DTM 2019 - Race 07|08 Norisring - {have speed in f[ ]cus!} Das Online Magazin zur DTM.

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Endlich war der Nürnberger Stadtkurs rund um den Norisring Gastgeber der DTM. Alljährlich pilgerten die Fans zum Rennspektakel auf die Steintribüne und verfolgten gespannt das bunte Treiben auf dem Rundkurs. In diesem Jahr hat DTM-Boss Gerhard Berger einen besonders interessanten Gast eingeladen. Fürst Albert von Monaco hat am Sonntag erst einen Rundgang hinter den DTM-Kulissen gemacht und anschließend hat er sich in die fangefüllte Startaufstellung gewagt, um so laut. nah. dran. sein zu können. Viele Fragen rund um diesen hohen Besuch machten sich breit. Und promt wurde orakelt, ob es demnächst ein Stadtrennen in Monaco geben könnte. Dass dies ein heimlicher Wunsch Bergers ist, hat man hier und da bereits vernehmen können. Tja, genaues wissen wir auch noch nicht, aber es bleibt spannend, bis diese Frage beantwortet wird.

In der Meisterschaftstabelle gab es nach diesem Rennwochenende einige Verschiebungen. Rast ist immer noch die Nummer Eins und konnte seine Titelchancen weiter ausbauen. Im Samstagsrennen wurde wieder einmal das Safety-Car bemüht und ein Unfall unter Markenkollegen der BMW-Flotte ließen Glock vorzeitig in den Feierabend gehen.

Sonntag hingegen war das Rennen an sich recht unspektakulär. Hier wurden die Audi-Fans zum heftigen Kopfschütteln gleich nach dem Start bemüht, denn auch im zweiten Rennen räumten sich zwei Markenkollegen unschön aus dem Rennen. Diesmal waren es die Herren der Ringe, die ihrem Fahrerinstinkt folgten. Lachender Dritter war dann BMW-Pilot Spengler, der nicht nur siegte, sondern auch damit den bisherigen „Mr. Noris - Jamie Green“ diesen Titel abgefahren hatte.

Interessant war auch wieder der Blick in die Cockpits der Formel-Frauen. Die W-Series biegt nun langsam auf ihre Zielgerade ein. An diesem Wochenende wurde das 4. Rennen von insgesamt 6 Veranstaltungen gefahren und es wurde ein neues Sieger-Gesicht gefeiert. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg konnte sich die Spanierin Marta Garcia behaupten und Visser und Chadwick auf die Plätze 2 und 3 verweisen.

Nächstes Race-Weekend wird in Assen [NL] ausgetragen.

Rahmenserie im f [ ] cus!

Frauenpower

W Series 2019

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Race 07 & 08 Norisring

04/19

Race 07

P1 Rast Audi

Race 08

P1 Spengler BMW


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endlich war der Nürnberger Stadtkurs rund um den Norisring Gastgeber der DTM. Alljährlich pilgerten die Fans

zum Rennspektakel auf die Steintribüne und verfolgten gespannt das bunte Treiben auf dem Rundkurs. In diesem

Jahr hat DTM-Boss Gerhard Berger einen besonders interessanten Gast eingeladen. Fürst Albert von Monaco hat

am Sonntag erst einen Rundgang hinter den DTM-Kulissen gemacht und anschließend hat er sich in die fangefüllte

Startaufstellung gewagt, um so laut. nah. dran. sein zu können. Viele Fragen rund um diesen hohen Besuch machten

sich breit. Und promt wurde orakelt, ob es demnächst ein Stadtrennen in Monaco geben könnte. Dass dies ein

heimlicher Wunsch Bergers ist, hat man hier und da bereits vernehmen können. Tja, genaues wissen wir auch noch

nicht, aber es bleibt spannend, bis diese Frage beantwortet wird.

In der Meisterschaftstabelle gab es nach diesem Rennwochenende einige Verschiebungen. Rast ist immer noch die

Nummer Eins und konnte seine Titelchancen weiter ausbauen. Im Samstagsrennen wurde wieder einmal das Safety-Car

bemüht und ein Unfall unter Markenkollegen der BMW-Flotte ließen Glock vorzeitig in den Feierabend gehen.

Sonntag hingegen war das Rennen an sich recht unspektakulär. Hier wurden die Audi-Fans zum heftigen Kopfschütteln

gleich nach dem Start bemüht, denn auch im zweiten Rennen räumten sich zwei Markenkollegen unschön aus

dem Rennen. Diesmal waren es die Herren der Ringe, die ihrem Fahrerinstinkt folgten. Lachender Dritter war dann

BMW-Pilot Spengler, der nicht nur siegte, sondern auch damit den bisherigen „Mr. Noris - Jamie Green“ diesen Titel

abgefahren hatte.

Interessant war auch wieder der Blick in die Cockpits der Formel-Frauen. Die W-Series biegt nun langsam auf ihre

Zielgerade ein. An diesem Wochenende wurde das 4. Rennen von insgesamt 6 Veranstaltungen gefahren und es

wurde ein neues Sieger-Gesicht gefeiert. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg konnte sich die Spanierin Marta Garcia

behaupten und Visser und Chadwick auf die Plätze 2 und 3 verweisen.

