EYECOM 04|2019 summer special

putschiesdesign
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Die Eyewear-Community

04 | JULI · AUGUST 2019 | 5,- ISSN 2509-4955

LOOKING

G

D

DAS SUMMER-SPECIAL

DER EYEWEAR-COMMUNITY

German quality meets Japanese spirit

04

––––

2019


BRILLE / R2617 C

GLEITSICHT MIT

ERFOLGSGARANTIE.

DIE NEUE RODENSTOCK KAMPAGNE.

Steigern Sie Ihre Kundenfrequenz und Ihre Umsätze mit der Rodenstock Erfolgsgarantie.

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Kampagnenzeitraum: 15.09.–31.12.2019

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INHALT

TITEL:

LOOKING GOOD

„47 RONIN“ Kollektion by makellos.

Infos unter: www.makellos-potsdam.de

Vertrieb über: www.aoyama-optical.de

EDITORIAL

Schöne Ferien! 5

EYECOM SHOOTING STARS

Brillen und Gesichter – Making Of 6

Cast & Crew – 16 kreative Köpfe 10

Brillen und Gesichter – Das EYECOM Promi Shooting 2019 12

ADVERTORIAL

Vorteil: Kontaktlinse – Mit CooperVision Advantage gewinnen 36

Neue Dimensionen – Bedingungslose Leidenschaft 38

Nachfüllbar, Natürlich, Nachhaltig – Glasklar 40

Metropolis – 100 Jahre Bauhaus 42

Presbyope sind außergewöhnlich – Multifocale Kontaktlinsen 44

I see me – Bolon Eyewear 46

Grünes Glas – Green, Safe, Responsible 48

Augen Wellness – Nur ein paar Tropfen 50

Zum elften Mal – Trends 2020 52

6

12

SUMMER SPECIAL

Ey! Komm! – 3. Optiker-Oldtimer-Treffen 2019 54

Der Herr der Trommeln – Schlag-Zeug 58

Kaffeehaus-Kultur – Von der Melange bis zum Kapuziner 62

In vino veritas – Aus dem Vollen geschnitzt 66

54

EYECOM COMMUNITY

Die EYECOM Eyewear-Community – Summer in the City 68

SCHLUSSLICHT

Herstellernachweis – Wen finde ich wo?

Impressum 70

66

WWW.EYE-COM.NET

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DIE MESSE FÜR

SCHÖNE BRILLEN

Hall of Frames Zürich

15. & 16. September 2019

Papiersaal / Folium, Sihlcity

Kalanderplatz 6

8045 Zürich

Sonntag: 10 - 18h

Montag: 9 - 16h

hallofframes.ch

@hallofframes12

@hallofframes.ch

powered by

HALL OF FRAMES GmbH

Tellenmattstrasse 14, , CH-6312 Steinhausen

+41 (0)41 878 00 13, contact@hallofframes.ch


EDITORIAL 0

»WENN MAN SEINEM PASSBILD ÄHNLICH ZU SEHEN BEGINNT,

SOLLTE MAN SCHLEUNIGST URLAUB MACHEN.«

( Vico Torriani, Schweizer Entertainer, 1920-1998 )

»FERIEN SIND EINE WUNDERBARE SACHE,

WENN MAN SIE FRANZÖSISCH VERSTEHT: NICHTS TUN.«

( Brigitte Bardot, französische Schauspielerin, geb. 1934 )

Liebe Leser,

SCHÖNE FERIEN!

im vergangenen Jahr haben wir für unsere Sommer-Ausgabe erstmals ein Experiment gewagt: Statt der üblichen „fachzeitschriftigen“

Themen haben wir in EYECOM 4.2018 Inhalte publiziert, die weniger der unternehmerischen Fortbildung, sondern vor allem

Ihrem Lesevergnügen und Ihrer Unterhaltung dienen sollten. Zugegeben – nicht ganz freiwillig. Denn der Anzeigenverkauf, auf

den wir als ausschließlich werbefinanziertes Fachmagazin angewiesen sind, ist in den Sommermonaten alles andere als einfach: In

dieser Zeit gibt es keine Messen, die Außendienstler bekommen kaum Termine – und unsere Leser – also Sie – sind oft im Urlaub.

Wenn man die Verhältnisse nicht ändern kann, muss man eben die eigene Einstellung dazu ändern. Das haben wir jetzt bereits

zum zweiten Mal und mit wachsendem Erfolg getan: Das EYECOM „Summer Special“, das Sie in der Hand halten, enthält besonders

viel von dem, was wir gerne tun – und wozu unterm Jahr oft zu wenig Zeit bleibt: Schöne Reportagen

und Fotostrecken, auch über Themen, die nicht direkt mit Augenoptik zu tun haben.

Den Anfang macht eine wundervolle Fotostrecke ab Seite 12, die wir Mitte Juni mit neun Prominenten

und den Produkten führender Hersteller in München inszeniert haben. Unser Ziel war nicht, in

üblicher Testimonial-Manier bekannte Menschen ein Produkt in die Kamera halten zu lassen; uns

ging es vielmehr darum, mit kreativen und authentischen Portraitfotos ein weiteres Mal zu zeigen,

wie Korrektions- und Sonnenbrillen ein bekanntes Gesicht ergänzen und schmücken, ohne seinen

Besitzer hinter dem Produkt verschwinden zu lassen.

Danach kommen in Advertorials einige Unternehmen zu Wort, denen wir die Aufgabe gestellt hatten:

„Teilen Sie unseren Lesern mit, was Sie ihnen schon immer sagen wollten – über sich, Ihr Unternehmen,

Ihre Produkte und Ideen. Neun EYECOM-Partner haben diese Gelegenheit mit überaus interessanten

Botschaften auf den Seiten 36 bis 53 wahrgenommen.

Das 3. Optiker-Oldtimertreffen vom letzten Juni-Wochenende fand natürlich ebenfalls seinen Niederschlag:

Ab Seite 54 erfahren Sie, dass und warum Networking auch außerhalb von Messen und Fortbildungsveranstaltungen von

essentieller Bedeutung ist – zum Beispiel auf der Basis verbindender Leidenschaften abseits des Berufs. Ungewöhnliche handwerkliche

Ansätze sehen Sie auf den Seiten 58 und 66 in zwei Stories über eine Weltklasse-Trommelmanufaktur in Südtirol und

einen Winzer aus der Pfalz, der Brillen aus gebrauchten Weinfässern herstellen lässt.

Nicht zuletzt führte Design-Legende Robert La Roche die EYECOM-Redakteure Stephan Rack und Michael Peter durch die Geheimnisse

der Kaffeehaus-Kultur seiner Heimatstadt Wien; das malerische Ergebnis ist ab Seite 62 zu lesen.

Das gesamte EYECOM-Team wünscht Ihnen einen entspannten und erholsamen Sommer. Genießen Sie, was das Leben zu bieten

hat. Freuen Sie sich über schönes Wetter und sonnige Tage; sie sind keine Vorboten eines bevorstehenden Weltuntergangs, sondern

erfreuliche Begleiterscheinungen der schönsten aller Jahreszeiten. Freuen Sie sich über Zeit mit Familie und Freunden, mit

Reisen, Hobbies, Kultur, Sport oder einfach einmal „easy going“. Und denken Sie daran: Zeit hat man als Unternehmer nicht, weil

Geschäft, Mitarbeiter und der Beruf sie einem lassen. Zeit hat man, weil man sie sich nimmt.

In diesem Sinne herzlichst Ihr

Martin Graf

PS: Für Anregungen, Kommentare und Kritik erreichen Sie mich unter graf@eye-com.net und Tel. 07735-9191957


0∞ SUMMERSPECIAL

EYECOM PROMI-SHOOTING 2019

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EYECOM 04 | 2019


Brillen und

Gesichter

2018 STARTETE EYECOM EINE AKTION, DIE ES SO IN DER BRILLENBRANCHE NOCH

NICHT GEGEBEN HATTE: BEKANNTE PERSÖNLICHKEITEN AUS DEM SHOWBUSINESS

WURDEN MIT KORREKTIONS- UND SONNENBRILLEN FÜHRENDER MARKEN UND HER-

STELLER FOTOGRAFIERT. NICHT AUS DEN ÜBLICHEN TESTIMONIAL-GRÜNDEN, SONDERN

SCHLICHT, WEIL SICH DIE QUALITÄT VON DESIGN NIRGENDS BESSER UND EHRLICHER

ZEIGT ALS IN EINEM BEKANNTEN GESICHT. 2019 GIBT ES EINE FORTSETZUNG.

rüher“ (niemand weiß wirklich, wann genau das war) war die Werbewelt

in der Brillenbranche einfach: Man setzte einem schönen

Menschen eine Korrektions- oder Sonnenbrille auf, platzierte beides

in einer möglichst schönen Umgebung (Klischee: Blauer Himmel, Strand, Paris,

Toskana) und hoffte darauf, dass das fotografische Ergebnis anschließend bei Augenoptikern

in Fachzeitschriften und Endverbrauchern in Publikumsmedien die

erwünschten „Will-haben“-Reflexe auslösen würde.

Im Zeitalter von Facebook und Instagram und vor allem unzähligen „Marken“,

die ihre Marktbedeutung heute eher schnell von PR-Profis herbeischreiben lassen

als mühsam selbst verdienen wollen, ist Produktkommunikation komplizierter

geworden: Das behauptete Glück durch Erwerb und Benutzung eines bestimmten

Produkts findet eher auf den kurzlebigen Social Media-Kanälen statt. Der

vergleichsweise neue Berufsstand der „Blogger“, „Instagramer“, „Youtuber“ oder

ganz allgemein „Influencer“ hält dort - mehr oder weniger gekonnt und selbstverständlich

gegen Bezahlung - Produkte vor Kameras, um diese zu loben und

zu empfehlen. „Früher“ (siehe oben) hieß das Schleichwerbung; heute ist es chic.

Manche dieser „Influencer“ gelten sogar als Promis.

Was alle machen, verliert allerdings schnell den Reiz des Besonderen. Ein

Marken-Image kann sogar darunter leiden, wenn man seine Kommunikation

Amateuren überlässt: Mehr als je zuvor wird der Wert einer Marke durch professionelle

Darstellung in einem geeigneten Umfeld definiert - und nicht durch „viel

hilft viel“ oder „Hauptsache irgendwas“. Facebook, Twitter, Instagram & Co mögen

nette Spielwiesen sein, aber in ständiger Konkurrenz zu mehr oder minder gelungen

Selfies und Fotos von Tellergerichten kann man kaum nachhaltige Markenbekanntheit

gewinnen oder gar pflegen.

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0∞ SUMMERSPECIAL

Die Foto-Location war gut gewählt: 2019 fand das EYECOM-Promi-Shooting

in und vor der „Kounge“ statt, einer von Meisterkoch Holger

Stromberg in München konzipierten Mischung aus Küche und Lounge

– lange, bevor alle Welt von „Küche als Mittelpunkt und Kreativzentrum

einer Firma“ sprach. Dort trafen die Brillenmarken Airborn, Blue Matr'xx,

Gerry Weber, makellos Potsdam, Moncler, Natascha Ochsenknecht, Nikon,

Rodenstock, Röhm, Swarovski und Tod's auf neun bekannte Gesichter

aus dem Film- Musik und Showbusiness, die man üblicherweise aus

ganz anderem Kontext kennt.

Fotografin Bianca Faltermeyer und ein Team aus jungen Kreativen für

Maske, Haare, Licht und Dekoration inszenierten dort innerhalb eines Tages

ein ganz besonderes und eng getaktetes Fotoshooting. Die bekannten Models

zeigten als charakterstarke Persönlichkeiten, wie ein Gesicht durch klug

ausgewählte Korrektions- und Sonnenbrillen zusätzlich akzentuiert werden

kann. Durchaus auch aus Eigeninteresse: Für einen Schauspieler ist nicht ja

nur sein Können, sondern auch das eigene Gesicht sein „Geschäftskapital“.

Im Gegensatz zu Fotomodellen müssen Schauspieler allerdings unterscheidbare

Typen sein; ihr Marktwert bemisst sich daran, dass Produzenten,

Regisseure und Drehbuchschreiber eine bestimmte Vorstellung

davon haben, wen sie verkörpern könnten, wofür sie stehen, was für eine

Stimme sie haben, wie sie sich bewegen – einfach, ob das Gesamtpaket

für eine bestimmte Rolle glaubhaft ist. Falten oder graue Haare sind jenseits

der 40 daher eher ein Qualitätsmerkmal als ein Ausschlusskriterium.

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EYECOM 04 | 2019


Mit solchen interessanten Menschen begründet EYECOM eine neue

Art der Brillenfotografie: Models, denen man nicht nur eine Brillenfassung

oder Sonnenbrille aufsetzt, um diese möglichst vorteilhaft zu

präsentieren. Sondern Typen mit Ecken und Kanten, die mit einer Brille

mindestens ebenso spannend aussehen wie ohne.

Bei einem wirklich professionellen Photoshooting müssen die Brillen

nicht nur zum jeweiligen Gesicht passen, sondern auch sauber ausgerichtet

und Pads und Bügel bei Bedarf an das jeweilige Model angepasst

werden. Darum kümmert sich die EYECOM-Crew genauso wie um

die Fassungsauswahl, während Hausherr, Gastgeber, Meisterkoch und

Co-Model Holger Stromberg dafür sorgte, dass immer etwas Leckeres auf

dem Tisch stand. Carl Zeiss Vision trug als Sponsor ebenfalls zum Gelingen

bei: Wesentlicher Bestandteil der Honorierung der EYECOM-Models

war eine Brille samt Verglasung nach Wahl.

Das Ergebnis des EYECOM-Shootings sehen Sie auf den nachfolgenden

Seiten: Fotografische Portraits von Menschen mit Korrektions- und

Sonnenbrillen, die man aus einem ganz anderen Kontext kennt und die

gerade deshalb tolle Botschafter der Brille sind. Schauspieler und Sprecher

Stefan Wilkening – bislang eher Brillenträger aus Notwendigkeit

denn aus Begeisterung – zeigte sich besonders angetan von der Brillen-Auswahl

und -Vielfalt, die er mit EYECOM am Shootingtag kennengelernt

hatte. Sein begeistertes Drei Worte-Statement war so knapp wie

eindeutig: „Nie wieder Fielmann!“


0∞ SUMMERSPECIAL

16 KREATIVE KÖPFE

Cast &Crew

EIN PROFESSIONELLES FOTOSHOOTING WIE DAS VON EYECOM PASSIERT NICHT

IM VORÜBERGEHEN. ES BRAUCHT AKRIBISCHE VORBEREITUNG UND TERMIN-

PLANUNG, UM AM ENDE AUCH WIRKLICH GUTE UND NICHT NUR „IRGENDWELCHE“

ERGEBNISSE ZU GENERIEREN. NEUN PROMINENTE KÖPFE UND SIEBEN VERSIERTE

KÜNSTLER UND KUNSTHANDWERKER BRACHTEN DIE BRILLEN-PORTRAITS AUF

DEN WEG, DIE SIE AUF DEN FOLGENDEN SEITEN SEHEN KÖNNEN.

DIE MODELS:

Christine Neubauer Die in München geborene Schauspielerin ist eine der bekanntesten und beliebtesten

Charakterdarstellerinnen im deutschsprachigen Raum. In zahlreichen Film- und TV-Produktionen

zeigt sie ihre Wandlungsfähigkeit und zieht Millionen Zuschauer in ihren Bann. Sie versteht

es wie keine Zweite, Emotionen hautnah zu transportieren. Heute lebt sie auf Mallorca, in Santiago

und Berlin. Für EYECOM machte sie einen Zwischenstopp in München und freute sich über die tollen

Brillen verschiedener Hersteller. Für die vielseitige Schauspielerin gehören schicke und kreative

Brillen zum guten Aussehen und besseren Sehen.

www.christineneubauer.com

Joscha Kiefer Der überaus sympathische Schauspieler stammt aus Baden-Württemberg und lebt mit seiner

Familie in München. Ausgebildet an der Internationalen Schauspielakademie CreArte in Stuttgart setzt er

heute Akzente in erfolgreichen TV-Serien. Als Kommissar Dominik Morgenstern spielt er eine der Hauptrollen

in der ZDF-Serie „SOKO München“. Er liebt die Musik, ebenso wie seine Frau Kristina Dörfer, mit der er zwei

süße Töchter hat. Das EYECOM-Fotoshooting hat ihm viel Spaß gemacht, was man auf den wunderbaren Fotos

bestens sehen kann.

www.sascha-wuensch.de/vita/kiefer_joscha

Kristina Dörfer Die Sängerin und Schauspielerin begann ihre Karriere schon sehr früh. Pop und Rockmusik

liegt ihr im Blut. Sie lernte Violine und konnte ihr Gesangstalent bei vielen Auftritten in ihrer sächsischen Heimat

unter Beweis stellen. Das machte auch TV-Sender und Musikproduzenten neugierig. Unter ihrem Künstlernamen

„Kr!s“ stürmte sie die Charts. Mehrere Rollen in Fernsehserien schlossen sich an. Gemeinsam mit ihrem

Ehemann Joscha Kiefer machte sie beim EYECOM-Fotoshooting eine fantastische Figur.

www.filmmakers.de/kristina-doerfer

Florian Odendahl Er könnte jederzeit den galanten Liebhaber spielen, ebenso wie den verruchten Gangster.

