Ortenau Gesundheitswelt 17

Visioness

Heft 17 Sommer/Herbst 2019

ORTENAU

GESUNDHEITSWELT

Informationen zu Ihrer Gesundheit

Themen:

Chronische Schmerzen

Morbus Digitalis

NONA – Netzwerk Ortenauer Notaufahmen

Titelthema:

Krebsbehandlung im Onkologischen

Zentrum Ortenau


Editorial

6

Inhalt

Titelthema

Krebsbehandlung im Onkologischen Zentrum Ortenau 6

jährlich versorgt das Ortenau Klinikum über 78.000 Patienten stationär und rund 180.000

ambulant. Unser Ziel ist es, auch zukünftig eine umfassende Gesundheitsversorgung

für Sie zu gewährleisten und das medizinische Angebot an den Erkenntnissen einer

sich stetig entwickelnden Medizin anzupassen. Hierzu gehört ebenso die Optimierung

der Aufnahme von Patienten in Notfällen, wenn Leib und Leben in Gefahr sind. Mit

dem „Netzwerk Ortenauer Notaufnahmen“ stellt sich der Klinikverbund auf die 2018 in

Deutschland neu eingeführten gesetzlichen Regelungen für ein gestuftes System von

Notfallstrukturen in Krankenhäusern ein. Dabei profitieren Patienten von einer engeren

Zusammenarbeit der Notaufnahmen sowie von hausübergreifenden Netzwerken,

beispielsweise einem verbesserten Belegungsmanagement. Zudem hat das Ortenau

Klinikum eine eigenständige Website rund um das Thema Notfälle erstellt, auf der

Sie Wissenswertes darüber erfahren, wo und wie Sie im Notfall Hilfe finden. Weitere

Informationen zum „Netzwerk Ortenauer Notaufnahmen“ erhalten Sie auf den Seiten

14–17.

Eine spezialisierte und wohnortnahe Versorgung möchten wir Patienten ermöglichen,

die aufgrund einer Krebserkrankung eine komplexe Operation im Bauchraum benötigen.

Sogenannte viszeralonkologische Eingriffe werden zukünftig im hausübergreifenden

Viszeralonkologischen Zentrum Ortenau (VZO) vorgenommen. Dies folgt einem

Beschluss des Kreistags, der im Rahmen der Agenda 2030 im vergangenen Jahr unter

anderem festlegte, die Leistungsangebote an den Betriebsstellen Lahr und Offenburg

weiter auszudifferenzieren und beide Betriebsstellen im Bereich der Maximalmedizin

auszubauen. Dank des VZO profitieren Patienten bei der Diagnosestellung und

Festlegung der Therapie von vorhandener Expertise im gesamten Klinikverbund. Auf der

Seite 9 erfahren Sie mehr darüber. Zudem finden Sie auf den Seiten 6–9 Informationen

zur ganzheitlichen, innovativen und patientenindividuellen Herangehensweise an die

Krebsbehandlung im Onkologischen Zentrum Ortenau.

Wie jede Ausgabe der Ortenau Gesundheitswelt hält das vorliegende Heft Beiträge mit

Wissenswertem zu Medizin und Gesundheit für Sie bereit: Erfahren Sie auf den Seiten

34/35, ob die übermäßige Nutzung eines Smartphones Kinder tatsächlich krank machen

kann. Auf den Seiten 28–30 lernen Sie außerdem die Hightech-Medizin der Radio-

Onkologie am Ortenau Klinikum kennen. Von einer neuen, dualen Ausbildungsmöglichkeit

an den MVZ Ortenau/MVZ Offenburg erfahren Sie auf Seite 18. Selbstverständlich

setzen wir außerdem die Reihen zum Thema Pflege- und Betreuungsheim, gesunde

Ernährung sowie die Vorstellung von Selbsthilfegruppen aus der Region fort. Weitere

Artikel zu interessanten Themen und neuen Entwicklungen finden Sie auch immer im

Gesundheitsportal des Ortenau Klinikums, unter www.ortenau-gesundheitswelt.de.

Im Namen aller vier Klinikleitungen des Ortenau Klinikums, jeweils bestehend aus

Ärztlichem Direktor, Pflegedirektor und Verwaltungsdirektor, wünsche ich Ihnen und

Ihren Familien alles Gute und viel Gesundheit.

Ihr

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Leserinnen und Leser,

20

34

14

Impressum

Ortenau Gesundheitswelt Nr. 17 | Sommer/Herbst 2019

Herausgeber: Ortenau Klinikum (ein Eigenbetrieb

des Ortenaukreises, Geschäftsführer ist Christian Keller)

Postanschrift: Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Zentrale Unternehmenskommunikation und Marketing

Weingartenstraße 70, 77654 Offenburg

E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ortenau-klinikum.de

Telefon: 0781 472-0

Telefax: 0781 472-8302

Internet: www.ortenau-gesundheitswelt.de

Redaktionsleitung: Dieter W. Schleier (v.i.s.d.P)

Inhaltliches und grafisches Konzept,

Redaktion und Realisierung:

NEU:KOM GmbH –

Heidelberger Agentur für Gesundheitskommunikation

Druck: Drescher Full-Service Versand GmbH, Offenburg

Quellen in dieser Ausgabe:

• Europa-Park

• Landratsamt Ortenaukreis

• www.gesundheit.de

• www.essen-und-trinken.de

• Bundesgesundheitsministerium

• Deutsche Schmerzgesellschaft e. V.

Alle in diesem Magazin enthaltenen

Empfehlungen ersetzen nicht den ärztlichen

Rat. Bitte suchen Sie bei gesundheitlichen

Beschwerden Ihren Hausarzt

oder niedergelassenen Facharzt auf.

Spezialthema Agenda 2030

Agenda 2030 schreitet weiter voran 10

Die Fördervereine des Ortenau Klinikums 11

Kommunale Gesundheitskonferenz im Ortenaukreis:

Lokale Gesundheitspolitik gestalten 12

NONA – Netzwerk Ortenauer Notaufnahmen 14

Interdisziplinäres Arbeiten unter dem „MVZ-Dach“ 18

Medizin und Gesundheit

Kurz und knapp 4

Chronische Schmerzen: Einen Ausweg aus der Sackgasse finden 20

Hilfe bei Rückenleiden: Hochspezialisierte Wirbelsäulenchirurgie

am Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch 22

Dank Knieprothese wieder langfristig agil 24

Neues Bestrahlungsgerät am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl 28

„Wir hören zu“ – Ein Gespräch mit Patientenfürsprecherin

Ingrid Fuchs über ihre Aufgaben 32

Morbus Digitalis: Können Smartphones Kinder krank machen? 34

Leben retten kennt kein Mindestalter 36

Neue, schonende Ultraschall-Therapie bei Prostatakrebs 42

Zurück ins Leben – Das Ambulante Rehazentrum Ortenau 44

Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Ortenau Klinikum

Lahr-Ettenheim erhält wiederholt Zertifizierung als Brustzentrum 50

Ratgeber Pflege

Wenn aus einer Idee Realität wird:

Das Nachbarschaftshaus „Alter Sportplatz“ in Biberach 58

Serie „Küche und Ernährungsberatung“

Ofenfisch mit Tomaten: Ein sommerlich leichter Genuss 27

Serie „Selbsthilfegruppen“

„Das Leben geht weiter, auch nach einem Schlaganfall“ 40

Unsere liebenswerte Region

Eintauchen in eine sagenumwobene Welt – willkommen in Rulantica 46

News

Informationen rund um das Ortenau Klinikum 31

Das Ortenau Klinikum als Arbeitgeber 38

Veranstaltungen

Informationsveranstaltungen für werdende Eltern 48

Gesundheitsakademie Ortenau

Veranstaltungen des Ortenau Klinikums 2019 52

Prof. Dr. Lothar Tietze

Ärztlicher Direktor des Ortenau Klinikums Lahr-Ettenheim

Adressen

Unsere stationären Häuser und Fachabteilungen 54

Pflege und Betreuung für die Menschen in der Region 59

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

ORTENAU GESUNDHEITSWELT


Kurz und knapp

Kurz und knapp

Sonnenbrand

Es ist wieder soweit. Der lange, dunkle

Winter ist Vergangenheit – es steht wieder

die Zeit des Sonnenbadens und der

Grillabende bevor. Doch damit auch die

Hochphase des Sonnenbrands. Das Beste

ist natürlich, derartige Schädigungen der

Haut durch Sonnenschutz direkt zu vermeiden.

Doch was tun, wenn es passiert

ist? Einfache Hausmittel bringen Linderung:

Quark- oder Joghurtwickel entspannen und

kühlen die betroffene Hautstelle, Aloe-Vera-Gels

mildern den Juckreiz und die Schmerzen. Außerdem

ist jetzt „Viel Trinken“ die Devise – dann sollte

der Sonnenbrand nach 3 Tagen ausgestanden sein.

© pauchi – Fotolia.com

„Bio“

vor der

Haustür

Verpackungsmüll vermeiden, auf artgerechte

Tierhaltung achten, die Ressourcen

schonen – eine bewusste Lebenshaltung

entwickelt sich allmählich von einer

Tendenz zum Lifestyle. Beim Wocheneinkauf

im Supermarkt ist die konsequente

Durchführung dieser Einstellung gar nicht

so einfach und erfordert genaues Hinsehen.

Einfacher hat man es da beim Direkterzeuger

selbst, wo klar ersichtlich

ist, wo Gemüse, Fleisch und Co. herkommen.

Warum also nicht den nächsten

Einkauf beim Bauernladen um die Ecke

machen? Den netten Plausch und den ein

oder anderen Tipp gibt es inklusive. Wo der

nächste Direkterzeuger und –vermarkter

zu finden ist, hat das Landratsamt Ortenaukreis

auf seiner Webseite aufgelistet.

© HQUALITY – Fotolia.com

Kühle Erfrischung

Sobald es draußen wärmer wird, dürstet es uns nach kühlen

Erfrischungsgetränken. Doch in Erfrischungen aus dem Supermarkt

lauert eine Falle – sie sind bekanntermaßen zuckerhaltig und damit

ungesund. Wer aber dennoch eine geschmackliche Abwechslung zum

Wasser sucht, kann sich mit selbstgemachten Erfrischungsgetränken

behelfen, beispielsweise aus Minze, Zitrone oder Ingwer. Ein solches

Getränk ist nicht nur kalorienarm, sondern enthält zudem wertvolle

Inhaltsstoffe. Und das Beste: Es schmeckt und erfrischt!

Wo der Steinzeitmensch

die Nase vorn hatte

© pict rider – Fotolia.com

© Hennadii Havrylko – Fotolia.com

Der Körper ist weitgehend derselbe geblieben, doch der Lebensraum und die Begleitumstände

haben sich vollkommen geändert: Die Rede ist vom Körper des Menschen – sowohl des Steinzeitwie

des modernen Menschen: Zwischen 30 und 40 km täglich legte der Homo erectus zurück.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, täglich 7km zurückzulegen. Diese schaffen

aber nur die wenigsten von uns – teils bringen wir es kaum auf einen einzigen Kilometer.

Die Folge können sogenannte Zivilisationskrankheiten sein.

Schon gewusst?

Die gesamte Patientenzeitschrift und weitere spannende

Themen zum Ortenau Klinikum finden Sie auch online auf

www.ortenau-gesundheitswelt.de

© Yeamake – Fotolia.com

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

ORTENAU GESUNDHEITSWELT


Medizin und Gesundheit

Krebsbehandlung

im Onkologischen

Zentrum Ortenau

Interdisziplinär, innovativ,

individuell

Für Betroffene ist die Diagnose Krebs ein Schockerlebnis.

Ca. 2.500 Menschen erkranken allein im Ortenaukreis jährlich

neu. Im Onkologischen Zentrum Ortenau (OZO) besteht für

sie die Möglichkeit zur ganzheitlichen, fachübergreifenden

Therapie. Wie hier eine hochspezialisierte Behandlung auf

internationalem Niveau ermöglicht wird, erklärt Leiter

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen.

© totojang1977 – Fotolia.com

Im Kampf gegen den Krebs ist eine breite

Front notwendig: Diagnostik und Therapie

sind komplex. „Ganzheitliche Ansätze

berücksichtigen neben der eigentlichen

Erkrankung eine Reihe weiterer Aspekte,

wie beispielsweise Ernährung, Sozialmedizin

oder Psychoonkologie“, so Priv.-Doz. Dr.

Schwänen. „Und dann ist neben der Therapie

natürlich auch das Allgemeinbefinden

der Patienten ein wichtiges Kriterium für

den Therapieerfolg.“ Um die Versorgung

Betroffener auf deren individuelle Bedürfnisse

abstimmen zu können, bündelt das

Ortenau Klinikum sein Expertenwissen am

Onkologischen Zentrum Ortenau.

Enge Verzahnung zwischen Klinikum

und ambulanter Betreuung

In der Onkologie stehen heute eine Vielzahl

an Diagnose- und Therapieverfahren

zur Verfügung. „Unser Ziel ist eine sehr gut

angepasste Versorgung von Betroffenen auf

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

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Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Die Betreuung

geht über eine rein

medizinische

Versorgung hinaus

höchstem medizinischem Niveau und nach

neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“,

betont Priv.-Doz. Dr. Schwänen. „Das

erreichen wir durch eine enge Zusammenarbeit

aller onkologischen Einrichtungen

am Ortenau Klinikum.“ Zentral sind hierbei

wöchentliche, gemeinsame Tumorkonferenzen:

„Wir besprechen individualisiert die

verschiedenen Tumorerkrankungen unserer

Patienten und arbeiten ein angepasstes,

ganzheitliches Therapiekonzept aus.“ Die

Konferenzen sind außerdem Basis der engen

Verzahnung zwischen der Behandlung

im Klinikum und der ambulanten Betreuung.

Niedergelassene Ärzte aus ambulanten

Praxiseinrichtungen haben hier die

Möglichkeit, Patienten vorzustellen und

sich beraten zu lassen. Alle notwendigen

regionalen medizinischen und sozialen Institutionen

werden einbezogen.

Den Krebs aus der Tabu-Zone holen –

Patienten eine Stütze bieten

„Natürlich geht die Betreuung von Patienten

im OZO über eine rein medizinische

Versorgung hinaus“, bestätigt Priv.-Doz. Dr.

Schwänen. Beispielsweise sind der psychoonkologische

sowie der soziale Dienst,

ernährungstherapeutische Angebote sowie

die Vermittlung an Selbsthilfegruppen während

und nach der Behandlung beinhaltet.

„Selbsthilfegruppen können eine wichtige

Stütze sein. Sie bieten die Möglichkeit,

sich mit anderen in ähnlichen Situationen

vertrauensvoll auszutauschen“, weiß der

Mediziner. Unter anderem im Rahmen der

Veranstaltungsreihe „Leben Krebs Leben“

arbeitet das Onkologische Zentrum Ortenau

daher eng mit entsprechenden Gruppen zusammen.

Ist die Erkrankung eines Patienten

zu weit fortgeschritten und nicht heilbar, ist

eine umsichtige Versorgung auf der Palliativstation

möglich.

Hohe Qualitätsstandards, neueste

medizinische Erkenntnisse

Das OZO basiert auf einer engen Kooperation

zwischen dem Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

sowie dem Ortenau Klinikum

Lahr-Ettenheim. Es wurde sowohl durch die

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) als auch

durch die Baden-Württembergische Krebsgesellschaft

zertifiziert. „Mit jeder erfolgten

Rezertifizierung wird nachhaltig bestätigt,

dass Patienten hier strukturiert nach neuesten

Standards der Fachgesellschaften sowie

innovativen medizinischen Erkenntnissen

behandelt werden“, so Priv.-Doz. Dr. Schwänen.

„Für die Versorgungsstrukturen ist eine

regelmäßige Prüfung vorgesehen“, betont

der Leiter des OZO, „damit der hohe Qualitätsstandard

langfristig erhalten bleibt.“ Außerdem

beteiligt sich das OZO an klinischen

Studien zur Gewinnung neuer medizinischer

Erkenntnisse und Behandlungsmethoden.

Weitere Informationen hält das OZO

für Sie unter www.onkologisches-zentrum.

ortenau-klinikum.de bereit.

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen

Ihr Onkologisches Zentrum vor Ort

Onkologisches Zentrum Ortenau

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Betriebstelle Offenburg St. Josefsklinik

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen

Ärztliche Leitung sowie Leitung des Tumorboards

Weingartenstraße 70

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-2501

E-Mail: onkologisches.zentrum@

ortenau-klinikum.de

LebenKrebsLeben

Onkologisches Zentrum Ortenau

Leben Krebs Leben

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Leben Krebs Leben“ organisiert das Ortenau

Klinikum in Offenburg in enger Kooperation mit Selbsthilfegruppen und anderen

Partnern Vorträge, die sich mit verschiedenen Krebserkrankungen befassen. Ergänzt

wird das Programm, das den Dialog zwischen Medizinern und Betroffenen

weiter fördern soll, durch praktische Übungen und Bewegungsangebote.

Im Jahr 2019 bietet das Onkologische Zentrum Offenburg die Veranstaltungsreihe

bereits zum achten Mal an. Mittlerweile zählt sie jährlich weit über 1.500 Teilnehmende.

Weitere Informationen zu den vielfältigen Aktivitäten, Initiativen und Angeboten

des Ortenau Klinikums zur Gesundheitsprävention und -förderung finden

Sie unter www.leben-krebs-leben.de.

Hochspezialisiertes Spektrum

mit wohnortnaher Behandlung:

Verstärkte Zusammenarbeit

bei der Behandlung von Krebs














Krebs

Erhalt und Förderung der Lebensqualität

Ganzheitliche Betreuung von Patienten, deren

Tumorerkrankung nicht mehr heilbar ist

und die an belastenden Symptomen leiden

Behandlung von Krebserkrankungen


Magen, Galle, Speiseröhre,


sonstige


onkologisch ausgerichtete Praxen


aller Tumor- und Bluterkrankungen



Wer aufgrund einer Krebserkrankung eine

komplexe Operation im Bauchraum benötigt,

soll diese zukünftig wohnortnah

am Ortenau Klinikum durchführen lassen

können. Hierfür haben die beiden Chefärzte

der viszeralchirurgischen Kliniken

am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim,

Dr. Werner Lindemann, und am Ortenau

Klinikum Offenburg-Kehl, Professor Dr.

Uwe Pohlen, in Zusammenarbeit mit

dem Leiter des Onkologischen Zentrums

Ortenau, Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen,

ein gemeinsames Konzept für ein

betriebsstellenübergreifendes Viszeralonkologisches

Zentrum Ortenau (VZO)

abgestimmt. Im Rahmen der Agenda

2030 hatte der Kreistag im vergangenen

Jahr unter anderem beschlossen, die Leistungsangebote

an den Betriebsstellen

Lahr und Offenburg weiter auszudifferenzieren

und im Bereich der Maximalmedizin

auszubauen. Vorgesehen ist eine klar definierte

Aufteilung des hochspezialisierten

Spektrums viszeralonkologischer Eingriffe

zwischen den Betriebsstellen Lahr und Offenburg.

Beide Häuser haben in der Vergangenheit

bereits Schwerpunkte in diesen

Bereichen gebildet. Notfälle sind von der

Aufteilung ausgenommen. Ein weiterer zentraler

Punkt des Konzepts ist die Einrichtung

einer sogenannten Tumorkonferenz, in der

die Experten alle viszeralonkologischen Fälle

im Ortenau Klinikum besprechen. Die erste

diesbezügliche Videokonferenz fand bereits

Anfang April statt. Patienten profitieren damit

bei der Diagnosestellung und der Festlegung

der Therapie von der Expertise des

gesamten Klinikverbundes.

Dr. Werner Lindemann

Prof. Dr. Uwe Pohlen

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

ORTENAU GESUNDHEITSWELT


Spezialthema Agenda 2030

Spezialthema Agenda 2030

Agenda 2030

schreitet weiter voran

Die Fördervereine

des Ortenau Klinikums

„Es kommt in der Welt vor allem auf die

Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.“

Albert Schweitzer

Im Rahmen der langfristigen Zukunftsplanung

Agenda 2030 hat der Ortenaukreis

mit der Stadt Achern einen städtebaulichen

Vertrag zur Errichtung eines Klinikneubaus

am Standort „Brachfeld“ in Achern abgeschlossen.

Der Neubau des Ortenau Klinikums

in Offenburg wird am Standort „Nordwestlich

Holderstock“ entstehen. An fast

allen seinen Häusern investiert das Ortenau

Klinikum kräftig in Strukturoptimierungen,

um die Qualität und Kapazität der Kliniken

in den kommenden Jahren zu sichern.

Oberkirch

Für Oberkirch sieht das Konzept unter anderem

vor, ab 2020 mit dem Umzug der

Geburtshilfe nach Achern alle kurzzeitchirurgischen

und ambulanten Operationen

des Gesamthauses Achern-Oberkirch an

der Betriebsstelle Oberkirch vorzunehmen.

Zudem sollen OP Kapazitäten an Fachpraxen

vermietet und Facharztpraxen auf dem

Klinikgelände in Oberkirch ab 2021 angesiedelt

werden. Auch wird ein Intermediate

Care Bereich (IMC) etabliert und der

Bereich Palliativmedizin von zwei auf vier

Betten ausgebaut. Die Innere Medizin wird

durch weitere qualifizierte Fachärzte breiter

aufgestellt und gestärkt. Die Notfallversorgung

in der Inneren Medizin ist mit

einem durchgängigen 24-Stunden-Betrieb

sichergestellt. Die chirurgische Notfallversorgung

wird wochentags aktuell ausgeweitet

und soll bis Ende des Jahres bis 20

Uhr gewährleistet werden. Darüber hinaus

besteht eine chirurgische Notfallversorgung

im 24-Stunden-Betrieb am Ortenau

Klinikum in Achern.

Gengenbach

In Gengenbach werden Neubauten für eine

Pflegeeinrichtung mit 45 Plätzen und für

das Gesundheitsamt entstehen. Das unter

Denkmalschutz stehende „alte Spital“ soll

saniert werden, um dort eine ambulante

Wohngemeinschaft mit acht Plätzen durch

das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau

zu betreiben. Die restlichen Räumlichkeiten

sind zur Vermietung angedacht. Zu diesem

Zweck läuft die Suche nach Facharztpraxen;

idealerweise werden diese als Praxen eines

Medizinischen Versorgungszentrums des

Ortenau Klinikums in den Räumen eines

derzeit in unmittelbarer Nähe entstehenden

Gesundheitszentrums angesiedelt.

