Berliner Kurier 07.07.2019

BerlinerVerlagGmbH

Großalarm: Feuerwehr rettet 13 Berliner

SEITEN 8-9

Nostalgie-Fest

Vom Zauber

der Berliner

Drehorgel

PostvertriebsstückA11916/Entgelt bezahlt

7. Juli 2019 •Berlin/Brandenburg1,30 ¤•D/Auswärts 1,40 ¤ •NR. 181/2019 –A11916

Saison-

Auftakt

12307Fans

feiernEisernUnion

AM SONNTAG

Alltag Ost

Weniger

Geldfür

...und einen 2:1-Sieg gegen Bröndby Kopenhagen

SEITE 4–5 SEITEN 22–23

Fotos: dpa (2), camcop media /Andreas Klug

mehrArbeitSEITE 6

Neue Studie belegt: Die Ungerechtigkeit bei den Lebensverhältnissen ist noch lange nicht überwunden


POLITIK

MEINE

MEINUNG

Seehofer zeigt

den Lösungsweg

Wie sich die Bilder gleichen!

Nach der „Sea

Watch 3“ sind nun zwei weitere

Schiffe vor Italiens Küste

unterwegs, diedie Namen

„Alan Kurdi“ und „Alex“ tragen.

Der Unterschied besteht

darin, dass sie Italien einstweilen

nicht ansteuern. Nach

Libyen wollen die Besatzungen

nicht. Nach Italien können

sie nicht, weil der rechtsextreme

Innenminister Matteo

Salvini mitKonsequenzen

droht.

Nun ist die Rechtslage, das

zeigt der Fall Rackete, unübersichtlich.

Politisch allerdings

ist sie übersichtlicher. Denn

erstens übernehmen private

Seenotretter dieAufgaben, die

eigentlich die EU übernehmen

müsste. Zweitens verdeutlicht

Salvini die Widersprüche jener

Politik, dieerselbst verkörpert.

Denn wenn er Asagt,

dass Italien nicht der einzige

Hotspot für Flüchtlinge sein

dürfe, dann muss er auch Bsagen.

Und Bbedeutet: Es

braucht in Europa solidarische

Lösungen. DieFlüchtlinge

müssen aufgenommen und in

der EU verteilt werden –so,

wie es Bundesinnenminister

Horst Seehofer fordert. Nur

weil die Solidarität in Europa

versagt, sehen wir jetzt allabendlich

diese Bilder. Hoffentlich

ist damit bald Schluss.

FRAU DESTAGES

Anja Karliczek

Von

Markus

Decker

Arbeitnehmer, die sich auf

eigene Kosten fortbilden, sollen

künftig mit mehr Geld

vom Staat unterstützt werden,

verspricht

Bundesbildungsministerin

Anja

Karliczek

(48). „Bisher

wird in

der Regel

nur eine

Fortbildungsmaßnahme

gefördert“, so die

CDU-Politikerin in „Stuttgarter

Zeitung und „Stuttgarter

Nachrichten“. Nach der

Sommerpause will sie einen

Entwurf zum Ausbau des

Aufstiegs-Bafögs vorlegen.

Foto: Christoph Soeder/dpa

Fotos: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa; Stefan Boness/imago images; Foto: Stefano Cavicchi/dpa

Erst „Sea-Watch3“, jetzt„Alan Kurdi“: Deutschlands

und Italiens Innenministerliefern sich ein Fernduell

über die Grundlagen der künftigenEU-Asylpolitik

Berlin – Deutschland hat der

EU-Kommission angeboten,

Migranten von zwei weiteren

Rettungsschiffen im

Mittelmeer aufzunehmen.

„Auch im Fall der ,Alan Kurdi‘

und der ,Alex‘ sind wir im

Rahmen einer europäischsolidarischen

Lösung bereit,

einen Teil der aus Seenot Geretteten

aufzunehmen“, sagte

Bundesinnenminister

Horst Seehofer (CSU). Italiens

rechter Innenminister

blockiert jedoch eine Lösung

–indem er die Häfen sperrt.

Das unter deutscher Flagge

fahrende Schiff „Alan Kurdi“

hatte nach Angaben der Regensburger

Organisation Sea-

Eye in internationalen Gewässern

vor Libyen 65 Migranten

von einem Schlauchboot gerettet.

Die „Alex“ ist ein Schiff

der italienischen Hilfsorganisation

Mediterranea Saving

Humans. Von den 54 Geretteten

der „Alex“ waren zuletzt

noch 41 an Bord. 13 Menschen,

darunter mehrere Frauen und

Seenotretter der Organisation Sea-Eye

evakuieren Flüchtlinge voneinem

Schlauchboot im Mittelmeer.

Kinder, wurden inzwischen

auf die italienische Insel Lampedusa

gebracht.

Im Bundesinnenministerium

war am Freitagabend ein

Brief von Italiens Innenminister

Matteo Salvini eingegangen.

Darin drängt Salvini Seehofer,

Verantwortung für die

„Alan Kurdi“ zu übernehmen.

Italien verteidige in verantwortungsvoller

Weise die

europäische Außengrenze und

wolle nicht länger „der einzige

„Hotspot von Europa“ sein,

begründete er.

Deutschland lehnt das von

Salvini verfochtene Prinzip ab,

wonach der Flaggenstaat prinzipiell

zuständig sein soll. Seehofer

macht sich stattdessen

weiter für einen europäischen

Foto: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa

Verteilmechanismus für die

Migranten stark. Ein Sprecher

seines Ministeriums erklärte

auf Anfrage: „Wer Menschen

vor dem sicheren Ertrinken

rettet, erfüllt seine humanitäre

Pflicht.“ Deshalb habe die

Bundesregierung in diesem

Jahr bereits 228 Menschen

aufgenommen –mehr als jeder

andere EU-Staat.

Pro Asyl kritisierte Seehofers

Angebot, nur einige der

Flüchtlinge aufzunehmen, als

„erbärmlich“. Damit gehe das

Drama weiter, sagte Pro-Asyl-

Geschäftsführer Günter Burkhardt.

Die Rettung aus Seenot

und der Zugang zum Asylrecht

seien „kein Gnadenakt, sondern

gültiges Recht“.

Die Bundesregierung hatte

sich in der Vergangenheit stets

bereit erklärt, Schutzsuchende

aufzunehmen –unter der

Voraussetzung, dass auch andere

Staaten einwilligen. Ein

Sprecher des Auswärtigen

Amts erklärte, Ziel der Regierung

sei es, „eine schnelle Lösung

zu finden“. Zunächst


SEITE3

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Liefern sich einen

Machtkampf: Italiens

Innenminister Salvini (l.)

und sein deutscher Kollege

Seehofer.Dahinter:

Hilfsschiff„Alan Kurdi" vor

der libyschen Küste.

müsse ein sicherer Hafen

gefunden und über die Verteilung

der Geretteten auf

die EU-Staaten gesprochen

werden.

Vor einer Woche hatte

die Kapitänin des deutschen

Rettungsschiffes

„Sea-Watch 3“, Carola Rackete,

mit 50 Migranten an

Bord ohne Erlaubnis Lampedusa

angesteuert. Die 31-

Jährige verteidigte ihr Vorgehen.

„In der gleichen Situation

würde ich sicherlich

noch einmal das Gleiche

tun“, sagte sie der Zeitung

„La Repubblica“.

„Aber ich hoffe, dass, wenn

ein solcher Fall auftritt, die

italienischen Behörden das

nächste Mal viel früher reagieren

und verhindern,

dass dieser Fall eintritt.“

Auf die Frage, ob sie Salvini

auf die „Sea-Watch 3“ einladen

würde, antwortete

sie mit einem klaren Nein.

„Wir haben eine sehr strenge

Regel: keine Rassisten an

Bord.“

Rechter Spuk am Kyffhäuser

Völkischer Flügel der AfDlud unter dem Motto „Der Osten steht auf“zum alljährlichen

Treffen. Nach Listendebakel kündigt Gauland in Sachsen „Erststimmen-Kampagne“ an

Leinefelde/Warburg – Die

Zusammenstreichung der AfD-

Kandidatenliste für die anstehende

Sachsen-Wahl ist für

Partei- und Fraktionschef Alexander

Gauland ein Affront

gegen die AfD. „Man will einer

demokratischen Partei das

Recht nehmen, bei den anstehenden

Wahlen stärkste Kraft

zu werden“, so Gauland wörtlich

beim Kyffhäuser-Treffen

des rechten Parteiflügels in

Leinefelde (Thüringen). Am

Tag zuvor hatte der Landeswahlausschuss

in Sachsen 43

von 61 Listenplätzen aufgrund

von Formfehlern für ungültig

erklärt.

Die AfD werde sich gegen

diese „Ungerechtigkeit“ wehren,

erklärte Gauland unter

dem Jubel von rund 800 „Flügel“-Anhängern.

„Wir sind die

Demokraten, die anderen sind

es nicht!“ Er kündigte eine

Erststimmen-Kampagne an.

Die völkische „Flügel“-Bewegung

um AfD-Landeschef

Björn Höcke kam zum fünften

Mal zusammen. Das Bundesamt

für Verfassungsschutz hatte

den „Flügel“ im Januar als

Verdachtsfall im Bereich des

Rechtsextremismus eingestuft.

Präsident Thomas Haldenwang

hatte später erklärt, dass

nächste Kyffhäusertreffen

werde Aufschluss geben, ob das

gerechtfertigt sei.

Schröder schießt gegen

„übertriebenenKlimaschutz“

Ex-Kanzler vermisst breiteren Themenkatalog –und glaubt,dassder Diesel weiterlebt

Gaben den Startschuss: Gerhard

Schröder und Frau Ende Juni in Kiel

beim „Nord Stream Race“.

Foto: obs/NORD STREAM RACE

Berlin –Ex-Kanzler Gerhard

Schröder hat davor gewarnt,

dem Klimaschutz alles andere

unterzuordnen. „Dass das ein

wichtiger Aspekt ist, will ich

gar nicht bestreiten. Aber dass

jetzt fast diegesamte politische

Debatte von der Klimafrage

dominiert wird, geht mir zu

weit“, sagte der 75-Jährige

dem „Handelsblatt“. „Die

Volksparteien haben es immer

geschafft, einen breiten Katalog

gesellschaftlicher Fragen

zu beantworten: Was ist mit

unserer Wettbewerbsfähigkeit?

Wie ist es um unser Bildungssystem

bestellt? Wie

können wirbei der Digitalisierung

Schritt halten? Das sind

Kyffhäuserland: Hier soll der Sage nach

Kaiser Barbarossa ruhen. Das

Kyffhäuserdenkmal zu Ehren Kaiser

Wilhelms I. ist das drittgrößte

Nationaldenkmal in Deutschland.

Amtskollege Gauland sagte

mit Bezug auf den mutmaßlich

von einem Neonazi erschossenen

CDU-Politiker Walter

Lübcke: „Die Altparteien haben

einen Ermordeten instrumentalisiert“;

wo es bei straffälligen

Migranten stets um

Einzeltäter gehe, würden jetzt

„mit allen Mitteln Hintermänner

und Netzwerke konstruiert“.

Brandenburgs AfD-Landeschef

und „Flügelmann“

Andreas Kalbitz rief mit Blick

auf die Landtagswahlen zum

„Widerstand“ gegen die etablierte

Politik auf. „Widerstand

tut not in diesem Land, sonst

werden wir dieses Land verlieren“,

so Kalbitz. Das Treffen

stand unter dem Motto „Der

Osten steht auf.“ Co-Parteichef

Jörg Meuthen war erstmals

nicht dabei.

wichtige Fragen. Derzeit wird

aber alles von der Klimadebatte

überdeckt.“ Das erkläre auch

den Höhenflug der Grünen.

„Meine Prognose ist jedoch:

Auf Dauer wird das nicht reichen,

um diese Republik aufrechtzuerhalten“,

sagte er.

Auch die Nachhaltigkeitsstrategien

der deutschen Autoindustrie

attackiert Schröder,

der einst als niedersächsischer

Ministerpräsident im VW-Aufsichtsrat

saß: „Wo man früher

zu wenig über Elektromobilität

nachgedacht hat, wird es jetzt

teils übertrieben.“ Vergessen

werde dabei, „dass der Diesel

noch viele, viele Jahre ein

wichtiges Aggregat sein wird“.

Foto: Matthias Bein/dpa

Foto: Pool Presidential/dpa

Foto: Eckhard Stengel/imago images

NACHRICHTEN

Zentralbankchef gefeuert

Ankara –Der türkische

Staatspräsident Recep

Tayyip Erdogan hat den Chef

der Zentralbank abgesetzt,

Murat Cetinkaya. Dessen

Stellvertreter Murat Uysal

übernahm. Erdogan hatte die

türkische Zentralbank immer

wieder unter Druck gesetzt,

die Zinsen zu senken.

„Meer aus Blut“ angedroht

Teheran –Ein einflussreicher

iranischer Ajatollah hat

den USA gedroht, im Kriegsfall

werde man den Golf in

ein „rotes Meer“ verwandeln.

Ajatollah Ali Mowahdei Kermani

sagte: „Wenn ihr uns

angreifen wollt, werden wir

die Farbe des Persischen

Golfs von Blau in Rot umwandeln.“

Bovenschulte gewählt

Bremen –Der Sozialdemokrat

Andreas Bovenschulte

soll nach dem Willen seiner

Partei Regierungschef im

Bundesland Bremen werden.

Die Delegierten eines außerordentlichen

Landesparteitages

nominierten den 53-jährigen

Juristen mit 140 von

146 abgegebenen Stimmen.

Angst vorNeuem

Berlin –Der Ostbeauftragte

Christian Hirte (CDU) führt

die AfD-Erfolge im Osten auf

Ängste vor gesellschaftlichen

Veränderungen zurück. In

Ostdeutschland gebe es „eine

besonders große Skepsis

gegenüber gesellschaftlichen

Veränderungen“, sagte Hirte

in der „Rheinischen Post“.

Ernährung und Schule

Berlin –Agrarministerin

Julia Klöckner (CDU) reagiert

auf Forderungen von

Ärzteschaft undVerbraucherschützern

nach mehr

Gesundheitsförderungund

will die Ernährungsbildung

in Schulen stärken.Das

kündigte Klöckner in der

„Neuen Osnabrücker Zeitung“

an.


BERLIN

DER

ROTE

TEPPICH

Ehre, wemEhregebührt!

Andreas

Knieriem,

53 Jahre

alt,ist

Zoodirektor.

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

Redaktion: Tel. 030/63 33 11 456

(Mo.–Fr. 10–18 Uhr)

10969 Berlin, Alte Jakobstraße 105

E-Mail: leser-bk@dumont.de

Abo-Service: Tel. 030/232777

Foto: Tierpark Berlin

Eigentlich müsste der

Mann Augen wie ein

Pferd haben –seitlich, um

ein großes Blickfeld erfassen

zu können. Ist er doch

Chef gleich zweier Tiergärten:

des Tierparks in Friedrichsfelde

und des Zoos in

der City West. Doch im Moment

sind die Augen vorn

doch besser, denn Andreas

Knieriem ist voll dabei, den

175. Geburtstag des Zoos

vorzubereiten. Vom 2. bis

zum 4. August wird gefeiert.

Am Freitag haben die

Besucher die Chance, bis in

die Dämmerung zu bleiben:

175 Minuten länger als gewöhnlich

–bis 21.25 Uhr –

wird der Zoo geöffnet bleiben,

eine Minute für jedes

Jahr seines Bestehens. Am

Sonnabend und Sonntag

wird es außerdem ein buntes

Programm geben,

abends gekrönt von Konzert-Aufführungen

des

„Karnevals der Tiere“ von

Camille Saint-Saëns (45 Euro

inklusive Zoo-Eintritt).

Bei Führungen gibt es Einblicke

in Bereiche, die der

Zoobesucher normalerweise

nicht zu sehen bekommt.

Knieriem gibt die Parole für

die große Sause aus: „Der

Zoo Berlin ist eine wichtige

Kultureinrichtung, in der

die verschiedensten Menschen

der Gesellschaft –

von jung bis alt –zusammenkommen.“

www.zoo-berlin.de GL

Hut ab!

Der Schweizer

Hansruedi Schmidhauser

beim Umzug

auf dem Kurfürstendamm.

Von

CHRISTIAN GEHRKE

Charlottenburg – Mitten im

dem großen Umzug, der gerade

vom Kudamm Richtung

Gedächtniskirche unterwegs

ist, ertönt plötzlich Musik.

Alle erkennen das Lied sofort:

Es ist „Mackie Messer“

aus der „Dreigroschenoper“.

An der Gedächtniskirche angekommen,

fangen einige der

rund 200 Drehorgelspieler

an zu singen: „Das ist die Berliner

Luft, Luft, Luft!“ Rund

um den Breitscheidplatz feiern

sie bis zum Sonntag das

40. Internationale Drehorgelfest.

Berliner Folklore

zum Anfassen.

Aus zwölf Ländern sind sie in

die Hauptstadt gereist,

einige kommen aus

den USA, aus Schweden

oder aus Estland.

Der Schweizer

Paul Müller (79) ist

schon zum zehnten

Mal beim Fest dabei.

Für die

große Parade

wurde der Kudamm

eine ganze Zeit von

der Polizei

abgesperrt.

Er sagt: „Diese Kameradschaft

und Freundschaft ist einfach

großartig. Die meisten Drehorgelspieler

kennen sich.“

Schon als kleiner Junge

träumte Müller davon, ein

Drehorgelspieler zu werden,

sagt er. Vor 20 Jahren machte

er eine Erbschaft –und seinen

Traum wahr. Er kaufte sich

sein Instrument, eine besonders

alte und schicke Orgel.

„Das ist die König in der Instrumente.

Das hat Bach schon

Konzerte ausverkauft

Rammstein warnt

vorTicket-Abzocke

SEITE 9

Sie lieben

die Berliner

Luft, Luft, Luft

Hunderte Leierkastenmänner und -frauen

sind derzeit in Berlin –und kämpfen für

den Erhalt ihrer ganz besonderen Musik

Margot

Wolf (l.)ist

mit 104 Jahren die

älteste Teilnehmerin

beim Drehorgelfest.

gesagt“, meint Günter Schröder

(72). Er ist mit seiner Frau Gabriele

aus Bad Salzuflen (NRW)

angereist. Das Ehepaar kommt

schon seit Jahren zum Treffen.

Das ganze Wochenende wird

auf dem Breitscheidplatz gefeiert.

Gestern gab es den Umzug

über den Kudamm mit anschließendem

Bühnenprogramm.

Am heutigen Sonntag

geht es bis 18 Uhr weiter. Um 15

Uhr erklingen die Drehorgeln

in der Gedächtniskirche (Eintritt

frei). Der jüngste Musiker

ist der vierjährige Taavi-Noah,

die älteste ist die Berlinerin

Margot Wolf (104). Sie ist bis

heute noch die Schatzmeisterin

der Berliner Drehorgelfreunde.

Der Verein richtet das Spektakel

aus. Berlin und die Drehor-

An den

Orgeln sind

kleine Glücksbringer

zu

sehen.


Brutale Tat

Hammer-Attacke

auf Rettungssanitäter

SEITE 42

SEITE5

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Brücken-Bau: Ringbahn für

vier Wochen unterbrochen

Berliner müssen auf den Ersatzverkehr umsteigen

Berlin – Richtig vielen ist es

noch nicht aufgefallen –aber

am Montag, wenn die nicht in

den Urlaub entschwundenen

Berliner zur Arbeit müssen,

wird die seit Freitagabend geltende

Unterbrechung des östlichen

S-Bahn-Rings (160 000

Fahrgäste/Tag) zu spüren sein.

Die Eisenbahnbrücke über

dem Wiesenweg in Friedrichshain

muss erneuert werden, außerdem

wird sie für den Eisenbahnverkehr

zum BER ertüchtigt

–bislang ist sie dafür zu

baufällig.

Wegen der Arbeiten verkehren

bis in die Nacht zum 5. August

keine S-Bahn-Züge zwischen

Ostkreuz und Frankfurter

Allee.

Die S-Bahn hat einen Bus-Ersatzverkehr

zwischen Ostkreuz

(Hauptstraße, nahe dem Wasserturm)

und Storkower Straße

(Buswendeschleife) über

Frankfurter Allee eingerichtet.

Sie weist darauf hin, dass man

möglichst nicht am Bahnhof

Frankfurter Allee, sondern am

Bahnhof Storkower Straße umsteigen

sollte. Am Bahnhof

Frankfurter Allee muss man

300 Meter zur Bushaltestelle

Gürtelstraße laufen und auch

noch die Frankfurter Allee

überqueren.

Betroffen sind vorwiegend die

Ringlinien S41und S42. Die

S47wird zwischen Schöneweide

und Hermannstraße eingestellt.

Ersatz: S45und S46. Die

S8 wird geteilt. Sie verkehrt

südlich der Baustelle von Zeuthen/Grünau

bis Hermannstraße

als S46. Im Norden behält

sie zwischen Birkenwerder und

Greifswalder Straße ihre Nummer.

Die S85 rollt nur zwischen

Schöneweide und Pankow.

Alle Details: sbahn.berlin GL

gel gehören einfach zusammen.

Nach dem Ende des Ersten

Weltkrieges wurden die

Leierkästen an Kriegsversehrte

vermietet. So konnten die

Männer weiter ihre Familie

ernähren. Bevor das Radio modern

und für jeden Haushalt

Die

Lieder sind

auf Lochstreifen

aus Papier festgehalten.

erschwinglich wurde, gehörten

Drehorgeln zum Berliner

Straßenbild. Sie zu spielen,

war ein normaler Beruf. „In

meiner Heimat ist das heute

auch noch so“, sagt Victor Maya

(32). Er kam aus Mexikonach

Berlin, verdient mit dem

Spiel zu Hause sein Geld. Um

ihn herum steht ein Dutzend

Touristen und macht Fotos.

Auch wenn die Drehorgelspieler

in Deutschland

mit ihrer Kunst nicht

reich und berühmt

werden, so sind einige

von ihnen bei

Der

jüngste Teilnehmer

Taavi-Noah

Luck (4)ist aus

Schwarzenbek

angereist.

Wind und

Wetter draußen.

Sie sind

treu. So wie Bernd

Kulpsch (57). Sein Instrument

hat er mit Fan-Artikeln des

1. FC Union Berlin geschmückt.

Seit 20 Jahren begleitet

Kulpsch jedes Heimspiel

vor dem Stadion an der

Alten Försterei.„Mit den Neuzugängen

klappt es in diesem

Jahr mit dem Klassenerhalt in

der 1. Liga“, sagt er .

Bis heute seien die Musiker

enttäuscht und sauer auf Kultursenator

Klaus Lederer

(Linke), dass ihr Instrument

nicht Berliner Kulturerbe geworden

ist, meint Axel Stüber

(65). Er ist der letzte Drehorgelbauer

der Stadt. Von seiner

Werkstatt in Biesdorf exportiert

er die Musikkästen in

die Welt. Angesprochen

auf seine Leidenschaft

sagt er: „Dreh

doch mal selbst

dran, dableibst du

drauf hängen! Du

drehst an der Orgel

und bist der Star.“

Fotos: camcop media /Andreas Klug

Günter

Schröder (72)

und Gabriele

Schröder (70) sind

aus NRW nach

Berlin gereist.

Große Serie

KURIER schippertmit

Ihnen durch den Sommer

Berlin – Wo verbringenSie Ihre

Ferien? Fahren Sie weit

weg? Oder bleiben Sie lieber in

Berlin? Esmuss nicht immer

das Mittelmeer sein, denn erholsame

Stunden amWasser

kann auchhier jeder genießen.

Wie das geht? Der KURIER

zeigt es Ihnen – im Rahmen

der Serie„Ahoi,Berlin“!

Morgen geht es los –bis zum 19.

Juli finden Sie im KURIER von

Montag bis Freitag Geschichten,

die an Berlins Flüssen und

Seen spielen. Geschichten von

Menschen, deren Leben das

Wasser ist, nicht nur im Sommer.

Dazu gibt es viele Serviceund

Ausflugstipps

mit Anregungen

für die

schöne Sommerferienzeit.

Ob mit dem

Fahrrad, dem

Boot oder zu

Fuß – die

Wasserwege

rund um Berlin

lassen sich

auf verschiedene

Weisen erobern.

Wie wäre es

mal mit einer schönen

Foto: Volkmar Otto

Ahoi,

Berlin!

GESCHICHTEN VOMWASSER

Diegroße Ferien-Serie

im KURIER

Frank Meyerist Wander-Blogger –

der KURIER begleitete ihn.

Wanderung? Für die Serie begleitete

der KURIER unter anderem

Frank Meyer (50), einen

echten Wander-Profi. Eine

Tour am Wasser lohnt sich –

schon wegen der Natur. „Man

kann mal stehen bleiben, sich

um die eigene Achse drehen,

die Natur auf

sich wirken lassen.

Es wird nie

langweilig“,

sagt er. Meyer

hat für Sie,

liebe Leser,

auch einige

Touren-Vorschläge

–welche

das sind?

