SPORTaktiv August 2019

Sportaktiv.Magazin

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EDITORIAL

KLAUS MOLIDOR

SPORTaktiv-Chefredakteur

klaus.molidor@styria.com

WECHSEL DIE

PERSPEKTIVE

Na, das war schon ein ordentlicher Vorgeschmack auf das, was uns in den

kommenden Jahren und Jahrzehnten blüht. Juni und Juli mit ständig neuen

Hitzerekorden. Vom Ausrufen des Klimanotstands war da schon die Rede.

Hallo? Geht’s noch? Klimanotstand haben wir seit Jahren und wenn wir

nicht endlich, endlich wirklich dagegensteuern, war das, was wir zu Beginn

dieses Sommers erlebt haben, erst der Anfang.

Aber vielleicht denken wir jetzt in der Urlaubszeit um, wenn der Alltag einmal

Pause macht und die Gedanken durch die Gitterstäbe der gesellschaftlichen

Zwänge nach draußen klettern. Darum symbolisiert unser Cover mit

dem reduzierten Titel „Auszeit“ auch Durchschnaufen, raus aus dem Alltag,

Zeit für dich, Zeit für die Natur. Vielleicht kommen wir in dieser Auszeit

drauf, dass etwas falsch läuft. Immer mehr Profit, mehr Macht, mehr Geld

– wohin führt uns das? Ganz offensichtlich nicht in eine bessere Zukunft.

Wir haben mit dieser Ausgabe versucht, bewusst einmal die Perspektive

zu ändern. Abheben, sich über den Alltag erheben – davon berichtet uns

Paul Guschlbauer, der beim X-Alps-Abenteuer Platz drei belegt hat. Mike

Mendoza zeigt, dass eine schwere Verletzung nicht das Ende einer Karriere

bedeuten muss, sondern auch die Tür zu einer neuen aufstoßen kann. Beim

Laufen sind wir von der Straße abgebogen in die Natur zu einem Trailrunning-Schwerpunkt.

Einfach um zu schauen, wie das so ist, wenn man sich

der Freiheit hingibt und nicht nur die Bestleistung im Kopf hat.

Foto: Thomas Polzer

Es hat einen Prozess in Gang gesetzt. Zu spüren wie dringend wir die Natur

als Ausgleich brauchen. Das ist tausendmal mehr wert als abstrakte Studien

und Zahlen zur Erderwärmung. Also, verbindet das Angenehme, sprich

Sport, mit dem Nützlichen – der erlebten Erkenntnis, dass wir die Klimawende

nur alle, wirklich alle, gemeinsam schaffen können. Oder frei nach

Hubert von Goisern: „Wenn ma lang so weiter hoazen, brennt da Huat.“

Bleibt fit,

Euer

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INHALT

TOP-STORY

FIT

12 ABHEBEN ALS LEBENSSCHULE

X-Alps-Athlet Paul Guschlbauer im großen Interview

22 DER MIT DEM BALL TANZT

Mike Mendoza hat trotz Verletzung Karriere gemacht

26 STAND UP FOR SUP

Über die Vielfalt der mittlerweile etablierten Sportart

34 MEHR LUFT ZUM LEBEN

Höhentraining und die positiven Effekte auf die Gesundheit

46 FITNESS UND VORHAND

Cardio-Tennis fasst auch bei uns Fuß

50 TENNIS IN DER BOX

Der spaßige Trendsport Padel-Tennis

RUN

62 BLUT, SCHWEISS UND KOSTELIC

Laufende Inselumrundung mit Markus Kröll und Ivo Kostelic

68 MIT STOCK ÜBER STEIN

So hast du mehr Spaß und Sicherheit beim Trailrun

74 MAGISTRA ULTRA

Auch Frauen laufen extrem. PLUS: Tipps für Einsteigerinnen

86 WASSERGEKÜHLT

Perfekt gegen Heißlaufen: das Schwimm-Lauf-Doppel Swimrun

BIKE

94 SUMMER OF BIKE

Ein Streifzug durch die wichtigsten Events des Sommers

100 BAUCHFLECK, KOPFARBEIT UND NEUE ZIELE

Was Sieger und Gescheiterte aus dem RAAM lernen

132

106 ERSTE WAHL AUS ZWEITER HAND

Worauf es beim Kauf eines gebrauchten E-Bikes ankommt

120 ALLEIN AUF WEITER FLUR

Herbert Schöttl ist mit einer Gruppe durch die Mongolei geradelt

124 SICHER SOMMER

Fahrtechnikserie, Teil IV: die 8 häufigsten Fehler auf einer Tour

OUTDOOR

132 WAS WAR LOS AM EVEREST?

Erklärungsversuch über die Faszination des höchsten Berges

146 DER SONNE HINTERHER

Leben im Van statt im Hamsterrad. Sabrina und Stefan tun es

150 300 MEILEN DURCH DAS PLASTIKMEER

Nachhaltigkeit und Umweltschutz einmal anders

160 ZWISCHEN WALDSEE UND JACUZZI

Ist das noch Zelten oder schon Glamping?

PRO

170 WIR GEGEN DIE STARS

Markus Geisler im Siebenkampfeinsatz mit Ivona Dadic

176 „DAS HIGHLIGHT MEINES LEBENS“

Kletterstar Jakob Schubert ordnet Olympia 2020 alles unter

190 HIER SCHREIBEN DIE SPORTLER

Handball-Goalie Thomas Bauer über das ständige Auf und Ab

Fotos: Philipp Reiter, iStock

62


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19.–22. SEPTEMBER

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19.–22. SEPTEMBER

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27. 9. bis 20. 10. 2019; Fr. 14 bis 17.30 Uhr;

Sa., So. 9 bis 17 Uhr; 60 Std., € 860,–

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8. 11. 2019 bis 15. 2. 2020; Fr. 14 bis 17.30

Uhr, Sa., So. 9 bis 17 Uhr; 84 Std., € 1150,--

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Kindergesundheitstrainer/-in

10. 11. 2019 bis 22. 3. 2020; Fr. 17 bis 21 Uhr,

Sa., So. 9 bis 17 Uhr; 136 Std., € 2000,--

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qualifizierten Saunameister/in

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BIKEN.

SO WIE

ICH WILL.

In Saalfelden Leogang ist Endorphinausschüttung

garantiert.

Das sanfte Geräusch der

rollenden Reifen. Die spektakuläre

Aussicht. Heute spielen

die Waden besonders gut mit

– und plötzlich ist es da: das

Glücksgefühl auf den neuen

Biketrails in Saalfelden Leogang

und dem Bikepark Leogang. Auf

dem Schwarzleo-, Forsthof- und

Antoniustrail finden Singletrailliebhaber,

was ihr Herz begehrt.

Die Steinberg Line by FOX ist

das neue Highlight im Bikepark

Leogang und bietet auf einer

Länge von zehn Kilometern

Flow vom Feinsten.

Biken – so wie ich will.

bike.saalfelden-leogang.com

Foto: WOM Medien/Moritz Ablinger

8 SPORTaktiv


SPORTaktiv

9


28. AUGUST

HIKE, BIKE, SURF AND TURF

Rund um die Wexl Trails in St. Corona

(NÖ) geht die zweite Ausgabe

dieses „etwas anderen Triathlons“

über die Bühne: Berglaufen, Standup-Paddeln

und Downhill-Biken

ohne Kette sind die Anforderungen

für Einzelstarter und Teams – auf

einsteigertauglicher Distanz.

www.wexltrails.at

18. AUGUST

HANSGROHE-RADCUP

Auf dem Salzburgring steigt am

18. August zuerst das „Vita Club

Race“, ein Jedermann-Radmarathon

über 25 Runden bzw. 106 km

(Start: 8 Uhr). Und danach, um 11

Uhr, das ebenso lange Elite- und

Einladungsrradrennen um den

„Austrian Hansgrohe Cup“.

www.radteamsalzburg.at

TOP

EVENTS

AUGUST | SEPTEMBER | OKTOBER

15. BIS 18. AUGUST

BIKE-FESTIVAL STATTEGG

Beim Event in der bikeCULTure

Region Graz ist mit dem

Gipfelsturm auf den Schöckl,

der österreichische MTB-Enduromeisterschaft

oder den

Cross-Country-Rennen für

Kids und Profis für jeden ein

passendes Bikeformat dabei.

www.bike09.at

13. BIS 14. SEPTEMBER

TRAILTAGE WEISSENSEE

Die Trail- und Testtage am Kärntner

Weissensee starten am Freitag

mit dem Lupine Night Ride. Am

Samstag warten dann unter anderem

Techniktrainings und geführte

Touren mit den Expert/-innen

Angie Hohenwarter, Benedikt

Purner und Paco Wrolich.

www.weissensee.com

23.–25. AUGUST

KÄRNTEN LÄUFT

Das Kärnten Läuft- Wochenende am

Wörthersee ist das jährliche sommerliche

Lauf-Highlight im Süden

Österreichs mit Urlaubsfeeling. Im

Mittelpunkt steht der Halbmarathon

– wobei das abwechslungsreiche

Programm über drei Tage perfekt

für die ganze Familie passt.

www.kaerntenlaeuft.at

10 SPORTaktiv


21. SEPTEMBER

GAMSTRAIL 2019

Fotos: Kärnten Läuft/Traussnig, Wolfgangseelauf/Horst von Bohlen, bikeCULTure/Markus Kreiner, Bikefestival Leogang, Gamstrail/Michael Werberger, Veranstalter

13. BIS 15. SEPTEMBER

BIKE FESTIVAL

SAALFELDEN-LEOGANG

Das „Bike Festival“, bekannt

durch die Austragungsorte

Riva und Willingen, findet

heuer zum zweiten Mal auch

in Saalfelden-Leogang (S) statt.

Bewerbe für Biker und E-Biker,

Testparcours und jede Menge

Partys warten auf die Gäste.

www.saalfelden-leogang.

com, www.bike-festival.de

20. OKTOBER|

INT. WOLFGANGSEELAUF|

Mit einem Rekord von 6059 Meldungen

festigte der Wolfgangseelauf

im Vorjahr seinen Status als

„der“ heimische Erlebnis- und

Landschaftslauf. 2019 soll die 48.

Auflage des Klassikers mit Strecken

über 5, 10, 27 oder 42,195

Kilometer ebenso gut laufen.

www.wolfgangseelauf.at

Am Fuße des Kitzbüheler

Horns (T) kommen zum

zweiten Mal Hobbysportler,

Läufer, Trailrunner und Wanderer

zum Gamstrail Kitzbühel

zusammen, um eine der

fünf Traildistanzen zwischen 5

und 46 Kilometern in Angriff

zu nehmen.

www.gamstrail.at

14. SEPTEMBER|

SOLE- UND VITALLAUF|

Der kleine, aber feine Sole- und

Vitallauf in Bad Aussee (St) führt

über 8,3 Kilometer – auch ein

7,3-km-Nordic-Walking gehört

zum Event. Die Bewerbe starten

beim Narzissen-Vital-Resort und

führen überwiegend über feine

Wiesen-, Feld- und Waldwege.

www.vitalresort.at

27. OKTOBER

SWISSCITYMARATHON LUCERNE

Jeder ist ein Sieger beim SwissCity-

Marathon in Luzern: Die 10 km-, die

Halbmarathon- und Marathon-Teilnehmer.

Österreich ist 2019 Gastland,

die Läufer werden mit einem speziellen

Rahmenprogramm bei der Marathon-Messe

begrüßt. Ab der Schweizer

Grenze erfolgt die Anreise mit dem

öffentlichen Verkehr gratis.

www.swisscitymarathon.ch

SPORTaktiv

11


aul, wenn dein Leben ein Buch

wäre, welchen Titel hätte es?

Puh ... Das ist eine ultraschwere

Frage! Es hätte definitiv mit dem

Thema „Den eigenen Visionen folgen oder

wie man mit Freude seine eigenen Ziele

erreicht“ zu tun.

Frei sein: Was bedeutet das für dich?

Das bedeutet vor allem auch im Kopf frei zu

sein. Es bedeutet frei sein für eigene Werte, eigene

Visionen – nicht nur im Raum frei zu sein,

das ist eine Grundvoraussetzung! Vielmehr frei

genug mit sich selbst zu sein, sich nicht selbst zu

blockieren und das zu tun, was man selbst will!

Und das Fliegen: Welches Gefühl verbindest

du damit?

Fliegen ist so a ganz a cooles Gefühl – ein Freiheitsgefühl!

Das ist nicht wie beim Autofahren,

bei dem du eine Straße entlangfährst und einfach

mal anhältst, wenn es dir passt, du kannst nicht

einfach aussteigen und aufhören – beim Fliegen

musst du deine eigenen Entscheidungen treffen.

Du musst durchhalten, konsequent sein und so

lange fliegen, bis du eben gelandet bist. Und es

ist die Faszination, die Welt von oben

zu sehen.

ABHEBEN

ALS LEBENSSCHULE

„RED BULL X-ALPS“-ATHLET PAUL GUSCHLBAUER ÜBER SEINE VISIONEN,

DIE FREIHEIT BEIM FLIEGEN UND WAS ER IN DER LUFT ÜBERS LEBEN LERNT.

VON NICOLE THÜRINGER

Fotos: Red Bull Contentpool/Maximiliano Blanco

12 SPORTaktiv


Gänsehaut-Momente beim Fliegen?

Den einen gibt es eigentlich gar nicht.

Es sind immer wieder einzelne Momente

in der Luft – sehr visuelle Eindrücke,

eine Konstellation aus Licht und Wolken,

wo du durchfliegst und dir denkst,

genau diesen Moment hab ich mir gewünscht.

Und im negativen Sinn, also hast du da

oben auch Angst?

WENN MAN

EINMAL IM FLOW

IST, DANN TRIFFT

MAN EIGENTLICH

IMMER DIE

RICHTIGEN

ENTSCHEIDUNGEN.

Es sind eher Drucksituationen, bei denen

man das Gefühl hat, etwas machen

zu müssen, man in Wirklichkeit aber gar

nichts machen muss. Situationen mit

starken Windverhältnissen beispielsweise,

wo man sich die Frage stellt, ob es

sich auszahlt zu fliegen oder man lieber

weiterwandern soll. Solche Situationen

versuche ich zu vermeiden, die mag ich

nicht so gern. Aber wenn man einmal

im Flow ist, dann trifft man eigentlich

SPORTaktiv

13


PAUL GUSCHLBAUER

wurde am 25.12.1983 in Graz geboren. Seine sportliche

Karriere beginnt er im Mountainbiken und gewinnt

bereits mit 13 Jahren erste Wettkämpfe. Erst

später entdeckt Guschlbauer seine Leidenschaft für

das Gleitschirmfliegen. Beim „Red Bull X-Alps“-Rennen

2019 holt der Athlet bereits zum vierten

Mal den 3. Platz. Für sein Projekt „Overland“

reiste der Abenteuersportler sechs Monate lang mit seinem

Piper-Super- Cub-Flugzeug von Alaska bis zur Spitze Patagoniens

und erfüllt sich so einen Traum.

immer die richtigen Entscheidungen.

Absolutes Ziel ist es, auf sich zu hören

und nicht über sein Limit zu gehen!

Hast du einen Glücksbringer, der dich

bei großen Herausforderungen wie

X-Alps begleitet?

Extra versuch ich gar nix mitzunehmen,

weil jedes Gewicht im Rucksack zählt.

Ich bin nicht so der Glücksbringer-Typ,

das ist eher gedanklich – Dinge die mich

motivieren. Bei meinem Cockpit hab ich

zum Beispiel stehen „Locker bleiben!“

Das ist für mich wichtig, weil sobald man

sich verkrampft, geht gar nix mehr und

wenn man alles locker sieht, dann hat

man am meisten Spaß. Die Dinge einfach

ein bisschen lockerer zu sehen, das

ist mein Lebensmotto.

Was liebst du am meisten an

deinem Job?

Dass ich sehr viel Freiheit hab. Ich arbeite

zwar mehr als jemand, der einen

40-Stunden-Job hat, aber ich arbeite immer

für meine eigenen Ziele und nicht

für jemand anderen. Ich liebe es, meine

eigenen Ideen zu kreieren und diese

dann auch umzusetzen. Das ist das, was

mich anspornt!

Was treibt dich sowohl im Sport als

auch im Leben an?

Ich möchte etwas erleben! Ich leb so,

dass ich die Zufriedenheit habe und sagen

kann, wenn mein Leben heute zu

Ende wäre, hab ich es so gelebt, wie ich

wollte. Wenn ich eine Idee hab, wenn

ich etwas ausprobieren will, dann mach

ich es auch. So wie letztes Jahr, als ich

mit meinem kleinen Flugzeug von

Nord- nach Südamerika geflogen bin.

Das war mein großer Traum und ich

habe zwei Jahre daran gearbeitet, bis ich

gut genug war, bis ich das Flugzeug hatte,

bis alles gepasst hat. Nix ist unmöglich!

Ziele, die man sich steckt, kann

man auch erreichen. Es ist wichtig, eine

Vision für sich zu haben, dann arbeitet

das Unterbewusstsein dahin, dass du das

Ziel erreichst, dann kommst du da und

dort hin, lernst die richtigen Leute kennen.

Du musst dir nur wirklich ein Ziel

setzen und es muss von Herzen kommen.

Fokussier dich auf Dinge, die dich antreiben

und glücklich machen.

Fotos: Red Bull Contentpool/Maximiliano Blanco/Sebastian Marko

14 SPORTaktiv


Vervollständige bitte den Satz:

Die drei wichtigsten Dinge im Leben

sind ...

Je älter ich werde, desto mehr kristallisiert

sich heraus, was wirklich zählt

und das sind: Freunde und Familie –

meine Frau an oberster Stelle. Es ist

der Halt – die mögen dich ganz unabhängig

von deiner Leistung, da

kann man sich zurückfallen lassen.

Das Zweitwichtigste ist die Freiheit

und dann kommt Glück – die Dinge,

die einem Spaß machen.

Für Paul ist

nichts unmöglich.

Der

charismatische

Athlet

verfolgt seine

Visionen und

fokussiert

sich auf

Dinge, die

ihn antreiben

und glücklich

machen.

ES IST WICHTIG,

EINE VISION FÜR SICH

SELBST ZU HABEN,

DANN ARBEITET DAS

UNTERBEWUSSTSEIN

DAHIN, DASS DU ES

AUCH ERREICHST.

Was hebt dich von anderen

Sportlern ab?

Ich weiß es auch nicht. Es ist nicht so,

dass ich extrem ehrgeizig bin. Sport ist

eine Lebenseinstellung – so wie ich das

Leben führ’. Ich glaube, es geht um den

Spirit eines Sportlers und nicht nur um

die Leistung. Klar zählen Ehrgeiz und

Ergebnisse, aber es ist wichtig, am Boden

zu bleiben.

Wer inspiriert dich und wer hat dich in

deinem Leben am meisten beeinflusst?

Mein Vater – er hat mich zum Sport gebracht

und schon als Kind war ich immer

mit ihm unterwegs. Er hat mich als

Person gestärkt und meine Grundeinstellungen

kommen von ihm. Außerdem

habe ich in sportlicher Hinsicht sehr viel

Unterstützung von Hannes Arch bekommen,

mir die Karriere zuzutrauen,

die ich heute lebe. Er war mein Mentor,

hat mir den Rücken gestärkt und mir

die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt

gesagt.

Wenn du einem jungen Menschen, der

mit dem Fliegen gerade erst beginnt,

einen Rat mitgeben könntest, welcher

wäre es?

Einfach mal herausfinden, ob der richtige

Drive dahintersteckt – ganz ohne

Zwang. Schauen, ob einem der Sport

wirklich taugt und ob es wirklich von

Herzen kommt. Wenn das klar ist, dann

musst du deine Vision konsequent verfolgen.

Und logo, der Spaß darf dabei

nicht fehlen!

Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Ich möchte gerne meine Skills – sich in

der Natur effizient und sicher zu bewegen,

egal, ob mit Flugzeug, Gleitschirm

oder zu Fuß – anderen weitergeben.

Nicht mehr als krasser Wettkampfsportler,

sondern eher als Inspirationsquelle

und Mentor. Ich mache gerade die Ausbildung

zum Lebens- und Sozialberater.

Dann bin ich schon Athlet, Pilot &

Gleitschirmpilot, wahrscheinlich auch

Sponsoring-Spezialist – Optionen gibt

es also genug!

SPORTaktiv

15


SO EIN TAG …

as sind schon zehn Kilometer

vor der Brust, wenn man so

einen Weg hinter sich hat?

„Da wurde es richtig hart und ich hab

echt ans Aufhören gedacht“, schildert

unser Leser Marco Rutz die Schlussphase

des Ironman 70.3 in Rapperswil am

Zürichsee. 1,9 Kilometer Schwimmen

hatte er da schon hinter sich, dazu 90

Kilometer auf dem Rennrad und 11

Kilometer auf der Laufstrecke, als sie

... SO WUNDERSCHÖN WIE HEUTE. UNSEREM LESER

MARCO RUTZ IST BEI SEINEM SPORTLICHEN ZIEL 2019

ALLES AUFGEGANGEN. AUF DAS GROSSE GLÜCK IM ZIEL

DES IRONMAN 70.3 FOLGTE DIE GROSSE LEERE. WIE ES

WEITERGEHT, IST AUCH SCHON VORGEZEICHNET.

VON KLAUS MOLIDOR

Fotos: FinisherPix

16 SPORTaktiv


MEIN

2019WIRD

JAHR

SPORTAKTIV-LESERAKTION

kamen, die Gedanken, einfach stehen zu

bleiben, es sein zu lassen. Drei Jahre und

zwei Monate vor diesem Moment hatte

Marco Rutz noch 164 Kilogramm und

war alles andere als sportlich. Er hat sich

aufgerafft, Kalorien gezählt, Sport gemacht,

trainiert, trainiert, trainiert. Was

sind da also noch diese läppischen zehn

Kilometer. „Die Gedanken hab ich jedes

Mal, bei jedem Bewerb“, sagt Rutz.

„Durch mentales Training versuche ich,

diesen Moment so weit es geht hinauszuschieben.“

An diesem Tag hat es sich doppelt ausgezahlt.

Denn sein Ziel, den Bewerb unter

sechs Stunden zu beenden, hat er geradezu

pulverisiert. Nachdem er sein

DAS TRAINING

WAR SO LANGE

UND SO INTEN-

SIV, DASS MIR

JETZT ETWAS

FEHLT.

Tief überwunden und die letzten 70

Treppen der Laufstrecke hinter sich gebracht

hatte, lief er nach 5:22 über die

Ziellinie. „Damit hätte ich niemals gerechnet“,

sprudelt es überglücklich und

auf Schwyzerdütsch aus ihm heraus.

Es war sein Tag, der schon im Wasser

gut begann. Bei 16 Grad im Zürichsee

zog er im Neoprenanzug, den wir ihm

als Unterstützung von Aquasphere organisiert

hatten, gleichmäßig dahin. Weil

der Mai so kühl und verregnet war, gab

es schon Überlegungen, die Schwimmstrecke

eventuell zu verkürzen. „Ich hab

gehofft, dass das nicht passiert, schließlich

wollte ich schon einen ‚echten‘ 70.3

absolvieren.“ Durch den Auftrieb im

Neoprenanzug konnte er aber Kraft sparen,

musste nichts in die Wasserlage investieren.

„Das hat sicher fünf bis sechs

Minuten gebracht.“ Auch am Rad lief es

wie geschmiert. „Da habe ich im Training

auch sehr, sehr viel investiert.“

Im Ziel empfand er dann – no na –

großes Glück. Gleichzeitig stellte sich

aber auch bald Wehmut ein. „Wehmut,

weil das Training so lange und so intensiv

war, dass mir jetzt etwas fehlt.“ Sport

wird er weiter machen, Bewerbe auch,

nur was es wird, das weiß er noch nicht.

„Die logische Konsequenz wäre natürlich

der ganze Ironman“, sagt Rutz.

Thun oder Frankfurt kämen dafür in

Frage. „Das ist schon ein logistisches

und damit auch finanzielles Thema.“ Bei

beiden wüsste er, worauf er sich einstellen

kann. „Frankfurt sicher ohne Neo,

Thun sicher mit.“

Ob er den angeht, hängt auch von seiner

Frau ab. „Sie ist eigentlich dagegen.

Ihre Unterstützung ist mir aber sehr

wichtig.“ Ironman hin oder her. Ein

Vorbild bleibt Marco Rutz allemal. Dafür,

was man mit Willenskraft und regelmäßiger

Bewegung alles schaffen kann

und dass es nie zu spät ist. Nachgegeben

hat er seinem Impuls nach sofortiger Erlösung

von der Anstrengung übrigens

noch nie.

SPORTaktiv

17


UNSERE LESERAKTION

2019 IST IM ZIEL.

NACH MARCO RUTZ

ZIEHEN AUCH GRAZYNA

BRAND STÄTTER UND

KARIN ALEXA ÜBERAUS

GLÜCKLICH BILANZ.

MEIN

2019WIRD

JAHR

GRAZYNA

BRANDSTÄTTER

KARIN ALEXA

PUNKTLANDUNG – UND 2020 WIRD „ULTRA“

Sechs Stunden hatte Grazyna Brandstätter für die 42-Kilometer-Distanz

mit 1800 Höhenmetern beim Mozart-100-Trailrun angepeilt – 6:00:23 Stunden

sind es geworden. Die marathon- und triathlonerfahrene Linzerin war

glücklich über ihre Premiere in einem Trailrunning-Bewerb: „Das war

mein vielleicht bestes Rennerlebnis.“ Beim Lauf bei Junihitze halfen ihr

die penible Vorbereitung, („ich war bei jedem Wetter draußen“) und das

Coaching sowie die vielen guten Ratschläge, die sie vom SPORTaktiv-Trailrunning-Experten

Gerhard Schiemer bekommen hatte: „Ich konnte ihn jederzeit

kontaktieren und er hat immer sofort geantwortet. Großes Danke!“

Nach dem Linz-Marathon in 3:49 Stunden hat Grazyna also ihr „gemischtes

Run-Doppel“ geschafft – so gut, dass sie im Herbst noch einen Marathon

dranhängt: Den 42er im Rahmen des Wolfgangseelaufs im Oktober. 2020

möchte sie sich noch stärker Richtung Trail orientieren: „Der Mozart-Ultra

mit 62 Kilometern und 2000 Höhenmetern würde mich reizen.“ Grazynas

Schlussbilanz über unsere Leseraktion fällt ungeteilt positiv aus: „Sie hat

mich total zum Training motiviert. Und auch der „Viking Apex II Boa“-Schuh

ist voll im Einsatz.“ Kompliment retour: Glückwunsch und danke, Grazyna.

„ICH BIN JETZT NOCH GANZ IM FLOW“

Juli 2018, Lungeninfarkt. Karin Alexa ist am Boden zerstört. Mitten im Bergsommer. Und dabei hatte sie doch so große Ziele, nämlich

„ihren“ Hochschwab (2277 m hoch) wieder zu erklimmen, den sie erst im Jahr davor an einem Traumtag für sich entdeckt hatte.

Die Kapfenbergerin ließ sich checken, wurde wieder fit und meldete sich bei unserer Leseraktion „Das wird mein Jahr.“ Das

gefiel uns. Auch unseren Partnern Asolo und Maier Sports, die die Sache großartig fanden, Karin unterstützten und ihr Schuhe,

Berghose und Jacke zur Verfügung stellten. „Danke schön, die Ausrüstung ist top und passt perfekt“, freut sie sich.

Jetzt im Juli, fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Infarkt, war es so weit. „Es war wieder ein Traumtag, wir sind schon früh

vom Bodenbauer weg, übers G’hackte auf den Hochschwab, über die Hundsböden und die Häuslalm wieder runter. Ein Wandererlebnis

der ganz besonderen Art, ich bin noch ganz im Flow“, strahlte sie tags darauf. Die Entlegenheit, die Schroffheit und die

Schönheit von Fölzalm, Voisthaler Hütte und Häuslalm faszinieren sie besonders in diesen Bergen. „Ich werde wie vorgehabt jetzt

sicher ein Mal im Jahr da raufwandern, weil der Hochschwab in unserer Region doch ein ganz besonderer Berg mit ganz besonderem

Flair in einer traumhaften Gegend und mit einer Superaussicht ist.“ Herzliche Gratulation, Karin.

Fotos: privat

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Befinden, es passt sich meinem Alltag an,

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besser geht.“ So beschreibt der Grazer

seine ersten Erfahrungen mit dem neuen

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Individualität ist eben Trumpf.

Sport betreibt Zenz grundsätzlich regelmäßig

(z. B. Berglauf), bei Belastung und

Ernährung erwartet er neue Inputs und

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Dazu muss er länger als 1:53 Stunden

in einer Glaskabine bis zu den

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SPORTaktiv

21


DER

MIT

DEM

BALL

TANZT

MIT 18 MUSSTE DER WIENER MIKE MENDOZA

(31) SEINE PROFIFUSSBALL-KARRIERE

BEENDEN. PELE UND EDEN HAZARD HAT

ER DENNOCH GETROFFEN UND MIT SEINEM

KÖNNEN BEEINDRUCKT. SEIN MOTTO: „NICHT

TRÄUMEN, HART ARBEITEN, NIE AUFGEBEN!“

VON CHRISTOF DOMENIG; FOTOS: THOMAS POLZER

as Freestyle-Fußball ist, lässt

sich mit Fotos und Worten

nur unvollständig beschreiben.

Vielleicht: Gaberln mit Zirkusartistik.

Wobei der Ball nicht nur mit (im Fußball)

erlaubten Mitteln, sondern auch

einmal mit der Schulter in der Luft gehalten

wird oder die Arme entlangrollt,

wenn es in die Choreografie passt. Mike

Mendoza vergleicht seine Sportart auch

mit einem Tanz mit dem Ball. Der Mund

bleibt jedenfalls öfters unwillkürlich offen

stehen, wenn man dem Balljongleur zuschaut

– verweisen wir ganz einfach auf

Mendozas Videos (siehe Facebook und

Instagram- Adressen im Kasten).

Angefangen hat alles als hoffnungsvolle

Fußballkarriere. Als „typischer Käfigkicker“

kam der kleine Mike nach Stationen

beim Sportclub- und Vienna-

Nachwuchs in die Frank-Stronach-

Akademie der Wiener Austria. Seine

technische Begabung („mit fünf konnte

ich Gaberln, mit sechs erste Tricks“) fiel

von Anfang an auf, erzählt er, schon

früh nahm er bei Freestyle-Contests teil,

mit 13 engagierte ihn ein TV-Sender für

einen Werbespot. Mit 14 folgte die Einberufung

ins Jugendnationalteam, dem

er bis zur U19 angehörte. Und obwohl

seit jeher eingefleischter Austrianer, unterschrieb

er mit 16 einen Jungprofivertrag

bei Rapid. Mit 17 dann ein Knöchelbruch,

er kämpfte sich zurück –

doch nach einem zweiten Bruch des

Knöchels ging es nicht mehr.

Karriereende, Cut; Faden gerissen von

heute auf morgen, so beschreibt es der

31-Jährige im Rückblick. „Das war ganz

22 SPORTaktiv


Virtuose Ballbehandlung

Hinter dem Können steht neben Talent

vor allem eines: ständiges Training.

Wann immer es die Zeitressourcen neben

dem Fulltime-Job als Anästhesiepfleger

erlauben, trainert er mit dem

Ball – wobei man einmal erlerntes Können

nicht mehr verliere, erzählt Mendoza:

„wie Rad fahren“.

Als „koordinativen Künstler“ und

„Virtuosen mit den Füßen“, beschreibt

SPORTaktiv-Fitnessexperte, Sportwissenschafter

Kurt Steinbauer, den Wieschrecklich.

Jahrelang wollte ich mit

Fußball nichts mehr zu tun haben.“

Weil Mendozas Story aber auch eine

vom Fallen und Wiederaufstehen ist,

fanden er und der Fußball wieder zueinander.

Während des Studiums erinnerte

er sich an seine Versuche im Freestyle-

Fußball und begann zu trainieren, stellte

erste Videos auf Facebook. Als diese von

einem Sportportal verlinkt wurden, vervielfachten

sich die Zugriffe über Nacht.

Mendoza nahm an Contests teil und

überzeugte auch international. Unter

andererm gewann er 2016 den „Lotus

Eden Hazard“-Contest, wurde nach

London eingeladen und durfte den belgischen

Chelsea- Star (der ja soeben zu

Real Madrid wechselte) treffen. Ein Jahr

später kam es wieder nach einem Contest

zur Einladung nach Barcelona und

zum Treffen mit der Fußballlegende

Pele. Heuer schaffte es der Wiener bei

einer „Trickshot Challenge“ mit seinem

Video, auf dem er als Finale den Ball aus

großer Distanz in einem Basketballkorb

versenkt, unter die Top 11 der Welt.

