Bergische Zeitung BauenWohnenLeben Ausgabe Juli/August 2019

tanjagiebel

Planen, finanzieren, modernisieren, gestalten, genießen. Mit vielen Tipps und Anregungen für ein schöneres Zuhause.

Mit vielen Tipps und Anregungen

für ein schöneres Zuhause

Planen | Finanzieren | Modernisieren | Gestalten | Genießen Juli/August 2019 | Jahrgang 2

Top-

Arbeitgeber

in der

Region

Ökologisches Bauen in der Region:

Die Natur ins Haus holen

Foto: ONI

ONI – Energiesparspezialist und Top-

Arbeitgeber in der Region Seite 5

Foto: djd/Eheim

Wasserspielpumpen als Teichbelüftung

in der warmen Jahreszeit Seite 12

Quellen: ImmobilienScout24-Datenbank;

InWIS Forschung & Beratung GmbH,

Darstellung KSK-Immobilien

KSK-Immobilien Wetterkarte im Marktgebiet

– Bestandseigenheime 2018 Seite 15

150 000

Exemplare

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Titel rechtsrheinisch

von Köln!

Ökologie und Moderne – eine gute Symbiose.

Ökologische Massivholzhäuser erfreuen sich im Bergischen Land steigender Beliebtheit.

Nicht nur Allergiker und Asthmatiker wissen die Vorteile des in solchen Bauten

besonders gesunden Raumklimas zu schätzen. Anbieter vor Ort realisieren von Bergisch

Gladbach bis Gummersbach, von Lindlar bis Wuppertal immer mehr „grüne“ Gebäude.

Als „grünes“ Gebäude bezeichnet

man ein Haus, das unter dem Leitgedanken

der Nachhaltigkeit entwickelt

wurde. Die Gebäude charakterisieren

sich unter anderem durch eine hohe

Ressourceneffizienz in den Bereichen

Energie, Wasser und Material. Gleichzeitig

werden schädliche Auswirkungen

auf die Gesundheit und die Umwelt

reduziert. Der Leitgedanke setzt sich

dabei idealerweise über alle Phasen

des Gebäude-Lebenszyklus von der

Projektentwicklung, der Planung und

der Konstruktion über den Betrieb, die

Wartung und die Demontage fort.

Wenn man ökologisch bauen will, wird

man letztlich jedes einzelne Produkt,

das man beim Bauen verwendet, kritisch

auf seine ökologischen Eigenschaften

prüfen. Um als Bauherr nicht

grenzenlos überfordert zu werden,

empfiehlt es sich, das Ziel ökologisches

Bauen gemeinsam mit einem Architekten

oder Fachbetrieb zu verwirklichen.

Zehn Gründe sprechen für ein

Haus in ökologischer Bauweise

• Sie entscheiden, wie Ihr individuelles

Haus aussehen wird.

• Sie bauen Ihr Haus umweltbewusst

mit dem nachwachsenden Primärrohstoff

Holz und anderen ökologisch

sinnvollen Baustoffen wie Zellulose.

• Sie bauen energiesparend und übertreffen

aufgrund dessen die Vorgaben

der neuen Energieeinsparverordnung

(EnEV).

• Sie wohnen gesund und behaglich

durch zweischaligen diffusionsoffenen

und damit atmungsaktiven Wandaufbau

mit natürlichen Baustoffen

ohne chemischen Holzschutz.

• Sie investieren zukunftssicher und

wertbeständig mit hochwertigen und

baubiologisch anerkannten Materialien,

extern kontrolliert durch die

Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau

und Fertighäuser e. V.

Foto: Fotolia.com/ KB3

Weiter auf Seite 2

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2 Juli/August 2019

Fortsetzung von Seite 1

• Sie bestimmen den Grad des Ausbauzustandes

mit Ihren handwerklichen und

finanziellen Möglichkeiten.

• Sie realisieren nahezu jede architektonische

Stilrichtung, Gebäude- und Dachform.

• Sie sparen Zeit und Geld. Die trockene Bauweise

erspart das Austrocknen und der

hohe Grad an Vorfertigung ermöglicht eine

kürzere Bauzeit und damit eine geringere

Doppelbelastung durch Zins und Miete.

• Sie erhalten ein Haus, das mitwächst.

Nachträgliche Umbauten oder Erweiterungen

sind durch die Holzrahmenkonstruktion

problemlos realisierbar.

• Gesundes und individuelles Wohnen.

Fachbetriebe im Bergischen Land realisieren

Ihren Traum vom ökologischen Bauen mit

Kompetenz und Sachverstand.

(CE)

Wichtige Maßstäbe für das ökologische Bauen:

l Gewinnung von Strom durch Solartechnik

auf dem Dach

l Naturbaustoffe (Lehm, Ziegel, Natursteine

aus der Umgebung, Holz,

Strohballen, Pflanzen zum Beispiel zur

Dachbegrünung)

l Natürliche Dämmstoffe aus nachwachsenden

Rohstoffen (z. B. Holzfaserdämmplatte,

Flachsfaser, Hanffaser,

Schafwolle, Stroh) oder Recyclingmaterial

(z. B. Zellulose aus Altpapier)

l Anbringen einer sehr guten Wärmedämmung

l Naturfarben, Klebstoffe und Lacke auf

Pflanzenbasis ohne Lösungsmittel und

mit geringem Anteil flüchtiger organischer

Verbindungen

l Mehrfachisolierte Fenster aus lokalen

Hölzern statt Kunststoff

l Möglichst umfassende Nutzung des

Tageslichts für die Beleuchtung des

Gebäudes (wo keine Fenster möglich

sind, kann es mit Lichtleitsystemen –

das heißt, einem System aus Röhren

und Spiegeln – an den Bestimmungsort

geleitet werden)

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l Natürliche Bodenbeläge (z. B. Kork,

Massivholzdielen und Holzparkett aus

regional gewachsenem Holz, Linoleum)

l Warmwassererzeugung mittels thermischer

Solaranlage bei Bedarf ergänzt

durch alternative Heizsysteme

(z. B. Geothermie, Pelletheizung)

l Warmwasseranschluss für die Waschmaschine

l Nutzung des sogenannten Grauwassers

(Abwasser aus Badewanne, Dusche

und Waschmaschine) für die

Toilettenspülung, Nutzung des Regenwassers

nach Grobfilterung zum

Waschen der Wäsche. Dies bedeutet

konkret ein Zweikammersystem (Grauwasser

und Regenwasser werden separat

aufgefangen). Das Regenwasser

muss auch gefiltert werden oder man

leitet das erste Regenwasser nach langer

Trockenheit ab und nutzt das Regenwasser

erst dann, wenn das Dach

schon rein gewaschen ist (nach längerem

Regen)

l Wenn die örtlichen Gegebenheiten dies

erlauben: Bau einer Pflanzenkläranlage,

Nutzung der anfallenden Biomasse

als Dünger im eigenen Garten, eine Alternative

wäre der Bau einer solchen

(Klein)-Kläranlage gemeinsam mit

mehreren Nachbarn

l Beim Bau von Mehrfamilienhäusern

besonders wichtig: Schaffung von Möglichkeiten

zur Mülltrennung, überdachte

Fahrradstellplätze

Quelle: Wikipedia

Solartechnik zur Stromgewinnung auf dem Dach.

Holzfassaden als ökologischer Grundbaustoff.

Umfassende Nutzung des Tageslichts für die Beleuchtung des Gebäudes.

Foto: Fotolia.com/4th Life Photography

Foto: Fotolia.com/Kalle Kolodziej

Foto: Fotolia.com/js-photo

Wohlfühlfaktor Wohnraumverkleidung

Clevere Lehmbauplatten überzeugen in Sachen Wohngesundheit, Schallschutz und Montage

Eine wohngesunde Umgebung ist entscheidend für den Wohlfühlkomfort im

eigenen Zuhause. Große Verantwortung entfällt dabei auf die Innenwände.

Wer bei der Wohnraumverkleidung auf die guten Eigenschaften von Lehm setzt,

profitiert langfristig von einem prima Klima in den eigenen vier Wänden.

Lehm ist ein reines Naturprodukt,

das aus Sand, Feinsand und feuchtigkeitsregulierendem

Ton besteht. Die

Vorteile des umweltschonenden Baustoffs

hat man sich für Lehmbauplatten

zunutze gemacht. Neben den guten

Schallschutzwerten überzeugen

die Platten vor allem durch ihre wohngesunden

Eigenschaften. Denn Lehm

bindet Geruchs- und Schadstoffe aus

der Luft und sorgt damit für optimale

klimatische Verhältnisse. Aufgrund

seines guten Sorptionsvermögens

wird der Wasserdampf, den wir täglich

durch Waschmaschine, Kochen und

Co. produzieren, gebunden und bei

Bedarf auch wieder freigesetzt. Dies

kommt nicht zuletzt der Schimmelprävention

zugute. Da bis auf einen

Finishputz keine vollflächige Verspachtelung

notwendig ist, wird zudem

das Einbringen tausender Liter Wasser

vermieden und damit der Feuchtigkeitseintrag

in das Gebäude um bis

zu 90 Prozent reduziert. Die Montage

ist dank sandwichartiger Konstruktion

der Klimaplatten schnell und einfach

durch den Fachmann umgesetzt.

Ihr Kern besteht aus einer stabilen

Holzweichfaserplatte, die beidseitig mit

Lehmputz beschichtet ist und anschließend

mit Lehmstreichputz oder Lehmfarbe

individuell veredelt wird. In nur

sieben einfachen Schritten werden die

Lehmbauplatten ruck, zuck an die Wand

gebracht: Nachdem sie auf die passende

Wer bei der Wohnraumverkleidung auf hochwertige Lehmbauplatten

vertraut, profitiert von Wohngesundheit, Schallschutz und

Wärmespeicherfähigkeit. In nur sieben Schritten – angefangen

beim Zurechtschneiden der Platten – ist die Montage schnell und

unkompliziert vom Profi abgewickelt.

Größe zugeschnitten

und richtig ausgerichtet

worden

sind, werden sie mit

Trockenbauschrauben

an der Unterkonstruktion

oder

durch Aufkleben

mit mineralischem

Klebeputz direkt

am Mauerwerk befestigt.

Zur Armierung der Fugen wird ein

Glasfaserband in die Flachkanten der

Platten getackert, um Rissbildung zu

vermeiden. Damit sich die Lehmspachtelmasse,

die im Anschluss aufgetragen

wird, besser mit den Platten verbinden

kann, sollten die Flachkanten

zunächst befeuchtet werden. Nach

einer gerade einmal 24-stündigen Abtrocknungsphase

erhält die Oberfläche

dann zu guter Letzt noch das gewünschte

Finishing.

(HLC)

Foto: HLC/BKM.Mannesmann


Juli/August 2019 3

Nachhaltiges Bauen rechnet sich – Unabhängige Zertifizierungen

bieten viel Nutzen bei nur geringen Mehrkosten

Klimaschutz liegt den allermeisten Menschen am Herzen.

Dennoch scheint es nicht immer einfach zu sein, das eigene

Verhalten zu ändern. Bedeutet etwa ein nachhaltiges, umweltfreundliches

Bauen nicht hohe Mehrkosten, komplizierte Verfahren

und viel Aufwand? So meinen viele, doch das Gegenteil ist der

Fall, unterstreichen Experten: Eigenheime, die auf der Basis

gängiger Zertifizierungen für nachhaltige Gebäude geplant und

errichtet werden, müssen nicht teurer oder komplizierter sein

als konventionelle Häuser und sind zugleich fit für die Zukunft.

