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Hänicher Bote | September-Ausgabe 2017

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Hänicher Bote

heimatverbunden l informativ l kritisch

Bote

mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 4. Jahrgang | Nummer 9 | 20. September 2017

Sparkasse unterstützt Gräfenhainichener Angler

Dicker Fisch am Haken

Gräfenhainichens Angler um den Vereinsvorsitzenden Michael Dietrich

(2.v.r.) können sich freuen. Sparkassenstiftungsvorstand Ludwig Rasp

(2.v.l.) überbrachte die Förderzusage für 12.000 Euro.

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Den großen Fang haben Gräfenhainichens

Angler immer im Sinn.

Nun haben sie den dicken Fisch am

Haken. Die Stiftung der Sparkasse

Wittenberg stellt den Petrijüngern

12.000 Euro zur Verfügung. Damit

werde der Umbau des Vereinsgebäudes

an der Vehsenmühle

unterstützt, betont Stiftungsvorstandsvorsitzender

Ludwig Rasp.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Für Michael Dietrich, den Vorsitzenden

des Anglervereins Gräfenhainichen,

kommt die Förderung

einem Segen gleich. „Wir wollen

das Vereinsheim ganzjährig nutzbar

machen. Hier sollen Versammlungen

und die Ausbildung für den

Fischereischein stattfinden. Allein

hätten wir für den Umbau Jahre

gebraucht. Schon der Finanzen

wegen“, sagt er.

Jetzt sieht alles nach einem deutlich

schnelleren Baugeschehen aus. Bis

2019 haben die Angler Zeit, die Förderung

der Sparkasse umzusetzen.

Sie sind zuversichtlich, das Ziel zu

erreichen. Spätestens beim Osterfeuer

werde man ein gutes Stück

weiter sein, so die Petrijünger.

Die hatten bei Gräfenhainichens

Bürgermeister Enrico Schilling

und beim Finanzausschussvorsitzenden

Sepp Müller (beide CDU)

mit ihrer Idee der ganzjährigen

Nutzung des Areals um die Vehsenmühle

offene Türen eingerannt.

„Nur hatten wir als Stadt das Geld

nicht, um die Angler zu unterstützen“,

sagt Müller geradeheraus.

Dem Anglerverein Gräfenhainichen

gehören aktuell 100 Mitglieder

an. Gut zehn Prozent davon

sind Kinder und Jugendliche. Zu

den Höhepunkten des Vereinslebens

gehören neben den diversen

Angelaktionen vor allen Dingen

das gemeinsam mit der Stadt organisierte

Osterfeuer und das Fischerfest

im August.

Die Sparkassenstiftung hat in zehn

Jahren 262 Projekte mit 1,756 Millionen

Euro unterstützt.

U18-Wahl

CDU auch bei den

Kids ganz vorn

(Gräfenhainichen/HäBo/db).

Die U18-Wahl soll Kindern und

Jugendlichen, welche aufgrund

des Wahlrechts noch nicht wählen

dürfen, eine Möglichkeit geben,

dennoch wählen zu können. „Die

Kids sollen damit auch lernen, wie

ein Wahlvorgang funktioniert“,

erklärt Jugendclub-Mitarbeiterin

Petra Scherbaum, die auch mit der

Beteiligung zufrieden war: „Das

war ok. Es ist nur schade, dass die

Schulen diese Möglichkeit nicht genutzt

haben.“ Deutschlandweit gab

es 1.645 Wahllokale, 51 davon in

Sachsen-Anhalt. Der Gräfenhainicher

Jugendclub hatte erstmalig ein

Wahllokal eingerichtet.

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2 AUS DER VERBANDSGEMEINDE 20. September 2017 Hänicher Bote

Forts. von Seite 1 (U 18 Wahl)

Dreizehn Jugendliche, davon sechs

Mädchen und sieben Jungen haben

von der Wahlmöglichkeit Gebrauch

gemacht. Das Ergebnis könnte

durchaus als Wahlprognose herhalten,

denn größtenteils spiegeln ja die

Kinder das politische Umfeld ihres

Elternhauses wieder. So kam in der

Gartenstraße die CDU (36,36 %)

vor der Marxistisch-Leninistischen

Partei Deutschlands (MLPD, 18,18

%) auf den größten Stimmanteil.

NACHRUF

Liebevoll nahmen wir Abschied von

Horst Wenck

Deutschlandweit ging die CDU mit

28,41 Prozent vor der SPD (19,73

%) als stärkste Kraft hervor. Drittstärkste

Kraft wäre nach dem Willen

der Kinder und Jugendlichen

Bündnis 90/Die Grünen (16,67 %).

In Sachsen-Anhalt stimmten die

jungen Wähler ähnlich. Erstaunlich

viel Zuspruch erhielt in Sachsen-

Anhalt die AfD (11,35 %) noch vor

der Partei DIE LINKE (9,48 %).

Eine Prognose für den 24.09.?

Pyrogames läuteten Ende der Ferropolis-Saison ein

„Bomben-Schmidt“ kann es nicht lassen

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Ferropolis, Pyrogames, Mark

Schmidt. Drei Dinge passen einfach

zusammen. Das bewies das

jüngste Gastspiel der besten Feuerwerker

des Landes. Zwar legten

sich mit Jürgen Matkowitz und

Mathias Kürbs echte Dauerbrenner

der Szene ins Zeug. Außerdem

griff mit Christian Grotzki

ein Rookie ins Geschehen ein.

Unter den Baggern von Ferropolis

kann aber offensichtlich nur einer

gewinnen. Der Wettiner Mark

Schmidt stahl allen die Show und

holte mit seinem Team von MSK-

Pyrotec ein weiteres Mal den Siegerpokal.

„Bomben-Schmidt“ und Pyrogames:

Das passt. Der Feuerwerker

schlägt unter Baggern niemals leise

Töne an. Bei Schmidt blitzt und

donnert es. Das kommt an beim

Publikum, das mit dem Duell der

Feuerwerker eine Botschaft serviert

bekommt. Die Saison in der

Stadt aus Eisen geht

langsam aber sicher zu

Ende.

Am 30. September und

1. Oktober lädt der Torgauer

Peter Sprebitz

noch einmal zum Großflohmarkt

ein. Dann

wird es eher ruhig auf

dem Gelände, wo in diesem

Jahr mit With Full

Force, Splash und Melt

gleich drei Festivals für

Laune sorgten.

Wenn es blitzt und donnert

in Ferropolis, stehen

die Pyrogames auf dem

Programm.

Foto: (HäBo) Rostalsky

* 26. Februar 1952 † 11. August 2017

In stiller Trauer

Deine Ehefrau Kerstin

Dein Sohn Henry

und Oma Christa

Die Beerdigung fand in aller Stille am 7. September 2017

auf dem Friedhof in Gräfenhainichen statt.

Kita Möhlau

Millionen-Objekt wird noch teurer

(Möhlau/HäBo/ros). Der Umbau

des alten Schulgebäudes in

der Neuen Heinestraße in Möhlau

zum Ort, an dem praktisch alle

Kinder von der Krippe über den

Kindergarten bis zum Hort betreut

werden können, wird noch teurer

als geplant. Bisher waren Planer

und Verwaltung von Kosten um

1 Million Euro ausgegangen. Jetzt

werden 1,3 Millionen Euro veranschlagt.

„Der Stadtrat muss über die außerplanmäßige

Auszahlung in seiner

Sitzung am 26. September entscheiden“,

bestätigt Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU). In

der zur Abstimmung anstehenden

Beschlussvorlage werden genau

298.681,43 Euro genannt.

Schilling erklärt die nach dem

Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse

feststehende Kostensteigerung

zum Beispiel mit zusätzlichem

Aufwand im Bereich

Freilichtbühne Gräfenhainichen

Gelungenes Fest der Kulturen

(Gräfenhainichen/HäBo/db).

Am Freitag, dem 11. August erlebte

die Freilichtbühne in der

Zeit von 16.30 bis 22 Uhr wieder

einen der viel zu seltenen kulturellen

Höhepunkte in der Heidestadt.

Die der Volkssolidarität angegliederte

Bürgerinitiative „offen. bunt.

anders.“ organisierte zusammen

mit dem Theaterjugendclub (TJC)

„Chamäleon“ ein Treffen der Kulturen

für ein vielfältiges und weltoffenes

Gräfenhainichen.

Ein bunt gemischtes Publikum aller

Altersklassen aus vielen Nationen

– unter anderem Araber, Iraner

und Afrikaner – erlebte zusammen

mit zahlreichen Einheimischen die

Foto: privat

des Brandschutzes, Nacharbeiten

bei der Dachkonstruktion und den

nicht mehr gängigen Normen entsprechenden

und auszutauschenden

Zimmerdecken.

Beim Bau der Kita greift die Stadt

auf Mittel aus dem sogenannten

Stark-V-Programm zurück. Damit

unterstützt das Land finanzschwache

Kommunen bei der Erfüllung

ihrer Pflichtaufgaben. Gräfenhainichen

kann über maximal 1,186

Millionen Euro verfügen, hat aber

schon fast 100.000 Euro ins neue

Dach des Feuerwehrgerätehauses

investiert. „Wir müssen die verbleibenden

Mittel bis Ende des

Jahres anmelden. Das sollten wir

auch tun“, erklärt Schilling. Die

verbleibende Finanzlücke kann

die Stadt durch Minderausgaben

in anderen Bereichen sowie durch

Grundstücksverkäufe schließen.

Die neue Möhlauer Kita soll im

nächsten Jahr gebaut werden.

Uns finden Sie auch bei:

www.facebook.com/Haenicher Bote

TJC-Produktion „Schneewittchen

meets Aladin“. In diesem Stück

spielten die beiden in Gräfenhainichen

lebenden Syrer Badla Yasar

(Aladin) und Krji Hadi (Flaschengeist)

mit. Während zum einen

fremdländische Gerichte mit ihrer

Vielseitigkeit und der Einsatz

fremder Kräuter und Gewürze für

großen Andrang an den Ständen

sorgte, wurde auch der vom Jugendclub

Gräfenhainichen angebotene

Kaffee und Kuchen reichlich

verkostet und genossen. Nach

der Theateraufführung gestalteten

die Schüler der Ferropolisschule

ein Kulturprogramm mit anschließender

Musik.

Alle waren sich einig:

Es war ein gelungenes

Fest, in dem nachgewiesen

wurde, dass

man es versteht, gemeinsam

zu feiern. Es

bleibt zu hoffen, dass

noch viele gemeinsame

Feste folgen.


Hänicher Bote

20. September 2017

AUS DER VERBANDSGEMEINDE

3

Wanderparadies Dübener Heide

Neue Rasthütten für den Naturpark

Wandern ohne Rast ist kein Vergnügen. Heidefreunde bauen an neuen Rasthütten.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Impressum

Hänicher Bote

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

www.heide-druck.com

Inhaber: Alexander Schütz

Redaktion: Ulf Rostalsky (ros)

Dietmar Bebber (db)

Alexander Schütz (as)

Layout: Christin Schmitt

Anzeige: Sybille Spielbühler

Druck: AROPRINT, Bernburg

Erscheinungsweise:

jeden 3. Mittwoch

im Monat

Auflage:

8.600 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und

Redaktion übernimmt der Verlag keine

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes

Material keine Haftung. In Leserbriefen

geäußerte Meinungen müssen nicht mit

jener der Redaktion übereinstimmen.

(Tornau/HäBo/ros). Die Dübener

Heide als Wanderparadies:

Funktioniert, braucht aber jede

Menge helfende Hände. Das Wanderwegenetz

ist mehrere hundert

Kilometer lang. Routen müssen

markiert werden. In Tornau hat

Naturpark-Mitarbeiterin Ellen

Männel engagierten Heidefreunden

das Wissen um gängige Markierungen

vermittelt und den Praxistest

vollzogen.

Wandern ohne Rast ist kein Vergnügen.

Auch davon sind sie im

Naturpark überzeugt. Deshalb

haben Mitglieder des Vereins Dübener

Heide jetzt Nägel mit Köpfen

gemacht und zusammen mit

freiwilligen Helfern in Tornau

neue Rasthütten vorgefertigt.

Stühlerücken

Gröbner legt

Mandat nieder

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Göran Gröbner (Linke) hat sein

Mandat im Gräfenhainicher Stadtrat

„aus beruflichen und familiären

Gründen“ niedergelegt. Der

Zschornewitzer sah sich nicht

mehr in der Lage, die nötige Zeit

und das Engagement aufzubringen,

die es für die Mitarbeit im

Gremium braucht.

Sollte der Stadtrat grünes Licht

geben, wird Prof. Dr. Christian

Bührdel (Linke) Nachrücker für

Gröbner. Der pensionierte Hochschullehrer

ist kommunalpolitisch

kein Unbekannter und saß früher

schon im Rat der Heidestadt.

Richtigstellung

Naturpark wird 25,

nicht der Verein

(Bad Düben/Wsp/kp). Da hat sich

auf der Titelseite unserer letzten

Ausgabe im Eifer des Gefechts ein

kleiner Fehler eingeschlichen. Der

Naturpark Dübener Heide feiert in

diesem Jahr 25-Jähriges, nicht der

Verein Dübener Heide e.V., welcher

als Träger agiert. Diesen gibt es

immerhin schon zwei Jahre länger,

feierte 2015 seinen 25. (Wieder-)

Gründungstag.

Kameraden blicken in Retzau zurück

Aus Helfern wurden Freunde

(Retzau/HäBo/ros). Großer

Bahnhof in Retzau. Partyzelt und

musikalische Untermalung, Hüpfburg,

Büchsenwerfen, Wasserspritzen.

„Aber das ist hier keine

Feier. Das ist eine Erinnerungsveranstaltung“,

stellt Thomas Moll

klar. Er ist Wehrleiter der Retzauer

Feuerwehr, die Tür und Tor geöffnet

hatte, um zurückzuschauen.

15 Jahre Flut, Land unter in Retzau.

Die Erinnerung an die Dramen des

August 2002 ist nicht verblasst.

Zumal das Leid im kleinen Ort an

der Grenze der Landkreise Anhalt-

Bitterfeld und Wittenberg für jedermann

greifbar war und sich das

Drama bei der Flut 2013 wiederholte.

Die Retzauer mussten Haus

und Hof verlassen. „Gut, dass es

Helfer gab“, erinnert Ortsbürgermeisterin

Andrea Nießner. „Aus

Helfern wurden Freunde“, fügt sie

hinzu.

Der Blick geht auch nach Möhlau.

Dort hatten sie 2002 und 2013 kurz

entschlossen und ohne vorherige

Genehmigung gehandelt. „Wir

haben die Retzauer nach der Evakuierung

bei uns aufgenommen“,

erzählt Wehrleiter Steffen Pluhm-

Jude. Gemeinsam habe man angepackt.

Die Flut brachte die Feuerwehrleute

mit ihren Nachbarn

zusammen. Einen großen Stein

im Brett haben in Retzau auch die

Feuerwehrleute aus Dachau. Die

kamen im August 2002 in den Ort

und pumpten hier in vier Tagen

und 415 Einsatzstunden mehrere

zehntausend Liter

Öl ab und entsorgten

es. Und heute:

Noch einmal nahmen

die Feuerwehrleute

symbolisch am

Sandsackwall Aufstellung.

Sie blickten

gemeinsam zurück.

Sie können miteinander,

sind gute Freunde

geworden.

Nach einmal nehmen

Kurt Zehrer (Dachau),

Thomas Moll

(Retzau) und Steffen

Pluhm-Jude (Möhlau)

am Sandsackwall

Aufstellung.

Foto: (HäBo) Rostalsky

8. Sächsischer Wandertag in Bad Düben

Vielseitiges Angebot, wenige Teilnehmer

Am zweiten September-Wochenende waren Bad Düben und der Naturpark

Dübener Heide Gastgeber des 8. Sächsischen Wandertages. Man rechnete

mit 800 Teilnehmern, es kamen leider nur rund 300. Das Programm konnte

sich dennoch sehen lassen. Über 20 geführte und freie Wandertouren wurden

angeboten und das Burggelände war Schauplatz vieler kultureller Darbietungen.

Foto: (HäBo) Phillipp


4 GEMISCHTE SEITE 20. September 2017 Hänicher Bote

Ausstellung in der Paul-Gerhardt-Kapelle

Eine Welt voller Fantasie und Mystik

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Greenfeed Digital Art – dahinter

verbirgt sich Frank Fiedler. Er ist

der Mann, der momentan der Paul-

Gerhardt-Kapelle seinen Stempel

aufdrückt. Der 1962 in Aken Geborene

stellt zum dritten Mal im

Gräfenhainicher Musentempel aus.

Wieder öffnet er die Tür zu einer

Welt voller Fantasie und Mystik.

Fotos sind die Grundlage der

Kunst von Fiedler. Nur lässt er

keines unberührt. Der Mann ist ein

Meister der Manipulation. Er zaubert.

Lässt etwa die Freiheitsstatue

von einem Lavastrom umfließen.

Spielt mit menschlichem Antlitz

und Tieren. Die blonde Haarpracht

einer jungen Schönen wird zur

Mähne des Löwen.

„Ich bin kein großer Texter“, sagt

Frank Fiedler über sich. Er möchte

ganz einfach seine Bilder wirken

lassen. Dazu gehören auch Aufnahmen

aus dem Dessau-Wörlitzer

Gartenreich. Aber Vorsicht.

Überraschungen sind garantiert.

Fiedler punktet nicht nur in der

Heide. Er hat mehrfach Preise

gewonnen für Buchillustrationen,

Plakatgestaltung und mit der Begleitung

des „Marquis de Sade“-

Projektes des Anhaltischen Theaters

überzeugt.

