OTON 2019/20

tonhalleddorf

Spielzeitmagazin der Tonhalle Düsseldorf für die Saison 2019/20.

Magazin &

Jahresvorschau

OTON

Saison

2019 | 2020

Aufbruch


Gibriel Jewellery

Königsallee 27-31

Girardet-Haus

D-40212 Düsseldorf

info@gibriel-jewellery.com

www.gibriel-jewellery.com


ußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde!

„Hält uns daher ein Komponist vor seiner Musik ein Programm entgegen, so sag´ ich:

Vor allem lass mich hören, dass du schöne Musik gemacht, hinterher soll mir auch dein

Programm angenehm sein.“

Ein Haus der „schönen Musik“, wie der Komponist, Dirigent und langjährige städtische

Musikdirektor zu Düsseldorf Robert Schumann es sich wünschte, ist seit vielen Jahren die

Düsseldorfer Tonhalle.

Das Publikum erlebt dort bei den Konzerten der Düsseldorfer Symphoniker und bei

zahlreichen anderen Veranstaltungen, welche Faszination von der Musik ausgeht. Mit

ihrem vielfältigen Programm erreicht die Tonhalle Musikfreundinnen und Musikfreunde

unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Vorlieben. Die Tonhalle übt eine hohe

Anziehungskraft aus und ist ein musikalisches und künstlerisches Kleinod, über das

Düsseldorf sich glücklich schätzen kann.

Diesem Kleinod immer wieder neue kreative Impulse zu geben und das künstlerische

Niveau fortzuschreiben, ist eine Aufgabe, der sich das ganze Team um die

Geschäftsführer Michael Becker und Torger Nelson voller Leidenschaft, Können und Esprit

widmet. So erwartet Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher auch in der neuen

Spielzeit ein außergewöhnliches Programm, das an die Erfolge der letzten Jahre nahtlos

anzuknüpfen verspricht.

Politik und Verwaltung wollen diesem Haus auch städtebaulich einen neuen Rahmen

geben. Dazu werden derzeit in enger Zusammenarbeit mit Planern, Architekten und im

Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern Pläne für einen sogenannten „Blaugrünen Ring“

entwickelt, der die am Rhein und in der Innenstadt gelegenen Perlen der Düsseldorfer

Kultur und Gartenkunst neu erstrahlen lassen will.

Ich wünsche allen Musikinteressierten viel Freude in der neuen Spielzeit mit wunderbaren

Konzerterlebnissen. Allen Künstlerinnen und Künstlern wünsche ich weiterhin viel Erfolg

bei ihrem virtuosen Spiel, und ich danke allen, die den Übergang in die neue Rechtsform

als gemeinnützige GmbH konstruktiv mitgestalten, um die Tonhalle als Haus der „schönen

Musik“ weiter zu stärken.

Ihr Thomas Geisel

Oberbürgermeister der

Landeshauptstadt Düsseldorf


Klassik für Düsseldorf

2019/20

Das Konzertprogramm der kommenden Saison finden Sie auf unserer

Webseite www.heinersdorff-konzerte.de und im aktuellen

Heinersdorff-Magazin.

Auskunft & Buchung:

Abobüro Heinersdorff im Opernshop

Telefon 0211 13 5370

Rudolf Rudolf Buchbinder Buchbinder © © Marco Marco Borggreve Borggreve

Janine Jansen © © Harald Harald Hofmann Hofmann Decca Decca

Jan Jan Lisiecki Lisiecki © © Christoph Christoph Köstlin Köstlin

© Susanne Diesner


Aufbruch

ist immer

Liebes Publikum,

inzwischen gehen weltweit hunderttausende Schülerinnen und Schüler freitags auf die

Straße. Sie wollen uns Erwachsenen eine ganz einfache Regel ins Gedächtnis rufen: Was

kaputt ist, funktioniert nicht mehr – und sei es unsere Erde. Der Versuch, selbst diese

schlichte Wahrheit der nachwachsenden Erdbevölkerung zwischen Gretas Asperger und

mangelnder Professionalität kaputt zu reden, zeigt, dass viele von uns „Erwachsenen“

ihre Ideale aufgegeben haben. Das Lebensziel ist nicht romantische Gefühligkeit, aber es

kann auch nicht ausschließlich Gewinnmaximierung sein. Irgendwo dazwischen sollten

wir alle uns so einsortieren, dass wir nicht am Ende als die „Generation dumm“ dastehen.

Wir in der Tonhalle sind uns sicher, dass das Konzerterleben, das reale Spüren des

Klanges, das Sehen und Hören der Künstlerinnen und Künstler, der Orchester, des

Saals ein Lebensmittel ist. Es trägt dazu bei, unsere Gefühle zu spiegeln, vielleicht sogar

überhaupt erst zu entwickeln. Es ist ein ständiger Aufbruch. Unsere Aufgabe wird es

bleiben, das Besondere an diesem Erlebnis, diesen aufregenden Schatz zu schützen und

ihn gleichzeitig so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Denn – da sind

wir uns sicher – „Einfach fühlen“-Können gehört zum Leben, und je mehr Gelegenheit wir

dazu bekommen, desto größer wird die Chance, dass wir nachfolgenden Generationen

mehr hinterlassen als eine Müllhalde.

Mit der Neuorganisation der Tonhalle als gemeinnütziger GmbH ist also nicht das

Zeitalter des musikalischen Machiavellismus angebrochen. Dass wir erneut mehr

Besucherinnen und Besucher haben, die „alten“ aber immer noch dabei sind, zeigt, dass

im Idealfall dieser technische Umstieg vor der Bühne gar nicht bemerkt wurde. Hinter der

Bühne dafür umso mehr: Wir haben in den vergangenen Monaten viele neue Mitwirkende

im Team Tonhalle begrüßen können. Gemeinsam mit ihnen allen brechen wir auf, das

„Einfach fühlen“ der Tonhalle Düsseldorf noch sicht-, spür- und hörbarer zu machen.

Allen, die uns dabei unterstützen und die an das einmalige Projekt Tonhalle glauben,

danken wir. Seit dem 1. August sind das noch ein paar mehr:

Die Besucherinnen und Besucher mit und ohne Abonnement, die Gesellschafter, der

Aufsichtsrat, die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer und die

Mitwirkenden aller Altersklassen – vor, auf und hinter der Bühne.

Euch und Ihnen allen: Herzlichen Dank und viel Vergnügen mit dem OTON der

Saison 2019 I 20.

Michael Becker, Torger Nelson

Geschäftsführer

Editorial

3


Saison 2019 | 2020

06 Magazin

34 Tonhalle

06

MAN MUSS EIN BISSCHEN

REMMIDEMMI MACHEN

Harald Welzer über ein lebenswertes Morgen

36

WENN FRISCHER START-UP-WIND WEHT

Vom Amt zur gGmbH

14

24

30

DIE ZEIT RENNT. IHR PENNT.

Zwölf Jugendliche, denen der

Geduldsfaden gerissen ist.

MIT DEN MÖGLICHKEITEN DER WELT SPIELEN

Buckminster Fuller

VON WELCHEM MORGEN

TRÄUMEN WIR DENN HEUTE?

Kinder bauen ihr Utopia.

40

42

44

52

DÜSSELDORFER SYMPHONIKER

Das musikalische Herz unserer Stadt

STÄDTISCHER MUSIKVEREIN

Der Konzertchor der Landeshauptstadt

STERNZEICHEN

Die Düsseldorfer Symphoniker im Konzert

FREUNDE UND FÖRDERER DER TONHALLE

Bach Collegium Japan

54

RAUMSTATION

Kammermusik im Mendelssohn-Saal

58

EHRING GEHT INS KONZERT

Sonntags um 16.30 Uhr

62

SUPERNOVA

Neue und neueste Musik

64

SCHÖNES WOCHENENDE FESTIVAL

7. – 9. Mai

66

FIXSTERNE

Weihnachtssingen, Neujahrskonzert,

Karnevalskonzert

67

STERNSTUNDEN

Menschenrechtskonzert, Bach Collegium Japan

68

DAS SYMPHONISCHE PALAIS

Die Kammerkonzerte der

Düsseldorfer Symphoniker

4

Inhalt


70

Kleine Tonhalle

88

Zu Gast in der Tonhalle

73

ULTRASCHALL

Musik im Bauch – für Schwangere

und ihren Nachwuchs

88

KONZERT THEATER KONTOR HEINERSDORFF

Meisterkonzerte, Faszination Klassik,

Piano Solo, Sonderkonzerte

HIMMELBLAU

Musik im Raum – für die Allerkleinsten von

0 – 24 Monaten

98

KOMET

Das Programm der Gastveranstalter

STERNTALER

Musik im Spiel – für große Kleine ab zwei Jahren

112

ARS MUSICA

Populäre Klassik

PLUTINO

Musik im Blut – für wache Ohren und

schnelle Füße ab vier Jahren

114

120

Konzertkalender

TEAM TONHALLE

74

STERNSCHNUPPEN

Musik im Ohr – für Familien mit

Kindern ab sechs Jahren

122

123

DÜSSELDORFER SYMPHONIKER

JUGENDSINFONIEORCHESTER

76

JUNIOR-STERNZEICHEN

Musik im Kopf – für Kinder ab neun Jahren

124

125

STÄDTISCHER MUSIKVEREIN ZU DÜSSELDORF

KARTENKAUF, ABONNEMENTS & SERVICE

78

DAS PROGRAMM DER SEPTEMBER-WOCHE

128

RUND UMS KONZERT & IMPRESSUM

79

DAS PROGRAMM DER FEBRUAR-WOCHE

DAS PROGRAMM DER JUNI-WOCHE

80

Junge Tonhalle

82

#IGNITION

The Sound of Future – Trilogie

83

BIG BANG

Konzerte junger Orchester

Inhalt

5


Ob Klimawandel, Digitalisierung oder zunehmende soziale

Ungerechtigkeit – wer auf die Gesellschaft der Gegenwart

schaut, gewinnt den Eindruck, dass wir wie hypnotisierte

Kaninchen vor den Herausforderungen der Zukunft sitzen.

Wir haben mit dem Sozialpsychologen Prof. Harald Welzer

über die Frage gesprochen, wie wir dennoch ein lebenswertes

Morgen gestalten können.

Interview Tim Turiak

Fotos Sabrina Weniger

»Man muss ein

bisschen Remmidemmi

machen.«

7


8

Herr Welzer, Sie beschäftigen sich mit der Frage, wie denn

eine positive Zukunft aussehen kann. Was ist denn an unserer

Gegenwart so schlecht?

Falsche Frage. Mich interessiert, was an der Gegenwart

gut ist. Während sich alle anderen furchtbar dafür

interessieren, was an der Gegenwart schlecht ist. Mein

Ausgangspunkt besteht darin, zu sortieren, was gerade

gut ist, was dafür die Voraussetzungen waren, um

diese Voraussetzungen aufrechtzuerhalten und damit

weiterzuarbeiten.

Was ist denn gut?

Freiheit, Lebenserwartung, Gesundheit, Sicherheit,

Teilhabe, Demokratie, Freundlichkeit.

Ich könnte etwas böswillig unterstellen, dass wir auf die

Gesundheit, Sicherheit, Teilhabe derjenigen Menschen pfeifen,

die für uns in den Sweatshops Asiens Mickey-Maus-

T-Shirts zusammennähen oder in irgendwelchen Löchern

Afrikas seltene Erden für unsere iPhones ausbuddeln. Die

materiellen Bedingungen unserer liberalen Gesellschaft entstehen

auf Grundlage ihres Gegenteils.

Völlig richtig. Aber macht das den Wert der zivilisatorischen

Güter irgendwie geringer? Also mir ist der Stellenwert

des Arguments nicht ganz klar. Man kann ja

sagen, sie kommen auf der falschen Grundlage zustande.

Aber entwertet das den Wert dieser zivilisatorischen

Güter?

Nein. Aber sollten wir nicht etwas an den Grundlagen

ändern?

Ja, klar.

Was sollten wir denn tun?

Die Wahrheit sagen. Wir leben in einer Gegenwart, die

in vielerlei Hinsicht illusionär und in anderer Hinsicht

total verlogen ist. Die Frage nach den Grundlagen wird

ja an den relevanten Stellen nirgendwo gestellt: Kein

Manager der Autoindustrie wird gefragt, was es mit

seiner Wertschöpfungskette auf sich hat. Keiner wird

im Bundeskabinett gefragt, wie denn eigentlich unsere

Handlungsmöglichkeiten zustande kommen. Aber

umgekehrt wird auch niemand gefragt, wie es denn

möglich wäre, das, was ich zivilisatorische Güter nenne,

aufrecht zu erhalten, indem man anders wirtschaftet

und an Unternehmen und an die Politik genau diese

Frage adressiert. Da haben wir ein riesiges Defizit. Tatsächlich

haben wir eine unglaublich verkleisterte Realitätswahrnehmung.

Wenn ich zum Beispiel höre, dass

wir eine Wissensgesellschaft seien, könnte ich mich

totlachen. Wir sind eine Gesellschaft, die ganz systematisch

Menschen beibringt, wie man Wissen vermeidet.

Beispielsweise Wissen über das Zustandekommen

des Reichtums, Wissen über die ökologisch negativen

Effekte unserer Lebensweise. Man muss einfach mal

mit dem Lügen aufhören.

Warum können wir nicht einfach so weitermachen?

Es geht materiell nicht. Das ist ein Illusionstheater oder

magisches Denken. Wir kommen nicht durch das 21.

Jahrhundert – oder nur die Reichsten und am besten

Gestellten von uns, und die anderen halt nicht. Vorausgesetzt

man hat ein normatives Fundament, das sagt: Es

gibt so etwas wie Menschenrechte, es gibt so etwas wie

einen Generationenvertrag. Und dann muss man eben

sagen: Es geht nicht. Aber das sagt keiner. Jedenfalls

sagt es niemand von den relevanten Funktionseliten.

Die sagen alle: Das geht. Das ist wirklich eine Lüge!

Wir könnten zynisch agieren und sehr hohe Mauern bauen,

um zumindest den Rest der Welt auszusperren.

Das kann man alles machen, es funktioniert aber nicht.

Denn wenn es ums Überleben geht, lassen sich Menschen

von nichts abhalten. Das Konzept Mauer wird ja

seit einigen tausend Jahren erprobt und zwar mit großartiger

Erfolglosigkeit. Auch die Berliner Mauer hat

nicht funktioniert. Es ist auch eine dämliche Vorstellung,

dass man Menschengruppen, denen es ums Überleben

geht, durch irgendwelche Abschottungsmaßnahmen

von dem Wunsch abhalten könnte, leben zu wollen.

Wenn jemand leben will, dann macht er alles. Mal ganz

davon abgesehen, dass es nicht nur strohblöde ist, sondern

einfach auch antizivilisatorisch. Wir haben die

Möglichkeiten eine Welt zu gestalten, wo Mauern überhaupt

nicht nötig sind.

Vieles, was wir heute als Erkenntnisse feiern, ist schon sehr

alt. Schon die ersten Astronauten kehrten mit dem Bild eines

Planeten zurück, auf dem alles mit allem verbunden und

dessen Lebensraum sehr fragil ist. Noch früher sprach Buckminster

Fuller von der Erde als Raumschiff mit begrenzten

Ressourcen, mit denen wir entsprechend haushalten müssen.

Eigentlich ist doch alles klar. Warum stecken wir nach wie

vor in der Patsche?

Wenn wir über kapitalistische Gesellschaften sprechen,

dann sprechen wir von einem extrem erfolgreichen

System, das der Mehrheit derjenigen, die innerhalb

eines solchen Systems leben, große Vorteile offeriert.

Das heißt, dass das, was in langfristigen ökologischen

und Gerechtigkeitsperspektiven nicht funktionieren

wird und an vielen Stellen heute schon nicht funktioniert,

einem Funktionieren im Sinne der Ausweitung

von Lebenschancen und materiellen Möglichkeiten

gegenübersteht. Und da das alles Dinge sind, von

denen ich, wenn ich Glück habe, unmittelbar profitieren

kann, sind die langfristigeren, abstrakteren Güter

immer auf der Verliererseite. Was ich meiner Zunft

ankreide, ist, dass man sich seit ewigen Zeiten keinerlei

Mühe gemacht hat, eine konkurrenzfähige Geschichte

zu erzählen. Denn die Geschichte, die hier erzählt wird,

ist unglaublich wirkmächtig und attraktiv. Man muss

nur einmal die nächste Straße ablaufen: Da ist links der

Vietnamese und rechts der Türke, zwischendurch gibt’s

den Ökoladen und ein Lampengeschäft. Es ist ja keine

Lüge, dass man alles haben kann, sondern es wird jederzeit

bestätigt. Jedenfalls für den größten Teil der Bevölkerung.

Was habe ich dem denn entgegenzustellen?

Was haben Sie dem denn entgegenzustellen?

Nun, jedenfalls nicht die Öko-Askese, und noch weniger

sind es Stock-im-Arsch-Begrifflichkeiten, mit denen

man oft meint, Menschen überzeugen zu können: „Suffizienz“,

„Resilienz“, „Genügsamkeit“ oder „Haltet ein“.

In welcher Weise ist das konkurrenzfähig zu dem, was

wir hier 24 Stunden am Tag vorgeführt bekommen?

Da sagt doch jeder sofort: Nee, das hier finde ich besser.

Ich möchte jetzt lieber das Thai-Food haben. Ganz

ungenügsam, meinetwegen mit Huhn.

Wenn wir mal ein positives Bild zeichnen wollen: Wie sieht

ein Gegenentwurf aus? Was sind für Sie Bausteine?


Für mich gibt es Bausteine, die eine sehr große Nähe

zur Gegenwart und zum Gegebenen haben und welche,

die etwas weiter davon entfernt sind. Ein Modell von

solidarischer Arbeit, in dem ein Fünftel der Arbeitszeit

oder auch der Schulzeit für ehrenamtliche und am

Gemeinwohl orientierte Tätigkeiten reserviert ist, kann

man sofort umsetzen. Das ist nur eine Angelegenheit

von gesetzlichen Rahmenbedingungen und Tarifverträgen.

Die Abschaffung von Grenzen oder die Einrichtung

eines zwischenstaatlichen Gewaltmonopols

ist zugegebenermaßen eine fernere Utopie.

Ein großer Teil der Zukunft wird in den Städten entschieden,

allein weil hier die meisten Menschen leben. Was muss

sich da verändern?

Wir müssen erstmal aus der Stadt rausschmeißen, was

uns in der Bewegungsform, im Wohnen, in der körperlichen

Befindlichkeit am meisten beeinträchtigt, und

das ist das Auto. Das Auto ist eigentlich im 19. Jahrhundert

erfunden worden, aber es ist das Verkehrsmittel

der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das hat mit

dem wachsenden Wohlstand, der Abkehr von Zwangsgesellschaften

und damit zu tun, wie groß die Freiheitsund

Autonomiebedürfnisse zu dieser Zeit gewesen sind.

Das Auto und das Motorrad sind die Objekte gewesen,

»Aber diese Sorte Mann

brauchen wir eh nicht mehr.«

die am stärksten die Ideale von Freiheit und Autonomie

verkörpert haben. Hartmut Rosa nennt das ›Weltreichweite‹.

Das Auto verspricht Weltreichweite und

verspricht sie nicht nur, sondern realisiert sie auch. Das

hat natürlich schon früh zu gravierenden Problemen

geführt: zum Beispiel zur Suburbanisierung. Sprich:

Man zieht aufs Land, das sich dann in Windeseile zu

Suburbs entwickelt. Dazu entsteht ein Pendlerverkehr,

der nicht nur die Menschen unglücklich macht, sondern

auch energetisch und ressourcenmäßig eine Katastrophe

ist. Heute haben wir eine Situation, in der verschiedene

Faktoren zusammen kommen: Durch die

Digitalisierung könnte man einerseits weitaus bessere

Verkehrssysteme aufbauen. Andererseits befördert

die Digitalisierung – und das ist die andere Seite der

Medaille – eine atomisierte Gesellschaft, eine Gesellschaft,

in der sich Menschen immer weiter vereinzeln

und weniger Gemeinsamkeiten pflegen. Und jetzt

muss man sich nur mal vorstellen, was passiert, wenn

man die Autos aus der Stadt rausschmeißt: Man hätte

schon rein flächenmäßig ganz andere Möglichkeiten,

die Begegnungsqualität von Städten zu erhöhen. Das

bedeutet, man würde die Städte wieder ihren Bewohnerinnen

und Bewohnern zur Verfügung stellen. Das

umfasst mehr Sicherheit, mehr Bewegungs- und Begegnungsraum,

weniger Lärm, weniger Emissionen und

Geländegewinne in einem ganz buchstäblichen Sinne.

In einer Zeit, in der man jeden Tag über Mietpreis-

Explosionen und Wohnungsnot redet, ist es überhaupt

nicht einsehbar, wieso das Auto und die von ihm belegte

Fläche nicht in der Diskussion vorkommen. Wenn

ich das Ding rausschmeiße, geht das in den Städten an

keiner Stelle mit irgendeinem Freiheitsverlust einher,

sondern ich löse eine ganze Kaskade von Problemen

oder führe sie einer Lösung näher. Und deshalb stelle

ich mir die Stadt – nicht die der Zukunft, sondern der

nahen Gegenwart – ohne diesen Blechmüll vor.

Verzeihung, Sie wollen ausgerechnet den Deutschen das

Auto wegnehmen? Autos sind doch nicht nur Mittel zum

Zweck, sondern auch Instrumente, überschüssiges Testosteron

zur Ader zu lassen: Sie sind die letzten Asyle des

Männlichen.

Ja, das kann sein. Aber diese Sorte Mann brauchen wir eh

nicht mehr. Falls überhaupt jemals diese Sorte gebraucht

wurde.

Und wie sieht es mit der Verantwortung gegenüber den

Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie aus?

Es gibt niemanden in der Wirtschaft, der verantwortungsloser

mit Arbeitsplätzen umgeht als die deutsche

Autoindustrie: Wenn ich eine gesellschaftlich relevante

Industrie zu verantworten habe, dann muss ich mir rechtzeitig

darüber Gedanken machen, wie ich diese Industrie

in den nächsten Jahrzehnten über die Runden bringe.

Die Autoindustrie hätte sich vor mindestens 30 Jahren

mit der Fragestellung beschäftigen müssen: Was bieten

wir eigentlich an? Und während alle heute immer noch

blubbern: Wir bieten die modernsten, sichersten, komfortabelsten

Autos an, hätten sie sagen müssen: Wir bieten

Raumüberwindung an. Wenn man so gedacht hätte,

dann wäre man viel früher darauf gekommen, was zum

Beispiel Carsharing ist, das zivilgesellschaftlich erfunden

wurde und nicht etwa von BMW. Man hätte viel früher

darüber nachdenken können, wie ein modular vernetzter,

öffentlicher Nahverkehr aussehen und welche Rolle

möglicherweise das Auto darin spielen kann. Das alles

hat man nicht getan, weil man stumpfsinnig davon ausgegangen

ist, dass der Bedarf nach Autos nicht sinkt und

die Testosteron-Abteilung über alle kommenden Generationen

hinweg eine Rolle spielt. Heute wissen wir, dass

das nicht der Fall ist. Junge Menschen sind heute klüger:

Die interessieren sich nicht dafür. Dennoch hegt die

Autoindustrie bis heute die idiotische Vorstellung, dass

die Welt darin besteht, dass sich immer neue Märkte auftun,

in denen man immer denselben Plunder reinwerfen

kann. Das ist verantwortungslos, weil es in keiner Weise

in Rechnung stellt, dass die Welt in ständiger Veränderung

begriffen ist. Und wir wissen das natürlich aus der

Industrie geschichte, auch aus der jüngeren, dass Unternehmen,

die nicht rechtzeitig antizipieren, wie sich die

Welt verändern wird, weg vom Fenster sind. Sie sind insbesondere

dann weg vom Fenster, wenn sie wahnsinnig

erfolgreich gewesen sind: Als Nokia realisiert hat, dass

das Smartphone wichtig ist, waren sie schon tot. Genauso

wie die Autoindustrie heute eigentlich eine Leiche ist, der

noch niemand gesagt hat, dass sie eine Leiche ist.

Nehmen wir an, dass Digitalisierung und Robotisierung Millionen

der heutigen Arbeitsplätze überflüssig macht: Wie lässt

sich die soziale Spaltung der Gesellschaft verhindern?

Die Idee Nummer eins ist allseits bekannt: Es ist das

bedingungslose Grundeinkommen. Denn man muss

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10

natürlich als allererstes das Existenzielle abfedern,

so dass niemand auf der materiellen Ebene deklassiert

wird. Natürlich bin ich nicht so naiv zu behaupten,

dass wir kein Sinnproblem hätten, wenn Menschen

von heute auf morgen millionenfach freigesetzt

werden. Das ist mit dem Materiellen nicht gelöst. Aber

auf der anderen Seite ist es so, dass man sehr viele

Bereiche hätte, in denen man sagen kann: Na gut, wir

brauchen ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten

Formen, etwa wenn es darum geht, im

Sinne der Ressourcenschonung Dinge zu reparieren. Es

gibt viele Qualifikationen, die vielleicht im klassischen

Arbeitsmarkt nicht mehr gebraucht werden, die aber in

ganz anderen gesellschaftlichen Bereichen eine absolut

extrem wichtige Rolle spielen können. Da muss man

sinnstiftende Angebote entwickeln.

Wer steht denn morgens in der Bäckerei und verkauft mir

die Brötchen, wenn sich alle auf dem bedingungslosen

Grundeinkommen ausruhen?

Das bedingungslose Grundeinkommen gewährleistet

nur das untere Level. Das heißt, dass man keine existenzielle

Angst haben muss, man fällt nicht in die radikale

Armut oder in die Obdachlosigkeit. Insofern ist

es materiell nicht als Dauerzustand attraktiv. Es ist

attraktiv für Leute, die sagen: Ich brauche nicht mehr.

Ich komme damit klar. Mir ist die Zeit lieber. Aber die

weit überwiegende Mehrheit wird sagen: Ich möchte

gerne Urlaub machen. Ich möchte gerne teure Bücher

kaufen. Ich möchte gerne dies und das und jenes. Und

»Es ist geil bezahlte Arbeit,

aber sonst schädlich.«

insofern wird derselbe Antrieb zu arbeiten wie heute

da sein – nur ohne den Druck, es machen zu müssen.

Das heißt, dass man sich ein Sabbatical nehmen,

sich beruflich umorientieren oder ein halbes Jahr gar

nichts tun kann, sondern nachts in die Sterne gucken

und tagsüber schlafen. All das ist möglich, und an der

Summe der geleisteten Arbeit wird sich trotzdem nichts

ändern. Die Menschen arbeiten aus den verschiedensten

Gründen: sei es, weil es ihre Identität definiert, sei

es, weil sie sich was leisten wollen, sei es, weil sie sich in

dem beweisen wollen, was sie können, sei es, weil sie ein

besonderes Verantwortungsgefühl brauchen oder eben

besonders machtbesessen sind.

Wo wir gerade über Macht sprechen: Eine Folge des Grundeinkommens

wäre, dass ich meine Arbeitskraft nicht mehr

um jeden Preis zu Markte tragen muss: weder monetär

betrachtet noch was die seelischen Kosten angeht. Ich bin

nicht mehr Heinchen Blöd als Vorgesetztem auf Gedeih und

Verderb ausgeliefert. Ich kann jederzeit sagen: Nee, nicht mit

mir! Macht würde in der Folge neu verteilt werden. Müssen

davor nicht die bestehenden Unternehmen mit ihren Hierarchien

und Wut-Chefs schreckliche Angst haben?

Natürlich werden Menschen freier. Aber es gibt ganz

unterschiedliche Interessen, die mit der Idee des

Grundeinkommens verbunden sind. Man muss ja sofort

hellhörig werden, wenn CEOs von großen Unternehmen

für das bedingungslose Grundeinkommen sind.

Die sind natürlich wegen der Probleme, die wir schon

diskutiert haben, dafür: nämlich die massenweise Freisetzung

von Arbeit, als Arbeitslosigkeit. Da sagen die:

Damit wollen wir nichts zu tun haben. Dann sind wir

ja exkulpiert. Daneben gibt es Gegner des Sozialstaates

wie die FDP. Die finden es super, wenn man sagt: Okay,

wir schaffen mit dem Grundeinkommen alles andere

an Leistungen ab und brauchen darüber in Zukunft gar

nicht mehr zu sprechen. Dann gibt es diejenigen, die

wie ich argumentieren und sagen: Das nimmt Druck

aus dem System. Es gibt psychologische, sozialpsychologische,

ökologische Vorteile und darüber hinaus rein

humanistische Argumente. Es ist auch eine historische

Verirrung, dass man, wie die Sozialdemokraten, nicht

anders denken kann, als dass Sinnstiftung nur über

Arbeit – und sei es abhängige Arbeit – herstellbar ist.

Auch da kriegen wir eine neue Perspektive, wenn wir

feststellen: Nein. Leute können die Sinnstiftung, die

man wahrscheinlich für das Leben braucht, auch ganz

anders herstellen.

Der Säulenheilige Simon lebte vergnügt auf einer Stele. Er

hat sich seinen Sinn auf wenigen Zentimetern geschaffen.

Der Mensch besitzt diese besondere Fähigkeit: Er kann sich

Sinn unter den seltsamsten Bedingungen herstellen.

Ja. Er kann es. Wenn er nicht den ganzen Tag Netflix

guckt. Sondern zum Beispiel Bilder malt oder ein

Stück Wald pflegt. Es gibt ja tausende von Möglichkeiten.

Trotzdem werde ich immer wieder gefragt, wie

man sich denn überhaupt vorstellen kann, dass so ein

arbeitsloses Leben irgendwie Sinn haben könnte. Und

da muss man doch zurückfragen: Hat denn ein Monsanto-Chemiker

Sinn? Hat der Sinn, wenn seine Hauptaufgabe

darin besteht, eine naturzerstörende Form von

Technologie zu entwickeln, die Hunderttausende von

Bauern abhängig macht? Hat denn ein Topmanager

Sinn, wenn er verantwortlich dafür ist, betrügerische

Software zu entwickeln? Ist das sinnhafte Arbeit, die

da gemacht wird? Nein. Es ist geil bezahlte Arbeit, aber

sonst schädlich.

Wie finanziert man das bedingungslose Grundeinkommen?

Ganz einfach. Man muss aufhören, das Arbeitseinkommen

als primäre Steuerquelle heranzuziehen,

dafür Kapitaleinkünfte höher besteuern. Ob Finanztransaktionssteuer,

ob Digitalsteuer – im Grunde

genommen müssen die Leute in den Finanzämtern eine

nachgerade unerschöpfliche Fantasie haben, wie man

neue Steuerquellen erschließt. Dann sollen die das doch

mal machen.

Apropos Utopie. Utopie klingt immer ein bisschen nach Dr.

Snuggles im Land am Ende des Regenbogens. Wenn wir sagen,

etwas sei doch utopisch, dann meinen wir: Das schaffen wir

nicht. Das ist illusionär. Wie wird denn aus den Bildern einer

besseren Zukunft eine utopische Praxis?

Indem es konkrete Utopien sind. Die müssen hinreichend

dicht an unserer Wirklichkeit sein, dass man

sie mindestens einmal an einer Stelle realisieren kann.

Die Utopie von der autofreien Stadt muss es irgendwo

mal geben, und dann kann man sagen: Guckt euch

das mal an. Fragt die Anwohner: Wie ist es denn da so?


Dr. Harald Welzer ist Soziologe, Sozialpsychologe und Autor,

außerdem Mitbegründer und Direktor von „Futurzwei. Stiftung Zukunftsfähigkeit“.

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Dann sagen die: total super. Das ist übrigens auch die

Durchsetzungsfrage für erneuerbare Energien gewesen.

Da hat vorher auch jeder gesagt: Ja, aber das geht

doch nicht! Aber wenn ich die Referenzprojekte habe,

anhand derer ich zeigen kann, dass es funktioniert und

dass es besser funktioniert als vorher, dann kann ich

diese Utopien attraktiv machen. Aber ich muss sie aus

dem Konjunktiv rausnehmen.

Wie bringt man diese utopischen Feldversuche zum Wachsen?

Ist es einfach damit getan zu sagen: Das sind die Beispiele,

und es funktioniert doch!

Ja. Natürlich spielt aber auch die Politik eine Rolle, die

die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür schaffen

muss. Aber auch die kommt nur aus dem Quark,

wenn es genug Druck von unten gibt. Ansonsten interessieren

mich diese Fragen nicht. Ich lehne es methodisch

ab, mir immer, bevor ich anfange, das Mögliche

zu denken, mir gleich Gedanken darüber zu machen,

ob das am Ende auch noch der letzte Depp gut findet

oder übernimmt. Wenn ich etwas gut finde, versuche

ich es in die Welt zu setzen, und dann hat man den

„Proof of the Pudding“. Dann kann man im Zweifel

immer noch feststellen: Aha, das war ja wohl nichts.

Dann schafft man es eben wieder ab. Aber dieses „Ich

muss immer an die Mehrheiten denken“ – das ist ja der

blödeste Gedanke, den man überhaupt haben kann.

Wenn man als Fotograf arbeitet und dabei ständig

da rüber nachdenken würde, dass man die Mehrheiten

erreichen muss, würde kein einziges gelungenes Foto

entstehen. Für Musik gilt das Gleiche. Ganz egal,

worüber wir reden: Keiner würde mehr irgendetwas

Vernünftiges machen.

Lieschen Müller arbeitet acht Stunden am Tag. Dann hat

sie abends noch die Kinder und muss sich entscheiden: Ich

packe jetzt die Welt an oder ich gucke Netflix. Wie überreden

Sie die denn jetzt?

Erstens kommt es mir darauf an, dass ich mir selber erst

mal glaube. Ich halte es gar nicht für den ersten Schritt,

andere überzeugen zu wollen. Ich kenne das aus ganz

vielen Diskussionen: Bevor die Leute darüber nachdenken,

was sie selber denn ändern könnten, melden

sie sich immer und sagen: Ja, wir hier am Tisch finden

das ja alles total gut. Aber was ist denn mit denen da

draußen – wahlweise den Chinesen, den Arbeitslosen,

den Netflix-Guckern. Immer ist irgendwer das Problem,

nur nicht der, der spricht. Und dann gibt es einen zweiten

Punkt: Lieschen Müller ist ja vielleicht viel cooler

als Dieter Zetsche. Denn es könnte ja sein, dass Lieschen

Müller an einer super Aktion arbeitet, um krebskranken

Kindern zu helfen. Da kann ich Ihnen sofort

eine Geschichte zu erzählen: Ich war mal an einer Auszeichnung

beteiligt, die an Leute vergeben wurde, die

sich ehrenamtlich engagieren. Und da war eine Frau als

Preisträgerin in der engeren Wahl, die patchworkartige

Kissenhüllen produziert hat. Arrogant wie ich bin, habe

ich zuerst gedacht: Wie blöd ist es denn, irgendwelche

doofen Kissen zu machen? Und dann habe ich mir das

genauer angeguckt und gesehen, dass die aus gebrauchten

Sachen Stories zusammengenäht hat: Jedes Kissen

war eine Geschichte. Und jetzt stelle man sich ein fünfjähriges

Kind im Krankenhaus vor. Wie schön es ist, so

ein Kissen zu haben. Geniale Idee! Nun ist diese Frau

Hartz-IV-Empfängerin und lebt gesellschaftlich im

totalen Off. Niemand beachtet die, obwohl sie etwas

gesellschaftlich total Sinnvolles macht. Übrigens mit

dem Problem, dass man ihr keinen Preis geben kann:

In unserem System wird ihr das sofort von ihren Bezügen

abgezogen. Denn das ist ja ein Zuverdienst, den sie

nicht haben darf. Und da merkt man diese ganze Verzerrung

unserer Wahrnehmung: Was so jemand macht,

ist unglaublich toll. Mehr geht gar nicht. Das ist Lieschen

Müller!

Trotzdem soll es Menschen geben, die sich unter Zukunft

bloß eine Fortschreibung des Jetzt vorstellen: also eine

bequemere, leichtere, noch konfliktfreiere Gegenwart. Was

sagen Sie denen?

Mir ist nicht klar, warum das Leben noch bequemer

sein muss. Das verstehe ich nicht. Mir ist etwa vollkommen

unklar, wie man auf die Idee kommen kann,

sich ein Alexa-von-der-Stasi-Gerät in die Wohnung zu

stellen. Als sei es schwierig, einen anderen Menschen

etwas zu fragen oder um etwas zu bitten oder selber

seinen Arsch zu bewegen. Ich weiß nicht, was dieser

Bequemismus, also die ständige Steigerung von Passivität

soll und wo die Herausforderung dabei ist: Was

haben die Leute davon? Was macht die Faszination aus,

»Natürlich ist Wut

eine Produktivkraft.«

sich immer weiter entmündigen zu lassen? Was macht

die Faszination aus, nicht mehr die Scheibenwischer im

Auto anmachen zu dürfen? Was soll das?

Darauf haben Sie keine Antwort?

Ich habe eine abstraktere Antwort: Es gibt eine große

Attraktivität der Nicht-Entscheidung. Weil Nicht-Entscheidung

bedeutet: Ich bin es nicht, ich habe keine Verantwortung.

Also kann ich auch niemals gefragt oder

zur Rechenschaft gezogen werden. Ich kann in jeder

Hinsicht passiv sein, so dass immer irgendwas anderes

statt meiner verantwortlich ist: Ich bin nicht schuld!

Das System! Ich mache die Regeln nicht! Selbst ein

CEO, der den Shareholdern gegenüber verantwortlich

ist, ist auch nicht verantwortlich. Zygmunt Bauman hat

das Adiaphorisierung genannt, was die Suspendierung

von Verantwortung meint, indem man sagt: Ich bin nur

ein unwesentlicher Teil in einer Handlungskette.

Unterstellen wir, dass Gesellschaften träge und veränderungsunwillig

sind. Woraus bestehen denn die Gegenkräfte

zur Trägheit? Mir fällt sofort Wut als produktive Kraft ein.

Es gibt ja weltverändernden Zorn: in Form von Revolution,

rollenden Köpfen, mindestens aber ein bisschen Säbelrasseln.

Sie kennen die berühmte Geschichte der Elektrizitätswerke

Schönau? In Schönau haben Bürger die Energieversorgung

selbst in die Hand genommen. An deren

Spitze stand die Familie Sladek. Und wenn man die

Sladeks fragt, warum sie das gemacht haben, sagen

sie: aus Wut. Weil sie nach Tschernobyl so wütend


auf die Energiewirtschaft und die deutsche Regierung

gewesen sind, dass sie die Initiative „Stromrebellen“

gegründet haben. Und darum: Natürlich ist Wut eine

Produktivkraft. Und da sind wir mit den „Fridays for

Future” schnell bei einem aktuellen Beispiel: Die sind

wütend. Und das finde ich total gut, das muss man auch

unterstützen.

Wenn man sich Massenbewegungen anschaut, gab es immer

wieder Figuren, die die Hoffnungen, Ängste und den Zorn

einer Zeit auf sich vereinigt haben. Braucht es, um Veränderungen

herbeizuführen, charismatische Figuren, die wie

Moses sagen: „Wir müssen jetzt durchs Rote Meer?“

Ja. Ich glaube, es gibt die Notwendigkeit. Es ist ja kein

Zufall, dass jetzt alle über Greta Thunberg reden. Mehr

als über die Bewegung selber. Davon mal abgesehen:

Was sind denn unsere Privathelden? Worüber redet

man denn? Über Sophie Scholl, Martin Luther King,

Mahatma Gandhi, Nelson Mandela oder Rosa Luxemburg.

Ohne diese Figuren geht es nicht, weil sich eine

Bewegung auch identifizieren oder in etwas symbolisieren

können muss. Deshalb ist es so ein Glücksfall, dass

es diese Greta gibt. Gleichzeitig ist es natürlich tragisch

für sie selber, weil es vermutlich eine extreme Überforderung

ist. In der Situation will man ja nicht sein.

Greta ist ja im Grunde eine moderne Kassandra-Figur. Kassandra

sagte einst voraus, dass Troja fallen wird: Sie wurde

von Apoll mit der Gabe der Vorsehung beschenkt. Doch das

Geschenk hatte den Pferdefuß, dass ihr keiner glauben wird.

An Greta ist spannend, dass man ihr nicht mit Argumenten

begegnet, sondern laufend die Glaubwürdigkeit ihrer Person

in Abrede stellt, also versucht, sie als Figur zu beschädigen.

Woher kommt dieser irrationale Unmut, der der jungen

Frau da entgegenschlägt?

Ganz einfach: Man hat Angst, dass es nicht so weitergeht

wie bislang. Denen geht allen der Stift. Mindestens

unbewusst, sonst würde es diesen Affekt nicht

geben oder diese bekloppte Fantasie, die sei jetzt von

irgendwem beauftragt. Jemand, der so etwas denkt,

weiß, wovon er redet. Ich habe mal im Zug eine Situation

erlebt, in der neben mir ein Typ aus der Medizinwirtschaft

saß, der sich mit einem Gesetzesvorhaben

beschäftigt hat. Und dann telefonierte der und sagte:

Pass auf, da setzen wir einen Lobbyisten dran und

der kriegt das und das Salär für ein halbes Jahr. Und

da habe ich gedacht: Ach, so geht das. Und Leute,

die glauben, Greta ist von irgendwem beauftragt,

denken das, weil sie ständig irgendwen beauftragen

oder von jemandem beauftragt sind. Die können sich

überhaupt nicht vorstellen, dass die das jetzt macht,

weil sie es für richtig hält und die ganzen Kids das

genau verstehen und deshalb dasselbe machen wollen.

Das können die gar nicht denken! Insofern fällt

all das, was gegen die Person eingewandt wird, im

Grunde immer auf diejenigen zurück, die so etwas

argwöhnen.

Der CDU fällt nichts Schlaueres ein, als den demonstrierenden

Schülern mit Einträgen in den Zeugnissen zu

drohen. Christian Lindner sagt, der Klimawandel sei ein

komplexes Problem, da müssten die Profis ran. Gleich zeitig

herrscht in der Politik eine große Mut- und Visionslosigkeit.

Was sagt uns das?

Zunächst einmal finde ich es interessant, dass die

Gretas dieser Welt eine andere Argumentation etablieren.

Die lassen sich auf den Quatsch nicht ein. Es gab

zum Beispiel ein Gespräch zwischen Herrn Altmaier

und Luisa Neubauer, die bei den deutschen „Fridays

for Future” eine wichtige Rolle spielt. Altmaier sagt:

„Ja, aber wenn Sie als Erwachsene die Welt verändern

wollen, dann studieren sie doch ordentlich.“ Daraufhin

sagt sie Herrn Altmaier: „Es handelt sich hier um ein

Missverständnis. Wir wollen nicht als Erwachsene die

Welt verändern, sondern Sie als Entscheidungs träger

unter Druck setzen.“ Und das versteht er natürlich

nicht. Thunberg sagt: „Ihr müsst das Nötige machen,

nicht das politisch Machbare.“ Damit etabliert sie ein

Narrativ, was völlig neben, unter oder über diesem ganzen

Textbaustein-Bla-Bla läuft. Und da kommt die Politik

nicht ran. Da liegt große Kraft drin. Das hat es ganz

lange nicht gegeben, dass eine gesellschaftlich relevante

Gruppe – und in diesem Fall sind es Kinder – sagt: Ihr

macht überhaupt nichts! Damit kann die Politik nicht

umgehen. Wenn irgendwelche Klimawissenschaftler

sagen, wir haben hier das Szenario, und das sieht sehr

schlecht aus, antwortet die: Total super! Braucht ihr

mehr Forschungsgelder?

Was muss denn passieren, damit die Politik aus ihrem Dornröschenschlaf

erwacht?

Eine erfolgreiche soziale Bewegung arbeitet immer mit

zivilem Ungehorsam. Das heißt: Man muss ein bisschen

Remmidemmi machen. Im Idealfall müssen diejenigen,

die sich jetzt solidarisieren – „Scientists for Future“,

„Parents for Future“ – sich eben nicht nur solidarisieren,

sondern selbst dasselbe machen. Die Wissenschaftler

sollen deshalb mal aufhören zu forschen und sagen:

Machen wir jetzt nicht mehr. Wir machen jetzt „Fridays

for Future“. Institut zu. Kein Gutachten. Keine Stellungnahme.

Und das gilt für alle anderen gesellschaftlichen

Gruppen auch. Und dann würden sie schon ins

Nachdenken kommen.

Und dürfen sich unsere Leser entspannt in den Ohrensessel

lehnen oder müssen die jetzt selbst auch noch was tun?

Die Veränderung der Welt ist eine Aufgabe, die man

nicht delegieren kann.

Buch-Empfehlung:

Arbeit, Mobilität, Digitalisierung,

Leben in der Stadt, Wirtschaften,

Umgang mit Migration –

Harald Welzer skizziert den Weg

in eine bessere Zukunft. Dabei

entlarvt er die vielbeschworene

„Alternativlosigkeit” als das,

was sie in Wahrheit ist: bloße

Bequemlichkeit. Und zeigt anhand

von konkreten verwirklichten

Beispielen wie man fern geglaubte

Utopien ins Diesseits holt. „Alles

könnte anders sein” ist das Buch für

alle, die glauben, dass wir schon

viel zu lange in der Gegenwart

feststecken.

13


© Elise Blanchard


Die Zeit rennt.

Ihr pennt.

Hebh Jamal

Jamal ist eine palästinensischamerikanische

Aktivistin

muslimischen Glaubens. Sie

wuchs in der New Yorker

Bronx auf und trat schon

im Alter von 17 Jahren als

Führungsfigur im Kampf

gegen Rassentrennung in

den Schulen und Islamophobie

hervor. Nach der

Wahl Donald Trumps ins

Präsidentenamt und dessen

Plänen, Einreiseverbote

für Bürger aus sieben musli -

mischen Ländern zu

verhängen, organisierte sie

zahlreiche Protestaktionen

in New York: „Vor Trump

hatten wir eine rassistische

Politik. Jetzt haben wir eine

rassistische Politik und eine

rassistische Rhetorik.“ Aktuell

engagiert sich Hebh Jamal in

den Initiativen IntegrateNYC

und New York Appleseed,

die sich für Gerechtigkeit und

Integration an New Yorker

Schulen einsetzen.

