Großharthauer LandArt - Ausgabe 02/2019

MediaLight

GROSSHARTHAUER LandArt Großharthau mit den Ortsteilen Bühlau, Schmiedefeld, Seeligstadt und der Gemeinde Frankenthal
Themen in der Ausgabe: - Babyempfang 2019 - Seniorenhäusl Großharthau feiert Jubiläum - spannende Projektwoche in der Grundschule - uvm.

GROSSHARTHAUER

LandArt

Großharthau mit den Ortsteilen Bühlau, Schmiedefeld,

Seeligstadt und der Gemeinde Frankenthal

Ausgabe 02 | 2019

© Ingo Morgenstern

Aus unseren Themen:

• Babyempfang 2019

• Projektwoche an der Grundschule

• 60 jähriges Jubiläum der Turnhallen-Einweihung

• Informationen zur LEADER-Region Westlausitz

• Seniorenhäusl Großharthau feiert


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2019 Seite 2

Vorwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

hiermit übergeben wir Ihnen die 2. Ausgabe der „Großharthauer

LandArt“ in diesem Jahr. Wir hoffen, Sie nutzen die Gelegenheit so

kurz vor der großen Sommerpause bzw. Urlaubszeit, die sicherlich

viele von Ihnen beanspruchen werden und schauen einfach noch einmal

in diese Ausgabe hinein. Hier finden Sie aktuelle Informationen

zur Grundschule Großharthau, Feuerwehraktivitäten der FFW Großharthau

und Frankenthal, zu Vereinstätigkeiten, zur Förderung von

Projekten in der Westlausitz, zur Jubiläumsfeier im Seniorenhäus`l

und vieles mehr.

Wir wünschen unseren fleißigen Leserinnen und Lesern eine schöne,

angenehme und erholsame Sommerzeit, lassen Sie es sich gut gehen.

Unsere Nächste Ausgabe erhalten Sie dann Mitte September 2019.

Hans-Henner Niese + das Team von Media-Light

Lebenskünstler ist, wer

seinen Sommer so erlebt,

dass er ihm noch den Winter wärmt.

Verbraucherzentrale Sachsen

Energieberatung am Dienstag, dem

16. Juli 2019 in der Beratungsstelle

Bischofswerda

Allen Mietern und Hauseigentümern bietet die Verbraucherzentrale

Sachsen am Dienstag, dem 16. Juli 2019 von 16.00 – 18.00 Uhr

eine anbieterneutrale Energieberatung an. Die Beratungen finden

nach Voranmeldung in der Beratungsstelle Bischofswerda, Altmarkt 1

(Raum wechselt, bitte am Beratungstag beim Bürger- und Tourismusservice

erfragen) statt.

Beratungsschwerpunkte sind Strom- und Heizkosten, baulicher Wärmeschutz,

Probleme mit Schimmel, Fragen zur Haustechnik, Einsatz

erneuerbarer Energien, Fördermittel für energetische Sanierungen,

Tipps für Neu-/Altbauten und vieles andere mehr…

Termin und Ort

16. Juli 2019, 16.00 – 18.00 Uhr, Bischofswerda, Altmarkt 1 und jeden

3. Dienstag im Monat von 16.00 – 18.00 Uhr, Bischofswerda,

Altmarkt 1

Anmeldung

Beratung erfolgt nur nach Voranmeldung unter: 0800 – 809 802 400

(kostenfrei) oder beim Bürger- und Tourismusservice im Rathaus

Webseite

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

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Impressum

Herausgeber: Werbeagentur Media-Light Löbau,

Ernst-Thälmann-Straße 63, 02708 Großschweidnitz.

Tel: 03585 40 19 67, Fax 03585

46 88 87, E-Mail: post@media-light-loebau.

de, Web: www.media-light-loebau.de,www.

facebook.com/MediaLightLoebau. Die

Ausgabe wurde erarbeitet in Zusammenarbeit

mit den Gemeindeverwaltungen Großharthau

und Frankenthal.

Satz & Gestaltung: S. Hille - Werbeagentur

Media-Light Löbau

Titelfotos: Redaktion, Vereine, Ingo Morgenstern

Fotos: siehe Urheberhinweis, Redaktion,

Gemeinden, Vereine, Pixabay

Anzeigenakquise: Hans-Peter Schulz,

Simone Baier

Verteilung: Kostenlos in Großharthau mit

Ortsteilen, sowie Frankenthal, Auslagestellen

in Goldbach, Weickersdorf, Klein- und

Großdrebnitz

Für die Richtigkeit der Werbeaussagen

übernimmt die Werbeagentur Media-Light

Löbau keine Gewähr. Haftungsausschluss

besteht auch für redaktionelle und technische

Fehler, der Nachdruck, auch auszugsweise,

ist untersagt.

© Werbeagentur Media-Light Löbau, 2019, all

rights reserved.

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Seite 3

Informationen + Neues aus Großharthau

Aktuelles aus der Gemeinde Großharthau

Verabschiedung Hauptamtsleiterin

Frau Clemens


Neues Spielgerät

Schulhof Grundschule

Pünktlich zum Kindertag konnte auf dem

Schulhof in der Grundschule in Großharthau

die Kletterspinne freigegeben werden.

Sie ist eine Ersatzbeschaffung für das in die

Jahre gekommene und wegen Sicherheitsmängeln

abgerissene Holzspielgerät.

Ich möchte mich ganz herzlich bei den

Hauptsponsoren, der Kreissparkasse Bautzen

und der Norma Stiftung, aber auch bei allen

Sponsoren, die vor allem über den Schulförderverein

das Projekt finanziell unterstützt

haben, bedanken. Durch die Gemeinde

wurde der fehlende Betrag ausgeglichen. Ein

Dankeschön gilt auch dem Bauhof der kurzfristig

die Kletterspinne und den Fallschutz

errichtet hat.

