Waffenmarkt-Intern 07-08/2019

NeumannNeudamm

Waffenmarkt-Intern – Das Insider-Magazin für Jagd, Messer, Schießsport und Security / Ausgabe Juli-August 2019

07-08/Juli-August 2019 – G 25272

Das gibt es Neues in den Bereichen

Schießsport, Zubehör und freie Waffen.

Firmen-News und Informationen zur aktuellen

Entwicklung der Gesetzeslage.

Interessante Neuigkeiten und bewährte

Marken für das vielseitige Sortiment.

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Das Insider-Magazin für Jagd, Messer, Schießsport und Security

In dieser Ausgabe für Sie:

- Das gibt es Neues in den Bereichen

Schießsport, Zubehör und freie Waffen.

- Firmen-News und Informationen zur aktuellen

Entwicklung der Gesetzeslage.

- OInteressante Neuigkeiten und bewährte

Marken für das vielseitige Sortiment.

- Werkstatt-Insider – Von klassisch bis

modern.

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Qualität und Service.

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Deko-Idee

Über Tische und Bänke …

O, wenn man etwas verkaufen

möchte, denn das kann durchaus

den Umsatz steigern. Die Kunden

sind heutzutage recht anspruchsvoll,

was die optische Darbietung

von Verkaufsobjekten im stationären

Einzelhandel angeht. Daher

reicht es oftmals nicht aus, simple

Tische, klobige Schwerlastenregale

und schlichte Bänke für die Warenpräsentation

zu verwenden. Schließlich

gibt es auch bei den Aufbauten

Moden, Trends und immer wieder

neue Ideen.

… sollte man bekanntlich

nicht gehen. Aber wie man

auf eben diesen Möbelstücken

in seinem Geschäft

die vielen schönen Produkte

des eigenen Sortiments

ansprechend in

Szene setzt, darüber muss

man sich als Ladeninhaber

schon hin und wieder

Gedanken machen. Eine

attraktive Dekoration ist

grundsätzlich das A und

Hier kann ganz wunderbar mit Materialien

gespielt werden – entweder im Einklang

oder aber klar im Kontrast zu den

angebotenen Artikeln. Metall, Kunststoff,

Glas oder Holz sind nur einige Varianten,

die auch in Kombination gern in

der Ladenausstattung verwendet werden.

Es gibt außerdem viele verschiedene

Formen und originelle Konstruktionen,

wie Würfel, Säulen und Hocker, die

sich flexibel verwenden lassen und tolle

Einsatzmöglichkeiten bieten.

Stylish und kombinationsfreudig sind

etwa Tischsets im Industrial Style: Der

Mix aus Natur und modernem Design

aus Metall bringt Leichtigkeit in die Räume

oder Schaufenster. Gerade Einzelstücke lassen sich so wirkungsvoll

und verkaufsfördernd präsentieren. Auf Gitterwürfeln

aus Metall kommen beispielsweise flauschige Pullover und andere

Kleidungsstücke ebenso gut zur Geltung wie Waffenpflegeprodukte

in Tuben und Dosen sowie Bücher. Auf Holztischen können

gerade Messer besonders ansprechend dekoriert werden. Aber

auch Schuhe machen auf diesem Naturmaterial eine gute Figur.

Glasregale eignen sich hingegen optimal für edle Artikel wie Brillen

und Schmuckstücke. Oder wie wäre es mit Vintage-Möbeln im

Shabby-Chic-Stil? Die sind nach wie vor im Trend.

Es lohnt sich also, als Einzelhändler stets auf dem Laufenden zu bleiben

und gelegentlich neue, innovative Verkaufsregale und Beistelltische

anzuschaffen – für eine abwechslungsreiche Dekoration der

Waren. Viele schöne Anregungen sowie entsprechende Möbel und

Accessoires gibt es unter anderem bei der Heinrich Woerner GmbH,

internationaler Versandhändler im Bereich Visual Merchandising.

www.decowoerner.com

mvc

www.wm-intern.de

Bilder: © Deco Wörner


Inhalt

Inhalt Inhalt

Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 5

Fundstücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6

Kurznachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7

Firmen & Personen . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8

VDB – Sommerzeit ist Schießstand-Zeit Seite 18

Ein Hardy – eine Meinung! Seite 19

Marketing & Wirtschaft

Erfolgreich ausstellen auf Messen . . . . . . . . Seite 20

Medienecke Seite 22

Lieferanten-Lexikon Seite 23

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 27

Büchsenmacher, Messer & Schere

Von klassisch bis modern . . . . . . . . . . . Seite 28

Exklusiver Servicepoint für Meopta-Produkte Seite 31

Einkaufsführer . . . . . . . . . . . . . . . Seite 33

Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

Immer wieder ins Schwarze . . . . . . . . . . Seite 35

Kleiner Knopf ganz groß . . . . . . . . . . . Seite 39

Freie Waffen. . . . . . . . . . . . . . . . Seite 40

Markt & Sortiment . . . . . . . . . . . . . . ab Seite 42

Messerporträt – Tamahagane Seite 42

Jagdseite – Böser Wolf oder lieber Wolf . . . . . . . . Seite 44

Termine . . . . . . . . . . . . . . . . . . ab Seite 45

Outdoor-Branche by ISPO . . . . . . . . . . . Seite 45

Das JANA-Sommerfest 2019 . . . . . . . . . . Seite 46

Stelle gesucht!

Was bringe ich mit?

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entsprechendem Netzwerk

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Personalverantwortung

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07-08/2019 · 3

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Hier ist auch der Standort der Jagdschule Sauerland. Seit 7 Jahren

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Die Dichte an Jägern ist im Sauerland sehr hoch.

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Editorial

07-08/2019 · 5

Auf ins Sommerloch!

Das Thermometer zeigt schon, dass der Sommer

fleißig übt und darum wird es wieder Zeit für unsere

Doppelausgabe, mit der wir uns dann in die

Sommerferien verabschieden. Dabei sind es leider

nicht nur fröhlich seichte Themen, die auf den folgenden

Seiten behandelt werden. In Sachen NWR

wird es nun ernst für den Handel und auch die Novellierung

des Waffengesetzes hält ein paar Regelungen

bereit, die speziell für den Facheinzelhandel

Mehraufwand in Dokumentation sowie der

qualifizierten Kundenberatung erfordern.

Die gute Nachricht ist das weiterhin große Interesse

an der Jagd, was die auch in diesem Jahr gut

gebuchten Ausbildungslehrgänge belegen. Die

Jägerinnen und Jäger sind deshalb eine Art Leit-

Zielgruppe, weil sie nicht nur scharfe Jagdwaffen

in großen Kalibern besitzen dürfen, sondern

weil sie ihre Jagdwaffen zu Hause aufbewahren.

Damit sind diese

Kunden von allen gesetzlichen

Regelungen

von Erwerb

über

Transport bis zur Aufbewahrung betroffen und

sie sind vor allem die Bürgerinnen und Bürger,

die von der Bevölkerung als Waffenträger wahrgenommen

werden.

Mit der politischen Sommerpause bekommen

auch unsere Interessenverbände eine Verschnaufpause.

Möglicherweise brauchen sie diese

auch, denn schneller als gedacht könnte

wieder Bundestagswahl sein und wer

weiß, welche „Sau“ im Wahlkampf

dann durchs Dorf getrieben

würde. Wirklich wahrscheinlich

ist

das jedoch

nicht, denn die Koalitionäre können bei einer

Wahl nur verlieren, so schwach wie sie aufgestellt

sind. Ich wette also darauf, dass die laufende

Legislaturperiode brav durchgesessen

wird.

Ihr

Roland Zobel

Bilder: © Michael Agel, © WM-Intern

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07-08/2019 · 6 Fundstücke

Hochprozentiges in besonderer Optik

Fundstücke

Dieser „Pure Vodka“ – im Geschmack sehr sanft, mit leichten Noten von Honig und Vanille – kommt

nicht nur in einer außergewöhnlichen Flasche daher. Nein, die gesamte Verpackung des hochprozentigen

Wässerchens ist etwas ganz Besonderes – vor allem für Waffenliebhaber und Fans des

legendären russischen Sturmgewehrs Kalaschnikow. Der „Red Army Kalaschnikow Vodka“ ist abgefüllt

in einer gläsernen Nachbildung des russischen Sturmgewehrs. Der Qualitäts-Vodka aus

hochwertigem Weizen und mehrfach filtriertem, klarem Quellwasser wird zudem in einem armeegrün

lackierten Munitionskoffer perfekt in Szene gesetzt. Im Lieferumfang sind zusätzlich sechs

passende Shot-Gläser (mit Aufdruck „Red Army“) sowie eine mit Kräuterlikör gefüllte Handgranaten-Attrappe

enthalten. Ein weiteres Produktset enthält als Bonus außerdem noch vier Dosen 9MM

Energy Drink in Form von Patronen. Füllmenge Vodka: 1 Liter. Füllmenge Kräuterlikör (40 % Vol.):

0,2 Liter. Füllmenge Energydrink: je 0,25 Liter. Zu beziehen über Sélection Prestige GmbH.

www.selection-prestige.de

mvc

Der Unternehmer.

Es gibt Leute, die halten Unternehmer

für einen räudigen Wolf, den

man totschlagen müsse.

Andere meinen, der Unternehmer

sei eine Kuh, die man ununterbrochen

melken könne.

Nur wenige sehen in ihm das

Pferd, das den Karren zieht.

Winston Churchill,

britischer Staatsmann

27.266 …

… E-Mails pro Sekunde wurden 2018

von den Deutschen versendet. Pro Arbeitstag

verbrachten sie durchschnittlich

45 Minuten damit, E-Mails

zu bearbeiten. Telefongespräche nahmen

im Durchschnitt 48 Minuten der

Arbeitszeit in Anspruch.

www.statista.de

XXL-Hängematte für echte Survival-Experten und Freizeitabenteurer

Die Outdoor-Linie der Amazonas GmbH mit Sitz bei München wächst stetig

weiter. Pünktlich zur Outdoor by ISPO Messe 2019 präsentiert „Amazonas

Ultra-Light“ wieder zahlreiche neue ultraleichte Produkte – wie die

Adventure Hero XXL, eine ultraleichte XXL-Hängematte mit integriertem

Moskitonetz und diagonalem Fach für eine Isomatte (Isomatte nicht im

Lieferumfang enthalten). Durch die fest installierte, längenverstellbare

Moskitonetzaufhängung und den optimierten Packsack ist ein besonders

schneller Auf- und Abbau möglich. Für die Ridgeline werden keine zusätzlichen

Abspannpunkte benötigt. Die Hängematte ist beidseitig benutzbar,

mit oder ohne Netz. Der Einstieg erfolgt einseitig durch einen Doppelreißverschluss.

Mit dem integrierten Seil wird das Netz vom Körper abgespannt.

Durch die mitgelieferten Spreizstäbe verfügt die Adventure Hero

XXL über einen großen Innenraum. Inklusive praktischem Ridgeline Bag,

damit man die wichtigsten Sachen in der Nacht stets griffbereit hat. Aus

100 Prozent ultraleichtem, extra stabilem und atmungsaktivem Nylon-

Ripstop. Liegefläche: ca. 305 x 160 cm. Gesamtlänge: 341 cm (inkl. endless

straps). Maximalmaß Isomatte: ca. 240 x 64 cm. Belastbarkeit: max. 150 kg.

Eigengewicht: ca. 555 g. Packmaß: ca. 25 x 12 cm.

www.amazonas-ultra-light.com

mvc

www.wm-intern.de

Bilder: © Selection Prestige, © AMAZONAS Ultra-Light, Germany


Kurznachrichten

07-08/2019 · 7

Kurznachrichten

Kurznachrichten

City-Maut

Die Diskussion über die Einführung einer City-Maut könnte den Einzelhandel

in den Innenstädten schwächen, weshalb sich der Handelsverband

Deutschland für Alternativen wie den Ausbau des öffentlichen

Personennahverkehrs einsetzt.

www.einzelhandel.de

Ausbreitung des Wolfes

Laut Erhebungen des Deutschen Jagdverbands beläuft sich die Zahl

der Wölfe bundesweit auf mehr als 1.000 Tiere. Dies bedeutet eine

schnelle Ausbreitung, die sich in den kommenden Jahren den Prognosen

zufolge fortsetzen wird. In drei Jahren wird eine Verdoppelung der

Zahl erwartet.

www.jagdverband.de

Gesicht des Handels

Noch bis zum 1. Oktober können sich Angestellte des Einzel- und Onlinehandels

beim Handelsverband Deutschland um den Titel „Gesicht

des Handels 2019“ bewerben. Die Ausschreibung soll die Bandbreite im

Handel und die persönliche Begeisterung seiner Angestellten widerspiegeln.

www.einzelhandel.de/gesicht

Arbeitskosten in Europa

Wie im Vorjahr liegt Deutschland im europäischen Vergleich, was die

Arbeitskosten angeht, auf Platz sechs. Eine Arbeitsstunde kostete Arbeitgeber

2018 dabei durchschnittlich 35 Euro.

www.destatis.de

Zeiterfassung

Wie der Europäische Gerichtshof entschied, müssen Arbeitgeber die

Arbeitszeiten ihrer Angestellten genau aufzeichnen, um die Einhaltung

der vorgesehenen Arbeitszeiten kontrollierbar zu machen.

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Die komplette Waffenpflege

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Pulver (Schwarzpulver),

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Tombak-Rückstände

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vor Korrosion,

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Neue Zielgruppe Onlinehandel

Im Jahr 2018 stieg die Zahl der Onlineshopper, die 60 Jahre oder älter

waren, um stolze 11 Prozent. Hier zeichnet sich ein großes Wachstumspotenzial

und eine interessante Zielgruppe für die Zukunft ab.

www.einzelhandel.de

T E S T S I E G E R

www.waffenkultur.com

Nr. 12 / Seite 30 - 33

Nonfood Compounds

Programm Listed H2

Nr. 147256

Nonfood Compounds

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Mehr Karte als bar

B L E I K E R O F S W I T Z E R L A N D

S P O R T G E W E H R E / S P O R T I N G R I F L E S

Zum ersten Mal wurde 2018 im Handel in Deutschland mit 48,6 Prozent

gegenüber 48,3 Prozent 2017 öfter mit Karte als bar bezahlt. Vor allem

das Bezahlen mit der Girocard wird immer beliebter.

www.einzelhandel.de

GLOCK, Walther,

getestet Heckler & Koch,

von: Verney-Caron

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Brünierung, Lack, Kunststoff, Gummi etc.

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Erhältlich im guten Fachhandel

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07-08/2019 · 8 Firmen & Personen

Firmen & Personen

Freisprechung der Büchsenmachermeister in München

HWK-Präsident Franz Xaver Peteranderl (rechts) überreicht Veit Rettinger die Ehrenurkunde.

Auf Deutschlands größter Meisterfeier im Handwerk im ICM der Messe München

wurden am 1. Dezember 2018 1.538 neue Handwerksmeisterinnen und -meister

freigesprochen. Darunter waren auch Meister der Büchsenmacher, die ihre Prüfung

bei der Büchsenmacherinnung Süddeutschland abgelegt haben. „Mit besonderem

Stolz blicken wir dabei auf Veit Rettinger (Junior). Er hat die Prüfung

mit Auszeichnung absolviert. Sein Meisterstück, eine Sportpistole, die

er selbst konstruiert und aus dem Vollem gefertigt hat, wurde anlässlich der

Meisterfeier auf der Bühne zusammen mit Spitzenleistungen von vier anderen

Gewerken vor einem Publikum von 3.500 Personen vorgestellt“, heißt es

in einer Pressemitteilung der Büchsenmacherinnung.

Veit Rettinger arbeitet im väterlichen Büchsenmacher-Meisterbetrieb in

Lauf an der Pegnitz (Bayern). Der Schwerpunkt der „Rettingers“ liegt im Bau

und der Überarbeitung von Kurzwaffen. Sie gelten als Anlaufstelle in

Deutschland für alle halbautomatischen Flinten und Vorderschaftrepetierflinten,

außerdem bieten sie Tuning mit Schwerpunkt auf der Marke Benelli

an. Zudem gelten sie als Spezialisten für praktische Flinten. „Mit jungen

Menschen wie Veit Rettinger wird der Beruf des Büchsenmachers in der

richtigen Form repräsentiert – sehr viel Technikverständnis, Ideenreichtum,

saubere Ausführung und besonnener Umgang mit Waffen“, heißt es weiter.

Die Büchsenmacherinnung Süddeutschland bietet auch 2019 wieder einen

berufsbegleitenden Meisterkurs Teil 1 und 2 an. Dieser beginnt im Oktober

2019 in München. Interessenten können sich an die Geschäftsstelle Büchsenmacherinnung

Süddeutschland, Schillerstraße 38, 80336 München

wenden. Tel.: +49 (0) 89 551809-175, weissker@buechsenmachersued.de

www.buechsenmacherinnung-sueddeutschland.de

ak

Neuer Büchsenmachermeister bei Frankonia

Frankonia hat nach fast 14 Jahren Wartezeit wieder einen neuen Meister des

Büchsenmacherhandwerks. Sebastian Baier hat am 7. Juni 2019 vor der

Büchsenmacher-Prüfungskommission seinen Meistertitel erfolgreich bestanden.

Sein Meisterstück ist eine Doppelbüchse im Kaliber 9,3 x 74 R, mit echten

Seitenschlossen und Holland&Holland-Ejektoren, Doppelabzug mit Rückstecher

sowie fest verlöteten Laufbündeln. Die Waffe hat er komplett von

Hand gefertigt (außer verbaute Laufelemente). Auch die Holzarbeiten waren

Bestandteil seines Meisterstückes. Sebastian Baier war nach Abschluss

seiner Ausbildung bereits bayrischer Landessieger im Büchsenmacherhandwerk.

Auf Bundesebene belegte er den 2. Platz.

Sehr zeitnah begann er nach der Ausbildung mit der Weiterqualifizierung

zum Büchsenmachermeister. Bereits während seiner Qualifizierung zum

Büchsenmachermeister war er sehr aktiv in der Lehrlingsausbildung tätig

und konnte und kann seine Erfahrungen den jungen Auszubildenden weitergeben.

Das Werkstatt-Team von Frankonia freut sich zusammen mit

Sebastian Baier über seinen Erfolg und hofft auf viele gemeinsame zukünftige

Berufsjahre. www.frankonia-b2b.de

cj

Leatherman: europäische Tochtergesellschaft

Der amerikanische Multitool-Hersteller Leatherman bündelt seit dem 1. März 2019

seine Europa-Aktivitäten innerhalb der neugegründeten Leatherman Europe

GmbH mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf. Als erste eigene Tochtergesellschaft außerhalb

der USA übernimmt sie den Vertrieb, den Service und die Vermarktung der

Marke Leatherman in Deutschland und Österreich. Mit der Neugründung will Leatherman

die Position der Marke auf dem deutschen und österreichischen Markt

stärken und die Marktanteile in Europa weiter

ausbauen. Zudem wird die Zusammenarbeit mit

passenden Handelspartnern intensiviert. Kevin

Hamil wird als General Manager für die Leatherman

Europe GmbH verantwortlich zeichnen.

www.leatherman.com

ali

www.wm-intern.de

Bilder: © Michaek Schuhmann, © Frankonia, © Leatherman, © Schnitzel


Firmen & Personen

07-08/2019 · 9

Eine neue Outdoor-Marke für Kinder – Schnitzel

Als neue Outdoor-Marke für Kinder

präsentierte die Firma Schnitzel

sein erstes Schnitz-Messer namens

„Unu“. Das Kernthema dreht

sich um das Arbeiten mit Holz.

Hinter Schnitzel steht das Team

von Battle-Merchant aus Wacken

mit jahrelanger Erfahrung im Bereich

Schneid- und Stahlwaren. Für eine gezieltere Ansprache der Zielgruppe im

Outdoor-Markt entschied man sich, eine neue Marke zu entwickeln sowie eine

klare Trennung dieser Marke vom Reenactment herbeizuführen.

Sprichwörtlich federführend ist Torben Kuhrt, Grafik-Designer, Messerliebhaber

und Vater von zwei Kindern. „Kindermesser müssen in meinen Augen genauso

robust sein wie die der Erwachsenen. Das Gleiche gilt fürs Material, da Kinder

schonungsloser mit dem Messer umgehen als wir Größeren. Sie sind einfach

unbeschwerter, und genau dafür ist das Schnitzel konzipiert“, erklärt Torben

Kuhrt im Interview. „Die Handhabung vom Schnitzel ‚Unu‘ ist darauf optimiert,

dass sowohl jüngere als auch ältere Kinder mit der Größe des Messers zurechtkommen,

sodass es die Kinder von klein auf begleiten kann – bis diese quasi

herausgewachsen sind. Selbst für Erwachsene mit größeren Händen ist das

Messer ein handliches 3-Fingermesser und somit geeignet, ihre Kinder damit

anzuleiten.“

Aus eigener Beobachtung weiß der Designer, dass Kinder noch mehr aus der

Schulter arbeiten, da anfangs die Kraft im Handgelenk fehlt. Im Gespräch zeigt

sich schnell, wie durchdacht allein das Design dieses ersten Modells ist. „In der

Planung befinden sich bereits weitere Kindermesser. Später möchten wir uns

darüber hinaus auch anderem Outdoor-Equipment für Kinder widmen, wie zum

Beispiel Rucksäcke“, erzählt das Team aus Wacken. Die neue Marke sollte man

auf jeden Fall im Auge behalten unter www.schnitzel-germany.de ah

Die Klinge des UNU hat eine langgezogene Schneide, die gezogene Schnitte unterstützt und ein

intuitives Arbeiten fördert.

