ebikon vernetzt / 09/2018 / Elektronische Archivbewirtschaftung

6030Ebikon

Das interne Kommunikationsorgan der Gemeinde Ebikon 09/2018

ebikon

vernetzt

Mitarbeitende schreiben Geschichte für die Gemeinde

Das Archiv elektronisch mit Geschäftsverwaltung

bewirtschaften


Spielregeln für

die Zusammenarbeit

Die Geschäftsleitung hat förderliche Faktoren des

Teamworks erarbeitet und Spielregeln für die Zusammenarbeit

innerhalb der Gemeindeverwaltung

definiert. Es geht dabei um die Kultur der Kommunikation,

um den Umgang mit Entscheidungen und

um das Tragen von Verantwortung innerhalb der

lernenden Organisation.

Elektronische Geschäftsverwaltung

evaluiert

Durch die zunehmende Digitalisierung findet die

Archivierung immer häufiger elektronisch statt. Die

Projektgruppe unter der Leitung von Geschäftsführer

Alex Mathis hat die IST- und SOLL-Situation für

die elektronische Geschäftsverwaltung der Gemeinde

Ebikon evaluiert.

Impressum

3. Jahrgang, September 2018, erscheint vierteljährlich

Herausgeber: Gemeinde Ebikon, Riedmattstrasse 14, 6031 Ebikon

Telefon 041 444 02 02, info@ebikon.ch, www.ebikon.ch

Redaktion: Michi Zimmermann

Gestaltung: zweikraft GmbH, 6030 Ebikon, gruezi@zweikraft.ch

2 EBIKON VERNETZT 09/2018


EDITORIAL

Das Ganze ist mehr

als die Summe seiner Teile

Im Frühling hat die Geschäftsleitung

in Rathausen mit den Säulen

«Verbindlichkeit» und «Lernende

Organisation» den Grundstein für

ein teamorientiertes und dynamisches

Zusammenarbeiten geschaffen.

Dabei gilt die Verbindlichkeit

als zwingende Voraussetzung für

einen fairen und korrekten Umgang

miteinander und impliziert Verlässlichkeit.

Die lernende Organisation

bezeichnet eine anpassungsfähige,

auf innere und äussere Reize reagierende

Organisation.

Alex Mathis,

Geschäftsführer

Und was heisst das nun genau für mich persönlich, für mich als Mitglied des

Teams und für die Gemeindeverwaltung Ebikon?

Wenn wir bereichsübergreifend Hand in Hand als Team zusammenarbeiten,

kommen wir einen grossen Schritt weiter. Oder frei nach Aristoteles: Das

Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Heute befinden wir uns in einem

schnell verändernden Umfeld. Dabei nimmt die Digitalisierung eine grosse

Bedeutung ein und wie wir darauf reagieren bzw. laufend lernen. Bei diesen

Veränderungen ist es besonders wichtig, dass wir uns auf das Gegenüber

verlassen können.

In der Geschäftsleitung haben wir als interne Richtschnur 20 Leitsätze zur

Verbindlichkeit und Lernenden Organisation erarbeitet. Diese stellen wir

Ihnen in der aktuellen Ausgabe vor. Wie die Leitsätze konkret in der Abteilung

umgesetzt werden können, zeigt Christiane Scherwey im Interview auf. Auch

zur Digitalisierung und der elektronischen Geschäftsverwaltung finden Sie in

dieser Ausgabe einen Beitrag. Denn Sie schreiben die Geschichte von Ebikon

für viele Jahre. Wussten Sie, dass beispielsweise Schulzeugnisse in unserem

Archiv 70 Jahre aufbewahrt werden?

Ich wünsche Ihnen einen farbenfrohen Herbst und viel Spass beim Lesen.

Herzlich grüsst

Alex Mathis

EBIKON VERNETZT 09/2018 3


Wie die neuen Spielregeln in den Abteilungen

konkret umgesetzt werden

Christiane Scherwey, Abteilungsleiterin Gesellschaft und

Soziales, zeigt im Interview auf, wie die neuen Spielregeln

in den Bereichen «Verbindlichkeit» und «Lernende

Organisation» mit den Mitarbeitenden und in der Geschäftsleitung

umgesetzt werden.

