04.07.2019 Aufrufe

MQ Sommer 2019 int

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

informieren.entdecken.erleben

+

02

Juli | August | Sept. 2019

Das Artland-Magazin.

FRISCH, FROMM, FRÖHLICH, FREI...

Sommer

im Artland!

www.artland-magazin.tv

Themen:

ARTLÄNDER

ABENTEUER

Tim von Lindenau

auf Spurensuche

MIT DEM BUS

UM DIE WELT

Teil zwei des

Roadmovies

STEINERNE ZEUGEN

DER VERGANGENHEIT

Die Straße der Megalithkultur

hat viel zu erzählen

FÜR PFLANZEN-

FREUNDE

Der Kreislehrgarten

Steinfurt

GRADIERWERK

BAD ROTHENFELDE

Industriedenkmal und

Freiluft-Inhalatorium


Das Artland-Magazin.

Täglich

frische

Ware!

Pflanzen

Sommerzeit IST

Stauden- & Gräserzeit

im Blumenoutlet Landwehr!

figuren

Keramik

direktverkauf

Gräser

im 3-Liter-Topf

ab

Stauden

Stauden Stauden Stauden Duo- Duo- Buxus

Stauden Stauden

im im 1-Liter-Topfim 3-Liter-Topf im 3-Liter-Topf im 5-Liter-Topf im 5-Liter-Topf

ab

ab

ab

6.- 1. 80 2.- 5.- 5.-8.- 8.- 2. 50 -.89 3.-

Hindenburgstraße

Bahnhofstraße

Prof.-von-Klitzing-Str-

St. Antoniort

Blumen-Landwehr

Blumenoutlet

Niedersachsenstraße

Badberger Str.

Hier finden Sie uns!

Freuen Sie

sich auf

tolle

Preise!

Blumenoutlet

Blumen-Landwehr

Öffnungszeiten: Mo - Fr von 8:00 - 18:00 · Sa von 8:30 - 16:00 Uhr

Quakenbrück · Professor-von-Klitzing-Str. 18 · Tel.: 05431 - 4070


Entdecken Sie die schöne Fachwerkstadt mit einer unterhaltsamen

EDITORIAL

Altstadtführung Quakenbrück

IDEAL FÜR GRUPPEN UND VEREINE

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Gehen Sie mit uns auf die Reise...

Info:

Tourismus-Information

Markt 4 · Quakenbrück

Tel. 05431/907590 · www.artland.de

E-Mail: tourismus.information@artland.de

Im Sommer drängt das Fernweh

und viele machen sich auf den Weg

Neues zu entdecken. So auch wir vom

Artland-Magazin.

Quakenbück auf seiner Europatour gereist.

Freuen Sie sich in dieser Ausgabe

auf die Fortsetzungsgeschichte dieser

spannenden Reise.

Gerne entführen wir Sie auf den

nächsten Seiten zu interessanten Zielen

in Nah und Fern. Zunächst aber ins

Artland. Hier wird es geheimnisvoll.

Folgen Sie Tim von Lindenau hinab

in vergessene Artländer Kammern

und Keller. Seit 16 Jahren ist der freie

Journalist dem Abenteuer auf der Spur

– im Artland ist er fündig geworden.

Mit viel Reiselust haben wir für Sie

das Gradierwerk in Bad Rothenfelde

besucht und das Bibeldorf in Rietberg

erkundet. Lesen Sie in unseren

informativen Reportagen, was diese

Orte an sehenswerten Besonderheiten

für Sie bereithalten. Sehr viel mehr

Kilometer ist ein junges Ehepaar aus

WWW.ARTLAND-MAGAZIN.TV

DRUCKSACHEN AUS DER REGION

OELKERS, DRUCKHAUS IM ARTLAND | HINDENBURGSTR. 48 | 49610 QUAKENBRÜCK

FON 05431-941001 | FAX 05431-941050

Fiz Oblon Fans können es bestimmt

nicht abwarten. Ja, es geht weiter mit

unserer Reise in die Vergangenheit

dieses Kult-Clubs. In unserer Sommerausgabe

schreiben wir über eine

kleine Sensation in Nortrup.

Und selbstverständlich finden Sie

auch in diesem Heft Veranstaltungshinweise,

Buch- und Kinotipps und die

Vorstellung lokaler Gastronomie und

Persönlichkeiten.

Wir freuen uns, dass Sie dabei sind

und wünschen Ihnen sommerfrischen

Lesespaß!

Ihre MQ + -Redaktion

Sonne

umweltfreundlich - dank solar!

Mit

gedruckt

Titelfoto: Detlef Bülow

IN DIESEM MAGAZIN

6/7 Kirmeszeit in Quakenbrück

8/9 Von Artländer Abenteuern

10-12 Mühle Möller

14-17 Bibeldorf in Rietberg

18-27 Bad Rothenfelde

28-35 Mit dem Bus um die Welt II

36/38 Ein Jagdtag in Quakenbrück

40/41 Kreislehrgarten Steinfurt

42-45 Straße der Megalithkultur

46-49 Schwalben als Sommerbote

50/51 Neue Windräder im Artland

52 Buchtipps

53 Bundestreffen gegen Fracking

54/55 Festivals in der Region

56 Rammstein in Nortrup

61 Sommerflimmern

62/63 Kinotipps/Li.F.T.-Programm

64/65 Veranstaltungskalender

66 Die Kochdiele

67 Impressum | Preisrätsel


GmbH PFAU-Tec

by

reha-technik · entwicklung · konstruktion

TORINO

NEUE PRODUKT-HIGHLIGHTS VON PFAU-TEC

GRAZIA

BOSCH

S3

P1

PFIFF Vertriebs GmbH · Wilhelmstr. 49 - 51 · 49610 Quakenbrück

Tel. + 49 54 31 / 90 06 00 · Fax + 49 54 31 / 90 06 021

E-Mail: info@pfiff-vertrieb.de · www.pfiff-vertrieb.de

C2

Zimmerei

Bauunternehmen

B.Bäker

GmbH & Co.KG

Yannik-Bernhard Bäker

Restaurator im Zimmerer-Handwerk

Zimmermeister – Dachdeckermeister

Martin Hugenberg

Energieberater

Zimmermeister

Energetische Gebäudesanierung vom Fachbetrieb

Badberger Straße 18 · 49610 Quakenbrück

Telefon 0 54 31/40 21 · www.zimmerei-baeker.de

Erd- und Abbrucharbeiten

Container-Dienst · Baustoffhandlung

Transporte · Recycling

Tulpenstraße 6-8 · 49610 Quakenbrück

Telefon: 05431/26 92 · Telefax: 05431/75 86

4 | mq + Ausgabe Sommer 2019


©adobe stock

Bayrisches Restaurant

von Alexandra Lüders

Echt Bayrisch!

Seit dem 18. April ist ein bayrischer

Stern am kulinarischen Himmel des

Artlandes aufgegangen: Die Quakenbrücker

Bierstube an der St. Annenstraße

1 (Ecke Langestraße). Auch wenn

Johann Bockemeier und Anna Dix nicht

jeden Tag im Dirndl oder in krachledernen

Hosen ihr Restaurant betreiben,

alles was sie ihren Gästen bieten, ist

echt Bayrisch. Dazu gehören die König

Ludwig Biere wie die Speisekarte mit

regionstypischen Gerichten aus Bayern

und dem Allgäu. 15 Jahre sammelte

der gelernte Koch aus Regensburg

Erfahrungen in diversen Gastronomien

bis er Anna mit ihren Servicequalitäten

kennenlernte. Da wurde sein alter

Lebenstraum vom eigenen Restaurant

wieder wach. „Wir suchten einen knuffigen,

urigen Laden, den wir zu zweit

bewältigen können. Die Quakenbrücker

Bierstube hatte mit ihrer Geschichte

Die Quakenbrücker Bierstube

ist täglich ab 11,30 Uhr geöffnet.

Weitere Infos und Buchungen

unter Tel. 05431/ 95 67 620

ein großes Plus, das uns wichtig war.

Die alte Einrichtung hier ist auch ok,

trotzdem wollen wir Step by Step noch

etwas verändern. Zum Beispiel nostalgische

Kutschräder an den Wänden

aufhängen und auf der Speisekarte

noch tiefer in die

bayrische Küche

einsteigen“,

berichtet Johann

Bockemeier von

seinen Plänen.

Zurzeit gibt es

unter anderem

eine bayrische

Brotzeit mit Salat,

pikantem Obatzter-Käse

und

Wurst - hübsch

appetitlich auf

einem langen

Brett garniert.

Auch der traditionell

zubereitete

Kaiserschmarren

wird auf diese

Weise serviert. Ebenso beliebt sind

die Rinderleber in Dunkelbiersoße mit

Bratkartoffeln, die Wiener Backhendl

mit gebratenen Egerlingen (Pilze) und

die gerösteten Haxen mit Schupfnudeln

und Sauerkraut. „Hier kommt alles

frisch auf den Tisch, weil wir keine

Fertigprodukte, Geschmacksverstärker

oder Tiefkühlkost verwenden wollen.

Ich backe auch Kuchen selbst und

produziere leckere Schweinswürstel. Für

mich steht eine ehrliche Küche an erster

Stelle. Deshalb lasse ich mir Zeit beim

Kochen und verwende Produkte aus

der Region“, erklärt der 29-jährige sein

Konzept. „Das gibt es sonst nirgendwo“,

schwärmen die Gäste, egal ob Männlein

oder Weiblein. Sie lassen sich die

Brotzeit schmecken und prosten sich

mit König Ludwig-Bieren zu. Im Hintergrund

unterstreicht Andreas Gabalier

mit seinem „Hulapalu“ das bayrische

Ambiente. Wer nichts versteht, findet

die Vokabeln in der Speisekarte. Geselligkeit

wird im Hause Bockemeier/Dix

übrigens groß geschrieben. Deshalb

plant das Paar noch die Einrichtung

eines kleinen Biergartens für laue Sommerabende

am Grill oder für ein Spanferkelessen.

Insgesamt können dann

rund 110 Personen im Lokal bewirtet

werden. „Wir wollen auch ein Oktoberfest

mit Kapelle, Maßkrügen, gegrillten

Hendln, Emmentalerbrettern und

Riesenbrezeln feiern“, verrät Anna Dix

mit charmantem Lächeln. Dazu wird sie

dann auf jeden Fall ihr echt bayrisches

Dirndlkleid tragen.

Fotos: Alexandra Lüders

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 5


Das Artland-Magazin.

Herein

spaziert,

herrrrrein

spaziert,

die nächste

Fahrt geht

rückwärts!

6 | mq + Ausgabe Sommer 2019


FREIZEIT & ERHOLUNG

Jedes Jahr im Mai ist es wieder so

weit, die Luft füllt sich mit dem

Duft nach süßen Leckereien, fröhliches

Kindergeschrei dringt in

alle Ecken, und Musik ertönt aus

allen Richtungen zugleich.

ES IST KIRMESZEIT.

Die einen werden mich jetzt belächeln,

die anderen werden mir zustimmen:

Als Kind fand ich die Kirmes hier immer

super. Ich liebte die Kirmes! Überall bunt

blinkende Lichter und atemberaubende

Fahrgeschäfte mit den kultigen Echoansagen:

„So Freunde kommt näher…wer

will nochmal… die nächste Fahrt geht

rückwärts…letzte Runde….und Gewinne,

Gewinne, Gewinne. Kaufen Sie Lose,

jedes Los gewinnt.“ Dabei den allseits bekannten

Duft der Jahrmarktsüßigkeiten,

an den meine Kindheitserinnerungen

geknüpft sind: Liebesapfel, Zuckerwatte,

Kräuter-Anis-Bonbons, Lebkuchenherzen

und gebrannte Mandeln fallen mir da

ganz spontan ein.

Damals war es so, dass wir in Quakenbrück

zweimal im Jahr Kirmes hatten.

Jede Quakenbrücker Kneipe, die was

auf sich hielt, hatte eine Bierbude auf

der Kirmes und jeder Metzger einen

Bratwurststand. Am Freitag wurde

der Rummel mit einem Fassanstich an

einer der Bierbuden vom Bürgermeister

eröffnet. Die Kirmes war über alle Tage

gut besucht. Man traf Nachbarn, Freunde

und Familien, die gemeinsam den

Bummel über „IHRE“ Kirmes genossen.

Montags wurde der Abschluss dann mit

den Arbeitskollegen gefeiert, und es gab

ein Feuerwerk.

Wenn ich heutzutage bei uns über die

Kirmes gehe, bin ich eher enttäuscht!

Kaum etwas los. Bekannte oder Freunde

sucht man vergebens. Von Jahr zu Jahr

wird es weniger, selbst Losbuden sucht

man vergeblich!

Jahr für Jahr kaum Veränderung, was

die Fahrgeschäfte angeht. Was habe ich

mich gefreut, als 2017 mal wieder das

Riesenrad den Weg nach Quakenbrück

gefunden hatte!

Es könnte an den Kirmestagen in Quakenbrück

mehr los sein. Aber die paar

Buden und Karussells locken kaum noch

Menschen an. Bei den Kirmes-Veranstaltungen

ist das so wie beim Einkau-

fen. Die Leute fahren lieber mehrere

Kilometer zu den großen Jahrmärkten

und in die dicken Einkaufstempel. Kleine

Geschäfte und Rummel in den Kleinstädten

bleiben auf der Strecke und verlieren.

Warum nicht mal

was anderes?

Zurück in die wilde Zeit der 70er von

Flower Power, Batik und Schlaghosen.

Wir haben eine historische Altstadt, und

unsere Kirmes spielt sich hauptsächlich

auf dem neuen Markt ab. Wäre es nicht

schön, wenn wir auf unserem Marktplatz,

der umringt von schönen alten

Gebäuden ist, die Zeit für die Kirmes

zurückdrehen?

Ich denke an eine historische Kirmes, mit

Fahrgeschäften wie die alte Raupenbahn,

bei der sich am Ende der Fahrt

immer das Verdeck für elf Sekunden

geschlossen hat und naja, wir erinnern

uns, man erwartungsvoll auf einen Kuss

mit der Freundin gehofft hat. Sowie eine

Schiffschaukel, ein Kettenkarussell, ein

Riesenrad, Hau-den-Lukas, einen Flohzirkus,

Zauberer, Kleinkünstler, Stelzenläufer

und die große Kirmesorgel, die alle

gemeinsam für nostalgische Jahrmarktstimmung

sorgen. Das alles lässt den

Besucher der Kirmes die außergewöhnliche

Atmosphäre längst vergangener

Der Autor

mit Bär auf der Kirmes

Zeiten spüren. Drehen wir doch noch

einmal eine Runde auf der Raupe oder

beobachten das bunte Treiben vom

historischen Riesenrad aus. Das ist Kultur

zum Anfassen, und wir erleben, wie sich

der Marktplatz in eine Kirmes, wie sie

früher einmal war, verwandelt.

High-Tech- Fahrgeschäfte, deren Motto

„höher, weiter und schneller“ ist, könnten

nach wie vor auf dem neuen Markt ihren

Platz finden.

Detlef Bülow

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 7

Foto: Historische Kirmes


Tim von Lindenau

Auf der Suche nach Artländer Abenteuern

Weinhaus

Gebr. Köster

Inh. Marion Schone

Zu jedem Anlass der

passende Wein & Sekt

Lange Str. 68 · Quakenbrück

Tel. 0 54 31 - 34 10

Fax 0 54 31 - 73 27

www.weinhaus-koester.de

Ob ich einen Artikel über meine

Abenteuer im MQ schreiben mag? Klar,

sehr gerne! Wobei mir Artikel nicht so

besonders liegen, aber einen Essay bekomme

ich zu Papier. Das finde ich viel

spannender und Spannung ist genau

mein Ding!

Fangen wir ganz vorne an. Ich heiße

Tim von Lindenau und gehe einer sehr

seltenen Berufung nach, denn ich bin

Abenteurer. „Was, Abenteurer? So was

gibt es doch nur im Film!“ Richtig. Denn

ich drehe Abenteuerfilme, oder eher

Abenteuerdokumentationen. Genauer

gesagt zeige ich verborgene kulturhistorische

Orte, die der Öffentlichkeit

nicht zugänglich sind. Und dann sind

da noch unzählige Geheimnisse, die

es zu lüften gilt, ungelöste Rätsel und

ganz oft auch einfach nur mystische

Stimmungen und romantische

Eindrücke. Ich suche nach Zeitkapseln

und Schätzen und ganz selten auch

mal nach beindruckenden technischen

Anlagen.

Seit 16 Jahren bin ich als freier Journalist

auf der Spur der Abenteuer. Bis vor

drei Jahren veröffentlichte ich die spannenden

Dokumentationen in Zeitungen

und Magazinen, bis ich mich dazu

durchrang, mit einer Filmkamera dem

Erlebten mehr Bewegung zu verleihen.

Das war eine prima Idee, denn von da

an nahm mein Projekt richtig Fahrt

auf. Nun veröffentliche ich alle 14 Tage

einen neuen Film und freue mich darüber,

monatlich 200.000 Menschen über

YouTube meine Erlebnisse nahebringen

zu können.

Im schönen Artland bin ich nun seit

einem Jahr auf der Spur des Verborgenen

und was soll ich sagen - alle die hier

leben, wissen es besser als ich: Quakenbrück

und Umgebung bilden ein Paradies

für Abenteurer. Hier gibt es viel alte

Bausubstanz, romantische Höfe, Spuren

germanischer Frühgeschichte, verträumte

Pfade, alte Wälder, und und und …

Die St.-Sylvester-Kirche offenbarte mir in

einer verborgenen Kammer (die nur über

das Dach zugänglich ist) Geheimnisse

ihrer baulichen Erstehungsgeschichte,

ein alter Schaumweinkeller liegt seit 60

Jahren unangetastet im Dornröschenschlaf

(Foto), eine unbekannte Frühkultur

hinterließ uns die rätselhaften Großdolmen.

Auf Gut Vehr schlummern im

Dunkel längst verlassene Keller, die voller

8 | mq + Ausgabe Sommer 2019


DER ABENTEURER

landwirtschaftlicher Geschichte stecken – seit Jahrzenten unberührt.

Und auch eine alte Ziegelei gibt es zu erkunden (Foto) – mit

einer halbwegs intakten Brennkammer. Liebhaber wie etwa Michael

Abeln restaurieren altes Fachwerk und lassen im Quakenbrücker

Stadtkern mittelalterliche Gasttradition wieder auferstehen, und

wer weiß, was sich mir in Zukunft noch bietet - im verträumten

Artland.

In dieser schnelllebigen Zeit der augenscheinlich tadellosen Moderne

sehe ich es nicht nur als meine Aufgabe an Altes zu dokumentieren

und für die Nachwelt im Internet zu konservieren, ich erachte es

auch als wichtig, Menschen jeden Alters zu inspirieren ihrem Alltag

zu entfliehen, mit den Kindern hinauszugehen und wahre Abenteuer

zu erleben. Frische Luft statt Wohnzimmercouch, alte Gehöfte

erkunden, statt Computerspiele zocken, die Sinne schärfen, statt

Kartoffelchips mampfen. „Zieht hinaus und erlebt ein Abenteuer!“

Ja und dann hoffe ich auch immer, dass die Menschen durch meine

Filme den Wert alter Stetten erkennen und bisher verschonte

Zeitkapseln retten und bewahren, statt sie einzureißen, zu planieren

oder schonungslos zu renovieren. Ich hoffe auf die Liebhaberei

der Besitzer historischer Relikte, denn so, wie wir heute bauen, mit

ausdruckslosen schnell vergänglichen Materialien, bleiben uns

in Zukunft nur noch wenige Abenteuer, sollten wir das Alte nicht

bewahren.

Damit wäre auch schon fast alles erzählt, was auf eine Seite im MQ

passt. Doch eines liegt mir noch am Herzen: Liebe Leser, wer von

Euch in einem alten Gebäude eine seit Jahrzenten übersehene Ecke

findet, einen alten Dachboden oder Keller kennt, wer ein historisches

Geheimnis zu lüften hat oder ein wirkliches Abenteuer im

Artland zu erleben weiß, der darf mir gern schreiben, sodass es auch

in Zukunft noch viele spannende Abenteuerfilme rund um Quakenbrück

zu sehen gibt ...

www.timvonlindenau.de

Durchführung

aller Malerarbeiten

Malerbetrieb · Fensterbau



49610 Quakenbrück · St. Antoniort 23 · Tel. 0 54 31 / 22 86 + 67 13

Fenster- und Türentechnik

LAGER GMBH

Inh. Jens Huslage

Holz- und Kunststoffverarbeitung

Kunststoff-Fenster und -Türen

Rolläden

Badberger Str. 15 · 49610 Quakenbrück

Tel. 0 54 31 / 9 22 77 · Fax 0 54 31 / 9 22 78

info@fensterbau-lager.de

Badberger Str. 15 · 49610 Quakenbrück

Tel. 0 54 31/9 22 77 · Fax 0 54 31/9 22 78

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 9


Das Artland-Magazin.

Dreckspatzen

und Schatzsucher

In unserer Frühlingsausgabe habe ich über die Kioske unserer Stadt Quakenbrück berichtet. Ich bin in

dem Artikel verstärkt auf den Kiosk von Kurt Schubert am Schwarzen Weg eingegangen und habe über

meine Erinnerungen an ihn berichtet. Leider hat sich aber auch der „Fehlerteufel“ in dem Bericht, beziehungsweise

in meine Erinnerungen eingeschlichen. So wurde von mir die Flucht der Familie Schubert

aus Dresden beschrieben, und aus Kurt wurde in meinem Artikel Karl Schubert. Das möchte ich richtigstellen.

Die Schuberts kamen natürlich als Flüchtlinge aus Danzig und nicht, wie von mir fälschlicher

Weise beschrieben, aus Dresden. An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren aufmerksamen Lesern

bedanken, die mich auf die Fehler aufmerksam gemacht haben und bitte dieses zu entschuldigen.