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07-08/2019 · 10 Firmen & Personen

Waldgeflüster: Eike Mross neu im Team

Seit dem 1. Juni verstärkt Eike Mross das Team

von Waldgeflüster, der Content-Agentur für die

Jagd- und Waffenbranche. Der passionierte Jäger

und Naturfotograf ist gelernter Forstwirt.

Eike Mross hat von 2014 bis 2019 beim Deutschen

Landwirtschaftsverlag als Redakteur gearbeitet

und wird in Zukunft als Content-Manager

die Eigenmarke www.geartester.de sowie weitere

bekannte Marken der Branche betreuen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Eike Mross einen

branchenerfahrenen Mitarbeiter für unser junges

Marketing-Start-up gewinnen konnten", freut sich

Jan Hüffmeier. Im Zuge der zunehmenden Onlinekommunikation

spüren wir immer mehr Anfragen

nach relevanten Inhalten für die Kommunikationskanäle

der neuen Medien. Mit Waldgeflüster entwickeln

und produzieren wir Markeninhalte für alle

verfügbaren Kommunikationskanäle und bieten den

Unternehmen einen ganzheitlichen Service für die

eigene Markenkommunikation.

Eike Mross ist unter eike@gtoutdoors.de zu erreichen.

www.waldgeflüster.de

cj

Hubertus Loden: Generationswechsel

Das Ladengeschäft in München.

Im vergangenen Jahr übergab

Hubert Müller-Bauer, der „Lodenpapst

Deutschlands“, die

Hubert Müller-Bauer.

Hubertus GmbH an die Familie

Colloredo-Mansfeld. Leonhard

Colloredo-Mansfeld, ein langjähriger Freund von Hubert Müller-Bauer und

passionierter, naturverbundener Jäger, wird mit seinen Kindern Isabella,

Alexander und Henry das Unternehmen in die Zukunft führen. Alexander

Die Manufaktur im erzgebirgischen Lößnitz.

Colloredo-Mansfeld wird dabei als Stellvertreter neben Hubert Müller-Bauer

das operative Geschäft leiten. Hubert Müller-Bauer führt neben der Geschäftsführung

der Hubertus GmbH auch das Ladengeschäft in München

bis 2021 weiter. Mit diesem jungen und engagierten Zuwachs schaut die

Hubertus GmbH zuversichtlich nach vorne und freut sich bereits auf neue

kreative und innovative Produktideen für Jagd, Hunde und Freizeit aus dem

Naturmaterial der reinen Schafschurwolle.

www.hubertus-gmbh.de

ali

Von links: Leonhard Colloredo-Mansfeld, Hubert Müller-Bauer, Isabella, Alexander und Henry Colloredo-Mansfeld.

www.wm-intern.de

Bilder: © gt outdoors, © Hubertus Loden, © Foceni pro radost


Firmen & Personen

07-08/2019 · 11

Hugo 1911

Hochwertiges

System für

atemberaubende

Performence

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Maximale Leistung

Kaliber: 9x19 oder .45ACP

Lauflänge: 127 mm

Einsatzzweck: BDS, IPSC, DSU, DSB, BDMP1500

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• Verwendung von DJV Wildscheiben mit der Scheibe SQ80

• Laufende Scheibe „Keiler“ mit elektronischer Messung

• Laufende Scheibe umrüstbar auf die Disziplin „Kipp-Hase“

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Hardy

Tweets in Print

www.twitter.com/Waffenmarkt

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07-08/2019 · 12 Firmen & Personen

Der Fahrplan für die Waffengesetz-Novelle

Am 6. Juni 2019 hat das Bundeskabinett

den in vielen Punkten veränderten

„Entwurf eines Dritten Gesetzes

zur Änderung des Waffengesetzes

und weiterer Vorschriften

(Drittes Waffenrechtsänderungsgesetz

– 3. WaffRÄndG)“ auf

seinen parlamentarischen Weg

gebracht. Was das konkret bedeutet

und mit welchen Zeiträumen

für die Umsetzung zu rechnen ist,

das erläutert diese redaktionelle

Zusammenfassung.

Ende Januar 2019 hatte das für die

Ausarbeitung zuständige Bundesinnenministerium

den ersten „Referentenentwurf“

für das 3. Waff-

RÄndG zur Stellungnahme an die

betroffenen Verbände geschickt.

Denen blieben nur knapp drei Wochen

für ihre Anmerkungen, während

das BMI für die Umsetzung der

EU-Feuerwaffenrichtlinie mehr als

ein Jahr benötigt hatte. Trotzdem

kritisierten die Verbände zahlreiche Formulierungen mit harschen Worten

als wenig praxisnah, verschärfend und zu bürokratisch. Nachdem auch in

zahlreichen Gesprächen mit Politikern Änderungen an vielen Paragrafen

gefordert wurden, ließ Bundesinnenminister Horst Seehofer nach einem

Treffen mit dem Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler

(VDB) sowie dem Bayerischen Jagdverband (BJV) und dem Bayerischen

Sportschützenbund (BSSB) den Entwurf nacharbeiten. Der nun

vom Kabinett abgesegnete Entwurf zeigt tatsächlich einige entschärfte

Positionen, andere Punkte blieben leider quasi unverändert im Text.

Was wird verschärft?

Gerade der letzte Punkt betrifft in erster Linie die

Großkaliber-Sportschützen, die solche Magazine

besitzen. Zum einen ist ein Missbrauch von legalen

Schusswaffen durch Terroristen überhaupt

nicht nachweisbar, zum anderen liegt es in der

Natur von „Terrorismus“, dass sich die Täter eben

nicht an Gesetze halten. Insofern werden auch im

neuen Entwurf die bisher als Verbrauchsmaterial

gehandelten Magazine für Kurzwaffen über

20 Schuss und Magazine für Langwaffen über

10 Schuss zu verbotenen Gegenständen, sofern

sie nicht vor dem 13. Juni 2017 als Altbesitz ausgenommen

werden.

Warum dieses konkrete und weit zurückliegende

Datum? Weil offenbar eine Platzhalterangabe im

Originaltext (etwa „gilt ab [hier Tag nach Verabschiedung

einsetzen]“) zur tatsächlichen Datumsangabe

mutierte. Das Resultat: Bei Inkrafttreten

des neuen Waffengesetzes (voraussichtlich im

Herbst, siehe Grafik) sind automatisch alle seit dem

13. Juni 2017 gekauften betroffenen Magazine verboten

– ersatzlos, ohne Möglichkeit des Weiterverkaufs

und bei einem Fund durch die Behörden die

Zuverlässigkeit des Besitzers gefährdend. Dass viele

Langwaffenmagazine auch in Kurzwaffen passen, verkompliziert die

Sachlage weiterhin.

Ein Schelm, der Böses hinter manch anderer, scheinbar kleinen Änderung

vermutet: So würde bei der regelmäßigen Bedürfnisprüfung künftig aus

Fahrplan Gese

WaffR‐Novelle

Bilder: © Deutscher Bundestag – Steffen Unger

Was war eigentlich geplant?

Hier zunächst die dem Gesetzentwurf vorangehende Einleitung, an der die

geplante Umsetzung gemessen werden sollte:

„Die mit der Richtlinie (EU) 2017/853 verbundenen Änderungen der Richtlinie

91/477/EWG, die mit dem vorliegenden Entwurf umgesetzt werden, verfolgen

hauptsächlich drei Ziele:

- Erstens soll der illegale Zugang zu scharfen Schusswaffen erschwert

werden.

- Zweitens sollen sämtliche Schusswaffen und ihre wesentlichen Teile

über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg, das heißt von ihrer Herstellung

oder ihrem Verbringen nach Deutschland bis zur Vernichtung oder

ihrem Verbringen aus Deutschland, behördlich rückverfolgt werden können.

- Drittens soll die Nutzung von legalen Schusswaffen zur Begehung terroristischer

Anschläge erschwert werden, was insbesondere durch eine

Begrenzung der Magazinkapazität halbautomatischer Schusswaffen erreicht

werden soll.

Ende Sep E

AntwortAB

06. Juni 06. 2019: Juni 2019:

auf Bund a

Kabinettsbeschluss

Juli/August Juli/August 2019: 2019:

politische politische Sommerpause Sommerpause

Berlin Berlin

20. Septem 20. S

Juni 2019: Juni Übermittlung

2019: Übermittlung

Bundesratsb

Kabinettsbeschluss an den an den

(Plenum) (Plen

Bundesrat Bundesrat

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Firmen & Personen

07-08/2019 · 13

einem „kann“ ein „soll“, mit der Option für die prüfenden Behörden, zum

einen auch innerhalb der zunächst vorgesehenen drei Jahre nach Erteilung

einer Erwerbserlaubnis Schießnachweise zu verlangen. Die ebenfalls

(ohne Entsprechung in der EU-Richtlinie) eingeführte Formulierung

„regelmäßiges“ Training wird schon jetzt von einzelnen Behörden und

Gerichten für jede einzelne Waffe vorausgesetzt, was Freizeit- und Breitensportler

sicher nicht leisten können. Erst nach zehn Jahren, so ein

scheinbares „Entgegenkommen“ der Gesetzes-Texter, reicht der Nachweis

der Mitgliedschaft in einem anerkannten Schießsportverband als Bedürfnisnachweis

aus.

Der gewünschte Lebenszyklus einer Waffe mutiert in dem Änderungsgesetz

zu einer wahren Bürokratiemonstrosität. Hersteller und Fachhändler

müssen zukünftig alle Überlassungen (etwa alle Käufe sowie Verkäufe)

unverzüglich, also ohne schuldhaftes Verzögern im erweiterten Nationalen

Waffenregister (NWR) melden. Zwar gibt es eine kostenfreie Zugangsmöglichkeit

via Internetbrowser, dort kann man aber noch nicht einmal

seine eigenen Bestände abfragen oder zumindest eine Historie der eigenen

Meldungen – angeblich dank des Datenschutzes. Anderenfalls müssen

gewerbliche Hersteller und Händler sich entweder eine Warenwirtschaftssoftware

anschaffen oder eines der neuen elektronischen Waffenbücher,

wobei hier der VDB mit einer eigenen Lösung voranschreitet.

Was wird besser?

Um nur ein paar Beispiele aus der Berufspraxis zu nennen: Die Büchsenmacher

und Waffenfachhändler hatten in den Stellungnahmen des VDB

und der Büchsenmacher-Innung erfolgreich eine zu kurze Frist zur Meldung

ans Nationale Waffenregister moniert: Übliche Reparaturannahmen

einer Kundenwaffe, selbst ein Überreichen einer Neuwaffe zur Ansicht an

einen Kunden hätte waffenrechtlich eine sofortige und zeitraubende Eintragung

ins NWR erfordert. Nun bleibt bis zu einem Monat Zeit, in der die

Übergabe nur schriftlich oder elektronisch festgehalten wird – allerdings

Gesetzgebungsprozess

velle 2019/2020

gilt dies weiterhin nicht für Büchsenmacher, die eine Waffe an den Hersteller

zur Reparatur zurücksenden. Diese offenbar redaktionellen Fehler

(inhaltlich wäre es kaum begründbar) finden sich auch an anderen Stellen

im Entwurf, etwa beim Verbringen von erlaubnispflichtigen Waffen ins

EU-Ausland (§ 30 WaffG) durch Inhaber einer Erlaubnis nach § 21 Abs. 1

WaffG – wer regelmäßig EU-Waffen nach Deutschland importiert, wäre

von dieser allgemeinen Ausnahmeregelung nicht erfasst. Und Vorderlader-Besitzer

können aufatmen: Der ursprüngliche Plan, dass ihre Waffen

bei den Behörden angemeldet werden sollten, ist vom Tisch, da weit zu

aufwendig und arbeitsbelastend für die Behörden.

Was ist jetzt zu tun?

Die Grafik zeigt – natürlich unverbindlich – den voraussichtlichen Werdegang

des jetzigen Entwurfs bis zum Inkrafttreten, inklusive der daraus

resultierenden Fristen für den Fachhandel. Bis dahin wäre zum Beispiel

Zeit, den eigenen Warenbestand aus den papiergebundenen Büchern

in eine elektronische Variante zu übernehmen, um die zukünftige

Bestandsmeldung ins Nationale Waffenregister vorzubereiten, denn die

Phase II des NWR ist durch das entsprechende Gesetz an das neue Waffengesetz

gekoppelt. Man könnte auch die Kunden informieren (sofern

erreichbar), die Salut- und Dekowaffen erworben haben und entsprechenden

Meldefristen unterliegen; sobald das Gesetz verabschiedet ist

(etwa zur Jahreswende), auch die Vorbereitungen für die lange geplanten

Schulungen des VDB beginnen.

Bis zum Inkrafttreten sollten die Verbände einzeln und – wo sinnvoll –

gemeinsam agieren und Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern

führen, um noch wichtige, entscheidende Änderungen am Gesetz

zu forcieren. Denn die Branche ist sich einig, dass Sicherheit oberste

Priorität hat und der Kampf gegen den Terror wichtig ist. Jedoch lassen

sich mit den aktuellen Änderungen des Waffengesetzes weder Anschläge

verhindern noch ein Sicherheitsgewinn herleiten.

+ 12 Monate + 12 (ca. Monate Dez. (ca. 2020) Dez. 2020)

ca. Dezember ca. Dezember 2019: 2019:

Ende Anmelde-/Abgabefrist

Ende Anmelde-/Abgabefrist

Veröffentlichung Veröffentlichung im im

Salutwaffen, Salutwaffen, Dekowaffen, Dekowaffen, neue neue

Bundesanzeiger. Bundesanzeiger. Gesetz ist Gesetz ist

wesentliche wesentliche Waffenteile, Waffenteile,

formell in formell Kraft in Kraft

Magazine Magazine (20/10) (20/10)

+ 3 Monate + 3 (Mrz/Apr Monate (Mrz/Apr 2020): 2020):

nde September Ende September 2019: 2019:

Bundesweite Bundesweite VDB-Schulungen VDB-Schulungen

ntwort Bundesregierung

Antwort Bundesregierung

zur WaffR-Novelle zur WaffR-Novelle und NWR-II und NWR-II

uf Bundesratspapier

auf Bundesratspapier

für Händler, für Büchsenmacher,

Händler, Büchsenmacher,

Frühestens: Frühestens: 27. September 27. September 2019: 2019:

Hersteller, Hersteller, Großhändler, Großhändler,

19: 1. Lesung 1. Deutscher Lesung Deutscher Bundestag, Bundestag,

Importeure Importeure

ca. 8./15. ca. November 8./15. November 2019: 2019:

merpause Ausschusszuweisung

Ausschusszuweisung 2./3. Lesung 2./3. im Lesung Deutschen im Deutschen

Bundestag Bundestag

eptember 20. September 2019: 2019:

ca. Dezember ca. Dezember 2019: 2019:

Bundesratsbefassung

ca. 16./23. ca. Oktober 16./23. 2019: Oktober 2019: Unterschrift Unterschrift Bundespräsident; Bundespräsident;

um) (Plenum)

Ausschussbefassung, Ausschussbefassung, ggf. ggf. Beginn Übergangsvorschriften

Beginn Übergangsvorschriften

öffentliche öffentliche (Experten-)Anhörung

(Experten-)Anhörung

+6 Monate +6 (ca. Monate Mai 2020): (ca. Mai 2020):

Fristende Fristende Meldung des Meldung vollständigen des vollständigen

Waffen(teile)bestandes Waffen(teile)bestandes Handel/Hersteller Handel/Hersteller

Oktober 2019: Oktober 2019:

Parlamentarisches Parlamentarisches Frühstück Frühstück

des VDB des in Berlin VDB in Berlin


07-08/2019 · 14 Firmen & Personen

Aktuelle Entwicklungen zur Verschärfung

des Waffengesetzes in Bezug auf Messer

Dank des erfolgreichen Schulterschlusses von Verbrauchern, Fachhandel

und Verbänden konnte der Antrag zur Verschärfung des § 42a StGB im Innenausschuss

des Bundesrats abgewandt werden. Dieses Beispiel gelebter

Demokratie ist ein Lichtblick in Zeiten der Politikverdrossenheit. Eine große

Anzahl von Bürgern schrieb direkte Briefe und E-Mails an Abgeordnete, um

ihre Interessen zu schützen. „Zahlreiche Politiker haben erwähnt, dass sie

sehr viele Briefe erhalten haben, in denen Bedenken gegen die geplante

Verschärfung des Waffengesetzes geäußert wurden“, berichtet Thomas

Schoke, Redakteur auf www.knifeblog.com. Knifeblog sammelte Rückmeldungen

aus der Politik von seinen Lesern und wertete diese aus. „Es zeigt

auch, dass die Briefe ihre Adressaten nicht nur erreicht haben, sondern

dass sie gelesen wurden und – noch wichtiger – dass unsere sachliche und

fachlich korrekte Argumentation angenommen wurde.“

Der Wieland Verlag wie auch Knifeblog boten Lesern Vordrucke für Protestbriefe

an (wir berichteten und verlinkten in WM-Intern 5/2019). Über Wochen

war der Änderungsantrag zum Waffengesetz seitens SPD vorherrschendes

Thema in der deutschen Messerszene.

Nach letzten Meldungen wurden weitere Beratungen im Innenausschuss

des Bundesrats über den Antrag auf unbestimmte Zeit verschoben. Somit

dürfte es keine Gesetzesänderung zur Sommerpause auf diesem Wege geben.

Nach Medienberichten warten die Mitglieder des Innenausschusses

auf eine Studie zur Entwicklung der Gewaltkriminalität mit Schwerpunkt auf

Messern als Tatwerkzeugen. Erst nach der Veröffentlichung der Studie will

man über weitere Schritte beraten. Auch eine Verschärfung des Strafmaßes

für Gewalttaten mit Messer ist im Gespräch.

Am 5. Juni 2019 erfuhren wir, dass die CDU nun das Thema im Zuge der Innenministerkonferenz

(IMK) behandeln wolle. Die Agenda der Konferenz

war nicht öffentlich einsehbar und detaillierte Informationen nur schwer

zugänglich. Am 14. Juni 2019 meldete das hessische Innenministerium, dass

auf der IMK beschlossen wurde, „das

Mitführen von Messern […] durch die

Errichtung von Waffenverbotszonen“

zu verbieten.

https://tinyurl.com/y2ftatv5.

Der Beschluss zur leichteren Errichtung von Waffenverbotszonen der IMK

ist ein herber Rückschlag. Andererseits konnten Verbraucher und Handel

durch direkte E-Mails und Briefe eine Gesetzesverschärfung abwenden. Ein

aufmerksames Verfolgen des aktuellen tagespolitischen Geschehens und

eine gezielte Koordination von Interessen geben Bürgern direkten Einfluss

auf politische Entscheidungen.

Auch wenn ein Beschluss des Bundesrats nur die Weiterleitung an den gesetzgebenden

Bundestag bedeutet hätte – hatte sich das Bundesinnenministerium

inzwischen gemeldet, wie der Knifeblog online berichtet und den

Parlamentarischen Staatssekretär Stephan Mayer zitiert:

„Aus Sicht des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

ist bei der Regulierung des Führens von Messern darauf zu achten, dass

der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Das BMI wird [...]

darauf achten, dass ohne Aktionismus ein praktikabler Weg gefunden

wird, die Messerkriminalität besser zu bekämpfen, ohne unbescholtene

Bürger, die ein legitimes Interesse am Führen von Messern haben, übermäßig

zu belasten“.

In einer Pressemitteilung des VDB heißt es: „Die Protokolle der Innenausschuss-Sitzungen

sind grundsätzlich vertraulich, aber es ist nach Insider-

Einschätzung auch möglich, dass sich vor der Sommerpause nichts mehr

tut.“ Erfahrungsgemäß geben aber Hardliner wie Niedersachsens Innenminister

Boris Pistorius nicht so leicht auf mit ihren Gesetzesplänen – es ist

also weder Grund zu großer Freude noch der Zeitpunkt, Protestbriefe und

sachliche Aufklärung einzustellen.

ah + ak

Neue VDB-Mitglieder

Wir stellen vor

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend

zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagdund

Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einer Büchsenmacher-

Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerksbetrieb selbstständig gemacht

hat. Wir stellen die Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher

und Waffenhändler (VDB) – in dieser Ausgabe „Highland Arms“, den

Spezialisten für Sportschießen, Jagd und Selbstschutz – dann gern unseren

Lesern vor.

Ein Handelsunternehmen vornehmlich für Schützen und am Sportschießen

interessierte Menschen sowie durchaus auch für Jäger und Sicherheitsdienste

hat Marcus Koralka im November vergangenen Jahres in

Taunusstein bei Wiesbaden gegründet.

