Ausbildungs-Navi HEF ROF 2020

AusbildungsNaviGmbH

Schon gesehen?

Uns findest du

jetzt auch auf

Ausbildungs-

1

Navi 2020

Mit über 400 Ausbildungs-und Studienangeboten

in Unternehmen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg


Inhaltsverzeichnis

mit über 400 Ausbildungsstellen 2020 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

2

Infos zum Buch

5 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

6 – 7 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

8 – 11 Was willst du überhaupt?

12 – 19 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

20 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

22 – 25 Was steht in deinem Ausbildungsvertrag

Berufe

26 – 51 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

52 – 59 Kaufmännische Berufe, Berufe im Handel und Berufe

im öffentlichen Dienst

60 – 65 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

66 – 73 Soziale und Medizinische Berufe

74 – 93 Duales Studium und Ausbildung für Abiturienten

Angebote

94 – 154 Angebote für deine Ausbildung 2020


Eure Zukunftschancen

im Landkreis Hersfeld-

Rotenburg

das Ende der Schulzeit rückt immer näher und damit

auch der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Wie geht

es weiter? Was möchte ich machen? Wo sehe ich meine

Zukunft? Eine Antwort darauf zu finden, ist sicher nicht

leicht. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ausbildung oder

Studium? Freiwilligendienst oder Auslandsjahr?

Diese Wahl ist keine einfache, denn sie ist eine Wahl

für das ganze Leben. Eine genaue Orientierung und gewissenhafte

Entscheidung ist deshalb umso wichtiger.

Eine große Rolle spielt dabei auch der Standort. Hier,

im Kreis Hersfeld-Rotenburg seid Ihr Zuhause, das ist

Eure Heimat. Viele von Euch möchten gerne hier bleiben

und stellen sich deshalb die Frage: Finde ich hier eine

geeignete, qualifizierte Ausbildung?

Dieses Ausbildungs-Navi liefert die Antwort: Ja.

Auf den folgenden Seiten stellen sich zahlreiche Unternehmen

aus der Region vor und präsentieren ihre

Ausbildungsberufe. Wer den Wunsch hat, eine Ausbildung

in einem großen Betrieb, einem mittelständischen

Unternehmen oder bei einem Handwerksmeister zu

beginnen, hat gute Aussichten in unserer Region. Auch

für ein Duales Studium bieten sich verschiedene Möglichkeiten.

In diesem Navi erfahrt Ihr, welche Anforderungen

Ihr erfüllen müsst, wie man Bewerbungen erstellt, wie

lange die Ausbildung dauert, wo die Berufsschulen sind

und wo man studieren kann.

Für die Wahl des richtigen Berufs benötigt man umfassende

Informationen und Unterstützung. Beides

erhaltet Ihr in der 9. Auflage des Ausbildungs-Navis. Es

enthält zudem wichtige Anregungen und Hilfen für die

Berufswahl. Vielen Schülerinnen und Schülern diente es

bereits als Wegweiser in eine gesicherte Zukunft. Aus

diesem Grund ist das Navi aus dem Schulleben nicht

mehr wegzudenken.

Eine erfolgreiche Ausbildung ist der Grundstein für Eure

Zukunft und gute Perspektiven. Dieses Navi führt Euch

zu einem geeigneten Ausbildungsberuf oder Studium.

Qualifizierte junge Menschen sind gefragter denn je,

also nutzt die Chance, die Euch diese Region, unsere

Heimat, bietet. In sechs verschiedenen Videos zeigen

euch ehemalige und aktuelle Auszubildende, wie man

im Landkreis leben und die Ausbildung erfolgreich absolvieren

kann. Diese Videos findet Ihr unter:

www.hef-rof.de/deinezukunft

Welche Entscheidung Ihr auch trefft, es wird eine Gute

sein. Für den Einstieg in die Berufswelt und Eure gesamte

Zukunft wünsche ich Euch alles erdenklich Gute.

Euer

Dr. Michael H. Koch

Landrat

3

Try me!

Scan dich zu

unseren 6 Imagefilmen

mit Azubis

aus verschiedenen

Unternehmen.


v.l.n.r.: Bernd Rudolph – Geschäftsführer –

Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis

Hersfeld-Rotenburg mbH, Tobias Binder – Leitung

des IHK Servicezentrums Hersfeld-Rotenburg,

Klaus Bartholomäus, Ansprechpartner für

Berufliche Orientierung – Staatliches Schulamt

für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den

Werra-Meißner-Kreis, Karsten Ott – Teamleiter

Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Bad

Hersfeld-Fulda, Mandy Stub – Projektleiterin –

BewerberService UG, Markus Holle – Beauftragter

für Zukunftsfragen im Landkreis Hersfeld-

Rotenburg, Bernhard Schuchert – Geschäftsführer

BewerberService UG

4

Hersfeld-Rotenburg - hier hab ich

Zukunft!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

schon bald endet ein erster wichtiger Abschnitt in Eurem

Leben und ein neuer beginnt. Viele fragen sich

daher: Was mache ich nach der Schule? Beginne ich

eine Ausbildung oder ein Studium? Und vor allem: Wo

kann ich mein Berufsleben beginnen?

Diese Entscheidung kann Euch niemand abnehmen, da

die Wahl Eures künftigen Berufes allein zu Euch passen

muss. Vor einer solch wichtigen Entscheidung ist es jedoch

ratsam, dass man sich Informationen und Tipps

einholt, um die richtige Wahl zu treffen. Mit dem Ausbildungs-Navi

2020 wollen wir Euch daher die wichtigsten

Informationen kompakt zukommen lassen.

··

Welche Ausbildungsberufe gibt es überhaupt?

··

Welcher Beruf passt zu mir?

·

· Wo finde ich meine Wunsch-Ausbildung hier in

der Region?

··

Wer kann mich bei meiner Bewerbung unterstützen?

··

Wie bewerbe ich mich richtig?

··

Wie kann ich hierbleiben und trotzdem studieren?

den Start in die Ausbildung. Scheut euch nicht Eure Berufsberater,

Lehrer oder uns anzusprechen, wenn Ihr

Hilfe benötigt.

Wir alle wollen, dass Ihr einen tollen Einstieg in das

Berufsleben hier in unserer Heimat habt. Viele junge

Menschen haben sich bereits ganz bewusst für eine

Zukunft in unserem Landkreis entschieden. Ob das

eine gute Entscheidung war, das seht Ihr hier in sechs

verschiedenen Videos von Auszubildenden, die sich für

eine Ausbildung im Landkreis entschieden haben:

www.hef-rof.de/deinezukunft

Wir wünschen Euch eine erfolgreiche Zukunft – am

besten hier in Hersfeld-Rotenburg!

Ihr werdet feststellen, dass unsere Region ausgezeichnete

Bildungsmöglichkeiten mit einem breit gefächerten

Angebot von schulischer und betrieblicher

Aus- und Weiterbildung bietet. Das Ausbildungs-Navi

wird Euch dabei helfen, den Übergang in die neue Lebensphase

des Berufslebens leichter zu gestalten und

euch Perspektiven aufzeigen. Mit dabei sind Materialien

zur richtigen Bewerbung, Hilfen bei der Suche

nach dem besten Beruf sowie Hinweise und Tipps für


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist

etwa ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw.

Realschule oder des Gymnasiums? Dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

5

Gewerblich-technische

Kaufmännische Berufe,

Berufe im Gast-

Soziale und

Duales Studium

Berufe, Berufe im

Berufe im Handel und

gewerbe und im

Medizinische Berufe

und Ausbildung für

Handwerk und

Berufe im öffentlichen

Lebensmittelbereich

Abiturienten

Grüne Berufe

Dienst

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


Kassel

Homberg (Efze)

Amt für Bodenmanagement

Homberg (Efze)

Alheim

Rotenburg

an der Fulda

6

Bebra

Neuenstein

Bad Hersfeld

Kirchheim

Hauneck

Niederaula

Burghaun


Sontra

Ifta

Eisenach

de

Wutha-

Farnroda

7

Gerstungen

Wildeck

Berka/Werra

Marksuhl

Bad

Salzungen

Friedewald

Philippsthal

Hohenroda

Eiterfeld

Geisa

Buttlar

Landkreis

Hersfeld-Rotenburg

Poppenhausen


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

8

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

3.

4.

5.

6.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zur selben Zeit, usw.)

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z. B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde, dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

9

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

9.

10.

11.

12.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand anderem?

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


10

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

11

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbstständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

12

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und, wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine

erste Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als

Bewerber/in aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

13

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

36251 Bad Hersfeld

Telefon: (0 66 21) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


14




Inovag Ladenbau GmbH & Co. KG

Frau Kabak

Konrad-Zuse-Str. 2

36251 Bad Hersfeld





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

36251 Bad Hersfeld

(0160) 200 300 400

15. September 2019



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2020



Sehr geehrte Frau Kabak,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2020 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Konrad-Duden-Schule in Bad Hersfeld und werde

im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem Erfolg absolvieren. Ich

habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern mit technischen Bauteilen

in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe ich einen Einblick in die

Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders interessierte mich das

Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Turnverein Hersfeld 1848, wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick und deine persönlichen Interessen

und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum du dich

bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du erklären,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht werden.

Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile und

die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

15

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

16

3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufs.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten, bieten

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht, dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

17

Geburtsdatum: 12. 11. 2003

Geburtsort:

Berufswunsch:

Bad Hersfeld

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2010 – 07/2014

(Grundschule Wilhelm-Neuhaus-Schule, Bad Hersfeld)

Realschule: seit 08/2014

(Konrad-Duden-Schule, Bad Hersfeld)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2020, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2018

(Inovag Ladenbau GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld)

Hobbies:

Snowboard fahren

Turnen im Turnverein Hersfeld 1848

Jasmin Müller

Bad Hersfeld, 15. September 2019


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

18


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

19

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen sind, wo du

gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

20

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

21


# Deine

Zeit ist

jetzt!

22

Was steht in deinem Ausbildungsvertrag

Die Inhalte des Ausbildungsvertrages werden vom Berufsbildungsgesetz (BBiG, § 11) detailliert vorgeschrieben:

Ausbildungsberuf, inhaltliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung

◊ Beginn und Dauer der Berufsausbildung

Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

◊ Dauer der täglichen Arbeitszeit

◊ Dauer der Probezeit

◊ Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung

◊ Dauer des Urlaubs

◊ Bedingungen der Kündigung

Wie viel Urlaub steht mir zu?

Jeder Azubi hat Anspruch auf Urlaub in der Ausbildung. Im Ausbildungsvertrag steht, wie viel Urlaubstage es pro

Jahr gibt. Die Mindestanzahl an Urlaubstagen wird durch das Arbeitsrecht und das Jugendarbeitsschutzgesetz

für Minderjährige bestimmt. Jugendliche unter 16 Jahren müssen mindestens 30 Werktage Urlaub bekommen,

unter 17-Jährige mindestens 27 Werktage und Azubis unter 18 Jahren stehen mindestens 25 Werktage Urlaub

zu. Erwachsene Auszubildende haben nach dem Bundesurlaubsgesetz einen Anspruch auf 24 Werktage pro Jahr.

Tarifverträge können einen höheren Urlaubsanspruch vorsehen, der dann auch für die Auszubildenden gilt.

Wie lange habe ich Probezeit?

Das Berufsbildungsgesetz § 20 legt fest, dass die Probezeit in der Ausbildung mindestens 1 Monat und höchstens

4 Monate betragen darf. Die Probezeit steht am Anfang der Ausbildung und dient dem gegenseitigen

Kennenlernen von Azubi und Ausbildungsbetrieb. So kannst du überprüfen, ob du den für dich richtigen Beruf

gewählt hast. Während der Probezeit kannst du sowohl als Azubi, als auch der Betrieb von heute auf morgen

und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis schriftlich kündigen.


Für einen guten Start in Deine Ausbildung kommt es in der Probezeit auch auf dein Verhalten an. Vermeide

diese Fettnäpfchen in deiner Ausbildung:

◊ zu spät kommen

◊ mit den sozialen Medien am Handy beschäftigen sobald du eine Aufgabe erledigt hast

◊ privates Surfen im Internet

◊ ein klingelndes privates Handy

◊ Fragen nach dem ersten Gehalt schon am Monatsbeginn

◊ Urlaub schon zu Beginn beantragen

◊ Unfreundlichkeit gegenüber Kollegen und Ausbildern

◊ achte auf eine angemessene Ausdrucksweise

◊ denke bei der Formulierung an die Rechtschreibung

23

Brutto und Netto

Das hat es mit deiner Ausbildungsvergütung auf sich.

Das Bruttogehalt ist der gesamte Geldbetrag, den ein Arbeitgeber seinen Auszubildenden für dessen Ausbildungstätigkeit

monatlich zahlt und der im Ausbildungsvertrag festgelegt ist. Dieser Bruttobetrag ist die Summe

vor Abzug der Lohnsteuer und Abgaben. Auf dem Konto des Auszubildenden kommt das Nettogehalt bzw. die

Netto-Ausbildungsvergütung an, also die Summe, die nach Abzug aller Abgaben und Steuern von Gehalt oder

Lohn übrig bleibt. Das ist auch die Ausbildungsvergütung, die dir schlussendlich monatlich ausgezahlt wird.

Deine Ausbildungsvergütung wird immer als Bruttogehalt angegeben. Die Höhe der Netto-Ausbildungsvergütung

hängt allerdings von der individuellen Lohnsteuerklasse und dem persönlichen Familienstand ab. Wer

nicht verheiratet ist, hat in der Regel Steuerklasse I.

Diese Steuern und Abgaben werden von deinem Brutto-Monatsgehalt abgezogen:

◊ Lohnsteuer

◊ Kirchensteuer (nur wenn du einer religiösen Gemeinschaft angehörst)

◊ Solidaritätszuschlag

◊ Sozialabgaben (beinhaltet: Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und die

Arbeitslosenversicherung)

Hier findest du ein Beispiel von einer jungen Frau, die

in Hessen einen Ausbildungsvertrag als Zerspanungsmechanikerin

unterschrieben hat. Die monatliche

Ausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr

beträgt: 997,00 Euro im Monat. Die junge Frau ist unverheiratet,

gesetzlich versichert und keiner religiösen

Gemeinschaft angehörig.

Die Zahlung von Steuern ist auf Grund der Höhe des

Jahresarbeitsentgeltes nicht erforderlich. Sozialabgaben

müssen gezahlt werden. Der Auszubildenden bleibt

von Ihrer monatlichen Brutto-Ausbildungsvergütung

eine Netto-Ausbildungsvergütung von 799,34 Euro.

Wir wünschen dir viel Erfolg

beim Start in dein Berufsleben.

BRUTTO 997,00 €

NETTO 799,34 €

Steuern

Solidaritätszuschlag 0,00 €

Kirchensteuer 0,00 €

Lohnsteuer 0,00 €

Summe Steuern 0,00 €

Sozialabgaben

Rentenversicherung 92,72 €

Arbeitslosenversicherung 12,46 €

Krankenversicherung 77,27 €

Pflegeverischerung 15,20 €

Summe Sozialabg. 197,66 €


Berufsausbildungsvertrag

(§§ 10, 11 Berufsbildungsgesetz – BBiG)

Hier siehst Du einen beispielhaft ausgefüllten Berufsausbildungsvertrag

(Vorlage der IHK Kassel-Marburg),

wie du ihn zum Beispiel beim Erlernen des Ausbildungsberufes

Zerspanungsmechaniker/in erhalten würdest.

Zwischen dem/der Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb)

Öffentlicher Dienst

und dem/der Auszubildenden männlich weiblich

Berufsausbildung im Rahmen eines dualen Studiums

24

KNR IHK-Firmenident-Nr. Tel.-Nr.

Anschrift des/der Ausbildenden (Ausbildungsbetrieb)

Ausbildungs-Navi

BewerberService UG

Name

Mustermann

Straße, Haus-Nr.

Mondstraße 12

Vorname

Marie

PLZ Ort

36251 Bad Hersfeld

Geburtsdatum Staatsangehörigkeit

31.12.2002 deutsch

E-Mail-Adresse (Angabe freiwillig) Mobil-/Tel.-Nr. (Angabe freiwillig)

Straße, Haus-Nr.

Gesetzlicher Vertreter 1)

Musterstraße 4

Eltern Eltern Vater Mutter Vormund .

PLZ Ort

Namen, Vornamen der gesetzlichen Vertreter

36251 Bad Hersfeld Mustermann, Max und Birgit

E-Mail-Adresse des/der Ausbildenden (Angabe freiwillig)

info@ausbildungs-navi.de, www.ausbildungs-navi.de

Straße, Haus-Nr.

Mondstraße 12

Verantwortliche/r Ausbilder/in

Geburtsjahr PLZ Ort

Herr Maier 1975 36251 Bad Hersfeld

wird nachstehender Vertrag zur Ausbildung

im Ausbildungsberuf

mit der Fachrichtung / dem Schwerpunkt /

der Wahlqualifikation / dem/den Wahlbaustein/en

etc. nach Maßgabe der Ausbildungsordnung

2) geschlossen.

Zerspanungsmechanikerin

Fräsmaschinensysteme

Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes sind

vom/von der Ausbildenden unverzüglich zur Eintragung in

das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der

Industrie- und Handelskammer anzuzeigen.

Die beigefügten Angaben zur sachlichen und zeitlichen Gliederung

des Ausbildungsablaufs (Ausbildungsplan) sowie die

umseitigen Regelungen sind Bestandteil dieses Vertrages.

A Die Ausbildungszeit beträgt nach der Ausbildungsordnung

42

Monate.

Es wird eine Verkürzung der Ausbildungszeit

um

Verkürzungsgrund:

Das Berufsausbildungsverhältnis

Monate beantragt

beginnt am 01.08.2019 und endet am 28.02.2023 .

B Die Probezeit (Nr. 1.2) beträgt 4,0 Monate. 3 )

Die Ausbildung findet statt in [Name/Anschrift der Ausbildungsstätte(n)]

C

Musterstraße 4, 36251 Bad Hersfeld

G Es besteht ein Urlaubsanspruch

im Kalenderjahr

Werktage

Arbeitstage

2019

13,0

2020

30,0

2021

30,0

2022

30,0

2023

5,0

H Der Ausbildungsnachweis wird wie folgt geführt:

schriftlich

elektronisch

I

Hinweise auf anzuwendende Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen;

sonstige Vereinbarungen (Nr. 11):

Tarif Metall/Elektro Hessen

und den mit dem Betriebssitz für die Ausbildung üblicherweise zusammenhängenden

Bau-, Montage- und sonstigen Arbeitsstellen statt.

Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte(n)

sind für den folgenden Zeitraum in der/den folgenden Ausbildungsstätte(n)

vorgesehen (hierzu zählen auch Auslandsaufent-

D

halte) (Nr. 3.12):

J

Die umseitigen Bestimmungen sind Gegenstand dieses Vertrages

und werden anerkannt.

Ort, Datum:

Bad Hersfeld, 22.03.2019

E

Der/Die Ausbildende zahlt dem/der Auszubildenden eine angemessene

Vergütung (Nr. 5); diese beträgt zurzeit monatlich brutto


im

€ 997,00

ersten

€ 1.056,00

zweiten

€ 1.137,00

dritten

€ 1.180,00

vierten

Ausbildungsjahr.

F Die regelmäßige Ausbildungszeit in Stunden beträgt

täglich 4) 8,0 und wöchentlich 40,0 .

Teilzeitausbildung wird beantragt (Nr. 6.2): ja

nein

1) Vertretungsberechtigt sind beide Eltern gemeinsam, sowie nicht die Vertretungsberechtigung nur

einem Elternteil zusteht. Ist ein Vormund bestellt, so bedarf dieser zum Abschluss des Ausbildungsvertrages

der Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes.

2) Solange die Ausbildungsordnung nicht erlassen ist, sind gem. § 104 Abs. 1 BBiG die bisherigen

Ordnungsmittel anzuwenden.

3) Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen.

4) Das Jugendarbeitsschutzgesetz sowie für das Ausbildungsverhältnis geltende tarifvertragliche

Regelungen und Betriebsvereinbarungen sind zu beachten.

Der/Die Ausbildende:

______________________________________________

Stempel und Unterschrift

Der/Die Auszubildende:

______________________________________________

Vor- und Familienname

Der/Die gesetzlichen Vertreter/in des/der Auszubildenden:

______________________________________________

Vater und Mutter/Vormund

D224 v: 1.3

2. Blatt = Ausfertigung für den Ausbildungsbetrieb, Seite 1 von 2


1.1 Dauer (siehe A*)

1 – Ausbildungszeit

1.2 Probezeit (siehe B*)

Die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen (§ 20 S. 2

BBiG). Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen,

so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung.

1.3 Vorzeitige Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses

Besteht der/die Auszubildende vor Ablauf der unter Nr. 1.1 vereinbarten Ausbildungszeit die Abschlussprüfung,

so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch

den Prüfungsausschuss (§ 21 Abs. 2 BBiG).

1.4 Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses

Besteht der/die Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis

auf sein/ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein

Jahr (§ 21 Abs. 3 BBiG). Bei Inanspruchnahme der Elternzeit verlängert sich die Ausbildungszeit um

die Zeit der Elternzeit (§ 20 BEEG).

Der/Die Ausbildende verpflichtet sich,

2 – Ausbildungsstätte(n)

(siehe C*)

3 – Pflichten des/der Ausbildenden

3.1 Ausbildungsziel

dafür zu sorgen, dass dem/der Auszubildenden die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt

werden, die zum Erreichen des Ausbildungszieles nach der Ausbildungsordnung erforderlich sind,

und die Berufsausbildung nach den Angaben zur sachlichen und zeitlichen Gliederung des Ausbildungsablaufs

so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht

werden kann;

3.2 Ausbilder/in

selbst auszubilden oder eine/n persönlich und fachlich geeignete/n Ausbilder/in ausdrücklich damit zu

beauftragen und diese/n dem/der Auszubildenden schriftlich bekanntzugeben;

3.3 Ausbildungsordnung

dem/der Auszubildenden vor Beginn der Ausbildung die Ausbildungsordnung kostenlos auszuhändigen;

3.4 Ausbildungsmittel

dem/der Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Werkzeuge, Werkstoffe und

Fachliteratur zur Verfügung zu stellen, die für die Ausbildung in den betrieblichen und überbetrieblichen

Ausbildungsstätten und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen, auch

soweit solche nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses und in zeitlichem Zusammenhang

damit stattfinden, erforderlich sind;

3.5 Besuch der Berufsschule und von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

den/die Auszubildende/n zum Besuch der Berufsschule anzuhalten und freizustellen. Das gleiche gilt,

wenn Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vorgeschrieben oder nach Nr. 3.12

durchzuführen sind;

3.6 Führen eines schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweises

dem/der Auszubildenden vor Ausbildungsbeginn und später die schriftlichen bzw. elektronischen

Ausbildungsnachweise für die Berufsausbildung kostenfrei zur Verfügung zu stellen sowie die ordnungsgemäße

Führung durch regelmäßige Durchsicht zu überwachen, soweit das Führen von Ausbildungsnachweisen

im Rahmen der Berufsausbildung verlangt wird;

3.7 Ausbildungsbezogene Tätigkeiten

dem/der Auszubildenden nur Aufgaben zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und seinen/ihren

körperlichen Kräften angemessen sind;

3.8 Sorgepflicht

dafür zu sorgen, dass der/die Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht

gefährdet wird;

3.9 Ärztliche Untersuchungen

von dem/der jugendlichen Auszubildenden sich Bescheinigungen gemäß §§ 32, 33 Jugendarbeitsschutzgesetz

darüber vorlegen zu lassen, dass diese/r

a) vor der Aufnahme der Ausbildung untersucht und

b) vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersucht worden ist;

3.10 Eintragungsantrag

unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages die Eintragung in das Verzeichnis der

Berufsausbildungsverhältnisse bei der IHK zu beantragen. Eine Kopie der Vertragsniederschrift ist

beizufügen. Bei Auszubildenden unter 18 Jahren ist ferner eine Kopie oder Mehrfertigung der ärztlichen

Bescheinigung über die Erstuntersuchung gemäß § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen.

Entsprechendes gilt bei späteren Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes;

3.11 Anmeldung zu Prüfungen

den/die Auszubildende/n rechtzeitig zu den Zwischen- und Abschlussprüfungen anzumelden und für

die Teilnahme freizustellen sowie der Anmeldung zur Zwischenprüfung bei Auszubildenden unter 18

Jahren eine Kopie oder Mehrfertigung der ärztlichen Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung

gemäß § 33 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen;

3.12 Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

zu organisieren, soweit sie nicht im vollen Umfang in der Ausbildungsstätte (siehe Punkt C*) vermittelt

werden können.

4 – Pflichten des/der Auszubildenden

Der/Die Auszubildende muss sich bemühen, die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben, die

erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Er/Sie verpflichtet sich insbesondere

4.1 Lernpflicht

die ihm/ihr im Rahmen seiner/ihrer Berufsausbildung übertragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen;

4.2 Berufsschulunterricht, Prüfungen und sonstige Maßnahmen

am Berufsschulunterricht und an Prüfungen sowie an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

teilzunehmen, für die er/sie nach Nr. 3.5, 3.11 und 3.12 freigestellt wird; sein/ihr Berufsschulzeugnis

unverzüglich dem/der Ausbildenden zur Kenntnisnahme vorzulegen und ist damit einverstanden,

dass sich Berufsschule, IHK und Ausbildungsbetrieb über seine/ihre Leistungen unterrichten;

4.3 Weisungsgebundenheit

den Weisungen zu folgen, die ihm/ihr im Rahmen der Berufsausbildung vom/von der Ausbildenden,

vom Ausbilder/von der Ausbilderin oder von anderen weisungsberechtigten Personen erteilt werden,

soweit sie als weisungsberechtigt bekannt gemacht worden sind.

4.4 Betriebliche Ordnung

die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten;

4.5 Sorgfaltspflicht

Werkzeug, Maschinen und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln und sie nur zu den ihm/ihr

übertragenen Arbeiten zu verwenden;

4.6 Betriebsgeheimnisse

über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren;

4.7 Führen eines schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweises

einen vorgeschriebenen schriftlichen bzw. elektronischen Ausbildungsnachweis ordnungsgemäß zu

führen und regelmäßig dem/der Ausbilder/in zur Kenntnis und Durchsicht zu geben;

4.8 Benachrichtigung bei Fernbleiben

bei Fernbleiben von der betrieblichen Ausbildung, vom Berufsschulunterricht oder von sonstigen Ausbildungsveranstaltungen

dem/der Ausbildenden unter Angabe von Gründen unverzüglich Nachricht

zu geben und ihm/ihr Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen.

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Kalendertage, hat der/die Auszubildende eine ärztliche Bescheinigung

über die bestehende Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens

an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der/Die Ausbildende ist berechtigt, die Vorlage der

ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen;

*) Die Buchstaben verweisen auf den entsprechenden Text der ersten Seite des Ausbildungsvertrags.

D224 v: 1.3

4.9 Ärztliche Untersuchungen

soweit auf ihn/sie die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Anwendung finden, sich gemäß

§§ 32 und 33 dieses Gesetzes ärztlich

a) vor Beginn der Ausbildung untersuchen zu lassen,

b) vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersuchen zu lassen und die Bescheinigungen

hierüber dem/der Ausbildenden vorzulegen.

4.10 Benachrichtigung nach Ende der Abschlussprüfung

unverzüglich nach dem Ende der Abschlussprüfung den/die Ausbildende/n über das Ergebnis zu informieren

und die "vorläufige Bescheinigung über das Prüfungsergebnis" der IHK bzw. das IHK-

Abschlusszeugnis vorzulegen.

5 – Vergütung und sonstige Leistungen

5.1 Höhe und Fälligkeit (siehe E*)

Eine über die vereinbarte regelmäßige Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung wird besonders

vergütet oder wird durch entsprechende Freizeit ausgeglichen.

Die Vergütung wird spätestens am letzten Arbeitstag des Monats gezahlt.

Die Beiträge für die Sozialversicherung tragen die Vertragsschließenden nach Maßgabe der gesetzlichen

Bestimmungen.

5.2 Sachleistungen

Soweit der/die Ausbildende dem/der Auszubildenden Kost und/oder Wohnung gewährt, gilt als Anlage

beigefügte Regelung (ggf. Anlage beifügen).

5.3 Kosten für Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

Der/Die Ausbildende trägt die Kosten für Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte gemäß

Nr. 3. 5. Ist eine auswärtige Unterbringung erforderlich, so können dem/der Auszubildenden anteilige

Kosten für Verpflegung in dem Umfang in Rechnung gestellt werden, in dem diese/r Kosten einspart.

Die Anrechnung von anteiligen Kosten und Sachbezugswerten nach § 17 Abs. 2 BBiG darf 75 % der

vereinbarten monatlichen Bruttovergütung nicht übersteigen.

5.4 Berufskleidung

Wird vom/von der Ausbildenden eine besondere Berufskleidung vorgeschrieben, so wird sie von

ihm/ihr zur Verfügung gestellt.

5.5 Fortzahlung der Vergütung

Dem/Der Auszubildenden wird die Vergütung auch gezahlt

a) für die Zeit der Freistellung gem. Nr. 3.5 und 3.11 dieses Vertrages sowie gem. § 10 Abs. 1 Nr. 2

und § 43 Jugendarbeitsschutzgesetz,

b) bis zur Dauer von 6 Wochen, wenn er/sie

aa) sich für die Berufsausbildung bereithält, diese aber ausfällt,

bb) aus einem sonstigen in seiner/ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert ist,

seine/ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen.

5.6 Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Bei unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit wird dem/der Auszubildenden die Vergütung

gemäß den Vorschriften des Entgeltfortzahlungsgesetzes gezahlt.

6 – Ausbildungszeit und Urlaub

6.1 Tägliche, wöchentliche Ausbildungszeit (siehe F*)

6.2 Teilzeitausbildung (siehe F*)

6.3 Urlaub (siehe G*)

6.4 Lage des Urlaubs

Der Urlaub soll zusammenhängend und in der Zeit der Berufsschulferien erteilt und genommen werden.

Während des Urlaubs darf der/die Auszubildende keine dem Urlaubszweck widersprechende

Erwerbstätigkeit leisten.

7 – Kündigung

7.1 Kündigung während der Probezeit

Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist

und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

7.2 Kündigungsgründe

Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden

a) aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist,

b) von dem/der Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen, wenn er/sie die Berufsausbildung

aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will.

7.3 Form der Kündigung

Die Kündigung muss schriftlich und nach 7.2 unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen.

7.4 Unwirksamkeit einer Kündigung

Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrundeliegenden Tatsachen

dem/der zur Kündigung Berechtigten länger als 2 Wochen bekannt sind. Ist ein Schlichtungsverfahren

gem. Nr. 9 eingeleitet, so wird bis zu dessen Beendigung der Lauf dieser Frist gehemmt.

7.5 Schadenersatz bei vorzeitiger Beendigung

Wird das Berufsausbildungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit vorzeitig gelöst, so kann der/die

Ausbildende oder der/die Auszubildende Ersatz des Schadens verlangen, wenn der/die andere den

Grund für die Auflösung zu vertreten hat. Das gilt nicht bei Kündigung wegen Aufgabe oder Wechsels

der Berufsausbildung (Nr. 7.2 b). Der Anspruch erlischt, wenn er nicht innerhalb von 3 Monaten nach

Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses geltend gemacht wird.

7.6 Aufgabe des Betriebes, Wegfall der Ausbildungseignung

Bei Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses wegen Betriebsaufgabe oder wegen Wegfalls der

Ausbildungseignung verpflichtet sich der/die Ausbildende, sich mit Hilfe der Berufsberatung der zuständigen

Arbeitsagentur rechtzeitig um eine weitere Ausbildung im bisherigen Ausbildungsberuf in

einer anderen geeigneten Ausbildungsstätte zu bemühen.

8 – Zeugnis

Der/Die Ausbildende stellt dem/der Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses

ein Zeugnis aus (§ 16 BBiG). Es muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Zeit der Berufsausbildung

sowie über die erworbenen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten des/der Auszubildenden, auf Verlangen

des/der Auszubildenden auch Angaben über Verhalten und Leistung.

9 – Beilegung von Streitigkeiten

Bei Streitigkeiten aus dem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis ist vor Inanspruchnahme des

Arbeitsgerichts der nach § 111 Abs. 2 des Arbeitsgerichtsgesetzes errichtete Schlichtungsausschuss

anzurufen, sofern ein solcher bei der IHK besteht.

10 – Erfüllungsort

Erfüllungsort für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist der Ort der Ausbildungsstätte.

11 – Sonstige Vereinbarungen

(siehe H*)

Rechtswirksame Nebenabreden, die das Berufsausbildungsverhältnis betreffen, können nur durch schriftliche

Ergänzung dieses Berufsausbildungsvertrages getroffen werden.

3. Blatt = Ausfertigung für den Auszubildenden, Seite 2 von 2

25

Quelle: mit freundlicher Genehmigung der IHK Kassel-Marburg


Ausbildungsberufe

Unternehmen

Seite

26

◊ Abel Metallsysteme GmbH & Co. KG, Geisa 100

◊ ACO Passavant GmbH – ACO Haustechnik, Philippsthal 101

◊ ae group ag, Gerstungen 102

◊ AEM August Elektrotechnik GmbH, Hohenroda 104

◊ AFOTEK GmbH, Bad Hersfeld 103

◊ alsecco GmbH, Wildeck und Gerstungen 104

◊ Amt für Bodenmanagement, Homberg (Efze) 105

◊ b+m surface systems GmbH, Eiterfeld 106

◊ Bickhardt Bau Aktiengesellschaft, Kirchheim 108

◊ BIM Textil-Service GmbH, Gerstungen 107

◊ BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Eisenach/Krauthausen 109

◊ BUNDESWEHR Karrierecenter, Kassel und Bad Salzungen 110

◊ CPT Group GmbH, Bebra 111

◊ EAM GmbH & Co. KG, Kassel 112

◊ Elektro Hess GmbH, Bad Hersfeld 112

◊ Element Six GmbH, Burghaun 113

◊ Fenstertechnik brand GmbH, Ifta 114

◊ FilamentFactory GmbH, Bad Hersfeld 116

◊ FRIMO Sontra GmbH, Sontra 115

◊ GASCADE Gastransport GmbH, Kassel 117

◊ GLS Germany GmbH & Co. OHG, Neuenstein 116

◊ Grenzebach BSH GmbH, Bad Hersfeld 118

◊ Guter Gerlach GmbH & Co. KG, Hauneck 118

◊ HASSELMANN GmbH, Berka/Werra 119

◊ Hilti Deutschland AG Tool Service Center, Bebra 120

◊ Himmel & Papesch GmbH & Co. KG, Bebra 121

◊ HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald 122

◊ imes-icore GmbH, Eiterfeld 123

◊ Inovag Ladenbau GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld 124

◊ K + S Kali GmbH Werk Werra, Philippsthal 126

◊ Klinikum Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda 127

◊ Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 129

◊ Krug Internationale Spedition und Handelsgesellschaft mbH, Alheim 128

◊ Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Hauneck 130

◊ LINDIG Fördertechnik GmbH, Eisenach und Kassel 132

◊ m. a. l. Effekt Technik GmbH, Bebra 134

◊ Model GmbH, Berka-Werra 135


Gewerblich-technische Berufe, Berufe im Handwerk

und Grüne Berufe

◊ Neumayer Tekfor Rotenburg GmbH, Rotenburg an der Fulda 136

◊ PFARR Stanztechnik GmbH, Buttlar 138

◊ Räuber Bauunternehmen GmbH, Bad Hersfeld 139

◊ Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH, Eisenach 140

◊ ROQQIO Commerce Solutions GmbH – hötl Retail Solutions GmbH, Bad Hersfeld 141

◊ RS Components GmbH, Bad Hersfeld 142

◊ ruhlamat GmbH, Marksuhl 143

◊ Schade GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld, Kirchheim und Eisenach 144

◊ Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH, Bad Hersfeld 146

◊ STAPPERT Deutschland GmbH, Niederaula 146

◊ STUTZ GmbH, Kirchheim-Kemmerode 147

◊ Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 149

◊ TLT Turbo GmbH, Bad Hersfeld 148

◊ TPA Gesellschaft für Qualitätssicherung und Innovation GmbH, Bad Hersfeld 150

◊ V. W. Günther Mineralölhandelsgesellschaft mbH, Bebra 151

◊ Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra 153

◊ Zahntechnik Zentrum Eisenach GmbH & Co. KG, Eisenach 154

27


Anlagenmechaniker/in

Baugeräteführer/in

28

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/innen obliegt in erster Linie das

Herstellen industrieller Anlagen aus Rohren und Blechen.

Dabei kann es sich sowohl um Produktionsanlagen für

die chemische Industrie als auch um Dampferzeuger

für Kraftwerke handeln. Sie stellen Anlagen her, die

beispielsweise im Behälter und Apparatebau, in der

Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik zum

Einsatz kommen. Anhand technischer Zeichnungen und

Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst

fertigen sie Einzelteile entweder von Hand oder mithilfe

von CNC -Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten zu

Baugruppen zusammenfügen. Diese montieren sie dann

zu Maschinen, Apparaten und Geräten. Nach der Montage

prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei funktionieren.

Sie übergeben die Anlagen an die Kunden, weisen sie in

die Bedienung ein und nehmen die Anlagen in Betrieb.

Den Beruf des Anlagenmechanikers gibt es in folgenden

Fachrichtungen: Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik,

Anlagenbau, Apparate- und Behälterbau, Instandhaltungstechnik,

Rohrsystemtechnik, Schweißtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten grundlegende

technische Fähigkeiten und gute Kenntnisse in

Mathematik und Physik mitbringen. Anlagenmechaniker/

innen sollten gern handwerklich tätig sein und auch

körperlichen Einsatz nicht scheuen. Genauigkeit beim

Arbeiten und eine rasche Auffassungsgabe sind notwendig,

um die Werkstücke präzise herzustellen. Aber auch

körperliche Belastbarkeit gehört zu den Voraussetzungen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich eine

Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten. Anlagenmechaniker/innen

können zum Beispiel als Teamführer

Spezialkenntnisse vermitteln. Weiterführende Kurse oder

Lehrgänge in den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik,

Ausbildung der Ausbilder, Schweißtechniken, Fertigungs-,

Produktionstechnik, NC-/CNC-/DNC-Maschinentechnik,

Arbeitsvorbereitung und EDV-Anwendungen besuchen.

Eine Weiterbildung zum Industriemeister oder Techniker

ist ebenfalls möglich.

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte

aus. Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in

Betrieben und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus

sowie in Betrieben und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte

und -fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, geprüfter Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.


Baustoffprüfer/in

Bauzeichner/in

Tätigkeit:

Baustoffprüfer/innen sind meist in Laboren, aber auch

auf Baustellen und im Gelände tätig. Ihre Arbeitsgebiete

umfassen die Schwerpunkte Geotechnik, Mörtel- und

Betontechnik sowie Asphalttechnik. Sie untersuchen

Böden, Bauprodukte, Baurohstoffe und Bindemittel, Altlasten

und Recyclingmaterialien. Sie entnehmen Proben

auf der Baustelle, führen Messungen und Prüfungen im

Labor durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Anforderungen:

Bausstoffprüfer/innen arbeiten unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden dann ebenso gewöhnen wie an die

Zugluft. Auf Baustellen und in Labors ist ein hohes Maß

an Konzentration erforderlich. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise

bei der Arbeit mit Chemikalien – Unfälle vermieden

werden. Um Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzhelm, Schutzbrille,

Handschuhe und Arbeitskittel und mitunter Gehörschutz

gegen Maschinenlärm sind bei ihrer Arbeit unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist

entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage

kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Geotechnik über Mörtel- und

Betontechnik bis zu Asphalttechnik. Wer beruflich vorankommen

will und eine leitende Position anstrebt,

kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies

kann eine Weiterbildung als Meister/in oder als Techniker/in

sein.

Tätigkeit:

Bauzeichner/innen erstellen maßstabsgerechte Zeichnungen

und Pläne für den Architekturbau, den Ingenieurbau

sowie den Tief-, Straßen- und Landschaftsbau.

Sie setzen die Entwurfsskizzen und Vorgaben von Architekten/innen

und sowie Bauingenieuren/innen um

und schaffen damit die Grundlage für eine einwandfreie

Bauausführung. Sie führen zeichnerische, rechnerische

und organisatorische Tätigkeiten selbstständig und in

Kooperation mit anderen kundenorientiert aus. Sie

werten Geländeaufnahmen bzw. Bauausschreibungsunterlagen

aus, fertigen maßstabsgetreue Zeichnungen per

Hand oder am Computer an und bereiten fertig gestellte

Unterlagen für Präsentationen auf. Im dritten Ausbildungsjahr

können sich die Auszubildenden auf einen

Ausbildungsbereich spezialisieren. Zur Auswahl stehen

dabei Tiefbau, Hochbau oder Ingenieurbau.

Anforderungen:

Bauzeichner/innen brauchen ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

und technisches Verständnis. Bei

Vermessungsarbeiten und dem Erstellen von maßstabsgenauen

Zeichnungen ist ein hohes Maß an Konzentration

und Genauigkeit erforderlich. Nur so können Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und termingerecht

erledigt werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist

entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage

kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Konstruktion und Planung

über Projektassistenz bis hin zu Ausschreibung und

Vergabe. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Techniker/in sein; ebenso ist eine Weiterbildung als

Fachwirt/in möglich. Darüber hinaus haben Personen

mit einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der

Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich: Bauzeichner/

innen können sich z. B. mit einem eigenen Zeichenbüro

selbstständig machen.

29


Bergbautechnologe/in

Berufskraftfahrer/in

30

Tätigkeit:

Bergbautechnologen/innen regeln und steuern Einrichtungen

des Grubenbetriebes und halten sie instand. Sie

bedienen Maschinen, Anlagen und Einrichtungen für

den Abbau von Rohstoffen oder den Vortrieb von Stollen

und Bohrlöchern. Sie montieren Fördersysteme und

Transportanlagen und passen sie neuen Bedingungen an.

Für die Versorgung mit Frischluft und zur Entsorgung

von Abluft, Gasen und Sickerwasser montieren und

warten sie großvolumige Leitungssysteme mit Gebläsen

und Pumpen. Bergbautechnologen/innen nehmen

Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik

in Betrieb, bedienen und steuern sie. Die Ausbildung

kann in einer der folgenden Fachrichtungen erfolgen:

Bergbautechnologe/in Fachrichtung Tiefbautechnik oder

Bergbautechnologe/in Fachrichtung Tiefbohrtechnik.

Anforderungen:

Bergbautechnologen/innen arbeiten unter Tage – soweit

es das Jugendarbeitsschutzgesetz zulässt. Dabei sind sie

Kälte und Nässe, aber auch Hitze, Schmutz oder Zugluft

ausgesetzt. Auch an den Kontakt mit Gesteinsstäuben

und den Geruch von chemischen Gasen müssen sich

die Auszubildenden gewöhnen. In Grubenanlagen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen. Vor Beginn der Ausbildung

ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des

Berufs in Form eines ärztlichen Attests nachzuweisen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum Bergbautechnologen

bzw. zur Bergbautechnologin ist der erste Schritt ins

Berufsleben. Für Bergbautechnologen/innen bieten sich

Beschäftigungsmöglichkeiten im Maschinen- und Anlagenbau,

bei der Herstellung von Bergwerksmaschinen, im

Tiefbau, im Schacht- oder Brunnenbau. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich:

Techniker/in Bergbautechnik mit den Einsatzbereichen

Bergtechnik, Tiefbautechnik oder Verfahrenstechnik.

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich. Unter

bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.


Beton- und Stahlbetonbauer/in

Chemielaborant/in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mithilfe

von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen analysieren

Stoffe nach verschiedenen chemischen Verfahren, stellen

chemische Präparate her, reinigen und identifizieren

chemische Stoffe, trennen Stoffgemische, optimieren

gemeinsam mit Naturwissenschaftler/innen Herstellungsverfahren,

führen physikalische Untersuchungen

durch, nutzen laborbezogene Informationstechnik und

installieren z. B. Computer-Programme, führen umweltbezogene

Arbeitstechniken durch und messen z. B.

Emissionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gute Kenntnisse in Chemie und

Mathematik haben, gerne mit moderner Technik (auch

Computer) umgehen, genau und sorgfältig arbeiten, gute

Beobachtungsgabe haben sowie sich gut konzentrieren

können. Nicht geeignet ist die Ausbildung für diejenigen,

die empfindlich oder allergisch gegenüber Lösungsmitteln

oder anderen chemischen oder biologischen Stoffen

sind. An die Arbeit mit den teilweise gesundheits- und

umweltgefährdenden Chemikalien müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung: Schutzbrille,

Laborkittel und Handschuhe sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemielaborant/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. analytische Chemie

oder Labortechniken, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/in der Fachrichtung

Chemietechnik oder zum/zur Industriemeister/

in der Fachrichtung Chemie anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Chemie oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

31


Chemikant/in

Elektroniker/in

32

Tätigkeit:

Chemikant/innen stellen aus organischen und anorganischen

Rohstoffen chemische Erzeugnisse wie Farben,

Pflanzenschutzmittel, Waschmittel oder Kosmetika her

und bedienen hierfür rechnergestützte Maschinen und

Fertigungsstraßen. Chemikanten und Chemikantinnen

füllen die Rohstoffe in Behältnisse ein, fahren die Produktionsanlagen

an und heizen, kühlen oder destillieren

die Rohstoffe. Während der Herstellung kontrollieren sie

regelmäßig Messwerte und entnehmen Proben, um die

Produktqualität zu überprüfen. Die fertigen Produkte

füllen sie ab und protokollieren den Fertigungsverlauf.

Daneben warten und reparieren sie die Produktionsanlagen.

Sie beteiligen sich auch an der Entwicklung von

verfahrenstechnischen Prozessen.

Anforderungen:

Technisches Verständnis und Interesse an chemischen

Prozessen brauchen sie von Anfang an: Sie bedienen

Maschinen, mit denen sie unterschiedliche Chemikalien

reinigen, mischen, aufbereiten und umfüllen. An

Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen, wie an die Arbeit mit hautreizenden oder allergieauslösenden

Chemikalien oder die Geruchsbelästigung

durch Chemikalien, Farben und Lacke. Bewerber sollten

gute Noten in Mathematik, Physik, Chemie und Biologie

haben und gerne im Team arbeiten. Nicht geeignet ist

die Ausbildung bei Allergien oder Empfindlichkeiten

gegenüber chemischen Substanzen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemikanten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Verfahrenstechnik,

Sicherheitswesen, Industrieelektronik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

Chemie oder Techniker/in Chemietechnik

oder Umweltschutztechnik sichern. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Chemietechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen, analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Eletroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand


Elektroniker/innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mithilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen

Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke konfigurieren

sie

» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende Kompatibilitätsprobleme

lösen

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus

Elektroniker/innen für Informations- und

Telekommunikationstechnik

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie Instand

Elektroniker/innen für Maschinen- und

Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte Instand

33


Fachinformatiker/in

34

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, räumliches

Vorstellungsvermögen haben, um Geräte und

Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathematik, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen

und hören, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.


Fachkraft für Lagerlogistik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine vielfältige

Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik bedienen,

warten, inspizieren und reparieren die Anlagen der

Wassergewinnung, -aufbereitung, -förderung, -speicherung

und -verteilung. Sie überprüfen die Kundenanlagen

und handeln kunden- und serviceorientiert. Darüber

hinaus verlegen sie Rohrleitungen, entsprechende Anlagen

werden montiert und demontiert. Sie führen an

elektrischen Anlagen im Wasserwerk in begrenztem

Umfang Schaltvorgänge und Reparaturen durch. Zur

Eigenkontrolle entnehmen sie Proben des Trinkwassers,

damit die Qualitätsparameter bestimmt und bewertet

werden können. Sie wenden unter Berücksichtigung des

Qualitätsmanagements fachbezogene Rechtsvorschriften,

technische Regeln sowie Vorschriften der Arbeitssicherheit

und des Gesundheitsschutzes an.

Anforderungen:

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an: Sie tragen

lange Kunststoffrohre oder überwachen Anzeigen

in Leitständen. Oft arbeiten sie unter freiem Himmel,

z. B. bei der Rohrnetzwartung oder auf dem Gelände

des Wasserwerks. An wechselnde Witterungseinflüsse

wie Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an enge Kanäle,

in denen sie teilweise nur in gebückter Haltung

arbeiten können. Bei der Gewinnung von Trinkwasser

und beim Verlegen von Rohren sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen Konzentration und Verantwortungsbewusstsein

erforderlich sind.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Altlasten, Abwassertechnik,

Kompostierung, Wasseranalytik. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind

verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.:

Ausbilder/in, Wassermeister/in, Städtereinigungsmeister/in,

Abwassermeister/in, Techniker/in Fachrichtung

Wasserversorgungstechnik, Techniker/in Fachrichtung

Umweltschutztechnik.

35


Fachlagerist/in

Fahrzeuglackierer/in

36

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft u. Meister/

in Lagerwirtschaft.

Tätigkeit:

Fahrzeuglackierer/innen arbeiten nicht nur an Fahrzeugen.

Sie stellen Oberflächenbeschichtungen und Applikationen

auch an Aufbauten und anderen Gegenständen sowie an

Einzel- und Serienteilen her. Das Spektrum ihres Berufs ist

weit: Die große Anzahl der verschiedenen Lackmaterialien

muss erkannt werden, unterschiedliche Lackiertechniken

sind anzuwenden einschließlich der Nutzung moderner

Mess- und Farbmischgeräte sowie der Lackpflege zum

Werterhalt von Fahrzeugen. Aber auch die Kontrolle

der Umweltverträglichkeit, die Durchführung von Karosseriearbeiten,

das Beraten und die Kommunikation

mit Kunden sowie der Umgang mit der EDV und dem

Internet zur Reparatur-Informationsrecherche gehören

zu ihrem Aufgabenbereich.

Anforderungen:

An die Ausdünstungen der Lacke, die die Atemwege reizen

können, müssen sich die Auszubildenden gewöhnen.

Beim Lackieren von Fahrzeugen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur handwerkliches

Geschick und Sinn für Farbnuancen gefragt, sondern

auch Sorgfalt und Konzentration gefordert sind. Nur

so können Farben korrekt angemischt, Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und – z. B. beim Abschleifen

beschädigter Stellen – Ausrutscher und Missgeschicke

vermieden werden. Um sich vor schädlichen Dämpfen

und Lackspritzern zu schützen, tragen die Auszubildenden

einen Schutzanzug und eine Atemmaske.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fahrzeuglackierer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Maler- und Lackierermeister/in

oder Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Chemieingenieurwesen zu erwerben.


Geomatiker/in

Hochbaufacharbeiter/in

Tätigkeit:

Geomatikerinnen und Geomatiker erheben und verarbeiten

raumbezogene Daten, also Daten, die die Lage, Höhe

oder Form eines Objektes beschreiben. Des Weiteren

erfassen sie die Erdoberfläche nach den tatsächlichen

und rechtlichen Gegebenheiten. Mit Hilfe spezieller

Software berechnen und verarbeiten Geomatikerinnen

und Geomatiker die Daten zu Karten und Grafiken,

dreidimensionalen Darstellungen und multimedialen

Anwendungen. Im Rahmen der Ausbildung lernen die

Auszubildenden viel über den Umgang mit digitalen

und analogen Geodaten. Darüber hinaus analysieren

und verwerten sie diese Daten so, dass dabei benutzerfreundliche

Informationsprodukte entstehen, die Kunden

in verständlichen und einfachen Ergebnissen präsentiert

werden können. Nach der Ausbildung sind Geomatiker/

innen in der Lage, alle technischen und methodischen

Herausforderungen in der „digitalen Datenlandschaft“

anzunehmen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Interesse an angewandter Mathematik

und am Umgang mit moderner Computertechnologie

besitzen sowie gute gestalterische Fähigkeiten

von räumlichen Sachverhalten und technisches Verständnis

mitbringen. Die Arbeit mit Geodaten erfordert

Genauigkeit und Sorgfalt, um auch kleine topografische

Details nicht zu übersehen. Das Anfertigen von Skizzen

verlangt zeichnerische Fähigkeiten. Die Bedienung und

das Positionieren von Messgeräten erfordert Geschick

und ein gutes Auge. In schwierigem Gelände kann die

Arbeit körperlich anstrengend sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Geomatiker/innen können sich auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Flurneuordnung oder Liegenschaftskataster.

Absolventen/innen mit Fachhochschul-

oder Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss in den Fächern Vermessung,

Geoinformation oder Kartografie zu erwerben.

Tätigkeit

Hochbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten

oder Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten

aus. Sie führen diese Arbeiten auf der Grundlage von

technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen allein

und in Kooperation mit anderen selbstständig durch. Sie

planen und koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen

ein, legen die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen

zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei

der Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle.

Hochbaufacharbeiter/innen prüfen ihre Arbeiten auf

fehlerfreie Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Sie tragen Baumaterialien,

stellen Mauerwerk her und betätigen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An

Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen, wie an die Zugluft in

den Rohbauten. Daneben ist Schwindelfreiheit wichtig.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen,

bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch

Konzentration erforderlich ist. Um Unfällen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Hochbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum Beton- und Stahlbetonbauer bzw. zur Beton- und

Stahlbetonbauerin, zum Feuerungs- und Schornsteinbauer

bzw. zur Feuerungs- und Schornsteinbauerin oder zum

Maurer bzw. zur Maurerin ablegen. Hochbaufacharbeiter/innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Beton- und Stahlbetonbau

oder Bauwerksabdichtung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Vorarbeiter/in oder

als Werkpolier/in im Hochbau ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Bauingenieurwesen zu erwerben.

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Industriemechaniker/in

Informationselektroniker/in

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Tätigkeit:

Ob Gabelstapler oder Industrieroboter – in der Ausbildung

zum/zur Industriemechaniker/in lernt man, Teile

von Geräten und Maschinen herzustellen und diese zu

technischen Systemen, wie Fertigungsstraßen, zusammenzusetzen.

Industriemechaniker/innen sind richtige

Allround-Talente. Sie sind in der Herstellung, Instandhaltung

und Überwachung von technischen Systemen

eingesetzt, richten Produktionsanlagen ein, rüsten sie

um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben technische

Systeme und Produkte und weisen Benutzer in die Anlagen

ein. Dabei müssen sie vielfältige Arbeiten beherrschen,

zum Beispiel technische Zeichnungen lesen und

anfertigen, Bauteile wie Achsen oder Zahnräder selbst

herstellen und montieren, die richtigen Werkzeuge und

Materialien auswählen, die entsprechende Maschine

richtig programmieren und die Ergebnisse mit Hilfe von

Messgeräten überprüfen. Typische Einsatzgebiete sind

Automatisierungstechnik, Instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Industriemechaniker/in sind hauptsächlich in Werkstätten

und Produktionshallen tätig und arbeiten sowohl mit technischen

Geräten, als auch in Handarbeit. Um zuverlässige

und fehlerfreie Anlagen herzustellen, sind eine sorgfältige

Arbeitsweise und eine gute Auge-Hand-Koordination

notwendig. Das exakte Einpassen und Montieren von

zum Teil sehr kleinen Bauteilen erfordert Geschicklichkeit.

Technisches Verständnis und handwerkliches Können

werden für Wartung und Reparatur der Maschinen und

der zum Teil digital vernetzten Fertigungsstationen und

Anlagen benötigt. Müssen schwere Bauteile angehoben

und montiert werden, kann die Arbeit trotz Einsatz von

Hebezeugen körperlich anstrengend sein. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln

kommen sie in Kontakt. Die Arbeitszeiten hängen vom

jeweiligen Ausbildungsbetrieb ab, werden aber oft auch

im Schichtbetrieb statt finden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Maschinenbau zu erwerben.

Tätigkeit:

Informationselektroniker/innen installieren Hardware

(Geräte) und Hardware-Netzwerke. Außerdem helfen sie

dabei, diese Systeme und die dazu gehörige Software

in Betrieb zu nehmen. Hard- und Software werden an

die besonderen Wünsche der Kunden angepasst. Sie

montieren Geräte, vernetzen sie untereinander, sichern

die Stromversorgung. Informationselektroniker/innen

weisen die Benutzer ein, erklären ihnen den Umgang mit

neuen Programmen oder Rechnern, sichern die Qualität,

betreuen Projekte, kennen betriebswirtschaftliche und

arbeitsorganisatorische Zusammenhänge und arbeiten

serviceorientiert beim Kunden. Die Ausbildung wird im

Handwerk in den folgenden Schwerpunkten angeboten:

Bürosystemtechnik oder Geräte- und Systemtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

und Arbeitsabläufe interessieren, mathematisches

und technisches Verständnis mitbringen, über

ein gutes sprachliches Ausdrucksvermögen verfügen

und Spaß am Tüfteln, Planen und Organisieren haben.

An ständig wechselnde Arbeitsorte müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Im Umgang mit spannungsführenden

Teilen beachten sie die Sicherheitsbestimmungen

besonders sorgfältig, um Unfälle zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Informationselektroniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Montage,

Fertigung oder Kundendienst, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Informationstechnikermeister/in

oder Techniker/in der Fachrichtung

Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Information/

Kommunikation sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Informations- und Kommunikationstechnik

zu erwerben.


Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Tätigkeit:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen sind

Spezialisten für Unfallreparaturen und für Fahrzeuge

nach Maß: Behindertenfahrzeuge mit Hebebühnen,

gepanzerte Geldtransporter, rollende Imbissbuden oder

Wohnmobile. Sie prüfen Fahrzeugrahmen, Karosserien

und Aufbauten, halten sie instand und montieren z. B.

Rahmenteile durch Schrauben oder Schweißen. Sie

schließen mechanische, pneumatische und hydraulische

sowie elektrische und elektronische Systeme und Anlagen

an, stellen sie ein, prüfen sie und stellen Fehler und

Störungen sowie Schäden am Fahrzeug fest. Karosserieund

Fahrzeugbaumechaniker werden in einer der drei

Fachrichtungen ausgebildet: Karosserieinstandhaltungstechnik,

Karosseriebautechnik und Fahrzeugbautechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben sowie zuverlässig und genau

arbeiten. An den Lärm beim Einsatz mancher Maschinen,

z. B. von Trennschleifern, müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Werkhallen,

den Umgang mit Schmierstoffen und Öl sowie an die

Dämpfe von Lacken und Reinigungsmitteln, die in der Luft

liegen und die Atemwege reizen können. Um Verletzungen

beim Schweißen vorzubeugen, tragen sie Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Kraftfahrzeugbau oder CNC-Technik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall oder Techniker/in

der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik zu erwerben.

Konstruktionsmechaniker/in

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen in

der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss z. B. im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

39


40

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Tätigkeit:

Die Ausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/in

zählt zu einem der beliebtesten Ausbildungsberufe bundesweit.

Da Kraftfahrzeuge mit immer mehr komplexer

Technik ausgestattet werden, ergibt sich ein anspruchsvolles

und umfangreiches Berufsbild. Im Berufsfeld des/der

KFZ-Mechatronikers/in stehen Diagnose-, Instandhaltungs-,

Um-, Nachrüst- und Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, zusätzlich

kommen noch die Codierung von Steuergeräten,

das Anpassen an verknüpfte Fahrzeugsysteme und die

Kommunikation mit den Kunden hinzu. Das Fahrzeug

soll nicht nur möglichst lange fahren, sondern auch

gute Werte zum Thema Sicherheit und Umweltschutz

aufweisen. Kfz-Mechatroniker/innen spüren deshalb mit

Hilfe elektronischer Prüf- und Diagnosegeräte Fehler auf

und beheben sie. Dabei setzen sie heute auf Hightech:

Laptops, Tablets und Diagnosegeräte sind fester Bestandteil

einer Kfz-Werkstatt. Bei der Ausbildung gibt es fünf

verschiedene Schwerpunkte, von denen einer vor Beginn

der Ausbildung gewählt werden muss: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik,

Karosserietechnik oder System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte ein

gutes technisch-physikalisches Verständnis mitbringen,

im Idealfall in den Bereichen Elektronik, Hydraulik und

Pneumatik, außerdem sind gute Mathematikkenntnisse

angebracht. Da von ihrer Arbeit die Sicherheit des Fahrzeugs

im Straßenverkehr abhängt, ist vor allem eine sorgfältige,

exakte und verantwortungsbewusste Arbeitsweise

erforderlich. Sie beachten unbedingt die gesetzlichen

Vorschriften und Vorgaben. Beim Aus- und Umrüsten

von Fahrzeugen beweisen sie handwerkliches Geschick

und eine gute Auge-Hand-Koordination. Um Ursachen

von Fehlern und Störungen zu ermitteln, benötigen sie

technisches Verständnis. In der Kfz-Werkstatt wird häufig

im Team zusammengearbeitet und es besteht direkter

Kontakt zu den Kunden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Schweißtechnik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in in den

verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, (je nach Ausbildungsfachrichtung) einen

Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Acker oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathematik

und Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und Instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Fahrzeugtechnik zu erwerben.


Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.

Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Maschinen- und Anlagenführer/innen führen

Inprozesskontrollen durch und bedienen Steuerungsund

Regelungseinrichtungen zur Qualitätssicherung.

Die Ausbildung wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter- und

Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

ein Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

41


Maurer/in

Mechatroniker/in

42

Tätigkeit

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungsmaterialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei Instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise bei

der Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden werden.

Um diesen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in

(hier Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/

in oder auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich

auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Bei der Ausbildung zum/r Mechatroniker/in stehen drei

Fachgebiete im Mittelpunkt: Mechanik, Elektronik und Informatik.

Sie bauen Systeme, die sowohl aus mechanischen

als auch aus elektronischen oder informationstechnischen

Bauteilen bestehen, z. B. Roboter für die industrielle Produktion,

Waschmaschinen oder Fahrzeuge mit Elektroantrieb.

Vom lesen der technische Pläne, über den Zusammenbau

von Baugruppen und Komponenten, bis zur Programmierung

und Konfiguration der mechatronischen Systeme –

die Arbeit beinhaltet vielfältige komplexe Anforderungen.

Mechatroniker/innen erlernen im mechanischen Bereich

Fähigkeiten wie spanen, trennen und formen per Hand

und mit Maschinen von Metallen und Kunststoffen. Sie

verbinden verschiedene Werkstoffe durch Schrauben, Löten,

Kleben oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin bauen und

prüfen sie elektrische, pneumatische und hydraulische

Steuerungen für Anlagen und setzen Baugruppen und

Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme und

Anlagen und programmieren mechatronische Systeme

wie z. B. Flaschenabfüllanlagen oder Produktionsstraßen

zur Herstellung von Autos.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und gerne mit

technischen und elektronischen Geräten umgehen. Um

komplexe Probleme an Maschinen zu beheben, arbeiten

Mechatroniker/innen häufig mit Kollegen im Team. Damit

die Systeme zuverlässig und fehlerfrei funktionieren, sind

eine sorgfältige und exakte Arbeitsweise, handwerkliche

Fähigkeiten und technisches Verständnis erforderlich. In

einigen Industrieunternehmen ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu erwerben


Medientechnologe/in Druck

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen führen, steuern und warten

rechnergestützte Druckmaschinen und Anlagen und

bedrucken nicht nur Papier, sondern auch z. B. Verpackungsmaterialien,

Folien oder Textilien nach unterschiedlichen

Verfahren. Sie planen Produktionsabläufe

und bereiten Druckprozesse vor, bereiten analoge und

digitale Daten für die Druckformherstellung auf und

stellen Druckformen und digitale Vorlagen her. Sie

wählen die Druckfarben aus, mischen die Farben nach

Rezept, messen und prüfen die Qualität der Druckfarben

und Druckhilfsmittel und steuern Druckprozesse. Dabei

berücksichtigen sie die Wechselwirkung von Druckfarbe,

Bedruckstoff, Druckform und Druckmaschine und

sichern die Qualität der Produkte. Sie wenden je nach

Erzeugnis (z. B. Bücher, Kalender, Broschüren, Kartonagen)

Techniken zur Weiterverarbeitung des Drucks an

(z. B. Sortieren, Binden, Heften, Falten).

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten gut sehen können, vor allem

Farbunterschiede. Sie sollten technisch und mathematisch

interessiert sein, die Rechtschreibung beherrschen

und auch im Umgang mit Computern „fit“ sein. An

den Geruch von Farben, Lösungsmitteln und anderen

Chemikalien müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie an den Maschinenlärm. Einen Gehörschutz

zu tragen ist deshalb unverzichtbar. Daneben ist

Konzentration erforderlich, um die Druckergebnisse zu

prüfen und notfalls in den Produktionsprozess einzugreifen

und die Maschineneinstellungen zu ändern. Mit

Termindruck und eventueller Schichtarbeit müssen die

Auszubildenden klarkommen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druck können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Rotationsoder

Foliendruck, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Druckermeister/in oder als

Industriemeister/in der Fachrichtung Printmedien oder

Techniker/in der Fachrichtung Druck- und Medientechnik

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Druck- und Medientechnik zu erwerben.

Medientechnologe/in Druckverarbeitung

Tätigkeit:

Medientechnologen/innen Druckverarbeitung „finishen“

Druckprodukte, insbesondere Bücher, Akzidenzien, Broschüren,

Zeitungen und Zeitschriften. Sie rüsten und

konfigurieren Aggregate, Maschinen und Anlagen und

steuern und überwachen Verarbeitungsanlagen. Sie

Kontrollieren und optimieren Produktionsprozesse und

führen Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der Qualitätssicherung

durch. Weiterhin stellen sie Kunden- und

Fertigungsmuster her und wählen Verfahren und Materialien

aus. Sie besprechen mit vor- und nachgelagerten

Bereichen den Produktionsprozess und halten Aggregate,

Maschinen und Anlagen instand.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten technisch interessiert sein,

logisch vorgehen und auch unter Stress den Überblick

behalten. An den Papierstaub, aber auch an den Geruch

von Lösungsmitteln aus Klebern und Farben, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an den

Maschinenlärm. In der Werkstatt sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit an Maschinen – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medientechnologen/innen Druckverarbeitung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Fertigungstechnik oder Qualitätssicherung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fachrichtung Buchbinderei

oder Techniker/in im Bereich Druck- und Medientechnik

sichern. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Druckund

Medientechnik zu erwerben.

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44

Packmitteltechnologe/in

Tätigkeit:

Packmitteltechnologen/innen gestalten und fertigen

Packmittel, die den Produktinhalt optimal schützen und

gleichzeitig für das Produkt werben. Bei der Entwicklung

berücksichtigen sie daher sowohl die praktische

Funktion als auch ästhetische und werbende Aspekte.

Gleichermaßen beziehen sie Kundenvorgaben, Verpackungsmittelkosten

und ökologische Überlegungen

in die Gestaltung ein. Am Computer erstellen sie die

Kontur für die Stanzformen und stellen maschinell oder

manuell Muster her und prüfen diese, bevor die Muster

mit dem Kunden abgesprochen werden. In der Packmittelfertigung

planen sie den Materialbedarf sowie die

Produktionsprozesse, rüsten die Fertigungsanlagen und

stellen Prozesskontrollsysteme ein. Sie überwachen den

Herstellungsprozess und nutzen dabei die Möglichkeiten

von Systemlösungen, Steuerungs- und Leitstandtechnik,

sowie betrieblichem Qualitätsmanagement.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten schnelle Reaktions- und

Entschlussfähigkeit besitzen, technisches Verständnis,

räumliches Vorstellungsvermögen, gutes Farbunterscheidungsvermögen

(keine Farbblindheit), gutes Gehör

(für Maschinenunstimmigkeiten), Freude am Suchen

und Gestalten von Lösungen, handwerkliches Geschick,

Interesse am Umgang mit Computern und eine gute Beobachtungsgabe

haben. Flexibilität und Selbstständigkeit

sollten für die Auszubildenden kein Problem darstellen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten,

wie Mustermacher/in, Industriemeister/in Fachrichtung

Papier- und Kunststoffverarbeitung; Papiertechniker/in

oder ein Studium zum Bachelor of Engineering.

Produktionsmechaniker/in

Textiltechnik

Tätigkeit

In der Herstellung von Garnen, gewebten Stoffen, textilen

Bändern, Maschenwaren, Schmucktextilien oder

Verbundstoffen sorgen Produktionsmechaniker/innen

Textiltechnik für einwandfrei funktionierende Produktionsanlagen

und störungsfreie sowie wirtschaftliche

Arbeitsabläufe in ihren Arbeitsbereichen. Vor Beginn der

Produktion richten sie die voll- und teilautomatisierten

Produktionsmaschinen und -anlagen ein. Hierfür bauen

sie z. B. Maschinenbauteile und Werkzeuge ein oder aus.

Sie analysieren Mustervorlagen, bestimmen Konstruktionstechniken

sowie Produktmerkmale und erstellen

Datenträger. Über steuer- und regelungstechnische

Einrichtungen an den Maschinen oder an Leitständen

geben sie die erforderlichen Produktionsdaten, z. B. für

die Maschinengeschwindigkeit, Fadenspannung oder

Musterung ein. Schließlich fahren sie die Maschinen

an, überwachen die Prozessabläufe und kontrollieren

die textilen Erzeugnisse. Wenn nötig, justieren sie nach.

Wenn sie die Prozessparameter verändern, ändern sich

die Produkteigenschaften. Außerdem halten Produktionsmechaniker/innen

Textiltechnik die Produktionsanlagen

instand. Bei Maschinenstörungen grenzen sie den Fehler

systematisch ein und beheben ihn.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten praktisch veranlagt sein und

Freude an der Technik zeigen. Ein gutes räumliches Sehen

und Farbsehvermögen haben, sowie Fingergeschicklichkeit

und Konzentrationsvermögen über längere Zeit sind

unerlässlich. Wichtig ist: Lärmtoleranz, Selbstständigkeit,

Freude an textilen Materialien, handwerkliches Geschick

und Interesse für Elektronik.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, wie mehrjährige Berufserfahrung,

gibt es vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten,

wie Spinnerei-, Zwirnerei- oder Weberei-Meister/in,

Spinnerei-, Zwirnerei- oder Weberei-Techniker/in

oder den Bachelor of Engineering.


Servicefahrer/in

Spezialtiefbauer/in

Tätigkeit:

Servicefahrer/innen erbringen vor Ort produktbezogene

Serviceleistungen, informieren und beraten Kunden,

bieten Waren und Dienstleistungen an und stellen die

Waren für Auslieferungen nach Aufträgen zusammen,

liefern Waren aus und holen Waren ab, stellen Schäden

fest und leiten Maßnahmen ein. Sie nehmen Kundenwünsche,

Beschwerden und Reklamationen entgegen

und führen Gespräche situationsgerecht. Servicefahrer/

innen führen Fahrten auf öffentlichen Straßen sicher,

wirtschaftlich und umweltschonend durch, planen ihre

Touren nach verkehrsgeografischen und wirtschaftlichen

Gesichtspunkten sowie zeitlichen Vorgaben und stellen

die Funktionsfähigkeit von Fahrzeug und Arbeitsmitteln

sicher.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind in Lagerräumen und Fahrzeugen

sowie beim Kunden tätig. Schon in der Ausbildung

arbeiten sie dabei je nach Betrieb manchmal auch am

frühen Morgen, am Abend oder am Wochenende, soweit

das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt. An das Heben

schwerer Lasten müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie daran, oft den ganzen Tag unterwegs zu sein.

Dabei sind aber nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch

Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit erforderlich. Zum

Teil wird die Fahrerlaubnis Klasse B und ein Mindestalter

von 18 Jahren als Zulassungsvoraussetzung angegeben.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Servicefahrer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Kurier- oder Postdienste,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder

als Fachkaufmann/frau für Einkauf und Logistik anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Für den Bau von Straßen- und Eisenbahntunneln, Fernsehturm-

und Brückenfundamenten werden Spezialisten/

innen gebraucht. Spezialtiefbauer/innen führen mithilfe

großer Maschinen in erster Linie Tiefenbohrungen durch,

um Baugruben und Fundamente herzu-stellen. Außerdem

fertigen sie Verbundelemente und Verankerungssysteme

an und führen Bodenverdichtungen und -verbesserungen

aus. Beim Bau von Brückenfundamenten arbeiten sie

häufig unter der Wasseroberfläche, in Tunnelbaumaschinen

oft im Überdruckluftbereich.

Anforderungen:

Ausbildungsbetriebe sind Industriebetriebe des Baugewerbes.

Für diese sind die Auszubildenden zusammen

mit ihrem Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Zupacken müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Baugruben aus und betätigen Bohranlagen

und Motorrammen. Meist arbeiten sie unter freiem

Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen, wie an den

Maschinenlärm, Schmutz oder Staub. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt und – beispielsweise beim

Ausheben von Baugruben – Unfälle vermieden werden.

Schutzkleidung, beispielsweise Schutzhelm und Sicherheitsschuhe,

ist auf der Baustelle unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Spezialtiefbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Bohrgeräteführung

oder Tunnelbau, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterqualifizierung zum Vorarbeiter/in

und weiter zum Polier/zur Polierin im Bereich Tiefbau

oder Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik mit dem

Schwerpunkt Tiefbau ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, je

nach Ausbildungsfachrichtung einen Abschluss im Fach

Bauingenieurwesen zu erwerben.

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Straßenbauer/in

Technische/r Produktdesigner/in

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Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie Instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie

arbeiten in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz

gegen den Maschinenlärm ist auf der Baustelle

unverzichtbar. In der Regel wird der Nachweis

der gesundheitlichen Eignung in Form eines ärztlichen

Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/innen lernen, wie man

technische Unterlagen erstellt, geometrische Grundkonstruktionen

von Bauteilen ausführt und dabei die

verschiedenen Ansichten, Schnitte und Bemaßungen

darstellt, was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten ist, wie man

Längen, Winkel, Flächen, Volumen und Massen berechnet

und die mechanischen Funktionen wie Geschwindigkeit

und Beschleunigung, Kräfte, Drehmoment und Reibung

in die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze sind

modernste EDV-technische Anlagen z. B. CAD-Anlagen.

Technische Produktionsdesigner/innen werden in der

Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technisches

Zeichnen oder CAD-Anwendungen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign

zu erwerben.


Technische/r Systemplaner/in

Textillaborant/in

Tätigkeit

Bevor ein Gerät, eine technische Anlage, eine Maschine

oder ein Gebäude hergestellt werden, müssen diese

Produkte bzw. Systeme entworfen und geplant werden.

Dies erfolgt inzwischen nicht mehr am Zeichenbrett,

sondern mit modernster EDV-Technik unter anderem in

dreidimensionaler Form. Nach diesen Planungsunterlagen

werden dann die entsprechenden Produkte hergestellt.

Technische Systemplaner/innen sind für die Entwicklung

von Produkten und Systemen in den Bereichen

„Versorgungs- und Ausrüstungstechnik“, „Stahl- und

Metallbautechnik“ sowie „Elektrotechnische Systeme“

zuständig. In diesen drei Fachrichtungen wird der Beruf

auch ausgebildet. Aufgrund ihrer EDV-erstellten

Planungsunterlagen können u. a. Ingenieure/innen und

Designer/innen ihre Ideen verwirklichen werden. Technische

Systemplaner/innen berechnen u. a. die Größe

von Produkten und Systemen unter Berücksichtigung

der Eigenschaften der verschiedenen Werkstoffe oder

der mechanischen Abläufe.

Anforderungen:

Zum Anfertigen präziser und normgerechter Zeichnungen

braucht man ein hohes Maß an Sorgfalt. Kenntnisse

in den Bereichen Werken und Technik sind z. B. beim

Anfertigen von Plänen sowie von schematischen und

perspektivischen Darstellungen unabdingbar. Auf ihre

Kenntnisse in Mathematik greifen sie beispielsweise

zurück, wenn sie Aufmaße berechnen. Physikkenntnisse

sind nötig, um bauphysikalische Anforderungen zu berücksichtigen

oder fertigungs- und montagetechnische

Abläufe zu beurteilen. Technische Systemplaner/innen

arbeiten eigenständig, bei großen Projekten auch im Team

mit Konstrukteuren und Konstrukteurinnen, Ingenieuren

und Ingenieurinnen oder Fachkräften aus der Fertigung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Systemplaner/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. CAD, als

auch, je nach Fachrichtung, den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik/ Elektrotechnik/ Heizungs-,

Lüftungs-, Klimatechnik, anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

je nach Fachrichtung, einen Abschluss im Fach Bauingenieurwesen/

Elektrotechnik/ Versorgungstechnik zu

erwerben. Der Schritt in die Selbstständigkeit, z. B. mit

einem Konstruktionsbüro, ist möglich.

Tätigkeit

Textillaborant/innen prüfen die verschiedenen Fasern,

Garne und Textilien, um deren Eigenschaften kennen

zu lernen. Auf diese Weise kann die Textilindustrie die

Qualität ihrer Fasern und Textilien immer weiter verbessern.

Sie wissen, welche Textilien besonders luftdicht

oder besonders atmungsaktiv sind und welche Anforderungen

Garne für die Weiterverarbeitung haben müssen.

Sie lernen, wie sich verschiedene Stoffe bei großer

Hitze verhalten, warum Regenmäntel wasserabweisend

sind und welche Färbemittel den Gewässern schaden.

Textillaboranten/innen arbeiten häufig mit modernen,

computergestützten Prüfgeräten und untersuchen

Stichproben auf Störungen oder Unregelmäßigkeiten im

Fertigungsprozess. Zudem prüfen sie Reklamationen und

stellen die Ursachen von Qualitätsmängeln fest. Innerhalb

der Ausbildung können die angehenden Textillaborant/

innen zwischen drei verschiedenen Schwerpunkten wählen.

Im Schwerpunkt Textilchemie wird beispielsweise

im Auftrag von Herstellern die Kleidung auf belastende

Stoffe geprüft. Der Schwerpunkt Textiltechnik beschäftigt

sich mit technischen Textilien, die im Automobil- und

Flugzeugbau oder in der Medizin eingesetzt werden,

während es im Schwerpunkt Textilveredelung auf bunte

Farben und wilde Prints ankommt.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für Physik und Chemie interessieren,

technisches Verständnis haben und sorgfältig

sowie verantwortungsbewusst sein. Da sie zum Teil

mit gefährlichen chemischen Stoffen umgehen, tragen

sie Schutzkleidung und müssen damit umgehen, wenn

Dämpfe, Gerüche und Gase in der Luft liegen. Um Materialveränderungen

bei den Versuchsreihen zu erkennen,

müssen Textillaboranten/innen genau beobachten

können. Für sensorische Tests sind Farbsehvermögen

und Geruchssinn erforderlich. Insbesondere in großen

Industriebetrieben arbeiten sie auch im Schichtdienst.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Textillaboranten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Textilerzeugung oder

Qualitätsprüfung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/r Industriemeister/in der

Fachrichtung Textilwirtschaft anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Textil-, Bekleidungstechnik zu

erwerben.

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Texilreiniger/in

Tiefbaufacharbeiter/in

48

Tätigkeit

Textilreiniger/innen nehmen Textilien vom Kunden an,

sortieren das Reinigungsgut vor und sortieren die Textilien,

detachieren (Tache: Fleck) Textilien vor und stellen

zum Beispiel fest, um was für Flecken es sich handelt,

waschen Textilien, be- und entladen die Waschmaschinen,

messen Reinigungsmittel ab. Sie wenden geeignete

Trocknungsverfahren an, finishen die Textilien und bügeln

oder dämpfen sie in Form, wenden Spezialverfahren zur

Reinigung von Leder oder Teppichen an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten kontaktfreudig sein und gerne mit

Menschen umgehen, viel Sinn für Hygiene haben sowie

für technische und chemische Vorgänge aufgeschlossen

sein. An den Kontakt mit hautreizenden Reinigungs- und

Lösungsmitteln müssen sich die Auszubildenden ebenso

gewöhnen wie an starke Temperaturschwankungen

und hohe Luftfeuchtigkeit. In Reinigungsbetrieben

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein

hohes Maß an Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit an Pressen und

Bügelautomaten – Unfälle vermieden werden. Um diesen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden mitunter

Schutzkittel und Handschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Textilreiniger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Färben oder Textilveredlung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/r Textilreinigermeister/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Textil-,

Bekleidungstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbstständig durch. Tiefbaufacharbeiter/innen planen

und koordinieren ihre Arbeit, richten Baustellen ein, legen

die Arbeitsschritte fest und ergreifen Maßnahmen zur

Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit

sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle. Sie prüfen

ihre Arbeiten auf fehlerfreie Ausführung, dokumentieren

sie und räumen ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub oder chemische

Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein.


Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mithilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuks und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mithilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathematik, Physik und

Chemie haben, gerne im Team arbeiten, Interesse an

Technik haben, sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder Techniker/in der Fachrichtung

Kunststoff- und Kautschuktechnik anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.

Vermessungstechniker/in

Tätigkeit:

Vermessungstechniker/innen arbeiten mit feinen Messinstrumenten

und vermessen die Landschaft bis in den

kleinsten Winkel. Mithilfe von Vermessungen wird die

reale Welt mathematisch beschrieben. Denn bevor z. B.

Straßen gebaut oder Baugrundstücke genehmigt werden,

muss die genaue Lage und Höhe der Flächen berechnet

werden. Egal wie schief oder schräg die Landschaft ist

Vermessungstechniker kennen immer die richtige mathematische

Formel, um genaue Daten zu berechnen.

Mithilfe dieser Daten werden amtliche Geobasisinformationssysteme

und Planungsunterlagen erstellt. Diese

Daten sind zum Beispiel für Bauvorhaben, zum Nachweis

von Eigentumsrechten an Grund und Boden oder für die

Erarbeitung von Plänen wichtig. Vermessungstechniker

bereiten die Messungen vor, führen sie an Ort und Stelle

durch und werten sie aus. Die Ausbildung wird je nach

Ausbildungsbetrieb in den Fachrichtungen Bergvermessung

oder Vermessung aufgenommen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes mathematisches

Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen besitzen,

Spaß an der Arbeit mit modernen Informations- und

Kommunikationstechniken haben und keine Angst vor

juristischen Texten zeigen. Sie sollten verantwortungsbewusst

und sorgfältig arbeiten, körperlich fit sein und Spaß

an der Arbeit an frischer Luft haben. Ebenso sollten sich

die Auszubildenden gut sprachlich ausdrücken können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Vermessungstechniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Luftbildauswertung

oder Liegenschaftsverwaltung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Techniker/in der Fachrichtung Vermessungstechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Vermessungstechnik oder Geoinformatik zu erwerben.

49


Werkstoffprüfer/in

Werkzeugmechaniker/in

50

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden werden,

untersuchen Werkstoffprüfer/innen zum Beispiel Metalle

oder Kunststoffe auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und

Kältebeständigkeit usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen

mithilfe von speziellen Apparaten die verschiedenen

Werkstoffe. Mithilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle auch von

innen an, um mögliche Fehler festzustellen. Sie wissen

genau, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach

Belastung verhalten müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz. Lehrbetrieb

und Auszubildende/r entscheiden gemeinsam, in welcher

Fachrichtung die Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten guten Noten in Physik und

Chemie haben, interessiert sein am Umgang mit Technik,

handwerklich geschickt sein sowie sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten. Beim Prüfen von

Werkstoffen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können z. B.

Materialfehler genau bestimmt oder neue Werkstoffe

erprobt und dabei Unfälle – z. B. bei der Erhitzung

von Materialproben im Ofen – vermieden werden. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätssicherung oder

Forschung und Entwicklung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Techniker/in der

Fachrichtung Werkstofftechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft oder

Materialwissenschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt sind das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her

und kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und Werkzeugbau

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.


Zahntechniker/in

Zerspanungsmechaniker/in

Tätigkeit

Zahntechniker/innen stellen vorwiegend in Handarbeit

festsitzenden Zahnersatz wie Zahnkronen, Brücken,

Implantate und Inlays oder herausnehmbaren Zahnersatz,

Teil- und Vollprothesen her. Für eine Brücke

beispielsweise fertigen Zahntechniker/innen anhand

von Gebissabdrücken und -schablonen, die Zahnärzte

und -ärztinnen vom Patientengebiss genommen haben,

ein Gebiss aus Hartgips an. Davon gewinnen sie

ein Wachsmodell für die Brücke. Für den Zahnersatz

verwenden sie unterschiedliche Materialien: Sie verarbeiten

Prothesenkunststoffe oder verblenden Teile des

Zahnersatzes mit zahnfarbenen Keramikmassen. Sie

verarbeiten auch Metalle wie Titan und Feingold. Neben

Zahnersatz erstellen sie kieferorthopädische Geräte zur

Zahnregulierung (Spangen) und reinigen bzw. reparieren

künstliche Gebisse oder Prothesen.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

viel Fingerspitzengefühl haben, ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen und Farbsehvermögen besitzen

und sich gut konzentrieren können. An die Arbeit bei

künstlicher Dauerbeleuchtung müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Geruch von

Kunststoffen und Farben. Zudem tragen die auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel und -handschuhe

sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zahntechniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Keramik-, Kunststoff-,

Modellguss- und Brückentechnik oder Implantatologie,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Zahntechnikermeister/in anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Zahnmedizin zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

Tätigkeit:

Innenteile von Maschinen, Fahrzeugen oder Elektrogeräten

müssen millimetergenau passen. Um z. B. aus

einem Rohteil ein fertiges Werkstück herzustellen, muss

es gefräst, gedreht und geschliffen werden. Zerspanungsmechaniker/innen

planen und organisieren diese

Zerspanungsprozesse, richten spanende Fertigungssysteme

ein und überwachen den Produktionsprozess.

Dabei arbeiten sie in der Regel mit CNC-gesteuerten

Werkzeugmaschinen oder Fertigungssystemen. Während

der Ausbildung lernen sie außerdem, wie man

Fertigungsaufträge analysiert, wie computergesteuerte

Werkzeugmaschinen eingerichtet werden und was bei

technischen Störungen zu tun ist. Mit verschiedenen

Messverfahren überprüfen Zerspanungsmechaniker/

innen die Ergebnisse ihrer Arbeit und stellen die Qualität

ihrer Produkte sicher. Während ihrer Berufsausbildung

erwerben die Auszubildenden Fähigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme, Fräsmaschinensysteme,

Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Im Arbeitsalltag von Zerspanungsmechaniker/innen sind

Genauigkeit und Sorgfalt sehr wichtig. Da sie Präzisionsteile

fertigen, die bis auf wenige hundertstel Millimeter

passgenau sein müssen, benötigen sie außerdem

technisches Verständnis, Geschicklichkeit und eine gute

Auge-Hand-Koordination. Zerspanungsmechaniker/innen

arbeiten an CNC -gesteuerten Maschinen, aber auch an

konventionellen Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifmaschinen.

Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, zum Beispiel

wenn Maschinen eingerichtet und bestückt werden

müssen. Das Arbeitsumfeld von Zerspanungsmechaniker/

innen kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem in

welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich sie

tätig sind. In kleinen Werkstätten arbeiten sie in einem

kleinen Team, während man bei größeren Betrieben in

der Produktion und meist in großen Fertigungshallen

tätig ist. In vielen industriellen Fertigungsbetrieben ist

Schichtdienst üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. CNCoder

CAD-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/r Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Maschinenbau zu erwerben.

51


Ausbildungsberufe

Unternehmen

Seite

52

◊ Abel Metallsysteme GmbH & Co. KG, Geisa 100

◊ ACO Passavant GmbH – ACO Haustechnik, Philippsthal 101

◊ alsecco GmbH, Wildeck und Gerstungen 104

◊ b+m surface systems GmbH, Eiterfeld 106

◊ Bickhardt Bau Aktiengesellschaft, Kirchheim 108

◊ BIM Textil-Service GmbH, Gerstungen 107

◊ Bolender & Partner Partnerschaftsgesellschaft, Bad Hersfeld 111

◊ BUNDESWEHR Karrierecenter, Kassel und Bad Salzungen 110

◊ EAM GmbH & Co. KG, Kassel 112

◊ Element Six GmbH, Burghaun 113

◊ Fenstertechnik brand GmbH, Ifta 114

◊ FilamentFactory GmbH, Bad Hersfeld 116

◊ GLS Germany GmbH & Co. OHG, Neuenstein 116

◊ Grenzebach BSH GmbH, Bad Hersfeld 118

◊ Guter Gerlach GmbH & Co. KG, Hauneck 118

◊ HessenForst Technik, Bebra 119

◊ Hilti Deutschland AG Tool Service Center, Bebra 120

◊ Himmel & Papesch GmbH & Co. KG, Bebra 121

◊ HSV Systemverkehre GmbH, Friedewald 122

◊ imes-icore GmbH, Eiterfeld 123

◊ Inovag Ladenbau GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld 124

◊ Klinikum Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda 127

◊ Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 129

◊ Krug Internationale Spedition und Handelsgesellschaft mbH, Alheim 128

◊ Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Hauneck 130

◊ LINDIG Fördertechnik GmbH, Eisenach und Kassel 132

◊ m. a. l. Effekt Technik GmbH, Bebra 134

◊ Model GmbH, Berka-Werra 135

◊ Neumayer Tekfor Rotenburg GmbH, Rotenburg an der Fulda 136

◊ Papperts GmbH & Co. KG, Poppenhausen 137

◊ Räuber Bauunternehmen GmbH, Bad Hersfeld 138

◊ ROQQIO Commerce Solutions GmbH – hötl Retail Solutions GmbH, Bad Hersfeld 141

◊ Schade GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld, Kirchheim und Eisenach 144

◊ Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 145

◊ Stadtwerke Bad Hersfeld GmbH, Bad Hersfeld 146

◊ STAPPERT Deutschland GmbH, Niederaula 146

◊ V. W. Günther Mineralölhandelsgesellschaft mbH, Bebra 151


kaufmännische Berufe, Berfue im Handel

und Berufe im öffentlichen Dienst

◊ VR-Bank Eisenach-Ronshausen eG, Eisenach 153

◊ VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG, Bad Hersfeld 152

◊ Willich Elektrotechnik GmbH, Bebra 153

53


Automobilkaufmann/frau

Bankkaufmann/frau

54

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres

und vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten

Automobilkaufleute kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potenzielle Käufer von verschiedenen

Modellen zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland

produziert werden, sind für die Einkaufsgespräche

und Verhandlungen Kenntnisse in mindestens einer

Fremdsprache erforderlich. Außerdem kennen sie die

entsprechenden Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere

auf ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig,

über ein gutes technisches Verständnis zu verfügen und

bei der Anwendung von mathematischen Formeln sicher

zu sein, damit sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht

zuungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Automobilwirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen Zahlungsverkehr

ab und kennen die verschiedenen Möglichkeiten

der Geldanlage. Wer ein Haus kaufen oder bauen will,

erfährt vom/von der Bankkaufmann/frau, wie er sein

Vorhaben am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden und

Unternehmen. Auch mit ausländischen Währungen und

Kursen sind die Geldprofis vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre

Kunden zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit Rat und

Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und kaufmännisches

Geschick sowie gute Umgangsformen beherrschen.

Sie müssen sich an häufig wechselnde Aufgaben

und den regen Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie

an die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein hohes

Maß an Konzentration und eine eigenverantwortliche

Arbeitsweise erforderlich sind. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt werden. Da sie

bei ihrer späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, sollten sich die Auszubildenden, auch

in ihrer Freizeit, regelmäßig weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen, Lehrgängen

und Seminaren können sie die Karriereleiter nach oben

klettern, z. B. als: Gruppenleiter/in, Abteilungsleiter/in,

Zweigstellen- und Filialleiter/in. Sie können auch einen

beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Bankfachwirt/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. als unabhängige/r Finanzdienstleistungsberater/in

oder Börsenmakler/in.


Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit Ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in ablegen. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben.

Industriekaufmann/frau

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb und

Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt werden

muss und wickeln den gesamten Einkauf ab. Natürlich

sind sie auch für den Verkauf der hergestellten Produkte

zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und Lieferanten

und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie ermitteln und

planen den Personalbedarf und -einsatz, kalkulieren Preise,

erstellen Angebote, bearbeiten Kundenbestellungen

und übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen, wie z. B.

Buchführung, Zahlungsbelege prüfen oder Mahnungen

schreiben. Dabei gehen sie nicht nur tagtäglich mit Zahlen

um, sondern setzen auch moderne Technik ein, denn

der online-Ein- und Verkauf, also E-Commerce, spielt in

Unternehmen eine immer wichtigere Rolle.

Anforderungen:

Industriekaufleute sollten vor allem eines sein: sorgfältig

und gewissenhaft, insbesondere bei der Arbeit mit

branchenspezifischer Software, von C – wie Controlling

bis U – wie Umsatzsteuer. Die Arbeit von Industriekaufleuten

erfordert kaufmännisches Denken und analytische

Fähigkeiten. Sorgfältig erstellen sie z. B. Stücklisten und

Arbeitspläne. Um kosteneffiziente Verhandlungen mit

Lieferanten von Produktionsmitteln zu führen und die

Geschäftspartner auf bestimmte Konditionen festzulegen,

sind Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen

gefragt. Der Kontakt mit Kunden und Lieferanten steht

als Industriekaufmann ebenfalls auf der Tagesordnung,

weshalb Kommunikationsfähigkeit, Serviceorientierung

sowie Kontaktbereitschaft wichtig sind. Bei der Planung

und Steuerung der Herstellung von Waren und Dienstleistungen

sind organisatorische Fähigkeiten gefragt.

Daneben sollten Industriekaufleute offen dafür sein,

Neues zu lernen und ihr Wissen ständig zu erweitern.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

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Informatikkaufmann/frau

Tätigkeit:

Informatikkaufleute beschaffen Informations- und telekommunikationstechnische

Systeme und verwalten

sie. Sie finden die richtige EDV-Lösung, die zum Unternehmen

passt und sorgen dafür, dass die neue Technik

auch richtig genutzt wird. Sie kennen die Mitarbeiterstruktur,

Kunden und Lieferanten eines Unternehmens,

den Waren-, Material- und Informationsfluss im Betrieb

und alle Geschäftsabläufe eines Unternehmens. Sie stellen

– dazu passend – das richtige elektronische System

zusammen, um diese Abläufe zu unterstützen und zu

verbessern, ermitteln sie Kosten für notwendige Geräte

sowie Programme, prüfen Finanzierungsmöglichkeiten

mit Eigen- oder Fremdkapital und erstellen Angebote

und kalkulieren Preise.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für betriebliche Zusammenhänge

wie Arbeitsabläufe, Produkte und Kunden

interessieren, mathematisches Verständnis, logisches

Denkvermögen und eine gute Allgemeinbildung sowie

sprachliches Ausdrucksvermögen mitbringen, Spaß am

Planen und Organisieren haben sowie gerne im Team

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Informatikkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Programmierung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Betriebswirt/in für Informationsverarbeitung

oder Wirtschaftsinformatiker anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen

kühlen Kopf und wissen genau: Organisation ist alles!

Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau

für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre oder

Business Administration zu erwerben.


Kaufmann/frau für Dialogmarketing

Tätigkeit:

Der Name des Berufsprofils sagt es schon. Fachkräfte

für Dialogmarketing oder Kaufleute für Dialogmarketing

treten hauptberuflich mit Kunden in den direkten Dialog.

Zu den Instrumenten des Dialogmarketings gehören

telefonische, schriftliche oder elektronische Kontakte.

Zum Beispiel kontaktieren Mitarbeiter eines Callcenters

Kunden nach dem Kauf eines Produkts per E-Mail oder

Telefon, um ihn auf weitere Produkte aufmerksam

zu machen, die für ihn interessant sein könnten, um

ihm weitere Informationen über das bereits gekaufte

Produkt zukommen zu lassen, oder um zu eruieren,

ob das Produkt den Erwartungen entspricht, die der

Kunde mit ihm verbunden hat. Die Aufgaben während

der Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing

sind sehr vielfältig. Zum einen sind die Fachleute im

Dialog für die Kundengewinnung, -betreuung und -bindung

verantwortlich. Sie kennen die Bedürfnisse Ihrer

Kunden und gehen immer darauf ein. Darüber hinaus

lernen sie, wie man Strategien entwickelt, mit denen

man die Kunden noch stärker an sich binden oder neue

dazugewinnen kann. Ist die Strategie erstellt, helfen sie

bei ihrer Umsetzung mit.

Anforderungen:

Kaufleute für Dialogmarketing müssen vor allem eins sein:

kommunikativ! Sie sollten sich mündlich und schriftlich

gut ausdrücken, eine hervorragende Überzeugungskraft

besitzen und kundenorientiert denken. Kaufleute für Dialogmarketing

verbringen den Großteil ihrer Arbeitszeit

vor dem Computer, wo sie per Telefon, E-Mail, Chat oder

Co-Browsing mit ihren Kunden kommunizieren. Vorwiegend

sind sie in (Großraum-)Büros tätig. Kaufleute für

Dialogmarketing arbeiten z. T. auch im Schichtbetrieb

rund um die Uhr und auch am Wochenende.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Dialogmarketing können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Telefonmarketing

oder Kostenmanagement, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Betriebswirt/in für Callcentermanagement anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Marketing,

Vertrieb zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit

z. B. mit einem Call-Center, ist möglich.

Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie

in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Logistik zu erwerben.

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Kaufmann/frau im Großund

Außenhandel

Tätigkeit

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

internationale Wirtschaft zu erwerben.

Mannschaftssoldat/in beim Heer

– Bundeswehr

Tätigkeit:

Als Soldatin oder Soldat auf Zeit bietet die Bundeswehr

einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz, bei dem Theorie

und Praxis der Grundlagenarbeit des Soldatenberufs

Hand in Hand gehen. Soldaten und Soldatinnen auf Zeit

verpflichten sich für eine mehrjährige Dienstzeit, die mit

einer allgemeinen Grundausbildung von drei Monaten

beginnt. In der Grundausbildung lernen die Auszubildenden,

was man als Soldatin oder Soldat wissen und

beherrschen muss. Es werden Ihnen die Rechte und

Pflichten einer Soldatin oder eines Soldaten nahe gebracht

sowie die Grundlagen des Wehrdienstes. Theorie und

Praxis sind ineinandergreifend: politische Bildung und

Unterrichte gehen einher mit Gefechtsdienst, Waffen- und

Schießübungen sowie körperlichen Trainingseinheiten.

Je nachdem, in welchem Bereich innerhalb der Bundeswehr

Sie dienen, wird Ihre Ausbildung zusätzlich durch

spezifische Anteile ergänzt. Im Heer können Soldaten und

Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

z. B. in der Infanterie oder der Panzertruppe

dienen. Im Heer wie auch in anderen Einsatzbereichen

können Soldaten und Soldatinnen auf Zeit bei Bedarf

auch als Helfer/in im Sanitätsdienst eingesetzt werden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mindestens 17 Jahre alt sein und

die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Sie besitzen die

deutsche Staatsbürgerschaft und sind bereit, sich bundesweit

versetzen zu lassen. Soldaten und Soldatinnen

auf Zeit erklären sich dazu bereit, an Auslandseinsätzen

der Bundeswehr teilzunehmen. Soldaten/innen auf Zeit

benötigen Disziplin, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein.

Außerdem werden hohe Ansprüche an die

körperliche Leistungsfähigkeit gestellt.

Ausbildungsdauer:

Grundausbildung: in der Regel 3 Monate

Die Verpflichtungszeit richtet sich nach der Qualifizierung

sowie den Zielen, die in dieser Laufbahn anstrebt

werden, und kann in dieser Laufbahn als Soldatin oder

Soldat auf Zeit 2 bis 4 Jahre betragen.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Während ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften erhalten

Soldaten/innen auf Zeit in der Laufbahngruppe der Mannschaften

eine militärische und zivil berufliche Qualifizierung.

Unter bestimmten Bedingungen können Soldaten

und Soldatinnen auf Zeit in der Laufbahngruppe der

Mannschaften in die Laufbahnen der Fachunteroffiziere,

der Feldwebel oder der Offiziere wechseln.


Steuerfachangestellte/r

Verwaltungsfachangestellte/r

Tätigkeit:

Steuerfachangestellte kennen die aktuellen Steuergesetze

und sind zuverlässige und qualifizierte Mitarbeiter für

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Sie bearbeiten

beispielsweise Lohn- und Gehaltsabrechnungen für

kleine und mittlere Unternehmen, führen Lohn- und

Gehaltskonten und erstellen die steuer- und sozialversicherungsrechtlichen

Nachweise und Anmeldungen.

Sie erstellen Einkommensteuererklärungen, erledigen

das betriebliche Rechnungswesen und bereiten Jahresabschlüsse

(Bilanzen) vor.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten Spaß im Umgang

mit Zahlen haben, Verständnis für wirtschaftliche

Zusammenhänge mitbringen und Interesse an steuerlichen

und rechtlichen Fragen haben. Eine besondere Fähigkeit

zum analytischem Denken ist von Vorteil, ebenso wird

Wert auf einen serviceorientierten Umgang mit Mandanten

gelegt. Aufgrund der zahlreichen Veränderungen

im Steuerrecht müssen schon Auszubildende bereit sein

sich ständig weiterzubilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Steuerfachangestellte können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Finanzbuchhaltung oder

Lohn- und Gehaltsabrechnung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Steuerberater/

in oder Betriebswirt/in im Steuerwesen sichern. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Steuern,

Prüfungswesen zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

Tätigkeit:

Autos an- und abmelden, Personalausweise beantragen

und verlängern, Baugenehmigungen und Sozialhilfeleistungen

beantragen – für all diese Dinge geht man

aufs Rathaus oder zum Landratsamt. Dort kümmern

sich Verwaltungsfachangestellte um alle Anträge, Genehmigungen

oder auch Urkunden. Sie kennen die

Gesetze und wissen, wie sie dem Bürger helfen können.

Verwaltungsfachangestellte erledigen ihre Aufgaben in

der Verwaltung kundenorientiert und nach Gesichtspunkten

der Wirtschaftlichkeit. Sie stellen Urkunden aus,

beschaffen und bewirtschaften Material und langlebige

Wirtschaftsgüter nach ökonomischen und ökologischen

Gesichtspunkten, planen und organisieren Arbeitsprozesse

in ihrem Aufgabenbereich, bearbeiten Vorgänge

mithilfe moderner Informations- und Kommunikationssysteme

und wirken bei der Erstellung und Ausführung von

Haushalts- und Wirtschaftsplänen mit. Ihr Arbeitsplatz

ist aber nicht nur in der Stadtverwaltung, sondern auch

in Bundes- oder Landesverwaltungen. Dort bereiten sie

z. B. Stellenausschreibungen und Arbeitsverträge für das

Personal in der Verwaltung vor oder auch Vorschriften,

um Steuern, Gebühren und Beiträge zu erheben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten keine Angst vor komplizierten

Texten, wie z. B. Gesetzestexten haben, gerne Texte

formulieren und Briefe schreiben, Verantwortung übernehmen,

zuverlässig sein, sorgfältig und konzentriert

arbeiten, Spaß an der Arbeit am Computer haben sowie

gerne mit Menschen umgehen. Von Anfang an müssen

die Auszubildenden die Datenschutzbestimmungen

genau einhalten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Lehrgänge werden z. B. zu EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Bereich, spezieller

Bürokommunikation, Rechnungswesen oder auch Buchführung

und Bilanzangeboten. Folgende Weiterbildungen

sind je nach landesrechtlicher Regelung möglich: Verwaltungsfachwirt/in,

Sozialwirt/in, Verwaltungsbetriebswirt/in.

59


Ausbildungsberufe

Unternehmen

Seite

60

◊ Guter Gerlach GmbH & Co. KG, Hauneck 118

◊ Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Rotenburg an der Fulda

und Wiesbaden 131

◊ Papperts GmbH & Co. KG, Poppenhausen 137


Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

61


62

Bäcker/in

Tätigkeit:

Du liebst den Duft und den Geschmack von frischem Brot?

Dann wird dich die Arbeit in einer Bäckerei begeistern!

Fast täglich gibt es beim Bäcker frische Brötchen und

viele verschiedene Brotsorten. Gebacken werden sie in

industriellen oder handwerklichen Betrieben. Bäcker

stellen nicht nur Brot und Brötchen her, sondern auch

Kuchen und feine Backwaren wie Kuchen oder Plätzchen.

Sie backen nach genauen Rezepturen, damit es

schmeckt und die Qualität stimmt. Sind die Teige fertig

vorbereitet, werden sie in elektronisch gesteuerten

Backöfen gebacken. Zum Schluss werden die fertigen

Brote, Kuchen und Plätzchen für den Verkauf vorbereitet,

also verpackt und gelagert.

Anforderungen:

Beim Backen kommt es auf Genauigkeit an, denn nur so

gelingt der perfekte Teig. Bäcker/in ist man nicht nur mit

den Händen. Große Helfer sind auch der Geruchs- und

Geschmackssinn, wenn man zum Beispiel schon am Duft

erkennt, wann das Brot im Ofen fertig ist. Oder wenn

man bei neuen Rezepten herausschmeckt, ob die Zutaten

gut zusammen funktionieren. Weil in der Backstube mit

Mehl und anderen Lebensmitteln gearbeitet wird, ist es

eine besonders wichtige Voraussetzung das Achten auf

Sauberkeit und hygienische Vorgaben. Trotz helfender

Maschinen ist Bäcker/in ein Beruf, für den man Kraft

braucht. Die meiste Arbeit wird im Stehen verrichtet, für

das Arbeiten mit den Armen werden natürlich auch die

Muskeln beansprucht. Weil man frische Brötchen gern

zum Frühstück isst, sollten Bewerber/innen gerne früh

aufstehen, denn gebacken wird meist nachts.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Bäcker/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Lebensmittelrecht, als

auch den beruflichen Aufstieg, durch Weiterbildungen

zum/zur Bäckermeister/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

z. B. einen Abschluss im Studienfach Ernährungswissenschaft,

Ökotrophologie zu erwerben. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einem Betrieb

des Bäcker-Handwerks, durch die Übernahme eines Back-

Shops oder einer Kaffeebar.

Fachmann/frau für Systemgastronomie

Tätigkeit:

Fachleute für Systemgastronomie organisieren alle Bereiche

eines Restaurants nach einem zentral festgelegten

Gastronomiekonzept und sorgen für die Einhaltung der

vorgegebenen Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe

im Einkauf, in der Lagerhaltung, der Küche, im Service,

in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und übernehmen

auch die Personalplanung. Außerdem überwachen sie die

Qualität der Produkte, kontrollieren die Kostenentwicklung

und planen sowie realisieren Marketingmaßnahmen.

Sie betreuen die Gäste, bearbeiten Reklamationen und

achten auf die Einhaltung von Hygiene und Sicherheitsvorschriften.

Fachleute für Systemgastronomie arbeiten

hauptsächlich in Selbstbedienungsrestaurants, bei Fast-

Food-Ketten in Gaststätten und Restaurants mit standardisiertem

Gastronomiekonzept und in Raststätten.

Anforderungen:

Bewerber/innen für diesen Ausbildungsberuf sollten

folgende Interessen besitzen: die Neigung zu kundenorientierter

Tätigkeit (z. B. Betreuung der Gäste, Bestellungen

aufnehmen), eine Vorliebe im Umgang mit

Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken, die Neigung

zu kaufmännischem Denken (z. B. Marketingmaßnahmen

durchführen, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung führen) und

eine Neigung zu planender und organisierender Tätigkeit

(z. B. Arbeitsabläufe und Personaleinsatz planen, Einkauf

und Lagerung der Waren organisieren). Gemäß § 42 und

43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen sind beim Umgang

mit Lebensmitteln eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in sein;

ebenso ist eine Weiterbildung als Betriebswirt/in oder als

Fachwirt/in möglich.


Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.

Koch/Köchin

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und Servicebereich

von Hotels, Restaurants und Gaststätten. Sie kennen

die Vorschriften für Lebensmittelhygiene, kennen die

Preise und Lieferbedingungen für Lebensmittel, erarbeiten

Speisepläne und Menüfolgen, planen und organisieren

den Einkauf von Lebensmitteln, kontrollieren Qualität,

Menge und Preis der Waren, lagern Vorräte fachgerecht

in Kühlräumen und Gefriergeräten und kontrollieren die

Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige Speisen zu und

berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn

haben, Wert auf Sauberkeit und Hygiene

legen, Spaß haben an der Zubereitung von Nahrungsmitteln,

gerne gestalten, garnieren und verzieren. Nicht

geeignet ist die Ausbildung bei Allergien, wie zum Beispiel

Mehlstauballergie. Die Bereitschaft zur Schicht- und

Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe schnell

verantwortungsvolle Positionen erreichen, zum Beispiel

als Abteilungskoch/köchin oder Soßenkoch/köchin. Folgende

Weiterbildungen sind möglich: Spezialisierung z. B.

auf Diätwesen, Süßspeisen oder Ernährungslehre. Wer

beruflich aufsteigen möchte, kann dies im Rahmen einer

Weiterbildung als Küchenmeister/in. Auszubildende mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

in den Fächern Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie

zu studieren.

63


Konditor/in

64

Tätigkeit:

Torten, Cupcakes, Pralinen, Törtchen – zu Anlässen wie

Hochzeiten, Taufen, Weihnachten oder einfach Zwischendurch

– süße Kreationen sind das Tätigkeitsfeld für

Konditoren/innen. Sie kümmern sich um Kundenwünsche

genauso wie um neue Kreationen, die nicht nur

geschmacklich unwiderstehlich sind, sondern auch etwas

für das Auge bieten. Zu den süßen Schlemmereien der

Konditoren/innen gehören neben Kuchen auch Nougat,

Schokolade, Speiseeis, Desserts usw. Die zubereiteten

Teige werden in elektronisch gesteuerten Backöfen

gebacken. Danach fehlen noch die Verzierungen, also

z. B. ein Überzug aus Schokolade oder eine Füllung mit

Sahne. Zum Schluss müssen die feinen Erzeugnisse für

den Verkauf vorbereitet, verpackt und gelagert werden.

Konditoren/innen pflegen den Kontakt zu Kunden, beraten

und bedienen sie. Über die eigentlich Konditorentätigkeit

hinaus, gehört auch die Zubereitung kleiner Gerichte

wie Salate, Pasteten und Snacks zur Ausbildung.

Anforderungen:

Im Mittelpunkt steht das handwerkliche Geschick und

Fingerspitzengefühl. Dazu kommt noch ein überschaubares

Maß an Fähigkeiten wie z. B. gewissenhaftes Arbeiten,

Sauberkeit und Hygiene sowie die Bereitschaft zur

Teamarbeit. Trotz helfender Maschinen ist Konditor/in

ein Beruf, für den man Kraft braucht. Die meiste Arbeit

wird im Stehen verrichtet, für das Arbeiten mit den Armen

werden natürlich auch die Muskeln beansprucht.

Bewerber/innen sollten außerdem Interesse am Umgang

mit frischen Rohstoffen und Produkten, Fantasie, gestalterische

Begabung und Freude am Entwickeln und

Ausprobieren neuer Ideen, haben.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konditor/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Lebensmittelrecht, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Konditormeister/in anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, z. B.

einen Abschluss im Studienfach Lebensmitteltechnologie

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist

möglich, z. B. mit einem Betrieb des Konditoren-Handwerks

oder durch die Übernahme eines Back-Shops oder

einer Kaffeebar.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


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65


Ausbildungsberufe

Unternehmen

Seite

66

◊ Institut für Gesundheitsberufe, Bildungszentrum Klinikum Hersfeld-Rotenburg,

Bad Hersfeld 127

◊ Klinikum Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda 127

◊ Kreisaltenpflege Hersfeld-Rotenburg GmbH, Kreisaltenheim Niederaula, Niederaula 127

◊ Kreisaltenpflege Hersfeld-Rotenburg GmbH, Kreisaltenzentrum Rotenburg,

Rotenburg an der Fulda 127

◊ Kreiskrankenhaus Rotenburg an der Fulda Beriebs GmbH, Rotenburg an der Fulda 128

◊ Ludwig Fresenius Schulen GmbH, Bad Hersfeld 133


soziale und medizinische Berufe

67


Altenpflegehelfer/in

Altenpfleger/in

68

Tätigkeit:

Altenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und

Berufskollegs in Kooperation mit einem praktischen

Ausbildungsteil in Altenpflegeeinrichtungen. Altenpflegehelfer/innen

unterstützen Altenpfleger/innen bei allen

Tätigkeiten rund um die Betreuung und Pflege älterer

Menschen. Sie übernehmen pflegerische Aufgaben wie

die Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen. Außerdem

unterstützen sie ältere Menschen bei der Bewältigung

ihres Alltags. Altenpflegehelfer/innen arbeiten meist in

geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen

von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege(hilfe).

Vor Beginn der Ausbildung muss ein ärztliches

Zeugnis (nicht älter als 3 Monate) über die gesundheitliche

Eignung vorgelegt werden, in vielen Bundesländern auch

ein amtliches Führungszeugnis. Altenpflegehelfer/innen

sollten gerne mit Menschen arbeiten, praktisch veranlagt

sein und Interesse an pflegerischen Themen haben.

Sie müssen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten auch am

Abend oder am Wochenende rechnen.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung dauert in der Regel 1 Jahr.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpflegehelfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Ambulante Altenhilfe,

Kurzzeitpflege, Gerontopsychiatrische Pflege sowie Pflege

von alten Menschen mit Behinderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Altenpfleger/in oder aufbauend beispielsweise Fachwirt/in

in der Alten- und Krankenpflege anstreben. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Gerontologie zu erwerben.

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch medizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.


Diätassistent/in

Tätigkeit:

Diätassistenten/innen arbeiten eigenverantwortlich im

Rahmen ärztlicher Verordnungen oder auf ärztliche

Anordnung. In der Prävention ernährungsabhängiger

Erkrankungen können sie ohne ärztlichen Auftrag tätig

werden. Sie erarbeiten auf die individuellen Bedürfnisse

des Patienten abgestimmte Diättherapien, beurteilen

den Ernährungszustand und ermitteln den individuellen

Energie- und Nährstoffbedarf. Unter Einhaltung der

diätetischen Kriterien wählen sie Lebensmittel und Rezepte

für Diättherapiepläne aus und führen die nötigen

Berechnungen durch. In der Diät- und Ernährungsberatung

versetzen sie Patienten bzw. Klienten in die Lage,

Ernährungs- bzw. Diätempfehlung selbstständig in den

individuellen Lebensalltag umzusetzen. Sie sprechen mit

den Patienten über deren Ernährungsgewohnheiten und

erarbeiten Ansatzpunkte, diese zu verändern. Sie geben

praktische Empfehlungen, z. B. für eine angemessene

Lebensmittelauswahl, für Bezugsquellen oder Rezepte

und bieten den Patienten auf deren spezielles Lebensumfeld

bezogene Unterstützung und Hilfe an. Für Gruppen

führen sie Schulungen durch, halten Vorträge und bieten

Kochkurse an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten unbedingt den Umgang mit Menschen

schätzen und eine hohe soziale Kompetenz zeigen.

Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder

eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung,

die den Hauptschulabschluss erweitert. Auch Personen

mit Hauptschulabschluss können aufgenommen werden,

wenn sie eine mindestens zweijährige Berufsausbildung

nachweisen. Die Anforderungen an das Personal beim

Umgang mit Lebensmitteln nach dem Infektionsschutzgesetz

müssen erfüllt sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Diätassistenten/

innen meist entscheiden, welche Einsatzgebiete für

sie infrage kommen und worauf sie sich spezialisieren

möchten. Das Spektrum reicht von der Erstellung von

Speiseplänen in Krankenhäusern oder Senioreneinrichtungen

bis zur Diätberatung bei bestimmten Krankheiten

wie z. B. Diabetes. Wer beruflich vorankommen will,

kann aus vielen Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung

auswählen. Naheliegend ist es, die Weiterbildung zum

Verpflegungsmanager/in oder zum Ernährungsberater/

in zu absolvieren. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in ist eine bundesweit

einheitlich geregelte schulische Ausbildung an

Berufsfachschulen für Krankenpflege. Gesundheits- und

Kinderkrankenpfleger/innen betreuen und versorgen

eigenverantwortlich kranke und pflegebedürftige Säuglinge,

Kinder und Jugendliche. Sie führen eigenständig

ärztlich veranlasste Maßnahmen aus, assistieren bei

Untersuchungen und Behandlungen und dokumentieren

Patientendaten. Sie arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern

auf Stationen für Kinder, Jugendliche oder Säuglinge

oder in Kinderkliniken. Auch in Facharztpraxen für Kinder

und Jugendliche, in Gesundheitszentren, in Wohnheimen

für Kinder und Jugendliche mit Behinderung sowie in

Einrichtungen der Kurzzeitpflege sind sie beschäftigt.

Ebenso können Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/

innen in der ambulanten Pflege oder in Kinderheimen

tätig sein.

Anforderungen:

Zupacken müssen die angehenden Gesundheits- und

Kinderkrankenpfleger/innen von Anfang an: Sie versorgen

Säuglinge, helfen Kleinkindern beim Waschen und Anziehen

und begleiten die kleinen Patienten zu Untersuchungen.

Körperliche Anstrengung gehört also dazu. Außerdem

müssen sie mit unregelmäßigen Arbeitszeiten rechnen,

soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt. An die

Früh-, Spät-, Nacht- und Wochenenddienste des Krankenhausbetriebes

muss man sich ebenfalls erst gewöhnen.

Auch der professionelle Umgang mit chronischen Erkrankungen,

Behinderungen, Tod und Schicksalsschlägen will

gelernt sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Fachwirt/in sein.

Darüber hinaus haben Personen mit einer Hochschulzugangsberechtigung

die Möglichkeit, ein Studium in

Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich: Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/

innen können sich z. B. mit einem eigenen ambulanten

Pflege- und Sozialdienst selbstständig machen.

69


70

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

für Krankenpflege. Gesundheits- und

Krankenpflegehelfer und -helferinnen übernehmen

Assistenzaufgaben und werden auf Anweisung und

unter Aufsicht von Gesundheits- und Krankenpflegern

und -pflegerinnen mit allgemein pflegerischen und

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten betraut. Sie reinigen

und desinfizieren Pflegeutensilien und kümmern sich

darum, dass die Betten frisch bezogen werden. Außerdem

kümmern sie sich um das Wohl der Patienten, indem sie

sie betten oder ihnen bei der Körperpflege helfen. Die

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer beobachten aber

auch Temperatur, Blutdruck und Puls der Patienten und

verabreichen Eisbeutel, Wärmflaschen oder Umschläge.

Anforderungen:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen beachten

die Arbeits- und Hygienevorschriften genau und tragen

Schutzkleidung. Im Umgang mit Patienten benötigen

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/innen Kontaktbereitschaft,

Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen,

Beherrschtheit sowie psychische Stabilität. Sorgfältig

und verantwortungsbewusst dosieren sie Medikamente

und reinigen und desinfizieren Pflegeutensilien. Über

Patientendaten bewahren sie Verschwiegenheit. Das

Umbetten, Heben oder Stützen der Patienten sind körperlich

anstrengend. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/

innen und in wechselnden Diensten – auch nachts und

am Wochenende – tätig und leisten Bereitschaftsdienste.

Ausbildungsdauer:

1 – 2 Jahre je nach landesrechtlicher Regelung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Gesundheitsund

Krankenpflegehelfer/innen eine verkürzte Ausbildung

zum Gesundheits- und Krankenpfleger/zur Gesundheitsund

Krankenpfleger/in absolvieren. Im Anschluss besteht

die Möglichkeit zu Weiterbildungen z. B. als Fachwirt/in

im Gesundheits- und Sozialwesen. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach

Pflegemanagement, -wissenschaft zu erwerben. Wer

sich beruflich selbstständig machen möchte, kann dies

zum Beispiel freiberuflich in der ambulanten Pflegehilfe.

Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpfleger/in ist eine bundesweit

einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

für Krankenpflege. In stationären Einrichtungen

oder im Rahmen der ambulanten Versorgung

pflegen, betreuen und beobachten Gesundheits- und

Krankenpfleger/innen Patienten nach ärztlichen Vorgaben.

In der Behandlungspflege führen sie erforderliche

medizinische Behandlungen durch und bereiten Patienten

auf diagnostische, therapeutische oder operative

Maßnahmen vor. Zudem übernehmen sie Aufgaben

in der Grundpflege. Sie erledigen die auf der Station

anfallenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben,

planen, koordinieren und dokumentieren Pflegemaßnahmen.

Darüber hinaus assistieren sie bei ärztlichen

Untersuchungen und operativen Eingriffen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/

in, baut auf einem mittleren oder höheren Bildungsabschluss

auf. Die Ausbildung stellt hohe Anforderungen

an Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die

Persönlichkeit des Schülers. Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen

Fächern, seelische und körperliche

Belastbarkeit, rasches und klares Erfassen, selbstständiges

Denken, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und die Fähigkeit

zum Umgang mit dem Menschen sind Voraussetzungen.

Die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit wird

vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Stationspflege, Intensivpflege oder Operationsdienst, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fachkrankenschwester/pfleger in unterschiedlichen

Bereichen, z. B. Intensivpflege/Anästhesie, Hygiene oder

Psychiatrie anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Pflegemanagement, -wissenschaft (Bachelor) oder

Humanmedizin zu erwerben.


Medizinisch-technische/r Assistent/in

für den Operationsdienst

Tätigkeit

Medizinisch-technische/r Assistent/in für den Operationsdienst

ist eine durch die Empfehlung der Deutschen

Krankenhausgesellschaft (DKG) oder eine landesrechtlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen.

Der/die MTA-O ist für den gesamten Prozessablauf einer

Operation mit verantwortlich. Die Vorbereitung des

Patienten auf die Operation, die Assistenz während der

Operation sowie die Nachsorge und Dokumentation

des Patienten gehören zu den Hauptaufgaben. Eine

enge und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den

Chirurgen sowie die hohe fachliche Kompetenz runden

das Berufsbild ab. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die

Patientenbetreuung, die vor und nach der Operation übernommen

wird. Dazu gehören die genaue Dokumentation,

die fachkundige Auswahl, Bereitstellung und Wartung

des Instrumentariums und der medizinischen Geräte.

Anforderungen:

Als MTA-O sollten die Auszubildenden flexibel, kooperationsbereit

sowie team- und kritikfähig sein. An den

meisten Berufsfachschulen wird der Realschulabschluss

oder ein gleichwertiger Abschluss verlangt, ebenso wie

ein dermatologisches und orthopädisches Gutachten für

die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes.

Die Auszubildenden müssen mit wechselnden Schichten

auch am Abend oder am Wochenende rechnen, soweit

das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt. Des Weiteren

sollten die Auszubildenden vertrauenswürdig und

einfühlsam sein sowie genau und konzentriert arbeiten,

um den hohen Anforderungen im OP und gegenüber

den Patienten gerecht zu werden. Die Umsetzung der

Hygienerichtlinien hat höchste Priorität.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

MTA-O können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. im Bereich chirurgische Ambulanz, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fachkrankenschwester/pfleger im Operations- und

Endoskopiedienst oder Fachwirt/in in der Alten- und

Krankenpflege anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Humanmedizin zu erwerben.

Medizinische/r Fachangestellte/r

Tätigkeit:

In der Arztpraxis sind medizinische Fachangestellte

meist die ersten Ansprechpartner für die Patienten.

Sie organisieren den Praxisablauf, vergeben Termine,

dokumentieren Behandlungsabläufe und sorgen für die

Abrechnung der erbrachten Leistungen. Im Falle eines

Gesundheitschecks wiegen und messen medizinische

Fachangestellte z. B. die Patienten oder nehmen ihnen

Blut für Laboranalysen ab. Bei Untersuchungen und

Behandlungen sowie bei (kleineren) Eingriffen durch

den Arzt oder die Ärztin assistieren sie, bereiten z. B.

Spritzen vor oder legen Verbände an. Zudem bedienen

und pflegen sie medizinische Instrumente sowie Geräte

und führen Laborarbeiten durch. Eine wichtige Rolle

spielt auch die Prävention: Sie informieren die Patienten

über Möglichkeiten der Vor- und Nachsorge und regen

die Patienten zu einer gesunden Lebensführung an.

Anforderungen:

Voraussetzungen für die Ausbildung sind eine gute

Allgemeinbildung, eine sichere Rechtschreibung sowie

gute Kenntnisse in Deutsch, Mathematik und den naturwissenschaftlichen

Fächern. Ebenso sollten die Neigung

zum helfenden Umgang mit Menschen, ausgeprägtes Interesse

für medizinische Sachverhalte, Flexibilität, rasche

Auffassungsgabe, Zuverlässigkeit, Verantwortungsgefühl,

Verschwiegenheit und Sorgfalt vorhanden sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Medizinische Fachangestellte können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Praxisorganisation

oder Wundversorgung bei Diabetes-Patienten, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen als

Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung oder

Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen

anstreben. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach

Humanmedizin zu erwerben.

71


Pflegefachmann/frau

72

Tätigkeit

Altenpfleger“, „Gesundheits- und Krankenpfleger“ und

„Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ – diese drei

Ausbildungsberufe haben bald ausgedient: Sie gehen

künftig in einem neuen, universellen Pflegeberuf mit der

Bezeichnung „Pflegefachmann“ bzw. „Pflegefachfrau“ auf.

Ziel ist es, den Berufsbereich der Pflege insgesamt aufzuwerten

und eine moderne und durchlässige Ausbildung im

Pflegebereich zu schaffen. Die schulische und praktische

Ausbildung dient der Vermittlung der erforderlichen

Kompetenzen für die selbstständige, umfassende und

prozessorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen,

in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten

Pflegesituationen. Damit wird der Wechsel zwischen

den einzelnen Pflegebereichen erleichtert. Neben dem

generalistischen Berufsabschluss „Pflegefachfrau“/“Pflegefachmann“

können Auszubildende mit Vertiefung im

Bereich Altenpflege oder Kinderkrankenpflege für das

dritte Ausbildungsjahr auch eine Spezialisierung mit

dem Abschluss „Altenpfleger/in“ oder „Gesundheitsund

Kinderkrankenpfleger/in“ wählen. Eine zusätzliche

Qualitätsverbesserung soll durch die Modernisierung

der Ausbildungsinhalte, durch eine bessere Ausstattung

der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Betrieb

erreicht werden. Für die berufliche Pflegeausbildung ist

eine einheitliche Finanzierung unter besonderer Berücksichtigung

von Schulgeldfreiheit und des Anspruchs der

Auszubildenden auf angemessene Ausbildungsvergütung

vorgesehen. Der erste Ausbildungsjahrgang soll 2020

beginnen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Pflegefachmann/frau, baut auf

einem mittleren Bildungsabschluss oder einemHauptschulabschluss

in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen

Berufsausbildung, z. B. in der Gesundheitsund

Kranken- oder Altenpflegehilfe. Darüber hinaus wird

für den Zugang zur Ausbildung z. B. ein ärztliches Attest

über die gesundheitliche Eignung gefordert.auf. Die Ausbildung

stellt hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit,

Leistungsbereitschaft und die Persönlichkeit des Schülers.

Gute Vorkenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern,

seelische und körperliche Belastbarkeit, rasches

und klares Erfassen, selbstständiges Denken, Zuverlässigkeit,

Ehrlichkeit und die Fähigkeit zum Umgang mit

dem Menschen sind Voraussetzungen. Die Bereitschaft

zu Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

Pflegefachmann/-frau ist eine bundesweit einheitlich

geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

(Pflegeschulen). Sie dauert 3 Jahre und führt zu einer

staatlichen Abschlussprüfung.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Pflegefachkräfte können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Krankenpflege oder

Hygiene im Gesundheitsbereich, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Stationsleiter/in

oder als Pflegedienstleiter/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Medizinische Assistenz oder Pflege

zu erwerben. Die berufliche Selbstständigkeit mit einem

eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst ist möglich.


Physiotherapeut/in

Tätigkeit:

Physiotherapeuten/innen behandeln vor allem Menschen,

deren körperliche Bewegungsmöglichkeiten aufgrund

hohen Alters oder einer Krankheit, Verletzung oder

Behinderung eingeschränkt sind. Auch vorbeugende

Therapiemaßnahmen führen sie durch. Physiotherapeuten

und Physiotherapeuten/innen werden an den Lernorten

Schule und Krankenhaus ausgebildet. Das Lernspektrum

ist breit. Es reicht von Grundlagen der Anatomie über

Pädagogik bis hin zu physiotherapeutischen Befund- und

Untersuchungstechniken. Die praktische Ausbildung in

Krankenhäusern konzentriert sich auf die fachmedizinischen

Abteilungen, vor allem der Chirurgie, inneren

Medizin, Orthopädie, Neurologie, Pädiatrie, Psychiatrie

und Gynäkologie.

73

Anforderungen:

Für die Ausbildung wird ein mittlerer Bildungsabschluss

vorausgesetzt oder der Hauptschulabschluss mit einer

mindestens 2-jährigen abgeschlossenen Berufsausbildung.

Vor Ausbildungsbeginn sind ein ärztliches Attest

über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des

Berufs sowie der Nachweis einer Berufsunfall- bzw.

Haftpflichtversicherung erforderlich. Mitunter wird auch

ein polizeiliches Führungszeugnis oder die Teilnahme

an einem Erste-Hilfe-Kurs verlangt. Empfehlenswert

ist auch ein Krankenpflegepraktikum vor Beginn der

Ausbildung. An den Umgang mit Patienten/innen verschiedener

Altersstufen – vom Kleinkind bis zum älteren

Menschen – muss sich manche/r erst gewöhnen, ebenso

an die Konfrontation mit deren Problemen (zum Beispiel

Behinderungen, Unfallfolgen).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Physiotherapeut/innen können sich je nach angewandter

Therapieform sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Manuelle Therapie, Lymphdrainage,

Entspannungstechniken, Gesundheits- und Wellnesstraining

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fitnessfachwirt/in anstreben. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Physiotherapie, Rehabilitations-/

Sonderpädagogik oder Humanmedizin zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein

Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Studiengänge

Unternehmen

Seite

74

◊ Abel Metallsysteme GmbH & Co. KG, Geisa 100

◊ ae group ag, Gerstungen 102

◊ AEM August Elektrotechnik GmbH, Hohenroda 104

◊ alsecco GmbH, Wildeck und Gerstungen 104

◊ Amt für Bodenmanagement, Homberg (Efze) 105

◊ b+m surface systems GmbH, Eiterfeld 106

◊ Bickhardt Bau Aktiengesellschaft, Kirchheim 108

◊ BMW Fahrzeugtechnik GmbH, Eisenach/Krauthausen 109

◊ CPT Group GmbH, Bebra 111

◊ EAM GmbH & Co. KG, Kassel 112

◊ FRIMO Sontra GmbH, Sontra 115

◊ GLS Germany GmbH & Co. OHG, Neuenstein 116

◊ Grenzebach BSH GmbH, Bad Hersfeld 118

◊ HASSELMANN GmbH, Berka/Werra 119

◊ Himmel & Papesch GmbH & Co. KG, Bebra 121

◊ imes-icore GmbH, Eiterfeld 123

◊ Institut für Gesundheitsberufe, Bildungszentrum Klinikum Hersfeld-Rotenburg,

Bad Hersfeld 127

◊ ISI Beratungs-, Bau- und Verwaltungs GmbH, Bebra 125

◊ Klinikum Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld und Rotenburg an der Fulda 127

◊ Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 129

◊ Neumayer Tekfor Rotenburg GmbH, Rotenburg an der Fulda 136

◊ Räuber Bauunternehmen GmbH, Bad Hersfeld 139

◊ RS Components GmbH, Bad Hersfeld 142

◊ ruhlamat GmbH, Marksuhl 143

◊ Schade GmbH & Co. KG, Bad Hersfeld, Kirchheim und Eisenach 144

◊ Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 145

◊ Technische Hochschule Mittelhessen, Studium Plus, Bad Hersfeld 148

◊ Thüringische Weidmüller GmbH, Wutha-Farnroda 149

◊ TLT Turbo GmbH, Bad Hersfeld 148

◊ VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg eG, Bad Hersfeld 152


duales studium und Ausbildung für abiturienten

75


76

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Banking and Finance

(Berufsakademie für Bankwirtschaft,

Hannover (3)

Studieninhalte:

Permanente Veränderungen führen in der Finanzbranche

auch zukünftig zu einem hohen Bedarf an Spezialisten

in Banken, Finanzabteilungen von Unternehmen,

Beratungsgesellschaften und Verbänden. Im dualen

Studiengang Banking and Finance an der BA für Bankwirtschaft

werden die Studienphasen an der BA eng mit

den Praxisphasen in der Bank verzahnt. Den Studierenden

soll eine wissenschaftlich fundierte Problemlösekompetenz

vermittelt werden. Hierfür werden betriebs- und

bankwirtschaftliches Know-how, Kompetenzen in der

Vertriebs- und Kundenorientierung und die Fähigkeit zu

unternehmerischen Denken erworben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten ein besonderes Interesse an den

Studieninhalten des gewählten Fachgebietes haben. Sie

sollten über Fähigkeiten im logischen Denken und zur

Anwendung des erworbenen Wissens bei komplexen

Problemlösungen verfügen. Dem Charakter eines dualen

Studiums folgend, ist von den Studienbewerbern zunächst

ein Ausbildungsvertrag mit einem fachlich geeigneten

Unternehmen abzuschließen. Als persönliche Eigenschaften

sollte man mitbringen: Ausdauer und Willensstärke,

Belastbarkeit und Mobilität in Bezug auf die Entfernung

zwischen Studien- und Praxisort.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Digitalisierungsmanagement

(DHGE Eisenach) (4)

Studieninhalte:

Die Digitalisierung im Sinne des intensiven, systematischen

und umfassenden Einsatzes moderner IT-Technologien

in diversen Geschäftsprozessen der Wirtschaft

und Verwaltung erfordert im Besonderen qualifizierte

Betriebswirte sowohl für das innerbetriebliche Dienstleistungsmanagement

als auch für das Angebot und den

Vertrieb digitaler Dienstleistungen. Für die strategische

und systematische Integration solcher Technologien, wie

Big Data Analytics, Predictive Analytics, Smart Services,

Cloud und Mobile Computing, Internet of Things, Augmented

und Virtual Reality, Künstliche Intelligenz etc. sind

spezifische Vorgehensweisen, Instrumentarien und Methoden

einzusetzen. Die Studienrichtung Dienstleistungsmanagement

vertieft für die ausgebildeten Betriebswirte

genau dafür ausgerichtete Lehrveranstaltungen, u.a.

zu Requirements-Engineering, Agilem Projektmanagement,

Digitalkompetenzen, speziellen Rechtsaspekten

der Digitalisierung, zu Digitalen Geschäftsmodellen,

modernen Arbeitswelten, Digitalisierungs-Controlling

und Datenanalyse. Hinzu kommen weitere Kernkompetenzen

in BWL, VWL, Wirtschaftsmathematik/-statistik,

Wirtschaftsrecht und Rechnungswesen. Mit dem Ziel

einer umfassenden Qualifizierung werden Management,

Consultingtechniken, Kommunikations-, Konflikt- und

Rhetorikfähigkeiten, Teamtechniken und Fremdsprachen

integriert.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/

Träger).Die Praxispartner sind überwiegend an Studenten

und Absolventen interessiert, die rasch wertschöpfende

Verantwortung übernehmen können. Außerdem sollten

folgende persönliche Eigenschaften mitgebracht werden:

» Interesse an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten

» Analytisches und mathematisches Denkvermögen

» Motivation, Leistungswille und Teamgeist

» Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen

» Gute Deutschkenntnisse, ausbaufähige Englischkenntnisse

» Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten

» ausgeprägtes Interesse an Informations- und Kommunikationstechnik

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Immobilienwirtschaft

(DHGE Gera) (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Immobilienwirtschaft

zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von theoretischen

und praktischen Studienabschnitten aus. Die

Studierenden erwerben profundes volkswirtschaftliches,

juristisches, mathematisch-statistisches und informationstechnologisches

Wissen. Das Studium vermittelt

zudem Lösungen zu aktuellen Fragen wie Leerstand

und Rückbau von Wohnungen, Wohnumfeldgestaltung,

altersgerechtes Wohnen, Miteinander von Alt und

Jung oder Sozialmanagement. Durch den ausgeprägten

Praxisbezug des Studiums und die Vermittlung von

fachübergreifenden Handlungskompetenzen sind die

Absolventen auf vielfältigste Managementaufgaben in

sämtlichen Unternehmensbereichen der Immobilienwirtschaft

vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Deutsch und ausbaufähige Englischkenntnisse sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen. Die

Praxispartner erwarten außerdem ein Interesse an unternehmerischen

und gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten

sowie analytisches und mathematisches Denkvermögen.

Gute Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten und

die Kompetenz im Umgang mit neuen Medien werden

vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Logistik

(DHGE Gera) (6)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

77


78

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Logistikmanagement

(THM-Studium Plus) (7)

Studieninhalte:

Logistik bedeutet: immer höchste Qualität liefern, auf

die Wünsche der Kunden eingehen und innovativ sein.

Dafür sind qualifizierte Fachkräfte gefragt. Der Studiengang

Logistikmanagement umfasst alle Teilbereiche

der Logistik – von der Organisation über die Abwicklung

bis hin zur Qualitätskontrolle. Studierende lernen unter

anderem die komplexe und internationale Transportkette

kennen, analysieren aktuelle Herausforderungen der

Branche und entwickeln neue Unternehmensstrategien.

Das Studium integriert betriebswirtschaftliche

und informationstechnische Inhalte. Neben den klassischen

Vorlesungen und Übungen sind Fallstudien,

Logistikplanspiele und Projektarbeiten sowie Exkursionen,

Betriebsbesichtigungen und Praktikervorträge

Bestandteil des Studiums. So werden die Studierenden

praxisnah ausgebildet und erlernen über das spezifische

Fachwissen hinaus die für die berufliche Praxis wichtigen

Fähigkeiten zur Kommunikation und zur kooperativen

Teamarbeit. Im sechsten Fachsemester sieht das Studium

ein Praxissemester im Ausland vor.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Mittelstandsmanagement

(THM-Studium Plus) (8)

Studieninhalte:

Nahezu zwei Drittel der deutschen Unternehmen zählen

zum Mittelstand. Der Bedarf an Fach- und Führungskräften

im Managementbereich ist hier besonders groß. Die

Fachrichtung Mittelstandsmanagement des StudiumPlus

Studiengangs Betriebswirtschaft vermittelt den Studierenden

die Grundlagen und praktischen Fähigkeiten, die

für die verschiedenen Funktionsbereiche eines mittelständischen

Unternehmens qualifizierend sind. Aufgrund

des sehr guten Allgemeinwissens, das durch das duale

Studium erlangt wird, bieten sich insbesondere Tätigkeiten

im Controlling, im Rechnungswesen oder in der

Logistik an. Natürlich sind auch Tätigkeiten im Vertrieb

bzw. im Marketing möglich.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Mittelständische

Industrie (DHGE Eisenach) (9)

Studieninhalte:

Das dreijährige Bachelorstudium Mittelständische Industrie

vermittelt ökonomisches und juristisches Fachwissen

sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden der

berufsorientierten Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen dieser

Studienrichtung verfügen über eine Methoden-, Sozialund

Fachkompetenz, mit der sie in der Lage sind, sofort

in die Praxis einzusteigen. Sie können als Entscheider in

Unternehmen konsequent betriebswirtschaftlich denken

und handeln sowie interdisziplinäre Problemstellungen

zusammen mit Spezialisten anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Wirtschaftsinformatik

(THM-Studium Plus) (10)

Studieninhalte:

Studierende der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik

erwerben das theoretische und praktische Know-how,

um IT-Lösungen für betriebliche Prozesse und die Informationsversorgung

zu entwickeln und diese umzusetzen.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst neben

Basismodulen auch branchenspezifische Elemente aus

dem industriellen und dem Consulting-Bereich. Kenntnisse

aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften, der

mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik, Statistik

und Operation Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden des wissenschaftlichen

Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum ab.

Die Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik

sind als qualifizierte Fachkräfte für die Planung, Entwicklung

und den Betrieb von effizienten IT-Systemen in der

Praxis sofort verantwortlich einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierendes Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern, Hingabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der Praxis

nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

79


80

Bachelor of Arts

Public Administration

(Hess. Hochschule für Polizei und Verwaltung

Kassel) (11)

Studieninhalte:

Die Studierenden des dualen Bachelorstudiengangs

Public Administration werden gezielt auf berufliche

Tätigkeiten in Behörden und privatisierten Betrieben

vorbereitet. Die Berufe finden sich vor allem an den

Schnittstellen zwischen Politik, Wirtschaft, öffentlicher

Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Der duale Bachelorstudiengang Public Administration

ist fachübergreifend ausgerichtet und vermittelt den

Studierenden umfassende Grundlagenkenntnisse in den

verwaltungswissenschaftlichen Disziplinen, wie Politikwissenschaft,

Soziologie, Jura und Ökonomie. Durch

verschiedene Wahlfächer können die Studierenden einen

eigenen Schwerpunkt setzen und die Studieninhalte

an ihre persönlichen Interessen anpassen. Die Inhalte

des Studiums orientieren sich stark an der beruflichen

Praxis und die Studierenden können ihre theoretischen

Kenntnisse von Anfang an auch praktisch umsetzen. Dies

erleichtert ihnen den Einstieg in den Beruf.

Anforderungen:

Für die Ausbildung wird die Fachhochschulreife oder das

Abitur vorausgesetzt. Die Bewerber sollten außerdem

Spaß am systematischen Arbeiten haben, Teamfähigkeit

und ein gutes Kommunikationsvermögen besitzen sowie

über ein Interesse an rechtlichen Grundlagen verfügen.

Für die Aufnahme sollten die Bewerber die gesetzlichen

Voraussetzungen für die Berufung in ein Beamtenverhältnis

besitzen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden Theorie- und

Praxisphasen

Bachelor of Arts

Soziale Arbeit

(Hochschule Fulda) (12)

Studieninhalte:

Der Begriff „Soziale Arbeit“ ist der Oberbegriff über Sozialarbeit

und Sozialpädagogik. Der Bachelor-Studiengang

Soziale Arbeit integriert Inhalte dieser beiden Bereiche.

Die Absolventen erhalten dadurch sehr weitreichende

berufliche Perspektiven in verschiedenen Berufsfeldern

der Sozialarbeit (z. B. öffentliche Sozialverwaltung, Streetwork,

Arbeit in Jugendclubs) und der Sozialpädagogik

(Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder Menschen

mit Behinderung, Medienpädagogik, Bildungsarbeit),

sowie zahlreichen neuen Arbeitsfeldern, die zwischen

diesen klassischen Bereichen liegen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung

sowie ein Studienvertrag mit einem anerkannten

Träger der Sozialen Arbeit und Kooperationspartner der

Hochschule Fulda.

Ausbildungsdauer:

Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester in 4 Jahren.

Gleichzeitig ist durch die Organisation dieses Studiengangs

als Online-Studiengang mit nur einem monatlichen

Praxisblock (5 x pro Semester Freitag und Samstag) ein

vom Studiumsort unabhängiges Wohnen und Arbeiten

möglich.


Bachelor of Arts

Soziale Sicherung, Inklusion; Verwaltung – BASS

(Hochschule Fulda) (13)

Studieninhalte:

Die ganzheitliche Beratung, Förderung und Vermittlung

von Menschen in (drohender) Langzeitarbeitslosigkeit

sowie die Entwicklung und Einführung von Strategien

zur Vorbeugung der daraus folgenden sozialen Exklusion

ist von hoher aktueller Bedeutung und erfordert

vielfältige Kompetenzen. Diese Kompetenzen werden

im Studiengang BASS in enger Verzahnung von Theorie

und Praxis erworben bzw. vertieft. Der Studiengang

richtet sich an alle Personen, die die Themen Soziale

Sicherung, Inklusion und Verwaltungsmanagement

mit den Schwerpunkten: Gestaltung/Verbesserung von

arbeitsmarktbezogenen und sozialen Teilhabechancen;

Sozial- und Verwaltungsrecht; Gesundheitsförderung/

Rehabilitation sowie psychosoziale Beratung und Coaching

aus wissenschaftlicher Perspektive kennenlernen

bzw. vertiefen möchten.

Anforderungen:

Hochschulzugangsberechtigung und Abschluss eines

Ausbildungsvertrages mit einem Jobcenter nach § 6a SGB II

(sog. Optionskommune), einer gemeinsamen Einrichtung

(gE) nach § 6 SGB II oder einer vergleichbaren Institution,

die einen Kooperationsvertrag mit der Hochschule Fulda

geschlossen haben.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden Theorie- und

Praxisphasen. Das Studium BASS besteht neben den

betreuten, aufeinander aufbauenden und ganzjährig zu

studierenden Online-Modulen aus fünf Wochenenden

pro Semester an der Hochschule Fulda.

Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(THM-Studium Plus) (14)

Studieninhalte:

Für die komplexen Aufgaben in der Bauwirtschaft z. B.

in den Arbeitsbereichen Hoch- und Tiefbau, Gebäudebau,

Brückenbau sowie Infrastrukturprojekte, werden

in den Bauunternehmen hohe Anforderungen an die

Mitarbeiter gestellt. Die Rekrutierung und Ausbildung

des Führungskräftenachwuchses ist ein zentraler Erfolgsfaktor

– prägt doch der Nachwuchs die Zukunftsfähigkeit

von Unternehmen entscheidend mit. Der

Studiengang Bauingenieurwesen bietet die notwendigen

Grundlagen. Die frühe Verbindung von Studium und

praktischer Ausbildung, von Theorie und Praxis, ist der

ideale Weg, sich auf den Arbeitsmarkt im Bauwesen mit

seinen wechselnden Arbeitsbedingungen einzustellen. Im

Rahmen von Bauprojekten für öffentliche oder private

Auftraggeber planen Ingenieure und Ingenieurinnen für

Baumanagement den Ablauf aller Baumaßnahmen und

überwachen diese. Sie stimmen die Anforderungen des

Bauherrn mit den technischen Möglichkeiten aus Sicht

von Fachplanern und Architekten ab. Dabei prüfen sie

statische Berechnungen und bauphysikalische Eigenschaften

ebenso wie die Einhaltung von Vorschriften aus

dem Bau- und Umweltschutzrecht. Zur Bauausführung

erstellen sie Netzpläne für die verschiedenen Projektphasen

und organisieren den Einsatz der Fachkräfte

sowie die Einrichtung der Baustelle samt aller benötigten

Materialien und Baumaschinen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb Engagement und Zielstrebigkeit.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre (7 Semester) mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

81


82

Bachelor of Engineering

Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

(DHGE Gera) (15)

Studieninhalte:

Im dualen Bachelorstudium Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

werden wesentliche Grundlagen der

Elektrotechnik ebenso wie mathematisch-physikalische

Grundkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig erwerben die

studierenden Wissen zu den Grundlagen und anwendungsorientierten

Gebieten der Informatik. Dabei wird

die Gesamtfunktionalität eines Gerätes, eines Prozesses

oder einer Anlage stets ganzheitlich im Zusammenhang

mit Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit,

Umwelt- und Ressourcenschonung gesehen. Lehrveranstaltungen

wie Prozess- und Projektmanagement,

Qualitätsmanagement und Komplexpraktika vermitteln

neben den fachspezifischen Lehrveranstaltungen fachübergreifendes

Denken und Handeln. In regelmäßigen

Praxisphasen in den Unternehmen der Praxispartner lernen

die studierenden Prozessabläufe und die komplexen

Zusammenhänge zwischen Funktionalität, Kosten und

Zertifizierung kennen. Zusätzlich erwerben sie praktische

Fertigkeiten durch die Lösung von Laboraufgaben an industrienahen

Geräten und Anlagen der Berufsakademie

Gera. Die Absolventen des Studiengangs zeichnen sich

durch die Fähigkeit aus, sich effizient in Technologien

einarbeiten, geeignete Methoden auf zu lösende Fälle

übertragen und als Spezialist in einem interdisziplinären

Team arbeiten zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und Physik), das

nötige Interesse für den Studienschwerpunkt und einen

entsprechenden Willen für das erfolgreiche Absolvieren

dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement

(DHGE Gera) (16)

Studieninhalte:

Eine einwandfreie Produktion und das damit verbundene,

professionelle Qualitätsmanagement spielen in den Unternehmen

der Industrie eine entscheidende Rolle zur

Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Zu den Aufgaben

der Fertigungsmesstechnik zählen die Feststellung von

Abweichungen zu den gestellten Anforderungen an die

erzeugten Produkte, die Erkennung der Ursachen dieser

Abweichungen und eine Lösungsfindung. Dieses Studienangebot

richtet sich vor allem an junge Menschen mit

vielseitigen Interessen. Es umfasst ein breites Spektrum

an Themen aus den Bereichen der Naturwissenschaften

und Technik. Neben den Grundlagenfächern werden

spezifische Inhalte wie Fertigungsmesstechnik, Konstruktion/CAD,

Fertigungstechnik, Werkstoffkunde,

Qualitätsplanung, Qualitätssicherung und Zertifizierungsmanagement

sowie viele weitere Themen gelehrt.

Ergänzt wird das Studium durch betriebswirtschaftliche

Fächer, Informatik, und Fachenglisch. Die theoretische

Wissensvermittlung wird durch fachspezifische und

fachübergreifende Laborarbeiten gefestigt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern,

insbesondere Physik und Mathematik, Sinn für technische

Zusammenhänge, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Geoinformation und Kommunaltechnik

(Frankfurt Universitiy of Applied Sciences) (17)

Studieninhalte:

Der Bachelor-Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik

dual (B. Eng.) bietet ein ausbildungsintegriertes

Studium mit unmittelbarem Praxisbezug. Im Studium

stehen die Erfassung, Verwaltung und Analyse raumbezogener

Daten aus Sicht der öffentlichen Verwaltung

im Fokus. Die Studenten beginnen zunächst mit der

Ausbildung zum/zur Geomatiker/in bei einem Kooperationspartner.

Nach der bestandenen Zwischenprüfung

erfolgt die Einschreibung zum Sommersemester. Das

erste und zweite Fachsemester wird gemeinsam mit

den Studierenden des Vollzeit-Bachelor-Studiengangs

Geoinformation und Kommunaltechnik (B. Eng.) absolviert.

In der Praxisphase im dritten Fachsemester legen

die Studenten die Abschlussprüfung zur Geomatikerin

bzw. zum Geomatiker in Ihrem Ausbildungsbetrieb ab. Ab

dem vierten Fachsemester wählen Sie neben den festen

Studienschwerpunkten Vermessung, öffentliche Vermessung,

Geoinformation und Landmanagement zwischen

den Studienschwerpunkten technischer Infrastruktur

und Facility-Management. Der Aufbau der betrieblichen

Ausbildung wie auch des Studiums orientiert sich an

der Struktur von Geodatenerfassung, Geodatenvisualisierung

und Geodatenanalyse. Sie erfassen Geodaten

mittels verschiedener Verfahren in unterschiedlichen

Lage- und Höhensystemen. Die erhobenen Daten werten

Sie sachgerecht aus und visualisieren diese mittels

Geoinformationssystemen. Darauf aufbauend können

Sie eigene geometrische und alphanumerische Fachdaten

ableiten.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag zum Geomatiker/in mit der

Zusatzvereinbarung zum Studium mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger).

In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb Interesse an angewandter Mathematik

und am Umgang mit moderner Computertechnologie

sowie gute gestalterische Fähigkeiten von räumlichen

Sachverhalten und technisches Verständnis. Außerdem

wird eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation

für die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Engineering

Ingenieurwesen Elektrotechnik

(THM-Studium Plus) (18)

Studieninhalte:

Die Fachrichtung allgemeine Elektrotechnik befasst sich

mit einem sehr breiten Anwendungsfeld, das von der

effizienten Gewinnung, Verteilung und Nutzung elektrischer

Energie bis zur Speicherung, Weiterverarbeitung

und Nutzung von Informationen in der Nachrichtenund

Automatisierungstechnik reicht. Dazu werden

modernste Arbeitsmittel wie Computertechnik, digitale

Netzwerke, mikromechanische Sensoren und Aktoren

eingesetzt. Diese können dabei zum Beispiel komplexe

Systemkomponenten wie Motoren mit Lage- oder Drehzahlgebern

sein. Die Palette der eingesetzten Systeme

reicht in der Elektrotechnik von reinen Softwarelösungen

(Steuersoftware für Fahrzeuge, Haushaltsgeräte) über

digitale Schaltungen (Mikrocomputer, Leistungselektronik)

bis zu komplexen Anlagen (Kraftwerke, Bahntechnik

ICE, Funkeinrichtungen). Der erfolgreiche Abschluss

befähigt zur Übernahme von qualifizierten Fach- und

Führungsaufgaben in verschiedenen Branchen, da sie

in der Lage sind, notwendige Anforderungen zu definieren,

am Markt vorhandene Komponenten und Systeme

auszuwählen und diese hardware- und softwareseitig

zu konfigurieren, sowie Fehlfunktionen analysieren und

beseitigen zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und Physik), das

nötige Interesse für den Studienschwerpunkt und einen

entsprechenden Willen für das erfolgreiche Absolvieren

dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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84

Bachelor of Engineering

Ingenieurwesen Maschinenbau

(THM-Studium Plus) (19)

Studieninhalte:

Der Maschinenbau ist einer der führenden Industriezweige

Deutschlands und befasst sich mit der Entwicklung,

Konstruktion, Herstellung und dem Betrieb von Maschinen,

Anlagen und ganzen Fabriken (z. B. Fahrzeugen,

Motoren, Robotern, Kraftwerken, Werkzeugmaschinen,

wärme- und strömungstechnischen Anlagen) sowie

deren Werkstoffe und Herstellungsverfahren. Drei vertiefende

Studienschwerpunkte im Hauptstudium sind

Konstruktion und Leichtbau, Energie- und Antriebstechnik

sowie Material- und Fertigungstechnik. Diese klassische

Ingenieursdisziplin richtet ihr Augenmerk auf die technische

Anwendung naturwissenschaftlicher Fächer wie

Mathematik, Physik und Chemie. Neben der computergestützten

Konstruktion von Maschinen erwerben

die Studierenden auch theoretisches und praktisches

Know-how über Fertigungstechniken und Materialien.

Fachrichtungen:

» Allgemeiner Maschinenbau

» Formgebung

» Hygiene Design

» Kälte- und Klimatechnik

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb eine gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und Physik), das

nötige Interesse für den Studienschwerpunkt und einen

entsprechenden Willen für das erfolgreiche Absolvieren

dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (20)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher praxisorientierter

Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Kunststofftechnik

(DHGE Eisenach) (21)

Studieninhalte:

Die Herstellung von Kunststoff- und Kautschukteilen

sowie der Formenbau stehen im Fokus des dualen Bachelorstudiums

Kunststofftechnik. Es vermittelt sowohl

umfassende mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde und Fertigungstechnik als

auch Grundlagen der rechnergestützten Konstruktion

(CAE). Spezialkenntnisse eignen sich die Studierenden zu

Kunststoffen und Kautschuks, deren Be- und Verarbeitung

sowie zu Werkzeugen und Fertigungseinrichtungen dafür

an. In den Praxisphasen arbeiten die Studierenden an

konkreten Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des Praxispartners mit. Eine Ausbildung

in betriebswirtschaftlichen Fächern, eine Sprachausbildung

in Englisch sowie Lehrinhalte zur Informatik und

zu Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium. Die Absolventen der Studienrichtung sind

mit ihrer hohen praxisorientierten Methoden- und Sozialkompetenz

auf die aktuellen Bedürfnisse der Kunststoff

und Kautschuk verarbeitenden Industrie vorbereitet und

sofort als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Mechatronik

(Hochschule Fulda) (22)

Studieninhalte:

Mechatronik – schon am Namen lässt sich erkennen,

wie interdisziplinär der Bereich aufgebaut ist: Hier

verschmelzen die Gebiete des Maschinenbaus, der Elektronik

und Informationstechnik. Inzwischen steht der

Begriff für eine interdisziplinäre Herangehensweise bei

Entwicklung, Produktion und Vermarktung zeitgemäßer

Produkte und Systeme. Im Studiengang Mechatronik

erwerben die Studenten daher Fähigkeiten zur Konzeption

und Entwicklung sowie dem Betrieb innovativer

Geräte, die gleichzeitig mechanische, elektronische

und informationstechnische Komponenten enthalten.

Neben der Vermittlung des notwendigen Fachwissens

fokussiert der Studiengang an der Hochschule Fulda

außerdem die Vermittlung von Methodenwissen, um

aktuelle Anforderungen aus Industrie und Wirtschaft

zu erfüllen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Hochschul-/Fachhochschulreife

oder Meisterprüfung und ein Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner der Hochschule (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). Für internationale

Studierende: Deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau

DSH2. In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb ein Interesse an Technik, Neugier und

Offenheit für Neues sowie Soziale Kompetenz.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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86

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (23)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation steht

die Verbindung klassischer Mechanik mit Elektronik

und Datenverarbeitung. Das duale Bachelorstudium

Mechatronik und Automation vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE) und spezifischen Simulationsprogrammen.

Im Vertiefungsstudium folgt eine Spezialisierung

in den informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit einer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz ausgestattet

und als Fach- und Führungskräftenachwuchs sofort in

der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Praktische Informatik

(DHGE Gera) (24)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium praktische Informatik macht

die Studierenden umfassend mit den Grundlagen der

Informatik vertraut, mit der Konzeption, dem Entwurf

und dem Einsatz von IT-Systemen. Sie erwerben Fähigkeiten

zur Teamarbeit bei der Problemanalyse, Kompetenzen

in der Projektarbeit und dabei auch betriebswirtschaftliche

Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein

Schwerpunkt der Ausbildung ist die Software-Technik.

In regelmäßigen Praxisphasen in den Unternehmen der

Praxispartner lernen die Studierenden fachbezogene

Prozessabläufe und die komplexen Zusammenhänge

zwischen Funktionalität, Kosten und Zertifizierung

kennen. Zusätzlich werden Praktika angeboten, die an

Beispielsystemen anwendungsorientierte Erfahrungen

der Softwareentwicklung und der Administration vermitteln.

Die Absolventen des Studiengangs praktische

Informatik sind in der Lage, methodisch geeignete Lösungen

für jede Problemstellung zu finden und effizient

umzusetzen. Damit sind sie als Fach- und Führungskräfte

im Unternehmen auf jede Betriebssituation und neueste

Entwicklungen am Markt vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in den

naturwissenschaftlichen Fächern (v. a. Mathematik und

Physik), die Fähigkeit zur Abstraktion und zu algorithmischem

Denken sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Produktionstechnik

(DHGE Eisenach) (25)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen Ausbildung

im Bereich Metall- und Elektrotechnik sowie anderen

Branchen der Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums

ist die Planung und Steuerung technologischer und

wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale Bachelorstudium

Produktionstechnik umfasst sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde,

Fertigungstechnik, Arbeitsvorbereitung bis zu

Produktionsplanung und -steuerung, als auch Methoden

des rechnergestützten Engineerings (CAE). Betriebswirtschaftliche

Fächer sorgen für ein fundiertes Verständnis

für die Strukturen und Abläufe im Gesamtunternehmen

sowie ein gutes Kosten- und Marktbewusstsein. In den

Praxisphasen arbeiten die Studierenden an konkreten

Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben im Unternehmen

des Praxispartners mit. Eine Sprachausbildung

in Englisch, fachliche Inhalte der Informatik und der

Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Technisches Management

(DHGE Eisenach) (26)

Studieninhalte:

Technisches Management übernimmt die Mittelrolle

zwischen den technischen und den betriebswirtschaftlichen

Bereichen eines Unternehmens. Das duale Bachelorstudium

Technisches Management orientiert sich an

diesen Anforderungen und vermittelt fundiertes mathematisch-naturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der rechnergestützten

Konstruktion (CAE). In den Praxisphasen werden die

Studierenden mit konkreten Fertigungsverfahren und

Projektsteuerungen im Unternehmen des Praxispartners

vertraut gemacht. Betriebswirtschaftliche Fächer,

Organisations- und Managementtechniken, Informatik

und Fremdsprachen vertiefen und ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit ihrer

hohen Methoden- und Sozialkompetenz als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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88

Bachelor of Science

Diätetik

(Hochschule Fulda) (27)

Studieninhalte:

Durch den demografischen Wandel und die Zunahme an

Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Adipositas oder

Allergien steigt der Bedarf an diätetischer Kompetenz in

den nächsten Jahrzehnten stark an. Der duale Bachelorstudiengang

Diätetik verknüpft die Diätassistenten-Ausbildung

mit einem wissenschaftlich ausgerichteten Studium

und qualifiziert für eine selbstständige und eigenverantwortliche

Tätigkeit in der klinischen Diättherapie

und Ernährungsberatung. Das Studienprogramm wird

in Kooperation mit Berufsfachschulen für Diätassistenz

(Diätschulen) durchgeführt und dauert neun Semester.

An den Diätschulen absolvieren die Studenten/innen in

den ersten sechs Semestern parallel zum Studium die

Ausbildung zur/m Diätassistentin/en. Die Präsenzzeit

an der Hochschule während der Ausbildung findet

freitagnachmittags statt und es werden unterstützende

Online-Lernformen eingesetzt. Anschließend werden

in drei Semestern Präsenzstudium an der Hochschule

Fulda Module aus den Bereichen Diätetik und Ernährungswissenschaft,

Diätberatung, Gesundheitsversorgung,

Sozial-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften

studiert. Die Absolventen/innen arbeiten interdisziplinär

an der Schnittstelle zur Umsetzung wissenschaftlicher

Erkenntnisse der Diätetik in die Praxis. Sie entwickeln

Strategien und Konzepte für diätetische Fragestellungen.

Die individuelle Beratung der Patientinnen und Patienten

steht dabei im Vordergrund.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag mit einer Kooperationsdiätschule.

In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter

Studienabschluss und vertiefte Praxiskenntnisse

erworben werden. Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert werden deshalb Interesse an

ernährungswissenschaftlichen Fragestellungen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 4,5 Jahre bzw. 9 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Science

Elektrotechnik

(Universität Kassel + EAM) (28)

Studieninhalte:

Das Duale Studium bei EAM bietet Ihnen die Möglichkeit,

sowohl den Hörsaal kennenzulernen, als auch in

die Ausbildungswerkstatt und in den Betrieb hinein zu

schnuppern. Im Rahmen Ihres Studiums an der Universität

Kassel absolvieren Sie innerhalb von sieben Semestern

u. a. folgende Schwerpunkte: Lineare Algebra; Einführung

in die Programmierung; Grundlagen der Energietechnik;

Grundlagen der Regelungstechnik. Parallel zum

Studium vollzieht sich die Ausbildung zum Elektroniker

für Betriebstechnik (m/w). Im Rahmen verschiedener

Praxisphasen lernen Sie die Elektrotechnik kennen und

eignen sich praktische und theoretische Kenntnisse und

Fertigkeiten an. Nach Bestehen der Abschlussprüfung

vor der IHK sind Sie nach 2,5 Jahren ausgebildete/r Elektroniker/in

für Betriebstechnik. Mit Fertigstellung Ihrer

Bachelorarbeit erwerben Sie anschließend den Abschluss

zum Bachelor of Science.

Anforderungen:

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Elektroniker

für Betriebstechnik (m/w/d) in Verbindung mit einem

Studium zum Bachelor of Science in der Fachrichtung

Elektrotechnik sind: gute Leistungen in Mathematik,

Physik, Chemie und Deutsch, Interesse an Technik,

handwerkliches Geschick, Team- und Kontaktfähigkeit

und Selbstständigkeit.

Ausbildungsdauer:

Regelstudienzeit 7 Semester


Bachelor of Science

Softwaretechnologie

(THM-Studium Plus) (29)

Studieninhalte:

Die zunehmende Digitalisierung aller für ein Unternehmen

relevanter Prozesse stellt hohe Anforderungen

an die IT-Abteilungen. Neue Technologien müssen in

kurzer Zeit bewertet und bei Bedarf im Unternehmen

etabliert werden. Neue Trends können sehr schnell

zum kritischen Erfolgsfaktor werden. Schlagworte wie

Industrie 4.0 und die fortschreitende Vernetzung von

Diensten zeigen das hohe Tempo dieser Entwicklung.

Der Bachelor-Studiengang qualifiziert die Studierenden

praxisnah im Gebiet der Softwaretechnologie. Die

Studierenden lernen grundlegende Technologien und

Fertigkeiten der Softwareentwicklung und können

diese in Softwareprojekten einsetzen. Sie lernen die

Bedeutung der Digitalisierung kennen und können deren

Einfluss auf unternehmerische Prozesse abschätzen. In

den resultierenden Projekten zur Softwareentwicklung

können sie in allen Phasen mitarbeiten. Die notwendigen

Fertigkeiten für die erfolgreiche Analyse, den Entwurf

und die Implementierungen von Softwaresystemen

für heterogene Anwendungslandschaften werden im

Studiengang vermittelt.

Anforderungen:

Gefordert werden die Fachhochschulreife oder das Abitur.

Sollten Bewerber/innen diese Voraussetzung nicht

mitbringen, besteht dennoch die Möglichkeit, durch

das Ablegen und Bestehen einer Prüfung für beruflich

Qualifizierte die Zulassung zum Studium zu erlangen.

Weitere Voraussetzungen sind ein Studienvertrag mit

einem StudiumPlus-Partnerunternehmen sowie Interesse

für die Fächer Mathematik und Informatik und Spaß am

Lösen komplexer Aufgabenstellungen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Gera) (30)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst

neben Basismodulen auch branchenspezifische Elemente

aus dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften,

der mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik,

Statistik und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden

des wissenschaftlichen Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum

ab. Die Absolventen des Studiengangs

Wirtschaftsinformatik sind als qualifizierte Fachkräfte

für die Planung, Entwicklung und den Betrieb von effizienten

IT-Systemen in der Praxis sofort verantwortlich

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert werden

deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

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90

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(FOM Kassel + EAM) (31)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Mit der Wahl einer Vertiefungsrichtung

wie E-Business Management können Sie Ihr Studium

verstärkt informationstechnisch ausrichten. Ergänzend

hierzu werden Sie dabei unterstützt, Ihre fachlichen und

persönlichen Kompetenzen systematisch weiterzuentwickeln.

Am Ende Ihrer Ausbildungszeit legen Sie Ihre

Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer

(IHK) ab. So sind Sie nach zwei Jahren ausgebildete Industriekauffrau

bzw. ausgebildeter Industriekaufmann.

Mit der erfolgreichen Fertigstellung Ihrer Bachelorarbeit

halten Sie auch den Abschluss zum Bachelor of Science

– Wirtschaftsinformatik in Ihren Händen.

Anforderungen:

Sie besitzen das Abitur bzw. die Fachhochschulreife mit

guten Leistungen in Mathematik, Deutsch, Englisch

und Politik/Wirtschaft, Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit,

Team- und Kontaktfähigkeit und

Selbstständigkeit.

Ausbildungsdauer:

Regelstudienzeit beträgt 7 Semester

Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

(DHGE Eisenach) (32)

Studieninhalte:

Mit der wachsenden Komplexität von Produkten und

Technologien steigt auch der Bedarf nach entsprechend

qualifizierten Vertriebskräften. Der Studiengang

verbindet hierzu das klassische Ingenieurstudium mit

dem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ziel ist die

Vermittlung der technischen, wirtschaftlichen, rechtlichen

und sozialen Kompetenzen, die für die erfolgreiche

Tätigkeit eines Vertriebsingenieurs als Bindeglied zwischen

den gewerblichen Kunden im In- und Ausland

und dem eigenen Unternehmen benötigt werden. Das

Einsatzgebiet reicht über alle technologieorientierten

Branchen mit erklärungsbedürftigen Produkten und

Dienstleistungen. Absolventen/-innen des Studiengangs

verfügen u. a. über fundierte Kenntnisse in Maschinenbau,

Elektrotechnik und Informatik, Produktionswirtschaft,

Marketing, Vertriebs-, Kunden- und Servicemanagement

sowie Qualitäts- und Projektmanagement. Hinzu kommen

Kernkompetenzen in allg. BWL, Rechnungswesen,

Wirtschaftsrecht und Kommunikation.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute theoretische Vorbildung in

Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Science

Wirtschaftsingenieurwesen FR

Automobilmanagement (BA Glauchau) (33)

Studieninhalte:

Das Bachelorstudium des Wirtschaftsingenieurwesens

„Automobilmanagement“ vermittelt den Studierenden

die Fähigkeit, mit problemlösungsorientierten Ansätzen

wirtschaftliche und technische Fragestellungen serviceorientierter

Unternehmen des Automobilhandels zu

bearbeiten. Die Absolventen besitzen die Fähigkeit, die

automobil-wirtschaftliche Wertschöpfungskette ganzheitlich

zu betrachten, zu verstehen und zu bewerten.

Dabei ist die Entwicklung von betriebswirtschaftlichen

und technischen Wissen, kommunikativen Vermögen

(auch in einer Fremdsprache) sowie Kompetenzen und

Erfahrungen im After Sales Bereich (Automobilhandel)

zu verbinden. Die Vielseitigkeit der Tätigkeitsfelder eines

Automobilmanagers spiegelt sich auch im Studium wider,

in dem die Studierenden als Generalisten mit Kenntnissen

in der Automobiltechnik, Wirtschaft und im Management

ausgebildet werden. Automobilmanager werden innerhalb

technisch-wirtschaftlicher Querschnittsfunktionen, wie

z. B. für strategische, logistische oder planerische Aufgaben

im Service, Marketing, Vertrieb von Automobilen und

Serviceleistungen sowie im Teile- und Zubehör verkauf,

im Projektmanagement und in der Qualitätssicherung

sowie innerhalb der Geschäftsleitung tätig.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Berufsausbildungsintegriertes

Studium (BISS)

Maschinenbau, Duales Studium

(FH Schmalkalden/BS Zella-Mehlis) (34)

Studieninhalte:

Das Berufsausbildungsintegrierende Studium Schmalkalden

(BISS) ist ein duales Studium mit der Qualifikation

zum Facharbeiter (IHK) und Bachelor-Abschluss

(Bachelor of Engineering) an der Fachhochschule Schmalkalden.

Die berufspraktische Ausbildung findet entsprechend

Ausbildungsvertrag im Unternehmen statt,

das Studium an der Fachhochschule Schmalkalden. Die

Berufs-theoretische Ausbildung erfolgt im Staatlichen

Gewerblich-Technischen Berufsbildungszentrum Zella-Mehlis.

Die Ausbildung beginnt im ersten Jahr am 1.

August eines Kalenderjahres. Unter Berücksichtigung

der schulischen Vorbildung der Auszubildenden erfolgt

eine Verkürzung der Ausbildungsdauer von 3 auf 2 Jahre.

Während der ersten 2 Jahre wird neben einem Teil des

Grundstudiums gleichzeitig eine technische Ausbildung

absolviert. In dieser Zeit wechseln die Auszubildenden

von Woche zu Woche zwischen der FH Schmalkalden,

dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. Nach

einer Prüfung vor der IHK erhalten die Auszubildenden

Ihren Berufsabschluss. Es folgt das Vollzeitstudium von

2 Jahren. Nach bestandener Diplomprüfung erlangen die

Studenten den Hochschulabschluss als Bachelor.

Anforderungen:

Das berufsausbildungsintegrierende Studium erfordert ein

hohes Maß an Engagement und Selbstdisziplin, denn hier

verzichtet der Jugendliche bewusst auf die Semesterferien,

stattdessen investiert man in eine Berufsausbildung mit

hervorragenden Zukunftsaussichten. Voraussetzungen

für ein BISS-Studium sind die allgemeine oder fachgebundene

Hochschulreife oder Fachhochschulreife, ein

Berufsausbildungsvertrag mit einem Unternehmen und

der Zulassungsbescheid zur Aufnahme des Studiums an

der Fachhochschule Schmalkalden (ab dem zweiten Jahr).

Ausbildungsdauer:

Ca. 5 Jahre, davon 2 Jahre Absolvierung einer Berufsausbildung

mit begleitendem Grundstudium und anschließend

2 Jahre Vollzeitstudium

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92

Diplom Ing. (BA)

Bauingenieurwesen

Straßen-, Ingenieur- und Tiefbau (BA Sachsen/

Glauchau) (35)

Studieninhalte:

Das Bauingenieurwesen ist der traditionsreichste Studiengang

der Akademie. Ziel des dualen Studiums im Studiengang

Bauingenieurwesen,Studienrichtung Straßen-,

Ingenieur- und Tiefbau ist die Ausbildung von Fach- und

Führungskräften für die Planung und Errichtung von

Bauwerken bis zur Erdoberfläche sowie für die Planung

und Errichtung von Brücken, Straßen und Wegen. Im

Mittelpunkt des Studiums stehen Konzeption, Planung,

Konstruktion, Berechnung sowie Ausführungsplanung.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleistet

sowohl einen generalistischen als auch anwendungsorientierten

Qualifikationserwerb. In unserer

globalisierten Wirtschaft wird über die Hälfte aller

Bruttoanlageinvestitionen im Bausektor getätigt. Für

Bauingenieure bestehen auf dem Arbeitsmarkt hervorragende

Karrieremöglichkeiten.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung sind ein Ausbildungsvertrag mit

einem anerkannten Praxispartner der B A und der Nachweis

der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife

oder ein gleichwertiger Nachweis (Anerkennung der

Gleichwertigkeit durch das zuständige Ministerium des

Freistaates – SMWK), oder eine Meisterprüfung oder eine

abgeschlossene Berufsausbildung in Verbindung mit einer

erfolgreich bestandenen Zulassungsprüfung.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


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Ausbildung!

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Teste mit uns deine Stärken – gemeinsam finden wir

heraus, welcher Beruf zu dir passt und was dich weiterbringt.

Das ist wichtig, denn mit einer guten Ausbildung

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Als innovativer Vorreiter entwickeln, produzieren und vertreiben wir moderne Geländersysteme für Innen- und

Außenbereiche, Absturzsicherungen, Handläufe, Vordächer und Zubehör für den Geländerbau. Seit 100 Jahren stehen

bei uns Kompetenz, Innovationsfreude und Qualität an oberster Stelle. Ohne verantwortungsvolles Arbeiten auf allen

Ebenen wäre das nicht möglich – von der Entwicklungsarbeit, über die Produktion bis hin zur Verwaltung. Das macht

uns stark für weiteres Wachstum und bietet dir die Chance für deinen Berufseinstieg in der Region.

Wir bieten dir

• eine berufliche Perspektive in einem

zukunftsorientierten und innovativem Unternehmen,

welches immer wieder Trends setzt

• eine Arbeitsumgebung, in der Du selbstständig und

kreativ arbeiten und Verantwortung für Deine Arbeit

und Produkte übernehmen kannst

• es erwartet Dich eine abwechslungsreiche Tätigkeit

in einem jungen und motivierten Team

Unser Ausbildungsangebot

• Zerspanungsmechaniker (m/w)

• Werkzeugmechaniker (m/w)

• Industriemechaniker (m/w)

• Technischer Produktdesigner (m/w)

• Kaufmann/-frau für Büromanagement

• Industriekaufmann/-frau

Duales Studium

• Wirtschaftsingenieurwesen - Technischer Vertrieb (B.SC.)

• Betriebswirtschaft - Mittelständische Industrie (B.A.)

• Betriebswirtschaft - Digitalisierungsmanagement (B.A.)

Schriftliche Bewerbungen bis 1. Juni 2020

Du hast noch Fragen? Marika Abel steht dir gerne per E-Mail mabel@abelsystem.de oder telefonisch unter

036967-5937-50 zur Verfügung.

Abel Metallsysteme GmbH & Co. KG | Industriestraße 1-5 | 36419 Geisa | www.abelsystem.de


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Vor Ihnen liegt ein spannendes Berufsleben –

wir sorgen für den besten Start.

Der Ernst des Lebens sollte Spaß machen – vor allem Spaß an Leistung, Teamwork und Erfolg. Mit einem

Praktikum, einer Berufsausbildung oder einem dualen Studium bei ACO sichern Sie sich einen guten Startplatz

für Ihren Weg ins Berufsleben. Bei ACO werden Sie nicht nur gefordert, sondern auch gezielt gefördert, damit

Sie ihre Talente entwickeln und Ihre persönlichen Ziele erreichen können.

An unseren Standorten Philippsthal

und Stadtlengsfeld bilden wir aus

Industriekaufmann (m/w/d)

Technischer Produktdesigner (m/w/d)

Anlagenmechaniker (m/w/d)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Was wir von Ihnen erwarten

einen der Ausbildung entsprechenden guten

Schulabschluss

eine gute Allgemeinbildung

Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein

Kommunikations- und Teamfähigkeit

Motivation und Begeisterung

Was wir Ihnen bieten

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie

bitte Ihre Bewerbung (vorzugsweise per E-Mail)

an die unten aufgeführte Adresse.

ACO Passavant GmbH, Ulsterstraße 3, 36269 Philippsthal

Telefon: 06620 77-0

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Produktionsstandorten in Deutschland und Polen. Mit modernsten und

vollautomatisierten Fertigungseinrichtungen produziert die ae group an

diesen Standorten Aluminium-Druckgussbauteile inklusive mechanischer

Fertigbearbetiung.

Klar, dass der Weg von Ihren individuellen Wünschen, Talenten und Vorstellungen

abhängt. Bei der ae group bieten sich vielfältige Möglichkeiten für Ihre berufliche

Zukunft.

Wir bilden aus:

• Mechatroniker (m/w)

• Werkzeugmechaniker (m/w)

• Zerspanungsmechaniker (m/w)

• Industriemechaniker (m/w)

• Duales Studium im technischen Bereich

z.B. Maschinenbau, Techn. Vertrieb, Mechatronik und Automation,

Konstruktion, Informatik

• Praktika

Nach erfolgreicher Ausbildung können Sie Ihr erworbenes Fachwissen und

handwerkliches Geschick in einem der vielfältigen Arbeitsgebiete in unserem

Unternehmen anwenden. Wir bieten attraktive und moderne Arbeitsplätze und

fördern das Engagement unserer Mitarbeiter.

Wir bieten Ihnen interessante Aufgaben mit Perspektive in einem erfolgreichen und

zukunftsorientierten Unternehmen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie

sich über unser Online-Portal auf unserer Homepage oder per E-Mail.

personal@ae-group.de

Für Fragen steht Ihnen Frau Irina Maug gerne zur Verfügung.

Telefon: 036922 / 35 - 422

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Am Kreuzweg • 99834 Gerstungen • Tel.: 036922 / 35 - 422

Nähere Informationen finden Sie unter:

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Wir bieten Ausbildungsberufe ...

Elektroniker

für Betriebstechnik

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... und Duale Studiengänge

Bachelor of Engineering

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Come as you are.

Kevin und Vanessa,

ehemalige Auszubildende

bei alsecco

alsecco ist Spezialist für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und kümmert sich

damit um die „Bekleidung“ von Gebäuden. Wir verstehen uns als Allrounddienstleister

für Architekten, Bauherrn und Handwerker. Grundvoraussetzung für unseren

Erfolg ist aber der persönliche Einsatz unserer Mitarbeiter – unkonventionell,

schnell, flexibel, professionell und hochmotiviert.

alsecco ist Teil der DAW SE, einem inhabergeführten Familienunternehmen mit einer

über 115-jährigen Firmentradition. Mit Marken wie u.a. Alpina und Caparol gehört die

DAW zu den führenden Beschichtungssystemherstellern in Europa.

Zum 01.08.2020 bieten wir an:

Studium Bachelor of Arts Mittelständische Wirtschaft

Ausbildung zum/zur Chemikanten/in

Ausbildung zum/zur Fachlageristen/in / Fachkraft für Lagerlogistik

Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau

Jahrespraktikum Mittelständische Wirtschaft

In unserem Team von derzeit 12 Auszubildenden verschiedener Ausbildungsberufe

bist Du bei uns nicht allein. An unserem Standort in Gerstungen bieten wir Dir eine

abwechslungsreiche Ausbildung mit selbständiger Projektarbeit, Prüfungsvorbereitung

und innerbetrieblichem Unterricht. Als Voraussetzung solltest Du neben guten

Schulnoten Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Fleiß und Begeisterungsfähigkeit mitbringen.

Wir freuen uns schon jetzt auf Deinen Besuch in unserem Azubi-Blog:

http://azubi-blog.alsecco.de.

Bewirb Dich jetzt! Wenn Du neugierig auf eine spannende und attraktive Ausbildung

bist, sende uns bis zum 04. September 2019 Deine Bewerbungsunterlagen an

jobs@alsecco.com oder online auf unserer Karriereseite: www.daw.de/karriere/stellenangebote.html

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

alsecco GmbH

Personalabteilung

Kupferstraße 50

36208 Wildeck

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Geomatikerin/Geomatiker

im Amt für Bodenmanagement Homberg (Efze)

Mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium

im Bereich der Geoinformationstechnologie legst Du

den Grundstein für Deine Zukunft.

Du erhälst eine solide und moderne Ausbildung mit Perspektiven,

die Dir die Basis für Deine weitere Entwicklung bietet.

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Neben der Ausbildung zur Geomatikerin / zum Geomatiker bieten wir

Dir auch die Möglichkeit zum Dualem Studium Bachelor of Engineering

im Studiengang Geoinformation und Kommunaltechnik (GeKo dual) an.

Die Geomatikerin / der Geomatiker erhebt, interpretiert, bearbeitet und visualisiert Geodaten.

Amt für Bodenmanagement

Homberg (Efze)

Hans - Scholl - Straße 6

34576 Homberg (Efze)

Tel. 05681 - 7704 2120

info.afb-homberg@hvbg.hessen.de

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dem Smartphone scannen

und mehr über deine Ausbildung

bei uns erfahren.

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Wachsen Sie mit uns.

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Gestalten Sie mit uns Ihre berufliche Zukunft. Wir bieten

Ihnen eine qualifizierte Ausbildung, ein freundliches und

modernes Arbeitsumfeld und sehr gute persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Für 2020 bieten wir folgende

Ausbildungsberufe an:

Industriemechaniker (m/w/d)

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

Mechatroniker (m/w/d)

Technischer Produktdesigner (m/w/d)

Fachinformatiker (FiSi) (m/w/d)

Industriekaufmann (m/w/d)

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bestehen gute Chancen auf eine Übernahme. Starten

Sie beruflich voll durch mit einer Ausbildung bei b+m.

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für höchste Oberflächenqualität. Wir planen und bauen

vollautomatische Lackieranlagen und Applikationssysteme

für die führenden Hersteller der globalen Automobilindustrie

und deren Zulieferer.

Als expandierendes, international tätiges Unternehmen

sind wir immer auf der Suche nach neuen, engagierten

Mitarbeitern. Neben einem ausgeprägten technischen

Verständnis legen wir großen Wert auf die Identifikation

mit unserem Unternehmen und unseren Produkten sowie

soziale Kompetenz, Freude an der Arbeit und ein hohes

Maß an Leistungsbereitschaft.

Wir freuen uns auf Sie.

Duales Studium

Die Kombination von Studium und Praxis bietet

Ihnen den optimalen Einstieg ins Berufsleben.

Gemeinsam mit der Hochschule Fulda sowie der

Technischen Hochschule Mittelhessen bieten wir

folgende duale Bachelor-Studiengänge an:

B. Eng. Maschinenbau (m/w/d)

B. Eng. Elektrotechnik (m/w/d)

Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen

an:

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Meininger Weg 10

36132 Eiterfeld

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Textilreiniger /Textilreinigerin

Du bedienst eigenverantwortlich die überwiegend

computergesteuerten Maschinen und Anlagen

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Vergütung: 650 € | 700 € | 750 € (1. bis 3. Ausbildungsjsj

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Maschinen- und Anlagenführer/in

Fachrichtung Textiltechnik

Du führst computergesteuerte Maschinen und Anlagen,

hältst sie instand und überwachst Programmabläufe

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Vergütung: 700 € | 750 € (1. und 2. Ausbildungsjsj

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Produktionsmechaniker/in

Fachrichtung Textiltechnik

Du bist verantwortlich für funktionierende

Produktionsanlagen und störungsfreie Abläufe

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

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Servicefahrer / Servicefahrerin

Du erstellst To

urenpläne, stellst Waren zusammen

und beliefe

rst damit unsere BIM-Kunden

Realschulabschluss, qualifizierter Hauptschulabschluss

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

Vergütung: 700 € | 750 € (1. und 2. Ausbildungsjsj

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auch an dem Design der Fahrzeuge von Morgen arbeiten? Dann ist es Zeit

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Studiengänge.

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Continental hat über 40 Jahre Erfahrung in der Produktion von

elektromechanischen Komponenten und ist auf diesem Gebiet heute

ein weltweites Kompetenzzentrum des Konzerns. Rund 30 Millionen

Komponenten werden hier und im Continental-Werk Mühlhausen

(Thüringen), das zum Standort Bebra gehört, pro Jahr gefertigt und an

Automobilhersteller in aller Welt geliefert. Dabei reicht das Spektrum

der Hightech-Produkte von Aktuatoren, die die Luftzufuhr im Motor

regeln, über Direktschaltmodule für moderne Automatikgetriebe,

Kraftstoffpumpen, Bürstenlose Gleichstrommotoren bis zu Luftkompressoren

für Komfortsitze.

Auch für 2020 suchen wir wieder Auszubildende und

duale Studenten (m/w/d). Für unseren Standort in Bebra.

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› Mechatroniker

› Industriemechaniker

› Werkzeugmechaniker

› Technischer Produktdesigner

› Bachelor of Engineering

Außerdem bieten wir verschiedene Praktika

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• Duale Studenten Elektrotechnik (m/w/d)

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Ausbildung 2020

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Bei Fragen hilft Dir Frau Katharina Zauritz gerne weiter. Du erreichst sie unter der Telefonnummer 036922- 406 145

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HessenForst Technik

HessenForst ist ein Landesbetrieb nach § 26 der Landeshaushaltsordnung und damit Teil der Landesverwaltung.

Unser Auftrag ist es, den Wald in Hessen als Lebensgrundlage für Generationen zu erhalten,

nach ökonomischen und ökologischen Grundsätzen zu bewirtschaften und weiter zu entwickeln.

Für unsere Dienststelle HessenForst Technik in Bebra suchen wir zum 01.08.2020

einen Auszubildenden zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d).

Vorausgesetzt wird ein guter Realschulabschluss, Fachhochschulreife bzw. Handelsschule.

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf sowie den letzten zwei Schulzeugnissen (ohne

Klarsichthülle, Hefter, u. ä.) richten Sie bitte bis zum 15.11.2019 an:

HessenForst Technik

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36179 Bebra

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Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

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+49 (0)6621 200-290

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Sachsen und Sachsen-Anhalt. Der Unternehmensschwerpunkt liegt in der Entwicklung, Errichtung und

Verwaltung von Immobilien für Investoren und Eigennutzer. Als aufstrebendes Familienunternehmen können

motivierte junge Menschen bei uns bereits früh verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Zur Verstärkung

unseres Teams suchen wir daher ab sofort kluge Köpfe im Bereich:

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Bergbautechnologe Tiefbautechnik

Bergbautechnologe Tiefbohrtechnik

Elektroniker für Betriebstechnik

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Du bist neugierig geworden? – Dann lerne uns kennen!

• Bewirb‘ dich für ein Praktikum per E-Mail

an ausbildung-werra@k-plus-s.com

• Komm‘ vorbei zum Abend der offenen Ausbildung

am 19. September 2019, 14 - 20 Uhr in unser

Ausbildungszentrum in Philippsthal

• Folge uns auf Facebook @kaliwerkwerraausbildung

und Instagram #salzkumpel

• Oder bewirb´ dich direkt für deine Ausbildung 2020

online, per E-Mail oder per Post an

die unten genannte Adresse

K+S KALI GmbH

Werk Werra

Hattorfer Straße

36269 Philippsthal

Telefon +49 6620 79 4121

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• die Möglichkeit eines weiterführenden

Studiums nach Abschluss des ersten

Ausbildungsjahres

• wechselnde Ausbildungsplätze

innerhalb der Verwaltung

• Unterstützung durch Teamarbeit und

zusätzliche Unterrichte

• eine azubigeführte Anlaufstelle

während der Ausbildung

schulische Voraussetzungen:

qualifizierter Realschulabschluss oder (Fach-)

Abitur

persönliche Voraussetzungen:

Du ….

… bist engagiert

… arbeitest gerne im Team

… arbeitest gerne mit Menschen

… hast ein freundliches und gepflegtes

Auftreten

Du möchtest studieren?

Unsere dualen Studienangebote:

• Soziale Arbeit

• BASS

• Gehobener Dienst

• Bauingenieurwesen

Interesse?

Dann bewirb Dich

Kreisausschuss des Landkreises

Hersfeld-Rotenburg

Ausbildung

Friedloser Str. 12

36251 Bad Hersfeld

Alle Einzelheiten zu den Ausbildungsberufen und Studiengängen findest Du unter

www.hef-rof.de/ausbildung oder kontaktiere uns unter

Tel.: 06621 87-1115 ausbildung@hef-rof.de Fax : 06621 87-571115


130


Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen

Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) ist zentraler und verlässlicher Partner in der

Durchführung von Bau- und Gebäudemanagement-Aufgaben. Engagierte, kompetente und motivierte

Mitarbeiter (m/w/d) sind die Basis unseres Erfolges.

Für unsere Niederlassung Ost, Einsatzort Studienzentrum Rotenburg an der Fulda, suchen wir zum

01.08.2020

Auszubildende Köche (m/w/d)

131

In Rotenburg betreiben wir eine Großküche innerhalb des Studienzentrums der Finanzverwaltung und

Justiz mit einem Internatsbetrieb mit ca. 800 Einzelzimmern und Vollverpflegung. Täglich werden dort ca.

1.000 Essen für die Internatsschüler, für externe Gäste sowie das eigene Personal zubereitet. Zu

Feierlichkeiten werden hier auch große Bankette und Buffets für ca. 40 bis 600 Personen ausgerichtet.

Folgende Qualifikationen sind gefordert:

‣ guter Haupt- oder Realschulabschluss mit mindestens der Note 3 in Mathematik und Deutsch;

‣ handwerkliche Begabung und Kreativität;

‣ Freude am Umgang mit Menschen sowie hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit;

‣ ausgeprägte Servicementalität.

Für Rückfragen steht Ihnen der Ausbildungsbeauftragte, Herr Meik Lischka, Telefon 06623 932-406, gerne

zur Verfügung.

In Hessen leben Menschen aus unterschiedlicher Herkunft. Wir möchten, dass sich diese Vielfalt auch im

LBIH widerspiegelt und ermutigen deshalb Personen mit Migrationshintergrund, sich bei uns zu bewerben.

Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt

berücksichtigt.

Bitte informieren Sie sich unbedingt über die wichtigen Details und Informationen zur Ausbildung im LBIH

unter:

www.lbih.hessen.de.

Bitte richten Sie Ihre vollständige Bewerbung (in deutscher Sprache) unter Angabe der Kennziffer

01-Ausb./2020 an den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale, Abraham-Lincoln-Str. 38 – 42,

65189 Wiesbaden, zu Händen Frau Kerstin Schneider, Telefon 0611 89051-190.

Ihre Bewerbungsunterlagen reichen Sie bitte nur in Kopie (ohne Mappen) ein, da diese nach

Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen

vernichtet

werden.

Bewerbungen können Sie uns auch per E-Mail senden (eine PDF-Datei bis max. 15 MB) an

ausbildung@lbih.hessen.de.

Wir sind sehr stolz, dass wir mit dem TÜV-Profi-Zertifikat „Geprüfte

Ausbildungsqualität“ ausgezeichnet wurden. Wir freuen uns, Sie bald als

Azubi 2020 in unserem kompetenten Team zu begrüßen!


132

Sei nicht einer von vielen,

sondern einer von uns!

In unserer Niederlassung in Kassel

Mechatroniker für Land- & Baumaschinentechnik *

Kaufmann für Büromanagement *

*

alle unsere Berufe sind für m/w/d

karriere.lindig.com

lindigft

lindigswelt


Die Bildung

meiner Zukunft

133

Unsere Ausbildungen in

Bad Hersfeld:

■ Altenpflegehelfer/in*

■ Altenpfleger/in*

■ Physiotherapeut/in

Ich werde was:

mit Spaß und Perspektive!

Was? Wann? Wo?

www.ludwig-fresenius.de

* Förderung u. a. durch Arbeitsagentur

oder Jobcenter möglich


m.a.l. Effekt Technik GmbH

Wiesenweg 6 | 36179 Bebra | Germany

134

Das

leuchtet

ein!

Komm zu uns und beleuchte alles

aus einer ganz neuen Perspektive!

Wir suchen Dich als unsere/n neue/n Auszubildende/n zur/zum:

Elektroniker für Geräte und Systeme (w/m)

Industriekauffrau/-mann

Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)

m.a.l. kurz vorgestellt!

Wir entwickeln und fertigen Hochleitstungs-LED-Konzepte sowie individuelle LED-Lichtsysteme für Industriekunden.

m.a.l. ist ein Unternehmen, welches immer am Puls der Zeit arbeitet und Trends frühzeitig erkennt. So lag

unser Schwerpunkt vor über 20 Jahren noch in der Entwicklung und Produktion von Effekttechnik – vor allem für

Wasserrutschen und Freizeitanlagen. Seit 2004 liegt das Hauptaugenmerk auf der LED-Technik, der Technik

der Zukunft.

Mit viel Liebe zum Detail werden von uns alle Komponenten in Bebra entwickelt und produziert. Diese Arbeit ist

mit viel Know-How verbunden, welches wir gerne an kommende Generationen weitergeben. Denn: m.a.l. bildet

seit vielen Jahren aus.

Nutze auch Du Deine Chance und bewirb Dich um eine Ausbildung in einer zukunftsorientierten Branche!

Ausführliche Ausbildungsbeschreibung unter: www.mal-effekt.de

Hast Du Interesse?

Dann sende uns bitte Deine aussagefähige Bewerbung an folgende Adresse:

m.a.l. Effekt Technik GmbH | Wiesenweg 6 | 36179 Bebra

Tel +49 (0) 6622 9133-0 | bewerbung mal-effekt.de


Finde deinen Traumberuf unter

talents.modelgroup.com

135

Bist DU bereit für

die Herausforderung als:

Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

Medientechnologe/Druck (m/w/d)

Packmitteltechnologe (m/w/d)

Industriekauffrau/-mann

Mechatroniker (m/w/d)

Model GmbH

Wildecker Straße 12

99837 Werra-Suhl-Tal

Stadtteil Berka/Werra

T +49 36922 80 200

mbw.personal@modelgroup.com


DRIVEN BY EXCELLENCE

136

Endlich beruflich

Gas geben …

Starte Deine Zukunft bei uns in Rotenburg!

Gewerbliche/Technische Berufe:

• Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d)

Fachrichtung Metall- und Kunststofftechnik

• Industriemechaniker (m/w/d)

Fachrichtung Instandhaltung

• Mechatroniker / Elektroniker (m/w/d)

Fachrichtung Betriebstechnik

• Werkstoffprüfer (m/w/d)

Fachrichtung Metalltechnik

• Technischer Produktdesigner (m/w/d)

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Kaufmännischer Beruf:

• Industriekaufmann (m/w/d)

Weiterhin bieten wir an:

• Praktika, Ferienjobs, Praxissemester, BA-Studiengänge

Am besten gleich bewerben:

hr.rotenburg@tekfor.com

Telefon +49 6623 87-240

Neumayer Tekfor Rotenburg GmbH

Kasseler Straße 19-23

36199 Rotenburg an der Fulda

Die Tekfor-Gruppe ist ein internationaler Partner der Automobilindustrie. Mit Standorten in Europa sowie in Süd- und

Nordamerika ist Tekfor führend in der Konzeption, Entwicklung und Produktion von innovativen Lösungen für Getriebe, Motor,

Antriebsstrang, spezielle Applikationen sowie Sicherheitsmuttern. An den deutschen Standorten Hausach, Rotenburg an der

Fulda, Schmölln und Eschborn beschäftigen wir derzeit knapp 1.500 Mitarbeiter.

www.tekfor.com


AUSBILDUNG

CHANCE

Fachverkäufer (m/w/d)

137

Bäcker (m/w/d)

Systemgastronom (m/w/d)

Kaufleute für Büromanagement

Für jede Note 1 im Jahresabschlusszeugnis:

Präsente im Wert von 100 Euro

Für jede Note 2 im Jahresabschlusszeugnis:

Präsente im Wert von 50 Euro

Für die 6 Besten des 2. Lehrjahres:

mehrtägige Kaffeeschulung bei Schärf in Wien

Für die innungsbeste Abschlussarbeit:

Präsente im Wert von 500 Euro

Direkt über QR Code online bewerben!

Handyvertrag im 2. und 3. Lehrjahr

Jährliche Azubi-Tour:

z.B. actiongeladener Ausflug, Städtereise, etc.

und noch vieles mehr:

z.B. Karriere-Begleitung, etc.


138


www.raeuber-bau.de

BAU DIR DEINE

ZUKUNFT!

139

FÜR UNSER STARKES TEAM SUCHEN WIR

Auszubildende im Bereich

Tief- und Straßenbau

Stahlbetonbau

Hochbau/Maurer

Duale Studenten im Bereich

Bauingenieurwesen

Kaufmännische Auszubildende

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung, gerne auch per E-Mail.

Räuber Bauunternehmen GmbH

Vor dem Clauswerth 8

36251 Bad Hersfeld

Tel.: 06621 92 39-0

info@raeuber-bau.de


140

Willkommen bei Bosch.

Hier bewegen Sie Großes.

www.start-a-remarkable-career.de

Let’s be remarkable.

Gemeinsam Großes bewegen.

Starten Sie ins Berufsleben:

Ausbildung bei Bosch in Eisenach

Möchten Sie Ihre Ideen in nutzbringende und sinnvolle Technologien verwandeln? Ob im Bereich Mobility Solutions, Consumer

Goods, Industrial Technology oder Energy and Building Technology – mit uns verbessern Sie die Lebensqualität der Menschen

auf der ganzen Welt. Willkommen bei Bosch. In Eisenach fertigen wir elektronische Komponenten für Sicherheits- und Einspritzsysteme

mit Schwerpunkt im Bereich Sensorik. Unsere High-Tech-Produkte sind weltweit bei allen führenden Automobilherstellern im

Einsatz.

Bei uns erhalten Sie eine fundierte Ausbildung und werden

Teil eines Teams von 165 Auszubildenden in einer der größten

Ausbildungsstätten Thüringens. In einem Ausbildungsverbund,

gemeinsam mit anderen Unternehmen, erwerben Sie bei uns

umfangreiche berufl iche Fertigkeiten und Kenntnisse und entwickeln

Ihre sozialen und methodischen Kompetenzen.

Dabei werden Sie in unserer Ausbildungsabteilung von einem

erfahrenen Ausbilderteam betreut und lernen an moderner

Ausrüstung. Erlebnispädagogische Seminare, Ausbildung im

Projektmanagement, Umsetzung sozialer Projekte und der optionale

Einsatz an Standorten weltweit tragen dazu bei, dass

Sie optimal auf eine Karriere bei Bosch vorbereitet werden.

Zum 1. September 2020 bieten wir jungen Leuten den

Einstieg in eine Ausbildung.

Ausbildungen, die Sie auf Großes vorbereiten

Elektroniker w/m für Automatisierungstechnik

Fachinformatiker w/m für Anwendungsentwicklung

Fachkraft für Lagerlogistik w/m

Industriemechaniker w/m

Mechatroniker w/m

Werkzeugmechaniker w/m

Falls Sie uns vorher noch besser kennen lernen möchten oder Sie sich noch nicht ganz sicher sind, was Sie werden wollen,

besuchen Sie uns doch im Internet.

Starten Sie etwas Großes.

Bewerben Sie sich vom 01. Juli bis 30. November 2019

online: www.bosch-career.de/ausbildungsstellen

Besuchen Sie uns auch unter:

www.bosch-career.de/ausbildung

www.facebook.com/BoschSchueler


AUSBILDUNG 2020

KOMM IN UNSER TEAM :

• Informatikkaufmann (m/w/d)

• Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)

• Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)

• Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w/d)


höltl Retail Solutions ist Teil der

ROQQIO Commerce Solutions

GmbH, ein Zusammenschluss

führender Softwareunternehmen

für den stationären- sowie

den e-Commerce-Handel.

höltl Retail Solutions GmbH

Hof Meisebach

36251 Bad Hersfeld

T. 0662192000

www.hoeltl.com

www.roqqio.com

WAS BIETEN WIR DIR?

• Abwechslungsreiche Tätigkeiten und Mitarbeit an Projekten

• Herausfordernde Aufgaben mit viel Lernpotenzial und Eigenverantwortlichkeit

• Attraktive Ausbildungsvergütung

• Hervorragende Zukunftsperspektiven

AUSBILDUNG BEI HÖLTL RETAIL SOLUTIONS | ROQQIO GMBH

Bei uns werden Softwaresysteme für den Einzelhandel, der Fashion-, Sport- und

Lifestylebranche konzipiert, erstellt und gewartet.

DEINE BEWERBUNG SCHICKST DU AN:

bewerbung@hoeltl.com

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S

Ausbildung oder Studium bei der

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg

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www.spk-hef.de/azubi








Wie viel Praxisbezug

möchtest Du in Deinem

STUDIUM haben?




Jetzt bist Du dran!




Duales Studium

Bachelor of Arts (B.A.)

Wie abwechslungsreich

soll Deine

AUSBILDUNG sein?


Ausbildung

zur Bankkauffrau /

zum Bankkaufmann

www.spk-hef.de/studium

www.spk-hef.de/ausbildung


Unsere Energie …… deine Zukunft!

Wir versorgen Bad Hersfeld und Umgebung mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser.

Wir wissen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser wichtigstes Kapital sind!

Mit dir klappt´s im Büro:

Mit Interesse an verwaltenden Aufgaben und serviceorientierten Themen,

Eigeninitiative und Freude an der Arbeit mit Kunden verstärkst du unsere

kaufmännische Abteilung als

• Kauffrau/-mann für Büromanagement

146

Der richtige Job für praktische Typen:

Mit technischem Verständnis, logischem Denkvermögen und handwerklichem Geschick,

mit Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt bringst du die Energie zu unseren

Kunden als

• Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik

oder sorgst für frisches, sauberes Trinkwasser aus der Leitung als

• Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Du bist kommunikativ, lernbereit, motiviert und teamfähig?

Kleine Industriestraße 1

36251 Bad Hersfeld

Bewirb dich bei uns!

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MEIN NEXT LEVEL?

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Im Team mehr erreichen und dich selbst

weiterentwickeln. Dafür steht STAPPERT.

Als ein europaweit führender Händler

von Edelstählen eröffnen wir unseren

Auszubildenden eine Vielzahl von

Perspektiven. Vielleicht auch für dich?

Wir bilden aus

Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau (m/w/d)

Kaufmann/-frau für Büromanagement (m/w/d)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)

#GEMEINSAM ZUKUNFT VEREDELN

ausbildung-bei-stappert.biz

weitere

Infos hier


Für unser Team suchen wir Auszubildende als:

• Mechatroniker (m/w/d)

• Tiefbaufacharbeiter (m/w/d)

• Baugeräteführer (m/w/d)

• Vermessungstechniker (m/w/d)

• Straßenbauer (m/w/d)

(auch als duale Ausbildung)

Du bist lern- und leistungsbereit, handwerklich geschickt, motiviert und

arbeitest gerne im Team?

Dann freuen wir uns auf Deine aussagekräftige Bewerbung!

147


148

BACHELOR:

Betriebswirtschaft

Wirtschaftsingenieurwesen

Ingenieurwesen Maschinenbau

Ingenieurwesen Elektrotechnik

Bauingenieurwesen

Softwaretechnologie

Organisationsmanagement

in der Medizin

Bewerben Sie

sich jetzt!

IHR DUALES STUDIUM

BEI DER NR1 IN HESSEN

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MASTER:

Prozessmanagement

Systems Engineering

Technischer Vertrieb

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In der Branche sind wir auf der ganzen Welt rennomiert für erstklassiges

Engineering und die Lösung anspruchsvollster Herausforderungen –

ob für den neuen Gotthard-Basis-Tunnel oder den Windkanal bei Ferrari.

An unserem Standort in Bad Hersfeld bieten wir zum 1. August 2020 folgende:

Ausbildungs-/Studienplätze

1. Duales Studium BWL & Logistikmanagement (m/w)

2. Fachinformatiker (m/w) für Systemintegration

3. Fachkraft (m/w) Lagerlogistik

4. Industriemechaniker (m/w)

5. Technischer und kaufmännischer Jahrespraktikant (m/w)

Wir bieten Dir ein Arbeitsumfeld mit umfangreichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten.

Dabei legen wir großen Wert auf die Förderung Deiner ganz

persönlichen Stärken.

Wir pflegen eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung und des familiären

Miteinander – vom Geschäftsführer bis zum Azubi.

Wir sind international aufgestellt, und doch lokal verbunden – ganz nach dem

berühmten Motto: „Think global, act local.“

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Bitte nutze dafür unser Bewerberportal: www.tlt-turbo.com/jobs

TLT-Turbo GmbH

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Ansprechpartnerin Personalabteilung: Frau Meliha Hamidovic, Tel.: 06332 808-324


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Eine Ausbildung, die Dich weiterbringt

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Du erwartest mehr von Deiner Ausbildung? Starte mit dem richtigen Ziel am

richtigen Ort in Dein Berufsleben. Über die fachliche Ausbildung hinaus

bieten wir Dir zahlreiche Möglichkeiten, Dich individuell weiterzuentwickeln.

Unser Ausbildungsangebot 2020

am Standort Wutha-Farnroda:

• Verfahrensmechaniker (m/w/d)

Kunststoff- und Kautschuktechnik

• Produktionstechnologen (m/w/d)

• Werkzeugmechaniker (m/w/d)

• Industriemechaniker (m/w/d)

• Elektroniker (m/w/d)

für Automatisierungstechnik

• Mechatroniker (m/w/d)

• Studium an der DHGE Eisenach

(Fachrichtung Technik) (m/w/d)

Thüringische Weidmüller GmbH

Sandra Raßbach

Tel. 03 69 21/94-2 91 78

sandra.rassbach@weidmueller.com

Hast Du Interesse? Dann bewirb

Dich auf unserer Internetseite:

www.weidmueller-jobs.de

Let’s connect.


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Weil Erfolg nur im Miteinander entstehen kann.

Als europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen erstellt STRABAG jährlich weltweit tausende Bauwerke, indem sie die richtigen

Menschen, Baumaterialien und Geräte zur richtigen Zeit am richtigen Ort versammelt. Ohne Teamarbeit – über geografische Grenzen und

Bereiche hinweg – wäre dies nicht möglich. Werde Teil unseres Teams!

Die TPA ist das baustofftechnologische Kompetenzzentrum der STRABAG-Gruppe für Asphalt, Beton, Erdbau und Geotechnik. Die

Gesellschaft sichert und verbessert die Qualität bei der Herstellung und Verarbeitung von Baustoffen. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Für unseren Standort Bad Hersfeld suchen wir für August 2020 eine/einen

Auszubildende zur Baustoffprüferin/

Auszubildenden zum Baustoffprüfer (m/w/d)

Dein Aufgabenbereich:

Innerhalb der 3-jährigen Ausbildungszeit lernst Du u. a. die Prozesse und Verfahren der Baustoffprüfung im Labor sowie der Qualitätsüberwachung

auf Baustellen kennen. Dir wird beigebracht, wie diverse Baustoffproben zu entnehmen, zu prüfen, zu dokumentieren und

auszuwerten sind. Gute Organisation und eine sorgfältige Arbeitsweise sind dabei sehr wichtig. Wenn Du außerdem nach einem Job mit

abwechslungsreichen Aufgaben suchst, bist Du bei uns genau richtig!

Wir erwarten:

• Abgeschlossene Schulausbildung

• Freude an der Anwendung naturwissenschaftlicher Kenntnisse (Chemie, Physik) sowie am Umgang mit Zahlen (Mathematik)

• Gute Computerkenntnisse von Vorteil

• Englischkenntnisse in Wort und Schrift von Vorteil

• Bereitschaft zu Baustelleneinsätzen

• Handwerkliches Geschick und Begeisterung für Laborarbeit

Bei Interesse sende uns bitte Deine vollständigen und

aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu oder nutze den

QR-Code um Dich online bei uns zu bewerben.

Weitere Details findest Du auf

www.tpaqi.com

TPA GmbH, Bereich Südwest, Herr Thomas Leister, Am Weinberg 41, 36251 Bad Hersfeld/Deutschland


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Alina Höltl,

Auszubildende der

VR-Bankverein eG

„Ein Beruf

mit Zukunft.“

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oder Duales

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Bereit für neue Herausforderungen?

Mit einem Bilanzvolumen von 928 Millionen Euro und 15 Filialen sind wir die größte Genossenschaftsbank im

Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Leistungsstark und erfolgreich. Wir pflegen genossenschaftliche Werte und eine

moderne und kundenorientierte Ausrichtung. Qualität ist unser Antrieb.

Wir suchen Menschen, die aktiv bei uns mitwirken wollen und zu uns passen:

engagiert, freundlich, persönlich, kompetent und authentisch.

Als größte Genossenschaftsbank in der Region bieten wir jungen Menschen mit

unserer Ausbildung eine chancenreiche Zukunftsperspektive.

Wir freuen uns auf Deine Online-Bewerbung als

BANKKAUFMANN (m/w/d) und JAHRESPRAKTIKANT (m/w/d) Wirtschaft und Verwaltung

oder für ein DUALES STUDIUM - Bachelor of Arts (B.A.) Studiengang Banking and Finance

für den Ausbildungsbeginn 1. August unter www.vr-bankverein.de/karriere

Du willst Theorie zum Anfassen?

2x wöchentlich Berufsschulunterricht an der

Modellschule Obersberg, Bad Hersfeld

Innerbetrieblicher Unterricht

Regelmäßige Verkaufstrainings

40 Tage Inhouse-Unterricht durch die GenoAkademie

Bei Dir zählen Zahlen?

Arbeitszeit: 39 Stunden pro Woche

Urlaub: 30 Tage im Jahr

Interessante Vergütung: (Stand April 2019)

1010 Euro im 1. Ausbildungsjahr

1060 Euro im 2. Ausbildungsjahr

1120 Euro im 3. Ausbildungsjahr

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Dann bewirb Dich über unser Online-Portal

auf unserer Homepage oder per E-Mail an

personalentwicklung@vr-bankverein.de.


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Wir sind ein modernes zahntechnisches Labor mit

zukunftsweisenden Technologien. Daher benötigen wir

qualifizierte, gut ausgebildete Mitarbeiter und setzen auf

eine vielseitige eigene Ausbildung.

Für unsere Auszubildenden zum Zahntechniker (m/w)

eröffnen sich dabei viele Perspektiven - bis hin

zur Meisterqualifikation oder gar einem späteren

Zahnmedizin- oder Werkstoffkundestudium.

Wir bieten einen attraktiven Arbeitsplatz in einem

netten Team mit interessanten Aufgabengebieten

und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Komm in unser Team!

Wir freuen uns über Deine aussagekräftige Bewerbung - gerne

auch per E-Mail an info@zahntechnikzentrumeisenach.de

Tel. (0 36 91) 703 00-0

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EISENACH l ERFURT l BAD LANGENSALZA l MÜHLHAUSEN l GOTHA


Deine Notizen

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Deine Notizen


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158

Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/linkableblob/

da_praktikumsportal/Downloads/2377352/.4./data/

Was_erwartet_die_Wirtschaft_von_

Schulabgaengern-data.pdf, Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe,

wurden teilweise entnommen aus den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie – Ausbildungsberufe:

http://bmwi.de/BMWi/Navigation/Ausbildung-und-Beruf/

ausbildungsberufe.html, Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/,

Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.htm, Stand: 27. 2. 2014

(3) B. A. Banking and Finance

http://www.ba-bankwirtschaft.de/dualstudieren/#!Studienangebot,

Stand: 16. 04. 2018

(4) B. A. Betriebswirtschaft FR Digitalisierungsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Digitalisierungsmanagement.html, Stand: 18. 03. 2019

(5) B. A. Betriebswirtschaft FR Immobilienwirtschaft

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Immobilienwirtschaft.html, Stand: 28. 05. 2019

(6) B. A. Betriebswirtschaft FR Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Logistik.html, Stand: 16. 04. 2018

(7) B. A. Betriebswirtschaft FR Logistikmanagement

http://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/bw_fachrichtung_logistikmanagement/,

Stand: 16. 04. 2018

(8) B. A. Betriebswirtschaft Mittelstandsmanagement

http://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/bw_fachrichtung–mittelstandsmanagement/,

Stand. 16. 04. 2018

(9) B. A. Betriebswirtschaft FR Mittelständische Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Mittelstaendische_Industrie.html, Stand. 16. 04. 2018

(10) B. A. Betriebswirtschaft FR Wirtschaftsinformatik

http://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/bw_fachrichtung_wirtschaftsinformatik/,

Stand:16. 04. 2018

(11) B. A. Public Administration

https://www.hfpv.de/studium/bachelor/allgemeineverwaltung-ba,

Stand: 29. 05. 2019

(12) B. A. Soziale Arbeit

https://www.hs-fulda.de/sozialwesen/studium/

studiengaenge/soziale-arbeit-basa-dual/,

Stand: 28. 05. 2019

(13) B. A. Soziale Sicherung, Inklusion, Verwaltung – BASS

https://www.hs-fulda.de/fileadmin/user_upload/FB_

Sozialwesen/Studiengaenge/BASS/HSF_Fly_Soziale_

Arbeit_dual0918_web.pdf, Stand: 28. 05. 2019

(14) B. Eng. Bauingenieurwesen

https://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/ba_bauingenieurwesen, Stand: 16. 04. 2018

(15) B. Eng. Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Elektrotechnik_Automatisierungstechnik.html,

Stand: 16. 04. 2018

(16) B. Eng. Fertigungsmesstechnik & Qualitätsmanagement

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Fertigungsmesstechnik-und-Qualitaetsmanagement.html,

Stand: 16. 04. 2018

(17) B. Eng. Geoinformation & Kommunaltechnik

https://www.frankfurt-university.de/fachbereiche/

fb1/bachelor-studiengaenge/geoinformation-undkommunaltechnik-dual-b-eng.html,

Stand: 16. 04. 2018

(18) B. Eng. Ingenieurwesen Elektrotechnik

https://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/iw_fachrichtung_allgemeine_elektrotechnik/,

Stand: 16. 04. 2018

(19) B. Eng. Ingenieurwesen Maschinenbau

https://www.studiumplus.de/wps/splus/home/

studiumplus/iw_fachrichtung_allgemeiner_

maschinenbau/, Stand: 16. 04. 2018

(20) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Konstruktion.html, Stand: 16. 04. 2018

(21) B. Eng. Kunststofftechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Kunststofftechnik.html, Stand: 16. 04. 2018

(22) B. Eng. Mechatronik

https://www.hs-fulda.de/elektrotechnik-undinformationstechnik/studieninteressierte/studiengaenge/

bachelorstudiengaenge/mechatronik-beng/

(23) B. Eng. Mechatronik & Automation

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Mechatronik.html, Stand: 16. 04. 2018

(24) B. Eng. Praktische Informatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Praktische_Informatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(25) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Produktionstechnik.html, Stand: 16. 04. 2018

(26) B. Eng. Technisches Management

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Technisches_Management.html, Stand: 16. 04. 2018

(27) B. Sc. Diätetik

https://www.hs-fulda.de/oecotrophologie/

studieninteressierte/studiengaenge/diaetetik-dual-bsc/,

Stand: 16. 04. 2018

(28) B. Sc. Elektrotechnik

https://www.eam.de/unternehmen/ausbildung/dualesstudium/bachelor-of-science-elektrotechnik/

Stand: 16. 04. 2018


(29) B. Sc. Softwaretechnologie

http://www.studiumplus.de/wps/splus/dl/down/open/

studiumplus/2753c011813b02f9fc5659a5b058a27e37ab

75885817b7299665f6081cfbc3fed8fe7f8830368b6d15e2677

c0f25927f/Informationsflyer_ Softwaretechnologie.pdf,

Stand: 16. 04. 2018

(30) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand: 16. 04. 2018

(31) B. Sc. Wirtschaftsinformatik

https://www.eam.de/unternehmen/ausbildung/dualesstudium/bachelor-of-science-wirtschaftsinformatik/,

Stand: 16. 04. 2018

159

(32) B. Sc. Wirtschaftsingenieur Technischer Vertrieb

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsingenieurwesen_Technischer_Vertrieb.html,

Stand: 16. 04. 2018

(33) B. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen FR Automobilmanagement

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/537/BA

Glauchau. Automobilmanagement.2017.pdf,

Stand: 16. 04. 2018

(34) Berufsausbildungsintegriertes Studium (BISS)

Duales Studium im Bereich Maschinenbau

http://www.hs-schmalkalden.de/studium/studienangeboths-schmalkalden/duale-studiengaenge/biss-maschinenbaubeng.html,

Stand: 16. 04. 2018

(35) Dipl. Ing. (BA) Bauingenieurwesen Straßen-, Ingenieurund

Tiefbau (BA Sachsen/Glauchau)

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/471/BI.pdf,

Stand: 16. 04. 2018


Impressum

160

Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

des Landkreises Hersfeld-Rotenburg

Leinenweberstraße 1, 36251 Bad Hersfeld

in Kooperation mit dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Gabi Ifland

Urheberrechtshinweis

Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte bleiben beim Herausgeber. Die

Verwendung, auch von Teilen der Publikation, ist nur

nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des

Herausgebers gestattet. Dies gilt insbesondere für die

Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in

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