SPORTaktiv

23


ner. Natürlich müsse man ballaffin sein

und Talent mitbringen, „aber was er

kann, ist erlernt“. Fachlich betrachtet,

müsse man zwischen Fähigkeiten und

Fertigkeiten unterscheiden, sagt Steinbauer:

Um Tricks wie Mendoza zu erlernen,

brauche man einerseits hohe

„feinkoordinative“ Fähigkeiten. In der

Lernphase werden die Bewegungen bewusst

gesteuert. Endergebnis seien

dann die technischen Fertigkeiten –

sprich: Ein Trick, der einmal erlernt ist,

benötige keine bewusste Steuerung

mehr, sondern laufe automatisiert ab.

Koordinative Fähigkeiten zu trainieren,

etwa durch Jonglieren, sei für jeden

ein sinnvolles Trainingsmittel, weil

dadurch im Gehirn neue Verschaltungen

ausgelöst werden, die auch anderweitig

anwendbar sind, erklärt Steinbauer

auch. Dabei solle möglichst ständig

nach neuen Reizen gestrebt werden.

„Das Üben, Erlernen und Erlangen

neuer Fertigkeiten fördert das Gehirn –

das Ausüben von etwas, das man kann,

dann nicht mehr.“ Dafür verlerne man

es auch nicht mehr, bestätigt der Sportwissenschafter

Mendozas Aussage. Er

attestiert Freestyle-Fußballern auch

eine extrem gute Senosomotorik, salopp

übersetzt: Gefühl im Fuß. Die

Ballkünstler könnten dadurch auch mit

geschlossenen Augen Flugrichtung und

-höhe eines angetippten Balles sehr gut

einschätzen.

Bilder der „zweiten Karriere“: mit Eden

Hazard in London, mit Pele in Barcelona.

Auch in philippinischen Schulen sorgte der

Wiener für Staunen und fröhliche Gesichter.

MIKE PHILIP

MENDOZA

ist 31, arbeitet als Diplomkrankenpfleger im

Bereich Anästhesie im AKH Wien. Mit seinem

Unternehmen „Lead the Ball“ bietet er Kinderund

Jugendtrainings in Sachen Balltechnik

an, Zielgruppen sind Fußballvereine und

Schulen. Auch für Showauftritte kann man

Mendoza engagieren.

www.facebook.com/leadtheball

Instagram: mike_philip_mendoza

Erfolg durch harte Arbeit

Mike Mendoza hat nebenberuflich das

Unternehmen „Lead the Ball“ gegründet,

mit dem er Kindern und Jugendlichen

Grundlagen einer feinen Ballbehandlung

näherbringen möchte. Er ist

überzeugt, dass in Österreichs Fußball

im internationalen Vergleich viel zu

wenig Wert auf Technik gelegt wird.

„Die entscheidenden Jahre sind die im

Alter von fünf bis acht“ sagt Mendoza

– Sportwissenschafter Kurt Steinbauer

sieht die „goldenen Jahre“ zum Erlernen

koordinativer Fähigkeiten etwas

weiter gefasst zwischen sechs und zwölf.

Daneben will Mendoza Freestyle-

Fußball in Österreich bekannter machen

– in Asien und Südamerika, aber

auch in Frankreich sei die Sportart viel

weiter verbreitet, „in Brasilien fördert

zum Beispiel Neymar viele Freestyler.“

Mike Mendoza freut sich über seine

Erfolge – die Treffen mit Eden Hazard

(„er ist völlig am Boden geblieben“)

und Pele („ein ganz lieber Mensch, den

man umarmen und mit dem man einfach

reden kann“) waren für ihn nur die

sichtbarsten Zeichen von dem, was er

sich nach dem frühen Karriereende erarbeitet

hat. „Für viele ist Erfolg gleichbedeutend

mit Geld. Für mich ist Erfolg

Familie, Freunde, Gesundheit,

Glaube an Gott – aber nicht Zahlen auf

dem Bankkonto.“ Wenn er davon erzählt,

wie er in philippinischen Schulen

(seine Mutter stammt von den Philippinen)

Kindern Tricks beigebracht, Fußbälle

und Schokoriegel eines Sponsors

verteilt hat, vom „Glänzen in den Augen

der Kinder“ – dann merkt man ihm

die Freude und den Stolz darüber an.

„Meine Mama hat immer gesagt:

Wenn du am Sofa sitzt und nichts

machst, wirst du auch nichts erreichen“,

erzählt Mendoza. Jeder habe ein

Talent, das müsse man erkennen –

dann aber auch hart daran arbeiten:

„Don’t dream about success, work for

it“, gibt er als Lebensmotto an. Wichtigster

Faktor beim Freestyle-Fußball

sei dennoch der Spaß: der gehört natürlich

dazu, um die Leichtigkeit im

Tanz mit dem Ball à la Mike Mendoza

auszustrahlen.

Fotos: Thomas Polzer, Mike Mendoza

24 SPORTaktiv


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der Körper schon ab dem 25. Lebensjahr

nicht mehr ausreichend Ubiquinol. Sport,

Stress oder eine Medikamenteneinnahme

hemmen die Herstellung. Ein Mangel des

Vitalstoffs äußert sich in Abgeschlagenheit

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Sportler, da sie einen erhöhten Sauerstoffbedarf

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FOR SUP

an sieht sie jetzt auf den Seen wieder in

großer Zahl – Männer, Frauen und

Kinder, die stehend übers Wasser paddeln.

Teilweise auch zu zweit (Elternteil/Kind ...), alternativ

auch knieend und manchmal sogar mit Hund

„on Board“. Stand-up-Paddeln, vor einigen Jahren

zum Trendsport ausgerufen, hat sich nachhaltig etabliert,

es schaut zumindest schwer danach aus.

Wobei „schwer“ im Sinn von schwierig das falsche

Stichwort ist: „SUP“ ist einfach zu erlernen und

macht auf Anhieb Spaß. Es passt laut dem Betreiber

des „SUP Centers“ in Zell am See, Heinz Seidl, „für

alle von 6 bis 90“, und man ist mitten in der Natur.

STAND-UP-PADDELN IST KEIN TREND MEHR,

SONDERN ETABLIERT. DIE SOMMERLICHEN BILDER

AN DEN SEEN BEWEISEN ES. NEBEN DEM

FITNESS- UND NATURFAKTOR SIND AUCH DIE

VIELFALT UND DIE ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN

IN DER SPORTART BEMERKENSWERT.

VON CHRISTOF DOMENIG

26 SPORTaktiv


Der Fitness effekt ist dabei nicht zu unterschätzen.

Das Stehen und sanfte Dahingleiten

mit rhythmischen anschiebenden

Paddelschlägen schaut ja idyllisch

aus – doch allein das Stehen auf einem

wackeligen Untergrund geht schon

ordentlich „rein“. Ein instabiler Untergrund

zwingt die Muskulatur – und da

vor allem die tiefliegende, die anderweitig

sowieso nur schwer zu trainieren ist

–, zur ständigen Ausgleichsarbeit und

verhilft somit automatisch zu einer besseren

Körperspannung und auf lange

Sicht auch -haltung. Je geübter man ist,

desto stärker kann der Oberkörper- und

Beineinsatz beim Paddeln werden, auch

das verstärkt den Trainingseffekt. Gerade

das „Rumpf- und Balancetraining“ hebt

auch SUP-Experte Heinz Seidl hervor.

Passend zur Sommerhälfte wollen wir

uns hier mit dem Salzburger gemeinsam

anschauen, ob man nicht noch mehr aus

einem SUP-Board herausholen kann.

Mehr Fitnesseffekt, mehr Erlebnis, mehr

Abwechslung. „Ja, das kann man“, sagt

Seidl. „Stand-up-Paddeln kann man in

der ganzen Bandbreite vom Naturerlebnis

bis zum Hochleistungssport betreiben

– mit dem Vorteil: Ein gesundes

Maß an Aktivität hast du überall dabei.“

Voll auf Kurs

Erste Schraube, an der man drehen

kann, ist das Material, erklärt Seidl.

Eine gängige Einteilung der Board-Kategorien

ist die in Allround-, Trainings-,

und Race-Board. „Mit einem Race-Board

sind für Könner bis zu 15

km/h drin, es ist länger und schmaler,

daher muss der Körper auch mehr für

die Stabilität arbeiten. Das ist dann

schon ein richtig cooles Fitnesstraining“,

sagt Seidl.

Eine andere Möglichkeit, mehr aus

seinem SUP-Board herauszuholen, ist

schlicht, sein Können weiter zu verbessern.

Für Fortschritte ist ein Kursbesuch

in einer SUP-Schule gut investiertes

Geld. Heinz Seidl: „Im Prinzip ist es wie

beim Skifahren, auch das kann man sich

selber beibringen. Will ich jedoch die

Möglichkeiten ausreizen, mache ich einen

Kurs.“

Grundschläge und erste einfache Drehungen

lernt man in Basiskursen. Im

Fortgeschrittenenbereich würden einerseits

erweiterte Techniken unterrichtet,

erklärt der SUP-Experte – andere Fußstellungen,

etwa der „Surfstand“, bei

dem man schräg auf dem Board steht.

„Mit diesem Können bringt man

dann auch schon das Grundgerüst für

Flusstouren oder leichte Wellen mit“ –

sinnvoll etwa auch beim Strandurlaub

am Meer. SUP-Kurse auf Fortgeschrittenemniveau

beinhalten aber auch nützliche

Dinge wie: Wetterkunde, Sicherheitsregeln,

Strömungen, Vorrangfragen,

Ausweichen, dazu Basics zum Naturschutz.

Denn nicht überall, wo heute

stehend gepaddelt wird, ist es auch erlaubt.

SPORTaktiv

27


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BEI HOHEN TEMPERATUREN ist der Körper besonders

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Vom Wildwasser bis zum Yoga

Seeumrundungen oder ein „Seecrossing“

sind weitere Möglichkeiten, um

Stand-up-Paddeln neue Seiten abzugewinnen,

sagt Heinz Seidl. Er selbst

bietet zum Beispiel eine 12 Kilometer

lange, geführte Tour am Zeller See an

– je nach Können und Fitnesslevel

brauche man für so eine Distanz zwischen

2 und 2:45 Stunden. Wichtig:

Auf offenem Wasser auf die Leash,

also die Verbindungsleine zwischen

Fuß und Board nie verzichten – das

tun nämlich nach der Beobachtung

des Experten viele.

Wer eine Durchquerung eines größeren

Sees ohne Profi-Guide unternimmt,

sollte diese gut planen und

dafür schon einiges an Erfahrung und

Wissen mitbringen. Wellen und

Wind können nämlich durchaus gefährlich

werden, „ab 20 km/h Windgeschwindigkeit

kann man kaum

noch gegen die Strömung paddeln“.

Wenn man nicht über die nötige Erfahrung

verfügt, also lieber im Uferbereich

bleiben.

Öfters hört man auch von Flusstouren

oder sogar Wildwasser-SUP – das

Interesse daran wächst tatsächlich,

stellt auch Seidl fest. Jedoch auf kleinem

Niveau: „Auch da ist es wie beim

Skifahren: Die Masse fährt auf der

Piste – daneben gibt es natürlich auch

die Freeride-Begeisterten.“ Bei dieser

SUP-Spielart braucht man aber neben

fortgeschrittenem Können und Wissen

(zum Beispiel, wie man sich in

Strömung und Kehrwasser verhält)

auch eine zusätzliche Ausrüstung:

Helm, Schwimmweste und eine

Leash, die an der Hüfte befestigt wird

und im Notfall mit einem Handgriff

zu öffnen ist.

Wer weniger Action mag, für den

ist SUP-Yoga vielleicht ideal. Eine

perfekte Fitnesskombination – die

aber oft indoor stattfindet: Auf einem

unruhigen See sind Sonnengruß und

Co. am SUP-Board auch für Yoga-

Erfahrene nämlich eine knifflige

Herausforderung.

Fotos: Supcenter Zell am See/Faistauer Photography,

28 SPORTaktiv


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30 SPORTaktiv


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MEHR

ODER WENIGER?

CHRISTOPH

SUMANN

war als Biathlet

viele Jahre

Weltklasse

und ist jetzt

leidenschaftlicher

Freizeitsportler.

Urlaubszeit ist Sportzeit? Die redlich verdienten

freien Tage endlich mit einem gediegenen

Aktivitätsprogramm füllen oder

gleich alles reinstopfen, was man das bisherige

Jahr versäumt hat? Keine leichten Fragen.

Ich mach einen Versuch: Früher als Profi war

mein ganzes Leben auf Spitzensport ausgerichtet,

von Montag bis Sonntag, von A bis Z. Freizeit,

also trainingsfreie Zeit, gab es nur in den 14

Tagen vor dem traditionellen Wiedereinstieg am

1. Mai. Als Junger konnte ich da gar nicht genug

vom Sport kriegen und habe selbst in der Pause

weitertrainiert. Zum Trainingsstart war ich top

drauf, dann kam der Einbruch. Mit dem Alter

und rasant zunehmender Schlauheit habe ich erkannt,

dass die Auszeit vom Sport wichtig ist. Ich

hatte nach zwei Wochen Pause dann zwar zwei

Kilo mehr auf der Waage, meinen Muskelkater

bei den ersten Einheiten und ein niedrigeres

Leistungsniveau, aber in den Wochen und Monate

danach waren meine Werte umso besser.

Der Körper braucht die Pause also.

Bei Freizeit- und Hobbysportlern schaut die

Sache anders aus. Die sind vielleicht im Alltag

und während der Arbeitszeit zu wenig oder gar

keinem Sport gekommen. Die könnten jetzt den

Turbo zünden. Aber Vorsicht! Otto Nomalverbraucher

sollte jetzt nicht in die Falle tappen und

seine Urlaubstage mit wildesten Sportexkursen

vollpacken. Das packt man selbst nicht und das

Umfeld mit Familie und Co. erst recht nicht.

Meine Fußballtruppe macht grad Sommerpause,

also radle ich viel und trainiere mit meiner

Tochter. Die hat schon ein super Niveau. Letztens

beim Großglockner-Berglauf hat sie mich

am Schluss voll paniert. Ist mir einfach auf den

letzten Metern davongelaufen. Ohne Umdrehen.

Ich glaub, ich brauch eine Pause.

Foto: Thomas Polzer

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Arzt oder Apotheker. Wirkstoff: Diclofenac. Marken sind Eigentum der GSK Unternehmensgruppe oder an diese lizensiert. Stand: April 2018.


MEHR LUFT

ZUM LEBEN

HÖHENTRAINING IST BEI SPITZENSPORTLERN EINE BEWÄHRTE METHODE ZUR

STEIGERUNG DER LEISTUNG. WENIGER BEKANNT IST, DASS DAS TRAINING

BEI REDUZIERTEM SAUERSTOFF AUCH NORMALEN MENSCHEN BEI BURN-OUT,

STRESSABBAU, DIABETES UND ÜBERGEWICHT HELFEN KANN.

UND GLÜCKLICH MACHT ES AUCH NOCH.

VON CHRISTOPH HEIGL

In der Spitzensport, vor allem Radsportszene

ist es seit Jahren Usus,

Höhentraining in den Formaufund

Leistungsausbau zu integrieren.

Dazu begeben sich die Sportler entweder

in hoch gelegene Trainingszentren,

meist um die 2000 Meter Seehöhe

oder sie verwenden künstliches Höhentraining

in der Ebene, wo in sportmedizinischen

Zentren oder auch in der privaten

Anwendung unter Sauerstoffarmut

trainiert wird, beispielsweise in sogenannten

„Sauerstoffzelten“. Dieses Hypoxietraining

führt bei Profis in der Folge

zu einer verbesserten Sauerstoffaufnahme

und ganz allgemein zu einer

Leistungssteigerung (siehe Infobox).

Noch unbekannt ist, dass die positiven

Effekte auf den Organismus auch in anderen

Bereichen angewendet werden

können. Von einer „stetig wachsenden

Interessentenanzahl an künstlichem Höhentraining

in Sport und Therapie“ weiß

etwa Christian Pegger zu erzählen. Der

Tiroler ist Allgemeinmediziner und

kann in seiner Praxis in Innsbruck als einer

von ganz wenigen Ärzten in Österreich

auch Höhentraining anbieten. „Interessant,

denn so lerne ich eine enorme

Bandbreite kennen, vom Spitzensportler

aus dem absoluten Leistungssport bis

hin zum übergewichtigen Nichtsportler,

der einfach seinen schlechten Zustand

verbessern will.“ Wichtig ist dabei gleich

zu betonen, dass Pegger natürlich auch

alle herkömmlichen Behandlungsmethoden

einschließt, bei Interesse aber künstliches

Höhentraining in seiner Praxis anbietet.

„Das kann immer nur begleitend

erfolgen, Höhentraining alleine ist etwa

bei Übergewicht nur ein Baustein von

vielen in der Therapie.“

Das Feld der Forschung in diesem Bereich

ist noch jung, es gibt aber bereits

Studien, die die positiven Effekte belegen.

Auch Pegger hat gute Erfahrungen

gemacht, etwa bei Patienten mit dem

Wunsch nach Gewichtsreduktion.

Durch den verminderten Sauerstoff

beim Höhentraining wird der Körper

zwar schneller müde, es besteht aber im

Gegensatz dazu ein erhöhter Kalorienverbrauch.

Dadurch kann man die Trainingseinheiten

etwa um 15 Prozent kürzer

gestalten, was im Falle von Läufern

mit Übergewicht die Gelenke deutlich

weniger beansprucht.

Verbesserungen im Alltag

Positive Erfahrungen gibt es auch mit

klassischen Stresserkrankungen wie der

chronischen Erschöpfung und dem so

genannten Burn-out. Dabei setzt Pegger

u. a. auf das Training mit Atemmasken

34 SPORTaktiv


Fotos: iStock, Christian Pegger

und ein intermittierendes Protokoll, also

abwechselnd Phasen mit reduziertem

Sauerstoff und Phasen unter Normal-Luftbedingungen.

Der Körper lernt

mit dieser Reduktion und mit diesem

herbeigeführten Stress umzugehen und

kommt dann unter wieder normalen

Verhältnissen in einen verbesserten

Funktionszustand. „Im Alltag geht es

den Menschen dann besser.“

Peggers aktuelle technische Ausstattung

erlaubt ein künstliches Höhentraining

bis etwa 5000 Meter Seehöhe, theoretisch

lässt sich das bis 8000 Meter erweitern,

was auch für Höhenbergsteiger

mit Zeitmangel interessant ist, die die

Akklimatisierung für Expeditionen verkürzen

wollen. Mit Spitzensportlern

geht Pegger bei superharten Intervallen

bis etwa 4800 Meter. Für normales Ausdauertraining

reichen 2400 bis 2500

Meter. Die auch real leicht erreichbare

Seehöhe von 1500 bis 2500 Meter bezeichnet

Pegger übrigens als „alpines

Medical Wellness“, wie sie auch in vielen

höhergelegenen Tourismusorten Österreichs

als Benefit angeboten wird. Das

nutzen Anbieter wie das Alpinhotel Pacheiner

auf der Gerlitzen in Kärnten, wo

der Fitnessraum auf 1900 Meter auch

Topsportler anzieht. „Wir hatten vor der

Tour de France sogar den Weltklassesprinter

Mark Cavendish bei uns heroben“,

freut sich Hausherr Franz Pacheiner.

Weitere Bereiche, in denen Pegger

gute Erfahrungen mit Patienten gemacht

hat, sind Stoffwechselerkrankungen wie

DR. CHRISTIAN

PEGGER

Allgemeinmediziner mit Praxen

in Innsbruck und Axams, Experte

für Sport-, Alpin- und Höhenmedizin,

Arbeits- und Notfallmedizin.

www.pegger.at

SPORTaktiv

35


Diabetes und chronische Erkrankungen

der Atemwege und der Lunge. Was allgemein

gilt: Beim Höhentraining werden

vermehrt Antischmerzhormone, sogenannte

Endorphine („Glückshormone“),

freigesetzt. Man kann sich also ein

bisschen mehr „Glück“ antrainieren.

Dennoch ist Höhentraining weder ein

Allheilmittel noch grundsätzlich für jeden

sinnvoll. Erstens sind die Kosten

nicht unerheblich (Pegger: „Die Kosten

für eine Behandlung sind vergleichbar

mit denen eines Tauchganges“), zweitens

gibt es auch medizinische Gründe, die

ein Höhentraining nicht empfehlenswert

machen. Dazu wird ein Höhenverträglichkeitstest

gemacht. „Aus Erfahrung

wissen wir, dass bis zu 50 Prozent

der Bevölkerung nicht auf künstliches

Höhentraining reagieren“, so Pegger.

Zudem müssen eine Reihe von Laborwerten

absolut normal – wenn nicht

hochnormal – sein, insbesondere die Eisen-

und Schilddrüsenwerte.

Der Mensch kann generell nicht in

extremen Höhen leben. Die höchsten

dauerhaft besiedelten Gebiete der Erde

liegen auf etwa 5300 bis 5400 Meter.

„Darüber hinaus ist dauerhaftes Leben

ohne zusätzliche Hilfen und ohne Gesundheitsschaden

nicht möglich“, sagt

Pegger. „Im Körper laufen zunehmend

katabole Prozesse ab, die die körperlichen

Reserven angreifen.“

Und wenn wir schon bei den negativen

Folgen der Höhe sind: Das künstliche

Höhentraining wird von Kritikern

oft als „legales Doping“ bezeichnet, ein

Vorwurf, den Pegger natürlich kennt.

Was den Einsatz von künstlichem Höhentraining

betrifft, besteht derzeit laut

der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA

kein Verbot. Pegger: „Und ich sehe keine

Anzeichen, dass sich das in absehbarer

Zeit ändert, da künstliches Höhentraining

schon sehr lange bekannt ist und

angewendet wird.“ Der teils schlechte

Ruf des Hypoxietrainings rührt vielmehr

daher, dass es in der Vergangenheit oft

zusätzlich mit dem illegalen Blutdoping

kombiniert wurde.

Für „normale“ Patienten hat das Training

den Vorteil, dass es mit geringem

Zeitaufwand leicht zu konsumieren und

reproduzierbar ist. „Die Kunden kommen

zum Beispiel ein bis drei Mal in der

Woche zu einer Behandlung zu mir. Es

gibt aber auch Anwendungen, die weitaus

mehr Schweiß verlangen.“ Sportliche

Anwendungen dauern drei bis vier

Wochen oder, im Sinne eines Trainingsschwerpunktes,

therapeutische Anwendungen

ein bis zwei Monate.

Für den Mediziner ist künstliches

Höhentraining jedenfalls ein taugliches

Mittel, das er bei Patienten begleitend

zu anderen Maßnahmen einsetzt. „Und

ich mache es ganz klar nur, wenn für

den Patienten eine Verbesserung zu erwarten

ist, bei Sportlern nur, wenn

rundum eingeschätzt alles legal ist,

und ganz allgemein nur dann, wenn es

medizinisch Sinn macht.“

WAS IST

HÖHENTRAINING?

Höhentraining (Hypoxietraining) ist der Versuch, durch

natürliche oder simulierte Seehöhe einen Trainingseffekt

und verbesserte Leistungen zu erreichen. Trainiert

wird entweder in der Ebene bei sauerstoffreduzierter

Luft (Hypoxiekammern, Sauerstoffzelt, Atemmaske)

oder in „echten“ Seehöhen von 1900 bis 2500 Metern.

Darüber und vor allem ab 4000 Meter Seehöhe gilt es

wegen der ungenügenden Akklimatisation und der

deutlich niedriger anzusetzenden Intensität als kaum

noch sinnvoll.

Wirkung: Der Sauerstoffanteil in der Luft liegt grundsätzlich

bei konstant 21 Prozent. In der Höhe nimmt

der Luftdruck jedoch ab und reduziert damit den absoluten

Sauerstoffgehalt in der Luft. Der Bedarf des Körpers

an Sauerstoff bleibt aber derselbe. Die Reaktion

des Körpers und des vom Gehirn gesteuerten Atemantriebs:

Weil die Atemtätigkeit zunimmt (Hyperventilation),

produziert der Organismus in einer Folge biochemischer

Vorgänge vermehrt rote Blutkörperchen. Das

führt zu einer erhöhten Sauerstoffaufnahme über die

Lungen, zu einem verbesserten Sauerstofftransport in

der Blutbahn und im Gewebe und schlussendlich zu

mehr Sauerstoff im Muskel. Zudem wird durch die

verbesserte Sauerstoffverwertbarkeit die Stoffwechseltätigkeit

angeregt und mehr Energie freigesetzt.

Ausdauer, Schnelligkeit (besonders Reaktionsschnelligkeit),

motorisches Gleichgewicht und Bewegungskoordination

werden schon bei kurzem Höhenaufenthalt

positiv beeinflusst, Maximalkraft und Kraftausdauer

hingegen sind unter akuter Hypoxie kaum

verändert. Nach etwa 10 bis 14 Tagen lassen die Effekte

des Trainings nach.

36 SPORTaktiv


HÖHEN

TRAINING

EIN GEHEIMTIPP FÜR

LEISTUNGSSPORTLER

Das Alpinhotel Pacheiner liegt am Gipfel der

Kärntner Gerlitzen. Auf 1.900 Meter Seehöhe.

Und wird Jahr für Jahr immer öfter von Spitzensportlern

als Trainingscamp gewählt. Von ambitionierten

Menschen, deren Ziel es ist, die Höhenlage

zu nutzen, um die Leistungsfähigkeit

durch die erhöhte Sauerstoffaufnahmefähigkeit

des Blutes zu steigern. Auf ganz natürliche Art

und Weise.

TRAINIEREN UND

REGENERIEREN

Ideal erweist sich die Kombination aus Training

im Tal und aktiver bzw. passiver Regeneration

im Hotel. So nutzen beispielsweise bereits Radfahrer,

die sich auf die Tour de France vorbereiten,

diese Möglichkeit. Sie fahren am Morgen

mit dem Rad ins Tal, umkreisen den Ossiacher

See um abschließend die Königsetappe retour

zum Hotel zu bewältigen.

Im Anschluss daran steht meist die Regeneration

mit Massagen und Schwimmen im Infinity-

Pool auf dem Programm. Die Sportler wohnen

sehr gerne entweder mit der eigenen Familie

oder auch mit anderen Sportlern in den Ferienwohnungen

des Alpinhotels. Diese haben den

Vorteil, über großzügige Küchen zu verfügen, in

denen die auf den Sportler abgestimmten Mahlzeiten

selbständig zubereitet werden können.

ab EUR 202,– p. N.

für 4 Personen in der Ferienwohnung bzw. ab

EUR 331,– p. P. für 3 Nächte im DZ inkl. 3/4 Pension

und Sternwarte


BIO-POWER

ALPENPOWER wurde

2017 in Österreich

gegründet und hat sich

Sportnahrung in Bio-

Qualität auf die Fahnen

geheftet. Das „Bio Whey Protein Apfelstrudel“

ist aber nicht nur biologisch, sondern auch ein

extrahochwertiges Eiweiß für Sportler.

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Reinigen mit dem Wundspray, schützen mit

dem Pflaster, behandeln mit der Wundsalbe:

HANSAPLAST hat alles für die drei Schritte zur

klinisch erwiesenen optimalen Wundversorgung.

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FIT

NEWS

MAGNESIUM FÜR

UNTERWEGS

Um beim Sport Topleistungen zu erbringen, sind

Magnesium und Kalium besonders wichtig. Denn

jeder einzelne Muskel braucht die beiden Power-

Mineralstoffe, um optimal arbeiten zu können. Die

Magnesium-Sport ® Sticks von Dr. Böhm ® aus der

Apotheke sind praktisch für unterwegs – ohne

Flüssigkeit einzunehmen.

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AUS DEM REICH

DER BIENEN

MELTONIC basiert nicht wie der Großteil der Sportnahrung

auf Glukosesirup, sondern hat Akazienhonig als Basis. Es

hat daher einen viel niedrigeren glykämischen Index, kann

leichter verdaut werden und wird unter Belastung deutlich

besser aufgenommen.

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38 SPORTaktiv

THE CLASH

Der Clash 100 ist die

Tennisracket-Revolution von

WILSON. Die Kombination

mehrerer Technologien sorgt

für ultimative Kontrolle,

verspricht Wilson. Ein

Performance-Schläger, der

Spieler jeden Alters und jeden

Stils anspricht.

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POWER

FÜR DIE GELENKE

ERNÄHRUNG, BEWEGUNG UND STRESS­

MANAGEMENT: NUR EINE GANZHEITLICHE

BETRACHTUNG DES LEBENSSTILS VER­

SPRICHT „POWER FÜR DIE GELENKE“ – DAS

WURDE BEIM „ERSTEN ASPACHER GESUND­

HEITSSYMPOSIUM“ IM GESUNDHEITS­

ZENTRUM REVITAL ASPACH (OÖ) DEUTLICH.

VON CHRISTOF DOMENIG

Günther Beck, Ex-Biathlet, Sportmediziner und

„Hausherr“ im Revital Aspach, eröffnete das

erstmals durchgeführte Symposium mit Daten,

die wehtun. Nicht nur sprichwörtlich. 83

Jahre werden Österreicher/-innen aktuell im Schnitt

alt, doch nur 57 davon gelten als „gesunde Jahre“. Im

internationalen Vergleich liegt Österreich hier im Hinterfeld,

Schweden etwa verbringen nur acht bis zehn

„nicht gesunde“ Jahre.

Eine Folgerung daraus: In Österreich stehe die Reparaturmedizin

viel zu stark im Mittelpunkt. Prävention,

die viel mit Eigenverantwortung zu tun habe, sei stark

unterrepräsentiert: „Wir haben kein Gesundheits-,

sondern ein Krankheitssystem“, diagnosizierte der

Mediziner und Geschäftsführer des Gesundheitszentrums

Revital Aspach, das von Becks Eltern in den

1990er-Jahren gegründet wurde.

Chronische Schmerzen betreffen häufig die Gelenke

und den Bewegungsapparat – ein „Problemfeld“, auf

das das Revital Aspach spezialisiert ist. Kein Zufall also,

dass das erste Gesundheitssymposium sich der „Power

für die Gelenke“ widmete. Im Mittelpunkt der Expertenvorträge

standen Prävention und Eigenverantwortung.

Vor allem wurde deutlich: Gelenke lassen sich

nicht isoliert betrachten. Ernährung, Bewegung und

ein adäquater Ausgleich zu Stressbelastungen sind entscheidend

für einen gesunden Lebensstil – und genauso

für einen fitten Bewegungsapparat.

Ernährung und Bewegung

„Gelenke essen mit“, legte Diätologin

Daniela Heinzl in ihrem Vortrag gleich einen

wichtigen Zusammenhang dar. Über die

Nahrung aufgenommene Nährstoffe würden

verstoffwechselt und über die Gelenksflüssigkeit

zu den Gelenken transportiert. Die Ernährung

habe daher einen direkten Einfluss

auf die Gelenksgesundheit – und nicht bloß

indirekt über ein zu hohes Körpergewicht, das bekanntermaßen

den Bewegungsapparat belastet.

Nur zwei Beispiele: Omega-6-Fettsäuren – in wenig

hochwertigen Ölen – fördern Entzündungen; Zucker –

dazu gehören auch die kurzkettigen Kohlenhydrate im

beliebten Weißbrot – erzeugt eine Übersäuerung. Man

solle stattdessen vermehrt Omega-3-Fettsäuren (z. B. in

Leinöl und Meeresfisch) aufnehmen sowie zu Vollkorn-

Fotos: iStock, Revital Aspach

40 SPORTaktiv


UNSER KÖRPER HÄLT SCHON

WAS AUS. WAS ER NICHT

AUSHÄLT, IST DAUERND MIT

ETWAS BELASTET ZU WERDEN,

WAS ER NICHT BRAUCHT.

produkten greifen. Basische Lebensmittel

wie Obst und Gemüse würden

einer verbreiteten Übersäuerung entgegenwirken.

Insgesamt gelten auch für

die Gelenke die bekannten Empfehlungen

einer gesunden Ernährung, wie sie in

der österreichischen Ernährungspyramide zum

Ausdruck kommen: Wasser, Obst und Gemüse sowie

Vollkornprodukte als tägliche Basis, maximal 2 bis 3

Portionen Fleisch und Wurst pro Woche, mindestens

zweimal wöchentlich Fisch, hochwertige Öle. Süßes

sollte die belohnende Ausnahme sein.

