der-Bergische-Unternehmer_0719

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

07

2019

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36 Serie

Ganzheitlich

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38 Porträt

von Düsseldorf an

die Wupper

40 Fokus

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Alles im grünen Bereich?


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EDITORIAL

OHNE MITTELSTAND KEIN WOHLSTAND – so kurz und knapp

lässt sich gerade in unserer Region die Bedeutung der mittelständischen und

sicher auch kleineren Unternehmen zusammenfassen. Die sogenannten KMU

– vielfach sind es Familienunternehmen – sorgen für Arbeitsplätze und Innovationen,

die nachhaltig die Entwicklung von Städten und Gemeinden bestimmen.

So sind öffentliche Mittel, die den Betrieben helfen, sich zukunftsgerichtet

aufzustellen, gut angelegtes Geld, das letztendlich nicht nur den

Unternehmen selbst zugute kommt. Die Vielfalt an Förderprogrammen ist

enorm, die Möglichkeiten, sie auszuschöpfen, auch. Nur ist nicht von der Hand

zu weisen, dass es schwierig ist, im Bürokratiedschungel den Überblick zu behalten

und den richtigen Weg einzuschlagen. Wie dies mit den entsprechenden

Partnern an der Seite gelingen kann, erfahren Sie in unserem Titelthema, das

sich diesmal der Mittelstandsförderung widmet.

Alle Welt redet vom Klimawandel, der uns im heißen Juni wieder spürbar vors

Auge geführt wurde. Wie unser aktueller Fokus zeigt, steht angesichts der anhaltenden

Debatte um nachhaltigen Schutz für Klima und Umwelt auch die

Druck- und Verpackungsbranche vor großen Herausforderungen. Doch Grün

macht erfinderisch, das zeigen die Unternehmen mit zahlreichen Innovationen

in Richtung Zukunft.

Urlaubszeit heißt im besten Fall Entschleunigung. Was wäre dazu besser geeignet,

als eine Bootsfahrt in ruhigen Gewässern. Ohne viel Trubel mitten

durch die Natur zu schippern, ist Erholung pur. Und dazu brauchen Sie noch

nicht einmal einen Bootsführerschein, wie unser Reisebericht über die Mecklenburgische

Seenplatte zeigt.

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für Ihr Unternehmen. Sprechen Sie mit uns.

der Bergische Unternehmer 07|19 3


INHALT

18 Titel

Mittelstandsförderung

Investitionen in die Zukunft

30

Gastkommentar:

von Stephan A.

Vogelskamp, Geschäftsführer

automotiveland.nrw

38

Startup:

Stone It - von Düsseldorf an die

Wupper

4 www.bvg-menzel.de


50

Entschleunigen auf der

Mecklenburgischen Seenplatte

Namen & Nachrichten

o6 Pitch mit Rekordbeteiligung

07 Beruf und Familie vereinbaren

08 Händler am Ruder

09 Hohe Arbeitskosten in Deutschland

10 Volksbank unterstützt

Kinderschutzbund

10 Neues Restaurant-Konzept

11 Rollenbilder bei der Berufswahl

12 Mehr E-Mobilität in Mettmann

12 Exportnation im Ungleichgewicht

13 Neue Sparkassen-Geschäftsstelle

14 Autofahren wird sich verteuern

14 Mobilitätsmanager für Solingen

15 Industrie erwartet mehr Kurzarbeit

16 Gepa auf der TrendSet

16 Wellershaus wird Sparkassen-Chef

Titel

18 Mittelstandsförderung - Für mehr

Investitionen in die Zukunft

22 Interview: Wege durch den

Förderdschungel

Total digital

28 Cyber Krieg auf der Straße

Aus der Region

30 Gastkommentar: Good bye „German

Angst“ – Shalom Zukunft!

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer Seite Serie

36 Ganzheitlich beraten

Erfolgreich bergisch startup

38 Stone IT - Alles rund um Apple & Co.

Im Fokus

40 Druck und Verpackung: Alles im grünen

Bereich?

46 Unter uns: Anspruchsvolle Kunden und

komplizierte Produkte

Bergisches Land geht aus

48 Alles neu am Neuenhof 1

Für Sie entdeckt

50 Urlaub vom Alltag auf der

Mecklenburgischen Seenplatte

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

IMMER EIN OFFENES OHR

MENSCHEN BERATEN. FÜR IHREN ERFOLG

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der Bergische Unternehmer 07|19 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Berg-Pitch mit Rekordbeteiligung:

Gewinnerteam von adiutaByte löst Problem im Pflegebereich

Foto: Leon Sinowenka

Gut gepitcht: Die

Finalteilnehmer und

Gewinner des

sechsten Berg-Pitch

in Solingen


Das größte Startup-Event im Bergischen

Land, organisiert vom Gründer- und Technologiezentrum

Solingen und dessen

Coworking Space coworkit, war mit rund

200 Gästen aus Unternehmen und Institutionen

der bisher bestbesuchte Pitch seit der

Premiere 2016.

„Auch im Vorfeld zeichnete sich bereits ab,

dass der Berg-Pitch einen festen Platz in der

NRW-Startup-Szene hat“, sagte Sven Wagner,

Prokurist des Gründer- und Technolo-

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giezentrum Solingen und Initiator des Pitches.

Über 50 Startups hatten sich für eine

Teilnahme beworben, wovon dann in einer

Vorrunde 18 Teams um die fünf Finalplätze

gepitcht haben. Das Finale in den Räumen

des Mitveranstalters codecentric AG bestritten

die Startups youdo aus Düsseldorf

und Solingen, sentin aus Bochum, snabble

aus Bonn, adiutaByte aus Sankt Augustin

und yeswedo aus Düsseldorf. Als Sieger

durchsetzen konnte sich das Team um Dustin

Feld von adiutaByte. Dafür gab es ein

Preisgeld von 4.000 Euro sowie das Solinger

Startup-Stipendium. Mit ihrer Lösung von

logistischen Herausforderungen im Gesundheitswesen

–speziell in der Planung von

Routen von Pflegediensten – haben die Unternehmensgründer

die Fachjury und das

Publikum überzeugt.

Den zweiten Platz und somit 1.000 Euro

Preisgeld belegte Alexandra Tsingeni mit

snabble, die den Check-Out Vorgang beim

Einkaufen revolutionieren möchten. Dritte

wurden yeswedo um Gründer Stefan Grützmacher.

Er hat mit seiner App das „outfittery

für die Hochzeitsplanung“ entwickelt.

Den vierten Platz belegten youdo mit Patrick

Baur. Das Team aus Düsseldorf hat es

sich zur Aufgabe gemacht, Menschen beruflich

zufriedener zu machen. Dafür hat es einen

digitalen Karrierebegleiter entwickelt.

Den fünften Platz belegte sentin mit dem

Gründer Christian Els.

sentin hilft Unternehmen dabei, ihre zerstörungsfreien

Prüfprozesse besser, schneller

und sicherer zu machen.

Der nächste Berg-Pitch findet am

25. November 2019 statt.

1.

Auch per Telefon

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6 www.bvg-menzel.de


Beruf und Familie vereinbaren:

Wupperverband ist erneut für „Beruf und Familie“ auditiert

Foto: berufundfamilie, Thomas Ruddies / Christoph Petras

Bernadette Godart,

Geschäftsbereichsleiterin

Personal und Soziales

beim Wupperverband,

(2. v. l.)

nahm das Zertifikat in

Berlin für den Wupperverband

entgegen.

Der Wupperverband hat erstmals im Jahr

2015 erfolgreich an einem Audit zur Vereinbarkeit

von Beruf und Familie teilgenommen.

Nun hat die berufundfamilie gGmbH

dem Verband erneut das Zertifikat verliehen.

Für viele Beschäftigte stellt die Vereinbarkeit

von Beruf und privatem Umfeld - zum

Beispiel Kinderbetreuung oder Pflege von

Angehörigen - im Alltag eine große Herausforderung

dar. Daher hat sich der Wupperverband

entschieden, sich in diesem Bereich

kontinuierlich zu verbessern. Neben der Unterstützung

der Beschäftigten spielt hier

auch eine wichtige Rolle, dass der Verband

in Zeiten des demografischen Wandels und

Fachkräftemangels diesen Bedürfnissen

Rechnung trägt.

Das Reaudit dient als strategisches Managementinstrument

zur nachhaltigen Verbesserung

einer familienbewussten Personalpolitik.

Bausteine sind etwa flexible

Arbeitszeiten, gelegentliches oder regelmäßiges

mobiles Arbeiten oder Teilzeitmodelle,

speziell auf Eltern zugeschnitten. Der

„Handlungsrahmen Teilzeit“ im Wupperverband

beinhaltet ein Lebensphasen-Modell

und ermöglicht Eltern, je nach Lebensphase

ihrer Kinder, die Teilzeit flexibel zu

gestalten.

Auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die

Angehörige pflegen, profitieren von den

Möglichkeiten. Ebenso gehören ein Eltern-

Kind-Zimmer, der Kostenzuschuss für

Kleinkinderbetreuung sowie eine kostenlose

Pflegeberatung zum Konzept des familienfreundlichen

Arbeitgebers.

Vor dem Hintergrund einer älter werdenden

Belegschaft wird zudem das Thema Gesundheitsförderung

groß geschrieben.

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der Bergische Unternehmer 07|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

„Online City Wuppertal“:

Händler und Dienstleister übernehmen das Ruder

Das 2014 gestartete Projekt „Online City Wuppertal“

geht in die nächste Entwicklungsstufe.

Das Projekt hat das Ziel, den Wuppertaler Einzelhandel

durch eine zunehmende Digitalisierung

zukunftsfähig zu machen. Mit der „Online City

Wuppertal“ wird ein digitaler Marktplatz geschaffen,

der den stationären Handel mit dem

Online-Handel verbindet. Wuppertaler Einzelhändler

bieten somit ihre Waren nicht nur im Laden,

sondern auch über das Internet an. Nun geht

das Projekt nach knapp fünf Jahren, in denen der

Aufbau durch Mittel des Landes gefördert wurde,

in eine neue Entwicklungsphase.

Die Wirtschaftsförderung Wuppertal, die die

Aufbauarbeit koordiniert hat, übergibt die Arbeit

an den Verein „talMARKT – Online City Wuppertal

e.V.“. Über 50 Händler und Dienstleister

sind mittlerweile bei Online City aktiv. Eine Besonderheit

von Online City ist, dass die Händler

und Dienstleister sich nicht einzeln im Internet

präsentieren, sondern auf einer gemeinsamen

Plattform mit eigenem Profil auftreten. Aber

auch abseits des Online-Geschäfts wirkt sich das

Projekt positiv für die Händler aus. Nicht nur im

Internet, auch im Laden sind höhere Besucherfrequenzen

erkennbar. Insbesondere Läden in den

Nebenzentren, wie Vohwinkel oder Cronenberg,

profitieren durch neu gewonnene Kunden. Zudem

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Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal

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der Online City

Wuppertal zogen

gemeinsam mit der

Wirtschaftsförderung

nach zwei Jahren

Projektarbeit

Bilanz.

konnte die Bildung einer Händlergemeinschaft

2.0 beobachtet werden. Durch gemeinsame

Seminare zur Datenschutzgrundverordnung

oder zu digitalen

Werbemethoden sowie gemeinsamen Präsentationen

weitet sich das Netzwerk der

Einzelhändler und Dienstleister aus. Das

neue Miteinander ist von gegenseitigen

Hilfestellungen und aktiver Unterstützung

geprägt. Es gibt also noch viele Ideen, wie

die Online City in Zukunft gestaltet werden

kann. Und das ist auch wichtig, denn:

„Es gibt keine Alternative zur Digitalisierung

des Handels“, so Dr. Rolf Volmerig

von der Wirtschaftsförderung.

Weitere Informationen unter

https://atalanda.com/wuppertal

8 www.bvg-menzel.de


Hohe Arbeitskosten

in Deutschland

Eine neue Studie des Instituts der deutschen

Wirtschaft (IW) zeigt: Die Kosten

für einen Arbeitnehmer sind hierzulande

um fast ein Drittel höher als im Durchschnitt

der Industrienationen. Eine Arbeitnehmerstunde

kostete 2018 im verarbeitenden

Gewerbe 41 Euro. Damit liegt

Deutschland im Vergleich mit 42 anderen

Industrienationen an fünfter Stelle. Nur

in Belgien, Dänemark, Norwegen und

der Schweiz müssen Unternehmen für

ihre Mitarbeiter mehr ausgeben. Besonders

gegenüber dem Euro-Ausland hat

sich die deutsche Kostenposition merklich

verschlechtert. Betrug der Kostennachteil

noch im Jahr 2013 rund 19 Prozent,

sind es inzwischen mehr als 24

Prozent. Das hat laut Studie Auswirkungen

auf die Investitionen: Plane ein Unternehmen

eine neue Niederlassung für

die Produktion, spielten die Arbeitskosten

für die Standort-Entscheidung eine

große Rolle. Fast jedes zweite Industrieunternehmen

in Deutschland sieht die

hohen Arbeitskosten als Geschäftsrisiko

an. Auch der Fachkräftemangel trage

dazu bei, dass Deutschland als Investitionsstandort

zunehmend unattraktiver

werde. Anders in den neuen Bundesländern:

Mit 28 Euro produziert die ostdeutsche

Industrie um 35 Prozent günstiger

als die westdeutsche. Allerdings baut sich

dieser Kostenvorteil langsam ab: Im Jahr

2000 betrug er noch 42 Prozent.

„Wir sind deutlich teurer als das Ausland.

Und wer teurer ist, muss auch besser

sein“, sagt Studienautor Christoph

Schröder. Die Politik sei gefordert, die finanziellen

Belastungen für die Unternehmen

in Grenzen und den Standort attraktiv

zu halten – etwa durch Förderung von

Forschungsaufgaben und Investitionen in

Bildung und Infrastruktur.

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der Bergische Unternehmer 07|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Volksbank im Bergischen Land unterstützt

die Arbeit des Kinderschutzbundes

Mercure: Neues

Restaurant-Konzept

Foto: Volksbank / Bettina Osswald

Nicht alle Kinder in Remscheid haben die gleichen Chancen, gut und sicher

aufzuwachsen. Um ihnen zu helfen, organisiert der Deutsche Kinderschutzbund

zahlreiche Unterstützungs- und Beratungsprojekte – und

braucht dabei selbst Hilfe. Das vielfältige Angebot von der Familienberatungsstelle

über das Kinder- und Jugendtelefon bis hin zu Flüchtlingsprojekten

und Kleiderläden, das auch von vielen Ehrenamtlern mitgetragen

wird, kann ohne Spenden nicht aufrecht erhalten werden. Deshalb überreichte

Andreas Otto (l. im Bild), Vorstandsvorsitzender der Volksbank

im Bergischen Land, jetzt eine Spende von 1.500 Euro an Karl-Richard

Ponsar (r.), den Vorsitzenden des Kinderschutzbundes in Remscheid, und

dankte für das große Engagement des Vereins.

Zum ersten Mal nahm das Mercure-Hotel

Remscheid an der Esskultour in der

Remscheider Innenstadt teil und stellte

sich dort mit seinem neuen Restaurant-

Konzept vor. „Wir interpretieren internationale

Gaumenfreuden und bodenständige

Klassiker aus der Region auf

leichte und moderne Art völlig neu – so

wie es unser Restaurant MAHLzeit verspricht:

regional, bodenständig“, erklärt

Hoteldirektor Marco Klij. Ganz im Sinne

nachhaltigen Handelns bezieht das Küchenteam

seine Zutaten weitgehend von

Traditionsmetzgern, ortsansässigen Bäckern

und Bauern aus dem Bergischen

Land. „Das unterstützt nicht nur die

Nachbarschaft, sondern schont auch die

Umwelt“, betont Klij. „Denn Nachbarschaft

ist uns in jeder Hinsicht wichtig –

auch bei unseren Gästen.“ So gilt das Restaurant

MAHLzeit im Landhausstil

schon heute als beliebter Treffpunkt zum

Frühstück, Abendessen oder auf einen

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MAHLzeit bei der

Esskultour Remscheid

(v.l.):

Koch Skender

Ademi und Marco

Klij, Direktor des

Mercure-Hotels

Remscheid.

Foto: Claudia Wingens

10 www.bvg-menzel.de


Frauen entscheiden sich nach wie vor zu selten für gut

bezahlte Ausbildungsberufe

Foto: Shutterstock

Würden Geschlechterunterschiede

bei

der Berufswahl abschmelzen,

hätten

Frauen deutlich bessere

Verdienstmöglichkeiten.

Für welche duale Ausbildung sich junge Menschen

entscheiden, hängt stark vom Schulabschluss und

vom Geschlecht ab, meldet das Statistische Bundesamt.

Die Berufswahl der einzelnen Jahrgänge

ändert sich nur sehr allmählich. Noch immer dominieren

bei den beliebtesten Ausbildungsberufen

Geschlechterstereotype und Vorlieben. Bei den

Männern ist der Kraftfahrzeugmechatroniker am

beliebtesten, Frauen entscheiden sich am häufigsten

für eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement.

Neu ist allerdings, dass immer mehr

Ausbildungsanfänger das Abitur in der Tasche haben,

skizziert das Institut der Deutschen

Wirtschaft (IW). Dabei gibt es zwischen

den Bundesländern große Unterschiede.

Bayern verzeichnet knapp 17 Prozent Neu-

Azubis mit Hochschulreife, Hamburg dagegen

42 Prozent und Nordrhein-Westfalen

41 Prozent. „Das wirkt zunächst, als würden

Abiturienten die Hauptschüler verdrängen“,

sagt IW-Ausbildungsexperte

Dirk Werner. Dies täusche allerdings. Bei

den Ausbildungsstellen, die unbesetzt bleiben,

sagten vier von fünf Unternehmen,

dass ihnen ein Bewerber mit Hauptschulabschluss

reichen würde.

