Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2019

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Hänicher Bote | Juli-Ausgabe 2019
mit den gewerblichen Sonderthemen "Fahrzeugwelt" und "Tipps für den Sommer"

Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen. | 6. Jahrgang | Nummer 7 | 17. Juli 2019

www.graefenhainichen.de

Hänicher heimatverbunden l informativ kritischBote

l

BRÄNDE IN GHC – In der

Strohwalder Straße sowie

am Restaurant „Hollywood“

kam es in letzter Zeit

zu Bränden. Seite 2

HANDBALL IN GHC – Die

Aktivistinnen empfangen

im DHB-Pokal Bundesligist

HC Rödertal. Der HäBo

verlost Freikarten! Seite 4

GRUNDSTEIN GELEGT

– Der Ersatzneubau des

Hauses 4 des Gerhardt-

Gymnasiums schreitet voran.

Seite 6

Heute mit den

gewerblichen Sonderthemen

FAHRZEUGWELT

&

TIPPS FÜR DEN SOMMER

Rathaus stellt sich den Fragen aus der Wirtschaft

Von Kreisverkehr bis Gremminer See

(Gräfenhainichen/HäBo/db) Die

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung

der CDU hatte bei ihrem

Stammtisch Ende Juni die Ortsgestaltung

zum Thema gemacht und dazu

Gordon Kutzke, den neuen Sachgebietsleiter

Bau und Ordnung der

Stadt Gräfenhainichen, in den Schacht

Barbara eingeladen. Als einen ersten

Schwerpunkt seiner Arbeit bezeichnete

der 37-Jährige den Umbau der

„Polizeikreuzung“ zum Kreisverkehr.

Auf Anfrage konnte er berichten, dass

derzeit die vorbereitenden Maßnahmen

wie das Erstellen der Finanzierung

im vollen Gange sind. Da aber

der Investitionshaushalt der Stadt bis

2021 abgeschlossen ist, könne ein

Baubeginn erst danach stattfinden.

Deshalb können in der derzeitigen

Phase noch keine Angaben zu etwaigen

Umleitungen während der

Bauphase gemacht werden. Kutzke

Zwischen Gossa und Pouch

Vollsperrung bis Ende

September

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Da die

Landesstraßenbaubehörde Sachsen-

Anhalt eine Fahrbahnerneuerung und

dem damit verbundenen Austausch

der Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht

durchführen

will, wird es zwischen

den Ortslagen Gossa

(ca. 50 Meter nach

dem Ortsausgang) und

dem Knotenpunkt der

B 100 und B 183 zur

Vollsperrung kommen.

Die Realisierung der

Baumaßnahme erfolgt

in mehreren Bauabschnitten auf einer

Gesamtbaulänge von rund 4,8 Kilometern

in der Zeit 8. Juli bis 27. September.

Eine großräumige Umleitungsführung

von Pouch über Rösa, Schwemsal nach

Schköna bis Gräfenhainichen und umgekehrt

ist ausgeschildert.

sagte aber, dass man vorher mit den

betroffenen Bürgern das Gespräch

suchen werde, um deren Hinweise zu

berücksichtigen.

Einen weiteren Schwerpunkt sehe er

darin, noch mehr Platz für Eigenheime

zu schaffen. Dabei gehe es ihm nicht

nur um die Kernstadt Gräfenhainichen,

sondern auch um die Ortsteile.

Schließlich solle auch dort der Wachstum

angekurbelt werden.

Ein weiteres vordringliches Objekt

sei die Aufhebung des Bergrechtes

am Gremminer See, damit die Entwicklung

des Tourismus endlich

vorankommt. „Ein alter Brocken,

der uns seit 1998 quer vor der Nase

liegt“, bemerkte MIT-Chef Harald

Kremer. „Es wird trotzdem nicht so

schnell gehen, da der Füllstand des

Sees immer noch nicht erreicht ist“,

trat Kutzke etwas auf die Euphorie-Bremse.

Bürgermeister Enrico

Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo/db).

Mit dem Ende

der letzten Wahlperiode

endete

auch die Ära des

Gräfenhainichener

Ortschaftsrats.

Da man sich

in dem scheiden-

Schilling erklärte den Anwesenden

die aktuelle Vorgehensweise. So

versuche man derzeit, nicht den

ganzen See sondern nur Teilstücke

wie das am Stadtbalkon oder die

bewachsenen Gebiete Richtung

Jüdenberg aus dem Bergrecht entlassen

zu bekommen. Damit soll

eine Teilbereichs-Verfügung für eine

Nutzung der Flächen erreicht werden.

Für Schilling bedeute es in dem

ganzen Prozedere einen Meilenstein,

dass das Landesverwaltungsamt nun

den Landkreis Anhalt-Bitterfeld zur

zuständigen Verfahrensbehörde erklärt

hat. Dieser verfügt schließlich

mit dem Gröberner See über die

entsprechende Erfahrung bei solch

einem Vorgang. Es ist also wieder

Bewegung abseits der Festivals und

Veranstaltungen gekommen, was

die Nutzung des Tagebaurestlochs

betrifft.

Christel Lück nun Ortsvorsteherin

Christel Lück

Foto: (HäBo) db

den Gremium

entschieden hatte, in der jetzigen Legislaturperiode

die anfallenden Rechte

und Pflichten nur noch von einem

Ortsvorsteher mit zwei Stellvertretern

wahrnehmen zu lassen, musste ein

solcher gewählt werden.

Aus der Wahl am 26. Mai ging

Christel Lück als Siegerin hervor

und wurde in der konstituierenden

Stadtratssitzung als Ortsvorsteherin

verpflichtet. Die beiden Stellvertreter

waren nicht automatisch die zwei

anderen unterlegenen Bewerber, sondern

sie wurden vom neuen Stadtrat

gewählt. Insgesamt waren drei Wahlgänge

nötig, bevor Thomas Ludwig

als 1. Stellvertreter und Inge Bauer

als 2. Stellvertreterin feststanden.

Nur 1 Tag

Gordon Kutzke, der neue Sachgebietsleiter

Bau und Ordnung der Stadt

Gräfenhainichen, stellte sich beim

Stammtisch der Mittelstands- und

Wirtschaftsvereinigung den Fragen zur

Ortsgestaltung. Foto: (HäBo) Bebber

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2 AUS DER VERBANDSGEMEINDE

Hänicher Bote

Bote

17. Juli 2019

Brände in Strohwalder Straße und im Restaurant „Hollywood“

Hoher Sachschaden / Löschwasser-Problem im Stadtgebiet?

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Innerhalb

kürzester Zeit gab es in Gräfenhainichen

zwei schwere Brände.

Wurden zuerst mehrere Wohngebäude

in der Strohwalder Straße durch Feuer

stark in Mitleidenschaft gezogen,

traf es diesmal Werkstatträume des

Restaurants „Hollywood“ mit dem dazugehörigen

Schacht Barbara. Ebenso

wurde ein angrenzendes Gebäude der

Feuerwehr beschädigt. Das daraus resultierende

Ergebnis ist ein immens hoher

Sachschaden an beiden Objekten.

Das Wichtigste bei beiden Bränden

war die Tatsache, dass keinerlei Personen

zu Schaden gekommen sind.

Genauso positiv ist auch, dass der

Gaststättenbetrieb zu keiner Zeit

Ortschaftsrat Tornau nimmt Arbeit auf

gefährdet war. Selbst am Tag des

Brandes konnten Gäste begrüßt und

bedient werden.

Vielmehr sorgten vereinzelt aufkommende

Fragen nach nicht ausreichender

Löschwasser-Versorgung im

Stadt gebiet für einige Unruhe. Doch

dem hielt Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling unlängst in

der Stadtratssitzung entgegen: „Es

sind den Einsatzkräften definitiv alle

Entnahmestellen bekannt und sie sind

auch funktionstüchtig.“

Egal wie, es bleibt zu hoffen, dass nicht

nur Gräfenhainichen, sondern auch

die zur Stadt gehörenden Ortsteile

in Zukunft von solchen Unglücken

verschont bleiben.

(Tornau/HäBo/db). Am vergangenen

Donnerstag konstituierte sich

der neugewählte Ortschaftsrat von

Tornau. Eröffnet wurde die Beratung

gewohnheitsgemäß vom Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU). Der hatte

hier natürlich ein Heimspiel, wohnt er

doch selbst in Tornau und war hier bis

2015 Ortsbürgermeister.

Nun hatte er die Aufgabe, die Versammlungsleitung

in die Hände des an Jahren

ältesten Ratsmitglieds Bernd Grubert zu

legen. Dieser ist zudem auch das Ratsmitglied

mit der längsten Erfahrung in

der Gemeindevertretung. Nachdem alle

Formalitäten erledigt und Udo Reiss im

Amt des Ortsbürgermeisters bestätigt

wurde, schaute der noch einmal zurück:

„Zuerst hatten wir vor der Wahl

Bedenken, dass wir nicht ausreichend

Kandidaten finden werden. Doch plötzlich

meldeten sich weitaus mehr als es

Plätze im Ortschaftsrat gibt, die Verantwortung

übernehmen wollten.“ Das

habe Reiss so beeindruckt, dass er zur

ersten Sitzung alle Kandidaten, auch die

unterlegenen, eingeladen hat. Dies fand

wiederum bei den nichtgewählten Kandidaten

sehr große Anerkennung.

Reiss ließ auch noch einmal die vier

Jahre nach der Amtsübernahme 2015

Von den Werkstatträumen des Restaurants sind nur noch Ruinen übrig.

Foto: (HäBo) Bebber

Udo Reiss bleibt für weitere fünf Jahre Ortsbürgermeister

Erste Stadtratssitzung

Revue passieren: „Das Zusammenleben

im Ort funktioniert. Ob Fußballer, Feuerwehr

oder der Frauensport genau wie

der Angelverein, um nur einige stellvertretend

für alle zu nennen, alle helfen

sich untereinander.“ Deshalb sei Reiss

auch frohen Mutes, „dass es in Tornau

auch die nächsten fünf Jahre klappt“.

Im Beisein von Bürgermeister Enrico Schilling (r.) nahm der Tornauer Ortschaftsrat

mit Bernd Grubert, André Schuster, Barbara Frömmichen, Dirk Sehmisch

und Ortsbürgermeister Udo Reiss (v.l.) seine Arbeit auf. Foto: (HäBo) Bebber

Mehr Geld für das Ehrenamt bei Feuerwehr und Stadtrat

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Mit

der konstituierenden Sitzung vergangenen

Dienstag hat der Gräfenhainichener

Stadtrat die Grundlagen

für die Arbeit in der kommenden

Legislaturperiode geschaffen. Nachdem

der Stadtrat Prof. Dr. Christian

Bührdel die Versammlungsleitung

übernommen hatte, wurde der neue

Vorsitzende des Stadtrates gewählt.

Überraschungen gab es dabei nicht,

denn der CDU-Abgeordnete Günter

Schöley wurde in dieser Funktion bestätigt.

Er wurde mit 17 Ja-Stimmen

und sieben Enthaltungen in das Amt

gewählt.

In dieser Funktion übernahm er nun

die Versammlungsleitung und gab

Auskunft über die Zusammenset-

zungen der einzelnen Fraktionen und

deren Vorsitzenden. So wird es in

diesem Stadtrat drei Fraktionen geben.

Mit elf Sitzen bildet die CDU

die größte Fraktion, zu deren Vorsitzende

Petra Kuhnert bestimmt wurde.

Danach folgt die Fraktion der Linken

zusammen mit der Wählergemeinschaft

Möhlau (sieben Sitze). Geleitet

wird sie von Christel Lück. Hans-

Lothar Schröder dagegen steht der

dritten Fraktion, bestehend aus SPD

und Bündnis 90/Die Grünen (drei Sitze),

vor. Ohne Fraktion werden die

Abgeordneten Steffen Kühn (AfD),

Katja Uhlig (Freie Wähler) sowie der

Einzelbewerber Christian Ziemer im

Stadtrat mitarbeiten. Da sie fraktionslos

sind, bleibt ihnen jedoch eine aktive

Mitarbeit in den einzelnen Ausschüssen

verwehrt.

Erneut gibt es vier Ausschüsse: Der

Haupt- und Vergabeausschuss steht

gewohnheitsgemäß unter der Leitung

des Bürgermeisters. Dagegen wird

der Finanzausschuss von Daniel Hill

(CDU) geleitet. Peter Pätz (Linke)

wurde mit dem Vorsitz des Bauausschusses

betraut. Beide Ausschüsse

sollen den Fachbereichen der Verwaltung

angeglichen werden und sich

dann strukturell leicht verändern. Wie

schon in der vergangenen Wahlperiode

wird die Leitung des Kultusausschuss

erneut in die Hände von Wilma

Deißner (CDU) gelegt.

Weiter auf Seite 6!

Als stellvertretender Ortsbürgermeister

wurde Bernd Grubert in seinem

Amt bestätigt.

Jüdenberg

Neuer Ortsvorsteher

heißt Steffen Schulze

(Jüdenberg/HäBo/db). Nicht ganz

so spannend ging es bei der Wahl der

beiden Stellvertreter des Jüdenberger

Ortsvorstehers Steffen Schulze zu.

Auch im Gräfenhainichener Ortsteil

war man sich nicht nur frühzeitig darin

einig, die Interessen der Einwohner

in Zukunft nur noch von einem

Ortsvorsteher vertreten zu lassen.

Einigkeit herrschte auch im Vorfeld

bei den zwei Personalien der Stellvertreter.

Da es hier jeweils nur einen Kandidaten

für den 1. und 2. Stellvertreter

gab, führte folglich immer gleich der

erste Wahlgang zu einem gültigen Ergebnis.

Egon Kliemann wird für die

nächsten fünf Jahre der Legislaturperiode

den Posten des ersten Stellvertreters

und Stefan Schulze den des

zweiten Vertreters übernehmen. Da

kann man bei den Namen schon einmal

durcheinander kommen.

Steffen Schulze ist der neue Ortsvorsteher

von Jüdenberg.

Foto: (HäBo) Bebber


17. Juli 2019

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die in

einem Leserbrief geäußerten Kritiken

über den Zustand des Spielplatzes

in der Bahnhofstraße veranlassten

den Hänicher Boten, sich einmal

selbst ein Bild

vom Ist-Zustand

der Spielplätze in

Gräfenhainichen

zu machen.

Angefangen mit

dem vom Leser

in der Bahnhofstraße

kritisierten

Spielplatz konnten

bis auf das leicht

in die Sandfläche

hineinwachsende

Gras keine Mängel an den Spielgeräten

ausgemacht werden, auch wenn

die fest montierte Tischtennisplatte

oftmals als Treffpunkt für ältere der“ dient. Genauso wenig

„Kin-

gibt es Beanstandungen an

den Spielgeräten und dem

unmittelbaren Umfeld in der

Gartenstraße.

Im Poetenweg, hier stehen ein

paar Spielgeräte mehr als an

den anderen Standorten, sah

es ähnlich aus. Zu dem auch

hier vorzufindenden Graseinwuchs

in die Sandflächen

kommen aber noch zwei defekte

Parkbänke und ein defektes

Spielgerät hinzu.

Auch bei dem schon etwas in

die Jahre gekommenen Spielplatz

in der Strohwalder Straße/Ecke

Damaschke-Straße ist das einzige

IMPRESSUM

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

Redaktion: Dietmar Bebber (db)

ViSdP: Alexander Schütz (as)

Layout: Jane Goldstein

Anzeige: Sybille Spielbühler

Druck: MZ Druckerei, Halle

Erscheinungsweise:

jeden 3. Mittwoch

im Monat

Auflage: 9.000 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und Redaktion

übernimmt der Verlag keine Gewähr,

für unverlangt ein gesandtes Material

keine Haftung. In Leserbriefen geäußerte

Meinungen müssen nicht mit jener der

Redaktion übereinstimmen.

Redaktionsschluss

für den nächsten HäBo ist der 16.08.,

Erscheinung der 21.08.

Hänicher Bote

Bote

Umgeschaut in Gräfenhainichen

Ein Streifzug über die Spielplätze

Manko, dass auch das Gras leicht

auf dem Vormarsch ist. Aber auch

in Strohwalde und in Mescheide am

ehemaligen „Bummibad“ können

die Kinder gefahrlos spielen, wobei

letzterer Platz der

gepflegteste von

all den besuchten

war.

Gäbe es ein solches

Ranking, würden

wir den Spielplatz

im Kranichweg auf

Platz Nummer eins

einstufen. Das ist

Enrico Schilling natürlich auch kein

Wunder, wurde er

doch erst kürzlich

seiner Bestimmung übergeben.

Bürgermeister Enrico Schilling äu-

ßerte sich auf Anfrage durchaus

„Wenn der Bauhof

nicht den halben

Tag mit der Müllberäumung

zubringen

müsste,...“

Ortschaftsrat Zschornewitz nimmt Arbeit auf

(Zschornewitz/HäBo/db). Am vergangenen

Dienstag führte der Ortschaftsrat

von Zschornewitz mit der

konstituierenden zugleich auch die

erste Sitzung der neuen Wahlperiode

durch. Zu vergeben waren bei der

Wahl am 26. Mai insgesamt sieben

Sitze. Einer davon wird jedoch die

ganze Wahlperiode über unbesetzt

bleiben, da die SPD zwar zwei Sitze

gewonnen, mit Martina Schön jedoch

nur einen Kandidaten ins Rennen geschickt

hatte. Zu den drei Mandaten

der CDU kommt jeweils noch ein

Ratsmitglied von der Linkspartei und

der NPD hinzu.

Neben der Verpflichtung der Ortschaftsräte

auf eine gewissenhafte Erfüllung

ihrer Amtspflichten durch die

an Jahren älteste Ortschaftsrätin Erika

Bähne musste ein Ortsbürgermeister

sowie dessen Stellvertreter gewählt

werden. Alle Anwesenden bestimmten

mit ihrer Stimme Martina Schön

zum erneuten Oberhaupt des Gremiums.

Als Stellvertreter wird künftig

Daniel Hill fungieren.

Während Stadtchef Enrico Schilling

AUS DER VERBANDSGEMEINDE

§ ?

„OFFENE

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sachkundig. In der Stadt gibt es zusammen

mit den Ortsteilen immerhin

19 Spielplätze verschiedenster Art,

davon allein elf in der sogenannten

Kernstadt. Da ist schon ein ordentlicher

Kraftakt notwendig, um alle

Anlagen immer in Ordnung zu halten.

„Wenn der Bauhof nicht den

halben Tag mit der

Martina Schön bleibt Ortsbürgermeisterin

ihr „immer eine glückliche Hand und

starke Nerven“ für die neue Amtszeit

wünschte, brachte Schön in ihrer kurzen

Antrittsrede die Hoffnung zum

Ausdruck, „dass die vertrauensvolle

Zusammenarbeit im Rat weiterhin fortgesetzt

werde“. Aber auch ein erster

Beschluss wurde schon gefasst. Man

Müllberäumung an Stellen wie beispielsweise

dem Stadtbalkon zubringen

müsste, wäre sicher auch mehr

Zeit für das unermüdlich wachsende

Gras vorhanden“, erklärte Schilling

die kleinen Defizite. Die Plätze werden

zudem regelmäßig kontrolliert,

allein schon wegen der immer wieder

zu überwachenden Vorschriften und

TÜV-Vorgaben.

Der Hänicher Bote schaute sich unter anderem die Spielplätze in der

Bahnhofstraße (l.) und im Kranichweg an. Letzterer hinterließ (logischerweise) den besten Eindruck. Dieser ist

schließlich frisch eröffnet.

Fotos: (HäBo) Bebber

beschloss einstimmig, der Geschäftsordnung

des Stadtrates beizutreten.

Der neue Ortschaftsrat besteht aus

Ortsbürgermeisterin Martina Schön

(SPD), Stellvertreter Daniel Hill,

Erika Bähne, Marian Lingner (alle

CDU), Mirko Kuhnert (Linke) und

Veit Holscheider (NPD).

Der neu gewählte Ortschaftsrat (v.l.): Marian Lingner, Veit Holscheider, Erika

Bähne, Martina Schön und Daniel Hill mit Bürgermeister Enrico Schilling; es

fehlt Mirko Kunert.