Krauße

Bürgermeister

Nach 25 jähriger Dienstzeit als Leiterin des

Hauptamtes wurde am 05.06. Frau Clemens

feierlich verabschiedet.

Bei der feierlichen Verabschiedung im Feuerwehrgerätehaus

Großharthau nahmen neben

den Kollegen der Verwaltung auch Gemeinderäte,

Vertreter der Kitas, Kameraden

der Feuerwehr sowie Lehrer und Schüler der

Grundschule teil.

Angefangen hatte Frau Clemens 1991 als

Bürgermeisterin der damaligen selbstständigen

Gemeinde Schmiedefeld.

Mit der Gemeindegebietsreform 1994 übernahm

Frau Clemens bis heute die Leitung des

Hauptamtes und war unter anderem für Personal,

Feuerwehrwesen, Schule und Kitas,

Wahlen und für das Ordnungsamt zuständig.

Persönlich wie im Namen der Damen und

Herren Gemeinderäte möchten wir uns auf

diesem Wege ganz herzlich für ihre langjährige

Arbeit bedanken und wünschen ihr

für die weitere Zukunft viel Gesundheit und

Erfolg.

Mit ihrem Ausscheiden wird es personelle

Veränderungen im Amt geben. So wird

der jetzige Kämmerer Herr Veit Großmann

ab dem 01. Juli die Leitung des Hauptamtes

übernehmen. Die Stelle des Kämmerers

wurde ausgeschrieben, demnach übernimmt

Frau Elisabeth Lehmann ab 01.07. die Verantwortung

in der Kämmerei.

Beiden Kollegen wünsche ich viel Erfolg

in ihrer Tätigkeit und stets ein glückliches

Händchen bei ihren Entscheidungen.

Krauße

Bürgermeister

Hotel • Restaurant • Ballsaal

Kyffhäuser

Großharthau • Sachsen

Herzlich willkommen

Mittwoch, 03. Juli, 15:00 Uhr

Sommerfest mit der

Blaskapelle „Severka“

Großes Sommerfest mit der tschechischen Blaskapelle

„Severka“, viel Humor, Musik, Tanz und gutem

Essen. Mit Humorist Olaf Umlauf.

Mittwoch, 31. Juli, 15:00 Uhr

Vincent & Fernando

Die Grand-Prix-Sieger der Volksmusik geben wieder

ein heiter und beschwingtes Konzert im Kyffhäuser

Hotel. Die Brüder aus Südtirol punkten mit außergewöhnlichen

Stimmen, Persönlichkeit und Charme.

Mittwoch, 07. August, 15:00 Uhr

Saso Avsenik & seine Oberkrainer

Jung, frisch & ganz viel Musik im Blut - das sind Saso

Avsenik & seine Original Oberkrainer. Der Enkel des

großen Slavko Avsenik, Grundvater der Oberkrainer

Musik, sorgt mit seiner Band für super Stimmung.

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© Ingo Morgenstern

Mittwoch, 04. September, 15:00 Uhr

G.G. Anderson & Michele Joy

Star-Gast-Gala mit dem berühmten Schlagersuperstar

G.G. Anderson. Mit dabei ist sein Neffe

Michele Joy.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Isolde & Anja Russig

mit dem Kyffhäuserteam.

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GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2019 Seite 4

Babyempfang

Der diesjährige traditionelle Babyempfang

in unserer Gemeinde wurde bereits zum 9.

Mal durchgeführt. Im Zeitraum von Mai 2018

– April 2019 wurden 24 Kinder geboren, jeweils

12 Jungen und 12 Mädchen.

Zu diesem Empfang wurden unsere jüngsten

Bürger mit ihren Eltern zum gemeinsamen

Frühstück eingeladen.

In sehr guter Zusammenarbeit mit der Sparkasse

bekommt jedes Kind ein Sparkassenbuch

mit einem Startguthaben von 50 EUR

und ein Kuscheltier übergeben.

Gleichzeitig war es wieder ein guter Anlass,

die Eltern gezielt über die Möglichkeiten unserer

Kinderbetreuung zu informieren

und mit ihnen ins

Gespräch zu kommen.

Großharthau hat sich zum

Ziel gesetzt, eine familienfreundliche

Gemeinde zu

sein und hat in der Vergangenheit

dafür viel getan.

Krauße

Bürgermeister

© Freepik.com

Grundschule Großharthau

Regenbogenzirkus

Unsere Projektwoche in der Grundschule

Großharthau

In der Woche vom 20.05.– 24.05.2019 war

es endlich soweit. Pünktlich am Montagmorgen

verwandelte sich unsere Schule in einen

großen Trainingsplatz für junge Artisten.

Erfahrene Trainer des Zirkusprojektes „CIR-

KOH“ waren bei uns zu Gast und betreuten

die Schüler in einzelnen Gruppen. In nur vier

Tagen lernten die Kinder jonglieren, auf dem

Seil gehen, auf Bällen laufen, auf Rollen balancieren,

akrobatische Übungen und vieles

andere mehr. Alle fanden sich schnell in ihre

Aufgaben und kamen zu wahren Höchstleistungen.

Sicherlich haben es viele vorher

nicht für möglich gehalten, dass sie so etwas

überhaupt können.

Während die einen Gruppen trainierten, arbeiteten

die anderen an ihren Wochenplänen

und stellten Dekorationen und Kostüme

für den großen Auftritt her. Die AG „Kochen

und Backen“ zauberte noch vier Kuchen für

den Verkauf.

Die Zeit verging sehr schnell und schon war

es Freitag, der Tag der großen Aufführung.

Eltern, Großeltern und Geschwister sollten

staunen!

Wir trafen uns am Morgen zur großen Generalprobe

in der Reithalle und konnten sehen,

was die einzelnen Gruppen eingeübt hatten.

Während die Kinder noch in der Manege übten,

schmückten die Lehrer die Halle mit den

vielen gebastelten Dekorationen.

