Berliner Kurier 07.07.2019

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26 SPORT BERLINER KURIER, Sonntag, 7. Juli 2019

Foto: dpa

München –

Bisher kassierten

die Bayern für ihre Transfer-Aktionen

nur reichlich Spott. Jetzt

wird es aber nicht mehr lustig.

Manuel Neuer macht sich so seine

Gedanken, ob er beim FC Bayern

noch richtig ist.

Neuer macht Bayern Druck:StarkePerspektiveoder tschüss

Sein Berater Thomas Kroth

(59) plaudert aus, worauf kaum

natürlich das naheliegende Modell.

2021 läuft Neuer Vertrag

gravierend ist und der Münchner

Kader aktuell noch nicht

einer gekommen wäre. Kriegen aus. Dann ist er 35 und will weiter

entsprechend – also konkurrenzfähig

die Bayern kein Top-Team gebacken,

wird für den Torwart ein

Wechsel interessant. Ja, Vertragsverlängerung

und ein Karriereende

um Titel spiele.

„Manuel ist erfolgsorientiert“,

sagt Kroth: „Mein Eindruck ist,

dass der Abstand zu den vier

– aufgestellt ist, um

auch die Ziele von Manuel ernsthaft

anzugehen.“

Rumms, hier kommt richtig

beim FC Bayern wäre englischen Top-Teams schon Druck für die Bayern, den

Transferstau

aufzulösen. Blöd nur,

dass sich fast gleichzeitig

Wunschspieler Callum Hudson-

Odoi gegen München entschieden

hat. Nach einem Gespräch

mit dem neuen Trainer Frank

Lampard bleibt Englands Nationalspieler

beim FC Chelsea.

Jakob Fuglsang blutet

aus der Sturzwunde.

Zwei Crashs wirbeln Feld durcheinander

Die Tour stürzt ja gut los

Brüssel – Emanuel Buchmann

verschwand mit einer blutigen

Lippe und einem aufgeschlagenen

Knie sichtlich bedient

in den Teambus. Der

Auftakt der 106. Tour de

France wurde für viele Fahrer

eine schmerzhaften Angelegenheit.

Die Tour stürzt

ja gut los.

MikeTeunissen (r.)

aus den Niederlanden

gewinnt den ersten

Sprint der Tour 2019

gegen Altmeister

Peter Sagan

(Slowakei).

MikeTeunissen

ist der erste

Niederländer in

Gelb seit Erik

Breukink 1989.

Fotos: AFP,dpa, AP

„Es sollte nichts Schlimmeres

passiert sein“, gab Buchmann

nach den ersten 194,5 Kilometern

der Frankreich-Rundfahrt

Entwarnung. Doch die Stimmung

beim deutschen Borahansgrohe-Team

war „nicht

gut“, wie Teamchef Ralph Denk

durchblicken ließ. Ex-Weltmeister

Peter Sagan verpasste

im Sprint den Tagessieg gegen

Außenseiter Mike Teunissen.

Der Niederländer war eigentlich

nur als Anfahrer für Dylan

Groenewegen gedacht. Doch

dann schepperte es gewaltig.

Der Sprintstar aus dem Team

von Tony Martin verursachte

1,3 Kilometer vor dem Ziel den

Sturz. Es war ein sehr, sehr unglücklicher

Sturz. Ich konnte

mich noch irgendwie retten“,

sagt Martin, der selbst kurz

nach der 20-km-Marke gestürzt

war.

Auch der deutsche Meister

Maximilian Schachmann

(Berlin), zweite Bora-

Sprint-Option neben Sagan,

war aus dem Rennen.

„Die haben hier

ein paar Fallen eingebaut,

so dass es über

die komplette Dauer

immer sehr nervös

war“, sagt Schachmann,

der gerade so

zum Stehen gekommen

war. Vorjahressieger Geraint

Thomas ebenfalls kurz

vor Ende zu Fall, konnte aber

ohne Probleme ins Ziel fahren.

Es war nicht der einzige Sturz

beim hektischen Auftakt, der

von hunderttausenden Fans am

Straßenrand begleitet wurde.

Auch Mitfavorit Jakob Fuglsang

war vorher schon zu Boden

gegangen. Mit blutigen

Wunden schaffte es der Däne

aber zurück ins Hauptfeld. „Es

war klar, dass es wieder knallt“,

sagte der deutsche Profi Nils

Politt, der heil ins Ziel kam.

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