Aufgezeichnet von Michi Zimmermann

Christiane, die Geschäftsleitung

hat in den vergangenen zwölf

Monaten drei Mal getagt. Dabei

seid ihr mit neuen Spielregeln

gestartet. Welche Erkenntnis

ziehst du aus diesen Klausuren?

Das Geschäftsführermodell

der Gemeinde Ebikon ist erst mit

dem Start von Geschäftsführer

Alex Mathis im Juli 2017 zum

Tragen gekommen. Nachdem

viele Prozesse definiert waren

nach dem Start von Alex Mathis

innerhalb der Geschäftsleitung

und auch mit dem Gemeinderat

sowie den Kommissionen, wurde

die Kultur innerhalb der Verwaltung

mehr und mehr zum Thema.

Die gemeinsamen Geschäftsleitungsklausuren

ab Anfang 2018

waren sehr wichtig, um einen

Rückblick zu machen, Erfahrungen

auszutauschen und daraus

zu lernen. Weiter haben wir definiert,

was wir für eine optimale

Zusammenarbeit brauchen und

haben den Blick gemeinsam nach

vorne gerichtet. An den Klausuren

haben wir mit den Spielregeln der

«Verbindlichkeit» und der «Lernenden

Organisation» gearbeitet,

welche wir in den Abteilungen

umsetzen werden.

Wie setzt du die Spielregeln in

deiner Abteilung konkret um?

Die Bereichsleitungen haben

die Spielregeln erhalten. Mit einer

anonymen Selbstreflexion in der

Ich-Form und aus der Organisationsperspektive

wird in den

Bereichen eine Beurteilung durch

alle Mitarbeitenden stattfinden

oder hat bereits stattgefunden.

Mit dem Ergebnis wird transparent

sichtbar, wie sich die Mitarbeitenden

einschätzen und wie sie die

Gemeinde Ebikon als Organisation

wahrnehmen. Wir werden

feststellen, ob diese Spielregeln

bereits angewendet werden und

wo es eine Veränderung braucht.

Die Ergebnisse fliessen dann in

die Zielvereinbarungen bei den

Mitarbeitergesprächen ein. Dies

wird auch bei den Mitgliedern der

Geschäftsleitung der Fall sein.

Hat die Geschäftsleitung diese

Befragung auch durchgeführt als

Gremium?

Ja, die Geschäftsleitung hat

dies an einer gemeinsamen

Tagung durchgeführt und ausgewertet.

Das Ergebnis und die

Diskussion daraus zeigten, dass

heikle Themen früher angesprochen

werden sollten. Dieser

Punkt hängt wiederum stark mit

der Kommunikation zusammen.

Denn der Sender ist stets in der

Pflicht zu prüfen, dass der Emp-

4 EBIKON VERNETZT 09/2018


INTERVIEW

«Zu kommunizieren und zu verstehen sind

bekanntermassen nicht dasselbe.»

Christiane Scherwey, Abteilungsleiterin Gesellschaft & Soziales

fänger die Mitteilung verstanden

hat. Zu kommunizieren und zu

verstehen sind bekanntermassen

nicht dasselbe.

Ist damit auch eine Feedbackkultur

gemeint?

Das ist so, denn aus dieser

Feedbackkultur resultiert ein

abteilungsübergreifendes Verständnis

für die breiten Aufgaben

der Gemeinde, um eine hohe

Dienstleistungsqualität für die

Bevölkerung zu erreichen. Als

«Lernende Organisation» sind wir

dazu angehalten, gemeinsam die

internen Ressourcen zu analysieren,

umzusetzen und nach

aussen zum Leuchten zu bringen.

Dies ist mit einer konstruktiv gelebten

Feedbackkultur schneller

erreichbar. In einer Lernenden

Organisation sollen auch «quere»

Gedanken und Ideen Platz haben.

So dürfen in Entwicklungsprozessen

auch Fehler gemacht werden.

Dies sind Grundanforderungen für

eine sich positiv vorwärtsbewegende

Organisation.