Achern

Am Ortenau Klinikum in Achern werden

derzeit die frauenklinischen Fachabteilungen

aus Achern, Oberkirch und Kehl

unter der Leitung eines Chefarztes in einer

Hauptabteilung zusammengeführt. Die Fusion

soll spätestens zum 1. Januar 2020 mit

dem Umzug der Geburtshilfe von Oberkirch

nach Achern abgeschlossen sein. Die damit

verbundenen baulichen Erweiterungen der

Abteilung am Ortenau Klinikum in Achern

sind bereits im Gange.

Rotthaus KlinikAward –

Silberner Sonderpreis der Jury

Ortenau Klinikum ausgezeichnet für transparente Information

bei seiner Zukunftsplanung Agenda 2030

„Von den Besten lernen, zu den Besten

gehören“ ist das Motto des CLINOTEL

Krankenhausverbundes, dem das Ortenau

Klinikum angehört. Dazu gehört es, dass

Kliniken ihre Maßnahmen, Konzepte und

Ergebnisse mit anderen Häusern messen

und benchmarken – das bringt sie weiter.

Zu diesem Zweck hat das Ortenau Klinikum

sich wiederholt am Rotthaus Klinik

Award beteiligt. Seit zehn Jahren zeichnet

dieser vorbildliche Leistungen im Klinikmarketing

aus, womit er Transparenz und

Kehl

Am 2. Januar 2019 hat die Orthopädie mit

dem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

ihren Betrieb nach dem Umzug

erfolgreich aufgenommen. Das Ortenau

Klinikum in Kehl verfügt damit über ein

attraktives Leistungsspektrum mit einer

internistischen und unfallchirurgisch-orthopädischen

Notfallversorgung im 24-Stunden-Betrieb.

Offenburg Ebertplatz

Für die Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz

wurde ein umfangreiches Sanierungsprogramm

beschlossen. Unter anderem sollen

bis 2021 die Intensivstation und die zentrale

Notaufnahme deutlich erweitert und

ein OP-Ersatzneubau errichtet werden. Bis

zur Inbetriebnahme eines Klinikneubaus

2030 sichern diese Maßnahmen die hohe

Behandlungsqualität und Versorgungskapazität.

Lahr

In Lahr wird bis zur Errichtung eines neuen

Funktionsbaus eine vorläufige interdisziplinäre

Notaufnahme entstehen.

Ettenheim

Am Ortenau Klinikum in Ettenheim laufen

die Planungen für den Bau eines neuen OP-

Saals. Ab Sommer 2019 wird außerdem für

die Innere Medizin ein hausübergreifendes

Chefarztmodell umgesetzt.

Hier können Sie sich über den

Sonderpreis und über die Zukunftsplanung

des Ortenau Klinikums

umfassend informieren:

www.agenda2030-ortenau-klinikum.de

Wettbewerb im Klinikmarkt fördert, was

direkt auch den Patienten zugutekommt.

Bereits mehrfach wurde das Ortenau Klinikum

in der Vergangenheit für seine patientenorientierte

Kommunikationsarbeit

nominiert.

Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau mit enger Verzahnung

stationärer und ambulanter Einrichtungen braucht Unterstützer - das gilt ganz besonders

im Rahmen der Agenda 2030

Die gemeinnützig tätigen Fördervereine

des Ortenau Klinikums haben es sich zur

Aufgabe gemacht, Menschen und Institutionen

zusammenzuführen, denen die

Förderung des Ortenau Klinikums ideell

wie auch materiell ein Anliegen ist. Insbesondere

wollen die Fördervereine des

Ortenau Klinikums die Verbindung zwi-

Förderverein Ortenau Klinikum Achern e.V.

Martin Lamm (1. Vorsitzender)

Josef-Wurzler-Straße 7

77855 Achern

Telefon: 07841 700-0

Fax: 07841 700-2090

E-Mail: foerderverein-achern@gmx.de

www.klinik-foerderverein-achern.de

Förderverein Kreiskrankenhaus Ettenheim e.V.

Dr. Reinhard Jäger (Vorsitzender)

Rohan-Str. 21

77955 Ettenheim

Telefon: 07822 2163

E-Mail: dr.jaeger.ettenheim@freenet.de

www.förderverein-klinikum-ettenheim.de

Förderverein Ortenau Klinikum Kehl

Wolfram Britz (1. Vorsitzender)

Kanzmattstraße 2

77694 Kehl

Telefon: 07851 873-0

Gunhild Olshausen (1. Stv. Vorsitzende)

Tel. 07851 3549

www.foerderverein-ok-kehl.de

Förderverein Ortenau Klinikum Wolfach e.V.

Helmut Dufner (Vorsitzender)

Telefon: 07834 6353

E-Mail: dufner.helmut@t-online.de

Freundeskreis Klinikum Lahr e.V.

Prof. Dr. Volker Schuchardt (Vorsitzender)

Freundeskreis Klinikum Lahr e. V.

Kirschbaumallee 6

77933 Lahr

Telefon: 07821 63805

E-Mail: volker.schuchardt@gmx.net

oder: fk-lahr@t-online.de

www.freundeskreis-klinikum-lahr.de

schen der Bevölkerung sowie dem Klinikum

nachhaltig stärken, auch im Rahmen

von Vortragsveranstaltungen, in denen

Ärzte und andere Experten des Ortenau

Klinikums über Gesundheitsthemen informieren.

Dazu bieten die Fördervereine

gemeinsam mit dem Ortenau Klinikum

das jährliche Vortragsprogramm „Gesundheitsakademie

Ortenau“ – hier erfahren

Sie alles über Themen und Termine:

www.gesundheitsakademie-ortenau.de

Werden auch Sie Mitglied und unterstützen

Ihre Klinik vor Ort:

www.fördervereine-ortenau-klinikum.de

Förderverein Ortenau Klinikum Oberkirch e.V.

Dr. Markus Bernhard (1. Vorsitzender)

Frankenweg 17

77767 Appenweier

Telefon: 07805 9124964

Hermann Brüstle (Kontakt)

Hohlbäumle 11

77704 Oberkirch

E-Mail: foerderverein.obk@ortenau-klinikum.de

Spitalverein Offenburg e.V.

Prof. Dr. Jörg Laubenberger (Vorsitzender)

Chefarzt Radiologisches Institut

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Karina Berger (Schriftführerin)

Sekretariat Radiologisches Institut

Telefon: 0781 472-3101

Fax: 0781 472-3102

E-Mail: radiologie.ogo@ortenau-klinikum.de

www.spitalverein-offenburg.de

Verein zur Förderung der Klinik für Hämatologie

und Onkologie am Klinikum Offenburg e.V.

Dr. Irmgard Dresel (1. Vorsitzende)

Betriebsstelle St. Josefsklinik

Weingartenstraße 70

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-2501

E-Mail: haematologie.og@ortenau-klinikum.de

Verein zur Förderung der klinischen

Kinderheilkunde Offenburg e.V.

Mauritia Mack, Europa-Park

(Schirmherrin Kinderklinik Ortenau)

Dr. Christoph Jopen (Vorsitzender)

Edeltraud Agüera (Schatzmeisterin)

Sekretariat Kinderklinik Ortenau

Telefon: 0781 472-2301

E-Mail: kinderheilkunde.og@ortenau-klinikum.de

10 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 11


Spezialthema Agenda 2030

Spezialthema Agenda 2030

Kommunale

Gesundheitskonferenz

im Ortenaukreis:

Lokale Gesundheitspolitik gestalten

Gibt es zukünftig noch genügend Hausärzte? Muss ich lange auf einen wichtigen

Facharzttermin warten? Wie weit ist es von meinem Wohnort zur nächsten Notfallambulanz?

Diese Fragen stellen sich viele Bürgerinnen und Bürger. Um Antworten zu geben, Lösungen

zu finden und die Grundlagen für ein auch zukünftig gut funktionierendes Gesundheitssystem

zu legen, hat der Gesetzgeber die Kommunalen Gesundheitskonferenzen (KGK) ins Leben gerufen.

„Das Ziel und die Hauptaufgabe der KGK ist es, als wichtiger Partner des Landes Baden-Württemberg

die Gesundheitsversorgung weiterzuentwickeln und das Gesundheitsleitbild Baden-Württembergs

umzusetzen“, erklärt Dr. Evelyn Bressau, eine der fachlichen Leitungen der seit April 2018

bestehenden KGK im Ortenaukreis.

Das Landratsamt in Offenburg

Termine der regionalen

Strukturgespräche

Zeitfenster ist immer 18–21 Uhr

Dr. Janine Feicke

Verschiedene Akteure für ein

gemeinsames Ziel

Eine komplexe Aufgabe, der nur mit der

geballten Expertise aller Akteure des Gesundheitssystems

begegnet werden kann.

Das spiegelt sich im Aufbau der Kommunalen

Gesundheitskonferenz wider, die auf

mehreren Ebenen organisiert ist. „Die KGK

besteht im Ortenaukreis aus verschiedenen

Vertretern der Gesundheitsförderung und

Prävention, der medizinischen Versorgung,

der Pflege, der Selbsthilfe, des Patientenschutzes

– kurzum, aus allen wichtigen

Akteuren der Gesundheitsversorgung“,

veranschaulicht die Leiterin der Geschäftsstelle

des Gesundheitsamts, Dr. Janine Feicke,

darüber hinaus. „Ergänzt werden sie

durch Experten aus weiteren Institutionen

des Sozialbereichs und durch Vertreter der

verschiedenen Kreistagsfraktionen, Städte

und Gemeinden.“ Diese unterschiedlichen

Akteure sind wiederum in den drei Gremien

der KGK organisiert: Dem 64-köpfigen

Plenum, dem Lenkungskreis und den

Arbeitsgruppen.

Bedarfsorientierte Maßnahmen

Die Förderung der Gesundheitskompetenz

der Bevölkerung, die Sicherstellung der

ambulanten gesundheitlichen Versorgung

und die Nachwuchsgewinnung in Medizin

und Pflege – jede Arbeitsgruppe ist einem

übergreifenden Thema zugeordnet und bil-

det so das Herz der KGK. Dort wird durch

Bestandsanalysen festgestellt, wo Handlungsbedarf

besteht. Anschließend erarbeiten

die Experten Lösungsansätze und

begleiten deren Umsetzung. Durch dieses

Prozedere konnten die Verantwortlichen

unter anderem auf mögliche organisatorische

Schwierigkeiten bei der Umsetzung

der neuen Pflegeausbildung aufmerksam

machen. In der Folge wurde eine neutrale

Koordinationsstelle für die Pflegeausbildung

geschaffen. Auch im Zuge der Agenda

2030 des Ortenau Klinikums wurde die

KGK tätig und entwickelt nun Handlungsempfehlungen

für die Nachnutzung der

betroffenen Betriebsstellen.

Neuorientierung des Gesundheitswesens

als Chance

Eine weitere Herausforderung: „In den

nächsten fünf Jahren werden viele Hausund

Fachärzte ihre Tätigkeit aufgeben. Die

Suche nach Nachfolgern ist schwierig, denn

junge Ärzte sind nicht mehr so sehr an einer

Selbständigkeit interessiert wie noch

die Generation vor ihnen“, erläutert Dr.

Feicke. „Das bedeutet: Neue Berufsgruppen

müssen in die Gesundheitsversorgung

integriert werden, um Ärzte beispielsweise

von Verwaltungsaufgaben zu entlasten.“

Außerdem wollen immer mehr Ärztinnen

und Ärzte Familie und Beruf in Zukunft miteinander

vereinen. Eine Lösung könnte der

Aufbau sogenannter Gesundheitszentren

sein, in denen Ärzte verschiedener Fachrichtungen

sowie nicht-ärztliche Berufsgruppen

unter einem Dach vereint sind.

Letztere könnten nicht nur die Ärzte entlasten,

für die damit auch Teilzeitmodelle

einfacher möglich würden. Zudem kommt

dieses Modell den Patienten entgegen, für

die weite Wege und Doppeluntersuchungen

vermieden werden. Für Dr. Bressau wäre

das eine gute Lösung: „Wir müssen neue

Wege in der gesundheitlichen Versorgung

gehen. Darin sehe ich aber viel mehr eine

Chance, unser jetziges System zu verbessern

und weiterzuentwickeln.“

Regionale Strukturgespräche bieten

Teilnahmemöglichkeit für die Bürger

An dieser Verbesserung soll auch die Öffentlichkeit

teilhaben. „Im Rahmen unserer

Bestandserhebung werden wir in den

nächsten Monaten regionale Strukturgespräche

mit den Bürgern führen. Dort hat

jeder die Möglichkeit, seine Anregungen

und Fragen zu äußern und einzubringen“,

lädt Dr. Bressau die Bevölkerung aktiv ein.

Denn am Ende ist es nur so möglich, die

Ziele zu erreichen, die die KGK sich selbst

auf die Fahnen geschrieben hat: Ein patientenorientiertes,

vernetztes und regionales

Gesundheitssystem zu etablieren, von dem

alle profitieren.

Kinzigtal

05. Juli 2019, Kath. Gemeindezentrum Haslach

Achertal

10. Juli 2019, Festsaal der Illenau, Achern

Hanauerland

17. September 2019, Tulla-Realschule, Kehl

Offenburg

18. September 2019, Landratsamt, Großer Sitzungssaal, Offenburg

Lahr

25. September 2019, Städtisches Gymnasium, Ettenheim

Oberkirch

26. September 2019, Erwin-Braun Stadthalle, Oberkirch

Terminänderungen und -informationen

finden Sie auf der Website des Landratsamt

Ortenaukreis: www.ortenaukreis.de

Dr. Evelyn Bressau

Kontakt

Dr. Janine Feicke

Leiterin der Geschäftsstelle der Kommunalen

Gesundheitskonferenz Ortenaukreis

Gesundheitsamt Landratsamt

Dr. Evelyn Bressau

Leitung der Arbeitsgruppe „Sicherstellung

der ambulanten gesundheitlichen Versorgung

im Ortenaukreis“ der KGK Ortenaukreis

Badstraße 20

77562 Offenburg

Telefon: 0781 805-1427

Fax: 0781 805-9710

12 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 13


Spezialthema Agenda 2030

Spezialthema Agenda 2030

Versorgung von Notfallpatienten wird weiter optimiert:

Netzwerk Ortenauer

Notaufnahmen

Verschiedene Maßnahmen sollen den Ortenauer Notaufnahmen

eine noch engere Kooperation ermöglichen. Einen erheblichen Beitrag

hierzu leistet künftig das Netzwerk Ortenauer Notaufnahmen, wie

Dr. Bernhard Gorißen, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am

Ortenau Klinikum in Offenburg-Kehl, berichtet.

In Notfallsituationen wird die Bevölkerung

gebeten, sich an den Hausarzt zu wenden.

Außerhalb der Öffnungszeiten ist der

Ärztliche Bereitschaftsdienst telefonisch

rund um die Uhr über 116 117 erreichbar,

oder es besteht die Möglichkeit des Besuchs

einer Notfallpraxis, die in Offenburg,

Lahr, Wolfach und Achern in den Räumen

des Ortenau Klinikums durch die Kassenärztliche

Vereinigung Baden-Württemberg

betrieben werden. Es besteht unmittelbare

räumliche Verbindung zu den Notaufnahmen

der Kliniken.

Für akut einsetzende schwere und lebensbedrohliche

Erkrankungen oder Verletzungen

stehen die Zentralen Notaufnahmen

zur Verfügung. „Allein an der Betriebsstelle

Ebertplatz stieg die Zahl der behandelten

Patienten von 34.000 im Jahr 2015 auf

47.000 im Jahr 2018.“, so Dr. Gorißen. Entlastung

bietet die Notfallpraxis der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-Württemberg

(KVBW), die vorgelagert ist und sich direkt

in den Räumen des Ortenau Klinikums vor

Ort befindet. Für eine weitere Optimierung

soll nun das Netzwerk Ortenauer Notaufnahmen

(NONA) sorgen. Zudem stellt sich

das Klinikum auf Neuregelungen zu einem

bundesweit eingeführten System der gestuften

Notfallversorgung ein.

Gegenseitige Unterstützung der

Notaufnahmen wird gefördert

Für die Teilnahme müssen Kliniken eine

von drei unterschiedlichen Versorgungsstufen

erfüllen, darunter die Basis-, die

erweiterte sowie die umfassende Notfallversorgung.

Dafür sind Mindeststandards

an personeller, technischer und räumlicher

14 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 15


Spezialthema Agenda 2030 Spezialthema Agenda 2030

Ausstattung festgelegt. „Aktuell ist im Fall

des Ortenau Klinikums eine Einstufung der

Notaufnahmen als Basisnotfallversorgung

in Wolfach, Lahr, Kehl und Achern sowie

erweiterte Notfallversorgung in Offenburg

zu erwarten“, schätzt Dr. Gorißen die Situation

ein. Für eine weitere Optimierung ist

neben infrastrukturellen Maßnahmen auch

eine enge Kooperation notwendig.

Durch die Einrichtung des Netzwerks Ortenauer

Notaufnahme (NONA) soll eine

gleiche Arbeitsweise und Ausstattung sowie

gegenseitige Unterstützung der Notaufnahmen

gefördert werden. Zur Vorbereitung

wurden ärztliche und pflegerische

Notaufnahmeleitungen ernannt, die zur

Gründung des NONA eine Arbeitsgruppe

gebildet haben. Diese wird von Dr. Gorißen

geleitet. Zugleich wurde der Facharzt für

Innere Medizin und bisherige Ärztliche Leiter

der Notaufnahme am Ortenau Klinikum

in Offenburg zum Chefarzt der Zentralen

Notaufnahme am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

gewählt.

Ein Thema, das jeden

angeht: Organspende

Erste Schritte

Als erste gemeinsame Maßnahmen hat

die Arbeitsgruppe ein einheitliches, sogenanntes

Triage-System zur Ersteinschätzung

der Notfallpatienten an allen Häusern

des Klinikverbunds eingeführt sowie eine

gemeinsame Dokumentationssoftware

ausgewählt. Auch ein verbessertes, hausübergreifendes

Belegungsmanagement soll

durch die engere Kooperation ermöglicht

werden. Außerdem haben die Mitglieder

der Arbeitsgruppe ein Statut für das Netzwerk

ausgearbeitet, das unter anderem

die Zusammenarbeit und die Zielsetzungen

festlegt. „Insgesamt werden unsere Patienten

von einer besseren Zusammenarbeit

sowie hausübergreifenden Netzwerken

profitieren“, fasst der Chefarzt der Zentralen

Notaufnahme zusammen.

Dr. Bernhard Gorißen

Ihr Kontakt

im Notfall

Rhein

Es ist eine Angelegenheit, die bei vielen Menschen Berührungsängste auslöst.

Sich mit der Frage zu beschäftigen, ob man selbst Organspender sein möchte, bedeutet

immer auch, die eigene Weltanschauung auf den Prüfstand zu stellen. Die Problematik

wird daher häufig verdrängt. Doch wie die Entscheidung auch ausfällt – die bewusste

Auseinandersetzung mit dem Thema kann Leben retten, wie Dr. Bernhard Gorißen,

Chefarzt der Zentralen Notaufnahme am Ortenau Klinkum, weiß.

Herr Dr. Gorißen, wie werden Mitarbeiter

des Klinikums auf das sensible Thema

Organspende vorbereitet?

Ärzte und Pfleger lernen schon in ihrer

Ausbildung die Abläufe einer Organspende

kennen. Dieses Wissen wird bei Fortbildungen,

durch Hospitationen und durch

die Assistenz bei Organtransplantationen

erfahrener Teams vertieft. Für den Ablauf

einer Transplantation existiert eine genaue

Beschreibung, die alle Beteiligten kennen.

Daneben ist es hilfreich, sich mit den Geschichten

der Betroffenen – Empfänger wie

Spender – auseinanderzusetzen und dabei

eine eigene Haltung zu entwickeln.

Was ist Ihrer Ansicht nach am wichtigsten

für eine Verbesserung der Organspende

in Deutschland?

Am wichtigsten ist es, den Mangel an Spenderorganen

anzugehen. Dabei würde es

helfen, wenn alle Krankenhäuser mögliche

Spender erkennen und melden.

Wer kommt als potentieller Spender

in Betracht?

Menschen jedes Alters kommen in Betracht.

Entscheidend ist die Funktion und nicht das

Alter der Spenderorgane.

Was muss Ihrer Meinung nach getan

werden, um die Spendebereitschaft

der Deutschen zu erhöhen?

Möglichst viele Menschen müssten ihre

Haltung und Einstellung bekunden, beispielsweise

mit einem Ausweis, in einer

Patientenverfügung oder auch bei einer

Behörde, wie bei der Ausweis- oder Führerscheinausstellung.

Auch im Gespräch mit

Familie und Freunden sollte Organspende

thematisiert werden.

Die Entscheidung für einen Organspendeausweis

bedeutet immer, sich mit

dem eigenen Tod zu beschäftigen. Liegt

kein Organspendeausweis vor, müssen

die Angehörigen das übernehmen. Wie

unterstützen Sie diese?

Meistens muss die Familie nicht die Entscheidung

übernehmen, denn oft lässt sich

der mutmaßliche Wille des Verstorbenen

erkunden. Angehörigen hilft es

sehr, wenn ihnen deutlich

wird, wie der Verstorbene

entschieden hätte. Je konkreter

darüber im Vorfeld

gesprochen wurde, desto

leichter fällt der Prozess.

Ihre Notaufnahme vor Ort

Zentrale Notaufnahme

Ortenau Klinikum in Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz

Dr. Bernhard Gorißen

Chefarzt der Zentralen Notaufnahme

am Ortenau Klinikum in Offenburg

und Leiter des Netzwerks Ortenauer

Notaufnahmen (NONA)

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-6611

E-Mail: zzna.og@ortenau-klinikum.de

Gibt es auch in der Klinik die Möglichkeit

einen Organspendeausweis zu

bekommen?