Nächstes Race-Weekend wird in Assen [NL] ausgetragen

Eure Redaktion

{have speed in f[ ]cus!} & DAS TEAM !

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Since 2013 NOR 003

Best

Pitstop Award

Quali 07

Hankooktire

Ehrung 100 Rennen

Race 07 Quali 08

Ausfälle Race 08

736 Tage

bis zum Sieg

Fürstlicher

Besuch

Tabelle

Aufreger...

the art of

DTM colours

Rahmenserie

im f[ ]cus!

W-Series Ziel Race 02

Von der Piste

auf die

Straße

Schmidt

Felgen

TUNING

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Impressum

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73. Magazin

002 | 003


004

Der Norisring.

Seit Jahren das Highlight im Rennkalender der

DTM. Eine Runde mit über 600 PS durch die Stadt

knallen zu dürfen und dabei jubelnde Zaunsgäste

der anliegenden Gärten, Wohnhäusern mit Ihren

Balkonen wahrzunehmen, hat schon Ähnlichkeit

mit Monaco und der F1. Auf dem Nürnberger

Zeppelinfeld zählen die Fans der DTM zu den absoluten

Stammgästen. Seit der Serien-Premiere im

Jahr 1984 ging die DTM lediglich 1985 und 1986

am Norisring nicht an den Start. Es ist die Atmosphäre,

die diese Veranstaltung zu etwas Besonderem

macht. Der Norisring ist der einzig verbleibende

Stadtkurs in Deutschland, die Zuschauer

können von der großen Steintribüne nahezu die

komplette Strecke einsehen. Dass die Rennen in

der Regel im Hochsommer ausgetragen werden,

trägt zur prächtigen Stimmung zwischen Grundig-Kehre

und Dutzendteich bei.

Schnellste Runde

2017: 47.846 Bruno Spengler - BMW M4 DTM

Die meisten Siege

Bruno Spengler [5] & Jamie Green [4]

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Race

07 | 08

Norisring

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Gewinner sind die Fans

Das erste Drittel der DTM-Saison 2019 ist vorbei und

die Neuerungen haben sich schon jetzt ausgezahlt.

Gewinner sind die Fans, die bisher durchweg spannende

Qualifyings und spektakuläre Rennen gesehen

haben, nicht selten mit einem völlig unerwarteten

Ausgang.

Mit dem neuen über 600 PS starken Turbomotor und

den im Gegensatz zum letzten Jahr leichteren Boliden

machen die Fahrer die Tourenwagenserie zur

schnellsten DTM aller Zeiten.

Der Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook ist

ein weiterer Garant dafür, dass den Zuschauern an

jedem DTM-Wochenende packender Motorsport geboten

wird. Obwohl der Ventus Race im Gegensatz

zu den Fahrzeugen nicht verändert wurde, besticht

er auch bei der wesentlich höheren Belastung mit

seiner gleichbleibend starken Performance.

Der zweite DTM-Auslandsstopp in Misano vor knapp

drei Wochen hat bewiesen, dass der Hankook Rennreifen

auch härtesten Belastungen durch die neue

Fahrzeuggeneration standhält. Trotz Streckentemperaturen

von 46 Grad konnte der Ventus

Race das hohe Grip-Niveau halten. Marco Wittmann

(BMW) bestritt im Samstagsrennen 38 von

39 Runden mit einem Satz Hankook Rennreifen

und fuhr mit dieser gewagten Taktik zum Sieg.

Hohe Temperaturen sind am Norisring in Nürnberg

keine Seltenheit. Allerdings wird die Herausforderung

für den Hankook Rennreifen im Gegensatz

zum letzten Stopp in Misano wesentlich

geringer sein. Die Fahrbahn des einzigen Stadtkurses

in Deutschland, über den normalerweise

der Straßenverkehr rollt, wurde zwar immer wieder

repariert und besteht daher aus verschiede-


008

nen Belägen. Doch die unterschiedlichen Asphaltarten

sind glatt und in sich geschlossen, so dass

kein vorzeitiger Reifenverschleiß zu erwarten ist.

Auf schnelle Geraden folgen enge Kurven und

Passagen, vor denen die Fahrer ihre Boliden teilweise

sehr stark abbremsen müssen, wofür das

„fränkische Monaco“ bekannt ist.

„Wir haben wegen der höheren PS-Leistung während

der gesamten Saison insbesondere durchdrehende

Hinterräder beobachtet. Dadurch können

die Reifen etwas heißer werden, allerdings

ohne dass die Performance in irgendeiner Weise

beeinträchtigt würde. Sollte es am Nosiring vor

allem zu Beginn des Wochenendes aufgrund des

noch verschmutzen Untergrundes zu einigen Rutscheinlagen

kommen, dürfte sich auch da die Belastung

für den Ventus Race in Grenzen halten“,

erklärt der verantwortliche Hankook DTM-Renningenieur.