Verbindlichkeit

Ich halte, was ich verspreche

(mündlich und schriftlich)

Ich tue, was ich sage

Ich kommuniziere klar

Ich stelle sicher, dass wir das Gleiche

verstehen

Vereinbarte Abmachungen/Termine/Spielregeln

setze ich um bzw.

halte ich ein

Ich stehe hinter getroffenen Entscheiden

Ich setze Entscheide und Massnahmen

um (ohne «ja, aber»-Begründungen)

Ich trage Entscheide mit und setze

diese konsequent um, auch wenn

ich selbst anders entschieden hätte

Wenn ich Vereinbarungen/Abmachungen

nicht einhalten kann,

kommuniziere ich dies so schnell

wie möglich

Ich übernehme Verantwortung und

setze unsere Werte verbindlich um

EBIKON VERNETZT 09/2018 5


Öffnungszeiten

Freitag, 14. September 2018: 17 bis 20 Uhr

Samstag, 15. September 2018: 10 bis 18 Uhr

Podium mit den Ortsparteipräsidien um 14 Uhr

Sonntag, 16. September 2018: 10 bis 16 Uhr

Podium mit den Kommissionspräsidien um 11 Uhr

Lernende Organisation

Wir setzen uns für die gemeinsamen

Ziele ein und stellen dafür individuelle

Ziele und Interessen zurück

Vertrauliche Informationen behalten

wir unter uns, geben diese nicht

weiter

Wir hinterfragen regelmässig unsere

Routinen und Gewohnheiten

Auch heikle Themen werden bei

uns angesprochen

Bei uns im Team haben auch «quere»

Gedanken und Ideen Platz

Kritische Rückmeldungen aus unserem

Umfeld nutzen wir zur Weiterentwicklung

Unsere Vertrauensbasis lässt auch

Fehlverhalten zu. Wir sind nicht

nachtragend und können verzeihen

Fehler geschehen auch bei uns, diese

nutzen wir als Lernchance

Wenn bei uns über abwesende

Dritte (intern/extern) gesprochen

wird, geschieht dies in einer Haltung

von Wertschätzung und Respekt

Wir sind bereit uns nicht nur fachlich,

sondern auch persönlich weiter

zu entwickeln – wir entwickeln

uns als Menschen ständig weiter

Bild: Workshop der Geschäftsleitung

6 EBIKON VERNETZT 09/2018


GEMEINSAM ERLEBEN UND GESCHICHTE SCHREIBEN

EXPO rontal plus

Vom 14. bis 16. September 2018 findet die EXPO rontal plus im ehemaligen

MParc in Ebikon statt. Die Gemeinde Ebikon ist mit einem Stand präsent

und befragt die Messebesuchenden zur aktuellen Stimmungslage. Am

Stammtisch kann diskutiert werden. Die Künstler von Queenkong malen

dies mit Livebildern an den Wänden fest. Weiter organisiert die Gemeinde

zwei Podien mit den Ortsparteipräsidien und den Kommissionspräsidien.

Äbiker Chilbi

An der Chilbi begegnen sich jährlich Kinder,

Jugendliche, Familien, Freunde und Bekannte.

Die Vereine bieten Lebkuchen, Zuckerwatte und

weitere kulinarische Köstlichkeiten an. Am 8.

und 9. September 2018 gab es auch Spielstände,

Reitschule und Putschibahn für gemeinsame

Chilbiaktivitäten.

Anlass für Pensionierte in der Mall of Switzerland

Die Gemeinde organisierte für ihre ehemaligen

Mitarbeitenden in Pension einen Anlass. Dieses

Jahr besuchten über 40 Pensionierte die Mall

of Switzerland und konnten mit einer Führung

hinter die Kulissen blicken.

Erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse gefeiert

Anfang Juli 2018 ehrte die Gemeinde Ebikon ihre

Lernenden und Studierenden mit einer Feier. 15

Auszubildende haben im 2018 erfolgreich bei

der Gemeinde, beim Werkdienst und im Zentrum

Höchweid abgeschlossen.

EBIKON VERNETZT 09/2018 7


Projektgruppe hat elektronische Geschäftsverwaltung

(Gever) evaluiert

Die Archivierung garantiert die spätere Nachverfolgbarkeit eines Geschäfts

und ist teilweise gesetzlich vorgeschrieben. Durch die zunehmende

Digitalisierung findet die Archivierung immer häufiger elektronisch

statt. Die Projektgruppe unter der Leitung von Geschäftsführer

Alex Mathis hat die IST- und SOLL-Situation evaluiert.

