MoinMoin Südtondern 29 2019

KTVVerlag

Großzügige Spenden für die Hospiz-Einrichtungen

Stadum (rl) – Ende Juni richtete

der Golf Club Hof Berg,

zu Gunsten der Hospizeinrichtungen

in Niebüll und Flensburg,

das „Hof Berg Open“, mit

Tombola und gemeinsamen

Grillen aus. Gespielt wurde

um den Wanderpokal der Union-Bank

Flensburg, die auch

Hauptsponsor der Veranstaltung

war. An den Start gingen

nicht nur Spieler aus Nordfriesland,

sondern auch Gäste aus

den befreundeten Golf Clubs

Husumer Bucht, Lohersand

aus der Nähe von Rendsburg

sowie dem Golf Club Apeldör

aus Hennstedt in Dithmarschen.

Aus den Meldegebühren

und dem Losverkauf für

die Tombola kam für die Hospiz-Einrichtungen

in Niebüll

und Flensburg sowie für den

Hospiz-Dienst in Husum eine

Gesamtspendensumme von

2.700 Euro zusammen. „Ich

freue mich heute hier sein zu

dürfen,“ so Christel Tychsen,

Geschäftsführerin des Wilhelminen

Hospiz. „Wenn wir es

nicht schaffen zehn Prozent

der gesamten Betriebskosten,

pro Jahr sind das 150.000 bis

180.000 Euro durch Spenden

einzuwerben, dürfen wir unser

Haus nicht weiter betreiben.“

Bettenrennen: Anmeldung noch möglich

Das sei vom Gesetzgeber so

gewollt. Ein Hospiz darf nicht

Teil eines Krankenhauses

oder Pflegeheimes sein. Es

muss eigenständig bewirtschaftet

werden, nicht mehr

SÜDTONDERN

Südtondern - 17. Juli 2019 - Seite 3

als 16 Plätze bereitstellen und

für jeden Gast die gesetzlich

vorgeschriebene Anzahl an

ausgebildetem Fachpersonal

vorhalten. Hospize werden so

zu kleinen Einheiten, in denen

Menschen sich in den letzten

Tagen ihres Lebens wohlfühlen

können. Der Gesetzgeber

will verhindern, so Frau Tychsen

weiter, dass finanzstarke

Betreiber von Krankenhäusern

oder Pflegeheimen zum

Zwecke der Außenwirkung

und mit geringem Personalaufwand

Hospizunternehmen

betreiben. „Unsere Arbeit ist

nicht leicht, und wir werden

dauerhaft auf Spenden angewiesen

sein,“ so Christel Tychsen.

„Daher ist es wunderbar,

dass das Wilhelminen Hospiz

bereits mehrfach vom Golf

Club Hof Berg mit einer Spendensumme

bedacht wurde.“

So endete auch dieses Turnier

mit Siegerehrung, Spendenübergabe

und anschließenden

gemütlichem Beisammensein.

Foto: Lorentzen

Jedes Bett hat ein eigenes Motto: im vergangenen Jahr war dies z.B. die Lecker Stoppelfete oder Peter Lustig.

Foto: Stine Friedrichsen

Bargum (ge) – Kennen Sie das

Märchen „Der kleine Häwelmann“

von Theodor Storm?

Da fährt ein kleiner Junge mit

seinem Bett durch die nächtliche

Stadt – angezogen vom

Mond. So entspannt geht es

beim Bargumer Bettenrennen,

das jedes Jahr von der Landjugend

Bargum veranstaltet

wird, nicht zu. Hier müssen die

antretenden Teams ein für das

Turnier hergerichtetes Bett

möglichst schnell vorwärts

bewegen und zwischendurch

noch allerlei verrückte Spiele

mitmachen. Und weil die Soholmer

Au bei dem Bettenrennen

eine zentrale Rolle spielt,

werden die Teilnehmer sicherlich

auch nicht daran vorbeikommen,

nass zu werden. Im

vergangenen Jahr siegte die

Landjugend Hörnerkirchen,

und den Sonderpreis für das

am besten gestaltete Bett

bekam die Freiwillige Feuerwehr

Bargum. In diesem Jahr

stehen wieder viele Teams in

den Startlöchern, um den Vorjahressiegern

den Pokal streitig

zu machen. Landjugenden,

Vereine, Buden und Freundeskreise

– alle dürfen teilnehmen

und können sich auch

jetzt noch mit einem Team aus

sechs Personen anmelden.

Das Bett muss fahrtüchtig sein

(ohne Motor) und ein Mindestmaß

von 90 x 190 cm sowie

eine Matratze haben. Es muss

außerdem geländefähig sein

und unter einem Motto stehen.

Die Startgebühr beträgt

10 Euro. Das Bettenrennen

startet am Sonnabend, 20. Juli

.Anmeldung erfolgt bei Merle

Sönksen unter Telefon 0174-

6760922. Die Mannschaften

finden sich um 11.30 Uhr im

Osterkoog in Ost-Bargum ein,

so dass es pünktlich um 12.00

Uhr mit dem Bettenrennen

losgehen kann. Abends steigt

auf dem alten Sportplatz in

Ost-Bargum die große Laju-

Fete mit Musik vom Sound Village,

wo 2.000 Gäste erwartet

werden. Hier findet auch

die Siegerehrung statt.

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