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Berüchtigt ist der Norisring für seine Bodenwellen,

die bei den Fahrzeugen das sogenannte

Bouncing bewirken. Dieses unkontrollierbare

Auf- und Abhüpfen insbesondere der Frontpartie

der Autos macht es für die Fahrer schwer, den

richtigen Anbremspunkt zu treffen. Ohnehin ist

es für die Piloten entscheidend, auf dem engen

Stadtkurs die richtige Linie zu finden. Sonst kann

es wie in sooft in der Vergangenheit am Ausgang

des „Schöller-S“ zu einem unfreiwilligen Kontakt

mit der Mauer kommen.

Thomas Baltes:

„Man braucht auf der 2.3 Kilometer

langen Strecke in Nürnberg ein ausgeglichenes

Fahrzeug-Setup. Die Balance

zwischen Aggressivität und

Sicherheit muss stimmen, dann performt

auch der Hankook Rennreifen

auf seinem höchsten Niveau.“


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Best Pitstop Award

Und wieder ist das Audi Sport Team

Phoenix um Mike Rockenfellers Rennboliden

das schnellste Team beim Abspulen

des Boxenstopps.

38.822 Sekunden

25 Punkte

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WERBUNG in eigener Sache

100. Rennen in Misano waren Anlaß

unser riesiges Fotoarchiv auf den Kopf

zu stellen, um die schönsten Momente

dieser Rennen für Timo Glock und Marco

Wittmann herauszusuchen.

Am Freitagabend haben wir dann beiden

diese individuelle Erinnerung überreicht.

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Bereit

für

die

Stadt!


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#51 Nico Müller

Poleposition im Race 7|18

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Qualifying Race 07:

P1 #51

P2 #25

P3 #28

Nico Müller [Audi Sport Team Abt Sportsline]

46.337 min

Philipp Eng [BMW Team RBM]

46.412 min

Loic Duval [Audi Sport Team Phoenix]

46.485 min


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Race seven

06.07.2019

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Der Start:

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Während Nico Müller von der Pole Position gleich nach vorne enteilte, würgte dahinter

auf P3 Rene Rast seinen Audi ab. Der Vize-Meister fiel bis auf den letzten Platz zurück.

Philipp Eng stürmte nach seiner Strafe nach vorne und kämpfte mit BMW-Kollege Bruno

Spengler um die zweite Position. Der Franko-Kanadier konnte sich auf P2 behaupten.


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Boxenstopps wieder nach der ersten Runde...

Mit von Habsburg, Rockenfeller und Eriksson bogen je

ein Fahrer aller drei Hersteller nach der ersten Runde zum

Pflicht-Reifenwechsel in die Boxengasse ab.

In Runde zwei entschieden sich Wittmann und Frijns für

ihren Pflicht-Stopp.

In der darauffolgenden Runde waren Rast, Juncadella

und Dennis an der Reihe.

In Runde vier wurde das Safety Car auf die Strecke geschickt.

Fittipaldi ist mit seinem Audi nach einem Startgerangel

mit Beschädigungen an der Radaufhängung

liegen geblieben. Damit wurde das Fahrerfeld zusammengeschoben

und wer bis dato seinen Pflichtboxenstopp

absolviert hatte, konnte davon profitieren.


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Restart in Runde 11

Auslöser #21 Fittipaldi wurde im Startgetümmel berührt und fiel mit beschädigter

Radaufhängung vorzeitig aus. Zur sicheren Bergung des WRT-Audis entschied sich die

Rennleitung ab der vierten Runde für eine Safety-Car-Phase. Der Restart erfolgte in Runde

11 und die Fans auf der Steintribüne konnten das Spektakel hautnah miterleben.


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„Ich will Sheldon keine Vorwürfe machen, das ist sein erstes Mal am Norisring. Hier

vertut man sich schnell auf der Bremse. Er hat den Bremspunkt verpasst und mich

aufs Korn genommen. Schade, das tut weh. Auf der rechten Seite war der Unterboden

kaputt und ein Reifen von der Felge runter.“ Timo Glock, BMW Team RMR

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„...und nach dem Re-Start wurde es in Kurve vier ein wenig eng für mich.

Ich habe Timo leicht berührt. Das war mein Fehler. Es tut mir sehr leid. Und

natürlich möchte ich mich bei Timo entschuldigen.“

Sheldon van der Linde, BMW Team RBM


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Nach dem Re-Start zur elften Runde krachte es erneut. Glock wurde auf Platz sechs liegend von BMW-Markenkollege

van der Linde gedreht. WRT-Rookie Jonathan Aberdein konnte nicht ausweichen und erwischte

Glock an der Seite. Für den früheren Formel-1-Piloten war das Rennen damit vorzeitig beendet.

Ein letzter Blick auf die vorbeirasende Meute und dann ging es zu Fuß am Dutzendteich vorbei zur Boxengasse.