Einer Generation ist der Gedulds faden gerissen.

Überall auf der Welt gehen Jugendliche gegen

Klima wandel, Gewalt, Rassismus und Armut

auf die Straße – und verbünden sich gegen eine

Erwachsenenwelt, die sich darauf spezialisiert

hat, die Lösung drängender gesellschaft licher

Probleme auf Morgen zu vertagen. Doch wer

sind die Köpfe dieser neuen Bewegungen? Wir

haben sie für Sie porträtiert.

15


© Pete Souza / Alamy

16

Malala Yousafzai

Schon im Alter von elf Jahren berichtete die

pakistanische Kinderrechts-Aktivistin unter einem

Pseudonym in einem Blog-Tagebuch von ihren

Gefühlen und Ängsten aufgrund der Gewalttaten

unter der Herrschaft der Taliban. Mädchenschulen

wurden zerstört, Mädchen wurde der Schulbesuch,

das Hören von Musik und das Tanzen verboten.

Sie mussten sich verschleiern. Vorbild für ihren

Blog waren die Tagebücher von Anne Frank, von

denen ihr ein Journalist berichtet hatte. Der Blog

wurde schnell bekannt und ins Englische übersetzt.

2011 wurde sie für den Kinderfriedenspreis

nominiert. Dann, am 9. Oktober 2012, geschah

das Attentat: Die Taliban hielten ihren Schulbus an

und fragten nach Yousafzai. Ein Taliban schoss ihr

aus nächster Nähe in Kopf und Hals und verletzte

sie schwer. Der Grund für die Tat: Der Einsatz des

Mädchens für die schulische Bildung der weiblichen

Bevölkerung. Nach ihrer Genesung engagierte

sie sich in vielen Gremien für Frieden und

Gleichberechtigung und erhielt zahlreiche Preise,

darunter 2014 – als bisher jüngste Preisträgerin

überhaupt – den Friedensnobelpreis. 2015

wurde ein Asteroid nach ihr benannt. Seit dem

10. April 2017 ist Yousafzai Friedensbotschafterin

der UN.


© TT News Agency / Hanna Franzen via REUTERS

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Greta Thunberg

Wenn es um Greta Thunberg geht, hat plötzlich

jeder eine Meinung: Für den einen ist sie eine

neue Jungfrau von Orléans, für den anderen eine

Prophetin, für den dritten eine Marionette ihrer

Eltern. Doch bleiben wir bei den Fakten. Thunberg

war 15, als sie am 20.8.2018 in den Schulstreik

trat und kundtat, dass sie aus diesem so schnell

auch nicht wieder austreten wolle. Jedenfalls

nicht, bevor die schwedische Regierung das

Übereinkommen von Paris zum Klimaschutz einhält.

Damit trat sie eine Welle los, die bis heute durch

Europa rollt: Inzwischen folgen Hunderttausende

Schüler und Studenten ihrem Beispiel, lassen

den Unterricht ausfallen und gehen unter dem

Motto „Fridays for Future“ auf die Straße, um

für Klimaschutz und eine lebenswerte Zukunft

einzutreten. Doch auch die Politik ist nicht untätig

und verweist regelmäßig auf die Schulpflicht.

17


© REUTERS / Jonathan Ernst

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David Miles Hogg

Hogg ist neben Emma González einer der prominentesten

Überlebenden des Schulmassakers

von Parkland. Der heute 19-Jährige organisierte

nach dem Vorfall zahlreiche Protestmärsche und

inspirierte Schüler an Schulen in ganz Amerika

dazu, auf die Straße zu gehen. „March for Our

Lives“ nennen sich die friedlichen, landesweiten

Aufmärsche der jungen Leute, die sich mit Hogg

auf die Fahne bzw. Banner geschrieben haben, die

Welt zu verändern. Sie treten gegen zahlreiche

Bürgerinnen und Bürger an, die auf ihr Recht

auf Waffenbesitz bestehen. Tatsächlich kämpfen

Hogg und seine Mitstreiter gegen Windmühlen:

Forderungen nach einschneidenden Reformen des

Waffenrechts in den USA sind so umsetzbar wie

in Deutschland ein allgemeines Tempolimit auf

Autobahnen. Hogg beginnt jedenfalls in Kürze ein

Studium der Politikwissenschaft in Harvard. Ein

Buch hat er auch schon geschrieben: #NeverAgain:

A New Generation Draws the Line.

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Veranstaltung

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Emma González

Eine Rede macht González weltberühmt.

Nachdem ein Mitschüler mit einem

halbautomatischen Gewehr (das er

legal erworben hatte) 14 ihrer Freunde

und drei Lehrer an ihrer Schule in

Florida ermordet hatte, trat sie bei

einer Gedenkveranstaltung auf und

ließ ihrem Zorn freien Lauf: „Wenn der

Präsident mir ins Gesicht sagt, dass das

eine schreckliche Tragödie war (…) und

dass man nichts tun kann, frage ich

ihn, wie viel Geld er von der National

Rifle Association (NRA) bekommen

hat. (…) Ich weiß es: 30 Millionen

Dollar.“ González’ Rede verbreitete sich

im Netz in Windeseile. Mit anderen

Schülern gründete sie die Organisation

Never Again MSD, die für eine stärkere

Kontrolle des Schusswaffenbesitzes

mit verschärften Waffengesetzen und

gegen den politischen Einfluss der NRA

in den Vereinigten Staaten eintritt.

Beim „March for Our Lives“ am 24.

März 2018 trat González als letzte

Einzelrednerin der Hauptversammlung

in Washington auf und erinnerte an die

Opfer aus ihrer Schule. Dabei schwieg

sie unter Tränen mit Blick auf die

versammelten Hundertausenden sechs

Minuten und zwanzig Sekunden lang –

exakt die Zeitspanne des Attentats.

© Markus Heine

rintausgabe verfügbar.

rtkasse oder bei unseren

en.

© REUTERS / Jonathan Ernst

Luisa Neubauer

Sie ist das Gesicht der „Fridays for Future“ in

Deutschland: Die Geografiestudentin und

Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer hat den

von Greta Thunberg inspirierten Schulstreik

hierzulande maßgeblich in die Medien und Politik

getragen. Sie tritt für einen Kohleausstieg bis

2030 in Deutschland und eine Klimapolitik ein,

die mit dem Übereinkommen von Paris vereinbar

ist. Wenn es sein müsse, so Neubauer, werde

sie noch an 824 Freitagen demonstrieren. So

viele sind es bis zum geplanten Kohleausstieg

der Bundesregierung 2035. Umweltpolitik

und Entwicklungshilfe gehören für sie seit je

zusammen: Ehe sie Klima-Aktivistin wurde, half

sie, Wasserleitungen in Tansania zu verlegen.

Seit 2016 ist sie Jugendbotschafterin von ONE,

einer Kampagnenorganisation, die sich für die

Bekämpfung extremer Armut in Afrika einsetzt.

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© Richard Wood

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© BBPB / Andrew Wyton

Katie Eder

Kraftwerk der Utopien: Mit gerade einmal

13 Jahren gründete die in Wisconsin aufgewachsene

Katie Eder die Organisation „Kids

Tales“. Die Idee ist so einfach wie bestechend:

Kids Tales schickt ältere Schüler auf Sommerlager

und in Schulen, um Kindern, die sonst nicht die

Möglichkeit haben, kreativ zu schreiben, zu

eigenen Geschichten zu animieren. Durch das

gemeinsame Brainstorming und die Anleitung

wird ein unerschöpfliches Potenzial angezapft: die

Fantasie der Kinder. Über 1500 kurze Geschichten

sind mittlerweile in Anthologien veröffentlicht

worden. Im Anschluss an den Washingtoner

Höhepunkt der Protestbewegung „March for Our

Lives“ im März 2018 initiierte Katie Eder mit „50

Miles More“ eine landesweite Kampagne gegen

die Macht der Waffenlobby und die Untätigkeit

der Politik: Nach dem Vorbild in Wisconsin

sollten in allen anderen 49 Bundesstaaten 50

Meilen lange Protestmärsche zum Sitz der für

den Schusswaffenbesitz zuständigen Behörden

stattfinden. Aus der Verbindung von „50 Miles

More“ mit anderen Initiativen entstand 2018

die von Katie Eder geführte „Future Coalition“,

ein nationales Netzwerk für Jugendliche und

für von Jugendlichen geführte Organisationen

zum Ideenaustausch über eine bessere Zukunft.

Im September 2018 startete das Netzwerk die

Kampagne „Walk out to Vote“. Mit Erfolg: Zu

den Midterm Elections im November verließen

landesweit die Schüler ihre Schulen, um an

der Wahl teilzunehmen.

Melati & Isabel Wijsen

Es sind die Schwestern Melati und Isabel, die mit

ihrem genauso entschlossenen wie geschickten

Kampf gegen den Plastikmüll weltweit schon in

jüngsten Jahren einige Bekanntheit erlangt und

geschafft haben, was kein Erwachsener vor ihnen

überhaupt versucht hat: Plastiktüten sind seit

2018 in ihrer Heimat Bali verboten. Aufgerüttelt

wurden die beiden durch eine Unterrichtsreihe in

der Schule: „Es ging um Menschen, die die Welt

verändert haben, wie Nelson Mandela. Auf dem

Weg nach Hause haben wir überlegt, was wir als

Kinder hier und jetzt tun können“, sagt die jüngere

der beiden Schwestern. Es blieb nicht bei einer

Überlegung: Die damals 10-Jährigen zettelten eine

kleine Revolution an. Petitionen, Auftritte weltweit

und ein Hungerstreik fanden schließlich Gehör bei

Balis Gouverneur und führten zur Verbannung der

Plastiktüten von der Insel. Inzwischen helfen die

beiden Schwestern Jugendlichen auf der ganzen

Welt, ihre Heimatorte ebenfalls vom Plastikmüll zu

befreien.

21


Jaselyn Charger

Nach internationalen Protesten gegen die 1880 km

lange Dakota Access Pipeline, die mitten durch

das Standing Rock Reservat der Sioux-Indianer

verläuft, hat Barack Obama die Fertigstellung im

Dezember 2016 auf Eis gelegt. Er hat damit den

Klagen stattgegeben, die sich auf eine fehlende

Umweltverträglichkeitsprüfung und Verletzung

der garantierten Landrechte der Indianer beriefen.

2017 hob Donald Trump Obamas Entscheidung

per Dekret wieder auf. Jaselyn Charger, eine

Wasserschützerin aus dem Cheyenne River

Reservat, gründete daraufhin das International

Indigenous Youth Council, das junge Ureinwohner

dazu befähigen soll, ihre Interessen zu vertreten.

Als sie außerdem einen 2000 Meilen langen

Protestlauf von North Dakota nach Washington

organisierte, wurde sie endgültig zur Ikone der

Generation Z.

© Annabelle Marcovici

Karolína Farská

Am 14. Februar 2018 kam Karolína Farská von

der Schule nach Hause und sah sich in ihrem

Laptop die Live-Übertragung einer Debatte

im Parlament an, in der es um Korruption im

Energiesektor ging. Die Opposition hatte in diesem

Zusammenhang einen Misstrauensantrag gegen

Regierungschef Roberto Fico gestellt. Der Antrag

wurde mit Hinweis auf Verfahrensfehler schnöde

abgewiesen. Die 18-Jährige rief umgehend ihren

Schulfreund Dávid Straka an und schlug ihm

vor, eine Protestaktion zu starten. Die beiden

schrieben einen Facebook-Post gegen Korruption

in der Slowakei. Als binnen kurzer Zeit Hunderte

Rückmeldungen kamen, entstand die Idee

zu einer Demonstration gegen Korruption in

Bratislava. Eine konkrete Forderung lautete: Ein

unabhängiges Komitee solle die eklatantesten

Korruptionsfälle von Politikern untersuchen und

aufklären. Farská und Straka rechneten mit

einigen Hundert Teilnehmern. Es kamen Tausende.

Und nach den Morden an dem Journalisten Ján

Kuciak und seiner Verlobten Martína Kusnírova

am 25. Februar wurde Karolína Farská eine der

Mitorganisatorinnen der zivilen Bewegung „Für

eine anständige Slowakei“. Die mobilisiert fast

jede Woche Zehntausende Menschen im Land zu

Kundgebungen. Es ist die größte zivile Bewegung

seit dem Ende der Diktatur 1989.

© Akos Stiller

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© Plan International / Marco Betti

Memory Banda

Malawi hat weltweit eine der höchsten

Kinderhochzeitsraten. Junge Mädchen, die dieser

Praxis zum Opfer fallen, werden oft aus dem

Schulbetrieb herausgenommen. Sie können über

ihre Zukunft kaum noch selbst entscheiden. Jung

verheiratete Mädchen werden überdurchschnittlich

oft Opfer von Gewalt, Vergewaltigungen und

sexuellem Zwang. Memory Banda ist eine

Kämpferin für die Rechte von Mädchen und Frauen

und Jugendbeauftragte des Kinderhilfswerks

Plan International Malawi. Sie fragt: „Jungs wird

gesagt, sie können Präsident werden, Mädchen

wird gesagt, sie können nur Ehefrauen werden.

Warum kann ich nicht beides sein?“

23


Mit den

Möglichkeiten der

Welt spielen:

Buckminster Fuller.

Autor Gian-Philip Andreas

llustration Irene Muñoz Vicente

Architekt, Erfinder, Designer, Konstrukteur, Schriftsteller und

Visionär – Buckminster Fuller überwand nicht nur alle Diszi plin-

Schranken, sondern auch vermeintliche Gegensätze zwischen

technischem und zivilisatorischem Fortschritt. Sein größtes Erbe

liegt jedoch wo anders: nämlich in der Aufforderung an uns,

der Zukunft experimentell, spielerisch und in dem Bewusstsein

zu begegnen, dass jeder von uns zu ihrem Gelingen beitragen

kann.

25


Als Jeff Bridges bei der Golden-Globe-Verleihung im

Januar 2019 den Preis für sein Lebenswerk erhielt, stand

er auf der Bühne des Beverly Hilton Hotels in Los Angeles

und referierte über Trimmruder. Die Gäste der glamourösen

Gala blickten leicht verwirrt, doch der 69-Jährige

sprach davon, dass es oft nur eines minimalen Aufwandes

bedürfe, um maximale Effekte zu zeitigen. Mit den

winzigen trim tabs etwa, so heißen Trimm ruder auf Englisch,

werden die gewaltigen Außenruder von Öltankern

mit geringem Druck in die gewünschte Richtung

bewegt. „Wir alle sind Trimm ruder!“, rief Bridges dann.

Der Schauspielstar, mit Zauselbart und Graumähne ein

Mix aus Althippie und Seebär, hob an zu einer Motivationsrede:

„Wir können einen Unterschied machen!“, rief

er zuversichtstrunken. „Wir können das Schiff in die

gewünschte Richtung lenken! Der Liebe entgegen! Wir

können einen gesunden Planeten erschaffen, für uns alle!“

Donnernder Applaus.

Die Trimmruder-Metapher, derer Bridges sich da

bediente, überträgt einen technischen Vorgang auf soziale

Prozesse: Jeder Einzelne ist mit der Gesellschaft verbunden

und hat deshalb auch die Chance, mit seinen Handlungen

das Große und Ganze zu beeinflussen. Natürlich stammt

dieses Bild nicht von Bridges, und der behauptete das auch

gar nicht. Stattdessen würdigte er den Erfinder der Metapher

explizit als jenen Mann, der ihn am meisten inspiriert habe:

R. Buckminster Fuller. Fans nennen ihn Bucky.

Fuller war einer der größten Visionäre des 20. Jahrhunderts.

1895 geboren, hatte er beide Weltkriege überlebt und

schlimme Niederlagen verdaut, ehe er zum Star der Gegenkultur

der 1960er- und 1970er-Jahre wurde und zum Vordenker

der Nachhaltigkeit, noch bevor die ersten ökologischen

Bewegungen überhaupt gegründet wurden. Rein

optisch hätte man ihn nie für den radikalen Progressiven

gehalten, der er war: Mit dicker Brille und Hörgerät, stets

im schwarzen Anzug, sah er eher aus wie ein Bestatter. Sein

vorstechendstes Merkmal war indes ein anderes: Es war sein

unerschütterlicher Optimismus in Sachen Zukunft, eine

Zuversicht, die sich durch zahlreiche Schriften und Vorträge

zog und nun also, 36 Jahre nach seinem Tod, sogar Eingang

in Hollywood-Preisverleihungen findet.

Das ist großartig. Denn eine gesunde Portion Bucky-Spirit

kann unsere Zeit gut vertragen. Bridges dürfte die Sache

mit dem Schiff, das es umzulenken gilt, vor allem politisch

gemeint haben, gerade in den USA, deren Regierung nicht

nur ökologisch den Rückwärtsgang eingelegt hat. Doch mit

der trim-tab-Metapher appelliert er auch ganz generell an

den Aktivisten in uns allen: Jeder Mensch kann Einfluss

nehmen.

Buckminster Fuller wird zu den wirkmächtigsten Architekten

des 20. Jahrhunderts gezählt, obwohl er selbst

nur wenige Gebäude errichten ließ. Tatsächlich ist Fuller

berühmter für das, was er nicht realisiert hat, als für das,

was er in die Praxis umsetzen konnte. Er selbst fand das

nicht weiter schlimm und sagte einmal, er suche vor allem

nach Lösungen für Probleme, die erst in der Zukunft auftreten

würden. Seinen Studenten riet er stets: „Entwerft bloß

nichts, was ihr jetzt schon bauen könnt!“ Fuller war Futurist

und Philosoph, vor allem aber ein comprehensivist, also

jemand, der Dinge zusammendachte, die vor ihm nur isoliert

betrachtet wurden. Ein Systemtheoretiker, der für das, was

nach ihm kommen sollte, als Impulsgeber wichtiger war als

für das, was er zu seiner Zeit hatte bewerkstelligen können.

Wie viel man erreichen kann mit wie wenig Energie und

Material – das war die Leitfrage seines Denkens, die ihn

zum ökologischen Vorreiter machte. Lange vor den Ölkrisen

der Siebzigerjahre, in Zeiten also, in denen er für dieses

„doing more with less“ noch oft genug belächelt wurde. Dass

das, was die Welt bereithält, für unser Auskommen ausreicht,

bezweifelte er nie. Dafür müsste die Menschheit allerdings

aufhören, so viel Geld und Erfindungsenergie in Waffen

zu stecken und es stattdessen für Technologien ausgeben,

die dem Leben zugewandt sind. Auch den kapitalistischen

„Mythos des Mangels“ verwarf er: Energie sei keineswegs

knapp, sondern im Überfluss vorhanden. Sie müsse bloß

nutzbar gemacht werden. Und wenn dies geschehe, würden

sich alle Kriegsgründe von selbst erledigen. Peace!

Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde.

Bucky spitzte sogar noch weiter zu: Würden die Ressourcen

der Welt nur endlich richtig verteilt, wäre die Erde ein Ort

für „vier Milliarden Milliardäre“. Das war die gesamte Weltbevölkerung

anno 1974. Das Schlagwort vom „Spaceship

Earth“, also unseres Planeten, gedacht als kollektiv verwaltetes

Raumschiff, hatte er zwar nicht erfunden, aber 1969, im

Mondlandungsjahr, in seinem bekanntesten Buch populär

gemacht: „Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde“.

Alles hänge davon ab, ob es den „Astronauten“ – uns Menschen

– gelinge, das Raumschiff vernünftig zu managen

und auf gerechte Weise klarzukommen mit den endlichen

Re ssourcen. Ohne Bucky zum Ahnherr für alles und jeden

stilisieren zu wollen, so ist dieses Denken doch die Basis für

viele der Modelle, die heutzutage nachhaltiges Wirtschaften

erproben. Cradle-to-Cradle-Design etwa, das Abfälle

im Produktionsprozess vermeiden oder in ihn reintegrieren

will, ist als Form eines neuen Öko-Unternehmertums ohne

Fullers Input schwer vorstellbar.

Visionäre haben es häufig schwer. „Wer Visionen hat, soll

zum Arzt gehen“, soll Ex-Kanzler Helmut Schmidt mal

gesagt haben. Der Satz ist symptomatisch für eine Weltsicht,

die sich allenfalls aufs Mittelfristige konzentriert. Fuller

wollte weiterdenken, am System selbst rütteln. Er plante

Wohnsiedlungen über den Wolken und Unterwasserstädte,

er referierte in Talkshows über die Möglichkeiten des Beamens

und wollte Manhattan mit einer gigantischen Glaskuppel

überwölben. Wer diese hätte regelmäßig reinigen

sollen? Kleingeistige Nachfrage!

Sicher, fast alles, was er da vorhatte, ist bislang Science

Fiction geblieben. Gene Roddenberry indes, der „Star Trek“-

Erfinder, der wie Fuller Mitglied im Think Tank „World

Future Society“ war, ließ sich von dieser Begeisterung gerne

mitreißen. In der utopischen Welt von „Star Trek“ (ersonnen

1966) gibt es auf Erden keine nationalen Grenzen

mehr, keine Armut, keinen Krieg und keinen Kapitalismus,

die Besatzung der Raumschiffe ist zudem von einer

für damals erstaunlichen ethnischen Diversität geprägt.

26


Das Dymaxion-Auto war ein Automobil prototyp aus dem Jahr

1933 und sollte elf Menschen bei 120 km/h transportieren.

Spätere Modelle glaubte Fuller sogar schwimmtauglich machen

zu können.

27


Wohnen auf dem Raumschiff Erde – Fullers Vision vom Haus

der Zukunft war 97 Quadratmeter groß und wog schlappe

2.227 Kilogramm. Es stand für Fullers Grund prinzip, den größten

Nutzen durch geringste Energie- und Material aufwendung

zu erreichen.

28


Vor allem aber wagt sich das Raumschiff Enterprise mutig

vor ins Unkartierte des Denkens und des Seins: „to boldly go

where no man has gone before.“

Diesen Pioniergeist teilte Roddenberry mit Fuller. In den

zweiten „Star Trek“-Kinofilm (von 1982, ein Jahr vor Fullers

Tod) bauten die Autoren einen schönen Verweis auf den Vorausdenker

ein. Captain Kirk überwacht da einen Simulationstest,

den Starflotten-Neulinge absolvieren müssen. Was

diese nicht wissen: Die Simulation ist ein No-Win-Szenario,

ein Test, der nicht zu gewinnen ist. Kirk selbst aber hatte

ihn einst trotzdem gewonnen – indem er ihn umprogrammierte.

Für Buckys Denksystem ist das eine wunderbare

Zusammenfassung: Auch Fuller programmierte die Systeme

um, erklärte Mangel zum Überschuss, deklarierte Zwänge

zu Werkzeugen. „Wann immer ich einen Kreis zeichne, will

ich sofort heraustreten.“ Das ist eines der Bonmots, für die

Bucky berühmt wurde.

Entsprechend gab es für ihn auch keine Fehler. Er nannte

sie „Lernerfahrungen“ – ein Ansatz, der nicht zuletzt fürs

Silicon Valley prägend werden sollte. Für Apple-Zampano

Steve Jobs, der Fuller als „Leonardo des 20. Jahrhunderts“

pries, Tesla-Gründer Elon Musk und ihre Kollegen ist dieses

radikale Out-of-the-Box-Denken zum ständigen Imperativ

geworden. Das Scheitern wird dabei immer eingepreist. Ein

Mantra der Start-Up-World lautet bekanntlich „Fail Better“.

Buckminster Fuller kannte sich damit aus. Zweimal war

er aus Harvard rausgeflogen, auch seine erste Firma ging

pleite. Mit 32 war er arbeitslos und Alkoholiker. Als er sich

im Lake Michigan das Leben nehmen wollte, kam es zu einer

folgenschweren Epiphanie: Eine Stimme sprach zu ihm, er

habe nicht das Recht, sein Leben zu beenden, er müsse es

stattdessen zum Wohl der Gemeinschaft nutzen.

Das Leben als Experiment führen.

Obgleich man dieses Erlebnis heute als Legendenbildung

einordnen muss, mit der Bucky seinem Leben nachträglich

ein klares Narrativ unterschob, so war die Zäsur doch deutlich:

Fuller begann, sein Leben als „Experiment“ zu bezeichnen,

inwiefern ein Einzelner nutzbringend für die Gesellschaft

wirken könne. Im 15-Minuten-Takt dokumentierte er

sein Leben in akribischen Tagebüchern, die als „Dymaxion

Chronofile“ heute 82 Regalmeter im Archiv der Stanford

University belegen.

Dymaxion, das war das Markenwort für die meisten seiner

Erfindungen: Das dreirädrige Dymaxion Car mit Heckantrieb

konnte auf der Stelle wenden, war aerodynamisch

wie ein Tropfen, konnte 190 km/h fahren, verbrauchte

wenig Benzin und sollte irgendwann sogar schwimmen und

fliegen können. Leider kam es bei der Präsentation zu einem

tödlichen Unfall. Das Projekt war erledigt. Ähnlich wenig

Erfolg hatte er mit dem Dymaxion House, einer Art Aluminium-Jurte,

die um einen fixen Mast herum rasch aufgebaut

werden konnte und überdies transportabel war. Zur Serienreife

kam es nie.

Erst am berühmten Black Mountain College in North

Carolina, wo sich Bauhaus-Exilanten und Avantgarde-

Künstler daran machten, die Welt neu zu denken, gelang

Fuller Folgenschweres: Er konstruierte die erste Geodätische

Kuppel, eine Struktur aus Folie oder Glas, die über eine

möglichst leichte Konstruktion aus wabenförmig angeordneten

gleichseitigen Dreiecken gespannt wird und so eine tragfähige

Kuppelkonstruktion bildet, die ohne stützende Säulen

auskommt. Der berühmteste dieser erdbeben- und windfesten

Geodesic Domes steht seit 1967 in Montréal, doch das

Prinzip verbreitete sich in der ganzen Welt, brachte Stadien

und Klettergerüste hervor, Gewächshäuser (wie im Botanischen

Garten Düsseldorf), Antennen-Radome oder auch das

berühmte Epcot Center in Disney World.

Am Black Mountain College war Fuller freilich die erste

Kuppel sofort zusammengekracht. Während die Studierenden

entsetzt waren, blieb er ruhig und dachte lieber über das

nach, was geändert werden musste: Material und Mathematik.

„Der Grund, warum ich hier vorne stehe und ihr noch

da hinten sitzt“, erklärte er in seinen Vorlesungen, „ist, dass

ich mich viel öfter geirrt habe als ihr.“

Erst nachdem es dann beim zweiten Versuch (1949)

geklappt hatte mit der Kuppel, begann Buckys Transformation

zum Agenda Setter in Sachen Nachhaltigkeit. Als globaler

Nomade der ersten Stunde trug er stets drei auf verschiedene

Zeitzonen eingestellte Uhren am Handgelenk, in

ausufernden Vorträgen in aller Welt sprach er über die geometrischen

Prinzipien der Natur, die er auf die Architektur

ebenso anwendbar machen wollte wie auf soziale Prozesse.

Den rechten Winkel verschmähte er, schon weil er in

der Natur nicht vorkommt: Dort findet alles in Sechsecken,

Polyedern, Kugelformen statt.

Als ab 1967 die ersten aus dem All aufgenommenen Fotos

der Erde öffentlich wurden und die Zerbrechlichkeit des

im schwarzen Nichts schwebenden Planeten visuell begreifbar

werden ließen, war Fuller schon ein Guru der Gegenkultur.

In Hippie-Kommunen wie Drop City lebten Bewohner

in aus Schrott zusammengezimmerten Domes, der Autor

Stewart Brand ließ sich von Fullers Empowerment-Ideen

über vernetzte Schulen und Synergieeffekte inspirieren, als

er begann, den „Whole Earth Catalog“ (1968-1972) herauszugeben:

ein Magazin, das sich Produkten widmete, die

als Werkzeuge für die Selbstversorgung dienen konnten, als

Öko-trim-tabs für eine holistisch ausgerichtete Do-It-Yourself-Kultur,

die von Fuller das systemische Denken übernommen

hatte.

Die Domes haben sich, wie wir heute wissen, als gängige

Wohnalternative nie etablieren können. Es regnete hinein,

im Sommer waren sie zu heiß. Das Erbe Buckminster Fullers

ist also weniger in seinen konkreten Konstruktionen zu

suchen als in den Denkweisen, die er etablierte. Seine ungebrochene

Aktualität liegt im more-with-less-Gedanken, den

er zeitlebens verfolgte und der die nachhaltigen Ideen unserer

Tage nach wie vor prägt. Und sie liegt in der unerschütterlichen

Zuversicht, mit der er den Fortschritt begleitete.

Man wüsste gern, was Fuller mit dem Internet angestellt

hätte, dem vielleicht größten Trimmruder unserer Zeit.

Womöglich hätte er seine mehrstündigen Vorträge auf You-

Tube verlegt. In seinen Clips hätte er dann wie eh und je

erklärt, dass hinter jeder Technologie, die das Ruder herumreißen

kann, zuerst einmal ein Mensch steht, der sie sich ausgedacht

hat. Was auf Buckys Grab steht, ist jedenfalls keine

Überraschung: Call me trim tab.

29


Die Welt, wie sie uns gefällt.

Ob Platon, Thomas Morus oder

Karl Marx – schon immer waren

es die Dichter, Denker und

Philosophen, die von der idealen

Gesellschaft und ihrer zukünftigen

Realisierung träumten. Aber von

welchem Morgen träumen wir

eigentlich heute? Dazu haben wir

nun die größten Philosophen

überhaupt gefragt: Kinder.

Illustration von Nadine Redlich auf Basis der Antworten von:

Anna (12), Carlo (5), Elias (15), Elisabeth (6), Emil (11), Emilio (5), Jette (6),

Johannes (9), Julius (9), Justus (4), Leonardo (4), Levi (10), Lore (5), Marc (10),

Marlene (11), Meret (10), Merle (5), Moritz (11), Finja (5), Raoul (8), Romy (11),

Sophia (7), Tomoki (6)

30


33


Willkommen

in der Saison

2019 | 2020

35


Michael Becker

Vom Amt zur gGmbH

Wenn frischer

Start-up-Wind weht

Interview Katja Joho

Fotos Susanne Diesner

36


Die Tonhalle war bis zum 31. Juli 2018 das letzte Konzerthaus

ihrer Größenordnung deutschlandweit, das als Teil einer Stadtbehörde

geführt wurde. Dass das frühere „Amt Tonhalle“ – so

wie das Ordnungsamt, Bürgeramt oder Straßenverkehrsamt –

nun seit August 2018 als gemeinnützige GmbH (gGmbH) geführt

wird, hat hinter den 40 Jahre alten Mauern viel verändert.

Über den Aufbruch in eine neue Zeit – ein wenig wie bei einem

Start-up – sprachen die beiden Geschäftsführer Michael Becker

und Torger Nelson im Interview.

Herr Becker, als sie als Intendant antraten, sagte Ihre Vorgängerin

Vera von Hazebrouck zu Ihnen: „Sehen Sie zu,

dass der Laden eine GmbH wird!“ Das haben Sie im vergangenen

Jahr geschafft. Was bedeutet das für Sie?

Michael Becker: Das bedeutet zuallererst, dass ganz viele

kleine Schläuche und Drähte abgeklemmt und neu verbunden

werden müssen. In einer städtischen Verwaltung gibt

es Abläufe, die für den Betrieb eines Konzerthauses nicht

immer ideal sind. Von Regelwerken, die der Konzertmarkt-

Realität widersprechen, bis hin zur Anwendung von Gesetzen

zur Vermeidung von Untreue und Vorteilsnahme,

die den Alltag eines Intendanten deutlich erschweren und

seiner Rolle von Grund auf widersprechen.

Haben Sie ein Beispiel aus Ihrem Alltag?

Becker: Ein ganz typisches Beispiel ist ein Abendessen mit

einem Künstler. Das ist so ziemlich das Normalste für einen

Intendanten. Mit der Tonhalle als städtischem Amt

artete ein solches Abendessen in der Folge schnell in einen

Papierwust aus – um sicherzugehen, dass die Transparenz

gewahrt bleibt. Für eine Behörde richtig und wichtig, für

ein Konzerthaus schwierig. Es engt im täglichen Wirken

ein. Auch die Besetzung von Stellen gestaltete sich in der

Vergangenheit sehr schwierig. Letztlich ist die Besetzung einer

Sachbearbeiterin im Orchesterbüro eben nicht dasselbe

wie die einer Sachbearbeiterin im Ordnungsamt. Das sind

unterschiedliche Welten.

Durch die Umwandlung in die gGmbH fanden Sie, Herr

Nelson, Ihren Weg zurück in Ihre Geburtsstadt. Was sahen

Sie in der Tonhalle, bevor Sie antraten?

Torger Nelson: Was mich von Beginn an beeindruckt hat,

war die Haltung der Tonhalle. Es heißt ja immer, Düsseldorf

sei „schickimicki“, habe keine studentische Szene – und gerade

dieses Konzerthaus, das prädestiniert dafür wäre, dieses

Bild zu bestätigen, lebt das Gegenteil! Im Gegensatz zu

vielen vergleichbaren Institutionen, in denen diese Elfenbeinturm-Mentalität

gefördert wird, versprüht die Tonhalle

einen anderen Geist. Sie orientiert sich nicht nur an den

oberen zehn Prozent der Stadt, sondern auch an den jungen,

den einkommensschwachen und den durchschnittlichen

Bürgern Düsseldorfs, die diese Stadt ausmachen und tragen.

Als Außenstehender sah ich in der Tonhalle zudem ein Konzerthaus,

das sich aus einem sehr biederen, städtischen Betrieb

durch künstlerische Entscheidungen, starke Solisten

und außergewöhnliche Dirigenten zu einem modernen, viel

gelobten und interessanten Ort gemausert hat.

Elf Jahre sind Sie mittlerweile Intendant, Herr Becker. Ebenso

lange, wenn nicht länger, wird der Plan der TonhallengGmbH

schon diskutiert. Warum hat es bis 2018 gedauert,

dies umzusetzen?

Becker: Letztlich wurde die Dringlichkeit dieses Projekts

im Rathaus lange nicht gesehen. Als Thomas Geisel seinen

Antrittsbesuch in der Tonhalle machte, fragte er, warum wir

ein Amt sind. Das hat sich für ihn damals nicht erschlossen.

Und genau diese Haltung war nötig, um das Konzept

mit der Tonhalle als Amt ernsthaft zu hinterfragen. Letztlich

muss man ja auch klar sagen: Die Tonhalle von einem

Amt in eine gGmbH zu führen, ist mit einem erheblichen

Aufwand für viele Seiten verbunden. Der muss sich lohnen.

Da bedarf es nicht nur Überzeugung, sondern auch Mut

und Motivation.

Würden Sie denn sagen, dass sich die Umwandlung zur

gGmbH für die Tonhalle bereits gelohnt hat?

Becker: Auf jeden Fall! Die Schaffung und Wiederbesetzung

von Stellen beispielsweise ist ein ganz wichtiges Thema für

uns, und da hat sich einiges getan. Wenn wir früher kurzfristig

und dringend eine sehr konkrete Position mit eng

gestecktem Anforderungsprofil besetzen mussten, waren

vorher genaue Begründungen und Erklärungen notwendig:

Was ist das für ein Gebiet? Womit kann man die Tätigkeit

vergleichen? Welche tarifliche Einordnung? Es ist sehr viel

leichter, wenn man die Neubesetzung innerhalb eines kleinen

Betriebs selbstständig lösen kann.

Auch der Businessplan, den wir nun brauchen, hat viele Vorteile.

Wir können eine saubere Rechnung über Einnahmen

und Ausgaben machen – und können selbst kontrollieren,

in welche Töpfe welche Summen fließen.

Bisher bekam die Tonhalle ein Budget. Blieb davon etwas

übrig, ging das Geld zurück in die große Stadtkasse. Das

senkt natürlich die Motivation. Es geht dabei nicht ums

Geldverdienen. Aber die Vorstellung, ich könnte das Geld,

das ich zusätzlich einnehme, für eine neue Konzertreihe

oder ein Kinderprojekt verwenden, motiviert im Gegensatz

dazu natürlich!

Nelson: Wir müssen noch viel aufräumen. Die Vorbereitungen

zur gGmbH liefen zwar im Grunde schon sehr lange,

aber die Umsetzungsphase war letztlich relativ kurz. Dadurch

ist auch nach einem Jahr noch viel zu tun. Gleichzeitig

bringt die Eigenständigkeit gewisse finanzielle

Spielräume mit sich, die es vorher nicht gab oder von denen

die Tonhalle bislang nur auf Umwegen profitieren konnte.

Wir könnten also mit Mehreinnahmen nun konkret neue

Ideen im Haus planen und Wunschprojekte angehen.

In wirtschaftlicher, personeller und organisatorischer Hinsicht

können zudem vielfach andere Entscheidungen getroffen

werden, die vorher schlichtweg strukturell nicht möglich

gewesen wären.

Sehen Sie also auch Veränderungen im Alltag der Tonhalle?

Becker: Sehr sogar. Wir sind flexibler geworden. Probleme

können nun im kleinen Team schneller und effizienter angegangen

werden, ohne mehrere städtische Instanzen zu

durchlaufen. Die Mitarbeiter können mit Ideen experimentieren,

weil viele Regularien und Abstimmungen weggefallen

sind. Das hat Aufbruchsstimmung ausgelöst.

Wir können uns nun an jungen, großen Firmen wie Sipgate

oder Trivago orientieren – deren Art der Mitarbeitersuche,

ihr Umgang mit Angestellten, ihr Arbeitsleben. Wir können

deren Stil nicht eins zu eins auf uns übertragen, aber

viele Ideen dieser modernen Arbeitsweise können auch bei

uns spürbar werden.

Nelson: In den Medien ist vielfach die Rede von Nachwuchsproblemen

im Öffentlichen Dienst. Die Tonhalle

hat nun die Chance bekommen, sich von dem Bild eines

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38

städtischen Betriebs zu lösen. Wir sind als junge GmbH

im Grunde auch ein Start-up, und durch flache Hierarchien

und nun kurze Entscheidungswege haben wir die

Chance, dem Bild dieser jungen Firmen zumindest ein wenig

näherzukommen.

Mehr Flexibilität, mehr Motivation und mehr Möglichkeiten

bringt die Tonhallen-gGmbH also mit sich – aber

letztlich auch mehr Risiko, oder?

Becker: Natürlich. Aber das lässt sich steuern.

Nelson: Wobei wir sagen müssen, dass die Stabilität der

Abo-Verkäufe, die guten Zuschauerzahlen und das große

Interesse, die Tonhalle als Veranstaltungsort zu nutzen, uns

eine solide Basis geben, mit der wir gut arbeiten können,

ohne uns derzeit allzu große Sorgen machen zu müssen.

Gibt es bereits konkrete Ziele für die Tonhallen-gGmbH?

Becker: Wir sind ja sehr gut ausgelastet. Das bedeutet, dass

im Grunde die Suche nach mehr und neuem Publikum

und mehr Attraktionen zur Verbesserung der Ausgangssituation

nicht zum Überleben notwendig sind. Wir haben

uns aber nichtsdestotrotz inhaltliche Ziele gesetzt. So sollen

etwa neue Konzertreihen geschaffen werden. Ein Ziel

ist es, dieses Dorf Tonhalle noch erlebbarer zu machen.

Spiegelt sich die Aufbruchsstimmung auch im künstlerischen

Programm wider?

Becker: Wir hätten jetzt die Chance, exklusiv Orchester

und Solisten einzuladen, mit deren Engagement wir ein

wirtschaftliches Risiko eingehen. Das war uns als Amt

in dieser Form nicht möglich. Im Grunde soll unser Programm

aber im bereits üblichen Rahmen weiterentwickelt

werden. Neue Programmreihen sind denkbar, neue Ansätze

bei Kinder- und Jugendprojekten wollen erprobt werden.

Ich habe zum Beispiel die Idee, Youtube-Stars, die im Internet

mit besonderem Talent aufgefallen sind, einmal auf die

Bühne zu holen, um sie dort in einer Livesituation erlebbar

zu machen. Solche Projekte haben nun mehr Chance auf

Umsetzung als zuvor.

Aber unsere Zuschauerzahlen sind super und spiegeln uns

zurück, dass wir vieles bereits sehr richtig machen. Auf diesem

Pfad wollen wir bleiben.

Nelson: Tatsächlich haben wir viele Ideen entwickelt. Allerdings

ist unsere Auslastung im Konzerthaus selbst tatsächlich

so gut, dass der Spielraum gering ist. Deshalb

haben wir alternative Nutzungen und kleinere Formate

erdacht, die noch dazwischen passen – etwa Konzerte in

der Rotunde oder Veranstaltungen im Grünen Gewölbe.

Dadurch hoffen wir, dass sowohl das künstlerische Programm

als auch das Angebot als kommerzieller Veranstalter

noch erweitert werden kann.

Wenn Sie an die Tonhalle als Marke denken – wofür steht

sie? Was macht das Düsseldorfer Konzerthaus einzigartig?

Becker: Die Tonhalle hat ja zwei Gesichter: Das eine ist

die Eigenmarke Tonhalle mit eigenen Veranstaltungen, die

man fern des intensiv-kommerziellen Kulturbereichs ansiedeln

würde. Wir sind eines von drei Konzerthäusern in

Deutschland mit einem eigenen, hochklassigen Orchester.

Der Claim, für den die Tonhalle steht, lautet „Einfach

fühlen“. Dahinter steckt die Idee, dass die Tonhalle

ein sehr freundliches, offenes, bodenständiges Haus mit

niederschwelligem Zugang ist.

Das andere Gesicht ist das kommerzielle Vermietungsgeschäft.

Hier hat sich infolge der gGmbH einiges getan.

Ohne die behördlichen Nutzungsauflagen, die ein Amt nun

einmal einhalten muss, können wir diesen Bereich viel besser

steuern und präsenter machen, klarer vermarkten.

Wie wollen Sie die Institution Tonhalle zukunftsfähig

machen?

Nelson: Wir strukturieren um, das ist auch mit personellen

Änderungen verbunden. Das Vermietungsgeschäft soll

beispielsweise professioneller und flexibler aufgestellt

werden. Bislang mussten Veranstaltungen schlichtweg ausfallen,

weil es an Personal fehlte und das damit verdiente

Geld ohnehin zurück in die Stadtkasse gewandert wäre.

Nun haben wir andere Möglichkeiten und können wirtschaftlich

von diesem Mehraufwand profitieren. An diesen

Stellen wird deshalb gerade gefeilt, um mehr Nutzen aus

dem vorhandenen Potenzial zu ziehen.

Was sind denn die größten Baustellen?

Becker: Wir haben ein bauliches Problem. Die Tonhalle

müsste substanziell analysiert werden.

Nelson: Viele Bauschäden müssen zeitnah beseitigt werden.

Dass eine Sanierung notwendig ist, zeichnete sich bereits

im Sommer 2018 ab. Dass diese aber so schwerwiegend und

aufwändig würde, hatten wir in diesem Ausmaß beim Start

der gGmbH noch nicht auf dem Plan.

Damit nicht nur das Programm, sondern auch das Gebäude

die Attraktivität der Tonhalle wiederspiegeln kann, muss

allerdings dringend Hand angelegt werden.

Hier sind Sie aber – gGmbH hin oder her – auf die Stadt

angewiesen, richtig?

Nelson: Das stimmt. Die Eigentümerin ist nach wie vor

die Stadt, wir sind nur Pächter. Da ist die Zusammenarbeit

mit der Stadt noch sehr eng. Wir als Tonhalle haben auch

nicht die Personaldecke, um ein so umfangreiches Sanierungsprojekt

alleine zu stemmen – aber die Planungen in

der Stadt laufen.

Becker: Wir sind da sehr zuversichtlich. Wir können

aus ganz anderen Töpfen schöpfen – Sponsorengelder

beispielsweise können wir als gGmbH nun ganz anders

nutzen. Deshalb arbeiten wir auch an einem sinnvollen

Sponsoring-Konzept.

Wie wichtig wird denn nun Profit für die Tonhalle?

Nelson: Das hängt natürlich von den Geldgebern ab. Wir

sind eine gemeinnützige GmbH, und die Stadt ist 90-prozentiger

Gesellschafter. Hinzu kommen die 10 Prozent des

Freundeskreises. Wir sind also nicht auf einmal ein privatwirtschaftlicher

Akteur, der aus eigener Kraft profitabel

sein muss. Mehreinnahmen können wir wieder in neue

Projekte investieren – das ist natürlich eine Motivation

für Profit.

Becker: Sagen wir es mal so: Das absolute Alleinstellungsmerkmal

dieses Hauses sind die Kinder- und Jugendprojekte.

Das ist ein Angebot, das Sie in diesem Umfang und dieser

Qualität in keinem anderen Haus finden. Das ist gleich zeitig

aber ein gefährdetes Gut. Gerade wenn man eine GmbH

hat – auch wenn diese gemeinnützig ist. Denn an dieser

Stelle ließe sich am schnellsten Geld einsparen, wenn man

es wegließe. Da kann ich Ihnen aber sagen: nicht mit mir!

Genau hier könnte das Sponsoring ideal einspringen. Im

besten Fall würde das „Minusgeschäft Kinder- und Jugendprojekte“

durch Sponsoring-Gelder komplett abgedeckt, sodass

die Ausgaben dafür aus der Bilanz der gGmbH quasi

rausfallen.


Torger Nelson

Außerdem haben wir als städtisches Orchester und Haus

den Vorteil, dass wir nicht Konkurrenz zum kommerziellen

Kulturangebot sein dürfen und zudem weiterhin einen

Bildungsauftrag haben. Auch das entbindet uns gewissermaßen

von der Verpflichtung, mit unserem Programm das

große Geld zu verdienen. Große Aufmerksamkeit für unsere

Arbeit und die Leistung der Kulturschaffenden ist und

bleibt viel wichtiger.

Herr Becker, Ihr Vertrag wurde gerade bis 2024 verlängert.