Na klar, in der Eingangshalle und bei der Information

liegen Vordrucke aus!

Außerhalb der Öffnungszeiten des Hausarztes:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Tel. 116 117

Bei akut einsetzenden, schweren oder lebensbedrohlichen

Erkrankungen oder Verletzungen stehen die Zentralen

Notaufnahmen zur Verfügung:

Achern

Telefon: 07841 700-2220 (werktags bis 16 Uhr),

Telefon: 07841 700-0 (nach 16 Uhr, an Wochenenden

und Feiertagen)

Kehl

Telefon: 07851 873-6680

Lahr

Telefon: 07821 93-0

Offenburg Ebertplatz

Telefon: 0781 472-6600

Wolfach

Telefon: 07834 970-0

Eine Übersicht der Notaufnahmen

des Ortenau Klinikums bieten wir Ihnen

auch auf den Seiten 54–57 in diesem Heft.

Weitere Informationen erhalten Sie

außerdem unter www.notfall-ortenau.de

Rhein

Kehl

Lahr

Achern

Offenburg

Ebertplatz

Wolfach

© sudok1 – Fotolia.com

16 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 17


Spezialthema Agenda 2030 1. Aktuelle Ausgangslage Spezialthema Agenda 2030

1. 1. Standorte

Achern

Kehl

Oberkirch

Offenburg Ebertplatz

Oppenau

Offenburg St. Josefsklinik

Interdisziplinäres Arbeiten

unter dem „MVZ-Dach“

Die MVZ-Standorte

in Zahlen

Rhein

Lahr Klostenstraße

Zell a. H.

Lahr Schützenstraße

Ettenheim

Wolfach

Hauptstandorte

Nebenstandorte

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) tragen in erheblichem

Maße dazu bei, die flächendeckende Behandlung von Patienten

sicherzustellen – vor allem in ländlichen Regionen. Welche Trends

hierzu führten und in welchem Bereich die MVZ Ortenau und

Offenburg inzwischen als Ausbildungsstätten für ein Duales

Studium anerkannt wurden, berichten die Geschäftsführer

Dr. rer. pol. Franz Hahn und Hubert Müller.

Was macht den Unterschied

zwischen einem MVZ und einem

Krankenhaus aus?

Im MVZ können, ähnlich wie in den Polikliniken

der früheren DDR, zugelassene Ärzte

oder Psychotherapeuten im Angestelltenverhältnis

arbeiten. Gegenüber dem Krankenhaus

erfolgt im MVZ die Behandlung

ausschließlich ambulant. Die MVZ Ortenau

GmbH und die MVZ Offenburg GmbH waren

die ersten beiden MVZ, die in Baden-Württemberg

zugelassen wurden.

Welche Ziele verfolgen die MVZ?

Allgemein gesagt: die Sicherstellung der

medizinischen Versorgung im vertragsärztlichen

Bereich, die Verbesserung der

sektorübergreifenden Versorgung und die

Sicherstellung der Versorgung im Bereich

außerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung.

Zu letzterem zählen zum Beispiel

Berufsgenossenschaften, Facharzt- oder

Hausarztverträge. Neben den allgemeinen

Zielen gibt es natürlich noch eine Reihe von

Einzelzielen. So ist im MVZ Ortenau Achern

die Wirbelsäulenchirurgie ein gelungenes

Beispiel dafür, wie mit einer Arztpraxis

eine neue Fachabteilung am Ortenau Klinikum

implementiert werden kann.

Wie können sich die Patienten eine

Behandlung im MVZ vorstellen?

Die Behandlung erfolgt gleichermaßen wie

bei einem freiberuflichen niedergelassenen

Arzt. Ähnlich wie es die Zusammenarbeit

mehrerer niedergelassener Ärzte gibt – in

Form von Gemeinschaftspraxen, Praxisgemeinschaften

oder Berufsausübungsgemeinschaften

– arbeiten in einem MVZ

mehrere Ärzte zusammen. Die einzelnen

Fachrichtungen sind hierbei je nach Standort

im Ortenaukreis sehr unterschiedlich.

Ihre MVZ wurden als Ausbildungsstätten

im Rahmen eines Dualen Studiums

im Fach BWL-Gesundheitsmanagement

anerkannt. Welche Besonderheiten

bringt das Duale Studium mit sich?

Im Rahmen des dualen Studiums folgt

grundsätzlich nach einer dreimonatigen

Hochschulphase eine ebenso lange Praxisphase.

Die Studierenden arbeiten dann im

Unternehmen mit. Potentielle, geeignete

Nachwuchskräfte können hierdurch gefördert

werden. Die erste Studentin hat zum

1. Oktober 2018 begonnen. Sie befindet

sich derzeit in der zweiten Studiumsphase

und hat eine Praxisphase hinter sich. Im

Übrigen hat sie bereits eine Ausbildung

zur Medizinischen Fachangestellten abgeschlossen

und auch schon in Praxen gearbeitet.

Das gesamte Interview lesen Sie auf

www.ortenau-gesundheitswelt.de

Dr. rer. pol. Franz Hahn

Hubert Müller

Ihr MVZ vor Ort

MVZ Ortenau GmbH

Geschäftsführung

Dr. rer. pol. Franz Hahn

Hubert Müller

Weingartenstraße 70

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-8403

E-Mail: verwaltung@mvz-ortenau.de

www.mvz-ortenau.de

www.mvz-offenburg.de

1. Aktuelle Ausgangslage

1. 1. Standorte

Rhein

Rhein

Achern

Kehl

Oberkirch

Offenburg Ebertplatz

Oppenau

Offenburg St. Josefsklinik

Lahr Klostenstraße

Zell a. H.

Lahr Schützenstraße

Wolfach

Ettenheim

1. Aktuelle Ausgangslage

1. 1. Standorte

Achern

Kehl

Oberkirch

Offenburg Ebertplatz

Oppenau

Offenburg St. Josefsklinik

Lahr Klostenstraße

Zell a. H.

Lahr Schützenstraße

Wolfach

Ettenheim

1. Aktuelle Ausgangslage

1. 1. Standorte

Rhein

Achern

Kehl

Oberkirch

Offenburg Ebertplatz

Oppenau

Offenburg St. Josefsklinik

Lahr Klostenstraße

Zell a. H.

Lahr Schützenstraße

Wolfach

Ettenheim

MVZ Achern

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Chirurgie (0,75)

• Wirbelsäulenchirurgie (0,25)

• Gynäkologie/Geburtshilfe (1,0)

• Innere Medizin/Gastroenterologie (0,75)

• Innere Medizin/Kardiologie (0,25)

MVZ Oberkirch

3,0

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Orthopädie (2,0)

• Physikalische und Rehabilitative Medizin (1,0)

MVZ Kehl

3,0

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Allgemeinmedizin (1,0)

• Allgemeinmedizin/Diabetologie (1,0)

• Innere Medizin/Gastroenterologie (0,5)

• Innere Medizin/Kardiologie (1,0)

Nebenbetrieb Oppenau

Fachrichtungen

• Allgemeinmedizin/Diabetologie

MVZ Lahr Klostenstraße

3,5

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Augenheilkunde (1,0)

• Innere Medizin/Gastroenterologie (1,0)

• Gynäkologie/Geburtshilfe (1,0)

• Innere Medizin/Kardiologie (1,0)

• Innere Medizin/Angiologie (0,25)

• Neurologie (1,0)

• Innere Medizin/Onkologie (0,75)

• Orthopädie (1,0)

• Psychosomatische Medizin/Psychotherapie (1,0)

• Urologie (1,0)

Nebenbetrieb Wolfach

9,0

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Gynäkologie/Geburtshilfe (1,0)

Nebenbetrieb Offenburg

Fachrichtungen

• Psychosomatische Medizin/Psychotherapie

1,0

3

4

5

1. Aktuelle Ausgangslage

1. 1. Standorte

Rhein

Rhein

Achern

Kehl

Oberkirch

Offenburg Ebertplatz

Oppenau

Offenburg St. Josefsklinik

Lahr Klostenstraße

Zell a. H.

Lahr Schützenstraße

Wolfach

Ettenheim

1. Aktuelle Ausgangslage

1. 1. Standorte

Rhein

Achern

Kehl

Oberkirch

Offenburg Ebertplatz

Oppenau

Offenburg St. Josefsklinik

Lahr Klostenstraße

Zell a. H.

Lahr Schützenstraße

Wolfach

Ettenheim

1. Aktuelle Ausgangslage

1. 1. Standorte

Achern

Kehl

Oberkirch

Offenburg Ebertplatz

Oppenau

Offenburg St. Josefsklinik

Lahr Klostenstraße

Zell a. H.

Lahr Schützenstraße

Wolfach

Ettenheim

MVZ Lahr Schützenstraße

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Unfallchirurgie (1,0)

• Viszeralchirurgie (0,75)

• Gefäßchirurgie (0,25)

MVZ Offenburg Ebertplatz

2,0

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Allgemeinmedizin (1,0)

• Gynäkologie/Geburtshilfe (1,0)

• Onkologische Gynäkologie (1,0)

• Neurologie/Geriatrie (1,0)

• Psychiatrie/Psychotherapie (1,0)

• Orthopädie/Unfallchirurgie (1,0)

• Labormedizin (1,0)

• Nuklearmedizin (1,0)

MVZ Offenburg St. Josefsklinik

8,0

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Allgemeinmedizin (2,0)

• Innere Medizin/Angiologie (0,25)

• Innere Medizin/Gastroenterologie (1,5)

• Innere Medizin/Pulmologie (0,75)

• Psychiatrie/Psychotherapie (2,0)

• Psychosomatische Medizin/Psychotherapie (0,5)

• Strahlentherapie (1,0)

MVZ Ettenheim

8,0

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Unfallchirurgie/Viszeralchirurgie (2,0)

• Psychosomatische Medizin/Psychotherapie (1,0)

• Innere Medizin/Gastroenterologie (1,0)

MVZ Zell a. H.

4,0

Fachrichtungen

Anteil Arztsitz

• Unfallchirurgie/Orthopädie (2,0)

2,0

6

7

8

18 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 19


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Einen

Ausweg aus

der Sackgasse

finden

Behandlung in der Klinik für Schmerztherapie

am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim.

Im Zuge dessen werden Krankenhäuser

als regionale und überregionale Schmerzzentren

zertifiziert: In regionalen Schmerzzentren

werden Patienten von Spezialisten

des Krankenhauses sowie ergänzend von

externen Kooperationspartnern behandelt.

Überregionale Schmerzzentren zeichnen

sich zudem durch ihre Forschungsarbeit

aus und sind an der Entwicklung von Leitlinien

beteiligt, die wiederum maßgebend

für die regionalen Zentren sind. Die Klinik

für Schmerztherapie in Lahr-Ettenheim ist

innerhalb der Schmerzkonzeption Baden-

Württemberg als regionales Schmerzzentrum

ausgewiesen.

gebiete gemeinsam mit dem Patienten,

sodass den Betroffenen die bestmögliche

Therapie zuteil werden kann. Auf diese

Weise kann jährlich bereits 900 Betroffenen

in der Schmerzambulanz und 250 weiteren

Patienten im stationären Bereich geholfen

werden. Im nationalen Interesse, aber vor

allem im Interesse der Patienten.

Seit Wochen schon lässt der Schmerz nicht nach.

Eine Verletzung als Ursache ist nicht erkennbar,

dafür aber die handfesten Auswirkungen. Die letzte

durchgeschlafene Nacht liegt weit zurück, an Sport

ist nicht mehr zu denken und die geistige und

körperliche Erschöpfung wirkt sich massiv

auf den Arbeitsalltag aus.

Chronische Schmerzen beeinträchtigen

die gesamte Bandbreite des Lebens: Arbeits-

und privater Alltag stehen still, auch

die Lebensfreude leidet erheblich. Wenn

nicht einmal mehr Schmerzmittel helfen,

schwindet die Hoffnung auf einen Ausweg

aus der Sackgasse des Schmerzes

und die Verzweiflung wächst. Doch genau

solch einen potenziellen Ausweg bietet

das Ortenau Klinikum in Ettenheim: Mit

dem Schmerzzentrum Ortenau ergänzen

Chefarzt Dr. Ingo Schilk und sein hochspezialisiertes

Team die Kompetenz anderer

Fachrichtungen um einen weiteren Ansatz

– den Kampf gegen den Schmerz.

Chronische Schmerzen

als nationales Interesse

„Von chronischen Schmerzen spricht man,

wenn sie länger als drei Monate andauern“,

erklärt Dr. Ingo Schilk, „denn drei Monate

beträgt üblicherweise die Zeit, die der

Körper benötigt, um sich von Verletzungen

wie Knochenbrüchen, Bänderrissen oder

anderen Gewebeschäden zu erholen.“

Schmerzen, die die Folge von solchen Schädigungen

sind, bezeichnet man als akut.

Wenn der Schmerz jedoch andauert, obwohl

die Ursache längst abgeklungen sein

müsste, wird er als chronisch eingestuft.

An diesem Punkt setzen die Spezialisten

des Schmerzzentrums Ortenau an und

kümmern sich um ein Phänomen, dessen

Ausmaße einen großen Teil der Gesellschaft

betreffen: 23 Millionen Menschen

in Deutschland berichten laut Zahlen der

Deutschen Schmerzgesellschaft über chronische

Beschwerden. Verbunden mit den

immensen dadurch ausgelösten volkswirtschaftlichen

Kosten geben diese Zahlen

der Fachgesellschaft Recht, wenn sie beim

Kampf gegen den Schmerz von einem nationalen

Interesse spricht.

Baden-Württemberg als Vorreiter

im Kampf gegen den Schmerz

Angesichts dieser Perspektive geht das Land

Baden-Württemberg mit positivem Beispiel

voran: Es ist das einzige Bundesland mit einer

Schmerzkonzeption, die diesbezüglich

die Qualität in der Versorgung sichern soll.

© Syda Productions – Fotolia.com

Für diese Zertifizierung gilt es, komplexe

Anforderungen zu erfüllen: Eine enge Zusammenarbeit

mit anderen Klinikeinrichtungen

sowie externen Partnern ist ebenso

bindende Voraussetzung wie die Erfüllung

weiterer struktureller, organisatorischer und

fachlicher Kriterien auf höchstem Niveau.

Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen

innerhalb der Klinik gewährleisten diese

Standards und sollen langfristig für eine

strukturelle Verbesserung der Schmerzversorgung

in Baden-Württemberg sorgen. Für

die Schmerzpatienten in der Ortenau und

in ganz Südbaden bedeutet das den Zugang

zu modernster Medizin und neuester

Forschung – und das unmittelbar vor der

Haustür.

Breites Therapiespektrum,

interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die medizinischen Möglichkeiten des

Schmerzzentrums decken ein breites Spektrum

ab. „Im stationären Rahmen haben

wir die Möglichkeit, nahezu alle konservativen

Maßnahmen sowie bei Bedarf spezielle

operative Maßnahmen durchzuführen“,

führt Dr. Schilk aus. Über die konkrete

Wahl der Therapiemethode entscheidet

ein erfahrenes Team aus Spezialisten aller

schmerzmedizinisch relevanten Fach-

Dr. Ingo Schilk

Ihre Fachklinik vor Ort

Klinik für Schmerztherapie, Schmerzambulanz,

Regionales Schmerzzentrum Ortenau

(Schmerzkonzeption Baden-Württemberg)

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Betriebsstelle Ettenheim

Dr. Ingo Schilk

Robert-Koch-Straße 15

77955 Ettenheim

Telefon: 07822 430-225

E-Mail: info@schmerzzentrum-ortenau.de

20 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 21


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Hilfe bei Rückenleiden:

Hochspezialisierte

Wirbelsäulenchirurgie

am Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Rückenschmerzen hat fast jeder einmal. Häufig sind einseitige

Belastung und mangelnde Bewegung der Grund für die Beschwerden.

Mit gezielter Physiotherapie und speziellen Sportprogrammen können

die Schmerzen oft gelindert oder sogar beseitigt werden. Doch es gibt

Rückenbeschwerden, gegen die man nicht vorbeugen oder mit anderen

konventionellen Methoden ankommen kann. Betroffenen wird an der

Fachklinik für Wirbelsäulenchirurgie in Achern geholfen.

Dr. Bilal Boyaci

© exclusive-design – Fotolia.com

„Wenn Patienten an starken Verschleißerscheinungen,

Wirbelkörperbrüchen, Tumoren,

Wirbelsäulendeformitäten oder

schweren entzündlichen Veränderungen

erkrankt sind, kann in vielen Fällen nur ein

operativer Eingriff effektiv helfen“, erklärt

Dr. Rainer Klavora, Facharzt für Chirurgie,

Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin

und Notfallmedizin. Gemeinsam mit Dr.

Bilal Boyaci, ebenfalls Facharzt für Orthopädie

sowie Chirotherapie, leitet er die Abteilung

Wirbelsäulenchirurgie am Ortenau

Klinikum in Achern.

In langjähriger Mitarbeit fachlich begleitet

und beraten wird das medizinische Team

von dem international renommierten Experten

für Wirbelsäulenchirurgie Prof. Dr.

Jürgen Harms. Er gilt als Wegbereiter für

fortschrittliche Operationssysteme an der

Wirbelsäule und hat mit innovativen Techniken

neue Maßstäbe gesetzt.

Internationale Anerkennung durch

innovative Methoden

Im Ortenau Klinikum Achern wird das gesamte

Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie

angeboten. Verschiedene Eingriffe und

Hilfsmittel finden dabei durch die hochspe-

zialisierten Experten sicher und routiniert

Anwendung. Die behandelnden Spezialisten

verfügen über große Erfahrung in

allen operativen Behandlungsmethoden,

einschließlich mikroskopisch assistierter

Verfahren. Natürlich wird vorab für jeden

Patienten ein individueller Diagnose- und

Therapieplan erarbeitet. Doch die grundlegenden

Prinzipien bei der chirurgischen

Behandlung, beispielsweise degenerativen

Wirbelsäulenproblemen, sind ähnlich,

wie Dr. Boyaci erläutert:

„Bei den meisten Verschleißerkrankungen

geht es darum, den Spinalkanal

im Bereich der Schädigung zu entlasten

oder instabile Wirbelsegmente zu

stabilisieren.“

Etwa bei den Beschwerdebildern Osteochondrose

und Spondylose. Dabei üben

eine oder mehrere Bandscheiben durch

Alterung und Abnutzung keine Pufferfunktion

mehr aus. Die Wirbelkörper drücken

aneinander. Als Reaktion bildet der Körper

an den betroffenen Segmenten neue Knochensubstanz

– oft in Form von Randzacken

außen, aber auch im Wirbelkanal innen. Das

kann zu Instabilität und bei starker Verengung

zu schwerwiegenden Irritationen an

eingequetschten Nerven führen. „Der Patient

hat dann so starke Schmerzen, dass es

notwendig wird, den bedrängten Nerven

Platz zu schaffen – durch Entfernung von

Vorwölbungen oder Vorfällen von Bandscheibengewebe

oder durch Abtragung

der neuen Knochensubstanz. In Einzelfällen

kann es sinnvoll sein, den verengten

Zwischenwirbelraum durch einen Platzhalter

wieder zu erweitern“, beschreiben die

Experten die Behandlung.

Hohe Affinität zwischen Medizin

und Technik

Einen solchen „Platzhalter“, der im Körper

an der Wirbelsäule verbleibt und höchsten

Anforderungen an Funktion, Belastbarkeit

und Verträglichkeit gerecht werden muss,

hat Professor Harms selbst entwickelt. Es

handelt sich um ein Titankörbchen, das

als „Harms Cage“ bezeichnet wird. Auch

für die mitunter notwendigen Fixierungen

von Wirbelkörpern, etwa um einen versetzten

Wirbel in die richtige Position zu

bringen, hat Professor Harms eine spezielle

Schraube anfertigen lassen, die „Polyaxialschraube“.

Das Wort „polyaxial“ bedeutet

„beweglich“; die Schraube ist über

einem Kugelgelenk gelagert und hat eine

Aussparung für einen Stab im Schraubenkopf.

Dadurch kann diese Vorrichtung die

Wirbelsäule mit Stäben entlang ihrer Achse

stabilisieren.

Gesamtes Spektrum der

Wirbelsäulenchirurgie

Auch bei vielen anderen schweren Rückenproblemen,

wie Verletzungen an der Wirbelsäule,

Entzündungen an Bandscheiben

Harms Cage

Bandscheibe

Kugelgelenk

Achse

Wirbelkörper

oder Wirbelkörpern, Wirbelgleiten oder

Deformitäten des Rückgrats kann das Team

aus Ärzten, Therapeuten, Pflegefachkräften

und Orthopädietechnikern Betroffenen

häufig weiterhelfen. Mehrere tausend

Operationen wurden seit der Gründung im

Juli 2012 in der medizinisch überregional

angesehenen Sektion Wirbelsäulenchirurgie

erfolgreich durchgeführt.

Schraube

Harms Cage

Dr. Rainer Klavora

Ihre Fachklinik vor Ort

Wirbelsäulenchirurgie

Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

Betriebsstelle Achern

Josef-Wurzler-Straße 7

77855 Achern

Dr. Rainer Klavora

Dr. Bilal Boyaci

Telefon: 07841 700-2200

E-Mail: chirurgie.ach@ortenau-klinikum.de

22 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 23


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Dank Knieprothese

© medizin-reporter.de, André Berger

Chefarzt Dr. Bruno Schweigert zeigt ein Modell der Prothese,

die Tina Bürgs rechtes Knie wieder voll belastbar macht.

Das Knie schmerzt, fühlt sich immer

öfter steif an, ist angeschwollen – wer

unter Arthrose am entsprechenden

Gelenk leidet, kennt die Symptome

und die Einbußen in der Lebensqualität,

die die Erkrankung nach sich zieht.

Dass das nicht sein muss, beweist die

Geschichte von Tina Bürg. In mehreren

Zeitschriften berichtet sie von ihrer Behandlung

durch Dr. Bruno Schweigert,

Chefarzt des Endoprothetikzentrums

der Maximalversorgung am Ortenau

Klinikum in Kehl, die ihr nach fünfzehn

Jahren Leidensgeschichte zur vollständigen

Genesung verholfen hat.

wieder langfristig agil

Die Arthrose im rechten Knie plagte Frau

Bürg schon früh: „Sie war erst 44, als sie

unsere Orthopädische Klinik zum ersten

Mal aufsuchte“, erinnert sich Dr. Schweigert.