Die Arbeit mit dem aktuellen elektronischen System

BrainConnect ist für viele Mitarbeitende nicht

zufriedenstellend. In einem ersten Schritt hat die

Projektgruppe eine IST-Analyse durchgeführt. Dabei

wurde analysiert, was BrainConnect leistet und

wo Verbesserungspotential besteht. Folgende drei

Verbesserungsthemen haben sich zusammengefasst

herauskristallisiert:

• BrainConnect ist nicht benutzerfreundlich

und entsprechend ineffizient

• Daten sind redundant

• Mangelnde Vorgaben/Grundsätze und Schulung

für die Mitarbeitenden

Mindestanforderungen definiert

Die Projektgruppe hat einen Katalog von Mindestanforderungen

an die elektronische Geschäftsverwaltung

definiert. Es geht einerseits um die Archivierung

und auf der anderen Seite auch um die Optimierung

der Arbeitsprozesse bzw. den Workflow. Dies sind

zusammengefasst mit Stichworten folgende Anforderungen

(alphabetisch):

• Ablagen von definitiven Dokumenten

• Abläufe/Workflows

• Archivierung

• Explorerstruktur

8 EBIKON VERNETZT 09/2018


DIGITALISIERUNG

Zahlen zum Gemeindearchiv

Wussten Sie dass, …

… das älteste Gemeinderatsprotokoll

von 1819 stammt und damit

199 Jahre alt ist.

… Schülerlisten und Notenverzeichnisse

jährlich in einem Buch

gebunden werden und diese

Verzeichnisse mindestens 70 Jahre

aufbewahrt werden, damit bei einem

Verlust ein Duplikat ausgestellt

werden kann.

• Explorerfunktionalität

• Sitzungsmanagement

• Verlinkung

• Vertragsverwaltung

Anpassungen bei BrainConnect oder neues System

Die Benutzerfreundlichkeit ist ein Grund dafür, dass

viele Mitarbeitende nur das nötigste mit Brain-

Connect ausführen. Um die gesamte Oberfläche

neu zu gestalten und auch die Verknüpfungen zu

überarbeiten, würde es grundlegende Anpassungen

der Software benötigen. Deshalb hat sich die Projektgruppe

entschieden, das System BrainConnect

nicht mehr weiterzuführen und eine alternative

Lösung zu suchen. Dabei gilt es im Sinne der

Lernenden Organisation zu beachten, dass bei der

Einführung eines neuen Systems die Mitarbeitenden

zu Beginn und fortlaufend unterstützt werden. Auch

müssen klare Vorgaben definiert werden, was wie

auszuführen ist.

Mitglieder der Projektgruppe, von links: Yves Brönnimann

(EDV, Finanz- und Rechnungswesen), Susan

Hodel (Assistentin des Geschäftsführers), Alex Mathis,

(Geschäftsführer und Projektleiter) und Roland Baggenstos

(Gemeindeschreiber). Es fehlen Michèle Hagmann

(Gemeinderats-Administration) und Nicole Zweifel

(Abteilungsleiterin Planung & Bau).

Ausblick

In einem nächsten Schritt wird die Frage geklärt,

mit welcher Lösung BrainConnect ersetzt werden

soll. Die Projektgruppe hat bereits mit einzelnen

Anbietern Kontakt aufgenommen und klärt alternative

Lösungen ab. Weiter muss die Datenmigration

geplant werden.

EBIKON VERNETZT 09/2018 9


HINTERGRUNDINFOS

Marianne Wimmer,

Leiterin Zentrum Höchweid

AKTUELLE BAUPROJEKTE DER GEMEINDE

Zentrum Höchweid gestaltet Lebensumgebung

im Känzeli neu

Das Zentrum Höchweid hat im Känzeli die Gemeinschaftsräume

und die Terrasse umgestaltet.

Die baulichen Massnahmen sind ein Bestandteil

des Betreuungskonzepts für Menschen mit

Demenz. Mit dem Umbau durch Spendengelder

konnte das Lebensumfeld für alle Anspruchsgruppen

– Bewohnende, Mietende, Angehörige,

Besuchende und Mitarbeitende – optimiert

werden. Das räumliche Umfeld ist ein bedeutender

Faktor für eine gute Lebensqualität bei einer

Demenz neben der Gesundheit, dem sozialen

Umfeld und der Autonomie.

«Die anfängliche Skepsis bei den

oben genannten Anspruchsgruppen

aufgrund des Umzugs vom

Sonnegärtli ins Känzeli ist zwischenzeitlich

einer Begeisterung

gewichen. Denn die Bewohnenden

können sich im geschützten

Rahmen individuell entfalten und

Lebenssinn sowie Geborgenheit

erfahren.»

