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STADTMAGAZIN Bremen August 2019

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<strong>August</strong> <strong>2019</strong><br />

OPEN-AIR-<br />

SOMMER<br />

Konzerte, Theater,<br />

Festivals & mehr<br />

Cargobikes<br />

Neuer Logistik-Trend<br />

Saisonstart<br />

Jonny Otten blickt auf Werder<br />

Berufswunsch Artist<br />

Das Duo „One Line“ über seine Entstehung<br />

Radio <strong>Bremen</strong>: Mit Yvette Gerner ist erstmals eine Frau an der Spitze der Medienanstalt<br />

Die Intendantin


DAS<br />

DYNAMISCH<br />

QUARTIER<br />

Von der historischen Zigarettenfabrik hin<br />

zum fröhlichen Wohn- und Arbeitsquartier<br />

mit Parks, Gastronomie, Büros, Wohnungen,<br />

Kindergarten, Eventlocation und vielem mehr:<br />

Das Tabakquartier in Woltmershausen.<br />

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DAS QUARTIER<br />

WIRD ENTWICKELT VON:


EDITORIAL<br />

Rund ums Rad – das Transportmittel der Zukunft?<br />

Wie lassen sich Transportwege<br />

umweltfreundlicher<br />

gestalten?<br />

Mit Hilfe von Cargobikes,<br />

lautet die Antwort einiger Bremer<br />

Unternehmer, die bereits<br />

auf das moderne Rad setzen,<br />

um Waren zu transportieren. So<br />

greifen nicht nur Radkuriere auf<br />

die neuartigen Drahtesel zurück.<br />

Auch Firmen nutzen sie zunehmend,<br />

um ihre Güter an Händler<br />

und Endverbraucher auszuliefern.<br />

In der <strong>August</strong>-Ausgabe<br />

Redaktionsleiter Martin Märtens.<br />

Foto: S. Strangmann<br />

des <strong>STADTMAGAZIN</strong> <strong>Bremen</strong><br />

haben wir uns auf die Spuren<br />

des Cargobikes in der Hansestadt begeben und stellen einige Unternehmen<br />

vor, aus deren logistischer Kette Lastenräder längst nicht<br />

mehr wegzudenken sind.<br />

Regelmäßig in die Pedale treten muss im Übrigen auch Oliver<br />

Sebrantke. Als langjähriger Marathoni und Triathlet bestimmen<br />

ausdauernde Trainingseinheiten und Wettkämpfe in den Disziplinen<br />

Laufen, Radfahren und Schwimmen seine Freizeit. Vor allem<br />

Letzteres verlangte ihm zu Beginn seiner triathletischen Karriere<br />

einiges ab: „Anfangs habe ich nicht mal eine Bahn im Kraustil geschafft!“,<br />

sagt Sebrantke im Interview und erinnert sich zugleich an<br />

seine erste Marathonerfahrung, die für ihn alles andere als bereichernd<br />

war – blutige Füße und eine zweiwöchige Krankschreibung<br />

inklusive.<br />

Auch Yvette Gerner hat bereits das Fahrrad als typisches Bremer<br />

Transportmittel für sich entdecken können. „Man kommt einfacher<br />

und besser voran als mit dem Auto“, stellt die 52-Jährige<br />

fest, die das neue Gesicht bei Radio <strong>Bremen</strong> ist. So bekleidet die<br />

langjährige Journalistin und ehemalige Chefin vom Dienst der ZDF<br />

Chefredaktion, seit Beginn dieses Monats das Amt der Intendantin<br />

und tritt damit die Nachfolge von Jan Metzger an. Wir haben<br />

Yvette Gerner bereits vor ihrem ersten Arbeitstag in der Landesrundfunkanstalt<br />

getroffen und mit ihr über ihre neue Heimat, beruflichen<br />

Wechsel sowie ihre anvisierten Ziele und Vorstellungen<br />

gesprochen.<br />

Das „Deichbrand“ verpasst? Für das „Hurricane“ wieder einmal<br />

keine Karte ergattern können? Ärgerlich, doch kein Grund, Trübsal<br />

zu blasen. Schließlich ist die Zeit der Festivals und Freiluftveranstaltungen<br />

alles andere als vorbei. So locken in den Monaten<br />

<strong>August</strong> und September noch zahlreiche Konzerte, Theaterveranstaltungen<br />

und Stadtteilfeste zum Vergnügen und Verweilen nach<br />

draußen ein. Wir haben in unserem Open-Air-Special eine Übersicht<br />

zusammengestellt – die meisten davon sind auch mit dem<br />

Rad erreichbar.<br />

Das gesamte Team vom <strong>STADTMAGAZIN</strong> wünscht Ihnen viel<br />

Spaß beim Lesen!<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber & Verlag:<br />

WESER-KURIER Mediengruppe<br />

Magazinverlag <strong>Bremen</strong> GmbH<br />

Martinistraße 43, 28195 <strong>Bremen</strong><br />

Telefon 04 21 / 36 71-49 90<br />

E-Mail info@stadtmagazin-bremen.de<br />

Redaktion: Martin Märtens (V.i.S.d.P.),<br />

Kristina Wiede, Jennifer Fahrenholz<br />

Autoren: Werner Schwarz, Dirk Böhling, Matthias Höllings,<br />

Temi Tesfay, Jonny Otten<br />

Comic: Rolf Drechsler und Jannis Stoppe<br />

Grafik/Layout: B.O. Beckmann<br />

Lektorat: Kerstin Radtke<br />

Anzeigen: Volker Schleich (verantwortlich),<br />

Yvonne Bittner, Dieter Kück, Anne Zeidler,<br />

Per-Uwe Baad, Hermann Bruckmann, Cornelia Mießner<br />

Auflage: 91.000 Exemplare<br />

Kostenlose Verteilung an ausgewählte Haushalte<br />

und zusätzlich 2.500 Auslagestellen in <strong>Bremen</strong><br />

Anzeigenannahme: Tel 04 21 / 36 71-20 55 und -49 85<br />

Druck: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG,<br />

Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel<br />

Urheberrechte: Der Nachdruck von Beiträgen ist nur mit<br />

Genehmigung des Verlages und mit Quellenangabe gestattet.<br />

Titelbild: Radio <strong>Bremen</strong>/ Matthias Hornung<br />

Verwendung personenbezogener Daten<br />

Wenn Sie freiwillig an einem Gewinnspiel teilnehmen wollen, erheben und verarbeiten wir auf der Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes<br />

Interesse) die hierzu von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten in dem Umfang, den die Teilnahme an dem Gewinnspiel erfordert.<br />

Berechtigtes Interesse unsererseits ist die effiziente Durchführung der Aktion. Sofern wir die Aktion mit Kooperationspartnern durchführen, übermitteln<br />

wir Ihre Daten auch zweckgebunden an diese. Nach der Gewinnspielteilnahme werden wir, nach Übermittlung der Daten der Gewinner an den Veranstalter,<br />

Ihre diesbezüglichen Daten löschen. Das Mindestalter zur Teilnahme an Gewinnspielen beträgt 18 Jahre.<br />

Weitere Informationen finden Sie unter: www.stadtmagazin-bremen.de/datenschutz.<br />

3


INHALT<br />

TITELSTORY<br />

Digital am Ball bleiben 10<br />

Radio-<strong>Bremen</strong>-Intendantin Yvette Gerner im Interview<br />

LOKALES<br />

Und losgeknippst! 6<br />

Fünfter Fotomarathon <strong>Bremen</strong><br />

Triathlet Oliver Sebrantke<br />

16<br />

BOULEVARD<br />

Partymarathon, tierischer Nachwuchs<br />

und ein neuer Präses 24<br />

Neuheiten und News aus der Hansestadt<br />

SPEZIAL<br />

Die letzte Meile per Lastenrad 12<br />

Über die Nutzung von Cargobikes in <strong>Bremen</strong><br />

FAMILIE<br />

„Die unendliche Geschichte“ 36<br />

Aufführung zum 40. Geburtstag im Metropol Theater<br />

Neue Läden und Produkte 22<br />

OPEN-AIR-SOMMER<br />

Musikfest <strong>Bremen</strong> 39<br />

Ein bunter Mix an Künstlern und Genres<br />

„SummerSounds“ 40<br />

Musik und Kultur in den Neustadtswallanlagen<br />

DIVERSES<br />

„Der Hundeflüsterer“ 47<br />

Cesar Millan präsentiert sein neues Bühnenprogramm<br />

4<br />

Fotos: Thomas Sobczak, Marc Walter Runge, Botanika<br />

Science-Fiction-Event<br />

in der Botanika<br />

37<br />

THEATER<br />

„Wie Schiller auf LSD“ 48<br />

Pinar Karabulut inszeniert am Theater <strong>Bremen</strong><br />

„Attentat oder Frische Blumen für Carl Ludwig“<br />

RUBRIKEN<br />

Editorial 3<br />

Impressum 3<br />

Kolumnen 6, 18 und 25<br />

Rätsel / Comic 50


Shoppen mit Erlebnischarakter<br />

„HanseLife“: Einkaufsmesse für die ganze Familie<br />

Wenn <strong>Bremen</strong>s Messehallen zum Treffpunkt tausender<br />

Besucher werden und regionale und überregionale Aussteller<br />

ihre Waren und Dienstleistungen präsentieren,<br />

dann ist es wieder Zeit für die „HanseLife“. Auch in diesem Jahr<br />

bietet die größte Verbrauchermesse im Nordwesten ein neuntägiges<br />

Einkaufs- und Erlebnisangebot und lässt Besucher in verschiedene<br />

Themenwelten eintauchen.<br />

So verwandeln sich die Hallen 1 und 2 zum „Marktplatz <strong>Bremen</strong>“<br />

und werden damit zu einer von insgesamt zehn Themenwelten,<br />

in der Interessierte ein hochwertiges Angebot an Mode,<br />

Schmuck und Dekorativem finden. In der Halle 3 präsentiert sich<br />

unterdessen die Landwirtschaft der Region als Themenwelt „Land<br />

& Natur“ und bietet regionale Spezialitäten, während unter dem<br />

Motto „Haus, Wohnen & Einrichten“ kompetente Beratung zu den<br />

Themen Sanieren und Renovieren wartet. Ganz im Zeichen der<br />

Schönheit steht dagegen die Themenwelt „Beauty, Styling & More“,<br />

die neben den Bereichen „Auto & Zubehör“ sowie dem Kunsthandwerkermarkt<br />

in der Halle 5 zu finden sind. Mit dem Bereich „Games<br />

for Families“ etabliert die Messe <strong>Bremen</strong> in diesem Jahr zudem erneut<br />

einen Treffpunkt für Familien, an dem Groß und Klein analoge<br />

und digitale Spiele ausprobieren können. „Dank unserer vielseitigen<br />

Themenwelten decken wir Interessen aller Altersklassen<br />

ab und sprechen mit der „HanseLife“ sowohl Erwachsene als auch<br />

Kinder und Jugendliche an“, sagt Projektleiter Ingo Kleemeyer von<br />

der Messe <strong>Bremen</strong>. Explizit für die Sonderveranstaltungen ist <strong>2019</strong><br />

erneut die Halle 7 reserviert. Hier finden am 14. und 15. September<br />

angehende Brautpaare auf der Messe „TrauZeit“ Inspiration für<br />

ihren großen Tag, während Hobby- und Profigriller im Rahmen<br />

der „GrillGut“ auf dem Freigelände gegeneinander antreten. Um<br />

ein selbstbestimmtes Leben im Alter dreht sich die Sondermesse<br />

„InVita“ am 17. und 18. September. Passionierte Bastler kommen<br />

am letzten Messewochenende auf ihre Kosten, wenn der „DesignMarkt“<br />

und die „KreativZeit“ vielfältige Anregungen und Materialien<br />

liefern. (JF)<br />

Samstag bis Sonntag, 14. bis 22. September, Messe <strong>Bremen</strong>.<br />

Nähere Infos unter www.hanselife.de.<br />

LOKALES<br />

Der Bereich „Games for Families“ wird in diesem Jahr zum zweiten Mal<br />

Teil der HanseLife sein. <br />

Foto: M3B GmbH/ Jan Rathke<br />

brebau.de/80<br />

Weil zuhause Geschichten entstehen<br />

Seit 80 Jahren Teil der Familie<br />

5


KOLUMNE<br />

BABY-BOOMER-BÖHLING<br />

Gib mir Tiernamen!<br />

LOKALES<br />

Und losgeknippst!<br />

Fotomarathon zum fünften Mal in <strong>Bremen</strong><br />

6<br />

Als ich eingeschult wurde, kam ich in die Klasse 1 B. Vorher<br />

war ich im Kindergarten in der großen Gruppe und davor<br />

– Sie ahnen es – in der kleinen.<br />

Ab dem fünften Jahrgang erkannte ich meine Klasse dann<br />

an dem D hinter der Jahrgangszahl und irgendwann nach der<br />

zehnten konnte ich mich auch ohne Buchstaben zurechtfinden.<br />

Heute ist das ganz anders!<br />

Kinder, die heute in die KITA kommen, bekommen zuallererst<br />

Tiernamen – will sagen, sie werden in verschiedene Tiergruppen<br />

aufgeteilt. Da gibt es die Frösche und die Mäuse, die<br />

Bären und die Raben, und das ist sehr niedlich und stiftet Identität<br />

und Zusammenhalt. Natürlich fallen zu Hause dann auch<br />

mal Sätze wie „Mama, die Bären sind total blöd!“ oder „Papa,<br />

heute hatten fast alle von den Raben Durchfall!“ Aber das gehört<br />

zum Leben.<br />

Wenn Sie nun aber meinen, die tierische Gemeinschaft fände<br />

in der Grundschule ihr Ende … weit gefehlt! Auch anschließend<br />

tragen die frisch gebackenen Schultaschenträgerinnen und<br />

-träger klangvolle Namen wie Pinguine, Kolibris und Erdmännchen.<br />

Ehrlich gesagt bin ich doch manchmal ein bisschen neidisch<br />

und es könnte mir der Satz: „Wir hatten ja nix!“ über die<br />

Lippen kommen. Die geburtenstärksten Jahrgänge überhaupt<br />

mussten sich bei der Namensfindung des Klassenverbandes mit<br />

dem Alphabet begnügen, während die „Generation Freundebuch“<br />

heute schön aus dem Vollen der Tierwelt schöpfen kann!<br />

In meiner Kindheit hießen die Tiere Lassie, Skippy, Fury,<br />

Flipper, Judy und Clarence. Aber glauben Sie mal nicht, dass<br />

auch nur eine Kindergruppe nach ihnen benannt wurde! Erst in<br />

den 80ern kamen ganz zaghaft von Eltern organisierte Krabbelgruppen<br />

auf, die dann auch mal Pumuckl, Villa Kunterbunt oder<br />

Rappelkiste hießen – Das war revolutionär!<br />

In der Werbung hatte man die zwei- und vierbeinigen Sympathieträger<br />

schon viel früher erkannt. Lange vor den heutigen<br />

KITA-Zoos freuten sich die Erwachsenen über den Hustinetten-<br />

Bär, die Milka-Kuh oder Lurchi, den Schuh-Salamander. Auch<br />

die Automobilindustrie hat schon früh die positiv behafteten<br />

Tiernamen für sich entdeckt und nannte Autos Mustang, Panda,<br />

Ente und Jaguar. Überall<br />

traf man auf Tiernamen. Den<br />

Kranich auf Flugzeugen, das<br />

Kamel auf Rauchwaren – vom<br />

Bundesadler ganz zu schweigen.<br />

Nur wir Baby Boomer<br />

mussten uns im Kindergarten-<br />

und Grundschulalter mit<br />

Buchstaben begnügen.<br />

Gut, die tierische Namensfindung<br />

hat natürlich – wie<br />

alles im Leben – seine zwei<br />

Seiten.<br />

So kann es heutzutage<br />

durchaus einmal vorkommen,<br />

dass ein schweißgebadeter<br />

Dirk Böhling, Jahrgang 1964, ist<br />

Schauspieler, Regisseur, Moderator<br />

und Autor. Im <strong>STADTMAGAZIN</strong><br />

wirft er einen Blick auf seine<br />

Generation – und auf <strong>Bremen</strong>.<br />

Vater in der Nacht schreiend<br />

aus dem Schlaf gerissen wird,<br />

nachdem ihm sein Steppke<br />

soeben im Traum eröffnet hat:<br />

„Papa, ich bin jetzt bei den<br />

Milben!“<br />

Neun Motive in neun Stunden – das ist das Prinzip des Fotomarathon<br />

<strong>Bremen</strong>, der bereits zum fünften Mal stattfindet. Der<br />

Wettbewerb wird in diesem Jahr am Samstag, 7. September, ausgetragen.<br />

Hobbyfotografen jedes Alters sind dabei eingeladen,<br />

sich an der kreativen Aktion zu beteiligen.<br />

Nach fünf Jahren blicken die Veranstalter des Fotomarathons<br />

auf stolze 7641 Motive und 849 Teilnehmer zurück. Unter<br />

ihnen auch Meike Behrendt, die das vierte Jahr in Folge teilnimmt.<br />

„Man lernt bekannte wie unbekannte Orte in <strong>Bremen</strong><br />

auf eine ganz neue Weise kennen und wird auf Details aufmerksam,<br />

die im Alltag vielleicht nicht sofort aufgefallen wären“, so<br />

Behrendt. Thematisch werden in diesem Jahr anlässlich des<br />

200. Märchengeburtstags die Bremer Stadtmusikanten eine<br />

Rolle spielen. In welcher Form, das wurde bisher noch nicht<br />

verraten. Dank Sponsoren, Partnern und Unterstützern wie der<br />

Brebau und Wirtschaftsförderung <strong>Bremen</strong> dürfen sich die Teilnehmer<br />

zudem auf hochwertige Preise freuen. (SM)<br />

Nähere Informationen zum Fotomarathon und zur Anmeldung gibt<br />

es unter www.fotomarathonbremen.de.<br />

Jazz zwischen Sandkästen<br />

Jazz-Life-Style spielen auf dem Ansgarikirchhof<br />

Mit einem Auftritt des Quartetts Jazz-Life-Style findet am<br />

Samstag, 3. <strong>August</strong>, das vierte Konzert der Frühschoppen-Reihe<br />

BID Ansgari statt. Gespielt wird dieses Mal zwischen den City-Sandkästen.<br />

Als Urgesteine der Bremer Jazzszene präsentieren die<br />

vier Künstler von Jazz-Life-Style einen Mix aus Swing,<br />

Mainstream und Cool Jazz mit Saxofon, Piano, Bass und<br />

Schlagzeug. Zu ihrem Repertoire gehören Songs der 50er<br />

bis 70er Jahre im Stil von Charly Parker und Miles Davis.<br />

Die City-Sandkästen, die den Auftritt der Gruppe einrahmen,<br />

sind Teil einer Sommeraktion<br />

der City Initiative<br />

<strong>Bremen</strong>. Um das Ansgari-Quartier<br />

freundlicher<br />

zu gestalten, stehen noch<br />

bis Ende <strong>August</strong> drei große<br />

Sandkästen für Kinder<br />

zur Verfügung. (SM)<br />

Samstag, 3. <strong>August</strong>, Ansgarikirchhof,<br />

12 Uhr Jazz-Life-Style. Foto: FR<br />

Foto: Ulrich Graf-Nottrodt


Treffpunkt für die Menschen vor Ort<br />

Sparkasse <strong>Bremen</strong>: Das Finanzunternehmen eröffnet eine Stadtteilfiliale in Horn-Lehe<br />

Im Mühlenviertel in Horn-Lehe wachsen die Einkaufs- und<br />

Erlebnisangebote für die Bürgerinnen und Bürger. Auch die<br />

Sparkasse <strong>Bremen</strong> ist nun Teil dieser neuen Infrastruktur. Am<br />

28. Juni eröffnete in der Gerold-Janssen-Straße die Stadtteilfiliale<br />

Horn-Lehe, ergänzt um Zweigstelle und Schließfachanlage. Neben<br />

Beratungen und Serviceleistungen rund um das Thema Finanzen<br />

will das Unternehmen damit auch einen Treffpunkt für die Menschen<br />

vor Ort schaffen.<br />

Wie bereits in den Stadtteilfilialen in der Neustadt und in Obervieland<br />

erhalten auch im Mühlenviertel Vereine und Unternehmen<br />

die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Filiale für eigene Angebote<br />

und Aktivitäten zu nutzen. Eine große Schiefertafel im Eingangsbereich<br />

informiert daher über aktuelle Termine der laufenden Woche,<br />

eine kleine Broschüre über alle Termine eines Monats. Ob Weinprobe,<br />

Yoga-Kurs oder eine Schulung zum Thema Online-Banking<br />

– das Angebot ist umfassend und die Räumlichkeiten bieten reichlich<br />

Platz, wie Marc Erigson, Leiter des Marktbereiches Horn-Lehe<br />

der Sparkasse <strong>Bremen</strong> erläutert. „Wir haben Stehplätze für maximal<br />

100 Personen bei einem Konzert, für bis zu 50 Teilnehmende können<br />

wir Stühle aufstellen.“ Auch weitere Zahlen kann Erigson zum<br />

ersten Neubau der Stadtteilfiliale liefern: „Es wurden mehr als 7000<br />

Meter Kabel verbaut, 230 Liter Wandfarbe und ein Kilometer Tapete<br />

verarbeitet“. Von der Planung bis zur Fertigstellung vergingen rund<br />

zweieinhalb Jahre, die reine Bauzeit betrug 18 Monate. (JF)<br />

Stolz vor dem Neubau der Stadtteilfiliale: Marc Erigson (links), Marktbereichsleiter<br />

Horn-Lehe, mit Tim Nesemann, Vorstandsvorsitzender der<br />

Sparkasse <strong>Bremen</strong>. <br />

Foto: Michael Bahlo<br />

Bingobär trifft Drachendame<br />

Jan-Reiners-Center veranstaltet Sommerfest<br />

Bekannt als „Bingobär“: NDR-Moderator Michael Thürnau. <br />

Foto: FR<br />

Mit einem Programm für Jung und Alt lädt das Jan-Reiners-Center<br />

am Freitag, 30. <strong>August</strong>, zum Sommerfest ein. Von 14 bis 18 Uhr<br />

finden in dem Einkaufszentrum an der Findorffer Hemmstraße<br />

verschiedene Aktionen und Programmpunkte statt. So wird ein<br />

Höhepunkt des Sommerfestes unter anderem das Bingo-Spiel mit<br />

Michael Thürnau (Bild oben) sein. Der als „Bingobär“ bekannte<br />

NDR-Moderator lädt Interessierte um 14, 15, 16 und 17 Uhr zum<br />

kostenlosen Mitspielen ein.<br />

Dazwischen sorgen Thomas Kiekebusch und Partner für Livemusik<br />

und Drachendame Lizzy mit Baby und Friedrich Zauberherr<br />

mit einem magischem Programm für Unterhaltung. Die Moderation<br />

der Veranstaltung übernimmt Luftballonkünstler Tom Bola.<br />

Zudem erwartet die Besucher Kinderschminken, ein Glücksrad,<br />

eine Hüpfburg, eine Aktion zur Fahrradregistrierung der Polizeiwache<br />

Findorff und ein Stand des Friseurs Ruf, wo Interessierte auf<br />

Wunsch eine Typ- oder Produktberatung erhalten. (JF)<br />

e<br />

Bingo mit<br />

Michael Thürnau,<br />

Kinderschminken,<br />

Glücksrad, Hüpfburg,<br />

leckeres vom Grill,<br />

frische Berliner,<br />

Getränke<br />

Freitag, 30. <strong>August</strong>, Jan-Reiners-Center, 14 bis 18 Uhr<br />

7


LOKALES<br />

Flughafen <strong>Bremen</strong> ist sicherster Airport Norddeutschlands<br />

Der <strong>Bremen</strong> Airport Hans Koschnick schneidet mit der Gesamtnote 1,7 beim „Flughafen Check <strong>2019</strong>“ ab<br />

Foto: Michael Jungblut<br />

Der Bremer Flughafen ist der sicherste Airport in Norddeutschland:<br />

Zu dieser Erkenntnis kommt der sogenannte<br />

„Flughafen Check <strong>2019</strong>“ der Vereinigung Cockpit. Einmal<br />

im Jahr bewertet die Arbeitsgruppe Airport and Ground Environment<br />

(AG AGE) der Piloten-Gewerkschaft dabei alle deutschen<br />

Flughäfen mit nennenswertem Passagieraufkommen nach dem<br />

allgemeinen Schulnotensystem der Note 1 („sehr gut“) bis 6<br />

(„ungenügend“). Grundlage der Bewertung ist eine Liste mit Merkmalen,<br />

die ein Flughafen erfahrenen Piloten zufolge erfüllen sollte.<br />

Der Flughafen <strong>Bremen</strong> erhielt in diesem Jahr die Gesamtnote<br />

1,7 und ist damit das fünfte Mal in Folge der sicherste Airport im<br />

Norden. Im bundesweiten Vergleich liegt er damit auf Platz drei,<br />

dicht hinter Leipzig und München, die beide die Note 1,6 erhielten.<br />

Mit der Note 4 („ausreichend“) definiert die Arbeitsgruppe<br />

zudem einen eigenen Mindeststandard. Da keiner der überprüften<br />

Flughäfen unter dieser Anforderung liegt, können laut Vereinigung<br />

Cockpit alle deutschen Flughäfen als grundsätzlich ausreichend sicher<br />

anerkannt werden. (JF)<br />

8<br />

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Neues BSAG-Kundenzentrum<br />

Ab sofort Beratung und Verkauf im City-Gate-Gebäude<br />

Umzug bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG): Das kommunale<br />