Mehr Wohnqualität und dauerhaft

niedrige Betriebskosten

Höhere Baukosten entstehen in aller

Regel nicht durch die Klimaschutzmaßnahmen,

erklärt Dr. Christine Lemaitre

von der Deutschen Gesellschaft für

Nachhaltiges Bauen (DGNB): „Zu Kostensteigerungen

kommt es eher durch

zusätzliche Extras, die bisweilen für

eine bessere Vermarktung von Gebäuden

eingeplant werden. Bei Sanierungen

kommt als Herausforderung hinzu, dass

gesetzliche Auflagen zu erfüllen sind.“

Wer von vornherein entsprechend einer

Zertifizierung baue, habe jedoch Mehrkosten

von lediglich einem bis höchstens

sechs Prozent der Gesamtsumme zu

erwarten, so Lemaitre weiter: „Dem gegenüber

steht eine positive ökologische

Bilanz durch weniger klimaschädliche

Gase, weniger Bedarf an Baumaterialien,

weniger Abfall und weniger Kohlendioxid.

Hinzu kommen als weitere

Vorteile eine erhöhte Wohnqualität, ein

dauerhaft gesundes Raumklima für die

Bewohner des Neubaus und dauerhaft

geringere Betriebskosten.“ Allein die

eingesparten Heiz- und Energiekosten

in nachhaltigen Gebäuden können somit

in wenigen Jahren eventuelle Mehrkosten

für ein zertifiziertes nachhaltiges

Bauen kompensieren.

Dauerhafte Wertsteigerung mit

einer nachhaltigen Bauweise

Hinzu kommen weitere finanzielle

Vorteile bei Gebäuden, die für ihre

nachhaltige Bauweise zertifiziert werden.

„Dazu zählen unter anderem eine

langfristige Wertsteigerung, höhere

Verkaufserlöse und eine bessere Vermietbarkeit“,

sagt Christine Lemaitre

weiter. Sie empfiehlt Bauinteressenten,

sich frühzeitig an Architekten und Planer

mit entsprechender Erfahrung zu

wenden und eine nachhaltige Planung

vornehmen zu lassen. Für eine objektive

Bewertung gibt es etwa das DGNB-

Zertifizierungssystem, das Bauten im

umfassenden Sinn über den kompletten

Lebenszyklus von 50 Jahren hinweg

bewertet. Bis zu 40 Kriterien fließen in

die Bewertungen ein. Je nach Erfüllungsgrad

gibt es Zertifikate in Platin,

Gold, Silber oder Bronze.

Muss Neues riechen?

Foto: djd/DGNB/Getty

Planer und Baufachleute, die sich auf Nachhaltigkeit in Gebäuden spezialisiert haben, können Bauherren beraten und die Grundlage für entsprechende

Zertifizierungen schaffen.

Frische Farben, Bodenbeläge und

neue Möbel riechen nun einmal – so

denken sich zumindest einige und nehmen

Geruchsbelästigungen in neuen

oder frisch renovierten Gebäuden mit

einem Achselzucken hin. Dabei muss

dies nicht mehr sein: Für die meisten

Fälle gibt es heute nachhaltige Alternativen,

die die Raumluft nicht durch

Emissionen belasten. „Luft ist das wohl

wichtigste Lebensmittel. Eine Reihe von

Studien bestätigen den direkten Zusammenhang

zwischen der Luftqualität

und unserer Leistungsfähigkeit“, sagt

Dr. Christine Lemaitre von der Deutschen

Gesellschaft für Nachhaltiges

Bauen. So schneiden laut den Experten

der DGNB etwa neun von zehn zertifizierten

Gebäuden mit Bestnoten bei der

Messung der Innenraumluft ab.

Unter © www.dgnb.de gibt es mehr

Details und Broschüren mit weitergehenden

Informationen dazu. (djd)

EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn man sich berufsbedingt mit den

in unserer Region ansässigen Firmen

beschäftigt, kommt man mitunter aus

dem Staunen nicht heraus, welch interessante

Unternehmen mit zukunftsträchtigen

Branchen im gesamten

Bergischen Land angesiedelt sind.

Vielfach inhabergeführte Firmen oft

mit generationenübergreifender Tradition,

die regional begonnen haben und

die heute mit patentierten Produkten

weltweit unterwegs sind. Da fragt man

sich zugleich, warum fliegen diese Unternehmen

in der öffentlichen Wahrnehmung

vielfach unter dem Radar?

Vielleicht weil sie Produkte

anbieten, die nur

für das „B2B-Geschäft“,

also nicht für den Privatkunden,

von Interesse

sind? Oder ist das

diese sprichwörtlich

bergische/oberbergische

Bescheidenheit

bzw. vornehme Zurückhaltung?

Wie dem auch

sei, wir sehen es als wichtige Aufgabe

an, uns für die Bedeutung der technischen

Ausbildungsberufe in Handwerk

und Industrie in dieser Zeitung stark zu

machen. Daher stellen wir in Kooperation

mit der Kreishandwerkerschaft

Foto: Thomas Geisel

nicht nur regelmäßig

handwerkliche Berufsbilder

vor, sondern wollen

künftig auch jene

Unternehmen werblich

vorstellen, die mit ihrer

mittelständischen Prägung

und vielfach auch

mit großem sozialen

Engagement das wirtschaftliche

Rückgrat

einer ganzen Region bilden. Unternehmen,

die in Zeiten des handwerklichen

Fachkräftemangels aus ihrem „Hidden-Champion-Dasein“

ins Blickfeld

der Öffentlichkeit gehören. Daher mein

Appell an die Unternehmer: Seien Sie

nicht zu bescheiden, zeigen Sie sich!

Stellen Sie sich in dieser Zeitung als

attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen

vor und schaffen Sie damit wertvolle

Perspektiven für den Fachkräftenachwuchs,

für Ihr Unternehmen und

für die ganze Region!

Mit der Vorstellung Ihrer jeweiligen

Erfolgsgeschichte setzen Sie als Unternehmer

garantiert auf langfristige

Effektivität statt auf kurzfristige Effizienz.

Denn gedruckte Kommunikation

wirkt im Gegensatz zu Online-Werbung

sehr viel nachhaltiger.

Kommen Sie gut über den Sommer!

Ihr

Hans-Martin Heider


4 Juli/August 2019

AUSBILDUNG UND BERUF

Vielfalt und Sorgfalt bei Hochbau- und Tiefbaufacharbeitern ein Muss

Sie sind verantwortlich für Instandhaltung, Neubau, Sanierung

oder Modernisierung von z. B. Gebäuden, Industrieöfen, Straßen

oder Rohrleitungen. Für den einen Ausbildungsberuf geht es hoch

hinaus, für den anderen bleibt man auf dem Boden oder geht in

den Untergrund: der Hochbau- und der Tiefbaufacharbeiter.

Foto: Fotolia.com/Calado

Hoch- und Tiefbau arbeiten Hand in Hand.

Hochbaufacharbeiter

Die Einsatzorte sind Wohnhäuser, Bürogebäude

oder Lagerhallen. Gearbeitet

wird auf unterschiedlichen Baustellen,

um entweder bestehende Gebäude instand

zu setzen, sie neu zu bauen, zu sanieren

oder zu modernisieren. Hochbaufacharbeiter

richten Baustellen ein und

sichern sie. Sie stellen Bewehrungen

her, bedienen Vermessungsgeräte, erstellen

Skizzen und setzen Fertigteile

ein. Es gibt drei Schwerpunkte: Bei Maurerarbeiten

werden Wände gebaut, Estriche

hergestellt und Decken betoniert.

Bei Beton- und Stahlbetonarbeiten dreht

sich alles um diesen Baustoff: Schalungen

werden auf- und abgebaut, Beton

wird eingebracht, verdichtet und nachbearbeitet.

Im Bereich Feuerungs- und

Schornsteinbauarbeiten wird das Mauerwerk

für Feuerungsanlagen, Abzugsschächte

und Schornsteine errichtet sowie

Dämmstoffe eingebaut.

Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen vor

allem in Hochbauunternehmen, im Betonbau

oder im Schornstein- und

Industrieofenbau. Außerdem werden

Hochbaufacharbeiter in Isolier- oder

Fassadenbauunternehmen beschäftigt.

Tiefbaufacharbeiter

Im Einsatz ist man hauptsächlich auf

Baustellen: Beim Herstellen von Baugruben

werden Erdarbeiten durchgeführt,

die Gruben werden gegen abrutschende

Erde abgesichert, Gräben und

Bauflächen bearbeitet und die nötigen

Maschinen angefordert. Gearbeitet wird

dabei nach detaillierten Vorgaben und

strikten Plänen. Man bedient Maschinen

wie Bagger, sichert Gruben gegen abrutschende

Erde oder legt Gräben und

Bauflächen trocken. Je nach Ausbildungsstätte

wählt man einen Schwerpunkt

aus den Bereichen Straßenbau,

Rohrleitungsbau, Kanalbau, Brunnenund

Spezialtiefbau oder Gleisbau. Im

Straßenbau planiert und asphaltiert man

Verkehrswege, im Rohrleitungsbau ist

man dagegen für das Verlegen von Gasund

Wasserleitungen sowie Kabelschächten

zuständig. Mit dem Schwerpunkt

Kanalbauer pflastert man Kanäle,

baut Einstiegsschächte und stellt Hausanschlüsse

her. Im Brunnen- und Spezialtiefbau

ist man mit der Installation von

Wasserförderungsanlagen beschäftigt,

während man als Gleisbauer zum Beispiel

Schienen verlegt.

Die Ausbildung schließt man jeweils

nach zwei Jahren ab. Nach einem weiteren

Jahr kann man die Gesellenprüfung

im jeweiligen Bereich ablegen. (KH)

Gehalts-Check:

Hoch- und Tiefbaufacharbeiter

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum

Hochbau-/Tiefbaufacharbeiter 2018 durchschnittlich

folgende tariflichen Ausbildungsvergütungen.

Hochbaufacharbeiter/-in

• 1. Ausbildungsjahr: 600 bis 700 €

• 2. Ausbildungsjahr: 800 bis 1.000 €

• 3. Ausbildungsjahr: 1.000 bis 1.400 €

(aufbauend), Spezialisierung als Maurer,

Beton- und Stahlbetonbauer sowie

Feuerungs- und Schornsteinbauer

Tiefbaufacharbeiter/-in

• 1. Ausbildungsjahr: 610 bis 690 €

• 2. Ausbildungsjahr: 840 bis 1.060 €

• 3. Ausbildungsjahr: 900 bis 1.200 €

(aufbauend), Spezialisierung im Straßenbau,

Rohrleitungsbau, Kanalbau,

Brunnen- und Spezialtiefbau oder

Gleisbau

Quelle: www.ausbildung.de

Im Herzen bergisch – BELKAW

mit neuem Markenauftritt

Mit neuem Logo, neuen Farben sowie neuem Leitspruch unterstreicht

die BELKAW den Anspruch, ein Unternehmen aus dem

Bergischen für das Bergische zu sein.

Seit mehr als 100 Jahren sorgt die

BELKAW mit Strom, Erdgas, Wärme

und Trinkwasser dafür, dass sich ihre

Kunden in der Region rundum wohlfühlen.

Zudem engagiert sich das Unternehmen

in vielfältiger Weise für

Bildung, Kultur und Sport in der Region

und unterstützt mit Aufträgen, Beratung

sowie innovativen Dienstleistungen

die regionale Wirtschaft.

Noch bergischer

Über ein Jahr hat die BELKAW an

dem neuen Markenauftritt gearbeitet.

Auf Grundlage von Kundenbefragungen,

Marktanalysen und Akzeptanztests

entstand so eine neue Marke

Foto: Heider Verlag GmbH

Neues BELKAW-CI in der BauenWohnenLeben.