Frau Portmann (links) und Frau Haupt

bei der gemeinsamen Gartenarbeit.

Provisorium Schulhaus Höfli

Aufgrund der erhöhten Naphthalin-Werte ist

das Schulhaus Höfli für Schülerinnen und Schüler

geschlossen. Der Unterricht zwischen den Sommerferien

und Herbstferien 2018 findet für sechs

Wochen dezentral im Schulhaus Feldmatt, Haus

Sonnegärtli und im Schulhaus Wydenhof statt.

Die Vorbereitungen zur Realisierung des Provisoriums

auf dem Fussballfeld des Schulhaus Höfli

mit Bezug per 29. Oktober 2018 sind auf Kurs.

Am Montag, 29. Oktober, ist auch der Tag der

offenen Tür geplant. Während den Herbstferien

finden die Bauarbeiten statt. Vor den Herbstferien

wird am Fundament gearbeitet. Für die Gemeinde

steht die Gesundheit der Kinder und Lehrpersonen

an erster Stelle, deshalb werden die Massnahmen

sofort umgesetzt.

Alex Mathis,

Geschäftsführer

«Die beschlossenen Massnahmen zum Schulhaus Höfli führen dazu, dass

die zuständigen Mitarbeitenden in kürzester Zeit einen enormen Sondereffort

leisten. Für dieses Engagement möchte ich mich herzlich bedanken.»

10 EBIKON VERNETZT 09/2018


6030 UND ANDERE ZAHLEN

Zwei Kilometer neue Fernwärmeleitungen

Die Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage

Renergia

kann im Rontal mit dem Fernwärmenetz

ökologisch genutzt

werden. Am 1. Oktober 2018

startet ewl mit den Bauarbeiten

zur Erweiterung des Netzes in

Ebikon. An der Oberdierikonerstrasse

bis zur Schulhausstrasse

entstehen rund zwei Kilometer

neue Leitungen. Die Gemeinde

schliesst die eigenen Gebäude

Schulhaus Feldmatt, Zentrum

Höchweid und das Haus Känzeli

an.

AKTIONEN ZENTRUM HÖCHWEID

Zwölf Plätze gut gemacht im

Städte-Ranking der Bilanz

Die Bilanz veröffentlicht jährlich

das Städte-Ranking von Wüest

Partner, wo 162 Städte nach

elf unterschiedlichen Kriterien

gegeneinander antreten. Dieses

Jahr ist Ebikon vom Rang 118

auf 106 aufgestiegen. Damit ist

Ebikon die grösste Aufsteigerin

und dies nicht zuletzt wegen

den neuen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten

der Mall of

Switzerland.

Wildbuffet à discretion für 15 Franken

Am 10. Oktober 2018 gibt es für alle Mitarbeitenden der Gemeinde

ein Wildbuffet à discretion ab 11.30 Uhr im Kafi Höchweid. Eine

Voranmeldung ist bis am 5. Oktober unter 041 444 01 15 erwünscht.

Wasch- und Bügelservice

«Sommer ade – Winter juhe»

Aktionspreis

Franken

Normalpreis

Franken

Daunen-Duvet waschen, trocknen 25.— 35.—

4 Jahreszeiten Duvet 2-lagig waschen,

trocknen

37.— 50.—

Daunen-Kissen waschen, trocknen 10.— 15.—

Skibekleidung Jacke und Hose waschen,

imprägnieren

Outdoor Bekleidung Jacke und Hose waschen

15.— 20.—

10.— 15.—

Rucksack waschen 25.— 35.—

Lounge Kissen 4.—/kg 5.50/kg

Blusen-/Hemdenpass im Abo am Bügel

(10 plus 1 gratis)

Blusen-/Hemdenpass im Abo gefaltet

(10 plus 1 gratis)

40.— 45.—

45.— 50.—

PROZESSE UND ZUSTÄNDIGKEITEN

Wer koordiniert was

Neuorganisation Schalter

Abteilung Planung & Bau

Die Spannbreite der Aufgaben

von der Administrationsleitung

in der Abteilung Planung & Bau

reichte bisher von der Beantwortung

von komplexen Bürgeranliegen

bis hin zur Büromaterialbestellung.