Foto: (HäBo) Bebber

3


4 AUS GRÄFENHAINICHEN

Hänicher Bote

Bote

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17. Juli 2019

BSG-Handballerinnen im DHB-Pokal – Hänicher Bote verlost Freikarten

Bundesligist HC Rödertal kommt am 1. September in die Lindenallee

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

kommende Handballsaison wirft

immer mehr die Schatten voraus. Die

ersten Mannschaften haben schon mit

der Vorbereitung begonnen. Gar nicht

mehr so weit entfernt ist auch das

erste Pflichtspiel für die BSG Aktivist

Gräfenhainichen, dem amtierenden

sachsen-anhaltischen Landesmeister

und -pokalsieger.

Im Verein war man in der Sommerpause

bisher nicht untätig und machte

sich in Sachen Kaderplanung in die

Spur. Verlassen haben den Verein

Iza bela Rzeszotek und Michele Sandner

in bisher unbekannte Richtung.

Ihre Karriere beendet hat dagegen

Torfrau Lui sa Franke. Neu hinzugekommen

war Veronic Grätz noch vor

dem Pokalfinale in Magdeburg. Als

Linkshänderin wird ab sofort Evelyn

Schügner den Oberligisten verstärken.

„Geplant ist noch die Zusammenarbeit

mit zwei Rückraumspielerinnen aus

Halle und Hamburg“, verriet BSG-

Trainer Jens Bertuleit.

In gut zwei Monaten, also am 1. September,

steht mit dem DHB-Pokalspiel

gegen den HC Rödertal aus der 2.

Bundesliga das erste Pflichtspiel für

die neuformierte Mannschaft auf dem

Programm. Es ist in der Vereinsgeschichte

zugleich das erste Spiel gegen

einen Bundesligisten überhaupt. Der

aus dem sächsischen Großröhrsdorf

kommende Handballclub Rödertal,

dessen Spieler sich die „Rödertalbienen“

nennen, hat ebenfalls schon mit

den Vorbereitungen begonnen.

Zum Trainingsauftakt waren bei den

„Bienen“ neben den Spielerinnen des

letztjährigen Bundesligakaders mit

teils internationaler Erfahrung auch

die Neuzugänge Ann-Catrin Höbbel,

Beim Empfang des Bürgermeisters trug die Mannschaft noch feine Garderobe. Diese hat sie jetzt wieder mit der Sportkleidung

getauscht, um sich auf den Saisonstart im DHB-Pokal vorzubereiten.

Foto: (HäBo) Bebber

Saskia und Ronja Nühse, Kristina

Neubergerova und Pavlina Novotná dabei,

welche die abgewanderten Jessica

Jander, Kamila Szczecina, Egle Alesiunaite

und Yuko Minami möglichst

schnell ersetzen sollen.

Der Besuch des DHB-Pokalspiels am

1. September lohnt sich also in jedem

Fall, denn mit den „Rödertalbienen“

kommt auch internationales Handballflair

dorthin, wo es hingehört:

nach Gräfenhainichen. Aus diesem

Anlass stellt die BSG Aktivist Gräfenhainichen

auch Eintrittskarten für ein

Gewinnspiel zur Verfügung.

Der Hänicher Bote verlost unter den

richtigen Einsendern 3 x 2 Freikarten

für das Pokalspiel am 1. September gegen

den Bundesligisten HC Rödertal.

Hier die Frage: In welcher Liga

spielen die Handballfrauen der BSG

Aktivist Gräfenhainichen ab der

Saison 2019/20?

A: in der 3. Liga

B: in der 5. Liga

C: in der 4. Liga

D: in der 6. Liga

Scherzecke

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der richtigen Antwort an den Hänicher

Boten, Johann-Gottfried-Galle-Straße

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17. Juli 2019

Hänicher Bote

Bote

AUS DER REGION

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STECKBRIEF

Dieser Anblick einer Kunststoffbahn gehört in Zschornwitz bald der Vergangenheit

an.

Foto: (HäBo) Bebber

(Zschornewitz/HäBo/db). Die Freude

war riesengroß bei den Zschornewitzer

Keglern: Endlich flatterte die

entscheidende Zusage der Förderung

zur Sanierung ihrer Kegelbahn, konkret

des Belages, ins Haus. Am 15.

Juli startete die Umrüstung der Vier-

Bahnen-Anlage von einer Kunststoffauf

eine Segmentbahn.

„Schon im August können wir mit

der Fertigstellung rechnen“, schaut

Kegelchef Klaus-Peter Fiedler erwartungsvoll

in die Zukunft. Eingeweiht

werden soll die neue Bahn dann mit

dem Turnier der Freundschaft. Jetzt

aber gilt es für die Turbine-Kegler

erst einmal, die 52.000 Euro aus der

Förderung des Europäischen Landwirtschaftsfonds

für die Entwicklung

des ländlichen Raums (ELER) und

die 5.500 Euro Selbstbeteiligung in

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6 AUS GRÄFENHAINICHEN

Haus 4 des Paul-Gerhardt-Gymnasiums Gräfenhainichen

&

in Bad Düben

in der Filiale Pretzsch (Elbe)

ab sofort

bis zum

3.8.19

Hänicher Bote

Bote

Grundstein für Ersatzneubau gelegt / Haus 5 kann kommen

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Genau

92 Tage nach dem ersten Spatenstich

wurde nun am 2. Juli der

Grundstein für den Ersatzneubau des

Hauses 4 des Paul-Gerhardt-Gymnasiums

gelegt. Im Zuge dessen begrüßte

Landrat Jürgen Danneberg (Linke)

den Landtagsabgeordneten Siegfried

Borgwardt (CDU) und überbrachte

zugleich die frohe Kunde, dass es

seitens des Finanzministeriums eine

Zusage über knapp zwei Millionen

Euro Fördermittel für den Bau eines

fünften Hauses gibt.

Dann aber brachte er erst einmal

seine Hoffnung zum Ausdruck, dass

der Bau zügig und unfallfrei voranschreitet.

Natürlich hatten er und

die anderen Redner Zeitzeugen der

verschiedensten Art für die zu versenkende

Zeitkapsel mitgebracht.

Neben der aktuellen Ausgabe einer

Mitteldeutsche Zeitung fanden auch

Landrat Jürgen Danneberg, Schulleiter Roland Franke und Bürgermeister Enrico

Schilling (vorn von links) platzieren die Zeitkapsel mit Dokumenten und Gegenständen

für die Nachwelt.

Foto: (HäBo) Bebber

die einzelnen Grußworte zusammen

mit einer Sonderprägung einer

10-Euro-Münze den Weg in das Behältnis.

Bürgermeister Enrico Schilling

(CDU) gab den Schülern mit

auf den Weg: „Der Grundstein ist

der wichtigste Stein eines Gebäudes

so wie bei euch das erlernte Wissen

der Grundstein für euer zukünftiges

Leben ist.“

Er übergab neben seinem Grußwort

unter anderem auch einen aktuellen

Hänicher Boten für die Kapsel.

Schulleiter Roland Franke bedankte

sich beim Landkreis, der dieses

17. Juli 2019

Projekt angeschoben hat. Auch er

übergab sein zur Grundsteinlegung

überbrachtes persönliches Grußwort

zusammen mit einer Namensliste aller

derzeit am Gymnasium lernenden

Schüler und unterrichtenden Lehrer

dem Behältnis.

Architektin Susanne Schultze

wünschte sich, dass die Nutzer sorgsam

mit dem Gebäude umgehen werden

und übergab für die Kapsel einen

Stift zusammen mit einem Zollstock,

quasi das Handwerkszeug eines Architekten.

Unter großem Beifall und

Jubel der anwesenden Schüler versenkten

Schulleiter Roland Franke

zusammen mit Landrat Dannenberg,

Bürgermeister Schilling und der Architektin

Schultze die Zeitkapsel im

Mauerwerk. Der Metallzylinder ist

anschließend einbetoniert worden.

„Solange das Gebäude steht, werden

wir den Inhalt also nicht wiedersehen“,

sagt Franke. Im nächsten Sommer

soll das Haus 4 fertiggestellt und

seiner Bestimmung übergeben werden.

Bis dahin sollen planungsgemäß

3,2 Millionen Euro verbaut sein.

Erste Stadtratssitzung – Fortsetzung von Seite 2

Mehr Geld für Feuerwehr und Stadtrat

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Mit

der Zustimmung zur Neufassung

der Geschäftsordnung und der

Hauptsatzung gehen einige erste

Veränderungen einher. So darf

beispielsweise ein Ortsvorsteher

all das, was bislang auch ein Ortsbürgermeister

samt seinem Rat

darf. Des Weiteren bekommen die

Abgeordneten wie auch die Feuerwehrleute

etwas mehr Geld für ihre

Tätigkeit. Auch die Jugendwarte

profitieren von den Änderungen

und werden demnächst mit monatlich

40 Euro vergütet. Gleiches

gilt auch für Ortswehrleiter, jedoch

erhalten diese eine Aufwandsentschädigung

in Höhe von 90 Euro.

Nur der Gräfenhainichener Stadt-

wehrleiter bildet eine Ausnahme,

denn er bekommt monatlich 10

Euro mehr.

Diese Änderungen begrüßten durch

ausnahmslos alle Fraktionen mit

dem Wissen, was die Feuerwehren

in ihrer Freizeit alles für das Gemeinwohl

leisten. Ebenfalls um 10

Euro hat sich die monatliche Entschädigung

für die ehrenamtliche

Tätigkeit als Stadtrat erhöht, sodass

jetzt 60 Euro im Monat gezahlt werden.

Nach dieser fast schon als Sitzungsmarathon

zu bezeichnenden Beratung

geht der Stadtrat erst einmal in

eine kurze sitzungsfreie Zeit. Erst

am 24. September kommt das Gremium

wieder zusammen.

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17. Juli 2019

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Kommunalwahlen

Wir sagen Danke

(Möhlau/HäBo). Die Kandidaten der

Wählergemeinschaft Möhlau möchten

sich recht herzlich bei allen Wählern

bedanken, die uns zu den Kommunalwahlen

mit ihrer Stimme das Vertrauen

ausgesprochen haben.

Ihr Votum ist für uns Anlass und Verpflichtung,

im künftigen Stadtrat und

Ortschaftsrat eine politische Arbeit

zu machen, welche darauf zielt, die

gemeinsame Stadt zu entwickeln, das

Gemeinwohl zu stärken und Möhlauer

Interessen umzusetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns

auf diesem Weg als guter Ratgeber und

Mitstreiter in den öffentlichen Veranstaltungen

begleiten oder sich mit einer

Mitgliedschaft für die Stärkung unserer

Wählergemeinschaft entscheiden.

Der Vorstand

J. Albrecht

Vorsitzender

Senioren- und Krankenpflege

Du willst den

Leuten etwas

sagen,

lass es uns

zu ihnen

tragen.

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8 WAS – WANN – WO

Gräfenhainichener Carneval Club

Narren laden zum Haus- und Hoffest

(Gräfenhainichen/HäBo). Feierlaune

bei uns im GCC! Wir laden

ein zum traditionellen Familienfest

am 27. Juli. Ab 15 Uhr öffnen sich

die Tore in der Grünen Gasse. Gern

empfangen wir unsere Gäste zum gemütlichen

Zusammensein bei Kaffee

mit Musik und selbstgebackenem Kuchen.

Unsere kleinen Gäste können sich

auf einen tollen Nachmittag freuen.

Im letzten Jahr hatten wir sehr vielen

Kindern einen kleinen Traum erfüllt,

weil sie in ein echtes Feuerwehrauto

hineinklettern und alles bestaunen

durften. Aus diesem Grund haben wir

wieder die Freiwillige Feuerwehr eingeladen

und sie haben angekündigt,

dass sie mit den kleinen Gästen auch

eine „Spritztour“ durch die „grüne

Gasse“ anbieten werden. Was wäre

so ein Nachmittag ohne Zeit für Spaß

und ausgelassener Tollerei auf der

Hüpfburg. Da wird die Zeit wie im

Flug vergehen.

Ab 15.30 Uhr wartet der Kasperle im

Vereinsraum auf seine großen und

kleinen Gäste. Mit „Wenn der Kasperle

kommt“ wird er sein Publikum

erfreuen, zum Staunen und zum Lachen

bringen.

Die Abendveranstaltung wird mit der

„Happy Hour“ von 19 bis 20 Uhr eingeleitet.

Ab 20 Uhr gibt es dann viel

Zeit, um bei cooler Disco-Musik das

Tanzbein zu schwingen. Traditionell

gibt es im Verlaufe des Abends wieder

die „Spiele der Erwachsenen“.

Der Spaß steht dabei im Vordergrund

und jeder, der in den vergangenen

Jahren mitgemacht hat, erinnert sich

gern daran und spricht voller Freude

und Begeisterung davon, wie sie sich

den Herausforderungen stellten, und

den immer stärker werdenden Siegeswillen,

der sie antrieb. Verlierer

gibt es niemals, denn jeder Teilnehmer

kann sich über einen tollen Preis

freuen.

Wir sind vorbereitet und freuen uns

darauf, einen unterhaltsamen Abend

mit unseren Gästen zu erleben.

Mit karnevalistischen Grüßen

Cornelia Krismann

Unsere Angebote

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Hänicher Bote

Bote

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17. Juli 2019

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Open Air: Theater-Großprojekt in Wartenburg

„Rettet das Dorf“ vom 9. bis 11. August

(Wartenburg/HäBo). Im Kemberger

Ortsteil Wartenburg geht vom 9.

bis 11. August das außergewöhnliche

Theater-Großprojekt „Rettet das

Dorf“ über die Bühne – oder besser:

durch den Ort. Unter der Schirmherrschaft

des Bundestagsabgeordneten

Sepp Müller beteiligen sich 45

Schüler, 40 Erwachsene, 25 Spieler

und Musiker, Profis und Studenten

aus fünf Bundesländern mit Unterstützung

von weiteren 50 Aktiven

aus Wartenburg. Einlass ist jeweils

19 Uhr, Beginn um 20 Uhr vor der

Wartenburger Kirche.

Das Schauspiel wird nicht auf einer

festen Bühne präsentiert, sondern

mitten im Dorf an verschiedenen

Orten, unter freiem Himmel. Das

Publikum befindet sich mittendrin

im Geschehen und im Dorf als Bühne

und Ausstellungsraum zugleich.

Das Stück trägt den Titel „Rettet das

Dorf“ – ein Open-Air-Sommertheater

im Dorfzentrum mit Live-Musik

und künstlerischen Eingriffen in das

Dorfbild. Eine Mischung aus Straßentheater,

Thriller, Komödie und

neuem Volkstheater. Zusätzlich findet

am Samstag (10.08.), um 14 Uhr

ein Familiennachmittag statt mit

Spielen, Kaffeetafel, Lesung, etc.

Das für den Innovationspreis des

Fonds Soziokultur (Bundesstiftung)

nominierte und von der Lotto-Stiftung

und dem Land Sachsen-An-

halt geförderte Projekt beschäftigt

thematisch, was es heißt, wenn in

hunderten deutschen und europäischen

Dörfern schleichend Vereine,

Geschäfte sowie öffentliche und

kulturelle Einrichtungen ihre Arbeit

einstellen müssen.

Die Hälfte der Menschen in diesem

Land lebt im ländlichen Raum, in

Dörfern und Kleinstädten. Viele

schlagen seit Jahren Alarm, andere

halten einfach durch, vielen droht

der schleichende Untergang. Von einer

Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen

zwischen Stadt und Land

kann keine Rede mehr sein.

Die Künstlergruppe hat ein besonderes

Interesse daran, die teilweise

problematischen Entwicklungen im

ländlichen Raum in Folge von Abwanderung,

Arbeitsplatzverlust und

demografischem Wandel mehr ins

öffentliche Bewusstsein zu heben

und auch daran, mit künstlerischen

Methoden Dörfer neu zu entdecken,

kulturell zu beleben und dadurch attraktiver

zu machen, oder zumindest

Gespräche, Ideen und Aktivitäten

dazu anzuregen.

„Es gibt keinen besseren Ort, um

Theater zu machen, als ein Dorf, wie

Wartenburg“, behauptet die Künstlergruppe

„theatrale-angelegenheiten.de“.

Die Künstler haben im Sommer

2018 ihre Recherchen in und über

Wartenburg begonnen, um dieses

ungewöhnliche Theater- und Kunstprojekt

gemeinsam mit den Dorfbewohnern

zu entwickeln. Jetzt präsentieren

sie die Ergebnisse.

Der Eintritt kostet 8 bzw. 5 Euro.

Reservierungen werden per E-Mail

an ticket@theatrale-angelegenheiten.de

entgegengenommen. Informationen

erhält man unter info@

theatrale-angelegenheiten.de oder

auf www.wartenburg.de. Ein kostenloser

Bus transfer von Wittenberg

startet vom 9. bis 11. August jeweils

18.30 Uhr vor der Schlosskirche.

Gegen 23 Uhr geht es zurück.


17. Juli 2019

Hänicher Bote

Bote

30. Internationale hymnologische Studientagung

Besuch von Wissenschaftlern aus 18 Ländern

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am 3.

August ist wieder einmal die Welt in

Gräfenhainichen zu Gast. So oder anders

könnte es heißen, denn Gräfenhainichen

empfängt an diesem Tag

um 10 Uhr die Teilnehmer der 30.

Internationalen hymnologischen Studientagung

Wissenschaft. Konkret

handelt es sich um ein Internationales

Treffen der Hymnologen in den Franckeschen

Stiftungen zu Halle.

Da stellt sich zuerst einmal die Frage:

Was sich denn Hymnologen eigentlich?

Die Hymnologie selbst ist die

Lehre von gesungenen Hymnen und

Hymnendichtungen. Alle zwei Jahre

treffen sich die Hymnologen jedes

Mal in einem anderen Land zu ihren

Tagungen.

Bei der letzten 2017 in Dänemark

hat der Präsident der Paul-Gerhardt-

Gesellschaft, Prof. Dr. Konrad Klek,

den Teilnehmern vorgeschwärmt, wie

in Gräfenhainichen den Schülern und

Kindern das Liedgut Paul Gerhardts

nahegebracht wird. Gemeint war da-

mit vor allem das jährliche Paul-Gerhardt-Liedersingen

der Schulen. So

ist dann bei Klek die Idee gereift, die

Teilnehmer der diesjährigen Tagung

im Rahmen einer Exkursion einmal

die Stadt Gräfenhainichen zu zeigen.

Beginnend in der Kirche St. Marien

soll so den Wissenschaftlern aus

18 Ländern auf den Spuren des Kirchenliederdichters

neben der Paul-

Gerhardt-Kapelle auch das Paul-

Gerhardt-Haus gezeigt werden. Auch

wenn durch den Dreißigjährigen

Krieg nichts Authentisches mehr vom

berühmtesten Sohn der Stadt vorhanden

ist, so dürften die Gäste allein

schon von der Dauerausstellung in

der Paul-Gerhardt-Kapelle begeistert

sein.

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung

lädt die Stadt Gräfenhainichen, die

Kirche und der Paul-Gerhardt-Freundeskreis

deshalb alle interessierten

Bürger recht herzlich in die Kirche St.

Marien, denn hier werden die internationalen

Gäste 10 Uhr begrüßt.

WAS – WANN – WO

Verteilungsgebiet

Verteilungsgebiet

Möhlau

Jüdenberg

Zschornewitz

Gräfenhainichen

Burgkemnitz

Gossa

Strohwalde

Gröbern

Hänicher Bote

Interessante Lesung in Radis

(Radis/HäBo). Der LC Dübener Heide

e.V. organisiert am Mittwoch, den 21.

August, ab 17 Uhr eine Buchlesung mit

Dr. Dr. Gregor Hundeshagen im Radiser

Saal (Str. d. Friedens 19). Der Dessauer

Arzt, Bergsteiger und Triathlet stellt

sein Buch „Mein Seven Summits Weg“

Schmerz

Krina

Mescheide

Radis

Buchholz

Hohenlubast

Schköna

Tornau

Von der Besteigung des Everest und ...

vor und berichtet in Wort und Bild über

die Bewältigung der sieben Gipfel.

Besonders wird auf das Abenteuer am

Mount Everest eingegangen. Im Anschluss

kann das Buch auch erworben

werden. Informationen gern über den

Vereinsvorsitzenden Volker Kluge.

9

Heimat- und Jägerfest

Veranstaltungstipp

10. August hinter der Burgkemnitzer Heimatstube

PROGRAMM

ab 12 Uhr

„Donner vom Standböller“ mit Friedrich Mrosk und gleich danach

die Jagdhornbläser der Jägerschaft Bitterfeld e.V.