Was bedeutet es für Sie nach einer so langen Zeit großer

Beständigkeit, diesen Prozess nun zu begleiten?

Becker: Nach gut zehn Jahren ist ein substanzieller, notwendiger

Schritt gemacht, der mir auch noch einmal richtig

Spaß macht. Ich kann mit den eigenen Leuten Kunst vollkommen

unabhängig programmieren und dabei die Menschen,

die in diesem Haus künstlerisch tätig sind, weiter

wachsen sehen. Und das nun in einem Haus, dessen neue

organisatorische Struktur quasi alles möglich macht.

Wir sind einen riesigen Schritt nach vorne gekommen, und

damit haben sich auch für mich in meiner eigentlich altbekannten

Tätigkeit noch einmal ganz neue Türen geöffnet.

Nun ist es wohl so, dass am Ende der Spaß und die Zahlen

darüber entscheiden, wie es für mich weitergeht.

Herr Nelson als neues Gesicht in der Tonhalle und Herr

Becker fast schon selbst eine Institution – gemeinsam bilden

sie als Geschäftsführer und Intendant eine Art Doppelspitze

– wenn auch künstlerisch und wirtschaftlich aufgeteilt.

Wer von Ihnen dirigiert?

Becker: Er schreibt, ich dirigiere. Die Kunst bestimme zum

größten Teil ich – und ob es möglich ist, bestimmt er.

Blicken wir zu guter Letzt etwas weiter in die Zukunft:

Wie würden Sie die Tonhalle Düsseldorf gGmbH am liebsten

sehen, wenn sie 2028 zehnjähriges Jubiläum feiert?

Becker: Ich würde mir wünschen, dass die Tonhalle dann

für einen Zugang zur Kunst steht, der nicht voraussetzt,

dass man alles schon weiß. Ich möchte noch mehr, dass

junge Menschen, die die Stadt etwa zum Studieren verlassen,

in ihrer neuen Heimat fragen: „Wo ist denn eure

Tonhalle?“

Und ich hätte dann gerne noch ein Labor zum künstlerischen

Experimentieren – und ein Restaurant.

Nelson: Ich wünsche mir, dass die Tonhalle offen und interessant

für jeden Bürger dieser Stadt bleibt und keine

abgehobenen Programmideen, Preisgestaltungen oder

architektonischen Konzepte für das Gebäude entwickelt,

die eine Elfenbeinturm-Mentalität befördern könnten. An

den Werten der Tonhalle wollen wir grundsätzlich nichts

ändern – das soll weitergetragen werden und, wenn ich

es mir wünschen darf, die Tonhalle auch in zehn Jahren

noch ausmachen.

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Düsseldorfer

Symphoniker –

das musikalische erz

unserer Stadt

Foto Susanne Diesner

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Düsseldorfer Symphoniker


Sie spielen in der Tonhalle und in der Deutschen Oper am

Rhein, sie gastieren in den Metropolen Europas und Asiens,

sie brillieren in großer Symphonik und mit subtilem Ensembleklang,

sie musizieren für Kinder und Jugendliche und

machen sich stark für die musikalische Nachwuchsförderung:

Die Düsseldorfer Symphoniker sind das musikalische

Herzstück Düsseldorfs und zugleich Botschafter unserer

Stadt in der ganzen Welt.

Und sie repräsentieren ein faszinierendes Kapitel lebendiger

Stadtgeschichte, das über 400 Jahre zurückreicht. Schon

bei der „Großen Fürstlich Jülischen Hochzeit“ zwischen

Herzog Johann Wilhelm und Jacobe von Baden spielte 1585

eine zwölfköpfige Hofkapelle. Gut hundert Jahre später, zu

Zeiten „Jan Wellems“, hatte das Düsseldorfer Musikleben

dank der Hofkapelle europäisches Format erreicht. Gefeierte

Musiker wie Agostino Steffani, Arcangelo Corelli und

Georg Friedrich Händel arbeiteten mit dem Ensemble.

Im 19. Jahrhundert erlebte das Orchester seine zweite Blüte:

Mit der Gründung des Städtischen Musikvereins entstand

1818 erneut eine Orchesterkultur in Düsseldorf, die Größen

wie Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann

anzog. Beide haben in ihrer (kurzen) Amtszeit als Musikdirektoren

Maßstäbe gesetzt, die Generationen prägen sollten.

Wirklich städtisch wurde das Orchester 1864. Das mittlerweile

zur Wirtschaftsmetropole gewachsene Düsseldorf

konnte sich nun mit dem nach Aachen zweitältesten kommunalen

Klangkörper Deutschlands schmücken.

In der Folge entwickelten sich die Symphoniker zu einem der

führenden Orchester der Republik. Zwischen den Kriegen

stand es unter Dirigenten wie Karl Panzner, Hans Weisbach,

George Szell und Jascha Horenstein für eine ambitionierte

Programmgestaltung und hochklassige Qualität. Unter den

Nazionalsozialisten verfolgte Hugo Balzer eine opportunistische

Programmpolitik und das Orchester war zentraler

Klangkörper bei den Reichsmusiktagen 1938 und 1939.

Doch nach Kriegsende gelang es Heinrich Hollreiser und

Eugen Szenkar schnell, das Orchester wieder auf internationales

Niveau zu führen. 1955 wurde die Opern-Ehe

zwischen den Häusern in Düsseldorf und Duisburg vollzogen,

was den Dirigenten deutlich mehr abforderte. Die Folge

war die Trennung der Chefposten zwischen Oper und Konzert.

So waren die folgenden Leiter der Symphoniker – mit

Ausnahme von John Fiore – ausschließlich für das Konzertwesen

verantwortlich: Jean Martinon, Rafael Frühbeck

de Burgos, Henryk Czyz, Willem van Otterloo, Bernhard

Klee, David Shallon, Salvador Mas Conde und – bis 2014 –

Andrey Boreyko.

1987 erhielten die Düsseldorfer Symphoniker mit Peter

Girth erstmals einen Intendanten. Ihm und seinen Nachfolgern

Freimut Richter-Hansen, Vera van Hazebrouck

und Michael Becker ist es gelungen, das Wirkungsspektrum

des Orchesters markant zu erweitern und seine Position

in der Stadt zu festigen.

Konzertreisen führen die Düsseldorfer Symphoniker mittlerweile

in die ganze Welt: 2011 unternahm das Orchester

eine Spanien-Tournee, 2012 gastierte es beim „Beethoven

Easter Festival“ (Polen) und begeisterte bei einem Gastspiel

in Moskau. 2014 gaben die Düsseldorfer Symphoniker ihr

umjubeltes Debüt im Wiener Musikverein und gastierten

erfolgreich im Amsterdamer Concertgebouw. Im Mai 2015

wurden sie bei neun Konzerten in Tokio gefeiert. In der

Saison 2017 | 18 spielten die Symphoniker zur Eröffnung

des neuen Konzertsaals in Arnheim, folgten einer Wiedereinladung

in das Amsterdamer Concertgebouw und gastierten

in der Tschaikowsky Concert Hall in Moskau. Zum

Jahres wechsel 2018 | 19 gastierte das Orchester in Budapest,

und im Januar 2019 feierte es auf einer Spanientournee mit

fünf Konzerten große Erfolge.

Unter der seit 2015 bestehenden künstlerischen Leitung des

Dirigenten-Duos aus Adam Fischer (Principal Conductor)

und Alexandre Bloch (Principal Guest Conductor) sehen die

Symphoniker einer Zukunft entgegen, die ihrem Anspruch

und ihrer Verpflichtung als „Orchester für Düsseldorf “

im modernsten Sinne gerecht wird. Im Jahr 2020 wird die

Einspielung des symphonischen Gesamtwerks Gustav

Mahlers unter der Leitung von Adam Fischer für das Label

AVI in Kooperation mit dem Deutschlandfunk vollendet.

Düsseldorfer Symphoniker

41


Der Städtische Musikverein

42

Er gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Chören

Deutschlands, ein Laienchor mit professionellem Anspruch:

1818 im Zuge des Niederrheinischen Musikfests aus der

Taufe gehoben, ist der Städtische Musikverein zu Düsseldorf

nun schon seit über 200 Jahren eine feste Größe im Kulturleben

der Stadt. Aus ihm ging 1864 das Städtische Orchester

hervor, der Vorgänger der Düsseldorfer Symphoniker. An

ihrer Seite bestreitet der Musikverein auch heute noch regelmäßig

Konzerte in der Tonhalle und spielt CD-Aufnahmen

ein – wie zuletzt etwa im Sommer 2018 die 8. Symphonie von

Gustav Mahler im Rahmen des Haydn-Mahler-Zyklus’ mit

Adam Fischer.

Die großen Werke der klassischen und romantischen Chorliteratur

gehören genauso zum festen Repertoire des Düsseldorfer

Musikvereins wie zeitgenössische Musik. Zudem ziehen

sich zahlreiche Uraufführungen durch die Geschichte des

Chores, angefangen bei Mendelssohns „Paulus“ (1836) bis hin zu

Edison Denissows „Morgentraum“ (einer Auftragskomposition

von 1995 zum 175-jährigen Bestehen des Chores), „Kreitens

Passion“ von Rudi Martinus van Dijk (2003) oder „Prolog

zu Merlin“ von Manfred Trojahn (2006).

Eine erste Glanzzeit erlebt der Musikverein schon wenige Jahre

nach seiner Gründung unter seinem damals erst 24-jährigen

Musikdirektor Felix Mendelssohn Bartholdy. Während seines

Aufenthalts von 1833 bis 1835 prägt der junge Komponist,

der sich großer Beliebtheit erfreut, das kulturelle Leben Düsseldorfs.

In weniger als zwei Jahren formt er Chor und Orchester,

die anfangs so gar nicht nach seinem Geschmack sind. In seinen

Briefen beklagt er sich über unfähige, sich während der Probe

prügelnde Orchestermusiker und betrunkene Chormitglieder.

Dennoch wächst ihm Düsseldorf ans Herz, so dass er auch nach

Ende seiner Amtszeit mehrfach zurückkehrt, um die Niederrheinischen

Musikfeste der Jahre 1836, 1839 und 1842 zu leiten.

Die Amtszeit Robert Schumanns (1850–1853) markiert einen

weiteren Höhepunkt in der Geschichte des Chores und

gleichzeitig eine Phase fieberhafter Schaffenskraft für den

Komponisten. Davon zeugen zahlreiche Uraufführungen wie

„Adventslied“, „Requiem für Mignon“ oder „Der Königssohn“.

Insgesamt ein Drittel seines Gesamtwerks entsteht während

Schumanns Zeit in Düsseldorf, etwa seine 3. Symphonie, die

„Rheinische“. Einige Werke wie „Der Rose Pilgerfahrt“ und

„Nachtlied“ widmete er gar dem Düsseldorfer Musikverein.

Der sich während der Zeit verschlechternde Gesundheitszustand

Schumanns wirft jedoch einen Schatten auf die

Düssel dorfer Jahre und belastet auch das Verhältnis zu den

Musikern und Sängern von Orchester und Chor.

Bis heute fühlt sich der Musikverein den Werken seiner beiden

berühmten ehemaligen Musikdirektoren besonders verpflichtet.

Zum Festkonzert anlässlich seines 200-jährigen

Bestehens führte der Chor Mendelssohns „Paulus“ auf.

Weniger berühmt, doch nicht weniger prägend für den

Düsseldorfer Musikverein ist Schumanns Nachfolger Julius

Tausch. Mit ihm kehrt erstmals eine gewisse Kontinuität ein.

Ganze 35 Jahre, von 1854 bis 1889, hat er das Amt des

Generalmusikdirektors inne. Er führt das Musikleben der

Stadt zur vollen Blüte, in seine Zeit fällt unter anderem

die Trennung von Chor und Orchester 1864.

Bis 1933 entwickelt sich der Musikverein zu einem Chor

von internationalem Rang, der neben der klassischen und

roman tischen Chorliteratur auch moderne Werke angeht. So

führt er unter Julius Buths 1901 Edward Elgars Oratorium

„The Dream of Gerontius“ erstmals außerhalb Englands auf,

nimmt bereits 1912 Gustav Mahlers 8. Symphonie und 1925

Arnold Schönbergs „Gurrelieder“ ins Programm.


Foto Susanne Diesner

Doch mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten

ist es zunächst vorbei mit der künstlerischen Freiheit,

gelten insbesondere jüdische Komponisten wie Mendelssohn

und Mahler als „undeutsch“, moderne Strömungen wie die

Zwölftonmusik Alban Bergs oder Schönbergs als „entartet“.

Nicht nur in künstlerischer Hinsicht sieht sich der Musikverein

eingeschränkt. Nach Aufhebung der Vereinsfreiheit

wird die Satzung des Chores geändert, statt eines frei

gewählten und agierenden Vorstands bestimmt der jeweilige

Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf als Vorsitzender

alle Mitglieder des Vorstands.

Erst mit der Satzung vom 8. November 1949 kehrt der

Düsseldorfer Musikverein wieder zu einem von den Mitgliedern

gewählten Vorstand zurück. Unter den Düsseldorfer

Musikdirektoren der Nachkriegszeit, darunter internationale

Größen wie Jean Martinon, Rafael Frühbeck de Burgos

oder Bernhard Klee, findet der Chor zurück zu alter Größe.

Neben der regelmäßigen Teilnahme an den Konzerten der

Düsseldorfer Symphoniker unternimmt er zunehmend

Konzertreisen im In- und Ausland, spielt zahlreiche Schallplatten-

und CD-Aufnahmen ein, wirkt bei Fernsehproduktionen

und Großveranstaltungen mit.

Schon in den 1950er- und 1960er- Jahren gastiert der

Düsseldorfer Musikverein in europäischen Metropolen wie

Paris und Madrid, singt beim Flandern-Festival sowie

in den 1970er-Jahren im antiken Amphitheater der südfranzösischen

Stadt Orange. Ab den 1980er-Jahren folgen

Ein ladungen nach Berlin, Hamburg und München, nach

Amsterdam, Wien, London, New York und Jerusalem. Der

Musikverein tritt mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Jean-

Claude Casadesus, John Eliot Gardiner, Roger Norrington

und Neville Marriner auf. Großen Anteil am Erfolg tragen

die Chorleiter. Besonders prägend für den Aufschwung des

Düsseldorfer Musikvereins in der Nachkriegszeit ist Prof.

Hartmut Schmidt, der von 1964 bis 1995 den Chor leitet

und ihn zu internationalem Renommee führt. Unter seinem

Nachfolger Raimund Wippermann entsteht eine enge

Zusammenarbeit mit dem Kölner Gürzenich-Orchester und

seinem damaligen Dirigenten James Conlon, der den Musikverein

2000 zu einem Gastspiel nach Cincinatti einlädt

und mit ihm die Chorwerke Alexander Zemlinskys auf

CD einspielt.

2001 übernimmt mit Marieddy Rossetto erstmals eine Frau

die Leitung des Düsseldorfer Musikvereins. Ihre Amtszeit

steht unter anderem im Zeichen der Nachwuchsförderung.

So hebt sie gemeinsam mit dem Musikverein 2004 das

Projekt „SingPause – Singen an Düsseldorfer Grundschulen“

aus der Taufe, das mittlerweile weit über die Stadtgrenzen

hinaus bekannt ist. Künftig widmet sie sich voll dieser musikalischen

Förderinitiative und hat zum Ende der Saison

2018 | 19 die Chorleitung niedergelegt, so dass sich der Chor

im 201. Jahr seines Bestehens erneut weitreichenden Veränderungen

gegenübersieht.

Unter einer neuen Leitung bricht der Musikverein zu

Düsseldorf mit seinen aktuell rund 130 aktiven Mitgliedern

nun in sein drittes Jahrhundert auf. Dabei will der Chor vor

allem auch jungen Sängerinnen und Sängern zeigen, dass

Laien auf hohem Niveau Musik machen können und Chorgesang

alles ist – nur nicht langweilig.

Text Konstanze Richter

43


Sternzeichen –

die Düsseldorfer Symphoniker im Konzert

Musik

ohne Fallschirm

Eine Kartografie der Seele in zwölf Schritten –

das ist das Programm, das Sie in der

Sternzeichen-Saison 2019 I 20 erwartet.

Zusammen mit exquisiten Dirigenten und

Solisten erkunden die Düsseldorfer

Symphoniker emotionale Randbezirke, baden

aber auch in Wohlklang: ein Fest für das mit

Drama und Hochgefühl bestens vertraute

(Opern-)Orchester. Mit Bartóks einziger Oper

führt uns Adam Fischer in die Schreckenskammern

von Herzog Blaubart, um uns nur

wenig später in den Rachen des Schicksals

blicken zu lassen, wenn er seinen Mahler-

Zyklus mit der abgründigen Sechsten

vollendet. Wie zum Ausgleich dürfen wir uns

mit ihm im Mai den Jahreszeiten hingeben,

die Haydn so poetisch vertont hat.

Sehnsuchtsvolles Flehen und tiefe Melancholie

spricht aus der Musik Zemlinskys, Schuberts

und Dvořáks. Sie findet ihr Gegenbild in der

Leichtigkeit von Gershwins „Rhapsody in

Blue“ und Smetanas „Verkaufter Braut“. Und

mit Bruckners Siebter und dem Harfen-

Doppelkonzert von Parish Alvars erleben Sie

zwei ganz verschiedene Definitionen dessen,

was „Fülle des Wohllauts“ bedeuten kann.

Bei einem aber haben wir alles beisammen:

Richard Strauss, dessen Todestag sich 2019

zum siebzigsten Mal jährt. Salomes Tanz- und

Blutlust, Herbststimmung in den „Vier letzten

Liedern“, Charme-Alarm im „Rosenkavalier“

und die pure Feier des Seins im „Heldenleben“:

Der Tausendsassa aus Garmisch gibt der

Saison einen starken Rahmen.

Neben Adam Fischer, dem Principal Guest

Conductor Alexandre Bloch und GMD Axel

Kober stehen mit Joana Mallwitz und Marc

Albrecht weitere internationale Spitzenkräfte

am Pult des Orchesters. Genauso freuen wir

uns auf ein Wiedersehen mit drei hoch

ambitionierten jüngeren Dirigenten: David

Reiland, Alpesh Chauhan und Jesko Sirvend.

In der Solistenriege geben starke Sängerinnen

und Sänger den Ton an – kein

Wunder bei so viel Drama und Gefühl. Doch

auch Virtuosen wie Kirill Gerstein, Vadim

Gluzman, Alexej Gerassimez und Augustin

Hadelich werden mit ihren Instrumenten

ans Innerste rühren.

44

Sternzeichen


Strauss

Düsseldorfer Symphoniker

Manuela Uhl Sopran

Antonino Fogliani Dirigent

Manfred Trojahn

Herbstmusik – Sinfonischer

Satz (III. Zustand)

Richard Strauss

Schleiertanz und Schlussgesang

aus „Salome“

Vier letzte Lieder

Suite aus „Der Rosenkavalier“

Manfred Trojahn wurde

im Todesjahr von Richard

Strauss geboren. Aber die

Bezüge zwischen diesen

Komponisten gehen weit

über den Kalender hinaus.

Für sie sind Oper und

Symphonik gleichberechtigt.

Klanglust und Bildungstiefe,

Bezüge in Tradition und

Vergangenheit sind Säulen

ihrer Kunst. Und – was

so nicht zu erwarten war –

heute ist Trojahn einer der

großen (Verzeihung!) Alten

der deutschen Musik.

FR | 13. SEP 2019 | 20:00

SO | 15. SEP 2019 | 11:00

MO | 16. SEP 2019 | 20:00

5er

Schumann 2

Düsseldorfer Symphoniker

Chor des Städtischen

Musikvereins zu Düsseldorf

David Reiland Dirigent

Antonín Dvořák

Serenade d-Moll für Bläser,

Violoncello und Kontrabass

Alexander Zemlinsky

13. Psalm für Chor

und Orchester

Robert Schumann

Symphonie Nr. 2 C-Dur

Die Serenade des von

Brahms hoch verehrten

Dvořák ist eines dieser

Wunderstücke, die wegen

der ungewöhnlichen

Besetzung viel zu selten

zu hören sind. Der großen

Kammermusik folgt ein

kurzes, aber riesenhaftes

Werk, das die Welt zwischen

Brahms und Schönberg

zeigt. Auf dem Weg vom

„Deutschen Requiem“ zu

den „Gurreliedern“ liegt

der Brahms-Verehrer und

Schönberg-Lehrer Zemlinsky.

Und schließlich der immer

überraschende, im Vergleich

zu Brahms so viel verrücktere

und mutigere Schumann.

Also eigentlich ein reines

Brahms-Programm …

FR | 04. OKT 2019 | 20:00

SO | 06. OKT 2019 | 11:00

MO | 07. OKT 2019 | 20:00

Adam Fischer

Düsseldorfer Symphoniker

Dorottya Láng Judith

Miklós Sebestyén Blaubart

Zoltan Megeysi Tenor

Adam Fischer Dirigent

Claudio Monteverdi

Il Combattimento di

Tancredi e Clorinda

Béla Bartók

Herzog Blaubarts Burg

Nachdem Adam Fischer die

Düsseldorfer Symphoniker

mit zwei ausgewiesenen

Orchestererziehern über

vier Jahre auf links gedreht

hat, beginnt die Serie mit

seinen ganz persönlichen

„Wunschkonzerten“. Die

Begegnung von Monteverdi

und Bartók ist über die

handelnden Personen schnell

erklärt und begründet. Die

schier unmögliche stilistische

Spreizung vom Frühbarock

zur Moderne wird dabei

zu einer großartigen

Herausforderung.

FR | 15. NOV 2019 | 20:00

SO | 17. NOV 2019 | 11:00

MO | 18. NOV 2019 | 20:00

5er

mit freundlicher Unterstützung der

Haubrich Stiftung

7er

Sternzeichen

45


Joana Mallwitz

10 | 12 | 13 | JAN 2020

Kirill Gerstein

Düsseldorfer Symphoniker

Kirill Gerstein Klavier

Jesko Sirvend Dirigent

George Gershwin

Rhapsody in Blue

Sergej Rachmaninow

Rhapsodie über ein Thema

von Paganini für Klavier und

Orchester

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 5 Es-Dur

Drei Werke, die kaum

zwanzig Jahre trennen, zeigen

drei gleichzeitige Welten:

die ewige Sehnsucht nach

dem alten Russland des

Exilanten Rachmaninow,

das amerikanische Hier

und Jetzt des russischen

Einwandererkindes Gershwin

und der eigentümlich

sture, bildhauerische

Stolz des finnischen

Nationalheiligtums Sibelius.

Große Musiken, die eine

Epoche des Aufbruchs

rahmen.

Schubert

„Unvollendete“

Düsseldorfer Symphoniker

Vadim Gluzman Violine

Joana Mallwitz Dirigentin

Dmitri Schostakowitsch

Violinkonzert Nr. 2

Franz Schubert

Symphonie Nr. 8 h-Moll

D 759 „Unvollendete“

Maurice Ravel

Daphnis et Chloé (2. Suite)

Was für ein Irrtum. Was

für ein Werk! Da feilen

Sie monatelang an einem

Geburtstagsgeschenk

und vertun sich mit dem

Datum: So geschehen

Dmitri Schostakowitsch

mit seinem 2. Violinkonzert,

das er David Oistrach zum

60. verehrte. Ein Jahr zu

früh… Zwei Sätze zu früh

wurde die Unvollendete von

Schubert abgebrochen – das

musikalische Pendant zur

romantischen Burgruine.

Dvořák 7

Düsseldorfer Symphoniker

Pablo Ferrández Violoncello

Alpesh Chauhan Dirigent

Bedřich Smetana

Ouvertüre zu

„Die verkaufte Braut“

Antonín Dvořák

Cellokonzert h-Moll

Symphonie Nr. 7 d-Moll

Bedřich Smetana ist

der Begründer einer

tschechischen Nationalmusik.

Dabei begann er erst als

37-Jähriger, ernsthaft

tschechisch zu sprechen,

schrieb aber drei Jahre später

schon die Nationalopern „Die

Brandenburger in Böhmen“

und „Die verkaufte Braut“.

Der 17 Jahre jüngere Antonín

Dvořák setzte sich ins von

Smetana gemachte Nest,

schrieb, sprach und träumte

tschechisch und wurde auch

ohne nationalstolze Werke

der bedeutendste Komponist

seiner Heimat.

Mahler-Zyklus

Düsseldorfer Symphoniker

Adam Fischer Dirigent

Joseph Haydn

Symphonie Nr. 49 f-Moll

„La Passione“

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 6 a-Moll

Als die Düsseldorfer

Symphoniker unter Adam

Fischer ihren Haydn-Mahler-

Zyklus begannen, gab es

Zweifel: eine undenkbare

Kombination, eine nicht

erfüllbare Erwartung. Das

Ergebnis sind großartige

Entdeckungen. Die

Sendetermine der Haydns

im Deutschlandfunk

gelten inzwischen als

Geheimtipp für private

Exklusivmitschnitte. Und

spätestens seit dem BBC

Magazine Award 2019

sind die Mahler-CDs im

internationalen Geschäft

angekommen. Letztes Projekt

des Zyklus’!

FR | 13. DEZ 2019 | 20:00

SO | 15. DEZ 2019 | 11:00

MO | 16. DEZ 2019 | 20:00

FR | 10. JAN 2020 | 20:00

SO | 12. JAN 2020 | 11:00

MO | 13. JAN 2020 | 20:00

FR | 31. JAN 2020 | 20:00

SO | 02. FEB 2020 | 11:00

MO | 03. FEB 2020 | 20:00

FR | 28. FEB 2020 | 20:00

SO | 01. MÄR 2020 | 11:00

MO | 02. MÄR 2020 | 20:00

7er 5er

7er 7er

46

Sternzeichen


Alpesh Chauhan

31 JAN | 02 | 03 | FEB 2020

Sternzeichen

47


Bruckner 7

Düsseldorfer Symphoniker

Till Fellner Klavier

Alexandre Bloch Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert Es-Dur

KV 482

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 7 E-Dur

So viel Horn war selten:

Ohne Hörner hätte Mozarts

Klavierkonzert keinen

Anfang und kein Ende. Und

Bruckners 7. Symphonie

nicht mal eine Mitte. Sie

braucht acht Hornisten, wenn

auch nur die Hälfte Horn

spielt. Wagnertuben stehen

im Mittelpunkt des 2. und

4. Satzes – als Verneigung

vor dem gerade verstorbenen

Halbgott Wagner.

Till Fellner

20 | 22 | 23 | MÄR 2020

FR | 20. MÄR 2020 | 20:00

SO | 22. MÄR 2020 | 11:00

MO | 23. MÄR 2020 | 20:00

5er

Alexej Gerassimez

05 | 07 | 08 | JUN 2020

48 Sternzeichen


Mendelssohn

„Schottische“

Haydn „Die

Jahreszeiten“

Beethoven

„Pastorale“

Sibelius &

Strauss

Düsseldorfer Symphoniker

Fabiana Trani Harfe

Sophie Schwödiauer Harfe

Axel Kober Dirigent

Benjamin Britten

„Sea-Interludes“

aus „Peter Grimes“

Elias Parish Alvars

Concertino d-Moll für zwei

Harfen und Orchester

Felix Mendelssohn Bartholdy

Symphonie Nr. 3 a-Moll

„Schottische“

Verdecken Sie doch einmal

das Programm mit der Hand

und raten Sie mit: Sie waren

Brüder im Geiste. Beide waren

fast gleich alt, lebten kurz und

waren frühbegabt. Sie waren

bekennende Italienliebhaber

und tatsächlich lernten sie

sich in einer sächsischen

Messestadt auch persönlich

kennen. Ihre Musik ist

verwandt, für den einen

jedoch war sie Mittel zum

Zweck (sich selbst auf die

Bühne zu bringen), für den

anderen Lebensmittel. Wer

sind diese beiden?

FR | 24. APR 2020 | 20:00

SO | 26. APR 2020 | 11:00

MO | 27. APR 2020 | 20:00

7er

Düsseldorfer Symphoniker

Chor des Städtischen

Musikvereins

Anna Dennis Sopran

Uwe Stickert Tenor

Miklós Sebestyén Bass-Bariton

Adam Fischer Dirigent

Joseph Haydn

Die Jahreszeiten / Oratorium

für Soli, Chor und Orchester

Und jetzt: das Wetter.

Spätestens dann, nach all

den durchwachsenen Weltnachrichten,

hören und

sehen alle wieder zu. Vom

Wetter zu den Jahreszeiten

ist es nicht weit. Insofern

hatte Haydn einen vielleicht

noch populäreren Stoff

zur Hand als kurz zuvor

bei der „Schöpfung“, die

inhaltlich naturgemäß tiefer

lotet. Herausgekommen ist

eine poetische Schilderung

der Wunder und Launen

der Natur, die dank Haydns

bezaubernder Musik nie

langweilig wird. Wie der

Wetterbericht.

FR | 15. MAI 2020 | 20:00

SO | 17. MAI 2020 | 11:00

MO | 18. MAI 2020 | 20:00

7er

Düsseldorfer Symphoniker

Alexej Gerassimez Percussion

Alexandre Bloch Dirigent

John Psathas

Neues Werk für Percussion

und Orchester

(UA, Auftrag der Tonhalle)

Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 6 F-Dur

„Pastorale“

Am 5. Juni ist UN-

Weltumwelttag. Was passt

da besser, als eines der

bekanntesten Werke des

weltweit meistgespielten

Komponisten weltumspannend

aufzuführen?

Die Bonner BTHVN 2020-

Gesellschaft hat im Rahmen

ihres „Beethoven Pastoral

Project“ Kulturschaffende

aus aller Welt eingeladen,

mit „ihrer“ Pastorale ein

Statement zum Klima- und

Umweltschutz erklingen

zu lassen. Wir setzen

noch eins drauf: Die

Schlaginstrumente, auf

denen Alexej Gerassimez

in John Psathas’ neuem

Percussionkonzert spielt,

sind überwiegend aus

Recycling-Material gebaut.

Schöner hat Müll nie

geklungen.

FR | 05. JUN 2020 | 20:00

SO | 07. JUN 2020 | 11:00

MO | 08. JUN 2020 | 20:00

Düsseldorfer Symphoniker

Augustin Hadelich Violine

Marc Albrecht Dirigent

Ryan Wigglesworth

Sternenfall

Jean Sibelius

Violinkonzert d-Moll

Richard Strauss

Ein Heldenleben

Stilistisch lebten sie auf

anderen Planeten. Doch

Sibelius und Strauss, die

sagenhafte 84 Jahre lang

beide auf der Welt waren,

verbindet einiges. Was sie

sagen wollten, sagten sie

am allerliebsten mit dem

Orchester, das beide auf ihre

Art zum Glühen brachten.

Beide waren musikalische

Ikonen ihrer Heimat, in deren

Geist und Klang sie mehr als

hineingelauscht haben. Wo

der Finne in die Sagen und

die Wälder tauchte, führte

der Deutsche das Erbe von

Beethoven, Brahms und

Wagner zu neuen Ekstasen.

Der Brite Ryan Wigglesworth

tut es ihnen nach: Das

Orchester ist sein Kosmos,

Britten sein Hausgott.

FR | 26. JUN 2020 | 20:00

SO | 28. JUN 2020 | 11:00

MO | 29. JUN 2020 | 20:00

7er

5er

Sternzeichen

49


Ihre Ohren sitzen immer auf dem besten Platz:

unser Sternzeichen-Angebot.

1. Wählen Sie Ihre individuelle Serie aus:

5 Sterne, 7 Sterne oder 12 Sterne

2. Wählen Sie den Tag aus,

der Ihnen am meisten zusagt:

10 %

Das kleine ganz große Vergnügen:

Ihr 5-Sterne-Abonnement

IHR BONUS:

• 10 % Rabatt auf alle fünf Konzerte, Sie Sparfuchs!

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20 %

Mehr Konzerte, noch mehr Gefühle:

Ihr 7-Sterne-Abonnement

IHR BONUS:

20 % Rabatt auf alle sieben Konzerte, Sie Sparfuchs!

• extra 50 % Rabatt auf die Kammermusik*

30 %

Die beste Wahl für alle,

die keine Wahl haben:

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• ein exklusives Vorkaufsrecht für das Menschenrechtskonzert

am 05.04.2020 „Dvořák 9“mit Adam Fischer

BEI ALLEN ABONNEMENTS:

• Sie sind verhindert? Tauschen Sie mit einem anderen

Konzerttag innerhalb Ihrer Konzertreihe.

• Ihr fester Platz! Wir reservieren für Sie den besten Sitzplatz.

FREITAGS 20 Uhr

+ Star Talk um 19 Uhr

Lernen Sie unsere Dirigenten und Solisten in einem unterhaltsamen

Talk vor Beginn der Konzerte kennen.

SONNTAGS 11 Uhr

+ Kinderbetreuung

Gehen Sie entspannt ins Konzert, wir kümmern uns um Ihre

Kinder! (ab 4 Jahren)

+ Jazz Brunch Nach dem Konzert noch gemütlich in der

Tonhalle brunchen (EUR 21,50) und stimmungsvollen

Jazz genießen.

MONTAGS 20 Uhr

+ Star Talk um 19 Uhr

Lernen Sie unsere Dirigenten und Solisten in einem unterhaltsamen

Talk vor Beginn der Konzerte kennen.

INFOS

*bis zu 50 % Rabatt auf die Kammermusik. Wenn Sie ein Sternzeichen-Abonnement

wählen, gewähren wir Ihnen als Bonus

einen Sonderrabatt von bis zu 50 % auf unsere Kammermusikreihe.

Wenn Sie bereits ein Kammermusik-Abo besitzen und ein

Sternzeichen-Abonnement hinzubuchen, bekommen auch Sie

den Rabatt für die Kammermusikreihe!

**Vorkaufsrecht für das „Dvořák 9 - Menschenrechtskonzert“.

Adam Fischer, ein engagierter Verfechter von Freiheit und

Menschenrechten, dirigiert in Düsseldorf neben seinen

Symphonie konzerten jährlich ein Menschenrechtskonzert. Er

verbindet dieses Konzert mit der Verleihung eines Menschenrechtspreises,

des ersten in Deutschland, der an eine Kulturinstitution

gebunden ist. In der kommenden Spielzeit wird er am

5. April 2020 Dvořáks Symphonie Nr. 9 aufführen.

Allen 12er-Abonnenten gewähren wir ein exklusives

Vorkaufsrecht vom 2.9.2019 bis 25.10.2019.

Sie möchten bei uns buchen oder sich beraten lassen,

haben Fragen oder sogar ein dickes Lob?

Annette Frische ist für Sie da:

Telefon: 0211.913 875 02 | Mo bis Fr 10 – 14 Uhr

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auf tonhalle.de

50 Sternzeichen


Mendelssohn-Saal

Podium

A

Bühne

G

A

G

B

1. Parkett

F

B

Rang

F

C

2. Parkett

E

C

E

3. Parkett

D

D

Sternzeichen-Preise *

PK 1 PK 2 PK 3 PK 4 PK 5

5er

203 € 171 € 140 € 113 € 86 €

7er

252 € 213 € 174 € 140 € 106 €

12 er

378 € 319 € 260 € 210 € 160 €

Einzeltickets

45 € 38 € 31 € 25 € 19 €

Einzeltickets Schüler EUR 7, Studenten 50 % Rabatt

* bereits reduzierte Abo-Preise

Sternzeichen

51


Bach

JOHANNES-

PASSION

Sternstunde

Bach Collegium Japan

Hana Blažíková Sopran

Damien Guillon Alt

James Gilchrist Tenor

Zachary Wilder Tenor

Christian Immler Bass

Masaaki Suzuki Dirigent

Sa 14. März 2020

tonhalle.de


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Konzertbesucher,

ein herzliches Willkommen in der neuen Saison! Wir freuen uns auf die Fortsetzung der

erfolgreichen Konzertreihen Sternzeichen, Ehring geht ins Konzert, Raumstation und natürlich

die Familienwochen!

Der große Erfolg, ständig steigende Besucherzahlen und ein meist ausverkauftes Haus

belohnen die Arbeit der Geschäftsführung und des gesamten Tonhallen-Teams. Während wir

als Konzertbesucher im Saal die neue Rechtsform im Hintergrund kaum bemerken, haben

die Mitarbeiter seit Gründung der Tonhalle Düsseldorf gGmbH zum 1. August 2018 mit einer

hohen Arbeitsbelastung und neuen Aufgaben zu kämpfen, die es unter dem Mantel der

Stadtverwaltung in dieser Form nicht gab. Wir danken dem Team für seine herausragende

Arbeit und wissen den persönlichen Einsatz sehr zu schätzen!

Im Fokus unserer Förderung stehen in der kommenden Saison die Kinder- und Jugendprojekte

in der Tonhalle. Wir führen die Zusammenarbeit mit dem Projekt „SingPause“ des Städtischen

Musikvereins fort und beteiligen uns darüber hinaus an der Finanzierung der Familienwochen

und des Projekts „Tonhalle geht aus“. Um auch Familien in ökonomisch schwächeren

Stadtteilen zu erreichen, bringt das Konzerthaus mit diesem Projekt bereits seit zwei Jahren

kostenlose Konzerte und Workshops in die Außenbezirke. So können sich im nächsten Jahr die

Garather Bürger wieder über neue kulturelle Veranstaltungen freuen.

Auch wird unser Freundeskreis erneut das Preisgeld für den Menschenrechtspreis zur Verfügung

stellen, den Principal Conductor Adam Fischer an eine Menschenrechtsorganisation seiner

Wahl vergibt. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass Herr Fischer in seiner Wahl völlig

frei ist und nicht von uns als Geldgeber beeinflusst wird. Dass seine Wahl in der laufenden

Saison auf die Initiative „Praxis ohne Grenzen“ gefallen ist, wird vom Konzertpublikum

sicherlich honoriert werden.

Die nächste „Sternstunde“ erleben wir am Samstag, 14. März 2020. Masaaki Suzuki gastiert

mit seinem Barock- und Chorensemble „Bach Collegium Japan“ in Düsseldorf und bringt die

Johannes-Passion auf die Bühne der Tonhalle. Unser Freundeskreis ist Veranstalter dieses

besonderen Konzerterlebnisses und richtet seinen Mitgliedern gern ein Vorkaufsrecht für die

Karten ein.

Ich möchte schließen mit einem herzlichen Dank an unsere Mitglieder und Unterstützer, die es

unserer Gesellschaft mit ihren ideellen und finanziellen Beiträgen ermöglichen, unsere Arbeit

für die Tonhalle auch im 53. Jahr unseres Bestehens erfolgreich fortzusetzen!

Im Namen von Vorstand, Kuratorium und allen Freunden und Förderern wünsche ich Ihnen

eine erlebnisreiche und spannende Saison!

Mit freundlichen Grüßen

Patrick Schwarz-Schütte

Vorsitzender der Gesellschaft

der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf e.V.

Freunde und Förderer

53


Raumstation

Kammermusik im Mendelssohn-Saal

Intim wie ein

Tagebucheintrag

Wer je Gast bei einer Kammermusik im

Mendelssohn-Saal war, weiß: Es knistert

wie am Lagerfeuer. Kein Wunder: Wie in

keiner anderen Disziplin zählt hier jeder

Ton, jede Phrasierung, jeder Atemzug.

Tatsächlich durchleuchten die Künstler die

Musik bis auf die Knochen und präsentieren

sich selbst mit jeder Faser ihre Seins, was

die Musik zu einem besonders intensiven

Erlebnis macht. Die Ansprüche an die

Solisten und Ensembles sind immens,

weshalb wir Ihnen auch in 2019 | 20 wieder

nur Weltklasse anbieten können. Starpower

ist also der eine rote Faden – Beethoven der

andere: Unter den fünf Werken des Jubilars

befindet sich neben Klassikern auch manch

selten gehörter Schatz. Sabine Meyer,

Elisabeth Leonskaja, Bertrand Chamayou,

Daniel Müller-Schott, Isabelle Faust &

Friends – dazu die Spitzenformationen

Jerusalem Quartet und Les Vents Français

werden diesen und noch viele andere heben.

54 Raumstation


Meyer,

Chamayou,

Müller-Schott

Sabine Meyer Klarinette

Bertrand Chamayou Klavier

Daniel Müller-Schott

Violoncello

Ludwig van Beethoven

Klaviertrio B-Dur

„Gassenhauer”

Sonate für Klavier und

Violoncello Nr. 4 C-Dur

Alexander Zemlinsky

Trio d-Moll für Klarinette,

Violoncello und Klavier

Wieder einmal findet sich

die Klarinetten-Legende

Sabine Meyer mit exquisiten

Partnern für ein Programm

zusammen, das eine markante

Handschrift trägt: In drei

Schritten geht es von der

Blütezeit der Klassik zur

frühen Moderne. Beethovens

rasanter Weg vom Schüler

Haydns zum Zeitgenossen

der Zukunft dringt ebenso

ins Ohr wie die Logik, mit der

die späte Romantik zu neuen

Ufern strebte. Der Schauplatz:

natürlich Wien. Beethovens

„Gassenhauer“-Trio und

seine späte Cello-Sonate

trennen Welten: Hier der

verspielte Genießer, dort der

Visionär, der die Stimmen im

ausgedünnten Satz frei durch

den Raum wandern lässt.

Zemlinsky hat dies alles –

und vor allem Brahms – mit

der Muttermilch eingesogen

und leidenschaftlich

weitergedacht.

MI | 30. OKT 2019 | 20:00

Elisabeth

Leonskaja

& Jerusalem

Quartet

Elisabeth Leonskaja Klavier

Jerusalem Quartet

Wolfgang Amadeus Mozart

Streichquartett d-Moll KV 421

Erwin Schulhoff

Fünf Stücke für Streichquartett

Antonín Dvořák

Klavierquintett Nr. 2 A-Dur

Eine Grande Dame des

Klaviers gibt sich die Ehre:

Elisabeth Leonskaja musiziert

zusammen mit dem Jerusalem

Quartet Dvořáks 2. Klavierquintett.

Die russische

Ausnahmepianistin setzt nach

wie vor Maßstäbe darin, aus

der tiefen Durchdringung der

Musik maximalen Ausdruck

zu gewinnen – beste

Voraussetzungen für eine

mitreißende Interpretation

des Quintetts, das so

geschmeidig Hochglanz mit

Bodenständigkeit verbindet.

Viel frecher kommen die

fünf Stücke von Erwin

Schulhoff daher, mit denen

dem Tschechen 1924 der

Durchbruch gelang. Den

hatte Mozart nicht mehr

nötig, als er sein d-Moll-

Quartett schrieb. Dessen

dunkle Färbung hatte ihren

Grund: Mozart schrieb

es, als Constanze in den

Geburtswehen ihres ersten

Kindes lag.

MO | 02. DEZ 2019 | 20:00

Elisabeth Leonskaja &

Jerusalem Quartet

MO | 02. DEZ 2019

Raumstation

55


Les Vents

Français

Isabelle Faust

& Friends

Isabelle Faust

DO | 30. APR 2020

© Felix Bröde

François Leleux Oboe

Paul Meyer Klarinette

Gilbert Audin Fagott

Radovan Vlatković Horn

Eric Le Sage Klavier

Ludwig van Beethoven

Trio für Oboe, Klarinette und

Fagott C-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart

Quintett Es-Dur für Oboe,

Klarinette, Horn, Fagott und

Klavier KV 452

Ludwig van Beethoven

Sonate F-Dur für Horn

und Klavier

Quintett Es-Dur für

Klavier und Bläser

Nicht nur die notorischen

Blockbuster sind es, die

im Beethoven-Jahr gefeiert

werden: Auch seltener

Gespieltes beweist allerorten

die Meisterschaft des Bonner

Querkopfs. Die Elite-Bläser

von „Les Vents Français“

haben drei seiner frühen

Stücke gewählt: ein Duo, ein

Trio und ein Quintett. Sie

umrahmen einen Leuchtturm

der Kammermusik – Mozarts

Klavierquintett, ohne Frage

Vorbild für Beethovens

Stück in der gleichen Tonart

und Besetzung. „Ich selbst

halte es für das Beste was

ich noch in meinem Leben

geschrieben habe“, äußerte

Mozart, der sich im Zenit

seines Erfolgs befand.

Kaum der Rede wert, dass

er auch mit dieser seltenen

Instrumentenkombination

zauberte, als gäbe es kein

Morgen mehr.

Isabelle Faust Violine

Anne Katharina Schreiber

Violine

Antoine Tamestit Viola

Danusha Waskiewicz Viola

Jean-Guihen Queyras

Violoncello

Christian Poltéra Violoncello

Anton Webern

Fünf Sätze für Streichquartett

Ludwig van Beethoven

Streichquintett c-Moll

Arnold Schönberg

Verklärte Nacht

für Streichsextett

Isabelle Faust liebt es,

mit guten Freunden zu

musizieren. Für ihre Konzerte

findet die Ausnahmegeigerin

immer wieder ausgewählte

Partner, die viel mehr als

Musik verbindet. Durch die

„Verklärte Nacht“ begleiten sie

fünf solcher Musiker, die jeder

für sich schon eine Sensation

sind. Es geht zusammen

nach Wien, wo Beethoven

ein Stück in c-Moll gleich

zweimal schrieb: ganz früh

als Klaviertrio, viel später

als Streichquintett. Wo

Webern eine neue Freiheit der

Klänge in wenigen Sekunden

bannte. Und wo Schönberg

seinen ersten Skandal

provozierte, obwohl er noch

ganz romantisch und tonal

komponierte: Die „Verklärte

Nacht“ war manchen

Moralaposteln zu erotisch ...