Damit Gelenke mit Gelenksflüssigkeit versorgt werden,

ist Bewegung das Um und Auf, machte der

Physiotherapeut Stefan Schäfer deutlich. Welcher

Art soll die Bewegung sein? „Alles, was Spaß

macht“ – man müsse für sich persönlich etwas

finden, das langfristig motiviert. Zwei bis drei

Bewegungseinheiten pro Woche von rund 45 Minuten

Länge wären eine gute Basis. Klar: Bewegung

sollte schmerzfrei sein – „bei einer Vorschädigung

Revital-Aspach-Geschäftsführer Dr. Günther Beck im

Talk mit Lukas Weißhaidinger, Christoph Sumann und

Sebastian Schönberger (v. r. n. l.) beim Symposium.

muss man sich unter therapeutischer Aufsicht anschauen,

was sinnvoll ist.“ Der ärztliche Leiter des Revital Aspach,

Robert Danner, plädierte dann neben Ausdauersport

auch für ein regelmäßiges Krafttraining, um die

Gelenke gesund zu halten: Ein Grund dafür ist, dass

Krafttraining Entzündungen entgegenwirkt.

Weg der Mitte

Nach einem Sporttalk mit Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger,

Radprofi Sebastian Schönberger und Ex-Biathlet

(sowie SPORTaktiv-Kolumnist) Christoph Sumann,

bei dem die wichtige Rolle von Regeneration betont

wurde, war schließlich der Linzer Handchirurg

und Höhenmediziner Dr. Günther Straub am Wort:

„Sehr viele Arten von Schmerzen lassen sich nicht einfach

wegschneiden. Man muss also nachdenken: Wo

kommt das alles her“, hielt der Mediziner eingangs fest,

als er sich im Hauptvortrag dem „unterschätzten Regulationssystem

Bindegewebe“ widmete.

Dieses „dreidimensionale Netz“, das die Muskeln

umspannt, sei im gesunden Zustand klar und durchsichtig.

Bei negativen Einflüssen komme es jedoch zu

Verhärtungen, Verklebungen und Verfilzungen – und

die ließen sich wiederum an drei Hauptfaktoren festmachen:

falsche Ernährung, Bewegungsmangel sowie

Stressbelastung ohne Ausgleichsphasen: „Heute jagen

wir das Mammut 24 Stunden am Tag.“ Straub betonte

auch, dass es nicht auf Belastungsspitzen, sondern den

alltäglichen Lebensstil ankommt. „Unser Körper hält

schon was aus. Was er nicht aushält, ist dauernd mit etwas

belastet zu werden, was er nicht braucht“. Und: Extremsport

sei ebenso ungesund wie Bewegungsmangel

– es gehe um einen „Weg der Mitte“.

Der Linzer Mediziner, selbst erfahrener Höhenbergsteiger,

wollte seinen Vortrag als „Brandrede“ verstanden

wissen, „das Bindegewebe wertzuschätzen“. Auch

er plädierte für einen eigenverantwortlichen Lebensstil

der präventiven Gesunderhaltung und schloss: „Sport

ist ganz sicher eines des besten Gesundheitsmittel.

Nur machen muss man ihn schon selbst.“

SPORTaktiv

41


„SPORTAKTIV IST DEIN RATGEBER, COACH UND MOTIVATOR, WENN

DU DURCH REGELMÄSSIGE BEWEGUNG UND HOBBYSPORT IN EIN

GESÜNDERES UND SPORTLICHERES LEBEN STARTEN WILLST.“

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DAS SCHAFFST DU!

Diese Übungen sind kinderleicht und

sollen dich im Alltag fit machen.

Ohne großen Aufwand oder Fitnessgeräte.

Versuche es heute, die ganze Woche

oder einen Monat lang, entscheide du.

Die nächsten Ideen sammeln wir für die

Oktober-Ausgabe. Hast du Vorschläge?

Schreib mit #dasschaffstdu an die

SPORTaktiv- Redaktion via E-Mail,

Facebook oder Instagram.

BEWEGUNG

ZU MITTAG,

12.15 UHR:

„Servus die Wadln“, heißt es

diesmal, denn Wadenmuskulatur

und Sprunggelenk lassen sich

sehr effizient trainieren. Dazu

braucht es: genau nichts. Wir machen

einfach Fersenheber. Wir

stellen uns hüftbreit auf, verlagern

das Gewicht Richtung Fußballen

und Zehenspitzen und

strecken uns in die Höhe. Ein

paar Sekunden halten, absetzen,

wiederholen. Geht auch einbeining.

Und wann? Beim Telefonieren,

im Lift, an der Fußgängerampel,

vor der Kaffeemaschine,

während des Tankens. Und nur

nicht wundern über die komischen

Blicke der Mitmenschen.

Sie bewundern dich! Und

deine Wadln. :-)

BEWEGUNG

AM MORGEN,

7.40 UHR:

Kennst du den Wand-Liegestütz,

die einfache Variante des Fit-Klassikers?

Du brauchst dazu: eine Wand.

Stelle dich hüftbreit und mit etwas

mehr als einer Armlänge Abstand

zu einer Wand und stütze dich dann

in Kopfhöhe mit den Handflächen

(schulterbreit voneinander entfernt)

ab. Jetzt beuge langsam die Arme.

Vorsicht auf den Kopf! Neige den

Oberkörper so weit nach vorne, bis

die Fersen leicht abheben und der

Kopf die Wand fast berührt. Halte

den Rücken gerade. Dann langsam

wieder von der Wand abdrücken

und zurück in die Ausgangsposition.

Wiederholen. Trainiert Brustmuskeln,

Trizeps und Deltamuskeln.

BEWEGUNG AM ABEND, 19.30 UHR:

Viele von uns haben diese tollen Sportuhren und Fitness-Tracker

am Handgelenk, die uns am Abend sagen, wie viele Schritte wir

tagsüber gemacht haben und ob das toll oder zu wenig ist. Zu

wenig? Dann nutze Stiegen statt Lift, dreh noch eine Runde mit

dem Hund oder dem Gartenschlauch, parke dein Auto nicht direkt vor dem

Kino oder Theater, geh vom Arbeitsplatz zu Fuß nach Hause. Entschleunigt

und macht Gedanken frei.

Foto: Thomas Polzer

42 SPORTaktiv


Bist du ready? Zur Verstärkung unseres SPORTaktiv-Teams suchen wir derzeit eine/n

Key Account Manager/-in. Wenn du sportbegeistert und verkaufsbegabt bist,

dann freuen wir uns über deine Bewerbung!

DEINE AUFGABEN

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Neukunden vor allem im Bereich Sportindustrie, Sportmarken, Tourismus und Events

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Abstimmung und Abwicklung

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Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und effiziente Selbstorganisation selbstverständlich

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besitzt gute Englischkenntnisse

WAS WIR DIR BIETEN

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und flexiblen Arbeitsumfeld

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Prämiensystems ist bei entsprechender Umsatzperformance ein Jahresentgelt von bis zu EUR 60.000,00 möglich

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AUS

PRO

BIERT

FIT

ARBEITSTIER GANZ OHNE SCHEU

Ich bin keiner, der Bedienungsanleitungen liest, eher der Trialand-error-Typ.

Beim ORTLIEB ATRACK 25 habe ich das geändert.

Denn da sollte man sich vorher einlesen bzw. YouTube-Videos

anschauen, um das Potenzial und alle Features zu

verstehen. Nicht umsonst wurde er bei der Outdoor-Messe mit

dem Gold-Award prämiert. Und verwechsle den Atrack (UVP

€ 189,99) bitte nicht mit einem fancy Lifestyle-Rucksack. Er ist

ein Arbeitstier, ein Typ fürs Grobe. Unzerstörbar und 100 %

wasserdicht.

Das wird durch einen wasserdichten Reißverschluss erreicht,

der über den kompletten Rückenteil verläuft und den Rucksack

wie eine Reisetasche öffnen lässt. Die 25 Liter Packvolumen

werden in einem großen Bauchraum und vier kleinen Innentaschen

organisiert, ein bissl Restchaos blieb bei mir trotzdem.

Plus: zwei Netz-Seitentaschen außen und zwei praktische

Zip-Taschen am stabilen Hüftgurt. Das Verschlussgurtband außen

komprimiert den Rucksack so, dass man hört, wie die Luft

entweicht. Weitere vier Riemen lassen Ski fixieren, das Skateboard,

Trekkingstöcke, Helme.

Wegen seiner Robustheit hat der Atrack schon im leeren Zustand

ein gewisses Gewicht, sitzt voll beladen aber super am

Rücken. Ideal für jedes Schlechtwetter, zum Wandern, Radfahren,

für Skitouren und zum Klettern. Weitere Argumente: stufenlose

Rückenlängenverstellung, Trinkschlauchöffnung, 5

Jahre Garantie, PVC-frei und nachhaltig hergestellt in

Deutschland. Bumm. Und jetzt ab ins Grobe.

EIN RUCKSACK FÜRS GROBE,

EIN DRINK FÜR DIE MUSKELN

UND EIN BALL FÜR DIE

WIRBELSÄULE – UNSERE

TEST-PRODUKTE IM SOMMER.

VON CHRISTOPH HEIGL, KLAUS MOLIDOR UND

CHRISTOF DOMENIG

Fotos: Thomas Polzer

44 SPORTaktiv


TRAINING MIT DEM KUGEL-BALL

G’SCHMACKIGER PROTEIN-DRINK

Wir wissen: Proteine sind für den Muskelaufbau unerlässlich.

Ein Shake nach intensivem Krafttraining ist schnell verzehrt

– bloß: woher nehmen? In einschlägige Geschäfte mit den

großen Plastikdosen in der Auslage wagen sich Schmal spur-

Athleten wie der Autor eher nicht. Internet? In Zeiten von

Nachhaltigkeit und Co. keine Option, wenn das Produkt auch

leicht im Ort erhältlich ist. Sehr niedrig legt die Hemmschwelle

für den Protein-Shake-Kauf seit geraumer Zeit NÖM. Einfach

beim Wocheneinkauf im Supermarkt des Vertrauens am

Milchregal vorbeischauen und etwa den NÖM PRO PRO-

TEINDRINK (€ 1,99) aus dem Regal nehmen. Gibt’s in verschiedenen

Geschmacksrichtungen. Schoko schmeckt wie

der Schulkakao früher, gar nicht wie ein proteinüberladener

Drink. Zum Muskelfaktor kommt also auch der Genussfaktor.

Wenig Fett und wenig Kohlenhydrate verspricht die Verpackung,

19 Gramm Zucker pro Portion sind knapp die Hälfte

des Tagesbedarfs, also nicht unbedingt wenig.

Und die Wirkung? Noch bin ich kein Terminator, aber wir

werden sehen ...

Das SPORTaktiv-Kollegenteam ist ein Muster an Fürsorge.

Kaum fällt man mit Rückenproblemen aus, liegt schon ein

passendes Trainingsgerät auf dem Schreibtisch. Der TOGU-

JACARANDA-Ball (UVP: € 29,90) hat kleine Edelstahlkugeln im

Inneren. Mittels Kreisbewegung erzeugt man Schwingungen,

die auf die wichtige tiefliegende Rückenmuskulatur stabilisierend

wirken, lautet das Versprechen.

Unser SPORTaktiv-Experte, Sportwissenschafter Kurt Steinbauer

bestätigt das: Die tiefliegende Muskulatur agiert „reflektorisch“,

erklärt der Fitness-Experte, wird durch die Vibrationen

unwillkürlich angesteuert. Die wichtigen kleinen Muskeln

rund um die Wirbelsäule seien mit herkömmlichen Übungen

tatsächlich kaum zu trainieren. Ähnlich funktionieren die bekannten

Trainings-Schwingstäbe. Den Ball kann man laut beiliegender

Anleitung (und diversen Internetvideos) in unterschiedlichsten

Positionen kreisen lassen – mindestens 20

Sekunden pro Übung, empfiehlt Kurt Steinbauer.

Mit 14 cm Durchmesser und 400 g ist der Ball recht klein und

leicht. Je weniger Körpergewicht man hat, desto besser wirkt

das Training. G’standene Männer dürften aber sowieso weiter

eher zur Langhantel greifen als einen kleinen gelben Ball kreisen

lassen. Sinnvoll ist das Jacaranda-Training trotzdem, gerade

auch für Rückengeplagte wie mich.

SPORTaktiv

45


VORHAND&

FITNESS

örperliche Fitness ist ja die Basis jeder

Sportart. Aber wer nimmt sich schon die

Zeit, für die Ausübung des geliebten

Sports auch noch extra zu trainieren?

Eben. In diese Lücke stößt Cardio-Tennis

– eine Sportart, die Fitness- und Tennistraining

miteinander verbindet. Was in den USA

längst etabliert ist, fasst jetzt auch in Österreich

ganz behutsam Fuß.

Sprints, Krafttraining, Laufübungen und das

alles auf dem Tennisplatz – darum geht es

beim Cardio-Tennis. In Österreich war der bekannte

Stanglwirt in Going (T) der Erste, der

diese Trainingsform im Programm hatte. Das

Haus gilt als eines der besten Tennishotels des

Landes. Seit drei Jahren ist auch Philippe Azar

von der Tennismanagementfirma „Peter Burwash

International“ beim Stanglwirt als Leiter

der Tennisabteilung an Bord. „Wir versuchen

immer am ‚cutting-edge‘ der neuesten Tennisentwicklungen

zu sein“, sagt der im Libanon

geborene Belgier, der gerne in einem Mix aus

Englisch, Deutsch und Französisch spricht.

Bei der Cardio-Variante des Tennissports

geht es darum, die Herzfrequenz immer im aeroben

Bereich zu halten. Phasen intensiver Bewegung

wechseln mit kleineren Pausen ab, so,

dass man nie ganz zur Ruhe kommt (siehe auch

die Übungen des Deutschen Tennis-Bunds).

„Die Idee ist, dass man viele Bälle schlägt, viel

läuft und Spaß hat“, sagt Azar. „Es handelt sich

weniger um klassischen Tennisunterricht, als

vielmehr um ein Tenniserlebnis, das den Gästen

lange in den Köpfen bleiben soll.“ Einmal

pro Woche empfiehlt er diese Spielart als Ergänzung

zum normalen Tennistraining.

Gespielt wird übrigens mit den weicheren

Kinderbällen. Der Grund: weil so viele gleich-

Spaß in der Gruppe am Tennisplatz. Beim

Cardio-Tennis kommt auch der soziale

Aspekt nicht zu kurz. Und: Spieler unterschiedlichster

Niveaus können gemeinsam

tranieren.

46 SPORTaktiv


2 IN 1. BEIM CARDIO-TENNIS WIRD DIE FITNESS AUF DEM PLATZ EBENSO

VERBESSERT WIE GRUNDSCHLÄGE UND VOLLEY. WAS IN DEN USA

LÄNGST EIN HIT IST, FASST JETZT AUCH BEI UNS FUSS.

VON KLAUS MOLIDOR

BEISPIELE FÜR SPIELFORMEN

1 2

BÄLLE STEHLEN

Die Teilnehmer bilden einen großen Kreis,

legen einen Ball auf den Schläger und diesen

auf den Boden vor sich. Zusätzlich befinden

sich zwei, drei weitere Bälle in der

Mitte des Kreises. Ziel ist es, so schnell wie

möglich drei Bälle auf seinem Schläger zu

haben. Dabei darf man sowohl die Bälle aus

der Mitte nehmen als auch die Bälle von

den Schlägern der anderen Spieler stehlen.

TISCHTENNISDOPPEL

Die Teilnehmer werden in zwei

Mannschaften aufgeteilt. Es wird

nach Tischtennisdoppelregeln gespielt,

d. h. jeder Spieler hat einen

Schlag und stellt sich dann hinten

an. Bei jedem Fehler muss der entsprechende

Spieler eine Runde um

den Platz laufen, bis er wieder bei

seiner Gruppe angekommen ist.

SPORTaktiv

47

Fotos: Stanglwirt


Neben Fitness

und den Grundschlägen

wird

auch der Volley

trainiert.

Von

erfolgreichen

Sportlern wie

Sebastian Ofner

empfohlen

steigert

stärkt

wirkt

Härter trainieren

und dabei

gesund bleiben!

Linderung von Magen-Darm-

Beschwerden beim Sport.

Unterstützung der Regenerationsund

Leistungsfähigkeit.

Positiver Einfluss auf das

Immunsystem.

Medizinprodukt: Bitte beachten Sie die

Gebrauchsanweisung (Etikett) genau.

zeitig im Spiel sind und durch die

Luft fliegen wird man eher getroffen.

Die weicheren Bälle tun schlichtweg

weniger weh.

Was Cardio-Tennis vor allem für

Familien interessant macht – die

Gruppen von sechs bis achte Leuten

müssen nicht homogen sein, was die

Spielstärke betrifft. „Die Übungen

sind so strukturiert, dass alle Teilnehmer

mit- und gegeneinander spielen

können“, erklärt Azar. „Wir haben

auch manchmal Leute dabei, die noch

nie Tennis gespielt haben, aber etwas

Neues ausprobieren möchten, das

mehr Spaß macht als der Besuch im

Fitnessstudio.“ Bei den Cardio-Einheiten

kommen zum Beispiel Koordinationsleitern,

Reifen, Seile oder Ringe

zum Einsatz. Die Herzfrequenz

wird dabei ständig überwacht, damit

die Intensität immer im aeroben Bereich

bleibt. Neben der Kraft werden

auch die Beweglichkeit und die Koordination

gefördert.

Vier bis sechs Trainer hat der

Stanglwirt das ganze Jahr über im

Einsatz. „Für deutschsprachige Gäste

ist Cardio-Tennis zunächst einmal

ganz neu“, erzählt Philippe Azar.

„Sobald sie es aber einmal ausprobiert

haben, sind alle begeistert.“

BEISPIELE FÜR KOMPLETTE

ÜBUNGEN IM CARDIO-SEGMENT

1 2

AUS DEM LAUF

1. Start in der Rückhandecke, es

werden 2 Bälle gespielt: eine Vorhand

aus der Rückhandecke und

eine Vorhand aus dem Lauf in

der Vorhandecke. Danach werden

neben dem Feld in einer Koordinationsleiter

diverse Übungen

durchgeführt und anschließend

wieder in die Rückhandecke zurückgelaufen,

um die 2 Vorhandschläge

zu spielen. Der Zuspielrhythmus

des Trainers muss flüssig

sein und sollte keine großen

Wartezeiten verursachen.

VOLLEYS IM T-FELD

Die Teilnehmer gehen in

2er-Teams zusammen

und stellen sich gegenüber

im T-Feld auf. Ca. 3

Meter hinter jedem

Spieler steht ein Hütchen.

Bei jedem Fehler

laufen beide Spieler um

das Hütchen herum,

wieder in die Ausgangsposition

zurück und

spielen weiter Volleys.

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STANGLWIRT

Bio- und

Wellnessresort

Stanglwirt

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WO? BEIM STANGLWIRT IN GOING.

Fotos: Stanglwirt/Alexander Heil

Neben vielen anderen unschlagbaren

Argumenten punktet der

Stanglwirt auch mit seinem

Sportangebot. Neben dem modern ausgestatteten

Fitnessgarten stehen insgesamt

14 Tennisplätze (6 in- &

8 outdoor) zur Verfügung, wo Gäste

individuell oder mit den Trainern der

„Peter Burwash International Tennisschule“

trainieren können.

Auch das mineralhaltige Solebecken,

acht Saunen, Dampfbäder und Grotten,

verschiedenste Ruheräume, Felsenbad

mit Outdoorpool, der Felsen-Whirlpool,

die Wasserfallgrotte und

die Kinderwasserwelt für Familien versprechen

besonderes Wellnessvergnügen

für Aktivurlauber. Sportler schätzen das

25-Meter-Sportschwimmbecken mit

Omega-Zeitmessung. Heuer gibt es besonders

viel Neues zu bestaunen: Die

Neueröffnung des 1500 Quadratmeter

großen Stanglwirt-Spa komplettierte im

Juli 2019 die insgesamt 12.000 Quadratmeter

großen Wellnesswelten und betont

die Verbundenheit mit der Tiroler

Alpenwelt. Zur Begrüßung gibt es hausgemachte

Kräuter-Shots oder Tee, die

naturverbundene Architektur mit Materialien

wie Naturstein, Vollholz und grünen

Wänden sorgt für Entspannung.

Neben dem preisgekrönten Massageund

Medical-Beauty-Programm stehen

auch Naturkosmetikbehandlungen mit

Kräutern aus dem hauseigenen Garten

zur Auswahl.

Große Geschichte

Was viele nicht wissen: Der Stanglwirt

kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Der Bio-Bauernhof mit integriertem

Fünf-Sterne-Luxus- und Wellnessresort

vereint dabei Luxus und

Nachhaltigkeit. Das traditionsreiche,

400 Jahre alte Haus befindet sich seit

fast 300 Jahren in Familienbesitz. Aus

Überzeugung hat Balthasar Hauser alle

Umbauten mit natürlichen Materialien

aus der Region ausführen lassen, um den

Stanglwirt bestmöglich in die Natur zu

integrieren. Fleisch und Käse kommen

großteils vom hauseigenen Bio-Bauernhof

und das Wasser aus der „Kaiserquelle“,

die direkt auf dem Stanglwirt-Grund

entspringt. Begrünte Dächer, Rindenheizung,

eine Wärmepumpenanlage und

eine Partnerschaft mit dem WWF unterstreichen

das nachhaltige Wirtschaften

im Haus. So macht der Aktivurlaub

gleich noch mehr Vergnügen.

SPORTaktiv

49


TENNIS

IN DER BOX

TOP-SPASS STATT TOP-SPIN. MIT EINER MISCHUNG

AUS TENNIS UND SQUASH SCHWAPPT EIN TREND

AUS SPANIEN ZU UNS, DER IMMER MEHR

ANHÄNGER FINDET: PADEL-TENNIS. EINE KLEINE

EINFÜHRUNG IN DIE WELT DES PLOPP.

VON KLAUS MOLIDOR; FOTOS: THOMAS POLZER

SPORTaktiv macht

aktiv Sport. Die

ganze Truppe hat

den Trendsport Padel

ausprobiert und dabei

festgestellt: Es macht

sehr schnell sehr viel

Spaß – auch ganz

ohne Tennis- oder

Squash-Erfahrung

50 SPORTaktiv


uf den ersten Blick fragt man sich, was hier

eigentlich falsch läuft. Vier Menschen stehen

auf einem Kunstrasenfeld, das aussieht

wie ein Tennisplatz. Allerdings kleiner

und nur mit Half-Court-Markierung.

Die Schläger, mit denen sie einen

Tennisball über das Netz in der Mitte schlagen,

schauen aber aus wie gentechnisch manipulierte

Tischtennisschläger. Plopp, plopp, pleng – nicht

nur die Augen, auch die Ohren wundern sich. Und

dann ist da noch die Wand rund um den Court,

gegen die der Ball auch geschlagen werden darf.

Also Tennis ist das nicht. Squash auch nicht – sondern

Padel. Eine Mischung aus beiden Sportarten

quasi. „In Spanien spielen das schon mehr Leute

als Tennis, in Portugal, Schweden, Frankreich und

den Niederlanden boomt es extrem und auch bei

uns entwickelt sich die Szene rasch“, sagt Wolfgang

Denk, der mit seiner Firma Courtwall im ganzen

Land Padel-Courts errichtet und auch die Anlage

in Graz-Ragnitz betreibt. Dazu gekommen ist der

Wiener wie die Jungfrau zum Kind und über viele

Umwege. „Ich hab Handball in der zweiten Liga

gespielt und hauptberuflich im Außendienst gearbeitet“,

erzählt Denk. „Weil ich montags dann oft

mit Cuts oder blauen Augen gekommen bin, hat

der Chef gemeint, dass das für die Arbeit kein so

gutes Bild macht.“ Also hat er dem Handball Adieu

gesagt. „Ein Kunde, mit dem ich viel zu tun

hatte, hat dann aber in den 1980er-Jahren bei mir

SPORTaktiv

51


Trainer Christian erklärt die Schlägerhaltung.

Gezählt wird wie beim

Tennis. Der Aufschlag erfolgt aber aus

der Hüfte, die Plexiglas-Rückwand

wird, wie beim Squash, ins Spiel mit

eingebunden.

angerufen, als er die ersten Squash-Boxen

gesehen hat.“ Wenig später war

Denk auch davon angetan und hat oben

genannte Firma gegründet und landauf,

landab Boxen errichtet, selbst gespielt

und auch Schläger produziert.

Mittwoch Nachmittag, 16 Uhr. Die

Realität unterstreicht die Worte von

Denk. Padel ist in. Alle drei Courts in

Graz sind belegt, das geht so bis 22

Uhr. Firmenevents, Studentenrunden,

Hobbyspieler, Neugierige mit, vor allem

aber auch ohne Tenniserfahrung

schauen auf den Courts vorbei. Durch

den kleineren Platz als beim Tennis und

die Wände rundherum stellt sich nach

wenigen Minuten schon der Spaß ein.

Die Bälle sind weicher als beim Tennis,

fliegen daher auch nicht so schnell. Die

Schläger haben eine gelochte Kunststofffläche

statt einer Bespannung.

Kraft- und Laufaufwand sind da begrenzt

– zumindest auf Einsteiger- und

Hobbyniveau. Zumal Padel auch ausschließlich

im Doppel gespielt wird. In

Spanien füllen Turniere wahre Arenen,

5000 Zuschauer sind Standard, wenn es

bei World-Tour-Turnieren zur Sache

geht.

Die Einstiegshürde in den Sport ist

bewusst niedrig gehalten. Bei allen Anlagen

gibt es Bälle und Schläger zum Ausleihen.

Wer gerne eigenes Material hat,

ist bei den Schlägern ab 60 Euro dabei.

Je hochwertiger die Materialien sind und

je langlebiger damit die Schlagfläche,

desto teurer werden die Schläger, bis zu

einem Preis von rund 300 Euro.

Unser Praxisversuch zeigt: Alle haben

tatsächlich schnell Erfolgserlebnisse.

Viele satte Plopps sind zu hören, wenn

der Ball mit der Schlägermitte wuchtig

ins andere Feld geklopft wird, wenige

Plengs für missglückte Rahmentreffer.

Umgekehrt brauchen auch versierte Ten-

Kurze Ausholbewegung, kurzer Ausschwung.

Idealerweise gibt man dem

Ball Unterschnitt, sprich Slice, damit

er möglichst flach wegspringt.

nisspieler eine kurze Eingewöhnungsphase,

weil das Racket so viel kürzer als

beim Tennis ist. „Immer wieder kommen

Anfänger, die erst froh sind, dass sie

den Ball übers Netz bringen und nach

einer halben Stunde das erste Match

spielen.“

Wer sich von Anfang an ins Padel-Tennis

verbeißen will, der kann auch

Trainerstunden nehmen oder an einem

der regelmäßigen Padel-Workshops in

der Ragnitz teilnehmen. Erste Lektion:

Große Ausholbewegungen wie beim

Tennis braucht es nicht, und jeder

Schlag ist am besten ein Slice. Dabei

wird die Schlägerfläche offen gehalten

und man versucht, dem Ball einen

Rückwärtsdrall mitzugeben, damit er

möglichst flach wegspringt. „Pures

Draufhauen bringt nichts“, sagt Christian,

der uns in den Funsport einführt,

„weil dann springt der Ball an die Rückwand,

kommt zurück und man kann

ihn erst wieder leicht zurückschlagen.“

52 SPORTaktiv


Alle Infos inkl. Padel Tennis-Standorte:

www.padeltennis.at

Reine Padelanlagen gibt es noch keine,

immer findet man die Courts bei

Tennisanlagen oder Beachvolleyball-Plätzen.

Weil es eben eine Funsportart

ist. Wie weit die Sportart über die

Tennisgrenzen hinausstrahlt und Menschen

begeistert zeigt die Wiener Donauinsel.

Dort betreiben Ex-Handball-Profi

Conny Wilczynski und

Ex-Fußball-Profi Marc Janko eine Anlage.

Auf Denks Anlage in Graz-Ragnitz

greift auch Herwig Straka, der Manager

von Dominic Thiem, gerne einmal zu

den kleinen Kunststoffschlägern.

Wohin die Reise mit der Boomsportart

Padel geht ist noch offen. „15 weitere

Projektanfragen in Österreich gibt es

schon“, sagt Denk. Vorsichtig bleibt er

dennoch. Um Squash herrschte Anfang

der 1990er-Jahre ein Riesen-Hype, war

etwa Graz die Stadt mit der größten

Boxen dichte Europas. Bis der Sport dann

fast so schnell verschwunden ist, wie er

gekommen war, und man immer öfter

die Frage hörte: „Kann man Squash noch

irgendwo spielen?“ Beim Padel sei das

Wachstum gesünder, sagt Denk. „Der

Fitnessstudiotrend hat dem Squash damals

geschadet. Da wurden die Einnahmen

pro Quadratmeter zwischen Studio

und Squash verglichen und die Abwärtsspirale

begann sich zu drehen.“

Helfen könnte einem längerfristigen

Trend eine auf internationaler Bühne erfolgreiche

österreichische Paarung. Das

einzige auf der World-Tour vertretene

Doppel, David Alten und Christoph

Krenn, hat es aber schwer. Kaum öffentliche

Bekanntheit, dadurch kaum Sponsoren

und Turniere, die zu einem großen

Weil Kraft und Schlaghärte kein Kriterium

sind, eignet sich Padel perfekt für ein

gemischtes Doppel.

Teil in Spanien stattfinden. Weil Turniere

im 32er-Raster ausgetragen werden,

gibt es nicht nur eine Qualifikation,

sondern sogar eine Vorqualifikation.

Obwohl die beiden rund um Rang 150

der Weltrangliste rangieren, haben sie es

noch nie in den Hauptbewerb geschafft.

Davon sind wir bei unserem kleinen

Firmenturnier noch weit entfernt.

Der Spaß ist aber schon auf Weltklasseniveau.

Wiederholung garantiert.

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Richtig höher schlagen am Quellenhof

die Herzen der Tennisspieler.

Sieben Sandplätze stehen zur Verfügung,

weitere vier in fünf Minuten Gehentfernung.

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das richtige Trainingskonzept (siehe

auch Infobox). Neu seit 2018: Südtirols

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54 SPORTaktiv


FÜR GENIESSER,

KIDS UND PROFIS

Trailrunning ist ja meistens eine

Angelegenheit für Erwachsene. Der

CMP Trail im italienischen Bassano

del Grappa macht das aber anders

und bindet auch die Jüngsten ein.

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An diesem Trailrunning-Wochenende

am südlichen Alpenrand, ungefähr eine

Autostunde nördlich von Venedig, gibt

es Rennen für alle. Von Jung bis Alt,

kompetitiv oder nur zum Spaß. Für ehrgezeige

Sportler bei den beiden Hauptveranstaltungen

oder für Genießer beim

kulinarischen Lauf. Hier ist für jeden

etwas dabei.

Und auch die wirklichen Trailrunner

kommen nicht zu kurz, denn bei den

beiden Hauptrennen können ITRA-

(International Trail-Running Association)

und UTMB-Punkte (Ultra Trail du

Mont Blanc) gesammelt werden. Mit

43 oder 18 Kilometern und 2103 bzw.

653 positiven Höhenmetern haben diese

Rennen es in sich, doch die wunderbare

Landschaft und die darauffolgende

Pasta-Party spornen zum Durchhalten

am Trail an.

ALLE INFOS

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Ganz großes

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Im Rauriserhof findet man die perfekte Mischung zwischen

Erlebnis und Entspannung – für die ganze Familie. Umfangreiches

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SAITEN

DER MACHT

UNSCHEINBAR, DÜNN, MEIST FARBLOS UND

DOCH UNVERZICHTBAR: DIE TENNIS-SAITE.

KEIN BALL FLÖGE OHNE SIE JE ÜBERS NETZ.

WAS SICH AUF DEM BESPANNUNGSSEKTOR

IN DEN LETZTEN 30 JAHREN GETAN HAT UND

WARUM POLYESTER HEUTE DIE KUH SCHLÄGT.

VON KLAUS MOLIDOR

56 SPORTaktiv


Fotos: iStock. privat

rüher, ja früher gehörte das zum guten

Ton, wenn man etwas auf sich gehalten

hat. Aber wer geht heute schon noch mit

drei Kühen auf den Tennisplatz? Zugegeben,

mit drei Kühen in natura ist nie jemand

auf einen Tennisplatz gegangen. Aber mit einer

Bespannung aus Naturdarm. „Und um einen

Schläger mit einer Naturdarmsaite zu bespannen,

benötigt es die Därme von 3 Kühen“, sagt

Andreas Bergen, Experte vom belgischen Saitenhersteller

Luxilon. Natürlich gibt es Naturdarmsaiten

heute immer noch, aber verwendet

werden sie nur sehr selten, weil sie eben so viel

teurer sind als alle anderen Produkte. „Von der

Qualität her sind sie aber das Beste vom Besten.