• Vorstellung des Kindergartens „Eichhörnchen“

• Gesangsduo „Dancing Angels“

• Disco mit Manfred und weiteres gemischtes Programm

• Schau verschiedener Oldtimer

• Riesenrutsche

• Kinderbeschäftigung mit ZEUSS e.V. Gröbern

• Die regionale Jägerschaft präsentiert das „Lernort-Natur-Mobil“,

Trophäenschau, Bau von Nistkästen und weiter interessante Dinge

• 11 – 16 Uhr: Preisschießen mit dem Schützenverein Krina e.V.

• Infostand des Naturparks Verein Dübener Heide e.V.

• Infostand Pilzberatung – FG Mykologie Wolfen

• Hufschmied, Korbflechter

• Stand Kräuter, Imker, Teehandel und vieles mehr!

• Mittelalterliches Spektakel mit Katapult und Bogenschießen vom Burgkemnitzer

Heimat- und Naturverein e.V.

• Feuerwehrförder- und Technikverein Burgkemnitz – Ausstellung/Vorführung

Programmänderungen vorbehalten

Sie werden versorgt:

Prima Erbsensuppe aus der Feldküche, Wildschwein am Spieß, Wildgulasch,

Original Burgkemnitzer Eierkuchen, Bratwurst, Räucherfisch, Fettschnitten, gebackener

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Pfälzer Wein, Brennerei-Spezialitäten der Firma Scheithauer, Fassbier, alkoholfreie

Getränke, Fassbrause/Ententeich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Der Burgkemnitzer Heimat- und Naturverein e.V.

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10 VOM SPORTGESCHEHEN

Inh.: Maik Glaser

29. Zschornewitzer Ruderregatta

(Zschornewitz/HäBo). Es war wie in

den anderen Jahren eine tolle Werbung

für den Rudersport und vor allem eine

große Herausforderung des Zschornewitzer

Ruderclubs als Gastgeber!

Die Ruderfamilie um Vereinsvorsitzenden

Thomas Renner hatte schon in

den Tagen zuvor Meisterliches geleistet!

Die Palette reichte vom Herrichten

des Sattelplatzes für Bootswagen und

Boote, Mähen der Rasenflächen im

Bereich des Sattel- und Zeltplatzes für

über 400 Sportler und 430 Boote vom

Einer bis zum Achter sowie Aufbau

der Technik für die Ampelstartanlage

sowie der Technik für Übertragung

der Rennen und Unterhaltung der

Zuschauer im Geschäftszimmer.

Transporte der Steganlagen vom Ruderzentrum

zum Sattelplatz gehörten

auch dazu.

Trainerin Andrea Senst trug die Last

der Anmeldungen der jeweiligen Rennen

im Vorfeld, die Bestellung von

Pokalen und Sieger-T-Shirts sowie die

Einteilung der Medaillenkinder für die

Siegerehrungen. Auch die Bestellung

von TOI-Toiletten und Stellung eines

Containers der Firma Rosenau waren

im Regieplan verankert. Die Frauen

des ZRC standen auch ihren „Mann“

und beklebten die unzähligen Gold-,

Silber- und Bronzemedaillen für die

Sieger und Platzierten. Und da waren

noch die Motorbootfahrer, die

die Kampfrichter zu den jeweiligen

Rennen chauffierten. Nicht unerwähnt

sollen die Transporte der vielen Müllkübel

am Zelt- und Sattelplatz und

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Ein Blick hinter die Kulissen

das Aufstellen von Verkehrsschildern

für die Sicherheit auf der Landstraße

zwischen Zschornewitz und Burgkemmnitz

sein.

Die größte Herausforderung war jedoch

der derzeitige niedrige Wasserstand

der Regattastrecke seit Wochen.

Da im Startbereich bei 1.000 Meter zu

wenig Wasser war, entschied man sich,

die Wettkampfstrecke um 60 Meter zu

verkürzen und ein 6-Boote-Start zu

ermöglichen. Mit sehr viel Aufwand

wurde eine neue Startlinie mit Bojen

installiert und für den Starter ein neues

Startpodest errichtet sowie das elektrische

Startkabel für die Ampelanlage

neu verlegt.

Nicht zu vergessen sind die Arbeiten

der Zschornewitzer Ruderer im

Vorfeld für das Zielgericht, im Geschäftszimmer

mit Computer, Drucker

und Zielkamera und der Aufbau des

Kuchenzeltes, Festzeltgarnituren und

einen Pavillon für die Schiedsrichter

sowie diverse Sonnenschirme, denn

der Wettergott meinte es mit der Sonne

recht warm. Im Laufe der Regattatage

wurde das Team des ZRC für ihre

Mühen und Engagement von allen

Vereinen gelobt, in welcher Art und

Weise solch eine Regatta ohne Probleme

in Eigenregie gelang.

Als alle Bootswagen und Sportler

vom „Hof“ fuhren, waren es wieder

die fleißigen Helfer vom ZRC und

viele Eltern, die Sattel- und Zeltplatz

sowie das gesamte Gelände sauber

verließen. Unter dem Motto „Viele

Hände – schnelles Ende“ wurden die

Steganlagen, die Technik, Verkehrsschilder

und Mülltonnen wieder zum

Ruderzentrum transportiert. Dafür gilt

allen Beteiligten unser großer Dank. In

einem Jahr – zur 30. Landesmeisterschaft

– hoffen die Ruderer auf einen

akzeptablen Wasserstand, das auch in

Zukunft Zschornewitz Austragungsort

der Landermeisterschaft von Sachsen-

Anhalt bleibt! Falk Brämer

Trainerin Andrea Senst markiert den

neuen Startstab. Fotos: privat

Hänicher Bote

6. Landesjugendspiele in Halle

(Halle/HäBo). Am 29. und 30. Juni

fanden in Halle (Saale) die 6. Landesjugendspiele

Sachsen-Anhalt in den Sommersportarten

statt. Am Start waren fast

2.000 junge Sportlerinnen und Sportler

sowie Helferinnen und Helfer aus ganz

Sachsen-Anhalt. Vom Zschornewitzer

RC nahmen 14 Sportler der Altersklasse

(AK) 12 und jünger teil.

Los ging es am Samstag mit dem

Athletik-Wettkampf. Die fünf Disziplinen

Kastenbumerang, Hockwende,

Aufrichten aus der Rücklage, Klimmziehen

im Schrägliegehang und Hindernislauf

mussten absolviert werden.

In jeder einzelnen Disziplin gab es

einen Sieger. Dort holten wir die ersten

Medaillen. Am Abend fuhren wir mit

der Straßenbahn zur Peißnitzinsel, was

(Gräfenhainichen/HäBo). Der

Schachnachwuchs aus Gräfenhainichen

hat eine starke Saison (fast)

beendet. Sowohl im Mannschafts- als

auch im Einzelspielerbereich wurden

Landesmeistertitel errungen. Höhepunkt

im Mannschaftsspielbetrieb

war der erstmalige Gewinn des Landesmeistertitels

in der Altersklasse

U20.

Dabei begann die Serie eher durchwachsen

für die junge Mannschaft,

sodass am letzten Spieltag ein Sieg

mit drei Punkten Vorsprung in Köthen

nötig war, um das erklärte Saisonziel

zu erreichen. Nach einem hochspannenden

Verlauf und Siegen von Till

Stockmann, Philipp Richter, Dominik

Wilhelm und Alexander Walter

und einem Unentschieden von Carl

Koppe stand der 4,5:1,5-Auswärtssieg

fest und der Landesmeisterpokal

konnte in die Höhe gestemmt werden.

In der nächsten Saison darf man nach

diesem Erfolg erstmals in der Jugendbundesliga

Nordost antreten und sich

mit den stärksten Mannschaften aus

Bote

17. Juli 2019

Zschornewitzer RC holte 31 Medaillen

für einige schon ein tolles Erlebnis

war, denn wo können wir schon mal

Straßenbahn fahren.

Die Sportjugend Sachsen-Anhalt

organisierte ein großes „After-Sports-

Event“ mit der MDR Sputnik Heimattour.

Des Weiteren gab es noch einige

Stände, wo man seine Geschicklichkeit

ausprobieren konnte.

Zurück in unserer Unterkunft hieß es

21.30 Uhr Nachtruhe. Am nächsten

Morgen begann der zweite Wettkampftag,

wo alle in einer Zeit von

fünf Minuten und einer Frequenz von

24 auf dem Ergometer ruderten.

Nach der Siegerehrung fuhren wir

glücklich nach Hause und jeder hatte

mindestens eine Medaille im Gepäck.

Andrea Senst

Die Sportler vom Zschornewitzer RC sahnten an der Saale kräftig ab. Foto: privat

Gräfenhainichens Schachnachwuchs

U20 nächste Saison Jugendbundesliga

Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

auseinandersetzen.

Neben der U20 konnten auch in den

Altersklassen U10 (3. Platz im Bezirk),

U12 (4. Platz im Land), U14 (7.

Platz im Land) und U16 (3. Platz im

Land) gute Ergebnisse erzielt werden.

Im Einzelspielerbereich gewann Alexander

Walter den Landesmeistertitel

in der Altersklasse U12. In einem

spannenden Turnier ließ er am Ende

die favorisierte Konkurrenz hinter

sich. Magnus Kuhlmann gewann in

der U10 ebenso wie Till Stockmann

in der U14 jeweils die Silbermedaille

bei den Landesmeisterschaften. Alle

drei qualifizierten sich mit diesen

Erfolgen für die Deutschen Meisterschaften.

Magnus Kuhlmann und Alexander

Walter erzielten dabei Ergebnisse, die

im Bereich der Erwartungen lagen.

Till Stockmann konnte aus privaten

Gründen nicht teilnehmen, wird aber

Anfang August bei den Jugendeuropameisterschaften

in Bratislava mitspielen.

Uwe Kurth


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 7/2019

17. Juli 2019

Allgemeine Verwaltung

Sprechzeiten der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem

2. Donnerstag im Monat von 17 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,

Markt 1, im Erdgeschoss (Haupteingang), Zimmer 1a, statt. Die

Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch für Sie erreichbar:

034953 / 357-21

Die Termine für das Jahr 2019 ergeben sich damit wie folgt:

Donnerstag, 8. August 2019 Donnerstag, 12. September 2019

Donnerstag, 10. Oktober 2019 Donnerstag, 14. November 2019

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Informationen aus Möhlau

Bildung und Soziales

D. Hellmann

Vorsitzende der Schiedsstelle

Sprechzeiten des Möhlauer Ortsbürgermeisters:

Die Sprechzeiten werden durch Aushang bekannt gegeben oder sind in der

Bibliothek zu erfragen.

Marek Pannicke

Ortsbürgermeister

Büro:

Schulstraße 1 (ehemalige Grundschule)

06772 Gräfenhainichen, Tel.: 034953 / 26 55 60

Satzung über die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen

und in Tagespflege innerhalb der Stadt Gräfenhainichen (Neufassung)

Auf der Grundlage der §§ 5, 8 und 45 des Kommunalverfassungsgesetzes des

Landes Sachsen-Anhalt (KVG LSA) vom 17. Juni 2014 (GVBl. LSA S. 288) in

der derzeit gültigen Fassung i.V.m. § 90 Absatz 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch

(SGB VIII) in der derzeit gültigen Fassung sowie des Gesetzes zur Förderung

und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege des Landes

Sachsen-Anhalt (KiFöG LSA) vom 5. März 2003 (GVBl. LSA S. 48), zuletzt geändert

durch Fünftes Gesetz zur Änderung des KiFöG LSA vom 13. Dezember

2018 (GVBl. LSA Nr. 27/2018) hat der Stadtrat der Stadt Gräfenhainichen in

seiner Sitzung am 11. Juni 2019 folgende Satzung beschlossen:

§ 1 Träger der Tageseinrichtungen

(1) Innerhalb der Stadt Gräfenhainichen befinden sich folgende Kindertageseinrichtungen:

in Gräfenhainichen:

1. Kinderkrippe „Zwergenland“,

Eisenbahnstraße 10

2. Kindertagesstätte „Sonnenblume“,

Gartenstraße 113

3. Hort „Kinderspaß“,

Lindenallee 5

4. Kindertagesstätte „Regenbogen“,

Wilhelm-Pieck-Straße 16

5. Kindertagesstätte „Spatzennest“,

Am Hain 11

in Jüdenberg:

6. Kindertagesstätte „Max und

Moritz“, Jüdenberger Hauptstraße

22b

- für Kinder im Alter von acht Wochen

bis zu 3 Jahren

- für Kinder im Alter von einem Jahr

bis zum Schuleintritt

- für Kinder vom Schuleintritt bis zur

Versetzung in den 7. Schuljahrgang

- für Kinder ab 2 Jahre bis zum

Schuleintritt

- für Kinder im Alter ab 11 Monate

bis zum Schuleintritt

- für Kinder im Alter von einem Jahr

bis zur Versetzung in den 5. Schuljahrgang

in Schköna:

7. Kindertagesstätte

„Gänseblümchen“,

Schmiedeberger Straße 24

in Tornau:

8. Kindertagesstätte

„Heideknirpse“,

Dübener Straße 11

in Zschornewitz:

9. Kindertagesstätte „Zwergen-Kolonie“,

Golpaer Straße 9

10. Hort „Zwergen-Kolonie“,

Golpaer Straße 1

11. Integrative Kindertagesstätte

„Kribbel-Krabbel-Käfer-Haus“,

Friedrich-Ebert-Straße 26a

in Möhlau:

12. Kindertagesstätte „Bummi“,

Neue Heinestraße 5a

- für Kinder im Alter von 8 Wochen

bis zur Versetzung in den 5. Schuljahrgang

- für Kinder im Alter von 8 Wochen

bis zur Versetzung in den 5. Schuljahrgang

- für Kinder im Alter von einem Jahr

bis zum Schuleintritt

- für Kinder vom Schuleintritt bis zur

Versetzung in den 7. Schuljahrgang

- für Kinder im Alter von 8 Wochen

bis zum Schuleintritt

- für Kinder im Alter von 8 Wochen

bis Versetzung in den 7. Schuljahrgang

(2) Die in Absatz 1 genannten Kindertageseinrichtungen werden als öffentliche

und gemeinnützige Einrichtungen nach Maßgabe der Bestimmungen des

KiFöG LSA durch die Stadt Gräfenhainichen selbst betrieben oder befinden

sich in freier Trägerschaft.

(3) Unter den Voraussetzungen des § 24 Absatz 2 bis 4 des Achten Buches

Sozialgesetzbuch (SGB VIII) kann Tagespflege alternativ und ergänzend

zur Förderung und Betreuung in einer Tageseinrichtung angeboten werden.

§ 2 Ziel und Aufgaben der Kinderbetreuung

(1) In Tageseinrichtungen und in Tagespflege soll die Entwicklung des Kindes

zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit

gefördert werden.

(2) Die Träger der Tageseinrichtungen und Tagespflegestellen gestalten die

Umsetzung des im KiFöG LSA formulierten Betreuungs-, Bildungs- und

Erziehungsauftrages in eigener Verantwortung.

(3) Jede Tageseinrichtung hat nach einer Konzeption und einem durch den Träger

frei zu wählenden Qualitätsmanagementsystem zu arbeiten.

§ 3 Anspruch und Aufnahme

(1) Die Inanspruchnahme der in § 1 Absatz 1 genannten Kindertageseinrichtungen

oder einer Tagespflege erfolgt nach Maßgabe dieser Satzung. Durch sie

entsteht ein öffentlich-rechtliches Benutzungsverhältnis.

(2) Jedes Kind mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Stadt Gräfenhainichen hat

bis zum Schuleintritt Anspruch

a) auf einen ganztägigen Platz in einer Tageseinrichtung von bis zu 8 Stunden

je Betreuungstag oder bis zu 40 Wochenstunden

b) auf eine erweiterte ganztägige Betreuung in einer Tageseinrichtung von

bis zu 10 Stunden je Betreuungstag oder bis zu 50 Wochenstunden

vom Schuleintritt bis zur Versetzung in den 7. Schuljahrgang Anspruch

a) auf einen ganztägigen Platz im Hortbereich von bis zu 6 Stunden je Schultag,

b) auf eine erweiterte ganztägige Betreuung im Hortbereich von bis zu 10

Stunden je Betreuungstag oder bis zu 50 Wochenstunden während der

Schulferien

(3) Ein erweiterter ganztägiger Anspruch liegt in der Regel dann vor, wenn

die Eltern hinreichende Gründe anmelden, die eine erweiterte ganztägige

Betreuung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bei Ausbildung, Fortbildung

oder Studium oder aufgrund von Pflege, Krankheit oder anderer

Verpflichtungen erfordern.

(4) Bestehen im Einzelfall erhebliche Zweifel an der Erforderlichkeit eines

erweiterten ganztägigen Platzes, kann der zuständige örtliche Träger der


Seite 12 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juli 2019

öffentlichen Jugendhilfe entsprechende Nachweise von den Eltern verlangen.

(5) Ein Rechtsanspruch auf die Aufnahme in eine bestimmte Tageseinrichtung

besteht nicht. Die Eltern können jedoch im Sinne ihres Wunsch- und Wahlrechtes

gemäß § 3b KiFöG LSA im Rahmen freier Kapazitäten zwischen den

verschiedenen Tageseinrichtungen am Ort ihres gewöhnlichen Aufenthaltes

oder an einem anderen Ort wählen, sofern dies nicht mit unverhältnismäßigen

Mehrkosten verbunden ist.

(6) Kindern mit gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb der Stadt Gräfenhainichen

kann, soweit vorhanden, ein Platz in einer Tageseinrichtung innerhalb der

Stadt Gräfenhainichen zur Verfügung gestellt werden.

(7) Vor Aufnahme eines Kindes in der Tageseinrichtung ist ein schriftlicher

Nachweis über eine stattgefundene ärztliche Beratung in Bezug auf einen

vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

ausreichenden Impfschutz des Kindes zu erbringen und eine

ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung und über die

Durchführung der für das Alter gemäß § 26 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,

vorgesehenen Kinderuntersuchungen oder, soweit die Kinder

nicht gesetzlich versichert sind, einer gleichwertigen Kinderuntersuchung

vorzulegen. Ob in einer Kindereinrichtung die gesundheitliche Eignung

eines Kindes nach einer Erkrankung durch eine ärztliche Bescheinigung

nachzuweisen ist, legt der Träger mit Zustimmung des Kuratoriums fest.

§ 4 Öffnungs- und Betreuungszeiten

(1) Die in § 1 benannten Tageseinrichtungen sind in der Regel von montags

bis freitags in der Zeit von 6.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Über die konkreten

Öffnungs- und Betreuungszeiten der jeweiligen Einrichtung entscheidet der

Träger mit Zustimmung des Kuratoriums unter Berücksichtigung des Bedarfs

und der Möglichkeiten der Einrichtung.

(2) Grundsätzlich werden folgende Betreuungszeiten angeboten:

a) Für den Krippen- und Kindergartenbereich eine Betreuung von mindestens

20 Wochenstunden regelmäßig am Vormittag und dann jeweils stündlich

bis zur Betreuung mit bis zu 55 Wochenstunden.

b) Für den Hortbereich werden in der Schulzeit ab 2 Stunden und dann

jeweils stündlich bis zu 6 Stunden tägliche Betreuungszeit angeboten. In

der Ferienzeit beträgt die täglich angebotene Betreuungszeit ab 5 bis zu

11 Stunden.

(3) Die Tageseinrichtungen werden ganzjährig betrieben. An Wochenenden und

gesetzlichen Feiertagen sind die Einrichtungen geschlossen. An Brückentagen,

zwischen Weihnachten und Neujahr sowie für die Dauer von zwei

Wochen während der Sommerferien sind die Tageseinrichtungen in der Regel

geschlossen. Bei einem nachweislichen Bedarf wird die Betreuung alternativ

in einer anderen Einrichtung abgesichert. Schließzeiten, auch darüber hinausgehende,

sowie die Absicherung der Betreuung bei Bedarf sind vom Träger

im Benehmen anderer Träger und mit Zustimmung des Elternkuratoriums

jeweils bis 1. Dezember für das kommende Kalenderjahr festzulegen. Diese

werden dann in den Tageseinrichtungen rechtzeitig bekannt gemacht. Der

Bedarf sollte bis zum 31. März des laufenden Jahres in den Einrichtungen

angemeldet werden.

