten Zellen des Bastteils.

Resistente Apfelsorten für Schorf, Mehltau und Krebs: Remo, Relinda, Reanda,

Rewena, Breuhahn, Prinzalbrecht, Rote Sternrenette, Alkmene, Dülmer und Neue

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Sorten: Pilot, Pinova, Piros, Reglindis, Reka und Rene

Reifezeit bei Birnen:

Früh: Bunte Juli, Cl. Liebling,

Mittel: Gute Luise, Will. Christ

Spät: Alex. Lucas, Gräfin v. Paris

Schlafende Augen: Sitzen am Grund einer Knospe oder Triebe und sind teilweise

über Jahre lebensfähig.

Ständertriebe: Bilden sich auf der Oberseite von Fruchtästen.

Splintholz: Im Splintholz steigen die Nährstoffe auf (Saftstrom aufwärts)

Staubblätter: sind Blätter die zu Pollenträger umgebildet sind. sie bestehen aus

Staubfäden (Filament) und zweiteiligen Staubbeutel (Anthere auch Pollensack) er

ist der männliche Teil der Blüte.

Stammhöhe: Busch 0,4 – 0,6 m; Halbstamm 1,0 – 1,2m; Hochstamm 1,6 – 1,8 m

Selbstbestäubung: Ist die Bestäubung einer Narbe mit dem Pollen derselben

Blüte (Autogamie).

Spross: Übernimmt die Leitung des Wassers den Transport der Nährstoffe, sowie

die organischen Stoffe in dem Pflanz.

Schwammgewebe: Es schließt sich an das Palisanengewebe an und hat große

Zellzwischenräume. Sie sind für die Atmung der Pflanze

Schließzelle: Öffnet sich bei warmer und feuchter Luft, Licht und

Nährstoffmangel, schließt sich bei Wassermangel und Nährstoffmangel, Schließt

sich bei Wassermangel, Dunkelheit und Überanbot von Nährstoffen.

Triebe: Starke einjähriger Langtriebe nur Trieb- und Blattknospen, dienen zum

Aufbau des Kronengerüstes.

Triebstitzenförderung: Dieses besagt, dass bei senkrecht stehenden Zweigen die

Knospe am stärksten austreibt die am höchsten steht.

Tripolide: Sorten sind zwar befruchtbar, aber als Befruchtersorte haben sie nur

geringen Wert.

Transpiration: Sorgt außer den Nährstofftransport auch für die Kühlung der

Blätter. Zum andern für den Wassertransport (Wurzeldruck, Kapillarwirkung des

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Stammes und Verdunstung der Blätter).

Unterlagen: Ist die Wurzel, auf welche eine bestimmte Sorte veredelt wird.

Starkwachsende Edelsorte + Nährstoffarmer Boden = Schwachwachsende

Unterlage.

Schwachwachsende Unterlage Edelsorte + nährstoffarmer

Boden=Starkwachsende Unterlage.

Mittelstarkwachsende Unterlage Edelsorte + normaler Boden=

Mittelstarkwachsende Unterlage.

Unterlagen für Apfelbäume:

Schwachwachsend M9, M26, M27 Mittelstark M2, M4, M7, MM104, MM106,

MM111 Starkwachsens A2, M11, M25 und MM109.

Unterlagen für Birnen: Quitte A, Quitte Adams, Quitte C und OHF33

Unterlage für Quitte siehe Birne.

Unterlage für Süßkirsche: Sämlingsunterlage, Vogelkirsche, steinwechsel und

Vegetativ F12/1, St Lucie, IRNA 64 Starkwachsend Cold Weirot, Giesela, Edabriz,

Maxma 14 und Weito.

Unterlage für Sauerkirsche: siehe Süßkirsche.

Unterlage für Pflaumen, Zwetschen, Reneklode und Mirabelle: INRA GF8/1, St.

Julien GF665/2, Pixi, Ishtara, Japsy

Pfirsich: Kernechter von Vogelgebirge

Aprikose: Millionä, St. Julien A

Unterhaut: Des Blattes (auch Epidermis genannt) besitzt zahlreiche Ventile

(Spaltöffnungen) sie dienen dem Gastaustausch und der Regulierung des

Wasserhaushalts.

Vollertragsphase: Wenn die Baumkrone voll entwickelt ist, Äste und Zweige mit

Lang- und Kurztrieben besetzt sind.

Vegetationspunkte: Triebspitzen, Wurzelspitzen und Knospen

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Wasserschosse: so werden die Ständertriebe oft bezeichnet.

Wuchsleistung bei Äpfeln: Schwach z.B. Clivio, James Grieve, Jonathan und

Ontario

Mittelstark z.B. Breuhahn, Cox Orange, Spartan und Oldenburg

Stark z. B. Apollo, Helios und Johnagold Landsberger.

Sehr stark z.B. Bellheim, Boskoop, Gravensteiner und Jakow Lebel.

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2 Pflanzen

Aerifizieren: Ist das Bodenlüften beim Rasen

Affinität: Verwandtschaftliche Beziehungen

Auxin: Ist ein Wachstumshormon für Pflanzen

Assimilation: Ist die Nutzung der Lichtenergie durch die grünen Pflanzen um aus

Wasser und Kohlendioxyd Zucker herzustellen

Ableger: Ist ein Trieb von der Mutterpflanze

Blüte: Die Sprosse sind die Blüten in der Botanik. Das Längenwachstum dieser

Sprosse ist begrenzt. Der Vegetationspunkt fehlt.

Blütenblätter: Bestehen aus Kelchblättern (Sepalen), Blütenblättern (Petalen),

Staubblättern und Fruchtblättern (Karpelle)

Blatt: Ist das Seitenorgan des Sprosses. Es hat die Aufgabe, die Pflanze zu

ernähren (die Assimilation) sie mit Sauerstoff (Atmung) sowie den

Wasserhaushalt zu regeln (Transpiration) Aufbau: Oberhaut, Palisadengewebe,

Schwammgewebe (Atmungsgewebe) und Unterhaut (Epidermis)

Blattfärbung: die Blattfärbung im Herbst wird durch den Temperaturunterschied

zwischen Tag und Nacht ausgelöst

Blattgewächse: Chinakohl, Petersilie, Spinat, Kopfsalat, Mangold usw.