Aber die Geschichte hat auch etwas Gutes. Mein Freund Thomas Schubert hatte mir für den Artikel einige

Fotos zu Verfügung gestellt und wie das

manchmal so ist, weckten sie gleich neue

Erinnerungen an den Schwarzen Weg.

Es geht um Möllers Mühle, zu der ich mich

bis heute immer wieder gern hingezogen

fühle. Sie ist noch einer der

Läden, die sich seit meiner Kindheit

kaum verändert haben. Wenn ich

heute die Mühle betrete, ist es für

mich, als würde ich eine Zeitkapsel

betreten, und in manchen Räumen

ist tatsächlich die Zeit stehen geblieben.

Es ist auch so ein Geschäft,

das sich durch seinen unverwechselbaren

Geruch, den man schon

beim Betreten der Mühle wahrnimmt,

für immer einprägt.

Eigentümer der Kleinen Mühle

ist der Wasserverband Bersenbrück.

Erstmalig erwähnt wird die

Kleine Mühle im Jahr 1235, und

das heutige Sandsteingebäude

wurde 1726 erbaut. Sie zählt heute

zu den ältesten Gebäude unserer

Burgmannstadt. Früher wurden

die Kornmühle und eine angrenzende Sägemühle jeweils mit einem eigenen Schaufelrad mit

Wasserkraft betrieben. In diesem Sägewerk hatte einst auch der Handwerksbetrieb B. Bäker

seine Entstehungsgeschichte. So gründeten hier im März 1953 der Zimmermeister Bernhard

Bäker und seine Ehefrau Maria seine Firma. Ein angemieteter Schuppen auf dem Gelände der

Sägerei Möller diente damals als Werkstatt. Das alte Sägewerk wurde nach einem Brand im

Jahr 1988 abgerissen. Seit mehr als 50 Jahren nach der Stilllegung der alten Turbine steht jetzt

am selben Standort eine moderne Anlage an der Kleinen Hase, die für Strom aus Wasserkraft

sorgt. Ich finde allerdings, dass diese Anlage vom Baustil her nicht in das Bild passt. Es ist ja

begrüßenswert, dass sich der Wasserverband Bersenbrück auch der Wasserkraft verschrieben

hat, aber anstelle der modernen Turbine, die zusätzlich noch mit einem Rechen versehen ist,

hätte man wieder ein Mühlenrad einsetzen können. Hier hat der Wasserverband als Eigentümer

und Bauherr der Anlage meiner Meinung nach sehr fantasielos gehandelt.

Geblieben ist die Kornmühle, die heute durch Elektromotoren angetrieben wird und seit vielen

Jahrzehnten in Familienbesitz geführt wird. Ich kannte noch Franz Caspar Möller sen., dessen

Ur- Ur- Ur- Ur- Ur- Großvater bereits in einer Mühle in Voxtrup geboren wurde. Franz Andreas

Johannes Möller erblickte dann als erster echter Quakenbrücker 1815 in unserer Stadt das Licht

der Welt. Franz Caspar Möller jun. übernahm die Mühle im Jahr 1980, und seit gut 25 Jahren

bieten Bettina und Klaus Möller zusätzlich direkt gegenüber auf mehr als 400 Quadratmetern

alles an, was das Herz eines Tierfreundes begehrt.

GESCHICHTE

IM BILD!

10 | mq + Ausgabe Sommer 2019


Meine Geschichte beginnt vor ungefähr 50 Jahren.

Wir nutzten als Kinder jede freie Minute zum Spielen, auch die Pausen in der Schule. Der Schulhof

zum Beispiel war mit den kleinen Löchern übersät, in denen wir Kinder die bunten Murmeln versenkten.

Gummitwist wurde von Mädchen gespielt, doch dieses Spiel ist verschwunden. Es war

einst wie Murmeln ein Klassiker der Spiele aus unserer Kindheit. In Tausenden Varianten wurde

über das elastische Band gesprungen und gleichzeitig Koordination wie Fitness trainiert. War das

Wetter so schlecht, dass man selbst nicht mal den Hund vor die Tür schicken konnte, spielten wir

Brett- oder Gesellschaftsspiele. Ja, wir strengten unsere grauen Zellen bei „Stadt, Land, Fluss“ an,

prophezeiten unsere Zukunft mit „Himmel & Hölle“, bauten uns Festungen aus Kissen und Decken,

und im Aquarium haben wir immer alles Mögliche geangelt.

Doch das Spielen hat sich im Laufe der Zeit verändert, denn jetzt wird hauptsächlich am Handy, Fernseher,

Konsole oder Computer gespielt. Für manche Kinder ist es heute kaum noch vorstellbar, dass in der

Vergangenheit Spiele nur wenig mehr als ein Gummiband, einige Münzen oder ein paar Glaskugeln erforderten.

Selbst klassische Spiele aus unserer Kindheit wie Prellball, Räuber und Gendarm oder Verstecken geraten

in Vergessenheit, wenn die Jagd inzwischen auch virtuell und in hoher Auflösung stattfinden kann. So muss das gute alte

Monopoly heute sogar um seine Existenz bangen, und mit einem einfachen Kartenspiel wissen nur noch wenige Kinder etwas Sinnvolles

anzufangen. Dabei fehlt oft nur die Motivation, denn bereits ein einfaches Kartenhaus kann sie schon fesseln.

Foto:

Familie

Schubert

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 11


Das Artland-Magazin.

Aber zurück zum Schwarzen Weg, der, wie ich bereits in der letzten Geschichte berichtet hatte, zu

meinem Schulweg gehörte, und daher entdeckten wir für uns auch das alte Sägewerk von Möllers

Mühle als Spielplatz. Hier habe ich gern und viel mit meinen Freunden gespielt. Es war zwar

von Möllers Senior nicht gern gesehen, und wir wurden auch des Öfteren von ihm verjagt, aber

wir waren wie die Fliegen, versteckten uns für einige Minuten um die Ecke und kehrten so schnell

zurück wie wir kurz vorher abgehauen waren. Ich glaube, dass Möller sen. auch seine Freude an uns

hatte. Wir kletterten auf den Baumstämmen und sprangen auf ihnen hin und her, kleinere Stämme

wurden als Sprungbrett, andere als Wippe benutzt, und den Kran missbrauchten wir als Schaukel.

Ein alter schwerer Wagen, der zum Transportieren der Stämme diente und auf Schienen lief, wurde

von uns auch in Beschlag genommen. Zwischen den großen Holzstapeln spielten wir Verstecken,

oder wir begaben uns im Sägewerk auf Schatzsuche und Entdeckungstour. Die Zeiten, in denen hier

Bauholz produziert wurde, lagen schon lange zurück, aber es roch noch immer nach frisch gesägtem

Holz. Wir kämpften uns bei dem fahlen Licht, das durch die kleinen, nicht verbretterten Fenster fiel,

in die engsten Löcher, und manchmal sahen wir aus, als hätten wir in einem Bergwerk gearbeitet:

Wir hatten Spinnweben im Haar, und uns fielen Sägespäne ins Genick, die sich unter den Klamotten

mit dem angesammelten Staub und Schweiß vermischten und für mächtigen Juckreiz sorgten, was

aber niemanden daran hinderte, weiter zu machen. Eine dicke Staubschicht hatte sich auch im Laufe

der Zeit über die zurückgelassenen Werkzeuge und Tische gelegt. Es sah beinahe so aus, als wären

die Arbeiter von einer Minute auf die andere durch Geisterhand verschwunden und nie mehr zurückgekommen.

Das weckte natürlich einen leichten Gruseleffekt in uns, und so redeten wir uns ein,

dass hinter jeder Tür oder in jedem Schrank jemand stehen könnte. Da war der Schreck dann umso

größer, wenn Fränzchen Möller auf einmal die Tür aufriss und uns zum Teufel jagte.

Doch irgendwann müssen wir anscheinend den Bogen überspannt haben, denn als wir eines Nachmittags

mit unseren Fahrrädern auf dem Schwarzen Weg angefahren kamen, wurden wir schon von

Fränzchen auf der Schleusenbrücke erwartet. Er hatte sich mit Setzkartoffeln bewaffnet und warf sie

gezielt nach uns, dass es für ihn das reinste Schützenfest war. Wir waren völlig überrascht, als uns

die ersten Kartoffeln um die Ohren flogen und anfangs fanden wir das ja noch lustig, aber wenn er

uns getroffen hatte, war die Lust sehr schnell verflogen. Denn werfen konnte Fränzchen, und wenn

er treffen wollte, dann gelang ihm das auch. So blieb uns also nichts weiter übrig, als uns einen

neuen Spielplatz zu suchen.

Doch uns fiel eigentlich immer etwas ein, um draußen herumzutoben. Wir benötigten dafür nicht

immer ein Spielzeug. Das förderte nicht nur den Dialog unter uns Kindern, sondern auch unsere

Kreativität. So fuhren wir also erstmal zur Viehverladerampe am Bahnübergang, setzten uns auf die

Geländer, sahen den Männern bei der Arbeit zu und hielten Rat, was wir anstellen könnten. Doch

da gab es immer ein Problem, das wir unfreiwillig mit nach Hause nahmen und das zumindest bei

meiner Mutter nicht für Wohlgefallen sorgte. Ich habe, wenn ich beim Viehverladen zugesehen

hatte, immer derartig nach Schweinestall gestunken, dass meiner Mutter fast schlecht wurde, wenn

ich nach Hause kam.

Wir beschlossen also den Schrottplatz von Willi Wacker zu besuchen. Willi hatte auf der gegenüber

liegenden Seite des Bahnübergangs einen Platz mit Laderampe und einen weiteren Lagerplatz auf

der angrenzenden Ladestraße. Aber das ist eine andere Geschichte…

Detlef Bülow

12 | mq + Ausgabe Sommer 2019

Fotos: Archiv Stadtmuseum Quakenbrück und Detlef Bülow


KULTUR & FREIZEIT

SERIE

MUSEEN

IM OSNABRÜCKER LAND

Heimatmuseum Höckel IN Voltlage

Historische Berufe und Voltlager Religionsgeschichte in Szene gesetzt.

Auf dem Hof Kleineberg im Ortsteil

Höckel befindet sich das Heimatmuseum

des Heimatvereins Voltlage, in dem

die Geschichte des Dorfes in Objekten

bewahrt und ausgestellt wird. Ein Fokus

liegt auf der Darstellung historischer

Arbeitsplätze – so lassen sich rekonstruierte

Werkstätten eines Schuhmachers,

eines Druckers, eines Schneiders und

eines Schmiedes bestaunen.

Auch ein Friseursalon, eingerichtet vom

Rasiermesser bis zur Trockenhaube, befindet

sich in der Ausstellung.

Ein weiterer Schwerpunkt der Darstellungen

liegt auf der Religionsgeschichte des

Ortes. Im Obergeschoss kommt es einem

im Obergeschoss fast so vor, als würde

man sich in einem sakralen Raum befinden:

Ein Altar aus der früheren Schule

Höckels ist gemeinsam mit Exponaten

aus der Voltlager St.-Katharinen-Kirche

samt alten Messgewändern zu einem

stimmigen Gesamtbild in Szene gesetzt.

Heimatmuseum Höckel

Fürstenauer Straße 6, 49599 Voltlage

Tel. 05467/616 (Maria Knuf)

mariaknuf@gmail.com

www.voltlage.de

Öffnungszeiten nach Absprache

Fotos: Inga Vianden, Scriptorium

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 13


Das Artland-Magazin.

Das Bibeldorf in Rietberg

von

Alexandra

Lüders

In diesem Jahr führte die

Gemeindefahrt der St. Petrus

Kirche in Quakenbrück zum

Bibeldorf in Rietberg (Ostwestfalen),

wo das Leben

in der Region von Syrien bis

Ägypten vor 2000 Jahren

präsentiert wird. Hautnah konnten

die Quakenbrücker die biblischen

Geschichten erspüren und eine geistigseelische

Verbindung zum Heiligen

Land aufnehmen. Pro Jahr sind rund 30

000 Menschen an diesem einzigartigen

Ort zu Gast, um auf 32 000 Quadratmetern

auch das damalige Alltagsleben

in den Häusern, Werkstätten und

Zelten kennen zu lernen und die Bibel

besser begreifbar zu machen. Denn

die traditionelle Vermittlung religiöser

Inhalte funktioniert weitestgehend

nicht mehr, vor allem Kindern und

Jugendlichen fehlt das biblische Grundwissen.

Ihr Religionsunterricht erfolgt

überwiegend durch das Erarbeiten von

Texten, so dass das geografische und

topografische Vorstellungsvermögen

über die Welt der Bibel gar nicht ausgebildet

wird. Die Lebendigkeit bleibt also

auf der Strecke und damit das Interesse

am christlichen Glauben. Dem wollten

die Initiatoren und heutigen Geschäftsführer

des Bibeldorfes Eva und Dietrich

Fricke mit der Gründung des Dorfes

2003 entgegenwirken.

Beide sind Absolventen

des Archäologischen

Lehrkurses des Deutschen

Evangelischen

Instituts für Altertums-

wissenschaften in Jerusalem. Seit über

15 Jahren leitet Pfarrer Fricke Studienreisen

in den Nahen Osten, hat selbst dort

während seiner Studienaufenthalte

archäologisch geforscht. Bei Führungen

im Bibeldorf vermittelt er sein umfangreiches

Wissen, fasziniert die Zuhörer

durch seine Leidenschaft für dieses Projekt.

Rund 12 ehrenamtliche Mitarbeiter

und 100 Menschen aus der Evangelischen

Kirchengemeinde Rietberg sowie

seine Frau Eva stehen ihm zur Seite. Seit

2014 hat die Grund- und Hauptschullehrerin,

Montessori-Pädagogin und

Kirchenmusikerin die pädagogische

Studienleitung übernommen. Etwa

20 Schulklassen pro Woche besuchen

das Bibeldorf, wo der projektbezogene

Unterricht biblisches Wissen mit dem

orientalischen Alltagsleben verknüpft.

In der Seilerei, Zimmerei, Töpferei oder

Korbflechterei (ect) wird die Geschichte

für Mitarbeiter und Besucher begreifbarer.

Hier wird deutlich, was es bedeutete

im Wüstenklima Wasser aus dem

Brunnen zu holen oder Fladenbrot zu

backen. Denn der hohe Stellenwert von

Wasser und Brot der damaligen Zeit ist

in unserer Überfluss-Gesellschaft kaum

noch vorstellbar. Über das praktische

Tun bringen die Pädagogen die biblischen

Botschaften ins Gespräch.

Auch die evangelische Gemeinde

Rietberg ist über das gemeinsame

Engagement zu einer Gemeinschaft

zusammen gewachsen. In den verschiedenen

Gebäuden des Dorfes sind eine

Schmiede, ein archäologisches Grabungsfeld,

eine Seilerei, eine Zollstation,

eine Zimmerei, ein Römerhaus, eine

Grabkammer, Einraumhäuser und

Vieles mehr dargestellt. In der Karawanserei

wird Kaffee und Tee getrunken,

während eine Jahreskrippe aus

Olivenholz zur meditativen Betrachtung

einlädt. Schon im Museumsladen

tauchen die Gäste in eine andere Welt

ein mit Nomadenzelten, mediterranen

Pflanzen und Kräutern als auch mit leise

klingender orientalischer Musik. In der

Synagoge findet jeden Sonntagabend

ein Gottesdienst statt. Zu bestimmten

Terminen (7.7./15.9.) gibt es lebendige

Museumstage mit gewandeten Darstellern.

Wer das Dorf im Abendrot erleben

möchte, sollte den Vorträgen (3.7./11.9.)

lauschen und sich am anschließenden

kleinen Abendessen erfreuen. Vom 14.

bis 25. Oktober ist wieder eine Bildungsreise

ins Heilige Land geplant. An den

Wochenenden 30.11./1.12. und 14.12./15.12.

verwandelt sich das Bibeldorf in einen

orientalischen Basar im Advent, bei dem

es auch ein Weihnachtsanspiel gibt.

Jahreszeitenkrippe

14 | mq + Ausgabe Sommer 2019


An besonderen Tagen wird alte Handwerkskunst vorgeführt- (Foto: Bibeldorf Rietberg)

BIBELDORF

INFOBOX

Öffnungszeiten sind bis zum 11. Oktober

dienstags bis sonntags von 14 bis 18

Uhr. Jeden Sonntag ist eine Führung

um 14,30 Uhr. Der Eintrittspreis liegt bei

9 Euro für Erwachsene und 5 Euro für

Kinder und Jugendliche. Weitere Infos

unter www.bibeldorf.de

Fotos: Alexandra Lüders

Darstellung eines Einraumhauses

aus biblischer Zeit

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 15


Das Artland-Magazin.

Der prächtige Garten fügt

sich in das Bibeldorf-

Ensemble perfekt ein

Das ist ja interessant...

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

Kreuzstr. 1 · 49610 Quakenbrück · Tel. (05431) 90 48 51

info@lokalzeitung-volltreffer.de

16 | mq + Ausgabe Sommer 2019


BIBELDORF

In der Seilerei- (Foto: Bibeldorf Rietberg)

Unsere qualifizierten und erfahrenen Fachkräfte

bieten Ihnen die Hilfe, die Sie zu Hause brauchen.

SOZIALSTATION – AMBULANTE PFLEGE UND GESUNDHEIT

· Häusliche Pflege

· Tagespflege

· Pflege-Senioren-WGs

· Pflegeberatung

· Hausnotruf

· Essen auf Rädern

· Hilfe im Haushalt

· Vermittlung von Pflegehilfsmitteln

· Ambulante Psychiatrische Pflege

Ansprechpartner: Herr Rolfes (Pflegedienstleitung/Prokurist) · Frau Hoffmann (Verwaltung)

Grüne Straße 11 · 49610 Quakenbrück · Tel.: 05431 – 67 46 · Fax: 05431 – 920 66

rolfes@ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de · www.ambulantes-gesundheitszentrum-artland.de

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 17


Das Artland-Magazin.

Der Geruch des

Meeres, eine

kühle Brise, die

übers Gesicht

weht, Sand unter

den Füßen und

dieses tiefe,

scheinbar endlose Blau. Wenn ich am

Strand stehe, bekomme ich unglaublich

viele Sinneseindrücke auf einmal, die

Mensch und Meer seit Jahrtausenden

miteinander verbinden, und obwohl

es eigentlich nur Wasser ist, das aber

immerhin zwei Drittel unseres Planeten

bedeckt, zieht es mich immer magisch

an. Die Vorstellung am Strand zu sitzen,

der Duft der salzigen Luft und das

Rauschen der Wellen wirken auf mich

beruhigend und geradezu entspannend.

Bis heute loben Mediziner die jodhaltige

Luft an der Küste und empfehlen

einen Urlaub an der See für alle, die

unter Problemen mit der Atmung

oder der Haut leiden. Es ist also nicht

verwunderlich, dass viele Menschen am

liebsten ans Meer fahren, um dort die

Seele baumeln zu lassen.

Als ich mit meiner Frau zum ersten Mal

nach Bad Rothenfelde gefahren bin, um

das Gradierwerk anzusehen, wurde ich

angenehm überrascht. Es war traumhaftes

Wetter, die Sonne schien, der

Himmel war blau, und im angrenzenden

Park spielte Musik. Wir kauften uns

ein Eis und setzten uns an das Gradierwerk

auf eine der zahlreichen Bänke.

Was soll ich sagen, es war unglaublich,

Soleluft ist wie Seeluft. Ich konnte sogar

das Salz auf meinen Lippen schmecken,

und so hatte ich schnell das Gefühl am

Meer zu sitzen.

Alte Wandelhalle, erbaut 1906

ZUR ERKLÄRUNG: Ein Gradierwerk

ist eine Anlage zur Salzgewinnung.

Es besteht aus einem Holzgerüst, das

mit Schwarzdornbündeln verfüllt ist.

Das Verb „gradieren“ bedeutet „einen

Stoff in einem Medium konzentrieren“.

Im Falle eines Gradierwerks wird der

Salzgehalt im Wasser erhöht, indem

Sole durch das Reisig hindurchgeleitet

wird, wobei auf natürliche Weise

Wasser verdunstet. Außerdem lagern

18 | mq + Ausgabe Sommer 2019


BAD ROTHENFELDE

Bad rothenfelde

Gradierwerk von oben mit der 2007 neu aufgebauten Windmühle, die als Pumpwerk der Sole diente

sich Verunreinigungen der Sole an den

Dornen ab; dadurch wird die Qualität

des erzeugten Salzes erhöht. In Bad

Rothenfelde sprudelt die Sole mit 5 %

Salzgehalt aus den Quellen. Erstmals

1724, als die Alte Quelle nur zum Zweck

der Salzproduktion erbohrt wurde. 5 %

ist relativ viel, wenn man davon einen

Schluck trinkt oder es beim Baden in

die Augen bekommt. Es ist aber wenig,

wenn 95 % davon als Wasser verkocht

wird, um an das kostbare „Weiße Gold“

zu kommen. Also wurden diese riesigen

Verdunstungsanlagen zwischengeschaltet.

Nun rieselte die Sole am

Schwarzdorn ab, lagerte die feinen

Eisen-, Gips- und Kalkpartikel um das

Geäst, und der Salzgehalt verdichtete

sich auf 25%. Damit war die optimale

Sättigung vor dem Siedeprozess

erreicht. 1777 wurde das Alte Gradierwerk

und 1824 das Neue Gradierwerk

in Betrieb genommen. Darunter hat

der Kurpark ein Rohrsystem, das einer

Metro gleicht. Denn die beiden Gradierwerke

und der inzwischen abgerissene

Salinenhof waren unterirdisch miteinander

verbunden. Die heutige Nutzung

der Gradierwerke in Bad Rothenfelde

wird zu Kurzwecken betrieben, und Bad

Rothenfelde ohne Gradierwerke wäre

wie Köln ohne Kölner Dom.

Im angrenzenden Konzertgarten befindet

sich die Alte Quelle, wo einst die

Sole nur für die Salzproduktion gefördert

wurde. 1724 noch ein Betriebshof.