Das war im September 2007. Seitdem

hat sich vieles verändert – nicht nur für Frau

Bürg, sondern auch für das behandelnde

Team. „Im Rahmen des vom Kreistag Mitte

2017 beschlossenen Modell Landrat sind

wir im Dezember 2018 nach Kehl umgezogen“,

berichtet der Mediziner. „Dank der

sehr guten Planung und Umsetzung konnten

wir aber schon im Januar dieses Jahres

wieder vollumfänglich mit der Patientenversorgung

beginnen.“

Ob ein Gelenkersatz notwendig ist,

wird sorgfältig abgewogen

Als Frau Bürg sich erstmals in Behandlung

begab, befand sich das Endoprothetikzentrum

der Maximalversorgung noch an der

Betriebsstelle Gengenbach. „Damals war

ihre Arthrose noch nicht so weit fortgeschritten,

dass ein kompletter Austausch

des Kniegelenks notwendig gewesen

wäre“, begründet der Chefarzt seinen ersten

Rat gegen eine Prothese, die nur begrenzt

haltbar ist und somit irgendwann

wieder ausgetauscht werden muss. Die Beschwerden

waren ursprünglich vermutlich

durch eine Meniskus-Verletzung ausgelöst

und durch eine O-Bein-Haltung begünstigt

worden. „Daher wurde meine Beinhaltung

vorerst operativ begradigt“, berichtet Frau

Bürg. Der Eingriff fand 2007 statt und bescherte

ihr sieben beschwerdefreie Jahre.

„Dass der Erfolg nicht ewig halten würde,

war von vornherein klar“, blickt sie zurück.

Als der Schmerz wiederkehrte, versuchte

sie zuerst mit Cortisonspritzen dagegen

vorzugehen. „Das war auf die Dauer leider

immer weniger wirkungsvoll.“

Ich habe

schon zwei Fasente

durchgetanzt

Schon bald beeinflussten die Kniebeschwerden

von Frau Bürg ihren Alltag erneut

immens. Die Arthrose war so weit

fortgeschritten, dass inzwischen nur noch

eine Knieprothese Abhilfe schaffen konnte.

Im November 2016 überwand sie sich und

trat die Operation an. „Frau Bürg hatte mir

zuvor berichtet, dass sie allergisch auf Modeschmuck

reagiert. Wir haben daher eine

Prothese verwendet, die siebenfach mit

Keramik beschichtet ist“, so Dr. Schweigert.

Durch die neuartige Prothese, bei der es zu

keinem Metallabrieb kommt, konnte jegliches

Risiko vermieden werden. Auch sonst

spürt Tina Bürg ihr neues Kniegelenk heute

überhaupt nicht: „Komplikationen gab es

bisher keine“ berichtet sie freudig: „Inzwischen

sind zwei Fasente vergangen und ich

konnte jedes Mal unbeschwert die Veranstaltungen

durchtanzen! Ich freue mich,

wieder uneingeschränkt mit meinen Hunden

laufen zu können, Rad zu fahren und

nach längerem Sitzen ohne Schmerzen aufzustehen

– das war nicht immer möglich.“

Motivierte Patienten fördern

den Heilungsprozess

Pro Jahr werden im Ortenau Klinikum 900

Knie- und Hüftgelenke durch Prothesen er-

© medizin-reporter.de, André Berger

Vorbesprechung: Ausführlich erklärt

Dr. Schweigert die Eigenschaften

der Prothese

© medizin-reporter.de, André Berger

Die Operation: Das Team

um Chefarzt Dr. Schweigert (r.)

besteht aus erfahrenen Chirurgen.

© medizin-reporter.de, André Berger

Nachkontrolle: Dr. Schweigert

ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Seine Patientin ist schmerzfrei.

24 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 25


Medizin und Gesundheit

Serie „Küche und Ernährungsberatung“

© medizin-reporter.de, André Berger

setzt – nun nicht mehr an der Betriebsstelle

Gengenbach, sondern in Kehl. Dort wurden

aufgrund des Umzugs Patientenzimmer

saniert und ein neuer Computertomograph

Belastungstest:

Mühelos hält

Tina Bürg

die Balance.

installiert. Schnell war die ursprüngliche

Ausstattung aus Gengenbach wieder einsatzbereit:

„Am 2. Januar fand der erste orthopädische

Eingriff an der neuen Betriebsstelle

statt“, wie Dr. Schweigert berichtet.

Die bisherige Bilanz der Klinik ist geprägt

von einer großen Mehrheit zufriedener Patienten.

„Für das Gelingen einer Operation

kommt es aber nicht nur auf unsere Kompetenz,

Erfahrung und Gerätschaften an“,

betont der Mediziner. „Besonders in der Zeit

nach der Operation liegt es vor allem bei

den Patienten selbst. Sie sollten motiviert

sein und den Heilungsprozess mit fördern

– genau wie Frau Bürg.“ Die Musterpatientin

kam damals nach einem zwölftägigen

Klinikaufenthalt in die Reha. „Dort habe ich

schon nach dem vierten Tag Bewegungsübungen

im Wasser gemacht“, berichtet

sie und empfiehlt: „Damit die Therapie so

großartig verlaufen kann ist es sehr wichtig,

sich ganz genau an die Anweisungen des

Arztes und der späteren Therapeuten in der

Rehaklinik zu halten“. Laut Prognose wird

ihre Prothese mindestens 20 Jahre halten.

Ihre frühere Überlegung, die Schmerzen zu

ertragen, kann sie heute nicht mehr nachvollziehen:

„Es verlangt Mut, sich einer solchen

Operation zu stellen, aber das ist es

auf jeden Fall wert. Ohne Schmerzen ist die

Lebensqualität wiederhergestellt!“

Dr. Bruno Schweigert

Orthopädie am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

erneut zum Endoprothetikzentrum der

Maximalversorgung ausgezeichnet

Die auf den Ersatz von geschädigten Gelenken spezialisierte Fachklinik

für Orthopädie am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl arbeitet

auf der Grundlage höchster Qualitätsstandards und gewährleistet

eine optimale Patientenversorgung. Zu diesem Ergebnis

kommt die von führenden orthopädischen Fachgesellschaften in

Deutschland initiierte Zertifizierungsstelle „ClarCert“. Sie hat die

seit Anfang des Jahres am Ortenau Klinikum in Kehl angesiedelte

Fachklinik für Orthopädie nach 2014 jetzt erneut als Endoprothetikzentrum

der Maximalversorgung ausgezeichnet. Chefarzt Dr.

Bruno Schweigert und sein Team konnten nach einem umfangreichen

Zertifizierungsverfahren jetzt die Auszeichnung entgegennehmen.

„Die erneute Zertifizierung bestätigt, dass das gesamte Team seit

Jahren eine hervorragende Arbeit leistet und diese Arbeit auch

am Ortenau Klinikum in Kehl unter optimalen Bedingungen fortsetzen

kann“, freut sich Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian

Keller. Die Fachklinik sei einer der Leuchttürme im Leistungsangebot

des Ortenau Klinikums. „Als Endoprothetikzentrum der

Maximalversorgung spielt unsere Fachklinik in der Champions

League der Orthopädischen Kliniken“, betonen auch Chefarzt Dr.

Bruno Schweigert und der Leitende Oberarzt der Fachklinik, Dr.

Stephan Naujoks. Zentren mit einem vergleichbaren Leistungsangebot

in Baden-Württemberg seien zumeist nur an Unikliniken

wie Heidelberg, Ulm oder Stuttgart angesiedelt.

Ihre Fachklinik vor Ort

Orthopädie, Spezielle Orthopädische

Chirurgie, Orthopädische Rheumatologie

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Kehl

Dr. Bruno Schweigert

Kanzmattstraße 2

77694 Kehl

Telefon: 07851 873-3001

E-Mail: orthopaedie.og@ortenau-klinikum.de

Neben der großen Erfahrung des Teams und der Vielzahl der

durchgeführten Operationen war für die Gutachter vor allem die

sehr gute Zusammenarbeit mit der Pflege, der Physiotherapie

sowie zahlreichen Reha-Einrichtungen in der Region ausschlaggebend

für die erneute Verleihung des Zertifikats. Hinzu kommt

die enge Kooperation mit weiteren Fachkliniken in den Ortenau

Kliniken in Kehl und Offenburg. Die erneute Zertifizierung gilt für

drei Jahre. Einmal im Jahr werden die Ergebnisse durch einen Vor-

Ort-Termin der externen Gutachter überprüft.

Freuen sich über die Auszeichnung: Chefarzt Dr. Bruno Schweigert (r.)

und Leitender Oberarzt Dr. Stephan Naujoks.

Das Rezept der Saison kommt diesmal aus

der Küche unserer Betriebsstelle in Lahr.

Passend zum Sommer empfiehlt Küchenchef

Wilfried Bläsi ein Fischgericht, das

schmackhaft und gesund zugleich ist.

Ofenfisch mit Tomaten

Ein sommerlich leichter Genuss

Zutaten (für ca. 4 Personen)

• 700 g Fischfilets (von Salzwasserfischen,

z.B. Heilbutt, Rotbarsch, Kabeljau,

Seelachs)

• Salz, Pfeffer

• 400 g Tomaten

• 2–3 Knoblauchzehen

• 1 rote Zwiebel

• ½ Bund Basilikum

• ½ Bund Petersilie

• Einige Zweige Rosmarin

• ½ - 1 getrocknete Peperoncino

• 3 EL Olivenöl

Zubereitungszeit:

15 Minuten Vorbereitungszeit

15–20 Minuten Backen bei 200 Grad

(Umluft 180 Grad)

Ca. 220 Kalorien pro Portion

Gutes Gelingen und Guten Appetit

wünscht

Ihr Wilfried Bläsi

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad).

2. Die Fischfilets entgräten und portionieren, mit Salz und Pfeffer würzen und

nebeneinander in eine ofenfeste Form geben.

3. Die Tomaten waschen und halbieren, dabei von den Stielansätzen befreien.

Die halbierten Tomaten anschließend in ganz feine Streifen schneiden.

Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und ganz klein schneiden.

4. Die Kräuter abbrausen und trocken schütteln, die Blättchen von den Stängeln

abzupfen und ebenfalls fein schneiden. Peperoncino im Mörser kleinstampfen.

Ist kein Mörser zur Hand, kann die scharfe Schote zwischen den Fingern zerkrümelt

werden. Doch Vorsicht: die Finger sollten nach dem Krümeln der Schote gründlich

gewaschen und in den nächsten Stunden von den Augen ferngehalten werden!

5. Zwiebel, Knoblauch und die Kräuter mit der zerkleinerten Peperoncino mischen und

auf die Fischteile streuen. Die Tomatenstreifen darauf legen, salzen und pfeffern.

Über das Ganze dann noch das Öl träufeln und dann für 15-20 Minuten auf mittlerer

Schiene in den vorgeheizten Ofen.

Variation: mit ganzen Fischen

Für besondere Gelegenheiten kann das Gericht auch mit ganzen Fischen, etwa geputzten

Sardinen oder kleineren Rotbarben, zubereitet werden. Die Garzeit verändert sich hier

nicht. Wird ein großer Fisch am Stück verwendet, sollte dieser mindestens 40 Minuten

im Ofen bleiben. Auskunft über die optimalen Garzeiten erhalten Sie beim Fischhändler.

Noch mehr Substanz bekommt der Fisch übrigens, wenn man ihn mit Semmelbröseln

bestreut, bevor er mit Öl beträufelt wird.

© teleginatania – Fotolia.com

26 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 27


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

A

2

1

B

Bauplan des Anbaus Radioonkologie Offenburg

A: Grundriss Neubau: Bis zu 2,5 m dicke Wand des

Bestrahlungsraumes (1), Strahlenschutztor (2)

B: Grundriss/Lageplan Josefsklinik mit Anbau (rot)

Arztgeschichte

Neues Bestrahlungsgerät

am Ortenau Klinikum

Offenburg-Kehl

Hochmoderne Geräte, präzises Arbeiten – kurz vor Ostern ging in der

Abteilung für Radioonkologie ein neues, zusätzliches Bestrahlungsgerät

in Betrieb. Wie es dazu kam und was die neue Technik auszeichnet,

berichtet Chefarzt Prof. Dr. Felix Momm.

Die Abteilung für Radioonkologie ist als

Baustein des Onkologischen Zentrums Ortenau

für die strahlentherapeutische Behandlung

von Patientinnen und Patienten

mit Krebs in unserem Landkreis zuständig.

Dazu kommen Betroffene aus den unmittelbar

benachbarten Kreisen und solche, die

für spezielle Behandlungen teilweise weit

her aus dem Ausland zu uns in die Ortenau

kommen. Insgesamt behandeln wir etwa

1.700 neue Patienten pro Jahr. Seit 2012

werden dafür zwei moderne Bestrahlungsgeräte

– das sind Linearbeschleuniger – an

der St. Josefsklinik in Offenburg genutzt.

Bei von den Fachgesellschaften empfohlenen

maximal 600 Patienten pro Gerät und

Jahr sind die beiden Maschinen schon seit

der Eröffnung mehr als ausgelastet.

Neues Bestrahlungsgerät:

Varian TrueBeam TM

Kurz vor Ostern, am 15. April 2019, wurde

ein neues, zusätzliches Bestrahlungsgerät

in einem Erweiterungsbau an der St. Josefsklinik

Offenburg in Betrieb genommen.

Den grundsätzlichen Beschluss für diese

dringend benötigte Erweiterungsmaßnahme

hatte der Kreistag am Nikolaustag 2016

gefasst. Die für eine Baumaßnahme im Öffentlichen

Dienst sehr kurze Planungs-, Genehmigungs-

und Bauzeit von zweieinhalb

Jahren haben wir den Mitarbeitern unseres

Ortenau Klinikums in der Radioonkologie,

aber auch im Technischen Betrieb, in der

Bauabteilung und in der Verwaltung zu

verdanken, die ihre Aufgaben zuverlässig

und kontinuierlich erfüllt haben. Zusätzlich

sind wir den Architekten, Bauleitern und

Handwerkern zu Dank verpflichtet. Trotz

Hochkonjunktur im Bauwesen haben sie

auch unseren durch vielerlei notwendige

Strahlenschutzmaßnahmen durchaus komplexen

Erweiterungsbau schnell vorangetrieben.

Wir sind dankbar für die Hilfe aus

der Politik und der Kreisverwaltung, die

das Projekt immer über alle Parteigrenzen

und persönliche Ansichten hinweg unterstützt

und mit der Investition von etwa fünf

Millionen Euro erst ermöglicht haben. Der

Ortenaukreis als Träger unseres Klinikums

hat bei dieser Erweiterungsmaßnahme gezeigt,

wie geradlinig und komplikationslos

Bauen in der Hand des Öffentlichen Dienstes

funktionieren kann.

Das Gebäude: Sicherer Strahlenschutz

In der Radioonkologie werden Krebspatienten

mit ionisierenden Strahlen, das heißt

Gammastrahlen, Photonenstrahlen oder

im Grunde Röntgenstrahlen, behandelt.

Diese werden genau dosiert und exakt an

die erkrankte Stelle im Patienten gebracht.

Die grundsätzliche Idee dafür stammt aus

dem Ende des 19. Jahrhunderts, als z. B.

Marie Curie kurze Zeit nach der Entdeckung

der Radioaktivität damit begann, Tumorpatienten

mit den Gammastrahlen aus Radium

zu behandeln. Damals konnte man die

Strahlen noch nicht so exakt dosieren und

das medizinische Personal wurde, ebenso

wie die Patienten, mit erheblichen Strahlendosen

belastet. Mittlerweile darf man

Bestrahlungsgeräte nur noch in entsprechend

ausgestatteten Gebäuden betreiben,

die sicherstellen, dass niemand durch

die Strahlung gefährdet wird. Dafür benötigt

man dicke Betonmauern und Strahlenschutztore,

die einen erheblichen Bauaufwand

verursachen.

Unser neuer Bestrahlungsraum erlaubt den

direkten Zugang zum Bestrahlungsgerät,

was eine dicke Türe notwendig macht: Das

Strahlenschutztor durchmisst 1,18 m, wiegt

ca. 24 Tonnen und bewegt sich auf Eisenbahnschienen.

Im Grunde ist es eine mit

Schwerbeton ausgegossene Stahlwanne.

An anderen Stellen ist die Stahlbetonwand

des Bestrahlungsraumes bis zu 2,50 m

dick. Dieser immense Aufwand garantiert

den Strahlenschutz für Passanten und Mitarbeiter.

Wir Kolleginnen und Kollegen aus

der Radioonkologie würden – aus Perspektive

des Strahlenschutzes gesehen – ohne

Bedenken unsere eigenen Kinder auf oder

neben dem Gebäude spielen lassen.

Das Bestrahlungsgerät:

Höchste Präzision

Bei der Auswahl des neuen, dritten Bestrahlungsgerätes,

einem TrueBeam TM der

Firma Varian, wurde zunächst darauf geachtet,

dass die Maschine zu den beiden

bereits in Betrieb befindlichen Maschinen

und der vorhandenen Netzwerkstruktur zur

Bestrahlungsplanung und für den Betriebsablauf

passt. Somit stellen wir sicher, dass

beispielsweise bei einer Gerätewartung die

Patienten auch ohne viel Umrechnungsaufwand

an den beiden anderen Geräten bestrahlt

werden können.

In einer Zeit dynamischer Weiterentwicklungen

in der Strahlentherapie bedeutet

das neue Gerät vor allem nochmals verbes-

28 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 29


Medizin und Gesundheit

News

serte technische Möglichkeiten für die Behandlung

unserer Patienten. Die wichtigen

Stichworte lauten hier Stereotaktische

Hochpräzisionsstrahlentherapie (STX) bzw.

Radiochirurgie und atemgetriggertes Gating:

STX erlaubt das auf Millimeter genaue

Einbringen einer sehr hohen Strahlendosis

in den Tumor, sodass dieser sehr effektiv

abgetötet werden kann – unter maximaler

Schonung des umliegenden gesunden Gewebes.

Das neue Gerät verfügt über einen

hochpräzisen, in alle drei Raumrichtungen

linear verschiebbaren und in alle drei Rotationsachsen

drehbaren Tisch zur Patientenlagerung.

Es kann sehr viel schneller

erheblich mehr Strahlendosis abgeben,

als die bisherigen Geräte. Das macht eine

stereotaktische Bestrahlung beispielsweise

auch für Patienten möglich, die nicht lange

ruhig liegen können. Das atemgetriggerte

Gating erlaubt zudem, Tumoren, die sich

während der Bestrahlung durch die Atmung

des Patienten bewegen, trotzdem

präzise zu bestrahlen und gesundes Gewebe

maximal zu schonen.

Mit dem neuen Bestrahlungsgerät verfügen

wir in der Ortenau über den neuesten

Stand der Technik für Hochpräzisionsstrahlentherapie

und Radiochirurgie sowie

gleichzeitig über genug Kapazität für die

zügige Behandlung der Patienten, die eine

Strahlentherapie brauchen.

A

D

Verschalung bei Betonierarbeiten für den

Bestrahlungsraum

Ortenau Klinikum von Focus-Business als

„TOP Nationaler Arbeitgeber“ ausgezeichnet

Das Ortenau Klinikum ist als „Top Nationaler

Arbeitgeber“ ausgezeichnet worden. In

einem bundesweiten Vergleich, den Focus-

Business, die Arbeitgeber-Bewertungsplattform

kununu und das soziale Netzwerk XING

durchgeführt haben, erreicht der Klinikverbund

in der Kategorie „Gesundheit und

Soziales“ Platz 27 unter rund 2.000 Kliniken

in Deutschland. „Das ist ein tolles Ergebnis

für unseren Klinikverbund“, freuen sich

Geschäftsführer Christian Keller und Personaldirektorin

Carina Heitmann. Das Ortenau

Klinikum wolle auch zukünftig noch weiter

an seiner Attraktivität arbeiten. Als konkrete

Schritte kündigte Heitmann die Einführung

von Lebensarbeitszeitkonten, Maßnahmen

zur Nettoentgeltoptimierung sowie flexiblere

Arbeitszeitmodelle in der Pflege an.

N AT I O N A L E R

A R B E I TG E B E R

TOP 2019

DEUTSCHLANDS

BESTE ARBEITGEBER

IM VERGLEICH

IN KOOPERATION MIT

FOCUS–BUSINESS 0 1 | 2 0 1 9

Dritter Resilienztag am Ortenau Klinikum

Mit beruflichen und privaten Belastungen zurechtkommen sowie die eigene Widerstandskraft

verbessern – diese Themen wurden am 3. Resilienztag des Ortenau Klinikums in der Betriebsstelle

Offenburg St. Josefsklinik in den Mittelpunkt gestellt. Die Veranstaltung trug den Titel

„Resilienz“ und „Achtsamkeit“: Hype oder hilfreich? und fand unter der Schirmherrschaft von

Patientenfürsprecherin Ingrid Fuchs statt.

Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Bernd Hug, Klinischer Psychologe und Psycho-Onkologe

der Klinik. Er erläuterte, warum die Phänomene „Achtsamkeit“ und „Resilienz“ heute „im

Trend liegen“, wie sie sich konkret nutzen lassen und wo ihre Grenzen sind. Die Resonanz fiel

einmal mehr durchweg positiv aus und weckte Vorfreude auf kommende Veranstaltungen

dieser Art.