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ist Klara Jäschke aus Gräfenhainichen. Herzlichen Glückwunsch!

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Frank Fiedler sagt von sich selbst, kein großer Texter zu sein. Er lässt vielmehr

seiner Bilder sprechen.

Foto: (HäBo) Rostalsky

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Hänicher Bote

20. September 2017

AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

5

Percussionsgruppe „Kellerasseln“ aus Gräfenhainichen

Aus dem Keller ins Gewandhaus

Vor dem Auftritt steht der Unterricht. Piet Beyer, Pascal

Neumann und Oscar Mauer (v.l.) sind die Minis unter

den „Kellerasseln“. Einmal wöchentlich proben sie

mit Bernd Sauerwald das Ensemblespiel.

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Bernd Sauerwald ist Musiker

aus Leidenschaft. „Rhythmus ist

Leben“, sagt der Mann, der Leidenschaft

für Musik weitergeben

und Gefühl für Rhythmus wecken

möchte. Er unterrichtet an

der Kreismusikschule Wittenberg

und hat im Musikschulbezirk

Gräfenhainichen vor 20 Jahren

den Grundstein für die „Kellerasseln“

gelegt.

Sauerwald weiß, dass der Name

Kellerasseln für ein Ensemble

alles andere als gewöhnlich ist.

„Aber er passt. Wir Schlagzeuger

haben damals im dunklen Keller

geprobt. Zwischen allerhand Sachen,

die niemand mehr brauchte

und die dort abgestellt waren.“

Zwei Schüler, ein Lehrer, vier

60-Watt-Glühlampen und jede

Menge Gefühl für Conga, Bongo,

Xylophon. So fing der Ensembleunterricht

an. Talentierte Schlagzeugschüler

erhielten den Ritterschlag,

durften mit einsteigen in

die Gruppe. Die wuchs stetig und

kam im Jahr 2000 aus dem Dunkel

ans Licht. Percussionsgruppe?

Das waren die jungen Musiker

auf dem Papier. Schlagzeilen mit

einem solchen Namen würden

sie allerdings kaum machen. Das

war ihnen auch bewusst. Stephan

Hildebrandt brachte die „Kellerasseln“

ins Spiel. Die Idee gefiel,

die Asseln waren geboren.

„Wir haben uns hochgespielt“,

sagt Bernd Sauerwald mit einem

Augenzwinkern. Geprobt wird

mittlerweile in Räumen, die vom

Feinsten sind. „Wir brauchen den

Vergleich nicht scheuen. So etwas

wie in Gräfenhainichen gibt

es anderswo kaum.“ Sauerwald

ist selig. Als das Musikschulgebäude

in der Heidestadt 2009

von Grund auf saniert

worden war,

entstand auch ein

Traum für Schlagzeuger.

Die Akustik

im Ton- und

Geräusche raum

könnte besser

kaum sein. „Das

ist alles tipptopp“,

meint der Mann

hinter den „Kellerasseln“.

Schlagzeug lernen

ist beliebt. Die

Musikschule Wittenberg

hat aktuell

32 Schlagzeugschüler und damit

eine der größten Schlagzeugklassen

in Deutschland. Sechs Jahre

alt sollte sein, wer einsteigen

möchte. Es folgen je zwei Hör-,

Motorik- und Rhythmiktests,

dann der Einzelunterricht. Nach

einem Jahr kann der Aufstieg zu

den „Kellerasseln“ folgen. „Es ist

nicht einfach, braucht Geduld“,

meint Bernd Sauerwald, der die

Asseln derzeit im Umbruch sieht.

Einige der langjährigen Mitstreiter

haben die Segel gestrichen,

arbeiten und studieren anderswo.

Das ist das Leben. Und in Gräfenhainichen

verbergen sie den

Stolz über Asseln nicht, die es aus

dem Musikschulkeller bis ans Gewandhausorchester

schafften.

Es ist ein langer Weg. Oscar

Mauer, Pascal Neumann und Piet

Beyer haben ihn in Angriff genommen.

Sie sind die Minis der

– GRABMALE

– KÜCHENARBEITSPLATTEN

– FENSTERBÄNKE

– BODEN- UND TREPPENBELÄGE

– RESTAURIERUNG / BILDHAUERARBEITEN

Verkaufsausstellung: Rosa-Luxemburg-Str. 65

06773 Gräfenhainichen • Ruf: 0178 / 8 16 57 79

FIRMENSITZ: DORFSTRASSE 12 • OT HORSTDORF

06785 ORANIENBAUM/WÖRLITZ • RUF: 034904 / 2 05 52

„Kellerasseln“ und sitzen einmal

wöchentlich zum Ensemblespiel

zusammen. Sie lernen, spielen

sich frei. Erste Erfolge sind da.

Piet Beyer gewann auf Regionalebene

beim Wettbewerb „Jugend

musiziert“: Beste Voraussetzungen

für das Spiel bei den „Kellerasseln“.

Die „Kellerasseln“ haben sich aus dem Dunkel ans Licht gespielt. Hier beim 1.

Wittenberg-Abend auf der Schlosswiese der Lutherstadt.

Fotos: (HäBo) Rostalsky


6 AUS DER FERROPOLISSCHULE 20. September 2017 Hänicher Bote

Schrottskulpturen am Ufer des Gremminer Sees

Jetzt schon 34 Objekte

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Der Skulpturenpfad am Ufer des

Gremminer Sees wächst weiter.

Schüler der Ferropolisschule

steuerten zusammen mit Auszubildenden

der Ambau GmbH die

Kunstobjekte 32 bis 34 bei. Ein

klares Zeichen für Ferropolis-

Schulleiterin Sybille Wycisk:

Denn Zehntklässler werden auch

künftig bei der Gestaltung des

Ufers ein schwergewichtiges Ausrufezeichen

setzen. „Alles ist aber

auch ein neues Versprechen. Wir

haben uns bisher Richtung roter

Aussichtplattform vorgearbeitet

und das Ziel erreicht. Jetzt nehmen

wie die gelbe Plattform ins

Visier.“

Damit steht fest, dass das Kunstprojekt

auch nach dem Ausscheiden

von Ideengeberin und

Ex-Kunstlehrerin Susanne Spies

weitergeführt wird. Regie führen

seit letztem Jahr Katlen Dyballa

und Gabriele Romahn. Große

Werbung für das Vorhaben brauchen

sie nicht einmal machen. Die

Idee, aus Schrott Kunst zu gestalten

zieht. „Ich war sofort dabei,

habe wirklich Spaß bei der Arbeit

gehabt“, erzählt Stefanie Apitzsch.

Am Ende der 10. Klasse tauschte

1 2

3

1) „5 vor Zwölf“ ist der Titel der schwergewichtigen Kunst, die Stefanie Apitzsch und Niklas Fochmann aus Schrott

zauberten. Unterstützt wurden sie von Ambau-Azubi Eugen Karaew. 2) Fabian Kricke, Max Schneider und Azubi

Florian Kiehne arbeiteten an „Ferrobaum – trotzt den Elementen“ 3) „Mit Schwung ins Leben“ sind Max Hörig

(Foto) und Tobias Krause am See vertreten.

Fotos: (HäBo) Rostalsky

sie die Schulbank mit der Werkhalle

der Ambau GmbH. Die unterstützt

das Kunstprojekt seit Jahren,

erlaubt scheinbar wertlosem

Schrott neues Leben einzuhauchen

und steuert Azubis zur Unterstützung

bei. „Es läuft, sie waren alle

voll bei der Sache“, meint Betreuer

Steffen Brandt, der in Sachen

Schrottkunst Jubiläum feiert. Zum

zehnten Mal ist er mit von der Partie

und staunt immer wieder über

die kreative Ader der jungen Leute.

„5 vor Zwölf“ ist der Titel der

schwergewichtigen Kunst von

Stefanie Apitzsch, Niklas Fochmann

und Azubi Eugen Karaew.

Mit „Schwung ins Leben“ sind

Max Hörig und Tobias Krause

am See vertreten. Fabian Kricke,

Max Schneider und Azubi Florian

Kiehne arbeiteten an „Ferrobaum

– trotzt den Elementen“.

Über dem Skulpturenpfad sind

erstmals dunkle Wolken aufgezogen.

„Viele Skulpturen wurden

in der letzten Zeit mit Farbe

beschmiert“, bestätigt Katlen

Dyballa. Ähnlich sieht es am Geschichtspfad

aus, mit dem Ferropolisschüler

an das dem Bergbau

geopferte Dorf Gremmin

erinnern wollen. Auch hier sind

Informationen zur Geschichte

des Ortes unter frischen Farbschichten

nur noch schwer auszumachen.

„Die Tafeln werden

mit Unterstützung der Stadt und

des Ortschronisten demnächst

neu gestaltet“, erklärt Katlen

Dyballa.

20 Jahre Ganztagssekundarschule Ferropolis

Josefine Dampfmaschine als Jubiläumsgast

(Gräfenhainichen/HäBo). Am

Samstag, dem 9. September war

für die Schülerinnen und Schüler,

die Pädagogen und Eltern

der Ganztagssekundarschule

Ferropolis ein ganz besonderer

Tag. Schließlich jährte sich

der Namenstag der Ganztagssekundarschule

zum 20. Mal. Ein

Grund, um gemeinsam mit der

Stadt Gräfenhainichen, ehemaligen

und zukünftigen Schülern zu

feiern.

Mit dem Auftritt der Schulband

wurde das Schulfest in der Aula

eröffnet. Der Ansturm auf Schulführungen

war besonders bei den

Schülern und Eltern der zukünftigen

5. Klassen sehr groß. Die

Räumlichkeiten mit der modernen

Technik konnten besichtigt werden

und Fragen zum Schulalltag

an einer Ganztagsschule wurden

beantwortet.

In der Aula gab es ein wundervolles

Kuchenbüfett der 10. Klassen

sowie der Klasse 9c und unsere

Schülerfirma hielt herzhafte

Snacks und Getränke bereit. Ungezwungen

konnte man bei Speisen

und Getränken die Möglichkeiten

der Kommunikation nutzen,

wo im Schulalltag dafür zu wenig

Zeit ist. Vielfältige Angebote im

Musikraum, Kunstraum und in der

Turnhalle wurden genutzt. Eine

besondere Attraktion war das gesponserte

Spielmobil der Stadt mit

Hüpfburg und Zorb-Bällen.

Den Höhepunkt bildete Thomas

Putensen und Band mit seinem

Programm Josefine Dampfmaschine.

Mit einem Kanon der Gäste

startete sein Programm für Kinder,

Kindsköpfe und Kindgebliebene.

Vielen Dank an die Kulturbande

und die Stadt Gräfenhainichen,

die diesen Auftritt gesponsert haben.

Weiterhin möchte ich mich

an dieser Stelle bei allen Schülerinnen

und Schülern, bei allen

Kolleginnen und Kollegen, beim

Schulförderverein Ferropolis und

den Eltern bedanken. Ohne ihren

engagierten Einsatz in ihrer Freizeit

wären solche unvergesslichen

Erlebnisse nicht möglich.

Sybille Wycisk, Schulleiterin

Thomas Putensen und Band dampfte durch die Ferropolisschule.

Foto: privat


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Ansprechpartner: Christian Winter

Thema „Sicherheit im Haushalt“

Offene Tür bei der Tornauer Wehr

(Tornau/HäBo/ros). Die Tornauer

Feuerwehrleute laden zum Tag der

offenen Tür. Besucher sind am 3. Oktober

ab 14 Uhr im Gerätehaus willkommen.

„Zentrales Thema ist die Sicherheit

im Haushalt“, sagt Wehrleiter

Matthias Guthe und kündigte diverse

Vorführungen an. Unter anderem soll

gezeigt werden, wie schwer die Orientierung

in einem vernebelten Raum

fällt. Besucher können außerdem Gerätehaus

und Technik in Augenschein

nehmen. Auch für das leibliche Wohl

ist gesorgt.

Die aktuellen Apotheken-

Notdienste finden Sie auch

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Der Anlaufpunkt für (Rad-)Wanderer

(HäBo). Das „Fährhaus Gruna“

hat sich zu einem wahren Magneten

in der Heide entwickelt.

Die idyllische Lage an der Mulde

und die Nähe zur einzigen Personenfähre

Nordsachsens macht

die Ausflugsgaststätte so reizvoll.

Radler und Wanderer nutzen die

An- oder Abreise zur Querung

des Flusses, zahlreiche teils über-

regionale Routen wie unter anderem

der Mulderadweg, der 166

Kilometer lange Heidesteig, der

Radweg Berlin – Leipzig verlaufen

durch diesen Knotenpunkt. „Wir

können uns jährlich über einen

Zuwachs an Gästen freuen. Neben

zahlreichen Radlern aus der

Region halten auch Gäste aus der

ganzen Bundesrepubli regelmäßig

an. Sogar einen Finnen oder einen

Italiener, der auf Durchreise ins

Baltikum war, haben wir bewirtet",

berichtet Wirtin Antje Bieligk

stolz.

Heute nutzen diese Attraktion

fast ausschließlich Touristen.

Früher dagegen wurde die Fähre

größtenteils durch die berufstätige

Bevölkerung genutzt. Bis zu

zwölf Personen mit Fahrrad oder

20 Personen ohne Fahrrad können

gleichzeitig auf das andere Ufer

gebracht werden.

Wer im Fährhaus Rast macht, bekommt

leckere regionale Spezialitäten

auf den Tisch – alles im

gemütlichen Ambiente. „Unsere

vielseitige Speisekarte kann sich

sehen lassen. Unsere Angebote

reichen vom Grunschen Salat über

verschiedene Fleisch- und Fischgerichte

bis hin zu leckeren selbstgemachten

Quarkkeulchen nach

Omas Rezept. Saisonales Gemüse

und Kartoffeln werden dabei zu

allen Gerichten vom Bio-Bauern

im Ort bezogen“, betont Antje

Bieligk.

Wann planen Sie Ihren nächsten

Erlebnistag?

Von Freitag bis Sonntag ab

11.30 Uhr sind Sie im Fährhaus

Gruna herzlich willkommen!

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Der heimische Fisch (Schleie, Zander,

Karpfen, Wels usw.) wurde im Gremminer

und Gröberner See gefangen.

Volkssolidarität Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo/db).

Das Jahr 2017 biegt auf die Zielgerade,

doch auf die Senioren von

Gräfenhanichen wartet noch ein

volles Freizeitangebot. Eingeläutet

wird dies am 22. September mit einer

Tagesfahrt nach Oberjünne ins

Gasthaus „Zum Heidekrug“ inmitten

von Kieferwäldern in der Märkischen

Heide. Am 18. Oktober

folgt ab 14 Uhr das Herbstfest in

den Räumen der Gräfenhainicher

Begegnungsstätte der Volkssolidarität

unter dem Motto „Fremde

Länder, fremde Sitten“.

Nur einen knappen Monat später

führt die Reise am 14. November

in die Gaststätte „Zum Schiffchen“

von Gallin zum nun schon traditionellen

„Martinsgansessen“, um sich

NEU!

Fischverkauf

Unser Verkaufswagen steht

jeden Freitag (10 – 18 Uhr)

und Samstag (9 – 14 Uhr)

in Gröbern auf dem Parkplatz

des Seeresorts.

Zahlreiche Angebote bis zum Jahresende

nur einen Tag darauf in der Begegnungsstätte

beim Spielenachmittag

zu vergnügen. Die Weihnachtszeit

wird am 6. Dezember mit der Nikolausfahrt

ins Landhotel & Restaurant

Garitz, inmitten der reizvollen

Landschaft des Vorflämings

gelegen, eingeläutet. Bevor am 20.

Dezember die Weihnachtsfeier

das Veranstaltungsjahr der Begegnungsstätte

der Volkssolidarität

beschließt, bietet der Regionalverband

am 15. Dezember noch die

Lichterfahrt durch Berlin an.

Bei Fragen können Interessierte

sich gern an Uta Sandmann telefonisch

unter 034953 / 22236 oder

direkt an die Gräfenhainicher Begegnungsstätte

(Gartenstraße 1a)

wenden.

Die Veranstaltungen der Volkssolidarität – wie hier das Sommerfest – sind

gut nachgefragt.

Foto: (HäBo) Bebber

Ehemaliges Justizgefängnis Bitterfeld

Bis 19. Oktober offen für alle

(Bitterfeld/HäBo/ros). Das Amtsgericht

in Bitterfeld hat Strahlkraft.

Im Hof tut sich jedoch die dunkle

Seite der Macht auf. Das ehemalige

Justizgefängnis ist bis 19. Oktober

für die Öffentlichkeit zugänglich,

erstmals und nach mehr als sechs

Jahrzehnten Schattendasein.

Gezeigt wird die Wanderausstellung

„Justiz im Nationalsozialismus.“

Der Besuch des Gemäuers

wird aber auch aus anderer Sicht

zum Gang in die Geschichte. In

Bitterfeld ist die Zeit praktisch

stehengeblieben. Zellen, Keller,

Wasch- und Schlafräume sind alle

noch vorhanden.

Gefängnis und Ausstellung können

Montag, Mittwoch und Donnerstag

von 9 bis 15 Uhr, Dienstag

von 9 bis 17 Uhr und Freitag von 9

bis 13 Uhr besucht werden.


Hänicher Bote

20. September 2017

WAS – WANN – WO

9

Show-Abend

Veranstaltungstipp

Freitag, 29. September in der Aula des PGG

„Abi-Spendenprogramm“

Der Abiturjahrgang des Gräfenhainichener Paul-Gerhardt-Gymnasiums lädt

Sie zu einem musikalisch-kulturellen Programm ein. Für ausreichend Essen

und Trinken ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, Sie um 18.30

Uhr in der Aula des PGG begrüßen zu dürfen.