Verleger H.-M. Heider, li., und Geschäftsführer M. Habrunner.

samt dazugehörigem Leitspruch. „Befragungen

haben gezeigt, dass wir

unsere Herkunft und unser Engagement

in der Region stärker betonen

und uns deutlich als eigenständige

und leistungsfähige Marke positionieren

sollen“, begründet BELKAW-Geschäftsführer

Manfred Habrunner die

Intention für die Neugestaltung. „In einer

Zeit, in der Produkte und Marken

in der Energie- und Versorgungswirtschaft

immer stärker um die Aufmerksamkeit

der Kunden konkurrieren, ist

ein klares und strukturiertes Erscheinungsbild

ein wichtiger Wettbewerbsfaktor“,

so Habrunner weiter.

Mit dem frischen Look mit völlig

neuem Logo, neuen Farben und in Zukunft

neuen Angeboten

unterstreicht die BEL-

KAW ihre Verbundenheit

mit der Region. Die

dominierende Farbwelt

auf Gebäuden, Fahrzeugen

und Werbemitteln

ist grün und blau. Der

jetzt dunkelblaue Namensschriftzug

symbolisiert

zusammen mit

drei in Grün und Blau

gehaltenen Wellen das

Bergische mit seinen

Bergen, Wäldern und

Gewässern. (IH)

REGIONALE 2025 präsentiert sich

auf dem „Langen Tag der Region“

Rund 600 Gäste beim regionalen Familientreffen von

Region Köln/Bonn e.V.

Quelle: Region Köln/Bonn e. V.

Bei bestem Wetter genossen rund 600 Besucher den „Langen Tag der Region“ auf dem

Bergischen Balkon“ vor dem „Kardinal Schulte Haus“ in Bensberg/Bergisch Gladbach.

Spannende Einblicke und Gelegenheit

zum Netzwerken: Der „Lange Tag

der Region“ hat seit 2001 einen festen

Platz im Terminkalender vieler Politiker/-innen

und Verwaltungsmitarbeiter/

-innen der Region. In diesem Jahr fand

die Veranstaltung im Rheinisch-Bergischen

Kreis im „Kardinal Schulte Haus“

in Bensberg/Bergisch Gladbach statt.

Ein Schwerpunkt: Die REGIONALE 2025

,Bergisches RheinLand‘, die sich pünktlich

zum „Langen Tag der Region“ mit

neuem Logo und frischem Internetauftritt

präsentierte.

Trotz Brückentag ließen sich rund 600

Teilnehmer den geübten Dreiklang aus

Exkursion, Fachforen und Abendempfang

nicht entgehen. Im Rahmen von

elf Exkursionen konnten die Teilnehmer

die Vielfältigkeit des Kreises kennenlernen

und hinter manch verschlossene

Türen schauen, etwa im Rahmen einer

Führung über das Zanders-Gelände in

Bergisch Gladbach oder der Bayer-Versuchsstation

Höfchen. In einem der anschließenden

Fachforen bekamen die

Gäste Informationen zum Sachstand

und den Perspektiven der REGIONALE

2025. Der Abendempfang auf dem

Bergischen Balkon“ bot einen einzigartigen

Ausblick auf die Rheinschiene.

Mit Ina Scharrenbach, Ministerin

für Heimat, Kommunales, Bauen und

Gleichstellung des Landes NRW, war

zudem ein prominenter Gast vor Ort. In

ihrer Rede lobte sie die konkreten regionalen

Kooperationen in der Region

Köln/Bonn und sicherte auch weiterhin

die Unterstützung des Landes auf diesem

Weg zu.

(SG)


ONI – Energiesparspezialist und Top-Arbeitgeber in der Region

Ein wachstumsorientiertes Familienunternehmen aus Lindlar stellt sich vor

Seit über drei Jahrzehnten setzen Kunden in mehr als 70 Ländern

der Welt auf innovative Energiespartechnik aus dem Hause ONI.

Bedingt durch die Energiepreisentwicklung sind ONI-Energiesparsysteme

und -anlagen weltweit stark gefragt. Daher schaut

die ONI-Geschäftsführung zuversichtlich in die Zukunft und

erwartet ein weiterhin kontinuierliches Wachstum.

Juli/August 2019 5

Advertorial

Das Zusammenwirken von hochqualifizierten

Mitarbeitern führt zu einer

außergewöhnlichen Innovationskraft,

die heute von 470 Angestellten, darunter

50 Auszubildende, getragen und

gestärkt wird. In den letzten Jahren

wurde zudem die Zusammenarbeit mit

Hochschulen, wie der TH Köln Campus

Für mich sind ältere

Mitarbeiter Edelstähle

und kein altes Eisen

Wolfgang Oehm,

geschäftsführender Gesellschafter

Gummersbach, sowie Fachinstituten

intensiviert, um den Innovationsprozess

grundsätzlich zu unterstützen. Als

Familienunternehmen kümmert sich

die ONI-Wärmetrafo GmbH sehr stark

um den Fachkräftenachwuchs sowie

die eigenen Mitarbeiter. So werden

Schülerpraktikanten wie auch Azubis

intensiv betreut und mitunter aus Insolvenzbetrieben

übernommen. Zur Förderung

des Nachwuchses zählen auch

die ONI-Zuschüsse für Meisterkurse

sowie für das Fitnessstudio als gesundheitliche

Vorsorge. Auch das Angebot

von Jobrädern ist eine Maßnahme für

ONI-Mitarbeiter.

Für jahrelang herausragende Ausbildungsleistungen,

die hohe Ausbildungsquote,

die Übernahme von

Auszubildenden in ein unbefristetes

Arbeitsverhältnis und die Bereitstellung

von Ausbildungsplätzen für in

anderen Betrieben gescheiterte junge

Menschen wurde die ONI-Wärmetrafo

GmbH aus dem Kreis von mehr als

33.000 Mitgliedsbetrieben mit dem

Ehrenpreis der Handwerkskammer zu

Köln ausgezeichnet. Vorbildlich ist auch

Auf Wachstumskurs: ONI-Wärmetrafo GmbH in Lindlar.

die ONI-Investition von einer Million

Euro in Asylbewerber. Wolfgang Oehm

zahlte die Sprachkurse für 50 Personen

und bildet zehn Flüchtlinge in seinem

Unternehmen aus.

Wolfgang Oehm wurde mit der

höchsten Ehrung der Bundesrepublik

Deutschland, dem Bundesverdienstkreuz

1. Klasse, für sein beispielhaftes

soziales Engagement ausgezeichnet.

Auch der Bundesverband

mittelständische Wirtschaft würdigte

sein unternehmerisches Lebenswerk

mit der höchsten Auszeichnung.

Dabei standen sein langjähriges Engagement

für ältere Arbeitnehmer

sowie die aktive Rolle bei der Integration

von Flüchtlingen in das Arbeitsleben

im Mittelpunkt. „Handeln statt Reden“

ist seine Devise, nach der er sein

unternehmerisches Tun ausrichtet.

Der Firma ONI wurden 44 nationale

und internationale Preise und Auszeichnungen

verliehen.

ONI-Wärmetrafo GmbH

Niederhabbach 17

D-51789 Lindlar

Telefon: +49 2266 4748-0

E-Mail: info@oni.de

© Unsere neue Homepage:

www.oni.de

Speichern statt dämmen: Mauerwerk puffert die Sommerhitze und

sorgt damit für einen Wohlfühleffekt

Im Mittelmeerraum baut man seit jeher so, dass die Temperaturen

im Haus auch im Hochsommer erträglich bleiben. Nach der

Rekordhitze 2018 muss man kein Prophet sein für die Prognose,

dass es solche Sommer auch in Deutschland immer öfter geben

wird. Muss man sich an südliche Verhältnisse gewöhnen, sollte

man auch entsprechend bauen. Sommerlicher Hitzeschutz

sollte in diesem Zusammenhang viel stärker als bisher in die

Gebäudeplanung einfließen.

Die Wärmespeicherfähigkeit

von Baustoffen ausnutzen

Jedes Kind weiß: Ein Stein, der von

der Sonne beschienen wurde, fühlt sich

immer noch angenehm warm an, auch

wenn die Sonne längst untergegangen

Dank der Schwere der Außenwand bleibt es in Mauerwerksbauten

im Sommer angenehm kühl.

ist. Bereits Kinder begreifen demnach

intuitiv ein einfaches physikalisches

Prinzip: Je schwerer, je kompakter ein

Material ist, desto mehr Wärmeenergie

nimmt es auf, speichert sie und gibt

diese als Strahlung wieder an eine kühlere

Umgebung ab. Eine Studie des

Bayerischen Landesamtes

für Umwelt

ergab, dass Gebäude

aus Mauerwerk

durch diese

Wärmepufferung

eine zusätzliche Heizersparnis

gegenüber

Leichtbauten von bis

zu zehn Prozent erreichen,

weil sie die

heizfreie Periode

verlängern. Derselbe

Wärmepufferef-

Foto: djd/DGfM/Markus Löw

Massives Mauerwerk sorgt nicht nur ganzjährig für angenehme Temperaturen, sondern bietet

soliden, wertbeständigen Wohnraum für Generationen.

fekt des Mauerwerks

vermeidet im Sommer

die Überhitzung

des Hauses. Für dieses

Thema interessieren sich im Übrigen

immer mehr Bauwillige: Eine Umfrage

des Instituts für Bauforschung

(IFB) ergab im vergangenen Jahr, dass

die Wärmespeicherfähigkeit der Wandbaustoffe

an Bedeutung gewinnt. Mehr

als die Hälfte aller Befragten ließ sich

zum Thema sommerlicher Hitzeschutz

beraten, darunter vor allem diejenigen,

die auf ein Haus aus Mauerwerk setzten.

Nachhaltige Gebäude bestehen aus

hochwertigen Wandbaustoffen

Mit Anlagentechnik lässt sich zwar

ganzjährig jede gewünschte Tempera-

tur erzeugen. Wer sich darauf verlässt,

sollte aber bedenken, dass die Technik

meist sehr aufwendig ist, ständiger

Wartung bedarf und laut einschlägiger

Gutachten kaum länger als 25 Jahre

hält. Der Ersatz veralteter Technik

kann sehr teuer werden, ganz zu

schweigen vom Mehraufwand an Energie

fürs Heizen und Kühlen. Nachhaltiger

ist es, sich auf die Temperaturspeicherfähigkeit

von Baustoffen wie

Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton

oder Leichtbeton zu besinnen. Diese

sorgen nicht nur ganzjährig für angenehme

Temperaturen, sondern bieten

soliden, wertbeständigen Wohnraum

für Generationen.

(djd)

Foto: djd/DGfM/Bisotherm/M. Heinrich


6 Juli/August 2019

Gerüstet für die Zukunft

Oberbergischer Kreis. Der Rettungsdienst des Oberbergischen

Kreises startet mit dem VW Amarok in eine Pilotphase. Derzeit

sind insgesamt fünf Fahrzeuge als NEF (Notfall-Einsatz-Fahrzeug)

im Kreisgebiet stationiert. Bisher fiel die Wahl hierbei auf den VW

Touareg. Die Gründe hierfür lagen damals klar auf der Hand.

SERVICE FÜR KREIS UND REGION

Im Gegensatz zu größeren Städten,

in denen meistens 9-Sitzer als Transportmittel

für den Notarzt und sein

Equipment genutzt werden, ist die

Anforderung an ein solches Transportmittel

im Oberbergischen ein anderes.

Neben der hügeligen Topografie

steigt die Anzahl der Einsätze im

unwegsameren Gelände, sodass bei

der Fahrzeugbeschaffung nur Geländefahrzeuge

im Fokus liegen. Problematisch

sind neben der Zuladung, die

bei den bisherigen Fahrzeugen nahezu

ausgeschöpft sind, aber auch die

Die Ausstattung des neuen Notfall-Einsatz-

Fahrzeugs im direkten Zugriff.