DO | 30. APR 2020 | 20:00

DI | 04. FEB 2020 | 20:00

56

Raumstation


Musik ohne

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Kammermusik-Preise *

Mendelssohn-Saal

PK 1 PK 2 PK 3

Podium

Kammermusik

25 %

117 € 87 € 57 €

A

Bühne

G

5-Sterne-Bonus

35 %

101 € 75 € –

B

F

1. Parkett

7- und 12-Sterne-Bonus

Bonus 50 %

78 € 58 € –

Einzeltickets

39 € 29 € 19 €

C

2. Parkett

E

Einzeltickets Schüler EUR 7, Studenten 50 % Rabatt

3. Parkett

D

* bereits reduzierte Abo-Preise

57


Ehring geht ins Konzert

Sonntags um 16:30 Uhr

Lachfalten

für die Ohren

Wenn Kabarettist und Dirigent, Pointen und

Orchesterklänge, Spotthymnen und Serenaden

abwechselnd über die Bühne fegen, wissen

Sie: Sie sind im Comedy-Konzert. Christian

Ehring, eigentlich Zeremonienmeister dieser

unheiligen Humor-Klassik-Allianz, hat sich für

die Saison 2019 | 20 in den wohlverdienten

Urlaub abgesetzt, es sich aber nicht nehmen

lassen, fünf Kolleginnen und Kollegen zu

Vertretungsstunden zu verdonnern:

Anke Engelke, Schauspielerin, Comedienne,

Genre-Pendlerin mit reichlich Tonhallen-

Erfahrung wird bei ihrem Auftritt mit den

Düsseldorfer Symphonikern auch wieder als

„Teilzeitsängerin“ aktiv. Sie und die Symphoniker

unterstützen seit langem die Arbeit

von action medeor. Der Auftritt im Mai

2020 ist ein Benefizkonzert zugunsten des

Medikamenten-Hilfswerks. Torsten Sträter

ist dagegen der Meister der Aus- und Abschweifung,

sein Programm gerät regelmäßig

zu einem labyrinthisch verzweigten Treppenwitz.

René „Robby“ Heinersdorff, ein

Bühnenmensch durch und durch, watet als

Schauspieler die deutsche Humorlandschaft

rauf und runter. Satiriker Martin Zingsheim

hat mal Musik studiert und redet sich in der

Regel über Hölzchen zu Stöckchen und

wieder zurück. Marco Tschirpke kombiniert

aphoristische Kürze mit piekfeinem Witz:

Seine Spott gedichte, Satiren und Notate

nehmen oft nicht länger als 30 Sekunden ein,

dann segelt er locker zum nächsten Einfall.

Langweilig wird Ihnen also auch in der

kommenden Saison nicht. Oder sehen Sie es

einfach mal so rum: Bisher brachte Sie ein

Comedian zum Lachen. Was glauben Sie,

was fünf vermögen?

Und ganz nebenbei werden sie der Musik einen

Boden bereiten, wie ihn die Welt noch

nicht erlebt hat. Loussier, Mendelssohn, Bach,

Haydn, Mozart, Gershwin, Ravel und wie

sie alle heißen würden sich am liebsten re -

in karnieren. Den Musikern ist’s gegeben, es

zu erleben: Die Düsseldorfer Symphoniker und

die großartigen Gastensembles und Solisten

werden ebenso viel Spaß haben wie Sie.

58 Ehring geht ins Konzert


Marco und

die Geige

Marco Tschirpke Moderation

Deutsche Kammerakademie

Neuss am Rhein

Isabelle van Keulen Violine

Michael Küttner Schlagzeug

Wolfgang Amadeus Mozart

Serenade Nr. 6 D-Dur KV

239 „Serenata Notturna“

Benjamin Britten

„Simple Symphony“

Arvo Pärt

Cantus In Memoriam

Benjamin Britten

Jacques Loussier

Konzert Nr. 1 für Violine,

Streicher und Schlagwerk

Ein Mann, der sein

Programm „Empirisch belegte

Brötchen“ nennt, kann kein

ganz schlechter Mensch

sein. Marco Tschirpke ist ein

intellektueller Entertainer,

der sein Können gern hinter

gepflegtem Understatement

verbirgt. Sobald er loslegt,

wird aber sehr schnell klar:

Der Mann hat es faustdick

hinter den Ohren. Seine

Chanson-Miniaturen

funkeln vor hintergründigem

Witz. Wo man anderswo

Pointen schon auf 20 Meter

kommen sieht, trifft er völlig

unerwartet von schräg hinten

ins Schwarze. Tschirpke

kennt sich aus. Er hat

Komposition studiert, seine

musikalischen Hausgötter

sind Bach und Bartók. Der

Platz am Klavier ist sein

natürliches Habitat, eine

Konzertmoderation ohne

Flügel ist bei Tschirpke nur

schwer vorstellbar. Deswegen

wird es eine mit.

SO | 22. SEP 2019 | 16:30

Familientreffen

Robby Heinersdorff

Moderation

Düsseldorfer Symphoniker

Stephan Mai

Violine und Leitung

Guilherme Filipe Costa e Sousa

Oboe

Franziska Früh Violine

Johann A. Schulz

Ouvertüre zu „Athalia“

Felix Mendelssohn Bartholdy

Streichersymphonie

Nr. 10 h-Moll

Johann Sebastian Bach

Konzert für Oboe, Violine und

Streichorchester BWV 1060

Wilhelm Friedemann Bach

Adagio und Fuge

Joseph Haydn

Symphonie Nr. 80 d-Moll

Wer an Düsseldorf denkt,

denkt an Rhein, Königsallee,

Tonhalle. Dann aber

auch schon recht schnell

an Heinersdorff. Die

Düsseldorfer Kultur- und

Veranstalterdynastie

Heinersdorff prägt die Stadt

seit über 100 Jahren. René

„Robby“ Heinersdorff ist als

mehrfacher Theaterleiter,

Schauspieler, Regisseur und

Autor ein Hans Dampf in

allen Gassen – und dabei

erstaunlich unaufgeregt.

Seine Visitenkarten

müssten eigentlich DIN-

A4-Format haben, wollte

man alles auflisten, was er

beruflich macht. Um sein

Leben zu leben, bräuchten

andere mindestens drei.

Dass die Musik für Robby

Heinersdorff von klein auf

Lebensinhalt und -elixier war,

versteht sich von selbst –

bei der Familie. Christian

Ehring ist begeistert, dass

Robby sich Zeit nimmt.

Und wie er ihn kennt, tritt

Heinersdorff bestimmt

parallel noch irgendwo

anders auf.

Die Krallen ausgefahren, frech bis in die

Haarspitzen und den Rhythmus im Blut:

Anke Engelke in ihrem Element.

SO | 03. MAI 2020 | 16:30

© Susanne Diesner

SO | 01. DEZ 2019 | 16:30

Ehring geht ins Konzert

59


Zingsheim in

der Wüste

Martin Zingsheim

Moderation

L’arte del mondo

Al Ol Ensemble

Yair Dalal

Oud, Violine, Gesang

Werner Ehrhardt

Konzertmeister und Leitung

A Night in the Desert –

A Journey to the Orient

Nachtmusiken und Tänze

von Mozart, Tschaikowsky,

Elgar, Grieg, Saint-Saëns

und Fauré sowie Musik von

und mit Yair Dalal, israelischer

Musiker irakisch-jüdischer

Abstammung

Wenn es eine Ausschreibung

gäbe für die Stelle eines

Konzert-Conferenciers:

Martin Zingsheim wäre

der perfekte Kandidat. Auf

der Kabarettbühne besticht

er als brillanter Analytiker

des politischen Geschehens,

er ist gleichzeitig gelernter

Musikwissenschaftler und

promovierte über Karlheinz

Stockhausen. Kein Wunder,

dass WDR3 ihm eine eigene

Radiokolumne angeboten

hat, in der er zentrale Werke

der klassischen Musik

durchleuchtet. In seiner

politischen Radioshow

„Zingsheim braucht Gesellschaft!“

wiederum stellt er auf

beeindruckende Weise seine

Spontaneität unter Beweis.

So ist Zingsheim wohl der

einzige Moderator weltweit,

der es jemals geschafft hat, in

einem Gespräch Gregor Gysi

in Sachen Schlagfertigkeit zu

überflügeln. Und das will was

heißen.

SO | 26. JAN 2020 | 16:30

Der Sträter

in Perücke

Torsten Sträter

Moderation

Holland Baroque

Wu Wei Sheng

Silk Baroque

Musik von Jean-Philippe

Rameau, Jean-Fery Rebel,

Jean-Marie Leclair l’Ainné,

Mao Yuan, Georg Phillip

Telemann, Melante, Judith

Steenbrink, Henry Purcell,

Johann Sebastian Bach,

Antonio Vivaldi und Wu Wei

in Arrangements für Holland

Baroque und Wu Wei von

Judith Steenbrink

Bei Torsten Sträter kann man

sich auf gar nichts verlassen.

Außer darauf, dass es gut

wird. Manchmal wirft er

auf der Bühne spontan sein

Programm um, weil er Lust

hat, über etwas anderes zu

reden. Manchmal plaudert

er bis fünf Minuten vor

dem Auftritt vorm Theater

mit dem Publikum, oder er

lädt alle für den nächsten

Tag ins Café ein. Sträter ist

immer Sträter. Während

des Auftritts, danach und

davor. Wortgewaltig, sonor,

saukomisch. Ein Gigant der

Hochkomik. Ehring vermutet,

dass Sträter sich mit Musik

auskennt, kann es aber nicht

beschwören. Er hat ihn gefragt,

Sträter hat „Ja“ gesagt und

ihm dabei tief in die Augen

geblickt. Das muss aber nichts

heißen. Wie auch immer, diese

Konzertmoderation wird

etwas Besonderes. Wer das

verpasst, der braucht keine

Enkel. Denn er wird ihnen

nichts zu erzählen haben.

SO | 29. MÄR 2020 | 16:30

Anke & DüSy

Anke Engelke

Gesang und Moderation

Düsseldorfer Symphoniker

Martin Fratz Dirigent

Werke von Gershwin, Ravel,

Strawinsky u. a.

Mit Superlativen sollte

man immer vorsichtig sein.

Deshalb sei es hier ganz

vorsichtig und zurückhaltend

formuliert: Anke Engelke

ist der lustigste Mensch der

Welt. Zumindest nach der

unmaßgeblichen Meinung

von Christian Ehring. Dass

sie über haufenweise Witz,

Timing, Charme und

Selbstironie verfügt, weiß

jeder. Dass ein gerüttelt

Maß an Verrücktheit diesen

gottgegebenen Talente-Mix

komplettiert, auch. Dass

sie singen kann, hat sich

ebenfalls herumgesprochen.

Wie sehr sie aber Musik fühlt

und lebt, das haben in der

Tonhalle bislang vor allem die

Kinder und deren Eltern beim

Besuch der „Sternschnuppen“-

Konzerte erleben dürfen.

Mit Dirigent Martin Fratz

verbindet Anke Engelke

eine längere musikalische

Zusammenarbeit. Mit

Superlativen sollte man

vorsichtig sein, aber das wird

irre gut.

SO | 03. MAI 2020 | 16:30

Anke Engelke und die Düsseldorfer

Symphoniker unterstützen seit

langem die Arbeit von action medeor.

Ihr Auftritt ist ein Benefizkonzert

zugunsten des Medikamenten-

Hilfswerks.

60 Ehring geht ins Konzert


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Mendelssohn-Saal

Podium

A

G

A

Bühne

G

B

F

B

Rang

F

1. Parkett

C

2. Parkett

E

C

E

3. Parkett

D

D

61


Supernova

Neue und neueste Musik

Die Supernova feiert. Zuerst einen Komponisten, der

unverdrossen an seinen schon in den 70er-Jahren entwickelten

Idealen einer sich einmischenden, vielleicht sogar

kritischen Musik festgehalten hat – gegen den Strom der

Gesellschaft, die sich immer kurzatmiger verändert: Nicolaus

A. Huber feiert im Dezember 2019 seinen 80. Geburtstag.

Ihm und dreien seiner Schüler ist eine Supernova gewidmet,

die einmal mehr, aber diesmal besonders lustvoll, den heiklen

Begriff der Freiheit auf den Prüfstand stellt. Und die als

inszeniertes Konzert eingeschliffene Wahrnehmungsprozesse

unterläuft und – ganz im Sinne Hubers – die „alte Macht

der Töne“ spürbar machen will.

Und dann feiert die Supernova auch noch Weihnachten:

Zwölf Komponisten aus verschiedensten Kulturkreisen haben

für den Bariton Dietrich Henschel und das ensemble

unitedberlin Weihnachtslieder und -musiken geschrieben.

Schräger die Glocken nie klangen? Wir werden hören!

Dietrich Henschel

x-mas contemporary

DI | 17. DEZ 2019

© Susanne Diesner

62 Supernova


Wir sind so frei

Ensemble Aventure

Wolfgang Rüdiger Leitung

Gerhard Stäbler

„GAME“ – Ausschweifendes …

(UA, Auftragswerk der

Tonhalle Düsseldorf)

Kunsu Shim

Vegetationen 1&2

Martin Schüttler

Wir sind frei. Düsseldorfer

Fassung

Johannes Kreidler

Fremdarbeit

Nicolaus A. Huber

Konzert für naturmodulierte

Soli und Ensemble

Wolfgang Rüdiger hat Hubers

„Konzert für naturmodulierte

Soli und Ensemble“ einmal

als „instrumentales Gesamtkunstwerk“

bezeichnet.

Was dahinter steckt, ist

allerdings anti-wagnerisch

wie nur irgendetwas. Nicht

Überwältigen, sondern

Sezieren und Inszenieren ist

die Devise in diesem Stück,

in dem aber immerhin ein

Mondlampion leuchtet und

fünf Kinder mit Pappkartons

Fußball spielen. Den

Musikern wird dabei einiges

abverlangt: „Ein bisschen

multi- und transmedial muss

ein Musiker schon sein“, sagt

Huber. Hubers lustvolle

Reflexion über das Verhältnis

von naturalen, medialen und

kulturellen Phänomenen ist

der Keim für ein Konzert, das

wie eine Hommage Hubers

Musikdenken weiterspinnt.

Mit dabei die Huber-Schüler

Stäbler, Shim und Schüttler

sowie der Freigeist Johannes

Kreidler mit einem der

erfolgreichsten Avantgarde-

Stücke der letzten Jahre.

SA | 09. NOV 2019 | 20:00

ROTUNDE|FOYER

EUR 25

Schüler EUR 7

Studenten EUR 12

x-mas

contemporary

Dietrich Henschel Bariton

ensemble unitedberlin

Gabriella Teychenné Dirigentin

Weihnachtsstücke von Detlev

Glanert, Manfred Trojahn,

José-María Sánchez-Verdú,

Vanessa Lann, Arno Waschk,

Olga Rayeva, Jamie Man,

Michèle Reverdy, Annette

Schlünz, Jobst Liebrecht,

Matan Porat, Karim Al-Zand

Besinnlichkeit hat in der

Neuen Musik Seltenheitswert.

Am 17. Dezember aber hat

sie in der Supernova gute

Chancen: Der Bariton

Dietrich Henschel singt und

das ensemble unitedberlin

spielt ausnahmslos

Weihnachtsmusik! – Was

bedeutet Dir Weihnachten?

Diese Frage wurde zwölf aus

verschiedenen Ländern und

Kulturkreisen stammenden

Komponisten gestellt –

verbunden mit der Bitte, ein

Werk von ca. fünf Minuten

Länge für Gesang und

Ensemble zu schaffen und

darin mit musikalischen

Mitteln darzustellen, was

sie mit Weihnachten

verbinden. Dabei war es

freigestellt, ob Religion

oder Tradition eine Rolle

spielen. Wir sind gespannt,

wie sich diese besondere

Weihnachtsstimmung, die

jeder so unterschiedlich erlebt,

der sich aber fast niemand

ganz entziehen kann, in der

aktuellen Musik anfühlt.

DI | 17. DEZ 2019 | 20:00

MENDELSSOHN-SAAL

EUR 25

Schüler EUR 7

Studenten EUR 12

Na hör’n

Sie mal!

Die Kammermusikreihe

mit dem notabu.ensemble

neue musik

Mark-Andreas Schlingensiepen

Leitung

Hier gibt es keine Standards,

hier ist alles immer neu: In

der Kammermusikreihe

des notabu.ensemble

neue musik mutiert der

Helmut-Hentrich-Saal zur

Experimentierstube. Mal

still und meditativ, mal

bombastisch-mitreißend –

ganz nah an den Musikern

erlebt das Publikum die

Grenzenlosigkeit zeitgenössischer

Klangsprachen.

30 Minuten vor jedem

Konzert gibt es in der

Einführungsreihe „Spacewalk“

Gelegenheit, die

Komponisten und Werke

des Programms vorab

kennenzulernen.

Mit Unterstützung des Kulturamts

der Landeshauptstadt Düsseldorf,

der Stiftung van Meeteren und des

Fördervereins notabu.ensemble neue

musik

MI | 18. SEP 2019 | 20:00

MI | 09. OKT 2019 | 20:00

FR | 29. NOV 2019 | 20:00

FR | 24. JAN 2020 | 20:00

FR | 06. MÄR 2020 | 20:00

MI | 03. JUN 2020 | 20:00

HELMUT-HENTRICH-SAAL

EUR 17

Schüler EUR 7

Studenten EUR 12

Supernova

63


Schönes Wochenende Festival

7. – 9. Mai

Heimat

Wenn sich das Festival „Schönes Wochenende“

im Mai 2020 dem Motto „Heimat“ widmet,

wird sich die Avantgarde-Gemeinde die Ohren

reiben: Das in Berlin entstandene Projekt

„Heimatlieder aus Deutschland“ ist eine sich

stetig neu erfindende Schatzsuche nach der

Musik, die Einwanderer aus ihren

Herkunftsländern mit nach Deutschland

gebracht haben. Sie spielt seit Jahren in der

kreativen Musikszene eine bedeutende Rolle.

Die Macher werden auch in Düsseldorf nach

neuen, alten Heimatliedern suchen und ihre

Funde in zwei Konzerten präsentieren – „pur“

in der Tonhalle und als „Minimal Utopia“ im

elektronischen Remix im zakk.

Auch das holländische Avantgarde-Ensemble

Black Pencil schöpft seine Inspiration gerne aus

der Folklore. Zusammen mit dem Ensemble

Insomnio – ebenfalls aus Holland – entwickelt

Black Pencil ein Programm mit Musik, die die

Vorstellung von Heimat auf verschiedenen

Ebenen entfaltet. Heimat als das Land, in dem

wir leben. Heimat als das Land und die Kultur,

die wir verlassen haben. Heimat als innere

Enklave, in der die Melancholie lebt. Heimat als

Ziel der immerwährenden Suche nach der

eigenen Identität.

Und wenn sich das New Yorker Streichquartett

„Brooklyn Rider“ mit dem syrischen

Klarinettisten und Komponisten Kinan Azmeh

zusammentut, wird das mehr als eine aktuelle

Definition des Formats „Klarinettenquintett“.

Die vier experimentierfreudigen Jungs aus

Brooklyn schlagen seit je Funken aus dem

Zusammenspiel mit Musikern, die andere

Wurzeln haben, jenseits Amerikas, jenseits der

Klassik. Kinan Azmeh ist einer, der sich

in Jazz, Folk, Klassik und Avantgarde

gleichermaßen zu Hause fühlt. Für das Quartett

ein Traumpartner.

Die Spielorte, das Programm und die

Eintrittspreise werden zu einem späteren

Zeitpunkt bekannt gegeben.

64

Schönes Wochenende Festival


Heimatlieder aus

Deutschland

Schönes Wochenende Festival

65


ixsterne

Weihnachtssingen, Neujahrskonzert, Karnevalskonzert

Karnevalskonzert

Weihnachtssingen

Kinderorchester der Tonhalle

Caroliná von Marschall

Leitung

Udo Flaskamp Orgel

SO | 08. DEZ 2019 | 11:00

EUR 17

Schüler EUR 7

Studenten EUR 12

In Zusammenarbeit mit der AGD

Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer

Heimat- und Bürgervereine

Düsseldorfer Symphoniker

Fumiaki Miura Violine

Alpesh Chauhan Dirigent

Johannes Brahms

Ungarische Tänze (Auswahl)

Jules Massenet

Meditation aus „Thaïs“

Maurice Ravel

Tzigane

Antonín Dvořák

Slawische Tänze (Auswahl)

Pablo de Sarasate

Zigeunerweisen

Alberto Ginastera

Estancia

MI | 01. JAN 2020 | 11:00

EUR 45 I 38 I 31 I 25 I 19

Schüler 7

Studenten 50 % Rabatt

Neujahrskonzert

„Grusikantenstadl“

Frech wie Blech –

Blechbläserensemble der

Düsseldorfer Symphoniker

FR | 21. FEB 2020 | 20:00

EUR 25

Schüler EUR 7

Studenten EUR 12

Frech wie Blech

FR | 21. FEB 2020

© Susanne Diesner

66 Fixsterne


Sternstunden

Bach Collegium Japan, Menschenrechtskonzert

Menschenrechtskonzert

Johannes-

Passion

Bach Collegium Japan

Hana Blažíková Sopran

Damien Guillon Alt

James Gilchrist Tenor

(Evangelist)

Zachary Wilder Tenor

Christian Immler Bass

Masaaki Suzuki Dirigent

Johann Sebastian Bach

Johannes-Passion BWV 245

Es kommt nicht gerade häufig

vor, dass in der Tonhalle eines

der großen barocken Oratorien

zu hören ist. Die Sternstunde

der Freunde und Förderer

macht es nun möglich –

und wie: Mit Masaaki Suzuki

kommt einer der versiertesten

Kenner und erfahrensten Interpreten

diese Repertoires

in unser Konzerthaus, um

zusammen mit seinem Bach

Collegium Japan und einer exzellenten

Solisten-Riege Bachs

„Johannes-Passion“ zu musizieren.

Dieses drei Jahre vor der

noch größer dimensionierten

„Matthäus-Passion“ komponierte

Oratorium besticht

durch seine Dramatik, die vor

allem durch den intensiven

Dialog zwischen dem Chor

und den Solisten entsteht.

Bach hat den Auseinandersetzungen

zwischen Pilatus,

Christus und den fanatisierten

Massen eine fast opernhafte

Energie verliehen – und am

Ende Trauer und Seligkeit unnachahmlich

in eins gesetzt.

SA | 14. MÄR 2020 | 20:00

EUR 90 I 76 I 62 I 50 I 38

Schüler und Studenten 50% Rabatt

in den Preiskategorien 4 & 5

Eine Sternstunde der

Freunde und Förderer der Tonhalle e.V.

Düsseldorfer Symphoniker

Adam Fischer Dirigent

Antonin Dvořák

Symphonie Nr. 9 e-Moll

„Aus der Neuen Welt“

Nach je zweimal Brahms

und Beethoven in den

Jahren zuvor begibt

sich Adam Fischer im

Menschenrechtskonzert

2020 in slawische Gefilde

und musiziert mit den

Düsseldorfer Symphonikern

Dvořáks 9. Symphonie

„Aus der Neuen Welt“,

die so fulminant in

Aufbruchsstimmung

versetzt. Ein idealer Rahmen

für die fünfte Verleihung

des von Fischer selbst

initiierten Preises, der

von der Gesellschaft der

Freunde und Förderer der

Tonhalle Düsseldorf gestiftet

und an eine Person oder

Organisation verliehen wird,

die sich in besonderem Maße

für die Menschenrechte

einsetzt. Preisträger waren

bisher die Organisation

Ärzte ohne Grenzen (2016),

das Flüchtlingscamp Kara

Tepe auf der griechischen

Insel Lesbos (2017), der

amerikanische Investor und

Mäzen George Soros (2018)

und die Initiative Praxis

ohne Grenzen (2019).

SO | 05. APR 2020 | 11:00

EUR 45 I 38 I 31 I 25 I 19

Schüler EUR 7

Studenten 50% Rabatt

Masaaki Suzuki

SA | 14. MÄR 2020

Sternstunden

67


Das Symphonische Palais

Die Kammerkonzerte der Düsseldorfer Symphoniker

Kammerkonzerte im Palais Wittgenstein – das ist Musik

ohne Schnick und Schnack, ehrlich und pur. Die Musiker

und Ensembles, die sich hier präsentieren, wissen, dass

Aug‘ und Ohr an allem ganz nah dran sind. Umso

spannender wird die Sache für alle. Sie erleben die

Orchestermusiker als individuelle Solisten – und immer

wieder Stücke, die sie höchstwahrscheinlich noch

nie gehört haben. Denn hier wird so manches private

Schatzkästlein geöffnet.

Preise

EUR 8

Ermäßigt EUR 4,50

Ort

Palais Wittgenstein

Bilker Straße 7 – 9

Karten nur an der Tageskasse

Reservierungen unter Telefon:

0211.899 61 09

In Zusammenarbeit mit dem

Kulturamt der Landes hauptstadt

Düsseldorf

Palais 1

Palais 2

Palais 3

Palais 4

Dragos Manza Violine

Christina Pop Viola

Jérôme Tétard Violoncello

Markus Vornhusen Kontrabass

Christiane Tétard Flöte

Nicole Schrumpf Klarinette

Andres Aragon Horn

Katharina Groll Fagott

Ludwig van Beethoven

Trio für Flöte, Klarinette und

Fagott C-Dur

Serenade für Flöte, Violine

und Viola D-Dur

Septett für Bläser und Streicher

Es-Dur

Karola Pavone Sopran

Eduard Bayer Violine

Hyunmi Kim Violine

Augusta Romaskeviciute Viola

Gilad Kaplansky Violoncello

Joseph Haydn

Streichquartett Nr. 79 D-Dur

Ottorini Respighi

Il Tramonto

Arnold Schönberg

2. Streichquartett fis-Moll

SO | 27. OKT 2019 | 11:00

Emilian Piedicuta Violine

Schuri Tomita Klavier

Ernest Bloch

Nigun

George Enescu

Violinsonate Nr. 2

Maurice Ravel

Tzigane

César Franck

Violinsonate

SO | 08. DEZ 2019 | 11:00

Franziska Früh Violine

Christian Suvaila Violine

Ralf Buchkremer Viola

Nikolaus Trieb Violoncello

Quartette von Ludwig van

Beethoven

SO | 16. FEB 2020 | 11:00

SO | 29. SEP 2019 | 11:00

68

Das Symphonische Palais


Das Ensemble für Palais 1

SO | 29. SEP 2019 | 11:00

Palais 5

Birgit Seibt Violine

David Krotzinger Viola

Martina Gerhard Violoncello

Johanna Blomenkamp

Kontrabass

Ville Enckelmann Klavier

Louise Farrenc

Klavierquintett Nr. 1

Franz Schubert

Klavierquintett A-Dur

„Forellenquintett“

SO | 10. MAI 2020 | 11:00

Palais 6

Akademisten der

Düsseldorfer Symphoniker

Das Programm wird

noch bekannt gegeben.

SO | 14. JUN 2020 | 11:00

Frau Luna

Das Café-Konzert

Tea Time Ensemble

Pascal Théry Stehgeige

Ildiko Antalffy Obligatgeige

Michael Flock-Reisinger

Violoncello

Francesco Savignano

Kontrabass

Martin Fratz Klavier

SO | 20. OKT 2019 | 15:00

SO | 19. JAN 2020 | 15:00

SO | 24. MAI 2020 | 15:00

In der Tonhalle/Rotunde

EUR 17 (Kaffee inklusive))

HINWEIS

Die Düsseldorfer Symphoniker sind in

kleinen Formationen und zusammen mit

Gesangssolisten der Rheinoper auch in

der Reihe SYMPHONIKER IM FOYER im

Opernhaus zu hören.

SO | 20. OKT 2019 | 11 UHR

Muße und Verschwendung

Musik des Barock für Sopran

und Kammerensemble

FR | 01. NOV 2019 | 11 UHR

Schubertiade

Franz Schubert: Auf dem Strom

& Oktett F-Dur

SO | 19. JAN 2020 | 11 UHR

Fledermaus trifft Freunde

Musik von Jacques Offenbach

und Johann Strauß

SO | 23. FEB 2020 | 11 UHR

Tango Argentino zum Düsseldorfer Karneval

Mit Solisten und dem Caféhausensemble

der Düsseldorfer Symphoniker

SO | 15. MÄR 2020 | 11 UHR

Bei Schumanns

Werke von Robert Schumann

und aus seinem Umfeld

SO | 21. MAI 2020 | 11 UHR

Beethoven 250

Werke von Beethoven

und seinen Zeitgenossen

Das Symphonische Palais

69


Kleine Tonhalle

Unsere Konzertreihen für Kinder von 0–10

Zum Glück Musik

„Sternschnuppen-Konzerte machen glücklich!“ –

Wie schön, wenn unser Publikum das so

empfindet. Das beglückt wiederum uns als

Tonhallen-Team. Solcherlei Feedback verleiht

Flügel für die Kreation neuer, maßgeschneiderter

Produktionen für Babys, Kleinkinder,

Kindergartenkinder und Schulkinder.

Dabei sind uns die Erwachsenen im Publikum

genauso wichtig: Wir bieten bewusst keine

„Kinderkonzerte“, sondern „Familienkonzerte“

an, die Klein und Groß gleichermaßen

beglücken sollen. Wie das funktioniert? Ganz

einfach: Man nehme zunächst die formidablen

Musikerinnen und Musiker aus unserem

Orchester, die ihre instrumentale Meisterschaft

facettenreich präsentieren können. Und dann

baue man um deren anspruchsvolle

Konzertprogramme fantasievolle,

altersgerechte Brücken direkt hinein in die

Lebenswelt der Kinder, und zwar unter

Mitwirkung anverwandter Künste wie

Schauspiel, Puppenspiel oder Tanz.

Die Musik zum großen, kleinen Glück gibt es

bei uns in dieser Spielzeit wieder geballt in

drei Familienwochen: Im September, Februar

und Juni können sich die Babys im Bauch in

der Reihe „Ultraschall“ genauso wohlig im

Takt drehen wie die Babys auf dem grünen

Tanzteppich bei „Himmelblau“. Auch für alle

Neugiernasen ab zwei bzw. vier Jahren

produzieren wir neue musikalische Abenteuer

sowohl in der Reihe „Sterntaler“ als auch in

der Reihe „Plutino“. Für die Schulkinder ab

sechs Jahren öffnen wir die Türen zum

Mendelssohn-Saal und laden zu drei

Konzerten unterm Sternenhimmel mit großem

Orchester ein: zweimal mit den Düsseldorfer

Symphonikern und einmal mit dem

Jugendsinfonieorchester der Tonhalle – eine

Premiere in unserer „Sternschnuppen“-Reihe!

Und wer sich dann noch immer nicht am

Orchesterklang satt gehört hat, kann die Reihe

„Junior-Sternzeichen“ ab neun Jahren

besuchen – mit drei ausgewählten

Sonntagsmatinee-Konzerten der Düsys.

Lassen Sie sich auch in dieser Spielzeit mit

Musik beglücken!

Fotos Susanne Diesner

70

Kleine Tonhalle


Kleine Tonhalle

71


72 Kleine Tonhalle


Ultraschall

Himmelblau

Sterntaler

Plutino

Musik im Bauch – für

Schwangere und ihren

Nachwuchs

Fabiana Trani &

Sophie Schwödiauer

Die Harfenistinnen der

Düsseldorfer Symphoniker

spielen mit Orchesterkollegen

und Gästen

Antje Keyenburg Iyengar-Yoga

Alle Viere von sich strecken:

„Ultraschall“ ist die

einzige Konzertreihe der

Tonhalle, in der man in der

Waagerechten Musik hören

kann. Matten und Kissen

laden die werdenden Mütter

und ihre Begleiter zum

Entspannen ein, während

sie von den Soloharfenistinnen

der Düsseldorfer Symphoniker

und weiteren

Orchesterkolleginnen und

-kollegen weich auf Musik

gebettet werden. Und wem

die Tiefenentspannung von

0 auf 100 noch etwas schwer

fällt, der kann sich durch

Yoga-Übungen zu Beginn

entsprechend einstimmen.

ROTUNDE

Musik im Raum – für die

Allerkleinsten von 0 bis

24 Monaten

September-Woche

„Zappelmänner“

Angela Froemer Gesang

Tanja Emmerich Tanz

Mathias Hudelmayer

Violoncello

Stephanie Riemenschneider

Konzept und Regie

Februar-Woche

„Clap-it“

Mitwirkende wie in der

September-Woche

Juni-Woche

„Im Sommer“

Ensemble KreuzVier

Clara Flaksman Klavier, Viola,

Ukulele, Hang

Constanze Störk Sopran

Jacques Wery Klavier,

Posaune, Cajón

Johanna Risse Violine, Sopran

Immer der Nase nach: In

der Reihe „Himmelblau“

ist viel Bewegung im Spiel.

Kaum ein Kind bleibt

hier an seinem Platz, zu

groß ist der Forscherdrang

der Allerkleinsten. Sie

rutschen mutig vom Schoß

der Eltern und rücken den

Künstlerinnen und Künstlern

auf dem grünen Tanzteppich

buchstäblich auf die Pelle, um

fröhlich robbend, krabbelnd,

wippend und tanzend Klänge,

Schwingungen, Melodien

und Bewegungen in sich

aufzunehmen.

HELMUT-HENTRICH-SAAL

Musik im Spiel – für große

Kleine ab zwei Jahren

September-Woche

„Mücke und Elefant”

Jan Perschel Posaune

Fabian Clasen Percussion

Ulrich Kisters Klavier und

Arrangements

Evelyn Arndt Puppenspiel und

Regie

Februar-Woche

„Fuchs und Gans“

Wendy Nagel Violoncello

Alan Kirkendall Trompete

Ulrich Kisters Klavier und

Arrangements

Evelyn Arndt Puppenspiel

und Regie

Juni-Woche

„Maus und Maulwurf “

Puppenphilharmonie Berlin

Friederike Hellmann & Wiebke

Alphei Puppenspiel

Bernadett Kis Moderation

und Viola

Streichtrio der Düsseldorfer

Symphoniker

Unterwegs auf den Flügeln

der Fantasie: Ein Cello ist

ein Cello und eine Posaune

ist eine Posaune. Aber nur so

lange, bis die Musikerinnen

und Musiker ihren Instrumenten

Töne entlocken. Dann verwandeln

sie sich ganz schnell

in fantastische Wesen, auf

und mit denen es sich herrlich

spielen lässt. In der Reihe

„Sterntaler“ sind Puppe

Clara und andere Puppenspielfiguren

die Spielmacher,

die Musiker und Publikum

gleichermaßen in aufregende

Spielwelten entführen.

HELMUT-HENTRICH-SAAL

Musik im Blut – für wache

Ohren und schnelle Füße ab

vier Jahren

September-Woche

„Vier gewinnt“

Andrea Kuhnlein & Karin

Schott Violine

David Krotzinger Viola

Martina Gerhard Violoncello

Nora Pfahl Choreografie,

Moderation, Tanz

Rymon Zacharei Tanz

Februar-Woche

„Schnick-Schnack-Schnuck“

Jochen Mauderer Klarinette

Katazyna Narkevic Violine

Martin Holtzmann Violoncello

Wlodzimierz Gula Kontrabass

Thomas Möller Klavier

Nora Pfahl Choreografie,

Moderation, Tanz

Rymon Zacharei Tanz

Juni-Woche

„Das verhexte Konzert“

Tea Time Ensemble

Theater Kontra-Punkt Konzept,

Regie, Spiel (zum 35-jährigen

Jubiläum des Theater Kontra-

Punkt)

Gespannt vom Kopf bis zu

den Zehenspitzen: Das sind

nicht nur die Tänzerinnen

und Tänzer, wenn sie bei

„Plutino“ Aufstellung nehmen

und aus der Musik der

Kammermusikensembles die

verrücktesten Choreografien

zaubern. Genauso gespannt

sind die Kinder im Publikum,

die nur darauf warten, selbst

mitmachen zu können. Nicht

ganz mit rechten Dingen geht

es dort allerdings im Juni zu,

wenn das Theater Kontra-

Punkt zu Gast ist und sein

„verhextes Konzert“ präsentiert.

ROTUNDE

Kleine Tonhalle

73


Sternschnuppen

Musik im Ohr – für Familien mit Kindern ab sechs Jahren

Baden im Orchesterklang: Live ist toll! Vor allem, wenn sich rund 70 Musikerinnen und Musiker

auf dem Podium tummeln und das ehemalige Planetarium bis unter die Himmelsdecke mit

Wohlklang ausfüllen, in den es sich herrlich eintauchen lässt. Der „musikalische Badespaß“ ist das

eine Vergnügen. Das andere sind die Geschichten, die sich in den „Sternschnuppen“-Konzerten

mit dem Musikprogramm verquicken. So werden im September die Düsy selbst ein bisschen aus

dem Nähkästchen plaudern, wohingegen im Februar-Familienkonzert ein Besucher aus dem All

erwartet wird. Im Juni löst dann das Jugendsinfonieorchester gemeinsam mit dem Theater Kontra-

Punkt den ersten Kriminalfall in der Geschichte der Tonhalle.

Viele Köpfe,

tausend Töne

I.O. und die

„Golden Records“

Das kriminelle

Konzert

Das Orchester stellt sich vor

Düsseldorfer Symphoniker

Martin Fratz Dirigent

Ariane Stern Moderation

So viele Instrumente, so viele

Gesichter, so viele Biografien!

Auch wenn die Düsseldorfer

Symphoniker „wie aus einem

Guss“ klingen und in ihrer

schwarzen Konzertkleidung

auch so aussehen, sind sie doch

eigentlich ein kunterbunt

zusammengewürfelter

Haufen: Sie kommen aus den

unterschiedlichsten Ländern,

sie sprechen unterschiedliche

Sprachen, sie haben sowohl

unterschiedliche Lieblingskomponisten

als auch

unterschiedliche Lieblingsgerichte.

Sie feiern unterschiedliche

Feste und

gehen in ihrer Freizeit ganz

unterschiedlichen Hobbys

nach. Es wird also höchste

Zeit, jede Einzelne und jeden

Einzelnen von ihnen näher

kennenzulernen! Und genau

darum geht’s in unserem

September-Familienkonzert:

Unser Orchester stellt sich vor –

und zwar so richtig und ganz

ausführlich.

SO | 29. SEP 2019 | 11:00

MENDELSSOHN-SAAL

oder: Wie Beethoven wieder

zurück auf die Erde kam

Düsseldorfer Symphoniker

Puppenphilharmonie Berlin

Patrick Hahn Dirigent

Bernadett Kis Idee und

Moderation

Gregor Mayrhofer

Musikalische Konzeption

1977 flogen „The Golden

Records“ an Bord der Raumsonden

Voyager 1 und 2 ins

All – Datenplatten mit Bildund

Audio-Informationen als

Botschaften an Außerirdische

im interstellaren Raum. Dazu

gehörten gesprochene Grüße

in 55 Sprachen, verschiedene

Geräusche wie Wind, Donner

und Tierlaute, außerdem 90

Minuten Musik, von Weltmusik

über Jazz bis zur Klassik mit

Werken von Bach, Beethoven

und Mozart. Was wäre

nun, wenn tatsächlich ein

außerirdisches Wesen die

„Golden Records“ entdeckt

hat und die Koordinaten zur

Erde entschlüsseln konnte?

Dann landet dieses I.O.

(Interstellar Object) ganz

gewiss in Düsseldorf – wo

auch sonst, steht hier doch die

galaktischste Konzerthalle der

Welt.

SO | 16. FEB 2020 | 11:00

MENDELSSOHN-SAAL

Eine Kriminalstory für

Orchester, Tuba und zwei

Detektive

JSO – Jugendsinfonieorchester

der Tonhalle

Ernst von Marschall Dirigent

Theater Kontra-Punkt

Annette Bieker & Frank Schult

Kommissare

Zwei ziemlich verwirrte

Kommissare ermitteln im

Orchester: Ein Verbrechen

ist geschehen, aber welches?

Es beginnt ein Rätselraten

um Tatort, Tatwaffe und

Tathergang mittels bekannter

und unbekannter Melodien –

immer auf der Suche nach

Klängen und Farben in der

Musik, die als Beweismittel

dienen könnten. Irgendetwas

hat doch die Tuba damit zu

tun, schließlich ist sie dafür

bekannt, ständig Melodien

von anderen Instrumenten zu

klauen. Und dann ist sie ganz

plötzlich verschwunden! Klar,

dass die beiden Kommissare

jedem Hinweis der Musiker

und des Publikums nachgehen,

denn wie sollten sie sonst auf

die Lösung kommen? Der erste

Kriminalfall in der Geschichte

der Tonhalle hat es also vor

allem musikalisch in sich!

SO | 21. JUN 2020 | 11:00

MENDELSSOHN-SAAL

74

Kleine Tonhalle


Hilfe, die Herdmanns kommen

„Sternschnuppen“-Weihnachtsspecial für alle ab acht Jahren

„Die Herdmann-Kinder waren die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie logen und klauten,

rauchten Zigarren (sogar die Mädchen) und erzählten schmutzige Witze.“ Und dann haben es

Klaus, Leopold, Eugenia und Co. auch noch geschafft, sämtliche Hauptrollen im Krippenspiel

zu bekommen. Das Chaos unterm Tannenbaum ist vorprogrammiert – und doch kommt

am Ende alles ganz anders. Das Theater Kontra-Punkt bringt den Weihnachtsklassiker von

Barbara Robinson pünktlich zum Fest in einer kammermusikalischen Fassung auf die Bühne.

Der Clou dabei: Cello, Klavier, Kontrabass, Geige und Blasinstrumente übernehmen die

Rollen der unbequemen Herdmann-Sprösslinge. Was Barbara Robinson in unnachahmlicher

Weise mit Worten erzählt, wird in dieser Inszenierung mit einem Instrumentarium vom

Klavier bis zur singenden Säge, mit viel Sprachwitz, Gesang und akrobatischen Choreographien

in Szene gesetzt.

Theater Kontra-Punkt

Frank Schulz & Annette Bieker

Spiel & Regie

Zsuzsa Debre Violine

Bernd Bolsinger Klarinette &

Saxophon

Nils Imhorst Kontrabass &

Ukulele

Volker Kamp Violoncello &

singende Säge

Theodor Pauss Klavier

FR | 13. DEZ 2019 | 17:30

SO | 15. DEZ 2019 | 16:00 & 18:00

FR | 20. DEZ 2019 | 17:30

HELMUT-HENTRICH-SAAL

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Kleine Tonhalle

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75


Junior-Sternzeichen

Musik im Kopf – für Kinder ab neun Jahren

Sich erst einmal schlau machen: Das ist das Motto der Reihe „Junior-Sternzeichen“. Denn in der

ersten Hälfte ausgewählter Sonntagskonzerte der Düsseldorfer Symphoniker erleben die Junioren

mit ihren Eltern zunächst eine unterhaltsame Werkeinführung mit Live-Musik im kleinen Saal,

die selbst schon ein kleines moderiertes oder szenisches Konzert darstellt. Wenn dann alle zur

zweiten Konzerthälfte den großen Saal betreten und Aug’ in Aug’ mit dem Dirigenten im

Chorpodium Platz nehmen, sind Kinder und Eltern bestens auf alle Fortissimo-Einsätze, Generalpausen,

Paukenwirbel und Harfen-Glissandi vorbereitet.

Schwanenrufe

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 5

SO | 15. DEZ 2019 | 11:00

Einzelkämpfer

Antonín Dvořák

Symphonie Nr. 7

SO | 02. FEB 2020 | 11:00

Nebelschwaden

Felix Mendelssohn Bartholdy

Symphonie Nr. 3

„Schottische“

SO | 26. APR 2020 | 11:00

„So weit das Ohr reicht“

Großes Familienmusikfest zum Weltklimatag 2020

freier Eintritt im ganzen Haus

SO | 07. JUN 2020 | ab 14:00

76

Kleine Tonhalle


Kleine Tonhalle

77


Die September-Familienwoche

MO

23.09.19

DI

24.09.19

MI

25.09.19

DO

26.09.19

FR

27.09.19

SA

28.09.19

SO

29.09.19

10:00 Uhr

10:00 Uhr

9:30 Uhr

9:30 Uhr

9:30 Uhr

11:00 Uhr

11:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

PLUTINO*

STERNTALER*

STERNTALER*

STERNTALER

STERNSCHNUPPEN

PLUTINO*

PLUTINO*

PLUTINO

STERNTALER

11:30 Uhr

11:30 Uhr

16:00 Uhr

11:00 Uhr

16:00 Uhr

15:00 Uhr

15:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

STERNTALER

STERNTALER

STERNTALER

STERNTALER

STERNTALER

PLUTINO

PLUTINO

14:00 Uhr

14:00 Uhr

17:30 Uhr

16:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

ULTRASCHALL

STERNTALER

16:00 Uhr

16:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

ULTRASCHALL

Musik und Entspannung

für Schwangere und

ihre Babys im Bauch

HIMMELBLAU

0 – 24 Monate

STERNTALER

2 – 3 Jahre

PLUTINO

4 – 5 Jahre

HINWEIS ZUM TICKETERWERB:

Die Veranstaltungen der „Kleinen Tonhalle“ finden innerhalb von drei

Familienwochen statt. Damit Sie den Kartenverkauf, der zu einem festen

Stichtag startet, nicht verpassen, steht auf www.tonhalle.de/kleinetonhalle

ein Formular bereit, in das Sie sich eintragen können. So bekunden Sie Ihr

Interesse an den Konzerten und geben uns die Möglichkeit, Sie gezielt zu

dem Tag anzuschreiben, an dem der Vorverkauf für die nächste Familienwoche

startet. Über einen Online-Buchungslink können Sie direkt Karten

buchen. Tickets für Kinder kosten EUR 7, die Karten für Erwachsene EUR

12 (mit Ausnahme der Reihen „Ultraschall“ und „Junior-Sternzeichen“ –

hier kostet die Karte für Erwachsene EUR 15). Wenn Sie im Internet buchen,

kommen noch Bearbeitungsgebühren hinzu.