§ 5 An- und Abmeldungen, Änderungen

(1) Die Eltern haben ein Recht auf laufende Anmeldung. Abmeldungen sind

jeweils zum Monatsende mit einer Frist von 3 Monaten möglich. Über Ausnahmen

aus wichtigem Grund entscheidet der Träger im pflichtgemäßen

Ermessen.

Der Einrichtungsträger kann die Betreuungsvereinbarung zum 1. des darauffolgenden

Monats kündigen

bei wiederholt groben Verstößen der Eltern gegen Festlegungen dieser

Satzung bzw. der Hausordnung, nachdem mindestens einmal schriftlich

abgemahnt wurde;

bei Kostenbeitragsrückständen von mehr als 2 Monaten, solange bis der

Rückstand beglichen ist oder auf Antrag eine Stundung durch den Träger

gewährt wurde.

Eine Wiederaufnahme, auch in eine andere Kindertageseinrichtung der Stadt

Gräfenhainichen, ist nur bei künftiger Zahlung des laufenden Kostenbeitrages

und gleichzeitiger Zahlung rückständiger Beiträge möglich.

(2) Für die Betreuung schulpflichtiger Kinder haben die Eltern die Anmeldung

spätestens zur Schulanmeldung oder zum Schulhalbjahr für das kommende

Schuljahr vorzunehmen, wenn nicht wichtige Gründe geltend gemacht

werden, die eine andere Frist rechtfertigen.

(3) Sich ändernde Betreuungszeiten gelten zu Beginn des nächsten Monats.

Ausnahmen sind in begründeten Fällen möglich.

(4) An- und Abmeldungen sowie die Änderung der Betreuungszeiten bedürfen

der Schriftform.

(5) Über die Aufnahme und Betreuung des Kindes sowie die tägliche, von den

Eltern nach ihren individuellen Bedürfnissen zu wählende Betreuungszeit

schließt der Träger der Einrichtung bzw. der von ihm Beauftragte mit den

Eltern eine Betreuungsvereinbarung ab.

(6) Eine Aufnahme von Gastkindern kann nur in begründeten Fällen und nur

für einen begrenzten Zeitraum tage- oder wochenweise gewährt werden.

Die Dauer der Aufnahme ist vom Grund der notwendigen Gastbetreuung

abhängig. Gastkinder sind Kinder, die nur für einen begrenzten Zeitraum

aufgenommen und ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Einzugsbereich

der Stadt Gräfenhainichen haben. Die Aufnahme ist beim Träger schriftlich

zu beantragen und erfolgt nur, wenn die Gesamtkapazität der Einrichtung

dadurch nicht überschritten wird.

§ 6 Allgemeine Pflichten

(1) Die Eltern sind verpflichtet, die vereinbarten Betreuungsstunden und vereinbarte

Bringe- und Abholzeiten einzuhalten bzw. nicht zu überschreiten. Kann

das Kind die Einrichtung wegen Krankheit nicht besuchen, ist die Leitung der

Einrichtung umgehend über das Fehlen des Kindes und die voraussichtliche

Fehlzeit zu informieren.

(2) Wenn der begründete Verdacht besteht, dass das Kind an einer ernsten ansteckenden

Krankheit (Infektionsschutzgesetz § 34 Absatz 1) leidet,

- sind die Eltern verpflichtet, das Kind unverzüglich einem Arzt vorzustellen.

Das Kind muss während dieser Zeit der Kindereinrichtung fern bleiben;

- sind die Eltern nach Aufforderung durch die Betreuungskraft zur Abholung

des Kindes aus der Einrichtung verpflichtet;

- ist die Leitung der Einrichtung unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen.

(3) Bei medizinischen Notfällen ist die Einrichtung verpflichtet, unverzüglich

einen Arzt zu kontaktieren, wenn die Eltern nicht erreichbar sind.

(4) Die Leitung bzw. deren Beauftragte der Einrichtung ist berechtigt, im Krankheitsfall

die Eltern des betreffenden Kindes zu benachrichtigen sowie, wenn

erforderlich, die Annahme eines sichtbar kranken Kindes zu verweigern.

(5) Sollen die Kinder ohne Begleitung der Eltern die Tageseinrichtung aufsuchen

und verlassen, bedarf es einer schriftlichen Festlegung der Eltern. Für das

Abholen der Kinder durch andere Personen ist ebenfalls eine schriftliche

Genehmigung der Eltern erforderlich.

§7 Mitwirkung der Eltern

Die Mitwirkung der Eltern an der Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages

erfolgt nach Maßgabe des § 19 KiFöG LSA in der derzeit gültigen Fassung.

§ 8 Aufsichtspflicht, Unfallversicherung und Haftung

(1) Die Aufsichtspflicht beginnt mit der Übergabe des Kindes an das Fachpersonal

und endet mit Übergabe des Kindes an die Eltern oder einen von diesen

durch schriftliche Vollmacht Beauftragten oder mit alleinigem Verlassen des

Kindes aus der Tageseinrichtung, sofern eine schriftliche Genehmigung der

Eltern vorliegt.

(2) Während des Aufenthaltes des Kindes in den Tageseinrichtungen oder in

Tagespflege besteht für die Kinder gesetzlicher Unfallschutz.

(3) Die Träger der Tageseinrichtungen, Tagespflegestellen sowie die Tageseinrichtungen

selbst haften nicht für den Verlust oder die Beschädigung von

Kleidungsstücken und mitgebrachten Gegenständen der Kinder. Das Tragen

von Ketten ist für Kinder von null bis sechs Jahren nicht gestattet.

§ 9 Verpflegung

(1) Auf Wunsch der Eltern erfolgt die Bereitstellung einer kindgerechten Mittagsversorgung

in der jeweiligen Tageseinrichtung.

(2) Die Verpflegungskosten tragen die Eltern und sind an den vertraglich gebundenen

Essenversorger zu entrichten. Dazu gehören die Kosten für Lebensmittel,

Zubereitung und Lieferung der angebotenen Speisen und Getränke.

(3) Bei nicht rechtzeitiger Zahlung oder Nichtzahlung der Verpflegungskosten

hat das Kind keinen Anspruch auf Verpflegung.

§ 10 Hausordnung

(1) Die Leitung der Tageseinrichtung erarbeitet unter Beteiligung des Kurato-


17. Juli 2019 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen Seite 13

riums eine Hausordnung für die jeweilige Einrichtung.

(2) In der Hausordnung sind u.a. die jeweiligen Öffnungszeiten sowie sonstige

Beziehungen zwischen der Tageseinrichtung und den Eltern zu regeln.

(3) Die Hausordnung ist von den Eltern bei der Anmeldung durch Unterschrift

als verbindlich anzuerkennen.

§ 11 Kostenbeitrag

Für die Inanspruchnahme der Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen

und in Tagespflege gemäß dieser Satzung wird von den Eltern ein Kostenbeitrag

erhoben. Dieser ist auf der Grundlage von § 13 des KiFöG LSA in einer

gesonderten Kostenbeitragssatzung geregelt.

§ 12 Gemeinnützigkeit

(1) Die Kindertageseinrichtungen verfolgen ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Zwecke im Sinne des Abschnitts – steuerbegünstigte Zwecke

– der Abgabenordnung.

(2) Die Kindertageseinrichtungen sind selbstlos tätig. Sie verfolgen in erster

Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Die Mittel der Kindertageseinrichtungen dürfen nur für satzungsgemäße

Zwecke verwendet werden.

(4) Die Gesellschafter dürfen keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen

Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten.

(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd

sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(6) Bei Auflösung der Kindertageseinrichtungen oder Wegfall des steuerbegünstigten

Zweckes fällt das Vermögen der Kindertageseinrichtungen an die Stadt

Gräfenhainichen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige

Zwecke zu verwenden hat.

§ 13 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 1. August 2019 in Kraft. Gleichzeitig treten folgende

Satzungen außer Kraft:

• Satzung über die Betreuung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen der

Stadt Gräfenhainichen vom 9. Juli 2013 und 1. Änderung vom 1. Dezember 2015

Gräfenhainichen, den 12. Juni 2019

Enrico Schilling

Bürgermeister

Satzung

über die Erhebung von Kostenbeiträgen für die Inanspruchnahme und

Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege

innerhalb der Stadt Gräfenhainichen (Kostenbeitragsatzung Kitas)

Auf der Grundlage der §§ 8 und 45 des Kommunalverfassungsgesetzes des

Landes Sachsen-Anhalt (KVG LSA) vom 17. Juni 2014 (GVBl. LSA S.288) in

der derzeit geltenden Fassung, des Absatz 1, § 90 des Achten Buches Sozialgesetzbuch

(SGB VIII) in der derzeit gültigen Fassung sowie § 13 des Gesetzes

zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege

des Landes Sachsen-Anhalt (KiFöG LSA) vom 5. März 2003 (GVBl.

LSA S 48), zuletzt geändert durch Fünftes Gesetz zur Änderung des KiFöG LSA

vom 13. Dezember 2018 (GVBl. LSA Nr. 27/2018) und der Regelungen des

Verwaltungsvollstreckungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (VwVG LSA)

in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Februar 2015 hat der Stadtrat der

Stadt Gräfenhainichen in seiner Sitzung am 11.06.2019 folgende Kostenbeitragsatzung

beschlossen:

§ 1 Geltungsbereich

Diese Satzung regelt die Erhebung von Kostenbeiträgen für die Inanspruchnahme

von Angeboten der Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen

und in Tagespflegestellen innerhalb der Stadt Gräfenhainichen.

§ 2 Kostenbeitrag

(1) Die Höhe des Kostenbeitrages für die Inanspruchnahme von Angeboten

der Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in

Tagespflegestellen bemisst sich nach Betreuungsart und zeitlichem Betreuungsumfang.

Dazu erfolgt der Abschluss einer entsprechenden Betreuungsvereinbarung.

(2) Der Kostenbeitrag wird durch die Stadt Gräfenhainichen, in deren Gebiet

das Kind betreut wird, nach Anhörung der Träger von Tageseinrichtungen

und der Gemeindeelternvertretung sowie nach Zustimmung des örtlichen

Trägers der öffentlichen Jugendhilfe festgelegt.

(3) Die jeweilige Höhe der Kostenbeiträge ergibt sich aus der Anlage „Kostenbeiträge“,

die Bestandteil dieser Satzung ist.

§ 3 Kostenbeitragsschuldner

(1) Kostenbeitragsschuldner sind die Eltern des Kindes, das eine Kindertageseinrichtung

oder eine Tagespflegestelle besucht. Mehrere Kostenbeitragsschuldner

haften als Gesamtschuldner.

(2) Andere Personensorgeberechtigte treten an die Stelle der Eltern, soweit ihnen

nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) die Personensorge

zusteht.

§ 4 Entstehung und Beendigung der Kostenbeitragsschuld

(1) Für die Inanspruchnahme von Angeboten der Förderung und Betreuung eines

Kindes in einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflege ist ein Kostenbeitrag

zu entrichten.

(2) Der Kostenbeitrag entsteht mit der Bereitstellung des Betreuungsplatzes in

einer Kindertageseinrichtung oder in einer Tagespflegestelle und endet mit

dem Wirksamwerden der Abmeldung bzw. Kündigung.

(3) Die Kostenbeiträge sind auch bei Abwesenheit des Kindes durch Krankheit,

Urlaub, Kur und ähnliches sowie während der Betriebsruhe und festgelegten

Schließzeiten zu entrichten und haben keinen Einfluss auf die Höhe des zu

zahlenden Kostenbeitrages.

(4) Die Regelungen in den Absätzen 1 bis 3 finden auf Gastkinder sowie Hortkinder

mit ausschließlicher Ferienbetreuung entsprechend Anwendung.

§ 5 Fälligkeit, Zahlung und Verzug

(1) Der Kostenbeitrag wird monatlich erhoben. Er ist jeweils zum 5. eines Monats

fällig.

(2) Zu Beginn des Betreuungsverhältnisses ergeht ein entsprechender Kostenbeitragsbescheid,

der auch für die Folgemonate gilt, solange sich die

Berechnungsgrundlagen nicht ändern. Die Erhebung kann auf Träger von

Tageseinrichtungen übertragen werden.

(3) Bei Anmeldung beginnt die Pflicht zur Zahlung des Kostenbeitrages mit

dem Monat, in dem das Kind in die Einrichtung aufgenommen wird. Bei

Abmeldung endet die Pflicht zur Zahlung des Kostenbeitrages mit Ablauf

der Kündigungsfrist. Das heißt, der Kostenbeitrag ist unabhängig vom Zeitpunkt

der An- und Abmeldung immer für einen vollen Monat zu entrichten.

(4) Ändern sich im laufenden Monat Art und/oder Umfang der Betreuung, wird

der Kostenbeitrag zu Beginn des darauffolgendes Monats angepasst.

(5) Bei Gastkindern wird der Kostenbeitrag nach den Tagen der vereinbarten

Inanspruchnahme der Betreuung tageweise oder je angefangene Woche, bei

Hortkindern mit ausschließlicher Ferienbetreuung je angefangene Woche

erhoben.

(6) Die nach dieser Satzung erhobenen Kostenbeiträge unterliegen der Beitreibung

im Wege der Verwaltungsvollstreckung.

§ 6 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 1. August 2019 in Kraft. Gleichzeitig treten die Satzung über

die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen der Stadt Gräfenhainichen

vom 9. Juli 2013 sowie die 1. Änderung vom 1. Dezember 2015 außer Kraft.

Gräfenhainichen, den 12. Juni 2019

Enrico Schilling

Bürgermeister


Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juli 2019

Kostenbeiträge für die Inanspruchnahme der Betreuung in den

Tageseinrichtungen oder Tagespflegestellen der Stadt Gräfenhainichen

gültig ab 1. August 2019

Betreuungsart

Kinderkrippe

(für Kinder bis zu 3 Jahre)

Kindergarten

(für Kinder ab 3 Jahre

bis zum Schuleintritt)

Betreuungsumfang (Stunden je

Betreuungstag/Wochenstunden)

bis zu 4 Stunden täglich/

20 Wochenstunden

bis zu 5 Stunden täglich/

25 Wochenstunden

bis zu 6 Stunden täglich/

30 Wochenstunden

bis zu 7 Stunden täglich/

35 Wochenstunden

bis zu 8 Stunden täglich/

40 Wochenstunden

bis zu 9 Stunden täglich/

45 Wochenstunden

bis zu 10 Stunden täglich/

50 Wochenstunden

bis zu 11 Stunden täglich/

55 Wochenstunden

bis zu 4 Stunden täglich/

20 Wochenstunden

bis zu 5 Stunden täglich/

25 Wochenstunden

bis zu 6 Stunden täglich/

30 Wochenstunden

bis zu 7 Stunden täglich/

35 Wochenstunden

bis zu 8 Stunden täglich/

40 Wochenstunden

bis zu 9 Stunden täglich/

45 Wochenstunden

bis zu 10 Stunden täglich/

50 Wochenstunden

bis zu 11 Stunden täglich/

55 Wochenstunden

Kostenbeitrag

pro Monat

130,00 €

140,00 €

150,00 €

160,00 €

170,00 €

180,00 €

190,00 €

200,00 €

107,00 €

112,00 €

127,00 €

132,00 €

137,00 €

142,00 €

152,00 €

162,00 €

*Für Familien mit einem Kindergeldanspruch für zwei oder mehrere Kinder, die gleichzeitig

in Tageseinrichtungen oder Tagespflegestellen gefördert oder betreut werden und

die noch nicht die Schule besuchen, ist der Kostenbeitrag nur für das älteste betreute

Kind, das noch nicht die Schule besucht, zu entrichten.

Hort

(für Kinder ab Schuleintritt bis zur Versetzung in den 7. Schuljahrgang)

Betreuungsumfang in Stunden je Betreuungstag

Kostenbeitrag

in Schulzeit

in Schulferien

pro Monat

5 oder 6 Stunden 50,00 €

bis zu 2 Stunden sowie 7, 8, 9, 10 oder 11 Stunden 60,00 €

5, 6 oder 7 Stunden 60,00 €

bis zu 3 Stunden sowie 8, 9, 10 oder 11 Stunden 70,00 €

5, 6, 7 oder 8 Stunden 70,00 €

bis zu 4 Stunden sowie 9, 10 oder 11 Stunden 80,00 €

bis zu 5 Stunden sowie 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder 11 Stunden 80,00 €

bis zu 6 Stunden sowie 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder 11 Stunden 90,00 €

Kostenbeiträge für die ausschließliche Ferienbetreuung im Hort

Betreuungsart

Betreuungsumfang

(Stunden je Betreuungstag)

Ferienhort bis zu 4 Stunden täglich 15,91 €

bis zu 5 Stunden täglich 18,18 €

bis zu 6 Stunden täglich 20,45 €

bis zu 7 Stunden täglich 22,72 €

bis zu 8 Stunden täglich 24,99 €

bis zu 9 Stunden täglich 27,26 €

bis zu 10 Stunden täglich 29,53 €

bis zu 11 Stunden täglich 31,80 €

Kostenbeitrag

pro Woche

Kostenbeitrag für die Betreuung von Gastkindern

Betreuungsumfang

(Stunden je Betreuungstag)

Kostenbeitrag

pro Tag

Fundbüro

Bekanntmachung von Fundsachen

Januar bis Juni 2019

Kostenbeitrag

pro Woche

Kinderkrippe 4 Stunden 10,37 € 51,84 €

5 Stunden 12,37 € 61,86 €

6 Stunden 14,38 € 71,89 €

7 Stunden 16,38 € 81,92 €

8 Stunden 18,39 € 91,94 €

9 Stunden 20,39 € 101,96 €

10 Stunden 22,40 € 111,99 €

11 Stunden 24,40 € 122,01 €

Kindergarten 4 Stunden 7,80 € 39,02 €

5 Stunden 9,01 € 45,05 €

6 Stunden 10,22 € 51,08 €

7 Stunden 11,42 € 57,10 €

8 Stunden 12,63 € 63,13 €

9 Stunden 13,83 € 69,16 €

10 Stunden 15,04 € 75,18 €

11 Stunden 16,24 € 81,21 €

Hort 2 Stunden 4,00 € 20,00 €

3 Stunden 4,88 € 24,38 €

4 Stunden 5,75 € 28,76 €

5 Stunden 6,63 € 33,14 €

6 Stunden 7,50 € 37,52 €

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Gartenstr.

Gräfenhainichen

22.07.2019

27.07.2019

07.08.2019

07.09.2019

11.09.2019

13.09.2019

22.09.2019

10.10.2019

15.10.2019

26.10.2019

24.11.2019

FS 15/2019 01.06.2019 Smartphone htc 01.12.2019

FS 16/2019 11.06.2019 Schlüsselbund mit Polizeikreuzung 11.12.2019

Chip

Gräfenhainichen

FS 19/2019 20.06.2019 kleine Geldbörse

mit Kleingeld

FS 20/2019 25.06.2019 einzelner

Schlüssel

Barbarasiedlung

Gräfenhainichen

Rathaus

Gräfenhainichen

Rechtsgrundlagen: BGB §§ 965-984

Allgemeine Gebührenverordnung des Landes Sachsen-Anhalt

20.12.2019

25.12.2019


17. Juli 2019 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen Seite 15

Die Verlierer werden hiermit aufgefordert, die oben genannten Fundgegenstände

bei der Stadt Gräfenhainichen im Bürgerservice zu den Sprechzeiten abzuholen.

Wird die Fundsache nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist nicht durch

den Eigentümer abgeholt, wird die Fundsache Eigentum der Stadt Gräfenhainichen

oder dem Finder.

Bei Abholung einer Fundsache ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass

vorzulegen.

