Ausbildungs-Navi WE WL SOEM 2020

AusbildungsNaviGmbH
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Uns findest du

jetzt auch auf

Ausbildungs

1

Navi 2020

Mit 250 Ausbildungs-und Studienangeboten

von Unternehmen im Landkreis Sömmerda,

Weimarer Land und der kreisfreien Stadt Weimar


Inhaltsverzeichnis

mit 250 Ausbildungsstellen 2020 im Landkreis Sömmerda, Weimarer Land

und der kreisfreien Stadt Weimar

2

Infos zum Buch

7 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

24 – 27 Was steht in deinem Ausbildungsvertrag

Berufe

28 – 53 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

54 – 65 Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und

Berufe im öffentlichen Dienst

66 – 71 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

72 – 79 Soziale und Medizinische Berufe

80 – 95 Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

Angebote

96 – 137 Angebote für deine Ausbildung 2020


3

Ihre Ausbildungschancen In der Region

Weimar, Weimarer Land und Sömmerda

Liebe Schülerinnen und Schüler,

die Schulzeit ist eine der prägendsten Phasen unseres

Lebens. Diese neigt sich für Sie nun dem Ende zu. Jetzt

steht für die meisten von Ihnen die Frage im Raum: Wie

geht es weiter? Welchen weiterführenden Ausbildungsweg

möchte ich ergreifen?

Das Ausbildungs-Navi für die Region Weimar, Weimarer

Land und Sömmerda soll Ihnen bei der Orientierung

helfen. Es ist ein Ratgeber, der informiert und die Perspektiven

vor Ort aufzeigt, denn die Region bietet

große Chancen.

Die Thüringer Wirtschaft hat sich in den vergangenen

Jahrzehnten hervorragend entwickelt und bietet vielen

Thüringer Familien ein sicheres Auskommen sowie sehr

gute Entwicklungsmöglichkeiten. Die Unternehmen

der Region sind damit eine wichtige Säule der Erfolgsgeschichte

unseres Freistaats.

Das Ausbildungs-Navi enthält Informationen zu Berufen

und Ausbildungsplätzen von Unternehmen, Handwerkern

und Institutionen. Es soll Sie dabei unterstützen

einen Ausbildungsplatz zu finden und die offenen

Ausbildungsstellen mit Bewerbern aus der Region zu

besetzen. Darüber hinaus finden Sie in der Broschüre

viele wertvolle Tipps zur richtigen Bewerbung und zur

Selbsteinschätzung.

Für Ihre weitere Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute

und viel Erfolg!

Ihre

Birgit Diezel

Präsidentin des Thüringer Landtags

Das duale Ausbildungssystem ist eine der größten Errungenschaften

der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

Durch eine duale Ausbildung erhalten junge Menschen

bereits seit Generationen das Rüstzeug, um ihre berufliche

und private Zukunft zu gestalten. Gleichzeitig bietet

es unseren Unternehmen die Möglichkeit, engagierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Dies

wird gerade mit Blick auf den demografischen Wandel

und den damit verbundenen Fachkräftemangel immer

wichtiger. Ich würde mich daher freuen, wenn Sie Ihre

Zukunft hier im Freistaat Thüringen suchen würden,

denn Sie werden in Ihrer Heimat gebraucht.


4

Beste berufliche Perspektiven durch

eine gute Ausbildung in unserer region!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

bald haben Sie Ihre Schulzeit erfolgreich absolviert. Jetzt

liegt eine wichtige Herausforderung vor Ihnen: die Wahl

Ihrer beruflichen Zukunft – ein Meilenstein im Leben.

Studium oder Ausbildung? Oder erst eine Ausbildung mit

fundierter Theorie und Praxis und danach eine Weiterbildung?

Viele Fragen, Informationen und Angebote. Nicht

einfach, sich zu entscheiden.

Unternehmen aus verschiedensten Wirtschaftszweigen

bieten Ihnen ca. 350 Ausbildungsberufe und noch mehr

Studienrichtungen zur Wahl. Das macht die Entscheidung

sehr schwer. Darum ist es wichtig, seine individuellen

Fähigkeiten und Stärken, Interessen und Neigungen für

die Berufswahl und die anschließende Ausbildung richtig

einzuschätzen. Sicher haben Sie an Projekten Ihrer Schule

zur Berufsorientierung teilgenommen. Die Erkundung

von Berufsfeldern und anschließende Erprobung haben

bestimmt geholfen herauszufinden, wo Interessen liegen

und welche Berufe für Sie in Frage kommen – und

welche nicht.

Haben Sie schon ein Praktikum in einem Unternehmen

gemacht? Nein? Dann empfehle ich unbedingt, dies schnell

nachzuholen. Es gibt keine bessere Möglichkeit, herauszufinden,

ob der Berufswunsch tatsächlich der Passende ist.

Nutzen Sie unsere Erfahrung und Kompetenz; wir helfen

gern bei der Suche eines Praktikumsbetriebs, beraten

gern persönlich zu interessanten Zukunftsperspektiven

und für Sie passenden Ausbildungen und organisieren

Praktika in bewährten und von uns empfohlenen Ausbildungsbetrieben.

Oft werden Entscheidungen bei der

Wahl des Ausbildungsbetriebes nach der Bekanntheit des

Unternehmens oder nach der Höhe der Ausbildungsvergütung

getroffen.

Ich möchte ausdrücklich dazu raten, sich auch über

Ausbildungsangebote kleinerer oder mittelgroßer Unternehmen

zu informieren. Häufig ist dort – quasi „direkt

um die Ecke“ – eine Ausbildung individueller und ebenso

zukunftssicher. Sie sind als Azubis in unseren Unternehmen

willkommen, die Ausbildung dort ist gut, die

Übernahme nach einer erfolgreichen Berufsausbildung

in Beschäftigung ist sicher und Sie haben beste Chancen

auf eine erfolgreiche Karriere.

Im Ausbildungs-Navi bieten Unternehmen vielfältige

Ausbildungen an. Verwenden Sie das Ausbildungs-Navi zur

Entscheidungsfindung, entdecken Sie Firmen, die Ihren

Berufswusch in ihrem Ausbildungsangebot haben. Darüber

hinaus können wir Ihnen als Firmenausbildungsverbund

viele weitere attraktive Ausbildungsangebote in unserer

Region zugänglich machen. Schreiben Sie uns eine E-mail

an info@bvtu.de oder rufen Sie uns an: 03 61-42 09 10. Am

besten jetzt gleich! Wir freuen uns darauf.

Bei Ihrer Berufswahl wünsche ich Ihnen Glück und Erfolg.

Ich drücke Ihnen fest die Daumen!

Heiko Schüler

Geschäftsführer info@bvtu.de


5

Schule und was kommt dann?“


Liebe Schülerinnen und Schüler,

die berufliche Entscheidung gehört zu einer der wichtigsten

Entscheidungen in deinem Leben und will genau

überlegt und vorbereitet sein und das ist ziemlich

anstrengend:

Mitten in der Pubertät musst Du dich auch noch um Deine

Ausbildung kümmern. Die Berufswelt erwartet heute sehr

viel von dir. Neben guten Noten auch Selbständigkeit,

Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen, gute Manieren,

Teamgeist sowie Lern- und Leistungsbereitschaft. Du

denkst sicher, dass diese Frage auf dich noch gar nicht

zutrifft. Erstmal den Abschluss machen und dann mal

sehen, wie es weitergeht – so ist die Denkweise vieler

Jugendlicher. Doch um alle Chancen für die Zukunft

nutzen zu können, ist es sehr wichtig, sich frühzeitig

und somit rechtzeitig Gedanken zu machen, was nach

der Schule kommen soll!

Sich Vorstellungen vom Arbeits- und Berufsleben zu

machen, gehört einfach zum Erwachsen werden. Wer

weiß, wohin er will, kann auch dort ankommen. Es lohnt

sich also, Klarheit über die eigenen Interessen, Ziele und

Fähigkeiten zu erlangen! Hierbei hilft dir die Industrieund

Handelskammer Erfurt mit dem Ausbildungs-Navi.

Gemeinsam mit regional engagierten Unternehmen

gewährt die Industrie- und Handelskammer Erfurt mit

dem vorliegenden Navi zahlreiche Einblicke in die Praxis

und gibt wertvolle Bewerbungstipps.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen die IHK-Bildungsexperten

bereit und beraten gern.

Fragen wie „ Welche Berufe gibt es?“, Welcher Beruf

passt zu mir?“ und „Welche Unternehmen gibt es in

meiner Region?“ sind Fragen, mit denen Du dich beschäftigen

solltest. Sich über seine eigenen Ziele klar

zu werden, ist nicht so einfach. Deshalb solltest Du sehr

früh damit beginnen und keine Zeit verschwenden! Bei

rund 350 Ausbildungsberufen ist es besonders wichtig,

herauszufinden, in welchen Berufen Du dich wohl fühlen

könntest. Der Schlüssel dazu sind die eigenen Interessen,

Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Dr. Cornelia Haase-Lerch

Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt


6

#Du

alles

Kannst

Erreichen!


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums? Dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

7

Gewerblich-technische

Berufe, Berufe im

Handwerk und

Grüne Berufe

Kaufmännische Berufe,

Berufe im Handel

und Berufe im

öffentlichen Dienst

Berufe im Gastgewerbe

und im

Lebensmittelbereich

Soziale und

Medizinische Berufe

Duales Studium

und Ausbildung für

Abiturienten

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


8 Sömmerda

Kölleda

Gebesee

Elxleben

Bad Salzungen

Erfurt

landkreis

Sömmerda

Mönchenholzhausen

Nohra

Gutendorf


Landkreis

Weimarer Land

und Weimar

9

Buttstädt

Bad Kösen

Bad Sulza

Ilmtal-Weinstraße

Apolda

Weimar

Wiegendorf

Mellingen

Jena

Bad Berka


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

3.

4.

5.

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z. B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

6.

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

9.

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

10.

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

11.

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

12.

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewirb

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99423 Weimar

Telefon: (03 64 53) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




Ospelt food GmbH

Herr Herrmann

Über dem Dieterstädter Bache 14

99510 Apolda




Jasmin Müller

Hauptstraße 1

99423 Weimar

(0160) 200 300 400

15. September 2019



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2020



Sehr geehrter Herr Herrmann,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2020 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Staatlichen Regelschule Pestalozzi in

Weimar und werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem

Erfolg absolvieren. Ich habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern

mit technischen Bauteilen in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe

ich einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders

interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Weimarer Boxverein e. V., wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

17

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

18

3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht, dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2003

Geburtsort:

Berufswunsch:

Weimar

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2010 – 07/2014

(Staatl. Grundschule, Weimar)

Realschule: seit 08/2014

(Staatl. Regelschule Pestalozzi, Weimar)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2020, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2018

(Ospelt food GmbH, Apolda)

Hobbys:

Snowboard fahren

Weimarer Boxverein e. V.

Jasmin Müller

Weimar, 15. September 2019


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


# Deine

Zeit ist

jetzt!

24

Was steht in deinem Ausbildungsvertrag

Die Inhalte des Ausbildungsvertrages werden vom Berufsbildungsgesetz (BBiG, § 11) detailliert vorgeschrieben:

Ausbildungsberuf, inhaltliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung

• Beginn und Dauer der Berufsausbildung

Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

• Dauer der täglichen Arbeitszeit

• Dauer der Probezeit

• Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung

• Dauer des Urlaubs

• Bedingungen der Kündigung

Wie viel Urlaub steht mir zu?

Jeder Azubi hat Anspruch auf Urlaub in der Ausbildung. Im Ausbildungsvertrag steht, wie viel Urlaubstage es pro

Jahr gibt. Die Mindestanzahl an Urlaubstagen wird durch das Arbeitsrecht und das Jugendarbeitsschutzgesetz

für Minderjährige bestimmt. Jugendliche unter 16 Jahren müssen mindestens 30 Werktage Urlaub bekommen,

unter 17-Jährige mindestens 27 Werktage und Azubis unter 18 Jahren stehen mindestens 25 Werktage Urlaub

zu. Erwachsene Auszubildende haben nach dem Bundesurlaubsgesetz einen Anspruch auf 24 Werktage pro Jahr.

Tarifverträge können einen höheren Urlaubsanspruch vorsehen, der dann auch für die Auszubildenden gilt.

Wie lange habe ich Probezeit?

Das Berufsbildungsgesetz § 20 legt fest, dass die Probezeit in der Ausbildung mindestens 1 Monat und höchstens

4 Monate betragen darf. Die Probezeit steht am Anfang der Ausbildung und dient dem gegenseitigen

Kennenlernen von Azubi und Ausbildungsbetrieb. So kannst du überprüfen, ob du den für dich richtigen Beruf

gewählt hast. Während der Probezeit kannst du sowohl als Azubi, als auch der Betrieb von heute auf morgen

und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis schriftlich kündigen.


Für einen guten Start in deine Ausbildung kommt es in der Probezeit auch auf dein Verhalten an. Vermeide

diese Fettnäpfchen in deiner Ausbildung:

• zu spät kommen

• mit den sozialen Medien am Handy beschäftigen sobald du eine Aufgabe erledigt hast

• privates Surfen im Internet

• ein klingelndes privates Handy

• Fragen nach dem ersten Gehalt schon am Monatsbeginn

• Urlaub schon zu Beginn beantragen

• Unfreundlichkeit gegenüber Kollegen und Ausbildern

• achte auf eine angemessene Ausdrucksweise

• denke bei der Formulierung an die Rechtschreibung

25

Brutto und Netto

Das hat es mit deiner Ausbildungsvergütung auf sich.

Das Bruttogehalt ist der gesamte Geldbetrag, den ein Arbeitgeber seinen Auszubildenden für dessen Ausbildungstätigkeit

monatlich zahlt und der im Ausbildungsvertrag festgelegt ist. Dieser Bruttobetrag ist die Summe

vor Abzug der Lohnsteuer und Abgaben. Auf dem Konto des Auszubildenden kommt das Nettogehalt bzw. die

Netto-Ausbildungsvergütung an, also die Summe, die nach Abzug aller Abgaben und Steuern von Gehalt oder

Lohn übrig bleibt. Das ist auch die Ausbildungsvergütung, die dir schlussendlich monatlich ausgezahlt wird.

Deine Ausbildungsvergütung wird immer als Bruttogehalt angegeben. Die Höhe der Netto-Ausbildungsvergütung

hängt allerdings von der individuellen Lohnsteuerklasse und dem persönlichen Familienstand ab. Wer

nicht verheiratet ist, hat in der Regel Steuerklasse I.

Diese Steuern und Abgaben werden von deinem Brutto-Monatsgehalt abgezogen:

• Lohnsteuer

• Kirchensteuer (nur wenn du einer religiösen Gemeinschaft angehörst)

• Solidaritätszuschlag

• Sozialabgaben (beinhaltet: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und die

Arbeitslosenversicherung)

Hier findest du ein Beispiel von einer jungen Frau, die

in Thüringen einen Ausbildungsvertrag als Zerspanungsmechanikerin

unterschrieben hat. Die monatliche

Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr

beträgt: 1.007 Euro im Monat. Die junge Frau ist unverheiratet,

gesetzlich versichert und keiner religiösen

Gemeinschaft angehörig.

Die Zahlung von Steuern ist auf Grund der Höhe des

Jahresarbeitsentgeltes nicht erforderlich. Sozialabgaben

müssen gezahlt werden. Der Auszubildenden bleibt

von Ihrer monatlichen Brutto-Ausbildungsvergütung

eine Netto-Ausbildungsvergütung von 807,36 Euro.

Wir wünschen dir viel Erfolg

beim Start in dein Berufsleben.

BRUTTO 1007,00 €

NETTO 807,36 €

Steuern

Solidaritätszuschlag 0,00 €

Kirchensteuer 0,00 €

Lohnsteuer 0,00 €

Summe Steuern 0,00 €

Sozialabgaben

Rentenversicherung 93,65 €

Arbeitslosenversicherung 12,59 €

Krankenversicherung 78,04 €

Pflegeverischerung 15,36 €

Summe Sozialabg. 199,64 €


Berufsausbildungsvertrag

(§§ 10, 11 Berufsbildungsgesetz – BBiG)

Hier siehst Du einen beispielhaft ausgefüllten Berufsausbildungsvertrag

(Vorlage der IHK Erfurt), wie du

ihn zum Beispiel beim Erlernen des Ausbildungsberufes

Zerspanungsmechaniker/in erhalten würdest.

Zwischen dem/der Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb)

Öffentlicher Dienst

und dem/der Auszubildenden männlich weiblich

Berufsausbildung im Rahmen eines dualen Studiums

26

KNR IHK-Firmenident-Nr. Tel.-Nr.

Anschrift des/der Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb)

Ausbildungs-Navi

BewerberService UG

Name

Mustermann

Straße, Haus-Nr.

Mondstraße 12

Vorname

Marie

PLZ Ort

99817 Eisenach

Geburtsdatum Staatsangehörigkeit

31.12.2002 deutsch

E-Mail-Adresse (Angabe freiwillig) Mobil-/Tel.-Nr. (Angabe freiwillig)

Straße, Haus-Nr.

Gesetzlicher Vertreter 1)

Schulstraße 4

Eltern

Vater Mutter Vormund .

PLZ Ort

Namen, Vornamen der gesetzlichen Vertreter

36433 Bad Salzungen Mustermann, Max und Birgit

E-Mail-Adresse des/der Ausbildenden (Angabe freiwillig)

info@ausbildungs-navi.de, www.ausbildungs-navi.de

Straße, Haus-Nr.

Mondstraße 12

Verantwortliche/r Ausbilder/in

Geburtsjahr PLZ Ort

Herr Maier 1975 99817 Eisenach

wird nachstehender Vertrag zur Ausbildung

im Ausbildungsberuf

mit der Fachrichtung / dem Schwerpunkt /

der Wahlqualifikation / dem/den Wahlbaustein/en

etc. nach Maßgabe der Ausbildungsordnung

2) geschlossen.

Zerspanungsmechanikerin

Fräsmaschinensysteme

Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes sind

vom/von der Ausbildenden unverzüglich zur Eintragung in

das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der

Industrie- und Handelskammer anzuzeigen.

Die beigefügten Angaben zur sachlichen und zeitlichen Gliederung

des Ausbildungsablaufs (Ausbildungsplan) sowie die

umseitigen Regelungen sind Bestandteil dieses Vertrages.

A

Die Ausbildungszeit beträgt nach der Ausbildungsordnung

42

Monate.

Es wird eine Verkürzung der Ausbildungszeit

um

Verkürzungsgrund:

Das Berufsausbildungsverhältnis

Monate beantragt

beginnt am 01.08.2019 und endet am 28.02.2023 .

B Die Probezeit (Nr. 1.2) beträgt 4,0 Monate. 3 )

Die Ausbildung findet in [Name/ Anschrift der Ausbildungsstätte(n)]

C

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

G

Es besteht ein Urlaubsanspruch

im Kalenderjahr

Werktage

Arbeitstage

2019

13,0

2020

30,0

2021

30,0

2022

30,0

2023

5,0

H Der Ausbildungsnachweis wird wie folgt geführt:

schriftlich

elektronisch

I

Hinweise auf anzuwendende Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen;

sonstige Vereinbarungen (Nr. 11):

Tarif Metall/Elektro Thüringen

und den mit dem Betriebssitz für die Ausbildung üblicherweise zusammenhängenden

Bau-, Montage- und sonstigen Arbeitsstellen statt.

Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte(n)

sind für den folgenden Zeitraum in der/den folgenden Ausbildungsstätte(n)

vorgesehen (hierzu zählen auch Auslandsaufent-

D

halte) (Nr. 3.12):

Teilnahme an Ergänzungslehrgängen FAV

1. Lj - 55 Tage, 2. Lj - 50 Tage, 3. Lj - 40 Tage,

4. Lj - 15 Tage

E

Der/Die Ausbildende zahlt dem/der Auszubildenden eine angemessene

Vergütung (Nr. 5); diese beträgt zurzeit monatlich brutto

€ €1.007,00 €1.064,00 €1.122,00 €1.179,00

im ersten zweiten dritten vierten

Ausbildungsjahr.

F

Die regelmäßige Ausbildungszeit in Stunden beträgt

täglich 4) 8,0 und wöchentlich 40,0 .

Teilzeitausbildung wird beantragt (Nr. 6.2): ja

nein

1) Vertretungsberechtigt sind beide Eltern gemeinsam, sowie nicht die Vertretungsberechtigung nur

einem Elternteil zusteht. Ist ein Vormund bestellt, so bedarf dieser zum Abschluss des Ausbildungsvertrages

der Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes.