Van der Linde kassiert für den Vorfall eine Durchfahrtsstrafe.


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#53

Jamie Green


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Großer Tag für Audi!

Heimspiel in Nürnberg

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Rennen 07

René Rast gewinnt vor ausverkauften Tribünen das Samstagsrennen auf dem Norisring mit einem Vorsprung von fast 35

Sekunden. Trotz verpatzten Starts und auf den letzten Platz zurückgefallen, machte Rast das Unmöglich möglich. Der Trainingsschnellste

Müller schnappte sich in der letzten Runde noch Platz zwei und machte so einen Audi-Doppelsieg perfekt.

Als Dritter überquerte Eriksson [BMW] die Ziellinie und Duval komplettierte die starke Vorstellung des neuen Audi RS 5

DTM mit Platz vier.

Das war ein verrücktes Rennen“, sagte Rast. „Natürlich hatten wir mit dem Safety-Car etwas Glück. Aber wir waren heute

sehr schnell und wären auch so vorne mitgefahren. Nur das mit dem Start muss ich noch etwas üben. Ich habe die Kupplung

zu schnell kommen lassen und den Motor abgewürgt. Auch im Qualifying müssen wir morgen besser werden.“

Im Rennen gelang Müller ein neuer Rundenrekord. Der Schweizer erwischte einen perfekten Start und setzte sich mühelos

von den Verfolgern ab, wurde dann aber ein Opfer des Safety-Cars. Müller zählte zu jenen Fahrern, die ihren Boxenstopp

noch nicht absolviert hatten, als das Safety-Car auf die Strecke ging. Nach seinem Reifenwechsel in Runde 30 kam

der Audi-Pilot als Siebter wieder auf die Strecke, überholte auf den frischeren Reifen einen Konkurrenten nach dem anderen

und schnappte sich mit einem Überraschungsangriff in der letzten Kurve auch noch den bis dahin zweitplatzierten

BMW von Joel Eriksson.

Das war mir persönlich besonders wichtig, weil ich in Zolder praktisch das ganze Rennen hinter ihm hing und einfach

nicht vorbeikam“, sagte Müller. „Nach dem Safety-Car habe ich nicht mehr damit gerechnet, noch aufs Podium zu kommen,

weil viele Autos schon ihren Boxenstopp absolviert hatten. Ich bin stolz auf mein Team, dass wir es trotzdem geschafft

haben. Wir haben heute alles richtig gemacht.“

Für Audi war es der insgesamt sechste DTM-Sieg auf dem Norisring. Zuletzt hatte 2016 Nico Müller das Audi-Heimspiel

auf dem Norisring gewonnen.

FAZIT


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„...das mit dem Start muss ich

noch etwas üben...

Ich habe die Kupplung zu

schnell kommen lassen und

den Motor abgewürgt...“

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Zwischenfälle.

Ausfälle.

Technische Probleme

In Runde 26 zwingen technische Probleme

Frijns und Rockenfeller zum vorzeitigen

AUS.

Erst musste Rockenfeller nach verhängter

Strafe ans Ende des Starterfeldes und

kämpfte sich nach einem zeitigen Boxenstopp

bis auf P6 nach vorn. Dann konnte

er nicht mehr mithalten und musste

seinen Wagen in der Box parken. Einen

frühzeitigen Feierabend musste auch sein

Markenkollege Frijns einlegen. Ein Defekt

führte zum Abstellen seines Audis.


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Poleposition Race 08

#33 René Rast


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Qualifying Race 08:

P1 #33

P2 #53

P3 #51

René Rast [Audi RS5 DTM]

46.146 min

Jamie Green [Audi RS5 DTM]

46.153 min

Nico Müller [Audi RS5 DTM]

46.153 min

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Fauxpas!

Jamie Green ist im Qualifying unter roter

Flagge zu schnell gefahren.

Die Strafe folgte auf den Fuß...

Er fiel auf P7 zurück!

Nico Müller rückte auf die zweite Position

und mit Loic Duval führten drei Audi RS

5 DTM das Feld an. Dahinter lauerte das

BMW-Trio aus Eng, Spengler und van der

Linde.


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Race Eight

07.07.2019

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Ein „Sandwich“ mit Folgen.

Spengler nutzt die Chance!

Pole-Setter Rast gerät in den ersten Kurven in

Markenkollegen-Bedrängnis. Im Audi-Sandwich

zwischen Müller und Duval beginnt

das Drama:

Müller erwischte den Samstags-Sieger am

Heck und drehte ihn in die Bande. Rast fiel

bis ans Ende des Feldes zurück und bog direkt

in die Box zum Reifenwechsel ab. Müller

kassierte eine Durchfahrtsstrafe, während

Spengler und Eng die Führung übernahmen.

Vor allem Norisring-Experte Spengler

gelang ein Bombenstart vom fünften bis auf

den ersten Platz.


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#7 Bruno Spengler

löst mit seinem Sonntagssieg

„Mr. Noris“ - Jamie Green ab

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„Mr. Noris“ hat abgedankt.