15 Uhr war es dann endlich soweit. Jeder

schlüpfte in sein Kostüm, wer wollte, wurde

auch passend geschminkt. Es waren noch

viele fleißige Helfer dabei, der Schulförderverein,

die Feuerwehr und Eltern. Sie bauten

ein Glücksrad auf und kümmerten sich um

das leibliche Wohl der Gäste. Alle Akteure

erhielten zur Stärkung Gutscheine für ein Essen

und Getränk.

Nach und nach füllte sich die Halle mit neugierigen

Zuschauern, die voller Erwartung

und bestimmt genauso aufgeregt waren wie

die Schülerinnen und Schüler.

Dann ging es endlich los. Frau Schneider eröffnete

das Programm, das mit einer kleinen

Hundedressur startete. Jetzt waren die Zirkuskünstler

an der Reihe. Alle wuchsen noch

einmal über sich hinaus und beeindruckten

ihr Publikum. Die Trommlergruppe der

Schule gab am Ende noch eine Probe ihres

Könnens. Viel Beifall und glänzende Augen

bei den Eltern und Verwandten waren der

schönste Lohn für die Anstrengungen. Nach

der Vorstellung traten noch einmal Tiere auf,

eine Ponydressur beendete das offizielle Programm.

Für diese tolle Woche bedanken wir uns

recht herzlich bei allen Unterstützern und

Sponsoren, der Sparkasse, dem Schulförderverein,

der Freiwilligen Feuerwehr Großharthau

und den Eltern. Ein großes Dankeschön

an das Team von CIRKOH, die uns bestätigten,

dass die Kinder Spaß und Freude an der

Sache hatten, sehr kreativ waren, toll mitgearbeitet

haben und gute Disziplin zeigten.

Die Schüler und Lehrer

der GS Großharthau


Seite 5

Feuerwehr & Grundschule berichten

Feuerwehr Großharthau

Evakuierungsübung

Am 24.04. Erfolgte die diesjährige Evakuierungsübung im Kindergarten

„Bummi“ Großharthau. Angenommen wurde ein Brand im Büro.

Ein Hortkind musste von der Feuerwehr gerettet werden. Am Ende

der Übung Legte der Angriffstrupp seine Atemschutzgreäte vor den

Kindern ab, um ihnen die Angst vor „den Männen mit den komischen

Masken“ und dem Atemgeräusch zu nehmen. Welche Überraschung,

für manch ein Kind. Da steckt ja ein Papa drunter oder ein Onkel.

Im Rahmen der kurzen Auswertung

mit den Kindern und

Erzieherinnen übergab der

Chef unseres Fördervereins

dem Kindergarten noch ein

Geschenk. Als die 4 Laufräder

von den Kameraden auf den

Platz gebracht wurden leuchteten

die Augen der Kinder, als

wäre Weihnachten.

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20. Kinderfest am Gerätehaus

Im Rahmen der 48 Stunden Aktion des Landkreises Bautzen führte

die Jugendfeuerwehr Grossharthau

am Pfingstmontag das

20. Kinderfest am Gerätehaus

durch. Bei herrlichem Wetter

kamen wieder zahlreiche Gäste

aus nah und fern. Wir möchten

uns bei allen Gästen und natürlich

bei allen Unterstützern

recht herzlich bedanken.

Trotzdem standen wir als

Feuerwehrleute noch unter

dem Eindruck des Großbrandes

am gestrigen Sonntag in

Frankenthal. Spontan entschied

sich die Feuerwehr,

der Förderverein und die

Jugendfeuerwehr eine Spendenaktion

ins Leben zu rufen.

Diese wurde über die sozialen Netzwerke und über Radio PSR

den Förderer der Feuerwehren in Sachsen verbreitet. Noch während

des Kinderfestes wurde entschieden, den Gesamten Erlös des Festes

den Geschädigten Familien zur Verfügung zu stellen.

Die Bürger der Region sind herzlich eingeladen.

Stadtfest

Wilthen

05.-07. Juli 2019


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2019 Seite 6

Jugendclub „Blaue Engel“ & die Jugendfeuerwehr Frankenthal

Frankenthaler Jugend hübscht den

Kinderspielplatz auf

Anglerverein „Großharthauer Angelfreunde 1970“ e.V.

Am 12. Mai hatte der Anglerverein

Großharthauer

Angelfreunde 1970“ e.V. zum

Schnupperangeln für Kinder des Vereins und

neugierige Kinder, die noch keine Angler sind

an den Schloßteich in Form eines Pokal-Angelns

eingeladen.

Trotz anfänglichem Regen nahmen 10 Kinder

teil, davon 6 aus dem Großharthauer Verein.

Weil es beim Praktischen Angeln keinen

eindeutigen Sieger gab, entschied ein Zielwerfen

auf die Arenberg-Scheibe über den

Pokalgewinner.

Pokalsieger wurde der 10-jährige Arne Rebe.

Den 2.Platz belegte die 9-jährige Lilly May

und Dritter wurde der 9-jährige Aaron Häse.

Johannes Hell, Vorstandsmitglied

für Öffentlichkeitsarbeit

Sportgemeinschaft Frankenthal

23. Frankenthaler

Paarlauf

Am 05. Juni 2019 fand in Frankenthal der

23. Paarlauf der Sportgemeinschaft Frankenthal

statt.

Mit 31 Paaren war der Lauf im Vergleich zu

den letzten Jahren eher überschaubar. Alle

Teilnehmer legten zusammen 154.238 Meter

zurück. Im Durchschnitt lag die Strecke

bei 4.975,42 Metern pro Paar und 2.478,71

Metern pro Läufer. Erstmals wurde bei den

30-Minuten-Läufern die Strecke von 8.000

Metern erreicht.

35. Frankenthaler

Stundenlauf

Am 08. Mai 2019 führte die Sportgemeinschaft

Frankenthal den 35. Stundenlauf

durch.

Mit 91 Kindern wurde beim Bonbon-Lauf

erneut eine sehr gute Teilnehmeranzahl erreicht.