Florian Odendahl ist ein Meister der Mimik und ein exzellenter Sprachkünstler. Ob als Pathologe in der

TV-Serie SOKO München, oder als ungestümer d‘Artagnan auf der Theaterbühne – er beherrscht das Metier

hervorragend. Modern, modisch, extravagant und viel Lust auf feine Details – genau richtig für seine „Rolle“

beim EYECOM-Shooting.

www.florian-odendahl.de

Janina Hartwig Die wunderbare Schauspielerin kann man entweder in ganz vielen Facetten beschreiben,

oder man beschränkt sich auf wenige Adjektive: Attraktiv, klug, vielseitig, humorvoll, liebevoll und romantisch.

Sie lernte das Schauspielfach im damaligen Ost-Berlin, wo sie allerdings zunächst zur Wirtschaftskauffrau ausgebildet

wurde. Später folgten zehn Jahre als Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. Heute erlebt

man sie unter anderem in ihrer Paraderolle als „Schwester Hanna“ neben Fritz Wepper in der Erfolgsserie „Um

Himmels Willen“. Mit Janina Hartwig kann man enorm viel Spaß haben und gute Gespräche führen. Das alles

haben wir beim Fotoshooting mit ihr erlebt.

www.agentur-dietrich.de/de/profil/janina-hartwig

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EYECOM 04 | 2019


Stefan Wilkening Die Stimme ist sehr besonders; der Mann ist es ohnehin: Schauspieldiplom an der berühmten

Falckenberg-Schule in München, vorher Theologiestudium. Weitere Ausbildungen zum Nachrichtensprecher

und später Hörbuchsprecher. Anspruchsvolle Theaterrollen auf Münchner und Frankfurter Bühnen. Er

ist ein akribisch arbeitender Mensch, der Perfektion liebt. Er genießt aber auch in vollen Zügen. Mit ihm kann

man stundenlang diskutieren. Sein Wissen, aber auch seine Diplomatie begeistern. Feines Essen und guter

Wein als Begleiter gehören dazu. Seit dem EYECOM-Fotoshooting hat er auch großen Gefallen an kreativen

Brillen gefunden.

www.stefanwilkening.de

Wolfgang Fierek Er kam nicht mit seiner geliebten Harley Davidson, mit der er mehrmals im Jahr großartige

Biker-Touren in den USA anführt. Zum EYECOM Fotoshooting kam er ebenso stilecht mit einem Pick Up.

Wolfgang Fierek ist ohne Zweifel ein echter Typ. Der Schauspieler und Schlagersänger lässt sich nicht in eine

Rolle drängen, auch wenn er sie wie in der aktuellen ZDF-Reihe „Marie fängt Feuer“ perfekt ausfüllt. Sein Freiheitsdrang

ist sein Markenzeichen. Sein bayerischer Dialekt, der sich auch gerne mal mit amerikanischen Ausdrücken

paart, macht den schauspielenden und singenden Biker noch sympathischer. Eine tolle Begegnung

beim EYECOM-Fotoshooting.

www.wolfgangfierek.de

Holger Stromberg Der Mann weiß alles über gutes Essen, gesundes Kochen und außergewöhnliche Geschmackserlebnisse.

Holger Stromberg ist eines der bekanntesten Gesichter in der Koch-Szene. Ehemals jüngster

Michelin-Sterne-Koch in Deutschland, zehn Jahre lang Koch der Deutschen Fußball Nationalmannschaft, Restaurantinhaber,

Eventmanager, Buchautor und Berater großer Unternehmen wie adidas und La Vita, wenn es um

die gesunde Ernährung der Mitarbeiter geht. Viel zu tun. Wenn man Holger Stromberg live erlebt, glaubt man

aber, einem tiefenentspannten Genussmenschen zu begegnen. Und genau das ist er auch. Viel Arbeit und viel

Genuss sind für ihn bestens vereinbar. Und schöne Brillen liebt er, wie man auf den gelungenen Fotos erkennen

kann, die in seiner Münchner Eventlocation STROMBERG* LIVE entstanden sind. www.stromberg-live.de

Natascha Ochsenknecht Sie gehört zu den schillerndsten deutschen Persönlichkeiten. Ihre „facebook-posts“

sind legendär. Sie ist Designerin, Autorin und Model und passt so gar nicht in eine Schublade. Mit ihren selbst

ausgedachten Geschichten um das so ganz anders aussehenden Marienkäfer-Mädchen Perlinchen, das Superkräfte

entwickeln kann, viele Abenteuer erlebt und allen hilft, die ihre Hilfe brauchen, hat sie viele Jahre ihre drei Kinder

und deren Freunde begeistert. Jetzt hat sie diese Abenteuer endlich aufgeschrieben und veröffentlicht. Und in jeder

Figur steckt ein bisschen was von Natascha Ochsenknecht und ihrer Familie. www.nataschaochsenknecht.de

DIE CREW

Bianca Faltermeyer absolvierte

an der freien Kunstwerkstatt München

eine dreijährige Ausbildung

zur Diplom-Illustratorin und Grafikerin.

Im RedBull Media House Salzburg

verantwortete sie zwei Jahre

lang Projekte in den Bereichen Film

& Fotografie. Im Anschluss folgte

eine Ausbildung in Classical Animation

an der Vancouver Film School

in Kanada. Neben ihrer Tätigkeit als

Illustratorin arbeitet sie heute auch

als freie Fotografin, unter anderem

für das EYECOM-Brillen-Shooting.

Felix Beßner arbeitete nach

dem Fachabitur Gestaltung fünf

Jahre als Assistent im Bereich

Fotografie, Kamera und Licht. Berufsorientierte

Dreharbeiten im

In- und Ausland folgten. Seit 2008

ist er freiberuflich tätig als lichtsetzender

Kameramann im Bereich

Spielfilm, Serie, Werbung

und Dokumentation.

Lisa Gholami machte zunächst

eine Friseurlehre bei Le Coup Gerhad

Meir; danach ein Diplom als

Make up Artist sowie einen Zusatzlehrgang

für HD-Technik und

Airbrush. Seit 2008 arbeitet sie als

Make-Up Artist für Film, Fernsehen

und Theater, aber auch für führende

Marken- und Lifestyle-Medien.

Birgitt Woff Als PR- und Eventmanagerin

verantwortet die gelernte

Journalistin, Buchautorin und

Agentin Birgitt Woff ihre Labels

„BMW-Kunstadventskalender“,

„Carlos André Cooking for Friends“

und aktuell die internationale „La

Vita Jubiläums Collection“ für „Ein

Herz für Kinder“. Die Goldene Bild

der Frau besetzt sie genauso mit

prominenten Persönlichkeiten wie

das EYECOM-Shooting mit ihrer

Münchner Agentur Wolffpromotion.

Lisa Wolff Seit 10 Jahren lebt

sie ihren beruflichen Traum als

selbständige, professionelle Make-Up

Artistin und Hairstylistin

in München. In zahlreichen Engagements

für Filmpremieren,

Foto- und Werbeproduktionen,

Fernsehshows für namhafte Sender

wie Sky, ARD, BR und HSE24,

internationale Events sowie Bühnenshows

wie beispielsweise die

Oper Orpheus konnte Sie Ihre Kreativität

beweisen.

Elena Faltermeyer absolvierte

eine fünfjährige Makeup Artist-Ausbildung

bei Visagist Horst Kirchberger

in München, bevor sie das Allgemeine

Abitur nachholte und nach

New York zog, um Interior Design

zu studieren. Seit 2019 arbeitet sie

für eine New Yorker ,Firma die ein

breites Spektrum an Architektur, Innenarchitektur

und Design anbietet.

Max Schmelzer erst als Assistent

im Bereich Kamera, Licht und Bühne

tätig, dann seit 2009 freiberuflich

in der ganzen Welt unterwegs, für

Kunden diverser Konzerne bis hin

zu Werbung und Film. In den letzten

Jahren spezialisierte er sich auf

den Bereich Werbung, Image- und

Dokumentarfilm.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Inspiriert von Stilikonen wie Brigitte Bardot

und Senta Berger – aber designed für starke

Frauen von heute wie Christine Neubauer:

Unter dem Thema „New Femininity“ zeigt

RODENSTOCK neue Modelle in two-tone

Acetate. Das Cat-Eye-MODELL R5329

mit stylisher Struktur und Edelstahl-Bügeln

mit integriertem Federscharnier

ist in vier femininen Farben erhältlich.

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EYECOM 04 | 2019


Männlich-markant ist das

MODELL ML 5052

aus der Moncler-Kollektion von

MARCOLIN, das Starkoch

Holger Stromberg hier trägt.

Die hohe Handwerkskunst

zeigt sich im Kontrast zwischen

der glänzenden Front und den

mattierten, scharfkantig

abgegrenzten Seitenflächen.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Die kompromisslos zurückhaltende Anmutung

des TITAN-MODELLS ME 1027

lenkt den Blick bei Schauspielerin Janina

Hartwig („Um Himmels Willen“) gekonnt auf

das Wesentliche. Zart und sanft in der Linienführung

, dezent und klar im Design.

Von makellos aus Potsdam,

Vertrieb über Aoyama Optical Germany

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EYECOM 04 | 2019


Das Sonnenbrillenmodell

NIKON NC 10195, das

Schauspieler Stefan Wilkening

hier trägt, ist eine Kombination

aus Acetat und Gummi mit einem

Oberbalken aus ß-Titan. Das

funktionelle Design wird durch

eine komplexe Mehrschicht-

Injektionstechnik erreicht.

Dabei werden verschiedene

kameratypische Gummitexturen

und Details kombiniert, die an

die Ästhetik und Haptik

von Nikon-Kameras erinnern.

Vertrieb über Nika.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Das elegante,

feminine Modell,

das Schauspielerin

Christine Neubauer

hier trägt, bezaubert

mit einem subtil funkelnden

Dreh. Es ist

von der romantischen

Knot-Schmucklinie

von SWAROVSKI

inspiriert. Vertrieb

über Marcolin.

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EYECOM 04 | 2019


Die federleichten SHUTTER-BUTTON-MODELLE aus Reintitan und ß-Titan

– hier getragen von Schauspieler Joscha Kiefer – verfügen über leicht erkennbare

Merkmale, die an die Kamerawelt erinnern. Die Scharniere sind durch den Auslöseknopf

einer Kamera inspiriert, während der Weichgummibelag zur Optimierung von

Passform und Komfort der Belederung einer Kamera nachempfunden ist. Die Nikon

Polashade Gläser sorgen für hervorragenden Kontrast. Vertrieb über Nika.

Kristina Dörfer trägt das MODELL 846 aus der Blue Matr‘XX-Kollektion 2020:

Eine Acetat-Fassung mit Glitzer Applikationen und jeweils zweifarbiger Front

und Bügeln.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Mit dieser Korrektionsbrille TOD’S 5214 in klassischer Tropfenform

kann „mann“ nichts falsch machen – auch TV-Star Wolfgang Fierek nicht.

Sie passt zu unterschiedlichsten Styles von casual bis elegant.

Ein besonderes Highlight ist das Bügeldekor aus geflochtenem Leder.

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EYECOM 04 | 2019


Das MODELL GW 6066

aus der aktuellen GERRY

WEBER-Brillenkollektion

überzeugt mit einer Kombination

aus feinstem HD Acetat und

einer aufregenden Farbenvielfalt.

Diese verleiht dem Modell

eine junge und frische Anmutung.

Vertrieb über Aoyama

Optical Germany.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Auch wenn die Fassung auf den

ersten Blick dezent erscheint,

so besticht das MODELL

NO 7017 – SAVANNAH

aus der neuen Natascha

Ochsenknecht-Brillenkollektion

augenscheinlich durch seinen

Oversize-Look. Ein Muss für

jede Fashionista! Vertrieb über

Aoyama Optical Germany

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EYECOM 04 | 2019


Die Sonnenbrille R3312 von RODENSTOCK mit dem signifikanten

Bügel und den Nietendetails greift den aktuellen Retro-Trend auf. Acetat geht

eine Symbiose mit Edelstahl ein und prägt einen kühnen und souveränen

Signature-Look. Schauspielerin Janina Hartwig ist begeistert.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Das MODELL NP0008

aus der Seamless Collection

von NIKON, das Schauspieler

Joscha Kiefer bei seinem Ausflug

in einer Bar trägt, ist besonders

komfortabel und leicht. Diese

Fassungen werden aus einem

einzelnen Stück ultraleichtem

Stück Beta-Titan hergestellt,

haben keinen Schließblock und

wirken dadurch klar und minimalistisch.

Durch die seitlichen

Design-Elemente lassen sich

Brillengläser spielend leicht wie

bei einer Nylor-Brillenfassung

montieren. Diese absoluten

Premium-Produkte wurden

speziell für Kunden designt, die

feine Details und einzigartigen

Komfort suchen.

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EYECOM 04 | 2019


Das MODELL 351 aus der Henri Coombes-

Kollektion von RÖHM OPTIK ist eine

gekonnte Verbindung von hochwertigen Metallen:

Die Brücke besteht aus Niti-Flexx, die Bügel

aus Beta-Titanium und die Front aus Edelstahl.

Dadurch ist die in vier Farben lieferbare Brille

bei höchstem Tragekomfort federleicht.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Das MODELL SK5323, das Schauspielerin

Christine Neubauer hier trägt, stammt aus der

Remix-Kollektion von SWAROVSKI. Die

edlen Metallfassungen haben ein besonderes

Detail, das sich hinter den runden, vermeintlichen

Dekorteilen auf der Backe versteckt:

Perfekt passende magnetische Clip-Ons für

stylishen Sonnenschutz. Vertrieb über Marcolin.

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EYECOM 04 | 2019


Schauspielerin und Sängerin Kristina Dörfer ist mit MODELL 823 aus der

exklusiven BM-Platinum Kollektion 2020 von RÖHM OPTIK bestens angezogen.

Die top verarbeitete Brille besteht aus hochwertigem Acetat und Edelstahl und

ist in drei trendigen Farbkombinationen erhältlich.

Ihr Ehemann Joscha Kiefer kommt mit dem Sonnenbrillen-MODELL 25153 N von

Tod's zum Rendez-Vous mit seiner zauberhaften Frau. Die klassische Materialkombination

aus hellem Havanna-Acetat und schmalen Metallbügeln überzeugt.

Vertrieb über Marcolin.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Das MODELL NO 7007–

RAINBOW aus der Erstkollektion

von Natascha Ochsenknecht, das

sie hier selbst trägt, ist nicht nur

durch die offensive Formgebung ein

Eyecatcher, auch das verwendete

Acetat brilliert durch einen auffällig

exzentrischen Farbverlauf. Einfach

WOW. Vertrieb über Aoyama

Optical Germany

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EYECOM 04 | 2019


Obwohl es schon über 20 Jahre her

ist, ist Schauspieler Wolfgang Fierek

für viele immer noch der „Bayer auf

Rügen“. Mit dieser Sonnenbrille

aus der AIRBORN-Kollektion

– handgefertigt aus historischem

Flugzeugmaterial – ist er klassisch

und bestens gekleidet.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Das TITAN-MODELL ME 1031 aus der makellos-Kollektion unterstreicht mit klarer und feiner Linienführung

den individuellen Ausdruck seiner Trägerin – wie hier bei Schauspielerin und Sängerin Kristina Dörfer. Unverkennbar

makellos, in minimalistischem Design und kombiniert mit hochwertigen Materialien. Vertrieb über Aoyama Optical Germany.

Schauspieler Joscha Kiefer trägt das RODENSTOCK-MODELL R7097 aus Titan - eine Brille für starke Charaktere.

Inspiriert durch den Stil der 50er Jahre, den so genannten „Clubmaster Look“, besticht das Modell mit Doppelsteg durch

Detailreichtum, einen interessanten Oberflächenmix sowie zeitloses Design mit modernem Twist.

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EYECOM 04 | 2019


An Schauspieler Florian Odendahl, der auch privat

begeisterter Brillenträger und vielen Fans der

TV-Serie „“SOKO München“ als Rechtsmediziner

Dr. Maximilian Weissenböck bekannt ist,

macht das MODELL ML 5052 aus der

Moncler-Kollektion von MARCOLIN ebenfalls

eine bestechende Figur.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Zwei Gesichter – ein Style: Meisterkoch Holger

Stromberg trägt das havannafarbene

BLUE MATR’XX-MODELL 845 aus

der neuen RÖHM-Sonnenbrillen-Kollektion

2020 mit großem Selbstbewusstsein…

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EYECOM 04 | 2019


… und auch Serienstar

Joscha_Kiefer ist mit dem

BLUE MATR’XX-

MODELL 845 in mattgrau

von RÖHM bestens

angezogen. Die stylishe

Sonnenbrille wird aus Platten-Acetat

hergestellt und ist

in drei Top-Farben erhältlich.

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0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Das Sonnenbrillenmodell NIKON

NC 1010 ist eine Kombination

aus Reintitan und Gummi. Auch

hier werden verschiedene

kameratypische Gummitexturen

und Details miteinander kombiniert.

An der Bügelaußenseite schaffen

kameraähnliche Designdetails einen

Wiedererkennungswert, während

eine spezielle griffige Textur auf der

Bügelinnenseite Sitz und Komfort

der Fassungen verbessert.