Doch bereits Anfang 2019

erfolgte der Umzug von „Highland

Arms“ in größere Geschäftsräume

im knapp 100 Kilometer entfernten

rheinland-pfälzischen Meisenheim

und somit der Schritt vom reinen

Homeoffice-Betrieb hin zum professionellen

Auftritt – verbunden mit

der Möglichkeit, alle Waffen auf dem Schießstand der Schützengesellschaft

zu Sobernheim 1585 e. V. im nahe gelegenen Monzingen auch

gleich Probe schießen zu können. „Wir legen besonderen Wert auf die

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Bilder: © WM-Intern, © Markus Koralka, © Jener13


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07-08/2019 · 15

aktive Arbeit im Schützenverein vor Ort, so haben wir die Möglichkeit, das Sportschießen direkt zu fördern“,

erklärt der Geschäftsinhaber. „Wir haben dadurch in gewisser Weise den Finger am Puls der Zeit

und können ‚Modeerscheinungen‘ von echten Trends unterscheiden. Außerdem bekommen wir direktes

Feedback zu unseren Produkten und lassen dies dann in unseren Geschäftsbetrieb einfließen.“

Der Schwerpunkt von „Highland Arms“ liegt auf Kurzwaffen, beispielsweise 1911 getunt von „IGB-Austria“,

Sport- und Gebrauchspistolen von GrandPower und HS Product XDM, wobei Marcus Koralka in allen Fällen

direkt mit dem jeweiligen Importeur der Waffen zusammenarbeitet. Neu im Portfolio ist jetzt das Angebot an

Munition 9x19, .223 und .308. „Ziel meines Unternehmens ist es, das Sportschießen auch für eine breite Kundenbasis

erschwinglich zu machen. Daher achte ich bei der Auswahl meiner Produkte auf ein gutes Preis-

Leistungs-Verhältnis“, so Koralka. „Präzision und Langlebigkeit stehen dabei an erster Stelle, die meisten Angebote

sind bei mir ab Lager und somit sofort oder kurzfristig lieferbar.“

„Highland Arms“ ist an den beiden Standorten im Taunus und im Hunsrück erreichbar sowie samstags ab

15 Uhr auf dem Schießstand Bad Sobernheim/Monzingen. Die neue Homepage www.highlandarms.de informiert

detailliert über das komplette Warenangebot.

Kontakt

Highland Arms UG (haftungsbeschränkt)

Inhaber: Marcus Koralka

Am Haferstück 9

65232 Taunusstein

Telefon: 0179-5498673

marcus.koralka@highlandarms.de

www.highlandarms.de

mvc

Museumstour Deutschland

Neben dem wohl bekanntesten Waffenmuseum Deutschlands in Suhl, Europas einzigem Spezialmuseum

für Handfeuerwaffen, gibt es auch andernorts zahlreiche Sammlungen und Ausstellungen,

die einen Ausflug lohnen. Wir präsentieren Ihnen hier einige der interessantesten Orte, an

denen Sie waffenhistorische Zeitzeugnisse entdecken können.

Das Zella-Mehliser Stadtmuseum in der Beschußanstalt

Das Bundesland Thüringen ist in waffenhistorischer

Hinsicht von besonderer

Bedeutung, denn hierzulande ist

neben der bedeutendsten Zeughaussammlung

auch eine Wiege des Büchsenmacherhandwerks

zu finden. In unmittelbarer

Nachbarschaft zur kreisfreien

Stadt Suhl liegt Zella-Mehlis, über

Jahrhunderte eine Hochburg der Waffenherstellung.

Auch die ehemalige Herzoglich-Sächsische

Beschußanstalt hatte hier ihren

Sitz. Sie wurde erforderlich, als mit dem deutschen Beschussgesetz vom 19. Mai 1891 festgelegt wurde,

dass Haltbarkeit und zweckentsprechende Herstellung aller neu gefertigten Handfeuerwaffen nunmehr

durch einen Beschussstempel zu legitimieren sind. Über 15 Millionen Waffen wurden in fast 50 Jahren an

diesem Ort beschossen, bis ein neues Beschussamt Ende der 1930er Jahre das alte überflüssig machte.

Als eine der drei ältesten Beschussanstalten Deutschlands beherbergte die Anlage dann zunächst verschiedene

metallverarbeitende Betriebe, stand schließlich leer und drohte zu verfallen. Durch den Erwerb

des seit 1986 denkmalgeschützten Objektes konnte die Stadt Zella-Mehlis nicht nur einen architektonischen

Zeitzeugen der örtlichen Waffenfertigung sichern, sondern zugleich die Räumlichkeiten für ihr

Stadtmuseum nutzen. Einen nicht unwesentlichen Anteil an der Ausstellung über die Stadt- und Technik-

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07-08/2019 · 16 Firmen & Personen

geschichte haben dabei natürlich auch das Büchsenmacherhandwerk,

der Waffenbeschuss und die Zella-Mehliser Waffen.

In der Ausstellung zum Büchsenmacherhandwerk werden die historischen

Berufe vom Rohrmacher über den Schäfter bis hin zum Graveur

vorgestellt. Eine Büchsenmacherwerkstatt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts

gibt ebenso wie eine Vielzahl von historischen Werkzeugen und

Vorrichtungen einen Einblick in die Entwicklung der Waffenherstellung.

Auch dem Wandel der theoretischen Ausbildung für die Berufe der Waffenbranche

ist entsprechender Raum gewidmet.

Die Liste der ortsansässigen Hersteller und Firmen vom 16. bis zum

20. Jahrhundert ist lang – mehr als 5.000 in dieser Zeit in der hiesigen

Waffenbranche Tätige sind bisher namentlich bekannt; als selbständige

Meister, Firmen oder Händler nachgewiesen sind circa 700 davon. Nicht

verwunderlich also, dass den Zella-Mehliser Waffen und Waffenfirmen die

entsprechende Aufmerksamkeit zuteilwird. Anhand verschiedener Kurzund

Langwaffen erschließt sich die historische Bedeutung der örtlichen

Waffenfertigung. Darüber hinaus erzählen die Galanterie- sowie Jagdund

Sportwaffen ihre ganz eigene Geschichte der Gestaltung mittels verschiedener

künstlerischer Techniken.

Das historische Museumsobjekt selbst kommt in dieser Gesamtdarstellung

selbstverständlich auch nicht zu kurz.

An den Wochentagen ist außer mittwochs von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet;

an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sind Besucher von

10.00 Uhr bis 16.00 Uhr willkommen.

www.museum.zella-mehlis.de/?Stadtmuseum/Dauerausstellungen/Zella-Mehliser-Waffen-u.-Waffenfirmen

Fürstliches Zeughaus Schwarzburg

Eine Waffensammlung im Gesamtumfang

von über 5.000

Objekten ist ohne Zweifel von

besonderem Wert, zumal in diesem

Ausmaß wohl eher selten

anzutreffen. Das Alleinstellungsmerkmal

für das Schwarzburger

Zeughaus liegt hingegen

in einem über 500 Jahre

gewachsenen Sammlungsbestand in einem eigenen, freistehenden Gebäude

mit 550 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

Die erste nachgewiesene Waffensammlung für die Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt

datiert bereits im 14. Jahrhundert. Dazu fand das Arsenal

des schwarzburgischen Militärs in der Mitte des 16. Jahrhunderts in einem

eigenen Zeughaus im Eingangsbereich der Schwarzburg ihren Platz. Ab

dem 18. Jahrhundert entwickelte sich dieser Bestand als fürstliche

Schausammlung, die bereits damals bis auf 4.000 Objekte anwuchs. Es ist

bis heute die älteste und einzig noch erhaltene fürstliche Zeughaussammlung

in Deutschland – ein einzigartiger Schatz deutscher Waffengeschichte

in Thüringen.

Infolge des 2. Weltkrieges gelangte die Waffensammlung auf die Heidecksburg

nach Rudolstadt und wurde zunächst bis Kriegsende in den

Kellern des Schlosses eingelagert. Nur ein Bruchteil, etwa 300 der bedeutendsten

Objekte, wurde von 1962 bis Ende 2012 in einer ständigen Ausstellung

in der Gewölbehalle im Nordflügel gezeigt. Das Zeughaus selbst

wurde nach Kriegsende als leerstehende Ruine für die nächsten Jahrzehnte

notdürftig gesichert, um sie vor dem Einsturz zu bewahren. Erst im

Jahr 2009 konnte durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit

der Sanierung begonnen werden, sodass die lange verwahrte Waffensammlung

nach jahrelangen Planungen und Bauarbeiten an ihren historisch

verbürgten Ort zurückkehren konnte.

Seit 2018 ist die umfangreiche Ausstellung im Schwarzburger Zeughaus wieder

für die Öffentlichkeit zugänglich. Von April bis Oktober ist von 10.00 Uhr bis

18.00 Uhr geöffnet, von November bis März schließt das Haus eine Stunde

früher. An Feiertagen ist auch montags geöffnet. Zudem werden stündlich

Führungen angeboten.

www.schloss-schwarzburg.com/schlossanlage/zeughaus

Kunstsammlungen der Klassik Stiftung Weimar

Im Weimarer Schloss Belvedere ist eine Auswahl exquisiten Kunsthandwerks

aus dem 18. Jahrhundert zu sehen, darunter auch ein kleiner Teil

der noch im Bestand der Klassik Stiftung befindlichen Jagdwaffen, speziell

Steinschlossgewehre mit dem Besitzermonogramm Herzog Ernst Augusts.

Ursprünglich umfasste die im 19. Jahrhundert auf Schloss Ettersburg

eingerichtete Gewehrkammer fast 1.000 Objekte, diese wurde jedoch

in den 1920er Jahren aufgelöst.

Das Schloss ist im Sommer außer montags von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr für

Besucher geöffnet. Der Schlosspark ist ganzjährig frei zugänglich.

www.klassik-stiftung.de

Die Waffenkammer auf Schloss Erbach

Wen die Entwicklung der Feuerwaffen vom 16. Jahrhundert bis heute interessiert,

für den empfiehlt sich ein Besuch im hessischen Schloss Erbach

im Odenwald. Gezeigt werden dort zum Teil sehr aufwendig und künstlerisch

hochwertig verzierte Jagdwaffen, aber auch ein paar wenige Militärwaffen

gehören in den Bestand.

Überhaupt hat die Jagd an diesem Ort einen besonderen Stellenwert. In

der Hirschgalerie beeindruckt nicht nur die geschnitzte Holzdecke aus

dem 17. Jahrhundert, die Graf Eberhard XV. (1818–1884) einbauen ließ. Der

über 20 Meter lange Saal bietet den passenden Rahmen für die berühmte

natur- und jagdkundliche Sammlung von Graf Franz I. (1754–1823), zu der

kapitale Geweihe und seltenes Jagdzubehör genauso gehören wie kostbare

Prunkwaffen. Auf Letzteren geht auch die Sammlung in der Waffenkammer

zurück. Zu den interessantesten Schauobjekten gehört hier eine

Flinte mit einem zwei Meter langen Lauf, die einst bei der Entenjagd eingesetzt

werden sollte, sich jedoch als nicht besonders praktikabel erwies;

oder ein Modell einer eingestellten Jagd, eine ab dem 16. Jahrhundert

gebräuchliche höfische Jagdform, bei der das Wild in einen abgesperrten

Bereich der Jagdgesellschaft direkt vor die Gewehre getrieben

wurde.

Eine Besichtigung der Gräflichen Sammlungen ist nur mit Führung möglich.

Über nähere Termine gibt die Webseite Auskunft.

http://schloss-erbach.de/schloss-sammlungen/graefliche-sammlungen/

museumsraeume/waffenkammer

RothenburgMuseum

Kennen Sie das Jagdensemble der französischen Königin Marie Antoinette,

das Jagdgewehr mit Säbel von Jérôme Napoleon oder den Duellpistolenkasten

des Fürsten Klemenz von Metternich? Das und noch vieles

mehr gehört zu den annähernd 1.000 Objekten, die von der Stiftung Baumann

– seit 1999 integraler Bestandteil des RothenburgMuseums – gepflegt

werden. Außergewöhnliche Qualität und Auserlesenheit haben sie

www.wm-intern.de

Bilder: © Heideburg, © dronepicr


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sich auf ihre Fahnen geschrieben, wenn es darum geht, Kriegs- und Jagdwaffen

von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert zu zeigen. Hier erhalten

Sie einen lohnenswerten Einblick in das Können der europäischen Meister

des Büchsenmacherhandwerks.

Besucher können die Museumswelt von April bis Oktober zwischen

9.30 Uhr und 17.30 Uhr sowie im November und Dezember von 13.00 Uhr

bis 16.00 Uhr entdecken; während des Weihnachtsmarkts ist bereits ab

10.00 Uhr geöffnet.

www.rothenburgmuseum.de

Museum der Büchsenmacherfamilie Kuchenreuter

Ein Geheimtipp der besonderen Art ist das kleine Waffenmuseum im Geschäftshaus

Kuchenreuter in Cham. Seit mehr als 375 Jahren lebt hier die

Familientradition der Büchsenmacherkunst. Feuerwaffen für Jagd und

Sport werden bis heute in präziser Handarbeit gefertigt. Im 18. und 19.

Jahrhundert zählten Kaiser und Könige aus ganz Europa zu den Kunden

der Familie Kuchenreuter; selbst Casanova soll sich einst einer Pistole

aus dem Hause Kuchenreuter bedient haben. Diese und andere Geschichten

sowie Wissenswertes zur Herstellung der Waffen warten auf den neugierigen

Besucher.

Für Einzelpersonen gibt es ausgewählte Besuchstermine im Jahr (siehe

Webseite), Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.

www.kuchenreuter.de

EXTRATOUR Messer/Schneidwaren

Deutsches Klingenmuseum

07-08/2019 · 17

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Schneidwaren aus Solingen sind weltbekannt. Wann, wo, wie und auch

wie unterschiedlich diese Blankwaffen, Bestecke, Messer und Schneidgeräte

einst gebraucht wurden, erfährt man auf einem Rundgang in chronologischer

Abfolge. Neben der Geschichte vom Bronzeschwert bis zum

Prunkdegen ist insbesondere die Tafelkultur vom einfachen Messer bis

zum Designerbesteck des 21. Jahrhunderts zu erleben – mit der weltweit

größten Bestecksammlung ein ganz besonderes Highlight.

Das Museum ist außer montags täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet; freitags

erst ab 14 Uhr.

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Scharfe Sache – Scheren für die Welt

Das LVR-Industriemuseum in Solingen vermittelt Spannendes über die

Geschichte der berühmten Solinger Schneidwarenindustrie, wobei das

Schmieden rot glühender Spaltstücke zu Scherenrohlingen immer noch

live zu erleben ist.

Wochentags außer montags ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet, an Samstagen,

Sonntagen und Feiertag jeweils eine Stunde länger.

https://industriemuseum.lvr.de

cm

VDB

Sommerzeit ist Schießstand-Zeit

Je nach örtlicher Lage sind Schießstände in den Sommermonaten einige

der wenigen kühlen und schattigen Orte. Dies ist aber nicht der Hauptgrund,

sich als VDB-Büchsenmacher oder Waffenfachhändler auch ab und zu dort

sehen zu lassen – denn der regelmäßige Kontakt zu den „Benutzern“ der

verkauften Produkte eignet sich sowohl zur Kundenpflege wie auch zur

Wartung derer Waffen, sofern das „ambulant“ möglich ist. Eine kurze Überprüfung

von Zielfernrohr und Montage lässt sich quasi nebenher mit einem

Check der Schießkünste des Besitzers verbinden; oft kann der Fachmann in

sachlicher, konstruktiver Form den einen oder anderen Tipp zur Waffenhaltung

oder zum richtigen Augenabstand zum Okular geben, Hinweise zur

Munition und wo man Nachschub herbekommt natürlich auch. Wer dann

die Möglichkeit zum Testen verschiedener Laborierungen anbieten kann,

sorgt auch so für eine engere Kundenbeziehung. Vertrauen gilt hier viel, und

die Stunden beim Training (ob Sportschützen oder Jäger) sind gut investiert.

Im Ladengeschäft wiederum kann man sich ebenso auf den Sommer einrichten,

kühle Getränke bereitstellen und Sommeraktionen wie Abzug einstellen

oder einen ZF-Check anbieten. Da ergibt sich auch die Gelegenheit,

auf bevorstehende Veranstaltungen hinzuweisen, die einen Besuch lohnen

– die Jagd- und Schützentage auf Schloss Grünau bei Ingolstadt zum Beispiel

(www.jagdundschuetzentage.de). Auf dieser gemeinsam mit der IWA

OutdoorClassics organisierten Messe zeigen vom 11. bis 13. Oktober 2019

rund 400 renommierte Aussteller aus dem In- und Ausland ihre Produkte

aus den Bereichen Sport und Jagd, verbunden mit Vorführungen und einem

traumhaften Ambiente. Mehr als 20.000 Besucher werden erwartet, und viele

Büchsenmacher aus dem VDB sind ebenfalls dort – der Verband wird seine

Jahreshauptversammlung in diesem Rahmen abhalten. Die Jagd- und

Schützentage sind sicher eine der größten Endverbraucher-Messen für den

Waffen- und Zubehörbereich, da müssen auch Sie dabei sein! Tagesaktuelle

Infos (auch zum Stand der anstehenden Waffenrechtsnovelle) finden Sie

zudem auf www.vdb-waffen.de

Achtung, Termine notieren!

Die VDB-Jahreshauptversammlung 2019 findet im Rahmen der Jagdund

Schützentage im Jagdschloss Grünau (Raum Ingolstadt) statt, und

zwar am Sonntag, den 13. Oktober 2019 ab 10 Uhr. Bereits am Vorabend

(also am Samstag, den 12.10.) laden wir ab 18 Uhr zu einer exklusiven

Abendveranstaltung ein – nur für VDB-Mitglieder und mit mindestens

einem hochkarätigen Sprecher zur aktuellen Waffenrechtsnovelle. Netzwerken

Sie mit Kollegen, informieren Sie sich über aktuelle Themen am

Stand der VDB-Mitgliederbetreuung und über das NWR-Waffenbuch.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen, thematisieren Sie Ihre Bedürfnisse,

lassen Sie uns gemeinsam Lösungen zu den Herausforderungen

finden, die unsere Branche beschäftigen.

Teilnehmer an einer der VDB-Veranstaltungen erhalten selbstverständlich

freien Eintritt zur parallel stattfindenden Messe. Der VDB wird dort

mit einem eigenen Stand erstmalig vertreten sein. Sollten Sie Interesse

haben, ebenfalls als Aussteller an der Messe teilzunehmen, so unterstützen

wir Sie gerne – eine E-Mail an h.findt@vdb-waffen.de genügt. VDB-

Mitglieder erhalten die Einladung und weitere Details noch per E-Mail.

www.wm-intern.de

Bilder: © Frank Vincentz, © Ulrich Eichstädt


Ein Hardy – eine Meinung!

www.wm-intern.net/branchen-netzwerk/hardy

07-08/2019 · 19

Die Agonie der Karrieristen

Regelungen an der Praxis vorbei,

Konzepte ohne Sachbezug

und verzweifelte Versuche, auf

gesellschaftlichen Nebenkriegsschauplätzen

mit Aktionismus zu

punkten, prägen das Bild der großen

Koalition in Berlin. Dabei ist es

ein böser Scherz, dass all dies unter einer

solchen Regierungskonstellation geschieht, die

eigentlich als einzige in der Lage sein sollte, richtige Sachpolitik

über Parteigrenzen hinaus zu realisieren. Allein sie tut es

nicht. Schauen wir auf die Novellierung des Waffengesetzes. Gut gemeint sind

die Ziele, die damit erreicht werden sollten, nur ist das Waffengesetz, das –

wie es Gesetze nun mal an sich haben – in erster Linie auf gesetzestreue

Bürger wirkt, nicht die richtige Stelle, um ein mehr an Sicherheit im Land zu

bekommen, wie es die Bürgerinnen und Bürger fordern. Abgedroschen und

wie gebetsmühlenartige Wiederholungen wirken die Argumente, mit denen

die betroffenen Sportschützen, Jäger und Waffensammler immer wieder versuchen,

den Shareholdern im Legislativ-Prozess klarzumachen, dass eine legal

erworbene und besessene Waffe nicht die Einstiegsdroge in den Terrorismus

ist. Dass sie dabei ausgerechnet von jenen staatlichen Instanzen unterstützt

werden, die in vorderster Linie gegen den Terror kämpfen und für Sicherheit

im Land sorgen, verhallt ebenso ungehört.