Das lesen Sie ab

morgen in der Serie

„Ahoi, Berlin“. FTH


6 BERLIN BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Mehr arbeiten,

weniger Geld

Menschen in Ostdeutschland bleiben

die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt

Von

GERHARD LEHRKE

Berlin – Beschäftigte in Ostdeutschland

arbeiten noch

immer länger als im Westen

und verdienen weniger. 2018

kamen Arbeitnehmer im

Westen im Schnitt auf 1295

Arbeitsstunden. Im Osten

mit Berlin waren es 1351

Stunden und damit 56 mehr.

Wird Berlin zum Westen gezählt,

sind es im Osten 61

Stunden mehr.

Zugleich lag das Jahres-Brutto

je Arbeitnehmer im Westen mit

36088 Euro um knapp 4900

Euro höher als in den neuen

Ländern mit 31242 Euro. Das

ergeben Daten der Statistischen

Ämter von Bund und

Ländern, die die Linke-Bundestagsfraktion

ausgewertet hat.

Linke-Sozialexpertin Sabine

Zimmermann kritisierte, dass

fast 30 Jahre nach der Wende

die Spaltung am Arbeitsmarkt

anhalte. Es sei inakzeptabel,

dass die Bundesregierung sich

mit einem „Sonderarbeitsmarkt

Ost“ abgefunden habe.

Im Schnitt am längsten gearbeitet

wurde 2018 in Sachsen-

Anhalt mit 1373 Stunden. Am

wenigsten Arbeitsstunden waren

es demnach im Saarland

(1269) –bei einem bundesweiten

Schnitt von 1305 Stunden.

Bei Löhnen und Gehältern

war Hamburg Spitze mit 41 785

Euro brutto. Am wenigsten verdienten

Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern

(28 520

Euro). Bundesweit waren es im

Schnitt 35 229 Euro.

Es tut sich aber etwas: Arbeiteten

Beschäftigte im Osten mit

Berlin im Schnitt 56 Stunden

länger, waren es im Jahr 2000

noch 147 Stunden. Bei den Löhnen

schrumpfte der Rückstand

des Ostens seit 1991 von 9201

Euro auf 4846 Euro.

Wie immer lauern aber in der

Statistik Fallen: Auch im Westen

gibt es regionale Unterschiede.

Im Westen insgesamt

Foto: Volker Schimkus

Ein Ost-Gefühl:

Ordentlich

gearbeitet,

aber Ebbe im

Portemonnaie.

gibt es deutlich mehr Minijobber,

die kürzer arbeiten und damit

den Schnitt senken.

Im Osten fehlen Firmenzentralen

mit Löhnen, die den

Schnitt heben, und es gibt zu

wenige Gewerkschaftsmitglieder.

Deshalb können die Arbeitnehmer

die Chefs nicht zwingen,

sich Tarifverträgen mit höheren

Löhnen und kürzeren

Arbeitszeiten anzuschließen.

echt kultur

telefonische anzeigenannahme: 030 2327-50


BERLIN 7

DasSpäti-Chaos

Urteil schafft Verwirrung

Sonntagsverkauf nur an Touris

Unterschiede in Bezirken

Berlin – Das Verwaltungsgericht

hat gesprochen: „Spätis“

müssen an Sonntagen

schließen. Wer glaubt, dass

daraus eine in allen Bezirken

gleiche Reaktion folgt, irrt.

Während der zuständige Stadtrat

Arne Herz (CDU) in Charlottenburg-Wilmersdorf

das

Verbot weiter streng auslegen

will, plant Friedrichshain-

Kreuzberg erst Reaktionen,

wenn es Beschwerden beim

Ordnungsamt gibt oder andere

Verstöße festgestellt werden.

„Kontrollen von Spätis an

Sonn- und Feiertagen sind kein

Schwerpunkt der Arbeit des

Ordnungsamtes“, sagte Stadtrat

Andy Hehmke (SPD). Man

schreite ein, wenn etwa die

Nutzung des Gehwegs behindert

werde.

Beschwerden richteten sich

oft gegen Spätis, die keine Waren

„zum täglichen Bedarf“ im

Angebot hätten, deren Sonntagsverkauf

die Richter unterbunden

sehen wollen. Vielmehr

gäbe es Ärger, wenn fast

nur Alkohol und Zigaretten an

jüngere Leute verkauft würden.

„Diese Form des Alkoholverkaufs

zum ,Vorglühen‘ an

Party-Hotspots halte ich für

problematisch“, sagte Hehmke.

Deshalb müssten Geschäftsinhaber

damit rechnen, dass sie

am frühen Sonntagmorgen

nach Mitternacht Besuch vom

Ordnungsamt bekommen.

Das Verwaltungsgericht hatte

entschieden, dass Spätshops

auch an Sonntagen grundsätzlich

geschlossen bleiben müssen.

Sie hätten vor allem Waren

im Angebot, die man auch unter

der Woche im Supermarkt bekommt.

Geklagt hatte eine Späti-Inhaberin

in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Sie berief

sich auf eine Ausnahme im Ladenöffnungsgesetz,

wonach

Läden auch amSonntag öffnen

dürfen, wenn sie bestimmte

Waren für Touristen „zum sofortigen

Verzehr“ anbieten –

die kleine Wasserflasche, ein

Sandwich oder Schokoriegel.

Die Frau hatte aber auch Toastbrot,

Honiggläser und verpackten

Kaffee im Angebot. GL

Foto: Markus Wächter

Viele Spätis

haben sich zu

Kneipen

gewandelt.

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8 BERLIN BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Die Feuer-Helden

von Neukölln

44 Einsatzkräfte bringen 13 Menschen,

zwei Katzen und einen Hasen in Sicherheit

Von

P. DEBIONNE

Berlin – Die Berliner Feuerwehr

musste in der Nacht zu

Sonnabend mit einem Großaufgebot

zu einem Wohnungsbrand

in der Boddinstraße

in Neukölln ausrücken.

Gegen 3.30 Uhr war aus

bislang ungeklärter Ursache

ein Feuer in einer Erdgeschosswohnung

im Hinterhaus

ausgebrochen. Die Retter

machten ihrem Namen alle

Ehre –und brachten insgesamt

13 Menschen, zwei

Katzen und einen Hasen vor

den Flammen in Sicherheit.

Die Wohnung im Hinterhaus

in Vollbrand.

Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers

brannte die

Wohnung in ganzer Ausdehnung.

Man sei mit 44 Mann im

Einsatz und habe „umfangreiche

Brandbekämpfung und Personenrettung“

eingeleitet. Mehrere

Personen würden notärztlich

versorgt. Gerettet worden

seien ein Mensch aus der Brandwohnung

sowie zwölf weitere

Hausbewohner aus darüber liegenden

Wohnungen.

Dabei setzten die Feuerbekämpfer

auch Fluchthauben

ein, mit denen die Menschen ins

Freie geleitet wurden. Auch

zwei Katzen und ein Hase konnten

in Sicherheit gebracht und

vor dem Flammentod bewahrt

werden. Nach rund einer Stunde

meldete die Einsatzleitung

der Feuerwehr dann: Brand gelöscht.

Zwei der Geretteten er-

litten nach Angaben des

Feuerwehrsprechers

akute Rauchgasvergiftungen.

Sie wurden in

umliegende Krankenhäuser

gebracht. Lebensgefahr

soll nicht

bestehen.

Wie es zu dem verheerenden

Brand kommen konnte,

war am Sonnabend noch nicht

klar. Ein Fachkommissariat der

Berliner Polizei hat nun die Ermittlungen

übernommen.

Die Brandnacht von Neukölln

war bereits der dritte größere

Einsatz in den letzten Tagen für

unsere mutigen Helden der

Feuerwehr: Nach dem verheerenden

Großbrand im Dong

Xuan Center wütete am Freitag

noch ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus

in Köpenick. Hier

konnten die Feuerbekämpfer

sechs Kinder, sieben Erwachsene,

einen Hund sowie eine Katze

vor dem sicheren Tod in den

Flammen retten.

Ein Retter

kümmert

sich um

einen

Bewohner.

Polizeigewerkschaft GdP:Brandbrief gegen die AfD

Landes-Chef NorbertCioma wirft der Partei

„menschenverachtende Inhalte“ vor

Berlin – Seit der Aussage

des CDU-Politikers Friedrich

Merz,man verliere„Teile

der Polizei und der Bundeswehr

an die AfD“, tobt eine

Diskussion darüber, ob

Merz recht hat oder nicht.

Nun bekommt die Debatte

eine neue Schärfe: In einem

am Sonnabend veröffentlichten

Brandbrief der Gewerkschaft

der Polizei

(GdP) warnt der Berliner

Landesvorsitzende Norbert

Cioma: „Demokratisch gewählt

heißt nicht, demokratisch

sein.“

Bereits vergangene Woche

hatte GdP-Sprecher Benjamin

Jendrogesagt,dass„natürlich

auch einige Berliner

Polizisten die AfD gewählt“

hätten. Beider GdP betrachte

man diese Entwicklung

NorbertCioma, Landeschef der

Berliner Polizeigewerkschaft GdP.

Foto: dpa

mit Sorge. Jetzt legt Landeschef

Cioma mit deutlichen

Worten nach. Und sagt:

„Diese Partei steht für menschenverachtende

Inhalte.“

Dass man „demokratisch gewählt

wurde, heißt aber

nicht, dass man demokratisch

sein muss“, so Cioma.

Selbstverständlich beantworteman

Fragen vonAbgeordneten

der Partei. Auf einen

proaktiven Austausch

wie mit den anderen fünf im

Abgeordnetenhaus vertretenen

Parteien verzichte

man aber ebenso wie auf

Diskussionsrunden mit AfD-

Vertretern auf dem Podium,

heißt es in dem Statement.

Man habe „mit dieser Partei

rein garnichts zu bereden“.

Der Berliner AfD-Innenpolitiker

Karsten Woldeit twitterte

am Sonnabend als Reaktion:

„Soso, die GdP distanziert

sich von der Partei,

die sich am meisten für die

Belange der Kollegen einsetzt.

Oder ist das eher die

Meinung einiger weniger in

der GdP?“

PDE


BERLIN 9

Angreifer springt

in die Spree

Feuerbekämpfer

in der völlig

ausgebrannten

Wohnung in der

Boddinstraße.

Foto: Pudwell

Rammstein

warnt vor

Ticket-Abzocke

Berlin – Es dauerte nicht lange,

da wussten viele Fans der

Berliner Kult-Band Rammstein:

Mit dem Konzertbesuch

im nächsten Jahr klappt

es leider nicht. Am Freitag

startete der Vorverkauf für

die neu angekündigten Konzerte

der Schock-Rocker.

Und schon nach kurzer Zeit

hieß es: Alles ausverkauft!

„Zurzeit nicht verfügbar“

–solautete die

Meldung, die vielen

Fans der

Band um Frontmann

Till Lindemann den

Schweiß auf die Stirn trieb.

Schon kurze Zeit nach dem

Vorverkaufsstart für die

Rammstein-Shows am 4. und 5.

Juli 2020 tauchte diese Mitteilung

in allen Platzkategorien

beim Ticket-Anbieter Eventim

auf –trotz Zusatz-Shows.

Das Problem: Wie immer bei

so begehrten Konzerten

wird auch dieses Mal

der Ticket-Handel

fernab

der offiziellen

Verkaufs-

Kein Großbrand, sondern

ein Konzert: die Flammen

von„Rammstein“ über

dem Olympiastadion.

Die neuen Shows der Berliner Rocker waren schon nach kurzer Zeit ausverkauft

Laut und

schrill, aber so

begehrt, dass

die Ticket-

Verkäufe

förmlich

explodieren:

Rammstein-

Frontmann Till

Lindemann.

Fotos: dpa

stellen blühen. Deshalb warnen

die Veranstalter jetzt offiziell.

„Jede Weitergabe der Tickets

ist verboten. Bei allen anderen

Anbietern, die Rammstein-Tickets

anbieten, handelt es sich

um nicht autorisierte Händler“,

heißt es. Die Tickets für die begehrten

Konzerte der Rocker

sind personalisiert. Schon beim

Konzert am 22. Juni wurde an

den Eingängen des Olympiastadions

jeder Besucher kontrolliert

–trotz Massen-Ansturm.

„Ist ein Ticket nicht auf die Person

personalisiert, die Einlass

begehrt, erhält sie keinen Eintritt“,

sagt der Veranstalter.

Immer wieder ins Gespräch

kommt dabei die Ticket-Seite

Viagogo –hier werden immer

wieder Karten angeboten. Für

die Käufer personalisierter Tickets,

die nicht abgeändert wurden,

endet das vermeintliche

Schnäppchen mit einem vermiesten

Konzertabend. Wobei:

Schnäppchen gibt es nicht unbedingt.

Tickets für „Rammstein“

sind dort derzeit für bis zu 400

Euro zu haben –weit mehr als

der normale Ticketpreis. FTH

Mitte –Ein betrunkener

Mann hat nahe der Spree in

Berlin-Mitte einen anderen

Mann angegriffen, ist dann

in den Fluss gesprungen

und schwimmend geflohen.

Das Opfer saß nach eigenen

Angaben in der Nacht zu

gestern vor einem Vereinsheim

in der Rungestraße

nahe dem Köllnischen Park,

wie die Polizei mitteilte.

Der Angreifer soll plötzlich

erschienen sein. Er habe

den Mann zuerst auf Englisch

angesprochen und

ihm dann unvermittelt

mehrmals mit einer Flasche

gegen den Kopf geschlagen.

Dann sprang der Täter in

die nahe gelegene Spree

und schwamm Richtung

Michaelbrücke. Weit kam

er aber nicht: Alarmierte

Polizisten nahmen den

durchnässten 30-Jährigen,

der 1,5 Promille Alkohol im

Blut hatte, am Ufer fest.

Großdemo für

sichereHäfen

Mitte –Mehrere Tausend

Menschen habenfür eine

Aufnahme von aus Seenot

geretteten Flüchtlingen demonstriert.

Sieversammeltensichgestern

gegenüber

demKanzleramt, wollten am

Innenministeriumvorbei

zumHauptbahnhoflaufen.

AufTransparenten forderten

dieDemonstranten:„Für ein

Europa der Vielfalt und

Menschenrechte“und „Niedermit

der rassistischen Festung

EU“. An der Demonahmenauch

Vertretervon

„Ärzte ohneGrenzen“ teil.

trauer

Aus unseremLeben,

aber nicht ausunseren Herzen ging

Christopher J. Lee

*11. März 1980 †12. Juni 2019

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BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Fünf Tippsfür das perfekte

Vorstellungsgespräch

So klappt es wirklich mit der neuen Stelle

Eine gewisse Aufregung ist damit

immer verbunden: Wer

sich um einen neuen Job bewirbt,

bekommt über kurz oder

lang eine Einladung zum lang

ersehnten Vorstellungsgespräch.

Und nun? Die einen bereiten

sich mit Spickzetteln

akribisch auf diesen wichtigen

Termin vor. Andere lassen einfach

alles auf sich zukommen.

Eine Mischung aus beidem ist

das, was Kommunikationstrainer

Roberto Isberner empfiehlt.

Denn meist bekommt

man nur eine Chance, sich persönlich

vorzustellen. Dann

muss alles passen. Pünktlichkeit

und die passende Kleidung

verstehen sich von selbst. Aber

wie überzeugt man den künftigen

Chef von sich selbst? Mit

diesen fünf Tipps sorgen Sie bei

dem Arbeitgeber in spe für einen

bleibenden Eindruck.

Informiert sein: „Es ist eine

Selbstverständlichkeit, wenn

ich zu einem Vorstellungsgespräch

gehe, dass ich weiß, was

das für ein Laden ist: ich kenne

die Mitarbeiterzahl, das Gründungsjahr,

im besten Fall auch

den Jahresumsatz“, sagt Roberto

Isberner und weiter: „Ich

habe mich über die Werte des

Unternehmens informiert. Anderenfalls

kommt es so rüber,

dass die Hauptsache ist, dass

ich einen Job habe. Egal für

wen.“

Nicht verstellen: Natürliches

und authentisches Auftreten

ist ein Muss. „Ich darf keine

Foto: Imago

Ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch hängt vonvielerlei Faktoren ab, zum Beispiel einem souveränen Auftreten.

Antworten geben, von denen

ich denke, dass sie gehört werden

wollen“, betont der Berliner

Kommunikationstrainer.

„Die Konsequenz daraus wäre,

dass entweder der Arbeitgeber

später merkt, dass ich mich

verstellt habe. Oder dass ich

mich nun ständig verstellen

muss, dass ich meine Maske

aufrechterhalten muss. Das

wäre ziemlich anstrengend.“

Selbstsicher auftreten: „Ich

muss selber und ganz ehrlich

denken: Ich bin gut“, sagt Roberto

Isberner. Dabei geht es

nicht um Überheblichkeit. Keiner

kann alles. Aber zu wissen,

dass man das, was man macht,

richtig gut macht, ist die optimale

Basis. „Das Motto lautet:

Ich biete dem Unternehmen einen

Mehrwert. Es ist ein Gewinn

für das Unternehmen,

wenn ich dort anfange.“

Selbstkritisch sein: Sie wird

kommen, diese Frage nach der

größten Schwäche. Und dann?

„Locker bleiben“, rät Roberto

Isberner. Man sollte sich keine

Antwort aus den Fingern saugen

sondern transparent und

kongruent sein.

Wünsche äußern: „Man sollte

nicht mit Forderungen in das

Vorstellungsgespräch gehen.

Aber man sollte sich auch nicht

in die absolute Bittsteller-Position

begeben. Bitte, bitte stellen

Sie mich an, ist keine gute Voraussetzung“,

erläutert Roberto

Isberner. Besser sei es, so zu

argumentieren: Ich kann euch

das und das bieten. Aber dieses

und jenes ist mir wichtig. M.W.

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JOURNAL

Unter der

Dunstglocke

Erinnerungen eines früheren DDR-Korrespondenten an ein untergegangenes Land

Es gibt Gerüche, die

bleiben im Kopf, auch

wenn sie längst verflogen

sind. Wenn ich

heute ein Krankenhaus betrete,

das mit dem Desinfektionsmittel

Lysol gereinigt wird, fühle

ich mich in den Sommer des

Jahres 1989 zurückversetzt, als

die Mauer noch stand.

Alle Bahnhöfe und alle öffentlichen

Gebäude der DDR rochen

nach dem Zeug –und der

Bahnhof Friedrichstraße, damals

Grenzübergang, besonders

intensiv. Weil ich mich

dort monatelang fast jeden

Morgen in eine lange Schlange

einreihen musste, um mit einem

Ein-Tages-Visum in die

Deutsche Demokratische Republik

einreisen zu dürfen, sind

mir der Lysol-Gestank im

Bahnhof und der Geruch der

Trabi-Abgase auf den Straßen

im Gedächtnis geblieben.

Beides hing wie eine Dunstglocke

über der Hauptstadt der

DDR. Das ganze Land roch danach.

Man konnte sich daran gewöhnen,

genauso wie man sich

an das ewige Schlangestehen

und an die endlosen Grenzkontrollen

gewöhnen konnte. Die

meisten DDR-Bürger, die ich

kennenlernte, hatten sich damit

abgefunden. Es war für sie

normal. Mir aber hat sich die

Mixtur aus Lysol- und Trabi-

Dämpfen eingeprägt als der typische

Geruch der DDR. Und

wenn mir heute irgendwo zufällig

Lysolgeruch in die Nase

steigt, denke ich an Unfreiheit,

Unterwerfung und Diktatur.

Eigentlich sollte ich am 1. Januar

1990 als Korrespondent

des Nachrichtenmagazins

„Spiegel“ in Ost-Berlin anfangen.

Doch die rasante politische

Entwicklung im Sommer 1989

warf meine Pläne über den

Haufen. Seit an der österreichisch-ungarischen

Grenze der

Stacheldraht entfernt worden

war, flohen Hunderte, Tausende

in den Westen. Das kleine

Loch im Eisernen Vorhang gab

der DDR den Rest. Der SED-

Regierung kam das Volk abhanden.

Jetzt sei es höchste Zeit für

mich, rüberzufahren, mahnte

mein Chefredakteur, sonst seien

hinterher alle weg, „und du

kannst in Ost-Berlin das Licht

ausmachen“.

Also flog ich im August nach

West-Berlin und begann, von

dort mein künftiges Arbeitsgebiet

zu erkunden. Aber das war

ziemlich kompliziert. Denn ich

war noch nicht als Korrespondent

angemeldet, durfte also

nicht wie meine in der DDR akkreditierten

Kollegen jederzeit

ungehindert und unkontrolliert

die Grenze überqueren.

Die „Grenz-Organe“ nutzten

das weidlich aus: Sie wussten,

dass ich Journalist bin und filzten

und durchsuchten mich jedes

Mal wie einen potenziellen

Fluchthelfer. Westzeitungen

mitzuführen war streng verboten.

Sogar die Wahrheit, eine

von der DDR finanzierte Zeitung

der Westberliner Kommunisten-Partei

SEW, wurde konfisziert.

Damals fand ich das furchtbar.

Heute denke ich: Die Schikanen

hatten auch ihr Gutes.

Denn so lernte ich das Grenz-

Regime aus der Unterta-


30 JAHRE 1989

MAUERFALL2019

SEITE13

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Eine Alltagsszene aus Ost-Berlin,

Leninallee (heute Landsberger Allee).

In dieser Straße befand sich das

Korrespondentenbürodes Spiegel,

für den unser Autor arbeitete.

Die Häuserzeile und der Fernsehturm

im Hintergrund stehen im Dunst der

Abgase der Zweitaktfahrzeuge.

nen–Perspektive kennen –

nicht aus der des privilegierten

DDR-Korrespondenten.

Bis zum Mauerfall im November

war ich Tourist. Ich erkundete

Ost-Berlin, fuhr in die

Uckermark, besuchte Magdeburg

und Leipzig, Dresden und

das Elbsandsteingebirge. Ich

weiß noch, dass ich auf meinen

Ausflügen häufig das Gefühl

hatte, eine Zeitreise rückwärts

zu machen.

Die DDR des Jahres 1989

fühlte sich an wie das Nachkriegsdeutschland

meiner

Kindheit. Die Zeit schien hier

stehen geblieben zu sein. Während

bei uns im Westen alle

Hartmut Palmer,

geboren 1941 in

der Uckermark,

aufgewachsen

in Bonn, kam im

Sommer 1989

nach Ost-Berlin.

Von1970bis 1975

arbeitete er für

den „Kölner Stadt-

Anzeiger“, bis 1983

für die „Süddeutsche

Zeitung“ und

bis 2006 für den

„Spiegel“. Er lebt

als freiberuflicher

Autor in Bonn.

Spuren des Krieges längst beseitigt

waren, sah man in Ost-

Berlin und in anderen Städten

noch überall Bomben–Lücken

und Ruinen.

Aber auch die Häuser,die stehen

geblieben waren, rotteten

vor sich hin, viele waren vom

Einsturz bedroht: Graue Außenwände,

von denen der Putz

abbröckelte, Balkone, die notdürftig

mit Balken abgestützt

wurden, verrostete Zäune,

wacklige Treppenstufen.

In Brandenburg rumpelte ich

über holpriges Kopfsteinpflaster,

häufig allerdings auf wunderschönen

Alleen, deren Bäume,

anders als bei uns in Westdeutschland,

eben nicht gefällt

worden waren, sondern immer

noch so standen, wie ich sie aus

meiner Kindheit kannte. Wie

klösterliche Kreuzgänge sahen

sie aus, und wenn die Sonne

seitlich hereinschien, verwandelten

sie sich in grüne Kathedralen.

Auf der Elbe bei Dresden fuhren

die gleichen (vielleicht sogar

dieselben?) Raddampfer,

die früher auf dem Rhein unterwegs

und dort längst durch modernere

Schiffe ersetzt worden

waren. An einer Häuserwand

entdeckte ich einmal eine riesige,

verblasste Reklame –„Persil

bleibt Persil“, grüne Frau mit

weißer Wäsche –essah aus wie

früher.

Aber auch die Ansichten und

Verhaltensweisen einiger Leute,

die ich traf, erinnerten mich

häufig an früher, an den Mief

der 50er-Jahre. Wenn ich heute

in meinen Tagebuchnotizen

blättere, staune ich darüber,

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14 JOURNAL BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

mit welcher Selbstverständlichkeit

rassistische und antisemitische

Denk- und Sprachschablonen

schon vor dreißig

Jahren in Ostdeutschland hingenommen

und akzeptiert wurden.

In einem Ost-Berliner HO-

Kaufhaus hielt ich zum Beispiel

diese Szene fest: „Lange

Schlange vor der Kasse. Vorne

beschwert sich ein Schwarzer

bei der Kassiererin über irgendetwas.

Da geht es aber los

in der Schlange: Was der ,Bimbo‘

sich einbilde, wird gemurmelt,

zu Hause könne er sich so

benehmen, aber doch nicht hier

in der DDR. Wie er dazu komme,

eine deutsche Verkäuferin

so zu beleidigen.