32

EYECOM 04 | 2019


Die Natascha Ochsenknecht

Sonnenbrille NO 7009 – RED

CARPET ist durch ihr ausgeprägtes

Design und die außergewöhnliche

Farbgebung für den ganz

großen Auftritt wie gemacht. Sehen

und gesehen werden! Vertrieb über

Aoyama Optical Germany.

WWW.EYE-COM.NET

33


0∞ EYECOMSHOOTINGSTARS

Christine Neubauer trägt mit erkennbarer

Freude das MODELL 850

aus der exklusiven Blue

Matr’XX-M-Platinum Kollektion 2020

von RÖHM: Hochwertiges Platten-Acetat

wurde hier mit Bügeln mit

tollen Applikationen kombiniert. Das

Modell ist erhältlich in 4 Trendfarben.

34

EYECOM 04 | 2019


Florian Odendahls stylishes Sonnenbrillenmodell ME 7012 aus der Ronin-Kollektion von

makellos vereint mit seinem innovativen Design dezent interpretierte Gestaltungselemente

der Samurai-Zeit mit qualitativ hochwertigem Titan. Eine außergewöhnliche Hommage

an die japanischen Helden des 18. Jahrhunderts. Vertrieb über AoyamaOptical Germany.

WWW.EYE-COM.NET

35


0∞ SUMMERSPECIAL

VORTEIL:

MIT COOPERVISION ADVANTAGE GEWINNEN

Kontaktlinse!

ADVANTAGE FÜR DIE KONTAKTLINSE! DAS KLINGT SPORTLICH – UND IST ES AUCH.

COOPERVISION HAT MIT „COOPERVISION ADVANTAGE – GEMEINSAM WACHSEN,

HEUTE, MORGEN UND IN ZUKUNFT!“ EIN UMFASSENDES PAKET AUS WERTVOLLEN

MARKETINGINSTRUMENTEN ZUSAMMENGESTELLT, UM IM TEAM MIT SEINEN

HANDELSPARTNERN DAS KONTAKTLINSENGESCHÄFT IN DER 1. LIGA FEST

ZU ETABLIEREN UND ZU EINEM LANGFRISTIGEN ERFOLGSGARANTEN ZU MACHEN.

er neue Marketing-Ansatz von

CooperVision funktioniert mit einem

umfangreichen Mix an Unterstützung,

Schulung und Service rund um das

Kontaktlinsengeschäft. Ob Kundenmanagement,

Produkttraining, Digitalisierung oder Business

Consulting: Das advantage-Paket hält, was sein

Name verspricht und bietet den Partnern einzigartige

Vorteile durch effektive Supportangebote

auf persönlicher und digitaler Ebene. Das Konzept

ist bewusst auf alle relevanten Zielgruppen

ausgelegt und spricht den Augenoptiker, den

Anpasser und den Augenarzt genauso an, wie

den Geschäftsführer und den Einkäufer. Es vereint

die persönliche Beratung in Marketingfragen,

den vertriebstechnischen Support, die medizinische

Unterweisung, Verkaufskampagnen

und Aktionen sowie eine umfassende Auswahl

an Werbemitteln und Videos zum Bestellen und

zum Download. Hierfür wurde eigens eine Internetplattform

geschaffen, das CooperVision Extranet,

aufrufbar unter www.coopervision.de/extranet.

Die neue Plattform bietet dem stationären

Handel Zugriff auf Videos, Abbildungen zu

allen Produktfamilien und Pflegemitteln sowie

Material zu aktuellen Kampagnen, die jederzeit

eingesehen und heruntergeladen werden kön-

36

EYECOM 04 | 2019


Neu:

Die Learning Academy

von CooperVision.

Beratungskompetenz spielt im optischen

Fachhandel eine große Rolle, speziell

wenn es um die langfristige Kundenbindung

geht. Hier setzt die Learning

Academy, das neue Online-Tool von CooperVision

an. Die Learning Academy ermöglicht

es allen Mitarbeitern, zu lernen,

wann, wo und wie lange sie es wünschen.

Die Inhalte zielen auf die kommunikative,

technische und klinische Weiterbildung,

vom Azubi bis zur Geschäftsführung, ab.

Mit der Learning Academy baut CooperVision

die Unterstützung seiner Partner bei

der Arbeit im Kontaktlinsengeschäft bedeutsam

aus und schafft einen weiteren

Baustein für die enge Zusammenarbeit

mit dem Handel. Die Registrierung ist

über www.elearning.coopervision.de

und mit der CooperVision Kundennummer

möglich.

nen, um sie beispielsweise in die eigene Website

zu integrieren oder Anzeigen zu gestalten.

Anleitungsvideos zum Kontaktlinsenhandling

und Aufklärungsspots zu unterschiedlichen Formen

der Sehschwäche unterstützen die Kundenberatung

am Point of Sale.

In einem Markt mit großer Produktvielfalt,

in dem neue Technologien sich laufend gegenseitig

überholen, ist CooperVision advantage

ein einzigartiges Instrument, um sich merklich

vom Wettbewerb abzusetzen. Nicht das schnelle

Geschäft und der schnelle Umsatz stehen im

Vordergrund des Konzeptes, sondern eine langfristige,

vertrauensvolle Kundenbindung durch

beispielhaften Service, hohe Fachkompetenz und

wertvolle Informationsgehalte für den Anwender.

Mit professionellen Werkzeugen vermittelt und

baut CooperVision advantage diese Fachkompetenzen

aus und trägt dazu bei, die Bedeutung der

Kontaktlinse als bevorzugte Sehhilfe am Markt zu

stärken und damit das Kontaktlinsengeschäft erfolgreich

nach vorne zu bringen.

Konkret geschieht dies im Bereich des

Kundenmanagements über ausführliches

Informationsmaterial. Leicht verständliche Videoanimationen

klären über die spezifischen

Fehlsichtigkeiten auf; der online abrufbare

Kontaktlinsentrainer vereinfacht dem neuen

Kontaktlinsenanwender das Handling bei der

Umstellung. Checklisten zur Nachkontrolle fungieren

als hilfreiches Instrument zur Kundenbindung.

Abgerundet wird das Angebot durch

umfangreiche Werbemittel für die On- und Offline-Verwendung.

E-Learning ist angesagt, wenn es um die

Weiterbildung des Fachpersonals geht. Dies

geht ganz ohne Auswärtstermine und Fehlzeiten

mit der digitalen CooperVision Learning

Nicht das schnelle Geschäft

und der schnelle Umsatz stehen

im Vordergrund des Konzeptes,

sondern eine langfristige,

vertrauensvolle Kundenbindung.

Academy! In der Learning Academy wird neben

der Vermittlung von Fachwissen über die Kontaktlinse

auch eine argumentativ sichere und

damit erfolgreiche Kundenansprache geschult.

Denn: Nicht selten stehen einer Umstellung

auf Kontaktlinsen mehr oder weniger konkrete

Bedenken im Wege, die mit entsprechendem

Know-how einfach ausgeräumt werden können.

Digitale Hilfestellung gibt auch die etablierte

und bewährte CooperVision OptiExpert-App

mit Anpassempfehlungen und technischer

Umrechnungsfunktion. Eine zeitgemäße Online-Präsenz

offeriert der überarbeitete und

mit mehr Details ausgestattete ECP-Locator der

CooperVision-Website, über den der stationäre

Partner gefunden und verlinkt werden kann.

Das bereits erwähnte CooperVision Extranet ist

das Online-Instrument der Handelspartner zum

Download von Werbemitteln, Fotos und Filmen

für eigene Werbezwecke und zur Präsentation

bei Beratungsgesprächen. Alles in allem ist CooperVision

advantage ein beispielhaftes und

umfangreiches Serviceangebot für den stationären

Handel mit Alleinstellungsmerkmal. Es

verzahnt alle relevanten Marketinginstrumente

miteinander, um das hohe vorhandene Marktpotenzial

der Kontaktlinse durch eine neue Servicedimension

mit dem jeweiligen Handelspartner

stärker ausschöpfen zu können. Damit setzt

CooperVision neue Signale, die der Bedeutung

der Kontaktlinse für jede Art der Sehkorrektur

und den Anforderungen moderner Kontaktlinsenträger

in allen Belangen gerecht werden.

Vorteil Kontaktlinse!

www.coopervision.de/extranet

WWW.EYE-COM.NET

37


0∞ SUMMERSPECIAL

BEDINGUNGSLOSE LEIDENSCHAFT

SEIT MEHR ALS HUNDERT JAHREN

STEHT LEICA FÜR BESTE DEUTSCHE

INGENIEURSKUNST IN DER PRÄZISIONS-

OPTIK. VOM UNENDLICH GROSSEN

DER TELESKOPE BIS ZUM

MIKROSKOPISCH KLEINEN DER

MIKROSKOPE ENTWERFEN

DIE INGENIEURE VON LEICA

DIE BESTE, ABER AUCH ELEGANTESTE

LÖSUNG, UM NEUE DIMENSIONEN

FÜR DIE OPTIK ZU ERSCHLIESSEN.

SEIT ZWEI JAHREN GILT DAS AUCH

FÜR BRILLENGLÄSER.

NEUE

DIMENSIONEN

ichts ist so gut, dass man es nicht noch besser machen

könnte“, sagt ein altes Sprichwort. Das gilt – natürlich – auch

für Brillengläser. Vor allem, wenn sie zu den Spitzenprodukten

der Branche zählen. Wie bei LEICA, eine der weltweit führenden Marken

für optische und fotografische Spitzentechnologie aus Wetzlar, die

wie viele andere beinahe sang- und klanglos verschwunden wäre – wenn

sie nicht durch eine unternehmerische Vision in den vergangenen zehn

Jahren zu neuer Blüte geführt worden wäre.

Bei allen fotografischen, wissenschaftlichen und sportoptischen

Produkten liegt bei LEICA die oberste Priorität auf der Produktqualität.

Nichts anderes spielt eine Rolle; nur das Beste kommt zur Verwendung,

und niemals wird ein LEICA-Produkt möglichst billig hergestellt oder

über einen möglichst geringen Preis verkauft.

Es lag nahe, diese Qualitäten auch auf verwandte Branchen zu übertragen.

Deshalb wurde das Angebot der Marke 2017 durch Brillengläser

vervollständigt. Nach einer intensiven Suche fand LEICA den französischen

Brillenglashersteller Novacel als idealen Partner für die Herstellung

ophthalmologischer Produkte. Denn beide Unternehmen verbindet

eine bedingungslose Leidenschaft für die Perfektion ihrer Produkte.

Die aktuellen Foto-Objektive von LEICA besitzen ein oder mehrere

asphärische Elemente. Die asphärische Form der Linsen ermöglicht eine

Verbesserung der optischen Leistung, speziell in den Randbereichen

des Bildes. Diese in ihren Grundzügen schon vor vielen Jahren gemachte

Entdeckung revolutionierte die Welt der Fotografie, weil sie eine bis

dahin unerreichte Abbildungsqualität ermöglicht.

Im Rahmen seiner deutsch-französischen Kooperation hat sich LEICA

Eyecare das Ziel gesetzt, den Brillengläsern der Marke dieselbe Sorgfalt

entgegenzubringen wie den Foto-Objektiven. Deshalb findet man die

markentypischen High-Tech-Qualitäten auch bei allen LEICA-Brillengläsern.

Speziell bei höheren Stärken profitiert der Träger so von einem

erweiterten Gesichtsfeld und einer besseren Sicht in den Randbereichen.

Schon seit vielen Jahren befasst man sich bei LEICA auch mit der

38

EYECOM 04 | 2019


eflexmindernden Beschichtung optischer Medien. Und

die ist bei Fotoobjektiven oder Ferngläsern ungleich

komplizierter als bei Brillengläsern, denn dort müssen

nicht nur zwei, sondern manchmal zwanzig und mehr

brechende Flächen maximal lichtdurchlässig sein.

Ein Ergebnis der Forschung in diesem Bereich ist die

„Aquadura Vision“-Veredelung. Diese außergewöhnliche

Beschichtung findet sich auf allen LEICA Eyecare Gläsern.

Sie besteht aus einer Härtungsschicht, einem äußerst

wasser- und ölabweisenden Belag und einer antistatischen

Oberfläche. Die „Aquadura Vision Pro“-Beschichtung

existiert in einer achromatischen Version, wodurch

Restreflexionen beseitigt werden.

Alle LEICA Eyecare Gleitsichtgläser profitieren auch

von der patentierten NSE-Technologie. Dieses besondere

und einmalige Glasdesign verleiht den Gläsern ein unvergleichliches

Auflösungsvermögen, eine verbesserte

Präzision in der Sehkorrektur, verringerte „Sehmüdigkeit“

und eine stabilisierte Progression.

Um den höchsten Erwartungen und Ansprüchen gerecht

zu werden, hat LEICA Eyecare eine Serie von spezifischen

Gleitsichtgläsern entwickelt. Ihre einzigartigen

Charaktereigenschaften passen sich perfekt an verschiedene

Lebensweisen an. Es sind genau diese Parameter,

die für die richtige Wahl eines Gleitsichtglases notwendig

sind – und das funktioniert ausschließlich offline in

direkter, intensiver und professioneller Kommunikation

mit dem Brillenträger:

VARIOVID® SILVER ist das „Einstiegsglas“. Es bietet

Komfort und „Anpassungsleichtigkeit“, besonders für

junge Presbyope. Mit seiner visuellen Stabilität schafft

es eine dauerhaft klare Sicht in allen Entfernungen.

VARIOVID® GOLD gewährleistet ein perfektes visuelles

Gleichgewicht. Dank personalisierter Vermessung

bietet es erfahrenen Gleitsicht-Trägern einen

fließenden Übergang zwischen den verschiedenen

Sehbereichen.

Das VARIOVID® PLATINE Gleitsichtglas ist eine

hundertprozentige Maßanfertigung. Vollkommen

individualisiert, passt es sich an das Sehvermögen

und die Bedürfnisse seines Trägers an. Damit ist es

das ideale Brillenglas für besonders anspruchsvolle

Brillenträger, die immer auf der Suche nach dem

Optimum sind und seinen Wert schätzen.

Für alle Produkte gibt es ein riesiges Paket von Garantieleistungen,

mit denen Novacel und LEICA ihre Überzeugung

zum Ausdruck bringen, führenden Augenoptikern

und ihren Kunden ein wirkliches Spitzenprodukt

zu liefern. Sie reichen von einer Beschichtungs- und

Kratzergarantie über Bruch, Diebstahls- und Sicherheitsgarantie

bis hin zu einer Anpassungs- und Verträglichkeitsgarantie.

Aber wie eingangs erwähnt: Das Bessere ist der

Feind des Guten. Noch in diesem Jahr dürfen sich die

anspruchsvollen Freunde der Marke LEICA und LEICA

eyecare über eine revolutionäre Innovation freuen.

www.leica-eyecare.com

WWW.EYE-COM.NET

39


0∞ SUMMERSPECIAL

Quelle: Adobe Stock, Alekks

NACHFÜLLBAR,

NATÜRLICH,

NACHHALTIG –

GLASKLAR.

NACHHALTIGKEIT IST EIN MEGATREND, DOCH NUR SELTEN WIRD ER SO KONSEQUENT

VERWIRKLICHT WIE IN DIESEM FALL. EINEM MITTELSTÄNDISCHEN FAMILIENUNTER-

NEHMEN AUS KÖLN GELINGT ES, ÜBER DIE GESAMTE WERTSCHÖPFUNGSKETTE

NACHHALTIG ZU AGIEREN. DAS IST GUT FÜR DIE UMWELT – UND FÜR 2.900 KUNDEN

WELTWEIT. AM ANFANG STAND EINE GANZ EINFACHE IDEE.

40

EYECOM 04 | 2019


KUNDENBINDUNG – NACHHALTIG!

GLASKLAR Jörg Bartsch e.K.

Zahlen:

• ca. 2900 Kunden weltweit

• in 46 Ländern

• seit 2014 GLASKLAR International B.V.

(ca. 40 Mitarbeiter)

• 3 Standorte mit 900 qm

Fakten:

• Reinigungsspray für alle Brillenglasmaterialien

und Hörsysteme

• 100% natürliche Inhaltsstoffe

• nachfüllbar – gut für die Umwelt

• exklusiv, weil individuell gestaltet

• neueste Standards (VerpackG)

• Made in Germany

Der Pionier nachhaltiger Brillenreinigung

Wenn man Jörg Bartsch kennenlernt und mit

ihm über sein Unternehmen spricht, könnte

man ihm sehr lange zuhören. Denn hier trifft

man auf einen der wenigen Menschen, die

ihre Vision solange verfolgt haben, bis sie tatsächlich

Wirklichkeit wurde. Es beginnt mit dem

einfachen Wunsch des gelernten Augenoptikermeisters,

seinen Kunden die optimale Brillenpflege

zu bieten. Eine, die nicht nur perfekten

Durchblick gewährleistet, sondern auch auf chemische

Zusätze verzichtet – ganz natürlich eben.

Der spezielle Zerstäuber komplettiert die außergewöhnliche

Reinigungswirkung. Auch dort

suchte Jörg Bartsch die Lösung in der Natur und

fand ihn im SPARKLING-Effekt.