Warum funktioniert der gut konzipierte und organisierte Demokratiebetrieb in

Deutschland nicht mehr? Warum kommen populistische, doch ebenso konzeptlose

Parteien nach oben, während die etablierten Politprofis an Boden

verlieren? Björn Engholm hat vor vielen Jahren in einer Talkshow moniert,

dass der politische Nachwuchs im Gegensatz zu seiner Generation weitgehend

visionslos sei, wenn es um die Weiterentwicklung der Verhältnisse in

Deutschland ginge. Ein Altkanzler der gleichen Partei geißelt den Trend zum

Berufspolitiker mit dem Hinweis, dass nichts Gutes dabei herauskommen

könnte, wenn Politiker vor allem auf die Entwicklung der eignen Karriere im

System fokussiert seien. Ist es also die Agonie der Karrierepolitiker den realen

Herausforderungen der Zeit gegenüber, die sie dazu verleitet, sich in irrelevanten

Grabenkämpfen zu verausgaben, anstatt hinzulangen, wo hingelangt werden

muss, wenn Deutschland eine führende Industrienation bleiben soll?

Euer Hardy

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07-08/2019 · 20 Marketing & Wirtschaft

Marketing &

Erfolgreich ausstellen

Wirtschaft

auf Messen

Klappern gehört bekanntlich zum Handwerk – und wer ein Handwerk ausübt

oder aber Waren produziert, der muss auch schauen, wie er „geräuschvoll“

auf seine (Dienst-)Leistungen aufmerksam macht oder wie er

etwa (neue) Gebrauchsgegenstände, Geräte und Maschinen der Öffentlichkeit

möglichst anschaulich vorstellen kann. Daher denkt vermutlich

jeder, der seine Geschäfte erfolgreich ankurbeln möchte, früher oder später

über die Präsentation seiner Produkte beziehungsweise Fähigkeiten

sowie Serviceangebote auf Publikumsmessen nach. Für nahezu alle Arten

von Betrieb, Gewerk oder Unternehmen ist dies eine ganz entscheidende

Möglichkeit, mit (potenziellen) Kunden und Auftraggebern in Kontakt zu

kommen. Immerhin kann man hier – anders als etwa bei Werbemaßnahmen

im Print oder online – im persönlichen Gespräch überzeugen und

Neuheiten live vorführen. Wo sonst finden so viele „Gleichgesinnte“ – Konsumenten

wie auch Mitbewerber – so zentriert zusammen?

Das Ausstellen auf einer Publikumsmesse sorgt in der Regel für hohe Aufmerksamkeit,

fördert die Kommunikation mit der Zielgruppe der jeweiligen Branche

und steigert bestenfalls langfristig den Umsatz. Doch welche Voraussetzungen

gibt es, um auf einer Messe auszustellen? Was brauche ich und worauf muss ich

achten? Welche Messen passen zu welcher Branche? Beauftrage ich einen Messebauer

für einen aussagekräftigen Stand oder kann ich als Aussteller ruhig das

möglicherweise zur Verfügung gestellte Angebot der jeweiligen Messe nutzen?

Und bin ich erst einmal dort: Was stelle ich aus und wie gelingt es mir, Besucher

anzulocken? Die Maßnahmen für einen erfolgreichen Messeauftritt sind vielfältig.

Sie reichen von der Schwerpunktauswahl für die Messe über die Einladung

bis hin zur konsequenten Nachbereitung.

Laut AUMA (Verband der Deutschen Messewirtschaft) sind Messen in der Business-to-Business-Kommunikation

das zweitwichtigste Instrument nach der Unternehmens-Webseite

und vor dem Außendienst. Demnach wenden deutsche

Unternehmen über 45 Prozent ihrer B2B-Marketing-Etats für Messen auf (AUMA:

„Messewirtschaft in Zahlen 2019“). Somit sind Messen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Das verwundert nicht, denn die positiven Effekte einer Messeteilnahme –

auch in Bezug auf das Image des Unternehmens – sind zahlreich: Man zeigt allgemeine

Präsenz und knüpft meist währenddessen zusätzlich noch Kontakte

mit Branchenkollegen. Außerdem kann man gleich vor Ort auf Fragen der Messebesucher

reagieren und erhält ein direktes Feedback.

Natürlich verlangt das Ausstellen auf Messen eine gute Vorbereitung und strategische

Planung. Immerhin möchte das Geld für den Messeauftritt gut investiert

sein. Zunächst sollte man sich über die gängigen nationalen sowie auch internationalen

Messen informieren und sich diese bestenfalls erst einmal anschauen,

um abzuklären, welche für einen eigenen Auftritt interessant sein könnten. Lohnt

es sich, genau hier auszustellen? Ist meine Zielgruppe dort überhaupt vertreten?

Ist die Messe auch nicht zu klein und unbedeutend für mein umfangreiches

Portfolio? Oder ist sie eventuell sogar zu groß, sodass das eigene überschaubare

Angebot in diesem Rahmen untergehen würde?

Hat man sich dann für eine oder mehrere branchenrelevante Messen entschieden,

gilt es darüber nachzudenken, wie der eigene Auftritt eigentlich genau aussehen

soll. Damit ist sowohl die Gestaltung des Messestands selbst gemeint als

auch das, was ausgestellt werden soll. Was ist das genaue Ziel der Präsenz auf

dieser Messe? Liegt der Schwerpunkt vorwiegend in der Präsentation eines einzelnen

innovativen Produktes oder möchte man die ganze Bandbreite des umfangreichen

Sortiments vorstellen? Zum Messestand selbst lässt sich ganz allgemein

sagen, dass er am besten hell und freundlich gestaltet sein sollte. Je

offener er ist, umso einladender wirkt er auf die Messebesucher. Hier kann es

sinnvoll sein, professionelle Messebauer mit der Konzeption zu beauftragen

(www.dein-messestand.com + www.depla-messebau.de + www.messebau.de

+ www.x-event.eu). Teilweise bieten Veranstalter aber auch fertige Module

gerade für kleine Messeaussteller an (z. B. www.ispo.com + www.koelnmesse.de +

www.messe-stuttgart.de). Hier kann es sich lohnen, sich frühzeitig zu informieren.

Sind diese Fragen erst einmal zufriedenstellend geklärt, ist ein weiterer Aspekt

vor der Messe von großer Bedeutung: Die Werbung für den eigenen

Stand. Das heißt, (potenzielle) Kunden müssen über den Messeauftritt informiert

beziehungsweise dorthin eingeladen werden. Messegelände sind oft-

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Marketing & Wirtschaft

07-08/2019 · 21

Schon von Weitem ist zu erkennen, wer hier der Aussteller ist.

Eine Messe ist der perfekte Ort für intensive Kundengespräche – egal ob Bestands- oder Neukunden.

mals groß und die Hallen unübersichtlich. Will man, dass die interessierten

Messebesucher das Unternehmen samt Angebot auch finden, sollte man idealerweise

schon im Vorfeld Termine vereinbaren. Auch Hinweisschilder und

Wegweiser auf der Messe zum eigenen Standort dürfen nicht vergessen werden.

Immerhin herrscht an den Messetagen zusätzlich noch der Konkurrenzdruck

durch die Mitbewerber. Je besser die Organisation im Vorfeld, desto

stressfreier ist der Messeauftritt.

Während der Messe gilt es, einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen

und das interessierte Publikum freundlich willkommen zu heißen. Gibt es

ausreichend gemütliche Sitzgelegenheiten für Gespräche? Werden Getränke,

Bonbons oder Gebäck und möglicherweise sogar Häppchen angeboten? Dadurch

lassen sich (potenzielle) Kunden länger an den Stand binden und man

kann sie optimal über die Produkte, Dienstleitungen oder das Unternehmen

informieren. Sind genügend Informationsbroschüren und Flyer vorhanden?

Auch kleine Werbegeschenke sind bei den Besuchern in der Regel äußerst

beliebt. Deren Wirkung ist nicht zu unterschätzen – auch wenn es nervig sein

mag, dass Give aways wie Kugelschreiber und Einkaufschips meist wortlos

von der Theke mitgenommen werden. Wer hier innovative Merchandisingartikel

bereithält, kann vermutlich besonders punkten (www.allbranded.de +

www.ksi-werbeartikel.de + www.trend-department.de)

Aber auch nach der Messe ist die Arbeit noch nicht beendet. Eine anständige

Nachbereitung beinhaltet zum Beispiel, die (neuen) Kontakte entsprechend in

die firmeneigene Adressdatenbank einzupflegen. Schließlich möchte man hier

langfristig anknüpfen und Umsatz generieren. Sich kurze Zeit später bei den

Standbesuchern telefonisch oder per E-Mail zu melden und ein Feedback abzufragen,

kann die Kundenbindung festigen. Auch sollte man sich selbst fragen, ob

sich der Messeauftritt wirklich gelohnt hat. Was war besonders gut? Ist vielleicht

etwas schiefgelaufen? Und wenn ja, wie lässt sich das beim nächsten Mal verhindern?

Stehen die entstandenen Kosten im Verhältnis zum (Verkaufs-)Erfolg?

Fällt das Fazit positiv aus, steht einem erneuten Ausstellen auf einer Messe sicher

nichts mehr im Wege.

Doch gerade wer zum ersten Mal ausstellt, benötigt hier vermutlich (finanzielle)

Hilfe. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die Teilnahme

junger innovativer Unternehmen an ausgewählten internationalen Leitmessen

in Deutschland. Zu günstigen Bedingungen wird dort besonders der

Export neuer Produkte und Verfahren unterstützt. Förderfähig ist eine Beteiligung

an Gemeinschaftsständen, die von den jeweiligen Messeveranstaltern organisiert

werden. Solche Messen werden jährlich vom BMWi festgelegt. Informationen

dazu findet man beispielsweise auf der Internetseite von AUMA:

www.auma.de + www.iwa..info mvc

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07-08/2019 · 22 Schwerpunkt Medienecke

Sicherheit

Medienecke

Für den Arbeitsalltag

Mensch Mitarbeiter!

Der richtige Umgang mit Besserwissern,

Frustrierten, Perfektionisten, Querulanten,

Mobbern und Co.

Autor: Hans-Jürgen Kratz

Ein Buch über die hohe Kunst der verantwortungsbewussten

Mitarbeiterführung:

In Zeiten permanenten Arbeits- und

Fachkräftemangels wird nachhaltige

Mitarbeiterbindung zum Erfolgsfaktor –

selbst wenn der eine oder andere Mitarbeiter

nicht zur pflegeleichten Sorte

Mensch gehört. Sein Verhalten kann den Vorgesetzten in den Wahnsinn

treiben, Kollegen aufwiegeln und das Betriebsklima negativ beeinflussen.

Leidet dann noch die Arbeitsleistung oder sogar der Ruf des Unternehmens,

besteht akuter Handlungsbedarf. Doch anstatt arbeitsrechtliche Schritte

einzuleiten und mit der Kündigung zu liebäugeln, gibt es oft bessere Mittel

und Wege, schwierige Mitarbeiter in ihre Schranken zu weisen. Denn hinter

dem kritikwürdigen Verhalten verbirgt sich in den meisten Fällen Potenzial,

das es zu entdecken und zu nutzen gilt. Darin liegt die besondere Herausforderung

an den Vorgesetzten. Sein Ziel ist es, Querulanten und andere

Sorgenkinder neu zu motivieren und auf den richtigen Weg zu führen, um

ihre Arbeitsleistung zu steigern und die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern.

Erfolgsautor Hans-Jürgen Kratz liefert in seinem neuesten Buch Empfehlungen

und Handlungsanstöße für Führungskräfte, um schwierige Mitarbeiter

zum Wohle aller Beteiligten zu zähmen. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses

bleibt dann auf gravierende Ausnahmefälle beschränkt.

Hardcover, 216 Seiten, Metropolitan im Walhalla und Praetoria Verlag, Regensburg

2018, ISBN 978-3-96186-014-2

www.metropolitan.de + www.walhalla.de

Fürs Verkaufsregal

Das kleine Dutch Oven Buch

Autor: Carsten Bothe

Ob in der Prärie über prasselndem Lagerfeuer,

auf der heimischen Terrasse im

Kugelgrill oder als Beilagen-Spender

beim großen Familien-BBQ – der Dutch

Oven ist ein Multitalent und Must-have

für jeden Glutjünger. Mit seinem Prinzip

von Ober- und Unterhitze kann man fast

alles zubereiten: gefüllte Datteln im

Speckmantel, Pulled Pork, Suppen, köstliche

Beilagen, frisches Brot und vieles mehr. Lagerfeuer-Koch und Outdoor-

Profi Carsten Bothe erklärt den Alleskönner von Anfang an: Was ist ein

Dutch Oven? Woher kommt er? Welche Größe sollte man kaufen? Und was

genau macht man damit? Wie wird er gepflegt? Welches Zubehör wird benötigt?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Dutch-Oven-Pionier

in diesem kompakten Einsteiger-Buch mit jeder Menge Grundlagenwissen,

Tipps, Tricks sowie zahlreichen tollen Rezepten.

Broschur, 80 Seiten, zahlreiche Farbfotos, Heel Verlag, Königswinter 2019,

ISBN 978-3-95843-867-5, www.heel-verlag.de

Wildholz-Möbel selber bauen

Autoren: Ernst Maier und Thomas

Thelen

Einige Äste und nur wenige Werkzeuge

reichen aus, um in die faszinierende

Welt der Wildholzschreinerei

einzusteigen. Ernst Maier und

Thomas Thelen entführen den Leser

zunächst in den Wald, um das Ausgangsmaterial

für kreative Ideen zu

beschaffen. Anhand vieler Projekte

zeigen die Autoren dann Schritt für

Schritt, wie daraus Möbel und Alltagsgegenstände mit organischen Formen

entstehen. Die Projekte sind ideal für Einsteiger, für Kinder und Jugendliche,

und sie sind an einem Wochenende fertiggestellt. Aber auch bereits erprobte

Wildholzbauer finden darin Anregungen sowie hilfreiche Tipps. So entstehen

attraktive kleine Möbel und nützliche wie gleichermaßen dekorative

Dinge aus dem herrlichen Naturmaterial Holz – so wie es gewachsen ist. Die

beiden Autoren stellen alle nötigen Werkzeuge, Verfahren und Fähigkeiten

vor, und sie geben nützliche Tipps für die praktische Arbeit.

Hardcover, 128 Seiten, Wieland Verlag, Bad Aibling 2015,

ISBN 978-3-938711-63-7, www.wieland-verlag.com

Wie weit ist das?

Entfernungen schätzen im Bogensport

Autor: Reinhard Heuing

Beim Bogenschießen gibt es Disziplinen

mit bekannten Entfernungen

und solche mit unbekannten.

Für jeden Bogenschützen, der

beim Schießen im Gelände die

Herausforderung unbekannter Situationen

meistern will, ist die Frage

nach der richtig erfassten Entfernung

zum Ziel von größter Bedeutung.

Mit genügender Erfahrung

gelingt das „nach Gefühl“

zwar recht gut, doch auch der erfahrenste

Schütze kann sich bei unbekannten Zielen und durch die Eigenheiten

des Geländes täuschen lassen. In diesem kleinen Büchlein

werden einfache Methoden des Schätzens und Messens vorgestellt. Intuitivschützinnen

und -schützen erfahren, wie sie ihr Gefühl für Entfernungen

schulen und üben können. Visierschützinnen und -schützen bekommen

hilfreiche Tipps, wie man das Visier als Referenz einsetzen kann. Und

wenn man die häufigsten Ursachen für Fehleinschätzungen kennt, hilft

das, sie in Zukunft zu vermeiden.

Softcover, 40 Seiten, Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2019,

ISBN 978-3-938921-47-0, www.bogenschiessen.de

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Fax: 05661-92 62-19

www.neumann-neudamm.de

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Herausgeber:

Heiko Schwartz (hs) ViSdPg.

heiko.schwartz@wm-intern.de

Der „Büchsenmacher“ erscheint im 115.

Jahrgang und ist die älteste Zeitschrift

für Büchsenmacher, Waffen, Jagd und

Outdoor. Offizielles Mitteilungsblatt

des Bundesinnungsverbandes für das

Büchsenmacher-Handwerk und der

Innung des Büchsenmacherhandwerks

für Mitteldeutschland.

„Messer & Schere“

erscheint im 123. Jahrgang und ist die

Fachzeitschrift für den Bereich Schneidwaren/Bestecke.

Redaktionsleitung:

Claudia Jahn (cj) · claudia.jahn@wm-intern.de · Telefon: 02204-979 93 76

Redaktion:

Roland Zobel (z) · roland.zobel@neumann-neudamm.de

Mitarbeiter der Redaktion:

Miriam von Chamier (mvc), Daniel Guthannß (dg), Hans J. Heigel (hjh), Adrian Hopp

(ah), Benia Hüne (hb), Anna Kaufmann (ak), Adina Lietz (ali), Claudia Mertsch (cm),

Ann-Kathrin Ochs (ako)

Anzeigenleitung:

Manuela Bache · manuela.bache@wm-intern.de · Telefon: 02103-250 91 55

Titelfotos: © Glock, © Daniel Guthannß, © Hubertus Loden, © Schnitzel

ISSN 2196-9477

Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 40 vom 1.1.2019

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Jahresabonnement: 57 Euro · (Ausland: 67 Euro, Übersee: 77 Euro)

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Vertrieb:

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11/2015 07-08/2019 · 28 · 28 Büchsenmacher, Schwerpunkt Messer & Schere Jagd

Hans J. Heigel ist seit über dreißig Jahren in der

Waffenbranche als Fachautor bekannt für seine

kritischen Betrach tungen, die regelmäßig

Anlass zu Diskussionen geben. Hier finden Sie

seine Meinung zu Fragen rund um die Werkstatt.

Werkstatt-Insider

Werkstatt-Insider

Werkstatt

Von klassisch bis modern

Unterhebelrepetierer, eingerichtet für kleine, auch in Revolvern verwendbare

Büchsenpatronen erfreuten sich seit den 1870er Jahren insbesondere in

Nordamerika großer Beliebtheit. Zu den technisch ausgereiftesten Büchsen

dieser Gattung gehört die vor 125 Jahren vorgestellte Marlin 1894, die aktuell

in zahlreichen Modellvarianten angeboten wird. An die Stelle der klassischen

Patronen, wie beispielsweise .44-40 Winchester, traten jedoch die

marktgängigen Revolverpatronen, allen voran die .357 Magnum.

In den einsamen Gebieten des Westens der USA war es in den letzten Jahrzehnten

des 19. Jahrhunderts aus logistischer Sicht durchaus sinnvoll, in Gewehr und

Revolver die gleiche Patrone zu verschießen. Man konnte mit den leichten Unterhebelgewehren

sowohl zahlreiche kleinere Tierarten bejagen, als sich auch mit

der rasch nachladbaren Konstruktion gegen Angreifer verteidigen. Vor diesem

Hintergrund muss man beispielsweise den Erfolg der Winchester 1873 sehen.

Sehr bald nach der ersten Marktpräsenz der Winchester 1873 richtete auch Colt

seinen ebenfalls 1873 erschienenen SAA für die Kaliber der Winchester 1873 ein,

so beispielsweise für die Patronen .44-40 Winchester und .38-40 Winchester. Es

liegt nahe, dass sich auch andere Waffenbauer einen Marktanteil bei den leichten

Unterhebelrepetierern sichern wollten. Zum größten Konkurrenten für Winchester

wurde dabei ab den späten 1880er Jahren die Firma Marlin.

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Büchsenmacher, Messer & Schere

07-08/2019 · 29

Marlin 1894 CL in .32-20 Winchester. Eine klassische Version mit Halbmagazin.

Nach den Startschwierigkeiten mit dem Modell 1881 holte sich Marlin 1884 als

neuen Chefkonstrukteur Lewis Lobdell Hepburn in sein Team. Hepburn brauchte

zum Leidwesen seines neuen Chefs jedoch recht lange für eine Neukonstruktion

eines funktionstüchtigen Unterhebelrepetierers. Als Winchester 1886 in den

Markt der schweren Jagdrepetierer mit einem dank einer Browning-Konstruktion

perfektionierten Modell einstieg, fassten Marlin und sein Konstrukteur Hepburn

den Entschluss, diesen Angriff auf die für die .45-70 Government ausgelegte

Marlin 1881 zu beantworten. Anstatt den schweren Jagdrepetierer Marlin 1881 zu

perfektionieren, entschied sich Marlin

für den direkten Angriff auf die

universell verwendbare Winchester

'73. Mit dem Modell Marlin 1888 kam

ein Unterhebelrepetierer in den Kalibern

.44-40 Winchester, .38-40 Winchester

und .32-20 Winchester heraus, der den Winchester-Leuten ernsthafte

Sorgen bereitete. Ein Jahr später legten Marlin und Hepburn nochmals nach.

Man entwarf einen nach oben geschlossenen Rahmen und verlegte für das Modell

1889 den Hülsenauswurf zur Seite. Damit hatte Marlin zunächst gegen das

veraltete Modell Winchester '73 die Nase vorn. Gefertigt wurde die Marlin 1889 in

den gleichen Kalibern wie das Vorgängermodell 1888.

Thomas G. Bennett nahm den von Marlin mit den Modellen 1888 und 1889 geworfenen

Fehdehandschuh auf. Dies war die Ausgangssituation, als sich Thomas G. Bennett,

der Vizepräsident von Winchester, und John M. Browning, der geniale Waffenkonstrukteur

aus Ogden im US-Bundesstaat Utah, in Bennetts Büro in New Haven

Ende 1890 trafen. Bennett suchte dringend das Nachfolgemodell für die Winchester

'73, um gegen Marlin wieder einen Vorsprung im Segment der Repetierer für die

äußerst populäre .44-40 Win. zu bekommen. Für Bennett lag es nahe, dass diese

neue Winchester im Grunde das zuverlässige Konstruktionsprinzip der von Browning

konstruierten großrahmigen Winchester 1886 haben müsste.