Insgesamt traten 120 Läuferinnen und

Läufer an.

Zur 24h Aktion vom 24. bis 26. Mai haben

sich der Jugendclub „Blaue Engel“ und die

Jugendfeuerwehr Frankenthal zusammengetan,

um den Kinderspielplatz samt Zaun

farblich neuzugestalten. Am Freitag säuberte

der Jugendclub die Spielgeräte und den

Zaun, sodass am Samstag die Jugendfeuerwehr

mit Farbe und Pinsel anrücken konnte.

Alle erforderlichen Farben, im Gesamtwert

von 500,00 EUR wurden über das Förderprogramm,

„Mikroprojektefonds im Rahmen

der Partnerschaften für Demokratie des

Landkreises Bautzen 2019“ finanziert. Sämtliche

Werkzeuge, wie Pinsel und Schutzhandschuhe

wurden durch die Firma H +

K Baustoffe GmbH aus Kamenz gesponsert.

Ebenfalls bedanken möchten wir uns, bei der

Bäckerei Rene Kunath und der Fleischerei

Matthias Schöne aus Frankenthal sowie der

Gemeinde Frankenthal welche uns mit Spenden

unterstützt haben. Alle Beteiligten waren

sehr motiviert und freuten sich sehr über das

Fotos: Siegfried Endler

Alle Läufer legten zusammen eine Strecke

von 388.318 Metern zurück. Im Schnitt waren

das für jeden Läufer 3.236 Meter. Der

beste Läufer erreichte in 60 Minuten eine

Strecke von 13,20 km und übertrumpfte den

Bestwert des vergangenen Jahres um fast einen

Kilometer.

Der älteste Läufer war Jahrgang 1956, die

jüngste Läuferin Jahrgang 2017.

Ergebnis, das der Spielplatz ab sofort wieder

in neuem Glanz erscheint. Auch im nächsten

Jahr werden sich die zwei Jugendorganisationen

wieder an der 48h Aktion beteiligen.

Natur- und Heimatverein

Seeligstadt

Nützliches mit Schönem

verbinden

– Streublumenwiesen in

Ortslagen gestalten

Der Natur- und Heimatverein Seeligstadt

beschäftigte sich in der letzten Zeit mit dem

Lebensraum von Vögeln und Insekten in heimischen

Gärten. Diesen gilt es zu schützen

und einvernehmlich mit den Anwohnern

zu entwickeln, das nicht nur Bienen ausreichend

Nahrung finden, sondern auch kleine

Insekten und Brutvögel sich vor Ort wohlfühlen.

Ivette Kühne, Vorsitzende spricht an

„das der Heimatverein Seeligstadt den Uferbereich

des Mühlgrabenteiches für die Aussaat

von Wildblumen vorbereitet hat. Das sei

in Absprache mit den Nachbarn geschehen

und soll zusätzlich das Ortsbild verschönern.

Unser Dank gilt dafür Martin Fauck.“

Gemeinderatsmitglied Ilko Keßler ist in diesem

Projekt eingebunden. „Es gibt Überlegungen,

weitere kommunale Flächen für diese

Nutzung zu erschließen und damit auch

das Ortsbild zu verschönern. Dazu sind wir

am Schauen, ob diese Gestaltung von natürlichem

Lebensraum finanziell unterstützt

werden kann. Erste Gespräche dazu gibt es

bereits.“


Seite 7

Vereinsgeschehen des Kleintierzüchtervereins

Schmiedefeld und Umgebung e.V.

Neues vom Verein

Am Samstag, den 18. Mai führten wir nun

endlich unseren Vereinsausflug anlässlich unseres

70 jährigen Jubiläums im Vorjahr durch.

Zusammen mit Partnern und auch einigen

Zuchtfreunden aus dem Lauterbacher Verein

ging die schöne Fahrt am frühen Morgen gegen

7 Uhr los. Erste Station war das Rassekaninchenmuseum

in Dürrhennersdorf. Dort

wurde uns ein ausführlicher Bericht über die

Gründung, den Aufbau und die Pläne des

Museums und über die unfassbar vielen Dinge

gegeben, die dort zu bestaunen waren. Im

Anschluss daran

kehrten wir in

das Schützenhaus

Dürrhennersdorf

zum

Mittagessen ein.

Zweite Station

an dem Tag war die Herrnhuter Sternemanufaktur,

wo wir erfuhren und erblicken konnten

wie die weltweit bekannten Herrnhuter

Sterne entstehen und gefertigt werden. Als

Vereine berichten

Abschluss ging es in den schönen Ort Oybin

zum Wandern und Kaffeetrinken. Gegen 19

Uhr waren wir wieder Zuhause angekommen

und ließen den Tag in ruhiger Runde bei

Zuchtfreund Großer in Seeligstadt ausklingen.

Solche Wochenenden könnte es öfter geben.

Zu Himmelfahrt haben wir schon fast traditionell

vormittags junge Kaninchen gekennzeichnet

und nach getaner Arbeit den Grill

mit vielen Köstlichkeiten vollgepackt. Unsere

Sommer- oder auch Wanderversammlung

genannt, führten wir in diesem Jahr bei unserem

Vereinskollegen R. Weise in Wilschdorf

am zweiten Juniwochenende durch. Eine tadellos

gepflegte Zuchtanlage und mindestens

genauso hervorragende Hühner und Tauben

konnten wir uns bei ihm ansehen. Bei ihm

merkte man wirklich, wieviel Liebe und Hingabe

in dieses Hobby und in die Zucht der

Tiere einfließt. Bei gutem Essen und kühlen

Getränken verbrachten wir auch hier wieder

einen super Abend unter Freunden. In den

kommenden zwei Monaten halten wir Sommerpause

mit unseren Versammlungen, danach

geht es dann aber schon wieder zügig

in Richtung Ausstellungszeit. Anfang August

steht die Landesjungtierschau für Rassekaninchen

in Tautenhain auf dem Plan, an der

auch unsere Züchter beteiligt sein werden.