13. Traktorenfest

Die Parade der

Trecker

(Möhlau/HäBo/ros). Am 3. Oktober

wird es laut in Möhlau. Traktoren

aller Art werden auf dem Gelände

rund um den Dorfteich vorrollen.

Das hat Tradition. Seit 2005 laden

Margitta und Karl-Heinz Lange

zum Traktorenfest. Die 13. Auflage

der bunten Party mit Musik, Tanz

und jeder Menge Gelegenheit zur

Fachsimpelei über kraftvolle Motoren

dürfte erneut zum Publikumsmagnet

werden. Schließlich waren

in der Vergangenheit bei jedem Fest

gut und gern 60 stählerne Zugpferde

zu bestaunen.

Die überzeugen nicht nur mit ihrem

Aussehen. Sie werden sich

kurz nach Mittag auch zur Parade

der Trecker aufreihen und durchs

Dorf rollen.

Tag der Dt. Einheit

Schmiedefest mit

August

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Am 3. Oktober wird gefeiert. Daran

halten sich die Mitglieder des

Gräfenhainicher Vereins „Historische

Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

August Reinhard“. Sie

öffnen ab 14 Uhr Tür und Tor und

laden zum Schmiedefest ein. Dessen

mittlerweile neunte Auflage

lebt von den kulinarischen Klassikern.

Serviert werden Kaffee und

Kuchen, in der historischen Küche

werden Würstchen und Speckkuchen

zubereitet.

Neugierige sind zudem eingeladen,

einen Blick in den originalgetreuen

Kolonialwarenladen

zu werfen oder die Wohnräume

des Innungsobermeisters August

Reinhard zu besichtigen.

BVB-Evonik-Fußballschule

GHC vom 14. bis 18. Mai Gastgeber

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Nachdem schon frühzeitig bekannt war, dass der VfB Gräfenhainichen auch

im Jahr 2018 Ausrichter der begehrten BVB-Evonik-Fußballschule sein

wird, sind nun neue wichtige Einzelheiten bekannt geworden. So wird der

Kurs im Zeitraum vom 14. bis 18. Mai im Sportforum Lindenallee stattfinden.

Die Teilnehmeranzahl beläuft sich erneut auf 80 Kinder. Ab wann genau

der Kurs gebucht werden kann, entscheidet sich innerhalb der nächsten

vier Wochen – also noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest – und wird wie

gewohnt auf der Homepage des VfB Gräfenhainichen (www.vfb-graefenhainichen.de)

veröffentlicht.

Repro: (HäBo) Bebber

Historische Bauschlosserei

Müllermeister hält Vortrag

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Den 23. September sollten sich

Mühlenromantiker vormerken. Ab

18.30 Uhr schlägt in der historischen

Schmiede und Bauschlosserei

die große Stunde von Willi

Rost. Der heute in Camburg beheimatete

Müllermeister im Ruhestand

wird über Gräfenhainichens

Müller und Mühlen berichten. Die

Stadtmühle gehörte schließlich

einmal seiner Familie.

Willi Rost und seinen Gastgebern

schwebt indes nicht allein ein

Vortrag über die Mühlen der Heidestadt

vor. Sie wollen plaudern

über Brauchtum, Arbeit und Geschichten,

die sich auch in Gräfen-

hainichen um das alte Handwerk

ranken.

222-Jahr-Feier

Orgel und Freibier

(Krina/HäBo/ros). Die evangelische

Kirchengemeinde Krina

hat allen Grund zu feiern. Die

Zuberbier-Orgel in der Trinitatis-

Kirche ist genau 222 Jahre alt.

Aus diesem Anlass spielt heute

(20. September) ab 19 Uhr Dietrich

Bräutigam (Wetzlar) an der Königin

der Instrumente. Der Eintritt

zum Konzert ist frei. Im Anschluss

lädt die Gemeinde zu Gegrilltem

und kühlen Getränken ein: Ein Fass

Freibier inklusive.


10 GEMISCHTES 20. September 2017 Hänicher Bote

111 Helfer beim 4. Freiwilligentag

Von Nähgruppe bis MIT – viel Gutes für nur einen Tag

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Freiwillig und unentgeltlich anpacken,

wo Hilfe nötig ist. Das ist

die Idee, die hinter den Freiwilligentagen

steckt. Die sind mittlerweile

auch in Gräfenhainichen verwurzelt.

„Das ist heute die vierte

Auflage bei uns“, erklärt Gabriele

Heerwald. Sie ist Mitarbeiterin der

Ländlichen Erwachsenenbildung

(LEB), unter deren Federführung

der Aktionstag von Anfang an auf

die Beine gestellt wird.

In der Heidestadt konnte mit 111

Teilnehmern ein neuer Teilnehmerrekord

verzeichnet werden. „Aber

darum geht es nicht. Das alles ist

mehr. Es ist der Beweis dafür, dass

das Ehrenamt nicht zum Untergang

verdammt ist“, meint Gräfenhainichens

Bürgermeister Enrico

Schilling (CDU). „Wie können nur

hoffen, dass mit solchen Tagen der

Funke überspringt und sich noch

mehr Leute mitreißen lassen.“

Es ist der harte Kern, der mit ehrenamtlicher

Arbeit das Leben in der

Stadt mitgestaltet: in Vereinen, aus

Jugendhilfeausschuss des Kreistags nimmt Gräfenhainichener Jugendclub unter die Lupe

Vorsitzende Reinecke: „Entwicklung ist eindrucksvoll“

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am

31. August hieß es für Mitarbeiter

und Jugendlichen des Gräfenhainicher

Jugendclubs vor keinem

Geringeren als dem Jugendhilfeausschuss

des Kreistages Wittenberg

auf deren Beratung in der

Gräfenhainichener Volkssolidarität-Begegnungsstätte

Farbe zu bekennen.

Ganze 15 Punkte umfasste

die Tagesordnung, doch für die als

Gäste teilnehmenden Jugendlichen

standen die Fragestunde für Kinder

und Jugendliche sowie die Besichtigung

und Vorstellung des Jugendclubs

ganz weit oben auf der Prioritätenliste.

So wollte Patrick Reimann wissen

„wie die Projektförderung z.B.

der jährliche Personalkostenzuschuss

für Fachkräfte sowie die

Unterstützung für Arbeitshilfe und

Honorarkräfte aussieht“, da ja der

Landkreis als Träger der öffentlichen

Jugendhilfe fungiert. Ebenso

wurde die Frage nach der Förderung

von Jugendinstitutionen und

deren Ausstattung gestellt, welche

2017 wiedereingeführt wurde,

aber dennoch schon wieder gekürzt

freien Stücken und an Freiwilligentagen.

Unter den 111 Teilnehmern

am Samstag waren die Mitglieder

der Gräfenhainicher Ortsgruppe

des Vereins Dübener Heide. Sie

zeichnen seit Jahr und Tag für die

Verpflegung der Helfer verantwortlich.

Aktiv sind auch die Frauen der

Mitglieder der Gräfenhainicher Mittelstandsvereinigung und der CDU/

FDP/Grüne-Stadtratsfraktion bescherten der roten Aussichtsplattform am

Gremminer See einen zweiten Frühling.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Petra Scherbaum führte die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses durch

die Räumlihckeiten.

Foto: (HäBo) Bebber

werden solle. Ob dann die Antwort

mit dem Verweis auf die geltenden

Richtlinien und eine mögliche persönliche

Beratung die war, welche

die Jugendlichen erwartet hatten,

blieb ungeklärt.

Bei der Besichtigung und Vorstellung

des Jugendclubs lief Petra

Scherbaum als hauptamtliche

Mitarbeiterin zur Hochform auf.

Immerhin kann sie auf einen Erfahrungsschatz

aus 25 Jahren Arbeit im

Kinder- und Jugendbereich verweisen,

kennt also den Werdegang des

LEB-Nähgruppe um Monika Müller.

Sie schlagen zwei Fliegen mit

einer Klappe. Sie frönen ihrem

Hobby und helfen anderen. „Wir

gestalten Zettelmonster“, sagen

die Frauen. Die handgemachten

Figuren sind in der Lage, mit

Sorgen und Nöten beschriebene

Zettel zu verschlingen. Das ist

die Basis für bessere Laune. Die

Hobbynäherinnen machen sich

aber auch daran, den Puppen fürs

Kasperletheater neues Leben einzuhauchen.

Krokodil, Polizist,

Kasper werden wie die Monster in

der AWo-Tagesgruppe gebraucht.

Kissenbezüge liefern die Frauen

in die Paul-Gerhardt-Kapelle.

Am Ufer des Gremminer Sees sind

seit dem ersten Freiwilligentag die

Mitglieder der Gräfenhainicher

Mittelstandsvereinigung MIT und

der Stadtratsfraktion von CDU,

FDP und Grünen unterwegs. Letztes

Jahr wurde am Stadtbalkon

Ordnung geschaffen, dieses Jahr

darf die rote Aussichtsplattform

einen zweiten Frühling erleben.

Dort waren Treppe und Gitterroste

entwendet worden. „Wir haben

alles erneuert und solide befestigt“,

erklärt MIT-Vertreterin Petra Kuhnert.

CDU-Bundestagskandidat

Sepp Müller schwingt derweil den

Pinsel. Klassisches Rot soll auf der

stählernen Konstruktion Graffiti

überdecken.

Gräfenhainicher Clubs bestens. Der

Umbau der vorher als Friseursalon

genutzten Räumlichkeiten wurde

mit tatkräftiger Hilfe der Jugendlichen

und der Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft

gestemmt, sodass

am 28. Mai 2016 die feierliche

Eröffnung gefeiert werden konnte.

Nach nur einem Jahr ist schon der

erste Generationswechsel erkennbar:

Waren die ersten Nutzer zwischen

14 bis 27 Jahre alt, tummelt

sich mittlerweile vornehmlich die

ehemalige Schülerfreizeitgeneration

(10 bis 13 Jahre) im Club. Das

hat zur Folge, dass man die Öffnungszeiten

überdenken will.

Ein ganz wichtiger Punkt ist für

Scherbaum aber die Integrationsarbeit,

welche tatkräftig durch die

Bürgerinitiative „offen. bunt. anders.“

unterstützt wird. Wichtiger

Bestandteil für die Jugendclubarbeit

seien aber auch die Kooperationen

mit der Ganztagsschule Ferropolis,

der Freiwilligen Feuerwehr

des Ortes, dem Anglerverein oder

dem FSV 83 Gräfenhainichen.

Derzeit wird der zur Stadt Gräfenhainichen

angegliederte Jugendclub

durch eine Fachkraft und einem

über das Bundesprogramm

„Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt

(SOTA)“ geförderten Mitarbeiter

betreut. Nach der ausführlichen

Erklärung und Führung durch die

Räume zog die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

Corinna Reinecke

ein klares Fazit, was gleichbedeutend

mit einem Lob für das

Geleistete war: „Wir konnten uns

eindrucksvoll überzeugen, dass der

Jugendclub eine gute Entwicklung

genommen hat“.


Hänicher Bote

20. September 2017

AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

11

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Therapiezentrum jetzt in der „Villa am See“

(Zschornewitz/HäBo). Noch sieht

es stark nach Baustelle aus, innen

drin wird jedoch schon fleißig gearbeitet

oder – besser gesagt – therapiert.

Ergotherapeutin Laura Zimmerling

ist bereits im Juli mit ihrem

Therapiezentrum Gräfenhainichen

innerhalb von Zschornewitz umgezogen.

Von der Mini-Praxis gegenüber

des alten Klubhauses ging es in

die frisch errichtete „Villa am See“

in der Straße des Friedens 83. „Wir

waren sehr beengt, eine Erweiterung

war dort undenkbar“, sagt die 29-jährige

Geschäftsfrau, die sich nun in

den großzügigen Neubau eingemietet

hat. Zudem konnte sie das zweiköpfige

Team aufstocken. Neben den Ergotherapeutinnen

Doreen Bär, Sina

Mausch, Grit Schlegel und Laura

Zimmerling komplettiert Logopädin

Nicole Wünsche das Personal.

Die entstandenen, sehr hell gestalteten

Räumlichkeiten bieten darüber

hinaus ganz andere Möglichkeiten.

Es gibt separate Bereiche für Logopädie,

Massagen und Feinmotorik,

einen Werk- und Gestaltungsraum,

einen Sport- und Bewegungsraum

sowie eine nagelneue Therapieküche.

„Unser Ziel ist es, dass sich die

Menschen so selbstständig wie nur

möglich im Beruf, sozialen Umfeld,

Schule und Alltag bewegen“, erklärt

Zimmerling. Daher werden kleine

Bewegungen, die ein jeder ständig

ausführt, aber durch Schlaganfälle

Petra Sitte mit Buchlesung bei der Volkssolidarität

„Kein Opfer, im Bundestag zu sitzen“

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am

15. August weilte mit Dr. Petra Sitte

die Parlamentarische Geschäftsführerin

der Linken im Bundestages

im Rahmen einer Buchlesung in der

Gräfenhainicher Begegnungsstätte

der Volksolidarität. In Anlehnung

an die erst kürzlich stattgefundene

Buchlesung mit Jan Korte (MdB)

erklärte die in Dresden geborene

und in Halle lebende Politikerin mit

leichten Schmunzeln, warum sie

denn kein eigenes Buch zu Papier

gebracht habe: „Ich kann ja nicht

schreiben ‚Geh mal rüber‘ – ich

bin ja schon da“. Mit Blick auf die

anstehenden Bundestagswahlen las

sie den knapp 30 Zuhörern aus dem

Buch „Das hohe Haus – Ein Jahr im

Parlament“ interessante wie auch

lustige Passagen vor.

Dieses junge, dynamische Therapieteam um Laura Zimmerling (v.r.) begrüßt

Sie nun in der „Villa am See“ in Zschornewitz. Foto: privat

oder Ähnliches Schwierigkeiten bereiten,

immer wieder trainiert. „Es

gibt immer entwicklungsverzögerte

Kinder, kranke und alte Menschen.

Wir wollen ihnen ein selbstbestimmtes

Leben ermöglichen“, erklärt die

Unternehmerin.

Laura Zimmerling ist seit 2007 staatlich

anerkannte Ergotherapeutin und

arbeitete lange Zeit mit behinderen

Menschen in einer Hallenser Praxis

zusammen. Im Jahre 2015 fasste sie

dann den Mut und den Entschluss,

den Schritt in die Selbstständigkeit

zu wagen. „Ich habe aus meiner vorherigen

Tätigkeit gelernt, wie wich-

Über den Zeitraum eines ganzen

Jahres verfolgte Autor Roger Willemsen

von der Zuschauertribüne

Petra Sitte war zu Gast in Gräfenhainichen.

Foto: (HäBo) Bebber

aus die Sitzungen des Deutschen

Bundestages. Hier fallen schließ-

tig Dankbarkeit und Wertschätzung

sind. Ist dies nicht gegeben, macht

es auf Dauer keinen Spaß. Daher

versuche ich, ein fairer und familienfreundlicher

Arbeitgeber zu sein“,

verrät sie. Schließlich habe sie ein

junges, dynamisches Team um sich.

Praktikanten sind im Übrigen gern

gesehen, ab Oktober ist auch eine

Schülerpraktikantin im Einsatz.

Neben dem Besuch vor Ort in der

Zschornewitzer Praxis ist das Therapiezentrum

Gräfenhainichen auch

mobil, führt Hausbesuche durch –

auf ärtzliche Verordnung, versteht

sich.

lich die Entscheidungen, die alle

Menschen betreffen und das Leben

in Deutschland verändern. Dabei

machte es sich Willemsen zur Aufgabe,

folgende Fragen zu klären:

„Wie fallen eigentlich die Entscheidungen?“

und „Wie vertritt uns

unsere Volksvertretung wirklich?“

oder aber „Funktioniert das Herz

unserer Demokratie?“ Viele der

Episoden konnte Sitte mit ihren eigenen

Beobachtungen im Parlament

würzen. „Wenn die Opposition ans

Rednerpult tritt, verlässt Frau Merkel

meist den Raum.“ Sie gibt aber

auch offen zu, dass es „kein Opfer

ist, im Bundestag zu sitzen“.

Im Anschluss an die Lesung kam es

noch zu einer interessanten Diskussionsrunde

mit zahlreichen Fragen,

welche die Anwesenden bewegen.

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Einen großen Platz nahm dabei der

Lobbyismus im Bundestag wie auch

die Ziele der einzelnen Parteien ein.

Sitte versuchte aber auch eine Antwort

darauf zu finden, warum viele

der Menschen bei den Wahlen meist

keine grundsätzlichen Veränderungen

wollen. Eine abschließende und

wichtige Erkenntnis gab sie zum

Schluss den Gästen noch mit auf den

Heimweg: „Wer will, der passt auch


12 VOM SPORTGESCHEHEN 20. September 2017 Hänicher Bote

Würdevolles Andenken an „Puppe“ & Co.

Zschornewitzer Ruderclub errichtet Ehrentafel

(Zschornewitz/HäBo). Die Idee

kam von Christian Gerhart, aktiver

Ruderer seit 1999 und heute engagiertes

Vereinsmitglied und Trainer

der Mastersruderer beim ZRC. Es

dauerte einige Zeit bis seine Idee

verwirklicht wurde: eine Ehrentafel

für Sportler und Vereinsmitglieder,

die durch Erfolge, Treue oder besondere

Verdienste beim ZRC hervorgegangen

sind. Ihnen gilt unser Dank

und Anerkennung. Die Gründer der

Sportart Rudern in der Region, Karl

Brämer und seine Frau Anneliese,

haben erst in Möhlau 1954 und später

1974 in Zschornewitz die Ruderei

aufgebaut und bekannt gemacht.