Das System der Marlin 1894 taugt für die kurzen, auch in Revolvern

verwendeten Büchsenpatronen. Aktuell werden die

1894er Modelle leider nur für Revolverpatronen eingerichtet.

Die Geschichte erzählt, dass Bennett den Browning-Brüdern – John M. Browning

war in Begleitung seines Bruders Matt – 10.000 US-Dollar bot, wenn sie den Prototyp

binnen drei Monaten zustande brächten. Für den Fall, dass man es in zwei

Monaten schaffen würde, stellte Bennett ein Honorar von 15.000 US-Dollar in

Aussicht. Browning antwortete mit einem Gegenvorschlag und bot dem geschäftstüchtigen

Bennett für 20.000 US-Dollar die Lösung des Problems binnen

eines Monats an. Der Vertrag wurde abgeschlossen, die Browning-Brüder machten

sich schleunigst auf den Heimweg und binnen Monatsfrist hatte man in New

Haven bei Winchester die Browning-

Neukonstruktion auf dem Tisch. Umgehend

machten sich die Winchester-Ingenieure

daran, das neue Modell

serienreif zu machen. Winchester

hatte so mit dem Modell 1892 erneut

ein Erfolgsmodell in den Kalibern .44-40 Winchester, .38-40 Winchester,

.32-20 Winchester und .25-20 Winchester präsentiert.

Bei Marlin arbeitete Hepburn am Modell 1889 weiter und erhielt für Verbesserungen

1893 drei neue Patente, die sich primär auf die Schlagbolzenkonstruktion

sowie die Verriegelung bezogen. Das Modell Marlin 1893 mit seitlichem Hülsenauswurf

wurde für die Jagdpatronen der Mittelklasse (.32-40, .35-55 und .25-36

Marlin) eingerichtet. Ab 1895 wurden auch die Kaliber .30-30 Winchester sowie

später die .32 Winchester Special berücksichtigt. Die Konstruktion der Marlin

1893 wurde danach auch für die Modelle 1894 und 1895 übernommen. Diese drei

Marlin-Modelle unterscheiden sich primär nur in den äußeren Abmessungen,

die an die jeweilige Kalibergruppe angepasst wurden.

Während Winchester mit dem Modell 1894 auf die Marlin 1893 reagierte, setzte

Marlin mit seinem Modell 1894 dem Modell Winchester '92 einen leichten Repetierer

für die Patronen .44-40 Winchester, .38-40 Winchester, .32-20 Winchester

und .25-20 Winchester entgegen. Das Modell 1894 erfuhr im Laufe der

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07-08/2019 · 30 Büchsenmacher, Messer & Schere

Jahre zwar einige Änderungen, die Grundkonstruktion blieb jedoch bis heute

erhalten. Zunächst lief die Produktion der Marlin 1894 bis in die 1930er Jahre,

teilweise unterbrochen während des Ersten Weltkriegs. Es gab sowohl Karabiner

als auch Rifle-Varianten, sogar eine Musketen-Ausführung wurde zeitweilig

berücksichtigt. Mit 24 Zoll langem Lauf gab es die Rifle-Version mit buntgehärtetem

Systemkasten wahlweise mit Achtkant- sowie Rundlauf. Die Standardlauflänge

für den Karabiner war 20 Zoll und für die Muskete 30 Zoll. Die

Systemkästen von Karabiner und Muskete waren brüniert. Auf Sonderwunsch

gab es abweichende Lauflängen sowie auch Halbmagazine.

Im Jahr 1969 wurde das Modell 1894 wieder ins Marlin-Programm mit der Bezeichnung

„New Model 1894“ aufgenommen. Eingerichtet wurde das neue

Modell für die leistungsstarke Revolverpatrone .44 Magnum, deren Abmessungen

optimal zum 1894er System passen. Zunächst gab es einen Karabiner

mit 20-Zoll-Lauf. 1973 kam eine Ausführung mit Achtkantlauf dazu. Im Jahr 1979

kam das Kaliber .357 Magnum in die 1894er Modellreihe. Eine erste Serie im

Kaliber .41 Magnum wurde von 1985 bis 1988 produziert. Die .45 Colt tauchte

erstmals im Jahr 1989 auf. 1988 kam eine Sonderserie 1894 CL mit Halbmagazin

auf den Markt. Das CL-Modell wurde für die kleinen Büchsenpatronen .25-20

Winchester und .32-20 Winchester eingerichtet.

Eine der technisch wichtigsten Änderungen bei dem ab 1969 produzierten

Modell 1894 kam 1984 mit der sogenannten „Cross Bolt Safety“. Diese Sicherung

präsentiert sich als Querbolzen im Bereich des Hahns und sitzt hinten im

Systemgehäuse. In gesichertem Zustand verhindert sie ein Auftreffen des

Hahns auf den Zündstift. Diese robuste Vorkehrung ist genial einfach und zugleich

zuverlässig. Heute haben alle 1894er Modelle diese Druckbolzensicherung.

Aktuell verzeichnet der Marlin-Katalog aus der regulären Serienproduktion

zehn Modellvarianten. Vertreten sind die Kaliber .357 Magnum, .44 Magnum

und .45 Colt. Leider gibt es derzeit keine Ausführung in einem der klassischen

Büchsenkaliber, wie beispielsweise .44-40 Winchester oder .32-20

Winchester.

Neben den klassischen, brünierten Varianten mit Holzschaft und dem bekannten

Standardunterhebel beinhaltet das Sortiment auch Varianten in Stainless-

Stahl sowie mit vergrößertem Unterhebel. Auch eine Ausführung mit Mündungsgewinde

zur Anbringung eines Schalldämpfers wird lanciert. Während

in den USA das Modell 1894 in den ländlich geprägten Regionen ein beliebter

Begleiter in der Natur ist und dabei primär zum Abschuss von kleinen Tierarten

auf kürzere Distanzen genutzt wird, versieht das Modell 1894 hierzulande

überwiegend seinen Dienst auf den Schießständen, wo es auch in seiner Heimat

beim Cowboy-Action-Schießen eine wichtige Rolle spielt.

Um die als Gebrauchswaffe konzipierte Marlin 1894 für den sportlichen Einsatz

zu optimieren, führt der Weg zwangsläufig zum Tuning in die Büchsenmacherei.

Hauptwunsch der Kunden ist dabei die Optimierung des Abzugs. Im Originalzustand

weisen die verschiedenen Marlin-Büchsen durchweg Abzugswiderstände

von 2.000 Gramm und mehr auf. Zudem stört das typische Klappern

des Abzugs manchen Nutzer in der Praxis. Dass zuweilen die Verarbeitungsqualität

schwankt, führt zu einem weiteren Tätigkeitsfeld für erfahrene Waffentuner,

nämlich der Leichtgängigkeit des Repetiermechanismus.

Dem Abzugsproblem rückt man mit dem Einbau eines neuen Abzugs, den es

als Zubehör zu kaufen gibt, zu Leibe. Der neue beispielsweise bei Johannsen

erhältliche Expert-Matchabzug mit handpolierten Rasten wird einfach gegen

die Original-Abzugseinheit getauscht. Die zweiteilige Ausführung ist mit einer

Bronzebuchse verbunden und sorgt so für ein toleranzarmes Zusammenspiel

zwischen Abzug und Sear. Dabei bleiben der Hahn und die übrigen Schlossteile

unverändert. Zwei zusätzliche Federn beseitigen das lästige Klappern des

Originalabzugs. Das Abzugszüngel wird dabei in jeder Position nach hinten

gedrückt. Der Abzugswiderstand mit dem neuen Abzug liegt bei etwa 1.100 bis

1.300 Gramm, was ein präzises Schießen in der Praxis gestattet. Den neuen

Abzug gibt es für die Zentralfeuermodelle 1894, 1895, 444 und 336. Je nach

Grundfinish der Waffe ist eine helle, matt vernickelte Version oder die brünierte

Ausführung zu haben.

Um ein Durchfallen des Abzugs nach dem Auslösen des Schusses zu verhindern,

sind auch Versionen des neuen Abzugs mit einer Triggerstop-Schraube

erhältlich. Da an sicherheitsrelevanten Teilen beim Einbau des neuen Abzugs

gearbeitet wird, sollte man diese Arbeit in jedem Fall einem erfahrenen Büchsenmacher

überlassen. Die Schlagenergie wird übrigens durch den neuen

Abzug nicht beeinträchtigt. Ferner ist anzumerken, dass beim Abzugswechsel

keine schwerwiegenden Eingriffe in die restliche Mechanik unternommen

werden. Ein Rückbau in den Originalzustand ist somit jederzeit möglich. Denkbar

ist auch, durch den Einbau einer reduzierten Hammerfeder, wie sie von

verschiedenen Zubehörlieferanten angeboten wird, eine Verbesserung des

Abzugswiderstands. Hier ist jedoch an eine Veränderung der Schlagenergie

zu denken. Sportschützen müssen vor der Entscheidung für das Abzugs-Tuning

natürlich die Sportordnung des jeweiligen Schießsportverbandes prüfen,

ob derartige Verbesserungen an der Originalwaffe erlaubt sind.

Um dem Verschluss eine bessere Gleitfähigkeit zu verleihen, kann man den

Verschluss polieren und gegebenenfalls titannitrieren. Gleichzeitig erhöht diese

Maßnahme auch den Korrosionsschutz. Eine weitere Verbesserung ist für

das sportliche Schießen durch den Tausch des üblichen Semi-Buckhorn-Visiers

gegen ein Flat Sight zu erzielen.

Durch die waagerechte Oberkante des Visierblatts kann man in der Praxis –

insbesondere beim Scheibenschießen – wesentlich präziser den Haltepunkt

fassen.

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Mit der Marlin 1894 SBL in .44 Magnum liegt eine Stainless-Version mit vergrößertem Unterhebel,

Picatinny-Schiene und Lochvisier vor.

Typisch für die Marlin 1894 ist der seitliche Hülsenauswurf, der einer Zielfernrohrmontage entgegenkommt.

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Bilder: © hjh, © Meopta


Büchsenmacher, Messer & Schere

07-08/2019 · 31

Ein Blick in die Optikwerkstatt Frankonia

Exklusiver Servicepoint für Meopta-Produkte

Zielfernrohre und Ferngläser sind Produkte von höchster Qualität und

handwerklicher Präzision, daher bedarf es für etwaige Reparaturen

absolute Profis. In der hauseigenen Optikwerkstatt bietet die Firma

Frankonia seit fast 40 Jahren Reparaturen und Instandsetzungen von

Zielfernrohren und Fernoptiken an.

Meopta Servicepoint

Frankonia bietet in der hauseigenen Werkstatt seit fast 15 Jahren exklusiv

für Deutschland alle Typen von Reparaturen sowohl mechanischer als auch

elektronischer Art der traditionsreichen Meopta-Produkte an. Jäger, Schützen

und Händler gleichermaßen schätzen den zuverlässigen Service, den

Frankonia als Generalimporteur der Meopta-Produkte bietet. Der „schlafende

tschechische Riese“ produziert bereits seit 85 Jahren optische Hochleistungstechnologie.

Meopta gehört mit seinen über 2.500 hochqualifizierten

Mitarbeitern zu den bedeutendsten Produzenten von optischen und optoelektronischen

Systemen.

Mit 51 Prozent bilden die „Strategic Subsystems“ mehr als die Hälfte des Umsatzes

Meoptas. Zu je 16 Prozent des Umsatzes tragen sowohl hochwertige

optische Bauteile als auch Jagd- und Beobachtungsoptik bei. Monatlich

werden knapp 220.000 Linsen und Prismen gefertigt. Der starke Vorteil, den

Meopta hierbei bietet, ist die große Fertigungstiefe. Angefangen von der

Entwicklung, über Drehen / Fräsen und Eloxieren der Rohrkörper, Polieren

der Linsen, Vergütung aller optischen Komponenten, über die Strichplattenproduktion

bis hin zur Montage der optischen Geräte erfolgt jeder Arbeitsschritt

bei Meopta im Werk. Nur so kann die schon sprichwörtliche Meopta-

Qualität jederzeit sichergestellt werden.

Modernste Vergütungstechnologie sichert optimale Lichttransmission und Kontrast.

Hightech im Reinraum im Bereich Halbleitertechnologie in der Meopta-Zentrale in Přerov.

Von den gefertigten Optiken kommen 25 Prozent nicht als Meopta-Produkte

auf den Markt, sondern als Auftragsarbeit für andere renommierte Hersteller.

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und langen Distanzen konzipiert. Die außerordentliche

Genauigkeit der PPU Match Munition ist das Ergebnis spezieller

Produktions- und Steuerungsprozesse, die die Einhaltung

von sehr engen Toleranzen verlangen. Zuverlässige

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ausgewählte Pulver für das Laden sorgen für

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BESTE MUNITION BEKOMMEN, DIE DIE ERWARTUNGEN VOLL ERFÜLLT.“

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Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen.


07-08/2019 · 32 Büchsenmacher, Messer & Schere

Bei den Geräten aus dem Bereich der Jagd- und Beobachtungsoptik haben

vor allem Zielfernrohre den größten Marktanteil. Gegenwärtig sind die Reihen

MeoStar R1, MeoStar R2, Artemis und MeoPro sowie zwei Modelle für

den taktischen Einsatz im Programm. Eine Neuheit im Jahr 2019 ist die Zielfernrohr-Reihe

Optika 6, welche die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit

der Baureihe MeoPro mit einem 6-fachen Vergrößerungsbereich verbindet.

Die Zielfernrohre sind so konzipiert, dass Jäger und Schützen zu einem

günstigen Preis die erstklassigen Eigenschaften erhalten, die sie von der

Marke Meopta erwarten. Dazu zählen unter anderem:

MeoLux

Die neueste Beschichtung MeoLux wurde für eine noch bessere Lichtdurchlässigkeit

und Reduktion der unerwünschten Effekte entwickelt. Sämtliche

optischen Elemente der Zielfernrohre der Serie MeoStar R2 sind mit einer

Antireflexbeschichtung versehen, welche für das Sehen bei Dämmerung

optimiert wurde und für eine integrale Lichtdurchlässigkeit von 93-95 Prozent

für das gesamte Zielfernrohr sorgt (99,8 Prozent pro Fläche Glas-Luft).

Dank dieser neuen Generation der optischen Beschichtungen können sich

die Zielfernrohre MeoStar R2 weltweit über eine wirkliche Top-Lichtdurchlässigkeit

rühmen. Hinsichtlich der Leistung bei Dämmerung sind die Zielfernrohre

MeoStar R2 nahezu an der Grenze der technologischen Möglichkeiten

angelangt. Die neue spezielle Antireflexbeschichtung MeoLux ermöglicht

aktives Beobachten und Jagen praktisch bis in die Dämmerung oder in

einer hellen Nacht.

99,7 Prozent der Lichtdurchlässigkeit bei jedem optischen Element. Daher

verfügen die Meopta-Ferngläser über eine außergewöhnliche Lichtdurchlässigkeit

ohne unerwünschte Reflexionen. Die MeoBright-Beschichtung

verlängert die Jagd- und Beobachtungszeit und trägt zur optischen Qualität

der Meopta-Produkte bei.

MeoDrop

Hydrophobic Coating

Die spezielle wasserabweisende Beschichtung hält von der Oberfläche der

optischen Elemente Wasser, Staub und Fett fern, wodurch ein klares, brillantes

Bild erhalten bleibt. Sie basiert auf dem Lotoseffekt; eine spezifische

mikroskopische Schicht bewirkt, dass die unerwünschten Staub- oder Wasserpartikel

auf der Glasoberfläche nicht anhaften und leicht abperlen. Mit

der MeoDrop-Beschichtung versehene optische Elemente sind leicht und

streifenfrei zu reinigen.

MeoBright

Ion Assisted Lens Coatings

Sämtliche optischen Elemente der Zielfernrohre MeoStar R1, MeoPro und ZD,

Binokulare MeoStar B1 sowie Spektive MeoStar S1 und S2 sind mit der Antireflexbeschichtung

MeoBright versehen, welche mithilfe der hochwertigsten

Verfahren in diesem Fachbereich aufgetragen wird. Sie sorgt für

Härtetest für Meopta-Zielfernrohre in der Kältekammer. So steht stundenlangen Winteransitzen

nichts im Wege.

MeoShield

Anti-Abrasion Lens Coating

Durch die aufgetragene Silizium-Ionen-Beschichtung werden auch unter

Feldbedingungen die äußeren Linsenoberflächen vor Kratzern und Abrieb

geschützt.

Modernste Messtechnik für absolute Wiederholgenauigkeit.

Sollte es im harten jagdlichen Einsatz dennoch zu dem Szenario einer beschädigten

Ziel- oder Beobachtungsoptik kommen, wird in der Frankonia

Werkstatt unter dem Einsatz von „state of the art“-Geräten und regelmäßig

geschulten Mitarbeitern prompt die Reparatur auf höchstem Niveau durchgeführt

oder der Versand in die Meopta-Zentrale nach Přerov eingeleitet.

https://www.frankonia.de/service/buechsenmacherwerkstatt/optikservice.html

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Bilder: © Meopta


Büchsenmacher, Einkaufsführer Messer & Schere 07-08/2019 · 33

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Bilder: © ahg Anschütz, © Aimpoint, © Beretta, © Ballistol


Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

07-08/2019 · 35

Neuheiten Schießsport

Immer wieder ins Schwarze

Der Schießsport geht auf deutschem Grund und Boden nachweislich

bis ins 12. Jahrhundert zurück, als noch Schleuder, Bogen und Armbrust

die Waffen der Wahl waren, sich untereinander im Wettkampf zu

messen. Viel hat sich verändert seitdem, vor allem im letzten Jahrhundert,

in den letzten Jahrzehnten. Zugleich muss aber auch klar sein,

dass sich der Schießsport nicht jedes Jahr neu erfinden kann. Und

dennoch – man findet auf den großen Messen unserer Zeit, allen voran

der IWA OutdoorClassics im traditionsreichen Nürnberg, immer wieder

spannende Verbesserungen und auch Neuheiten, die den Schießsport

bereichern und stets am Leben halten, die noch das letzte

Quäntchen an Präzision aus Mensch und Material holen.

Einen durchdachten Schießhandschuh

bietet der Ulmer

Schießsportausrüster ahg Anschütz

mit dem neuen Concept

I. Dieser zeichnet sich in

erster Linie durch sein Klimamanagement

aus. Atmungsaktives

Air-Meshgewebe wirkt

verschwitzten Händen entgegen.

Innen und außen sorgen

Kautschukformteile für eine bessere Verteilung des Druckes, den Schießriemen

oder Gewehrschaft auf die Hand ausüben. Weitere Gelpolster finden

sich zwischen Daumen und Zeigefinger. Für einen sicheren Griff wurde an

den übrigen Fingern rutschhemmendes Material verarbeitet. Zudem hält ein

Stretchband den Handschuh sicher am Handgelenk und sorgt dafür, dass –

wenn geöffnet – der Handschuh in Verbindung mit den Ausziehhilfen leicht

von der Hand geht. Trotz aller modernen Features besteht der Concept I

größtenteils aus echtem Leder. Erhältlich ist er in den Größen XXS bis XL,

jedoch ausschließlich für Rechtsschützen. Das gesamte Sortiment von ahg

Anschütz findet sich unter www.ahg-anschuetz.de

Das schwedische Unternehmen

Aimpoint

präsentierte dieses Jahr

auf der IWA unter anderem

ihr neues Mini-Rotpunktvisier

speziell für

Pistolen, das Acro (Advanced

Compact Reflex

Optic). Gegenüber anderen

Mini-Rotpunktvisieren ist das geschlossen ausgeführte Red Dot bei

einem Gewicht von 60 g mit seinen Maßen von 47 x 30 x 30 mm (LxBxH)

zwar etwas größer, dafür aber Aimpoint-typisch sehr robust und widerstandsfähig

ausgeführt. Es ist wasserdicht, temperaturunempfindlich sowie

vibrations-, schlag- und schockresistent. Der Hersteller hat es auf Pistolen

mit 20.000 Schuss im Kaliber .40 S&W getestet. Natürlich eignet es sich

auch für Gewehre, die ein flach profiliertes Rotpunktvisier benötigen oder

als Zweitvisier neben dem Zielfernrohr. Das Acro gibt es in den Versionen

C-1 und P-1, wobei letztere nochmals einen breiteren Temperaturbereich

verträgt, eine höhere Wasserdichtigkeit aufweist und zudem bei den Helligkeitsstufen

gegenüber dem C-1 verhältnismäßig mehr Nachtsichtmodi aufweist.