Biotechnischer Pflanzenschutz: Ist die Ausnutzung von Mechanischen reizen

Biologische Schädlingsbekämpfung: Der Einsatz und die Förderung natürlicher

Gegenspieler (Räuber) wie Raubwanzen, Schlupfwespe, Raubmilbe usw.

Biologischer Pflanzenschutz: Ist die durch Menschen geschützte Nutzung von

Organismen und deren Leistung von Pflanzen gegenüber Schaderregern.

Bienenflug: Schlechtes und schönes Wetter für den nächsten Tag ist am

Bienenflug zu erkennen. Bei schlechtem Wetter

Brombeermilbe: Aussondern befallener Früchte, Rücksetzen auf einjährigen

Ruten, Austriebsspritzung mit Weiß öl

Cromosome: Sind die sichtbaren Träger der Erbanlagen. Die sind immer paarig,

so dass man von Cromosomenpaaren spricht z.B. Erbse=14, Mais=20,

Kartoffeln=48, Gartenerbeere056 Cromosome (durch 20 Paare)

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Diffusion: Nennt der Botaniker den Ausgleich zweier Konzentrationen

Diploide: Chromosomensätze sind als Pollenspender gut geeignet (x-Paare)

Zweifach=2x=34)

Dorn: Als Dorn bezeichnet man ein aus dem Holze gewachsene Spitze z.B.

Rotdorn und Weißdorn

Düngung: Ist die Versorgung der Kulturpflanzen mit den für sie notwendigen

Nährstoffen.

Einhäusig: Bei einhäusigen Pflanzen stehen die männlichen und weiblichen

Blüten getrennt (monözisch)

Erdsprosse: z. B. sind Zwiebeln. sie sind die Unterirdischen verkürzten Sprosse

bei den Zwiebeln

Erdbeeren: Erdbeerpflanzen können bei +4°C ca. 2 Jahre gelagert werden.

Frühbeet: je Garten4,6 m² max. Fläche

Fremd- und Kreuzbestäubung: Ist die Bestäubung von Blüten fremder Pflanzen

Freimachen: Zumeist unerwünschte Bewurzelung des auf veredelten Teil einer

Pflanze

Fruchtblätter: Zusammen mit den Samenanlagen, bilden sie den weiblichen Teil

einer Blüte (Karpelle) Fruchtgewächse Buschbohnen, Erbsen, Tomaten, Paprika,

Kürbis usw.

Gene: Sind die stofflichen Träger der Erbanlagen

Geschlechtszelle: Das Pollenkorn (der Gamet) ist das einzellige männliche Teil.

Gewebe: Unter einem Gewebe versteht man einen Verband von gleichgebauten

Zellen.

Generative Vermehrung: Vermehrung durch Samen. Nachkommen können sich

von den Eltern unterscheiden.

Gemüse: Schwachzehrende Sorten sind Radies, Buschbohnen, Erbsen, Spinat

Mittelzehrende sind Gurken, Porree, Schwarzwurzeln Starkzehrer Weißkohl,

Wirsing, Sellerie

Gewächsarten: Gänsefuß Spinat, Mangold Gurgengew. Gurke, Kürbis,

Balderiangew., Feldsalat Doldengewächse. Möhren, Dill, Sellerie, Korbblütler

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Kopfsalat, Endivien, Kreuzblütler, Kohlgewächse Hülsenfrüchte Erbsen Bohnen

Lippenblütler Bohnenkraut, Salbei Liliengewächse Porree, Kartoffeln, Spargel

Grassamen: Wiesenrispe, Lagerrispe, Deutsches Weidelgras, Rotschwingel,

Straußengraß.

Giftpflanzen: Binsenkraut, Einbeere, Eisenhut, Fingerhut, Goldregen, Geißblatt,

Herbstzeitlose, Hundspetersilie, Kuhschelle, Seidelbast, Stechapfel, Tollkirsche

und Wasserschierling.

Integr. Pflanzenschutz: Ist eine Kombination von Maßnahmen auf ein

notwendiges Maß beschränkt wird.

Internodium: Ist der Abstand von Blattachse zu Blattachse

In-vitro-Kultur: das sind Kulturen die im Reagenzglas gezogen werden 2eine

künstliche Anzucht“

Klonen: Als Klone bezeichnet man die vegetative Nachkommenschaft einer

Auslehsepflanze.

Kolensäureassimilation: Findet in der grünen Pflanze statt, vorwiegend in

Palisadengewebe der Blätter, weil dieser nur mit Licht möglich ist.

Krankheiten: Bei Löwenmaul, Löwenmaulrost bei Astern Asternwelke (Pilz)

Kohlrabi: Das Platzen der Kohlrabi wird z.T. durch den Rüsselkäfer verursacht.

Luftsprosse: Sind Stängel (Rittersporn), Halme (Gedreite) Schaft (Tulpe) oder

Stamm (Baum).

Lubblatt: Die Aufgabe des Laubblattes sind Photosynthese, Gasaustausch und

Transpiration.

Mendelsche Spaltungsregel: Bei allen Pflanzen der zweiten Final- Generation

(F2=Enkel) die durch Befruchtung von Pflanzen der Mischerbigen F1-Generation

untereinander entstanden sind, zeigt sich eine Aufspaltung in Verhältnis 1 : 2 : 1,

es kann eine Gen-, Chromosomenmutatin oder eine Polypodie sein d.h. je

25%Großeltern sowie 50% Eltern

Mutation: Ist eine plötzlich im Erbgut auftretende vererbbare Veränderung.

Nachbarbestäubung: Ist die Bestäubung einer Narbe mit dem Pollen desselben

Blüte.

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Nützlinge: Sind alle Insekten das Beitragen das Schädlinge reduziert werden.