2) Solange die Ausbildungsordnung nicht erlassen ist, sind gem. § 104 Abs. 1 BBiG die bisherigen

Ordnungsmittel anzuwenden.

3) Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.

4) Das Jugendarbeitsschutzgesetz sowie für das Ausbildungsverhältnis geltende tarifvertragliche

Regelungen und Betriebsvereinbarungen sind zu beachten.

J

Die umseitigen Bestimmungen sind Gegenstand dieses Vertrages

und werden anerkannt.

Ort, Datum:

Der/Die Ausbildende:

______________________________________________

Stempel und Unterschrift

Der/Die Auszubildende:

Bad Salzungen, 22.03.2019

______________________________________________

Vor- und Familienname

Der/Die gesetzlichen Vertreter/in des/der Auszubildenden:

______________________________________________

Vater und Mutter/Vormund

D224 v: 1.3

3. Blatt = Ausfertigung für den Auszubildenden, Seite 1 von 2


1.1 Dauer (siehe A*)

1 – Ausbildungszeit

1.2 Probezeit (siehe B*)

Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen (§ 20 S. 2

BBiG). Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen,

so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung.

1.3 Vorzeitige Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses

Besteht der/die Auszubildende vor Ablauf der unter Nr. 1.1 vereinbarten Ausbildungszeit die Abschlussprüfung,

so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch

den Prüfungsausschuss (§ 21 Abs. 2 BBiG).

1.4 Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses

Besteht der/die Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis

auf sein/ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein

Jahr (§ 21 Abs. 3 BBiG). Bei Inanspruchnahme der Elternzeit verlängert sich die Ausbildungszeit um

die Zeit der Elternzeit (§ 20 BEEG).

Der/Die Ausbildende verpflichtet sich,

2 – Ausbildungsstätte(n)

(siehe C*)

3 – Pflichten des/der Ausbildenden

3.1 Ausbildungsziel

dafür zu sorgen, dass dem/der Auszubildenden die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt

werden, die zum Erreichen des Ausbildungszieles nach der Ausbildungsordnung erforderlich sind,

und die Berufsausbildung nach den Angaben zur sachlichen und zeitlichen Gliederung des Ausbildungsablaufs

so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht

werden kann;

3.2 Ausbilder/in

selbst auszubilden oder eine/n persönlich und fachlich geeignete/n Ausbilder/in ausdrücklich damit zu

beauftragen und diese/n dem/der Auszubildenden schriftlich bekanntzugeben;

3.3 Ausbildungsordnung

dem/der Auszubildenden vor Beginn der Ausbildung die Ausbildungsordnung kostenlos auszuhändigen;

3.4 Ausbildungsmittel

dem/der Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Werkzeuge, Werkstoffe und

Fachliteratur zur Verfügung zu stellen, die für die Ausbildung in den betrieblichen und überbetrieblichen

Ausbildungsstätten und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen, auch

soweit solche nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses und in zeitlichem Zusammenhang

damit stattfinden, erforderlich sind;

3.5 Besuch der Berufsschule und von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

den/die Auszubildende/n zum Besuch der Berufsschule anzuhalten und freizustellen. Das gleiche gilt,

wenn Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vorgeschrieben oder nach Nr. 3.12

durchzuführen sind;

3.6 Führen eines schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweises

dem/der Auszubildenden vor Ausbildungsbeginn und später die schriftlichen bzw. elektronischen

Ausbildungsnachweise für die Berufsausbildung kostenfrei zur Verfügung zu stellen sowie die ordnungsgemäße

Führung durch regelmäßige Durchsicht zu überwachen, soweit das Führen von Ausbildungsnachweisen

im Rahmen der Berufsausbildung verlangt wird;

3.7 Ausbildungsbezogene Tätigkeiten

dem/der Auszubildenden nur Aufgaben zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und seinen/ihren

körperlichen Kräften angemessen sind;

3.8 Sorgepflicht

dafür zu sorgen, dass der/die Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht

gefährdet wird;

3.9 Ärztliche Untersuchungen

von dem/der jugendlichen Auszubildenden sich Bescheinigungen gemäß §§ 32, 33 Jugendarbeitsschutzgesetz

darüber vorlegen zu lassen, dass diese/r

a) vor der Aufnahme der Ausbildung untersucht und

b) vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersucht worden ist;

3.10 Eintragungsantrag

unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages die Eintragung in das Verzeichnis der

Berufsausbildungsverhältnisse bei der IHK zu beantragen. Eine Kopie der Vertragsniederschrift ist

beizufügen. Bei Auszubildenden unter 18 Jahren ist ferner eine Kopie oder Mehrfertigung der ärztlichen

Bescheinigung über die Erstuntersuchung gemäß § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen.

Entsprechendes gilt bei späteren Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes;

3.11 Anmeldung zu Prüfungen

den/die Auszubildende/n rechtzeitig zu den Zwischen- und Abschlussprüfungen anzumelden und für

die Teilnahme freizustellen sowie der Anmeldung zur Zwischenprüfung bei Auszubildenden unter 18

Jahren eine Kopie oder Mehrfertigung der ärztlichen Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung

gemäß § 33 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen;

3.12 Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

zu organisieren, soweit sie nicht im vollen Umfang in der Ausbildungsstätte (siehe Punkt C*) vermittelt

werden können.

4 – Pflichten des/der Auszubildenden

Der/Die Auszubildende muss sich bemühen, die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, die

erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Er/Sie verpflichtet sich insbesondere

4.1 Lernpflicht

die ihm/ihr im Rahmen seiner/ihrer Berufsausbildung übertragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen;

4.2 Berufsschulunterricht, Prüfungen und sonstige Maßnahmen

am Berufsschulunterricht und an Prüfungen sowie an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

teilzunehmen, für die er/sie nach Nr. 3.5, 3.11 und 3.12 freigestellt wird; sein/ihr Berufsschulzeugnis

unverzüglich dem/der Ausbildenden zur Kenntnisnahme vorzulegen und ist damit einverstanden,

dass sich Berufsschule, IHK und Ausbildungsbetrieb über seine/ihre Leistungen unterrichten;

4.3 Weisungsgebundenheit

den Weisungen zu folgen, die ihm/ihr im Rahmen der Berufsausbildung vom/von der Ausbildenden,

vom Ausbilder/von der Ausbilderin oder von anderen weisungsberechtigten Personen erteilt werden,

soweit sie als weisungsberechtigt bekannt gemacht worden sind.

4.4 Betriebliche Ordnung

die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten;

4.5 Sorgfaltspflicht

Werkzeug, Maschinen und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln und sie nur zu den ihm/ihr

übertragenen Arbeiten zu verwenden;

4.6 Betriebsgeheimnisse

über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren;

4.7 Führen eines schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweises

einen vorgeschriebenen schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweis ordnungsgemäß zu

führen und regelmäßig dem/der Ausbilder/in zur Kenntnis und Durchsicht zu geben;

4.8 Benachrichtigung bei Fernbleiben

bei Fernbleiben von der betrieblichen Ausbildung, vom Berufsschulunterricht oder von sonstigen Ausbildungsveranstaltungen

dem/der Ausbildenden unter Angabe von Gründen unverzüglich Nachricht

zu geben und ihm/ihr Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen.

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Kalendertage, hat der/die Auszubildende eine ärztliche Bescheinigung

über die bestehende Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens

an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der/Die Ausbildende ist berechtigt, die Vorlage der

ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen;

*) Die Buchstaben verweisen auf den entsprechenden Text der ersten Seite des Ausbildungsvertrags.

D224 v: 1.3

4.9 Ärztliche Untersuchungen

soweit auf ihn/sie die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Anwendung finden, sich gemäß

§§ 32 und 33 dieses Gesetzes ärztlich

a) vor Beginn der Ausbildung untersuchen zu lassen,

b) vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersuchen zu lassen und die Bescheinigungen

hierüber dem/der Ausbildenden vorzulegen.

4.10 Benachrichtigung nach Ende der Abschlussprüfung

unverzüglich nach dem Ende der Abschlussprüfung den/die Ausbildende/n über das Ergebnis zu informieren

und die "vorläufige Bescheinigung über das Prüfungsergebnis" der IHK bzw. das IHK-

Abschlusszeugnis vorzulegen.

5 – Vergütung und sonstige Leistungen

5.1 Höhe und Fälligkeit (siehe E*)

Eine über die vereinbarte regelmäßige Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung wird besonders

vergütet oder wird durch entsprechende Freizeit ausgeglichen.

Die Vergütung wird spätestens am letzten Arbeitstag des Monats gezahlt.

Die Beiträge für die Sozialversicherung tragen die Vertragsschließenden nach Maßgabe der gesetzlichen

Bestimmungen.

5.2 Sachleistungen

Soweit der/die Ausbildende dem/der Auszubildenden Kost und/oder Wohnung gewährt, gilt als Anlage

beigefügte Regelung (ggf. Anlage beifügen).

5.3 Kosten für Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

Der/Die Ausbildende trägt die Kosten für Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte gemäß

Nr. 3. 5. Ist eine auswärtige Unterbringung erforderlich, so können dem/der Auszubildenden anteilige

Kosten für Verpflegung in dem Umfang in Rechnung gestellt werden, in dem diese/r Kosten einspart.

Die Anrechnung von anteiligen Kosten und Sachbezugswerten nach § 17 Abs. 2 BBiG darf 75 % der

vereinbarten monatlichen Bruttovergütung nicht übersteigen.

5.4 Berufskleidung

Wird vom/von der Ausbildenden eine besondere Berufskleidung vorgeschrieben, so wird sie von

ihm/ihr zur Verfügung gestellt.

5.5 Fortzahlung der Vergütung

Dem/Der Auszubildenden wird die Vergütung auch gezahlt

a) für die Zeit der Freistellung gem. Nr. 3.5 und 3.11 dieses Vertrages sowie gem. § 10 Abs. 1 Nr. 2

und § 43 Jugendarbeitsschutzgesetz,

b) bis zur Dauer von 6 Wochen, wenn er/sie

aa) sich für die Berufsausbildung bereithält, diese aber ausfällt,

bb) aus einem sonstigen in seiner/ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert ist,

seine/ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen.

5.6 Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Bei unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit wird dem/der Auszubildenden die Vergütung

gemäß den Vorschriften des Entgeltfortzahlungsgesetzes gezahlt.

6 – Ausbildungszeit und Urlaub

6.1 Tägliche, wöchentliche Ausbildungszeit (siehe F*)

6.2 Teilzeitausbildung (siehe F*)

6.3 Urlaub (siehe G*)

6.4 Lage des Urlaubs

Der Urlaub soll zusammenhängend und in der Zeit der Berufsschulferien erteilt und genommen werden.

Während des Urlaubs darf der/die Auszubildende keine dem Urlaubszweck widersprechende

Erwerbstätigkeit leisten.

7 – Kündigung

7.1 Kündigung während der Probezeit

Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist

und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

7.2 Kündigungsgründe

Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden

a) aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist,

b) von dem/der Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen, wenn er/sie die Berufsausbildung

aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will.

7.3 Form der Kündigung

Die Kündigung muss schriftlich und nach 7.2 unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen.

7.4 Unwirksamkeit einer Kündigung

Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrundeliegenden Tatsachen

dem/der zur Kündigung Berechtigten länger als 2 Wochen bekannt sind. Ist ein Schlichtungsverfahren

gem. Nr. 9 eingeleitet, so wird bis zu dessen Beendigung der Lauf dieser Frist gehemmt.

7.5 Schadenersatz bei vorzeitiger Beendigung

Wird das Berufsausbildungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit vorzeitig gelöst, so kann der/die

Ausbildende oder der/die Auszubildende Ersatz des Schadens verlangen, wenn der/die andere den

Grund für die Auflösung zu vertreten hat. Das gilt nicht bei Kündigung wegen Aufgabe oder Wechsels

der Berufsausbildung (Nr. 7.2 b). Der Anspruch erlischt, wenn er nicht innerhalb von 3 Monaten nach

Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses geltend gemacht wird.

7.6 Aufgabe des Betriebes, Wegfall der Ausbildungseignung

Bei Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses wegen Betriebsaufgabe oder wegen Wegfalls der

Ausbildungseignung verpflichtet sich der/die Ausbildende, sich mit Hilfe der Berufsberatung der zuständigen

Arbeitsagentur rechtzeitig um eine weitere Ausbildung im bisherigen Ausbildungsberuf in

einer anderen geeigneten Ausbildungsstätte zu bemühen.

8 – Zeugnis

Der/Die Ausbildende stellt dem/der Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses

ein Zeugnis aus (§ 16 BBiG). Es muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Zeit der Berufsausbildung

sowie über die erworbenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten des/der Auszubildenden, auf Verlangen

des/der Auszubildenden auch Angaben über Verhalten und Leistung.

9 – Beilegung von Streitigkeiten

Bei Streitigkeiten aus dem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis ist vor Inanspruchnahme des

Arbeitsgerichts der nach § 111 Abs. 2 des Arbeitsgerichtsgesetzes errichtete Schlichtungsausschuss

anzurufen, sofern ein solcher bei der IHK besteht.

10 – Erfüllungsort

Erfüllungsort für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist der Ort der Ausbildungsstätte.

11 – Sonstige Vereinbarungen

(siehe H*)

Rechtswirksame Nebenabreden, die das Berufsausbildungsverhältnis betreffen, können nur durch schriftliche

Ergänzung dieses Berufsausbildungsvertrages getroffen werden.

3. Blatt = Ausfertigung für den Auszubildenden, Seite 2 von 2

27

Quelle: mit freundlicher Genehmigung der IHK Erfurt


Ausbildungsberufe

28

Unternehmen im Weimarer Land und In Weimar

Seite

• Axthelm + Zufall GmbH & Co. KG, Nohra 99

• B & V Hoch-, Kabel- und Tiefbau GmbH, Apolda 103

• BLANK & SEEGERS KG Thüringer Fachgroßhandel für Haustechnik, Nohra 100

• BUNDESWEHR, Bad Salzungen 101

• Dachbau Karpe GmbH, Ilmtal-Weinstraße OT Kromsdorf 102

• Edelstahlbau Tannroda GmbH, Bad Berka OT Tannroda 105

• Elektro Geißler GmbH, Weimar 104

• EuroLam GmbH, Wiegendorf 106

• Gebr. Becker GmbH, Apolda 107

• Grone-Bildungszentren Thüringen gGmbH, Weimar 108

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Weimar, Apolda und Sömmerda 110

• KTW Fassadentechnik GmbH, Mellingen 111

• LAYERTEC GmbH, Mellingen 113

• Mitteldeutsche Hartstein-Industrie AG, Weimar, Schwabhausen, Bad Kösen

und Eisenberg 114

• Möbel Rieger GmbH, Mönchenholzhausen 113

• ORAFOL Fresnel Optics GmbH, Apolda 116

• Ospelt food GmbH, Apolda 115

• RATTPACK GmbH, Apolda 117

• Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Weimar, Sömmerda und Apolda 118

• SPIE Versorgungstechnik GmbH, Erfurt 119

• Strassing GmbH, Erfurt 119

• SWE Service GmbH, Erfurt 120

• TTM GmbH, Weimar 122

• Weimar GmbH – Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Kongress- &

Tourismusservice, Weimar 123

• WWI THOMAS GmbH & Co. KG, Weimar 123

• Zalando Logistics SE & Co. KG, Erfurt 124


Gewerblich-technische Berufe, Berufe im Handwerk

und Grüne Berufe

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• cab Produkttechnik Sömmerda Gesellschaft für Computer- und

Automationsbausteine mbH, Sömmerda 129

• Erdrich Umformtechnik GmbH, Sömmerda–Orlishausen 129

• Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 130

• Günther Spelsberg GmbH & Co. KG, Buttstädt 131

• KIMM Baustoffwerke KG, Elxleben 132

• M-Back GmbH, Gebesee 133

• MDC Power GmbH, Kölleda 134

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 135

• Verwaltungsgesellschaft des ÖPNV Sömmerda mbH, Sömmerda 136

29


30

Anlagenmechaniker/in

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/innen obliegt in erster Linie das

Herstellen industrieller Anlagen aus Rohren und Blechen.

Dabei kann es sich sowohl um Produktionsanlagen für

die chemische Industrie als auch um Dampferzeuger

für Kraftwerke handeln. Sie stellen Anlagen her, die

beispielsweise im Behälter und Apparatebau, in der

Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik zum

Einsatz kommen. Anhand technischer Zeichnungen und

Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst

fertigen sie Einzelteile entweder von Hand oder mithilfe

von CNC -Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten zu

Baugruppen zusammenfügen. Diese montieren sie dann

zu Maschinen, Apparaten und Geräten. Nach der Montage

prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei funktionieren.

Sie übergeben die Anlagen an die Kunden, weisen sie in

die Bedienung ein und nehmen die Anlagen in Betrieb.

Den Beruf des Anlagenmechanikers gibt es in folgenden

Fachrichtungen: Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik,

Anlagenbau, Apparate- und Behälterbau, Instandhaltungstechnik,

Rohrsystemtechnik, Schweißtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten grundlegende

technische Fähigkeiten und gute Kenntnisse in Mathematik

und Physik mitbringen. Anlagenmechaniker/innen

sollten gern handwerklich tätig sein und auch körperlichen

Einsatz nicht scheuen. Genauigkeit beim Arbeiten

und eine rasche Auffassungsgabe sind notwendig, um die

Werkstücke präzise herzustellen. Aber auch körperliche

Belastbarkeit gehört zu den Voraussetzungen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich eine

Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten. Anlagenmechaniker/innen

können zum Beispiel als Teamführer

Spezialkenntnisse vermitteln. Weiterführende Kurse oder

Lehrgänge in den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik,

Ausbildung der Ausbilder, Schweißtechniken, Fertigungs-,

Produktionstechnik, NC-/CNC-/DNC-Maschinentechnik,

Arbeitsvorbereitung und EDV-Anwendungen besuchen.

Eine Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker

ist ebenfalls möglich.

Anlagenmechaniker/in Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und

Klimatechnik sind Experten in Sachen Gebäudetechnik:

Sie sind zuständig für die Montage von Rohrleitungen,

die Wartung und Instandsetzung von Anlagen und die

Beratung der Kunden. Heizungs- und Versorgungstechnik

liegen in ihrer Hand: von den Sanitäranlagen rund um

Küche und Bad über die unterschiedlichsten Heizungsanlagen

bis zur Klimatechnik. Elektrische Bauteile werden

angeschlossen und in Betrieb genommen, die Anlagen

programmiert und konfiguriert, Heizungen gewartet und

instand gesetzt. Alle Arbeiten orientieren sich an den

Wünschen der Kunden und natürlich am Umweltschutz.

Denn energie- und wasserspaltende Anlagen stehen hoch

im Kurs. Während dieser technischen Ausbildung suchst

du dir aus den Bereichen Wassertechnik, Lufttechnik,

Wärmetechnik und Umwelttechnik bzw. erneuerbare

Energien mindestens eine Fachrichtung aus.

Anforderungen:

Sorgfalt ist bei diesem Beruf eine wichtige Grundvoraussetzung,

denn insbesondere bei der Arbeit an Gasanlagen

kann jeder Fehler Lebensgefahr bedeuten. Vor allem

ein großes Interesse an Technik solltest du mitbringen,

denn du wirst viel mit elektrischen Steuerungsgeräten

arbeiten, die zur Regelung der Heizungsanlagen nötig

sind. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, damit die

Heizung möglichst wenig Brennstoff verbraucht, aber

trotzdem gut heizt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

z. B. Gastechnik oder Sanitärtechnik spezialisieren, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Installateur- und Heizungsbauermeister/in

oder als Techniker/in der Fachrichtung Heizungs-, Lüftungs-

und Klimatechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Versorgungstechnik

zu erwerben.


Baugeräteführer/in

Baustoffprüfer/in

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte

aus. Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in

Betrieben und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus

sowie in Betrieben und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte

und -fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, geprüfter Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.

Tätigkeit:

Baustoffprüfer/innen sind meist in Laboren, aber auch

auf Baustellen und im Gelände tätig. Ihre Arbeitsgebiete

umfassen die Schwerpunkte Geotechnik, Mörtel- und

Betontechnik sowie Asphalttechnik. Sie untersuchen

Böden, Bauprodukte, Baurohstoffe und Bindemittel, Altlasten

und Recyclingmaterialien. Sie entnehmen Proben

auf der Baustelle, führen Messungen und Prüfungen im

Labor durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Anforderungen:

Baustoffprüfer/innen arbeiten unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden dann ebenso gewöhnen wie an

die Zugluft. Auf Baustellen und in Labors ist ein hohes

Maß an Konzentration erforderlich. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt und –

beispielsweise bei der Arbeit mit Chemikalien – Unfälle

vermieden werden. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung: Schutzhelm,

Schutzbrille, Handschuhe und Arbeitskittel und mitunter

Gehörschutz gegen Maschinenlärm sind bei ihrer Arbeit

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist

entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage

kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Geotechnik über Mörtel- und

Betontechnik bis zu Asphalttechnik. Wer beruflich vorankommen

will und eine leitende Position anstrebt,

kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies

kann eine Weiterbildung als Meister/in oder als Techniker/in

sein.