Verkehrsunternehmen empfängt und berät seine Kunden ab sofort<br />

in den Räumlichkeiten des City-Gate-Gebäudes. Am 17. Juli eröffnete<br />

dort das neue Kundencenter.<br />

Die BSAG verließ damit nach 20 Jahren ihren ehemaligen<br />

Standort am Hauptbahnhof, in der sogenannten Ellipse auf der<br />

Umsteigeanlage. Dieser<br />

war nach Angaben des<br />

Unternehmens zu klein<br />

geworden. „Wir freuen<br />

uns, dass wir unseren<br />

Fahrgästen nun im Kundencenter<br />

doppelt so viel<br />

Platz und damit eine deutlich<br />

höhere Aufenthaltsqualität<br />

bieten können“,<br />

sagt Vorstandssprecher<br />

Hajo Müller.<br />

Die Mitarbeiter des<br />

BSAG-Kundencenters beraten<br />

interessierte Kunden<br />

im City Gate an sieben<br />

Tagen in der Woche.<br />

Die Öffnungszeiten sind<br />

montags bis freitags, 7 bis<br />

20 Uhr, samstags, 9 bis 18<br />

Uhr und sonn- und feiertags<br />

9 bis 17 Uhr. (JF)<br />

Vorstandssprecher Hajo Müller bei der<br />

Eröffnung des neuen BSAG-Kundenzentrums.<br />

<br />

Foto: FR


Foto: Oliver Hupfer<br />

Erfolg für <strong>Bremen</strong> Next<br />

Sender verdoppelt Tagesreichweite und Marktanteil<br />

Neuer Name für Werder-App<br />

WESER-KURIER: Aus „Mein Werder“ wird „WK Flutlicht“<br />

Ein neuer Name mit identischem Inhalt: Die Werder-App des<br />

WESER-KURIER wird ab sofort „WK Flutlicht“ heißen. Sowohl die<br />

App als auch alle weiteren Kommunikationskanäle tragen fortan<br />

den neuen Namen und ein neues Erscheinungsbild.<br />

„Wir wollen noch deutlicher herausstellen, dass wir keine<br />

Vereins-App sind und unabhängig, kritisch und meinungsstark<br />

über Werder berichten“, begründet Chefredakteur Moritz Döbler<br />

die namentliche Veränderung. Auf die Berichterstattung und die<br />

redaktionellen Inhalte, welche die App liefert, hat der neue Namen<br />

laut Angaben der Mediengruppe keine Auswirkungen. So will die<br />

Werder-Redaktion des WESER-KURIER auch als neue „WK Flutlicht“<br />

weiterhin seine Nutzer an 365 Tagen im Jahr mit News, Hintergründen<br />

und Geschichten zum grün-weißen Fußballverein versorgen.<br />

Um die App weiterhin nutzen zu können, müssen die User<br />

ein Update hochladen. Die Inhalte des Portals www.meinwerder.de<br />

werden zudem zukünftig unter www.weser-kurier.de/werder zu<br />

finden sein. (SM)<br />

Zufriedenstellende Zahlen für Radio <strong>Bremen</strong>: Die Landesrundfunkanstalt<br />

bleibt mit 52,4 Prozent Marktführer in<br />

<strong>Bremen</strong> und Bremerhaven. Das geht aus der Reichweitenanalyse<br />

„ma Audio“ hervor, die zweimal jährlich die Radio- und<br />

Online-Audio-Nutzung in Deutschland untersucht. Besonders<br />

stolz ist die Sendeanstalt über den Fortschritt von <strong>Bremen</strong> Next.<br />

So konnte der junge Sender sowohl die Tagesreichweite als<br />

auch die Marktanteile im Bundesland verdoppeln. Laut Angaben<br />

der Analyse wird <strong>Bremen</strong> Next im Ausstrahlungsgebiet werktäglich<br />

von 128.000 Hörerinnen und Hörern eingeschaltet, das Durchschnittsalter<br />

beträgt 29,7 Jahre. „Unser Ziel, auch bei den Jugendlichen<br />

wahrgenommen zu werden, ist erfüllt“, macht Bärbel Peters,<br />

Leitung Programm-Management von Radio <strong>Bremen</strong>, deutlich.<br />

Ebenso erfreulich sei die Entwicklung bei <strong>Bremen</strong> Eins. Die werktägliche<br />

Tagesreichweite konnte im Land <strong>Bremen</strong> auf 23,3 Prozent<br />

ausgebaut werden. Insgesamt 309.000 Hörerinnen und Hörer werden<br />

im Ausstrahlungsgebiet von der Media-Analyse ausgewiesen.<br />

Bärbel Peters: „ Das Programm ist und bleibt die Nummer eins in<br />

<strong>Bremen</strong>. Die oft lebenslang gewachsene Verbundenheit mit Radio<br />

<strong>Bremen</strong> bei den Menschen höheren Alters liegt uns am Herzen.<br />

Für uns sind diese Entwicklungen ein Antrieb, weiterhin das beste<br />

Programm für die Menschen vor Ort zu machen.“ (SM)<br />

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9


TITEL<br />

„Wir müssen digital am Ball bleiben“<br />

Wechsel an der Spitze: Radio-<strong>Bremen</strong>-Intendantin Yvette Gerner im Interview mit dem <strong>STADTMAGAZIN</strong> <strong>Bremen</strong><br />

Sie trägt ab sofort die Verantwortung bei Radio <strong>Bremen</strong>: Yvette Gerner. Seit Beginn dieses Monats bekleidet die<br />

52-Jährige das Amt der Intendantin und tritt damit die Nachfolge von Jan Metzger an. Für ihre neue berufliche Aufgabe<br />

verlegte die erfahrene Journalistin, die zuvor als Chefin vom Dienst in der Chefredaktion des ZDF tätig war, ihren<br />

Lebensmittelpunkt von Mainz in die Hansestadt. Das <strong>STADTMAGAZIN</strong> traf die promovierte Politikwissenschaftlerin<br />

bereits vor ihrem ersten Arbeitstag in der Landesrundfunkanstalt. Yvette Gerner sprach dabei über die zunehmende<br />

Vielfalt der Medienlandschaft, ihre neuen Aufgaben sowie Herausforderungen und verriet, welchen Eindruck sie bisher<br />

von <strong>Bremen</strong> hat.<br />

10<br />

Frau Gerner, Sie wurden Anfang März vom<br />

Rundfunkrat zur neuen Intendantin von<br />

Radio <strong>Bremen</strong> gewählt. Wie optimistisch<br />

waren Sie bei der Wahl?<br />

Yvette Gerner: Naja, an demokratische<br />

Wahlen sollte man nie zu siegessicher rangehen<br />

(lacht). Da kann alles passieren. Ich<br />

war vorsichtig optimistisch und habe darauf<br />

gehofft, dass der Rundfunkrat seiner<br />

Findungskommission vertraut und dass ich<br />

mit meinen Vorstellungen den Rundfunkrat<br />

überzeugen kann.<br />

Also waren Sie überrascht, als man Ihnen<br />

das Ergebnis mitgeteilt hat?<br />

Überrascht nicht, ich würde eher sagen,<br />

dass ich erfreut war und nach wie vor sehr<br />

glücklich bin, dass es geklappt hat.<br />

Gehen wir einen Schritt zurück: Im Vorfeld<br />

der Wahl wurden Sie von der Findungskommission<br />

als geeignete Kandidatin<br />

vorgeschlagen. Wie kam es dazu?<br />

Ich kenne Radio <strong>Bremen</strong> schon lange und<br />

hatte auch vorher schon die Funkformate<br />

„Wumms!“, „Wishlist“ und „Y-Kollektiv“<br />

abonniert. Auch „buten un binnen“ kannte<br />

ich. Zudem sind mir in der ARD immer mal<br />

wieder Formate von Radio <strong>Bremen</strong> aufgefallen.<br />

Ich habe mich allerdings nicht aktiv<br />

beworben, sondern wurde empfohlen.<br />

Ich musste gar nicht lange nachdenken. Ich<br />

glaube, ich habe gute Kompetenzen, die ich<br />

einbringen kann.<br />

Apropos Kompetenzen: Sie haben viele<br />

Jahre journalistisch gearbeitet. Sind diese<br />

Erfahrungen für Ihre Position als Intendantin<br />

von Vorteil?<br />

Es sind auf jeden Fall die Erfahrungen und<br />

Fähigkeiten, die ich mitbringe. Es gibt verschiedene<br />

berufliche Wege, die zu einer<br />

Intendanz berechtigen können, sei es ein<br />

juristischer oder eine administrativer. Mit<br />

mir bekommt Radio <strong>Bremen</strong> eine Journalistin.<br />

Ich habe die letzten Jahre aber auch im<br />

Management verbracht.<br />

Sie waren zuvor in der Chefredaktion des<br />

ZDF tätig. Hatten Sie das Bedürfnis nach<br />

einem beruflichen Wandel?<br />

Es war ein Job, der mir viel Spaß gemacht<br />

hat und in dem ich sehr viel lernen konnte.<br />

Trotzdem muss ich sagen: Es war Zeit für<br />

einen beruflichen Wechsel. Ich habe das<br />

ganze neun Jahre lang gemacht und brauchte<br />

einfach einen Wandel. Einen ganzen Sender<br />

mitgestalten zu können und den Zuschauern<br />

ein attraktives Programm zu bieten, finde ich<br />

unfassbar spannend.


Als Intendantin bekleidet Yvette Gerner nun das höchste Amt der Landesrundfunkanstalt. Im Interview gab sie sich gut gelaunt – und lächelte im<br />

Anschluss an das Gespräch fröhlich in die Kamera. <br />

Fotos: Radio <strong>Bremen</strong> / Matthias Hornung, Marco Meister<br />

Nach acht Intendanten sind Sie die erste<br />

Frau an der Spitze des Senders. Wie bedeutend<br />

ist dieser Fakt Ihrer Meinung<br />

nach?<br />

Die Findungskommission hatte vier Männer<br />

und vier Frauen in der engeren Wahl.<br />

Dass die Wahl mit mir letztendlich auf eine<br />

Frau gefallen ist, hat glaube ich mehr mit der<br />

Kompetenz als mit dem Geschlecht zu tun.<br />

Natürlich bin ich stolz, als erste Frau hier im<br />

Haus die Intendanz bekleiden zu dürfen.<br />

Müsste im Bereich Frauenförderung denn<br />

noch mehr getan werden?<br />

Ich weiß, dass Frauenförderung in <strong>Bremen</strong><br />

bereits ein großes Thema ist und viel dafür<br />

getan wird. Chancengleichheit und Diversität<br />

sind schließlich nicht nur Selbstzweck,<br />

sondern Spiegelbild der Welt, in der wir leben.<br />

Es hat sich einiges getan, aber es gilt,<br />

den halben Führungshimmel mit geeigneten<br />

Frauen zu besetzen. Radio <strong>Bremen</strong> hat<br />

gerade noch unter Jan Metzger eine neue<br />

Dienstvereinbarung zur Frauenförderung<br />

beschlossen.<br />

Mittlerweile sehen sich Menschen mit<br />

einer riesigen Medienlandschaft verschiedener<br />

Anbieter konfrontiert. Inwieweit<br />

stellen Streamingdienste eine<br />

Konkurrenz für öffentlich-rechtliche Anstalten<br />

dar und zwingen mitunter zum<br />

Umdenken?<br />

In der Internetwelt heißt es: „Content is<br />

King“. Es sind jene Anbieter erfolgreich am<br />

Markt, die Inhalte liefern. ARD und ZDF bieten<br />

jede Menge guter Inhalte, die dazu auch<br />

noch zielgerichtet in Deutschland fürs deutsche<br />

Publikum erstellt werden. Zudem lassen<br />

sich alle Formate in der ARD-Mediathek<br />

und -Audiothek abrufen. Wir müssen digital<br />

am Ball bleiben, damit die Inhalte auch einfach<br />

gefunden werden.<br />

Mit welchem Anspruch beginnen Sie Ihre<br />

Tätigkeit bei Radio <strong>Bremen</strong>?<br />

Mein Anspruch ist, erst einmal die Mitarbeiter<br />

kennenzulernen, herauszufinden, wie sie<br />

ticken und wofür sie brennen. Radio <strong>Bremen</strong><br />

ist gut aufgestellt. Aber ich möchte, dass wir<br />

gemeinsam noch besser werden. Wir haben<br />

einen klaren öffentlichen Auftrag, dem wir<br />

alle verpflichtet sind.<br />

Sie haben kurz nach Ihrer Wahl angekündigt,<br />

ein Programmangebot bieten zu<br />

wollen, das „nah an der Lebenswirklichkeit<br />

der Menschen hier vor Ort“ sei. Was<br />

genau haben Sie damit gemeint?<br />

Das Land <strong>Bremen</strong> bietet eine unheimlich<br />

große Chance, da man selten so nah an den<br />

Menschen dran ist, für die man Programminhalte<br />

erstellt. Diese Chance muss man<br />

nutzen. Es geht darum, Inhalte zu produzieren,<br />

die für die Menschen relevant sind, die<br />

wichtige Informationen für unser Zusammenleben<br />

bieten, wertschätzend sind und<br />

divers. Ich komme von einem nationalen<br />

Sender, da hat man eine viel größere Distanz<br />

zum Publikum.<br />

Für Ihre neue berufliche Position haben<br />

Sie nicht nur Ihren Arbeitsplatz, sondern<br />

auch Ihren Lebensmittelpunkt verlagert.<br />

Haben Sie Ihren neuen Wohnort schon<br />

ausgiebig erkundet?<br />

Ja. Ich bin nun seit ein paar Wochen hier<br />

und habe auch schon tatsächlich die meisten<br />

Umzugskartons ausgepackt (lacht). Ich<br />

erkunde mit dem Fahrrad fleißig <strong>Bremen</strong><br />

und umzu und bewege mein Auto tatsächlich<br />

relativ wenig.<br />

Da scheinen Sie sich schon einmal für das<br />

typisch bremische Transportmittel entschieden<br />

zu haben.<br />

Ja, nicht wahr? Das liegt mir wirklich sehr<br />

und macht mir viel Spaß. Man kommt ja<br />

auch einfacher und besser voran als mit dem<br />

Auto. Ich radle im Bürgerpark, an der Weser<br />

und erkunde so nach und nach die Gegend.<br />

Ich verirre mich zwar ab und zu noch, aber<br />

das kann ja auch ganz interessant sein. (JF)<br />

11


LOKALES<br />

Die letzte Meile per Lastenrad<br />

Emissionsfreier Gütertransport: Wie Bremer dem drohenden Verkehrsinfarkt radelnd entgegenwirken<br />

Können Lastenräder die Lastkraftwagen<br />

auf unseren Straßen ablösen?<br />

Ja, sagen einige Bremer<br />

Unternehmer, die bereits auf das<br />

Zweirad setzen, um Waren zu transportieren.<br />

In Zeiten zunehmenden Güterverkehrs<br />

sind Lärm, Abgase und unzureichender<br />

Parkraum besonders im innerstädtischen<br />

Bereich problematisch. Politik und Wirtschaft<br />

suchen derzeit nach Alternativen,<br />

um den mit Kraftstoff betriebenen Verkehr<br />

zu reduzieren. Weniger Feinstaub, weniger<br />

knatternde Motoren, weniger zugeparkter<br />

öffentlicher Raum – das würde die Lebensqualität<br />

in den Metropolen aus Sicht vieler<br />

enorm steigern.<br />

Transportmittel der Zukunft<br />

Ein Lösungsansatz: umdenken und umschwenken<br />

auf das Lastenrad. Einer, der<br />

diese Idee schon länger zu denken wagt, ist<br />

Jens Joost-Krüger. Der begeisterte Zweiradfahrer<br />

leitet das Radverkehrsprojekt „BIKE<br />

IT“ der Wirtschaftsförderung <strong>Bremen</strong> und<br />

setzt sich für die Interessen von Radfahrern<br />

ein. „Politik und Stadtentwicklung sollten<br />

zur Kenntnis nehmen, dass die Infrastruktur,<br />

die wir für das Fahrrad haben, angepasst<br />

werden muss”, sagt Joost-Krüger. Eine<br />

Trendwende sei nötig, um die Straßen zu<br />

Arne Kruse, Mitgründer von Rytle, mit dem Lastenfahrrad „MovR“.<br />

entlasten. Gefragt sind sowohl Privatpersonen,<br />

die ihr Auto zugunsten des Fahrrads<br />

stehen lassen, als auch Unternehmer, die<br />

ihre Güter an Händler und Endverbraucher<br />

Foto: WFB / Focke Strangmann<br />

ausliefern. <strong>Bremen</strong> gilt als fahrradfreundlich.<br />

Nirgends sonst in Deutschland werden<br />

so viele Kilometer pedaliert wie in der Stadt<br />

an der Weser. <strong>Bremen</strong> ist aber auch logisti-<br />

Für Profis<br />

und Neulinge<br />

Auf den Sattel, in die Pedale und losgeradelt:<br />

Zum sechsten Mal findet im <strong>August</strong><br />

das Lastenradrennen statt. Organisiert<br />

von „<strong>Bremen</strong> Bike it“, bildet das „Summer-<br />

Sounds“-Festival in diesem Jahr erstmals<br />

den Veranstaltungsrahmen. Teilnehmer<br />

erwartet ein spannender und kniffliger<br />

Parcours. Als Sieger geht hervor, wer die<br />

Strecke zwischen der Shakespeare Company<br />

und dem Südbad am schnellsten<br />

zurücklegt und zugleich flink und gewissenhaft<br />

die geforderten Kurieraufgaben<br />

absolviert. Teilnehmen können sowohl<br />

Lastenradprofis als auch Neulinge. Damit<br />

der Wettkampf fair bleibt, finden Rennen<br />

in unterschiedlichen Klassen statt. Die<br />

Gewinner erhalten attraktive Preise.<br />

Beim Lastenradrennen erwartet die Teilnehmer ein kniffliger Parcours. <br />

Foto: WFB / Bike It<br />

Das sechste Lastenradrennen beginnt am Samstag, 10. <strong>August</strong>, um 14 Uhr in den Neustadtswallanlagen.<br />

12


sche Drehscheibe mit einem besonders hohen<br />

Aufkommen an Güterverkehr. Warum<br />

nicht beides zusammenführen?<br />

Im Güterverkehrszentrum (GVZ) vor<br />

Container-Kulisse leitet Ralph Sandstedt<br />

die Geschäftsstelle der GVZ Entwicklungsgesellschaft<br />

<strong>Bremen</strong> mbH und entwickelt<br />

derzeit mit der Deutsche GVZ-Gesellschaft<br />

mbH, Hellmann Worldwide Logistics und<br />

dem Bremer E-Bike-Spezialisten RYTLE<br />

das Pilotprojekt UrbanBRE, gefördert vom<br />

Wirtschaftssenator.<br />

Pilotprojekt aus <strong>Bremen</strong>: Die Vision<br />

Sandstedt beobachtet die Veränderungen<br />

der vergangenen Jahre kritisch und sieht<br />

Handlungsbedarf bei den Transportunternehmen.<br />

Die Dichte an Paket-Dienstleistern<br />

habe stark zugenommen. „Heute<br />

fahren im Schnitt sechs Versender in die<br />

gleiche Straße“, sagt Sandstedt. Eine mögliche<br />

Lösung: außerhalb der Stadt die Waren<br />

abladen und die letzte Meile hinein<br />

gemeinsam koordinieren. Denn dort läge<br />

das größte Einsparpotenzial, um die Belastungen<br />

der Luft, durch Lärm und gestörtem<br />

Verkehrsfluss zu reduzieren. Das könnte so<br />

aussehen: An einem externen Ort wie dem<br />

GVZ kommt die Ware an und wird anschließend<br />

zu einem zentralen Umweltladepunkt<br />

in der City gefahren. Nun kommen spezielle<br />

E-Lastenbikes zum Einsatz, um alle Waren<br />

an ihre jeweiligen Bestimmungsorte zu<br />

fahren. Die letzte Meile übernimmt in dem<br />

Pilotprojekt der Bremer E-Bike-Spezialist<br />

RYTLE.<br />

Seine E-Lastenfahrräder mit ihrem speziellen<br />

Transportsystem sind schon jetzt in<br />

20 europäischen Städten im Einsatz, unter<br />

anderem in Hamburg, Berlin, München,<br />

Rotterdam und Paris.<br />

Was Radkurierunternehmen schon<br />

lange praktizieren, wird nun also auf eine<br />

größere Skala übertragen. Im Kleinen hält<br />

<strong>Bremen</strong> ebenfalls einige Beispiele für den<br />

Einsatz von Lastenrädern bereit.<br />

Slokoffie:<br />

Per Cargobike zum Endabnehmer<br />

Löschen der Fracht der„Avontuur“ im Europahafen.<br />

<br />

Foto: Daniela Buchholz<br />

Zwei Unternehmer, die den emissionsfreien<br />

Warentransport sehr konsequent<br />

durchziehen, sind die Bremer<br />

Thomas Riedel-Fricke und Maik Hembluck.<br />

Ihre Kaffeemarke Slokoffie verbindet biologischen<br />

Anbau unter fairen Arbeitsbedingungen<br />

mit nachhaltigem Transport<br />

per Segelschiff – vom Anbaugebiet<br />

Honduras bis nach <strong>Bremen</strong>. Hier werden<br />

die Bohnen in der Lilienthaler Kaffeerösterei<br />

De Koffiemann geröstet.<br />

Die erste Frachtsegeltour der „Avontuur“<br />

dauerte 56 Tage. Entladen wurde in der<br />

Überseestadt, wo die Kaffeesäcke auf Lastenräder<br />

umgeladen wurden. Insgesamt<br />

12.000 Kilometer konnten so zwar langsam,<br />

aber emissionsfrei zurückgelegt <br />

6. BREMER LASTENRADRENNEN<br />

SAMSTAG, 10. AUGUST <strong>2019</strong><br />

IM RAHMEN DES SUMMERSOUNDS<br />

Musik- und Kulturfestivals in den Neustadtswallanlagen<br />

Mach’ mit und melde dich bis zum 1. <strong>August</strong> an!<br />

In der swb-Mobility-Area gibt es eine Lastenrad-Teststrecke,<br />

spannende Aussteller und Lastenräder zum Ausprobieren.<br />

Weitere Infos & Anmeldung unter www.bremen.de/bike-it<br />

BIKE IT!<br />

13


LOKALES<br />

Ein Lastenrad mit speziellem Anhänger ermöglicht es Maik Hembluck (links) und Thomas Riedel-Fricke bis zu 250 Kilogramm ihres gesegelten Slokoffie<br />

emissionsfrei zu transportieren. Unter anderem wird er zweimal pro Woche an Hemblucks Foodtruck „Biten“ auf dem Domshof ausgeschenkt. Fotos: KW<br />

werden. Der Markenname ist also Programm:<br />

Slokoffie setzt sich aus dem englischen<br />

Wort „slow“ (langsam) und dem niederländischen<br />

„Koffie“ (Kaffee) zusammen.<br />

„Wir bedienen eine Nische. Unsere<br />

Kunden sind interessiert an Umweltschutz<br />

und schätzen unsere Konsequenz“, sagt<br />

der gelernte Schiffskaufmann Riedel-Fricke.<br />

Nachdem er 2013 seine Karriere bei<br />

einer Reederei beendet hatte, war er frei<br />

für etwas Neues. Als er von Kapitän Cornelius<br />

Bockermanns Plänen hörte, einen<br />

abgetakelten Schoner mithilfe von freiwilligen<br />

Helfern zum Segelschiff zurückzubauen<br />

und damit Waren über den Atlantik zu<br />

bringen, nahm er Kontakt zu Bockermann<br />

auf. „Ich war dann unter anderem mitverantwortlich<br />

für die Kundenakquise – keine<br />

leichte Aufgabe, da es in Deutschland<br />

bis dato kein vergleichbares Unternehmen<br />

gibt“, so Rieder-Fricke.<br />

Einer, der zu den ersten überzeugten<br />

Kunden gehörte, war Hembluck. Dort lernten<br />

die beiden Partner sich kennen und<br />

beschlossen, gemeinsame Sache zu machen.<br />

Mittlerweile vertreiben sie davon<br />

wöchentlich rund 120 Kilogramm. Und die<br />

beiden liefern weit über die letzte Meile<br />

hinaus per Lastenrad aus. Ihren Kaffee haben<br />

sie sogar schon bis nach Freiburg und<br />

Berlin geradelt. In <strong>Bremen</strong> beliefern sie die<br />

Unverpackt-Läden „Füllkorn“, „Selfair“ und<br />

„L’Épicerie Bio“, frisch aufgebrüht ist der<br />

Kaffee zweimal pro Woche an Hemblucks<br />

Foodtruck „Biten“ auf dem Wochenmarkt<br />

Domshof zu haben. Bald kommt ihre zweite<br />

gesegelte Fracht in <strong>Bremen</strong> an.<br />

Bringdienst per Lastenrad<br />

Auf dem Findorffer Wochenmarkt ist im<br />

Juni das Pilotprojekt „Statt schwer tragen,<br />

Bringdienst fragen“ gestartet. Bis Ende September<br />

können Marktbesucher mit Wohnsitz<br />

in Findorff immer samstags zwischen<br />

9 und 15 Uhr ihre Einkäufe kostenfrei mit<br />

dem Lastenfahrrad nach Hause liefern lassen.<br />

Das Angebot ist eine Initiative des<br />

Nachbarschaftsprojekts Klimazone <strong>Bremen</strong>-<br />

Findorff, des Großmarkts <strong>Bremen</strong> und des<br />

Nachhaltigkeitsnetzwerks RENN.nord.<br />

Lasten-e-Bikes vom Fachhändler<br />

Mittlerweile sind Lastenräder auch für Privatpersonen<br />

eine echte Alternative zum<br />

Auto. Beliebt sind sie mitunter, um Babys<br />

und Kleinkinder mitzunehmen, oder Einkäufe<br />

und andere Güter zu transportieren.<br />

Der Fahrradhändler E-motion Bike hat sich<br />

auf E-Bikes, Pedelecs und Speed-Pedelecs<br />

spezialisiert. Auch Lasten E-Bikes zählen<br />

zum Sortiment. Diese gibt es als einspurige<br />

Variante oder als Modell mit drei Rädern.<br />

Mithilfe zahlreicher Zubehöroptionen,<br />

wie Babyschalen oder Kindersitze können<br />

Eltern auch Babys oder Kleinkinder mitnehmen.<br />

Auch Lasten-E-Bikes funktionieren<br />

nach dem Pedelec-Prinzip. Beratungen<br />

und Probefahrten sind in der E-motion<br />

E-Bike Welt <strong>Bremen</strong> am Arsterdamm möglich.<br />

(WFB: JANN RAVELING/KW)<br />

LASTENFAHRRÄDER<br />

VO M<br />

E X P E RT E N<br />

Lastenfahrrad-Zentrum <strong>Bremen</strong><br />

Arsterdamm 94a, 28277 <strong>Bremen</strong><br />

0421 - 56 59 88 20 | bremen@lastenfahrrad-zentrum.de<br />

Öffnunszeiten:<br />

Di - Fr 09.30 - 18.30 Uhr<br />

Samstag 09.30 - 15.30 Uhr<br />

14


Dem Feinstaub<br />

auf der Spur<br />

Sommerferienprojekt im Universum <strong>Bremen</strong><br />

Feinstaub sorgt für dicke Luft – und das nicht nur im umgangssprachlichen<br />

Sinne. So drohen Autobesitzern Fahrverbote,<br />

Politiker streiten über die Positionierung von Messstationen<br />

und Anwohner viel befahrener Straßen fürchten um Gesundheitsschäden.<br />

Doch was ist Feinstaub überhaupt? Wie gefährlich sind<br />

die kleinen Partikel wirklich? Diesen Fragen gehen Jugendliche<br />

zwischen 14 und 18 Jahren beim kostenlosen Ferienprogramm<br />

„Luft angehalten und Messgeräte aufgebaut“ im Universum auf den<br />

Grund.<br />

Als Teil des Citizen-Science-Projekts „luftdaten.info“ schließen<br />

sich die Teilnehmer des Programms einer bundesweiten<br />

Forschungsgemeinschaft an, bei der jeder eigene Feinstaubmessungen<br />

vornehmen kann. Nachdem die Jugendlichen zwei Tage<br />

grund legende Informationen zum Thema von Experten aus den<br />

Bereichen Politik, Medizin sowie Umwelt- und Naturschutz erhalten,<br />

geht es an die Praxis. Anhand einer detaillierten Bauanleitung<br />

werden eigene Feinstaubsensoren konstruiert und anschließend<br />

an verschiedenen Orten zur Messung aufgestellt. (SM)<br />

Montag bis Mittwoch, 12. bis 14. <strong>August</strong>, Universum <strong>Bremen</strong>, jeweils<br />