2005 geht GLASKLAR an den Start und wird zu

einer der größten Erfolgsgeschichten im Markt.

Jörg Bartsch ist der Pionier moderner, nachhaltiger

Brillenreinigung.

Natürlich nachhaltig

Das Besondere an der Innovation des findigen

Unternehmers sind kleine bunte Flaschen, die

jeder Brillenträger in Jacken- oder Handtasche

mit sich führen kann. Diese werden beim Augenoptiker

ihres Vertrauens mit dem natürlichen

GLASKLAR optica gefüllt – und das nicht nur einmal,

sondern so oft der Kunde im Geschäft zum

Nachfüllen vorbeischaut. Denn dort hängt die

sogenannte „NachfüllBAR“ – eine weitere Bartsch-

Erfindung. Hier ist Nachhaltigkeit in Form von

Müllvermeidung aufs Beste verwirklicht.

Außerdem ist die Kundenbindung so gesichert.

Jörg Bartsch und sein inzwischen in die Unternehmensführung

aufgerückter Sohn Oliver

könnten sich zurücklehnen und den Erfolg genießen.

Doch das reicht den beiden längst nicht.

Made in Germany

Nachhaltig, sagt Jörg Bartsch, sei ein Produkt

erst dann, wenn Transportwege auf ein Minimum

reduziert würden. Ressourcenschonung

ist ein wichtiges Gebot des Nachhaltigkeitsprinzips.

Also baute das Unternehmen einfach kurzerhand

eine eigene Produktionsanlage für die

bunten Sprühflaschen im Sauerland auf. Seither

kommen wirklich alle Zutaten und Komponenten

des GLASKLAR-Systems aus Deutschland.

Auch die für jeden Kunden individuelle Bedruckung

übernimmt die eigene Produktionsabteilung

in Köln. Von hier aus werden inzwischen

Kunden in 46 Ländern mit NachfüllBARs, Sprayflaschen

und Reinigungsfluid beliefert.

Die Zukunft ist GLASKLAR

Die Geschichte vom erfolgreichen Brillenspray

findet inzwischen ihre nicht minder erfolgreiche

Fortsetzung in GLASKLAR acustica, einem

speziellen Reinigungsfluid für Hörgeräte. Und

auch die NachfüllBARs beim Hörakustiker sind

längst nicht das Ende. Wenn man mit Jörg und

Oliver Bartsch über ihre Zukunftspläne spricht,

verraten sie natürlich keine Details. Aber dass

sie mit dem Prinzip Nachhaltigkeit noch saubere

Lösungen für viele andere Bereiche glasklar

im Blick haben, versteht sich von selbst. Schon

heute findet sich ihr Spray in Produktionsbetrieben

zur Reinigung von Arbeitsschutzbrillen.

„Und damit haben wir noch lange nicht alle

Möglichkeiten ausgeschöpft“, sagt Juniorchef

Oliver Bartsch, dem man den Bartsch-Pioniergeist

schon jetzt deutlich anmerkt. Auf die Fortsetzung

dieser wunderbaren Nachhaltigkeitsstory

darf man sich also freuen.

www.glasklar.com

WWW.EYE-COM.NET

41


0∞ SUMMERSPECIAL

100 JAHRE BAUHAUS

Metropolis

2019 WIRD DAS BAUHAUS 100

JAHRE ALT. BEI SEINER GRÜN-

DUNG IM JAHR 1919 GING ES

UM WEIT MEHR ALS NUR UM DIE

GESTALTUNG VON GEBRAUCHS-

GÜTERN: DIE WELT WAR IM UM-

BRUCH, WAS SICH AUCH IN

ARCHITEKTUR, KUNST UND DE-

SIGN NIEDERSCHLUG. METRO-

POLITAN EYEWEAR WIDMETE

DEM JUBILÄUM SIEBEN NEUE

MODELLE.

42

EYECOM 04 | 2019


eative Brillenhersteller machen nicht einfach nur „irgendwelche“

Brillen in der Hoffnung, dass sie sich später gut verkaufen:

Die wirklich guten suchen Themen, zu denen sich

Geschichte und Geschichten erzählen lassen.

Für seine Eigenmarke hat OWP deshalb das Thema „Bauhaus“ aufgegriffen.

Denn die „sophisticated minds“, die Frei- und Feingeister der

Großstadt, die Querdenker, Individualisten und Ästheten, sind nach Ansicht

der Passauer Brillenhersteller auch 100 Jahre nach Gründung des

Bauhauses genau die Menschen, die das zeitlose Design des Bauhaus zu

schätzen wissen. Vor allem an diese Zielgruppe richtet sich Metropolitan.

Ebenfalls maßgeblich inspirierend war das visionäre, sozialkritische

Film-Meisterwerk „Metropolis“ von Fritz Lang aus dem Jahr 1927, das

stark von der schnörkellosen Bauhaus-Ästhetik geprägt ist und in seiner

Schönheit und Durchdachtheit bis heute nichts von seinem Zauber verloren

hat. Die Kulisse des Films - angelehnt an das New York der 20er Jahre

- spannt auch den Bogen zur Marke. Deshalb wurde die aktuelle Kampagne

für Metropolitan von der Fotografin Elizaveta Porodina vorwiegend im

New Yorker Financial District fotografiert, der mit kleinteiligen Fassaden

Maßgeblich inspirierend war das visionäre,

sozialkritische Film-Meisterwerk „Metropolis“

aus dem Jahr 1927, das bis heute

nichts von seinem Zauber verloren hat.

und retrofuturistischer Anmutung stark an die Metropolis-Szenerie erinnert.

Um dem Film eine weitere Referenz zu erweisen, war das Westfield

World Trade Center eine zusätzliche Location: Dessen klare Architektur

taucht nur als Struktur auf und trägt damit eindrücklich ebenfalls die Bauhaus-Formensprache.

Bei den Fassungen der Kollektion spielt vor allem der „Wassily Chair“

von Marcel Breuer eine tragende Rolle. Dieser legendäre Sessel aus verchromtem

Stahlrohr und schwarzem Leder war das formale Vorbild für die

die Rundprofile der Metropolitan-Fassungen. 1925 hatte Marcel Breuer

begonnen, mit Stahlrohr zu experimentieren und unter anderem seinen

Sessel entwickelt, der weltbekannt ist und bis heute hergestellt wird. Breuer

hat ihn aber nicht zu Ehren seines Kollegen Wassily Kandinski entworfen

oder benannt; vielmehr war Kandinski ein großer Fan dieses Designs,

woraufhin Breuer ihm ein Exemplar für seine Privatsammlung anfertigte.

„Damals revolutionär, heute zeitlos - das ist es, was ich persönlich am

Bauhaus so spannend finde“, sagt Johannes Nagl, Produktmanager bei

OWP, der das gesamte Projekt betreute und natürlich auch beim Shooting

in New York dabei war. „Während meines Studiums der Architektur hatte

ich die Gelegenheit, viele Elemente aus dem Bauhaus näher kennenzulernen“,

erzählt er. „Viele Designs und Bauwerke aus dieser Ära sind niemals

‚alt‘ geworden, sondern echte Ikonen, die sich problemlos in jede Epoche

fügen: Unprätentiös, perfekt proportioniert und bereits auf den ersten

Blick schön.“

www.metropolitan-eyewear.com

WWW.EYE-COM.NET

43


0∞ SUMMERSPECIAL

ANZEIGE

PRESBYOPE SIND

AUSSERGEWÖHNLICH ...

GENAU WIE DIE MULTIFOKALEN

KONTAKTLINSEN VON ALCON

In einigen Dingen sind alle Presbyopen gleich:

Sie sind durchaus technologisch versiert, lieben

soziale Kontakte, sportliche Betätigung

und haben die Erwartungshaltung, „jung zu

bleiben”, solange es geht. Für viele Kontaktlinsenträger

bedeutet „jung bleiben“ die Unabhängigkeit

von Brillen und Lesebrillen,

sofern es nur irgend möglich ist.

Die Aufgabe des Linsenanpassers ist es dabei,

jedem Kontaktlinsenträger das Kontaktlinsentragen

solange zu ermöglichen, wie es

gewünscht wird – und das gilt auch bei Presbyopie.

Die Sicherstellung von klarem Sehen in

Ferne und Nähe – wie auch sanfte Übergänge

von der Nähe über den Zwischenbereich bis zur

Ferne – ist genau das, was Alterssichtige verlangen.

Gute Gründe, die multifokalen Kontaktlinsen

von Alcon zu empfehlen, die über das einzigartige

Precision Profile ® Design verfügen.

Abbildung 1

gerade wenn der Arbeitsalltag den häufigen

Blickwechsel zwischen Nähe, Zwischenbereich

und Ferne erfordert. 1*

Während die Pupillengröße

im Alter abnehmen kann, 2

sind die

ausschlaggebenden Einflussfaktoren für die

Pupillengröße in realen Situationen die Helligkeit

und die Arbeitsentfernung. 3,4 Das Precision

Profile ®

Design verfügt über eine optimierte

Optikzonengröße, die synergetisch mit dem

natürlichen Pupillenspiel arbeitet, wodurch die

Nähe verbessert wird, ohne die Fernsicht zu

beeinträchtigen.

Wenn beispielsweise der Träger auf ein nahes

Objekt wie z. B. ein Buch oder ein Smartphone

blickt, verengt sich die Pupille, wodurch der

zentral gelegene Additionszusatz maximal genutzt

und funktionelles Nah-Sehen erreicht

wird. Beim Blick in die Ferne, wie beispielsweise

beim Autofahren, weitet sich die Pupille,

Das Alcon Multifokal-Portfolio: bis zu 96 % Anpasserfolg 5*,**

dank des einfachen und einheitlichen Anpass-Leitfadens und des

Precision Profile ® Designs.

Die einzige multifokale Monatslinse

mit HydraGlyde ® Moisture Matrix

und SmartShield ® Technologie –

schützt gegen irritierende Ablagerungen

und bietet konstanten Komfort

Die einzige Kontaktlinse mit

lidschlagaktiviertem Feuchtigkeitssystem

für erfrischenden

Komfort

Die erste und einzige multifokale Linse

mit Wassergradient sorgt für außergewöhnlichen

Komfort, weniger

Trockenheit und stufenloses Sehen in

allen Entfernungen

einfacher Anpassvorgang sehr vorteilhaft. Die

Anpassung beginnt mit der Auswahl der ersten

Probelinse, indem die HSA-korrigierte Stärke mit

maximal PLUS festgelegt wird, ggf. unter Auswahl

des besten sphärischen Äquivalents. Der

Nahzusatz der Kontaktlinse wird basierend auf

der aktuellen Refraktion gewählt. Hierfür stehen

drei Additionen im multifokalen Portfolio von

Alcon zur Verfügung: LO, MED oder HI.

Abbildung 2

Das Precision Profile ® Design verfügt über ein Linsendesign mit

zentralem Nahbereich, welches synergetisch mit der natürlichen

Pupillenfunktion des Auges arbeitet.

NÄHE

ZWISCHEN-

BEREICH

FERNE

Mit den aufgesetzten Anpasslinsen verbringt

der Kunde ca. 10 Minuten außerhalb des Anpassraumes

in einer natürlichen Umgebung,

bevor die Sehleistung überprüft wird. Hierbei

wird letztlich für die Ferne in 0.25-dpt-

Schritten binokular PLUS gegeben, bis ein

Visusabfall eintritt. Dieser erste Anpassungsprozess

kann innerhalb von wenigen Minuten

durchgeführt werden und gewährleistet eine

bis zu 96%ige Erfolgsrate, wie in Alcon Studien

gezeigt werden konnte. 5*,**

Dieses Design erfüllt nicht nur die visuellen Bedürfnisse

der Presbyopen, sondern bietet

Linsenträgern eine ganze Reihe von Möglichkeiten

— darin eingeschlossen die Option für

den monatlichen Austausch mit AIR OPTIX ®

plus HydraGlyde ® Multifocal oder den täglichen

Linsenwechsel mit Tageskontaktlinsen mit

DAILIES TOTAL1 ® Multifocal oder DAILIES ®

AquaComfort Plus ® Multifocal (Abbildung 1).

Das Precision Profile ® Design von Alcon ist ein

asphärisches Linsendesign mit zentralem Nahbereich

und einem weichen Stärkenverlauf

zum Fernbereich für ein stufenloses Sehen —

wodurch die in der Peripherie vorhandene

Fern-Komponente genutzt werden kann

(Abbildung 2). Da dies durch die natürliche

Pupillenfunktion in Abhängigkeit zu der individuellen

Arbeitsentfernung erfolgt, sind auch

unterschiedliche visuelle Anforderungen wie

der Wechsel vom TV zu einem Smartphone

nicht beeinträchtigt.

Das multifokale Kontaktlinsenportfolio von Alcon

bietet zudem einen weiteren wichtigen Vorteil:

einen einfachen und erfolgreichen Anpassprozess,

welcher für alle drei Linsentypen gleich ist. 5*,**

Die Zeit im Anpassraum ist kostbar, daher ist ein

Das multifokale Kontaktlinsenportfolio von

Alcon bietet presbyopen Interessenten Kontaktlinsen,

durch die ein stabiles und stufenloses

Sehen 1 in komfortablen Tragevarianten ermöglicht

werden kann. Aus diesen und vielen

weiteren Gründen sind AIR OPTIX ® plus

HydraGlyde ® Multifocal, DAILIES ® AquaComfort

Plus ® Multifocal und DAILIES TOTAL1 ® Multifocal

Kontaktlinsen die Linsen der Wahl für Kunden

mit Presbyopie.

44

Referenzen:

*Basierend auf klinischen Studien mit AIR OPTIX ® Multifocal Kontaktlinsen.

**Mit 2 Linsen oder weniger pro Auge bei der Erstanpassung.

1. Rappon J. Evaluation of Lotrafilcon B multifocal vs. PureVision multifocal in emerging presbyopes. Interne klinische Alcon Studie.

R-319-C-005 sub 5. 16.06.2008 2. Bitsios P, Prettyman R, Szabadi E. Changes in autonomic function with age: a study of pupillary kinetics in healthy young and old people. Age Ageing. 1996;25:432-

438. 3. Cardona G, López S. Pupil diameter, working distance and illumination during habitual tasks. Implications for simultaneous vision contact lenses for presbyopia. J Optom. 2016;9:78-84. 4.

Barbur JL, Stockman A. Photopic, Mesopic and Scotopic Vision and Changes in Visual Performance. In: Dartt DA, Besharse JC, Dana R, eds. Encyclopedia of the Eye. Vol 3: Oxford Academic Press;

2010:323-331. 5. Bauman E, Lemp J, Kern J. Material Effect on Multifocal Contact Lens Fitting of Lenses of the Same Optical Design with the Same Fitting Guide. Poster presented at the British Contact

Lens Association (BCLA) Clinical Conference and Exhibition; June 9-11, 2017; Liverpool, UK.

Siehe Gebrauchsanweisungen für vollständige Trage-, Reinigungs- und Sicherheitsinformationen.

D11905682177 19/05 © 2019 Alcon

Alcon Pharma GmbH, Geschäftsbereich Vision Care, Bauhofstraße 16, 63762 Großostheim, Amtsgericht Freiburg i. Brg. – HRB 2137, Geschäftsführer: Christian Jayet, Giovanni Ranucci

EYECOM 04 | 2019


von Alcon ®

FÜR KOMFORTABLES SEHEN

IN JEDER ENTFERNUNG

FERNE

NÄHE

Die multifokalen

Kontaktlinsen von Alcon ®

Nähe Zwischenzone

Ferne

Nutzen Sie den Vorteil eines einheitlichen Anpassungsprozesses bei

allen Alcon ® Multifokal-Kontaktlinsen dank PRECISION PROFILE ®

Design – für eine leichte und unkomplizierte Anpassung!

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Alcon Verkaufsrepräsentanten.

Alcon Pharma GmbH, Geschäftsbereich Vision Care, Bauhofstraße 16, 63762 Großostheim | DE-VC-1900013 19/06 © 2019 Alcon


0∞ SUMMERSPECIAL

I see

me

BOLON Eyewear

Top Style

BOLON bietet modische Brillen in erstklassiger Qualität zu äußerst

attraktiven Preisen. Die Marke verbindet neueste Modetrends

mit der lässigen Eleganz italienischen Designs und erlesenen

Materialien. Die modischen Fassungen bestehen unter

anderem aus italienischem Premium Acetat-Kunstharz und Titan,

in exzellenten Farben und raffinierten Texturen. Für höchste

Widerstandsfähigkeit bei angenehmer Leichtigkeit setzt BOLON

darüber hinaus auf TR90 aus der Schweiz. Diese herausragenden

Qualitäten verbindet BOLON mit hochwertigen Markengläsern

und sorgt so für bestes Sehen bei größtmöglichem Schutz

und Komfort. Jede einzelne Fassung zeichnet sich so durch

höchste Widerstandsfähigkeit, Leichtigkeit und Komfort aus –

und das in bester Qualität und Top-Style.