Osmose: Ist der Austausch zweier Flüssigkeiten durch eine halbdurchlässige

Trennwand.

ph-Wert: Der pH-Wert ist eine Messzahl für den Garegehalt einer Substanz, die

durch Sauerwirkung von positiv geladenem Wasserstoff und negativ geladenen

Hydroxidionen verursacht wird.

Palisadengewebe: Befindet sich im Blatt unter der Oberhaut. Hier werden

anorganische Stoffe in organische umgewandelt.

Parenchym: Grundgewebe im Unterschied zum Binde- und Stützgewebe

Photosynthese: Der Umwandlungsprozess von anorganischen in organische

Stoffe. Durch ihr wird der Sauerstoffgehalt der Luft am Tag immer wieder

erneuert.

Pflanzenschutzmittel: Man darf sie nur anwenden, wenn sie zugelassen sind und

dann auch nur für das Gebiet wofür sie die Zulassung haben

Pflanzenstärkungsmittel: Sind Stoffe die ausschließlich dazu bestimmt sind, die

Widerstandskraft von Pflanzen gegenüber Schadorganismen zu erhöhen.

Plasmahaut: So lange sie lebt, mehr oder weniger halbdurchlässig (semiperabel).

Sie lässt Wasser und in geringen Maße Ionen durch, hält aber größere Moleküle

zurück.

Radieschen: Kühle Temperaturen im Frühjahr bewirken Triebwachstum

Rasen: Rasen muss begangen werden damit kein Unkraut wächst.

Rasenkrankheiten: Sind Hexenringe, Schneeschimmel, Rotspitzigkeit (Pilze),

Moos, Klee, Gartenlaubkäfer (Parasit).

Resistent: Bedeutet, dass die Kulturpflanzen gegenüber bestimmter

Schadorganismen nur wenig oder gar nicht Anfällig sind.

Reaktion: Neutral hat den pH-Wert von 6,5 – 7 sauer< 6,5 und alkalisch>7

Rizomwurzeln: Sind verdickte Wurzeln z.B. bei Begonien und Lilien.

Rhizome: Unterscheiden sich von Wurzeln durch Ausbildung von

Erneuerungsknospen und Schuppen.

Stauden: Sind Pflanzen von krautiger Beschaffenheit, deren oberirdischer Teil im

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Herbst eintrocknet und abstirbt.

Stauden für saure Böden z.B.: Sumpfprimel, Japanische Sumpiris, Bitterklee,

Wiesenknöterich.

Stauden Vermehrung: Durch Samen, Teilung, Stecklinge, Basaltstecklinge und

Wurzelstecklinge.

Staubblätter: das sind Blätter die zu Pollenträger umgebildet sind. Sie bestehen

aus Staubfäden (Filament) und zweiteiligen Staubbeutel (Anthere auch

Pollensack) das ist der männliche Teil der Blüte.

Schädlinge: alle Insekten und Kleintiere die direkt oder indirekt in

Nahrungsketten Konkurrenz mit den Menschen stehen.

Selbstbestäubung: Ist die Bestäubung einer Narbe mit dem Pollen derselben

Blüte (Autogamie)

Spross: Er übernimmt die Leitung des Wassers, den Transport der Nährstoffe,

sowie organischen Stoffe in der Pflanze.

Sommerblumen: Sind Sommerastern, Arctesis, Bechermalve, Mittagsblume,

Tagetes, Phlox, Spinnenpflanze, Ringelblume, Wucherblume, Nigella,

Kapuzinerkresse, Eisenkraut, Zinnien, Bartnelke, Bundnessel usw.

Sports: Als Spots bezeichnet man eine Pflanze die ohne vorherige geschlechtliche

Vereinigung mit einer anderen Veränderung zeigt.

Stengel: Ist die Sprossachse einer Pflanze

Steckholz: Ausgereifter unbelaubter Trieb z.B. bei Vermehrungen von

Johannisbeeren.

Steckling: Belaubter trieb des diesjährigen Holzes, der zur Bewurzelung gebracht

wird

Stickstoff: Starkes Triebwachstum und Grünmacher der Pflanze bei

Stickstoffmangel Gelbfärbung der Blätter.

Standortertragsfähigkeit: Durch Pflegemaßnahmen und Düngungen die

Ertragsfähigkeit des Bodens verbessern.

Tripolide: Sorten sind zwar befruchtbar, aber als Befruchtersorte haben sie nur

geringen Wert.

Transpirationsstrom: Sorgt außer den Nährstofftransport auch noch für die

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Kühlung der Blätter

Transpiration: Für Wassertransport (Wurzeldruck, Kapillarwirkung der

Sprossachse und Verdunstung der Blätter)

Unterhaut: Das Blattes (auch Epidermis genannt) besitzt zahlreiche Ventile

(Spaltöffnungen) sie dienen dem Gasaustausch und der Regulierung des

Wasserhaushaltes.

Vegetativ: Ist die Vermehrung einer Pflanze durch Ableger (Abrisse, Stecklinge

und Brutzwiebeln)

Vegetationspunkt: Sind Triebspitzen, Wurzelspitzen und Knospen.

Verbrennungserscheinung: Bezeichnet man das Braunwerden einzelner

abgestorbener Zellen.

Veredeln: Heißt Teile einer edelen oder ertragsreichen, aber empfindlichen,

krankheitsanfälligen Zier- und Nutzpflanze mit einer Widerstandsfähigen

Unterlage zu verbinden.

Vermehrung: Ist der Vorgang um aus einer Pflanze (egal welcher Art) mehrere zu

machen.

Verträglichkeit: Günstig Buschbohnen mit Kohl, Möhren, Salat Erbsen mit

Spinat, Möhren Tomaten mit Porree, Spinat, Gurken mit Zwiebeln, Sellerie

nicht verträglich Salat und Zwiebeln Kohl und Tomaten, Bohnen und Kartoffeln.

Welke Punkt: Ist wenn die Pflanze kein Wasser mehr aufnehmen kann, und

durch die Verdunstung anfängt zu welken.

