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Das interne Kommunikationsorgan der Gemeinde Ebikon 01/2019

ebikon

vernetzt

Eine Gemeinde,

die niemals still steht:

Rückblick auf unser Jahr 2018


Eine Gemeinde, die niemals

still steht: Rückblick auf

unser Jahr 2018

Wir haben ein bewegtes Jahr hinter uns. Ein Jahr, in

welchem Ebikon sich stark entwickelt und verändert

hat. Ohne euren Einsatz wären viele Projekte nicht

möglich gewesen. Wir schauen zurück auf grosse

Projekte und alltägliche Meisterleistungen von euch

allen. Danke für euer Engagement für Ebikon.

Impressum

Januar 2019

Herausgeber: Gemeinde Ebikon, Riedmattstrasse 14, 6031 Ebikon

Telefon 041 444 02 02, info@ebikon.ch, www.ebikon.ch

Redaktion: Roland Beyeler

Gestaltung: zweikraft GmbH, 6030 Ebikon, gruezi@zweikraft.ch

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EDITORIAL

Gemeinsam meistern wir Herausforderungen

Das Jahr 2018 scheint schon weit

weg zu sein. Ein Jahr, welches

unsere Gemeinde stark geprägt hat.

Ein Jahr, in welchem Ebikon über

die Gemeindegrenzen hinweg im

Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit

stand und für Schlagzeilen und Emotionen

sorgte. Einige dieser Emotionen

und Geschichten haben wir

eingefangen – und in dieser Ausgabe

von ebikon vernetzt dokumentiert.

Alex Mathis,

Geschäftsführer

Die Mall of Switzerland hat während

ihrem ersten Betriebsjahr viele Besucher

angelockt und prägt seit ihrer

Eröffnung das Erscheinungsbild unserer Gemeinde. Ein Erscheinungsbild,

welches generell an Attraktivität gewinnt. So kam auch die «Bilanz» in ihrem

jährlichen Städte-Ranking zum Schluss: Ebikon ist die Aufsteigerin des Jahres!

Eine Auszeichnung, auf die wir stolz sein dürfen. Und eine, die uns anspornt,

die Lebensqualität in unserer Gemeinde weiter zu steigern und jeden Tag –

ob im Vorder- oder Hintergrund – Höchstleistungen zu erbringen. So wie

das unsere Kollegen von der Abteilung für Gesellschaftsfragen beispielsweise

derzeit im Höfli-Quartier tun (Seite 7).

Höchstleistungen – die haben wir auch für unsere Schülerinnen und Schüler

im Höfli an den Tag gelegt. Innert Rekordzeit wurde ein Schulhausprovisorium

geplant und umgesetzt. Was es braucht, um ein solches Schulhausprovisorium

aufzustellen und was alles darin steckt, das erfahrt ihr auf Seite 4.

Im neuen Jahr verfolge ich die Absicht, unsere Prozesse und internen Schnittstellen

bereichsübergreifend zu optimieren. Dabei soll uns eine neue GE-

VER-Software unterstützen, namentlich das Programm von CMI Axioma. Die

Systemeinführung ist im Herbst 2019 geplant - weitere Informationen folgen.

Zudem soll die interne Organisationsstruktur punktuell modifiziert werden.

Ich wünsche euch eine spannende Lektüre verbunden mit einem schwungvollen

Start ins neue Jahr. Danke für euren grossartigen Einsatz im 2018.

Herzlich

Alex Mathis

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PLANUNG & BAU

Infografik Schulhausprovisorium Höfli

Vom Container zum Schulhaus

3 Treppen

37 Räume

1

Kran, 80 Meter hoch

400 Umzugskisten 185 Fentster

140 Milimeter

Dämmung

21 Tage schönes Bauwetter 5 Aussentüren

310 Schraubfundamente

Das wichtigste Rohmaterial des Schulhausprovisoriums sind genormte

Container. Das zweigeschossige Schulhausprovisorium besteht aus

insgesamt 112 Container, 37 Räumen, 3 Treppen, 185 Fenstern, 5

Aussen- und 25 Innentüren und 310 Schraubfundamenten.

Zahlenspiel

Ein Schulzimmer besteht aus fünf zusammengehängten Containern,

ein Gruppenraum aus deren zwei. Für jedes Schulzimmer gibt es eine

Garderobe, welche in einem Container untergebracht ist.