Extreme Power, extrem gutes Gefühl, super

Kontrolle“, schwärmt Bergen. Allerdings eben

auch sehr anfällig. Nass durften die Saiten früher

nicht werden, oder länger ungeschützt in

großer Hitze liegen. „Dann sind sie oft ohne

ANDREAS

BERGEN

ist Produktmanager beim

Tennissaiten-Weltmarktführer

Luxilon in Belgien

www.luxilon.de

Fremdeinwirkung gerissen“, erinnert sich Bergen.

Heutzutage hat sich das ein wenig verbessert,

weil selbst Naturdarmsaiten ummantelt

sind.

Heute sind also Kunstsaiten das Produkt der

Wahl und dabei unterscheidet man zwei weitere

grundsätzliche Saitentypen, die sowohl leistbar,

als auch spielbar sind: die Filamentsaiten

und die Polyestersaiten. Bei den Filamentsaiten

unterscheidet man zwischen Mono- und Multifilament.

Erstere bestehen aus einem einfasrigen

Nylonkern, der dann für Widerstandfähigkeit

noch ummantelt wird. Zusätzlicher Effekt:

Der allzu rasche Spannnungsverlust wird abgemildet.

Bei den Multifilamentsaiten werden mehrere

Fasern verdrillt und ebenfalls mit widerstandsfähigen

Materialien ummantelt. Der Nachteil:

Sie fasern auch recht schnell wieder auf und

halten daher nicht so lange wie etwa Nylonsaiten,

die im Hobbybereich am häufigsten zum

Einsatz kommen.

Bleiben noch die relativ jungen Polyestersaiten,

die ebenfalls nur aus einer Faser bestehen.

Die Haltbarkeit dieser Saiten hat sich über die

Jahre stark verbessert. „Und man braucht sie

nicht ganz so hart spannen, um dieselbe Kontrolle

zu erreichen“, sagt Andreas Bergen. „So

erreicht man mit 26 Kilo schon den Effekt, den

man mit 30 Kilogramm hatte.“ Der Vorteil daran:

Man braucht weniger Kraft für das gleiche

Tempo und schont gleichzeitig auch den Arm.

Das macht Polyestersaiten gerade für junge Talente

besonders interessant. Hergestellt werden

solche Saiten mit dem Extrusionsverfahren.

Dabei wird – sehr vereinfacht gesagt – der

Kunststoff in einem beheizten Zylinder ge-

SPORTaktiv

57


schmolzen und dann durch eine Düse

auf eine gekühlte Walze mit einer Stahloder

Gummioberfläche gedrückt.

An den Durchbruch der Polyestersaiten

erinnert sich Andreas Bergen noch

genau. „Damals ist ein Manager aus Brasilien

zu uns gekommen und wollte die

Saite für seinen Spieler haben.“ Das war

1997 und der Spieler ein langer

Schlacks, der sich bei den French Open

unbemerkt in die zweite Woche gespielt

hatte – Gustavo Kuerten. Der Rest ist

Geschichte. Kuerten warf dann unter

anderem noch Thomas Muster aus dem

Turnier und feierte im Finale einen

Dreisatzsieg über Sergi Bruguera. „Von

da an wussten alle, dass er mit Polyestersaite

spielt“, sagt Bergen. Damit konnte

er einen schnellen Schwung spielen und

dem Ball für die Kontrolle gleichzeitig

enormen Topspin geben.

Die meisten Profis vertrauen heute

aber weder auf Naturdarm noch auf Polyester,

sondern auf eine Hybridlösung.

Novak Djokovic und Roger Federer

PROFIS VERTRAUEN HEUTE

AUF EINE HYBRIDLÖSUNG,

NATURDARM FÜR DIE LÄNGS-,

KÜNSTLICHE FÜR DIE

QUERSAITEN.

etwa verwenden für die Längsseiten Naturdarm,

für die Quersaiten die ALU

Power von Luxilon, eine Kunstsaite.

Durch die Weiterentwicklung der Saitentechnologie

hat sich, so Federer in einem

Video für seinen Saitenlieferanten,

das Spiel verändert. „Wir können extreme

Winkel spielen und dem Ball mehr

Spin geben.“

Längst hat sich auch unter Hobbyspielern

die unterschiedliche Bespannungshärte

von Längs- und Quersaiten

etabliert. Ein Spleen, um es den Profis

gleichzutun, oder tatsächlich eine sinn-

volle Sache? „Das kann durchaus auch

für Hobbyspieler gut sein“, sagt Andreas

Bergen. „Die Längssaiten sind länger,

daher kann man sie härter spannen als

die Quersaiten, ohne dem Rahmen zu

schaden.“ Der Effekt: bessere Kontrolle,

mehr Spin.

Was sich über all die Jahre, alle Materialentwicklungen

und Spieltrends nicht

verändert hat: Saitenwahl bleibt Vertrauenssache.

„Die meisten, die in der Jugend

die perfekte Abstimmung gefunden

haben, wechseln ihre Saite nicht

mehr“, sagt Andreas Bergen.

Hotel Brennseehof

A-9544 Feld am See

Tel. +43 (0)4246 2495

www.brennseehof.com

hotel@brennseehof.com

FAMILIEN- & SPORTHOTEL

BRENNSEEHOF ****S

Der Brennseehof ist eines der

führenden Tennishotels in Kärnten mit

7 Sand- und 2 Quarzsandplätzen. Die

Anlage liegt im Herzen der Nockberge

direkt am See und ist nur einen

Katzensprung von Bad Kleinkirchheim

und dem Millstätter See entfernt.

Familienurlaub mit Tennis und

Tennis-Camps werden seit mehr als

20 Jahren erfolgreich am Brennseehof

veranstaltet. 2 Tennishallen

sind ca. 15 Autominuten entfernt

und können bei Schlechtwetter

kurzfristig gemietet werden. Durch

die enge Zusammenarbeit mit der

angrenzenden Sportschule Krainer

können mindestens 10 Sportarten

ausgeübt und erlernt werden - und

das gilt sowohl für Erwachsene als

auch für Kinder. Der Brennseehof ist

ein ideales Trainingscamp für Sportler

mit Fitnessraum, Ballspielhalle, Laufparcours

und Fahrradverleih gepaart

mit 7-fachem Wasserspaß, 8-fachem

Saunavergnügen und hochwertigen

Massage- & Kosmetikanwendungen.

Unser langjähriger Partner, die Dipl.

Tennisschule W. Krainer macht

Ihnen gerne ein maßgeschneidertes

attraktives Angebot für Tennis-Clubs,

Gruppenunterricht oder Einzeltraining.

Speziell für den Herbst haben

wir ein unschlagbares Paket für Sie

zusammengestellt.

Ihr Partner in Sachen

„Sport with Friends“

im Familien Sportdorf Feld am See –

vom Mountainbiken über Surfen und

Segeln bis hin zu Trendsportarten.

Wir freuen uns, Sie begrüßen

und betreuen zu dürfen.

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vom 14.09. – 13.10.2019

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SCHWIMMEND

DURCH DIE NACHT

PROFIS UND HOBBYSCHWIMMER STARTEN AM

9. NOVEMBER WIEDER INS PARKTHERME-

24-STUNDEN-SCHWIMMEN IN DER STEIRI-

SCHEN PARKTHERME BAD RADKERSBURG.

Fotos: Aqua Sphere, Parktherme Bad Radkersburg

Anmelden auf:

www.parktherme.at/

24-stunden-schwimmen/anmeldung/

Stell dich der Herausforderung! Nicht

nur, weil es ein starker Event ist, sondern

auch, weil jede geschwommene Länge

die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ mit 5

Cent unterstützt. 400 Teilnehmer werden

bei der heurigen 14. Auflage des Parktherme-24-Stunden-Schwimmens

in Bad Radkersburg

dabei sein, neben Hobbyschwimmern

und Profis stellen sich auch immer

Promis in den Dienst der guten Sache.

Dabei gilt: Jeder kann starten! Denn

neben der Klasse für Einzelkämpfer gibt

es auch die Möglichkeit, Staffeln aus bis

zu fünf Personen zu bilden. Und man

kann sich das Wettschwimmen individuell

einteilen. Es geht einfach darum, möglichst

viele Längen innerhalb von 24 Stunden im

25 Grad warmen 50-m-Sportbecken der

Parktherme zurückzulegen. Wie lange man

im Wasser bleibt, wann und wie oft man

sich Pausen gönnt, entscheidet jeder selbst.

Top Starterpaket

Mit der Anmeldung sollte man nicht mehr

zu lange warten, da die Teilnehmerzahl begrenzt

ist. Wer sich einen Startplatz sichert,

bekommt eine Menge: den Eintritt in die

Parktherme an den Eventtagen (9. und 10.

Nov.), einen weiteren kostenlosen Tageseintritt,

eine Badehaube von Aqua Sphere

sowie Gutscheine fürs Nudelbuffet und

Frühstück während des Events.

Und: Für unsere SPORTaktiv-Staffel

suchen wir noch Teilnehmer – Bewerbungen

bis 20. August (Kennwort „SPORTaktiv-Staffel“)

an: gewinnspiel@parktherme.at

SPORTaktiv

59


LAUFURLAUB

AM WÖRTHERSEE

Ein begehrtes Highlight für

Finisher ist das Gratis-

Funktions-Shirt von CRAFT.

Von 23. bis 25. August heißt es wieder „Kärnten Läuft“.

Das sommerliche Laufhighlight im Süden Österreichs

lässt sich ideal mit einem Familienurlaub am Wörthersee

kombinieren. Fein: In den Packages der Partnerhotels

sind Unterkunft und Startplatz inkludiert.

INFOS & BUCHUNGEN

Kärnten Läuft-Partnerhotels:

SEEPARK HOTEL****

www.seeparkhotel.at

HOTEL SANDWIRTH****

www.sandwirth.at

HOTEL PARK’S****

www.parks-velden.at

PARKHOTEL PÖRTSCHACH****

www.parkhotel-pörtschach.at

WERZERS Hotelresort****S

www.werzers.at

Der Startschuss des Kärnten Läuft Halbmarathons

am Sonntag erfolgt beim

Schloss Velden und dann geht es den

Wörthersee entlang bis ins Ziel ins Strandbad

Klagenfurt. Kärnten Läuft hat aber viel

mehr zu bieten als die schöne Halbmarathonstrecke:

jede Menge sportliches Programm

von Freitag, dem 23. bis Sonntag,

dem 25. August – mit Kinderläufen, dem

Hundelauf, dem Familienlauf und einer

großen Expo. Bei so viel Programm für

Groß und Klein und dem sommerlichem

Urlaubsfeeling liegt der Schluss vieler Teilnehmer

nahe, doch gleich ein paar Tage mit

der Familie am Wörthersee zu verbringen.

Die Partnerhotels des Veranstalters liegen in

Streckennähe oder am See und sind somit

ideal für den Laufurlaub. Zumindest auf

Vier-Sterne-Niveau – wie die Liste der

Partnerhotels links zeigt.

Alle Teilnehmer können sich außerdem

über ein Läufershirt von CRAFT freuen

(siehe Bild oben), eine hochwertige Finishermedaille

(optional mit Gravur), das

Kärnten Läuft-Gutscheinheft, ein prall gefülltes

Goodiebag und die große Pasta-Party

am 24. August. Wer sich noch bis zum Voranmeldeschluss

am 13. August anmeldet,

sichert sich alle Benefits!

Garmin-Kombiwertung

Auf der Suche nach einer speziellen Herausforderung?

Dann verbinde doch die beiden

größten Laufevents im Süden Österreichs

und nimm an der Garmin-Kombiwertung

teil. Vier Kombinationsmöglichkeiten gibt

es zwischen Kärnten Läuft und dem Graz-

Marathon von 11. bis 13. Oktober – passend

für alle vom Viertelmarathoni bis zum

„echten“ Marathonläufer.

Also: Pack die Laufschuhe und die Badehose

ein und komm zu Kärnten Läuft von

23. bis 25. August. Alle Infos und Anmeldungen

unter www.kaerntenlaeuft.at

Fotos: Traussnig

60 SPORTaktiv


RUN

Training – Menschen – Material

Fotos: Red Bull Contentpool, iStock, Kärnten läuft

DIE HÄRTESTEN 400

Am 24. August gastiert der wohl

extremste Berglauf-Sprint in

Bischofshofen (S): Beim Red Bull

400 werden 1500 Teilnehmer Anlauf

auf die Skisprungschanze nehmen.

www.4titudechallenge.com

REKORDVERSUCH IN WIEN

Die Sensation ist perfekt: Auf der

Prater Hauptallee wird Weltrekordhalter

Eliud Kipchoge im Oktober

versuchen, als erster Mensch einen

Marathon unter 2 Stunden zu laufen.

www.ineos159challenge.com

LASS DICH ZIEHEN

Egal, ob 1:30 oder 2:15 Stunden.

Wenn du bei Kärnten Läuft (23. bis

25. August) auf der Jagd nach einer

neuen Bestzeit bist, lass dich ziehen

– von den SPORTaktiv-Pacemakern.

www.sportaktiv.com

SPORTaktiv

61


62 SPORTaktiv

BLUT,

SCHWEISS

&KOSTELIC


BERGLÄUFER MARKUS KRÖLL

IST MIT SKI-LEGENDE IVICA

KOSTELIC AN SEINE GRENZEN

GEGANGEN – BEI DER

LÄUFERISCHEN UMRUNDUNG

DER KROATISCHEN INSEL MLJET.

5 TAGE ÜBER MESSERSCHARFE

KLIPPEN, KLETTERPASSAGEN

HOCH ÜBER DEM MEER MIT

MEHREREN BANGEN STUNDEN.

VON KLAUS MOLIDOR

Fotos: Philipp Reiter

arkus Kröll ist ja wahrlich

kein Waserl. Das

zeigt er jährlich beim

SPORTaktiv-Trailrunning-Camp

im Krallerhof

in Leogang. Berg- und Ultraläufe

sind seine Domäne, sieben Laufsiege

beim Dolomitenmann zeugen davon,

den Berliner Höhenweg hat er in knapp

24 Stunden heruntergespult. 95,4 Kilometer

mit 13.320 Höhenmetern sind

das, für alle, die die Eckdaten des Weges

von der Gamshütte in Finkenberg bis

zur Karl-von-Edel-Hütte in Mayrhofen

nicht parat haben. Aber das, was ihn im

Sommer 2018 erwarten sollte, brachte

den 47-Jährigen noch näher an seine

Grenzen.

Bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel

im Winter davor ist ein gewisser

Ivica Kostelic auf ihn zugekommen. Die

kroatische Skilegende hatte vom Ruf

Krölls als Trailguru gehört. Genau solche

Leute brauchte Kostelic für seinen Plan,

die kroatische Insel Mljet zu umrunden.

Dass Mljet den Spitznamen „Odysseus-

SPORTaktiv

63


Insel“ trägt, hätte Kröll vielleicht schon

ahnen lassen können, worauf er sich da

einlässt. „Ivica wollte das machen, weil

seine Familie auf der Insel ein Haus

hat.“ 30 Kilometer nordwestlich von

Dubrovnik liegt das 37 Kilometer lange

und 3,2 Kilometer breite Eiland. Die

Landschaft? Wald – 90 Prozent der Insel

sind davon bedeckt.

„Er hat mir das so geschildert, als

könnte man an der Küste gut über Steine

entlanglaufen. Und zwischendurch einmal

schwimmen – um Passagen zu überbrücken

oder zum Versorgungsboot zu

Initiator und Antreiber des Projekts:

Kroatiens Ski-Legende Ivica Kostelic

kommen.“ Aus den versprochenen ein,

zwei Kilometern im Wasser sind dann

insgesamt elf geworden. „Einmal sogar

vier Kilometer am Stück“, erinnert sich

Kröll, wahrlich kein Schwimmtalent.

Aber auch die Landpassagen auf der

170 Kilometer langen Strecke rund um

Mljet waren alles andere als einfach.

„Die Klippen waren messerscharf, die

haben die Schuhe regelrecht gefressen.

Wir brauchten jeden Tag ein neues Paar,

weil sie komplett aufgeschnitten waren.“

Die Hände steckten beim Laufen in Arbeitshandschuhen,

um die Kletterpassagen

halbwegs unverletzt zu überstehen.

„Teilweise mussten wir 80, 90 Meter

über dem Meer eine Wand queren.“

Philipp Reiter, selbst Extremläufer und

Fotograf, hat das Abenteuer fotografisch

und auf Video festgehalten. „Auf einigen

Passagen hat er mir die GoPro in den

Mund gesteckt, weil wir die Hände zum

Klettern frei haben mussten.“ Dann

warteten Herausforderungen der anderen

Art – wie aus 15 Metern ins Meer zu

Klippen, Klettern, Kampf – ein

Spaziergang war das Projekt

„Run the Rocks of Mljet“ für

keinen der Teilnehmer.

springen, um sich einen längeren Umweg

zu ersparen. „Da hab ich von oben

runtergeschaut und zack – hat mich Ivica

hinuntergeschupft“, erzählt Kröll. „Er

wusste wohl, dass ich nicht springen

würde, wenn ich erst einmal gesehen

hab, wie hoch das ist.“

Begonnen hat das fünftägige Abenteuer

aber noch schlimmer. „Ein Mädel, das in

unserer Gruppe dabei war, ist am ersten

Tag abgestürzt und im Wasser auf einem

Felsen aufgeschlagen. Ich war mir sicher,

dass sie das nicht überlebt hat“, schildert

Kröll immer noch mit dem Schrecken

von damals in den Augen. In der schockierten

Truppe reagiert Kostelic als Erster.

„Er ist ihr sofort nachgesprungen und

hat sie gerettet.“ Per Hubschrauber wird

sie in die nächste Klinik geflogen, während

die verbliebenen Männer gezeichnet

vom Schock in der Hitze sitzen und warten.

„Als die Nachricht kam, dass sie mit

relativ harmlosen Verletzungen davongekommen

ist, ist Ivo sofort aufgesprungen

und weitergerannt.“

64 SPORTaktiv


So haben

Lauf- und

Handschuhe

nach

einem Tag

ausgesehen.

Komplett

aufgearbeitet.

Wie unwegsam und menschenfeindlich

das Terrain ist, auf dem sich Kröll,

Kostelic und Co. fortbewegt haben,

zeigt auch die Kilometerleistung. „An einem

Tag sind wir in 14 Stunden nur 20

Kilometer weit gekommen.“ So kämpfen

sie sich weiter. Tag für Tag. Geschlafen

wird oft zusammengekauert unter einem

Felsvorsprung, manchmal schwimmen

sie auch raus zum Boot. Am vierten

Tag stehen Kröll und Reiter vor den anderen

auf, laufen durch den Wald zu einer

kleiner Bäckerei und überraschen die

Gruppe mit frischem Frühstücksgebäck.

Freude? Dankbarkeit? „Ivo war sauer,

weil wir das alleine gemacht haben. So

tickt er halt“, erinnert sich Kröll. Nach

fünf Tagen – zwei früher als geplant –

haben sie das Abenteuer geschafft und

die Insel an der Küstenlinie umrundet.

Bei all den Strapazen hat der Zillertaler

aber auch viel mitgenommen. Die

totale Einsamkeit etwa. Auf Mljet leben

nur 1100 Menschen. „Getroffen haben

wir nur ganz wenige.“ Die Gastfreundschaft

und Bodenständigkeit der Kostelics

und den Heldenstatus, den Ivica in

seiner Heimat hat. „Und in den Nächten

unter freiem Himmel haben wir viel

geredet. Da lernst, den anderen wirklich

kennen“, sagt Kröll. Auf dem Foto, das

ihn am Ende der fünftägigen Challenge

zeigt, kennt man ihn kaum noch, so haben

die Strapazen, die Felsen und mentalen

Herausforderungen an ihm gezehrt.

Blut, Schweiß und Kostelic eben.

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66 SPORTaktiv


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SPORTaktiv

67


MIT STOCK

ÜBER STEIN

WARUM MAN SICH ALS TRAILRUNNER MIT

LAUFTECHNIK BESCHÄFTIGEN SOLL

UND WIE MAN DEN BESTEN NUTZEN AUS

STÖCKEN ZIEHT: WIR LIESSEN ES UNS

VOM TRAILRUNNING-EXPERTEN GERHARD

SCHIEMER ERKLÄREN UND ZEIGEN.

VON CHRISTOF DOMENIG; FOTOS: THOMAS POLZER

arum eigentlich eine

Technikstory? Ist Trailrunning

nicht selbsterklärend?

„Die im Straßenlauf angestammten Bewegungsmuster

einfach ins Gelände

mitzunehmen, ist keine optimale Lösung“,

sagt Experte Gerhard Schiemer.

„Sich mit Traillauftechnik zu beschäftigen

lohnt sich, weil man dann effizienter

läuft – und zumindest teilweise auch als

Verletzungsprophylaxe.“

Bei einem Trailtechniktraining geht es

also darum, Bewegungsmuster und Automatismen

aufzubrechen und Monotonie

zu brechen, um sich weiterzuentwickeln

und lockerer, effizienter und sicherer

zu laufen.

Viele Probleme im Geländelauf haben

mit zu großen Schritten zu tun, sagt

Schiemer. Die Grundregel lautet, mit

kleinen Schritten und hoher Frequenz

zu laufen – bergauf wie bergab. Wichtig:

Körperspannung und einen möglichst

ausbalancierten Schwerpunkt halten.

Das geht mit kleineren Schritten viel

besser. Passiert ein Rutscher, lässt sich

der auch leichter abfangen, wenn man

mit vielen kleinen Schritten statt wenigen

großen Schritten unterwegs ist.

Bergab gilt es, mit dem Ballen zuerst

aufzusetzen, nicht mit der Ferse (umgekehrt

auch nicht mit den Zehen, wie es

manche machen, die das Vorfußlaufen

übertreiben). „Die Knie sind dadurch

gebeugt, die gesamte Muskelschlinge ist

aktiv, sodass sich die Energie gut verteilt.

Wird dagegen mit der Ferse zuerst aufgesetzt,

ist das Kniegelenk gestreckt und

nach hinten verriegelt, die Aufprallenergie

geht in Knie und Hüfte“ – keine

gute Wahl.

Am Fußballen ist auch die Sensorik

des Fußes am besten ausgebildet, die

Rückmeldung, wie der Untergrund beschaffen

ist, ob ein Stein hält oder nicht,

kann am besten verarbeitet werden.

MAG. GERHARD

SCHIEMER

aus Bad Vöslau (NÖ) ist Sportwissenschafter,

Lauf- und

Trailrunningtrainer, Mitglied

der Trailrunning-Nationalmannschaft

und Teilnehmer an der

Trailrunning-WM.

Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung,

Trailseminare und

Laufwochen für Leistungs- und

Hobbyläufer auf Anfrage.

www.gerhardschiemer.at

68 SPORTaktiv


Fotos: Thomas Polzer, Erzbergsport

SPORTaktiv

69


DIAGONALTECHNIK

BERGAUF

Bei moderaten Steigungen, wenn der

Weg breit und nicht zu steinig oder wurzelig

ist, ist die Diagonaltechnik die beste

Variante. Der vordere Stock wird nah am

Körper und im Optimalfall knapp hinter

dem Fußballen des vorderen Fußes (kleines

Bild) eingestochen – dann nach hinten

durchschieben, dabei den Griff auslassen,

um den Stockschub so lang wie

möglich aufrechtzuerhalten.

Mit Stockeinsatz

„Früher haben wir uns gegen Stöcke gewehrt.

Aber über die Jahre ist man immer

mehr draufgekommen, dass sie

schon viele Vorteile haben“, sagt Schiemer,

langjähriges Mitglied und Trainer

im Nationalteam im Ultratrail laufen.

Achtung: Die Techniken, die Schiemer

hier zeigt, sollte man üben und automatisieren,

beginnend im nicht zu schwierigen

Gelände.

Noch ein wenig Materialkunde: Welche

Stöcke gibt es und welche eignen

sich besonders gut für Trailrunner? Am

stabilsten sind Fixlängenstöcke – Nachteil:

Man muss sie, wenn man sie nicht

einsetzt, mittragen. Das geht aber, ausbalanciert

waagrecht in den Händen,

BERGAB-KURVENTECHNIK

Bergab sind die Stöcke sowohl Balance- als auch Bremshilfen.

Sind scharfe Kurven oder gar Kehren zu laufen, setzt man die

Stöcke im Scheitelpunkt zum Bremsen auf (siehe Bild),

ungefähr einen Meter vor dem Körper. Danach den

äußeren Stock lösen und sich um den inneren herum um die

Kurve drehen.

BERGAB

ÜBER GROSSE

STUFEN

Für sanftes und sicheres

Springen über größere Stufen

eignen sich die Stöcke ebenfalls

gut. Die Stöcke parallel

einsetzen, sich über die Stufe

hinunterschwingen und dabei

auf den Stöcken abstützen.

Damit lassen sich sanfte,

stoßfreie Landungen ohne

Zeitverlust erzielen.

70 SPORTaktiv


DOPPELSTOCKSCHUB

BERGAUF

Ist es steil, der Weg schmal, das Gelände schwierig: Dann

ist bergauf der Doppelstockschub besser. Beide Stöcke

stechen parallel ein, wieder: mit Druck nach hinten durchschieben.

Trailrunning-Profis verwenden auch eine minimal

versetzte Doppelstock-Variante, bei der ein Stock gerade

noch schiebt, während der andere schon vorschwingt. Das

ist aber schwierig und muss gut geübt werden.

HOCHGEFÜHLE BEIM 5. HOCHKÖNIGMAN

1654 Trailrunner erlebten beim Jubiläums-Hochkönigman

auf 7 Strecken das „Sieger geben niemals auf“-Gefühl.

SALZBURG. Einer der härtesten und gleichzeitig einer der

beliebtesten Trailrunning-Events Europas: der Hochkönigman

in der Salzburger Region Hochkönig. Athletinnen und

Athleten aus 35 Nationen stellten sich von 31. Mai bis 2.

Juni auf 7 Distanzen zwischen 3 und 84 Kilometern der

Herausforderung. Die Königsdisziplin, die mit 84 km und

5260 Höhenmetern gespickt war, konnten Tina Hitzenberger

und Gerald Fister für sich entscheiden. Dazu gab

es buntes Showprogramm und eine hochkarätig besetzte

Expo-Area.

www.hochkoenigman.run

Foto: Veranstalter

Fotos: Thomas Polzer

oder auch beide Stöcke in einer Hand (regelmäßig

wechseln). Ist man es gewohnt, stört es im Laufen

nicht mehr. Variante zwei: Fixlängenklappstöcke

lassen sich zusammenlegen und am Rucksack verstauen.

Als dritte Variante gibt es längenverstellbare

Stöcke – „es macht grundsätzlich schon Sinn, die

Stöcke bergab länger zu stellen, es wird im leistungsorientierten

Einsatz aber nicht gemacht“, erklärt

Schiemer.

Neben dem Zeitverlust stört auch das höhere Gewicht

längenverstellbarer Stöcke viele Trailrunner –

wer aufs Gewicht schaut, landet außerem bei Carbon

statt Alu. „Carbonstöcke kosten zwar deutlich

mehr als Alustöcke – Carbon ist aber nicht nur

leichter, sondern auch im Vibrationsverhalten angenehmer.“

Und noch eine Entscheidung gilt es zu

treffen: ob man fixe oder einklippbare Schlaufen bevorzugt.

Schiemer: „Fürs kraftvolle Anschieben ist

die Clip-Variante die deutlich bessere Wahl.“

SPORTaktiv

71


SCHÖNER UND

HÄRTER GEHT‘S

KAUM NOCH

65,6 Kilometer, 6027 Höhenmeter

bergauf – der Stubai Ultratrail ist

die ultimative Herausforderung in

Sachen Trailrunning.

Start um Mitternacht in Innsbruck,

das Ziel im ewigen Eis des Stubaier

Gletschers auf 3150 Metern Seehöhe –

die dritte Auflage des STUBAI ULTRATRAIL

hatte es wieder einmal in sich. Das Rennen

über 65,6 Kilometer und 6027 Höhenmeter

entwickelt sich schon nach kurzer Zeit zum

Klassiker. Wie im Vorjahr haben ihn der Spanier

Cristofer Clemente (Team Salomon) und die

Schwedin Kristin Berglund (Salomon Running

Team Austria) am schnellsten gemeistert und

in 9:01:08 bzw. 10:48:08 gewonnen und sich

gegen insgesamt 700 Athletinnen und Athleten

durchgesetzt.

Neuer Streckenabschnitt

„Vor dieser traumhaften Kulisse zu gewinnen,

ist einfach großartig, Ich habe es wirklich genossen,

auch wenn mir der Schlussanstieg hinauf

ins Finish alles abverlangt hat. Aber ich war

besser trainiert als im Vorjahr, das war auch gut

so, denn die Höhe und der Schnee haben mir

schon einige Probleme gemacht“, erklärte Clemente

im Ziel, wo er von seiner Familie freudig

empfangen wurde: „Jetzt möchte ich 2020 natürlich

auch das Triple holen.“ Nur wenig später

waren dem nur 58 Kilogramm leichten Spanier

die Anstrengungen nicht mehr anzusehen,

als er dem Zweitplatzierten David Wallmann,

der 19:04 Minuten nach Clemente ins Ziel

kam, gratulierte. Lokalmatador Christian Stern

aus Neustift war gesundheitlich angeschlagen

und daher mit seinem dritten Rang mehr als

zufrieden. „Ich habe brutal gekämpft, vielleicht

bin ich die erste Hälfte etwas zu schnell angegangen.

An der Regensburger Hütte ist mir

dann die Kraft ausgegangen. Aber dennoch war

es ein wunderbarer Lauf, besonders mit dem

anspruchsvollen, neuen Streckenabschnitt.“Mit

der Verpflegungsstation an der Neuen Regens-

Fotos: Stephan Wieser (2), Harald Wisthaler (2)

72 SPORTaktiv


TVB STUBAI TIROL

Stubaitalhaus, Dorf 3

6167 Neustift im Stubaital

T. +43 50/1881-0

M. info@stubai.at

www.stubai.at

Atemberaubende Natur, übermenschliche Anstrengung und zwei bekannte

Siegergesichter mit Kristin Berglund und Cristofer Clemente.

burger Hütte wurde das Trail-Event noch einmal

aufgewertet.

Dem konnte die Schwedin Kristin Berglund

nur zustimmen. Nur vier Wochen nach ihrem

Rippenbruch und der Absage beim „Zugspitz

Ultratrail“ präsentierte sie sich in absoluter

Bestform. „Ein wunderbarer Lauf, aber auch

wirklich anspruchsvoll. Bei der Hälfte hatte ich

kurzfristig Probleme, das war eine neue Erfahrung

für mich“, gestand die 35-jährige Wahltirolerin.

Im Ziel hatte sie mehr als eine Stunde

Vorsprung auf die erste Verfolgerin Denise

Zimmermann.

Vieles war neu an diesem 3. STUBAI UL-

TRATRAIL, der noch etwas länger, noch etwas

härter und noch schöner wurde. Und genau

diese Mischung aus extremer sportlicher Herausforderung

und dem intensiven Lauferlebnis

steigerte die Herausforderung.

Fix ist auch schon der Termin für die vierte

Auflage 2020: Da heißt es vom 3. bis 4. Juli

„urban2glacier“.

SPORTaktiv

73


MAGISTRA

ULTRA

TRAILRUNNING IST LÄNGST

AUCH WEIBLICH GEWORDEN.

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VERONIKA LIMBERGER. PLUS:

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VON KLAUS MOLIDOR

74 SPORTaktiv


Fotos: Erwin Pils, Rainer Mirau, Dynafit

agistra intrat, auctor salutat. So beginnen

Lateinbücher in Gymnasien und Hochschulen.

„Die Lehrerin tritt ein, der Autor

grüßt.“ So beginnt aber auch unsere

Geschichte über eine Doktorin der Philosophie,

die gerade an ihrer Dissertation in

Latein arbeitet und die auch noch Österreichs

aktuell vielleicht beste Trailrunnerin

ist: Veronika Limberger. Mehr als diese

Einsteigerphrasen der Sprache Caesars

und Senecas fließen dann aber nicht

mehr ins Gespräch ein. „Mein Doktorvater

kann Latein aber auch noch sprechen“,

sagt Vroni und lacht.

Latein und Philosophie sollten eigentlich

einmal ihr Berufsleben bestimmen –

geworden ist es etwas komplett anderes:

das Laufen. Während des Studiums hat sie

Ausbildungen zur Lauf- und Fitnesstrainerin

gemacht und ist dann mehr oder

weniger hineingerutscht in die Kurstätigkeit

am Universitäts-Sportinstitut USI auf

der Schmelz in Wien-Ottakring.