Knapp 150 Jahre später änderte sich

das Bild, als Gäste die

Heilkraft der Sole zu

schätzen wussten

und deshalb in Rothenfelde

Sommerurlaub

machten. Das

Gelände verwandelte

sich nach und nach

in einen Garten mit

Laubengängen, einem

Teich und einem

hölzernen Konzertpavillon.

Ein Kassenhäuschen,

eine große

Konzertmuschel, das

Kurhaus mit Saalbetrieb,

Kaffeegarten

und prächtigen

Veranden.

Heute gibt es noch

die Konzertmuschel

und das Kassenhäuschen in der historischen

Architektur. Die Alte Quelle kann

besichtigt werden sowie ein Teil der

alten Solegänge. Bei guter Witterung

erklingt im Sommer täglich Kurmusik,

und die Konzertmuschel ist Kulisse für

das Winzerfest sowie den Weihnachtsmarkt.

Leiden Sie anschwerer Neurodermitis oder Schuppenflechte?

KliFOs –Klinische Forschung Osnabrück -eine ambulante Arztpraxis -

spezialisiert auf chronische Hauterkrankungen im Herzen von Osnabrück.

UnserbesondererSchwerpunktliegt im Bereichder Biologika-Therapien

zur Behandlung derschwerenNeurodermitisund Schuppenflechte.

Aktuelle Studienfinden Sieauf unserer Homepage.EineStudienteilnahme

istimmer freiwilligund kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung

auf www.klifos.de

oder telefonisch

unter 0541-800490330.

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 19


Das Artland-Magazin.

Der Rosengarten am Gradierwerk mit Blick auf die Windmühle

Park mit Minigolfanlage und Tennisplätzen

20 | mq + Ausgabe Sommer 2019

Industriedenkmal und Freiluft-Inhalatorium


BAD ROTHENFELDE

Stahlgitterzäune

Maschendrahtzäune

Schmuckzäune

Dreh-/Schiebetore

GmbH & Co. KG

Friedrichstr. 48/50

49610 Quakenbrück

Telefon (0 54 31) 35 66

www.zaunbau-meister.de

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 21


Das Artland-Magazin.

Beispiel für die Bäderarchitektur in Bad Rothenfelde

Unterirdische Solengänge im Konzertgarten

22 | mq + Ausgabe Sommer 2019


BAD ROTHENFELDE

Blick ins Innere des Gradierwerks

Gradierwerke sind in Holzständerbauweise

aus Fichtenholz errichtet.

Die Rieselwände bestehen aus

Ausgabe Sommer

Schwarzdorn.

2019 mq + | 23


Das Artland-Magazin.

Nadine Brackmann

Am Bahnhof 1 · Quakenbrück

Tel. 0 54 31 - 908 90 88

E-Mail: info@reisecenter-Artland.de

Individuelle Energie- Beratung

DEIN ENERGIEBÜRO

DIE ENERGIEPREIS-OPTIMIERER

Senken von Strom- und Gaskosten

Vermittlung und Abwicklung

des Energieversorgerwechsels

Kein Wechsel der Zähler

Keine Versorgungsunterbrechnung

Senken Sie Ihre Kosten für Strom und Gas!

Jetzt Beratungstermin vereinbaren!

Kostenlos & unverbindlich

Dein Energiebüro GmbH • Filiale Quakenbrück / Essen

Oldenburger Str. 29 • 49610 Quakenbrück

Tel.: 0 54 31 / 9 26 34 22 • Fax.: 0 54 31 / 9 69 92 6

E-Mail: info@dein-energiebuero.de • www.dein-energiebuero.de

Badberger Straße 31

49610 Quakenbrück

Fon: 0 54 31 / 90 04 56

Fax : 0 54 31 / 90 04 57

info@mzb-computer.de

Ihr Ansprechpartner:

Uwe Meyer zu Brickwedde

EDV-Vernetzung

Handy-Reparatur

PC Reparaturen

Hardware

Software

TV Video

Kurhaus

24 | mq + Ausgabe Sommer 2019

QUAKENBRÜCK

ST. ANNENSTRASSE 12

T EL.05431/3541


BAD ROTHENFELDE

Der klassische Kurpark mit seinen Spazierwegen,

Brunnen und Blumenbeeten

zwischen Konzertgarten und Teichanlagen

ist umsäumt von Themengärten.

Auf der Südseite des Neuen Gradierwerks

trifft Soleluft auf Rosenduft, und auf der

Nordseite befindet sich der Bibelgarten,

und der Naturgarten Lindenallee verbindet den wilden Wald

am Palsterkamp mit den formalen Gartenanlagen im Kurpark.

Insgesamt bietet damit der Kurpark eine blühende und grüne

Nische und Rückzugszonen.

Bad Rothenfelde hat mehrere markante historische Gebäude

mit verspielten Türmen, die man gesehen haben muss. Im

kleinen Heimatmuseum an der Ecke Wellengartenstraße/Ferdinandstraße

gibt es viel zu bestaunen. Neben dem üblichen

Hausrat aus vergangenen Zeiten werden hier alte Münzen,

Schriften und Bilder gezeigt. Darunter Fundstücke aus dem 17.

Jahrhundert. Eine Tafel erklärt, aus welcher Zeit unser Salzreservoir

in den Tiefen des kleinen Bergs stammt. Und da Seeluft

ja genauso appetitanregend ist wie eine Waldwanderung oder

eine Radtour, ist Bad Rothenfelde auch hier gut ausgestattet.

Zwischen all den kleinen Lädchen befinden sich unzählige Cafés

und Restaurants. Hier kann man an einem Fenster- oder auf

einem Terrassenplatz dem Treiben auf der Straße und im Park

zuschauen und sich verwöhnen lassen.

Vom 20. bis 23. Juni ist Salzmarktzeit in Bad Rothenfelde. Seit

vielen Jahren ein fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders

im Osnabrücker Land. An vier Tagen trifft

sich dann ein buntes Marktvölkchen am Alten Gradierwerk

und auf dem Brunnenplatz und freut sich auf viele Besucher

aus nah und fern. Gezeigt und angeboten werden Kunsthandwerk,

Gebasteltes oder einfach nur schöne und vielleicht auch

nützliche Dinge.

Der Brunnenplatz wird in einen gemütlichen Biergarten verwandelt,

Bäume und Schirme spenden Schatten, wenn man

sich zu einem erfrischenden Getränk, einer guten Tasse Kaffee

oder zu etwas Herzhaftem vom Grill niederlässt. Das macht

an dieser Stelle besonderen Spaß, da genau hier ja auch das

abwechslungsreiche Musikprogramm stattfindet. Den ganzen

Tag gibt es dort immer wieder musikalische Beiträge unterschiedlicher

Couleur, so dass für jeden Geschmack etwas dabei

ist. In den Abendstunden kommt dann Partylaune auf. Von

Donnerstag bis Samstag gastiert an jedem Abend eine andere

Band, jeweils mit ihren ganz besonderen Vorzügen. Spaß und

gute Laune sind daher garantiert.

Ein Besuch in Bad Rothenfelde und ein Bummel entlang des

Wahrzeichens lohnt sich also auf jeden Fall.

Text/Fotos: Detlef Bülow

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 25


Das Artland-Magazin.

Ab sofort können Sie mit Kwitt in Ihrer

VR- BankingApp reibungslos Geld an Ihre

Kontakte senden – auch an Ihre Freunde,

die das Konto bei der Sparkasse haben.

Alle Infos in Ihrer Filiale und online auf

vrbank-osnordland.de

American

BBQ

am 12. Juli

und 24. Aug.

ab 19 Uhr

Spare Ribs

zum Sattessen

am 26. Juli

und 30. Aug.

ab 19 Uhr

Jugendstilflur im Kurhaus

26 | mq + Ausgabe Sommer 2019


BAD ROTHENFELDE

Torhaus (Eingang zum Konzertgarten)

Konzertmuschel

Unvergleichbares

Ambiente

Empfang am Sandstrand

der Hafenbar

Terrasse direkt

am Flussufer

ÖFFNUNGSZEITEN:

Di – Sa

Ab 14:00 Uhr Kaffee / Kuchen

Ab 17:30 Uhr Restaurant

Sonntags

Ab 9:30 Uhr Frühstücksbuffet

11:30 – 14:30 Uhr Mittagstisch

Ab 14:00 Uhr Kaffee / Kuchen

Ab 17:30 Restaurant

Montags Ruhetag

Bremer Str. 112 · 49610 Quakenbrück · Tel. 0 54 31 - 908 63 40 · info@artlandkotten.de

www.artlandkotten.de

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 27


Das Artland-Magazin.

ist, vieles möglich zu machen

ist, vieles möglich zu machen

ist, vieles möglich zu machen

VGH Vertretung

VGH Frank Vertretung Kottmann

Frank Höfener-Esch-Str. Kottmann 6, 49626 Berge

VGH Höfener-Esch-Str. Vertretung

Tel. 05435 431 6, 49626 Berge

Frank Tel. Kottmann

Lange 05435 Str. 31, 43149610 Quakenbrück

Höfener-Esch-Str. Lange 31, 49610 6, Quakenbrück

49626 Berge

Tel. 05431 9003851

Tel. 05435 05431 9003851 431

www.vgh-kottmann.de

Lange www.vgh-kottmann.de

Str. 31, 49610 Quakenbrück

Tel. 05431 9003851

www.vgh-kottmann.de

Eigentlich war es ja ganz anders

geplant, in einem Jahr wollten

wir mit unserem selbst ausgebauten

„Bus” durch Europa

fahren. Natürlich hat man da

im Hinterkopf auch das Risiko eines

Unfalls. Man passt kurz nicht auf und

schon ist es passiert. In Gedanken ist

man dabei aber immer selbst schuld

und denkt nicht daran, dass es auch

die anderen Verkehrsteilnehmer sein

können, die einen mit in so einen

Schlamassel hineinziehen. Genau so

ist es uns passiert und jetzt stehen wir

mit unserem schrottreifen Zuhause

auf vier Rädern mitten im spanischen

Hinterland.

Was nun? Polizei, Abschleppwagen,

Dolmetscher am Telefon, ab ins Hotel,

Versicherung kontaktieren, Mietwagen

besorgen und mit dem Nötigsten aus

unserem Bus, verstaut in Pappkartons

auf der Rückbank und im Kofferraum,

in drei Tagen zurück nach Deutschland.

Nee, so haben wir uns das alles nicht

vorgestellt.

Die Wochen vergehen, noch ist nicht

klar, wie es weitergeht, aber nach

unzähligen Telefonaten, mehreren Gutachten,

Warten und noch mehr Warten,

haben wir es schließlich schwarz auf

weiß: Totalschaden.

Im Nachhinein betrachtet hätte es uns

noch viel schlimmer treffen können,

nicht nur gesundheitlich sondern auch

finanziell. Glücklicherweise reguliert

unser Auslandsschadenschutz

zumindest den finanziellen Schaden

verhältnismäßig schnell und absolut

problemlos.

Wir hatten in den vergangenen Wochen

genug Zeit, uns zu überlegen, wie

es für uns weitergehen soll. Fest steht,

nach knapp zwei Monaten Reisezeit

wollen wir uns noch nicht einfach so

von unserem Traum verabschieden. Für

uns heißt es jetzt also wieder alles auf

Anfang.

Wir haben ja mittlerweile schon Übung

im Buskauf und nach einigen Tagen steht

der Neue – diesmal ein VW Crafter – auf

dem elterlichen Hof. Nackt und kahl und

noch so gar kein bisschen wohnlich.

Glücklicherweise konnten wir den Innenausbau

aus unserem “Alten” retten und

so stehen wir jetzt vor einem - zugegeben

etwas anspruchsvolleren - Puzzle.

Zwar gehen viele Vorarbeiten etwas

schneller als beim letzten Mal, aber es

dauert trotzdem seine Zeit. Insgesamt

verbringen wir einen Monat lang jede

wache Minute damit, unser neues Heim

fertigzustellen.

28 | mq + Ausgabe Sommer 2019


REISEBERICHT

„Lass uns im Bus

um die Welt fahren!“

– Zweiter Teil –

Es ist Anfang August, fast vier Monate

ist der Unfall her und endlich können wir

wieder auf die Straße. Unser Neuer ist

mindestens genauso schön geworden

wie der Alte und auch eine ganz andere

Neuerung gibt es zu vermelden: Lilly, eine

supersüße, weiße Labrador-Mix-Hündin,

die in der Türkei als Straßenhund das

Licht der Welt erblickte wird uns ab jetzt

auf Schritt und Tritt auf unserer weiteren

Reise begleiten.

Die neue Route steht. Jetzt soll es

erstmal in den hohen Norden gehen.

Über Dänemark und die Öresundbrücke

erreichen wir in wenigen Tagen Südschweden.

Es fühlt sich richtig gut an,

nach der langen Zeit und den Strapazen,

wieder unterwegs zu sein. Das Wetter ist

uns wohlgesonnen und auch unsere erste

Reisebekanntschaft haben wir schon

gemacht - ein gleichaltriges Pärchen

aus Österreich, das mit ihrem Landrover

Defender und jungem Hund im Gepäck,

ebenfalls Ziel aufs Nordkap gesetzt

hat. Mal schauen, ob man sich nochmal

wieder sieht.

Allein der Süden Schwedens ist schon

eine mehrwöchige Reise wert. Der Sommer

nähert sich hier oben im Norden

aber schon mit riesigen Schritten dem

Ende und es sind noch einige tausend

Kilometer bis ganz nach oben.

Wir reisen daher relativ schnell, vorbei

an Seen und idyllischen kleinen Häusern,

die perfekt in die Geschichten Astrid

Lindgrens passen würden. Hier und da

machen wir Halt für eine kleine Wanderung

oder ein erfrischendes Bad in einem

der zahllosen Seen. Auch dem größten

Wasserfall Schwedens im Fulufjället Nationalpark

statten wir einen Besuch ab.

Über die grüne Grenze gelangen wir

nach Norwegen. Den Süden Norwegens

lassen wir größtenteils links liegen. Hier

haben wir schon früher einige Wochen

verbracht und dieses Traumziel ist von

Deutschland auch in einem normalen

Urlaub gut zu erreichen.

Ein Highlight lassen wir uns aber nicht

entgehen: die Fahrt über den Trollstigen.

Wir warten sogar noch einen Tag ab um

die Serpentinenstraße und den Ausblick

ins Tal bei bestem Wetter genießen zu

können.

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 29


Das Artland-Magazin.

Reine auf den Lofoten

Genau genommen fahren wir ihn sogar zweimal, erstmal schlängeln wir uns mit dem Bus ins Tal. Für die zweite

Fahrt holen wir kurzerhand die Simson aus der Heckgarage und mit sportlichen 20 km/h tuckern wir mit unseren

knapp 4PS wieder nach oben. Mehr als die Hälfte wollen wir unserem betagten 2-Takter aber nicht zumuten, sorgen

dafür aber umso mehr für erheiterte Gesichter bei den anderen Besuchern der Passstraße.

Unseren schönsten Sonnenuntergang in Fjord-Norwegen erleben wir auf einem alten Straßenabschnitt, der durch

einen 30 Jahre zurückliegenden Erdrutsch und den nachfolgenden Bau eines Tunnels zur Geisterstraße geworden

ist. Für das Aktionsprogramm sorgen ein paar Einheimische, die einen Basejump vom angrenzenden Berg hinlegen.

Zu allem Überfluss taucht dann auch noch eine Gruppe Schweinswale auf, die im Fjord nach Futter jagd. Außerdem

bekommen wir Besuch von ein paar bekannten Gesichtern aus Österreich. Jetzt ist auch Lilly überglücklich! Mit

so einem vierbeinigen Spielgefährten können wir Zweibeiner dann doch nicht ganz mithalten. Alles in allem ein

absolut unvergesslicher Tag.

Wir verlassen Fjord-Norwegen und setzen Kurs auf die Lofoten, ein Ziel, das ganz oben auf unserer Wunschliste

steht. Es geht vorbei an Trondheim, die Berge werden zwischenzeitlich etwas sanfter und wir immer aufgeregter.

So weit im Norden waren wir noch nie. Bei 66°und 33” erreichen wir nach einigen Tagen Fahrt den Polarkreis. Hier

am Arctic Circle Center erblicken wir - es könnte passender nicht sein - die ersten Rentiere auf unserer Reise und

auch der gerade vorbei fahrende “Polarexpress” pfeift beim überqueren des markanten Breitengrades. Fast schon

etwas zu kitschig.

Die Baumgrenze liegt hier oben im Norden bei ungefähr 300 Metern, die Vegetation wird karger, die Besiedlung

dünner und die Berge langsam wieder imposanter.

30 | mq + Ausgabe Sommer 2019


REISEBERICHT

hoffentlich Allianz

Versicherung Vermögen Vorsorge

VERSICHERUNGSBÜRO

Thomas Ludmann

Bahnhofstr. 4 · Quakenbrück

Tel. 05431-3324

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 31


Das Artland-Magazin.

Trollstiegen

Wir fertigten Türen und Fenster

auch für denkmalgeschützte Gebäude!

Nortruper Str. 39 · 49635 Groß Mimmelage · Tel. 0 54 31/79 97 · www.tischlerei-holzhandwerk.de

32 | mq + Ausgabe Sommer 2019

Fotos: CBATFOW


REISEBERICHT

Wir fahren um eine Kurve und plötzlich

erhebt sich am Horizont die markante

Bergkette der Lofoten aus dem Europäischen

Nordmeer. Es geht noch über eine

Fähre, um uns einige hundert Kilometer

Umweg zu sparen. Wenig später sind wir

endlich auf den Lofoten, bzw. genauer

gesagt den Vesterålen, den nördlichen

Inseln der allesamt über Brücken und

Tunnel verbundenen Inselkette.

Wir sind fasziniert von diesem “Inselhaufen”

und freuen uns, dass die großen

Touristenströme jetzt schon vorbeigezogen

sind. So können wir die Berge,

kleinen Dörfer und azurblauen Strände

um so mehr genießen.

Auch den ersten Elch erblicken wir hier

auf den Lofoten, wie er in einiger Entfernung

auf einer Wiese grast.

Natürlich fahren wir so weit, wie es mit

dem Auto geht. In einen Ort, von dem wir

auch jetzt noch nicht genau wissen, wie

er ausgesprochen wird - Å.

Zum Abschluss der Lofoten- bzw.

Vesterålen-Rundtour besuchen wir die

Insel Andøya. Hier haben wir etwas ganz

besonderes vor. Am Traumstrand von

Bleik geben wir Lilly für einen Tag in die

Obhut des Pärchens aus Österreich, das

uns irgendwie zu folgen scheint. Kurze

Zeit später besteigen wir im nahegelegenen

Hafen von Andenes, eingehüllt in

einen Spezialanzug, ein Speedboot.

Nach einer kurzen Einweisung geht es

los und zusammen mit einem dutzend

weiterer Gäste aus aller Welt rast das

Boot raus auf die offene See. Man hat

fast das Gefühl, als würde man fliegen,

wenn das Boot über die Wellen springt

um kurz darauf, mit einem heftigen

Knall, wieder aufs Wasser aufzuschlagen.

Nach wenigen Minuten haben wir

uns an die rasante Fahrt gewöhnt und

wie alle anderen suchen auch wir den

Horizont mit den Augen ab. War da

etwas, nein doch nicht. Dann bekommt

der Kapitän eine Meldung über Funk, die

Motoren heulen auf und gefühlt noch

etwas schneller schießen wir dahin.

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 33


Das Artland-Magazin.

Geiranger-Fjord

Nordkapp

Erst sieht man nur das Ausblasen der

Luft, doch wenig später können wir

endlich den meterlangen Körper eines

Pottwals direkt an der Wasseroberfläche

schwimmen sehen. Man kann

die Ausmaße des riesigen Meeressäugers

nur erahnen und kommt sich

trotzdem verdammt klein vor. Dann

ruft der Kapitän “Diving” und Sekunden

später erhebt sich die mächtige

Schwanzflosse aus dem Meer und der

Wal verschwindet für bis zu anderthalb

Stunden in den Tiefen des Meergrabens

vor Andøya.

Es soll nicht die einzige Walbegegnung

des Tages bleiben und nach einigen

Stunden kehren wir etwas ausgekühlt

aber überglücklich und mit voller Speicherkarte

in den Hafen von Andenes

zurück.

Vollgepackt mit fantastischen Eindrücken

verlassen wir die Vesterålen und

machen uns an die letzten knapp 1000

Kilometer zum Nordkap. Nach vier

Wochen in Norwegen muss man sich

manchmal regelrecht daran erinnern,

die Natur in all ihrer Schönheit

wahrzunehmen, sind die Anblicke von

imposanten Berggipfeln, Fjorden und

Gletschern doch schon fast zur Normalität

geworden.

So gar nicht normal ist für uns hingegen

der Anblick, der sich uns bietet, als

wir eines Abends kurz vor dem Schlafen

gehen, die Schiebetür des Busses

aufmachen. Wir haben zwar schon viele

Abende eingehüllt in Decken bis spät in

die Nacht draußen gesessen aber hatten

kein Glück. Jetzt sind sie auf einmal da -

Polarlichter - und sie tanzen in grünen,

weißen und lilafarbenen Schattierungen

über den tiefschwarzen Nachthimmel.

Einfach fantastisch!

Jetzt ist es nicht mehr allzu weit bis zum

Nordkap. Auch hier sind die Zeiten der

Touristenscharen schon vorüber und so

haben wir die “Nordkapkugel” ganz für

uns alleine, um ein schönes Erinnerungsfoto

zu schießen. Wir wandern entlang

der Steilküste und genießen den Ausblick

auf das Nordpolarmeer. Mit mittlerweile

fast schon alten Bekannten und neuen

Freunden gönnen wir uns abends eine

Tasse echten, deutschen Glühwein, bevor

wir am nächsten Tag Kurs auf die finnische

Grenze setzen.