Logistische Meisterleistung

Die Container wurden mit Lastwagen angeliefert. Ein Lastwagen fasste

zwei Container. Das ergibt 56 Lastwagenfahrten nach Ebikon. Ein

80-Meter Kran platzierte die Container Stück für Stück am richtigen Ort.

Meisterliche Zusammenarbeit

Innert zwei Monaten plante und realisierte die Abteilung Planung & Bau

der Gemeinde Ebikon ein modulares Schulhaus, welches Ende Oktober

2018 eröffnet wurde. Das war nur möglich dank der sehr guten Zusammenarbeit

zwischen allen beteiligten Personen.

Für die Umwelt und für ein angenehmes Raumklima

Die mit einem Energielabel ausgezeichneten Container sind mit einer

Dämmung von bis zu 140mm gegen Wärme, Kälte und Schall isoliert.

Ein Schulhaus für 150 Schülerinnen und Schüler

Auch wenn es sich um ein Provisorium handelt – die Schaffung einer

stufengerechten und lernfördernden Umgebung für 150 Primarschülerinnen

und -schüler stand bei der Konzeption und Umsetzung des

Schulhausprovisoriums im Vordergrund.

Grosse Zügelaktion

Mehr als 400 Umzugskisten wurden ein- und im Schulhausprovisorium

wieder ausgepackt. Dank dem grossen Einsatz der Lehrpersonen,

Hausabwarten und der vielen helfenden Händen wurden aus den 37

Räumen kindergerechte Klassenzimmer eingerichtet.

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TEAMANLASS XMAS 2018

Weihnachtsessen 2018

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NATIONALER ZUKUNFTSTAG

Maline testet Wasserhydranten

und besucht Baustellen

Es war ein ganz spezieller Tag für die elfjährige Maline, der Zukunftstag

vom 15. November 2018. An diesem Donnerstag durfte Maline ihren

Papi zur Arbeit begleiten. Und erlebte einen erlebnis- und ereignisreichen

Tag bei der Gemeinde Ebikon.

Der nationale Zukunftstag eröffnet Mädchen und

Jungen seit 2001 vielfältige und spannende Einblicke

in diverse Berufsfelder. Eines der Ziele des

nationalen Zukunftstages ist es, Geschlechterbarrieren

in den Köpfen der Nachwuchstalenten zu

durchbrechen. Dadurch sollen die Schülerinnen

und Schüler den Mut und das Selbstvertrauen

stärken, sich bei ihrer Berufswahl und Zukunftsgestaltung

an ihren tatsächlichen Wünschen und

Talenten zu orientieren – und nicht an stereotypen

Rollenvorstellungen.

So wie Maline das gemacht hat. Gestartet hat sie

ihr Abenteuer mit Arta in der Administration. Das

war die perfekte Möglichkeit, um die Arbeitskollegen

von Papi kennen zu lernen. Doch schon

wenig später war es an der Zeit, das Gemeindehaus

zu verlassen – Maline ist schliesslich

in der Abteilung Planung und Bau unterwegs.

Und in dieser Abteilung spielen sich die grossen

Geschichten eben draussen ab. Also hiess es, ab

in die Wasserversorgung. Gemeinsam mit Markus

lernte Maline wie man Hydranten oder Schieber

bedient. Und die beiden stellten sogar kurzerhand

die Wasserversorgung im Gemeindehaus

ab. Ob das wohl jemand gemerkt hat?

Nach so viel Action folgte ein Besuch bei Conny

und damit einen Einblick in die Bewilligungen.

Sehr viel Kopfarbeit und unzählige Gesetze – das

der Einsatz für eine funktionierende Infrastruktur

und lebenswerte Siedlungen. Nach einem

leckeren Mittagessen ging es gestärkt auf diverse

Tiefbaubaustellen mit Papi. Von denen gibt es

einige in Ebikon – und diese wollen organisiert

sein. Ein spannender Einblick in die vielseitige

Tätigkeit von Papi.

Müde aber glücklich ging es um 16 Uhr in den

Feierabend. Der nationale Zukunftstag geht damit

für Maline zu Ende.

Schön warst du bei uns liebe Maline. Weiterhin

viel Spass und Erfolg in der Schule und beim

Herausfinden, in welchem Berufsfeld du dich

dereinst verwirklichen willst.

