Fußball Magazin Sachsen-Anhalt 2019-2020

mdsport

Analysen zur Lage in den Ligen, Ansetzungen bis zur Landeskasse, Vorstellung der Vertreter Sachsen-Anhalts in der 3. Liga, der Regionalliga Nordost, der NOFV-Oberliga Nord und Süd sowie die Verbandsligisten in Wort und Bild, Aufgebote aller Landeslisten, Beiträge zum Landespokal der Herren, zum Nachwuchs, zum Frauen- und Mädchenfußball, zum Freizeit- und Breitensport und zu den Schiedsrichtern.

3. Liga / Partner des Fußballs

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FCM-Stürmer Christian Beck fehlte dem 1. FC Magdeburg aufgrund

einer schweren Gesichtsverletzung für mehrere Spiele im Kampf

um den Klassenerhalt. Beim 2:1 Auswärtserfolg seiner Elf beim

Hamburger SV stand er erstmals wieder – mit Maske – auf dem

Platz. Mit 10 Treffern war er der erfolgreichste Torschütze des

1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga. In der 3. Liga hat er bisher

49 Tore erzielt. Foto: Eroll Popova

Der Kampf um den Klassenerhalt wird in der neuen Saison an

Brisanz zunehmen, denn erneut gibt es vier Absteiger. Mit

Spannung erwarten die Dritt- und Regionalligisten den nächsten

Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes, der eine neue

Auf- und Abstiegsregelung beschließen soll.

Die Halbwertzeit der Trainer ist in der 3. Liga offensichtlich

nicht sehr hoch. Claus Schromm von der SpVgg Unterhaching

ist seit 2015 Trainer bei den Bayern. Kein weiterer Trainer ist

länger als zwei Jahre bei seinem jetzigen Verein unter Vertrag.

Die jüngsten Trainer sind mit jeweils 37 Jahren Christian

Flüthmann (Eintracht Braunschweig) und Sebastian Hoeneß

(FC Bayern München II), Sohn von Dieter und Neffe von Uli

Hoeneß. Sieben Vereine gehen in dieser Saison mit einem

neuen Trainer an den Start.

Nach dem Zuschauerrekord in der letzten Spielzeit erwarten

die Drittligisten auch in der neuen Saison einen großen Zuschauerzuspruch,

wobei die Voraussetzungen in den Stadien

sehr unterschiedlich sind. Während das Fritz-Walter-Stadion

in Kaiserslautern 49.850 Zuschauer fasst, hat der Sportplatz

Höhenberg von Viktoria Köln nur eine Kapazität von 6.214

Plätzen. Der 1. FC Magdeburg, Eintracht Braunschweig und der

1. FC Kaiserlautern haben über 11.000 Dauerkarten abgesetzt.

Der TSV 1860 hat über 9.000 Dauerkarten verkauft und freut

sich auf ein volles Haus im Stadtderby gegen den FC Bayern

München II, auch wenn es nur die Reservemannschaft des

Bundesligisten ist.

Wer die Spiele nicht live im Stadion verfolgen kann, hat gute

Chancen seine Lieblingsmannschaft im TV zu sehen. Die ARD

und ihre dritten Programme, wollen 86 Begegnungen im Fernsehen

und im Livestream übertragen.

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