Die Situation eskaliert. Ein

Riese, Typ Bierkutscher mit

Bauch und Berliner Schnauze

baut sich vor dem Schwarzen

auf und macht ihn derartig fertig,

dass der Mann wortlos sein

Zeug packt und geht. Kein Einspruch.

Alle finden das in Ordnung.“

Über eine Fahrt von Bad

Schandau ins Elbsandsteingebirge:

„Auf der Rückfahrt in der

historischen Bimmelbahn steigen

Wanderer zu. Sie haben die

Netze voll mit großen, duftenden

Pilzen. Es wird eng auf der

vorderen Plattform. Ein Mann


Grenzübergang

Heinrich-Heine-

Straße 1976.

Unser Autor fuhr

hier regelmäßig mit

seinem Mietwagen vor

und wurde oft gefilzt.

Vier Tage

DDR zum

Preis von

1000 DM.


mit Filzhut und Wanderjoppe

findet den Fahrpreis von 50

Pfennig (Ost) zu hoch. ,Du bist

ja wie ein Jude!‘, macht er den

Schaffner an, der bei ihm kassieren

will. Beifall heischend

schaut der Stänkerer in die

Runde. Einige nicken zustimmend.

Niemand nimmt Anstoß

an dem Judenvergleich, nicht

einmal der Schaffner.“

Im September 1989 warb die

staatliche DDR-Reiseagentur

Intourist mit einem besonders

attraktiven Angebot: Vier Tage

DDR mit Flug, Hotel und Mietwagen

zum Pauschalpreis von

1000 DM. Es war die erste Gelegenheit,

die neue Flugverbindung

Düsseldorf–Leipzig zu

testen. Das ließ ich mir nicht

entgehen.

Auszüge aus meinen Notizen:

„Im Warteraum in Düsseldorf

etwa 20 Passagiere. Die Abfertigung

verzögert sich: Der Flughafenfinger

ist kaputt, wir müssen

weit hinaus aufs Rollfeld

fahren. Dort steht die russische

Tupolew 13A, eine ziemlich

kleine Maschine, etwa 60 Plätze,

dünn gepolstert, wenn man

sich hineinfallen lässt spürt

man die Drahtfedern. Und da

ist er dann auch: Der typische

DDR-Geruch, ein Hauch von

Lysol (…)

Der Flughafen in Leipzig erinnert

an den militärischen Teil

des Flughafen Köln/Bonn. Man

wird schon auf dem Rollfeld

Fotos: Peter Zimmermann/dpa, GertSchütz/akg, dpa picture-alliance, Eberhard Klöppel/dpa, Peter Kneffel/dpa, zvg

praktisch mit Handschlag begrüßt.

Die erste Schlange bildet

sich vor der Passkontrolle. Bei

mir dauert es etwas länger. Das

Grenzorgan muss mehrfach telefonieren.

Das per Telex erteilte

Visum wird schließlich akzeptiert.

Der Zoll fragt nicht

nach Westzeitungen und will

auch gar nicht wissen, wie viel

Geld ich einführe. (…)

Der Taxifahrer (Lada 1500)

macht Witze über das neue attraktive

Reiseangebot der Saison:

Drei-Städte-Tickets seien

jetzt zu haben: Leipzig–Budapest–Gießen.

Er räsoniert über

die Fluchtgründe: Es sei der reine

Frust, weil in der DDR nichts

läuft. ,Na ja‘, sächselt er, ,wir

haben halt den Krieg alleine

verloren.‘“

In Leipzig wurde mir ein

Mietwagen (VW-Passat, nagelneu,

Kilometerstand 800) zugeteilt,

mit dem fuhr ich nach

Dresden. An einer Raststätte, 15

Kilometer vor der Stadt, hatte

ein Bauer vor seinem Trabi auf

schräg gestellten Holzstiegen

einen kleinen Obst- und Gemüsestand

aufgebaut. Für drei große

Äpfel wollte er nur 30-Ost-

Pfennige, ich gab ihm zwei


Übers Bier

kommen

wir ins

Gespräch.


Westmark.

Später erfuhr ich, von einem

Mann, der für den staatlichen

Großhandel im ganzen Bezirk

Dresden und damit auch für

den Einkauf von Obst und Gemüse

zuständig war, wie das

Geschäft im Osten lief: „Der

Preis, den die Bauern bekommen,

ist subventioniert, er liegt

weit über dem Preis, den die

Kunden später im Handel zahlen

müssen. Obst und Gemüse

sollen für jeden erschwinglich

sein. Was ist die Folge? Kluge

Bauern verkaufen ihr Obst dem

Großhandel, kaufen es stiegenweise

hinterher im Laden zurück

und verkaufen es ein zweites

Mal an den Großhandel. So

funktioniert der real existierende

Wirtschaftskreislauf.“

Dresden faszinierte mich aus


15

Schönhauser Allee, Juni 1985:

Schlange stehen für Erdbeeren

Bahnhof Friedrichstraße, Oktober 1989:

Warten auf Einreise in die DDR

der Ferne offenbar mehr denn

aus der Nähe: „Was für eine

schöne Stadt mit dem Fluss und

den Brücken. Assoziationen an

Prag drängen sich auf. Aber je

näher man heranfährt, desto

grauer werden die Steine. Die

Silhouette entschädigt für manches.

Aber der Gestank und die

Tristesse der schmutzigen

Wände sind stärker.“

Zum Intourist-Angebot gehörte

die Unterbringung in einem

Fünf-Sterne-Hotel auf der

Neustädter Seite. „Hier ist man

wieder im Westen. Uniformierte

Pagen, Fahrstühle, Dudelmusik,

dick wattierte Flure. Über

die Hotel-Rezeption lasse ich

mir einen Platz im ,Kügelgen-

Haus‘ reservieren. Ein Fehler,

wie ich bald feststelle. Denn

nun werde ich an einer langen

Schlange Wartender vorbei

und an einen Tisch im Bierkeller

geführt, an dem vier junge

Leute sitzen.“

Die Begrüßung war frostig.

Ich war für die Leute der Wessi,

der sich nicht in der Schlange

anstellen musste, um einen der

begehrten Plätze zu bekommen.

Übers Bier kamen wir

dann aber doch ins Gespräch.

„Die beiden Männer heißen

Andreas und Peter, sie arbeiten

als Experten für die Abluftfilter

in einem Kernkraftwerk. Keine

Sau wisse, was da für ein Dreck

in die Luft geblasen werde, sagen

sie –und welche Unfälle es

tatsächlich schon gab. Klar: So

schlimm wie in Tschernobyl sei

es noch nicht gewesen, aber Genaues

wisse man sowieso nicht.

Andreas erzählt, er sei auch

schon in Ungarn und auf dem

Absprung gewesen, dann aber

doch wieder Richtung Heimat

gefahren. Jetzt ärgert er sich.

Seine Freundin knutscht ihn ab

und versucht, je mehr Alkohol

desto lauter, ihm das Versprechen

abzunehmen, dass er

nicht abhaut. ,Du bleibst hier!

Du bleibst hier! Sag mir, dass du

hierbleibst!‘ Auf dem Klo sagt

er mir, bei der nächsten Gelegenheit

werde er abhauen.“

1968, im Jahr der Studentenunruhen,

demonstrierten in

Bonn auf der Hofgartenwiese

Tausende gegen die Notstandsgesetze

und Anfang der 80er-

Stumme Zeugen des Stillstands:

Ein Trabi Kombi steht voreinem

zerfallenden Haus in Prenzlauer

Berg. DasFoto entstand kurzvor

dem Mauerfall.

“ Mir

wurde klar:

Das tut man

hier nicht.


Jahre mehr als eine halbe Million

gegen die Raketen-Nachrüstung.

Spätestens seitdem betrachte

ich öffentliche

Rasenflächen grundsätzlich als

begehbar.

Als ich aber im Sommer 1989

durch Dresden ging, galt diese

Selbstverständlichkeit nicht

mehr: „In der Nähe der zerstörten

Frauenkirche stieß ich auf

eine ziemlich große, runde

Grünfläche. Sie war eingezäunt,

der Zaun war eigentlich

nur ein Zäunchen: höchstens

zehn Zentimeter hoch, leicht

zu übersteigen. Er sollte Fußgänger

davon abhalten, den

Weg abzukürzen und über den

Rasen zu gehen. Ich hatte den

Fuß schon über das Zäunchen

gehoben und auf den Rasen gesetzt,

als ich plötzlich spürte,

wie sich die Blicke der anderen

Passanten in meinen Rücken

bohrten. Mir wurde klar: Das

tut man hier nicht. Ich ließ es

also sein undging den Umweg.“

Später traf ich mich mit dem

Schwager eines Hamburger

Kollegen, einem evangelischen

Pastor, den ich damals so beschrieb:

„Ein christlicher Marxist

mit Vollbart und T-Shirt,

sehr lebhaft, freundlich und auf

geheimnisvolle Weise fröhlich,

obwohl seine Lage ihn alles andere

als frohstimmen muss.“ Er

fragte mich nach meinen Eindrücken

von der DDR. Ich erzählte

ihm, wie mich das ewige

Schlangestehen ankotzt und

wie ich mich darüber geärgert

habe, dass ich es nicht gewagt

hatte, den Rasen zu betreten.

„Ich glaube, die DDR hat ihr

Achtundsechzig noch nicht gehabt“,

bemerkte ich spitz.

Dem widersprach er sanft,

aber entschieden: „Wir hatten

sehr wohl unser Achtundsechzig.

Aber das hieß Prag. Und ich

habe dafür zwei Jahre im Gefängnis

gesessen, weil ich gegen

den Einmarsch der Russen protestiert

habe.“

Am Grenzübergang Heinrich-

Heine-Straße, wo ich mit meinem

Mietwagen so oft gefilzt

worden war, wurde nach dem

Mauerfall die Grenz-Baracke

abgerissen, in der die „Organe“

gehockt und Herrschaft ausgeübt

hatten. Dabei rollte mir ein

halber Ziegelstein vor die Füße.

Er liegt seitdem auf meinem

Schreibtisch –eine ständige Erinnerung

an den Polizeistaat,

der zusammenbrach, als seine

Bürger sich gegen ihn auflehnten.

Aber der Stein soll mich auch

vor Wessi-Hochmut bewahren.

Er erinnert daran, wie ängstlich

und untertänigst wir Bürger

der „freien“ Bundesrepublik

uns viele Jahre lang die Schikanen

und Kontrollen der Grenzpolizisten

gefallen ließen –vor

den Schlagbäumen, auf den

Grenzbahnhöfen und auf den

Interzonen-Autobahnen von

und nach Berlin.

Ich denke, auch das gehört

zur Wahrheit über unseren

Umgang mit der Deutschen Demokratischen

Republik.

Hartmut Palmer


SERIE Im Osten geht der Sommer auf: Teil 3

Bauer und Politiker:

Volker Toparkus ist Chef

der Agrargenossenschaft.


SEITE17

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Wo die Römer

Rippenbraten

speisen

Rombirgt einige Überraschungen wie diese schlichte

Fachwerkkirche aus dem 17.Jahrhundert. Links: Die

Gaststätte „Zum Römer“, in der es deftige Küche gibt.

Auf der Suche nach dem Sommer –wir starten in

Berlin und reisen in den nahen Osten. Dasdritte

Ziel unserer großen Serie: RominMecklenburg.

Ein Name, der nach Urlaub klingt.Ein Dorf, wie

man es sich als Großstädter erträumt,ist Rom

aber nicht.Eine Bundesstraße führtmittendurch.

Und die Haustüren sind aus Kunststoff.Für die

Römer ist das allerdings ein Segen

Es ist neun Uhr –Frühstückszeit

in der Agrargenossenschaft

Rom an

der Straße der MTS,

kurz für Maschinen-Traktoren-

Station, ein Begriff aus LPG-Zeiten.

In Berlin hätten sie die Straße

umbenannt.

Volker Toparkus, wichtigster

Mann am Ort, klappt seinen Plastikbehälter

auf, in dem ein belegtes

Brot liegt. Dann schneidet er

einen Apfel in Schnitze und reiht

sie vor sich auf. „Kaffee?“, fragt

er.

Ersitzt am Kopfende eines langen

Tischs, auf dem eine gelbliche

Kunststoffdecke liegt.

Volker Toparkus, blond, Metallbrille,

kleiner Schnauzer, ist

Chef der Agrargenossenschaft

Rom, dem größten Arbeitgeber

im Ort, auch wenn hier nicht

mehr ein paar Hundert Leute arbeiten

wie damals in der LPG,

sondern 24 plus zwei Lehrlinge.

Er ist zudem der Bürgermeister

der Gemeinde Rom, zu der außer

dem Dorf Rom mit seinen 220

Einwohnern noch fünf weitere

Dörfer gehören. Erist Bauer und

Politiker.

Und er scheint nur auf mich gewartet

zu haben, so sprudelt es

aus ihm heraus. Endlich jemand

aus der Stadt, dem er erzählen

kann, wie es wirklich ist. „Die

Städter sind doch in ihrem

Träumchen unterwegs“, hat er

schon am Telefon gesagt.

Jetzt erklärt er erst mal, wie die

Genossenschaft funktioniert,

denn der damalige Vorsitzende

hätte die LPG nach der Wende ja

auch in eine GmbH umwandeln

können. So gibt es nun 30 Gesellschaftler,

zehn ehemalige Mitarbeiter

und 20 aktuelle, zu denen

auch Volker Toparkus gehört.

„Wir für uns“, sagt er. Diesen Gedanken

habe er noch einmal

richtig etabliert, als er im Jahr

2000 die Leitung hier übernommen

habe. Da war er 35, promovierter

Agraringenieur, er

stammt aus einer Familie, die

seit Generationen in der Landwirtschaft

arbeitet. Wenn auch

nicht immer in Mecklenburg,

wie der Familienname schon

sagt. Die Toparkus waren einst

in der Gegend um Königsberg zu

Hause. Sie kamen als Flüchtlinge

in die Region, wie viele hier.

Wir für uns. Das bedeutet, dass

der Gewinn ausgezahlt wird,

wenn sie ihn nicht lieber doch

investieren, etwa um Land zu

kaufen, wie meistens in den vergangenen

Jahren.

Es bedeutet, dass es eine betriebliche

Altersversorgung gibt

und dass die großen Entscheidungen

gemeinsam getroffen

werden.

Es scheint zu funktionieren, sogar

als eine Art Familienbetrieb.

Die Söhne einiger Mitarbeiter

haben ihre Ausbildung hier gemacht.

Und Toparkus’ Sohn hat

vor, seinem Vater nachzufolgen,

wenigstens im Moment. Gerade

hat er Abitur gemacht.

Nachwuchssorgen hat Volker

Toparkus trotzdem. „Es rennen

ja am liebsten alle mit Schlips

rum.“

Ein Mann im Arbeitsanzug betritt

den Raum. „Es verabschiedet

sich gerade der Computer

von einem Regner. Warten wir

noch oder kaufen wir gleich einen

neuen“ ,fragt er.

Daran, dass die Wassersprenger

computergesteuert sein

könnten, hatte ich nie gedacht.

Dabei gilt diese Art von Steuerung

für praktisch alles. Der

Mähdrescher funktioniert per

GPS. „Eigentlich müsste nicht

mal ein Fahrer oben sitzen“, sagt

Volker Toparkus. Und der

Schlepperfahrer, der den Dünger

ausbringt, schiebt vorher einen

USB-Stick in den Rechner

auf dem Fahrzeug, damit der

Stickstoff dort hinkommt, wo er

am meisten gebraucht wird.

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18 REPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Woher man das weiß?Toparkus

winkt mich an den Bildschirm,zeigt

die Bildervom Genossenschaftsland.

Sie liefert

ein Satellit. Man sieht hellgrüne,

grüne, dunkelgrüne Flecken,

dieüber den Stickstoffgehalt

etwa im Weizen in dieser

Grund- und Endmoränenlandschaft

um Rom Auskunftgeben.

Darüber, wo in diesen lehmigen

Sandböden oder sandigen

Lehmböden mehr Nährstoffe

gebraucht werden und wo weniger.Das

Mecklenburger Dorf

Rom in Verbindung mit dem

Weltall .

171 Kilometer Luftlinie liegt

Rom von Berlin entfernt, aber

ich könnte mich genauso gut

auf einem andern Planeten befinden.

Ich habe Vorstellungen

und Erwartungen, ich

weiß wenig über das Ziel meiner

Reise.

Keine 24 Stunden ist es her,

dass ich mich in Berlin auf den

Weg gemacht habe. Einen

Bahnhof gibt es in Rom nicht

mehr, aber das Städtchen Parchim,

wo eine Bahn der Ostdeutschen

Eisenbahngesellschaft

hält, ist nur ein paar Kilometer

entfernt. Mit einmal

Umsteigen in Ludwigslust

dauert die Fahrt vom Berliner

Hauptbahnhof fast vier Stunden.

Das letzte Stück lege ich

auf dem Rad zurück, vorbei an

Weizenfeldern, Maisfeldern.

Dass das Land gewellt ist, ist

deutlich zu spüren. In der Ferne

Windräder. Sie drehen sich

nicht. Still ist es, und heiß. 24

Einwohner pro Quadratkilometer

hat die Gemeinde, in

Deutschland sind es durchschnittlich

230. Weite also.

Das immerhin hatte ich mir so

vorgestellt.

In Paarsch geht es nach

links. Ein schmaler Wirtschaftsweg

führt nach Rom,

das es mir mit seinem Namen

angetan hat: Rom, aber eben in

Mecklenburg. Ein Rom mit einer

einzigen Kirche, ein schiefer

Fachwerkbau aus dem 17.

Jahrhundert. Nicht mal einen

Turm hat das Häuschen. Die

Glocke schaut aus einem überdachten

Fenster heraus.

Wie oft dort Gottesdienst

ist? Volker Toparkus weiß es

nicht genau. Er spricht weiter

über den Betrieb. 26 Arbeiter

für 1500 Hektar Land und 500

Milchkühe. „Einer von uns ernährt

150 Menschen“, sagt

Volker Toparkus. Aber ihm

fehlt die Wertschätzung. „Bei

den Städtern geht es nur um

Insektensterben und Glyphosat.“

Eigentlich müsste er jetzt

weitermachen, aber er macht

mit mir noch eine Rundfahrt.

Zur Elde-Müritz-Wasserstraße

geht es, die wie ein schattiges

Flüsschen wirkt, das Ufer

von Bäumen bestanden. Hier

kommt das Wasser für die Bewässerung

der Felder her, der

Wasserstand ist in diesem

Jahr immer noch 50 Zentimeter

niedriger als sonst, eine

Folge der Dürre im vergangenen

Jahr. Sinkt er um weitere

vier Zentimeter, bekommt die

Landwirtschaft kein Wasser

mehr. „Damit die Freizeitkapitäne

weiter schippern können.“

Ein Abgrund von Interessen

tut sich auf. „Dabei

produzieren wir Nahrungsmittel.“

Weiter zum Stall, wo die

schwarzbunten Holstein-

Friesian stehen und der ein

Laufstall ist. „In Bayern haben

sie noch die Anbindehaltung.“

Jetzt wirkt Volker Toparkus

wie ein Boxer, der die Handschuhe

vors Gesicht hält, noch

bevor er angegriffen worden

ist. Er reißt ein Büschel aus

der grauen Wand aus gepresstem

Gras, hält es mir unter die

Nase. Es riecht nach Sauerkraut,

das ist die Silage. Kuhfutter.

Auf den Stalldächern

haben sie seit vergangenem

Jahr Solarzellen. Sie haben

auch noch das einstige LPG-

Erholungsheim auf der Insel

Poel, das sie im Sommer vermieten

und im Winter selber

nutzen.

Weiter geht es, an den Feldern

vorbei. Raps, Weizen,

Roggen, Futtermais, Kartoffeln,

die Gala, Ballerina, Adretta

heißen.

Von meinem Bioladen

in Berlin aus hätte

ich das als pestizidverseuchte

Monokultur

bezeichnet. Aber das

sage ich nicht.

Volker Toparkus

scheint sich so was zu

denken. „Acht Milliarden“,

sagt er. „Wie

wollen Sie die sonst ernähren.“

Auf einem abgeernteten

Feld sieht man Disteln.

Sie bringen Toparkus

zum Bremsen.

„Wissen Sie, in welcher

Tiefe die Hauptwurzel

verläuft?“ Es

sind 80 Zentimeter.

Und die Samen können

in der Erde 20

Jahre überleben. „Mit

Glyphosat kein Problem.“

Aber das dürfen

sie nur noch drei Jahre

verwenden.

Toparkus gibt den

Grünen die Schuld

und den Städtern, die

sie wählen, aber von

Fahrplanauskunft an der Haltestelle RomamBerg. Vonhier

aus fährtder Bus unter anderem zum Bahnhof Parchim.

Pendler und

Dorfmensch:

Daniel Bölk ist

Wehrführer der

freiwilligen

Feuerwehr.


REPORT 19

Impressionen: Haustüren

aus Kunststoffund

Mohn am Wegesrand.

„Tuten und Blasen keine Ahnung

haben“. Er ist jetzt aufgeregt.

Er glaubt zu wissen, dass

Glyphosat nicht schädlich ist.

Nicht krebserregend, wie

manche Studien behaupten,

andere wieder nicht.

Es wird auch ohne Glyphosat

gehen, nur ist es mühsamer.

Es wird drei Behandlungen

mit Pflanzenschutzmitteln

brauchen, nicht nur eine.

Dabei müssten sie auf dem

Weltmarkt konkurrenzfähig

bleiben, sich von Aldi und Lidl

den Milchpreis diktieren lassen.

„Wir werden verscheißert

durch die Medien und die

Politik. Und deshalb wählen

hier viele die AfD.“

Dabei sei er im Herzen ein

SPD-Mann. Das heißt, er war

es, so lange die SPD mit den

Gewerkschaften zusammenging,

bis Schröder kam. 26

Prozent hat die AfD in der Gemeinde

Rom bekommen bei

der Europawahl, knapp 16

Prozent bei der Kreistagswahl,

die am selben Tag stattfand.

„Hier

gibt es keine

Rechtsradikalen.

Nur Unzufriedene.“

Der Wasserstand,

die Distel,

der Weltmarkt.

Am Tag davor

habe ich

Ruth Klawuhn

besucht,

als

Erste im Dorf.

Wegen der

Bücher, die

ihr Mann geschrieben

hat.

Nach der

Wende war

Horst Klawuhn

Bürgermeister

von

Rom. Er lebt

nicht mehr.

Seine Witwe

wohnt in Klein Niendorf, das

zur Gemeinde Rom gehört.

Ihr Haus ist eine Villa mit großem

Garten und gehörte einst

zum Gutshaus, wie ich erfahre.

Im Wohnzimmer stehen

eine braune Schrankwand und

ein ausladendes Sofa, unter

dem Tisch auf dem Teppichboden

schnarcht der Hund.

Ruth Klawuhn hat Kaffee

aufgesetzt, den sie in Tassen

mit Goldrand serviert. Sie

stellt Kuchen hin. In diesem

Jahr ist sie 80 geworden. An

der Wand hängen Blumenbilder

von Lovis Corinth. „Der

war viele Jahre lang immer

wieder hier.“ Eingeladen vom

Gutsherrn. Das Gutshaus gibt

es nicht mehr, es brannte ab

kurz nach dem Krieg, der

Gutsherr hatte sich längst

„verkrümelt“, wie Ruth Klawuhn

sagt.

Sie war fünf, als ihre Mutter

mit den Kindern aus Ostpreußen

floh. Berlin, wo sie anlangten,

war für Flüchtlinge

gesperrt. Die Mutter habe auf

der Karte, die man ihnen zeigte,

auf Parchim getippt, erzählt

Ruth Klawuhn. Kurz vor

Paarsch brach ihr Wagen zusammen.

Es ging dann nicht

weiter.

Nach der Heirat 1957 zog sie

zu ihrem Mann. In Klein Niendorf

waren viele Flüchtlinge

untergekommen. Ruth Klawuhn

sagt lieber Heimatvertriebene.

„Hier war der Zusammenhalt

besser.“ Horst

Klawuhn arbeitete als Neulehrer.

Sie gehörten der Kirche

an, und es lief bald nicht mehr

gut. Ihr Mann trank zu viel,

verlor seine Arbeit. Nach der

Wende rappelte er sich auf,

wurde zum Bürgermeister

von Rom gewählt.

Und er wurde zum Chronisten

Roms, grub sich durch Archive.

Und er stellte tatsächlich

die Verbindung her zu

Rom, der Hauptstadt Italiens

und der Katholiken, widersprach

der verbreiteten Theorie,

der Dorfname komme aus

dem Slawischen: Dann müsste

ja die Wortbedeutung zu entschlüsseln

sein. Ist sie aber

nicht. Ein Mecklenburger

Rom-Pilger, glaubt er, könne

im Mittelalter den Namen auf

das Dorf übertragen haben.