Ein Problem sind nach wie vor die Unterschiede

zwischen den Geschlechtern. In

Berufen, die überwiegend bei Frauen oder

bei Männern beliebt sind, gibt es besonders

oft einen Fachkräftemangel, zeigen

Analysen des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung,

das am IW angesiedelt

ist. Würden diese Geschlechterunterschiede

abschmelzen, hätte dies den Vorteil,

dass sich dann gerade für junge Frauen

bessere Verdienstmöglichkeiten ergeben

würden. So sind die Löhne und Gehälter

in MINT-Berufen wie dem Fachinformatiker

oder dem Mechatroniker sehr gut, allerdings

entscheiden sich Frauen nur selten

für diese Bereiche.

Frank und Horst Dobyak (v. links), Geschäftsführer der

Dobyak Maler Team GmbH & Co. KG, im Gespräch mit

Marc Brocksieper (Fachberater für Unternehmensnachfolge)

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NAMEN & NACHRICHTEN

Infrastruktur für E-Mobilität in

Mettmann wird weiter ausgebaut

Exportnation im

Ungleichgewicht

Foto: Kreisstadt Mettmann

Um Nutzern von Elektrofahrzeugen sowie interessierten

Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die wachsende

Infrastruktur zu schaffen, stellt die Kreisstadt Mettmann

eine Übersichtskarte bereit, die sowohl über den

Bürgerservice im Rathaus erhältlich ist, als auch auf der

städtischen Internetseite unter www.mettmann.de als

Download zur Verfügung steht.

In den vergangenen Monaten ist die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge

in der Kreisstadt Mettmann durch neue öffentlich

zugängliche Ladestationen für PKW und Fahrräder

gewachsen. In Kooperation mit dem Stromversorger innogy

wurden am Rathaus, am Schellenberg und am Königshof

drei Ladesäulen in Betrieb genommen – betrieben mit

100 Prozent Ökostrom.

Auch die Regiobahn hat zuletzt in Zusammenarbeit mit innogy

und der Stadtverwaltung die Parkplätze an ihren Haltestellen

„Stadtwald“ und „Neanderthal“ jeweils mit einer

Ladesäule ausgestattet. Hinzu kommt eine weitere des

Kreises Mettmann vor der Verwaltung an der Düsseldorfer

Straße. Ebenfalls verzeichnet sind die beiden Ladestationen

vor dem Rathaus und auf der Gottfried-Wetzel-Straße, an

denen E-Bikes kostenlos aufgeladen werden können. Die

Übersicht soll laufend aktualisiert werden, sobald neue und

öffentlich zugängliche Ladesäulen auf Mettmanner Stadtgebiet

hinzukommen.

Sebastian Iven von der

Regiobahn, Mettmanns

Bürgermeister Thomas

Dinkelmann und innogy-Kommunalbetreuer

Frithjof Gerstner (v.l.)

bei der Einweihung der

neuen E-Ladesäule an

der Haltestelle Mettmann-Stadtwald.

Dr. Sonja Jovicic ist

Economist für Internationale

Wirtschaftsordnung

und Konjunktur. Sie

hat Wirtschaftswissenschaften

an der

Bergischen Universität

Wuppertal,

der Gonzaga Universität

(USA) und

der Universität Novi

Sad in Serbien studiert.

Der Überschuss in der deutschen Leistungsbilanz

ist zu hoch, monieren Experten

immer wieder: So haben die EU-

Kommission, der IWF und die OECD

mahnend auf den Überschuss hingewiesen.

Eine ihrer Forderungen: Deutschland

muss mehr öffentlich investieren. Gemessen

am Bruttoinlandsprodukt (BIP) investiert

der Staat hier nur 2,2 Prozent. Hinter

der Forderung steckt die Annahme, dass

die Importe steigen, wenn Deutschland

mehr investiert. Allerdings haben mehr

öffentliche Investitionen nur einen geringen

Effekt auf die Entwicklung der Leistungsbilanz,

zeigt eine IW-Studie. Gemessen

am BIP investiert der Staat relativ

wenig, zudem spielen importierte Güter

bei öffentlichen Investitionen keine große

Rolle. Entsprechend würde die Importnachfrage

bei höheren Investitionen wenig

angekurbelt. Selbst ein sofortiger

Anstieg der Investitionen um 50 Prozent

hätte nur einen geringen Effekt auf den

Leistungsbilanzüberschuss in Höhe von

1,3 Prozentpunkten nach zehn Jahren.

„Grundsätzlich sollte Deutschland mehr

für Verkehrsinfrastruktur, Digitalisierung

und Bildung investieren“, sagt Studienmitautorin

Dr. Sonja Jovicic. Allerdings

seien solche Investitionen kaum geeignet,

um Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz

anzugehen.

Foto: IW

12 www.bvg-menzel.de


Stadt-Sparkasse Solingen baut neue

Geschäftsstelle in Ohligs

Foto: Stadt Solingen

Nach erteilter Baugenehmigung

kann der

Sparkassen-Bau starten.

Darüber freuen

sich Solingens Oberbürgermeister

Tim

Kurzbach (r.), Sparkassen-Vorstandsvorsitzender

Stefan Grunwald

(l.) und

Planungsdezernent

Hartmut Hoferichter

(M.).

Im kommenden Jahr möchte die Stadt-Sparkasse

Solingen ihre neue Geschäftsstelle in

Ohligs eröffnen. Dann zieht das Kreditinstitut

die beiden Filialen, die sich heute am Bremsheyplatz

sowie an der Grünstraße befinden,

am Ohligser Markt zusammen. „Wir planen

eine moderne Geschäftsstelle, die sich über

zwei Stockwerke erstreckt“, sagt Stefan Grunwald,

Vorstandsvorsitzender der Solinger

Stadt-Sparkasse. Der Plan sieht vor, bis zum

Sommer/Herbst 2020 die Umbauarbeiten fertiggestellt

zu haben. Mit der Sparkasse wird

auch ein Lebensmittelmarkt mit Vollsortiment

einziehen. Das Kreditinstitut hat bereits

einen Betreiber gefunden, der ebenfalls

intensiv an seinen Plänen arbeitet. Derzeit

ist die Eröffnung ebenfalls für Sommer/

Herbst kommenden Jahres vorgesehen. Mit

beiden Projekten gelinge eine deutliche Attraktivitätssteigerung

der Ohligser Innenstadt,

sagt Stadtdirektor und Planungsdezernent

Hartmut Hoferichter. Die Sparkasse

plant im Erdgeschoss des Gebäudes ihren

Selbstbedienungs- und Servicebereich, den

eine einladende Passage mit dem Supermarkt

verbindet. Im Obergeschoss werden

die Beratungsräume liegen, wo in diskreter

Atmosphäre die Kundengespräche stattfinden.

Ein Lichthof, der sich über beide Etagen

erstreckt, bringt Helligkeit und Transparenz

auf beide Ebenen.

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der Bergische Unternehmer 07|19 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Mobilität: Autofahren wird sich

deutlich verteuern

Foto: Shutterstock

Die Arbeitsgruppe Klimaschutz der Nationalen Plattform

Zukunft der Mobilität (NPM) sollte Ideen entwickeln, mit

denen die Klimaschutzziele der Bundesregierung bis 2030

erreicht werden. Dafür wird sich vor allem der Verkehr

wandeln müssen. Die Ansätze der Arbeitsgruppe, die jetzt

ihren Zwischenbericht veröffentlicht hat, haben laut einer

Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) alle das

gleiche Problem: Autofahren wird deutlich teurer. Die Bundesregierung

hat sich das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen

des Verkehrs bis 2030 auf 95 bis 98 Millionen Tonnen zu

drücken. Aktuell macht der Straßenverkehr etwa 96 Prozent

der gesamten Verkehrsemissionen aus, deshalb wird er die

größte Last – fast 75 Millionen Tonnen – stemmen müssen.

Die EU hat bereits CO2-Grenzwerte für Neufahrzeuge festgelegt,

allerdings reicht das noch lange nicht: Die Bundesregierung

hat sich verpflichtet, die Emissionen deutlich über

den EU-Durchschnitt hinaus zu reduzieren. Das aber lässt

sich nur durch nationale Instrumente realisieren – und alle

verteuern sie Mobilität, was besonders die Pendler betreffen

werde, so die Experten des IW. Alle Maßnahmen wie zum

Beispiel eine CO2-basierte Pkw-Maut und eine zusätzliche

CO2-Steuer treffen vor allem Haushalte mit geringem Einkommen,

denn sie geben anteilig mehr von ihrem Einkommen

für Mobilität aus als einkommensstarke Haushalte.

Solche Verteilungswirkungen waren bei der bisherigen Diskussion

nur am Rande Thema, werden aber wichtig, wenn

Politiker den Verkehrssektor neu aufstellen wollen. Hinzu

kommt, dass alle Varianten von Null-Emissionsfahrzeugen

in der Anschaffung teurer als Verbrenner sind.

Autofahren wird sich

wandeln und durch

die Maßnahmen zum

Klimaschutz auch

deutlich teurer werden,

prognostiziert

das Institut der Deutschen

Wirtschaft.

Mobilitätsmanager

für Solingen

Carsten Knoch ist neuer Leiter der Abteilung

für Mobilität und generelle Planung im

Stadtdienst Planung, Mobilität und Denkmalpflege

der Stadt Solingen. Der versierte

Verkehrsplaner wechselt von der Stadtverwaltung

Mönchengladbach in die Klingenstadt.

Dort war er seit 2014 tätig und leitete

zuletzt die Stabsstelle Mobilitätsmanagement

im Dezernat für Planen, Bauen, Mobilität

und Umwelt.

Nach dem Studium von Geographie, Geologie

und Städtebau/ Stadtplanung in Bonn

und Hamburg war der gebürtige Bonner zunächst

in Hamburg als Landesgeschäftsführer

für einen Verband tätig. Anschließend

wechselte er für neun Jahre in ein Büro für

Verkehrsplanung, Mobilitätsforschung und

Kommunalberatung in Köln, danach war er

knapp sechs Jahre als Ingenieur für Städtebau

und Verkehrsplanung bei der Stadt Ratingen

beschäftigt.

Foto: Shutterstock

Carsten Knoch ist 47 Jahre

alt und leitet die Abteilung

für Mobilität und generelle

Planung in der Stadtverwaltung

Solingen.

14 www.bvg-menzel.de


200

160

120

80

40

0

Industrie erwartet Anstieg der Kurzarbeit:

Rezession zeigt sich am Arbeitsmarkt

Indikatoren zur Kurzarbeit

Kurzarbeit

Tsd. Personen Hochrechnung (BA)

Schätzung (BA)

Anteil in %

ifo Kurzarbeit Verarbeitendes Gewerbe (Erwartungen)

2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA); ifo Konjunkturumfragen.

Nach Einschätzung des

ifo Instituts wird die

Kurzarbeit steigen. Die

konjunkturelle Abschwächung

hinterlässt

Spuren am Arbeitsmarkt.

Die deutsche Industrie rechnet mit einem Anstieg

der Kurzarbeit. Das geht aus der neuesten Umfrage

des ifo Instituts hervor. Demnach erwarten 8,5

Prozent der Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe

Kurzarbeit in den kommenden drei Monaten.

Das ist der höchste Wert seit Anfang 2013.

Vor einem Jahr waren es noch 2,6 Prozent. „Die

12

10

8

6

4

2

konjunkturelle Abschwächung hinterlässt allmählich

ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt“,

sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturprognosen.

„Die deutsche Industrie befindet

sich seit Mitte vergangenen Jahres in einer

Rezession. Kurzarbeit ist ein Mittel der

Wahl, wenn Unternehmen trotz wirtschaftlich

schwieriger Zeiten ihre Fachkräfte halten wollen.“

Auch die ersten Hochrechnungen der

Bundesagentur für Arbeit deuten darauf hin,

dass die konjunkturbedingte Kurzarbeit gestiegen

ist – auf knapp 44.000 Personen im

April 2019. Ein Jahr zuvor waren gerade einmal

13.000 Arbeitnehmer betroffen. Für die

Monate Mai bis Juli 2019 geht die Bundesagentur

aktuell von einem Rückgang der

Kurzarbeiterzahlen aus. Allerdings beruhen

diese Schätzungen lediglich auf bereits bewilligten

Anzeigen über Kurzarbeit. „Die tatsächlich

realisierten Kurzarbeiterzahlen werden

erst deutlich später vorliegen“, erläutert Wollmershäuser.

Da jedoch zwischen ihnen und

den ifo-Erwartungen ein enger statistischer

Zusammenhang bestehe, dürften die Vorausschätzungen

der Bundesagentur in den kommenden

Monaten nach oben revidiert werden.

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der Bergische Unternehmer 07|19 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Die GEPA auf der TrendSet: Fairer Handel

spielt auch bei Interior eine Rolle.

Wellershaus wird

Sparkassen-Chef

Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C.Schreer

Auch im Interior-Design sind die Themen Fairer Handel

und Nachhaltigkeit von wachsender Bedeutung.

Verbraucherinnen und Verbraucher greifen nicht nur

zu fair gehandeltem Bio-Kaffee, sondern können ihn

zum Beispiel auch in fairen Keramikbechern der Serie

„Valeria“ aus Thailand genießen. Fair gehandelte Kerzen

aus nachhaltigem Palmöl setzen vielfältige Akzente

und Farbtrends als Tafel-, Kugel-, oder Stumpenkerzen.

Zum ersten Mal war die GEPA – der größte europäische

Importeur fair gehandelter Lebensmittel und

Handwerksprodukte mit Sitz in Wuppertal – in München

auf der TrendSet Sommer 2019 vertreten. Der

neue Messeauftritt wurde in Kooperation mit der

Hochschule Düsseldorf entwickelt. Auch auf der Messe

selbst spielt das Thema Nachhaltigkeit und Fairer

Handel eine wichtige Rolle.

Um darauf besonders hinzuweisen, schlossen sich vier

zertifizierte Fair Trade-Aussteller zu einem Nachhaltigkeits-Treffpunkt

zusammen. Allen Ausstellern gemeinsam

ist das Engagement für faire Handelsbedingungen

in Zusammenarbeit mit den

Partnerorganisationen im globalen Süden. Neue Perspektiven

für die Handelspartner zu schaffen, ist auch

hinsichtlich der Fertigung von Handwerksprodukten

wichtig. Langfristige Handelsbeziehungen und faire

Preise gehören dazu. Dabei orientiert sich die GEPA

bei diesen Produkten an der Kalkulation ihrer

Partner.

Auch im Interior-Design

spielen die Themen Fairer

Handel und Nachhaltigkeit

eine immer

größere Rolle. Die GEPA

stellt auf der TrendSet

2019 unter anderem die

fair gehandelte Geschirrserie

„Valeria“

aus Thailand vor.

Michael Wellershaus

stieg als

Auszubildender bei

der Stadtsparkasse

Remscheid ein.

Nun wird er ihr

Vorstandsvorsitzender.

Zum 1. Januar 2020 wird Michael Wellershaus

Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse

Remscheid. Der Rat der Stadt

Remscheid beschloss die Bestellung von

Wellershaus einstimmig. Er wird damit

Nachfolger von Frank Dehnke, der zum

Jahresbeginn zur Sparkasse Oberhessen

wechselt. 1998 schloss Wellershaus erfolgreich

seine Ausbildung zum Bankkaufmann

bei der Stadtsparkasse Remscheid

ab. In der Folgezeit durchlief er

alle Ebenen der beruflichen Fort- und

Weiterbildung in der Sparkassenorganisation

und schloss im September 2010

das Studium zum Master of Business

Administration (MBA) an der Wirtschaftsuniversität

(WU) Wien ab. Nach

langjähriger Tätigkeit im Firmenkundengeschäft

übernahm er 2006 die Leitung

der Gesamtbanksteuerung, bevor er 2014

auf die Vorstandsebene wechselte. „Ich

freue mich auf die verantwortungsvolle

Aufgabe und die damit verbundenen Herausforderungen.

Es gilt den eingeschlagenen

erfolgreichen Weg der Stadtsparkasse

Remscheid weiterzugehen und sie

sicher in die Zukunft zu führen“, sagt der

künftige Sparkassen-Chef.

Foto: Stadtsparkasse Remscheid

16 www.bvg-menzel.de


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TITEL MITTELSTANDSFÖRDERUNG

Investitionen in

die Zukunft

18 www.bvg-menzel.de


Öffentliche Gelder werden unter bestimmten Bedingungen gewährt, um kleineren und

mittelständischen Unternehmen den Rücken zu stärken. Verschiedene Projekte, Zukäufe,

Neubauten oder Investitionen – etwa in Digitalisierung oder energetische Maßnahmen

– werden aus verschiedenen Töpfen gefördert, vorausgesetzt, der Antragsteller kann

die entsprechenden Richtlinien und Anforderungen erfüllen. Solche Mittel können sehr

hilfreich sein, nur scheuen Unternehmen häufig den bürokratischen Aufwand. Oder aber,

sie wissen überhaupt nicht, welche Fördermaßnahmen es unter Umständen geben kann.

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19


TITEL MITTELSTANDSFÖRDERUNG

Stefan Grote geht mit

seinem Unternehmen

elektro-technik-grote

einen großen Schritt

in die Zukunft. Sein

Neubau wird mit Fördermitteln

in sechsstelliger

Höhe unterstützt.

Stefan Grote macht mit seiner vor

knapp zehn Jahren in Remscheid

gegründeten Firma einen großen

Schritt nach vorne. Ende des Jahres,

so hofft er, wird er mit seinem

Unternehmen in einen Neubau

ziehen, der ihm ein modernes Umfeld und

weitere Expansionsmöglichkeiten beschert. Dass

er dafür nun auf öffentliche Zuschüsse, die nicht

zurückgezahlt werden müssen, zurückgreifen

kann, sei in den Planungen zunächst überhaupt

nicht berücksichtigt gewesen, sagt er. „Das hat

sich im Laufe des Prozesses so entwickelt“, erklärt

der Inhaber von elektro-technik-grote. Im

Rahmen der Finanzierungsgespräche habe die

Stadtsparkasse Remscheid als seine Hausbank auf

die Möglichkeiten hingewiesen und den Kontakt

zum Beratungsdienstleister GW-Partner vermittelt.