10 bis 18 Uhr. Anmeldung unter www.nordbord.de.<br />

Beim Sommerferienprojekt im Universum können Nachwuchstüftler<br />

eigene Feinstaubmessgeräte bauen. <br />

Fotos: Universum <strong>Bremen</strong><br />

Foto: nemconed GmbH<br />

Sanftes Ganzkörpertraining<br />

Aquatraining: Bremer Bäder starten dritte Kursstaffel<br />

Die persönliche Fitness verbessern, ohne dabei die Gelenke zu<br />

strapazieren: Diesen Mehrwert bietet das Aquatraining, ein Sport,<br />

der als schonendes Ganzkörpertraining die Straffung des Körpers<br />

zum Ziel hat, aber auch eine bessere Beweglichkeit, Ausdauer sowie<br />

eine Stärkung der Kraft. Die Bremer Bäder GmbH bietet ganzjährig<br />

verschiedene Aquatraining-Angebote an.<br />

Am Donnerstag, 15. <strong>August</strong>, startet die Herbststaffel. Die Angebote<br />

der Bremer Bäder<br />

GmbH sind in mehrere Kategorien<br />

unterteilt: Klassiker,<br />

Kraft und Ausdauer,<br />

Gesundheit und Ausgleich<br />

sowie Trendkurse. Um teilzunehmen,<br />

können Interessierte<br />

sowohl Einzel- als<br />

auch Staffelkarten erwerben.<br />

Während Erstere lediglich<br />

für eine Kurseinheit gültig<br />

sind, gelten die Staffelkarten<br />

für sämtliche Einheiten<br />

eines Kurses innerhalb einer<br />

Staffel. (SM)<br />

Nähere Infos gibt es in den<br />

Schwimmbädern der Badegesellschaft<br />

sowie im Bremer<br />

Bäder-Shop bei Karstadt Sport.<br />

KEINE LUST AUF<br />

TROCKENÜBUNGEN?<br />

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AB 15.8.,<br />

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→ www.bremer-baeder.de<br />

15


LOKALES<br />

„Ich nenne es immer die Kotzgrenze“<br />

„Gewoba City Triathlon “ / Marathoni und Triathlet Oliver Sebrantke im Interview mit dem <strong>STADTMAGAZIN</strong><br />

Der Ausdauersport nimmt im Leben<br />

vom passionierten Marathonläufer<br />

Oliver Sebrantke eine zentrale Rolle<br />

ein. So schnürt der 43-Jährige täglich seine<br />

Laufschuhe, um seinem größten Hobby<br />

nachzugehen, mit dem er bis heute beachtliche<br />

Erfolge verzeichnen konnte. Sechs<br />

Erstplatzierungen beim „<strong>Bremen</strong> Marathon“,<br />

Streckenrekorde und Teilnahme an<br />

24-Stunden-Läufen sind dabei nur einige<br />

Punkte in seiner sportlichen Vita. Seit einigen<br />

Jahren ist Oliver Sebrantke auch als Triathlet<br />

aktiv. Im Interview erinnert sich der<br />

Leistungssportler schwermütig und amüsiert<br />

an seine erste Marathonerfahrung und<br />

erklärt, was für ihn die sogenannte Kotzgrenze<br />

ist.<br />

16<br />

Herr Sebrantke, ein Triathlon beinhaltet<br />

Schwimmen, Fahrradfahren und Laufen.<br />

Warum tut man sich das freiwillig an?<br />

Oliver Sebrandtke: Gute Frage (lacht). Naja,<br />

ich bin eigentlich immer schon gelaufen.<br />

Früher bin ich einfach nur gejoggt, um mich<br />

fit zu fühlen. Mit der Zeit hatte ich dann das<br />

Bedürfnis, mich zu steigern. Aus dem Joggen<br />

wurde Laufen, aus dem Laufen wurden<br />

drei wöchentliche Trainingseinheiten und<br />

aus diesen wurde tägliches Laufen und mein<br />

erster Marathon.<br />

Sie trennen begrifflich Joggen und Laufen.<br />

Wo sind die Unterschiede?<br />

Joggen ist, denke ich, ein Sport im Wohlfühlbereich,<br />

bei dem man auch nebenher reden<br />

kann. Rennen oder Laufen bedeutet für mich<br />

dagegen, wirklich an seine Grenze zu gehen.<br />

Ihre erste Marathonerfahrung war alles<br />

andere als schön.<br />

Es war furchtbar, ich kriege heute noch Gänsehaut,<br />

wenn ich daran denke. Ich habe mich<br />

schlecht vorbereitet und das Ganze unterschätzt.<br />

Ich bin im Training einen Halbmarathon<br />

gelaufen. Das war auch schon nicht<br />

sonderlich angenehm. Trotzdem dachte<br />

ich mir: Die gleiche Strecke mal zwei, das<br />

schaffst du schon (lacht). Naja, ich habe es<br />

auch irgendwie geschafft, aber danach war<br />

ich auch zwei Wochen krankgeschrieben.<br />

Meine Füße waren komplett blutig und ich<br />

habe mir geschworen: So einen Schwachsinn<br />

mache ich nie wieder. Nach vier Jahren<br />

hatte ich den Schmerz allerdings fast vergessen<br />

und habe es wieder gewagt.<br />

Wie und wann kam dann der Triathlon<br />

dazu?<br />

Mir reichte das Laufen irgendwann einfach<br />

Sechs mal siegreich beim <strong>Bremen</strong> Marathon: Oliver Sebrantke. <br />

nicht mehr. Zudem hatte ich durch das viele<br />

Laufen Rückenbeschwerden, wodurch ich<br />

anfing, regelmäßig zu schwimmen. Dadurch<br />

war der Triathlon dann eigentlich nicht mehr<br />

weit weg. Er war einfach die nächstmögliche<br />

Steigerung.<br />

Mussten Sie in den zwei weiteren Disziplinen<br />

bei null anfangen oder hatten Sie als<br />

Marathonläufer Vorteile?<br />

Beim Schwimmen musste ich definitiv bei<br />

null anfangen, da es eine sehr technische<br />

Disziplin ist. Natürlich habe ich als kleines<br />

Kind Schwimmen gelernt, mit Brustschwimmen<br />

kommt man beim Triathlon<br />

jedoch nicht weit. Anfangs habe ich nicht<br />

mal eine Bahn im Kraulstil geschafft. Ich<br />

glaube, 90 Prozent aller Triathleten hassen<br />

das Schwimmen.<br />

Sie inbegriffen?<br />

Es ist auf jeden Fall die Disziplin, die mir am<br />

schwersten fällt. Zum Glück nimmt sie im<br />

Triathlon den kleinsten Teil ein.<br />

Kann man bei so ausdauernden Wettkämpfen<br />

wie einem Triathlon oder Marathon<br />

eigentlich von Spaß reden?<br />

Also im Training ist es sicherlich Spaß. Im<br />

Wettkampf selbst, wenn man sich quält, ist<br />

es das nicht. Ist die Ziellinie überschritten,<br />

reflektiert man das natürlich ganz anders.<br />

Hand aufs Herz: Ab welchen Kilometer<br />

fängt es an wehzutun?<br />

Das kommt ganz auf die Streckenlänge an.<br />

Beim Sprinttriathlon ist die Strecke recht<br />

kurz, sodass man von Anfang an im hohen<br />

Bereich trainiert. Bei solchen Wettkämpfen<br />

habe ich eigentlich von Anfang an Schmerzen.<br />

Ich nenne es immer die Kotzgrenze, also<br />

der Zustand, in dem man sich eigentlich nur<br />

an den Rand legen und heulen möchte. Bei<br />

längeren Wettkämpfen, wie zum Beispiel<br />

beim „Iron Man“, bewegt man sich knapp<br />

unter dieser Grenze, sodass man sich gerade<br />

noch so wohl fühlt.<br />

Apropos „Iron Man“: 2017 haben Sie den<br />

Wettkampf auf Hawaii absolviert. Ihr bisher<br />

härtester Wettkampf?<br />

Naja, ich habe schon viele harte Wettkämpfe<br />

erlebt, wie 24-Stunden-Läufe oder einen<br />

Ultra-Marathon. Ein „Iron Man“ ist natürlich<br />

trotzdem etwas Besonderes und eine Erfahrung,<br />

die man nie vergisst.<br />

Sind Sie beim diesjährigen Gewoba-Triathlon<br />

dabei?<br />

Ja. Ich bin mir jedoch noch nicht sicher, in<br />

welcher Distanz. Normalerweise entscheide<br />

ich mich immer für die längste Strecke.<br />

Das wäre in diesem Fall die olympische Distanz.<br />

In diesem Jahr finden im Rahmen des<br />

Triathlons aber auch die Deutschen Meisterschaften<br />

im Sprinttriathlon statt. Damit<br />

liebäugle ich auch. (JF)<br />

INFO<br />

Foto: Andre Schoeder<br />

Der diesjährige „Gewoba City Triathlon“<br />

findet am Samstag, 11. <strong>August</strong>, statt. Nähere<br />

Informationen zum Event gibt es unter:<br />

www.gewoba-bremen-citytriathlon.de


Härtetest vor der Europameisterschaft<br />

„Schmetterlinge“ in der Hansestadt: Die Deutschen Volleyball-Frauen treffen in der ÖVB-Arena auf Polen<br />

Das Spiel gegen Polen ist für das deutsche Team eine wichtige Vorbereitung<br />

für die bevorstehende EM. <br />

Foto: FR<br />

Es wird gebaggert, gepritscht und geschlagen: Am Freitag,<br />

16. <strong>August</strong>, steht die ÖVB-Arena ganz im Zeichen des Volleyballsports.<br />

Mit dem Spiel der Nationalmannschaft der Frauen,<br />

auch bekannt unter dem Spitznamen „Schmetterlinge“, bestreitet<br />

das Team von Trainer Felix Koslowski ein Match gegen Polen und<br />

damit seinen letzten Härtetest vor der EM.<br />

Bereits einen Tag vorher trifft die deutsche Frauenmannschaft<br />

in Münster auf das gegnerische Team aus Osteuropa. Felix Koslowski:<br />

„Wir freuen uns sehr, dass wir für zwei Länderspiele nach<br />

Münster und <strong>Bremen</strong> kommen.“ So seien die Partien die perfekte<br />

Vorbereitung auf die Europameisterschaft. „Natürlich wollen wir<br />

vor den eigenen Fans mit zwei Siegen Selbstvertrauen für die anstehenden<br />

Aufgaben tanken“, sagt der der Bundestrainer optimistisch.<br />

Die diesjährige Europameisterschaft findet vom 23. <strong>August</strong><br />

bis 8. September statt und wird in Polen, der Türkei, der Slowakei<br />

und in Ungarn ausgetragen. Mit den Nationalteams aus insgesamt<br />

24 Nationen verzeichnet die EM zudem ihr bisher größtes Teilnehmerfeld.<br />

Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihren<br />

Turnierauftakt im slowakischen Bratislava und trifft dort auf die<br />

Slowakei, Spanien, die Schweiz, Russland sowie Weißrussland. Für<br />

das Turnier hat sich die Mannschaft vorgenommen, mindestens<br />

das Viertelfinale zu erreichen. (SM)<br />

Freitag, 16. <strong>August</strong>, ÖVB-Arena, 18 Uhr<br />

VERLOSUNG<br />

Wir verlosen 10 x 2 Eintrittskarten für das Spiel in der ÖVB-Arena.<br />

Schicken Sie uns bis zum 9. <strong>August</strong> eine E-Mail mit dem Betreff<br />

„Volleyball“ sowie Ihren Kontaktdaten an verlosung@<br />

stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

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16. <strong>August</strong> <strong>2019</strong>,<br />

18:00 Uhr<br />

ÖVB Arena <strong>Bremen</strong><br />

Volleyball<br />

Länderspiel Frauen Deutschland – Polen<br />

17


LOKALES<br />

Jonny blickt auf Werder<br />

Jonny Otten, Jahrgang 1961, machte von<br />

1979 bis 1992 insgesamt 349 Spiele für<br />

Werder <strong>Bremen</strong>, in denen er drei Tore<br />

erzielte. Zudem brachte er es auf sechs<br />

Einsätze für die Nationalmannschaft.<br />

Im <strong>STADTMAGAZIN</strong> wirft der ehemalige<br />

Linksverteidiger einen monatlichen<br />

Blick auf Werder.<br />

Platz sechs ist möglich …<br />

Am 10. <strong>August</strong> starten die Bundesligafußballer von Werder <strong>Bremen</strong><br />

mit dem Pokalspiel gegen Atlas Delmenhorst in die neue<br />

Saison. Jonny Otten hat für das <strong>STADTMAGAZIN</strong> die einzelnen<br />

Mannschaftsteile genauer unter die Lupe genommen.<br />

Tor: Jiri Pavlenka ist die unangefochtene Nummer eins. Der<br />

Tscheche hat Werder in den vergangenen zwei Spielzeiten<br />

schon einige Punkte gerettet und ich gehe davon aus, dass er<br />

sich in der kommenden Saison noch einmal verbessert. Dahinter<br />

ist die Mannschaft mit Stefanos Kapino sowie Talent<br />

Luca Plogmann sehr gut aufgestellt.<br />

Abwehr: Hier sehe ich Werders größte Problemzone, vor allem<br />

aufgrund der Verletzten Milos Veljkovic und Sebastian Langkamp.<br />

Auch bei Ludwig <strong>August</strong>insson muss man aufpassen.<br />

Zudem merkte man Theodor Gebre Selassie zum Ende der vergangenen<br />

Saison die hohe Belastung an und es konnte zum jetzigen<br />

Zeitpunkt noch kein weiterer Verteidiger verpflichtet werden.<br />

Ob Marco Friedl in der Innenverteidigung bestehen kann,<br />

muss sich erst noch zeigen. Ich würde mir noch einen schnellen<br />

und kopfballstarken Verteidiger hinzuwünschen.<br />

Mittelfeld: Gerade die letzten Auftritte von Yuya Osako als Spielmacher<br />

in den Testspielen scheinen Max Kruse fast vergessen zu<br />

machen. Auch Nuri Sahin trumpfte zuletzt stark auf. Daneben<br />

scheinen Maxi Eggestein und Davy Klaasen gesetzt zu sein. Ob<br />

mit dem verletzten Philipp Bargfrede zu rechnen sein wird, lässt<br />

sich erst im Verlauf der Saison erkennen. Ein zusätzlicher, zweikampfstarker<br />

Sechser würde der Mannschaft meiner Meinung<br />

nach noch gut zu Gesicht stehen.<br />

Angriff: Der Mannschaftsteil, in dem wir aus meiner Sicht am<br />

besten aufgestellt sind. Milot Rashica hat nicht umsonst den<br />

Spitznamen „Rocket“ bekommen und wird sich noch einmal<br />

steigern. Niclas Füllkrug hat im Testspiel gegen SD Eibar bewiesen,<br />

wie wichtig er für die Mannschaft werden kann. Josh Sargent<br />

präsentiert im Vergleich zur vergangenen Saison vor allem<br />

körperlich stark verbessert. Hinzu kommen mit Fin Bartels, Johannes<br />

Eggestein und nicht zu vergessen Claudio Pizarro weitere<br />

starke Spieler mit unterschiedlichen Qualitäten.<br />

Meine Prognose: Wenn ein guter Start in die Saison gelingt, die<br />

Mannschaft von Verletzungen verschont bleibt und auch gegen<br />

die vermeintlich kleinen Gegner entsprechend gepunktet wird,<br />

kann es am Ende für Platz sechs reichen.<br />

Bremer Geschichte<br />

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18


Jubiläum für die Bremer Stadtreinigung<br />

50 Jahre Blocklanddeponie: Einladung zum „Tag der offenen Tür“ mit vielfältigem Unterhaltungsprogramm<br />

Der höchste Punkt der Deponie liegt bei 50 Meter. <br />

Foto: Tristan Vankann<br />

Hereinspaziert: Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der<br />

Blocklanddeponie lädt die Bremer Stadtreinigung interessierte<br />

Bürgerinnen und Bürger zum „Tag der offenen Tür“<br />

ein und veranstaltet das sogenannte Bergfest. Neben einem bunten<br />

Programm aus Bühnenauftritten und Mitmachaktionen liegt<br />

es dem Veranstalter dabei besonders am Herzen, einen Einblick in<br />

die Arbeit und Geschichte der Deponie zu liefern.<br />

So wurde die Blocklanddeponie bereits 1969 in Betrieb genommen<br />

und weist eine Fläche von 40.000 Quadratmetern auf. Obwohl<br />

Bremerinnen und Bremer dort regelmäßig ihre Wertstoffe auf<br />

der Recycling-Station Blockland abgeben, wissen sie oft nicht viel<br />

über die Deponie und die Arbeit.<br />

Teil des Bergfestes werden daher verschiedene Deponieprojekte,<br />

eine Ausstellung über die Geschichte des Standortes sowie<br />

eine Müllfahrzeug-Ausstellung sein. Bereits am Haupteingang erhalten<br />

interessierte Besucher zudem einen Laufpass für die Bergchallenge.<br />

Mit Geschick, Köpfchen und aufmerksamen Augen<br />

können dabei im Laufe des Besuches kleine Herausforderungen<br />

bestritten werden. Stündlich winken Teilnehmern Kleinpreise wie<br />

Bratwurst oder Freigetränk. Kinder können sich währenddessen<br />

auf der Hüpfburg, in der Spiele-Manege oder in „Oscars verrücktem<br />

Fuhrpark“ austoben. Auf Familien, die gemeinsam den „Tag der<br />

offenen Tür“ besuchen, warten ebenfalls diverse Aktionen. Unter<br />

anderem können sie ihren CO 2 -Fußabdruck berechnen, an der Upcycling-Station<br />

des Universum <strong>Bremen</strong> mit Altpapier, Tetra Paks<br />

und Holzresten basteln oder bei der Tier- und Pflanzenkunde Flora<br />

und Fauna der Deponie kennenlernen. Auf dem mit 50 Meter<br />

höchsten Punkt der Blocklanddeponie erhalten Besucher zudem<br />

einen sehenswerten Blick über <strong>Bremen</strong>. (SM)<br />

Sonntag, 25. <strong>August</strong>, Blocklanddeponie, 10 bis 17 Uhr<br />

Tag der offenen Tür<br />

25.8.<strong>2019</strong> / 10–17 Uhr<br />

Feiern Sie mit uns<br />

50 Jahre<br />

Blocklanddeponie<br />

– wir freuen uns<br />

auf Sie!<br />

Das Familienfest für alle<br />

Bremerinnen und Bremer<br />

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der Deponie!<br />

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19


LOKALES<br />

Coole Leckereien<br />

„Eisfest <strong>Bremen</strong>“ auf der Bürgerweide<br />

Ein ganzes Wochenende lang dreht sich auf der Bürgerweide alles<br />

um die kühle Köstlichkeit Eis. Zum zweiten Mal in diesem Jahr<br />

können sich Besucher durch klassische und neue Kreationen regionaler<br />

Eisproduzenten schlecken. Auch Süßspeisen zählen zu den<br />

verlockenden Angeboten.<br />

Liebhaber süßer Desserts haben beim Eisfest die große Auswahl:<br />

Fruchtige Sorbets für die einen, sahnige Eiscreme für die<br />

anderen. Mit Streuseln? Oder doch lieber eine frisch gebackene<br />

Waffeln mit heißer Schokolade? Zahlreiche Nachspeisenklassiker<br />

warten auf hungrige Leckermäulchen, aber auch innovative Kreationen<br />

wie Ice-Rolls und gecrushtes Schnee-Eis warten darauf,<br />

probiert zu werden. Jede Menge Gefrorenes, Streetfood, Zuckerwatte,<br />

Sweets & Cakes – nach dem Schlemmen können es sich<br />

die Besucher auf gemütlichen Sitzmöglichkeiten bequem machen.<br />

Kinderunterhaltung und eine Hüpfburg sind außerdem Teil des<br />

Rahmenprogramms. (KW)<br />

Eisfest <strong>Bremen</strong>: Samstag und Sonntag, 24. und 25. <strong>August</strong>,<br />

jeweils 11 bis 19 Uhr, Bürgerweide<br />

Foto: Frank Thomas Koch<br />

Foto: Fotolia<br />

Ein starkes Zeichen setzen<br />

40. „Christopher Street Day“ in <strong>Bremen</strong><br />

Die Hansestadt im Zeichen des<br />

Regenbogens: Am Samstag, 31.<br />

<strong>August</strong>, findet in <strong>Bremen</strong> die<br />

diesjährige „Christopher Street<br />

Day“-Demonstration (CSD)<br />

statt. Der Zug startet um 12 Uhr<br />

Foto:fotolia<br />

am Altenwall und zieht durch die<br />

Innenstadt – Ziel ist das Theater<br />

am Goetheplatz. Dort findet ab<br />

15.30 Uhr die Abschlussveranstaltung<br />

mit Infoständen und<br />

Kulturprogramm statt.<br />

Mit dem bunten Zug soll ein<br />

starkes Zeichen für die Rechte<br />

von homo-, bi-, trans-, und<br />

intersexuellen Menschen setzen.<br />

Der inhaltliche Fokus liegt<br />

dabei vor allem auf dem Kampf<br />

gegen die Gewalt, mit der die<br />

Queer-Szene nach wie konfrontiert<br />

wird. Zudem prangern<br />

die Veranstalter die Todesstrafe<br />

für Homosexualität an, die in<br />

einigen Ländern besteht. Robert<br />

Dadanski vom CSD <strong>Bremen</strong>:<br />

„Wenn Bürgerrechte und<br />

Rechtsstaatlichkeit in Europa<br />

gefährdet sind, dann geht es<br />

uns alle an.“ Ziel sei es in diesem<br />

Jahr erneut, möglichst<br />

viele Regenbogen zu zeigen, als<br />

weltweites Symbol der homosexuellen<br />

Bürgerrechtsbewegung<br />

und universelles Zeichen<br />

einer friedlichen und toleranten<br />

Welt. (JF)<br />

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20


Die Bürgerweide wird zum Festplatz<br />

„Findorffer Sommerfes“t mit Aktionen, Leckereien, Flohmarkt und Bühnenprogramm<br />

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de<br />

Der 7. September ist bereits bei vielen<br />

Bewohnern Findorffs fett im Kalender<br />

angestrichen. Dann findet wieder<br />

das „Findorffer Sommerfest“ statt und<br />

verwandelt in diesem Jahr die Bürgerweide<br />

in einen bunten Festplatz mit Infoständen,<br />

Musik und vielen weiteren Attraktionen.<br />

Der Verein der Findorffer Geschäftsleute<br />

wünscht sich viel Besuch. Vor dem<br />

Kulturzentrum Schlachthof werden sich<br />

Findorffer Unternehmen und Institutionen<br />

präsentieren. Sie bringen eine Auswahl<br />

ihrer Sortimente mit, informieren über<br />

ihre Leistungen, und haben zur Feier des<br />

Tages spezielle Aktionen und Attraktionen<br />

im Angebot. Für Speisen und Getränke<br />

sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm<br />

ist gesorgt. Bei einer großen<br />

Tombola werden attraktive Sachpreise und<br />

Gutscheine verlost. Die Bremer Feuerwehr<br />

rückt mit ihrem großen Leiterwagen an und<br />

ermöglicht spektakuläre Aussichten. Wie in<br />

den Vorjahren gibt es privaten Flohmarkt<br />

(Anmeldung ab dem 5. <strong>August</strong> im Findorffer<br />

Weinladen). (SM)<br />

Samstag, 7. September, 14 bis 22 Uhr, Bürgerweide.<br />

Aktuelle Informationen zum Findorffer<br />

Sommerfest gibt es auf der Facebook-Seite<br />

„Findorffer Geschäftsleute e. V.“ .<br />

Jeden Di., Do. und Sa. – Findorffer Wochenmarkt<br />

Jeden Mittwoch – REWE, Kopernikusstraße<br />

Jeden Freitag – Großer Kurfürst/Eislebener Straße<br />

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Jeden Di., Do. und Sa. auf dem Wochenmarkt Findorff<br />

200 Jahre Bremer Stadtmusikanten, Die Geschichte der weltbekannten Tiere feiert Geburtstag<br />

auf dem Findorffer Wochenmarkt<br />

am Samstag, 24. <strong>August</strong> <strong>2019</strong><br />

mit Besuch von den Bremer Stadtmusikanten - Theater Interaktiwo<br />

Wochenmarkt Findorff<br />

Neukirchstraße<br />

Di & Do 8 – 13 h, Sa 08.00 - 14.00 h<br />

www.findorffer-wochenmarkt.de<br />

21


BREMER NEUHEITEN<br />

Die Stadt im Einkaufskorb<br />

Produzenten stellen vor: Was gibt es Neues aus der Hansestadt?<br />

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – <strong>Bremen</strong>s<br />

Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und<br />

stärken mit ihren lokalen Produkten die Region. Ihre Angebote<br />

haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, vermeidet<br />

lange Transportwege und hilft so, wertvolle Rohstoffe und<br />

Energie einzusparen. In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen<br />

wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor.<br />

Wir freuen uns über Tipps und Infos über innovative Produkte an die<br />

E-Mail-Adresse info@stadtmagazin-bremen.de.<br />

Borkum: Ferienoase mit Hochseeklima<br />

Reisehandbuch für Insulaner auf Zeit<br />

Foto: Edition Temmen<br />

Für die am westlichsten gelegene und größte ostfriesische Insel Borkum ist ein Reisehandbuch<br />

in der 9. überarbeiteten Auflage erschienen. Jan Schröter beschreibt darin die<br />

prägnantesten Sehenswürdigkeiten des Eilands, informiert über die breit gefächerten<br />

Kur- und Freizeitangebote und stellt den Nationalpark Wattenmeer vor. Ein eigenes<br />

Kapitel ist der wechselvollen Geschichte der Ferienoase mit Hochseeklima gewidmet.<br />

Wertvolle Hintergrundinformationen in Themenkästen, wie ostfriesische Hochgenüsse<br />

und plattdeutsche Reime informieren über kulinarische Spezialitäten sowie<br />

sprachliche Besonderheiten der Region. Zahlreiche attraktive Farbfotos, aber auch<br />

historische Abbildungen ergänzen die Informationen. Zwei Karten helfen bei der<br />