31


32

Berufskraftfahrer/in

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reiseund

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem

beseitigen sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.

Betonbauer/in/Stahlbetonbauer/in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mithilfe

von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.


Bodenleger/in

Dachdecker/in

Tätigkeit:

Ob Laminat, PVC-Belag oder Teppich: Immer, wenn

es um Böden unter den Füßen geht sind Bodenleger/

innen gefragt. Als Profis für wissen sie genau, welche

Materialien verlegt werden müssen. Bodenleger/innen

gestalten die Böden nicht nur nach zweckdienlichen

Aspekten, sondern tragen zur ansprechenden Gestaltung

von Wohn- und Arbeitsräumen bei. Es geht um das exakte

Verlegen von Bodenbelägen aus textilen und elastischen

Materialien (z. B. Teppichböden, Kunststoffböden und

Laminat) sowie von Fertigparkett und Schichtwerkstoffen.

Dabei müssen Bodenleger die notwendigen

Vor-Arbeiten wie z. B. Vorbereiten der Untergründe sowie

abschließende Arbeiten durchführen, wie z. B. Profile

anbringen oder Oberflächen behandeln. Bodenleger/

innen restaurieren auch alte Böden und sorgen dafür,

dass sie wieder erstrahlen.

Anforderungen:

Zukünftige Bodenleger/innen sollten handwerklich

geschickt sein, sorgfältig arbeiten und gerne gestalten.

Dabei sollten sie einen Blick für schöne Böden haben und

sich auf Baustellen, teilweise mit mehreren Gewerken

wohl fühlen. Bodenleger/innen sollten sowohl in der Lage

sein selbstständig als auch nach Vorgaben zu arbeiten

und sich auch gerne im Team zurecht finden. Nicht geeignet

ist die Ausbildung bei Allergien gegen Klebstoff

oder Staub. Ebenso setzt die vorwiegende Arbeitshaltung

im Knien, unter Verwendung von Knieschonern, eine

gute körperliche Fitness voraus.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Bodenleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Parkettlegermeister/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen

Abschluss im Studienfach Innenarchitektur zu erwerben.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z. B.

mit einem Bodenlegerbetrieb oder einem Fachhandel

für Bodenbeläge.

Tätigkeit:

Dachdecker/innen sorgen im wahrsten Sinne des Wortes

dafür, dass „alle unter einem Dach“ im Trockenen sitzen.

Sie sind mit einem Wort zusammengefasst: Vielseitig,

denn Dachdecker/innen arbeiten immer auf unterschiedlichen

Baustellen und bekommen immer wieder neue

Aufgaben, bei denen persönliches Können gefragt ist.

Heute ein Flachdach, morgen der Ausbau eines Dachgeschosses

mit Wärmedämmung. Dann eine Solaranlage

oder eine Dachbegrünung. Auf der nächsten Baustelle

eine tolle Fassadenbekleidung oder eine kleine Reparatur

an Regenrinne oder Schornstein. Und noch viel mehr!

Der Betrieb legt gemeinsam mit dem Auszubildenden zu

Beginn der Lehre einen Schwerpunkt fest; die Vertiefung

erfolgt dann im 3. Lehrjahr. Ausgewählt werden kann

zwischen Dachdeckungstechnik, Abdichtungstechnik,

Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach

und Wand oder Reetdachtechnik.

Anforderungen:

Die zukünftigen Auszubildenden sollten gerne an der

frischen Luft sein, denn meistens arbeiten Dachdecker

nun mal draußen. Natürlich muss auch mal zugepackt

werden, das ist klar. Aber man musst kein Muskelprotz

sein – im Handwerk ist Köpfchen und handwerkliches

Geschick gefragt. Die Maschinen erledigen die wirklich

schwere Arbeit. Auf wechselnden Baustellen in großer

Höhe ist nicht nur unter den Kollegen, sondern auch in

der Zusammenarbeit mit anderen Gewerken Teamarbeit

erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wegen der Vielseitigkeit des Dachdeckerberufes kann

man sich auch gut spezialisieren und wird ein/e gefragte/r

Expert/in. Im Unternehmen kann man Vorarbeiter/

in werden oder nach ein paar Jahren Berufserfahrung

sogar Meister/in. Im Dachdeckerhandwerk gibt es für

jeden eine lohnende berufliche Perspektive, auch bei den

Herstellern oder dem Bedachungshandel als Berater/in.

Auch interessante Weiterbildungen sind möglich, zum

Beispiel zum/zur Gebäude-Energieberater/in, Betriebswirt/in

im Handwerk oder Manager/in im Dachdeckerhandwerk.

Und sogar Studiengänge in den Bereichen

Bauingenieurwesen, Architektur oder Energie- und

Gebäudetechnologie bieten sich an.

33


Elektroniker/in

34

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Eletroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mithilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen


Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke konfigurieren

sie

» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Elektroniker/innen für Informations- und

Telekommunikationstechnik

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathematik, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen

und hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

35


36

Elektroanlagenmonteur/in

Tätigkeit:

Generatoren, Transformatoren und Verteileranlagen sind

für Elektroanlagenmonteure/innen keine Fremdworte. Sie

sind Experten für die Montage, Installation, Wartung und

Reparatur von Anlagen der Energieversorgungstechnik,

der Steuerungs- und Regelungstechnik, der elektronischen

Meldetechnik, der Sicherheitstechnik und der Beleuchtungstechnik.

Zusammen mit Elektrotechnikern und

Elektroingenieuren sind sie für die gesamte elektrische

Einrichtung zuständig. Ihr Arbeitsplatz ist in Werkstätten,

in Produktionsstätten von Auftraggebern und auf

Baustellen. Elektroanlagenmonteure/innen haben daher

mit vielen verschiedenen Kunden zu tun und wechseln

oft zwischen der Planung im Büro, den Bauarbeiten in

der Werkstatt und Installierungen am Einsatzort.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Computertechnik interessiert

sein und zupacken können. Gute Noten in Mathematik

und Physik sind von Vorteil, um die zahlreichen Anforderungen

in der Berufsschule und im Ausbildungsunternehmen

erfüllen zu können. Bei der Installation oder

Montage von Anlagen, arbeiten Elektroanlagenmonteure/

innen auch im Freien, teils in größeren Höhen, und

sind dabei der Witterung ausgesetzt. Als Service- oder

Montagekräfte sind sie viel unterwegs, ggf. auch im

Ausland. Sie arbeiten z. T. im Schichtdienst oder müssen

sich auf Bereitschaftsdienste einstellen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroanlagenmonteur/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Informations-,

Kommunikationstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/

in der Fachrichtung Elektrotechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe

Tätigkeit:

Im Freibad ist die Hölle los: Kreischende Teenies, schubsende

Jungs, Dutzende Schüler drängeln sich oben auf

dem 10-Meter-Turm: Fachangestellte für Bäderbetriebe

sind verantwortlich dafür, dass den Badegästen nichts

passiert, und sind Ansprechpartner für alle Fragen. Gerade

an heißen Sommertagen müssen Fachangestellte

für Bäderbetriebe einen kühlen Kopf bewahren. Sie

achten darauf, dass sich alle Badegäste so verhalten,

damit es weder im Wasser noch auf der Liegewiese zu

Unfällen kommt. Natürlich beherrschen sie Erste Hilfe

und Wiederbelebungsmaßnahmen. Sie überprüfen täglich

Wasserqualität und Temperatur und achten darauf, dass

alle technischen Anlagen einwandfrei funktionieren.

Ihr Arbeitsplatz ist natürlich nicht nur in Freibädern,

sondern auch in Hallen- und Strandbädern.

Anforderungen:

Für eine Person, die körperlich fit und hilfsbereit ist,

ist die Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe

genau das Richtige. Verantwortungsbewusst

und sorgfältig achten sie nicht nur auf die Sicherheit

ihrer Badegäste, sondern auch auf die Funktionalität von

Einrichtungen, um Unfälle zu vermeiden. Die Wartung

und Instandhaltung der Schwimmbadtechnik erfordert

handwerkliche Fähigkeiten. Schicht-, Sonn- und Feiertagsarbeit

sind üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lüftungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Meister/in für Bäderbetriebe

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Sportmanagement und -ökonomie zu erwerben.


Fachinformatiker/in

Fachkraft für Lagerlogistik

Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen. In

Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern.

Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern

– Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

37


Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Fachkraft für Metalltechnik

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Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit,

selbstständige Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist

bei der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile, Baugruppen

oder Konstruktionen aus Metall her. Sie bearbeiten

Metallteile mit unterschiedlichen Verfahren und montieren

sie. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung und

Überwachung von technischen Systemen eingesetzt.

Fachkräfte für Metalltechnik beherrschen verschiedenste

Füge- und Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb.

Sie sichern die Qualität ihrer Produkte und halten die

Fertigungsanlagen in Schuss und immer einsatzbereit. Die

Ausbildung erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik zeigen,

genau und sorgfältig arbeiten, gerne im Team arbeiten

und ein gutes Hör- und Sehvermögen mitbringen. In den

Werkstätten und Werkhallen herrscht Maschinenlärm,

daran müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Kontakt mit Staub und Metallspänen sowie

Schmiermitteln. Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung ist

unerlässlich zur Vermeidung von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen

und je nach Fachrichtung folgende Prüfungen

abzulegen: in der Fachrichtung Montagetechnik als

Fertigungsmechaniker/in oder Industriemechaniker/

in; in der Fachrichtung Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/in,

Konstruktionsmechaniker/in oder

Metallbauer/in Fachrichtung Konstruktionstechnik; in

der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik als Stanzund

Umformmechaniker/in und in der Fachrichtung

Zerspanungstechnik als Zerspanungsmechaniker/in

oder Feinwerkmechaniker/in mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik.

Fachkräfte für Metalltechnik können

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall planen.


Fachkraft für Möbel-, Küchenund

Umzugsservice

Tätigkeit:

Ob man umzieht, eine Wohnung neu einrichtet oder

auch nur einzelne Möbel ersetzt, überall kommt die

Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice zum

Einsatz. Sie montieren und bauen Küchen und sonstige

Möbel auf und ab. Hierbei führen sie auch die notwendigen

Anschluss- und sonstigen Nebenarbeiten durch.

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

kontrollieren und sichern Warenbestände, bearbeiten

Küchen- und Möbelteile und führen die notwendigen

Montagearbeiten zum Auf- und Abbau von Küchen und

sonstigen Möbeln durch. Sie führen Elektro-, Wasserund

Lüftungsinstallationsarbeiten an vorhandenen

Anschlüssen und Leitungen durch, verpacken, lagern

und transportieren Küchen-, Möbel und sonstige Elemente,

holen dies beim Kunden ab und liefern sie aus

und behandeln Reklamationen unter Anwendung kundenorientierter

Maßnahmen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Interesse haben,

zupacken können und gerne im Team arbeiten. Die

Auszubildenden sind häufig in Transportfahrzeugen zu

Privat- und Firmenkunden unterwegs. Um Möbel und

Küchen termingerecht auszuliefern oder die Zeitplanung

für einen Umzug einzuhalten, müssen die Auszubildenden

teilweise sehr früh, in den Abendstunden oder samstags

tätig sein. An die Arbeit mit Kleb- und Dichtstoffen

müssen sich die Auszubildenden gewöhnen. Wenn sie

Küchen oder Möbel in Privat- oder Geschäftsräumen

auf- bzw. abbauen, treten sie gegenüber den Kunden

freundlich und geduldig auf.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Möbelmontage, Holzbearbeitung oder

Elektroinstallationstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Betriebswirt/

in für Möbelhandel ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Holztechnik zu erwerben.

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sind für die Entwicklung

technischer Konzepte rund um eine Veranstaltung

zuständig. Sie planen und betreuen den technischen

Ablauf und bauen technische Anlagen, wie zum Beispiel

Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen auf und richten

sie ein. Sie bedienen aber auch die Nebelmaschine oder

das Schalt- und Mischpult während der gesamten Veranstaltung.

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik kennen die

richtigen Geräte und bieten organisatorische Unterstützung:

Wann wird welcher Scheinwerfer, welches Video,

welcher Beamer usw. eingesetzt? Außerdem beraten sie

in Sachen „Gestaltung“. Gemeinsam mit Auftraggebern

und Veranstaltern überlegen Sie, was beim Zuschauer

oder Messebesucher am besten ankommt. Die Ausbildung

erfolgt in einem der Schwerpunkte Aufbau und

Durchführung oder Aufbau und Organisation.

Anforderungen:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sollten technisches

Verständnis mitbringen, auch in hektischen Situationen

einen „kühlen Kopf“ behalten sowie gut planen

und organisieren können. Sie sind in Technikräumen,

auf Beleuchterbrücken, Bühnen, in Zuschauerräumen,

Messehallen oder bei Open-Air-Veranstaltungen tätig.

Sie arbeiten teilweise auch abends, an Wochenenden

und Feiertagen. Begleiten sie Künstler/innen auf einer

Tournee, sind sie oft längere Zeit unterwegs. Wenn sie

schwere technische Geräte transportieren und aufbauen,

sind Körperkraft, technisches Verständnis und geschickte

Hände erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Meister/in für Veranstaltungstechnik oder eine

Weiterbildung als Betriebswirt/in für Event-Management

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss

im Studienfach Veranstaltungstechnik zu erwerben.

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Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik bedienen,

warten, inspizieren und reparieren die Anlagen der

Wassergewinnung, -aufbereitung, -förderung, -speicherung

und -verteilung. Sie überprüfen die Kundenanlagen

und handeln kunden- und serviceorientiert. Darüber

hinaus verlegen sie Rohrleitungen, entsprechende Anlagen

werden montiert und demontiert. Sie führen an

elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem

Umfang Schaltvorgänge und Reparaturen durch. Zur

Eigenkontrolle entnehmen sie Proben des Trinkwassers,

damit die Qualitätsparameter bestimmt und bewertet

werden können. Sie wenden unter Berücksichtigung des

Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften,

technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit

und des Gesundheitsschutzes an.

Anforderungen:

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an: Sie tragen

lange Kunststoffrohre oder überwachen Anzeigen

in Leitständen. Oft arbeiten sie unter freiem Himmel,

z. B. bei der Rohrnetzwartung oder auf dem Gelände

des Wasserwerks. An wechselnde Witterungseinflüsse

wie Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an enge Kanäle,

in denen sie teilweise nur in gebückter Haltung

arbeiten können. Bei der Gewinnung von Trinkwasser

und beim Verlegen von Rohren sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen Konzentration und Verantwortungsbewusstsein

erforderlich sind.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Altlasten, Abwassertechnik,

Kompostierung, Wasseranalytik. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

Ausbilder/in, Wassermeister/in, Städtereinigungsmeister/in,

Abwassermeister/in, Techniker/in Fachrichtung

Wasserversorgungstechnik, Techniker/in Fachrichtung

Umweltschutztechnik.

Fachkraft im Fahrbetrieb

Tätigkeit:

Die Fachkräfte im Fahrbetrieb sind in der Lage, Straßenbahnen

und Busse zu führen, aber auch Büro- und

Servicearbeiten im öffentlichen Personennahverkehr

auszuführen und schlüpfen auch mal in den Blaumann

um zu lernen wie die Fahrzeuge gewartet und repariert

werden. Fachkräfte im Fahrbetrieb tragen eine große

Verantwortung: nicht nur was den sorgsamen Umgang

mit den Fahrzeugen betrifft, sondern vor allem auch

für die Menschen, die sie befördern. Zu den täglichen

Aufgaben der Fachkräfte im Fahrbetrieb gehören unter

anderem das Planen und Disponieren des Fahrbetriebes,

das Führen von Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs,

das Arbeiten im Bereich Vertrieb und

Marketing, die kaufmännische Betriebsführung und

natürlich der stetige Umgang mit Kunden, ob im Servicecenter

oder im Fahrzeug.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen umgehen

und bereit sein, die Verantwortung für die ihnen anvertrauten

Fahrzeuge und Menschen zu übernehmen. Die

Teamarbeit sollte zukünftigen Fachkräften im Fahrbetrieb

Spaß machen, ebenso die wechselnden Aufgaben, ob im

Büro, in der Werkstatt oder direkt in der Personenbeförderung.

Die Fachkräfte arbeiten im Schichtdienst, an

Werk- wie auch an Sonn- und Feiertagen. Manche Betriebe

verlangen einen Nachweis der generellen Befähigung

zum Führen von Fahrgastbeförderungsmitteln durch

medizinisch-psychologische Eignungsuntersuchungen

und ein augenärztliches Zeugnis.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte im Fahrbetrieb können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Güter-/Personenverkehr

oder Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Güterverkehr und Logistik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik, Supply-Chain-Management

zu erwerben.


Fachlagerist/in

Feinoptiker/in

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere, kennzeichnen und beschriften

die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie arbeitsplatzbezogene

Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen. In

Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern.

Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern

– Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft u. Meister/

in Lagerwirtschaft.

Tätigkeit:

Zukünftige Feinoptiker/innen lernen alles rund um das

Thema Glasverarbeitung – über das Anfertigen von Linsen

und Prismen für Fernrohre, Mikroskope oder Teleskope,

bis hin zur Anpassung von Brillengläsern. Jedes Auge ist

nämlich anders, deshalb nehmen es Feinoptiker/innen

auch sehr genau. Sie sägen aus Glasblöcken Rohlinge,

die sie mit halb- oder vollautomatischen Maschinen oder

von Hand fräsen, schleifen und polieren. Sie programmieren,

bedienen und warten die Produktionsanlagen

und überwachen den Produktionsprozess. Bauteile montieren

sie zu Baugruppen und Geräten. Auch Metall und

Kunststoff gehören zu den täglichen Arbeitsmaterialien

eines/r Feinoptiker/in. Heute werden sehr viele Linsen,

Prismen, Okulare und Objektive mit Hilfe bestimmter

Maschinen produziert, wie man die bedient gehört

ebenso zur Ausbildung.

Anforderungen:

Wer mit Glas in kleinsten Millimeterbereichen arbeitet

sollte vor allem viel Fingerspitzengefühl besitzen, eine

ruhige Hand haben und konzentriert arbeiten können.

Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie gute

Mathematik- und Physikkenntnisse sind von Vorteil.

Insbesondere in großen Unternehmen der optischen

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Feinoptiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technische Optik

oder Klebetechniken, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Feinoptikermeister/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Photonik, Optische Technologien zu erwerben. Auch eine

berufliche Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einer

Werkstatt für (augen-)optische Erzeugnisse, mit einem

Optikfachgeschäft oder einem Fach(handels)betrieb für

optische Projektionstechnik.

41


Fertigungsmechaniker/in

Gärtner/in

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Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen Produktion. Sie

montieren Bauteile und Baugruppen zu fertigen Produkten

und achten darauf, dass die einzelnen Bestandteile

auch funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass

immer ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion entsteht.

Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen und an Fertigungsstraßen

der Industrie. Fertigungsmechaniker/

innen arbeiten anhand von schriftlichen Vorlagen, wie

z. B. Montage- und Wartungsplänen, verlegen, befestigen

und schließen elektrische Leitungen an und stellen die

Funktionen an Baugruppen oder am fertigen Produkt

ein und überprüfen sie. Des Weiteren stellen sie die

von ihnen benutzten Maschinen und Werkzeuge ein,

pflegen und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an Technik haben,

handwerkliches Geschick besitzen, gerne im Team

arbeiten, flexibel sein und sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Lötrauch,

Dämpfe von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem, wenn

sie automatisierte Anlagen überwachen, ist es nötig,

auch über einen längeren Zeitraum aufmerksam und

konzentriert zu bleiben. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung. Da in vielen

Betrieben Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in der

Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbearbeitung,

Schweißtechnik oder Qualitätssicherung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung Metall

oder zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Fertigungstechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Produktionstechnik oder Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Mit Bäumen, Obst, Gemüse und natürlich auch mit

Stauden und Blumen kennen sich Gärtner bestens aus.