Die Berater der in Leverkusen und Hamburg

ansässigen Firma befassen sich mit der Optimierung

der Finanzierungsstrukturen mittelständi-

Die Mittel unterstützen die vom Unternehmer angestrebte,

nachhaltige Zukunftsentwicklung seines Betriebs. Die nächste

Generation steht bereits in den Startlöchern.

scher Unternehmen, zusätzlich mit dem Bereich

öffentliche Fördermittel und nicht zurückzahlbare

Zuschüsse. Dabei arbeiten sie eng mit den Banken

auch in der bergischen Region zusammen.

Schließlich erhielt Stefan Grote den Zuschlag für

Subventionen, die ohne Rückzahlungsverpflichtung

in seinem Betrieb verbleiben können. Die

Mittel unterstützen die von dem Unternehmer angestrebte,

nachhaltige Zukunftsentwicklung seines

Betriebs, für den mit Grotes Tochter Alexandra

die nächste Generation in den Startlöchern

steht.

Neue Arbeitsplätze und Bekenntnis

zum Standort

Stefan Grote war als leitender Angestellter tätig,

als sein Arbeitsplatz der Werksschließung durch

seinen früheren Arbeitgeber zum Opfer fiel. Doch

statt mit seinem Schicksal zu hadern, nahm der

Remscheider im Alter von 50 Jahren sein Schicksal

selbst in die Hand und gründete mit elektrotechnik-Grote

einen Ersatzteilservice für Maschinen,

Motoren und Anlagen, Maschinenumbauten

im Hause sowie Technikerservice beim Kunden vor

Ort. Von Anfang an lautete die Maxime, ein ver-

Fortsetzung auf Seite 25

20 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 07|19 21


TITEL INTERVIEW MITTELSTANDSFÖRDERUNG

Wege durch den

Förderdschungel

Um Projekte und Geschäftserweiterungen erfolgreich umzusetzen, benötigen Unternehmen

gute Finanzierungslösungen. Neben den Banken stehen die Berater von

GW-Partner den Firmen dabei zur Seite. Die Beratungsgesellschaft befasst sich

seit über 20 Jahren mit der Optimierung der Finanzierungsstrukturen von mittelständischen

Unternehmen, seit 2008 ist der Bereich öffentliche Fördermittel und

nicht zurückzahlbare Zuschüsse ein Schwerpunkt. Wie Firmen von öffentlichen

Zuschüssen profitieren können, erklärt Reinhard Steffens von GW-Partner im Gespräch

mit dem Bergischen Unternehmer.

Herr Steffens, welche Branchen kommen für

Fördermaßnahmen in Betracht. Könnte zum

Beispiel auch ein kleinerer Handwerksbetrieb

davon profitieren?

In Deutschland gibt es derzeit über 2.000 verschiedene

Förderprogramme. Prinzipiell sind nahezu

alle Branchen in der einen oder anderen Art

förderfähig. Natürlich legt die Politik anhand ihrer

Ziele fest, welche Branchen und/oder Bereiche

besonders gefördert werden sollen. Dies wird

dann als Marktanreizprogramm bezeichnet. Auch

kleinere Handwerksbetriebe können also durchaus

von Fördermaßnahmen profitieren. Als Beispiel

sind hier energetische Maßnahmen zu nennen,

bei denen sich die Mindestinvestition auf

kleine vierstellige Beträge beschränkt. Größere

Förderprogramme wie zum Beispiel das regionale

Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes

Nordrhein-Westfalen (RWP) besitzen dagegen

eine „Bagatellgrenze“ für die Investitionen von

150.000 Euro. Hier stoßen kleine Handwerksbetriebe

naturgemäß dann an ihre Grenzen.

Gibt es für jede Betriebsgröße entsprechende

Fördertöpfe?

Die überwiegende Anzahl der vorhandenen Förderprogramme

richtet sich an kleine Unternehmen

mit bis zu 50 Mitarbeitende und mittlere bis

zu 250 Beschäftigte. Einige Programme, vor allem

im Umweltinnovationsbereich, sind jedoch

auch für große Unternehmen geöffnet. Grundlegend

kann man jedoch sagen, dass die Zuschussquoten

für kleine Unternehmen meist etwas höher

sind. Mittlere Unternehmen können immer noch

recht hohe Förderquoten erzielen, die in der Regel

jedoch unter denen der kleinen Unternehmen liegen.

Für welche Projekte können öffentliche Gelder

erfolgreich akquiriert werden? Können Sie ein

paar Beispiele nennen?

Vor dem Hintergrund der Vielzahl der Programme

fällt es natürlich schwer, hier eine Eingrenzung

vorzunehmen. Dennoch hier ein paar Beispielfälle,

die wir häufig erfolgreich begleiten. In

den sogenannten strukturschwachen Gebieten ist

nahezu jede Investition vom Grundsatz her förderfähig,

vorausgesetzt die entsprechenden Förderkriterien

wie zum Beispiel Personalaufbau

werden eingehalten. Also etwa Grundstückskauf,

Hallenbau, Maschinen und Anlagen und so weiter.

Aber auch für Unternehmen, die nicht ins Sachanlagevermögen

investieren, sondern stattdessen in

teures qualifiziertes Personal, gibt es die Mög-

22 www.bvg-menzel.de


Reinhard Steffens ist

Fördermittelberater

und Mitgeschäftsführer

der GW-Partner

aus Leverkusen.

lichkeit, hierfür Fördermittel zu erhalten. Gleiches

gilt für Übernahmen aus der Insolvenz,

Übernahmen von Unternehmen, die aus Altersgründen

vom geschäftsführenden Gesellschafter

ansonsten aufgegeben werden, Neugründungen

bzw. Errichtung von Unternehmen mit mindestens

drei Mitarbeitern etc. Für Unternehmen, die

nicht in einem der besonderen Fördergebiete sind,

gibt es natürlich auch Möglichkeiten der Förderung.

Insbesondere dann, wenn die Vorhaben auf

die Einsparung von Energie bzw. CO2 abzielen

wie unter anderem dem Einsatz von energieeffizienten

Motoren, Kompressoren, Raumlufttechnischen

Anlagen, Pumpen, Kälteanlagen oder dem

Einsatz von Prozesswärme aus erneuerbaren

Energien usw. Ein weiterer Schwerpunkt der Förderprogramme

liegt im Bereich Forschung und

Entwicklung. Wobei für den Mittelstand nach unserer

Erfahrung eher die Programme in Frage

kommen, die auf die Entwicklung innovativer

neuer Produkte oder Verfahrenstechniken abzielen.

Wie gehen Sie vor, wenn sich Unternehmen

bzw. deren Hausbanken an Sie mit ihren Projekten

wenden? Wie können Sie die Betriebe

unterstützen?

Auf Basis unserer Erfahrung von über zehn Jahren

im Bereich der Fördermittelberatung kennen

wir bei vielen Förderprogrammen die entscheidenden

Stellschrauben, die zum Erfolg oder zum

Misserfolg bei einem Förderantrag führen. Wir

versuchen daher schon im Erstgespräch mit dem

Unternehmer speziell diese kritischen Bereiche

abzuprüfen und können so in der Regel schnell

eine realistische Einschätzung über die Erfolgsaussichten

eines Förderantrages geben. Wir liefern

die Entscheidungsgrundlage – die Entscheidung

trifft dann der Unternehmer. Wir erstellen

im Anschluss auf Basis der Informationen des

Unternehmers die entsprechenden Förderanträge.

Werden diese erfolgreich beschieden, bereiten wir

für das Unternehmen alle erforderlichen Mittelabrufe

vor und erstellen gemeinsam mit dem Unternehmen

die notwendigen Verwendungsnachweise.

Wobei der Antragsweg, die Art der Abrufe

und auch die Verwendungsnachweise bei jedem

Förderprogramm anders sind.

Müssen sich die Unternehmen auf „Herz und

Nieren“ prüfen lassen, wenn sie in den Genuss

von öffentlichen Fördergeldern kommen

möchten? Anders gefragt: An welche Voraussetzungen

sind solche Mittel gekoppelt?

Die notwendigen Angaben für einen Förderantrag

sind immer in Abhängigkeit vom jeweiligen

Themengebiet zu sehen. Reichen bei „einfachen“

Anträgen im Bereich der energetischen Optimierung

neben den Eckdaten des Unternehmens die

entsprechenden Datenblätter der Anlagenhersteller

zum Nachweis der Einhaltung der Förderkriterien

aus, so sind bei Projekten im Bereich

innovativer Produkt- und Verfahrensentwicklungen

differenzierte technische Ausarbeitungen

notwendig.

Können unter Umständen auch Unternehmen

in Schieflage von öffentlichen Mitteln profitieren?

Ein Blick in die Richtlinien der allermeisten Förderprogramme

macht klar, Unternehmen in

Schwierigkeiten sind von Zuwendungen meist kategorisch

ausgeschlossen. Ausnahmen gibt es allerdings,

wenn es um Unterstützungen für deren

Ursachenanalyse sowie die Entwicklung von

Handlungsstrategien geht. In diesen Fällen wer-

der Bergische Unternehmer 07|19 23


TITEL INTERVIEW MITTELSTANDSFÖRDERUNG

den zum Beispiel die entsprechenden Beratungsleistungen

bezuschusst.

Welche Fördertöpfe bieten sich derzeit für die

Mittelstandsförderung am meisten an – Bundes-,

Landes- oder EU-Mittel?

Entscheidender ist die Frage nach dem Förderzweck

und dem damit verbundenen Antragsweg.

Oftmals sind für EU-Programme Kooperationspartner

aus anderen EU-Ländern erforderlich.

Gleichzeitig werden viele dieser Programme im

sogenannten Wettbewerbsverfahren abgewickelt.

Hier „gewinnen“ dann oftmals nur die Besten

und der Rest geht (trotz eines guten Projektes)

leer aus. Aus diesem Grund halten wir für den

Mittelstand die Bundes- und Landesprogramme

deutlich zielführender.

Wie wichtig sind gerade die nicht zurückzahlbaren

Zuschüsse für die Weiterentwicklung

von kleineren und mittleren Unternehmen?

Nicht rückzahlbare Zuschüsse für Projekte schonen

zum einen die eigenen liquiden Mittel des

Unternehmens, zum anderen reduzieren sie den

oftmals erforderlichen Anteil an aufzunehmendem

Fremdkapital. Hierdurch kann die Gesamtfinanzierungssituation

eines Vorhabens deutlich

verbessert werden, was dann gleichzeitig zu einer

Verbesserung des Ratings führen kann. Früher

gab es dann auch mal niedrigere Zinsen – heute

ist der Spielraum hier etwas begrenzt

Sind gerade an diese Fördermittel besondere

Bedingungen geknüpft?

An „geschenktes“ Geld zu kommen ist tatsächlich

an deutlich engere und härtere Regeln geknüpft

und mit einem höheren Formalismus verbunden.

Das Schwierige hierbei sind zusätzlich die oftmals

nicht offen kommunizierten „hausinternen

Umsetzungsverordnungen“ der jeweiligen Projektträger.

Hier werden mitunter vermeintliche

Freiräume des Regelwerkes geschlossen – manchmal

aber auch geöffnet. Diese Risiken und Chancen

analysieren wir fortlaufend für unsere Kunden,

um so optimierte Projektanträge zu stellen.

Wie hoch ist der bürokratische Aufwand, um

an Fördergelder zu kommen?

Die Komplexität in der Antragstellung liegt in der

Komplexität des Regelwerkes und der richtigen

Interpretation dessen. Ein Unternehmer, der ein

Projekt in seinem Unternehmen umsetzen möchte,

sollte sich auf dieses konzentrieren können. Die

Bewertung und Einhaltung des Regelwerkes

übernimmt der Berater.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: GW-Partner

INFO

Die Politik nutzt seit je her Fördermittel als Steuerungsinstrument zur Umsetzung ihrer politischen

Ziele. Somit werden Fördermittel und Vergünstigungen immer dann eingesetzt, wenn

eine Abweichung zwischen dem Istzustand und dem Ziel erkannt werden. Aufgrund der Vielzahl

der Zielsetzungen gibt es unterschiedlichste Förderprogramme, die eingesetzt bzw. genutzt

werden können. Sind die Ziele erreicht, werden die Programme in der Regel beendet,

gibt es neue Zielsetzungen, so gibt es neue Programme. Aktuelleexistieren deutlich mehr

als 2.000 Förderprogramme, die genutzt werden können.(Quelle: GW-Partner)

KMU-Kriterium: Ein Unternehmen ist dann als kleines und mittleres Unternehmen definiert,

wenn es nicht mehr als 249 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen

Euro oder eine Bilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro hat- (Quelle: Amtsblatt der

Europäischen Union, L 124/39 vom 2.5.2003)

24 www.bvg-menzel.de


Fortsetzung von Seite 20

lässlicher Ersatzteillieferant für Elektro- und

Elektronikteile zu sein. Höchste Kundenorientierung

und perfekter Service sind ein Teil der

Erfolgsgeschichte der stark expandierenden

Firma. Ersatzteile werden unmittelbar nach der

Bestellung kommissioniert und verpackt, so

dass sie ohne Zeitverzögerung bei den Kunden

eintreffen. Das hilft, Maschinenausfallzeiten

auf ein Minimum zu reduzieren. Der aktuelle

Standort in der Remscheider Greulingstraße

war dem aufstrebenden Unternehmen nun nicht

mehr gewachsen, so dass auf dem Kipper-Gelände

– einer langjährigen Industriebrache –

neue Hallen für Logistik und Maschinenteile

entstehen. Dass die Vorgabe für die Förderung

durch die öffentliche Hand an die Schaffung

von Arbeitsplätzen geknüpft war, habe in seinem

Fall gut gepasst. „Aufgrund des Umzugs

muss und will ich die Personalentwicklung ohnehin

vorantreiben“, erklärt der Unternehmer.

Subventionen ohne

Rückzahlungsverpflichtung

schaffen

beim Unternehmen

Entlastung.

durchaus aktiv von Unternehmern beantragt. Jedoch

scheuen viele Unternehmer eine intensive Beschäftigung

mit diesem Thema“, hat sie festgestellt.

Grund sei die vorherrschende Meinung, dass die

Subventionen entweder zu aufwändig in der Beantragung

seien oder aber nur für „ganz große Unternehmen“

eine Rolle spielten. „Im Kern sehen sich

viele Unternehmer gar nicht als klassische Zielgruppe

für Zuschüsse“, berichtet sie aus ihrer täglichen

Arbeit als Firmenkundenberaterin.

Frage der günstigen Finanzierung

Wenn ein Unternehmen expandieren möchte, ist

die Hausbank einer der ersten Ansprechpartner.

Subventionen ohne

Rückzahlungs-verpflichtung

Annika Falkenstein, Firmenkundenberaterin

der Stadtsparkasse Remscheid, erläutert: „Dabei

handelte es sich um Subventionen des Staates,

die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Das schafft beim Unternehmen Entlastung, da

weder Zinsen noch Tilgung anfallen. Im Fall

von elektro-technik-grote konnten wir gemeinsam

eine Summe im mittleren sechsstelligen Bereich

akquirieren. Das ist gut gelungen, da Herr

Grote die Förderbedingungen erfüllt und eine

enge Zusammenarbeit zwischen ihm, unserem

Kooperationspartner GW-Partner und der Sparkasse

stattgefunden hat.“ Doch sind die Möglichkeiten,

öffentliche Zuschüsse für bestimmte

Projekte zu erhalten, bei den Firmen hinlänglich

bekannt bzw. werden sie genutzt? Die Erfahrung,

die Stefan Grote inzwischen gemacht hat,

sprechen dagegen: „Man unterhält sich natürlich

miteinander. Dabei habe ich gemerkt, dass

Kenntnisse über die diversen Fördermöglichkeiten

wirklich nicht allgemein verbreitet sind.“

Annika Falkenstein sieht die Sache etwas differenzierter.

Die Möglichkeiten, öffentliche Fördermittel

zu erhalten, sei dem Grunde nach bekannt.

„Punktuell werden öffentliche Zuschüsse

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der Bergische Unternehmer 07|19 25


TITEL MITTELSTANDSFÖRDERUNG

Annika Falkenstein

ist Firmenkundenberaterin

bei der Stadtsparkasse

Remscheid.

Wie läuft solch ein Gespräch nun ab? „Es ist richtig,

dass wir zu Finanzierungsfragen neben dem Steuerberater

in der Regel der erste Ansprechpartner

sind“, bestätigt Annika Falkenstein. Der Unternehmer

stelle seine Idee und die damit verbundenen

Ziele vor. Gemeinsam werde dann der Finanzierungsbedarf

ermittelt. Anschließend werde ein individueller

Finanzierungsvorschlag aufgestellt. „Hierbei

berücksichtigen wir unter Einbindung von

Spezialisten, ob und in welcher Form öffentliche

Förderungen möglich sind. Auch der Frage nach öffentlichen

Finanzierungshilfen in Form von Darlehen

der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder der

NRW.BANK gehen wir in dieser Phase nach. Dabei

steht die Frage nach einer günstigen Finanzierung

im Vordergrund“, erläutert sie. Ein Beispiel hierfür

sind zinsgünstige Darlehen, mit denen Digitalisierungs-

und Innovationsvorhaben realisiert werden

können. Auch die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz

helfe bei der Investition in umweltschonende

Anlagen oder Verfahren.

Klare Förderbedingungen

Die Suche nach den entsprechenden Fördertöpfen

Es gibt Förderbedingungen, die eingehalten werden müssen.