Stadt Gräfenhainichen

Bürgerservice

-Fundbüro-

Tel.: 034953 / 35740

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Kultur

Veranstaltungskalender der Stadt

Gräfenhainichen mit den Ortsteilen Jüdenberg,

Möhlau, Schköna, Tornau, Zschornewitz

Juli 2019

19.– 21.07. 22. MELT-Festival

Indie-, Electronic- und Hip-Hop-Festival

Gräfenhainichen, Ferropolis

Infos und Tickets unter: www.melt.de

19.– 21.07. Petrolettes – FEMALE MOTORCYCLE FESTIVAL

Alle motorradbegeisterten Ladys aus ganz Europa sind

herzlich eingeladen, hier gemeinsam eine unvergessliche

Zeit zu verbringen. | Gäfenhainichen, Ferropolis

Infos unter: www.petrolettes.com

27.07. Haus- & Hoffest des Gräfenhainicher Carnevalclub

15 Uhr Nachmittagsprogramm, Kaffee und Kuchen, Puppentheater

19 Uhr Abendveranstaltung

Gräfenhainichen, Vereinshaus Grüne Gasse

27.07. Haus- und Hoffest des Stammtisch Zschornewitz e.V.

Zschornewitz, Vereinsgelände Kraftwerkstraße

27. / 28.07. 20. Holzskulpturenwettbewerb „Kunst mit Motorsägen“

Tornau, Weichers Mühle

Infos: www.pyrogames.de

Tickets: www.pyrogames.de und Tourist-Information Gräfenhainichen

13.09. Zu Gast in Gräfenhanichen: Clemens Bittlinger

19.30 Uhr Der bekannte christliche Liedermacher wird musikalisch

begleitet von David Plüss (Keyboard) und David Kandert

(Percussion und Gesang)

Gräfenhainichen, Ev. Kirche St. Marien

Eintritt: 12 € (VVK)

14.09. Großes Oktoberfest mit Disco

Möhlau, Naturcampingplatz „Möhlauer See“

15.09. „Ferropolis sagt Danke“ –

Bergmannstag für die ganze Familie

Gräfenhainichen, Ferropolis

21.09. Tuning-Treffen IRON CITY

Gräfenhainichen, Ferropolis

26.09. „Lieder vom Wolgastrand“ mit Ronny Weiland

16 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum

28.09. Abendführung mit Menü

Gräfenhainichen, Ferropolis

Einlass: 19 Uhr / Beginn Menü: ab 19:30 Uhr

Baggerführung: ca. 21 – 22.30 Uhr

Preis: 59 €

Buchung: Frau Feller, Tel.: 034953 / 35125

AUSVERKAUFT

Änderungen vorbehalten!

(Stand: 4. Juli 2019)

Den kompletten Veranstaltungskalender für das Jahr 2019

erhalten Sie in unserer Tourist-Information!

August 2019

02.08. Konzert mit Prof. Michael Legotsky im Rahmen des 10.

18 Uhr Musikfestes der Dübener Heide

Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle

03.08. Jüdenberger Schützenfest

ab 15 Uhr Jüdenberg, Sportplatz

03./ 04.08. Flohmarkt | Gräfenhainichen, Ferropolis

9 – 17 Uhr Eintritt frei, Parkgebühr: 4 €

Standinformationen und Gebühren über Peter Sprebitz,

Tel.: 03421 / 903090, www.marktcom.de

16. – 18.08. Iron Drift King | Gräfenhainichen, Ferropolis

17.08. 85 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schköna

13.30 Uhr Musikalischer Nachmittag, Kaffee und Kuchen, Hüpfburg u.a.

19 Uhr Tanz mit Live-Musik von „The Dreps“

Schköna, Sportplatz

18.08. 16 + 19 Uhr Leipziger Pfeffermühle: „Fairboten“

Gräfenhainichen, Sportforum

22. – 26.08. TOKIO HOTEL Summercamp

Die Band Tokio Hotel erwartet ihre Fans zu einer magischen

Reise in eine Welt, die Bill, Tom, Georg und Gustav

geschaffen haben.

Alle weiteren Informationen unter

www.treehouse-ticketing.com

24.08. 10 Uhr Fischerfest | Gräfenhainichen, Vehsenmühle

24. / 25.08. 10 Jahre „Feldstein & Schund“

19.30 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum

30.08. 4. Hänicher Sommerfilmnacht

21 Uhr Gräfenhainichen, Freilichtbühne

31.08. 10 Jahre „Feldstein & Schund“

19.30 Uhr Gräfenhainichen, Sportforum

September 2019

07.09. Pyro Games

Gräfenhainichen, Ferropolis


Seite 16 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juli 2019

Gräfenhainichen ist dabei –

Eröffnung Lesesommer XXL in der Stadtbibliothek

Was hat „Karlsson auf dem Dach“ mit dem Bürgermeister

von Gräfenhainichen zu tun?

Welche Gemeinsamkeiten bestehen zwischen Halloween

und dem Lesesommer XXL?

Letztere sind amerikanische Erfindungen.

Der Lesesommer XXL feiert sein zehnjähriges

Jubiläum und Gräfenhainichen ist dabei.

Stadtverwaltung, Bibliothek und Förderverein hatten sich zusammengetan und

nun war es soweit. Am 27. Juni wurde der Lesesommer XXL durch unseren

Bürgermeister Enrico Schilling eröffnet. An der Eröffnungsveranstaltung nahmen

Schüler der 5. Klassen des Paul-Gerhardt-Gymnasiums teil.

Drei Kinder stellten ihre Lieblingsbücher vor:

• „Die Suche nach dem Blau“

• „Pelle von Pimpernelle“

• „Woodwalkers“

Von Frau Thiele, eine begleitende Lehrerin, gab es schöne Tipps für weitere

interessante Bücher. Herr Schilling erzählte den Kindern von seinem Lieblingsbuch,

als hätte er es gestern gelesen: „Karlsson auf dem Dach“ von Astrid

Lindgren.

Dann gab es ausführliche Hinweise von Frau Bebber zu den Teilnahmebedingungen

und dem Verlauf des Lesesommers sowie das Versprechen einer

zünftigen Abschlussparty am 25. September.

Prof. Michael Legotsky, Konzertpianist, bringt erfolgreiche Genies zu

Lebzeiten des 18./19. Jahrhunderts zu Gehör. Es erklingen Werke von

Haydn, Rachmaninow, Albéniz und Liszt.

Legotsky wirkte über 30 Jahre innerhalb und außerhalb seines Landes als

Konzertpianist mit über 2.000 Konzerten, ständiger Solist an der Staatlichen

Philharmonie in Kiew und Donezk sowie Dozent an der Musikhochschule

Donezk.

Seit 2000 lebt Prof. Legotsky in Deutschland (Leipzig) und erfreut sein

Publikum im In- und Ausland auch weiterhin mit erstklassigen Konzerten.

Lassen Sie sich mitreißen vom leidenschaftlichen, technisch brillanten,

künstlerischen Spiel.

(Text: Dorothea Philipps)

Eintritt: 10 €

Veranstalter: Stadt Gräfenhainichen

Am Lesesommer XXL können alle Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren aller

Ortsteile von Gräfenhainichen teilnehmen!

Kommt in die Stadtbibliothek, alle wichtigen Einzelheiten erfahrt Ihr dort!

Förderverein Stadtbibliothek Gräfenhainichen e. V.

(Fotos: Veranstalter)

Tourist-Information

Tourist-Information

Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de


17. Juli 2019 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen Seite 17

2. Hänicher-

Fotowettbewerb

Ihr habt große Lust, wieder Fotos zu machen

und das schöne Wetter zu nutzen,

möchtet die Bilder aber nicht auf eurer

Kamera verweilen lassen!

Dann haben wir da was für Euch – wir

suchen schöne Postkartenmotive von

Gräfenhainichens Sehenswürdigkeiten (Paul-Gerhardt-Kapelle, Paul-

Gerhardt-Haus, Boulevard, Markt, Stadttürme, Stadtmauer…).

Da seid Ihr jetzt gefragt: Schickt uns Eure schönsten Gräfenhainicher-Postkarten-Bilder

(max. 3) noch bis zum 22. Juli 2019 per E-Mail an

touristinformation@graefenhainichen.de.

Schreibt in den Betreff „Hänicher-Postkarten-Fotowettbewerb“ und gebt

einen Fototitel, euren Namen und Wohnort an.

Am 24. Juli 2019 werden die Fotos bei Facebook veröffentlicht und die Facebook-Gemeinde

kann zwei Wochen lang, bis zum 7. August 2019 abstimmen.

Die drei Fotos mit den meistens „Likes“ haben am Ende gewonnen.

Zu gewinnen gibt es:

• 1x2 Eintrittskarten für die PyroGames am 7. September in Ferropolis

• 1x2 Eintrittskarten zum Sommerkino am 30. August + Verzehrgutschein

• 1x2 Saisonkarten für die erste Frauenmannschaft der BSG Aktivist Gräfenhainichen

Der Hänicher-Postkarten-Fotowettbewerb und Gewinnspiel werden veranstaltet

von der Stadt Gräfenhainichen – Tourist-Information Gräfenhainichen.

Tel.: 034953 / 257620

E-Mail: touristinformation@graefenhainichen.de

Wichtiger Hinweis: Bitte beachtet, dass ihr bei Teilnahme den Teilnahmebedingungen

(www.graefenhainichen.de) automatisch zustimmt!

Die Tourist-Information hält folgende neue Publikationen kostenlos für

Sie bereit:

• Veranstaltungskalender „Naturpark Dübener Heide“ – Juni / Juli /

August

• Ausflüge in Sachsen-Anhalt – mit Bahn und Bus

• Flyer „SupaGolf“ – Kurstadt Bad Düben – Spielspaß für jedermann

• Flyer „NaturSportBad mit Camp“ – HEIDE SPA Bad Düben

• Flyer „Verehrt, Geliebt, Vergessen“ – Augusteum Lutherstadt Wittenberg

• Flyer „Lutherhaus“ – Lutherstadt Wittenberg

• Spielplan „CLACK THEATER – Juli bis September 2019“ – Lutherstadt

Wittenberg

• Freizeitmagazin „Freizeit- und Veranstaltungstipps“ – Juli bis August

2019

Für folgende Veranstaltungen können Sie in unserer Tourist-Information

Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben:

• Jahreskarten für den Besuch der Baggerstadt Ferropolis

Kartenpreis: 7 €

• Leipziger Pfeffermühle „Fairboten“

am Sonntag, 18. August 2019 um 19 Uhr

Gräfenhainichen, Sportforum

Kartenpreis: 17,50 €

• Feldstein & Schund

am Samstag, 31. August 2019 um 19.30 Uhr

Gräfenhainichen, Sportforum

Kartenpreis: 15 €

• Pyro Games

am Samstag, 7. September 2019 ab 17 Uhr | Gräfenhainichen, Ferropolis

Kartenpreise: 28 € Sitzplatz / 18,25 € Stehplatz

81,50 € Familienticket Sitzplatz

(2 Erw. + max. 2 Kinder 7 – 17 Jahre)

55,25 € Familienticket Stehplatz

(2 Erw. + max. 2 Kinder 13 – 17 Jahre)

• „Lieder vom Wolgastrand“ mit Ronny Weiland

am Donnerstag, 26. September 2019 um 16 Uhr im Sportforum

Gräfenhainichen, Kartenpreis: 23 €

• Don-Kosaken-Chor mit Serge Jaroff

am Freitag, 18. Oktober 2019 um 19 Uhr in der Stadtkirche Oranienbaum,

Kartenpreis: 19 €

• Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen,

z.B. Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information!

August-Bebel-Str. 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

E-Mail: tourist-info@graefenhainichen.de

Wo:

Wann:

Wer:

Wir sind Partner der WelterbeCard!

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Mi 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Do 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr

Fr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Energieberatung

Anbieterunabhängige Energieberatung

der Verbraucherzentrale in Gräfenhainichen

06773 Gräfenhainichen

Wittenberger Straße 67a (Stadtbibliothek)

jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr nach telefonischer

Voranmeldung sowie nach Vereinbarung

Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke

telefonische Terminvergabe: 0800 / 809 802 400

kostenfrei aus deutschen Netzen

Für einkommenschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind

die Beratungsangebote kostenfrei.

Wichtige Rufnummern

Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 3 56 • Fax: 034953 / 3 57 29,

außerhalb der Dienstzeiten über Leitstelle 03491 / 1 92 22

Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 09 • Fax: 034953 / 2 14 06

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 11 880 11


Seite 18 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 17. Juli 2019

Juli

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

Die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche

allen Jubilaren, die im Erscheinungszeitraum

dieser Ausgabe des „Hänicher Boten“

ihren Geburtstag begehen.

70. Geburtstag

Herrn Klaus-Dieter Liesche (Möhlau), Frau Gisela Schneemann (Schköna),

Frau Gisela Nette

75. Geburtstag

Herrn Arno Richter (Jüdenberg), Frau Renate Richter (Möhlau),

Herrn Herbert Lorenz, Frau Karin Engelhardt (Schköna), Frau Irmtraud

Oecknick (Möhlau), Herrn Rolf Brade, Frau Christa Sturm (Möhlau)

80. Geburtstag

Frau Irene Nobis, Frau Erika Schenke, Herrn Günter Schaller (Möhlau),

Frau Edith Bierdümpfel, Herrn Artur Marks (Zschornewitz),

Herrn Eckhard Breitschuh

85. Geburtstag

Frau Erika Spätlich, Herrn Manfred Rode (Zschornewitz),

Herrn Wolfgang Kauzock (Möhlau)

Sonstiges

Volksschwimmhalle Gräfenhainichen seit 8. Juli zu

Seit dem 8. Juli werden in der Schwimmhalle die turnusmäßigen Reparatur-,

Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Deshalb bleibt die Anlage bis

zum 16. August auch geschlossen. „Am 17. August sind wir wieder für unsere

Besucher da“, freut sich Nancy Bauer. In den nun anstehenden Wartungswochen

wird das Wasser in den Becken abgelassen, was nach Aussage der Schwimmhallenleiterin

bis zu 18 Stunden dauert. „Die Badewasserqualität ist das A und

O. Deshalb werden vor allem die Becken gründlich gereinigt – aber auch alle

anderen Ecken der Anlage“, kündigt sie an. Im Schwimmerbecken befinden sich

rund 500, im Nichtschwimmerbecken sind es circa 100 Kubikmeter Wasser.

Nancy Bauer koordiniert die Wartungsarbeiten, die von ihrem Team, aber auch

von Fachfirmen realisiert werden. So wird zum Beispiel die Lüftungsanlage gewartet,

der Schwallwasserbehälter gereinigt und die große Fensterfront geputzt.

Auch die Maler sind in den kommenden Wochen in der Halle, um einige Stellen

aufzufrischen oder auszubessern.

Die Sommerpause wird ebenfalls genutzt, um das zweite Kurshalbjahr in der

Schwimmhalle vorzubereiten. Im August werden drei neue Kurszeiten Donnerstagnachmittag

angeboten: um 13 Uhr, 14 Uhr und um 15 Uhr. Wer einen

der Aquafitness-Kurse nach der Pause belegen will, kann sich bereits jetzt

schon anmelden. Das ist telefonisch unter der Nummer 034953 / 38229 zu den

Öffnungszeiten der Schwimmhalle möglich.

Die DIN-Vorschrift 19643 regelt im Übrigen die Aufbereitung von Schwimmund

Beckenwasser für öffentliche Bäder. Diese DIN schreibt vor, dass mindestens

einmal im Jahr eine Entleerung der Becken und eine gründliche Reinigung

sowie Desinfektion des Beckenbodens und der Beckenwände erfolgen muss.

Kontakt:

Marko Hahn, Projektleiter

INFRA Service Sachsen-Anhalt GmbH

Bahnhofstraße 13, 06217 Merseburg

Tel.: 03493 / 302149, E-Mail: info@schwimmhalle-graefenhainichen.de

August

70. Geburtstag

Frau Martina Scholz (Möhlau), Frau Ursula Renner, Herrn Willi Schildhauer,

Herrn Franz Bruns (Zschornewitz), Frau Ingrid Barth (Tornau),

Herrn Michael Kube (Zschornewitz)

75. Geburtstag

Frau Bärbel Hampl, Herrn Joachim Nitschke, Frau Siglinde Hiebsch,

Frau Renate Krüger

80. Geburtstag

Frau Helga Nippe (Zschornewitz), Herrn Kurt Häber (Jüdenberg), Frau Ingeborg

Schapitz (Jüdenberg), Herrn Klaus Müller, Herrn Rolf Kienast (Zschornewitz),

Frau Gisela Meinhardt (Zschornewitz), Herrn Manfred Wilde (Schköna),

Frau Ingrid Darre, Herrn Erhard Hünsche (Schköna), Herrn Winfried

Quinque, Frau Eva Gebauer, Frau Irmgard Thorandt, Herrn Horst Stubbe

85. Geburtstag

Herrn Manfred Hartkopf, Frau Annelies Kutter, Frau Ruth Henska,

Frau Linda Guthe (Tornau), Herrn Willi Küter

90. Geburtstag

Frau Hilda Meißner (Zschornewitz)


17. Juli 2019

Hänicher Bote

Bote

10. Familiensportfest in Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Unter

dem Motto der Überschrift fand Ende

Juni das 10. Familiensportfest statt.

Die Arbeitsgruppe „Menschen– Begegnungen

– Integration“ und der

FSV Gräfenhainichen 83 luden wieder

zu diesem nun schon traditionellen,

sportlichen Höhepunkt ein. Maßgeblich

beteiligt an der Vorbereitung

und Durchführung waren neben der

BSG Aktivist Gräfenhainichen wieder

der Jugendclub, die Interessengemeinschaft

„offen– bunt – anders“

und der Hort „Kinderspaß“. Letzterer

bereicherte das Sportfest mit einem

Kuchenbasar und dem immer wieder

beliebten Kinderschminken.

Als Teilnehmer konnten in diesem

Jahr Flüchtlingskinder zusammen mit

einer Delegation des Dessauer Kinderheims

„Wolkenfrei“ begrüßt werden.

Quasi als stimmungsvollen Einstieg

begeisterten die Zschornewitzer

Tanzgirls und -boys die Zuschauer

und Aktiven mit einer eindrucksvollen

Darbietung.

Noch bevor aber die Wettkämpfe in

den insgesamt neun Altersklassen

nach der offiziellen Eröffnung durch

Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU) starteten,

gab es für den Hauptorganisator des

Ganzen, Rainer Pötschke, eine dicke

Überraschung. Annette Steinkopf,

Integrationskoordinatorin des Landkreises

Wittenberg, überbrachte die

Glückwünsche des Landrats Jürgen

Dannenberg und überreichte in dessen

Vertretung Pötschke den „Coura-

VOM SPORTGESCHEHEN

„Gemeinsam Sport treiben, gemeinsam Spaß und Erfolg haben“

Die Zschornewitzer Tanzgirls- und Boys zeigten eine Kostprobe ihres Könnes beim Eröffnungsprogramm. Fotos: (HäBo) db

ge-Preis des Landrates des Landkreises

Wittenberg“.

Nach dieser verdienten Ehrung konnte

das Sportfest beginnen. Auf die Besten

warteten neben Medaillen auch

Urkunden und Preise. Geschicklichkeit,

Schnelligkeit und Konzentration

spielten in den einzelnen Disziplinen

eine entscheidende Rolle. Selbst die

Jüngsten übertrafen sich oftmals und

erzielten beachtliche Ergebnisse. So

konnte Jilo Kinan seinen Vorjahreserfolg

wiederholen, da Janne Henkel

im Ringzielwurf entscheidende Punkte

liegen ließ.

In der weiblichen Altersklassen (AK)

9 bis 12 Jahre dominierte Charlotte

Noack einmal mehr das Geschehen.

Nach 2016 und 2017 erkämpfte sie

nun zum dritten Mal die Goldmedaille.

Marlene Jugl belegte den zweiten

Platz vor Latifa Mustafa. Die brachte

in zwei Disziplinen (Torwand

und Basketball) gute Resultate und

sicherte sich so die Bronzemedaille.

Der sportliche Wettkampf zog alle in

seinen Bann und sorgte fast schon für

olympische Atmosphäre. So schaffte

es zum Beispiel Anthony Grunert

(AK 9 – 12) trotz seiner Probleme im

Frisbee-Zielwurf durch drei Siege in

anderen Einzeldisziplinen, sich in der

Endabrechnung die Goldmedaille zu

sichern.

In der AK ab 13 Jahre bestimmten

die Mädchen aus Dessau-Roßlau das

Klassement. Hier stand Janine Möller

auf dem obersten Treppchen. Über

Silber freute sich Josephine Nicolaus,

die Lena Merger auf den Bronzeplatz

verwies. Ähnliches auch in der

männlichen Jugend ab 13 Jahre. Hier

standen gleich drei Jungs aus dem

Dessau-Roßlauer Kinderheim auf den

Podestplätzen. Tobias Schöne legte

mit der Bestzeit von 6,93 Sekunden

im Slalom den Grundstein für seinen

Gesamterfolg. Bei Christian Selau

und Nico Becker ergab sich eine

Pattsituation. Beide hatten gleiche

Platzziffer erkämpft. Jedoch benötigte

Christian 0,16 Sekunden weniger

Zeit für den Slalomlauf, was ihm den

silbernen Rang vor Nico einbrachte.