Heute ist der Zschornewitzer RC

national und international im Rudersport

eine feste Größe.

Peter „Pitt“ Tettero, willensstarker

Ruderer und talentierter Tüfftler,

setzte damals der jungen Sportart

seinen Stempel auf. Er war Schlagmann

im Zweier, Vierer und Achter

und erruderte mit seinen Mannen

etliche Erfolge. Im Jahre 1998 ist er

ohne Ankündigung im Alter von nur

46 Jahren aus der Wirklichkeit von

uns gegangen.

Viel zu früh, mit nur 57 Jahren, hat

uns Bernhard „Puppe“ Leger 2006

für immer verlassen. 1966 war er damals

Teilnehmer der 1. Kinder- und

Jugendspartakiade der DDR in Berlin.

Mit dieser Ehrentafel gedenken die Zschornewitzer Ruderer verdienstvollen

Mitgliedern, die die Welt bereits verlassen haben. Foto: (HäBo) Rostalsky

Er wurde Hallenser Bezirksmeister im

Vierer und Achter. Leger war der Ruhepol

der Truppe und sehr engagierter

Sportsmann mit Ideen für die Zukunft

des Zschornewitzer Rudersports.

Olympia 1964 sollte sein Jahr werden.

Karl Brämer delegierte Fritz

Walter 1960 zum SC Chemie Halle.

Im Vierer ohne Steuermann wollte

er damals für die DDR um Medaillen

rudern. Es hatte leider nicht

gereicht, trotzdem blieb Walter dem

Rudersport weiterhin treu und errang

später Siege für den ZRC. Großen

Anteil hatte er am Aufbau des

Ruderzentrums in Zschornewitz.

Günter Gröbner, Bürgermeister

von Zschornewitz bis zu seinem

Tod 2014, hat in der 3.000-Seelen-

Gemeinde nicht nur im Ort, sondern

auch für den Sport viel getan. Als

ehemaliger Boxer unterstützte er die

Sportabteilungen, wo es nur ging. Er

war Mitglied des ZRC und erhielt für

seine Verdienste die Ehrennadel des

Ruderverbandes Sachsen-Anhalt in

Gold. Als Schirmherr von Regatten

und Landesmeisterschaften war er

mit den Sportfunktionären und Politikern

auf Du und Du.

2015 sagte sie nach einer kurzen,

schweren Krankheit dem Sport für

immer ade. Sie war stellvertretende

Vorsitzende des damaligen DTSB

der DDR und später Geschäftsführerin

des Kreissportbundes (KSB)

Wittenberg. Gudrun Brämer war

Vorstandsmitglied des ZRC und des

SV Turbine. Sie hatte versucht, allen

Sportvereinen des Landkreises eine

gute Vereinsarbeit zu gewährleisten

und die Verbundenheit zum KSB

zu dokumentieren. Sie unterstützte

ihren Mann als langjährigen Trainer

des ZRC bis zu ihrem Tode. Bei

Regatten und Meisterschaften war

sie für Finanzen verantwortlich. Mit

ihren Mitarbeitern des KSB hatte sie

ein gutes Verhältnis und die Sportgala

war ein Bewis dafür.

Wer kannte ihn nicht? Andreas

„Rosi“ Rosenau, ein Mann für alle

Fälle. Seine Gutmütigkeit, sein Einsatz,

seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft,

aber auch sein Leben

war 2015 für immer vorbei! Rosenau

hatte uns ohne ein Wort kurzfristig

verlassen. Für den ZRC war

er Sports- und Arbeitsmann, Sponsor

und Freund in allen Belangen.

Horst „Hugo“ Senst, Jahrgang 1933,

war als Meister im Baubetrieb des

Kraftwerkes Zschornewitz der Macher.

Er war für den damaligen Aufbau

der Bootshäuser in Möhlau und

Zschornewitz sowie dem Ruderbecken

am Pöplitzer Weg mitverantwortlich

und hatte großen Anteil am Aufbau

des Ruderstützpunkts in Zschornewitz.

Mit 82 Jahren verabschiedete er

sich 2015 für immer vom Rudersport.

Der Zschornewitzer Ruderclub von

1954 sagt mit der neuen Ehrentafel

allen Verstorbenen für ihre Einsatzbereitschaft,

für ihr sportliches Engagement

und ihre Treue zum ZRC,

ein letztes Mal Danke. Wir werden

sie stets in Erinnerung behalten.

Falk Brämer

Im „Knappen-Camp“ des FC Schalke 04 entdeckt

Simon fährt ins Elite-Camp nach Gelsenkirchen

(Zschornewitz/HäBo/db). Dreimal

gastierte das „Knappen-

Camp“ des FC Schalke 04 nun

schon beim SV Turbine Zschornewitz,

zuletzt in diesem Jahr vom

29. Juni bis 1. Juli. In Auswertung

des Camps wurde Simon Frank

Thiecke von den Schalker Trainern

als „Schalker Supertalent“

ausgezeichnet und bekam folgerichtig

eine Einladung für das Elite-Camp

auf Schalke. An diesem

wird Simon zusammen mit anderen

Talenten aus ganz Deutschland

Ende Oktober in Gelsenkirchen

teilnehmen.

Das Fußball-ABC erlernte der

12-Jährige und 1,75 Meter große

Schüler des Gräfenhainicher

Paul-Gerhardt-Gymnasiums in der

G- und F-Jugend des VfB Gräfenhainichen

unter Trainer Andreas

Wolfensteller. Nach dem Neuaufbau

einer Jugendabteilung in

Zschornewitz wechselte er 2014

zum SV Turbine und spielte fortan

in der E-Jugend unter Toni Hanslik

und Florian Baumann. Nach weiteren

zwei Jahren gründeten der

SV Glück Auf Möhlau, der Oranienbaumer

SV und der SV Turbine

Zschornewitz die Jugendspielgemeinschaft

(JSG) Heidekicker. In

dieser spielte Simon am Standort

Möhlau in der D-Jugend unter den

Trainern Heiko Tennert und Christian

Schmidt. Die Mannschaft verpasste

in der vergangenen Saison

nur um Haaresbreite den Aufstieg

in die Landesliga.

Im Sommer diesen Jahres mussten

alle Nachwuchsmannschaften

der JSG in ihren Altersklassen neu

sortiert werden. Das hatte auch zur

Folge, dass es am Standort Zschornewitz

für die Saison 2017/2018

neben einer F- und E-Juniorenmannschaft

jetzt auch wieder ein

D-Juniorenteam gibt. Letztere

spielt auf verkürztem Großfeld.

Hier bekam Simon von seinen

jetzigen Trainern Florian

Baumann und Steve Bilau zusätzlich

die Rolle des Kapitäns

übertragen und hat sich fest

vorgenommen, diese Aufgabe

ordentlich zu erfüllen.

Neben seiner schulischen Laufbahn

hat Simon aber auch schon

ein sportliches Ziel klar formuliert.

„Wenn es im Fußball weiter

so gut läuft, möchte ich mindestens

3. Liga spielen.“ Der

Anfang ist mit dem Elite-Camp

auf Schalke ja schon gemacht.

Vielleicht klappt es ja auch mit

noch mehr.

Simon Frank Thiecke hat sein

Ziel fest im Visier.

Foto: (HäBo) Bebber


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 9/2017

20. September 2017

Informationen aus der Stadtverwaltung

Allgemeine Verwaltung

Sitzung des Stadtrates

der Stadt Gräfenhainichen

Sitzungstermin:

Dienstag, 26. September 2017, 18 Uhr

Ort, Raum:

Vereins- und Versammlungsraum,

Wittenberger Straße 67a

06773 Gräfenhainichen

Tagesordnung:

Öffentlicher Teil

1 Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden

2 Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit

3 Änderungsanträge zur Tagesordnung und Feststellung der Tagesordnung

4 Genehmigung der Niederschrift der öffentlichen Sitzung vom 22.

August 2017

5 Beratungsschwerpunkte und Beschlussfassung

5.1 Ausscheiden von Herrn Göran Gröbner aus dem Stadtrat, Nachrücken

von Herrn Prof. Dr. Christian Bührdel in den Stadtrat

5.2 Verpflichtung gemäß § 32 KVG

5.3 Überplanmäßige Auszahlung im Investitionshaushalt 2017

6 Bekanntgabe der Beschlüsse der nichtöffentlichen Sitzung des Stadtrates

vom 22. August 2017

7 Bericht des Bürgermeisters

8 Einwohnerfragestunde

9 Anfragen der Stadträte

10 Schließung der öffentlichen Sitzung

Nichtöffentlicher Teil

1 Änderungsanträge zur Tagesordnung und Feststellung der Tagesordnung

der nichtöffentlichen Sitzung

2 Genehmigung der Niederschrift der nichtöffentlichen Sitzung vom

22. August 2017

3 Beratungsschwerpunkte und Beschlussfassung

3.1 Vergabeentscheidung

3.2 Vergabeentscheidung

3.3 Vergabeentscheidung

3.4 Vergabeentscheidung

3.5 Vergabeentscheidung

3.6 Vergabeentscheidung

3.7 Vergabeentscheidung

3.8 Vergabeentscheidung

3.9 Vergabeentscheidung

3.10 Vergabeentscheidung

3.11 Vergabeentscheidung

3.12 Vergabeentscheidung

3.13 Vergabeentscheidung

4 Personalangelegenheiten

5 Informationen des Bürgermeisters

6 Anfragen der Stadträte

7 Schließung der Sitzung

Der Fehlerteufel war am Werk!

In der August-Ausgabe des Hänicher Boten wurde im Amtsblatt

versehentlich eine fehlerhafte Version der Ankündigung zur Stadtratssitzung

(nichtöffentlicher Teil) abgedruckt.

Wir bitten dies zu entschuldigen.

Sprechzeiten der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an

jedem 2. Donnerstag im Monat von 17 bis 17.30 Uhr im Rathaus in

Gräfenhainichen, Markt 1, im Erdgeschoss (Haupteingang), Zimmer 1 a,

statt. Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch für Sie

erreichbar: 034953 / 357-21

Die Termine für das Jahr 2017 ergeben sich damit wie folgt:

Donnerstag, 12. Oktober 2017 Donnerstag, 9. November 2017

Donnerstag, 14. Dezember 2017

D. Hellmann

Vorsitzender der Schiedsstelle

Informationen aus Möhlau

Sprechzeiten des Möhlauer Ortsbürgermeisters:

Donnerstag, 21. September 2017 16 – 18 Uhr

Donnerstag, 28. September 2017 16 – 18 Uhr

Donnerstag, 12. Oktober 2017 16 – 18 Uhr

Büro:

Wo:

Wann:

Wer:

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Schulstraße 1 (ehemalige Grundschule)

06772 Gräfenhainichen

Tel.-nr.: 034953 / 26 55 60

Energieberatung

16 – 17 Uhr

16 – 18 Uhr

Marek Pannicke

Ortsbürgermeister

Anbieterunabhängige Energieberatung

der Verbraucherzentrale in Gräfenhainichen

06773 Gräfenhainichen

Wittenberger Straße 67a (Stadtbibliothek)

jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr nach telefonischer

Voranmeldung sowie nach Vereinbarung

Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke

telefonische Terminvergabe: 0800 / 8 09 80 24 00

kostenfrei aus deutschen Netzen

Für einkommenschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis

sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Impressum

Informationen der Stadt Gräfenhainichen

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.


Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 20. September 2017

Gebäudemanagement

Bieterverfahren

Ihr Wunschhaus könnte im Zilleweg (Ortsteil Zschornewitz) stehen

Ihre individuelle Hausplanung lässt sich auf diesem Grundstück realisieren.

Das angebotene markierte Grundstück liegt in einem bestätigten Mischgebiet.

Mindestangebot: 14.430 €

Größe: 1.443 m²

Abgabe der Gebote:

Ihr Angebot richten Sie bitte schriftlich im verschlossenen

Umschlag bis zum 29. September

2017 mit dem Hinweis „Gebot Zilleweg“ an Stadtverwaltung,

Markt 1 in 06773 Gräfenhainichen.

Bei Rückfragen können Sie sich bei Frau Schön,

Ortsbürgermeisterin von Zschornewitz (Tel.:

034953 / 88318) oder Frau Nette, Stadtverwaltung Gräfenhainichen,

Fachbereich III, Ordnung, Bau und Liegenschaften, Zimmer 20, Markt 1

in 06773 Gräfenhainichen (Tel.: 034953 / 35773 oder E-Mail: liegenschaften@graefenhainichen.de)

melden.

Gewerbeamt

Firmenjubiläen

Die herzlichsten Glückwünsche gehen an folgende Unternehmen der

Stadt Gräfenhainichen, die ein Firmenjubiläum feiern:

Oktober 2017

10-jähriges Firmenjubiläum

• Mischke-Preller Racing GbR

im Ortsteil Zschornewitz am 10. Oktober 2017

• JB Werbung & Design, Werbeagentur Jutta Boas

in Gräfenhainichen am 17. Oktober 2017

25-jähriges Firmenjubiläum

• Reifen- und Fahrzeugcenter Nickel & Müller GmbH

in Gräfenhainichen am 16. Oktober 2017

Kultur

Veranstaltungskalender

der Stadt Gräfenhainichen mit den

OT Jüdenberg, Möhlau, Schköna, Tornau,

Zschornewitz

September 2017

23.09. Oktoberfest / Möhlau, Campingplatz

23.09. 18.30 Uhr „Allerlei über Müller & Mühlen“, Interessante

Geschichten über Arbeit und Brauchtum

der Müller mit dem Müllermeister i.R. Willi

Rost aus Gräfenhainichen / Gräfenhainichen,

Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

August Reinhard e.V., Marktstraße 10

23.09. 15 – Straßenfest in der Gartenstraße / Gräfenhai-

19 Uhr nichen, Veranstalter: IG „offen. bunt. anders.“

23.09. 20 Uhr Abendführung mit Menü / Gräfenhainichen,

Ferropolis

Einlass: 19.30 Uhr

Beginn: 20 Uhr Menü

ca. 21 Uhr Baggerführung

Ende:

Preis:

ca. 22.30 Uhr

49 € (inkl. Menü und einem alkoholfreien

Getränk, Abendführung)

Buchung: Frau Feller, erreichbar werktags

10 – 17 Uhr unter 034953 / 35125

29.09. 19 Uhr „Begegnung mit Squeezebox Teddy“ /

Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle

30.09. 9 – Großflohmarkt / Gräfenhainichen, Ferropolis

– 1.10. ca. 17 Uhr Eintritt frei! Parkgebühr: 4 €

Infos unter: Peter Sprebitz,

Tel.: 03421 / 903090, 0177 / 3871332,

E-Mail: avpsp@gmx.de

Oktober 2017

02.10. 15 Uhr 24. Gräfenhainicher Oktoberfest, Stadtfest

zum „Tag der Deutschen Einheit“ / Gräfenhainichen,

Innenstadt

03.10. 14 Uhr Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Tornau /

Tornau, Gerätehaus, Thema: Sicherheit im

Haushalt

03.10. 14 Uhr 9. Schmiedefest zum Tag der Deutschen Einheit

/ Gräfenhainichen, Historische Bauschlosserei

und Schmiedewerkstatt August Reinhard

e.V., Marktstraße 10

07.10. 20 Uhr Abendführung mit Menü / Gräfenhainichen,

Ferropolis

Einlass: 19.30 Uhr

Beginn: 20 Uhr Menü

ca. 21 Uhr Baggerführung

Ende: ca. 22.30 Uhr

Preis: 49 € (inkl. Menü und einem alkoholfreien

Getränk, Abendführung)

Buchung: Frau Feller, erreichbar werktags

10 – 17 Uhr unter 034953 / 35125

05. – 08.10. Gastspiel „Circus Festival“ / Gräfenhainichen,

Gutenbergplatz

21.10. 11 Uhr Erntedankfest / Tornau, Köhlerei Eisenhammer

November 2017

04.11. 11 Uhr - Flohmarkt im „Sportforum“ / Gräfenhai-

14 Uhr nichen, Veranstalter: IG „offen. bunt. anders.“

05.11. 17 Uhr „Klassiker der kleinen Bühne – literarisches

Kabarett der 20er Jahre“ mit Dr. Wolf Butter

aus Berlin / Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-

Kapelle

11.11. 11.11 Uhr Eröffnung der 44. Karnevalsession des GCC

e.V. / Gräfenhainichen, Freilichtbühne

24.11. 19 Uhr „Wer nur den lieben Gott lässt walten?“ mit

Duo La Vigna aus Radebeul / Gräfenhainichen,

Paul-Gerhardt-Kapelle

Dezember 2017

02.12. 11 Uhr Weihnachtsmarkt / Tornau, Köhlerei Eisenhammer

02.12. 16 Uhr Weihnachtsgala der Zschornewitzer Tanz-

03.12. 15 Uhr girls und -boys / Zschornewitz, Saal der Firma

Imerys Fused Minerals Zschornewitz GmbH

09.12. 14 Uhr Weihnachtsmarkt / Hohenlubast, Dorfkirche

09.12. 15 Uhr 12. Zschornewitzer Weihnachtsmarkt /

Zschornewitz, Festplatz

16. – 17.12. 14 Uhr Familienweihnacht / Gräfenhainichen

17.12. 10. Zschornewitzer Adventssingen / Zschornewitz,

Platanenhof

15 Uhr Kaffeekranz in der Gaststätte „Platanenhof“

17 Uhr Adventssingen

Änderungen vorbehalten!

