Berliner Kurier 07.07.2019

BerlinerVerlagGmbH

PANORAMA 43

USAfordern

12,6 Milliarden

von„El Chapo“

Washington –US-Bundesanwälte

fordern vom

verurteilten mexikanischen

Drogenboss Joaquín „El

Chapo“ Guzmán dieSumme

von 12,6 MilliardenDollar.

Dies sei eine konservative

Schätzung der Summe,

die Guzmán aus der Drogenkriminalität

eingenommen

habe. Sie machen „El

Chapo“ für den Verkaufvon

über 500000 Kilo Kokain

in den USA verantwortlich.

Teilnehmer

jubeln bei

der Eröffnungsfeier.

Tausende feiern

das Abfeuern der

Eröffnungsrakete

„Chupinazo“.

Weiß-rot gekleideten

Menschen feiern das

„Sanfermines“-Fest.

Foto: dpa

Guzmán sitzt in den USAlebenslang

hinter Gitter.

Auf dem

Rathausplatz

vonPamplona

feiern

Tausende die

Eröffnung der

Stierhatz.

Südkalifornien

Neues starkes

Erdbeben

Los Angeles –Der Süden

Kaliforniens ist erneut von

einem heftigen Erdbeben

erschüttert worden. Das

Beben hatte eine Stärke

von 7,1. Häuser wackelten

und in Teilen der Metropole

Los Angeles fiel der

Strom aus. Größere Schäden

gab es jedoch nicht.

Wie bei dem Erdbeben am

Vortag, das eine Stärke von

6,4 hatte, lag das Epizentrum

nahe der Kleinstadt

Ridgecrest.

Bezos’ Scheidung

38-Milliarden-

Dollar-Deal

Seattle –Amazon-Gründer

Jeff Bezos’ Scheidungvon

seiner Frau MacKenzieBezos

nach25Jahren Ehe ist

von einem Gericht besiegelt

worden,meldet die Agentur

Bloomberg. Der Einigung

zufolge erhält die 49-jährige

MacKenzie Bezosfast 19,7

Millionen Amazon.com-Aktien.

Damit hält sie in Zukunft

einen Anteil von vier

Prozent, das entsprichtrund

38,3 Milliarden US-Dollar.

Rinder-Wahnsinn

in Pamplona

Pamplona – Im nordspanischen

Pamplona sind wieder

die Stiere los: Gestern wurde in

der Stadt das gleichermaßen

berühmte wie umstrittene

„Sanfermines“-Festmit seinen

legendären Stierhatzen eröffnet.

Vor Tausenden begeisterten,

traditionell ganz in Weiß-

Rot gekleideten Menschen

wurde um Schlag 12 Uhr vom

Balkon des Rathauses die Eröffnungsrakete

„Chupinazo“

abgefeuert. Der erste der acht

Stierläufe findetheute statt.

Am Freitag hatten Dutzende

Demonstranten vor dem Rathaus

gegen das Volksfest protestiert.

Nur mit schwarzenUnterhosen

bekleidet, trugen sie

Stierhörner auf dem Kopf und

legten sich auf den Boden –in

Anlehnunganden viel kritisierten

Tod derBullen in der Arena.

Schock-Verbrechen in Mühlheim/Ruhr

Demonstranten

protestierten

gegen die Stierhatz.

Bei dem seit 1591 stattfindenden

Fest, das dem Stadtheiligen

San Fermín gewidmet ist, werden

acht Tage lang jeweils sechs

schwarze Kampfstiere durch

die Gassen in die Arena getrieben.

Hunderte Teilnehmer aus

aller Weltrennen vor den rund

600 Kilogramm schweren Bullen

her. Immer wieder gibt es

Verletzte. Seit 1924 gab es 15

Todesopfer, das letzte 2009.

Frau missbraucht: Der jüngste

Täter ist erst 12 Jahrealt!

In der Nähe eines Spielplatzes sollen sich fünf Jugendliche ihrem Opfer vergangen haben

Fotos: dpa, AP,Getty,AFP

Foto: dpa

Jeffund MacKenzie Bezos

haben vier Kinder

Mülheim an der Ruhr –Die

jüngsten Verdächtigen sind angeblich

erst zwölf Jahre alt: Bei

einem schweren Sexualdelikt in

Mülheim an der Ruhr soll eine

Gruppe von Jugendlichen und

Kindern über eine junge Frau

hergefallen sein. Das Opfer sei

verletzt ins Krankenhaus gebracht

worden und werde ärztlich

betreut. Zum Alter des Opfers

machte die Polizei keine Angaben.

Sie soll bereits erwachsen

sein. Die Verdächtigen wurden

in Anwesenheit ihrer Eltern vernommen,

sagte ein Sprecher.

Anwohner in der Mülheimer

Altstadt seien am Freitagabend

aufmerksam geworden, weil ihr

Hund unruhig wurde, berichtete

die Polizei. Sie hätten im Grünen

hinter ihrem Garten in der Nähe

eines Spielplatzes die junge Frau

und zwei männliche Personen

entdeckt und die Polizei verständigt.

Die beiden seien geflohen.

Nach einer Fahndung habe die

Polizei eine Gruppe von drei

männlichen 14-Jährigen und

zwei Kindern (12) gestellt.

Sie gelten laut Polizei als dringend

tatverdächtig. Alle von ihnen

haben die bulgarische Nationalität.

Weitere Informationen

gab es von der Polizei zunächst

nicht. Kinder gelten vor

ihrem 14. Geburtstag in

Deutschland als strafunmündig

und können nicht vor Gericht

gestellt werden.

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