B

E

Ansprechpartner für das Mitmach-Angebot Meditation (siehe Seiten 52–53):

Dieter W. Schleier, Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation Ortenau Klinikum,

E-Mail: dieter.schleier@ortenau-klinikum.de, Tel. 0781 472-8300

Ingrid Fuchs

Prof. Dr. Felix Momm

Ihre Fachklinik vor Ort

C

F

Radioonkologie

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg St. Josefsklinik

Prof. Dr. Felix Momm

Weingartenstraße 70

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-3201

E-Mail: radioonkologie.og@ortenau-klinikum.de

Verlauf bei Stereotaktischer Strahlentherapie eines

Lungentumors (Computertomographien)

A: Tumor vor stereotaktischer Bestrahlung

B: Kontrollaufnahme bei Bestrahlung (Cone Beam CT)

C: 9 Monate nach Bestrahlung: Narbengewebe

im ehemaligen Tumorgebiet

Verlauf bei Stereotaktischer Strahlentherapie einer

Hirnmetastase (MRT-Aufnahmen)

D: Tumor vor stereotaktischer Bestrahlung

E: Bestrahlungsplan

F: 3 Monate nach Bestrahlung: Narbengewebe

im ehemaligen Tumorgebiet

Bernd Hug

30 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 31


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Ein Gespräch mit Patientenfürsprecherin

Ingrid Fuchs über ihre Aufgaben

Ingrid Fuchs ist Patientenfürsprecherin am Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl.

Sie war über 40 Jahre in der Pflege tätig, zuletzt viele Jahre als Pflegedienstleiterin

der St. Josefsklinik in Offenburg, bevor sie das Amt einer unabhängigen Patientenfürsprecherin

übernahm. Im Interview mit der Ortenau Gesundheitswelt berichtet sie von ihren Erfahrungen

als Bindeglied zwischen Patienten und Klinik.

Frau Fuchs, wie sieht die Tätigkeit eines

Patientenfürsprechers aus?

Ingrid Fuchs: Wo Menschen aufeinandertreffen,

kann es zu Unstimmigkeiten

kommen. Das gilt auch für den Alltag in

Krankenhäusern. Nicht immer sind große,

schwerwiegende Konflikte die Ursache für

Patientenbeschwerden. Weit häufiger liegen

die Gründe für mögliche Unzufriedenheiten

in kleineren Missverständnissen.

Hier bereits setzen wir Patientenfürsprecher

an: Wir hören zu, bringen Patienten

und deren Angehörigen Verständnis entgegen

und lösen Konflikte zwischen Patienten

und Klinikpersonal.

Das gilt auch für schwierigere Fälle?

Selbstverständlich. Wenn ich sage, dass

die Ursache für Unzufriedenheiten vielfach

in kleineren Problemen liegt, gilt es ganz

besonders bei gravierenden Vorfällen, dass

wir für unsere Patienten ein Ansprechpartner

sind. Wir kümmern uns und verstehen

uns als Moderatoren bzw. Scharniere zwischen

Patienten sowie Ärzten und Pflegenden,

wie der Medizinethiker Professor

Giovanni Maio es formuliert hat.

Dass es Patientenfürsprecher gibt,

wissen viele Menschen nicht. Auch

über deren Aufgaben und vielfältige

Möglichkeiten zur Konfliktlösung

herrscht vielfach Unklarheit.

Ja, das ist leider so. Umso wichtiger ist es,

dass wir immer wieder über unsere Arbeit

sprechen. Am Ortenau Klinikum werde ich

in hervorragender Weise von der Klinikleitung

unterstützt, ebenso von der Unternehmenskommunikation:

Ich berichte regelmäßig

in den Gremien der Klinikleitung von

meiner Arbeit. Es gibt Pressemitteilungen

über meine Arbeit, ich bin beteiligt bei der

Festlegung von Themen für Vortragsveranstaltungen

und auch eingebunden als

Schirmherrin. Das Ortenau Klinikum ist hier

sehr aktiv und zählt zu den ersten Häusern

in Deutschland, die dieses wichtige Amt

zur Stärkung der Patientenrechte bereits im

Jahr 2013, kurz nach Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes,

eingeführt haben.

Dabei muss stets deutlich sein: Als Patientenfürsprecher

sind wir gänzlich unabhängig

und werden nur auf Wunsch der Patienten

oder von deren Angehörigen tätig

und übernehmen eine Mittlerrolle. Wir bieten

keine medizinischen und pflegerischen

Beratungen und auch keine Rechtsberatung,

dürfen unsere Patienten aber selbstverständlich

über ihre Rechte informieren.

„Jede Patientin und jeder Patient

kann sich an mich wenden“

Jede Patientin und jeder Patient kann sich

an mich wenden, egal wie groß oder klein

das Anliegen erscheint. Und selbstverständlich

arbeiten wir kostenlos und im

höchsten Maße vertraulich.

Warum sind Sie Patientenfürsprecherin

geworden?

Ich nehme diese verantwortungsvolle,

ehrenamtliche Aufgabe sehr gerne wahr,

weil ich dabei Menschen unmittelbar helfe

und meine Berufs- und Lebenserfahrung

einbringen kann. Ich habe mehr als vier

Jahrzehnte in der Pflege gearbeitet, davon

viele Jahre in leitender Position, das prägt.

Ich habe mich schon immer für Menschen

eingesetzt und sie unterstützt, das entspringt

meinem christlichen Menschenbild,

weshalb ich dies auch im Ruhestand weiterhin

tue.

Welche Erfahrungen haben Sie als

Patientenfürsprecherin bisher gesammelt

und wie geben Sie diese weiter?

Meine Erfahrungen sind gänzlich positiv.

Das Angebot der Patientenfürsprache wird

am Ortenau Klinikum sehr gut angenommen

und ich erfahre viel Wertschätzung und

Dankbarkeit. In den vergangenen Jahren

bin ich pro Jahr mit über 1.000 Patientinnen

und Patienten ins Gespräch gekommen.

Dabei verstehe ich mich als aufmerksame

und vertrauensvolle Zuhörerin, die Missverständnisse

bereits im Vorfeld aufgreift und

dabei hilft, mögliche Konflikte beizulegen.

Patienten und Angehörige, wie übrigens

auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sind für diese Art der schnellen, unbürokratischen

und vor allem persönlichen

Ingrid Fuchs, Patientenfürsprecherin

Unterstützung sehr dankbar. Wir sehen

immer wieder, dass auch die Klinik davon

profitiert, denn jeder Konflikt birgt Anregungen,

von denen die Klinik lernt, ihre

Leistungen zu verbessern. Zudem gilt, dass

nicht nur zufriedene Patienten, sondern

auch vormals unzufriedene, denen geholfen

wurde, die Klinik weiter empfehlen. Es

freut mich insbesondere, meine Erfahrung

als Patientenfürsprecherin weitergeben

zu können. So stehe ich mit Frau Waltraud

Armbruster im engen Kontakt, die dieses

Ehrenamt seit Juli 2018 am Ortenau Klinikum

Wolfach ausfüllt.

Wie erreichen Patienten Sie?

Unsere Büros sind zentral erreichbar in den

Klinikgebäuden in Offenburg am Ebertplatz,

in der St. Josefsklinik, in Kehl sowie

in Wolfach. Dort finden auch die Gespräche

mit den Patienten statt. Erreichbar sind wir

per Telefon sowie auch postalisch und über

unsere Meinungsbriefkästen.

Ingrid Fuchs, Patientenfürsprecherin

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Sprechzeiten und Kontakt

Betriebsstelle Ebertplatz

Ebertplatz 12, 77654 Offenburg

Di 9–17 Uhr, Fr 8.30–9.30 Uhr, 13–17 Uhr

Betriebsstelle St. Josefsklinik

Weingartenstraße 70, 77654 Offenburg

Mi 9–15 Uhr

Betriebsstelle Kehl

Kanzmattstraße 2, 77694 Kehl

Fr 10–13 Uhr

Weitere Sprechzeiten an den Betriebsstellen

nach telefonischer Vereinbarung unter:

Telefon: 0781 472-1466

Waltraud Armbruster, Patientenfürsprecherin

Ortenau Klinikum Wolfach

Sprechzeiten und Kontakt

Ortenau Klinikum Wolfach

Oberwolfacher Straße 10

77709 Wolfach

Mo 9.30–10.30, Do 9.30–10.30

Weitere Sprechzeiten nach telefonischer

Vereinbarung unter: Tel. 07834 970-343

32 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 33


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Morbus

Digitalis

45°

22

kg

Smartphone-Nacken

22

kg

Bei gesenktem Kopf erhöht sich

die Belastung auf Wirbel und

Muskeln erheblich!

Können Smartphones

Kinder krank machen?

Handy-Daumen

Die ständige Wischbewegung mit dem

Daumen kann zu Gelenkbeschwerden

und Entzündungen führen!

Die Augen hängen am Bildschirm, die Finger

tippen unablässig. Selbst im Straßenverkehr können

manche Kinder und Jugendliche ihren Blick nicht vom

Smartphone wenden. Was viele Eltern treffsicher als

„Internetsucht“ bezeichnen, ist bei Experten noch

nicht flächendeckend als eigene Erkrankung anerkannt.

Welche tatsächlichen Folgen übermäßiger Smartphone-

Nutzung in der Kinderklinik Ortenau behandelt werden

und wie Eltern gegensteuern können, berichtet

Chefarzt Dr. Stefan Stuhrmann.

© PhotoPlus+ – Fotolia.com

Dr. Stefan Stuhrmann

Körperliche Folgen durch Haltungsfehler

„Unsere Kinder werden im Alltag zunehmend

gefördert, aber auch gefordert“,

berichtet Dr. Stuhrmann. „Hierbei kann

man davon ausgehen, dass das, wovor Erwachsene

gewarnt werden, auch für die

Jüngeren nicht zuträglich ist.“ Gemeint ist

das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen

und nicht mehr abschalten zu können.

Dies kann durch Online-Rollenspiele und

exzessive Social-Media-Nutzung verstärkt

werden. Zunehmend häufig behandeln

der Chefarzt und sein Team Kinder und

Jugendliche, die durch übermäßig häufige

Mediennutzung bzw. daraus resultierenden

Schlaf- und Bewegungsmangel körperlich

erkranken. Oft haben sie es beispielsweise

mit durch Haltungsschäden verursachten

muskulären Schmerzen oder chronischen

Kopfschmerzen zu tun.

Smartphone-Nacken und

Handy-Daumen

Kleiner, leichter, ergonomischer – wer mit

dem Trend geht, nutzt ein Smartphone,

das gut in der Hand liegt und ein hochauflösendes

Display bietet. Dennoch kann

eine übermäßige Nutzung zu einseitiger

Belastung führen, die auf die Dauer problematisch

wird: „Es gibt beispielsweise den

sogenannten Smartphone-Nacken. Da viele

Nutzer ihren Kopf stark nach vorn über ihr

Smartphone beugen, erhöht sich der Druck

auf die Wirbelsäule enorm. Statt vier Kilogramm

bei aufrechter Kopfhaltung werden

das bei einem um 45 Grad nach vorne gebeugten

Kopf schnell 22 Kilogramm“, berichtet

Dr. Stuhrmann. Die Folge: Schon bei

Kindern und Jugendlichen werden durch die

ständigen Fehlhaltungen einige Muskeln

überdehnt, andere dauerhaft angespannt.

Das führt zu einem Ungleichgewicht und

kann den Halswirbeln schaden, die in eine

unnatürliche Position gezogen werden.

Während bei erwachsenen, vornehmlich

älteren Patienten das ständige Tippen auf

dem Mobilgerät sogar zu einem Karpaltunnelsyndrom

(einer schmerzhaften Sehnenverengung

am Handgelenk) führen kann,

wird in der Jugendheilkunde der „Handy-

Daumen“ immer häufiger. Dr. Stuhrmann

beschreibt: „Ein Handy-Daumen kann durch

die typische ständige Daumenbewegung in

Richtung kleiner Finger beim Wischen über

den Bildschirm entstehen. Ähnlich wie früher

beim sogenannten ‚Tennis-´ und ‚Mausarm‘

können auch an den Daumen durch

Überanstrengung Gelenkbeschwerden bis

hin zu Sehnenscheidenentzündungen auftreten.“

Gegensteuern mit analoger Bewegung!

Damit es dazu nicht kommt empfiehlt Dr.

Stuhrmann, den Medienkonsum auf ein

überschaubares Maß zu reduzieren. „Das

gilt nicht nur für die Smartphone-Nutzung,

sondern auch für die Zeit vor dem Fernseher,

am Computer und auch für das Lesen

analoger Lektüre.“ Wer länger sitzt, sollte

an seiner Haltung arbeiten: am besten mit

leicht nach vorne gekipptem Becken, nach

vorne und oben gezogenem Brustbein und

gerade über den Schultern gehaltenem

Kopf.

„Je länger man bewegungslos in einer

Fehlhaltung verharrt, desto schlechter ist

das für den Körper. Deshalb sollte man

immer mal wieder aufstehen und den

ganzen Körper bewegen“, empfiehlt der

Experte außerdem und fügt hinzu: „Wir

haben ja selten ein Generalrezept gegen

Erkrankungen. Aber in diesem Fall gibt es

tatsächlich ein Zauberwort, und das heißt:

Bewegung!“ Denn die lockert und stärkt

die Muskulatur, bringt Energie für Herz,

Kreislauf und Stoffwechsel, stärkt häufig

außerdem das Selbstbewusstsein und

schafft, als Vereinssport oder mit Freunden

ausgeübt, Gemeinschaftsgefühle. Besonders

Bewegung im Freien sorgt zudem

für Optimismus, schützt vor Langeweile

und damit vor zu viel Zeit am Smartphone

– ganz analog.

Besonders wichtig ist es auch, als Eltern

mit gutem Beispiel voranzugehen. Wer

selber sein Handy nicht einmal beim Essen

aus der Hand legen kann, der wird dies

schwerlich von seinen Kindern einfordern

können.

Ihre Fachklinik vor Ort

Kinderklinik Ortenau

Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz

Dr. Stefan Stuhrmann

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-2301

E-Mail: kinderheilkunde.og@ortenau-klinikum.de

34 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 35


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Leben retten

kennt kein

Mindestalter

TEILNEHMERURKUNDE

Dr. Björn Rohr

Ihre Fachklinik vor Ort

wurde zum Lebensretter ausgebildet

und hat dabei in der Schulung

„Schüler retten Leben. 100 Pro Reanimation“

folgendes gelernt:

Name oder Stempel der Schule

Anästhesie

Ortenau Klinikum Wolfach

Dr. Björn Rohr

Leitender Arzt

Oberwolfacher Straße 10

77709 Wolfach

Telefon: 07834 970-440

E-Mail: patientenleitstelle.wol@

ortenau-klinikum.de

Datum und Unterschrift des Lehrers

Eine Initiative von:

Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V.

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.

Stiftung Deutsche Anästhesiologie

© Photographee.eu – Fotolia.com

Es herrscht eine konzentrierte Atmosphäre in der Turnhalle.

In kleinen Gruppen knien Kinder um je eine lebensechte

Nachbildung eines menschlichen Oberkörpers, drücken

abwechselnd mit beiden Händen auf deren Brust oder beugen

sich mit dem Ohr darüber. Ein Mann mit Brille geht von Gruppe

zu Gruppe, schaut zu und gibt hier und da Hilfestellung.

Was hier gelernt wird, kann im Ernstfall Leben retten.

„Je früher man anfängt, desto eher wird

Helfen zur Selbstverständlichkeit“, erklärt

Dr. Björn Rohr, Leitender Arzt der Anästhesie

am Ortenau Klinikum Wolfach, den

Trubel in der Turnhalle. Der Facharzt für

Anästhesiologie und Notfallmedizin am

Ortenau Klinikum Wolfach leitet im Zuge

der Initiative „Schüler retten Leben – 100

pro Reanimation“ seit 2015 Reanimationskurse

der besonderen Art. In praktischen

und theoretischen Übungen bringt er Schulklassen

Wiederbelebungsmaßnahmen bei.

Erste Hilfe verbessert die Prognose

maßgeblich

Die Kurse sind mehr als nur praktische Einheiten

neben dem Schulalltag: Sie sind bitter

notwendig. Pro Jahr sterben in Deutschland

100.000 Menschen am plötzlichen

Herztod. Eine Zahl, die deutlich geringer

ausfallen könnte, wenn es mehr Ersthelfer

gäbe. Kommt es außerhalb eines Krankenhauses

zu einem Kreislaufstillstand, steht

es um die Überlebenschancen des Betroffenen

nicht gut: Nur 4–5 Minuten kann das

3506_SRL_Teilnehmerurkunde_sr.indd 1 24.07.14 16:12

Gehirn ohne Schäden überstehen – eine

zeitliche Maßgabe, die für den Rettungsdienst

meist schwer erreichbar ist. Bis dieser

eintrifft, könnten aber Augenzeugen

die Prognose maßgeblich verbessern, indem

sie so schnell wie möglich Wiederbelebungsmaßnahmen

einleiten.

„Mit nur 25 Prozent ist die Quote der begonnenen

Wiederbelebungen durch Ersthelfer

jedoch erschreckend niedrig. Und

das obwohl etwa 70 Prozent der Kreislaufstillstände

zuhause passieren und damit

unsere Familie und unsere Freunde betreffen“,

bedauert Dr. Rohr die Zaghaftigkeit

der Deutschen, die damit im internationalen

Vergleich weit zurückfallen. Ein Grund

dafür ist die mangelnde Routine jedes Einzelnen.

Das Erste-Hilfe-Wissen beschränkt

sich meist auf die Erinnerungen an den

Kurs im Rahmen der Führerscheinprüfung

und liegt auch entsprechend weit zurück.

Schüler und Lehrer als Multiplikatoren

Es gilt also, entsprechende Kompetenz

flächendeckend zu vermitteln sowie in

Übungen zu festigen – und das möglichst

früh. Mit diesem Ziel besucht Dr. Rohr Schulen

und unterrichtet dort Kinder ab 8 Jahren

in einfachen Reanimationsmaßnahmen.

Im Optimalfall erreicht er damit nicht nur

die Klassen selbst. „Die Schulkinder und

ihre Lehrer sind ‚Reanimationsmultiplikatoren‘.

Sie können ihre erlernten Wiederbelebungs-Fertigkeiten

sowohl privat als

auch in der Öffentlichkeit weitergeben“,

erläutert Dr. Rohr, „So kann der Anteil an

trainierten Ersthelfern in der Gesellschaft

substanziell ansteigen.“ Das führt langfristig

zu einem Anstieg der Ersthelferrate in

der Gesellschaft – und hoffentlich zu mehr

geretteten Leben.

36 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 37


Spezialthema

Das Ortenau Klinikum

als Arbeitgeber

Das Ortenau Klinikum verfügt über 1.800 Planbetten an acht stationären Häusern

und versorgt mit rund 5.400 Mitarbeitern jährlich 72.000 Patienten stationär.

Zudem bieten wir 350 Bewohnern ein Zuhause in unserem Pflege- und Betreuungsheim.

Mit rund 5.400 Beschäftigten, über 500 davon

Ärzte, ist das Ortenau Klinikum der größte

Arbeitgeber im Ortenaukreis, deutschlandweit

zählen wir zu den 100 größten

im Gesundheitsbereich. Weil wir auf das

Können, die Motivation und Teamfähigkeit

unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

aus den unterschiedlichen Berufsfeldern angewiesen

sind, investieren wir in ihre Aus-,

Fort- und Weiterbildung.

Leben Sie Ihre Berufung am Ortenau

Klinikum – in einer Region, in der

andere Urlaub machen

Der Ortenaukreis um die Große Kreisstadt

Offenburg ist eins der beliebtesten Regionen

des Schwarzwaldes. Die Ortenau besitzt eine

bezaubernde Natur- und Kulturlandschaft:

Geprägt von dichten Wäldern, dem weiten

Rheintal und der hügeligen Weinlandschaft

ist die Ortenau der ideale Ort, um Arbeit mit

Urlaubsfeeling zu verbinden.

Zu der Ortenau zählen 51 Städte und Gemeinden,

zu den größten gehören Offenburg,

Lahr, Kehl, Oberkirch und Achern. Diese

Städte machen die Ortenau zusammen

mit dem Mittelgebirge und der Rheinebene

zu einem wahren Sport-, Freizeit- und Er-

© ARochau – Fotolia.com

© Max Topchii – Fotolia.com

Mitarbeiterzeitschrift „OK plus“

holungsort. Der Ortenaukreis gehört zum

Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, dem

größten Naturpark Deutschlands, und zum

Nationalpark Schwarzwald, dem ersten und

einzigen Nationalpark im Land. Kleiner Tipp:

Der Europa Park bei Rust liegt in der Ortenau

und ist ein Erlebnis für die ganze Familie.

Außerdem lässt das sonnige und milde Klima

aromatische Riesling- und Burgunderweine

entstehen.

Damit unsere 5.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um das Ortenau Klinikum

informiert bleiben, gibt es unsere Mitarbeiterzeitschrift „OK plus“. Wir freuen uns über

Beiträge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – egal ob zu einem interessanten Hobby,

dem letzten Urlaub oder einem außergewöhnlichen Projekt. Auch Tipps für das nächste

Buch, den nächsten Besuch im Kino oder Konzert lassen sich in der „Ok plus“ finden.

Berufsgruppen

45%

Pflege

Das sind unsere Ausbildungsberufe am Ortenau Klinikum:

• Gesundheits- und Krankenpfleger/in

• Gesundheits- und Krankenpflegerhelfer/in

• Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in

• Altenpfleger/in

• Altenpflegehelfer/in

• Heilerziehungspfleger/in

• Medizinische/r Fachangestellte/r

• Hebamme

• Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r

• Praktikum PTA-Ausbildung

• Praktisches Jahr Apotheker

• Kaufmann/-frau für Büromanagement

• Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen

• Operationstechnische/r Assistent/in

• Anästhesietechnische/r Assistentin/in

• Duale Hochschule Mannheim Gesundheitsmanagement

• Fachinformatiker/in

Die beruflichen Tätigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter umfassen folgende Bereiche:

2%

Technik

12%

Ärztinnen und Ärzte

8%

Verwaltung

Zudem bieten wir 300 Ausbildungsplätze für Pflege und medizintechnische Berufe an.

Ist ein passender Ausbildungsberuf für Sie dabei? Dann starten Sie jetzt Ihre berufliche Zukunft mit uns!

Sie erwartet ein interessantes und anspruchsvolles Aufgabengebiet und eine Tätigkeit zum Wohle kranker

und hilfebedürftiger Menschen. Bewerbungen und weitere Infos unter www.karriere-ortenau-klinikum.de

Spezialthema

10%

Wirtschafts- und

Versorgungsdienste

13%

medizinisch-technische

Dienste

10%

Funktionsdienste

© C. Schüßler – Fotolia.com

38 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 39


Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen

„Das Leben geht weiter,

auch nach einem Schlaganfall“

Fragen an Petra Junker, Leiterin der Schlaganfall Selbsthilfegruppe SAS – ORTENAU

für Betroffene von Schlaganfällen, Aphasien und Schädel-Hirn-Traumata

Trotz Schlaganfall möglich:

Einmal pro Woche geht die Selbsthilfegruppe

gemeinsam golfen.