Premium Service

BOLON überzeugt jedoch nicht nur in Sachen Brillenmode,

auch der Service, den die Marke bietet, ist überdurchschnittlich:

In Deutschland, Österreich und in der Schweiz stehen

den Augenoptikern unter der Leitung von Thomas Feindseisen

(zuvor Menrad, Charmant, FGXI) zehn erfahrene Vertriebsrepräsentanten

mit Rat und Tat zur Seite; Key Account Manager

ist Claus Schmerber (zuvor Charmant, Marcolin). Auch der Kundenservice

ist mit Augenoptikern und Augenoptikermeistern

fachkundig besetzt. Zudem bietet BOLON dem Fachhandel attraktive

Margen, umfangreiche Marketingunterstützung durch

POS- und Verkaufsförderungsmaterialien sowie einen zuverlässigen

Kundenservice.

Vertrieb durch die 4CARE GmbH · fgx@4care.de

Drei Fragen an Thomas Feindseisen

Sales Director BOLON Eyewear D/A/CH

EYECOM: Der Claim der aktuellen BOLON Eyewear Kollektion lautet „I SEE

ME“. Wodurch unterscheiden sich diese Brillen von anderen Kollektionen?

Thomas Feindseisen: Wir ermutigen Brillenträgerinnen, ihren ganz

persönlichen Style zu unterstreichen und bieten hierfür eine große Vielfalt

einzigartiger Designs: von klassisch bis elegant, von schick bis modisch

retro ist für jeden Stil etwas dabei. Mit der Kombination von Fashion und

Handwerk unterstreichen unsere Brillenmodelle perfekt die individuelle

Persönlichkeit der Brillenträgerin.

EYECOM: BOLON versteht sich als Hommage an Individualität und Authentizität.

Was sind die Highlights der Kollektion?

Thomas Feindseisen: Unsere aktuelle Brillenkollektion ist eine trendige

Mischung unterschiedlicher Styles. Inspiriert von stilprägenden Musikrichtungen,

dem unvergleichlichen Cat-Eye-Style und der modernen Urbanität

bieten wir eine große Auswahl an vielseitig einsetzbaren Designs.

EYECOM: Wie würden Sie die typische BOLON-Kundin beschreiben?

Thomas Feindseisen: Unsere Markenbotschafterin Hailey Bieber steht

stellvertretend für unsere Kundinnen: Sie ist modebewusst und geht unabhängig

ihren eigenen Weg. Hailey ist auf ungezwungene Art souverän

und genießt die Freiheit, einfach sie selbst zu sein. Diese Authentizität ist

der Schlüssel zum Markenkern von BOLON Eyewear und das wesentliche

Statement von „I SEE ME“.

46

EYECOM 04 | 2019


OB KLASSISCH, MODERN ODER

RETRO-CHIC; DIE SOMMER-KOLLEK-

TION 2019 VON BOLON EYEWEAR

BIETET EINE TRENDIGE MISCHUNG

UNTERSCHIEDLICHER STYLES. INSPI-

RIERT VON STILPRÄGENDEN MUSIK-

RICHTUNGEN, DEM UNVERGLEICHLI-

CHEN CAT-EYE-STYLE DER 50ER JAHRE

UND DER MODERNEN URBANITÄT

ZEIGT DIE KOLLEKTION EINE GROSSE

AUSWAHL AN VIELSEITIG EINSETZBA-

REN DESIGNS.

AB SEPTEMBER WERDEN DIE NEUEN

HERBST-/WINTERMODELLE FÜR DEN

HANDEL ERÄLTLICH SEIN.

Die Unisex-Linie MILLER von BOLON interpretiert mit ihrem quadratischen

Rahmen das klassisch-zeitlose Aviator-Modell. Der ultraleichte Titanrahmen

garantiert Flexibilität und Haltbarkeit. Das große Acetat-Pad gewährleistet

zudem einen hohen Tragekomfort.

Mit NIKKY erinnert BOLON an die androgyne Mode der 90er Jahre.

Die ultraleichte Brille gibt es in verschiedenen Formen und Ausführungen

mit klassisch-farbigen Brillengläsern in hellen Farbtönen. Die schlanken Metallbügel

garantiert eine besondere Leichtigkeit – ein klarer und starker Look.

Erhältlich in verschiedenen Farben.

Thomas Feindseisen

Mit übergroßer Silhouette und markantem Design unterstreicht das Modell

LOLITA von BOLON das Feminine der Brillenträgerin: Ein Rahmen aus hellem

Metall umfasst pastellfarbene Brillengläser; die sanft geschwungenen Bügel

erinnern an die Form einer Musiknote und betonen das raffinierte und moderne

Design dieser Sonnenbrille. Eine wahrhaft sommerreife Kollektion, die Spaß

und exquisite Handwerkskunst miteinander verbindet und in puncto Form und

Farbe neue Wege geht. Erhältlich in verschiedenen Farben.

Internationale Markenbotschafterin von BOLON ist das amerikanische

Super-Model Hailey Bieber. Die Trendsetterin verkörpert mit ihrem eleganten,

lässigen Style perfekt die modischen Attribute der Marke.

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47


0∞ SUMMERSPECIAL

GREEN, SAFE, RESPONSIBLE

Grünes

Glas

Grün können Brillengläser –

hier ZEISS Adaptive Sun – auch hinsichtlich ihrer Herstellung sein.

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Wort:

Als Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung hat

verantwortungsbewusstes Handeln bei ZEISS einen hohen

Stellenwert und trägt zum Unternehmenserfolg bei.

limawandel, Verschmutzung der Meere mit Plastik, Umweltund

Artenschutz, verantwortungsvoller Konsum – Unternehmen

und Organisationen sind zunehmend gefordert, ihren

Ressourcenverbrauch und ihren ökologischen Fußabdruck zu überdenken.

Natürlich auch in der augenoptischen Industrie. Welche Antworten geben

wir, wenn Kunden fragen, wo und wie Gläser und Fassungen hergestellt wurden?

Am Beispiel der Fertigung von organischen Rezept- und Lagergläsern

bei ZEISS lässt sich zeigen, was heute möglich ist und wohin die Reise geht.

Brillengläser werden in Millionen-Stückzahlen hergestellt. Entsprechend

großen Einfluss haben Materialverbrauch, Energie- und Wassereinsatz auf

die Ökobilanz. Hier summieren sich auch wenige Gramm pro Glas schnell

zu eindrucksvollen Mengen. Die

großen Sprünge, die durch fundamental

neue Technologien möglich

werden – vergleichbar dem

Wechsel von Verbrennungs- zum

Elektromotor – hat die Brillenglasproduktion

seit der Einführung

der Freiformtechnologie in den

vergangenen 20 Jahren gemacht.

Mit Bearbeitungszeiten, die von

damals 30 Minuten und mehr auf

unter eineinhalb Minuten gesunken

sind, mit drastisch reduziertem

Wasserbedarf beim Schleifen und

Polieren gehen erheblich geringere

Energie- und Wasserverbräuche

Zwei „Pucks“ zeigen, wie bereits bei Halbfertigfabrikaten

Material eingespart werden kann.

einher. Wer einmal konventionelle

Spindelmaschinen und eine moderne Freiformzelle gesehen hat, bekommt

eine sehr eindrückliche Vorstellung davon. Jetzt geht es vor allem darum,

das Potenzial für „grüner“ und „sicher“ in der Glasfertigung weiter auszuschöpfen

– nicht mit einem großen Sprung nach vorn, sondern mit vielen

Schritten, die sich zu eindrücklichem Fortschritt summieren.

Bei ZEISS Vision Care werden unter dem Motto „Green, Safe, Responsible“

weltweit an allen Standorten mehr als 240 Initiativen gebündelt, um

die Produktion und Logistik grüner zu machen. So spart beispielsweise eine

neue und standardisierte Verpackung der Halbfabrikate seit 2018 pro Jahr

68 Tonnen Papier. Dafür müssten immerhin 1.600 Bäume gefällt werden.

Nebeneffekt: Auch auf 2,1 Tonnen Farbe kann verzichtet werden, da die

Verpackung nicht mehr bedruckt wird. Der Verzicht auf die traditionell eingesetzten

Plastik-Cups zum Schutz der Halbfabrikate trägt mit 260 Tonnen

eingespartem Kunststoff ebenfalls zur grüneren Bilanz bei ZEISS Vision Care

bei. Das wären dann schon 13 Millionen Plastiktüten, für deren Herstellung

650.000 Liter Erdöl nötig wären. Wasser wird vor allem für Kühlung und

zur Reinigung im Herstellungsprozess gebraucht. Die Wasseraufbereitung –

Reinigung, Herausfiltern von Kunststoffresten und Mikropartikeln, Neutralisierung

von Reinigungswasser – ist Standard in einer modernen Brillenglasproduktion.

2018 wurde bei ZEISS eine Einsparung von 292 Tonnen erzielt,

was dem Trinkwasserbedarf von einer viertel Million Menschen entspricht.

Mehr See- statt Luftfracht, Integration von Nachhaltigkeitsthemen in

Lieferantenverträgen, „trockenes“ Einschleifen - an Ideen und konkreten

Projekten mangelt es auch für die nächsten Monate nicht. Dabei erweist

sich Teamarbeit wieder einmal als essentiell und effektiv.

Eine Herausforderung für eine umweltbewusste Fertigung organischer

Gläser war und ist der Kunststoffeinsatz. Denn die Halbfabrikate sind bisher vergleichsweise

dick; der Monomerbedarf entsprechend hoch. Neu entwickelte

Halbfabrikate bei ZEISS sind wesentlich dünner und wiegen oft nur noch die

Hälfte; der Kunststoffeinsatz pro Glas ist damit drastisch geringer. Für eine solche

Änderung sind Optikdesigner, Technologen, Fertigungsexperten, IT, Logistiker

und weitere Experten gefragt, damit die Umsetzung in einem komplexen

Produktionsnetzwerk ohne Störungen für Kunden erfolgen kann.

Auch die Wiederverwendung von Kunststoff ist möglich. Bei Polycarbonat

durch Einschmelzen und Nutzung für Gussteile, bei nicht einschmelzbaren

Materialien als Granulat in anderen Industrien.

Klimawandel, Verschmutzung der Meere mit Plastik, Umwelt- und Artenschutz,

Engagement für verantwortungsvollen Konsum und sichere Arbeitsplätze

wie Lieferketten – mit „Green, Safe, Responsible“ arbeitet ZEISS

Vision Care erfolgreich daran, die unternehmerische Verantwortung Tag für

Tag unter Beweis zu stellen. Die Anliegen der von Ernst Abbe 1889 ins Leben

gerufene Carl Zeiss Stiftung – bis heute 100-prozentiger Eigentümer

der Carl Zeiss AG und der SCHOTT AG – finden damit auch in den einzelnen

Geschäftsbereichen bei ZEISS direkten Ausdruck.

www.zeiss.de/verantwortung

48

EYECOM 04 | 2019


MEHR

ALS NUR EINE

27. - 30. SEPTEMBER 2019

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0∞ SUMMERSPECIAL

NUR EIN PAAR TROPFEN

AUGEN-

Wellness

FRAGT MAN MENSCHEN, WAS MAN BEIM AUGENOPTIKER KAUFEN KANN,

WERDEN DIE MEISTEN MIT „BRILLEN“ UND „KONTAKTLINSEN“ ANTWORTEN.

ABER DAS STIMMT NUR VORDERGRÜNDIG: BEI EINEM GUTEN AUGENOPTIKER

KAUFT MAN „GUTES SEHEN“, „EINEN TOLLEN LOOK“ UND „WOHLBEFINDEN

FÜR DIE AUGEN.“ LETZTERES GIBT ES IN KLEINEN FLASCHEN.

beschwerden wie Brennen, Jucken, Trockenheits- oder Sandkorngefühl

durch Störungen des Tränenfilms. Bei knapp 80 Prozent der Betroffenen

ist eine Störung der Lipidschicht für die typischen Beschwerden ursächlich.

Weitere arbeits- und umweltbedingte Faktoren sind beispielsweise

niedrige Luftfeuchtigkeit, Verunreinigungen der Innenraumluft, Kontaktlinsen

oder Zigarettenrauch.

Das Krankheitsbild des Trockenen Auges kann in zwei Gruppen und

eine Mischform eingeteilt werden:

1. Am häufigsten kommt die Form der zu hohen Verdunstung des Tränenfilms

vor, das sogenannte hyper evaporative Trockene Auge.

2. Das Trockene Auge aufgrund zu geringem (wässrigen) Tränenvolumens,

das hyposekretorische Trockene Auge

3. Mischformen der beiden vorherigen Ausprägungen

Hierfür kann der Optiker verschiedene Lösungen anbieten:

Bei Refraktion und Screening (wie hier mit dem Oculus-Keratographen)

können zuvor eingesetztes LipoNit-Augenspray oder LipoNit-0,1% Augentropfen

die Messungen erleichtern und bringen teilweise präzisere Ergebnisse durch

den stabilen Tränenfilm

as „Trockene Auge“ gilt mittlerweile als Volkskrankheit und

beeinträchtigt das tägliche Leben der Betroffenen erheblich.

Außerdem ist es eine veritable Geschäfts-Chance für

engagierte Augenoptiker. Die Ursachen reichen von Bildschirmarbeit

(„Office Eye Syndrom“) über Klima- und Heizungsanlagen bis hin zu hormonellen

Veränderungen in den Wechseljahren oder durch die Einnahme

der Pille. Darüber hinaus sind auch Lidrandentzündungen und das

Tragen von Kontaktlinsen häufige Ursachen für das Trockene Auge.

Zahlreiche Studien haben aber auch gezeigt, dass Augenbeschwerden die

am häufigsten auftretende Gesundheitsbeschwerde bei Computernutzern

sind. „Müde und überanstrengte Augen" werden als häufigster Grund für

die Unterbrechung der Büroarbeit genannt; erst danach folgen „geistige Ermüdung“

oder „Kopfschmerzen“. Verursacht werden die typischen Augen-

Ein Augensortiment auf dem aktuellsten Stand an Augenspray + Augentropfen

+ Lidpflege, absolut Konkurrenzfähig mit den Produkten aus der

Apotheke

Das LipoNit Sortiment bietet mit Augenspray, Augentropfen und Lidpflege

für jede Ausprägung individuelle Lösungen und die Produkte können

kombiniert werden.

So wird bei der häufigsten Form des Trockenen Auges, dem verdunstungsbedingten

Trockenen Auge, die Anwendung von LipoNit Augenspray mit

Liposomen empfohlen, um die natürliche Lipidschicht des Tränenfilms

wieder zu stabilisieren und so die Verdunstung zu normalisieren.

Bei wässrigem Tränenmangel können die unkonservierten LipoNit Hyaluron

Augentropfen in verschiedenen Tropfersystemen empfohlen werden.

Für die Lidpflege und Lidhygiene gibt es ein umfangreiches Sortiment

um die Lidränder zu reinigen und die körpereigene Produktion und Abgabe

der Lipide aus den Meibomschen Drüsen zu unterstützen.

50

EYECOM 04 | 2019


Die LipoNit-Produktfamilie hat zahlreiche Synergien mit den Themen

des Augenoptikers und ist deshalb als Produkt des täglichen Bedarfs im

Sortiment des Augenoptikers aus mehreren Gründen viel besser platziert

als in der Apotheke:

Mit einer Bildschirmarbeitsplatzbrille und LipoNit wird die Arbeit am

Computer beim so genannten „Office Eye Syndrom“ als erheblich angenehmer

empfunden.

Beim Tragen von Kontaktlinsen kann mit den LipoNit-Produkten die

„Drop-out-Rate“ erheblich reduziert werden und der Tragekomfort der

Linsen erhöht werden.

Bei Refraktion und Screening bringen zuvor eingesetztes LipoNit-Augenspray

oder LipoNit-Augentropfen präzisere Ergebnisse. Die Untersuchungen

werden für die Kunden angenehmer, da diese durch den

stabileren Tränenfilm den Lidschlag während der Untersuchungen

besser unterdrücken können.

Weitere positive Fakten zu LipoNit-Produkten für das tägliche Geschäft:

Das LipoNit-Sortiment wird exklusiv über Augenoptiker vertrieben.

Somit bleiben die Umsätze der Augenoptiker Branche erhalten und

wandern auch bei Nachkäufen nicht in den „Apotheken Channel“ ab,

wie es bei anderen, „nicht Optiker-exklusiven“ Produkten ständig geschieht.

LipoNit-Augenspray, -Augentropfen und -Lidpflege sind Produkte

des wiederkehrenden Bedarfs mit teilweise monatlichen Nachkauf-Zyklen.

Daraus resultiert eine stärkere Kundenbindung und Kundentreue:

Durch häufige Kundenbesuche zum Nachkauf oder zur Nachuntersuchung.

Mehr Umsatz durch regelmäßige Nachkäufe, mehrmals pro Jahr, teilweise

sogar monatlich tragen ebenfalls dazu bei.

Die regelmäßigen Kundenbesuche ermöglichen das „Cross Selling“

mit anderen Produkten.

Es gibt einen beachtlichen Kompetenztransfer bei Screening, Untersuchung,

Sehschärfenbestimmung und Beratung der Kunden bei Trockenen

Augen und Lidrandentzündung: Der Augenoptiker ist nicht nur „Brillenverkäufer“,

sondern auch „Wellness-Berater.“

Die LipoNit-Produkte und die damit zusammenhängende Beratung und

Hilfe können im Augenoptiker-Optiker Geschäft live erlebt werden. Das

ist eine Erfahrung, die der Kunde mit dem Geschäft positiv verbinden

wird. Denn weder Apotheken noch Drogerien und schon gar keine Online

Shops können hier ein vergleichbares Fachwissen oder Untersuchungsgeräte

wie Keratograph oder Spaltlampe anbieten.