Orientierung während der Anreise und beim Aufenthalt auf der Insel. Darüber hinaus<br />

werden in den Reiseinformationen von A bis Z<br />

praktische Tipps gegeben. Hier finden sich Adressen<br />

für Unterkünfte, Veranstaltungsorte, Kureinrichtungen<br />

und Museen ebenso wie eine Auswahl von Restaurants<br />

und Eisdielen auf einen Blick. Auch für einen<br />

Inselbesuch mit Kindern liefert der Reiseführer eine<br />

Vielzahl an Hinweisen. So wird der Urlaub für die<br />

ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis. (SM)<br />

Erschienen bei Edition Temmen, 136 Seiten und 100<br />

Abbildungen, 9,90 Euro.<br />

VERLOSUNG<br />

Wir verlosen 3 x 1 Exemplar.<br />

Schicken Sie uns bis zum 15.<br />

<strong>August</strong> eine E-Mail mit dem<br />

Betreff „Borkum“ sowie Ihren<br />

Kontaktdaten an verlosung@<br />

stadtmagazin-bremen.de.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

22<br />

Plattenglück Am Dobben<br />

Alte Schätze und frisch Gepresstes<br />

Der Plattenladen Black Plastic schließt eine Lücke, die seit der<br />

Schließung des Geschäfts Ear in <strong>Bremen</strong>s Szeneviertel klaffte. Seit<br />

Ende Juli verkaufen Marc Braun (links) und Guido Gulbins die analogen<br />

schwarzen Tonträger nun im Viertel auf 35 Quadratmetern<br />

Ladenfläche. Die neue Adresse für Vinyl-Liebhaber befindet sich<br />

Am Dobben 69, nur wenige Meter von der Sielwallkreuzung entfernt,<br />

wo während der Öffnungszeiten ein charmantes Knistern<br />

den Verkaufsraum erfüllt.<br />

Musikfans können dort durch die alphabetisch sortierten<br />

Scheiben stöbern, alte Schätze heben und sich die jüngsten Veröffentlichungen<br />

anhören. Regionalen Musikschaffenden etwa ist<br />

eigens eine Ecke gewidmet. Die beiden Bremer kaufen gebrauchte<br />

Scheiben an und verkaufen sie zu fairen Preisen. Aber auch aktuelles<br />

Material ist bei ihnen zu haben. Auf eine bestimmte Richtung<br />

legen sie sich nicht fest, vielmehr ist ihr Sortiment ein bunter<br />

Genre-Mix. Auch Ladenkonzerte, DJ-Abende und andere Kulturveranstaltungen<br />

sollen das Leben in <strong>Bremen</strong>s Kneipenviertel<br />

bereichern. Als Partner haben Braun und Gulbins den Dortmunder<br />

Valentin Gube an ihrer Seite, der einen gleichnamigen Laden in der<br />

Stadt im Ruhrpott betreibt. (SM)<br />

Black Plastik: Am Dobben 69. Öffnungszeiten: wochentags 11 bis 19,<br />

donnerstags bis 20 und samstags 11 bis 16 Uhr.<br />

Infos: http://blackplastic.de/bremen/<br />

Foto: Christina Kuhaupt


VAIR: Der vegane Friseursalon<br />

Yasmina Mangieri eröffnet in der Neustadt<br />

Foto: Marc Walter Runge<br />

Die Liebe zum Tier und zum Friseurhandwerk vereint Yasmina<br />

Mangieri in ihrem Salon, der vor wenigen Wochen in der Neustadt<br />

eröffnet hat. Die Meisterin ist überzeugte Veganerin und verwendet<br />

ausschließlich Produkte der Firma Organic Coulour Systems. Diese<br />

sind vegan, also tierversuchsfrei und frei von tierischen Bestandteilen.<br />

Darüber hinaus sind sie frei von Mikroplastik, petrochemischen<br />

Stoffen, Rohöl, Parabenen und Natriumsulfat. Denn um die Bewohner<br />

des Planeten Erde zu schützen, muss deren Lebensraum erhalten bleiben<br />

– so die Philosophie der 35-jährigen Wahlbremerin. Eine weitere<br />

Besonderheit: „Bei mir gibt es keine geschlechterspezifischen Preise,<br />

bezahlt wird nach Aufwand“, so Mangieri. Auch auf Schnitte mit der<br />

Maschine verzichtet sie bewusst: „Wertiges Arbeiten ist für mich ganz<br />

klar das Arbeiten mit Kamm und Schere.“ Ihr Beitrag, um Plastikmüll<br />

zu vermeiden: Auf abgefüllte Shampoos gibt es 10 Prozent Rabatt. (KW)<br />

VAIR – vegan & fair hair: Kornstraße 152, Di–Fr: 9 – 18 Uhr, Sa: 9 – 13 Uhr.<br />

Stadtmusikanten-Tee made in <strong>Bremen</strong><br />

Teefachgeschäft Buddhawelt widmet dem Volksmärchen einen Sorten-Mix<br />

Vier Sorten Tee, vier Stadtmusikanten – im Jahr des 200. Geburtstags des weltweit bekannten<br />

Märchens verbindet der Teefachhandel Buddhawelt im Viertel die Erzählung mit einer Auswahl aus<br />

seinem Sortiment. „Es war naheliegend, zu diesem besonderen Anlass etwas zu kreieren, das Besucher<br />

der Stadt als Souvenir mitnehmen können“, erklärt Geschäftsführer Harald Lührs. Zufällig sei er<br />

auf die stapelbaren Dosen gestoßen, die er mit den Sorten Früchte-, Kräuter-, Grün- und Schwarztee<br />

befüllt. „Das ist eine klassische Geschichte, ganz wie die der Stadtmusikanten“, so Lührs. Produziert<br />

wird in China und Indien, alles ist biozertifiziert. Dann werden die Dosen in <strong>Bremen</strong> befüllt und von<br />

Hand beklebt. Noch ziert den Stapel eine Banderole aus Papier, doch schon bald soll eine zusätzliche<br />

Verpackung besseren Schutz bieten. Außerdem wird sie eine Kurzfassung über <strong>Bremen</strong>s bekannteste<br />

Wahrzeichen in deutscher und englischer Sprache tragen. Die kleinen Dosenprodukte können als<br />

Mitbringel vom Städtetrip in die Hansestadt dienen oder eignen sich als Giveaway von Firmen, etwa<br />

für Geschäftspartner. „Denkbar wäre auch ein Bedrucken der Dosen mit dem Firmenlogo – wir sind<br />

derzeit noch in der Planungsphase“, verrät Lührs. (SM)<br />

Bisher erhältlich bei Buddhawelt, im Weser-Kurier-Shop sowie Kraut und Rüben. Die insgesamt 125 Gramm<br />

kosten 23,90 Euro.<br />

Foto: Julia Windhoff<br />

Foto: Arbeitnehmerkammer <strong>Bremen</strong><br />

Seestadt im Aufwind<br />

Lesebuch: Porträts und Interviews vermitteln die Vielfalt Bremerhavens<br />

Bremerhaven hat nach vielen Strukturbrüchen eine beachtliche Entwicklung hingelegt.<br />

Seit die Arbeitslosigkeit 2005 infolge von Schiffbaukrise und Abzug der US-amerikanischen<br />

Streitkräfte mit einer Quote von mehr als 25 Prozent ihren Höchststand erreichte,<br />

sind neue Jobs entstanden, Wirtschaftszweige gewachsen, neue Einwohner in die Stadt<br />

gekommen. Dem, was die Seestadt zu bieten hat, geht das Buch der Arbeitnehmerkammer<br />

<strong>Bremen</strong> mit dem Titel „Alte Schätze, frischer Wind“ auf den Grund.<br />

Bis heute hat die Stadt gegen das Image zu kämpfen, dass sie durch Armut und Trostlosigkeit<br />

gekennzeichnet sei. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Ob Vielfalt der Kulturen,<br />

Lage am Meer, bezahlbarer Wohnraum, kluge Köpfe oder eine kleine, aber feine Kulturszene:<br />

Bremerhaven verfügt über viele Schätze. In Porträts und Interviews kommen<br />

Mitglieder der Arbeitnehmerkammer sowie Bewohner der Seestadt zu Wort und vermitteln,<br />

wie vielfältig, bunt und lebendig Bremerhaven ist. (SM)<br />

Erhältlich in den Geschäftsstellen der Arbeitnehmerkammer <strong>Bremen</strong>, Bürgerstraße 1, und Bremerhaven,<br />

Barkhausenstraße 16. Für Mitglieder der Arbeitnehmerkammer <strong>Bremen</strong> ist das Buch<br />

kostenlos, Nicht-Mitglieder zahlen 5 Euro.<br />

23


BOULEVARD<br />

Peter Siemering, Geschäftsführer der Bremer Touristik-Zentrale,<br />

Moderator Dirk Böhling sowie Chefdirigent Marko Letonja und Intendant<br />

Christian Kötter-Lixfeld von den Bremer Philharmonikern.<br />

Bei sommerlichen<br />

33 Grad<br />

kam Mark<br />

Forster auf der<br />

Bürgerweide<br />

ordentlich ins<br />

Schwitzen.<br />

Als das Olé-Maskottchen (rechts)<br />

vor der Kamera posierte, war die<br />

Sonne noch da.<br />

Schlagersänger Michael Wendler<br />

und Freundin Laura stellten sich den<br />

Fragen der Journalisten.<br />

Fotos: Marco Meister (8), Kristina Wiede (2)<br />

Marko Letonja, Chefdirigent der Bremer<br />

Philharmoniker, beim Fensterkonzert in<br />

fünf Meter Höhe.<br />

Als das Wetter schließlich umschlug, ließen sich die<br />

Besucher die Stimmung nicht verderben.<br />

24<br />

Dem Wettergott trotzen<br />

Unterwegs auf <strong>Bremen</strong>s Boulevards<br />

VON MARCO MEISTER UND MARTIN MÄRTENS<br />

Geburtstagsständchen mit Wäscheklammern<br />

Zahlreich hatten sich die Menschen auf dem Domshof versammelt,<br />

um dem „Fensterkonzert“ beizuwohnen, das am 3. Juli anlässlich<br />

des 200. Geburtstags der Bremer Stadtmusikanten veranstaltet<br />

wurde. Bunte Luftballons vor den Fenstern der Nord LB und des<br />

Gewoba-Gebäudes zeigten an, wo die Musiker der Bremer Philharmoniker<br />

ihre Instrumente spielten, während auf einer Bühne<br />

die Trommler den Takt vorgaben. Hoch hinaus ging es für Chefdirigent<br />

Marko Letonja: Eine Hebebühne fuhr ihn in fünf Meter Höhe,<br />

wo eine Sommerbrise dem maritimen Image <strong>Bremen</strong>s alle Ehre<br />

machte. Doch Letonja war auf einige steife Brisen bestens vorbereitet.<br />

Wäscheklammern am Notenständer verhinderten, dass<br />

seine Notenblätter vom Winde verweht wurden. So gelang das Geburtstagsständchen<br />

fehlerfrei. Anschließend sorgten 1000 Stück<br />

Kuchen für Festtagsstimmung bei den Partygästen.<br />

Gute-Laune-Pop<br />

Gute-Laune-Pop bei knackigen 33 Grad: Trotz kräftezehrender<br />

Temperaturen ließen es sich zahlreiche Fans am Samstag, 29. Juni,<br />

nicht nehmen, dem Open-Air-Konzert von Mark Forster beizuwohnen.<br />

Neben bekannten Ohrwürmern und Radio-Dauerbren-<br />

nern wie „Flash mich“, „Chöre“ und „Sowieso“ präsentierte der<br />

Singer-Songwriter auf der Bürgerweide auch die Songs seines<br />

neuen Studioalbums „Liebe“. „Ich weiß nicht warum, aber irgendwas<br />

zieht mich vor die Tür“, sang Forster beispielsweise die Zeilen<br />

seiner aktuellen Single „747“. Na, wenn das mal keine Ansage für<br />

eine Open-Air-Tournee ist!<br />

Ausgelassener Partymarathon trotz Zwangpause<br />

Die Hermes House Band besang die „Country Roads“, Michael<br />

Wendler stellte fest: „Sie liebt den DJ“ – und Die Atzen sorgten<br />

für „Disco Pogo“: Bei der Veranstaltung „<strong>Bremen</strong> Olé“ gaben sich<br />

in diesem Jahr auf der Bürgerweide wieder zahlreiche Künstler der<br />

Schlager- und Partyszene auf der Bühne die sprichwörtliche Klinke<br />

in die Hand. Die Stimmung: stets ausgelassen und gut. So ließen<br />

sich die Besucher weder von einer fehlenden Mia Julia noch von<br />

einem launischem Wettergott den Tag verderben. Nach einer kurzen<br />

Unterbrechung des Konzertmarathons, bei der die Besucher<br />

aufgrund eines Unwetters Zuflucht in den Messehallen fanden,<br />

ging es mit Durchhaltevermögen und Musik weiter. Nachfolgenden<br />

Schauern und Regengüssen wurde sogar mit besonders lautem<br />

Grölen und einer Extraportion guter Laune begegnet. Das Motto:<br />

Olé ist nur einmal im Jahr!<br />

Süß, süßer, Otterbaby!<br />

Und jetzt alle im Chor: „Oh, wie niedlich!“: Denn der Zoo am Meer<br />

freut sich über flauschigen Nachwuchs. Am 12. Juni erblickte ein<br />

Asiatischer Zwergotter das Licht der Welt in der Seestadt. Zu Be-


KOLUMNE<br />

And the winner is …!<br />

Die Mitarbeiter des Courtyard Hotels luden<br />

auch in diesem Jahr zum Sommerfest am<br />

„Independence Day“ ein.<br />

Einfach niedlich:<br />

Der Otternachwuchs im Zoo am Meer.<br />

Nahm die Herausforderung an:<br />

Hoteldirektor Tobias Böhm beim Bullenreiten.<br />

ginn fühlten sich die Elterntiere Hera und Ares durch die schaulustigen<br />

Besucher gestört und schleppten ihren Nachwuchs nervös<br />

hin und her. Um die Tiere vor Blicken zu schützen, wurde an der<br />

Scheibe des Geheges eine Platte angebracht. Nun ist der kleine Otter<br />

aus dem Gröbsten raus und der Sichtschutz wieder entfernt, sodass<br />

interessierte Besucher den Kleinen mit seinen noch geschlossenen<br />

Augen und grauem Babyfell gut beobachten können.<br />

Howdy, Cowboy!<br />

Thomas Kurzke<br />

ist neuer Präses der HWK.<br />

Als Teil des US-amerikanischen Unternehmens Marriott International<br />

lädt das Courtyard Hotel in <strong>Bremen</strong> seine Besucher jährlich<br />

am 4. Juli zum Sommerfest ein, welches das Übernachtungshaus<br />

anlässlich des „Independence Day“ veranstaltet. Den als Cowboy<br />

und Indianer gekleideten Gästen standen unter anderem Dosenwerfen<br />

als auch Bullenreiten als Programmpunkte zur Verfügung.<br />

Selbst Hoteldirektor Tobias Böhm ließ es sich nicht nehmen, die<br />

eine oder andere Runde zu drehen.<br />

Bekommt man für das Schreiben einer Kolumne im<br />

Urlaub eigentlich die Reisekosten erstattet? Nein, aber<br />

schreiben darf man trotzdem. Also in den Flieger nach<br />

Malle, wie alle. Da läuft einem doch bestimmt ein Promi vor<br />

die Füße. In Palma zum Beispiel hat Christine Neubauer eine<br />

Wohnung mit Dachterrasse und malt schöne Bilder. Helene<br />

Fischer gibt Gastauftritte auf Luxusyachten und Dieter Bohlen<br />

lungert auch immer irgendwo herum. Meine Frau und ich<br />

entschieden uns für Pollença im Norden der Insel. Dort, das<br />

hatte ich zuvor in der Yellow Press gelesen, setzt man sich<br />

einfach auf dem Marktplatz vor das Café Ca’n Moixet, besser<br />

bekannt als Café Español, und wartet, bis Peter Maffay auf<br />

einen Café con leche vorbeikommt. Das macht er regelmäßig,<br />

seit er 1972 erstmals mit seinem alten Ford-Transit-Bandbus<br />

die damals sogenannte „Hausfraueninsel“ besuchte. Heute,<br />

fast 50 Jahre später, legt er dort immer mal wieder eine Verschnaufpause<br />

von seiner Musikkarriere ein, sitzt vor seiner<br />

Mühle Els Molin aus dem 14. Jahrhundert und schaut entspannt<br />

ins Tal.<br />

Wir drehten in Pollença mit vielen Engländern und einigen<br />

deutschen Touristen unsere Runden durch die engen<br />

Gassen der Altstadt und landeten dann Tag für Tag vor besagtem<br />

Café Español. In der „Mallorca Zeitung“ lasen wir,<br />

dass es eine Ehrung für Menschen geben sollte, die sich um<br />

das Zusammenleben und Wohlergehen auf der Insel verdient<br />

gemacht haben. Dieses Mal, <strong>2019</strong>, sollte in der Bodega Castell<br />

Miguel Peter Maffay geehrt werden. 2001 gründete Maffay<br />

in Pollença die „Fundació Tabaluga“, eine Stiftung, die keine<br />

staatliche Unterstützung erhält und zwei Fincas unterhält.<br />

Zum einen seit 2003 Ca’n Llompart, die Ferienaufenthalte für<br />

traumatisierte Kinder ermöglicht, und zum anderen die angrenzende<br />

Finca Ca’n Sureda, auf der seit den 90er Jahren ein<br />

ambitioniertes Projekt für Biolandwirtschaft betrieben wird.<br />

Als Kolumnist aus <strong>Bremen</strong> steht man natürlich nicht<br />

zwangsweise auf der Gästeliste einer solchen Preisverleihung.<br />

Doch unsere Geduld wurde belohnt. Nicht über sieben<br />

Brücken, aber an unserem siebten Tag auf der Insel spazierte<br />

Peter Maffay in Begleitung seines Sohnes Yaris und dessen<br />

Freundin gut gelaunt in Richtung Marktplatz, sah uns vor<br />

dem Café sitzen, stutzte kurz, um uns dann mit den Worten<br />

zu begrüßen: „Hallo, so wie Ihr ausseht, seid Ihr schon länger<br />

hier. Ich bin heute gerade erst angekommen und muss erst<br />

einmal mit den beiden etwas essen.“ Im kurzen Smalltalk erwähnte<br />

Peter die Preisverleihung zwar nicht, aber die Arbeit<br />

zu Hause im Studio und die neue CD „Jetzt“. Deshalb ist es an<br />

dieser Stelle ein guter Tipp, sich schon JETZT rechtzeitig um<br />

Karten für das <strong>Bremen</strong>-Konzert zu bemühen. Ruhig die teuersten<br />

Tickets kaufen, denn Peter braucht das Geld für seine<br />

Stiftung. And the winners are: die Kinder.<br />

Wechsel an der Spitze<br />

Die Bremer Handwerkskammer (HWK) hat einen neuen Präses:<br />

Thomas Kurzke. Der 57-Jährige folgt auf Jan-Gerd Kröger, der<br />

dieses Amt zuvor seit 2014 bekleidet hatte. Für die Handwerkskammer<br />

ist Kurzke kein Unbekannter. Seit vielen Jahren engagiert<br />

sich Kurzke in diversen Ehrenämtern, führt einen Malerbetrieb in<br />

Walle und setzt sich seit über 30 Jahren für seinen Berufsstand ein.<br />

„Andere haben aufwendige Hobbys“, sagt er, „das ist nun mal mein<br />

Steckenpferd.“<br />

Matthias Höllings, ehemaliger<br />

Pressesprecher der ÖVB-Arena,<br />

wirft in seiner Kolumne einen Blick<br />

auf die ältere und jüngere Vergangenheit<br />

und wagt dabei auch einen<br />

Blick hinter die Kulissen.<br />

Weitere Geschichten von ihm gibt<br />

es unter www.das64er.de.<br />

25


GASTRO<br />

Temis Töpfe<br />

Temi Tesfay bezeichnet sich selbst<br />

als absoluten Food-Junkie. Der<br />

29-Jährige rief seinen Blog MAHLZEIT<br />

BREMEN 2016 ins Leben und veröffentlicht<br />

darauf seine Erfahrungen<br />

in den Restaurants der Hansestadt.<br />

Im <strong>STADTMAGAZIN</strong> <strong>Bremen</strong> verrät<br />

er jeden Monat eines seiner Lieblingsrezepte,<br />

die er zuvor mit einem<br />

Bremer Koch zubereitet hat.<br />

Spinat-Hackfleisch-Pfanne<br />

mit türkischem Reis für vier Personen<br />

Basilico<br />

Wenn ihr mich fragt, welches Gericht ich in den letzten Jahren<br />

am häufigsten gegessen habe, dann ist es die Spinat-Hackfleisch-Pfanne<br />

aus dem Basilico. Lange Zeit lag das kleine, am<br />

Schüsselkorb gelegene Lokal auf meinem Heimweg. Und so kam<br />

es häufig dazu, dass ich beim Anblick der Tafel mit den wechselnden<br />

Tagesangeboten der Verlockung nicht widerstehen konnte.<br />

Insbesondere dann, wenn das Angebot diese unglaublich leckere<br />

Spinat-Hackfleisch-Pfanne war. Diese Zeiten sind nun leider vorbei,<br />

denn ich bin umgezogen. Um die Leckerspeise künftig nicht<br />

missen zu müssen, ließ ich mir von der Köchin zum Abschied dieses<br />

Rezept geben – und präsentiere es nun euch.<br />

Zutaten<br />

500 g Rinderhackfleisch<br />

500 g frischer Blattspinat<br />

3 Möhren<br />

3 Kartoffeln<br />

400 ml fein gehackte Tomaten<br />

1 Zwiebel<br />

2 EL Paprikapulver edelsüß<br />

2 TL Chilipulver<br />

2 EL getrocknete Oregano<br />

2 EL getrocknete Petersilie<br />

400 g Rundkornreis, zuvor mehrfach in kaltem Wasser gewaschen<br />

50 g Şeriye (türkische Suppennudeln, in Griechenland „Kritharaki“)<br />

25 g Butter<br />

Anleitung<br />

Pfanne<br />

1. Blattspinat in einer mit kaltem Wasser gefüllten Schüssel waschen,<br />

dann trocknen.<br />

2. Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln schälen und in kleine Würfel<br />

schneiden. Anschließend die Kartoffel- und Möhrenwürfel in<br />

einer erhitzten Pfanne mit reichlich Öl anbraten.<br />

3. Sobald die Würfel etwas kross sind, den Blattspinat mit einem<br />

Teelöffel Chilipulver sowie je einem Esslöffel Paprikapulver, Oregano<br />

und Petersilie dazugeben. Salzen und pfeffern.<br />

4. Das Ganze kräftig durchmischen und durchbraten. Anschließend<br />

auf einem großen, mit Küchenpapier belegten Teller zur Seite legen.<br />

5. Dieselbe Pfanne neu mit Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel dazugeben.<br />

Sobald diese glasig sind, das Hackfleisch untermischen<br />

und scharf anbraten.<br />

6. Wenn das Fleisch durchgebraten ist, die fein gehackten Tomaten<br />

dazugeben. Jetzt mit dem Rest Chili- und Paprikapulver, Oregano<br />

sowie Petersilie würzen, kräftig salzen und für zehn Minuten<br />

köcheln lassen.<br />

Reis<br />

1. Das Rapsöl in einem Topf erhitzen. Die Şeriye darin anrösten, bis<br />

sie goldbraun sind.<br />

2. Jetzt den Reis hinzufügen und unter ständigem Rühren kurz anrösten.<br />

Als nächstes 400 Milliliter Wasser dazugeben und salzen.<br />

3. Den Reis nun einmal aufkochen lassen und dann auf kleiner<br />

Flamme zugedeckt für etwa 15 Minuten ziehen lassen.<br />

4. Die Butter auf den Reis geben und untermischen, fertig.<br />

Guten Appetit!<br />

Sommerfrische Bowle<br />

Ein cooler Klassiker mit süßer Melone<br />

26<br />

Reife, süße Früchte, dazu die Aromen feiner Spirituosen und<br />

prickelnder Sekt, Mineralwasser oder auch Limonaden: Mehr<br />

Zutaten braucht es nicht für eine selbst gemachte Bowle. Ein<br />

optisches Highlight ist eine Bowle mit Melone. Dazu sollte man<br />

Melonen ohne Kerne wählen und für die passende Optik mit einem<br />

Portionierlöffel kleine Kügelchen ausstechen. Eine Honig- und<br />

eine halbe Wassermelone reichen aus, dazu eine Limette in dünnen<br />

Scheiben schneiden. Das Obst nach Bedarf noch etwas süßen<br />

und mit 200 Milliliter hellem Traubensaft sowie 100 Milliliter Rum<br />

ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Zum Servieren<br />

mit eiskaltem Sekt oder Prosecco aufgießen. Vorsicht ist hingegen<br />

mit Eiswürfeln geboten: Wer zu viel davon in die Bowle gibt, verwässert<br />

die Aromen. (DJD)<br />

Foto: djd/BSI/gudrun–stock.adobe.com


Herr Schaefer<br />

Eröffnung im Fesenfeld: Erlesene Weine und kleine<br />

Speisenauswahl in gemütlicher Bistro-Atmosphäre<br />

Moment mal. Jens Schaefer? Ist das nicht der Gastronom,<br />

der bis vor Kurzem noch im Schwarzen Schaf seine Gäste<br />

empfing? Genau das ist er! Nun ist er vom Fedelhören mit<br />

neuem Konzept in die Sachsenstraße 19 umgezogen, eine Adresse,<br />

die der 51-Jährige bereits mehrfach als Angestellter erlebt hat. Jetzt<br />

hat er erstmals als alleiniger Inhaber die freie Entscheidung darüber,<br />

was im Herr Schaefer auf den Teller und ins Glas kommt. Und das<br />

wählt er mit Bedacht aus.<br />

Wein ist Jens Schaefers Steckenpferd. „Die kleinen Weingüter,<br />

wie Hauer oder die Weinschwestern, haben es mir angetan, die<br />

empfehle ich gern“, sagt er. Getränke und Speisen stünden in einem<br />

guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Schwerpunkt der Weinkarte sind<br />

