prima! Magazin - Ausgabe Juli 2019

prima.magazin

An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart JULI/AUGUST 2019

WWW.PRIMA-MAGAZIN.AT

GESAMTER BEZIRK OBERWART UND

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG

BREITER INFORMIERT AUS MEINER REGION

Die Kunst des Lebens

Zu Besuch auf „Gut Hochkogl“

Der „Digitalrebell“

Das Polit-Comeback von Michel Reimon

Foto © LEXI

Druckerei

Schmidbauer

Die Oberwarter Druckerei

auf Expansionskurs

TITELFOTO:

In der Druckerei Schmidbauer,

wo auch das prima! Magazin

gedruckt wird, Seite 26


WERBUNG REGIONAL

Werbung

Top Tageszulassung – Hyundai KONA

Lifestyle, attraktiv wie noch nie!

auch als Elektro mit 449 km Reichweite!

CO2: 125 g/km, Verbrauch: 5,4 l Benzin/100 km. - Symbolabbildung

KONA Level 3 mit 120 PS - Tageszulassungsaktion - jede Menge attraktiver Highlights:

+ Beheizbares Lederlenkrad + Klimaautomatik

+ Sitzheizung vorne + Bluetooth-Einheit & Android Auto / Apple CarPlay

+ 16“ Alufelgen + Rückfahrkamera & Parksensoren hi.

Jetzt statt € 22.790,– bereits ab € 18.990,– oder € 199,– * / Monat.

Aut haus

FÜRST

Autohaus Fürst GmbH

Gewerbepark 13, 7502 Unterwart

03352 34763, autohaus-fuerst.at

www.autohaus-fuerst.at

+43 (0) 3352 34763

/ahfuerst

Die Finanzierung ist ein Angebot der Denzel Leasing GmbH. Preis beinhaltet € 2.800,– Vorteilsbonus & 1.000,- Leasingbonus. Kaufpreis € 18.990,–, monatliche Rate € 199,–. 60 Monate Laufzeit, EUR 3.798,00 Anzahlung, EUR 5.957,16 Restwert, 15000 km p.a., Rechtsgeschäftsgebühr EUR 173,12,

Bearbeitungsgebühr EUR 189,91, Bereitstellungsgebühr EUR 189,90, Bonitätsprüfungsgebühr EUR 90,00,

effektiver Jahreszins 5,75%, Sollzinsen variabel 4,30%, Gesamtleasingbetrag EUR 15.571,81, Gesamtbetrag EUR 21.958,76.

Alle Beträge inkl. Nova und MwSt.Preis beinhaltet Hersteller- und Händlerbeteiligung. Symbolabbildungen. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

www.hyundai.at


Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Foto © zVg

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeber & Medieninhaber

Sommerspecial

Es sind die richtigen Themen, die

Burgenlands Landeshauptmann Hans

Peter Doskozil anfasst. Gratiskindergarten,

Biowende und ganz oben auf

der Liste: ein neues Pflegemodell. Es

ist eine völlig neue Ära, die eingeleitet

wird, wenn pflegende Angehörige nun

finanziell abgesichert werden. Dennoch

gibt es dazu einige Fragen, die wir aufgeworfen

haben. Eigentlich eine Aufgabe

der Opposition ÖVP Burgenland.

Doch da kommt nicht viel.

Gut Hochkogl, Seite 12

Unsere Schüler, Seite 20 Druckerei Schmidbauer, Seite 26

Foto © Nora Schleich

Foto © Willi Hodits

Foto © LEXI

Foto © Büro Reimon/EP

Diese Ausgabe führt unsere Leserinnen

und Leser auch zu jenem Ort, an dem

das prima! Magazin seit nunmehr 13

Jahren produziert wird: Seit Beginn an

lassen wir unser Heft in der Druckerei

Schmidbauer in Oberwart in einem

hochqualitativen Verfahren drucken.

Diese Qualität ist uns viel wert. Im

Zuge der Erweiterung der Druckerei

möchten wir unseren Leserinnen und

Lesern einen kleinen Einblick hinter

die Kulissen unserer Produktionsstätte

geben. prima! ist ein südburgenländisches

Unternehmen und legt auf die

Zusammenarbeit mit anderen regionalen

Wirtschaftstreibenden großen

Wert.

Für unsere Sommerausgabe haben

wir einen bunten Mix an Themen

zusamengestellt und hoffen, dass viel

Interessantes für Sie dabei ist.

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare

und erholsame Zeit! Unsere nächste

Ausgabe erhalten Sie am 26. August

– natürlich gratis per Post, in Ihrem

Briefkasten!

Nicole Mühl

www.prima-magazin.at

Das Raffelhaus, Seite 19

IM FOKUS

4 Herausforderung Pflege

Das burgenländische Modell

10 Thursday for Future

Der Beitrag steirischer Gemeinden zum

Klimaschutz

20 Unsere Schüler – der Spiegel der Gesellschaft

Die Jugend von heute

REDE & ANTWORT

8 Der „Digitalrebell“

Walter Reiss im Interview mit Michel

Reimon über sein Polit-Comeback

PLÄTZE & G‘SCHICHTN

19 Das „Raffelhaus“

Eines der letzten Arkadenhäuser Oberwarts

Der „Digitalrebell“, Seite 8

PORTRAIT

12 Die Kunst des Lebens

Ein Friseurweltmeister und sein

südburgenländisches Paradies

24 Eine starke Frau

Wie eine Frau dem Schicksal die Stirn bietet

36 „Nenn mich ruhig schräg“

Scarabeusdream – Musik fern vom Mainstream

REPORTAGE

15 Schäferstündchen

Einer der letzten Schafscherer

16 „Als Region sind wir stärker“

Die Wirtschaftsregion Hartberg

26 Eine Druckerei auf Expansionskurs

Die Druckerei Schmidbauer wird zum

„Kompetenzzentrum“ für Drucksorten

Impressum: prima! Magazin, Herausgeber: Nicole Mühl, MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969, anzeigen@prima-magazin.at; Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at

Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl; Redaktion: Peter Sitar: p.sitar@prima-magazin.at; Mag. Nora Schleich; Laura Weingrill; Dr. Olga Seus;

Rubrik „Rede & Antwort“: Walter Reiss; Rubrik „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner;

Rubrik „So geht vegan“: Karin Weingrill, MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1,

7400 Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.at •

Website: Rabold und Co. • Druck: Schmidbauer Druck, Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und Fotos

von Dritten übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen. Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer rot punktierten

Linie begrenzt und mit der Bezeichnung „Werbung“ gekennzeichnet. Für den Inhalt dieser Artikel zeichnet der Auftraggeber verantwortlich.

Druck- und Satzfehler vorbehalten. Fotos werden teilweise von www.fotolia.com, www.shutterstock.com und www.pixelio.de verwendet. Die

Kennzeichnung ist neben dem Foto platziert.

JULI/AUGUST 2019

3


Mehr Infos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Im Fokus

Wie wird die Pflege zukünftig organisiert? Ansätze kommen von den Ländern – vor allem aus dem Burgenland

Herausforderung Pflege

Foto © shutterstock

IM FOKUS PFLEGE

Das Thema Pflege

wird zu D E R Herausforderung

für die

Politik und Gesellschaft.

Die Menschen

werden immer älter,

und dadurch steigt

auch der Bedarf an

Pflege. Und zwar

dramatisch in den

nächsten Jahren. Im

Burgenland wird an

einem neuen Modell

gearbeitet und auch

auf Bundesebene

kommt das Thema in

Bewegung. Peter Sitar

Im Burgenland hat Landeshauptmann

Hans Peter Doskozil

das Thema Pflege zu einem

seiner Schwerpunktbereiche

erklärt und mit Experten ein

eigenes Modell dafür entwickelt.

Dieses neue Sozialhilfegesetz

soll bereits mit 1. Oktober

in Kraft treten. Kernpunkte

dabei sind, dass pflegende

Angehörige bis ins 2. Parentel –

Großeltern, Eltern, Kinder und

Enkelkinder sowie (Ehe)Partner,

aber auch Seitenlinien wie

Tante, Onkel, Nichten, Neffen

– bei einer Landesgesellschaft

(Pflegeservice Burgenland)

angestellt werden und bei einer

40 Stundenbetreuung einen

Mindestlohn von 1.700 Euro

netto erhalten. Voraussetzung

dafür ist aber die Absolvierung

einer theoretischen und praktischen

Heimhilfe-Ausbildung.

Zusätzlich soll die Qualität

durch regelmäßige Besuche der

mobilen Hauskrankenpflege

überprüft werden.

„Pflege darf kein Geschäft sein,

sie muss gemeinnützig sein“,

war eine der Kernvorgaben von

Landeshauptmann Doskozil.

Hier beginnen bereits die

ersten Konfliktfelder. Denn

ein Großteil der Betreuung

funktioniert derzeit mit „selbstständigen“

ausländischen Pflegekräften,

die über Agenturen

vermittelt werden. Im Burgenland

sind derzeit rund 3.500

selbstständige, meist weibliche,

Pflegekräfte tätig.

Die Pflege über

das Ausland

Wie urprünglich von Doskozil

verlautbart, sollten diese privat

geführten und gewinnorientierten

Pflegeagenturen nicht mehr

zum Zug kommen.

Doch ganz so ohne diese wird

es in Zukunft nicht gehen.

Auch Gemeinnützige arbeiten

mit Agenturen aus dem

Ausland zusammen. So ist

der Sitz der AIW (Altern in

Würde), eine Agentur, die vom

Roten Kreuz für die 24-Stunden-Pflege

beansprucht wird,

in Bratislava.

Und auch der Landeshauptmann

versichert inzwischen,

dass jene Menschen, die bereits

jetzt die Pflege durch eine

Privatagentur in Anspruch

nehmen, diese auch weiterhin

bekommen werden: „Unser

Angebot mit der Anstellung

von pflegenden Angehörigen

und den gemeinnützigen

Agenturen ist eine Ergänzung.“

Die bisherigen Leistungen der

Privatagenturen bleiben also

aufrecht. Entscheiden wird

dies zukünftig der „Kunde“.

Und das wird wohl von den

Kosten abhängen (siehe www.

prima-magazin.at/Im Fokus).

Rund 300 Pflegekräfte beschäftigt

Thomas Oswald in seiner

Agentur mit Sitz in Oberwart.

„Grundsätzlich finde ich es gut,

wenn das Land Burgenland das

Thema Pflege zum Schwerpunkt

macht“, meint er. Nur

wie so oft stecke der Teufel im

Detail. Denn ohne die Kräfte

aus Osteuropa werde es auch

in Zukunft nicht gehen. Etwa

bei jenen Betroffenen, die keine

Angehörigen haben oder wenn

diese ganz woanders leben.

Auch die Frage, wo die ausländischen

Kräfte in Zukunft ihre

Pflegeausbildung absolvieren

müssen – in ihrem Heimatland

oder in Österreich und wer die

Kosten dafür trage – sei ungeklärt.

Auch hier wird es möglicherweise

neue Richtlinien und

Vorschreibungen vom Land

geben. Wie die Privatagenturen

davon betroffen sind, ist noch

unklar. „Mit mir hat bis heute

niemand vom Land über das

Thema gesprochen“, wundert

sich Thomas Oswald und hofft

auf Gespräche, konkret auf

einen Runden Tisch, noch vor

der Beschlussfassung durch den

Landtag.

Chance für Frauen

Oswald sieht in der laufenden

Diskussion auch eine

Chance für Frauen um die 50,

die derzeit keinen Job haben

und präsentiert einen neuen

Vorschlag: „Gerade Wiedereinsteigerinnen

könnten sich

um pflegebedürftige Nachbarn

oder Anwohner in ihrer Umgebung

kümmern.“

4 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Foto © Peter Sitar

PFLEGE

IM FOKUS

Thomas Oswald betreibt eine Pflegeagentur

in Oberwart

Sie hätten dann wieder eine

Perspektive, eine Arbeit und

ein Einkommen. Eine Linie,

die auch das Land Burgenland

vertritt. Statt mit dem Bus

zu einem 900 Euro Job nach

Wien zu pendeln, wäre die

Pflege eine echte Alternative.

Der Bedarf nach Pflegekräften

ist jedenfalls vorhanden. Nicht

nur im Burgenland, auch in der

Steiermark. So berichtet etwa

Roswitha Schiefer, Pflegedienstleiterin

des Roten Kreuzes

für Hartberg und Fürstenfeld:

„Wir haben derzeit 80

Mitarbeiter, die die Menschen

zu Hause betreuen. Ich könnte

sofort 15 weitere Personen aufnehmen,

aber sie sind kaum zu

finden. Der Bedarf wäre da.“

Soforthilfe vom Land

derzeit schon möglich

Ist bei einem Angehörigen

plötzlich Pflegebedarf gegeben,

egal ob dauerhaft

oder kurzfristig, wie etwa bei

Unfall oder nach Operation,

können sich die betroffenen

Familien an das „Case & Care

Management“ wenden. Dieses

ist seit 1. Jänner bei allen Bezirkshauptmannschaften

des

Burgenlandes installiert und

hier wird versucht, unbürokratisch

die optimale Pflegeform

zu finden. Dabei wird evaluiert,

wie hoch der Pflegebedarf ist

– ob dauerhaft oder temporär

– und welche Unterstützungen

gebraucht werden.

Außerdem will das Land einen

Pool von Fachkräften schaffen,

die in Pflege-Notfällen einspringen

und die Betreuung

sofort übernehmen können.

Juristisch gilt es hier noch einiges

abzuklären. Vom Regierungspartner

FPÖ meint deren

Klubobmann Géza Molnár,

dass man hier Neuland betritt:

„Nach absehbarer Zeit werden

wir Evaluierungen (Anpassungen)

vornehmen.“ Dafür wurde

auch eine Frist gesetzt, nämlich

2022.

Änderungen auch für

Pflegeheime

Auch die Einrichtungen

werden von den Plänen der

Regierung betroffen sein. So

sollen künftig nur mehr Pflegeeinrichtungen

ab 60 Betten

vom Land gefördert werden.

Genau diesen Punkt kritisiert

Eis

die Grüne Landessprecherin

Regina Petrik: „Diese neuen

Förderrichtlinien halte ich für

falsch, gerade kleinere Betriebe

können viel persönlicher

agieren.“

Eis

Nicht nur die Länder, auch

der Bund hat eine Reform der

Pflege im Visier. So lässt ÖVP-

Chef Sebastian Kurz mit einer

Pflegeversicherung aufhorchen.

Die Unternehmer sollen damit

jedoch nicht belastet werden.

Das Parlament will außerdem

eine Valorisierung des Pflegegeldes

(Anpassung an die

Teuerung) demnächst umsetzen.

Das Thema Pflege ist in jedem

Fall für die nächste Bundesregierung

eine Herausforderung.

Die Initiativen der Länder sind

dennoch zu begrüßen, werden

sich aber, wie im Burgenland,

erst in der Praxis bewähren

müssen.

8 Gramm – Espresso Schranz

HEisssss wird‘s! 45 wechselnde Eissorten,

selbstgemacht und vielfältig gibt es bei Rainer

Schranz im Kaffeehaus im LKH Oberwart.

Hausgemacht und besonders

Das 8 Gramm Team: Rainer (vorne),

Petra, Madleine, Krisztina und Adam

Seit 1966 ist der Name Schranz

ein Inbegriff für Süßes und besonderen

Kaffee. Rainer Schranz

führt seit 2005 den Kaffeehausbetrieb

im Landeskrankenhaus

Oberwart und hat sich als Barista

überregional einen Namen gemacht.

Seine besondere Leidenschaft

gilt auch der Herstellung von

Eiskreationen. Dabei ist es ihm

besonders wichtig, regionale,

saisonale Produkte zu verwenden.

Die Eisherstellung hat er

durch Ausbildungen in Italien, der

Wiege des Eisgenusses, verfeinert,

um seinen Gästen das ultimative

Geschmackserlebnis zu bieten.

Auch für Veganer und Allergiker

gibt es eine erlesene Auswahl.

Rainer Schranz hat außerdem im

Vorjahr das Kaffeehaus einem

Relaunch unterzogen und so

erstrahlt es in einem neuen

Gesicht und unter dem Namen

„8 Gramm“. Dies ist die ideale

Menge für perfekten Kaffeegenuss

und genussvolles Aroma.

Für die Lieben zu Hause gibt

es auch Eisboxen sowie Kaffee

(Coffee-to-go) zum Mitnehmen.

Geöffnet hat das Kaffeehaus

täglich, 52 Wochen im Jahr!

Werbung

8 GRAMM

Espresso Schranz

Krankenhaus Oberwart

Telefon 05 7979 32176

office@espresso-schranz.at

espresso.schranz

Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag 10 bis 17 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag bis Freitag

JULI/AUGUST 2019

7:00 bis 17:00 Uhr

5

Samstag, Sonn- und Feiertag


REGIONAL DABEI

Foto © Franz Weber

Freude am Fahren

NEUE ZIELE

ERREICHEN.

JETZT INKLUSIVE

BMW BUSINESS LINE.

Investoren Klaus und Patrick Glavanics mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil

Stadthotel für Oberwart

Bei herrlichem Sommerwetter

fand Mitte Juni in

Oberwart der Spatenstich für

ein Stadthotel statt. Es wird am

Badplatz neben der historischen

Raffel-Mühle und dem Telegraphenamt

errichtet. Im März/

April 2020 soll das Hotel bereits

in Betrieb gehen. Es wird über

50 Betten, verteilt auf 18 Doppelzimmer

und vier Suiten, verfügen.

Außerdem wird es einen

Lokalbereich geben. Initiiert

wird das Projekt von Klaus Glavanics,

seinem Bruder Patrick

und zwei weiteren Investoren.

Die Gesamtkosten belaufen sich

auf rund drei Millionen Euro.

Der BMW 5er als Touring,

Limousine oder Plug-in Hybrid

mit Business Line inklusive

- Navigationssystem

Professional

- Telefonie mit

Wireless Charging

Fordern Sie jetzt Ihr Angebot für ein BMW Modell inklusive

Business Line an und sichern Sie sich bis zu € 4.300,–

Preisvorteil * unter

bmw.at/neueziele

Kohla-Strauss GmbH

Oberwarter Straße 274, 7535 St. Michael

Telefon 0 33 27/81 61-0, Fax 0 33 27/81 61-8

- Echtzeit-Verkehrsinformationen

- Rückfahrkamera

- Parksensoren vorne & hinten

www.kohla-strauss.bmw.at, info@kohla-strauss.bmw.at

www.facebook.com/kohlastrauss

Im ReUse-Shop geht so

manchem ein Licht auf!

Große Auswahl und

lauter tolle Sachen –

gebraucht, bestens

erhalten und

super günstig.

In den ReUse-Shops erwarten

dich Kleidung, Spielzeug,

Sportartikel, Hausrat und

andere Dinge. Stöbern in den

guten alten Sachen macht

sich bezahlt. Und mit ein

bisschen Glück findest du

deinen persönlichen Schatz.

Die ReUse-Shops gibtʹs im

ganzen Burgenland. Und

natürlich auf bmv.at

BMW 5er: von 110 kW (150 PS) bis 340 kW (462 PS), Kraftstoffverbrauch

gesamt von 2,1 l/100 km bis 8,9 l/100 km,

CO 2 -Emission von 47 g CO 2 /km bis 204 g CO 2 /km.

* Dieses Angebot ist gültig für alle BMW 5er Neu- und Vorführwagen

mit Kaufvertragsabschluss und Auslieferung bis 31.12.2019.

Symbolfoto

European Regional Development Fund

www.bmv.at

6 JULI/AUGUST 2019

n19-bls-13_kohla-strauss_95x240_1_oo.indd 1 18.06.19 10:29

www.prima-magazin.at


Jugend an die Macht

Es ist eigentlich zum Verzweifeln. Überall schrillen die Alarmglocken,

aber wir steuern weiter unbeirrt in die Klimakatastrophe. Einzig die Jungen

zeigen mit ihrer Bewegung „Fridays for Future“, dass sie sich ihre

Zukunft nicht zerstören lassen wollen. Dem Einzelnen selbst bleibt die

Eigeninitiative, etwa Regionalität beim Einkauf.

Kommentar

von Peter Sitar

Die Zahlen sind bekannt und

erschreckend. Das Insektensterben

ist viel schlimmer als befürchtet.

Laut Naturschutzbund

sind 41 Prozent der Insektenarten

in den letzten zehn Jahren

in die Gefährdungsklasse gerutscht.

Laut jüngstem UN-Bericht

sind rund 1 Million Arten

in den nächsten Jahren vom

Aussterben bedroht.

Auf der anderen Seite werden

Flugtickets zum Preis von

einem Eisbecher angeboten.

Die Verkehrsfliegerei wächst,

die Schlangen an den Flughäfen

werden immer länger.

Ungeahnte Blüten treibt auch

die Kreuzfahrt-Branche. Dabei

gelten die schwimmenden

Hotels als besonders belastende

Abgasproduzenten. Sehr

spät versuchen nun die ersten

Reedereien auf abgasärmere

Antriebe umzusteigen.

Daneben schmilzt das Eis an

den Polen immer schneller

und in einem erschreckenden

Tempo. Unwetter werden

immer heftiger, Wetterextreme,

ob Dürre oder Überflutungen,

nehmen dramatisch zu,

Forscher prognostizieren eine

weitere Zunahme der Extreme.

Tierschutz ist Klimaschutz.

Wenn es gelingt, von der Massentierhaltung

und der Billigstproduktion

von Fleisch wegzukommen

und die schrecklichen

Tiertransporte quer durch

Europa zu stoppen, wäre das

nicht nur gut für die Umwelt,

sondern auch ein Segen für die

gequälte Kreatur Tier. Höchst

problematisch die Massentierhaltung

in der Landwirtschaft,

die nicht unwesentlich für

klimaschädliche Treibhausgase

verantwortlich ist. Eigentlich

zum Verzweifeln.Die Politik tut

kaum etwas, oder bestreitet gar,

dass es sowas wie einen Klimawandel

gibt (Donald Trump).

Es gibt zwar Klimakonferenzen,

aber wenig Konkretes.