Anzeige

nicht vorhandene Trennung des Materials

von der Fahrgastzelle. Bei den

Einsatzfahrten setzten sich die Insassen

einem erhöhten Unfallrisiko aus.

Somit ist im Falle eines Unfalls die

Ladung ein zusätzlicher Faktor. Auch

der Allrad, der die rund 2,5 Tonnen

antreiben soll, hat sich bereits in der

Vergangenheit als wünschenswert

herausgestellt.

Der nun ausgewählte VW Amarok

erfüllt diese Anforderungen und hat

sogar bei der Zuladung noch ein wenig

freies Potenzial. Und in dieser technischen

Zusammenstellung ist er in

Deutschland einzigartig.

Der Amarok verfügt jetzt über eine

Doppelkabine, in der Fahrer, Notarzt

und meist ein auszubildender Rettungssanitäter

Platz nehmen. Getrennt

davon ist der hintere technische

Bereich, der unter anderem mit

Aluminium-Rollläden ausgerüstet ist.

Er wurde nach fast zwei Jahren

durch einen Arbeitskreis von einem

Expertenteam, unter anderem Kolja

Sülzer und Jan Mießner, ausgewählt.

Genau wie für das Fahrzeug, gibt es

Fotos: Oberbergischer Kreis

Der neue VW Amarok der oberbergischen NEF-Flotte.

auch einen Arbeitskreis für das zu

verladende Equipment. Auch hier wird

daran gearbeitet, ein Optimum an Umfang

und Zugänglichkeit des Materials

im Fahrzeug zu erreichen. Im Ernstfall

zählt auch hier jede Sekunde.

Wenn der VW Amarok sich nun auch

in der Praxis bewährt, steht einem flächendeckendem

Austausch im Rahmen

der turnusmäßigen Ausschreibung

der oberbergischen NEF-Flotte

nichts mehr im Weg. „Mit dem VW

Amarok haben wir ein Fahrzeug gefunden,

das alle unsere Anforderungen

erfüllt und jetzt bis zum Jahresende

auf Herz und Nieren getestet wird“,

so Landrat Jochen Hagt bei der Vorstellung

im Notfallzentrum des Kreises

in Marienheide. Und beim neuen

Amarok ging man auch mit der Zeit.

„Weil uns immer wieder junge Leute

auf das aus ihrer Sicht ungewöhnliche

Zeichen an unseren Touareg aufmerksam

gemacht haben, mussten

wir uns etwas anderes einfallen lassen“,

erklärt Jan Mießner. Das ungewöhnliche

Zeichen war ein Telefon mit

Schnur, das offenbar in Vergessenheit

gerät. Also prangt jetzt auf der Amarok-Seitenscheibe

ein Handy-Bild mit

der Notfallnummer 112.

Gartengestaltung für Nachtschwärmer

LED-Außenlichter und Gartenfackeln setzen besondere Akzente

Wertige Optik für lange Zeit

Der Terrassenboden und die integrierte

Beleuchtung bilden bei der Gartengestaltung

eine stimmungsvolle

Einheit. Umso wichtiger ist es, bei den

Materialien auf Qualität und Langlebigkeit

zu achten. Reines Naturholz etwa

verwittert mit der Zeit und benötigt entsprechend

viel Pflege. Deutlich einfacher

und robuster in der Handhabung

sind moderne Holzverbundwerkstoffe.

Mit Polymer-Technologien verstärkt,

bleibt die natürliche Optik dauerhaft erhalten,

die Dielen etwa von megawood

sind gleichzeitig nahezu unverwüstlich

und brauchen kaum Pflege. (djd)

Videos und Fotos finden Sie hier:

© www.megawood.com/askaniafeuer

Die trockene Fackel brennt langanhaltend

mit heller, warmer Flamme – und das selbst

bei Wind und Wetter.

Fotos: djd/megawood.com

Mit einer individuell geplanten Beleuchtung aus LED-Spots und Lichtbändern wird die Terrasse

auch bei Dunkelheit zum stimmungsvollen Freiluft-Wohnzimmer.


Juli/August 2019 7

Privatsphäre wahren mit Stil: Designstarke Zäune, Tore und

Balkone verleihen dem Grundstück einen modernen Look –

und lassen keine neugierigen Blicke zu

Fotos: HLC/GUARDI GmbH

Das eigene Heim ist das ganz persönliche Refugium – hier

wollen wir sein, wie wir sind. Dazu gehört auch, diese Momente

ungestört zu genießen. Beim Sonnenbaden auf dem Balkon,

beim Lesenachmittag auf der Terrasse oder bei der ausgiebigen

Rasenpflege im Garten möchten wir ungern den neugierigen

Blicken von Nachbarn oder Passanten ausgesetzt sein. Es gibt

heutzutage vielfältige Möglichkeiten, sich dagegen zu wappnen –

und dem Grundstück eine designstarke Note zu verleihen.

Gleich eine Reihe hochwertiger Lösungen

in Sachen Sicht- und Blickschutz

kommt von Spezialisten. Vom Zaun

über das Tor bis hin zum Balkongeländer

bieten sich unterschiedlichste Modelle

zur stilvollen Wahrung der Privatsphäre

an. Die Bewohner haben sogar

die Möglichkeit, die einzelnen Elemente

aufeinander abzustimmen, denn es

gibt jedes Produkt in sämtlichen Ausführungen.

Dabei profitiert man nicht

nur von der überzeugenden Optik des

Sichtschutzes, sondern auch von den

Vorteilen von Aluminium als verwendetem

Material. Denn im Gegensatz zu

Varianten aus Holz oder gepflanzten

Hecken benötigen diese kaum Pflege.

Dazu gibt es 15 Jahre Garantie auf

die Oberflächenbeschichtung. Angeboten

wird eine Vielzahl an Varianten,

die allesamt als Zaun, Tor und Balkon

erhältlich sind. Gemeinsam haben sie

zum Beispiel, dass sie wahlweise mit

oder ohne Rahmen realisierbar sind

und dass die Integration eines Postkastens

möglich ist. Grundsätzlicher

Trend in der Umzäunung von Balkon

oder Grundstück ist eine waagerechte

Lattung – diese passt optisch bestens

zu modernen Bauten. Sie gibt aber

auch anderen, älteren Baustilen einen

kontrastreich-modernen Touch. Übrigens:

Die Modelle müssen keinesfalls

komplett blickdicht bezogen werden.

Es gibt auf Wunsch auch die Variante

mit gewissem Abstand zwischen den

Latten. Das lässt zwar immer einen gewissen

Spalt für neugierige Blicke zu,

macht optisch aber auch einen tollen

Eindruck.

(HLC)

Privatsphäre wahren mit Stil: Designstarke Zäune, Tore und Balkone verleihen dem Grundstück

einen modernen Look – und lassen keine neugierigen Blicke zu.

Wer sich für designstarken Sichtschutz entscheidet, startet entspannt in den Tag.

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8 Juli/August 2019

Mit Ziegeln günstiger bauen – Studie: Das Massivhaus ist die

wirtschaftlichste Bauweise

Angesichts rasant steigender Mieten und der anhaltenden

Niedrigzinsphase dürfte der Bau eines Eigenheims derzeit

wohl die langfristig sinnvollste Geldanlage sein. Dennoch kostet

Bauen erst einmal viel Geld, die Liste der Kostenpositionen ist

lang: Grundstückskauf, Vermessung, Notargebühren, Steuern,

Versicherungen, Erschließung, Planung, Rohbau, Ausbau und die

Gartengestaltung. Gemeinsam mit Fachleuten sollten Bauwillige

deshalb frühzeitig ermitteln, was sie sich leisten können und

wollen.

Studie: Ziegelhäuser deutlich

günstiger als Leichtbauten

Foto: djd/Lebensraum Ziegel/

Julian Klinner/

Quelle: ARGE Kiel e.V.

Als Kostentreiber haben sich in den

letzten Jahren vor allem deutlich gestiegene

Baulandpreise, hohe Grunderwerbssteuern

sowie eine teure

Haus- und Sanitärtechnik entpuppt.

Die Kostensteigerungen für eine massive

Gebäudehülle dagegen bewegten

Kostenvergleich Außenwand

Mit modernen Mauerziegeln sparen Bauherren beim Bau des Eigenheims, dank einfacher

Verarbeitung und integrierter Dämmung. Laut der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen

in Kiel ist es die kostengünstigste Möglichkeit, sein Traumhaus zu verwirklichen.

sich weitgehend im Rahmen der allgemeinen

Inflationsrate. Das ermittelte

die Kieler Arbeitsgemeinschaft

für zeitgemäßes Bauen im Auftrag der

Bundesländer und stellte gleichzeitig

fest: Wer auf ein Massivhaus setzt,

beispielsweise aus Ziegeln, entscheidet

sich für die wirtschaftlichste Bauweise.

Ziegelhäuser, so die Arbeitsgemeinschaft,

können im Vergleich zu

Leichtbauten um bis zu 12,6 Prozent

günstiger errichtet werden.

Langfristige Wertanlage für die

Altersvorsorge

Innenliegende Dämmung und die große

Speichermasse von Ziegeln sorgen für eine

hoch wärmedämmende Gebäudehülle – wie

bei diesem „Energie-Effizienzhaus Plus“ im

bayerischen Burghausen.

Dabei ist bereits der Bau des Ziegelhauses

wirtschaftlich: Insbesondere

mit dämmstoffgefüllten Ziegeln

ist keine zusätzliche Außendämmung

nötig, wodurch Materialkosten und Arbeitsaufwand

deutlich sinken. Dadurch

bleiben auch die langfristigen Instandhaltungskosten

für die Gebäudehülle

niedrig. Außerdem ermöglichen Ziegel

eine energiesparende Bauweise: Die

hohe Speichermasse des Naturbaustoffs

reguliert sehr gut die Innentemperatur

– eine Art integrierte Klimaanlage,

die ohne Zusatzkosten auskommt.

Das reduziert dauerhaft die Heizkosten

und ermöglicht zudem eine zinsgünstige

KfW-Förderung. Viele Versicherungen

honorieren außerdem die robuste,

standsichere und nicht brennbare Massivbauweise

mit niedrigeren Beiträgen.

Wer sein Ziegelhaus zur Altersvorsorge

nutzt, wird mit einem sehr guten

Wiederverkaufswert belohnt. Eine

Fotogalerie mit Hausbeispielen sowie

Checklisten und Tipps zu Fördermitteln

von Aktion pro Eigenheim und dem

Bauherren-Schutzbund e.V. gibt es auf

www.lebensraum-ziegel.de. Das Online-Portal

der deutschen Ziegelhersteller

listet außerdem ziegelaffine

Baupartner und Architekten auf. (djd)

Foto: djd/Lebensraum Ziegel/Deutsche Poroton

Advertorial

Mehr Rente im Alter

„Die Nachfrage nach der Immobilien-Leibrente steigt stetig“, so

Dipl.-Wirt.-Ing. Robert Müller, Geschäftsleitung von MUE-IMMO-

BILIEN ® und einer der ersten Premiumpartner der „Deutsche

Leibrenten AG“. Inzwischen wird über die Immobilien-Leibrente

sowohl im Fernsehen als auch regelmäßig in der Presse berichtet,

sodass diese Art der Verrentung in Deutschland immer

mehr als ein zusätzlicher Baustein für die Alterssicherung

bekannt und genutzt wird.

Anzeige

Foto: Deutsche Leibrenten AG

Das eigene Haus oder die Wohnung

wird zwar verkauft, die ehemaligen Eigentümer

bleiben jedoch lebenslang

mietfrei darin wohnen. Zudem erhalten

sie eine monatliche attraktive Rentenzahlung

und/oder Einmalzahlung.