Ruth Klawuhn gibt mir alle

Bücher mit. „Es ist so selten,

dass sich jemand dafür interessiert“,

sagt sie.

Jetzt endlich „Zum Römer“.

Dass es in so einem winzigen

Dorf abseits vom Tourismus

einen Gasthof gibt, der Zimmer

vermietet, ist eigentlich

ein Wunder.

An die Wand hinter dem

Parkplatz hat jemand ein Kolosseum

gemalt und den römischen

Gladiator in voller Rüstung

neben den Namenszug

an der Hausfront. Das Werk

eines Airbrushers aus Parchim,

so erzählt es der Wirt

später.

Ich habe Zimmer sieben, dabei

gibt es nur drei. Der Eingang

befindet sich unten am

Parkplatz: Nasszelle mit Dusche

und Waschbecken, gräulicher

Teppichboden, die

Nachttischlampe steht auf einem

Stuhl am Fußende des

Betts.

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Info

RominMecklenburg:

Ein kleiner Reiseführer

Entfernung von Berlin:171

Kilometer Luftlinie

Dauer der Anreise (Bahn

und Rad):3Stunden, 40 Minuten

Zahl der Gästezimmer:3

Einwohnerzahl:220

Partei mit dem stärksten

Wahlergebnis:Bei der Bundestagswahl

2017 bekam die CDU 33,2

Prozent.

Jahreshöhepunkt:Osterfeuer

Kulinarische Spezialitäten:

Mecklenburger Rippenbraten

Bademöglichkeit:Wockersee

in Parchim, 7Kilometer entfernt

Fotos: Volkmar Otto


20 REPORT

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Ein Fremdenzimmer. Nirgends

passt das Wort besser als im Dorf.

Dass ich anrufen würde, wussten

die meisten schon, bevor ich es tat.

Es hat sich schnell herumgesprochen,

dass da jemand von der Zeitung

kommen würde. Am zweiten

Tag werde ich gegrüßt. Im Dorf ist

der Mensch aus Glas.

Daniel Bölk wartet im Feuerwehrgebäude

an der Hauptstraße, Roms

Hauptschlagader, es ist die Bundesstraße

191.

Sie bringt die Römer nach Parchim,

es sind nur sieben Kilometer,

und in einer

knappen halben

Stunde zum Autobahnanschluss.

Von

hier geht es

nach Rostock,

nach Hamburg

fährt man in

zwei Stunden.

Dank der Bundesstraße

steht

in Rom nur ein

Haus leer, ist die

Einwohnerzahl

stabil und

wohnt Daniel

Bölk, 35, wieder

in Rom, nachdem

er in Rostock

Betriebswirtschaft

studiert

und jahrelang

in

Hamburg gelebt

hat. Daniel Bölk ist ein ebenso typischer

Dorfbewohner wie der Landwirt.

Er ist Pendler.

Als er mir die Hand gibt, deutet er

einen Diener an, das ist mir schon

lange nicht mehr passiert. Wir setzen

uns an den großen Tisch im

Feuerwehrhaus, in den Regalen stehen

Pokale. 3. Platz Löschangriff, 3.

Platz Auswerfen C-Längen. Die

meisten stammen noch aus DDR-

Zeiten, genau wie der rote Barkas in

der Garage. Daniel Bölk ist der neue

Wehrführer, seit eineinhalb Jahren,

auch wenn er unter der Woche gar

nicht da ist. „Brennen darf es nur am

Wochenende“, sagt er. Das ist ein

Witz, aber irgendwie auch nicht.

„Unter der Woche wäre es schwer,

das Fahrzeug vollzukriegen.“

Naschhausen

Rom

Herzsprung

Nächste

Woche:

Eisdorf

Fred Rzehorz, Chef der

Gaststätte „Zum Römer“.

Daniel Bölk arbeitet immer noch

in Hamburg, immer noch bei der

Computerfirma im Bereich Controlling,

aber die Familie ist zurückgezogen,

als die kleine Tochter unterwegs

war. Sie ist jetzt drei. Er hat

das Haus der Großeltern gekauft, eine

ehemalige Schmiede, die irgendwann

in den 80er-Jahren zugemacht

hat.

Die Familie lebt seit Generationen

in Rom. Seine Frau, sie stammt auch

aus der Gegend, konnte sich problemlos

versetzen lassen.

Sie ist Verkäuferin. „Ich will einfach

die Ruhe, die

Natur, die Leute,

mit denen ich aufgewachsen

bin“,

sagt Daniel Bölk.

Den Sternenhimmel

erwähnt er

noch. Ein paar

der ehemaligen

Schulfreunde

sind noch hier,

manche wieder,

wie er. „Vereinzelt“,

sagt Daniel

Bölk. Trotzdem

sieht er einen

Trend.

Er fährt nicht

täglich. Das wäre

zu anstrengend,

auch „ökonomisch

nicht sinnvoll“.

Er hat ein

kleines Zimmer

in Hamburg, einen

Platz zum Übernachten, mehr

ist es nicht. Er lebt nicht in zwei

Welten, führt nicht ein Dorfleben

und eines in der Stadt. Er geht in

Hamburg abends nicht weg, nicht

ins Kino, nicht ins Restaurant. In

der Stadt ist er nur zum Arbeiten.

Rom reicht ihm. Sogar vom Winter

hier kann er schwärmen, wenn sie

mit den Schlitten über die gefrorenen

Felder ziehen, Eishockey auf

den Seen spielen. „Und manchmal

fährt der Schulbus nicht.“ Er meint

den Bus, der die Kinder nach Parchim

bringt. Es hat in Rom einst eine

Schule gegeben, sie stand gegenüber

der Feuerwehr. Einen Dorfteich,

der wurde zugeschüttet. Jetzt

ist dort Rasen. Sicher gab es auch

mal einen Laden, aber das ist so lange

her, dass ihn keiner mehr erwähnt.

Verschwunden sind auch die

Haustüren aus Holz. Jetzt hat jeder

eine aus Kunststoff. Und große

Kunststofffenster, die man nicht

mehr streichen muss und die es heller

werden lassen in den niedrigen

Häusern. Mancher hat das Fachwerk

oder die alten Klinke unter

Rauputz gelegt. Jede Einfahrt ist geteert,

asphaltiert.

Wer latscht schon freiwillig durch

Pfützen. Es gibt keine Sprossenfenster,

kein Kopfsteinpflaster, kein

Moos auf den Dächern. Schiefes,

Unordentliches gibt es hier nicht. Es

ist wohl das, was den Städtern gefällt,

auch mir. In Rom würde sich

kein Berliner ein Wochenendhaus

kaufen.

Der nächste See ist weit, sieben

Kilometer bis Parchim mit seinem

Wockersee, ein paar mehr auf der

Landstraße, dem Wirtschaftsweg.

Im Grunde ist es nicht mal ruhig.

Die Bundesstraße! 5000 Fahrzeuge

In Romgibt es die Straße der MTS.

In Berlin wäresie bestimmt umbenannt worden.

BLZ/GALANTY


REPORT 21

Rentner

und

begeisterte

Gartenfreunde:

Winfried

und

Brigitte

König.

Manche finden den Ortwunderbar:

Ein Graffiti an einer Hauswand.

pro Tag. Die

Zahl kommt

von Volker

Toparkus. Er

hat sie mit

Stolz erwähnt.

Noch

so ein Missverständnis.

Ob noch jemand

Platt

spricht? Ich

klingle bei

Zühlsdorf, die

sollen schon

lange hier

wohnen. Die

Frau in der geblümten

Kittelschütze, die mir

aufmacht, winkt ab.

„Wir sind 1945 aus Danzig gekommen.“

Sie schickt mich zu

Frau Stier. Die spricht noch

Platt, sie unterrichtet diese Sprache

an einer Schule in Parchim.

Ehrenamtlich. Sie kommt aus

der Gegend von Wismar.

Frau Stier bringt mich zu Winfried

König. Er rollt zwar das R,

aber Platt kann er nicht. Er und

seine Frau laden mich in ihren

Garten ein, da gibt es eine Sitzgruppe

aus Holz. Und Lübzer

Bier, Lübz liegt in der Nachbarschaft.

Winfried und Brigitte König

sind Rentner, er erzählt, dass

er früher als Kraftfahrer für die

LPG „Befreites Land Rom“ gearbeitet,

die Arbeiter von den Feldern

in die Gaststätte gebracht

hat. Jetzt weiß ich, für wen der

große Saal dort bestimmt war.

Fahren muss Winfried König

noch immer. Zum Einkaufen

nach Parchim, zur Ärztin nach

Siggelkow, zum Friseur, zum Bäcker.

„Wenn wir nicht mehr Auto

fahren können, müssen wir in

die Stadt ziehen“, sagt er und

lacht. Seine Frau lacht auch. Vorstellen

können sich das beide

nicht. Und wie das Platt verschwand,

können sie auch nicht

sagen. Sie wissen nicht, ob der

Lehrer ihren Eltern nahegelegt

hat, mit den Kindern lieber

Hochdeutsch zu sprechen wie

bei uns in Westdeutschland. Das

Platt war einfach weg irgendwann.

Es ist jetzt abends um acht. Im

„Römer“ bestelle ich das einzige

Gericht, das als lokale Spezialität

zu erkennen ist: Mecklenburger

Rippenbraten gefüllt mit Backpflaumen

und Äpfeln. Ein mächtiges

Gericht. Kalorien für

schwer arbeitende Bauern. Man

isst es eigentlich im Winter,

dann, wenn auf den Höfen geschlachtet

wurde, lese ich später

auf der Webseite meck-pommhits.de.

Ich sitze draußen, direkt an der

Bundesstraße, auf der jetzt mehr

Verkehr ist. Pendler wahrscheinlich.

Die Abendsonne

sorgt für eine friedliche Stimmung.

Auf der Wiese hinter der

Gaststätte quaken Frösche. Ich

traue mich später sogar, bei gekipptem

Fenster zu schlafen. Im

Neuköllner Norden unmöglich.

Und auch hier ein Fehler.

Morgens um fünf werde ich

wach. Klar, es ist Montag. Die

nächste Pendlerwelle. Im Gastraum

machen sie mir um acht eine

Kanne Tee in einer Thermoskanne.

Auf den Fensterbänken

stehen Orchideen, auf dem Boden

liegen Dielen aus Laminat.

Es riecht nach Mittagessen.

Draußen vor der Tür lädt Fred

Rzehorz schwarze Styroporbehälter

in den Transporter: Essen

auf Rädern für Rentner, heute

Hähnchenkeule mit Rotkraut

und Salzkartoffeln. Die Namen

stehen auf den Behältern. Beliefert

werden auch zwei Kindergärten

und drei Schulen, außerdem

die Schichtarbeiter der

Brauerei in Lübz.

Fred Rzehorz hat für die

Brauerei 25 Jahre lang gearbeitet,

zuletzt im Veranstaltungsservice.

Seine Abfindung hat er

dann 2010 in die Gaststätte investiert.

Er ist jetzt der Chef hier,

ein großer Mann, 55 Jahre alt,

die Sonnenbrille hat er ins dunkle

Haar geschoben. Er führt mich

in den Saal, in dem einst die LPG-

Mitarbeiter verpflegt wurden.

Jetzt veranstaltet er hier an zwei

Sonntagen im Monat Tanztee,

Hochzeiten finden hier statt,

zweimal im Jahr gibt es Line

Dance. Mit dem Restaurant allein

wäre es nicht zu machen.

„20 Essen verkaufe ich an einem

Sonntag.“ Dass die Leute aus

dem Dorf zum Frühschoppen

kamen, zu einem Feierabendbier,

hat er als Wirt gar nicht

mehr erlebt. In den drei Zimmern

übernachten manchmal

Radtouristen, auch wenn es in

Rom keinen Radweg gibt,

manchmal Handwerker.

Im Eingang zur Gaststätte

steht auf einer Tafel geschrieben,

dass der „Römer“ eine Servicekraft

sucht. Ob so jemand

leicht zu finden ist? Fred Rzehorz

schüttelt den Kopf. „Hartz

IVmüsste man abschaffen“, sagt

er. „Eine Grundrente von 300

Euro einführen. Dann hätte ich

welche.“ Am Nachbartisch warten

vier junge Leute auf ihn.

Gymnasiasten aus Parchim, es

geht um den Abiball. „Es geht

immer weiter“, sagt Fred Rzehorz.

Als ich zurückradele zum

Bahnhof, weiß ich, warum die

Korn- und Mohnblumen nur am

Rand der Felder wachsen. Dort

kommt das Glyphosat nicht hin.

Hatte ich nie drüber nachgedacht.

Susanne Lenz (Text und Fotos)


SPORT

Gekommen,

um zu bleiben

NACH-

SCHUSS

Von

Mathias

Bunkus

Eine Liga ist wie ein neues

Leben. Wobei die Eisernen

das eigentlich nicht

brauchen, schmettern sie

doch immer so schön „Wir

werden ewig leben“. Wer

braucht also ein weiteres?

Doch lassen wir jetzt einfach

mal die Spitzfindigkeiten.

In Köpenick sind neue

Zeiten angebrochen. Alle

wollen den 56. Erstligisten

der Bundesliga-Geschichte.

sehen. Genau 12307 Zuschauer

wollten sich die

Saisoneröffnung An der Alten

Försterei gegen Bröndby

Kopenhagen nicht entgehen

lassen. Zur Erinnerung.

Das erste Heimspiel

der Spielzeit 2009/10 –ein

1:0 gegen Fortuna Düsseldorf

–nach dem Aufstieg in

die 2.Liga verfolgten exakt

12344 Besucher. Diesmal

war es nur ein Testspiel.

Union boomt, hat Rekordeinnahmen

und geht

stramm auf die 30000-er-

Marke bei den Mitgliedern

zu. Union fasziniert. Jeder

will dabei sein, wenn das

Abenteuer Bundesliga für

die Eisernen beginnt. Und

eins kann man jetzt schon

sagen nach der Transferoffensive

von Manager Oliver

Ruhnert –fangt ihn ein,

schickt ihn in den Urlaub,

sonst haben die Eisernen

beim Start einen 55-Mann-

Kader. Union will das Ganze

nicht als Intermezzo angehen.

Sie sind –frei nach

Judith Holfernes –gekommen,

um zu bleiben.

Union lässt die Fußball-

Christian Gentner gibt

sich beim Einlauf noch

cool reserviert.

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Fragen?

Wünsche?

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E-Mail: berlin.sport@dumont.de

Fotos: City-Press (2)Koch

Marvin Friedrich wird von

den Fans mit großer

Freude begrüßt.


SEITE23

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Götter wieder los

Der Test gegen Kopenhagen macht vor

12307 Fans viel Lust auf Bundesliga

Von

MATHIASBUNKUS

Berlin – Auf einmal hatte

Neven Subotic ein Problem.

Er, der für gewöhnlich

gegnerische Angreifer auf

dem Platz in Gewahrsam

nimmt, sah sich mit einem

unangenehmen Widersacher

konfrontiert. Stadionsprecher

und Mediendirektor

Christian Arbeit bat

ihn bei der offiziellen Saisoneröffnung

des frisch gebackenen

Bundesligisten

1.FC Union als ersten Feldspieler

zur Vorstellung auf

den frisch verlegten Rasen

im Stadion An der Alten

Försterei. Doch da stand

Ritter Keule und ließ den

zweifachen Deutschen

Meister nicht durch. Heftige

Umarmung.

Nur

mühsam

konnte sich

der 1,92 m

große Serbe

aus der Umarmung

des eisernen Maskottchens

befreien.

Jubel, Trubel, Heiterkeit

schon weit vor dem Anpfiff

des Testspiels gegen den

10fachen dänischen Meister

Bröndby Kopenhagen. Wer

zählt die Völker, kennt die

Namen, die alle hier zusammenkamen!

34 Mann tummelten

sich am Ende im Mittelkreis.

Darunter alle 12

NevenSubotic strahlt bei seinem

Empfang.

Neuzugänge sowie die beiden

Nachwuchskicker Laurenz

Dehl und Maurice Opfermann.

Einzig der Nigerianer

Suleiman Abdullahi fehlte

noch immer. Doch da hatte

Arbeit sofort eine gute Nachricht

parat: „Manni hat endlich

seinen Pass bekommen.

Er ist auf demWeg nach Berlin“,

verkündet Arbeit unter

großem Applaus von den

Rängen.

Apropos Applaus. Den

größten teilten sich zwei Akteure.

Zum einen der Mann

mit der Nummer 29 auf dem

Rücken, Unions Zweitligarekordspieler

Michael Parensen.

Und natürlich wurde

Rückkehr Marvin Friedrich,

der im Internet in Anlehnung

an den Kinofilm Free Willy

zuletzt ein eigenen Hashtag

„Freedrich“ verpasst bekommen

hatte, frenetisch

bejubelt.

Arbeit musste

sich kräftig

sputen bei der

Vorstellung

des Teams. Erst 25 Minuten

vor dem Anpfiff des Testkicks

war er damit durch. So

viele Akteure hat er noch nie

zuvor in seinem Leben im

Ballhaus des Ostens bei einer

Saisoneröffnung vorstellen

müssen. Auch wenn jedem

klar ist, dass sich die Wege

von Union und dem ein oder

anderen noch trennen werden

in den kommenden Wochen,

war es ein erhebender

Moment. Der von Arbeit

kräftig zelebriert und

angeheizt wurde.

„Mit euch zusammen“,

brüllte er mit

Blick auf die Traversen

in das Mikro, „gehen

wir da nie wieder weg.“

Er meinte natürlich

nicht die Alte Försterei,

wo der alte Frank-Zander-Gassenhauer

„Nur

nach Hause gehen wir

nicht“ viel mehr seine

Berechtigung haben

könnte als im Olympiastadion.

Schließlich betrachten

die Eisernen

die Alte Försterei als ihr

Wohnzimmer. Arbeit

meinte eben die Bundesliga.

Das gelobte

Land. Und wer im Garten

Eden endlich angekommen

ist, will nicht

Adam und Eva des Paradieses

verwiesen werden.

Fotos: City-Press

Sebastian Polter erzielt hier das 1:0 gegen Kopenhagen.

Erster Sieg noch ohne Subotic &Co.

Polter und Mees

treffen gegen Bröndby

Berlin Eigentlich hätte Union

ja gleich drei Halbzeiten

gegen Bröndby Kopenhagen

bestreiten können, so groß ist

der Kader. Hertha macht das

ja heute im Test gegen Braunschweig.

So wurde Unions

erster offizieller Kick als Bundesligist

gegen Bröndy IF,der

mit einem 2:1 (0:0) endete, zu

einer munteren Wechselorgie.

2:1

Rafal Gikiewicz und Sebastian

Andersson sowie die

jüngsten Zugänge Marvin

Friedrich, Neven Subotic,

Marcus Ingvartsen und

Christian Gentner konnten

sich das muntere Treiben

noch von draußen anschauen.

Viel Spaß hatten die rund

150 mitgereisten dänischen

Fans nicht. Bröndby, mit

Hedlund in der Startelf, wirkte

fünf Tage vor der Europa-

League-Quali-Runde eins gegen

Inter Turku (Finnland)

recht passiv. Einmal verhinderte

Nicolas gegen Wilczek

(17.) einen Rückstand, ansonsten

bestimmten die

Hausherren das Bild. Julius

Kades als Flanke gedachter

Heber wurde von Bröndy-

Keeper Schwäbe nur mit viel

Mühe vor der Linie gehalten

(20.). Hätte die Torlinientechnologie

vielleicht anders

gesehen. Und bei Antony

Ujahs Treffer nach schöner

Ballannahme und Drehung

entschied der Unparteiische

auf Abseits (25.).

Die Gästefans vergnügten

sich auf ihre Weise. Sie pfiffen

Jakob Busk aus, der ja eine

Vergangenheit beim Lokalrivalen

FC Kopenhagen

hatte, aus. Bestrafte Sebastian

Polter mit dem ersten Tor des

Bundesliga-Jahrganges 19/20

wenig später (63.). Arajuuri

gelang noch per Kopf der

Ausgleich (83.), Joshua Mees

stellte den alten Abstand wieder

her (90.).

Union (1.HZ): Nicolas -

Trimmel, Dietz, Schlotterbeck,

Lenz -Kroos -Andrich,

Kade -Gogia, Ujah, Bülter

Union (2.HZ): Busk -Ryerson,

Rapp, Parensen, Reichel -

Schmiedebach -Prömel, Hartel

-Flecker, Polter, Mees

Marius

Bülter geht

mit vollem

Einsatz zur

Werke.


24 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

NevenSubotic

testet im Dortmund-Dressdie

Nehmer-Qualitäten

on Vedad Ibisevic

im Stuttgart-Trikot.

Vedator im

Derbyfieber:

Auf Neven

freue ich mich

venSimon, City-Press

Fotos: imago/S

Gegen Unions Königstransfer Subotic will Herthas Kapitän das tolle Duell neu auflegen

Von

WOLFGANG HEISE

Neuruppin – Zum dritten Mal

Papa, ein neuer Vertrag, als

Kapitän vom neuen Cheftrainer

Ante Covic bestätigt. Für

Herthas Torjäger und Routinier

Vedad Ibisevic (34) läuft

die neue Saison spitze an.

Richtig gute Angriffslaune

bekommt der Bosnier, wenn

er an das Derby gegen den 1.

FC Union (2. November)

denkt: „Auf Neven Subotic

freue ich mich besonders!“

Gegen Unions neuen Innenverteidiger

Subotic (30) spielt er

sehr gerne. „Ich werde wahrscheinlich

gegen Neven Subotic

antreten. Wir kennen uns

Ante Covic erklärt, waserwill.

Foto: City-Press

schon lange, schon aus Zeiten,

als er noch in Mainz und ich in

Hoffenheim war. Wir sind

schon ein paar Mal aneinandergeraten,

aber in ganz normalem

Rahmen. Stürmer gegen Verteidiger.

Es wird spannend. Neven

ist er erfahren, ich

aber auch“, lacht

der Vedator.

Harte Fights zwischen

Herthas Bosnier

und Unions Serben

gab es viele, besonders

hitzig ging es

im Frühjahr 2013 zu,

als Ibisevic mit dem

VfB Stuttgart gegen

Dortmund spielte. Subotic

giftete damals: „Männersport

sollte man immer fair

gestalten. Ich versuche nicht,

dem Gegner den Ellbogen reinzudrücken.“

Auf dem Rasen

schenken sie sich nichts, außerhalb

des Platzes marschieren

sie gemeinsam –für Flüchtlinge!

Kein Wunder, denn beide

Spieler haben selbst Fluchterfahrungen.

2016/17 engagierten

sie sich für „11 Refugee“

und spielten gemeinsam

in einem Team

mit geflüchteten

Fußballspielern.

Ibisevic ist ein

Profi, der immer

Verantwortung

übernimmt. Deswegen

bestätigte ihn Covic auch

wieder als Kapitän (KURIER

berichtete). Der Trainer: „Da

gab es für mich gar keine Frage.

Vedad macht das hervorragend,

auch in der Kabine.“ Ibisevic:

„Natürlich macht mich

das stolz, Hertha-Kapitän zu

sein. Ich will dem Team helfen,

weiter erfolgreich zu sein.“

Das klappt am besten mit seinen

Toren. Trotz seiner 34 Jahre

fühlt er sich noch immer topfit.

„Vom Toreschießen habe

ich nie genug. Ich will immer

mehr“, erklärt er im Angriffsmodus.

Doch sein Konkurrent

Davie Selke sitzt ihm wie schon

in der vergangenen Saison im

Nacken. Das spielt der Bosnier

mit seiner Altersgelassenheit

herunter: „Wer von uns spielt,

entscheidet der Trainer, aber

das ist kein Problem. Wir sind

Profis, das ist Fußball. Wir

brauchen diesen Konkurrenzkampf.“

Doch beim Derby –das

ist klar –will Ibisevic sein großes

Duell gegen Subotic abliefern.

Bei Covic ist außen auch innen

Neuruppin – Herthas Cheftrainer

es den Spielern vor. In diesem diola bevorzugt. Der Spanier ist

Ante Covic geht im Eil-

Fall ging es um die Aufgabe der ein Vorbild von Covic. Der

tempo voran, um den Profis seine

Außenverteidiger, sie sollen Trainer: „Es ist immer wichtig,

Spielphilosophie einzuimp-

fen. Das Trainingslager in Neuruppin

nicht nur die Außenlinie beim

Angriff lang laufen, sondern

dass die Spieler auch einen

PlanB haben.“ Diese Variante

ist längst nicht nur ein auch nach innen einrücken. hatte Covic am Abend schon im

Konditionscamp.

„Das gibt eine Option mehr für Teamhotel an der Tafel erklärt.

Gestern 10.30 Uhr: Covic den Ball führenden Spieler und Covic: „Heute haben wir es

steht mitten auf dem Platz,

nimmt selbst den Ball an den

Fuß, passt und läuft. Er macht

mehr Druck im Mittelfeld“, erklärt

er. Eine Variante, die auch

ManCitys-Trainer Pep Guar-

nochmal auf dem Platz wiederholt,

dann ist es einfacher zu

verstehen.“

kompakt

Boyata im Pool

Am Nachmittag blieb Neuzugang

Dedryck Boyata (F.)

im Mannschaftshotel. Wegen

seines Muskelbündelrisses

im Oberschenkel befindet

er sich im Reha-Training.