Kein Wunder, dass der Jugend

der Kragen platzt. Ausgehend

vom Klimastreik der heute

16-jährigen Umweltaktivistin

Greta Thunberg 2018, gehen

weltweit jeden Freitag Tausende

Schüler in ganz Europa und

Australien statt in die Schule

auf die Straße. Die Jugendlichen

wissen bzw. spüren, dass

der Weg ihrer Eltern- und

Großeltern-Generation ein

falscher ist und die Zukunft des

Planeten Erde gefährdet. So

lautet einer der Slogans etwa

„There is no Planet B“. Aber das

passiert nicht irgendwo auf der

Welt. In Oberschützen mahnt

seit Monaten eine junge Aktivistin

zum Umdenken in der

Klimapolitik. Zum Schulschluss

bekam sie Verstärkung von der

gesamten Schule. In Hartberg

gab es ein Lichtermeer von über

500 Menschen für den Klimaschutz.

Konkret fordert die Bewegung

den Ausstieg aus den fossilen

Brennstoffen, die Streichung

von Subventionen dafür, Förderung

erneuerbarer Energien

und den massiven Ausbau des

öffentlichen Personen-Nahverkehrs.

Gerade das wird aber

manchen Regionen verweigert.

Konkret etwa dem Bezirk

Oberwart. Laut dem Zwischenergebnis

einer aktuellen Umfrage

fordern über 80 Prozent

der Befragten die Wiedereinführung

des Personen-Bahnverkehrs

im Bezirk Oberwart. Die

Politik ignoriert das bisher

Aber jeder Einzelne kann in

seinem kleinen Bereich durchaus

etwas tun. Kurze Wege

mit dem Fahrrad oder zu Fuß

absolvieren. Beim Einkauf von

Lebensmitteln auf Regionalität

und Nachhaltigkeit achten.

„Geiz ist Geil“ hat bei Lebensmitteln

nichts verloren. Die

örtlichen Bauern werden es zu

schätzen wissen. Denn letztlich

sind wir der jungen Generation

verpflichtet, ihnen den Planeten

in einem lebenswerten Zustand

zu übergeben. Sonst können wir

uns auf den Zorn der Jungen

gefasst machen.

Ernährungsberatung mit Kompetenz und Erfahrung

Für Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit

Karin Weingrill MA

ENJOI Diätologin und Gesundheitsmanagerin

Ernährungsmedizinische Beratungspraxis

Jormannsdorfer Straße 28 – Im Glücksraum

7431 Bad Tatzmannsdorf

info@enjoi.at | 0699 10974901 | www.enjoi.at

JULI/AUGUST 2019

7


Foto ©zVg

Der „Digitalrebell“

Rede & Antwort

Persönlichkeiten im Gespräch

mit Walter Reiss

Walter Reiss im Gespräch mit dem grünen Ex-Landtagsabgeordneten

und Ex-EU-Parlamentarier Michel Reimon über sein Polit-Comeback, mit

welchen Themen er die Grünen wieder ins Parlament bringen will und

welche Rolle für den studierten Journalisten die sozialen Medien spielen.

Schon vor der Zeit als grüner

Landtagsabgeordneter

haben Sie 2009 die geplante

Gründung einer Firma im

Bereich „Organisationsentwicklung“

verschoben. Zehn

Jahre später geben Sie – nach

kurzem Rückzug – wieder

der Politik den Vorzug.

Warum?

Michel Reimon: Aufgeschoben

ist nicht aufgehoben.

Ich wollte immer schon

ein Politiker sein, der ein

zweites berufliches Standbein

hat. Aber Ibiza und die

Folgen lassen einen politisch

denkenden Menschen nicht

kalt. Und Werner Kogler hat

gemeint, er hätte mich gerne

im Team.

Aber noch ist nix wirklich

fix: Der Bundeskongress der

Grünen Anfang Juli muss

erst entscheiden, ob Michel

Reimon wirklich einen aussichtsreichen

Listenplatz

für ein Nationalratsmandat

bekommt.

Michel Reimon: Gegessen

ist das Ganze natürlich noch

nicht. Aber ich rechne mir

gute Chancen aus für einen

aussichtsreichen Listenplatz.

Seit dem Erfolg bei der

EU-Wahl spüren die Grünen

Aufwind, und politische

„Oldies“ scheinen wieder

voll da zu sein: Werner Kogler

agiert als Parteispitze,

Sigrid Maurer zeigt wieder

auf, und Michel Reimon

plant ein Comeback im Nationalrat…

Michel Reimon: Also, wenn

man genau hinschaut, wer

wo auf welchen Listen und

Landeslisten kandidiert, dann

dürften jene, die schon mal

Abgeordnete waren, höchstens

30 Prozent ausmachen.

Und ich denke, man wird die

Erfahrung dieser Leute auch

brauchen. Und ein paar bekannte

Namen sind ja nicht

unwichtig.

Stichwort Bekanntheit: Sie

sind – Achtung Satire! – täglich

27 Stunden online…

Michel Reimon: Ja, so ungefähr…

… mit mehr als 70.000 Followern

bringt man ja ein gewisses

WählerInnenpotenzial

mit. Ist das nicht auch

Startkapital und Kalkül für

die nunmehr dritte Politkariere?

Michel Reimon: Ich habe

mir von einer Firma ausrechnen

lassen, welchen Werbe-

oder Marktwert so etwas

haben könnte: Es sind etwa

50.000 Euro im Monat. Man

rechne das jetzt um auf einen

Wahlkampf, der mehrere

Monate dauert. Das ist also

nicht wenig und natürlich ein

Faktor, wenn man Opposition

macht, Aufmerksamkeit auf

wichtige Themen lenken und

Widerstand erzeugen muss.

Würden Sie sich als virtuellen

Aktivisten bezeichnen?

Michel Reimon: Ich bin in

der medialen Szene sehr gut

vernetzt. Medienleute lesen

ständig mit, was ich schreibe.

Dadurch bin ich sehr unabhängig

von statischen Presseaussendungen.

Ich versuche

ständig, auch neue Kommunikationskanäle

auszuprobieren

und präsent zu sein.

Gerade im Nationalrat wird

es notwendig sein, direkt aus

der täglichen Arbeit heraus

besser informieren und damit

auch bessere Politik machen

zu können. Es gilt, nicht

von kurzen Sendezeiten im

Fernsehen und Erscheinungsterminen

von Printmedien

abhängig zu sein. Wie das

Beispiel des Ibiza-Videos gezeigt

hat, bist du nur wenige

Stunden nach Auffliegen der

Sache als Partei voll im politischen

Diskurs dabei.

Die Grünen sind ja aus dem

Parlament rausgeflogen

und hoffen nun als außerparlamentarische

Opposition

wieder auf den Einzug.

Rechnet man eher mit der

Rolle als Opposition oder

gar mit einer möglichen

Regierungsbeteiligung?

Michel Reimon: Das Wahrscheinlichste

ist wohl die

Opposition. Wie es derzeit

ausschaut, gibt es – und

das sagt ja übrigens auch

SPÖ-Landeshauptmann

Doskozil – zwei wahrscheinliche

Regierungsvarianten:

Türkis-Blau oder Türkis-Rot.

Ihr Kommentar zu diesen

Regierungskonstellationen?

Michel Reimon: FPÖ und

damit Rechtsextreme in der

Regierung: Das geht nicht!

Gibt der Höhenflug der

Grünen in Deutschland

den Grünen in Österreich

Rückenwind?

Michel Reimon: Nein. Jeder

Vergleich mit Deutschland ist

hier Humbug. Denn dort gibt

es ja schon viermal hintereinander

eine große Koalition.

Das ist eine ganz andere

politische Dynamik. Wäre das

bei uns so gewesen, stünden

die Grünen jetzt auch bei

12 Prozent. Was in Österreich

aber sehr wohl möglich

ist, dass innerhalb weniger

Wochen Wählerbewegungen

von bis zu 10 Prozent denkbar

sind. Die Stammwähler

von früher gibt es nicht mehr.

Das ist demokratiepolitisch

gut. Für die Parteien wird die

Sache aber durch die mobil

gewordenen Wählerinnen

und Wähler schwerer vorhersehbar.

Ihre Prognose für das Abschneiden

der Grünen am

29. September?

Michel Reimon: Von 3,8

Prozent kann es ja nur mehr

aufwärts gehen. Jede Progno-

8 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Foto © Büro Reimon/EP

REDE & ANTWORT

gelernter Österreicher. Und man sollte

andererseits auch wissen, wie etwa in

Litauen Mehrheiten entstehen. Und ich

habe vor, mich um die Auswirkungen

internationaler Handelsabkommen auf

Österreich zu kümmern.

Michel Reimon

Die Online-Ausgabe des renommierten

deutschen Magazins „DIE ZEIT“ nannte

ihn „Österreichs erfolgreichsten Social-

Media-Politiker“. Das war 2015, als er

in sozialen Netzwerken unermüdlich

gegen das Freihandelsabkommen TTIP

mobilisiert hat.

Auf Facebook und vor allem auf Twitter

war Reimon rund um die Uhr präsent,

noch lange, bevor HC Strache und

Sebastian Kurz Massen von virtuellen

Fans um sich geschart haben. Seine

Politkarriere als Mandatar ist vor allem

von zwei Stationen geprägt: 2010 bis

2014 war er für die Grünen im Burgenländischen

Landtag, dann errang er auf

dem zweiten Listenplatz der Grünen bei

der EU-Wahl ein Mandat.

Im Oktober 2018 kündigte er seinen

Rückzug an: Familie, Firmengründung,

Doktoratsstudium und Bücherschreiben

seien angesagt. Dann wirbelte das

Ibiza-Video die heimische Innenpolitik

durcheinander. Und der gelernte Journalist

und nie um getwitterte Pointen

verlegene Politiker liebäugelte sofort

mit einem Polit-Comeback. Auf dem

Bundeskongress der Grünen will sich der

gebürtige Siegendorfer um ein Nationalratsmandat

bewerben. Studium, Firma

und Bücher können noch warten…

se halte ich übrigens für Kaffeesudlesen.

Ich warne auch die eigenen Leute davor,

von tollen Ergebnissen zu träumen. Ich

bin da eher vorsichtig.

Zu den Wahlkampfthemen der Grünen:

Wenn man Werner Kogler zuhört,

ist die Rede von Klima, Klima und

nochmals Klima…

Michel Reimon: Prinzipiell musst du als

Partei alles mitdiskutieren, was gerade

öffentliches Thema ist. Dass das Klima

endlich zum Thema wird, haben wir

uns ja schon vor Jahren gewünscht. Mit

unseren Kampagnen sind wir medial

nicht wahrgenommen worden, obwohl

wir dasselbe gesagt haben wie nun Greta

Thunberg. Durch die große internationale

Aufmerksamkeit ist das auf einmal

auch in Österreich ein wichtiges Thema.

Welchen Aufgaben wollen Sie sich als

Ex-Landtagsabgeordneter und ehemaliger

EU-Parlamentarier im Nationalrat

widmen?

Michel Reimon: Aus beiden Funktionen

bringe ich Erfahrungen mit: Zum Beispiel,

dass man sich in die Logik politischer

Kontrahenten einfühlen muss. Auf

europäischer Ebene denken und handeln

nicht immer alle Länder im Sinne eines

großen gemeinsamen Anliegens. Da gibt

es starke lokale Interessen. Da kann es

auch sein, dass die Zustimmung Österreichs

in einer Frage davon abhängt, ob

dies einige Landeshauptleute blockieren.

Das durchschaut man als politisch

Werden Sie weiterhin auf digitalen

Plattformen aktive Politik betreiben?

Michel Reimon: Ich halte es für extrem

wichtig, dass wir Grüne und ökologisch

Bewegte eigene Plattformen und Kanäle

aufbauen. Die klassischen Medien sind

ja mitten im Umbruch. Und was die

türkis-blaue Regierung unter Sebastian

Kurz mit dem ORF vorhatte, ist ja nun

glücklicherweise gescheitert. Da bleibt

natürlich die Frage, was die nächste

Regierung plant. Es muss unbedingt die

Unabhängigkeit von Redaktionen sichergestellt

werden. Und als Politiker sollte

man nicht von Medien abhängig sein.

Ich habe großen Respekt vor Journalisten,

die harte Fragen stellen. Ich glaube

fest daran, dass die Grünen in einem fairen

Wettbewerb mit kritischen Medien

gut aussteigen werden.

Buchhalter/in und

Lohnverrechner/in

gesucht (40 Std./W)

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir

eine/n engagierte/n Buchhalter/in

und eine/n engagierte/n Lohnverrechner/in

mit Praxiserfahrung

Spezielle Kenntnisse

• HAK oder ähnliche kaufm. Ausbildung

• Diplom Bilanzbuchhaltung bzw. Lohnverrechnung

• mehrjährige Berufserfahrung

• EDV-Kenntnisse

Entwicklungsmöglichkeiten

Interesse an Fortbildung wird gefördert

(Übernahme aller Kosten)

Persönliche Eigenschaften

zuverlässig, genau, teamfähig, belastbar,

Freude am Umgang mit KlientInnen

Einstiegsgehalt € 1.780,-- brutto

Überzahlung nach Berufserfahrung und Qualifikation möglich

40 Std. / Woche | Sofortiger Eintritt möglich

SRT Mühl & Partner

Steuerberatungs - OG

7551 Stegersbach | 03326 / 52248-0

office@srt.at

JULI/AUGUST 2019

9


Foto © Olga Seus

Zum 1. Steirischen Fachtag für ökologische Grünraumbewirtschaftung kamen Vertreter von 55 steirischen Gemeinden nach Ebersdorf

Thursday for Future

Mehr Infos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Im Fokus

dabei die

Grünflächen

ökologisch zu pflegen.“

Gemeinden müssen in Sachen Klimaschutz einen Beitrag leisten. Zwei

Öko-Initiativen haben sich nun zusammengetan und für steirische

Gemeinden eine tolle Umwelt-Aktion ins Leben gerufen. Olga Seus

Gemeint ist die Ökoregion

Kaindorf und die „Natur im

Garten“-Initiative. Erstere gibt

es seit 2007, dabei wurde im

Zusammenschluss von sieben

Gemeinden „ein ökologischer

und nachhaltiger Weg“

10 JULI/AUGUST 2019

Reiters Familientherme

Stegersbach

Wasser, Wasser, Wasser – ja

wirklich kaltes, denn die Rhythmen

eines Sommers bei uns in

Stegersbach sind heiß genug.

Alternativ dazu gibt es entspannend

warme Bäder sowie

wunderbare Spiel- und Ruhebereiche

unter Dach, wenn das

Wetter einmal verrückt spielt.

Mit Angeboten und Specials wie

3 € Eintrittspreis für Badolin

Foto: Reiters © JenniKoller

Clubmitglieder in Begleitung

eines Erwachsenen, wochentags

kostenfreie Saunanutzung,

Kinderschwimmkurse u.v.m.

BADOLINs SOMMERFEST in

Reiters Familientherme bringt

Spaß und Unterhaltung für die

ganze Familie. Das sollte sich

niemand entgehen lassen:

Am 31. Juli u. 14. August, ab 15 Uhr.

www.allegria-resort.com

Werbung

beschritten. Mehr als 250

Projekte wurden bisher umgesetzt,

momentan will man

in Richtung CO 2

-Neutralität

gehen.

Die „Natur im Garten“-Initiative

wurde 1999 in Niederösterreich

gegründet und hat

die Kernkriterien „Gärtnern

ohne Kunstdünger, Pestizide

und Torf“. Ziel war und ist es,

naturnah und ökologisch zu

gärtnern, sowohl im Privatbereich

wie im öffentlichen

Grünraum.

1. Steirischer Fachtag

für ökologische Grünraumbewirtschaftung

Nun haben beide Aktionsgruppen

zusammen den

„1. Steirischen Fachtag für

ökologische Grünraumbewirtschaftung

ohne Pestizide“

in Ebersdorf bei Kaindorf

abgehalten. An diesem Donnerstag

Anfang Juni kamen

bei schönstem Wetter und

voller Tatendrang Vertreter

aus 55 steirischen Gemeinden

zusammen. Nicht nur Entscheidungsträger,

auch Gemeindemitarbeiter,

die für die

Grünraumpflege zuständig

sind und beschlossene Maßnahmen

umsetzen. Christa

Lackner, Geschäftsführerin

von „Natur im Garten“, betont:

„Grünflächen sind ein

wichtiger Aufenthaltsraum

für die Bewohner. Aufgabe

der Gemeinden ist es,

attraktive Angebote für alle

Altersstufen zu schaffen und

So kommt man zur

„Natur im Garten“-

Gemeindeplakette

Was bedeutet dies konkret?

Ein „Natur im Garten“-Siegel

zu erwerben, zahlt sich

für jede Gemeinde aus. Ein

umgestellter ökologisch gepflegter

Grünraum benötigt

in der Regel weniger Pflege

und damit weniger Kosten,

und der Humusaufbau hilft

durch seine Aufnahme von

Wasser gegen kostspielige

Folgen von Ab- und Überschwemmungen.

Entscheidet

sich eine Gemeinde nun zur

Teilnahme an dieser Öko-Aktion,

verpflichtet sie sich,

folgende Punkte einzuhalten:

Den Verzicht auf Pestizide

und auf chemisch-synthetische

Dünger, da diese das natürliche

Gleichgewicht stören

und Pflanzenkrankheiten

begünstigen. Zudem verzichtet

die Gemeinde auf die Verwendung

von Torf, da dieser aus

Mooren gewonnen wird und

beim Abbau seltene Lebensräume

und wichtige CO 2

-Speicher zerstört werden.

Gleichzeitig verpflichtet sich

die Gemeinde aber, standortgerechte,

regional-typische

Pflanzen zu verwenden.

Bleibt zu hoffen, dass dies ein

echter Thursday for Future

gewesen ist und dass hiermit

zukunftsträchtige Strategien

nachhaltig auf kommunaler

Ebene und zum Wohle aller

umgesetzt werden.

www.prima-magazin.at


UNTERNEHMENSPORTRAIT ZACH GEBÄUDETECHNIK

ZACH GEBÄUDETECHNIK

UNTERNEHMENSPORTRAIT

Zach Gebäudetechnik hat einen neuen

Standort in Oberwart bezogen

keine Pauschallösung bei Ihrem

Heizsystem. Jeder Kunde wird

individuell beraten und hier wird

individuell nach dem besten Heizsystem

gesucht. Der Umwelt und

Ihrem Geldbörsel zuliebe!

Zach! Einer für alles

Der Name Zach steht für ein Komplettangebot im Bereich der Haus- und

Gebäudetechnik. In Oberwart hat das Unternehmen nun aufgrund des

anhaltenden Wachstums einen neuen Standort bezogen.

Komplettanbieter

Geht es um die Sanierung oder

den Neubau eines Hauses oder die

Gründung eines Firmenstandortes,

ist die Zach Gebäudetechnik

GmbH der verlässliche Partner an

Ihrer Seite. Als Komplettanbieter

können Sie die gesamte Technik

mit einem guten Gefühl in die

Hände der Profis geben. Das

bedeutet, dass von der Heizung,

den Installationen, der Lüftung,

Klimaanlage, Elektrotechnik,

Alarmanlage bis hin zur Sanitäreinrichtung

alles von den Profis

der Zach Gebäudetechnik erledigt

wird. Der Vorteil liegt klar auf der

Hand: Sie haben nur eine Firma

als Ansprechpartner und die

einzelnen Gewerke und Stationen

greifen wie Zahnräder ineinander

und sparen Ihnen Zeit und natürlich

auch Kosten.

Individuelle Heizsysteme

Die Profis der Zach-Gebäudetechnik

GmbH empfehlen Ihnen

Neuer Standort Oberwart

Als regionales Unternehmen mit

den Standorten in Pöllau, Kaindorf

und Oberwart sind die Mitarbeiter

von Zach Gebäudetechnik

schnell und flexibel vor Ort!

In Oberwart wurde erst vor wenigen

Wochen ein Standortwechsel

vorgenommen (von Oberwart

kommend Industriegebiet Richtung

Unterwart). Besonderes

Highlight sind hier die neue großzügige

Bäderausstellung sowie

eine eigene Elektroabteilung.

Gleich beim Betreten des Geschäfts

kann man sich von den

vielfältigen Modellen an Bädern

inspirieren lassen und mit den

Zach-Profis das individuelle Bad

planen.

Eine eigene Elektro-Mannschaft

sorgt für die perfekte Lösung in

allen elektrischen Belangen .

Übrigens: Auch am Standort

Kaindorf wurde die Sanitärabteilung

erneuert und alle drei

Zach-Filialen sind in Sachen

Gebäudetechnik am Puls der Zeit,

um Ihnen den bestmöglichen,

individuellen Service anbieten zu

können.

Ing. Dietmar Kurtz

7400 Oberwart, Steinamangererstr. 155

T: +43 3352 38007

GF Josef Pöltl

8225 Pöllau, Ortenhofenstraße 87

T: +43 3335 2304

GF Ing. Wilhelm Zach MSc

8224 Kaindorf 14

T: +43 3334 2205

Werbung

JULI/AUGUST 2019

11


REPORTAGE XXX

Foto © Nora Schleich

Foto ©zVg

Einst hat er sich den Weltmeistertitel als Friseur in

Washington geholt. Lange war Wien sein Lebensmittelpunkt.

Nun hat der gebürtige Südburgenländer

Markus Unger auf Gut Hochkogl mitten unter seinen

vielen Tieren sein Glück gefunden. Seine vier Hunde

(Magyar Vizsla) sind wie seine Kinder. Er lebt hier in

tiefer Demut vor der Natur

Die Kunst des Lebens

Das Tor zum Paradies öffnet sich, und ein Mann in gelbem T-Shirt begrüßt uns. Auffällig tätowiert,

mit speziellen Stutzen um seine Waden, steht er inmitten seiner vier Magyar Viszla

(Jagdhunde), die ihn umschwänzeln wie Bienen ihre Königin. Sofort beginnt er zu erzählen

und nimmt uns mit auf eine Reise in seine Welt, die nun in Burgauberg ihren Mittelpunkt

gefunden hat. Mit prima! spricht der Friseurweltmeister mit Helfersyndrom über seine Ideen,

seine Tiere, die Liebe und sein Leben. Nora Schleich

Coco Chanel und Madonna, das sind

seine Vorbilder. Starke Frauen, die mit

Energie und Disziplin ihre Kunst vertreten.