Das Acro C-1 ist demnach eher für den Zivilmarkt gedacht. Alle Details

zu den neuen Mini-Rotpunktvisieren Acro C-1 / P-1 aus dem Hause Aimpoint

gibt es unter www.aimpoint.com + www.helmuthofmann.de +

www.rohofwaffen.at + www.bt-ag.ch

Vom italienischen Waffenproduzenten Beretta

mit Sitz in Gardone Val Trompia gab

es auf der IWA 2019 gleich zwei neue für

das dynamische Schießen interessante

Waffen. Das Modell 92x Performance ist dabei

insbesondere auf die Production Class

beim IPSC zugeschnitten worden. Die Pistole basiert auf dem bekannten 92er

Modell im Kaliber 9 mm Luger. Für mehr Gewicht kommt hierbei ein Stahlgriffstück

zum Einsatz. Dessen Griffwinkel und -rücken wurden nochmals verbessert,

sodass der Hochschlag reduziert und die Kontrolle der Waffe erhöht

wird. Ebenso tragen der neu konstruierte Abzug und das Schloss der Waffe

dazu bei, noch schnellere Schussfolgen zu realisieren. Das Abzugsgewicht beläuft

sich auf 1,5 kg. Die 92x Performance misst 222 x 48 x 148 mm (LxBxH) und

bringt ungeladen 1.350 g auf die Waage.

Die zweite Neuerung im Bunde ist die halbautomatische Flinte 1301 Competition

Pro. Auch hier wurde alles auf Performance ausgelegt. Die Pro ist eine

nochmals verbesserte Version der 1301 Competition, die ihrerseits bereits

Weltmeistertitel eingefahren hat. Bei der neuen Flinte wurden einige Details

verbessert. So ist beispielsweise der Schaft neu gestaltet. Er ist nun voluminöser

und gummiert ausgeführt, sodass der Schütze die Waffe noch besser im

Griff und damit mehr Kontrolle hat. Zudem wurde im Hinterschaft ein Rückstoßdämpfer

integriert, der ein Hochschlagen der Waffe verringert und so die

Schnelligkeit der Schussfolgen erhöht. Dadurch sollen theoretisch bis zu zehn

Schuss in der Sekunde machbar sein. Darüber hinaus wurde eine 89er Basküle

verbaut. Dies schafft mehr Platz und erleichtert somit das Nachladen. Die

Magazinkapazität beträgt bis zu zehn Patronen, lässt sich durch verschiedene

Magazinrohre je nach Disziplin aber auch anpassen. Ebenso stehen verschiedene

Lauflängen zur Wahl, derzeit 53,5 cm und 61 cm.

Alle weiteren technischen Details erfahren Sie auf der Seite des Herstellers

unter www.beretta.com. Der deutsche Importeur ist die Manfred Alberts

GmbH, zu erreichen unter www.manfred-alberts.de.

Neu vom Pflegemittelspezialisten aus Aham sind die Ballistol FlexClean

Reinigungsschnüre für die schnelle, unkomplizierte Laufreinigung. Die

Schnüre sind mit drei eingenähten Schwämmen, jeweils gefolgt von An-


07-08/2019 · 36 Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

druckkugeln, versehen. Der vordere Schwamm wird mit Laufreiniger benetzt,

der nachfolgende mit Waffenöl. Die Andruckkugeln sorgen beim

Durchziehen für eine gleichmäßige Verteilung der Reinigungs- und Pflegemittel

im Lauf, während das hintere Ende der Schnur überschüssige Flüssigkeiten

aufnimmt. Somit kann direkt weitergeschossen werden – ohne

die Gefahr eines Ölschusses. Die Ballistol FlexClean kommen übrigens vom

selben Hersteller wie die ebenfalls bekannten BoreBlitz-Reinigungsschnüre,

was dem aufmerksamen Leser deren augenscheinliche Ähnlichkeit erklärt.

Sie sind diesen gegenüber jedoch, wie oben erwähnt, mit drei

Schwamm-Kugel-Einheiten versehen, statt nur mit zwei. Die Reinigungsschnüre

Ballistol FlexClean sind in sechs Kalibergrößen für Pistolen und

Gewehre erhältlich, von .22 l.r. bis .50 BMG. Außerdem gibt es drei weitere

Schnüre speziell für Flintenläufe in den Kalibern 12, 16 und 20. Diese verfügen

ebenfalls über drei Andruckkugeln, jedoch nur zwei Schwämme. Dafür

sind sie mit Fransen zur Entfernung grober Partikel ausgestattet. Alle Flex-

Clean-Schnüre kommen zudem in einer praktischen Aufbewahrungs- und

Transportbox. Alle Schnüre im Einzelnen finden Sie unter www.ballistol.de

Die aus der tschechischen Waffenschmiede

CZ, Česká zbrojovka a.s,

stammende Wettkampfpistole Shadow

2 (der Nachfolger der CZ 75

SP-01 Shadow) wurde speziell auf

die Bedürfnisse von Schützen bei

den dynamischen IPSC-Disziplinen

(Production Division) hin konzipiert.

Drei Jahre nach Markteinführung

wurde es jetzt Zeit für ein Facelift. So ist die Ganzstahlpistole außer dem

gewohnt blauen Farbton nun auch mit in kräftig metallischem Orange erstrahlenden

Griffschalen, Magazinschuh und -lösehebel erhältlich. Die Kombination

Schwarz-Orange geht immer. Das haben schon andere namhafte

Marken der Branche bewiesen. Und so darf man erwarten, dass künftig

noch ein paar mehr Modelle von Typ CZ Shadow 2 über die Ladentheke gehen

werden. Schließlich schießt das Auge mit. Doch halt – einfach nur von

einem Facelift zu sprechen, wäre schlichtweg gelogen. Denn neben der Optik

haben kleine, aber feine, präzisionsfördernde technische Verbesserungen

bei der Shadow 2 Orange Einzug gehalten. So wird bei der Orange der

polierte Lauf von Hand eingepasst und ist nunmehr mit einem Bushing im

1911er Stil versehen. Auch der Abzug wurde überarbeitet. Im Lieferumfang

finden sich drei 19 Schuss fassende Magazine. Alle technischen Details zur

Shadow 2 finden sich auf der Seite des Herstellers unter www.czub.cz +

www.akah.de + www.frankonia-b2b.de

Die Kaviar Slugs vom lettischen Hersteller DDupleks sind bereits einige Jahre

am Markt und fanden unter anderem im taktischen Bereich Anwendung.

Nun setzt sich das Konzept

der Zerfallgeschosse

(Fragmenting Slugs)

aber auch mehr und

mehr im sportlichen Bereich

auf Schießständen

durch, sind die Kaviar-

Geschosse doch geradezu

ideal, auch auf Indoor-Ständen

Kugelfänge

und Stahlziele zu beschießen, ohne dabei bleibende Schäden am Material

zu hinterlassen oder dieses gar zu durchschlagen. Daher hat DDupleks

das Kaviar-Geschoss auch in Patronen des Kalibers 12/70 aufgelegt. Das

Geschossgewicht beträgt 29 g, die Geschossgeschwindigkeit beläuft sich

beim Verlassen des Laufes auf circa 330 m/s, was einer Energie von 1.605 J

entspricht. Derzeit ist die Patrone lieferbar in einer Packungsgröße zu zehn

Stück. Mehr unter www.ddupleks.com. Deutscher Importeur ist die Deurus

Handelsgesellschaft mbH: www.deurus-gmbh.com

Das Oberndorfer Unternehmen Feinwerkbau hatte bereits letztes Jahr sein

neues Kleinkaliber-Matchgewehr Modell 2800 vorgestellt (WM-Intern

7-8/2018). Nun wurde auf der IWA 2019 die neue Alu-Version der laut Hersteller

revolutionären Sportwaffe mit ihrem Präzisionsverschluss, dem neu konzipierten

Dämpfer, dem werkzeuglos umsteckbaren Kammerstängel, dem

Match-Abzug und der fein einstellbaren Schaftbacke vorgestellt. Herzstück

der neuen Version ist selbstredend der Präzisionsschaft aus Aluminium. Er

ist hinten hoch ausgeschnitten, um die Waffe nah am Körper führen zu können,

zudem schränkbar für die ideale Anpassung an den Schützen. Neben

dem normalen Modell 2800 Alu bietet Feinwerkbau zeitgleich die spezielle

Auflage-Version in der Alu-Ausführung an. Mehr erfahren Sie unter

www.feinwerkbau.de

Mit dem im letzten Jahr vorgestellten Modell G45 bietet der Dienstpistolenhersteller

Glock aus Deutsch-Wagram eine Waffe in 9 mm Luger mit kompaktem

Schlitten, kombiniert mit einem Full-Size-Rahmen. Glock bezeichnet

dies als Compact Crossover Design. Generell verfügt die Waffe über alle

Features der Gen5-Reihe. Darüber hinaus wurden im vorderen Bereich des

nDLC-beschichten Schlittens zusätzliche Rillen eingearbeitet, sogenannte

Front Serrations. Für eine hohe Präzision wurde die G45 zudem mit dem als

Glock Marksman Barrel bezeichneten Matchlauf sowie dem Modular Backstrap

System (MBS), also austauschbaren Griffrücken ausgestattet. Das Ma-

www.wm-intern.de

Bilder: © CZ, © Daniel Guthannß, © Feinwerkbau, © Glock, © Grünig + Elmiger, © Hornady, © Magnum Research


Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

07-08/2019 · 37

gazin fasst 17 Patronen. In diesem Jahr wurde die G45 auch mit dem Modular

Optics System (kurz M.O.S.) versehen, wodurch Zieloptiken per Adapterplatte

direkt in einen Ausschnitt auf dem Schlitten angebracht werden können.

Alle Details zur sicherlich für IPSC-Schützen interessanten Glock 45 M.O.S.

gibt es im Netz zu entdecken unter eu.glock.com + www.ruag.com

In enger Kooperation mit weltweit erfolgreichen

Spitzenschützen entstand

nach drei Jahren Entwicklungszeit

beim Schweizer Schießsportspezialisten

Grünig und Elmiger der neue

Schaft K1. Dieser bietet dem ambitionierten

Langwaffenschützen eine

Vielzahl an Einstellungs-, aber auch

Individualisierungsmöglichkeiten. Per

Konfigurator kann der Kunde aus diversen

Optionen und Größen wie Griff, Schränkung oder Schaftbreite und

-kappen wählen. Der Schaft soll somit für jugendliche Schützen ebenso passen

wie für Männer und Frauen. Der in vier Größen verfügbare 3D-Griff ist hierbei

ebenso als Highlight zu nennen wie die individuelle Schränkung, gefertigt

wahlweise aus Aluminium oder Titan, oder die präzise justierbare, aber dank

Moosgummieinlagen überaus komfortable Schaftbacke. Unter dem Vorderschaft

arbeiten zudem (von außen nicht sichtbare) Absorber, welche Vibrationen

minimieren sollen. Insgesamt präsentiert sich der Grünig und Elmiger K1

in einem modernen, stimmigen, gesamt-gefälligen Auftritt. Alle Details darüber

gibt es unter www.gruenel.ch

C.G. Haenel aus Suhl

hat sich im Bereich der

AR15-Derivate made in

Germany mit dem Modell

CR 223 in der Szene

direkt einen Namen gemacht.

Besitzer einer

solchen Waffe, die gern

auch mal kostengünstig

trainieren oder ihr Gerät

zum Plinking nutzen

wollen, dürfte es freuen, dass es nun ein Kleinkaliber-Coversion-Kit in .22 l.r.

dafür gibt. Denn aufgrund der speziellen Konstruktion des CR 223 passten die

Standard-AR15-Umrüstsätze hier nicht. Somit hat Haenel in Kooperation mit

dem US-amerikanischen Zubehörspezialisten CMMG ein eigenes System entwickelt.

Es besteht aus einem Edelstahl-Verschluss samt Zehn-Schuss-Magazin

– ein gesonderter Einstecklauf wird nicht benötigt. Der Einbau erfolgt

schnell und werkzeuglos. Geeignet ist das Wechselsystem neben Standardauch

für Highspeed-, jedoch nicht für Subsonicmunition. Zudem empfiehlt der

Hersteller die Verwendung von Kupfergeschossen. Eine waffenrechtliche Erlaubnis

ist zum Erwerb erforderlich. www.cg-haenel.de

Der US-amerikanische Munitions- und Geschosshersteller

Hornady präsentiert mit dem

A-Tip ein brandneues Match-Geschoss mit

Aluminium-Spitze. Die namensgebende, präzise

produzierte Geschossspitze ist länger als

die sonst üblichen Kunststoffspitzen an Match-

Geschossen und verlagert dadurch den

Schwerpunkt. Daraus soll eine stabilere Flugbahn

resultieren. Die Spitze sowie die gesamte

Geschossform wurden außenballistisch auf einen

möglichst geringen Luftwiderstand hin optimiert, was sich wiederum in

einem hohen ballistischen Koeffizienten niederschlägt. Somit bietet sich das

Geschoss gerade auch für Wiederladerschützen in den Long-Range-Disziplinen

an. Erhältlich ist das A-Tip in den Kalibern 6 mm (.243", 110 gr), 6,5 mm

(.264“, 135 gr), 6,5 mm (264", 153 gr), 30 cal (.308", 230 gr) und 30 cal (.308", 250 gr).

Hierzulande erhältlich sind die Hornady-Geschosse über die Helmut Hofmann

GmbH. www.hornady.com + www.helmuthoffmann.de

Der insbesondere durch seine Desert-Eagle-Pistolen

bekannte US-amerikanische

Waffenhersteller Magnum Research bietet

nun ein neues Modell aus der beliebten

Tiger-Stripe-Serie an. Die White Tiger

Stripe Desert Eagle besticht durch ein

silbermetallisches Tigerstreifenmuster

aus abwechselnd mattem und Hochglanz-Finish.

Das könnte all jene Kunden ansprechen, denen das Modell

Gold Titanium zu protzig und das Black Tiger Striped zu finster anmutet. Der

weiße Tiger made in USA ist mit einem 6" langem Edelstahllauf mit integrierter

Mündungsbremse ausgestattet und in den bissigen Kalibern .44 Magnum

(Modell DE44WTS mit Acht-Schuss-Magazin) und .50 Action Express

(Modell DE50WTS mit sieben Schuss fassendem Magazin) erhältlich.

Dass Magnum Research nicht nur groß kann, sondern auch klein, zeigt sich

mit dem neuen Kleinkalibergewehr SwitchBolt. Die halbautomatische Büchse

im Kaliber .22 l.r. ist dabei explizit für Schnellfeuerdiziplinen ausgelegt.

Das aus dem Vollen gefräste und harteloxierte Aluminiumgehäuse spart

Gewicht und ist dennoch ausreichend fest. Der Verschlusshebel ist links

angeordnet, sodass Rechtshänder beim Magazinwechsel die Abzugshand

nicht von der Waffe nehmen müssen. Verschiedene Läufe und Schäfte sind

verfügbar. Alle Details finden sich auf der Seite des Herstellers. Deutscher

Importeur des US-Waffenherstellers ist die Waffen Ferkinghoff GmbH & Co

KG. Mehr unter www.magnumresearch.com + www.waffen-ferkinghoff.com

Neu von der Kilic Feintechnik GmbH, MAK, aus Schwebheim ist unter anderem

das Montagesystem MAKmasterlock für Rotpunktvisiere. Dabei handelt es

sich um eine patentierte, selbstklemmende und -sichernde Montage, um diverse

Rotpunktvisiere schnell und einfach auf Picatinny-Schienen nach MIL-

STD1913 zu montieren und wieder abzunehmen – egal ob auf Kurz- oder Langwaffe.

Die Montage wird dabei einfach seitlich auf die Schiene aufgeklemmt

und hält dann automatisch. Der Hersteller garantiert absolute Wiederhol-


07-08/2019 · 38 Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

genauigkeit. Das MAKmasterlock passt dabei für MAKdot, MAKdot S, Aimpoint

Micro, Docter Sight, Fortuna General und baugleiche Visiere. Darüber hinaus

ist es auch für andere Zieloptiken erhältlich. Somit dürfte das System nicht nur

für IPSC-Schützen von Interesse sein. Mehr dazu unter www.mak.ag oder direkt

im ebenfalls neuen MAK-Onlineshop unter www.shop.mak.ag

Der serbische Staatsbetrieb

und Munitionshersteller Prvi

Partizan aus Užice ist bekannt

für seine zwar preislich

attraktive, aber dennoch

praktikable Munition. Speziell

auf die Anforderungen

beim IPSC-Schießen ausgelegt worden ist hierbei die Serie Super Auto

Practice. PPU sponsert damit bereits das serbische Nationalteam. Die IPSC-

Munition ist erhältlich in den Kalibern 9 mm Luger, .40 S&W und .45 ACP

sowie auf Anfrage in .38 Super Auto. Importeur für die PPU-Munition ist die

Leader Trading GmbH aus Ratingen, die ab sofort auch die Super-Auto-

Practice-Munition im Programm hat. www.prvipartizan.com + www.ppu-eu.

de + www.leader-trading.com

Wer schon immer mal

Gold schießen wollte,

kann dies nun tun – mit

den Schrotpatronen aus

der Gold-HV-Serie der

zur RWS-Gruppe gehörenden

Marke Rottweil.

Die Munition wurde in

Zusammenarbeit mit Kaderschützen

des DSB entwickelt. Ein weniger Rückstoß produzierendes, sogenanntes

Soft-Recoil-Pulver soll der Schützenbelastung entgegenwirken. Auch

wurde das Zwischenmittel für eine bessere Deckung überarbeitet. Doch der

Clou sind die in der Tat wie kleine Goldnuggets wirkenden Schrote. Der Hersteller

bezeichnet das Material als gold-graphitiert und bescheinigt ihm weiter

einen fünfprozentigen Antimon-Anteil, was in einer höheren Brechkraft der einzelnen

Schrotkorne resultieren soll. Auf jeden Fall schaut das gut aus. Und damit

man das auch sieht, sind die Schrothülsen transparent gehalten. Denn wiederum

gilt – wie bereits weiter oben in dieser Produktvorstellung erwähnt: Das

Auge schießt mit. Die neuen Patronen Gold HV gibt es im Kaliber 12/70 in den

Varianten Skeet Gold 24 HV, Trap Gold 24 HV, Sport Gold 24 HV, Sport Gold 28 HV

sowie Skeet Streu Gold 24 HV. Mehr dazu unter www.rottweil-munition.de

Das auf der IWA 2019 vorgestellte Selbstladegewehr Schmeisser AR15-9

verschießt Munition im Kaliber 9 mm Luger. Vorder- und Hinterschaft sind

dabei recht schlank ausgeführt. Key-Mod-Schnittstellen an der Unterseite

der Waffe als auch eine durchgehende Picatinny-Schiene auf dem Vorderschaft

bieten zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten für diverses Zubehör.

Ein Flip-Up-Visier ist bereits im Lieferumfang inbegriffen. Ein modifiziertes

Federdämpfungssystem an der AR15-9 verspricht eine sehr gute Waffenkontrolle

im Schuss und zugleich ein stark reduziertes Rückstoßverhalten.

Das beidseitig bedienbare AR15-9 nutzt die bewährten Magazine aus dem

Hause Glock. Der Verschluss bleibt dabei nach dem letzten Schuss offen.

Der Hersteller, Waffen Schumacher aus Krefeld, rechnet fest mit der Freigabe

nach §6. Somit soll das AR15-9 hierzulande auch für Sportschützen erhältlich

sein. Es wird betont, dass die Waffe generell so konstruiert worden

sei, dass künftige Besitzer sich selbst bei einer ungünstigen Umsetzung der

EU-Feuerwaffenrichtlinie nicht sorgen müssen. Erfahren Sie mehr unter

www.schmeisser-germany.com + www.waffenschumacher.com

Der Mastershop von SIG Sauer beinhaltet

Premium-Produkte des Hauses.

Neben den Produktlinien „Individual“

(einzigartige Waffen frei nach Kundenwunsch)

und „Prestige“ (edle

Kleinserien für Liebhaber) gibt es aktuell

Neues aus der dritten Mastershop-Linie

„Sport“ (getunte Waffen für Sportschützen) zu vermelden. Mit

dem Modell P226 X-Five Performance offerieren die Eckernförder ein ab

Werk hervorragend überarbeitetes Modell, welches durch aufwendige Lasertexturierungen

an den relevanten Bedienelementen besticht. Dadurch bieten

diese dem Schützen an Durchladerillen, Griffstück, Zerlegehebel und Abzugszunge

stets einen bestmöglichen Grip – selbst bei feuchten oder verschwitzten

Händen. Darüber hinaus wartet die Waffe mit allen bewährten Eigenschaften

der X-Serie auf. Die P226 X-Five Performance ist ab sofort im SIG Sauer

Mastershop verfügbar. Mehr Infos unter www.sigsauer.de/mastershop-sport

+ www.germansportguns.de

Nicht nur Waffen, sondern (quasi

als Geheimtipp) auch ein eigenes

Waffenpflege- und Schmiermittel

präsentierte das italienische

Unternehmen Tangfoglio

dieses Jahr stolz zur IWA. Der

Name des Produkts, TCU, steht

dabei für Tangfoglio Ceramic Ultrapowerlube.