Heute vermittelt sie anderen die Freude

daran, was sie selbst begeistert. „Ich hatte

auch einen 70-Jährigen in der Laufgruppe,

der einen Halbmarathon in zwei

Stunden gelaufen ist. Und in der Rückengymnastikgruppe

ist der älteste Teilnehmer

über 80.“

Trailrunning hat die 33-Jährige schon

betrieben, als die Bezeichnung noch gar

nicht in Mode war. „Berglaufen oder besser

Laufen im Gelände hat es ja schon

immer gegeben.“ Über die Berge ist sie

auch zum Sport gekommen. Mit Vater

und Bruder hat sie in Kindheit und Jugend

zahlreiche Gipfel erklommen. „Oft

wusste ich gar nicht wirklich, auf

welchem Berg wir waren. Erst später

dann, als ich von Großvenediger und so

gehört hab, ist mir aufgefallen: Dort war

ich ja oben.“

Das Laufen im Gelände macht ihr, wie

aktuell immer mehr Leuten, große Freude

und es ist auch eine gute, ja, nahezu

notwendige Abwechslung für Vielläufer.

„Du trainierst auf dem unebenen Gelände

mehr Muskelgruppen, weil jeder

Schritt anders ist. Du musst dich mehr

konzentrieren auf den nächsten Schritt“,

erklärt sie. Gleichzeitig müsse man viel

genauer auf seinen Körper hören, um es

bergauf oder bergab nicht zu übertreiben.

„Und: Man löst sich vom Druck der

Bestzeit, hechelt nicht ständig einer Pace

hinterher.“ Darum zieht sie auch viel

Kraft aus dem Training. Alleine in der

Natur unterwegs zu sein, abzuschalten,

den Atem zu spüren und zu hören, das ist

es. Gerade in beschleunigten Zeiten ein

guter Ausgleich und ein Weg nicht nur

weg von der Straße, sondern vom Kopf in

die Emotion.

So sind auch die Strecken immer länger

geworden, bis sie Österreichs beste Trailrunnerin

wurde. Zumindest sehen das

viele Experten so, Limberger selbst bleibt

da bescheiden. „Na, das ist schon übertrieben.

Ich bin halt immer da. Nicht jedes

Jahr ganz oben, aber konstant.“ Laufen,

das macht sie aus Freude und Leidenschaft

und nicht getrieben vom Ehrgeiz

nach Ergebnissen.

„Halte ich durch oder gebe ich auf –

auf diesem schmalen Grat bewegt man

sich bei Ultraläufen“,

erzählt Limberger. Neben

der körperlichen

Fitness braucht es vor

ICH BIN HALT IMMER

DA. NICHT JEDES

JAHR GANZ OBEN,

ABER KONSTANT.

SPORTaktiv

75


Bleispi 2

Sommerbergjö

Sommerbergjö

Weittalp

Moo

allem auch mentale Stärke und Vorbereitung.

Einmal hat das nicht gepasst und

Limberger musste aufgeben. Beim

Großglockner-Ultra-Trail wollte sie im

Zweierbewerb starten und 50 Kilometer

laufen. Wenige Tage vor dem Rennen ist

ihr Partner aber verletzt ausgefallen.

„Also war ich übermütig und hab mir

gedacht, rennst das Ganze.“ Keine so

gute Idee. „Ich bin dann richtig richtig,

müde geworden. Als es dann runter ging

zur Rudolfshütte, hab ich zum Wirt gesagt,

ich muss mich kurz hinlegen. Und

bin gleich eingeschlafen. Es ging einfach

nicht mehr.“

Im Rückblick hat Limberger aber viel

gelernt aus dieser Erfahrung. Mehr als

aus allen anderen Bewerben. „Nämlich

dass man sich auch mental ausreichend

vorbereiten muss auf so eine Distanz.

Dass man auf den Körper hören soll und

sich auch eingestehen muss, wenn es

eben nicht mehr geht. Sonst wird es gerade

im Gelände gefährlich. Für dich

und vor allem auch für die Leute, die

dich dann rausholen müssen.“

5TIPPS FÜR

FRAUEN, DIE MIT

DEM TRENDSPORT

TRAILRUNNING

STARTEN

1.

2.

3.

4.

5.

VON DYNAFIT-ATHLETIN JOHANNA HIEMER, VORMALS

ERHART, TRAILRUNNING-EXPERTIN UND JUNGE MUTTER

Besonders ratsam ist es, neben den generellen Stabilitätsübungen

für die Gelenke auch den Beckenboden zu trainieren. Nicht

nur nach einer Schwangerschaft, sondern jede Frau sollte nicht

unterschätzen, wie wichtig ein kräftiger Beckenboden ist.

Stöcke mitnehmen! Gerade für steile, kraftraubende Anstiege

können die Arme mithilfe von leichten Trailrunningstöcken die

Beinmuskulatur unterstützen.

Man sollte immer auf seinen Körper hören. Jede Frau reagiert

anders im monatlichen Zyklus. Hormone spielen eine enorme

Rolle und haben Einfluss auf die sportliche Leistung. Braucht

der Körper eine Ruhephase, sollte man ihm diese gönnen.

Die Flüssigkeitszufuhr während des Laufens sowie danach ist

enorm wichtig. Nach einem erfolgreichen Run finde ich z.B. alkoholfreies

Weißbier unschlagbar. Nicht nur weil es gut schmeckt,

sondern auch weil es isotonisch wirkt, indem es die leeren Wasser-

und Mineralstoffspeicher wieder auffüllt. Das enthaltene

Magnesium hilft vorbeugend gegen Krämpfe.

Damit das Laufen bergab Freude macht, sollte sich jede Frau zuerst

einen gut sitzenden Sport-BH kaufen, ich empfehle den React

Bra von Dynafit, der perfekt sitzt und außerdem stylish ist.

Auer

Wasserfall

Mähbergjoch

Mähbergjoch

1710

K

Kohlbergsp.

K

Kohlbergsp.

2202

13

Streichelzoo



76 SPORTaktiv

Bichlb


FÜR MUSKELKRAFT

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DYNAFIT empfiehlt den Feline Up Pro mit

seinen technischen Features und dem

geringen Gewicht von 230 Gramm als

idealen Begleiter für anspruchsvolle, kurze

Geländeläufe mit extremer Steigung.

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Klais

933 m

Schloß

1034 m

Graseck

Hintergraseck

Elmau

Schloß

1008 m

1008 m

1008 m

1008 m

Kranzbach

Ehrwald-Schanz

Ehrwald-Schanz

Schanz

Wengle

Wengle

Wengle

Wengle

Wengle

Wengle

Wengle

1083 m

Lähn

Lähn

Lähn

1112 m

Rautängerle

Rautängerle

Rautängerle

Rautängerle

Ober-

Untergarten

Lermoos

Lermoos

Lermoos

994 m

994 m

Gries

Gries

Ehrwald

994 m

Burggraben

Weidach

Trögl-Htt.

Trögl-Htt.

Bayern-Hs.

Partnach-A.

Partnach-A.

Hanneslabauer

Kreuz-A.

Kreuz-A.

Kreuz-A.

Kreuz-A.

Kreuz-A.

Kreuz-A.

Kreuzjoch-Hs.

Kreuzeck-Hs.

Kreuzeck-Hs.

Kreuzeck-Hs.

Kreuzeck-Hs.

Kreuzeck-Hs.

Kreuzeck-Hs.

Kreuzeck-Hs.

Elmauer-A.

Alpspitzbahn

Bichlbacher-A.

Steilen-Htt.

Hö lentalanger-Htt.

Klammeingangs-Htt.

Klammeingangs-Htt.

Klammeingangs-Htt.

Klammeingangs-Htt.

Klammeingangs-Htt.

Station

Riffelriß

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Wiener-Neustädter-Htt.

Münchner Hs.

Hoch-A.

Stuiben-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Hochthörlen-Htt.

Eibseeblick

Bock-Htt.

Botanischer

Alpengarten

Alpengarten

Wetterstein-A.

Kämi-A.

Lechnerkreuz

Gletscherschliff

Geigenbau-

Korbinian-Htt.

Gletscher-Seilbahn

Gletscher-Seilbahn

Gletscher-Seilbahn

Gletscher-Seilbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

H ö l l e n t a l k l a m m

Z

p

Laubhütte

Antoniwald

Antoniwald

Antoniwald

Antoniwald

Kranzberglift

Leutaschklamm

Gartner-A.

Kramer-H.

Tuftel-A.

Tuftel-A.

Tuftel-A.

Tuftel-A.

Tuftel-A.

Meilerhütte

Gr. Kl.

Kreuzeck

Kreuzeck

Kreuzjoch

Kreuzjoch

Kreuzjoch

Kreuzjoch

Kreuzjoch

Hausberg

Hausberg

Hausberg

1340

Hoher Kranzberg

Eckbauer

1237

Zwölferkopf

2232

Schönangerspitz

2264

Auf den Törlen

Auf den Törlen

Auf den Törlen

Auf den Törlen

Auf den Törlen

Riffelspitzen

2262

Riffelköpfe

Innere-

2741

Mittlere-

2743

H ö l l e n t a l s p i t z e n

Äußere-

Großer-

Kleiner-

Hochblassen

2707

Alpspitze

Alpspitze

Alpspitze

Alpspitze

Alpspitze

Alpspitze

Hupfleitenjoch

Hupfleitenjoch

Hupfleitenjoch

Hupfleitenjoch

Grieskarscharte

Längenfeld

Osterfelderkopf

Osterfelderkopf

Hoher Gaif

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

Bernadeinkopf

2143

Stuibenspitz

1924

Kirchturm

Zugspitze

Zugspitze

Zugspitze

2962

Zugspitzeck

Schneefernerscharte

Schneefernerscharte

Schneefernerscharte

Schneefernerscharte

Schneefernerscharte

Schneefernerscharte

Schneefernerscharte

Grünkopf

1587

Musterstein

2476

Gamsanger

Rotplattenspitze

Zirbelkopf

1987

Kämikopf

1817

Wettersteinspitze

2297

Kämitorkopf

Schachentorkopf

Schachentorkopf

Schachentorkopf

Schachentorkopf

Schachentorkopf

1957

Daniel

2340

Gräntjoch

Upsspitze

Upsspitze

Upsspitze

Upsspitze

2332

Lichtenberg

Büchsentaljoch

2244

H

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Gartnerjoch

Grähnkopf

Grähnkopf

Grähnkopf

Grähnkopf

Grähnkopf

1602

Schneefernerkopf

2874

Wetterspitzen

2746

Wetterwandeck Plattspitzen

Kohlberg

1419 Partenkirchener

Signalkopf

2487

Grubigstein

Grubigstein

chle

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Knorrhütte

Knorrhütte

Knorrhütte

Knorrhütte

Reintal Angerhütte

Sonn Alpin

Alpengut Elmau

Ferchensee-A.

Lautersee Seehof

Lautersee-A.

Ederkanzel

Wolfratshauser-H.

Brettl-A.

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Gams-A.

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Bannholzweg

Gasthof

Häselgehr

Ligerle-Hs.

Ligerle-Hs.

Ligerle-Hs.

Hotel

Diana-Thörle

E i b s e e

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Wildensee

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Ferchenbach

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Steile Fä le

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Stuibensee

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Partnach

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Tiroler-Zugspitzbahn

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Tiroler-Zugspitzbahn

Tiroler-Zugspitzbahn

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H ö l l e n t a l k l a m m

H ö l l e n t a l k l a m m

H ö l l e n t a l k l a m m

H ö l l e n t a l k l a m m

H ö l l e n t a l k l a m m

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St. Anton-Htt.

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St. Anton-Htt.

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St. Anton-Htt.

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St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

St. Anton-Htt.

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Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Meilerhütte

Gh. Panorama

Alpengut Elmau

Alpengut Elmau

Alpengut Elmau

Alpengut Elmau

Alpengut Elmau

Alpengut Elmau

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Ferchensee-A.

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Lautersee Seehof

Lautersee Seehof

Lautersee Seehof

Lautersee Seehof

Lautersee-A.

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Aussichts-

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Ober-

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Weidach

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Kaisserschmarrn-A.

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Kreuzeck

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Kreuzjoch

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Hausberg

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Hoher Kranzberg

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Eckbauer

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Zwölferkopf

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Schönangerspitz

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Auf den Törlen

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Riffelspitzen

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Riffelköpfe

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H ö l l e n t a l s p i t z e n

H ö l l e n t a l s p i t z e n

H ö l l e n t a l s p i t z e n

H ö l l e n t a l s p i t z e n

H ö l l e n t a l s p i t z e n

H ö l l e n t a l s p i t z e n

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H ö l l e n t a l s p i t z e n

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H ö l l e n t a l s p i t z e n

Äußere-

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Großer-

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Kleiner-

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Hochblassen

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Alpspitze

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Hupfleitenjoch

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Grieskarscharte

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Grieskarscharte

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Osterfelderkopf

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Hoher Gaif

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Stuibenspitz

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Kirchturm

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Zugspitze

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Zugspitzeck

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Schneefernerscharte

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Gamsanger

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Rotplattenspitze

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Kämikopf

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Gräntjoch

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BROOKS GHOST 12 W

• Der Neutralschuh wird auch gern als Trailrunningschuh genutzt

• ausgewogene, softe Dämpfung

• das segmentierte Crash-Pad – ein eingebautes Stoßdämpfersystem

– sorgt für ein sanftes Laufgefühl

• „Flex Grooves“ bieten optimierte Flexibilität im Vorderfußbereich

• strategisch platzierter Stretch für weichen, sicheren Sitz

PREIS (UVP): € 140,–

www.brooksrunning.com/de_at

UP

AND

DOWN

ACHT VORSCHLÄGE FÜR ALLE, DIE EINEN

NEUEN TRAILRUNNINGSCHUH SUCHEN.

ASICS FUJITRABUCO PRO W

• integrierte Steinschutzplatte

• neueste Flytefoam-Lyte-Technologie in der

Mittelsohle für erstklassig leichtes Tragegefühl

• stabile Asics-Grip-Außensohle

• klassischer Traillaufschuh für Sicherheit auf

allen Trails

PREIS (UVP): € 140,–

www.asics.com/de

LA SPORTIVA BUSHIDO II M

• clean construction mit Minimum an Nähten

• Schaft mit interner Slip-on-Konstruktion – umhüllt den Fuß

wie eine Socke

• neue Ferse für maximale Passform und Komfort

• „Cushion Platform“ in der Zwischensohle für bessere

Dämpfung

PREIS (UVP): € 155,–

www.lasportiva.com

SCOTT KINABALU RC 2.0 M

• Hybrid-Traction-Sohle

• nahtlose Konstruktion

• für schnelle Läufe auf schnellen Trails

• Kinetic-Foam

• 3-mm-Sprengung

PREIS (UVP): € 159,95

www.scott-sports.com

ON RUNNING CLOUDVENTURE PEAK M

• leichter Trailrunningschuh

• innere Sockenkonstruktion für guten Halt

• patentierte Missiongrip-Sohle für tolle Traktion

• schützende Downhill-Dämpfung durch die

Cloud-Technologie

• von Athleten mitentwickelt

PREIS (UVP): € 159,99

www.on-running.com

Fotos: Hersteller

78 SPORTaktiv


DYNAFIT FELINE UP W

• der Schuh vereint Leichtigkeit

(250 g) und Performance

• Vertical-Laufschuh für steile

Kurzdistanzen

• bester Grip auf Trails dank

Vibram®-Megagrip®

• ideal für Bergläufer

• als Damen- oder Herrenmodell

erhältlich

PREIS (UVP): € 140,–

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SALOMON SUPERCROSS M

• geländetauglicher Laufschuh

mit aggressivem Grip

• 310 Gramm

• präziser Halt und gute Dämpfung

• Contagrip®-Außensohle für

hervorragende Traktion in

jedem Gelände

• EnergyCell-Zwischensohle

für starke Dämpfung

PREIS (UVP): € 130,–

www.salomon.com

ARC‘TERYX NORVAN SUPER LIGHT W

• 190 g leichter, „abgespeckter“ Trailrunningschuh

für schnelle, kürzere Läufe

• hydrophob und schnelltrocknend

• nahtfrei verarbeitet

• Vibram®-Megagrip-Laufsohle für

exzellenten Halt auf technisch

anspruchsvollen Untergründen

PREIS (UVP): € 150,–

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WENN ES

BLITZT UND

KRACHT

EIN GESPRÄCH UNTER LÄUFERN. ES GEHT UM DAS RICHTIGE VERHALTEN

BEI EINEM ANRÜCKENDEN GEWITTER. DER EINE PLÄDIERT FÜR DAS UNTER­

STELLEN BEI GROSSEN BÄUMEN. DER ANDERE FÜR DAS GENAUE GEGENTEIL.

BESSER WIR FRAGEN GLEICH DEN EXPERTEN, DEN ORF-WETTERCHEF UND

MITTLERWEILE VIEL GEBUCHTEN KLIMA-VORTRAGENDEN MARCUS WADSAK.

DER GANZ NEBENBEI EIN BEGEISTERTER LÄUFER UND RADFAHRER IST.

INTERVIEW: WOLFGANG KÜHNELT

arcus, der natürliche

Feind des Outdoorsportlers

ist das

Gewitter. Werden die durch den Klimawandel

häufiger oder heftiger –

oder beides? Womit müssen wir in

Zukunft rechnen?

Bisher ist es schwer, bei Gewittern einen

signifikanten Trend zu sehen. Was aber

rein logisch die Physik bedingt: dass mit

zunehmender Temperatur mehr Energie

in der Atmosphäre ist und die Gewitter

damit häufiger und heftiger werden. Wir

sehen das beim Starkniederschlag sehr

deutlich.

Wie gut und wie punktgenau sind eure

Prognosen mittlerweile? Soll ich vor

dem Laufen wirklich noch den Wetterbericht

checken?

Ich muss gestehen, dass es in der Prognose

zwei Dinge gibt, die für uns noch

sehr schwierig sind: die Bildung und

Auflösung von Hochnebel und die Gewitter.

Man kann sie zwar fünf Tage vorher

sehen, drei Tage vorher kann man

sagen, in welchen Teilen Österreichs die

Wahrscheinlichkeit für Gewitter am

höchsten ist, am Tag davor ist es noch

genauer erkennbar, in welcher Region es

gewittrig werden kann. Das war es dann

aber auch schon mit der längerfristigen

Prognose. Läufer können und sollen sich

daher unmittelbar vor dem Start über

die Wetterlage informieren, am besten

über ein Radar. Das geht punktgenau

und exakt. Sehr gut für Niederösterreich,

Oberösterreich, Wien und das

Burgenland geeignet ist das tschechische

Radar, das kostenlos verfügbar ist. Für

den Süden und Westen gibt es andere

Angebote im Netz. Das Radar der Austro

Control ist halt leider ziemlich kostspielig.

Aktuelle Wetterwarnungen gibt

es auch immer auf Ö3 und auf wetter.

orf.at

Fotos: iStock, ORF/Thomas Ramstorfer

80 SPORTaktiv


SPORTaktiv

81


präsentiert von

LIEBER NASS

WERDEN UND

NICHT VOM BLITZ

GETROFFEN WERDEN.

Bei Regen laufen ist ja eigentlich schön. Bei

welcher Prognose sollte ich trotzdem zu Hause

bleiben?

Das muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.

Manche laufen gar nicht bei Regen, andere

gehen auch bei Gewitter raus und zählen die Sekunden.

Wenn eine aktuelle Wetterwarnung für

mein Gebiet kommt, würde ich den Lauf aber jedenfalls

verschieben.

Hier wird jeder

zum Sieger

Auch heuer steht das Läuferservice beim Kleine

Zeitung Graz Marathon wieder im Mittelpunkt.

Folgende Benefits erwarten die Teilnehmer

beim Herbstklassiker von 11.–13. Oktober.

``Graz Marathon Gutscheinheft mit vielen Aktionen

``ODLO Laufshirt zum Aktionspreis

``Prall gefülltes Startsackerl

``Finishermedaille (optional mit Gravur)

``Gratis Massage zur Lockerung der Beine

``Pastaparty im großen Läuferzelt vor der Oper

` `Ziellabestation mit Peeroton Regenerationsbereich,

Dr. Böhm ® Magnesium Sport ® , Obst von Spar und

Kornspitz von Backaldrin

Infos und Anmeldung: www.grazmarathon.at

Symbolfoto

Was tun, wenn man dann doch im Wald unterwegs

ist und rundherum beginnt es zu blitzen

und zu donnern?

Darauf gibt es keine wirklich gute Antwort.

Wenn man im unverbauten Gebiet und nicht im

Gebirge unterwegs ist, wird man als Erstes die Sekunden

zwischen Blitz und Donner zählen. Dividiert

durch drei ist das dann der Abstand in Kilometern.

Habe ich also drei Sekunden und damit

einen Kilometer, wird es langsam heikel. Sicher

bin ich in einem Auto oder in einem Haus mit

Blitzableiter. Wenn das nicht zur Verfügung steht,

würde ich mich von den höchsten Bäumen fernhalten

und mir einen Unterschlupf suchen. Vor

allem, wenn es ein hoher Baum ist: Lieber nass

werden und nicht vom Blitz getroffen werden!

Also raus aus dem Wald?

Ja, allein schon, weil vor dem Gewitter die

Sturmböen kommen. Und wenn da vorher schon

die morschen Äste herunterfallen, möchtest du

auf keinen Fall unter einem Baum stehen.

Die alten Weisheiten wie „Eichen sollst du

weichen, Buchen sollst du suchen“ sind

Quatsch?

Nein, das beruht auf einem Übersetzungsfehler.

Das Weichen von Eichen steht für: Weg von den

hohen Bäumen. Während mit den Buchen eigentlich

Büsche gemeint waren. So gesehen passt

das durchaus.


Wenn du in deinem natürlichen Habitat am

Neusiedler See läufst, merkst du da die Einflüsse

des Klimawandels auch schon?

Ja, absolut. Das zweite Problem neben den Gewittern

ist ja für Sportler die Hitze. Was wir 2018

erlebt haben, war einfach unfassbar. Ab 25 Grad

wird es mühsam mit dem Laufen. Wir haben im

Burgenland im langjährigen Durchschnitt ungefähr

60 Tage, an denen das zu erwarten ist. Im

vergangenen Jahr aber hatten wir im Seewinkel

127 solcher Tage, also mehr als doppelt so viele.

Wir müssen damit rechnen, dass sich die heißen,

schwülen Tage häufen. Und das merkt wahrscheinlich

jeder, der alt genug dafür ist.

Kann man die Gewittersaison eigentlich genau

eingrenzen? Ist das nur der Hochsommer?

Die meisten Gewitter finden im Juli und August

statt. Von April bis Ende September kann man

von der Gewittersaison sprechen, im Oktober

sind sie schon recht selten. Aber ausschließen

kann man sie nie. Wir hatten heuer in Wien, wo

Gewitter eigentlich recht selten sind, schon im

Jänner zwei solcher Tage.

MARCUS

WADSAK

startete seine Karriere unmittelbar vor

dem Abschluss des Meteorologiestudiums

beim Radio und leitet seit

2012 die ORF-TV-Wetter-Redaktion.

Mit seiner Frau, einer prominenten

ATV-Moderatorin, lebt er am Neusiedler

See. In seiner Freizeit fotografiert

er leidenschaftlich gern und läuft am

See oder im Wiener Prater.

BUFF ® is a registered trademark property of Original Buff, S.A. (Spain)

www.buff.com

www.epmsports.at


HIPSTER

Der SOURCE Hipster ist

ein ergonomisch geformter

Trinkgürtel, der die Wirbelsäule

entlastet und das Gewicht nah

am Körperschwerpunkt hält.

Rücken und Schultern bleiben

frei für mehr Balance und

Bewegungsfreiheit.

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Den PEEROTON MVD-Drink gibt’s jetzt als Limited Edition

Sportcola-Zitrone. Der Elektrolytdrink zum Selbermischen

ist ideal bei Sport bis 60 Minuten und das erste Cola mit

Vitaminen und Mineralien ohne Zuckerzusatz. Perfekt auch

als Erfrischungsgetränk geeignet.

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RUN

NEWS

MEHR FREIHEIT

IM WASSER

Wer öfter im Open Water schwimmt,

zum Beispiel für einen Swimrun

trainiert, dem gibt RESTUBE Sicherheit

und Freiheit. Am Hüftgurt mitgetragen,

lässt es sich im Notfall per Zug

an der Leine aufblasen, dient als

Schwimmhilfe und dank Signalfarbe

dazu, auf sich aufmerksam zu machen.

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ACHTE AUF DIE SOHLE

VIBRAM Litebase ist eine Sohlentechnologie,

die das Eigengewicht der Sohle drastisch

reduziert, ohne Abstriche bei der

Performance. Gerade im Trailrunning

ist das Gewicht ein Keyfaktor

– zum Beispiel mit dem

Dynafit Feline Up Pro zu erfahren.

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„Magnesium-vital“ von

BURGERSTEIN eignet sich zum

Ausgleich von Magnesiumverlusten

bei hoher körperlicher Belastung

ebenso wie für die tägliche optimale

Grundversorgung. Organisches

Magnesium gewährleistet eine

hohe Bioverfügbarkeit.

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84 SPORTaktiv


ULTIMATE GRIP CONCEPT


WASSER

GEKUHLT

86 SPORTaktiv


SCHWIMMEN MIT LAUFSCHUHEN, LAUFEN MIT SCHWIMM-

HILFEN, MANCHMAL AUCH MIT NEOPREN. SWIMRUN

KOMMT AUS SCHWEDEN UND FASST ENDLICH AUCH BEI

UNS FUSS. IM SOMMER PASST DAS SCHWIMM-LAUF-

DOPPEL AUCH PERFEKT GEGENS HEISSLAUFEN.

VON CHRISTOF DOMENIG

Fotos: Backwaterman, Head, Riverthlon

till Ö ist schwedisch und

heißt „Von Insel zu Insel“.

ÖTILLÖ ist der Ur-Swimrun,

der angeblich aus einer

Wette heraus entstand: Anders

Malm, Besitzer des

„Utö Värdshus“-Hotels auf

der schwedischen Insel Utö,

soll mit drei Mitarbeitern getschechert

haben und dabei sei die Idee aufgekommen,

die Insel in Zweierteams zu

durchqueren. Am nächsten Morgen

stellten sich die vier der Challenge, mit

lediglich drei Fixstationen bei Restaurants,

die Langsameren mussten jeweils

die Zeche übernehmen – so oder so

ähnlich besagt es die Legende vom

Swimrun-Ursprung (nachzulesen auf

www.otilloswimrun.com).

„Reif für die Insel“ sind auch bei uns immer

mehr Abenteuer- und Ausdauersportler.

Vom Schwimmen ist dabei noch

nicht die Rede und ob die Story stimmt

oder nicht, ist eigentlich egal. 2006 jedenfalls

wurde der ÖTILLÖ-Swimrun

als offizielles Rennen ins Leben gerufen,

elf Teams nahmen damals teil und nur

zwei schafften es in der vorgegebenen

Zeit ins Ziel. Heute sind die jährlichen

ÖTILLÖ World Champion ships ein

auf 120 Teilnehmer limitiertes Spektakel,

das in Schweden Kultstatus genießt,

im Fernsehen übertragen wird

und sportliche Abenteurer aus der ganzen

Welt reizt. 75 Kilometer in der

schwedischen Ostsee sind in Zweierteams

von Insel zu Insel zurückzulegen,

abwechseld laufend (insgesamt 65 km)

und schwimmend (10 km). Der

ÖTILLÖ gilt laut Veranstaltern als eines

der härtesten Ausdauerrennen der

Welt.

Starkes Naturerlebnis

Swimrun-Events haben sich mittlerweile

international in unterschiedlichsten

Ausprägungen und Distanzen etabliert:

für Einzel- und Zweiertams, von ultrahart

bis einsteigertauglich. Seit ein paar

Jahren gibt es auch in Österreich erste

Bewerbe – mit „Head“ als prominentem

Sponsor gelang der Szene heuer ein

ordentlicher Sprung nach vorne.

Die Swimrun-Regeln sind recht einfach:

Es wird abwechselnd gelaufen und

geschwommen, Schwimmhilfen wie

Paddles, Pull Buoy und teils auch Kurzflossen

dürfen verwendet werden, was

die Sache auch für mäßige Schwimmer

interessant macht. Es gilt jedoch die

Regel: Jede Ausrüstung ist von Start bis

SPORTaktiv

87


Gerhard Schiemer (r.) und Bernhard Fink beim neuen Backwaterman:

„lustiges Rennformat, lässiger Event.“

Ziel immer mitzutragen. Geschwommen

wird daher in Laufschuhen, Schwimmhilfen

sind auf den Laufstrecken zu

transportieren. Wird temperaturbedingt

ein Neoprenanzug verwendet, wird, logisch,

in diesem auch gelaufen.

Der Sportart immanent ist auch ein

ausgeprägter Naturfaktor: Die Rennen

finden meist in einer möglichst naturbelassenen

Umgebung statt, gelaufen wird

meist auf Trails. Und wenngleich es wie

erwähnt auch Einzelbewerbe gibt, ist der

Partnergedanke doch ebenfalls typisch

für den Swimrun: Die startenden Zweierteams

dürfen oder müssen (je nach

Rennausschreibung) Verbindungsleinen

verwenden, wodurch sich zum Beispiel

ein schlechterer Schwimmer vom besseren

ein wenig ziehen lassen kann. Die

Regel schreibt einen Maximalabstand

für beide Partner vor (oft sind es zehn

Meter), der im gesamten Rennverlauf

nicht überschritten werden darf.

Gelungene Premiere

Mit dem Swimrun-Bewerb beim Backwaterman

am Ottensteiner Stausee im

niederösterreichischen Waldviertel fand

im Juli eine interessante Eventpremiere

in der heimischen Szene statt. Organisator

Andreas Sachs gelang es, auf der Marathondistanz

(41,3 km, davon 7,8 km

Schwimmen) rund 85 Prozent ausländische

Starter nach Österreich zu holen.

„International hat sich im

Swimrun mittlerweile eine

eigenständige Szene etabliert“,

weiß der Veranstalter,

neben Skandinavien sei etwa

Frankreich mit rund 80 jährlichen

Events eine Swimrun-Macht,

erzählt Sachs. In

Österreich kämen die Starter

derzeit erstens aus der Triathlonszene,

zweitens vom Trailrunning

und in dritter Linie

vom Open-Water-Schwimmen.

„Es gibt aber auch

Quereinsteiger aus anderen

Fun- und Abenteuersportarten.“

Beim Backwaterman bestritt

auch Gerhard Schiemer, Stammlesern

als Trailrunning-Ratgeber bekannt,

seinen ersten Swimrun. Schiemer und

Teampartner Bernhard Fink wurden in

5:43:48 Stunden als beste Österreicher

Dritte („es war aber auch ein Mixed -

Team schneller als wir“) auf der Marathondistanz.

Sein Gesamteindruck?

„Noch lässiger als erwartet. Die Trails

waren relativ anspruchsvoll, die Natur

mit dem fjordartigen See wirklich schön.

Der ständige Wechsel – es waren 14

Lauf- und 13 Schwimmabschnitte – hat

Würze und die Zeit vergeht dadurch superschnell.

Die regelmäßige Abkühlung

an heißen Tagen ist auch super“, lacht

Schiemer.

Die Sportart habe unbedingt Potenzial

– und durch die Schwimmhilfen sowie

kürzere Distanzen müsse sich niemand

vorm Schwimmen fürchten. Schiemer

will nun sogar Workshops

für Trailrunner anbieten,

die den Swimrun

einmal probieren wollen,

aber sich das Schwimmen

nicht zutrauen.

Wer heuer noch einen

Swimrun probieren will,

kann das zum Beispiel

beim Riverthlon in Waidhofen

an der Ybbs tun.

Freiheit vor Leistung

Ehemaliger Schwimmprofi und ebenfalls

swimrunerprobt ist Gottfried Eisenberger,

Betreiber des Portals www.openwaterschwimmen.com.

„Kein Swimrun

gleicht dem anderen“, sagt Eisenberger,

der „die variable Streckenführung durch

offenes Gewässer, Wander- und Radwege,

Trails mit teils unberechenbaren Einund

Ausstiegen aus dem Wasser“ jedes

einzelnen Events hervorhebt. Durch das

Hantieren mit der Ausrüstung sei auch

ständiges Improvisieren gefragt.

Wer heuer in Österreich noch die

Sportart ausprobieren will, der kann das

etwa beim Riverthlon-Swimrun in

Waidhofen an der Ybbs (31. August

Eisenberger: „definitiv ein Highlight der

Szene“) tun oder beim Austria- Swimrun

in Klosterneuburg (7. September).

In Schweden steht die „originale“

ÖTILLÖ-Weltmeisterschaft am 2. September

ebenfalls noch vor der Tür. Ein

Rennen, das Trailrunner Gerhard Schiemer

extrem reizt und wofür er sich 2020

qualifizieren will.