Auch Markus Unger ist Künstler, aber

nicht etwa (nur) weil er Frisuren schafft.

Mutig geht er seinen Weg und ist nun

angekommen - auf „Gut Hochkogl“ in

Burgauberg. Das Haus kennt er übrigens

aus einem früheren Leben. „Ich glaube an

Reinkarnation, und in diesem Haus war ich

definitiv früher schon mal!“ In Oberwart

hat der Weg des gebürtigen Hannersdorfers

Sommeraktion

Rudolfinchen

pikant oder süß –10%

(gültig Juli & August 2019 in allen

Bäckerei Rudolf Filialen)

Rudolfinchen

Rudolfinchen

CAFÉ • BÄCKEREI • KONDITOREI • BACK-BOUTIQUE

Feiern Sie mit uns 1 Jahr Rudolfinchen Oberwart

am 27. August – mit tollen Angeboten

CAFÉ SNACKS BACK-BOUTIQUE

Rudolfinchen

Das Rudolfinchen ist eine Eigenkreation aus dem Bäckerei-Betrieb Rudolf und wurde von Bäcker- und

Konditormeisterin Maria Rudolf mit viel Liebe entwickelt. Es ist pikant gefüllt oder süß erhältlich und wird

aus feinstem Dinkelmehl hergestellt. Das Rudolfinchen ist der ideale Partysnack: leicht, bekömmlich und

soooo lecker! Die Filiale in Oberwart wurde deshalb nach diesem genussvollen Snack benannt!

CAFÉ • BÄCKEREI • KONDITOREI • BACK-BOUTIQUE

CAFÉ SINNERSDORF SNACKS 03357/46 276 • PINGGAU BACK-BOUTIQUE

03339/24 206 • VORAU 03337/30 591

CAFÉ SNACKS BACK-BOUTIQUE

RUDOLFINCHEN OBERWART 03352/ 32 436

12 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Fotos ©zVg

Mehr Fotos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Portrait

begonnen. Den Lehrbetrieb hat

er später selbst übernommen.

Für Friseur-Wettbewerbe hat

er bis spät in die Nacht trainiert

und sich in Washington

schließlich den Weltmeistertitel

geholt. Danach war klar, dass er

in Wien bleibt. Drei Betriebe

hat er dort aufgebaut. Das alles

hat er nun hinter sich gelassen

und sein Friseur- und MakeUp-Studio

hierher nach Burgauberg

auf „Gut Hochkogl“

verlegt. Ein Friseursalon mitten

im Paradies. Wien vermisst er

nicht. „Irgendwann reicht es“,

sagt er bestimmt.

Das Leben hat ihm nichts

geschenkt. Ein Schicksalsschlag

nach dem anderen hat

ihn zum Nach- und Umdenken

gebracht. „Mein erster Freund

hatte einen Schlaganfall, meine

erste richtig lange Beziehung ist

an einem Gehirntumor gestorben,

und meinen nächsten Partner

haben die Drogen umgebracht.“

Immer wieder erzählt

er Episoden aus seinem Dasein,

als wäre es das normalste Leben

auf dieser Welt. „Dann habe ich

in Rumpersdorf ein dreiviertel

Jahr ohne Strom und Gas in

einer Hütte im Wald gelebt, um

meinem damaligen Freund den

kalten Entzug zu erleichtern.

Der Winter war hart, aber ich

habe alles aufs Wesentliche reduziert,

und das hat was Gutes.

Aber von Junkies habe ich nun

genug. Mein gefährliches Helfersyndrom

lebe ich jetzt mit

den Tieren aus.“ Nun residiert

er auf zehn Hektar Land mit

seinen vier geliebten Hunden

(„Tendenz steigend“), Pfauen,

Hühnern, Hasen und Ziegen.

„Im Einklang mit der Natur“,

wie er betont.

Alice im Wunderland

Nicht zu vergessen die Pferde.

Eines heißt Alice. „Wie

Alice im Wunderland“, fügt

er an, was aber keiner Erklärung

bedurft hätte. Was sonst?

Sein Wunderland, also seinen

Streichelzoo, will er nun nicht

nur für sich selbst nutzen.

Einerseits will er Kindern die

besondere Energie der Tiere

näherbringen. „Viele Kunden

kommen mit ihren Kindern

und genießen das ganzheitliche

Konzept hier.“ Andererseits

träumt Markus Unger

davon, auch Menschen mit

Verlustängsten auf Grund von

Todesfällen zu unterstützen.

„Ich ziehe trauernde Menschen

an. Ich bin kein Therapeut, aber

ich weiß aus eigener Erfahrung,

wie meine Tiere helfen können.

Ich kann den Zugang zum Tier

vermitteln. Vielleicht mache

ich einen Verein oder ähnliches.“

Jeder Mensch kann töten

Die Tiere sind sein Leben.

„Wenn deinen Kindern jemand

etwas antut, dann würdest auch

du töten, glaube mir. Und mir

geht es so mit meinen Hunden“,

sagt er und sein Blick

wird nahezu stechend. „Die

Hunde geben mir etwas, was

man nicht kaufen kann. Sie

erwarten nichts und zeigen mir

wahre Treue und bedingungslose

Liebe.“ In der Liebe mit

seinen Männern hat er übrigens

weniger Glück gehabt. Bislang.

„Kannst reinschreiben, zur Spira

wäre ich gern gegangen. Die

hat immer Typen gehabt in der

Sendung. Ich bin nicht einfach,

aber sicher suche ich jemanden,

der das alles hier mit mir

mitträgt,“ sagt er und sein Blick

schweift über seinen Naturteich

hinweg, an seinen Schwarzhühnern

vorbei in die Ferne.

Ausgeflippt

Eine Geschichte hat ihn geprägt.

Als ein Jäger einen seiner

Hirsche getötet hat. „Die Hirsche

haben mir in einer schwierigen

Phase meines Lebens

Seelenheil gebracht. Ganz besonders

einer. Ich bin im Winter

stundenlang gesessen, habe ihn

beobachtet und wollte, dass er

mir aus der Hand frisst. Als der

Sikahirsch gefallen ist, übrigens

aus einer gewissen Habgier

heraus, da bin ich ausgeflippt.

Jetzt mache ich den Jagdschein.

Ich werde niemals jagen, aber

ich will die rechtliche Situation

kennen und Tierschutz- und

Jagdgesetz anwenden können,“

erzählt er und seine Wut ist

noch zu spüren.

Der Zenit ist erreicht. „Wir

sollten noch mehr entschleunigen.

Ich zum Beispiel reduziere

meinen Umsatz bewusst. Ich

brauche nicht so viel.“ Dieses

Privileg hat er sich erarbeitet.

Mit Neidern muss er leben.

„Neid und Habgier machen mir

Angst. Wir Menschen lernen

einfach nicht dazu. Wir wollen

zu viel und vergessen die Natur,“

sagt er betroffen. Glücklich sein

und Gesundheit, das sind Parameter,

die ihm wichtig sind. „Ich

schneide Haare, weil ich es gerne

mache. Materialismus ist gar

nicht mein Ding. Ich schneide

auch nicht jedem die Haare.

Das praktiziere ich mittlerweile

hardcore“, lacht er auf. „Hardcore“

ist alles, was ihn ausmacht.

Nachdenklich, ausgeflippt und

mit Herz bewirtschaftet er sein

Anwesen. Erfolgreich ist er, weil

er weiß, was er will und macht

was er will. Er improvisiert. Er

macht aus jeder Tugend eine

noch größere Tugend. Er ist ein

Lebenskünstler. „Ohne Kunst

kein Leben, das ist die Kunst

des Lebens“, sagt er ernst.

JULI/AUGUST 2019

13


WERBUNG RADREGION HARTBERGERLAND

Foto © Schreibmaier

Foto © Steiermark Tourismus

Radsport für alle gibt es im Hartbergerland

Das Hartbergerland bewegt

Die Radregion Hartbergerland zeigt sich im Sommer von der flotten Seite:

Im Juli wird bei der Ultra Rad Challenge ordentlich in die Pedale getreten.

Vom 14. bis 21. August geht die 47. Weltradsportwoche über die Bühne.

Gleich im Anschluss wird die 34. Radjugendtour am 23. August in Hartberg

starten, und den Abschluss macht am 7. September das Masenbergrennen.

Mountainbike-Touren mit

Karl-Heinz Sauseng:

TERMINE für geführte Mountainbike-Touren:

20. August, 14 Uhr,

Treffpunkt Hauptplatz

Hartberg

07. September, 14 Uhr, Treffpunkt

Hauptplatz Hartberg

Die Teilnehmer erwartet eine

reizvolle Biketour. Dauer: 3

Stunden, Preis € 29,-/pP.

Anmeldungen: Tourismusverband

Hartbergerland

www.hartbergerland.at

Die Radregion Hartbergerland

bietet für jeden Radfahrer vielfältige

Möglichkeiten. So können

Genussradfahrer eine Radtour

mit der Radbotschafterin buchen.

Es werden Halbtagestouren ab

vier Personen angeboten, die zu

verschiedensten Ausflugszielen

führen. Genaue Details und

Buchungen werden vom Tourismusverband

Hartbergerland

übernommen.

Alle, die gerne mehr „Action“ im

Leben haben möchten, wählen

aus einer der verschiedenen Radsportveranstaltungen.

Ultra Rad Challenge

19. bis 20. Juni 2019,

Ökoregion Kaindorf

Verschiedenste Bewerbe von Einzel-

und Teamkategorien bis hin

zu 24 Stunden Bewerben.

Infos: www.ultraradchallenge.at

Internationale Weltradsportwoche

14. bis 21. August 2019

Erstmalig können Radfahrer mit

Profis an Trainingsfahrten teilnehmen.

Trainingsfahrten

1. mit Florian Gaugl (anspruchsvoll),

Sonntag 11.08.2019

2. mit Florian Gaugl (gemütlich),

Montag 12.08.2019

3. mit Manfred Malik (ganztägig),

Montag 19.08.2019

4. mit Thomas Mauerhofer

(ganztägig), Dienstag 20.08.2019

5. Thomas Mauerhofer (halbtags),

Mittwoch, 21.08.2019

Die Ausfahrten finden bei

jeder Witterung statt und eine

Anmeldung ist nötig. Sie sind

für etablierte (Renn-)Radfahrer

– keine Genussfahrten!

Weltradsportwoche

Renntage

14. bis 18. August 2019

Renntage

1. Renntag (Mi, 14. August):

Prolog Hartberg, Eröffnungsfeier

mit der Stadtkapelle

2. Renntag (Do, 15. August):

Straßenrennen Kaindorf, mit

Austragung der Österreichischen

Meisterschaft

3. Renntag (Fr, 16. August):

Straßenrennen Grafendorf

4. Renntag (Sa, 17. August):

Einzelzeitfahren Unterrohr

& Bergsprint Greinbach

5. Renntag (So, 18. August):

Straßenrennen Stubenberg-Pöllauberg

Siegerehrung am 18. August,

17 Uhr mit dem Sommerkonzert

der Stadtkapelle

Radjugendtour

23. August 2019

Beginn ab 14.00 Uhr, Krone Hit

Radlerparty und Radpicknick am

Hauptplatz von Hartberg mit

Radler Lounge und Bieranstich.

Start um 16.30 Uhr, anschließend

Krone Hit Radlerparty bis 19 Uhr.

Ab 19.00 Uhr „Live in the City“

mit Western Cowboys – Country

Music, Eintritt frei!

Masenbergrennen

7. September 2019

Start ab 14.00 Uhr, am Hauptplatz

von Hartberg

JETZT ANMELDEN:

Tourismusverband Hartbergerland

Alleegasse 6, 8230 Hartberg

www.hartbergerland.at, www.

hartbergerland-radsportwoche.at

radsport@hartbergerland.at,

tourismus@hartbergerland.at

Werbung

14 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Fotos © zVg

Harald Mandl aus Burgauberg ist einer der wenigen Schafscherer in Österreich

Schäferstündchen

Mehr Infos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Reportage

Ebenfalls in Burgauberg, nur wenige Kilometer von Star-Friseur Markus Unger (siehe Seite 12/13)

entfernt, treffen wir einen weiteren, sehr speziellen „Friseur“. Er macht Hausbesuche und lässt

seine Kunden auf engem Raum zusammentreiben, bevor er kommt und im Angesicht seines

Schweißes einem nach dem anderen einen neuen Look verpasst. Harald Mandl ist einer von nur

etwa zwanzig hauptberuflichen Schafscherern in Österreich. Gemeinsam kümmern sie sich um

die Fellpracht der rund 400.000 Schafe hierzulande. Das Scheren der Schafe ist Haralds Leidenschaft

– die übrigens keine Leiden schafft. Nora Schleich

„Mit Tierquälerei hat das gar

nichts zu tun. Die Schur ist

eine Notwendigkeit, um das

Wohl und die Gesundheit der

Schafe aufrecht zu erhalten,“

erklärt der gebürtige Steirer.

Die Schafschur ist in Österreich

verpflichtend. Ein bis zwei

Mal pro Jahr, je nach Rasse,

müssen die Schafe hierzulande

geschoren werden. „Ist die

Wolle zu lang, ist die Bewegung

der Tiere eingeschränkt, und

die Gefahr von Parasitenbefall

steigt“, erklärt Harald Mandl.

„Die Hitze spielt dabei übrigens

kaum eine Rolle. Der Organismus

der Schafe stellt sich auf

alle Temperaturen ein.“

Einige tausend Schafe kommen

bei Harald Mandl pro Jahr

„unters Messer“. Vor vier Jahren

hat er sein großes Hobby zu

seinem Beruf gemacht – mit

Zwischenstationen wie einer

Zimmererlehre und einem

Wirtschaftsstudium. „Jetzt lebe

ich meinen Traum. Das Wohl

der Tiere ist mir wichtig. Daher

habe ich bei einem Neuseeländer

einen Scherkurs gemacht.

Diese Methode, eine Art der

Bodenschur, garantiert, dass die

Tiere schnell, schön und vor

allem schonend geschoren werden.

Je schneller es geht, desto

weniger Stress hat das Tier.“

Ein bis drei Minuten dauert es

bei Harald Mandl daher nur,

bis ein Schaf seine Wolle los

wird. Zwei bis drei Kilogramm

Wolle fallen dabei pro Schaf für

gewöhnlich ab. „Dass bei einem

Tier heuer zwölf Kilogramm

abgefallen sind, war wirklich

eine Ausnahme“, erzählt er und

zeigt Fotos von diesem Ausnahmeschaf.

Traditionshandwerk

„Vor hundert Jahren hatte

noch fast jeder Bauer bei uns

Schafe. Vor achtzig Jahren

wurden noch zwei Drittel der

Fasern aus Schafwolle oder

Baumwolle hergestellt. Heute

sind nur noch ein Drittel Biofasern

und bereits zwei Drittel

Kunstfasern, die verwendet

werden,“ erklärt Harald

Mandl.

Im Burgenland gibt es übrigens

rund 6.000 Schafe, in

der Steiermark sind es 80.000.

„Die Anzahl der Betriebe

ist zwar gesunken, aber die

Betriebe haben wieder mehr

Schafe.“ Die Schafwolle wird

heute, so wie auch früher,

hauptsächlich für Kleidung

weiterverarbeitet. „Etwa 70

Cent pro Kilogramm Rohwolle

bekommen die Bauern.

Auch für die Dämmstoffindustrie

wird Schafwolle angeliefert.“

Weil dennoch viele

Bauern die abgefallene Wolle

gar nicht nutzen, verarbeitet

Harald Mandl die Wolle nun

auch zu Dünger weiter. „Wolle

ist ein wertvolles Produkt. Das

sollte man nicht wegwerfen.

Also lasse ich Dünger daraus

produzieren.

Schon früher haben Schafbauern

die Wolle als Dünger

einfach eingegraben oder über

den Misthaufen wieder den

Äckern zugeführt.“

Wenn Harald Mandl erzählt,

spürt man, dass Schafe seine

Passion sind. „Ich ernte Schafwolle.

Das ist natürlich auch

anstrengend. Aber ich liebe es.

Schafwolle ist ein nachwachsender

Rohstoff mit vielen

Einsatzmöglichkeiten.“

JULI/AUGUST 2019

15


Foto © zVg

Die Ringwarte ist Symbol

der Wirtschaftsregion Hartberg

Wirtschaftsregion Hartberg

Gemeinden: Grafendorf, Greinbach,

Hartberg, Hartberg Umgebung und

St. Johann in der Haide

Gewerbefläche: 87 Hektar. Finanziert

von den Gemeinden, gefördert von

EFRE. Das Service ist für Unternehmerinnen

und Unternehmer kostenlos.

Die fünf Bürgermeister der Wirtschaftsregion Hartberg

(v.l.nr.): Johann Handler (Grafendorf), Franz Pötscher

(Hartberg Umgebung), Siegbert Handler (Greinbach),

Marcus Martschitsch (Hartberg ) und Günter Müller

(St. Johann/Haide)

„Als Region sind wir stärker“

Jede Gemeinde freut sich über Unternehmer im eigenen Ort. Nicht nur wegen der Kommunalsteuer,

sondern auch aufgrund des Zuzugs an Einwohnern und des nachhaltigen wirtschaftlichen

Aufschwungs. Fünf oststeirische Bürgermeister haben dabei aber nicht den Tunnelblick auf

ihre eigene Gemeinde gerichtet, sondern die Weitwinkelbrille aufgesetzt und denken in etwas

größeren Dimensionen. Nicole Mühl

Ein wenig wehmütig könnte Hartbergs

Bürgermeister Marcus Martschitsch wohl

gewesen sein, als der Naturkosmetikhersteller

Ringana vor wenigen Monaten den

Spatenstich für einen weiteren Firmenstandort

im Nachbarort St. Johann setzte.

Könnte man meinen. Doch in Hartberg

und Umgebung denken die Bürgermeister

in Sachen Betriebsansiedelung anders.

Grundsätzlich gilt natürlich auch hier wie

überall: Die Ansiedelung von Unternehmen

ist für jede einzelne Gemeinde ein

Gewinn. Kommunalsteuern spülen Geld

in die Kasse. Mit der Ansiedelung von Betrieben

geht oft auch eine Steigerung der

16 JULI/AUGUST 2019

P8230 Hartberg | Flurgasse 11 q03332 66 144 p DW 13

P8230 Hartberg | Flurgasse 11 q03332 66 144 p DW 13

E office@hbhaustechnik.at a www.hbhaustechnik.at

E office@hbhaustechnik.at a www.hbhaustechnik.at

Günter Müller, Bgm. St. Johann/Haide:

„Die Wirtschaftsregion Hartberg ist ein

perfekter Standort und bietet durch die

Autobahn einen raschen Zugang zu den

Märkten Graz, Wien und Ungarn.“

Einwohneranzahl einher, da sich manch

Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter gerne hier

niederlässt. Und es ist ein wirtschaftlicher

Dynamikprozess im Gange, da mit dem

Bau eines neuen Betriebes oft Gewerke in

der unmittelbaren Umgebung beauftragt

werden. Die Gewerbegebiete sind in den

letzten zehn Jahren gewachsen und damit

auch die Anforderungen an die Gemeinden.

Denn um Unternehmer von gerade

ihrem jeweiligen Standort zu begeistern,

muss einiges an Infrastruktur und Lebensqualität

geboten werden. Immerhin

wartet ein paar Kilometer weiter bereits die

nächste Gemeinde, die das investitionswillige

Unternehmen ebenfalls gerne bei sich

ansiedeln würde. In der Regel kocht also

jeder Bürgermeister für sich sein eigenes

Süppchen. In der Regel. Doch fünf oststeirische

Gemeinden sind hier die Ausnahme.

Vom Einzelkämpfer zur

schlagkräftigen Gruppe

„Gemeinsam sind wir überregional sichtbarer

und stärker“, dachten sich die Bürgermeister

der Gemeinden Grafendorf, Greinbach,

Hartberg, Hartberg Umgebung und

St. Johann in der Haide. Gedacht – getan.

Unter dem Schlagwort „Wirtschaftsregion

Hartberg“ haben sie sich nach einer Vorbereitungsphase

von etwa einem Jahr im

September 2016 wirtschaftlich „verbündet“.

Grundgedanke ist: Betriebe in der Region

zu halten und vor allem auch neue Betriebe

von dem Standort zu überzeugen. Wenn

also Hartberg, wie im Fall Ringana, die

erforderlichen zwölf Hektar für den Bau

eines neuen Firmenstandortes nicht zur

www.prima-magazin.at


Foto © Bernhard Bergmann

Verfügung stellen kann, dann

soll das Unternehmen Alternativen

in diesem Raum angeboten

bekommen, um in der

Wirtschaftsregion Hartberg zu

bleiben.

Denken in größeren Dimensionen

ist die Voraussetzung, die

jeder der fünf Bürgermeister

von Anfang an mitgebracht hat,

betont Hartbergs Bürgermeister

und Sprecher der Gruppe

Marcus Martschitsch.

egbert pfleger - freiraum engineering

Der Weg zum Big Player

Um also auch über die Region

hinaus sichtbar zu werden, war

den Bürgermeistern der fünf

Kommunen klar: Das schaffen

wir nur gemeinsam.

Gestartet wurde mit einem

einheitlichen Logo. Auf hellblauem

Hintergrund ist die

Ringwarte als Symbol dieses

Leuchtturmprojektes erkennbar.

Ein eigenes Standort-Management

wurde eingeführt, das

von Anton Schuller und Franz

Schnur geführt wird. Und diese

sind nicht nur die Ansprechpartner

für die Unternehmer.

Was im Hintergrund läuft, ist

ein Strategieplan. „Im Grunde

geht es um drei Schwerpunkte:

die Akquise und Betreuung von

neuen und bestehenden Betrieben.

Das Sichtbarmachen der

Wirtschaftsregion durch gezielte

Marketingmaßnahmen und

wir forcieren die Kooperation

der Gemeinden. Wir haben

dazu regelmäßig Sitzungen, in

OEKOPARK HARTBERG

Die Chance für innovative

UnternehmerInnen!