Es lebe „Norisring Bruno“!

Spengler legte den Grundstein zum Sieg mit einem

überragenden Start. Von Platz fünf schnellte der

Franko-Kanadier nach vorne und übernahm schon

in der ersten Runde die Führung. Ihm spielte auch

das Audi-Gerangel zwischenn Rast, Müller und Duval

in seine Sieg-Karten.

Samstags-Sieger und Pole-Setter Rast kam nicht über

den siebten Platz hinaus. Der Audi-Star durchquerte

die ersten Kurven als Führender, bis er von Hintermann

Müller getroffen und in die Streckenbegrenzung

geschickt wurde. Der Schweizer, am Samstag

Zweiter hinter Rast, kassierte für diesen Vorfall eine

Durchfahrtsstrafe. Rast bog nach der ersten Runde

in die Boxengasse ab und ordnete sich weit hinten

im Feld ein. Diesmal klappte es allerdings nicht wie

im ersten Rennen mit der großen Aufholjagd. Ihm

fehlte da wohl ein Safety Car Einsatz, um auf die

NOR 065

Rennen 08

FAZIT


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NOR 067

vorderen Positionen aufzuschließen. Unfall-Gegner Müller

beendete das Sonntags-Rennen auf der achten Position.

Ein herber Rückschlag für beide Audi-Fahrer, die wichtige

Punkte im Meisterschaftskampf auf der Strecke liegen lassen

mussten.

Green hatte das Rennen nach einer Qualifying-Strafe vom

siebten Platz aufnehmen müssen. Der Brite, der auch Mr.

Noris genannt wird, konnte sein Rennen zwar unbeschadet

beenden, hat aber seinen Titel „Mr. Noris“ an Spengler

abgeben müssen. Spengler hatte heute zum Fünften Mal

die Zielflagge am Norisring gesehen. Mit Mike Rockenfeller

gelang Audi wie am Vortag ein doppelter Podesterfolg.

Audi-Fahrer Robin Frijns, Philipp Eng im BMW und Loic Duval

(Audi) fuhren auf die Plätze vier bis sechs.


068

Freude

pur!

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NOR 069


070

DTM

STA

TIS

TIK

Team Championship 2019

Team

Pkt.

Audi Sport Team Rosberg 180

Audi Sport Team Abt Sportsline 160

BMW Team RMG 148

Constructors Championship 2019

Hersteller

Pkt.

Audi 457

BMW 338

Aston Martin 027

Championship 2019

Stand nach Race 08|18

Pos Fahrer Team Pkt

01 René Rast Audi Sport RS5 DTM 127

02 Nico Müller Audi Sport RS5 DTM 102

03 Philipp Eng BMW M4 DTM 101

04 Bruno Spengler BMW M4 DTM 076

05 Marco Wittmann BMW M4 DTM 072

06 Mike Rockenfeller Audi Sport RS5 DTM 066

07 Loic Duval Audi Sport RS5 DTM 058

08 Robin Frijns Audi Sport RS5 DTM 057

09 Jamie Green Audi Sport RS5 DTM 045

10 Joel Eriksson BMW M4 DTM 043

11 Sheldon van der Linde BMW M4 DTM 025

12 Timo Glock BMW M4 DTM 023

13 Pietro Fittipaldi Audi Sport RS5 WRT DTM 013

14 Jonathan Aberdein Audi Sport RS5 WRT DTM 013

15 Daniel Juncadella Aston Martin Vantage DTM 011

16 Paul Di Resta Aston Martin Vantage DTM 011

17 Jake Dennis Aston Martin Vantage DTM 010

18 Ferdinand v. Habsburg Aston Martin Vantage DTM 003

Punkte im Qualifying Race 07 & 08

Race 07

Pkt

Poleposition Nico Müller 3

Startplatz 2 Philipp Eng 2

Startplatz 3 Loic Duval 1

Race 08

Pkt

Poleposition René Rast 3

Startplatz 2 Jamie Green 2

Startplatz 3 Nico Müller 1

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NOR 071

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736 Tage warten auf einen Sieg

NOR 073

Betrachten wir seine DTM-Karriere, sehen wir auf 16 erfolgreiche Siege

auf ganz unterschiedlichen Rennstrecken und in unterschiedlichen

Marken.

2006 - 2011 fuhr Spengler für Mercedes um die begehrten Punkte in

der Meisterschaft. Er konnte in diesen Jahren neunmal die Zielflagge

als Erster sehen.

Mit dem BMW-Comeback 2012 wechselte der Franko-Kanadier die

Marke und konnte gleich im ersten Jahr die Meisterschaft im BMW für

sich entscheiden.

Nach nunmehr 185 Rennen belegt er gemeinsam mit Green den siebten

Platz in der ewigen Statistik der Tourenwagenserie. Das DTM-Urgestein

belegt in der aktuellen Saison nach 8 Rennen Tabellenplatz vier.