Der FAST-Test

Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb einer Minute

feststellen, ob Betroffene ins Krankenhaus müssen.

Ich brauche...

Face (Gesicht): Ist das Lächeln

einseitig verzogen?

Arms (Arme): Ist die Person unfähig,

beide Arme zu heben?

Speech (Sprache): Klingt die Sprache

verwaschen?

Time (Zeit): Zeit ist Hirn! Trifft nur einer dieser

Punkte zu, wählen Sie sofort den Notruf!

Teilen Sie dem Rettungsdienst mit, dass Sie

einen Schlaganfall vermuten – dieser prüft,

in welche Stroke Unit der Patient eingeliefert

werden kann.

© pressmaster – Fotolia.com

Mit welchen Auswirkungen sind die

Betroffenen infolge eines Schlaganfalls

konfrontiert?

Jeder einzelne Schlaganfall ist verschieden.

Ein Drittel der 270.000 Schlaganfälle, die

in Deutschland pro Jahr auftreten, ziehen

nachhaltige Behinderungen nach sich. Diese

können von Koma, über Lähmungen

und Störungen der Sprache, bis hin zu Wesensveränderungen

reichen. Diese Behinderungen

müssen Betroffene und Angehörige

akzeptieren und ihren Alltag danach

neu regeln.

Weniger bekannt als Schlaganfälle sind

Schädel-Hirn-Traumata und Aphasien.

Was kann man sich darunter vorstellen?

Bei Aphasien verlieren Betroffene infolge

von Hirnerkrankungen oder -verletzungen

das Sprechvermögen. Schädel-Hirn-Traumata

werden durch Unfälle ausgelöst. Die

Auswirkungen sind allerdings die gleichen

wie bei Schlaganfällen, deswegen sind

auch diese beiden Krankheitsbilder Teil unserer

Gruppe.

Was bieten Sie an, um Betroffene und

auch Angehörige zu unterstützen?

Die Angehörigen sind genauso ein wichtiger

Teil unserer Gruppe wie die Betroffenen. Beide

müssen lernen, mit der Erkrankung und

der Behinderung umzugehen. Alltäglichste

Dinge wie beispielsweise Treppensteigen

werden zu großen Problemherden und es

erfordert viel Organisation, das Leben neu

zu regeln. Gerade bei dieser Neuregelung

fühlen sich die Angehörigen aber oft alleine

gelassen. Wir tauschen uns darüber aus

und informieren, wo es Unterstützung gibt.

Bei Bedarf vermitteln wir auch an Kliniken

und Rehaeinrichtungen – wir pflegen beispielsweise

einen guten Kontakt mit dem

Ortenau Klinikum. Vor allem aber sagen

wir den Betroffenen und den Angehörigen:

„Sie sind nicht allein und es gibt auch ein

Leben nach dem Schlaganfall.“

Wie kann man sich ein Treffen Ihrer

Gruppe vorstellen?

Wir haben einmal im Monat einen Stammtisch

im barrierefreien Mercure Hotel im

Offenburg, bei dem wir unsere Erfahrungen

und Tipps austauschen. Außerdem veranstalten

wir regelmäßig Vorträge, unternehmen

gemeinsame Ausflüge oder sogar

Städtereisen und organisieren Feste – eigentlich

ist bei uns immer etwas los. Von

März bis Dezember golfen wir einmal pro

Woche gemeinsam. Das ist auch mit halbseitigen

Lähmungen – eine häufige Folge

von Schlaganfällen – möglich, macht viel

Spaß und fördert Koordination und Konzentration.

Das gemeinsame Golfen bietet

Betroffenen und Angehörigen auch wieder

ein gemeinsames Hobby, trotz Schlaganfall.

Das wird gut angenommen und die

Golfgruppe ist immer zahlreich besucht.

Was ist Ihrer Meinung nach am

wichtigsten, um wieder zurück ins

Leben zu finden?

Positives Denken ist das Wichtigste, mit

Selbstmitleid kommt man nicht weit. Es ist

passiert, aber das Leben geht weiter. Man

muss das Beste aus der Situation machen

und ständig daran arbeiten, seine Lebensqualität

zu steigern!

Gibt es Möglichkeiten, Schlaganfällen

vorzubeugen und falls ja, welche?

Bei 80 Prozent der Schlaganfälle wird die

Ursache gefunden. Das kann Diabetes sein,

ein Vorhofflimmern oder andere Dinge, die

Durchblutungsstörungen auslösen. Vorerkrankungen

kann man mit Medikamenten

in den Griff bekommen und damit Schlaganfälle

im Vorhinein verhindern. Auch

Sport und Ernährung sind wichtige Punkte

zur Vorbeugung. Aber vieles – darunter

auch die 20 Prozent der Fälle deren Ursache

man nicht findet – liegt eben doch an

Veranlagung oder Pech. Es gibt kein hundertprozentiges

Patentrezept.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass jeder Schlaganfall

gleich in einer Klinik behandelt werden

kann, wo alle Therapien durchgeführt werden

können. Dafür könnten nach dem Vorbild

der USA Schlaganfallzentren eingerichtet

werden, in denen alle Fälle nach den

neuesten Standards behandelt werden.

Dahingehend müssen wir in Deutschland

nachbessern. Das könnte schwere Folgen

verhindern. Außerdem wünsche ich mir,

dass Schlaganfälle nicht mehr tabuisiert

und Betroffene nicht versteckt werden.

Petra Junker

Kontakt

Schlaganfall Selbsthilfegruppe SAS – ORTENAU

Petra Junker

Telefon: 0781 9495364

Mobil: 0172 9070566

E-Mail: info@sas-ortenau.de

www.sas-ortenau.de

In Kooperation mit:

40 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 41


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

HIFU-Therapie

Enddarm

Harnblase

Prostata

Therapieschallkopf

fokussiert Ultraschallwellen

gezielt auf den Krebsherd

Prostatakarzinom

Neue, schonende

Ultraschall-Therapie

bei Prostatakrebs

Mit bis zu 60.000 neuen Fällen pro Jahr ist das Prostatakarzinom hierzulande die häufigste

Krebsart bei Männern – und auch die zweithäufigste tödlich verlaufende Tumorerkrankung.

Wird die bösartige Wucherung in der Vorsteherdrüse jedoch frühzeitig diagnostiziert und

behandelt, bestehen gute Heilungsaussichten. Seit Beginn dieses Jahres hat die Fachklinik

für Urologie und Kinderurologie am Ortenau Klinikum in Offenburg ihr Behandlungsspektrum

in diesem Bereich erweitert. Mit einer neuartigen Therapie können Betroffene nun

wesentlich schonender behandelt werden: mit Ultraschall.

Ultraschall kennen die meisten eigentlich

als eine Untersuchungsmethode, bei der

ein Gel auf die Haut gegeben wird. Darüber

bewegt der Arzt einen Schallkopf, deraufschlussreiche

Echtzeit-Bilder aus dem

Körperinneren auf einen Monitor liefert.

Bei der sogenannten HIFU-Therapie (Hochintensiver

fokussierter Ultraschall) jedoch

besteht die Möglichkeit, punktgenaue

Hitze-Areale in einem vorab definierten

Gewebebereich zu erzeugen. Das entsprechende

Areal kann über maximal drei

Sekunden auf bis zu 80° C erhitzt werden.

Dies hat zur Folge, dass Tumorzellen absterben.

Wenngleich diese Technik schon

seit Jahren angewandt wird, ist es erst

jetzt mit der neuesten Gerätegeneration

möglich, auch nur Teile der Prostata zu behandeln

(sogenannte Fokale Therapie des

Prostatakarzinoms).

Schonende Alternative zu Operation

oder Strahlentherapie

Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon, der die innovative

Methode der fokalen Therapie des

Prostatakarzinoms am Ortenau Klinikum

Offenburg seit Anfang des Jahres anbietet,

hebt hervor: „Diese Behandlung stellt

in bestimmten Fällen eine vielversprechende

Alternative zur Operation oder zur

Strahlentherapie dar. Denn sie hat wenige

© RFBSIP – Fotolia.com

Nebenwirkungen und behandelt bei den

geeigneten Patienten statt der gesamten

Prostata nur den tatsächlichen Krebsherd.“

Die HIFU-Behandlung ist zudem ein minimal-invasives

Verfahren – es sind weder

Schnitte noch Bestrahlung erforderlich.

Folglich entstehen weder Blutverlust noch

äußerliche Narben. Der Patient kann häufig

schon nach wenigen Tagen sein gewohntes

Leben weitgehend wieder aufnehmen.

Kurze, gezielte Behandlung

Die Behandlung dauert zwischen einer und

zwei Stunden und wird in einer Narkose

durchgeführt. Die Ultraschallsonde wird

über den Enddarm vor der Prostata platziert.

„Das Prostatagewebe mit dem Tumor

wird gezielt, quasi durch ‚Verkochen‘, zerstört.

Dazu werden die Ultraschallwellen

wie bei einem Brennglas in einem Fokuspunkt

mit hohen Temperaturen gebündelt.

Dieser Fokuspunkt wird mit einem computergesteuerten

Gerät millimetergenau auf

die Prostata gerichtet“, erklärt der Experte.

Bei der fokalen HIFU-Therapie eines Prostatakarzinomherdes

ist eine dadurch ausgelöste

Inkontinenz sehr unwahrscheinlich,

da der Schließmuskel erkannt und nicht

einbezogen wird. Zudem ist in Abhängigkeit

von der Lokalisation des Tumors in den

meisten Fällen eine Schonung der Potenznerven

möglich, wodurch eine Impotenz

vermieden werden kann.

Für Rezidiv-Behandlungen

und kleine Tumoren geeignet

Nicht für alle Fälle von Prostatakrebs

kommt dieser schonende Eingriff in Frage.

Dr. Simon erklärt, wann eine Anwendung

der Methode sinnhaft ist: „Die fokale HIFU-

Therapie eignet sich bei kleinen, nicht hoch

aggressiven Tumoren. Außerdem stellt sie

eine sinnvolle Erweiterung des Therapiespektrums

dar, wenn es zu einem Wiederauftreten

des Tumors nach einer zunächst

erfolgreichen Behandlung kam“.

Ob die Therapie nach der HIFU-Methode

möglich ist oder sich ein anderes Therapieverfahren

für den einzelnen Patienten

besser eignet, wird interdisziplinär mit den

Strahlentherapeuten am Ortenau Klinikum

Offenburg-Kehl besprochen. Das Ortenau

Klinikum in Offenburg ist erst die sechste

Klinik in Baden-Württemberg, die über die

moderne Technik und das Know-How zur

Anwendung dieser Behandlungsmethode

verfügt. In den Regionen Oberrhein und

Schwarzwald ist sie die einzige Klinik, die

die HIFU-Behandlung anbietet.

Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon

Ihre Fachklinik vor Ort

Prostatakarzinomzentrum

Fachklinik für Urologie und Kinderurologie

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon

Telefon: 0781 472-3401

E-Mail: urologie.og@ortenau-klinikum.de

42 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 43


Medizin und Gesundheit

Zurück ins Leben –

Das Ambulante

Rehazentrum Ortenau

Erkrankungen und Verletzungen schmerzen in zweifacher Hinsicht. Sie verursachen nicht

nur körperliches Leid, sondern reißen Menschen zusätzlich aus ihrem gewohnten Alltag.

Als erster Schritt auf dem Weg zur Genesung erfolgt in der Regel die konservative oder operative

Behandlung, verbunden mit einer Phase der Erholung. Ist diese abgeschlossen, steht Betroffenen

eine weitere Herausforderung bevor: das Wiedererlangen der körperlichen Leistungsfähigkeit

und damit die Rückkehr ins Leben. Diese Rückkehr möchte das Team des Ambulanten

Rehazentrums Ortenau mit seinen Patienten bestmöglich gestalten.

Neue Impulse

in der Rehabilitation

„Wiederherstellung“ – der deutsche Ausdruck

für Rehabilitation drückt nicht nur

das Ziel einer Reha bildhaft aus. Gleichzeitig

bringt er die Herausforderung auf den

Punkt, die jede Krankheit und jeder Unfall

für einen Patienten bereithält: die Wiederherstellung

des Alltags, der Weg zurück

ins Leben. Alleine bewältigen müssen ihn

Patienten jedoch nicht. Im Ambulanten

Rehazentrum Ortenau werden sie bei der

Genesung und Wiedereingliederung in ein

selbstständiges Leben unterstützt. „Eine

medizinisch und therapeutisch begleitete

Rehabilitation ist gleich in zweifacher Hinsicht

sinnvoll“, erklärt der Ärztliche Leiter,

Dr. Titus Schultz: „Sie kann den Heilungs-

prozess unterstützen und beschleunigen.

Gleichzeitig schützt sie vor Folgeverletzungen

und Rückfällen.“

Die Bedürfnisse des Patienten

bestimmen das Programm

Im Ambulanten Rehazentrum Ortenau

steht der Mensch mit all seinen Bedürfnissen

im Mittelpunkt: „Wir arbeiten nicht am

Patienten, sondern gemeinsam mit ihm“,

betont Dr. Schultz. Dies geschieht durch

die interdisziplinäre Kooperation von Fachärzten,

Physio-, Sport- und Ergotherapeuten

sowie bei Bedarf weiteren Experten. Auch

das Leistungsangebot richtet sich nach

den Erfordernissen des Patienten. Neben

Ambulanter Rehabilitation werden weitere

Reha- und Präventionskonzepte wie

die Erweiterte Ambulante Physiotherapie

(EAP), Angebote zur Präventions- und Gesundheitsförderung,

Nachsorgeprogramme

und Heilmittelversorgung auf Rezept angeboten.

So können die Schwerpunkte der

Therapie stets im Sinne des bestmöglichen

Erfolgs für den Patienten gesetzt werden.

Das Erfolgsrezept: Interdisziplinäre

Zusammenarbeit und Wohnortnähe

Diese Vielfalt unter einem Dach bietet

Vorteile gegenüber stationären Rehabilitationsprogrammen.

„Die Therapie erfolgt

alltagsnah“, hebt Dr. Schultz hervor. „Neu

wiedererlangte Fähigkeiten können unmittelbar

erprobt und angewendet werden.

Darüber hinaus gestaltet sich die berufliche

Wiedereingliederung aufgrund der Nähe

zum Wohnort unkomplizierter.“ Diese Orientierung

am größtmöglichen Patientennutzen

endet auch mit dem Abschluss der

Therapie nicht. Weiterführende Anschlussmaßnahmen

können ganz im Sinne des

Patienten mit bekannten und vertrauten

Therapeuten durchgeführt werden. Das gewährleistet

nicht nur eine lückenlose Nachsorge,

sondern erhöht auch die Erfolgschancen

der Therapie.

Dr. Titus Schultz

Ihr Ambulantes Rehazentrum

vor Ort

© Master Video – Fotolia.com

Das Ambulante Rehazentrum am Ortenau Klinikum

Offenburg-Kehl, Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz,

setzt neue Impulse und möchte die Rehabilitation

künftig als Marke stärken und somit im Kompetenzverbund

Ortenau Klinikum sowie im Wettbewerb

etablieren. Durch abgestimmte Marketingmaßnahmen

soll die Expertise und Leistungsstärke der Reha-

Einrichtung neben der hochqualifizierten Akut-Medizin

der Klinik hervorgehoben und beworben werden.

Die künftige Bezeichnung „Ambulantes Rehazentrum

Ortenau“ sowie ein neues Logo mit modernem Akzent,

jedoch angelehnt an das Klinikumslogo und mit hohem

Wiedererkennungswert und Verbindung zum Verbund,

schafft die Grundlage hierfür. Durch den neuen Internetauftritt

können die Leistungen der Einrichtung

zudem von nun an aktiver und umfangreicher

dargestellt werden.

Ambulantes Rehazentrum Ortenau

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz

Dr. Titus Schultz

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-8050

E-Mail: info@rehazentrum-ortenau.de

www.rehazentrum-ortenau.de

Den neuen Internetauftritt des Ambulanten Rehazentrums Ortenau

erreichen Sie unter: www.rehazentrum.ortenau-klinikum.de

44 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 45


Unsere liebenswerte Region

Unsere liebenswerte Region

Strahlend weiße Gletscher, ein reißender Wildbach, eine mystische Grotte

und ein versunkenes Schiffswrack – die Szenerie scheint aus einer anderen

Welt gerissen. Fast erwartet man, dass ein Wikinger in voller Montur um die

Ecke stürmt. Doch für eine Expedition in die geheimnisvolle Welt von Rulantica

ist weder eine Zeitmaschine, noch ein anderes ausgefallenes Verkehrsmittel

nötig: Denn Rulantica befindet sich nicht im hohen Norden, sondern am

Rande des Schwarzwaldes in Rust, genauer gesagt im Europa-Park.

Eintauchen in eine

sagenumwobene Welt –

willkommen in Rulantica

Alle Illustrationen auf dieser Doppelseite: © Europa-Park

Vinterhal: Der mächtige Tempel aus Eis

Zahlreiche Bauernhoftiere

begeistern die jungen Besucher.

Bubba Sven – das Restaurant

des Hotels Krønasår

Badeparadies mit Schiffswracks

DORT –

Donnerstags in der Ortenau

Jeden Donnerstag bietet die Tourismusabteilung

des Landratsamtes eine

Vielzahl von Führungen, Konzerten oder

Weinproben für Besucher und Einheimische.

Einen ausführlichen Veranstaltungskalender

finden Sie auf www.ortenau-tourismus.de.

Unsere Veranstaltungstipps –

eine Auswahl der Redaktion:

Donnerstag, 25. Juli 2019, 17.30 Uhr

Flammenkuchen „satt“ essen

Veranstalter: Hasegallis Besenwirtschaft,

Ort: Engelberg 12, 77784 Oberharmersbach,

14,50€ (exkl. Getränke), Kinder bis 5 Jahre

frei, Kinder von 6-14 Jahren 1,00 € je Lebensalter,

Voranmeldung: bis zum Veranstaltungstag

um 12 Uhr unter Tel. 07837 871 oder

info@hasegallis-besenwirtschaft.de.

Genießen Sie frische Flammenkuchen in verschiedenen

Variationen, bis Sie satt sind.

Donnerstag, 15. August 2019, 19 Uhr

„So romantisch ist Straßburg am Abend“

Gästeführung zur Illumination in Straßburg

Veranstalter: Kehl Marketing GmbH

Ort: Tourist-Information Kehl, Voranmeldung

bis eine Woche vor der Veranstaltung,

Preis auf Anfrage. Ein Feierabendausflug

zu Geheimtipps in Straßburg mit einem

besonderen Highlight am Ende: Der Tonund

Lichtshow am Münster.

Von einer Ergänzung des Angebots zu sprechen

wäre wohl untertrieben, wenn es um

die neueste Attraktion des Europa-Park

geht: Vielmehr setzt Rulantica dem bestehenden

Park die Krone auf, wenn es am 28.

November diesen Jahres schließlich eröffnet

wird. Bei Rulantica handelt es sich um einen

Indoor-Wasserpark der besonderen Art

– auf 32.600 Quadratmetern ist eine Wasserwelt

geplant, die ihrer Schlusssilbe alle

Ehre macht: 25 Attraktionen in 9 Themenbereichen

erschaffen einen wahrhaftigen

Kosmos, der jeden Besucher aus der Realität

in ein nordisches Märchen katapultiert.

Spektakuläre Themenwelt

Schwimmen im Vildstrøm, Entspannen

im Frigg Tempel, Reiten auf der erstarrten

Schlange Svalgur oder einfach nur ein Getränk

in der Skog Lagune – es gibt keinen

Wunsch, den Rulantica offenlässt. Doch wer

all das erleben will, muss vorausplanen. Das

Kartenkontingent ist begrenzt und Tickets

können – mit Ausnahme von Restkarten bei

Verfügbarkeit – nur online gebucht werden.

Wie im Film: Das Hotel Krønasår

Die mystische Welt von Rulantica endet nicht

an der Ausgangspforte des Wasserparks: Mit

dem prachtvollen Hotel „Krønasår“ setzt

sich das Erlebnis auch bei der Übernachtung

fort. Dort fühlen sich die Gäste nicht wie in

einer Unterkunft, sondern viel mehr wie in

einem maritimen Naturkundemuseum: Alten

Reisekoffern nachempfundene Betten,

umgeben von historischen Instrumenten

und alten Büchern, erschaffen ein Szenario

wie in der Kapitänskajüte eines Segelschiffs.

Gemeinsam werden Rulantica und Krønasår

einen Eindruck hinterlassen, der bei den Besuchern

noch lange nachwirken und dem

aufstrebenden Tourismus in der Ortenauregion

Wind in den Segeln sein wird.

Schwimmen im Vildstrøm

Donnerstag, 19. September 2019, 18 Uhr

Eine „Kneippen“ Tour der anderen Art

Treffpunkt: Parkplatz „Aktiv-Park“,

Am Tretenbach, 77960 Seelbach

9,50€ pro Person (inkl. Imbiss),

Voranmeldung unter Tel. 07823 2283

Die Kneippsche Gesundheitslehre - lebendig

integriert in eine Wanderung durch die

spätsommerliche Landschaft.

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 18 Uhr

Leuchtender Weinberg

Veranstalter: Alde Gott Winzer Schwarzwald

e.G./ Winzerhof Lang, Ort: Kammersbrunn 5,

77880 Sasbach – Obersasbach, Eintritt frei,

keine Voranmeldung erforderlich.

Eine Kombination aus Lichtinstallationen

und Live-Musik verwandelt den Weinberg

in eine atemberaubende und außergewöhnliche

Kulisse für einen guten Tropfen.