Schließlich werden hier Steuergelder zur Verfügung gestellt,

mit denen entsprechende Effekte erzielt werden sollen.

sei fester Bestandteil der Beratung. „Wir bringen

dieses Thema dann ein, wenn der Kunde in die

Zielbranchen passt und es sich um ein sogenanntes

´förderungswürdiges` Vorhaben gemäß der

Programmbedingungen handelt. Darüber hinaus

schauen wir uns nicht nur das aktuelle Projekt an“,

schildert die Finanzierungsexpertin die Vorgehensweise.

Betreibe ein Unternehmen zum Beispiel

Forschung und Entwicklung - was sehr viele

Firmen in der Region tun – werde der Kunde mit

dem Kooperationspartner vernetzt, der Möglichkeiten

nach weiteren Fördertöpfen auslotet. „Im

Ergebnis kann man sagen, dass es schon klare

Förderbedingungen gibt, die eingehalten werden

müssen. Schließlich werden hier Steuergelder zur

Verfügung gestellt, mit denen entsprechende Effekte

erzielt werden sollen. Die Beschäftigung mit

diesem Thema halten wir jedoch für lohnenswert.

Es gibt ein sehr vielfältiges Angebot an Zuschüssen,

die bei Einhaltung der Bedingungen nicht zurückgezahlt

werden müssen“, empfiehlt sie. Dass

Fördergelder – wie im Fall von elektro-technik

Grote ohne Rückzahlungsverpflichtung gewährt

werden, sei indes keine Besonderheit. „Das ist der

Charakter von öffentlichen Zuschüssen. Natürlich

muss der Unternehmer bestimmte Bindungsfristen

einhalten, wenn es zum Beispiel darum geht,

neue Arbeitsplätze zu schaffen“, erläutert sie.

Könne oder wolle er dann die geförderten Arbeitsplätze

nicht für einen vorgegebenen Zeitraum

aufrecht erhalten, müssten im Zweifel anteilige

Rückzahlungen erfolgen. „Das ist aber vor dem

Hintergrund des gewünschten Effektes - Sicherung

oder Schaffung von sozialversicherungspflichtigen

Arbeitsplätzen in der Region aber auch

nachvollziehbar.“

Vielzahl an Programmen

So gewährt der Staat natürlich öffentliche Gelder

nicht ohne eine klare Zielrichtung. Gerade die öffentliche

Mittelstandsförderung ist ein wichtiges

Instrument, um dem Strukturwandel auch in der

bergischen Region offensiv zu begegnen. „Der Mittelstand

ist ein wichtiger Pfeiler der bergischen

Wirtschaft“, bestätigt Annika Falkenstein. Zur

Weiterentwicklung von Unternehmen spielten Investitionen

eine wichtige Rolle. Sie dienten der Erweiterung

und Modernisierung und damit am Ende

26 www.bvg-menzel.de


auch dem Erhalt und dem Aufbau von Arbeitsplätzen.

So erleichtere die Mittelstandsförderung Investitionen

in die Zukunft. Beispielhaft seien eine

Vielzahl an Zuschussprogrammen oder spezielle

Kreditprogramme zur Finanzierung von Innovationen,

Digitalisierung oder energetischen Vorhaben

genannt. Das könnten Bauvorhaben oder maschinelle

Investitionen sein. Mittelstandsförderung

meine hier auch Mittelstandsförderung. Man spreche

hier als Partner der heimischen Wirtschaft kleine-

und mittelständische Unternehmen, sogenannte

KMUs an“, sagt die Beraterin.

Wege durch den Bürokratiedschungel

Es gibt eine Vielzahl

von Zuschuss- oder

speziellen

Kreditprogrammen.

Unternehmer Stefan Grote ist froh, dass sein

Projekt den Zuschlag für die Fördermittel erhalten

hat. „Durch die Vergrößerung werde ich neue

Arbeitsplätze schaffen und bestehende sichern.

Das ist ein deutliches Bekenntnis zum Standort

Remscheid und wichtig für die Zukunft des

Unternehmens, um es eines Tages gesichert und

gut aufgestellt an meine Tochter zu übergeben“,

sagt er.

Allerdings bekennt er ebenso, dass der Bürokratiedschungel

zunächst eher abschreckend ist, um

sich mit den Möglichkeiten näher zu beschäftigen.

„Wenn Sie sich einmal mit der Sache auseinandergesetzt

haben, gewinnen Sie Klarheit. Trotzdem

kann man nicht sagen, dass das Ganze nutzerfreundlich

aufgebaut ist.“

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shutterstock, SSK Remscheid

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

Robin Schmahl

Thorsten Kapitza

Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

Zuckermaier

Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug

Paul Michels

Martina Majewski

Recht.

Kompetent.

Anke Ortmann

Susanna Ruß

Anne Bölling

Leah Ngabi

Sebastian Thiel

Büro Remscheid

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der Bergische Unternehmer 07|19 27


TOTAL DIGITAL AUTO-HACK

Cyberkrieg

auf der Straße

Plötzlich geht der Motor aus. Die Bremsen spielen verrückt. Unversehens landet der Wagen im Straßengraben.

Wenn Hacker aus der Ferne ins Lenkrad greifen, bleibt dem Fahrer keine Chance. Dann wird aus

dem vernetzen Auto eine lebensgefährliche Falle, aus der es im schlimmsten Fall kein Entkommen gibt.

An und für sich ist das Fahren mit einem

digitalisierten Connected Car eine feine

Sache. Denn solch ein Computer auf

vier Rädern bietet ein Höchstmaß an

Komfort. Stets mit dem Internet verbunden, kann

der Fahrer jederzeit sämtliche Assistenzsysteme,

Multimedia-Anwendungen sowie Karten und

Kommunikationsdienste nutzen.

Doch der Komfort hat seinen Preis. Je höher der

Grad der Vernetzung ist, desto anfälliger wird das

Auto für Cyberangriffe. Denn die Zahl der

Schwachstellen, über die Unbefugte die Gewalt

über ein Fahrzeug übernehmen können, steigt bedrohlich.

Einfallstore sind oft weit geöffnet

Moderne Fahrzeuge enthalten schon heute bis zu

100 Steuergeräte und mehr als 100 Millionen Zeilen

Softwarecode. Zu den bekannten Einfallstoren

zählen Bluetooth, W-LAN, der OBD2-Stecker, der

Funkschlüssel oder die Reifendruckkontrolle. Sogar

der CANBus, das Herzstück des Bordnetzes,

konnte bereits außer Gefecht gesetzt werden.

Hinzu kommt das automatische Notrufsystem

eCall, mit dem alle neuen Fahrzeugmodelle seit

dem 31. März 2018 ausgestattet sein müssen. Über

einen Einbruch in die Backend-Systeme von Autoherstellern

besteht außerdem die Möglichkeit,

sämtliche Fahrzeuge einer Modellreihe entsprechend

zu manipulieren. Etwa mit dem Ziel, Erpresser-Software

einzuschleusen und Lösegeldzahlungen

zu fordern.

Die ernüchternde Erkenntnis lautet demnach: Alles,

was eine IP-Adresse besitzt, kann auch gehackt

werden.

Ein Schutzschild auf Lebenszeit

Und die Zulassungen von vernetzten Autos steigen

weiterhin enorm. 2020 werden nach Expertenschätzung

60 Millionen neue Fahrzeuge mit

Konnektivität gebaut werden. Vor allem in Hinblick

auf die voranschreitende Entwicklung des

autonomen Fahrens, die vollautomatisch agierende

Autos auf die Straße bringt, ist eine umfassende

IT-Sicherheit zwingend notwendig, die Fahrzeug

und Fahrer zuverlässig vor Hacker-Angriffen

schützt. Nicht nur befristet, sondern über den gesamten

Lebenszyklus des Wagens.

Konkret bedeutet das: Um ein Fahrzeug für 15 bis

20 Jahre mit einem digitalen Schutzschild zu sichern,

werden verlässliche Security-Systeme benötigt,

die regelmäßig durch Updates und Patches

auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Wachsende

Bedeutung für ein gut funktionierendes Sicherheits-Konzept

hat dabei die ständige Überwachung

der Datenflüsse in und um das Auto herum

in Echtzeit. Nur so kann es gelingen, frühzeitig

Anomalien an den ausgemachten Schwachpunkten

zu bemerken, Alarm auszulösen und sekundenschnell

auf mögliche Cyber-Attacken zu reagieren,

um diese zu verhindern. Ungewöhnliche

Ereignisse können beispielsweise merkwürdige

Bordnetznachrichten und Informationen aus den

Steuergeräten sowie konkrete Alarme sein.

28 www.bvg-menzel.de


Auf Wache im zentralen

Kommandostand

Aufgrund der akuten Bedrohungslage gehen immer

mehr Fahrzeughersteller dazu über, ein Automotive

Security-Operations-Center SOC einzurichten.

Mittelpunkt dieses zentralen Kommandostands ist

ein Security-Information und Event-Management-

System, kurz SIEM genannt. Hier fließen alle relevanten

Informationen wie etwa Logdateien aus

dem digital vernetzen Fahrzeug, aber auch aus dem

Mobilfunknetz zusammen. Anhand bestimmter,

vorab festgelegter Regeln werden die Daten auf

Anzeichen überprüft, die eine Cyberattacke wahrscheinlich

machen.

Diese praxisnahen Untersuchungen basieren auf

konkreten Angriffsszenarien – und zwar aus der

Sicht des Täters. Das bedeutet: Es werden die unterschiedlichsten

Möglichkeiten durchgespielt, um

die Vorgehensweise potenzieller Hacker zu analysieren.

Die Erkenntnisse daraus münden in exakt

abgestimmten Gegenmaßnahmen, die im Falle eines

tatsächlichen Angriffs umgehend greifen.

Den Täter mit eigenen Waffen

schlagen

Auf dem Weg zu einem zuverlässigen Schutz vor

Auto-Hacks stellen die Experten im einem Security-Operations-Center

auch mit Erfolg digitale

Lockfallen für Cyberkriminelle auf. Mit diesen

„Honeypots“ soll beispielsweise herausgefunden

werden, welche Schnittstellen einen besonderen

Anreiz ausüben. Kritische Einfallstore lassen

sich so nachhaltig schließen – zumindest kann

der Zugang deutlich erschwert werden.

Darüber hinaus entwickelt die deutsche Autoindustrie

laufend neue, innovative Konzepte, um

die Sicherheit des Fahrzeugs und seiner Insassen

wirksam zu sichern. Unter anderem verhindert

die verschlüsselte Übermittlung der Telematik-

Daten eines Fahrzeugs an einen Server, dass sich

Unbefugte bei laufender Fahrt Zugriff auf das

Auto verschaffen.

Handeln, bevor der Kunde geht

Die Notwendigkeit des Handelns wird zusätzliche

durch einen weiteren Faktor dringlich: Immerhin

würden 63 Prozent der Autofahrer in

Deutschland, den USA und China nach einem

Hackerangriff die Automarke wechseln, hat der

TÜV Rheinland in einer Umfrage festgestellt.

Bevor es zu einer massiven Abwanderung der

Kunden kommt, ist es erforderlich, gezielt in

wirksame Cyberabwehr zu investieren.

Darüber hinaus wächst der Druck durch den Gesetzgeber.

Unter anderen entwickelt eine UN-

Taskforce Richtlinien für Fahrzeuge, die künftig

Voraussetzung für eine Typgenehmigung in den

derzeit 54 Vertragsstaaten des UNECE-Übereinkommens

werden sollen. Dazu zählen auch Vorgaben

für den Schutz vor Cyberattacken.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

Der Komfort hat

seinen Preis. Je höher

der Grad der

Vernetzung ist,

desto anfälliger

wird das Auto für

Cyberangriffe.

der Bergische Unternehmer 07|19 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Good bye „German Angst“ –

Shalom Zukunft!

Als Cluster automotiveland.nrw haben wir uns umgeschaut,

in welchen Regionen der Welt gerade innovative,

belastbare und zukunftsfähige Konzepte einer neuen

Mobilität entstehen. Denn die Automotive-Industrie unterliegt

einem massiven Wandel. „Digital statt Diesel“

ist unser Motto, und es brachte uns nach Israel.

Dort ist eine Innovations- und Gründerszene entstanden,

die es sich lohnt, genauer anzuschauen. Natürlich ist

man als Besucher in TelAviv sofort begeistert von den

zahllosen jungen Tech-Talenten, den Acceleratoren, Inkubatoren

und verfügbaren Kapitalfonds, der wirkliche

Kern im Unterschied zu unserer Start-up-Szene liegt

aber allein im Mentalen. Israelis haben Mut zum hohen

Risiko. Der Begriff Chuzpah aus dem Hebräischen beschreibt

eine bemerkenswerte Dreistigkeit. Die Israel

Innovation Authority, eine staatliche Organisation zur

Förderung israelischer Start-ups, unterstützt vor allem

Geschäftsideen mit hohem Risiko. Je höher das Risiko,

desto besser die Aussicht auf Support vom Staat. Eine

mutige und richtige Haltung, denn während wir in

Deutschland zu lange und intensiv über Vorschriften,

Gefahren und mögliche Misserfolge diskutieren, geht in

Israel bereits das nächste Unicorn an den Start. Unser

deutsches Kernproblem ist dabei eine immer noch stark

verbreitete Risikoscheu, ein völlig überzogener regulatorischer

Rahmen sowie ein noch zu gering entwickelter

Transferraum zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Das hat zur Folge, dass es viel zu lange dauert,

bis wissenschaftliche Entdeckungen in die unternehmerische

Möglichkeit überführt werden. „Boom“ und

wirtschaftliche Entwicklung sind somit am Ende immer

auch eine Frage der inneren Haltung: Zu Erfolg kann

man „Ja“ oder „Nein“ sagen. Wenn wir uns also dabei

erwischen, wie wir in der nächsten Diskussion wieder

anfangen, Gründe zu verargumentieren, warum etwas

wohl wieder nicht gehen könnte, überwinden wir uns

doch einfach mal selbst und sagen: „Good bye „German

Angst“ – Shalom Zukunft!“.

Foto: BVG

Diplom-Ökonom Stephan A. Vogelskamp ist Geschäftsführer

von automotiveland.nrw

30 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

Anzeig

eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 07|19

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Eigenbedarfskündigungen als

wichtiges Instrument für

Eigentümer

Die Möglichkeit, gegebenenfalls in seine

eigene, bislang vermietete Immobilie

einziehen zu können, hat der Gesetzgeber

ausdrücklich vorgesehen. Dazu gibt

es das Instrument der Eigenbedarfskündigung.

Voraussetzung ist die Tatsache,

dass der Eigentümer selbst, ein naher

Verwandter oder Haushaltsangehöriger

den Wohnraum benötigt und dies im

Kündigungsschreiben auch klar benannt

wird. In der Praxis gibt es wegen der Eigenbedarfskündigung

immer wieder

rechtlichen Ärger. Mieter bestreiten

zum Beispiel häufig, dass überhaupt ein

echtes Interesse an Eigennutzung vorliegt.

Sie vermuten, diese Art der Kündigung

sei nur vorgeschoben, um die

Immobilie besser weiterverwerten zu

können. Eine Eigenbedarfskündigung

ist zum Beispiel dann nicht gerechtfertigt,

wenn der Eigentümer zwar eine berechtigte

Person vorweisen kann, diese

aber offensichtlich nur als Platzhalter

vorgeschoben wird. In einem Fall vor

dem Bundesgerichtshof (Aktenzeichen

VIII ZR 214/15) ging es um eine solche

Fotos: MEV

Konstellation. Die Mieter warfen dem

Eigentümer vor, Verkaufsabsichten gehegt

und seinen Neffen nur deswegen

die Wohnung überlassen zu haben, um

das Objekt später leichter verkaufen zu

können. Der BGH konnte diese Argumente

nachvollziehen. Auch ein sehr hohes

Lebensalter kann Mieter vor der Eigenbedarfskündigung

schützen. So

scheiterte ein Eigentümer in Berlin mit

seinem Ansinnen, ein 87 und 84 Jahre

altes Paar aus seiner Wohnung zu entfernen.

Die Betroffenen verwiesen darauf,

das sei ihnen wegen ihres Gesundheitszustandes,

ihres hohen Alters und

ihrer sozialen Verwurzelung in der Gegend

nicht zuzumuten. Das Landgericht

Berlin (Aktenzeichen 67 S 345/18) ak-

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32 www.bvg-menzel.de


zeptierte diese Härtegründe. Wenn der

Vermieter nicht seinerseits besonders

gewichtige Nachteile erleide, falls er das

Objekt nicht beziehen könne, dann müsse

er verzichten. Es ist durchaus möglich,

dass ein Vermieter gegenüber dem

Mieter von vorneherein darauf verzichtet,

Eigenbedarf geltend zu machen.

Dann sollte allerdings dieser Verzicht,

wie der Mietvertrag selbst, unmissverständlich

schriftlich niedergelegt sein.

In jedem Falle, so beschied der Bundesgerichtshof

(Aktenzeichen VIII ZR

223/06), sei das bei einem Ausschluss

des Kündigungsrechts für einen längeren

Zeitraum als ein Jahr erforderlich.

(Quelle: LBS Infodienst)

Vorläufige Festsetzung von

Steuerzinsen

satzes regelmäßig ab 2012 allerdings für

verfassungswidrig.Beim Bundesverfassungsgericht

sind bereits zwei Verfahren

anhängig, die Zinsfestsetzungen für die

Jahre ab 2010 bzw. 2012 betreffen. (2) Soweit

die Finanzverwaltung Festsetzungen

von Steuerzinsen vornimmt, erfolgen diese

jetzt grundsätzlich nur noch vorläufig.

(3) Dadurch sollen entsprechende Einspruchsverfahren

vermieden werden.