Der Norisring-Sieg am Sonntag - sein erstes Podium 2019 - ließ Spengler

aufatmen, vor allem angesichts der vergangenen Erlebnisse. Etwas

unter dem Radar der Öffentlichkeit verlor er in dieser Saison schon bei

drei Gelegenheiten einen greifbaren Podestplatz durch eine für ihn

unglückliche Safety-Car-Phase.

„Es war gut, endlich mal wieder ein normales Rennen

zu haben.“


Und wie

Aufre

074

...

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NOR 075

der ein

ger

Die Saison ist fortgeschritten...

Der Kampf um die höchste Punktzahl an einem Rennwochenende

wird merklich härter. Jeder Punkt ist am Ende für die Meisterschaftsentscheidung

wichtig. Nach acht Rennen hat sich bereits der DTM

Champion von 2017, René Rast, mit 127 Punkten ein Punktepolster

erarbeiten können. Dennoch ist es viel zu früh, um sich entspannt

zurück zu lehnen. Die Verfolger liegen in unmittelbarer Schlagdistanz

und zeigen hier und da schon mal die Ellenbogen im Kampf um

jeden Meter. So auch auf dem Stadtkurs von Nürnberg. Die kürzeste

Renndistanz im Rennkalender muss 70 mal umrundet werden, ehe

die Zielflagge fällt und das Streckenlayout hält wenig Überholmöglichkeiten

bereit.

Wohin mit seinem Rennfahrer-Instinkt?

Zu viel wollen, kann schon mal schiefgehen. Im Sonntagsrennen

wurden alle Zeuge eines Vorfalls, den keiner sehen will. Markenkollegen

und Titelanwärter zerstören ihr Rennen und bringen sich so

um wertvolle Punkte im Meisterschaftskampf.

Schon vor der ersten Kurve nach dem Start konnten alle Fans die

Anfahrt auf die Grundigkehre fingernägelkauend verfolgen. Zunächst

übersteht Rast das Markenkollegen-Sandwich.


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Spengler [BMW] mit einem granaten Start ist der

lachende Dritte und zieht innen in der Grundigkehre

an den Kampfhähnen vorbei und setzt

sich an der Spitze ab.

Die nächste Kurve: Müller trifft auf Rast, ein herber

Rückschlag für Fahrer, Teams und Fans. Die

Rennleitung hat Müller mit einer Durchfahrtsstrafe

belegt und somit hatten beide ihre besten

Positionen verloren und konnten sich nur

noch um Schadensbegrenzung bemühren.

„Kontakte zwischen Audi-Fahrern

wollen wir nicht sehen. Nico hat

sehr spät gebremst, vielleicht ein

bisschen zu spät. Aber Rene hat

schon ziemlich stark eingelenkt. Ich

weiß nicht, ob Nico das hätte verhindern

können.“ So Dieter Gass, Audi-Motorsportchef,

nach dem Rennen.

„Wir tragen beide unseren Teil der

Schuld“, meinte Müller. „Ich glaube nicht,

dass ich viel falsch gemacht habe. Ich

hätte es verhindern können, das akzeptiere

ich. Aber nur, wenn ich komplett

zurückgesteckt und meinen Instinkt

als Rennfahrer in den Keller geschickt

hätte. Und das macht niemand, denke

ich.“

Das ist unglücklich gelaufen, das haben

wir nicht gebraucht“, sagte er bei

Sat.1. Und mit Blick auf Unfall- und Titelgegner

Müller: „Wir sind Freunde

abseits des Racing, deshalb passt das

schon.“

Rast beendete sein Sonntagsrennen auf P7 mit 6

Punkten und Müller holte auf P8 noch vier Punkte.

halb auch am Samstag der frühe Einsatz des Safety-Cars.

Das ist nicht neu!

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#51 Nico Müller

#33 René Rast

NOR 077


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Punktesegen für R-Motorsport

#76 Jake Dennis | #23 Daniel Juncadella | #62 Ferdinand

12 Punkte mit Aston Martin Vantage DTM

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von Habsburg

NOR 079


080

Was wäre, wenn ... ?

Promidichte am Norisring ist nichts Ungewöhnliches,

aber in diesem Jahr wurde

noch eins drauf gesetzt!

Gerhard Berger, DTM-Boss, machte es möglich.

Das Oberhaupt des monegassischen Fürstentums

zu Besuch am Sonntag beim Rennen

auf dem Norisring. Als das die Runde machte,

wurden Spekulationen laut: Was wäre, wenn

ein DTM-Rennen in Monaco möglich werde?

Dass das Bergers geheimer Wunsch ist, konnte

man schon hören, aber wie nah die Realität

ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulativ

bewertet werden. Wann es soweit sein könnte

und zu welchen Bedingungen, steht noch

in den Sternen.

Fürst Albert von Monaco selbst hat diese Option

nicht kategorisch ausgeschlossen. Vor dem

Rennstart am Sonntag sagte er bei Sat.1:

„Wir haben ein wenig mit Gerhard

Berger darüber gesprochen.