Dies ergibt

eine zu grosse Bandbreite von

notwendigen Qualifikationen.

Die internen Wechsel und die

Kündigungen zeigen, dass die

Stelle nicht nochmals in dieser

Art besetzt werden kann.

Die Abteilung organisiert die

Tätigkeiten mit unterschiedlichen

Anforderungen in der

Zukunft so, dass die Administrationsstelle

neu mit 60

Prozent ausgeschrieben ist und

die neue mitarbeitende Person

jeweils am Morgen anwesend

ist. Diese Stellenbesetzung

reicht allerdings nicht mehr aus,

um den Schalter gemäss den

Öffnungszeiten der Gemeinde

aufrecht zu erhalten. Aus

diesem Grund wird der Schalter

geschlossen und die Besuchenden

werden am offiziellen

Empfang begrüsst sowie für

Termine abgeholt. Die Umsetzung

erfolgt per Anfang Januar

2019. Alle Details werden derzeit

geklärt, damit die Neuorganisation

reibungslos verläuft.


Bauliche Grossprojekte

entlang der Kantonsstrasse

I St. Klemens

• Bebauungsplan durch Stimmberechtigte

im Juni 2018 angenommen

• Genehmigung durch Regierungsrat des Kantons Luzern

ist pendent

• Danach Eingabe des Baugesuchs und Start der

Projektrealisierung möglich

II Sagenmatt/AMAG

• Die öffentliche Mitwirkung Anfang 2018 hat sechs

Eingaben ergeben

• Weiterbearbeitung wird zusammen mit den Ergebnissen

der kantonalen Vorprüfung im Herbst 2018 erfolgen

III Weichle/MParc

• Drei Einsprachen zum Bebauungsplan und drei Einsprachen

zur Teilzonenplanänderung wurden persönlich mit den

Einsprechern behandelt

• Eine Einsprache wurde zurückgezogen

• Abstimmung im November 2018 geplant

I

IV Schindler

• Bauarbeiten am Visitor Center und am Managementgebäude

sind am Laufen

• Bewilligungsprozess und anschliessende Umsetzung der

Umgebungsgestaltung sind in Bearbeitung

V Mall of Switzerland

• Laufend einzelne Gesuche für Innenausbauten oder

temporäre Anlagen

• Koordination für Events/Veranstaltungsbewilligungen in Arbeit

• Ein möglicher Hallenbadstandort neben dem Areal Risch

Ebikon und Root D4

12 EBIKON VERNETZT 09/2018


HINTERGRUNDINFOS

V

IV

III

II

0 200 400 600 800m

Spatenstich Trolleybusverlängerung

• Am 1. Oktober 2018 findet der Spatenstich zum Bau der

Trolleybusverlängerung vom Maihof bis zur Mall of Switzerland statt

• Die Inbetriebnahme der RBus-Linie 1 ist auf den Fahrplanwechsel im

Dezember 2019 geplant

Sanierung Schlösslistrasse

• Die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung im 2019 sind am Laufen

• Kleinere Landerwerbe sind nötig

EBIKON VERNETZT 09/2018 13


IM GESPRÄCH

Tamara Lienert

Aufgezeichnet von Michi Zimmermann

Tamara, du hast nach

deinem Praktikum

beim Werkdienst Ebikon

Anfang August

2018 die dreijähre

Ausbildung zur Fachfrau

Betriebsunterhalt

gestartet. Wie bist du

auf den Beruf aufmerksam

geworden?

Als Kind war ich im

Landdienst und die

Arbeit draussen in der

Natur bei jedem Wetter

hat mir immer sehr gut

gefallen. Weiter interessieren

mich Maschinen

und das Handwerkliche seit

ich klein bin. Der Beruf als Fachfrau

Betriebsunterhalt kombiniert

diese Tätigkeiten. Das Praktikum

habe ich dann gestartet, weil

mein Partner diesen Beruf als

Erstausbildung erlernt und mir ein

Praktikum empfohlen hat. Nach

dem Praktikum habe ich die Ausbildung

diesen Sommer gestartet.

Zuvor habe ich im Tierspital in

Zürich gearbeitet. Aufgrund meiner

Tierhaarallergie musste ich

das Berufsfeld wechseln.

Kannst du einige Tätigkeiten

beim Werkdienst der Gemeinde

Ebikon aufzählen?