34 | mq + Ausgabe Sommer 2019


REISEBERICHT

Auf dem Weg gen Helsinki machen wir

Stopp am letzten Fjord in Norwegen,

dem ruhigsten und friedlichsten Ort

an dem wir bis jetzt jemals waren. Wir

fahren über kilometerlange Schotterpisten

durch die herbstlichen Wälder

Lapplands und überqueren erneut den

Polarkreis. Wir halten einen Plausch mit

Santa im jetzt noch so überhaupt nicht

weihnachtlich wirkenden Weihnachtsmanndorf,

bremsen nicht nur einmal für

Rentiere die plötzlich die Straße queren

und genießen die vielen beschaulichen

Seen im Süden Finnlands.

Zum Abschluss unserer Skandinavien-

Rundtour statten wir Helsinki einen

Besuch ab und nach einer Stadtführung

und zwei Fischbrötchen geht es am

nächsten Morgen mit der Fähre nach

Tallinn.

Die mittelalterliche Hauptstadt Estlands

hat uns regelrecht in ihren Bann

gezogen. Da bleiben wir doch einfach

noch eine Nacht länger und lassen uns

Zeit nach der Stadtführung die kleinen

Gassen auf eigene Faust zu erkunden.

Bei schummrigem Kerzenlicht und Bier

aus Tonkrügen lassen wir den Abend

im Kellergewölbe einer urigen Kneipe

gemütlich ausklingen.

Riga

Nach den Superlativen Skandinaviens

wirken die kleinen Staaten des Baltikums

sehr beschaulich auf uns. Von Tallinn

sind es nur einige hundert Kilometer bis

nach Riga, der hippen Szenemetropole

Lettlands und auch nicht viel weiter

entfernt sind wir schon in der litauischen

Hauptstadt Vilnius. Dazwischen gibt es

aber auch noch so einiges zusehen. Ob

beschauliche Küstenabschnitte, urige

Nationalparks mit Wildpferden und

Bibern oder kleine Dörfer, in denen noch

das ein oder andere Pferdefuhrwerk

seinen Dienst verrichtet. Das ganze gepaart

mit sehr freundlichen und offenen

Einheimischen. Wir fühlen uns sehr wohl,

hier zwischen Geschichte und Moderne,

an den Ufern der Ostsee.

Kurz vor der polnischen Grenze gibt es

ein letztes Wiedersehen mit unseren

österreichischen Teilzeitreisegefährten,

bevor es für uns quer durch Polen wieder

in die Heimat geht...aber nur für einen

Zwischenstopp, denn auf unserer persönlichen

Europakarte gibt es noch so einige

weiße Flecken, die es zu füllen gilt.

Die Reise geht weiter, in der nächsten

Ausgabe des Marktplatz Quakenbrück.

Text/Bilder:

Katharina Bockstiegel und Lasse Gottwald

instagram.com/busgefluester

Rentiere am Polarkreis

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 35


Das Artland-Magazin.

15 Jahre

Ankumer Bratpfannenturnier

„Funturnier“ vom Tennisverein Ankum

feiert im August Jubiläum.

Am Samstag, den 10. August

2019 heißt es wieder „Statt

Spiegeleier: Spiel, Satz und

Sieg mit der Pfanne“! So

betitelte das Bersenbrücker

Kreisblatt seinen Bericht über das

1. Ankumer Bratpfannenturnier im

August 2005. Damals dachten wohl

nicht einmal die Organisatoren des

Tennisvereins daran, dass dieses

einmalige Event und „etwas andere

Tennisturnier“ im Jahr 2019 bereits

in der 15. Auflage seine „Deutschen

Meister im Bratpfannen-Team-Tennis“

ermittelt.

Nur so aus Spaß haben die Ankumer

Tennisherren vor 15 Jahren das

klassische Tennisracket gegen eine

Bratpfanne getauscht, mittlerweile

hat ihr kurioser Wettkampf mit dem

Küchengerät Anhänger überall in

Deutschland gefunden und für den

Tennisverein selber wurde das Ankumer

Bratpfannenturnier ein wichtiger

und zentraler Baustein für eine

äußerst erfolgreiche Vereinszukunft.

Zum 15. jährigen Turnierjubiläum

haben sich die Organisatoren um

Torsten Klemm, Till Lampe, Sascha Dewitz,

Björn Hemme und Jörg von der

Heide wieder viele tolle Attraktionen

einfallen lassen.

Neben dem Turnier mit der bekannten

Haupt- und der sogenannten

Trostpfannenrunde, dem Meterpokalkontest

für alle teilnehmenden Teams

und dem„Bratpfannenaufschlagweltrekordversuch“,

wird es in diesem

Jahr erstmals einen großen Stammtisch-

und Vereinspokal geben. Hier

sollen alle Ankumer Stammtische und

Vereine die Möglichkeit bekommen,

ihr können an der Pfanne und an der

Theke unter Beweis zu stellen.

Bei hoffentlich schönstem Sonnenwetter

soll, als weiteres Highlight,

eine große Beachparty mit Pool und

feinstem Strandsand stattfinden.

Ab sofort kann sich jeder, der mindestens

18 Jahre alt ist, anmelden. Die

Anmeldungen stehen zum Download

auf der Homepage vom TV Ankum e.V.

(www.tv-ankum.de) zur Verfügung

und liegen in vielen Ankumer Gaststätten,

sowie im Ankumer Tennishaus,

aus.

Anmeldeschluss ist Sonntag,

der 04. August 2019.

Ein Gesellschaftsjagdtag

in Quakenbrück

DIE SONDERAUSTELLUNG DES

QUAKENBRÜCKER MUSEUMS

„JAGEN IM ARTLAND“ NEIGT SICH

IHREM ENDE ZU. DIES MÖCHTE

ICH ZUM ANLASS NEHMEN, DEN

JAGDLICH NICHT SO VERTRAUTEN

NATURFREUNDEN EINEN EIN-

BLICK IN DEN ABLAUF EINES JAGD-

TAGES ZU VERANSCHAULICHEN.

36 | mq + Ausgabe Sommer 2019


WILD & JAGD

NICHTS IST SO GRÜN,

WIE DER DEUTSCHE JÄGER.

Diesen, nicht ganz ernst gemeinten

Spruch habe ich gern in entsprechender

Gesellschaft von mir gegeben. Aber er

stimmt nicht mehr. Ab Oktober sieht

man sie wieder über die Felder laufen,

die Flinte in den Händen und den Hund

an der Seite. Jedoch nicht mehr in grün.

Das Jagdgesetz schreibt vor, dass jeder

Jäger zumindest ein farblich deutlich

erkennbares Hutband trägt, die Treiber

sogar eine solche Jacke. Mittlerweile hat

es sich durchgesetzt, dass auch die Jäger

eine zumeist rote Jacke überstreifen,

(darunter sind sie allerdings immer noch

grün gekleidet).

So mancher Nichtjäger denkt oder

spricht bei deren Anblick: „ Da zieh`n sie

wieder los und schießen alles ab“. Das

dem nicht so ist, soll folgender Bericht

verdeutlichen.

Verhaltensregeln deutscher Waidgerechtigkeit

wird angesprochen. Dann wird

angegeben, auf welches Wild die Jagd

ausgeübt werden soll und in welcher

Stückzahl erlegt werden darf. Da die

Inhaber der Jagd seit Jahrzehnten mitten

im Jagdbezirk leben, haben sie einen sehr

guten Überblick über den Wildbestand.

Es soll allenfalls der jährliche Zuwachs

abgeschöpft werden. Ich habe es vor

ca. fünfundzwanzig Jahren erlebt, nach

einem extrem regenreichen Jahr, dass

nur ein Fasan an diesem Tag freigegeben

wurde. Fast alle Gesperre,( das sind die

Fasanenküken) hatten den Sommer nicht

überstanden. Schon ein Jahr später hatte

sich der Bestand wieder erholt. Dann

geht es los zum ersten Treiben. Jäger

und Treiber stellen sich an einem großen

Feld mit Gründüngung auf und einige

Jäger sind losgegangen, um am anderen

Ende des Feldes vorzustehen. Hier und da

steigt ein Fasan auf. Fasanenhennen werden

nicht bejagt und auch die meisten

Hähne kommen unbeschossen davon.

Dann fällt ein Schuss und der Hahn

klappt in der Luft zusammen und fällt zu

Boden. Er ist schwer zu finden im hohen

Senf. Doch die Hunde haben ihn schnell

gefunden. Der Hundeführer übergibt ihn

dem Schützen mit einem Waidmannsheil.

Hier sieht man, wie wichtig gute

Jagdhunde sind. Einen auf dem Acker

liegenden Fasan oder Hasen kann ich

auch ohne Hund aufnehmen. Bei einem

geflügelten Fasan, der mit unglaublicher

Geschwindigkeit das Weite sucht, oder

ein Hase, der nicht am Anschuss liegt,

ist ein guter Hund unentbehrlich. Daher

schreibt auch das Jagdgesetz den Einsatz

von geprüften Hunden zwingend vor. So

werden bis zum Mittag mehrere Flächen

durch- getrieben. Hin und wieder wird

ein kurzes `to Hop` (auf hochdeutsch:

Ich habe das große

Glück, dass ich seit vielen

Jahren alljährlich zu einer

Jagd in den gemeinschaftlichen

Jagdbezirk

Quakenbrück eingeladen

werde. Dies ist ein ganz

besonderer Tag für mich.

Zum Einen, weil ich in

meiner Heimatgemeinde

jagen darf, die mir seit

Kindesbeinen vertraut ist

und zum Anderen, weil

die Jagdausübung dort

mit meinem Verständnis

von waidgerechter

und nachhaltiger Jagd

übereinstimmt. Also, los

geh‘s.

Vormittags um zehn

Uhr ist Treffen. Die Jäger

und Treiber stehen im

Kreis herum, die Hunde

(ganz wichtig) sind

mindestens so aufgeregt

wie die Jäger und jiffeln

nervös vor sich hin. Dann

ergreift der Jagdleiter das

Wort. Nachdem er die

Jagdscheine kontrolliert

hat, weist er zunächst

auf die einschlägigen

Unfallverhütungsvorschriften

für Gesellschaftsjagden

hin, die in

jedem Jagdschein stehen.

Auch die Einhaltung der

Eine Gemeinschaft

zum Wohlfühlen.

Altenpflegeheim

Haus Bethanien

Tel. 05431/9434-193

info@bethanien.net

Solitäre

Kurzzeitpflege

• kompl. einger. Zimmer mit TV und Tel.

• Förderung durch den Landkreis Osnabrück,

daher kostengünstig

Tel.: 05431/9434-193

Unternehmen der

Umfassende Pflege-, Betreuungs- und Versorgungsangebote unter einem Dach.

Haus Bethanien

Lötzener Str. 14 · Quakenbrück · Tel. 05431/9434-00 · www.bethanien.net

gGmbH

Tagespflege

Bethanien

Tel. 05431/925 97 30

tagespflege@bethanien.net

Tel. 05431/908857

www.pflegedienst-bethanien.de

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 37


Das Artland-Magazin.

Mittagessen im „Dicken Hörsten“

Auf einen Haufen!) gemacht. Der

Zweck ist ein kurzer Erlebnisaustausch.

Vor Jahren gab es bei dieser Gelegenheit

auch einen Schluck aus dem

Flachmann. Heute undenkbar und

streng verboten.

Der Leser mag grinsen, aber es ist tatsächlich

so: Ein Jäger lässt eine Flasche

Limonade kreisen, ein anderer gibt eine

Runde Schokolade aus. Ich habe immer

ein gutes Dutzend Bierknacker dabei.

Bei diesen hat zumindest der Name

geringfügig etwas mit Alkohol zu tun.

Um ein Uhr ist Mittagessen im Dicken

Hörsten angesagt. Ein Lagerfeuer wird

entfacht, die Jagdgesellschaft setzt

sich auf die mitgebrachten Jagdstöcke,

in den Händen einen Birkenstock mit

gegabeltem Ende, auf dem eine Bratwurst

oder ein Stück gewürzter Speck

steckt. Über dem Feuer brät sich jeder

sein Stück so, wie er es am liebsten

mag. Dazu gibt es ein Brötchen und

auch eine Kiste alkoholfreies Bier steht

bereit. Ganz ehrlich, in diesem Moment

würde ich mit keinem Sternerestaurant

tauschen.

Während des Essens wird auch das

weitere Vorgehen geplant. Je nach dem

Ergebnis des Vormittags wird weiteres

Wild zur Bejagung freigegeben. Dabei

wird berücksichtigt, wie viel bereits auf

der Strecke liegt und wie viel Wild in

Augenschein gekommen ist. Es kommt

auch vor, dass eine oder mehrere

Wildarten komplett geschont werden.

Die genaue Kenntnis des Revieres,

seine unterschiedlichen Biotope, der

Wildbestand und auch der Bestand an

Beutegreifern wird in diese Überlegungen

einbezogen. Hiernach richten sich

auch die alljährlichen Hegemaßnahmen.

Gegen Sonnenuntergang trifft die

Gesellschaft bei der alten Jagdhütte ein.

Schiefe Wände, schiefer Fußboden, die

Tapete uralt und Tisch und Stühle sind

sicherlich noch Vorkriegsmodelle. An den

Wänden verstaubte Gehörne, Tierpräparate

und Fotos aus längst vergangenen

Tagen. Mögen andere nach der Jagd in

einem noblen Restaurant Essen und

Trinken, an Gemütlichkeit ist diese alte

Jagdhütte nicht zu übertreffen. Vor der

Tür wird die Strecke gelegt, Haarwild

oben, darunter das Federwild, nach altem,

waidgerechten Brauch. Man verabredet

sich für den Abend um gemeinsam

den Tag ausklingen zu lassen. Auch das

eine oder andere Bier und ein Korn wird

dann genossen. Erfahrungen werden

ausgetauscht und so manches jagdliche

Erlebnis, gelegentlich auch ein Abenteuer

wird berichtet. Und nach mancher

Erzählung wird auch herzhaft gelacht.

Welch ein Glück, heute noch so zu leben

und dabei sein zu dürfen.

Wolfgang Bergfeld

Gemeinsam

schwere Wege gehen

Steimelager Weg 2

49610 Quakenbrück

Tel. 05431 / 35 41

Soforthilfe im Trauerfall

info@ortland-bestattungen.de

www.ortland-bestattungen.de

38 | mq + Ausgabe Sommer 2019


Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.

Bahnhofstr. 35 · 49610 Quakenbrück · Tel. 0 54 31 / 26 44

www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Kindertheaterprojekt

DAS MELBORP von Nicola Bongard

Eine Produktion des Kindertheaterprojektes „spielen gehen“

- für Menschen ab 6

Eigentlich wollen sie zusammen spielen, so wie jeden Tag: Lulu, Bella, Maja, Theresa,

Lilly, Lea, Ella und die Zwillinge. Aber dann taucht auf einmal das Melborp

auf. Ein sehr seltsames Wesen! Es ist weder nett noch höflich, redet dummes

Zeug und riechen tut es auch ziemlich streng. Unmöglich, es zu ignorieren. Aber

irgendwie auch unmöglich, mit ihm was Schönes zu machen. Seltsam ist, dass

das Melborp anfangs besonders an Lulu interessiert ist. Noch seltsamer, dass das

scheinbar auf Gegenseitigkeit beruht. Denn Lulu will plötzlich nichts mehr mit

ihren Freundinnen machen und das miefige Melborp ganz für sich allein haben.

Dabei haben die Mädchen gerade ein ganz anderes Problem, denn beim Verstecken

spielen ist Maja verschwunden. Hat das vielleicht etwas mit dem Melborp

zu tun?

Gefördert vom Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., dem Kulturbüro des Landkreises Osnabrück

und der StadtStiftung Quakenbrück.

So,

22.9.

16 Uhr

So,

29.9.

16 Uhr

Sa,

28.9.

16 Uhr

KARTENVORVERKAUF:

Eintritt: VVK und AK 7 €,

ermäßigt 4 €

Buchhandlungen Thoben und Buchgalerie Artland

sowie über die Homepage der Theaterwerkstatt:

www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de


Das Artland-Magazin.

AUSFLUGSZIEL für den Sommer

Eldorado

für Pflanzenliebhaber

von Alexandra Lüders

Im Ziergarten gibt es 130 Rosensorten und und einen

120 Quadratmeter großen Kräutergarten. Foto: Alexandra Lüders

Seit 105 Jahren beherbergt die

Stadt Burgsteinfurt im angrenzenden

Münsterland ein ganz

besonderes Refugium, das

seinesgleichen sucht. Der Kreislehrgarten

(KLG) wird jährlich von über

50 000 Menschen besucht, die auf den

30 000 Quadratmetern Erholung und

nach Gartenideen suchen. Dabei sind

die Inspirationen zu jeder Jahreszeit

grenzenlos. Wem ein Rundgang durch

die Themengärten, den Ziergarten und

den GartenErlebnisPfad nicht reicht,

der kann in diversen Kursen am Expertenwissen

in Theorie und Praxis teilhaben.

Letztere finden in dem nostalgischen

Fachwerkgebäude „Kötterhaus“

statt, wo man sich auch trauen lassen

kann. Wer eine Gartenführung gebucht

hat, kann die Räume für ein Kaffeetrinken

mieten. Eine wahre Pracht ist der

Obstgarten, in dem 300 regionale alte

Obstsorten auf 15 000 Quadratmetern

sowie neue Züchtungen angebaut

werden. Die Sortenvielfalt wird jeden

Obstgärtner beeindrucken, denn der KLG

fungiert seit 1947 als Ausbildungsbetrieb

und präsentiert außer 90 Apfel-, 60-,

Birnen, 30 Pflaumen-, 12 Kirschbaumsorten,

Johannis- und Heidelbeeren auch

Quitten, Mispeln, Paw-Paws und Nashis.

In dieser Zeit haben 80 GärtnerInnen

ihre Ausbildung im KLG absolviert. Wer

in den Genuss der geernteten Früchte

und deren Säfte kommen möchte, der

wird im integrierten Hofladen und der

Hausmosterei fündig. Als Schulgarten

des Kreises Steinfurt hat der KLG 2004

ein „Grünes Klassenzimmer“ eingerichtet.

Inhaltlich werden hier in 45 Minuten

Themen wie die Honigbiene und ihre

wilden Verwandten, Obstvielfalt, Kräuterlust

und der Garten als Lebensraum

vermittelt. Im Anschluss können die

Schüler den GartenErlebnisPfad mit seinen

Quiz- und Ratestationen erkunden.

Hier genießen sie die wechselnden Düfte

und das Farbenspiel der Pflanzen, denn

Die kleine Flora besucht ihre Namensfreundinnen

Foto: Alexandra 40 | mq Lüders

+ Ausgabe Sommer 2019


17 Stationen halten Körper und Geist von

Alt und Jung in Bewegung. Ob biologischer

Pflanzenschutz, Obstwiesen-Bewohner,

Grüne Dächer, der alte Baum und der Kauz,

Kompost und Regenwurm, Schmetterlingsgarten

oder andere spannende Themen

– im KLG erneuert der Laie immer wieder

sein Gartenwissen auf spielerische Art.

Rund um die Stein- und Teichanlagen oder

inmitten der Staudenrabatte entspannt

der Besucher auf lauschigen Sitzplätzen

im geselligen Kreis sowie versteckt im

Schatten von Laub- und Nadelgehölzen.

Der KLG zeigt ebenso subtropische und

mediterrane Pflanzenarten, die Balkon und

Terrasse verschönern können. Ein Highlight

bilden die große Anzahl an Staudenpflanzen

und über 130 Rosensorten

sowie 40 verschiedene Agapanthus-Sorten

(Schmucklilien) in den Sommermonaten.

Trotz dieser üppigen Kulturbepflanzung

der Parkanlage dürfen auch Vergissmeinnicht,

Fingerhut, Glockenblume und Akelei

hier wachsen. Ein Lehrbienenstand inmitten

der Obstbaumflächen sorgt dank vier

fleißiger Völker für eine gute Ernte. Man

kann durch große Glasscheiben den Bienen

und dem Imker bei der Arbeit zuschauen.

Im Ziergarten begeistern gut platzierte

Skulpturen aus Bronze, Stahl und Eisen

viele Kunstliebhaber. Workshops, Führungen

und Vorträge runden das saisonale

Lehrgartenprogramm ab. Der Kreislehrgarten

ist ganzjährig von Sonnenauf- bis

Sonnenuntergang kostenlos geöffnet. Der

Obstverkauf erfolgt ab Juni.

#S

#S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S#S#S#S #S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S #S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S #S #S #S

#S

#S #S #S

#S

#S #S#S #S #S #S

#S

#S #S

#S #S #S

#S

#S

#S#S #S #S #S

#S

#S#S#S

#S

#S#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S #S

#S #S #S

#S #S

#S#S

#S#S #S

#S

#S#S #S

#S #S #S

#S #S #S #S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S #S#S #S #S #S#S

#S

#S #S#S

#S

#S

#S #S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S #S

#S

#S

#S #S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

Eingang

Wemhöferstiege

Parkplatz

#S

WC

Verwaltung

Eingang

´

Gewächshaus

!

1

WC

®t

#S #S #S #S#S

! #S

2

#S

Veltruper Kirchweg

Infotafel

!