46 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 47


Veranstaltungen

Veranstaltungen

Informationsveranstaltungen

für werdende

Eltern

Alle Termine der geburtshilflichen Kliniken

des Ortenau Klinikums 2019

ORTENAU KLINIKUM Achern-Oberkirch

Betriebsstelle Achern

Josef-Wurzler-Straße 7

77855 Achern

Tel. 07841 700-0

Fax 07841 700-1090

E-Mail: info.ao@ortenau-klinikum.de

Jeden 2. Montag im Monat,

19 Uhr (mit Ausnahmen)

12.08.2019

09.09.2019

14.10.2019

11.11.2019

09.12.2019

zusätzlich: regelmäßige Stillinfo-Abende

Treffpunkt:

Eingang Bildungszentrum für

Gesundheits- und Pflegeberufe,

Am Klinikum 2

ORTENAU KLINIKUM Achern-Oberkirch

Betriebsstelle Oberkirch

Franz-Schubert-Straße 15

77704 Oberkirch

Tel. 07802 801-0

Fax 07802 801-182

E-Mail: info.ao@ortenau-klinikum.de

Jeden 1. Sonntag im Monat,

10 Uhr

04.08.2019

01.09.2019

06.10.2019

Treffpunkt:

an der Pforte

03.11.2019

01.12.2019

ORTENAU KLINIKUM Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-0

Fax 0781 472-1002

E-Mail: info.og@ortenau-klinikum.de

Jeden 1. Mittwoch und 3. Montag

im Monat, 19 Uhr (mit Ausnahmen)

07.08.2019

19.08.2019

04.09.2019

16.09.2019

02.10.2019

21.10.2019

06.11.2019

18.11.2019

04.12.2019

16.12.2019

zusätzlich: Stillinfo-Abende jeden

2. Montag im Monat, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Hörsaal 1

NEU: Kurse zur geburtshilflichen

Vorbereitung und Nachsorge jetzt

auch an der Betriebsstelle Kehl!

ORTENAU KLINIKUM Lahr-Ettenheim

Betriebsstelle Lahr

Klostenstraße 19

77933 Lahr

Tel. 07821 93-0

Fax 07821 93-2050

E-Mail: info.le@ortenau-klinikum.de

Jeden 1. Donnerstag im Monat,

19.30 Uhr (mit Ausnahmen)

01.08.2019

05.09.2019

10.10.2019

07.11.2019

05.12.2019

Im Anschluss an den Vortrag wird

ein Kurzfilm über die Geburt gezeigt.

Bei Interesse können später die Entbindungsräume

(u. a. Geburtswanne)

besichtigt werden.

Treffpunkt:

Cafeteria, 2. UG

(rote Termine: Treffpunkt vor dem

Kreißsaal)

Lernen Sie unsere geburtshilflichen Kliniken

kennen – sie alle sind ganz auf Ihre individuellen

Bedürfnisse eingestellt und bieten

vielfältige Möglichkeiten für eine natürliche

Geburt in persönlicher Atmosphäre bei hoher

Sicherheit für Mutter und Kind.

Für Anmeldungen und weitere Informationen

über unsere verschiedenen Vorträge

sowie vielfältigen Kurs-Angebote für die

Zeit vor und nach der Geburt wenden Sie

sich bitte an die Kreißsäle an der jeweiligen

Betriebsstelle. Entsprechend individueller

Vereinbarung sind auch weitere Termine für

Kreißsaalführungen möglich – zusätzlich zu

den hier genannten.

Die Informationsveranstaltungen sind kostenfrei.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Sprechen Sie uns an,

wir freuen uns auf Sie!

Weitere Vortragsveranstaltungen und

Workshops rund um die Geburt sowie

Baby-Galerie im Internet unter

www.ortenau-babywelt.de

© Andriy Petrenko – Fotolia.com

© epics – Fotolia.com

© Kzenon – Fotolia.com

© Damian – Fotolia.com

48 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 49


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Höchste Behandlungsstandards erneut bestätigt:

Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe

am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim erhält

wiederholt Zertifizierung als Brustzentrum

Ein einziger Satz kann die Welt eines Menschen in ihren Grundfesten erschüttern.

So zum Beispiel, wenn Betroffene die Diagnose Brustkrebs erhalten. Ein Ausnahmezustand,

der durch die wichtigen Entscheidungen, die nun getroffen werden müssen, noch erschwert wird.

Wo findet sich die bestmögliche Therapie? Wie können die Therapiepläne der verschiedenen fachlichen

Einrichtungen koordiniert werden? Gibt es Unterstützung dabei, diesen Weg durchzustehen?

© serhiibobyk – Fotolia.com

Die Diagnose Mammakarzinom – so der

Fachbegriff für Brustkrebs – ist ein herber

Schicksalsschlag, der schnell eine komplexe

Behandlung erfordert. Die Zusammenarbeit

verschiedenster Fachrichtungen

nach höchsten medizinischen Standards ist

der Schlüssel zu einer guten Prognose und

nach diesem Credo behandelt zu werden

entsprechend elementar für die Betroffenen.

Als Wegweiser zu einer bestmöglichen

Behandlung fungieren die Zertifizierungen

der Deutschen Krebsgesellschaft.

Diese hat die Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe am Ortenau Klinikum in

Lahr gemeinsam mit der Uniklinik Freiburg

zum wiederholten Male erhalten und darf

sich nun weiterhin als zertifiziertes Brustzentrum

bezeichnen.

Komplexe Anforderungen gehen

der Auszeichnung voraus

„In allen Bereichen konnten wir erneut mit

guten Ergebnissen belegen, dass wir die

hohen Standards der Deutschen Krebsgesellschaft

voll erfüllen“, zeigen sich Muneer

Mansour, Chefarzt und ärztlicher Leiter des

Brustzentrums und Funktionsoberärztin

Dr. Sabine Dohnicht stolz über die erneute

Ausstellung von OnkoZert, die das

Spezialisten-Netzwerk des zertifizierten

Brustzentrums schon seit 2003 führt. Voraussetzung

für eine solche Zertifizierung

ist die Erfüllung umfangreicher Vorgaben

für verschiedene Bereiche, unter anderem

der interdisziplinären Zusammenarbeit,

der Fachpflege und der Nachsorge. Das

gewährleistet für die Betroffenen einerseits

eine gute Behandlungslogistik sowie

andererseits auch eine hohe Behandlungsqualität.

Gute Prognose für Behandlung

in Brustzentren

Diese interdisziplinäre Vernetzung zahlt

sich im Verlauf der Krankheit aus. „Betroffene,

die in zertifizierten Brustzentren

behandelt werden, weisen eine deutlich

bessere Prognose auf als solche, die in Einrichtungen

mit ähnlichem Schwerpunkt behandelt

wurden“, erläutert Chefarzt Mansour.

„Die Verknüpfung von modernsten

Diagnose-, Therapie- und Nachsorgemöglichkeiten

und Spezialisten unter einem

Dach ermöglichen schnelle medizinische

Reaktionen auf Befunde und Bedürfnisse

der Patienten.“

So wird den Betroffenen in einer ohnehin

aufreibenden Lebensphase die kräftezehrende

Suche nach den richtigen Spezialisten

und die Gewöhnung an ein jeweils

neues Umfeld in den verschiedenen Stadien

der Therapie erspart. Das Gütesiegel

der Deutschen Krebsgesellschaft weist den

Patientinnen stattdessen den Weg zu einer

behandelnden Einrichtung, der sie getrost

in allen Stadien des Krankheits- und Genesungsverlaufs

vertrauen können.

Muneer Mansour und Dr. Sabine Dohnicht mit dem

Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft.

Muneer Mansour

Ihre Fachklinik vor Ort

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,

Brustzentrum

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Betriebsstelle Lahr

Muneer Mansour

Klostenstraße 19

77933 Lahr

Telefon: 07821 93-2551

E-Mail: gyngebh.lah@ortenau-klinikum.de

50 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 51


Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Gesundheitsakademie Ortenau

Vorträge, Workshops und Veranstaltungen

des Ortenau Klinikums 2019

Die Gesundheitsakademie des Ortenau Klinikums bietet ein sehr breites Vortragsangebot, das über Gesundheitsthemen,

über Krankheitsbilder, deren Diagnose, Behandlung und auch Prävention informiert. Im Sinne des sogenannten Patient-Empowerment

wollen wir damit einen Beitrag leisten zur Förderung der individuellen Gesundheitskompetenz von Betroffenen, deren Angehörigen

und Interessierten. Als Partner eng mit eingebunden sind die Volkshochschulen in der Ortenau, die Fördervereine des Ortenau Klinikums

sowie regionale Selbsthilfegruppen. Besonders wertvoll ist, dass die Bürgermeister der Städte und Gemeinden, in denen wir die

Vorträge anbieten, unsere Gesundheitsakademie Ortenau als Schirmherren unterstützen und auch Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

Im Jahr 2018 besuchten rund 5.500 jüngere und ältere Menschen unsere Vorträge. Zudem konnten unsere Ärzte rund 1.000 Schüler

in der Reanimation schulen, die wir im Rahmen der Aktion „Schüler retten Leben“ unserer Schüler-Gesundheitsakademie anbieten.

Fragen und Anregungen richten Sie bitte an: oeffentlichkeitsarbeit@ortenau-klinikum.de

Informationen über unsere Fördervereine finden Sie hier: www.fördervereine-ortenau-klinikum.de

September

Do, 12. September 2019, 19 Uhr

MediClin Staufenburg Klinik,

Burgunderstr. 24, Durbach

Qi-Gong

Mindestteilnehmerzahl: 6, maximal 12

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3577

Andreas Feininger, Physiotherapeut,

MediClin Staufenburg Klinik, Durbach

Di, 17. September 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Herz außer Takt –

Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung

Dr. Robert Pölsler, Oberarzt der Medizinischen

Klinik, Leiter der Rhythmologie,

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Mi, 18. September 2019, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Mach mal eine Pause und komm zur Ruhe

Nicole Späth, Entspannungstrainerin,

Achtsamkeitstrainerin für Meditation

Do, 19. September 2019, 18 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Diagnose Krebs – was muss ich jetzt wissen?

Onkologisches Zentrum Ortenau in Kooperation

mit dem Ambulanten Therapiezentrum für

Hämatologie und Onkologie, Offenburg und

der Mediclin Staufenburg Klinik, Durbach

Do, 19. September 2019, 19 Uhr

Mediathek Oberkirch

Durchfall – wie ernst kann er sein?

Corina-Maria Dopcea, Oberärztin der Medizinischen

Klinik, Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

Di, 24. September 2019, 18.30–20 Uhr

Bürgerhaus Ringsheim

Wege der Achtsamkeit –

Formen der Meditation kennenlernen

Dieter W. Schleier, Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation

Ortenau Klinikum, Mediator

und NLP-Coach sowie Kontemplationslehrer

Via Integralis

Do, 26. September 2019, 18 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Themenabend Prostatakrebs

Oktober

Diagnose Krebs – was muss ich jetzt wissen?

Onkologisches Zentrum Ortenau,

Ortenau Klinikum in Lahr

Den Veranstaltungstermin sowie den

Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte

der Internetseite www.lebenkrebsleben.de

oder zeitnah Ihrer Tageszeitung

Mi, 2. Oktober 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Kapelle

Gedenkgottesdienst Brustkrebs:

Aktion Lucia – Behutsam will ich dir begegnen

Ökumenische Klinikseelsorge, Ortenau Klinikum

Offenburg-Kehl in Zusammenarbeit mit der

Selbsthilfegruppe „Frauen mit Krebs“

Di, 8. Oktober 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Allergien bei Kindern

Dr. Thomas Reinhardt, Oberarzt der Kinderheilkunde

und Jugendmedizin, Ortenau Klinikum

Offenburg-Kehl

Aktuelle Informationen

zu den Veranstaltungen:

www.ortenau-gesundheitswelt.de

Mi, 9. Oktober 2019, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Geleitete Zen-Meditation

Dieter W. Schleier, M.A., Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation

Ortenau Klinikum, Mediator

und NLP-Coach, Anleiter Zen-Meditation,

Schüler von Benediktinerpater und Zen-Meister

Willigis Jäger, Kontemplationslehrer Via Integralis

Do, 10. Oktober 2019, 15.30–16.15 Uhr

MediClin Staufenburg Klinik,

Burgunderstr. 24, Durbach, Schwimmhalle

Mindestteilnehmerzahl: 6 maximal 18

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3577

Aquafitness nach Brustkrebs

Angela Hildenbrand, Physiotherapeutin,

MediClin Staufenburg Klinik, Durbach

Do, 10. Oktober 2019, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Josefssaal

Schlafstörungen:

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Dr. Helmut Debes, Leiter des Zentrums für

Schlafmedizin, Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Susanne Müller, Dipl. Psychologin am Zentrum

für Schlafmedizin, Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Di, 15. Oktober 2019, 18.30-20 Uhr

Bürgerhaus Ringsheim

Wege der Achtsamkeit –

Formen der Meditation kennenlernen

Dieter W. Schleier, Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation

Ortenau Klinikum, Mediator

und NLP-Coach sowie Kontemplationslehrer

Via Integralis

4. Acherner Patiententag –

Diagnose Krebs: Aktuelles

zu Vorsorge und Behandlung

Den Veranstaltungstermin entnehmen Sie bitte der Internetseite

www.lebenkrebsleben.de oder zeitnah der Presse.

Veranstalter: Onkologisches Zentrum Ortenau;

Ortenau Klinikum in Achern; Förderverein Ortenau Klinikum Achern;

Ambulantes Therapiezentrum Hämatologie/Onkologie Offenburg/Achern

Di, 15. Oktober 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Kehl, Cafeteria

Schadet die Sonne unseren Augen?

Priv.-Doz. Dr. Konrad Hille, Chefarzt der Augenklinik,

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Do, 17. Oktober 2019, 19 Uhr

Mediathek Oberkirch

Endoprothetik des Hüft- und des Kniegelenkes

Dr. med. Klaus Wieselhuber, Chefarzt der Unfallchirurgie

und Endoprothetik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Do, 24. Oktober 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Josefssaal

Themenabend Brustkrebs: Möglichkeiten

und Grenzen von Alternativtherapien

Prof. Dr. Karsten Münstedt, Chefarzt der Frauenklinik,

Ärztlicher Leiter des Brustzentrums und

des Gynäkologischen Krebszentrums, Ortenau

Klinikum Offenburg-Kehl

Fr, 25. Oktober 2019, 14–15.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Radiothek

Workshop: DKMS LIFE-Kosmetikseminar

für krebskranke Frauen

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3577

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für

Brustkrebspatientinnen (Breast Care Nurse),

Brustzentrum, Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Fr, 25. Oktober 2019, 16–17.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Radiothek

Workshop: Brustkrebs früh erkennen

durch Selbstuntersuchung

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3577

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für

Brustkrebspatientinnen (Breast Care Nurse),

Brustzentrum, Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

November

Di, 12. November 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

COPD

Dr. Wolfgang Lipp, Leitender Oberarzt der Kardiologie,

Pneumologie, Angiologie, Intensivmedizin,

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Ende Oktober/

Anfang November

Festsaal der Illenau,

llenauer Allee 75, Achern

LebenKrebsLeben

Onkologisches Zentrum Ortenau

Mi, 13. November 2019, 19.30 Uhr

Bürgersaal Achern

Plötzlicher Herztod –

wie kann ich mich schützen?

Dr. med. Christian Reimling, Oberarzt

der Medizinischen Klinik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Do, 14. November 2019, 19.30 Uhr

Rathaussaal Ringsheim

Der graue und der grüne Star

Priv.-Doz. Dr. Konrad Hille, Chefarzt der Augenklinik,

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Do, 17. Oktober 2019, 19 Uhr

Mediathek Oberkirch

Endoprothetik des Hüft- und des Kniegelenkes

Dr. med. Klaus Wieselhuber, Chefarzt der Unfallchirurgie

und Endoprothetik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Di, 19. November 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Kehl, Cafeteria

Krebsrisiko Lebensstil?

Wie kann man sich schützen?

Dr. Wolfgang Heller, Oberarzt der Inneren

Medizin, Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Mi, 20. November 2019, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Jian Kang Dao – Achtsamkeit in der Bewegung

Dr. Johannes Sauter, Facharzt für Psychosomatische

Medizin und Psychotherapie, Fachklinik

für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim,

Tai Chi-Lehrer (nach DDQT – Deutscher Dachverband

für Qi Gong und Tai Chi)

Do, 21. November 2019, 19 Uhr

Mediathek Oberkirch

Erkrankungen bei der Frau –

Möglichkeiten der modernen Gynäkologie

Felix Liber, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Do, 21. November 2019, 19.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Hörsaal

Notfälle im Säuglingsalter

Dr. Oliver Augenstein, Facharzt in der Kinderklinik,

Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Do, 21. November 2019, 19.30 Uhr

Altes Rathaus Rust

Plötzlicher Herztod

Dr. Robert Pölsler, Oberarzt der Medizinischen

Klinik, Leiter der Rhythmologie, Ortenau Klinikum

Lahr-Ettenheim

Do, 28. November 2019, 18 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Josefssaal

Diagnose Krebs – was muss ich jetzt wissen?

Onkologisches Zentrum Ortenau in Kooperation

mit dem Ambulanten Therapiezentrum für

Hämatologie und Onkologie, Offenburg und

der Mediclin Staufenburg Klinik, Durbach

Dezember

Di, 10. Dezember 2019, 18.30–20 Uhr

Bürgerhaus Ringsheim

Wege der Achtsamkeit –

Formen der Meditation kennenlernen

Dieter W. Schleier, Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation

Ortenau Klinikum, Mediator

und NLP-Coach sowie Kontemplationslehrer

Via Integralis

Di, 10. Dezember 2019, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Operative Therapie der Adipositas

Dr. Bernhard Hügel, Chefarzt der Allgemein-,

Viszeral- und Gefäßchirurgie, Leiter des Adipositas-

Zentrums, Ortenau Klinikum Offenburg-Kehl

Mi, 18. Dezember 2019, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Geleitete Meditation:

„STILLE NACHT – ein Weg in uns“.

Dr. med. Gabriele Geiger-Stappel, Ärztin für psychosomatische

Medizin und Psychotherapie in Freiburg,

Kontemplationslehrerin via integralis, Zenassistenzlehrerin

bei Anna Gamma Roshi, Luzern, Achtsamkeitslehrerin

(mbsr).

Do, 19. Dezember 2019, 19 Uhr

Bürgersaal Achern

Diabetes – Spätkomplikationen vermeiden

Alcides Rojas, Funktionsoberarzt der Medizinischen

Klinik, Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

52 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 53


DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

FOCUS–GESUNDHEIT

03 | 2019

Unsere stationären Häuser

und Fachabteilungen

Wir sind für Sie da – auch in Notfällen

Fachkliniken

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. Andreas Riemer

Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. Michael Neuburger

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Felix Liber

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Belegärzte: Dr. Wolf Schrader,

Dr. Robert Wittenzellner

Medizinische Klinik

Dr. Rüdiger Feik

ORTENAU KLINIKUM Achern-Oberkirch

Betriebsstelle Achern

Josef-Wurzler-Straße 7

77855 Achern

Telefon: 07841 700-0

Fax: 07841 700-1090

E-Mail: verwaltung.ao@ortenau-klinikum.de

Unfallchirurgie und Endoprothetik

Dr. Klaus Wieselhuber

Wirbelsäulenchirurgie

Dr. Rainer Klavora, Dr. Bilal Boyaci

Notfälle

Notaufnahme

24 Stunden täglich

Tel. 07841 700-2220, werktags 8–16 Uhr

Tel. 07841 700-0, ab 16 Uhr

und an Wochenenden/Feiertagen

Kreißsaal

Tel. 07841 700-2170

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

am Ortenau Klinikum in Achern

Josef-Wurzler-Str. 7, 77855 Achern

Sa, So und an Feiertagen 9–13 Uhr und 16–20 Uhr

Fachkliniken

Klinik für Anästhesiologie und operative

Intensivmedizin

Prof. Dr. Georg Mols

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Muneer Mansour

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde,

spezielle Kopf-Hals-Chirurgie und plastische

Operationen

Dr. Olaf Ebeling

Sektion Hämatologie und Onkologie

Fachklinikleitung: Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen

Sektionsleitung Lahr: Dr. Oliver Schmah

Klinik für Neurologie und Neurogeriatrie

Priv.-Doz. Dr. Christian Blahak

Klinik für Psychosomatische

Medizin und Psychotherapie

Kommissarische Sektionsleitung

für die medizinische Leitung:

Tanja Wiercioch

Klinik für Unfall-, Orthopädische

und Wirbelsäulenchirurgie

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Klinik für Viszeral-, Gefäß- und

Thoraxchirurgie, Urologie, Angiologie

Dr. Werner Lindemann

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

WIRBEL-

SÄULEN-

CHIRURGIE

ORTENAU KLINIKUM Lahr-Ettenheim

Betriebsstelle Lahr

Klostenstraße 19

77933 Lahr

Telefon: 07821 93-0

Fax: 07821 93-2050

E-Mail: info.le@ortenau-klinikum.de

Medizinische Klinik – Gastroenterologie,

Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie

Prof. Dr. Leonhard Mohr

Medizinische Klinik – Kardiologie,

Pneumologie, Intensivmedizin,

Herzinfarktzentrum, Chest Pain Unit

Prof. Dr. Manfred Mauser

Neurochirurgie

Dr. Christian Smely

Institut für Pathologie

Prof. Dr. Lothar Tietze

Institut für Radiologie

Prof. Dr. Harald Brodoefel

Zentren

Brustzentrum Lahr

Muneer Mansour, Dr. Sabine Dohnicht

Endoprothetikzentrum Lahr

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Gefäßzentrum Lahr

Dr. Werner Lindemann

Herzinfarktzentrum Lahr

Prof. Dr. Manfred Mauser

Onkologisches Zentrum Ortenau

Zentrumsleitung: Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen

Koordination Betriebsstelle Lahr: Dr. Oliver Schmah

Pankreaskarzinomzentrum Lahr

Dr. Werner Lindemann

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

Regionaler Schlaganfallschwerpunkt Lahr

Priv.-Doz. Dr. Christian Blahak

Regionales Traumazentrum Lahr

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Viszeralonkologisches Zentrum

Ortenau (VZO)

Zentrumsleitung Betriebsstelle Lahr:

Dr. Werner Lindemann

Notfälle

Notaufnahme

24 Stunden täglich

Telefon: 07821 93-0

Kreißsaal

Telefon: 07821 93-2558

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

am Ortenau Klinikum in Lahr

Klostenstraße 19, 77933 Lahr

Sa, So und an Feiertagen 9–21 Uhr

ORTENAU KLINIKUM Achern-Oberkirch

Betriebsstelle Oberkirch

Franz-Schubert-Straße 15

77704 Oberkirch

Telefon: 07802 801-0

Fax: 07802 801-182

E-Mail: verwaltung.ao@ortenau-klinikum.de

ORTENAU KLINIKUM Lahr-Ettenheim

Betriebsstelle Ettenheim

Robert-Koch-Straße 15

77955 Ettenheim

Telefon: 07822 430-0

Fax: 07822 430-473

E-Mail: info.le@ortenau-klinikum.de

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

Fachkliniken

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. Andreas Riemer

Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. Michael Neuburger

Arthroskopische Chirurgie

Dr. Helmut Renner

Geburtshilfe

Belegärzte: Dr. Stephen Müller, Michael Schulze

Innere Medizin und Palliativmedizin

Dr. Rüdiger Feik

Unfallchirurgie, Orthopädie

und Endoprothetik

Dr. Klaus Wieselhuber

Notfälle

Notaufnahme

Internistisch: 24 Stunden täglich

Chirurgisch: Mo–Fr 8–16 Uhr

(ab 16 Uhr und an Wochenenden/Feiertagen:

Zentr. Notaufnahme Achern)

Kreißsaal

Telefon: 07802 801-165

Fachkliniken

Allgemein- und Minimal-invasive Chirurgie

Dr. Werner Lindemann, Dr. Vera Zängle

Klinik für Anästhesiologie und operative

Intensivmedizin

Prof. Dr. Georg Mols

Medizinische Klinik

Dr. Theo Vetter

Klinik für Schmerztherapie,

Schmerzambulanz, Regionales Schmerzzentrum

Ortenau (Schmerzkonzeption

Land Baden-Württemberg)

Dr. Ingo Schilk

Unfall- und Orthopädische Chirurgie

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Sektion Kniechirurgie: Thomas Hensle

Sektion Fußchirurgie: Dr. Charlotte Hase

TOP

M E D I ZI N E R

2019

FUSS-

CHIRURGIE

Zentren

Regionales Schmerzzentrum Ortenau

Dr. Ingo Schilk

Notfälle

Notaufnahme

24 Stunden täglich

Telefon: 07822 430-0

54 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 55


DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

FOCUS–GESUNDHEIT

04 | 2018

FOCUS–ARZTSUCHE.DE

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

ORTENAU KLINIKUM Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg Ebertplatz

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-0

Fax: 0781 472-1002

E-Mail: info.og@.ortenau-klinikum.de

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

ORTENAU KLINIKUM Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Kehl

Kanzmattstraße 2

77694 Kehl

Telefon: 07851 873-0

Fax: 0781 472-1002

E-Mail: info.og@ortenau-klinikum.de

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

Fachkliniken

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. Bernhard Hügel, Prof. Dr. Uwe Pohlen

Anästhesiologie und Intensivmedizin

Dr. Friedrich Afflerbach,

Prof. Dr. Wolfram Engelhardt

Frauenklinik

Dr. Andreas Brandt, Prof. Dr. Karsten Münstedt

Gastroenterologie, Hepatologie

Prof. Dr. Wolf-Bernhard Offensperger

Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr. Stefan Stuhrmann

Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie

Belegarzt: Dr. Dr. Jens Kuschnierz

Neurologie, Schlaganfalleinheit

Priv.-Doz. Dr. Vincent Ries

Nieren- und Hochdruckkrankheiten,

Diabetologie

Dr. Martin Hornberger

Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive

Chirurgie

Dr. Tilman Schottler

Radiologisches Institut

Prof. Dr. Jörg Laubenberger

Thoraxchirurgie

Dr. Lothar Latzke

Unfall-, Hand- und

Wiederherstellende Chirurgie

Dr. Eike Mrosek

Urologie und Kinderurologie

Dr. Reinhard Groh,

Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon

Fachkliniken

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

LABOR-

MEDIZINER

PROSTATA-

KREBS

Augenklinik

Priv.-Doz. Prof. h.c. (Twer) Dr. Konrad Hille

Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen

Kardiologie, Pneumologie, Intensivmedizin

Priv.-Doz. Dr. Siegfried Wieshammer

Psychosomatische Medizin

und Psychotherapie

Kommissarische Sektionsleitung für die

medizinische Leitung: Henriette von Uckro

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

ALZHEIMER

TOP

M E D I ZI N E R

2018

PROSTATA

Zentrallabor

Dr. Christian Göpfert

Zentren

Adipositaszentrum

Dr. Bernhard Hügel

Brustzentrum Offenburg

Prof. Dr. Karsten Münstedt

Darmzentrum Ortenau

Prof. Dr. Uwe Pohlen

Gynäkologisches Krebszentrum

Offenburg

Prof. Dr. Karsten Münstedt

Hernienzentrum Offenburg

Dr. Bernhard Hügel, Prof. Dr. Uwe Pohlen

Kompetenzzentrum für minimalinvasive

Chirurgie Offenburg

Dr. Bernhard Hügel, Prof. Dr. Uwe Pohlen

Mutter-Kind-Zentrum/

Perinatalzentrum Level 1 Offenburg

Dr. Andreas Brandt

Pneumologisch-Thoraxchirurgisches

Zentrum

Priv.-Doz. Dr. Siegfried Wieshammer,

Dr. Lothar Latzke

Prostatakarzinomzentrum Offenburg

Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon

Regionaler Schlaganfallschwerpunkt

Offenburg

Priv.-Doz. Dr. Vincent Ries

Shuntzentrum Offenburg

Dr. Eckehard Mündlein

ORTENAU KLINIKUM Offenburg-Kehl

Betriebsstelle Offenburg St. Josefsklinik

Weingartenstraße 70

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-0

Fax: 0781 472-1002

E-Mail: info.og@ortenau-klinikum.de

Radio-Onkologie

Prof. Dr. Felix Momm

Zentren

Zentrum für Altersmedizin

Dr. Harald Mann

EMPFEHLUNG

2018

ORTENAUKREIS

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

DARMKREBS

Onkologisches Zentrum Ortenau

Zentrumsleitung: Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen

Koordination Betriebsstelle Offenburg:

Dr. Dirk Messerschmidt

Viszeralonkologisches Zentrum

Ortenau (VZO)

Zentrumsleitung Betriebsstelle Offenburg:Prof.

Dr. Uwe Pohlen

Überregionales Traumazentrum Offenburg

Dr. Eike Mrosek

Notfälle

Notaufnahme

24 Stunden täglich

Telefon: 0781 472-6600

Kreißsaal

Schwangere bis SSW 22+6

Tel. 0781 472-6600

Schwangere ab SSW 23+0

Telefon: 0781 472-3521

Shuntzentrum Offenburg Ebertplatz

24-Stunden Bereitschaftsdienst

Telefon: 0781 31082

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst am

Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz

Ebertplatz 12, 77654 Offenburg

für Erwachsene: Mo, Di, Do 19–22 Uhr,

Mi und Fr von 16–22 Uhr,

Sa, So und an Feiertagen von 8–22 Uhr

für Kinder: Mo–Fr 19–22 Uhr,

Sa, So und an Feiertagen 9–21 Uhr

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

Pneumologisch-Thoraxchirurgisches Zentrum

Priv.-Doz. Dr. Siegfried Wieshammer,

Dr. Lothar Latzke

Zentrum für Schlafmedizin Offenburg

Dr. Helmut Debes, Priv.-Doz. Dr. Vincent Ries

Notfälle

Notfälle wenden sich bitte direkt an

die Notaufnahme an der Betriebsstelle

Offenburg Ebertplatz

24 Stunden täglich

Telefon: 0781 472-6600

Fachkliniken

Anästhesie

Dr. Rolf Ermerling

Innere Medizin

Dr. Stefan Hambrecht

Orthopädie, Spezielle Orthopädische

Chirurgie, Orthopädische Rheumatologie

Dr. Bruno Schweigert

Fachkliniken

Anästhesie

Dr. Friedrich Afflerbach, Dr. Björn Rohr,

Dr. Frank Steiner

Chirurgie

Dr. Volker Ansorge, Dr. Oliver Datz

Innere Medizin

Dr. Roland Dobrindt, Dr. Bruno Maria Kaufmann

Zentren

Endoprothetikzentrum

der Maximalversorgung

Dr. Bruno Schweigert

ORTENAU KLINIKUM Wolfach

Oberwolfacher Straße 10

77709 Wolfach

Tel. 07834 970-0

Fax 07834 970-499

E-Mail: info.wol@ortenau-klinikum.de

Notfälle

Notaufnahme

Telefon: 07834 970-0

Die Notaufnahmen am Ortenau Klinikum sind medizinische

Einrichtungen für Notfälle, wenn Leib und Leben in Gefahr sind.

Beispiele für Notfälle

• starke Atemnot

• stark blutende Wunden

• Verdacht auf Schlaganfall

• Komplikationen in der

Schwangerschaft

Rettungsdienst

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

am Ortenau Klinikum Wolfach

Oberwolfacher Straße 10, 77709 Wolfach

Sa, So und an Feiertagen 9–13 Uhr und 17–20 Uhr

Notaufnahmen am Ortenau Klinikum

• Bewusstlosigkeit

• Herzbeschwerden

• Lähmungserscheinungen

• Vergiftungen

• akute Schmerzzustände

Für schwere und zeitkritische Notfälle steht Ihnen die

Rettungsdienstleitstelle zur Verfügung. Bei Notfällen

alarmieren Sie bitte den Rettungsdienst über die Integrierte

eitstelle Ortenau, die Sie über Tel. 112 erreichen.

Notfälle

Notaufnahme

24 Stunden täglich

Telefon: 07851 873-6680

In allen anderen Fällen

und Kreisärzteschaft Ortenau

informieren!

... wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Facharzt

und stellen sich dort in der Praxis vor. Außerhalb der

Praxis-Öffnungszeiten wählen Sie bitte die Nummer

des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes, Telefon: 116 117.

Hier erfahren Sie, wo Sie Hilfe bekommen.

Die Notfallpraxen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes

(der Kassenärztlichen Vereinigung KVBW) finden Sie

auch am Ortenau Klinikum in Achern, Lahr, Offenburg

und Wolfach. Patienten können ohne vorherige Anmeldung

zu den angegebenen Öffnungszeiten direkt in

die Notfallpraxen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes

kommen.

56 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 57


© Architekturbüro Ringwald III, Biberach

Ratgeber Pflege

Klinikseelsorge

Wenn aus einer Idee Realität wird:

Das Nachbarschaftshaus „Alter Sportplatz“

in Biberach

Kinder spielen auf der Wiese, daneben

plaudern Senioren in gemütlicher Runde

auf Bänken. Im Hintergrund schmiegen

sich freundliche Mehrfamilienhäuser in die

Landschaft. Was wie ein Ausflug von Großeltern

und ihren Enkeln zum Sportplatz

aussieht, ist das Konzept, das hinter dem

Begriff des „Quartiersgedanken“ steht.

Unter diesem Leitgedanken wird im Juli

das Nachbarschaftshaus „Alter Sportplatz“

in Biberach eröffnet: Dahinter verbirgt

sich ein Mehrgenerationen-Areal mit Tagespflegeeinrichtung,

ambulant betreuter

Wohngemeinschaft und betreuter Seniorenwohnanlage.

Auch ein Kindergarten

und ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen

entstehen dort.

Vielfältige Expertise unter einem Dach

Im durchdacht aufgebauten Nachbarschaftshaus

befinden sich sieben rollstuhlgerechte

und nach neuesten Standards

ausgestattete Seniorenwohnungen mit je

einem Tiefgaragenstellplatz. Das Erdgeschoss

beherbergt eine Tagespflegeeinrichtung

mit Platz für 18 Senioren, die den

Tag nicht mehr alleine verbringen können

oder wollen. Die Tagesgäste werden zur

größtmöglichen Entlastung der pflegenden

Angehörigen von einem Fahrdienst zuhause

abgeholt und wieder zurückgebracht.

Abgerundet wird dieses Konzept durch den

gemeinnützigen Verein „Hilfe von Haus

zu Haus e.V.“, der ebenfalls seinen Sitz

im Parterre hat. Der Verein sieht sich als

Ergänzung zu ambulanten Pflegediensten

und unterstützt ältere Menschen bei Aufgaben

in ihrer eigenen Wohnung mit dem

Ziel, die Lebensqualität von Senioren langfristig

zu erhalten. Ihre Arbeit wird auch

im Nachbarschaftshaus bedeutend Einfluss

nehmen.

Wie in der eigenen Wohnung – die

ambulant betreute Wohngemeinschaft

Im ersten Obergeschoss des Nachbarschaftshauses

„Alter Sportplatz“ ist eine

Innovation angesiedelt: die ambulant betreute

Wohngemeinschaft mit acht Einzelzimmern.

Deren Angebot richtet sich

an Menschen, die selbstbestimmt und in

Eigenverantwortung wohnen möchten und

keine dauerhaften Hilfestellungen benötigen.

Der Alltag bietet hier viele Freiräume

und unterscheidet sich kaum vom bisherigen

Wohnen. Das spiegelt sich auch in

der Gestaltung der Räumlichkeiten wider:

Die Zimmer der Bewohner sind als private

Wohn- und Rückzugsräume angelegt. Sie

verfügen über ein eigenes barrierefreies

Bad mit Dusche und WC und können gänzlich

nach dem Geschmack der Bewohner

eingerichtet werden. Wer Lust auf Gesellschaft

hat, findet in den gemeinschaftlich

genutzten Räumen im Ess- und Wohnbereich

Gleichgesinnte für Freizeitaktivitäten,

Gespräche und gemeinsame Hausarbeit.

In Kombination mit dem geplanten Kindergarten

und dem Mehrfamilienhaus entsteht

so eine generationenübergreifende

Institution, von der Jung und Alt gleichermaßen

profitieren werden und die das Zusammenleben

in der Gemeinde nachhaltig

positiv verändern wird.

Marco Porta

Ihr Pflege- und Betreuungsheim vor Ort

Pflege- und Betreuungsheim

Ortenau Klinikum

Marco Porta

Fußbach 5

77723 Gengenbach

Telefon: 07803 805-0

E-Mail: info.pb@ortenau-klinikum.de

© Robert Kneschke – fotolia.com

Pflege und Betreuung

für die Menschen in der Region

Sich zuhause fühlen

Pflegeheim am Nollen

Träger: Spitalfonds Gengenbach

Betriebsstelle Gengenbach

Nollenstraße 11a

77723 Gengenbach

Telefon: 07803 89-8541

Fax: 07803 89-8552

E-Mail: info@pflegeheim-am-nollen.de

www.pflegeheim-am-nollen.de

Das Pflegeheim am Nollen ist eine Einrichtung

für Voll-, Kurzzeit- und Tagespflege

für circa 50 ältere und pflegebedürftige

Menschen. Angenommen

und geborgen sein sowie aktive Pflege

erfahren – darauf dürfen die Menschen

vertrauen, die in unserem Pflegeheim

im Herzen der Stadt Gengenbach wohnen.

Bis zum Altstadtkern sind es nur

wenige Meter, das ermöglicht älteren

Menschen, weiter am öffentlichen Leben

teilzunehmen.

Pflege- und Betreuungsheim

Ortenau Klinikum

Betriebsstelle Gengenbach-Fußbach

Fußbach 5

77723 Gengenbach

Telefon: 07803 805-0

Fax: 07803 805-150

E-Mail: info.pb@ortenau-klinikum.de

www.pflege-betreuung-ortenau.de

In unserem Pflege- und Betreuungsheim

in Gengenbach-Fußbach bieten

wir für über 300 sowohl ältere und

pflegebedürftige als auch geistig behinderte,

psychisch kranke und alkoholkranke

Menschen ein pflegerisches

kompetentes und menschlich liebevolles

Zuhause an. Wir heißen sie gerne

auf Dauer willkommen, betreuen sie

aber genauso gerne als Kurzzeitpflegeoder

Tagespflegegast. Die dorfähnliche

Gemeinschaft unseres Heimes ermöglicht

seinen Bewohnern ein lebendiges

Zusammenleben inmitten einer reizvollen

Landschaft mit guten Verkehrsverbindungen

nach Gengenbach und

Offenburg, ins Rheintal sowie in den

Schwarzwald.

In Zell a. H. haben wir ein Haus mit drei

kleinen Wohngruppen, auf denen wir

uns auf die Betreuung von Menschen

mit einer schweren Demenz spezialisiert

haben.

Das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau

Klinikum, das Pflegeheim am Nollen und

die ökumenische Sozialstation St. Martin

sind Träger des Gengenbacher Pflegenetzwerks

e.V.. Es unterstützt kranke, alte und

behinderte Menschen in den Bereichen

Pflege, Betreuung und Haushalt und steht

Hilfesuchenden jederzeit mit Rat und Tat

zur Seite. Das Gengenbacher Pflegenetzwerk

hat ein gemeinsames Service-Telefon

eingerichtet – hier finden Interessierte und

Betroffene immer einen kompetenten Ansprechpartner.

Service-Telefon 07803 9214848

Leistungen des Gengenbacher

Pflegenetzwerks e. V.

Tagesbetreuung im

Charlotte-Vorbeck-Haus

(neben der Stadtkirche Gengenbach)

Internetcafé für Senioren im Treff des

Charlotte-Vorbeck-Hauses

Essen auf Rädern

Ambulante und stationäre Betreuung

altersgebrechlicher, psychisch kranker

und geistig verwirrter Menschen

Behandlung nach ärztlicher Verordnung

Eingliederungshilfe für seelisch, geistig

und körperlich behinderte Menschen

Außenwohngruppen

Betreutes Wohnen für erwachsene

behinderte Menschen

Hausnotruf

Hauswirtschaftliche Versorgung

58 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 59


FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

FOCUS–GESUNDHEIT

04 | 2019

Exzellente Medizin für Ihre

Gesundheitsversorgung

Für Sie die beste Therapie

Notfall

Gemeinsam mit Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten

sorgt das Ortenau Klinikum für die Gesundheitsversorgung

der Menschen in der Region.

Jährlich werden im Ortenau Klinikum rund 79.000 Patienten

stationär behandelt. Jedes Jahr erblicken mehr als 4.000 Babys

in den Ortenauer Kreißsälen das Licht der Welt. Mit seinen rund

5.400 Mitarbeitern an acht stationären Häusern zählt das Ortenau

Klinikum deutschlandweit zu den 100 größten Arbeitgebern in

der Gesundheitsbranche. Träger ist der Ortenaukreis.

Medizinische Zentren

In unseren zertifizierten Zentren bündeln hochqualifizierte Mediziner

und Pfleger ihre Erfahrungen für Sie. Einige dieser Zentren haben wegen

ihrer hohen medizinischen Expertise einen überregionalen Ruf.

Adipositas-Zentrum Offenburg

Zentrum für Altersmedizin Offenburg

Brustzentrum Lahr/Offenburg

Darmzentrum Offenburg

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung Kehl

Endoprothetikzentrum Lahr

Gefäßzentrum Lahr

Geriatrischer Schwerpunkt Offenburg

Gynäkologisches Krebszentrum Offenburg

Hernienzentrum Offenburg

Herzinfarktzentrum Lahr

Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie Offenburg

Mutter-Kind-Zentrum/Perinatalzentrum Level 1 Offenburg

Onkologisches Zentrum Ortenau Offenburg/Lahr

Pankreaskarzinomzentrum Lahr

Pneumologisch-Thoraxchirurgisches Zentrum Offenburg

Prostatakarzinomzentrum Offenburg

Shuntzentrum Offenburg

Zentrum für Schlafmedizin Offenburg

Regionaler Schlaganfallschwerpunkt Lahr/Offenburg

Regionales Schmerzzentrum Ortenau Ettenheim

Regionales Traumazentrum Lahr

Traumazentrum Offenburg

Viszeralonkologisches Zentrum Ortenau (VZO) Lahr/Offenburg

Wenn Sie den Rettungsdienst benötigen

Für schwere und zeitkritische Notfälle steht Ihnen

die Rettungsdienstleitstelle zur Verfügung. Bei Notfällen,

wie zum Beispiel Ohnmacht, Verdacht auf Herzinfarkt

oder Schlaganfall, akuten Blutungen und Vergiftungen,

alarmieren Sie bitten den Rettungsdienst über die

Integrierte Leitstelle Ortenau, die Sie telefonisch

über 112 erreichen.

Die Notaufnahmen des Ortenau Klinikums

finden Sie auf den Seiten 46–50 in diesem Heft.

Bei der Meldung eines Notfalls sollten Sie

unbedingt folgende fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Patienten oder Verletzte?

Welche Probleme oder Verletzungen?

Warten auf Rückfragen

Bei Vergiftungsunfällen sollten Sie unverzüglich

Kontakt mit dem Giftnotruf Tel. 0761 19240

des Universitätsklinikums Freiburg aufnehmen.

In weniger kritischen Fällen

...wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder an den

Ärztlichen Bereitschaftsdienst:

Allgemeinärztlicher Dienst: Tel. 116117

Augenärztlicher Dienst: Tel. 01806 078100*

Kinderärztlicher Dienst: Tel. 01806 078111*

Kindernotfallambulanz Offenburg Ebertplatz**: Tel. 0781 472-0

* pro Anruf 20 Cent aus dem deutschen Festnetz, max. 60 Cent aus Mobilfunknetzen

** Die Kindernotfallambulanz der Kinderklinik des Ortenau Klinikums Offenburg

ist außerhalb der KVBW-Notfallsprechzeiten zuständig.

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

Ortenau Klinikum

Offenburg

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

Ortenau Klinikum

Lahr-Ettenheim

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2019

PROSTATA-

KREBS

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

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N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

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TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

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ALZHEIMER

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FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

TOP

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K R AN K E N H AU S

2019

DARMKREBS

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

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FOCUS–GESUNDHEIT

08 | 2018

TOP

M E D I ZI N E R

2019

PROSTATA

TOP

M E D I ZI N E R

2019

WIRBEL-

SÄULEN-

CHIRURGIE

FUSS-

CHIRURGIE

FOCUS–GESUNDHEIT

03 | 2019

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