Das zu 100 Prozent synthetische Mittel besteht zu vier Fünfteln aus

Nanopartikeln und ist de facto ein hitzebeständiges CeraFlon-Öl. Es soll eine

bessere und lang anhaltende Funktion insbesondere bei viel geschossenen

Waffen gewährleisten, wie es beispielsweise beim IPSC an der Tagesordnung

ist. Tangfoglio hat das TCU nach eigenen Angaben über einen Zeitraum von

zehn Monaten intensiv bei Außentemperaturen zwischen –15° C und +45° C

getestet und bescheinigt dem Mittel neben vibrationsabsorbierenden, druckresistenten

Eigenschaften vor allem, dass die behandelten Waffen ihr Schussverhalten

über tausende Schuss hinweg nicht ändern würden. Nähere Infos

und Anfragen über www.tanfoglio.it + www.waimex.com

Mit dem neuen Präzisionsgewehr X4 präsentiert Voere aus Kufstein den Nachfolger

des X3, welches in der Long-Range-Szene längst fest etabliert ist. Das

modulare System ermöglicht einen schnellen Kaliberwechsel. Derzeit ist das X4

www.wm-intern.de

Bilder: © MAK, © PPU, © RWS, © Waffen Schumacher, © SIG Sauer, © Daniel Guthannß, © Voere, © Walther, © WileyX, © 3M


Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

07-08/2019 · 39

mit 69 cm langem Lauf in

den Kalibern .300 Norma

Magnum und .338 Lapua

Magnum sowie mit 72-cm-

Lauf in .375 Chey Tac und

.408 Chey Tac erhältlich. Das

Magazin fasst jeweils fünf Schuss. Der Long-Range-Präzisionsrepetierer ist mit

robustem Drei-Warzen-Verschluss sowie Zwei-Stellungs- und Schlagbolzensicherung

ausgestattet. Der Matchabzug ist zwischen 700 g und 1.300 g justierbar.

Der verstellbare Hinterschaft ist als Klappschaft ausgeführt und mit einem Erdsporn

ausgerüstet. Das gesamte System ist für Links- wie Rechtsschützen gleichermaßen

geeignet. Auch der Hülsenauswurf kann wahlweise zur linken oder

rechten Seite erfolgen. Die Gesamtlänge der X4 beläuft sich je nach Kaliber auf

138 cm bis 141 cm, das Gewicht (ohne Zweibein und Optik) variiert zwischen

8,9 kg und 9,3 kg. Noch etwas gewichtiger (und auch teurer) ist der ebenfalls

neue Voere X5 in .50 BMG. Diese Waffe bringt es mit ihrem 81,3 cm langen Lauf

bei einer Gesamtlänge von 142 cm samt Magazin und Match-Alu-Mündungsbremse

auf stolze 12,7 kg. Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns hierzu die

Nachricht, dass nun auch die X5 in Serie gegangen und ab sofort verfügbar ist.

Erhältlich sind die Modelle X4 und X5 übrigens in den Farben Armor Black, Coyote

Tan und Flat Dark Earth. Mehr dazu unter

www.voere.com + www.jehn.de

Dauerhaft hervorragende Schussleistung verspricht Walther für das neue

Flaggschiff im Bereich seiner Pressluft-Matchgewehre, dem LG400 Monotec. Dabei

kombiniert der Ulmer Hersteller den als Monotec-Block ausgeführten Schaft

seines vor ein paar Jahren eingeführten Kleinkalibermatchgewehrs KK500 mit

dem System des LG400. Der Clou: Der Schaft wird nicht wie sonst üblich am

Systemgehäuse, sondern am Lauf fixiert. Dies soll vor allem Vibrationen nachhaltig

mindern und somit die Schussleistung deutlich erhöhen. Anpassungsmöglichkeiten

an den Schützen bietet das ausgereifte, rundum verstellbare

KK500-Schaftsystem selbstverständlich hinreichend. Zudem lässt sich das

LG400-System sehr leicht aus dem Schaft entnehmen und ohne jegliche Veränderung

der Treffpunktlage auch wieder einbauen. Ganz nebenbei transportiert

sich das Matchgewehr auf diese Art äußerst kompakt. Konsequenterweise ist

das LG400 Monotec neben der Version mit mechanischem auch mit elektronischem

Abzug erhältlich. Der Monotec-Schaft kann übrigens auch separat als

Wechselschaft für die anderen Modelle des Typs LG400, LG300 und LG200 erworben

werden, um diese aufzuwerten.

Alle Einzelheiten gibt es unter www.carl-walther.de + www.spowag.ch

Vom US-amerikanischen Schutzbrillenspezialisten

Wiley-X gibt es das neue Modell Detection.

Dieses soll laut Hersteller für Sportschützen

wie Jäger gleichermaßen taugen. Die ballistische

Brille ist mit den splitter- und bruchsicheren Selenite-Gläsern ausgestattet,

welche zudem als kratzfest und beschlagfrei gelten. Diese sind rahmenlos,

allesamt mit Nasensteg und -bügel ausgestattet und einfach per Knopfdruck

am Bügel austauschbar. So kommt je nach Situation und Lichtbedingungen

stets das passende Glas zum Einsatz. Erhältlich ist die Brille im Drei- oder Fünf-

Gläser-Set in den Kopfgrößen S bis 2XL. Nähere Einblicke, welches Detection-

Glas zu welcher Situation passt und welche anderen Brillen das Sortiment von

Wiley-X bietet, erhaschen Sie unter www.wileyx.de oder auf der Seite des deutschen

Importeurs www.german-sport-guns.com

dg

3M Peltor EEP-100

Kleiner Knopf ganz groß

Aktiv-elektronische Gehörschutzstöpsel von Peltor aus dem Hause 3M

gibt es bereits seit einigen Jahren – für taktische Anwendungen sowie

den Schießsport, die Jagd und die Industrie. Vielen Kunden waren die

bisherigen Modelle aber schlichtweg zu teuer, sodass 3M nun Anfang

2019 mit einer etwas kostengünstigeren Variante nachgelegt hat. WM-

Intern hat das EEP-100 getestet.

Das Modell EEP-100 bietet praktisch nicht mehr und nicht weniger als die bisher

erhältlichen Modelle TEP-/LEP-100. Indem hier eine einfachere Transportschutz-

und Ladebox umgesetzt worden ist, konnte nun beim EEP-100 einiges

an Produktionskosten eingespart werden.

Die neuen elektronischen Gehörschutzstöpsel werden noch immer über Kontakte

in der Box geladen. Doch ist beim EEP-100 kein Batteriefach mehr vorhanden.

Vielmehr muss die Box nun über einen Micro-USB-Anschluss an eine

externe Energiequelle wie Powerbank, PC oder Netzstecker angeschlossen

werden, was die Ladedauer auf bis zu maximal drei Stunden verdoppelt. Mehr

zu meckern gibt es nicht. Denn neben der Farbgebung ist das auch schon der

einzige wesentliche Unterschied zu den anderen Modellen.

Das bringt aber auch einen klaren Vorteil mit sich: Die Box ist mit den Maßen

von 89,6 x 61,6 x 27,3 mm (L x B x H) jetzt deutlich kleiner als zuvor und passt so

locker in jede Hosentasche. Mit nur rund 70 g (inklusive der je nur 4 g wiegen-


07-08/2019 · 40 Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

den Gehörschutzstöpsel!) fällt sie dabei nicht mal annähernd ins Gewicht.

Staub- und wasserdicht (nach IP54) ist die neue Box ebenfalls. Und einmal voll

aufgeladen, reichen die in den EEP-100 verbauten Lithium-Ionen-Akkus, um sie

für bis zu 16 Stunden mit Energie zu versorgen. Das sollte in jedem Fall auch für

längere Schießstandbesuche oder jagdliche Einsätze ausreichen.

In Sachen Komfort und Leistung müssen ebenfalls keinerlei Abstriche gemacht

werden. Wie die anderen Modelle auch verfügt das EEP-100 über drei

Lautstärkestufen (–6 db, 0 db und +6 db). Diese werden durch kurzes Drücken

der Bedientaste durchgeschaltet. Langes Drücken schaltet die Gehörschutzstöpsel

an und aus. Die EEP-100 erzielen je nach verwendetem, aufsteckbarem

Ohrstöpsel eine SNR (Signal-to-Noise Ratio) zwischen 32 db und 38 db. Zum

Lieferumfang gehören vier der preisgünstig austauschbaren Aufsteckstöpsel:

Ultrafit-Stöpsel in drei Größen und ein universeller Triple-C-Stöpsel. Wird der

Gehörschutz überwiegend im zugigen Freien genutzt, bietet der Hersteller

sogar einen kleinen, einfach über das Mikrofon zu steckenden Windfilter. Die

Betriebstemperatur beziffert 3M mit –20° C bis +50° C.

Erste Gelegenheit, den neuen Gehörschutz einmal auszuprobieren, ergab sich

direkt auf der diesjährigen IWA OutdoorClassics. In der lautstarken Umgebung

inmitten des Messebetriebs punktete er bereits ordentlich. Richtig überzeugen

durfte der EEP-100 dann aber in seinem natürlichen Umfeld, auf dem

Schießstand. Schnell ist dabei die richtige Größe des Ohrenstöpsels gewählt

und der EEP-100 in der Ohrmuschel eingesetzt. Das Einschalten und die Wahl

der passenden Lautstärke geschieht quasi intuitiv über den kleinen, jedoch

gut ertastbaren Bedienknopf. Natürlich fühlt sich so ein Stöpsel im Ohr zunächst

etwas ungewohnt an, gerade wenn man sonst nur Kapselgehörschützer

trägt. Doch die Gewöhnung erfolgt recht rasch. Im Nu gewinnt man ihn

lieb, den kleinen Knopf im Ohr. Vor allem im Anschlag mit dem Gewehr zeigen

sich schnell die Vorteile eines dermaßen anschmiegsamen, fast schon einfühlsamen,

elektronischen Gehörschutzstöpsels. Kein Überlegen, ob alles gut

sitzt, kein Herumrutschen – nur Anlegen und Schießen. Peng!

Der Schussknall üblicher Langwaffenkaliber wurde dabei stets sauber ausgeblendet,

wie man es auch von anderen aktiven Gehörschützern von Peltor

kennt. Auch stellten Großkaliber-Pistolen und Magnum-Revolver den kleinen

Gehörschutz vor keine besondere Herausforderung. Zu keiner Zeit wurde ein

Schussknall als unangenehm empfunden, die akustische Umgebungswahrnehmung

sowie die Kommunikation waren in jeder Situation stets gegeben.

Für den ultimativen Härtetest ging es mit dem EEP-100 schließlich ins Müller

Schießzentrum Ulm (MSZU). Hier kam der kleine Stöpsel dann doch noch an

seine Grenzen – auf der 300-Meter-Indoor-Bahn mit dem Steyr HS .50 im Kaliber

.50 BMG. Denn am darauffolgenden Abend auf der Couch klingelten die

Ohren noch immer ein wenig bei hohen Tönen aus den TV-Lautsprechern …

Vielen Dank für die Unterstützung beim Test an das Müller Schießzentrum Ulm

www.mszu.de

Nähere Informationen zum Unternehmen 3M und zu deren Gehörschützern

unter www.3M.com

dg

Freie Waffen

Sogenannte freie Waffen gibt es in erster Linie für Freizeit und

Selbstschutz. Sie können jederzeit von jedermann ohne jegliche

waffenrechtliche Erlaubnis erworben werden. Auch haben freie

Waffen eine hohe Anziehungskraft auf manchen Sammler. Für die

meisten Händler und viele Hersteller der Branche macht dieses Sortiment

somit einen nicht unbeträchtlichen Teil ihres Umsatzes aus.

Eine echte Innovation stellt das

neue Modell Provoke von Columbia

River Knife and Tool,

CRKT, aus Oregon dar. Das kleine

Messer stammt aus der Feder

des bekannten US-amerikanischen

Messerdesigners Joe

Casswell und ist eine Art Karambit.

CRKT gibt damit dem

geübten, professionellen Anwender

ein Werkzeug mit quasi

zwei Eskalationsstufen in die

Hand. Im zusammengeklappten Zustand kann es in der Faust zum Schlagen

und als Druckpunktverstärker dienen. Eskaliert die Situation, ist die Klinge

blitzschnell ausgefahren. Die Technik, wie dies geschieht, ist beeindruckend.

Die Klinge wird nicht ausgeklappt, wie man es sonst von Einhandmessern

kennt, sondern schwingt über zwei Arme parallel zum Griff heraus und arretiert.

Dieser bislang einzigartige Mechanismus wird vom Hersteller Kinematic

genannt. Die Bedienung erfolgt sicher und intuitiv mit dem Daumen. Wer wie

wir am Böker-Stand auf der IWA dieses Messer einmal in Händen gehalten

und erlebt hat, wird es lieben. Die 6,2 cm lange und 5,3 mm starke Klinge des

Provoke ist aus D2-Stahl gefertigt und schwarz titannitridbeschicht. Geöffnet

hat es eine Gesamtlänge von 184 mm, geschlossen misst das Messer 126 mm.

Das Griffmaterial besteht aus einer robusten hartanodisierten Aluminiumlegierung.

Somit kommt es auf ein Gesamtgewicht von 173 g. Eine Kydexscheide, welche

diverse Trageweisen des CRKT Provoke ermöglicht, ist optional erhältlich.

Ein gutes Video, in dem Joe Casswell das Provoke vorstellt, gibt es auf der Seite

www.knivesandtools.de + www.crkt.com + www.boker.de + www.klotzli.com

Eine Neuheit aus dem Hause

German Sport Guns

aus Ense ist die Schreckschusspistole

SIG Sauer

P320 PAK im Kaliber 9 mm

P.A. Knall. Sie ist dabei in

Sachen Optik, Balance und

Performance sehr nah an

www.wm-intern.de

Bilder: © Daniel Guthannß, © CRKT, © German Sport Guns, © Umarex


Schwerpunkt Schießsport / Freie Waffen

07-08/2019 · 41

das erst kürzlich bei den US-Streitkräften als neue Dienstpistole eingeführte Original angelehnt. Die

Double-Action-Pistole bringt es bei einer Gesamtlänge von 182 mm auf 765 g. Das Stahl-Magazin

fasst 15 Patronen. Am Polymergriffstück findet sich eine Picatinny-Schiene und auch das Zerlegen

geht bei der PAK-Version so einfach wie bei der echten Version vonstatten. Erhältlich sein wird die

SIG Sauer P320 PAK zunächst in Schwarz sowie Dark Earth. Die Auslieferung erfolgt inklusive Waffenkoffer,

Pyro-Becher und Reinigungsbürste. Ersatzmagazine sind optional erhältlich.

Eine weitere Neuheit stellen die

CO 2

-Versionen der XDM-Pistolen

von Springfield Armory dar, welche

GSG ausgeführt als Luftpistole sowie

Airsoft-Version in den Handel

bringt. Optisch unterscheiden sich

beide Versionen kaum voneinander.

Es gibt sie in komplett schwarzer

und in Bicolor-Ausführung mit

silberfarbenem Schlitten. Neben

der normalen XDM, welche 203 mm lang ist und 862 g wiegt, gibt es auch die Kompaktversion mit

einer Länge von 178 mm und einem Gewicht von 794 g. In der Airsoftversion erzeugt die etwas längere

XDM mit den 6 mm BBs 1,27 Joule, während die kürzere es auf 0,72 Joule bringt. Die 4,5-mm-

Version beschleunigt die Stahlrundkugeln auf etwa 120 m/s. Alle Varianten verfügen über einen

Metallschlitten mit Blowback-System. Weitere Merkmale sind die wechselbaren Griffeinsätze am

Polymergriffstück mit Handballensicherung. Eine Abzugssicherung ist ebenfalls integriert. Die XDM-

Pistolen verfügen außerdem über eine Fiberglasvisierung und eine Picatinny-Schiene.

www.german-sport-guns.com

Mit der HDS 68 bringt das Arnsberger

Unternehmen Umarex unter

seiner Marke T4E eine CO 2

-betriebene

Selbstverteidigungswaffe auf

den Markt und an den Mann. Die

Home Defense Shotgun ist schwarz, klein und beschert ihrem Besitzer im Design einer abgesägten

Schrotflinte auch einen recht martialischen Auftritt. Ausgeführt im beliebten Paintball-Kaliber .68

lässt sie sich zudem mit Farb- und Kreidekugeln als Markierer einsetzen. Ihr angedachter Verwendungszweck

jedoch liegt im Gebrauch als Selbstverteidigungsgerät im häuslichen Umfeld unter

Nutzung von Gummi- oder Pfeffergeschossen. Der Hersteller hat hierfür eine Auswahl an speziellen

Precision-Ball-Geschossen im Angebot, Halbkugeln mit einem Treibkäfig für mehr Energie und eine

stabilere Flugbahn. Die Läufe lassen sich nacheinander oder gleichzeitig abfeuern.

Hervorzuheben ist auch das Quick-Piercing-System. Dies erlaubt für einen schnellen Einsatz die fertig

geladene Lagerung der Waffe. Erst ein Schlag auf den Griff sticht die 12g-CO 2

-Kapsel an, sodass

diese zuvor keinen Druck verlieren kann. Eine Picatinny-Schiene unter dem Lauf ermöglicht darüber

hinaus die Anbringung diversen Zubehörs. Insgesamt wiegt die T4E 1,7 kg und liegt damit satt in der

Hand. Die Gesamtlänge beläuft sich auf 49 cm. Außer der freien Version mit 7,5 Joule steht auch eine

zumindest in Deutschland erlaubnispflichtige Version mit 16 Joule Energie zur Verfügung.

Neben der HDS 68 hat Umarex auch den Revolver HDR 50 im Programm. Für diesen gibt es nun ein

Upgrade, den T4E Launcher. Was auf den ersten Blick wie ein an den Revolver angebrachter Granatwerfer

wirkt, verbirgt in Wahrheit ein

System, mit dem die Walther-PDP-Treibgaskartuschen

von Umarex gezielt entleert

werden können. Diese gibt es in

verschiedenen Varianten, gefüllt mit

Pfefferspray, -gel oder mit UV-Markierungs-

und Trainingsflüssigkeit.

Alle Infos zu den Neuheiten aus dem

Hause Umarex gibt es unter

www.umarex.de

dg

www.wm-intern.de


07-08/2019 · 42 Markt & Sortiment

Messerporträt

Markt & Sortiment

Christoph Daim schreibt über handgemachte

Messer. Er ist Mitglied der Deutschen

Messermacher Gilde (DMG) und

hat dort die Funktion des Lektors übernommen.

Für WM-Intern schreibt er aus

der Sicht des Messermachers über ausgefallene

und kunstvolle Messer.

www.viennablade.com +

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Perfekt fürs Zwiebelprinzip:

Weste „Woolpower Vest 400“

Die Vest 400 aus 400 g/m² Ullfrotté (70 % Merinowolle,

28 % Polyamid, 2 % Elastan) kann

bei niedrigeren Temperaturen als wärmende

Zwischenschicht über hautnaher Unterwäsche

und unter einer wasser- oder windabweisenden

äußeren Schicht getragen werden.

Sie eignet sich aber ebenso bei wärmeren

Temperaturen als modische Weste über

der Freizeitbekleidung. Der Bund schließt in

der Taille gerade ab, der Kragen ist verstärkt.

Das frotteegestrickte Material aus feiner Merinowolle

und einem Polyamidanteil ist besonders

verschleißfest. Die luftigen Frotteeschlingen

in Kombination mit der gekräuselten

Struktur der Wollfasern bilden einen

Strick, der sehr viel Luft bindet, wodurch das

gute Isolationsvermögen entsteht. Die Vest 400 ist erhältlich in den Farben

Schwarz, Grau, Pine Green und Blau sowie in den Größen XXS-XXXL (unisex).

Ein handgeschmiedetes Messer aus Rich Chen’s Zubeng Forge. Sehr schön ist auch die (echte)

Härtelinie zu erkennen, die durch differenzielles Härten entsteht, genau wie bei einem Katana.

Tamahagane

Das ist ein ganz offensichtlich fremdes und sperriges Wort, das nur bei den

allerwenigsten Menschen für spontane Begeisterung oder zumindest für Interesse

sorgt. Es steht in engem Zusammenhang mit dem „Katana“, dem japanischen

Schwert. Als ich auf der IWA 2019 kleine handgeschmiedete Messer mit

dem Etikett „Tamahagane“ auf einem sonst eher unauffälligen Stand sah, war

meine Begeisterung sofort groß. Für alle Messerinteressierten, die nicht mit

der Geschichte und Herstellung japanischer Schwerter vertraut sind: Tamahagane

ist ein Stahl, der aus stark eisenhaltigem Sand geschmiedet wird. Da

dieser Eisensand quasi als „Naturprodukt“ sehr wenig homogen ist, werden

nicht nur viele verschiedene Eisensand-Qualitäten unterschieden, die besondere

Kunst eines jeweiligen Schmiedes besteht auch darin, ein möglichst klingentaugliches,

bruchfestes und schnitthaltiges Material herzustellen, was

durch häufiges Falten und Feuerverschweißen erreicht wird. Die dabei entstehenden

Lagen bleiben bei genauer Betrachtung sichtbar, sie bestehen aber,

anders als beim Damast, nur aus einer Sorte Stahl. Dieses sehr arbeitsaufwendige

und komplexe Verfahren wird heute nur noch selten verwendet und

so war ich umso mehr überrascht und erfreut, die Tamahagane-Messer aus

der chinesischen Zubeng-Schmiede zu entdecken. Ein handliches, kleines Alltagsmesser

mit der DNA und der Geschichte eines Katana! Aber es ist auch

ein Messer, das nur Experten zu schätzen wissen …

Woolpower Vest 400 im Praxistest

Direkt beim Auspacken macht die Vest 400 einen guten Eindruck: sauber

verarbeitet, sehr angenehmes Material. Obwohl ich sonst keine Wolle am

Hals vertrage (Merino ist da leider keine Ausnahme), scheint die Mischung

mit Polyamid für meine empfindliche Haut unproblematisch zu sein. Die

Passform ist angenehm lang, selbst bei meinen knapp 1,80 Metern Körpergröße

reicht die Weste in der bestellten Größe S locker bis zur Gesäßmitte.