Die derzeit noch überschaubare österreichische

Swimrun-Szene erinnert

Schiemer übrigens an die Anfänge des

Traillaufens, „als der Wettkampfgedanke

noch nicht im Vordergrund und der

Freiheitsgedanke über der Leistung

stand.“

LINKS:

www.otilloswimrun.com

www.backwaterman.at

www.riverthlon.at

www.openwaterschwimmen.com

www.swimrunmajorseries.com

88 SPORTaktiv


URSUPER ,

Schade,

dass es in Wien keine

Kleine Zeitung gibt.

wien.memo

Das E-Mail-Magazin der Kleinen Zeitung

inkl. Podcast-Serie

jetzt anmelden auf

kleinezeitung.at/wien


AUS

PRO

BIERT

RUN

WIR LAUFEN WIE GORILLAS IM

NEBEL, MIT 500 SONGS

AM HANDGELENK UND

OHNE SOFA AUF DEN

GROSSGLOCKNER.

VON KLAUS MOLIDOR UND CHRISTOPH HEIGL

PLANET DER AFFEN –

DIE SCHUHVOLUTION

„Schau amoi, Mama!“, kichert das Mädchen hinter mir. Offenbar

sehr belustigt vom Anblick meiner Schuhe, kriegt sich die

Kleine am Aqua-Trail am Nassfeld kaum ein. Aber keine Sorge,

ich bin das gewohnt. Man lacht oft über mich.

VIBRAM FIVEFINGERS V-TRAIL 2.0 ist der Gute-Laune-Bringer,

ein höchst ungewöhnlicher Zehenschuh (UVP € 139,90), der

schon beim Auspacken in der Redaktion für blumige Kommentare

sorgt. Beim Anprobieren denkt man an Planet der Affen,

mit den schwarzen Füßen wirkt man wie ein Gorilla. Das Hineinschlüpfen

verlangt übrigens etwas Geschick (Nachzählen:

Je fünf Zehen sollten links und rechts sein ...) und in den ersten

zehn Minuten ist das Gefühl ungewöhnlich bis leicht schmerzhaft,

weil der Schuh extrem eng sitzt, danach aber angenehm.

Wofür das überhaupt gut sein soll? Ideal für das Laufen in der

Natur, auf Wegen oder bei Hindernisrennen, der ultimative

Schuh zum Bewegen auf unvorhersehbaren Oberflächen, sagt

Vibram. Die Sohlenexperten haben ein dreidimensionales Nylon-Mesh

in die Gummisohle eingebaut, unregelmäßiges Gelände

und scharfe Gegenstände werden mit weniger Härte

wahrgenommen. „Megagrip“ heißt die Gummimischung und

sie fühlt sich auch genau so an. Weil sich die Sohle bis über

die Zehenbox wölbt, hat man bergauf einen sagenhaften Grip.

Fast affenartig. Beim Wandern (Schotter, Wald- und Wiesenboden)

war der Schuh eine positive Überraschung, für Laufen

auf Asphalt ist er jedoch nicht gemacht. Beim Trailrunning sind

Dämpfung, Seitenhalt und Co. rudimentär, das muss man mögen

und starke Sprunggelenke haben. Der Bonus: Genau das

wird gezielt trainiert. Für Vielläufer und Wanderer ein Ausgleich

und eine interessante Alternative. Und vielleicht gewinne

ich damit 2020 den Grazathlon.

Fotos: Großglockner Berglauf/Sportograf, Christoph Heigl, Hersteller

90 SPORTaktiv


FERSENFIT VOM FEINSTEN

DA SPIELT DIE MUSIK

Dass es sich mit Musik leichter läuft, wissen wir alle und ist

auch wissenschaftlich bewiesen (siehe SPORTaktiv 3/2019).

Lästig ist halt nur, dass wir Musik auf dem Handy gespeichert

haben und die Smartphones teilweise Tischtennisschlägergröße

erreichen. GARMIN hat da Abhilfe geschaffen und schon

vor geraumer Zeit mit der FORERUNNER 645 Music eine GPS-

Uhr mit Musikspeicher auf den Markt gebracht. Jetzt gibt es

auch die schlanke 245 Music. Als Uhr kann sie alles, was Hobbyläufer

brauchen und 500 Songs haben auch Platz. Allerdings:

Man braucht einen Streaming-Dienst wie Spotify, um Musik

schnell und unkompliziert auf die Uhr zu laden. Als Kind der

70er-Jahre besitze ich die Musik gern physisch und nicht nur

virtuell und trotz geringer Musikalität hab ich auch einen gewissen

Qualitätsanspruch. Ergo versuche ich die Songs vom

Handy auf die Uhr zu spielen. Unmöglich. Vom Rechner auf die

Forerunner 245? Möglich, aber nur mit neuerlichem Garmin-Programm-Download.

Alter Mann, werden jetzt die meisten

aufschreien. Gut, aber wenn die Musik erst mal auf der Uhr

ist, schnurrt das Kätzchen. Superpraktisch, superlässig. Bluetooth-Kopfhörer

braucht’s dazu halt. Aber wer Spotify hat, hat

die Dinger ja sowieso. Schade nur, dass die Garmin-Pay-Funktion

für bargeldloses Bezahlen für dieses Einsteigermodell

nicht verfügbar ist.

Jetzt machen sie auch noch Laufschuhe! Als Hersteller von

extrem fein anpassbaren Skischuhen ist TECNICA bekannt. Vor

zwei Jahren haben sie einen halbhohen Wanderschuh auf den

Markt gebracht, im Vorjahr einen flachen und jetzt eben als logische

Konsequenz einen Trailrunningschuh. Anpassbar versteht

sich, das ist die Unverwechselbarkeit der Marke. Und

das ziehen die Italiener beim ORIGIN (UVP € 169,95) konsequent

durch. Es gibt einen Leisten für Herren und einen anderen

für Damen und es gibt jeweils eine LT- und XT-Version. LT

für leichtere Läufer, XT für schwerere. Die Modelle unterscheiden

sich in der Dämpfung und im Aufbau. Die XTs sind um den

Sprunggelenkbereich ein wenig verstärkt.

DAS große Plus ist aber die Anpassbarkeit. Erst die Einlegesohle,

dann der Schuh. Das ergibt im Fersenbereich einen unglaublichen

Halt, der gleichzeitig extrem bequem ist. Auf der

ersten Runde durchs Gelände lege ich mich fest: Komfort und

Halt in der Ferse sind unerreicht. Auch den Härtetest beim 20.

Großglockner-Berglauf besteht er bravourös. Der Rest ist solide

und in der Preisklasse erwartbar: gute Zehenbox, auch für

Breitfüße wie meine guter Seitenhalt. Über die Vibram-Sohle

braucht man ohnehin nicht zu diskutieren. Das Laufgefühl ist

auf der Straße dynamisch, gut gedämpft ohne sofaähnliches

Einsinkgefühl. Im Gelände gibts weder bergauf noch bergab

Abzüge. Eine Gore-Tex-Version wäre noch fein.

SPORTaktiv

91


MIT KARPOS ÜBER BERGE UND TRAILS

MEHR ZU KARPOS

Die Marke wurde 2007 gegründet

und ist in den Dolomiten

beheimatet. Alle Infos:

www.karpos-outdoor.com

Trailrunning findet immer mehr Anhänger

– KARPOS hat starke Teile für Bergläufer

in seiner Kollektion 2019:

Das LAVAREDO Jacket (UVP €

199,90) ist eine technische, leichte

Hybrid-Jacke mit kleinem Packmaß.

Das LAVAREDO Jersey (UVP € 64,90)

bietet eine Top-Performance und verfügt

über eine eher eng anliegende Passform.

Die leichte FAST Short (UVP € 69,90)

gefällt mit ausgezeichneter Atmungsaktivität

und hoher Bewegungsfreiheit.

ANZEIGE / Fotos: Karpos

ST. ANTON IM

E-BIKE-FIEBER

Starke Tourenerlebnisse und

Biketests vor beeindruckender

Bergkulisse: Das und viel mehr hat

das zweite „E-BIKE FEST St. Anton

powered by HAIBIKE“ zum Start der

Sommersaison geboten.

Von 21. bis 23. Juni hat sich in und

um das Veranstaltungszentrum ARL-

BERG-well.com in St. Anton am

Arlberg alles um das Thema E-Mobilität

am Berg gedreht. Top-Anbieter der

Branche wie Haibike, Scott, Nox Cycles,

Mondraker, BH Bikes oder KTM zeigten

ihre neuesten Bikes und Entwicklungen,

E-Biker konnten die aktuellsten

Modelle kostenlos testen. Eigens für das

E-Bike-Fest konzipierte und von lokalen

Guides geführte halbtägige Touren

wurden von vielen Bikern begeistert

angenommen.

Dank des lokalen Anbieters „Arlberg

Strom“ fährt man in St. Anton nur mit

Strom aus lokaler Wasserkraft, was das

grüne Gewissen freut. Beim „E-Bike Fest

Après Bike“ herrschte dann Einigkeit:

Ein toller Event – der zum nächsten Mal

von 19. bis 21. Juni 2020 stattfindet.

ALLE INFOS

www.ebikefest.at

ANZEIGE/Foto: E-Bike Fest St. Anton powered by Haibike

92 SPORTaktiv


BIKE

Technik – Menschen – Material

Fotos: Ötztal/Johannes Brunner, Moritz Ablinger, iStock

DER ÖTZTALER

Zehn Meter hoch lag der Schnee

auf manchen Tiroler Pässen noch

im Mai. Jetzt ist alles geräumt und

bereit für den „Ötztaler“, den großen

Radmarathon-Klassiker am

1. September rund um Sölden.

oetztaler-radmarathon.com

NEUER REKORD

Mit 25.000 Zuschauern verzeichnete

das „Out of Bounds Festival“ in

Saalfelden Leogang beim Downhill-Weltcup

einen neuen Rekord,

die perfekte Generalprobe für die

Downhill-WM im September 2020.

saalfelden-leogang.com

DIE ZUKUNFT

Eine Woche lang hatte der Weltradsportverband

UCI eine Umfrage

online. Thema: Wünsche für mehr Attraktivität

und Zukunft der Profi-Straßenrennen.

22.000 Antworten aus 134

Ländern kamen. Jetzt wird analysiert.

www.uci.ch

SPORTaktiv

93


KÄRNTENS NEUE

ACHTERBAHN

Mit seinen Superlativen hat der neue Flowtrail von

der Kaiserburgbahn in Bad Kleinkirchheim schon

vor der Eröffnung im Juli für eine große Erwartungshaltung

gesorgt. Tommy Squibb hatte deshalb

Schweißperlen auf der Stirn. Der Trailbauer aus England

hatte den ganzen Frühsommer nämlich immer eine einzige

Frage zu beantworten: Wann wird dein neuer Supertrail

fertig? Die Neugier war riesig. Die 15,9 Kilometer Länge

über 1000 Höhenmeter machen aus dem Trail den längsten

Flowtrail Europas. Mitte Juli war es endlich so weit, Feuer

frei für alle Biker.

Direkt bei der Bergstation der Kaiserburgbahn auf 2039

Meter Seehöhe startet der Trail, der vom Anfänger und Einsteiger

bis hin zum Bikefreak alle ansprechen soll. Erreicht

wird das mit einem im Schnitt nur fünf Prozent steilen,

künstlich angelegten Weg, der in den Berg gegraben mit

Basalt griffig gemacht wurde und der mit einer irren Anzahl

an Steilkurven, Wellen und kleinen Sprüngen maximalen

Bikespaß verspricht. Man kann den Flowtrail als Anfänger

langsam hinunterrollen oder als Fortgeschrittener richtig

Gas geben. „Ein guter Biker muss kaum bremsen“, sagt

Squibb. Neben einer Traverse, bei der ein wenig getreten

werden muss, hat Squibb immer wieder ein, zwei Meter

bergauf angelegt, mit denen das Tempo vor den Anliegern

herausgenommen und kontrolliert wird. Der Aufwand war

enorm: 15.000 Tonnen Basaltschotter wurden in rund 1000

Lkw-Fahrten zu den Trailabschnitten gekarrt, rund eine Million

Euro wurde insgesamt investiert. Ein Trail-Schmuckstück

in Bad Kleinkirchheim!

SUMMER OF

BI

SPORTaktiv war

bei der exklusiven

Preview in Bad

Kleinkirchheim dabei:

Christoph Heigl,

Geschäftsführer

Alfred Brunner

(rechts).

94 SPORTaktiv


FUGA 300: VOM GLETSCHER ANS MEER

EIN EVENT JAGT DEN NÄCHSTEN. HIER DAS BEST-OF DES

BISHERIGEN BIKE-SOMMERS AUS DER PERSPEKTIVE UNSERER

ROLLENDEN RAD REDAKTION. UND WAS DIE ZUKUNFT BRINGT!

KE

VON CHRISTOPH HEIGL

Wieder war es ein einzigartiges Erlebnis für

die 150 Teilnehmer der Fuga, die 300 Kilometer

am Stück vom Gletscher ans Meer in

Angriff zu nehmen, von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

am Großglockner bis nach Grado an der Adria. Heuer

mit einer speziellen Challenge auch für die Organisatoren

um Ex-Pro Paco Wrolich und Michael Kummerer:

„Wir hatten zwei schwere Gewitter und wollten es

nicht verantworten, so eine große Gruppe bei

Schlechtwetter über den Predilpass zu jagen“, erzählt

Wrolich. Die Radler wurden in Busse gepackt und so

die 70 km überbrückt. Danach sorgten die Guides und

Promis wie Leo Hillinger für eine sichere (und schnelle)

Fahrt bis nach Grado, wo wieder ausgiebig gefeiert

wurde. Die Teilnehmerzahl der exklusiven Fuga bleibt

auch für 2020 auf 150 limitiert. Neue Ideen: eine Fuga

Rosa nur für Frauen bzw. eine „Light“-Version mit nur

150 km. „Dann kann man sich an die richtige Fuga und

die 300 km herantasten“, überlegt Wrolich. Auch ein

Thema ist die Route durchs Kanaltal: länger, aber

leichter und schneller.

Fotos: Christoph Heigl, Fuga300, Elias Lang

TOKIO-RADLER EROBERN

TADSCHIKISTAN

Und sie fahren, fahren, fahren. Auf ihrem „Radausflug“ von Graz nach Tokio

sind die beiden jungen Steirer Fabio Trenn und Elias Lang mittlerweile in

Khorog (Tadschikistan) angekommen. Seit 10. März haben sie auf der Route über Osteuropa, Russland, Kasachstan

und Co. knapp 7000 Kilometer abgespult. „Uns geht’s super“, melden sie per E-Mail. „Nur in Usbekistan mussten wir etwa

400 km per Anhalter fahren, da uns mitten in der Wüste bei 45 Grad das Wasser ausgegangen ist.“ Die beiden Burschen

sind weltoffen, entsprechend positiv fallen ihre Erfahrungen aus. „Wir begegnen unglaublich vielen netten und gastfreundlichen

Menschen. Fast jeden Tag bekommen wir Wasser oder Essen geschenkt.“ Manchmal mit Nebenwirkungen.

„Ohne Magenprobleme kommt man nicht durch Usbekistan“, witzeln die beiden. Ab Tadschikistan begannen die Berge,

die ersten Pässe warteten. „So anstrengend es auch ist, die Aussicht ist unbezahlbar.“ Auf dem „Pamir Highway“ geht es

derzeit Richtung Kirgisistan, von dort wartet Mitte August die vermutlich spannende Einreise nach China. Der Zielpunkt

Tokio steht für den Herbst am Radar, nach 14.000 Kilometern. Fortsetzung folgt.

95


EINMAL GATSCH-HÖLLE

UND ZURÜCK! DIE SALZ-

KAMMERGUT TROPHY

Dauerregen und Gatsch prägten die 22. Ausgabe des größten Mountainbikerennens

Österreichs. Die Salzkammergut Trophy rund um

Bad Goisern war Mitte Juli aufgrund des Sauwetters noch härter

als sonst. Dass sich dennoch 4402 Teilnehmer aus 36 Nationen der Challenge

stellten, spricht für den Kultcharakter der Trophy. Von den sieben Distanzen

sticht natürlich die legendäre „A“ hervor, bei der teuflische 210

km mit 7119 Höhenmetern zu schaffen sind. 526 Biker waren heiß auf die

A, nur 308 kamen durch. Bei den Damen schrieb Katharina Fiala die Geschichte

des Rennens: Sie schaffte es als Einzige der neun Frauen ins Ziel

– nach 16 Stunden und 18 Minuten! Der Schweizer Profi Konny Loser

brauchte zwar fast eine Stunde länger als beim Streckenrekord im Vorjahr,

holte sich aber in 10:20 Stunden mit dem dritten Sieg in Folge den Hattrick.

Sieger B: Brigitta Poor bzw. Christoph Soukup. Sieger C: Angelika Tazreiter

bzw. Marek Rauchfuss. Sieger D: Magdalena Muhr bzw. Wolfgang Krenn.

Sieger E: Marlies Feichtenhofer bzw. Alexander Brus. Sieger F: Laura

Schöttl bzw. Luca Werani.

Top nicht nur das Durchhaltevermögen der Sportler, sondern auch das

Organisationsteam mit seinen 1000 freiwilligen Helfern. Chapeau! Kudos

auch für die 55 Starter des SPORTaktiv-Dowe-Teams

(Platz zwei der

Teamwertung!) und aller Ehren wert

unser SPORTaktiv-Verkaufsleiter Arnold

Pauly, der die A-Strecke heldenhaft

in 14:33 Stunden niedergekämpft

hat. Teuflisch stark! Apropos:

Bosch nutzte Bad Goisern, um mit

Stefan Schlie die neueste Evolutionsstufe

des Performance-CX-Antriebes

vorzustellen. Leichter, kleiner,

stärker. Was Schlie bei einer gemeinsamen

Ausfahrt eindrucksvoll

demonstrierte.

Die Top-3 von Bad Goisern mit der siegreichen

Dame (Bild oben) und Stefan Schlie in seinem

Element beim Tricksen und Vorführen des neuen

Bosch-Antriebes (Bild unten).

Südtirol, wir kommen! Bevor die

größte Fahrradmesse der Welt, die

Eurobike, im September in Friedrichshafen

(D) ihre Tore öffnet, lud sie

zum bereits fünften Mal die Fachmedien

zu den Media Days. Heuer standen rund

um den Kronplatz in Bruneck die Neuheiten

der Saison 2020 für den medialen

Härtetest bereit. 21 Hersteller und 140

Medienvertreter aus 15 Nationen trafen

sich zum Austausch rund um die 120 km

Teststrecken auf Trails und Asphalt.

SPORTaktiv nutzte die Möglichkeit, um

sich von den Landsleuten von KTM die

News rund um Prowler, Scarp und die

neue Glory-Philosophie für Damen erklären

zu lassen. Nebenan bei den sympathischen

Vorarlbergern von Simplon zeigte

man uns das neue Super-E-Fully Rapcon

Pmax mit fettem Federweg und neuem

Bosch-Antrieb. Natürlich haben wir

rund um Herrensteig und Co. ausgiebig

getestet, z.B. das knallgelbe E-Enduro

EUROBIKE MEDIA

DAYS: TESTEN MIT

DEN BESTEN

von den Zillertal-Berlinern Nox, die neuen

Rennräder von BMC sowie interessante

Konzepte von Bionicon, Nicolai, Niner,

Conway, Fantic und die neuen Brose-Komponenten.

Erstmals groß vertreten:

die Kroaten von Greyp, eine neue

E-Bike-Marke aus Zagreb mit Verwandtschaft

zu Rimac Automobili und völlig innovativen

Softwareansätzen, z.B. fix installierte

Kameras vorne und hinten,

SIM-Karte, Livestreaming, Video-Tools,

Augmented Reality, Beschleunigungssensoren

und allen Möglichkeiten zur

weiteren Gamification – das E-Bike wird

zum Spielzeug.

Auch wenn einige Hersteller über

rückläufiges Interesse der Branche an

den Media Days klagten, fanden andere

den Event sehr gelungen. Allgemeine Bike-Trends

für 2020: Wieder da ist der ungleiche

Laufradmix mit 29er-Vorderrad

und 27,5 Zoll am Hinterrad, größere Akkus

625 bis 700 Wh, traillastige Geometrien,

Cockpitintegration (Vorbau, Lenker,

Kabel), bei den Reifen scheint Maxxis bei

den Herstellern am Vormarsch zu sein.

96 SPORTaktiv


E-MTB AUF

KRANKEN-

SCHEIN!

MACHBAR?

ODER FAKE

NEWS?

Fotos: Salzkammerguttrophy/Gamsjäger, Bosch, Christoph Heigl

Ja, Initiator Hari Maier (Bild) hat

viele Ideen im Kopf und am Papier,

wie der österreichische

Mountainbike-Kongress wieder

hochspannend und unterhaltsam

wird und viele Biker und Interessensvertreter

nach Saalbach locken wird

(1. bis 3. Oktober 2019). Die Grundmotivation ist, gemeinsam Visionen zu entwickeln,

die ein Umdenken in den Köpfen ermöglichen und den (E-)MTB-Tourismus

in Österreich nachhaltig und breit aufstellen lassen. Heuer lautet neben den

Grundthemen Wege, Services, Identität und Vermarktung die Kernbotschaft „Respekt“.

Der Fokus liegt auf den zwei im Projekt20 vorgestellten Multiplikatoren

Kinder und Gesundheit. Maier will auch die Brücke zu den Mediziner-Kongressen

in Gastein schlagen. „Vielleicht laden wir die Ärzte von dort ein oder fahren hin

und bieten ihnen geführte Biketouren an.“ Über den Tellerrand blicken ist seit jeher

seine Devise, „E-MTB auf Krankenschein“ einer seiner (provokanten) Denkanstöße

für die Gesundheitsbranche. „Machbar? Oder Fake News?“, fragt er.

Digitalisierung ist ein weiteres Thema am Kongress. „Das ist etwa im Trailund

Streckenangebot so komplex, das kann man kleineren Tourismusverbänden

ja gar nicht zumuten“, findet Maier. Es braucht also bessere Lösungen. Garantiert

am MTB-Kongress sind wie immer Top-Vortragende wie Univ.-Prof. Dr. Sven

Malte John, gepflegtes Netzwerken und gemeinsames (E-)Mountainbiken rund

um Saalbach.

Bei den Media Days

hat SPORTaktiv mit

Verkaufsleiter Arnold

Pauly (rechts) auch

die gut gelaunte

Führungsriege von

Simplon getroffen.

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Auf die Größe kommt es an

Der Sattel ist der wichtigste Kontaktpunkt

zwischen dir und deinem Rad, daher muss die

Qualität gut sein. Der Echelon bietet viel Komfort

und Unterstützung, damit du so fahren

kannst, wie du es magst.

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KURVENWUNDER

RAUF UND

RUNTER

Der Flowtrail, der sich auf

diesem Bild durch den

Wald schlängelt, zeigt einen

kleinen Blick auf das, was

innerhalb eines Jahres als

„Phänomen Wexltrails“ für

Aufsehen gesorgt hat. Der

familien- und vor allem

einsteigerfreundliche Mountainbikepark

in St. Corona

am Wechsel (NÖ) bietet

bereits für Kids auf Laufrädern

einen kleinen Parcours

mit Zauberteppich. Größere

Kinder und Erwachsene haben

rundherum im Trailpark

eine Riesengaudi. Einfache

Trails, Anlieger, Wellen,

kleine Sprünge. „For every

girl and every grandpa“,

lautet deshalb ein Slogan der

Wexltrails.

Das Coole: Die Trails lassen

sich nicht nur von oben nach

unten befahren, es gibt auch

eine eigene Uphill-Linie

mit Flow. Bergauf war nie

lustiger. Für Spaß ganz ohne

Schwitzen gibt’s den

Shuttlebus. Ja, der Osten

Österreichs hat mehr zu

bieten, als man denkt.

www.wexltrails.at

Foto: Wexltrails

98 SPORTaktiv


SPORTaktiv

99


BAUCHFLECK,

KOPFARBEIT

UND NEUE ZIELE

CHRISTOPH STRASSER HAT BEIM RACE

ACROSS AMERICA ALLE REKORDE

GEBROCHEN. LANDSMANN THOMAS

MAUERHOFER BRACH SICH SEIN GE-

NICK. ER HAT ES ZWEI MAL NICHT INS

ZIEL GESCHAFFT. WO DIE BEIDEN GLEICH

TICKEN, DAS IST DER FOKUS AUF ZIELE.

WIE DEFINIERT MAN SIE? WIE GEHT MAN

MIT SCHEITERN UM? WO KRIEGT MAN

IM NOTFALL EIN NEUES ZIEL HER?

VON CHRISTOPH HEIGL

Notfall. Das ist für Thomas

Mauerhofer ein gutes Stichwort.

Der Steirer ist gerade

ein paar Tage aus Amerika retour. Das

Race Across America, kurz RAAM und

die Erlebnisse hat er noch im Kurzzeitspeicher.

Denn es ist schon wieder was

passiert. „Ich war perfekt vorbereitet,

hab alles mit Fotos und Videos aufgearbeitet,

habe bei viel Verkehr trainiert,

bin nachts gefahren, war alles kein Problem“,

holt er aus. „Nie hätte ich gedacht,

dass mein Kopf so einen Bauchfleck

macht.“

Das RAAM über 5000 Kilometer

quer durch die USA, das vielleicht härteste

Non-Stop-Rennen der Welt, geht

in die erste Nacht, als Mauerhofer völlig

unerwartet ein flaues Gefühl im Magen

bekommt. Die Erinnerungen sind plötzlich

wieder da. Genau ein Jahr davor

hatte sein RAAM ein jähes Ende genommen,

als er auf Platz drei liegend in

der Nacht bei einer Kreuzung von einem

Auto niedergefahren wurde. In ersten

Schockmeldungen konnte eine Lähmung

nicht ausgeschlossen werden.

Nach langem Bangen die Diagnose: keine

Lähmung, aber Genickbruch, genauer

ein Bruch des sechsten Halswirbels,

samt gefährlichen Absplitterungen.

Operation, ab nach Hause, Reha. „Es

waren vier perfekte Wochen und fünf

Sekunden, die nicht ganz optimal waren“,

sollte er später bei Vorträgen über

den Horrorcrash erzählen.

In dieser ersten Rennnacht heuer ist

der Unfall aus dem Vorjahr urplötzlich

wieder im Kopf, völlig aus dem Nichts.

„Wir fuhren durch die Wüste, kaum

Verkehr, keine größeren Städte, das üble

Gefühl verschwand wieder.“ Doch die

zweite Nacht kam. Und mehr Verkehr,

größere Städte und noch schlimmere

Emotionen. Sein Team reagierte mit

noch mehr Licht vom Betreuerauto,

noch mehr Kommunikation, mit Zurufen

und einer vorgezogenen Schlafpause.

„Kurz vor Mitternacht haben sie mich

geweckt und mir das Rad hingestellt.

Aber ich hatte Panik und konnte nicht

aufsteigen. Der Hauptgedanke: Beim

ersten Mal hatte ich Glück, dass nicht

noch mehr passiert ist. Und beim zweiten

Mal?“ Nach einem Gespräch mit seinem

Bruder und Teamchef Arnold die

Entscheidung: Abbruch. Der Unfall

2018, die Aufgabe 2019. Jahrelange

Hingabe vergebens? „Meine primären

Ziele habe ich nicht erreicht“, lautet das

vordergründig erste Resümee. „Aber ich

bin nicht total unglücklich.“

Fotos: Lex Karelly, Thomas Mauerhofer

100 SPORTaktiv


Denn Mauerhofer und das Team fanden neue

Ziele. Erstens fuhren die Betreuer außer Konkurrenz

abwechselnd die Strecke weiter (auch Mauerhofer

auf den Tagesetappen) und zweitens näherte

man sich der Unfallstelle von 2018, unweit

der Brücke über den Mississippi, und die Idee

wurde geboren, Mauerhofer solle diese Passage

selbst fahren, um mit dem Crash abschließen zu

können. „Aber ich konnte nicht. Erst als mein

Bruder direkt in der Kreuzung gewartet hat und

mein Betreuer, der damals hinter mir im Auto

alles miterlebt hat, auf das zweite Rad gestiegen

ist, habe ich es mir zugetraut. Ich war danach

völlig fertig. Aber jetzt habe ich mein Hakerl unter

die Sache gemacht und es ist hoffentlich verarbeitet.“

Rechtlich ist die Causa allerdings noch

immer nicht geklärt, Schuldfrage und Behandlungskosten

bleiben offen. Seit einem Jahr gibt es

keine Neuigkeiten aus den USA.

Aber wieso ist Mauerhofer heuer überhaupt

noch einmal gefahren? Trotz Genickbruchs, den

viele wohl als Wink des Schicksals gedeutet hätten

und haben? „Meine Frau war dagegen. Völlig

verständlich, für sie war es am härtesten.“

Um seine Zielstrebigkeit ein wenig zu verstehen,

erzählt er eine Geschichte aus seiner Jugend.

„Ich war ein dickes Kind, hatte mit 13 schon 80

Kilo, habe mit meinen Freunden aber beim Verein

Fußball gespielt. Da kommt ein neuer Trainer

und sagt: ,Du willst kicken? Du bist ja zu

fett zum Laufen.‘“ Diese pädagogisch wenig

wertvolle Äußerung des Trainers nahm der junge

Mauerhofer zum Anlass, seine Kickschuhe

abzugeben und nach Hause zu trotten. Viele

Buben in seiner Situation hätten sich daheim

aufs Sofa geworfen und Chips gefuttert. „Ich

habe mir ein Fahrrad gekauft.“ Seine Leidenschaft

für Heißluftballone führte ihn schnurstracks

zu den Startplätzen der bunten Gashüllen

und er radelte bis zu deren Landeplätzen.

Innerhalb eines Jahres nahm der Bursche 25

Kilo ab, drei Jahre später war er im Rennrad-Nationalteam

der Junioren. Mit 19 wieder

ein Stopp, der Job ging vor. Mauerhofer wurde

#6

Nicht erst seit seinem

sechsten Sieg heuer ist

Christoph Strasser der

Mr. RAAM. Der Steirer

hält alle Rekorde.

SPORTaktiv

101


CHRISTOPH STRASSER

aus Kraubath (St), Wohnort Graz, geboren

4. November 1982, Ultracycling-Profi,

Erfolge: 6-facher Sieger RAAM, Streckenrekord

RAAM, er hält den 24-h-Bahnweltrekord

(941,8 km; 39,2 km/h Schnitt) und

den 24-h-Straßenweltrekord (896,1 km),

1. Staatsmeister im Ultracycling

THOMAS

MAUERHOFER

aus Anger (St), geboren 15. März 1978,

verheiratet, 2 Söhne, Außendienstmitarbeiter

mit 40-Stunden-Job,

Erfolge: 48-Stunden-Höhenmeter-

Weltrekord 2017 (31.138 hm)

Verkaufsleiter, ist jetzt Außendienstmitarbeiter

mit 40-Stunden-Job, ab 2013

erfolgte fast zufällig wieder der Einstieg

in die Radszene. „Es ist sicher eine Stärke

von mir, einen Strich zu ziehen und

einen Weg weiterzugehen.“

„Im Nachhinein bin ich froh, dass ich

die Unfallstelle heuer gefahren bin und

ich bereue nichts in meiner RAAM-Geschichte.

Der Zeitpunkt war sicher nicht

zu früh.“ Und noch ein Ziel bleibt: die

dritte Teilnahme, diesmal die ganze Strecke

zu schaffen. „Dieses Kapitel ist nicht

abgeschlossen. Aber nicht 2020, jetzt

verlangen auch Frau und Kinder wieder

mehr Zeit.“

Mr. RAAM himself

Schwenk zu Christoph Strasser und dem

Typen, der vordergründig alle Ziele so

easy zu schaffen scheint und noch dazu

mit Rekorden garniert. Sechs Mal das

RAAM gewonnen, Streckenrekord.

„Aber bitte nicht vergessen, dass ich zwei

Mal mit Lungenentzündung aufgeben

musste“, wirft der Kraubather sofort ein.

Und das sei eben dieser eine Zweifel, der

102 SPORTaktiv

selbst am so erfolgreichen und selbstbewussten

Strasser nagt. „Die Lunge ist

meine Schwachstelle. Erst wenn ich die

Berge, die Höhe und die kalten Nächte

hinter mir habe, weiß ich, dass nix mehr

passieren kann.“ Und er spricht auch demütig

vom nötigen Glück, das man –

siehe Mauerhofer – haben muss. „Denn

Glück ist keine Selbstverständlichkeit.“

Ja, Strasser hat in den USA alles erreicht,

alle Ziele abgeschlossen. Doch er

erzählt, wie man auch mit kleinen Zielen

hadern und sich zerfransen kann,

und wie man neue definiert. „Beim Sieg

2018 habe ich die von mir angepeilte

Acht-Tage-Marke um eine Stunde nicht

erreicht, weil sich das Team wegen der

verschiedenen Zeitzonen verrechnet hat.