Im September folgen schon das Hähnewettkrähen

in Bühlau zum Dorffest sowie unsere

Tierbesprechung mit auserwählten Preisrichtern.

Diese werden dann sicher schon die

besten Tiere ausmachen und Tipps für die

kommenden Ausstellungen geben können.

Bis dahin wünschen wir allen Zuchtfreunden

und Lesern einen herrlich schönen Sommer

und immer einen kühlen Kopf...

Philipp Winkler

Kleintierzüchterverein Schmiedefeld u.

Umgebung e.V.

Thema: Verkehrssicherheit an Ostsachsens Schulen

ACE führte Verkehrssicherheitsaktion an

Oberguriger Grundschule durch

Bautzen (ACE) 7. Juni 2019 – Viel Verkehr,

hohe Geschwindigkeiten sowie riskante

Park- und Wendemanöver: Sogenannte Elterntaxis

sorgen allmorgendlich für Chaos,

Stau und erhöhte Unfallgefahr vor Sachsens

Schulen. Um auf dieses Thema aufmerksam

zu machen, hat der ACE, Deutschlands

zweitgrößter Autoclub, in diesem Jahr die

Verkehrssicherheitsaktion „Goodbye Elterntaxi“

gestartet.

Der ACE Vorsitzende Ilko Keßler war frühmorgens

zur Verkehrssicherheitsaktion gemeinsam

mit ACE-Ehrenamtlichen an die

Grundschule Obergurig gekommen. 120

Kinder kommen hier wochentags zur Schule.

Der ACE, der den morgendlichen Bringverkehr

zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr

vor Ort beobachtete, zählte allein in dieser

Stunde 35 Fahrzeuge, die als Elterntaxis unterwegs

waren. Gut dazu: nur zwei Fahrzeuge

an diesem Morgen vor der Grundschule

Obergurig beobachteten Fahrzeuge machten

Fehler, sie standen auf dem Fußweg und im

Halteverbot. Die Eltern wurden angesprochen

und auf die Gefahren für alle Kinder,

die zur Schule wollen, hingewiesen. Für die,

die zu Fuß unterwegs sind, und für die, die

aussteigen und zwischen den hohen Autotüren

nicht gesehen werden.

Ilko Keßler, Vorsitzender des ACE-Region

Ost eilte danach zum Pressetermin: „Vor

allem vor Schulen ist Hektik der denkbar

schlechteste Wegbegleiter. Das Parken auf

Fuß- und Radwegen gefährdet die schwächsten

Verkehrsteilnehmer: unsere Kinder. Wenn

immer es möglich ist, sollten Kinder ihren

Schulweg aktiv zu Fuß, per Fahrrad oder

Roller zurücklegen dürfen, statt passiv im Elterntaxi.

Schließlich lässt sich Sicherheit im

Straßenverkehr nicht auf der Rückbank eines

Autos erlernen.“

ACE-Forderungen an die

Politik

Voraussetzung dafür, dass Kinder ihren

Schulweg sicher und eigenständig zurücklegen

können, ist auch eine gute Verkehrsinfrastruktur.

Der ACE fordert ein starkes

politisches Engagement, damit Rad- und Fußwege

sicher gestaltet und ausgebaut werden.

Nur so lassen sich Eltern zum Umstieg ihrer

Kinder überzeugen – vom passiven Mitfahrerkind

im Elterntaxis zum aktiven Verkehrsteilnehmer.

© ACE Ostsachsen


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2019 Seite 8

Arbeitsrecht

Berechnung von Resturlaubsansprüchen

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SCHÜLER-BOLDT & BANSNER

Rechtsanwälte in überörtlicher Sozietät

Dresden • Frankfurt/Main

Janine Bansner

Rechtsanwältin

Hauptstraße 34 • 01909 Frankenthal

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Telefon 03 51 / 80 600-0 • Fax 80 600-80

Bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses stellt sich in der Regel die

Frage nach dem Umgang mit den verbliebenen nicht in Anspruch

genommenen Urlaubstagen.

Insoweit regelt § 4 BUrlG, dass der volle vereinbarte Jahresurlaub

erstmalig nach 6-monatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses erworben

wird. Bis dahin wird Urlaub nur anteilig gewährt, gleiches gilt

innerhalb der jeweils ersten Jahreshälfte der weiteren Beschäftigung,

bzw., wenn der Urlaub bereits von dem vorherigen Arbeitgeber gewährt

wurde. Der Urlaub muss grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr

genommen werden und darf nur in Ausnahmefällen und mit

Zustimmung des Arbeitgebers auf das Folgejahr übertragen werden.

Dann ist er in den ersten 3 Monaten zu nehmen. Danach verfällt er.

Erst wenn er wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht oder

nicht vollständig genommen werden kann, ist er gem. § 7 Abs. 4

BUrlG abzugelten, und zwar in Höhe des durchschnittlichen Arbeitsverdienst

der letzten 3 Monate.

Zur Frage der Anzahl der abzugeltenden Arbeitstage, insbesondere

zur Verbindlichkeit der laufenden Angaben auf den monatlichen

Lohnabrechnungen, hat das Bundesarbeitsgericht bereits 1987 entschieden,

dass hieraus keine Ansprüche hergeleitet werden können

(AZ: 8 AZR 610/84). Das Landesarbeitsgericht Köln hatte nunmehr einen

Fall zu entscheiden, in welchem der Arbeitgeber im Kündigungsschreiben

die Resturlaubstage benannte, aber fehlerhaft 43 Tage angab,

statt der tatsächlichen noch 13 Tage. Dies wertete das LAG als

deklaratorisches Anerkenntnis, da diese Erklärung gerade dazu gedient

habe, einen späteren Streit über den Resturlaub zu vermeiden.