Bilder: Maline bei der Arbeit

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GESELLSCHAFTSFRAGEN

Quartierentwicklung Höfli

Bilder: Teamarbeit am Quartierworkshop

Raphael Adam,

Teamleiter Jugendanimation

und Projektleiter

Das Höfli-Quartier entwickelt sich rasant. Es gibt Stimmen im

Quartier, die Fragen bezüglich der Entwicklungen im Quartier oder

des zukünftigen Zusammenlebens aufwerfen. Zusammen mit dem

Quartierverein startete die Abteilung für Gesellschaftsfragen unter

der Leitung von Raphael Adam ein Projekt, um den aktuellen Zustand

des Höfli-Quartiers zu beleuchten. Dabei stehen die Themen

Identität, Begegnung, Mobilität, Durchmischung und Infrastruktur

im Vordergrund.

Anfangs November fand im Zentrum Höchweid ein Workshop

mit rund 40 Personen aus dem Quartier statt. Was am Ende des

Workshops resultierte, ist ein Ideenkatalog, wie das Höfli-Quartier

gestaltet und gestärkt werden könnte. So wünscht sich

die Bevölkerung beispielsweise vermehrt Begegnungsorte.

Ein Generationenplatz könnte ein

Gegenpol darstellen zur gefühlt zunehmenden

Anonymität im eigenen Quartier.

Die Arbeit von Raphael Adam, Christiane

Scherwey und ihrem Projektteam geht weiter.

In einem nächsten Schritt werden zur Aufnahme

des IST-Zustandes des Höfli-Quartiers Quartierbegehungen

organisiert. Kleine Gruppen von Quartierbewohnern

machen einen Streifzug durchs Quartier und schildern

einer Begleitperson ihre Wahrnehmungen. Diese werden dokumentiert

und fliessen wiederum in die Bestandsaufnahme ein.

Ziel dieses Projektes ist es, das Quartierleben in unserer Gemeinde

zu beleben und zu attraktivieren. Schliesslich sind Quartiere

Lebensräume. Und wenn sich die Ebikonerinnen und Ebikoner

in ihren Lebensräumen wohl fühlen und sich mit den Menschen

im unmittelbaren Umfeld austauschen, dann entsteht Identität.

Und die ist wiederum wichtig, damit sich eine Gemeinschaft als

Gemeinschaft fühlt und entsprechend auch Verantwortung für sich

und die Umwelt übernimmt.

Die Projektergebnisse werden nach Projektabschluss sowohl intern

wie auch extern kommuniziert.

EBIKON VERNETZT 01/2019 7


MIIS ÄBIKE

Miis Äbike

Die neue ebikon vernetzt Serie: Wie sieht der Gemeinderat

unsere Gemeinde? Was sind seine ganz persönlichen Perlen

und worauf könnte er getrost verzichten? Fragen, die alle

interessieren – aber niemand stellt. Bis jetzt. Den Anfang

macht Gemeindepräsident Daniel Gasser.

Daniel Gasser,

Gemeindepräsident

An Ebikon finde ich besonders

toll…

dass es so viele engagierte

Menschen gibt.

Ich merke, dass ich in Ebikon

bin, wenn…

im November der Nebel

drückt und im Juni die Sonne

über dem Rotsee lacht.

Ich merke, dass ich Ebikon

verlassen habe, wenn…

ich viel weniger Personen

auf der Strasse kenne.

Das mag ich gar nicht an

Ebikon…

die negativen Äusserungen

gewisser Kreise.

Wäre Ebikon ein Song/Film,

dann wäre das…

der Film chez les ch‘tis. Weil

die Äbikerinnen und Äbiker

auch eine eigene Kultur pflegen

und Humor im täglichen Leben

zeigen.

Wenn ich von heute auf

morgen irgendwas ändern

könnte…

das Zentrum neu gestalten,

so dass Mobilität und Lebensqualität

nebeneinander Platz

haben und das Zusammenleben

stärker gepflegt werden kann.

Ich merke jeden Tag, dass die

Gemeinde-Mitarbeiter einen

super Job machen, wenn…

ich einmal mehr ein Kompliment

von aussen bekomme,

wie gut Bürgeranliegen

behandelt werden.

Mein Highlight 2018 als Gemeinderat

war…

der Applaus an der letzten

Orientierungsversammlung

aufgrund eines Votums aus

dem Publikum zur Arbeit des

Gemeinderates. Nachdem

mehrheitlich Mode geworden

ist vor allem Kritik zu üben, tut

so was sehr gut.