Der oekopark Hartberg als optimaler Standort für umweltrelevante

Betriebe in einem ökologischen Umfeld:

Individuelle Gewerbeflächen für Büro, Produktion, Vertrieb, Lager

Markante Architektur mit CO -neutraler Energieversorgung

²

Imagegewinn und Besucherfrequenz durch Erlebnispark

Innovationsprojekte mit wissenschaftlichen Partnern

Shared Services: Buchhaltung, Lohnverrechnung, Consulting

Moderne Infrastruktur: Seminar- und Veranstaltungsräume,

LWL-Anbindung, Krippe – Kindergarten – Schule, Parkplätze

Ideale Lage an der A2 zwischen Wien und Graz

KONTAKT: Ing. Mag. (FH) Markus Hummer

Tel. +43(0)676/840130391, gewerbe@oekopark.at

oekopark Errichtungs GmbH

Am Ökopark 10, 8230 Hartberg

Tel. 03332/62250

Aktueller

Tipp

www.oekopark.at

WIRTSCHAFTSREGION HARTBERG

Siegbert Handler,

Bgm.Greinbach:

„Gemeinsam können wir eine

Gewerbefläche von 87 Hektar

anbieten und sind somit

allen Anforderungen der

Interessenten gewachsen.“

denen wir Themen behandeln,

die für die Wirtschaftsregion

wichtig sind“, erklärt Anton

Schuller. Ein Ergebnis daraus

ist die Forderung der Gemeinden

an Land und Bund nach

einem Bahnanschluss Richtung

Gleisdorf und Graz. „Solche

Forderungen haben gemeinsam

natürlich mehr Gewicht und

Kraft, als wenn eine Gemeinde

alleine auftritt“, betont Schuller.

Und so läuft‘s ab

Möchte ein bestehender Betrieb

expandieren oder hat ein

neues Unternehmen Interesse

an einer Niederlassung

Der neue T-Cross.

Jetzt Probe fahren.

Kraftstoffverbrauch: 4,9 – 5,1 l/100 km.

CO2-Emission: 111 – 115 g/km.

Symbolfoto. Stand 04/2019.

8230 Hartberg

Ressavarstraße 76

Ressavarstraße Telefon +43 3332 63270 76

Telefon +43 3332 63270

www.auto-ebner.at

REPORTAGE

bekundet, werden von Franz

Schnur und Anton Schuller

die konkreten individuellen

Anforderungen an den Standort

erhoben. „Das geht von der

direkten Autobahnanbindung

über die Grundstückskosten,

Anschlüsse, Internetversorgung

bis hin zu der Entscheidung,

ob das Unternehmen eher im

Industriebereich angesiedelt

werden oder die Vorteile eines

Netzwerkes in einem bereits

bestehenden Bürokomplex

nutzen möchte. Wir können

dem Interessenten dann bereits

vorselektierte Möglichkeiten

in unserer Wirtschaftsregion

Marcus Martschitsch,

Bgm. Hartberg:

Zwischen den Unternehmern

der WIrtschaftsregion Hartberg

besteht ein tolles Netzwerk.

Wer hier baut, vergibt

die Aufträge in der Regel an

ansässige Betriebe.“

bitte umblättern >>

Unbenannt-37 1 28.05.19 14:24

JULI/AUGUST 2019

17


Foto © Bernhard Bergmann

Anton Schuller und Franz Schnur sind

die Koordinatoren der Wirtschaftsregion Hartberg

aufzeigen“, erklärt Franz Schnur.

Für jeden Unternehmer eine

gewaltige Zeitersparnis. Und

er hat außerdem die Gewissheit,

in einem wirtschaftlich

schlagkräftigen Gebiet von 87

Hektar den perfekten Standort

zu finden, ohne jede einzelne

Gemeinde von sich aus extra

abklappern zu müssen. Seit

2016 hat die Wirtschaftsregion

Hartberg etwa 220 Anfragen.

Wohin fließt die

Kommunalsteuer?

Viele hehre Gedanken und

Ideen scheitern leider am

Franz Pötscher,

Bgm. Hartberg Umgebung:

„Die Wirtschaftsregion Hartberg

bietet tolle Jobs an, und

das muss den Menschen in

unserer Region noch viel bewusster

werden. Pendeln ist

für viele nicht mehr nötig.“

Mehr Infos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Reportage

lieben Geld. Und

Geld ist für einen ansiedelungswilligen

Unternehmer

ein schlagkräftiges Argument,

das für oder gegen einen

Standort spricht. „Wir haben

derzeit in allen Gemeinden die

gleichen Fördervarianten für

ein Unternehmen. Da gibt es

keine Vor- und Nachteile“, sagt

Martschitsch. Schwieriger ist

es derzeit jedoch noch, einen

Aufteilungsschlüssel für die

Kommunalsteuer zu finden.

„Wir haben es hier nämlich

mit unterschiedlichen Grundstücken

zu tun. Jede Gemeinde

hat bereits einiges an Infrastruktur

am Standort geschaffen.

Diese Vorleistungen sollen

in die Berechnung einfließen“,

erklärt der Bürgermeister

weiter. Soll zukünftig alles in

einen Topf fließen, muss man

erst noch eine passende Aufteilung

finden. Dies sei aber

das große und wichtige Ziel für

REPORTAGE WIRTSCHAFTSREGION HARTBERG

das heurige Jahr, um vollständig

als Wirtschaftsregion zu

verschmelzen.

Johann Handler,

Bgm. Grafendorf:

„Zur Wirtschaftsregion gehören

auch die Ortskerne der

Gemeinden. Die Zentren mit

ihren Geschäftsflächen sind

besonders wertvoll.“

Verpendel keine Zeit

Wo Betriebe entstehen, entstehen

Arbeitsplätze. In der

Wirtschaftsregion Hartberg

werden Fachkräfte in den verschiedensten

Bereichen gesucht.

Im Feber dieses Jahres wurden

rund 80 Jobangebote in einem

Folder zusammengefasst und

an die Haushalte verschickt. „Es

gibt bei uns genauso tolle Jobs

wie in Wien oder Graz. Viele

Menschen müssten nicht mehr

pendeln, und das wollten wir

damit sichtbar machen. Was

wir anstreben, ist eine Plattform,

auf der man sofort sieht,

welche Berufsmöglichkeiten

es in der Region gibt. Das

erhöht die Chance, dass sich

hier auch jemand ansiedelt“,

so Franz Schnur. Auch das

Bildungsangebot könnte sich

danach ausrichten und Fachkräfte

in speziellen Bereichen

ausbilden. „Wenn Ringana

hier 400 Arbeitsplätze schafft,

wird vielleicht einmal von einer

Schule beispielsweise auf dem

Gebiet der Nahrungsergänzung

ein Bildungsangebot bestehen“,

ergänzt Martschitsch.

Die Liste an Vorhaben der

Gemeinden ist noch lang.

Die Visionen sind groß. Und

Marcus Martschitsch ist kurz

in einen Gedanken versunken:

„Wenn jetzt auch noch ein

zweiter Autobahnanschluss

und eine neue Bahnverbindung

nach Gleisdorf vorhanden

wären...“

DIESELFINK

DIE KFZ-Meisterwerkstatt in Hartberg

Als Dieselprüfzentrum und vertragsfreie KFZ-Fachwerkstatt

sind wir seit über 40 Jahren IHR Fachbetrieb für

PKWs | LKWs | Landmaschinen | Baumaschinen |

Busse | Anhänger

Ausgezeichneter Erfolg. Rund um Geschäftsführer Wolfgang

Peindl ist bei DIESELFINK Hartberg ein hoch qualifiziertes Team

für die Kundenwünsche zuständig. Das stellten kürzlich Christian

Semler und Manuel Koch unter Beweis. SIe haben die KFZ-Meisterprüfung

mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.

Ein weiterer Garant dafür, dass die Kundenanliegen mit hoher

Kompetenz und Sorgfalt behandelt werden.

Foto zVg

Geschäftsführer W. Peindl (Mitte) mit

neuen KFZ-Meister Ch. Semler und M. Koch

Dieselfink Franz Peindl GmbH

Ferdinand-Leihs-Straße 23

8230 Hartberg | 03332 626 53

peindl@dieselfink.at

www.dieselfink.at

18 JULI/AUGUST 2019

Dieselfink GF Wolfgang Peindll ist stolz auf seine neuen KFZ-

Meister Christian Semler und Manuel Koch.

www.prima-magazin.at

KK


Fotos © Willi Hodits

1905 wurde ein Weinstock gepflanzt,

der das Haus völlig einnimmt

Plätze & G‘schichtn

Oberwarts

von Ing. Wilhelm Hodits

Im südlichen Hofbereich steht ein großer Nussbaum, der das Haus beschattet

Mehr Fotos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Plätze &

G‘schichtn

Das „Raffelhaus“

Eines der schönsten, typisch burgenländischen Arkadenhäuser steht in

Oberwart: das Raffelhaus. Allein der Garten ist eine Geschichte für sich.

Auf der Südseite

verläuft ein Arkadengang

Etwa 200 Jahre ist es alt, das

sogenannte „Raffelhaus“ und

mitten im Zentrum von Oberwart

gelegen. Der aufmerksame

Besucher wird bemerken, dass

es einen Meter tiefer liegt als

der Gehsteig. Die Zufahrt war

damals nur über die heutige

Ganghofergasse möglich. Erst

Ende 1950 wurde die Schulgasse

errichtet. Auf die Höhenlage

des Raffelhauses wurde dabei

jedoch keine Rücksicht genommen,

und so liegt es heute

eben bis zu einem Meter tiefer

als der Gehweg.

In Besitz der aus Tirol stammenden

Familie Raffel kam

das Haus um 1888. Mihaly

Raffel war Lehrer in Neumarkt

und kaufte das Haus samt der

anschließenden Mühle für

seinen Sohn János. Und dieser

wiederum vermachte die Mühle

seinem Sohn Johann, der in

Oberwart als Müller stadtbekannt

und sehr beliebt war. Besonders

stolz war er auf seinen

Sohn, der unter dem Namen

Bubi Raffel als Tierarzt für

Großvieh über die Grenzen der

Stadt hinaus kein Unbekannter

war. Bubi Raffel starb im September

1997. Seither wird das

Arkadenhaus von seiner Witwe

bewohnt – und auch der Garten

wird von ihr nach wie vor mit

viel Aufwand und Leidenschaft

gepflegt. Übrigens: Auch Otto

Wölfel, der bekannte Oberwarter

Kantor und Volkschullehrer,

wurde in diesem Haus (dem

Elternhaus seiner Mutter) im

Jahr 1924 geboren.

Das Arkadenhaus

Das Haus wurde um 1820 als

Hakenhof errichtet. Wer es

erbaute, ist gänzlich unbekannt.

Die Mauern sind solide 60 cm

stark. Auf der gesamten Südseite

verläuft ein Arkadengang.

Der westliche Quertrakt wurde

1905 dazugebaut. Im Zuge

dieser Baumaßnahmen wurde

auch der heute mächtige Weinstock

gepflanzt, der das Haus

für sich eingenommen hat. Der

eigentlich größere Garten, der

nördlich gelegen war, wurde mit

dem Bau der Schulgasse (1959-

1960) an die Stadtgemeinde

verkauft. Im Zuge dessen wurde

auch der Wirtschaftstrakt abgetragen.

In den 1960er Jahren

war das Raffelhaus als Kükenbrutstätte

bekannt. 1970 wurde

diese endgültig geschlossen.

Danach wurde das Haus

saniert, und die Zimmer sind

heute noch in dem gediegenen

Stil verschiedener Zeitepochen

eingerichtet. 2006 wurde ein

Wintergarten zugebaut, den

Frau Raffel heute besonders als

Heizung in der Übergangszeit

schätzt. Aber kaum zu übertreffen

ist der alte Nussbaum

im südlichen Teil des Gartens.

Es ist ein Ruhepol mitten in

der Stadt, der sicherlich viel

erzählen könnte.

Der Wintergarten kam 2006 dazu

WIR SUCHEN EINE/N

ELEKTRIKER/IN

für Raum Oberwart

und Oberpullendorf

Nähere Informationen finden

Sie auf unserer Website:

www.karner-heizung.at

Unterhasel 6, A-7434 Bernstein

Telefon +43-3354-6385, office@karner-heizung.at

* Entlohnung lt. Kollektivvertrag

ZUM

SOFORTIGEN

EINTRITT!

JULI/AUGUST 2019 19

19_06_Inserat_StellenausschreibungElektriker_Karner_Prima95x118mm_RZ.indd 1 26.06.19 10:31


IM FOKUS SCHULE

Foto © Nora Schleich

Lehrer Lämpel hat es mit Max und Moritz

schon nicht leicht gehabt. Weit vorbei an

Lausbubenstreichen war vor wenigen Wochen

aber der „Spuckvorfall“ an der HTL Ottakring.

Das Video offenbart, dass ein neues Niveau an

Respektlosigkeit erreicht scheint. Warum das

Lehrersein offiziell unter Schwerarbeit fällt

und wie sich Schule verändern muss, um zu

bestehen, erklärt Alfred Lehner aus Buchschachen,

der seit 35 Jahren den Beruf des Lehrers

zu seiner Berufung gemacht hat. Nora Schleich

Unsere Schüler – der

Spiegel der Gesellschaft

Juli/August. Neun

Wochen Ferien. So manch ein

Pädagoge atmet auf, sammelt

Kraft für das nächste Schuljahr

und beginnt, sich die nächste

Lehrstoffverteilung vorzunehmen.

Eine Stress-Studie zeigt,

dass vor allem Lehrer Burnout-gefährdet

sind. „Nicht umsonst

fällt der Beruf des Lehrers

unter die sogenannte „Hacklerregelung“.

Wer zweifelt, dass

es sich hierbei um psychische

Schwerarbeit handelt, muss

sich in eine Klasse stellen“, ist

Alfred Lehner überzeugt. Eine

volle Lehrverpflichtung ist mit

rund 1.780 Stunden pro Jahr

berechnet. Das ist ein 40-Stunden-Job

– mit Administration

und Organisation, Vorbereitung,

Nachbereitung, verpflichtender

Anwesenheit bei

Klassen-, Fachgruppen-, Schulstufen-

und Schulkonferenzen

sowie Schulveranstaltungen

und Fortbildungen. Dennoch

werden Lehrer und ihre Arbeit

hierzulande oft unterschätzt.

Gleichzeitig erwarten sich so

manche Eltern, dass ihr Kind in

der Schule erzogen wird. Aber

das sollte keinesfalls Aufgabe

der Lehrperson sein – ist es

aber in vielen Fällen. Nicht nur

das. Verantwortlich für den

Lernerfolg ist nämlich auch

nicht der Pädagoge, sondern der

Erziehungsberechtigte. „Wir

Lehrer begleiten die Kinder

beratend, wertschätzend und

auf Augenhöhe. Es sollte uns

allen klar sein, dass der Pädagoge

der Fachexperte ist. Die

Erziehungsverpflichteten und

Schüler sollten die Empfehlungen

dieses Experten annehmen,

ähnlich wie bei Ärzten,“ zieht

Alfred Lehner einen Vergleich.

Ottakring

Wir sprechen den ehemaligen

Lehrer und Direktor auf das

Video an. „Auffällige und freche

Kinder hat es immer schon

gegeben. Lehrer werden sehr

Autohaus Kleinrath

Stoob Süd 4 • 7350 Oberpullendorf

T: 02612/42528 • www.auto-kleinrath.at

Auto Seper KG

Unterschützen 129 • 7400 Oberwart

Tel: 03352/38197 • www.auto-seper.at

20 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


SCHULE

IM FOKUS

Alfred Lehner

Foto © zVg

wohl dahingehend pädagogisch

ausgebildet und sollten

schon weit vor so einem Vorfall

Maßnahmen ergreifen. Es gibt

gesetzliche Paragraphen, die

klar regeln, was Schüler dürfen

und was nicht. Schimpfwörter

zum Beispiel weisen auf

sittliche Gefährdung hin. Der

Direktor muss in so einem

Fall informiert werden, um bei

Selbst- und Fremdgefährdung

Maßnahmen zur Deeskalation

setzen zu können. Die Erziehungsberechtigten

werden

informiert, und in sogenannten

Helferkonferenzen werden solche

Maßnahmen besprochen.

Unter Einbindung von Psychologen,

der Eltern und gegebenenfalls

der Jugendwohlfahrt

werden Regeln festgesetzt. Am

Ende ist eine Suspendierung

nicht ausgeschlossen.“

Die Jugend von heute....

... hat sich verändert, wenn

auch nicht nur im negativen

Sinn. Die älteren Generationen

Alfred Lehner

Alfred Lehner ist seit 35 Jahren im Schuldienst, zuerst als Hauptschullehrer,

danach war er zwölf Jahre lang Direktor der NMS Markt

Allhau und hat bundesweit an den Pädagogischen Hochschulen

referiert sowie immer wieder zum Thema der Schulentwicklung an

der NMS publiziert.

Seit fünf Jahren ist er Schulqualitätsmanager (früher: Pflichtschulinspektor)

und begleitet 90 Pflichtschulen in den Bezirken Oberwart

und Oberpullendorf.

Seit 2017 ist er Autonomiebotschafter für APS (Allgemeinbildende

Pflichtschulen) und seit 2018 Clusterbeauftragter für APS des

BMBWF und arbeitet derzeit an einem Bildungsnetzwerk, das die

Wirtschaft und Schulen als Pilotprojekt hinsichtlich der Berufsorientierung

im Sinne der „Schule der Zukunft“ zusammenführt.

sind mit Werten wie Höflichkeit,

Pünktlichkeit, Verlässlichkeit,

Wertschätzung,

Hilfsbereitschaft und Empathie

aufgewachsen. „Heute herrscht

eine gewisse bewusst oder unbewusst

anerzogene Egomanie

vor. Durchaus positive Werte

wie Eigenverantwortung,

Selbstbestimmung und Selbstvertrauen

prägen unser Leben.

Dementsprechend agieren auch

die Schüler und Schülerinnen“,

ergänzt der Bildungsexperte.

Es sei eben nicht modern, besonders

höflich zu sein. Früher

war es die Großfamilie, die

ihre Werte wie selbstverständlich

an die junge Generation

weitergegeben hat. Im Gefüge

dieses Familienverbandes hat

es sowohl Ansprechpersonen

für die Kinder gegeben als

auch genügend Vorbilder und

eine gewisse soziale Ordnung.

Heute ist auch der ländliche

Bereich von alleinerziehenden

Elternteilen und Patchwork geprägt.

„Das Ergebnis sind Kinder,

die ein extrem heterogenes

Spiegelbild der Gesellschaft

zeichnen. Von überbehüteten

Prinzessinnen und Prinzen bis

hin zu gesellschaftlich gescheiterten

Individuen.“

Globalisierung, Zuzug aus

dem Ausland und Urbanisierung

haben dazu geführt, dass

diese Heterogenität bereits wie

selbstverständlich gelebt wird.

In Kindergärten und Volksschulen

müssen Kinder, egal ob

hochbegabt oder eingeschränkt,

egal mit welcher Religion oder

Herkunft, wahrgenommen

und gemeinsam unterrichtet

werden. „Und hier kommt

der gute Pädagoge ins Spiel.

Er muss Verständnis für alle

bitte umblättern >>

Trauring – Tage

01. - 29. Feber 2016

während der Geschäftszeiten

begleitete

Kreuzfahrten

2019/2020

inklusive Hafen-/

Flughafentransfer

Westliches Mittelmeer

5. - 12. Oktober 2019

MSC Fantasia

Genua, Marseille,

Palma de Mallorca,

Ibiza, Ajaccio/Korsika,

Livorno, Genua

Ganslfahrt auf der Donau

5. - 6. November 2019 oder

9. - 10. November 2019

MS Nestroy

Flusskreuzfahrt von

Wien nach Bratislava

mit Martinigansl ...

Herbst am Flaggschiff

Reiseleitung

Manuela Fassl

ab € 870,-

inkl. Flug &

Reiseleitung

ab € 199,-

inkl.

Bustransfer Wien

30. November - 7. Dezember 2019

MSC Grandiosa

Genua, Civitavecchia/

Rom, Palermo, Malta,

ab € 695,-

Barcelona, Marseille,

inkl. Bus &

Genua

Reiseleitung

Dubai & Emirate

Reiseleitung

Andreas Sagmeister

7. - 15. Feber 2020

13. - 21. März 2020 (keine Reiseleitung)

MSC Bellissima

Dubai, Abu Dhabi,

Sir Bani Yas Island,

Muscat/Oman, Khasab

Unseren

Katalog mit

dem Gesamtprogramm

senden wir

gerne zu!

Semesterferien

ab € 1.039,-

inkl. Flug &

Reiseleitung

Mo. – Fr. 08.30 – 12.00 u. 15.00 – 18.00 Kanarische Inseln & Madeira

Seit 30 Jahren Sa. 08.30 sind – 12.00 wir für Sie da.

Heuer feiern wir unser Jubiläum. 19. - 26. Feber 2020

AIDAnova

über

In unserem

1000 Modelle

Jubiläumsjahr

lagernd

haben

Teneriffa, Fuerteventura,

ab

wir für unsere Kunden

€ 1.090,-

Lanzarote, Gran Canaria, inkl. Flug &

An diesen Tagen monatlich schenken Aktionen. wir Ihnen Madeira, Teneriffa

Reiseleitung

die MwSt.

Norwegen & Nordkap

30 Jahre – minus 30% 26. Juni - 7. Juli 2020

Mai Gewinnspiel:

bis Oktober 2019

Costa Favolosa

Am Ende der Saison (30.10.2016) verlosen wir unter den Kiel, Alesund, Honningsvag/Nordkap,

Brautpaaren von 2016 Gutscheine:

Tromsö, Leknes/Lofoten,

Feiern Sie mit uns am

Trondheim, Geiranger-

Fjord, Bergen, Kiel

1. Preis: 500.—

2. Preis: 300.—

3. Preis: 200.—

Jahre

Jubiläum

17. August 2019, ab 10 Uhr

neben unserem Geschäft bei

Musik, Wein und Bier.