Wir unterhalten Strassen, Spielplätze,

Wanderwege und Feuerstellen,

mähen Gras und Rasen,

schneiden Hecken, betonieren

Beschilderungen wie beim Rontaler

Höhenweg oder bessern

den Strassenbelag aus und entsorgen

den öffentlichen Kehricht.

Es kommen laufend noch weitere

Arbeiten während meiner Ausbildung

hinzu, wie beispielsweise

die Wartung

von Geräten und Fahrzeugen.

Das tönt nach körperlicher

Anstrengung.

Wie ist das für dich?

Da ich sehr aktiv bin

und gerne draussen

bin, kommen mir diese

Arbeiten entgegen.

Die ersten drei Monate

waren körperlich sehr

anstrengend und inzwischen

bin ich daran

gewöhnt. Einen ganzen

Tag Hecken zu schneiden, gibt

aber auch jetzt noch Muskelkater

(lacht).

Was machst du nach einem anstrengenden

Tag zuhause?

Da bin ich schon mal froh, wenn

ich einige Minuten drin sein kann

und ich mich erholen kann. Mein

Sohn Fynn ist vier jährig und ist

auch aktiv. Nach einer kurzen

Pause spiele ich gerne mit ihm

Fussball, Basketball, Frisbee und

wir gehen auch gerne in die Rot-

14 EBIKON VERNETZT 09/2018


see-Badi. Wir wohnen an der

Kaspar-Kopp-Strasse und von da

aus ist alles innerhalb von kurzer

Distanz erreichbar in der Freizeit.

Bleibt dir neben Familie und

Ausbildung noch Zeit für Hobbies?

Meine Hobbies versuche ich

mit Fynn und meinem Partner

zu kombinieren. So verbringen

wir auch gemeinsam Zeit in der

Autowerkstatt, weil wir derzeit

am Neuaufbau eines Fahrzeugs

für Bergrennen sind. Für Vereine

reicht es leider nicht mehr.

Du bist zuhause, beruflich und in

der Freizeit viel in Männergesellschaft.

Wie gehst du damit um?

Das ist keine aussergewöhnliche

Situation für mich. Wichtig ist,

dass die Gespräche offen geführt

werden, ob unter Frauen oder mit

Männern. Es gibt sicherlich unterschiedliche

Gesprächsthemen

und viele Frauen teilen nicht dieselben

Interessen wie ich. Es gibt

aber auch viele Gemeinsamkeiten,

ob männlich oder weiblich.

DIENSTJUBILÄEN

August 2018

10 Jahre

• Pauline Ahmeti, Verpflegungsdienst Zentrum Höchweid

• Susan Huber, Administration Musikschule Rontal

• Priska Koch, Leiterin Einwohnerkontrolle

20 Jahre

• Beat Erni, Leiter Steuern

30 Jahre

• Ruth Thomi, Administration Musikschule Rontal

September 2018

10 Jahre

• Ded Gjokaj, Mitarbeiter Werkdienst

EBIKON VERNETZT 09/2018 15


Politisch

Gesellschaftlich

Wir vernetzen

Räumlich

Wirtschaftlich

Unser Leitbild aus der

Strategie 2017 bis 2021

Wir ermöglichen unseren Kunden einen einfachen Zugang

zu unseren Dienstleistungen.

Wir sind lösungsorientiert und unsere Zusammenarbeit ist geprägt

durch Vertrauen, Wertschätzung und gegenseitige Unterstützung.

Wir sind interessiert am Geschehen in unserer Gemeinde und beachten

das öffentliche Interesse. Wir sind motiviert und wollen unsere

Gemeinde aktiv mitgestalten.

1.,2.,3.

Wir setzen gezielt Prioritäten in unseren Massnahmen zur Entwicklung

der Gemeinde und ermöglichen uns damit ein Agieren statt Reagieren.

Wir suchen die funktionelle Vernetzung - bewusst dort, wo sie notwendig ist.

Wir beachten bei der Ausführung unserer Arbeiten die Konsequenzen

auf andere Abteilungen und sind gemeinsam für die Erreichung.

Wir vernetzen uns über unsere Gemeindegrenze hinaus –

bewusst dort, wo wir für Ebikon Nutzen schaffen können.

Wir vernetzen

Das interne Kommunikationsorgan der Gemeinde Ebikon 09/2018

ebikon

vernetzt

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