17

#S #S#S#S#S#S #S #S

#S

#S

#S

#S #S #S#S#S#S#S#S#S#S #S

#S #S

#S #S #S #S#S#S #S

#S #S

#S

#S #S

#S #S#S#S#S#S#S#S#S #S #S#S#S#S#S #S #S

#S #S

#S#S#S#S#S#S #S

#S

#S #S #S

#S #S

#S #S #S

#S

#S #S

#S

#S #S #S

#S #S

#S #S#S#S#S#S#S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S#S#S#S#S#S#S#S #S #S#S#S#S#S#S#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S #S

#S #S#S#S#S#S#S#S#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S #S #S

#S #S #S

#S

#S

#S#S#S#S#S#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S#S#S#S#S#S #S

#S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S

#S #S #S #S #S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S #S#S#S#S#S #S

#S

#S

#S#S#S#S#S#S #S

#S #S

#S

#S

#S #S

#S

#S #S

#S

#S#S#S#S#S#S

#S

#S

#S

#S

#S #S#S#S#S#S#S#S#S #S #S#S#S#S #S

#S

#S #S #S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S #S #S

#S #S #S

#S

#S

#S #S #S #S #S

#S #S

#S

#S

#S

#S #S#S#S#S#S#S#S#S #S #S

#S#S#S#S#S#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S#S#S#S#S#S#S#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S #S

#S #S #S #S #S #S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S #S

#S

#S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S #S

#S #S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S

#S #S

#S #S #S #S

#S

#S

#S #S

#S #S #S #S

#S

#S

#S

#S #S #S

#S

#S #S

#S

#S

#S#S

#S

#S

#S

#S

Quitten

Nashis

Brombeeren

!

#S

!

#S

#S

#S

#S

büsche

Paw-

Gehölzanzucht

4

Kulturheidelbeeren

Bambusgarten

!

!

Bushaltebucht

Vor dem Bienenhotel verschönern Zierlauch-Arten

(Allium) die Beete. Foto: Angelika Laumann (KLG)

Paw

16

15

3

#S#S

#S #S #S

#S#S#S#S

#S

#S

#S

Hügelgarten

!

14

#S

Maronen und Walnüsse

Stauden

Birnen

Süß- und Sauerkirschen

GESCHICHTE DES HASEPARKS

Apfelspindelbüsche

Apfelhalbstämme

Apfelspindelbüsche

#S

#S

!

Narzissenrasen

13

!

12

!

Hortensien

#S

!

INFOBOX

Weitere Infos im Internet unter

www.kreislehrgarten-steinfurt.de

#S

#S

ANSCHRIFT:

Kreislehrgarten Steinfurt

Wemhöferstiege 33

48566 Steinfurt

Telefon : 02551/ 83 33 88

5

!

10

Obstwiese

Birnenspaliere

!

#S

Bauerngarten Rosen

Pavillon

11

Pflaumenbüsche

Apfelspindelbüsche

Birnenspaliere

Apfelspindelbüsche

Apfelspalier

#S

!

9

8

!

7

#S

0 20 40 60 80 100

10 Meter

k

#S

#S

!

6

Steingarten

Kötterhaus

Lehrbienenstand

Kräutergarten

Johannisbeeren

Obstverkauf

Apfel-

spindel-

Fotos: Alexandra Lüders

Angelika Laumann MA im KLG

Rund um den idyllischen Teich blühen viele Blumen.

Ausgabe Sommer Foto: Alexandra 2019 mq Lüders

+ | 41


Das Artland-Magazin.

St. Annenstraße 11 | 49610 Quakenbrück | Tel. 0 54 31 / 36 09

Fax 0 54 31 / 74 92 | Mobil 01732174564 | E-Mail: wristok@online.de

u Innenausbau

u Türen

u Möbelbau

u Fenster

u Sonnenschutz

u Insektenschutz

u Küchenumbau

u Rolläden

u Schlüsseldienst

u Kundendienst

Einzelgrab (Steinkiste) im Ankumer Giersfeld

Foto: Alexandra Lüders

42 | mq + Ausgabe Sommer 2019


STRASSE DER MEGALITHKULTUR

Die neue Ausstellung im Museum

Hunebedcentrum in Borger (NL)

Foto: Megalith Routes

Großsteingräber und prähistorische

Kultstätten laden Groß und Klein

zum Wandern und Entdecken ein.

Die archäologische Erlebnisreise

auf der 330 Kilometer langen Straße

der Megalithkultur beinhaltet

33 spannende Stationen, die im

Osnabrücker und Oldenburger Land sowie im

Emsland zu finden sind.

Steinerne

Zeugen

der

Vergangenheit

Franz Buitmann (links)

und Bodo Zehm begießen das

neu installierte Steingrab

in Bersenbrück.

Foto: Alexandra Lüders

Entlang dieser Route liegen mehr als 70 Großsteingräber,

die aus der Jungsteinzeit (3500

– 2800 vor Christi Geburt) stammen. Auch in

unserer Region verweisen zahlreiche Kulturdenkmale

auf die Spuren unserer Vorfahren in

verschiedenen Epochen.

Im Berger Ortsteil Hekese liegen Großsteingräber

aus der jüngeren Steinzeit auf einer

malerischen Anhöhe. Sie sind in dieser Form

einzigartig in Norddeutschland. Mehrere

Gräber sind durch eine „Allée couvente“

(Steingang) verbunden, wie sie sonst nur in der

Bretagne (Frankreich) existieren. Die gesamte

Anlage hat eine Länge von etwa 90 Metern.

Aufgrund ihrer Größe und der mit diesem Ort

verbundenen Sagen wird angenommen, dass

es sich um eine zentrale Kultstätte als auch um

eine Art Sternwarte handelte, um Kalenderdaten

zu sichern. Die Achse der Anlage ist auf den

Sonnenuntergang am 21. Juni gerichtet. Schon

im Jahr 892 wird Hekese als „Hiddikessen“ (Heidentaufe)

erwähnt. Auch die Grabanlagen der

anschließenden Bronzezeit liegen in dieser Achse.

Bei Ausgrabungen dieses Gräberfeldes im

Jahre 1914 kamen viele Urnen mit Brandresten

(alte Bestattungsform) zu Tage. Als Zentrum

vorgeschichtlicher und unter Denkmalschutz

stehender Kultstätten gilt der benachbarte

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 43


Das Artland-Magazin.

Ort Bippen. Diese können Interessierte

auf dem Kultstätten-Wanderweg mit

Hilfe eines Führers des Heimatvereins

Bippen näher kennenlernen. Weitere

sehenswerte Objekte sind die Großsteingräber

in Dalum, Bockraden und in

Restrup sowie der Näpfenstein an der

Restruper Straße. Über den Kult rund

um diesen Stein wird in der Geschichte

Bippens berichtet. Hinter Ankum nahe

der Golfplatzanlage treffen Wanderer

im Giersfeld auf urgeschichtliche Steinund

Hügelgräber, die Menschen aus

den Megalithen (Steinen) der Eiszeit

gebaut haben. Die großen Findlinge

wurden von Gletschern (Eisberge) vor

150 000 Jahren aus Skandinavien hierher

transportiert. Lange Zeit glaubte

man, dass die Großsteingräber von

sogenannten Hünen (Riesen) errichtet

wurden, da in den Grabhöhlen große

Knochen lagerten. Sie stammten jedoch

von großen Tieren, die den Jägern zum

Opfer fielen und vielleicht als Grabbeigaben

ebenso wie Flint-Flachbeile oder

Keramiken der Trichterbecherkultur

fungiert haben. Während einer Wanderung

auf dem Hünenweg erklärte der

Archäologe und Geschäftsführer des

europäischen Kulturweges „Megalithic

Routes“ Bodo Zehm die unterschiedlichen

Bestattungsriten. Neben den

großrahmigen Kollektivgräbern (10 bis

20 Meter lang) der Jungsteinzeit habe

es im Übergang zur Bronzezeit auch

Einzelgrabbestattungen in sogenannten

„Steinkisten“ und unter Grabhügeln

gegeben. Dadurch seien erstmals

soziale Unterschiede dargestellt

worden, berichtete er.

RAL 5005

In den Großsteingräbern konnten bis

zu 180 Personen bestattet werden.

Wegen ihrer gewaltigen Granitblöcke

würden die prähistorischen Steinbauten

im Volksmund auch als Hünen-

www.boelo.de

MACal 9839-11 Vivid Blue

MACal 9849-13 Apple Green

gräber bezeichnet. Denn bis zu ihrer

wissenschaftlichen Erforschung nahm

man an, dass sie von Riesen (Hünen)

erbaut wurden. Das niederdeutsche

Wort „hunnebed“ (Totenstätte) könne

ein weiterer Ursprung für den Hünenbegriff

sein. Um die Steine herum

rankten viele regionale Mythen und

Legenden, die den Wanderer inspirieren

könnten. Die Route führe auf 330

Kilometer Länge von Osnabrück über

Meppen nach Oldenburg und verbinde

die sehenswerten Großsteingräber der

Weser-Ems-Region. Das „Hunebedcentrum“

im niederländischen Borger lade

Besucher ein, sich mit der Geschichte

der Hünengräber auseinandersetzen.

Am europaweiten Tag der Megalithkultur

weihte der Bersenbrücker

Heimatverein Feldmühle ein kürzlich

installiertes Hünengrab (Nachbau) am

idyllischen Feldteich ein, um auf die

ältesten Kulturzeugnisse in unserer

Region aufmerksam zu machen. Bodo

Zehm lud abschließend zum Vortrag

über Großsteingräber, Menhire und

Mythensteine ein, von denen es allein

in Niedersachsen 400 Stück gebe.

Kleines Steingrab (wie in Bersenbrück)

in Odsherred (Dänemark)

Foto: Megalith Routes

Foto: Alexandra Lüders

Bildunterschrift:

Das Großsteingrab in Hekese ist ein beliebtes

Ausflugsziel für Groß und Klein.

tel . 05431

62 45

Wilhelmstrasse 37

(am Netto-markt)

49610 QuakeNbrück

Wanderer besuchen das Großsteingrab

am Bruneforths Esch (Emsland)

Foto: Megalith Routes

44 | mq + Ausgabe Sommer 2019


STRASSE DER MEGALITHKULTUR

Das Großsteingrab in Hekese

ist ein beliebtes Ausflugsziel

für Groß und Klein.

Foto: Alexandra Lüders

Großsteingrab im Ankumer Giersfeld

Foto: Alexandra Lüders

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 45


Das Artland-Magazin.

Schwalbenschwänze

sind Sommerboten!

von Alexandra Lüders

Sie sind wieder bei uns, die zauberhaften „Akrobaten der Lüfte“ aus Afrika.

Kaum ein Vogel ist uns Menschen so nah, wie die Schwalbe

und sie verkündet uns den Sommer, wie Dorthe Kollo 1965 mit ihrem Lied

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ verdeutlichte.

46 | mq + Ausgabe Sommer 2019


NATUR & UMWELT

Sie lebt mit uns quasi unter einem Dach. Denn sie baut

ihre Nester außen am Haus oder in Stallungen, Scheunen

oder auf der „Diele“, wie man sie von Bauernhöfen

kennt. Die Schwalbe gilt vielen als Glücksbringerin,

weshalb sie mancherorts noch sehr willkommen

ist. So auch bei meinem Bruder und meiner Schwägerin.

Hier haben Mitte Mai die Rauchschwalben auf der Diele ihre

Nester bezogen, um mit dem „Brutgeschäft“ zu beginnen.

Die Dielentür bleibt seitdem für sie stets geöffnet.

„Jetzt sind alle Vögel im

Nest und wir können die

Dielentür verschließen“,

Die Rauchschwalbe

hat einen schlanken

Körper mit langen

Schwanzspießen.

Foto: Alexandra Lüders

heißt es am späten Abend, bevor

auch die Familie zu Bett geht.

Wenn jemand die Tür am Tag

versehentlich schließt, sausen

die Schwalben einmal durch die

Küche, damit alle informiert sind

und sie wieder geöffnet wird.

Damit die Männchen rein- und

rausfliegen können, um die

brütenden Weibchen oder später

ihre geschlüpften Jungen zu

füttern. Idealerweise konnten

sie sich den Nestbau sparen, weil

ihre „Wohnungen“ vom vergangenen

Jahr noch in Ordnung sind.

Doch das ist längst nicht immer

so. Vor allem in den vergangenen

zwei Jahren finden sie wegen

der großen Trockenheit kaum

noch „feuchte Lehmpfützen“,

welche sie für den Nestbau oder

die Nestreparatur dringend brauchen.

Hier empfiehlt der Naturschutzbund (NABU), künstliche

Nester zur Verfügung zu stellen oder Lehmpfützen in der

Nähe des Hauses/Hofes anzulegen.

Die Rauchschwalbe

betreut bis zu drei

Brutgelege pro Jahr.

Foto:Friedel Zöpfgen

Die Rauchschwalbe

baut ihre Nester

gern in zugfreien

Gebäuden.

Foto: Alexandra Lüders

Ausgabe Sommer 2019 mq | 47


Das Artland-Magazin.

Mehlschwalben benötigen

Lehmpfützen für den

Nestbau.

Foto:Friedel Zöpfgen

48 | mq Ausgabe Sommer 2019


NATUR & UMWELT

Die flüggen Mehlschwalben werden noch drei bis vier Wochen von den Eltern

gefüttert, wenn sie das Nest verlassen haben. Foto: Friedel Zöpfgen

Am liebsten nisten die Schwalben sowieso in der

Nähe einer Wasserstelle und eines naturnahen

Gartens. Denn sie ernähren sich von Insekten

wie Mücken, Fliegen und Blattläusen (ect), die

sie in ihrem Umfeld in der Luft erbeuten. Nicht

nur in dieser Beziehung sind sie dem Menschen

sehr nützlich; ihr Kot kann als Blumendünger

verwendet werden.

Wen die Verschmutzung der Hausfassade stört,

sollte etwa 50 Zentimeter unter dem Nest 30

Zentimeter breite Bretter „Kotbretter“ anbringen.

Da Schwalben „Koloniebrüter“ sind, findet

man meist mehrere Nester unter einem Dach.

An vielen modernen Hauswänden können sich

die Vögel jedoch nicht mehr festkrallen, da der

Rauputz fehlt. Eine gute Alternative bietet da

das sogenannte „Schwalbenhaus“, das von den

Zugvögeln immer gern angenommen wird. Ein

zusätzliches Überlebens- Problem bilden die

Pestizide auf den Äckern und mit Netzen weiträumig

überzogenen Felder mit Nutzpflanzen!

Nicht nur sie zerstören die Lebensräume der

Beutetiere! Auch die modern gewordenen aber

zukünftig verbotenen Steingärten als auch Ziergärten

und gepflasterten Wege bieten keinen

Lebensraum für Kleinlebewesen.

Schwalben leben auf allen Kontinenten, außer

auf der Antarktis. Europaweit gibt es etwa

zehn Millionen Brutpaare. In Deutschland liegt

die Zahl zwar noch zwischen 820 000 und 1,4

Millionen Brutpaaren, geht aber aus genannten

Gründen kontinuierlich zurück. Obwohl es

etwa 83 Arten von Schwalben gibt, sind bei uns

im Osnabrücker Nordkreis nur die Rauch- und

Mehlschwalbe während der Sommermonate zu

Gast. Man kann diese beiden Arten sehr gut an

ihrer äußeren Gestalt voneinander unterscheiden:

Die Rauchschwalbe hat einen schlanken

Körper mit einem Gabelschwanz.

Ihre

Stirn

und

Kehle

sind kastanienbraun

und rahmweiß

ist ihre Unterseite. Sie

kommt früher ins Land und verlässt es später als

die kleinere, rundlichere Mehlschwalbe, die drei

bis fünf Junge aufzieht. Die Rauschschwalbe

kann sogar bis zu sechs Junge betreuen. Im Juli

beginnen beide Arten oft eine Zweitbrut und

bei guter Witterung brüten die Rauchschwalben

sogar noch ein drittes Mal. Die Mehlschwalbe

hat einen leuchtend weißen Bürzel, der aus der

schwarzblauen Oberseite hervor leuchtet. Auch

sie ist am Bauch weiß gezeichnet, während

der tief gekerbte Schwanz sich von den langen

Spießen der Rauchschwalbe unterscheidet.

Im Gegensatz zur Rauchschwalbe nistet die

Mehlschwalbe außerhalb des Hauses unter

geschützten Dachvorsprüngen. Auf Rügen baut

sie ihre kunstvollen Nester an Felswänden und

oder Küstenklippen.

Wer Schwalbennester selbst bauen möchte,

findet eine Bauanleitung unter www.NABU.de

Infos vom NABU und aus Erich Wobbes Artikel

über Rauchschwalben im Heimatjahrbuch 1996

Die Begattung

erfolgt in der Nähe

des Brutplatzes am

Boden.

Foto:Friedel Zöpfgen

Die Mehlschwalbe lebt

gern in Kolonien- hier

sind die beiden Nester

reparaturbedürftig.

Foto: Alexandra Lüders

Ausgabe Sommer 2019 mq | 49


Das Artland-Magazin.

Welche Bedeutung der

Klimawandel für Mensch,

Tier und Natur auch in

Deutschland hat, wird durch

die Folgen bzw. Auswirkungen

immer ersichtlicher.

Obwohl die meisten Deutschen seit

Jahren mehr Engagement von der Bundesregierung

beim Klimaschutz fordern

hat die große Koalition in den letzten

Legislaturperioden durch Deckelungen

des Zubaues erneuerbarer Energien

oder Ausschreibungsverfahren eher

das Gegenteil bewirkt und die selbstgesteckten

Klimaschutzziele verfehlt.

Umso wichtiger ist es daher, nun mit

zukunftsweisenden Konzepten möglichst

schnell die fossilen Energieträger durch

Fünf neue Windenergieanlagen

im Artland

Andreas Henemann und Landrätin Anna Kebschull

erneuerbare Energien in allen Sektoren

zu ersetzen um die Schadstoffemissionen

drastisch zu reduzieren. Während bei der

Wärmeversorgung und der Mobilität

die erneuerbaren Energien derzeit noch

eine viel zu geringe Rolle spielen wird die

Stromversorgung bundesweit zu ca. 40 %

aus erneuerbaren Energiequellen abgedeckt.

Ein Hauptstandbein der regenerativen

Stromerzeugung ist die Nutzung der

Windenergie. Dies ist auch im Artland so,

denn in einem vom Landkreis Osnabrück

ausgewiesenen Windvorranggebiet in

der Gemeinde Menslage entstehen zur

Zeit fünf Windenergieanlagen. Vier davon

haben einen Rotordurchmesser von 115

m und eine Nabenhöhe von 135 m, die

fünfte hat einen Rotordurchmesser von

141 m und eine Nabenhöhe von 129 m. Die

installierte Gesamtleistung beträgt 16,2

Megawatt. Alle Anlagen haben einen konischen

Betonturm und sind getriebelos.

50 | mq + Ausgabe Sommer 2019


Die Flügel bestehen aus GFK (glasfaserverstärktem

Kunststoff) und verfügen über eine Einzelblattwinkelverstellung

zur optimalen Nutzung

des Windes. Große Windenergieanlagen wie

diese benötigen natürlich eine entsprechend

groß bemessene Fläche mit ausreichenden

Abständen zu Wohnsiedlungen und Wohngebäuden.

Ein weiterer entscheidender Faktor bei

der Planung und Realisierung von Windparks

ist ein ausreichender Abstand der Anlagen

untereinander um einen möglichst hohen Feldwirkungsgrad

mit hoher Gesamtenergieleistung

zu erreichen. Ist dieser zu gering, kann es durch

Abschattungseffekte bei den hinteren Anlagen

zu erheblichen Leistungseinbußen kommen.

Daher ist es in einigen Fällen wirtschaftlicher,

eine Anlage weniger aufzustellen um die

Abstände zu vergrößern. Dadurch verbessert

sich nicht nur der Feldwirkungsgrad und die

Leistung der einzelnen Anlagen, sondern durch

die Verringerung der Investitionen wird auch die

Wirtschaftlichkeit gesteigert. Außerdem erhöht

sich dadurch die Akzeptanz in der Öffentlichkeit,

die bei einigen Windparkplanungen ein wenig

unterschätzt wurde.

Meines Erachtens sollten

bereits bei den ersten Planungsüberlegungen

alle

Anwohner und Bürger des

betroffenen Bereiches einbezogen

werden. Ferner sollten

sie auch die Möglichkeit

haben, sich an den einzelnen

Projekten direkt in Form eines

Bürgerwindparks zu beteiligen.

Die Erfahrungen mit derartigen

Bürgerwindparks haben gezeigt,

dass es dort wesentlich weniger

Widerstände gibt und die

öffentliche Akzeptanz deutlich

höher ist als bei reinen Investorenprojekten

ohne Bürgerbeteiligung.

Der dringend

erforderliche Klimaschutz

und Ausbau erneuerbarer

Energien kann ohnehin

nur zusammen mit allen

Bürgern gelingen.

e Klimaanlagen

e Kälteanlagen

e Kühlmöbel

e Schankanlagen

e Großküchentechnik

Industriezubringer 42 49661 Cloppenburg

Telefon: 04471 882069-1 Fax: 04471 882069-3

E-Mail: info@doerl.com Web: www.doerl.com

REW Regenis GmbH

Finkenweg 3 · 49610 Quakenbrück

Fon 05431 907091

Fax 05431 906350

info@regenis.de

NATUR & UMWELT

www.regenis.de

REGENIS IST ERZEUGUNG

VON DÜNGER, BIOKOHLE & ENERGIE

GärrestTrockner Regenis GT

Architekt Dipl.-Ing.

Andreas Henemann,

Quakenbrück

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 51


Keine Zeit für´s Autowaschen?

Wir machen das für Sie.

Sorgfältiger Waschund

Pflegeservice mit

Hol- und Bringdienst

Buchgalerie

Artland

H. Korte

Michael Pigge

Badberger Str. 21 · Quakenbrück

Tel. 0175/4674567 · Fax 05431/9003832

vormals Janssen

Kl. Mühlenstr. 7 · 49610 Quakenbrück

Tel. (05431) 3522

52 | mq + Ausgabe Sommer 2019


NATUR & UMWELT

INTERESSENGEMEINSCHAFT FRACKING-FREIES ARTLAND

Bundestreffen

der Initiativen gegen Fracking

Foto:

IG Fracking-freies

Artland e.V.

von TeilnehmerInnen

des Bundestreffens

Im April fand in Loccum das 10.