Nehmen Sie am

Jubiläums-Gewinnspiel teil.

Ihr Trauringspezialist

Polster

Ihr Norbert Polster mit Team

inkl. Tisch-

Getränkepaket

ab € 1.790,-

inkl. Flug &

Reiseleitung

weitere Angebote: www.kreuzfahrtprofi.at

powered by sagmeister-reisen

Stegersbach - Güssing

Oberwart - Rechnitz

Tel. 03326-52633

JULI/AUGUST 2019

21


IM FOKUS SCHULE

Charaktere zeigen und die

soziale Kompetenz fördern. Lediglich

so funktioniert Schule.“

„Soft skills“ wie Empathie

werden immer wichtiger. Nur

in zweiter Linie sollen Lehrer

Faktenvermittler sein, denn

heute kann man sich Wissen

im fortgeschrittenen Schüleralter

jederzeit ganz schnell

downloaden und bei Interesse

aneignen.

„Die Basis für ein funktionierendes

Schulsystem ist es,

zusammen Wertvorstellungen

zu tragen. Der gemeinsame

Nenner aller Religionen und

Kulturen ist ein friedliches

Miteinander,“ fasst Alfred

Lehner seine langjährige

Erfahrung als Pädagoge zusammen

und fügt an: „Durch

Handy und PC lesen Kinder

viel mehr als früher. Sie kommunizieren

auch mehr. Aber

sie müssen auch wieder lernen,

das Leben zu spüren. Anders

als im Gewalt-Computerspiel

tut es im Turnunterricht

weh, wenn mich jemand stößt

und ich stürze. Aber es fängt

schon beim Schulweg an. Viele

Kinder wissen gar nicht mehr,

wie sich Regen oder Kälte anfühlt,

weil sie bis vor die Schule

chauffiert werden.“

„Veränderung ist die

Konstante, auch im

Schulsystem“

Der Genetiker Markus

Hengstschläger schreibt von

der „Durchschnittsfalle“ und

zeigt auf, wie wichtig genetische

Voraussetzungen für den

individuellen Erfolg sind.

Alfred Lehner setzt hier an:

„Ein Fisch kann nicht fliegen,

aber super schwimmen. Umgemünzt

heißt das, dass kein

Kind in allem gut sein muss.

Grundkompetenzen wie Lesen

und Schreiben muss jedes Kind

„Die Jobs von morgen gibt es heute noch gar nicht“

Mit dem Wandel der Gesellschaft ändert sich auch der Bildungsauftrag.

Schule muss die Jugendlichen auf ihre berufliche Zukunft

vorbereiten. Mit zunehmender Digitalisierung wird klar, dass zukünftig

vor allem soziale Kompetenzen wichtig sein werden. 2030

werden laut einer Studie 800 Millionen Roboter die Arbeit von

Menschen ersetzen. Es wird eine Schicht geben, die die Roboter

erfindet, bedient und weiterentwickelt. Die andere Schicht wird

empathische Tätigkeiten machen, die von Maschinen nicht übernommen

werden können. Pflegeberufe oder auch Lehrer zählen

dazu, sagt der Wirtschaftsfachmann Jack Ma.

Sport, Musik, Malerei, Kunst und Handwerk gewinnen an Wert,

und Begabungen und Sozialkompetenz rücken ins Zentrum eines

neuen Schulbildes.

Alfred Lehner

beherrschen, aber dann muss

man Begabungen stärken.

Durch die autonome Schule,

die regional und selbst über

Problemlösungen bestimmen

kann, wird dieses Konzept

unterstützt.“ Der Bildungsauftrag

muss also reflektiert

und flexibel sein. „Pädagogen

müssen sich mit der Jugend

auseinandersetzen. In den

Vordergrund muss der Mensch

treten. Durch persönliche Bindung

können Vorfälle wie in

Ottakring vermieden werden“,

resümiert der Bildungsexperte.

Doch dazu müssen Lehrer,

Direktoren und die Elternhäuser

zum Wohle der Kinder an

einem Strang ziehen.

ClariArte - Hartberg

Von 24. August bis 1. September wird Hartberg wieder zur Klarinettenhauptstadt

Österreichs. Hier die Programmübersicht 2019:

Sa., 24.8. – 19.30 Uhr: „Clarinet

Cuvée“. Die vienna clarinet connection

trifft auf QuartArt und

andere Klarinettenquartette.

Musik von Bernstein, Piazzolla

über Sting bis Vivaldi,

Schlosshof Hartberg oder

Hartberghalle, VVK € 10-24,-

Mo., 26.8. - 19.30 Uhr:

Volxmusikabend mit „Die

Steirischen Aufgeiger“ und den

Kursteilnehmern, Gastgarten

Gasthaus Pack, Eintritt frei

Di., 27.8. – 10.30 Uhr: Kinderkonzert

mit vienna clarinet

connection, Klarinettenbienen und

Kursteilnehmern, Museumshof/

Museum Hartberg, Eintritt frei

Mi., 28.8. – 19.30 Uhr: Session

Night mit der BigBand Hartberg

und Kursteilnehmern,

Museumshof oder Rittersaal

Schloss Hartberg, VVK € 9,-

Do., 29.8. – 19.30: Diknu

Schneeberger Trio Gäste:

Herbert Swoboda, Klarinette;

Christian Bakanic, Akkordeon,

Schlosshof Hartberg oder

Hartberghalle VVK € 10-24,-

Fr., 30.8. - 18.30 Uhr: Sommernachtstraum

mit Kursteilnehmern,

Hauptplatz, Museumshof oder

Rittersaal, Eintritt frei

Sa., 31.8. – 19.30 Uhr:

Abschlusskonzert, Rittersaal

Schloss Hartberg, VVK € 5-10,-

So., 1.9. – 11.00 Uhr: Gottesdienst

im Rahmen der Sternwanderung

mit den Kursteilnehmern,

bei der Ringwarte

QuartArt

Diknu Schneeberger Trio

Nähere Informationen

www.hartbergerland.at

www.clariarte.at

Karten im Bürgerservice

Hartberg und allen

oeticket-Verkaufsstellen

© zVg

© Mati Machner

Werbung

22 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Foto © Foto Iris Milisits ©zVg

So geht vegan

Karin Weingrill MA,

Expertin für vegane Ernährung

Einfach, vegan und ohne Verschwendung

Weltweit landet circa ein Drittel aller Lebensmittel im Müll. In Österreich

fallen jährlich rund 760.000 Tonnen Lebensmittelabfälle an, in der EU

mehr als 88 Millionen pro Jahr, was einem Wert von rund 143 Milliarden

Euro entspricht. Verantwortlich dafür sind, neben der Landwirtschaft

und dem Großhandel, überwiegend private Haushalte,

in denen rund ein Viertel der Lebensmittel weggeworfen wird.

Rezept

auf unserer

Website!

Rubrik: So geht

vegan

Diese Lebensmittelverschwendung

hat enorme Auswirkungen

auf die Natur, denn die Produktion

unserer Nahrung belastet

die Umwelt. Besonders die

Tierhaltung für die Fleisch- und

Milcherzeugung erfordert einen

maximalen Ressourcenverbrauch

von Landfläche und Wasser.

Jeder von uns kann dazu beitragen,

die Lebensmittelverschwendung

zu stoppen. Hier einige

Tipps gegen food waste:

• Clever Einkaufen: Mit einer

Lebensmittelliste kommen

gezielt nur jene Lebensmittel in

den Wagen, die auch tatsächlich

konsumiert werden sollen.

• Zur krummen Gurke und

zum unförmigen Apfel greifen:

Die strengen Vorgaben

über Aussehen und Form von

Lebensmitteln sind der Grund,

warum Gemüse und Obst

entweder nicht geerntet oder

weggeschmissen werden.

• Nicht mit knurrendem Magen

in den Supermarkt: Wer

hungrig durch die Regale geht,

greift schneller zu Großpackungen

und Süßigkeiten und kauft

mehr ein, als er braucht.

• Die richtige Lagerung bringt‘s:

Vor allem Gemüse und Obst

mögen es gekühlt, trocken und

lichtgeschützt – so bleiben sie

länger frisch und vitaminreich.

• Mindestens haltbar bis: Wenn

das Lebensmittel gut aussieht,

gut riecht und gut schmeckt, ist

das überschrittene Mindesthaltbarkeitsdatum

kein Grund, es

wegzuwerfen.

• Kochen nach Maß: Wurde

wieder einmal mehr gekocht,

als gegessen werden kann, kann

man die Reste ganz einfach

einfrieren – das ist vitaminschonend

und erspart Zeit.

• Im Sommer für den Winter

vorsorgen: An der bunten

Auswahl von Obst, Gemüse

und Kräutern kann man sich

durch Einkochen, Fermentieren,

Trocknen oder Einfrieren auch

noch in den kargen Wintermonaten

erfreuen.

ENJOI – Beratung für

Ernährung, Diätologie und

Gesundheit, www.enjoi.at

Mehr Infos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Dies & Das

Foto © Nora Schleich

Marillengenuss in

höchster Bio-Qualität

Erstmals als Biobetrieb –

die Ernte 2019!

Ma

höc

Burgenland Tourismus-Chef Hannes Anton, LR Alexander Petschnig, LT-Präsidentin

Verena Dunst, WK-Vize-Präs. Klaus Sagmeister und Richard Senninger

Info-Channel für Tourismus

RIC ist die Abkürzung für

„Regionaler Informations

Channel“ und soll die Gäste

darüber informieren, was es in

der Region alles gibt. So sollen

sie zum Buchen beziehungsweise

zum länger Bleiben

animiert werden.

Auch während des Aufenthalts

sollen Parameter, wie Tipps,

Ausflugsziele, Veranstaltungen,

Kulinarik, Sport, Freizeit,

Routen, Touren, Shopping,

Firmen, Winzer, Paradiesbetriebe

oder auch ein Button

mit Wetter und Webcam dem

Gast alle notwendigen Infos

für einen angenehmen, spannenden

oder auch erholsamen

Urlaub garantieren. Ideengeber

ist Richard Senninger, Obmann

der Golf-und Thermenregion

Stegersbach.

Wir freuen uns, die heurige Ernte als

offiziell biologisch zertifi ziert präsentieren

zu können! Wir legen sehr viel Wert

auf ge sundes, qualitativ hochwertiges

Obst. Deshalb dürfen unsere Früchtchen

auch biologisch wachsen und gedeihen!

Die erstklassigen und süßen Früchte

sind das Ergebnis von maximalen

Sonnenstunden, revolutionärem

Plantagenanbau und viel Liebe zum

Detail! Schmecken Sie den Sommer der

oststeirischen Hügellandschaften mit

jedem Stück dieser saftigen Marillen.

Auch heuer wieder heiß begehrt!

Damit Sie nichts versäumen und

auch heuer wieder in den Genuss

unserer saftig­süßen Marillen kommen,

empfehlen wir Ihnen Ihre Marillen

telefonisch vorzubestellen!

Gerne nehmen wir Ihre Bestellung

unter 03333/28220 entgegen.

Nur solange der Vorrat reicht!

Werbung

Ab 25. Juni

Ab-Hof

Verkauf

Mo – Sa: 9 – 19 Uhr

5 kg Karton €18,–

€ 3,60 / Kg

Ebersdorf

Kaindorf

Hartberg

2 KM

Sebersdorf

A2

Josef & Bettina Handler

Ebersdorfberg 80, 8273 Ebersdorf

Vorbestellungen: 03333 / 28220

www.marillensepp.at

Erstma

Wir freuen

ziert präse

ge sundes,

unsere Frü

Die erstkla

maximale

bau und v

der oststei

saftigen M

Auch heu

Damit Sie

Genuss un

wir Ihnen

Gerne ne

03333/28

PR 45x118mm.indd 1 26.06.19 10:17

JULI/AUGUST 2019

23


PORTRAIT HANDBIKEN

Dies sollte eine Geschichte

werden, die Mut macht. Die

davon erzählt, dass es sich

lohnt, weiterzumachen. Nicht

den Kopf hängen zu lassen,

egal was kommt. Letztendlich

ist es vor allem eines:

Die Geschichte einer starken

Frau und die Geschichte einer

wahrhaft großen Liebe, die

hält, was man sich bei der

Hochzeit verspricht: In guten

wie in schlechten Zeiten zueinander

zu halten und füreinander

da zu sein. Olga Seus

Foto © Olga Seus

Eine starke

Frau

Wenn Elfriede Bruchmann in ihr Handbike steigt, sitzt jeder Handgriff. Hilfe hat sie da schon lange nicht mehr nötig

Es gibt diese Momente im Leben, kleine

scheinbar unbedeutende Momente, die alles

verändern können. Eine kleine Unachtsamkeit,

wie sie jedem jeden Tag passieren

kann. So wie der Fehltritt, den Elfriede

Bruchmann aus Pöllau im April 2005 bei

Reparaturarbeiten im heimischen Heuboden

machte. Eigentlich kannte sie den

Boden, und doch stolperte sie und fiel

rücklings durch die Futterluke, drei Meter

tief und stürzte auf Beton. Bei vollem

Bewusstsein merkte sie, dass sie ihre Beine

3D-Roadtrip durch Amerika

Erleben Sie die Vereinigten Staaten in eindrucksvollen

Bildszenen bei mitreißender Musik. Jetzt

im MAXOOM 3D-Kino am oekopark Hartberg!

JETZT IM

MAXOOM

HARTBERG

Am Ökopark 10 | 8230 Hartberg

T. 03332/62250-151 | www.maxoom.at

Auf nach Amerika! Pures Abenteuer

in den schönsten Nationalparks

der USA. Und ein Roadtrip

durch Amerikas Musikmetropolen.

Zwei neue 3D Dokus im

MAXOOM begeistern durch ihre

Erzähltechnik und Authentizität.

Erkunden Sie in „Wildes Amerika

3D“ Naturwunder wie Yosemite,

Yellowstone, Grand Canyon oder

die Everglades – überwinden Sie

hautnah steile Felsschluchten,

erklimmen Sie majestätische

Gipfel und lassen Sie sich in den

Bann der puren, ungezähmten

Wildnis ziehen.

Oder begleiten Sie Chartstürmer

Aloe Blacc in „Americas Music

Foto © zVg

3D“ auf einen Roadtrip durch die

amerikanische Musikkultur.

Lassen Sie sich zu elektrisierenden

Orten wie New Orleans, Chicago,

Nashville, Miami oder New

York City entführen – dorthin,

wo prägende Musikstile wie Jazz,

Blues, Country, Soul oder Rock

and Roll geboren wurden.

www.maxoom.at

Werbung

24 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Foto © Olga Seus

HANDBIKEN

PORTRAIT

Mehr Infos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Portrait

Den Wind um die Nase und unabhängig im eigenen Bike fühlt sich Elfriede

Bruchmann am wohlsten

nicht spürte. Mit Verdacht auf

Wirbelverletzung wurde sie

mit dem Hubschrauber nach

Graz geflogen, OP, schließlich

Tiefschlaf. Beim Erwachen

sagte ihr der Chirurg ins Gesicht,

dass sie eine komplette

Querschnittslähmung habe und

nie wieder gehen könnte. Die

anfängliche Hoffnung war, im

Halbschlaf geträumt zu haben,

das allmähliche Aufwachen

ließ die Aussage zur schlimmen

Wahrheit werden.

Die erste Zeit nach dem

Unfall – Akzeptanz des

Geschehenen und ein

neuer Alltag

„Es dauerte ein gutes Jahr, bis

ich es wirklich akzeptieren

konnte.“ Zwei Dinge halfen

ihr dabei: der sechs-monatige

Aufenthalt in der Rehaklinik

Tobelbad. Dort lernte sie, ihren

Alltag zu gestalten: Aufsitzen,

anziehen, Toilettengang mittels

Katheter, Autofahren mit Spezialumbauten

und verschiedene

Behindertensportarten wurden

vermittelt. Viele Kräftigungsübungen

für die Armmuskulatur,

psychologische Betreuung.

Das zweite, was Elfriede

Bruchmann stützte, war die

Liebe ihres Mannes. Dieser

nahm bereits während ihres

Klinikaufenthaltes Umbauarbeiten

am Haus vor, zusammen

mit seiner Elfriede erfolgte

dann im Jahr darauf der restliche

behindertengerechte Umbau

von Küche und Bad. „Mir

war es von Anfang an wichtig,

schnell wieder selbstständig zu

werden.“

Elfriede heute – 14 Jahre

nach dem Unfall

Sie sieht einen ganz gerade

an. Aufrecht sitzt sie in ihrem

Rollstuhl. Wenn man sie nun,

14 Jahre nach ihrem Unfall

trifft, gewöhnt man sich rasch

das übliche Klischee ab, dass

man einem behinderten Menschen

helfen will. So selbstverständlich

und schnell kommt

sie in ihrer Welt zurecht, dass

man eher schauen muss, nicht

im Wege zu stehen oder gar

überrollt zu werden. Jeder

Handgriff sitzt. Das Geschehene

hinterfragen? Keine Spur

mehr. Wo vor dem Unfall die

Melkkammer für die Milchkühe

war, ist die Garage für das

Handbike. Etwa ab Weihnachten

wird indoor trainiert, im

Sommer ist sie drei bis vier Mal

die Woche im bergigen Pöllauer

Umland unterwegs. Um

die drei Stunden, bis zu 40 km,

je nachdem, wie viele Höhenmeter

sie fährt. Alles nur über

die Kraft ihrer starken Arme.

„Man muss doch schauen, dass

man was macht“, so Elfriede

fröhlich. Jetzt, mit 59 Jahren

hat sie sich einen kleinen Hilfsmotor

geleistet, denn die eine

Schulter zeigt altersbedingte

Abnutzungserscheinungen.

Mast um, schließlich 2011 auf

Futtermittelherstellung, Obst

und Schnapsbrennen. Ob es

irgendwelche Streitigkeiten

gab wegen des Unfalls? Keine

Spur! „Mein Mann stand

immer hinter mir. Und das ist

auch enorm wichtig. Dass das

Umfeld passt und einen unterstützt.

Bei mir war es eben der

Franz und auch eine meiner

Schwestern, mit der ich immer

alles bereden kann und überhaupt

meine Verwandten und

Freunde, die zu mir gestanden

und mich unterstützt haben.“

Ob es nun etwas gibt, das

Elfriede nicht kann? „Ich

habe bis heute noch nie allein

getankt“, gibt sie zu. Das darf

der nette Tankwart in Pöllau

machen, der sie schon kennt

Inserat in der Monatszeitung PR

Sommerspecial oder eben Juli ihr Mann 2019 Franz.

Ein Bekenntnis zur Liebe Manchmal bedeutet Liebe

Nach dem Unfall stellte ihr einfach, dass man dem anderen

Mann von Milchkühen auf das Auto betankt.

Entwurf ¼ Seite: 95 x 118mm

JULI/AUGUST 2019

25


REPORTAGE XXX

Foto © LEXI

Eine Druckerei

auf Expansionskurs

Mit dem Ausbau des Standortes Oberwart stellt die Druckerei Schmidbauer die Weichen für die

Zukunft. Die Produktionsfläche ist von 1.800 m 2 auf mehr als 5.000 m 2 angewachsen. Mit der

Übersiedlung des Bürotraktes im kommenden Herbst werden die Bauarbeiten abgeschlossen.

Ein Lokalaugenschein in einer der größten Druckereien Ostösterreichs, die auch seit 13 Jahren die

Produktionsstätte des prima! Magazins ist. Christian Keglovits

A-7532 Litzelsdorf, Mühlenweg 22

A-8243 A-7532 Pinggau, Litzelsdorf, Haideggendorf Mühlenweg 22 71

A-7532 Litzelsdorf, Mühlenweg 22

A-8243

A-1010

A-8243 Pinggau,

Pinggau,

Wien, Salztorgasse

Haideggendorf

Haideggendorf

1/9

71

A-1010 Wien, Salztorgasse 1/9 71

A-2355

A-2355

Wr.

Wr.

Neudorf,

A-1010 Neudorf, Wien,

IZ

IZ


NÖ Salztorgasse

Süd,

Süd, Straße

Straße

2b, 1/9

2b,

Obj.

Obj.

M45

M45

A-2355 Wr. Neudorf, IZ NÖ Süd, Straße 2b, Obj. M45

www.hirschbeck-plank.com

www.hirschbeck-plank.com

26 JULI/AUGUST 2019

L.U.X. GmbH

Ingenieurbüro für Elektro-,

Beleuchtungs- und Verkehrstechnik

7423 Pinkafeld, Meierhofplatz 4

www.tb-lux.at

PLANUNG UND ÖRTLICHE BAUAUFSICHT

Noch betritt man die Druckerei

Schmidbauer durch den Eingang im alten

Trakt. Sobald man im Flur steht, ist das

beständige, stampfende Geräusch der

Druckmaschinen und Endfertigungsgeräte

zu hören. Es dringt bereits aus der

neuen riesigen Produktionshalle herüber

in den Besprechungsraum, in dem die

beiden Geschäftsführer und Geschwister

Thomas und Ines Schmidbauer gerade die

tägliche Teambesprechung beendet haben.

Was den Fortschritt der Bauarbeiten betrifft,

hat man das Gröbste hinter sich.

Seit März läuft die gesamte Produktion

in der neuen, mehr als 2.500 m 2 großen

Halle, wobei die Übersiedlung im laufenden

Betrieb passiert ist, ohne Betriebsunterbrechung.

Eine logistische Meisterleistung,

wie Thomas Schmidbauer nicht

ohne Stolz betont.

Neubau in Fürstenfeld oder

Zusammenführung in Oberwart?