STERNSCHNUPPEN

ab 6 Jahre

*Kindergarten-Veranstaltungen

für angemeldete Gruppen

78

Kleine Tonhalle


Die Februar-Familienwoche

MO

10.02.20

DI

11.02.20

MI

12.02.20

DO

13.02.20

FR

14.02.20

SA

15.02.20

SO

16.02.20

10:00 Uhr

10:00 Uhr

9:30 Uhr

9:30 Uhr

16:00 Uhr

11:00 Uhr

11:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

STERNTALER*

STERNTALER*

STERNTALER

STERNTALER

STERNSCHNUPPEN

PLUTINO*

PLUTINO*

PLUTINO*

PLUTINO

PLUTINO

STERNTALER

11:30 Uhr

11:30 Uhr

11:00 Uhr

11:00 Uhr

15:00 Uhr

15:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

STERNTALER

STERNTALER

STERNTALER

STERNTALER

PLUTINO

PLUTINO

14:00 Uhr

14:00 Uhr

16:00 Uhr

16:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

STERNTALER

STERNTALER

16:00 Uhr

16:00 Uhr

17:30 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

ULTRASCHALL

Die Juni-Familienwoche

SO

14.06.20

MO

15.06.20

DI

16.06.20

MI

17.06.20

DO

18.06.20

FR

19.06.20

SA

20.06.20

SO

21.06.20

11:00 Uhr

10:00 Uhr

10:00 Uhr

10:00 Uhr

09:30 Uhr

09:30 Uhr

11:00 Uhr

11:00 Uhr

PLUTINO

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

PLUTINO*

STERNTALER*

STERNTALER*

STERNTALER

STERNSCHNUPPEN

PLUTINO*

PLUTINO*

STERNTALER

15:00 Uhr

11:30 Uhr

11:30 Uhr

17:30 Uhr

11:00 Uhr

11:00 Uhr

15:00 Uhr

15:00 Uhr

PLUTINO

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

ULTRASCHALL

STERNTALER

STERNTALER

STERNTALER

STERNTALER

HIMMELBLAU

PLUTINO

PLUTINO

14:00 Uhr

14:00 Uhr

16:00 Uhr

16:00 Uhr

HIMMELBLAU

HIMMELBLAU

STERNTALER

STERNTALER

16:00 Uhr

HIMMELBLAU

Kleine Tonhalle

79


Junge Tonhalle

Alles Klischee,

oder?

Die Tonhalle steht für klassische Musik.

Damit geht auch immer ein gefühltes oder

tatsächliches Unbehagen einher, dass

man mit der sogenannten ernsten Musik

(E-Musik) nur schwer ein jüngeres Publikum

erreicht. Wenn wir aber herumfragen,

so lernen wir von unseren Besuchern, dass

die Genregrenzen bei weitem nicht die

Bedeutung haben, wie wir immer glauben.

60 Prozent der Klassikhörer etwa sagen,

dass diese Grenzen ständig in Bewegung

und im Wandel sind. Dazu passt auch,

dass nur einem Drittel der Befragten die

Trennung zwischen E- und U-Musik wichtig

ist.

Unter denjenigen, die öfter als zehnmal

im Jahr ein klassisches Konzert besuchen,

bilden die Jugendlichen und jungen

Erwachsenen die größte Gruppe. Hier

spielt die emotionale Kraft der Musik die

mit Abstand größte Rolle, während mit

zunehmendem Alter der Aspekt der Allgemeinbildung

und Entspannung zunimmt.

Das ist eine erfreuliche Nachricht. Denn

sie besagt, dass ein stures Festhalten

an Bestehendem nicht nur die Vielfalt der

Musikkultur selbst lähmt, sondern auch

deren breiter Akzeptanz schadet.

Mit unseren Angeboten #IGNITION und

Big Bang sowie mit unserer Einladung, in

einem unserer Jugendorchester selber

aktiv Musik zu machen, machen wir immer

wieder und nachhaltig genau diese Erfahrung:

Ein Angebot, das junge Menschen anspricht

und erreicht, wird heute und auch

morgen mit Freude angenommen.

80

Junge Tonhalle


© Ruslan Varabyou


#IGNITION

Die jugendliche Trendmarke

Cool - Authentisch - Angesagt

Eine #IGNITION führt das Publikum in neue Welten. Ein Raketenstart ist

das Symbolbild für den Beginn einer Reise. Die Zuschauer begeben sich in jeder

#IGNITION auf eine spannende Mission, die am Ende die „Eroberung“ eines

Musikstücks zum Ziel hat. Daher gibt es nach dem Intro immer ein „Mission

Briefing“, das die Reise erläutert, erklärt, einen „Hörpfad“ durch die Musik legt.

Im zweiten Teil begeben sich alle auf die eigentliche „Mission“ und „erhören“ sich

das konzertbestimmende Musikstück.

Die Themenwelten, die Missionsauswahl

Zentraler Inhalt ist die Musik. Sie bestimmt die Story des Abends. Die Auswahl

kann alle Arten der symphonischen Musik umfassen: ausgehend von der

Symphonie über Programm- und Filmmusik bis hin zu Opern und Musicals. In

der Regel wird dabei die musikalische Welt eines Komponisten und seines Werkes

vorgestellt. Die begleitenden Bildwelten zu außermusikalischen und aktuellen

Themen geben die Möglichkeit, die musikalische Mission mit einem heutigen

relevanten Bezug zu versehen und dadurch einfacher und bildhafter zu vermitteln.

Der Dirigent, die Moderation

Der Dirigent Jesko Sirvend ist der musikalische „Admiral“, der leitende

Fachmann, Sprecher der Musik und des Orchesters. Der Moderator Ren Kühn

ist der Verbindungsoffizier zwischen Bühne und Publikum, zwischen den

musikalischen und außermusikalischen Themen, der Sprecher des Publikums und

der Fragensteller.

Das Orchester

Die Düsseldorfer Symphoniker sind die Seele jeder #IGNITION, Träger

von Emotionen und neuen Erfahrungen. Sie begeistern mit ihren klassischen

Fähigkeiten: Musikalische Entwicklungen, der Aufbau von Höhepunkten,

Spannung und Entspannung brauchen Zeit und Raum, die das Orchester schafft.

Die Handschriften, die Charakteristika eines Komponisten oder einer Gattung

lassen sich so vermitteln, sie sind Teil der „Mission“.

Die Termine

Düsseldorfer Symphoniker

Jesko Sirvend Dirigent

Ren Kühn Moderation

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

The Sound of Future Trilogie

Vol. 1 Star Wars

John Williams Epic Battles

DI | 26. NOV 2019 | 18:00

Vol. 2 Planet Earth

Cine-Symphony Project

FR | 07. FEB 2020 | 18:00

Vol. 3 The Lost Paradise

Beethovens „Pastorale“

DI | 26. MAI 2020 | 18:00

MENDELSSOHN-SAAL

Schüler, Studenten und

Erwachsene in Begleitung

ihrer Kinder EUR 7

Erwachsene allein EUR 19

Die Inszenierung

Die bühnenbreite Leinwand und die Livebilder und -visuals von Fritz Gnad und

Jörg Mohr geben der #IGNITION eine visuelle Alleinstellung. Die Bildwelten

folgen sowohl der Musik als auch der Story des Abends. Die Hauptaufgabe der

Bilder ist es, im zweiten Teil – der eigentlichen Mission - den Zuschauer an

die Hand zu nehmen und durch wiederkehrende Bildwelten, die im „Mission

Briefing“ eingeführt wurden, eine visuelle Wiedererkennung anzubieten, die den

Zuschauer bei seiner Reise durch die Musik begleitet und unterstützt

82 Junge Tonhalle


Big Bang

Konzerte junger Orchester

Als vor elf Jahren Intendant Michael Becker gefragt wurde, ob die Tonhalle „eventuell“

Inte resse hätte, das Jugendsinfonieorchester, das damals an der Musikschule etabliert war, in die

Tonhalle zu übernehmen, rannte der Kulturdezernent bei Michael Becker offene Türen ein.

Ein Jugendorchester war genau das, was an der Tonhalle noch fehlte, da Kindern und Jugendlichen

Musik näherzubringen eine wesentliche Säule der Arbeit des Hauses ist. Allein für diese Altersgruppe

gibt es pro Spielzeit rund hundert Konzerte oder Veranstaltungen. Glaubhaft wird das

Angebot aber erst, wenn Kinder und Jugendliche auch selber auf der Bühne stehen. Michael

Becker blickt zufrieden auf diese Entscheidung zurück: Die Tonhalle Düsseldorf ist das einzige

Konzerthaus in Europa, das es so macht.

MENDELSSOHN-SAAL

Preise

EUR 15

Schüler und

Studenten EUR 7

Damals war es nur dieses eine Orchester. Heute sind es drei Orchester mit insgesamt 210 jungen

Musikerinnen und Musikern, die regelmäßig in diesem deutschlandweit einmaligen Jugendorchester

System spielen. Daher gibt es auch immer einen kräftigen „Bang“, wenn in der Reihe

„Big Bang“ – meistens sonntags um 18 Uhr – das Jugendsinfonieorchester der Tonhalle sein

Können unter Beweis stellt. Von hier aus ist es kein großer Schritt mehr zum Sinfonieorchester

der Robert Schumann Hochschule, das auch regelmäßig bei „Big Bang” zu hören ist.

Big Bang 1

Big Bang 2

Big Bang 3

Big Bang 4

Jugendsinfonieorchester

der Tonhalle Düsseldorf

Anna Mehlin Violine

Ernst von Marschall Dirigent

Johannes Brahms

Violinkonzert D-Dur

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 6 h-Moll

SO | 29. SEP 2019 | 18:00

Sinfonieorchester der

Robert Schumann Hochschule

Düsseldorf

Rüdiger Bohn Dirigent

Ludwig van Beethoven

Leonoren-Ouverture Nr. 3

Symphonie Nr. 6 F-Dur

„Pastorale“

SO | 08. DEZ 2019 | 18:00

Jugendsinfonieorchester der

Tonhalle Düsseldorf

Stefano Rabaglia Dirigent

Giacomo Puccini

Madame Butterfly

SO | 08. MÄR 2020 | 18:00

Jugendsinfonieorchester

der Tonhalle Düsseldorf

Chiba Girls

High School-Orchestra

Ernst von Marschall Dirigent

Werke von Ludwig van

Beethoven und Yuzo Tomaya

MI | 25. MÄR 2020 | 19:30

Junge Tonhalle

83


Die Walküre. Corby Welch (Siegmund). Foto: Hans Jörg Michel

DER RING

DES

Die Walküre. Jessica Stavros (Gerhilde), Katja Levin (Ortlinde), Maria Hilmes (Rossweisse), Katarzyna Kuncio (Waltraute), Evelyn Krahe (Schwertleite),

Katharina von Bülow (Grimgerde), Josefine Weber (Helmwige), Zuzana Šveda (Siegrune), Statisterie. Foto: Hans Jörg Michel

NIBELUNGEN

RICHARD WAGNER

Theater Duisburg

Opernhaus Düsseldorf

Musikalische Leitung Axel Kober

Das Rheingold, Di 12.11.2019 Inszenierung Dietrich W. Das Hilsdorf Rheingold, Di 07.04.2020

Die Walküre, Mi 13.11.2019 Bühne Dieter Richter Die Walküre, Do 09.04.2020

Siegfried, Fr 15.11.2019 Kostüme Renate Schmitzer Siegfried, Sa 11.04.2020

Götterdämmerung, So 17.11.2019Licht Volker Weinhart Götterdämmerung, Mo 13.04.2020

Düsseldorfer Symponiker

Ostern 2020

Opernhaus Düsseldorf

ringamrhein.de

operamrhein.de


obert-schumann-saal | E INE AUSWAHL

ERSTKLASSIK!

So, 1.12.2019, 17 Uhr

ELPHCELLISTEN

Die 11 Cellisten des NDR Elbphilharmonie

Orchesters

Von Felix Mendelssohn bis Benny Goodman

ZWEIKLANG!

Fr, 1.11.2019, 17 Uhr

ULRIKE FOLKERTS · Rezitation

CLEMENS VON RAMIN · Rezitation

STEFAN WEINZIERL · Perkussion

„Die Blechtrommel“ von Günter Grass

© Jan Larsen

© Martin Lukas Kim

© Alessandro Cappone

So, 15.12.2019, 17 Uhr

BOLERO BERLIN

The Latin soul of the Berlin Philharmonic

– Kubanische Boleros, argentinische

Tangos, Ellington, Bizet, Ravel u. a.

© Christian Hartmann

So, 17.11.2019, 17 Uhr

TOBIAS MORETTI · Rezitation

DELIAN::QUARTETT

Magie des Orients – in memoriam Bruno

Ganz. Mit Auszügen aus Mathias Enards

preisgekröntem Roman „Kompass“

So, 19.1.2020, 17 Uhr

SIMONE KERMES · Sopran

DANIEL HEIDE · Klavier

Hautnah

Von Monteverdi bis Hollaender

So, 8.12.2019, 17 Uhr

MAREN KROYMANN · Rezitation

YVONNE GESLER · Klavier

„Die souveräne Leserin“

von Alan Bennett

© Sandra Ludewig

© Mirjam Knickriem

© Julia Wesely

So, 1.3.2020, 17 Uhr

AMARYLLIS QUARTETT

SARAH WILLIS · Horn

FELIX KLIESER · Horn

Mozart, Beethoven

© Xenia Hausner

So, 22.12.2019, 17 Uhr

PETER SIMONISCHECK · Rezitation

BRIGITTE KARNER · Rezitation

STREICHQUARTETT SONARE LINZ

„Warten und Lauschen“

Ein adventliches Programm

LESUNG

© Katharina John

Fr, 15.11.2019, 20 Uhr

ULRICH TUKUR

im Gespräch mit Elke Heidenreich

„Der Ursprung der Welt“ von Ulrich Tukur

Buchvorstellung

© Julian Leitenstorfer

440h Z

So, 8.3.2020, 17 Uhr

UDO WACHTVEITL · Rezitation

GRUBER & MAKLAR · Gitarrenduo

„Eine Geschichte der Welt in 9 Gitarren“

von Érik Orsenna

So, 2.2.2020, 17 Uhr

MECHTHILD GROSSMANN

liest aus „Ein Kräcker unterm Kanapee“

von Alan Bennett

Sa, 16.11.2019, 21 Uhr

TAKEOVER! ENSEMBLE

FRIDA GOLD

Klassik & Pop

Im Anschluss Party im Foyer

© DanielSadrowski

© Daniel Pruemers

© Stefan Klüter

So, 16.2.2020, 17 Uhr

CLAUDIA MICHELSEN

liest Marlene Dietrich

Mit Original-Musikeinspielungen

© Daniel Haeker

Fr, 1.5.2020, 21 Uhr

REPERCUSSION

MAX KOTZMANN

„Go Between“

Klassisches Schlagwerk & Pop-Drums

Im Anschluss Party im Foyer

Tickets unter

0211-274000 | www.kunstpalast.de

Robert-Schumann-Saal · Kunstpalast · Ehrenhof 4-5 · 40479 Düsseldorf

Mit Wahl-Abo bis zu

2 0 %

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PHOENIX RESTAURANT & BAR

IM DREISCHEIBENHAUS

Das PHOENIX Restaurant im Dreischeibenhaus besticht durch

ein stimmungsvolles Interieur. Ob lockeres Zusammensein

im Restaurant, oder Business Dinner im Privaten Bereich, der

Bel Étage. Sie haben den Anlass und wir schaffen den Rahmen!

Mittags servieren wir, neben unseren a la carte Speisen, einen

täglich wechselnden Quicklunch und am Abend erwartet Sie

eine Auswahl an bewährten Klassikern sowie ein kreatives Menü.

An unserer Bar empfehlen wir, neben den bekannten Cocktails

und Longdrinks, spannende Eigenkreationen.

phoenix_restaurant

Phoenix | Dreischeibenhaus

Öffnungszeiten

Mo. - Fr. von 12 bis 14.30 Uhr, abends ab 18 Uhr

Sa. abends ab 18.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen geschlossen

Der Eventbereich in der 22. Etage

des ikonischen Dreischeibenhauses

Zu mieten für Veranstaltungen

von 30 – 200 Personen

Melden Sie sich für Infos zu unseren

Sonderveranstaltungen auf unserer

Dachterrasse für unseren Newsletter

an unter www.phoenix-restaurant.de


Düsseldorfer Schauspielhaus

— Junges Schauspiel —

Bürgerbühne — Spielzeit 2019/20

Wir sind zurück im Schauspielhaus am

Gustaf-Gründgens-Platz — mit Dantons Tod

von Georg Büchner — Bungalow von Helene

Hegemann — Robert Wilsons Inszenierung von

Das Dschungelbuch mit der Musik von CocoRosie

und Die Entdeckung des Himmels von Harry

Mulisch — Das Junge Schauspiel lädt ein —

zu Der kleine Prinz und die Krähe von Martin

Baltscheit und zu Das doppelte Lottchen von

Erich Kästner — Mit Parzival (to go) von

Wolfram von Eschenbach kommen wir auf Ihre Einladung

an viele Orte der Stadt und in Shakespeares

Was ihr wollt setzen die Jugendlichen der

Bürgerbühne ihr Herz aufs Spiel!

Save the date! Wir laden Sie ein zu —

Fünfzig Jahre Düsseldorfer Schauspielhaus

im Januar 2020 mit einem tollen Jubiläumsprogramm

und freuen uns auf das große

internationale Festival Theater der Welt

im Mai 2020.

Alle weiteren Premieren und Termine

finden Sie unter www.dhaus.de


Konzert

Theater

Kontor

Heinersdorff

Die Konzertsaison 2019|20 steht ganz im

Zeichen des 250. Geburtstags von Beethoven,

der als der meistgespielte klassische Komponist

gilt und uns mit seinen bahnbrechenden

Werken bis heute inspiriert. Die Heinersdorff-

Konzerte würdigen den Jubilar im Beethoven-

Jahr 2020 gleich doppelt: mit seinem

berühmten Tripelkonzert in einer einzigartigen

Starbesetzung mit Anne-Sophie Mutter, Pablo

Ferrández und Khatia Buniatishvili, begleitet

vom London Philharmonic Orchestra unter der

Leitung von Robin Ticciati. Und an zwei

weiteren Abenden wird der Beethoven-Experte

Rudolf Buchbinder an der Seite der legendären

Wiener Symphoniker die fünf Klavierkonzerte

des Bonner Komponisten in der Tonhalle

aufführen und das Orchester dabei vom

Klavierhocker aus leiten.

Ein Künstlerporträt widmen wir in der Saison

2019|20 Jan Lisiecki, dem jungen Shootingstar

aus Kanada. Lisiecki wird ebenfalls zwei

Konzertabende in der Tonhalle bestreiten: Mit

dem Orpheus Chamber Orchestra aus New

York spielt er gleich beide Klavierkonzerte von

Felix Mendelssohn bei den „Meisterkonzerten“,

seinen Auftritt bei „Piano Solo“ widmet er mit

einem kunstvoll gebauten Programm den

„Capricen“ am Klavier.

In unserem facettenreichen Zyklus „Faszination

Klassik“ begrüßen wir die große Ute Lemper

mit den „Sieben Todsünden” von Brecht/Weill,

das luxemburgische Multitalent Francesco

Tristano mit der „Rhapsody in Blue” von George

Gershwin, Fazıl Say mit seinem „Silk-Road-

Konzert” und weitere prominente Solisten wie

die Ausnahmegeigerin Janine Jansen, die

sympathischen Niederländer Lucas & Arthur

Jussen sowie Daniel Hope mit abwechslungsreichen

Programmen.

Wir freuen uns mit Ihnen auf eine spannende

und hochkarätige Konzertsaison 2019 I 20

in der Tonhalle!

Ihr Burkhard Glashoff

Meisterkonzerte1

Abopreise: EUR 395 | 345 | 295 | 225 | 165

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 99

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder per Mail: abo@heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen sich

zzgl. VVK.

Näheres über die Abonnementbedingungen

entnehmen Sie

bitte dem HeinersdorfF-Magazin

2019 | 2020.

Pittsburgh

Symphony

Orchestra

Hoher Besuch aus Amerika

Pittsburgh Symphony Orchestra

Igor Levit Klavier

Manfred Honeck Leitung

Mason Bates

„Resurrexit“

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert Es-Dur KV 482

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 5 d-Moll

Es kommt nicht alle Tage

vor, dass eines der besten

amerikanischen Orchester

in der Tonhalle Station

macht. Umso schöner,

dann einen Partner mit

Ortskenntnis dabei zu haben:

Igor Levit ist in Düsseldorf

spätestens seit seinem

beeindruckenden Beethoven-

Zyklus kein Unbekannter

mehr; seine rasante Karriere

vom vielversprechenden

Jungstudenten bis an die

Spitze der internationalen

Klavierszene wurde auch

hier intensiv verfolgt. Für

seine außergewöhnlichen

Programme, seine existenzielle

Ergründung der Werke

und nicht zuletzt sein weit

über die Musik hinaus

reichendes Engagement wird

er von Presse und Publikum

gleichermaßen verehrt, gefeiert

und geliebt. An der Seite

des Pittsburgh Symphony

Orchestra zeigt er mit Mozarts

spritzigem Es-Dur-Konzert

eine weitere Facette seiner

Musikerpersönlichkeit und

liefert damit den optimalen

klanglichen Gegenpol

zu Schostakowitschs

bombastischer 5. Symphonie.

FR | 08. NOV 2019 | 20:00

EUR 145 | 130 | 110 | 85 | 60

88 Heinersdorff


Russisches

Nationalorchester

Wiener

Symphoniker

Der Beethoven-Zyklus

hr-Sinfonieorchester

Geigenklassiker

Bruckner

Orchester Linz

Monumental orchestral

Russische Romantik

Russisches Nationalorchester

Mikhail Pletnev Klavier

Kirill Karabits Leitung

Peter Tschaikowsky

Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll

Nikolai Rimsky-Korsakow

„Scheherazade“

Es war ein politisches Wagnis,

als Mikhail Pletnev 1990

mit Unterstützung von

Michail Gorbatschow das

Russische Nationalorchester

als erste nicht-staatliche

Kulturinstitution der

Sowjetunion gründete und

in kürzester Zeit zu einem

international renommierten

Klangkörper formte. Lange

ist es her, dass man dieses

Spitzenorchester bei

Heinersdorff erleben durfte –

2019 ist es endlich wieder

so weit. Und bei seiner

Rückkehr unter den Sternenhimmel

der Tonhalle lässt es

sich der Gründungsdirigent

und ehemalige Tschaikowsky-

Preisträger nicht nehmen,

selbst den Solopart in

Tschaikowskys leidenschaftlichem

Klavierkonzert

zu übernehmen. Das Pult

überlässt er dabei nur allzu

gerne dem vielseitigen

Ukrainer Kirill Karabits, der

regelmäßig mit dem RNO auf

Tournee geht und seit 2016

als Generalmusikdirektor in

Weimar für frischen Wind

sorgt.

DO | 28. NOV 2019 | 20:00

EUR 95 | 85 | 75 | 60 | 45

Wiener Symphoniker

Rudolf Buchbinder Klavier &

Leitung

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur

Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll

Kaum hat das Beethoven-

Jubiläumsjahr 2020 begonnen,

schon tritt einer der ganz

großen Beethoven-Interpreten

an, dem Bonner Komponisten

zu huldigen: Rudolf

Buchbinder spielt an der Seite

der Wiener Symphoniker die

berühmten Klavierkonzerte.

Und nicht nur das! Wie so

oft dirigiert Buchbinder

vom Klavierhocker aus das

Orchester. „Play & conduct“

wird das in der Fachsprache

genannt und stellt den

Künstler vor einige Herausforderungen

– denen Rudolf

Buchbinder natürlich

problemlos gewachsen ist. „Es

gab Zeiten, da habe ich von

Beethoven geträumt“, erzählt

der Pianist und spielt damit

auf die nun eigentlich schon

sein ganzes Leben andauernde

Beschäftigung mit dem

Klavier-Gesamtwerk des

Komponisten an. Zahllose

Einspielungen und Konzerte,

in denen es nur um Beethoven

ging, haben ihn trotzdem nie

müde werden lassen, sich für

das zu begeistern, was den

Komponisten gerade in Bezug

auf die Klavierkonzerte zum

absoluten Meister seines Fachs

macht.

MI | 15. JAN 2020 | 20:00

hr-Sinfonieorchester

Joshua Bell Violine

Andrés Orozco-Estrada Leitung

Johannes Brahms

Violinkonzert D-Dur

Richard Strauss

„Don Juan“

„Rosenkavalier-Suite“

Dieser Abend beginnt für

Joshua Bell trotz des frühen

Auftritts in der ersten

Konzerthälfte recht entspannt,

denn Johannes Brahms

lässt sein Violinkonzert

mit einer der wohl längsten

und auch schönsten

Orchestereinleitungen

beginnen. Aber dann! Wenn

das Orchester Fahrt aufnimmt,

um den Solo-Einsatz so richtig

zur Geltung zu bringen –

dann ist Joshua Bell mit seiner

ganzen Virtuosität gefragt.

Unglaublich schnelle Läufe,

halsbrecherische Oktaven,

aber auch wunderschöne

Melodien und schon im ersten

Satz die perfekt passende

Kadenz von Joshua Bell selbst

tragen ihren Teil zu einem

spannungsreichen Programm

bei, das in der zweiten Hälfte

einen weiteren Geigenklassiker

bereithält. Denn Strauss’

Tondichtung „Don Juan“

gehört dank der extrem

fordernden Stimmen in den

oberen Streicherregionen

zum gefürchteten Probespiel-

Repertoire. Für die

Geigerinnen und Geiger des

hr-Sinfonieorchesters unter

ihrem Chef Andrés Oroczo-

Estrada aber vor allem eine

gute Gelegenheit zu brillieren.

Bruckner Orchester Linz

Martin Grubinger Percussion

Markus Poschner Leitung

Avner Dorman

Schlagzeugkonzert

„Frozen in Time“

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 4 Es-Dur

„Romantische“

Wie die Erde vor vielen

Millionen von Jahren aussah?

Der israelische Komponist

Avner Dorman stellt sich

den Riesenkontinent

„Pangaea“ vor, aus dem die

drei Kontinente entstanden.

Indoafrica, Eurasia und

America nannte er auch die

Sätze seines Konzerts „Frozen

in Time“ für Schlagzeug und

Orchester, das Percussion-

Superstar Martin Grubinger

2008 uraufführte. Grubinger

steht dafür inmitten eines

großen Schlagzeug-Arsenals,

das fast die Hälfte der Bühne

einnimmt. Im zweiten

Konzertteil hat das Bruckner

Orchester Linz unter der

Leitung seines Chefdirigenten

Markus Poschner die Bühne

dann wieder für sich: Die

beliebte vierte Symphonie

des Namenspatrons Anton

Bruckner, die „Romantische“,

rundet den Abend

klangprächtig ab.

DI | 28. APR 2020 | 20:00

EUR 95 | 85 | 75 | 60 | 45

EUR 120 | 105 | 90 | 70 | 50

MO | 16. MÄR 2020 | 20:00

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

Meisterkonzerte 1

89


Meisterkonzerte

2

Orpheus

Chamber

Orchestra

Bamberger

Symphoniker

Lieblingsstücke

Abopreise: EUR 395 | 345 | 295 | 225 | 165

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 99

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder per Mail: abo@heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen sich

zzgl. VVK.

Näheres über die Abonnementbedingungen

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bitte dem HeinersdorfF-Magazin

2019 | 2020.

© Christoph Köstlin / DG

Mit jugendlichem Schwung

Orpheus Chamber Orchestra

Jan Lisiecki Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy

Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll

Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll

Symphonie Nr. 4 A-Dur

„Italienische“

Jung, hochbegabt und

obendrein sympathisch?

Wer glaubt, dass diese

Kombination höchstens

im Märchen oder vielleicht

noch im Kino zu erleben ist,

hat Jan Lisiecki noch nicht

kennengelernt. Mit seinen

24 Jahren ist der kanadischpolnische

Pianist bereits ein

„alter Hase“ im Konzertbusiness

– sein Spiel ist

atemberaubend, sein

Auftreten locker und

ernsthaft zugleich, seine

Programmauswahl klug

und seine Anhängerschar

beständig wachsend. Beinahe

verwundert es, dass er

sich noch nicht früher

mit den Klavierkonzerten

Mendelssohns auseinandergesetzt

hat, denn die

Parallelen zum hochbegabten

und früh in der Öffentlichkeit

präsenten Musiker, von dem

Schumann als „Mozart des

19. Jahrhunderts“ schwärmte,

sind nicht zu übersehen.

DI | 29. OKT 2019 | 20:00

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

Bamberger Symphoniker

Ray Chen Violine

Jakub Hr ša Leitung

Richard Wagner

„Lohengrin“, Vorspiel

zum 1. Aufzug

Max Bruch

Violinkonzert Nr. 1 g-Moll

Johannes Brahms

Symphonie Nr. 1 c-Moll

Ray Chen war gerade einmal

zehn Jahre alt, als er zum

ersten Mal das g-Moll-

Violinkonzert von Max Bruch

spielte. In einem Alter also,

in dem die meisten anderen

Geigenschüler froh sind, wenn

sie eine schlichte Melodie von

Mozart halbwegs fehlerfrei

über die Saiten bringen. Den

jungen, in Taiwan geborenen

und in Australien und

Amerika aufgewachsenen

Musiker hat diese frühe

Auseinandersetzung mit

dem tiefromantischen Werk

aber so geprägt, dass er es

bis heute zu seinen liebsten

Stücken zählt – und sich ihm

noch näher fühlt, seitdem

er in Berlin ein zweites

Zuhause gefunden hat. Dass

auch Brahms’ 1. Symphonie

mit ihrer dramatischen

Einleitung und ihren edlen

Melodielinien das Zeug zum

Lieblingsstück hat, steht

außer Frage. Prädestiniert für

die Bamberger Symphoniker,

die mit ihrem ebenso satten

wie sensiblen Klang Experten

des romantischen Repertoires

sind.

© wildundleise

FR | 20. DEZ 2019 | 20:00

EUR 95 | 85 | 75 | 60 | 45

Jan Lisiecki

DI | 29. OKT 2019

SA | 11. JAN 2020

90

Heinersdorff


Wiener

Symphoniker

Der Beethoven-Zyklus

Wiener Symphoniker

Rudolf Buchbinder Klavier &

Leitung

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur

Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur

Kaum hat das Beethoven-

Jubiläumsjahr 2020

begonnen, schon tritt einer

der ganz großen Beethoven-

Interpreten an, dem Bonner

Komponisten zu huldigen:

Rudolf Buchbinder spielt

an der Seite der Wiener

Symphoniker die berühmten

Klavierkonzerte. Und

nicht nur das! Wie so

oft dirigiert Buchbinder

vom Klavierhocker aus

das Orchester. „Play &

conduct“ wird das in der

Fachsprache genannt und

stellt den Künstler vor einige

Herausforderungen – denen

Rudolf Buchbinder natürlich

problemlos gewachsen ist. „Es

gab Zeiten, da habe ich von

Beethoven geträumt“, erzählt

der Pianist und spielt damit

auf die nun eigentlich schon

sein ganzes Leben andauernde

Beschäftigung mit dem

Klavier-Gesamtwerk des

Komponisten an. Zahllose

Einspielungen und Konzerte,

in denen es nur um Beethoven

ging, haben ihn trotzdem

nie müde werden lassen, sich

für das zu begeistern, was

den Komponisten gerade in

Bezug auf die Klavierkonzerte

zum absoluten Meister seines

Fachs macht.

DO | 16. JAN 2020 | 20:00

EUR 120 | 105 | 90 | 70 | 50

Staatliches

Sinfonieorchester

Russland

„Svetlanov“

Experten für das russische

Repertoire

Staatliches Sinfonieorchester

Russland „Svetlanov“

Nemanja Radulović Violine

Andrey Boreyko Leitung

Anatoli Ljadow

„Der verzauberte See“

„Kikimora“

Peter Tschaikowsky

Violinkonzert D-Dur

Igor Strawinsky

„Feuervogel“-Suite

(Fassung 1945)

Nemanja Radulović liebt die

Bühne und die Bühne liebt

ihn. Der serbische Geiger

mit den wilden Locken ist

völlig zurecht ein großer

Publikumsmagnet, denn er

macht aus seinen Auftritten

immer eine faszinierende Show

– ohne dabei musikalisch

auch nur ein Haar zu lassen.

Die Virtuosität, die ihm so

gut steht, braucht Radulović

auch: Denn Tschaikowskys

Violinkonzert ist gespickt mit

technischen Raffinessen und

Passagen, die einen absolut

souveränen Solisten verlangen.

Mit dem Staatlichen Sinfonieorchester

Russland „Svetlanov“

und Andrey Boreyko hat er

versierte Partner für das große

russische Repertoire an seiner

Seite. Das Spitzenorchester

ergänzt das Programm mit

Strawinskys tänzerischer

„Feuervogel“-Suite und zwei

träumerischen Raritäten

aus der Feder des vom

Impressionismus inspirierten

Petersburgers Anatoli Ljadow.

London

Philharmonic

Orchestra

In Starbesetzung

London Philharmonic Orchestra

Anne-Sophie Mutter Violine

Pablo Ferrández Violoncello

Khatia Buniatishvili Klavier

Robin Ticciati Leitung

Ludwig van Beethoven

Konzert für Violine, Violoncello,

Klavier und Orchester C-Dur

„Tripelkonzert“

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 1 D-Dur „Titan”

Stellen Sie sich vor, Sie

könnten als Konzertbesucher

einmal selbst bestimmen, wer

die großen Solo-Stimmen

in Beethovens berühmtem

Tripelkonzert übernimmt.

Wie wäre es mit Anne-Sophie

Mutter, Pablo Ferrández und

Khatia Buniatishvili? Am

Pult vielleicht Robin Ticciati?

Und als Orchester eventuell

das London Philharmonic?

Klingt gut? Klingt sogar

ausgezeichnet! In der zweiten

Konzerthälfte gibt es dann

noch Mahlers Erste. Schöner

kann man es sich doch

eigentlich gar nicht denken,

oder? Dieses symphonische

Debüt des gerade einmal

28-jährigen Hofkapellmeisters

der Wiener Oper ist bis heute

mit dem programmatischen

Beinamen „Titan“ verbunden.

Und wahrlich, das monumentale

Opus, das 1888 aus

Mahler „wie ein Bergstrom

hinausfuhr“, trägt schon

alles in sich, was den späteren

Meister des Symphonischen

auszeichnet – eine geniale

Instrumentierung, starke

emotionale Brüche und eine

gewaltige Klangsprache.

SO | 15. MÄR 2020 | 20:00

© Monika Hoefler SML

Rudolf Buchbinder

MI | 15. JAN 2020

DO | 16. JAN 2020

MI | 19. FEB 2020 | 20:00

EUR 175 | 155 | 135 | 95 | 65

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

Meisterkonzerte 2

91


Faszination

Klassik

Abopreise: EUR 410 | 360 | 300 | 230 | 170

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 99

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder per Mail: abo@heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen sich

zzgl. VVK.

Näheres über die Abonnementbedingungen

entnehmen Sie

bitte dem HeinersdorfF-Magazin

2019 | 2020.

Ute Lemper

FR | 11. OKT 2019

© Marlene Reimannt

Ute Lemper

Dreiecksbeziehung:

Brecht-Weill-Lemper

Kammerakademie Potsdam

Ute Lemper Gesang

Hudson Shad Gesangsquartett

Antonello Manacorda Leitung

Kurt Weill

„Die sieben Todsünden“

sowie weitere Lieder und

Orchesterstücke von Hanns

Eisler, Kurt Weill und Paul

Hindemith

Eine natürliche Grandezza

ist ihr angeboren, dazu die

charismatische Stimme, der

im Tanzstudium in Köln

geformte Körper und der

Hauch von großer weiter

Welt, der sie umweht: Ute

Lemper war in Frankreich

und Amerika schon längst ein

Star, bevor sie im Triumphzug

nach Deutschland zurückkehrte

und seitdem bei

jedem Heimatbesuch als „La

Lemper“ gefeiert wird. Die

kritischen Texte und die

melancholisch-swingende

Musik des Erfolgsduos

Brecht/Weill sind ihr wie

auf den Leib geschneidert.

Kühl analysierend, ins Mark

des Kapitalismus treffend

und gleichzeitig anrührend

ist auch die beißende, als

Ballett komponierte Satire

„Die sieben Todsünden“, die

Kurt Weill 1933 im Pariser

Exil komponierte. Von

1990 stammt Ute Lempers

erste Aufnahme des selten

live zu hörenden Stücks,

das von seiner in zwei

Persönlichkeiten gespaltenen

Protagonistin das gesamte

Spektrum der künstlerischen

Ausdrucksmöglichkeiten

fordert.

FR | 11. OKT 2019 | 20:00

Orchestre

philharmonique

de Strasbourg

Von der Freiheit der Klassik

Orchestre philharmonique

de Strasbourg

Francesco Tristano Klavier

Marko Letonja Leitung

Georges Bizet

„Carmen-Suite“

George Gershwin

„Rhapsody in Blue“

Maurice Ravel

„Daphnis et Chloé “ (2. Suite)

„Pavane pour une infante

défunte“

„Boléro“

Ernst ist die Klassik,

unterhaltsam der Jazz? Von

wegen: Manchmal ist es auch

genau umgekehrt! Wenn das

luxemburgische Multitalent

Francesco Tristano und das

Orchestre philharmonique

de Strasbourg in dieser Saison

bei Heinersdorff gastieren,

wird schnell klar, wie offen

und durchlässig die Grenzen

zwischen Klassik, Jazz und

anderen Musikstilen schon

immer waren. Ob Bizet in

seiner „Carmen-Suite“ die

Flamenco-Kastagnetten

klappern lässt, Gershwin in

seiner „Rhapsody in Blue“ den

Swing ins Orchester bringt

oder Ravel im „Boléro“ eine

opulent orchestrierte Version

des gleichnamigen spanischen

Tanzes abliefert – immer

findet die Populärkultur ihren

Weg auf die Konzertbühne

und verleiht den klassisch

komponierten Werken ihren

besonderen Reiz. Freiheit für

die Klassik!

MI | 20. NOV 2019 | 20:00

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

EUR 95 | 85 | 75 | 60 | 45

92

Heinersdorff


Orchestra

dell’Accademia

Nazionale di

Santa Cecilia

Musikalische Freundschaft

Orchestra dell’Accademia

Nazionale di Santa Cecilia

Janine Jansen Violine

Sir Antonio Pappano Leitung

Ludwig van Beethoven

„König Stephan“-Ouvertüre

Felix Mendelssohn Bartholdy

Violinkonzert e-Moll

Robert Schumann

Symphonie Nr. 1 B-Dur

„Frühlingssymphonie“

Spätestens seit Janine Jansen

2016 gemeinsam mit dem

Orchestra dell’Accademia

Nazionale di Santa Cecilia

ein gefeiertes Album mit den

Violinkonzerten von Brahms

und Bartók veröffentlicht hat,

verbindet die niederländische

Stargeigerin und das italienische

Orchester eine innige musikalische

Freundschaft.

Seinen Anteil daran trägt

auch Chefdirigent Antonio

Pappano, der mit guten

Programmierungen nicht nur

der Geigerin einen Gefallen

tut. Beethovens „König

Stephan“ etwa wird selten im

Konzert gespielt, dabei urteilte

einst Leonard Bernstein

über das kurze Stück, das

eigentlich als Ouvertüre zu

einem Bühnenspiel über den

ungarischen König gedacht

war: „Schmeichelnd und

gleichzeitig kurios – eine

Mischung aus Béla Bartók und

echter Folklore.“ Ein stimmiger

Auftakt zum wundervollen

Violinkonzert von Mendelssohn,

in dem Janine Jansens Solovioline

glänzen kann.

MO | 20. JAN 2020 | 20:00

Academy of

St Martin

in the Fields

Bedeutsam und intensiv

Academy of

St Martin in the Fields

Fazıl Say Klavier

Michael Tippett

„Little Music“

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzert A-Dur KV 414

Fazıl Say

„Silk Road“ –

Klavierkonzert Nr. 2

Béla Bartók

Divertimento für

Streichorchester

„In seiner Musik spiegelt sich

die menschliche Güte“, drückt

Fazıl Say seine Bewunderung

für Mozart aus und gibt damit

auch einen Hinweis auf sein

eigenes musikalisches Credo.

Denn für den türkischen

Pianisten und Komponisten

gehören die Kunst und das

Leben unmittelbar zusammen.

So haben seine Werke oft auch

einen politischen Hintergrund,

und er scheut sich nicht, neben

seinen Gedanken zu Kunst

und Musik auch Zeit- und

Gesellschaftskritisches zu

äußern. In seinem Heimatland

stand er dafür schon vor

Gericht, doch in seiner Musik

lässt er sich die Freiheit nicht

nehmen, auszudrücken, was

ihn beschäftigt. Alles, was Fazıl

Say spielt und komponiert,

erhält so eine besondere

Relevanz – und Intensität,

die jedes Konzert mit ihm zu

einem besonderen Erlebnis

macht. Die Academy of St

Martin in the Fields gehört

dabei zu seinen bevorzugten

musikalischen Partnern.

MI | 05. FEB 2020 | 20:00

EUR 95 | 85 | 75 | 60 | 45

Lucas &

Arthur Jussen

Nah, näher, am nächsten

Amsterdam Sinfonietta

Lucas & Arthur Jussen Klavier

Candida Thompson

Violine & Leitung

Johann Sebastian Bach

Auszüge aus „Die Kunst der

Fuge“ BWV 1080

Konzerte für 2 Klaviere BWV

1060 & BWV 1061

Fazıl Say

„Night“ für Klavier zu 4 Händen

Benjamin Britten

Variationen über ein Thema

von Frank Bridge

Wenn man in einem Duo

spielt, kommt man sich

ziemlich nah. Musikalisch

sowieso, manchmal aber auch

körperlich. Lucas und Arthur

Jussen können davon ein Lied

singen: Als Pianisten müssen

sich die Brüder manchmal

sogar eine Klavierbank teilen,

beispielsweise in Fazıl Says zu

gleichen Teilen mitreißender

wie mysteriöser Komposition

„Night“. Immerhin können

die beiden während des

kurzen Stücks immer wieder

aufstehen, um mit einer

Hand die Saiten im Inneren

des Flügels abzudämpfen –

das Auf und Ab der beiden

Pianisten unterstreicht dabei

den dynamischen Charakter.

Bei Bachs Konzerten für zwei

Klaviere haben Lucas und

Arthur zum Glück mehr Platz

zur Verfügung: Jeder spielt auf

seinem eigenen Instrument.

Anders wäre es auch gar

nicht möglich, denn die

virtuosen wie umfangreichen

Solostimmen passen nicht

gleichzeitig auf eine Klaviatur.

DI | 31. MÄR 2020 | 20:00

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

Daniel Hope

Fin de siècle

Zürcher Kammerorchester

Daniel Hope Violine

Simon Crawford-Phillips Klavier

Edward Elgar

Introduction und Allegro

„Chanson de matin“

Christian Sinding

2. Satz aus der „Suite im Alten Stil“

Jules Massenet

„Méditation“ aus „Thaïs“

Arnold Schönberg

Notturno für Violine,

Streicher und Harfe

Richard Strauss

„Morgen“ (Fassung für

Violine und Streicher)

Ernest Chausson

Konzert D-Dur für Violine,

Klavier und Streichquartett

(in Orchesterfassung)

Ende des 19. Jahrhunderts

entwickelte sich in Europa eine

kulturelle Bewegung, die bis

zum Ersten Weltkrieg bestand

und von einer Endzeit stimmung

dominiert wurde. Mit den

Köpfen steckten die Menschen

oftmals noch in vorindustriellen

Zeiten, die Städte dagegen

wuchsen und wuchsen, die

Lebensbedingungen änderten

sich radikal. Intellektuelle und

Künstler wollten sich von den

Fesseln des bürgerlichen Lebens

befreien und neue Lebensformen

ausprobieren. Auch musikalisch

passierte viel: Elgar und Massenet

schrieben weit ausholende

melancholische Stücke, die

sich an keine Regeln hielten,

während Christian Sinding sich

zurück in die Vergangenheit

sehnte. Daniel Hope und das

Zürcher Kammerorchester, dem

der Geiger als Music Director

vorsteht, widmen sich dem

musikalischen Fin de siècle.

DI | 05. MAI 2020 | 20:00

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

EUR 120 | 105 | 90 | 70 | 50

Faszination Klassik

93


Piano

Solo

Abopreise: EUR 180 | 160 | 130 | 110 | 70

Schüler- / Studentenabonnements

(bis 27 Jahre): EUR 40

Abonnementbüro: Tel. 0211.13 53 70

oder per Mail: abo@heinersdorff-konzerte.de

Alle Einzelkarten-Preise verstehen sich

zzgl. VVK.

Näheres über die Abonnementbedingungen

entnehmen Sie

bitte dem HeinersdorfF-Magazin

2019 | 2020.

Seong-Jin Cho

DO | 03. OKT 2019

© Harald Hoffmann / DG

Seong-Jin Cho

Zurückhaltender Star

Seong-Jin Cho Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Fantasie d-Moll

Klaviersonate B-Dur KV 281

Franz Schubert

„Wanderer-Fantasie“ C-Dur

Alban Berg

Klaviersonate op. 1

Franz Liszt

Klaviersonate h-Moll

Große Fußstapfen sind

es, in denen sich Seong-

Jin Cho seit dem 1. Preis

beim renommierten

Chopin-Wettbewerb 2015

bewegt. Und er würde sich

wünschen, eines Tages

wie seine berühmten

Vorgänger Martha

Argerich, Maurizio Pollini

oder Krystian Zimerman

nicht nur als „Chopin-

Champion“ wahrgenommen

zu werden, sondern

einfach als herausragende

Musikerpersönlichkeit.

Tatsächlich ist der sensible

und bescheidene Pianist auf

dem besten Weg dahin: In

seiner Heimat Korea ist er

längst ein Star, und auch

in Europa, wo er seit einer

Weile lebt, wächst seine

Anhängerschar kontinuierlich.

Auf seine Debüt-CD bei der

Deutschen Grammophon –

natürlich mit Werken von

Chopin – folgte ein Debussy-

Album, das seine Studienzeit

in Paris reflektiert. Mit dem

fein abgestimmten Programm

seiner neuesten Studio-

Produktion gibt er endlich

auch in der prestigeträchtigen

„Piano Solo“-Reihe sein Debüt

bei Heinersdorff.