Wer soll diese Fragen in der

nächsten Ausgabe von ebikon

vernetzt beantworten?

Andreas Michel

Vielen Dank Dani.

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PROZESSOPTIMIERUNG

Kleine Anpassung, viel Koordinationsaufwand

gespart

Manchmal genügt es, kleine Korrekturen vorzunehmen, um eine

grosse Wirkung erzielen zu können. Der Visitenkarten-Bestellprozess

bietet genau solche Optimierungspotenziale.

Begrüsst ihr demnächst einen neuen Mitarbeiter oder eine neue

Mitarbeiterin bei euch im Team oder gehen euch persönlich eure

Visitenkarten aus? Neu könnt ihr euren Bedarf direkt an Roland

Beyeler melden. Dieser personalisiert eure Visitenkarten, holt das

Gut zum Druck bei euch ab und übergibt dann den Auftrag an die

Druckerei Ebikon.

Prozess bisher

Einwohnerdienste

holen Bedarf ab

Bestellung aus

Fachbereich

Zusammenstellen

der Daten in Excel,

Word, Foto

Auftrag

an Druckerei

Ebikon

Personalisierung

der Visitenkarten

GZD

GZD

GZD

Druck

Prozess neu

Bestellung aus

Fachbereich

Personalisierung

der Visitenkarten

GZD

Auftrag

an Druckerei

Ebikon

Druck

Einwohnerdienste

Fachbereiche

Druckerei Ebikon

Kommunikation

Prozess Bestellung

Visitenkarten

Das Bestellformular für Visitenkarten wurde ebenfalls vereinheitlicht und

vereinfacht. Die neue Vorlage findet ihr unter G:\Alle\Personal\Checklisten

und Formulare\Bestellung_Visitenkarten.xlsx

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PERSONELLES

Meine ersten Eindrücke als neuer

Kommunikationsbeauftragter

Meine ersten drei Monate in Ebikon sind bereits

gezählt. Am 1. Oktober durfte ich als neuer

Kommunikationsbeauftragter anfangen. Die Zeit

verging rasend schnell. Ich durfte ganz viele nette

Menschen, euch, kennen lernen und bin bis heute

begeistert von der Vielfalt an Themen, die bei unserer

Gemeinde zusammenkommen.

Roland Beyeler,

Kommunikationsbeauftragter

Noch nie zuvor habe ich mir jemals Gedanken

über Strassenmarkierungen oder Beschilderungen

gemacht. Nie hätte ich mir vorstellen können,

wie intensiv eine Gemeinde mit Bürgeranliegen

konfrontiert wird. Oder was für Emotionen ein

leerstehendes Gebäude auslösen kann. Hier bei

der Gemeinde Ebikon habe ich das alles kennen

gelernt. Und ich erlebe es als grosse Bereicherung,

mich mit all diesen Themen auseinander setzen zu

dürfen. Neben der fachlichen Horizonterweiterung

kommt die politische Dimension hinzu. Auch das

eine spannende neue Welt für mich.

Ich habe mich auf diese Stelle beworben, weil

ich mit dieser ganz viel Sinnhaftigkeit verbunden

habe. Die Vorstellung, mich für eine Gemeinde

mit 13‘500 Einwohnerinnen und Einwohnern

einsetzen zu dürfen und die Gemeinde Ebikon

in ihrer Attraktivität zu stärken, hat mich hierher

gebracht. Ich hab diesen Entscheid noch keinen

Moment bereut und freue mich auf viele spannende

Geschichten, über die ich gemeinsam mit

euch berichten darf.

Offene Vakanzen

• Abteilungsleiterin/Abteilungsleiter Planung & Bau,

Mitglied der Geschäftsleitung

• Leiterin/Leiter Tiefbau

Die Stellenausschreibungen sind unter

www.ebikon.ch einsehbar.

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IM GESPRÄCH

Dario Infanger

Aufgezeichnet von Roland Beyeler

Dario, wir befinden uns hier

im vierten Stock des Zentrums

Höchweid. Hier bist du

als Pflegefachmann für Demenzkranke

tätig. Wie sieht

ein ganz normaler Arbeitstag

für dich aus?