Die Entscheidung zum Ausbau des Standortes

Oberwart haben Ines und Thomas

Schmidbauer vor drei Jahren getroffen. Sowohl

in Fürstenfeld als auch in Oberwart

www.prima-magazin.at


Fotos © Christian Keglovits

XXX

REPORTAGE

Mit der Ausführung der Baumaßnahmen wurden in erster Linie Kunden von Schmidbauer und regionale Betriebe beauftragt. Einige der Firmen haben schon bei vorangegangenen

Projekten zusammengearbeitet und sind dementsprechend gut aufeinander eingespielt – ein Mitgrund für den zügigen und unkomplizierten Baufortschritt

standen Investitionen an. Ines, die den

Produktionsstandort Fürstenfeld verantwortet,

hätte dort komplett neu auf die

grüne Wiese bauen müssen, da die Lage

des Betriebes im Stadtzentrum keinen

weiteren Ausbau zuließ. Man entschied

sich schließlich für eine Zusammenführung

wesentlicher Betriebsteile am

Standort Oberwart, der durch Grundstückszukäufe

genügend Reserven für eine

Expansion und Weiterentwicklung des

Unternehmens bot.

Gleichzeitig eröffnete diese Entscheidung

eine strategische Neuausrichtung der

Druckerei – hin zu einer breiteren Angebotspalette

und einer schnelleren und

flexiblen Abwicklung von Aufträgen. Doch

dazu später.

Planungsphase und

Kriterien für den Ausbau

Also ein Ausbau in Oberwart. Dieser sollte

sorgfältig vorbereitet und bestens durchdacht

sein. Immerhin galt es auf rationelle

Weise, zwei Produktionsstandorte im

laufenden Betrieb rasch und reibungslos

zusammenzuführen und gleichzeitig

Kapazitäten für die Zukunft zu schaffen

– natürlich unter Einsatz der neuesten

Technologien. Die Planung des Bauvorhabens

nahm über ein Jahr in Anspruch.

Wie schon beim Bau des bestehenden Gebäudes

in Oberwart sollten dafür vorrangig

Firmen zum Zug kommen, die zum einen

Kunden der Druckerei sind, zum anderen

aus der Region stammen. „Denn ich lebe

ja auch von Betrieben aus der Region“, so

Thomas Schmidbauer. Daraus ergab sich

ein weiterer, ganz besonderer Synergieeffekt,

der vor allem dem Bauherrn zugute

gekommen ist: Viele der am Bau beteiligten

Firmen haben schon etliche solcher

Projekte gemeinsam umgesetzt und

WIR DENKEN HOLZ • WIR FÜHLEN HOLZ • WIR LEBEN HOLZ

bitte umblättern >>

WIR DENKEN HOLZ • WIR FÜHLEN HOLZ • WIR LEBEN HOL

WIR DENKEN HOLZ • WIR FÜHLEN HOLZ • WIR LEBEN HOLZ

WIR DENKEN HOLZ • WIR FÜHLEN HOLZ • WIR LEBEN HOLZ

7423 Pinkafeld, Grafenschachen 225, T: 03338 4212-0

Betriebsstätte: 8232 Grafendorf, Gewerbepark 6

www.kagerholzbau.at

7423 Pinkafeld, Grafenschachen 225, T: 03338 4212-0

Betriebsstätte: 8232 Grafendorf, Gewerbepark 6

7423 Pinkafeld, Grafenschachen 225, T: 03338 4212-0

Betriebsstätte: 8232 Grafendorf, Gewerbepark 6

www.kagerholzbau.at

Ins Kager Holzbau 98x62mm.indd 1 04.06.19 13:26

www.kagerholzbau.at

JULI/AUGUST 2019

Ins Kager Holzbau 98x62mm.indd 1 04

27


Fotos © Christian Keglovits

Oben: Bei der Errichtung der neuen Produktionshalle

hat man auf die Erfahrung der Firma Kager Holzbau

gezählt

Links: Der künftige Bürotrakt soll im Herbst fertig sein

sind dementsprechend gut aufeinander

eingespielt. „Das hat die Abwicklung auf

der Baustelle und damit mir das Leben

erleichtert, da kleine Schwierigkeiten, die

auf einer Baustelle immer auftreten, gleich

an Ort und Stelle unter den verschiedenen

Gewerken gelöst wurden.

Einen wesentlichen Beitrag dazu lieferte

auch Baumeister Ing. Gerald Krautsack,

der so wie ich pragmatische Lösungen

anstrebt.“

DIPL. ING. WILHELM LERCH

8230 HARTBERG; RING 337; TEL.: 03332/66567 FAX: 03332/665674

E-Mail: wilhelm.lerch@aon.at

28 JULI/AUGUST 2019

STAATLICH BEFUGTER UND BEEIDETER

ZIVILINGENIEUR FÜR BAUWESEN

Betonwerk | Transporte | Baustoffe | Bauleistungen

Kremnitzer Ges.m.b.H., A-7410 Loipersdorf, Hammerfeldstraße 9

T: +43 (0)3359 22 38, office@kremnitzer.co.at, www.kremnitzer.co.at

LIEFERUNG DER BETONFERTIGTEILE

AUSFÜHRUNG DER GESAMTEN BAUARBEITEN

Bauliche Anforderungen an eine

moderne Druckerei

Erfahrene Handwerker, eine umsichtige

Bauaufsicht und nicht zuletzt das gute

Wetter sorgten bis dato für ein zügiges

Voranschreiten der Bauarbeiten. Für so

ein komplexes Bauvorhaben wie dieses

sind das nicht unerhebliche Begleitumstände,

denn die baulichen Anforderungen

an eine moderne Druckerei sind enorm.

Das beginnt bereits beim Fundament, auf

dem die massigen Druckmaschinen stehen.

Dieses muss einiges aushalten – nicht

so sehr des Gewichtes wegen, das bei

50 Tonnen pro Maschine auch nicht zu

verachten ist, vielmehr wegen der starken

Vibrationen, die von den Maschinen ausgehen

und die über die Fundamentplatte

abgeleitet werden müssen.

Die Maschinen der Druckerei laufen Tag

und Nacht, weshalb auch der gesamten

Haustechnik – egal ob Beleuchtung,

Lüftung, Klimatechnik usw. – eine wichtige

Rolle zukommt.

Und dann ist da die Halle selbst, in der

die voluminösen Maschinen stehen und

zwischen denen noch genügend Platz zum

Hantieren und Manövrieren bleiben muss.

www.prima-magazin.at


DRUCKEREI SCHMIDBAUER

REPORTAGE

Die großen Bogendruckmaschinen der Firma Heidelberg

garantieren beste Druckqualität und eine farblich

brillante Wiedergabe. Auch das prima! Magazin

wird damit gedruckt und gelangt von hier aus in die

Haushalte

Foto © LEXI

Das heißt, Steher stören. Einen großen

Raum ohne Steher gewinnt man nur

durch den Einsatz von Deckenelementen

aus Holz, welche die nötige Spannweite

aufweisen. Auch wenn Holz im Hallenbau

mittlerweile standardmäßig zum Einsatz

kommt, die Errichtung einer Halle dieser

Dimension stellte für den Holzbaumeister

Josef Pichler von der Firma Kager Bau

eine schöne Herausforderung und Referenz

dar.

Die Heidelberg – die Druckmaschine

für unser prima! Magazin

Wir bleiben in der Halle und lenken

unsere Aufmerksamkeit auf das Herzstück

der Druckerei: auf die beiden

großen Bogendruckmaschinen der Firma

Heidelberg, einen der weltweit bekanntesten

und renommiertesten Hersteller

am Drucksektor. Während das Gros der

Zeitungen auf Rollenmaschinen gedruckt

wird, wird das prima! Magazin mit dieser

Bogendruckmaschine gedruckt, und das

hat seinen guten Grund, wie Thomas

Schmidbauer erklärt: „Beim Bogendruck

hat man einen viel höheren Farbauftrag,

was bedeutet, dass die Bildqualität im

Vergleich zur Rolle ungleich höher ist.“

Für das prima! Magazin ist das ein entscheidendes

Kriterium, da das Medienunternehmen

von Beginn an keine Kosten

und Mühen gescheut hat, ein modernes

Lichtplanung Lichtplanung - Lichtdesign - Lichtdesign

Magazin mit anspruchsvollem Inhalt und

mit

Im Dialog Im Dialog

einer qualitativ

zwischen zwischen

hochwertigen Wiedergabe

von Fotos und Inseraten

Funktion Funktion und und Atmosphäre Atmosphäre

zu

Lichtplanung - Lichtdesign

Lichtplanung - Lichtdesign

Im Dialog zwischen

Funktion und Atmosphäre

Im Dialog zwischen

Funktion und Atmosphäre

Golfweg 6 • A-9231 Velden • Tel. +43 (0)676 4466783 • www.studiolplan.at

Golfweg Golfweg 6 • A-9231 6 • A-9231 Velden Velden • Tel. +43 • bitte Tel. (0)676 umblättern +43 4466783 (0)676 >> 4466783 • www.studiolplan.at • www.studiolplan.at

Golfweg 6 • A-9231 Velden • Tel. +43 (0)676 4466783 • www.studiolplan.at

Sicherheitsfachkraft - INGENIEURBÜRO - SACHVERSTÄNDIGENDIENSTE

Mit unserer langjährigen Erfahrung in verschiedenen Behördenverfahren sind wir

Ihr kompetenter Partner rund um das Thema Brandschutz und Betriebsanlagen.

In Kooperation mit einer akkreditierten Inspektionsstelle führen wir auch Abnahmen

und Revisionen von Brandmeldeanlagen und Gaslöschanlagen durch.

Wir beraten Sie gerne und führen mit Ihnen gemeinsam Ihr individuelles

Projekt zum Erfolg!

Ing. Christoph Schrey, MSc

+43 676 / 59 32 517 Großfeldgasse 8/2/7

office@cs-services.at 7350 Oberpullendorf www.cs-services.at

JULI/AUGUST 2019

29


REPORTAGE DRUCKEREI SCHMIDBAUER

bieten, „und diese Qualität

beim Druck ist es uns einfach

wert!“, betont das prima!

Team, „denn davon profitieren

Leser wie Inserenten“.

Fotos © LEXI

Seit es das prima! Magazin

gibt, wird es hier bei Schmidbauer

gedruckt. Eine regionale

Geschäftsbeziehung, die auf

gegenseitigem Respekt und

Vertrauen basiert. „Die prima!

drucken zu dürfen, ist für unser

Unternehmen eine Prestige-

Angelegenheit, und es freut

mich für die prima!-Redaktion,

dass sich dieses Magazin so

erfolgreich entwickelt hat. Dafür

legen wir uns als Druckerei

auch ins Zeug, vor allem wenn

in letzter Sekunde noch brandaktuelle

Beiträge eintrudeln

Die Inlinemessung dient zur

Überprüfung der Druckqualität

Die Firma Hega Haustechnik GmbH ist Ihr Ansprechpartner bei

Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsinstallationen sowie

Heizungstausch und Badsanierung.

Gerne informieren wir Sie über die Nutzung von

Alternativ-Energieanlagen oder beraten Sie

bei der Planung Ihres neuen Badezimmers.

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

Ing. Andreas Mühl, Ing. Andreas Jägerweg Mühl, 2, 7531 Jägerweg Kemeten, 2, 7531 Tel. Kemeten & Fax: 03352/85 625

Tel & Fax: Tel. 03352/85 0664/1324950, 625 | Tel.0664/1324950 elektrotechnik-muehl@a1.net

| ektrotechnik-muehl@a1.net

Als TOP-Netzpartner der Energie Burgenland kümmern wir uns um alle

Belange zur Herstellung der Stromversorgung zu Ihrem Grundstück,

unabhängig von einer späteren Auftragserteilung!

30 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


DRUCKEREI SCHMIDBAUER

REPORTAGE

Die beiden Geschäftsführer und Geschwister Mag. Ines und Ing. Thomas

Schmidbauer haben durch den Ausbau des Standortes Oberwart ihre Druckerei

strategisch neu ausgerichtet – mit erweiterter Produktpalette kann man nun

noch schneller und flexibler auf Kundenwünsche reagieren

und wir ordentlich zu greifen

haben, damit die Zeitung

noch rechtzeitig rausgeht“,

sagt Thomas Schmidbauer mit

einem verschmitzten Lächeln

im Gesicht.

Eine Druckerei, zwei

Standorte und viele neue

Möglichkeiten

Apropos rechtzeitig fertig

werden. Bis auch der Verwaltungstrakt

in die neuen Räumlichkeiten

übersiedeln kann,

vergeht noch einige Zeit. Die

endgültige Fertigstellung des

gesamten Ausbaus in Oberwart

ist für den Spätherbst geplant,

und da möchten sich Ines und

Thomas Schmidbauer viel Zeit

für ihre Kunden nehmen, um

mit allen, die sich dafür interessieren,

die neuen Räumlichkeiten

zu besichtigen. „Wir haben

sehr viele Kunden, mit denen

wir nur Kontakt am Telefon

oder per E-Mail haben und

die das Haus gar nicht kennen.

Wir möchten unseren Kunden

einfach zeigen, was wir hier

machen und was mittlerweile

alles möglich ist.“

Und das ist einiges: Kundenaufträge

können nun schneller

und flexibler bearbeitet werden

– egal ob es sich um große

Stückzahlen oder um Kleinstauflagen

handelt. „Wenn ein

Veranstalter kurzfristig drei

Stück A0 Plakate benötigt,

dann bekommt er die auch von

uns“, so Ines Schmidbauer.

bitte umblättern >>

ELEKTRO - HKLS - REGELUNG

TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG

Planung - Ausführung - Fachhandel - Service

Zertifiziert nach EN ISO 9001

A-8233 LAFNITZ 186

A-8233 LAFNITZ 353

Tel. 03338/2207

Tel. 03338/2207

http://www.licht-loidl.at

E-Mail: lafnitz@licht-loidl.at

E-Mail: lafnitz@licht-loidl.at

A-7423 PINKAFELD, Hptstr.30

Tel. 03357/46015

E-Mail: pinkafeld@licht-loidl.at

A-7400 OBERWART, Wienerstr. 8a/2.Stock Tel. 03338/2207

E-Mail: oberwart@licht-loidl.at

Hohenwarter KG | Mario Hohenwarter

Tiefenbach 64 | 8313 Fehring

03387 / 2785-0 | 0664 / 10 555 70

♦ Abdichtung gegen Feuchtigkeit und

Druckwasser im Hoch- und Tiefbau

♦ Beschichtung von Industrieböden

♦ Wärme-, Kälte-, Schalldämmung

♦ Fugenabdichtungen: Bauwerksfugen,

Feuchträume, Reinräume und Schwimmbecken

JULI/AUGUST 2019

31


REPORTAGE XXX

Fotos © LEXI

Fünf Falzmaschinen (Foto links) sowie vier Schneidemaschinen (Foto rechts) sind in der Druckerei Schmidbauer dauerhaft im Einsatz

Tiefbau OBERWART:

7400 Oberwart

Ing. Thomas Wagnerstraße 10/4

Tel. 03352 / 33631

oberwart@kloecher-bau.at

www.kloecher-bau.at

Unser

Know-How

für Ihr

Projekt

Unser

Know-How

für Ihr

Projekt

Man sieht sich als Drucknahversorger,

der auch von der

Online-Konkurrenz enttäuschte

Kunden ansprechen

möchte. Eine kluge Aufteilung

der Kompetenzen zwischen

Fürstenfeld und Oberwart

macht’s möglich.

Der Schwerpunkt am Standort

Fürstenfeld liegt nun auf

Digitaldruck, eine rasche und

kostengünstige Druckmethode.

„Fürstenfeld war von

Beginn an ein strategisch

wichtiger Standort für das Unternehmen

und wird es auch

bleiben. Für unsere Kunden

dort wird sich nichts ändern“,

versichert Ines Schmidbauer.

Neu hinzugekommen sind

Produkte aus dem Bereich

Werbetechnik und Großformatdruck,

der nun in Ober-

GEBÄUDETECHNIK.

ENERGIEPLANUNG.

WISSEN. LEIDENSCHAFT.

Ingenieurbüro Ing. Andreas Karner

Unterhasel 6, A-7434 Bernstein

T +43 3354 63 85 85

office@ibkarner.at

www.ibkarner.at

32 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Foto © LEXI

XXX

REPORTAGE

Foto © Christian Keglovits

Neu in der Druckerei sind auch die vollautomatische Belichtungsmaschine ohne Chemieeinsatz und die Werbetechnik (re.)

wart angesiedelt ist. Dazu

zählen das klassische Roll-up

und Transparent bis hin zu

Bautafeln, Wandtapeten und

Schilder aus unterschiedlichen

Materialien sowie Aufkleber

und Plakate für Veranstaltungen

auch in Kleinauflagen.

Insgesamt beschäftigt der

Betrieb nun 61 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Davon elf in Fürstenfeld und

50 in Oberwart. Der Bedarf

nach weiteren Mitarbeitern

ist jedenfalls da, der Grundstein

für weiteres Wachstum

in Oberwart gelegt – nicht

zuletzt auch deshalb, weil der

Neubau so konzipiert ist, dass

man diesen jederzeit erweitern

kann. Sage noch einer, bei

Schmidbauer denkt man nicht

an die Zukunft.

Wir erweitern und suchen

zur Verstärkung unseres Teams

eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter in den Bereichen

✔ Auftragsbearbeitung ✔ Offsetdruck

✔ Weiterverarbeitung

✔ Front Office (Fakturierung, Versandvorbereitung, Kundenbetreuung am

Empfang und Telefon, allgemeine Bürotätigkeiten)

mit entsprechenden Fachkenntnissen und Erfahrung | Bezahlung lt. Kollektiv

Malerei

Anstrich

Fassaden

7531 Kemeten

Lärchengasse 11

03352/5221

0676/7629808

QUALITÄT

schreiben wir groß

Eckdaten zum Ausbau der

Druckerei Schmidbauer am

Standort Oberwart

Erweiterung der Betriebsfläche

von 1.800 m 2 um 3.500 m 2

auf nunmehr 5.300 m 2

Planungszeit: über ein Jahr

Bauzeit: ein Jahr

Beginn der Produktion in der

neuen Halle: März 2019

Endgültige Fertigstellung

und vollständige Inbetriebnahme:

Spätherbst 2019

Folgende Firmen waren und

sind am Projekt beteiligt:

Hirschbeck & Plank

Ingenieurbüro Karner Andreas

Klöcher Bau

Kager Holzbau GmbH

Hochegger - Dächer GmbH

Kremnitzer GesmbH

CS Services

Dipl. Ing. Lerch

Schieder Innenausbau

Malerei Graf Johann

Licht Loidl GmbH

Elektro Mühl

Hohenwarter KG

L.U.X. GmbH

HEGA Haustechnik GmbH

Krautsack Baumeister

Service Lounge GmbH

studio lplan – die Lichtplaner

Bewerbungen: Druckerei Schmidbauer GmbH | Ing. Thomas Schmidbauer

Wiener Straße 103 | 7400 Oberwart | 03352/385 86

thomas@schmidbauer-druck.at | www.derschmidbauer.at

Geschäftsführer

CONTAINER

ZU VERKAUFEN

eignet sich perfekt als Büro

inkl. Klimaanlage, rund 80 m 2

Preis: € 15.000,- (exkl. Mwst.)

Infos: Ing. Thomas Schmidbauer

0660/385 86 01

DRUCKEREI OBERWART

Ing. Thomas Schmidbauer Geschäftsführer

Schmidbauer GmbH, 7400 Oberwart, Wiener Straße 103

Tel.: 03352 / 385 86-0, Fax: 03352 / 385 86-10, Mobil: 0660 / 385 86 01

thomas@druckerei-schmidbauer.at, www.druckerei-schmidbauer.at

„Das prima! Magazin bedankt sich bei der

Druckerei Schmidbauer für die gute und faire

Zusammenarbeit und die hohe Druckqualität.

Wir wünschen der Druckerei auch weiterhin

viel Erfolg und freuen uns auf unsere weitere

Zusammenarbeit.“

Medieninhaberin Nicole Mühl

und das prima! Team

JULI/AUGUST 2019

33


Fotos © Olga Seus

Der Vorstand des Hartberger Bienenzuchtvereins hat keinerlei Berührungsängste mit Bienen.

Kleines Foto rechts: So könnte das geplante Bienenhaus aussehen

Ein Bienenhaus für Hartberg

Wie sieht eine Biene aus der Nähe aus? Wie schleudert man Honig, und was unterscheidet

eine Arbeiterbiene von einer Bienenkönigin? Das sind Fragen, die im Zuge der

Diskussionen über das Bienensterben und den Klimawandel immens wichtig sind. Das

weiß man auch in Hartberg und hat ein besonderes Projekt ins Leben gerufen. Ganz im

Sinne von „Wir treffen heute unsere Freundin Biene Maja.“ Olga Seus

Foto © zVg

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik:

Im Fokus

Da wir alle am besten durch

Anschauung lernen, hat der

Bienenzuchtverein Hartberg

und Umgebung unter ihrem

34 JULI/AUGUST 2019

Vorsitzenden Joseph Kogler

(prima! berichtete in der April

Ausgabe 2019) ein EU-Leader-Projekt

für ein eigenes

Sommersaison

im

Hartberg

Saisonkarte mit Bonusheft jetzt sichern!

inklusive Hallenbad

Saisonkarte ab

49 €

www.hartberg.at

Bienenhaus eingereicht. Hier ist

angedacht, nicht nur Schautafeln

und Informationsmaterial

bereitzustellen, sondern auch

imkertypische Gerätschaften zu

lagern. „Es ist nun einmal etwas

anderes, über Bienenwaben zu

reden oder eine solche selbst in

Händen zu halten“, ist Joseph

Kogler überzeugt.

Die Hauptakteure, die fleißigen

Bienchen, dürfen natürlich

auch nicht fehlen: Das geplante

Bienenhaus soll mit fünf

Bienenstöcken ausgestattet werden,

dazu ein Schaustock mit

Plexiglasscheiben, der einen unmittelbaren

Blick in den Stock

erlaubt, ohne die Gefahr des

Stechens oder Störens. Außen

am Haus sollen überdies zwei

Bauplätze in

Oberwart

zu verkaufen.

Herrliche Aussicht.

Nähere Infos:

Ing. Wilhelm Hodits

0664/50 44 554

Insektenhotels platziert werden,

die unter anderem auch Wildbienen

beherbergen. So können

Unterschiede im Verhalten

gleich vor Ort vermittelt werden.

Das Haus an sich soll circa

30 Quadratmeter groß werden

und von den Mitgliedern des

Bienenzuchtvereins betrieben

und gegen Vorankündigung für

interessierte Gruppen geöffnet

und erklärt werden.