Sollte das Bundesverfassungsgericht den

Zinssatz für verfassungswidrig halten,

werden die vorläufigen Zinsfestsetzungen

von Amts wegen entsprechend geändert,

Für Steuernachzahlungen bzw. -erstattungen

im Zusammenhang mit der Festsetzung

von Einkommen-, Körperschaft-,

Gewerbe- und Umsatzsteuer kommt die

sog. Vollverzinsung in Betracht (§ 233a

Abgabenordnung).Die Verzinsung beginnt

regelmäßig nach einer 15-monatigen

Karenzzeit nach Ablauf des Veranlagungszeitraums.

Der gesetzlich

festgesetzte Zinssatz beträgt 0,5 % für jeden

vollen Monat, d. h. 6 % jährlich (§

238 Abgabenordnung).Im Hinblick auf

die anhaltende Niedrigzinsphase hält der

Bundesfinanzhof (1) die Höhe des Zinsim

Fall von Erstattungszinsen könnte dies

für die Betroffenen ggf. nachteilig sein.

(1) Beschluss vom 3. September 2018

VIII B 15/18 (BFH/NV 2018 S. 1279) zu

Aussetzungszinsen.(2) Az.: 1 BvR

2237/14 und 1 BvR 2422/17; beide Verfahren

betreffen Zinsen wegen Gewerbesteuernachzahlungen.(3)

Vgl. BMF-Schreiben

vom 2. Mai 2019 – IV A 3 – S

0338/18/10002 (BStBl 2019 I S. 448).

(Quelle: Rinke Treuhand)

Finanz-Achterbahn ohne

Fiskus-Freikarte

Wenn es ihrer AG oder GmbH wirtschaftlich

schlecht geht, sind Gesellschafter

häufig gezwungen, der Gesellschaft

Darlehen zu gewähren oder sich

für deren Kredite zu verbürgen. Nachfolgend

kann es dazu kommen, dass Gesellschafter

mit ihren Darlehensforderungen

ausfallen oder aus den Bürgschaften in

Anspruch genommen werden. Dieser

Ausfall bzw.diese Inanspruchnahme

konnte regelmäßig steuerlich geltend gemacht

werden. Aufgrund neuester Rechtsprechung

ist die steuerliche Berücksichtigung

nur noch unter bestimmten

Voraussetzungen möglich.Hier gilt es

richtig und rechtzeitig zu gestalten, damit

der Fiskus die Verluste steuerlich weiterhin

anerkennt.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

der Bergische Unternehmer 07|19 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Firmenwagen für den

Ehepartner als Minijobber

Ein Einzelhändler stellte seine Frau im

Rahmen eines Minijobs für 400 monatlich

als Büro- und Kurierkraft an. Wesentlicher

Bestandteil des Arbeitslohns war

die Möglichkeit, den für die Kurierfahrten

eingesetzten Pkw auch privat fahren zu

dürfen. Die private Nutzungsmöglichkeit

ermittelte der Einzelhändler anhand der 1

%-Regelung und zahlte den Differenzbetrag

zum Gesamtvergütungsanspruch von

15 € monatlich aus. Das Finanzamt erkannte

das Arbeitsverhältnis nicht an. Das

bestätigte der Bundesfinanzhof. Typischerweise

wird ein Arbeitgeber einem

Arbeitnehmer einen Firmenwagen nur

dann zur uneingeschränkten Privatnutzung

überlassen, wenn sich nach überschlägiger

Kalkulation sein Aufwand zuzüglich

des Barlohns als angemessene

Gegenleistung für die Arbeitskraft darstellt.

Bei hohem Gehalt wirkt sich die

Privatnutzung des Fahrzeugs nur verhältnismäßig

gering aus. Bei einem Minijob

hingegen wird die Vergütung im Wesentlichen

von der Privatnutzung bestimmt.

Hinweis: Der Bundesfinanzhof weist darauf

hin, dass es möglich ist, eine Kilometerbegrenzung

oder eine Zuzahlung für

Privatfahrten oberhalb eines bestimmten

Kilometerlimits zu vereinbaren. Steht der

Gesamtaufwand des Arbeitgebers dann in

einem angemessenen Verhältnis zum Wert

der Arbeitsleistung, kann das Ehepartner-

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gewerblichen Rechtsschutzes

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Arbeitsverhältnis anzuerkennen sein.

(Quelle: Seidel u.a.)

Kompliment fürs Compliance

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Bei Verstößen von Unternehmen gegen

steuerliche Regeln ist häufig nicht erkennbar,

ob es sich um einen unabsichtlichen

Fehler oder um Absicht handelt. Daher

kann es vorkommen, dass ein argloses Versehen

den Vorwurf der Steuerhinterziehung

nach sich zieht. Nach einem Urteil

des Bundesgerichtshofs wegen Beihilfe zur

Steuerhinterziehung muss bei der Bemessung

einer gegen ein Unternehmen verhängten

Geldbuße berücksichtigt werden,

ob das Unternehmen ein wirksames Compliance-Management-System

installiert

hat. Es empfiehlt sich daher auch aus diesem

Grund, dass für den Bereich der steuerlichen

Pflichten ein der Größe und dem

Risikoprofil des Unternehmens angepasstes

Tax-Compliance-Management-System

von der Geschäftsleitung eingeführt wird.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

Erstattung von Vorsteuerbeträgen

aus sog. Drittländern

(Nicht-EU-Staaten)

In Deutschland ansässige Unternehmer

bzw. Unternehmen, die ausländische Leistungen

in einem Nicht-EU-Staat bezogen

und entsprechende Vorsteuerbeträge (z. B.

anlässlich von Geschäftsreisen) entrichtet

und selbst keine steuerpflichtigen Umsätze

in dem jeweiligen Staat erbracht haben,

können sich die ausländische Vorsteuer erstatten

lassen. Eine Vergütung der Vorsteuer

erfolgt jedoch nur in den Drittstaaten, zu

denen bezüglich der Vorsteuererstattung

eine sog. Gegenseitigkeit (1) besteht.Im

34 www.bvg-menzel.de


Gegensatz zum elektronischen Verfahren

bei der Erstattung von Vorsteuerbeträgen

aus EU-Mitgliedstaaten (über das BZStOnline-Portal)

können Vergütungsanträge gegenüber

Drittstaaten nur schriftlich und gesondert

für jedes Land gestellt werden.Die

Anträge können entweder direkt bei der

ausländischen Erstattungsbehörde (2) oder

über die entsprechende ausländische Handelskammer

(3) eingereicht werden. Eine

hierfür regelmäßig erforderliche Bestätigung

der Unternehmereigenschaft stellt das

zuständige Finanzamt aus; die Bescheinigung

wird aber nur erteilt, wenn der Unternehmer

vorsteuerabzugsberechtigt ist, also

nicht, wenn er nur steuerfreie Umsätze ausführt

oder Kleinunternehmer ist. (4)Vergütungsanträge

sind spätestens bis zum 30.

Juni des auf das Jahr der Ausstellung der

Rechnung folgenden Kalenderjahres zu

stellen. Beizufügen sind neben der Unternehmerbescheinigung

Originalrechnungen

bzw. Einfuhrbelege. Regelmäßig ausgeschlossen

ist die Erstattung von Vorsteuerbeträgen,

die auf den Bezug von Kraftstoffen

entfallen. (5) Zu beachten ist, dass ggf.

länderweise unterschiedliche Mindestvergütungsbeträge

erreicht werden müssen

(1) Siehe Abschn. 18.11 Abs. 4 UStAE sowie

das aktuelle Verzeichnis der Länder

mit Gegenseitigkeit (BMF-Schreiben vom

17. Oktober 2014 – IV D 3 – S

7359/07/10009, BStBl 2014 I S. 1369).(2)

Zu den Adressdaten der ausländischen Behörden

sowie Informationen, Formularen

(teilweise in Landessprache) und Anleitungen

siehe www.bzst.de.(3) Kontaktdaten

unter www.ahk.de – Recht & Steuern –

Mehrwertsteuerrückerstattung.(4) Siehe

Abschn. 18.16 UStAE.(5) Zur deutschen

Regelung vgl. § 18 Abs. 9 Satz 5 UStG

(Quelle: Rinke Treuhand)

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SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

Ganzheitlich beraten

Auf individuelle Beratung setzt die 1995 gegründete Kanzlei Seidel u.a. in Remscheid.

Kanzleigründer Bernd Seidel war zuvor bei verschiedenen großen Beratungsdienstleistern

beschäftigt und weiß nunmehr die Vorteile einer kleineren

und damit überschaubaren Einheit zu schätzen. Die von ihm verfolgte individuelle

und ganzheitliche Beratung von Unternehmen und Unternehmern lasse sich

auf kurzen Wegen effektiv und zielgerichtet umsetzen, sagt der Steuerberater

und vereidigter Buchprüfer.

SEIDEL U.A. IN KÜRZE

• Die Sozietät Seidel u.a.

ist auf allen Gebieten

der Steuerberatung und

Steuergestaltung inklusive

des Steuerstrafrechtes

tätig. Schwierige

Themen des Steuerrechts,

Vertragsstörungen

und Begleitung in

strategischen Entscheidungen

bilden die

Schwerpunkte.

• Der juristische Teil der

Gesellschaft Seidel u.a.

befasst sich, soweit erforderlich,

in enger Zusammenarbeit

mit dem

steuerlichen Sozietätsbereich

unter anderem

mit dem Handels- und

Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht,

gewerblichen

Rechtsschutz und

Immobilienrecht.

• Hinzu kommen Wirtschaftsprüfung

und Unternehmens-

bzw. strategische

Beratung inkl.

Bankensupport, Krisenmanagement.

• Die Sozietät hat drei Berufsträger

und insgesamt

20 Beschäftigte.

• Der Standort in Remscheid-Lennep

liegt wenige

Minuten von den

Autobahnanschlüssen

Remscheid und Remscheid-Lennep

entfernt.

Mit zwei weiteren Berufsträgern – Diplom-Betriebswirt

Andreas Körner

und Rechtsanwalt Daniel Schmidt –

begleitet Bernd Seidel die Mandanten

schwerpunktmäßig im bergisch-rheinischen

Raum in steuerlichen, rechtlichen und wirtschaftsprüfenden

Angelegenheiten. Wenngleich Unternehmungen

aller Größenordnungen, Rechtsformen

und Branchen betreut werden, ist Seidel u.a.

auf die Mittelstandsberatung – insbesondere Familienunternehmen

– fokussiert. „Diese Unternehmen

müssen zumeist ohne eigene Stabsstelle

Recht oder strategische Abteilung auskommen.

Bei verschiedenen Themen wünschen sie sich aber

dennoch ein Gleichgewicht am Verhandlungstisch“,

beschreibt er den Status Quo vieler hiesiger

Betriebe.

Gleichgewicht am Verhandlungstisch

Die in der Region zahlreich vertretenen kleinen

und mittelständischen Automobilzulieferer zum

Beispiel, stünden bei Vertragsverhandlungen zumeist

großen Konzernen gegenüber. Hier steht

die Kanzlei den Firmen beratend und begleitend

zur Seite. Die ganzheitliche Betreuung von Unternehmern

und Unternehmen sei ein Pluspunkt

der flexibel arbeitenden Berufsträger, gerade in

schwierigen Unternehmenslagen – beispielsweise

anlässlich des Abschlusses langfristiger Verträge,

bei Verträgen, die etwa Investitionen auslösen,

etc., bei Unternehmenserweiterungs- und

Veräußerungsüberlegungen, Nachfolgeberatungen,

Unterstützung in steuerlichen Außenprüfungssituationen

oder in finanzrechtlichen Streitigkeiten.

Vertretung in schwierigen, eskalierten

Rechtsverfahren vor Finanz- und Zivilgerichten,

bei steuerlichen Betriebsprüfungen, inneren Unternehmenskonflikten

sowie bei Kapitalbeschaffungen

und Restrukturierungen gehören ebenso

zum Beratungsangebot.

Zweite Meinung

Weiterhin plädiert Bernd Seidel gerade in Dingen,

die sich außerhalb des Tagesgeschäftes bewegen,

für die so genannte „Zweite Meinung“. Dass sich

Unternehmen in komplexen Fragen weitere Expertise

einholen, hält er für unbedingt angebracht.

Diesbezüglich werde man häufig um Rat gefragt,

sagt er. „Es gibt eine Idee und wir werden zur Beratung

hinzugezogen. Wir sind eine typische

Zweit-Meinungs-Praxis.“ Zum Beispiel, wenn es

darum ginge, dass deutsche Unternehmen im Ausland

Übernahmen oder Zukäufe planen bzw. Niederlassungen

eröffnen wollen. „In diesem Fällen

belassen wir es nicht bei ein paar Telefonanrufen

bei Kanzleien vor Ort. Wir begleiten unsere Mandanten

schauen uns mit ihnen an Ort und Stelle

um“, erklärt er. Somit ließen sich viele Probleme

viel besser aus dem Weg räumen, als wenn man

dies aus der Ferne versuche. Gleiches gelte für

ausländische Investoren, die in Deutschland Fuß

fassen wollten. Auch hier stehen Seidel u.a. internationalen

Mandanten zur Seite.

Außergerichtlich einigen

Ein weiterer Schwerpunkt der Kanzlei ist die Beratung

und Begleitung in Nachfolgefragen bzw.

36 www.bvg-menzel.de


Kanzleigründer Bernd

Seidel zählt mit seiner

Sozietät Seidel u.a. zu

den Top-Steuerberatern

des Magazins Focus-

Money.

beim Generationswechsel an der Spitze eines Unternehmens.

„Zur Nachfolge gehört alles, was dafür

sorgt, dass ein Unternehmen zukunftsfähig

bleibt – indem es vererbt, verkauft oder neu strukturiert

wird“, erläutert der Steuerberater. Sich

diesbezüglich gut aufzustellen, sei für den Fortbestand

und die Entwicklung eines Betriebs existenziell

wichtig. Denn: „Die Zukunftsfähigkeit wird

oftmals auch von Führungskräften in Unternehmen

im Rahmen der Personalgewinnung kritisch

beäugt, von finanzierenden Banken, Leasinggebern

etc. ohnehin.“ Einen weiteren Fokus setzt die

Kanzlei bei der Beratung von Unternehmerfamilien,

wenn sie etwa einen großen Immobilienbesitz

oder anderes Privatvermögen verwalten. Eine

gute und kompetente Beratung, das Einarbeiten

und Einfühlen in komplexe und komplizierte Zusammenhänge,

so Bernd Seidel, mache den Weg

in Steuer- oder sonstigen Konflikten häufig frei

für eine außergerichtliche Streitschlichtung. „Die

Robe bleibt bei uns oft im Schrank“, sagt er.

Top-Steuerberater

Auch wenn die Kanzlei bundesweit tätig ist, hat

sie sich doch auf die in hiesigen Breiten typischen

Branchen wie die Metall- und Kunststoffverarbeitung,

Spritztechnik, die industrielle Fertigung

im Bereich der Automobilzulieferindustrie

und der heimischen Handelsgeschäfte spezialisiert.

Dazu gehört gleichwohl, dass man sich mit

den internationalen Bilanzierungsregeln auskennt.

„Viele kleinere Firmen in unserer Region

gehören zu großen Unternehmen und müssen somit

nach deren Regeln bilanzieren. Diese Standards

können wir bedienen.“ Durch eine gute

Vernetzung mit diversen Spezialisten könnten

Unternehmensentscheidungen fundiert vorbereitet

werden.

Dass die Kanzlei gerade zum wiederholten Mal

durch das Magazin Focus Money als Top-Steuerberater

ausgezeichnet wurde, spreche für die Philosophie

der Gesellschaft. Eine mittelgroße Sozietät

stehe hinsichtlich der Beratungsschlagkraft

und Progressivität den Großkanzleien nicht nach,

denn auch hier stehe die interdisziplinäre Zusammenarbeit

von Steuerberatern, Rechtsanwälten

und Wirtschaftsprüfern den Mandanten zur Verfügung.

Die Partner von Seidel u.a. kennen das

Arbeiten in großen, so genannten „Big-4-Kanzleien“,

wüssten aber nun die Tätigkeit in einer

kleineren Einheit zu schätzen. Effektiv arbeitende,

unternehmerisch ausgerichtete Teams kämen

dem direkten und persönlichen Verhältnis zur

Mandantschaft und deren Bedürfnis nach individueller

Beratung und Begleitung sehr entgegen,

unterstreicht Bernd Seidel.

Trotz dieser Schwerpunkte in Beratungsanliegen

begleitet die Kanzlei ebenso engagiert kleine Betriebe,

Handwerker und Händler in allen anfallenden

Belangen, von der Buchführung, über Jahresabschluss,

Steuererklärungen und mit authorisierter

Unterstützung bei allen Steuerprüfungen.

Text: Stefanie Bona

Foto: BVG

KONTAKT

Seidel u.a.

Leverkuser Straße 33

42897 Remscheid

Tel: 02191 46230 - 0

Mail: info@sua.de

Web: www.sua.de

der Bergische Unternehmer 07|19 37


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Von Düsseldorf

an

die Wupper


Das ist eine sehr schöne Atmosphäre

hier und zum Arbeiten

ideal. Das Netzwerk, das man

hier auf-bauen kann, hilft

enorm“, schwärmt der Rheinländer. Vor

allem das kreative Umfeld, das es in der

Stadt gibt, gefällt Steinmetzer. Mit seinem

Team war er einer der ersten aus der

Startup-Szene, der den neueröffneten

Bereich im codeks, die Gewächshäuser,

bezogen hat. Vor zwei Jahren lernte er

die bergische Metropole durch Kunden

kennen. „In Wuppertal gibt es ganz tolle

Projekte, wie den erst kürzlich eröffneten

Gaskessel“, betont er. Diese Kreativität

sowie den Mut für Innovationen

möchte der Firmenchef auch für sich

nutzen.