Aus Bremerhaven kommend zeigte

sich bei den Damen Nancy Hartmann

in bester Verfassung. Ihre Paradedisziplinen

waren der Slalomlauf und das

19

Handballdribbling. Gleich bei ihrer

ersten Teilnahme landete sie auf dem

obersten Treppchen. Große Freude

gab es auch bei Stefanie Deißner über

ihren zweiten Platz noch vor Jana

Stein. Bei den Herren war diesmal bei

Heiko Schröder die Freude am größten,

denn ihm gelang aufgrund seiner

sehr guten Laufzeiten mit dem ersten

Platz endlich der Durchbruch.

Die erfolgreichsten Sportler erhielten

nach dem Ende der Wettkämpfe aus

den Händen der Integrationskoordinatorin

des Landkreises Wittenberg

zusammen mit der Ortsvorsteherin

Christel Lück sowie Simone Weber

(„offen – bunt – anders“) und Joachim

Zieschang die Medaillen, Urkunden

und Preise. Ein großes Dankeschön

richtete Pötschke an die Sparkasse

Wittenberg für die großzügige Bereitstellung

von Preisen aus genau wie

dem REWE-Markt Sabine Klitsch,

der für alle Aktiven Obst zur Stärkung

bereitstellte. Nicht zu vergessen

die ganzen Ehrenamtlichen, die als

Kampfrichter, Helfer und Betreuer tätig

waren und so maßgeblich zum Gelingen

dieser Veranstaltung beitrugen.

Vorschule Mädchen und Jungen

1. René Engler

2. Lea Gottwald

3. Alina Schmegel

weiblich 6 – 8 Jahre

1. Lilly Heinze

2. Jasmin Schmegel

3. Hanna Kresse

weiblich 9 – 12 Jahre

1. Charlotte Noack

2. Marlene Jugl

3. Latifa Mustafa

weiblich ab 13 Jahre

1. Jamine Möller

2. Josephine Nicolaus

3. Lena Merger

Frauen

1. Nancy Hartmann

2. Stefanie Deißner

3. Jana Stein

Die Gewinner in der Altersklasse 6 bis

8 Jahre (v.l.): Jasmin Schmegel, Lilly

Heinze und Hanna Kresse

männlich 6 – 8 Jahre

1. Kinan Jilo

2. Janne Henkel

3. Jan Engelhardt

männlich 9 – 12 Jahre

1. Anthony Grunert

2.Nico Krause

3.Luka Rast

männlich ab 13 Jahre

1. Tobias Schöne

2. Christian Selau

3. Nico Becker

Männer

1. Heiko Schröder

2. Adrian Kelsch

3. Mickel Biruk

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Romi Scheuschner

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20 VOM SPORTGESCHEHEN

Kegeln: Deutsche Meisterschaft der Senioren B

Hans-Georg Schaflik sichert sich Bronze

(Ludwigshafen/Zschornewitz/HäBo/

db). Vom 5. bis 7. Juli nahm Hans-

Georg Schaflik in Ludwigshafen-Oggersheim

bei den Deutschen Meisterschaften

der Senioren B im Kegeln teil.

Teilnahmeberechtigt waren – die Qualifikation

vorausgesetzt – nur Spieler

im Alter von 60 bis 70 Jahren.

Stolze 1.100 Kilometer mussten Schaflik

und sein Betreuer Klaus-Peter Fiedler

unter die Räder nehmen. Für Schaflik

war es nicht die erste Teilnahme bei

den Deutschen Meisterschaften. Seit

2011 wird dieser Titel nun schon ausgespielt.

Den ersten sicherte sich der

Mann aus der Dübener Heide.

Nun aber galt es erst einmal, am

Samstag die Qualifikation gegen weitere

19 Mitbewerber zu überstehen.

Nur die acht Besten hatten dann die

Chance, unter sich die Meisterschaft

auszuspielen. In der Qualifikationsrunde

reichten 561 Kegel für den

fünften Platz – 25 Kegel hinter dem

Vorrunden-Sieger.

Am darauffolgenden Sonntag kam es

dann zur Entscheidung. Mit 576 Kegeln

konnte Schaflik gegenüber dem

Vortag schon eine persönliche Steigerung

verbuchen. In Summe waren

es dann 1.137 Kegel, die zum Bronzeplatz

reichten. Zwei Kegel mehr hätte

für Silber gereicht.

Trotzdem ist der SV Turbine Zschornewitz

stolz, dass ein Vereinsmitglied

zum Saisonabschluss noch einmal

zu solcher Leistung aufläuft. Alles

in allem ist es ein Erlebnis gewesen,

worüber noch lange gesprochen

wird. Besonders die vollklimatisierte

12-Bahnen-Anlage hatte es den beiden

angetan. Kurz zusammengefasst

sagte Fiedler: „Wir hatten optimale

Bedingungen vorgefunden.“

Für Hans-Georg Schaflik ist Training der wichtigste Baustein zum Erfolg.

Foto: (HäBo) Bebber

R.C. Modellbau-Arena

In Zschornewitz „dröhnten“ die Mini-Motoren

(Zschornewitz/HäBo/db). Im Juni

war die Offroad-Serie Ost (OSO)

zum zweiten Mal in diesem Jahr in

der R.C. Modellbau-Arena Zschornewitz

zu Gast. Es stand der dritte Lauf

der Serie auf dem Programm, zu dem

insgesamt 27 Fahrzeuge aus ganz

Deutschland an den Start gingen.

Danny Gräfe vom Verein „Grossmodelle-Bautzen“

des Landessportbundes

Sachsen, seines Zeichens

verantwortlich für diese Rennserie,

ist gern hier auf der Strecke. Diese

selbst ist eine drei bis vier Meter

breite kurvenreiche Kunstrasenstrecke,

gespickt mit einigen Sprüngen.

Hinzu kommen zwei Steilkurven und

eine Spitzkehre direkt am Ende der

Zielgeraden, welche erst einmal gemeistert

werden müssen. Als kleine

Besonderheit bietet die Strecke zwei

getrennte Fahrerstände.

In drei verschiedenen 1:6-Klassen

wurde gefahren: Off-Road Gas Buggy

2WD, 1:6 Off-Road Gas Buggy

4WD sowie 1:8 Off-Road Electric

Buggy. Bei Ersterem holte sich Sascha

Punke nicht nur den Tagessieg,

sondern fuhr auch noch die schnellste

Runde. Insgesamt umrundete er

152-mal den Kurs. Auf 206 Runden

brachte es der Sieger Uwe Neumann

in der 1:6-Klasse Off-Road Gas Buggy

4WD. Die schnellste Rundenzeit

erzielte jedoch Jean Riesebeck.

Mit einem Modell der 1:8 Off-Road

Electric Buggy holte sich Amelie Haberlag

den Tagessieg. Das alles klingt

kompliziert, ist aber dennoch eine

recht interessante Angelegenheit.

Vielleicht sollte man ja doch einmal

an die Strecke kommen und sich die

„kleine“ Formel 1 anschauen. Lohnen

wird es sich auf alle Fälle!

Auch bei den kleinen Autos wird dem

Fahrer alles abverlangt.

Foto: (HäBo) Bebber

Hänicher Bote

Bote

100 Jahre Fußball in GHC: D-Junioren

(Gräfenhainichen/HäBo/db). 100

Jahre Fußball in Gräfenhainichen,

das war und ist der Aufhänger für

zahlreiche Veranstaltungen des VfB

Gräfenhainichen. So entstand beim

Nachwuchstrainer Sirko Hille die

Idee, Juniorenteams einzuladen, deren

Vereine früher einmal als „BSG

Aktivist“ aufliefen. Die Idee wuchs

und wurde für die D-Jugend als Saisonabschluss

des Spieljahres 2018/19

mit einem etwas anderen Turnier genutzt.

Viele Telefonate und Nachrichten

waren nötig, doch am Ende stand

das Starterfeld fest.

Doch meistens kommt es anders als

man denkt, denn kurz vor Turnierbeginn

erhielten die Organisatoren

noch drei Absagen aus Gölzau,

Staßfurt und Meuselwitz. Kurzerhand

wurde umgeplant und es wurde

nun nach dem Modus „Jeder gegen

jeden“ gespielt. Natürlich zählte

auch bei solch einem Turnier der

Erfolg. So kam es dann auch gleich

mal vor, dass Marko Brada als mitgereister

Vater der Mannschaft von

Aktivist Roßleben die Jungs mit

„Habt ihr mal die Pokale da draußen

gesehen? Je besser ihr abschneidet,

desto größer ist der Pokal“ zu motivieren.

Sie hatten zumindest am Spieltag nur

eine kurze Anreise, denn sie nutzen

das Turnier für die Abschlussfahrt

und übernachteten in Möhlau auf

17. Juli 2019

Heimteam gewinnt spezielles Turnier

dem Zeltplatz. Damit war Roßleben

am Ende nicht allein, denn noch eine

weitere Mannschaft nutzte die Reise

nach Gräfenhainichen für die Abschlussfahrt.

Gespielt wurde natürlich auch. Vor

allem die erste Vertretung des VfB

Gräfenhainichen sorgte für ein hohes

spielerisches Level und dominierte

das gesamte Turnier. Sechs Siege in

sechs Spielen lautete die Erfolgsbilanz,

die mit einem Torverhältnis von

25:1 noch einmal getoppt wurde. Dies

war natürlich auch der überragenden

Leistung von Duc Anh Tran im GHC-

Tor zu verdanken.

Hervorzuheben ist zudem die zweite

Mannschaft des Gastgebers, die zu

80 Prozent aus Spielern der aktuellen

E-Jugend bestand. Das Team um Stefan

Schindler überzeugte dennoch auf

der ganzen Linie und erkämpfte sich

einen hervorragenden dritten Platz.

Diese starken Mannschaftsleistungen

besiegelten zeitgleich die Ära der

Spiele auf Kleinfeld und öffnet die

Türen für neue Erfolgsgeschichten.

ENDTABELLE

1. Platz BSG Aktivist Gräfenhainichen I

2. Platz BSG Aktivist Unterbreizbach/Rhön

3. Platz BSG Aktivist Gräfenhainichen II

4. Platz BSG Aktivist Weißwasser

5. Platz BSG Aktivist Schwarze Pumpe

6. Platz BSG Aktivist Roßleben

7. Platz BSG Aktivist Möhlau

Trainer Andreas Wolfensteller gibt seinen Schützlingen letzte Anweisungen vor

dem nächsten Spiel.

Foto: (HäBo) Bebber

So sehen Sieger aus!

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17. Juli 2019

Hänicher Bote

Bote

AUS GRÄFENHAINICHEN

21

60 Jahre – Kinderkrippe „Zwergenland“ feiert Jubiläum

Großes Wiedersehen der ehemaligen Mitarbeiterinnen

(Gräfenhainichen/HäBo/db).

„Mit 66 Jahren da fängt das Leben

an“ heißt es in einem Song von

Udo Jürgens. Das zählt aber nicht

für die Kleinsten in der Kinderkrippe

„Zwergenland“, denn für sie

beginnt hier meist schon im zarten

Alter von nur zehn Monaten ein

neuer Lebensabschnitt. Mittlerweile

begeht die Kindereinrichtung, in

der die Knirpse betreut werden,

schon den 60. Geburtstag. Ordentlich

gefeiert wurde dieses Jubiläum

natürlich auch, denn dazu hatte

Leiterin Annett Torney die vielen

ehemaligen Mitarbeiter eingeladen.

Immerhin 30 an der Zahl sind der

Einladung gefolgt und schwelgten

nicht nur in zahlreichen Erinnerungen,

sondern durften auch die

Glückwünsche des Bürgermeisters

Enrico Schilling (CDU) entgegennehmen.

Am 7. Oktober 1959 wurde aus

Anlass des damaligen 10. Gründungstages

der ehemaligen DDR

die Einrichtung eröffnet. Mit einer

Kapazität von 32 Kindern öffneten

sich damals unter der Leitung von

Margot Fischer für die Jüngsten

der Stadt das erste Mal die Türen

– bis 1968/69 sogar als Wochenkrippe.

Montags wurden die Kinder

abgegeben und freitags wieder

abgeholt. Das wäre heutzutage gar

nicht mehr vorstellbar. Zu damaligen

Zeiten war es für die Schichtarbeiter

ein durchaus willkommenes

Angebot. Das brachte auch den

Umstand mit sich, dass in der Kindereinrichtung

das Essen selbst zubereitet

wurde. Ein Catering wie in

heutigen Zeiten üblich gab es noch

nicht.

Im sogenannten Wirtschaftsbereich

arbeitete von Anfang an Hildegard

Lucke. „Sie hat immer gute

Laune versprüht. Wer mit einem

langen Gesicht reinkam, der ging

bei ihr mit einem Lächeln wieder

raus“, berichten ihre ehemaligen

Arbeitskolleginnen. „Sie hat jeden

in die Arme genommen und an

ihre Brust gedrückt“, erinnern sie

sich weiter und lachen noch jetzt

darüber. Zu den Aufgaben von Lucke

und ihren Mitstreitern gehörte

aber auch wie heute noch, die Wäsche

der Einrichtung zu waschen.

Das waren die Zeiten, als die Erzieherinnen

noch „Schwestern“

hießen. So erinnerten sich ganz

viele vor allem an „ihre Schwester

Uschi“. So manche lustige Anekdote

aus dieser Zeit machte darüber

Die Geburtstagsgäste ließen es sich nicht nehmen, für ein Erinnerungsbild zu posieren.

die Runde. Hinter „Uschi“ verbarg

sich die damalige stellvertretende

Leiterin und Erzieherin Ursula

Ruhmer. Als die „Ehemaligen“ nun

selbst nach Jahren wieder die alte

Arbeitsstätte betraten, fühlten sie

sich gleich wie zu Hause. Sofort

tauchten Bilder aus der Vergangenheit

auf, als wäre es gestern gewesen.

Viele der von ihnen betreuten

Sprösslinge bringen jetzt schon

den eigenen Nachwuchs – teilweise

schon in der dritten Generation –

ins „Zwergenland“.

Es ist übrigens die einzige Einrichtung

dieser Art im ganzen Landkreis

Wittenberg, die auf reine

altersgetrennte Jahrgangsgruppen

setzt. „Wir sind froh, dass uns die

Stadt als Träger diese Entscheidung

überlässt“, lobt Krippenleiterin

Torney die Verantwortlichen

des Trägers. Derzeit besuchen 36

Kinder im Alter von 10 Monaten

bis 3 Jahren das „Zwergenland“.

Über 2.000 Kinder wurden in den

60 Jahren des Bestehens der Kindereinrichtung,

welche bis 1998

noch den Namen „Clara Zetkin“

trug, schon betreut.

„Bis Ende 2020 sind wir schon voll

ausgelastet. Bis auf einen Zeitraum

zwischen 2008 bis 2010, wo es mal

eine kleine Flaute gab, blieb nie

eine Kinderliege frei“, verrät Torney

stolz, die 2008 die Leitung von

Regina Buhrandt übernommen hat.

Sie greift auch gern die Einschätzung

der „ehemaligen“ Mitarbeiter

auf („Ach das war eine schöne

Zeit. Es war ein super Kollektiv“)

und ergänzt: „Es ist damals wie

heute: Wenn man als Leiterin kein

funktionierendes Kollektiv hinter

sich hat, kann man auch nichts bewegen.“

Das hat in den 60 Jahren scheinbar

immer bestens funktioniert, denn

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Foto: (HäBo) Bebber

auch heute noch schauen viele ehemalige

Krippenkinder mal sporadisch

bei ihrem ehemaligen „zweiten

Zuhause“ vorbei und erfreuen

sich daran, wie sich alles weiterentwickelt.

Aber auch zukünftige

Krippenkinder schauen einmal im

Monat schon mal im „Zwergenland“

vorbei. In der „Krabbelgruppe“

erleben die potentiellen Besucher

zusammen mit den Muttis ihre

Einstimmung auf den kommenden

Krippenbesuch, um vielleicht später

auch die eigenen Kinder hierherzubringen.

Dann werden ihre

jetzigen Erzieherinnen jedoch

ebenfalls schon zu den „Ehemaligen“

zählen.

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(Gräfenhainichen/HäBo). In loser

Folge stellt die Historische Bauschlosserei

und Schmiedewerkstatt August

Reinhard e.V. alte Berufe vor.

Mit seiner Handwerks-Ausstellung

schützt und erhält der Verein einen

Teil des kulturellen Erbes der Stadt

Gräfenhainichen. Die vielfältige Schau

erlaubt Einblicke in die Geschichte der

Stadt und ihres Handwerks. Mit der

Schmiede und dem Kolonialwarenladen

verfügt der Verein über einen

Schatz, den es für nachfolgende Generationen

zu bewahren gilt.

An dieser Stelle beginnt nun der

Streifzug durch vergangene Zeiten

und ausgestorbene Berufe mit interessanten

Details, Anekdoten und allerlei

Kuriosem. Ob Heftelmacher, Fingerhutmacher

oder Löffelschneider:

Viele Tätigkeiten, die unsere Urgroßeltern

ausgeübt haben, sind vergessen

oder restlos verschwunden. Obwohl

so manches Handwerk durch die Besinnung

auf bewährte traditionelle

Tätigkeiten ein ungeahntes Revival

erlebt, ist durch die Veränderung der

Arbeitswelt viel hochspezialisiertes

Wissen verloren gegangen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Beruf

des Schmieds. Landläufig ist es der

Handwerker, der am Schmiedefeuer

stehend auf dem Amboss mit einem

Hammer Metall schmiedet. Heutzutage

nennen sich diese Leute Metallbauer,

Kunstschmied oder Metallgestalter.

Das lässt vermuten, dass sich

der Beruf des Schmieds gründlich

gewandelt hat.

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17. Juli 2019

Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt August Reinhard e.V. stellt alte Berufe vor

Teil 1: Wahrhaftige und eigentliche Beschreibung der Handwerke

Schmied ist ein seit

der Bronzezeit praktiziertes

Handwerk.

Ihm haftet seit dem

Altertum etwas Mystisches

an. Im deutschen

Volksglauben

galt das Schmiedelöschwasser

als

besonders heilkräftig.

Es half gegen

alle Krankheiten, besonders

gegen Krätze

und Warzen. Der

Dorfschmied war

wegen seiner vermeintlichen

Wunderkräfte

auch als Heiler und Berater

bei Viehkrankheiten gefragt. Zu den

mystischen Vorstellungen gehörte

aber auch, dass ihm bei der Arbeit

kunstfertige Zwerge zur Seite stehen.

Weil der Schmied in der Lage ist, Dämonen

und Helden an einen Felsen

Zunftwappen der Schmiede mit

Hammer, Zange und der Feuerschlange

Aspis

Weiteres Wandgemälde im Künstlerdorf Tornau

Garbe verewigte sich am Gerätehaus

Historische Abbildungen aus dem 16. Jahrhundert von Jost Amman. Die Bücher

sind im Besitz der Historischen Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt.

(Tornau/HäBo/ny). Seit wenigen Tagen

schmückt ein großes Wandbild den

Giebel des Feuerwehrgerätehauses in

Tornau. Auch bei diesem Werk konnten

sich die Kameraden der Freiwilligen

Feuerwehr an den ortsansässigen

Künstler Bernd Garbe wenden, der

erst kürzlich auch beim Galerie-Café

malerisch die Hand anlegte (wir berichteten).

Schon in den zurückliegenden

Jahren gab es an selber Stelle

ein ähnliches Motiv, das Bernd Garbe

2007 gemalt hatte. Doch im vergangenen

Frühjahr wurde die Südwand

des Gebäude neu verputzt und gestrichen,

sodass das Bild von der Fläche

verschwand. Also griff Bernd Garbe

erneut zum Pinsel und ließ Florian,

den Schutzpatron der Feuerwehr, wieder

auferstehen. Außerdem entschied

man sich, das Gemälde gleich etwas

größer zu gestalten, um die Ansicht

des Heidedorfs besser darzustellen. So

erkennt der Betrachter die unverwechselba-

v o n

Das über drei Meter hohe Gesamtbild ist 5,50 Meter breit.

re Kirche, umgeben

einigen Häusern des

Dorfes und den

vorbei fließenden

Hammerbach.

Foto: (HäBo) Nyari

zu fesseln, musste

der Dorfschmied am

Samstag oder an jedem

Feierabend einen

oder drei kalte

Schläge auf den Amboss

abgeben. Um

den Schmied gibt es

sogar abergläubische

Vorstellungen:

• Damit seine Arbeit

gelingt, trägt er Nägel

in der Tasche.