Wachstumsfaktoren: Einer Pflanze sind Wasser, Kohlendioxid, Licht und

Temperatur.

Wurzeln: Sie bestehen aus Hauptwurzel und Nebenwurzeln verschiedener

Ordnung. Ihre Aufgabe ist die Pflanze zu halten und mit Nährstoff zu versorgen.

Wurzelarten: Sind Bodenwurzeln, Saugwurzeln, Adventivwurzeln,

Speicherwurzeln, Haftwurzeln und Atemwurzeln

Wurzelhaube: Besteht aus sich ständig durch Teilung neu entstehenden

kurzlebigen Zellen.

Wurzelschnittlinge: Wurzelstücke aus dem sich wieder neue Pflanzen bilden.

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Wachstumszone: hinter der Wurzelspitze bilden sich die Wurzelhaut

(Rhizodermis)

xenovegetative Vermehrung: Wörtlich „Fremd-ungeschlechtlich“ Bezeichnung

für das Veredeln von Pflanzen.

Zelle: Die Zelle ist der Grundbaustein aller Lebewesen. Sie vermehren sich durch

Teilung.

Zellsaft: Der Zellsaft kann außer Wasser enthalten: schleim, Gerbstoffe,

Bitterstoffe, organische Säuren und Farbstoffe.

Zellspannung: Oder osmotische Druck ist eine der Kräfte, die das Staftsteigen in

den Leiterbahnen bewirkt.

Zellkern: Ist der Träger der Erbanlagen und für das Leben der Zelle notwendig.

Zweihäusig: Pflanzen stehen die männlichen und weiblichen Blüten getrennt auf

zwei verschiedenen Pflanzen gleicher Art.

Verschiedenes

Biodiversität: Der Begriff bezieht sich auf alle Artenvielfalt der Lebewesen

Misteltheraphie: Aus Löwenzahnmilch wird ein Latex für die Haut für

empfindliche Personen gefertigt.

Was ist ein Biotop: Ein kameradschaftlicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen

Ökosystem: Besteht aus mehreren Bestandteilen wie pflanze und Tiere. Ein

Ökosystem ist die Wechselseitige Beziehung zu einander

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Krankheiten

Anobe/Anaerobe: Arobe Bakterien brauchen Luftsauerstoff und enerobe

Bakterien gedeihen nur bei Luftabschluss

Apfelmehltau: Ist eine prinzliche Erkrankung, er überwintert am lebenden

Gewebe, beim Schnitt beachten.

Bakterielle Krankheiten: Sind Wucherungen am Stamm

Baumscheibe: Ist zum Schutz von Kragenfäule bei Rasen

Biologischer Pflanzenschutz: Der Einsatz und die Förderung der natürlichen

Gegenspieler (Räuber) wie Schlupfwespe, Raubwanze, Raubmilbe usw.

Biologischer Pflanzenschutz: Ist durch Menschen gegenüber Nutzung von

Organismen und den Leistungen von Pflanzen gegenüber Schaderregern

Bienenschutz: B1=Bienengefährlich, B2=Bienengefährilch ausgenommen nach

23°° Uhr, B3= Bienen werden nicht gefährdet, B4= nicht Bienen gefährlich.

Bakterien: Sind einzellige, mikroskopisch kleine Lebewesen. Bei idealen

Bedingungen ist ihre Lebensdauer max. 20 min. Sie sind Verursacher u.a. von

Fettfleckenkrankheit, Feuerbrand und Wurzelkopf bei Pflanzen.

Cleotin: Ist eine Pilzkrankheit bei Gemüsen (Becherpilz)

Feuerbrand: Zurzeit nicht bekämpfbare Bakterienerkrankung

Fungizid: Ist ein Kontaktmittel, hat nur Vorbeugende Wirkung (dringt nicht ins

Gewebe)

Integrierter Pflanzenschutz: Ist eine Kombination von Maßnahmen bei der

Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf ein notwendiges Maß

beschränkt werden.

Krankheiten bei Obstgehölzen: Viruserkrankungen Apfelmosaik,

Brennnesselblättrigkeit, Pfeffingerkrankheit, Scharkerkrrankheit Bakterielle

Feuerbrand, Bakterienbrand, Pilzliche Apfelschorf, Apfelmehltau,

Birnengitterrost, Monilia (Spitzendürre Fruchtfäule), Krebs,

Sprühfleckenkrankheit, Kräuselkrankheit, Schrotschusskrankheit, Zwetschenrost,

Taschenkrankheit

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Krankheiten bei Blumen: Bei Löwenmaul Löwenmaulrost, Astern Asternwelke

(Pilz)

Krankheiten bei Beerenobst: Rote und weiße Johannisbeere Amerikanischer

Stachelbeermehltau, Blattfallkrankheit, Johanisbeerblasenlaus, Spätfrost,

Rotpustelkrankheit,Fruchtfäule, Schwarze Johannisbeere Spätfrost,

Amerikanischer Stachelbeere Mehltau, Stachelbeerspanner, Blattfallkrankheit,

Blulausbefall Erdbeeren Erdbeermehltau, Grauschimmel, Weiß-,

Rotfleckenkrankheit, Lederfäul, Rizomfäule, Erdbeerblüten- und

Erdbeerstengelstecher Himbeeren Phytophthora Wurzelfäule (Pilz),

Himberblattlaus, Himbeerkäfer.

Kulative Mittel: Sie haben heilende Wirkung

Krankheitserreger: Sind Viren, Bakterien und Pilze

Knollenfäule: Die Knollenfäule ist ein Pilz der Befall ist über den Boden auf das

Kraut wo er wuchert. Zum Boden fällt er bei Berührung des Krautessich dann teilt

und die Knollen erneut befällt.

Mehltau: Erkennbarkeit von Echten- und Falschermehltau, Echter- ist an der

Blattoberseite und Falscher- an der Blattunterseite. Der Mehltau überwintert am

lebenden Gewebe (Knospen der Triebe). Beim Schnitt beachten!!