Als Pflegefachmann auf der

Demenzabteilung weiss ich

nie, was mich während meiner

Schicht erwartet. Wir leben

hier nach der Philosophie,

dass unsere Bewohnerinnen

und Bewohner möglichst autonom

und selbstbestimmt

ihren Tagesablauf strukturieren

können. Tagesabläufe mit Demenzkranken

zu planen ist ohnehin

nicht ganz einfach. Mein

Team und ich setzen aber alles

daran, die Bedürfnisse von unseren

Bewohnern zu erkennen und

individuell auf diese einzugehen.

Neben den Mahlzeiten gibt es aber

einen Fixpunkt: Jeden Tag um 14

Uhr kommen wir alle zusammen

und geniessen eine gemeinsame

Pause mit Kaffee und Kuchen. Für

viele Bewohner das Highlight des

Tages.

Das tönt nach einer sehr wertvollen

und sinnstiftenden Arbeit. War

für dich schon immer klar, dass

du einmal in der Pflege arbeiten

möchtest?

Überhaupt nicht – ich bin gelernter

Autolackierer und kam viel mehr

durch Zufall zu meinem heutigen

Beruf. Als Zivildienstleistender interessierte

ich mich damals für einen

Einsatz im technischen Dienst

im Zentrum Höchweid. Zu diesem

Zeitpunkt hatte das Höchweid jedoch

nur Bedarf an Unterstützung

in der Pflege. So landete ich also im

Rahmen meines Zivi-Einsatzes auf

der Abteilung für Demenzkranke.

Schnell merkte ich, wie sehr mir

meine Arbeit als Pfleger gefällt. So

entschied ich mich für eine Ausbildung

HF als Pflegefachmann und

absolvierte meine zweite Lehre im

Zentrum Höchweid. Heute bin ich

stellvertretender Teamleiter auf der

Demenzabteilung und könnte mir

keinen besseren Job vorstellen.

Früher waren also Autos dein

Berufsumfeld, heute sind es

Menschen. Eure Bewohnerinnen

und Bewohner verlangen

viel Aufmerksamkeit, Nähe

und Pflege. Wie gelingt es

dir, diese Beziehungen nach

Schichtende loszulassen?

Nähe und Distanz sind wichtige

Themen für uns alle in der

Pflege tätigen. Für unsere Bewohnerinnen

und Bewohner

sind wir oftmals wie eine Familie.

Wir verbringen viel Zeit miteinander

und durch die pflegerischen

Aspekte kommen

wir uns – nicht nur emotional

– auch sehr nahe. Diese Beziehungen

schätze ich sehr, dennoch

habe ich keine Mühe, am Abend

abzuschalten.

Wie erholst du dich nach einem

anstrengenden Arbeitstag?

Seit wenigen Monaten bin ich stolzer

Vater und freue mich jeden

Tag, so viel Zeit wie möglich mit

meinem Sohn zu verbringen. Gerne

reflektiere ich meinen Tag auch

mit meiner Frau, die ebenfalls in

der Pflege tätig ist. Sonst entspanne

ich mich gerne mit Musik, treffe

Freunde oder gehe spazieren. Im

Sommer bin ich zudem oft in der

Rotsee-Badi oder in der Reuss anzutreffen.

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RÜCKSEITE

Wie das Projekt «Qube» die Attraktivität

von Ebikon steigern kann

Ebikon wächst. Prognosen zeigen, dass dieser Trend auch während

den nächsten Jahren anhalten wird. Mit den richtigen Massnahmen

können wir Ebikon kontrolliert entwickeln und die Attraktivität

unserer Gemeinde für alle steigern.

Aufbauend auf dem Masterplan hat Ebikon die Chance, auf dem

Areal Weichle ein neues Zentrum mit einem vielfältigen Angebot

an Wohnungen, Büros, Dienstleistungs- und Gewerbeflächen zu

entwickeln. Ein Zentrum, welches nicht nur für Quartierbewohner,

sondern für ganz Ebikon attraktive Begegnungszonen mit einer

hohen Aufenthaltsqualität bietet.

Mit einem Wohnungsangebot und einer hohen Lebensqualität

können wir eine Bevölkerungsschicht ansprechen, die zu einer gesunden

Finanzlage der Gemeinde beiträgt. Und schliesslich können

wir mit diesem Projekt das Wachstum von Ebikon kontrollieren und

den Bevölkerungsmix optimieren.

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