• Fällt der Hammer

auf den Boden und

bleibt stehen, kommt

ein Fremder.

• Brennt er an einem Donnerstag einem

Pferd das Hufeisen zu stark ein,

hat er 13 Tage kein Geschick.

Schmiede wurden vor allem als Waffen-,

Werkzeug- und Gerätehersteller

geschätzt. Gute Schmiede warben

sich die Territorialherren gegenseitig

ab. Im ländlichen Raum war der

Schmied ein unverzichtbarer Handwerker

mit breitem Spektrum als

Beschlagschmied für Wagen und

Ackergeräte oder als Hufschmied,

Schlosser und Werkzeughersteller.

Eine Spezialisierung gab es schon

früh, besonders in den Städten mit

ihren Zünften. Dort etablierten sich

Spezialisten wie Waffen-, Messer-

Nagel- und Kupferschmiede. In den

Städten waren dagegen die Grobschmiede

besonders geschätzt und

hatten häufig wichtige Stellungen

inne. Vielfach waren sie wegen ihrer

handwerklichen Meisterschaft bei

den Städten angestellt. So wählten

die Bürger der Stadt Frankfurt (Main)

ihre Vorsteher zur Hälfte aus den Reihen

der Schmiede.

Während der Schmied im Allgemeinen

für schwere, grobe Arbeit bekannt

ist, florierte ab dem 16. Jahrhundert

beispielsweise das Gewerbe des Zirkelschmieds.

Wie der Goldschmied

steht dieser für technische Raffinesse

und künstlerisches Feingefühl, mit

dem er mathematische Instrumente,

Setzwaagen, Winkel und Astrolabien,

aber auch ärztliche Werkzeuge wie

Kurbelbohrer, Pillenzangen, Pinzetten

oder Salbenspatel herstellte. Aus

diesem Gewerbe entwickelte sich

alsbald der Mechaniker, der in seiner

Werkstatt die Ideen der Erfinder umsetzte

und nicht selten wundersame,

staunenerregende Apparate wie Himmelsgloben

mit außergewöhnlichem

handwerklichem Geschick baute.


17. Juli 2019

(Möhlau/HäBo/db). Was macht man,

wenn gleich zwei Geburtstage zusammenfallen?

Richtig, man feiert sie gemeinsam.

Das taten die Möhlauer mit

ihren zahlreichen Gästen dann auch

am ersten Juli-Wochenende. Bereits

am Donnerstag verwandelte

sich das Umfeld an der

Grubenlok zur Eröffnung

des 25. Sommerfests – das

war nämlich das eine Jubiläum

– in eine regelrechte

Partyzone.

Nach den eröffnenden

Worte durch Ortsbürgermeister

Marek Pannicke,

der sich bei allen Unterstützern egal

in welcher Form sie halfen, bedankte,

fand aber auch einige nachdenkliche

Worte: „Es stimmt mich schon

traurig, dass die größten finanziellen

Unterstützer nicht aus Möhlau kommen.“

Trotz allem konnte er auf stolze 1.700

Euro blicken, die von Sponsoren

stammten. Unerwähnt ließ er aber

auch nicht die 2.100 Euro Unterstützung

aus dem Stadtsäckel. Doch nach

all der Vorbereitung war nun die

Zeit reif, um mit den Feierlichkeiten

zu beginnen. Und wie macht das ein

Möhlauer? Richtig, mit dem „Steigerlied“.

Danach war dann auch endlich

die Bühne frei für die Live-Band „Lucky

Loser“.

Beim gemütlichen Beisammensein

verriet Pannicke noch einen Wunsch,

Hänicher Bote

Bote

25. Sommerfest feierte 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr

Ganz Möhlau war in Partystimmung

den er noch Realität werden lassen

will. „Die Grubenlock soll Treffpunkt

für Jung und Alt werden, also

quasi Möhlaus neuer Dorfmittelpunkt“.

Seit elf Jahren steht die Lok

nun schon auf ihrem angestammten

Fleck und begeistert selbst

Durchreisende. Nachdem

am Donnerstag dann das

letzte Bier getrunken und

die letzte Bratwurst verzehrt

war, bereiteten sich

alle auf den Samstag vor.

Zuvor stieg noch am Freitag

quasi als Einstimmung

auf den nächsten Tag der

„Sommernachtsball“. Mit Sportveranstaltungen,

Löschangriffen der

Freiwilligen Feuerwehr Möhlau oder

dem Angeln für Groß und Klein mit

Unterstützung eines Drillsimulators

verbrachten die Gäste ihre Zeit bis

zum Nachmittag.

Es sollte der Tag werden, an dem

auch der zweite Jubilar seine besondere

Würdigung erfahren sollte. 90

Jahre Freiwillige Feuerwehr, das sind

auch 90 Jahre im Dienst des Allgemeinwohls.

Nachdem dann noch die

kleinsten Floriansjünger ihr Können

bei einem Löschangriff unter Beweis

gestellt hatten, gab es erst einmal einen

Angriff auf das von der Gymnastikgruppe

vorbereitete Angebot von

Kaffee und Kuchen. Wer dagegen

etwas was für seine Linie tun wollte,

ließ den Kuchenstand links liegen –

AUS DER REGION

23

Karin Friedrich, Christine Mittelstädt, Marlis Zander, Renate Stöcker und Rita

Wedel (v.l.) von der Gymnastik-Gruppe hatten am Kuchenstand alle Hände voll zu

tun. Ortsbürgermeister Marek Pannicke (kl. Foto) eröffnete das 25. Sommerfest.

Fotos: (HäBo) Bebber

was übrigens sehr schwer fiel – und

nahm am 1. Bergmannsturnier der

Frauen im Kegeln teil.

Auf der großen Waldbühne wurden

beim Auftritt der Jugendgruppe

„KeyPlay Keyboardgroup“ der Musikschule

Gräfenhainichen ebenso

Höchstleistungen abgeliefert, welche

mit kräftigem Applaus honoriert

wurden. Bevor dann aber endlich DJ

Marko und der Möhlauer Faschingsclub

mit seinen Showeinlagen durchstarten

durften, rollte quasi als Geburtstagsumzug

Feuerwehrtechnik

aus nah und fern durch Möhlau und

gratulierte so auf seine Art zum Jubiläum.

Selbst der später einsetzende Regen

konnte zu später Stunde die Gäste

nicht vertreiben. Ganz im Gegenteil:

Es wurde noch einmal richtig heiß bei

der zünftigen Feuershow. Wer dann

noch die anschließenden Stunden gut

überstanden hatte, traf sich am Sonntag

zum musikalischen Frühschoppen

im Anglerheim mit Live-Musik. Wer

jedoch mehr auf Entspannung aus

war, der sicherte sich einen Platz auf

dem eigens angemieteten Kremser für

eine kostenlose Rundfahrt.

100 Jahre FFW & 25 Jahre Jugendwehr Zschornewitz

Ein Jahrhundert Hilfsbereitschaft

(Zschornewitz/HäBo/db). Es ist

in diesem Jahr die Zeit der runden

Jubiläen. So auch in Zschornewitz,

denn neben dem SV Turbine beging

Ende Juni auch die Freiwillige Feuerwehr

ihr 100-jähriges Bestehen

zusammen mit der Jugendfeuerwehr.

Diese blickt immerhin schon auf ein

Vierteljahrhundert zurück. Durchaus

Anlass genug für die Zschornewitzer

Floriansjünger, diesen Geburtstag

ausgiebig zu feiern.

Derzeit verfügt die Altersabteilung

der Wehr über 28 aktive Mitglieder,

wobei der Frauenanteil mit vier Kameradinnen

doch schon recht beeindruckend

ist.

Dass es auch um die Jugendarbeit

nicht schlecht bestellt ist, belegen

die zehn Kinder und zwölf jugendlichen

Mitstreiter. „Dagegen ist

unser Werner Güldenpfennig am

längsten dabei“, wusste der stellvertretende

Ortswehrleiter Pascal

Kunkel zu berichten.

Und er hat auch einen Wunsch,

vielmehr eine Bitte an die Einwohner

des Ortes: „Mehr Verständnis

von den Leuten bei Einsätzen in der

Nacht.“

Zu den bisher schwersten Einsätzen

zählt Kunkel auf alle Fälle den

Beim Festumzug traf alte auf moderne Technik.

Häuserbrand in der Strohwalder

Straße. Es war seiner Meinung nach

in letzter Zeit der Brand mit dem

größten Ausmaß. Aber auch die

Unterstützung 2018 in Brandenburg

bei der Bekämpfung der verheerenden

Waldbrände hatte es in sich.

Foto: (HäBo) Bebber

Nun aber war die Zeit gekommen,

um das Jubiläum gebührend zu feiern.

Ob Vorführungen der Kinderund

Jugendfeuerwehr oder Rundfahrten

mit dem Einsatzfahrzeug,

es wurde alles getan, um gerade bei

den Jüngeren das Interesse an der

Feuerwehr zu wecken.

Wenn das bis dahin noch nicht

geklappt hatte, spätestens beim

Festumzug mit vielen Gästen aus

nah und fern dürften die Augen

der Feuerwehrliebhaber geleuchtet

habe. Unter anderem eine alte

immer noch einsatzfähige Spritze

oder alte Einsatzfahrzeuge dokumentierten

bestens den Wandel und

die Entwicklung bei der Einsatztechnik.

Ein besonders

großes

Erlebnis war

dann der

abendliche

Fackelumzug.


24 AUS DER REGION

Stadtkirche St. Marien Gräfenhainichen

Neue Ausstellung zeigt Pflanzen der Bibel

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Seit

kurzem befindet sich in der Gräfenhainichener

Stadtkirche St. Marien

eine sehr interessante Ausstellung

über die Pflanzen der Bibel. Dies

dürfte nicht nur das Interesse bei den

gläubigen Christen finden, sondern

auch bei all denjenigen, die an der

Natur und der Geschichte im Allgemeinen

interessiert sind. Bei der

Ausstellung handelt es sich um eine

Dauerleihgabe des Vereins „Mitteldeutsche

Kirchenstraße“, indem die

Stadträtin Wilma Deißner den Paul-

Gerhardt-Freundeskreis und die Stadt

Gräfenhainichen gleichermaßen vertritt.

Allein wer sich noch nicht mit der

Heiligen Schrift der Christen beschäftigt

hat, wird erstaunt sein,

wieviel aus der allgemein bekannten

Pflanzenwelt darin vorkommt. Hier

finden die Pflanzen nämlich in ganz

unterschiedlichen Zusammenhängen

Erwähnung. An erster Stelle stehen

natürlich solche Gewächse, welche

für die alltägliche Ernährung auch

heute noch von großer Bedeutung

sind. Hierzu gehören die Getreidearten

Weizen und Gerste, während

die erst viel später in Mitteleuropa

gezüchteten Roggen und Hafer natürlich

fehlen. Auch gewinnt man einen

interessanten Einblick in die Geschichte

dieser Kulturpflanzen. Von

Bedeutung sind auch zahlreiche Bäume,

denn Datteln, Feigen und Oliven

sind auch heute noch sehr wichtige

Lebensmittel in den Ursprungsländern

der Bibel.

Neben den Nahrungsmitteln stehen

die Luxusgüter pflanzlichen Ursprungs,

von denen Weihrauch und

Myrrhe wohl am bekanntesten sind.

Aber auch Zaubermittel wie die Alraune

können in diesem Zusammenhang

genannt werden. Fast alle Pflanzen,

die damals im täglichen Leben

der Völker von Bedeutung waren und

in der Bibel erwähnt werden, haben

auch eine symbolische Bedeutung

und werden in einem solchen Zusammenhang

genannt. Dafür gibt es Beispiele

ohne Ende. Es zeigt sich hierin

die zentrale Bedeutung der Pflanzenwelt

für die damalige Kultur. Diese

Berichte sind eine reiche Fundgrube,

sowohl für die Geschichte der Pflanzen

als auch im ganz besonderen für

die Kulturgeschichte unserer geistigen

Vorfahren.

Bei wem dieser kleine Einblick das

Interesse an der Ausstellung geweckt

hat, kann diese gern besuchen, wenn

die Stadtkirche geöffnet – dienstags,

donnerstags, freitags und samstags

jeweils von 10 bis 12 sowie 15 bis 17

Uhr geöffnet.

Sommerfest Möhlau

Hänicher Bote

(Möhlau/HäBo). Was wäre unser

Sommerfest in Möhlau ohne den

Frühschoppen am Bergmannstag?

Hier ist unser Anglerverein seit Jahren

Ausrichter dieser tollen Veranstaltung.

Bereits am Samstag sind

die Angler ein fester Bestandteil des

Sommerfests. Eine zum größten Teil

aus Anglern bestehende Fußballmannschaft

trat am Vormittag gegen

andere Vereine aus der Region zum

Bergmannsturnier an. Leider konnten

wir in diesem Jahr nur den vierten

Platz ergattern.

Zur gleichen Zeit konnten sich Gäste

(egal ob Angler oder nicht) beim

Castingsport ausprobieren. Bei dieser

Sportart zielt man mit kleinen Gewichten

an einer Angel auf Scheiben,

die einige Meter entfernt ausgelegt

sind. Hier gilt es natürlich, so viele

Scheiben wie möglich zu treffen.

Auch in diesem Jahr konnte man an

einem Drillsimulator ausprobieren,

wie es sich anfühlt, einen großen

Fisch an der Angel zu haben. Besonders

für Ungeduldige ein großartiges

Erlebnis.

Am Sonntagmorgen ging es wie immer

zeitig los. Früh 4.30 Uhr wurden

die ersten Forellen geräuchert, damit

diese auch pünktlich zum Beginn des

Frühschoppens 10 Uhr fertig waren.

Neben Forellen und Fischbrötchen

Bote

Der nächste Hänicher Bote

erscheint am 21. August.

Nicht ohne die örtlichen Angler

17. Juli 2019

gab es auch Erbsensuppe mit Würstchen,

Burger, Kuchen und viele andere

Leckereien.

Das kühlere Wetter tat der Stimmung

keinen Abbruch. So saß man bei gutem

Essen und lockerer Live-Musik

bis in den Nachmittag und genoss den

Ausklang des Sommerfests. Besonderes

Highlight war in diesem Jahr die

Organisation einer Pferdekutsche, mit

der man eine Kremserfahrt machen

konnte.

Auch in diesem Jahr haben wir gezeigt,

was wir als Verein stemmen

können und somit wertvoller Bestandteil

der Gemeinschaft im Ort

sind. Dies ist nur möglich durch die

vielen fleißigen Hände der Vereinsmitglieder.

An dieser Stelle auch ein

großer Dank an die Stadt Gräfenhainichen,

für die finanzielle Unterstützung

bei der Ausrichtung unserer

Veranstaltung.

Das nächste große Event ist natürlich

unser Halloweenangeln, welches wir

in diesem Jahr erstmals durch einen

Fackelumzug mit dem Herbstfeuer

auf unserem Sportplatz verbinden.

Durch die Zusammenarbeit der Vereine

wollen wir zukünftig noch mehr

Menschen zur Teilnahme an unseren

Veranstaltungen im Ort animieren.

Jenny Scholtbach

Anglerverein Möhlau e.V.

Wilma Deißner beim letzten Feinschliff an der Ausstellung Foto: (HäBo) Bebber

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Beim Sommerfest konnten sich Neugierige sowohl beim Castingsport als auch am

Drillsimulator ausprobieren.

Foto: privat


17. Juli 2019

Tipps für den Sommer

Hänicher Bote

Bote

25

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Delitzsch – eine vielfältige Stadt lädt ein

Delitzsch e.V.) wollen damit den Delitzschern

und ihren sportbegeisterten Besuchern zum Ferienabschluss

und zum Schulstart im Sommer ein

tolles Programm bieten.

Tiergarten Delitzsch

Im Tiergarten Delitzsch können etwa 350 Tiere

in mehr als 70 verschiedenen Arten beobachtet

werden. Auf dem Rundgang durch die barrierefreie,

etwa fünf Hektar große Parkanlage gibt

es für Besucher aller Altersklassen jede Menge

Interessantes und Wissenswertes zu entdecken.

Besonders für Kinder ist ein Besuch im Tiergarten

Delitzsch ein unvergessliches Erlebnis. Das große

Streichelgehege, ein Streichelteich mit Fischen,

Delitziös! Abendmärkte Delitzsch –

Der Frischemarkt zum Feierabend

18. Juli, 22. August,19. September, je 16 – 21 Uhr

In diesem Jahr lädt die Stadt Delitzsch noch

zu drei genussvollen Abendmärkten. Seit Mai

und noch bis September präsentieren regionale

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Händler und Direktvermarkter an einem Donnerstag

im Monat von 16 bis 21 Uhr ihre Produkte

und Köstlichkeiten. Der abendliche Markt gibt

Pendlern und Berufstätigen die Möglichkeit, frische

Lebensmittel und handgemachte Waren in

Marktatmosphäre zu erhalten.

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(HäBo). Beachvolleyball auf dem Markt:

„Delitzsch Beach(t)“ vom 10. bis 25. August

2019

Der Marktplatz in Delitzsch verwandelt sich im

Sommer 2019 in ein großes Spielfeld für Beachvolleyballer

und Sandliebhaber. Vom 10. bis 25.

August kann direkt vor dem Rathaus gespielt

werden. Unter der Woche stehen die drei Plätze

jedermann zum Volleyballspielen oder zu anderen

sportlichen Aktivitäten zur Verfügung.

Auch eine Strandbar mit Loungebereich, ein

Sommerkino sowie eine Strandparty und weitere

abwechslungsreiche Programmpunkte sind

ge plant. An den Wochenenden werden verschiedene

hochrangige Turniere stattfinden, darunter

ein A+ Masters im Rahmen der Sächsischen

Beachvolleyball-Tour 2019 sowie das Finale der

2019er L.E. Beachtour. Auch ein freies Turnier sowie

ein Firmenturnier sind geplant. Die Organisatoren

(Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch

mbH, Stadtwerke Delitzsch GmbH und GSVE

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Stadt Delitzsch

ein Meerschweinchendorf und die begehbare

Voliere bieten spannende Eindrücke aus der Tierwelt.

Unsere Familien schlendern gern von den

Kängurus bis zu den Kamelen und beenden den

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Pommes

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Hähnchenbrust gegrillt mit Reis 7,50 EUR

Steak mit Pommes

7,50 EUR

Hawaii Steak mit Pommes

9,50 EUR

Gyros überbacken mit Pommes 9,00 EUR

Schollenfilet mit Pommes

8,50 EUR

Scampi in Metaxasoße

9,80 EUR

Hawaii Steak mit Pommes

Da es die Griechen familiär mögen, hat sich

der Betreiber Ioannis Taoussanis für die

Sommermonate Juli und August etwas ganz

Besonderes für seine kleinsten Gäste einfallen

lassen. Alle Kinder bis 7 Jahre essen mittags

und abends Gerichte aus der fantasievollen

Kinderspeisekarte kostenfrei.

Goofy Teller – Gyros und Pommes

Donald Duck – Schweinefleischsteak und

Pommes

Tartufo

Alf Teller – Hackfleischröllchen und Pommes

Mickes Mouse – Schnitzel und Pommes

Captain Hook – Fischstäbchen und Pommes

Pinocchio Teller – Spaghetti mit

Tomatensoße

Kellner Anggelos serviert den Pinocchio Teller

Diese Sommeraktion gilt bis einschließlich

31. August.

Als krönenden Abschluss bietet die Eiskarte

kühle Leckereien wie beispielsweise Tartufo,

eine Eiscreme mit Rahm, Nuss- und Mangosplitt,

hausgemachter Sahne sowie Schokound

Erdbeersoße.

Gemütliche und lauschige Plätze finden Sie

auf der Sonnenterasse, im Biergarten oder im

Restaurant mit dem jungen griechischen Flair.

Die 1. Adresse für

..

griechische Spezialitaten

in BAD DÜBEN.