Bundestreffen der unter „Gegen

Gasbohren“ zusammengeschlossenen

bundesdeutschen Initiativen gegen

Fracking statt. Auch die IG Fracking-freies

Artland e.V. war dort vertreten. In der

Loccumer Resolution betonten die Initiativen,

dass Deutschland seinen im Pariser

Abkommen eingegangenen Verpflichtungen

zum Klimaschutz nicht nachkomme.

Insbesondere wegen der äußerst hohen

Klimaschädlichkeit von LNG (Liquefied

Natural Gas) aus Fracking-Erdgas forderten

die Initiativen, keine LNG-Projekte

sowie die hierfür nötige Infrastruktur

in Deutschland zu verwirklichen und

auch nicht andernorts zu unterstützen.

Zudem wurde gefordert, hinsichtlich der

Erdgasförderung keine neuen Aufsuchungserlaubnisse

und Bewilligungen

zu erteilen und bestehende nicht mehr

zu verlängern. Zum Thema Klimaschutz

fand auch ein Gedankenaustausch mit

„Fridays for Future“ statt. Zwei Vertreterinnen

der Bewegung waren eingeladen

worden und diskutierten in Loccum mit

den Initativen.

Auch lokale Aspekte wurden beim

Bundestreffen erörtert mit Kritik am

Landesamt für Bergbau, Energie und

Geologie (LBEG), das ohne Umweltverträglichkeitsprüfung,

Öffentlichkeitsbeteiligung

und auch ohne wasserrechtliche

Erlaubnis einen Mini-Frac an einer

Bohrstelle im niedersächsischen Barnstorf

zugelassen hatte, der beschönigend als

„Drucktest“ bezeichnet worden war. Ein

weiteres Thema beim Loccumer Treffen

war die niedersächsische Abstandsstudie

zu hämatologischen Krebserkrankungen

im Umfeld von Erdöl- und Erdgasförderanlagen

sowie zu Bohrschlammgruben. Hier

bestand Einigkeit, dass diese Studien nur

ein Anfang gewesen sein könne und dass

weitere und gerade im Studiendesign weitergehende

Studien erforderlich seien. Für

das nächste Jahr ist ein Folgetreffen der

Initiativen geplant, sofern keine dringenden

Vorkommnisse einen früheren Termin

erfordern.

Dr. Maria Entrup-Henemann

für IG Fracking-freies Artland e.V.

Ausgabe Sommer 2019 mq | 53


Das Artland-Magazin.

ab 11.30

ab 18.30

· SPENDENLAUF

· FAMILIENNACHMITTAG

Party

mit AUDREY`S

+ PALACE

OF LOVE

alias

DANCE

WG-BAND

31. AUGUST 2019

ALENÇONER STR. 20 · QUAKENBRÜCK

Folgt uns auf ev.jugend_st.sylvester · Ev. Jugend Quakenbrück

54 | mq + Ausgabe Sommer 2019


Festivals in der REGION:

KULTUR & FREIZEIT

Ted Bafaloukos „Rockers“ exklusiv & live auf dem Reggae Jam

Im malerischen Klostergarten zwischen altehrwürdigen

Fachwerk-Fassaden und dem beschaulich dahin

plätscherndem Flüsschen „Hase“ geben sich die Stars

der internationalen Szene, Veterans und Newcomer

auf zwei großen und mehreren kleineren Bühnen

und Soundstations die Ehre und begeistern Besucher

aus ganz Europa.

Und auch nach 25 Jahren heißt es wieder: „Bersenbrück,

are you ready?“ Und Bersenbrück breitet die

Arme aus und heißt den Vibe willkommen.

Mit dabei sind ABOROSIE, BUSY SIGNAL und L.U.S.T..

Die wohl spektakulärste Show des Sommers bieten

ROCKERS PERFORMANCE, die ihre einzige Show in

Deutschland auf dem Reggae Jam in Bersenbrück

absolvieren.

MIT DABEI: Schlagzeuger und Hauptdarsteller LEROY

„Horsemouth“ WALLACE, DJ-Superstar BIG YOUTH

und der stimmgewaltige Rasta-Sänger und Umweltaktivist

KIDDUS I, BERNARD „Satta“ COLLINS (Abyssinians)

und LLOYD PARKS.

Foto: Reggae Jam

REGGAE JAM 2019

Wann? 02.-04. August 2019

Wo? Klosterpark Bersenbrück

Preis? EArly Bird-TICKET 82€

für 3 Tage incl. Camping

www. reggaejam.de

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 55


40 Jahre Fiz Oblon

Rammstein

in Nortrup

Seit dem Erscheinen ihres Videos

„Deutschland“ Ende März dieses

Jahres ist die Band Rammstein

mit ihren provozierenden Titeln,

leichten Texten und zuspitzenden

Videos wieder in aller Munde.

Wenig später traktierte Rammstein

mit dem Video „Radio“ noch einmal

die Köpfe, die sich fast schon wie auf

Knopfdruck gern irritieren und provozieren

lassen. Und es traten wieder die

bekannten Vorwürfe zum Vorschein.

Diese konnte man vorhersagen: „Fassungslosigkeit“

und blankes Entsetzen

56 | mq + Ausgabe Sommer 2019

So sehen die Jungs von Rammstein heute aus!

Foto: Olaf Heine

über die neuen Rammstein Videos war

in den sozialen Kanälen zu spüren und

zu vernehmen. Manchmal gespielt, bisweilen

authentisch. Rammstein-Fans

sind allerdings begeistert. Ob gerechtfertigt

oder nicht, das wollen wir an

dieser Stelle erst gar nicht zu bewerten

versuchen. Warum auch? Kunst darf

wirken. Punkt. Klickzahlen bei ihren You

Tube- Videos, die zwei- oder dreistellige

Millionenzahlen erreichen, sind zwar

kein Argument, aber bei Rammstein

keine Seltenheit.

Was wenige wissen: Rammstein gab

bereits 1996 im Nortruper Fiz Oblon

ein Gastspiel. Mit allem, was bei

Rammstein heute noch dazu gehört:

blanke, schwitzende, männliche nackte

Oberkörper, brachiale musikalische

Breaks, die wie ein Schlag in den Magen

wirken, die Tänzerinnen und Tänzer

anheizen, raue Männerstimmen, die

Mädels verzücken, einfache, meist

einsilbige Wortwiederholungen, die

sich stakkato ins Gehirn brennen - und

natürlich: Pyrotechnik!

Martin Wüst, damaliger Betreiber des

Fiz Oblons, erinnert sich: „Rammstein

hatten bei uns im Fiz einen Tanzflächen-Hit:

‚Asche zu Asche‘ hieß der

Song. Über die Hamburger Agentur

‚Blindfish‘ gelang es mir, die Band

rechtzeitig zu verpflichten. Kurze Zeit

später gingen Rammstein mit ihrem

Album ‚Herzeleid‘ durch die Decke und

die Agentur bot mir Geld für den Fall,

dass ich auf die Verpflichtung der Band

im Nortruper Fiz verzichtete. Ihnen

passte im Nachhinein der Termin nicht.

Aber ich habe gekämpft und am Telefon

‚nein … nein … nein‘ gesagt. So kam

Zum Vergleich: Das damalige Tourplakat mit den Konterfeis

der Bandmitglieder Foto: Marlies Lammers

es, dass am 17. August 1996 der Tourbus

vor dem alten Gasthof Theile-Rietbrock

im Nortruper Dorfteil ‚Bahnhof‘ parkte

und das Fiz Oblon einige Stunden später

den vermutlich heißesten Abend seiner

Geschichte erlebte. Heiß im wahren

Sinne des Wortes. Die Temperatur stieg

im Club durch das viele Bühnenfeuer

deutlich über 25 Grad. Es war einfach

eine fantastische Party.“

Marlies Lammers war damals 25 Jahre

alt und arbeitete als Zahnarzthelferin in

Ankum. Heute lebt sie in Salzbergen.

Marlies war beim Rammstein-Konzert

dabei und erinnert sich: „Das Konzert

war der Hammer. Alle hatten Angst, dass

sie mit ihrer Show und den Flammenwerfern

das ganze Fiz abbrennen. Anschließend

hat der Bassist als DJ fungiert

und die beste Techno Party war am Start.

Ich weiß noch, dass wir oben an der

Cocktailbar gesessen und mit den Leuten

von Rammstein getrunken haben. Heute

sicherlich unvorstellbar. Das werde ich

echt nicht vergessen.“ Und weiter: „Das

Fiz in Nortrup war seinerzeit mein zweites

Zuhause. Möchte die Zeit echt nicht

missen und höre auch heute noch viele

Musikstücke, die ich damals kennengelernt

habe.“

Marlies hat für Ihr MQ+ das Artland-

Magazin den damaligen Werbeflyer

und das Konzert-Plakat herausgesucht.

„Ob die Unterschriften echt sind, weiß

ich nicht“, schreibt Marlies. Das macht

nichts. Danke Marlies. - Die aktuelle

Stadion-Tournee von Rammstein ist

ausverkauft. Ob uns das passt oder nicht.

Ein Lehrstück für gelungenes Comeback

ist Rammstein allemal.

Text: Gisbert Wegener


„Um Café,

por favor!“

NEBEN FEINKOST ALLER ART

NUN AUCH FRISCH ZUBEREITETE

KAFFEESPEZIALITÄTEN

Seit September vergangenen Jahres betreibt Daniel de

Oliveira Prudencio den Portugiesisch-Artländer Olivenöl-

& Weinkontor an der Bahnhofstraße 40 in Quakenbrück.

Neben dem leckeren Olivenöl, Weinen aus den verschiedensten

Anbauregionen Portugals und exotischen Essig- und

Honigsorten, erweiterte er seit Eröffnung nach und nach das

Sortiment. So kam neben bspw. den typischen Fischkonserven

und –pasten nun auch Kaffee mit in die Auswahl.

Es handelt sich dabei jedoch nicht um irgendwelchen Kaffee.

Da alle Produkte aus Portugal stammen, das Land selbst

aber nur auf einer kleinen Insel der Azoren im Atlantik Kaffee

anbaut und dort gerade einmal für den Eigenverbrauch

ausreicht, stammt der Kaffee aus Ländern, die in der Vergangenheit

zu Portugal gehörten. Dazu zählen Angola (Afrika),

Brasilien (Südamerika), São Tomé und Príncipe (Afrika) und

Timor-Leste (Asien). So stammt der Kaffee nicht nur aus allen

Ecken der Welt, in denen die Portugiesen zu Seefahrerzeiten

ab dem 15. Jahrhundert unterwegs waren, sondern deckt

einen Großteil des Spektrums ab, den der Kaffee in seiner

Intensität, Würzigkeit und in seinen Aromen abbildet.

Bereits nach kurzer Zeit fragten viele Kunden an, ob auch die

Möglichkeit bestünde, einen frisch zubereiteten Kaffee direkt

vor Ort serviert zu bekommen. Kurzerhand entschloss sich

Daniel dazu, auf die Suche nach einer passenden Siebträgermaschine

zu gehen. Er fand in unmittelbarer Nähe zur

Westküste und zu Lissabon einen Hersteller, der Siebträgermaschinen

in einer kleinen Produktionshalle in Handarbeit

zusammenbaut.

„Mir war der Hersteller bereits aus vielen Cafés und

Restaurants in Portugal sowie aus portugiesischen Lokalen

in Hamburg bekannt, jedoch habe ich nicht erwartet, dass

die Maschinen dort in detaillierter Handarbeit hergestellt

werden.“ Auf seinem Facebook und Instagram Kanal@

artlandolivenoelweinkontor hat er seine Eindrücke von dort

dokumentiert. Nach fünf Wochen Produktionszeit, erreichte

die Siebträgermaschine im März ihr Ziel in Quakenbrück.

Mit der Kaffeemaschine alleine war es allerdings noch nicht

getan. Einen wirklich perfekten Espresso oder Cappuccino

herzustellen, ist nicht einfach nur auf einen Knopf drücken,

es ist Kunst. Die Kunst, den perfekten Mahlgrad für die zu

verwendenden Kaffeebohnen zu finden, mit dem Mischungsverhältnis

zwischen Arabica- und Robusta-Kaffeebohnen zu

experimentieren, den richtigen Druck zum Tampern (Pressen)

des Kaffeemehls in den Siebträger herauszufinden sowie viele

weitere Parameter, die bereits bei kleinster Differenz eine

große geschmackliche Veränderung hervorrufen können.

„Hier in der Nähe hat Oldenburg eine wirklich gute Cafészene,

weshalb ich mich entschloss, dort nach Rat zu suchen.“ Während

die Kaffeemaschine noch in Portugal hergestellt wurde,

besuchte Daniel einen Barista-Workshop in Oldenburg, in

dem obige Problemstellungen anhand intensiver Übungen

und Experimentierens gelöst werden. So verwendet Daniel

bspw. für den Cappuccino auch die gleiche Vollmilch eines

kleinen Hofs in Oldenburg, der dort von den besten Cafés

eingesetzt wird.

Nach der Lieferung der Kaffeemaschine im März, begann

nun das große Üben und Experimentieren direkt vor Ort in

seinem Laden in Quakenbrück. Freunden, Bekannten als

auch Stammkunden bot er unterschiedliche Versionen eines

Espresso, Cappuccino oder einer anderen Kaffeespezialität an.

„Jedes Feedback war wichtig und hilfreich. Ich wusste danach

sofort, welchen Parameter ich wie wieder umstellen musste,

um das vom Kunden gewünschte Ergebnis zu erhalten.“ Das

Endergebnis präsentierte er stolz im Mai, als die Siebträgermaschine

feierlich eingeweiht wurde.

Seit diesem Tag an weist ein Hinweisschild draußen darauf

hin, dass auch leckere Kaffeespezialitäten angeboten werden.

Sei es zur Mittagspause oder abends nach dem Essen

nebenan bei Thang-Long, vor oder nach dem Friseurbesuch

nebenan im Salon Ludmann als auch auf dem Weg vom oder

zum Bahnhof: Viele Kunden schätzen das neue Angebot. „Ich

stecke wirklich viel Leidenschaft in jede einzelne Kaffeespezialität,

die ich zubereite. Die tollen Komplimente, die mich

jedes Mal danach erreichen, sind wirklich unbezahlbar. Ich

kann gar nicht beschreiben, was es für ein schönes Gefühl ist,

wenn sich Leute deinen Laden aussuchen, um dort zum Plaudern

und Relaxen zu verweilen und dir am Ende auch noch

aus Überzeugung sagen, dass es wirklich lecker war. Danach

lachen und freuen sich beide Seiten. Ich möchte immer, dass

jeder nach einem tollen Genuss mit einem freudestrahlenden

Lächeln geht.“

Nehmt bei bestem Wetter draußen gerne Platz. Dabei schaut

man auf das prachtvolle Bahnhofsgebäude, auf die fantastischen

Villen gegenüber dem Laden oder beobachtet einfach

die vielen Autofahrer und Passanten, die die Bahnhofstraße

entlangfahren.

Daniel freut sich mittwochs - freitags von 10-13:30 Uhr

& 15-19 Uhr sowie samstags von 10-14 Uhr auf euch :-)

Olivenöl · Essig · Honig · Meersalz · Gewürze · Kaffee · Wein · Liköre · Ports

Madeira · Brandy · Gläschen Wein · Espresso · Cappuccino & mehr!

Mittwoch-Freitag: 10-13:30 Uhr & 15-19 Uhr · Samstag: 10-14 Uhr

Bahnhofstraße 40 · 49610 Quakenbrück

@artlandolivenoelweinkontor · Tel./ : 0157 880 74 668

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 57


Das Artland-Magazin.

Irischer Abend

mit Live Music, irischen Tanzeinlagen,

Guiness vom Fass

Die Familie Wojtun aus Renslage lädt am 10.08.2019 um 19.00

Uhr zu einem traditionellem irischen Abend unter freiem Himmel

ein. Bei irischer Musik mit The Potbelly Folk Band, einer original

irischen Liveband aus Cork ist gute Stimmung ein Garant.

Wie im letzten Jahr kommt eine Tanzgruppe aus Lingen, die irische

Tänze auf der Bühne zum Besten geben. Unter anderen tanzen

sie den Single Jig, den Two Hand Dance und St. Patricks Day mit

Stepschuhen.

Typisches irisches Bier (Guiness vom Fass), irischer Whisky, Bratwurst

vom Wollschwein und Kartoffeln mit Quark sorgen für das

leibliche Wohl. Dieses Mal kommt Beef Chief aus Quakenbrück

mit Burgern dazu.

Von West Cork in Irland aus unterhalten

sie die Zuhörer zuhause in Irland und im

Ausland mit ihrer großen musikalischen

Bandbreite. Ihr Repertoire ist umfassend

und beinhaltet eine Vielfalt von Musikstilen,

wie alte Balladen im Stil der „Dubliners“,

Rezitationen aus alten Tagen, Songs von

modernen irischen Künstlern wie Christy Moore und Mary Black

und auch neues Liedgut, welches von der Gruppe selbst stammt.

Alte Favoriten wie „Dannyboy“, „The Wild Rover“, „Whisky in The

Jar“, „The Red Rose Cafe“ und bekannte Songs, die immer wieder

verlangt werden, sind kunstvoll in die Bühnenshow eingefügt,

sowie Jigs, Reels, Hornpipes and andere gesungene Stücke.

Shane o Fheargail kommt am 27.07.2019 und wird wie immer sein

Publikum in seinen Bann ziehen. Tischreservierungen nimmt die

Familie Wojtun schon jetzt entgegen unter der Tel. 05437-779

Der Eintritt ist an beiden Veranstaltungen frei!

Die Trachtendiele

In Badbergen bietet alles

für Trachtenfreunde

Ein glückliches Händchen hatten Birgit

und Hermann Seitz (Foto), als sie 2009 und

damit lange vor dem aktuellen Oktoberfest-Boom

die Trachtendiele Badbergen

eröffneten. Auf einem Artländer Hof am

Bergfelder Ort 14 stehen rund 200 qm

Verkaufsfläche zur Verfügung, auf denen

individuelle Dirndl namhafter Hersteller

in hochwertiger Qualität von Größe 30 bis

Größe 54 angeboten werden.

Präsentiert wird ein Mix aus traditioneller

und moderner Mode. Im Sortiment findet man die in der Trachtenwelt

namhaften Firmen, wie zum Beispiel Spieth & Wensky, MarJo,

Stockerpoint, Lusana, PS Schuhmacher, Maddox und in diesem Jahr

neu vertreten Krüger Dirndl. Viele verschiedene Blusenmodelle unter

anderem von Pierre Marcel in unterschiedlichen Passformen sind in der

Trachtendiele ebenfalls zu haben, ferner antike und neue Taschen sowie

der passende Schmuck.

Auch für die Herren wird eine breite Palette an bayrischer Mode vorgehalten.

Lederhosen in unterschiedlichen Qualitäten und Farben, kurz,

3/4 oder ganz lang, mit Gürtel oder Latz zu tragen, bis Größe 70, Janker,

Strickjacken und Westen sowie Hemden und Strümpfe gibt es in großer

Auswahl. Auch Schuhe und Hüte findet man im Sortiment.

Die Trachtendiele ist vom 1. August bis 30. Oktober werktags von

14 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr

geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten können auch tel. Termine vereinbart

werden.

Weitere Infos unter 05433/913836

www.trachtendiele-badbergen.de

Irischer Abend

mit der Potbelly Folk Band!

10. August 2019 19.00 Uhr

Eintritt

frei !

Save the Date!

27.07.2019

Shane Ó Fearghail

Klaus Wojtun -

Wein & Genuss

Berger Straße 20

49637 Menslage

1./2.11.2019

Whiskymesse

58 | mq + Ausgabe Sommer 2019


Auch in diesem Jahr wird auf dem Schützenplatz „Unter den

Eichen“ in der Plückmannstraße wieder kräftig gefeiert, denn

OLD QUOKENBRÜGGE

Old Quokenbrügge

bittet zum alljährlichen Schützenfest

vom 20. bis 22. Juli

Am Freitagnachmittag starten die gemeinsamen

Vorbereitungen für das Schützenfest mit dem

traditionellen Grünholen. Eine wackere Abordnung

des Vereins macht sich ab 14 Uhr auf, dass Grün für

die Schmückung des Festplatzes und Festzeltes zu

schlagen. Geschmückt wird dann ab 18 Uhr.

Der Samstag beginnt mit dem Jugendkönigschießen.

Ab 14 Uhr dürfen alle Jugendlichen zwischen

14-21 Jahren ihr Glück an der Armbrust versuchen.

Zum Zapfenstreich um 17:30 Uhr treten dann die

Quakenbrücker Schützenvereine gemeinsam an und

marschieren begleitet von Blaskappelen über den

Hakenkamp. Um alle Schützinnen und Schützen auf

dem gemeinsamen Marsch zu stärken, lädt Katerkönig

Barnabas Nieberding zum Zwischenstopp, wo

für ausreichende Erfrischungen gesorgt sein wird.

Ab 20 Uhr startet dann im Festzelt der große Festball

zu dem alle Quakenbrücker herzlich eingeladen

sind. Auf dem Zelt wird Band „Joyride“ wieder für

ausgelassene Stimmung sorgen. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag

gibt das Preisschießen

in der Schützenhalle den

Startschuss zum großen Kinderschützenfest.

Ab 10 Uhr dürfen die jungen Schützen auf die Jagd nach tollen Preisen

gehen. Um 11 Uhr beginnt dann das Adlerschießen der Kinder. Alle Kinder bis zum vollendeten

14 Lebensjahr (6 bis 13 Jahre) sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.

Um 13.30 Uhr treten die Schützen zum Festumzug an der Schützenhalle an, um durch

die geschmückten Straßen des Hakenkamp zu marschieren. Im Anschluss an den Festumzug

startet ab 15 Uhr das große Kinderprogramm.