Ich war im Ziel total angefressen und

grantig. Heuer bin ich drei Tage im Regen

gefahren und habe gewusst, die acht

Tage gehen sich wieder nicht aus. Da

habe ich mir ein neues Ziel formuliert.

Nämlich, das Rennen wie ein Champion

zu Ende zu fahren und nicht wieder

grantig ins Ziel zu kommen. Das hat

sich nämlich keiner verdient.“

Ganz klare Ziele sind für den sympathischen

Steirer entscheidend, sich für

das Leben als Profi, das Rennen an sich

und die enormen Trainingsbelastungen

motivieren zu können. Am Beginn seiner

Ultracycling-Karriere setzte er sich

die Ziele mit einem Mentaltrainer, mittlerweile

macht der das alleine. Das

RAAM ist fürs erste erledigt („Ich lasse

offen, ob ich noch einmal starte. Mit 36

bin ich noch jung genug für diesen

Sport.“), ein neues Ziel ist aber längst

im Hinterkopf. Strasser will seinen eigenen

24-Stunden-Weltrekord (941,8 km)

auf die Fabelmarke von 1000 Kilometer

verbessern. „Aber ich bin erst beim Formulieren,

noch ist es zu vage. Ich weiß

noch nicht, auf welcher Strecke.“ Zunächst

steht ab 12. August noch das

Race Around Austria im Zweierteam am

Plan. Und vor allem Entspannen und

Herunterkommen nach dem ganzen

RAAM-Trubel. „„Ich hätte gerne mehr

Ruhe, aber als Profi stelle ich mich diesen

ganzen Dingen, Ehrungen und Medientermine

sind ja auch schön. Außerdem

spüre ich viel Anerkennung. Ich

sehne mich aber nach Ruhe, Freunden

und Familie.“

ICH BEREUE

NICHTS IN

MEINER RAAM-

GESCHICHTE.

Thomas Mauerhofer


NEU

SPORTNAHRUNG MIT SYSTEM

MAXIMALE AUSDAUER

SUPER PLUS TREIBSTOFF FÜR BIKER

SPORT

COLA

mit Koffein

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FRAUENPOWER

EIN WOCHENENDE, DAS GESCHICHTE

SCHREIBT: 15 FRAUEN. A MORDSGAUDI.

UND NIX ALS BIKEN IM KOPF.

VOM 23. BIS 26. MAI GLÜHTEN IM

SALZKAMMERGUT WIEDER DIE

PEDALE, UND ZWAR BEIM 2. E-MTB-

WOMEN-CAMP FÜR ANFÄNGERINNEN

IN BAD AUSSEE.

VON NICOLE THÜRINGER

Learning by doing.

Bike-Pro Greta

Weithaler macht‘s

vor: Beim Fahrsicherheitstraining

feilen die Bikerinnen

ehrgeizig an

der Fahrtechnik,

meistern Slalomparcours,

üben

Bremstechnik

und Bunny-Hops.

Eine bunt gemischte Ladies-Truppe,

die eines gemeinsam hat: die Liebe

zum Biken – und das ist neben dem

Spaß und der Erholung die wohl wichtigste

Zutat für dieses Wochenende!

Dazu nehme man die malerische Kulisse

des Ausseerlandes, die neuesten E-Bikes

von Flyer mit Bosch-Antrieb, sowie die

Vorzüge des Narzissen Vital Resorts und

„tada“: Das SPORTaktiv-E-MTB-Women-Camp

epowered by Bosch steht!

Häuptling der Ladies-Bike-Gang ist niemand

Geringeres als Greta Weithaler.

Als ehemalige MTB-Rennfahrerin steht

uns die sympathische Südtirolerin als Bike-Guide

und Coach zur Seite.

Die erste Ausfahrt gehen wir gemütlich

an und radeln zum Ödensee (30 km),

wo am Parkplatz das Fahrsicherheitstraining

mit Brems- und Balanceübungen,

Parcours & Slalom auf uns wartet. Wir

meistern erste Bunny-Hops und bewältigen

Geländepassagen. Und weil die Erholung

nach einem langen Bike-Tag

nicht zu kurz kommen darf, warten am

Abend Spa & Kulinarik in der Homebase

im Narzissen Vital Resort. Another

day, another Bike-Trip: Und der führt

uns über das Echerntal auf den Salzberg,

wo wir den grandiosen Blick auf den

Hallstätter See genießen, bevor am letzten

Tag das Grande Finale zur Loserhütte

bevorsteht. Knappe 900 Höhenmeter,

Fotos: Joachim Gamsjäger

104 SPORTaktiv


GRETA WEITHALER

Die 22-jährige Südtirolerin ist ehemalige MTB-Rennfahrerin

und war in der Juniorenszene ein Toptalent. Jetzt gibt sie

ihre Erfahrung und Begeisterung bei Coachings weiter und

ist Markenbotschafterin von Bosch eBike Systems.

„Die Frauen, die ich guide, sind oft durch ihre Freunde zum

Mountainbiken gekommen und haben auch schon Frustrationserfahrungen

wegen Überforderung hinter sich. Das

E-Mountainbike macht ihnen jetzt einfach Spaß.“

www.bosch-ebike.at

www.sportaktiv.com

„ICH MÖCHTE DAS SELBST-

VERTRAUEN DER FRAUEN

STÄRKEN UND DEN LADIES

DEN SPASS AM BIKEN

NÄHERBRINGEN.“

12 knackige Kehren inklusive Cremeschnitte

& Kaffee mit spektakulärer

Aussicht auf das Ausseer Land bilden

schließlich den perfekten Ausklang!

Fazit: Auch beim E-Biken kann man ins

Schwitzen kommen! Es waren biketastische

Tage im Sattel mit vielen Learnings

und großen Fortschritten! Girls can!

SPORTaktiv

105


chon sehr verlockend so ein E-Mountainbike.

Wer den Markt durchstöbert, beim Lieblingsshop

vorbeischaut oder im Bike-Guide

von SPORTaktiv die neuesten E-Bikes bestaunt

(zum schnellen Finden: ab Seite

122), findet die heißen Dinger von Scott,

BH Bikes, Conway, Trek, Haibike, Specialized,

Flyer und wie sie alle heißen gleich einmal sehr

attraktiv und lässig. Beim Blick auf den Preis zucken

viele von uns vielleicht zusammen. Nicht

jeder kann für ein Rad so mir nichts, dir nichts

6399, 7999 oder 8999 Euro ausgeben. Gutes

Rad wird teuer.

Muss nicht sein, sagen jene, die auf Schnäppchenjagd

gehen und mit ein wenig Glück viel

Geld sparen. Auch gebrauchte Räder sind im-

Fotos: Rebike1

106 SPORTaktiv


ERSTE WAHL

AUS ZWEITER HAND

GANZ NEU IM ENTSTEHEN IST EIN FLÄCHENDECKEN-

DER MARKT FÜR GUTE, GEBRAUCHTE E-BIKES.

WORAUF KOMMT ES AN? WER GARANTIERT EINEN

AKKU, DER NOCH GENUG SAFT HAT, UND EINEN MO-

TOR MIT GROSSER DREHFREUDE? DER REIZ:

WER CLEVER KAUFT, SPART VIELE EUROS.

VON CHRISTOPH HEIGL

WIE GARANTIERT

DER VERKÄUFER

DIE MAKEL-

LOSIGKEIT

SEINER WARE?

mer wieder einen Blick wert. Rennräder

zum Beispiel lassen sich mit drei, vier

oder auch mehr Saisonen auf dem Buckel

getrost als Second-Hand-Schmankerl

kaufen. Mountainbikes mit ein wenig

Expertise und Vorsicht auch. Aber

E-Bikes??? Gerade in dem Segment, das

in den letzten Jahren am schnellsten ge-

wachsen ist? In dem Teil der Branche,

der buchstäblich voll unter Strom steht?

Wo sich die Entwicklungsabteilungen

und Hersteller gegenseitig überbieten

und alle paar Monate neue Modelle,

neue Motoren, neue Software und allerhand

Updates und 2.0s auf den Markt

jagen? Ja, auch dort.

Was braucht es also für den geglückten

E-Bike-Kauf am Gebrauchtmarkt?

In erster Linie Vertrauen in den Verkäufer

und Sicherheit, das richtige Bike ausgesucht

zu haben, das lange Freude

macht. Das kann einem der Verkäufer

im Shop geben. Der hat aber oft nicht

die Riesenauswahl an Gebrauchten, zudem

muss er auch seine Neuware an den

Mann/ die Frau bringen. Größere Auswahl

bietet das Internet. Neben vielen

Kleinanzeigen finden sich auf Plattformen

von Willhaben über Bikeboard bis

E-Mtb-News.de viele verlockende Angebote.

Meistens von privaten Verkäufern.

Und dann beginnen die Überlegungen:

Wie garantiert der Verkäufer die Makellosigkeit

seiner Ware? Gerade bei E-Bikes

sind Motorkomponenten und Akku

doch eine heikle Sache. Man weiß, wie

rasch die Akkus ihre Ladekapazitäten

verlieren. Was tun, wenn sich das E-Bike

als bereits halbtoter E-Esel herausstellt?

Garantie und Kulanz wird dir kein Privatverkäufer

geben. In diese Unsicherheit

stoßen seit Kurzem professionelle

Anbieter von gebrauchten Elektrorädern

und bieten Auswahl, Service, Seriosität,

sogar Garantie – und natürlich reizvolle

Preise und Rabatte. Wir haben uns das

in der Praxis angeschaut.

Garantie für Gebrauchte

Krailling in der Nähe von München.

Hier sitzt Rebike1, einer der neuen Anbieter

am E-Gebrauchtmarkt. „E-Bikes.

Wie neu. Garantiert“, steht auf der

Website der Firma, die erst im Juli 2018

mit diesem Konzept gestartet ist. „Wir

bieten dem Endkunden zwei Jahre Garantie

auf Akku und Motor. Damit sind

wir die Nummer eins am Markt“, sagt

Sven Erger, einer der beiden Geschäftsführer.

Rebike1 führt E-Bikes der Marken

Haibike, Husqvarna, Raymon,

Flyer, Orbea, Ghost und KTM und damit

die Premium-Antriebe von Bosch,

Yamaha und Shimano.

Die E-Bikes sind gebraucht, waren

aber nicht jahrelang draußen bei Wind,

Wetter und schlechter Behandlung. Diese

Räder sind Messe- und Vorführware,

SPORTaktiv

107


Wenn der Chef selbst ein Biker ist:

Sven Erger von Rebike1.

Restbestände von Händlern oder stammen aus

den eigenen Verleihstationen. Sie sind nur zwischen

drei und zwölf Monate alt und haben

meist nur bis maximal 1000 gefahrene Kilometer

am Display. „Bei älteren und mehr gefahrenen

Rädern würden wir uns mit dem Garantieversprechen

schon schwerer tun“, sagt Thomas

Bernik, der zweite Geschäftsführer. Zudem bieten

die Bayern Termine für eine Probefahrt,

Hauszustellung, Finanzierungshilfen und eine

Servicehotline. Klingt nicht übel im Vergleich

zum sprichwörtlichen Kauf der Katze im Sack.

Das Wichtigste für den geneigten Käufer ist

wohl das Vertrauen, ausgedrückt durch das Garantieversprechen.

Rebike1 setzt auf 14 Mitarbeiter,

die laut Eigendefinition einen „technisch

einwandfreien und neuwertigen Zustand“ garantieren.

Wie geht das? Die Mechaniker reinigen

und prüfen jedes E-Bike, das einlangt. Zentraler

Punkt ist der Profi-Check von Motor und

Akku. Sämtliche Systemdaten wie z. B. Ladezyklen

des Akkus oder Betriebszeiten des Motors

werden mittels Laptop und Prüfsoftware ausge-

E-POWER

TROTZT REGEN

UND SCHLAMM

Bosch eBike Systems

lud wieder zur Bosch

eMTB-Challenge supported

by Trek nach Bad Goisern

und präsentierte neben

den Siegern den neuen,

noch kraftvolleren Antrieb

für E-Mountainbikes.

Im Rahmen der Salzkammergut-Trophy in

Bad Goisern stellten sich auch die Teilnehmer

der 2. Bosch eMTB-Challenge supported by

Trek den eher unwirtlichen Bedingungen.

Den Tagessieg bei den Herren fuhr Emanuel

Pombo aus Portugal vor seinem Landsmann

Tiago Ladeira und dem Uphill-Flow-Experten

Stefan Schlie (Bild oben) ein. Bei den Damen

durfte sich zum zweiten Mal die Südtirolerin

und Uphill-Flow-Expertin Greta Weithaler

über den Sieg freuen, vor ihrer Kollegin Kathi

Kuypers und Birgit Braumann. Amateurklasse:

1. Petra Zeller und Petr Krepsky. Das Format

für E-Biker, eine Mischung aus Enduro-,

Trail und Orientierungsrennen, bergauf und

bergab, hat sich wieder voll bewährt. Als

Highlight lud Bosch eBike Systems Medienvertreter

zu einer Testfahrt mit KTM und dem

neuen Performance-Line-CX- Antrieb nach

Bad Goisern.

ANZEIGE/Foto: Bosch/Daniel Hug

108 SPORTaktiv


„WENN NÖTIG,

SPIELEN UNSERE

MECHANIKER DIE

AKTUELLSTE

SOFTWARE RAUF.“

lesen. „Und wenn nötig, spielen unsere

Mechaniker die aktuellste Softwareversion

rauf“, erklärt Erger. Damit wird auch

die stets aktuelle Software garantiert.

Nicht unwesentlich bei den stetig verbesserten

Dingen wie Ansprechverhalten,

Effizienz und Drehmoment. Verschleißteile

wie Ketten, Reifen und

Bremsbeläge werden ausgetauscht. Beim

Abschlussprüfbericht werden die Bikes

in drei Kategorien eingeteilt: wie neu,

sehr gut und gut. „Ehrlich währt am

längsten, ist unser Motto“, heißt es.

„Wie neu“ bedeutet, dass das Rad keine

bis geringe Gebrauchsspuren und gefahrene

Kilometer aufweist. „Sehr gut“

kann leichte Abnützung beinhalten,

„gut“ heißt leichte bis mittlere Gebrauchsspuren.

Für die Online-Übersicht

werden zudem keine Herstellerbilder

verwendet, sondern selbst gemachte

Aufnahmen genau dieses Rades. „Du

siehst genau das, was du auch kaufst“,

betont Bernik. Wenn das Rad diese Prozedur

überstanden hat, hat man alles getan,

um eine Zwei-Jahres-Garantie auf

Motor und Akku gewähren zu können.

Zu guter Letzt: der Preis. Bis zu 40

Prozent Preisersparnis zum Hersteller-UVP

wird angeboten. Die Auslieferung

erfolgt dann vormontiert: Lenker

ausrichten, Pedale anbringen und Sitzhöhe

einstellen, fertig. Mit Live-Cycle

kann Rebike1 in Deutschland sogar anbieten,

das E-Bike nicht nur ins Haus zu

liefern, sondern dort mit einem Mitarbeiter

Federgabel, Sattel und Lenker anzupassen

und noch wertvolle Tipps für

die erste Fahrt mitzugeben. Das Service

geht weiter. Rebike1 bietet in Deutschland

ein ganzes Netzwerk an Servicepartnern

(80 Shops). Damit hat man

Ansprechpartner in Garantiefällen, bei

Inspektionen oder Reparaturen. „Für

Österreich ist dieses Service gerade im

Aufbau“, erklärt Marketingchefin Melanie

Maier.

Die Nachfrage nach E-Mountainbikes

und E-Trekkingbikes hält sich etwa die

Waage. Ganz neu demnächst im Angebot:

E-Klappräder. „Damit können wir

wieder eine neue und noch größere Zielgruppe

ansprechen.“

Man spürt es auf den Straßen und in

den Bergen. Der Marktanteil der E-Bikes

wächst rasant. Viel mehr E-Räder

kommen auf den Markt, die Qualität

wird besser, gute Gebrauchte werden zur

echten Alternative. Und damit wächst

auch die Zuversicht, dass man mit der

ersten Wahl aus zweiter Hand keinen

schlechten Griff macht.

Marken E-Bikes stark reduziert!

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VORHANG FÜR DIE HIGHLIGHTS DES

MODELLJAHRES 2020. IM RAMPENLICHT:

DIE E-MTB-LINIE NAMENS XYRON

UND DIE EVOLUTION DES

ENDURO-KLASSIKERS WME IN 29 UND

27,5 ZOLL. WME – WE MAKE ENDURO.

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ANTRIEB: Bosch Performance CX,

625 WH-Akku, Purion-Display

FEDERUNG: Fox Float DPX 2, 140 mm

GABEL: Fox Performance 36 Float,

140 mm

LAUFRÄDER: DT Swiss Spline H1900/

Schwalbe Magic Mary/Hans Dampf

27,5 x 2,6

SCHALTUNG: Shimano XT, 1 x 12

BREMSEN: Shimano XT 203/203

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110 SPORTaktiv


ANZEIGE / Fotos: Kirsten-J. Sörries

CONWAY WME 227

RAHMEN: Carbon

GABEL: RockShox Yari RC 170 mm

DÄMPFER: RockShox Deluxe Select

Plus 170 mm

LAUFRÄDER: Shimano HB MT400/RODI

Ready 35/Schwalbe Magic Mary/

Hans Dampf 27,5 x 2,35

SCHALTUNG: Sram SX Eagle

12-fach

BREMSEN: Shimano BR-MT520/2

203/180 mm

UVP: € 2999,95

www.conway-bikes.com

SPORTaktiv

111


ieser Transit ist ausdrücklich

erwünscht. Wo lässt es sich

in der Hitze des Sommers

besser biken als oben in den

Bergen? Wo es vormittags

noch angenehm kühl ist, eine frische

Brise weht und man genüsslich von

Alm zu Alm schweben kann. Weil

aber nicht jeder Österreicher die Almen

und Berge gleich vor der Haustür

hat und man nicht immer ewig in

den Blechkutschen sitzen will, lohnt

es sich, solche Berg-Bike-Tage zu verbinden

und zu einer ordentlichen

Tour zu verknüpfen.

Einen regelrechten Trend in dieser

Hinsicht gibt es bei den Kollegen der

Wanderfraktion, wo das Weitwandern

über zig- und im Extremfall

Hunderte Kilometer gerade viele

neue Freunde findet. Ein wenig abseits

der Zivilisation sein, aber gute

Infrastruktur (Übernachtungen, Essen,

Wege) zu genießen und in der

Komfortvariante auf Gepäcktransport

setzen zu können, kommt gerade sehr

gut an. Angebote schießen wie

Schwammerl aus dem Boden.

Das kennen auch Radfahrer. Mountainbike-Klassiker

hierzulande und im

benachbarten Germanien sind Trans-

Alp-Touren von Bayern, Tirol oder

Salzburg in Richtung Slowenien, Adria

oder Südtirol und bis an den

Gardasee. „Doch man muss nicht immer

ÜBER die Alpen, man kann sie

Fotos: KAT Bike/Erwin Haiden

112 SPORTaktiv


auch QUER befahren“, befanden vor

ein paar Jahren die Tiroler und erfanden

die „Bikeschaukel Tirol“. In 16

Tages etappen kann man von Nauders

am Reschenpass über 780 Kilometer

quer durchs „Heilige Land“ bis St. Johann

und den Walchsee an der deutschen

Grenze radeln. Der Clou:

Knapp die Hälfte, etwa 15.000 der

insgesamt 32.000 Höhenmeter kann

man mit Bergbahnen zurücklegen.

Tourenbiken de luxe.

Manche Hardcore-Tourenfahrer

rümpfen die Nase, aber es trifft den

Nerv der Zeit. Man will volle Erlebnisse

und volle Emotionen aufsaugen,

auf etwas Erleichterung, Luxus und

Komfort aber nicht verzichten. In

diese Kerbe stoßen auch Angebote

wie der „Kitzbüheler Alpen Trail“

(KAT), der als KAT Bike solche Tourenerlebnisse

verspricht. Von Mariastein

bei Wörgl im Inntal geht es in

vier Tagen quer durch die Kitzbüheler

Alpen bis Fieberbrunn. „Wir sprechen

damit gute Biker an, die anspruchsvolle

Touren auf der sicheren

Seite, Genuss und Komfort suchen“,

sagt Kurt Tropper, selbst leidenschaftlicher

Biker und im Tourismusverband

Kitzbüheler Alpen – Brixental

für das Mountainbiken zuständig.

„Trans-Alp-Touren bringen manche

an ihre Grenzen. Unsere Berge sind

nicht allzu hoch, fahrtechnisch ist alles

relativ einfach und im Tal unten

haben wir Top-Hotels, damit der

Komfort nicht zu kurz kommt.“

Der KAT Bike besteht aus vier Tagesetappen

und einer Gesamtlänge

von 178 Kilometern bei knapp 6000

bis 8000 Höhenmetern (je nach Variante).

Viele Biker planen das auf eigene

Faust, organisieren sich Unterkünfte

und Gepäcktransport selbst.

Die Tiroler bieten aber eine Komfortvariante

an, bei der ein Package gebucht

werden kann, das Hotels und

den Transport der Gepäckstücke inkludiert.

Am Rücken bleibt dann nur

der kleine Tagesrucksack. So muss

man nach einem Tag in den Bergen

nicht auf Wellness, Sauna und feinen

Zwirn beim Abendessen verzichten.

Als Draufgabe ist mit der Gästecard

die Rückreise im Zug gratis.

Wahlmöglichkeit

Die Etappen kann man je nach Kondition

und Schwierigkeitsgrad abkürzen.

„Wir haben die Erfahrung gemacht,

dass es innerhalb einer Gruppe

oft zwei Tendenzen gibt. Die einen,

die alles abfahren wollen, und

die anderen, die über ein paar Erleichterungen

und Abkürzungen froh

sind“, erzählt Tropper. Deshalb gibt

es Varianten, wo ein paar Höhenmeter

umfahren werden können. Auch

wenn fahrtechnisch alles im grünen

WEITWANDERN

IM SATTEL

UNTEN IM TAL SIEHT MAN URLAUBERVERKEHR, TRANSIT UND DIE MÜHEN

DES ALLTAGS. OBEN WARTEN ALMEN, GIPFEL UND DIE SELIGPREISUNGEN

VON TRAILS UND SPECKJAUS’N. WAS KANN TOURENBIKEN DE LUXE IM

JAHR 2019? AM BEISPIEL DES „KAT BIKE“ IN TIROL.

VON CHRISTOPH HEIGL

SPORTaktiv

113


KAT BIKE

Bei allem Hype um Trailparks, Enduro, Flowtrails, Naturtrails,

Pumptracks und die Zutaten des modernen

Mountainbikens erfreut sich das klassische Tourenbiken

immer noch größter Beliebtheit. Als entspannte

Tagestour(en) mit lange Anstiegen, schönen Almen

und lohnende Zielen, am besten in einer Gruppe mit

Freunden oder Bekannten, ohne Stress, mit schönen

Abfahrten und dem krönenden Abschluss bei Pizza,

Espresso, Tiramisu, Apfelstrudel oder Radler.

STRECKE KAT BIKE

1. ETAPPE: Zum Aufwärmen und Einrollen. 25 km

und 720 Hm von Mariastein im Inntal nach Hopfgarten.

Zwischenstationen: Wörgl, Möslalm, Möslalmkogel,

Riederberg. Highlight am Schluss: Lärchenteich

Hopfgarten mit frischen Forellen und regionalen

Schmankerln.

2. ETAPPE: Von Hopfgarten nach Brixen im Thale,

46 km und 1650 hm bzw. 36 km und 1050 hm. Über

Penningberg, Haagalm, Kelchsau, Windautal, Westendorf.

Leichte Variante: auf der Route 227 bleiben und

nicht auf die 228 abbiegen. Die Route 227 mündet im

Brixentaler Radweg Nr. 21. Highlight vor der Haagalm:

Bier, Radler und Almdudler warten gut

gekühlt in einem urigen Wassertrog. Das Geld wird in

einen kleinen Schlitz an der Stallmauer gesteckt

3. ETAPPE: Von Brixen im Thale nach

Oberndorf in Tirol, 53 km und 2000 hm bzw

29 km und 800 hm, die Königsetappe, inspiriert

vom Geist des legendären KitzAlp Bike-

Marathon. Stationen: Wiegalm (ofenfrischer

Schweinsbraten!), Radweg nach Aschau

(Route 204), Klooalm, Pengelstein (1938 m

Höhe, das Dach der Tour), Fleckalmtrail

(kann umfahren werden), Schwarzsee. Neu:

Hahnenkamm-Trail als Alternative zum

schwierigeren Fleckalmtrail.

4. ETAPPE: Oberndorf in Tirol

nach Fieberbrunn, 46 km und

1750 hm bzw. 38 km und 270

hm. Unterwegs: Stanglalm,

Harschbichltrail, St. Johann,

St. Ulrich am

Pillersee, St. Jakob.

Rückfahrt im Zug bis

Hopfgarten mit Gästecard

kostenlos.

www.kat-bike.at

Bereich ist und hauptsächlich Forststraßen

und Almwege genutzt werden, gibt

es ein paar Trailabschnitte (z.B. Fleckalmtrail),

die man umfahren kann. Als

stille Beobachter bleiben Wilder Kaiser

und Kitzbüheler Horn am Streckenrand.

Alle Touren und Abschnitte sind übrigens

bestens dokumentiert und im Internet

zum Herunterladen auf www.

kat-bike.at

Dass 100 Prozent des KAT Bikes auf

legalen Strecken verlaufen, muss bei

Tiroler Bikeangeboten nicht betont werden.

Mit dem Tiroler Mountainbike-Modell

2.0, also der Klärung der

Haftungs- und Versicherungsfragen und

einem Entgelt pro Laufmeter, hat man

dem Rest Österreichs schon lange etwas

voraus. Nirgends gibt es so ein Angebot

an freigegebenen Strecken. „Durch E-Biker

und die vielen Einsteiger brauchen

wir aber noch mehr Strecken, vor allem

einfachere Trails und Flowtrails“, weiß

Tropper. „Den KAT Bike werden wir regional

noch mehr vertiefen.“ Die Tiroler

Beispiele könnten Österreich als Vorlage

dienen, ganze Regionen und Bundesländer

mit Bike-Touren zu verbinden. Warum

nicht Bike-Strecken von Salzburg bis

nach Graz? Von Linz nach Klagenfurt

und vom Bodensee zum Wörthersee?

Das wäre Weitradeln 2.0 in Österreich.

Vorerst nur Visionen, unten im Tal.

114 SPORTaktiv


KETTLER ALU-RAD

MODELLVORSCHAU 2020

QUADRIGA Serie

Mit der QUADRIGA TOWN AND COUNTRY Serie hat KETTLER ALU-RAD bereits

in der vergangenen Saison ein stabiles Trekking E-Bike mit Offroad-Komponenten

für jedes Terrain präsentiert (erhältlich auch in einer Tiefeinsteiger-Version). Für die

kommende Saison werden die hochwertigen Intube-Modelle mit dem neuesten BOSCH

Performance- und Performance Line CX Motor in verschiedenen Preisklassen

ausgestattet. Als Highlight präsentiert KETTLER ALU-RAD dazu eine gefederte

Sattelstütze, welche zusätzlich absenkbar ist.

WELTNEUHEIT:

Außerdem glänzen die KETTLER ALU-RAD Ingenieure für das Modelljahr 2020 mit

einer DUO-Technologie. Mit zwei integrierten BOSCH Powertube Akku‘s setzt die

QUADRIGA DUO-Technologie vor allem im Tiefeinsteiger-Rahmen neue Maßstäbe

und ist dabei weltweit einzigartig. Damit trumpft KETTLER ALU-RAD mit

verschiedenen Modellvarianten mit bis zu 1250 Wh auf. Verbaut werden wahlweise

Enviolo und Gates oder Shimano 12 Fach- Kettenschaltungen. Das QUADRIGA DUO

ist auch als vollgefedertes E-Bike in der SUV- oder als S-Pedelec Variante erhältlich.

Zu besichtigen auf der Eurobike 2019. Nur bei KETTLER ALU-RAD erhältlich.

QUADRIGA DUO CX12

ESCARO Serie

ESCARO COMP 5 BELT

Die ESCARO Serie besticht durch semi-integrierte E-Bikes in

komfortabler oder sportlicher Ausstattung, ohne dabei auf die

hohe deutsche Montagequalität zu verzichten. Ansprechende

Designs und die attraktive Farbauswahl erreichen dabei ein

breites Publikum. Highlight sind das ESCARO TOWN AND

COUNTRY mit breiter Offroad Bereifung von Schwalbe, dem

neuen BOSCH Performance Line Motor und einer Shimano

Deore 10 Gang Schaltung oder das Escaro Comp 5 Belt mit der

SHIMANO 5 Gang Getriebenabe speziell für E- Bikes – optimal

für bergisches Land.

SCARPIA

aus der KETTLER SPORT MANUFAKTUR

KETTLER ALU-RAD präsentiert für die Saison 2020 edle und top ausgestattete E-MTB

Modelle mit integrierter 750 Wh Batterie und Shimano Steps E8000 Motor. Aus

der neu initiierten KETTLER SPORT MANUFAKTUR, in der die E-MTB‘s von Hand in

Deutschland montiert werden, kommt das Scarpia FS 1.0 Gold als neues Flaggschiff.

Mit einem Federweg von 150 mm, XTR 12-Fach Schaltung und FOX Kashima Fahrwerk

werden nur hochwertigste Komponenten verbaut. Die Rahmen der Scarpia Serie wurden

deutlich höheren Rahmentests unterzogen als es der Standard vorsieht und bestechen

durch eine extrem hohe Steifigkeit. Die Basisversion ist ebenfalls mit 150 mm Federweg

und integrierter 750 Wh Batterie ausgestattet.

SCARPIA FS 1.0 LTD SILVER

Messeinformation: Besuchen Sie uns auf der EUROBIKE 2019.

KETTLER ALU-RAD GmbH | Longericher Straße 2 | 50739 Köln

*Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

Erhältlich bei allen KETTLER Fachhändlern und auf kettler-alu-rad.de


GUTE-LAUNE-CAMP

ROCKT ST. ANTON

KASKNÖDELSUPPE,

STAUSEE-SELFIES UND

FEINSTE TRAILS.

DAS SPORTAKTIV-

E-BIKE-CAMP FÜR FRAUEN

IN ST. ANTON WAR EIN

VOLLER ERFOLG.

VIEL GELERNT,

VIEL GELACHT.

Drei Tage lang in die spannende Welt

des E-Mountainbikens hineinschnuppern,

diesen Luxus gönnten sich

die Teilnehmerinnen des SPORTaktiv-Women-E-Bike-Camps

epowered by

Bosch in St. Anton. Technik, Touren,

Spaß standen auf der Tagesordnung. Die

atemberaubende Landschaft und dampfende

Teller taten ihr Übriges, dass alle

Damen mit einem großen Grinsen

durch die Gegend radelten.

„Wir hatten alle sehr viel Spaß. Ein

harmonischer Haufen toller Frauen,

die sich weiterentwickeln wollten und

es auch gemacht haben“, freut sich

Helene Fruhwirth, die als Profi-Coach

und Haibike-Testimonial dabei war.

„Die Lernkurve war exponenzial.“ Los

ging es für die Teilnehmerinnen mit

einer Grundeinschulung zu den Haibike-E-Bikes.

Bosch-Guide Greta Weithaler

erklärte vor der ersten Fahrt ausführlich

die technischen Details von Motor,

Schaltung und Pflege der E-Bikes.

Nach der Grundeinführung fuhr die

gut gelaunte Gruppe zum Übungsplatz

„Eldorado“, wo Helene, Greta und die

Dritte im Bunde, die Innsbrucker Sportstudentin

und Bike-Trainerin Celine

Blochberger die 15 Damen in Gruppen

einteilten. „Zum Technikprogramm

gehörten Grundposition, Brems- und

Kurvenverhalten“, erzählt Celine. „Die

Teilnehmerinnen haben fleißige drei

Stunden geübt, am Pumptrack, auf der

Schotterstraße und an den angelegten

Fotos: Patrick Baetz

116 SPORTaktiv


Viel Interesse und Spaß

prägten das Damen-Camp

in St. Anton. Das beliebteste

Fotomotiv war der

Kartell-Stausee (links).

Eis im Sommer!