Beides, das mietfreie Wohnrecht und

die Leibrente, werden notariell verankert

und im Grundbuch eingetragen.

Das gibt den Verkäufern ein Höchstmaß

an Sicherheit „Das im eigenen

Haus steckende Vermögen wird bei der

Leibrente schon zu Lebzeiten nutzbar

gemacht“, sagt Robert Müller.

Mit der Ermittlung des Immobilienwerts

wird ein unabhängiger Sachverständiger

betraut. Er stellt sicher, dass

ein marktgerechter Preis die Grundlage

für die Rentenberechnung ist.

Der Wert der Immobilie bildet die

Basis für die Ermittlung der Leibrente.

In die Berechnung der monatlichen

Zahlungen fließen zudem Alter

und Geschlecht des Immobilieneigentümers,

der Wert des lebenslangen

Wohnrechts und die Kosten für die

Immobilienbewirtschaftung mit ein.

Generell gilt: Je älter die Senioren,

desto höher die monatliche Leibrente.

Eine Mindestlaufzeit sorgt dafür, dass

Rentenzahlungen auch vererbt werden

können, sollte der Verkäufer schon

kurz nach Vertragsabschluss sterben.

Geeignet ist die Immobilien-Leibrente

„Wir haben das Immobilien-

Leibrentenmodel der „Deutsche

Leibrenten AG“ umgesetzt.“

für Senioren ab 70 Jahren und zwar

für Alleinstehende und Paare. Sie wird

auch vom Bundesverband 50plus empfohlen.

Mit dem Geld können Ruheständler

beispielsweise ihren Lebensunterhalt

sicherstellen, notwendige Pflege

oder den seniorengerechten Umbau

des Hauses finanzieren. Die Immobilien-Leibrente

hat damit denselben

wirtschaftlichen Effekt wie die Auszahlungen

aus einer privaten Rentenversicherung

oder Lebensversicherung.

„Der Beratungsbedarf ist groß

und muss qualifiziert sein, so unsere

Erfahrung mit bereits über 35 durchgeführten

Info-Veranstaltungen“, so

Dipl.-Wirt.-Ing. Robert Müller. Robert

Müller bietet daher mit seinem Unternehmen

Rentnern ab 70 Jahren die

Möglichkeit, sich auf einen ihrer Informationsveranstaltungen

zu informieren

und bietet umfangreiches und kostenloses

Informationsmaterial an.


Juli/August 2019 9

Advertorial

Jaaa, ich will zur AggerEnergie!

Freunde werben Freunde

Sie finden, AggerEnergie macht einen guten Job? Dann

empfehlen Sie uns doch weiter. Jeder von Ihnen geworbene

Neukunde, der AggerStrom GARANT 2020 oder auch AggerGas

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beziehungsweise AggerGas GARANT

2020 abschließen.

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Gasvertrag z. B.

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Hinzu kommt ein

möglicher Kombi-Rabatt

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bei Strom- und Gasbezug von Agger-

Energie pro Jahr. Außerdem profitiert

der Geworbene natürlich von unserem

guten Service hier vor Ort und

unterstützt unsere Heimat in puncto

Wirtschaft, Kultur, Sport und Sozialem.

Denn von jedem Euro unserer

Kunden fließt ein Großteil zurück in

die Region.

Wechsel in die erste Liga

Wenn es um Versorgungssicherheit,

Preisgestaltung, Transparenz und Servicequalität

geht, aber auch um Nachhaltigkeit

und Engagement vor Ort, dann

spielt unser Gemeinschaftsstadtwerk

in der ersten Liga

mit. Das unabhängige

Online-Vergleichsportal

www.energie

verbraucherportal.

de hat AggerEnergie

in diesem Jahr

zum dritten Mal in

Folge mit dem Siegel

„TOP-Lokalversorger“

in den Sparten Strom,

Erdgas und Trinkwasser ausgezeichnet.

Das ist ja das Schöne: AggerEnergie kann

man seinen Freunden guten Gewissens

weiterempfehlen.

Illustration: Fotolia.com/snyGGG

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bis 31.12.2020. Die Garantie umfasst

alle Preisbestandteile, greift also auch

bei Erhöhungen von Steuern (Mehrwertsteuer

ausgenommen), gesetzlichen

Umlagen und Abgaben.

• Preisvorteil von rund 50 Euro im

Jahr im Rahmen der Aktion Freunde

werben Freunde .*

• Jährlich 50 Euro Kombi-Rabatt durch

Abschluss der Zusatzvereinbarung

AggerEnergie KOMBI (bei Strom- und

Gasbezug von AggerEnergie).

• AggerStrom GARANT und AggerGas

GARANT sind Zusatzvereinbarungen

zu den Lieferverträgen AggerStrom

BASIS und AggerGas BASIS.

• Die Abnahmegrenze pro Zähler und

Jahr liegt bei 10.000 Kilowattstunden

(kWh) Strom/50.000 kWh Gas.

Rechtzeitig vor Ende der vereinbarten

Laufzeit erhalten Ihre Freunde

ein Nachfolgeangebot.

Freunde werben Freunde – das

sind die Teilnahmebedingungen

1. Wer darf mitmachen? Teilnahmeberechtigt

sind alle volljährigen Energiekunden

von AggerEnergie, die nicht mit

dem geworbenen Neukunden in einem

Haushalt leben.

2. Wer ist ein Neukunde? Ein Neukunde

ist ein Haushalts- oder Gewerbekunde,

der in den zurückliegenden sechs Monaten

keinen aktiven Energieliefervertrag

mit AggerEnergie hatte.

3. Wie bekommen Sie die Prämie? Hat

der von Ihnen geworbene Neukunde einen

Strom- bzw. Gasliefervertrag oder

auch beides mit uns abgeschlossen,

wird Ihnen die Prämie in Höhe von 50

Euro pro geworbenem Kunden auf Ihrer

nächsten Jahresrechnung gutgeschrieben.

Eine Barauszahlung der Prämie ist

nicht möglich.

4. Ist die Aktion limitiert? Freunde für

uns werben können Sie so oft und so

viele wie Sie möchten. Der Neukunde

willigt hierzu in die Weitergabe seiner

Daten ausdrücklich ein. Die Aktion ist

vorerst unbefristet. Es gelten immer

jeweils die bei Vertragsabschluss aktuellen

GARANT-Preise. Diese finden Sie

auf unserer Homepage unter:

© www.aggerenergie.de/stromprodukte

© www.aggerenergie.de/gasprodukte

Sie haben noch Fragen zur Aktion?

Dann rufen Sie uns an unter

Telefon 02261 3003-777,

Mo. – Fr. 8 –19 Uhr, Sa. 10 –14 Uhr,

oder mailen Sie an

kundenberatung@aggerenergie.de

* bei einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh

Strom bzw. 27.000 kWh Erdgas

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10 Juli/August 2019

Reserven für den Komfort von morgen –

Elektroinstallation weitsichtig planen

Vom Smartphone über WLAN bis zu Smarthome-Steuerungen:

Kabellose Kommunikationstechnologien halten in immer mehr

Bereichen Einzug. Kabellos wird die Zukunft aber dennoch nicht,

eher im Gegenteil. Denn auch wenn sich Signale über Funktechnik

übertragen lassen – am Ende benötigen immer mehr

Geräte einen Stromanschluss und der erfolgt nach wie vor am

effektivsten über ein Kupferkabel. Wer einen Hausbau oder eine

umfassende Modernisierung plant, sollte daher ein Augenmerk

auch auf die weitsichtige Planung der Elektroinstallation legen.

Dabei gibt es verschiedene Punkte zu berücksichtigen.

1. Bedarfsgerecht planen

Ein Beleuchtungsauslass und zwei

Steckdosen pro Raum entsprechen

Foto: djd/Copper Alliance/shutterstock

schon lange nicht mehr modernen

Komfortansprüchen. Wie eine bedarfsgerechte

Elektroinstallation aussehen

kann, zeigen zum Beispiel die

Die Anforderungen an die heimische Elektroinstallation wachsen nicht zuletzt durch

E-Mobilität und erneuerbare Energien.

Eine zukunftssichere Elektroinstallation ist auf eine wachsende Anzahl von Verbrauchern

ausgelegt und berücksichtigt auch die künftige Nutzung erneuerbarer Energien.

Ausstattungsklassen der HEA (Fachgemeinschaft

für effiziente Energieanwendung

e. V.). Sie beschreiben

detailliert, wie viele Lichtauslässe

und Steckdosen man je nach persönlichem

Anspruch für jeden Raum

vorsehen sollte und berücksichtigen

auch moderne Kommunikations- und

Smarthome-Techniken. Unter www.

mein-haus-kriegt-kupfer.de gibt das

Deutsche Kupferinstitut weitere Tipps

und Infos.

2. Zukunftssicher installieren

Auf Nummer sicher geht, wer bei der

Elektroinstallation Schächte zwischen

den Stockwerken und Leerrohre in

den Wänden vorsieht. Dadurch halten

sich Haus- und Wohnungsbesitzer alle

Möglichkeiten offen, Leitungen aller

Art auch nachträglich einziehen zu lassen.

Vermieden werden so Eingriffe in

die Bausubstanz, die gerade bei neuen

Gebäuden nicht ohne Risiko sind. So

können nachträgliche Durchdringungen

der Decke oder der Gebäudehülle

Risiken für die Statik oder Durchdringungen

von Dämm- und Dichtschichten

nach sich ziehen.

3. Safety first

Eine groß dimensionierte Elektroanlage

im Haus ist ein guter Schutz

vor Feuer – immerhin ist Elektrizität

die Ursache für rund ein Drittel aller

Brände in Deutschland. Entsprechende

Kapazitäten und genügend Stromauslässe

verhindern zum Beispiel

lose verlegte Verlängerungskabel,

die anfällig für Beschädigungen sind.

Nicht vergessen sollte man auch eine

regelmäßige Kontrolle und Wartung

der Installation durch den Elektrofachmann.

(djd)

Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut/shutterstock

Komplexität aus, Wohnkomfort an – auf das Wesentliche fokussierte

Smarthome-Systeme erleichtern den Alltag nachhaltig

Dass Smarthome-Systeme beliebter denn je sind, ist kein Geheimnis.

Kein Wunder, dass auch die technischen Feinheiten und

verfügbaren Features immer ausgefeilter und komplexer werden

und man manchmal leicht den Überblick verlieren kann. Die

gute Nachricht: Es gibt Systeme, die durch komfortables Handling

punkten und sich auf das Wesentliche fokussieren – sich je

nach persönlichem Bedarf aber auch ganz einfach um weitere

Funktionen ergänzen lassen.

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Intelligente Smarthome-Systeme

verbinden Lebensqualität, Energieeffizienz

und Sicherheit auf einfachste Weise

miteinander. Die Zeiten, in denen man

die Jalousien abends manuell herunterlassen

oder morgens im Bad bibbern

Neben der Heizung und den elektrischen Geräten lässt sich auch die Beleuchtung im gesamten

Haus dank Smarthome-Systemen ganz einfach individuell steuern – egal, ob helle Umgebung

für die Zubereitung des Essens oder gedimmtes Licht für die abendliche Gutenachtgeschichte.