Individuelle Lösungen

Schon früh interessierte sich Steinmetzer

für den IT-Bereich, betreute in seiner Zeit

als Einzelhandels-kaufmann unter anderem

die Server für die Kassensysteme.

René Steinmetzers IT-Herz

schlägt für Apple. Die Idee, sich

als Apple-Consulting-Berater

selbst-ständig zu machen, hatte

der 32-Jährige schon länger.

2018 wagte er den Schritt als

Einzelunter-nehmer. Doch das

war dem Düsseldorfer noch

nicht genug. Er wollte mehr und

vor allem ein ver-lässliches und

kompetentes Team. Also wagte

Steinmetzer die Neugründung einer

Firma: Seit Mit-te Juli existiert

nun offiziell „Stone-IT

GmbH“ mit Sitz im direkt an der

Wupper gelegenen Wupper-taler

Coworking-Space codeks.

Irgendwann reifte der Entschluss, seine

Leidenschaft für Apple-Produkte wie den

MAC zum Beruf zu machen. Er ließ sich

Apple-zertifizieren und arbeitete bei einer

Firma als Consulting-Berater, bis er

den Mut ergriff, sich selbstständig zu machen.

Er berät zu allen Themen rund um

Apple, hilft bei der Einrichtung von

Backup-Lösungen, Datei-servern und

Routerkonfiguration sowie der Erarbeitung

individueller Lösungen. Das wichtigste

Credo ist für ihn dabei immer, das

Vertrauen der NRW-weiten Kunden zu

haben. „Das erarbeitet man sich, wenn

man zuverlässig ist“, hebt der Gründer

hervor.

Quer durch alle Branchen

Mit Stone-IT möchten Steinmetzer und

sein Team, das auch auf Windows-Computer

spezialisiert ist, nun das Portfolio

ausweiten. Dabei ist die Firma nicht auf

eine Branche fixiert, sondern berät Kunden

unter anderem aus der Gastronomie,

38 www.bvg-menzel.de


dem Gesundheitswesen, der Industrie

oder dem Lebensmittel-bereich. Neben

der Webseitenprogrammierung zählen

auch Softwarelösungen sowie die Betreuung

von Social Media-Auftritten – etwa

bei Facebook, Instagram oder YouTube –

zum Angebot. Damit bietet das Startup

die Betreuung von der IT bis hin zum

Marketing. „Das Team hat darin bereits

viel Erfahrung und dabei jede Menge

Spaß“, betont der Chef, der die Hierarchien

bewusst flach halten will und Wert auf

ein gutes Arbeitsklima legt.

Mit Ideen begeistern

(v.L) Linus Berghaus, Sebastian

Schorre, Tom Welz, Tim_Leusmann

und René Steinmetzer (mitte) sind

Stone-IT. Vom Standort Wuppertal ist

Gründer Steinmetzer begeistert.

Stone-IT GmbH

René Steinmetzer

Moritzstraße 14

42117 Wuppertal

Fon 0211 94217550

Mail steinmetzer@stone-it.gmbh

Net www.stone-it.gmbh

Das Team, das sind Tim Leusmann (26),

Linus Berghaus (26) und der Auszubildende

Sebastian Schor-re (27). Die drei

kennen sich bereits von ihrer Tätigkeit

für den Wuppertaler Sportverein, für den

sie unter anderem den kompletten Onlineauftritt

im Bereich Social Media und

Homepage aufgebaut haben. Ergänzt

werden sie durch die studentische Aushilfe

Tom Welz. „Die Jungs sind sehr kreativ,

fleißig, flexibel und lernen schnell“,

lobt Steinmetzer seine Mitarbeiter. Vor

allem schätzen sie die Chance, sich beim

Aufbau des Startups mit ihren Ideen einbringen

zu können. „Das ist eine sehr inte-ressante

Aufgabe und vor allem eine

Möglichkeit, die man nicht oft geboten

bekommt. Wir können hier den Grundstein

für die künftige Arbeit legen“, sagt

Leusmann, der für Social Media Content,

Bildbearbeitung und Videoschnitt verantwortlich

ist und sich vor allem auf die

kommenden Projekte freut. Berghaus betreut

als IT-Consultant den Windows-Bereich

und ist außerdem für das Webdesign

zuständig. Das Spannendste sei, dass

man über den Tellerrand hinausschauen

und etwas mit bewir-ken kann, ergänzt

er. „Ich freue mich darauf, die Leute mit

meinen Ideen zu begeistern“, ergänzt

Schorre.

Text: Anna Mazzalupi

Foto: © Stone-IT

der Bergische Unternehmer 07|19 39


IM FOKUS DRUCK & VERPACKUNG

Alles im grünen

Bereich?

Auch hier gilt die Regel: Der Weg ist das Ziel. Angesichts der anhaltenden

Debatte um nachhaltigen Schutz für Klima und Umwelt steht gerade die

Branche Druck und Verpackung vor immensen Herausforderungen. Doch

Grün macht erfinderisch, wie die Fortschritte Richtung Zukunft zeigen.

40 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 07|19 41


IM FOKUS DRUCK & VERPACKUNG

Plastik durch andere, meist höchst energieintensive

Stoffe zu ersetzen, macht ökologisch wenig Sinn.

Auf der Suche nach dem idealen

Material

Hersteller von Verpackungen stehen folglich vor

einem Dilemma. Gibt es überhaupt eine Verpackung,

die das Prädikat „umweltfreundlich“ tatsächlich

verdient?

Ein aktueller Vergleich, festgemacht an Lebensmittelverpackungen,

hilft möglicherweise weiter.

• Papier & Kartonage

Eine gute Wahl, denn Papier besteht aus nachwachsenden

Rohstoffen. Hinzu kommt, dass die

Recyclingquote erfreulich hoch ausfällt. So besteht

ein solche Verpackung im Durchschnitt zu

68% aus Altpapier. Dank des geringen Gewichts

können Papierpackungen auch bei Logistik und

Transport punkten. Aber: Pro Tonne liegt der

CO2-Ausstoß bei immerhin 676 Kilogramm.

Christina Schumacher,

Mitarbeiterin der Langenfelder

Firma bitsto-dots,

weiß um die

Vorzüge des Digitaldrucks.

Es wird höchste Zeit zum Handeln.

Nach wie vor fällt nirgendwo in der

EU mehr Verpackungsmüll an als

hierzulande. Laut Umweltbundesamt

halten die Deutschen mit 220

Kilogramm pro Kopf europaweit

den traurigen Rekord. Und der Wahnsinn liegt

weiterhin im Trend. In Deutschland werden beispielsweise

stündlich 320.000 Coffee-to-go-Becher

verbraucht. Dies entspricht fast drei Milliarden

im Jahr, bei deren Herstellung rund 83.000

Tonnen CO2-Emissionen entstehen. Auch wenn

der Anteil an Kunststoffabfällen geringfügig zurückgeht

und alternative Materialien wie Glas und

Aluminium verstärkt ins Blickfeld geraten, ist

dies kein Grund, Entwarnung zu geben. Denn:

Es wird höchste Zeit zum Handeln. Doch stehen Hersteller

vor einem Dilemma: Gibt es überhaupt eine Verpackung,

die das Prädikat „umweltfreundlich“ verdient?

• Polyolefine

Kunststoffverpackungen wiegen wenig, bestehen

meist aus einem Material, lassen sich daher gut

und ohne viel Aufwand wiederverwerten oder

falls das nicht möglich ist – thermisch entsorgen,

wobei eine große Menge an Energie zurückgewonnen

werden kann. Allerdings: Die Herstellung

der Kunststoffe kostet auch viel Energie. So

werden pro Tonne PE-Granulat fast zwei Tonnen

CO2 freigesetzt. Und: Mischt man verschiedene

Kunststoffsorten, erschwert das die Wiederverwertung

deutlich.

• Die Mehrweg-PET-Flasche

Die gute Nachricht: Eine solche Flasche kann bis

zu 25-mal wieder befüllt werden. Zwar reicht sie

damit noch nicht an die Alternative aus Glas heran,

kann aber trotzdem Pluspunkte sammeln.

Zum einen durch das geringe Gewicht, das sich

günstig auf den Transport auswirkt.

Zum anderen ist es der Industrie gelungen, den

Energiebedarf bei der Herstellung von PET-Flaschen

spürbar zu senken. Dennoch bleibt der

Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Verpackungsmaterialien

weiterhin sehr hoch. In jedem

Fall ist die Mehrweg-Variante der Einweg-

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IM FOKUS DRUCK & VERPACKUNG

Farbe bekennen im Umweltschutz gilt ebenso für Druckereien.

Denn wer klimaneutral druckt, liefert noch längst

kein umweltfreundliches Produkt.

Version vorzuziehen, da hier die Ökobilanz

außerordentlich schlecht ausfällt.

• Die Mehrweg-Glas-Flasche

Seit Jahrzehnten die Lieblingsgetränkeflasche

der Deutschen. Bier zum Beispiel wird zu 80

Prozent in Glasflaschen vermarktet. Im Mehrwegsystem

lässt sich die Glasflasche bis zu 50

Mal wieder befüllen. Im Vergleich zur Einwegkonkurrenz

aus Plastik schonen Mehrwegflaschen

aus Glas zudem das Klima, da bei der Produktion

gerade mal die Hälfte des schädlichen

Treibhausgases CO2 entsteht.

• Getränkedosen aus Aluminium

Dünnwandig, leicht, vollständig recycelbar. So

weit, so gut. Gegen das Metall spricht jedoch

auch einiges. Eine kostspielige Herstellung mit

extrem hohem Energieeinsatz, damit verbunden

ein entsprechender CO2-Austoß. Und: Aluminium-Dosen

können nur einmal verwendet werden.

Ein Paradebeispiel also für Ex und Hopp.

Ganz natürlich umweltfreundlich

Aber die Verpackungsindustrie meldet mittlerweile

nachhaltige, innovative Erfolge. Auch wenn

diese Neuheiten im Verpackungsbereich zunächst

ungläubiges Erstaunen hervorrufen sollten, lohnt

es, näher hinzuschauen.

Zum Beispiel kommt aus den USA die Idee, aus

biologische Abfällen, die mit speziellen Pilzkulturen

angereichert sind, einen vollwertigen, abbaubaren

Ersatz für Styropor herzustellen. Auch der

Vorschlag, statt aus Erdöl umweltfreundliche PE-

Folien auf der Basis von Zuckerrohr-Ethanol zu

produzieren, stößt auf Interesse. Überdies haben

Forscher einen Weg gefunden, um aus bestimmten

Milchproteinen eine Verpackungsfolie zu entwickeln,

die nicht nur biologisch abbaubar, sondern

auch noch essbar ist. Über ähnliche Eigenschaften

verfügen Verpackungen aus Algen, die vorzugsweise

für flüssige Nahrungsmittel verwendet werden.

Schrittmacher in Sachen umweltfreundliche Verpackungen

sind zunehmend große Handelsketten

So wird das Drucken umweltfreundlich

Die folgenden Big Points zeigen, wie das

geht:

1. Möglichst Recyclingpapier als Druckmaterial

nutzen

2. Eine geringere Grammatur wählen

3. Nur lösemittelfreie Farben ohne Mineralöl

und Kobalt verwenden

4. Statt UV-Lacke und Folien zum Veredeln

unbedenkliche Prägungen und Stanzungen

einsetzen

5. Auflage um unnötige Exemplare verringern

6. Ein kleineres Format in Erwägung ziehen,

um Material, Arbeitszeit und Energie

zu sparen.

44 www.bvg-menzel.de


Farbe bekennen im Umweltschutz gilt ebenso für

Druckereien. Denn wer klimaneutral druckt, liefert

noch längst kein umweltfreundliches Produkt.

Nimmt man die CO2-Bilanz eines Druckauftrages

unter die Lupe, so kann das verwendete Papier bis

zu 80 Prozent aller auftretenden Emissionen verursachen.

Dagegen benötigt zu 100 Prozent recyceltes

Papier bei der Herstellung rund 60 Prozent weniger

Energie und 70 Prozent weniger Wasser als

Papier aus frischen Fasern. Was also ist zu tun,

um möglichst umweltschonend und effizient zugleich

bei Herstellung und Weiterverarbeitung

vorzugehen.

Digital geht vieles besser

wie etwa EDEKA. Mehrwegnetze statt Wegwerfplastik,

recycelbare Produktverpackungen aus

FSC®-zertifizierten Papier und Karton für Eigenmarken

sowie Smart Branding mit moderner Lasertechnik

als Etikettenersatz für Obst und Gemüse

sind Beispiele für ein umweltbewusstes Denken.

Das Druckgewerbe in

der Öko-Verantwortung

Marius Jensen, Mitarbeiter

bei Basse-

Druck in Hagen,

überwacht die vollautomatische

High-

Tech-Anlage mit acht

Druckwerken. (Foto

oben und links)

Der Digitaldruck ist im Vergleich zu anderen Techniken

sehr ressourcenschonend.

Andrea Berrenbaum, Mitglied der Geschäftsleitung

der Langenfelder Firma bits-to-dots, weist in

diesem Zusammenhang beispielsweise auf die

Vorteile digitaler Druckverfahren hin: „Der Digitaldruck

ist im Vergleich zu anderen Techniken

sehr ressourcenschonend. Diese Eigenschaft unterstützen

wir, indem wir schon seit Jahren unterschiedliche

Folien und Verbunde testen und einsetzen,

die teilweise aus biologisch abbaubaren

Ausgangsmaterialien wie Mais oder Holz bestehen.

Bei den Musterverpackungen werden wir immer

wieder vor neue Herausforderungen gestellt.

Denn gerade beim Thema Material spielen Nachhaltigkeit

und Wiederverwertbarkeit eine zunehmend

wichtige Rolle – wobei der Produktschutz

und die Optik selbstverständlich nicht leiden dürfen.“

Das Unternehmen hat sich mit seinen 12 Mitarbeitern

auf die Musterfertigung im digitalen Verpackungsdruck

spezialisiert und bietet seinen Auftraggebern

europaweit kreative Lösungen an, die

mit modernster Technik realisiert werden. Die Geschäftsführerin

sieht in der steigenden Kundennachfrage

den Beleg für den unermesslichen

Mehrwert, den Musterverpackungen bedeuten

können: „Mittlerweile ist es häufig so, dass wir

für die erste Begutachtung einige wenige Muster

produzieren, aber für Testläufe und Listungen einige

tausende offerieren. Dabei stehen wir häufig

unter einem großen Druck zwischen Kundenerwartung

und Machbarkeit. Denn wir fertigen häufig

Muster innerhalb von einigen Stunden, wobei

trotz des engen Zeitfensters alle Parameter wie

Design, ausreichende Kapazität und verfügbares

Material stimmen müssen. Gerade bei großen

Stückzahlen und anspruchsvoller Gestaltung erzielen

wir mit dem Digitaldruck überzeugende Ergebnisse.“

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG, bits-to-dots

der Bergische Unternehmer 07|19 45


IM FOKUS UNTER UNS

„Wir lieben anspruchsvolle Kunden

und komplizierte Produkte“

Hendrik S. Basse, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens BasseDruck in Hagen, legt die Messlatte

hoch, wenn es um den Leistungsanspruch des Hauses geht. Die Zuversicht, auch außergewöhnliche

Herausforderungen zu meistern, schöpft der Unternehmer aus einer ganz besonderen Firmenethik, die

seit der Betriebsgründung in 1902 auf christlichen Grundsätzen beruht. Wie sich diese Philosophie mit

der gewinnorientieren Wirtschaftswelt von heute vereinbaren lässt, erfahren wir unter anderem im

folgenden Gespräch mit Hendrik S. Basse und Prokurist Marcel Winterhoff.

Herr Basse, Sie leiten Ihren Familienbetrieb in

vierter Generation. Als innovativer Medien-

Dienstleister setzen Sie dabei immer noch auf

die Werte, die dem Firmengründer Paul Basse

vor 117 Jahren wichtig waren. Warum?

Mein Urgroßvater hat seinen Betrieb damals als bekennender

Christ in Gottvertrauen aufgebaut. Ich

finde, eine bessere Geschäftsstrategie gibt es bis

heute nicht. Denn diese steht für Ehrlichkeit, Transparenz

und Garantie. Ergänzend kann ich hinzufügen,

dass unsere 45 Mitarbeiter und ich jede Aufgabe,

die unsere Kunden im Vertrauen auf unser

Know-how an uns herantragen, mit Herzblut und

Begeisterung lösen.

Als Druckerei stehen Sie in einem harten

Wettbewerb. In den vergangenen 17 Jahren

haben von ehemals 19.000 Betrieben deutschlandweit

gerade mal 6.000 Firmen überlebt.

Hilft in diesem oft ruinösen Konkurrenzkampf

Gottvertrauen allein weiter?

Wir sind natürlich nicht blauäugig und erledigen unser

Business nach allen Regeln solider Kaufmanns-

Prinzipien. Aber noch einmal: Gewinnmaximierung

ist nicht der zentrale Punkt, der unser unternehmerisches

Denken und Handeln bestimmt. Beten und Arbeiten

ist die einzige Lösung, die es gibt.

Herr Winterhoff, wo setzen Sie den Schwerpunkt

in Ihrer Arbeit?

Kundenorientierung hat bei uns oberste Priorität.

Damit verbunden sind kompetente Beratung, Kreativität

im Finden und Realisieren von Lösungen sowie

der Einsatz leistungsstarker Technik, um ein effizientes,

wirtschaftliches Ergebnis zu erzielen.

Welche Geschäftsfelder bedienen Sie?

Zum einen erstellen wir für unsere Industriekunden,

die hauptsächlich aus einem Umkreis von 100 Kilometer

kommen, Printprodukte rund um Marketing

und Vertrieb. Dazu gehören beispielsweise Kataloge,

Prospekte und Broschüren. Hier geht der Trend übrigens

neben der voluminösen Gesamtausgabe hin

zu speziellen Auflagen mit Fachthemen, die den Interessen

der jeweiligen Zielgruppe besser gerecht

werden. Die zweite Säule ist das Verlagsgeschäft

mit christlichen Kalendern und Bibel-Drucken in

über 22 Sprachen. In diesem Bereich haben wir einen

Exportanteil von etwa 35 Prozent.