(Stand: 6. September 2017)


20. September 2017 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Programm Oktoberfest

Seite 15

Sonntag, 5. November 2017, 17 Uhr

„Klassiker der kleinen Bühne – literarisches Kabarett der 1920er

Jahre“ mit Dr. Wolf Butter aus Berlin

Eintritt: VVK 7 € / AK 8 €

Freitag, 24. November 2017, 19 Uhr

„Wer nur den lieben Gott lässt walten?“ mit Duo La Vigna aus Radebeul

Kammermusik mit Theresia und Christian Stahl (Blockflöten/Theorbe,

Barocklaute)

Das Programm stellt Bachs von der Grundstimmung her religiöse Musik

seinen teils sehr ausdrucksvollen Vorgängern und Vorbildern Vivaldi,

Corelli, Dieupart oder Uccellini gegenüber.

Eintritt: VVK 10 € / AK 12 €

Möhlauer Faschingsclub

Der Kartenverkauf für die Veranstaltungen des Möhlauer Faschingsclubs

am 11. und 18. November 2017 findet seit 1. September 2017

bei Frau Doris Schmidt, Rosa-Luxemburg-Straße 8 in Möhlau statt

(Tel.: 034953 / 89586).

Heike Götz

MFC

Tourist-Information

Tourist-Information Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

Veranstaltungen in der Paul-Gerhardt-Kapelle

Gräfenhainichen

Begegnung mit „S q u e e z e b o x T e d d y“,

dem letzten lebenden Troubadour,

am 29. September 2017 in der Paul-Gerhardt-Kapelle

Ein Porträt von Squeezebox

Teddy? Eigentlich

ist es unmöglich. Am

leichtesten lassen sich

Menschen beschreiben,

die festverwurzelt stehen.

Das tut der in Berlin

geborene, heute bei

Braunschweig lebende

Musiker schon berufsbedingt

nicht. Er ist ständig

unterwegs, und das nicht nur im wörtlichen Sinn.

Seine Wurzeln hat der 1957 geborene Künstler in der Straßenmusik. Dies

erklärt seine unverwechselbare Interpretation irischer, russischer und internationaler

Songs zum Teil. Auch das Jahr 1991, in dem er auf einigen

Konzerten mit der Kelly-Family tourte, hat ihn sicherlich geprägt.

Er spielte mit Dermot O‘Connor (von „Spud“ – 1971 Nr. 1 irische Charts

mit „The Wind in the Willows“) und George Kaye (von „The Smokey

Mountain Ramblers“ – 1970 Nr. 1 irische Charts mit „Ballad of Amelia

Earheart“) zusammen in der Formation „The Permanent Cure“, die von

1993 bis 1998 zu den besten irischen Bands auf deutschem Boden gehörte...

Quelle: Auszug aus dem Pressetext

Die Tourist-Information hält folgende neue Publikationen kostenlos

für Sie bereit:

• 4-Flüsse-Radtour – Übersichtskarte mit Tipps zu Sehenswürdigkeiten

• Heft Kreisvolkshochschule – Herbstsemester 2017

• Reisemagazin 2017

• Wanderwege in Sachsen-Anhalt

• Broschüre „Klasse Reisen in Sachsen-Anhalt. Entdeckungen für

Klassen, Gruppen und Vereine“

• Broschüre „Das Bauhaus und die Moderne in Sachsen-Anhalt“

• Faltblatt Ausflugsziele in Sachsen-Anhalt (in englisch und niederländisch)

• Flyer Anhaltisches Theater Dessau 223. Spielzeit – Jahresübersicht

2017/2018

• Flyer Theaterbus des Anhaltischen Theaters – Tour 4 2017/2018

(ab Gräfenhainichen)

• Flyer Aktionstag am Radweg Berlin – Leipzig am 3. Oktober 2017

geführte Radtouren

• Zeitschrift „Ferienland Dübener Heide“ – Herbst 2017

… mit viel Wissenswertem und Informationen zur Dübener Heide +

Veranstaltungskalender September – November 2017

• Leo – das Anhalt-Magazin – Tipps und Termine aus der Region

Anhalt

• Kiez-Kino – Kinoprogramm September 2017

• Heft „Abschied nehmen“ – Ratgeber für Hilfe in schweren Stunden

Preisreduzierung:

• Schlüsselanhänger „Stadt Gräfenhainichen“ von 3 € auf 1,50 €

• Metall-Uhr „Stadt Gräfenhainichen“ von 36 € auf 12 €

• Rechner „Stadt Gräfenhainichen“ von 25 € auf 11 €


Seite 16 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 20. September 2017

Für folgende Veranstaltungen können Sie in unserer Tourist-Information

Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben:

• Begegnung mit „Squeezebox Teddy“ am Freitag, 29. September

2017, 19 Uhr in Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle

Kartenpreis: 8 € (Abendkasse: 10 €)

Theaterbus zum Anhaltischen Theater Dessau

• Premiere: „Die lustigen Weiber von Windsor“ – Komische Oper

von Otto Nicolai am Freitag, 27. Oktober 2017 um 19.30 Uhr

Der Theaterbus fährt 18.20 Uhr in Gräfenhainichen ab. Interessenten

können auch in Radis und Jüdenberg zusteigen!

Kartenpreis: 32 €

• „Aladin und die Wunderlampe“ – Weihnachtsmärchen von Jürgen

Schlachter am Samstag, 18. November 2017 um 16 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• „Weihnachtliches Konzert“

am Freitag, 8. Dezember 2017 um 19.30 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• „Neujahrskonzert 2018“ – Wiener Melange

am Montag, 1. Januar 2018 um 17 Uhr

Kartenpreis: 41,50 €

• „Kiss me, Kate“ – Musical von Cole Porter

am Samstag, 4. Februar 2018 um 17 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• „Die Dreigroschenoper“ – Theaterstück von Bertolt Brecht und

Musik von Kurt Weill

am Freitag, 2. März 2018 um 19 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• „Der fliegende Holländer“ – Oper von Richard Wagner

am Freitag, 30. März 2018 um 17 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• „Die Liebe zu den drei Orangen“ – Oper von Sergej Prokofjew

am Freitag, 27. April 2018 um 19.30 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• „Fürst Igor“ – Oper von Alexander Borodin (konzertante Aufführung)

am Freitag, 25. Mai 2018 um 19 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• „Das Bildnis des Dorian Gray“ – Ballett von Tomasz Kajdanski

nach Oscar Wilde, Musik von Alexander Scriabin

am Sonntag, 17. Juni 2018 um 17 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen, z.B. Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen

• bundesweiter Ticketvorverkauf

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information!

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Mi 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Do 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr

Fr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wichtige Rufnummern

Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 3 56 • Fax: 034953 / 3 57 29

Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 09 • Fax: 034953 / 2 14 06

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 1 18 80 11

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

Die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche

allen Jubilaren, die im Erscheinungszeitraum

dieser Ausgabe des „Hänicher Boten“ ihren

Geburtstag begehen.

September 2017

70. Geburtstag

Herrn Hans-Helmut Kleiner, Herrn Hans Orth (Zschornewitz), Frau Bärbel

Rothe (Zschornewitz), Frau Barbara Wildner (Zschornewitz), Frau Rita

Plewka (Tornau)

75. Geburtstag

Frau Hannelore Müller, Frau Beate Kreft (Schköna), Frau Gisela Appelt, Frau

Gertrud Gregorz, Frau Christa Schulz (Möhlau), Herrn Rudi Erhard Richter

(Hohenlubast), Frau Karla Wuth, Herrn Manfred Reyher, Frau Hannelore

Broda, Herrn Bernd Lutzmann

80. Geburtstag

Frau Ruth Eichhorst, Frau Renate Schaffner (Zschornewitz)

85. Geburtstag

Frau Waltraud Turat, Frau Brigitte Kibelka

90. Geburtstag

Herrn Horst Winkler

Oktober 2017

70. Geburtstag

Frau Bärbel Buschmann-Goerke (Jüdenberg), Herrn Gerald Giesel (Zschornewitz),

Frau Regina Willmann

75. Geburtstag

Herrn Horst Eitner (Zschornewitz), Herrn Reinhard Herrmann, Frau Ilse

Klinger (Zschornewitz), Frau Monika Luers (Tornau), Herrn Gerhard

Schmidt

80. Geburtstag

Herrn Helmut Kisslinger, Frau Brigitte Fuls (Möhlau), Herrn Lothar Lorenz

(Zschornewitz), Frau Gertrud Schulz

85. Geburtstag

Herrn Robert Fechner, Herrn Gerhard Ostwald (Zschornewitz), Herrn

Gerhard Fiebig,

Herrn Lothar Borrmann (Möhlau)

90. Geburtstag

Frau Elly Zucht, Herrn Kurt Walther

Sonstiges

Koordinierungsstelle Radweg Berlin – Leipzig

c/o WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.

Neustraße 13, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Aktionstag am Radweg Berlin – Leipzig

am 3. Oktober 2017:

Der bereits sechste Aktionstag am Radweg Berlin – Leipzig findet wie

gewohnt am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2017 statt.

Der WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V. und seine Partner, die

Landkreise Nordsachsen und Teltow-Fläming sowie der Tourismusverband

Fläming e.V., laden Sie ein, an den zahlreichen geführten Radtouren teilzu-


Hänicher Bote

20. September 2017

AMTSBLATT / AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

17

nehmen. Radeln Sie durch schöne Landschaften auf separaten Rad-, Feldund

Waldwegen sowie verkehrsarmen Straßen in die Dübener Heide. Die

Heideflächen sind für das Landschaftsbild entlang von Wander-, Rad- und

Reitwegen prägend und haben einen hohen ökologischen Wert für Vögel,

Insekten und Reptilien. Nach der Ankunft am Rastplatz Authausen lädt

Sie der Naturpark-Verein Dübener Heide ein, den Heidewald zu erleben,

Heidekraut zu pflegen, Heidehonig zu genießen oder auch Kraniche zu

beobachten. Eine kulinarische Versorgung mit Produkten aus der Region

wird ebenfalls durch den Verein angeboten. Die Teilnahme an den Touren

erfolgt auf eigene Gefahr und ist kostenfrei. Die Rückfahrt ist individuell.

An folgenden geführten Radtouren in die Dübener Heide können Sie

teilnehmen:

Tour 1: Bergwitz, Start: 9.15 Uhr ab Bahnhof, ca. 35 km

Tour 2: Bad Schmiedeberg, Start: 10 Uhr ab Bahnhof, ca. 18 km

Tour 3: Leipzig, Start: 9 Uhr ab Hauptbahnhof-Ostseite, ca. 45 km

Tour 4: Torgau, Start: 10 Uhr ab Marktplatz, ca. 30 km

Tour 5: Bitterfeld, Start: 9.45 Uhr ab Bahnhof Bitterfeld, ca. 33 km

Tour 6: Eilenburg, Start: 9.30 Uhr ab Ost-Bahnhof, ca. 30 km

Ein besonderes Erlebnis für alle Eisenbahninteressierte ist die Fahrt mit der

Heide-Bahn (Sonderverkehr). Die Bahnen verkehren mehrmals täglich

und die Fahrradmitnahme ist kostenfrei möglich. Die Tickets für diese

Züge werden direkt in der Bahn gelöst.

Alle Angebote sowie die Fahrzeiten der Züge finden Sie im Internet unter

www.radweg-berlin-leipzig.de.

Kontakt und weitere Informationen:

WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V.

Neustraße 13, 06886 Lutherstadt Wittenberg

Telefon: 03491 / 402610

E-Mail: info@anhalt-dessau-wittenberg.de

Neues aus Zschornewitz

Steinerner Bergmann bald gänzlich ohne Kopf?

(Zschornewitz/HäBo/db). In der

letzten Beratung des Zschornewitzer

Ortschaftsrates kamen erneut

zahlreiche Themen von allgemeinem

Interesse auf den Tisch.

Sechs von sieben Ortschaftsräte

hatten sich dazu eingefunden,

um über anstehende Fragen zu

debattieren. So teilte Ortsbürgermeisterin

Martina Schön den

anwesenden Volksvertretern und

Einwohnern mit, dass zum Beispiel

der Abriss der Kinderkrippe

im Zilleweg ganz oben auf der

Liste der zu erledigenden Aufgaben

stehe. Damit verschwindet

eine der letzten sogenannten Dreckecken

im Ort.

Ganz große Sorge bereite derzeit

der steinerne Bergmann vor dem

Klubhaus. Er hat mittlerweile

schon sein Gesicht „verloren“ und

der Verlust des ganzen Kopfes

droht im schlimmsten Fall. Hier

wird immer noch händeringend

ein Spezialist für die Sanierung

gesucht. Aber auch der Spielplatz

auf dem August-Bebel-Platz brauche

dringend eine Erfrischungskur

„Viele Eltern haben mich schon

darauf angesprochen, es gibt keinen

richtigen Spielplatz mehr in

Zschornewitz“, berichtet Schön.

Eine Lösung ist in Vorbereitung.

In der folgenden Bürgerfragestunde

meldete sich Friedhelm

Buhle zu Wort. Ihn

bewegte die Frage,

warum die

angedachte

100-Jahr-

Feier aus

Anlass

der Erbauung

d e s

Klubhauses

im Jahre

1917

auf dem

Marktplatz

und

nicht auf der

Festwiese stattfinden

solle. Die

Antwort von Schön

war mehr als einleuchtend,

denn

mit dieser Feier wolle man symbolisch

den Marktplatz wieder zu

dem verhelfen, was er schon früher

immer war: der Mittelpunkt

des Ortes.

Der „gesichtslose“ Bergmann

Foto: (HäBo) Bebber

Auch der Wunsch der Fällung von

acht Bäumen in der Burgkemnitzer

Straße wegen der in die Straße

hereinwachsenden Wurzeln

kann nicht erfüllt werden,

musste Schön

die Frage von

Buhle abschlägig

beantworten.

Schließlich

stehen

die

Gehölze

auf privatem

Gelände.

Unschön

sei auch

die Situation

im Platanenhof.

Hier steht

ein sehr hoher Unterhaltungsaufwand

für die Gemeinde zu

Buche, denn nach

nur zehn Jahren muss dringendst

saniert werden. Die Gemeinde

selbst ist mit einer Summe von

20.000 Euro an dieser Maßnahme

beteiligt.

Einmütig wurde im Anschluss an

die Bürgerfragerunde der Vorschlag

angenommen, den Fußballern

des SV Turbine einen

Zuschuss von 300 Euro für die

Ausgestaltung des „Knappen-

Camps“ zu gewähren.

Von großem Interesse war der anschließende

Punkt auf der Tagesordnung.

Hier wurde das Konzept

zur Strukturierung der Bauhoftätigkeit

im Gebiet der Stadt Gräfenhainichen

mit allen Ortsteilen

vorgestellt. Dazu richtete Schön

gleich zu Beginn der Debatte die

Frage an den anwesenden Vertreter

der Verwaltung Thomas Ludwig,

Leiter des Fachbereiches III Ordnung

/ Bau / Liegenschaften, was

sich dabei alles für den Zschornewitzer

Bauhof verändern würde.

Wichtige Fragen seien hier zu

klären. Der folgenden Diskussion

stellte Ludwig gleich Grundsätzliches

voran: „Man muss sich davon

lösen, zu behaupten, es sei unser

Bauhof“. Es sind Angestellte der

Stadt. So gelte es in der Planungsund

Prüfungsphase Arbeiten aufzulisten

und abzuwägen, was für

wen machbar ist. In dieser Phase

befindet sich das Konzept jetzt.

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18 DIE NATURPARK-SEITE 20. September 2017 Hänicher Bote

Chemiepark-Mitarbeiter engagieren sich

Wald und Wiese statt Schreibtisch

(Tornau/HäBo/ros). Dübener Heide

statt Industriegebiet. Der Tausch

kommt an, ist aber beileibe nicht zur

Erholung gedacht. „Wir sind hier,

um den Naturpark und den Heideverein

zu unterstützen“, erklärt Patrice

Heine. Er ist Geschäftsführer

der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen

GmbH und zum wiederholten Mal

in der Heide unterwegs: freiwillig,

unentgeltlich und mit jeder Menge

Elan.

„Es muss nicht immer allein Geld

sein“, sagt Heine zum Engagement

der Bitterfelder Standortgesellschaft.

„Den Leuten ist doch auch

geholfen, wenn wir in ordentlicher

Zahl anrücken und Hand anlegen.“

Der interessante Nebenaspekt. Chemiepark-Mitarbeiter

lernen beim

Einsatz in der Natur die Dübener

Heide besser kennen. Die liegt zwar

vor der Haustür des Chemiestandorts.

Für viele Beschäftigte ist sie

aber immer noch weit weg.

Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins

Dübener Heide, sieht die Sache

praktisch. „Die Heide lernst du kennen,

wenn du in ihr unterwegs bist.“

Selbst erleben, spüren, schmecken.

Der Heideverein spricht die Sinne

an. „Klar gehört zum Freiwilligeneinsatz

ein Frühstück mit Produkten

aus der Heide. Außerdem haben

Heideimker den typischen Heidehonig

im Gepäck.“

Die Pflanzenwelt hat ordentlich

Fahrt aufgenommen in der Heide.

(Schlaitz/HäBo/ros). Unterricht mal

anders, ganz praktisch und mit jeder

Menge Erkenntnisgewinn: Das konnten

Schüler der Klassenstufen 2 bis

6 dieser Tage im „Haus am See“ in

Schlaitz erleben. Das Umweltinformationszentrum

war erneut Kooperationspartner

des Energieversorgers

Mitgas. Dessen Umweltbildungsprojekt

„Natur zum Anfassen“ erlebt seine

achte Auflage.

Ein ganzer Tag „Natur zum Anfassen“

lockt die Schüler aus der Reserve.

Für Jana Müller liegt der Vorteil

auf der Hand. „Die Kinder können

hier selbst entdecken und experimentieren.