Foto: HLC/Theben AG

musste, weil die Heizung einen gewissen

Vorlauf benötigte, sind längst vorbei. Die

Systeme unterstützen durch smarte, individuell

steuerbare Bedienung und automatisierte

Abläufe. Das hebt nicht nur

den Wohnkomfort auf ein neues Level,

sondern wirkt sich auch positiv auf den

eigenen Energieverbrauch aus und spart

damit bares Geld. Auch die Beleuchtung

lässt sich individuell der Stimmung und

Tageszeit anpassen: Braucht es für die

Zubereitung des Essens eine helle Umgebung,

erleichtert gedimmtes Licht bei

der abendlichen Gutenachtgeschichte

den Übergang ins Traumland. Selbst Gedanken

an nicht ausgeschaltete Bügeleisen

gehören der Vergangenheit an,

denn eine „Zentral AUS“-Funktion trennt

alle Geräte per Fingerwisch zuverlässig

vom Strom. Ein besonderes Augenmerk

gilt dem Thema Sicherheit: Über eine

Paniktaste beispielsweise lassen sich

alle angeschlossenen Rollläden mit

nur einem Tastendruck öffnen und das

Licht einschalten, um Eindringlinge in

die Flucht zu schlagen. Durch kostengünstige

Smarthome-Lösungen bleibt

auch noch Geld für einen Urlaub übrig.

Damit dieser Erholung bringt, wird die

Anwesenheit der Bewohner simuliert

und dank VDE-Zertifizierung können

Anwender zudem sicher sein, dass die

Systeme vor Datenklau, Manipulationen

und Hackerangriffen umfassend

geschützt sind. Die Montage und Inbetriebnahme

sind schnell und intuitiv via

Software vom Elektriker des Vertrauens

vorgenommen.

(HLC)


Juli/August 2019 11

Stimmungsvolle Freiräume – wie Mauersysteme

zum stilsicheren Gestaltungselement werden

Mauern sind mehr als nur eine bloße Ansammlung von Steinen,

sie sind Bestandteil großer Geschichte, gelten unter anderem als

Weltkulturerbe und spielen selbst in Fantasy-Fernsehserien wie

Game of Thrones eine große Rolle. Auch im Alltag bringen sie vielfältige

Einsatzmöglichkeiten mit sich: Wir können uns auf ihnen

ausruhen, sie rahmen unsere Blumenbeete auf eine romantische

Art und Weise ein, und sie dienen als Sichtschutz zum Nachbargrundstück.

Mauern integrieren Plätze, sie schützen, stützen und

sind mittlerweile ein sehr beliebtes Gestaltungselement.

Egal ob Hochbeet- oder XXL-Mauern,

Einfassungen, Hangsicherungen oder

sogar stimmungsvolle Stufen – dank

innovativer Mauersysteme aus quarzhaltigem

Beton gibt es für jede Stilrichtung

und für jede Anforderung die

Beeindruckendes Mauerwerk: Die Oberfläche der Steine ist zwar bearbeitet, wirkt aber sehr

natürlich. Zusätzlich sorgen die variierenden Längen und Höhen für ein optisches Highlight.

Fotos: HLC/braun-steine

passende Lösung. Die Steine greifen

die Atmosphäre jeder Umgebung auf

und gewährleisten dabei einen funktionalen

und nachhaltigen Einsatz. Ihre

Oberfläche wirkt wie direkt aus dem

Fels geschlagen und fasziniert so durch

ein sehr natürliches Erscheinungsbild.

Der Aufbau geht schnell und leicht

von der Hand. Zunächst wählt man

eine Kombination aus Steinelementen

aus, sodass die darauf mengengenau

gelieferten Steine aufeinander

abgestimmt sind. Dabei können sie

nach Belieben eingesetzt werden und

sind mit ihren variierenden Längen

und Höhen ein optisches Highlight.

Ob Schichtmauerwerk, regelmäßiges

oder unregelmäßiges Wechselschichtmauerwerk

– hier ist alles

möglich. Und falls doch mal eine individuelle

Größe benötigt wird, sind

die einzelnen Steine leicht zu spalten

und können für ihren Einsatz passend

strukturiert werden. So gibt es besonders

vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Zusätzlich beeindruckt ein

umfangreiches Produktsortiment,

welches das Angebot des Mauersystems

abrundet: Denn dank LED- und

Steckdosen-Modulen, Fackelhaltersteinen

und sogar Wasserfall-Sets

sind dem individuellen Aufbau keinerlei

Grenzen gesetzt.

(HLC)

Dank innovativer Mauersysteme sind funktionale

Hochbeet- oder XXL-Mauern, Einfassungen,

Hangsicherungen und stimmungsvolle

Stufen beliebte Gestaltungselemente.

So wird der Outdoor-Bereich zum Hingucker!

Die Steine beeindrucken mit ihrem natürlichen

Aussehen und zusätzliche Produkte

wie Wasserfall-Sets kreieren ästhetische

Mauerelemente.

BAU- UND IMMOBILIEN-MESSE-TERMINE

Juli 2019 bis Januar 2020 (Stand Juli 2019, Änderungen vorbehalten)

20. – 22. September 2019

12. Bau- und Wohnmesse in Düren

Bauen – Wohnen – Renovieren – Modernisieren 2019

© www.baumesse.com/messestandorte/düren

11. – 13. Oktober 2019

6. Bau- und Wohnmesse in Meerbusch/Düsseldorf

Messe rund um die Themen Bauen, Wohnen, Renovieren und Modernisieren

© www.baumesse.com/messestandorte/meerbusch

28. – 29. September 2019

Bergische Bautage 2019

Regionale Baufachmesse

© www.bautage.de/besucher-bergische-bautage.aspx

29. September 2019

Bau- & Wohnträume Bergheim

© www.proforumgmbh.de/messen/bau-und-wohntraeume/standorte/bergheim

20. Oktober 2019

Bau- & Wohnträume Hürth

© www.proforumgmbh.de/messen/bau-und-wohntraeume/standorte/huerth

2. – 3. November 2019

Zukunft Haus Siegburg

Regionalmesse rund ums Bauen, Wohnen, Renovieren, Sanieren,

Energiesparen, Immobilien, Finanzieren, uvm.

© www.proforumgmbh.de

25. – 26. Januar 2020

meinZuhause! Gummersbach 2020

(bisher Bau- und ImmoMesse Gummersbach)

Bau- und Immobilien-Messe für Kaufen, Bauen und Sanieren

© www.meinzuhause.ag/Gummersbach/Ueber-die-Messe#Messe-info

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12 Juli/August 2019

Ungetrübtes Badevergnügen: Konventionelle Pools lassen

sich häufig zum Biotop umbauen

Wer heute eine Wasserlandschaft für den Garten plant, entscheidet

sich häufig für eine chemiefreie Installation: Schwimmteiche

und sogenannte Biopools, die bei der Wasseraufbereitung komplett

ohne Chemie auskommen, sondern auf natürliche Verfahren

setzen, werden immer beliebter. Schließlich führt der Badespaß

in konventionellen Chlorpools häufig zu unerwünschten Nebenerscheinungen

wie trockene Haut oder gerötete Augen. Allerdings

müssen vorhandene, ältere Pools nicht zwangsläufig abgerissen

werden, wenn der Gartenbesitzer auf einen natürlichen Badespaß

umsteigen möchte. Häufig lässt sich die vorhandene Technik noch

auf moderne, rein biologische Verfahren umbauen.

Foto: djd/www.bio.top/Lorenz Masser

Alte Pools auf heutigen

ökologischen Standard bringen

Mit den speziellen Nachrüstlösungen

kommen ältere Chlorpools technisch

wieder auf die Höhe der Zeit: Mit dem

Foto: djd/www.bio.top

Wasser wertet jeden Garten optisch auf – vor allem, wenn das Nass

ohne Chemie auf natürliche Weise gefiltert und gesäubert wird.

sogenannten Living-Pool-Converter-System

der Biotop Landschaftsgestaltung

beispielsweise ist der Umbau

auf einen rein biologischen Betrieb

möglich – das ist deutlich zeitsparender

und kostengünstiger als ein

kompletter Neubau.

Dazu wird

die vorhandene

Chlorierung stillgelegt

und durch

zeitgemäße Filtertechnik

ersetzt.

Der vorhandene

Wasserkreislauf

bleibt vollständig

erhalten. Zusätzlich

wird ein

Fertigschacht eingebaut,

der den

Aus alt mach neu: Ein Chlorpool lässt sich mit Nachrüstlösungen zum Biopool umfunktionieren.

biologischen Filter, eine Pumpe sowie

einen speziellen PhosTec-Ultra-Filter

aufnimmt.

Weniger Unterhaltskosten

und einfache Pflege

Der Schacht benötigt dabei nur wenig

Platz und wird direkt neben dem bestehenden

Pool angelegt. Je eine Zu- und

Ablaufleitung stellen den Anschluss und

den Kreislauf für das natürlich-reine

Wasser sicher. Ein angenehmer Zusatzeffekt:

Die Pumpe für den Biokreislauf

weist einen nur geringen Strombedarf

auf. Somit profitiert von der Umrüstung

nicht nur die Natur, sondern auch

die Haushaltskasse. Unter de.bio.top/

service gibt es mehr Information dazu

und Ansprechpartner bei erfahrenen

Fachbetrieben aus der eigenen Region.

Mit der Pool-Modernisierung wird der

Garten nicht nur zur chemiefreien Zone,

auch die laufenden Betriebskosten und

der Pflegeaufwand für den Pool reduzieren

sich spürbar.

(djd)

Damit der Gartenteich nicht kippt: In der warmen Jahreszeit benötigt

das Binnengewässer besondere Aufmerksamkeit

Ein gut gepflegter Gartenteich ist Blickfang und Naturparadies

in einem, sorgt für entspannte Stunden im Freien und bietet

Fischen, Wasserläufern, Fröschen und anderen Tieren ein neues

Zuhause. Doch Gartenbesitzer sollten ein genaues Auge auf

ihren kleinen See haben. Vor allem in der warmen Jahreszeit

besteht die Gefahr, dass der Teich umkippt. Hohe Temperaturen

und starke Sonneneinstrahlung senken den Sauerstoffgehalt

des Wassers. Kommt es zusätzlich zu einer starken Vermehrung

von Algen, ist die heimische grüne Oase gefährdet.

Pflanzen zurückschneiden

und Teichboden absaugen

Zu den wichtigsten Maßnahmen, um

das biologische Gleichgewicht im Teich

Ein gut gepflegter Gartenteich ist Blickfang und Naturparadies in einem.

aufrechtzuerhalten, gehört der regelmäßige

Rückschnitt von Pflanzen wie

Rohrkolben, Schwertlilien und Simsen.

Verfaulte Pflanzenteile oder auch Laub

führen zu einem Nährstoffüberschuss,

der das Algenwachstum begünstigt.

Haben sich Fadenalgen gebildet, sollte

man diese zeitnah mit einem Kescher

abfischen. Vorbeugend gegen Algenbewuchs

kann auch der regelmäßige

Einsatz eines Phosphatbinders wirken.

Sinnvoll ist es zudem, den Teich regelmäßig

zu entschlammen. Denn Futter-

und Pflanzenreste, Fischkot und

andere Zersetzungsprodukte setzen

sich am Teichgrund ab, faulen dort und

bilden Bodenschlamm. Durch die Abbauprozesse

entstehen Faulgase und

dem Wasser wird Sauerstoff entzogen.

Mit einem speziellen Teichschlammsauger

wie dem Vac40 vom Teichspezialisten

Eheim lässt sich die nährstoffreiche

Schicht vom Gewässergrund schonend

entfernen – ohne das Wasser abzulassen

und den Bodengrund zu sehr aufzuwirbeln.

