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Voll unter Strom

Elektroinstallation 7

Planung Wie viele Steckdosen braucht man künftig? Darüber lohnt es sich, beim Neubau

oder bei einer Sanierung nachzudenken. Orientierungshilfe bieten DIN- und RAL-Normen.

5,4

Steckdosen sind durchschnittlich

in einem

deutschen Wohnzimmer

installiert.

Weil wir immer mehr elektrische Geräte nutzen, brauchen wir auch immer mehr Steckdosen im Haus.

Foto: DGArt3D/shutterstock.com

Fernseher, Festplattenrekorder,

Spielekonsole,

Stereoanlage, vielleicht

noch eine Stehlampe, Ladestationen

für Smartphone, Tablet

und Laptop – allein im

Wohnzimmer könnte man gut

ein Dutzend Steckdosen brauchen.

Nur: Oft sind es deutlich

weniger. So mancher behilft sich

mit Steckerleisten. Bei Neubau

und Sanierung lohnt es sich

aber, über die Elektroinstallationen

gut nachzudenken.

Standard oder

Komfort?

Für Bernd Dechert

vom Zentralverband

der Deutschen Elektro-

und Informationstechnischen

Handwerke

steht die Bestandsanalyse

an erster Stelle. „Dazu

müssen die heutigen und

künftigen Bedürfnisse der Bewohner

genau erfasst werden.“

Es gibt verbindliche technische

Vorgaben dafür. Die Mindestausstattung

eines Hauses ist in den

Normen DIN 18015-2 und -4 beschrieben,

als zusätzliche Planungshilfe

dient die Richtlinie

RAL-RG678. Ein Beispiel: Für die

Küche liegt die Mindestausstattung

bei fünf Steckdosen. Die

Komfortausstattung sieht zwölf

Steckdosen vor. Decherts Tipp:

„Wer ganz sichergehen will, kann

Leerrohre einplanen.“ dpa/ka

Elektrofachgeschäft

Elektroinstallation

Steffen GRUND

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