Im Pool des Hotels

machte er Aqua-Jogging.

Die Vier vonder Eisdiele

Heißes Training in Neuruppin.

Danach gab es für Boss

Werner Gegenbauer, Manager

Michael Preetz, Digitalchef

Paul Keuter und Geschäftsstelleneeiter

Tom

Herrich erstmal eine Abkühlung.

In der City von

Neuruppin gönnten sich die

Vier in der Eisdiele Gelati in

der Präsidentenstraße ein

paar Kugeln.

Foto: City-Press


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26 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Foto: dpa

München –

Bisher kassierten

die Bayern für ihre Transfer-Aktionen

nur reichlich Spott. Jetzt

wird es aber nicht mehr lustig.

Manuel Neuer macht sich so seine

Gedanken, ob er beim FC Bayern

noch richtig ist.

Neuer macht Bayern Druck:StarkePerspektiveoder tschüss

Sein Berater Thomas Kroth

(59) plaudert aus, worauf kaum

natürlich das naheliegende Modell.

2021 läuft Neuer Vertrag

gravierend ist und der Münchner

Kader aktuell noch nicht

einer gekommen wäre. Kriegen aus. Dann ist er 35 und will weiter

entsprechend – also konkurrenzfähig

die Bayern kein Top-Team gebacken,

wird für den Torwart ein

Wechsel interessant. Ja, Vertragsverlängerung

und ein Karriereende

um Titel spiele.

„Manuel ist erfolgsorientiert“,

sagt Kroth: „Mein Eindruck ist,

dass der Abstand zu den vier

– aufgestellt ist, um

auch die Ziele von Manuel ernsthaft

anzugehen.“

Rumms, hier kommt richtig

beim FC Bayern wäre englischen Top-Teams schon Druck für die Bayern, den

Transferstau

aufzulösen. Blöd nur,

dass sich fast gleichzeitig

Wunschspieler Callum Hudson-

Odoi gegen München entschieden

hat. Nach einem Gespräch

mit dem neuen Trainer Frank

Lampard bleibt Englands Nationalspieler

beim FC Chelsea.

Jakob Fuglsang blutet

aus der Sturzwunde.

Zwei Crashs wirbeln Feld durcheinander

Die Tour stürzt ja gut los

Brüssel – Emanuel Buchmann

verschwand mit einer blutigen

Lippe und einem aufgeschlagenen

Knie sichtlich bedient

in den Teambus. Der

Auftakt der 106. Tour de

France wurde für viele Fahrer

eine schmerzhaften Angelegenheit.

Die Tour stürzt

ja gut los.

MikeTeunissen (r.)

aus den Niederlanden

gewinnt den ersten

Sprint der Tour 2019

gegen Altmeister

Peter Sagan

(Slowakei).

MikeTeunissen

ist der erste

Niederländer in

Gelb seit Erik

Breukink 1989.

Fotos: AFP,dpa, AP

„Es sollte nichts Schlimmeres

passiert sein“, gab Buchmann

nach den ersten 194,5 Kilometern

der Frankreich-Rundfahrt

Entwarnung. Doch die Stimmung

beim deutschen Borahansgrohe-Team

war „nicht

gut“, wie Teamchef Ralph Denk

durchblicken ließ. Ex-Weltmeister

Peter Sagan verpasste

im Sprint den Tagessieg gegen

Außenseiter Mike Teunissen.

Der Niederländer war eigentlich

nur als Anfahrer für Dylan

Groenewegen gedacht. Doch

dann schepperte es gewaltig.

Der Sprintstar aus dem Team

von Tony Martin verursachte

1,3 Kilometer vor dem Ziel den

Sturz. Es war ein sehr, sehr unglücklicher

Sturz. Ich konnte

mich noch irgendwie retten“,

sagt Martin, der selbst kurz

nach der 20-km-Marke gestürzt

war.

Auch der deutsche Meister

Maximilian Schachmann

(Berlin), zweite Bora-

Sprint-Option neben Sagan,

war aus dem Rennen.

„Die haben hier

ein paar Fallen eingebaut,

so dass es über

die komplette Dauer

immer sehr nervös

war“, sagt Schachmann,

der gerade so

zum Stehen gekommen

war. Vorjahressieger Geraint

Thomas ebenfalls kurz

vor Ende zu Fall, konnte aber

ohne Probleme ins Ziel fahren.

Es war nicht der einzige Sturz

beim hektischen Auftakt, der

von hunderttausenden Fans am

Straßenrand begleitet wurde.

Auch Mitfavorit Jakob Fuglsang

war vorher schon zu Boden

gegangen. Mit blutigen

Wunden schaffte es der Däne

aber zurück ins Hauptfeld. „Es

war klar, dass es wieder knallt“,

sagte der deutsche Profi Nils

Politt, der heil ins Ziel kam.


SPORT 27

Bier,Bratwurst und Benzin

Altstar

Valentino

Rossigeht am

Sachsenring

gaaanz tief in

die Kurve.

Sachsenring wieder

Motorrad-Hölle

Fotos: dpa

Bestes Wetter,kräftige

Motoren und viel gute

Laune: Den drei Damen gefällt’s.

Wieder feiern knapp 200000 Motorsport-Fans in

Sachsen die Helden der schnellsten Zweirad-Klasse

Hohenstein-Ernstthal –Alle

Jahre wieder wird Sachsen zur

Motorrad-Hölle. Und auch an

diesem Wochenende feiern

knapp 200 000 MotoGP-Fans

beim Duft von Bier, Bratwurst

und Benzin die Helden der

schnellsten Zweirad-Klasse

und bringen den Sachsenring

zum Brodeln.

Doch ausgerechnet der „Teufel“

musste ein wenig zurückstecken.

Der 20 Jahre junge

Shootingstar Fabio Quartararo

(Petronas-Yamaha), Spitzname

„El Diablo“, verletzte sich im

Training nach einem gerade

noch verhinderten Sturz bei

260 km/h an der Schulter und

verpasste auch deshalb seine

dritte Pole Position in Serie.

Die holte erwartungsgemäß

Weltmeister Marc Marquez

(26, Repsol-Honda). Teamkollege

Stefan Bradl, einziger

Deutscher im Fahrerfeld, startet

von Position 14.

Er musste sich im ersten Qualifikations-Durchgang

auch

MotoGP-Legende Valentino

Rossi (40, Yamaha) geschlagen

geben, der womöglich sein letztes

Rennen in Sachsen fährt.

Der neunfache Weltmeister

baute in den letzten Rennen

massiv ab, schaffte den Sprung

auf Startplatz elf auch nur über

die Vorqualifikation. Nicht unwahrscheinlich,

dass der Italiener

zum Saisonende den Helm

an den Nagel hängt.

Ein Grund mehr also für die

Fans am Sachsenring, feiertechnisch

auch in diesem Jahr

noch einmal alles zu geben.

Meinen Ausbildungsplatz habe

ich auf azubis.de gefunden!


28 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Krasser Testspielsieg

Alle neune!

Dynamo läuft

Der BFC haut gegen Berlinligist Sparta Lichtenberg

mal so eben einen richtigen Kracher raus

Berlin – Zweites Testspiel,

erster Sieg. 9:0 (4:0) gewinnt

der BFC Dynamo gegen Berlinligist

Sparta Lichtenberg.

Nach dem 2:2 gegen Hertha

03 Zehlendorf mal so eine

richtige Hausnummer.

9:0

KontaKte

Girl desTages :Judy Love

Hallo mein Süßer.Ich

bin Judy Love und bei

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„Na, das wollen wir mal nicht

überbewerten“ tritt Neu-Trainer

Christian Benbennek gleich

auf die Bremse. Aber ein Blick

ins Gesicht des Dynamo-Trainers

verrät, dieses Spiel hat ihm

zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung

mehr als nur gefallen.

„Die Jungs versuchten schon

extrem viel von dem umzusetzen,

was wir im Training üben“,

lobt Benbennek und ist vor allem

auf die neun Tore von Philip

Schulz (3), Bahadir Özkan,

Steve Braun (je 2) sowie Deniz

Citlak und einem Probespieler

stolz: „Die musst du auch gegen

einen Gegner, der zwei Klassen

tiefer spielt, erstmal machen.“

Die Offensive hat damit mal so

einen richtigen Kracher rausgehauen.

Am Mittwoch darf

sich dann die Defensive beweisen.

Zweitliga-Absteiger 1. FC

Magdeburg kommt ins Sportforum.

„Das wird ein ganz anders

Spiel“, weiß Benbennek und

will es genau so haben. Natürlich

hat er auch Fehler seiner

Jungs gesehen, „die andere

Team sofort bestrafen.“ Gegen

Lichtenberg ging es gut. Jetzt

kommt Magdeburg, .

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Philip Schulz,

Andor Bolyki und

Max Grundmann

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DynamoTor.

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Foto: dpa

NACHRICHTEN

Görges ohne Chance

Tennis –Julia Görges ist in

der dritten Runde in Wimbledon

als letzte Deutsche

ausgeschieden. Bei der

Neuauflage des Vorjahres-

Viertelfinales verliert die

30-Jährige gegen Serena

Williams in 72 Minuten 3:6,

4:6. Jan-Lennard Struff

(Warstein) unterliegt Michail

Kukuschkin (Kasachstan)

3:6, 6:7, 6:4, 5:7.

Schweden holt Bronze

Frauenfußball –Schweden

gewinnt bei der WM in

Frankreich das Spiel um

Platz 3gegen England 2:1

(2:1). Im Finale spielen heute

ab 17 Uhr die USA und die

Niederlande.

Rekord für Rast

Motorsport –René Rast

(Audi) feiert auf dem Norisring

seinen dritten DTM

Saisonsieg mit einem spektakulären

Rekord gefeiert.

Er verwies Markenkollegen

Nico Müller mit einem

noch nie dagewesenen Vorsprung

von 34,4 Sekunden

auf Platz zwei. Dritter wurde

Joel Eriksson im BMW.

Klopp nicht zum DFB

Fußball –Liverpool Trainer

Jürgen Klopp kann sich

nicht vorstellen, in den

nächsten Jahren Bundestrainer

zu werden. Das erklärte

sein Berater Mark

Kosicke. Beim Champions-

League-Sieger habe Klopp

noch einen Vertrag bis

2022, die Reds würden sogar

sehr gerne verlängern.

Aufsteiger ohne Lizenz

Basketball –Bundesliga

Aufsteiger Nürnberg Falcons

erhält keine Lizenz.

Begründung: weder eine

Spielstätte, noch die benötigte

wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Fortuna holt Ampomah

Fußball –Düsseldorf ist

laut „Het Nieuwsblad“ mit

Wunschspieler Nana Ampomah

von Waasland-Beveren

einig. Der Ghanaer

kommt für vier Millionen

Euro − Fortuna-Rekord!

HAPPY BIRTHDAY

Guido Fulst (Bahnrad,

2x OS) zum 50.

Erik Zabel (Rad, 6x

Grünes Trikot bei der

Tour) zum 48.

Jürgen Grabowski (44 A, WM

1974, EM 1972) zum 75.

Jürgen „Tutti“ Geschke (Bahnrad,

3x WM, Oly-Silber 1972) zum 76.


BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

BERLIN-RÄTSEL 29

Vorname

der

Picasso-

Tochter

Struktur

Salzsee

in

Israel

(2 W.)

Sternschnuppe

Fürstin

in

Indien

Aristokrat

Informationssammlung

eine

Baltin

engl.:

Eis

Nachspeise

italienisch:

drei

ein

Monatsname

Skandal

eine

Hansestadt

nord.

Herdentier

Erkennungswort,

Losung

int.

Kfz-K.

Rumänien

angenehm

riechen

fester

Standort

Radioempfänger

(engl.)

fixieren,

begaffen

engl.

Gaststätte

biblische

Gestalt

(A.T.)

Wohlgefallen

sportl.

Wettbewerb

10

9

Umgangsform

Waldbodengewächs

Verhältniswort

italienisch:

Sonne

sehr

dünn

arabisches

Grußwort

3

Abk.:

Milliampere

Ausruf

des

Erstaunens

Strom

in

Italien

Faultier

gemahlenes

Korn

botan.:

Blumenblatt

Laubbaumfrucht

lateinisch:

Mühe,

Last

Spielstein

beim

Schach

nicht

ausgeschaltet

Reptil

italienische

Tonsilbe

4

Halbgott

Abgaben

an den

Staat

tschech.

Reformator

(Jan)

2

german.

Göttergeschlecht

antreiben

Probieren Sie

Ihr Glück am

10.August 2019

Anmeldung unter:

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Geheimkult

auf

Haiti

Kletterpapagei

Planierraupen

Alphabet

(kurz)

Kap auf

Rügen

Druckvorstufe

Landschaft

in

Tschechien

Trend

Männername

Ritter

der

Artusrunde

schiitischer

Heiliger

Kosewort

für

,Katze‘

Kreishalbmesser

8

Börsenaufgeld

Teil der

Lederherstellung

ein

Saturn-

Mond

leiten

innerbetrieblich

religiöser

Ritus

populär

wirklich

ehem.

Name

von

Tallinn

ein

Hanseat

steif

vor Kälte

kurz für:

an das

süddt.:

Straßenbahn

durchgekocht

Brauereianlage

Dreiergesangsgruppe

fassungslos

Apfelsorte

japan.

Fechtkunst

nordsudan.

Volksstamm

Gewürzpflanze

lebenswichtige

Wirkstoffe

luftförmige

Stoffe

bestimmter

Artikel

altägyptischer

Pharao

eisern

LÖSUNGSWORT:

5

Kfz-Z.

Goslar

deshalb

Papierzählmaß

arab.

Fürstentum

6

hoch

angesehen

int.

Kfz-Z.

Ukraine

franz.

Hauptstadt

Sammelbücher

Glühstrumpferfinder

Mutter

Isaaks

(A.T.)

kleine

Kellerkrebse

Wohlgeschmack

Domstadt

an der

Mosel

kleine

Teilchen

chem.

Zeichen

für

Titan

Kartoffelklößchen

Grottenmolch

Transportgerät

Vorn.

Kostolanys

wilde

Ackerpflanze

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

12

Verbrechen

Honigwein

ritterl.

Liebhaber

moderne

Musikrichtung

barschartiger

Fisch

Truppenspitze

anstößiger

Witz

arab.:

Sohn

11

germanisches

Schriftzeichen

metallhaltiges

Mineral

Kfz-Z.

Landsberg/

Lech

Geistesblitz

großes

Fahrzeug

französisch:

Wasser

kleine

Lücke

Komponist

von

,Rheingold‘

Männername

1

7

poetisch:

gebieten

Abk.:

zum

Exempel

BK-ta-sr-22x29-1990

Stadt im

Frankenwald

Maß der

Lautheit

D A M E

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dt.

Maler

†1931

(Lesser)

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(Abk.)

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Reichskanzler

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Brontë †

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Auch morgen wieder ein

Riesen-Rätsel in Ihrem KURIER


REISE

NACHRICHTEN

Paris ohne Reisebusse

Wenn es nach dem Bürgermeister

geht, rollen bald

keine Touristenbusse mehr

auf den Straßen der französischen

Hauptstadt. Das

Verbot richte sich auch gegen

Hop-on-hop-off-Busse

(Foto). Aktuell herrsche

völlige Anarchie, weshalb

Paris Bus-Stopps außerhalb

der City aufbaue. Touristen

(50 Millionen jährlich) sollten

so wie jedermann auf

andere Transportmittel

umsteigen. Ab in die Metro!

Vorsicht bei Gewürzen

Wer Gewürze als Urlaubsmitbringsel

auf einem Basar

oder an einem Souvenirstand

kauft, sollte vorsichtig

sein. Denn in Gewürzmischungen

aus exotischen

Ländern können sich giftige

Samen befinden, warnt das

Bundesinstitut für Risikobewertung

(BfR). Ein Beispiel

ist die Paternostererbse,

deren Samen Abrin enthalten

–eines der stärksten

Pflanzengifte der Welt. Bei

Kindern kann die Erbse sogar

tödlich sein.

Paddeln auf der Enns

Mit dem Kajak oder

Schlauchboot auf der Enns

paddeln -das ist Wasserspaß

in den Bergen. Die

Enns ist in fünf Etappen unterteilt

-los geht es im Salzburger

Ort Mandling. Insgesamt

90 Kilometer ist die

Strecke lang, informiert der

Tourismusverband Schladming-Dachstein.

Wer die

Tour planen will, findet auf

der Webseite Angaben zu

Zu- und Ausstiegen, Sehenswürdigkeiten

am Ufer,

Übernachtungsmöglichkeiten

sowie zu Verleih und

Transfer. Informationen:

www.schladming-dachstein.at

Fragen?

Wünsche?

Tipps?

Foto: zvg Foto: zvg

Tel. 030/23 27 56 98

(Mo.–Fr. 10–15 Uhr)

E-Mail: service-redaktion@berliner-kurier.de

Groningen

Schön wie Amsterdam –

aber ohne Stress

Entdecken Sie

die Oase der

Beschlaulichkeit

in Hollands Norden

Holland ist angesagt.

Wer das überlaufene

und geschäftige

Amsterdam aber

meiden möchte, fährt am besten

weiter nördlich in die niederländische

Provinz. Das eher

beschauliche Groningen bietet

sich an. Bisher fast so etwas wie

ein touristischer Underdog, ist

dort zwar alles viel ruhiger und

überschaubarer. Aber die etwa

200000-Einwohner-Stadt hat

alles zu bieten, was man als

Holland-Besucher gerne tut

und bestaunt: Grachten-Fahrten,

eine schöne Altstadt, ein

Kunst-Museum mit einem erstklassigen

Konzept und außergewöhnlicher

Architektur, Festivals,

pittoreske Brücken, bunte

Märkte (natürlich mit viel

Käse und Kibbeling), gute Restaurants

und historisch interessante

Orte wie den Prinsenhof.

Und das Meer ist auch noch

gleich um die Ecke.

Zwar ist Groningens Altstadt

aufgrund ihrer Größe bestens

zu Fuß zu erkunden, aber vom

Wasser aus gefällt der erste

Blick auf eine holländische

Stadt immer besonders gut.

Deshalb ab ins Boot. Groningen

zeigt sich anfangs unerwartet

futuristisch. Denn die Fahrt beginnt

direkt neben dem Groninger

Museum, einem von den

drei Star-Architekten „Coop

Himmelb(l)au“, Allesandro

Mendini und Philippe Starck

sehr unterschiedlich entworfenen

Bau auf einer Grachten-Insel.

Die Architektur ist je nach

Blickwinkel schräg, verspielt,

bunt oder klar. Auf jeden Fall

erinnert es an ein Schiff. Das

Ausstellungs-Konzept ist wunderbar

überschaubar: Keine

mit Bildern überladenen Wände,

sondern hier bekommt man

eine gut verdauliche Auswahl

Fotos: Heidi Friedrich

besonderer, ja erstklassiger,

Kunstwerke zu Gesicht.

Nun aber Fahrt voraus, vorbei

an den typischen niederländischen

prächtigen Reihenhäusern

entlang der Gracht, an den

ehemaligen Kaufmannshäusern,

der Universität, an festgemachten

Hippie-Wohnbooten

und Kirchen. Die Brücken sind

teilweise so niedrig, dass die

Passagiere sich ducken müssen.

Vom Boot aus sieht man das

Wahrzeichen der Stadt, den

fünfhundert Jahre alten Martiniturm.

Mit 97 Metern ist er der

vierthöchste Turm der Niederlande.

Eine Wendeltreppe

führt zu mehreren Aussichtsplattformen.

Näher heran, weil

nur durch eine Straße vom

Wasser getrennt, kommt man

an die Außenmauern des herrlichen

Rosengartens des Prinsenhofs,

den man aber später

unbedingt zu Fuß bewundern

muss. Durch zwei kreisförmige

Laubengänge, vorbei an in

Mustern angepflanzten Rosensorten

flaniert man das fürstliche

Leben nach, das hier einst

stattfand. Denn der Prinsenhof

war ab dem 16. Jahrhundert der

Sitz des Nassauischen Vizekönigs.

Eine wechselvolle Geschichte

allerdings: Davor gab

es hier ein Kloster und danach

ein Militärkrankenhaus. Und

heute: Schöner übernachten als

hier geht in Groningen nicht.

Nach einem Abstecher in den

Hafen und auf den Emskanal

geht es zurück zum Bummeln

in die Altstadt. Hungrig? Dienstags,

freitags und sonnabends

auf dem großen Wochenmarkt,

unverfehlbar auf dem Grote

Markt, darf es, gleich im Stehen,

der frisch gebackene Kibbeling

sein. Und wer jetzt einen

Einkaufsbummel machen will,

findet von dort aus in den Nebenstraßen

der Fußgängerzone

alle üblichen und auch ein paar

ausgefallene Geschäfte.

Wer Groningen besucht, fährt

auch an das Wattenmeer. Es ist

ja nur knapp eine halbe Stunde

entfernt. Auf dem Weg dorthin

sollten vor allem Familien unbedingt

in Pieterburen in der

Seehundstation einen Halt machen.

Wenn die vor dem Verenden

geretteten putzigen Robbenbabys

dort in Innen- und

Außenpools gefüttert und aufgepäppelt

werden, geht jedem

das Herz auf. Bei Führungen,

die es allerdings nur auf Niederländisch

oder Englisch gibt, erfährt

man alles über die Tiere,

die Gefahren, denen sie ausgesetzt

sind und wie sie fit für ihr

Leben im Meer gemacht werden.

Schwierig ist nur, die Kinder

von dort wieder wegzubekommen,

so niedlich schauen

die Robben sie mit ihren Kulleraugen

aus. Ein paar Kilometer

weiter westlich, von Lauwersoog

aus, bringt eine Fähre Besucher

auf die autofreie westfriesische

Insel Schiermonnikoog.

Schon allein die 45-minütige

Überfahrt lohnt bei gutem Wetter.

Eine Wattwanderung im

dortigen Nationalpark ist ein

weiteres Highlight.

Heidi Friedrich

Diese Reportage kam durch die Unterstützung

von Marketing Groningen

zustande.


SEITE31

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Uriger Charme: In Groningen stehen noch

einige Mühlen. Diese werden vonmindestens

einem ehrenamtlich tätigen Müller

betreut,der die Mühle regelmäßig dreht.

Die Stadt Groningen ist

vielseitig und bunt.

In der Provinz Groningen geht es ruhig zu.

Reisetipp

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Alltours Reisecenter: Greifswalder Str. 220, Tel.: 030-4 29 28 72 DER Deutsches Reisebüro: Koppenstr. 77,

Tel.: 030-29 33990 Oranienburg: Panda-Reisen: Bernauer Str. 100, Tel.: 03301- 81 97 20

Potsdam: DER Deutsches RB: Sterncenter/Shop 30, Tel.: 03 31-64 95 00 DER Reisecenter TUI GmbH:

Garnstr. 20, Tel.: 03 31-70 8128Reiseland: Im Sternencenter 4, Tel.: 03 31-62 62 080

Fürstenwalde: DER Deutsches RB: Rathausstr. 7,Tel.: 03361-7 11 16

Zustiege: Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf · Ostbahnhof/IC Hotel in Friedrichshain

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Veranstalter: SKan-tOurS touristik international gmbh,

gehrenkamp 1, 38550 isenbüttel


32 REISE BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

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A. Shah/Arco Images


REISE 33

Wie

gemalt: der

Wildseelodersee

bei Fieberbrunn,

hoch über dem

Pillerseetal.

Raus aus der Stadt, rauf auf

die Berge! Wie unterschiedlich

Familienurlaub in den

Bergen Österreichs sein

kann, zeigen wir heute am

Beispiel eines wild gewordenes

Museums im Pillerseetal

und mit dem natürlichsten

Spielplatz der Welt im Lavanttal.

Im Pillerseetal (Tirol, Österreich)

erleben Familien ein Naturgebiet

in zehn Stationen und

100 Minuten –mit dem Smartphone!

Auf Europas erstem digital-alpinen

Rundwanderweg

lernt man spielend Wertvolles

über die heimische Flora und

Fauna. Und das ist auch das Ziel

einer Kooperation der Bergbahnen

Fieberbrunn mit den Tiroler

Landesmuseen. Denn sie

verraten jüngeren und älteren

App-Nutzern, wie ein ganzes

Gebirge auf Reise gehen kann,

wie Klonen in der Natur funktioniert

und warum Pflanzen

echte Verräter sein können.

Ausgehend von der Bergstation

Lärchfilzkogel gibt es an jeder

der insgesamt zehn Stationen

spannende Geschichten und

lehrreiche Kurzfilme, die man

einfach auf dem Smartphone

mit der App anschauen kann.

Los geht es direkt an der Bergstation,

danach führt die App ihre

User zu den weiteren Stationen.

