Fußball Magazin Sachsen-Anhalt 2019-2020

mdsport

Analysen zur Lage in den Ligen, Ansetzungen bis zur Landeskasse, Vorstellung der Vertreter Sachsen-Anhalts in der 3. Liga, der Regionalliga Nordost, der NOFV-Oberliga Nord und Süd sowie die Verbandsligisten in Wort und Bild, Aufgebote aller Landeslisten, Beiträge zum Landespokal der Herren, zum Nachwuchs, zum Frauen- und Mädchenfußball, zum Freizeit- und Breitensport und zu den Schiedsrichtern.

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NOFV-Oberliga

SV Lichtenberg 47 und BSG Chemie Leipzig meisterlich

In den NOFV-Oberligen Süd und Nord waren

in der Spielzeit 2018/2019 jeweils

16 Mannschaften vertreten. In der Nordstaffel

setzte sich der SV Lichtenberg 47

souverän durch. Die Berliner lagen ab dem

4. Spieltag ununterbrochen an der Tabellenspitze

und führten die Liga zum Abschluss

der Hinrunde mit 3 Punkten Vorsprung

auf Tennis Borussia Berlin an. Als einzige

Mannschaft hatten die Lichtenberger in der

1. Halbserie keine Niederlage zu beklagen.

Vor allem zu Hause waren sie eine Macht,

nur einmal spielten sie unentschieden, alle

anderen Spiele wurden gewonnen. In 14

Heimspielen hatten sie die beeindruckende

Bilanz von 34:3 Toren vorzuweisen. In der

Endabrechnung verwies der SV Lichtenberg

47 den Hauptstadtrivalen Tennis Borussia

Berlin mit 7 Punkten Vorsprung auf den

2. Platz. Dritter wurde der Greifswalder FC.

Sachsen-Anhalts Vertreter 1. FC Lok Stendal

landete nach einer desaströsen Hinrunde

noch auf einem Nichtabstiegsplatz. Der

Malchower SV und der FC Anker Wismar konnten

die Klasse nicht halten. Letztgenannter

unterlag dem Vorletzten der Südstaffel,

VfL 05 Hohenstein-Ernstthal in der Relegation

(1:1, 1:2). Der SV Altlüdersdorf,

Siebenter der Nordstaffel, zog seine Mannschaft

zurück und startet in der neuen Saison

in der Brandenburg-Liga.

Die NOFV-Oberliga Nord komplettieren die

Aufsteiger MSV Pampow (Mecklenburg-

Vorpommern), SV Tasmania Berlin (Berlin)

und SV Victoria Seelow (Brandenburg)

sowie der Ludwigsfelder FC aus der Südstaffel

die NOFV-Oberliga Nord.

In der NOFV-Oberliga Süd gab es vom ersten

Spieltag an ein Kopf-an-Kopf Rennen

zwischen den beiden Absteigern aus der

Regionalliga Nordost FSV 63 Luckenwalde

und BSG Chemie Leipzig um den Wiederaufstieg.

Zum Abschluss der Hinrunde hatten

die Luckenwalder 3 Punkte Vorsprung vor

den Messestädtern. Die BSG Chemie Leipzig

erwies sich als bestes Rückrundenteam,

blieb als einzige Mannschaft vor heimischer

Kulisse ungeschlagen und sicherte sich die

Meisterschaft mit einem Punkt Vorsprung

vor dem FSV 63 Luckenwalde.

Für die vier Teams aus Sachsen-Anhalt

in der NOFV-Oberliga Süd verlief die

Saison enttäuschend. Der VfL Halle 96, die

SG Union Sandersdorf und der TV Askania

Bernburg waren bis in die Schlussphase der

Saison in Abstiegsgefahr und landeten auf

den Plätzen 12 bis 14. Da ist es nur ein

kleiner Trost, dass sich Tommy Kind vom

VfL Halle 96 gemeinsam mit Christian Flath

vom FSV 63 Luckenwalde die Torjägerkanone

teilte. Beide erzielten in 30 Spielen jeweils

24 Tore. Der Aufsteiger aus Sachsen-

Anhalt SV Blau-Weiß Zorbau brachte nur

17 Punkte auf sein Konto und musste wieder

in die Verbandsliga zurückkehren.

Die BSG Wismut Gera hatte als Zehnter die

Klasse gehalten, zog aber die Mannschaft

aus der Oberliga zurück.

Neben dem 1. FC Merseburg (vorm. VfB

IMO Merseburg), Vizemeister unseres Bundeslandes,

gehören in der neuen Spielzeit

die Aufsteiger FSV Martinroda (Thüringen)

und FC Grimma (Sachsen) sowie der FC

Oberlausitz Neugersdorf (Rückzug aus der

Regionalliga) der NOFV-Oberliga Süd an.

Der 1. FC Lok Stendal startete in der 2. Spielzeit nach dem Aufstieg in die NOFV-Oberliga in der Nordstaffel und belegte in der

Endabrechnung den 12. Platz. Martin Krüger ist seit 2016 im Verein und absolvierte bisher 73 Pflichtspiele für die Altmärker.


Foto: Thomas Wartmann

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