Weitere Schwierigkeiten ergeben sich bei der Berechnung des Resturlaubes

bei sog. Langzeitkranken, da hier die Verfallregeln (zumindest

für den gesetzlichen Mindesturlaub) gekippt wurden. Lassen Sie

sich im Falle der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses daher auch

in puncto Geltendmachung von Resturlaubsansprüchen anwaltlich

beraten!

J. Bansner, Rechtsanwältin

Sportverein Seeligstadt

Seeligstädter Sportverein feiert 60 Jahre

Turnhalleneinweihung

Der Sportverein Seeligstadt besteht seit dem

Jahr 1924. Für deren Gründungsmitglieder

galt es, in vielen ehrenamtlichen Stunden

eine Heimstätte für den Sport in Seeligstadt

zu errichten. Bereits in den ersten Jahren

legten die Sportlerinnen und Sportler Hand

an und erbauten eine Barcke mit einem

Übungraum. „Dieser bestand aus einfachen

Holz, einem Steinfundament und einen Kachelofen“,

so Ilko Keßler, Vorsitzender des

Sportvereins, der dazu die historischen Bilder

mit dem Heimatverein gesichtet hat. Nach

dem Krieg war an einer Erweiterung nicht

zu denken, die Probleme nach Wohnraum

standen in Vordergrund und benötigten das

Baumaterial.

zu errichten. Diese wurde nach 7381 freiwilligen

Arbeitsstunden fertiggestellt und am

20. September 1959 mit einem Festumzug

eingeweiht. Die Turnhalle wurde seitdem

mehrmals erweitert und erst in den letzten

Jahren umfangreich modernisiert. Der Sportverein

Seeligstadt wird am Wochenende

vom 21. bis 22. September den 60. Jahrestag

der Einweihung würdig mit einem Festakt,

dem sonntäglichen Festbetrieb und sportlichen

Höhepunkten begehen und lädt dazu

alle Seeligstädter und ihre Gäste herzlich ein.

Umso höher zu bewerten ist, dass viele Engagierte

aus dem Ort, der damaligen LPG

und dem Rat der Gemeinde Seeligstadt sich

auf den Weg machten, eine neue Turnhalle


Seite 9

Steuertipps vom Profi

Erste Tätigkeitsstätte – ein Dauerthema

bei der steuerlichen Anerkennung

Immer wieder gilt es für Einzelfälle zu entscheiden,

wo die erste Tätigkeitsstätte liegt.

Die Fahrtkosten können nur eingeschränkt

im Rahmen der Entfernungspauschale steuerlich

geltend gemacht werden.

Erste Tätigkeitsstätte ist eine ortsfeste betriebliche

Einrichtung des Arbeitgebers,

der der jeweilige Mitarbeiter dauerhaft zugeordnet

ist. Die Zuordnung wird durch die

dienst- oder arbeitsrechtlichen Festlegungen

sowie die diese ausfüllenden Absprachen

und Weisungen bestimmt.

Die Verwaltung knüpft an diesen Vorrang

des Dienst- oder Arbeitsrechts an, hält aber

ein gewisses Tätigwerden an der vom Arbeitgeber

festgelegten Tätigkeitsstätte für erforderlich.

Als ausreichend erachtet werden

jedoch auch Hilfs- und Nebentätigkeiten

in ganz geringem Umfang, sofern der Mitarbeiter

persönlich an der Tätigkeitsstätte

erscheint.

Für Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte können

die Mitarbeiter die Kosten nur im Rahmen

der Entfernungspauschale von 0,30 EUR je

Entfernungskilometer in ihrer Steuererklärung

geltend machen. Steuerfreie Erstattungen

durch den Arbeitgeber sind – ab 2019

mit Ausnahme der sogenannten Jobtickets–

ausgeschlossen. Besonders die Frage, ob

Fahrtkosten steuerlich mit der Entfernungspauschale

geltend gemacht werden müssen

oder ob möglicherweise Reisekosten vorliegen,

sorgt immer wieder für Differenzen mit

dem Finanzamt.

Ausgangspunkt dieser unterschiedlichen

Auffassungen ist immer die Frage nach der

ersten Tätigkeitsstätte. Diese Fälle landen

dann meist vor Gericht, wobei es sehr interessante

Entscheidungen gibt.

Hier eine kleine Auswahl der vor Gericht gelandeten

Fälle:

Tipps von Profis + Sportvereine berichten

• Einsatz auf einer Baustelle

Einem angestellten Elektromonteur wurde im

Arbeitsvertrag keine erste Tätigkeitsstätte zugeordnet.

Der Kläger wollte Fahrtkosten und

Verpflegungsmehraufwendungen für den

Einsatz über 36 Monate auf einer Baustelle

geltend machen. Das FG Münster gab der

Klage vollumfänglich statt, da sein Arbeitgeber

die erste Tätigkeitstätte geblieben ist.

• Erste Tätigkeitsstätte eines Gerichtsvollziehers

Nach Auffassung des Finanzgerichts ist eine

als ausreichend zu erachtende Tätigkeit am

Amtsgericht gegeben, welches somit seine

erste Tätigkeitsstätte ist. Der Kläger holt

dort regelmäßig bis fünfmal pro Woche seine

Vollstreckungsaufträge ab, welche die

Grundlage seiner eigentlichen Berufstätigkeit

darstellen. Es liegt auch kein weiträumiges

Tätigkeitsgebiet vor.

• Erste Tätigkeitsstätte für Lokführer

Das Einsatzgebiet eines Lokführers bei einer

Werksbahn stellt seine erste Tätigkeitsstätte

dar und daher scheidet ein Abzug von

Verpflegungsmehraufwendungen aus. Es

liegt auch keine Auswärtstätigkeit vor, da

die Einrichtungen auf dem Werksgelände

alle durch das Schienennetz zu einer Arbeitsstätte

verbunden sind und ein räumlich geschlossenes,

zusammenhängendes betriebliches

Gelände des Arbeitgebers bilden.