DO | 03. OKT 2019 | 20:00

EUR 45 | 40 | 35 | 30 | 20

Jan Lisiecki

Capricen am Klavier

Jan Lisiecki Klavier

Johann Sebastian Bach

Capriccio B-Dur

Felix Mendelssohn Bartholdy

Lieder ohne Worte

Rondo capriccioso

Variations sérieuses

Frédéric Chopin

Nocturnes op. 27 & op. 62

Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52

Ludwig van Beethoven

Rondo a capriccio G-Dur

Anton Rubinstein

Valse-caprice Es-Dur

Dass man diesen jungen

Pianisten beobachten muss,

stand gleich bei seinem ersten

Düsseldorf-Besuch im Jahr

2012 fest. Damals war er 17

und machte allerorts mit

seinem frischen Zugang zu

Chopins Etüden Furore.

Seitdem hat Jan Lisiecki

sich mit einer perfekten

Mischung aus Ernsthaftigkeit

und offensichtlicher Freude

am Musizieren einige der

größten und schwersten

Repertoire-Brocken erarbeitet

– darunter Beethovens

fünf Klavierkonzerte oder

Rachmaninows zweites,

mit dem er zuletzt bei

Heinersdorff brillierte.

Doch sein Herz schlägt

auch für die kleine Form, zu

der er in seinen geschickt

zusammengestellten

Rezitalprogrammen immer

wieder zurückkehrt: In dieser

Saison kreist alles um das

Capriccio – die geistreiche,

spritzige, spielerische Form,

die Komponisten von Bach

bis Rubinstein zu raffinierten

kleinen Regelbrüchen

animierte.

SA | 11. JAN 2020 | 20:00

EUR 60 | 55 | 45 | 35 | 25

94

Heinersdorff


David Fray

Gipfel der Klavierkunst

Grigory

Sokolov

David Fray Klavier

Johann Sebastian Bach

„Goldberg-Variationen“

Als der junge David Fray 2007

und 2008 mit seinen ersten

beiden Johann Sebastian

Bach gewidmeten Alben

an die Öffentlichkeit trat,

sprach die Klassikwelt von

nichts anderem: Sein frischer

Zugang zu Bach, der delikate

Anschlag, die feinsinnige

französische Klangkultur –

so schön hatte man die

Klavierwerke des barocken

Meisters schon lange nicht

mehr gehört! Man darf

sich also mit gutem Recht

darauf freuen, wenn er

sich nun, über zehn Jahre

später und als gereifte

Musikerpersönlichkeit,

an die Erklimmung eines

weiteren Gipfels in der weiten

Bach’schen Klavierlandschaft

wagt: Die Goldberg-

Variationen sind Prüfstein

und Sehnsuchtsstück

zugleich. Wer diese gut 70

Minuten konzentrierte

Klavierkunst beherrscht, die

mit allem aufwartet, was das

kompositorische Spektrum

der Bach-Zeit zu bieten hatte,

hat einen Platz im Pianisten-

Olymp sicher.

FR | 13. MÄR 2020 | 20:00

Mit den Händen zaubernd

Grigory Sokolov Klavier

Das Programm wird zu einem

späteren Zeitpunkt bekannt

gegeben.

Dieser Mann braucht nur

einen Flügel. Und die

große Bühne. Das reicht

bei Grigory Sokolov schon

für eine Karriere, die

tatsächlich ihresgleichen

sucht. Keine wirkungsvollen

Künstlerfotos, keine

sinnsuchenden Interviews,

keine aufwändigen

Albumproduktionen – nein,

Sokolov tritt eigentlich nur

auf der Bühne in Erscheinung,

am Flügel sitzend, mit den

Händen etwas zaubernd, das

nur schwer in Worte zu fassen

ist und das seit mittlerweile

vielen Jahrzehnten das

Konzertpublikum begeistert.

Seine Programme, die er

immer erst kurz vor dem

Konzert bekannt gibt, sind

so gut und ausgewogen von

ihm zusammengestellt, dass

sie ganze Welten neu eröffnen

können. Schubert, Mozart,

Chopin, Rachmaninow,

Haydn – sie alle werden

durch Sokolovs Hände in

einen perfekt aufeinander

abgestimmten Konzertabend

verwandelt.

© JB Mondio

David Fray

FR | 13. MÄR 2020

EUR 45 | 40 | 35 | 30 | 20

MO | 20. APR 2020 | 20:00

EUR 70 | 60 | 50 | 40 | 25

Piano Solo

95


Sonder-

Konzerte

Konzert Theater Kontor

Heinersdorff GmbH

im Opernshop Düsseldorf

Heinrich-Heine-Allee 24

40213 Düsseldorf

Montag bis Samstag 10 –17 Uhr

Tel. 0211.13 53 70

Fax 0211.13 00 399

www.heinersdorff-konzerte.de

abo@heinersdorff-konzerte.de

Avishai Cohen Trio

FR | 06. DEZ 2019

© Andreas Terlaak

Max Richter

Atmosphärische Symbiose

The Max Richter Ensemble

Max Richter

Klavier/Electronics

Grace Davidson Sopran

Max Richter

„Songs from Before“

„Woolf Works“ in der Fassung

für Kammerensemble

Er gilt als einer der

erfolgreichsten Komponisten

der Gegenwart, und „dank

ihm können Gestresste wieder

schlafen“, so das Urteil

von ‚Zeit Online‘ über

den britischen Künstler

Max Richter. Seine Musik

einem übergreifenden

Genre zuzuordnen, scheint

unmöglich – Richters

Repertoire reicht von

zeitgenössischer Klassik bis

hin zu Minimal und Ambient

Music. Den Durchbruch

schaffte Max Richter mit

„Recomposed by Max Richter:

Vivaldi – The Four Seasons“,

eine Kollaboration mit Daniel

Hope. An diesem Abend

dreht es sich jedoch um die

Schriftstellerin Virginia

Woolf, deren Leben Max

Richter mit seinem Album

„Three Worlds: Woolf Works“

gedenkt. Neben Elementen

der Natur, der Violine und

dem Klavier widmet sich das

Album außerdem konkret

den Texten von Virginia

Woolf, die ebenso für ihren

pointierten Sarkasmus

wie für ihre abgrundtiefe

Melancholie bekannt war.

Gekonnt verbindet Max

Richter die Literatur mit

kontemporärer Klassik

und schafft somit eine

atmosphärische Symbiose aus

Musik und Text.

Avishai

Cohen Trio

Musik grenzenlos

Avishai Cohen

Kontrabass/Gesang

Elchin Shirinov Klavier

Noam David Schlagzeug

Endlich ist es soweit: Für

Herbst wird ein neues Album

des israelischen Bassisten,

Sängers und Komponisten

Avishai Cohen erwartet –

mit Neugier und Sehnsucht

von allen, die feinsten Jazz

zu schätzen wissen. Denn

Cohen ist nicht nur einer der

erfolgreichsten Jazz-Exporte

Israels, sondern zudem einer

der einflussreichsten Bassisten

der letzten zwanzig Jahre.

„Ein Israeli zu sein, heißt,

multikulturell zu sein“, sagt

er und spielt damit darauf an,

dass er auch musikalisch alle

Grenzen öffnet. Rhythmen,

die eher in der Karibik oder

den nordafrikanischen

Ländern zuhause sind, treffen

auf sephardische Harmonien

und osteuropäische Melodien

– zusammengehalten von

der Attitüde des Jazz, des

Improvisierens und Spielens.

An Cohens Seite auf der

Bühne: Pianist Elchin

Shirinov, der noch nie eine

Musikhochschule von innen

gesehen hat, sondern lieber

direkt bei den Größen des

Jazz lernen wollte, und Noam

David am Schlagzeug, ein

alter Schulfreund Cohens, der

mittlerweile selbst ein Jazz-

Star ist.

FR | 06. DEZ 2019 | 20:00

EUR 60 | 55 | 45 | 35 | 25

FR | 29. NOV 2019 | 20:00

EUR 60 | 55 | 45 | 35 | 25

96

Heinersdorff


German Brass

Weihnachtskonzert

German Brass

Silvesterkonzert

An die Freude

Max Mutzke

& WDR Funkhausorchester

Fatoumata

Diawara

Starke Stimme

Christmas around the world

„Es ist nicht alles Gold,

was glänzt“, heißt es im

Volksmund. Klug gesagt,

aber keineswegs immer

wahr, denn bei German

Brass zum Beispiel ist

genau das umgekehrte

Phänomen zu beobachten:

Das Ensemble macht Blech

zu Gold! Vor allem in der

Weihnachtszeit. Mit vier

Trompeten, drei Posaunen,

zwei Hörnern, Tuba und

Schlagzeug verleiht es allen

Liedern und Melodien, die

ihm zwischen die Finger

kommen, einen festlichen

Glanz. Dank der raffinierten

virtuosen Arrangements,

die sämtlich aus eigener

Feder stammen, und der

launigen Anmoderationen

von Hornist Klaus

Wallendorf hat German

Brass seit seiner Gründung

1985 neue Standards in der

Blechbläserszene gesetzt. Auf

technisch höchstem Niveau

und zugleich offen für alle

Genres und Stile lassen die

elf Musiker ihren goldenen

Klang in Kirchen und

Konzertsäle einkehren –

und verleihen so auch dem

Dezemberprogramm bei

Heinersdorff einen besonders

festlichen Glanz!

MI | 18. DEZ 2019 | 20:00

EUR 45 | 40 | 35 | 30 | 20

Das Neue Orchester

Chorus Musicus Köln

Yeree Suh Sopran

Marion Eckstein Alt

Andreas Karasiak Tenor

Raimund Nolte Bass

Christoph Spering Leitung

Ludwig van Beethoven

„Meeres Stille und

Glückliche Fahrt“

Symphonie Nr. 9 d-Moll

Was für eine schöne Tradition

bei den Heinersdorff-

Konzerten: das alte Jahr voller

Zuversicht zu beschließen

und das neue mit Jubelchören

zu begrüßen. Wohl kein

anderes Werk ist so gut

geeignet für ein festliches

Konzert zum Jahresausklang

wie Beethovens monumentale

9. Symphonie. Sie hat alle

Zutaten, die es braucht:

mit Schillers Ode „An

die Freude“ eine geradezu

perfekte Textvorlage, dazu

schmetternde Trompeten und

jubilierende Soprane, aber

auch Momente der Besinnung

und der Einkehr. Und

natürlich wird Christoph

Spering auch 2019 mit

seinen ausgezeichneten

Ensembles Chorus Musicus

und Das Neue Orchester

alles daransetzen, den

„Götterfunken“ überspringen

zu lassen auf das feierlich

gestimmte Publikum.

Als Appetithappen zum

Beethoven-Jahr 2020

servieren Chor und Orchester

mit „Meeres Stille und

Glückliche Fahrt“ vorab eine

kleine Kostbarkeit.

Soul mit symphonischem

Sound

Max Mutzke Gesang

WDR Funkhausorchester

Songs von Max Mutzke, arrangiert

für Orchester und Gesang

von Enrique Ugarte

„Can’t wait until tonight“ – an

den Hit von Max Mutzke,

mit dem er 2004 den

deutschen Vorentscheid zum

Eurovision Song Contest

gewann, erinnern sich

sicherlich noch alle. Seitdem

hat der sympathische Typ

mit der Zeitungsjungen-

Mütze eine beachtliche

Karriere mit mehreren Alben

und Tourneen hingelegt.

Und dabei alle möglichen

musikalischen Welten

bewandert: Soul, Jazz, Pop –

und eben auch Klassik. Sein

Album „Experience“ und die

darauffolgenden Auftritte mit

großem Symphonieorchester

2017 waren ein solcher Erfolg,

dass in dieser Saison eine

Neuauflage mit dem WDR

Funkhausorchester geplant ist.

Und was dabei auf keinen Fall

fehlen darf, sind Songs wie

„Welt hinter Glas“, „Magisch“

und natürlich „Can’t wait

until tonight“, die dank der

großartigen Begleitung durch

das Orchester zu neuem altem

Glanz kommen.

SA | 07. MÄR 2020 | 20:00

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

Fatoumata Diawara

Gesang/Gitarre

Yacouba Kone Gitarre

Sekou Bah Bass

Jean-Baptiste Gbadoe

Schlagzeug

Arecio Smith Keyboard

Fatoumata Diawara hat

lange dafür gekämpft, dort

zu sein, wo sie heute ist: Auf

der Bühne, umringt von

Musikern, vor Tausenden

von Zuhörerinnen und

Zuhörern. Sie wurde in der

Elfenbeinküste geboren,

wuchs in Mali auf und musste

schon früh verstehen, dass es

Mädchen in der Gesellschaft

nicht leicht haben. Fatoumata

durfte nicht machen, was

sie wollte, nämlich singen,

tanzen und schauspielern.

Also flüchtete sie und baute

sich außerhalb von Afrika

etwas auf, das man als große

Karriere bezeichnen kann.

Richtig berühmt wurde

Fatoumata Diawara, als sie

2013 die westafrikanische

Supergroup United Voices of

Mali gründete, um nicht nur

auf ihr Land aufmerksam zu

machen, sondern auch, um

den Maliern Kraft und Stärke

zu geben. Auf ihrem letzten

Album „Fenfo“ singt sie nicht

auf Englisch oder Französisch,

sondern in Bambara. „Ich

bin eine Traditionalistin,

aber ich liebe es auch zu

experimentieren. Ich möchte

meine Wurzeln und Einflüsse

behalten, sie aber in einem

anderen Stil kommunizieren.“

SA | 02. MAI 2020 | 20:00

DI | 31. DEZ 2019 | 19:00

EUR 60 | 55 | 45 | 35 | 25

EUR 75 | 65 | 55 | 40 | 30

Sonderkonzerte

97


Komet

Das Programm der Gastveranstalter

Wie hätten Sie’s denn gern? Lieber tieferen Sinn oder

höheren Blödsinn? Anton Bruckner oder Hazel Brugger?

Die Fünf Tenöre oder die Wiener Sängerknaben? Queen

oder Johann König? – In unserer Reihe Komet finden Sie

Maßgeschneidertes aus Klassik, Pop, Comedy und Tanz.

Freuen Sie sich auf Ihre Lieblinge – und entdecken Sie

Ihre Lieblinge von morgen!

Beachten Sie unbedingt auch weitere Ankündigungen in

unseren Monatskalendern und auf unserer Homepage!

www.tonhalle.de

Ludovico Einaudi

FR | 18. OKT 2019

© Ray Tarantino

Aeolus Bläserwettbewerb

2019

Finale: Posaune,

Trompete, Tuba

Düsseldorfer Symphoniker

Hossein Pishkar Dirigent

Oskar Böhme

Konzert in f-Moll

für Trompete

Launy Grondahl

Concerto für Posaune

Eugène Bozza

Concertino für Tuba

„Mit dem Aeolus Wettbewerb

ist es gelungen, die Stadt

Düsseldorf mit einem

musikalischen Ereignis

von Weltrang zu beglücken

und ihn von Beginn an in

der internationalen Spitze

im Wettbewerbszirkus zu

platzieren. Den Preisträgern

stehen nach dem Erfolg in

Düsseldorf die Türen der

großen Orchester offen, das

kann als sicher gelten“, so war

in der Dezember-Ausgabe

2018 der Zeitschrift „Das

Orchester“ zu lesen. Zum

14. Mal findet der Wettbewerb

in der Tonhalle statt. Wer hier

antritt, gehört zur weltweiten

Bläserelite. Der Reiz der

Teilnahme liegt nicht nur in

den Preisgeldern in Höhe

von 30.000 Euro, sondern

vor allem auch darin, sich

vor einer Jury internationaler

Spitzenmusiker zu präsentieren.

Der Wettbewerb gilt als

Basis einer Weltkarriere:

Ehemalige Preisträger sind

heute Soloinstrumentalisten

in internationalen Spitzenorchestern

und/oder lehren in

führenden Musikhochschulen.

V: Sieghardt Rometsch-Stiftung

SO | 22. SEP 2019 | 11:00

EUR 10

Erm. EUR 3

98

Komet


Sinfoniekonzert

Orchester der Landesregierung

Düsseldorf e.V.

Philipp Scheucher Klavier

Christian Ludwig Leitung und

Moderation

Theo Kreiten

Fantasie für Klavier und

Orchester

Peter Tschaikowsky

Symphonie Nr. 5 e-Moll

Im Mittelpunkt des Konzertes

steht die Uraufführung

eines bislang verschollen

geglaubten Werkes.

Entdeckt wurde es 2017 im

Notenarchiv des Orchesters

der Landesregierung. Die

in rotes Leinen gebundene

handschriftliche Partitur

trägt den Titel „Fantasie

für Klavier und Orchester“,

signiert von Theo Kreiten

(1887-1960). Der Vater des

von den Nationalsozialisten

1943 ermordeten Ausnahmepianisten

Karlrobert Kreiten

lebte und arbeitete als Pianist,

Komponist und Dozent in

Düsseldorf. 1928 war Theo

Kreitens Klavierkonzert in

zwei Sätzen in der Tonhalle

durch die Düsseldorfer

Symphoniker uraufgeführt

worden. Kreiten selbst

spielte den Solopart. Danach

überarbeitete er das Konzert.

Er strich den ersten Satz und

komponierte aus Motiven

des zweiten Satzes die erst

jetzt entdeckte „Fantasie für

Klavier und Orchester“. Der

Solist Philipp Scheucher ist

Gewinner des Karlrobert-

Kreiten-Wettbewerbs der

Hochschule für Musik und

Tanz Köln, der alljährlich im

Januar ausgetragen wird.

V: Orchester der Landesregierung

New Fall

Festival

Besondere Künstler an

besonderen Orten: Das

alljährlich im goldenen

Herbst stattfindende

New Fall Festival hat den

Schlüssel gefunden, für

außergewöhnliche Bands

und ihr Publikum Räume

zu erschließen, die dem Pop

normalerweise nicht offen

stehen. Nach Düsseldorf

kamen in den vergangenen

Jahren namhafte Künstler

wie Michael Kiwanuka,

Woodkid, Birdy, Tocotronic,

Marianne Faithful, Nouvelle

Vague, Agnes Obel, Ryuichi

Sakamoto und Alligatoah,

um die Tonhalle und andere

Kulturtempel der E-Musik

wie den holzvertäfelten

Robert-Schumann-Saal im

Kunstpalast zu bespielen. Das

Programm beinhaltet eine

Mixtur aus internationalen

Stars und Geheimtipps.

Ob Singer-Songwriter,

Elektro oder Indie – einzig

die Qualität ist hierbei

entscheidend.

V: SSC Music Group

SA | 12. OKT 2019 | 19:00

Die Künstler und die Ticketpreise

werden noch bekannt gegeben.

New Fall

Festival:

Nils Frahm

All Melody

Der deutsche Pianist und

Komponist Nils Frahm

wurde bekannt durch

die Kombination von

Elementen der Neo-Klassik

mit minimalistischen

Elektroklängen. Als

Solokünstler kollaborierte

er mit Musikern wie Ólafur

Arnalds und Woodkid. Für

seine Musik zum Spielfilm

„Victoria“ gewann er 2015

den Deutschen Filmpreis

für die beste Filmmusik.

Bislang hat er mehrere Alben

veröffentlicht, bei denen

er auch immer wieder mit

einem speziellen Klavierklang

experimentiert, den er u. a.

durch Extrafilz zwischen den

Hämmern und Saiten erzeugt.

Nils Frahm komponiert und

produziert überwiegend in

seinem Studio im historischen

Berliner Funkhaus, wo er

auch sein siebtes Studioalbum

„All Melody“ aufnahm. Im

Zuge der Veröffentlichung

spielt er nun seine ersten

Livekonzerte seit 2015.

V: SSC Music Group

MO | 14. OKT 2019 | 20:00

Die Ticketpreise werden noch

bekannt gegeben.

Ludovico

Einaudi

Ludovico Einaudi Klavier

Von der ausverkauften Royal

Albert Hall in London bis

zur Alten Oper Frankfurt

belohnt ihn das Publikum

mit frenetischem Beifall, die

Verkaufszahlen seiner CDs

erreichen Rekordhöhen

und die Kritiker ergehen

sich in Lobeshymnen.

Der Pianist Ludovico

Einaudi ist ein Meister der

Verführungskunst. Mit

stillen, klaren Tönen entführt

er seine Zuhörer in eine

Filmwelt, ein Kino im Kopf,

eine Welt von Träumen und

Farben. Nicht verwunderlich,

denn seine ersten großen

Erfolge feierte Einaudi als

Filmkomponist – so schrieb

er beispielsweise die Musik

zu „Ziemlich beste Freunde“.

Hin und her schwankend

zwischen minimalistischer

Klarheit und rauschender

Fülle, melancholischer

Ruhe und stürmischer

Ausgelassenheit, entwirft

er in seinen Konzerten

Klangbilder, die Ton für Ton

die Wirklichkeit verdrängen

und das begeisterte Publikum

entrückt zurücklassen.

V: Konzertbüro Schoneberg

FR | 18. OKT 2019 | 20:00

EUR 90 I 80 I 70 I 60 I 50 I 40

zzgl. Gebühren

SA | 28. SEP 2019 | 20:00

EUR 25 I 21

Erm. EUR 12,50 I 10,50

Komet

99


Kasalla

nit esu laut

Unplugged, eine Spur

weniger aufgedreht und mit

streichzarter und brassiger

Unterstützung – 2019 sind

Kasalla mit einem besonderen

Programm unterwegs und

spielen besondere Versionen

ihrer Songs auf besonderen

Bühnen. Für Musikfans

landauf, flussab sind

Kasalla die beliebteste und

erfolgreichste Mundart-Band

Kölns – nicht zuletzt aufgrund

des Charterfolges ihres

2017 erschienenen Albums

„Mer sin eins“. Das vierte

Studioalbum der Band schaffte

es auf Anhieb auf Platz 5

der deutschen Albumcharts

und bescherte Kasalla somit

nicht nur die erste Top-Ten-

Platzierung ihrer Karriere,

sondern auch den höchsten

Charteinstieg einer kölschen

Band seit BAP im Jahr 1981.

V: Meyer-Konzerte

SA | 19. OKT 2019 | 20:00

EUR 44,90 I 41,90 I 34,90 I 31,90 |

22,90

Vladimir

Spivakov &

Moskauer

Virtuosen

40 Jahre Jubiläumstournee

Moskauer Virtuosen

Shio Okui Klavier

Vladimir Spivakov Dirigent

Luigi Boccherini

Sinfonie d-Moll

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und

Orchester A-Dur KV 414

Dmitri Schostakowitsch

Prélude und Scherzo d-Moll

Astor Piazzolla

„Vier Jahreszeiten in Buenos

Aires“ für Violine und Orchester

Gyla Kancheli

„A little Danielade“

Anlässlich des 40-jährigen

Bestehens des international

renommierten Kammerorchesters

Moskauer

Virtuosen geht das Ensemble

unter der künstlerischen

Leitung seines Gründers,

des Geigenvirtuosen und

Dirigenten Vladimir Spivakov,

auf große Europatournee.

Vladimir Spivakov hat als

Solist und Dirigent über

40 Plattenaufnahmen mit

Werken unterschiedlichster

Stilepochen gemacht. Die

Moskauer Virtuosen

gründete er 1979. In

dem Orchester spielen

international anerkannte

Musiker, Stimmführer und

Solisten der Symphonie- und

Kammerorchester aus Moskau.

V: BA Management

Profilerin

Suzanne

Grieger-Langer

Cool im Kreuzfeuer

Profilerin Suzanne Grieger-

Langer stellt ihr neues Buch

vor: „Cool im Kreuzfeuer

– Schlammschlachten,

Cybermobbing und Rufmordkampagnen

souverän

überstehen“. Doch dies ist

keine Lesung – dies ist eine

Live-Ermittlung! Gänsehaut

ist garantiert, wenn Grieger-

Langer in eigener Sache

ermittelt und die Zuschauer

in die Welt des Profiling

entführt. Faszinierend und

erschreckend zugleich, was sie

mit wenigen Klicks aufdeckt.

Die berühmteste Profilerin

Deutschlands entschlüsselt live

den Code des konzertierten

Rufmords, benennt die

Aggressoren und verrät, wie

man sich vor ihnen schützen

kann. Mit Humor und

feingeistiger Realsatire, aber

auch voller Emotion schildert

sie, wie Menschen, denen

man nie im Leben persönlich

begegnet ist, sich aufmachen,

das eigene Leben zu zerstören.

„Cool im Kreuzfeuer“ ist

packende Unterhaltung zu

einem sehr ernsten Thema.

V: Konzertbüro Augsburg

MI | 23. OKT 2019 | 20:00

EUR 47 I 42 I 37

Hazel Brugger

Tropical

Hazel Brugger ist wieder da,

und das ist auch gut so. In

ihrem zweiten Programm

spricht sie über die großen

Themen dieser Welt. Welches

sind die besten Drogen? Was

hilft bei Schlafstörungen? Und

warum sind Rechtspopulisten

die besseren Liebhaber?

Gewohnt trocken und

unaufdringlich baut Hazel

Brugger in „Tropical“ ihr

Universum auf und öffnet

dem Publikum die Tür in

ihr Gehirn. Denn dort, wo es

wehtut, fängt das echte Lachen

doch erst richtig an.

V: zakk – Zentrum für Aktion, Kultur

und Kommunikation

DO | 24. OKT 2019 | 20:00

EUR 26,40

DI | 22. OKT 2019 | 20:00

EUR 87 I 76 I 68 I 58 I 40

100 Komet


Großes Kino

Vida!

Camerata Louis Spohr

Sylvia Hamvasi Sopran

Bernd Peter Fugelsang Dirigent

Richard Strauss

Vier letzte Lieder

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 7 E-Dur

Nach dem überaus

erfolgreichen konzertanten

Ausflug in die Welt der

berühmtesten Filmmusiken

aller Zeiten bei ihrem

Symphoniekonzert 2018

widmet sich die Camerata

2019 dem „großen Kino“

der Klassik: Mit den „Vier

letzten Liedern“ von Richard

Strauss und der 7. Symphonie

von Anton Bruckner

stehen echte Highlights des

konzertanten Repertoires auf

dem Programm. Als Solistin

des Abends musiziert die

wunderbare Sopranistin Sylvia

Hamvasi (Deutsche Oper

am Rhein) mit der großen

Besetzung der Camerata

Louis Spohr. Ein guter

Anlass, sich von der Solistin

und der Camerata mit ihren

klanglichen Möglichkeiten als

viel-harmonisches Orchester

begeistern zu lassen.

V: Camerata Louis Spohr

FR | 25. OKT 2019 | 20:00

25 Jahre FUTURO SI –

Benefizgala

Nicole Nau & Luis Pereyra

mit großem Ensemble

Feurige Tanz- und Show-

Einlagen, mitreißende Live-

Musik, lateinamerikanische

Emotionen pur: Die international

gefeierten Startänzer

Nicole Nau und Luis Pereyra

bringen die Kulturgeschichte,

den Zauber und das Flair

Südamerikas auf die Bühne.

„Vida!“ heißt das neue

Programm, in dem sie

gemeinsam mit den Tänzern,

Sängern und Musikern ihrer

Company eine Hommage an

die Kultur ihres Heimatlandes

Argentinien feiern. Virtuos

wechseln sie von Live-Musik

zu verschiedenen Tanzstilen

und artistischen Einlagen.

Der Tango steht im Zentrum

dieser modernen Inszenierung

voller Tempo und Poesie, mit

der ein atmosphärisch dichter

Brückenschlag zwischen

Tradition und Moderne gelingt.

V: Futuro Sí – Initiative für Kinder

in Lateinamerika

SA | 26. OKT 2019 | 19:30

EUR 65 I 55 I 45 I 29

© Noëlle Guidon

Hazel Brugger

DO | 24. OKT 2019

EUR 44,80 I 37 I 32,10 I 26,40 I 17,20

ERM: EUR 22 I 17 I 10 (IN KAT. III/V/V)

Komet

101


Johann König

Jubel, Trubel, Heiserkeit

Oslo Gospel

Choir

Doc Heilein

and Friends

Konstantin

Wecker

Johann König steht

mitten im Leben: Er hat

drei Kinder gezeugt, zwei

Bäume gepflanzt und ein

Haus gebaut. Die nächsten

Aufgaben drängen sich

also quasi auf: Er muss

den Auszug der Kinder

vorbereiten, die Bäume fällen

und das Haus verputzen. In

seinem Soloprogramm stellt

Johann König die drängenden

Fragen der Gegenwart: Wenn

die Kinder durch ihren

immensen Fleisch-, Spielzeugund

Gummistiefel-Bedarf

die Ressourcen des Planeten

frühzeitig mit verballern,

sind dann die Eltern raus

aus der Verantwortung

für ihre Zukunft? Welche

Auswirkungen auf den

weltweiten Aktienmarkt hätte

es, wenn alle Menschen gleich

wären und man die Begriffe

Konsum und Moral tauscht?

Und welcher Tag ist heute?

Das neueste Bühnenstück

des Ausnahme-Cholerikers

ist auch das bisher famoseste:

Kühl in der Analyse, warm

in der Poesie, heiß in der

Darbietung.

V: Savoy Theater

DO | 31. OKT 2019 | 20:00

EUR 38 I 35,75 I 33,60 I 31,40

30 Jahre Jubiläumstour

Oslo Gospel Choir

Tore Aas Dirigent

Er ist zweifellos der

bekannteste Gospel-Chor

in Europa. Mit seinen 20

exzellenten Protagonisten

verzaubert und begeistert

der Oslo Gospel Choir sein

Publikum in einzigartiger

Weise. Speziell für Gospel-

Newcomer war und bleibt der

norwegische Chor Vorbild

und Inspirator für die eigene,

erfolgreiche Chor-Gründung.

Der große internationale

Erfolg des Chores zeigt

sich in 1,5 Millionen

verkauften Alben, zahlreichen

Fernsehauftritten und der

Auszeichnung mit mehreren

Preisen, u. a. für das „Best

International Gospel Album“.

Seit der Gründung im Jahr

1988 durch den Komponisten

und Dirigenten Tore W. Aas

hat der Oslo Gospel Choir

die alten Sklavensongs auf

höchstem Niveau interpretiert

und damit Maßstäbe

gesetzt. Im Repertoire sind

die klassischen Gospel-

Highlights ebenso wie

gängige Popnummern und

viele eigene Kompositionen,

die von Gospelchören auf der

ganzen Welt gesungen werden.

V: GCM Konzerte

FR | 01. NOV 2019 | 19:00

EUR 45 I 39 I 33 I 27 zzgl. Gebühren

Ermäßigungen für Schüler und

Studierende

Benefizgala

Klassik trifft Oper, Gospel

und Pop

Ensemble aus Solisten der

Düsseldorfer Symphoniker,

Duisburger Philharmoniker,

Essener Philharmonie,

Oper Krefeld, Deutschen

Oper Berlin und aus Popund

Gospelsängern

Yuhao Guo Klavier

Armanda ten Brink Dirigentin

Sarah Bouwers, Jan Primke

Moderation

Berührend, umarmend,

beseelend: Rund 40

Musikerinnen und Musiker

spielen ein Crossover-

Programm im besten Sinne –

von Oper bis Pop, von

Gospel bis Klassik. Nach der

erfolgreichen Premiere im

vergangenen Jahr organisiert

der Arzt und Musiker Dr. med.

Matthias Heilein abermals

eine Benefizgala zu Gunsten

der Krebsforschung. Alle

beteiligten Künstlerinnen und

Künstler eint der Gedanke,

dieses Projekt zu unterstützen

und ihrer Leidenschaft

zur Musik gemeinsam

Ausdruck zu verleihen. Mit

dabei sind u. a. Dragos

Manza, Konzertmeister der

Düsseldorfer Symphoniker,

Mathias Feger, erster Solo-

Bratschist der Duisburger

Philharmoniker, die

Sopranistin Alexandra von der

Weth, der Bariton Benjamin

Hewat-Craw, die Pop-

Sängerinnen Pamela Falcon

und Leslie Jost und viele

andere mehr.

Weltenbrand

Konstantin Wecker

Kammerorchester der

Bayerischen Philharmonie

Mark Mast Leitung

Konstantin Wecker und das

Kammerorchester der

Bayerischen Philharmonie

zelebrieren mit alten und

neuen Songs des Liedermachers

den globalen Traum

einer herrschaftsfreien Welt,

darunter eben auch „Weltenbrand“,

„Empört euch“ sowie

das „Hexeneinmaleins“, das

der Münchner Komponist bereits

in den 1970er-Jahren für

eine orchestrale Begleitung

geschrieben hat. Die Hingabe

zur klassischen Musik lässt

Konstantin Wecker ebenso

wenig los wie die Furcht vor

einer stetig kälter werdenden

Welt. Und so erhebt er auch in

seinem aktuellen Programm

„Weltenbrand“ seine Stimme

gegen den Krieg und die drohende

Faschisierung der Erde.

Doch wer den bekennenden

Pazifisten kennt, der weiß,

dass er auch mit diesem düster

klingenden Titel keine Angst

verbreitet, sondern Mut und

Lebensfreude. Und dies mit

der außergewöhnlichen Kraft

und den wundervollen Klängen

eines phänomenalen Orchesters.

V: Meistersinger Konzerte & Promotion

MO | 04. NOV 2019 | 20:00

EUR 86,65 I 75,15 I 63,65 I 47,55 |

38,35 I 26,85

V: Dr. med. Matthias Heilein, zu Gunsten

der privaten Krebsforschung Creative

Therapeutics GmbH, Dr. Hans-Joachim Zeiler,

Wuppertal

Schirmherr: OB Thomas Geisel

SA | 02. NOV 2019 | 20:00

EUR 114 I 85 I 62 I 52 I 35

102

Komet


Konstantin Wecker

MO | 04. NOV 2019

© Thomas Karsten

Herman

van Veen

Neue Saiten

Komponist, Maler, Sänger,

Clown, Violinist und – vor

allem – melancholischer

Chansonnier: Herman van

Veen ist ein Ausnahme-

Künstler. Bereits bei seinem

ersten Auftritt in Deutschland

1974 bezauberte ein damals

hierzulande noch völlig

unbekannter, selbsternannter

„Holländischer Clown mit

Glatze“, der kaum deutsch

sprach, aber singen konnte

wie ein junger Gott, sein

Publikum. Das war der

Beginn einer unglaublichen

Karriere, die bis heute

andauert. 2019 feiert der

niederländische Poet sein

sage und schreibe 45-jähriges

Bühnenjubiläum in

Deutschland – mit neuem

Programm. Herman van Veen

wird bei seinen Auftritten von

einem exzellenten Ensemble

begleitet, zu dem u. a. seine

Gitarristin und musikalische

Partnerin Edith Leerkes,

die Sängerin und Geigerin

Jannemien Cnossen, die

Sängerin und Percussionistin

Wieke Garcia und der Bassist

Kees Dijkstra gehören.

V: Savoy Theater

DO | 21. NOV 2019 | 20:00

FR | 22. NOV 2019 | 20:00

SA | 23. NOV 2019 | 20:00

DO EUR 70,79 I 65,29 I 59,79 | 53,79 | 43,29

FR EUR 76,29 I 70,79 I 65,29 I 59,79 I 48,79

SA EUR 81,79 I 76,29 I 70,79 I 65,29 I

54,29

Familienkonzert

Donnerwetter – klingt das gut!

Von Blitz und Donner,

Schnee und Regen

Orchester der Landesregierung

Düsseldorf e. V.

Christian Ludwig Leitung und

Moderation

Werke von Jean Sibelius, John

Williams, Antonín Dvořák,

Wolfgang Amadeus Mozart

u. a.

Seit vielen Jahren

präsentiert das Orchester

der Landesregierung (OdL)

Themenkonzerte für Groß

und Klein. Mit Musik

werden Geschichten erzählt

und musikalische Bilder

gemalt. Diesmal entdeckt

das Orchester unter seinem

neuen musikalischen Leiter

Christian Ludwig Wetterund

Naturerscheinungen wie

Blitz und Donner, Sonne und

Wolken, Schnee und Regen.

Ein besonderes Highlight gibt

es immer nach dem Konzert:

Die Instrumente der Musiker

dürfen in der Rotunde der

Tonhalle ausprobiert werden.

V: Orchester der Landesregierung

SO | 24. NOV 2019 | 11:00

Erwachsene EUR 15I Kinder EUR 7,50

Im Anschluss Instrumentenvorstellung

in der Rotunde

Komet

103


Glenn Miller

Orchestra

Jukebox Saturday Night

Glenn Miller Orchestra

Wil Salden Leitung

Mit dem neuen Programm

„Jukebox Saturday Night“

präsentiert das Glenn Miller

Orchestra unter Leitung von

Wil Salden eine grandiose

Show im Sweet & Swing-

Sound der 30er- und 40er-

Jahre, die Menschen aller

Altersstufen rund um den

Globus begeistert. Wil

Salden und seine Musiker

sind Garanten für den

authentischen Swing-Sound

in der traditionellen großen

Big-Band-Besetzung. Das

Glenn Miller Orchestra

und die Vocalgroup „The

Moonlight Serenaders“,

bestehend aus Musikern,

einer Sängerin und dem

Orchesterleiter Wil Salden,

versetzen das Publikum

zurück in die Zeit der

Jukeboxes, wenn Titel wie

„What A Wonderful World“,

„Blue Moon“, „Everybody

Loves My Baby“, „Moonlight

Serenade“, „In The Mood“

und mehr erklingen.

V: Schmidt & Salden

George Dalaras

Classics

Acoustic Band

George Dalaras Gesang,

Bouzouki und Gitarre

Rembetiko, Griechische

Volksmusik

Im 20. Jahrhundert

entwickelten sich in der

westlichen Hemisphäre

zwei neue musikalische

Strömungen: der Jazz und das

Rembetiko. George Dalaras,

dessen melancholischkraftvolle

Stimme sein

Publikum in emotionale

Ausnahmezustände versetzt,

gastiert zum ersten Mal

in der Tonhalle. Er gilt als

Erneuerer des Rembetiko,

des „griechischen Blues“. Ein

exklusives Konzert mit seiner

„Acoustic Band“, das die

wichtigsten Stationen dieses

großartigen griechischen

Sängers aufzeigt.

V: Greece on Tour

SA | 30. NOV 2019 | 20:00

EUR 65 I 55 I 45 I 35 I 25

Klassik Radio

live in Concert:

Filmmusik

Das Filmmusik-Highlight

des Jahres

Klassik Radio Pops Orchestra

Nic Raine Dirigent

Einzigartig und

hochemotional – das ist

die Konzertreihe „Klassik

Radio live in Concert“. Auf

dem Programm stehen

mitreißende Filmmusik und

atemberaubende Soundtracks

aus der Kinowelt, gespielt von

80 Spitzenmusikern unter der

Leitung des Dirigenten Nic

Raine. Das eigens von Klassik

Radio arrangierte Klassik

Radio Pops Orchestra nimmt

das Publikum mit auf eine

unvergessliche Reise in die

große Welt der Filmmusik.

Große Gefühle sind hier

garantiert.

V: Klassik Radio

DI | 03. DEZ 2019 | 20:00

EUR 103,50 I 92,50 I 70,50 I 59,50 I 48,50

Dr. Eckhardt

von

Hirschhausen

Endlich!

„Endlich!“ bietet viele

unerwartete Aha-Erlebnisse,

erstaunliche Fakten, eine Prise

Zauberei und Musik mit dem

genialen Christoph Reuter am

Klavier. Alles interaktiv, witzig

und hintersinnig zugleich.

Wenn das Leben endlich

ist, wann fangen wir endlich

an zu leben? Dr. Eckart von

Hirschhausen feiert mit

diesem siebten Solo-Programm

auch 30 Jahre Erfahrung

und Erfolg: „Jeder Abend ist

einzigartig. Auf der Bühne

bin ich in meinem Element,

Live-Auftritte sind mein

Lebenselixier. Das spüren und

genießen die Zuschauer. Seien

Sie dabei! So jung kommen wir

nicht mehr zusammen!“

V: Kom(m)ödchen

DO | 05. DEZ 2019 | 20:00

EUR 43,50 I 37 I 30,20

SO | 24. NOV 2019 | 18:00

EUR 57 I 53 I 47 I 43 I 38

© Tim Ilskens

104

Komet


Der

Nussknacker

Das beliebteste Weihnachtsballett

der Welt

Linksrheinische Compagnie

Kinderballett Muchka

Yuk Ting Li Clara

Slavek Muchka Choreographie

Musik von Peter Tschaikowsky

Claras ganze Liebe gilt

dem Ballett und dem

sehnlichen Wunsch, genauso

schön tanzen zu können

wie die umschwärmte

Zuckerfee. Doch keiner

nimmt sie ernst. Einzig der

geheimnisumwitterte Onkel

Drosselmeyer erkennt Claras

innigen Wunsch und schenkt

ihr zu Weihnachten die heiß

begehrten seidenglänzenden

Spitzenschuhe. Doch ihre

ersten heimlichen Versuche,

mit ihnen zu tanzen, schlagen

kläglich fehl, und Clara schläft

verzweifelt ein. Sie träumt,

Onkel Drosselmeyer wird

zu ihrem Ballettmeister und

entführt sie in die ersehnte

Welt des Balletts ...

V: Ballett Muchka

SA | 14. DEZ 2019 | 19:30

Irish Christmas

Songs and Dances from Ireland

Irish Harp Orchestra

Irish Dance Company

Janet Harbison Leitung

Irische Weihnachten sind

ein ausgelassenes Fest der

Freude. Das Irish Harp

Orchestra und die Irish Dance

Company zaubern diese ganz

besondere Festtagsstimmung

mit Verve und Virtuosität auf

die Bühne. Ein himmlisches

Harfenensemble sorgt für

sphärische Engelsmusik,

während Dudelsack und

Flöten die Tänzerinnen

und Tänzer bei ihren

schwindelerregend schnellen

Jigs und Reels anfeuern. Mit

Musik vom traditionellen

Weihnachtslied über

den Volkstanz bis zum

Konzertstück zeigen die Iren,

welch freudenreiche Tradition

das Weihnachtsfest auf der

Grünen Insel hat.

V: Alegria Konzert GmbH

SO | 15. DEZ 2019 | 18:00

EUR 59 I 52 I 45 I 39 I 29

zzgl. Gebühren

Höhner

Weihnacht

Die Höhner

Fröhlich und festlich, rockig

und melodiös – die „Höhner

Weihnacht“ ist ein ganz

besonderes Konzert. Denn

gemeinsam mit den Fans

möchte die Kölner Band

die Festzeit auf ihre ganz

eigene Höhner-Art begrüßen:

nämlich mit kölschem

Temperament, wunderbaren

Weihnachtstönen und

ganz viel Gänsehaut-Jeföhl!

Besinnlichkeit, Musik und

gute Laune passen auch

im Advent hervorragend

zusammen; das stellen

Henning Krautmacher,

Hannes Schöner, Jens

Streifling, Micky Schläger,

Heiko Braun und Joost

Vergoossen mit ihren

Weihnachtskonzerten

eindrucksvoll unter Beweis.

Neben eigenen Songs

präsentieren die Musiker

klassische Weihnachtslieder,

Lieder zum Fest aus aller

Herren Länder und natürlich

echte Evergreens wie „White

Christmas“ oder „Jingle Bells“.

V: Meyer-Konzerte

Polizei-Chor

Weihnachtskonzert

48. Weihnachtskonzert Polizei-

Chor Düsseldorf 1958 e. V.

Der Polizei-Chor Düsseldorf

1958 e. V. bietet in

seinem traditionsreichen

Weihnachtskonzert

immer eine unterhaltsame

Mischung aus traditioneller,

klassischer und moderner

Weihnachtsmusik.

Gastsolisten und

-ensembles tragen zum

abwechslungsreichen

Programm bei. Eine

stimmungsvolle Einstimmung

auf die Weihnachtstage!

V: Polizei-Chor Düsseldorf 1958

SA | 21. DEZ 2019 | 18:00

EUR 23 I 19 I 15

EUR 39,80 I 35,35 I 29,80 I 25,35 |

20,90 I 17,60

DO | 19. DEZ 2019 | 19:30

EUR 49,90 I 45,90 I 39,90 I 35,90 I 29,90

Dr. Eckhardt von Hirschhausen

DO | 05. DEZ 2019

Komet

105


Wiener

Sängerknaben

Die Nacht

der 5 Tenöre

Glenn Miller Orchestra

SO | 24. NOV 2019

© Michael Hudler

Weihnachtskonzert

Wiener Sängerknaben

Der berühmteste Knabenchor

der Welt stimmt auf die

schönste Zeit des Jahres

ein: Mit ihren kristallklaren

Stimmen präsentieren die

Wiener Sängerknaben in

ihrem Weihnachtskonzert

neben klassischen weltlichen

und christlichen Werken

auch Lieder von ihren

Reisen aus aller Welt, die

sie in Originalsprache

singen. Einen besonderen

Höhepunkt stellen die

sowohl internationalen als

auch deutschen Adventsund

Weihnachtslieder dar.

Die Wiener Sängerknaben

sind der älteste Knabenchor

der Welt, der nicht zu einer

Kirche gehört. Sie blicken

auf eine über 500-jährige

Tradition zurück. Als

Stars von Film- und

Plattenaufnahmen unter

anderem mit Leonard

Bernstein, José Carreras,

Plácido Domingo oder Zubin

Mehta und als Gastchor der

Wiener Staatsoper gehören

die 10- bis 14-jährigen

Knaben vor dem Stimmbruch

zu den wenigen Ensembles,

deren Bekanntheitsgrad

weltumspannend ist.

V: Künstler- und Konzertmanagement

Preisinger

SO | 22. DEZ 2019 | 16:00

EUR 52 I 48 I 44 I 40

Kinder bis 14 Jahre: EUR 26 I 24

22 I 20

Plovdiv Symphonic Orchestra

Vincenzo Sanso, Luigi Frattola

Orfeo Zanetti, Daniel Damyanov,

Momtchil Karaivanov Tenor

Andrea Hörkens Sopran &

Moderation

Nayden Todorov Dirigent

Italienische Canzone und

Opernarien aus Aida,

Nabucco, Tosca, Carmen,

La Traviata u. a.