Deutschland und Europa, während sich die kleine, im Zwei-Wochen-Turnus<br />

wechselnde Speisekarte vor allem an der italienischen<br />

Küche orientiert. Auf den Tisch kommen Gerichte wie „Geschmorter<br />

Wickel vom Rind und Schwein mit jungem Gemüse, frischen Kräutern<br />

und violettem Kartoffelstampf“, aber auch vegetarische Speisen<br />

wie Ofengemüse, Suppen mit Saisongemüse und Risotto machen<br />

Appetit. Alle Vorspeisen und Hauptgerichte gibt es für den kleinen<br />

oder großen Hunger, Desserts werden nur in einer Größe serviert.<br />

Im neuen Lokal haben die Gäste die Wahl zwischen blanken<br />

Bistrotischen und weißem Tuch. „Bei uns sollen sich Weinkenner genauso<br />

wohlfühlen wie jene, die in geselliger Runde ein Bier trinken“,<br />

erklärt Schaefer die Ausrichtung. Damit heißt er ehemalige Stammgäste<br />

aus dem Schwarzen Schaf ebenso willkommen wie Laufkundschaft<br />

aus dem Viertel und Nachbarn auf der Suche nach einem gepflegten<br />

Feierabendbier. Vom Fass wird Bayreuther Aktien Original<br />

gezapft, Kellerbier naturtrüb und dunkles Landbier aus der selben<br />

Brauerei sowie Maisel’s Weisse kommen aus der Flasche ins Glas.<br />

Jens Schaefer ist Inhaber und Namensgeber für das neu eröffnete Lokal<br />

Herr Schaefer im Fesenfeld. <br />

Fotos: KW<br />

Das Motto „Klasse statt Masse“ zieht sich durch die gesamte Konzeption.<br />

Auch die Einrichtung kommt ohne Chichi aus. Ein großer Spiegel,<br />

maßvoll dekorierte Wände, dafür viel indirekte Beleuchtung und<br />

gedeckte Farben: Der Innenbereich mit 26 Sitzplätzen strahlt Ruhe<br />

aus und macht es dem Gast leicht, sich auf die erlesenen Getränke<br />

und die feinen Speisen zu konzentrieren. Draußen finden weitere<br />

20 Gäste Platz und genießen laue Abende unter einer schützenden<br />

Markise. (KW)<br />

Herr Schaefer: Sachsenstraße 19, vorerst mittwochs bis samstags ab<br />

18 Uhr. Weitere Infos: www.herrschaefer.net<br />

Foto: Das Team, Agentur für Marketing<br />

Ein Weingarten<br />

mitten in der Stadt<br />

„Weinfest <strong>Bremen</strong>“ am Hillmannplatz<br />

Wenn am Hillmannplatz die Weingläser sachte zusammen stoßen<br />

und ein zartes Klirren ertönt, dann ist wieder Weinfest in <strong>Bremen</strong>.<br />

In entspannter Atmosphäre treffen sich dort an drei Tagen Weingenießer<br />

und Weinmacher, um sich über die Erzeugnisse von Weingütern<br />

aus den Anbaugebieten Nahe, Mosel, Pfalz und Rheinhessen<br />

auszutauschen. Es wird probiert, geplaudert und in fröhlicher<br />

Runde gefeiert. Bis zu 1000 Personen finden unter Sonnenschirmen<br />

an weiß gedeckten Tischen Platz. Eine große Weinauswahl,<br />

darauf abgestimmte Speisen und ein Musikprogramm laden zum<br />

Genießen ein. Der besondere Charme des Weinfestes liegt in der<br />

ruhigen Atmosphäre, obwohl der Event im Stadtzentrum auch für<br />

Besucher von außerhalb gut zu erreichen ist. (KW)<br />

Weinfest <strong>Bremen</strong>: 29. <strong>August</strong> bis 1. September, Hillmannplatz.<br />

Öffnungszeiten: Donnerstag 16 bis 24 Uhr, Freitag 14 bis 24 Uhr,<br />

Samstag 14 bis 24 Uhr und Sonntag 12 bis 20 Uhr.<br />

27


GASTRO<br />

Ein Straßenfest für die Sinne<br />

Vier Tage „Ratskellerfest“ im Herzen der Stadt: Weinkultur, Musik und Geschichte erleben<br />

Im Herzen <strong>Bremen</strong>s, zwischen Rathaus<br />

und Unser Lieben Frauen Kirche, stehen<br />

die Zeichen auf Genuss. Wenn der Ratskeller<br />

zum Weinfest einlädt, verwandeln<br />

zahlreiche Stände den Platz in ein gemütliches<br />

Straßenfest. An vier Tagen können die<br />

Besucher den Facettenreichtum deutscher<br />

Weine entdecken und kulinarische Köstlichkeiten<br />

probieren. Ein abwechslungsreiches<br />

Programm mit Musik und Kellerführungen<br />

rundet das Fest ab.<br />

Die Vielfalt erkunden<br />

Ein sommerliches Event für Genießer steht<br />

bevor, ein Mix aus gepflegter Weinkultur,<br />

Geschichte und Musik in lockerem Ambiente<br />

– das „Ratskellerfest“ spricht ein<br />

vinophiles Publikum an. An verschiedenen<br />

Ständen des Bremer Ratskellers haben<br />

die Besucher vier Tage lang die Möglichkeit,<br />

den Facettenreichtum des deutschen<br />

Weines zu entdecken. Während die Gäste<br />

im „Tradition-ist-Tradition-Zelt“ einen<br />

Querschnitt aus verschiedenen deutschen<br />

Anbaugebieten erleben, werden sie im<br />

„Aromen-Zelt“ in die bunte Welt der<br />

Bukett-Rebsorten entführt. Dabei erleben<br />

Interessierte Fruchtexplosionen im Glas<br />

und erschmecken Aromen von Schwarzer<br />

Johannisbeere über Mango bis Maracuja.<br />

Die „Perlen-Lounge“ hingegen lockt mit<br />

spritzigen Tropfen von Sekt, Secco und Crémant,<br />

die zu loungigen Klängen serviert<br />

werden.<br />

Für den Gaumen und das Ohr<br />

Neben flüssigen Verlockungen hat das<br />

„Ratskellerfest“ auch Leckeres für den Hunger<br />

zu bieten: Flammlachs, Pfälzer Flammkuchen<br />

und asiatische Küche füllen den<br />

Magen. Hausgemachte Waffeln und cremiges<br />

Bio-Eis versüßen den Tag.<br />

Zwischen Stadtmusikanten-Denkmal<br />

und Domshof lockt im Schoppensteel ein<br />

kurzweiliges Kulturprogramm. Unter anderem<br />

sorgen die Solokünstlerin Rike Mey, das<br />

Trio Gordon und Die Marshmallows für eine<br />

musikalische Untermalung. Darüber hinaus<br />

öffnet der Ratskeller seine Türen für diverse<br />

Führungen. In anmeldepflichtigen Spezialführungen<br />

bekommen die Besucher einen<br />

Einblick in drei bedeutsame Jahre. In der<br />

„Kellerführung 1405“, dem Gründungsjahr<br />

des Bremer Ratskellers, steht dessen Geschichte<br />

rund um die labyrinthischen Gänge<br />

und historischen Gewölbe im Fokus. Bei der<br />

„Kellerführung 1819“ gibt ein Schauspieler<br />

den Ratskellermeister und versetzt die Besucher<br />

ins <strong>Bremen</strong> vor 200 Jahren. Mehr<br />

zum Weinbau im Wandel der Jahrhunderte<br />

erfahren Interessierte bei der „Kellerführung<br />

2018“. (SM)<br />

Donnerstag bis Sonntag, 8. bis 11. <strong>August</strong>, im<br />

Schoppensteel zwischen dem Bremer Rathaus<br />

und der Liebfrauenkirche. Die Teilnahme an<br />

den Kellerführungen ist kosten- und anmeldepflichtig.<br />

Weitere Infos und Anmeldung für die<br />

Führungen unter www.ratskeller.de.<br />

Fotos: Messe <strong>Bremen</strong> / Jan Rathke, Ratskeller<br />

Mit gutem Gewissen genießen<br />

Fair gehandelte Produkte aus biologischer Landwirtschaft<br />

28<br />

Foto: djd/TransFair e.V./James Rodriguez<br />

Kaffee, Tee, ein Müsli mit frischem Obst<br />

oder Brot mit Schokoladenaufstrich: Diese<br />

Produkte gehören für viele selbstverständlich<br />

zum Frühstück dazu. Die meisten Rohstoffe<br />

dafür stammen aus Lateinamerika,<br />

Asien und Afrika, wo sie häufig unter fragwürdigen<br />

Umständen produziert werden.<br />

Dabei zählt für Konsumenten neben<br />

Frische und Qualität auch das Kriterium<br />

des fairen Handels, um sich beim Einkaufen<br />

für bestimmte Erzeugnisse zu entscheiden.<br />

Eine große Vielfalt an derartigen Produkten<br />

findet sich mittlerweile in so gut wie all<br />

unseren Supermärkten.<br />

Dank Initiativen wie etwa Fairtrade<br />

können Beschäftigte auf Plantagen und<br />

Kleinbauernfamilien unter verbesserten<br />

Arbeits- und Lebensbedingungen produzieren.<br />

Zudem setzt man sich für den<br />

Schutz der natürlichen Ressourcen und der<br />

Umwelt vor Ort ein. (DJD)<br />

Weitere Hintergründe zum fairen Handel gibt<br />

es unter www.fairtrade-deutschland.de.


„Piano Lounge“<br />

mit Josef Barnickel<br />

Es wird musikalisch im Courtyard by Marriott Hotel<br />

Power fürs Köpfchen<br />

Foto: djd / LaVita<br />

Mit dem Schuleintritt steigen die Anforderungen an die Heranwachsenden<br />

erheblich: Der kindliche Organismus benötigt<br />

nicht nur zum Rennen und Spielen, sondern auch zum Lernen<br />

und Denken reichlich Energie und einen ausgewogenen Vitalstoffmix,<br />

um sich geistig und körperlich gesund zu entwickeln.<br />

Ein vollwertiges Frühstück, beispielsweise aus Müsli und Früchten<br />

oder Vollkornbrot mit etwas Rohkost ist daher wichtig,<br />

bevor die Denkarbeit in der Schule beginnt.<br />

Doch viele Kinder in Deutschland verlassen ganz ohne Frühstück<br />

das Haus. Umso wichtiger ist es dann, die Frühstücksbox<br />

mit Obst und Gemüse zu befüllen. Eine bunt gefüllte Brotdose<br />

macht nicht nur Appetit – ein wechselndes Angebot an Obst<br />

und Gemüse ist auch wichtig, damit Kinder mit allen Vitaminen<br />

und Spurenelementen versorgt sind. Bunt angerichtete, mundgerechte<br />

Häppchen regen den gesunden kindlichen Appetit<br />

an, und süße Fruchtschnitze oder selbst gemachte Müsliriegel<br />

laden zum gesunden Knabbern ein. Da kann selbst ein Gemüseund<br />

Obstmuffel nicht widerstehen.<br />

Ab dem 12. September<br />

findet jeden zweiten<br />

Donnerstag im<br />

Monat die im letzten<br />

Jahr gestartete<br />

„Piano Lounge“ statt.<br />

Bis März bietet das<br />

Bremer Hotel an der<br />

Bürgerweide für Stadtbewohner,<br />

Pendler und<br />

Musikinteressierte ein<br />

abwechslungsreiches<br />

Programm.<br />

Ab 20 Uhr präsentiert der Pianist Josef Barnickel an seinem<br />

mobilen Flügel einen Mix aus chilliger Bar-Piano-Lounge-Musik,<br />

groovigem Funk und hochkarätigem Pop und Rock. In gewohnt<br />

entspannter Atmosphäre lässt sich hier ein gemütliches Abendessen,<br />

ein Feierabendgetränk oder einfach ein schöner Abend in<br />

Lloyd’s Bar und Restaurant planen. (SM)<br />

Alle Informationen zu den Terminen der Piano Lounge finden Sie unter:<br />

www.lloyds-bremen.de.<br />

Foto: Courtyard<br />

Grundschüler können beim Zubereiten des Pausenbrots mithelfen,<br />

denn: Selbst gemacht schmeckt noch mal so gut. Außerdem<br />

lernt das Kind die Vielfalt an Nahrungsmitteln kennen,<br />

wenn es beim Einkaufen dabei ist und auswählen darf. (DJD)<br />

PIANO LOUNGE<br />

IM COURTYARD BY MARRIOTT ® BREMEN<br />

mit dem Pianisten Josef Barnickel<br />

Jeden 2. Donnerstag im Monat (ab September <strong>2019</strong> bis März 2020)<br />

von 20:00 bis 24:00 Uhr<br />

- Wo Herzlichkeit Zuhause ist -<br />

20.09 – 13.10.:<br />

Bayrische-Wochen<br />

Das Oktoberfest-Feeling<br />

kommt ins „Werdersee“!<br />

Genießen Sie bayrische<br />

Schmankerl’n, deftige<br />

Gerichte und dazu ein frisch<br />

gezapftes Oktoberfestbier<br />

Ab 18. Oktober:<br />

Wildspezialitäten,<br />

Ente, Gans und<br />

Grünkohl<br />

... auch ganze Gans –<br />

am Tisch tranchiert!<br />

www.hotel-zum-werdersee.de · Familie Möhlenkamp · HB-Habenhausen<br />

Holzdamm 104 · Tel. 83 10 81 0 · info@hotel-zum-werdersee.de<br />

11. November:<br />

Martins-Gans-Essen<br />

In gewohnt entspannter Atmosphäre erwartet Sie<br />

bei Candlelight servieren wir Ihnen<br />

ab 19 Uhr ein 3-Gang-Menü<br />

ein abwechslungsreiches Programm aus chilliger<br />

Familienfeiern/Veranstaltungen!<br />

bei dem sich alles um die „edle“<br />

Bar-Piano-Lounge-Musik, groovigem Funk und<br />

Sie wollen feiern? Dann sind Sie bei uns richtig!<br />

Gans dreht. 31,50 E inkl. einem Wir haben die passenden Räumlichkeiten für Sie! hochkarätigem Pop & Rock.<br />

Gern senden wir Ihnen unsere Veranstaltungsmappe zu oder vereinbaren<br />

3-Gang-Menü zzgl. Getränke Sie einen Besichtigungstermin bei uns im Haus, beides unverbindlich.<br />

www.hotel-zum-werdersee.de<br />

Theodor-Heuss-Allee 2 | 28215 <strong>Bremen</strong><br />

Familie Möhlenkamp · HB-Habenhausen · Holzdamm 104<br />

Tel. 83 10 81 0 · info@hotel-zum-werdersee.de<br />

Tel: 0421.69.640.0 | sales.bremen@baum-hotels.de<br />

www.facebook.com/hotel.zum.werdersee<br />

29


REISE<br />

Funkelnde Lichteffekte am See<br />

„Der Dümmer brennt“: Feuerwerk, Kunsthandwerksmarkt und Kinderanimation<br />

© www.amdre.de<br />

DER<br />

DÜMMER<br />

EINTRITT<br />

FREI!<br />

brennt<br />

Sa. 24.08.19<br />

IN HÜDE<br />

Fr. WARM-UP PARTY<br />

www.duemmerbrand.de<br />

Am vierten <strong>August</strong>wochenende ertönen wieder<br />

viele „Ahs“ und „Ohs“ entlang der Hüder Deichpromenade.<br />

Unter dem Motto „Der Dümmer<br />

brennt“ wird Besuchern ein dreitägiges, buntes<br />

Veranstaltungsprogramm geboten, das sich sowohl<br />

an Kinder als auch Erwachsene richtet.<br />

Nachdem bereits am Freitag, 23. <strong>August</strong>,<br />

eine Warm-up-Party den musikalischen Auftakt<br />

bietet, stehen am Samstag gleich mehrere<br />

Programmpunkte auf dem Plan. So bietet das<br />

große Kinderpiratenfest ab 15 Uhr Spaß, Animation<br />

und Spiele. Unter anderem dürfen sich<br />

junge Besucher auf eine Riesenrutsche, ein<br />

Trampolin, Luftballonkunst und ein großes<br />

Piratenschiff freuen. Zudem laden die Stände<br />

des Kunsthandwerkermarktes sowie zahlreiche<br />

Buden am Deich zum Schlendern, Stöbern und<br />

Schlemmen ein. Gegen Abend bieten die Band<br />

„Supernova“ sowie verschiedene DJ-Künstler<br />

die musikalische Untermalung zum effektvollen Highlight des Tages. Bei Einbruch der Dunkelheit<br />

wird direkt über der spiegelnden Fläche des Dümmer Sees ein effektvolles Höhenfeuerwerk abgeschossen.<br />

Zum Abschluss des Veranstaltungswochenendes wird am Sonntag ab 10 Uhr zum Frühschoppen<br />

auf dem Hüder Dorfplatz eingeladen. (SM)<br />

Foto: C. Kellers<br />

Interviews, Reportagen,<br />

Porträts, Fotostorys,<br />

Kolumnen und Berichte<br />

06.10. – 10.10. – 5 Tage: Ahrtal – mit höchstem Kaltwasser-Geysir der Welt<br />

Doppelzimmer 499,- Einzelzimmer 551,-<br />

Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. <strong>August</strong>, Deichpromenade Hüde. Infos: www.duemmerbrand.de<br />

Dem Novembergrau entfliehen<br />

Mit ReiseService Wohlfahrt an Bord der „MS Carmen“<br />

17.10. – 22.10. – 6 Tage: Schottland – Indian Summer<br />

Doppelzimmer 735,- Einzelzimmer 840,-<br />

18.11. – 22.11. – 5 Tage: Rhein-Schnupper-Kreuzfahrt<br />

inkl. Vollpension und Ausflugsprogramm<br />

NEU Schiff: MS Carmen ab Köln bis Straßburg ab 599,-<br />

04.12. – 08.12. – 5 Tage: Weihnachtsmärkte an Rhein + Mosel<br />

Doppelzimmer oder Einzelzimmer ohne Zuschlag 499,-<br />

23.12. – 26.12. – 4 Tage: Weihnachten in Leipzig<br />

Doppelzimmer oder Einzelzimmer ohne Zuschlag 599,-<br />

29.12. – 01.01 – 4 Tage: Silvesterfeier in Posen<br />

Doppelzimmer 599,- Einzelzimmer 644,-<br />

Preise pro Person. Bus: Frenzel Reisen. Zustiege: <strong>Bremen</strong>-ZOB/<strong>Bremen</strong>-Vegesack.<br />

Reiseleitung bei allen Reisen durch Herrn Wohlfahrt persönlich.<br />

www.reiseservice-wohlfahrt.de<br />

1 Jahr<br />

ReiseService<br />

Wohlfahrt<br />

1 Jahr<br />

ReiseService<br />

Wohlfahrt<br />

Zugegeben: Mit seinen typischen Wetterverhältnissen und<br />

düsteren Tagen gehört der November nicht unbedingt zu<br />

den schönsten Monaten des Jahres. Ein Grund mehr, diesen<br />

Dingen zu trotzen und sich Balsam für die Seele zu verschaffen.<br />

Mit der Rhein-Schnupper-Kreuzfahrt ab Köln bis Straßburg bietet<br />

ReiseService Wohlfahrt seinen Kunden die Möglichkeit, dem<br />

Novembergrau einfach davonzuschippern.<br />

So ist es selbst in der dunklen Jahreszeit schön, eine Kreuzfahrt<br />

auf dem Rhein zu unternehmen – besonders wenn man auf einem<br />

Schiff wie der „MS Carmen“ untergebracht ist. Seit 2001 im Dienst,<br />

wurde sie 2017 komplett renoviert. Mit um die 16 Quadratmeter<br />

sind alle Kabinen des Schiffes geräumig. Die Wohneinheiten auf<br />

dem Oberdeck sind zudem mit französischen Balkons ausgestattet.<br />

Doch viel Zeit in den Kabinen werden die Passagiere angesichts<br />

des Ausflugprogrammes nicht verbringen. Unter anderem führt die<br />

Reise die Urlauber in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden,<br />

eines der ältesten Kurbäder Europas. Auch Speyer mit dem weltweit<br />

größten romanischen Kaiserdom,und Freiburg laden zum Erkunden<br />

ein. Mit der Vollpension während der gesamten Reise sind<br />

die Urlauber zudem bestens versorgt. (JF)<br />

30<br />

Ihre Fragen beantworte ich Ihnen gerne unter<br />

Telefon 0 42 64 – 83 74 555<br />

Foto: FR


ANZEIGE<br />

Alle Tickets mit einer App<br />

Kooperation zwischen VBN und Deutsche Bahn: Fahrscheine für Nahverkehr im DB Navigator buchbar<br />

Der Verkehrsverbund <strong>Bremen</strong>/Niedersachsen<br />

(VBN) und die Deutsche<br />

Bahn AG (DB) haben im Juni eine<br />

Zusammenarbeit gestartet, die sowohl Besuchern<br />

<strong>Bremen</strong>s, als auch den Einwohnern<br />

der zum VBN gehörenden Städte und Kommunen<br />

große Vorteile bietet. Fahrscheine<br />

für den VBN können ab sofort in der App<br />

DB Navigator gebucht und als Handy-Ticket<br />

auf dem Smartphone gespeichert werden.<br />

In den Städten <strong>Bremen</strong>, Bremerhaven,<br />

Delmenhorst und Oldenburg sowie in den<br />

benachbarten Landkreisen wird das Reisen<br />

im öffentlichen Personennahverkehr damit<br />

jetzt noch komfortabler.<br />

Wir haben mit Rainer Counen, Geschäftsführer<br />

des VBN und Beate Steps,<br />

Regionale Vertriebsleitung Nord/Ost der<br />

DB Vertrieb GmbH, einer Tochter der DB<br />

AG, über die Vorteile für die ÖPNV-Nutzer<br />

gesprochen.<br />

Rainer Counen: Für den VBN ist die Zusammenarbeit<br />

mit der DB die konsequente Fortsetzung<br />

der Digitalisierungsstrategie, die<br />

wir mit der VBN-eigenen Fahrplaner-App<br />

gestartet haben. Die DB ist ein langjähriger<br />

und starker Partner des VBN. Der DB Navigator<br />

kann und wird von vielen Reisenden,<br />

die das VBN-Gebiet besuchen und dann im<br />

ÖPNV unterwegs sind, genutzt werden.<br />

Beate Steps: Für uns als Deutsche Bahn ist<br />

der VBN der stärkste Partner im Nordwesten.<br />

Aktuell haben wir bundesweit bereits<br />

Partnerschaften mit über 30 Verkehrsverbünden<br />

und wir setzen die Einbindung weiterer<br />

Partner konsequent fort. Gerade für die<br />

Fernreisenden, die einen Kurzaufenthalt in<br />

den jeweiligen Verbundgebieten planen, ist<br />

der DB Navigator ein toller Zugang für den<br />

Fahrscheinerwerb im jeweiligen Verbundgebiet.<br />

Rainer Counen: Wir wissen, dass wir mit<br />

dem DB Navigator die deutschlandweit<br />

am häufigsten genutzte Mobilitäts-App als<br />

Partner gewonnen haben. Also ein toller<br />

Partner für die weitere Stärkung des digitalen<br />

Vertriebskanals. Im Gegensatz zum DB<br />

Navigator, der bundesweit viele, perspektivisch<br />

ggf. sogar alle Verkehrsverbünde integriert,<br />

ist unsere eigene App in bestimmten<br />

Bereichen spezifischer auf die lokalen Bedürfnisse<br />

zugeschnitten und bietet somit für<br />

die Bewohner des VBN-Gebietes das „gewisse<br />

Etwas“ mehr.<br />

Beate Steps: Genau das ist es, was wir bundesweit<br />

erleben. Lokale Apps können von<br />

Verbünden spezifischer zugeschnitten werden.<br />

Beim DB Navigator liegt der Vorteil klar<br />

darin, dass der Kunde nur ein einziges Kundenkonto<br />

braucht, um sich in Deutschland<br />

im Fern- und Nahverkehr und innerhalb<br />

der angebundenen Verbünde zu bewegen.<br />

Kunden brauchen in fremden Städten keine<br />

Kenntnisse mehr zu den lokalen Tarifen und<br />

auch keine Kenntnisse „wie bediene ich jetzt<br />

diesen Automaten“. Das erledigt alles der DB<br />

Navigator. Nur die Verbindung eingeben, Ticket<br />

auswählen und losfahren.<br />

Jetzt mit VBN-Tickets<br />

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Die Bahn-App für Nah- und Fernverkehr.<br />

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31


AUTO<br />

Ideal für schmale Stadtviertel<br />

Erstes Mitglied der neuen Crossover-Modellfamilie: Ford Fiesta Active im Abenteuerlook<br />

Er ist ein Kleinwagen mit vielen Schokoladenseiten. Schon das<br />

Design des „normalen“ Ford Fiesta wirkt peppig und modern.<br />

Aber beim etwas aufgepumpten Fiesta Active legt Ford noch<br />

eine gewaltige Schippe drauf. Nein, das ist kein SUV, sondern ein<br />

lediglich um zwei Zentimeter erhöhter Fiesta im Abenteuerlook<br />

mit beplankten Radkästen und einem minimal breiteren Fahrwerk.<br />

Das Ergebnis: Der Fiesta Active sticht seinen flacheren Bruder mit<br />

seiner Crossover-Optik elegant aus.<br />

Ford hat mit dem frontangetriebenen Fiesta Active das erste<br />

Mitglied einer neuen Crossover-Modellfamilie vorgestellt. Es<br />

kombiniert den Fahrspaß und die bekannte Dynamik des beliebten<br />

Kleinwagens mit den Vorzügen des in Köln produzierten Modells.<br />

Mehr Innen- und Kofferraum auf kleiner Verkehrsfläche wird dann<br />

in wenigen Monaten der neue Ford Puma bringen.<br />

Also bitte erst einmal im Active Platz nehmen und ein Raumgefühl<br />

genießen, das man auch einer höheren Klasse zuordnen<br />

könnte. Hier passt alles. Das Active-Cockpit gibt keine Rätsel auf.<br />

Die Materialien sind hochwertig und in der Mitte thront ein acht<br />

Zoll großer Touchscreen, über den Navi und Multimedia bedient<br />

werden. Mit seinen hervorragenden Sitzen mit bestem Seitenhalt<br />

empfiehlt sich dieser Kleine sogar für Langstrecken, zumal wenig<br />

Wind- und Abrollgeräusche in den Innenraum dringen. Und es<br />

könnte noch leiser sein ohne die 17-Zoll-Reifen. Sie wirken auf<br />

rauhem Pflaster recht polterig.<br />

Der Active bietet zudem eine serienmäßige Fahrdynamik-Regelung,<br />

die mittels eines selektiven Fahrmodus-Schalters auch<br />

während der Fahrt ausgewählt werden kann. Fortschrittliche Assistenzsysteme<br />

mit Radar- und Ultraschallsensoren sowie einer<br />

Frontkamera senken das Unfallrisiko. Der serienmäßige Fahrspur-Assistent<br />

inklusive Fahrspurhalte-Assistent erkennt mit<br />

Hilfe der Frontkamera die Fahrbahn-Markierungen und warnt den<br />

Fahrer über kurze Lenkrad-Vibrationen vor einem unbeabsichtigten<br />

Fahrspurwechsel. Außer dem Verkehrsschild-Erkennungssystem<br />

zählt auch der Fernlicht-Assistent zu den Frontkamera-basierten<br />

Assistenz-Systemen des neuen Ford Fiesta Active – beide<br />

Technologien stehen für Active Colourline und den Active Plus<br />

serienmäßig zur Verfügung. Die rustikale Variante des erfolgreichen<br />

Kleinwagens steht in drei Ausstattungen zur Wahl: Der Fiesta<br />

Autowäsche auf dem neuesten Stand der Technik<br />

Bei der Parkplatzsuche ist der Fiesta Active-Fahrer im Vorteil, denn der<br />

Kölner passt auch in kleine Lücken.<br />

Foto: WS<br />

Active beginnt bei 18.150 Euro, der Active Colourline bei 20.350<br />

Euro und der Fiesta Active Plus ist ab 21.650 Euro erhältlich. Angetrieben<br />

wird der Active u. a. vom vielfach preisgekrönten Ford<br />

EcoBoost-Dreizylinder mit 1,0 Liter Hubraum. Sehr empfehlenswert<br />

sind die Versionen mit 74 kW (100 PS) und 92 kW (125 PS), die<br />

den pfiffigen Kölner ausreichend flott bewegen und in der Praxis<br />

akzeptable Verbräuche Bauerland zwischen 6, 28259 fünf <strong>Bremen</strong> und sechseinhalb Liter generieren.<br />