Wer alle zehn Punkte des

Wegs erwandert hat, bekommt

einen Code angezeigt, für den es

an der Bergbahneine kleine Belohnung

gibt. So erlebt man ein

wild gewordenes Museum –

umsonst unddraußen.

Nach gut eineinhalb Stunden

hat man die Geschichten entlang

des Rundwanderwegs erkundet.

Der ideale Zeitpunkt,

um in den Offline-Modus zu

schalten. Denn auch ohne Handy

lässt sich die Natur am Fieberbrunner

Hausberg Wildseeloder

wunderbar genießen und

ein Sprung in den kühlen Wildseelodersee

ist der ideale Ausklang

für einen Familien-Urlaubstag

in der Region Pillerseetal.

Raus in die Natur und einfach

spielen: Für viele ist das eine

schöne Erinnerung an die eigene

Kindheit und an Familienurlaube

in den Bergen. Das ist es,

was den Familienurlaub im Lavanttal,

der östlichsten Ferienregion

Kärntens auch heute

noch ausmacht: Spielen inder

wunderbar unberührten Natur

der Koralpe, der Saualpe, der

Weinebene und des Klippitztörls,

wo es auf bis zu 2140 Metern

Höhe über 1000 Kilometer

familienfreundliche Wanderwege

gibt.

Sogenannte „Öfen“ findetman

in den Lavanttaler Bergen auf

Schritt und Tritt–essind steinharte

Blockburgen, die vor vielen

Millionen Jahren durch

Verwitterung und Abtragung

von Gestein entstanden und

heute ein idealer Spielplatz für

Kinder sind. Hier wird gekraxelt,

gebaut, gespielt und sich

versteckt. Eine der markantesten

und größten Felsformationen

ist die „Steinerne Hochzeit“

auf der Saualpe, aber auch die

kleineren Öfen rundherum sind

bestens zum Spielen geeignet:

Wer baut die höchsten Steinmandeln,

wer die stabilsten

Dämme für kleine Quellen und

Bäche? Vorsicht bei der Wahl

der Kleidung –ein Sprung in

den Matsch, in Kärnten auch

„Gatschen“ genannt, gehört einfach

dazu, um den Familientag

perfekt zu machen.

Wer doch nicht ganz

auf ein bisschen Animation

verzichten

kann, für den

gibt es übrigens

den Erlebnis-Klettergarten

und die

Sommerrodelbahn

am

Klippitztörl

sowie

zwei sogenannte

Flow

Country

Trails, also

Strecken, die

speziell für

Mountainbikes

ausgelegt

sind, auf

der Koralpe.

Das Pillerseetal

und das

Dasist

der Gipfel! Im

Lavanttal liegen

viele Wanderwege

über 2000 Meter

Höhe.

Lavanttal sind Mitglieder des

Vereins „Österreichische Wanderdörfer“.

Diesem gehören 47

Mitgliedsregionen mit rund einer

halben Million Gästebetten

sowie über 5000 Wanderrouten

auf einer Fläche, die mehr als

die Hälfte Österreichs umfasst,

an.

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Thale ist nur einen Katzensprung

von Berlin entfernt

und bietet das komplette

Programm für den Urlaub zwischendurch.

Die Seilbahnen Thale

Erlebniswelt liegt direkt am sagenhaften

Bodetal. Der begeisterte

Wanderer Goethe hat esals

„gewaltigstes Felsental nördlich

der Alpen“ beschrieben. Mehr

als 710.000 Besucher genießen

die Vielfalt der Erlebniswelt jedes

Jahr –damit ist sie eines der am

meistbesuchten Ziele im Harz.

Tagesgäste können ein komplettes

Programm erleben, das es in sich

hat. Ein Muss sind dabei Fahrten

mit der Glaskabinenbahn übers Bodetal

zum Hexentanzplatz hinauf.

Aus den grünen Kabinen genießen

Besucher neben dem normalen

Rundumblick auch eindrucksvolle

Aussichten nach unten durch einen

Fußboden ausGlas. Diesen Nervenkitzel

kannman nurinThale erleben

–einmalig inNordeuropa. Sicheren

Seilbahnen thale erlebniswelt im Harz

Spaß kann man weiterhin auf der

Rodelbahn Harzbob oben auf dem

Hexentanzplatz erleben. Zurück

mit der Kabinenbahn ins Bodetal

locken tolle Attraktionen, wie die

spaßige Spaßinsel –amund aufund

nebenund über demWasser.

Zudemgehtesnochmit demSessellift

zur Rosstrappe hinauf. Kulturhungrige

wandeln auf den Spuren

germanischer Sagen zum Rosstrappenfelsen,

andere erkunden das in

DeutschlandeinzigartigeBodetal.

Singles, Paare, Familien fahren

bequem und preiswert von Berlin

in den Harz, um eine Kombination

aus wilder Natur, Spaß, Sagen und

atemberaubenden Aus- und Einblicken

zu genießen. Nach einem

Tag inder urgewaltigen Natur des

Harzes geht es mit vielfältigen

Eindrücken zurück in die Heimat.

Entweder bringt dabei der Harz-

Berlin-Express die Besucher in

einem Rutsch und ohne lästiges

Umsteigen zum naturgewaltigen

Blick ins Bodetal

Kabinenbahn mitGlasfußboden

Ort imHarz. Reisende können hier

bereits imZug ein Kombiticket mit

Attraktionen der Seilbahnen Thale

Erlebniswelt erwerben. Andererseits

ist auch die Anfahrt per Auto

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möglich. Egal obper Bahn oder

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34 REISE BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Aufbruch zur Mitte der Welt

Auf den Spuren von Alexander von Humboldt durch Ecuador

Die Schritte sind mühsam,

die dünne Luft macht das Atmen

schwer. Hier, in 5000

Metern Höhe, ist jeder

Schritt eine Herausforderung.

Doch das Ziel vor Augen

geht es weiter, erst durch

braungraue Geröll-Landschaft

und wenig später

durch Schnee und Eis. Der

Gipfel des 6310 Meter hohen

Vulkans Chimborazo ist zum

Greifen nah. Schritt für

Schritt weiter nach oben, obwohl

die scharfen Steine die

Schuhe zerreißen. So hat Alexander

von Humboldt am 23.

Juni 1802 den Aufstieg auf

den höchsten Berg Ecuadors

erlebt. Er und seine drei Begleiter

mussten zwar bei 5917

Metern umkehren, doch

fühlten sie keinerlei Niederlage.

Schließlich war bis dahin

noch nie ein Mensch bis

in solche Höhen vorgestoßen.

Der Berliner Naturforscher und

Menschenrechtler, der in diesem

Jahr seinen 250. Geburtstag feiern

würde, war begeistert von

Ecuador. Schließlich hält das

Land, das mitten auf demÄquator

liegt, eine Vielzahl kultureller

und ökologischer Schätze bereit.

Es ist ein Ort derExtreme –mit

fauchenden Vulkanen, einer unendlichen

VielfaltanTieren und

Pflanzen, mitten auf der Null-Linie

der Erde, mit einem tropischen

Klima –und eben mit extremen

Höhen.

Ausgangspunkt für Humboldts

Forschungstouren war

die Hauptstadt Quito, eine der

höchstgelegenen Hauptstädte

der Welt. Heute eine Metropole

mit mehr als drei Millionen

Einwohnern, war Quito im

Jahr 1802 eine überschaubare

Stadt.

Wer heute durch die Altstadt

schlendert, erlebt sie wie Humboldt

vor 220 Jahren. Die

Unesco erklärte sie bereits 1978

aufgrund ihrer jahrhundertealten

Architektur und ihrer Kulturschätze

zum Weltkulturerbe

der Menschheit. Auch die Plaza

de la Independencia ist heute

noch fast genauso erhalten, wie

Alexander von Humboldt sie erlebt

hat. Rund ein halbes Jahr

wohnte er an diesem Platz im

Haus des Herzogs Juan Pio

Aguirre yMontúfar. Heute ragt

hier eine Siegessäule mit einem

am Boden liegenden Löwen und

dem von Ketten befreiten Kondor

empor, die als Wahrzeichen

für die Unabhängigkeit Quitos

steht.

Auch die Calle de la Ronda,

Quitos älteste Straße und einstige

Südgrenze der Stadt, ist

Humboldt sicherlich hinuntergelaufen.

Schon im 19. Jahrhundert

war es die Straße der

Künstler, Dichter und Handwerker

–und das ist auch heute

noch so. In der Werkstatt von

Gerardo Zapalo fliegen die dünnen

Späne. An seiner Werkbank

hobelt er gerade ein kleines

Stückchen Holz in die richtige

Form. Wer die Geschichte

von Pinocchio kennt, wird glauben,

der alte Gepetto ist gerade

dabei, seinen hölzernen Jungen

zu kreieren. Doch Zapalo baut

keine Holzpuppen, sondern

Kreisel. Ein paar Splitter in den

grauen Haaren, die blaue Arbeitsjacke

voller Späne, konzentriert

er sich voll und ganz

auf das kleine Holzstück zwischen

seinen Fingern. Seit fünf

Jahrzehnten stellt er Kreisel

unterschiedlicher Form und

Größe aus endemischen Hölzern

der Küstenregion her.

„Meine Kreisel sind etwas Besonderes,

denn heutzutage sind

die meisten aus Plastik“, sagt er

stolz.

Von der Calle de la Ronda

geht es hinaus in die Natur –

und zwar zum Vulkan Pichincha.

Für die Besteigung des

4794 Meter hohen „Hausbergs“

Quitos hat Humboldt mehrere

Anläufe benötigt. Heute bringt

die Seilbahn TelefériQo die Besucher

innerhalb von 18 Minuten

bequem nach oben. Der

Páramo, eine spezielle Vegetationsform

der Tropen in extremen

Höhen zwischen 3200 und

4800 Metern, beheimatet ganz

besondere Tiere und Pflanzen.

Humboldt war über die große

Vielfalt der Pflanzen erstaunt,

die der Kälte und Nässe trotzten.

Und auch heute noch sind

neben dem Schwarzbrust-

Schneehöschen, einer Kolobri-

Art, die es fast ausschließlich

am Pichincha gibt, hier oben

spezielle Pflanzen zu finden:

Kleine weiße Enziane, violette

Lupinen und die orangene Nationalpflanze

Chuquiragua

zaubern bunte Farbtupfer in

die sonst so raue Landschaft.

Und vor dem Vulkan ausgebreitet:

Ecuadors Hauptstadt Quito

aus der Vogelperspektive. Wer

mag, kann zu Fuß hinunterlaufen:

Über den ausgewiesenen

„Sendero de Humboldt“, eine

der Abstiegsrouten von Alexander

von Humboldt, geht es rund

zweieinhalb Stunden durch

den Páramo bis nach Quito hinunter.

Humboldt wanderte, ausgestattet

mit wissenschaftlichen

Geräten für Höhen- und Temperaturmessungen,

weiter in

Richtung Süden entlang der alten

„Sonnenstraße“ der Inkas

und bestieg neben dem Vulkan

Antisana auch den Cotopaxi

und den Chimborazo. „Dieser

besonderen Route gab er später

den Namen „Straße der Vulkane““,

erklärt die Ecuadorianerin

Linda Fuentes, „denn hier

befinden sich 30 teils noch aktive

Vulkane, welche die östliche

und die westliche Kordillere

bilden.“ Zwischen diesen Gebirgsformationen

verläuft heute

die Panamericana und bietet

wunderbare Aussichten auf die

für Humboldt so faszinierenden

„Pulverfässer“.

Doch nicht nur die Tier- und

Pflanzenwelt sowie naturwissenschaftliche

Phänomene,

sondern auch die Menschen

faszinierten Alexander von

Humboldt. Vor allem für die Indigenen,

die Anfang

des 19. Jahrhunderts

vielfach versklavt waren,

setzte er sich ein.

Für die indigene Bevölkerung

haben Vulkane,

Sonne, Mond

und Sterne, Tiere und

Pflanzen bis heute eine

Seele und eine

Verbindung zu den

Menschen. Der Glaube

an die „Pacha Mama“,

die Leben

schenkende Mutter

Erde, begeisterte

den jungen Naturforscher.

Er sprach

sich laut gegen Sklaverei

und für die

Gleichheit aller

Menschen aus.

Wohl auch aus diesem

Grund wird der

deutsche Naturforscher

noch heute

am anderen Ende der Welt so

verehrt.

Wer heute

durch Ecuador

reist, erlebt die

bunte Vielfalt

des Landes: Eisige

Gipfel und tropische

Urwälder,

seltene Tiere und

Pflanzen, eine

boomende moderne

Hauptstadt

und kleine traditionelle

Dörfer.

Wer sich auf die

Mitte der Welt

einlässt, wird begeistert

sein und –

wie auch schon

Humboldt vor

mehr als 200 Jahren

verändert und

erfüllt mit unvergesslichen

Erinnerungen

nach Hause

zurückkehren.

Ch. Flechtner

Mehr Infos:

www.quitotravel.ec

Fotos: Flechtner

In Quito ist vieles

sehr ursprünglich,

man kann die

Hauptstadt erleben,

wie es Alexander

vonHumbold vor

220 Jahren tat.

Alexander vonHumbold forschte in Ecuador.

Artenvielfalt auf dem Chimborazo.


REISE 35

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AUTO

Die mobile Seite

in Ihrem KURIER

Eine Knutschkugel

sucht Anschluss

Honda

... am besten an eine 220-Volt-Steckdose. Honda testet mit

seinem ZwergHonda eden Prototypen für die Serienreife

Noch ist es ein Prototyp, der

da unter der sengenden Sonne

fast lautlos durch die Gegend

huscht. Für den Zwerg namens

Honda ewird die Driving

Academy in Erlensee zu

einem elektrischen Laufsteg.

Beschleunigung, Bremsen,

Kurvenfahrt, Slalom und lustige

Pirouetten stehen auf

dem Programm. Wir sind eingestiegen

und haben mit dem

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(kombiniert) CO 2

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neuen Honda-Hoffnungsträger

eine ausgiebige Probefahrt

unternommen, bei der

angesichts der Sauna-Temperaturen

der Schweiß in Strömen

floss.

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Ausführung: Geländewagen/Picup

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Erstzulassung: 05/2018

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Doch bevor wir am Lenkrad drehen,

ist noch ein wenig Theorie

gefragt. Was steckt eigentlich

hinter dem kleinen Stromer?

Der Honda epasse zu einemmodernen

Lebensstil, sagt uns der

Projektleiter Kohei Hitomi. Die

Kombination aus Design, Funktionalität

und Fahrdynamik sollen

ihn zu einem perfekten

Fahrzeug für das städtische Umfeld

machen. Das Elektrofahrzeug

ist Teil der Honda-Strategie,

alle in Europa angebotenen

Neufahrzeuge bis zum Jahr

2025 zu elektrifizieren, heißt es

weiter. Die Serienversion des

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(kombiniert) CO 2 -Effizienz: A

esoll noch 2019 vorgestellt

werden.

Doch nun ran an den Zwerg. Von

außen soll er an frühere Civic-Modelle

erinnern, betonen die Japaner.

Auch im Innenraum setzte

Honda auf einen Retro-Look. Dieses

Ambiente ist allerdings so einzigartig

in seiner schlichten Form,

dass es bei der ersten Begegnung

fast schon wieder modern wirkt.

„Durch die Polstermöbel-Stoffe

und die Armaturen gewinnt man

ein zusätzliches Wohnzimmer“,

sagt Kohei Hitomi.

Wir fühlen uns jedenfalls auf Anhieb

wohl. Aber wie so vieles im Leben

ist auch das letztlich eine Geschmackssache.

Sofort fällt auf,

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dass der Honda ekeine Außenspiegel

hat. Warum das

denn? Ein hochmodernes

Kamerasystem ersetzt die

„Ohren“. Dieses soll 50 Prozent

mehr vom sogenannten

toten Winkel abdecken. Wir

checken das gründlich und

können dann festhalten:

„Scheint zu stimmen.“

Kommen wir zum Herzstück:

Der Elektromotor des

Honda e leistet rund 110

kW/150 PS, das maximale

Drehmoment beträgt mehr

als 300 Newtonmeter. Der

35,5-kWh-Akku lässt sich

per Schnellladefunktion laut

Honda in 30 Minuten auf 80

Prozent aufladen.

Und noch etwas: Da sich

die Batterie im Fahrzeugboden

befindet, liegt der

Schwerpunkt nur etwa 50

Zentimeter über der Fahrbahn.

Die Gewichtsverteilung

von 50:50, die kompakten

Abmessungen bei breiter

Spur sowie die kurzen Überhänge

an Front und Heck

sollen laut Ingenieuren eine

optimale Balance aus Fahrstabilität

und agilem Handling

garantieren.

Dank des Hinterradantriebs

vergrößert sich der

maximale Lenkeinschlag

der Vorderräder, was dem

Honda eeinen Wendekreis

von nur 4,3 Metern Radius

ermöglicht. Das haben wir

mit großem Spaß ausprobiert

und einige wilde „Donuts“

auf den kochend heißen

Asphalt gezaubert, wie

man sie sonst eher aus dem

Motorsport kennt. Bei uns

ging das jedoch zivilisiert,

also ohne Qualm und Gequietsche,

über die Bühne.

Eher eine technische Spielerei

ist das „One-Pedal-Driving“.

Damit kann der Fahrer

den Honda eallein mit

dem Fahrpedal beschleunigen

und auch verzögern.

Wird das Fahrpedal gedrückt,

beschleunigt der

Stromer wie gewohnt, beim

Lösen des Pedals erfolgt eine

automatische regenerative

Bremsung.

Fazit: Wer einen umweltschonenden

und wendigen

City-Flitzer sucht, der zudem

in fast jede Parklücke

passt, ist mit dem Honda e

gut bedient. Nach der ersten

Probefahrt stellen selbst E-

Muffel fest: Das ist ein Stromer

zum Liebhaben. (mid)


SEITE37

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Dasmacht Spaß: Bei einem

Wendekreis vonnur

4,3 Metern lassen

sich mit dem

Honda eprima „Donuts“

auf den Asphalt zaubern.

Fotos: zVg

Der Elektromotor des Honda e

leistet rund 110 kW/150 PS.

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Erstzulassung: 06/2018

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Verbrauch: 6,0 l/100 km (kombiniert)

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Tel.: 030 421809-25

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Verbrauch: 5,6 l/100 km (kombiniert)

6,6 l/100 km (innerorts)

4,9 l/100 km (außerorts)

CO 2 -Emissionen: 147g/km

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-Effizienz: A

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Tel.: 030 421809-25

christian.jebautzke@duerkop.de


38 FERNSEHEN BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

ARD

ZDF RTL

SAT. 1

PRO 7

5.15 Brisant 5.30 Zoo-Babies 5.55 Wissen

macht Ah! 6.20 Das Mutcamp 2.0

7.05 Sechs auf einen Streich – Die

Märchenshow im Ersten 8.05 Tiere bis

unters Dach 9.30 Die Sendung mit der

Maus 10.03 Immer wieder sonntags

12.03 Presseclub 12.45 Sportschau.

Triathlon: WM-Serie, Mixed-Staffel

13.40Sportschau

Bogenschießen: Weltcup, Zusammenfassung

aus Berlin (Reporter:

Bodo Boeck) /ca. 13.55 Beachvolleyball:

Weltmeisterschaften, Finale

Herren, aus Hamburg(Reporter:

RobertHunke) /ca. 15.03 Radsport:

Tour de France,2.Etappe:

Mannschaftszeitfahren in Brüssel

(27 km) (Reporter: Florian Naß)

16.50 Fußball: Weltmeisterschaft

der Frauen Finale: USA–Niederlande.

Aus Lyon (F). Expertin:

Nia Künzer

19.20 Weltspiegel

Auslandskorrespondenten

berichten

20.00 Tagesschau

5.30 planet e. 6.10 Die Biene Maja 6.25

Belle und Sebastian 6.50 Wickie und

die starken Männer 7.15 Bibi und Tina

7.40Pippi Langstrumpf8.10Michel aus

Lönneberga 8.35 Löwenzahn 9.03

sonntags 9.30 Evangelischer Gottesdienst

10.15 Kreuzfahrtins Glück 11.50

ZDF-Fernsehgarten

14.10 Duell der Gartenprofis

15.00 BJIch –Einfach unverbesserlich

Animationsfilm,

USA/F 2010

16.30 planet e.

Superfood

17.00 heute

17.10 Bares für Rares –Lieblingsstücke

19.00 heute

19.10 Berlin direkt –Sommerinterview

Zu Gast: Annegret

Kramp-Karrenbauer

19.30 TerraX

Verlorenes Wissen (2/2):

Glastränen und die Heilsalben

des Mittelalters

5.00 Der Blaulicht-Report 5.35 Betrugsfälle

6.00 Familien im Brennpunkt

7.00Familien im Brennpunkt7.55Familien

im Brennpunkt 8.55 Familien im

Brennpunkt 9.50 Die Superhändler –4

Räume, 1Deal 10.50 Die Superhändler

–4Räume, 1Deal 11.50 Schlager

sucht Liebe (4) 12.50 Undercover Boss

13.45 UndercoverBoss

Doku-Soap. R+S

14.45 Die 25...

unglaublichsten Überraschungen,

von schlimm bis schön

16.45 Explosiv –Weekend

17.45 Exclusiv –Weekend

18.45 aktuell

19.05 Comeback oder weg?

Show.Mit Verona Pooth und

Sohn Diego, Anne-Sophie

Briest und Tochter Faye Montana,

Oli P. und Sohn Ilias, Jenny

Elvers und Sohn Paul, David

Odonkorund Tochter Adriana,

Silvan-Pierre Leirich und Tochter

Sophia und Sohn Niccolò

5.25 Watch Me5.45 Auf Streife 6.05

Auf Streife 7.05 Navy CIS 8.05 So gesehen–Talk

am Sonntag 8.25 Navy CIS

9.15 Navy CIS 10.05 Knallerfrauen

10.40 Genial daneben. Zu Gast: Hella

von Sinnen, Wigald Boning, Özcan

Cosar, Carolin Kebekus, Mike Krüger

11.40 Wasfür ein Jahr! 1978

13.00 Tourenwagen: DTM

VomNorisring (D)

14.50 Stopp, Polizei!

Doku-Soap. Schmuggler im

Visier der Fahnder

15.10 Stopp, Polizei!

Doku-Soap. Auf der Jagd nach

Kriminellen

15.45 B Ender's Game

Sci-Fi-Film, USA2013. Mit Asa

Butterfield, Harrison Ford, Ben

Kingsley.Regie: Gavin Hood

17.55 Julia Leischik sucht: Bitte

melde Dich Reportagereihe

18.55 Julia Leischik sucht: Bitte

melde Dich Reportagereihe

19.55 Sat.1 Nachrichten

5.35 Mom 5.55 Two and aHalf Men

6.45 Twoand aHalf Men 7.15 Fresh off

the Boat 7.40 Fresh off the Boat 8.05

Eine schrecklich nette Familie 8.35

Eine schrecklich nette Familie 9.05 Galileo

10.05 Galileo 11.00 Galileo 12.00

Leben oder so ähnlich. Liebeskomödie,

USA2002

13.55 B Table 19 –Liebe ist fehl

am Platz Komödie, USA2017.

Mit Anna Kendrick,Craig

Robinson, June Squibb. Regie:

Jeffrey Blitz

15.35 B Valentinstag

Liebeskomödie, USA2010. Mit

Julia Roberts, Jamie Foxx,

Anne Hathaway.Regie: Garry

Marshall. Am Valentinstag erleben

Paare und Singles in Los

Angeles Höhe-, Tief- und Wendepunkte

in ihrem Liebesleben.

17.55 Newstime

18.05 Galileo 360°

Ranking: New York Mania

19.05 Galileo

20.15 KRIMIREIHE

Tatort

Ein Schlagersänger wurde ermordet,

und Kommissarin Karin Gorniak (Karin

Hanczewski, r.)hat Kummer mit ihrem

Sohn (Alessandro Schuster,l.).

20.15 ROSAMUNDERPILCHER

Nie wieder Klassentreffen

Sandras (Denise Zich, l.) Liebesleben

macht ihrer Freundin Kate

(Katja Woywood, r.) Bauchschmerzen.

Washat sie zu verbergen?

20.15ACTIONFILM

The Return of the First Avenger

Nach 70 Jahren Kälteschlaf lässt

sich Steve Rogers (Chris Evans) von

Black Widow (Scarlett Johansson)

die Welt der Gegenwartzeigen.

20.15 FANTASYFILM

Der Herr der Ringe –Die Rückkehr ...

Aragorn (Viggo Mortensen, l.) und

Gandalf (Ian McKellen, r.) bereiten

sich auf die letzte Schlacht gegen

Saurons Armeen vor.

20.15 TRAGIKOMÖDIE

WarDogs

Eine wahre Geschichte. David (Miles

Teller,l.) lässt sich von seinem Freund

Efraim (Jonah Hill, r.)überreden, ins

Waffengeschäft einzusteigen.