Sie wissen genau, wie man die verschiedenen Pflanzen

vermehrt, pflegt und vermarktet. Die Profis fürs Grüne

können natürlich auch Gärten, Parks und Spielplätze

anlegen. Dabei arbeiten sie mit Naturstein, Holz oder

Beton und gestalten z. B. Wege und Plätze. Wichtig ist

auch die Friedhofsgärtnerei. Hier übernehmen sie z. B.

die Grüngestaltung und Pflege der Grabstätte. Aufgrund

der unterschiedlichen Aufgaben werden Gärtner in einer

der sieben Fachrichtungen ausgebildet: Baumschule,

Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau,

Obstbau, Staudengärtnerei, Zierpflanzenbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Freude am Umgang mit

Pflanzen haben und gerne im Freien arbeiten. Sie erledigen

viele Aufgaben mit Handwerkzeugen, bedienen

jedoch auch Maschinen und Fahrzeuge, beispielsweise

Traktoren mit Zubehör. Bei vielen Tätigkeiten tragen sie

wetterfeste Kleidung, Handschuhe sowie ggf. Schutzbrillen,

Gehör- und Atemschutz. Sie sind in feucht-warmen

Gewächshäusern tätig, in kühlen Verkaufsräumen und

im Freien. Draußen sind sie der Witterung ausgesetzt.

Beim Düngen und beim chemischen Pflanzenschutz

kommen sie ggf. mit Dämpfen und Gerüchen in Kontakt.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, besonders

wenn schwere Säcke mit Erde oder Dünger gehoben

oder Zwangshaltungen eingenommen werden müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gärtner/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Pflanzenschutz, als auch

den beruflichen Aufstieg, je nach Fachrichtung, durch

Weiterbildungen zum/zur Gärtnermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Garten-, Landschaftsbau zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem eigenen

Betrieb für gärtnerische Dienstleistungen.


Hochbaufacharbeiter/in

Industriemechaniker/in

Tätigkeit:

Hochbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten

oder Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten

aus. Sie führen diese Arbeiten auf der Grundlage von

technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen allein

und in Kooperation mit anderen selbstständig durch. Sie

planen und koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen

ein, legen die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen

zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei

der Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle.

Hochbaufacharbeiter/innen prüfen ihre Arbeiten auf

fehlerfreie Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Sie tragen Baumaterialien,

stellen Mauerwerk her und betätigen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen, wie an die Zugluft in

den Rohbauten. Daneben ist Schwindelfreiheit wichtig.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfällen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Hochbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum Beton- und Stahlbetonbauer bzw. zur Beton- und

Stahlbetonbauerin, zum Feuerungs- und Schornsteinbauer

bzw. zur Feuerungs- und Schornsteinbauerin oder

zum Maurer bzw. zur Maurerin ablegen. Hochbaufacharbeiter/innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Beton- und Stahlbetonbau

oder Bauwerksabdichtung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Vorarbeiter/in oder

als Werkpolier/in im Hochbau ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Bauingenieurwesen zu erwerben.

Tätigkeit:

Ob Gabelstapler oder Industrieroboter – in der Ausbildung

zum/zur Industriemechaniker/in lernt man, Teile

von Geräten und Maschinen herzustellen und diese zu

technischen Systemen, wie Fertigungsstraßen, zusammenzusetzen.

Industriemechaniker/innen sind richtige

Allround-Talente. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung

und Überwachung von technischen Systemen

eingesetzt, richten Produktionsanlagen ein, rüsten sie

um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben technische

Systeme und Produkte und weisen Benutzer in die Anlagen

ein. Dabei müssen sie vielfältige Arbeiten beherrschen,

zum Beispiel technische Zeichnungen lesen und

anfertigen, Bauteile wie Achsen oder Zahnräder selbst

herstellen und montieren, die richtigen Werkzeuge und

Materialien auswählen, die entsprechende Maschine

richtig programmieren und die Ergebnisse mit Hilfe von

Messgeräten überprüfen. Typische Einsatzgebiete sind

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Industriemechaniker/in sind hauptsächlich in Werkstätten

und Produktionshallen tätig und arbeiten sowohl

mit technischen Geräten, als auch in Handarbeit.

Um zuverlässige und fehlerfreie Anlagen herzustellen,

sind eine sorgfältige Arbeitsweise und eine gute Auge-Hand-Koordination

notwendig. Das exakte Einpassen

und Montieren von zum Teil sehr kleinen Bauteilen

erfordert Geschicklichkeit. Technisches Verständnis

und handwerkliches Können werden für Wartung und

Reparatur der Maschinen und der zum Teil digital vernetzten

Fertigungsstationen und Anlagen benötigt.

Müssen schwere Bauteile angehoben und montiert

werden, kann die Arbeit trotz Einsatz von Hebezeugen

körperlich anstrengend sein. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an den

Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen in der

Luft liegt. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln kommen

sie in Kontakt. Die Arbeitszeiten hängen vom jeweiligen

Ausbildungsbetrieb ab, werden aber oft auch im Schichtbetrieb

statt finden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Maschinenbau zu erwerben.

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IT-Systemelektroniker/in

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

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Tätigkeit:

IT-Systemelektroniker/innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen (IT-Systemen)

vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit,

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit

bewerten, wählen Komponenten (Bestandteil

eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen,

kennen Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest welche Hardund

Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt,

können Betriebssysteme für Netzwerke, Software- und

Hardwarekomponenten installieren, in bestehende

Systeme einpassen und in Betrieb nehmen. Zu ihren

weiteren Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie das

kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, Spaß an

Computern und Elektrotechnik haben, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen besitzen, sich

regelmäßig über Multimedia, Computer und Software

informieren, Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne im Team

arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner zur

Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Automatisierungstechnik,

Elektronik, Mechatronik oder

Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Elektrotechnik oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/in

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Die Ausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/in

zählt zu einer der beliebtesten Ausbildungsberufe bundesweit.

Da Kraftfahrzeuge mit immer mehr komplexer

Technik ausgestattet werden, ergibt sich ein anspruchsvolles

und umfangreiches Berufsbild. In ihrem Berufsfeld

stehen Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und

Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, zusätzlich dazu kommen

noch die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an

verknüpfte Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Das Fahrzeug soll nicht nur möglichst lange

fahren, sondern auch gute Werte zum Thema Sicherheit

und Umweltschutz aufweisen. Sie spüren deshalb mit Hilfe

elektronischer Prüf- und Diagnosegeräte Fehler auf und

beheben sie. Dabei setzen sie heute auf Hightech: Laptops,

Tablets und Diagnosegeräte sind fester Bestandteil einer

Kfz-Werkstatt. Bei der Ausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/in

gibt es fünf verschiedene Schwerpunkte,

von denen einer vor Beginn der Ausbildung gewählt werden

muss. Die fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

oder System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor allem

ein gutes technisch-physikalisches Verständnis mitbringen,

im Idealfall in den Bereichen Elektronik, Hydraulik und

Pneumatik, außerdem sind gute Mathematikkenntnisse

angebracht. Da von der Arbeit der Kraftfahrzeugmechatroniker/innen

die Sicherheit des Fahrzeugs im Straßenverkehr

abhängt, ist vor allem eine sorgfältige, exakte und verantwortungsbewusste

Arbeitsweise erforderlich. Sie beachten

unbedingt die gesetzlichen Vorschriften und Vorgaben.

Beim Aus- und Umrüsten von Fahrzeugen beweisen sie

handwerkliches Geschick und eine gute Auge-Hand-Koordination.

Um die Ursachen von Fehlern und Störungen zu

ermitteln, benötigen sie technisches Verständnis. In der

Kfz-Werkstatt wird häufig im Team zusammengearbeitet

und ein direkter Kontakt zu den Kunden besteht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Schweißtechnik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in in den

verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung) einen

Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.


Konstruktionsmechaniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und

Bleche und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte

Arbeitsbereiche spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau,

Schweißtechnik, Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathematik

und Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Fahrzeugtechnik zu erwerben.

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Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche

an die körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate. Die Verpflichtungszeit

richtet sich nach der Qualifizierung sowie den

Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt werden, und kann

in dieser Laufbahn als Soldatin oder Soldat auf Zeit 2

bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften eine militärische und zivil berufliche

Qualifizierung. Unter bestimmten Bedingungen können

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Maschinen- und Anlagenführer/innen richten Maschinen

und Produktionsanlagen ein, bedienen diese und rüsten

sie um. Sie steuern und überwachen die Maschinenbelegung

und optimieren den Materialfluss, planen

Arbeitsabläufe, stimmen sich mit vor- und nachgelagerten

Bereichen ab und legen Auftragsziele fest, wählen

Prüfverfahren und Prüfmittel aus, stellen Störungen fest

und beseitigen sie, suchen Werkstoffe aus und bearbeiten

diese nach technischen Unterlagen. Maschinen- und

Anlagenführer/innen führen Inprozesskontrollen durch

und bedienen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen

zur Qualitätssicherung. Die Ausbildung wird in folgenden

Schwerpunkten angeboten: Metall- und Kunststofftechnik,

Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik,

Druckweiter- und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.


Maurer/in

Mechatroniker/in

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungsmaterialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen,

Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den

Rohbauten. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu

erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Gerüsten – Unfälle

vermieden werden. Um diesen vorzubeugen, tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in

(hier Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/

in oder auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich

auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Bei der Ausbildung zum/r Mechatroniker/in stehen drei

Fachgebiete im Mittelpunkt: Mechanik, Elektronik und Informatik.

Sie bauen Systeme, die sowohl aus mechanischen

als auch aus elektronischen oder informationstechnischen

Bauteilen bestehen, z. B. Roboter für die industrielle Produktion,

Waschmaschinen oder Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

Vom lesen der technische Pläne, über den Zusammenbau

von Baugruppen und Komponenten, bis zur Programmierung

und Konfiguration der mechatronischen Systeme –

die Arbeit beinhaltet vielfältige komplexe Anforderungen.

Mechatroniker/innen erlernen im mechanischen Bereich

Fähigkeiten wie spanen, trennen und formen per Hand

und mit Maschinen von Metallen und Kunststoffen. Sie

verbinden verschiedene Werkstoffe durch Schrauben,

Löten, Kleben oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin bauen und

prüfen sie elektrische, pneumatische und hydraulische

Steuerungen für Anlagen und setzen Baugruppen und

Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme und

Anlagen und programmieren mechatronische Systeme

wie z. B. Flaschenabfüllanlagen oder Produktionsstraßen

zur Herstellung von Autos.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und gerne mit

technischen und elektronischen Geräten umgehen. Um

komplexe Probleme an Maschinen zu beheben, arbeiten

Mechatroniker/innen häufig mit Kollegen im Team. Damit

die Systeme zuverlässig und fehlerfrei funktionieren, sind

eine sorgfältige und exakte Arbeitsweise, handwerkliche

Fähigkeiten und technisches Verständnis erforderlich. In

einigen Industrieunternehmen ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben

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Medientechnologe/in Druck

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen führen, steuern und warten

rechnergestützte Druckmaschinen und Anlagen und

bedrucken nicht nur Papier, sondern auch z. B. Verpackungsmaterialien,

Folien oder Textilien nach unterschiedlichen

Verfahren. Sie planen Produktionsabläufe

und bereiten Druckprozesse vor, bereiten analoge und

digitale Daten für die Druckformherstellung auf und

stellen Druckformen und digitale Vorlagen her. Sie

wählen die Druckfarben aus, mischen die Farben nach

Rezept, messen und prüfen die Qualität der Druckfarben

und Druckhilfsmittel und steuern Druckprozesse. Dabei

berücksichtigen sie die Wechselwirkung von Druckfarbe,

Bedruckstoff, Druckform und Druckmaschine und

sichern die Qualität der Produkte. Sie wenden je nach

Erzeugnis (z. B. Bücher, Kalender, Broschüren, Kartonagen)

Techniken zur Weiterverarbeitung des Drucks an

(z. B. Sortieren, Binden, Heften, Falten).

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten gut sehen können, vor allem

Farbunterschiede. Sie sollten technisch und mathematisch

interessiert sein, die Rechtschreibung beherrschen

und auch im Umgang mit Computern „fit“ sein. An

den Geruch von Farben, Lösungsmitteln und anderen

Chemikalien müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie an den Maschinenlärm. Einen Gehörschutz

zu tragen ist deshalb unverzichtbar. Daneben ist

Konzentration erforderlich, um die Druckergebnisse zu

prüfen und notfalls in den Produktionsprozess einzugreifen

und die Maschineneinstellungen zu ändern. Mit

Termindruck und eventueller Schichtarbeit müssen die

Auszubildenden klarkommen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druck können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rotations-

oder Foliendruck, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Druckermeister/in oder als

Industriemeister/in der Fachrichtung Printmedien oder

Techniker/in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Druck- und Medientechnik zu erwerben.

Medientechnologe/in Druckverarbeitung

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen Druckverarbeitung „finishen“

Druckprodukte, insbesondere Bücher, Akzidenzien,

Broschüren, Zeitungen und Zeitschriften. Sie rüsten

und konfigurieren Aggregate, Maschinen und Anlagen

und steuern und überwachen Verarbeitungsanlagen.

Sie Kontrollieren und optimieren Produktionsprozesse

und führen Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der

Qualitätssicherung durch. Weiterhin stellen sie Kundenund

Fertigungsmuster her und wählen Verfahren und

Materialien aus. Sie besprechen mit vor- und nachgelagerten

Bereichen den Produktionsprozess und halten

Aggregate, Maschinen und Anlagen instand..

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten technisch interessiert sein,

logisch vorgehen und auch unter Stress den Überblick

behalten. An den Papierstaub, aber auch an den Geruch

von Lösungsmitteln aus Klebern und Farben, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an den

Maschinenlärm. In der Werkstatt sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit an Maschinen – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druckverarbeitung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Fertigungstechnik oder Qualitätssicherung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fachrichtung Buchbinderei

oder Techniker/in im Bereich Druck- und Medientechnik

sichern. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Druckund

Medientechnik zu erwerben.


Metallbauer/in

Packmitteltechnologe/in

Tätigkeit:

Metall ist überall: Fahrzeuge, Eisengitter und kunstvolle

Geländer, Stahlgerüste, Halterungen für Fassaden, Konstruktionen

für Bauwerke und vieles mehr werden aus

Metall oder Stahl hergestellt. Die Aufgaben der Metallbauer

sind sehr unterschiedlich. Sie entwerfen, schmieden,

biegen und schweißen z. B. Gitter und Geländer und

achten auf jedes Detail. Je nach Einsatzbereich bauen

sie Anlagen und Konstruktionen aus Metall zusammen.

Dabei achten sie auch auf elektrische Funktionen. Service

steht ganz oben, denn auch Instandhaltung und Reparatur

gehören für sie zum Alltag. Aufgrund der unterschiedlichen

Anforderungen werden Metallbauer in einer der

drei Fachrichtungen ausgebildet: Konstruktionstechnik,

Metallgestaltung, Nutzfahrzeugbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind in Werkstätten und Werkhallen,

aber auch an wechselnden Montageorten tätig.

Zupacken müssen sie von Anfang an: Sie tragen Metallplatten

und -stangen, messen Bleche ab oder tragen

Korrosionsschutz auf fertige Werkstücke auf. Wenn sie

auf Baustellen unter freiem Himmel arbeiten, müssen

sich die Auszubildenden an Witterungsverhältnisse

wie Regen, Kälte und sommerliche Hitze gewöhnen.

Auch beim Schweißen wird es sehr heiß und bei der

Metallbearbeitung sehr laut. Deshalb ist das Tragen von

Schutzausrüstung erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Metallbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. auf Schneid- und

Schweißverfahren oder CNC-Technik als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Metallbaumeister/in

oder zum/zur Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft, -technik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Packmitteltechnologen/innen gestalten und fertigen

Packmittel, die den Produktinhalt optimal schützen und

gleichzeitig für das Produkt werben. Bei der Entwicklung

berücksichtigen sie daher sowohl die praktische

Funktion als auch ästhetische und werbende Aspekte.

Gleichermaßen beziehen sie Kundenvorgaben, Verpackungsmittelkosten

und ökologische Überlegungen

in die Gestaltung ein. Am Computer erstellen sie die

Kontur für die Stanzformen und stellen maschinell oder

manuell Muster her und prüfen diese, bevor die Muster

mit dem Kunden abgesprochen werden. In der Packmittelfertigung

planen sie den Materialbedarf sowie die

Produktionsprozesse, rüsten die Fertigungsanlagen und

stellen Prozesskontrollsysteme ein. Sie überwachen den

Herstellungsprozess und nutzen dabei die Möglichkeiten

von Systemlösungen, Steuerungs- und Leitstandtechnik

sowie betrieblichem Qualitätsmanagement.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten schnelle Reaktions- und

Entschlussfähigkeit besitzen, technisches Verständnis,

räumliches Vorstellungsvermögen, gutes Farbunterscheidungsvermögen

(keine Farbblindheit), gutes Gehör

(für Maschinenunstimmigkeiten), Freude am Suchen

und Gestalten von Lösungen, handwerkliches Geschick,

Interesse für Computerkenntnisse und eine gute Beobachtungsgabe

haben. Flexibilität und Selbstständigkeit

sollten für die Auszubildenden kein Problem darstellen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten,

wie Mustermacher/in, Industriemeister/in Fachrichtung

Papier- und Kunststoffverarbeitung; Papiertechniker/in

oder ein Studium zum Bachelor of Engineering.

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Raumausstatter/in

Rohrleitungsbauer/in

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Tätigkeit:

Raumausstatter/innen sind Profis wenn es um das

Einrichten, Wohnen und Dekorieren geht. Der Beruf ist

vielseitig, denn es werden nicht nur Wände und Decken,

auch Fenster, Böden und Möbel mit Farben und Mustern

in Schwung gebracht. Ob Wohnungen, Büros, Theaterbühnen

oder Messestände sie wissen genau, welche

Atmosphäre Möbel, Teppiche, Vorhänge, Tapeten und

Lichteffekte schaffen. Je nach Kundenwunsch wählen

sie nicht nur die passenden Polster aus, sondern stellen

sie auch selbst her. Von der Bauernstube bis zum modernen

High-Tech-Büro Raumausstatter beherrschen jede

Stilrichtung. Der Kundenwunsch steht dabei an erster

Stelle und sollte mit viel Einfühlungsvermögen in der

Raumgestaltung berücksichtigt werden.

Anforderungen:

Zukünftige Raumausstatter/innen sollten gerne kreativ

und gestalterisch arbeiten, Spaß am Nähen und Basteln

haben, Einfühlungsvermögen mitbringen und kontaktfreudig

sein. Ein gutes Farbsehvermögen und räumliches

Vorstellungsvermögen sind gute Vorbedingungen, um

dekorative Elemente entsprechend zu platzieren und

Räume zu gestalten. Raumausstatter/innen sollten sowohl

in der Lage sein selbstständig nach Zeichnung als

auch nach Vorgaben zu arbeiten und sich auch gerne

im Team zurecht finden. Bedingt empfehlenswert ist

die Ausbildung bei Allergien gegen Klebstoff oder Staub.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Raumausstatter/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Polsterei, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Raumausstattermeister/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Innenarchitektur

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. mit einem Betrieb im Raumausstatter-Handwerk.

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/

innen. Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme

mithilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch Instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mithilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Polier/in im Bereich Tiefbau ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach

Bauingenieurwesen zu erwerben.


Straßenbauer/in

Tiefbaufacharbeiter/in

Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie arbeiten

in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien

Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbstständig durch. Tiefbaufacharbeiter/innen planen

und koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen ein,

legen die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen

zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit

sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle. Sie prüfen

ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, dokumentieren

sie und räumen ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub

oder chemische Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich

ist. Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein.

51


52

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- & Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mithilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuks und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mithilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathematik, Physik

und Chemie haben, gerne im Team arbeiten, Interesse

an Technik haben, sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder Techniker/in der Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

Verfahrensmechaniker/in in

der Steine- und Erdenindustrie

Tätigkeit:

Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie

stellen aus mineralischen Rohstoffen Asphalt für

neuen Straßenbelag her oder produzieren Mauersteine

für den Häuserbau. Sie stellen Zement, Kalk, Beton und

Gipsplatten her sowie verschiedene Betonteile, wie

z. B. Kalksandsteine, Pflastersteine oder Bordsteine. An

speziellen Fertigungsanlagen überwachen und steuern

sie die Herstellung der verschiedenen Baustoffe, damit

die Baustellen mit Produkten in guter Qualität versorgt

werden. Dazu entnehmen Verfahrensmechaniker/innen

in der Steine- und Erdenindustrie Materialproben bzw.

überwachen automatische Einrichtungen zur Probenahme

und leiten die Proben an das Materiallabor weiter. Sie

werten die Messdaten aus und korrigieren anhand von

Messdaten und Analyseergebnissen den Produktionsprozess.

Die Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in in der

Steine- und Erdenindustrie wird in den Fachrichtungen

Baustoffe, Transportbeton, Gipsplatten oder Faserzement,

Kalksandsteine oder Porenbeton, vorgefertigte

Betonerzeugnisse sowie Asphalttechnik, ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein und

körperliche Ausdauer besitzen. Teamarbeit sollte ihnen

Spaß machen und die Bereitschaft zum sorgfältigen und

verantwortungsbewussten Arbeiten sollte vorliegen.

An Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Hitze, Staub und Dämpfe

der Mischanlagen. Das Tragen von Schutzkleidung ist

unerlässlich. Manche Anlagen befinden sich im Freien,

hier ist man der Witterung ausgesetzt. Schichtarbeit

ist üblich.

Ausbildungsdauer:

Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, Steuerungstechnik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik mit

dem Schwerpunkt Verfahrenstechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Verfahrenstechnik

oder Baustoffingenieurwissenschaft zu erwerben.


Werkzeugmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt sind das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Innenteile von Maschinen, Fahrzeugen oder Elektrogeräten

müssen millimetergenau passen. Um z. B. aus

einem Rohteil ein fertiges Werkstück herzustellen, muss

es gefräst, gedreht und geschliffen werden. Zerspanungsmechaniker/innen

planen und organisieren diese

Zerspanungsprozesse, richten spanende Fertigungssysteme

ein und überwachen den Produktionsprozess.

Dabei arbeiten sie in der Regel mit CNC-gesteuerten

Werkzeugmaschinen oder Fertigungssystemen. Während

der Ausbildung lernen sie außerdem, wie man

Fertigungsaufträge analysiert, wie computergesteuerte

Werkzeugmaschinen eingerichtet werden und was bei

technischen Störungen zu tun ist. Mit verschiedenen

Messverfahren überprüfen Zerspanungsmechaniker/

innen die Ergebnisse ihrer Arbeit und stellen die Qualität

ihrer Produkte sicher. Während ihrer Berufsausbildung

erwerben die Auszubildenden Fähigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme, Fräsmaschinensysteme,

Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Im Arbeitsalltag von Zerspanungsmechaniker/innen sind

Genauigkeit und Sorgfalt sehr wichtig. Da sie Präzisionsteile

fertigen, die bis auf wenige hundertstel Millimeter

passgenau sein müssen, benötigen sie außerdem

technisches Verständnis, Geschicklichkeit und eine gute

Auge-Hand-Koordination. Zerspanungsmechaniker/innen

arbeiten an CNC -gesteuerten Maschinen, aber auch an

konventionellen Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifmaschinen.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, zum Beispiel

wenn Maschinen eingerichtet und bestückt werden

müssen. Das Arbeitsumfeld von Zerspanungsmechaniker/

innen kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem in

welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich sie

tätig sind. In kleinen Werkstätten arbeiten sie in einem

kleinen Team, während man bei größeren Betrieben in

der Produktion und meist in großen Fertigungshallen

tätig ist. In vielen industriellen Fertigungsbetrieben ist

Schichtdienst üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. CNCoder

CAD-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/r Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Maschinenbau zu erwerben.

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Ausbildungsberufe

54

Unternehmen im Weimarer Land und in Weimar

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda und Weimar 98

• Axthelm + Zufall GmbH & Co. KG, Nohra 99

• BLANK & SEEGERS KG Thüringer Fachgroßhandel für Haustechnik, Nohra 100

• BUNDESWEHR, Bad Salzungen 101

• DRK-Seniorenzentrum Weimar gGmbH, Weimar 103

• EuroLam GmbH, Wiegendorf 106

• Hotel an der Therme GmbH, Bad Sulza 109

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Weimar, Apolda und Sömmerda 110

• LIDL Vertriebs GmbH & Co. KG, Weimar und Gutendorf 112

• Möbel Rieger GmbH, Mönchenholzhausen 113

• Ospelt food GmbH, Apolda 115

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 135

• Schäfer & SIS Interlogistik ® Leopold Schäfer GmbH, Apolda 118

• Senger-Kraft GmbH & Co. KG, Weimar-Legefeld, Sömmerda und Apolda 118

• Strassing GmbH, Erfurt 119

• SWE Service GmbH, Erfurt 120

• Thüringer Oberlandesgericht, Jena und Erfurt 121

• TTM GmbH, Weimar 122

• VR Bank Weimar eG, Weimar 122

• Weimar GmbH – Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Kongress- &

Tourismusservice, Weimar 123


kaufmännische Berufe, Berfue im Handel

und Berufe im öffentlichen Dienst

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda und Weimar 98

• Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 130

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Weimar, Apolda und Sömmerda 110

• KIMM Baustoffwerke KG, Elxleben 132

• M-Back GmbH, Gebesee 133

• MDC Power GmbH, Kölleda 134

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 135

55


Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

56

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres

und vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten

Automobilkaufleute kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potenzielle Käufer von verschiedenen

Modellen zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland

produziert werden, sind für die Einkaufsgespräche

und Verhandlungen Kenntnisse in mindestens einer

Fremdsprache erforderlich. Außerdem kennen sie die

entsprechenden Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere

auf ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig,

über ein gutes technisches Verständnis zu verfügen und

bei der Anwendung von mathematischen Formeln sicher

zu sein, damit sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht

zuungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes Maß

an Konzentration und eine eigenverantwortliche Arbeitsweise

erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie bei ihrer

späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen verfügen müssen,

sollten sich die Auszubildenden, auch in ihrer Freizeit,

regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/in,

Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. als unabhängige/r Finanzdienstleistungsberater/in

oder Börsenmakler/in.


Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.

Industriekaufmann/frau

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und

Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt werden

muss und wickeln den gesamten Einkauf ab. Natürlich

sind sie auch für den Verkauf der hergestellten Produkte

zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und Lieferanten

und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie ermitteln und

planen den Personalbedarf und -einsatz, kalkulieren Preise,

erstellen Angebote, bearbeiten Kundenbestellungen

und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen, wie z. B.

Buchführung, Zahlungsbelege prüfen oder Mahnungen

schreiben. Dabei gehen sie nicht nur tagtäglich mit

Zahlen um, sondern setzen auch moderne Technik ein,

denn der online-Ein- und Verkauf, also E-Commerce,

spielt in Unternehmen eine immer wichtigere Rolle.

Anforderungen:

Industriekaufleute sollten vor allem eines sein: sorgfältig

und gewissenhaft, insbesondere bei der Arbeit mit branchenspezifischer

Software, von C – wie Controlling bis

U – wie Umsatzsteuer. Die Arbeit von Industriekaufleuten

erfordert kaufmännisches Denken und analytische

Fähigkeiten. Sorgfältig erstellen sie z. B. Stücklisten und

Arbeitspläne. Um kosteneffiziente Verhandlungen mit

Lieferanten von Produktionsmitteln zu führen und die

Geschäftspartner auf bestimmte Konditionen festzulegen,

sind Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen

gefragt. Der Kontakt mit Kunden und Lieferanten steht

als Industriekaufmann ebenfalls auf der Tagesordnung,

weshalb Kommunikationsfähigkeit, Serviceorientierung

sowie Kontaktbereitschaft wichtig sind. Bei der Planung

und Steuerung der Herstellung von Waren und Dienstleistungen

sind organisatorische Fähigkeiten gefragt.

Daneben sollten Industriekaufleute offen dafür sein,

Neues zu lernen und ihr Wissen ständig zu erweitern.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

57


IT-Systemkaufmann/-frau

Justizsekretär/in

58

Tätigkeit:

Welches Computersystem oder welche Telefonanlage

soll es sein? Informations- und Telekommunikations-System-Kaufleute

(IT-System-Kaufleute) haben die

Aufgabe, diese Fragen von Kunden zu beantworten. Und

die Antwort wird immer eine andere sein, je nachdem,

um welche Art von Kunden es sich handelt und wie viel

Geld zur Verfügung steht. Als IT-System-Kaufmann/frau

informieren und beraten Sie Kunden über die verschiedenen

Computer- und Telekommunikationsanlagen und

bieten Ihnen „maßgeschneiderte“ Lösungen an. Egal

ob der Kunde ein neues System möchte oder sein altes

erweitert: Vom ersten Gespräch bis zur Installation in

der Firma sind Sie sein Ansprechpartner.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren beim

Ausarbeiten von Angeboten für kundenspezifische Systemlösungen

der IT sind kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick

erforderlich. Wenn IT-System-Kaufleute

Anwender in der Bedienung neuer Programme schulen,

ist neben Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und

Serviceorientierung auch Flexibilität wichtig, um sich

an die unterschiedlichen Arbeitsorte und wechselnden

Arbeitsbedingungen vor Ort anzupassen. IT-System-Kaufleute

sind immer über neueste technische Entwicklungen

im Bereich der IT-Technologien informiert und benötigen

demzufolge ein hohes mathematisches Verständnis und

logisches Denkvermögen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT-Systemkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. IT-Anwendungsberatung,

Softwareentwicklung oder technischer Vertrieb,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur IT-Kundenbetreuer/in Betriebswirt/in für Informationsverarbeitung

anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Informatik zu erwerben.

Tätigkeit:

Beamte des mittleren Justizdienstes sind bei Gerichten

und Staatsanwaltschaften tätig. Neben Richtern,

Staatsanwälten und Rechtspflegern nehmen sie wichtige

Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr und tragen

damit wesentlich zur Rechtsgewährung gegenüber

dem Bürger bei. Zu Beginn der Ausbildung werden die

Bewerber in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu

„Justizsekretäranwärtern“ ernannt. In allen Abteilungen

bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften tragen die

Justizsekretäre für den reibungslosen Ablauf der Verfahren

besondere Verantwortung. Sie sind Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Das Erscheinungsbild

der Justiz wird deshalb von ihnen erheblich mitgeprägt.

Zu den vielseitigen Aufgaben dieser Ausbildung gehören

u. a.: die Anlegung und Verwaltung der Akten; die

Überwachung von Fristen und Terminen; die Bewirkung

der Zustellung von Schriftstücken und der Ladung von

Parteien, Zeugen und Sachverständigen; die Protokollführung

in Strafverhandlungen, als auch die Berechnung

und Einziehung von Gerichtskosten.

Anforderungen:

Ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, Entschlussfreudigkeit,

Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit sind für

diesen Beruf ebenso notwendig wie die Fähigkeit zum

selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten.

Justizsekretäre/innen sind häufig die ersten Ansprechpartner

für das recht suchende Publikum. Neben vielseitigen

Rechtskenntnissen erfordert der Beruf auch

Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie ein

gutes Einfühlungsvermögen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Besonders geeignete Beamte/innen des mittleren Justizdienstes

können nach einer Dienstzeit von mindestens zwei

Jahren für die Laufbahn des Gerichtsvollzieherdienstes

zugelassen werden. Nach einer weiteren Ausbildung von 18

Monaten und dem Ablegen der Gerichtsvollzieherprüfung

können sie zum/zur Gerichtsvollzieher/in ernannt werden.

Den/die qualifizierteste/n Beamten/in steht ferner die

Möglichkeit des Aufstiegs in den gehobenen Justizdienst

offen. Die Zulassung zum Aufstieg ist frühestens nach

einer Dienstzeit von vier Jahren möglich. Nach einer

Einführungszeit von drei Jahren (Rechtspflegerstudium)

können sie die Aufstiegsprüfung ablegen und in die Laufbahn

des gehobenen Justizdienstes als Rechtspfleger/in

übernommen werden.


Kaufmann/frau für

Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten

sie einen kühlen Kopf und wissen genau: Organisation

ist alles! Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen,

überwachen Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben

des betrieblichen Rechnungswesens mit modernen

Techniken der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/

frau für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Betriebswirtschaftslehre oder Business

Administration zu erwerben.

Kaufmann/frau für

Dialogmarketing

Tätigkeit:

Der Name des Berufsprofils sagt es schon. Fachkräfte

für Dialogmarketing oder Kaufleute für Dialogmarketing

treten hauptberuflich mit Kunden in den direkten Dialog.

Zu den Instrumenten des Dialogmarketings gehören

telefonische, schriftliche oder elektronische Kontakte.

Zum Beispiel kontaktieren Mitarbeiter eines Callcenters

Kunden nach dem Kauf eines Produkts per E-Mail oder

Telefon, um ihn auf weitere Produkte aufmerksam

zu machen, die für ihn interessant sein könnten, um

ihm weitere Informationen über das bereits gekaufte

Produkt zukommen zu lassen, oder um zu eruieren,

ob das Produkt den Erwartungen entspricht, die der

Kunde mit ihm verbunden hat. Die Aufgaben während

der Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing

sind sehr vielfältig. Zum einen sind die Fachleute im

Dialog für die Kundengewinnung, -betreuung und -bindung

verantwortlich. Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer

Kunden und gehen immer darauf ein. Darüber hinaus

lernen sie, wie man Strategien entwickelt, mit denen

man die Kunden noch stärker an sich binden oder neue

dazugewinnen kann. Ist die Strategie erstellt, helfen sie

bei ihrer Umsetzung mit.

Anforderungen:

Kaufleute für Dialogmarketing müssen vor allem eins sein:

kommunikativ! Sie sollten sich mündlich und schriftlich

gut ausdrücken, eine hervorragende Überzeugungskraft

besitzen und kundenorientiert denken. Kaufleute für

Dialogmarketing verbringen den Großteil ihrer Arbeitszeit

vor dem Computer, wo sie per Telefon, E-Mail, Chat

oder Co-Browsing mit ihren Kunden kommunizieren.

Vorwiegend sind sie in (Großraum-)Büros tätig. Kaufleute

für Dialogmarketing arbeiten z. T. auch im Schichtbetrieb

rund um die Uhr und auch am Wochenende.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Dialogmarketing können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Telefonmarketing

oder Kostenmanagement, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Betriebswirt/in

für Callcentermanagement anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Marketing, Vertrieb zu erwerben.

Die berufliche Selbstständigkeit, z. B. mit einem Call-Center,

ist möglich.

59


60

Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.

Kaufmann/frau für Tourismus

und Freizeit

Tätigkeit:

Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind in den Unternehmen

der Tourismus- und Freizeitbranche tätig wie

zum Beispiel Museen oder Tourist-Informationen. Sie

erstellen und vermarkten vor Ort touristische und freizeitwirtschaftliche

Produkte und erbringen Dienstleitungen.

Sie organisieren Veranstaltungen und setzen Verkaufsund

Marketingkonzepte zur Förderung des regionalen

Tourismus um. Doch auch hinter den Kulissen werden

sie eingesetzt und lernen, wie man Veranstaltungen

organisiert und Marketingaktionen plant, bei deren

Durchführung sie selbstverständlich mit eingebunden

sind. Um eine Region oder eine Freizeitaktivität den

Leuten schmackhaft zu machen, brauchen Kaufleute für

Tourismus und Freizeit viel Kreativität überlegen sich

ständig neue Möglichkeiten um Touristen anzulocken.

Dazu ist der ständige freundliche und souveräne Kontakt

mit Menschen aller Nationen das tägliche Business.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben

und dabei offen und kommunikativ sein. Ein gutes Organisationsgeschick

und auch in stressigen Situationen

Verantwortung zu übernehmen und schnell zu handeln

sind Eigenschaften zukünftiger Tourismuskaufleute. Die

Auszubildenden sollten zudem sprachbegabt sein und

gut rechnen können, um sorgfältig Preise kalkulieren

zu können und bei den Reiseveranstaltern durchzusetzen.

Häufig ist zeitliche Flexibilität gefragt, denn viele

Verkaufs- und Informationsstellen haben auch an den

Wochenenden und an Feiertagen geöffnet und saisonale

Arbeitsspitzen sind keine Seltenheit.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Tourismus und Freizeit können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Tourismusfachwirt/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Hotel-,

Tourismusmanagement zu erwerben. Eine berufliche

Selbstständigkeit mit einem Reise- oder Verkehrsunternehmen

ist möglich.


Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

u.s.w., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.

Kaufmann/frau im Gesundheitswesen

Tätigkeit:

Kaufleute im Gesundheitswesen entwickeln gemeinsam

mit Kollegen neue kundenorientierte Maßnahmen und

kalkulieren die Kosten dafür. Sie rechnen die Leistungen

mit den Kunden oder Krankenkassen ab, erledigen die

Buchführung. Sie kennen die rechtlichen Regelungen

des Gesundheits- und Sozialwesens, informieren und

betreuen Kunden, planen und kontrollieren Arbeitsabläufe,

bearbeiten Geschäftsvorgänge des Rechnungswesens,

führen Kalkulationen durch und wirken bei

der Aufstellung des Haushaltes auf der Basis unterschiedlicher

Finanzierungsquellen mit. Sie bearbeiten

personalwirtschaftliche Vorgänge, übernehmen die

Buchhaltung und ermitteln den Bedarf an benötigten

Materialien, Produkten und Dienstleistungen, beschaffen

und verwalten sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an kaufmännischen Aufgaben

haben, sich für Fragen rund um das Thema „Gesundheit“

interessieren, kontaktfreudig sein und sich sprachlich gut

ausdrücken können, gerne im Team arbeiten sowie bereit

sein, sich regelmäßig weiterzubilden. An das Arbeiten vor

dem Bildschirm müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie an die medizinische Fachsprache. Sie

nutzen medizinische Dokumentationssysteme, wenden

Gebührenordnungen an oder veranlassen die Beschaffung

von Arzneimitteln. Bei den vielfältigen Aufgaben

ist konzentriertes Arbeiten erforderlich. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend und termingemäß

ausgeführt werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Gesundheitswesen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Kundenbetreuung

oder Einkauf, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in im Sozialund

Gesundheitswesen oder beispielsweise Betriebswirt/

in für Management im Gesundheitswesen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gesundheitsmanagement/Ökonomie

zu erwerben.

61


62

Kaufmann/frau im Groß- und

Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft

oder internationale Wirtschaft zu erwerben.

Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche

an die körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate. Die Verpflichtungszeit

richtet sich nach der Qualifizierung sowie den

Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt werden, und kann

in dieser Laufbahn als Soldatin oder Soldat auf Zeit 2

bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften eine militärische und zivil berufliche

Qualifizierung. Unter bestimmten Bedingungen können

Soldaten und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe

der Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.


Personaldienstleistungskaufmann/frau

Tätigkeit:

Personaldienstleistungskaufleute sind Spezialisten auf

der Suche nach den perfekten Mitarbeitern. Sie schreiben

Stellen aus, treffen eine Vorauswahl und führen

Bewerbungsgespräche durch. Schließlich wirken sie bei

der Personaleinstellung und bei Vertragsabschlüssen

mit. Personaldienstleistungskaufleute disponieren den

Personaleinsatz und planen die Personalentwicklung,

indem sie z. B. Weiterbildungsmaßnahmen organisieren.

In der Personalsachbearbeitung führen sie Personalakten

und erstellen Entgeltabrechnungen.

Anforderungen:

Zukünftige Personaldienstleistungskaufleute brauchen

mehr als nur gute Noten in Mathe und Deutsch, sondern

vor allem eins: eine gute Menschenkenntnis und Kommunikationsfähigkeit.

Gespräche zu führen und schnell erste

Einschätzungen über eine Person zu geben gehören zu

den Grundfertigkeiten. Wenn sie Personalakten führen,

Angebote oder Statistiken erstellen oder Kosten kalkulieren,

sind Sorgfalt und kaufmännisches Denken gefragt.

Vorwiegend sind sie in Büro- und Besprechungsräumen

oder auf Jobmessen tätig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Personaldienstleistungskaufleute können sich einen beruflichen

Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung als

Personaldienstleistungsfachwirt/in oder eine Weiterbildung

als Betriebswirt/in für Personalwirtschaft sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Studienfach

Personalmanagement, -dienstleistung zu erwerben.

Veranstaltungskaufmann/-frau

Tätigkeit:

Ob Konzerte, Messen, internationale Kongresse, Stadtoder

Betriebsfeste: jede dieser Veranstaltungen muss

genau geplant, vorbereitet und durchgeführt werden,

damit alle Beteiligten zufrieden sind. Dabei haben sie

die Kosten immer fest im Griff. Denn jede Veranstaltung

darf maximal so viel kosten, wie auch ‚rein kommt‘.

Veranstaltungskaufleute beraten deshalb die Kunden,

erstellen ein Konzept, kalkulieren die Kosten, schätzen

die Besucherzahlen, organisieren die Technik, erstellen

Ablaufpläne und sind vor, während und nach dem

Event stets für den Kunden erreichbar. Oft geht es auch

ganz schön hektisch zu: Da sagt ein Sänger im letzten

Augenblick ab. Die Beleuchtung funktioniert nicht, die

Kühlanlage für Getränke fällt aus. Oder aus der Nachbarschaft

fühlt sich jemand in seiner Ruhe gestört.

Veranstaltungskaufleute sind richtige Improvisationstalente,

die in jeder Situation einen kühlen Kopf behalten

und für jedes Problem fast immer eine Lösung finden.

Anforderungen:

Veranstaltungskaufleute sind vorwiegend in Büros am

Computer tätig, aber auch auf Messen bzw. an den

verschiedensten Veranstaltungsorten. Dadurch sind sie

sehr eigenständig, was allerdings auch unregelmäßige

Arbeitszeiten möglich macht, z. B. vor und während

Veranstaltungen oder wenn abends noch Gespräche mit

Kunden anstehen. Veranstaltungskaufleute sollten deshalb

Spaß an kaufmännischen Arbeiten haben, als auch

kundenorientiert und kontaktfreudig auftreten. Eine gute

sprachliche Ausdrucksweise, häufig auch in Englisch, ist

erforderlich. Für die Veranstaltungsplanung benötigen sie

Kreativität, Organisationstalent und Verhandlungsgeschick

sowie eine große Portion Improvisationstalent.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Veranstaltungskaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Veranstaltungsmanagement

oder Finanz- und Rechnungswesen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Veranstaltungsfachwirt/in ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Event-Management

zu erwerben.

63


Verkäufer/in

64

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder Inhaber/in eines

Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs oder durch

eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in oder Handelsmakler/in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


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power

65


Ausbildungsberufe

66

Unternehmen im Weimarer Land und in Weimar

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda und Weimar 98

• Hotel an der Therme GmbH, Bad Sulza 109

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Weimar, Apolda und Sömmerda 110

• LIDL Vertriebs GmbH & Co. KG, Weimar und Gutendorf 112

• Ospelt food GmbH, Apolda 115

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 135


Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda und Weimar 98

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Weimar, Apolda und Sömmerda 110

• M-Back GmbH, Gebesee 133

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 135

67


Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Fachkraft im Gastgewerbe

68

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mithilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit,

selbstständige Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist

bei der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allround-Kräfte, die

in der Küche und am Buffet, in der Gästebedienung, im

Lager und im Büro eingesetzt werden. Sie informieren

und bedienen Gäste, kümmern sich um den Ausschank,

nehmen Warenlieferungen in Empfang und prüfen sie.

Des Weiteren helfen sie bei der Zubereitung von Speisen,

richten den Restaurantbereich her, helfen bei Planung

und Durchführung von Feiern und Veranstaltungen und

führen Karteien und Dateien im Bürobereich.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Manieren und sicheres

Auftreten haben, Sinn für Hygiene und Sauberkeit mitbringen

sowie Spaß am Umgang mit Menschen haben.

Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt. Nicht geeignet ist die Ausbildung

bei Hausstaub- oder Putzmittelallergien.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Durch ein weiteres Ausbildungsjahr können sie die

Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/frau, Hotelfachmann/frau,

Hotelkaufmann/frau oder Fachmann/

frau für Systemgastronomie beenden.


Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.

Fleischer/in

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große

Fleischstücke zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter,

Fleischwolf, Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse

an Ernährungs- und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42

und 43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung

von Infektionskrankheiten beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und eine

Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

69


Hotelfachmann/frau

Koch/Köchin

70

Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und sorgen für

einen reibungslosen Geschäftsablauf: beim Empfang,

im Service, im Sekretariat, Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während und nach

ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern sich um Reservierungen,

um die Bedienung und Betreuung ihrer Gäste

im Haus. Sie planen und organisieren die wesentlichen

Arbeitsabläufe im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten die deutsche Sprache beherrschen,

gute Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache

haben, gute Manieren und sicheres Auftreten

haben, kaufmännisches Interesse mitbringen, Interesse

an Service und Dienstleistung haben sowie gerne mit

Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung

z. B. auf Betriebswirtschaft und Rechnungswesen im

Hotel- und Gaststättenwesen, Marketing oder Werbung,

Betriebsführung und Organisation. Wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung als

Hotelmeister/in oder als staatlich geprüfte/r Gastronom/

in. Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, im Fach Hotel- und Tourismusmanagement

zu studieren.

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich

von Hotels, Restaurants und Gaststätten.

Sie kennen die Vorschriften für Lebensmittelhygiene,

kennen die Preise und Lieferbedingungen für Lebensmittel,

erarbeiten Speisepläne und Menüfolgen, planen und

organisieren den Einkauf von Lebensmitteln, kontrollieren

Qualität, Menge und Preis der Waren, lagern Vorräte

fachgerecht in Kühlräumen und Gefriergeräten und

kontrollieren die Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige

Speisen zu und berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische

Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn

haben, Wert auf Sauberkeit und Hygiene

legen, Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln,

gerne gestalten, garnieren und verzieren. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Allergien, wie zum Beispiel

Mehlstauballergie. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe schnell

verantwortungsvolle Positionen erreichen, zum Beispiel

als Abteilungskoch/köchin oder Soßenkoch/köchin. Folgende

Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung z. B.

auf Diätwesen, Süßspeisen oder Ernährungslehre. Wer

beruflich aufsteigen möchte, kann dies im Rahmen einer

Weiterbildung als Küchenmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

in den Fächern Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie

zu studieren.


Restaurantfachmann/frau

Tätigkeit:

Restaurantfachleute arbeiten im Service, empfangen und

betreuen Gäste, beraten sie über das Speiseangebot und

die dazu passenden Getränke. Sie planen und organisieren

Veranstaltungen und Festlichkeiten mit, indem sie den

Speiseplatz z. B. mit Blumen und Servietten dekorieren,

Gästeräume herrichten, reinigen und pflegen sowie

Abrechnungen erstellen und die Tageskasse abrechnen.

Anforderungen:

Die Bewerber und Bewerberinnen sollten die deutsche

Sprache beherrschen und Grundkenntnisse in Fremdsprachen,

gute Manieren und sicheres Auftreten haben, gut

Kopfrechnen können, geschickt sein und unter Zeitdruck

arbeiten können sowie kontaktfreudig und hilfsbereit

sein. Die Bereitschaft zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Weinseminare, Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung

oder Rhetorik (freies Sprechen), wer beruflich aufsteigen

möchte, kann dies im Rahmen einer Weiterbildung

als Betriebsleiter/in für Hotel und Gaststätten oder

als Restaurant- und Barmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

im Fach Hotel- und Tourismusmanagement zu studieren.

71

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Ausbildungsberufe

72

Unternehmen im Weimarer Land und in Weimar

Seite

• DRK Kreisverband Weimar e. V., Weimar 103

• DRK-Seniorenzentrum Weimar gGmbH, Weimar 103

• Grone-Bildungszentren Thüringen gGmbH, Weimar 108


soziale und medizinische Berufe

73


Altenpflegehelfer/in

Altenpfleger/in

74

Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und

Berufskollegs in Kooperation mit einem praktischen

Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Altenpfleger/innen bei allen

Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer

Menschen. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen. Außerdem

unterstützen sie ältere Menschen bei der Bewältigung

ihres Alltags. Altenpflegehelfer/innen arbeiten meist in

geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen

von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die gesundheitliche

Eignung vorgelegt werden, in vielen Bundesländern auch

ein amtliches Führungszeugnis. Altenpflegehelfer/innen

sollten gerne mit Menschen arbeiten, praktisch veranlagt

sein und Interesse an pflegerischen Themen haben.

Sie müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch am

Abend oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ambulante

Altenhilfe, Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege

sowie Pflege von alten Menschen mit Behinderung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Altenpfleger/in oder aufbauend beispielsweise

Fachwirt/in in der Alten- und Krankenpflege anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch medizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder den

Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist auch

ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht älter

als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.


Gesundheits-und Krankenpflegehelfer/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

für Krankenpflege. Gesundheits- und

Krankenpflegehelfer und -helferinnen übernehmen

Assistenzaufgaben und werden auf Anweisung und

unter Aufsicht von Gesundheits- und Krankenpflegern

und -pflegerinnen mit allgemein pflegerischen und

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten betraut. Sie reinigen

und desinfizieren Pflegeutensilien und kümmern sich

darum, dass die Betten frisch bezogen werden. Außerdem

kümmern sie sich um das Wohl der Patienten, indem sie

sie betten oder ihnen bei der Körperpflege helfen. Die

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer beobachten aber

auch Temperatur, Blutdruck und Puls der Patienten und

verabreichen Eisbeutel, Wärmflaschen oder Umschläge.

Anforderungen:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen beachten

die Arbeits- und Hygienevorschriften genau und tragen

Schutzkleidung. Im Umgang mit Patienten benötigen

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen Kontaktbereitschaft,

Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen,

Beherrschtheit sowie psychische Stabilität. Sorgfältig

und verantwortungsbewusst dosieren sie Medikamente

und reinigen und desinfizieren Pflegeutensilien. Über

Patientendaten bewahren sie Verschwiegenheit. Das

Umbetten, Heben oder Stützen der Patienten sind körperlich

anstrengend. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/

innen und in wechselnden Diensten – auch nachts und

am Wochenende – tätig und leisten Bereitschaftsdienste.

Ausbildungsdauer:

1-2 Jahre, je nach Landesrechtlicher Regelung.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Gesundheitsund

Krankenpflegehelfer/innen eine verkürzte Ausbildung

zum Gesundheits- und Krankenpfleger/zur Gesundheitsund

Krankenpfleger/in absolvieren. Im Anschluss besteht

die Möglichkeit zu Weiterbildungen z. B. als Fachwirt/in

im Gesundheits- und Sozialwesen. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach

Pflegemanagement, -wissenschaft zu erwerben. Wer

sich beruflich selbstständig machen möchte, kann dies

zum Beispiel freiberuflich in der ambulanten Pflegehilfe.

Gesundheits-und Krankenpfleger/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine bundesweit

einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

für Krankenpflege. In stationären Einrichtungen

oder im Rahmen der ambulanten Versorgung

pflegen, betreuen und beobachten Gesundheits- und

Krankenpfleger/innen Patienten nach ärztlichen Vorgaben.

In der Behandlungspflege führen sie erforderliche

medizinische Behandlungen durch und bereiten Patienten

auf diagnostische, therapeutische oder operative

Maßnahmen vor. Zudem übernehmen sie Aufgaben

in der Grundpflege. Sie erledigen die auf der Station

anfallenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben,

planen, koordinieren und dokumentieren Pflegemaßnahmen.

Darüber hinaus assistieren sie bei ärztlichen

Untersuchungen und operativen Eingriffen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/

in, baut auf einem mittleren oder höheren Bildungsabschluss

auf. Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen

an Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die

Persönlichkeit des Schülers. Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen

Fächern, seelische und körperliche

Belastbarkeit, rasches und klares Erfassen, selbstständiges

Denken, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und die Fähigkeit

zum Umgang mit dem Menschen sind Voraussetzungen.

Die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Gesundheits-

und Krankenpfleger/innen sich weiterbilden, z. B. als

Fachkrankenpfleger/innen für Intensivpflege/Anästhesie,

Nephrologie oder Psychiatrie. Sie können auch Fachwirt/

in im Gesundheits- und Sozialwesen oder Betriebswirt/in

für Management im Gesundheitswesen werden. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, beispielsweise einen Bachelorabschluss

im Studienfach Pflegemanagement, -wissenschaft zu erwerben.

Wer sich beruflich selbstständig machen möchte,

kann dies zum Beispiel freiberuflich in der ambulanten

P fl e g e h i l f e .

75


Notfallsanitäter/in

Pflegefachmann/frau

76

Tätigkeit:

Notfallsanitäter/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

3-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

und gilt als höchste nichtärztliche Qualifikation

im Rettungsdienst. Notfallsanitäter sind die Ersten, die

an einem Unfallort erscheinen. Dort verschaffen sie sich

einen Überblick über die Lage und den Zustand von eventuell

Verletzten und übernehmen deren Versorgung. Um

Menschenleben zu retten, leisten Notfallsanitäter Erste

Hilfe und führen, wenn nötig, lebensrettende Maßnahmen

durch. Sie versorgen die Patienten so lange, bis der

Notarzt erscheint und dürfen in bestimmten Notfällen

auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bzw. dem

Arzt assistieren. Gelernt wird in Blockeinheiten in der

Schule und auf den Lehrrettungswachen, aber auch im

Krankenhaus. Notfallsanitäter/innen sind für die Pflege

des Rettungsfahrzeuges zuständig und desinfizieren es

nach einem Transport, sie kontrollieren die medizinischen

Geräte, zum Beispiel den Defibrillator und füllen die

Medikamente auf.

Anforderungen:

Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in bringt eine

ziemliche Verantwortung mit sich. Weil es hier häufig um

Leben und Tod geht, müssen Entscheidungen in kürzester

Zeit getroffen werden. Deshalb müssen sie bei Hektik und

Stress einen kühlen Kopf bewahren, um in brenzligen

Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zukünftige

Notfallsanitäter/innen müssen mindestens die Realschule

abgeschlossen haben. Der Hauptschulabschluss reicht nur

aus, wenn zusätzlich bereits eine mindestens zweijährige

andere Ausbildung beendet wurde. Notfallsanitäter/innen

haben sehr unregelmäßige Arbeitszeiten, da Unfälle zu

jeder Tag- und Nachtzeit passieren können. Sie müssen

immer hoch konzentriert sein, egal zu welcher Stunde,

egal bei welchem Wetter.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Notfallsanitäter/innen können bereits während ihrer

Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z. B. im

Bereich Medizinprodukte als „MPG-Beauftragter“. Einen

beruflichen Aufstieg können Notfallsanitäter/innen

durch eine Aufstiegsweiterbildung als Praxisanleiter/in

für Notfallsanitäter anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Sanitäts-, Rettungswesen zu

erwerben.

Tätigkeit:

„Altenpfleger“, „Gesundheits- und Krankenpfleger“ und

„Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ – diese drei

Ausbildungsberufe haben bald ausgedient: Sie gehen

künftig in einem neuen, universellen Pflegeberuf mit der

Bezeichnung „Pflegefachmann“ bzw. „Pflegefachfrau“

auf. Ziel ist es, den Berufsbereich der Pflege insgesamt

aufzuwerten und eine moderne und durchlässige Ausbildung

im Pflegebereich zu schaffen. Die schulische

und praktische Ausbildung dient der Vermittlung der

erforderlichen Kompetenzen für die selbstständige,

umfassende und prozessorientierte Pflege von Menschen

aller Altersstufen, in akut und dauerhaft stationären

sowie ambulanten Pflegesituationen. Damit wird

der Wechsel zwischen den einzelnen Pflegebereichen

erleichtert. Neben dem generalistischen Berufsabschluss

„Pflegefachfrau“/„Pflegefachmann“ können

Auszubildende mit Vertiefung im Bereich Altenpflege

oder Kinderkrankenpflege für das dritte Ausbildungsjahr

auch eine Spezialisierung mit dem Abschluss „Altenpfleger/in“

oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/

in“ wählen. Eine zusätzliche Qualitätsverbesserung

soll durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte,

durch eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und

mehr Praxisanleitung im Betrieb erreicht werden. Für

die berufliche Pflegeausbildung ist eine einheitliche

Finanzierung unter besonderer Berücksichtigung von

Schulgeldfreiheit und des Anspruchs der Auszubildenden

auf angemessene Ausbildungsvergütung vorgesehen. Der

erste Ausbildungsjahrgang soll 2020 beginnen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Pflegefachmann/frau, baut auf

einem mittleren Bildungsabschluss oder einem Hauptschulabschluss

in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen

Berufsausbildung, z. B. in der Gesundheitsund

Kranken- oder Altenpflegehilfe. Darüber hinaus wird

für den Zugang zur Ausbildung z. B. ein ärztliches Attest

über die gesundheitliche Eignung gefordert. Die Ausbildung

stellt hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit,

Leistungsbereitschaft und die Persönlichkeit des Schülers.

Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern,

seelische und körperliche Belastbarkeit, rasches

und klares Erfassen, selbstständiges Denken, Zuverlässigkeit,

Ehrlichkeit und die Fähigkeit zum Umgang mit

dem Menschen sind Voraussetzungen. Die Bereitschaft

zu Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre


Sozialassistent/in

Aufstiegsmöglichkeiten:

Pflegefachkräfte können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Krankenpflege oder

Hygiene im Gesundheitsbereich, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Stationsleiter/in

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Medizinische Assistenz oder

Pflege zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit,

mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst

ist möglich.

Tätigkeit:

Sozialhelfer/in bzw. Sozialassistent/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.

Sozialassistenten/innen arbeiten in der

Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege, wo sie

hilfsbedürftige Personen betreuen, unterstützen und

fördern. Sie arbeiten in Wohnheimen für alte und junge

Menschen, in Kindergärten und -horten sowie in

Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen

mit Behinderung. Sie sind auch bei ambulanten sozialen

Diensten, Familienberatungsstellen, diakonischen

Diensten oder Sozialämtern beschäftigt.

Anforderungen:

Vorausgesetzt wird In der Regel ein Hauptschulabschluss

(3-jährige Ausbildung) oder ein mittlerer Bildungsabschluss

(2-jährige Ausbildung). Die Anforderungen an das Personal

beim Umgang mit Lebensmitteln nach dem Infektionsschutzgesetz

müssen erfüllt sein. Gegebenenfalls,

abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder den

Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, müssen

die persönliche Zuverlässigkeit (mittels Führungszeugnis)

und die gesundheitliche Eignung als Aufnahmevoraussetzungen

nachgewiesen werden.

Ausbildungsdauer:

2-3 Jahre, je nach landesrechtlicher Regelung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Sozialassistenten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in bestimmten Einrichtungen

wie Kindergärten, Jugendheime und Werkstätten,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Erzieher/in, Haus- und Familienpfleger/in oder Betriebswirt/in

für Sozialwesen anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach soziale Arbeit zu erwerben.

77


Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

78

Tätigkeit:

In der Zahnarztpraxis sind Zahnmedizinische Fachangestellte

meist die ersten Ansprechpartner für die Patienten.

Sie organisieren den Praxisablauf, vergeben Termine,

dokumentieren Behandlungsabläufe und sorgen für

die Abrechnung der erbrachten Leistungen. Sie helfen

bei der Behandlung mit und lagern z. B. den Patienten

richtig, saugen Speichel ab, verarbeiten Füllungs- und

Abformmaterialien. Auch einfache Laborarbeiten führen

Zahnmedizinische Fachangestellte durch und stellen z. B.

einfache Hilfsmittel her, um eine Bissnahme herzustellen.

Sie gehen verantwortungsvoll und sorgfältig mit

Arzneimitteln um, führen Zahn-Prophylaxe-Maßnahmen

durch und erklären Patienten z. B. wie man sich die

Zähne richtig putzt.

Anforderungen:

Voraussetzungen für die Ausbildung sind Sorgfalt und

keine Angst vor Kontakt mit Bakterien oder menschlichem

Speichel. Ebenso sollten die Neigung zum helfenden

Umgang mit Menschen, ausgeprägtes Interesse

für zahnmedizinische Sachverhalte, Flexibilität, rasche

Auffassungsgabe, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl

und Verschwiegenheit vorhanden sein. Zahnmedizinische

Fachangestellte haben oft engen Körperkontakt

mit Patienten und kommen mit Desinfektionsmitteln

und zahnmedizinischen Chemikalien in Kontakt. Haben

Zahnmedizinische Fachangestellte Not- und Bereitschaftsdienst,

sind sie auch nachts oder an Wochenenden tätig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zahnmedizinische Fachangestellte können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Hygiene

im Gesundheitsbereich, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/ zur Zahnmedizinische/r

Fachassistent/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Zahnmedizin zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


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79


Studiengänge

80

Unternehmen im Weimarer Land und in Weimar

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 98

• B & V Hoch-, Kabel- und Tiefbau GmbH, Apolda 103

• Hotel an der Therme GmbH, Bad Sulza 109

• Kaufland Dienstleistung Mitte GmbH & Co. KG, Weimar, Apolda und Sömmerda 110

• Lidl Vetriebs-GmbH & Co. KG, Weimar und Gutendorf 112

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 135

• Strassing GmbH, Erfurt 119

• SWE Service GmbH, Erfurt 120

• Thüringer Oberlandesgericht, Jena und Erfurt 121

• Zalando Logistics SE & Co. KG, Erfurt 124


duales studium und Ausbildung für abiturienten

Unternehmen im Landkreis Sömmerda

Seite

• ALDI GmbH & Co. KG, Nohra, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 98

• cab Produkttechnik Sömmerda Gesellschaft für Computer- und Automationsbausteine

mbH, Sömmerda 129

• Erdrich Umformtechnik GmbH, Sömmerda-Orlishausen 129

• Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 130

• MDC Power GmbH, Kölleda 134

• REWE Markt GmbH, Sömmerda, Weimar, Bad Berka und Kölleda 135

81


82

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

(DHGE Eisenach) (3)

Studieninhalte:

Produkte ohne Dienstleistungsanteil werden immer

seltener. Die Wettbewerbsfähigkeit und der Markterfolg

von Unternehmen und Einrichtungen werden somit

ausgeprägt durch deren Dienstleistungskompetenz

bestimmt. Gleichzeitig erfordert die Spezifika von Dienstleistungen

ein darauf abgestimmtes Management durch

dafür speziell ausgebildete Führungs- und Fachkräfte. Die

Struktur des Studiums entspricht dieser Entwicklung.

Es werden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Basisgebieten

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Wirtschaftsmathematik/-statistik, Wirtschaftsrecht,

Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik vermittelt.

Diese werden ergänzt durch berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen

wie Service-Engineering, Vertriebsmanagement,

Projekt-, Prozess- und Wissensmanagement,

Service-Excellence, Social-/Mobil- und E-Business sowie

Kooperationsmanagement. Im Sinne einer umfassenden

Herausbildung von Führungskompetenzen werden Management

und Consultingtechniken, Kommunikations-,

Konflikt- und Rhetorikfähigkeiten, Teamtechniken und

Fremdsprachen integriert.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Groß- und Einzelhandel

(DHGE Eisenach) (4)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Groß- und Einzelhandel vermittelt

den Studierenden ökonomisches und juristisches

Fachwissen sowie die wissenschaftlichen Grundlagen und

Methoden der berufsorientierten Praxis. Über die Arbeit

in Kleingruppen und praxisorientiertes Lernen erwerben

die Studenten gezielt fachliche Schlüsselqualifikationen

für neue Logistik-, Planungs- und Steuerungssysteme

oder auch E-Commerce in Unternehmen des Großund

Einzelhandels. Angebote, wie Zeitmanagement,

Arbeitsplanung, Rhetorik, Moderation von Gruppen und

Fremdsprachen ergänzen das Studium. Absolventen der

Studienrichtung Groß- und Einzelhandel sind mit dem

Praxis-integrierenden Studium, ihren übergreifenden

Fachkenntnissen, hoher Flexibilität und Vertrautheit mit

den branchenspezifischen Problemen als Führungskräftenachwuchs

im mittleren und gehobenen Management

bestens geeignet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis. Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten

sowie Kompetenz im Umgang mit neuen

Medien sind weitere Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Handel, Vertiefung

Konsumgüterhandel (DHBW Heilbronn) (5)

Studieninhalte:

Edle Designerkleidung, trendiges Smartphone, einfache

Zahnpasta – Konsumgüter werden heute über Länder

und Kontinente hinweg gehandelt. In diesem Studiengang

lernen Sie, für eine Firma globale Lieferungen zu

planen und durchzuführen. Sie erfahren, wie Sie mit

weltweiten Netzwerk-Partnern zusammenarbeiten und

komplexe IT-Systeme einsetzen, um Geschäfte hoch

effizient abzuwickeln. Sie erhalten fundiertes Wissen

in Betriebswirtschaft. Darauf aufbauend erlangen Sie

wissenschaftliche Kenntnisse in Handelsmarketing,

Finanzwesen, Personalwirtschaft und -führung. Sie

können Ihre Sprachkenntnisse in Wirtschaftsenglisch

vertiefen. Zur Entwicklung ihrer Führungs- und Managementkompetenzen

bietet Ihnen die Hochschule

Trainings und Auslandsaufenthalte. Während deiner

Praxisphasen erlernen die Studenten sämtliche Abläufe

in der Filiale kennen, von der Warenbestellung über die

Kontrolle von Lieferungen bis zur richtigen Lagerung

von Lebensmitteln.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis. Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten

sowie Kompetenz im Umgang mit neuen

Medien sind weitere Voraussetzungen für das Studium.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Industrie

(DHGE Gera) (6)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Industrie vermittelt alle klassischen

betriebswirtschaftlichen Schwerpunktthemen, wie z. B.

Marketing, Vertrieb, Produktionswirtschaft, Projektmanagement

und Controlling. Hinzu kommen Rechnungswesen,

Wirtschaftsmathematik, VWL u. a. Die Erlangung

von Kenntnissen im interkulturellen Management ist

ebenso Bestandteil des Studiums wie das Erwerben von

Qualifikationen in IT-Anwendungen und E-Commerce.

Hinzu kommen Lehrinhalte in Wirtschaftsenglisch,

Präsentations- und Verhandlungstechniken sowie Rhetorik.

In den Praxisphasen wenden die Studierenden

ihr theoretisches Wissen an, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

83


84

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Industrie- und Logistikmanagement

(IUBH Erfurt) (7)

Studieninhalte:

Egal ob bei der Organisation von Warenströmen,

Just-In-Time-Produktionen oder Bedarfskalkulationen:

in den Bereichen Industrie- und Logistikmanagement

müssen Sie sich verschiedensten Herausforderungen

stellen und dem sich ständig verändernden Markt immer

einen Schritt voraus sein. Der duale Studiengang

Betriebswirtschaftslehre mit den Vertiefungen Industrie-

bzw. Logistikmanagement vermittelt Ihnen genau

das Know-How, das Sie für Ihre Karriere in diesen Branchen

benötigen. Mit dem Studiengang schaffen Sie die

Voraussetzung für Ihren erfolgreichen Einsatz in der

Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsprozessen,

der Gestaltung von Marketing und Vertrieb sowie der

Analyse von Informationstechniken. Das Studium in

allgemeinen, technischen sowie ökonomischen Kompetenzfeldern

eröffnet Ihnen die Chance, die Geschicke

weltweit operierender Handels-, Logistik- und Dienstleistungsunternehmen

mitzubestimmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Logistik

(DHGE Gera) (8)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Management im

Gesundheitswesen (DHGE Gera) (9)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Management im Gesundheitswesen

vermittelt alle Kompetenzen, die zur Führung

einer Gesundheitseinrichtung erforderlich sind. Es befähigt

die Studierenden, hochflexibel in allen Bereichen

des Gesundheitswesens tätig zu werden – besonders in

der gefragten Kombination von kaufmännischen und

medizinischen Kenntnissen. Medizinisches Wissen und

Medizintechnik entwickeln sich rasant. Doch durch die

enge Verzahnung von theoretischen und praktischen

Studienabschnitten ist es möglich, Lehrinhalte der

Betriebswirtschaft mit dem aktuellsten Know-how

des Praxispartners zu verknüpfen und anzuwenden.

Die Absolventen der Studienrichtung kennen sich im

Management, im Controlling und in der Verwaltung des

Gesundheitswesens gleichermaßen aus. Sie sind in der

Lage, diese betriebswirtschaftlichen Herausforderungen

zu meistern und auch komplexe Reformprozesse im

Gesundheitswesen positiv zu beeinflussen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb Interesse an medizinischen Fachgebieten

und kaufmännisch-wirtschaftlichen Zusammenhängen,

Freude beim Umgang mit Menschen, Flexibilität und hohe

Motivation für die Anforderungen aus der Praxis.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Mittelständische

Industrie (DHGE Eisenach) (10)

Studieninhalte:

Das dreijährige Bachelorstudium mittelständische Industrie

vermittelt ökonomisches und juristisches Fachwissen

sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden der

berufsorientierten Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen dieser

Studienrichtung verfügen über eine Methoden-, Sozialund

Fachkompetenz, mit der sie in der Lage sind, sofort

in die Praxis einzusteigen. Sie können als Entscheider in

Unternehmen konsequent betriebswirtschaftlich denken

und handeln sowie interdisziplinäre Problemstellungen

zusammen mit Spezialisten anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

85


86

Bachelor of Arts

Supply Chain Management in Industrie und

Handel (iba Erfurt) (11)

Studieninhalte:

Industrielle Produktion, Distribution, Logistik sowie

der Handel sind wichtige Elemente der deutschen Wirtschaft.

Veränderte Märkte, intensivierter Wettbewerb,

aber auch die Auswirkungen der Globalisierung stellen

Unternehmen in diesen Bereichen vor immer neue

Herausforderungen und zeigen diesen die Grenzen

weiterer Steigerungen der Effizienz in ihren Bereichen

auf. In der Fachrichtung „Supply Chain Management in

Industrie und Handel“ vermitteln wir den Studierenden

daher ein umfassendes Verständnis der relevanten

betriebswirtschaftlichen Methoden für Unternehmen

aus Industrie und Handel sowie der Anbieter logistischer

Dienstleistungen. Wir betrachten dabei Industrie,

Handel und Logistik nicht als unabhängig voneinander

agierende Einheiten, sondern aus der Wertschöpfungskette

übergreifenden Perspektive des Supply Chain

Managements. Als Studierender sind Sie eingebunden

in die Unternehmensplanung, das Prozess- und Qualitätsmanagement,

das Finanz- und Rechnungswesen, das

Supply Chain Management, die Logistik und den Einkauf.

Außerdem vermitteln wir grundlegende Kenntnisse des

Managements aus der Perspektive komplexer Supply

Chain-Strukturen und befähigen Sie, das Wettbewerbsumfeld

und Supply-Netzwerk Ihres Praxisunternehmens

zu analysieren und entscheidungsunterstützend zum

Erfolg beizutragen.

Anforderungen:

Für ein Studium an der Internationalen Berufsakademie

müssen Sie folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:

1. Nachweis eines der folgenden Abschlüsse: allgemeine

Hochschulreife (Abitur), fachgebundene Hochschulreife,

Fachhochschulreife, Meisterprüfung, vergleichbare Abschlüsse

der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z. B. Fachwirt/in).

Außerdem können auch beruflich Qualifizierte

eine Hochschulzugangsberechtigung haben, wenn nach

dem Realschulabschluss eine mindestens zweijährige

Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen worden ist

und Berufserfahrung nachgewiesen wird. 2. Praxisvertrag

mit einem Unternehmen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre, bzw. 6- semestrig oder 3,5 Jahre,

bzw 7- semestrig mit interkultureller Qualifikation am

Studienort Erfurt

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Handel (12)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Handel vermittelt die Grundlagen der

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht,

Statistik, Personalmanagement, Handelsmarketing,

Handelsmanagement sowie Technik der Finanzbuchführung.

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in verschiedenen Märkten sowie z. T.

im Vertriebsaußendienst. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels, Warendisposition, Warenkontrolle,

Warenpflege und Lagerung, Verkaufs- und

Beratungstätigkeiten, Mitarbeiterführung, allgemeine

Marktorganisation, Verwaltungsabteilungen (z. B. Category

Management, Logistik, Revision, Personalwesen,

Marktorganisation, Controlling, Rechnungswesen etc.).

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Logistik (13)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Logistik vermittelt die Grundlagen

der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Recht, Statistik, Handelslogistik, Personalmanagement,

Güterwirtschaft, Logistik, Technik der Finanzbuchführung

gleichzeitig durchlaufen die Studenten im Rahmen

der betrieblichen Ausbildung alle relevanten Bereiche

des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet dabei

der Einsatz in mehreren Lagern, im Fuhrpark und in der

Logistikverwaltung. Während der praktischen Phasen

lernen die Studenten folgende Bereiche kennen: Grundlagen

des Einzelhandels/Logistik, Warendisposition,

Warenkontrolle, Warenpflege und Lagerung, Warenversand,

Fuhrparkmanagement, Mitarbeiterführung,

Verwaltungsabteilungen (z. B. Category Management,

Rechnungswesen, Reklamation, Personalorganisation,

Marktorganisation, Logistik-Controlling etc.), Einsatz

in einem Supermarkt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 6 Semester

Bachelor of Arts

Personalmanagement

(IUBH Erfurt) (14)

Studieninhalte:

Im dualen Studium Personalmanagement erfahren Sie,

wie man die besten Mitarbeiter findet, aber auch wie

man zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vermittelt

– egal, wie knifflig die Situation ist. Sie lernen, wie

man Mitarbeiter fördern kann, und helfen ihnen, ihre

Potenziale und ihre persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Der Studiengang Personalmanagement

bereitet Sie perfekt auf die verschiedenen Herausforderungen

im Personalwesen vor:

» Sie setzen sich mit personalpolitischen Fragen auseinander.

» Sie beschäftigen sich mit der Organisation und Erfolgsmessung

des Personalmanagements.

» Sie erhalten wichtige Kompetenzen im Bereich Organisationspsychologie

und Führung.

Während Ihres Studiums wechseln Sie regelmäßig zwischen

Theorie am Campus und Praxis in einem Betrieb.

So wenden Sie Ihr Wissen immer direkt praktisch an.

Anforderungen:

Sie können zum Bachelor-Studium an der IUBH zugelassen

werden, wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen

erfüllen: allgemeine Hochschulreife (Abitur); fachgebundene

Hochschulreife (fachgebundenes Abitur) oder

Fachhochschulreife; erfolgreiches Ablegen der Meisterprüfung;

erfolgreicher Abschluss eines Bildungsgangs

zum staatlich geprüfter Techniker oder staatlich geprüfter

Betriebswirt; Studieren ohne Abitur: Qualifizierte

Berufstätige ohne Hochschulzugangsberechtigung,

die über eine mindestens zweijährige abgeschlossene

Berufsausbildung verfügen und mindestens drei Jahre

in ihrem erlernten Beruf tätig waren, sind grundsätzlich

berechtigt, ein Studium an der IUBH duales Studium

nach bestandenen Eignungstest aufzunehmen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semster mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

87


88

Bachelor of Arts

Soziale Dienste

(DHGE Gera) (15)

Studieninhalte:

Ein Schwerpunkt des dualen Bachelorstudiums soziale

Dienste widmet sich der sozialen Arbeit in Jugend-, Sozial-

und Gesundheitsämtern. Die Studierenden lernen die

Grundlagen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, der Psychologie

und Soziologie genauso kennen wie die Grundlagen

der Verwaltung und des Rechts, der Sozialmedizin und

der Sozialökonomie. Sie lernen Entscheidungen zu treffen,

welche Hilfe mit welchen Mitteln die wirksamste ist.

Sie lernen, die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen

in Notlagen zu erkennen und zu respektieren. In den

praktischen Phasen des Studiums betreuen Anleiter

die Studierenden, um ihnen Lösungsmöglichkeiten und

Entscheidungen transparent zu machen. Die Absolventen

der Studienrichtung soziale Dienste sind in der Lage,

ihr fachliches und methodisches Wissen so zu nutzen,

dass sie Hilfs- und Unterstützungsprozesse erfolgreich

gestalten können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb Interesse an sozialpolitischen und –pädagogischen

Fragestellungen und gute Kommunikationsfähigkeiten,

Freude beim Umgang mit Menschen, Sensibilität für die

Belange sozial schwacher und benachteiligter Menschen

sowie die Fähigkeit, anderen Menschen in belastenden

Situationen zu helfen und sie zu unterstützen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Tourismusmuswirtschaft

(IUBH Erfurt) (16)

Studieninhalte:

Die Tourismusbranche verzeichnet ein kontinuierliches

Wachstum. Sie ist heute einer der bedeutendsten Dienstleistungssektoren

weltweit und wird weiterhin an

Bedeutung gewinnen. Im dualen Studium erlernen sie

zum einen das grundlegende Handwerkszeug, um später

z. B. für den reibungslosen Ablauf einer Reise sorgen

zu können. Nach ihrem Studium kennen sie sich mit

aktuellen Entwicklungen im Tourismus sowie in den Bereichen

Destinationsmanagement, Tourismusmarketing,

Prozess- und Qualitätsmanagement gut aus. Da sie nicht

nur das fachliche Know-how der Tourismusbranche für

eine Karriere als Manager benötigen, vermittelt ihnen

das Studium auch die notwendigen betriebswirtschaftlichen

und rechtlichen Kenntnisse und macht sie fit für

ihren Job in Bezug auf ihre Präsentations- und rhetorischen

Kompetenzen, ihr Organisationstalent sowie

ihre Fremdsprachenkenntnisse. Das praxisnah vermittelte

Wissen können sie im Rahmen Ihres Einsatzes in

Ihrem Praxisunternehmen anwenden und vertiefen. Das

duale Studienkonzept ist gekennzeichnet durch einen

regelmäßigen wöchentlichen Wechsel zwischen Theorie

und Praxis. Durch die Wahl einer Vertiefung im dualen

Studium haben sie ab dem 5. Semester die Möglichkeit,

sich in drei besonders attraktiven Betätigungsfeldern

des Tourismus zu spezialisieren und so gezielt auf Ihren

Traumjob vorzubereiten. Die möglichen Vertiefungsbereiche

sind: Hotelmanagement, Eventmanagement oder

Reiseveranstalter und Reisemittler.

Anforderungen:

Sie können zum Bachelor-Studium an der IUBH zugelassen

werden, wenn Sie eine der folgenden Voraussetzungen

erfüllen: allgemeine Hochschulreife (Abitur); fachgebundene

Hochschulreife (fachgebundenes Abitur) oder Fachhochschulreife;

erfolgreiches Ablegen der Meisterprüfung;

erfolgreicher Abschluss eines Bildungsgangs zum staatlich

geprüfter Techniker oder staatlich geprüfter Betriebswirt;

Studieren ohne Abitur: Qualifizierte Berufstätige ohne

Hochschulzugangsberechtigung, die über eine mindestens

zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung verfügen

und mindestens drei Jahre in ihrem erlernten Beruf tätig

waren, sind grundsätzlich berechtigt, ein Studium an der

IUBH duales Studium nach bestandenen Eignungstest

aufzunehmen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden Theorie- und

Praxisphasen. Das Studium BASS besteht neben den

betreuten, aufeinander aufbauenden und ganzjährig zu

studierenden Online-Modulen aus fünf Wochenenden

pro Semester an der Hochschule Fulda.


Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(FH Erfurt) (17)

Studieninhalte:

Für die komplexen Aufgaben in der Bauwirtschaft z. B.

in den Arbeitsbereichen Hoch- und Tiefbau, Gebäudebau,

Brückenbau sowie Infrastrukturprojekte, werden

in den Bauunternehmen hohe Anforderungen an die

Mitarbeiter gestellt. Die Rekrutierung und Ausbildung

des Führungskräftenachwuchses ist ein zentraler Erfolgsfaktor

– prägt doch der Nachwuchs die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen entscheidend mit. Der

Studiengang Bauingenieurwesen bietet die notwendigen

Grundlagen. Die frühe Verbindung von Studium und

praktischer Ausbildung, von Theorie und Praxis, ist der

ideale Weg, sich auf den Arbeitsmarkt im Bauwesen mit

seinen wechselnden Arbeitsbedingungen einzustellen. Im

Rahmen von Bauprojekten für öffentliche oder private

Auftraggeber planen Ingenieure und Ingenieurinnen für

Baumanagement den Ablauf aller Baumaßnahmen und

überwachen diese. Sie stimmen die Anforderungen des

Bauherrn mit den technischen Möglichkeiten aus Sicht

von Fachplanern und Architekten ab. Dabei prüfen sie

statische Berechnungen und bauphysikalische Eigenschaften

ebenso wie die Einhaltung von Vorschriften aus

dem Bau- und Umweltschutzrecht. Zur Bauausführung

erstellen sie Netzpläne für die verschiedenen Projektphasen

und organisieren den Einsatz der Fachkräfte,

sowie die Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger) sowie

ein 6-wöchiges Vorpraktikum. Das Vorpraktikum ist vor

Beginn des Studiums abzuleisten und für die Zulassung zum

Studium nachzuweisen. Alternativ kann es bis zum Ende

des 2. Semesters abgeleistet werden. Das Vorpraktikum

ist In der Regel in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb

des Baugewerbes abzuleisten. Eine abgeschlossene Berufsausbildung

als Maurer/-in, Betonbauer/-in, Zimmerer/-in,

Straßenbauer/-in, Bauzeichner/-in wird als Vorpraktikum

anerkannt. In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert werden deshalb Engagement und Zielstrebigkeit.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre (7 Semester) mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Informations- und Kommunikationstechnologien

(DHGE Gera) (18)

Studieninhalte:

Im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnologien

werden zunächst klassische Themen der

Informatik, wie Softwareentwicklung, Datenbanken,

Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme sowie Grundlagen

der Informatik vermittelt. In einer vertiefenden

Schwerpunktausbildung stehen Themen der technischen

Informatik, wie Mikroprozessortechnik und hardwarenahe

Programmierung und Themen der Kommunikationstechnik

und Datenübertragung im Vordergrund. Das

Spektrum der Ausbildungsthemen wird durch Inhalte

aus den Gebieten der Ingenieurmathematik, der Elektrotechnik

und Elektronik, der Digitaltechnik und des

Projektmanagements abgerundet. Die Studierenden

werden befähigt, konzeptionell zu denken, technische

Problemstellungen zu analysieren, Lösungskonzepte

zu entwickeln sowie damit verbundene wirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Die Absolventen/

innen des Studiengangs können als Softwareentwickler

oder Systemadministratoren, als Projektleiter oder im

Bereich der Entwicklung von Schnittstellen zwischen

verschiedensten komplexen IT-Systemen eingesetzt

werden. Als praxisorientierte Ingenieure sind sie in der

Lage, als Fach- und Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Deutsch, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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90

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (19)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher praxisorientierter

Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasenr

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (20)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Produktionstechnik

(DHGE Eisenach) (21)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen Ausbildung

im Bereich Metall- und Elektrotechnik sowie anderen

Branchen der Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums

ist die Planung und Steuerung technologischer

und wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale

Bachelorstudium Produktionstechnik umfasst sowohl

mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen,

Werkstoffkunde, Fertigungstechnik, Arbeitsvorbereitung

bis zu Produktionsplanung und -steuerung, als

auch Methoden des rechnergestützten Engineerings

(CAE). Betriebswirtschaftliche Fächer sorgen für ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Kosten- und

Marktbewusstsein. In den Praxisphasen arbeiten die

Studierenden an konkreten Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des Praxispartners

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch, fachliche Inhalte

der Informatik und der Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Technisches Management

(DHGE Eisenach) (22)

Studieninhalte:

Technisches Management übernimmt die Mittelrolle

zwischen den technischen und den betriebswirtschaftlichen

Bereichen eines Unternehmens. Das duale Bachelorstudium

Technisches Management orientiert sich an

diesen Anforderungen und vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE). In den Praxisphasen werden die

Studierenden mit konkreten Fertigungsverfahren und

Projektsteuerungen im Unternehmen des Praxispartners

vertraut gemacht. Betriebswirtschaftliche Fächer,

Organisations- und Managementtechniken, Informatik

und Fremdsprachen vertiefen und ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit ihrer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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92

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Gera) (23)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst

neben Basismodulen auch branchenspezifische Elemente

aus dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften,

der mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik,

Statistik und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden

des wissenschaftlichen Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum

ab. Die Absolventen des Studiengangs

Wirtschaftsinformatik sind als qualifizierte Fachkräfte

für die Planung, Entwicklung und den Betrieb von effizienten

IT-Systemen in der Praxis sofort verantwortlich

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Abiturientenprogramm Kaufland

(24)

Studieninhalte:

In den ersten 18 Monaten machst du deine Ausbildung

zum Kaufmann im Einzelhandel. Im Blockunterricht eignest

du dir das notwendige Theoriewissen an, welches

du in einer unserer Filialen direkt in der Praxis anwenden

kannst. Verkaufsgespräche mit Kunden sind dabei ebenso

Lerninhalt wie Warenkunde, Sortimentskontrolle oder

der Umgang mit unserem Warenwirtschaftssystem. Du

erstellst Personaleinsatz- und Organisationspläne und

wertest Verkaufsstatistiken und betriebswirtschaftliche

Kennzahlen aus. Nach erfolgreichem Abschluss zum

Kaufmann im Einzelhandel startet deine Fortbildung zum

Handelsfachwirt. In den nächsten 18 Monaten verantwortest

du eigenständig einen Bereich und unterstützt

so deinen Leiter des Warenbereichs. Berufsbegleitend

absolvierst du im Blockunterricht die Fortbildung zum

Handelsfachwirt. Nach drei Jahren hast du somit zwei

Abschlüsse in der Tasche und bist optimal für deinen

weiteren Karriereweg bei uns vorbereitet. Bei guten

Leistungen übernimmst du eine Führungsposition. Als

Leiter eines eigenen Warenbereichs bist du beispielsweise

für den Bereich Obst und Gemüse zuständig. Dabei

bist du verantwortlich für die Mitarbeiter des Bereichs,

wertest Kennzahlen aus und sorgst dafür, dass immer

genügend Ware verfügbar ist.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im Team

arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte einbringen,

analytisches Denken und kaufmännischen Weitblick

zeigen: das alles sind Herausforderungen, die zukünftige

Handelskaufleute interessieren sollten. Voraussetzungen

sind außerdem gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie

Engagement und Eigeninitiative, Organisationstalent,

Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) nach

weiteren 18 Monaten.


Abiturientenprogramm LIDL

Vetrieb (25)

Abiturientenprogramm REWE

(26)

Studieninhalte:

Im Rahmen des Abiturientenprogramms im Vertrieb bei

LIDL haben Bewerber die Chance, nach 18 Monaten mit

dem Kaufmann im Einzelhandel abzuschließen, nach

weiteren 18 Monaten als geprüfter Handelsfachwirt IHK

zu gelten und zusätzlich eine Fortbildung zum Ausbilder

zu absolvieren. Damit lernen die Auszubildenden den

Einzelhandel von Grund auf kennen und somit auch das

eigenverantwortliche Führen einer Filiale, schon nach

drei Jahren. Neben den Inhalten des/der Kaufmanns/

frau im Einzelhandel erwerben die Auszubildenden im

Rahmen der Weiterbildung zum/r Handelsfachwirt/in

zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle und Steuerung der

betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Marktes.

Sie lernen Verkaufsstatistiken und Erfolgskontrollen auszuwerten

ebenso wie das Erstellen von Abrechnungen.

Die Steuerung des Warenflusses sowie der Warenlagerung

und -kontrolle, Beratung und Verkauf im Markt,

Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung von Waren

gehören gleichermaßen in den Lehrplan. Alles mit dem

Ziel der Übernahme einer ersten Position mit Führung,

um Verantwortung für eine Verkaufsstelle mit bis zu 15

Mitarbeitern zu übernehmen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen zeichnen sich aus durch Begeisterungsfähigkeit

und Tatendrang, sind echte Teamplayer

und haben Spaß am Organisieren. Eigenverantwortlich

erfolgreich sein, Menschen führen und zugleich im Team

arbeiten, Budgets verwalten, sich aktiv in Projekte einbringen,

analytisches Denken und kaufmännischen Weitblick

zeigen: das alles sind Herausforderungen, die zukünftige

Handelskaufleute interessieren sollten. Voraussetzungen

sind außerdem gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie

Engagement und Eigeninitiative, Organisationstalent,

Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter (Handelsfachwirt/in) sowie ein

dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat) nach 36 Monaten.

Studieninhalte:

REWE bietet ein spezielles mehrstufiges Programm

für Abiturienten an, das dessen Teilnehmer unter bestimmten

Voraussetzungen befähigt, sich innerhalb

von 3 Jahren zum Marktmanager oder langfristig zum

selbstständigen REWE Kaufmann zu qualifizieren. Neben

den Inhalten des Kaufmanns im Einzelhandel erwerben

die Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum

Handelsfachwirt zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle und

Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Zusätzlich nehmen sie an internen

Fachseminaren zu Inhalten des Ausbildungsberufes teil,

erhalten Unterstützung und Entwicklung im Team und

werden in die Mitarbeiterführung eingewiesen.

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten, sich

aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken und

kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren

sollten. Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und

das (Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann im Einzelhandel)

und ein zweiter nach 22 Monaten (Handelsfachwirt).

93


94

Dipl.-Rechtspfleger/in FH

Laufbahn des gehobenen Justizdienstes, Laufbahnzweig

Rechtspflegerdienst

(Hessische Hochschule für Finanzen und

Rechtspflege in Rotenburg a. d. Fulda) (27)

Studieninhalte:

Rechtspfleger/innen als Beamte des gehobenen Justizdienstes,

sind als selbstständiges Organ der Rechtspflege,

welches sich durch die Änderung der Gerichtsorganisation

neben den allseits bekannten Rechtspflegeorganen (Richter,

Staatsanwalt, Rechtsanwalt und Notar) entwickelt

hat, bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig.

Im Rahmen der ihnen nach dem Rechtspflegegesetz

übertragenen Geschäfte entscheiden die Rechtspfleger/

innen in eigener Verantwortung und sind hierbei nur

dem Gesetz unterworfen. Die sachliche Unabhängigkeit

bei der Ausübung der Funktionen unterscheidet den

Rechtspfleger in seiner Tätigkeit von den Beamten der

gehobenen Laufbahnen aller übrigen Verwaltungen.

Diese Sonderstellung ist im Rechtspflegegesetz bundeseinheitlich

geregelt. Die Aufgaben bei den Gerichten

unterteilen sich in die der freiwilligen und die

der streitigen Gerichtsbarkeit. Das Schwergewicht der

Aufgaben eines/r Rechtspflegers/in liegt auf dem Gebiet

der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die zum sachlichen

Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts gehört. Hierzu

zählt das umfangreiche und rechtlich schwierige Gebiet

des Grundbuchrechts, das Registerrecht, Nachlasssachen

oder das Familien- und Betreuungsrecht. Im Rahmen

der streitigen Gerichtsbarkeit sind Rechtspfleger beteiligt

bei Insolvenzverfahren, Zwangsversteigerung,

Zwangsverwaltung und Zwangsvollstreckungsverfahren.

In Strafverfahren vollstrecken Rechtspfleger die

vom Richter rechtskräftig verhängten Strafen bei der

Staatsanwaltschaft.

Anforderungen:

Um die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für den

gehobenen Justizdienst kann sich bewerben, wer: die

Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium

berechtigende Schulbildung oder einen

als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweisen

kann; die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß § 116 GG

besitzt und die sonstigen Voraussetzungen für die Berufung

in das Beamtenverhältnis auf Widerruf nach den

aktuellen beamten- und laufbahnrechtlichen Vorschriften,

insbesondere nach § 8 Thüringer Laufbahngesetz in

Verbindung mit § 7 Beamtenstatusgesetz, erfüllt. Der

Rechtspflegerberuf verlangt neben der Fähigkeit komplexe

Sachverhalte zu erfassen, Zusammenhänge zu verstehen

und Rechtsfragen herauszufiltern auch die Bereitschaft,

sich dem rechtsuchenden Bürger anzunehmen und ihm

eigenverantwortlich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten

zu helfen.

Rechtspfleger/innen müssen Verfahrensfragen klären,

Verfahren leiten, über eingehende Anträge entscheiden

und diese Entscheidungen angemessen vermitteln und

rechtfertigen. All dies setzt ein umfassendes Fach- und

Allgemeinwissen sowie Einfühlungsvermögen, Entschlusskraft,

Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

ein gutes Ausdrucksvermögen voraus.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung erfolgt im Rahmen eines dreijährigen

Vorbereitungsdienstes nach der Thüringer Ausbildungsund

Prüfungsordnung für die Anwärter der Laufbahn

des gehobenen Justizdienstes (ThürRAPO). Zu Beginn der

Ausbildung werden die Bewerber in das Beamtenverhältnis

auf Widerruf zu „Rechtspflegeranwärtern” ernannt.


Handelsfachwirt/in ALDI

(28)

Studieninhalte:

Die Ausbildung Handelsfachwirt/in ist eine doppelt qualifizierende

Erstausbildung für Abiturienten. Sie führt zu

einem Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen

Ausbildungsberuf (Kaufmann/frau im Einzelhandel) und

parallel dazu zu dem bundesweit einheitlich geregelten

Abschluss Handelsfachwirt/in. Neben den Inhalten

des/der Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben die

Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Darüber hinaus schließen die

Auszubildenden die Ausbildereignungsprüfung ab. Alles

mit dem Ziel der Übernahme einer ersten Position mit

Führung, um Verantwortung für eine Verkaufsstelle zu

übernehmen.

95

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten, sich

aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken und

kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind Herausforderungen,

die zukünftige Handelskaufleute interessieren

sollten. Voraussetzungen sind außerdem gute Noten und

das (Fach-)Abitur sowie Engagement und Eigeninitiative,

Organisationstalent, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel), ein zweiter nach 30 Monaten (Handelsfachwirt/in)

sowie ein dritter Abschluss (Ausbilder-Zertifikat)

nach 36 Monaten.


96


Angebote

97

der ausbildenden

Unternehmen

mit über 180 Ausbildungsstellen

im Landkreis Weimarer Land

und in der Stadt Weimar


98

»Ich freu mich auf

Kollegen, die bei ALDI

durchstarten möchten!«

Unsere Ausbildungsangebote im Verkauf:

I Verkäufer (m/w/d)

I Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d)

I Handelsfachwirt (m/w/d)

I Duales Bachelor Studium

I Duales Master Studium

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Du absolvierst zuerst eine theoretische

Grundausbildung und lernst anschließend in den

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in einem oder mehreren Bereichen besonders

vertiefen.

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Tel. 036462 33 88 0

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Die Grone-Bildungszentren Thüringen GmbH – gemeinnützig – ist als Tochter der traditionsreichen

Stiftung Grone-Schulen in Hamburg seit 1991 ein verlässlicher Partner für ausbildende

Unternehmen und für junge Menschen auf der Suche nach beruflichen Perspektiven. Unsere Angebote

reichen von Berufsorientierung, Berufsvorbereitung über Ausbildung und berufliche Qualifizierung bis

zur Unterstützung von betrieblicher Ausbildung.

Aktuell bieten wir im Auftrag der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter Ausbildungsbetrieben und

jungen Menschen auf dem Weg in den Beruf folgende Unterstützungsmöglichkeiten:

Ausbildungsbegleitende Hilfen: Betriebliche Auszubildende

mit Lernschwierigkeiten erhalten Unterstützung von erfahrenen

Lehrkräften beim Erarbeiten und Festigen beruflicher Kenntnisse

und im Bedarfsfall sozialpädagogische Begleitung.

• Assistierte Ausbildung: Erfahrene Ausbildungsbegleiter/innen

coachen Auszubildende und bei Bedarf Ausbildungsverantwortliche

im Betrieb. Lehrkräfte unterstützen die Auszubildenden beim Erwerb

der beruflichen Kenntnisse und Sozialpädagogen/-pädagoginnen

helfen bei der Lösung verschiedener Probleme.

Am Standort Weimar bieten wir in unserer schweißtechnischen Kursstätte und in unserer

Metallwerkstatt Ergänzungslehrgänge für Metallberufe an.

Bitte sprechen Sie uns an: Fon 03643 480010, weimar@grone.de

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Weimar

Unsere Grone Gesundheitsakademie Thüringen GmbH – gemeinnützig – bietet

für junge Menschen folgende interessante Ausbildungsmöglichkeiten in Weimar:

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• Staatlich geprüfte/-r Altenpflegehelfer/-in

• Staatlich geprüfte/-r Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in

• Staatlich geprüfte/-r Sozialbetreuer/-in

Wir beraten Sie gern: Fon 03643 480060, Gesundheitsakademie@grone.de

Umfassende Informationen auch zu anderen Angeboten finden Sie auf unserer Homepage unter

www.grone.de/weimar

und bei Facebook.

Anschrift des Grone-Bildungszentrums und der Grone Gesundheitsakademie:

Otto-Schott-Str. 2, 99427 Weimar

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Selbstverständlich sind bei Lidl Menschen jeder Geschlechtsidentität willkommen.

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und produzieren wir anspruchsvolle Optiken in hohen Stückzahlen für namhafte Laserhersteller, aber auch

Einzelteile für Forschungseinrichtungen und Universitäten weltweit. Die Fertigung umfasst sowohl die

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von Glas, Kristallen und Halbmetallen

• Schleifen, Läppen und Polieren von optischen

Bauteilen (plan, rund, zylindrisch und Freiform)

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• Fertigen nach technischen Zeichnungen

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auf optische und geometrische Anforderungen

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oder allgemeine Hochschulreife

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und eine gute Bezahlung sind uns genau so

wichtig, wie nette Arbeitskollegen und ein

freundliches Arbeitsklima.“

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Wahrung und Umsetzung von Recht und Gesetz. Werde auch Du ein wichtiger Teil unseres Rechtssystems!

Die Aufgaben als Justizsekretär beinhalten z.B.:

• Anlegung und Verwaltung von Akten

• Protokollführung in Strafsachen

• Eigenständige Beitreibung von Geldstrafen

• Erteilung von Auskünften

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Die Aufgaben als Rechtspfleger beinhalten z.B.:

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Wir bieten unseren Anwärtern:

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Noch nicht sicher, ob Dir das Spaß macht?

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Deine Bewerbung richtest Du bis zum 31.12.2019 an:

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Bitte nutze ausschließlich den Online-Bewerbungsbogen

des Stellenportals Interamt:

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Ausführliche Informationen findest Du unter:

www.thueringen.de/th4/olg

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Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/linkableblob/

da_praktikumsportal/Downloads/2377352/.4./data/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_Schulabgaengerndata.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe, wurden

teilweise entnommen aus den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe: http://bmwi.de/BMWi/Navigation

/Ausbildung-und-Beruf/ausbildungsberufe.html,

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit: http://

berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/, Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung – Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.html, Stand: 27. 2. 2014

(3) B. A. Betriebswirtschaft FR Dienstleistungsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Dienstleistungsmanagement.html, Stand: 16. 04. 2018

(4) B. A. Betriebswirtschaft FR Groß- & Einzelhandel

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Gross_und_Einzelhandel.html, Stand: 16. 04. 2018

(5) B. A. Betriebswirtschaft FR Handel, Vertiefung Konsumgüterhandel

https://karriere.kaufland.de/schueler/duales-studium/

bwl-konsumgueter-handel-filiale.html

(6) B. A. Betriebswirtschaft FR Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Industrie.html, Stand: 19. 03. 2019

(7) B. A. Betriebswirtschaft FR Industrie- und Logistikmanagement

https://www.iubh-dualesstudium.de/studium/industrielogistikmanagement-bachelor-betriebswirtschaftslehre/,

Stand: 11. 09. 2018

(8) B. A. Betriebswirtschaft FR Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Logistik.html, Stand: 16. 04. 2018

(9) B. A. Betriebswirtschaft FR Management im Gesundheitswesen

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Management_im_Gesundheitswesen.html,

Stand. 16. 04. 2018

(10) B. A. Betriebswirtschaft FR Mittelständische Indusrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Mittelstaendische_Industrie.html, Stand. 16. 04. 2018

(11) B. A. Betriebswirtschaft FR Supply Chain Management in

Industrie und Handel

https://www.iba-erfurt.com/Duales-Bachelor-Studium/

BWL-Supply-Chain-Management-in-Industrie-und-Handel,

Stand: 11. 09. 2018

(12) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Handel

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-warenwirtschaft-handel.html,

Stand: 16. 04. 2018

(13) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Logistik

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-logistik.html, Stand: 16. 04. 2018

(14) B. A. Personalmanagement

https://www.iubh-dualesstudium.de/bachelor/

personalmanagement/, Stand 05. 07. 2019

(15) B. A. Soziale Dienste

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Soziales/

Soziale_Dienste.html, Stand: 16. 04. 2018

(16) B. A. Tourismuswirtschaft

https://www.iubh-dualesstudium.de/studiengang/

tourismuswirtschaft/?city=erfurt, Stand 16. 04. 2018

(17) B. Eng. Bauingenieurwesen

https://www.fh-erfurt.de/fhe/studieninteressierte/

duales-studium/bauingenieurwesen-dual/,

Stand: 16. 04. 2018

(18) B. Eng. Informations- und Kommunikationstechnologien

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Informations_und_Kommunikationstechnologien.html,

Stand: 16. 04. 2018

(19) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(20) B. Eng. Mechatronik und Automation

https://www.aldi-nord.de/karriere/auszubildende/ausbildung-bei-aldi-nord.html,

Stand: 16. 04. 2018

(21) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.thueringen.de/th4/olg/ausbildung/

gehobener_dienst/index.aspx Stand: 16. 04. 2018

(22) B. Eng. Technisches Management

https://jobs.lidl.de/de/3993.htm, Stand: 16. 04. 2018

(23) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(24) Abiturientenprogramm Kaufland

https://karriere.kaufland.de/schueler/abiturienten

programm.html

(25) Abiturientenprogramm Lidl – Vertrieb

https://jobs.lidl.de/de/3993.htm, Stand: 16. 04. 2018

(26) Abiturientenprogramm REWE

https://karriere.rewe.de/ausbildung/rewe-markt/

abiturientenprogramm.html, Stand: 16. 04. 2018

(27) Dipl. Rechtspfleger/in FH

https://www.thueringen.de/th4/olg/ausbildung/

gehobener_dienst/index.aspx Stand: 16. 04. 2018

(28) Handelsfachwirt/in Aldi

https://www.aldi-nord.de/karriere/auszubildende/

ausbildung-bei-aldi-nord.html, Stand: 16. 04. 2018

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Auftraggeber

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