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Fazit: Der Fiesta Active ist definitiv die bessere Wahl, sticht den<br />

„normalen“ Siegfried Fiesta mit seinen Buhl<br />

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eigenständigen Ausstattungslinien<br />

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und seiner Lack markanten • Karosserie Optik • Mechanik<br />

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Wir wünschen<br />

allen Teilnehmern<br />

gut Schuss!<br />

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Satt, grün und dicht, frei von Unkraut und Moos, so stellt<br />

man sich den idealen Rasen vor. Ganz ohne Einsatz ist der<br />

Traum nicht zu realisieren – aber mit ein wenig Planung<br />

lässt sich der grüne Teppich dauerhaft anlegen. Übrigens decken<br />

schon zwei Quadratmeter einer dichten, gesunden Rasenfläche<br />

den täglichen Sauerstoffbedarf eines Menschen: Daher ist es<br />

auch mit Blick auf die Umwelt sinnvoll, für ein gesundes Wachstum<br />

des Rasens zu sorgen.<br />

Tipps für den perfekten Rasen<br />

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Einige Punkte gilt es zu beachten: Mähen, Bewässern, Düngen,<br />

Vertikutieren und Lüften sowie Nachsäen und Laub entfernen<br />

machen die Basispflege aus. Regelmäßiges Mähen macht den<br />

Rasen dicht und strapazierfähig. In den Sommermonaten wird<br />

der Rasen besonders stark beansprucht. Pralle Sonne, Trockenheit<br />

und die intensive Nutzung hinterlassen ihre Spuren. Spätestens<br />

im Herbst benötigt der Rasen Kalium und weitere Nährstoffe,<br />

um bestmöglich gestärkt in den Winter zu starten.<br />

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Die richtige Düngung<br />

Falls der Rasen im Sommer aufgrund hoher Temperaturen und<br />

starker Trockenheit sehr gelitten hat, ist nun der beste Zeitpunkt<br />

für intensive Pflege. Gerade im Herbst ist eine gezielte O Nährstoffversorgung<br />

wichtig, um die Widerstandskraft der Gräser zu<br />

stärken. (AKZ-O)<br />

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33


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hinaus bleiben wir selbstverständlich ihr Ansprechpartner, lernen Sie uns kennen!<br />

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Fenster und Türen<br />

So gelangen Insekten nicht ins Haus<br />

Pünktlich zur warmen Jahreszeit sind sie wieder da: Insekten<br />

fliegen und krabbeln durch die Natur und verirren sich<br />

immer wieder auch in die Häuser. Hier allerdings ist das<br />

permanente Summen wenig erwünscht und auch auf Mückenstiche<br />

und Ähnliches kann man getrost verzichten. Dies ist allerdings<br />

noch kein Grund, zur Fliegenklatsche oder zu chemischen<br />

Mitteln zu greifen. Deutlich umweltfreundlicher ist es,<br />

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Bedienung auf Knopfdruck – elektrische Insektenschutzrollos lassen<br />

sich nachträglich an großen Terrassentüren installieren. Foto: djd/Neher<br />

die Krabbler und Summer gar nicht erst ins Haus zu lassen. So<br />

haben die Bewohner ihre gewünschte Ruhe und die Insekten<br />

bleiben am Leben. Schließlich weisen Naturschützer darauf hin,<br />

dass die Bestände von Bienen und Co. stark rückläufig sind.<br />

34<br />

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Zutritt verboten<br />

Eine simple und effektive Möglichkeit des Insektenschutzes ist<br />

es, ihnen den Zugang zu versperren. Insektenschutzgewebe für<br />

Fenster und Türen beeinträchtigen kaum den Ausblick oder den<br />

Lichteinfall ins Haus, stellen jedoch für Fliegen, Spinnen, Mücken<br />

eine unüberwindliche Barriere dar. Voraussetzung dafür<br />

ist, dass der Insektenschutz passgenau angefertigt und ohne<br />

Lücken in die Fenster oder die Terrassentür eingesetzt wird.<br />

Spezialisierte Hersteller bieten dazu passende Systeme – von<br />

Spannrahmen für Fenster sowie Rollos über Schiebeanlagen für<br />

die Terrassentür bis zum Insektenschutz für die Dachfenster.<br />

Beratung im Fachhandel vor Ort<br />

Für einen guten Sitz der Schutzgewebe sollte der Fachmann vor<br />

Ort Maß nehmen und das Fliegengitter passend anfertigen lassen.<br />

Noch bequemer wird der Schutz vor den ungebetenen Gästen,<br />

wenn man den Insektenschutz direkt in die Gebäudeautomation<br />

integriert. Dann lassen sich beispielsweise Schutzrollos,<br />

die mit einem Elektromotor ausgestattet sind, auch bequem per<br />

Wandbedienung oder Funkhandsender handhaben. (DJD)


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SCHÖNER ARBEITEN IN BREMEN<br />

Fotos: Justus Grosse Projektentwicklung<br />

Im Tabakquartier zieht Vielfalt ein<br />

Moderne Büro- und Gewerbelofts zur Miete sowie zum Kauf in geschichtsträchtigen Industriegebäuden<br />

Ein Hotspot der städtischen Kreativszene<br />

entwickelt sich derzeit in Woltmershausen.<br />

Auf dem historischen<br />

Brinkmann-Areal, wo einst Tabak- und<br />

Zigarettenprodukte gefertigt wurden, entsteht<br />

mit dem Tabakquartier ein einzigartiger<br />

Standort für zukunftsgewandte Unternehmen.<br />

Die Bremer Projektentwickler Justus<br />

Grosse realisieren dort unter anderem<br />

moderne Bürolofts, ausgestattet mit der<br />

neusten Infrastruktur. Mit dem Umbau des<br />

Alten Tabakspeichers sowie der Umsetzung<br />

des Projektes DIE FABRIK entstehen dabei<br />

attraktive Räume für innovatives Arbeiten,<br />

die sowohl für Selbstnutzer als auch Investoren<br />

interessant sind.<br />

Spiel der Kontraste<br />

Das Projekt DIE FABRIK schafft in einem<br />

historischen Industriegebäude auf mehr<br />

als 50.000 Quadratmetern einzigartige<br />

Bürolofts zur Miete. Die ersten Lofts sind<br />

schon ab Frühjahr 2020 bezugsfertig. Die<br />

Mieteinheiten ab 70 Quadratmeter beginnen<br />

bei 495 Euro netto im Monat, zuzüglich<br />

Nebenkosten und Umsatzsteuer. Dafür genießen<br />

die Mieter den besonderen Charme<br />

des Gebäudes, der sich aus dem Gegensatz<br />

von alt und neu ergibt. Vier Meter hohe Decken<br />

in den alten Fabrikationshallen und<br />

modernste IT-Infrastruktur mit schnellen<br />

Datenübertragungsgeschwindigkeiten bieten<br />

ideale Voraussetzungen für progressives<br />

und erfolgreiches Arbeiten.<br />

Große Fensterfronten, rustikale Bodenbeläge<br />

sowie Balkone vor einigen<br />

Lofts fügen sich harmonisch ein in die ursprüngliche<br />

Architektur. Großzügig und<br />

individuell gestaltete Besprechungs- und<br />

Loungebereiche sowie Lagerflächen ab fünf<br />

Quadratmetern werden den unterschiedlichen<br />

Anforderungen gerecht. Auch kleinere<br />

Unternehmen und Start-ups sind willkommen.<br />

So soll eine Atmosphäre der Vielfalt<br />

entstehen, die kreatives Potenzial freisetzt.<br />

Arbeiten in historischem Industriebau: Der Alte<br />

Tabakspeicher bietet Bürolofts zum Kauf.<br />

Investieren in die Zukunft<br />

Eine weitere Immobilie, der Justus Grosse<br />

neues Leben einhaucht, ist der Alte Tabakspeicher.<br />

In dem ehemaligen Tabaklager<br />

aus den 1970er Jahren entstehen 170 Bürolofts<br />

zum Kauf. Die Fertigstellung ist für<br />

Ende 2020 geplant. Auch hier überzeugen<br />

über vier Meter hohe Decken, große Fensterfronten,<br />

bis zu circa 3,5 Meter tiefe Balkone,<br />

stilvolle Sanitärbereiche, Duschen<br />

und Echtholzparkett. Zu den weiteren<br />

Highlights zählt die zeitgemäße Ausstattung<br />

mit Videogegensprechanlagen und<br />

dem schnellsten Internet <strong>Bremen</strong>s mit bis<br />

zu 10 Gbit/sec. So werden ideale Voraussetzungen<br />

für zukunftsgewandtes Arbeiten<br />

geschaffen.<br />

Die Loftgrößen im Alten Tabakspeicher<br />

beginnen ab circa 54 Quadratmeter, Kaufpreise<br />

ab etwa 130.000 Euro netto. Musterlofts<br />

können mittwochs und sonntags von<br />

14 bis 16 Uhr im Hempenweg 108 besichtigt<br />

werden.<br />

Weitere Informationen zu den Projekten im<br />

Tabakquartier erteilt die Firma Justus Grosse<br />

telefonisch unter 0421 / 3 08 06-49 /-891 und<br />

online unter www.die-fabrik.info sowie<br />

www.alter-tabakspeicher.com.<br />

35


FAMILIE<br />

Literarischer Klassiker für Groß und Klein<br />

Zum 40. Geburtstag: Das Junge Theater Bonn spielt „Die unendliche Geschichte“ im Metropol Theater<br />

PRÄSENTIERT:<br />

„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende feiert in diesem Jahr ihr<br />

40-jähriges Jubiläum.<br />

Foto: Nico Schimmelpfennig<br />

Mit seinen Kinder- und Jugendbüchern gehört Michael<br />

Ende (1929 – 1995) zu den bekanntesten deutschen<br />

Schriftstellern. Vor allem sein Werk „Die unendliche<br />

Geschichte“ entwickelte sich zu einem literarischen Kult und begeistert<br />

noch heute junge und alte Leser weltweit. Anlässlich des<br />

40-jährigen Jubiläums, das der Bestseller am 1. September <strong>2019</strong><br />

feiert, bringt das Junge Theater Bonn die abenteuerliche Geschichte<br />

auf die Bühne des Metropol Theaters.<br />

Im Mittelpunkt der Handlung steht der junge Bastian Balthasar<br />

Bux. Täglich von seinen Klassenkameraden drangsaliert und gedemütigt,<br />

flüchtet er sich regelmäßig in die Welt der Bücher. Als<br />

er sich eines Tages auf dem Schulweg vor seinen Peinigern verstecken<br />

muss, landet er durch einen Zufall in einem Antiquariat. Dort<br />

stößt er auf das Buch „Die unendliche Geschichte“. Ein Werk, das<br />

von einem Land namens Phantásien erzählt, das in großer Gefahr<br />

ist, seitdem die Kindliche Kaiserin an einer mysteriösen Krankheit<br />

leidet. Alle Hoffnung liegt auf den Helden Atréju, der ein Menschenkind<br />

finden soll, das der Kaiserin einen neuen Namen gibt.<br />

Schließlich kann nur das ihr Leben und den Bestand ihres Reiches<br />

retten. Atemlos verfolgt Bastian Atréjus unglaubliche Abenteuer.<br />

Sein Wunsch, den Bewohnern dieses wunderreichen Landes zu<br />

helfen, wird immer stärker, bis das Buch schließlich Bastians eigene<br />

Geschichte zu erzählen scheint. Sollte er, Bastian Balthasar Bux,<br />

tatsächlich das gesuchte Menschenkind sein? (SM)<br />

Sonntag, 1. September, Metropol Theater, 15 Uhr<br />

36<br />

Sommerspaß in Posthausen<br />

Das Einkaufszentrum dodenhof lockt im <strong>August</strong><br />

mit spielerischen Aktionen im Sommergarten<br />

Die schönste Zeit des Jahres bei dodenhof genießen: Noch bis<br />

zum 24. <strong>August</strong> lädt das Einkaufszentrum seine Besucher in den<br />

Sommergarten ein und bietet Familien ein abwechslungsreiches<br />

Programm zum gemeinsamen Spielen, Erkunden und Verweilen.<br />

Immer samstags wechseln sich dabei spannende Spielmodule im<br />

Sommergarten ab, der mit seinen Loungemöbeln, Sommerpflanzen<br />

und Minigolfzonen auch Platz zum Relaxen bietet. So können sich<br />

junge Besucher zum Beispiel auf großen Hüpfburgen (3. <strong>August</strong>),<br />

an der Wasserbaustelle und beim Power Paddling (17. <strong>August</strong>) austoben,<br />

während die Größeren ihre Balance auf dem Surfsimulator<br />

(24. <strong>August</strong>) unter Beweis stellen. Alle Aktionen finden jeweils von<br />

11 bis 18 Uhr statt. Bei schlechterem Wetter muss trotzdem keiner<br />

zu Hause bleiben. So gibt es im Spielcontainer für kreative Kinder<br />

immer etwas zum Malen und Basteln. Und auch die Schulzeit<br />

wirft zum Ende der Ferien langsam aber sicher ihre Schatten voraus.<br />

Deshalb wird in dodis Spieleparadies auch alles passend zum<br />

Schulstart gebastelt und gestaltet: Schultüten, Buchstaben, Zahlen<br />

und Lesezeichen. Zudem gibt es einen riesigen Abenteuerspielplatz<br />

auf dem sich Kinder austoben können und die dort ansässigen<br />

Tiere anschauen können. Das Spieleparadies ist montags bis<br />

samstags geöffnet und bietet jeweils von 10 bis 19 Uhr eine kostenlose<br />

Betreuung für Kinder ab drei Jahren. (SM)<br />

Nähere Informationen zu den Aktionen bei dodenhof in Posthausen gibt<br />

es unter www.dodenhof.de.<br />

Foto: FR


Foto: Anja Schindler, VG Bild-Kunst, Bonn <strong>2019</strong><br />

Auf Kunst-Expedition gehen<br />

„Naturalia Artistica“: Aktion im Übersee-Museum<br />

Menschliche Kreationen und Naturschöpfungen gehören zusammen<br />

und bilden ein organisches System: Das ist die Ansicht von<br />

Anja Schindler. Seit Jahren sammelt die Künstlerin Fundstücke<br />

in der Natur und färbt diese in ein sattes Blau. In der Ausstellung<br />

„Naturalia Artistica“ präsentieren das Kabinett Übersee und das<br />

Schaumagazin „Übermaxx“ aktuell ihre Arbeiten.<br />

Neben den Kunstwerken, die Besuchern einen himmelblauen<br />

Mikrokosmos aufzeigen sollen, bietet das Museum zugleich ein<br />

abwechslungsreiches Begleitprogramm. So haben Interessierte am<br />

Sonntag, 11. <strong>August</strong>, die Möglichkeit die Ausstellungsinhalte mit der<br />

gesamten Familie zu entdecken. Im Rahmen einer Kunst-Expedition<br />

begeben sich große und kleine Besucher gemeinsam mit Künstlerin<br />

und Kuratorin Anja Schindler auf Entdeckungstour durch die Ausstellung.<br />

Mit Zeichenstift und Notizblock ausgestattet, betrachten<br />

Familien dabei die verschiedenen Kunstinstalationen und werden<br />

selbst zu Künstlern, indem sie ihre eigenen Zeichnungen anfertigen.<br />

Die Veranstaltung ist für Kinder ab sieben Jahren geeignet und kostet<br />

2,50 Euro zuzüglich Museumseintritt. (JF)<br />

Sonntag, 11. <strong>August</strong>, Übersee-Museum, 14.30 Uhr<br />

Science-Fiction pur<br />

Neuauflage: „botanika goes space – reloaded“<br />

Cosplayer, Lichtschwertkämpfe und mehr: Anlässlich des<br />

Bremer Raumfahrtjahres veranstaltete die Botanika 2018<br />

die Science-Fiction-Convention „botanika goes space“. Im<br />

<strong>August</strong> erlebt die Veranstaltung eine Neuauflage. Erwartet werden<br />

unter anderem Cosplayer aus verschiedenen Filmwelten, außerirdische<br />

Kochkünste und Stargast Florian Clyde, der dem jungen<br />

Star-Wars-Helden Han Solo seine Stimme lieh.<br />

So gibt Tim Beutler als „Star-Smutje“ unter anderem Einblicke<br />

in die Spezialitätenküche des Star-Trek-Universums, während die<br />

Künstler der Gruppe „Sabeproject“ Lichtschwertkämpfe mit originalgetreuen<br />

Filmrequisiten austragen. Schon 2018 war die Gruppe<br />

aus Nordrhein-Westfalen zu Gast in der Botanika und wird auch in<br />

diesem Jahr den jungen Besuchern dabei helfen, sich in der kreativen<br />

Weltraum-Werkstatt ein eigenes Lichtschwert zu bauen. Mit<br />

den German Garrison ist zudem der größte Star-Wars-Kostümclub<br />

weltweit in der Entdeckerwelt anwesend. In der Zeit von 13 bis 17<br />

Uhr können Autogramme von den Schauspielern Florian Clyde,<br />

Bern Collaco und Allan Austen ergattert werden. (SM)<br />

Samstag und Sonntag, 17. und 18. <strong>August</strong>, botanika.<br />

Foto: FR<br />

Etwas Neues für Teenies<br />

„BÄÄÄM!“: Partyreihe für 11- bis 15-Jährige<br />

Familenspaß im Park<br />

Zum 23. Mal: „Fockes Fest“ in Schwachhausen<br />

Junge Leute, die gerne tanzen, aber für die Disco noch zu jung<br />

sind, erhalten zum Ende der Sommerferien eine neue Alternative.<br />

So startet im Kulturzentrum Lagerhaus am Samstag, 10. <strong>August</strong>,<br />

eine neue Party-Reihe<br />

für Teenager. Unter dem Motto<br />

„BÄÄÄM“ liefert DJ Ataxy vom<br />

Sender <strong>Bremen</strong> Next rhythmische<br />

Sounds. Zudem werden einige<br />

Tanzgruppen aus <strong>Bremen</strong><br />

und umzu erwartet. Die Veranstaltung<br />

richtet sich an Teenager<br />

zwischen 11 und 15 Jahren.<br />

Tickets gibt es für 4 Euro im Titus<br />

Skateshop, im Lagerhauses<br />

und bei Eventim. (JF)<br />

Samstag, 10. <strong>August</strong>, Lagerhaus,<br />

ab 19.30 Uhr<br />

DJ Ataxy <br />

Foto: FR<br />

Als „Stadtteilfest Schwachhausen“<br />

geht das sogenannte „Fockes<br />

Fest“ in diesem Jahr in die<br />

23. Runde. Insgesamt vier Schulen<br />

aus Schwachhausen und<br />

angrenzenden Stadtteilen beteiligen<br />

sich programmatisch.<br />

Groß und Klein erwartet ein<br />

Familienfest in Parkatmosphäre,<br />

das sowohl ein Bühnen- und<br />

Showprogramm als auch verschiedene<br />

Spiele und Mitmachaktionen<br />

beinhaltet. (SM)<br />

Sonntag, 1. September, Focke<br />

Museum, 14 bis 18 Uhr.<br />

Nähere Informationen unter<br />

www.focke-museum.de.<br />

Foto: Martin Luther/ Focke Museum<br />

37


OPEN-AIR-VERANSTALTUNGEN<br />

Open-Air-Sommer<br />

Konzerte, Theater, Festivals und vieles mehr:<br />

Freiluftveranstaltungen in <strong>Bremen</strong> und umzu im Überblick<br />

Foto: Fotolia<br />

Welche Events finden in den kommenden Wochen statt? Wo lassen sich laue<br />

Sommerabende am besten verbringen? Welche Künstler und Bands verlegen ihre<br />

Auftritte unter freien Himmel? Fragen über Fragen, die allesamt auf den diesjährigen<br />

Bremer Open-Air-Sommer anspielen. Wir haben die Highlights der Saison in<br />

einem Überblick zusammengefasst: Sowohl Klassik-Liebhaber, Familien, Theaterfreunde<br />

als auch typische Festivalgänger kommen dabei auf ihre Kosten.<br />

Inspiriert vom Dramatiker<br />

„Shakespeare im Park“ auf der Melcherwiese im Bürgerpark<br />

38<br />

Könige, welche die Zeichen der Zeit nicht<br />

erkennen, und Liebespaare, die die Segel<br />

zum Aufbruch zu neuen Ufern setzen:<br />

Diese Stichworte bieten einen Vorgeschmack<br />

auf das Programm des diesjährigen Theatersommers<br />

„Shakespeare im Park“. Zum 24. Mal<br />

erwartet Besucher auf der Melcherwiese im<br />

Bürgerpark ein Programm mit verschiedenen<br />

Inszenierungen, inspiriert von literarischen<br />

Werken William Shakespeares.<br />

So spekuliert Mike Bartletts „King Charles III“<br />

über englische Royals: Nachdem Königin Elisabeth<br />

II. das Zeitliche gesegnet hat, steht die<br />

Krönung von Thronfolger Charles bevor. Doch<br />

kurz vorher gerät er mit dem Premierminister<br />

in einen Disput über einneues Gesetz zur Beschränkung<br />

der Pressefreiheit. Das Ergebnis:<br />

ein Bürgerkrieg, Widerstand in den eigenen<br />

Reihen und William und Kate, die längst wissen,<br />

König und Königin der Herzen zu sein. Wird<br />

Charles anlässlich dieser Umstände jemals<br />

den Thron besteigen? Am Donnerstag geht es<br />

in „König Lear“ dagegen um einen Monarchen,<br />

der seinen Thron freiwillig abgeben und an jene<br />

seiner drei Töchter vererben will, die ihn am<br />

meisten liebt. Das Wochenende läutet am Freitag<br />

mit „Ein Sommernachtstraum“ ein echter<br />

Shakespeare-Klassiker ein. Die weiteren Darbietungen<br />

des Theaterwochenendes: „Summer<br />

of Love“ und „Wie es euch gefällt“. Während Erstere<br />

am Samstag den Weg das Paares Kenneth<br />

und Sandra von verliebten und lebensbejahenden<br />

Teenagern zu frustrierten Eheleuten illustriert,<br />

erzählt „Wie es euch gefällt“ die Geschichte<br />

„Wie es euch gefällt“ ist nur eine von insgesamt fünf<br />

Inszenierungen, die im Bürgerpark gezeigt werden.<br />

Foto: Marianne Menke<br />

von Verstoßenen des Fürstenhofes, die im Wald<br />

von Arden unter Schäfern und Bauern hoffen,<br />

ein besseres Leben zu finden. (SM)<br />

Mittwoch bis Sonntag, 21. bis 25. <strong>August</strong>, Melcherwiese<br />

im Bürgerpark.<br />

VERLOSUNG<br />

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für eine Vorstellung nach<br />

Wahl. Schicken Sie uns bis zum 15. <strong>August</strong> eine<br />

E-Mail mit dem Betreff „Shakespeare“ und Ihren<br />

Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Klangvolles Programm zum Jubiläum<br />

30 Jahre Musikfest <strong>Bremen</strong>: Die Veranstaltung bietet in diesem Jahr einen bunten Mix an Künstlern und Genres<br />

Foto: Nikolai Wolff<br />

Ob Kammermusik, Oper, Jazz oder Orchestrales: Seit 1989<br />

präsentiert das Musikfest <strong>Bremen</strong> als stil- und ortsübergreifendes<br />

Konzept eine musikalische Vielfalt aus Altem<br />

und Zeitgenössischem. Zum 30. Geburtstag der Veranstaltungsreihe<br />

dürfen sich Besucher in diesem Jahr auf ein dreiwöchiges Programm<br />

aus insgesamt 49 Konzerten freuen.<br />

Den Auftakt des Musikfestes, das seit den Anfängen unter der<br />

künstlerischen Leitung von Professor Thomas Albert steht, macht<br />

traditionell die Eröffnungsveranstaltung „Eine große Nachtmusik“.<br />

Insgesamt 27 Konzerte an neun Spielstätten bieten Interessierten<br />

in drei verschiedenen Zeitschienen die Möglichkeit, ihren eigenes<br />

musikalisches Menü zusammenzustellen. Zur Auswahl steht dabei<br />

eine erlesene Vielfalt an Epochen, Stilrichtungen, Genres und Bühnencharakteren.<br />

Wer sich für unerwartete Künstlerpersönlichkeiten<br />

und neue Darbietungen interessiert, kommt bei einem Besuch<br />

der Reihe „Musikfest Surprise“ auf seine Kosten. Mit ihrem zehnjährigen<br />

Bestehen feiert sie <strong>2019</strong> ebenfalls Geburtstag.<br />

Vom 3. bis 6. September wagen unter anderem Shayna Steele,<br />

Trompeterin Yazz Ahmed sowie der israelische Mandolinen-Virtuose<br />

Avi Avital im BLG-Forum neue Brückenschläge zwischen<br />

Genres und Kulturen. Zudem konnte das Musikfest in diesem Jahr<br />

mit den Künstlerinnen Anna Netrebko und Diana Damrau echte<br />

Superstars verpflichten. Während die russische Sopranistin Netrebko<br />

mit einer italienischen Operngala am 10. September an der<br />

Seite der Kammerphilharmonie <strong>Bremen</strong> auftritt, präsentiert die<br />

deutsche Ausnahme-Sängerin Damrau am 7. September einen<br />

Liederabend mit Harfenisten Xavier de Mastre. (JF)<br />

Das Musikfest <strong>Bremen</strong> findet von Samstag, 24. <strong>August</strong>, bis Samstag,<br />

14. September, an mehr als 25 Spielorten statt. Nähere Infos unter<br />

www.musikfest-bremen.de.<br />

<strong>2019</strong> | www.kleinerundbold.com | Yoel Gamzou © Christian Debus<br />

MAHLER 10<br />

Di 27. Aug / 20 Uhr / Die Glocke<br />

Bremer Philharmoniker<br />

Yoel Gamzou Dirigent<br />

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 10 Fis-Dur<br />

(Konzertfassung von Yoel Gamzou)<br />

Tickets: www.musikfest-bremen.de / in der Glocke /<br />

im Pressehaus / in allen regionalen Zeitungshäusern /<br />

0421.33 66 99 und 36 36 36<br />

27<br />

08<br />

39


OPEN-AIR-VERANSTALTUNGEN<br />

„Sommer, Sonne, Nachhaltigkeit!“<br />

Neustadtswallanlagen: Das Musik- und Kulturfestival „SummerSounds“ geht in die 14. Runde<br />