Sport-TV-Tipps im Sportteil 20.00

20.15 HBJITatort

Auf einen Schlag. TV-Kriminalfilm,

D2016. Mit Karin

Hanczewski, Alwara Höfels,

Martin Brambach. Regie:

Richard Huber

21.45 BJICMord auf

Shetland: Der Vermisste

TV-Kriminalfilm, GB 2016.

Mit Ciarán Hinds, Sara Vickers,

Andrew Rothney.

Regie: Thaddeus O'Sullivan

23.40 Tagesthemen

0.00 ttt –titel, thesen, temperamente

Folter gegen Julian Assange /

Der Untergang der „Kursk” /

Modeblog „Advanced Style”

von Ari Seth Cohen /50Jahre

Mondlandung /Eröffnung der

James Simon Galerie

0.30 BJICParadies: Liebe

Drama, A/D/F 2012. Mit Margarete

Tiesel, Peter Kazungu,

Inge Maux.Regie: Ulrich Seidl

2.25 Mord aufShetland: Der

Vermisste TV-Kriminalfilm, GB

2016. Mit Ciarán Hinds

4.20 Deutschlandbilder

4.50 Weltspiegel

SRTL

15.30 Die Tomund Jerry Show 15.50

Sally Bollywood 17.15 What's New

Scooby-Doo? 17.40 Inspector Gadget

18.10 ALVINNN!!! und die Chipmunks

18.40 Woozle Goozle 19.10 Bugs Bunny

&Looney Tunes 19.40 Angelo! 20.15 ^

Die Chaoscamper.Komödie, GB/D/USA

2006 22.05Murder She Solved –Frauen

auf Täterjagd 0.05 Infomercials

3SAT

13.05 Österreich-Bild 13.30 Siebengebirge

– Vom Drachenfels bis zum

Mannberg 13.50 Spessart– Natur

nach Plan 14.35 Die Rhön –Natur-

20.15 BJIERosamunde

Pilcher: Nie wieder Klassentreffen

TV-Liebesfilm, D2017.

Mit Denise Zich, Patrik Fichte,

Jens Nünemann. Regie: Hans

Jürgen Tögel

21.45 heute-journal

22.15 HBJICEKommissar

Beck Schüsse auf Gunvald.

TV-Kriminalfilm, S2016.

Mit Peter Haber,Mikael Persbrandt,Ingvar

Hirdwall. Regie:

Mårten Klingberg

23.45 ZDF-History

First Ladies –Die sanfte Macht

im Weißen Haus

0.35 HBJICEKommissar

Beck Schüsse auf Gunvald.

TV-Kriminalfilm, S2016

2.05 TerraX

Verlorenes Wissen (2/2):

Glastränen und die Heilsalben

des Mittelalters

2.50 TerraX

Serengeti (2/3): Zeit der

Wanderung

3.35 ZDF-History

First Ladies –Die sanfte Macht

im Weißen Haus

4.20 planete.

schönheiten im Land der offenen Fernen

16.05 ^ Paris, Paris –Monsieur

Pigoil auf dem Wegzum Glück.Komödie,

F/D/CZ 2008 18.00 kinokino extra

18.30 Museums-Check 19.00 heute

19.10 NZZ Format 19.40 Schätze der

Welt 20.00 Tagesschau 20.15 Schleswig-Holstein

Musik Festival 2019 –Eröffnungskonzert

22.15 ^ Krauses

Glück.TV-Komödie, D2016 23.45 Polizeiruf

110 1.00 ^ Armee im Schatten.

Kriegsdrama, F/I 1969

SKY-TIPPS

Sky Cinema+24: 18.10 ^ Crazy Rich.

Romantikkomödie, USA2018 Sky Cine-

20.15 BJCEThe Return of

the First Avenger

Actionfilm, USA2014. Mit Chris

Evans, Scarlett Johansson,

Samuel L. Jackson. Regie:

Anthony Russo, Joe Russo

22.55 BJCEJames Bond

007 –Der Hauch des Todes

Agentenfilm, GB 1987.Mit Timothy

Dalton, MaryamD'Abo,

Joe Don Baker.Regie: John

Glen. James Bond gelingt es,

den sowjetischen Überläufer

General Koskov in den Westen

zu schleusen. Doch Koskov

treibt ein doppeltes Spiel. Um

ihn zu stoppen, musssich Bond

allerhand einfallen lassen.

1.25 BJCEThe Return of

the First Avenger

Actionfilm, USA2014. Mit Chris

Evans, Scarlett Johansson,

Samuel L. Jackson. Regie:

Anthony Russo, Joe Russo

3.45 Der Blaulicht-Report

Doku-Soap. Geschichten aus

dem Berufsalltag von Polizisten,

Sanitätern und Notärzten

4.20 Exclusiv–Weekend

Magazin

ma+1: 18.10 ^ Dasist erst der Anfang.

Actionkomödie, USA 2017 Sky Cinema+1:

19.45 ^ Teen Titans Go! to the

Movies. Animationsfilm, USA2018 Sky

Cinema+24: 20.15 ^ Fünf Freunde und

das Talder Dinosaurier.Abenteuerfilm,

D2018 Sky Cinema+24: 22.00 ^ Das

Haus der geheimnisvollen Uhren. Fantasyfilm,

USA2018 Sky Action: 22.30 ^

Winchester –Das Haus der Verdammten.

Horrorfilm, AUS/USA2018 Sky Cinema+1:

23.00 ^ Fifty Shades of Grey –

Befreite Lust.Erotikfilm, USA2018 Sky

Cinema Hits:23.40 ^ What Happened

To Monday? Sci-Fi-Film, GB/F/B 2017

Sky Action: 0.10 ^ Der Mann aus dem

Eis. Drama, D/I/A 2017

SONDERZEICHEN✚ I Stereo J für Gehörlose v Hörfilm E Breitbild C Dolby ^HSpielfilm GZweikanal

20.15 BCEDer Herr der

Ringe –Die Rückkehr des Königs

Fantasyfilm, USA/NZ 2003. Mit

Elijah Wood, Ian McKellen, Liv

Tyler.Regie: Peter Jackson.

Aragorn und Gandalf rufen die

Völker von Mittelerde für die

letzte große Schlacht gegen

das mächtige undunüberwindlich

scheinende Heer des dunklen

Herrschers Sauron zusammen.

Währenddessen nähern

sich Frodo und Sammit Gollum

dem Krater des Schicksalsbergs,

in dem der Ring endgültig

zerstörtwerden soll. Doch je

mehr sie sich ihrem Ziel nähern,

desto mehr schwindet

auch Frodos Entschlossenheit.

0.20 BCEDer Herr der

Ringe –Die Rückkehr des Königs

Fantasyfilm, USA/NZ 2003. Mit

Elijah Wood, Ian McKellen, Liv

Tyler.Regie: Peter Jackson

3.40 Auf Streife –Die Spezialisten

Doku-Soap

4.30 Auf Streife

Doku-Soap

4.50 Auf Streife

Doku-Soap

NDR

11.30 ^ Don Camillos Rückkehr.Komödie,

F/I 1953 13.15 Straßen der Welt,die

Sie kennen sollten 14.00 Familie Dr.

Kleist 14.45 Mein Traum vom Hof 15.30

Carlo tauscht... sich um die Müritz

16.00 Lieb &Teuer 16.30 Sass:Soisst

der Norden 17.00 Bingo! 18.00 Nordseereport

18.45 DAS! 19.30 Ländermagazine

20.00Tagesschau 20.15Norwegens

Sehnsuchtsstraße 21.45 Kaum zu

glauben! 22.45 Gute Frage 23.20 Die

wunderbare Welt des Lachens Vol. 3

1.05 Dittsche

WDR

10.00 Kölner Treff 11.30 Thronfolger

gesucht –Wer will meinen Chefsessel?

20.15 BCEWarDogs

Tragikomödie, USA/KPU 2016.

Mit Jonah Hill, Miles Teller,Ana

de Armas. Regie: Todd Phillips

22.35 BCEThe Expendables

Actionfilm, USA2010. Mit

Sylvester Stallone, Jason

Statham,Jet Li.Regie: Sylvester

Stallone. Barney Ross ist

der Kopf der Söldnertruppe

„The Expendables“. Diesmal

wendet sich Mr.Church an sie:

Sie sollen den tyrannischen

Diktator Garzastürzen. Er

regierteinen Inselstaat in

Südamerika.

0.25 BCEStephen Kings

Puls Actionfilm, USA2016. Mit

John Cusack,Samuel L. Jackson,

Isabelle Fuhrman. Regie:

TodWilliams

2.15 BCEThe Expendables

Actionfilm, USA2010. Mit

Sylvester Stallone, Jason

Statham,Jet Li.Regie: Sylvester

Stallone

4.05 BCEStephen Kings

Puls Actionfilm, USA2016. Mit

John Cusack,Samuel L. Jackson,

Isabelle Fuhrman

12.15Abenteuer Sauerland –Eine Region

erfindet sich neu 13.00 Unser Westen

13.45 Becker, der Entdecker 14.30

Wunderschön! 16.00 Lecker an Bord

16.45 Rentnercops 18.15 Tiere suchen

ein Zuhause 19.10 Aktuelle Stunde

19.30 Westpol 20.00 Tagesschau 20.15

Wunderschön! 21.45 Küssteuch! 23.15

Dittsche –Das wirklich wahre Leben

23.45 Käpt'ns Dinner 0.15 Echt witzig –

Entertainer und ihre Idole

ARTE

13.35 Einer von uns: Der Homo sapiens

16.25 Déjà-vu 17.00 Metropolis 17.45

Carmen, Violetta, Mimi, romantisch

und fatal 18.40 Zu Tisch ... 19.10 Arte

Journal 19.30 Geo Tour 20.15 ^ The


FERNSEHEN 39

KABEL 1 RBB

MDR RTL 2

VOX

5.05 Blue Bloods –Crime Scene New

York 5.50 Blue Bloods –Crime Scene

New York 6.35 Blue Bloods 7.30 Blue

Bloods 8.20 Blue Bloods 9.10 Mein

Lokal, Dein Lokal –Der Profi kommt

10.10 Mein Lokal, Dein Lokal 11.10 Mein

Lokal, Dein Lokal 12.05 Mein Lokal,

Dein Lokal

13.05 Mein Lokal, Dein Lokal –Der

Profi kommt

„Gude Stub Casa Antica”, Bühl

14.00 Abenteuer Leben Spezial

Die Reise zu den besten Gerichten

der Welt: Die besten

Köttbullar,Mallorca und Costa

Rica. Dirk Hoffmann ist dem

Geheimnis der besten Köttbullar

(Schöttbullar)auf der Spur.

16.00 News

16.10 Rosins Restaurants –Ein

Sternekoch räumt auf!

„XXL-Food-King”, Gladbeck.

Mit Frank Rosin

18.15 Die Sommertrends 2019

Urlaub in Deutschland

7.20 Brisant 8.00 Aktuell 8.30 Abendschau

/Brandenburg aktuell 9.00 Die

Frau meiner Träume. Revuefilm, D1944

10.35 Die Hochzeit meiner Schwester.

TV-Komödie, D/A 2014. Mit Chiara

Schoras, Sebastian Ströbel, Konstantin

Wecker 12.05 Alles Klara 12.55

Rentnercops

13.45 Insel Berlin

14.00 Tierarztgeschichten (1/45)

14.45 Zwei am großen See

TV-Komödie, D2004

16.15 B In aller Freundschaft –

Die jungen Ärzte

Werwagt,gewinnt.Arztserie

17.05 B In aller Freundschaft

Ein neuer Arm für Max

17.50 Sandmännchen

18.00 rbb UM6

18.30 Gartenzeit

19.00 Die Spur der Täter

Der Messermord

19.30 Abendschau /Brandenburg

aktuell

20.00 Tagesschau

7.30 Der Einsamkeit zum Trotze 8.00

Vom Glück des Augenblicks –Wenn

Krankheit eine Familie begleitet 8.30

MDR Garten 9.00 Unser Dorf hat Wochenende

9.30 Slowenien –Reisen im

Land der Sagen und Mythen 10.15

ABBA – Der Film. Musikfilm, AUS/S

1977 11.50 Riverboat

14.00 Sommer war's –Ferienspaß

auf Rügen Show

15.30 BJAlles Klara

DasOpfer vom Regenstein

16.25 Der Osten –Entdeckewodu

lebst

Die Urzeit-Riesen der Lausitz –

Der Saurierpark Kleinwelka

17.10 BJIn aller Freundschaft –

Die jungen Ärzte

Schwindel. Arztserie

18.05 BJIn aller Freundschaft

Verwundungen. Arztserie

18.52 Sandmännchen

19.00 Regional

19.30 aktuell

19.50 Kripo live

5.35 P.C. –Ein Genie auf vier Pfoten.

Komödie, AUS/GB 1997 7.05 Könige der

Wellen. Animationsfilm, USA2007 8.35

Infomercial 9.35 X-Factor: DasUnfassbare

11.15 Die Schnäppchenhäuser –

Der Traum vom Eigenheim 12.15 Die

Schnäppchenhäuser –Der Traum vom

Eigenheim

13.15 Die Schnäppchenhäuser –

Jeder Centzählt

Doku-Soap. Ein Piratenschiff

im Garten

14.15 Zuhause im Glück –Unser

Einzug in ein neues Leben

Doku-Soap. Mit EvaBrenner,

John Kosmalla, Mario Bleiker,

Björn Nolte

16.15 Der Trödeltrupp–DasGeld

liegt im Keller

Doku-Soap

17.15 Mein neuer Alter

Doku-Soap. Ein Siebensitzer

mit Elektromotor

18.15 GRIP –Das Motormagazin

Magazin

6.50 Criminal Intent –Verbrechen im

Visier 7.45 Criminal Intent –Verbrechen

im Visier 8.40 Criminal Intent –

Verbrechen im Visier 9.25 Criminal Intent–Verbrechen

im Visier 10.20 Criminal

Intent – Verbrechen im Visier

11.05 Criminal Intent 12.00 Criminal Intent

12.50 Criminal Intent

13.45 B Criminal Intent –

Verbrechen im Visier

Lösegeld. Krimiserie

14.40 BJDen Sternen so nah

Sci-Fi-Film, USA2017.Mit Asa

Butterfield, Britt Robertson,

Gary Oldman. Regie: Peter

Chelsom

17.00 auto mobil

Fahrbericht: Citroen DS3

Crossback mit Andy /Scanner

für Gebrauchte mit Anni /Reportage:

Tuning Profis CKlasse

18.10 Biete Rostlaube, suche

Traumauto Doku-Soap

19.10 Hotoder Schrott –

Die Allestester Doku-Soap

20.15REPORTAGEREIHE

Die Sommertrends 2019

Eis am Stil ist ein Sommertrend, der

nie aus der Mode kommt. Das heißt

nicht, dass die Entwicklung stehengeblieben

ist.

20.15 SHOW

Werweißdenn sowas?

In dieser Ausgabe bilden Elton (r.)

und Jeanette Biedermann (l.) ein

Rateteam und treten gegen Bernhard

Hoëcker und Ella Endlich an.

20.15 REPORTAGEREIHE

Sagenhaft

Wo Schafstelzen und Sumpfohreulen

brüten, trifft Axel Bulthaupt (r.)

auf den Naturschützer und Ornithologen

Axel Schonert.

20.15 ROMANTIKKOMÖDIE

Selbstist die Braut

Weil das Visum der Kanadierin Margaret

Tate (Sandra Bullock) ausläuft,

zwingt sie ihren Assistenten,

(RyanReynolds), siezuheiraten.

20.15 DOKU-SOAP

Promi Shopping Queen

Es kommtbeim Shoppen eben nicht

nur aufs Budget an, sondern auch

auf den Blick:Oksana Kolenitchenko

im Kaufrausch.

20.15 Die Sommertrends 2019

So schmeckt Sommer

22.15 Abenteuer Leben am

Sonntag Dasgroße Burger-

Spezial. Heute dreht sich alles

um das Lieblings-Fastfood von

uns Deutschen: Burger! „Abenteuer

Leben“ begleitet einen

kompletten Filialumbau von

McDonald’s in Deutschland

zum „Restaurant der Zukunft“

und fliegt in die USAzur Zentrale

des größtenFast-Food-

Konzerns der Welt.Moderator

Tommy Scheel schlägt sich in

den USAdurch den Legenden-

Dschungel auf der Suche nach

dem Ur-Burger.

0.15 Mein Revier

Ordnungshüter räumen auf

2.15 Achtung Kontrolle! Wir

kümmern uns drum LKW-Gefahrgutkontrolle

auf der A2

3.15 Achtung Kontrolle! Wir

kümmern uns drum

Viel Lärm um ein Brötchen –

Bundespolizei Hamburg

4.15 AchtungKontrolle!Wir

kümmern uns drum

Campen bis der ADAC kommt!

20.15 Werweiß denn sowas?

Show.Kandidaten: Jeanette

Biedermann, Ella Endlich

21.00 Wer weiß denn sowas?

Show.Kandidaten: Chris Tall,

Annette Frier

21.45 rbb24

22.00 Ein Sommer an der Spree

Dokumentationsreihe. Vom

Spreewald bis zum Müggelsee

22.45 DasSystem Milch

Dokumentarfilm, D2017.

Regie: Andreas Pichler

0.15 JAZZPreis Berlin 2019

DasPreisträgerkonzertmit Axel

Dörner

1.15 Himmel und Erde

Magazin zu Religion und Kirche

1.45 Weltspiegel

Auslandskorrespondenten

berichten

2.25 Ein Dorf wird Galerie

Dokumentation

2.55 Abendschau /Brandenburg

aktuell

3.25 Aktuell

3.55 Gartenzeit

4.25 Die Spur der Täter

Der Messermord

4.50 Heimatjournal

20.15 Sagenhaft

Mitteldeutschlands Paradiese

21.45 aktuell

22.00 MDR Zeitreise

Dasheimliche Mondprogramm

der Sowjets

22.30 Der Sputnik-Schock

Raketenpoker im Kalten Krieg

23.15 Der Wegzuden Sternen

Eine Reise in das Weltall

0.05 BJIEDieBergpolizei

–Ganz nah am Himmel

Ein rätselhafter Absturz.

Krimiserie

0.55 BJIEDie Bergpolizei

–Ganz nah am Himmel

Jäger und Sammler.Krimiserie

2.00 Kripo live

Magazin

2.25 Der Einsamkeitzum Trotze

Dokumentation

2.55 VomGlück des Augenblicks

–Wenn Krankheit eine

Familie begleitet

Reportage

3.25 Elefant, Tiger &Co.Nonstop

Reportage

4.15 SachsenSpiegel

4.45 Sachsen-Anhalt Heute

Magazin

20.15 BCESelbst ist die

Braut

Romantikkomödie, USA2009.

Mit Sandra Bullock,RyanReynolds,

MarySteenburgen.

Regie: Anne Fletcher

22.25 BCEThe Big Wedding

Komödie, USA2013. Mit Robert

De Niro, Katherine Heigl, Diane

Keaton. Regie: Justin Zackham.

Alejandro, der als Kind

adoptiertwurde, hat seine leibliche

Mutter zu seiner Hochzeit

eingeladen. Er hat der tief katholischen

Frau allerdings die

Scheidung seiner Adoptiveltern

verheimlicht.

0.05 BCE28 Weeks Later

Horrorfilm, GB/E/USA2007.

Mit RobertCarlyle, Catherine

McCormack,Rose Byrne.

Regie: Juan Carlos Fresnadillo

1.55 BCESelbst ist die

Braut

Romantikkomödie, USA2009.

Mit Sandra Bullock,RyanReynolds,

MarySteenburgen

3.35 BCEThe Big Wedding

Komödie, USA2013. Mit Robert

De Niro, Katherine Heigl

20.15 Promi Shopping Queen

Doku-Soap. Motto: Grell,

greller,Neon! Seider Hingucker

im knalligsten Farbtrend des

Jahres! Kandidaten: Oksana

Kolenitchenko, Anouschka

Renzi, Miriam Lange

23.25 Prominent!

Magazin

0.10 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Dokumentationsreihe.

Unter Verdacht

1.10 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Dokumentationsreihe.

Explosive Botschaft

1.55 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Dokumentationsreihe.

Mord in Serie

2.40 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Verwischte Spuren

3.30 MedicalDetectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Schriftliches Vermächtnis

4.20 Medical Detectives –Geheimnisse

der Gerichtsmedizin

Nachricht aus dem Jenseits

20.00

Big Lebowski. Komödie, USA/GB 1998

22.05 Sound of Freedom –Der Soundtrack

der Freiheit 23.00 Sound of Freedom

– Der Soundtrack der Freiheit

23.55 Johnny Cash: Behind Prison

Walls 0.50 Carmen

KIKA

8.15 Odd Squad 8.35 Die besten Vorleser

Deutschlands 2019 8.50 neuneinhalb

–Deine Reporter 9.00 Checker

Can 9.25 Feuerwehrmann Sam 9.55

Super Wings 10.20 Glücksbärchis

10.40 Siebenstein 11.05 Löwenzahn

11.30 Die Sendung mit der Maus 12.00

^ Des Kaisers neue Kleider. TV-Märchenfilm,

D2010 13.00 ^ Allein unter

Schwestern. Familienfilm, NL 2017

14.20 Nils Holgersson 15.10 Yakari

15.45 Simsalagrimm 16.35 Anna und

die wilden Tiere 17.00 1, 2oder 3 17.30

The Garfield Show 18.05 Bobby &Bill

18.20 Feuerwehrmann Sam 18.40 Doozers

18.50 Sandmännchen 19.00 Das

Dschungelbuch 19.25 pur+ 19.50 logo!

20.00 Erde an Zukunft 20.10 Kummerkasten

20.35 Schau in meine Welt!

NTV

Stündlich Nachrichten 10.30 Wissen

11.10 TopGear 12.10 Gysi &Schmidt:

Der n-tv Rückblick 13.10 Deluxe 14.10

Giganten der Geschichte 16.10 Giganten

der Geschichte 18.30 Wissen 19.10

Gysi &Schmidt: Der n-tv Rückblick

20.15 Hightech-Maschinen: Roboter-

Technik 21.10 Hightech-Maschinen:

Intelligente Technik 22.10 Geheimwaffen

des Krieges 23.10 Geheimwaffen

des Krieges 0.10 Helikopter-Tuning –

GeburteinesHightech-Helis 1.10 Hightech-Maschinen:

Roboter-Technik

SPORT1

14.00 Rallyecross: FIA-Weltmeisterschaft

World RX of Höljes(S) 16.00 Die

PS-Profis –Mehr Poweraus dem Pott

18.00 E-Sports: EA Sports FIFA Global

Series FIFA Xbox Play-offs: 3. Tag

20.00 Die PS-Profis –Mehr Power aus

dem Pott 22.30 Motorsport–Porsche

GT Magazin 23.00 Tourenwagen: DTM

23.30 Beachvolleyball: Weltmeisterschaften

0.00 Sport-Clips

TV Einschaltquoten vonFreitag

Deutschland (gesamt)

1. Tagesschau (ARD) ..........

3,70

2. Die Chefin (ZDF) ............

3,63

3. Letzte Spur Berlin (ZDF) ....

3,60

4. Eine Hochzeit platzt ... (ARD) 3,59

5. heute (ZDF) ................

3,03

6. SoKo Wien (ZDF) ...........

2,95

7. Tagesthemen (ARD) ........

2,86

8. heute journal (ZDF) .........

2,52

9. Die Rosenheim-Cops (ZDF) .. 2,31

10. Bares für Rares (ZDF) ......

2,29

..

Berlin

1. Abendschau (RBB) .........

0,26

2. Tagesschau (RBB) ..........

0,21

3. heute (ZDF) .................

0,17

4. Letzte Spur Berlin (ZDF) ....

0,14

5. Die Chefin (ZDF) ............

0,13

5. RTL Aktuell ..................

0,13

7. SoKo Wien (ZDF) ............

0,12

8. Die Rosenheim-Cops (ZDF) .. 0,11

8. zibb (RBB) ...................

0,11

8. Hallo Deutschland (ZDF) ....

0,11

(Angaben in Millionen)


40 WETTER/HOROSKOP

Ihre Sterne

vonAstrologin

Anastacia Kaminsky

Widder -21.3. -20.4.

Es ist Zeit, sich neuen Dingen zuzuwenden.

Nutzen Sie IhreFähigkeiten.

Vielleicht gehen Sie heutemal ganz

andereWege.

Stier -21.4. -20.5.

Ihre Gesundheit könnteIhnen etwas

Kummer machen. Das Barometer

steht leider auf Tief.MachenSie das

Bestedaraus.

Zwillinge-21.5. -21.6.

Vorlauter Suchen sollten Sie Gefundenes

nicht übersehen. Das gilt

auch in Liebesdingen; weniger kann

manchmal mehr sein.

Krebs -22.6. -22.7.

Nur der steteTropfen höhlt den

Stein. Jetzt heißt es, nicht lockerlassen.

Setzen Sie sich weiterhin für Ihre

Vorstellungen ein.