Nützlinge: Sind alle Insekten die dazu beitragen das Schädlinge reduziert

werden.

Pilze: sind einfache Organismen sie bestehen aus Fäden, Myzel und

Fadengewebe. Ihre Übertragung von einer Pflanze zur anderen geschieht durch

Sporen.

Persistenz: Ist im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmittel. Sie bauen sich auf

Pflanzen und im Boden oder Wasser nur langsam ab, und können bei

wiederholter Anwendung Probleme bereiten.

Pilzerkrankungen bei Kernobst: Die wichtigsten sind Schorf und Mehltau.

Sprühfleckenkrankheit: Mit einem Kupferspritzmittel im Herbst und Frühjahr

spritzen.

Schädlinge: Sind alle Insekten und Kleintiere die direkt oder indirekt in

Nahrungskonkorenz mit den Menschen stehen.

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Schorf: Obstbaumschorf ist ein Pilz und überwintert am lebenden Gewebe der

Pflanze. Beim Schnitt beachten!!

Rasenkrankheiten: Sind Hexenringe Schneeschimmel und Rotspitzigkeit

(Pilz)Moss, Klee Gartenlaubkäfer (Parasit)

Rosenkrankheiten: sind Mehltau, Sternenrußtau und Rosenrost

Toxin: Ist ein Gift das bei Verwesung von Fleisch entsteht und hoch giftig ist (Pilz)

Viren: Sie verursachen Blattrollkrankheit, Mosaikkrankheit und Schakekrankheit.

Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel und benötigen Helfer um in das

Gewebe einzudringen. Nach dem Eindringen in die Pflanze verlassen sie die

Pflanze durch Erbinformationen neue Viren zu bilden. Sie werden mit den

Saftstrom in der Pflanze verteilt.

Virustatus: Beschreibt den Grad der Virusfreiheit einer Pflanze

Virenfrei: Die Pflanze ist frei von allen wichtigen Vieren und Mycoplasmen (VT)

Virus getestet: Die Pflanze ist frei von allen bekannten Vieren (VT)

Zide: Insektizide gegen Insekten Herbizide gegen Unkraut Fugezide gegen Pilze

Moluskizide gegen Schnecken Akerizide gegen Milben Nematizide gegen

Nematoden und Rodenfizide gegen Ratten und Mäuse usw.

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Beerenobst

Himbeeren/Erdbeeren: Gehört zu der Familie der Rosengewächse

Himbeersorten sind z.B.: Schönemann, Zefa2, Korbfüller, Autum bliss,

Himbostar.

Erdbeeren sind: Framura, Elvira, Fratina, Terira, Havelland usw.

Johannisbeeren sind: Rote Rondom, Rosetta, Rovada usw. Weiße sind Weißer

Verailler Rosa Sport

Krankheiten bei Beerenobst: Rote und Weiße Johannisbeere Amerikanischer

Stachelbeermehltau, Blattfallkrakheit, Johanisbeerblasenlaus, Spätfrost,

Rotpustelkrankheit, Fruchtfäule

Schwarze Johannisbeere Spätfrost, Amerikanischer Stachelbeermehltau,

Säulenrost, Blattfallkrankheit, Johanisbeergallmilbe

Stachelbeeren Amerikanischer Stachelbeermehltau, Stachelbeerblattwespe,

Stachelbeerspanner, Blattfallkrankheit, Blattlausbefall

Erdbeeren Erdbeermehltau, Grauschimmel, Weiß- und Rotfleckenkrankheit,

Lederfäule, Rizomfäule, Erdbeerblüten- und Stengelstecher

Himbeeren Phytophthora Wurzelfäule (Pilz), Himbeerblattaus, Himbeerkäfer

Stachelbeere: Wie Johannisbeere, Stachelbeere, Jostabeere gehören zur Familie

der Steinberchergewächse

Schnittmaßnahmen: Rote/Weiße Johannisbeeren und Stachelbeeren

zurückgeschnitten. Sie tragen an mehrjähriges Holz (es sollte beim Schnitt im

Frühjahr beachtet werden)

Stachel: Als Stachel bezeichnet man eine aus der Rinde gewachsene Spitze, z.B.

Brombeere und Stachelbeere

Stachelbeeren: Im Frühjahr Spitzen der Neutreibe anschneiden um Mehltau

Befall zu vermeiden.

Stecklinge: Das sind Pflanzenteile die die Fähigkeit haben neue Pflanzen zu

erzeugen. Die Stecklinge haben das gleiche Erscheinungsbild und Eigenschaften

wie die Mutterpflanze.

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Boden

Abbauphasen beim Kompostieren: 1. Biochemische Anfangsphase, 2.

mechanische Zerkleinerung, 3. mikrobieler Abbau

Adsorpionswasser: Sind Moleküle an positiv geladenen Ionen angelagert, die

sich wiederum an Bodenartikel Anlagern

Altlasten: Sind Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, in

denen mit Umweltgefährlichen Stoffen umgegangen wird

Basisch wirkende Düngemittel sind: Kohlensaurer Mergel, Kalkharnstoff,

Kalksalpeter, Brandkalk, Kalkammonsalpeter, Thomasmehl, Natronsalpeter und

Rhenaniaphosphat (Achtung erhöht den pH-Wert)

Bodenschichten: Verlaufen etwa parallel zur Oberfläche und werden mit großen

Buchstaben bezeichnet. A- Fornau, F- Rohhumus, H- Humus, B-

Verwitterungsboden

Bodenarten: S-Sand, SI- an lehmiger Sand, LS- lehmiger Sand, Si- sandiger Lehm,

L- milder Lehm, LT- schwerer Lehm und T- Ton

Bodenorganismen: Sind im Boden lebende Organismen wie Kokken, stäbchen,

Spirillen und Pilze (Strahlenpilze) Tier sind Protozonen, Nehmatoden, Milben,

Ameisen, Springschwanz, Borstenwurm, Regenwurm, Käferlarve, Tausendfüßler

Bodenwasser: Besteht aus Niederschlag, Kapilarwasser, Stauwasser und

Grundwasser.