Beim EYECOM-Promishooting Mitte Juni 2019 in München konnten die

Models – hier Schauspielerin Janina Hartwig („Um Himmels Willen“) –

sich persönlich von Wirkung und Sehkomfort durch LipoNit überzeugen.

Große Bedeutung hat auch das „Empfehlungs-Marketing“: Kunden, denen

ihr Augenoptiker bei ihrer „Dry Eye“-Problematik geholfen hat, sind

hervorragende Multiplikatoren für mögliche Neukunden bei Familie,

Freunden und Kollegen.

www.optimapharma.de

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0∞ SUMMERSPECIAL

TRENDS 2020

Zum elften

Mal

2009 fand in der zuvor seit Jahren „messefreien“ Schweiz zum ersten Mal die

„Hall of Frames“ als Bühne für „Independent eyewear“ statt. Diese Produktkategorie

trifft in der Schweiz auf ein besonders zahlungskräftiges und anspruchsvolles

Publikum. EYECOM war von Anfang an Medienpartner der „HOF“ und hatte ein

paar Fragen an Nathanaël Wenger, den kreativen Kopf der Veranstaltung.

EYECOM: In diesem Jahr findet die „Hall of Frames“ in Zürich

bereits zum 11. Mal statt. Was unterscheidet diese Veranstaltung

von anderen und was kann sie besonders gut?

Nathanaël Wenger: Viele unserer Aussteller gehören zu den Pionieren,

die den Markt über Jahre hinweg geprägt haben. Dieses Jahr ist es

besonders schwer, einen bestimmten Trend auszumachen.

Feinrandige Metallbrillen sind endlich angekommen und erfreuen sich

einer noch immer steigenden Beliebtheit. Vorreiter dieses Trends sind

Coblens, Götti und Andy Wolf. Mittlerweile sind in fast jeder Kollektion

feinrandige Metallbrillen zu sehen. Meist sind die Formen rundlich und

leicht oversized. Doppelbrücken haben sich leider noch nicht ganz durchgesetzt.

Neben dem klassischen Silber feiert Rosé-Gold ein Revival.

Es werden generell vermehrt warme Farbtöne nachgefragt. Gerade die

drei oben erwähnten Brands haben auch ein breites Angebot an randlosen

Brillen im Sortiment, mit denen sie neben der Avant-Garde auch

die klassischen Kunden abholen können. Farben bleiben ein wichtiges

Thema. Hier hat sich Orgreen im Titanbereich einen Namen gemacht.

Auch Blackfin hat ein breites Angebot an frischen Farben im Sortiment.

Weitere Brands, die sich im Metallsegment positioniert haben, sind

Düsseldorf Eyewear, ein junges Label aus Deutschland mit einer urbanen

Handschrift. Auch Matze Marpe gehört noch zu den Newcomern mit

Edelstahlbrillen Made in Germany.

EYECOM: Welche Innovationen beeindrucken Dich derzeit am

meisten?

Nathanaël Wenger

Nathanaël Wenger: Die Nachfrage nach Brillen aus dem 3D-Drucker

bleibt ungebrochen. Neben dem Innovationsfaktor überzeugen die

Leichtigkeit und Stabilität des Polyamids nicht nur die Augenoptiker.

52

EYECOM 04 | 2019


EYECOM: Wie siehst Du die aktuelle Branchenstimmung?

Nathanaël Wenger: Generell kann man sagen, dass die Stimmung

unter den unabhängigen Augenoptikerfachgeschäften positiv ist. Die

opti in München war dafür dieses Jahr wieder ein guter Indikator. Die anfängliche

Verunsicherung durch Onlineshops ist verflogen. Die Tatsache,

dass diese offline gehen und 80% der Brillen im Laden verkaufen zeigt,

dass es auch in Zukunft stationäre Augenoptiker brauchen wird. Trotz des

Aktivismus der großen Filialisten scheinen unabhängige Optiker ihre

Marktanteile halten zu können.

EYECOM: Das klingt nach guten Aussichten für die Zukunft.

Auch der Komfort setzt neue Maßstäbe. Da sich diese Technologie ständig

weiterentwickelt, werden lasergesinterte Brillen weiterhin ein aktuelles

Thema bleiben. In der Schweiz sind Youmawo und Götti in diesem

Segment klar die Vorreiter. Orgreen hat mit der Quantum eine Linie entwickelt,

bei der das Scharnier des Titanbügels in der Front integriert ist.

Solche Konzepte sind nur mit der 3D-Technologie möglich.

Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, Brillen individuell für den

Kunden anzufertigen. Hierfür bietet sich die 3D-Technologie in Verbindung

mit einem Scanner geradezu an. Youmawo hat als erster Produzent

ein funktionierendes Gesamtpaket auf den Markt gebracht. Wenn es um

das Thema Maßbrillen geht, dann kommt man an Tom Davies nicht vorbei.

FEB31st bietet ähnliche individualisierbare Optionen in Holz an.

Nathanaël Wenger: Unbedingt! Vor allem, weil gerade im letzten Jahr

viele unabhängige Fachgeschäfte gute Nachfolgelösungen gefunden haben.

Die jungen Optometristen blicken mit viel Elan in die Zukunft und

heben sich deutlich von den Filialisten ab. Dazu passt auch unser langjähriger

Partner EYETECH. Dieser innovative Schweizer Glasproduzent

unterstützt seine Kunden mit Marketingkonzepten, die keine Wünsche

offen lassen.

EYECOM: Und wie sehen Deine persönlichen Pläne für die Hall

of Frames aus?

Nathanaël Wenger: Die kann man in einem Satz beschreiben; es sind

dieselben wie bei der Gründung vor zehn Jahren: Unabhängige Augenoptiker

mit ebenso unabhängigen Brillenmachern zusammenzubringen.

EYECOM: Wie schätzt du das Potential von Acetatfassungen ein?

Nathanaël Wenger: Kunststofffassungen in allen Farbvariationen

bleiben angesagt. Ursprung ist bekannt für seine breite Farbpalette und

seine klare Formensprache. Auch Andy Wolf und Colibris haben sich mit

einem extrem breiten Farbsortiment einen Namen gemacht. Erstere mit

zum Teil verrückten Formen, letztere haben sich besonders auf schmale

Köpfe spezialisiert. Mit Baselli und Fassungswerk präsentiert die Hall of

Frames gleich zwei Anbieter, die Acetatbrillen in der Schweiz herstellen.

Nirvan Javan ist ein junges Designteam aus Zürich mit einer erstaunlich

reifen Kollektion. Jisco verkörpert das spanische Temperament, Paul &

Joe und Carven die französische Eleganz. Masunaga und Orgreen stehen

für japanische Qualität und Perfektion. Auch Nobika aus Italien lässt in

Japan produzieren und positioniert sich so im hochpreisigen Segment.

Brillen werden in den nächsten 2-3 Jahren wieder breitrandiger und kräftiger,

dies spricht wieder für Acetatbrillen.

EYECOM: Welche Trends beobachtest Du sonst noch bei Deinen

Ausstellern?

Nathanaël Wenger: Naturmaterialien wie Holz- oder Hornbrillen haben

sich auf hohem Niveau eingependelt. Rolf ist und bleibt der Maßstab

für Holzbrillen. FEB31st zeigt die vielfältigen Möglichkeiten des

Werkstoffes auf. Gerade in diesem Segment zeigen sich exemplarisch

die hohen Ansprüche der Schweizer Brillenträger und deren Kaufkraft. In

keinem Land der Welt werden pro Kopf so viele hochwertige Brillen verkauft

wie in der Schweiz. Augenoptiker, die mit Naturmaterialen arbeiten,

gehören in der Regel zu den besten Handwerkern ihres Fachs. Das

merkt man auch bei den Schweizer Brillenmachern. Von Arkel hat sich

beispielsweise einen Namen mit einem innovativen Scharnier gemacht,

das zusammen mit Uhrenmachern entwickelt wurde.

Hall of Frames 2019

Öffnungszeiten:

Sonntag, 15. September 2019, 10 bis 18 Uhr

Montag, 16. September 2019, 9 bis 16 Uhr

Papiersaal & Folium Sihlcity · Kalanderplatz 6 · CH-8045 Zürich

Parkhaus direkt nebenan · www.papiersaal.ch

www.hallofframes.ch

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53


0∞ SUMMERSPECIAL

EY! KOMM!

ES GIBT KEINEN ZWEIFEL: DINGE, DIE MAN GUT, GERNE UND REGELMÄSSIG

TUT, ENTWICKELN SICH ZU TRADITIONEN. SO WIE DAS EYECOM-

OPTIKER-OLDTIMERTREFFEN, DAS ENDE JUNI 2019

BEREITS ZUM DRITTEN MAL STATTFAND – DIESES MAL AM BODENSEE.

3. OPTIKER-

OLDTIMER-

TREFFEN 2019

ie EYECOM-Community wurde 2016 nicht nur als neue

Fachzeitschrift gegründet, sondern als Netzwerk für Augenoptik-Unternehmer,

die einen höheren Anspruch an ihren

Beruf haben als mit Brillen und Kontaktlinsen zu handeln. Die allerwichtigste

Voraussetzung dafür ist das Gespräch - nicht übereinander, sondern

miteinander.

Dieser Anspruch findet seinen Niederschlag seit einiger Zeit in Optiker-Stammtischen,

die künftig bundesweit stattfinden und Augenoptiker

und Industrievertreter vernetzen sollen. Der EYECOM-Campus ist

eine weitere Idee aus diesem Portfolio, die derzeit Gestalt annimmt. Die

„älteste“ Aktivität ist das Optiker-Oldtimertreffen, das im Frühling 2017

erstmalig stattfand und das Ziel hat, Menschen aus der Augenoptik zusammenzubringen,

die privat eine gemeinsame Leidenschaft teilen: Alte

Autos und Motorräder (die übrigens nicht zwingend das „heilige“ Oldtimer-Alter

von 30 Jahren erreicht haben müssen, sondern einfach Freude

machen. Man kann unschwer konstatieren, dass Menschen, die dieses

Hobby pflegen, nicht zu den Berufs-Bedenkenträgern gehören, die überall

Katastrophen wittern: Wer alte Fahrzeuge mag und unterhält, ist in

der Regel auch sonst ein Lebenskünstler und Genussmensch.

Knapp 40 Teilnehmer waren mit 18 Fahrzeugen vom 28. bis 30. Juni

ins „Seehotel Adler“ in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee gekommen.

Für mindestens drei Tage – denn einige kamen schon früher; an-

54

EYECOM 04 | 2019


dere blieben länger. Ein solcher Event ist

immer auch Anlass für kleine persönliche

Auszeiten, die ein Unternehmer sich regelmäßig

gönnen sollte.

„Ich frage mich, wie Ihr das mit dem

Wetter jedes Mal hinbekommt – habt Ihr

besondere Beziehungen nach oben?“ fragte eine Teilnehmerin angesichts

der hochsommerlichen Temperaturen. Und sie hatte recht: Schon

zum dritten Mal gab es drei Tage lang keinen einzigen Regentropfen –

im Gegenteil: Es war heiß; die Sonne schien von morgens bis abends.

Reichlich über 30 Grad sind in Fahrzeugen ohne Klimaanlage und Servolenkung

nicht immer ein Spaß, sondern

manchmal richtig Arbeit. Selbst mancher

Cabrio-Fahrer kam gehörig ins Schwitzen.

Der erste Tag gehört traditionsgemäß

der Anfahrt und einem kleinen fakultativen

Programmpunkt. In diesem Jahr war das

das relativ neue Auto- und Traktormuseum in Uhldingen am Bodensee,

das nicht nur Fahrzeuge zeigt, sondern die Besucher mit unzähligen Exponaten

tief ins bäuerliche Leben vergangener Zeiten eintauchen lässt.

Am Abend gab es für die Gäste dann ein stilvolles Come-Together mit

Blick auf den Bodensee, Barbecue, Live-Jazz und einem Fachvortrag.

WWW.EYE-COM.NET

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0∞ SUMMERSPECIAL

56

EYECOM 04 | 2019


partnerschaftlich -komfortabel -professionell

Software für Optiker und Akustiker

partnerschaftlich

● Zusammenarbeit auf Augenhöhe

● Unterstützung in allen Bereichen

Ihrer täglichen Arbeit

● individuell für Ihren Ablauf

Die Teilnehmer waren sofort miteinander

im Gespräch, nachdem

viele sich bereits von den vergangenen

Veranstaltungen kannten.

Für den Samstag war traditionsgemäß die „große“ touristische Ausfahrt ins Bodensee-Hinterland

vorgesehen – etwa fünf Stunden und 150 Kilometer lang über kleine

und kleinste malerische Sträßchen, die man ohne ausgeklügeltes Roadbook niemals

finden würde. Im Gegensatz zu vielen anderen Oldtimertreffen geht es beim OOT

schließlich nicht um sportliche Wettbewerbe oder Prüfungen: Im Mittelpunkt steht

allein die Kommunikation über das gemeinsame Hobby, den verbindenden Beruf

und den Genuss. Für den Abend hatte sich die EYECOM-Crew deshalb etwas ganz

Besonderes einfallen lassen: Ein Abend-Dinner auf einem Bodensee-Schiff samt

Sundowner. Es wird schwer sein, das im nächsten Jahr noch zu toppen.

Ein echtes weiteres Highlight gab es dann am Sonntag: Nach einer weiteren, kürzeren

Ausfahrt durch die Hegau-Landschaft war ein Besuch im Museum „MAC2“ („Museum

Art & Cars“) in Singen vorgesehen. Und dieser war beinahe eine Premiere, denn

dieses spektakuläre Museum war erst eine Woche vor dem Optiker-Oldtimertreffen

eröffnet worden. Die EYECOM-Entourage gehörte damit zu den ersten Besuchern.

Es ist unglaublich, was das Stifter-Ehepaar Hermann und Gabriela Maier in der Provinzstadt

Singen auf die Beine gestellt hat. Museums-Experten verglichen ihr 2013

eröffnete „MAC1“-Museum architektonisch bereits mit dem Guggenheim-Museum in

Bilbao. Das jetzt neu hinzugekommene Gebäude des „MAC2“ hat den Charakter einer

Trutzburg und zeigt im Inneren nicht nur Exponate aus den Bereichen Kunst und Automobil,

sondern erst- und einmalige Kombinationen aus beiden Themenbereichen

samt atemberaubenden Lichtinstallationen.

Von dort aus verabschiedeten sich die Teilnehmer - nicht, ohne sich untereinander

wieder für unterschiedlichste Aktivitäten zu verabreden: Vom Autokauf über

den gemeinsamen Besuch von Oldtimertreffen bis hin zum geschäftlichen Austausch

oder einfach zu wechselseitigen Essenseinladungen. Und nachdem dort

auch die Frage nach Zeitpunkt und Ort des 4. Optiker-Oldtimertreffens gestellt

wurde, gibt es mittlerweile eine (noch ungefähre) Antwort: Wer 2020 dabei sein

möchte, sollte sich die Wochenenden Mitte Mai freihalten und wird vermutlich in

die Pfalz fahren müssen.

www.eye-com.net/optiker-oldtimertreffen

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DER HERR DER

SCHLAG-ZEUG

Trommeln

TROMMELN SIND DIE ÄLTESTEN MUSIKINSTRUMENTE DER MENSCHHEIT.

SIE EXISTIEREN, SEIT EINER UNSERER VORFAHREN MIT EINEM STOCK AUF

EINEN HOHLEN BAUM SCHLUG. HEUTE IST IHRE HERSTELLUNG EINE

WISSENSCHAFT FÜR SICH. UND DER SÜDTIROLER ADRIAN KIRCHLER EINER,

DER SIE BESONDERS GUT BEHERRSCHT.

ei Adrian Kirchler aus dem kleinen Dorf Olang im Herzen

der Südtiroler Berge hängt der Himmel nicht voller Geigen,

sondern die Werkstattdecke voller Trommel-Korpusse aus

Messing- und Kupferblech. Das muss so sein, denn die kleine Manufaktur

ist nur etwa drei mal fünf Meter groß. Mitarbeiter hat Adrian Kirchler auch

nicht: Zum einen gäbe es dafür gar keinen Platz; zum anderen ist er nicht

nur Handwerker, sondern Künstler – und Kunst kann man nicht delegieren.