Teichbelüfter sorgt

für mehr Sauerstoff

Für eine gute Sauerstoffversorgung

im Gartenteich sorgen Pumpen, die

es in unterschiedlichen Ausführungen

gibt. Am besten lässt man die Pumpe

nicht nur tagsüber, sondern auch nachts

laufen, um eine konstante Filterung

sicherzustellen. Bei sehr hohen Temperaturen

kann es dennoch sein, dass

der Sauerstoffgehalt des Wassers

zu sehr absinkt, was das Überleben

Wasserspielpumpen sind schön anzuschauen

und reichern gleichzeitig das Wasser mit

Sauerstoff an.

der Fische gefährdet. Ein Teichbelüfter,

wie etwa der Air 500 von Eheim,

bringt Sauerstoff in den Teich, sorgt

für klares Wasser und kühlt dieses

effektiv herunter. Ein Teichratgeber

unter www.eheim-teich.de gibt weitere

wertvolle Tipps für Planung und

Pflege. Auch daran sollte man denken:

den Teichfilter regelmäßig kontrollieren

und gegebenenfalls reinigen. Bei

sinkendem Wasserstand ist der Teich

zudem mit frischem Leitungswasser

aufzufüllen und mit einer Grundpflege

oder einem Wasserstabilisierer natürlich

aufzubereiten.

(djd)

Fotos: djd/Eheim


Juli/August 2019 13

Terrassengestaltung mit einem Klick: Dielen aus thermobehandeltem

Holz einfach und zeitsparend verlegen

Mit steigenden Temperaturen verlagert sich das Leben wieder

nach draußen. Familienfeste und Grillpartys finden im Garten

statt und die Terrasse bildet den Mittelpunkt des Geschehens.

Entsprechend wohnlich und hochwertig soll der Außenbereich

wirken. Viele Hausbesitzer entscheiden sich daher für das Naturmaterial

Holz. Eine geplante Verschönerung der Terrasse

bedeutet aber nicht, dass das Freiluftwohnzimmer über Wochen

zur Baustelle werden muss. Spezielle Befestigungssysteme ermöglichen

das zeitsparende Verlegen robuster Holzdielen.

Eine neue Terrasse in natürlicher Optik: Holzdielen lassen sich mit Klicksystemen zeitsparend

verlegen.

Fotos: djd/swero.de

Schneller zur neuen Terrasse

Schrauben war gestern: Per Klick

lassen sich Holzdielen heute auf der

Unterkonstruktion der Terrasse befestigen.

Das geht nicht nur deutlich

schneller, sondern bietet gleichzeitig

den Vorteil, dass auf der Oberfläche

keine störenden Schrauben sichtbar

sind. Beim Teni-Befestigungssystem

beispielsweise verbergen sich alle

Elemente unsichtbar auf der Unterseite,

die obere Seite der Holzdielen behält

ihre makellose Optik. Mehr als einen

Bohrer samt Maschine braucht es

für das Befestigen nicht, die spezielle

Cliptechnik reduziert den Zeitaufwand.

Gleichzeitig ist mit der Unterkonstruktion

für eine wirksame Unterlüftung

der Holzdielen gesorgt. Praktisch:

Einzelne Dielen lassen sich später

ebenso einfach austauschen – deutlich

schneller als bei konventionell

verschraubten Befestigungen. Unter

www.swero.de im Bereich „Service“

gibt es ein Verlegevideo, das die Vorteile

verdeutlicht.

Hohe Temperaturen

machen Holz langlebig

Die Cliptechnik ermöglicht eine zeitsparende

Montage der neuen Terrassendielen.

Holz sorgt als Naturmaterial auf der

Terrasse für ein angenehmes und umweltfreundliches

Ambiente. Allerdings

ist der nachwachsende Rohstoff auch

witterungsempfindlich und benötigt

entsprechend viel Pflege. Eine Alternative

dazu ist eine spezielle Thermobehandlung,

mit der sich Holz konservieren

lässt. Die Idee dafür stammt

ursprünglich aus Skandinavien. Das

Naturmaterial wird dabei über mehrere

Stunden kontrolliert hohen Temperaturen

ausgesetzt. In drei Stufen

wird die Wasseraufnahmefähigkeit

reduziert, das Holz wird somit deutlich

langlebiger und umempfindlich.

Bei Swero zum Beispiel gibt es 30

Jahre Garantie auf thermobehandelte

Terrassendielen. Mit der Behandlung

werden die Dielen zusätzlich barfußfreundlich,

denn Splitter werden weitestgehend

ausgeschlossen. Ein weiterer

Vorteil ist, dass sich die Dielen

im Sommer nicht mehr so stark aufheizen.

(djd)

Den Garten einfach höherlegen: Hochbeete ermöglichen ein

rückenschonendes Arbeiten

Tieferlegen war gestern – heute lassen viele Gartenbesitzer ihre

Pflanzbereiche buchstäblich in die Höhe wachsen. Hochbeete

liegen bei der Gartengestaltung im Trend und bieten viele Vorteile.

Die soliden und wetterbeständigen Konstruktionen ermöglichen

das rückenschonende Arbeiten in aufrechter Haltung. Zudem

lassen sich Hochbeete mit einer Schutzabdeckung selbst in der

kälteren Jahreszeit zum Anbau von Gemüse und Kräutern nutzen.

Zusätzlich verleihen die markanten Kästen jedem Garten mehr

Struktur und sind eine praktische Lösung, gerade auch bei kleineren

Außenflächen.

Gartensaison erheblich. Mit einer Abdeckung,

die ein Auskühlen verhindert,

wird das Hochbeet zu einem Frühjahrsbis

Herbstbeet. So lassen sich frische

Salate und Bio-Kräuter aus dem eigenen

Garten sogar noch spät im Jahr ernten.

Durch den Abschluss des Beets nach

unten ist das Grün zudem vor Nagern,

Schnecken und Co. geschützt.

Ein Hochbeet planen und aufbauen

Sonnig bis halbschattig sollte der

Standort eines Hochbeetes sein – abhängig

natürlich auch von der geplanten

Bepflanzung. In jedem Fall ist auf einen

ebenen und stabilen Untergrund zu achten.

Mehr Voraussetzungen haben Hobbygärtner

aber nicht zu erfüllen. Aluminiumkonstruktionen

in verschiedenen

Größen finden überall Platz und lassen

sich dank einer Vorfertigung schnell

montieren. Unter www.gutta.de gibt es

mehr Informationen dazu. Praktisch

sind Hochbeet-Varianten mit einem Ablagerand.

Hier lassen sich einfach mal

die Arbeitshandschuhe oder das Gartenwerkzeug

zur Seite legen.

(djd)

Ernten bis in den Winter hinein

Wohl jeder Freizeitgärtner hat sich

schon einmal nach langem Arbeiten

an Blumen- und Gemüsebeeten über

Foto: djd/Gutta Werke

Bequeme Arbeitshöhe: Hochbeete ermöglichen ein

rückenschonendes Gärtnern und bieten zudem die

Möglichkeit, eigenes Gemüse und Salat in Bio-Qualität

zu züchten.

schmerzende Kniegelenke und einen

zwickenden Rücken beklagt. Anders

bei Hochbeeten, an ihnen kann man

auch über längere Zeiträume bequem

und entspannt arbeiten. Zudem sind die

Konstruktionen langlebig und

in der Aluminium-Ausführung,

etwa bei den Modellen Elevada

und Valenta von Gutta, garantiert

rostfrei. Mit verschiedenen

Designs, Farben und

Größen finden sich für jeden

Garten passende Lösungen –

von kompakten Pflanzflächen

für kleinere Außenbereiche bis

zur optischen Trennung und

Strukturierung in größeren

Gärten. Ein wichtiger Aspekt

für den Hobbygärtner: Hochbeete

fördern ein schnelles

Wachstum und verlängern die

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14 Juli/August 2019

ALT

wird

NEU Leseraktion: Machen Sie mit!

Ein etwas größerer Sandkasten soll es werden!

Es war einmal ...

... der alte Sandkasten.

Unordnung nach dem „großen Sturm“.

Der alte Sandkasten war sechseckig

und hatte einen Durchmesser von 110 cm.

Wir hatten ihn mitsamt Spielhäuschen

von unserem Hauseigentümer und seinen

zwei Söhnen übernommen. Unser

Lukas konnte bis dahin schön darin spielen

und sein kleiner Bruder David machte

alles nach.

Im Herbst war der Spaß erst mal vorbei.

Zwei schwere Stürme hatten die

Kunststoffkiste und das Spielzeughäuschen

umgeblasen. Auch die Abdeckung

fing an zu splittern – beim dritten Sturm

war nicht mehr viel zu retten. Mit unseren

Nachbarn, die das zweite Kind erwarten,

überlegten wir, was es überhaupt

braucht und ob es ein

Gemeinschaftsprojekt werden könnte.

Am Ende einigten wir uns auf Sandkasten

mit Kiste und Sonnenschirm. Also

machten der Elektriker und der Maler

einen Plan, wie sie aus Holz ihre Wünsche

erfüllen können. Vor Ort holten wir

uns die Baubewilligung vom Hauseigentümer.

Seine Vorgabe war, auf den Gummimatten

(250 cm x 250 cm) zu bleiben

und einen Rand mit 10 cm Abstand zu

belassen.

Kein Problem – die Skizze wurde ausgearbeitet

und Ideen und Verbesserungen

hinzugefügt. Die Maße für den Sandkasten

waren einfach: 230 x 180 und

30 cm hoch; die Holzkiste 50 x 180 und

60 cm hoch und der Sonnenschirmfuß

mit 48 cm Durchmesser in der Ecke. Von

einem professionellen Spielplatzbauer

wurde uns empfohlen, ein Netz zu spannen,

damit die Katzen nicht in den Sand

gelangen. Man kann es bequem abnehmen

und verstauen. Als Sand sollten wir

einen speziellen Sandkastensand einbauen.

Zuletzt entstand eine Materialliste

und es ging an den Einkauf im Hobbymarkt.

Die Bretter wurden zugeschnitten

und angepasst, danach wieder demontiert.

Der Anstrich erfolgte mit einer

zum Haus passenden Naturöl-Lasur in

vier Arbeitsgängen.

Beim endgültigen Zusammenbau haben

wir dann erst die Ausmaße richtig

begriffen. Er war „ein etwas größerer

Sandkasten“ geworden als der alte. Wir

mussten einen Kubikmeter Sand mit einem

Lastwagen abholen. Alle Hausbewohner

waren beim Einbau beteiligt und

hatten ihren Spaß dabei.

(CK)

TEILNEHMEN LOHNT SICH!

Jeder Einsender erhält als Dank ein Buch aus

unserem Verlag. Die interessantesten Projekte

wählt unsere Redaktion aus und veröffentlicht

diese in den nächsten Ausgaben.

Wir sind gespannt!

Schicken Sie uns eine E-Mail (heider@

heider-medien.de) oder einen Brief unter

dem Stichwort „ALT wird NEU“ an

die Redaktion (Joh. Heider Verlag GmbH,

Paffrather Straße 102–116, 51465 Bergisch

Gladbach) mit Ihren Umbaufotos und, wenn

Sie mögen, einem kurzen Text dazu.

Es ist geschafft!

Richtfest im neuen Sandkasten.

Groß und Klein hilft mit.

Fotos: Christian Koch

Ei, Ei, Ei, was seh ich da – kompakter Hühnerstall für Bio-Eier aus dem

eigenen Garten

Wer sich morgens über ein frisches

Frühstücksei freuen möchte, schafft mit

Hühnerställen eine besondere „Villa“ für

die Tiere. Zum Schutz vor Witterungsbedingungen

und Eindringlingen wie Füchsen

verfügen solche Ställe über verzinkte,

isolierte Wände und automatisierbare

Tore, die händisch oder über eine elektrische

Steuerung geöffnet werden können.

Ein passender Auslauf inklusive

Schutznetz ist schnell und einfach aufgestellt

und kann beliebig versetzt werden.