Wunderbar! Die Vest liegt schmal am Körper an, ohne einzuengen. Dadurch,

dass sie keine Taschen besitzt, trägt sie sehr wenig auf. Dieser Vorteil ist

zugleich auch ein Nachteil, denn wenn man die Weste solo trägt, wären Taschen

doch recht schön.

Der zweite Wunsch an Woolpower wäre ein großzügigerer dimensionierter

Reißverschluss, der Zipper in der Test-Weste ist doch etwas störrisch und fummelig.

Sehr gut funktioniert die Thermoregulation: Ich habe die Weste sowohl

als Zwischenschicht unter einer Herbstjacke als auch als oberste Schicht über

einem Funktions-Longsleeve getragen – in beiden Fällen fühlte ich mich pudelwohl.

Bemerkenswert finde ich, dass alle Woolpower-Produkte vom Garn

bis zum fertig genähten Kleidungsstück von dem selben Näher genäht werden.

Jeder kontrolliert sein Kleidungsstück und vervollständigt es schließlich

mit einem Namensetikett, sodass man immer weiß, wer ein Kleidungsstück

genäht hat. www.woolpower.de + www.scandic.de

WM-Intern-Autorin Adina Lietz …

… ist Dipl.-Sportwissenschaftlerin mit Schwerpunkt

Medien und Kommunikation sowie Fotografin.

Seit 13 Jahren arbeitet sie als freie Redakteurin

für verschiedene Jagd- und Hundemagazine, als

Lektorin für Fachbücher und als Texterin. Sie lebt in Ostwestfalen,

wo sie auch zur Jagd geht.

Bilder: © Christoph Daim, © Woolpower, © Adina Lietz, © Meindl, © Hubertus Loden, © Bergara


Markt & Sortiment

07-08/2019 · 43

Meindl Island Lady MFS „rock“: seit über 30 Jahren bewährt

Der Trekkingklassiker Island Lady MFS „rock“ aus strapazierfähigem Sil-Nubukleder

zählt seit über 30 Jahren zu den Meindl-Bestsellern – ständig verbessert

und weiterentwickelt. Das Modell ist dank Gore-Tex wasserdicht

und der spezielle Memory-Foam-Schaum im Schaftbereich passt sich laut

Hersteller durch Körperwärme perfekt an die Fußform an. Durch das Meindl-

DiGAfix®-System wird eine optimale Fersenfixierung erreicht. Die griffige

Meindl Multigriff®-Sohle von Vibram® sorgt zudem stets für einen sicheren

Halt. www.meindl.de

ak

www.WAFFENVERWERTUNG.de

02262-9993319

Hubertus: Langwaffen-Futterale aus Loden und Filz

Blitzfutterale von Hubertus sind bei vielen Jägern beliebt – ob auf der Jagd

oder zur Aufbewahrung im Gewehrschrank. Hier ergänzen sich Material und

Funktion: beste Loden-Qualität aus reiner Schafschurwolle garantiert lautloses

und blitzschnelles Abnehmen sowie Schutz gegen Stöße, Nässe, und

Sicht von der Laufmündung über das Zielfernrohr bis zum

Schaft. Die einzelnen Blitzfutterale werden exakt nach Maß für

jede Langwaffe gefertigt, auch für Lochschaft. Auf dem Hochsitz

haben sie sich als Schieß- und Sitzunterlage oder auch als

wärmende Decke über den Knien ebenfalls bewährt.

Für den sicheren Transport im PKW gibt es darüber hinaus die

Hubertus-PKW-Futterale. Sie sind in zwei Standardausführungen

für eine bzw. für zwei Langwaffen erhältlich und bestehen

aus braunem oder graphitfarbenem Webfilz mit längenverstellbaren

Kordelschnüren. Ergänzend gibt es für beide Ausführungen

aufgenähte Utensilientaschen sowie gleichschließende

Bügelschlösser zur Absicherung eines schnellen Zugriffs. Das

Modell für zwei Langwaffen lässt sich mit einer Decke für den Rückbankschutz

erweitern. Die PKW-Futterale lassen sich platzsparend und schnell an den

Kopfstützen der Vordersitze anbringen. www.gewehrtransport-im-pkw.de +

www.langwaffen-futterale.de + www.hubertusloden.com

ali

Der Bergara-Katalog 2019 ist da!

Der aktuelle Bergara-Katalog ist nun auch in deutscher Sprache erhältlich und

kann ab sofort auf www.leader-trading.com/downloads heruntergeladen werden.

Das teilt der deutsche Importeur, die Leader Trading GmbH, in einer Pressemitteilung

mit. Das in der baskischen Stadt Bergara/Gipuzkoa in Spanien

ansässige Unternehmen Bergara ist als Hersteller einiger der weltweit besten

Läufe in der Branche bekannt, die Händlern oder Waffenherstellern in ganz

Europa und weltweit als Rohlinge oder fertige Teile angeboten werden. „Auf

der extra eingerichteten Bergara-Seite www.bergara-waffen.de finden Sie

die Liste unserer Bergara-Partnerhändler,

die die Modelle der Kipplaufbüchsen

BA 13 und der Repetierbüchsen

BA 14 bevorraten“, so die Leader

Trading GmbH. Bisher haben sich 23

Händler der Kooperation angeschlossen.

www.leader-trading.com ak

www.wm-intern.de


07-08/2019 · 44 Jagdseite

Böser Wolf oder lieber Wolf

Jagdseite

Wölfe sind faszinierende Großraubtiere,

die in Deutschland lange

Zeit als ausgestorben galten.

Sie begeistern die Menschen

durch ihre Intelligenz und durch

ihr komplexes Sozialverhalten. Die

Frage ist nun, ob unsere Zivilgesellschaft

heute überhaupt noch

in der Lage ist, mit so einem archaischen

Wildtier zu leben, in

dessen Beuteschema Menschen

sehr gut passen, sofern die gejagten

Individuen wehrlos oder

schwach genug sind, um vom Wolf

ohne Risiko getötet werden zu

können.

Wolfsfreunde schreien an dieser Stelle immer entsetzt auf, denn Wölfe sollen

ja scheue und zurückgezogene Geschöpfe sein, die den Menschen meiden.

Das stimmt aber nur dort, wo Wölfe bejagt werden und gelernt haben, dass

Menschen recht unangenehm werden können. Ansonsten haben die neugierigen

und lernfähigen Wölfe schnell raus, wie an leichte Beute zu kommen ist.

All das ist keine neue Erkenntnis, nur sind diejenigen, die über dieses Wissen

verfügen, von durch Spendengelder stark gemachten Naturschutzverbänden

lange Zeit niedergebrüllt worden. Auch die Politik hat sich bedeckt gehalten,

bis die „Wolfsnebenkosten“ nun so hoch zu werden drohen, dass es Zeit wird

zu handeln.

Wölfe sind schon lange keine bedrohte Tierart mehr

Damit das so bleibt und Grauhunde zu einer tatsächlichen Bereicherung unserer

Naturräume werden, ist eine klare Regelung zum Umgang mit Wölfen notwendig.

Damit diese sinnvoll und nachhaltig funktioniert, muss sie auf wissenschaftlichen

Erkenntnissen aufbauen und praxisgerecht gestaltet sein. Einen praktikablen

Vorschlag hat das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) entwickelt, dessen

Mitglieder im weiteren Sinne ja auch diejenigen sein werden, die sich mit der

Umsetzung eines Wolfsmanagements auseinandersetzen müssen.

Nach dem AFN-Plan ist das Wolfsvorkommen in Deutschland Teil der baltischosteuropäischen

Population mit mehr als 8.000 Individuen (Stand: 2018). Damit

befindet sich der Bestand definitiv in dem von der FFH-Richtlinie geforderten

günstigen Erhaltungszustand. Die Verbände im AFN empfehlen ein aktives

Bestandsmanagement nach Vorbild der skandinavischen oder französischen

Schutzjagd. Die Basis für das aktive Bestandsmanagement ist eine wildökologische

Raumplanung in drei Kategorien:

1. In Wolfsschutzarealen soll sich der Wolf unbeeinflusst entwickeln können,

etwa in großen Waldgebieten, auf Truppenübungsplätzen oder großen

Schutzgebieten mit geringer menschlicher Besiedlung und extensiver Weidetierhaltung.

2. In Wolfsmanagementarealen soll der Wolf grundsätzlich toleriert sein, seine

Bestände aber auf Basis der individuellen Akzeptanzgrenzen in den Ländern

reduziert werden.

3. In Wolfsausschlussarealen sollen territoriale Wolfsrudel nicht toleriert werden,

insbesondere in Hinblick auf die Gefahrenabwehr. Dazu gehören urban

geprägte Bereiche, Gebiete mit Weidetierhaltung (inklusive Deiche) oder

der alpine Raum.

Grundlage des Managements soll ein sogenannter Akzeptanzbestand sein.

Diesen können die Bundesländer definieren, um nur so viele Wölfe zuzulassen,

dass eine naturschutzfachlich dringend notwendige Weidetierwirtschaft weiterhin

möglich ist.

Letztlich werden wir den Wolf in Deutschland nur behalten können, wenn diejenigen,

die im ländlichen Raum unmittelbar mit dem Wolf leben müssen,

nicht mit den Auswirkungen und Risiken allein gelassen werden. Der Traum

der Großstädter von der schaurig-schönen Idylle der Wildnis ist eben nur ein

Traum. Der Alltag sieht meist anders aus.

z

Fakten zu Wölfen in Deutschland

Wie viele Wölfe gibt es in Deutschland?

Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) sowie der Dokumentations-

und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) gab es im

Monitoringjahr 2017/2018 73 Wolfsrudel, 30 Wolfspaare und drei residente

Einzelwölfe. Die durch den Wolf am häufigsten besiedelten Bundesländer

sind Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der DJV

schätzt den aktuellen Bestand an Wölfen im Frühjahr 2019 aufgrund bekannter

Mittelwerte von Rudelzusammensetzung und -stärke auf über

1.300 Tiere in Deutschland.

Wie haben sich Übergriffe auf Nutztiere entwickelt?

Die Übergriffe auf Nutztiere haben in den vergangenen elf Jahren rasant

zugenommen. Waren es im Jahr 2007 etwa 30 Fälle, ist die Zahl im Jahr 2017

auf knapp 500 gestiegen. Die meisten Übergriffe fanden 2017 in Niedersachsen

(159), Brandenburg (110), Sachsen-Anhalt (71) und Sachsen (67)

statt. Im Jahr 2007 haben Wölfe etwa 100 Nutztiere verletzt oder getötet,

2016 wurde die Grenze von 1.000 Nutztieren erstmals überschritten, 2017

nahm die Zahl um weitere 66 Prozent auf 1.667 Nutztiere zu (DBBW 2019).

Beispielsweise haben sich die Zahlen für Niedersachsen innerhalb eines

Jahres mehr als verdoppelt: Während es im Jahr 2016 255 Nutztierrisse gab,

stieg die Zahl 2017 auf 551 an. Daraufhin ist die Mindesthöhe für einen

wolfssicheren Zaun von 1,20 auf 1,40 Meter erhöht worden. Doch auch diese

Zaunhöhe haben Wölfe bereits übersprungen. Kritiker äußern, dass eine

stufenweise Erhöhung der Zäune eher einen Trainingseffekt für die physisch

robusten und intelligenten Wölfe darstellt.

Wie Zäune tatsächlich gebaut werden müssen, damit Wölfe sie nicht überwinden

können, zeigt das Gutachten des Bundeslandwirtschaftsministeriums

über Mindestanforderungen zur Haltung von Säugetieren (2014), etwa

in Zoos. Es empfiehlt für Hundeartige wie den Wolf: „Es sind Umzäunung

mit Überhang nach innen, auch glatte Wände bzw. Gräben möglich. Vor allem

kleine Arten, wie Füchse und Schakale, aber auch Wölfe, wenn sie

Kämpfen ausweichen wollen, klettern und springen äußerst hoch (bis zu

2,8 Meter). Fast alle Arten graben, deshalb sind die Umzäunung bzw. Wände

mit Fundament und Untergrabschutz von mindestens 60 Zentimeter

Tiefe zu versehen.“ Säugetiergutachten vom BMEL (7. Ma i 2014), Kapitel 21.5

Hunde (S. 186) – Hinweise zu Gehegen. Quelle DJV/ FuA-Papier Wolf vom 25.05.2019

www.wm-intern.de

Bilder: © DJV


Termine

07-08/2019 · 45

Outdoor by ISPO – eine neue Ära hat begonnen

Anfang 2018 entschied der Dachverband der European Outdoor Group

(EOG) in einer Abstimmung, dass die größte Outdoor-Messe Europas

nicht mehr in Friedrichshafen, sondern ab 2019 in München abgehalten

werden solle. Mit Spannung wurde die Outdoor by ISPO erwartet.

WM-Intern war vom 30. Juni bis 3. Juli in den Hallen der Messe München

unterwegs. Wir haben uns umgesehen und umgehört.

Ein Vierteljahrhundert fand die Outdoor in Friedrichshafen statt. Dort ist sie

gewachsen und hat sich zur größten Outdoor-Messe Europas gemausert.

Doch stieß sie da inzwischen zum einen kapazitätsmäßig an ihre Grenzen,

andererseits war der EOG für ihre Leitmesse auch ein Standort mit besserer

Infrastruktur von Bedeutung. Hamburg und München schafften es in die

Endauswahl. Den Zuschlag bekam schließlich München, wo es für die Besucher

neben einer sehr guten Verkehrsanbindung auch reichlich Unterkünfte

in der Nähe der Messe gibt.

Ursprünglich hatte die Messeleitung für ihre erste Outdoor nur sechs Hallen

geplant. Am Ende waren aber doch ganze neun Hallen belegt. Und mit über

1.000 Ausstellern waren es auch einige mehr, als die letzte Outdoor 2018

verbuchen konnte. Über 22.000 Fachbesucher tummelten sich auf den rund

100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, sodass der Messegeschäftsführer

Klaus Dittrich mit Stolz behaupten kann: „Die Besucherzahl hat sich sehr,

sehr gut entwickelt (…) und damit haben wir unser Ziel sogar übertroffen.“

Die zukunftsorientierte Outdoor by ISPO, die dieses Jahr übrigens voll und

ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit stand, ist also gut angekommen im Herzen

des Freistaats. Punkten konnte die Messe auch mit dem hier neu umgesetzten,

offenen Hallenkonzept. Breite Mittelgänge und sogenannte Focus

Areas samt in Szene gesetzter Outdoor-Elemente vermittelten dem Besucher

ein erhabenes Messe-Erlebnis. Das kam offenbar gut an, denn laut einer

von der Messe vor Ort durchgeführten Marktforschung fanden 87 Prozent

der befragten Besucher die Messe gut bis ausgezeichnet. Die Eindrücke

der Aussteller hingegen waren gemischt. Viele waren teils äußerst zufrieden

mit den Geschäften, andere wiederum weniger. Auch gab manch

einem die noch nicht immer perfekte Organisation dieser Erstveranstaltung

Anlass für Kritik. Doch insgesamt werden sie wohl alle wiederkommen im

nächsten Jahr und spätestens bei der krachenden Outdoor-Party am Abend

des vorletzten Messetages waren alle Sorgen, dass der Outdoor by ISPO in

München kein Erfolg beschert sein könnte, vergessen. Und so äußerte sich

Arne Strate, Generalsekretär der EOG uns gegenüber abschließend mit den

Worten: „Die Grundlagen sind gesetzt, jetzt müssen wir an den Details weiterarbeiten.“

Die nächste Outdoor by ISPO findet vom 28. Juni bis zum 1. Juli 2020 statt.

www.ispo.com/outdoor

dg

www.wm-intern.de


07-08/2019 · 46 Termine

Das JANA-Sommerfest 2019

Am ersten vollen Wochenende im Juli startete das Team der Neumann-Neudamm

GmbH mit vielen Ausstellern ins JANA-Sommerfest. Zum Auftakt hielt

Carsten Zulauf vom Jagdservice Franken am Freitagabend in der Deutschen

Jagdbibliothek einen Vortrag zum praktischen Einsatz von Nachtsicht- und

Wärmebildgeräten im Revier. Das Sommerfest mit vielen Ausstellern, einem

Rahmenprogramm mit Jagdbläsergruppen, Hundevorführungen, Aktivitäten

für Kinder und einem kulinarischen Angebot von Wildbratwurst, -burgern über

Eis bis zum traditionellen Kuchenbuffet lockte auch in diesem Jahr viele Besucher

nach Melsungen in den Schwalbenweg 1. Es war wieder eine gelungene

Veranstaltung von der die Gewinner der Haupttombola besonders glücklich

nach Hause gingen und nächstes Jahr am 4. und 5. Juli bestimmt wieder zum

JANA-Sommerfest kommen. Weitere Eindrücke vom Festwochenende unter:

www.wm-intern.net/2019/07/08/das-jana-sommerfest-2019 cj

Heiko Schwartz, Geschäftsführer

der Neumann-Neudamm GmbH

(links), stürzte sich ins Getümmel.

Kinder konnten basteln, malen und ihr

Wissen über Wald und Natur beweisen.

Buntes Treiben herrschte auf dem

Hof der Neumann-Neudamm GmbH.

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit,

sich direkt bei den Vertretern

der ausstellenden Unternehmen

über deren Produkte zu informieren,

sie zu testen und zu kaufen.

Mit dem Subaru-Shuttle-Service

konnten sich Interessierte

zum Schießstand bringen

lassen und Jagdwaffen der Firmen

Anschütz, Blaser, Mauser,

Sauer und Steyr Arms mit und

ohne Schalldämpfer testen.

www.wm-intern.de

Bilder: © WM-Intern – Claudia Jahn, © Daniel Guthannß


Termine

07-08/2019 · 47

Thomas Rehm vom Autohaus

Schüppler und Walter Siebert

von JANA Jagd+Natur eröffneten

das Buffet zum Ausstellerabend.

Künstlerisch: beeindruckende Zeichnungen

von Hans Lakomy und bezaubernder

Jägerinnenschmuck von Karin Liftinger.

Tierisch ging es bei den Hundevorführungen

und den

Ausführungen zu den Pfleglingen

der Greifvogelauffangstation

Malsfeld zu.

Die Teilnehmer

www.anschuetz-sport.com

www.akah.de

www.blaser.de

www.deerhunter.eu

www.designfeuerkorb-das-original.de

https://greifvogelauffangstationmalsfeld.jimdosite.com

www.griesels-milchhof.de

www.kruedener.com

www.jagdkrause.de

www.jagdreisen-fabrig.de

www.jagdservice-franken.de

www.krieghoff.de

www.leica-camera.de

www.mauser.com

www.moorschmied.de

www.weingut-menger.de

www.minox.com

www.pfeiffenband.de

www.pumaknives.de

www.sauer.de

www.schmuckstaette.at

www.autohaus-schueppler.de

www.steyr-arms.de

www.jana-jagd.de

Dagmar Menger vom Weingut Menger (2. von rechts) stößt mit den bestplatzierten

des Jägerinnen-Schießens mit einem Gläschen Secco an.

Die glücklichen Gewinner der großen Tombola von Samstag (oben) und Sonntag

(links). Der Gewinner der Montagsziehung stand zur Druckabgabe noch nicht fest.

Und zum Schluss gibt's auch für Benedikt Geßler von Sauer, André Schauer

von Mauser und Jochen Sauter von Anschütz (von links) ein Feierabendbier.

www.wm-intern.de


BEST RANKINGS

Status: ISSF Weltrangliste 2019-07-03

POWERED PERFORMANCE

WITH WALTHER RIFLES

Tomasz Bartnik (POL)

Nummer 1 der ISSF-Weltrangliste

50 m Gewehr 3-Stellung Herren

mit Walther KK500

BEST PERFORMANCE

BEST PERFORMANCE

BEST PERFORMANCE

Apurvi Chandela (IND)

Nummer 1 der ISSF-Weltrangliste

10 m Luftgewehr Damen mit Walther LG400

BEST PERFORMANCE

www.carl-walther.de

carl-walther.de /WALTHERWAFFEN CARLWALTHERTV @CARL_WALTHER_GERMANY

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