Wenn ich vor der Klasse stehe

und nur erzähle, ist das schon etwas

ganz anderes.“ Die Biologielehrerin

verbringt mit 24 Schülern der Gräfenhainicher

Ferropolisschule einen

Projekttag in Schlaitz. Dort wird der

Dübener Heide statt Büro: Mitarbeiter

der Chemiepark Bitterfeld-

Wolfen GmbH im Einsatz auf

Heidekrautflächen. Sie helfen im

Naturpark freiwillig und unentgeltlich.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Das ist nicht überall gewünscht. Auf

einer Gasleitungstrasse auf halbem

Weg zwischen Tornau und Söllichau

hat sich das Heidekraut als

Pionierpflanze bestens entwickelt.

Die Heide blüht und ist durchaus

ein Hingucker. Allerdings haben

auch andere Pflanzen richtig gut

Fuß gefasst. Kiefern, Birken und Eichen

wachsen. „Das sollen sie aber

nicht“, erklärt Axel Mitzka.

Nachwachsende Bäume müssen per

Hand entfernt werden. Ein Knochenjob,

der von den Heidefreunden

allein nicht zu schaffen ist. „Wir

helfen da gern“, betont Chemiepark-

Chef Patrice Heine, greift zu Säge

und Schere. Die Heide soll auch im

nächsten Jahr blühen.

Ferropolisschüler zu Gast im „Haus am See“

Dem Froschkönig auf der Spur

Bogen von Fischadlern und Mäusebussarden

bis zu Fröschen, Wasserflöhen

und Schmetterlingen weit

gespannt. Der Mitgas kommt das

gerade recht. Das Thema könne von

(Tornau/HäBo/

ros). Staffordshire,

Midlands. Chloe

Howard lebt im Herzen

des Vereinigten

Königreiches. Die

19-Jährige ist zufrieden

mit sich und

der Welt. Für ihr

Umweltschutzstudium

hätte sie auch

in der Heimat praktische

Erfahrungen

sammeln können.

„Aber warum?“,

fragt die junge Frau.

Chloe entdeckt viel

lieber die Welt und

ist so mittendrin in

der Dübener Heide

gelandet.

Seit fast 20 Jahren sind Naturpark

und der Verein Dübener Heide im

Rahmen des Erasmus-Programms

Gastgeber für junge Leute aus Großbritannien,

die Land und Leute kennenlernen,

vor allen Dingen aber

praktische Erfahrungen in Sachen

Naturschutz und Landschaftspflege

sammeln wollen. Nach einem

Monat in der Heide hat sich Chloe

Howards Eindruck verfestigt. „Alles

ist anders als bei uns.“

Ihre Einschätzung macht Chloe

keinesfalls nur an den Menschen

fest. Mit jugendlicher Gelassenheit,

reichlich Charme und einer nicht zu

den Partnern frei,

weit und kreativ

interpretiert

werden, heißt

es vom Versorgungsunternehmen.

Die Sechstklässler

aus Gräfenhainichen

staunen.

Zu sehen

sind Szenen rund

um den Adlerhorst

auf einem

ausgedienten

Hochspannungsmast.

Es wird

gefüttert, gekämpft, gejagt. „Alles

Natur“, gibt Sabine Kunze den Schülern

mit auf den Weg. „Richtig spannend.

Hätte ich so gar nicht gedacht“,

hält Jason Jantsch mit seiner Meinung

Unterricht mal anders für die Sechstklässler der Ferropolisschule.

Im „Haus am See“ in Schlaitz erlebten sie Natur

zum Anfassen.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Englische Studentin sammelt Erfahrungen

Von der Insel mitten in die Heide

Aus dem Herzen Englands in die Heide: Chloe Howard

sammelt in der Region praktische Erfahrungen

für ihr Umweltschutzstudium. Dazu gehört auch das

Pflücken und verarbeiten von Obst.

Foto: (Wsp) Rostalsky

unterschätzenden Portion Neugier

findet sie schnell den Draht zu denen.

Dass alles anders als zu Hause

im Großraum Manchester ist, hat

vor allen Dingen mit der Vielfalt der

Natur zu tun. „Es ist einfach schön

hier“, sagt die junge Frau geradeheraus.

Und so hat sie ihre helle Freude daran,

Schulbank gegen Wald und Wiese zu

tauschen. Sie werkelte im Arboretum

in Burgkemnitz, schnitzte beim Holzskulpturenwettbewerb

in Tornau, reparierte

für den Wolfsschutz vorgesehene

Weidezäune und pflückte in der

Nähe von Schwemsal Obst. „Einfach

lecker, die Heide.“

nicht hinter dem Berg. Da ist der Junge

mit seinen Mitschülern längst vom

Vortragsraum an den Rand des hauseigenen

Teichs gewechselt. Er beäugt

allerhand Getier. Raupen und Wasserflöhe

gehören dazu.

Auch Laura Serbin und Jennifer Dering

sind dem „Froschkönig“ auf

der Spur. Die Mädchen beobachten

unterm Mikroskop gerade aus dem

Teich geholte Wasserflöhe. Die Atmosphäre

ist entspannt. Der ideale

Zeitpunkt, klassischen Unterrichtsstoff

einzustreuen. Pflanzen, Wasserflöhe,

Fried- und Raubfisch. Die

Nahrungskette wird in Erinnerung gerufen.

Der Unterricht der anderen Art

funktioniert. Jana Müller ist zufrieden.

„Ich habe in meinem Postfach

die Unterlagen für das Projekt gehabt

und uns beworben. Es hat funktioniert“,

blickt die Lehrerin zurück.


Hänicher Bote

Aus der Wirtschaft

Partner des Hänicher Boten vorgestellt

20. September 2017

19

„Aus der Wirtschaft“ heute mit: Dietrich Estrich & Schwimmbadtechnik

Badespaß für den eigenen Garten

(Eutzsch/HäBo/ros). Pool, Gartenteich,

Estrichbau? „Kein Problem.

Da kennen wir uns aus. Da

sind wir Ansprechpartner“, sagt

Andreas Dietrich. Seit mehr als

einem Vierteljahrhundert ist der

Eutzscher selbstständig. „Mit reinem

Estrichbau und Abdichtungen

fing zum Ende der DDR alles

an“, blickt der Handwerksmeister

zurück. „Heute sind wir Komplettanbieter

und legen die Grundlage

für langen und ungetrübten Badespaß.“

Dietrich geht mit der Zeit, wie das

Handwerk mit der Zeit geht. „Die

Ansprüche der Kunden ändern sich

einfach“, sagt er geradeheraus. Zuhause

auf dem eigenen Grundstück

einen Pool oder einen Badeteich

haben, ist so ungewöhnlich längst

nicht mehr. „Wir haben gut zu tun.

Unsere Kunden sind im Umkreis

von 100 Kilometern zu Hause.“

Was die erwarten, liegt auf der

Hand. Sie kommen mit Ideen vom

Pool, der ein Schmuckstück sein

soll. Sie wollen warmes Wasser

und nicht selten ganzjährigen Badespaß.

„Manchmal sind die Herausforderungen

groß“, weiß Andreas

Dietrich. „Man muss einfach

reden, schauen, Lösungen entwickeln.“

Mit seinen Mitarbeitern setzt er

in erster Linie auf Massivpools,

plant und realisiert die Bauvorhaben

von der Bodenplatte über die

Auskleidung, den Treppenbau,

die Solaranlage zur Wärmeversorgung,

die Überdachung bis zur

Beleuchtung und späteren Pflege.

„Alles aus einer Hand war immer

unsere Trumpfkarte“, erklärt der

Eutzscher . Aus seiner eigenen

Vorliebe für Badespaß macht er

keinen Hehl. „Natürlich nutze ich

auch meinen Pool. Im warmen

Wasser sein wenn es draußen kalt

ist. Das ist doch ein Vergnügen.“

In der Eutzscher Firmenzentrale

bekommt der Besucher schnell einem

Eindruck von der Vielfalt, auf

die Dietrich-Schwimmbadtechnik

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Kemberg/OT EUTZSCH

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Fax: 03491 / 45 09 09

setzt. Dutzende Treppen finden

sich im Lager. Ovale, eckige,

blaue, beigefarbene. „Der Kunde

ist König. Wir sorgen für sein Vergnügen“,

wird Andreas Dietrich

deutlich.

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Badespaß im Sommer genießen!

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eingetroffen

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Pool

Gartenteich

Estrichbau

Pool, Gartenteich, Estrichbau: Kein Problem für Andreas Dietrich, der sich

vor mehr als einem Vierteljahrhundert selbstständig gemacht hat. Ihm zur

Seite steht in Eutzsch Marga Finkgräf.

Foto: (HäBo) Rostalsky

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Volkssolidarität Gräfenhainichen

Auf einen Kaffee mit Sepp Müller

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am

Freitag hatte Bundestagskandidat

Sepp Müller (CDU) in die Gräfenhainicher

Begegnungsstätte der

Volkssolidarität eingeladen, um

bei Kaffee und Kuchen über seine

Wahlziele zu informieren. 30 Frauen

und Männer sind der Einladung

gefolgt, aber nicht nur, um sich über

die Ziele Müllers zu informieren,

sondern auch, um Fragen zu stellen.

Zuerst informierte der Kommunalpolitiker

über die Schwerpunkte,

welche er sich auf die Fahne geschrieben

hat. Das seien die Familie,

eine steuerliche Entlastung für junge

Familien und die Wiedereinführung

des Baukindergeldes. Weiterhin

wolle er sich dafür stark machen,

dass der ländliche Raum offensiver

gefördert werde. Allein schon

durch die Bevölkerungsentwicklung

müsse eine bessere Infrastruktur

geschaffen werden. Besonders die

Versorgung mit Ärzten schlechthin

und Pflegedienste sind da zu nennen.

Rege Diskussionen gab es zu Themen

wie Bildung, Rente und Flücht-

linge. Unverhohlen

wurde die

Sorge zu

Ausdruck

gebracht,

dass diverse

Randparteien

ein Übergewicht bekommen

könnten.

Aber auch fehlende Bänke oder der

bauliche Zustand des „Deutschen

Hauses“ wurden thematisiert. Selbst

das Leben eines Bundestagsmitglie-

Foto: (HäBo) Bebber

des interessierte, denn man wissen

wollte man ob das im Bundestag ein

Vollzeitjob sei. „Ja und ich kann mir

nicht vorstellen, noch anderes nebenbei

zu machen“ schaute Müller

in die Zukunft.


20 20. September 2017 Hänicher Bote

Die Frau, die Meister macht

„Unter vier Augen“ heute mit: Andrea Senst, Cheftrainerin des Zschornewitzer Ruderclubs

(Zschornewitz/HäBo/

ros). Andrea Senst ist

die Frau, die Meister

macht: Landesmeister,

deutsche Jugendsieger,

Gewinner zahlreicher

Regatten. Das ist

Fakt. Dennoch hat die

Zschornewitzerin ihre

liebe Not mit der Formulierung.

„Ja, ich bin

hauptamtlich Trainerin

im Zschornewitzer

Ruderclub. Aber am

Erfolg ist ein ganzes

Team beteiligt. Das ist

auch Fakt.“

Die 50-Jährige will

sich nicht in den Vordergrund

drängen.

Schließlich sei sie am

Ende nur ihrer großen

Leidenschaft treu geblieben.

Rudern gehört

Unter vier Augen

Andrea Senst ist seit 2011 Cheftrainerin im Zschornewitzer Ruderclub. Sie ist die Frau, die Meister

macht.

Foto: (HäBo) Rostalsky

zum Leben der Frau, die in Gräfenhainichen

das Licht der Welt

erblickte und seitdem in Zschornewitz

zu Hause ist. „Ich fühle mich

einfach pudelwohl hier.“

Leichtathletik oder Rudern

Wer in Zschornewitz aufwuchs,

hatte sportlich gesehen mehrere

Alternativen. Fußball war vor vier

Jahrzehnten noch nicht der Frauensport.

Tanzen gab es im Verein

noch nicht. Als blieben Leichtathletik,

eventuell Kegeln und eben

Rudern. „Für mich zählte nur

das Rudern. Das war genau mein

Ding“, blickt Andrea Senst zurück.

Sie mochte einfach, an der Fitness

zu arbeiten und Technik zu lernen.

„Auf dem Wasser zählt es dann.

Da bist du gefragt, kein anderer.“

Auf dem Möhlauer See spulte die

heutige Trainerin die ersten Kilometer

im Ruderboot ab. Sie erlebte

auch den Wechsel der Ruderer an

die „Gurke“, den heutigen Haussee

der Zschornewitzer. Sie war

dabei, als sich das Tagebaurestloch

zum landesweit anerkannten

Ruderzentrum entwickelte. „Die

Gurke und das Ruderzentrum sind

Fixpunkte für mich. Klingt komisch.

Aber mein Leben hat sich

hier abgespielt.“

Zu klein für den Club

Für Andrea Senst ist das kein Problem.

Sie fühlte sich immer wohl

in Zschornewitz. Nur eine Sache

bedauert sie. Mit der Sportschule

und dem Training bei der DHfK

in Leipzig hat es nicht funktioniert.

Es lag nicht unbedingt an der

Leistung. „Ich war denen damals

einfach zu klein“, blickt die Frau

zurück, die auch beruflich ihrem

Heimatort Treue bewies. Sie wurde

Maschinistin für Wärmekraftanlagen.

Im Kraftwerksort eine

durchaus logische Entwicklung.

Nebenher machte sie im Rudern

Nägel mit Köpfen. Die Trainerausbildung

öffnete neue Horizonte.

„Ich habe immer schon gern

mit dem Nachwuchs zusammengearbeitet,

das Ruder-Einmaleins

weitergegeben. Als Trainerin durfte

ich das auch ganz offiziell tun.“

Rudern ist die große Leidenschaft

der zweifachen Mutter, die die

ganze Familie mit ihrer Vorliebe

fürs Wasser angesteckt hat. Alle

rudern. „Aber so ungewöhnlich

ist das hier in Zschornewitz nun

auch wieder nicht.“ Da haben wir

es wieder. Andrea Senst will sich

nicht in den Vordergrund drängen.

Sie ist Ruderin unter vielen

Ruderern. So einfach sieht sie ihr

Leben.

Das Hobby wird zum Beruf

Vom großen Glück redet sie dennoch.

Als das Zschornewitzer

Ruder-Urgestein Falk Brämer in

den Ruhestand ging, wurde ihr

der Job als Trainerin angetragen.

Sie überlegte nicht lange, drückte

noch einmal die Schulbank und

machte die B-Lizenz. „Das Hobby

zum Beruf zu machen. Das ist

der Traum schlechthin.“ Gerade

dann, wenn auch sportlich alles

super läuft. Zschornewitz hat einen

exzellenten Ruf in der Szene.

Jahr für Jahr finden auf der hauseigenen

Regattastrecke die sachsenanhaltischen

Landesmeisterschaften

im Rudern statt.

Häufig legen dann Boote des Heimclubs

am Siegersteg an. „Klar freut

man sich da“, sagt Andrea Senst.

Erfolg öffnet neue Türen. Zschornewitzer

Talente gehen ihren

Weg. Niclas Steinicke, Konstantin

Stein und Curtis Hiller wechselten

gerade erst an die Sportschulen in

Halle und Magdeburg. Lara-Luisa

Meier vollzog den Schritt im vorigen

Jahr, Florian Stein 2015 und

Lukas Walter 2014. „Mehr als 30

Ruderer von uns haben den Sprung

an die Sportschulen geschafft“,

betont die Trainerin. Sie freut

sich über den Erfolg, der letztlich

auch Spiegelbild der eigenen Arbeit

ist. „Aber natürlich sind da

immer auch ein paar Tränen da-

bei. Du kennst sie alle

über Jahre. Hast ihnen

Rudern überhaupt erst

einmal beigebracht und

dann sind sie fort.“ Aus

den Augen sind die Talente

allerdings nicht.

„Man trifft sich immer

wieder. Man freut sich

mit ihnen. Das ist einfach

so.“

Rudern zieht. Zumal

Zschornewitz gerade

erst wieder über einen

Riesenerfolg jubeln

durfte. Andreas

Renner wurde zum

zweiten Mal World-

Master im Rudern.

Das spricht sich herum.

Und auch Andrea

Senst rührt die

Werbetrommel für

ihren Sport. Sie ist in

Schulen unterwegs und punktet.

„Wir haben wieder ein paar neue

Leute an Bord. Gerudert werden

kann ab dem neunten, zehnten

Lebensjahr.“

i Kurz gefragt!

Lieblingsessen:

Grießbrei

Lieblingsrestaurant:

„Marinapark“ an der

Goitzsche in Bitterfeld

Lieblingsurlaubsort:

Bergen in Norwegen (Wasser

geht immer. Außerdem

hat der Ort viel historische

Bausubstanz zu bieten)

Lebensmotto:

„Hab einfach Spaß an dem,

was du machst.“

Drei Personen, mit denen Sie

gern einmal zu Abend essen

würden:

• Enrico Schilling, um locker

und leicht über die Zukunft

der Heidestadt zu plaudern

• Paul Zander, der sachsenanhaltische

Landestrainer

Rudern hat sicher etwas zur

Entwicklung der Sportschulen

zu sagen

• Otto Waalkes, weil Humor

einfach zum Leben gehört


Hänicher Bote

» Goitzsche

» Muldestausee

» Gröberner See

20. September 2017

21

Lücke im Rundweg um den Gröberner See

Bergbausanierer bremst Pedalritter aus

Machen sich für die Aufwertung des Gröberner Sees stark: CDU-Stadtrat

Sepp Müller, Blausee-Vertreter Carsten Helling, Landestourismusverbandschef

Lars-Jörn Zimmer und Gräfenhainichens Bürgermeister Enrico

Schilling (v.l).

