Fußball Magazin Sachsen-Anhalt 2019-2020

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Analysen zur Lage in den Ligen, Ansetzungen bis zur Landeskasse, Vorstellung der Vertreter Sachsen-Anhalts in der 3. Liga, der Regionalliga Nordost, der NOFV-Oberliga Nord und Süd sowie die Verbandsligisten in Wort und Bild, Aufgebote aller Landeslisten, Beiträge zum Landespokal der Herren, zum Nachwuchs, zum Frauen- und Mädchenfußball, zum Freizeit- und Breitensport und zu den Schiedsrichtern.

3. Liga

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Saison 2019/2020 – namhafte Traditionsvereine

und zwei Neulinge

Die 3. Liga ist auch in der neuen Spielzeit

namhaft besetzt. Zehn ehemalige Bundesligisten,

darunter die Gründungsmitglieder

1. FC Kaiserslautern, TSV 1860 München,

Eintracht Braunschweig, MSV Duisburg

und SC Preußen Münster, gehören zum

20er Teilnehmerfeld.

Es gibt ein Stelldichein der Deutschen

Meister. Der 1. FC Kaiserslautern, wurde

viermal Deutscher Meister. Eintracht

Braunschweig und der TSV 1860 München

kamen jeweils einmal zu Titelehren.

Mit dem FC Carl Zeiss Jena (zuvor SC Motor

Jena) und dem 1. FC Magdeburg sind zwei

dreimalige DDR-Meister dabei. Letzterer

hat in seiner Clubchronik auch den Gewinn

des Europacups der Pokalsieger 1974

zu stehen.

Der Aufsteiger Chemnitzer FC gewann

einmal die DDR-Meisterschaft und der

F.C. Hansa Rostock wurde in der Saison

1990/1991 NOFV-Meister und qualifizierte

sich für die 1. Bundesliga.

Mit Viktoria Köln und dem SV Waldhof

Mannheim gehen zwei Vereine erstmals in

der 3. Liga an den Start. Die Mannheimer

waren zuvor dreimal hintereinander in den

Relegationsspielen gescheitert, ehe in

diesem Jahr der direkte Aufstieg gelang.

Ein weiterer direkter Aufsteiger ist der

Chemnitzer FC.

Nachdem in der letzten Spielzeit keine

zweite Vertretung eines Bundesligaclubs

in der 3. Liga dabei war, gehört in der neuen

Saison die 2. Mannschaft des FC Bayern

München zum Teilnehmerfeld. Die Bundesliga-Reserve

hatte sich in der Relegation

gegen den VfL Wolfsburg II durchgesetzt.

Neben den bereits genannten 1. FC Magdeburg

und MSV Duisburg startet auch

der dritte Absteiger aus der 2. Bundesliga

FC Ingolstadt 04 in der 3. Liga einen Neuanfang.

Diese Teams gehören sicher zum Kreis der

Favoriten, wie auch der 1. FC Kaiserslautern,

der F.C. Hansa Rostock und Eintracht

Braunschweig. Nach dem 4. Platz in der

letzten Saison zählt auch der Hallesche FC

dazu.

Der KFC Uerdingen – nach der 1. Halbserie

der letzten Saison noch auf einem Relegationsplatz

– will die schlechte Rückrunde

vergessen machen und auch um den Aufstieg

mitspielen.

Am 11. Spieltag der neuen Saison empfängt der Hallesche FC den FSV Zwickau. Dabei wird HFC-Stürmer Mathias Fetsch auf einen

alten Bekannten treffen. Am 36. Spieltag der 3. Liga 2017/2018 trafen er und Christopher Handke im ERDGAS Sportpark zuletzt

aufeinander. Der im Sommer 2019 auslaufende Vertrag mit dem Innenverteidiger, der seit 2013 bei den Blau-Weißen spielte, wurde

nicht verlängert. Zur neuen Saison ist er vom 1. FC Magdeburg zum Ligakonkurrenten FSV Zwickau gewechselt. Foto: Thomas Böttcher

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