Bodenluft: Ist der Gegenspieler des Bodenwassers und für die Atmung der

Wurzeln und Mikroorganismen zuständig.

Bodenreaktion: Beeinflußt die Aufnahme von Nährstoffen wie Bor, Kupfer,

Mangan und Zink

Bodengare: Ist die Lebendverbauung der Humusstoffe mit Tonmineralien durch

die Bodentiere zu Ton-Humus-Komplexe.

Bodenstoffwechsel: Ist die Umwandlung mit Tonteilchen

Dauerhumus: sind die Humuskrümel mit Tonteilchen durch die Bodentiere

vermischt

Düngung: Ist die Versorgung der Kulturpflanzen mit den für sie notwendigen

Nährstoffen. und heißt den Boden zu verlebendigen.

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Dünger: 1. Stickstoffdünger Kalkamonium, Amoniumsalpeter, Blutmehl, 2.

Phosphordünger Superphosphat, Knochenmehl, Thomasphosphat 3. Kalk

Kalimagnesia, Patentkali, Bittersalz, 4. Mehrnährstoffdünger Nitrophoska

perfekt, Nitrophoska blau spezial, Engelharts Gartendünger, Hormoska 8+4+10+2

Düngemittel: Alle Düngemittel die das Wort „Salpeter“ führen sind

schnellwirkende Dünger

Erdbeeren: Für Erdbeeren beträgt der Günstigste pH-Wert 6,5

Feldkapazität: Ist die Wassermenge die im Boden verbleibt, wenn das

Sickerwasser abgezogen ist.

Formeln: Wie viel eines 20%igen Düngers muss man geben, damit der Pflanze 5g

Rein-Nährstoff zur Verfügung steht? 100x5g /20%= 25g

Gare: Ist die Biologisch, chemisch und physikalisch bedingte Krümelstruktur. Es

gibt 4 verschiedene Arten von Gare: Frost-, Schatten-, Zell- und Plasmagare.

Frostgare wird durch grabetätigkeit in Verbindung mit Frost eine Lockerung des

Bodens erreicht.

Schattengare wird durch Abschattung des Bodens erreicht.

Zell gare entsteht bei der miltonung von Bakterien.

Plasmagare ist eine biologisch-lebende Substanz von 30 – 50 cm tiefe

Gefüge formen: Elementargefüge, Koharentgefüge, Krümelgefüge

Polyandergefüge (1mm Größe), Prismengefüge, Säulengefüge, Plattengefüge

(10cm Größe)

Gründünger: Sind Ölretich, gelbe Lupinen, Phazelia, Sommerraps usw.

Grundstoffe: Die 10 Lebenswichtigen Stoffe für Pflanzen sind: Kohlenstoff (C),

Wasserstoff (h), Sauerstoff (O), Stickstoff (N), Kali (Ca), Schwefel (S), Eisen (Fe),

Magnesium (Mg) und Phosphor (P)

Elemente im Boden sind 4: Nämlich Eisen (Fe), Kalk (K) Kali (Ca) und Magnesium

(Mg)

Hauptnährstoffe sind: Stickstoff (N), Kali (K), Phosphor (P), Kalk (Ca) und

Magnesium (Mg)

Humus ist: Ist die Gesamtmasse der Verrottung organischer Substanz und

Vereinigung mit Mineralischer Substanz.

Humusboden ist: Oder besser Moorboden ist ein schwarzer lockerer Boden der

feucht kalt und schlecht durchlüftet ist.

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Hochmoor: Ist Kalkarm daher hat es ein pH-Wert von 3,6 – 3,8

In halber Rotte: Hat die größte Düngewirkung für Pflanzen

Kalkboden: Ist ein Boden mit viel kohlensauren Kalk bis zu 50% mit Lehm und

Sand für bestimmte Kulturen geeignet.

Kalium: Förderung des Wachstums, Festigkeit des Zellgewebes, Kaltresistenz und

Widerstandskraft der Pflanze. Bei Kaliummangel schlechtes Wachstum

Verfärbung der Blätter gelbrötlich, beeinträchtigt den Wohlgeschmack von Obst

und Gemüse.

Kationen: Sind positiv geladene Ionen

Kapilarwasser: Ist für Pflanzenwachstum die wichtigste Form der Haftwassers.

Komposterde: Enthält Nährstoffe, wichtige humusbildende Organismen und hat

somit eine Düngendewirkung.

Kompostieren: Ist ein Behandlungsverfahten zur Aufbereitung möglichst

gesunder organischer Abfälle.

Kompostanlage: Die Gartenordnung sagt je 100m² Gartenfläche 1m³. Die Anlage

soll bestehen aus ein Mischplatz sowie eine Tonne für kranke Abfälle.

Lehm- und Lössböden: Sind in der Mitte zwischen Sand und Ton. Alle extremen

Eigenschaften sind gemildert, daher am Kulturfähigsten.

Lebensansprüche: Für die Bodenflora sind organische Substanz, Feuchtigkeit und

saure bis alkalische Reaktion

Mineralien: Im Boden sind Eisen, Kalzium, Kali und Magnesium übrige Elemente

sind unter 0,1% daher ohne Bedeutung.

Nährhumus: Ist Humus der dritten Abbauphase und enthält schon alle

Nährstoffe.

Nährsalz: Es wird durch Ionenaustausch in der Pflanze transportiert.

Nährstoff: Im Gartenkompost sind 8% organisch, 0,3% Stickstoff, 0,2%

Phosphorsäure und 0,25% Kali und im Stalldung sind 20% organisch, 0,5%

Stickstoff, 0,3% Phosphorsäure und 0,6% Kali

N- C Verhältnis: 1:25 – 30 ist 1% Stickstoff und 25 – 30%Kohlenstoff

Neutrale Düngung: Ist mit Harnstoff

Netzschwefel: Er wird in Frühjahr ausgebracht gegen Krankheiten und Schädlinge

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pH – Wert: Der pH-Wert ist eine Meßzahl für den Garegehalt einer Substanz, die

durch Sauerwirkung von positiv geladenen Wasserstoffen und negativ geladenen

Hydroxidionen verursacht wird.