Vielleicht ergibt sich eines Tages

die Möglichkeit. Wir müssen uns

ein paar Dinge anschauen. Aber

das ist eine wunderbare Serie mit

großartigem Wettbewerb und toller

Sichtbarkeit.“

Albert, ohne Fürstin Charlène angereist, genoss

die Stimmung auf dem berühmten Stadtkurs

und vor allem die Fannähe im Grid.

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NOR 081


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NOR 083

Er nutzte auch die Zeit zwischen den Rennphasen, um

einen Blick hinter die berühmten Kulissen der DTM zu

werfen.

So stattete er unter anderem DTM-Rookie Ferdinand von

Habsburg einen Besuch ab und ließ sich in der Box von

R-Motorsport den Aston Martin Vantage DTM zeigen.

Später überreichte er dem Sieger im Sonntagsrennen,

Bruno Spengler, den Pokal.


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art of DTM colours

#4 Robin Frijns

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W Series 2019

Round four of six

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Es wird nicht langweilig...

In vier Rennen drei Siegerinnen - Start-Sieg-Rennen für Garcia

Ein neues Siegerinnengesicht in der W-Series.

Erst sicherte sich die Spanierin Marta

Garcia für das vierte Rennen die Pole-Position

und dann den Sieg am Norisring.

Titelanwärterinnen Chadwick und Visser

holen wichtige Meisterschaftspunkte und

fahren beide aufs Podium.

Im vierten Rennen wurde die dritte Siegerin

gefunden: Die Spanierin Marta Garcia triumphierte

beim Saisonlauf auf dem Norisring

zum ersten Mal in der neuen Frauenserie

und hat sich damit näher an die Titelrivalen

Chadwick und Visser herangefahren.

Die erst 18-Jährige zeigte ein starkes Wochenende

und holte sich nach der Pole-Position

auch souverän den ersten Sieg. Garcia

führte das Rennen vom Start weg an

und hatte im Ziel 3,6 Sekunden Vorsprung

auf Visser, die von Rang fünf einen starken

Start hinlegte und ihre zweite Position hart

gegen die weiterhin Meisterschaftsführende

Chadwick verteidigen konnte.

Vierte wurde die Liechtensteinerin Wohlwend

vor Kimilainen, die bei ihrer Rückkehr

in die Serie einen guten fünften Platz einfuhr.

Die Finnin war beim Saisonauftakt in

Hockenheim bei einem Unfall verletzt worden

und kehrte erst am Norisring wieder in

das Cockpit zurück.

Koyama wurde Sechste vor Cook, Pepper

und Hawkins. Die Deutsche Schiff bekam

als Zehnte noch einen Zähler.

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#19 Marta Garcia

Freies Training


090

Start W-Series

Race 4/6

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#3 Gosia Rdest

Für Rdest lief das Rennen nicht wie geplant: Nach einem

starken vierten Startplatz beschädigte sich die Polin schon

am Start ihren Frontflügel und wurde von der Rennleitung

an die Box zitiert. Auf dem Weg dahin viel zu schnell unterwegs,

hat sich noch eine Durchfahrtsstrafe erhalten und beendete

das Rennen auf P14.

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Grundigkehre

Fluch & Segen


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#7 Emma Kimilainen

Die Finnin war beim Saisonauftakt in Hockenheim bei einem Unfall verletzt

worden und kehrte erst am Norisring wieder in das Cockpit zurück. Ihr erstes

Rennen nach Ihrer Verletzung konnte Sie auf Anhieb mit P5 beenden.

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#95 Beitske Visser - P2

#55 Jamie Chadwick P3


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#19 Marta Garcia

Poleposition & Sieg

Race 4/6

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Steckbrief Marta Garcia

Nationalität: Spanisch

Alter: 18 Jahre

Rennerfahrung: 34 Rennen

Erstes Rennen:

Circuito de Karting Fuente Alamo

(Murcia, Spanien)

Lieblingsauto: Mercedes AMG

Lieblingsstrecke:

Jerez, Spanien|Ortona, Italien.

Rennheld: Lewis Hamilton

Stolzester Moment:

Sieg Troffeo Della Industria

2015


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Tabelle Championship W-Series 2019 4/6

Position Driver Number Driver Points

1 55 Jamie Chadwick 083

2 95 Beitske Visser 073

3 19 Marta Garcia 060

4 5 Fabienne Wohlwend 041

5 27 Alice Powell 033

6 85 Miki Koyama 030

7 26 Sarah Moore 022

8 31 Tasmin Pepper 022

9 11 Vicky Piria 012

10 37 Sabré Cook 010

11 7 Emma Kimilainen 010

12 2 Esmee Hawkey 002

13 3 Gosia Rdest 002

14 99 Naomi Schiff 002

15 20 Caitlin Wood 001

16*R 77 Vivien Keszthelyi 001

17 21 Jessica Hawkins 000

18 67 Shea Holbrook 000

19 49 Megan Gilkes 000

20*R 58 Sarah Bovy 000

*R = Reserve driver

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Schmidt-Felgen in 20 und 21 Zoll

von der Piste

auf die Straße

Mercedes-AMG C 63 S

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Camouflage-Folierung

in Grau & Weiß

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Im DC Comics-Universum ist Two-Face

ein ehemaliger Staatsanwalt aus Gotham

City. Der Name rührt daher, dass sein Gesicht

aufgrund eines Säureangriffs zur Hälfte schwer entstellt

ist.