Die Finanzierung

Der Verein wird dazu die

Innenausstattung und die

Bienenstöcke aus eigenen

Mitteln zur Verfügung stellen,

60 Prozent der für den Hausbau

an sich veranschlagten

45.000 Euro sind durch das

bewilligte EU-Projekt ebenfalls

abgedeckt. Doch noch sucht der

Verein dringend Sponsoren, die

die restliche Summe finanzieren,

damit der Bau zügig starten

und das Haus ab Herbst bezogen

werden kann. So können

Kinder und auch interessierte

Erwachsene in der Umgebung

nicht nur Biene Maja aus

dem Fernsehen kennenlernen,

sondern die Biene direkt und in

Aktion vor Ort bewundern.

www.prima-magazin.at


Foto © Laura Weingrill

KOLUMNE

LIEBE, SEX & CO.

Mehr von Musikjournalistin

Laura Weingrill in ihrem Blog:

www.thatlemonlife.blog

Avicii’s letzter Abschiedsgruß

Es war ein trauriger Tag für die Musikwelt, als

am 20. April 2018 bekannt wurde, dass sich

DJ Avicii, mit bürgerlichem Namen Tim Bergling,

das Leben genommen hatte. Nun, knapp

ein Jahr später, liefert sein posthumes Album

„TIM“ zwölf neue Tracks, die zwar tanzbar

sind wie eh und je, aber trotzdem die Frage

hinterlassen – haben wir sein SOS überhört?

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik:

Soundnerd

Für Laura Weingrill

ist das Leben ein

Soundtrack. Monatlich

schreibt sie in

prima! die Kolumne

Soundnerd. Diesmal

über Avicii (kl. Foto)

Foto © Sean Eriksson

Hier die Musik, die eine

pure Lebensfreude suggeriert,

dort der Musiker, der selbst

alles andere als lebensfroh war.

Aber nicht nur deshalb ist die

Veröffentlichung von „TIM“

unvermeidlich bittersüß. Auf

der einen Seite dürfen sich

Avicii’s Fans auf der ganzen

Welt nun über zwölf neue Hits

freuen, doch auf der anderen

Seite erfüllt die Tatsache, dass

gerade der Künstler, der hinter

genau diesen Songs steckt, sie

selbst nicht feiern kann, die

Musik mit einer tiefen Melancholie.

Vielleicht klingen

die Akkorde und Melodien

deshalb sehnsüchtiger, tiefgründiger.

Und blickt man erst

einmal hinter die tanzbaren

Beats und fröhlichen Rhythmen,

erscheinen einem Lyrics

wie „Can you hear me? SOS.

Help me put my mind to rest.“

und „And I think I just died. I

think I just died” schnell traurig

und bedeutungsschwer.

Es ist genau dieser klare Widerspruch

zwischen der puren

Euphorie in der Musik und

der erdrückenden Dunkelheit

im lyrischen Inhalt, der „TIM“

zu einem so besonderen und

auch wichtigen Album macht.

So war Avicii selbst gern einer

jener Songwriter, die Schwere

mit Leichtigkeit mischen. Ein

Konzept, das sich wie ein roter

Faden durch all seine musikalischen

Werke zieht – so auch

durch seine neuesten Stücke.

Als der schwedische DJ, der im

Jahr 2011 mit seinem Megahit

„Levels“ Weltberühmtheit

erlangte und so in kürzester

Zeit zum Gesicht von EDM

(Electronic Dance Music)

wurde, im April letzten Jahres

verstarb, war der Großteil von

„TIM“ bereits abgeschlossen.

Denn auch wenn sich der

Musiker 2016 nach einer Reihe

von Krankenhausaufenthalten

und aufgrund seiner Depressionen

und Angstzustände vom

Rampenlicht zurückzog, wollte

er der Musik selbst nicht den

Rücken kehren.

Letztlich gibt „TIM“ leider

keine Antworten darauf, was

nun mit Avicii passiert sein

könnte. Dagegen findet man

in dem Album etwas anderes

– ein musikalisches Erbe, das

nicht nur den Soundtrack der

heutigen, sondern auch den

Seefestspiele

Mörbisch

Reisen Sie mit ins ferne

China! Die Seebühne

verwandelt sich nach 18

Jahren wieder in „Das

Land des Lächelns“.

Erleben Sie die berührende

Liebesgeschichte zwischen dem

Wiener Mädel Lisa und dem chinesischen

Prinzen Sou-Chong, die

vom Einfluss unterschiedlicher

Kulturen und gesellschaftlicher

Verpflichtungen geprägt wird.

Die Dichte an unvergesslichen

Melodien wie „Dein ist mein

ganzes Herz“ oder „Immer nur

lächeln“ und die weltweit größte

Operettenbühne inmitten der

atemberaubenden Naturkulisse

der zukünftigen Generationen

prägen wird.

www.thatlemonlife.blog

Foto © Jerzy Bin

Mörbisch-Direktor Peter Edelmann

vor dem chinesischen Drachen

des Neusiedler Sees versprechen

einen Abend, der lange in Erinnerung

bleibt.

Der Reiz des Fremden

Das Bühnenbild entführt das

Publikum in die gegensätzlichen

Welten von Wien und Peking.

Herzstück ist ein chinesischer

Drache. Allein der Kopf ist 15 Meter

hoch und wiegt 12 Tonnen.

Tickets: 11. Juli bis 24. August

www.seefesspiele.at

Werbung

JULI/AUGUST 2019

35


PORTRAIT XXX

„Nenn mich

ruhig schräg“

Eine

Hörprobe

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Portrait

Die blaue Socke wirkt absichtlich über sein linkes Hosenbein gestrickt. Das zeigt sinnbildlich,

wie ungewöhnlich er wirkt, dazu noch androgyn und ruhelos. „Ich schau gar nicht so verbraucht

aus, wie ich innerlich bin“, gesteht er dann auf Nachfrage und rekapituliert das Konzert vom

Vorabend in Wien mit den Worten: „Ja, cool, egal“. „Hektisch und extrem“ wird die Musik beschrieben,

die der 36-Jährige macht, aber auch auf ihn trifft diese Bewertung durchaus zu. Bernd

Supper selbst macht sich keinen Kopf, was Beschreibungen betrifft. Die feine Linie zwischen

Unterhaltung, die verkaufbar sein muss, und Kunst, die polarisieren kann, zieht er aber bewusst.

„Mainstream“ ist der Pinkafelder nämlich nicht, und seine Musik auch nicht. Nora Schleich

Seit zwei Jahren widmet

sich Bernd Supper ganz dem

Musikerleben, mit allem was

dazu gehört: mehrere Bands,

Theaterproduktionen und ein

„Nebenjob“ in einem Architekturbüro,

um über die Runden

zu kommen. Der Musikmarkt

in Österreich hat sich lange

schwierig für den Pianisten

gezeigt, doch Gigs im Ausland

(vor allem England) und das

Aufsteigen der musikalischen

Indie-Szene in Österreich erklären

den momentanen Hype um

seine Band „Scarabeusdream“.

36 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at


Foto © zVg

MUSIKER

PORTRAIT

Bernd Supper aus Pinkafeld und Hannes Moser sind das Duo von „Scarabeusdream“.

Im „Falter“ schrieb Sebastian Fasthuber über sie: „Sie musizieren mit einer immensen

Wucht, aber auch Zärtlichkeit und vor allem mit zielgerichteter Intensität.“

„Ich bin anstrengend. Vor

allem für mich selbst!“

Wenn er spricht, kann er seine

sehnigen Finger nicht ruhig halten.

„Ich bin selbstzerstörerisch

und von Selbstzweifeln geplagt“

wertet er. Er sei aber weniger

„wolkig“ als andere Kollegen in

der Musikbranche, irgendwie

erdiger, sagt er über sich selbst.

Er ist eben eine zerrissene

Person. „Mein Geist in diesem

Körper und mein Spiegelbild

passen nicht zueinander

und schon gar nicht mit dem

Namen Bernd Supper zusammen.“

Darum hatte er immer

viele Spitznamen. „Schoko“ zum

Beispiel. „Bernd fand ich früher

extrem uncool. Heute schaudert

es mich ein bisschen bei

„Schoko“. Hannes, mein bester

Freund und Bandkollege, nennt

mich übrigens Patricia.“ Namen

sind überhaupt (k)ein Thema.

„Scarabeusdream kam auch

ohne Konzept, sondern einfach,

weil eine Band einen Namen

braucht. Jeder Bandname klingt

irgendwann nicht mehr deppat“,

sagt er und wir denken an DJ

Ötzi oder gar U2.

„Politisch? Ja!“

Es ist eine gewisse Eloquenz im

Auftreten des Künstlers wahrnehmbar.

Wortgewandt philosophiert

er über seine Jugend

in Pinkafeld, seine Lernjahre

im Gymnasium Oberschützen,

die Musik und sein Leben. „In

allen Songs geht es um das, was

uns bewegt. Wenn sich jemand

schon anmaßt, auf einer Bühne

zu stehen, muss er auch eine

Meinung haben. Ohne Idee

macht unsere Musik ja keinen

Sinn.“

Erfolgreiche

Nachhilfe!

ERFOLGREICHE

ERFOLGREICHE

NACHHILFE!

SOMMERKURSE


Auffrischen Alle Schultypen | Wiederholen & Alterstufen

| Vorbereiten


Hochengagierte

NACHPRÜFUNGSKURSE

Intensiv NachhilfelehrerInnen

| Effektiv | mit Probe-Prüfung


GRATIS Lerntypentest und

Für

Lerncoaching

alle Fächer und alle Schulstufen

Oberwart

Schlainingerstraße 4

T: 03352/34735 od.

0664/73875773

Hartberg

Wieseng. 1/Ecke Ressavarstraße

T: 03332/64864 od.

0664/4675495

Steinamangererstraße 57

22 Wohnungen in 2 Stiegen

WNFL rd. 49 bis 86 m 2

Balkone, Eigengärten

HWB 22 kWh/m 2 .a, fGEE 0,70

geplante Fertigstellung: Sommer 2020

Mietkauf oder Soforteigentum möglich!

SCARABEUSDREAM

„Viele wilde Wortkonstrukte

werden ausgepackt, um Scarabeusdream

einem Genre zuzuordnen.

Zugegeben schwierig,

reicht doch das ‚gewaltige

Universum‘ des Duos laut Intro

von episch-orchestraler Klassik

über Posthardcore-Geschrei bis

hin zu Pop. Und das trotz der

schmalen Besetzung von Piano

und Schlagzeug,“ so beginnt

ein Pressetext. „Wir halten aber

eigentlich nichts von konzeptuellen

Überlegungen. Dass wir

etwa eine schmale Besetzung

von Piano und Schlagzeug sind,

das hat sich ergeben. Es war

Zufall, wie alles andere.“ Er

lacht kurz auf und wirft seine

Frisur zurecht.

Bernd Supper und der Schlagzeuger

Hannes Moser kennen

einander bestens, antizipieren

die Denkmuster des anderen, arbeiten

zusammen und gegeneinander.

Die Dynamik der beiden

Protagonisten ist eine besondere.

„Das Musikalische geht bei uns

über das Instrumentelle hinaus.

Ich bin der Kopf, er ist der

Bauch. Wir beide sind das Herz

von Scarabeusdream. In Zeiten,

wo wir nicht beste Freunde sind,

ruht auch die Band.“ Mit 17

Jahren hat er Hannes getroffen.

„Ich habe durch ihn verstanden,

dass ich mit meinem Instrument,

dem Klavier, eigene Töne

finden kann. Davor habe ich

ja mit mittelmäßiger Technik

nur reproduziert. Hannes ist ein

Querkopf. Perfekt!“, sagt er über

seinen Freund.

Hannes Moser ist übrigens

Intensivpfleger. „Durch seine

Arbeit weiß ich, dass Menschen

am Ende ihres Lebens nie sagen,

dass Musik eine blöde Idee

wäre. Unglücklich sterben mit

2.000 Euro mehr am Konto

aber schon,“ beschreibt er seine

Lebensphilosophie und gleichzeitig

die der Band. „Vielleicht

wäre was Lustiges besser gewesen“,

lacht er etwas verkrampft

– ein bisschen schräg eben.

wohnen in OBERWART

IN BAU

www.nebau.at

Fr. Bosard / Fr. Unger

02682 65560 DW 21

verkauf@nebau.at

JULI/AUGUST 2019

37


Foto © VIEW

Endlich Urlaub! Und jetzt wird

alles besser! Oder?

Liebe, Sex & Co.

Silvia Messenlehner,

Klinische Sexologin und

Sexualtherapeutin

Ja, er ist da, der Sommer! Und damit auch die Lust auf Vergnügen und

auf einen ereignisreichen, heißen Urlaub. Im Alltag finden die meisten

wenig Zeit für Erholung und Worklife – und auch die Beziehung und der

Sex kommen zu kurz. Aber im Urlaub soll nun alles aufgeholt werden.

Alles, wofür unterm Jahr

keine Zeit bleibt, wird auf den

Urlaub verschoben. Aber gerade

diese Erwartungen bringen oftmals

einiges an Enttäuschung

mit sich.

Zeit für uns

Ein Paar verbringt im Urlaub

eine intensive gemeinsame

Zeit, die es im Alltag nicht

hat. Für viele gehört der Sex

einfach dazu. Außerdem soll er

Hyundai i10 Benzin 1,0 Ed. 25

EZ: 11/2017, 12.599 km, Benzin

66 PS, Radio, Klima, Funkfernbedienung,

8-fach bereift

Zentralverr., Preis: 8.290,--

Autohaus Fürst GmbH,

Unterwart, 0664 3406541

Mazda 3 G122 Comfort+

Sound, Style, Tech

EZ: 04/2019, 89 KW/122 PS,

rot-met., Vorführwagen

Autohaus Seper, Unterschützen,

03352-38 197

Volvo V60 Cross Country D4

AWD Geartr. 06/2017, 190 PS,

45.700 km, VOLVO SELEKT Gar.,

Anz. 10.770,- / RW 8.500,- / 60 Mo

Leasingrate 350, KP 35.900,-

Schwarz-Oberwart, 03352-32424

38 JULI/AUGUST 2019

Hyundai i40 Diesel 1,7 Style

EZ: 04/2017, 54.946 km, Diesel

116 PS, Lim., Alu, Leder, Memorysitze,

Panorama, Xenon, HBA,

Keyless, Navi, Preis: 19.990,--

Autohaus Fürst GmbH,

Unterwart, 0664 3406541

Mazda CX-3 G121 Revolution

EZ: 01/2019,89 KW/121 PS,

rot-met., Vorführwagen

Autohaus Seper, Unterschützen,

03352-38 197

abwechslungsreicher als daheim

sein. Im Meer, im Hotelzimmer,

nachts am Strand. Je mehr

Fantasien man diesbezüglich

hat, desto besser!

Aber Achtung, wer mit der

Erwartung in den Urlaub

fährt, nun den besten Sex ever

zu haben, kann auch enttäuscht

werden.

Wenn daheim im Alltag der

Sex eingeschlafen ist, kann es

schon schwierig werden, die

Toyota Verso Diesel 2,0 D-4D

EZ: 05/2012, 107.500 km, Diesel

126 PS, Van, Alu, Rückfahrkamera,

Bluetooth, Klimaaut., Tempomat,

Preis: 9.990,--

Autohaus Fürst GmbH,

Unterwart, 0664 3406541

schwarz schwarz schwarz

Hyundai iX20 1,4 CRDi Europe

Kombi 01/2013, 77 PS, 87.500 km

TOPCAR-Technikgarantie

Anz. 3.800,- / RW 0,- / 48 Monate

Leasingrate 110,-, KP 8.490,-

Schwarz-Oberwart, 03352-32424

Mazda CX-3 G121 Takumi

Navi 04/2019, 89 KW/121 PS,

grau-met., Vorführwagen

Autohaus Seper, Unterschützen,

03352-38 197

Ford Focus Easy 1,0 Ecoboost

03/2014, 100 PS, 105.200 km

TOPCAR-Technikgarantie

Anz. 4.500,- / RW 0,- / 48 Monate

Leasingrate 105,- KP 8.950,-

Schwarz-Oberwart, 03352-32424

Hemmschwelle zu überwinden.

Manch ein Paar ist enttäuscht

vom Urlaub wieder nach Hause

gefahren.

Wenn Sie diese Enttäuschung

vermeiden wollen, sprechen

Sie das Thema Sex bereits zu

Hause an. Manche ahnen die

Erwartung ihres Partners und

fühlen sich unter Druck gesetzt.

Darüber zu reden macht

Sinn.

Geben Sie sich am Urlaubsort

auch Zeit, um sich zu erholen.

Ein entspannter Körper hat

mehr Lust. Zeigen Sie sich

attraktiv für Ihren Partner. Verführen

Sie! Warten Sie nicht

ab. Beginnen Sie mit einer

gegenseitigen Partnermassage.

Berührungen, Küsse, den anderen

bewusst wahnehmen, ist

wichtig! Es muss nicht immer

auf den „Point of no return“

hingearbeitet werden. Auch

wenn ein Quickie seine Reize

hat.

Und noch ein Tipp: Unternehmen

Sie gemeinsam etwas!

Gegenseitiges Interesse ist

lustfördernd. Tanzen ist beispielsweise

ein intimer erotischer

Anfang. Oder wie wäre

es mit einem romantischen

Essen? Lassen Sie Ihre Fantasie

walten!

Damit Sie in Ihrem kostbaren

Urlaub das erleben, was Sie sich

wünschen und vorstellen, besprechen

Sie Ihre Erwartungen

und Bedürfnisse schon daheim

im Vorfeld. Ihre freie Zeit kann

eine nachhaltige Kraftquelle für

den Alltag sein und auch die

Chance, mehr Erotik und Sex

wieder in die Paarbeziehung

zu bringen. Vorausgesetzt, man

kennt die eigenen Erwartungen

und die des Partners.

Schützen Sie sich!

Gerade für Singles ist der

Urlaub oft besonders sexuell

aufgeladen. Man will etwas

erleben, und alle Sinne sind auf

einen Urlaubsflirt eingestellt.

Sex inklusive! Das ist auch in

Ordnung, aber sorgen Sie vor

und schützen Sie sich. Auch

wenn Sie als Frau die Pille

nehmen oder mit der Spirale

verhüten. Bestehen Sie darauf,

dass Ihr Sexpartner ein Kondom

verwendet! Unter dem Begriff

STI werden alle Infektionen

zusammengefasst, die durch Sexualkontakte

übertragen werden

können! Laut Studien nehmen

diese zu.

Auch als Mann ist es wichtig,

sich zu schützen. Dennoch

bevorzugen viele Männer ungeschützte

One-Night-Stands

und fordern dies sogar von

der jeweiligen Sex Partnerin

ein. Seien Sie verantwortungsvoll

sich selbst gegenüber und

packen Sie für den Urlaub genügend

Kondome ein.

Somit wünsche ich Ihnen mit

einem Lächeln im Herzen viele

erotische, sinnliche Momente,

einen schönen Urlaub und einen

ereignisreichen Sommer!

beratung@silviamessenlehner.at

www.silviamessenlehner.at

www.prima-magazin.at


HALVAX GMBH

WERBUNG

Reparatur & Wartung aus 1. Hand

Die Firma Halvax aus Rotenturm

ist der Experte für Fenster,

Türen, Rollläden, Raffstore und

Jalousien. Dabei wird ausschließlich

mit Qualitätsprodukten

gearbeitet. Und wenn es um die

Wartung geht, können Sie sich

ebenso beruhigt auf den Profi

verlassen.

Auch die besten Fenster und Türen gehören

einmal gewartet oder neu eingestellt. Manchmal

sind die Beschläge zu tauschen oder die

Dichtungen zu erneuern. Egal wie alt Ihre

Fenster und Türen sind, egal ob aus Kunststoff,

Holz oder Aluminium. Der Sonnen- und

Wetterschutz-Profi Halvax aus Rotenturm ist

Fachmann in Sachen Reparatur und Wartung.

Ebenso können Sie

sich darauf verlassen,

dass hier Ihre

Rollläden in den

besten Händen sind.

Abgerissene Gurte,

defekte Gurtschlucker,

durchgerissene

Lamellen, Sturmoder

Hagelschäden

oder ein defekter

Rollomotor? Sind die

Aufzugsbänder Ihrer Innenjalousie gerissen

oder funktioniert die Bedienung Ihrer Raffstores

nicht mehr?

Ärgern Sie sich nicht länger, für die Firma

Halvax ist dies alles kein Problem und Sie

werden staunen, wie rasch und unkompliziert

die Reparaturen möglich sind. „Unsere erfahrenen

Fachkräfte lösen den Schaden direkt vor

Ort oder in unserem Werk in Rotenturm. In

jedem Fall sind wir immer um eine rasche und

fachgerechte Lösung des Problems im Sinne

unserer Kunden bemüht“, sagt Firmenchef

Otto Halvax.

Natürlich sind wir nicht nur dann für Sie da,

wenn Sie das Produkt bei uns gekauft haben,

sondern auch, wenn es sich um ein Fremdprodukt

handelt. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Halvax GesmbH, 7501 Rotenturm,

T: 03352/31330, www.halvax.at

Foto © zVg

Werbung

JULI/AUGUST 2019

39


Foto © Peter Sitar

Foto © LEXI

Foto © Elke Ifkovits

Der neue Family & Fun Course in Stegersbach ist ohne

Golferfahrung und Mitgliedschaft bespielbar. Einführungstipps

gibt es von Head Pro Simon Tarr von der

gleichnamigen Golf Academy

Golf für die ganze Familie

Mit dem neu gestalteten Family & Fun

Course (9 Loch) von Reiters Golfschaukel

in Stegersbach wird Golf zum abwechslungsreichen

Familien-Erlebnis, inklusive

kurzer Einführung, aber ohne Platzreife. Der

Platz ist ohne Golferfahrung und Mitgliedschaft

bespielbar und eignet sich besonders

für Anfänger, Familien und Vereine.