Viele Ihrer Kollegen sind zudem online unterwegs.

Nutzen Sie ebenfalls das Internet als

Absatzkanal?

Keine Druckerei kommt heute ohne E-Commerce

aus. Wir auch nicht. Auf dieser Schiene bedienen

wir vorzugsweise kleinere Aufträge für Geschäftskunden

und Privatkunden.

Auf welches Produkt aus Ihrem Portfolio sind

Sie besonders stolz, Herr Basse?

Stolz würde ich nicht sagen. Aber dankbar, solch

eine Aufgabe zur vollen Kundenzufriedenheit gelöst

zu haben. Und zwar handelt es sich um eine hochwertig

gestaltete Bibel, die wir für Madagaskar in

der Landessprache Malagasy produziert und mit erheblichem

Logistikaufwand auf den Inselstaat

transportiert haben.

Wer sich für BasseDruck entscheidet, bekommt

demnach Experten-Know-How für die

Umsetzung seiner individuellen Wünsche?

46 www.bvg-menzel.de


Nachwuchs und beschäftigen im Moment fünf

Azubis im Unternehmen.

Geschäftsführer Hendrik S.

Basse (l.) und Prokurist

Marcel Winterhoff sind gut

gerüstet für die Zukunft.

Das neue Flaggschiff der

Firma BasseDruck ist eine

vollautomatische HighTech-

Anlage mit acht Druckwerken

und Lack der Marke

Heidelberger, die dank

künstlicher Intelligenz allen

Anforderungen an eine

industrielle Linienfertigung

entspricht. Der Maschinenpark

verfügt damit über

genügend Kapazitäten, um

steigenden Ansprüchen an

Effizienz, Volumen und

Qualität gerecht zu werden.

Das stimmt. Der Kunde spricht mit uns über seine

Vorstellungen – und wir kümmern uns um den Rest.

Angefangen vonder Ideenfindung über die Planung

bis zum fertigen Produkt. Es versteht sich von selbst,

dass am Ende ein maßgeschneidertes Ergebnis steht,

das den Vorgaben des Auftraggebers bestmöglich

entspricht.

Eine Frage an Sie, Herr Winterhoff. Alle Welt

spricht zurzeit von Industrie 4.0 und Künstlicher

Intelligenz. In den einschlägigen Branchen

wird mit Hochdruck daran gearbeitet,

entsprechende Lösungen zu bieten. Sind Sie

mit Ihrem technischen Equipment auf diese

neuartigen Technologien vorbereitet?

Selbstverständlich befinden wir uns als Druckerei

in einem permanenten Lernprozess, um mit dem

Fortschritt mithalten zu können. Dabei ist es auch

notwendig, maschinentechnisch auf dem neuesten

Stand zu bleiben. Erst kürzlich haben wir eine Millionen-Investition

getätigt und eine HighTech-Anlage

der Marke Heidelberger mit acht Druckwerken

und Lack angeschafft. Diese Anlage funktioniert

auf der Basis von künstlicher Intelligenz und ist in

der Lage, sich den stetig wachsenden Erfordernissen

anzupassen. Das allein reicht aber noch nicht aus.

Um die volle Leistungskraft nutzen zu können,

müssen ebenfalls sämtliche Abteilungen an die neue

Technik angepasst werden.

Und was sagen Ihre Mitarbeiter zu diesem Alleskönner?

Sie sind gefordert. Übrigens haben wir bislang

kein Personal abgebaut und werden dies auch

nicht tun. Im Gegenteil. Wir fördern intensiv den

117 Jahre BasseDruck stehen für eine erfolgreiche

Unternehmensgeschichte. Werfen Sie

bitte für uns einen Blick in die Zukunft, Herr

Basse. Welche Herausforderungen erwarten

Sie für die kommenden Jahre?

Sozusagen die Quadratur des Kreises. Der Markt

verlangt nach einer hoch industriellen Fertigung mit

der Qualität und dem Service einer Manufaktur.

Das bedeutet: In der Kundenberatung müssen wir

noch mehr Wert auf persönliche Beziehungen und

partnerschaftliche Unterstützung legen. Im anschließenden

Produktionsprozess dagegen auf vollautomatische

Linienfertigung mit optimalem

Durchsatz setzen.

Warum wird dieses Geschäftsmodell die Zukunft

der Druckbranche bestimmen?

Ganz einfach. In absehbarer Zeit wird es in

Deutschland nur noch ca. 2.000 Druckereien geben.

Wir von BasseDruck wollen so Gott will dazu gehören.

Aus diesem Grund ist es für uns unerlässlich,

so früh wie möglich und so gut wie möglich für die

Anforderungen von Druck 4.0 gerüstet zu sein.

Denn das Auftragsvolumen wird nicht geringer werden,

zumal die Akzeptanz von Printerzeugnissen

nach einem abklingenden Hype der Online-Informationen

wieder steigt. Deshalb müssen wir auch

hinsichtlich der verfügbaren Kapazitäten genügend

Spielraum bereit halten, um unseren Kunden volle

Leistung bieten zu können.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

BasseDruck GmbH

Leimstraße 54-58

58135 Hagen

Fon 02331 4808-0

Fax 02331 4808-88

Mail info@bassedruck.de

Net www.bassedruck.de

der Bergische Unternehmer 07|19 47


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Alles neu

im

Neuenhof 1

Es ist ein traumhaftes Ambiente: Sanft wiegt der Wind durch die umstehenden Bäume. Kontinuierlich

plätschert das Wasser. Sein Blau funkelt regelrecht in der Sonne. Ahmad Daoud (41) und seine

Lebensgefährtin Varvara Orfanopoulou (35) mussten nicht lange überlegen, als das Angebot im

Raum stand, die Gastronomie am idyllisch gelegenen Freibad Neuenhof in Wuppertal zu übernehmen.

Schließlich war das eigene Restaurant schon lange Wunsch des gebürtigen Syrers Daoud.

Seit Mai führt das Paar den

„Neuenhof1“. Mit einem komplett

neuen Team und einer

abwechslungsreichen Küche

punktet der Koch sowohl bei den Badegästen

als auch den Restaurantbesuchern.

Daoud legt vor allem Wert auf

qualitativ hochwertige, regionale Zutaten

und eine frische Zubereitung der

deutschen und syrischen Speisen. „Ich

habe am Anfang nur wenige syrische

Gerichte auf die Karte genommen, weil

ich erst einmal sehen wollte, wie das bei

den Gästen ankommt“, merkt Daoud an.

„Aber viele fragen gezielt danach und

warum es nicht noch mehr gibt“, ergänzt

seine Lebensgefährtin lächelnd. Humus,

Falafel oder auch gefüllte Bulgurbällchen

kommen gut an, weshalb die Karte

künftig um weitere, syrische Speisen ergänzt

werden soll.

Neues Image

„Das Restaurant hatte vorher den Ruf einer

Badgastronomie, eines Imbisses. Dieses

Image wollen wir verändern, den Neuenhof

auf ein anderes Niveau bringen.

Und die Besucher merken den Unterschied“,

sagt Varvara Orfanopoulou, die

sich um die kaufmännischen Angele-genheiten

kümmert. Inzwischen reservieren

auch viele Gäste, die nur gezielt ins Restaurant

kommen wollen, ohne vorher

noch ein paar Bahnen durch das Becken

zu ziehen. „Wir wurden empfohlen“, freut

sich Daoud, der vorher für ein Café im

Wuppertaler Luisenviertel arbeitete. Die

Freibadklassiker wie Pommes und Brartwurst

gebe es aber nach wie vor für die

Schwimmer. Der kreative Koch hat jedoch

sein eigenes Geheimrezept, um die

Pommes be-sonders knusprig zu brutzeln.

Location hat Potenzial

Kochen ist seine Leidenschaft. Auch

nach einem langen Arbeitstag steht er

48 www.bvg-menzel.de


Ahmad Daoud und Varvara

Orfanopoulou

(vorne) und ihr Team

geben dem Neuenhof1

einen neuen Anstrich.

Das schätzen auch

Gäste außerhalb des

Freizeitbereichs

Schwimmbad.

noch gerne in der heimischen Küche und

zaubert aus unterschiedlichen Zutaten

ein Menü, erzählt seine Partnerin. Auch

an neue oder unbekannte Rezepte traue

er sich ohne Scheu, mache daraus immer

seine eigene Kreation. „Ich habe auch andere

Jobs ausprobiert. Aber Kochen

macht einfach am meisten Spaß. Kochen

ist Kunst“, schwärmt Daoud, der vor vier

Jahren nach Deutschland kam und sich

seitdem ein großes Netzwerk aufgebaut

hat. Das Restaurant und die Location direkt

am Freibad haben ein großes Potenzial,

sind sich die beiden Pächter sicher.

Erst in diesem Monat veranstalteten sie

eine erste Beachparty mit DJ und Cocktails,

die wiederholt werden soll. Auch

für Grillevents mit Buffet, Hochzeiten

oder andere Privat- und Firmenveranstaltungen

sind die große Terrasse sowie die

oberen Räume für insgesamt über 200

Gäste ideal. Wichtig ist ihnen, Hand in

Hand mit dem Verein des Schwimmbades

zu arbeiten. So unterstützen sie zum

Beispiel auch Events des Vereins kulinarisch,

etwa das Nachtschwimmen. Regelmäßig

findet zudem ein Sonntagsbrunch

statt. Die Küche mit À-la-carte-Essen

startet täglich ab 12 Uhr. Darüber hinaus

bietet das zwölfköpfige Team, das aktuell

auch auf der Suche nach Verstärkung

ist, ein Catering außer Haus an.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos: BVG

Restaurant Neuenhof1

Ahmad Daoud

Neuenhof 1

42349 Wuppertal

Fon 0202 69 55 83 01

Mail info@neuenhof1.de

Net www.neuenhof1.de

der Bergische Unternehmer 07|19 49


FÜR SIE ENTDECKT MIT DEM HAUSBOOT ÜBER DIE MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE

Durch das Land der 1000 Seen

Natur pur, azurblaues Wasser und magische Sonnenuntergänge

– wer im Urlaub entschleunigen und auf sanften

Wellen schaukelnd mal so richtig den Alltag hinter sich

lassen möchte, schippert im Hausboot über die Mecklenburgische

Seenplatte – erholsame Ferien mit vielen Erlebnissen

und Möglichkeiten entlang unberührter Ufer und

schmucker Städtchen.

1117 natürliche Seen bilden das größte, vernetzte

Wassersportrevier Europas. Der

Müritz-Nationalpark mit dem UNESCO

Weltnaturerbe und vier weiteren Naturparks bieten

in der Mecklenburgischen Seenplatte einzigartige

Möglichkeiten für Freizeit und Erholung.

Dabei ermöglicht die Bootstour die Begegnung

mit imposanten Guts- und Herrenhäusern, die die

einmalige historische Kulturlandschaft prägen.

Diese besondere Vielfalt lässt sich vom Wasser

aus besonders gut erkunden, dazu stehen zahlreiche

Verleiher mit Kanus, Angelkähnen oder Hausbooten

bereit.

50 www.bvg-menzel.de


Einen traumhaft

schönen Blick bietet

die Anfahrt auf den

Stadthafen von Waren

(Foto l.). Eine

fantastische Aussicht

ebenso vom

Kirchturm in Röbel

auf die Müritz (Foto

r. oben) Mit dem

Hausboot erlebt

man Schloss Klink

von der Wasserseite

aus (Foto rechts).

Idyllische Ruhe und

tierischer Rummel

Das Hausboot ist wohl die komfortabelste Möglichkeit,

von A nach B zu kommen und sich wie in

einer Ferienwohnung auf dem Wasser häuslich

einzurichten. Die Mecklenburgische Seenplatte

ist Europas größtes Binnenrevier mit über 1.000

Bade- und Angelseen. Viele von ihnen sind über

kleine Flüsse und Kanäle miteinander vernetzt.

Während man am Tag die Landschaft erkundet,

wird am Abend und in der Nacht ausgeruht. Die

Mecklenburgische Seenplatte bietet eine hervorragende

Infrastruktur mit hunderten Häfen und

Liegeplätzen. Ein bisschen Rummel oder idyllisch

ruhig – für jedes Bedürfnis kann das Boot vor

Anker gehen. Zu Land locken herrliche Ausflüge

durch pittoreske Städtchen, zu den erwähnten

Guthäusern oder Wanderungen durch die ursprüngliche

Natur. Ein Highlight zu Lande und zu

Wasser ist zweifelsohne der nächtliche Sternenhimmel,

lässt doch die geringe Lichtverschmut-

zung in der Mecklenburgischen Seenplatte den

Himmel geradezu funkeln. Gerade Naturliebhaber

kommen natürlich besonders auf ihre Kosten:

Die Seenplatte ist reich an Wäldern, Mooren,

Feuchtwiesen und dichten Schilfgürteln an den

Seeufern – ein idealer Lebensraum für See- und

Fischadler, Kraniche, Rohrdommeln, Eisvögel,

Rot- und Damwild. Vom Boot aus gibt es gute

Chancen, diese vielfältige Tierwelt zu sehen und

zu hören.

der Bergische Unternehmer 07|19 51


FÜR SIE ENTDECKT MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE

Der Leuchtturm in Plau

am See (Foto oben l.)

Ruhe und Entspannung

bietet die Bootstour auf

der Mecklenburgischen

Kleinseenplatte (Foto

oben r.) .

Ohne Führerschein

Sorge, dass solch ein Hausboot nicht zu beherrschen

ist, braucht niemand zu haben. Seit dem

Jahr 2000 gibt es die Führerscheinfreiheit in der

Mecklenburgischen Seenplatte. Das führerscheinfreie

Gebiet reicht von Dömitz an der Elde bis

nach Liebenwalde. Boote bis 15 Meter Länge dürfen

hier ohne Führerschein bis zur zulässigen

Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h und mit

höchstens zwölf Personen fahren. Eine kleine

Hürde ist allerdings zu überwinden, bevor es los

geht. Voraussetzung für die Tour mit dem Hausboot

ist nämlich der Charterschein, der für den

Zeitraum der Bootsmiete gilt.

Diese dreistündige theoretische und praktische

Einweisung erhält jeder Gast von seinem Vermieter

vor der Bootsmiete. Das führerscheinfreie Revier

ist vom Gesetzgeber genau festgelegt. Wer

ein Boot mietet, braucht hier keinen Bootsführerschein.

Das Gebiet

Die Müritz-Elde-Wasserstraße zwischen Dömitz

und Plau ist ein schmales Gewässer, das mit maximal

6 km/h befahren werden darf. 17 Schleusen

gilt es hier zu passieren. Einen vollkommen anderen

Charakter haben die Großen Seen – der Plauer

See, Fleesensee, Kölpinsee und die Müritz, die

eine ausgezeichnete Wasserqualität haben und

zum Baden geradezu einladen. Vorsicht ist allerdings

bei Wind geboten. Ab Windstärke 4 darf die

Müritz aufgrund der starken Wellenbildung nicht

mehr befahren werden. Das komplette Ostufer

grenzt an den 322 Quadratkilometer großen Müritz-

Nationalpark. Die Kleinseenplatte ist ein Ge-

52 www.bvg-menzel.de


flecht aus tausenden kleinen Seen. Zwischen Mirow

und Fürstenberg sind viele dieser Seen über

Kanäle und natürliche Flussläufe miteinander verbunden.

Einige Seen sind aufgrund der geringen

Wassertiefe oder aus Naturschutzgründen nur Kanuten

vorbehalten. Richtung Blankenförde im

Müritz Nationalpark sind einige Gewässer komplett

gesperrt, da sie zur Kernzone des Parks gehören.

In der Kleinseenplatte kann man Abstecher

nach Neustrelitz und Rheinsberg unternehmen.

Kleine Buchten eignen sich hervorragend zum

Ankern. Ab dem Stolpsee hinter Fürstenberg mäandert

die Havel. Die Templiner Gewässer zweigen

ab. Die Havel durchläuft die Tonstichlandschaft

bei Zehdenick. Anschließend führt der

Vosskanal bis zum Oder-Havel-Kanal. Ab der

Schleuse Liebenwalde beginnt aufgrund der Berufsschifffahrt

das führerscheinpflichtige Revier.

Die Top Fünf der Schleusen liegen alle in der

mecklenburgischen und brandenburgischen Seenplatte.

Mit rund 350.000 geschleusten Sportbooten

weist das Revier des Wasserstraßen- und

Schifffahrtsamtes Eberswalde die höchste Nutzungsdichte

für den Wassertourismus in Deutschland

auf.

Ab durch die Schleuse

Die größten Vorbehalte bei unerfahrenen Bootsneulingen

gelten sicherlich dem Thema „Schleusen“.

Doch auch dazu gibt es durch den Bootsverleiher

genaue Anweisungen. Wichtig ist, sich

zuvor über die Öffnungszeiten der Schleuse zu

informieren und die Tour danach zu planen. Wer

mitdenkt, sich nach den Hinweisen des Schleusenpersonals

richtet und auch ein bisschen Rücksicht

übt, wird hier keine Probleme haben. Mit einer

Durchschnittsgeschwindigkeit von 9 km/h

fährt man etwa 45 Kilometer in fünf Stunden,

hinzu kommt die Zeit, die fürs Schleusen eingeplant

werden sollte. Eine Tagesfahrtzeit von fünf

Stunden ist ideal, um genügend Zeit für Landausflüge,

Baden und Ankern auf dem See zu haben.