Nach dem großen Erfolg aus dem letzten Jahr gibt es auch in diesem Jahr ein großartiges

Angebot für die „Kleinen“. Von Kinderschminken über einem Malwettbewerb bis

hin zu einer Kindertombula, wird wieder eine Menge geboten. Auch die Hüpfburg wird

wieder zum Programm gehören. Natürlich gibt es für die Kleinen auch Preise und Pokale,

die ab 17 Uhr vergeben werden. Parallel dazu laufen die Schießwettbewerbe. Neben dem

Kinderadler-, Poggen-, Plaketten, und Glücksschießen wird auch wieder ein Laser-Pokal

unter den Kindern ausgeschossen.

Auch für die „Großen“ gibt es am Sonntag einiges geboten. Neben Kaffee und Kuchen

gibt es auf der großen Tombola viele hochwertige

Preise zu gewinnen. Lose können am Samstag und

Sonntag erworben werden. Die Gewinne werden

am Sonntag ab 16 Uhr ausgegeben.

Diakonische Stiftung

Katerkönigin Sonja

st.Sylvesterstift

Lohmann Ihren Adjutantinnen

mit

Katja Klever (links) und

Kerstin Schröder-

Thoben (rechts)

Gegen 18 Uhr wird der neue Kinderkönig proklamiert

und die Preisträger der Schießwettbewerbe

bekanntgegeben. Hier gibt es dann auch Preise für

alle Sieger. Mit der Proklamation des Poggenkönigs

gegen 20 Uhr klingt dann der Sonntagabend aus.

Das Katerfrühstück am Montag, bei dem die neue

Katerkönigin und der neue Katerkönig ermitteln

werden, bildet dann den stimmungsvollen Abschluss

des Schützenfestes.

KaterKönig Barnabas Nieberding mit seinen Adjutanten

Großvater Herbert Nieberding (links) und Vater

Jürgen Nieberding (rechts)

Ev. Alten- und Pflegeheim gGmbH

st.Sylvester

Wohnen in der Pflege-Senioren-WG

Grüne Straße

· Alten- und Pflegeheim

· Kurzzeitpflege

· Verhinderungspflege

· Betreutes Wohnen

· Seniorenmittagstisch

Ansprechpartner:

Joachim Minneker (Geschäftsführer)

Dirk Tschritter (Pflegedienstleiter)

St. Sylvester gGmbH

Grüne Straße 24

49610 Quakenbrück

Tel.: 05431 – 900 0

Grüne Straße

Tagespflege

info@sylvesterstift.de

www.sylvesterstift.de

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 59


Das neue Gartenbuch

des Freilichtmuseums Cloppenburg

umfasst über 200 Seiten, auf denen

45 Gärten aus Nordwestdeutschland

dargestellt werden.

„Zum Nützlichen das Schöne“, titelt ein

über 200 Seiten umfassendes neues, reich

bebildertes Gartenbuch, das im Freilichtmuseum

Cloppenburg vorgestellt wurde.

Die Autorinnen Elke Schwender (58) und

Katharina Duraj (35) präsentieren darin

45 ausgewählte Bauerngärten mit historischen

Wurzeln aus Nordwestdeutschland.

Im Artland besuchten die Expertinnen

die Höfe Berner in Badbergen-Wulften,

Elting-Bußmeyer in Badbergen-Vehs und

Kahmann in Badbergen-Wehdel. Das

zweijährige Forschungsprojekt umfasste

Reisen zu historischen Gartenlagen,

Interviews mit deren Eigentümern sowie

das Studium von Karten -, Foto - und

Quellenmaterial auf den Höfen sowie

in privaten und öffentlichen Archiven.

Es dokumentiert auf jeweils vier Seiten

pro Garten die Vielfalt unterschiedlicher

Gestaltungsweisen und Anlagetypen, die

von der Wesermarsch bis zum Teutoburger

Wald beträchtliche Unterschiede aufweisen.

Denn den „typischen Bauerngarten

des 19. Jahrhunderts gab es schlechthin

nicht“ (Rainer Schomann), da die Gärten

„nicht dem gleichen Gestaltungsprinzip

entsprachen“. Vielmehr waren sie in den

unterschiedlichen Kulturlandschaften

derart durch die unterschiedlichen Ideen

und den Geschmack der Eigentümer

geprägt, dass die Autorinnen nicht nur

Spuren alter Zeit als auch die ‚Seele der

Besitzer‘ entdeckten. „Wir haben nicht

überall Buchsbaum angetroffen, alles

hängt eher von der Person der Anleger ab.

Es gibt aber Elemente, die immer wieder

auftauchen“, verweist Elke

Schwender auf große Baumalleen

(Kopflinde, Kastanie, Esche,

Eiche, Buche) in den repräsentativen

Einfahrten, geschlängelte

Wege, Teppichbeete, Grotten,

Teiche und Formengehölze.

Angelegt waren auch Pavillons,

Wintergärten, Kletterpflanzen

(Blauregen, Wein, Efeu, Rosen)

Gewächs- und Teehäuser, Rhododendren

(neue Züchtungen)

sowie Gemüse und sortenreiche

Obstbäume für den eigenen

Verzehr. Zu den gestalterischen

Elementen zählten Wasserbecken

mit Skulpturen, Springbrunnen

aber auch exotische Gewächse

wie immergrüne Eichen, Palmen und

Nobilistannen. Als besonders spannend

erlebten die Autorinnen die persönlichen

Geschichten, welche sich um die einzelnen

Gärten, ihre Pflege und Entstehung

rankten: Wenn eine

Frau den Hofbauern

heiratete, gab es oft

nicht nur bauliche

Veränderungen. Auch

der Garten spiegelte

den Geschmack der

neuen Hofherrin,

die vielleicht ein

Gartenhäuschen,

...die machen das!

eine durchgehende

Blickachse vom Garten

zum Haus anlegte

oder als Rosenliebhaberin

die Blumenrabatten

verschönerte.

Auf dem Hof Berner

sind die 60 lange

Meter Taxushecke

(Menschenkette) und

eine halbkreisförmige

Eibenlaube in den

vergangenen Jahrzehnten

zu Naturdenkmalen avanciert,

welche die herrschaftlichen Gärten des

Artlandes aufs Feinste repräsentieren. Im

8000 Quadratmeter großen Ziergarten

von Albrecht und Marianne Bußmeyer

bezaubern eine neu angelegte Grotte,

viele Rosensorten sowie Bäume mit alten

Obstsorten, ein Rotahorn, eine Hängebuche

und ein Tulpenbaum jeden Besucher.

Seit dem Jahr 1880 erblühten auf dem

Hof Kahmann rund 700 Sorten großblumige

Rhododendronsträucher zu einer

einzigartigen Alpenrosenlandschaft. Der

Sammlergarten beinhaltet zudem zahlreiche

Gehölzraritäten wie ein Taschentuchbaum,

eine Küstentanne, Robinien,

eine Sumpfzypresse und Schneeglöckchensträucher.

Dazwischen erstrahlen im

Frühjahr Teppiche von Schneeglöckchen,

Buschwindröschen und Hasenglöckchen.

Wie Schwender und Duraj recherchierten,

„entwickelte sich der Garten in der ersten

Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Repräsentationsraum

und Prestigeobjekt der

wohlhabenden, bäuerlichen Familie und

als ‚Empfangsraum‘ für den sonntäglichen

Besuch.“ Man saß beispielsweise gern in

der halbkreisförmigen Grotte unter der

schattenspendenden Blutbuche. Das zeigen

die Scherenschnitte von Caspar Dilly,

alte Fotografien, Tagebucheintragungen,

historische Grußkarten und Gemälde. Die

Expertinnen ermittelten selbst das Alter

von Baumriesen anhand von Fotografien,

Pflanznotizen und Luftbildaufnahmen. In

den verschiedenen Regionen verwendeten

die früheren Generationen entweder

das vor Ort vorhandene Material wie Muschelschalen,

Torfsoden, Bruchsteine

oder aber Tuffstein aus Thüringen (Hof

Kahmann). Mit Hilfe damaliger Firmen,

von Gartenbau- und Obstbauvereinen,

Gartenzeitschriften, Fachbüchern sowie

Katalogen gestalteten unsere bäuerlichen

Vorfahren ihre ganz individuelle

Gartenkultur.

In vier Räumen des Herrenhauses Arkenstede

zeigt eine Ausstellung zu diesem

Buchprojekt die Anlage von historischen

Bauerngärten. Es wurde von der Stiftung

Kulturschatz Bauernhof und der Stiftung

Museumsdorf Cloppenburg-Niedersächsisches

Freilichtmuseum in gemeinsamer

Regie durchgeführt, durch zahlreiche

Förderer gesponsert und in einer Auflage

von 2000 Stück herausgegeben. Es kostet

19,80 Euro.

ISBN: 978-3-402-13397-2

Aschendorff Verlag Münster

Foto/Text: Alexandra Lüders

Öl-/Gas-Brennwertkessel + Badsanierung

Wärmepumpen + Pelletkessel

Stückholz- + Hackgutkessel Junkers Wärmepartner

Am Tempelskamp 7 | 49626 Berge | Tel. 05435 9328 | www.koste-berge.de

FILIALE

Osnabrück

Lotter Str. 122

49078 Osnabrück

Tel. 0541/200675-0

www.kosteosnabrueck.de

kaufe ich am besten

PFLANZEN

Na klar, beim

Ihr Spezialist für Gartenpflanzen

Im Zwischenmersch/Baumschulenweg · Quakenbrück

Telefon 05431/2458 · Telefax 05431/904353

E-Mail: info@pflanzenhof-online.de

www.pflanzenhof-online.de

60 | mq + Ausgabe Sommer 2019


OPEN-AIR-KINO

Magic in the Moonlight

t

Foto: Landschaftsverband

Osnabrücker Land

Captain Fantastic – Stanley Crawford lässt als Magier in den 1920er Das Leuchten der Erinnerung

Einmal Wildnis und Jahren zurück sogar lebendige Elefanten verschwinden.

Der hochnäsige und selbstverliebte Illusionist ist ein Meister der Täuschung, alles

Regie: Matt Ross, USA 2016

Regie: Paolo Virzì, Italien/USA 2017

Laufzeit 118 Minuten, frei Übernatürliche ab 12

hält er aber für Betrug. Von Laufzeit seinem 113 Minuten, langjährigen frei ab 12 Freund Howard lässt

Ben Cash ist hochbegabt und hat nur einen

er sich zu einer Reise an die Côte d’Azur überreden, wo die attraktive Sophie Baker

Wunsch: Er möchte seine sechs Kinder fernab der

Zivilisation erziehen. Er lebt als mit spirituelles ihnen in den Wäldern Medium Nordamerikas für in einem Aufsehen selbst sorgt und den Schönen und Reichen das Geld aus

gebauten Haus, wo er sie unterrichtet und ihnen das Überleben in der Wildnis beibringt.

Dann erkrankt seine der von ihm Tasche getrennt zieht. lebende Frau Stanley und stirbt soll weit entfernt die junge Frau als Schwindlerin entlarven, doch schon

in einem Krankenhaus. Gemeinsam macht sich die Einsiedlerfamilie quer durchs Land

bald gerät er selbst in den Bann ihres Charmes und ihrer scheinbar übersinnlichen

auf den Weg zur Beerdigung. Doch vor Ort muss sie sich den weltlichen Konventionen

stellen, vor denen Ben seine Fähigkeiten.

Kinder eigentlich bewahren wollte. Er hofft, dass die

Mit Einschränkungen beim Vorprogramm für Rollstuhlfahrer geeignet.

r in den 1920er

n verschwinden.

te Illusionist ist ein Meister der Täuschung, alles

etrug. Von seinem langjährigen Freund Howard lässt

7-köpfige Familie nicht an diesem Erlebnis zerbricht.

d’Azur überreden, wo die attraktive Sophie Baker

as hen Sommerflimmern-Team

sorgt und den Schönen und Reichen das Geld aus

junge Frau als Schwindlerin entlarven, doch schon

ihres Charmes und ihrer scheinbar übersinnlichen

Fr. 20.07.2018

19.00 Uhr Hofführungen zu biologischer Tierhaltung

n

Sommerflimmern

Filmbeginn ca. 21.45 UhrFr. 24.08.2018


Bioland Hof Brummer-Bange, Loxtener Str. 5, 49577 Ankum

In Kooperation mit dem Bioland Hof Brummer-Bange.

n Filmbeginn ca. 20.30 Uhr

Bei schlechtem Wetter zeigen wir den Film in der Scheune (200 Sitzplätze).

Kino auf dem Lande 2019

In Kooperation mit dem Ferienhof Groneick.

Liebe Filmfreundinnen Bei schlechtem und Filmfreunde, Wetter findet die Filmvorführung unter Dach statt (60 Sitzplätze).

ob laut oder leise: Beim Sommerflimmern - Kino auf dem Lande

2019 wird „Dorfgeflüster“ zu hören sein. Das Veranstalterteam aus

Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. und Film- und Bildungsinitiative

e. V. will zeigen, was Menschen auf dem Dorf bewegt - von

Nord nach Süd, von Ost nach West und über Landesgrenzen und

Ozeane hinweg. Ab dem 12. Juli und bis zum 24. August erkundet das

Open Air-Kino - vom Museum zum Erhalt historischer Landtechnik

in Glandorf über den Kirchplatz in Ostercappeln bis zum Bioland Hof

Brummer-Bange in Ankum sowie erstmals in der Samtgemeinde Neuenkirchen

- dörfliches Leben im weitesten Sinn. Sie sehen dabei wieder

an 14 Abenden und 14 ungewöhnlichen Standorten ansprechende

und ergreifende Filme, in denen Menschen in unterschiedlichsten

dörflich-ländlichen Situationen ihre Traditionen bewahren oder auch

Neues ausprobieren, sich begegnen, sich lieben, intrigieren, streiten

und sich wieder vertragen.

äutergarten, kleiner Filmflohmarkt

Bei Gabriele Janz laufen

alle Fäden zusammen.

t 2, 49596 Gehrde

f Groneick.

Holger Tepe sorgt für ein

prima Filmprogramm.

Filmvorführung unter Dach statt (60 Sitzplätze).

ra Gieseke passt auf

Zahlen auf.

Regie: Woody Allen, USA 2014

Laufzeit 98 Minuten, frei ab 0

Susanne Tauss sorgt für

die Finanzierung.

Der Filmbeginn richtet sich nach dem Sonnenuntergang. Vorher

bieten alle Orte die Möglichkeit sich umzuschauen, auch Stärkungen

in Form von Speisen und Getränken werden angeboten. Abwechslungsreiche

Vorprogramme wie z. B. Hofführungen, Oldtimer-Trecker

zum Selbstfahren, Atemtherapie oder ein Spaziergang durch das Dorf

vertreiben Ihnen die Zeit bis zum Filmbeginn. Vorhandene Hofläden

sind geöffnet und wie immer gibt es überdachte Schlechtwetter-

Alternativen.

Das Sommerflimmern-Programm ist unter

www.sommerflimmern.de zu finden.

An allen Spielorten werden Speisen und Getränke angeboten.

Eintritt je 5 Euro (ermäßigt 4 Euro, mit KUKUK 1 Euro)

Martin Junker hat den

technischen Durchblick.

An Birgit Müller kommt

niemand vorbei.

Das Sommerflimm

Alle Termine im Überblick

DIE PARISERIN - AUFTRAG BASKENLAND

12.07. 22.00Uhr Museum für historische Landtechnik , Glandorf

ADAMS ÄPFEL

Mit einem alten Wohnmobil brechen Ella und John zu einem Trip nach Florida auf.

Es könnte ihre letzte gemeinsame Reise sein, denn John leidet an Demenz, und Ella

hat Krebs. Anstatt aber die letzten Tage ihres Lebens beim Arzt zu verbringen, beschließen

die beiden 60-jährigen sich in ihrem geliebten Winnebago, einem Oldtimer-Wohnwagen,

noch einmal auf die Straße zu wagen. Ziel ist Key West, genauer:

das Haus von Ernest Hemingway. Unterwegs kommt es zu heiteren sowie tragischen

Zwischenfällen, und auch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt.

13.07. 22.00 Uhr Biolandhof Hellbaum Ostercappeln-Schwagstorf

CHOCOLAT

19.07. 21.45 Uhr Biolandhof Brummer-Bange , Ankum

THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI

20.07. 21.45 Uhr Biolandhof Kruse, Bramsche-Pente

DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF

26.07. 21.30 Uhr Kirchplatz Bad Essen

EIN DORF ZIEHT BLANK

27.07. 21.30 Uhr Meyerhof Belm, Belm

19:00 Uhr Führung durch den Kräutergarten, kleiner Filmflohmarkt

Ferienhof Groneick, Schnücks Ort 2, 49596 Gehrde

EINE BRETONISCHE LIEBE

Sa. 21.07.2018

19.30 Uhr Hofführungen über den Gemüseacker und

durchs Gewächshaus (mit Verkostung).

n Filmbeginn ca. 21.45 Uhr

Hof Hauswörmann, Hauswörmannsweg 165 (Zufahrt üb

Sutthauser Straße), 49082 Osnabrück

Bei Gabriele Janz laufen

alle Fäden zusammen.

In Kooperation mit dem Hof Hauswörmann.

Bei schlechtem Wetter zeigen wir den Film in der

Maschinenhalle (250 Sitzplätze).

02.08. 21.15 Uhr Kirchplatz Ostercappeln

ASTRID

03.08. 21.15 Uhr Hof Seidel-Lott, Melle-Neuenkirchen OT Suttorf

DER BUCHLADEN DER FLORENCE GREEN

09.08. 21.00 Uhr Fachwerk 1775, Melle-Wellingholzhausen

DEINE JULIET

10.08. 21.00 Uhr Hof Hauswörmann, Osnabrück

BALLON

16.08. 20.45 Uhr Kirchpark Alfhausen

EIN DORF SIEHT SCHWARZ

17.08. 20.45 Uhr Demeterhof Bünte, Ostercappeln-Venne

EIN MANN NAMENS OVE

23.08. 20.30 Uhr Vereinsgelände der Traktoren- und

Raritätenfreunde Merzen, Merzen-Lechtrup

Petra Gieseke passt auf

die Zahlen auf.

DOCTEUR KNOCK

- EIN ARZT MIT GEWISSEN NEBENWIRKUNGEN

24.08. 20.30 Uhr Ferienhof Groneick, Bersenbrück-Gehrde

Neueröffnung

in der Koppelstraße!

Kartenvorverkaufsstellen unter T 05403.72455-0

Koppelstraße 1 | Quakenbrück | 05431_900603

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 61


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS

Seit Donnerstag, 27. Juni

PETS 2

Ab Mittwoch, 03. Juli

SPIDER-MAN: FAR FROM HOME

Ab Mittwoch, 17. Juli

DER KÖNIG DER LÖWEN

Im Juli

YESTERDAY

Ab Donnerstag, 01. August

FAST&FURIOUS: HOBBS & SHAW

Es geht wieder tierisch zur Sache! Drei

Jahre nach dem großen Sommerhit PETS

erzählt die Fortsetzung von den neuesten

Abenteuern des Terriers Max, seinem

besten Freund, dem wuscheligen Duke,

und natürlich Snowball und Gidget.

Kaum schließt sich morgens die Haustür,

beginnt ein buntes Treiben, wenn die ansonsten

braven tierischen Mitbewohner

ihrem eigentlichen, sehr turbulenten

Leben nachgehen, von dem Herrchen

und Frauchen nur wenig wissen. Im

neuesten Abenteuer wird das geheime

Leben von Max & Co. erneut durcheinandergewirbelt,

als plötzlich ein kleines

Menschenbaby behütet werden muss

- und das nicht nur in der tosenden Großstadt,

sondern auch beim Familienurlaub

auf dem Land, wo unerwartet völlig neue

Gefahren an jeder Ecke lauern.

Der freundliche Superheld aus der Nachbarschaft

Peter Parker (Tom Holland) aka.

Spider-Man beschließt, zusammen mit

seinen besten Freunden Ned (Jacob Batalon),

MJ (Zendaya), dem nervigen Flash

(Tony Revolori) und dem Rest der Bande

einen Trip durch Europa zu machen.

Peters Plan, den Superhelden für ein

paar Wochen hinter sich zu lassen, wird

jedoch schnell wieder verworfen, als er

Nick Fury (Samuel L. Jackson) dabei hilft,

die mysteriösen Angriffe gefährlicher,

aus Elementen bestehender Monster

aufzuklären. In Venedig sorgt gerade ein

Wassermonster für Chaos und Verwüstung,

als plötzlich ein aus dem Nichts auftauchender

anderer Held den Tag rettet:

Mysterio (Jake Gyllenhaal).Fortsetzung

zu „Spider-Man: Homecoming“ aus dem

Jahre 2017.

Die Tiere Afrikas sind überglücklich, als

dem weisen Herrscherpaar Mufasa und

Sarabi ein Thronfolger geboren wird.

Löwenjunge Simba verbringt mit seiner

Freundin Nala eine glückliche Kindheit,

die jäh beendet wird, als Simbas machthungriger

Onkel Scar eine böse Intrige

gegen die Königsfamilie spinnt. Simba ist

gezwungen, seine Heimat zu verlassen.

Im Dschungel findet er ein neues Zuhause

und neue Freunde: Erdmännchen Timon

und Warzenschwein Pumbaa. Aber seine

Vergangenheit lässt ihn nicht los und

als junger Löwenmann erkennt Simba,

dass er in die Steppe zurückkehren und

den Kampf mit Scar aufnehmen muss,

um seinen rechtmäßigen Platz auf dem

Thron zurückzuerobern.Disney-Remake

des Animationsklassikers „Der König der

Löwen“.

Jack (Himesh Patel) ist zwar ein leidenschaftlicher

Musiker, doch kann sich gerade

mit Mühe und Not über Wasser halten,

denn erfolgreich ist er mit seiner Musik

nicht. Aus seinem kleinen verschlafenen

Heimatdorf an der englischen Küste hat

er es noch nie in die weite Welt geschafft.