Die oberste Etage des Stalls ist mit

einer Hockstange für die Nachtruhe

ausgestattet, in der Mitte bietet ein Legenest

den gefiederten Freunden ausreichend

Möglichkeiten für die Eiablage.

Für eine einfache Reinigung sorgen herausnehmbare

Kotbleche, die ebenso wie

die Eier von außen entnommen werden.

Der untere Bereich dient den Hühnern

zum Hudern und Baden. Während sie

Urban Gardening ist angesagt wie nie. Sollen

neben saftigen Tomaten, knackigem Salat und

frischen Kräutern auch noch köstliche Eier die

Bio-Palette aus dem eigenen Garten erweitern,

sind langlebige und robuste Hühnerställe

die richtige Wahl.

sich im Auslauf oder auf der Wiese aufhalten,

zählen Gras, Körner, Insekten

und Würmer zu ihren Nahrungsquellen.

Das für Hühner typische Scharren lockert

zudem den Boden auf und ihr

nährstoffreicher Mist eignet sich bestens

als Düngemittel für Obst-, Gemüseund

Kräuterbeete.

(HLC)

Hühnerställe sind das ideale Zuhause für das Federvieh.

Fotos: HLC/Buttazoni GmbH


Juli/August 2019 15

Steigende Immobilienpreise in Köln und Umland

stehen auf stabilem Fundament

Die KSK-Immobilien hat Ende Mai ihr umfangreiches Zahlen- und

Datenwerk rund um die Immobilienmärkte in der Region Köln/Bonn

veröffentlicht. Der „Marktbericht 2019“ legt dar, dass die Miet- und

Kaufpreise entgegen manch anderslautender Prognose weiter ungebrochen

stark steigen und dieser seit nunmehr fast zehn Jahren

andauernde Trend auf einem stabilen Fundament steht.

Das umfangreiche Werk konzentriert

sich dabei nicht allein auf Zahlen zu

den beiden Großstädten Köln und Bonn,

sondern beinhaltet auch zahlreiche Daten

für alle Städte und Gemeinden im

Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis,

Rheinisch-Bergischen Kreis und Oberbergischen

Kreis.

Der Kaufpreis für eine mindestens

fünf Jahre alte Wohnung liegt in Köln

mittlerweile bei 3.598 Euro/m², nach

3.451 Euro/m² im Vorjahr. Unter den

sieben größten Städten Deutschlands

zählt Köln allerdings nach wie vor zu

den günstigeren Wohnstandorten und

besitzt damit weiteres Preissteigerungspotenzial.

In München müssen

Käufer für eine vergleichbare Eigentumswohnung

einen doppelt so hohen

Kaufpreis zahlen.

Die detaillierten Auswertungen im

„Marktbericht 2019“ zeigen, dass die

steigenden Immobilienpreise in Köln

das Resultat weiterhin positiver Zuwanderungssaldi

bei zu geringer Neubautätigkeit

sind. Die Nachfrage nach

Wohnraum übersteigt das Angebot bei

Weitem. Hinzu kommen verstärkende

Effekte durch steigende Einkommen

und ein weiterhin attraktives Finanzierungsumfeld

für Kapitalanleger. Eine

Entspannung am Markt ist in naher Zukunft

nicht zu erwarten, was sich nicht

nur auf die Immobilienpreise in Köln

sondern in der gesamten Region auswirkt.

Zum Teil prekär ist das Ungleichgewicht

am Markt im Segment der Eigenheime

und Baugrundstücke für

den Eigenheimbau. So liegt der mittlere

Kaufpreis für ein frei stehendes

Eigenheim im Rheinisch-Bergischen

Kreis bereits bei rund 473.000 Euro.

Berufspendler mit Arbeitsort in Köln

oder Bonn nehmen daher immer weitere

Fahrtwege zur Arbeit in Kauf und

schauen sich nach Eigenheimen in Engelskirchen,

Lindlar, Bergheim oder

Elsdorf um.

(kski)

Download des Marktberichts als PDF

unter © www.ksk-immobilien.de

Reiter „Aktuelles“

KSK-Immobilien Wetterkarte im Marktgebiet – Bestandseigenheime 2018.

Preissprung von frei stehenden Eigenheimen – Bestand.

Quellen: ImmobilienScout24-Datenbank;

InWIS Forschung & Beratung GmbH,

Darstellung KSK-Immobilien

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In der nächsten Ausgabe lesen Sie:

• Installateur und Fliesenleger

Ob Neubau oder Renovierung – immer Hand in Hand

• Sommer, Sonne, kühles Haus

Wärmepumpen als Heiz- und Kühlsystem

• Tanken in der eigenen Garage

Anmeldung und Montage einer Wallbox

• Warum in die Ferne schweifen …

Rad- und Wanderwege im Bergischen Land

Erscheinungsdatum: Samstag, 21.9.2019

IMPRESSUM

Die Bergische Zeitung

BauenWohnenLeben

ist die regionale Zeitung

mit aktuellen Nachrichten

aus der Region sowie

Verbraucherinformationen

rund ums Haus.

Kostenlose Haushaltsverteilung

in

Rhein-Berg durch RDW

(Rheinische Direkt-Werbung

GmbH & Co. KG)

(70.000 Exemplare)

sowie in Oberberg durch BDW

(Bergische Direkt-Werbung

(78.000 Exemplare)

Weitere 3.500 Exemplare liegen

in beiden Kreisgebieten aus.

Verlag und Redaktion:

Joh. Heider Verlag GmbH

Paffrather Straße 102–116

51465 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 / 95 40 0

Telefax: 0 22 02 / 2 15 31

E-Mail: bz-bauen-wohnenleben@heider-verlag.de

www.heider-medien.de

Geschäftsführung:

Hans-Martin Heider (v. i. S. d. P.)

Roberto Heider

Herstellung:

Heider Druck GmbH,

Bergisch Gladbach

Grafische Konzeption:

Tanja Giebel

Mediaberatung:

Dieter Koch

Telefon: 0 22 02 / 1 09 32 40

E-Mail: koch@heider-medien.de

Birgit Stumm

Telefon: 0 22 02 / 95 40-334

E-Mail: stumm@heider-medien.de

Redaktionelle Mitarbeit:

deutsche journalisten dienste

(djd)

Christian Eckl (CE)

Sascha Gebhardt (SG)

Alessia Heider (AH)

Highlights Communication

(HLC)

Igor Hradil (IH)

Philipp Ising (PI)

Christian Koch (CK)

Dieter Koch (DK)

Kreishandwerkerschaft (KH)

KSK-Immobilien (kski)

Gerichtsstand:

Bergisch Gladbach HRB 45525

www.heider-mediaservice.de/

bz-bauen-wohnen-leben


16 Juli/August 2019

Illustration: Clara Pauly

Der Marathon-Frosch

Übrigens, wusstet Ihr schon, dass

ich auch eine berufliche Vergangenheit

im Garten- und Landschaftsbau

hatte?

In den 1970er-

Jahren arbeitete ich

bei einem Gladbacher

Gartenbauunternehmen,

das

sich auf Gartenteichanlagen

spezialisiert

hatte. Die

waren damals sehr

gefragt und wir

mussten uns viel

einfallen lassen, um

uns von den Wettbewerbern

abzugrenzen.

Da hatte mein damaliger

Chef die geniale

Idee, unseren Kunden auch

gleich die zum Teich passenden

Fische mitzuliefern.

In einem ganz speziellen Fall war

das aber nicht gut genug, denn der

Kunde wollte neben den Fischen

auch unbedingt Frösche von uns geliefert

bekommen. Ganz nach dem

Motto „nichts ist unmöglich“ erfüllten

wir auch diesen ungewöhnlichen

Wunsch, auch wenn wir bei den fröhlich

quakenden Hüpfern gewisse Bedenken

hatten. Und die waren dann

auch nicht unbegründet, denn zwei

der Hüpfer nutzten die erste Gelegenheit,

um prompt auf Wanderschaft

zu gehen. Der Froschkäufer

bemerkte schnell den herben Verlust

und verlangte schriftlich den

vereinbarten Kaufpreis zurück.

Als ich diese ungewöhnliche Geschichte

meinen Kollegen am

Stammtisch erzählte, meinte einer

der Landschaftsbauer aus dem

Oberbergischen, ich möge ihm doch

mal das Schreiben des verärgerten

Kunden zukommen lassen.

Gesagt, getan, bekam der froschlose

Kunde wenige Tage später einen

sehr freundlichen Brief meines Kollegen

aus dem rund 40 km entfernten

Waldbröl, in dem er unserem Kunden

von einem äußerst ungewöhnlichen

Frosch-Marathon berichtete.

Die beiden vermissten Frösche seien

tatsächlich bei ihm aufgetaucht

und der Besitzer könne sie jederzeit

wieder bei ihm abholen. Jedoch

möge er auch gleich

5 Mark mitbringen, denn

er habe die beiden Ausreißer

ja inzwischen

einige Tage bei sich

durchfüttern müssen.

Sie sehen, es

gab damals

wie heute immer

schon

Geschichten,

die man erleben

muss,

um sie wirklich

zu glauben.

(PD)

Tschüss, wir sehen uns!

Liebe Leser,

Illustration: Fotolia.com/volyk

schreiben Sie uns, wenn Sie selbst einen Handwerksbetrieb

haben und Erlebnisse dieser Art

erzählen können, an: Joh. Heider Verlag GmbH,

Paffrather Str. 102–116, 51465 Bergisch Gladbach

E-Mail: heider@heider-medien.de

Wir freuen uns auf Ihre Post!

Sommerlich-fruchtiger Wrap

mit Mango und Hähnchen

Bei den heißen Temperaturen isst man gern etwas leichter und

fruchtiger. Mango und Koriander bringen dem Wrap einen Hauch

Exotik, der Ziegenfrischkäse macht ihn saftig und die Mandeln

sorgen für den gewissen Crunch. Weiteres Plus: Der Wrap eignet

sich bestens zur Mitnahme ins Büro!

Zubereitung:

Das Hähnchenbrustfilet

waschen, abtrocknen

und in schmale

Streifen schneiden. Mit

Paprikapulver, Salz

und Pfeffer würzen

und in einer Pfanne

mit heißem Öl braten.

In der Zwischenzeit

die Mandeln in einer

beschichteten Pfanne

rösten. Koriander

fein hacken, Mango

und Frühlingszwiebeln

in kleine Stücke bzw.

Streifen schneiden.

Vor dem Belegen die

Tortillas in einer Pfanne

anwärmen. Dann

die Tortillas großzügig

mit dem Ziegenfrischkäse

bestreichen, die

übrigen Zutaten in einem

Quadrat in der

Mitte verteilen. Die Tortillas oben und

unten zuklappen und von einer Seite

her eng aufrollen. Schräg in der Mitte

entzweischneiden.

Tipp: Ist die Mango noch nicht reif genug,

kann man den Geschmack einfach

durch etwas Mango-Chutney (gibt es

in gut ausgestatteten Supermärkten)

hervorheben.

(AH)

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Foto: Simone Warnke

Zutaten:

2 Weizentortillas

(mit Leinsamen)

250 g Hähnchenbrustfilet

150 g Ziegenfrischkäse

½ reife Mango

2 Frühlingszwiebeln

5 g Koriander

2 EL gestiftelte Mandeln

(geräuchertes) Paprikapulver

Salz und Pfeffer

Öl zum Braten

Marktplatz

Online lesen:

BauenWohnenLeben

bit.ly/bauen-wohnen-leben

Foto: fotolia.com/

drubig-photo

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BauenWohnenLeben:

Dieter Koch

Telefon: 0 22 02 / 1 09 32 40

dieter.koch@heider-medien.de

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stumm@heider-medien.de

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