Mittagstisch

von 11.30 bis 14.30 Uhr zum schmalen Preis

für klein und GROSS

Auszug aus unserer Speisekarte:

Hawaii Steak mit Pommes

Gyros überbacken mit Pommes

Schollenfilet mit Pommes

Adresse: Parkstraße 25

04849 Bad Düben

Telefon: 034243 / 71 70 27

9,50 EUR

9,00 EUR

8,50 EUR

GRATIS-AKTION BIS 31.08.2019

Kinder bis 7 Jahre essen mittags und

abends Gerichte aus der Kinderkarte kostenfrei

z.B. Pinocchio-Teller – Spaghetti mit Tomatensoße

Öffnungszeiten:

Mo: Ruhetag

Die – So: 11.30 – 14.30 Uhr u. 17.30 – 23 Uhr


26

Hänicher Bote

Gardinen &

Dekorationen

Wand & Boden

Bote

(HäBo). Insektenschutz- bzw. Fliegengitter sind

praktische Rahmen-Gitter-Elemente, welche

vor einem Fenster oder Balkon-, Terrassen- bzw.

Eingangstüren angebracht werden können, um

das Eindringen von Insekten in den Raum zu

verhindern. Die Insektenschutzgitter werden aus

speziellen feinmaschigen Geweben gefertigt,

welche zwar Insekten abhalten, aber trotzdem

viel Licht und Luft hindurchlassen. Im Gegensatz

zu einfach selbstklebenden Fliegengittern

werden Insektenschutzgitter von erfal ® aus hochwertigen

Aluminiumrahmen in Kombination mit

strapazierfähigen Funktionsgeweben hergestellt.

Diese werden millimetergenau auf Fens ter oder

Unser Insektenschutz

von Erfal

Insektenschutz- bzw. Fliegengitter der Firma Erfal sind

praktische Begleiter, um das Eindringen von Insekten

in den Raum zu verhindern. Diese werden für Ihre

Fenster, Balkon- oder Terassentür millimetergenau aus

hochwertigen Aluminiumrahmen in Kombination mit

strapazierfähigen Funktionsgeweben gefertigt. Gleichzeitug

gewährleistet dabei das spezielle Gewebe hohe

Licht- und Luftdurchlässigkeit.

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Tipps für den Sommer

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Praktische Insektenschutzgitter von erfal ®

Tür abgestimmt und befestigt und können bei

Bedarf einfach aufgeklappt, eingerollt bzw. ausgehängt

werden.

Neu zur Saison ist eine schma le Insektenschutz-

Plisseetür. Diese platzsparende Variante begeistert

durch ein nur 22 Millimeter schmales Profil. Sie ist

ideal für Terrassen- oder Balkontüren geeignet,

wenn aus Platzgründen keine Dreh- oder Schiebetür

eingesetzt werden kann. Die geringe Einbautiefe

eignet sich auch bei vorhandenen Rollläden.

Dank der Führung der Gewebeaufhängung im

oberen Kastenprofil und der nahezu flächenbündigen

Bodenleis te wird ein barrierefreier Zugang

gewährleistet und die Stolpergefahr minimiert.

Lassen Sie sich beraten!

ÖZ: Mo – Fr: 9 – 18 Uhr

Sa: 9 – 12 Uhr

17. Juli 2019

Die Insektenschutz-Plisseetür eignet sich unter anderem dann, wenn aus Platzgründen keine

Dreh- oder Schiebetür eigesetzt werden kann.

Die leichtgängige Konstruktion sorgt für ein optimales

Laufverhalten und ein Montagerahmensystem

ermöglicht eine flexible Anpassung. Die

Bedienung des beweglichen Flügelprofils erfolgt

mittels integrierter Griffleiste besonders komfortabel

und mit minimalem Kraftaufwand. Die neue

Foto: erfal ®

schmale Insektenschutz-Plisseetür von erfal ® ist

bis zu einer Breite und Höhe von je 3 Meter möglich.

Ihr Team vom

Raumdesign Jentzsch in Glaucha

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22 Jahre Feenfest im Kinder- und Erholungszentrum Friedrichsee

HäBo). Im Januar 2018 feierte das KiEZ Friedrichsee

sein 20-jähriges Jubiläum. 21 Jahre gibt

es uns nun mit all unserer Liebe zur Natur und

zu den Gästen, die uns besuchen.

In den zwei Jahrzenten waren es

ca. 20.000 Erwachsene und 80.000

Kinder, die bei uns buchten und

mit ca. 250.000 Übernachtungen

unvergessliche Tage bei uns verlebten.

Die Kinder der ersten Jahre sind

jetzt Eltern, deren Nachwuchs wir

immer häufiger bei uns begrüßen.

Als kleine, aber einzigartige Einrichtung

weit über den Landkreis

hinaus sind wir jährlich an unseren

Gästen gewachsen und mit

unseren Angeboten scheinbar so

attraktiv, das eine ungebremste

Nachfrage nach Plätzen besteht.

Da ist die Kindergartengruppe oder die Schulklasse,

die in eine andere Welt eintauchen will.

QMJ bundeszertifiziert

Top Preis – Top Leistung!

www.friedrichsee.de

Ferien- und Freizeitanlage mit 160 Plätzen für:

Klassenfahrten/

Gruppenfahrten

Schullandheimaufenthalte

Ferienfreizeiten

Vereinsfahrten

Familientreffen

Jubiläen, Feiern

Proben- und

Trainingslager

Jugendbildung

Seminare/Tagungen

Da sind die Mitglieder eines Vereins, die nach einer

Wanderung, bei Grill, Spanferkel und Lagerfeuer

relaxen möchten. Da ist die Abgeschiedenheit

und Ruhe für ein Probenlager

oder eine Weiterbildung gefragt. Da

findet man mit 80 Gästen und mehr

endlich die ideale Lösung für eine

Hochzeit – großräumig, entspannt,

freizügig und niveauvoll.

Der größte Teil unserer Gäste sind

Stammgäste. Neue kommen oft

aufgrund eines „Geheimtipps“. Natürlich

haben wir als Mitglied der

Bundesarbeitsgruppe der KiEZ auch

seit unserer Gründung ein gut funktionierendes

Netzwerk aufgebaut.

Unsere Besucher, die auch die

Besucher der Dübener Heide sind,

kommen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Das ist nicht zuletzt unseren inhaltlich

anspruchsvollen Angeboten für jede Altersklasse,

unseren hochrangigen Zertifikaten wie Qualitätsgastgeber

„Wanderbares Deutschland“, die

Drei-Sterne-Klassifizierung des bundesweiten

,,Qualitätsmanagements Kinder- und Jugendreisen“

und „Q – Servicequalität Deutschland“,

die dem Gast

Sicherheit und Niveau garantieren, und unseren

ständigen Investitionen in die Modernisierung

unserer Einrichtung zu verdanken. Unser 2014

fertiggestelltes „Haus der Natur“ ist mit 26 Plät-

22 Jahre

Feenfest

21. Juli 19

mit Tag der offenen Tür

10 – 16 Uhr

(Programm

siehe Text)

Abenteuer Natur

KiEZ Friedrichsee

Ortsteil Gniest

Am Friedrichsee 1

06901 Kemberg

Tel.: 034921/22472

Fax: 034921/22474

Projektwochen

Schatzsuche

Sommer- und

Winterabenteuer

märchenhafte

Erlebnisse

zen und dem 100 Quadratmeter großen Mehrzweckraum

bestes Beispiel.

Im Mai 2019 sind die Arbeiten zur Gestaltung

des Nordensembles erfolgreich beendet worden.

So wurde unser Eingangsbereich und Parkplatz

durch Pflasterarbeiten verschönert. Unser „Haus

der Natur“ wurde durch Hausbezeichnungen

zur Orientierung der Gäste erweitert.

Dadurch haben wir auch wichtige

Voraussetzungen für das Projekt

„Reisen für Alle“ geschaffen.

Des Weiteren ist ein Rastplatz für

Wanderer und Gäste erschaffen

worden. Dieser wird noch als Bildungsinformation

zum Thema „Kohle

| Dampf | Licht“ erweitert.

Am 21. Juli feiern wir von 10 bis 16 Uhr unser 22.

Feenfest mit vielen Überraschungen für Jung und

Alt. Unter anderem werden eine Hüpfburg, Kinderschminken,

Basteln, Försterwanderung, ein Kanurennen,

Ritterspiele, eine Tombola und vieles mehr

angeboten. Clown und die Sandersdorfer Musikanten

sorgen zudem für Kurzweil. Für Gaumenfreuden

stehen Haxen und Brot aus dem Holzbackofen, Feenrauchwurst,

Grillspezialitäten, Erbsensuppe aus

der Gulaschkanone, Kaffee und Kuchen sowie Fassbier

und Wein vom Weingut Gröhl zur Verfügung.

Neben Eis und Limo wird es auch ein Fass Freibier

geben.

Dazu sind Sie bei freiem Eintritt jetzt schon herzlich

eingeladen.

Infos finden Sie unter www.friedrichsee.de

Geschäftsführerin Grit Huschka &

Vereinsvorsitzender Werner Wilhelm Bauske


17. Juli 2019

Fahrzeugwelt

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fertig montiert &

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Karosseriearbeiten

Entspannt mit dem Auto in den Urlaub

Urlaubscheck fürs Auto: Darauf sollten

Sie achten

• Inspektion: Ein Blick ins Serviceheft reicht:

Fällt der Inspektions-Termin in die Urlaubszeit,

schnell mit der Werkstatt noch einen

Termin vor Reisebeginn vereinbaren und die

Inspektion vorverlegen. Das schützt vor bösen

Überraschungen im Urlaub.

• Bremsen prüfen: Die Beläge der Scheibenbremsen

sollten eine Reststärke von mindestens

fünf Millimetern haben (siehe Herstellervorgaben).

Sind es weniger: ab in die

Werkstatt. Zieht der Wagen bereits zur Seite,

unbedingt einen Bremsencheck in der Werkstatt

durchführen lassen.

• Flüssigkeiten checken: Öl und Kühlflüssigkeit

sowie Scheibenwischwasser kann

man selbst auffüllen. Zudem ist es ratsam

immer etwas Öl im Kofferraum zur Reserve

zu haben. Ist der Stand der Bremsflüssigkeit

zu niedrig: ab in die Werkstatt – die Bremsbeläge

können verschlissen sein. Hier wird

auch gleich der Zustand der Bremsflüssigkeit

geprüft. Ist Wasser drin, entstehen beim

Bremsen Dampfblasen, die Bremse zieht

nicht mehr richtig.

• Reifen: 1,6 Millimeter Profiltiefe sind laut

Gesetzgeber das Minimum. Doch bei Nässe

sind derart abgefahrene Reifen nicht mehr

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sicher. Empfohlen werden mindestens drei

Millimeter Restprofil.

• Reifendruck: Den Reifendruck zu prüfen,

sollte vor jeder längeren Autofahrt zum

Pflichtprogramm gehören. Wird der Wagen

schwer beladen, muss der Reifendruck etwas

erhöht werden. Die richtigen Angaben

befinden sich in der Bedienungsanleitung,

in der Fahrertür oder im Tankdeckel. Wichtig:

Diese Werte beziehen sich auf kalte Reifen,

nach schneller Fahrt auf der Autobahn sind

die Werte deutlich höher.

• Scheibenwischer: Kaputte Wischer behindern

die Sicht und stellen ein Sicherheitsrisiko

dar. Ziehen die Wischerblätter Schlieren,

quietschen oder rubbeln, müssen sie zunächst

gesäubert werden. Schafft die Reinigung

keine Abhilfe, sind die Gummis verschlissen

und müssen ausgetauscht werden.

• Beleuchtung: Scheinwerfer, Blinker, Rückleuchten,

Bremslicht – die Beleuchtungsanlage

sollte vor Fahrtantritt unbedingt

nochmal eingehend überprüft werden. Bei

schwerer Beladung müssen die Scheinwerfer

eventuell ein wenig verstellt werden, da andere

Verkehrsteilnehmer geblendet werden

könnten. Wo die Leuchtweitenregulierung

zu finden ist, steht in der Bedienungsanleitung.

Vier Wände fürs Auto

Ziegel-Garage für angenehmes Raumklima

(HäBo).Brütende Hitze im Sommer, Eiseskälte im

Winter – niemand möchte diese Temperaturen in

seinem Auto haben. Doch wer ganzjährig draußen

parken muss, der kennt diese Situation nur

zu gut. Die Lösung ist so alt wie das Auto selbst:

die Garage.

Rundum umschlossen, ist das Fahrzeug hierin vor

Wind und Wetter geschützt. Das „Kratzen“ entfällt

und an heißen Tagen herrschen hinterm Lenkrad

angenehme Temperaturen. Besonders gut ist das

Auto in einer Ziegel-Garage aufgehoben. Dort

herrscht stets ein prima Raumklima, das Lack und

Elektronik gut tut. Wind und Wetter werden von den

massiven Wänden auf Dauer ausgeschlossen. Vorteil

der gemauerten Garage ist auch, dass sie sich architektonisch

perfekt mit dem Haus verbinden lässt.

Am besten wird die Ziegel-Garage mit dem Rohbau

errichtet. Gestalterisch gibt es kaum Grenzen.

Vogelkot und Blütenstaub, gleißende Sonne und

grimmiger Frost – draußen wirkt einiges auf die

Autos ein. Die Folge: Unschöne Stellen im Lack,

Rost und Kratzer, die den Wert des Wagens deutlich

mindern können. Auch der Fahrkomfort leidet:

Bei Kälte entlädt sich die Batterie schneller,

der Motor springt schwer an – und irgendwann

eben gar nicht mehr.

In einer Garage dagegen ist immer schön Wetter

und es wird nie kälter als null Grad. Die individuell

gebaute Garage – etwa aus Ziegeln – hat

den Vorteil, dass geräumig und exakt nach Bedarf

geplant werden kann. Die Größe richtet

sich zuerst nach Abmessung und Anzahl der

Fahrzeuge. „Dabei sollte vorausschauend geplant

Steve Hebold und Matthias Heinz

Geschäftsführer

Autohaus Hebold GmbH & Co.KG

Herr Hebold, was gibt es Neues bei Renault

und Dacia?

Seit Mai haben wir den neuen Renault Twingo,

also unseren Kleinen mit dem Kultstatus, im

Angebot. Wer es etwas sportlicher mag, für den

gibt es jetzt ganz aktuell auch noch das französische

Sport-Sondermodell „Le Coq Sportif“.

Aber auch Dacia hat eine neue Ausführung des

Dacia „Duster“ auf den Markt gebracht. Das Besondere

an dem neuen Modell: Er ist in seiner

Klasse für noch nicht einmal 15.000 Euro preislich

eigentlich unschlagbar.

werden“, rät der Bau-Experte. Vielleicht macht ja

der Sohn oder die Tochter bald den Führerschein

und möchte ein eigenes Auto mit einstellen. Zum

anderen bietet es sich an, die Garage als einen

ebenerdigen Stauraum für Reifen, Fahrräder, Gartenmöbel

oder den Rasenmäher zu konzipieren.

Denn wer schleppt diese Dinge schon gerne die

Kellertreppe hinauf?

Egal ob Einzel- oder Doppelgarage: Der Unterstand

für das Auto sollte zur Architektur des

Hauses passen. „Daher liegt es auf der Hand, die

Garage mit dem Bau zu erstellen und ins Haus

zu integrieren“, sagt der Experte. Das gelingt bei

gemauerten Ziegel-Garagen am besten: Jeder

Wunsch der Bauherren in bezug auf Größe und

Form lässt sich damit verwirklichen. Mehrere Varianten

ergeben ein einheitliches Bild: Die Garage

kann ohne Überstand eingebaut werden, also

vollständig in das Gebäude inkorporiert werden.

Ragt die gemauerte Garage hervor, lässt sich auf

ihrem Dach eine Terrasse einrichten. Alternativ

lässt sich draus ein kleines Ebenbild des Wohngebäudes

konstruieren. So sind Garagen mit Satteldach

absolut zeitgemäß. Nebeneffekt: Unter der

Schräge ergibt sich ein zusätzlicher Stauraum.

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Urlaub 2.–12. August 2019

Herr Heinz, ist auch ein kurzfristiger Urlaubscheck

noch möglich?

Das ist definitiv möglich, denn wir sind auch

auf die Kurzentschlossenen vorbereitet. Markenunabhängig

ist der Check bei uns für 19,90

Euro zu haben. Ein Urlaubscheck empfiehlt sich

allein schon deshalb, weil sich in naher Zukunft

das Kältemittel weiter stetig verteuern wird

und das unverhältnismäßig extrem. Leider ist

das Kältemittel aber unentbehrlich für eine

funktionierende Klimaanlage. Außerdem: Wer

will schon schwitzen während der Urlaubsreise...

Wo liegt derzeit der Schwerpunkt in Sachen

Urlaub?

Momentan rüsten wir verstärkt Wohnmobile

um. Sehr gefragt sind aktuell die mit Gasdetektoren

kombinierten Alarmanlagen gegen

Überfälle mit K.o.-Gas. Sehr beliebt ist auch die

Nachrüstung mit Luftfahrwerken. Denn auch

im Wohnmobil gilt: Je angenehmer die Federung,

umso besser ist der Fahrkomfort.

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Leserpost vom Anglerverein Möhlau

Angelmarathon – drei Tage voller Einsatz

(Möhlau/HäBo). Jedes Jahr ist der

Veranstaltungskalender des Anglerverein

Möhlau e.V. mit vielen tollen

Veranstaltungen gespickt, zu denen

sich auch noch die Termine der Jugendgruppe

anreihen. So kommt es

auch vor, dass das ganze Wochenende

vom gewählten Hobby bestimmt

wird. Am Freitag, dem 21. Juni traf

sich die Jugendgruppe des Vereins

am Nachmittag in Zörbig, um ein

neues Angelgewässer zu erkunden

und gemeinsam bis in den späten

Abend dem gemeinsamen Hobby

nachzugehen. Der Abend hat sich

für alle Teilnehmer gelohnt, da jeder

Fangerfolge zu verzeichnen hatte und

Am Möhlauer See fand das Paar- und

Familienangeln mit den Petrijüngern

aus Möhlau und Gräfenhainichen statt.

es für die Jugendlichen spannend war

zu beobachten, wie sich das Beißverhalten

in der Dämmerung veränderte.

Am nächsten Tag fand das gemeinsame

Paar- und Familienangeln mit

dem Angelverein Gräfenhainichen

am Möhlauer See statt. Nachdem

sich alle Teilnehmer bei Kaffee und

Kuchen gestärkt haben, wurden die

Angelplätze ausgelost. Da das Interesse

an dieser Veranstaltung groß

war, wurden fast alle vorgesehenen

Angelplätze belegt. Bei böigem Wind

musste unter erschwerten Bedingungen

um den begehrten Fisch gekämpft

werden. Trotz allem konnten

die meisten Teilnehmer diesen Tag

erfolgreich abschließen.

Nach dem Angeln wurde die Veranstaltung

ausgewertet und beim Grillen

über interessante Themen diskutiert,

die zumeist das gemeinsame

Hobby betrafen. Viel Lob gab es von

den Gästen aus Gräfenhainichen für

die Organisation und das gute Essen.

Wir freuen uns darauf, nächstes Jahr

in Gräfenhainichen zu Gast zu sein.

Damit natürlich nicht genug. Sonntagmorgen

trafen sich die Jugendlichen

der Vereine Kemberg, Gräfenhainichen,

Radis und Möhlau zum

Vergleichsangeln. Auch hier war der

Anglerverein Möhlau e.V. in diesem

Jahr Ausrichter der Veranstaltung.

Aus jedem Verein nahmen drei zuvor

benannte Jugendliche und je ein Betreuer

an dem Wertungsangeln teil.

Neben den vielen kleinen Fischen

konnten auch ein paar größere Exemplare

erfolgreich in die Wertung eingebracht

werden.

Für die Jugendlichen war es ein toller

Tag, der für jeden mit einem keinen

Preis belohnt wurde. Im Anschluss an

das gemeinsame Angeln wurde natürlich

auch gegrillt, sodass niemand

mit leerem Magen nach Hause gehen

musste. Leider ist es der Möhlauer

Gruppe nicht gelungen, den ersehnten

Wanderpokal zu ergattern. Hier

mussten wir uns dem Kemberger Verein

geschlagen geben.

Ein großer Dank gilt hierbei dem

Die Teilnehmer des Jugendvergleichsangelns

Landesanglerverband, der uns mit dem Ende entgegen und die nächsten

einer finanziellen Zuwendung half, Veranstaltungen stehen schon vor der

diese schöne Veranstaltung auszurichten.

So ging ein anstrengendes,

Jenny Scholtbach

Tür.

aber erfolgreiches Angelwochenende

Anglerverein Möhlau e.V.

Die Möhlauer Angler richteten auch ein Jugendvergleichsnageln aus. Fotos: privat

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