Text: Stefanie Bona mit Material Tourismusverband

Mecklenburgische Seenplatte

Fotos: Christin Drühl (2), Achim Meurer (7)

Anfahrt auf die Drehbrücke

bei Malchow

(Foto oben l.) Romantik

pur bietet der Sonnenuntergang

auf der

Müritz (Foto oben r.)

Begegnung mit gefiederten

Anwohnern auf

der Uferpromenade in

Plau am See (Foto

Mitte).

der Bergische Unternehmer 07|19 53


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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

17.06.2019 HRB 29963: Wupper

Trucks GmbH, Wuppertal, Kreuzstraße

31a, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

29.04.2019. Geschäftsanschrift:

Kreuzstraße 31a, 42277 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel mit

Nutzfahrzeugen im In- und Ausland

sowie deren Vermietung und

Vermittlung sowie ferner die Ausübung

aller mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand im

Zusammenhang stehenden oder

dem Zweck des Unternehmens förderlichen

Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Albustanjy,

Sameer, Wuppertal, *01.07.1980,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

17.06.2019 HRB 29967: Spedition

1one GmbH, Mettmann, Rudolf-Diesel-Str.

2, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.05.2019.

Geschäftsanschrift: Rudolf-Diesel-

Str. 2, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Der Betrieb einer Spedition,

der Großhandel mit erlaubnisfreien

Waren aller Art, der Mietwagenverleih

sowie die Personenbeförderung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Palko, Ruslan,

Düsseldorf, *10.07.1973, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.06.2019 HRB 29966: Worldnetz

GmbH, Wuppertal, Erkrather Str.

40, 42329 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.02.2010

mit Änderung vom 13.10.2010. Die

Gesellschafterversammlung vom

28.05.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz

(2) (Firma, Sitz und Geschäftsjahr)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Karlsruhe (bisher Amtsgericht Mannheim

HRB 708910) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Erkrather Str. 40, 42329 Wuppertal.

Gegenstand: Die Vermittlung und

Vermarktung von Dienstleistungen

jeglicher Art auf dem Gebiet der

Telekommunikation, einschließlich

des Mobilfunks, insbesondere zum

Zwecke der Übertragung von Sprache,

Daten, bildhaften Darstellungen

und sonstigen Informationen;

die Vermittlung und Vermarktung

von Produkten und Geräten der

Kommunikationstechnik; die Erbringung

von Vermittlungsleistungen jeder

Art im Zusammenhang mit oder

unter Nutzung von Online-/Internetund

Telekommunikationsdiensten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Nicht

mehr Geschäftsführer: Nadesapillai,

Nanthakumar Kurunathan,

Karlsruhe, *22.11.1960. Bestellt als

Geschäftsführer: Kaneshamoorthy,

Akilan, Wuppertal, *01.09.1986,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.06.2019 HRA 24918: Carl Speer

GmbH & Co.KG, Haan, Diekerstraße

90, 42781 Haan. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Diekerstraße 90, 42781 Haan. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Nach Firmenänderung

und Sitzverlegung Persönlich

haftender Gesellschafter: Speer ImmobilienService

GmbH, Haan (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29415), mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Daum, Peter, Monheim,

*09.03.1953. Der Sitz ist von

Witten (bisher Amtsgericht Bochum,

HRA 6208) nach Haan verlegt.

19.06.2019 HRB 29970: Wuppertaler

Miniaturland GmbH, Wuppertal,

Öhder Straße 19a, 42289 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

16.05.2019. Geschäftsanschrift:

Öhder Straße 19a, 42289 Wuppertal.

Gegenstand: Der Betrieb einer

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Modellausstellung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bergermann, Andreas,

Wuppertal, *27.12.1956; Clasen,

Reinhard, Wuppertal, *01.05.1953,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.06.2019 HRB 29977: Prestige

Bauelemente GmbH, Wuppertal,

Clausenstraße 44A, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

13.02.2018 Die Gesellschafterversammlung

vom 14.05.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2 (Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Ratingen

(bisher Amtsgericht Düsseldorf HRB

83158) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Clausenstraße

44A, 42285 Wuppertal. Gegenstand:

Der Groß- und Einzelhandel

mit Bauelementen, die Vermittlung

von Bauaufträgen sowie die Durchführungen

von Innenausbauarbeiten

und die Erbringung von Hausmeisterserviceleistungen.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dolozin, Sergii, Solingen,

*19.12.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.06.2019 HRB 29974: SIN Projects

GmbH, Velbert, Herzogstraße 15,

42551 Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.04.2019. Geschäftsanschrift:

Herzogstraße 15, 42551

Velbert. Gegenstand: Software Entwicklung,

internationaler Warenhandel,

entsprechende Vermietungsleistungen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Zheng, Hui,

Yu yao City of Zhejiang Province /

China, *03.03.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.06.2019 HRB 29981: Specht

GmbH, Erkrath, Winckelmannstr.

1, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.04.2019. Geschäftsanschrift:

Winckelmannstr.

1, 40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Ausführung von Stuckateurarbeiten

(Stuckateurbetrieb). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

El Hamdani, Anouar, Erkrath,

*20.04.1992; Specht, Dennis, Erkrath,

*07.03.1991, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.06.2019 HRB 29983: BIOM GmbH,

Wuppertal, Realschulweg 20, 42349

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.05.2019. Geschäftsanschrift:

Realschulweg 20, 42349

Wuppertal. Gegenstand: Die Pacht

des gesamten Geschäftsbetriebes

BIOM Umwelt- und Biotechnik e.K.

mit Sitz in Wuppertal (HRA 17107),

welches die Forschung, Entwicklung,

Vertrieb hinsichtlich biologischer

Rohrreinigung, Wasseraufbereitungs-

und Desinfizierungsanlagen

sowie Service und Kundenberatung,

Vermittlung der Beseitigung von Abfällen

zum Gegenstand hat. Gegenstand

ist auch die Erbringung von

Produkt- und Servicesystemen, die

Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen,

die Entwicklung, Produktion

und der Vertrieb sowohl biologischer

und chemischer als auch

hard- und softwaretechnischer Produkte,

insbesondere im maritimen

Bereich. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Lenkenhoff,

Kay, Ennepetal, *04.03.1986;

Wunnenberg, Thorsten, Wuppertal,

*21.08.1967, jeweils mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.06.2019 HRB 29985: Werner

Doppstadt Umwelttechnik GmbH,

Velbert, Steinbrink 13, 42555 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

12.06.2019. Geschäftsanschrift:

Steinbrink 13, 42555 Velbert. Gegenstand:

Die Entwicklung, Herstellung

und Vertrieb von Baugruppen sowie

Erbringung von Dienstleistungen

aller Art im Bereich der Umwelttechnik.

Stammkapital: 1.023.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Schreier,

Gerd, Rotenburg, *04.05.1968,

einzelvertretungsberechtigt. Einzelprokura:

Frohn, Oliver, Essen,

*03.04.1973; Herrmann, Udo Jürgen,

Haltern am See, *10.02.1960;

Schmies, Stefan, Halver, *01.10.1964.

Entstanden durch Umwandlung im

Wege des Formwechsels der Werner

Doppstadt Umwelttechnik gmbH &

Co. KG, Velbert (Amtsgericht Wuppertal,

HRA 21069) nach Maßgabe

des Beschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 12.06.2019.

Als nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an

der formwechselnden Umwandlung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn

sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung der

formwechselnden Umwandlung in

das Register des Sitzes desjenigen

Rechtsträgers, dessen Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren An-

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Wach- und Schließgesellschaft

Hauptverwaltung

Wuppertal

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spruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

formwechselnden Umwandlung die

Erfüllung ihrer Forderung gefährdet

wird.

27.06.2019 HRA 24924: FMZ Bensberg

GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Am Buschhäuschen 19, 42115 Wuppertal.

(Der Erwerb, die Verwaltung,

Vermietung und Verpachtung,

Entwicklung und Bebauung sowie

Verwertung von Grundbesitz in der

Bundesrepublik Deutschland, insbesondere

im Bereich Bensberg, Overather

Straße. Geschäfte, die einer

Genehmigung nach § 34c GewO

bedürfen, werden nicht ausgeübt.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Am Buschhäuschen 19,

42115 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Ferox Trier Verwaltungs

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29959), mit der Befugnis

- auch für ihre jeweiligen Geschäftsführer

-, zwischen der Komplementärin

und der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.07.2019HRA 24926: Härtel Laser

+ Wasser GmbH & Co. KG, Solingen,

Eichenstraße 65, 42659 Solingen.

(Der Handel mit technischen Industriegütern

und Zubehör, insbesondere

von Schneidanlagen einschließlich

der Vermittlung entsprechender

Servicedienstleistungen, Beratung,

Vermittlung und Verkauf in diesem

Bereich, Beratung und Vermittlung

von Finanzierungs- und Leasinggeschäften,

Auftragsvermittlung sowie

alle artverwandten Geschäfte, die

dem Gesellschaftszweck dienlich

sind.). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Eichenstraße 65,

42659 Solingen. Ist nur ein persönlich

haftender Gesellschafter

vorhanden, so vertritt er die Gesellschaft

alleine. Sind mehrere persönlich

haftende Gesellschafter vorhanden,

so vertreten diese gemeinsam.

Persönlich haftender Gesellschafter:

F. Otto Härtel GmbH, Solingen

(Amtsgericht Wuppertal HRB 29619),

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.07.2019 HRB 29993: Nimmo

GmbH, Wuppertal, Heubruch 5A,

42275 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.05.2019.

Geschäftsanschrift: Heubruch 5A,

42275 Wuppertal. Gegenstand: Anund

Verkauf von Immobilien und

Vermittlung, sowie die Projektentwicklung.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Nijman,

Claudia, VA Lunteren / Niederlande,

*26.11.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.07.2019 HRB 29991: KOMPASS

Sportmentoring GmbH, Remscheid,

Kreuzbergstraße 55, 42899 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.04.2019. Geschäftsanschrift:

Kreuzbergstraße 55, 42899 Remscheid.

Gegenstand: Die Begleitung

von Nachwuchs- und Profisportlern

sowie daraus resultierende Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.200,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Pander, Christian,

Münster, *28.08.1983; Paschke,

Sharon Julien Jeronimo, Remscheid,

*30.03.1982, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.07.2019 HRA 24927: Härtel Pressen

GmbH & Co. KG, Solingen, Eichenstraße

65, 42659 Solingen. (Der

Handel mit technischen Industriegütern

und Zubehör, insbesondere

von Presswerkzeugen aller Art einschließlich

der Vermittlung entsprechender

Servicedienstleistungen,

Beratung, Vermittlung und Verkauf

in diesem Bereich, Beratung und

Vermittlung von Finanzierungs- und

Leasinggeschäften, Auftragsvermittlung

sowie alle artverwandten

Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck

dienlich sind.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Eichenstraße 65, 42659 Solingen.

Hat die Gesellschaft nur einen per-

sönlich haftenden Gesellschafter

vertritt diese allein. Hat die Gesellschaft

mehrere persönlich haftenden

Gesellschafter vertreten diese

gemeinsam. Persönlich haftender

Gesellschafter: F. Otto Härtel GmbH,

Solingen (Amtsgericht Wuppertal

HRB 29619), einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.07.2019 HRB 29996: A.C. Handels

GmbH, Wuppertal, Germanenstraße

45b, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.02.2017.

Geschäftsanschrift: Germanenstraße

45b, 42277 Wuppertal. Gegenstand:

Der Einzel- und Großhandel

mit Lebensmitteln. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Coskun, Arzu, Wuppertal,

*14.11.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.07.2019 HRA 24930: Maschinen

Härtel GmbH & Co. KG, Solingen, Eichenstraße

65, 42659 Solingen. (Der

Handel mit technischen Industriegütern

und Zubehör einschließlich der

Vermittlung entsprechender Servicedienstleistungen,

Beratung, Vermittlung

und Verkauf in diesem Bereich,

Beratung und Vermittlung von

Finanzierungs- und Leasinggeschäften,

Auftragsvermittlung sowie alle

artverwandten Geschäfte, die dem

Gesellschaftszweck dienlich sind.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Eichenstraße 65, 42659

Solingen. Ist nur ein persönlich haftenden

Gesellschafter vorhanden,

so vertritt dieser die Gesellschaft

alleine. Sind mehrere vorhanden,

so vertreten diese die Gesellschaft

gemeinsam. Persönlich haftender

Gesellschafter: F. Otto Härtel GmbH,

Solingen (Amtsgericht Wuppertal

HRB 29619), einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.07.2019 HRB 29997: K2 Studio

Advertising & Commercial Photography

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Unterkirchen 23, 42329

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.05.2019. Geschäftsanschrift:

Unterkirchen 23, 42329

Wuppertal. Gegenstand: Die Erstellung

von Foto- und Videoaufnahmen.

Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Klöppel, Patricia,

Essen, *13.10.1991, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.07.2019 HRB 29998: Katana

Ventures UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Worderberg 6, 42111

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.05.2019. Geschäftsanschrift:

Worderberg 6, 42111

Wuppertal. Gegenstand: Der Erwerb,

das Verwalten und die Veräußerung

von Beteiligungen an Unternehmen

sowie die Erbringung von Geschäftsführungs-

und Beratungsdienstleistungen.

Stammkapital: 800,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

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Das

Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Insolvenzverfahren.

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Alberding,

Katrin Ann, Zollikon / Schweiz,

*20.03.1983, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

08.07.2019 HRB 30002: KTW GmbH,

Heiligenhaus, Herberger Weg 14,

42579 Heiligenhaus. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.06.2019. Geschäftsanschrift:

Herberger Weg 14,

42579 Heiligenhaus. Gegenstand:

Der Handel mit Metallen sowie die

Metallverarbeitung (Konstruktion

und Werkzeugbau). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Wüsthoff, Stefan Hermann,

Heiligenhaus, *13.02.1964,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura:

Wüsthoff, Dennis, Heiligenhaus,

*09.09.1992.

08.07.2019 HRB 30001: DLM

Selfstorage GmbH, Wülfrath, Düsseler

Straße 26, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

13.06.2019. Geschäftsanschrift:

Düsseler Straße 26, 42489 Wülfrath.

Gegenstand: Die Vermietung

von Lagerraum zur Selbsteinlagerung,

ferner begleitende Produkte

und Services wie der Verkauf von

Verpackungsmaterial. Das Unternehmenskonzept

wird darüber hinaus

als Franchise System angeboten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: del

Longo-Stahl, Matthias, Wülfrath,

*02.05.1969; Meintrup, Stephan,

Wülfrath, *19.12.1967, jeweils mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

08.07.2019 HRB 30003: Aperdanz

Handle GmbH, Remscheid, Am

Stadion 23, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

04.06.2019. Geschäftsanschrift: Am

Stadion 23, 42897 Remscheid. Gegenstand:

Der internationale Handel

mit Waren aller Art, abgesehen von

genehmigungspflichtigen, gefährlichen

und verbotenen Gegenständen,

insbesondere mit maschinellen

Ersatzteilen oder Komponenten

im industriellen Bereich, mit allen

Dingen des täglichen Lebens. Ferner

das Angebot von Dienstleistungen

bezüglich Patentanmeldungen,

wirtschaftlichen und kulturellen

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

1–27 t

Gabelstaplerservice

Schiffbau und der Lebensmittelindustrie.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Lehmann,

Manfred, Wermelskirchen,

*27.02.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

… so bewegt man Maschinen



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Austausch zwischen China und Europa.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Cao, Qingchen,

Dresden, *26.04.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

09.07.2019 HRB 30004: A-Z Fugentechnik

GmbH, Remscheid, Kölner

Straße 102, 42857 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

21.12.2018. Geschäftsanschrift: Kölner

Straße 102, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Die dauerelastische

Versiegelung von Fugen, Fenstern,

Türen, Sanitär- und Natursteinfugen,

Betonfertigteilen nach DIN

18540, Glasfassaden, Brandschutzfugen

sowie Spezialversiegelungen

im Maschinen- und Anlagenbau,

09.07.2019 HRB 30005: Hülsberg

Verwaltungsgesellschaft mbH,

Remscheid, Schmiedestraße 14,

42899 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.06.2019. Geschäftsanschrift:

Schmiedestraße

14, 42899 Remscheid. Gegenstand:

Der Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die

Beteiligung an der Hülsberg KG

(künftig firmierend unter Hülsberg

GmbH & Co. KG) mit dem Sitz in

Remscheid und die Übernahme von

deren Geschäftsführung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Hülsberg, Guido,

Wuppertal, *17.07.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertre-

ter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

09.07.2019 HRA 24932: Wagner Vermögensverwaltungs

UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Remscheid,

Ludwigstraße 16, 42853 Remscheid.

(Die Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere Vermietung

und Verpachtung von eigenem

Grundbesitz.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Ludwigstraße

16, 42853 Remscheid. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Ina und Gerhard

Wagner UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid (Amtsgericht Wuppertal

HRB 30000), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

10.07.2019 HRB 30007: Helios Reinigung

West GmbH, Wuppertal,

Heusnerstraße 40, 42283 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.12.2012, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

13.06.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

und Sitz der Gesellschaft) sowie

in § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

und mit ihr die Firmenänderung,

die Gegenstandsänderung

und die Sitzverlegung von Hildesheim

(bisher Amtsgericht Hildesheim

HRB 205750) nach Wuppertal

beschlossen. Weiterhin wurde der

Gesellschaftsvertrag vollständig

neu gefasst. Geschäftsanschrift:

Heusnerstraße 40, 42283 Wuppertal.

Gegenstand: Das Halten

und Verwalten von Beteiligungen

aller Art an Gesellschaften jeder

Rechtsform, die Erbringung von

Dienstleistungen im Bereich der

Reinigung, insbesondere für Kliniken

und Unternehmen der Helios

Kliniken Gruppe sowie Personaldienstleistungen.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Fromberger, Veikko,

Herborn, *14.03.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem

Geschäftsführer: Grönheit, Petra,

Willich, *10.10.1966.

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VORSCHAU

Im August 2019

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

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Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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