Sollen Mitarbeiter ihre berufliche Tätigkeit

typischerweise arbeitstäglich in einem sogenannten

weiträumigen Tätigkeitsgebiet ausüben,

findet für die Fahrten von der Wohnung

zu diesem Tätigkeitsgebiet ebenfalls

nur die Entfernungspauschale Anwendung.

Anders gelagert sind die Fälle bei Autobahnpolizisten,

Förstern oder Kaminkehrern. Solche

Arbeitnehmer werden weiterhin außerhalb

einer ersten Tätigkeitsstätte – und damit

auswärts – beruflich tätig.

• Erste Tätigkeitsstätte bei Entsendung ins

Ausland

Hierbei gilt ab 2014, dass bei grenzüberschreitender

Arbeitnehmerentsendung zwischen

verbundenen Unternehmen beim

aufnehmenden Unternehmen dann eine

erste Tätigkeitsstätte vorliegt, wenn der Arbeitnehmer

im Rahmen eines eigenständigen

Arbeitsvertrags mit dem aufnehmenden

Unternehmen einer ortsfesten betrieblichen

Einrichtung dieses Unternehmens unbefristet

zugeordnet ist. Die Zuordnung muss die

Dauer des gesamten - befristeten oder unbefristeten

- Dienstverhältnisses umfassen oder

die Zuordnung übersteigt einen Zeitraum

von 48 Monaten.

• Fortbildungseinrichtung als erste Tätigkeitsstätte?

Ein Apparatebauer beendete sein Arbeitsverhältnis

zum 31.07.2014 und absolvierte anschließend

in der Zeit vom 08.09. bis zum

18.12.2014 einen Schweißtechnikerlehrgang

bei einer Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt

(in Vollzeit).

Das Finanzgericht lehnte die geltend gemachten

Kosten für die Unterkunft am Fortbildungsort

und Verpflegungsmehraufwendungen

für drei Monate ab, denn als erste

Tätigkeitsstätte gilt auch eine Bildungseinrichtung,

die außerhalb eines Dienstverhältnisses

zum Zwecke eines Vollzeitstudiums

oder einer vollzeitigen Bildungsmaßnahme

aufgesucht wird. Die befristete Lehrgangsdauer

von nur gut drei Monaten stand dieser

Einordnung nicht entgegen, weil der Gesetzeswortlaut

keinen Mindestzeitraum für eine

Bildungsmaßnahme voraussetzt.

Gegen einige Urteile ist Revision eingelegt

und beim Bundesfinanzhof anhängig.

Ihr Frank Erben,

Steuerberater

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Sportgemeinschaft Frankenthal

Mitgliederversammlung der

Sportgemeinschaft Frankenthal

Am 02. Mai 2019 fand die Mitgliederversammlung

der SG Frankenthal statt.

Die Sportgemeinschaft umfasst derzeit 174

Mitglieder, davon 41 Kinder und Jugendliche.

Die Fußballerinnen und Fußballer stellen die

größte Abteilung im Verein.

Es wurden die Berichte der einzelnen Abteilung

verlesen und ein Ausblick auf die zukünftigen

Herausforderungen gegeben. Ein

Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Renovierung

des Stadions.

Sportfreund Ingolf Horn vom Westlausitzer

Fußballverband führte zusammen mit

Präsident Uwe Kunath die Ehrungen zweier

Mitglieder durch. Ute Sachse erhielt die Ehrennadel

des WFV in Bronze, Jan Meusel die

Ehrennadel in Silber. Beide prägten über Jahre

als Funktionäre in verschiedenen Positionen

das Vereinsleben der SGF.

Zur Versammlung stand die Wahl des neuen

Vorstandes an. Drei Mitglieder aus dem alten

Vorstand stellten sich nicht mehr zur Wahl,

vier neue Kandidaten konnten hinzugewonnen

werden.

Die Sportgemeinschaft dankt den ausgeschiedenen

Sportfreunden für Ihre Arbeit im

Vorstand und wünscht den neuen Mitgliedern

viel Erfolg bei Ihren Aufgaben.

Neuer Vorstand

Vorsitzender Uwe Kunath

Stellvertretende Vorsitzende

Jörg Höhne

Uwe Zschiedrich

Weitere Mitglieder

Ines Schreiber

Markus Engert

Jan Gottlöber

Thomas Hauswald

Oliver Höhne

Werner Kunath


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2019 Seite 10

Pressemitteilungen der LEADER-Region Westlaustiz

1,9 Mio. EUR Fördergelder für Projekte

in der Westlausitz

In der Westlausitz sind wieder Projektideen gefragt!

In ihrem 1. Projektaufruf in 2019 stellt die Region Westlausitz über

das europäische Programm LEADER wieder Fördergelder für Projekte

im ländlichen Raum zur Verfügung. Der Projektaufruf startete am

26.04 2019. Bis zum 19.08.2019 können Privatpersonen, Vereine,

Unternehmen und Kommunen Projektvorschläge beim Regionalmanagement

einreichen und sich für eine finanzielle Unterstützung ihres

Vorhabens aus LEADER-Mitteln bewerben.

Inhalt des Aufrufs sind u.a. die Themen soziale und soziokulturelle

Infrastruktur; Tourismus, Vermarktung regionaler Produkte und der

Erhalt von regionalem Kulturgut und Brauchtum. Es können sich aber

auch Privatpersonen für die Um- und Wiedernutzung von leerstehenden

Wohngebäuden finanzielle Unterstützung sichern.

Ausführliche Informationen zu den Projektaufrufen finden sich auf

der Westlausitz-Homepage (www.region-westlausitz.de) unter der

Rubrik Aufrufe. Bei Beratungsbedarf und Fragen zu den aufgerufenen

Maßnahmenbereichen steht das Regionalmanagement (Telefon

03528-419625, regionalmanagement@region-westlausitz.de) jederzeit

gern zur Verfügung.

Nach Ablauf der Aufrufe werden durch den Koordinierungskreis, das

Entscheidungsgremium der Region, die Projekte bewertet und entsprechend

für eine Förderung ausgewählt.