Seine Snare Drums werden von den besten Schlagzeugern der Welt

gespielt – wenn sie welche bekommen. Denn die kleine Manufaktur des

sympathischen Südtirolers hat nur begrenzte Kapazitäten: „Ich baue

zwischen 40 und 60 Snares pro Jahr“, sagt Kirchler. „Ich habe nur zwei

Hände, und die Woche hat nur sieben Tage. Manchmal mache ich zwar

ein paar Kessel auf Vorrat, die ich dann an die Decke hänge, damit das

Material ruhen kann, aber eigentlich mag ich keine größeren Serien, weil

die Arbeit dann zu eintönig wird und die Gefahr besteht, dass man nachlässig

wird.“

Snare Drums – im deutschen Sprachgebrauch auch „kleine Trommel“

genannt - sind ein zentrales Element jedes Drumsets. Sie haben etwa

die Abmessungen einer durchschnittlichen Autofelge und bestehen aus

einem kreisförmigen Korpus aus Metall oder Holz, auf den beidseitig

Felle aufgespannt werden. Wenn der Drummer mit seinen Schlegeln

auf das so genannte „Schlagfell“ auf der Oberseite der Trommel schlägt,

58

EYECOM 04 | 2019


schwingt das Resonanzfell auf der Unterseite mit. Die Besonderheit dieses

Musikinstruments ist der so genannte „Snareteppich“. Dieses Bauteil

besteht aus 8 bis 48 nebeneinander liegenden Metallspiralen oder

Nylonsaiten, die am Resonanzfell anliegen und den typischen raschelnden

Schnarr-Effekt liefern. Bei Bedarf kann dieser Snareteppich über

einen speziellen Hebelmechanismus so gelockert werden, dass er den

Kontakt zum Fell verliert; dann entfällt auch das typische Schnarren.

Bei guten Trommeln ist das kein „digitaler Vorgang“ im Sinne von

„an“ oder „aus“; es gibt auch zusätzliche Möglichkeiten der Feinjustierung,

mit denen der Schlagzeuger je nach persönlichen Präferenzen

oder den Erfordernissen eines Musikstücks an einem Rändelrad einstellen

kann, wie nahe und wie fest der Teppich am Resonanzfell anliegt;

Drummer sprechen hier von der „Teppichansprache“. Straffes Spannen

mindert das so genannte „Sustain“ und hat einen scharfen, trockenen

Klang zur Folge. Das ist beispielsweise bei Orchestermusik, Marschmusik

oder Samba erwünscht. Im Bereich der Popmusik ist dagegen eher eine

schwächere Einstellung gefragt, die sensibler anspricht.

Leicht angestaubt hängt auch ein Foto von

Adrian Kirchler mit Rolling Stones-Drummer

Charlie Watts an der Wand.

Zum Trommelbau ist der gelernte Goldschmied eher zufällig gekommen:

Er spielt selbst Schlagzeug und hatte über längere Zeit alte Trommeln

gesammelt. „Dabei haben mich vor allem Metalltrommeln interessiert,

an denen immer etwas zu reparieren oder zu optimieren war, und

das habe ich dann eben selbst gemacht.“ Weil es keine Lehrbücher über

den Trommelbau gab, tat Kirchler dasselbe wie neugierige Kinder, die

herausfinden wollen, wie ein Wecker funktioniert: Er baute die Trommeln

auseinander, schaute sich die Einzelteile und ihre Funktionsweise genau

an, baute sie wieder zusammen und freute sich, wenn sie nach der Optimierung

einer Komponente besser klangen als zuvor.

Der nächste logische Schritt war der komplette Bau einer kleinen

Trommel vor knapp 20 Jahren: „Meine erste Snare habe ich sogar noch,

der Prototyp klingt auch ganz okay“, erzählt er. „Im Prinzip benötigt man

für eine klingende Trommel ja nicht viele Komponenten - man braucht

saubere Gratungen, und der Kessel sollte halbwegs rund sein, damit

man das Fell gut stimmen kann. Damit bekommt man eigentlich aus

jedem ‚Topf‘ schon einen Ton heraus.“

Die Details, die AK-Drums seit Jahren besonders und einzigartig (und

natürlich auch teuer) machen, hat Adrian Kirchler sich selbst beigebracht.

Auch das Wissen, welches Material in welcher Materialstärke und Verarbeitung

eingesetzt werden muss, um bestimmte Obertöne und Frequenzen

zu erzeugen, steht nicht in Büchern: Der kreative Kunsthandwerker

hat es sich selbst erarbeitet.

„Ich mag unbehandelte Kessel sehr,

die über die Jahre durch die Nutzung eine

schöne Patina entwickeln.“

Viele seiner Kollegen kaufen fertige Komponenten und Bauteile zu,

die sie dann in ihren Trommeln verbauen. Adrian Kirchler macht dagegen

alles selbst; sogar Teile wie Schrauben, Rändelrädchen oder die

komplette Mechanik für seine Snareteppiche dreht und feilt er aus massiven

Messingblöcken und -stangen. Dabei kommen auch immer wieder

alte, längst in Vergessenheit geratene Handwerkstechniken zum Einsatz.

Denn er weiß: Das Ganze ist immer mehr als die Summe seiner Teile. Und

weniger als Perfektion erlaubt er sich nicht.

Dass Messing und Kupfer durch natürliche Oxidationsvorgänge altern,

stört ihn nicht – im Gegenteil: „Ich mag unbehandelte Kessel sehr,

die über die Jahre durch die Nutzung eine schöne Patina entwickeln“,

sagt der Trommelbauer. Mit den Jahren hat er sogar ganz eigene Methoden

entwickelt, um Trommeln buchstäblich „alt aussehen“ zu lassen: „Ich

reibe verschiedene Stellen mit feinem Bimsstein oder Sandpapier ab, an

denen sich auch nach Jahrzehnten Gebrauchsspuren zeigen würden“,

erläutert er. „Die Patina erzeuge ich, indem ich die Teile in verdünnte

Schwefelleber lege, damit die exponierten Stellen dunkel werden. Ich

habe bei vielen alten Trommeln genau geschaut, wie diese nach Jahrzehnten

aussehen.“

Zahlreiche Weltklasse-Orchestermusiker und Top-Schlagzeuger

schwören auf die Drums aus der kleinen Werkstatt in Südtirol. Wer

genau hinsieht, findet an den Werkstattwänden Hinweise auf echte

Größen des Musikbusiness wie Joe Cocker oder Toto.

WWW.EYE-COM.NET

59


0∞ SUMMERSPECIAL

Weniger als Perfektion erlaubt

Adrian Kirchler sich nicht.

Leicht angestaubt hängt auch ein Foto von Adrian Kirchler mit Rolling

Stones-Drummer Charlie Watts an der Wand: Im September 2017

konnte der Kunsthandwerker sich im Olympiastadion München bei

den weltberühmten Alt-Rockern persönlich vom Einsatz seiner Instrumente

überzeugen.

Leere Auftragsbücher kennt Adrian Kirchler nicht. Weil er allein arbeitet,

dauert es ziemlich lange von der Bestellung bis zur Lieferung: Ein

knappes Jahr muss man dafür aktuell schon einplanen; bei Sonderwünschen

auch mehr. Für die reine Arbeitszeit bei einem Standardmodell

kalkuliert er vier Arbeitstage; bei einem gravierten, vergoldeten Modell

kann es von der Materialauswahl bis zur Fertigstellung auch einmal drei

Wochen dauern. Denn auch die Gravuren werden nicht mit einer Maschine

aufgebracht: Das gewünschte Motiv wird mit einer Schablone vorgezeichnet

und anschließend komplett von Hand graviert.

Dass so viel Aufwand mehr kostet als ein Instrument von der Stange,

versteht sich von selbst: Für den Preis einer neuen Trommel aus Adrian

Kirchlers Werkstatt könnte man auch eine hübsche Kreuzfahrt bekommen

und manchmal sogar einen soliden Gebrauchtwagen. Andererseits:

Eine „echte AK“ ist eine Anschaffung fürs Leben – und darüber hinaus. Es

gibt nichts, was daran irreparabel kaputtgehen könnte. Solange in der

Werkstatt des Südtiroler Kunsthandwerkers Licht brennt, kann man seine

Instrumente zur Überholung oder Reparatur hinschicken oder persönlich

hinbringen. Und hoffen, dass er sein gesammeltes Wissen eines Tages an

einen jungen Trommelbauer weitergeben kann.

www.ak-drums.com

60

EYECOM 04 | 2019


spotleit.de

Nur Mut!

Zeig der Branche deine Idee

Du hast eine Idee, die die Optikbranche voranbringt?

Zeig sie uns: Am 11.11. auf dem SPECTARIS-Trendforum

19/20 in Berlin vor 600 Branchenteilnehmern. Ob eine

neue Trendmarke oder eine Idee für mehr Kontaktlinsenumsatz:

Gesucht wird aus den Bereichen „Brille“,

„Kontaktlinse“ und „Online+Marketing“.

Ob Optiker- oder Hersteller-Seite, ob Azubi oder Produktleiter:

Mitmachen kann jeder. Dreh einfach ein kurzes

Video von deiner Idee. Eine Jury wählt die Finalisten

für einen Auftritt auf dem Trendforum aus. Den Siegern

winken Preise im Gesamtwert von 3.000,–.

Weitere Infos und Video-Upload auf spectaris-trendforum.de


0∞ SUMMERSPECIAL

VON DER MELANGE BIS ZUM KAPUZINER

Kaffeehaus-

Kultur

62

EYECOM 04 | 2019


FÜR REISENDE SIND DIE WIENER KAFFEEHÄUSER MIT IHREN BESONDEREN

KAFFEEANGEBOTEN UND LECKEREN MEHLSPEISEN EINE OASE ZUM AUSRUHEN

UND ZUR STÄRKUNG. SIE SIND ABER AUCH TREFFPUNKT FÜR ALLE GESELLSCHAFTS-

SCHICHTEN UND ERFÜLLEN WICHTIGE SOZIALE FUNKTIONEN. DIE EYECOM-

REDAKTEURE MICHAEL PETER UND STEPHAN RACK HABEN SICH DIE WIENER

KAFFEEHAUSKULTUR PERSÖNLICH ANGESCHAUT.

er in ein klassisches Wiener Kaffeehaus

geht und dort hervorragenden

Kaffee und köstliche

Kuchen erwartet, wird nicht enttäuscht. Das

Angebot ist groß: Einspänner, Melange, Kapuziner

und andere Kaffeespezialitäten erwarten

den Gast; außerdem Kuchen und Mehlspeisen

wie Sachertorte, Palatschinken oder Kaiserschmarrn.

Doch wer nur auf die Karte schaut,

übersieht womöglich, was die Atmosphäre dieser

Kaffeehäuser so unverwechselbar macht:

Die Ruhe, die sie ausstrahlen und die Muße, zu

der sie einladen.

Fast augenblicklich fällt die Hektik des Tages

ab, sobald man Platz genommen hat. In

Ruhe Zeitung oder einen längeren Artikel auf

dem Laptop lesen, mit Freunden diskutieren,

selbst etwas schreiben - zu all dem lädt das Kaffeehaus

ein. Der Wahl-Berliner Bertolt Brecht -

durchaus ein intimer Kenner der Berliner Cafés

und Bars - schrieb irgendwann: „Wie jeder Zeitungsleser

weiß, ist diese Stadt um einige Kaffeehäuser

herum gebaut, in denen die Bevölkerung

beisammensitzt und Zeitungen liest.“

Kein Wunder also, dass das Wiener Kaffeehaus

nicht nur Liebhaber guten Essens und

Trinkens anzieht, sondern auch Schriftstellern,

„Das Café Central ist kein

Caféhaus wie andere

Caféhäuser, sondern eine

Weltanschauung, und

zwar eine, deren innerster

Inhalt es ist, die Welt

nicht anzuschauen."

Alfred Polgar

Künstlern, Designern und Studenten als erweitertes

Wohn- und Arbeitszimmer diente und

bis heute dient. Die „Kaffeehausliteratur“ gilt

als eigene literarische Gattung und wird mit

Schriftstellern wie Stefan Zweig, Robert Musil

oder Karl Kraus in Verbindung gebracht.

Doch wie ist es heute, im Zeitalter des

„Coffee-To-Go“, um die Wiener Kaffeehäuser

bestellt? Zwar haben sie mittlerweile den Status

eines UNESCO-Weltkulturerbes, aber sind

sie auch noch lebendige Treffpunkte oder nur

mehr museale Touristenattraktionen? Wir haben

uns in Wien mit Designern und Künstlern

getroffen, ihre Lieblingscafés besucht und mit

ihnen über den Charme und die Inspiration

dieser Lokale gesprochen. Wir haben Betreiber

gefragt, die traditionelle Kaffeehäuser in die

Moderne führen und neue Konzepte ausprobieren.

Vor allem aber haben wir einige handverlesene

Empfehlungen für genussvolle und

anregende Stunden im Wiener Kaffeehaus.

Wenn Sie unseren Empfehlungen folgen wollen,

lassen Sie sich ruhig viel Zeit, denn schon

der Wiener Schriftsteller und Theaterkritiker

Hans Weigel wusste: „Dass einer so oft im Kaffeehaus

sitzt, wird ihm nur von krassen Laien

als Symptom von Faulheit angelastet.“

WWW.EYE-COM.NET

63


0∞ SUMMERSPECIAL

Café Sacher

Robert La Roche

Brillendesigner aus Wien

Seit seiner Geburt 1938 lebt der Brillendesigner

Robert La Roche (Foto links) in

Wien; er ist ein intimer Kenner der Stadt

und ihrer Kaffeehauskultur und den

Lesern von EYECOM bestens bekannt.

Sein Lebenslauf weckt großen Respekt:

Bis Anfang der 70er Jahre hatte er verschiedene

Jobs bei internationalen Firmen und Werbeagenturen in mehreren Ländern, bis

er seine Leidenschaft für das Designen und Verkaufen von schönen Brillen entdeckte und zu

einer weltbekannten Marke machte.

Seine Brillen wurden von vielen bekannten Persönlichkeiten getragen, beispielsweise von

Meg Ryan in „Harry und Sally“, Meryl Streep in „Grüße aus Hollywood“, und sogar Arnold

Schwarzenegger trug eine Robert La Roche in „Kindergarten Cop“.

Wenn man Robert La Roche trifft, dann versteht man das „Warum“ seines Erfolges. Auch mit

81 Jahren ist er ein agiler, offener Mensch, der einen sofort in seinen Bann zieht und an allen

Dingen des Lebens interessiert ist. Deshalb trafen wir uns nicht nur in einem Kaffeehaus,

sondern besuchten gemeinsam gleich mehrere Cafés, um deren Ausstrahlung zu erleben.

Im „Engländer“, einem modern gestalteten Café-Restaurant, waren wir auf seine Anregung

hin lunchen. Im „Café Prückel“ haben wir dann bei „Mocca“ und „Einspänner“ nachvollzogen,

wie er dort im Jahr 2016 seine Ausstellung im MAK (Museum für angewandte Kunst)

vorbereitete: Damals war das „Café Prückel“ im Frühjahr 2016 zu einem zweiten Wohn- und

Arbeitszimmer für ihn.

Robert La Roche genießt es, Freunde in Kaffeehäusern zu treffen. Im „Prückel“ empfiehlt er

die wunderbare Kuchentheke; im „Café Eiles“ den leckeren Topfenstrudel. Gerne besucht er

auch das „Café Sperl“, wo es noch Billardtische gibt.

Stephan Rack

Es gibt unzählige Kaffeehäuser in Wien.

Entsprechend breit ist das Angebot - vom einfachen

Stehcafé bis hin zum gestylten Café-Restaurant.

Manche bestechen durch ihre klassische

Einrichtung, ihr ebenso wienerisches wie

internationales Publikum und ihre Speisenund

Getränkeauswahl. Ein besonders typischer

Vertreter ist das klassische Wiener Literatencafé,

das „Café Central“. Von Alfred Polgar ist das

Bonmot überliefert: „Das Café Central ist kein

Caféhaus wie andere Caféhäuser, sondern eine

Weltanschauung, und zwar eine, deren innerster

Inhalt es ist, die Welt nicht anzuschauen."

Bewacht wird der Eingang von der Figur

des Schriftstellers Peter Altenberg, der einen

großen Teil seiner Arbeits- und Lebenszeit

hier verbrachte. Beeindruckend ist die Architektur

der Säulenhalle mit ihren Rundbögen.

Auch wenn draußen großer Andrang herrscht,

schafft es das Personal immer, im Inneren eine

Atmosphäre der Ruhe zu schaffen, die zur Entspannung

bei Kaffee und Kuchen vom mehr als

opulenten Süßspeisen-Buffet einlädt.

Ähnlich international wie im Central geht es

auch im „Café Sacher“ zu. Neben dem eigentlichen

Café betreibt das Hotel Sacher noch das

„Sacher Eck“ mit einem sehr gemütlichen, im

klassischen Sacher-Rot gehaltenen und weniger

überlaufenen Kaffeehaus im Obergeschoss

sowie den im Stil der 20er Jahre gehaltenen

„Salon Sacher“.

64

EYECOM 04 | 2019


Café Jelinek

Das „Café Engländer“ ist besonders bei

Journalisten beliebt für gutes und preiswertes

Mittagessen, aber auch abends lässt sich hier

gut dinieren. Ähnlich geht es im eleganten

„Café Landtmann“ zu. Nahe dem Burgtheater,

dem Rathaus und dem Parlament gelegen

kann man hier außer Theaterleuten deshalb

oft auch Politiker als Sitznachbarn haben. Gut

essen lässt sich auch im „Schwarzen Kameel“,

das innen über eine beeindruckend schöne

Jugendstil-Gestaltung und außen über eine

geräumige Terrasse verfügt. Spezialität des

Hauses sind die belegten Brote und Brötchen.