Doch eine Person glaubt nach wie vor

an Jack: Seine Jugendfreundin Ellie (Lily

James) hält unerschütterlich an Jacks Talent

fest. Bis ihm eines Tages ein Wunder

geschieht. Nach einem mysteriösen weltweiten

Stromausfall wird Jack von einem

Bus angefahren. Nachdem er wieder zu

Bewusstsein kommt, wirkt eigentlich

alles so wie immer. Doch dann stellt Jack

fest, dass sich plötzlich niemand außer

ihm mehr an die Musik der Beatles erinnern

kann. Jack nutzt diese Situation und

verkauft die Welthits als seine eigenen

Kompositionen. In kürzester Zeit wird er

zur weltweiten Sensation und zu einem

Mega-Popstar, dem die Herzen reihenweise

zufliegen und der mit Ed Sheeran

auf Tournee geht..

Spin-off zur „Fast & Furious“-Reihe rund

um die Figuren Luke Hobbs (Dwayne

Johnson) und Deckard Shaw (Jason

Statham). Zwei Jahre nach den Ereignissen

mit Cipher (Charlize Theron) in „Fast &

Furious 8“ müssen sich der Bundesagent

Luke Hobbs und der ehemalige britische

Militärsoldat Deckard Shaw zusammenschließen,

um dem mächtigen Super-Bösewicht

Brixton (Idris Elba) das Handwerk

zu legen.

Die beste Zeit

für bestes Sehen

Entspannt sehen, erleben und genießen.

• Brandheißer Tipp:

Quakenbrück

Goldstraße 25 – 27

Telefon 0 54 31/21 17

Taxi- und

Mietwagenfahrten

bis 8 Personen, sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

• Flughafentransfer und Kurierdienste

Abrechnung

über die

Krankenkassen!

62 | mq + Ausgabe Sommer 2019


Ab Donnerstag, 01. August

BENJAMIN BLÜMCHEN

Die Sommerferien stehen vor der Tür und

Otto (Manuel Santos Gelke) kann es kaum

erwarten, die nächsten Wochen mit seinem

Freund, dem sprechenden Elefanten

Benjamin Blümchen (Stimme: Jürgen

Kluckert), im Neustädter Zoo zu verbringen.

Doch Ottos Pläne für den Sommer

drohen ins Wasser zu fallen, denn der

Zoodirektor Herr Tierlieb (Friedrich von

Thun) benötigt dringend Geld, um den

Tierpark weiter betreiben zu können.

Eigentlich will er mit Hilfe einer Tombola

das benö-tigte Geld in die Kassen spülen,

doch der korrupte Bürgermeister von

Neustadt (Uwe Ochsen-knecht) kommt

ihm zuvor: Er engagiert die gewiefte

Zora Zack (Heike Makatsch), vornehmlich

um den Zoo zu modernisieren. Doch die

gerissene Fachfrau, die auch nicht davor

zurückschreckt, Benjamin auf ihre Seite

zu ziehen, hat in Wahrheit ganz andere

Pläne. Kann der Zoo noch rechtzeitig gerettet

werden?

Ab Donnerstag, 15. August

ONCE UPONE A TIME IN HOLLYWOOD

Der neue Film von Quentin Tarantino, dessen

Handlung im Jahr 1969 angesiedelt

ist. Die zwei Hauptfiguren sind Rick Dalton

(Leonardo DiCaprio), der frühere Star

einer Western-TV-Serie, und sein langjähriges

Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt).

Beide versuchen es verzweifelt in einem

Hollywood zu schaffen, das sie nicht

mehr erkennen. Aber Rick hat eine sehr

berühmte Nachbarin... Sharon Tate.

Ab Donnerstag, 15. August

A TOY STORY

Das vierte Abenteuer der beliebten Spielzeughelden

aus der Pixar-Trickschmiede.

Bisher dachte Cowboy Woody (Originalstimme:

Tom Hanks) immer, dass er weiß,

wo sein Platz ist – im Spielzimmer seiner

Besitzer nämlich, ob sie nun Andy oder

Bonnie heißen. Dann aber bekommt Bonnie

ein neues, widerspenstiges Spielzeug

– Forky (Tony Hale). Forky hat ein großes

Problem: Er steckt in einer großen Identitätskrise

und ist davon überzeugt, kein

Spielzeug zu sein. Was er stattdessen sein

soll, weiß er auch nicht. Aber er ist sich

sicher, er kann alles sein, nur kein Spielzeug!

Das will er nun allen beweisen und

für Woody beginnt ein Roadtrip, zusammen

mit alten und neuen Freunden, auf

dem er eine andere Sicht auf sein Leben

bekommt. Dabei stellen sie fest, dass die

Welt für Spielzeuge viel größer ist, als sie

je gedacht hätten...

KINOWELT

Kartenvorbestellung:

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Li.F.T.

05462-72080

(Buchhandl. Möllmann Ankum)

05435-3369274

(Dütt & Datt, Bippen)

05435-2240

(Schreibwaren Runge, Berge)

05901-2743

(Lotto Greskamp, Fürstenau)

Mitglied der

SAAL DER COMPAGNIA BUFFO · 49626 RESTRUP

UND ALTER BUCHLADEN, HAUPTSTR. 21, BERGE

PROGRAMM

KALENDER

Li.F.T. e.V.

Literatur, Film und Theater auf dem Land

Restrup 10 ...49626 Bippen

Telefon: 0 54 35-2410

e-mail: liftbippen@hotmail.com

www.kulturverein-lift.de

www.kulturverein-lift.de

Do. 5. Serientäter-KINOABEND: 20 00

SEP „Karniggels“ BERGE

Sa. 14. MusicLand 21 00

SEP Alternative DJ-Night Einlass

Sa. 21. HG Butzko 20 00

SEP „echt jetzt“ - Kabarett

Mo. 23. Theater-Workshop 19 00

SEP Improvisation (immer montags bis 11. Nov.)

Sa. 28. 50 Jahre Woodstock 20 00

SEP Performance und Film BERGE

Do. 3. Serientäter-KINOABEND: 20 00

OKT „French Connection” BERGE

Sa. 12. Kerstin Wittstamm 20 00

OKT „Eisprinzessin“ + „Geschichte einer Tigerin“

So. 13. Kindertheater 15 00

OKT „Der gestiefelte Kater“ - Tamalan

Sa. 26. Kascha B. - Solo 20 00

OKT „Es kann Komik was will“

Fr. 1. Archie Clapp - Comedy 20 00

NOV „Scheiße Schatz, die Kinder kommen nach Dir!”

Do. 7. Serientäter-KINOABEND: 20 00

NOV „Herr der sieben Meere” BERGE

Sa. 9. Poetry-Slam 20 00

NOV Moderation: Andreas Weber, MS

Fr. 29. Compagnia Buffo 20 00

NOV „Oh, oh, du Fröhliche...“ - Weihnachtsfeier

Do. 5. Serientäter-KINOABEND: 20 00

DEZ „Kleine Haie” BERGE

Sa.14. Kaspar + Gaya 20 00

DEZ

„...ein Krippenspiel“


THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Allgemeines

BERGE


COMPAGNIA

BUFFO

...Spendenkonto: Kreissparkasse BSB

(BLZ 265 515 40)

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 63

Kto.-Nr. 121 212 716

BIPPEN

KREISEL







BERSENBRÜCK ➔

QUAKEN-

BRÜCK➔

NORTRUP➔

KETTENKAMP➔

RESTRUP


Folgt uns auf ev.jugend_st.sylvester · Ev. Jugend Quakenbrück

Artländer Pferderennen

Foto: Alexandra Lüders

07 JULI 2019

05.07.2019, 20:00 Uhr

Öffentliche Stadtführung

Quakenbrück auf ganz neue Art und Weise

zu entdecken, dieses Erlebnis machen

während des Sommers die öffentlichen

geführten Stadtrundgänge möglich.

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Markt 4, 49610 Quakenbrück

Ort: Rathaustreppe, Markt 1,

49610 Quakenbrück

12.07.2019

Quakenbrücker SC - Stadionparty

mit DJ Young

Veranstalter: Quakenbrücker Sportclub

von 1999 e.V., Völkerskamp 5,

49610 Quakenbrück

Ort: Artland Stadion, Jahnstraße 15,

49610 Quakenbrück

13.07.2019 - 15.07.2019,

Schützenfest in Hahlen

Veranstalter: Schützenverein Hahlen e.

V., Winkumer Straße 8, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle Hahlen,

49637 Menslage

19.07.2019

Sommertheater „Anatevka“ -

Kneippverein Quakenbrück e.V.

Sommertheater „Anatevka“ erzählt die

Geschichte von Tewje, dem Milchmann.

Ein Musical in 2 Akten. Anmeldungen zu

den Fahrten bei: Gerda Lüken,

Tel.: 05431 - 5519

Veranstalter/Infos: Kneippverein

Quakenbrück e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

26.07.2019, 18:00 Uhr

Stangenfest

Veranstalter/Ort:

Dorfgemeinschaft Menslage

27.07.2019, 19:00 Uhr

Waldfest

Veranstalter:

Dorfgemeinschaft Menslage

Ort: Dorfgemeinschaftsplatz Menslage,

49637 Menslage

VERANSTALTUNGEN IM ARTLAND

08 AUGUST

03.08.2019 - 05.08.2019

Neustädter Schützenbund e. V. 1922

- Schützenfest

Veranstalter: Neustädter Schützenbund

e.V., Neustädter Straße 6,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Neustadt,

Danziger Straße, 49610 Quakenbrück

03.08.2019 - 05.08.2019

Schützenverein Menslage von 1868

e. V. - Schützenfest

Veranstalter: Schützenverein Menslage

e.V., Boomes Weg 3, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

06.08.2019, 12:00 Uhr

Schiff „AHOI“ -

Kneippverein Quakenbrück e.V.

Die Schifferstadt Haren von der Wasserseite.

Unterwegs auf der Ems und dem

Dortmund-Ems-Kanal. Anschließend

Besuch eines Gartencenters. Anmeldungen

bei Gerda Lüken, Tel.: 05431 - 5519

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19, 49610

Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

10.08.2019

Irischer Abend - Wein & Genuss

Wojtun

Veranstalter: Wojtun Wein & Genuss,

Berger Straße 20, 49637 Menslage

Ort: Hof Wojtun, Berger Str. 20,

49637 Menslage

11.08.2019, 11:00 Uhr

Hüttenfest

Veranstalter: Herberger Hütte, Alter

Löninger Weg 12, 49637 Menslage

Ort: Herberger Hütte, Menslage

18.08.2019, 10:00 Uhr

Bauernmarkt in Hahlen

Veranstalter: Schützenverein Hahlen e.

V., Winkumer Straße 8, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle Hahlen,

49637 Menslage

18.08.2019, 10:00 Uhr

Goldene Konfirmation

Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde

St.-Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

20.08.2019, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch

Thema: Lachen ist gesund - Humorvolles

und Besinnliches mit Wolfgang

Vortragender: Herr Bergfeld

Veranstalter: St. Sylvesterstift,

Grüne Straße 24, 49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

23.08.2019, 19:00 Uhr

Rock für Tibet -

Benefiz-Open Air

Ort: Bahnhof Quakenbrück,

Am Bahnhof 1, 49610 Quakenbrück

23.08.2019 - 25.08.2019

Sommerfest

des Ehemaligenvereins

Veranstaltungsorte: Thöle, Heuhotel und

Artland-Gymnasium

Veranstalter: Verein Ehemaliger Quakenbrücker

Schülerinnen und Schüler e.V.,

Menslager Str. 98a, 49610 Quakenbrück

24.08.2019, 09:30 Uhr

Entdeckertour zur Hasemündung

Wolfgang Osthus ist ein profunder Kenner

des Hasetals und seiner Menschen. Sein

nun schon jahrzehntelanges Interesse an

dem Fluss, seiner Landschaft und seinem

Umland nimmt die Tourismus-Information

Artland auf vielfachen Wunsch zum

Anlass, auch im kommenden Jahr zwei

erlebnisreiche BusEntdeckertouren

entlang der Hase und eine spannende

Vortragsveranstaltung zur Sohlengleite

mit Fischbufett anzubieten.

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Markt 4, 49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück, Theisstraße,

49610 Quakenbrück

ab 11.30

ab 18.30

· SPENDENLAUF

· FAMILIENNACHMITTAG

Party

mit AUDREY`S

+ PALACE

OF LOVE

alias

DANCE

WG-BAND

31. AUGUST 2019

ALENÇONER STR. 20 · QUAKENBRÜCK

31.08.2019, 11:00 - 17:00 Uhr

Roadshow Elektromobilität

Bei der Roadshow E-Mobilität soll gezeigt

werden, dass es bereits alltagstaugliche

und bezahlbare Elektroautos gibt.

Veranstalter: Landkreis Osnabrück,

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

31.08.2019, 18:00 Uhr

30 Jahre Brockhaus:

Open Air-Konzert

Das 30-jährige Jubiläum des Brockhauses

steht vor der Tür. Dazu lädt die Evangelische

Jugend St. Sylvester zum „Brockhaus

Open Air“ ein.

Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde

St.-Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

09 SEPTEMBER

01.09.2019, 10:00 Uhr

Begrüßungsgottesdienst und Anmeldung

der neuen Konfirmanden

Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde

St.-Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

01.09.2019, 13:15 Uhr

Artländer Pferderenntag

Veranstalter: Artländer Rennverein

e.V. von 1902, Postfach 1431, 49610

Quakenbrück

Ort: Rennplatz Hasepark, Dinklager

Straße 20, 49610 Quakenbrück

Quelle: www.artland.de

01.09.2019 - 08.09.2019

Woche der Diakonie

Veranstaltungsort: Ev.-luth.Kirchengemeinden,

Kirchenhäuser Quakenbrück

und Menslage

04.09.2019, 07:00 Uhr

Tagesausflug „Hamburg, die

maritime Metropole an der Elbe“ -

Kneippverein Quakenbrück e.V.

Stadtrundfahrt, Besuch der Plaza der

Elbphilharmonie, ein Halt an den St.

Pauli Landungsbrücken, Besichtigung

eines Gewürzmuseums und vieles mehr.

Anmeldungen bei Gerda Lüken, Tel.:

05431 - 5519

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19, 49610

Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

06.09.2019, 19:00 Uhr

Kirchspielpokalschießen

Ort: Schützenhalle Hahlen, 49637

Menslage

07.09.2019, 14:00 Uhr

Vereinsmeisterschaften mit Grillen

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

e.V., Danziger Straße 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhof Quakenbrück,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

07.09.2019, 14:00 Uhr

Kalb- und Poggenschießen in

Hengelage-Brokstreek

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage, Rosenstraße

2, 49610 Quakenbrück

64 | mq + Ausgabe Sommer 2019


07.09.2019, 18:00 Uhr

Konzert mit dem Kammerchor

Diepholz

Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde

St.-Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

07.09.2019 - 08.09.2019,

Kulturschatz Artland „live“

und Tag des offenen Denkmals

Hat Sie schon immer interessiert, wie ein

echtes Artländer Bauernfachwerkhaus von

innen aussieht oder wie eine alte Windmühle

funktioniert? Sie sind neugierig

auf die Technik alter landwirtschaftlicher

Maschinen und Fahrzeuge oder würden

gerne wissen, wie man im Artland Kamele

und Alpakas züchtet?

Ort: Artländer Höfe, 49610 Quakenbrück

08.09.2019, 14:30 - 16:30 Uhr

Turmbesteigung St. Sylvester

Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde

St.-Sylvester, Alenconer Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alenconer Straße 11, 49610 Quakenbrück

13.09.2019 - 15.09.2019

Burgmannsfest 2018

Am kommenden Wochenende ist es

wieder so weit. Das Burgmannsfest in der

Quakenbrücker Innenstadt steht wieder

an. Los geht es am Freitag um 19.00 Uhr

mit dem traditionellen „Einläuten“. Dabei

wird der neue Burgmann von Kindern und

Erwachsenen in historischer Kleidung aus

dem Rathaus gerufen.

Veranstalter: Initiative Quakenbrück e.V.,

Lange Straße 65, 49610 Quakenbrück

Ort: Innenstadt Quakenbrück

14.09.2019 - 15.09.2019,

10:00 - 18:00 Uhr

Büchermarkt

des Stadtmuseum

Zweimal im Jahr veranstaltet das

Stadtmuseum Quakenbrück seinen beliebten

Büchermarkt, denn auch in Zeiten

elektronischer Medien und moderner Massenkommunikation

hat bedrucktes Papier

nach wie vor seinen Wert. Diese Tatsache

wird beim Museums-Büchermarkt am

14. und 15. September, der parallel zum

Burgmannsfest, jeweils von 10 bis 18 Uhr

stattfindet, bestätigt.

Veranstalter:

Stadtmuseum Quakenbrück e. V.,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

14.09.2019, 16:00 Uhr

Hubert-Greten-

Pokalschießen

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage, Rosenstraße

2, 49610 Quakenbrück

15.09.2019, 11:00 Uhr

Medienflohmarkt der

Samtgemeindebücherei

Veranstalter: Samtgemeindebücherei

Artland, Markt 5, 49610 Quakenbrück

Ort: Samtgemeindebücherei Artland,

Markt 5, 49610 Quakenbrück

17.09.2019, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch

Thema: Der häuslichen Gewalt entfliehen

- Das Frauen- und Kinderschutzhaus BSB

stellt sich vor.

Veranstalter: St. Sylvesterstift,

Grüne Straße 24, 49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

20.09.2019, 17:00 Uhr

Stadtführung „op Platt“ mit

Annerose und Claus Peter Poppe

Wie wäre es einmal mit einer Stadtführung

„op Platt“?

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Markt 4, 49610 Quakenbrück

Ort: Rathaustreppe, Markt 1,

49610 Quakenbrück

Foto: Detlef Bülow

21.09.2019, 13:00 Uhr

Drachenfest

Ort: Segelflugplatz, Danziger Straße 21,

49610 Quakenbrück

21.09.2019, 13:45 Uhr

Schützenverein Borg-Bottorf-

Wasserhausen - Kalbkönigschießen

und Ortspokalwettkampf

Veranstalter: Schützenverein Borg-

Bottorf-Wasserhausen e.V.,

Alter Löninger Weg 26, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle Borg-Bottorf-Wasserhausen,

Quakenbrücker Landstr. 19a,

49637 Menslage

21.09.2019, 15:30 Uhr

Schützenverein Menslage von 1868

e. V. - Kalbschießen

Veranstalter: Schützenverein Menslage

e.V., Boomes Weg 3, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

21.09.2019, 16:00 Uhr

Kultur in der Arche - Liedermacher

Carsten Langner

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus Quakenbrück,

Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Foto: Volltreffer

22.09.2019, 10:00 - 17:00 Uhr

Oldtimertreffen

Auch 2019 organisiert der AC Artland

e.V. wieder ein Treffen auf „Gut Vehr“ in

Quakenbrück. Als markenoffenes Treffen

für alle Freunde automobiler und sonstiger

„Schätzchen“ geplant, freut sich der AC

Artland e. V. auf viele Teilnehmer und gute

Gespräche.

Veranstalter: AC Artland e.V., Geringstlandstraße

6, 49610 Quakenbrück

Ort: Gut Vehr Freizeit, Gut Vehr 6, 49610

Quakenbrück

27.09.2019, 20:00 Uhr

Tillack und Blömer - Theater und

Comedy

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35, 49610 Quakenbrück

28.09.2019 - 29.09.2019,

Artländer Apfelfest

Veranstalter: Artländer Pflanzenhof, Im

Zwischenmersch 1a, 49610 Quakenbrück

Ort: Artländer Pflanzenhof, Im Zwischenmersch

1a, 49610 Quakenbrück

29.09.2019, 15:00 Uhr

Schützenverein von 1589 e. V. -

Kalb- und Schlussschießen

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

e.V., Danziger Straße 17,

49610 Quakenbrück

Mode

für Sie & Ihn!

Die neue Sommerkollektion

ist eingetroffen!

Damen | Kinder | Herren | Wäsche | Sport- und Jagdbekleidung | Berufsbekleidung

ANKUM · ALFHAUSEN · BERSENBRÜCK · BERGE · DINKLAGE · FÜRSTENAU · FREREN · QUAKENBRÜCK

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 65


66 | mq + Ausgabe Sommer 2019


PREISRÄTSEL

Wenn Sie

bauen wollen,

packen wir mit an

Informationen zu unseren

Leistungen rund ums

Eigenheim erhalten Sie bei

Ihrer:

LVM-Versicherungsagentur

Torsten Klemm

St. Antoniort 1

49610 Quakenbrück

Telefon 05431 92 89 57 2

http://t-klemm.lvm.de

IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstr. 48 | 49610 Quakenbrück

GESAMTHERSTELLUNG

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

REDAKTION

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders, Florian

Risch, Detlef Bülow, Heiko Bockstiegel,

Katharina Preuth, Bernd Middendorf,

sowie Vereine, Firmen, Personen,

Gruppen und Institutionen, die uns

freundlicherweise Texte und Fotos zur

Verfügung stellen. Verantwortlich für

den Inhalt der redaktionellen Texte

sind die jeweiligen Vereine, Firmen,

Personen, Gruppen und Institutionen.

ANZEIGEN- U. REDAKTION

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

fon 0 54 31 - 94 10 01

fax 0 54 31 - 94 10 50

hawe.oelkers@gmail.com

info@keck-kommunikation.de

Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück im Artland und punktuell in den

angrenzenden Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

MQ+, Stand Mai 2013.

Senden Sie uns Ihr Lösungswort zu.

Unter allen richtigen Einsendungen

verlosen wir

EINKAUFSGUTSCHEINE IM

GESAMTWERT VON 50,00 €

Gewinner der Frühjahrsausgabe

Das Lösungswort war „Bogenschuetzenmeister”.

Lösungswort an: OELKERS, Druckhaus im Artland

Stichwort „Rätsel MQ Sommer 19“

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

Einsendeschluss ist der 20. Aug. 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

1 x 25,-: Rita Bergmann, Hahnenmoorstraße 36, 49637 Menslage

1 x 25,-: Kaethe Alberding, Herzenskamp 2, 49610 Quakenbrück

Ausgabe Sommer 2019 mq + | 67

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!