Die drei Guides

strahlen um

die Wette:

Helene Fruhwirth

Markenbotschafterin

von Haibike,

Greta Weithaler

von Bosch und

Celine Blochberger,

lokaler Guide und

Coach (von links).

Mit den E-Mountainbikes

von Haibike freundeten sich

die Teilnehmerinnen auf

Anhieb an. Zu sehen im

Video vom Camp auf

www.sportaktiv.com.

Steinstufen.“ Dann ging es auf die erste

Tour. Richtiges Schalten und Gangwahl,

Walk-Funktion, Lenken, Bremsen, das

alles wurde mit den Tipps der drei Profis

geübt. „Die Mädels sind superschnell

und sicher den Berg runtergeheizt“,

freute sich Celine über den Erfolg des

Coachings.

Kulinarik und Entspannung kamen

auch nicht zu kurz, z. B. bei Kasknödelsuppe

und Kaiserschmarren auf der

Rendl-Alm oder bei Massage, Abendessen

und Live-Musik im Hotel Schwarzer

Adler. Was bei Helene als Highlights

hängen blieb? „Die technischen Singletrails,

das Fahrtechniktraining im Skillpark

und die Selfies am Kartell-Stausee.

Es war wunderschön.“

SPORTaktiv

117


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SPORTaktiv

119


ALLEIN

AUF

WEITER

FLUR

MIT DEM FAHRRAD DURCH DIE MONGOLEI,

600 KILOMETER DURCH DIE STEPPE UND

DAS BEI 45 GRAD UND AUF 2000 METERN

SEEHÖHE. HERBERT SCHÖTTL HAT DAS

GETAN – UND DEN TRIP SOGAR FÜR 16

ANDERE RADFAHRER ORGANISIERT.

VON KLAUS MOLIDOR

Fotos: Herbert Schöttl

120 SPORTaktiv


and aufs Herz: Wer hat bei Mongolei nicht als Erstes

an Dschingis Khan gedacht, den Begründer des

mongolischen Reichs. Auch knapp 800 Jahre nach

seinem Tod wissen wir in der westlichen Welt oft kaum mehr

über dieses Land, das im Süden an China und im Norden an

Russland grenzt.

Herbert Schöttl weiß da schon mehr. Mehrere Male schon

hat er Radreisen in das Land organisiert. Der pensionierte

Schlosser ist passionierter Radfahrer und auf Rennrad und

Mountainbike unterwegs, bildet auch Bike-Übungsleiter aus.

Auf zwei Rädern hat er schon viel gesehen, aber ausgerechnet

die Mongolei? „Ein Freund von mir hatte ein Planungsbüro

in Peking und auf dem Flug dorthin eine Mongolin kennengelernt,

die in einem Reisebüro gearbeitet hat. Sie hat ihm

vorgeschwärmt, wie schön es in ihrer Heimat ist und dass es

perfekt zum Radfahren ist.“

Mit diesem Floh im Ohr hat also alles begonnen und

Schöttl, der bei den Naturfreunden aktiv ist und immer

wieder Reisen organisiert, hatte ein neues Projekt. Mit 16

Leuten war er dann vergangenen Juli in der Zentralmongolei.

600 Kilometer ist er mit der Gruppe gefahren, fast

alles auf Steppengras. „Nur knapp 100 Kilometer auf einem

Highway.“ Von der Hauptstadt Ulan Bator weg in endlose

Weiten. „Wir haben oft tagelang keinen Ort gesehen, keine

Menschen, nur Steppe und Berge.“ Zum Einordnen: Die

Mongolei erstreckt sich über ein Gebiet, das viermal so groß

wie Deutschland ist, auf dem aber nur zwei Millionen Menschen

leben. Und davon leben eineinhalb Millionen in der

Hauptstadt Ulan Bator. „Einmal hab ich einen Wegweiser

fotografiert. Da stand in eine Richtung 98 Kilometer bis

zum nächsten Ort, in die andere Richtung 150 Kilometer.“

Ohne Begleitung ist so ein Abenteuer freilich kaum möglich.

Darum hatte die Gruppe zwei Köchinnen und vier

Begleitfahrzeuge dabei, mit Verpflegung, Zelten, Jurten und

Radträgern. Vor allem aber: einen einheimischen Guide namens

Bulgan. „Er ist gebürtiger Mongole, studiert aber seit

vielen Jahren in Deutschland und organisiert von Ende Mai

bis Anfang Oktober in seiner Heimat Radreisen und Safaris“,

erzählt Schöttl. Sprachlich wäre man sonst aufgeschmissen,

auch wäre man der hemmungslosen Korruption in der

Mongolei schutzlos ausgeliefert.

Herausforderungen gab es auch so genug. 45 Grad Hitze

zum Beispiel und die auf 2000 Metern Seehöhe bereits

dünne Luft. „Weil die Luftfeuchtigkeit aber nur 20 Prozent

beträgt, spürt man die Hitze nicht.“ Um der Dehydrierung

vorzubeugen, hat die Gruppe daher regelmäßige Trinkpausen

eingehalten. „So sind wir über den Tag gerechnet auf einen

Schnitt von rund 10 Kilometer pro Stunde gekommen.“

Denn von vornherein war klar: Das wird eine Genussreise

und kein sportliches Tempobolzen. Wobei die Strapazen

SPORTaktiv

121


INFO

3400 Euro hat die Reise pro Kopf

gekostet. Die Anreise erfolgt per Flug

nach Moskau und von dort weiter

in die mongolische Hauptstadt Ulan

Bator. Die Räder hat jeder Teilnehmer

selbst mitgebracht, transportiert in

Radkartons oder Radkoffern.

nicht zu unterschätzen sind. „50 Kilometer

pro Tag und das über einen längeren

Zeitraum sollte man fahren können,

um so etwas zu machen“, sagt Schöttl.

Das Altersspektrum der Gruppe spannte

sich von 34 bis zu 70 Jahren.

Trotz Regenzeit sind sie aber immer im

Trockenen gefahren. „Wir haben jeden

Tag ein Gewitter gesehen. Entweder hinter,

vor oder neben uns.“ Lag vielleicht

auch daran, dass sie jede Gebetsstelle,

die sie auf dem Weg passiert haben, nach

mongolischem Ritual dreimal mit dem

Rad umrundet haben, um unfallfreie

Fahrt und schönes Wetter zu haben. Nass

sind sie nur einmal geworden. „An einem

Ruhetag“, sagt Schöttl und lacht.

Unvergessen bleiben die Edelweißfelder.

„Oft sind wir den ganzen Tag durch

Edelweiß geradelt“, erinnert sich Schöttl.

Bei uns unter Naturschutz ist die Pflanze

dort bestes Ziegenfutter. Begleitet wurde

das Grüppchen aus Österreich mit seiner

mongolischen Crew hin und wieder

von Pferden. Wildpferde und Przewalski-Pferde,

die sogenannten Ur-Pferde,

sind neben den Radlern durch die karge

Landschaft getrabt. Bäume, Sträucher,

bestellte Felder? Fehlanzeige. „Und weil

kaum Obst oder Gemüse wächst, ist die

Kost auch sehr einseitig“, sagt Schöttl.

„Rind- oder Pferdefleisch, vergorene Stutenmilch,

Wodka – viel mehr kennen die

Mongolen eigentlich nicht.“

Dafür kennen eine Handvoll Österreicher

jetzt ein Handvoll Mongolen.

„Das sind sehr schüchterne, introvertiere

Menschen“, erinnert sich Schöttl.

„Wenn wir auf Nomaden getroffen

sind, haben die immer mindestens zehn

Meter Abstand gehalten.“ Auch mit der

eigenen Crew gab es in den ersten Tagen

kaum Kontakt. Dann wollten die Österreicher

aber lernen und schauten in

der Küche vorbei, um zu sehen, wie die

Mongolen kochen. „Da ist der Bulgan

zu mir gekommen und hat gefragt, ob

sie zu langsam arbeiten, weil die Gruppe

hilft. Dabei wollten wir sie nur kennenlernen.“

Von da an war das Eis gebrochen

und Österreicher und Mongolen

Übernachtet

wurde in Zelten

oder wie hier in

einer Jurte, dem

traditionellen Zelt

der Nomaden in

West- und

Zentralasien.

eine verschweißte Einheit. „Als wir uns

dann nach 16 Tagen verabschiedet haben,

war das sehr emotional.“

Schon heuer wird es aber ein Wiedersehen

geben, wenn Schöttl neuerlich

mit einer Gruppe nach Ulan Bator

aufbricht. Für die Zukunft hat er aber

auch schon wieder neue Pläne. „Kirgistan

möchte ich machen“, erzählt er.

Auch dorthin hat er über zwei Ecken

einen Bezug. „Als ich der Dame von der

Mongolei vorgeschwärmt hab, hat sie

gemeint: Warum Mongolei? In Kirgistan

ist es doch viel schöner.“

Fotos: Herbert Schöttl

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Vertrieb: Deeluxe Sportartikel Handels

GmbH, Kirchbichl (T)

GIRO CYLINDER

• verbindet den von Giro

erwarteten Komfort mit der

schnellen Einstellbarkeit

des Boa-Systems

• das Co-Molded-Nylon und

die mit Gummi überzogene

Sohle sorgen für Haltbarkeit

und Langlebigkeit

• für SPD-Pedale

• auch als Damenversion

verfügbar

PREIS (UVP): € 129,95

www.giro-sports.com/de

FIVE TEN FREERIDER PRO

• Stealth® S1-Gummilaufsohle für

unschlagbaren Grip am Flatpedal

• wetterfreundliches Synthetik-

Obermaterial für Strapazierfähigkeit

und Komfort

• schlagfeste Poron-Zehenbox zum

Schutz vor Trail-Gefahren

• Mid-Flex-Mittelsohle für ein ausgewogenes

Verhältnis zwischen

Pedalgefühl und Trittpower

PREIS (UVP): € 139,95

www.adidas.de

Fotos: Hersteller

SPORTaktiv

123


1 5

Keine Grundfitness

Wer mit hochrotem Kopf und

Fehler Atemnot vor der roten Ampel

zu schwanken beginnt oder schon

beim Starten am Parkplatz knapp am

Maximalpuls dahinhämmert, muss

sich die Frage nach der nötigen Grundfitness

gefallen lassen. Radfahren ist

eine sportliche Betätigung, Mountainbiken

im Gelände und Rennradfahren

richtiger Sport. Wer nicht fit genug ist,

muss trainieren. Es bremst sonst den

Spaßfaktor und ist gefährlich.

2Falsche Strecken

und Routen

Biken kann schnell frustig

Fehler werden, wenn man überoder

unterfordert ist. Während Zweiteres

weniger sicherheitsrelevant ist, wird

es bei der Überforderung auf schwierigen

Trails oder langen, steilen Auffahrten

gefährlich. Lass dich nirgends hineintheatern

und beurteile ehrlich, was

du dir zutraust und was nicht. Achte

auf die Routenwahl und informiere

dich über Karten, Apps, bei den

Locals, Guides oder Bikeshops.

3Kein Werkzeug

Man könnte jetzt sagen,

wenn du längere Strecken

Fehler fährst, brauchst du Werkzeug,

Ersatzschlauch und Minipumpe.

Stimmt aber nicht. Denn schon bei der

kürzesten Ausfahrt und schon nach

500 Metern kannst du einen Defekt

haben. Wer auf Nummer sicher geht,

hat zumindest Schlauch (auf passende

Größe achten) und Pumpe bzw. CO 2 -

Kartusche mit. Unbedingt vorher einmal

beim Trockentraining durchgehen.

Wie war das noch mal schnell mit der

Scheibenbremse? Auch kein Fehler

sind kleine, kaum 200 Gramm schwere

Multi-Tools mit Inbus, Torx, Reifenheber,

Speichenschlüssel und Kettennieter.

Bei der Gelegenheit, oft Grund für

Ärger: Kauf dir einmal im Leben eine

richtig hochwertige Fahrradstandpumpe

für Garage und Werkstatt.

4Fehler Fehler

Essen und Trinken

Vor allem jetzt in der

sommerlichen Hitze ist

Trinken, Trinken, Trinken das Gebot

der Stunde. Und man soll nicht unterschätzen,

wie schnell eine einzige

Wasserflasche geleert ist. Ohne Wasser

hast du einen Leistungsabfall, der

gefährlich werden kann. Nutze jeden

Brunnen, jede Alm, jede Wasserleitung

zum Wiederauffüllen, nimm

eine zweite Flasche oder einen Trinkrucksack.

Darin kannst du dann auch

Riegel, Gels oder sonstige Snacks einpacken.

Wer einmal einen Hungerast

hatte, fährt nie mehr ohne rettenden

6Fehler

Energienachschub. Ach ja: Während

der Tour sind Bier, Radler, Sommerspritzer

und Co. verpönt. Ob du danach

zum Alkohol greifst, musst du

für dich selbst entscheiden. Genieße

mit Vernunft.

Unpassende

Ausrüstung

Man kennt es vom Radweg

und der viel gefahrenen Tour auf den

Lieblingsberg. Radfahrer, die es gut meinen,

aber schlecht umsetzen. Alte Helme,

riesige Rucksäcke mit überbordend

Ersatzgewand, Regen- und Windjacken

mit Sauna-Effekt, falsche, zu dunkle

Radbrillen, falsche Schuhe etc etc.

Klingt jetzt oberlehrerhaft, aber auch die

falsche Ausrüstung kann ein Sicherheitsrisiko

darstellen, wenn es kalt, regnerisch

oder rutschig wird. Die Frage nach dem

Helm sollte 2019 eigentlich obsolet sein.

Kinder überfordern

Kinder lieben das Radfahren,

das spaßige Herumkurven,

das erste Gefühl von Freiheit

und Mobilität. Aber Ziele, Berge, Höhenmeter

sind ihnen sowas von egal.

Deshalb sollte man Kinder nicht mit

langen Touren quälen, sondern ihnen

SICHER

SOMMER

KANNST DU DIESE PUNKTE

GETROST IGNORIEREN, DANN

HAST DU EINEN SICHEREN

BIKE-SOMMER VOR DIR.

UNFALLBERICHTE UND STATISTI-

KEN BERICHTEN ANDERES UND

WEISEN DAS RAD ALS GROSSEN

UNFALL-VERURSACHER AUS.

WIR WOLLEN DAGEGENSTEUERN.

UNSERE SPORTAKTIV-FAHRTECH-

NIKSERIE, PART IV: DIE 8 HÄUFIGS-

TEN FEHLER BEI DER BIKE-TOUR

UND WIE MAN SIE VERMEIDET.

VON CHRISTOPH HEIGL

Fotos: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

124 SPORTaktiv


den Spaß an der Bewegung weitergeben.

Besser auf den Pumptrack oder in den

Verkehrserziehungspark als 800 Höhenmeter

auf die Sauschädlalm hinauf. Kindergerechte

Einsteigertrails und Bikeparks

gibt es übrigens trotzdem.

7Fehler

Fehlende

Fahrtechnik

Man muss nicht Fabio Wibmer

sein, Wheelies machen

und über das Vorderrad anbremsend das

Hinterrad versetzen können. Aber es passieren

leider auch Unfälle im Straßenverkehr,

weil Radfahrer nicht einmal die

Bremsen ordentlich bedienen, sich beim

Abbiegen vor dem Handzeichen kaum

umdrehen können oder bei einer engen

Kurve auf der Nase landen. Üben, üben,

üben, am Parkplatz, bei Fahrsicherheitskursen,

im Bikepark. Es ist noch kein

Meister vom Himmel gefallen, aber

schon viele unsanft auf den Asphalt und

in die Botanik.

8Fehler

Das falsche Rad

Leider einer der Klassiker.

Es hat erstens schon einen

Grund, dass es verschiedene Radtypen

für verschiedene Einsatzgebiete und

-zwecke gibt und es zweitens an Empfehlungen

von Profis nicht mangelt, wie

man ein Fahrrad in Schuss hält und

richtig einstellt. Trotzdem sieht man

schrottige Billigsdorfer-Bikes am Trail,

haben Radfahrer keine Luft in den Reifen,

dafür Luft im Bremssystem, die

Dämpfer der Fullys nicht im Griff und

die Bremshebel nicht in Griffweite oder

– ein Dauerbrenner – den Sattel viel zu

niedrig. Dann folgen Knieschmerzen,

Schimpf und Wehklagen („Mein Hiiiintern!“),

Frustration und im schlimmsten

Fall bedenkliche Fahrsituationen. Besser:

Experten befragen, Rad einstellen lassen,

ab in die Werkstatt und dann auf den

Trail. Zusätzlich vor jeder Fahrt Luftdruck,

Bremsen und das Rad auf eventuelle

Schäden prüfen.

Good times

on 2 wheels

www.bikehotels.it

Foto: Erwin Haiden

Bikefreundlich zu sein, ist keine Kunst.

BikeHotel Südtirol zu sein, hingegen

eine Verpflichtung. Dazu, dir den besten

Bikeurlaub in Südtirol ever zu bieten.

#BikenistChefsache

Foto: Kitzbüheler Alpen/Erwin Haiden

„Für uns ist Mountainbiken Herzenssache

und unsere Heimat, der

„wilden Osten” Südtirols, das

lohnendste Bikerevier überhaupt.

Wir freuen uns auf euch!”

Agnes und Edith Innerhofer

Hotel Innerhofer ***

www.hotel-innerhofer.com


CHIC IM STRICK

AUS

PRO

BIERT

BIKE

Gestrickte Radbekleidung? Das gehört ausprobiert! Der italienische

Hersteller UYN (Unleash Your Nature) hat sich nach Socken

und Unterwäsche an Radtrikots und Bib-Shorts gewagt

(UVP Trikot € 149,– und Hose € 199,–). Der erste Blick auf die

Mode verheißungsvoll. Das Design ist schlicht, die Kleidung

wirkt zuerst sehr klein, der Effekt des gestrickten Materials

wird aber schon beim ersten Hineinschlüpfen deutlich: Es ist

absolut dehnbar und passt sich dem Körper gut an. Das bestätigt

sich auch auf dem Rad – keine Falten, kein Zwicken. Durch

den dreidimensionalen Aufbau des Gewebes (Dicke und Struktur)

wird die jeweilige Körperregion unterstützt. Auch der Sitzpolster

ist gut und auch für lange Strecken geeignet. Trotz des

eher dicken Materials ist es auch bei hohen Temperaturen angenehm

kühl, es kommt zu keinem Hitzestau.

UYN setzt auf lange Ärmel und Beine – die können aber problemlos

etwas nach oben verschoben werden, um die Ausprägung

des Bräunungstreifens zu minimieren. Einzige kleine

Mankos: Die Trikottaschen sind nicht die größten und wenn

das Material extrem gespannt wird, schimmert die Haut/Unterwäsche

durch. Aber diese Radbekleidung hat mit den Stricktrikots

aus Opas Zeiten höchstens noch die Bezeichnung gemein

– das Strickmaterial ist im 21. Jahrhundert angekommen und

voll renn- und freizeittauglich.

RENNRADMODE, DIE AUF

RETRO MACHT, EINE SATTEL-

STÜTZE, DIE SUMM MACHT,

UND EINE BIKE-HOSE,

DIE BLAU MACHT.

VON GEORG MICHL UND CHRISTOPH HEIGL

Fotos: Thomas Polzer, Christoph Heigl

126

SPORTaktiv


BLAUMACHER FÜR DEN

KÖNIG AM TRAIL

Ehrlich, wer hört nicht gerne Komplimente? So beginnt die Beziehung

zur Bike-Hose CAPE YORK von QLOOM schon einmal

sehr vielversprechend und angenehm. „First of all, you look really

qloomtastic“, steht auf der Karte in der Verpackung. Noch

dazu haben wir von den Schweizern die neue Limited Edition

(UVP € 139,95) bekommen, „King of the Trail“ steht dort im

Bund. Königlich, was fühlen wir uns doch geschmeichelt!

FUNK STATT KABELSALAT

Die Wichtigkeit absenkbarer Sattelstützen an Mountainbikes

wurde an dieser Stelle schon erörtert. In der Regel werden sie

vom Lenker aus über ein Kabel angesteuert, in dem sich Hydrauliköl

oder ein Seil befinden. So weit, so gut. „Nein, nicht

gut genug!“, dachte sich MAGURA und brachte 2016 die erste

Sattelstütze mit Funk auf den Markt. Der VYRON ELECT (UVP

€ 449,90, online auch deutlichst darunter) wird aber erst heuer

große Aufmerksamkeit zuteil, weil Komponentenriese Sram mit

der Reverb AXS ein Konkurrenzprodukt lancierte. Allerdings

um knackige 700 Euro, weshalb Magura in aller Munde ist und

den Rückenwind mit einer 30-Euro-Cashback-Aktion bis 31.

September nutzt.

Unter uns, die Frage nach dem Radhosen-Style ist doch längst

beantwortet. Diese öden, engen schwarzen „Radlerhosen“

tragen doch höchstens noch alte Opis, Racer und so Rennradfreaks

wie der Kollege GM dort links am Seitenrand. Styler fahren

Baggy-Shorts – und zwar in Knallerfarben.

Die Cape York ist sehr leicht (4-Wege-Stretchmaterial) und

auch an sehr heißen Sommertagen angenehm zu tragen. Vielleicht

liegt es an den per Laser geschnittenen Lüftungsöffnungen

in der Form des Qloom-Logos im Schrittbereich? Der Bund

lässt sich außen mit einem Velcro-Band zusätzlich anpassen,

links und rechts am Bein sind Zip-Taschen, einzig das Netz der

rechten Tasche ist etwas fummelig. Wenn’s in den Herbst hinein

früher finster wird, sorgen Reflektoraufdrucke für mehr

Sichtbarkeit. Wer länger im Sattel sitzt, sollte auf jeden Fall

eine Innenhose darunter anziehen. Sitzt super, passt super.

Das verstehen die Schweizer also unter qloomtastisch.

Ohne lästige Verkabelung ist die Sattelstütze ruckzuck montiert,

auch die Fernbedienung am Lenker ist in wenigen Sekunden

angebracht. Vorteil: Man kann sie easy an mehreren Bikes

nutzen. Per Funk (ANT+) kommunizieren Fernbedienung (2032

Knopfzellenbatterie) und Stütze, deren Akku unter dem Sattel

mit Mikro-USB in drei Stunden voll geladen ist und etwa 400

Betätigungen lang durchhält. Falls Funk und Batterie ausfallen,

gibt es einen Notbetrieb per Hand. Die Vyron Elect gibt es in

drei Versionen mit 100, 125 oder 150 mm Hub. Die Montage ist

ohne diesen ganzen Kabelsalat oder (Garantiefachbearbeiter

bitte wegschauen) angebohrte Rahmenrohre genial einfach. In

der Funktion unterscheidet sich die Magura nicht von herkömmlichen

Stützen. Unauffällig verrichtet sie einen Topjob,

null Probleme mit Funksignal, Ausfahrgeschwindigkeit, Akkulaufzeit

und Vollgatsch bei der Salzkammergut-Trophy.

Fazit: Echt funky.

SPORTaktiv

127


KOPFSACHE

MYSTISCHE

ERFAHRUNGEN

NUMINIS TRAIL E

Ob auf ausgedehnten Touren oder auf

knackigen Trails, das Numinis Trail E ist

der perfekte Allrounder! Mit exzellenten

Klettereigenschaften weiß der Trailräuber

bergab mit viel Laufruhe und

spielerischem Handling zu punkten

und meistert auch ruppiges Terrain

problemlos. Die ausgewogene Geometrie

sowie eine fein abgestimmte

Ausstattung runden das Gesamt paket

perfekt ab. Neben den vielfach im Test

gelobten herausragenden Fahreigenschaften,

wusste das Numinis Trail E

auch die Tester des Design & Innovation

Award zu überzeugen und gewann 2019

die prestigeträchtige Auszeichnung.

CENTURION – FORGE AHEAD.

PETER

GURMANN

Sport- und Gesundheitspsychologe

sowie

Beratungs lehrer in

Klagenfurt. Kontakt:

peter.gurmann@aon.at

Psychoaktive Substanzen wie Schlaf- und

Beruhigungsmittel, Alkohol oder andere

Suchtmittel beeinflussen unsere Wahrnehmung,

das Fühlen und Denken. Sie wirken

betäubend, stimulierend oder halluzinogen, d.

h., sie rufen Sinneswahrnehmungen hervor, die

nicht der Realität entsprechen. Bei allen diesen

Stoffen besteht die Gefahr von Überdosierung

und Abhängigkeit. Im Gegensatz dazu sind

auch psychoaktive Erlebnisse von intensiven

Gefühlsmomenten geprägt, ohne jedoch in der

Regel gesundheitsschädigende Auswirkungen zu

haben. Der Religionswissenschafter Adolf Holl

empfiehlt, sich zur Bewusstwerdung persönlicher

Intensivgefühle folgende Fragen zu stellen: 1.

Glücksgefühl? 2. Verschmelzung? (Liebeserfüllung,

eins werden mit der Natur) 3. Geborgenheitsgefühl?

4. Erfüllungsgefühl? („endlich

erreicht“) 5. Verlust oder Einschränkung des normalen

Zeitgefühls? 6. Gefühl der Dankbarkeit?

Jede Gefühlserinnerung, die in obiger Checkliste

zumindest zwei „Ja“ einheimsen konnte, ist ein

Beleg für mystische Begabung. Von einer mystischen

Erfahrung spricht man, wenn ich mich

im Hier und Jetzt besonders lebendig fühle und

eine Spur von Ewigkeit in der Zeit erfahre. Einige

sprechen von Grenzerfahrungen oder Gipfelerlebnissen,

andere davon, sich mit etwas Größerem

verbunden zu fühlen, oder von Gottesnähe.

Dazu eine kleine Geschichte: Vor fast drei

Jahrzehnten verbrachte ich den letzten Urlaubstag

in der Toskana mit meiner damaligen Freundin

und heutigen Frau auf einem winzigen, dem

Strand vorgelagerten Felsen. Türkisblaues Meer,

glitzerndes Sonnenlicht, schwer verliebt, unendlich

dankbar, eins mit allem und ein Gefühl

von Zeitlosigkeit – ein in dieser Form nie mehr

erlebter, einzigartiger und unverwechselbarer Tag

in meinem Leben.

WWW.CENTURION.DE

BIKES SEIT 1976


SPORTAKTIV GOES SALZKAMMERGUT-TROPHY! IN DER TEAMWERTUNG

HAT UNSERE SPITZENTRUPPE AUS LESERN UND LESERINNEN WIEDER

SILBER GEHOLT. HEUER WAR ES HÖLLISCH! ABER RICHTIG!

SO SEHEN SIEGER AUS

ANZEIGE / Fotos: Arnold Pauly, Thomas Polzer

Bei der legendären Salzkammergut-

Trophy in Bad Goisern, Österreichs

größtem Mountainbike-

Marathon, stehen die Sieger der berüchtigten

A-Strecke besonders im Rampenlicht.

Heuer zum dritten Mal in Folge

der Schweizer Profi Konny Looser, der

die 210 km in 10:20 Stunden absolvierte

und Katharina Fiala (RC Polizei

Wien), die heuer als einzige Dame (!) ins

Ziel kam – nach 16:18 Stunden.

Heuer waren die äußeren Bedingungen

mit Regen, Kälte, Nebel und

Schlamm besonders garstig. Der Slogan

„Einmal Hölle und zurück“ hat sich

nachdrücklich eingeprägt. Danach überwogen

allerdings die positiven Emotionen,

es geschafft zu haben.

Zu den „Siegern“ dürfen sich auch

42 Leserinnen & Leser von SPOR-

Taktiv zählen, die für unser „DOWE

SPORTaktiv Racing Team“ in die

Pedale getreten haben. Sie haben individuell

starke Leistungen gebracht, in

der Teamwertung Slow Motion, wo die

Gesamtzeiten addiert werden, haben wir

unseren hervorragenden zweiten Platz

aus dem Vorjahr verteidigt. Unsere Biker

in den gelb-schwarzen DOWE-Dressen

haben in Summe an diesem Renntag

quer über alle Distanzen 3616 km und

254 Stunden abgespult. Nur das slowakische

Team „Slovak Snail Highlanders“

war um ein paar Stunden besser. Über

unsere Silbertrophäe freuten sich vor

Ort auch DOWE-Chef Martin Vetter

und Vertreter unserer anderen Sponsoren.

Vormerken: 17. bis 19. Juli 2020.

SPORTaktiv ist sicher wieder dabei!

www.salzkammergut-trophy.at

PLATZ 2

FÜR SPORT-

AKTIV

Das „Dowe

SPORTaktiv

Leserteam“

(Bild) hat in

der Slow-Motion-Wertung den

zweiten Platz geholt. Unsere

42 Finisher sind in 254 Stunden

insgesamt 3616 km gefahren.

Ein großes Danke an Teilnehmer

und Sponsoren!

SPORTaktiv

129


JEDER RIDE KANN

EIN ABENTEUER SEIN

KOMOOT SORGT DAFÜR, DASS DIE ABENTEUER SICHER UND UNVERGESSLICH BLEIBEN.

DIE ROUTENPLANUNGS- UND NAVIGATIONS-APP IST IN EUROPA DIE FÜHRENDE APP FÜR

RADFAHRER UND WANDERER. JETZT MIT GRATIS-AKTION FÜR SPORTAKTIV-LESER.

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FÜR SPORTAKTIV

Auf komoot registrieren und mit

dem Code SPORTAKTIV ein

Regionenpaket (8,99) unter

www.komoot.de/g kostenlos

erhalten. Nur für neue Nutzer.

Erst 2010 in Deutschland von sechs

Freunden und Outdoor-Enthusiasten

gegründet, ist komoot nun Europas

Nummer 1, wenn es um Navigation

und Routen beim Radfahren und

Wandern geht. Mehr als sieben Millionen

User vertrauen bei der Planung

ihrer Abenteuer auf komoot. 50.000

Fünf-Sterne-Bewertungen in den

App-Stores sprechen eine deutliche

Sprache.

Was macht komoot so unverzichtbar?

Es geht nicht um Leistung und

Wettkampf, sondern darum, Abenteuer

sicher und planbar zu machen und

abends glücklich und zufrieden heimzukommen.

Wie funktioniert das? Man

kann in wenigen Schritten seine Tour

am Handy oder am PC planen. Bei

MTB-Routen plant komoot automatisch

Singletrails ein, um langweilige

Passagen zu minimieren. Detaillierte

Routenprofile mit Schwierigkeitsgraden

lassen dich wissen, wie leicht oder

schwer die Strecke wird. Bei allem Vertrauen

in die Qualität der Karten: Die

besten Tipps kommen immer noch von

den Locals. Komoot bietet den Usern

deshalb die Möglichkeit, besonders tolle

Trails, Downhills, Almen oder Gasthäuser

als Empfehlung hochzuladen und so

der Community zugänglich zu machen.

Mit komoot Collections kann man sich

inspirieren lassen, fertig geplante Routen

in unbekannten Regionen nachzufahren.

So findet man um jede Ecke sein

persönliches Abenteuer. Die Navigation

funktioniert offline und auf jedem

Handy, sogar mit Sprachnavigation.

Für puren Trailgenuss!

ANZEIGE / Fotos: Komoot/Gibson Pictures

130 SPORTaktiv


OUT

DOOR

Touren – Menschen – Sicherheit

Fotos: Ebbser Koasamarsch, Naturfreunde, Werfener Hütte

JUBILÄUMS-MARSCH

Zum 50. Mal ging Mitte Juni der

„Ebbser Koasamarsch“ bei Kufstein

(T) in Szene. 1250 Wanderer und

Trailrunner nahmen teil, 130 auf der

Jubiläumsdistanz 52,4 km/3450 hm.

www.koasamarsch.at

TRAIN HIGH

Auf der 1967 m hoch gelegenen

Werfener Hütte (S) hat Wirtin Daniela

Trilety das wohl höchstgelegene

Fitnessstudio der Welt eingerichtet.

Trilety ist selbst Bodybuilderin.

www.werfenerhuette.at

ZUR SICHERHEIT

Das 3. Internationale Lawinensymposium

der Naturfreunde und ZAMG

verspricht hochkarätige Infos für

Skitourengeher, Freerider und Co.

Vormerken: 12. Oktober in Graz.

www.lawine-steiermark.at

SPORTaktiv

131


132 SPORTaktiv


WAS WAR

LOS AM

MOUNT

EIN BILD SAGT MEHR ALS TAU-

SEND WORTE, SAGT MAN – OFT

ZU LEICHTFERTIG. ANDERER-

SEITS GIBT ES BILDER, DIE KANN

MAN MIT TAUSEND WORTEN

NICHT AUSREICHEND ERKLÄREN.

WIR VERSUCHEN TROTZDEM, MIT

ETWAS ABSTAND DAS BILD VOM

STAU AM HÖCHSTEN BERG DER