Fotos: (HäBo) Rostalsky

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Der Standort hat es in sich. Die

Stadt Gräfenhainichen im Rücken,

Gröbern vor der Brust. „Ein idyllisches

Plätzchen“, meint Lars-Jörn

Zimmer. Der CDU-Landtagsabgeordnete

ist Vorsitzender des

sachsen-anhaltischen Landestourismusverbandes

und bricht eine

Lanze für den Gröberner See und

dessen Ufer. Dort ist allerdings

nicht alles in bester Ordnung. Der

Rundweg um das Gewässer wird

definitiv nicht vor Ende nächsten

Jahres geschlossen.

Dabei ist der See mit gehörigem

Aufwand von der Lausitzer und

Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft

(LMBV) saniert

worden. Auf Gröberner Seite entstand

mit dem See- und Waldresort

ein Besuchermagnet. Dort

wird mit der Auszeit vom Alltag

und dem Aktivurlaub geworben.

So weit, so gut.

„Der Ruderer oder Radfahrer

braucht auch ein Ziel“, sagt Carsten

Helling vom Seeeigentümer

Blausee. Im Klartext heißt das:

Nur auf der Hälfte des Sees ist eine

Nutzung möglich, der Bereich auf

Gräfenhainicher Seite liegt

hingegen noch unter Bergrecht

und darf wie seine

Uferbereiche nicht betreten

werden. Große Hinweisschilder

machen auf den

Sachverhalt aufmerksam.

Genehmigungsverfahren

haben es in sich. Das sind

sich Zimmer, Helling und auch

Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU)

einig. Zumal die Probleme am

Gremminer See mit der Baggerstadt

Ferropolis kaum andere

sind.

Paradox ist hingegen die Sache

mit dem Rundweg. „Einmal rundherum

sind gut zehn Kilometer“,

erklärt Gräfenhainichens CDU-

Stadtrat Sepp Müller. Der Sportfreak

nennt 45 Minuten als seinen

Rekord. Zu Fuß und über ein gutes

Stuck Trampelpfad, der noch dazu

über Privatgelände führt. Das wird

zwar geduldet. „Aber hier muss

eine Lösung her“, meint Müller.

Aufwertung des gesamten Standortes.

Das Ziel haben die Gräfenhainicher,

Carsten Helling vom

Seeeigentümer und Landestourismuschef

Zimmer im Sinn. Die

Frage, warum die LMBV von zehn

Kilometer Rundweg mehr als acht

Kilometer fertigstellte und sogar

asphaltierte, der Weg auf Gräfenhainicher

Seite aber abrupt endet,

ist schwer zu beantworten. Es geht

um Grundstücksangelegenheiten,

Flurbereinigungsverfahren.

Fest steht.

Die Asphaltpiste

endet, der

Busch beginnt.

„Wir werden

die letzten

2.800 Meter Weg

bauen“, bestätigt

LMBV-Sprecherin

Claudia Hermann

auf Nachfrage. „Die

ersten 300 Meter

werden asphaltiert, die restliche

Strecke wird mit einer

wassergeschlemmten Decke

versehen.“ Klingt rosig und

ist Wasser auf die Mühlen

der Gräfenhainicher. Zumal

die viel von der Idee halten,

Besucher auf ihre Seeseite zu

locken. „Wir haben hier schon

einmal eine Rasthütte hin gebaut“,

erklärt Bürgermeister

Schilling mit einem Augenzwinkern.

Denn geschlossener Rundweg

hin oder her: Der im Zuge

der Tagebausanierung bereits

angelegte Strandabschnitt kann

ohne Sondergenehmigung oder

komplette Entlassung des Sees aus

dem Bergrecht einfach nicht genutzt

werden.

Auch komplett mit dem Rad umrunden

kann man den Gröberner

See in absehbarer Zeit nicht. „Wir

haben jetzt die Genehmigungsplanung,

gehen danach an die Ausschreibung“,

erklärt LMBV-Vertreterin

Claudia Hermann. Läuft

alles perfekt, könnte nächstes Jahr

der Lückenschluss angegangen

werden. Einen genauen Fertigstellungstermin

nennt die Sprecherin

nicht. 2019 dürfte alles realisiert

sein, fügt sie dann aber doch hinzu.

Dann dürfte radtouristisch durchaus

der große Wurf gelingen.

Über Gräfenhainichen ist die Anbindung

an den quer durch Europa

verlaufenden Radweg R 1

möglich. Auch die Kohle-Dampf-

Licht-Route liegt in greifbarer

Nähe.

Kirche Gröbern

Namenlose Schönheit

wurde zu Elisabeth

(Gröbern/HäBo/ros). Sie ist ein

Schmuckstück, offenbart ihre Reize

allerdings so schnell nicht. Zwar ist

die Gröberner Kirche aus der Ferne

gut zu sehen. Ihr barock geformter

Turm samt offener Haube und goldener

Wetterfahne überragt alle Gebäude

weit und breit. Die dichte Bebauung

Gröberns macht die Suche

nach dem Gotteshaus allerdings für

Ortsunkundige durchaus schwierig.

„Aber wer letztlich vor ihr steht,

merkt schnell, was für ein Kleinod

sie ist“, sagt Pfarrer Albrecht Henning.

Er hat die große Sanierung des

Gotteshauses begleitet. Für mehrere

Hunderttausende Euro erlebte die

Kirche nicht nur eine Frischzellenkur.

Die umfangreichen Bauarbeiten

stehen auch für den Schritt zurück

zu den eigenen Wurzeln.

Die Kirche bekam ihr barockes

Kleid wieder. Die Turmhaube wurde

wieder im doppelten Schwung

gestaltet. Das ist die wohl auffälligste

Veränderung der Sanierung,

die im Jahr 2011 über die Bühne

ging und zu der auch die komplett

neue Gestaltung der Außenmauern

gehörte. Den nächsten Paukenschlag

gab es in diesem Jahr.

Hunderte Jahre war die Kirche wie

viele andere Gotteshäuser in der

Heide namenlos. Um Leute zum

Nachdenken und zur Auseinandersetzung

mit der Kirche zu animieren,

gleichzeitig aber auch den christlichen

Glauben zu dokumentieren

und an das Reformationsjubiläum zu

erinnern, wurde die Gröberner zur

Elisabeth-Kirche. So wollten es die

Mitglieder der Kirchengemeinde.

Die Elisabeth-Kirche ist romanischen

Ursprungs und wurde nach

der Zerstörung im Dreißigjährigen

Krieg um das Jahr 1689 neu aufgebaut.

Darauf nimmt die Jahreszahl

in der goldenen Wetterfahne Bezug.

Die älteste Glocke im Turm stammt

aus der Zeit um 1400. Die

mittlerweile ebenfalls komplett

instandgesetzte Orgel

wurde 1886 in der Werkstatt

des Orgelbaumeisters Geißler

gefertigt.

Die Gröberner Kirche wurde

nach der Zerstörung im

Dreißigjährigen Krieg wiederaufgebaut.


Bauen und Wohnen

22 20. September 2017 Hänicher Bote

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Ronny Walter

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Wertvolle Tipps zum Gehölzschnitt

(HäBo). Der Herbst kommt immer

näher und somit fallen wieder

zahlreiche Arbeiten im Garten

an. Eine wichtige und sehr interessante

Aufgabe ist der Gehölzschnitt.

Gerade hierbei können

individuelle Fehler entstehen.

Deshalb sollten generell ein paar

Grundregeln beachtet werden, um

ein gesundes Pflanzwachstum zu

untersützen.

Vor allem sich reibende und nach

innen wachsende Äste sollten entnommen

werden. Diese hemmen

das Pflanzenwachstum und schwächen

den restlichen Aufbau des

entsprechenden Gehölzes. Weiterhin

ist darauf zu achten, dass

bei Einkürzungen, egal welcher

Baum- oder Strauchart, immer

auf die Außenknospen zurückgeschnitten

wird, um einen optimalen

Kronenaufbau zu ermöglichen.

Bei Obstgehölzen, gerade bei Apfel,

ist darauf zu achten, dass man

nicht zu viel Astmasse auf einmal

entfernt, da sonst der Baum im

nächsten Jahr sogenannte Wassertriebe

bildet. Diese entstehen

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Fotovisualisierung

aus den schlafenden Augen der

Haupt äste und sind eine Reaktion

auf zu starken Rückschnitt. Falls

sie doch auftreten sollten, kann

man diese im darauffolgenden

Rückschnitt entsprechend vereinzeln.

Gerade bei älteren Bäumen,

die schon bruchgefährdet sind,

können Wasserreißer allerdings

auch als Zukunftsholz des Baumes

angesehen werden, indem der

entsprechende Ast bis auf einen

solchen Reißer zurückgesetzt und

somit entlastet wird.

Den Obstgehölzschnitt kann man

optimieren, indem nur jedes zweite

Jahr ein Korrekturschnitt durchgeführt

wird und zwar im Holzjahr.

Holzjahr und Fruchtjahr, wo die

Ernte meist üppiger ausfällt, wechseln

einander ab.

Außerdem ist beim Gehölzschnitt

der richtige Zeitpunkt wichtig.

Am günstigsten wäre es, gerade

bei Obstgehölzen, erst zu schneiden,

wenn der Baum einmal Frost

bekommen hat, denn dann hat die

Saftruhe eingesetzt und der Baum

blutet nicht aus. Eine große Aus-

Unfachgemäßer Pflegeschnitt

nahme hierbei bildet der Walnussbaum.

Der günstigste Zeipunkt für

dessen Beschnitt ist vom Juli bis

Mitte September, also kurz vor der

Fruchtreife. Hier hat er seine Zeit

der Saftruhe.

Egal, welche Gehölze beschnitten

werden sollen, die Schnittstellen

sollten immer kurz oberhalb von

sich neu abzweigenden Nebenästen

liegen. Wenn zu hoch abgeschnitten

wird, trocknet der Reststummel

auf den darunter liegenden Ast

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Fachgerechter Pflegeschnitt

zurück und es entstehen sogenannte

Kleiderhaken. Gerade bei Eichen,

die zur Ringburger Baumart

zählen, ist darauf zu achten, dass

entsprechende Einkürzungen auf

einen starken Seitenast erfolgen,

da sonst der komplette Ast bis

zum Hauptstamm zurücktrocknen

kann.

Starke Kroneneinkürzungen an

Großbäumen, wie etwa Pappeln,

sollten gut überlegt werden, da

in jede entstandene Schnittstelle

Wasser eindringen und es im Winter

zu Frostsprengungen kommen

kann. Dadurch wird der Baum

nach und nach instabil und verfault

innerlich. Im schlimmsten Fall

können dann einzelne Kronenteile,

ohne dass man es vorher sieht,

abbrechen und gerade im öffentlichen

Verkehrsraum für erhebliche

Gefährdungen sorgen. Außerdem

bleibt der Baum beim Beschnitt ein

ewiger Pflegefall.

Lassen Sei sich beraten!

Ihr Gartenkönig Ronny Walter


Hänicher Bote

Bauen und Wohnen

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Altersgerecht Wohnen

Tipps, die das Leben leichter machen

(HäBo). Die Bedürfnisse ändern

sich im Alter, aber meist ist kein

großer Umbau nötig. Es genügen

oft schon kleine Veränderungen,

damit sich ältere Menschen in den

eigenen vier Wänden sicher bewegen

können.

1. Stolperfallen beseitigen

Türschwellen, dicke Teppiche oder

das extralange Telefonkabel – über

viele Jahre musste ihnen keine

Beachtung geschenkt werden,

im Alter jedoch können sie zur

Stolperfalle werden. Übergangsleisten,

die die Schwelle bodengleich

gestalten, sorgen für Abhilfe.

Teppichkanten sichert man mit

doppelseitigem Klebeband. Auch

für lange Kabel gibt es einen Tipp:

Diese lassen sich mit Kabelbindern

bändigen und mit Kabelkanälen

oder Befestigungshaken an der

Wand entlangführen.

2. Achtung Rutschgefahr

Als Kind ist man Treppenstufen

auf dem Hintern heruntergerutscht,

im Alter beklebt man sie

besser mit Anti-Rutsch-Klebestreifen.

Ein zweiter Handlauf an der

Treppe vermindert das Sturzrisiko

zusätzlich. Unter Teppiche aber

auch Badvorleger gehören rutschhemmende

Unterlagen. Denn

besonders im Bad ist Vorsicht

geboten: Matten oder Aufkleber

in der Duschwanne verhindern ein

Schlittern, spezielle Einstiegshilfen

bieten Halt. Ein Badewannensitz

oder ein Hocker in der Dusche

und eine Toilettensitzerhöhung

erhöht den Komfort. Wer eine

größere Renovierung nicht scheut,

kann sein Bad auf Badewanne mit

Einstiegstür oder barrierefreie

Dusche umrüsten.

3. Platz schaffen und umräumen

Über die Jahre sammelt sich

vieles an und die eh schon kleine

Wohnung wird noch enger

und verwinkelter. Ausmisten und

umräumen ist dann häufig die

einfachste Lösung: Wer beispielsweise

auf den wuchtigen Garderobenschrank

verzichtet, kommt mit

einer Gehhilfe leichter durch den

Flur. Können die Oberschränke

in der Küche nicht tiefer gehängt

werden, ist Umräumen allemal

besser als mühsames Strecken

oder gar Klettern: Alles, was

häufig gebraucht wird, kommt in

gut erreichbare Fächer, was selten

benutzt wird, wandert nach oben

oder ganz unten.

4. Sitzgelegenheiten schaffen

Selbst wer auf Badewannensitz

oder Duschhocker nicht angewiesen

ist, Zähneputzen, Rasieren

oder Frisieren geht im Sitzen

viel entspannter. Also Hocker

bereitstellen und für mehr Beinfreiheit

auf den Waschbeckenunterschrank

verzichten, rät. Wer

zudem den Spiegel tief genug hängt

oder leicht kippt, sieht sich auch

sitzend gut.

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Energiekosten – eine ständig

steigende Belastung

(HäBo). Was heißt das für unseren

Energieverbrauch? Um

Energie und Kosten zu sparen ist

es sinnvoll zu wissen wo geht die

Energie verloren und wie kann

ich das ändern.

Den größten Anteil der Energieverluste

spüren wir alle bei den

Heizkosten. Das ist ein Nachweis

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Die Elektroenergie ist der Kostenfaktor

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Die Kosten für Elektroenergie

lassen sich senken indem man

seine Verbrauchsgewohnheiten

analysiert und Geräte, die nicht

gebraucht werden abschaltet oder

gegen neue, energiesparende Geräte

austauscht. Dennoch, den

größten Spareffekt bringt die Energie,

die man nicht verbraucht.

Auch für die Senkung der Heizkosten

kann man etwas tun.

Um die ehrgeizigen Ziele der

Bundesrepublik im Klimaschutzprogramm

zu erreichen wurden

zahlreiche Förderprogramme bei

der KFW und dem Bundesamt für

Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(BAfA) für energetische Sanierungen

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Alles rund um den eigenen Traumpool

(Delitzsch/HäBo). Das Delitzscher

Familienunternehmen Glocke

Pool ist seit über 25 Jahren der

Ansprechpartner, wenn es um

Schwimmbecken im heimischen

Garten geht. Der zehnköpfige Betrieb

lud in den letzten Tagen zur

Hausmesse auf das Gelände in der

Dr.-Helmut-Schreyer-Straße. „Die

Messe haben wir noch bis zum

23. September verlängert“, verrät

Gründer Hans-Jürgen Glocke und

schiebt strahlend hinterher: „Aufgrund

der hohen Nachfrage!“

Die Experten hatten einiges zu

bieten. Eine neue Generation von

Pool-Überdachungen wurde vorgestellt.

„Super flach, motorisiert, per

Fernbedienung steuerbar und ganz

wichtig: abschließbar“, schwärmt

Hans-Jürgen Glocke. Zudem hinterließ

eine neue Gegenstromanlage

staunende Blicke. Mit der ist

ordentliches Schwimmtraining im

eigenen Garten möglich. „Wir sind

20. September 2017

Wunderschöne Pools

sowie alles Gute für drin, drüber und drumherum

Wir brauchen Platz!

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Made in EU

Hans-Jürgen Glocke erklärt seinen Kunden während der Hausmesse die

neue Gegenstromanlage.

Foto: (HäBo) Phillipp

von unseren Produkten komplett

überzeugt, sonst könnten wir unseren

Kunden nicht in die Augen

schauen. Man darf nicht vergessen:

Wir bieten Qualität zu ordentlichen

Preisen“, sagt der Geschäftsmann.

Inklusive Rundum-Betreuung.

Glocke Pool hat sich einen Kundenkreis

im Radius von rund 100

Kilometern rund um Delitzsch aufgebaut.

„Es ginge auch mehr, wir

wollen jedoch einen ordentlichen

Service gewährleisten. Das geht

nur, wenn man in der Nähe ist“,

weiß der 68-Jährige aus langjähriger

Erfahrung.

Neben einer umfangreichen Produktpalette

an Schwimmbecken

und Überdachungen bietet das

Unternehmen seit kurzer Zeit

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können genauso bestellt werden

wie Fitnessgeräte, die unter Wasser

genutzt werden, beispielsweise

Edelstahl-Heimtrainer.