Tritt beim „SummerSounds“ auf: Michael Schulte. <br />

Foto: Markus<br />

eine Bühne, die durch Fahrradgeneratoren angetrieben wird. In der<br />

extra aufgebauten „swb-Mobility-Area“ können sich Interessierte<br />

von Experten zu Themen wie Nachhaltigkeit, Mobilität sowie Radfahren<br />

beraten lassen und verschiedene Dinge ausprobieren.<br />

Zudem gibt es beim Festival, das in diesem Jahr erstmals an<br />

zwei Tagen stattfindet, wieder jede Menge auf die Ohren. Auf<br />

vier Bühnen spielen sowohl Bremer Bands als auch Künstler aus<br />

Deutschland sowie Formate aus Europa Genres wie Vintage, Elektropop<br />

oder Indierock. So wird Haisón einen Mix aus technoidem<br />

Elektropop, morgenländischen Sounds und Dupstep präsentieren,<br />

während ESC-Teilnehmer Michael Schulte seine Singer-Songwriter-Künste<br />

unter Beweis stellen wird. Und wenn in den Neustadtswallanlagen<br />

die Lichter ausgehen, ist noch lange nicht Schluss:<br />

Stattdessen kann auf der „After-Summer-Sounds-Party“ an beiden<br />

Tagen im Modernes weitergefeiert werden. (JF)<br />

Sonne, SummerSounds!“ – so lautet auch in diesem<br />

Jahr das Motto des Musik- und Kulturfestivals in der<br />

„Sommer,<br />

Bremer Neustadt. Neben einem vielfältigen Programm aus<br />

Livemusik und Mitmachaktionen stellt <strong>2019</strong> vor allem das Thema<br />

Nachhaltigkeit einen inhaltlichen Schwerpunkt dar.<br />

So wird das „SummerSounds“ in seiner 14. Auflage zum Nachhaltigkeitslabor<br />

für „KuNSt – Kultur und Nachhaltigkeit im Stadtteil“.<br />

Eine Aktion, die ein klares Ziel verfolgt, wie Astrid-Verena<br />

Dietze vom Neustadt-Stadtteilmanagement erzählt: „Es geht darum,<br />

den Besucherinnen und Besuchern anschaulich zu zeigen,<br />

wie sie ihr eigenes Verhalten nachhaltiger und klimafreundlicher<br />

gestalten können“. Aus diesem Grund wird auch ein energieautarkes,<br />

mit Solarstrom gespeistes Areal eingerichtet, ebenso wie<br />

Freitag und Samstag, 9. und 10. <strong>August</strong>, Neustadtswallanlagen.<br />

Foto: Daniela Buchholz<br />

40<br />

präsentiert<br />

vom<br />

<strong>2019</strong><br />

Stadtteilmarketing Hemelingen e.V.<br />

Nähere Infos unter www.hevie-bremen.de<br />

DIE TIERISCHE<br />

HEVIE <strong>2019</strong><br />

Das Stadtteilfest im Tamra-Hemelingen-Park<br />

SA. 31.08.<strong>2019</strong><br />

15 – 18 Uhr HEVIE-CUP<br />

ab 18.30 Uhr LIVE-Musik mit Sister Moon<br />

SO. 01.09.<strong>2019</strong><br />

11 – 17 Uhr Freizeit- & Gewerbemesse<br />

mit Bühnenprogramm<br />

ELEKTRO-SPEZIALBETRIEB<br />

FREIER EINTRITT<br />

und tolle Preise<br />

zu gewinnen!<br />

Professionelle Auch Stromversorgung in diesem Jahr sind für: wir wieder<br />

in eine Freizeit- und Gewerbe-<br />

(JF)<br />

- Großveranstaltungen der Stromversorger für die - SummerSounds<br />

Baustromversorgungmesse.<br />

- Messen, Professionelle Märkte Stromversorgung und Events für: Großveranstaltungen - Vermietung • Baustromversorgung von -<br />

Messen, Märkte und Events • Konzerte und Open Air-Festivals • Vermietung von Elektromaterial<br />

- Konzerte Open Air-Festivals Elektromaterial Samstag, 31. <strong>August</strong>, 15 bis 23 Uhr,<br />

Bauerland 19 • 28259 <strong>Bremen</strong> • 04 21/5 96 27 72<br />

Telefon 04 21 / 5 96 27 72 www.msv-bremen.de und Sonntag, 1. September, 11 bis<br />

www.msv-bremen.de • info@msv-bremen.de 17 Uhr, Tamra-Hemelingen-Park.<br />

Ein „tierischer“ Familienspaß<br />

Fünfte „Hemelinger Vielfalt“ mit besonderem Motto<br />

Mit einem bunt-gemischtem Open-Air-Programm richtet sich die<br />

diesjährige „Hemelinger Vielfalt“ (HeVie) an die gesamte Familie.<br />

Anlässlich des 200. Geburtstags der Bremer Stadtmusikanten lautet<br />

das Veranstaltungsmotto in diesem Jahr: „tierisch“.<br />

Am Samstag, dem ersten Festtag der Hemelinger Vielfalt, geht<br />

es im Tamra-Hemelingen-Park sportlich zu. Auf vier Flächen stehen<br />

von 15 bis 18 Uhr Boule, Beachvolleyball, Frisbee-Trickshot<br />

und Fußball auf dem Plan. Die teilnehmenden Teams treffen dabei<br />

aufeinander und spielen um attraktive Sachpreise. Im Anschluss<br />

sorgen Sister Moon ab 18.30<br />

Uhr gemeinsam mit einem DJ<br />

für einen musikalischen Tagesabschluss.<br />

Die Band spielt an<br />

diesem Abend bekannte und<br />

weniger bekannte Perlen der<br />

Rockmusik. Am Sonntag verwandelt<br />

sich das Stadtteilfest<br />

Foto: FR


Foto: Marianne Menke<br />

Mensch, Puppe!<br />

Sommerfestival „Theaterlust“ im Bremer LichtLuftBad<br />

Mensch, Puppe: Im Rahmen des Sommerfestivals „Theaterlust“ im<br />

Bremer LichtLuftbad eröffnet das Figurentheater <strong>Bremen</strong> offiziell<br />

seine Spielzeit <strong>2019</strong>/2020. Den Besuchern werden zwei vergnügliche<br />

Theatertage in Open-Air-Atmosphäre versprochen. Den Auftakt<br />

macht am Samstag der Märchenabend „Rumpelstilzchen“: ein<br />

Figurentheaterstück um ein kleines Männlein, das Stroh zu Gold<br />

spinnen kann. Im Anschluss steht DJ Trötenfreak am Plattenspieler<br />

und lädt zu einer ausgedehnten Tanznacht ein. Der Sonntag steht<br />

dagegen mit „Schneewittchen“ ganz im Zeichen junger Theaterfreunde.<br />

(SM)<br />

Samstag, 24. <strong>August</strong>, 20 Uhr, und Sonntag, 25. <strong>August</strong>, 15 Uhr,<br />

LichtLuftBad <strong>Bremen</strong><br />

100 Prozent bremisch<br />

„Überseefestival“ <strong>2019</strong>: Konzerte von 21 lokalen Acts<br />

Auch Boranbay spielen auf dem<br />

„Überseefestival.“ <br />

Foto: FR<br />

Vom Sommerfest der Musikszene<br />

<strong>Bremen</strong> e. V. zum festen<br />

Bestandteil der Bremer Open-<br />

Air-Szene: Zum neunten Mal<br />

findet in diesem Jahr das Überseefestival<br />

statt. In gemütlicher<br />

Atmosphäre treten auf zwei<br />

Open-Air-Bühnen und in der<br />

Zollkantine Künstler verschiedener<br />

Musikrichtungen auf.<br />

Nachdem der Schwerpunkt von<br />

Beginn an auf regionaler Musik<br />

lag, präsentiert die Veranstaltung<br />

seit 2017 ein ausschließlich<br />

lokales Line-Up, das 100<br />

Prozent bremisch ist. So haben<br />

es einige Bands gar nicht weit<br />

bis zur Bühne und tragen ihre<br />

Instrumente einfach vor die Tür<br />

ihres Proberaums im ehemaligen Zollamt. Aus einem Bewerberkreis<br />

von rund 120 Bands haben es 21 Acts ins Line-up geschafft,<br />

darunter Gruppen wie Boranbay, Judas, brennholzverleih, Goodyeah<br />

Collective und mehr. (JF)<br />

Nähere Infos gibt es unter www.ueberseefestival-bremen.de.<br />

Foto: FR<br />

Eheschließung auf Zeit<br />

Spaßtrauungen und Junggesellenversteigerung auf<br />

dem „Brokser Heiratsmarkt“<br />

Den Adrenalinspiegel bei einer Karrusselfahrt in die Höhe treiben,<br />

gebrannte Mandeln naschen oder spontan heiraten – diese mitunter<br />

skurrilen Möglichkeiten haben Besucher auf dem „Brokser<br />

Heiratsmarkt“, der in diesem Jahr im Luftkurort Bruchhausen-Vilsen<br />

stattfindet.<br />

Mit 32 Attraktionen und Fahrgeschäften<br />

sind Karussell-Fans<br />

auf dem Heiratsmarkt versorgt<br />

und dürfen sich unter anderem<br />

auf Attraktionen wie „Break<br />

Dancer“, „Polyp“ und „Speed<br />

Wave“ freuen. In den Partyzelten<br />

treten täglich Bands und<br />

DJs auf, die für gute Laune sorgen<br />

sollen. So tritt am Samstag<br />

beispielsweise Stereoact im<br />

Musikladen-Zelt auf, während<br />

Shaun Baker am Samstag dort<br />

seinen Hit „Explode-Party“<br />

präsentieren wird. Ein echter Kult auf dem Volksfest ist zudem die<br />

Junggesellenversteigerung am Dienstag, 27. <strong>August</strong>. Wer am Ende<br />

der Aktion einen mutigen Junggesellen ersteigert hat, kann direkt<br />

im Anschluss ins „Brokser Zelt – Der Spaßtrauort“ gehen und dort<br />

mit Schleier und Zylinder die Ehe auf Probe eingehen. (JF)<br />

Freitag bis Dienstag, 23. bis 27. <strong>August</strong>, Am Marktplatz Bruchhausen-<br />

Vilsen<br />

Brokser<br />

Heiratsmarkt<br />

Freitag Brillant-Feuerwerk<br />

Dienstag Pferdemarkt<br />

www.brokser-heiratsmarkt.de<br />

23.-27.8.<br />

Bruchhausen-Vilsen<br />

41


OPEN-AIR-VERANSTALTUNGEN<br />

Pulsierendes Pusdorf<br />

Golden City: „360°-Heimatliebe“-Sommerfestival<br />

Musikstars im Doppel<br />

Stadthalle OHZ: Auf Wincent Weiss folgen Pur<br />

PRÄSENTIERT:<br />

Ramona paddelt Interessierte in den Neustädter Hafen. <br />

Foto: Jan Meier<br />

Bremer Hafengeschichte humorvoll und musikalisch aufbereiten:<br />

Das ist das Ziel von Golden City. Nach fünf Jahren am<br />

Europahafenkopf gastiert die temporäre Hafenbar in diesem<br />

Jahr zum zweiten Mal am Lankenauer Höft in Pusdorf. Kurz vor<br />

Ende der diesjährigen Golden-City-Saison dürfen sich Fans des<br />

kultigen Trios RamonaRamonRammé auf ein besonderes Highlight<br />

freuen, das Pusdorf zum zweitägigen pulsierenden Veranstaltungsort<br />

macht.<br />

So findet vom 16. bis 18. <strong>August</strong> das „360°-Heimatliebe“-Festival<br />

statt. Besucher erwartet eine ganze Schiffsladung an Bands<br />

und jede Menge Outdoor-Spaß an Land und auf dem Wasser. So<br />

haben RamonaRamonRammé unter anderem den Spielmannzug<br />

Da Capo <strong>Bremen</strong> eingeladen, mit dem sie am Freitag ein gemeinsames<br />

Stück zum Festivalauftakt spielen. Musikalisch geht es auch<br />

nach Sonnenuntergang mit dem gemeinsamen Lagerfeuersingen<br />

weiter. Schließlich weiß Ramona: „Gemeinsames Singen ist wie<br />

eine Glücksdroge.“<br />

Am Samstag kommen vor allem Wasserratten auf ihre Kosten<br />

und können sich unter anderem beim Stand-up-Paddeling ausprobieren.<br />

Zudem fährt Ramona Interessierte mit dem Kanu in den<br />

Neustädter Hafen. Nostalgisch wird es am Sonntag, dem letzten<br />

Festivaltag. Während Besucher des Vintage-Flohmarktes Ausschau<br />

nach Retroteilen halten können, laufen im Innenbereich des<br />

Lankenauer Höfts Filme vom Hafen. (JF)<br />

Freitag bis Sonntag, 16. bis 18. <strong>August</strong>, Lankenauer Höft. Nähere Informationen<br />

unter www.goldencity-bremen.de.<br />

Zu Gast in Osterholz Scharmbeck: Popband Pur und Singer-Songwriter<br />

Wincent Weiss (unten). <br />

Fotos: Carsten Klick, Christoph Köstlin<br />

Anlässlich der Open-Air-Saison verlegen auch die Betreiber der<br />

Stadthalle OHZ ihren Konzertbetrieb nach draußen und bieten in<br />

diesem Jahr mit Auftritten von Wincent Weiss und Pur ein sommerliches<br />

Open-Air-Doppel.<br />

Mit Radiodauerbrennern wie „Frische Luft“ und „Feuerwerk“<br />

sorgt der 26-jährige Wincent Weiss regelmäßig für Chart-Erfolge.<br />

Nachdem er zuletzt als Teilnehmer des TV-Formats „Sing<br />

meinen Song – das Tauschkonzert“ zu sehen war, gastiert der<br />

Sänger im Rahmen seiner „Irgendwie Anders“-Tour auch in Osterholz-Scharmbeck,<br />

bevor einen Abend später echtes Abenteuer-Feeling<br />

auf dem Gelände<br />

vor der Stadthalle einzieht. So<br />

spielt mit Pur eine musikalische<br />

Institution im Norden, deren<br />

Erfolgsgeschichte auch nach<br />

drei Jahrzehnten noch nicht zu<br />

Ende erzählt scheint. Mit „Zwischen<br />

den Welten“ präsentieren<br />

die Musiker um Frontsänger<br />

Hartmut Engler ihr mittlerweile<br />

zehntes Album. (JF)<br />

Wincent Weiss: Freitag, 9. <strong>August</strong>,<br />

18.30 Uhr, und Pur: Samstag,<br />

10. <strong>August</strong>, 19 Uhr,<br />

Stadthalle OHZ<br />

17.+18.8.19, ab 10 Uhr<br />

In der Überseestadt<br />

Ein Fest für die ganze Familie, kostenfreier Eintritt, www.ueberseetoern.de<br />

Gastromeile, Livemusik, Tanz- & Chorvorführungen, Kinder-Hüpfburg, Kutterpullen,<br />

Oldtimerbesichtigung + Mitfahrgelegenheit, Hafenrundfahrt und …<br />

42


Der Musik treu geblieben<br />

„iD live“-Tour: Sänger Michael Patrick Kelly zu Gast in<br />

Bremerhaven<br />

Als Mitglied der berühmten Kelly Family gehörten folklorische<br />

Klänge, Fankult und ausverkaufte Hallen schon früh zum Leben<br />

von Michael Patrick Kelly. So komponierte er bereits im Alter<br />

von 15 Jahren den Song „An Angel“, und damit jenen Hit, welcher<br />

der Familienband 1994 den<br />

kommerziellen Durchbruch<br />

verschaffte. 25 Jahre später<br />

ist „Paddy“ nicht nur der<br />

Musik treu geblieben, auch<br />

als erfolgreicher Solokünstler<br />

unterwegs. Im Rahmen<br />

seiner „iD live“-Tour präsentiert<br />

der Singer-Songwriter<br />

und „Sing meinen-<br />

Song“-Teilnehmer die Lieder<br />

seines mit Platin prämierten<br />

Albums und macht dabei<br />

unter anderem einen musikalischen<br />

Zwischenstopp in<br />

der Seestadt Bremerhaven.<br />

(JF)<br />

Singt in Bremerhaven: Michael Patrick<br />

Kelly. <br />

Foto: Andreas Nowak<br />

Samstag, 7. September,<br />

Wilhelm-Kaisen-Platz, 19 Uhr<br />

Die Überseestadt entdecken<br />

„ÜberseeTörn“: Sommerfest mit Show und Musik<br />

Welche Innovationen und Besonderheiten gibt es in der Bremer<br />

Überseestadt? Um diese Frage dreht sich auch in diesem Jahr der<br />

„Überseetörn“ am Europahafen und bietet als Sommerfest ein<br />

zweitägiges Programm für Groß und Klein.<br />

Der Höhepunkt der Veranstaltung sind auch <strong>2019</strong> die sogenannten<br />

„Törns“. So stehen Interessierten fünf verschiedene Routen zur<br />

Verfügung, auf denen sie sich unter Leitung professioneller Guides<br />

auf Entdeckungstour durch die Überseestadt begeben können: sei<br />

es mit dem Schiff in den Holz- und Fabrikhafen, per Kajen-Törn<br />

durch den Europahafen, als Bus-Törn von der Überseestadt nach<br />

Walle, mit dem Weser-Törn ins Kaffeequartier oder mit dem Kajen-Törn<br />

zum Schuppen 1. Zudem treten Gruppen aus den Bereichen<br />

Tanz, Musik und Theater auf, während verschiedene Mannschaften<br />

aus Anliegerfirmen beim „Kutterpullen“ gegeneinander<br />

antreten und sich ein Rennen liefern. Als Neuheit findet am Sonntagnachmittag<br />

eine Oldtimerversteigerung statt. (JF)<br />

Samstag, 17. <strong>August</strong>, 10 bis 24 Uhr und Sonntag, 18. <strong>August</strong>, 10 bis 23<br />

Uhr, Europahafen. Nähere Infos unter: www.ueberseetoern.de.<br />

Ohrwürmer eines Jahrzehnts<br />

„90s Super Show“: Open Air auf der Bürgerweide<br />

Die Haare wurden gekreppt und gezwirbelt, die Plateauschuhe<br />

fest geschnürt und das digitale Haustier „Tamagotchi“ viel zu selten<br />

gefüttert: Was Mode und Popkultur angeht, brachten die 90er<br />

Jahre diverse Trends hervor. Doch auch musikalisch hatte das kultige<br />

Jahrzehnt mit Eurodance, Rave und Trance eine Menge zu bieten.<br />

Mit der „90s Super Show“ gastiert Mitte <strong>August</strong> ein Event auf<br />

der Bürgerweide, das die Ohrwürmer ders Jahrzehnts erneut auf<br />

die Bühne bringt. In einem zehnstündigen Partymarathon werden<br />

insgesamt 15 Acts und DJs die Bühne rocken. Besucher dürfen<br />

sich unter anderem auf Mr. President („Captain Jack“), Culture<br />

Beat („Mr. Vain“), und Oli P. („Flugzeuge im Bauch“) freuen.<br />

Moderiert wird die Veranstaltung vom ehemaligen VIVA-Moderator<br />

Mola Adebisi. (JF)<br />

Samstag, 17. <strong>August</strong>, Bürgerweide, 13 bis 23 Uhr<br />

Stadthalle Brhv 02-12_Layout 1 09.01.2012 13:23 Seite 1<br />

Fr, 6. September <strong>2019</strong>, 17.30 Uhr<br />

REA GARVEY<br />

„Neon Summer“ – Open-Air <strong>2019</strong><br />

special guests: Selig + Ryan Sheridan<br />

Wilhelm-Kaisen-Platz Bremerhaven<br />

Sa, 7. September <strong>2019</strong>, 19 Uhr<br />

MICHAEL PATRICK KELLY<br />

„iD Live-Tour Open-Air <strong>2019</strong>“<br />

Wilhelm-Kaisen-Platz Bremerhaven<br />

Do, 31. Oktober <strong>2019</strong>, 19 Uhr<br />

THE DARK TENOR<br />

Laut & Akustisch Tour <strong>2019</strong><br />

Foto: FR<br />

Sa, 16. November <strong>2019</strong>, 19 Uhr<br />

LEA<br />

„Zwischen meinen Zeilen — Tour <strong>2019</strong>“<br />

Foto: FR<br />

Weitere Termine: www.stadthalle-bremerhaven.de<br />

Telefonischer Kartenservice: 0471/59 1759<br />

43


DIVERSES<br />

Das Promi-Tanzkarussell<br />

„Let’s Dance“ / Livetour gastiert in der ÖVB-Arena<br />

Dass sich professioneller Handball und rhythmischer Hüftschwung<br />

keineswegs ausschließen müssen, ist spätestens<br />

seit dem Finale der letzten „Let’s Dance“-Staffel klar. So<br />

tanzte sich Handballer Pascal Hens in die Herzen der Zuschauer<br />

und darf sich seit Mitte Juni „Dancing Star <strong>2019</strong>“ nennen. Für<br />

Fans des TV-Formates gibt es nun gleich zwei gute Nachrichten.<br />

Zum einen geht die Show 2020 mit der 13. Staffel in eine neue<br />

Runde. Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen, begibt sich das<br />

beliebte Promi-Tanzkarussell zum anderen erstmalig auf große<br />

Livetournee.<br />

In insgesamt 16 deutschen Städten wird die Tour gastieren.<br />

Sechs Tanzpaare, zusammengesetzt aus jeweils einem Promi und<br />

einem Profitänzer, werden dabei Abend für Abend zusammen über<br />

das Tanzparkett gleiten. Als Teilnehmer der vergangenen Staffel<br />

wurden für das Format der diesjährige Sieger Pascal Hens, Schlagersängerin<br />

Ella Endlich, Schauspieler Benjamin Piwko, Langstreckenläuferin<br />

Sabrina Mockenhaupt sowie Comedian Oliver Pocher<br />

bestätigt. Die Profiseite besetzen mit Christina Luft, Robert<br />

Beitsch, Marta Arndt und Massimo Sinatró erfahrene Sportler.<br />

Sinató, seit 2010 fester Teilnehmer von „Let’s Dance“, ist zudem für<br />

die Choreografien des Liveablegers verantwortlich. Um die TV-Familie<br />

zu komplettieren, werden auch die Juroren Motsi Mabuse,<br />

Jorge Gonzáles und Joachim Llambi mit von der Partie sein, genauso<br />

wie Moderator Daniel Hartwich. (JF)<br />

Freitag, 22. November, ÖVB-Arena, 20 Uhr<br />

PRÄSENTIERT:<br />

Die bekannte „Let’s Dance“-Jury: Jorge Gonzáles (links), Motsi Mabuse und<br />

Joachim Llambi. <br />

Foto: RTL/ Stefan Gregorowius<br />

44<br />

211 Jahre<br />

Vegesacker Markt<br />

Freitag, 30.08.<br />

großer Festumzug,<br />

ab 16 Uhr<br />

NEU<br />

30.08. - 04.09.<strong>2019</strong><br />

Sonntag, 01.09.<br />

große US-Car<br />

Ausstellung<br />

am Sedanplatz<br />

Montag, 02.09.<br />

Familientag mit<br />

Ermäßigungen an<br />

NEU<br />

allen Geschäften<br />

Dienstag, 03.09.<br />

Höhenfeuerwerk<br />

vom Stadthaus am Sedanplatz<br />

Mittwoch, 04.09.<br />

Marktbeerdigung<br />

auf dem Festplatz,<br />

ab 18 Uhr<br />

Raffinierte Feuerwerkskunst<br />

„Pyro Games“ im Heide Park Resort<br />

Wenn sich am nachtblauen Himmel über Soltau bunte Feuerwerkskörper<br />

entfalten, dann haben die „Pyro Games“ begonnen. In<br />

diesem Jahr findet das Event mit Boden- und Höhenfeuerwerken<br />

wieder im Heide Park statt.<br />

Insgesamt drei Pyro-Profis stellen sich mit ihrem Team dem<br />

Kampf um die „Goldene Trophäe der Feuerwerkskunst“. Dem Publikum<br />

kommt dabei eine besondere Rolle zu. Es entscheidet am Ende<br />

des Abends, welche Performance überzeugen konnte. Neben dem<br />

Wettbewerb wird es ein Rahmenprogramm für erwachsene und junge<br />

Zuschauer geben. Unter anderem empfangen überdimensionale<br />

Stelzenläufer die Besucher, während die Artisten von „360GRAD-<br />

EVENT“ lodernde Feuerspiele<br />

und Flammenakrobatik<br />

präsentieren. Für Musik an<br />

diesem Abend sorgt die Liveband<br />

Ageless. (JF)<br />

Samstag, 31. <strong>August</strong>, Heide<br />

Park Resort, 18 Uhr<br />

VERLOSUNG<br />

Wir verlosen 3 x 2 Tickets. Schicken<br />

Sie bis zum 15. <strong>August</strong> eine E-Mail<br />

mit Ihren Kontaktdaten und dem<br />

Betreff „Pyro“ an verlosung@<br />

stadtmagazin-bremen.de. Der<br />

Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Foto: Falk Ölschläger


Das aktuelle Album<br />

PERFECT DAY<br />

Foto: FR<br />

Vegesacker Markt<br />

Neuheiten und Klassiker im Programm<br />

Der „Vegesacker Markt“ im Herzen von <strong>Bremen</strong>-Nord verwandelt<br />

den Sedanplatz in einen großen Abenteuerspielplatz für<br />

Groß und Klein. Etwa 100 Schaustellerbetriebe sind vor Ort, um<br />

den Besuchern an fünf Tagen Freude zu bereiten. Highlight im<br />

doppelten Sinne ist dieses Jahr der 36 Meter hohe Turmkettenflieger<br />

„BayernStar“. Dieser ist zum ersten Mal in <strong>Bremen</strong>. Dazu<br />

gesellen sich die Klassiker „Break Dancer“ und Autoscooter sowie<br />

viele weitere Attraktionen. Auch für die jüngsten Besucher<br />

hält der Vegesacker Markt Spiel und Spaß bereit. (SM)<br />

Freitag, 30. <strong>August</strong>, bis Mittwoch, 4. September, Sedanplatz in Vegesack<br />