Ganz ähnlich verhält es sich beim Mercedes-AMG C 63 S,

den die im Hamburg beheimateten Spezialisten von DD

Customs auf die Räder stellten. Seine Karosserie ist zwar

nicht hälftig entstellt, dennoch verfügt sie optisch über

zwei verschiedene Seiten.

Zuzuschreiben ist dies einer auffälligen Camouflage-Folierung

in Grau und Weiß, die auf die schwarz lackierte

Karosserie aufgetragen wurde. Sie ist selbstverständlich

nicht symmetrisch, sodass sich bei Betrachtung der Fahrerseite

ein anderes Bild ergibt, als auf der rechten Hälfte

des Fahrzeugs – somit verdiente sich der AMG den Spitznamen

Two-Face. Äußerst passend ist dieser jedoch nicht

nur durch den äußerlichen Auftritt, auch charakterlich

besitzt der C 63 S zwei Gesichter: Als Mittelklasse-Limousine

hat er das Potenzial zur braven Familienkutsche, dank

seines 510-PS-Biturbo-V8 ist er andererseits zugleich ein

böser, höllisch schneller und lauter Sportwagen. Apropos

laut: Die schon im Serienzustand zumeist deutlich ver


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NOR 113

Im DC Comics-Universum ist Two-Face ein ehemaliger

Staatsanwalt aus Gotham City. Der Name rührt daher,

dass sein Gesicht aufgrund eines Säureangriffs zur Hälfte schwer

entstellt ist.

Ganz ähnlich verhält es sich beim Mercedes-AMG C 63 S, den die im

Hamburg beheimateten Spezialisten von DD Customs auf die Räder

stellten. Seine Karosserie ist zwar nicht hälftig entstellt, dennoch verfügt

sie optisch über zwei verschiedene Seiten.

Zuzuschreiben ist dies einer auffälligen Camouflage-Folierung in

Grau und Weiß, die auf die schwarz lackierte Karosserie aufgetragen

wurde. Sie ist selbstverständlich nicht symmetrisch, sodass sich bei

Betrachtung der Fahrerseite ein anderes Bild ergibt, als auf der rechten

Hälfte des Fahrzeugs – somit verdiente sich der AMG den Spitznamen

Two-Face. Äußerst passend ist dieser jedoch nicht nur durch

den äußerlichen Auftritt, auch charakterlich besitzt der C 63 S zwei

Gesichter: Als Mittelklasse-Limousine hat er das Potenzial zur braven

Familienkutsche, dank seines 510-PS-Biturbo-V8 ist er andererseits

zugleich ein böser, höllisch schneller und lauter Sportwagen. Apropos

laut: Die schon im Serienzustand zumeist deutlich vernehmbare

Stimme des Triebwerks war DD Customs noch nicht extrem genug.

Daher erhielt der AMG eine hauseigene Abgasanlage ab Kat mit

elektronischen Klappen, die ihm akustisch noch mehr Präsenz verleihen.

Zudem optimiert ein KW Variante 3-Gewindefahrwerk gleichermaßen

die Fahrdynamik und in Form einer Tieferlegung auch

die Optik.

Ohnehin liegt der Tuning-Schwerpunkt auf einem spektakulären

Exterieur-Design: Kaum minder auffällig als die mit einem XL-Heckspoilerlippe

aus Carbon versehene Camouflage-Karosserie, deren


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NOR 115

ehemaligen Chromteile in Schwarz ausgeführt sind, ist der Radsatz

des C 63 S: Er wurde in Zusammenarbeit mit dem deutschen Traditionshersteller

Schmidt sonderangefertigt und ist perfekt auf den Einsatz

am AMG zugeschnitten. Die konkaven, mehrteiligen FS Line-Felgen

in 10x20 und 11x21 Zoll besitzen schwarze Betten und in

knalligem Rot lackierte Sterne mit fünf Doppelspeichen.

Den Kontakt zur Straße stellen griffige Continental Sport-

Contact 5P-Reifen in den Abmessungen 265/30ZR20 sowie

295/25ZR21 her.

Fakten zum Fahrzeugumbau erteilt:

DD Customs

Menckesallee 23

22089 Hamburg

Tel.: 040 / 69 66 30 77

Fax: 040 / 69 66 30 79

www.ddcustoms.de

E-Mail: info@ddcustoms.de

Auskünfte zum Felgensatz erteilt:

Volker Schmidt GmbH

Efeustraße 19

23795 Bad Segeberg

Tel.: 0 45 51 / 96 45 0

Fax: 0 45 51 / 92 92 7

E-Mail: info@felge.de

www.felge.de


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