Physikalische Eigenschaften: Sind mineralische Bestandteile wie Sand und Ton

sind das Gerüst des Bodens. Von ihr hängt die Luft, das Festhaltevermögen sowie

der Nährstoffgehalt ab.

Pufferung: Versteht man die Widerstandsfähigkeit des Bodens gegen

Reaktionsänderung.

Phosphor: Förderung der Blüten und Fruchtbildung und er ist der Wurzelmacher.

Bei Phosphormangel Verfärbung der Blätter violett bis rotbraun. Eigenschaften

Blockierung der Aufnahme von Spurenelementen wie Eisen, Kupfer und Zink.

Pflanze: Es gibt verschiedene Arten von Keimung Licht-, Dunkel-, sowie

Frostkeimer Kurztagpflanzen (unter 12 Std. Licht), Langtagpflanzen (über 12Std.

Licht) und Tagneutralepflanzen (reagieren nicht auf Lichtlänge)

Reaktion: Neutral hat den pH-Wert von 6,5 – 7 sauer 7

Rohstoffe: Für Kompostmiete sind bezeichnet mit r – rasch, m – mittel, l –

langsam, und die Aufliegenden sind s – sperrig, d – dicht, k – klebrig und dicht.

Rosen: Der pH-Wert bei Rosen ist 6,5 Güteklasse A03 Triebe, B02Triebe.

Kletterrosen blühen am 2-Jährigen Holz.

Rindenmulch: Als Mittel zur Verhinderung von Widkräutern aufwuchs benutzen.

Aber nicht einarbeiten zu starke humiensäurebildung im Gartenboden.

Sauer wirkende Dünger: Leunasalpeter, Kainit, Patentkali, Schwefelsaures

Anmojak und Superphosphat.

Sandboden: Hat auf Grund seiner geringen Körperkraft wenig Festhaltekraft für

Wasser und Nährstoffe.

Springschwänze: Verschiedene Typen a Oberfläche, b Oberschicht, c

Unterschicht und d Krautschicht.

Standortertragsfähigkeit: Durch Pflegemaßnahmen und Düngungen wird die

Ertragsfähigkeit des Bodens verbessert.

Stickstoff: starkes Triebwachstum und Grünmacher der Pflanzen. Bei

Stickstoffmangel Gelbfärbung der Blätter. Beeinträchtigt die Lagerung von Obst,

Gemüse und Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Krankheiten.

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Spurenelemente: sind Bor (B), Kupfer (Cu), Mangan (Mg) Molybdän (Mo) und

Aluminium (Al).

synthetische Mittel: Das in der Pflanze wachsende Pilzmyzel, wird durch ein von

ihr aufgenommenes und in ihr transportierted Fungizid abgetötet.

Tonboden. Ist eine zähe, bindige, hellgraue bis rötliche Erdmasse. Kein

brauchbarer Gartenboden.

Ton: Ist ein Schichtmaterial d.h. es setzt sich aus kleinsten Plättchen zusammen

und hat dadurch eine große Oberfläche und gutes Haltevermögen für Wasser.

Tonhumuskomplexe: Ist eine innige Vermengung von zersetzten organischen mit

mineralischen Bodenteilchen.

Torf: Ist für Luft- und Wasserhaushalt des Bodens gut geeignet (hohes

Porenvolumen).

Ungarer Boden: Ist die Zerstörung und Verschlämmung der Krümelstruktur, kein

Luftaustausch daher geringe Fruchtbarkeit.

Überversorgung: Mit Dünger führt zu schlechter Qualität von Obst und Gemüse.

Verdachtsflächen: sind Grundstücke, bei denen der Verdacht schädlicher

Bodenveränderungen besteht.

Vlies: Bei Abdeckungen mit Vlies die Temperatur nicht über 30°C werden lassen,

da sonst eine Wachstumsschädigung bei Pflanzen eintritt.

Was ist Humus: Das ist der Stoff der beim Ab- oder Umbau tierischen und

pflanzlichen Überresten entsteht.

Zusammensetzung: Des Bodens ist 25% Luft, 7% organisch, 33% Wasser und der

Rest mineralisch.

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Gesetze

Pachtvertrag: regelt die örtliche Gegebenheit

Satzung: Regelt die bindende Ausführung

Kündigung: Bis zum 15.08. des Jahres schriftlich, dann endet die Mitgliedschaft

zum 31,11 desselben Jahres.

Bewertung: Die Bewertung ist in 3 facher Ausfertigung zu erstellen 1x Verein, 1x

Pächter neu, 1x Pächter alt.

Bundeskleingartengesetz: vom 28.02.1883 regelt die allgemeinen Bestimmungen

(es müssen alle baulichen Maßnahmen vom Vorstand genehmigt werden)

Frühbeet: Je Garten 4,5m² max. Fläche und 0,4m Höhe.

Gartenteich: Je Gartenfläche max. 3m² Wasseroberfläche und max. 0,8m tief

plus 2m² Sumpfbecken

Gartenlaube: Ist ein Hilfsmittel zur gärtnerischen Nutzung und darf nicht als

Dauerwohnsitz genutzt werden. Die Größe der Laube hat ab den 21.09.94 eine

Gesamtfläche von 24m² einschließlich Überdachten Freisitz. Die Höhe ist maximal

4m bis zum First bei einem Satteldache sowie ein Pultdach nicht höher als 2,5m

Gewächshaus: Je Garten max. 6m² und 2,2m Höhe

Zulassung: Ab den 01.07.2001 sind keine breitbandigen Pflanzenschutzmittel

mehr zugelassen (Fungizide)

Gesetze: BKleinG. Von 28.02.1983

§1: Ein Kleingarten ist ein Garten, der den Nutzer zur nichterwerbsmäßigen

gärtnerischen Nutzung für den Eigenbedarf und Erholung dient.