Zudem wird – wenn gewünscht

– auf meersalzhaltiges Wasser

gesetzt. „Gerade für Leute, die Probleme

mit der Haut haben, ist das

sehr verträglich“, heißt es. Großer

Vorteil bei den Beratungen von

Glocke Pool ist die Möglichkeit,

direkt auf der 2.000 Quadratmeter

großen Ausstellungsfläche alles

im Voraus zu testen. Einstiege und

Treppen können unter die Lupe

genommen werden. Außerdem gilt

es, Badehose und Bikini nicht zu

vergessen. Richtig gelesen: Es darf

sogar probegebadet werden. Abschließend

noch eine Empfehlung

vom Fachmann: „Lieber gleich was

Besseres – statt öfter was Neues!“

Testen Sie unsere

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kristallklarem mit Meersalz

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Steuern und Recht

26 20. September 2017 Hänicher Bote

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weitere Beratungsstelle:

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Göran Hanke

Diplomkaufmann/Steuerberater

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Krankheitskosten:

Eigenanteil wird neu berechnet

(HäBo). Wer Krankheitskosten oder ähnliche

„außergewöhnliche Belastungen“

hatte, der sollte die Unterlagen jetzt noch

einmal genau prüfen. Denn die sogenannte

„zumutbare Belastung“ wird neu berechnet.

Und zwar „umgehend“, wie das Bundesfinanzministerium

mitteilt. Die Neuberechnung

beginnt mit dem Steuerjahr 2012.

„Damit können Betroffene mit einer deutlich

höheren Steuererstattung rechnen“, sagt

Renate Bauer von der Lohnsteuerhilfe für

Arbeitnehmer e.V., Lohnsteuerhilfeverein,

Beratungsstelle Gräfenhainichen.

Bei den „außergewöhnlichen Belastungen“

gibt es umgangssprachlich ausgedrückt

einen „Eigenanteil“. Im Steuerrecht heißt

dieser „zumutbare Belastung“. Viele Steuerzahler

sind an dieser Grenze gescheitert: Ihre

Ausgaben wirkten sich bei der Steuererstattung

nicht aus. Diese Grenze war jedoch über

Jahre zu hoch angesetzt worden.

So wird nun gerechnet. Ein Beispiel: Ein

zusammen veranlagtes Ehepaar und Eltern

(HäBo). Fahrtkosten absetzen kann jeder

Steuerzahler. „Es ist einer der wichtigsten

Punkte in jeder Steuererklärung“, sagt

Renate Bauer von der Lohnsteuerhilfe für

Arbeitnehmer e.V., Lohnsteuerhilfeverein,

Beratungsstelle Gräfenhainichen. Das gilt

selbst für Auszubildende, Praktikanten oder

Beschäftigte in der Probezeit. Sie werden

steuerlich genauso behandelt, wie jeder

Arbeitnehmer. Egal, ob man die Strecke

zur Arbeit zu Fuß, mit dem eigenen Auto

oder mit Bus und Bahn bewältigt: Der Staat

fördert den Weg zur Arbeit mit 30 Cent pro

Entfernungskilometer. Das ist die sogenannte

„Entfernungspauschale“.

Bei den Fahrtkosten gibt das Einkommensteuergesetz

einen Höchstsatz von 4.500

Euro pro Kalenderjahr vor. Dieser gilt unabhängig

vom Verkehrsmittel und auch für die

Mitfahrer von Fahrgemeinschaften. Es gibt

zwei Ausnahmen:

• Fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln

und können die höheren Fahrtkosten

belegen, dann sind diese auch absetzbar.

• Wenn Sie mit dem eigenen Pkw zur ersten

Tätigkeitsstätte fahren, dann können

von zwei Kindern erzielte Jahreseinkünfte

von 51.835 Euro. In dem Jahr wurden

Krankheitskosten in Höhe von 4.148 Euro

als außergewöhnliche Belastungen in die

Steuererklärung eingetragen.

Die zumutbare Belastung muss nunmehr

„stufenweise“ berechnet werden. Das heißt

in diesem Beispielfall: 2 Prozent bis 15.340

Euro (306,80 Euro/Stufe 1), 3 Prozent von

15.340 bis 51.130 Euro (1.073,70 Euro/Stufe

2) und 4 Prozent für den Betrag, er die Grenze

von 51.130 Euro übersteigt (28,20 Euro/

Stufe 3). Die zumutbare Belastung liegt nach

der stufenweisen Berechnung bei 1.408,70

Euro. Der über diese Belastungsgrenze

hinausgehende Betrag wird nicht besteuert,

also 2.739 Euro. Das sind 664 Euro mehr als

nach der alten Rechnung.

Die Einkommensstufen und die Prozentsätze,

die sich aus dem Familienstand

und der Zahl der Kinder ergeben, sind im

Einkommensteuergesetz in der Tabelle in

§ 33 festgelegt.

Wie man Fahrtkosten richtig absetzt

Sie ebenfalls höhere Ausgaben geltend

machen.

Die Entfernungspauschale gilt nur für den

einfachen Weg zur Arbeit. Nur der kürzeste

Weg kann abgerechnet werden. Bei Fahrten

mit dem eigenen Pkw darf es auch ein

längerer Weg sein, wenn dieser „verkehrsgünstiger“,

also schneller, ist.

Sind 0,30 Euro pro Kilometer nicht ein

bisschen wenig? Aktuell klagt ein Beamter

aus Süddeutschland vor dem Bundesverfassungsgericht

(Az. 2 BvR 308/17). Er

will 44 Cent pro Kilometer von der Steuer

absetzen. Er hat die „tatsächlichen Kosten“

seines Pkw ermittelt, diesen im Grunde

wie einen Dienstwagen abgerechnet. Jeder

Steuerzahler kann sich dem anschließen.

Aber: „Die Berechnung sowie das unvermeidliche

Einspruchsverfahren erfordern

Experten-Wissen“, sagt Renate Bauer: „Und

der Ausgang ist ungewiss.“

Renate Bauer

Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V.

Lohnsteuerhilfeverein

Beratungsstelle Gräfenhainichen

Tätigkeitsschwerpunkte:

- Steuerberatung - Existenzgründungsberatung

- laufende Lohn- u. Bilanzbuchführung - Nachlassplanung

- Jahresabschlusserstellung - private und betriebliche

- betriebswirtschaftliche Beratung Vorsorgeplanung

- Finanzierungsberatung - Unternehmensnachfolgeplanung


Hänicher Bote

Steuern und Recht

20. September 2017

27

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Der Arbeitsunfall – wie verhalte

ich mich als Arbeitnehmer richtig?

(HäBo). Trotz gesetzlich vorgeschriebener

Arbeitsschutzvorschriften kann schnell ein

Unfall geschehen. Die Betroffenen wissen

häufig nicht, wie sie sich dann richtig verhalten

sollen. Von einem Arbeitsunfall spricht

man dann, wenn eine versicherte Person

(nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Schüler

im Schulunterricht oder Kinder im Kindergarten)

infolge einer versicherten Tätigkeit

einen Unfall erleidet. Ansprechpartner ist hier

die gesetzliche Unfallversicherung. Ebenso

sind sogenannte Wegeunfälle mit erfasst.

Ist erst einmal ein Unfall im Unternehmen

geschehen, ist die Verunsicherung der Beteiligten

meist groß. Die falsche Vorgehensweise

nach dem Unfall kann unter Umständen zu

einer Verweigerung von Versicherungsleistungen

oder zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten

führen.

Nach dem Unfall ist neben der Leistung Erster

Hilfe und der Hinzuziehung verantwortlicher

Personen zunächst eine konkrete Untersuchung

des Unfalles, insbesondere des Herganges

durchzuführen. Hieran müssen das

Unfallopfer, der Arbeitgeber, gegebenenfalls

verantwortliche Vorgesetzte, Sicherheitsfachkräfte,

günstigenfalls Zeugen sowie gegebenenfalls

der Betriebsrat beteiligt werden.

Wichtig ist die Sicherung des Beweismaterials

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Rechtsanwältin Elisa Rudolph als freie Mitarbeiterin

zum Unfallgeschehen. Verletzte sollten deshalb

nach Arbeits- oder Wegeunfällen möglichst

schnell einen Durchgangsarzt hinzuziehen,

nicht nur um Verletzungen abzuklären,

sondern auch zur Dokumentation. Zieht der

Arbeitsunfall eine Arbeitsunfähigkeit von

mehr als drei Tagen nach sich, muss der Arbeitgeber

dies bei der Berufsgenossenschaft

sofort anzeigen. Geschieht dies nicht und

kommt es etwa zu Spätfolgen des Unfalls,

kann hier die Unfallversicherung Leistungen

verweigern.

Für den Arbeitnehmer ist nicht nur die ordentliche

Unfallmeldung des Arbeitgebers

gegenüber der Berufsgenossenschaft entscheidend,

sondern dieser muss auch eine

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber

einreichen. Nur so kann er seinen

Anspruch auf Lohnfortzahlung von sechs

Wochen bewahren. Ab der siebten Woche

der Arbeitsunfähigkeit erhält der Arbeitnehmer

dann das sogenannte Verletztengeld

von der zuständigen Berufsgenossenschaft

(Auszahlung erfolgt durch die Krankenkasse).

Die Berufsgenossenschaft ist bestrebt,

den Arbeitnehmer wieder ins Berufsleben

einzugliedern. Gelingt dies, endet auch die

Zahlung des Verletztengeldes.

Nach einem Arbeitsunfall kann es durchaus

vorkommen, dass der Verletzte mit einer

Kündigung konfrontiert wird. Hierbei

gilt grundsätzlich, dass Kündigungen auch

während einer Arbeitsunfähigkeit wirksam

ausgesprochen werden können, solange sich

der Arbeitgeber an die gesetzlichen Voraussetzungen

hält. Das bedeutet, dass auch ein

Arbeitsunfall kein Hinderungsgrund für eine

Kündigung des Arbeitsverhältnisses ist. In

einem solchen Falle sollten Sie anwaltliche

Hilfe im Arbeitsrecht suchen, hier sind wir

Ihnen gern behilflich.

Der bereits eingangs erwähnte Wegeunfall

wird unter bestimmten Voraussetzungen

auch von der gesetzlichen Unfallversicherung

erfasst. Wichtig ist, dass Sie sich als

Arbeitnehmer/-in auf direktem Wege zur

versicherten Tätigkeit oder nach Hause befinden.

Der Versicherungsschutz besteht grund-

sätzlich auf dem direkten Weg zwischen

Wohnung und Betrieb. Abweichungen vom

direkten Weg können versichert sein (etwa

bei Fahrgemeinschaften, Umfahren von Verkehrsstaus,

Unterbringung von Kindern in Tagesstätten).

Umwege, die aus privaten Gründen

erfolgen, sind dann aber nicht mehr mit

erfasst. Zudem muss der Wegeunfall zügig

gemeldet werden, nicht nur dem Arbeitgeber,

sondern auch der Berufsgenossenschaft.

Auch bei einem Wegeunfall ist es ratsam, umgehend

einen Durchgangsarzt aufzusuchen.

Wir stehen Ihnen gern für ein Beratungsgespräch

oder eine Prüfung eines entsprechenden

Sachverhaltes zur Verfügung. Vereinbaren

Sie einen Termin.

Für Rechtsanwälte Kühn & Schreiber

RAin Elisa Rudolph als freie Mitarbeiterin

Bad Düben und Gräfenhainichen

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Mehr Zeit zur Abgabe der Steuererklärungen

(HäBo). Im Zuge des Gesetzes zur Modernisierung

des Besteuerungsverfahrens wurden die

Fristen zur Abgabe von Steuererklärungen verlängert.

Diese neuen Fristen sind erstmals für

die Veranlagung 2017 anzuwenden.

Bisherige Regelungen für steuerlich nicht

vertretene Steuerpflichtige:

Die Abgabe der jährlichen Steuererklärungen

war bis zum 31. Mai des Folgejahres erforderlich.

Eine Fristverlängerung wurde zumeist gewährt.

Die Beantragung einer Fristverlängerung

konnte auch nachträglich erfolgen.

Neue Regelung für steuerlich nicht vertretene

Steuerpflichtige:

Die Abgabefrist der Steuererklärungen verlängert

sich auf den 31. Juli des Folgejahres. Es

wird auch weiterhin die Möglichkeit geben, die

Abgabefrist (auch rückwirkend) zu verlängern.

Bisherige Regelungen für steuerlich vertretene

Steuerpflichtige:

Soweit der Steuerpflichtige steuerlich vertreten

wurde, war bisher die Abgabefrist bis zum 31.

Dezember des Folgejahres zu beachten. Aufgrund

begründeter Einzelfälle konnte eine wei-

tergehende Fristverlängerung bis Ende Februar

des Zweitfolgejahrs erfolgen.

Neue Regelung für steuerlich vertretene

Steuerpflichtige:

Die Abgabefrist für Steuererklärungen verlängert

sich generell auf den letzten Tag im Februar des

Zweitfolgejahres. Eine Ausnahme sind vorzeitige

Anforderungen, die in begründeten Einzelfällen

oder nach einem Zufallsprinzip erfolgen können.

Hierfür ist eine Bearbeitungszeit von vier Monaten

einzuräumen. Eine über diese Fristen hinausgehende

Verlängerung ist nur noch möglich,

wenn der Steuerpflichtige ohne Verschulden an

der Abgabe gehindert ist. Faktisch ist dies nur in

sehr begrenzten Einzelfällen möglich.

Verspätungszuschläge – bisherige Regelung

Wenn die Steuererklärungen zu spät eingereicht

wurden, konnte das Finanzamt einen

Verspätungszuschlag von bis zu 10 Prozent der

festgesetzten Steuer erheben. Bislang, so die

Erfahrungen der Praxis, verhielt sich die Finanzverwaltung

sehr kulant, wenn die Erklärungen

innerhalb einer weiteren gesetzten Frist eingereicht

wurden. Eine verspätete Abgabe zog damit

meist noch keine Konsequenzen nach sich.

Dies ändert sich künftig.

Verspätungszuschläge – neue Regelung

Bei einer verspäteten Abgabe wird nunmehr ein

Verspätungszuschlag automatisch und ohne Ermessensentscheidung

festgesetzt. Das betrifft

die Fälle, in denen die Steuererklärung

• nicht innerhalb von 14 Monaten nach Ablauf

des Kalenderjahres abgegeben wurde oder

• bei Vorweganforderungen nicht bis zu dem in

der Anordnung bestimmten Zeitpunkt abgegeben

wurde.

Der Verspätungszuschlag beträgt 0,25 Prozent

der Steuernachzahlung mindestens jedoch von

25 Euro je angefangenem Monat der Fristüberschreitung.

Die vorstehenden Ausführungen sind vereinfacht

dargestellt und sind nicht auf alle Steuerfälle

gleich anzuwenden. Sie können uns

gerne auf die Regelungen in Ihrem Einzelfall

ansprechen.

Wir beraten Sie gerne.

Ihr Team der Steuerberaterin Annett Janke


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4. Gräfenhainicher Freiwilligentag

Dank an freiwillige Helfer und Unterstützer

(Gräfenhainichen/HäBo). „Beim 4.

Gräfenhainicher Freiwilligentag am 2.

September waren 111 Aktive aus Gräfenhainichen

und Umgebung in neun

Mit-Mach-Aktionen ehrenamtlich

unterwegs“, berichtet Simone Graf.

Die Standortleiterin der Ländlichen

Erwachsenenbildung (LEB) in Gräfenhainichen

freut sich über die rege

Beteiligung.

Es wurde viel geschafft: Die Freiwilligen

der Aktionen „Engagement

ist lecker“ und „Engagement-Frühstück

sucht Vorbereiter“ zauberten

ein leckeres Frühstücks-Buffet für

die Aktiven des Freiwilligentages

und wurden von allen gelobt. Fleißige

Frauen nähten den Kasperpuppen

der AWO-Tagesgruppe neue Kleider

und gestalteten Zettelmonster für

die Kinder. Auch die Kissen für die

Paul-Gerhardt-Kapelle wurden erneuert.

An der Aussichtsplattform „rote

Blechbüchse“ wurde die Treppe erneuert

und Verschönerungsarbeiten

an der Blechbüchse und im Umfeld

durchgeführt.

Die Lern- und Lesepaten boten Interessierten

Informationen zu ihrem

Ehrenamt und der Ferropolis-Förderverein

stellte sich und seine Vereins-

Aktivitäten vor. In der Sporthalle

Mescheide wurde vom Freizeitsportverein

Gräfenhainichen 83 zu einem

volkssportlichen Wettbewerb rund

um den Ball aufgerufen, die Freiwilligen

konnten sich beim Fußballkegeln,

Slalomlauf und anderen Mit-

Mach-Wettbewerben ausprobieren

und den Verein kennenlernen. Die

Aktion „Sozialflohmarkt“ der IG „offen

– bunt – anders!“ wurde durch viele

Helfer unterstützt und fand regen

Zuspruch. Viele gebrauchte Sachen

fanden einen neuen Nutzer.

Wir danken allen freiwilligen Helferinnen

und Helfern des 4. Gräfenhainicher

Freiwilligentag. Ein

besonderes Dankeschön geht an die

Stadt Gräfenhainichen, Rewe Gräfenhainichen,

EDEKA Dietrich sowie

an die Organisatoren der Mit-Mach-

Aktionen für Ihre Unterstützung. Der

4. Gräfenhainicher Freiwilligentag

wurde innerhalb des Projektes „Landesweiter

Freiwilligentag 2017“ der

LAGFA Sachsen-Anhalt durch das

Ministerium für Arbeit, Soziales und

Integration des Landes Sachsen-Anhalt

sowie durch das Landesverwaltungsamt

Sachsen-Anhalt und durch

das Bundesprogramm „Demokratie

leben!“ des Bundesministeriums für

Familie, Senioren, Frauen und Jugend

gefördert.

Gabriele Heerwald

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Kurs ist jederzeit möglich.

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Tel.: 034953 / 3 92 90

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