Fünf stimmgewaltige

Tenöre, die sonst in

den renommiertesten

Opernhäusern der Welt

auf der Bühne stehen,

kommen für „Die Nacht

der 5 Tenöre“ zusammen,

um in Begleitung eines

Symphonieonieorchesters

ihr Publikum mit bekannten

Klassik-Highlights zu

verzaubern. Der Schwerpunkt

des Repertoires liegt

dabei auf Arien aus

bekannten Opern wie

„Aida“, „Nabucco“, „Tosca“,

„Carmen“, „La Traviata“

oder „Der Zigeunerbaron“.

Zusätzlich erklingen

berühmte italienische

Canzone. Unterstützung

erhalten Orchester und

Tenöre von einer weiblichen

Stimme – Andrea

Hörkens. Die europaweit

gefragte Sopranistin führt

moderierend durch die Gala

und avanciert mit ihrer

charmanten, liebenswerten

Art stets binnen kürzester

Zeit zum gefeierten

Publikumsliebling.

V: KRGV Musikproduktionen

SO | 29. DEZ 2019 | 20:00

Ab EUR 46,90

106

Komet


Wiener

Johann Strauß

Konzert-Gala

K&K Philharmoniker

K&K Ballett

Matthias Georg Kendlinger

Leitung

Werke der Strauß-Dynastie

Sie ist ein Garant für frisches

Lebensgefühl, Vitalität und

Sinnenlust: die „Wiener

Johann Strauß Konzert-Gala“.

Seit 1996 hat Matthias Georg

Kendlingers Exportschlager

– das Original mit den

K&K Philharmonikern

und dem Österreichischen

K&K Ballett – mehr als

eine Million Liebhaber in

19 europäischen Ländern in

seinen Bann gezogen: ein

musikalischer Jungbrunnen,

an dem selbst Könige

und Kaiser ihre wahre

Freude hätten – Kultstatus

inbegriffen!

V: Da Capo Musikmarketing

DO | 02. JAN 2020 | 20:00

EUR 95 I 90 I 84 I 77 I 67 I 59

God Save

The Queen

The Show goes on – Eine

Hommage an den legendären

Freddie Mercury

Queen gilt eine der größten

Rockbands aller Zeiten, und

ihr einzigartiger Frontmann

Freddie Mercury hat bis

heute Millionen von Fans.

„God Save The Queen“ ist

eine Zeitreise in die große

Ära von Queen und ihren

unvergesslichen Hymnen

und lässt die unvergleichliche

Atmosphäre eines Queen-

Konzertes wieder aufleben:

in einer aufwändigen

Bühnenshow mit dem

einzigartigen Queen-Sound,

von einer erstklassigen

Band auf originalgetreuen

Instrumenten live gespielt

und unterstützt von einer

Lichtshow. Auch der Sänger

und Performer Harry

Rose gleicht Freddie nicht

nur optisch mit seinen

authentischen Outfits

haargenau. Seine Stimme

ähnelt der des großen

Vorbilds in Klang, Umfang

und Kraft in verblüffender

Weise. Das Resultat ist eine

energiegeladene Performance,

die mit Charme, Gefühl und

Spielfreude den britischen

Superstar feiert und wieder

auferstehen lässt.

V: Concert- und Eventagentur Platner

ABBA Gold

The Concert Show

Hier treffen Glamour-

Pop, Ohrwürmer und die

Glitzerwelt der 70er und 80er

auf erstklassige Künstler und

raffinierte Bühnentechnik:

Beim Konzert-Erlebnis

„ABBA Gold – The Concert

Show“ erlebt das Publikum

Songs und Lebensgefühl

der legendären Popband live.

Nach wie vor elektrisieren

Welthits wie „Waterloo“,

„Money, Money, Money“,

„Thank You For The Music“,

„Mamma Mia“, „SOS“, „Super

Trouper“, „Dancing Queen“,

„Chiquitita“ oder „Fernando“

die Hallen. Eine Video-

Show mit Live-Kamera

bringt das Bühnengeschehen

faszinierend nahe, und eine

Retro-Licht-Show sorgt für

Glamour-Atmosphäre. Alles

fügt sich zusammen zu

diesem einzigartigen Gefühl

der ABBA-Welt, zu der Optik

und Sound ebenso gehören

wie das enthusiastische

Publikum.

V: Concert- und Eventagentur Platner

SA | 04. JAN 2020 | 20:00

EUR 59,90 I 49,90 I 39,90 I 29,90

New York

Gospel Show

Gospel elektrisiert und geht

von Auge und Ohr direkt ins

Herz! Nach ihrem umjubelten

Auftritt im Vorjahr kehren

die stimmgewaltigen

Sängerinnen und Sänger

der New York Gospel Show

nach Düsseldorf zurück und

feiern mit ihrer hochkarätig

besetzten Allstar-Band und

dem Publikum das neue Jahr

auf besonders mitreißende Art

und Weise. Mit Traditionals

wie „Amazing Grace“ oder

„Swing Down Chariot“ und

Welthits wie „Oh Happy Day“,

„Hallelujah“ oder dem „Earth

Song“ lassen sie uns erleben,

wie der Gospel seine Akteure

und Zuhörer stets aufs Neue

mit unbändiger Lebensfreude

erfüllt.

V: MünchenMusik

SO | 05. JAN 2020 | 18:00

EUR 64 I 59 I 54 I 49 I 44

zzgl. Gebühren

FR | 03. JAN 2020 | 20:00

EUR 59,90 I 49,90 I 39,90 I 29,90

Komet

107


Yesterday

The Beatles Show

Diese Show bringt die Beatles

zurück auf die Bühne: Sie

sehen aus wie die Beatles, sie

bewegen sich wie die Beatles,

sie klingen wie die Beatles, und

mit dem typischen Humor

der vier weltberühmten

Liverpooler erobern sie sich

die Herzen der Fans. Vier

erstklassige Musiker aus

Großbritannien, Frankreich

und Deutschland verkörpern

John Lennon, Paul McCartney,

George Harrison und Ringo

Starr so täuschend echt, dass

man sich in einem Konzert der

wahren Beatles glaubt. Wenn

Songs wie „Let it be“, „Help“,

„Penny Lane“ oder „Hey Jude“

erklingen, scheint die Zeit um

über 50 Jahre zurückgedreht.

V: Concert- und Eventagentur Platner

SA | 18. JAN 2020 | 20:00

EUR 59,90 I 49,90 I 39,90 I 29,90

Blechschaden

mit Bob Ross

Das etwas andere Karnevalskonzert

Blechschaden ist neben

Weißbier und Bayern

München ein weiterer Top-

Exportartikel Bayerns:

Das Ensemble, auch als

„Fremdenlegion der Münchner

Philharmoniker“ bekannt,

garantiert Musik und Spaß

ohne Reue, ausverkaufte

Konzertsäle und begeisterte

Zuschauer, die sich noch lange

nach dem Konzert vor Lachen

die Bäuche halten! Was läge

da näher, als das „lustige

Dutzend“ (elf Blechbläser,

ein Schlagzeuger, sechs

verschiedene Nationalitäten)

im Fasching mal so richtig auf

das Publikum „loszulassen“?

Und wer hat’s erfunden?

Natürlich die „Humor-Blüte

der schottischen Highlands“,

Erfinder, Dirigent, Entertainer,

Moderator und Spezialist

für Schottenwitze: Bob

Ross. Er selbst wie auch seine

Blechschaden-Kollegen sind

allesamt Vollblutmusiker und

dennoch zu jeder amüsanten

musikalischen Schandtat

bereit. Was sie auf die Bühne

bringen, ist hochklassig, von

unnachahmlicher Perfektion,

aber vor allem: höchst

unterhaltsam. So verbinden

sie Jazz und Klassik, Elitäres

und Populäres, humorvolle

Show und große Spielkultur

zu einem einzigartigen

Gesamtkunstwerk.

V: Künstler- und Konzertmanagement

Preisinger

Maria

Farantouri

Maria Farantouri, Assaf

Kacholi und Band

Mikis Theodorakis

Mauthausen Cantata

and other songs of humanity

Maria Farantouri aus

Griechenland und Assaf

Kacholi aus Israel wollen mit

den Liedern aus Theodorakis’

„Mauthausen“-Zyklus ein

helles Licht in den Raum

finsterer Erinnerungen stellen.

75 Jahre nach der Befreiung

der Konzentrationslager

Auschwitz, Mauthausen,

Buchenwald, Dachau,

Bergen-Belsen und vieler

anderer erinnern die beiden

Künstler an das Leid, aber

vor allem auch an die

Sehnsucht nach Leben und

an die Zukunftsträume

von Millionen Menschen,

die dieser mörderischen

Zeit ausgeliefert waren. Im

Gedenken an die Opfer des

Holocaust.

V: Greece on Tour

FR | 24. JAN 2020 | 20:00

EUR 45 I 40 I 35 I 30 I 25

Game of

Thrones – The

Concert Show

London Festival Symphonics

Steven Ellery Dirigent

„Game of Thrones – The

Concert Show” ist ein Live-

Erlebnis der ganz besonderen

Art: Ein Orchester, ein großer

Chor sowie Solokünstler

präsentieren die Musik

aus allen acht Staffeln der

berühmtesten aller TV-Serien.

Die Welt von Westeros wird in

der Konzertshow umfassend

mit Leben erfüllt, Leinwand-

Animationen und visuelle

Effekte lassen dabei die

Herzen der Fans zusätzlich

höher schlagen. Nach diesem

Abend sind sich alle einig:

Der aus Duisburg stammende

Komponist Ramin Djawadi

hat mit dem Soundtrack

für „Game of Thrones“ sein

Meisterwerk geschaffen.

V: Gabriel Music Productions

SA | 25. JAN 2020 | 20:00

EUR 75 I 68 I 60 I 55 I 41

zzgl. Gebühren

SO | 19. JAN 2020 | 19:00

EUR 62 I 56,50 I 51 I 40

108

Komet


Uniorchester

Kodo

Torsten Sträter

Annett Louisan

Universitätsorchester

der Heinrich-Heine-Universität

Düsseldorf

Silke Löhr Leitung

Im Dezember 1987

traf sich eine kleine

Schar musikbegeisterter

Studierender unter der

Leitung von Silke Löhr zu

einer ersten gemeinsamen

Probe. Innerhalb kürzester

Zeit entwickelte sich das

Universitätsorchester zu

einem Kulturträger der

Stadt. Bei Aufführungen

großer oratorischer Werke

in Zusammenarbeit mit

dem Unichor der Heinrich-

Heine-Universität sind die

Musiker regelmäßig zu Gast

in der Tonhalle sowie in

zahlreichen Kirchen in und

um Düsseldorf. Darüber

hinaus trat das Ensemble

bereits in renommierten

Konzertsälen wie dem

Leipziger Gewandhaus,

der Warschauer Nationalphilharmonie,

der Tonhalle

Zürich oder der Casa

da Música Porto auf. Im

Dezember 2018 konzertierte es

außerdem erstmals gemeinsam

mit dem Unichor und Solisten

der Deutschen Oper am Rhein

im Düsseldorfer Opernhaus.

V: Universitätsorchester der HHU

SA | 01. FEB 2020 | 20:00

EUR 24 I 19 I 14

Erm: EUR 18 I 13 I 8

One Earth Tour 2020: Legacy

Wer Kodo auf der Bühne

erlebt, wird Zeuge einer

Art geistig-körperlichen

Verschmelzung von Mensch

und Instrument. Anders

als bei jüngeren Drummer-

Ensembles aus Japan, steht

bei Kodo die Verehrung

der alten japanischen Kunst

des Trommelspiels im

Mittelpunkt. Kraft gehört

dazu, ein starker Wille

und Disziplin, denn so

schlicht ihre Instrumente

auf den ersten Blick wirken,

so herausfordernd ist die

Kunst, sie wahrhaftig zu

beherrschen. Groß und

durchdringend erklingt

die gewaltige O-Daiko –

eine mächtige Schwester

in der beeindruckenden

Familie der großen und

kleinen Trommeln, die das

Ensemble auf die Bühne

holt. Sie zu schlagen, bedarf

äußerster Konzentration, ihre

Vibrationen erschüttern den

Saal, erfassen die Zuhörer

ganz und gar. Die O-Daiko

zu hören, ist ein Erlebnis.

Das Spiel ihrer kleineren

Verwandten gleicht einem

klingenden Abenteuer im

Reich der Polyrhythmen. Mit

seinem neuen Programm

„Legacy“ kehrt das

Trommelensemble zurück

zur Urkraft des Rhythmus

und damit zu seinen

ursprünglichen Wurzeln.

V: Alegria Konzert GmbH

Live mit neuem Programm!

Ein Mann, eine Mütze und

tausend Geschichten. Das

ist Torsten Sträter: Autor,

Kabarettist und Rampensau.

Er unterhält im WDR seinen

eigenen Männerhaushalt, hat

einen Stammplatz bei „nuhr

im Ersten“ genauso wie bei

„extra 3“ und bekommt immer

wieder Preise. Zuletzt den

Deutschen Kleinkunstpreis

(2018). Gerade arbeitet er

an seinem neuen Programm,

quasi wie maßgeschneidert

für die Tonhalle. Ein

Klacks für den gelernten

Herrenschneider. Doch auch

Damen werden ihren Spaß

haben, versprochen.

V: zakk – Zentrum für Aktion, Kultur

und Kommunikation

MI | 04. MÄR 2020 | 20:00

EUR 28,60

© Christoph Koestlin

Kleine große Liebe

Annett Louisan ist die

Stimme des deutschsprachigen

Chansons. Zahlreiche Goldund

Platin-Alben stehen

für sich. Bis heute hat sie

weit mehr als eine Million

Tonträger verkauft. Ebenso

viele Menschen haben ihr

auf ihren Tourneen zugehört.

Auf ihrer kommenden Tour

„Kleine große Liebe“ erzählt

Annett Louisan von dem Weg

einer Künstlerin, erwachsen

zu werden, aufmerksam zu

bleiben, Verantwortung

für sich und andere zu

übernehmen – und sich selbst

treu zu bleiben.

V: Semmel Concerts

FR | 27. MÄR 2020 | 20:00

EUR 67,90 – 39,90

DI | 18. FEB 2020 | 20:00

EUR 75 I 65 I 55 I 40 I 30

zzgl. Gebühren

Annett Louisan

FR | 27. MÄR 2020

Komet

109


Neue Welten

Philharmonische Gesellschaft

Düsseldorf e. V.

Angela Fiege Trompete

Susanne Knoop Trompete

Kim Christoph Ordas Horn

Sonia Singel-Roemer Posaune

Hideyuki Takahashi Tuba

Thomas Schlerka Musikalische

Leitung

Arturo Márquez

Danzón Nr. 2

Jan Koetsier

Konzert für Blechbläserquintett

und Orchester

Antonín Dvořák

Sinfonie Nr. 9 e-Moll

„Aus der Neuen Welt“

Die musikalische Entdeckung

des fremden oder eigenen

Landes interessierte Arturo

Márquez ähnlich wie Antonín

Dvořák. In der mitreißenden

Danzón Nr. 2 trifft

mexikanische Folklore auf

klassisches Sinfonieorchester.

Dvořáks Neunte, seine

persönliche Entdeckung

der „Neuen Welt“, begeistert

die Hörer, seit sie ganz

ohne Worte an der großen

Erzählung des „American

Way of Life“ beteiligt ist. Der

Niederländer Jan Koetsier

liebte Klangwärme und

die jazzigen Rhythmen der

Blechbläserwelt und wählte

gleich ein ganzes Quintett

für die Solistenposition seines

Konzerts op. 133.

V: Philharmonische Gesellschaft Düsseldorf e. V.

Brüsseler

Philharmoniker

Brüsseler Philharmoniker

Mischa Maisky Violoncello

Stéphane Denève Dirigent

Guillaume Connesson

Céléphaïs

(Les Cités de Lovecraft)

Ottorino Respighi

Adagio con Variazioni für

Cello und großes Orchester

Camille Saint-Saëns

Violoncellokonzert

Nr. 1 a-Moll

Hector Berlioz

Symphonie fantastique

Mischa Maisky gilt als einer

der besten und charismatischsten

Cellisten der Welt.

Maisky brennt für die Romantik,

als Musiker und als

Mensch. Er gastiert in der

Tonhalle mit dem ältesten

und angesehensten Orchester

seiner Wahlheimat, den

Brüsseler Philharmonikern.

Ihr Chefdirigent Stéphane

Denève, der international für

die außergewöhnliche Qualität

seiner Auftritte und seines

Programms bekannt ist, strebt

einen Dialog zwischen den

großen Klassikern und dem

Repertoire der Zukunft an.

V: Hamburger Theater- und Konzert-Kontor

MO | 30. MÄR 2020 | 20:00

EUR 95 I 85 I 75 I 60 I 40

© Christian Kleiner

The Bar at Buena Vista

DO | 16. APR 2020

SA | 28. MÄR 2020 | 19:00

EUR 24 I 21 I 18

110

Komet


The Bar at

Buena Vista

95 Jahre Mikis

Theodorakis

Jugend

musiziert NRW

Italienische

Gala-Nacht

Grandfathers of Cuban Music

Ein Abend in der unvergesslichen

Bar at Buena Vista:

Dichte Rauchschwaden

handgedrehter Zigarren

erfüllen den Raum, die

Abendsonne spiegelt sich

glutrot in den Rumgläsern,

temporeich wechseln die

Rhythmen der Live-Band –

von Rumba über Salsa bis

hin zum Cha-Cha-Cha: Das

ist der „Social Club“ des

Stadtteils Buena Vista in

Havanna, und genau dorthin

führt die Reise. Erleben Sie

karibisches Flair pur mit den

legendären Grandfathers of

Cuban Music: In „The Bar at

Buena Vista“ entführen die

Altväter kubanischer Musik

höchstpersönlich in das

stimmungsvolle Havanna der

40er- und 50er-Jahre.

V: BB Promotion

DO | 16. APR 2020 | 20:00

Die Ticketpreise werden noch

bekannt gegeben.

Mikis Theodorakis Orchestra

Alexandros Karozas

Gesang, Bouzouki,

Musikalische Leitung

Spyros Koutsovasilis Gesang

Sofia Papazoglou Gesang

Margarita Theodorakis

Künstlerische Leitung

Werke von Mikis Theodorakis

Mikis Theodorakis ist der

bekannteste griechische

Komponist des 20.

Jahrhunderts. Wir widmen

ihm zu seinem 95. Geburtstag

ein Konzert, in dessen

Zentrum seine bedeutendsten

Lieder („Z“, „Canto General“,

„State of Siege“ u. v. a.)

ebenso wie die bewegenden

Melodien aus Filmen und

natürlich der legendäre

„Zorbas“ stehen. Gemeinsam

mit seiner Tochter Margarita

gründete Theodorakis 1997

sein eigenes Orchester. Die

Musiker, seit vielen Jahren mit

seiner Arbeit vertraut, werden

seine Musik in der Original-

Orchestrierung aufführen.

Happy birthday, Mikis!

V: Greece on Tour

Preisträgerkonzert des

57. Landeswettbewerbs:

Die besten Jugendlichen des

Wettbewerbs stellen sich vor

Beim Landeswettbewerb

„Jugend musiziert“ NRW

nehmen weit mehr als 1000

Jugendliche aus ganz NRW

teil und stellen sich der

Konkurrenz als Solisten,

Solistinnen, Kammermusikerinnen

und Kammermusikern

auf Streich-, Blasund

Schlaginstrumenten,

auf dem Akkordeon oder

als Sängerinnen und

Sänger. Das Beste aus den

Wettbewerben ist beim

heutigen Preisträgerkonzert zu

hören, in dessen Rahmen auch

Sonderpreise der nordrheinwestfälischen

Sparkassen

vergeben werden.

V: Landesmusikrat NRW in Kooperation mit

den nordrhein-westfälischen Sparkassen und

der Tonhalle Düsseldorf

SO | 10. MAI 2020 | 11:00

EUR 12

Benefiz-Konzert zugunsten

der Initiative Werkstatt

Lebenshunger e. V.

Camerata Louis Spohr

Bohemians –

The Tenor Sensation

Bernd Peter Fugelsang Dirigent

Die Camerata Louis Spohr

und die Düsseldorfer Jonges laden

ein zu einer musikalischen

Benefiz-Gala mit bekannten

italienischen Melodien und

Opernarien von Verdi, Puccini,

Rossini und anderen. Es musizieren

die „Bohemians – The

Tenor Sensation“ und das Symphonieorchester

der Camerata

Louis Spohr unter der Leitung

von Bernd Peter Fugelsang.

Der Abend mit symphonischen,

unterhaltenden und

kulinarischen Elementen steht

unter der Schirmherrschaft

von Dr. Vera Geisel.

V: Wird noch bekannt gegeben

FR | 29. MAI 2020 | 19:00

Die Ticketpreise werden noch

bekannt gegeben.

FR | 01. MAI 2020 | 20:00

EUR 52 I 48 I 42 I 35 I 25

SCHÜTZ´DAS, WAS DIR WICHTIG IST.

Das Leben passiert. Wir versichern es.

Immer da. Immer nah.

Komet

111


ars musica

Populäre Musik

Der Chor der Landesregierung, 1977

von dem Düsseldorfer Dirigenten Franz

Lamprecht ins Leben gerufen, veranstaltet

seit nunmehr über 30 Jahren die

Konzertreihe „ars musica“ in der

Tonhalle. Das Programm umfasst Orchesterebenso

wie Chorkonzerte, darunter

die beliebten Weihnachts- und Neujahrsveranstaltungen

und die Konzertreihe

„Zauber der Melodie“.

VERANSTALTER

Klassik Konzert Gesellschaft e.V.

für den Chor der Landesregierung

Düsseldorf

Mihály Duffek

SO | 10. NOV 2019

Zauber der

Melodie

Rumänische Staatsphilharmonie

„Dinu Lipatti“ Satu Mare

Mihály Duffek Fagott

Franz Lamprecht Leitung

und Moderation

Martin Böttcher

Winnetou

Robert Schumann

Träumerei

(Kinderszenen/Arr.: Josef

Strauß)

Johannes Brahms

Ungarischer Tanz Nr. 2

d-Moll

Carl Maria von Weber

Konzert für Fagott und

Orchester F-Dur

(1. Satz)

Ennio Morricone

Gabriel’s Oboe

(The Mission)

Friedrich Smetana

Tanz der Komödianten

(Die verkaufte Braut)

Carl Maria von Weber

Aufforderung zum Tanz

Albert Lortzing

Holzschuhtanz

(Zar und Zimmermann)

Carl Maria von Weber

Konzert für Fagott und

Orchester F-Dur

(2. und 3. Satz)

Nino Rota

La Strada

Franz Lehár

Gold und Silber

Walzer op. 79

John Philip Sousa

Washington Post

SO | 10. NOV 2019 | 11:00

EUR 26

zzgl. Gebühren

Festliches

Konzert

Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Thilo Dahlmann Bass

Chor der Landesregierung

Düsseldorf

Oratorien-Chor Hilden

Kammerchor Düsseldorf-

Urdenbach

Franz Lamprecht Leitung und

Moderation

Felix Mendelssohn Bartholdy

Herr, der du bist der Gott

(Paulus)

Ja, es sollen wohl Berge weichen

(Elias)

Edward Elgar

Pomp and Circumstance Nr. 4

G-Dur

Felix Mendelssohn Bartholdy

Vom Himmel hoch

(Eingangschor Choralkantate)

Edward Elgar

Nimrod (Enigma-Variationen)

Georg Friedrich Händel

Merkt auf ... Sie schallt, die

Posaun (Der Messias/Bearb.:

Wolfgang Amadeus Mozart)

Song of Jupiter (Semele)

Felix Mendelssohn Bartholdy

Was betrübst du dich, meine

Seele (Schlusschor Psalm 42)

Nikolai Rimsky-Korsakow

Polonaise (Die Weihnacht)

Johann Sebastian Bach

Jesus bleibet meine Freude

(Herz und Mund und Tat und

Leben, BWV 147)

Georg Friedrich Händel

Warum entbrennen die

Heiden (Der Messias/Bearb.:

Wolfgang Amadeus Mozart)

Traditional

In dulci jubilo

Am Weihnachtsbaum die

Lichter brennen

Silcher

Alle Jahre wieder

Traditional

Engel auf den Feldern singen

DO | 26. DEZ 2019 | 18:00

EUR 30 | 28 | 18

zzgl. Gebühren

112 ars musica


Neujahrskonzert

Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Michael Siemon Tenor

Franz Lamprecht Leitung

und Moderation

Johann Strauß/Sohn

Auf ’s Korn!, Marsch

Franz Lehár

Liebste, glaub’ an mich

(Schön ist die Welt)

Johann Strauß/Sohn

Fledermaus-Quadrille

Carl Zeller

Wie mein Ahnl zwanzig Jahr

(Der Vogelhändler)

Siegfried Translateur

Wiener Praterleben

(Sportpalast-Walzer)

Emmerich Kálmán

Zwei Märchenaugen

(Die Zirkusprinzessin)

Josef Strauß

Die Soubrette, Polka schnell

Johann Strauß/Sohn

Klipp-Klapp-Galopp

(Der Waldmeister)

Hans Christian Lumbye

Champagner-Galopp

Franz Lehár

Weiber-Marsch

(Die lustige Witwe)

Gern hab’ ich die Frau’n

geküsst (Paganini)

Emil Waldteufel

Estudiantina, Walzer

Johann Strauß/Sohn

Perpetuum mobile,

Ein musikalischer Scherz

Leroy Anderson

Plink, Plank, Plunk!

Eduard Strauß

Mit Dampf, Polka schnell

Johann Strauß/Sohn

Als flotter Geist ... Ja, das alles

auf Ehr (Der Zigeunerbaron)

Zauber der

Melodie

Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Bogdan Baciu Bariton

Franz Lamprecht Leitung

und Moderation

Franz Lehár

Ouvertüre zu „Das Land des

Lächelns“

Charles Gounod

Avant de quitter/

Valentins Gebet

(Faust/Margarethe)

Alexander North

Unchained Melody (Ghost)

Galt MacDermot

Hair

Wolfgang Amadeus Mozart

Se vuol ballare

(Figaros Hochzeit)

Leonard Rosenman

Jenseits von Eden

John Williams

Jurassic Park

Franz von Suppé

Fatinitza-Marsch

Gioacchino Rossini

Largo al factotum

(Der Barbier von Sevilla)

Johann Strauß/Sohn

Kaiserwalzer

Franz Lehár

O Vaterland ... Da geh ich zu

Maxim (Die lustige Witwe)

Louis Armstrong

Satchmo! (A Tribute to Louis

Armstrong, Arr.: Ted Ricketts)

SO | 09. FEB 2020 | 11:00

EUR 26

zzgl. Gebühren

Zauber der

Melodie

Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg

Pascal Deuber Horn

Franz Lamprecht Leitung

und Moderation

Leroy Anderson

Piratentanz (Goldilocks)

Josef Hellmesberger sen.

Ball-Szenen

(nach einer Etüde von

Mayseder)

Georges Bizet

Lied des Toreros

(Carmen-Suite Nr. 2)

Friedrich Smetana

Polka (Die verkaufte Braut)

Richard Strauss

Hornkonzert Nr. 1 Es-Dur

Paul Lincke

Bis früh um fünfe!

Ennio Morricone

Es war einmal in Amerika

Harold Arlen

Über dem Regenbogen

(Der Zauberer von Oz)

John Williams

Indiana Jones

Johann Strauß/Sohn

Frühlingsstimmen, Walzer

Frederick Loewe

Best of „My Fair Lady”

SO | 29. MÄR 2020 | 11:00

EUR 26

zzgl. Gebühren

MI | 01. JAN 2020

16:00 & 19:30

EUR 30 | 26 | 18

zzgl. Gebühren

ars musica

113


Konzertkalender

September 2019

FR 13.09. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 45 Manuela Uhl Sopran

Antonino Fogliani Dirigent

Trojahn, Strauss

SO 15.09. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 13.09.

S. 45 Trojahn, Strauss

MO 16.09. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 13.09.

S. 45 Trojahn, Strauss

MI 18.09. NA HÖR‘N SIE MAL

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 63 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

SO 22.09. AEOLUS BLÄSERWETTBEWERB

11:00 UHR Finale: Posaune, Trompete, Tuba

S. 98 Hossein Pishkar Dirigent

Böhme, Grondahl, Bozza

SO 22.09. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Marco Tschirpke Moderation

S. 58 Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein

Isabelle van Keulen Violine

Michael Küttner Schlagzeug

Mozart, Britten, Pärt, Loussier

MO 23.09. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, Musik im Raum – für die Allerkleinsten

14:00 & von 0 bis 24 Monate

16:00 UHR „Zappelmänner“

S. 73

MO 23.09. PLUTINO

10:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Vier gewinnt“

DI 24.09. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, Musik im Raum – für die Allerkleinsten

14:00 & von 0 bis 24 Monate

16:00 UHR „Zappelmänner“

S. 73

DI 24.09. PLUTINO

10:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Vier gewinnt“

MI 25.09. PLUTINO

09:30 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Vier gewinnt“

MI 25.09. STERNTALER

16:00 UHR Musik im Spiel – für große Kleine

S. 73 ab zwei Jahren

„Mücke und Elefant“

MI 25.09. ULTRASCHALL

17:30 UHR Musik und Yoga für Schwangere und

S. 73 ihre Babys im Bauch

DO 26.09. STERNTALER

09:30, 11:00 Musik im Spiel – für große Kleine

& 16:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Mücke und Elefant“

FR 27.09. STERNTALER

09:30 & Musik im Spiel – für große Kleine

16:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Mücke und Elefant“

SA 28.09. PLUTINO

11:00 & Musik im Blut – für wache Ohren und

15:00 UHR schnelle Füße ab vier Jahren

S. 73 „Vier gewinnt“

SA 28.09. STERNTALER

11:00 & Musik im Spiel – für große Kleine

15:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Mücke und Elefant“

SA 28.09. SINFONIEKONZERT DES ODL

20:00 UHR Orchester der Landesregierung Düsseldorf e. V.

S. 99 Philipp Scheucher Klavier

Christian Ludwig Leitung und Moderation

Kreiten, Tschaikowsky

SO 29.09. STERNSCHNUPPEN

11:00 UHR Konzert für Familien mit Kindern

S. 74 ab sechs Jahren

„Viele Köpfe, tausend Töne“

SO 29.09. STERNTALER

11:00 & Musik im Spiel – für große Kleine

15:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Mücke und Elefant“

SO 29.09. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Dragos Manza Violine

S. 68 Christina Pop Viola

Jérôme Tétard Violoncello

Markus Vornhusen Kontrabass

Christiane Tétard Flöte

Nicole Schrumpf Klarinette

Andres Aragon Horn

Katharina Groll Fagott

Beethoven

SO 29.09. PLUTINO

15:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Vier gewinnt“

SO 29.09. BIG BANG

18:00 UHR Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf

S. 83 Anna Mehlin Violine

Ernst von Marschall Dirigent

Brahms, Schostakowitsch

114

Konzertkalender


Oktober 2019

DO 03.10. SEONG-JIN CHO Klavier

20:00 UHR Mozart, Schubert, Berg, Liszt

S. 94

FR 04.10. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 45 Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf

David Reiland Dirigent

Dvořák, Zemlinsky, Schumann

SO 06.10. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 04.10.

S. 45 Dvořák, Zemlinsky, Schumann

MO 07.10. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 04.10.

S. 45 Dvořák, Zemlinsky, Schumann

MI 09.10. NA HÖR‘N SIE MAL

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 63 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

FR 11.10. UTE LEMPER

20:00 UHR Kammerakademie Potsdam

S. 92 Ute Lemper Gesang

Hudson Shad Gesangsquartett

Antonello Manacorda Leitung

Weill, Eisler, Hindemith

SA 12.10. NEW FALL FESTIVAL

19:00 UHR Künstler/in wird noch bekannt gegeben.

S. 99

SO 13.10. DÜSSELDORFER SYMPHONIKER

19:00 UHR Gastspiel im Rahmen der

„Düsseldorfer Tage“ in Moskau

MO 14.10. NEW FALL FESTIVAL: NILS FRAHM

20:00 UHR All Melody

S. 99

FR 18.10.

20:00 UHR

S. 99

SA 19.10. KASALLA

20:00 UHR nit esu laut

S. 100

LUDOVICO EINAUDI Klavier

SO 20.10. FRAU LUNA – CAFÉ-KONZERT

15:00 UHR Tea Time Ensemble

S. 69

DI 22.10. VLADIMIR SPIVAKOV & MOSKAUER VIRTUOSEN

20:00 UHR 40 Jahre Jubiläumstournee

S. 100 Moskauer Virtuosen

Shio Okui Klavier

Vladimir Spivakov Dirigent

Boccherini, Mozart, Schostakowitsch, Piazzolla

MI 23.10. PROFILERIN SUZANNE GRIEGER-LANGER

20:00 UHR Cool im Kreuzfeuer

S. 100

DO 24.10. HAZEL BRUGGER

20:00 UHR Tropical

S. 100

FR 25.10. GROSSES KINO

20:00 UHR Camerata Louis Spohr

S. 101 Sylvia Hamvasi Sopran

Bernd Peter Fugelsang Dirigent

Strauss, Bruckner

SA 26.10. VIDA!

19:30 UHR 25 Jahre FUTURO SI – Benefizgala

S. 101 Nicole Nau, Luis Pereyra Tanz

SO 27.10. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Karola Pavone Sopran

S. 68 Eduard Bayer Violine

Hyunmi Kim Violine

Augusta Romaskeviciute Viola

Gilad Kaplansky Violoncello

Haydn, Respighi, Schönberg

DI 29.10. ORPHEUS CHAMBER ORCHESTRA

20:00 UHR Jan Lisiecki Klavier

S. 90 Mendelssohn

MI 30.10. RAUMSTATION

20:00 UHR MEYER/CHAMAYOU/MÜLLER-SCHOTT

S. 55 Sabine Meyer Klarinette

Bertrand Chamayou Klavier

Daniel Müller-Schott Violoncello

Beethoven, Zemlinsky

DO 31.10. JOHANN KÖNIG

20:00 UHR Jubel, Trubel, Heiserkeit

S. 102

November 2019

FR 01.11. OSLO GOSPEL CHOIR

19:00 UHR 30 Jahre Jubiläumstour

S. 102 Tore Aas Dirigent

SA 02.11. DOC HEILEIN AND FRIENDS

20:00 UHR Benefizgala

S. 102 Klassik trifft Oper, Gospel und Pop

Solisten verschiedener Orchester und Opern-

Ensembles, Pop- und Gospelsänger

Yuhao Guo Klavier

Armanda ten Brink Dirigentin

Sarah Bouwers, Jan Primke Moderation

MO 04.11. KONSTANTIN WECKER

20:00 UHR Weltenbrand

S. 102 Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie

Mark Mast Leitung

FR 08.11. PITTSBURGH SYMPHONY ORCHESTRA

20:00 UHR Igor Levit Klavier

S. 88 Manfred Honeck Leitung

Bates, Mozart, Schostakowitsch

SA 09.11. SUPERNOVA

20:00 UHR Wir sind so frei

S. 63 Ensemble Aventure

Wolfgang Rüdiger Leitung

Stäbler, Shim, Schüttler, Kreidler, Huber

SO 10.11. ZAUBER DER MELODIE

11:00 UHR Rumänische Staatsphilharmonie

S. 112 „Dinu Lipatti“ Satu Mare

Mihály Duffek Fagott

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Schumann, Brahms, Morricone u. a.

FR 15.11. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 45 Dorottya Láng Judith

Miklos Sebestyén Blaubart

Zoltán Megyesi Tenor

Adam Fischer Dirigent

Monteverdi, Bartók

SO 17.11. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 15.11.

S. 45 Monteverdi, Bartók

MO 18.11. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 15.11.

S. 45 Monteverdi, Bartók

MI 20.11. ORCHESTRE PHILHARMONIQUE DE STRASBOURG

20:00 UHR Francesco Tristano Klavier

S. 92 Marko Letonja Leitung

Bizet, Gershwin, Ravel

DO 21.11. – HERMAN VAN VEEN

SA 23.11. Neue Saiten

20:00 UHR

S. 103

SO 24.11. FAMILIENKONZERT

11:00 UHR Donnerwetter – klingt das gut!

S. 103 Von Blitz und Donner, Schnee und Regen

Orchester der Landesregierung Düsseldorf e. V.

Christian Ludwig Leitung und Moderation

Sibelius, Williams, Dvořák, Mozart u. a.

SO 24.11. GLENN MILLER ORCHESTRA

18:00 UHR Jukebox Saturday Night

S. 104 Glenn Miller Orchestra

Wil Salden Leitung

DI 26.11. #IGNITION

18:00 UHR The Sound of Future Trilogie

S. 82 Vol. 1 Star Wars

Düsseldorfer Symphoniker

Jesko Sirvend Dirigent

Ren Kühn Moderation

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

DO 28.11. RUSSISCHES NATIONALORCHESTER

20:00 UHR Mikhail Pletnev Klavier

S. 89 Kirill Karabits Leitung

Tschaikowsky, Rimsky-Korsakow

FR 29.11. NA HÖR‘N SIE MAL

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 63 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

FR 29.11. MAX RICHTER

20:00 UHR The Max Richter Ensemble

S. 96 Max Richter Klavier & Electronics

Grace Davidson Sopran

Richter

SA 30.11. GEORGE DALARAS CLASSICS

20:00 UHR Acoustic Band

S. 104 George Dalaras Gesang, Bouzouki, Gitarre

Konzertkalender 115


Dezember 2019 Januar 2020

SO 01.12. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Robby Heinersdorff Moderation

S. 59 Düsseldorfer Symphoniker

Stephan Mai Violine und Leitung

Guilherme Filipe Costa e Sousa Oboe

Franziska Früh Violine

Schulz, Mendelssohn, Bach, Haydn

MO 02.12. RAUMSTATION

20:00 UHR Elisabeth Leonskaja Klavier

S. 55 Jerusalem Quartet

Mozart, Schulhoff, Dvořák

DI 03.12. KLASSIK RADIO LIVE IN CONCERT

20:00 UHR Filmmusik

S. 104 Klassik Radio Pops Orchestra

Nic Raine Dirigent

DO 05.12. DR. ECKHARDT VON HIRSCHHAUSEN

20:00 UHR Endlich!

S. 104

FR 06.12. AVISHAI COHEN TRIO

20:00 UHR Avishai Cohen Kontrabass & Gesang

S. 96 Elchin Shirinov Klavier

Noam David Schlagzeug

SO 08.12. WEIHNACHTSSINGEN

11:00 UHR Kinderorchester der Tonhalle

S. 66 Caroliná von Marschall Leitung

Udo Flaskamp Orgel

SO 08.12. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Emilian Piedicuta Violine

S. 68 Schuri Tomita Klavier

Bloch, Enescu, Ravel, Franck

SO 08.12. BIG BANG

18:00 UHR Sinfonieorchester der

S. 83 Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Rüdiger Bohn Dirigent

Beethoven

FR 13.12. STERNSCHNUPPEN-EXTRA

17:30 UHR „Hilfe, die Herdmanns kommen“

S. 75 Weihnachtsspecial für Familien mit

Kindern ab acht Jahren

Theater Kontra-Punkt

Frank Schulz & Annette Bieker Spiel & Regie

Zsuzsa Debre Violine

Bernd Bolsinger Klarinette & Saxophon

Nils Imhorst Kontrabass & Ukulele

Volker Kamp Violoncello & singende Säge

Theodor Pauss Klavier

FR 13.12. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 46 Kirill Gerstein Klavier

Jesko Sirvend Dirigent

Gershwin, Rachmaninow, Sibelius

SA 14.12. DER NUSSKNACKER

19:30 UHR Weihnachtsballett

S. 105 Linksrheinische Compagnie

Kinderballett Muchka

Yuk Ting Li Clara

Slavek Muchka Choreographie

Tschaikowsky

SO 15.12. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 13.12.

S. 46 Gershwin, Rachmaninow, Sibelius

SO 15.12. JUNIOR-STERNZEICHEN

11:00 UHR Konzerte mit Einführung für

S. 76 Kinder ab 10 Jahren

Sibelius

SO 15.12. STERNSCHNUPPEN-EXTRA

16:00 & Mitwirkende siehe FR 13.12.

18:00 UHR „Hilfe, die Herdmanns kommen“

S. 75

SO 15.12. IRISH CHRISTMAS

18:00 UHR Songs and Dances from Ireland

S. 105 Irish Harp Orchestra

Irish Dance Company

Janet Harbison Leitung

MO 16.12. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 13.12.

S. 46 Gershwin, Rachmaninow, Sibelius

DI 17.12. SUPERNOVA

20:00 UHR x-mas contemporary

S. 63 Dietrich Henschel Bariton

ensemble unitedberlin

Gabriella Teychenné Dirigentin

Glanert, Trojahn, Sánchez-Verdù u. a.

MI 18.12. GERMAN BRASS

20:00 UHR Christmas around the world

S. 97

DO 19.12. HÖHNER WEIHNACHT

19:30 UHR Die Höhner

S. 105

FR 20.12. STERNSCHNUPPEN-EXTRA

17:30 UHR Mitwirkende siehe FR 13.12.

S. 75 „Hilfe, die Herdmanns kommen“

FR 20.12. BAMBERGER SYMPHONIKER

20:00 UHR Ray Chen Violine

S. 90 Jakub Hruša Leitung

Wagner, Bruch, Brahms

SA 21.12. POLIZEI-CHOR WEIHNACHTSKONZERT

18:00 UHR 48. Weihnachtskonzert Polizei-Chor

S. 105 Düsseldorf 1958 e. V.

SO 22.12. WIENER SÄNGERKNABEN

16:00 UHR Weihnachtskonzert

S. 106

DO 26.12. FESTLICHES KONZERT

18:00 UHR Russische Kammerphilharmonie

S. 112 St. Petersburg

Thilo Dahlmann Bass

Chor der Landesregierung Düsseldorf

Oratorien-Chor Hilden

Kammerchor Düsseldorf-Urdenbach

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Mendelssohn, Elgar, Händel u. a.

SO 29.12. DIE NACHT DER 5 TENÖRE

20:00 UHR Plovdiv Symphonic Orchestra

S. 106 Vincenzo Sanso Tenor

Luigi Frattola Tenor

Orfeo Zanetti Tenor

Daniel Damyanov Tenor

Momtchil Karaivanov Tenor

Andrea Hörkens Sopran, Moderation

Nayden Todorov Dirigent

Italienische Canzone und Opernarien

DI 31.12. SILVESTERKONZERT

19:00 UHR Das Neue Orchester

S. 97 Chorus Musicus Köln

Yeree Suh Sopran

Marion Eckstein Alt

Andreas Karasiak Tenor

Raimund Nolte Bass

Christoph Spering Leitung

Beethoven

MI 01.01. NEUJAHRSKONZERT

11:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 66 Fumiaki Miura Violine

Alpesh Chauhan Dirigent

Brahms, Ravel, Dvořák u. a.

MI 01.01. NEUJAHRSKONZERT

16:00 & Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

19:30 UHR Michael Siemon Tenor

S. 113 Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Strauß, Lehár, Zeller u. a.

DO 02.01. WIENER JOHANN STRAUSS KONZERT-GALA

20:00 UHR K&K Philharmoniker

S. 107 K&K Ballett

Matthias Georg Kendlinger Leitung

Strauß

FR 03.01. GOD SAVE THE QUEEN

20:00 UHR The Show goes on –

S. 107 Eine Hommage an Freddie Mercury

SA 04.01. ABBA GOLD

20:00 UHR The Concert Show

S. 107

SO 05.01.

18:00 UHR

S. 107

NEW YORK GOSPEL SHOW

FR 10.01. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 46 Vadim Gluzman Violine

Joana Mallwitz Dirigentin

Schostakowitsch, Schubert, Ravel

SA 11.01. JAN LISIECKI Klavier

20:00 UHR Bach, Mendelssohn, Chopin u. a.

S. 94

SO 12.01. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 10.01.

S. 46 Schostakowitsch, Schubert, Ravel

MO 13.01. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 10.01.

S. 46 Schostakowitsch, Schubert, Ravel

MI 15.01. – WIENER SYMPHONIKER

DO 16.01. Rudolf Buchbinder Klavier & Leitung

20:00 UHR Beethoven

S. 89

SA 18.01. YESTERDAY

20:00 UHR The Beatles Show

S. 108

SO 19.01. FRAU LUNA – CAFÉ-KONZERT

15:00 UHR Tea Time Ensemble

S. 69

SO 19.01. BLECHSCHADEN MIT BOB ROSS

19:00 UHR Das etwas andere Karnevalskonzert

S. 108

MO 20.01. ORCHESTRA DELL’ACCADEMIA NAZIONALE

20:00 UHR DI SANTA CECILIA

S. 93 Janine Jansen Violine

Sir Antonio Pappano Leitung

Beethoven, Mendelssohn, Schumann

FR 24.01. NA HÖR‘N SIE MAL

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 63 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

116 Konzertkalender


FR 24.01. MARIA FARANTOURI

20:00 UHR Maria Farantouri Gesang

S. 108 Assaf Kacholi und Band

Theodorakis

SA 25.01. GAME OF THRONES

20:00 UHR The Concert Show

S. 108 London Festival Symphonics

Steven Ellery Dirigent

SO 26.01. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Martin Zingsheim Moderation

S. 60 L‘arte del mondo & Al Ol Ensemble

Yair Dalal Oud, Violine, Gesang

Werner Ehrhardt Konzertmeister und Leitung

Mozart, Tschaikowsky, Elgar, Grieg u. a.

FR 31.01. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 46 Pablo Ferrández Cello

Alpesh Chauhan Dirigent

Februar 2020

SA 01.02. UNIORCHESTER

20:00 UHR Universitätsorchester der Heinrich-

S. 109 Heine-Universität Düsseldorf

Silke Löhr Leitung

SO 02.02. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 31.01.

S. 46 Smetana, Dvořák

SO 02.02. JUNIOR-STERNZEICHEN

11:00 UHR Konzerte mit Einführung für Kinder

S. 76 ab 10 Jahren

Dvořák

MO 03.02. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 31.01.