§2: Kleingärtnerische Gemeinnützigkeit

§3: Kleingarten und Lauben. ein Kleingarten soll nicht größer als 400m² sein, und

die Belange des Natur- und Umweltschutzes genügt.

§4: Regelt die Kleingarten Pachtverträge.

§5: Pachtzins als Pachtzins darf höchstens den 4 fachen Betrag des ortsüblichen

Pachtzinses im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau bezogen auf die

Gesamtfläche der Kleingartenanlage verlangt werden.

§6: Vertragsdauer Kleingartenpachtverträge können nur auf unbestimmte Zeit

geschlossen werden.

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§7: Schriftform der Kündigung

§8: Kündigung ohne Einhaltung der Kündigungsfrist Pachtverzug min ¼ Jahr

Pflichtverletzung und Störung des Friedens.

§9: Ordendliche Kündigungsfrist bei nicht kleingärtnerischer Nutzung wie

dauerndes Wohnen in der Laube usw.

§10: Kündigung von Zwischenpachtverträgen

§11: Kündiungsentschädigung

§12: Beendigung des Kleingartenpachtvertrages bei Tot des Kleingärtners

§13: Abweichende Vereinbarungen

§14: Bereitstellung und Beschaffung von Ersatzland

§15: Begründung von Kleingartenpachtverträgen durch Enteignung

§16: überleitungs- und Schlußvorschriften

§17: Überleitungsvorschrift für die kleigärtnerische Gemeinnützigkeit

§18: Überleitungsvorschrift für Lauben vor Inkrafttreten dieses Gesetzes

rechtmäßig errichtete Lauben, die die in §3 Abs.2 vorgesehene Größe über

Schreiten können unverändert genutzt werden.

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Anhang

Verschiedene Bodenstruckturen

Bodendecke

(Laubschicht)

Rotteschicht

Aufbauschicht

Abbauschich

t

Hauptwurzel

-raum

(Bakteien,Pilze

Kleintiere z.B.

Springschwänze

Humusschicht

(Mikroorganismen,

Humusbildung

Freisetzung

bodeneigener

Nährstoffe

Nährstoffreservoir

je

nach Untergrund

Phosphor, Kali

Magnesium

Elementargefüge

Stickstoffbakterien

Algen, Pilze)

Regenwurmgänge

durch alle Schichten

Mi Mineralschicht

bi bis 250 cm

Ve (Verwittertes Gestein)

es

Muttergestein

(unverwittertgewachsener

Fels)

Korngröße 1mm

Elementargefüge Kohärentgefüge Krümelgefüge Polyedergefüge

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Körnungsgröße 1 cm

Prismengefüge Säulengefüge Plattengefüge

Querschnitt durch ein Laubblatt

Spaltöffnung am Blatt

Aufsicht

Querschnitt

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Spaltöffnungstypen

Eine Pflanzenwurzel


Laufkäfer

Marienkäfer

Kurzflügler

Weichkäfer

Ohrwurm

Florfliege

Schwebefliege

Raupenfliege

Raubwanze

Schlupfwespe

Gallmücke

Spinne

Welche Nützlinge sind für welche Schädlinge

Seite27

Nützlinge

Schädlinge

Saugende Insekten

Spinnenmilbe

Schildlausarten

Raupen

Käfer

Fliegen

Blattwespen

Gallmücken

Bodeninsekten

Schnecken

Blattwanzen


Bohnen

Bohnenkraut

Dill

Erbsen

Endivien

Erdbeeren

Gurken

Kapuzinerkresse

Kartoffeln

Knoblauch

Kohlarten

Kohlrabi

Kopfsalat

Lauch

Möhren

Pfefferminze

Pflücksalat

Radis/Rettiche

Rote Rüben

Sellerie

Spinat

Tomaten

Zucchini

Zwiebeln

Welche Pflanzen vertragen sich miteinander?

günstig

ungünstig

neutral

Bohnen

Bohnenkraut

Dill

Endivien

Erbsen

Erdbeeren

Gurken

Kapuzinerkresse

Kartoffeln

Knoblauch

Kohlarten

Kohlrabi

Kopfsalat

Lauch

Möhren

Pfefferminze

Pflücksalat

Radis/Rettiche

Rote Rüben

Sellerie

Spinat

Tomaten

Zucchini

Zwiebeln

Frostverträglichkeit von Apfelknospen

(10% der Knospen fruchten)

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Verschiedene Veredelungsarten

Kopulation

Der Kopulationsschnitt

an der Unterlage am

Edelreis von der Seite

und von Vorne

Wichtig:

Nicht mit der Hand die

Schnittstelle berühren!!

Bei der Kopulation ist es wichtig, dass der Schnitt gerade und nicht krumm

ausgeführt wird. Es sollte ungefähr im Winkel von ca. 15° zum Edelreis bzw.

der Unterlage sein. Die Schnittlänge etwa 2 bis 3 cm betragen und so ausgeführt

werden wie die Skizze zeigt.

Das Zusammenfügen der Oberen sowie der untern Hälfte von der Seite, vorne

und hinten sowie das Verstreichen.

Aber darauf achten das die Schnittfläche nicht mit der Hand berührt wird !!

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Einsetzen des Auges

Einsetzen des Auges

in den Unterlage

Anbringen des

T Schnittes an

die Unterlage

Verbinden und

Anschließenden

verschmieren

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Mi Mit dieser Methode werden dickere Unterlagen

uuumveredelt und ältere Obstbäume umgepfropft.

Di Dieses Verfahren wird in den Monaten April bis

M Mai durchgeführt da sich die Rinde vom Holz lösen

m muss.

Mi Mit diesem Verfahren können Reiser auf

Mai

O

es

di dickere Äste veredelt werden. Hierbei

w wird das sich noch in Ruhe befindende

Ed Edelreis hinter der Rinde der schon in

Sa Saft stehende Unterlage gepfropft.

Gügünstigste Zeit ist April bis Mai.

.

Di

M

m

Mai

O

es

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