Wir stellen ein: Techniker/Zeichner (m/w)

für Arbeitsvorbereiter (eventuell Teamleiter)

Ihre Aufgaben: Planung und Bearbeitung von

diversen Projekten,Erstellung von Werksplänen,

Kosten- und Terminverfolgung von Aufträgen

Ihr Profil: Berufserfahrung in ähnlicher Position,

Teamfähigkeit, Organisationstalent, gute CADund

MS Office Kenntnisse, exakte und selbstständige

Arbeitsweise

Wir bieten: Umfangreiche Einschulung, selbstständiges

Arbeiten mit hoher Eigenverantwortung

Entlohnung zwischen € 2000,- bis € 2800,- brutto

je nach konkreter Qualifikation

Monteur (m/w)

Voraussetzungen: abgeschl. Ausbildung, Berufserfahrung

auf der Montage, Führerschein B,

E zu B von Vorteil

Wir bieten Ihnen: Entlohnung mind.

€ 1800,- bis € 2200,- netto, je nach konkreter

Qualifikation, plus Zulagen

Bewerbungen senden Sie bitte an:

Hofstätter GmbH, Rohrbach/Schlag 54

8234 Rohrbach/Lafnitz

Tel. 03338/511 31,

E-Mail: p.hofstaetter@alu-hofstaetter.at

Mehr Jobs auf www.alu-hofstaetter.at/jobs.php

40 JULI/AUGUST 2019

Am Areal der ehemaligen Kaserne in Pinkafeld wurden

bewusst auch kostengünstige Wohnungen geschaffen

Leistbares Wohnen

Das Burgenland zeichnet sich nicht nur

durch günstige Mieten aus, sondern auch

durch eine hervorragende Wohnbau-Förderung.

Und so unterstützen Infrastruktur-Landesrat

Heinrich Dorner (SPÖ)

und OSG-Obmann Alfred Kollar auch

die Europäische Bürgerinitiative „Housing

for all“. Ziel dabei ist es, den Menschen ein

preislich leistbares Wohnen zu ermöglichen.

Das wurde am Beispiel der Neubauten am

ehemaligen Pinkafelder Kasernengelände

präsentiert.

Der Spatenstich mit den Vertretern der Firma Edelweyes,

dem Baumeister und dem Bürgermeister der Gemeinde

Kaindorf wurde gesetzt

Edelweyes Brillen

In der sogenannten „Saifen-Au“ in Kaindorf

wird die Brillenfirma Edelweyes eine

Produktionsstätte errichten. 600.000 Euro

werden hier an reinen Baukosten investiert.

Die Halle selbst soll eine Größe von 400 m 2

erreichen. Bereits im August dieses Jahres

soll die Halle fertiggestellt sein – mit

der Produktion der Brillenfassungen und

-gläser will das Unternehmen dann Anfang

nächsten Jahres losstarten. Bis zu 30 Mitarbeiter

sollen hier eingestellt werden.

Foto © Elke Ifkovits

NR-Wahl: SPÖ-Kandidaten Liste Süd: Christian

Drobits, Carina Pinzker, Bianka Reiter und Franz

Rechberger

Christian Drobits ist

SPÖ Spitzenkandidat

Die SPÖ Burgenland Liste für die

Nationalratswahl am 29. September 2019

ist fix. Spitzenkandidat im Wahlkreis Süd

und im Bezirk ist der 51-jährige Landtagsabgeordnete

Christian Drobits aus

Rotenturm, der auch auf der Landesliste

die Spitzenposition innehat.

Im Bezirk und auf der Regionalwahlkreisliste

Süd kandidieren weiters Carina

Pinzker (auch Landesliste, Platz 10) aus

Unterkohlstätten, Franz Rechberger aus

Pinkafeld und Bianca Reiter aus Rechnitz.

Im Fokus stehen dabei die Bereiche

Pflege, Arbeit Kinderbetreuung, Bildung

und Sicherheit. Christian Drobits sind

vor allem die Arbeiternehmerinnen und

Arbeitnehmer ein Anliegen: „Arbeit zu

einem Mindestlohn, von dem man leben

kann und eine gerechte Steuerreform,

dafür werde ich mich einsetzen.“ Für den

Südburgenländer ist die Kandidatur ein

Ritterschlag durch seine Partei und ein

weiterer Karriereschritt.

Aktiver Sommer

Mehr Infos

finden Sie auf

unserer Website!

Rubrik: Dies & Das

Auch in diesem Jahr werden

die Sommerferien in Hartberg

sicher nicht öde. 17 Camps warten mit

unterschiedlichen Aktivitäten auf die kleinen

und etwas größeren Hartberger.

www.prima-magazin.at


AUTOHAUS KOHLA STRAUSS

UNTERNEHMENSPORTRAIT

Kohla-Strauss ist

einer der erfolgreichsten

BMW und MINI

Partner in Österreich.

Das Geheimnis des

Erfolges? In den modernen

Autohäusern

von Kohla-Strauss

stehen die Kundinnen

und Kunden mit ihren

konkreten Anliegen

und Wünschen im

Mittelpunkt.

Foto © Christian Keglovits

Die beiden Geschäftsführer Mag. Ernst Kohla und

Dr. Monika Kohla-Strauss

„Service, wie wir ihn verstehen“

Kompetenz in Werkstatt und Verkauf

sowie professioneller Service

am Kunden – bei Kohla-Strauss

keine Lippenbekenntnisse. Eindrucksvoller

Beleg dafür: 2017

vergab der BMW-Konzern den

„Excellence in Sales Award“ an

das südburgenländische Autohaus

mit seinen Standorten in

St. Michael im Burgenland und in

Oberpullendorf. Mit dem 1. Platz

in der Kategorie „Kundenbetreuung“

in der Region „Europa“

zählte Kohla-Strauss zu den

sechs besten BMW und MINI

Händlern weltweit. Darauf ist

man natürlich mächtig stolz.

Für die beiden Geschäftsführer

Dr. Monika Kohla-Strauss

und Mag. Ernst Kohla ist diese

Auszeichung Bestätigung und

Verpflichtung zugleich. „Die

Attraktivität unserer Marken

BMW und MINI ist natürlich

ein Teil unseres Erfolges. Umso

wichtiger ist uns, dass unsere

Kundinnen und Kunden auch

den besten Service für ihren

BMW oder MINI bekommen. Sie

sollen die Kompetenz spüren,

mit der wir auf ihre Anliegen

eingehen.“, erklärt Dr. Monika

Kohla-Strauss und ihr Mann

Mag. Ernst Kohla ergänzt: „Dazu

gehört selbstverständlich ein

attraktives Ersatzfahrzeug aus

der BMW- und MINI-Familie,

das während der Arbeiten am

Wagen zur Verfügung steht.

Für sportliche Kunden steht ein

BMW eBike inkl. Leihhelm bereit.

Gerne holen wir Ihr Fahrzeug

auch ab und bringen es wieder

zurück – im Umkreis von 50 km

kostenlos. Oder Sie warten gleich

im Autohaus, genießen Kaffee,

Säfte und Obst und verkürzen

sich die Wartezeit mit Zeitschriften

und gratis WLAN. Das ist

Service, wie wir ihn verstehen.“

Kohla-Strauss ist einer der

modernsten und größten BMW

und MINI Partner in Südostösterreich.

Die beiden Standorte in

St. Michael im Burgenland und

Oberpullendorf sind für Kundinnen

und Kunden aus den Bezirken

Oberwart, Güssing, Oberpullendorf

sowie der angrenzenden

Steiermark bzw. Niederösterreich

die erste Adresse, wenn es um

Fahrzeugkauf oder Reparaturund

Servicearbeiten an ihrem

Fahrzeug geht.

Bei einem Besuch an einem der

beiden Standorte kann man sich

von der umfangreichen Auswahl

an Neuwagen, Jahreswagen und

Vorführwagen der Marken BMW

und MINI sowie gut gepflegten

Gebrauchtwagen überzeugen.

Die bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

garantieren Professionalität in

Werkstatt und Verkauf. GF Mag.

Ernst Kohla betont: „Wir optimieren

laufend unsere Abläufe und

Prozesse in der Werkstatt und in

der gesamten Service-Abwicklung.

Zur Zeit modernisieren wir

unsere Werkstatt am Standort

KONTAKT

St. Michael und bringen sie auf

den technischen Letztstand.“

Regelmäßig stattfindende Aktionstage

mit attraktiven Angeboten

bieten die ideale Gelegenheit

für einen Besuch in den BMW und

MINI Autohäusern in St. Michael

und Oberpullendorf. Bei Kohla-Strauss

freut man sich schon

jetzt auf die kommenden Neuwagen-Präsentationen

im Herbst:

„Ende September erwarten wir

in unseren Autohäusern in St.

Michael und Oberpullendorf den

neuen BMW 1er und den neuen

MINI Clubman. Im Oktober folgt

dann der neue BMW 3er Touring.

Aber alle, die sich für die Marken

BMW und MINI begeistern, sind

natürlich jederzeit eingeladen,

einfach mal so vorbeizuschauen.“

Kohla-Strauss GmbH

Oberwarter Straße 274, 7535 St. Michael | Telefon: +43 3327 8161-0

Stoob-Süd 24, 7350 Oberpullendorf | Telefon: +43 2612 43000-0

www.kohla-strauss.at | www.facebook.com/kohlastrauss

Werbung

JULI/AUGUST 2019

41


Foto © shutterstock

Hippiefest

im Schloss

Kohfidisch

Sommer 1969. Es war ein Sommer,

der Legende schrieb. Der erste Mensch

betrat den Mond und im US-Bundesstaat

New York fand das Musikfestival

Hippiefest

14. August

Schloss Kohfidisch,

ab 17 Uhr

50 Jahre nach Woodstock findet am 14. August im Garten von

Schloss Kohfidisch das dritte Hippiefest statt. Musik, Blumen,

Chillen – und natürlich vor allem die Liebe – werden gefeiert.

„Woodstock“ statt, das in die Geschichte

einging. „Es war eine Zeit, in der die Liebe

frei, der Protest sanft und die Musik

weltbewegend war“, fasst DJane Martina

REGIONAL DABEI

Schabhüttl den Spirit der Hippiebewegung

zusammen.

Where have all the flowers gone

Der Garten des Schlosses Kohfidisch

wird am 14. August, ab 17 Uhr zum Festivalgelände

des dritten Hippiefestes von

Martina Schabhüttl und Schlossherrin

Sarah Keil. Blumenkinder jeden Alters

sind zum generationsübergreifenden

Feiern und Chillen eingeladen.

Sogar die Getränkekarte lässt mit Afri

Cola, Bonanza, Gin Fizz & Co Erinnerungen

an damals aufkommen.

Für Hungrige gibt es hausgemachte

Langos und Würstel. Kinder können am

Lagerfeuer Marshmallows grillen.

Für die unvergesslichen Hits von damals

sorgen DJ mr. dogood & DJane ms. dolce.

„Die Zeit der Blumenkinder ist ein halbes

Jahrhundert her – aber ihre Botschaft

ist immer noch aktuell,“ erklärt Martina

Schabhüttl. „Die Sehnsucht nach Leichtigkeit,

ihre Zuversicht, die Hoffnung,

dass die Zukunft Positives bringen kann,

all das tut uns auch heute gut.“

Immer und

überall dabei:

IHR E-BRIEFKASTEN.

post.at/e-brief

Jetzt

kostenlos

anmelden!

Flexibel wie ein E-Mail, sicher wie ein Brief: Mit Ihrem kostenlosen E-Briefkasten empfangen

Sie wichtige Briefe online als E-Brief und haben damit immer und überall Zugriff auf

Ihre Rechnungen, Verträge und Dokumente. Und mit der Post App passt Ihr E-Briefkasten

sogar in Ihre Jackentasche. Mehr Infos unter post.at/e-brief

Wenn’s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post.

42 JULI/AUGUST 2019

www.prima-magazin.at

1281_P_E_Brief_PrimaMagazin_195x118_ICv2.indd 1 27.06.19 12:42


REGIONAL

WERBUNG

QUELLENBARty

Juni – August mittwochs ab 19.00 Uhr Live-Musik

TIPP

Ab 17.00 Uhr „Steak & Fisch“ im

Restaurant Quellblick.

SOMMERFEST

Freitag, 12. Juli 2019 ab 19.00 Uhr

Kulinarik • Cocktails • Musik • Show

Unterhaltung mit

Freier

Eintritt

zu den

Veranstaltungen

www.heiltherme.at

FORD OUTDOOR-Wochen

FORD OUTDOOR-Wochen

Das Leben spielt draußen.

Das Das Leben spielt draußen.

MOBILITÄTS-APP VON FORD

MOBILITÄTS-APP VON FORD

Ford Ka+ Ford Fiesta Ford Ecosport Ford Kuga

Ford Ka+

ab 9.990,– 1) Ford Fiesta

ab € 12.190,– 2) Ford Ecosport

Ford Ka+ Ford Fiesta ab € Ford 14.940,– Ecosport 2) Ford Kuga

ab € 18.490,– Ford Kuga

2)

ab € 9.990,– 1) ab € 12.190,– 2) ab € 14.940,– 2) ab € 18.490,– 2)

ab € 9.990,– 1) ab € 12.190,– 2) ab € 14.940,– 2) ab € 18.490,– 2)

MOBILITÄTS-APP VON FORD

Autohaus Schwarz GmbH

Autohaus Schwarz GmbH

Autohaus Schwarz Schendl Ges.m.b.H.

GmbH

Autohaus Schendl Ges.m.b.H.

Autohaus Schendl Ges.m.b.H.

Wiener Straße 37-39, 7400 Oberwart Ȁ +43 3352 32424 Ȃ office@ford-schwarz.at

Wiener Straße 37-39, 7400 Oberwart Ȁ +43 3352 32424 Ȃ office@ford-schwarz.at

Wiener Obere Straße Hauptstrasse 37-39, 7400 54, 7511 Oberwart Mischendorf Ȁ +43 Ȁ +43 3352 3366 32424 78276 Ȃ Ȃ office@ford-schwarz.at

verkauf@ford-schendl.at

Obere Hauptstrasse 54, 7511 Mischendorf Ȁ +43 3366 78276 Ȃ verkauf@ford-schendl.at

Kraftstoffverbrauch (Prüfverfahren: WLTP**): Ford KA+: innerorts 4,3 – 6,8 l / außerorts 4,0 – 5,0 l / kombiniert 4,1 – 5,7 l / CO2-Emission 108 – 129 g / km. Ford FIESTA: innerorts 4,4 – 7,8 l / außerorts 3,7 – 5,1 l /

Obere kombiniert Hauptstrasse 4,0 – 6,1 l / CO2-Emission 54, 103 – 138 7511 g / km. Ford Mischendorf ECOSPORT: innerorts 4,6 Ȁ – 7,8 +43 l / außerorts 3366 4,0 – 5,7 l 78276 / kombiniert 4,2 Ȃ – 6,4 verkauf@ford-schendl.at

l / CO2-Emission 110 – 145 g / km. Ford KUGA: innerorts 5,6 – 11,7 l / außerorts 4,9 –

7,5 l / kombiniert 5,2 – 9,0 l / CO2-Emission 136 – 204 g / km.

Symbolfoto | 1) Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter Listenpreis inkl. USt, NoVA und 5 Jahre Garantie (beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt auf 100.000 km). Freibleibendes Angebot. 2) Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter Aktionspreis

Kraftstoffverbrauch (beinhaltet Importeurs- (Prüfverfahren: und Händlerbeteiligung, WLTP**): sowie Ford Bank KA+: Bonus) innerorts inkl. USt, 4,3 NoVA – 6,8 und l 5 / Jahre außerorts Garantie (beginnend 4,0 – 5,0 mit l / Auslieferungsdatum, kombiniert 4,1 – beschränkt 5,7 l / CO2-Emission auf 100.000 km), 108 gu ltig – 129 bis 31.07.2019 g / km. bei Ford Ford FIESTA: Bank Leasing innerorts fu r EcoSport 4,4 –& Kuga 7,8 l nur / außerorts in Verbindung 3,7 mit – 5,1 l /

Kraftstoffverbrauch kombiniert dem Abschluss 4,0 – 6,1 des (Prüfverfahren: l Vorteilssets / CO2-Emission (Haftpflicht-, WLTP**): 103 Vollkasko-, – 138 Ford g / Insassenunfall- km. KA+: Ford innerorts ECOSPORT: und/oder 4,3 Rechtschutzversicherung) – 6,8 innerorts l / außerorts 4,6 – 7,8 4,0 der l / Ford – außerorts 5,0 Auto l / Versicherung kombiniert 4,0 – 5,7 (Versicherer: 4,1 l /– kombiniert 5,7 Garanta l / CO2-Emission Versicherungs-AG 4,2 – 6,4 l / 108 CO2-Emission Österreich). – 129 g / km. 110 Ford – 145 FIESTA: g / km. innerorts Ford KUGA: 4,4 – innerorts 7,8 l / außerorts 5,6 – 11,73,7 l /– außerorts 5,1 l / 4,9 –

* Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter vom Listenpreis abzuziehender Nachlass inkl. USt und NoVA auf ausgewählte, lagernde Ford Modelle gültig bis 31.07.2019. Nähere Informationen auf www.ford.at. Freibleibendes Angebot. ** Werte nach dem Prüfverfahren

kombiniert 7,5 l / kombiniert WLTP 4,0 ermittelt – 6,1 5,2 und l /– zurückgerechnet CO2-Emission 9,0 l / CO2-Emission auf 103 NEFZ. – 138 136 Weitere g –/ Informationen km. 204 Ford g / km. ECOSPORT: bei allen Ford Vertragspartnern innerorts 4,6 und – 7,8 unter l / http://www.autoverbrauch.at/.

außerorts 4,0 – 5,7 l / kombiniert 4,2 – 6,4 l / CO2-Emission 110 – 145 g / km. Ford KUGA: innerorts 5,6 – 11,7 l / außerorts 4,9 –

7,5 Symbolfoto l / kombiniert | 1) Unverbindlich 5,2 – 9,0 l empfohlener / CO2-Emission nicht kartellierter 136 – 204 Listenpreis g / km. inkl. USt, NoVA und 5 Jahre Garantie (beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt auf 100.000 km). Freibleibendes Angebot. 2) Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter Aktionspreis

(beinhaltet Importeurs- und Händlerbeteiligung, sowie Ford Bank Bonus) inkl. USt, NoVA und 5 Jahre Garantie (beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt auf 100.000 km), gu ltig bis 31.07.2019 bei Ford Bank Leasing fu r EcoSport & Kuga nur in Verbindung mit

Symbolfoto

dem Abschluss

| 1) Unverbindlich

des Vorteilssets

empfohlener

(Haftpflicht-,

nicht

Vollkasko-,

kartellierter

Insassenunfall-

Listenpreis inkl.

und/oder

USt, NoVA

Rechtschutzversicherung)

und 5 Jahre Garantie (beginnend

der Ford Auto

mit

Versicherung

Auslieferungsdatum,

(Versicherer:

beschränkt

Garanta

auf

Versicherungs-AG

100.000 km). Freibleibendes

Österreich).

Angebot. 2) Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter Aktionspreis

(beinhaltet

* Unverbindlich

Importeursempfohlener

und Händlerbeteiligung,

nicht kartellierter vom

sowie

Listenpreis

Ford Bank

abzuziehender

Bonus) inkl. USt,

Nachlass

NoVA

inkl.

und

USt

5 Jahre

und NoVA

Garantie

auf

(beginnend

ausgewählte,

mit

lagernde

Auslieferungsdatum,

Ford Modelle gültig

beschränkt

bis 31.07.2019.

auf 100.000

Nähere

km),

Informationen

gu ltig bis 31.07.2019

auf www.ford.at.

bei Ford Bank

Freibleibendes

Leasing fu

Angebot.

r EcoSport

**

&

Werte

Kuga

nach

nur in

dem

Verbindung

Prüfverfahren

mit

dem

WLTP

Abschluss

ermittelt

des

und

Vorteilssets

zurückgerechnet

(Haftpflicht-,

auf NEFZ.

Vollkasko-,

Weitere

Insassenunfall-

Informationen bei

und/oder

allen Ford

Rechtschutzversicherung)

Vertragspartnern und unter

der Ford

http://www.autoverbrauch.at/.

Auto Versicherung (Versicherer: Garanta Versicherungs-AG Österreich).

JULI/AUGUST 2019

* Unverbindlich empfohlener nicht kartellierter vom Listenpreis abzuziehender Nachlass inkl. USt und NoVA auf ausgewählte, lagernde Ford Modelle gültig bis 31.07.2019. Nähere Informationen auf www.ford.at. Freibleibendes Angebot. ** Werte nach dem Prüfverfahren

WLTP ermittelt und zurückgerechnet auf NEFZ. Weitere Informationen bei allen Ford Vertragspartnern und unter http://www.autoverbrauch.at/.

43


Badewetter gibt es jeden Tag

Gültig bis 31. August 2019

Gutschein

1 Flasche

Frizzante

am Zimmer

ab 3 Nächten

31. Juli & 14. August

BADOLINs SOMMERFEST

15 bis 22 Uhr

... Sie haben Ihr Ziel in Kürze erreicht!

Stegersbach und das Reiters Allegria sind ganz nah.

Die Allegria Therme besticht mit familiärem Flair. Sie baden im weichen Thermalwasser,

im Wellenbad, im kühlen Sportpool. Ruhe- & Liegebereiche, Spielplätze, Restaurant,

Verwöhnbehandlungen... drinnen wie draußen, vom Wetter unabhängig.

Das Beste wäre, gleich in die großzügigen Allegria Urlaubswelten und in die – exklusiv Hotelgästen

vorbehaltenen – Wellnessbereiche einzutauchen, in der Genusswelt zu versinken, Ferien der Extraklasse

zu erleben. Ab Euro 79,- p.P./Tag für einen leistbaren Urlaub ganz nah und doch nicht zu Hause.

Gültig bis 31. August 2019 / Therme

Gegen Gutscheinvorlage. Keine Barablöse

1 Sommerbowle

Gutschein

REITERS ALLEGRIA RESORT & FAMILIENTHERME

STEGERSBACH

Urlaubshotline 03326 500 · www.allegria-resort.com

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine