Hänicher Bote | Januar-Ausgabe 2015

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Hänicher Bote | Januar-Ausgabe 2015

Hänicher

heimatverbunden l informativ l kritisch

Bote

mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 2. Jahrgang | Nummer 1 | 22. Januar 2015

Stadtratssitzung

Haushalt zurück in die Ausschüsse

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Stadtratsvorsitzender Enrico Schilling

bat um Aufmerksamkeit: „Wir

haben 18 Uhr und eine Minute.“

Kurze Zeit später war klar, es ist

fünf vor zwölf. Die Beschlussvorlage

für den 2015er Stadthaushalt mit

seinen Bestandteilen und Anlagen,

einschließlich der mittelfristigen

Finanzplanung bis 2018 und dem

Stellenplan 2015 lag vor. Mit einem

Defizit von 2,7 Millionen Euro.

Und allen Räten war klar, dass der

Gesetzgeber Ausgeglichenheit verlangt.

Sepp Müller (CDU) hatte einen Tag

vor der Sitzung angekündigt, der

Stadtrat möge noch einmal nach

Einsparungen suchen. Dabei beließ

er es nicht bei Worten. Ein 14-Punkte-Programm

von Personalkosten

bis Grundstücksverkäufen folgte –

denn die Wittenberger Kommunalaufsicht

werde genau prüfen. Nun

kam es, wie es kommen musste.

Bürgermeister Harry Rußbült gab

die Beschlussvorlage zurück in die

Ausschüsse. Trat aber gleich wieder

auf die Bremse: „Dieses Minus auszugleichen,

das schaffen wir nicht.“

Von einer „angemessenen Finanzausstattung“

könne keine Rede sein

und meinte die gekürzten Landeszuweisungen.

Zur Aufgabenerfüllung

würde das Geld gebraucht. Man

müsse also von einem nicht selbst

verschuldeten Fehlbetrag sprechen.

Bis zum Kreistag im März wünscht

sich der Bürgermeister Vorschläge

zu Konsolidierungsmaßnahmen.

Die kommen aber bislang fast ausschließlich

von Finanzexperte Sepp

Müller. Wenngleich auch er sagt:

„Einen vollständigen Ausgleich

werden wir nicht hinkriegen.“

Aber bei den Personalkosten und

den freiwilligen Aufgaben sieht er

jedenfalls Ansätze. Meint jedoch:

„Wir können uns nun auch nicht

totkonsolidieren.“ Lothar Schröder

und Martina Schön (beide SPD)

hätten dem Haushalt zugestimmt,

„um ein Zeichen zu setzen, denn

wie uns geht es auch anderen Städten.“

Christel Lück (Linke) weiß,

dass es nun ans Eingemachte geht

und rief zur „Ideensuche“ auf. So

einen Abend – zu dem auch alle Ortschaftsräte

eingeladen waren – gab

es schon vor Wochen. Mit Konkretem

kam eigentlich nur einer: Sepp

Müller.

Alles Müller oder was?

kommentiert von Wolfgang Grahl

Es gab im Gräfenhainichener

Stadtrat Zeiten, da hielten die

meisten der gewählten Räte den

mit knapp zwei Meter Körperhöhe

überragenden Sepp Müller

(CDU) zwar für den längsten, aber

nicht den „größten“ Volksvertreter.

Der jetzige Mitzwanziger

und seit Schulzeiten politikinteressierte

junge Mann schaffte es

mit seiner für manche allerdings

gewöhnungsbedürftigen Art

schnell in den Stadtrat wie in den

Kreistag. Der Respekt vor dem

Alter habe ihm öfter gefehlt, war

sogar aus eigenen Parteireihen zu

hören. Inzwischen hat der gelernte

Bankfachwirt geheiratet und

ist ein liebevoller Familienvater.

Seine Arbeit als Finanzberater

nimmt er genauso ernst wie die

in den genannten Gremien. Als

Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses

in Wittenberg

leistet er wie für den Gräfenhainichener

Finanzausschuss gute Arbeit.

Er ist zweifellos menschlich

gereift. Das bestätigen Mitbürger,

die dort mit ihm zusammenarbeiten.

Müller gibt nicht mehr den

überschlauen Besserwisser, sucht

die Zusammenarbeit mit der Verwaltung.

Und er nennt die Dinge

beim Namen. Traut sich, auch das

„ungeliebte Sparen“ in kommunalen

Haushalten auf den Prüfstand

zu schieben. Das ist richtig. Auch

momentan geliebte „soziale Wohltätigkeiten“

sind für ihn nicht unangreifbar.

Das meint er, wenn er

von der „Verantwortung für die

nächste Generation“ spricht. Müller

bleibt dabei nicht im allgemein

üblichen Phrasengepapel stecken,

sondern wird – in der jüngsten

Stadtratssitzung erneut erlebbar –

konkret. Nun kann der siebenköpfige

städtische Finanzausschuss,

zuzüglich sechs sachkundiger

Bürger und einem beratenden Mitglied

nicht nur aus Geldexperten

und Haushaltsplankönnern bestehen.

Aber vorsichtig gesagt, eine

gewisse Kompetenz wird da schon

erwartet. Nun geht es in die nächste

Runde. Einnahmen erhöhen,

Ausgaben minimieren. Müller

wird wieder gefragt sein.

Bürgermeisterwahl

René Schmidt will Stadtchef werden

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Nach Enrico Schilling (CDU) will

sich jetzt auch der Grünen-Kommunalpolitiker

René Schmidt der

Wahl zum Bürgermeister der Stadt

stellen. Der 31-jährige gelernte Hotelkaufmann

sieht sich dabei „ganz

klar in der Außenseiterrolle“.

Ihn ärgert, dass immer noch so

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viele junge Menschen die Region

verlassen, weil Lehr- und Arbeitsbedingungen

woanders besser

sind. Schmidt hat das „am eigenen

Leib“ gespürt. Aber er kam zurück

aus München, kümmert sich

jetzt um Interessenten für private

Strom- und Erdgasanlieferungen.

In Sachen Energiepolitik habe

man in Gräfenhainichen „einiges

verschlafen“. Das Palmölkraftwerk

in Gräfenhainichen, Sinn

und Unsinn von Holzkraftwerken

hat er zum Beispiel für seine Heimatstadt

im Blickwinkel. Und bei

Ferropolis müsse einfach mehr für

die Stadt rausspringen.


2 AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG 22. Januar 2015 Hänicher Bote

Weihnachtsbaumverbrennen der BSG Aktivist

Der zweite Versuch

(Gräfenhainichen/HäBo). Nachdem

die ursprünglich für den 10.

Januar geplante, bereits siebente

Auflage des Weihnachtsbaumverbrennens

buchstäblich vom Winde

verweht wurde, starten die Handballerinnen

einen zweiten Versuch.

Am 24. Januar wird auf dem

Gräfenhainicher Gutenbergplatz

Hänicher

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Tel.: 034953 / 81 48 00

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So erreichen Sie uns:

dienstags 15 – 17.30 Uhr, Gottfried-Galle-Str. 1 in Gräfenhainichen

Bote

ab 18.30 Uhr nochmals „gezündelt“

und wer seinen Weihnachtsbaum

noch hat, kann ihn gern mitbringen.

Die Weihnachtsbäume

vom ersten Termin werden auch

wieder angefahren.

Übrigens: Es ließ sich am 10. Januar

trotz des schlechten Wetters

auch ohne Feuer ganz gut feiern.

Dorfkirche, Garagenkomplex, Mescheider Dorfstraße

Drei Bauvorhaben sind in Arbeit

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Innerhalb der jüngsten Stadtratssitzung

gab Bürgermeister Harry

Rußbült (Linke) einen umfassenden

Bericht zum gegenwärtigen

Baustand der Dorfkirche Gremmin.

Nachdem der Rückbau des

restlichen Kirchturms vom Bauordnungsamt

des Landkreises genehmigt

wurde, kam es trotzdem

zu einer Verzögerung. Schuld

waren stürmische Tage Mitte des

Monats. Danach kann der Hausschwamm,

der sich auch in der

Mauerkrone befindet, bekämpft

und beseitigt werden. Generell

ist die Baustelle noch mit einem

„Baustopp“ belegt. Der notwendige

Bauantrag für den neuen

Dachstuhl des Kirchenschiffs nach

historischem Vorbild wurde bei

Redaktionsschluss dieser Ausgabe

beim Landkreis eingereicht. In

der Folge könnte dann die Mauerkrone

saniert und der Ringanker

eingebaut werden. Rußbült wies

allerdings auf die Bearbeitungszeit

eines Bauantrags hin. Diese

solle genutzt werden, „um die für

einen kontinuierlichen Bauablauf

notwendigen Einzelmaßnahmen

freizugeben.“ Im optimalen Falle

hoffe man, dass der neue Dachstuhl

noch im Februar steht.

Der Abriss des Garagenkomplexes

in der Zschornewitzer Straße

des Friedens befindet sich voll

im Zeitplan. Begünstigt durch die

baufreudige Witterung konnte die

Abrissfirma ohne Unterbrechung

durcharbeiten. Ist das erledigt,

muss noch der Boden bearbeitet

und eine Grünfläche angelegt werden.

Als Abschlusstermin nannte

der Bürgermeister Anfang Februar.

Ein drittes Bauvorhaben steht

ebenfalls kurz vor seiner Vollendung.

Es geht um die Sanierung

eines Teils der Dorfstraße in

Mescheide. Die ersten 50 Meter

konnten noch im Jahr 2014 fertiggestellt

werden. Für den Restteil

soll das noch in diesem Monat der

Fall sein.

Karnevalisten beim Endspurt

Für alle Fans der Narretei

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Jetzt wird es nochmal richtig

gruselig. Der Gräfenhainichener

Karnevalclub (GCC) startet in die

zweite Halbzeit. Unter dem Motto

„Hainichen bei Nacht, das Grauen

erwacht“, soll gegen Ende der 41.

Session bei mehreren Veranstaltungen

wieder so richtig die Post

abgehen. Die Seniorengala findet

am Samstag, dem 31. Januar, ab

15.30 Uhr im Sportforum (immer

der Veranstaltungsort), statt.

Allein des Kommens wert dürfte

dabei die Tosca-Combo sein.

Nur einen Tag später steigt der

beliebte Kinderfasching, Beginn

ist 14.30 Uhr. Das Thema „Die

lustige Tierwelt“ lässt reichlich

Gestaltungsmöglichkeiten.

Hänicher Bote

kleine Zeitung,

große Wirkung!

Weniger Hochzeiten

Keine Lust zum

Heiraten?

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Zurückgegangen ist die Zahl der

Eheschließungen in Gräfenhainichen.

Waren es 2012 und 2013

jeweils 45 Paare, die sich trauten,

konstatiert die städtische Fachfrau

für derart lebenseinschneidende

Entscheidungen im Vorjahr lediglich

36 Hochzeiten. Andrea Weise

hofft auf „Besserung“. Für 2015

lägen schon vier Anmeldungen

vor. Fünfmal wurde 2014 übrigens

in Ferropolis geheiratet.

Weniger Arbeit hatten 2014 die

Bestatter. Es gab 85 hier beurkundete

Sterbefälle. 2012 waren

es zwei mehr und 2013 gab es

immerhin 93 dieser traurigen Anlässe.

Anfang Februar gibt es dann die

beiden Galavorstellungen. Auch

jeweils wieder samstags (am 7.

und 14. Februar) ab 19.30 Uhr.

Die Veranstaltungen für Erwachsene

sind nahezu ausverkauft.

Restkarten gibt es im „Fahrradservice

Loos“, Wittenberger Straße

65, Tel.: 034953/23737. Wie

immer krönt der große Rosensonntagsumzug

am 15. Februar

die närrische Zeit. Um 14 Uhr

wird am Bahnhof gestartet und

dann geht es schnurstracks – einige

Gräfenhainichener hätten sich

da noch eine Schleife mehr gewünscht

– zum Sportforum. Dort

kann dann der Flüssigkeitsverlust

anstrengender Stunden ausgeglichen

werden.

FFW Möhlau

Glücksgefühl und

Sorgenfalten

(Möhlau/HäBo/ros). Seit 18 Jahren

führt Steffen Pluhm-Jude die

Möhlauer Feuerwehr. Daran wird

sich in absehbarer Zeit nichts ändern.

Der 44-Jährige konnte sich

bei der Wahl zum Ortswehrleiter

einmal mehr über ein lupenreines

Ergebnis freuen und hat mit dem

35-jährigen Peter von Geyso seinen

langjährigen Stellvertreter an

der Seite.

Die neue Amtszeit dürfte es in sich

haben. Denn der Nachwuchs wird

knapp in der Feuerwehr. Derzeit

sind gerade einmal sieben Jungen

Mitglied in der Jugendwehr. Deren

Durchschnittsalter liegt bei

15 Jahren. Da Feuerwehrleute ab

dem 18. Lebensjahr in den aktiven

Dienst aufrücken, ist ein weiteres

Zusammenschrumpfen der Jugendabteilung

nicht auszuschließen.

Katja Wandiger | Steuerfachwirtin

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Gräfenhainichen!

Verehrte Mandanten & Geschäftspartner, ich wünsche Ihnen viel

Glück, Gesundheit & Erfolg im neuen Jahr! In diesem Rahmen möchte

ich Ihnen für die vielen Aufmerksamkeiten und lieben Grußworte

anlässlich meines Umzuges in ein neues Büro herzlich danken.


Hänicher Bote

22. Januar 2015

AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

3

Tornauer Biathlon im Februar?

Sportler sitzen in den Startlöchern

(Tornau/HäBo/ros). Biathlon

in Tornau ist der Kracher. Alle

bisherigen Auflagen wurden von

mehreren hundert Zuschauern verfolgt.

Zur Jagd auf Skiern gehören

allerdings auch wetterbedingte

Absagen. Erst Anfang des Jahres

mussten die Sportler des VfL angesichts

milder Temperaturen die

Segel streichen. Und jetzt?

„Wir haben zusammengesessen

und über den Zeitplan geredet“, erklärt

Tornaus Bürgermeister Enrico

Schilling. Er ist beim Biathlon

der Mann für die großen Worte,

überzeugt als Stadionsprecher und

weniger auf Skiern. Letzteres sollen

andere machen, meint er.

Die Skijäger sitzen in den Startlöchern

und orakeln. „Wir hoffen

Hänicher Bote

Redaktionsschluss für

die nächste Ausgabe

ist der 16. Februar,

Erscheinung der 19.02.

Prospektverteilungen im

Hänicher Bote

je 1000 Stück

59,- e

Netto

auf einen kalten Februar“, sagt

Schilling. Kommt dann wirklich

Schnee, kann alles ganz schnell

gehen. Die Sportler des VfL sind

bereit für den Spaß in der Loipe.

Auch die Feuerwehr steht parat.

„Wir haben außerdem schon jede

Menge Anfragen von Mannschaften,

die mitmachen wollen

beim Biathlon“, verrät der Bürgermeister.

Diskussion um städtische Probleme

Alles bleibt so?

(Gräfenhainichen/HäBo/wg). Es

kommt einfach keine Diskussion

in die Gänge. Ortsbürgermeisterin

Christel Lück (Linke) ist darüber

enttäuscht. Zwei innerstädtische

Probleme hätte sie gern diskutiert.

Da ist zum einen die häufiger gewordenen

Fahrzeugdurchfahrten

im Boulevardbereich und die Frage,

ob man denn eine sogenannte

Hundewiese für gut und wichtig

halten würde.

§ ?

„FAMILIEN- UND

„FAMILIEN- UND

ERBRECHTPROBLEME“?

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Rechtsanwältin Elisa Rudolph als freie Mitarbeiterin

Lediglich eine Bürgerin kam zur

Januar-Sprechstunde. Anscheinend

gibt es für die Menschen

dieser Stadt ganz andere Probleme

und Sorgen. „Die sind allerdings

nicht in Gräfenhainichen zu lösen“,

hörte der HäBo, als er versuchte,

im Stadtzentrum die erstgenannten

Themen anzusprechen.

Christel Lück will ihr Bemühen

noch nicht als vergebens betrachten.

Sie bittet weiter um Mitarbeit. Die

nächste Ortschaftsratssprechstunde

ist am 10. Februar von 16.30 bis

18 Uhr in der Wittenberger Straße,

über der Bücherei, in den Räumen

des Archivs.

Neujahrsempfang des Hänicher Mittelstandes (MIT)

Wie in alten Zeiten: Böhmer hielt Ansprache

Bürgermeisterwahl

Am 12. April

(Gräfenhainichen/HäBo). Der

Ter min für die Bürgermeisterwahl

2015 steht fest: Am 12. April – und

bei einer möglicherweise nötigen

Stichwahl am 26. April – werden

die Bürger der Stadt an die Wahlurne

gebeten.

Hänicher Bote

viel drin, nah dran

Impressum

Hänicher Bote

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

Inhaber: Alexander Schütz

Redaktion: Wolfgang Grahl (wg)

Ulf Rostalsky (ros)

Alexander Schütz (as)

Layout: Ricarda Bremer

Anja Sambale

Anzeige: Sybille Spielbühler

Druck: aroprint, Bernburg

Erscheinungsweise:

jeden 3. Donnerstag

im Monat

Auflage:

8.100 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und

Redaktion übernimmt der Verlag keine

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes

Material keine Haftung. In Leserbriefen

geäußerte Meinungen müssen nicht mit

jener der Redaktion übereinstimmen.

Am 6. Januar lud die MIT traditionell zum Neujahrsempfang in die Paul-Gerhardt-Kapelle. Neben MIT-Vorsitzenden

Harald Kremer und Bürgermeister Harry Rußbült sprach auch Ministerpräsident a.D. Prof. Dr. Wolfgang Böhmer.

Wie in alten Zeiten gelang es ihm, ohne ein Stück Papier, 20 Minuten lang interessante Themen anzureißen. Die

Zuhörer dankten es ihm mit langem Applaus.

Foto: (HäBo) Schütz


4 GEMISCHTE SEITE 22. Januar 2015 Hänicher Bote

Paul-Gerhardt-Gymnasium Gräfenhainichen

PGG öffnet seine Pforten

(Gräfenhainichen/HäBo). Am

Samstag, den 24. Januar 2015, ist es

wieder soweit: Das Paul-Gerhardt-

Gymnasium Gräfenhainichen lädt

ein zum „Tag der offenen Tür“.

Von 10 bis 13 Uhr erwartet die

Besucher am Standort des Hauses

I (Schulstraße 6) viel Sehens- und

Hörenswertes. Die verschiedenen

Fächer stellen sich in den Unterrichtsräumen

mit Schülerarbeiten,

Knobeleien, Spielen, Experimenten

und Anschauungstafeln vor.

In der Aula zeigen Tanzgruppe,

Schauspieler, Chor und Band Proben

ihres Könnens. Die Besucher

können sich bei Musik und Tanz

unterhalten lassen und dabei auch

die leckeren Speisen probieren,

die unsere fleißigen „Küchenfeen“

vorbereitet haben. Das Mittagessen

zu Hause darf also an diesem Tag

ruhig einmal ausfallen. Dreimal

(10.15 Uhr, 11.15 Uhr, 12.15 Uhr)

wird eine Führung im Haus III

(Hainmühlenweg) angeboten, bei

der Schüler der künftigen 5. Klassen

einen Blick in die Unterrichtsräume

werfen können, in denen sie im

nächsten Schuljahr lernen werden.

Wer an diesem Tag ein Gespräch

mit der Schulleitung wünscht,

meldet sich bitte im Sekretariat.

Schulleitung, Lehrer und Schüler

des Paul-Gerhardt-Gymnasiums

freuen sich auf zahlreiche Gäste.

Routine-Eingriff

Arzt zu Patient: „Warum rennen Sie aus dem OP-Saal hinaus?

Patient: „Die Schwester hat gesagt, regen Sie sich

nicht so auf. Das ist nur eine einfache Blinddarm-Operation.

Sie werden es schon schaffen!“ Arzt: „Und was ist

daran schlimm?“ Patient: Sie hat es nicht zu mir gesagt,

sondern zum Chirurgen.“

Wir drucken Ihre Geschäftsunterlagen!

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Tel.: 034243 / 24 602 • info@heide-druck.com

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schicke sie zum „Hänicher Boten“, G.-Galle-Str. 1, 06773 Gräfenhainichen. Zu

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Stadtkirche Wittenberg) ist Gisela Petschke aus Möhlau. Sie können sich

an einem Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr das Geld in unserer Geschäftsstelle,

G.-Galle-Str. 1, abholen.

Erscheinungstermine des

Hänicher Boten

2015

Februar 19.02. August 20.08.

März 19.03. September 17.09.

April 16.04. Oktober 15.10.

Mai 21.05. November 19.11.

Juni 18.06. Dezember 17.12.

Juli 16.07.

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Hänicher Bote

22. Januar 2015

AUS DER REGION

5

Sporthalle Lindenallee

Eingangsbereich fertiggestellt

(Gräfenhainichen/HäBo). Schöne

Geschenke kann man sich auch

selber machen. Der Eingangsbereich

der Sporthalle Lindenallee

wurde neu gestaltet. Unter Regie

der BSG Aktivist Gräfenhainchen

wurde die ewig abblätternde Farbe

durch Fließen ersetzt, Decke

und Pfeiler neu gestrichen. Nach

der Fertigstellung der Wärmedämmung

und der neuen Anzeigetafel

war die Neugestaltung

des Eingangsbereiches die dritte

größere Investition, die durch die

BSG Aktivist im zu Ende gehenden

Jahr 2014 gestemmt wurde.

Möglich wurde das u.a. durch die

Unterstützung vieler, stellvertretend

seien hier die Familie Riedel

aus Gräfenhainichen und Enrico

Schilling, Stadtratsvorsitzender

und Geschäftsführer der Firma

„Stoneworld“ aus Brehna, genannt.

Kramer

Was geschah an einem 22. Januar...?

...1729: Dichter Gotthold Ephraim Lessing erblickt in Kamenz das Licht

der Welt.

...1963: Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frankreichs Staatspräsident

Charles de Gaulle unterzeichnen im Élysée-Palast in Paris

den Deutsch-Französischen-Freundschaftsvertrag.

...1968: Von Cape Canaveral Air Force Station startet Apollo 5 zu einem

unbemannten Testflug in eine Erdumlaufbahn. Die Mondlandefähre

soll erprobt werden.

Polizeirevier Wittenberg

Hänicher Regionalbereichsbeamten

stellen sich vor

(Gräfenhainichen/HäBo). Die die RBB wahrgenommen:

Regionalbereichsbeamten (RBB)

für den Regionalbereich Gräfenhainichen

sind Kriminalkommissar

• Präsenz im Regionalbereich,

• Polizeiliche Prävention durch

Präventionsveranstaltungen zur

Lutz Spengler und Polizeiober-

Kriminalitätsvorbeugung und

meisterin Janine Schindler.

Spengler ist 56 Jahre alt. Seine polizeiliche

Tätigkeit begann er 1981

als Verkehrspolizist

-bekämpfung sowie Verkehrssicherheitsarbeit,

• Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbe-

im

hörden auf

damaligen

kommunaler

Volkspolizeikreisamt

Ebene und

anderen Be-

(VPKA) in

hörden / Organisationen,

Bitterfeld.

Anschließend

• Kontakt auftete

verrichnahme

und

er seinen Kriminalkommissar Polizeiobermeisterin -pflege zur

Dienst als Lutz Spengler Janine Schindler Kommune,

Verkehrspolizist und später als ziviler

Fahnder im Bereich der Autobahn

A9. Seit 2003 bis zuletzt

war er als Kriminaltechniker in

Gräfenhainichen tätig.

Schindler ist 38 Jahre alt. Ihre

polizeiliche Tätigkeit begann sie

1996 als Schutzpolizistin bei der

Bereitschaftspolizei. In den folgenden

Jahren verrichtete sie ihren

Dienst als Schutzpolizistin in Dessau.

Seit 2012 bis zuletzt war sie

Verkehrsermittlerin.

Folgende Aufgaben werden durch

zu Behörden, Schulen, Unternehmen,

Vereinen, Verbänden,

Trägern der Jugendarbeit u.a.

Institutionen,

• anlassbezogene Einsätze z.B.

bei Volksfesten, Umzügen u.a.

Veranstaltungen,

• Anzeigen- und Verkehrsunfallaufnahme,

• Ermittlungstätigkeit,

• Durchführung von gefahrenabwehrenden

Maßnahmen,

• Durchführung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen

E-Mail: rbb-graefenhainichen@polizei.sachsen-anhalt.de

MARMOR HUNKE GMBH

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Geschäftsführer Gerhard Schmitt

Rosa-Luxemburg-Str. 65 • 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 12 62 • Fax: 3 35 05

57

Jahre

Städtebund der Dübener Heide

Staffelstab geht nach Prettin

Bei der letzten Beratung des Städtebundes Dübener Heide im vergangenen

Jahr, welche im Prettiner Rathaus stattfand, wurde der Staffelstab von

Bürgermeister Torsten Seelig (Kemberg) an Ortsbürgermeisterin Helga

Welz (Prettin) übergeben. Welz übernimmt somit für 2015 den Vorsitz des

Städtebundes. Die erste Beratung im neuen Jahr wird Anfang Februar in

Bad Schmiedeberg stattfinden. Annaburgs Bürgermeister Klaus-Rüdiger

Neubauer (rechts) „überwachte“ das Szenario. Foto: R. Hiersemann

Bauvorhaben in Sachen erneuerbare Energien

Solarpark in alter Russenkaserne

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Der klima- und energiepolitischen

Zielstellung der Bundesregierung,

also dem weiteren Ausbau erneuerbarer

Energien, wird in Gräfenhainichen

Rechnung getragen.

Einstimmig beschloss der Stadtrat,

einen Bebauungsplan für den „Solarpark

Möhlau – Raguhner Straße“

aufzustellen. Dabei handelt es

sich um das insgesamt 17,8 Hektar

umfassende ehemalige Kasernen-

• Sohl- und Fensterbänke

• Mauer- und Pfeilerabdeckungen

• Tritt- und Setzstufen

• Küchenarbeitsplatten

• Steinpflegemittel

Wir führen für Sie folgende Arbeiten aus:

• Maler- und Tapezierarbeiten

• Fassadenvollwärmeschutz

• Fußbodenverlegearbeiten

Rosa-Luxemburg-Straße 31 • 06773 Gräfenhainichen

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www.maler-einheit-gmbh.de

gelände der russischen Streitkräfte.

Hier soll eine Freiflächen-Photovoltaikanlage

hin. Die straßenseitige

Erschließung des Solarparks

erfolgt über die Raguhner Straße.

Das von den Fachleuten „vorhabenbezogener

Bebauungsplan“

genannte Schriftstück ist die

Grundlage von dann folgenden

Vermessungen, Beräumungen, Erschließung

und schließlich Bebauung

des Gebietes.


6 WAS – WANN – WO 22. Januar 2015 Hänicher Bote

Telefonnummern & Sprechzeiten

der Ortsbürgermeister

Ortsteil Gräfenhainichen

OBM Christel Lück

Tel.: 034953 / 22477

SZ: www.ghc-ortschaftsrat.de

Ortsteil Schköna

OBM Dieter Plahl

Tel.: 034953 / 35731

SZ: Do., 15.30 bis 17.30 Uhr

Ortsteil Jüdenberg

OBM Wolfgang Zemelka

Tel.: 034953 / 21034

SZ: Do., 14 bis 18 Uhr

Ortsteil Tornau

OBM Enrico Schilling

Tel.: 034243 / 24762

SZ: Do., 17 bis 18 Uhr

Beratungsangebote

Kirchplatz 1

06773 Gräfenhainichen

Sozialberatung für Schuldner:

Telefon 034953 / 3 90 87

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung:

Telefon 03491 / 40 60 24

Erziehungs- und

Familienberatung:

Telefon 03491 / 40 94 64

und die Fahrschule

Warschun bilden aus!

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Beginn: 9. Februar 2015

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Berufskraftfahrer Modulschulung

Beginn: nach Bedarf

nach Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

Gabelstapler-Ausbildung

Beginn: nach Bedarf

HäBo verlost

Freikarten

Mireille Mathieu

05.03.2015, 20 Uhr

Georg-Friedrich-Händel-Halle, Halle/S.

Infos beim Hänicher Boten

Tel.: 034953 / 814800

Hänicher Bote

Heimat zum Blättern.

Ortsteil Möhlau

OBM Günter Lönnig

Tel.: 034953 / 89135

SZ: Do., 16 bis 18 Uhr

Volkssolidarität lädt ein

Einiges los in der Begegnungsstätte

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Jetzt liegt das Programmangebot

der Volkssolidarität-Begegnungsstätte

für Februar vor. Veränderungen

oder Zusätze sind im Aushang

des Clubs in der Gartenstraße

1 ersichtlich. Immer montags ab

10 Uhr wird zur Chorprobe eingeladen.

Am gleichen Wochentag,

jeweils um 13 Uhr, wird etwas

für die Beweglichkeit getan.

Da steht „Gymnastik rund um

den Stuhl“ auf dem Programm.

Und zwar am 02.02., 09.02., und

16.02. Außerdem noch am 03.02.,

10.02., 17.02. und 24.02., dann

gegen 14 Uhr. Und am Montag,

dem 23.02., startet die Sportrunde

um 13.30 Uhr. „Senioren kochen

für Senioren“ heißt es am 04.02.,

11.02. und am 25.02., immer ab 12

Uhr. Bridge und/oder Handarbeit

und Basteln sind für den 04.02.,

Möhlau

Jüdenberg

Zschornewitz

Gräfenhainichen

Strohwalde

Gröbern

Ortsteil Zschornewitz

OBM Martina Schön

Tel.: 034953 / 88318

SZ: Do., 16 bis 18 Uhr

11.02. und 25.02. angesagt (immer

um 13 Uhr). Am 18. Februar

steigt ab 12.30 Uhr das traditionelle

Schlachtefest, eine gemeinsame

Veranstaltung des Seniorenclubs

und der Volkssolidarität.

Wöchentlich bemüht sich eine so

genannte Interessengruppe unter

dem Motto „Runter mit den Pfunden“.

Und zwar, jeweils mittwochs

ab 16.30 Uhr. Der Fotozirkel lädt

am 13. Februar ab 19 Uhr zum

monatlichen Treff ein. Besonderer

Beliebtheit erfreut sich das „Plauderstündchen“

immer donnerstags

ab 13.30 Uhr.

Zum „Treffen der Behinderten“

wird am 02.02. und am 16.02. jeweils

um 13.30 Uhr eingeladen.

Abweichend dann noch am 03.02.,

09.02., 10.02., 17.02., 23.02. und

24.02. Dann allerdings erst um

14.30 Uhr.

Verteilungsgebiet

Radis

Mescheide

Buchholz

Hohenlubast

Frau Corina Göhring freut sich

auf Ihren Anruf!

Tel.: 034243 / 7 14 88

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in Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 81 48 00

Tel.: 034243 / 2 46 02

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Donnerstag, 22.01., 18 – 8 Uhr

Turm-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 90 48

Freitag, 23.01., 18 – 8 Uhr

Turm-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 50 42 30

Sa., 24.01. / So., 25.01., 18 – 8 Uhr

AVIE Apotheke Muldestausee

Gossa, Tel. 034955 / 41 64 95

Montag, 26.01., 18 – 8 Uhr

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel. 0800 / 8 80 95 00

Dienstag, 27.01., 18 – 8 Uhr

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 26 26

Mittwoch, 28.01., 18 – 8 Uhr

Apotheke am Kornhausplatz,

Bitterfeld, Tel. 03493 / 3 76 60

Donnerstag, 29.01., 18 – 8 Uhr

Marien-Apotheke Sandersdorf

Tel. 03493 / 8 82 20

Freitag, 30.01., 18 – 8 Uhr

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 28

Sa., 31.01. / So., 01.02., 18 – 8 Uhr

Paracelsus-Apotheke Raguhn

Tel. 034906 / 2 02 84

Montag, 02.02., 18 – 8 Uhr

City-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 2 11 96

Dienstag, 03.02., 18 – 8 Uhr

Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel. 034953 / 8 83 21

Mittwoch, 04.02., 18 – 8 Uhr

Paracelsus-Apotheke Raguhn

Tel. 034906 / 2 02 84

Notdienste der Apotheken

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Hänicher Bote – Heimat zum Blättern

Donnerstag, 05.02., 18 – 8 Uhr

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 21 04

Freitag, 06.02., 18 – 8 Uhr

Adler-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 20 31

Sa., 07.02. / So., 08.02., 18 – 8 Uhr

Sittig-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 68

Montag, 09.02., 18 – 8 Uhr

Apotheke im Real Bitterfeld

Tel. 03493 / 92 24 77

Dienstag, 10.02., 18 – 8 Uhr

AVIE Apotheke Muldestausee

Gossa, Tel. 034955 / 41 64 95

Mittwoch, 11.02., 18 – 8 Uhr

Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 23 68

Donnerstag, 12.02., 18 – 8 Uhr

Sittig-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 68

Freitag, 13.02., 18 – 8 Uhr

Adler-Apotheke Jeßnitz

Tel. 03494 / 7 28 10

Sa., 14.02./ So., 15.02., 18 – 8 Uhr

Adler-Apotheke Jeßnitz

Tel. 03494 / 7 28 10

Montag, 16.02., 18 – 8 Uhr

Nord-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 2 10 45

Dienstag, 17.02., 18 – 8 Uhr

Löwen-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 31 08

Mittwoch, 18.02., 18 – 8 Uhr

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8 ZSCHORNEWITZER SEITE 22. Januar 2015 Hänicher Bote

Zschornewitzer Forellenteiche

Fisch auf den Tisch

(Zschornewitz/HäBo/ros). Der

Zschornewitzer Christian Lisewski

hat sich einen Traum erfüllt. Der

junge Mann ist Chef seiner eigenen

Forellenteiche. Die Anlage am Ortsrand

hat er gerade erst in Betrieb

genommen.

In seinen Teichen schwimmen

Lachs- und Regenbogenforellen,

Karpfen und Hechte. „Hier kann

jeder angeln, der einen Fischereischein

hat“, betont der Hausherr

Rechtzeitig vor dem Fest konnte

Christian Lisewski die erste Ernte

in seinen eigenen Fischteichen einfahren.

Karpfen und Forellen haben

eine stattliche Größe erreicht.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Leerstehende Garagen in Zschornewitz

und macht auf Ausnahmen von der

Norm aufmerksam. Schnupperstunden

am Wasser sind nicht unmöglich.

Sie müssen allerdings in Begleitung

von fachkundigen Anglern

geschehen.

Ordnung muss sein. Lisewski will

nicht anecken mit seinen Forellenteichen,

für die er im Nebenerwerb

zum Fischer geworden ist und viel

Kraft investiert hat. Fünf Jahre hat

es gebraucht von der Idee bis zur

Eröffnung der Anlage. Christian Lisewski

verhandelte mit der Gemeinde

über einen Pachtvertrag. Dann

kamen die Behörden ins Spiel. Die

verlassenen Teiche waren mit Schilf

zugewachsen und boten zahlreichen

Tieren Unterschlupf. Problemfrei

bauen konnte auch niemand. Die

Teiche befinden sich im Außenbereich,

einen gültigen Bebauungsplan

gab es nicht.

Heute kann Lisewski ein Mekka

für Frischfischfreunde präsentieren.

Wer selbst nicht angeln kann, muss

nicht darben. Fisch geht fangfrisch

und als selbstgemachte Räucherware

über die Ladentheke. Die Teiche

haben Donnerstag bis Sonntag zwischen

8 und 17 Uhr geöffnet.

Ein Schandfleck verschwindet

(Zschornewitz/HäBo/ros). Die seit

Jahren leerstehenden Garagen in

Zschornewitz werden abgerissen.

Bis Ende Februar soll die Fläche

neben dem Platanenhof besenrein

sein. Das bestätigt Gräfenhainichens

Bauamtsleiter Thomas Ludwig.

Gut 80.000 Euro gibt die Stadt

für den Abriss aus. Der Großteil des

Geldes wird vom Landesamt für

Altfreistellung (LAF) zur Verfügung

gestellt.

Das hatte immer wieder Probleme

mit dem Ausschreibungsprozedere

in Gräfenhainichen. Es monierte,

dass die Arbeiten zunächst nur

pauschal mit Abriss betitelt worden

waren und forderte eine klare Bezeichnung

aller anstehenden Arbeiten

und der zur fachgerechten Entsorgung

anstehenden Abfallarten.

Damit nicht genug. Weil bei der

Ausschreibung der Arbeiten die

Lücke des Angebots zwischen erstund

zweitplatziertem Bieter größer

als zehn Prozent war, musste laut

Ludwig die sogenannte Auskömmlichkeitsprüfung

durchgeführt werden.

In deren Ergebnis strich der

eigentliche Sieger die Segel. Die

Arbeiten wurden neu vergeben und

starteten später als geplant.

Wegen der Förderung des Rückbaus

geht die Stadt die Verpflichtung ein,

das freiwerdende Areal wenigstens

zehn Jahre keiner anderen Nutzung

zuzuführen. Der ursprünglich für

die Fläche vorgesehene Bau eines

Supermarktes dürfte damit endgültig

vom Tisch sein.

Zschornewitz – wie weiter?

Feierlichkeiten zum 100-Jährigen

(Zschornewitz/HäBo/wg). In diesem

Jahr begehen die Einwohner

von Zschornewitz und Technikinteressenten

aus allen Himmelsrichtungen

ein Jubiläum der besonderen

Art. Am 24. Dezember 1915 lieferte

das Kraftwerk zum ersten Mal

Strom. Beachtlich: Das geschah

nur zehn Monate nach Vertragsabschluss

zur Errichtung dieses Betriebes

und nur ein dreiviertel Jahr

nach dem ersten Spatenstich.

Kurz vor dem Ende des vergangenen

Jahres gab es eine gelungene

Auftaktveranstaltung mit Blick auf

die Feierlichkeiten 2015. Noch einmal

wird das ehemals weltgrößte

Braunkohlekraftwerk in der Erinnerung

aufleben. Viel ist ja bekanntlich

nicht davon übriggeblieben.

Erinnerung allemal. So war

es gut zu sehen, dass bei der Festveranstaltung

Frauen und Männer

in bergwerkstypischen Uniformen,

Landtagsabgeordnete und Lokalpolitiker

wie Menschen aus dem

gesellschaftlichen Leben kamen.

Denn Zschornewitz war immer

mehr als „nur“ das Kraftwerk. Die

Werkssiedlung, Schule, Kirche,

Geschäfte – alles hautnah.

Natürlich sind den Menschen hier

auch die negativen Begleiterscheinungen

noch in guter Erinnerung.

Das sei „manchmal schon sehr problematisch“

gewesen, meinte Bürgermeister

Harry Rußbült, übrigens

selbst ein Zschornewitzer. Da konnte

Sachsen-Anhalts Wissenschaftsund

Wirtschaftsminister Hartmut

Möllring (CDU) durchaus mitreden.

Er ist der Schirmherr über die

Serie der Feierlichkeiten zum 100.

Jubiläum. Der Mann kommt zwar

aus der Juristerei, war Richter und

Staatsanwalt, dann allerdings von

2003 bis 2013 niedersächsischer

Finanzminister, hat auch Tagebaue

und Kraftwerke in seiner Heimatregion

(Hildesheim und Peine) hautnah

miterlebt. In seinem Grußwort

sprach er in Bezug auf Zschornewitz

von einem „lebendigen Gut

der Energiegeschichte“. Hier sei

der Strukturwandel erlebbar. Ein

„touristisch hochinteressantes Erholungsgebiet“

wäre möglich.

„Viel Erfolg“ wünschend, brach er

danach wortlos auf, „zum nächsten

Termin“, wusste Thies Schröder.

Der ist Geschäftsführer der Ferropolis

GmbH und ein anerkannter

Fachmann dazu. Floskeln sind

nicht sein Ding. Schröder redet

Klartext. Seine Botschaft aus der

musealen alten Schaltwarte: „Wir

stehen wahrscheinlich vor einer

entscheidenden Weichenstellung.“

Klar, Vattenfall wird sich zurückziehen.

Wie geht es weiter mit den Kraftwerksresten?

„Was weiß man noch

in 50 Jahren davon, wie will man

die Zukunft gestalten, um die Vergangenheit

zu verstehen?“ Ist der

zweifellos marode Kühlturm dann

weg? „Als Symbol sollte man ihn

unbedingt erhalten“, wünscht sich

Schröder. „Ist hier alles weg, verschwindet

Zschornewitz praktisch

von der Landkarte.“ Es gelte, die

touristische Aufmerksamkeit zu erhöhen

und außerdem die Möglichkeiten

im Zuge der Energiewende

zu nutzen.

Prof. Dr. Holger Schmidt, der momentan

hauptsächlich an der TU

Kaiserslautern sein Wissen in Sachen

Stadtumbau und -erneuerung

weitergibt, war zu EXPO-Zeiten in

Ferropolis und Zschornewitz aktiv.

So sah er in den Rückspiegel

und vergaß die Perspektive nicht.

Sören Marotz, Technikhistoriker

und Sammlungsleiter am DDR-

Museum in Berlin referierte zum

Thema „Vom Kohlestrom zum

Besucherstrom“. Provokativ sagte

er: „Hier stehen Fluch und Segen

dicht beeinander“. Probleme und

Möglichkeiten also. Perspektivisch

möchte er „kein Messias“ sein. Ein

mit viel Beifall bedachter Mann

hörte sich das alles aufmerksam an.

Der jetzt 75-jährige Manfred Rabe

war der letzte Kraftwerksdirektor.

„Wir Ehemalige werden alles dafür

tun“, versprach er, „dass die Erinnerung

an dieses Werk weitergegeben

wird.“ Ortsbürgermeisterin

Martina Schön (SPD) weiß da auf

jeden Fall die Gruppe der aktiven

„Kraftwerkssenioren“ hinter sich.

Die Schulband der Ganztagsschule

„Ferropolis“, Kristin Groß, Olaf

Költzsch und vor allem die Kinder

der Grundschule Zschornewitz

sorgten in der Schaltwarte mit einem

musikalischen Programm für

einen stimmigen Rahmen.

Uns finden Sie auch bei:

Jahrelang standen die Garagen neben dem Platanenhof leer. Jetzt werden

sie abgerissen. Die Fläche in der Zschornewitzer Ortsmitte soll bis Ende Februar

beräumt sein.

Foto: (HäBo) Rostalsky

www.facebook.com/HaenicherBote


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 1/2015

22. Januar 2015

Informationen aus der Stadtverwaltung

Allgemeine Verwaltung

ÖFFENTLICHE STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der Stadt Gräfenhainichen ist die Stelle der / des

ab 12. Juli 2015 neu zu besetzen.

hauptamtlichen

Bürgermeisterin / Bürgermeisters

Die Stadt Gräfenhainichen hat ca. 12.500 Einwohner und eine Fläche von

insgesamt 158,9 km². Sie ist eine Einheitsgemeinde mit den Ortsteilen

Gräfenhainichen, Jüdenberg, Möhlau, Schköna, Tornau und Zschornewitz.

Kreisstadt ist die Lutherstadt Wittenberg.

Der Bürgermeister ist Beamter auf Zeit und Leiter der Verwaltung.

Er muss die Gewähr dafür bieten, dass er jederzeit für die freiheitlich

demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der

Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt eintritt.

Die Amtszeit beträgt sieben Jahre. Die Besoldung richtet sich nach der

Kommunalbesoldungsverordnung für das Land Sachsen-Anhalt. Danach

ist das Amt in die Besoldungsgruppe A 16 eingestuft. Neben der Besoldung

wird eine Dienstaufwandsentschädigung gezahlt.

Die Wahl des Bürgermeisters findet am 12. April 2015, eine eventuelle

Stichwahl am 26. April 2015 jeweils in der Zeit von 8.00 Uhr bis 18.00

Uhr statt.

Die Wahl erfolgt unmittelbar durch die Bürgerinnen und Bürger der

Stadt Gräfenhainichen einschließlich ihrer Ortsteile.

Wählbar zum Bürgermeister sind Deutsche im Sinne von Artikel 116

des Grundgesetzes und Staatsangehörige anderer Mitgliedsstaaten der

Europäischen Union. Die Bewerber dürfen nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen

sein oder infolge Richterspruchs die Wählbarkeit oder die

Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verloren haben.

Der Bürgermeister muss am Wahltag das 21. Lebensjahr vollendet, aber

noch nicht das 65. Lebensjahr vollendet haben.

Staatsangehörige aus anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union,

die sich zum Bürgermeister bewerben, müssen mit der Bewerbung

eine Versicherung abgeben, dass sie nach den Rechtsvorschriften des

Staates, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, nicht vom Wahlrecht

ausgeschlossen sind oder infolge Richterspruchs die Wählbarkeit oder

die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verloren haben.

Die Bewerbung für die Wahl zum Bürgermeister muss von mindestens

100 Wahlberechtigten des Wahlgebietes auf amtlichen Formblättern

persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein.

Impressum

Informationen der Stadt Gräfenhainichen

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.

Bewirbt sich der Amtsinhaber erneut, so ist er von der Beibringung

von Unterstützungsunterschriften befreit. Für Bewerber, die durch eine

Partei oder Wählergruppe unterstützt werden, gilt § 21 Absatz 10 Satz

1 Kommunalwahlgesetz entsprechend, wenn für den Bewerber eine Unterstützungserklärung

in einem Verfahren nach § 24 abgegeben wurde.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden erbeten,

bis zum 16. März 2015, 18.00 Uhr an die

Stadt Gräfenhainichen

Wahlamt

Markt 1

06773 Gräfenhainichen

Die Bewerbungen sind auf dem Briefumschlag als solche zu kennzeichnen

und mit dem Vermerk „Kennwort: Wahlbewerbung Bürgermeister“

zu versehen.

H. Rußbült

Wahlleiter

Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an

jedem 2. Donnerstag im Monat von 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Rathaus

in Gräfenhainichen, Markt 1, im 1. OG, Zimmer 7, statt.

Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch unter

034953 / 35721 für Sie erreichbar.

Die Termine für das Jahr 2015 ergeben sich damit wie folgt:

Donnerstag, 8. Januar 2015

Donnerstag, 12. Februar 2015

Donnerstag, 12. März 2015

Donnerstag, 9. April 2015

Donnerstag, 7. Mai 2015 (verschoben wegen Feiertag!)

Donnerstag, 11. Juni 2015

Donnerstag, 9. Juli 2015

Donnerstag, 13. August 2015

Donnerstag, 10. September 2015

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Donnerstag, 12. November 2015

Donnerstag, 10. Dezember 2015

D. Hellmann

Vorsitzende der Schiedsstelle

Gewerbeamt

(mit Kultur, Soziales, Sport, Tourist-Information)

Verpachtung einer Gaststätte in Gräfenhainichen,

OT Möhlau

Die Stadt Gräfenhainichen beabsichtigt die Verpachtung der Gaststätte

„Freibad Möhlau“, Brotweg 1, 06772 Gräfenhainichen.


Seite 10 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 22. Januar 2015

Gaststätte mit NG: 214 m 2

Freifläche: 405 m 2

Zum Nachweis der persönlichen Eignung sind neben Ihrer Bewerbung

folgende Unterlagen einzureichen:

• Betreiberkonzept

• Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)

• Steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des für Sie zuständigen

Finanzamtes

• Referenzen

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Stadt Gräfenhainichen

Markt 1

06773 Gräfenhainichen

Kennwort: Verpachtung Freibad Möhlau

Auskünfte erteilt: Frau Häntzsch (Tel.: 034953 / 35726)

Bereich Kultur

Veranstaltungskalender

der Stadt Gräfenhainichen mit den

OT Jüdenberg, Möhlau, Schköna, Tornau,

Zschornewitz

Januar 2015

31.01. 15.30 Uhr II. Rentnergala des GCC / Gräfenhainichen,

Sportforum

Februar 2015

01.02. 14.30 Uhr Kinderfasching des GCC / Gräfenhainichen,

Sportforum

06.02. 14.00 Uhr Seniorenfasching des Möhlauer Faschingsclub /

OT Möhlau, Sportforum

07.02. 19.30 Uhr I. Galaveranstaltung des GCC / Gräfenhainichen,

Sportforum

19.00 Uhr 1. Veranstaltung des Möhlauer Faschingsclub / OT

Möhlau, Sportforum

14.02. 19.30 Uhr II. Galaveranstaltung des GCC / Gräfenhainichen,

Sportforum

19.00 Uhr 2. Veranstaltung des Möhlauer Faschingsclub /

OT Möhlau, Sportforum

15.02. 14.00 Uhr Rosensonntagsumzug / Gräfenhainichen

21.02. 19.00 Uhr 3. Veranstaltung des Möhlauer Faschingsclub / OT

Möhlau, Sportforum

22.02. 15 – 17 Uhr Kinderfasching des Möhlauer Faschingsclub / OT

Möhlau, Sportforum

März 2015

07.03. 9 – 12 Uhr 14. Kinderkleiderbörse / OT Zschornewitz,

Saal der Imerys Fused Minerals Zschornewitz

GmbH

09.03. 18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung der Ferropolis-

Schule / Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle

Ausstellung bis 19.04.2015

14.03. 11. Kultur- und Erlebnisnacht anlässlich des

Geburtstages Paul Gerhardts am 12.03. / Gräfenhainichen,

Innenstadt

28.03. Filmvorführungen zum 100. Jubiläum des ersten

Spatenstichs zum Bau des Kraftwerkes Zschornewitz

am 24.03.1915 / OT Zschornewitz, Industriedenkmal

Kraftwerk Zschornewitz

Änderungen vorbehalten! Stand: 12.01.2015

Dankeschön

Die Stadtverwaltung Gräfenhainichen möchte sich auf diesem Wege

ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern, Mitwirkenden und Marktteilnehmern

für die Vorbereitung und Durchführung sowie bei den

kleinen und großen Besuchern bedanken, die im besonderen Maße

zum Gelingen der diesjährigen „Kinderweihnachten“ in Gräfenhainichen

beigetragen haben.

Ein besonderes Dankeschön gilt allen Sponsoren für die zahlreichen

Geld- und Sachspenden, womit das vorweihnachtliche Fest erst

ermöglicht wurde.

Harry Rußbült

Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Die Mitglieder des FotoClubs Gräfenhainichen haben das „Kinderweihnachten

2014“ mit ihrer Kamera begleitet.

Bei Interesse können die Fotos kostenlos in der Tourist-Information

abgeholt werden.

Der Faschingsclub Möhlau möchte sich bei seinem Publikum für die

Unterstützung und den Besuch seiner Veranstaltungen bedanken und

allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015 wünschen.

Wir haben am 15. November 2014 die 24. Session an der Waldbühne

eröffnet und die Novemberveranstaltungen mit sehr viel Zuspruch an

das närrische Volk gebracht. Diese standen unter dem Motto „Ab in

den Urlaub“ – es wurden Tänze und Sketche zu mehreren Reisezielen

dargeboten.

Im Endeffekt haben wir uns für Glitzer und Glamour entschieden und

holen im Februar „Las Vegas“ nach Möhlau in das Sportforum.

Der Kartenverkauf für die Veranstaltungen am 7., 15. und 21. Februar

findet am 3. Februar 2015 in der Zeit von 19 bis 20 Uhr im Sportforum

Möhlau statt.

Unseren Kinderfasching richten wir am 22.Februar ab 15 Uhr aus.

Also bis dann … !!! Euer Möhlauer Faschingsclub

Förderschwerpunkte

Dübener Heide 2014 – 2020

Einladung der Bürgerschaft

zu Gesprächsrunden

Der Startschuss für die neue LEADER-Förderperiode ist gefallen. Das Land

Sachsen-Anhalt hat zu den Dorferneuerungsmitteln zusätzliche Innovations-,

Bildungs- und gewerbliche Fördermittel für die Regionen in Aussicht

gestellt. Bevor diese Mittel tatsächlich fließen, muss in den Regionen wieder

eine Strategie mit den Förderschwerpunkten erarbeitet werden.


22. Januar 2015 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 11

Von Januar bis März 2015 finden dazu Veranstaltungen statt. Zur Teilnahme

sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die

in ihrem Ort etwas bewegen möchten: Vertreterinnen und Vertreter aus

Vereinen und Verbänden, Wirtschaft und Landwirtschaft, Bildung, sozialen

und kulturellen Initiativen, Kommunen und natürlich private Projektinitiatorinnen

und -initiatoren.

20.01.2015, 18.00 – 20.00 Uhr, Waldhaus Bergwitz

Werkstattgespräch für interessierte Projektträger 2014 – 2020

29.01.2015, 13.30 – 15.30 Uhr,

Hotel Lubast, An der Bundesstraße 1, Kemberg

Workshop Naturschutz, Landnutzung, Land- und Forstwirtschaft

29.01.2015, 17.00 – 19.00 Uhr,

Hotel Lubast, An der Bundesstraße 1, Kemberg

Workshop Soziales und Kultur

30.01.2015, 10.00 – 12.00 Uhr,

LEB, Gutenbergplatz 1, Gräfenhainichen

Workshop Wirtschaft und Bildung

11.02.2015, 14.00 – 16.00 Uhr, Rathaussaal, Bad Schmiedeberg

Öffentliche Sitzung der LAG Dübener Heide (Sachsen-Anhalt)

Mitte März

Regionalforum Dübener Heide

Das LEADER-Gebiet Dübener Heide umfasst die Gemeinden Bad Schmiedeberg,

Bitterfeld-Wolfen, Gräfenhainichen (Gräfenhainichen, Tornau,

Schköna), Kemberg (Ateritz, Bergwitz, Klitzschena, Dorna, Gaditz,

Gniest, Gommlo, Kemberg, Lubast, Radis, Reuden, Rotta, Uthausen),

Muldestausee und Raguhn-Jeßnitz (Altjeßnitz und Jeßnitz)

Mit der Erarbeitung dieser „Lokalen-Entwicklungsstrategie“, kurz LES,

wurde das Fachbüro neulandplus (www.neulandplus.de), Bad Düben/

Aulendorf, vom Landkreis Wittenberg beauftragt.

Interessierte können sich unter der Mailverbindung leader@naturparkduebener-heide.com

oder unter der Telefonnr. des Regionalmanagements

(Tel.: 0175/ 5803150) anmelden.

Bereich Soziales

Information an die Personensorgeberechtigten der

Schulanfänger 2016

Die Stadt Gräfenhainichen gibt bekannt, dass alle Personensorgeberechtigten,

deren Kinder schulpflichtig werden,

aufgefordert sind, ihrer Anmelde pflicht nachzukommen.

Kinder, die bis zum 30.06.2016 das sechste Lebensjahr

vollendet haben, werden mit Beginn des Schuljahres

2016/2017 schulpflichtig und sind zum Schulbesuch anzumelden.

Kinder, die bis zum 30.06.2016 das fünfte Lebensjahr vollendet haben,

können vorzeitig zum Schulbesuch angemeldet werden. Sie werden mit

der Aufnahme schulpflichtig.

Die Anmeldung der schulpflichtig werdenden Kinder der Stadt Gräfenhainichen

findet für die einzelnen Grundschulen folgendermaßen statt.

Johannes-Gutenberg-Grundschule Gräfenhainichen:

16.02.2015 in der Zeit von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr

17.02.2015 in der Zeit von 12.30 Uhr bis 17.30 Uhr

Schulleiterzimmer in der Grundschule, Lindenallee 5,

06773 Gräfenhainichen, Tel.: 034953 / 2 11 19

Grundschule „J. H. Pestalozzi“ Zschornewitz:

02.02.2015 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr

03.02.2015 in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Schulleiterzimmer der Grundschule, OT Zschornewitz,

Golpaer Straße 1, 06772 Gräfenhainichen, Tel.: 034953 / 8 96 98

Sollten Sie die Termine nicht wahrnehmen können, bitten wir um telefonische

Rücksprache mit der entsprechenden Grundschule. Zur Anmeldung

ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch mitzubringen.

Die Personensorgeberechtigten haben das anzumeldende Kind persönlich

vorzustellen.

Gräfenhainichen, den 02.12.2014

Bereich Tourist-Information

Tourist-Information Gräfenhainichen

August-Bebel-Str. 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 257620

Fax: 034953 / 257619

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

H. Rußbült

Bürgermeister

Die Tourist-Information hält folgende neue Publikationen kostenlos

für Sie bereit:

• Broschüre „Kreisvolkshochschule Wittenberg – Frühjahrssemester

2015

• Broschüre „Gräfenhainichen – Buchdruckmuseum mit Tradition, Gedenken

& Jubiläen“ – mehrsprachige Erstauflage (deutsch-französischenglisch)

• Fahrplan 2015 – für das Landesnetz Sachsen-Anhalt

Alle Bahn- und ausgewählte Buslinien – gültig ab 14.12.2014

Verkauf:

• „Jahrbuch Dübener Heide 2015“ 5,20 €

Band 22 mit Kalendarium und vielen Geschichten und Erzählungen

aus der Dübener Heide

Für folgende Veranstaltungen können Sie in unserer Tourist-Information

Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben:

• Jahreskarten für den Besuch der Baggerstadt Ferropolis

Kartenpreis: 10,00 €

• 11. Kultur- und Erlebnisnacht am 14.03.2015 in Gräfenhainichen

Kartenpreis: 10,00 €

• Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen, z. B. Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen

• bundesweiter Ticketvorverkauf

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information!


Seite 12

Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

22. Januar 2015

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr

9 – 12 Uhr

Di 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Mi 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Do 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr

Fr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wichtige Rufnummern, Bereitschaftsdienste

Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 356

Fax: 034953 / 35729,

außerhalb der Dienstzeit: Tel.: 03491 / 19222

Ordnungsamt

Die Sprechzeiten der Regionalbereichsbeamten für den Bereich

Gräfenhainichen finden ab dem 27.01.2015 immer dienstags von

9.00 – 11.00 und 14.00 – 16.00 Uhr im Gräfenhainicher Rathaus

statt.

Januar

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

(Ortsteile sind in Klammern aufgeführt)

Die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche allen Jubilaren,

die im Erscheinungszeitraum dieser Ausgabe des

Hänicher Boten“ ihren Geburtstag begehen.

70. Geburtstag

Frau Rosemarie Becker, Frau Marianne Büttner (OT Zschornewitz), Frau

Gerda Endisch (OT Schköna), Frau Helga Plötner, Frau Wilma Deißner,

Herrn Bernd Sander (OT Zschornewitz)

75. Geburtstag

Frau Ingeburg Montonx (OT Möhlau), Frau Margrit Rolle, Frau Renate

Kasper, Herrn Wolfgang Frömmichen (OT Tornau), Herrn Karl-Uwe

Schapitz (OT Jüdenberg), Herrn Klaus Bier, Frau Renate Stieler (OT

Zschornewitz), Frau Ingeborg Mann (OT Möhlau)

80. Geburtstag

Herrn Kurt Keßler (OT Zschornewitz), Frau Ilse Maahs (OT Schköna),

Frau Inge Schulze, Herrn Artur Rühlicke (OT Zschornewitz)

85. Geburtstag

Frau Lisbeth Schwarzkopf (OT Schköna), Frau Annemarie Nowak (OT

Möhlau)

95. Geburtstag

Frau Agnes Schochert

Februar

70. Geburtstag

Herrn Reinhard Krüger, Frau Marion Hennig, Frau Edelgard Preller

(OT Möhlau), Herrn Ulrich Schäfer (OT Zschornewitz), Herrn Hans

Walpurgis, Frau Karin Diedering (OT Möhlau), Frau Waltraud Konzack,

Frau Roswitha Sporleder, Herrn Horst Weber (OT Jüdenberg)

75. Geburtstag

Frau Brigitte Horn (OT Jüdenberg), Frau Gertraud Krätzschmar (OT

Jüdenberg), Herrn Adolf Kaufhold, Herrn Rudolf Knecht (OT Zschornewitz),

Frau Hannelore Grünewald, Frau Lotte Schöbe, Frau Brigitte

Reinhardt (OT Möhlau), Herrn Werner Seifert

80. Geburtstag

Herrn Robert Pohl (OT Zschornewitz), Frau Christa Schmeer (OT

Zschornewitz), Herrn Harald Schroller (OT Zschornewitz), Frau Inge

Weißwange (OT Schköna), Frau Renate Lorenz (OT Zschornewitz)

85. Geburtstag

Herrn Werner Lehmann

90. Geburtstag

Frau Marie Hedderich (OT Zschornewitz), Frau Ingeburg Engelhardt

(OT Zschornewitz)

95. Geburtstag

Frau Johanna Haufe, Frau Marianne Stieler (OT Zschornewitz)

100. Geburtstag

Frau Elfriede Gammert (OT Zschornewitz)

Nachruf

Die Stadt Gräfenhainichen trauert um

Stadträtin

Frau Gudrun Brämer

Ihr plötzlicher Tod nach kurzer, schwerer Krankheit trifft uns

alle unvorbereitet und erfüllt uns mit tiefer Trauer.

Frau Gudrun Brämer gehörte von 2011 bis 2015 dem Stadtrat

an. In dieser Zeit setzte sie sich mit großem Engagement und

Sachverstand zum Wohle der Stadt Gräfenhainichen ein und

nahm mit vorbildlichem Verantwortungsbewusstsein auch ihre

Aufgaben in verschiedenen Ausschüssen wahr.

Die Stadt Gräfenhainichen ist Frau Gudrun Brämer zu großem

Dank verpflichtet und wird ihrer stets in Ehren gedenken.

Der Familie möchten wir unser tiefempfundenes Mitgefühl

aussprechen.

Bürgermeister

Harry Rußbült

Stadt Gräfenhainichen

Vors. des Stadtrates

Enrico Schilling


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Hänicher Bote

22. Januar 2015

GEMISCHTE SEITE

13

Kraftwerksjubiläum

Kohle aus Möhlau

(Möhlau/HäBo/ros). Dass im

benachbarten Zschornewitz der

100. Jahrestag der Netzschaltung

des einst weltgrößten Kraftwerks

gefeiert wird, finden die Möhlauer

Heidefreunde um Paul Tuchelt

richtig. „Aber mich ärgert schon,

dass bei den ganzen Feiern Golpa

und Möhlau kaum beachtet werden.“

Für Tuchelt muss sich das

ändern. „Denn in Möhlau wurde

1680 die erste Kohle im mitteldeutschen

Raum überhaupt abgebaut.“

Unsere aktuellen Angebote

Die Braunkohlenvorräte um den

Ort Golpa machten die Region erst

interessant für die Kraftwerksbauer.

Vom aktiven Bergbau ist auf

den ersten Blick nichts mehr geblieben.

„Aber Spuren finden wir

überall.“ Paul Tuchelt erzählt vom

Gutshof samt Schloss. Von Kohleförderung

und Veredlung. Von

Rotehaus, wo einst die Grubenleiter

saßen und vom Wittkopp-

Tagebau. Möhlau hatte Gewicht.

„Das soll nicht vergessen werden“,

mahnt Tuchelt.

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Unter vier Augen

14 22. Januar 2015 Hänicher Bote

„Unter vier Augen“ heute mit der Volkssolidaritäts-Chefin Uta Sandmann

Köchin, Organisatorin, Zuhörerin... – Ausruhen später

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Zehn Uhr, an einem Montag. Offiziell

hat Uta Sandmann gerade

eben „ihre“ Begegnungsstätte geöffnet.

Und sie ist schon stramm

bei der Arbeit. Kartoffeln werden

geschnippelt, zu Mittag steht Kohlsuppe

auf dem Plan. Gartenstraße

1, da ist das unübersehbare Domizil

der Volkssolidarität Gräfenhainichen

im Regionalverband Elbe-

Mulde. Uta Sandmann organisiert,

lenkt und leitet hier seit 30 Jahren

verantwortlich diese Organisation.

Zunächst in den Räumlichkeiten

des ehemaligen Werkdruck, jetzt

eben in der Gartenstraße. Nun auch

schon wieder mehr als 14 Jahre.

Zufrieden ist sie mit dem Platzangebot,

überhaupt der doch zentralen

Lage. „Das Gebäude gehört der

Stadt“, sagt sie und fügt an „die

Miete ist für die Volkssolidarität

noch erschwinglich“. Uta Sandmann

ist zufrieden. Über die Jahre

hat sie sich in ihre Arbeit „so richtig

reingefuchst.“

Die gebürtige Gräfenhainichenerin

wird demnächst 55 Jahre alt.

Arbeitsbedingt war die Familie

schon bald ins sächsische Laußig

gezogen. Das dortige Betonwerk

war in der damaligen DDR ein bedeutender

Arbeitgeber. In Laußig

absolvierte sie die Polytechnische

Oberschule. Der Berufswunsch lag

vor der Haustür. Im riesigen Werk

schloss sie eine Lehre als Baustoffprüfer

erfolgreich ab. Stärken und

Schwächen in der Schule? „Mathe,

Chemie, Bio, diese Fächer mochte

ich.“ „Eigentlich war ich eine

ziemlich ruhige Schülerin, stand

nicht so gern im Mittelpunkt. Aber

ich meldete mich schon zu Wort,

wenn ich beispielsweise Ungerechtigkeiten

sah.“

Jedenfalls folgte nach Schule und

Berufsabschluss ein mehrjähriges

Studium in Apolda, dann durfte sie

sich Hoch- und Tiefbauingenieur

nennen. Als sich Nachwuchs einstellte,

wurde „die viele Rumfahrerei

zu den Baustellen ein Problem“.

Zurück nach Gräfenhainichen

Uta Sandmann (Mitte) – immer kommunikativ

Foto: (HäBo) Grahl

startete die energiegeladene Frau

durch. Waren ihr Menschen dann

doch lieber als der Beton? „Auf jeden

Fall“, kommt da die Antwort,

kaum dass die Frage beendet war.

Wörter wie „Kontaktfreudigkeit“,

oder „Hilfsbereit schaft“ folgen.

Unabdingliche Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Arbeit in einem

Verband wie der Volkssolidarität.

„Ich bin immer da, wenn ich

gebraucht werde“, sagt sie.

Und das ist oft der Fall. Vom Kartoffelschälen

bis zum Organisieren

des gesamten Veranstaltungsprogramms,

die Hintergrundarbeit

würden die Wenigsten sehen. Tatsächlich

lässt sich die Palette der

Aufgabenbereiche nur in Stichworten

darstellen.

Gerade damit beginnend

wird die

Chefin vom sich

meldenden Telefon

schon wieder

unterbrochen. „Sie

sind der Neue“, ist

ihre erste Reaktion.

Der „frische“

Ansprechpartner in

Sachen Gerichtshilfe

hatte sich gemeldet.

Auch diese

Problematik kann

hier mal ein Thema

sein.

Überhaupt, das

Angebot für die

sich fast ausschließlich

im

Ruhestand befindenden

und gern

hier vorbeikommenden

Menschen

ist beachtlich. Da

gibt es die Handarbeitsgruppe,

den

Chor, die Spielrunden,

regelmäßige Fahrten, eine

Gymnastikgruppe und einige lernen

sogar englisch. Vorträge stehen

regelmäßig auf dem Plan. Der

Bürgermeister, auskunftsbereit und

mit Gitarre dabei, lässt sich dann

und wann sehen. Übrigens bezahlen

Volkssolidaritätsmitglieder

lediglich drei Euro Beitrag im Monat.

Das Tässchen Kaffee mal so

zwischendurch ist preiswert, wie

der Kuchen, wenn mal so richtig

„geschlemmt“ wird. Aber in erster

Linie ist es immer das Miteinander,

das Gespräch, der Gedankenaustausch,

dem Alleinsein vieler älterer

Menschen entgegensteuernd.

Und dabei ist der Chefin ganz egal,

welcher Religion, welcher Weltanschauung

die Besucher sind. Selbst

sitzt sie in der dritten Legislaturperiode

für Die Linke im Stadtrat.

Parteimitglied ist sie nicht.

Derweil ist die Eingangstür laufend

in Bewegung. Lockt schon

die Kohlsuppe? Oder wird gefragt,

ob noch was zu helfen sei? Aus

einem Nebenzimmer kommen ehrenamtliche

Mitglieder des Volkssolidarität-Beirates.

Auch das sind

für Frau Sandmann Hilfen. Beratung

zu Ende, keiner stürmt auf

dem schnellsten Weg nach Hause.

Kommunikation ist auch hier angesagt.

Der „Hänicher Bote“ kennt

nicht die Arbeitsplatzbeschreibung

der 54-jährigen Powerfrau, erlebt

sie aber als Organisatorin, Köchin

wie Bäckerin, Seelsorgerin und

vor allem Zuhörerin. Und bei all

den vielfältigen Aufgaben verliert

sie darüber nicht das Interesse am

Geschehen insgesamt in der Stadt.

Die wiederholte Wahl in den Gräfenhainichener

Stadtrat belegt dies.

i Kurz gefragt!

Lieblingsessen:

Wild mit Klöße und Rotkohl

Lieblingsrestaurant:

Restaurant „Athos“ in GHC

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warme Länder, Griechenland

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Alles, was Spaß macht, tun

Eine Person, mit der Sie gern

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Hänicher Bote

22. Januar 2015

VOM SPORTGESCHEHEN

15

Handball in Gräfenhainichen

BSG-Damen gegen Spitzenreiter

(Gräfenhainichen/HäBo). Für

die Gräfenhainicher Frauen geht

es am 25. Januar in eigener Halle

gegen den Tabellenführer HSV

Magdeburg. Die überwiegend aus

aktuellen oder ehemaligen Sportschülerinnen

zusammengesetzte

Mannschaft konnte das Hinspiel

klar für sich entscheiden, profitierte

dabei aber von Gräfenhainicher

Fehlern im Angriff. Nach einem

kurzen Ausflug zum Landespokal-

Halbfinale nach Magdeburg wird

es am 8. Februar zum emotionsgeladenen

Spiel gegen den DRHV

kommen. Die Gräfenhainicherinnen

erwarten eine volle Halle und

wollen den Dessauerinnen im Anhalt-Derby

natürlich Paroli bieten

und für eine Überraschung sorgen.

Auch hier gilt: Die Zuschauer sind

gegen Dessau für mindestens zwei

Tore gut und dürfen sich auf ein

spannendes Spiel freuen.

Alle Handballspiele in der Sporthalle Lindenallee im Überblick:

Sa, 24. Januar • 18 Uhr • Mitteldeutsche Oberliga Männer

TuS 1947 Radis – USV Halle

So, 25. Januar • 14 Uhr • Bezirksliga weibliche Jugend C

BSG Aktivist Gräfenhainichen – JSpG HBC Wittenberg/Apollensdorf

So, 25. Januar • 16 Uhr • Sachsen-Anhalt-Liga Frauen

BSG Aktivist Gräfenhainichen – HSV Magdeburg

Sa, 31. Januar • 18 Uhr • Mitteldeutsche Oberliga Männer

TuS 1947 Radis – SG Spergau

So, 8. Febraur • 16 Uhr Sachsen-Anhalt-Liga Frauen

BSG Aktivist Gräfenhainichen – Dessau-Roßlauer HV 06

Sa, 14. Februar • 10.30 Uhr • Bezirksliga weibliche Jugend D

BSG Aktivist Gräfenhainichen – TSV Blau-Weiß Brehna

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35. Oranienbaumer Silvesterlauf

Johanna Petzold als Gesamtdritte ganz stark

(Oranienbaum/HäBo/wg). Teilnehmerrekord,

Strecken-Bestzeit,

brauchbares Wetter, tolle Stimmung.

Diese Fakten kennzeichneten

die 35. Auflage einer Laufveranstaltung,

die sich immer größerer

Beliebtheit erfreut. Das offizielle

Protokoll des Wettkampfes liegt

vor. 203 Wettkämpfer standen zum

Pokallauf über zehn Kilometer an

der Startlinie. Das beeindruckte.

194 Sportler hielten die volle Distanz

durch. Neben den hervorragenden

Zeiten des Spitzenduos

Jonathan Cierpinski und Fabian

Borggrefe spulten auch 43 (vorwiegend

Kinder) eine 2,5 Kilometer

lange Runde ab. Dazu kam noch

ein Dutzend Nordic Walker. Somit

betätigten sich also am ersten Wochenende

des Jahres insgesamt 258

Menschen sportlich.

Aus dem Verbreitungsgebiet des

Hänicher Boten“ trumpften natürlich

die Sportler des LC Radis groß

auf, wenngleich einige nicht mehr

die Leistungsfähigkeit vergangener

Jahre nachweisen konnten. Johanna

Petzold allerdings zeigte ihre leichtathletischen

Fähigkeiten in überraschend

starker Manier. Die 38-jährige

Tierärztin

bewies als Gesamtdritte

und

Siegerin der Altersklasse

35 mit

einer Zeit von

41:27 Minuten

über die zehn

Kilometer Stärke.

Nur um drei

Sekunden unterlag

sie der 14

Jahren jüngeren

Teutschenthalerin

Maria Heinrich

im Kampf

um Platz zwei.

Überlegene Siegerin

wurde die

Leipziger Sportschülerin

Anna

Kristin Fischer

(40:51 Minuten).

Im Männerrennen

lieferten sich Dreifachsieger

(2012 bis 2014) Fabian Borggrefe

und sein Spergauer Vereinskollege

Jonathan Cierpinski rundenlang

ein hartes Duell. Schließlich war

der Jüngere (18 Jahre) dem Routinier

Borggrefe (42 Jahre) in neuer

Streckenrekordzeit

(31:54 zu

32:03 Minuten)

knapp überlegen.

Einen Altersklassensieg

konnte Georg

Weise vom LC

Radis in der AK

65 feiern (46:59

Minuten). Der

Schkönaer Hartmut

Jaekel holte

sich in der AK

60 den Silber-

Podestplatz mit

49:49 Minuten

und war damit

schneller als

Volker Kluge

in der AK 55

(7., 49:54 Minuten).

Dafür holte

in dieser Wertungskategorie

Uwe Hesse (LC Radis/Bad

Schmiedeberg) in beachtlichen

46:26 Minuten die Kastanien

aus dem Feuer.

Platz drei belegte auch die Möhlauerin

Christin Gärtner (AK 35, 53:25

Minuten). Die Söllichauer Thomas

Zu Beginn der letzten Runde immer

noch gleichauf: Der spätere Sieger Jonathan

Cierpinski (links) daneben Fabian

Borggrefe.

Foto: (HäBo) Grahl

Schulze und Björn Kieselstein kamen

in der AK 35 gemeinsam auf

Platz acht (51:32 Minuten) und ein

Stück vor den Radisern Lars Standt

(53:03) und Ramon Effenberger

(54:29 Minuten) ins Ziel. In der AK

40 rannte der bekannt schnelle Dessauer

und für den LC Radis startende

Thomas Wodak nach 37:50 Minuten

als Dritter über die Ziellinie.

Vereinskollege Dennis Heydorn

wurde hier im 30er Feld Siebter

(41:02 Minuten). Thomas und Raik

Tuchelt (Möhlau, 49:21 bzw. 50:14

Minuten) hielten locker durch. LC-

Mann Andreas Lorenz durfte sich

in der AK 50 sogar über Platz zwei

freuen (41:33 Minuten). Die Gräfenhainichenerin

Petra Steinberg

kam in der AK 50 auf Platz fünf ein

(64:43 Minuten), während Susanne

Kluge (LC Radis) hier sogar Zweite

wurde (59:00 Minuten).

Einige Resultate der Kinder und

Jugendlichen von der 2,5-Kilometer-Strecke:

Charlotte Nicolae (LC

Radis) war bei ihrem Sieg in der

Altersklasse U10 (11:31 Minuten)

ganz stark drauf. Dritte wurde Katja

Rudisch (LC Radis, U14, 12:16

Minuten).


16 VOM SPORTGESCHEHEN 22. Januar 2015 Hänicher Bote

10 Jahre SV Frauenpower Radis e.V.

Bis das Hallenparkett schwingt

(Radis/HäBo/wg). Die TuS-

Handballer sind in Mitteldeutschland

eine feste Größe. Weit weniger

spektakulär geht es dagegen

beim Sportverein Frauenpower

Radis e.V. zu. Allerdings, der

Name ist Programm. Und als im

Dezember das zehnjährige Vereinsbestehen

anstand, da wurde

richtig gefeiert.

Grit Jenner hat hier die Fäden in

der Hand, aber nicht allein, wie

sie betont. 34 Frauenpower stark

ist die große Gruppe momentan.

Eigentlich sei man schon seit 1986

aktiv, erzählt sie. Zunächst unter

dem Dach der TuS, später beim

Laufclub. So richtig zufrieden

waren sie beide Male nicht, fühlten

sich wohl mehr als das sprichwörtliche

fünfte Rad am Wagen.

Die Konsequenz lag auf der Hand:

Gründung eines eigenen Vereins.

Für die Übungseinheiten wird

SV Turbine Zschornewitz

Nachwuchsruderer und Trainer für ihre Leistung geehrt

(Zschornewitz/HäBo). Für Erfolge

gibt es Anerkennung. Stolz ist

man beim Zschornewitzer RC auf

die Erfolge, die 2014 und auch in

den Vorjahren erbracht wurden.

Beim Sportverein „Turbine“ gibt

es wohl keine Abteilung, die über

so viele Jahre den Ort national und

international mit geprägt hat. Ob

im Nachwuchsbereich bei Delegierungen

oder im Junioren- und

Masterbereich.

Der Aufbau des Ruderzentrums

an einem Tagebaurestloch vor

40 Jahren legte den Grundstein.

1975 wurde das heutige Ruderzentrum

in Zschornewitz ins Leben

gerufen, seit 1954 gab es die

Sektion Rudern schon in Möhlau.

Unzählige Ideen und Arbeitsstunden

mit Sportlern, den Kollegen

des Kraftwerkes und Eltern gaben

dem heutigen Bootshauskomplex

das heutige „Know-how“, dann

die ersten Trainingskilometer und

Wettkämpfe in Zschornewitz.

Erfolge und auch Niederlagen

begleiteten den Neuanfang, doch

der Wille, eine Tradition eines

verrückten Magdeburger Ruderer

zu verwirklichen, war der Lohn.

Zschornewitz wurde nicht nur

durch das Kraftwerk bekannt, der

zumeist die Turnhalle der Grundschule

genutzt. Immer montags

von 18 bis 19 Uhr schafft sich

hier die Seniorengruppe. Regie

führt Lydia Hofmann. Die Damen

sind zwischen 65 und 80 Jahre

alt. Gymnastik, Bänder, Bälle und

Stangen als Übungsgeräte – es

geht altersgerecht zu.

Mittwochs kommt das Hallenparkett

schon eher in Schwingungen.

Zwischen 18.30 und 20 Uhr wird

unter Anleitung von Grit Jenner

flott gepowert. Die Stepp-Bretter

werden bearbeitet und es fließt

richtig Schweiß.

Von 35 Jahren bis ins Rentendasein

reicht hier die Altersspanne.

Natürlich belassen es beide Gruppen

nicht beim Hallentraining. In

den Sommermonaten geht es mal

auf Radtour oder zum Bowlen,

fahren die Frauen zum „Feuerwerk

der Turnkunst“ nach Halle oder

man feiert dem Weihnachtsfest

entgegen. Das alles fördere den

Gemeinschaftsgeist und mache

13 der insgesamt 34 Powerfrauen posieren auf und um die Stepp-Bretter.

Foto: (HäBo) Grahl

Aufbau einer neuen Sportart wurde

angenommen.

Durch Sichtungen – auch heute

noch – Erfolge, Mundpropaganda

und Presseberichte kamen damals

die Schüler zum Training. Ob per

Fahrrad, Linienbus für 50 Pfennig

oder wie heute mit Oma und Opa.

Der Erfolg durch Vereinsleben,

Teamgeist und Spaß an dieser

Sportart gaben dem Rudersport

schon damals und auch heute das

Prädikat „klasse“. Damals hieß es:

Wo liegt eigentlich Zschornewitz?

Die Antwort kam prompt: „Eine

Länge vor eurem Boot!“ Die Erfolge

reichen vom DDR-Meister,

Bezirks- und Landesmeister, Deutsche

Schülermeister bis zu Junioren-

und U23-Weltmeister. Delegierungen

zu den Sportschulen

waren Pflicht. Darauf ist der Verein

sehr stolz. Er hat die talentierten

und besten Sportler nach Halle,

Magdeburg, Potsdam und Berlin

delegiert. Auch 40 Jahre nach dem

Aufbau des Ruderzentrums in

Zschornewitz sind die Erfolge ein

Markenzeichen der Ruderer.

Ein Beleg dafür sind die Einladungen

zur Sportgala des Landkreises

Wittenberg am 24 Januar 2015.

Eingeladen wurde der erfolgreiche

Mädchendoppelvierer der AK

13 mit Julia und Jessica Küchler

sowie Helen Walch, Lara-Luisa

Meier und Steuermann Markus

Tuchelt, Bastian Bruckhoff als

eben auch Spaß, meint Grit Jenner.

Tatsächlich, 34 agile Frauen

können nicht irren.

erfolgreichster Juniorruderer und

Kevin Rosenau aus dem Männerbereich

sowie die Trainer, die für

diese Erfolge der Sportler einen

großen Anteil haben.

Gleichzeitig erhielten die Nachwuchsruderer

des ZRC für die

Gold- und Silbermedaillen bei den

Deutschen Schülermeisterschaften

eine Einladung des Landessportbundes

Sachsen-Anhalt in die Händelhalle

am 21. Februar nach Halle.

Geehrt werden an diesem Tag

Welt- und Europameister sowie die

Deutschen Schülermeister und Silbermedaillengewinner.

Eine Einladung

haben erhalten: der bereits

erwähnte Mädchendoppelvierer sowie

der Jungendoppelvierer der AK

13 mit Tom Brämer, Matthis Rühle,

Eric Kohlbauch, Sebastian Estel

und Steuermann Felix Rietzschel.

Eine Randsportart sagt an dieser

Stelle Dank an alle, die den Rudersport

seit Jahren die Treue halten

und ihn unterstützen, damit solche

Erfolge und Ehrungen weiterhin

Bestand haben. Dank gilt den

Trainern, den Sponsoren und ganz

besonders dem Stadtrat Gräfenhainichen

unter der Federführung des

Bürgermeisters Harry Rußbült.

Andrea Senst


Hänicher Bote

22. Januar 2015

VOM SPORTGESCHEHEN

17

SV „Turbine“ Zschornewitz

Nachwuchs geht baden

(Halle/HäBo). Bereits zum 10.

Mal fuhren die Nachwuchssportler

der SV „Turbine“ Zschornewitz

nach Halle in das Badeparadies

Maya Mare. Es ist schon

zur Tradition geworden, dass die

Nachwuchssportler aus den Abteilungen

Fußball, Tanzen, Kegeln

und Rudern gemeinsam in

das Bad fahren. Teamgeist, Kameradschaft

und Zusammengehörigkeit

soll durch diese Fahrt

den Sportlern vermittelt werden.

Gleichzeitig ist es der gemeinsame

Anfang in das neue Sportjahr

2015, wo sich alle große Ziele

und Erfolge gesetzt haben.

Die Sportler möchten sich beim

Vorstand des SV „Turbine“

Zschornewitz bedanken, dass sie

diese Fahrt ermöglichen. Besonderen

Dank gilt Andrea Senst,

die diese Fahrt seit Jahren organisiert.

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Mangelnde Informationen

Schaukasten und nichts drin

(Gräfenhainichen/HäBo/wg).

Schildbürgerstreich? Ein Info-

Schaukasten, platziert etwa 15

Meter hinter den beiden Kassenhäuschen

im Bereich des Sportforums

hat Verkündungsnotstand.

Ein schöner Kasten, bepflastert

mit einem Dutzend Werbeträgern,

nur leider eben leer. Und das schon

seit Monaten.

Die Vereinsvorsitzende Cornelia

Kuhnert erklärt: „Es gibt da

ein technisches Problem, deshalb

werden Infos von außen auf die

Scheibe geklebt.“ Das Foto zeigt

da etwas anderes. Natürlich hat der

Schaukasten zwei Schließmöglichkeiten,

aber (anscheinend ohne

Schlüssel) geht da wenig. Der

Standort, meinte Cornelia Kuhnert,

sei von den Vertragspartnern

so gewünscht worden. Außerdem

wäre da schon mal einer gewesen.

Auf die Frage, ob er denn nicht

im Stadtzentrum wesentlich mehr

Aufmerksamkeit finden würde,

meint sie: „Wir haben acht Stellen

in der Stadt. Dort werden immer

die Plakate für die Heimspiele angebracht.“

Die Vereinsvorsitzende

sagt weiter, dass den Kasten im

Sportforum auch Angler und Kegler

nutzen könnten. „VfB Gräfenhainichen“

ist allerdings auf dem

zu lesen. Die beiden genannten

Sportarten sind jedoch unter „VfL

Gräfenhainichen“ eingetragen.

Was die Kosten der Info-Tafel für

den VfB betrifft, hat Frau Kuhnert

eine gute Meldung: „Keinen Euro,

den Kasten bezahlen die Sponsoren.

Da machen wir sogar ein

Plus.“ Am Standort „Sportforum“

auch?

Vereinsnachrichten des Anglerverein Möhlau e. V.

– Jahresarbeitsplan 2015

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung vom 18. Oktober 2014 wurde

nachfolgender Jahresarbeitsplan 2015 in Kraft gesetzt:

Arbeitseinsätze:

24. Januar 9 – 12 Uhr Gewässerpflege, Steinbruch

28. Februar 9 – 12 Uhr Gewässerpflege, Anglerheim

28. März 9 – 12 Uhr Frühjahrsputz, Anglerheim

30. Mai 9 – 12 Uhr Vorbereitung Grillabend, Umfeldpflege Anglerheim

4. Juli 9 – 12 Uhr Vorbereitung Frühschoppen, Anglerheim

12. September 9 – 12 Uhr Gewässerpflege, Anglerheim

21. November 9 – 12 Uhr Gewässerpflege, Winterfestmachung Anglerheim

Mitgliederversammlungen:

15. Februar 10 Uhr Gaststätte Vetter

26. April 10 Uhr Jahreshauptversammlung, Anglerheim

17. Oktober 17 Uhr MV / Videoabend mit Frauen, Anglerheim

Jugend/Sport:

21. März 19 Uhr Kegeln, Kegelbahn Möhlau

1. Mai 7 – 12 Uhr Anangeln, Anglerheim

13. Juni 18 – 0 Uhr Nachtangeln

4. Juli 10 – 18 Uhr Castingturnier (Sommerfest), Stadion Möhlau

19. Juli 15 – 19 Uhr Familien- u. Paarangeln mit AV GHC 1959 e.V.

19. September 9 – 12 Uhr Kinder- und Jugendangeln, Anglerheim

31. Oktober 14 – 17 Uhr Halloween-Angeln für Kinder, Steinbruchteiche

7. November 9 – 12 Uhr Raubfischangeln, Anglerheim

Gemeinschaftsveranstaltungen:

30. Mai 18 Uhr Grill- und Tanzabend „Tanz in den Lenz“, Anglerheim

5. Juli 10 – 15 Uhr Frühschoppen (Forellenräuchern), Anglerheim

Vorstandssitzungen:

6. Februar 19 Uhr Gaststätte Vetter

10. April 19 Uhr Anglerheim

19. Juni 19 Uhr Anglerheim

4. September 19 Uhr Anglerheim

9. Oktober 19 Uhr Anglerheim

20. November 19 Uhr Anglerheim

Kassierungen:

13. Dezember 10 – 13 Uhr Gaststätte Vetter (für 2016)

Hänicher Bote – Heimat zum Blättern

Foto: (HäBo) Grahl


18 GEMISCHTE SEITE 22. Januar 2015 Hänicher Bote

Ohne Vorsatz gehandelt –

es lebe der Jahreswechsel

Der Jahreswechsel liegt nun schon

wieder eine gefühlte Ewigkeit zurück

und die meisten Menschen

können sich nur noch dunkel an

ihre guten Vorsätze für das neue

Jahr erinnern. Die Ursachen für

den Verlust der guten Vorsätze für

2015 sind nach Aussage der Betroffenen,

die ihre Betroffenheit offen

zeigen, vielfältig und meistens eine

Folge der Verkettung unglücklicher

Umstände. In den meisten Fällen

ertranken die guten Vorsätze für

2015 bereits kurz nach Mitternacht

und damit wenige Minuten nach

ihrem Auftauchen unbemerkt in

Sektgläsern und im Schwimmerbereich

herumstehender Erdbeerbowleeimer.

Andere gute Vorsätze

für 2015 wurden noch im Dunkel

der Nacht aus Versehen mit Böllern

in den Himmel geschossen, in Zigarren

und Pfeifen geraucht, in die

falsche Manteltasche geschoben

oder im Sammeltaxi liegen gelassen.

Was dann an guten Vorsätzen

noch blieb, verschwand schließlich

gegen drei Uhr am Neujahrsmorgen

gemeinsam mit dem schlechten

Nudelsalat vom Vorabend, den man

nicht noch hätte essen sollen, in

den Keramikmöbeln des Sanitärbereichs

der heimischen Wohnung.

Nur wenige gute Vorsätze schafften

es am Neujahrstag schließlich noch

wohlbehalten ins Wohnzimmer, um

jedoch einige Tage später, verfangen

im abgetakelten Schatten des skelettierten

Weihnachtsbaums, in hohem

Bogen über die Balkonbrüstung zu

segeln.

Die meisten der so dahingerafften

guten Vorsätze werden von ihren

Besitzern jedoch nicht vermisst. Sie

erscheinen in der Erinnerung als

ein blasser, schöner Traum. Das ist

die erste Nachricht. Und noch eine

zweite Botschaft für das schlechte

Gewissen macht die Runde: Weihnachten

2015 steht schon wieder

vor der Tür und mit diesem Fest der

nächste Jahreswechsel und damit

auch wieder neue (alte) Vorsätze.

Und so lange es auch dann noch

Weihnachtsbäume, Sammeltaxis

und Silvesterraketen gibt, können

wir dem in aller Gelassenheit entgegensehen.

Euer „Löffel“

Verein Dübener Heide – OG Gräfenhainichen

Nicht nur auf Schusters Rappen

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Die Heidefreunde begrüßen das

neue Jahr mit geschnürten Schuhen.

„Wir wandern“, sagt Hartwig

Fritzsche, der Vorsitzende

der Gräfenhainichener Ortsgruppe

des Vereins Dübener Heide. Die

jüngste Tour führte sie nach Gröbern.

Vieles war wie immer: der

Weg, die Wanderleitung. Eines

war allerdings neu.

„Der Heideverein feiert dieses Jahr

25. Geburtstag. Das wollen wir

feiern“, betont Fritzsche. Drei Mal

25 Veranstaltungen soll es 2015

wenigstens geben. Vom Papier her

dürfte das kein großes Problem

sein. Zahlenfreund Hartwig Fritzsche

hat auch 2014 Statistik geführt

und kann für die Gräfenhainichener

39 Wanderungen zu Fuß und 36 mit

dem Rad verkünden. Im Jahresheft

finden sich weitere 48 Veranstaltungen

vom Kaffeekränzchen bis

zum Bowlingnachmittag. Dennoch

warnt der Chef der Ortsgruppe vor

zu großer Euphorie. „Wir werden

alle nicht jünger.“ Das Durchschnittsalter

im Verein liegt heute

bei 74 Jahren. „Mit steigender Tendenz“,

verhehlt Fritzsche nicht.

Die Ortsgruppe Gräfenhainichen

des Vereins Dübener Heide zählt

57 Mitglieder. Damit ist sie die

größte Gruppe im gesamten Verein.

Die Radwanderer spulten

2014 zusammen eine Strecke von

12.962 Kilometer ab. Sie treffen

sich jeden Mittwoch punkt 13 Uhr

auf dem Parkplatz vor dem Deutschen

Haus.

Auch die Wanderer machten von

sich reden. Sie waren 39 Mal unterwegs

und legten zusammen

3.245 Kilometer auf Schusters

Rappen zurück. Die Wandertouren

starten donnerstags 10 Uhr vor

dem Rathaus der Heidestadt

Auch unter: www.facebook.com/HaenicherBote

Naturpark Dübener Heide

Startklar für neue EU-Förderphase

(Bad Düben/Tornau/HäBo). Das

Bewerberkonzept für die neue

EU-Förderphase bis 2020 für den

sächsischen Teil der Dübener Heide

ist fertig und wird jetzt dem

Sächsischen Staatsministerium für

Umwelt und Landwirtschaft zur

Bestätigung zugestellt. In über 20

Workshops unter großer Bürgerbeteiligung

wurden in den vergangenen

Monaten vom Institut für

angewandte Geoinformatik und

Raumanalysen Dessau aufbauend

auf die bisherige Strategie neue

Schwerpunkte gesetzt. Handlungsfelder

sind die Bereiche Beschäftigung,

Natur und Heimat. Im Fokus

der neuen EU-Förderphase stehen

eine ökologische, soziale und wirtschaftliche

Weiterentwicklung

der Heide als Naherholungs- und

Gesundheitsregion. Insgesamt

steht voraussichtlich ein Budget

von 6,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Priorität haben Investitionen

in eine zukunftsfähige und

demografischen Entwicklungen

berücksichtigende Verkehrs- und

Nahversorgungsinfrastruktur.

Dafür sollen 2,9 Millionen Euro

investiert werden. Weitere 1,6

Millionen Euro sind für Leerstandsmanagement

von Gebäuden

und die Förderung von Wohn- und

Gewerbeansiedlungen gedacht.

Über eine Million Euro soll dem

Bereich Fachkräftepotenzial und

Förderung von Unternehmen und

Existenzgründungen zur Verfügung

stehen, über 600.000 Euro

für die Profilierung als qualitativ

hochwertige, weitgehend barrierefreie

Gesundheits-, Naturerlebnis-

und Outdoor-Region. Nicht zu

vergessen der Bereich Naturschutz

und Förderung der Artenvielfalt.

„Es gibt bereits viele Ideen und

wir haben die Strategie mit zahlreichen

Projekten unterlegt“, sagt

Roland Märtz, Vorsitzender der

Lokalen Aktionsgruppe (LAG)

im sächsischen Teil der Dübener

Heide. „Das Konzept ist ein gutes

Ergebnis für die Region.“ Von den

EU-Geldern können Kommunen,

Unternehmen, Institutionen und

Die Ortsgruppe Gräfenhainichen des Vereins Dübener Heide steht zu ihren

Gewohnheiten. Anfang Januar beginnt das Wanderjahr mit einer Tour mit

Start im Bahnhof. Hartwig Fritzsche (Mitte) kennt den Weg.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Hänicher Bote – einer von hier!

Privatakteure profitieren, wenn ihr

entsprechendes Vorhaben zur Entwicklungsstrategie

passt. Bislang

liegen der LAG Sachsen über 150

Projektideen vor. Projektträger

erhalten maximal 150.000 Euro

Fördergeld. Voraussichtlich im

vierten Quartal können die ersten

Vorhaben bestätigt werden.

Im anhaltischen Teil der Dübener

Heide wird derzeit ebenfalls an

einem Bewerberkonzept für die

neue EU-Phase gearbeitet, das

auf die selben Handlungsfelder

setzt wie im sächsischen Teil. Es

wird im März vorliegen. In den

nächsten Wochen werden dazu

zahlreiche Workshops stattfinden.

„Spannend insgesamt sind

Themen wie bürgerschaftliches

Engagement, Artenschutz und Regionalentwicklung,

Mobilität und

die Anbindung der Dübener Heide

an Leipzig-Halle mit der Schaffung

einer Willkommenskultur für

Städter, also dass man sich wohlfühlt,

hier auf dem Land zu leben“,

sagt Thomas Klepel, Vorsitzender

der LAG im anhaltischen Teil der

Dübener Heide.

Hänicher Bote

Heimat zum Blättern.


Hänicher Bote

22. Januar 2015

AUS DER REGION

19

Volksschwimmhalle

Die Preise erhöhen sich leicht

(Gräfenhainichen/HaBo/wg). Es

war nicht anders zu erwarten. Bereits

zum Jahreswechsel mussten

die Info-Blättchen der städtischen

Schwimmhalle neu gedruckt werden.

Die Benutzerpreise steigen.

Auch wenn man mit den neuen

Zahlen noch immer unter dem

Schnitt sächsisch-anhaltischer

Hallenbad-Gelegenheiten bleibt,

der Fakt steht.

Im jüngsten Kultusausschuss

stellten Niederlassungsleiterin

Catrin Janke und Holger Reinsch

(Projektleiter Baden) von der Infraservice

GmbH, einer Tochtergesellschaft

der MIDEWA, mit

umfangreichem Zahlenmaterial

den Stand der Dinge dar. „2014

war ein gutes Jahr“, meinte die

Niederlassungsleiterin einleitend

und lieferte die Begründung

gleich mit: „43.345 Besucher

wurden gezählt, ein Rekord für

diese Einrichtung.“ Was sich natürlich

auf die Einnahmen auswirkte.

Hallenbetreiber Infraservice

bilanzierte für 2014 und den

Betrieb der Halle 290.000 Euro.

Als „tatsächliche Einnahmen“

flossen 115.000 Euro in die Kassen.

Das sind 8.000 Euro mehr

als ursprünglich erwartet. Laut

Vertrag werden 80 Prozent davon

dem städtischen Konto überwiesen.

Der Zuschuss der Stadt beläuft

sich auf runde 176.000 Euro.

Immerhin, ohne das Engagement

des Betreibers wären es also noch

über 100.000 Euro mehr. Aber

warum dann eine Preiserhöhung?

„Seit 2007 ist an den Entgelten

nicht gerüttelt worden“, sagt Catrin

Janke, „jetzt ist das nötig.“

Dabei sei es nicht allein die Einführung

der Mindestlöhne, meint

die Fachfrau. Ein Haustarifvertrag

bringe jetzt auch eine Erhöhung

der anderen Tarifgruppen

mit sich. So kämen bei den fünf

Mitarbeitern in Gräfenhainichen

gleich mal knapp 13.000 Euro zusammen.

Da ist der Arbeitgeberanteil

dabei.

Zu Buche würden auch die gestiegenen

Nebenkosten schlagen.

Von benötigten 200.000 Kilowattstunden

war die Rede. Es war

ein strammes Programm, dem der

Kultusausschuss da folgen musste.

Zahlen über Zahlen, auf die

Schnelle. Schriftliches lag nicht

auf dem Tisch.

Auf jeden Fall aber sollte anerkennend

festgestellt werden, dass

in der Halle seit 2007 eine Menge

passiert ist. Und das war nicht

immer billig. So zum Beispiel,

als 2012 während 64 Tagen der

Schließung an den technischen

Anlagen gearbeitet werden musste.

Und so ist die Halle in der Region

schon ein Juwel. Das erkennen

mitunter mehr Auswärtige als

die heimische Bevölkerung. Die

Kfz-Kennzeichen vor der Halle

verraten dies.

Und was wird nun um wieviel

teurer? Einige Beispiele: Erwachsene

bezahlen jetzt für 1,5 Stunden

3,50 Euro (vorher 3 Euro).

Bis drei Stunden sind es jetzt 5,50

Euro (5 Euro), von Kindern werden

nun für drei Stunden 2 Euro

statt bisher 1,90 Euro verlangt.

Bei Schwerbeschädigten bleibt

es bei 4 Euro. Die Familienkarte

kostet jetzt 11 statt bisher 10

Euro. Die 10er Karte für Erwachsene

(bis jeweils 1,5 Stunden)

steigt von 27 auf 30 Euro.

Der nächste

Hänicher Bote

erscheint

am 19. Februar

mit dem Sonderthema

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Inhalt

1. Die Dübener Heide – ein Naturpark in Mitteldeutschland

1.1. Zahlen und Fakten Seite 4

1.2. Flora und Fauna (inkl. Erlebnis Wildtiere) Seite 6

2. Freizeit und Erholung

2.1. Auf Schuster´s Rappen Seite 8

2.2. RADREGION Dübener Heide Seite 18

2.3. Wellness und sonstige Aktiv-Angebote Seite 24

2.4. Wasserlandschaften Seite 32

3. Städte und Reiseziele in der Dübener Heide

– jeweils mit allgemeinen Infos, Freizeitangeboten, Shopping

und Gastgebern

3.1. Bad Düben – Kurstadt und Herz der Region Seite 44

3.2. Bad Schmiedeberg – Eisenmoorbad und Kneippkurort

Seite 64

3.3. Bitterfeld-Wolfen – Industriegeschichte und

Erlebnis Goitzsche Seite 82

3.4. Eilenburg – Muldestadt mit grünem Herzen Seite 102

3.5. Gräfenhainichen – Kirchenlieder,

Seenlandschaften und FERROPOLIS Seite 122

3.6. Kemberg – Ackerbürgerstadt und Bergwitzsee Seite 140

3.7. Torgau – Renaissance und Reformation

an der Elbe Seite 154

4. Veranstaltungen /

Service – wissenswerte

Informationen

Seite 178

Impressum

Seite 180

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„Wir müssen was machen.

Du kannst nicht nur vermieten

wollen. Das muss auch ordentlich

aussehen“, sagt Ortsbürgermeister

Wolfang Zemelka (Linke), greift

zur Farbe, schwingt Pinsel und Besen.

Im Haus wurde seit fast 20 Jahren

nichts mehr getan. Die Farbe an

den Wänden stammt aus der Zeit,

als die Gemeinde nach hitziger

Debatte die Kaufhalle erwarb und

zum Bürgerhaus umfunktionierte.

Der Bodenbelag war sogar schon

verlegt, als hier noch Lebensmittel

an den Mann gebracht werden

sollten.

„Das muss alles raus“, meint Zemelka,

der nicht mehr als 2.000

Euro aus dem städtischen Haushalt

zur Verfügung hat. Es ist zu wenig

Geld, um alle Arbeiten von Firmen

erledigen zu lassen. Der Fußboden

im großen Raum, in dem auch die

Einwohnerversammlungen und

Ortschaftsratssitzungen stattfinden,

wird von Fachleuten verlegt.

„Den Rest machen wir selbst.“ Der

Bürgermeister setzt auf ein eingespieltes

Team statt auf die Hoffnung,

mehr Geld aus dem Stadtsäckel

zu bekommen. Zusammen mit

Gemeindearbeiter Egon Kliemann

hat er den alten Fußbodenbelag herausgerissen.

Erneuert haben beide

auch den Anstrich an den Wänden.

„Sieht wieder frisch aus“, meinen

die Männer.

Schon letztes Jahr hatten beide zu

Pinsel und Farbe gegriffen und die

Fassade des Bürgerhauses auf Vordermann

gebracht.

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Egon Kliemann und Wolfgang Zemelka (rechts) sind ein eingespieltes Team.

Schon letzes Jahr griffen Gemeindearbeiter und Bürgermeister selbst zum

Werkzeug und verpassten dem Bürgerhaus einen neuen Anstrich.

Foto: (HäBo) Rostalsky

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