S. 46 Smetana, Dvořák

DI 04.02. RAUMSTATION

20:00 UHR Les Vents Français

S. 56 François Leleux Oboe

Paul Meyer Klarinette

Gilbert Audin Fagott

Radovan Vlatković Horn

Eric Le Sage Klavier

Beethoven, Mozart

MI 05.02. ACADEMY OF ST MARTIN IN THE FIELDS

20:00 UHR Fazıl Say Klavier

S. 93 Tippett, Mozart, Say, Bartók

FR 07.02. #IGNITION

18:00 UHR The Sound of Future Trilogie

S. 82 Vol. 2 Planet Earth

Düsseldorfer Symphoniker

Jesko Sirvend Dirigent

Ren Kühn Moderation

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

SO 09.02. ZAUBER DER MELODIE

11:00 UHR Russische Kammerphilharmonie

S. 113 St. Petersburg

Bogdan Baciu Bariton

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Lehár, Gounod, Mozart u. a.

MO 10.02. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, Musik im Raum – für die Allerkleinsten

14:00 & von 0 bis 24 Monate

16:00 UHR „Clap it!“

S. 73

MO 10.02. PLUTINO

10:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Schnick-Schnack-Schnuck“

DI 11.02. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, Musik im Raum – für die Allerkleinsten

14:00 & von 0 bis 24 Monate

16:00 UHR „Clap it!“

S. 73

DI 11.02. PLUTINO

10:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Schnick-Schnack-Schnuck“

MI 12.02. PLUTINO

09:30 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Schnick-Schnack-Schnuck“

MI 12.02. STERNTALER

09:30, Musik im Spiel – für große Kleine

11:00 & ab zwei Jahren

16:00 UHR „Fuchs und Gans“

S. 73

MI 12.02. ULTRASCHALL

17:30 UHR Musik und Yoga für Schwangere und

S. 73 ihre Babys im Bauch

DO 13.02. STERNTALER

09:30, Musik im Spiel – für große Kleine

11:00 & ab zwei Jahren

16:00 UHR „Fuchs und Gans“

S. 73

FR 14.02. STERNTALER

16:00 UHR Musik im Spiel – für große Kleine

S. 73 ab zwei Jahren

„Fuchs und Gans“

FR 14.02. PLUTINO

16:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Schnick-Schnack-Schnuck“

SA 15.02. PLUTINO

11:00 & Musik im Blut – für wache Ohren und

15:00 UHR schnelle Füße ab vier Jahren

S. 73 „Schnick-Schnack-Schnuck“

SA 15.02. STERNTALER

11:00 & Musik im Spiel – für große Kleine

15:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Fuchs und Gans“

SO 16.02. STERNSCHNUPPEN

11:00 UHR Konzert für Familien mit Kindern ab sechs Jahren

S. 74 I.O. und die „Golden Records“

SO 16.02. STERNTALER

11:00 & Musik im Spiel – für große Kleine

15:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Fuchs und Gans“

SO 16.02. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Franziska Früh Violine

S. 68 Christian Suvaila Violine

Ralf Buchkremer Viola

Nikolaus Trieb Violoncello

Beethoven

SO 16.02. PLUTINO

15:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Schnick-Schnack-Schnuck“

DI 18.02. KODO: ONE EARTH TOUR 2020

20:00 UHR Legacy

S. 109

MI 19.02. STAATLICHES SINFONIE-

20:00 UHR ORCHESTER RUSSLAND „SVETLANOV“

S. 91 Nemanja Radulovi Violine

Andrey Boreyko Leitung

Ljadow, Tschaikowsky, Strawinsky

FR 21.02. KARNEVALSKONZERT

20:00 UHR „Grusikantenstadl“

S. 66 Frech wie Blech – Blechbläserensemble

der Düsseldorfer Symphoniker

FR 28.02. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 46 Adam Fischer Dirigent

Haydn, Mahler

Konzertkalender

117


März 2020

April 2020

SO 01.03. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 28.02.

S. 46 Haydn, Mahler

MO 02.03. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 28.02.

S. 46 Haydn, Mahler

MI 04.03. TORSTEN STRÄTER

20:00 UHR Live mit neuem Programm

S. 109

FR 06.03. NA HÖR‘N SIE MAL

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 63 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

SA 07.03. MAX MUTZKE & WDR FUNKHAUSORCHESTER

20:00 UHR WDR Funkhausorchester

S. 97 Max Mutzke Gesang

Songs von Max Mutzke

SO 08.03. BIG BANG

18:00 UHR Jugendsinfonieorchester der

S. 83 Tonhalle Düsseldorf

Stefano Rabaglia Dirigent

Puccini

FR 13.03. DAVID FRAY Klavier

20:00 UHR Bach

S. 95

SA 14.03. JOHANNES-PASSION

20:00 UHR Bach Collegium Japan

S. 67 Hana Blažíková Sopran

Damien Guillon Alt

James Gilchrist Tenor (Evangelist)

Zachary Wilder Tenor

Christian Immler Bass

Masaaki Suzuki Dirigent

Bach

SO 15.03. LONDON PHILHARMONIC ORCHESTRA

20:00 UHR Anne-Sophie Mutter Violine

S. 91 Pablo Ferrández Violoncello

Khatia Buniatishvili Klavier

Robin Ticciati Leitung

Beethoven, Mahler

MO 16.03. hr-Sinfonieorchester

20:00 UHR Joshua Bell Violine

S. 89 Andrés Orozco-Estrada Leitung

Brahms, Strauss

FR 20.03. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 48 Till Fellner Klavier

Alexandre Bloch Dirigent

Mozart, Bruckner

SO 22.03. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 20.03.

S. 48 Mozart, Bruckner

MO 23.03. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 20.03.

S. 48 Mozart, Bruckner

MI 25.03. BIG BANG

19:30 UHR Jugendsinfonieorchester der

S. 83 Tonhalle Düsseldorf

Chiba Girls High School-Orchestra

Ernst von Marschall Dirigent

Beethoven, Toyama

FR 27.03. ANNETT LOUISAN

20:00 UHR Kleine große Liebe

S. 109

SA 28.03. NEUE WELTEN

19:00 UHR Philharmonische Gesellschaft Düsseldorf e. V.

S. 110 Angela Fiege Trompete

Susanne Knoop Trompete

Kim Christoph Ordas Horn

Sonia Singel-Roemer Posaune

Hideyuki Takahashi Tuba

Thomas Schlerka Musikalische Leitung

Márquez, Koetsier, Dvořák

SO 29.03. ZAUBER DER MELODIE

11:00 UHR Russische Kammerphilharmonie

S. 113 St. Petersburg

Pascal Deuber Horn

Franz Lamprecht Leitung und Moderation

Bizet, Smetana, Strauss u. a.

SO 29.03. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Torsten Sträter Moderation

S. 60 Wu Wei Sheng

Holland Baroque

Rameau, Leclair, Telemann u. a.

MO 30.03. BRÜSSELER PHILHARMONIKER

20:00 UHR Mischa Maisky Violoncello

S. 110 Stéphane Denève Dirigent

Connesson, Respighi, Saint-Saëns, Berlioz

DI 31.03. LUCAS & ARTHUR JUSSEN

20:00 UHR Amsterdam Sinfonietta

S. 93 Lucas & Arthur Jussen Klavier

Candida Thompson Violine & Leitung

Bach, Say, Britten

SO 05.04. MENSCHENRECHTSKONZERT

11:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 67 Adam Fischer Dirigent

Dvořák

DO 16.04. THE BAR AT BUENA VISTA

20:00 UHR Grandfathers of Cuban Music

S. 111

MO 20.04. GRIGORY SOKOLOY Klavier

20:00 UHR Das Programm wird noch bekannt gegeben.

S. 95

FR 24.04. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 49 Fabiana Trani & Sophie Schwödiauer Harfe

Axel Kober Dirigent

Britten, Parish Alvars, Mendelssohn

SO 26.04. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 24.04.

S. 49 Britten, Parish Alvars, Mendelssohn

SO 26.04. JUNIOR-STERNZEICHEN

11:00 UHR Konzerte mit Einführung für Kinder

S. 76 ab zehn Jahren

Mendelssohn

MO 27.04. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 24.04.

S. 49 Britten, Parish Alvars, Mendelssohn

DI 28.04. BRUCKNER ORCHESTER LINZ

20:00 UHR Martin Grubinger Percussion

S. 89 Markus Poschner Leitung

Dorman, Bruckner

Do 30.04. RAUMSTATION

20:00 UHR Isabelle Faust Violine

S. 56 Anne Katharina Schreiber Violine

Antoine Tamestit Viola

Danusha Waskiewicz Viola

Jean-Guihen Queyras Violoncello

Christian Poltéra Violoncello

Webern, Beethoven, Schönberg

118


Mai 2020

FR 01.05. 95 JAHRE MIKIS THEODORAKIS

20:00 UHR Mikis Theodorakis Orchestra

S. 111 Alexandros Karozas Gesang, Bouzouki,

Musikalische Leitung

Spyros Koutsovasilis Gesang

Sofia Papazoglou Gesang

Margarita Theodorakis Künstlerische Leitung

Theodorakis

SA 02.05. FATOUMATA DIAWARA

20:00 UHR Fatoumata Diawara Gesang & Gitarre

S. 97 Sekou Bah Bass

Jean-Baptiste Gbadoe Schlagzeug

Arecio Smith Keyboard

SO 03.05. EHRING GEHT INS KONZERT

16:30 UHR Anke Engelke Gesang, Moderation

S. 60 Düsseldorfer Symphoniker

Martin Fratz Dirigent

Gershwin, Ravel, Strawinsky

-Benefizkonzert zugunsten von action medeor-

DI 05.05. DANIEL HOPE

20:00 UHR Zürcher Kammerorchester

S. 93 Daniel Hope Violine

Simon Crawford-Phillips Klavier

Elgar, Sindig, Schönberg, Massenet u. a.

DO 07.05. – SCHÖNES WOCHENENDE FESTIVAL

SA 09.05. Heimat

S. 64 Brooklyn Rider, Kinan Azmeh, Black Pencil,

Insomnio, Heimatlieder aus Deutschland u. a.

SO 10.05. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Birgit Seibt Violine

S. 69 David Krotzinger Viola

Martina Gerhard Violoncello

Johanna Blomenkamp Kontrabass

Ville Enckelmann Klavier

Farrenc, Schubert

SO 10.05. JUGEND MUSIZIERT NRW

11:00 UHR Preisträgerkonzert des 57. Landeswettbewerbs

S. 111

FR 15.05. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 49 Anna Dennis Sopran

Uwe Stickert Tenor

Miklós Sebestyén Bass-Bariton

Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf

Adam Fischer Dirigent

Haydn

SO 17.05. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 15.05.

S. 49 Haydn

MO 18.05. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 15.05.

S. 49 Haydn

SO 24.05. FRAU LUNA – CAFÉ-KONZERT

15:00 UHR Tea Time Ensemble

S. 69

DI 26.05. #IGNITION

18:00 UHR The Sound of Future Trilogie

S. 82 Vol. 3 The Lost Paradise

Düsseldorfer Symphoniker

Jesko Sirvend Dirigent

Ren Kühn Moderation

Fritz Gnad Visual Artist

Jörg Mohr Live-Regie

MI 27.05. BODO WARTKE

20:00 UHR Neues Programm

FR 29.05. ITALIENISCHE GALA-NACHT

19:00 UHR Benefiz-Konzert zugunsten der Initiative

S. 111 Werkstatt Lebenshunger e. V.

Camerata Louis Spohr

Bohemians – The Tenor Sensation

Bernd Peter Fugelsang Dirigent

Verdi, Puccini, Rossini u. a.

Juni 2020

MI 05.06. NA HÖR‘N SIE MAL

20:00 UHR notabu.ensemble neue musik

S. 63 Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung

Zeitgenössische Kammermusik

FR 05.06. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 49 Alexej Gerassimez Percussion

Alexandre Bloch Dirigent

Psathas, Beethoven

SO 07.06. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 05.06.

S. 49 Psathas, Beethoven

SO 07.06. GROSSES FAMILIENMUSIKFEST

AB 14:00 UHR „So weit das Ohr reicht“

S. 76

MO 08.06. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 05.06.

S. 49 Psathas, Beethoven

SO 14.06. PLUTINO

11:00 & Musik im Blut – für wache Ohren und

15:00 UHR schnelle Füße ab vier Jahren

S. 73 „Das verhexte Konzert“

SO 14.06. DAS SYMPHONISCHE PALAIS

11:00 UHR Akademisten der Düsseldorfer Symphoniker

S. 69 Das Programm wird noch bekannt gegeben.

SO 14.06. HIMMELBLAU

15:00 UHR Musik im Raum – für die Allerkleinsten

S. 73 von 0 bis 24 Monate

„Im Sommer“

MO 15.06. HIMMELBLAU

10:00, 11:30, Musik im Raum – für die Allerkleinsten

14:00 & von 0 bis 24 Monate

16:00 UHR „Im Sommer”

S. 73

MO 15.06. PLUTINO

10:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Das verhexte Konzert“

DI 16.06. HIMMELBLAU

10:00, Musik im Raum – für die Allerkleinsten

11:30 & von 0 bis 24 Monate

14:00 UHR „Im Sommer”

S. 73

DI 16.06. PLUTINO

10:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Das verhexte Konzert“

MI 17.06. PLUTINO

10:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Das verhexte Konzert“

MI 17.06. ULTRASCHALL

17:30 UHR Musik und Yoga für Schwangere

S. 73 und ihre Babys im Bauch

DO 18.06. STERNTALER

09:30, Musik im Spiel – für große Kleine

11:00 & ab zwei Jahren

16:00 UHR „Maus und Maulwurf “

S. 73

FR 19.06. STERNTALER

09:30, Musik im Spiel – für große Kleine

11:00 & ab zwei Jahren

16:00 UHR „Maus und Maulwurf “

S. 73

SA 20.06. STERNTALER

11:00 & Musik im Spiel – für große Kleine

15:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Maus und Maulwurf “

SA 20.06. PLUTINO

15:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Das verhexte Konzert“

SO 21.06. STERNSCHNUPPEN

11:00 UHR Konzert für Familien mit Kindern

S. 74 ab sechs Jahren

„Das kriminelle Konzert“

SO 21.06. STERNTALER

11:00 & Musik im Spiel – für große Kleine

15:00 UHR ab zwei Jahren

S. 73 „Maus und Maulwurf “

SO 21.06. PLUTINO

15:00 UHR Musik im Blut – für wache Ohren und

S. 73 schnelle Füße ab vier Jahren

„Das verhexte Konzert“

FR 26.06. STERNZEICHEN

20:00 UHR Düsseldorfer Symphoniker

S. 49 Augustin Hadelich Violine

Marc Albrecht Dirigent

Wigglesworth, Sibelius, Strauss

SO 28.06. STERNZEICHEN

11:00 UHR Mitwirkende siehe FR 26.06.

S. 49 Wigglesworth, Sibelius, Strauss

MO 29.06. STERNZEICHEN

20:00 UHR Mitwirkende siehe FR 26.06.

S. 49 Wigglesworth, Sibelius, Strauss

ABSCHLUSSKONZERTE DER SINGPAUSEN 2020

04.05. 05.05. 06.05. 11.05. 19.05. 20.05.

28.05. 29.05. 09.06 10.06. 22.06.

jeweils 10:00 und 11:30 Uhr

119


Team Tonhalle

Geschäftsführung

Michael Becker

0211.913 875 10

Torger Nelson

0211.913 875 20

Referentin des

Intendanten

Jeongmin Kim

0211.913 875 11

Sekretariat

Geschäftsführung

Sabine Steiner

0211.913 875 12

Mariana Helmke

0211.913 875 13

Verwaltung

Diana Meyer-Venter

0211.913 875 21

Alexandra Steiner

0211.913 875 22

Petra Scheuvens

0211.913 875 23

Betriebsbüro /

Disposition

Anke Pfeuffer

0211.913 875 30

Fedor Goritzki

0211.913 875 31

Juliane Sattler

0211.913 875 32

Dramaturgie /

Konzertpädagogik

Dr. Uwe

Sommer-Sorgente

0211.913 875 40

Ariane Stern

0211.913 875 41

N.N.

0211.913 875 42

N.N.

0211.913 875 45

Michaela Greve

0211.913 875 44

Kinderbetreuung

Hassna Houmama

Siham Guergour

Renate Peters

Jugendsinfonieorchester

/

U 16 / Kinderorchester

Ernst von

Marschall

0211.913 875 43

Juliane Sattler

(Büro)

0211.913 875 32

Caroliná von

Marschall

Lena Kaertner

Marketing und

Kommunikation

Udo Flaskamp

0211.913 875 50

Stephanie Fuchs

0211.913 875 51

Pressereferentin

Marita Ingenhoven

0211.913 875 53

Mediateam

Susanne Diesner

(Fotografie)

Pauline Klusmann

Noah Kann

(FSJ)

0211.913 875 54

Kartenvertrieb

Christiane

Brüggemeier

0211.913 875 01

Elise Radeke

0211.913 875 03

Hristo Hristov

0211.913 875 04

Martina Amedick

0211.913 875 06

Annette Frische

(Abonnements)

0211.913 875 02

Konzertkasse

Beeke Doßenbach

Martina Gierling-

Ostkamp

Laura Knapp

Anastasia

Kondrateva

Luisa Lasenga

David Lieske

Max Linder

Annette Neumann

Philipp Theobald

Anette Zehe

Technische Leitung

Andreas Kainz

0211.913 875 60

Carsten Wagner

0211.913 875 61

Veranstaltungstechnik

Tobias Frings

0211.913 875 62

Daniel Biella

0211.913 875 62

Audio und Video

Katharina Bär

Henrike Blöser

Lauritz Heinze

Hendrik

Himmelein

Fabian Rosenthal

Saaltechnik

Frederic Bahr

Muhamet

Bogazoglu

Rainer Martin

Kevin Mender

Anton Polowaikin

Jan Roloff

Alexander Wessel

Max Wetter

Klimatechnik

Klaus Ohlendorf

Marco Ili

0211.913 875 66

Hausmeister

Jason Johnston

0211.913 875 67

Pforte

Jan Drescher

Uwe Hülsmann

Jürgen Just

Wolfgang Weege

0211.913 875 65

Unsere E-Mail-Adressen

folgen dem Muster

vorname.nachname@

tonhalle.de

120

Service


Foyerteam

Karim Ahajliu

Margit Andres

Michael Arnhold

Hildegard Backes

Martina Banniza

Ricardo Banniza

Ulrike Bauer

Dirk Baumgart

Karin Baumgarten

Ingeborg Bergmann

Marion Bodewein

Sabine Brouwers

Sigrid Buchner

Kurt Caumanns

Sandra

Celegatti-Deussen

Alexandra David

Didina David

Natalie Di Nardo

Sven Di Nardo

Diana Engelhardt

Monica Erbs

Brigitte Fieber

Ingrid Finke

Karin Flesch

Karin Gediga

Felicitas Gleumes

Jonathan Gleumes

Margret Gleumes

Klaus Groß

Lara Sophia Grote

Sylvia Hamm

Johann Hanauer

Hertha Hanauer

Ursula Hanke-Otto

Willi Hardt

Karolin Hellmich

Fiete Hiersig

Jürgen Hoppe

Romana Hoppe

Annemarie Hüpen

Rita Hufmüller

Klaus Humml

Marianne Humml

Frank Jansen

Nadine Kisselbach

Karin Kloss

Andreas Koch

Claus Koch

Jürgen Koch

Antonin Königsfeld

Gisela Kohl

Amira El-Kordy

Barbara Krauß

Tatjana Krieg

Dorit Kriegel

Birgit Kunde

Julia Kunzelmann

Tobias Kunzelmann

Philip Lafond

Irina Liandres

Heidi Linkamp

Josef Linkamp

Natalia Lischke

Peter Lutz

Claudia Maly

Helga Mende

Laura Mentsches

Karin Metschulat

Jamila Miloud

Silvia Mitschke

Markus Mitzel

Johanna Müller

Svenja Neriwal

Katia Neuville

Rainer Otto

Ute Pannes

Adam Pluta

Emilie-Louise Pöpl

Simone Pohlandt

Ursula Portugall

Sigrid Raatz

Kristina Rambo

Franca Reineke

Ursula Rösner

Christa Rütten

Michael Ryczek

Lara Katharina

Scholten

Klaus Schraven

Elisabeth Schreiber

Stefanie Schröder

Dagmar Siepmann

Izumi Shindo

Martina Sinnhoefer

Vinka Spahija

Heike Stephan

Bernd Stöver

Margret Stöver

Anneliese Stricker

Anna Teodorescu

Georg Toth

Christian Uebbing

Christa Vossen

Sylvia Weimann

Olivia Werthmann

Annemarie

Wismach

Lucas Wißmann

Paula Wißmann

Ayfer Yesil

Ariane

Zimmermann

Führungen

Ute Pannes

Stefanie Schröder

CD-Verkauf

Frank Jansen

Gesellschaft der

Freunde und Förderer

der Tonhalle

Düsseldorf e.V.

Geschäftsstelle

Anke Hübner

0211.175 20 52 26

info@freundeskreistonhalle.de

Vorstand

Patrick

Schwarz-Schütte

(Vorsitzender)

Michael Becker

Karin-Brigitte

Göbel

(Schatzmeisterin)

Dr. Jochen

Messemer

Gustav Meyer zu

Schwabedissen

Carola Gräfin

von Schmettow

Service

121


Düsseldorfer Symphoniker

Intendant

Michael Becker

0211.913 875 10

Referentin

des Intendanten

Jeongmin Kim

0211.913 875 11

Principal

Conductor

Adam Fischer

Principal Guest

Conductor

Alexandre Bloch

GMD der

Deutschen Oper

am Rhein

Axel Kober

Ehrendirigent

Hans Wallat †

Verwaltungsleiter

Jörg-Michael

Scheelhaase

0211.913 875 80

Orchesterdirektion

Barbara Fasching

(Orchesterdirektorin)

0211.913 875 81

Thomas Stührk

(stellv.

Orchesterdirektor)

0211.913 875 82

N.N.

(Orchesterbüro)

0211.913 875 83

Assistentin des

Principal

Conductors

Mariana Helmke

0211.913 875 13

Orchesterinspizient

Thomas Nöding

0211.913 875 84

122

Orchesterwarte

Rainer Hergesell

Martin

Brüggemann

0211.913 875 84

1. Violine

Franziska Früh

1. Konzertmeisterin

Dragos Manza

1. Konzertmeister

Emilian Piedicuta

2. Konzertmeister

Egor Grechishnikov

2. Konzertmeister

Andrea Kuhnlein-

Clemente

Vorspielerin

Roland Faber

Vorspieler

Ekkehard Fucke

Michael Schwab

Tadako Okabe

Sakuko Hayashi

Elke Mehlin

Karin Schott-Hafner

Martin Schäfer

Ildikó Antalffy

Susanne Ripphahn

Bernhard Schöps

Futaba Sakaguchi

Katrin Braeme

Andrey Murza

Marina Peláez

Romero

Peter-Matthias

Mayer

N.N.

Valentin Delpy

Akademie

Martin Röder

Akademie

Service

2. Violine

Pascal Théry

Stimmführer

Catherine Ribes

Stimmführerin

Hyunmi Kim

stellv. Stimmführerin

Jutta Bunnenberg

Vorspielerin

Katrin Beyer

Vorspielerin

Margaret Ferrett

Robert Schumann

Boguslaw Markwica

Beate Kleinert

Uta Ehnes

Sven Hartung

Ileana Krembel

Aleksandra

Glinka-Cernea

Nadine

Sahebdel-Feger

Yu Matsuda

Filippo Zucchiatti

Katazyna Narkevic

Carmen Molina

Espejo

Akademie

Viola

Ralf Buchkremer

Solo

Gabriel Sorel

Bala-Ciolanescu

Solo

Yuri Bondarev

stellv. Solo

Kerstin Beavers

Vorspielerin

Christian Atanasiu

Vorspieler

Markus

Münchmeyer

Tomoyuki Togawa

David Krotzinger

Marlena Ulanicki

Cristina Pop

Katya Gorovaya

Augusta

Romaskeviciute

N.N.

Yi Lu

Akademie

Violoncello

Nikolaus Trieb

Solo

Doo-Min Kim

Solo

Laurentiu Sbarcea

stellv. Solo

Jérôme Tétard

Vorspieler

Gilad Kaplansky

Vorspieler

Martina Gerhard

Stefan Ueberschaer

Wendy Nagel

Michael

Flock-Reisinger

Martin Holtzmann

Jan Henrik

Druckenbrodt

Adria Cano

Rocabayera

Akademie

Dana Gusakova

Akademie

Kontrabass

Wlodzimierz Gula

Solo

Vlado Zatko

Solo

Margaret

Vaughn-Gößmann

stellv. Solo

N.N.

Vorspieler

Claus Körfer

Joachim Breitling

Markus Vornhusen

Johanna

Blomenkamp

Ömer Faruk Dede

Theresa Schilling

Akademie

Flöte

Ruth Legelli

Solo

N.N.

Solo

Friederike

Krost-Lutzker

stellv. Solo

Birgit Roth

Juliane Wahl

Siiri Nittymaa

Akademie

Oboe

Gisela Hellrung

Solo

Guilherme Sousa

Solo

N.N.

stellv. Solo

Manfred Hoth

Andreas Boege

Ulrich Brokamp

Klarinette

Wolfgang Esch

Solo

Nicole Schrumpf

Solo

Gertraud Frank

stellv. Solo

Jochen Mauderer

Markus Strohmeier

Ege Banaz

Fagott

Veit Scholz

Solo

Veikko Braeme

Solo

Martin

Kevenhörster

stellv. Solo

Katharina Groll

Helena Haase

Henrike

Brömstrup

Akademie

Horn

Uwe Schrumpf

1. Solo

Quirin Rast

1. Solo

Lisa Rogers

Solo

Andres Eloy

Aragón Ayala

Ralf Warné

Bernhard Reuber

Tim Lorenzen

Gernot

Scheibe-Matsutani

Fabian Reinhard

Akademie

Trompete

Bassam Mussad

Solo

N.N.

Solo

Frank Ludemann

stellv. Solo

Tilman Bollhöfer

Lionel Jaquerod

Jose Real Cintero

Akademie

Posaune

Martin Hofmeyer

Solo

Clemens D. Beyer

Solo

Jürgen Odenhoven

stellv. Solo

Arno Pfeuffer

Jan Henrik Perschel

Diogo Andrade

Akademie

Tuba

Hugues Spielmann

Philipp Kögel

Akademie

Harfe

Fabiana Trani

Solo

Sophie Schwödiauer

Solo

Pauken

Bert Flas

Solo

Thomas Steimer

Solo

Schlagzeug

Alfred R. Scholz

1. Schlagzeuger

Helmut Huy

1. Schlagzeuger

Dirk Neuner

Fabian Clasen

N.N.

Akademie

Orchestervorstand

Ruth Legelli

Martin Holtzmann

Gisela Hellrung

Michael

Flock-Reisinger

Vlado Zatko

Die Düsseldorfer

Symphoniker sind exklusiver

Kulturpartner des

Medikamentenhilfswerks

action medeor.

Die Düsseldorfer

Symphoniker sind Teil der

deutschen Theater- und

Orchesterlandschaft, die von

der Deutschen UNESCO-

Kommission in die Liste des

immateriellen Kulturerbes

aufgenommen worden ist.

Die Düsseldorfer

Symphoniker sind im

Jahr 2019 Verbündete des

Hospizes am Evangelischen

Krankenhaus Düsseldorf.


Jugendsinfonieorchester der Tonhalle

Leitung

Ernst von Marschall

0211.913 875 43

Juliane Sattler

(Büro)

0211.913 875 32

1. Violine

Elena Roggel

Katharina Bothe

Eike Dahmen

Sebastian Brune

Lukas Döhler

Nastasia Dyck

Melissanthi

Goutopoulou

Gustaf Harmgardt

Terese Heiter

Anna Holthuis

Lingda (Michael)

Hu

Leonie Lessel

Charlotte

Schönebeck

Maxime Sikorski

Masako Yamamasu

2. Violine

Viktoria Schreurs

Nick Blazejak

Frederike Bothe

Felicitas Bruckmann

Vincent Dobrowolny

Janine Eßer

Clemens Flake

Konstantin

Haßmann

Csenge Horváth

Klara Krause

Nathalie Litzner

Anna Rolsing

Midori Saito

Yurika Sato

Carina Schwartmann

Elisa Simbine

Lilly Stadler

Julika Terpitz

Maximilian Yip

Viola

Eveline Derr

Beatrice Büchler

Hannah Freyer

Caroline Janßen

Katja Kuklinski

Ludger Sandig

Violoncello

Niklas Krug

Clemens

Dautermann

Lasse Glüsen

Laurenz Hambrecht

Linus Hammacher

Anna Herzum

Johannes Jax

Joshua Jaehyeok Lee

Jan Migenda

Lilli Motitschke

Veronica Roggel

Johannes Steinert-

Lieschied

Aron Torka

Kontrabass

Simon Michel

Noah Graf

Carl Heimig

Jonathan Hoff

Chira Scheidner

Flöte

Chan Kim

Izabella Pop

Kathrin Schälte

Oboe

Phoebe Funk

Jessica Ohrem

Sina Vetter

Klarinette

Elisabeth Maliks

Katharina Bär

Swantje Kuckert

Rika Lazar

Rahel

von Marschall

Tjaden Schoell

Fagott

Robert Muschaweck

Meike Lörwin

Anton Trunk

Horn

Simon Cavell

Max Linßen

Lilly Sandberger

Vivi Vrettos

Paul Weineck

Trompete

Jan Düppenbecker

Lars Koch

Felix Tomali

Arvo Veit

Posaune

Felix Koch

Jan-Noah Seemann

Justus Breuninger

Tuba

Falk Offergeld

Pauke /

Schlagzeug

Anton Borries

David Cosmo

Antonia Nickel

Valentin Brummer

Natalie Gordon

Theresa Schreurs

Harfe

Lili Vanryne

Caroline Nobst

Celesta

Dominik Tukaj

Service

123


Städtischer Musikverein zu Düsseldorf e. V.

Konzertchor der Landeshauptstadt

Chordirektion

N.N.

Korrepetition

Michael Albert

Rai Sakai

Sopran

Kaoru Abe-Püschel

Britta Abelmann

Nina Ahlers

Yana Bakhtieva

Jutta Bellen

Friederike Betz

Annebärbel

Bierbach

Justyna

Bokuniewicz

Angela Breer

Beatrix E.

Brinskelle

Mirjana Burnaz

Maria Carreras

Seong Joo Cho

Dagmar Clöfers

Julia Curtis

Wilma Diekmann-

Bastiaan

Emily Jane Dilewski

Christiane Donkels

Monika Egelhaaf

Gudrun Felder

Maria Goebel

Anna Caroline

Gravenhorst

Heidemarie

Hachel

Ursula Hoffmann

Barbara

Hopf-Kürten

Monika Kehren

Sabine Kreidel

Ingeborg

Kupferschmidt

Bettina

Lange-Hecker

Alexandra Latsch

Hannah Eliesa

Leitold

Iris Lopez

Martinez

Claudia Luthen

Kristina Miltz

Radostina Nikolova-

Hristova

Susanne Obst

Ayako Ochi

Nicole Oehlert

Sigrid Petrell

Teresia Petrik

Charlotte Reese

Alexandra

Romanowski

Nadja Schmalenberg

Stephanie Schmitz

Dörte Springorum-

Kölfen

Anja Strack

Petra Strömer-

Müller

Doris Stüttgen

Amelia Vasquez

Jeanette Völker

Maren Winterfeld

Marianna Zormpa

Alt

Megumi Akao-

Haug

Karen Baasch

Maria Bauer

Susanne Bellmann

Eva Maria Bierbach

Antje Boers

Angela Bönn-

Griebler

Gerlinde

Breidenbach

Tatjana Cuic

Giovanna

Di Battista

Ursula Eitel

Bettina Caroline

Elsche-Schroers

Martina Erdl

Gabriella Faludi

Barbara Fließgarten

Helga Franz

Christa Gerigk-

Jauernik

Monika Greis

Renate Haubrich

Renate Heinzig-

Keith

Sybille Hermeling-

Krön

Angela Holtkamp

Maria Höveler

Gabriele Janich

Marie Christine

Jurubita

Christiane Kluth-

Wallé

Susanne Koehn

Andrea Kugler-

Sterzel

Ilona Kutschki

Ingrid Lang-

Andrée

Young Lee

Angelika

Liedhegener

Mami Linss

Simone Mack

Hannah Maximoff

Stefanie Meding

Christine Meißner

Anke Merz

Barbara Mokross-

Brisson

Utta Petzold

Birgit Pfeiffer

Larisa Rabinovich

Marianne Rasp

Konstanze Richter

Angelika Rings

Lucia Ronge

Tanja Ruby

Ulrike Schulte zu

Sodingen

Birgit Schütt

Anja Schwarzwalder

Rita Schwindt

Heide-Marie

Spohr

Margita Szöke

Christa Terhedebrügge-Eiling

Margaret Thomes

Erika Togawa

Lorelei Bernadette

Walwyn

Yvonne Waschek

Angelika Weyler

Beate Wieland

Tenor

Klaus Backhaus

Eun jun Chae

Andreas Colter

Erich Gelf

Ralf Glass

Joachim Günther

Dirk Hörsken

Martin

Kampmann

Masato Kanzaki

Yoseop Lee

Horst Meyer

Thomas Ostermann

Jens Petersen

Wolfgang Reichard

Benjamin Schalk

Rolf Schumacher

Minkyu Seo

Klaus Walter

Bass

Rainer Arntzen

Young Chan Cho

Klaas Ehmen

Josef Esser

Manfred Hill

Jung Chan Ji

Rupert Kammerich

Klaus Kampling-

Zink

Udo Kasprowicz

Volker Kaul

Johannes Keith

Lutz-Uwe

Köbernick

Wolfgang Koch

Peter Kraus

Wolfram Küntzel

Georg Lauer

Luis Lohaus

Martin Lucaß

Karl-Heinz Luchs

Johannes Meller-

Vogelzang

Berthold Mohr

Karl-Hans Möller

Hermann Oehmen

Ralf Oehring

Boris Osipov

Junwhi Park

Michael Reich

Wolfgang Reinartz

Thomas Rodd

Rüdiger Schink

Stefan Schwartze

Georg Toth

Probenzeiten

Gemeinschaftsproben

finden in der Regel

dienstags von

19:25-21:25 Uhr statt.

Proben mit chorischer

Stimmbildung werden um

19:00 angeboten:

montags für Herren und

donnerstags für Damen

www.musikvereinduesseldorf.de

info@musikvereinduesseldorf.de

124

Service


Kartenverkauf

Kartenkauf

Konzertkasse Tonhalle

Ehrenhof 1, 40479 Düsseldorf

Telefon: 0211.913 875 38

Telefax: 0211.913 875 90

konzertkasse@tonhalle.de

Öffnungszeiten

Mo–Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 14 Uhr

Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn!

Bitte beachten Sie: Unsere Konzertkasse ist

vom 15.07. – 04.08.2019 geschlossen.

Programminformationen

Nach Drucklegung dieser Jahresvorschau können sich

Änderungen und Ergänzungen ergeben! Informieren Sie sich

stets aktuell auf:

www.tonhalle.de

www.duesseldorfer-symphoniker.de

Mit uns reden, Hintergrundinformationen abrufen,

Interviews lesen, Fotos und Videos anschauen können Sie auf:

www.facebook.com/Tonhalle.Duesseldorf

www.instagram.com/tonhalle_duesseldorf

Online buchen

Auf www.tonhalle.de können Sie unsere Tickets online buchen.

Auf der Programmübersicht führt Sie der Link „online buchen“

auf die Seiten unseres Webshops und dort direkt zu der von

Ihnen ausgesuchten Veranstaltung. Dort können Sie nach Ihren

Wünschen Karten bestellen. Bei Eigenveranstaltungen der

Tonhalle und der Düsseldorfer Symphoniker können Sie Ihren

Wunschsitzplatz auswählen. Informieren Sie sich vorher über

unseren Saalplan!

Außerdem bieten wir Ihnen den Service „print@home“ an. Hier

können Sie auch noch am Veranstaltungstag online buchen

und Ihr Ticket zu Hause ausdrucken. Dazu folgen Sie bitte den

entsprechenden Hinweisen auf den Seiten des Webshops.

Natürlich können Sie uns auch eine E-Mail mit Ihren Kartenwünschen

an konzertkasse@tonhalle.de schicken. Wir

erledigen dann den Rest für Sie.

Alle zwei Monate erscheint der gedruckte Tonhallenkalender

mit aktuellen Programminformationen.

Vorverkauf und Abendkasse

Der Vorverkauf für die Eigenveranstaltungen der Tonhalle

beginnt am 05.08.2019

(ausgenommen Veranstaltungen der „Kleinen Tonhalle“)

Reservierungen

Reservierungswünsche nimmt die Konzertkasse entgegen:

• telefonisch oder schriftlich

• per E-Mail oder Fax

• Reservierungsdauer ab Bestelltag: 14 Tage

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Wochenende per

E-Mail oder auf dem Anrufbeantworter eingehende Bestellungen

erst am folgenden Werktag bearbeitet werden können.

Bezahlung im Vorverkauf

Bei telefonischer oder schriftlicher Reservierung

• mit SEPA-Lastschrifteinzug

• mit Kreditkarte bei telefonischer Bestellung

(Mastercard und Visa)

Bezahlung bei Abholung an der Konzertkasse

• bar, EC-Karte, Kreditkarte (Mastercard und Visa)

• Reservierte, aber nicht abgeholte Karten gehen mit Ablauf der

Reservierungsfrist wieder in den freien Verkauf! Bezahlte Karten

werden bis zehn Tage vor der Veranstaltung zugeschickt,

danach an der Abendkasse hinterlegt. Bitte haben Sie

Verständnis dafür, dass nur bezahlte Karten an der Abendkasse

hinterlegt werden können.

Kartenkauf an der Abendkasse

• bar, EC-Karte, Kreditkarte (Mastercard und Visa)

(nur bei Eigenveranstaltungen der Tonhalle)

SEPA-Lastschriftverfahren

Eine für Sie bequeme Art der Bezahlung ist das SEPA-Lastschriftverfahren.

Nach Erteilung Ihrer Einzugsermächtigung

erhalten Sie eine Kundennummer, die Sie uns bei Ihrer nächsten

Bestellung einfach nennen. Wir schicken Ihnen dann Ihre

Tickets nach Hause und buchen den Rechnungsbetrag von

Ihrem Konto ab. Bezahlte Karten werden bis zehn Tage vor der

Veranstaltung zugeschickt, danach an der Abendkasse hinterlegt.

Die Bearbeitungsgebühr beträgt pro Vorgang EUR 4,50.

Ermäßigungen

• pauschaler Eintrittspreis EUR 7 für Schüler

• 50 % Ermäßigung für Studierende und Auszubildende bis 27

Jahre bei den Konzertreihen „Sternzeichen“, „Ehring geht ins

Konzert“ und „Raumstation“, pauschaler Eintrittspreis EUR 7

für die Reihen „#IGNITION“ und „Big Bang“ und EUR 12

für die Reihen „Supernova“ und „Na hör‘n Sie mal“

• 50 % Ermäßigung für Inhaber des Düsselpasses, Hilfeempfänger

in Alten- und Pflegeheimen, Menschen mit Mobilitätseinschränkung

(mit einem Behinderungsgrad von mehr als 70 %)

und Arbeitslose

• Für die Reihen „Frau Luna“, „Ultraschall“ und für Sonderkonzerte

können leider keine Ermäßigungen gewährt werden.

Bitte halten Sie die Ermäßigungsnachweise beim Kauf und

am Veranstaltungstag beim Einlass bereit. Ermäßigungen sind

nicht kombinierbar und können nicht nachträglich gewährt

werden.

Service

125


Abonnements

Rückgabe gelöster Eintrittskarten

Verkaufte Eintrittskarten können grundsätzlich weder zurückgenommen

noch umgetauscht werden. Ersatz für verfallene

Karten wird nicht geleistet. Programm- sowie Dirigenten- und

Solistenänderungen bleiben vorbehalten und begründen weder

die Rückgabe noch den Umtausch einer Karte. Dies gilt auch

bei einer Verlegung des Konzerts oder dessen Ausfall durch

höhere Gewalt.

Weitere Vorverkaufsstellen

Tickets zu unseren Veranstaltungen erhalten Sie unter anderem

auch hier:

• Opernshop der Deutschen Oper am Rhein,

Heinrich-Heine-Allee 24

• Hollmann Presse, Schadow-Arkaden im Erdgeschoss

• Düsseldorf Marketing GmbH, Benrather Straße 9

• Kartenservice Hardt, Am Hain 2

• Platten Schmidt, Theodor Heuss Platz 7, 41460 Neuss

• City Buchhandlung Dormagen, Kölner Straße 58,

41539 Dormagen

• Reisebüro Tonnaer, Oberstraße 2, 40878 Ratingen

Unsere Service-Preise im Überblick

• Die im Programmteil genannten Preise enthalten, soweit nicht

anders vermerkt, bereits die Ticketgebühr und die VVK-

Gebühr. (Externe Vertriebspartner können Zusatzkosten

erheben.)

• Die Bearbeitungsgebühren beim Versand und bei Hinterlegung

an der Abendkasse betragen pro Vorgang EUR 4,50

• Abonnement-Ersatzkarte: EUR 2,50

• Tausch des Abonnement-Tages: je Karte EUR 5

Abonnementvorteile

Für die Reihen Sternzeichen (5er-Sterne, 7er-Sterne und 12er-

Sterne), Ehring geht ins Konzert und Kammermusik gelten

folgende Rabatte:

Unsere Abonnements 2019 | 20 gewähren Ihnen eine bis zu

30 %-ige Ermäßigung auf Konzerte der Abonnementreihen der

Tonhalle Düsseldorf und garantieren Ihnen einen festgelegten

Platz während der Laufzeit des Abonnements.

Sternzeichen 5er-Sterne: 10 %

Sternzeichen 7er-Sterne: 20 %

Sternzeichen 12er-Sterne: 30 %

Ehring geht ins Konzert: 20 %

Kammermusik im Mendelssohn-Saal: 25%

(Sternzeichen-Abonnenten erhalten 35 % oder

50 % Rabatt auf ein Kammermusik-Abonnement!)

Für Ihre Buchung und Fragen ...

… rufen Sie uns einfach an und lassen Sie sich von uns beraten:

Annette Frische

Telefon: 0211.913 875 02

abonnement@tonhalle.de

Tonhalle, Ehrenhof 1, 40479 Düsseldorf

Bitte beachten Sie: Das Abonnementbüro ist samstags und

sonntags geschlossen.

Gastveranstaltungen

Alle bisher genannten Angaben beziehen sich ausschließlich auf Eigenveranstaltungen der

Tonhalle. Die Buchungskonditionen für die weiteren Veranstaltungen in unserem Haus liegen

im Ermessen des jeweiligen Veranstalters, der in der Programmübersicht genannt ist.

Unsere Konzertkasse informiert Sie gerne!

126 Service


Anreise und Parken

Anfahrt mit Bus und Bahn

• U-Bahnen: U70, U74, U75, U76 und U77 –

Haltestelle Tonhalle/Ehrenhof

• Schnellbus 50: Ankunft Oederallee, Abfahrt

Fritz-Roeber-Straße

• Nachtbus: Linien 805 (Stopp auf der Oberkasseler Brücke)

• Einzelkarten und Abonnementsausweise für Eigenveranstaltungen

der Tonhalle berechtigen in der Regel am

Konzerttag zur freien Hin- und Rückfahrt im VRR

(Hinweise sind auf den Karten aufgedruckt).

Anfahrt mit dem Auto

• Über die Rheinuferstraße oder über die Heinrich-Heine-Allee

• Von Süden kommend, nehmen Sie ab Köln die A 57 (linksrheinisch)

oder die A 3 (rechtsrheinisch) und steuern in

Düsseldorf den Rheinufertunnel in Richtung „Messe“ an.

• Aus nördlicher Richtung (Essen, Oberhausen) fahren Sie die

A 3 oder A 52, orientieren sich zum Flughafen und von dort

aus in Richtung „Zentrum“, dann „Hafen“. So erreichen Sie

die Cecilienallee mit den Abfahrten zu den verschiedenen

Parkmöglichkeiten.

Parkplätze

• Zum Kartenkauf: kostenlos vor unserem Haupteingang

• Parken zum Konzert: Parkplatz „Unteres Rheinwerft“

(Rheinufer), Tickets können bezahlt werden an den Kassenautomaten

im Foyer und im „Grünen Gewölbe” sowie an den

neben den Eingängen gelegenen Garderoben. Preis: pauschal

EUR 3,50 (Tagesticket: EUR 10 ). Bitte beachten Sie, dass die

Park tickets aus technischen Gründen erst eine Viertelstunde

nach der Einfahrt auf den Rheinufer-Parkplatz an den Ticketautomaten

bezahlt werden können!

Cecilienallee

U

U78/U79

Nordstraße

Rhein

Ehrenhof

Oberkasseler Brücke

P

Unteres

Rheinwerft

Tonhalle

Inselstraße

Hofgarten

Kaiserstraße Zentrum »

U

U70/U74/U75/U76/U77

Tonhalle

Fritz-Roeber-Straße

Tunnel

« Altst a dt

Service

127


Rund ums Konzert

Impressum

Plätze für Behinderte

Die Tonhalle verfügt über sechs Rollstuhlplätze, drei im

Bereich F und drei weitere Plätze im Bereich C, die per Aufzug

erreicht werden können. Gehbehinderte Besucher können

außerdem das 2. und 3. Parkett der Aufgänge C und F mit

diesem Aufzug einfacher erreichen. Bei Fragen und Problemen

hilft Ihnen unser Foyerteam gerne weiter. Außerdem stehen

in der Vorfahrt zum Haupteingang Parkplätze für Berechtigte

mit entsprechendem Parkausweis zur Verfügung.

Kinderbetreuung

Während der Sonntagskonzerte der Düsseldorfer Symphoniker

und der Konzertreihe „Ehring geht ins Konzert“ bieten wir

eine Betreuung für Kinder vo