Welche Kommunen gehören zur Westlausitz?

Zur LEADER-Region Westlausitz gehören die zwölf Städte und Gemeinden:

Arnsdorf, Bischofswerda, Elstra, Frankenthal, Großharthau,

Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ohorn, Pulsnitz, Rammenau, Steina und

Wachau. In den Städten Bischofswerda, Großröhrsdorf und Pulsnitz

sind investive Maßnahmen nur in den ländlich geprägten Ortsteilen,

nicht jedoch in den Stadtgebieten förderfähig.

Wettbewerb zum Thema Ehrenamt

startet in der Westlausitz

Im April ist in der Westlausitz der diesjährige Wettbewerb zum Thema

Ehrenamt gestartet. Im Wettbewerb geht es darum, ehrenamtliches

Engagement zu würdigen und Projekte, die im Ehrenamt umgesetzt

wurden bzw. werden sollen, zu honorieren. Insgesamt stehen

18.000 EUR als Preisgelder zur Verfügung.

Bis zum 02.08.2019 können Vereine und ehrenamtliche Initiativen,

öffentliche Einrichtungen wie Kitas und Schulen, kommunale Einrichtungen

wie z.B. die Freiwillige Feuerwehr und Privatpersonen, die

in der Region Westlausitz ansässig sind, Projekte einreichen, die im

Ehrenamt umgesetzt wurden oder umgesetzt werden sollen.

Die Beiträge können in drei Kategorien eingereicht werden:

- Gemeinschaft leben – u.a. mit den Themen Nachbarschaftshilfe,

Vereinsleben, Integration und Inklusion

- Zukunft sichern – u.a. mit den Themen Kinder- und Jugendarbeit,

Nachwuchsförderung, Mitgliedergewinnung und Bildung

- Heimat bewahren – u.a. mit den Themen Kultur- und Traditionspflege,

Heimatverbundenheit, Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und

Naturschutz

ehrenamtliche Engagement

in der Region

würdigen. Der Wettbewerb im letzten Jahr hat uns gezeigt, welche

tollen Initiativen in der Region vorhanden sind. Wir freuen uns auch

in diesem Jahr auf viele interessante Projekte.“, so Jens Krauße, Vorsitzender

des Westlausitz e.V. und Bürgermeister von Großharthau.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb und das Online-Meldeformular

finden sich unter https://www.region-westlausitz.de/wettbewerbe-2019.html.

Bei Rückfragen zu den Wettbewerben steht Frau Retzmann vom Regionalmanagement

der Westlausitz (retzmann@region-westlausitz.

de, Tel. 03528 41961039) zur Verfügung.

Erlebnistour durch die Westlausitz

am 14.07.2019

Auch 2019 lädt die Westlausitz wieder zu einer thematischen Erlebnistour

ein.In diesem Jahr steht das Thema „Rund um Elstra“ auf dem

Programm. Besucht werden die Prietitzer Schanze, die „Längste Bank

Sachsen“ in Rehnsdorf, der Kloster Panschwitz-Kuckau.

1. Prietitzer Schanze, Vortrag Herr Anders

2. „Längste Bank Sachsen“ in Rehnsdorf, Vortrag Heimatverein

Rehnsdorf

3. Kloster St. Marienstern Panschwitz-Kuckau, Führung durch das

Kloster

Die diesjährige Tour

ist eine anspruchsvolle

Strecke von ca.

30 km mit mehreren

Steigungen, welche

nur bedingt für Kinder

geeignet ist, d.h.

wir empfehlen die

Teilnahme für Kinder

erst ab ca. 12 Jahren.

Beginn der Tour ist

um 10.00 Uhr, voraussichtliches

Ende gegen 15.45 Uhr. Start und Ziel der Radtour ist

der Marktplatz in Elstra.

Die Tour wird kostenfrei angeboten. Im Kloster St. Marienstern ist ein

Eintrittsgeld von 3,00 EUR pro Person zu entrichten. Der Heimatverein

Rehnsdorf („Längste Bank Sachsen“) freut sich über eine kleine

Spende.

Die Teilnahme an der geführten Radtour ist nur nach Anmeldung

möglich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Der Verein Westlausitz

bittet deshalb um Anmeldung bis spätestens zum 05. Juli 2019 per

Telefon (03528-41961043) oder per E-Mail (anders@region-westlausitz.de).

Das Anmeldeformular kann auf der Westlausitz-Homepage

(www.region-westlausitz.de) unter der Rubrik Aktuelles abgerufen

werden.

Veranstalter:

Route:

Termin:

Westlausitz e.V.

Elstra – Prietitz – Rehnsdorf – Panschwitz-Kuckau

– Elstra

Sonntag, 14.07.2019, 10:00 bis ca. 15:45 Uhr

Außerdem wird ein Publikumspreis vergeben. Die Preisverleihung

wird im Oktober stattfinden.

„Mit unserem diesjährigen Wettbewerb wollen wir das vielfältige


Seite 11

Westlausitz LEADER Region + großes Jubiläum

Große Jubiläumsfeier

am 31.08.2019

10 Jahre

AB 14.00 UHR BIS 17.00 UHR

• „Oberländer Musikanten“

aus Löbau • www.oberlaender-musikanten.de

• Kaffee und Kuchen

• Herzhaftes vom Grill und

vom Pasta Mobil aus Sebnitz

• Der Männerchor aus Großdrebnitz

unter der Leitung von Johannes Schöne

• Kinderprogramm mit großer Hüpfburg,

Kinderschminken und Kutschfahrt

Die Mega-Party

AB 19.00 UHR

• „Flashdance Partyband“

aus Dresden • www.partyband-livemusik.de

EINTRITT

Mit freundlicher Unterstützung von

FREI!

Veranstaltungsort: Großharthauer Seniorenhäus’l, Schulstr. 11, 01909 Großharthau


GROSSHARTHAUER LandArt Ausgabe 02 | 2019 Seite 12

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