Löwe -23.7. -23.8.

Halten Sie alle Ohren offen. Je mehr

Informationen Sie haben, desto

besser ist IhrePosition und desto

erfolgreicherwerden Sie sein.

Jungfrau -24.8. -23.9.

Versprechen Sie sich voneiner neuen

Bekanntschaft nicht zu viel. So bleibt

Ihr Blick klar und eine Enttäuschung

erspart.

Waage-24.9. -23.10.

GehenSie jedem Alltagsstress aus

dem Weg. Das Wetter könnteIhnen

zu schaffen machen. Darum: Vitamine

und Obst!

Skorpion -24.10. -22.11.

Ihr Liebesglück steht unter fördernden

Einflüssen. Lassen Sie gewisse

Dingeauf sich zukommen, ohne sich

zu rarzumachen.

Schütze -23.11. -21.12.

Ihr Durchhalten gegenden Rest der

Welt hat sich gelohnt! Sie gehen gestärkt

aus der Situation und die Welt

liegt Ihnen zu Füßen!

Steinbock -22.12. -20.1.

Ihr Leistungs-und Konzentrationsvermögen

ist niedrig. Laden Sie sich

keine zusätzlichen Pflichten auf.

Verlustgefahr!

Wassermann-21.1. -20.2.

Setzen Sie nicht alles Glück auf eine

Karte, sondern bleiben Sie heutegelassen.

Das Glück wirdschon auf Sie

zukommen.

Fische -21.2. -20.3.

Reservieren Sie mehr Zeit für den

Partner und locken Sie ihn behutsam

aus der Reserve. Keine Hilfevon den

Liebessternen!

Chefredakteur: Elmar Jehn

Mitglied der Chefredaktion:

Jochen Arntz

Newsdesk-Chefs

(Nachrichten /Politik /Wirtschaft):

Michael Heun, Tobias Miller,

Michaela Pfisterer

Textchefin: Bettina Cosack

Newsroom-Manager: Jan Schmidt

Teams:

Investigativ: KaiSchlieter

Kultur: HarryNutt

Regio: Karim Mahmoud, Arno Schupp

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Die für das jeweilige Team an erster Stelle

Genannten sind verantwortliche Redakeure

im Sinne des Berliner Pressegesetzes.

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Im Falle höherer Gewalt und bei Arbeitskampf

besteht kein Belieferungs- oder

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Die Auflage des BERLINER KURIER wird

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von Werbeträgern geprüft.

Der BERLINER KURIER erreicht

laut Mediaanalyse 2018 in

Berlin und Brandenburg

täglich 214.000 Leser.

I II III IV

DasWetterheute

In Berlin/Brandenburg

Heute überwiegen viele Wolken, die Sonne

scheint kaum. Die Temperaturen erreichen 18 bis

20 Grad, und der Wind weht mäßig,inBöenfrisch

aus West.Inder Nacht ziehen Wolkenfelder

durch, die zeitweise die Sterne verdecken. Dabei

istmit Tiefstwerten von9bis 7Gradzurechnen.

Morgen entstehen Quellwolken mit Regenschauern,

und die Höchstwerte kommen bis auf 19 Grad

voran.

Bio-Wetter

Pollenflug

Windstärke 4

Hoher Blutdruck Brennnessel

aus West

Niedriger Blutdruck Gräser

Kreislauf

Spitzwegerich

WeitereAussichten

Konzentration Sauerampfer

Montag Dienstag Mittwoch

18°

Unwohlsein

Rheumaschmerzen

Reaktionszeit

Migräne

Linde

Gänsefuß

Beifuß

Kiefer

Belastung für den Körper: keine gering mittel stark

Deutschland-Wetter

20°

Wasser-Temperaturen

15°

Deutsche

Nordseeküste .......... 16-18°

Deutsche

Ostseeküste ........... 16-17°

Algarve-Küste ......... 19-22°

Biskaya ............... 17-20°

5

8

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3

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5

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7

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18°

16°

Wind

19°

23° 23°

2

7

8

3

9

6

9

Westliches

Mittelmeer ............ 24-29°

Östliches

Mittelmeer ............ 25-30°

Kanarische

Inseln ................ 20-23°

7

2

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4

1

2

5

4

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3

2

4

8

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3

2

19°

5

7

1

3

9

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20°

21°

UV-/Ozon-Werte

Urlaubs-Wetter

Dublin 18°

Lissabon 26°

London 24°

Madrid 34°

LasPalmas 23°

Agadir ..... 30°,

Amsterdam . 18°,

Barcelona .. 29°,

Budapest .. 28°,

Dom.Rep. .. 32°,

Izmir ...... 37°,

Jamaika ... 34°,

Kairo ...... 37°,

20°

UV-Index: 3

Mäßige Strahlung,mittags

nicht sonnenbaden.

.............................

Ozon: Es werden Werte bis

119 Mikrogramm/m 3

erwartet.

4

6

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1

2

4

5

Paris 24°

Palma 34°

Berlin 19°

Tunis 37°

wolkig

bewölkt

wolkig

Regenschauer

heiter

sonnig

heiter

sonnig

Oslo 22°

Mondphasen

Sonnenaufgang:

Miami ..... 34°,

Nairobi .... 25°,

New York .. 28°,

Nizza ..... 37°,

Prag ...... 21°,

Rhodos ... 34°,

Rimini..... 34°,

Rio ....... 18°,

19°

19°

09.07. 16.07.

25.07. 01.08.

4:52 Uhr

Sonnenuntergang: 21:30 Uhr

Wien 25°

Rom 32°

St. Petersburg 22°

Warschau 18°

Sudoku täglich in Ihrem KURIER

LEICHT

SCHWER

Moskau 21°

Varna 29°

Athen 35°

Antalya 37°

wolkig

bewölkt

Regenschauer

heiter

bewölkt

sonnig

heiter

bedeckt

Auflösungen der letzten Rätsel:

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BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Füllen Sie das Raster mit den Zahlen von 1bis 9.

In jeder Zeile und in jeder Spalte darf jede Zahl

nur einmal vorkommen.

Auch in jedem 3x3-Feld kommt jede Zahl nur

einmal vor.

Doppelungen sind nicht erlaubt.

1

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*

PANORAMA

NACHRICHTEN

„Mad“-Magazin vorAus

MehrereHunderttausend Hektar in Flammen

SEITE41

BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Die Arktis brennt!

New York –Mit seinen Segelohren,

Sommersprossen

und dem frechen Grinsen

schien Alfred E. Neumann

unsterblich zu sein –doch

das Magazin „Mad“, dem er

in fast jeder Ausgabe als Titelmodell

diente, steht vor

dem Aus. Die letzte Ausgabe

soll im September erscheinen.

Schüsse auf Zugfenster

Füssen –Bei Schießübungen

mit seiner neuen

Druckluftpistole soll ein 26-

Jähriger in Füssen (Bayern)

einen Regionalzug getroffen

und eines von dessen

Fenstern zerschossen

haben. Verletzt wurde dabei

niemand. Gegen den

Mann wird nun ermittelt.

Drogen im Kofferraum

Emmerich –Sie hatte

mehr als 50 Kilo Crystal

Meth und Ecstasy dabei:

Der Zoll hat in NRW) eine

junge Frau mit einer-

Rauschgift-Fuhre im Kofferraum

erwischt. Die Drogen

haben einen Schwarzmarktwert

von rund zwei

Millionen Euro. Die 27-

Jährige kam in U-Haft.

Riesiger Algenteppich

Washington –US-Forscher

haben im Atlantik den

weltweit größten Algenteppich

vermessen. Er reichte

von Westafrika bis zum

Golf von Mexiko. Grund für

die Algenplage sollen die

Abholzung des Regenwaldes

und Überdüngung sein.

Foto: AP

Hitzewelle in Alaska sorgt für Temperaturrekorde: 32,2 Grad wurden gemessen

Anchorage –Zwischen Kälte,

Eis und Schnee wüten seit

Wochen gewaltige Flächenbrände

in der Arktis. Das Ausmaß

der Brände am nördlichen

Polarkreis erstaunt

selbst Forscher. „Die jüngsten

Brände waren in Bezug auf ihre

Dauer und Intensität ungewöhnlich“,

so Mark Parrington

vom Europäischen Zentrum

für mittelfristige Wettervorhersage

(ECMWF)

zum „Spiegel“. Zwar habe es

auch schon vorher Flächenbrände

in der Arktis gegeben,

aber nicht in dieser Intensität.

Einige der Feuer könnten zu

den größten der Welt gehören.

Mindestens fünf Brände

umfassen jeweils eine Fläche

von mehr als 100000 Hektar,

schreibt Geograf Thomas

Smith von der London School

of Economics and Political

Science auf Twitter. Ein

Feuer in der russischen

Republik

Sacha bedeckte eine Fläche

von 50 mal 25 Kilometern.

Derweil wurde in der größten

Stadt Alaskas ein neuer

Temperaturrekord verzeichnet.

Am internationalen Flughafen

wurden am Donnerstag

32,2 Grad gemessen. Auch in

den arktischen Zonen

Alaskas wurden im

Frühjahr ungewöhnlich

hohe Temperaturen beobachtet.

Die Wissenschaftler

gehen davon

aus, dass die Klimaerwärmung

im nördlichsten

und westlichsten

Bundesstaat der USA

deutlich schneller voranschreitet

als im Erddurchschnitt.

Dem Klimaexperten

Rick

Thoman zufolge ist die

mittlere Temperatur

in Alaska zwischen

1901

Alaska ist für seine kühlen

Temperaturen bekannt.Jetzt zog

es die Menschen an die Strände.

Wasserwerfer

kühlen Bereiche des

internationalen

Flughafens in

Anchorage.

und 2016 um 2,6 Grad gestiegen.

In den gesamten Vereinigten

Staaten habe der Anstieg

im Schnitt nur ein Grad

Ein aktuelles Satellitenbild zeigt mehrere

Brände am nördlichen Polarkreis

betragen. Die Folgen des Klimawandels

sind katastrophal.

Entlang der alaskischen Küste

leiden die dort lebende Gemeinschaften

von Ureinwohnern

vielerorts unter den Folgen

von Erosion. Der Dauerfrostboden,

der rund 85

Prozent der Oberfläche Alaskas

bedeckt, löst sich auf, wodurch

Gebäude einstürzen

und Ökosysteme zerstört

werden.

Fotos: dpa, AFP,ZVG

LOTTO-ZAHLEN

6aus 49: 19, 22, 27,40, 45, 46;

Superzahl: 9;

Spiel77: 3123155;

Super6: 181555;

Glücksspirale: Endziffer 5:

10 Euro; 16: 25 Euro; 908:

100 Euro; 2498: 1000 Euro;

27188: 10000 Euro; 244530 und

499847: 100000 Euro. Prämienziehung

–10000 Euro monatlich

für 20 Jahre: 3738566 (ohne Gewähr)

KENO-ZAHLEN

1, 4, 5, 6, 23, 28, 37,38, 39, 44, 46,

47,48, 53, 58, 63, 64, 65, 67,70;

plus-5-Gewinnzahl:

46341 (ohne Gewähr)

Ein Flugzeug bekämpft ein Lauffeuer in der

Nähe des Montana Creek in Alaska.


42 PANORAMA BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Hammer-Attackeauf

Rettungssanitäter

Foto:

Angriffe auf

Rettungssanitäter

häufen sich.

Offenbar grundlos schlug der irre

Angreifer auf den Helfer ein: Klinik!

Karlsruhe –Ein Rettungssanitäter

ist in Karlsruhe hinterrücks

mit einem Hammer attackiert

und verletzt worden. Wie

die Polizei meldet, wurde der

27-Jährige auf dem Vorplatz

der Rettungswache völlig unvermittelt

so heftig geschlagen,

dass er eine klaffende Wunde

am Kopf erlitt. Der derzeit noch

unbekannte Angreifer machte

sich im Anschluss wortlos aus

dem Staub.

Der Vorfall ereignete sich

nach Informationen der Polizei

am Freitagnachmittag, gegen

16.20 Uhr. Der Rettungssanitäter

des Malteser Hilfsdienstes

wurde hinterrücks und wohl

ohne jegliche Vorwarnung von

einem Mann attackiert, der sich

ihm von hinten näherte –warum,

ist derzeit völlig unklar. Die

Polizei bezeichnete die Attacke

in einer Meldung als „heimtückisch“.

Nach Angaben eines

Sprechers war der Sanitäter mit

seinen Kollegen von einem Einsatz

zurückgekehrt und stand

deshalb vor dem Gebäude.

Das Opfer musste im Krankenhaus

versorgt werden. Der

Unbekannte habe sich nach der

Tat wortlos entfernt. Die Fahndung

verlief zunächst erfolglos.

„Die Tat geschah nach jetzigem

Sachstand völlig grundlos, ein

Motiv ist nicht bekannt“, hieß

es weiter.

Die Fahndung nach dem

Mann läuft. Er soll etwa 30 Jahre

alt sein und ein mitteleuropäisches

Aussehen haben. Er

trägt kurze leicht gelockte,

blonde Haare, ein hellblaues T-

Shirt und eine blaue Jeanshose.

Mehr als 240 gewalttätige Angriffe

gab es auf Helfer im vergangenen

Jahr, Tendenz steigend.

Der Deutsche Bundestag hatte

2017 die Strafen für Angriffe

auf Rettungskräfte verschärft.

Unter anderem wurde ein neuer

Straftatbestand des „Tätlichen

Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“

geschaffen. Dafür

wurde ein Strafrahmen von

drei Monaten bis fünf Jahren

festgelegt.

Waldbrand: Bewohner kehren in ihreHäuser zurück

Feuernach einer Woche endlich zurückgedrängt

Polizisten hatten die vergangenen

Tage die Ortszufahrtgesperrt.

Lübtheen –Knapp eine Woche

nach Ausbruch des Waldbrands

dürfen auch die Einwohner

des letzten evakuierten

Ortes am Rande des ehemaligen

Truppenübungsplatzes bei

Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern

nach Hause. Auch

die Evakuierung von Alt-Jabel

wurde aufgehoben.

Seit dem vergangenen Sonntag

waren vier Ortschaften mit

insgesamt etwa 650 Einwohnern

geräumt worden. Die 260

Bewohner von Alt-Jabel durften

gestern zurückkehren. Das

Feuer konnte von den Einsatzkräften

auf eine Entfernung

von tausend Metern zum Ortsrand

zurückgedrängt werden.

Nach Angaben der Einsatzleitung

wurde der größte Waldbrand

in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns

auf ein

Areal von 560 Hektar eingedämmt.

Zwischenzeitlich standen

1200 Hektar in Flammen.

Auf dem Areal befinden sich

noch große Glutnester, die teilweise

noch aufflackern können.

Mit einem selbst gemalten Transparent

bedanken sich die Einwohner

Fotos: dpa


PANORAMA 43

USAfordern

12,6 Milliarden

von„El Chapo“

Washington –US-Bundesanwälte

fordern vom

verurteilten mexikanischen

Drogenboss Joaquín „El

Chapo“ Guzmán dieSumme

von 12,6 MilliardenDollar.

Dies sei eine konservative

Schätzung der Summe,

die Guzmán aus der Drogenkriminalität

eingenommen

habe. Sie machen „El

Chapo“ für den Verkaufvon

über 500000 Kilo Kokain

in den USA verantwortlich.

Teilnehmer

jubeln bei

der Eröffnungsfeier.

Tausende feiern

das Abfeuern der

Eröffnungsrakete

„Chupinazo“.

Weiß-rot gekleideten

Menschen feiern das

„Sanfermines“-Fest.

Foto: dpa

Guzmán sitzt in den USAlebenslang

hinter Gitter.

Auf dem

Rathausplatz

vonPamplona

feiern

Tausende die

Eröffnung der

Stierhatz.

Südkalifornien

Neues starkes

Erdbeben

Los Angeles –Der Süden

Kaliforniens ist erneut von

einem heftigen Erdbeben

erschüttert worden. Das

Beben hatte eine Stärke

von 7,1. Häuser wackelten

und in Teilen der Metropole

Los Angeles fiel der

Strom aus. Größere Schäden

gab es jedoch nicht.

Wie bei dem Erdbeben am

Vortag, das eine Stärke von

6,4 hatte, lag das Epizentrum

nahe der Kleinstadt

Ridgecrest.

Bezos’ Scheidung

38-Milliarden-

Dollar-Deal

Seattle –Amazon-Gründer

Jeff Bezos’ Scheidungvon

seiner Frau MacKenzieBezos

nach25Jahren Ehe ist

von einem Gericht besiegelt

worden,meldet die Agentur

Bloomberg. Der Einigung

zufolge erhält die 49-jährige

MacKenzie Bezosfast 19,7

Millionen Amazon.com-Aktien.

Damit hält sie in Zukunft

einen Anteil von vier

Prozent, das entsprichtrund

38,3 Milliarden US-Dollar.

Rinder-Wahnsinn

in Pamplona

Pamplona – Im nordspanischen

Pamplona sind wieder

die Stiere los: Gestern wurde in

der Stadt das gleichermaßen

berühmte wie umstrittene

„Sanfermines“-Festmit seinen

legendären Stierhatzen eröffnet.

Vor Tausenden begeisterten,

traditionell ganz in Weiß-

Rot gekleideten Menschen

wurde um Schlag 12 Uhr vom

Balkon des Rathauses die Eröffnungsrakete

„Chupinazo“

abgefeuert. Der erste der acht

Stierläufe findetheute statt.

Am Freitag hatten Dutzende

Demonstranten vor dem Rathaus

gegen das Volksfest protestiert.

Nur mit schwarzenUnterhosen

bekleidet, trugen sie

Stierhörner auf dem Kopf und

legten sich auf den Boden –in

Anlehnunganden viel kritisierten

Tod derBullen in der Arena.

Schock-Verbrechen in Mühlheim/Ruhr

Demonstranten

protestierten

gegen die Stierhatz.

Bei dem seit 1591 stattfindenden

Fest, das dem Stadtheiligen

San Fermín gewidmet ist, werden

acht Tage lang jeweils sechs

schwarze Kampfstiere durch

die Gassen in die Arena getrieben.

Hunderte Teilnehmer aus

aller Weltrennen vor den rund

600 Kilogramm schweren Bullen

her. Immer wieder gibt es

Verletzte. Seit 1924 gab es 15

Todesopfer, das letzte 2009.

Frau missbraucht: Der jüngste

Täter ist erst 12 Jahrealt!

In der Nähe eines Spielplatzes sollen sich fünf Jugendliche ihrem Opfer vergangen haben

Fotos: dpa, AP,Getty,AFP

Foto: dpa

Jeffund MacKenzie Bezos

haben vier Kinder

Mülheim an der Ruhr –Die

jüngsten Verdächtigen sind angeblich

erst zwölf Jahre alt: Bei

einem schweren Sexualdelikt in

Mülheim an der Ruhr soll eine

Gruppe von Jugendlichen und

Kindern über eine junge Frau

hergefallen sein. Das Opfer sei

verletzt ins Krankenhaus gebracht

worden und werde ärztlich

betreut. Zum Alter des Opfers

machte die Polizei keine Angaben.

Sie soll bereits erwachsen

sein. Die Verdächtigen wurden

in Anwesenheit ihrer Eltern vernommen,

sagte ein Sprecher.

Anwohner in der Mülheimer

Altstadt seien am Freitagabend

aufmerksam geworden, weil ihr

Hund unruhig wurde, berichtete

die Polizei. Sie hätten im Grünen

hinter ihrem Garten in der Nähe

eines Spielplatzes die junge Frau

und zwei männliche Personen

entdeckt und die Polizei verständigt.

Die beiden seien geflohen.

Nach einer Fahndung habe die

Polizei eine Gruppe von drei

männlichen 14-Jährigen und

zwei Kindern (12) gestellt.

Sie gelten laut Polizei als dringend

tatverdächtig. Alle von ihnen

haben die bulgarische Nationalität.

Weitere Informationen

gab es von der Polizei zunächst

nicht. Kinder gelten vor

ihrem 14. Geburtstag in

Deutschland als strafunmündig

und können nicht vor Gericht

gestellt werden.


Dieses Schwarz-Weiß-Foto gabdie

Königsfamilie zur Veröffentlichung

frei: Meghan, Harryund der kleine

Archie im Taufkleid.

Sonntag, 7. Juli 2019

WITZDES TAGES

Im Kindergarten kommt das Gespräch auf

Religion. Die Erzieherin fragt den Dreijährigen:

„Und du, bist du auch getauft?“ –

„Nee. Ich bin geimpft.“

WUSSTEN SIE SCHON...

... dass jetzt auch Babylon zum Weltkulturerbe

erklärt wurde? Das Unesco-Welterbekomitee

traf die Entscheidung bei seiner

mehrtägigen Konferenz in Aserbaidschans

Hauptstadt Baku. Der Irak hatte

seit mehr als dreißig Jahren versucht, die

ehemalige Metropole des antiken babylonischen

Reichs auf die Liste zu bringen.

www.sam-4u.de

Klein-Archie

ist getauft

www.sam-4u.de

WASBEDEUTET...

... Babylon? War vor mehr als 4000 Jahren

das Zentrum des altbabylonischen Reichs

und liegt rund 100 Kilometer südlich von

Bagdad am Euphrat. Der Komplex umfasst

zehn Quadratkilometer, von denen bisher

nur etwa 18 Prozent freigelegt wurden. Die

befestigte Stadt aus Lehmziegelgebäuden

ist bekannt für ihrehängenden Gärten und

das Ischtar-Tor, von dem Teile im Pergamon-Museum

ausgestelltsind.

ZULETZT

Zu laut geputzt –Nachbar rastet aus

Ein 36-Jähriger putze im nordrhein-westfälischen

Krefeld bei lauter Musik Fenster.

Das störte seinen Nachbarn so sehr,

dass er ihn mit einem Messer leicht am

Rücken verletzte. Im Verlauf der Auseinandersetzung

standen sich die beiden

Kontrahenten gegenüber –der eine mit

einem Messer, der andere mit seinem

Wischmob, teilte die Polizei mit. Der 36-

Jährige wurde anschließend in einem

Rettungswagen versorgt.

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Die Royals feierten im kleinen Kreis mit gerade einmal 25 Gästen

London – Ein süßer Junge,

der da aus dem Taufkleid

schaut! Es ist das offizielle

Tauffoto des kleinen

Archie. Royals-Fans

hatten mit britischen und

amerikanischen Flaggen

und Glückwunsch-Plakaten

die Taufe von Archie

Harrison Mountbatten-

Windsor (acht Wochen

alt) gestern gefeiert und

so den stolzen Eltern,

Prinz Harry (34) und Herzogin

Meghan (37), gratuliert.

Die eigentliche Zeremonie

fand aber im

ganz privaten Rahmen in

einer Kapelle in Schloss

Windsor statt.

Klein-Archie, am 6. Mai zur

Welt gekommen, ist der

neue Liebling der Fans der

Königsfamilie. Und wenn

bei den Royals eine Taufe

stattfindet, ist das ein Grund

zum Feiern bei den Briten.

Es ist der Tag, an dem Archie

in die Church Of England

aufgenommen wird.

Enttäuscht waren einige

Fans deshalb darüber, dass

die Zeremonie dieses Mal

im Gegensatz zu den Tauffeiern

für die Kinder von

Prinz William (37) und Herzogin

Kate (37) so privat gehalten

wurde. Das sei ein

Traditionsbruch, schrieb

der „Daily Mirror“.

Angeblich soll die Gästeliste

diesmal auf 25 Personen

begrenzt gewesen sein,

darunter engste Freunde

und Familienmitglieder wie

Meghans Mama Doria Ragland

(62) und vier Mitglieder

der königlichen Familie:

William, Kate sowie Herzogin

Camilla (71) und Prinz

Charles (70), für den die

Fotos: AP

Daserste offizielle Foto

vonder Taufe. Die glücklichen

Eltern Meghan, Harry, und ihr

Sohn Archie im Beisein der

engsten Taufgemeinde.

Taufe extra von Freitag auf

Sonnabend verlegt worden

sein soll. Die Namen der

Taufpaten würden auf

Wunsch des Elternpaares

aber nicht genannt.

Von Königin Elizabeth II.

(93) war schon vorher bekannt

geworden, dass sie

nicht an der Taufe ihres

Urenkels teilnehmen konnte,

die Monarchin hatte einen

anderen Termin.

Bei Archies Taufkleid soll

es sich um die Replik eines

Kleides aus dem Jahr 1841

handeln, das Königin Victoria

einst für ihre älteste

Tochter schneidern ließ.

Seit viktorianischen Zeiten

sind Babys aus dem Hause

Windsor in diesem Kleid

getauft worden.

Ein Insider verriet der britischen

„Sun“: „Die Leute

mögen vielleicht denken,

dass die Feier auf Bestreben

von Meghan so privat und

klein gehalten wurde, aber

Harry ist die treibende

Kraft bei dem Thema. Er

möchte dem kleinen Archie

so viel Privatleben, wie es

nur geht, ermöglichen.“

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