Einige Wiener Kaffeehäuser haben besonders

viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt;

dort kann man eine Reise durch verschiedene

Einrichtungs- und Stilepochen des 20. Jahrhunderts

machen. Das „Cafe Jelinek“, unweit

der belebten Shoppingmeile Mariahilfer Straße

gelegen, überrascht durch eine Einrichtung,

an der seit den 50er Jahren fast nichts geändert

wurde. Die Tapeten sind alt und vergilbt, und

geheizt wird ausschließlich mit zwei uralten

Holzöfen. Kein Wunder also, dass das Jelinek

oft als Filmkulisse gebucht wird. Dass hier so

wenig verändert wurde, ist der Wunsch vieler

Stammkunden – einer bunten Mischung von

Anwohnern, Studenten und Künstlern, die ihr

altes Café gerne unverfälscht erhalten wollten.

Aber Küche und sanitäre Einrichtungen sind

natürlich auf der Höhe der Zeit.

Kleines Kaffeehaus-ABC

In Wiener Kaffeehäusern werden zahlreiche

Kaffeespezialitäten serviert.

Daher lohnt es sich, ihre Unterschiede

und Eigenheiten zu kennen:

Melange: Mischung aus mit Wasser

verlängertem Mokka und Milch.

Verlängerter: Mokka mit einem Schuss

Wasser.

Einspänner: Mokka mit einer Schicht

Sahne im Henkelglas.

Brauner: Mokka mit einem Schuss

Milch oder Sahne.

Schwarzer: Mocca.

Kapuziner: Doppelter Mocca mit Sahne.

Fiaker: Mocca mit einem kleinen Rum.

Kaffee verkehrt: Kaffee mit sehr viel Milch.

Obermayer: Doppelter Mocca, bei

dem über einen Kaffeelöffel kalte Sahne

zugegossen wird.

Schlagobers: Schlagsahne.

„Wie jeder Zeitungsleser

weiß, ist diese Stadt

um einige Kaffeehäuser

herum gebaut,

in denen die Bevölkerung

beisammensitzt

und Zeitungen liest.“

Bertolt Brecht

Von dort ist es nicht weit zum Wiener

Naschmarkt. Wer will, kann von dort aus in den

bei Touristen hauptsächlich wegen des Hundertwasserhauses

und dem Belvedere bekannten

dritten Bezirk von Wien gehen. Dort gibt es

in einer ruhigen Seitenstraße das „Café Benedikt“,

ein einfaches und urgemütliches Café für

die Anwohner der Umgebung.

An zwei weiteren Cafés lässt sich beobachten,

wie sich das Wiener Kaffeehaus neu erfindet

und weiterentwickelt. Da ist das ehemalige

„Café Dogenhof“, früher ein Spielercafé für

Kartenspiele und Pferdewetten; heute unter

dem Namen „Supersense“ zum einen ein Café

mit guter Küche; zum anderen ein Verkaufsund

Showroom für allerhand analoge Geräte

(Foto, Schreibmaschinen und Audio) einschließlich

eines analogen Aufnahmestudios. Und am

Anfang der Josefstädter Straße findet man

das „Café Eiles“. In älteren Reiseführern wird

es noch als verschlafen und altertümlich beschrieben,

aber der neue Betreiber Gert Kunze

hat das Kunststück fertiggebracht, das Kaffeehaus

von Grund auf zu renovieren und dabei

dessen Seele zu erhalten. Zudem ist im Café

Eiles ein junges Team am Werk, was der klassischen

Umgebung zusätzlich Dynamik verleiht.

Das Wiener Kaffeehaus ist also keineswegs

Nostalgie, sondern durchaus lebendig und für

die Zukunft gerüstet

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65


0∞ SUMMERSPECIAL

AUS DEM VOLLEN GESCHNITZT

IN

VINO

VERITAS

Winzer und Brillenmacher: Jürgen Graf

MUSS MAN EINE PFÄLZISCHE FROHNATUR SEIN, UM VERRÜCKTE EINFÄLLE MIT ÜBER-

ZEUGUNG UMZUSETZEN? WER JÜRGEN GRAF BEGEGNET, ERKENNT: ES IST KEIN MUSS,

ABER ES HILFT. DER SOHN EINES PFÄLZER WINZERS VERFOLGT SEIT 2014 EINE IDEE, DIE

MODE UND WEIN HARMONISCH VERBINDET: ER PRODUZIERT UND VERTREIBT BRILLEN-

FASSUNGEN, DIE IN HANDARBEIT AUS ALTEN WEINFÄSSERN GEFERTIGT WERDEN.

66

EYECOM 04 | 2019


Von Hof und Fenstern des Familienweinguts Graf von Weyher

öffnet sich der Blick auf die grüne Ebene der Südpfalz.

Wer auf dem Gut am Haardtrand als Pfälzer Bub aufwachsen

darf, hat den Wald im Rücken und genießt 1.800 Sonnenstunden

pro Jahr. Und stellt sich irgendwann die Frage: „Was kommt hinter der

Rheinebene?“ Bei Jürgen Graf hieß die Antwort „Neuseeland“. Als ihm

dort bei seinem „Work & Travel“-Trip das Geld ausging, arbeitete er als

Supervisor auf einem Weingut in Blenheim. Und beschloss, die Familientradition

fortzusetzen und in der Weinbranche zu bleiben.

Nach seiner Rückkehr begann er ein Studium der Weinbetriebswirtschaft;

danach ein duales Studium im Bereich „Internationales Weinmarketing“.

Denn Wein ist für den jungen Winzer viel mehr als nur ein

Genuss- oder Lebensmittel: Ihn interessiert auch der kulturelle Aspekt,

die Suche nach Qualität und kreativen Lösungen.

2014 hatte er mit seinem Wein einen Stand auf einem Weihnachtsmarkt

in Bochum, direkt neben einem Augenoptiker namens Carl Philipp

Niermann. „Wir kamen ins Gespräch, und nach ein paar Gläsern nahm

eine verrückte Idee Gestalt an“, erinnert sich Jürgen Graf: Brillen aus alten

Weinfässern. Wenige Monate später lag das Ergebnis auf dem Tisch:

Die erste „My Barrique“-Brille.

Diese allererste Brille trägt Jürgen Graf bis heute. Sie wurde aus dem

besten Eichenfass des heimischen Jahrgangs hergestellt, in dem zuvor

sein Lieblingsrotwein gereift war und auf seine Abfüllung gewartet hatte.

Wie alle „My Barrique“-Modelle ist schon das Premierenmodell ein Unikat.

Mit den ersten Kunden wurden auch die Medien aufmerksam: Fernsehen

und Zeitungen berichteten; die Nachfrage stieg. Jürgen Graf

tüftelte weiter an seinem Produkt; sein lokaler Augenoptiker im nahe

gelegenen Landau half, die Qualität noch weiter zu verbessern. Das

Rohmaterial sind gebrauchte Barrique-Fässer aus deutscher, französischer

oder US-amerikanischer Eiche, in denen zuvor mehrere Jahre lang

Wein gereift ist. Jede Brille wird mit maschineller Hilfe aus sorgfältig

ausgesuchten Fassdauben gefräst. Anschließend werden die Einzelteile

in Handarbeit geschliffen und montiert. Die individuelle Maserung

und Farbgebung der Fässer gibt jeder Brillenfassung oder Sonnenbrille

einen unverwechselbaren Charakter; ähnlich wie bei Büffelhorn, wo es

auch keine zwei identischen Modelle gibt.

Trotz des vermeintlich „schweren“ Werkstoffs wiegt eine „My Barrique“-Brille

nur etwa 25 Gramm. Und wasserfest sind die Schmuckstücke aus den alten

Fässern: Ein Material, das jahrelang die Gerbstoffe von Rotwein ausgehalten

hat, hat mit ein bisschen Luft- und Hautfeuchtigkeit keine Probleme.

„Eine Verbindung, die Besonderes hervorbringt, schafft

eine Brille, die man leidenschaftlich gerne trägt.“

Beim Vertrieb geht Jürgen Graf zum einen den klassischen Weg über

ausgewählte Augenoptiker, vorzugsweise aus seiner Heimat. Zum anderen

vertreibt er seine Brillen aber auch über die Weingüter, die ihm die

Fässer für das Rohmaterial liefern. Seine Zielgruppe kennt der erfahrene

Marketing-Mann sehr genau: „Wer guten Wein kauft, ist Genießer und

sucht besondere ästhetische Erlebnisse. Wozu auch das Tragen meiner

Brillen gehört.“ Den Grund sieht er vor allem in der einmaligen Entstehungsgeschichte:

„Eine Verbindung, die Besonderes hervorbringt,

schafft eine Brille, die man leidenschaftlich gerne trägt.“

Vor einiger Zeit hat sich der junge Unternehmer für den letzten Feinschliff

der Kollektion professionelle Unterstützung geholt: Jürgen Graf

konnte Thomas Trauth für seine Holzmodelle begeistern. Trauth ist ein

vielfach ausgezeichneter Brillen-Designer, der selbst aus der Pfalz stammt

und damit ähnlich tickt wie der junge Brillenbauer. Das Eichenholz aus

zweiter Hand setzt er mit seinen Designs gekonnt in Szene und schafft

zusammen mit einem besonderen Scharnier einen einmaligen Look.

Am Ende belegt jedes einzelne „My Barrique-Modell“ dieselben Qualitäten

und Tugenden, sie auch einen guten Winzer auszeichnen: Nur

mit Geduld, Erfahrung, Können, Handarbeit und Liebe wird aus einem

Gegenstand am Ende ein besonderes, emotionales Produkt.

www.my-barrique.de

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67


0∞ EYECOM COMMUNITY

Die EYECOM Eyewear-Comm

Alle zwei Monate erhalten Sie Ihr persönliches

Exemplar EYECOM kostenlos per Post. Alle zwei

Monate finden Sie aktuelle Nachrichten der

Branche, Wissenswertes aus Unternehmen,

Kreatives aus Designküchen und ganz viel

Inspirierendes aus unserer Redaktion. Warum

machen wir das?

Weil wir dem unabhängigen Fachhandel der

Augenoptik größten Respekt zollen. Weil wir

an die unbedingte Wichtigkeit dieser Handelswelt

für die Gesellschaft glauben. Weil uns

das Meisterhandwerk nähersteht als digitales

Fastfood. Und weil wir mit Ihnen gemeinsam

etwas bewegen wollen.

68

EYECOM 03 | 2019


unity: Summer in the City.

Die ersten Schritte Richtung „aktive Community“

sind bereits gemacht. Ein paar wenige –

aber wichtige – Dinge sind noch zu erledigen.

Im Herbst 2019 soll es dann soweit sein: Mit

dem EYECOM – die Eyewear Community – Programm

für Mitglieder entsteht ein zukunftsorientiertes

Instrument, welches Ihnen nur Vorteile

bringt und uns alle ein Stück näherbringt.

Freuen Sie sich also jetzt schon auf die September-Ausgabe

von EYECOM, denn da finden

Sie Ihre Eintrittskarte in unsere Kommunikations-Arena.

info@eye-com.net

WWW.EYE-COM.NET

69


DIE EYECOM-COMMUNITY 04 | 2019

I M P R E S S U M

4CARE AG

Tel. 0431-8811-81, www.4care.de

Airborn Eyewear

Tel. 0171-5483199, www. airborn-eyewear.com

AK Drums Adrian Kirchler

Tel. +39 348 8902780, www.ak-drums.com

Alcon Pharma GmbH, Geschäftsbereich Vision Care

Tel. 06026-941-0, www.cibavision.de

Aoyama Optical Germany GmbH

Tel. 0331-979994-0, www.aoyama-optical.de

CooperVision GmbH

Tel. 06071-305-100, www.cooper-vision.de

EDV Optik Partner GmbH

Tel. 05321-3355-55, www.opa.de

Essilor GmbH

Tel. 0180-5377456, www.essilor.de

Glasklar Joerg Bartsch e.K.

Tel. 0221-922656-0, www.glasklar.com

Marcolin Deutschland GmbH

Tel. 0221-888796-99, www.marcolin.com

My Barrique Jürgen Graf

Tel. 0178-4990822, www.my-barrique.de

NIKA Optics GmbH

Tel. 02606-9209-0, www.nika.de

Optima Pharmazeutische GmbH

Tel. 0811-555393-0, www.liponit.de

OWP Brillen GmbH

Tel. 0851-5901-0, www.owp.de

Prisma Computersysteme GmbH

Tel. 06202-57568-10, www.prisma-computer.de

Rodenstock GmbH

Tel. 089-7202-0, www.rodenstock.de

Röhm Group

Tel. 08684-98752-0, www.roehmgroup.com

EYECOM

DIE EYEWEAR-COMMUNITY

www.eye-com.net | ISSN 2509-4955

HERAUSGEBER UND VERLAG

MMM Medien Marketing Meinsen

Inhaber: Bodo Meinsen

Chiemseering 11, D-85551 Kirchheim bei München

Tel. +49 (0)89-905290-72

Fax +49 (0)89-905290-73

eMail: meinsen@eye-com.net

CHEFREDAKTION + MITHERAUSGEBER

Martin Graf (V.i.S.d.P.)

Tel. +49 (0)7735-9191957

eMail: graf@eye-com.net

REDAKTION

Andrea Graf

Tel. +49 (0)7735-919763

Fax +49 (0)7735-4459814

eMail: andrea.graf@eye-com.net

REDAKTIONSADRESSE

Redaktion EYECOM

Steiner Strasse 31, D-78337 Öhningen

MITARBEIT AN DIESER AUSGABE

Felix Beßner, Bianca Faltermeyer, Elena Faltermeyer,

Lisa Gholami, Max Schmelzer, Birgitt Woff, Lisa Wolff

ANZEIGEN- UND MARKETING-LEITUNG

Bodo Meinsen

Tel. +49 (0)89-905290-72

Fax +49 (0)89-905290-73

eMail: anzeigen@eye-com.net

ADMINISTRATION MANAGEMENT ANZEIGEN

Britta Melzer

Tel. +49 (0)731 - 3806863

E-Mail: anzeigen@eye-com.net

GESTALTUNG

Heinz Putschies, Art Direction

Sigrid Lupfer

eMail: grafik@eye-com.net

ANZEIGENPREISE

Preisliste Nr. 4 vom 1. Oktober 2018

DRUCK/GESAMTHERSTELLUNG/

VERTRIEB

KASTNER AG, das medienhaus

Schlosshof 2-6, 85283 Wolnzach

Hall of Frames

Tel. +41-4187800-13, www.hallofframes.ch

Leica Eyecare

Tel. 06441-5668020, www.leica-eyecare.com

Silmo Expo

Tel +33-1-43462761, www.silmoparis.com

Spectaris Trendforum

Tel. 030-89543022, www.spectaris-trendforum.de

Carl Zeiss

Tel. 07361-591-0, www.vision.zeiss.de

EYECOM ist das neue Unternehmermagazin für alle unabhängigen Augenoptik-Unternehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Sofern Sie zu dieser Gruppe gehören, bekommen Sie das Magazin kostenfrei alle zwei Monate zugeschickt. Wenn Sie ein Geschäft neu eröffnet

oder geschlossen haben oder falls sich Ihre Adresse geändert hat, bitten wir um kurze Nachricht an info@eye-com.net.

ERSCHEINUNGSWEISE

6 x jährlich

EINZELVERKAUFSPREIS

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Jahres-Abo Europa: 42,00 €

(ohne Ust-ID +7% MwSt)

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mit schriftlicher Genehmigung des Verlages

unter ausführlicher Quellenangabe gestattet.

Autorenbeiträge decken sich nicht unbedingt

mit der Meinung der Redaktion. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte haftet der Verlag

nicht. Im Falle höherer Gewalt oder bei Störung

des Arbeitsfriedens besteht kein Anspruch auf

Lieferung oder Entschädigung. Erfüllungsort

und Gerichtsstand ist Kirchheim bei München.

70

EYECOM 04 | 2019


T

C O M M U N I

Y

EYECOM – die EyewearCommunity

in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Erst war es nur eine Idee. Dann wurde es spannend und konkret. Jetzt startet die EyewearCommunity von EYECOM

und lädt alle Leserinnen und Leser dieses Magazins ein, Teil der Gemeinschaft zu werden.

EYECOM Magazin - die Zeitschrift, die alle zwei Monate für bessere Information und Inspiration sorgt und über 13.300

Augenoptikunternehmern erreicht.

EYECOM Online - das ergänzende Internet-Portal mit aktuellen Infos der

Augenoptik-Branche startet ebenfalls demnächst und lädt zum Mitmachen

ein.

MAGAZIN

EYECOM College - Wissen und Weiterbildung aus der Branche für die

Branche. Diese Veranstaltungs-und Seminar-Plattform bringt Kompetenz

und Lernbereitschaft zusammen.

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ONLINE

EYECOM Events - ob das kurzfristige Treffen am EYECOM Stammtisch in

verschiedenen Regionen oder die Einladung zum großen Get together - die

EYECOM Community kommt zusammen und tauscht sich aus. Wir schaffen

Begegnungen.

COLLEGE

Und nun wünschen wir uns etwas von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser: Machen Sie mit! Nutzen Sie die EYECOM

Community-Möglichkeiten! Lassen Sie uns gemeinsam großartig werden! Herzlich willkommen bei EYECOM - der

Eyewear Community.

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Mobil +49 171 4 63 48 67 · E-Mail: meinsen@eye-com.net

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