DIE UNENDLICHE<br />

GESCHICHTE<br />

NACH DEM ROMAN VON MICHAEL ENDE<br />

01.09.19 - 15:00h<br />

Die unendliche Geschichte<br />

01.11.19 - 20:00h<br />

The Choir of Man<br />

23.11. - 24.11.19<br />

Romeo & Julia<br />

METROPOL THEATER BREMEN<br />

(ehemals Musical Theater) präsentiert:<br />

& HIS ORCHESTRA<br />

PERFECT DAY<br />

TOUR<br />

25.10.19 - 20:00h<br />

Tom Gaebel & His Orchestra<br />

02.11.19 - 20:00h<br />

The Sound of Classic Motown<br />

13.12. - 14.12.19<br />

Cirque Éloize - HOTEL<br />

Weiteres Programm:<br />

10.08. - 24.08.19<br />

Das Supertalent<br />

15.09.19 - 15:00h<br />

Der Grüffelo<br />

12.10.19 - 20:00h<br />

The Temptations<br />

16.10.19 - 20:00h<br />

Brit Floyd<br />

19.10.19 - 19:00h<br />

Florian Zimmer<br />

26.10.19 - 20:00h<br />

Barclay James Harvest<br />

08.11.19 - 19:30h<br />

Thommy Ten & Amélie Van Tass<br />

09.11.19 - 20:00h<br />

Arschkrampen<br />

12.11.19 - 19:30h<br />

Gefährliche Liebschaften<br />

13.11.19 - 20:00h<br />

Annett Louisan<br />

14.11.19 - 20:00h<br />

Chris de Burgh & Band<br />

20.11.19 - 20:00h<br />

Kerstin Ott<br />

21.11.19 - 20:00h<br />

Lisa Stansfield<br />

22.11.19 - 20:00h<br />

Sukhishvili - Ballett<br />

27.11.19 - 19:30h<br />

TKKG – Das Live-Hörspiel<br />

28.11.19 - 20:00h<br />

One Night of Tina<br />

30.11.19 - 20:00h<br />

Philharmonic Rock<br />

06.12.19 - 20:00h<br />

ABBA – The Tribute Concert<br />

und viele weitere...<br />

Tickets (versandkostenfrei): www.metropol-theater-bremen.de<br />

Craft Comedy Club<br />

Kostenloses Stand-up-Format in der Neustadt<br />

KONZERTE<br />

H E R B S T / W I N T E R<br />

Foto: Pixarbay<br />

23|09|19 BARCLAYCARD ARENA HAMBURG 04|10|19 BARCLAYCARD ARENA HAMBURG<br />

Eine neue Veranstaltungsreihe ergänzt das Kulturprogramm in<br />

der Bremer Neustadt. Unter dem Namen „Craft Comedy“ haben<br />

die Organisatoren Michael Benjamin und Axel Heckmann ein<br />

Stand-up-Format ins Leben gerufen, das sich an der alternativen<br />

Comedyszene in Berlin orientiert. Dabei handelt es sich um eine<br />

sogenannte Open Mic, also eine offene Bühne, auf der etwa acht<br />

Comedians pro Abend die Möglichkeit haben, sich zu präsentieren.<br />

Die Auftritte dauern jeweils sieben bis acht Minuten und ermöglichen<br />

es den Künstlern, sich auszuprobieren und an neuem Material<br />

zu feilen. Vor dem Mikrofon finden sich dabei sowohl blutige Anfänger<br />

als auch solche Künstler wieder, die in der Branche bereits<br />

ihr Geld verdienen. „Wir nennen es Alternative Comedy, da uns<br />

nicht der Herrenwitz oder der abgelutschte Kalauer interessiert,<br />

sondern eher eine Comedy, die Klischees hinterfragt“, erklärt Michael<br />

Benjamin die Idee. Die Veranstaltungen finden im monatlichen<br />

Rhythmus in der Drittel Bar statt und sind kostenfrei. Spenden<br />

werden anschließend gesammelt. (JF)<br />

29|11|19 GLOCKE BREMEN<br />

18|12|19 METROPOL THEATER BREMEN<br />

www.100-VOICES-OF-GOSPEL.de<br />

14|01|20 BARCLAYCARD ARENA HAMBURG<br />

06|12|19 METROPOL THEATER BREMEN<br />

06|01|20 METROPOL THEATER BREMEN<br />

26|01|20 GLOCKE BREMEN<br />

Nächster Termin: Donnerstag, 5. September, Drittel Bar, 20 bis 22 Uhr<br />

45


DIVERSES<br />

Adrian Schulte-Zweckel (links) und Jannis Nau.<br />

Foto: Jule Felice Frommelt<br />

Bühne statt Büro<br />

„Duo One Line“: Wie Adrian Schulte Zweckel und<br />

Jannis Nau staatlich anerkannte Artisten wurden<br />

Es ist ein Erlebnis, das ihre Zukunft nachhaltig prägen<br />

wird: Adrian Schulte-Zweckel und Jannis Nau sind acht<br />

und neun Jahre alt, als sie einer Aufführung des Kinderzirkus<br />

„RatzFatz“ beiwohnen und aus dem Staunen nicht mehr<br />

herauskommen. Das Objekt ihrer Faszination ist ein Diabolo-<br />

Spieler, der mit seinem Auftritt vor allem einen Gedanken bei<br />

den Grundschülern hervorruft: Das wollen sie auch machen!<br />

14 Jahre später sind die beiden anerkannte staatliche Artisten,<br />

touren als Teil der Absolventenshow „Spin“ durch die Republik<br />

und machen dabei auch im GOP Varieté-Theater halt. Doch eins<br />

nach dem anderen.<br />

Nur kurze Zeit nach ihrem Besuch treten die Freunde in den<br />

Kinderzirkus ein. Ihre Begeisterung für die Diabolo-Jonglage<br />

erweist sich als beständig – ebenso wie ihre Freundschaft.<br />

Schon bald entwickeln die Nachwuchsartisten ihre erste eigene<br />

Darbietung als Duo. Es folgen Auftritte bei Straßenfestivals<br />

und Theateraufführungen. „Wir konnten so nach und nach Erfahrungen<br />

sammeln“, sagt Schulte-Zweckel. Nach jahrelangem<br />

Engagement im Kinderzirkus haben die Künstler ein neues Ziel<br />

vor Augen: die Artistenschule in Berlin, die einzige staatliche<br />

Institution ihrer Art in Deutschland. Wer hier eine Ausbildung<br />

durchläuft, darf sich staatlich anerkannter Artist nennen. Nau<br />

und Schulte-Zweckel versuchen ihr Glück und können die Verantwortlichen<br />

schließlich mit ihrem Können überzeugen.<br />

Fortan bestimmen tägliche Trainingseinheiten von jeweils<br />

vier bis fünf Stunden sowie theoretischer Unterricht in den<br />

Fächern Kunst, Sozialkunde und Geschichte der Artistik ihren<br />

Alltag. Ein straffes Programm, das nicht zu unterschätzen ist.<br />

„Wir hatten auch am Samstag Unterricht, insofern ließen die<br />

Wochenenden nicht viel Freizeit zu“, erinnert sich Nau. Mit seiner<br />

dreijährigen Laufbahn gehört das Duo zu den sogenannten<br />

Quereinsteigern an der Artistenschule und durchläuft damit<br />

einen von zwei möglichen Ausbildungswegen. So beheimatet<br />

die Berliner Institution vor allem Schüler ab der fünften Klasse,<br />

die in verschiedenen artistischen Grunddisziplinen ausgebildet<br />

werden und zugleich vor Ort ihre Schullaufbahn bis zur Hochschulreife<br />

durchlaufen. Aber auch Nachwuchstalente höherer<br />

Altersklassen sind mit entsprechenden Praxiserfahrungen willkommen<br />

– wie Nau und Schulte-Zweckel eben.<br />

Ihre Ausbildung an der Artistenschule haben die Diabolojongleure<br />

erfolgreich abgeschlossen und bestreiten derzeit ihr<br />

erstes Engagement als staatlich anerkannte Artisten. Die Abgänger<br />

der Schule stellen seit 2005 eine Absolventenshow auf<br />

die Beine und schaffen damit eine Gelegenheit, sich frei vom geschützten<br />

Rahmen der Schule als Profis zu behaupten. In diesem<br />

Jahr gehen die Debütanten und Debütantinnen unter dem Titel<br />

„SPIN!“ auf Tournee. An insgesamt 43 Spielstätten zeigen Nau<br />

und Schulte-Zweckel mit sieben weiteren Nachwuchskünstlern<br />

eine Bandbreite artistischer Disziplinen wie Jonglage, Hula-<br />

Hoop und Luftakrobatik. Es gilt: Alles dreht sich und alles dreht<br />

sich ums Drehen. Welche beruflichen Arrangements im Anschluss<br />

der Tournee auf das Duo warten, wird sich zeigen. Fest<br />

steht jedoch: Die Bühne werden die Jongleure einem Büro wohl<br />

immer vorziehen. (JF)<br />

46<br />

Die Absolventenshow „SPIN!“ gastiert am Montag, 12. <strong>August</strong>,<br />

20 Uhr im GOP Varieté-Theater <strong>Bremen</strong>. Nähere Informationen zur<br />

Show gibt es unter www.absolventenshow.de.


Foto: Patrice Brylla<br />

Ohne Kitsch<br />

Till Brönner auf Tour<br />

Im Sommer an die bevorstehenden<br />

Wintermonate zu denken, mag abwegig<br />

erscheinen. Trompeter Till<br />

Brönner aber wirft bereits einen<br />

Blick auf die besinnliche Zeit, denn<br />

der Jazzvirtuose geht mit seinem<br />

Sextett auf Weihnachtstournee.<br />

Im Jahr 2007 veröffentlichte Till<br />

Brönner sein „The Christmas Album“,<br />

ein Werk, das festliche Klassiker<br />

wie „Last Christmas“, „Silent<br />

Night“ und „White Christmas“ beinhaltet<br />

und mittlerweile fester Bestandteil<br />

weihnachtlicher Playlists<br />

ist. Mit diesem Album im Gepäck<br />

begibt sich der Trompeter im November und Dezember auf Tournee.<br />

Till Brönner verspricht, den musikalischen Faden bei seinen Konzerten<br />

von klassischem Weihnachtsrepertoire, über Swing-Standards,<br />

bis hin zu aktuellen Kompositionen zu spinnen – und das ganz ohne<br />

Kitsch, aber mit jeder Menge Gefühl. Unterstützt wird er dabei von<br />

seinen sechs musikalischen Weggefährten, die den Trompeter am Saxofon,<br />

an der Gitarre, am Klavier und Keyboard sowie am Bass und<br />

Schlagzeug begleiten werden. (SM)<br />

Die Familie zählt<br />

Auf Tour: Cesar Millan<br />

PRÄSENTIERT:<br />

Die Familie ist das Wichtigste im Leben – das weiß auch<br />

„Hundeflüsterer“ Cesar Millan und hat sein neues Bühnenprogramm<br />

getreu dieser Ansicht benannt. In „It’s All About<br />

Family“ teilt der zweifache Familienvater<br />

sein tierisches Expertenwissen<br />

mit dem Publikum und liefert humorvolle<br />

und lehrreiche Tipps, die das Zusammenleben<br />

zwischen Mensch und<br />

Vierbeiner verbessern sollen.<br />

Mit der emmynominierten Fernsehserie<br />

„Dog Whisperer“, in Deutschland<br />

unter dem Titel „Der Hundeflüsterer“<br />

bekannt, erlangte Cesar Millan Bekanntheit.<br />

In den Fokus seines Erziehungsprogramms<br />

stellt der gebürtige<br />

Mexikaner Güte und Wohlwollen, aber<br />

auch Disziplin und Festigkeit. Strafe<br />

lehnt er ab, da die Tiere den Zusammenhang<br />

zwischen Tat und Sanktion<br />

nicht unterscheiden können. Im Rahmen<br />

seiner Deutschland-Termine führt Moderator Daniel Boschmann<br />

durch den Abend. Zudem leisten Cesar Millans Söhne Calvin<br />

und André ihrem Vater erstmals Gesellschaft auf der Bühne. (SM)<br />

Foto: Peter Jacob<br />

Freitag, 29. November, Glocke, 20 Uhr<br />

Sonntag, 20. Oktober, ÖVB-Arena, 20 Uhr<br />

The world‘s most spectacular Queen Tribute Show<br />

ÜBER 125 MIO. KLICKS AUF<br />

YOUTUBE, DARUNTER ALLEINE<br />

21 MIO KLICKS FÜR SEIN VIDEO<br />

„BOHEMIAN RHAPSODY –<br />

MARC MARTEL“<br />

feat. Marc Martel<br />

„HE SOUNDS JUST<br />

LIKE FREDDIE MERCURY“<br />

NEW YORK TIMES<br />

ZUM ERSTEN MAL AUF TOUR<br />

08.01.2020<br />

Halle 7<br />

MIT DEN ORIGINALSPRECHERN!<br />

27.11.<strong>2019</strong><br />

Metropol Theater<br />

TICKETS unter: www.eventim.de<br />

47


THEATER<br />

„Es klingt wie Schiller auf LSD“<br />

„Attentat oder frische Blumen für Carl Ludwig“ am Theater <strong>Bremen</strong> / Regisseurin Pinar Karabulut im Interview<br />

inszenierten Stücken wie zum Beispiel „Romeo<br />

und Julia“ ist die Schwierigkeit dann<br />

wieder eine andere. Generell arbeite ich sehr<br />

gerne mit Textbuchautoren zusammen.<br />

Trifft das auch auf Ihre Inszenierung „Attentat<br />

oder Frische Blumen für Carl Ludwig“<br />

zu?<br />

Ja. In diesem Fall muss ich sogar von einem<br />

Glücksgriff reden. Mehdi Morapour habe<br />

ich Anfang der Spielzeit kennengelernt und<br />

mich mit ihm viel über den Text unterhalten.<br />

Der Text ist sehr komplex und konfus,<br />

aber wahnsinnig intelligent geschrieben.<br />

Es ist eine Mischung aus assoziativen aber<br />

auch sehr konkreten Inhalten. Um ihn<br />

wirklich zu verstehen, war der Austausch<br />

für mich wichtig.<br />

48<br />

bricht in Indonesien ein Vulkan<br />

aus. 1819 kommt es in<br />

1815<br />

Deutschland zum ersten rechtsmotivierten<br />

Attentat. 2067 mutiert Roboter Carla zur<br />

rechtsradikalen Systemgegnerin. Diese Inhalte<br />

und Motive prägen Mehdi Marapours<br />

Theaterstück „Attentat oder Frische Blumen<br />

für Carl Ludwig“, in dem Vergangenes<br />

die Gegenwart und Zukunft infiltriert. Als<br />

Uraufführung bringt Jungregisseurin Pinar<br />

Karabulut die Handlung auf die Bühne des<br />

Theater <strong>Bremen</strong>. Im Interview spricht die<br />

32-Jährige über ihre Arbeit, die Besonderheiten<br />

des Stücks und erklärt, inwieweit<br />

das Genre Komödie trotz ernster Themen<br />

gerechtfertigt ist.<br />

Frau Karabulut, Sie gehören mit 32 Jahren<br />

zu einer jungen Regie-Generation. Ist das<br />

eher untypisch?<br />

Pinar Karabulut: Ich glaube, es gab da vor<br />

einigen Jahren einen Wandel. Man darf nicht<br />

vergessen, dass Mitglieder der alten Garde,<br />

also Regisseure, die seit vielen Jahren Regiearbeit<br />

leisten, auch irgendwann mal angefangen<br />

haben. Früher war es üblich, teilweise<br />

schon mit Anfang 30 als Intendant<br />

aufzutreten und ein Schauspielhaus zu leiten.<br />

Entsprechend inszenieren diese Leute<br />

natürlich auch heute noch auf den Bühnen.<br />

Foto: Julia Sang Nguyen<br />

Fakt ist aber, der Nachwuchs ist da. Und ja,<br />

ich bin jung, aber das ist das Theater, das ich<br />

mache, auch. Ich denke, es ist ein gutes Alter,<br />

in dem man noch offen für die Welt ist. Man<br />

ist gefestigt, aber nicht eingefahren.<br />

Als Regisseur erntet man nach der Premiere<br />

eines Stückes entweder die Lorbeeren<br />

oder die Kritik. Wie nervös waren Sie<br />

bei Ihrer ersten Inszenierung?<br />

Ich kann mich noch gut daran erinnern. Meine<br />

erste Arbeit war „Invasion“ am Schauspiel<br />

Köln. Natürlich spielt Nervosität bei Premieren<br />

immer eine Rolle, aber in dem Fall<br />

habe ich diese Arbeit einfach so geliebt, dass<br />

mir etwaige Kritik egal war.<br />

Arbeiten Sie als Regisseurin lieber auf<br />

Basis bekannter Romanvorlagen oder mit<br />

neuen Stücken, die noch nie zuvor inszeniert<br />

wurden?<br />

Tatsächlich habe ich noch nie eine Romanadaption<br />

inszeniert, obwohl mich das sehr<br />

reizen würde. Uraufführungen finde ich auch<br />

interessant, obwohl sie schwierig sind. Man<br />

ist so gesehen die erste Person, die eine Figur<br />

zusammen mit den Spielern zum Leben erschafft.<br />

Das macht die Sache schwierig, aber<br />

für mich auch interessanter. Ich will mich<br />

ja auch nicht langweilen (lacht). Bei häufig<br />

Was ist so besonders an der Geschichte?<br />

Das wird deutlich, wenn man einen Blick auf<br />

die Handlung wirft. Die Roboterfrau Carla<br />

emanzipiert sich von ihrem Roborterleben<br />

und wird durch einen Kurzschluss mit<br />

einem rechtsradikalen Programm bespielt.<br />

Anschließend geht sie hinaus in die Welt,<br />

wo man ihr Alkohol anbietet, und sie eine<br />

Fehlfunktion erleidet, die dazu führt, dass<br />

ihre Gedanken noch radikaler werden. Ihre<br />

gesprochenen Texte vermischen sich dabei<br />

auf der Bühne mit Zitaten, etwa von Gauland<br />

(Fraktionsvorsitzender der AFD, Anm.<br />

d. Red.). Das ist unheimlich interessant. Die<br />

poetische und bildliche Sprache des Autors<br />

trifft auf identitäre und populistische Sätze.<br />

Klingt, als wäre die Sprache ein wichtiges<br />

Merkmal des Stücks.<br />

Ja, Mehdi Marapour verändert die deutsche<br />

Grammatik und kombiniert seine Sprache<br />

mit politischen Zitaten. Es ist so konfus und<br />

gleichzeitig genial. Es klingt wie Schiller auf<br />

LSD.<br />

Die Abläufe der Geschichte klingen ziemlich<br />

düster. Inwiefern ist das Genre Komödie<br />

gerechtfertigt?<br />

Erzählen wir nicht die traurigsten Geschichten<br />

immer mit einem Lachen? Dass das<br />

Stück eine Komödie ist, macht sich vor allem<br />

an der Hilflosigkeit der Charaktere deutlich.<br />

Alle wollen irgendwie handeln, wissen aber<br />

nicht wie und geraten deswegen in irre Verstrickungen.<br />

(JF)<br />

INFO<br />

Premiere: Freitag, 13. September,<br />

Theater <strong>Bremen</strong>, 20 Uhr.


Mit vielfältigen Themen in die nächste Spielzeit<br />

Die Häuser Theaterschiff <strong>Bremen</strong> und Packhaustheater präsentieren neue und bekannte Inszenierungen<br />

Zwei Produktionen der neuen Saison: „Weiber“ am Theaterschiff <strong>Bremen</strong> (links) und „Schwiegeralarm“ im Packhaustheater.<br />

Fotos: Theaterschiff <strong>Bremen</strong><br />

Im Anschluss an das diesjährige Sommerprogramm auf dem<br />

Theaterschiff und im Packhaustheater starten beide Häuser mit<br />

einem vielfältigen Repertoire in die neue Spielzeit. Mit dabei:<br />

neue, von Bremer Autoren und Theaterköpfen geschriebene Produktionen,<br />

beliebte Dauerbrenner und verschiedene Gastspiele.<br />

„Wir sind volljährig“, scherzt Geschäftsführer Knut Schakinnis<br />

und spielt damit auf die bereits 18. Saison an, die er auf dem<br />

Theaterschiff <strong>Bremen</strong> eröffnet. Den Auftakt macht ab 19. September<br />

das Stück „Weiber“. Umgeschrieben von Martina Flügge, bringt<br />

es einen feucht-fröhlichen Mädelsabend auf die Bühne am Tiefer<br />

und bietet Anekdoten und Gedanken aus dem weiblichen Kosmos.<br />

Im Anschluss ist das Stück „Hi Dad“ mit Markus Weise als überforderter,<br />

alleinerziehender Vater zu sehen. Ab 28. November folgt die<br />

nächste Premiere: Unter dem Motto „Topf, die Watte quillt!“ wird<br />

der ZDF-Kult „Wetten, dass …“ einer parodischen Behandlung<br />

unterzogen.<br />

Im Packhaustheater dürfen sich Besucher in der Spielzeit<br />

<strong>2019</strong>/2020 unter anderem in „Brandheiß“ auf eine Feuerwehr freuen,<br />

die bizarre Lösungsansätze für ihr Nachwuchsproblem bereithält.<br />

In „Schwiegeralarm“ sehen Zuschauer im Schnoor ab 5. Dezember,<br />

wie ein Familienurlaub zum Desaster wird. (JF)<br />

Nähere Informationen gibt es unter www.theaterschiff-bremen.de sowie<br />

www.packhaustheater-im-schnoor.de.<br />

Straßenkunst in Knoops Park<br />

Zum Abschluss des Festivals: „La Strada entdeckt den Bremer Norden“<br />

Musik, Tanz und Theater in idyllischer Parkkulisse – das erwartet Besucher am 1. September in<br />

Knoops Park. Im Rahmen der Aktion „La Strada entdeckt den Bremer Norden“ wird die Grünfläche<br />

zum Schauplatz internationaler Künstler, die ihre Darbietungen am Wegesrand präsentieren und<br />

damit die diesjährige Festivalsaison von La Strada beenden.<br />

In entspannter Atmosphäre finden zwei Spaziergänge entlang des Weges statt. Dabei erleben<br />

die Zuschauer künstlerische Einlagen aus den Bereichen Installation, Clownerie, Bewegungstheater<br />

und weiterer Genres.<br />

So zeigt das Stelzentheater<br />

Theatro Só beispielsweise<br />

das Stück „Sòmente“,<br />

in dem ein alter Mann auf<br />

einer Bank mit der Einsamkeit<br />

und dem Wandel der<br />

Zeit konfrontiert wird. Die<br />

Gruppe Levend Lijf zeigt die<br />

Inszenierung „Roast“, eine<br />

Liebesgeschichte zweier<br />

Menschen, die, wie das Paar<br />

selbst, leicht eingerostet ist<br />

und durch gemeinsame Bewegungen<br />

zu neuem Leben<br />

erwacht. Wie bei La Strada<br />

üblich gilt auch im Bremer<br />

Norden das Motto „Umsonst<br />

und draußen“. (JF)<br />

Unsere Ausbildungen<br />

in Oldenburg und Weyhe:<br />

Altenpfleger/in*<br />

Altenpflegehelfer/in<br />

(Qualifizierung)*<br />

Biologisch-technische/r<br />

Assistent/in<br />

Diätassistent/in<br />

Ergotherapeut/in<br />

Kosmetiker/in<br />

(auch mit Zusatzqualifikation<br />

Make-up Artist)<br />

Pharmazeutisch-technische/r<br />

Assistent/in*<br />

Physiotherapeut/in<br />

* Förderung u. a. durch Jobcenter<br />

oder Arbeitsagentur möglich<br />

regelmäßige<br />

Infoveranstaltungen<br />

Das Stelzentheater Theatro Só präsentiert „Sómente“. <br />

Foto: FR<br />

Sonntag, 1. September, Knoops<br />

Park, 14 bis 19.30 Uhr<br />

Was? Wann? Wo?<br />

www.ludwig-fresenius.de<br />

49


RÄTSEL/COMIC<br />

Wo oder was bin ich? – Ein Rätsel in Bildern<br />

Roland, Rathaus, Ratskeller – in <strong>Bremen</strong>s „guter Stube“ sind<br />

viele der wichtigsten Wahrzeichen der Hansestadt versammelt.<br />

Die Stadt der kurzen Wege ist bei Gästen beliebt:<br />

Rund 40 Millionen Besucher kommen pro Jahr an die Weser, um<br />

auf Sightseeingtour zu gehen. Für Hobbyfotografen bietet das maritime<br />

Erbe jede Menge authentische Motive. Doch wie gut kennen<br />

die Bremer ihre Heimat? Wir waren im Zentrum unterwegs und haben<br />

uns ein kleines Bilderrätsel einfallen lassen. Hinweis: Umlaute<br />

bitte ausschreiben! Zu gewinnen gibt es 3 x 1 Wohlfühlpaket für das<br />

Metropol Theater <strong>Bremen</strong>, bestehend aus<br />

jeweils zwei Tickets für „Die unendliche<br />

Geschichte“ am 1. September <strong>2019</strong> ab 15 Uhr,<br />

inklusive Begrüßungs- und Pausendrink sowie<br />

Garderobe.<br />

Schicken Sie das Lösungswort mit dem<br />

Betreff „Rätsel“ bis zum 15. <strong>August</strong> per E-Mail<br />

an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.<br />

Viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

➊ ➋ ➌ ➍<br />

Fotos: KW<br />

➊<br />

➋<br />

➌<br />

➍<br />

6 10<br />

5 7<br />

Lösungswort:<br />

3 1 4<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10<br />

8 2<br />

9<br />

Auflösung Bilderrätsel Juli:<br />

1 ROLAND<br />

2 TEERHOFBRÜCKE<br />

3 MARKUSBRUNNEN<br />

4 SCHUETTING<br />

Lösung: STADMUSIKANTEN<br />

Gewinnen Sie Karten für „Die unendliche Geschichte“<br />

im Metropol Theater!<br />

NOERDMAN<br />

50


Wir feiern 20 Jahre<br />

die Nr. 1 im Bremer Land.<br />

1<br />

Als Ihr größter Küchenfachmarkt<br />

im Bremer Land haben<br />

wir uns nach 20 Jahren ein<br />

neues Logo geschenkt. Pünktlich<br />

zum Geburtstag zeigen<br />

wir uns in <strong>Bremen</strong>, Brinkum<br />

und Delmenhorst so, wie wir<br />

uns heute verstehen: groß,<br />

nah, beständig und persönlich.<br />

Wir sind in Feierstimmung!<br />

Es erwartet Sie ein Geburtstagsfest<br />

voller Aktionen – als<br />

Dankeschön für Ihr Vertrauen.<br />

Wir wissen: ein kleiner Preis ist<br />

gut – eine perfekte Leistung ist<br />

besser.<br />

Kommen Sie vorbei und feiern<br />

Sie mit uns! Lassen Sie sich<br />

überraschen von unseren Jubiläums-Rabatten<br />

oder von einer<br />

unserer aktuellen Geburtstagsaktionen.<br />

Wir wünschen viel Freude bei<br />

der Nr. 1 im Bremer Land!<br />

Die Geschäftsführer Lars Miesner und Stefan Nehrmann.<br />

Brinkum-Nord · Telefon 0421.691077 -0<br />

Carl-Zeiss-Str. 14 – bei IKEA<br />

<strong>Bremen</strong> · Telefon 0421.48546 -0<br />

Hans-Bredow-Str. 36 – am Weserpark<br />

Delmenhorst · Telefon 04221.59010 -0<br />

Annenheider Str. 141 – an der A28<br />

www.kt-fachmarkt.de<br />

1<br />

Bezogen auf die Gesamtfläche unserer drei Standorte im Bremer Land. Küchentreff - Der Fachmarkt GmbH · Carl-Zeiss-Str. 14 · 28816 Stuhr<br />

51


Reservierung &<br />

Infos auf<br />

dodenhof.de/<br />

Oktoberfest<br />

O ’ ZApft is!<br />

21.09. – 05.10.<br />

Geöffnet Do–Sa & am 02.10.<br />

Mit DJs,<br />

Live Band &<br />

Blaskapellen!

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