Dorfleben_Westerholt_02.08.19

Medienhaus.Bauer

17. Ausgabe


DAS MAGAZIN FÜR WESTERHOLT

www.dorfleben-westerholt.de

2. August 2019

www.hertener-allgemeine.de

Zwei Tage voller Musik,

Unterhaltung und guter Laune

Das 35. Westerholter Sommerfest

macht die Bahnhofstraße zur

Flanier- und Partymeile.

Familienbetrieb mit

langer Tradition

Clemens, Barbara und Arndt Bertlich

sind die tragenden Säulen des

Garten- und Landschaftsbau-Betriebes.

Ein Ende der Bauarbeiten

ist in Sicht

Im November will Rossmann

seine Filiale an der Bahnhofstraße

wieder eröffnen.

Hildegard Köbel (r.)

ist die „Queen Mum“

vom Wochenmarkt

Seite 6


EDITORIAL

38 dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt

Pure Garten-Idylle

GRUSSWORT

Von

Frank Bergmannshoff

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

das Sommerfest auf der Bahnhofstraße

ist eine Westerholter

Institution. Die 35.

Auflage steht bevor – herzlichen

Glückwunsch zu diesem

kleinen Jubiläum! Der Werbeund

Interessenschaft kann

man es gar nicht hoch genug

anrechnen, dass sie sich wieder

personell und finanziell

ins Zeug legt, um diese beliebte

Großveranstaltung auf die

Beine zu stellen und die Einkaufsstraße

in eine Flanierund

Partymeile zu verwandeln.

Alles Wissenswerte dazu

finden Sie in diesem „dorfleben“

– ebenso wie lesenswerte

und unterhaltsame Berichte

zum Beispiel über die „Rollrasen-Familie“

Bertlich, die

„Queen Mum“ vom Westerholter

Wochenmarkt und den

Baufortschritt auf der Kolpinghaus-Baustelle.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihr Frank Bergmannshoff

(Redaktionsleiter)

Herausgeber:

Verlag J. Bauer KG

IMPRESSUM

Verleger: Kurt Bauer

Anzeigenleitung: Carsten Dingerkus

Anzeigenpreisliste Nr. 5: Gültig ab 1. Januar 2019

Auflage: 20.000 Exemplare

Verteilung:

Als Beilage in der Hertener Allgemeine. Als Direktverteilung an die

übrigen Haushalte* in Westerholt und Bertlich und an ausgewählte

Haushalte in Gelsenkirchen-Buer.

Bei Nichtbelieferung besteht kein Entschädigungsanspruch.

Sitz der Gesellschaft ist Recklinghausen.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Recklinghausen.

*ausgenommen Werbeverweigerer

Anschrift des Verlages:

Verlag J. Bauer KG

Kampstr. 84 b

45772 Marl

Tel. 02365/107-0

Fax: 02365/107-1291

E-Mail: anzeigenleitung@medienhaus-bauer.de

Internet: hertener-allgemeine.de

Kontakt:

Haben Sie Anregungen und Kritik, Fragen zur Anzeigenwerbung?

Anzeigen:

Sylvia Lühring, Tel. 0 23 66/ 1000-3206, Fax 0 23 66/1000-3490

E-Mail: luehring@medienhaus-bauer.de

Redaktion:

Tel. 0 23 66/1000-3411, Fax 0 23 66/1000-3490

E-Mail: haredaktion@medienhaus-bauer.de

Dorfleben können Sie auch online lesen unter:

www.dorfleben-westerholt.de

Schön anzusehen ist der Vorgarten bei Familie Neumann in der Martinistraße 12 jedes

Jahr. Diesmal ist auch die Jury des Vorgarten-Wettbewerbs für Hassel, Westerholt und Bertlich

darauf aufmerksam geworden und hat der grünen Oase im Alten Dorf den ersten Preis

verliehen. Grund genug, diesen Garten einmal ausführlich vorzustellen. Mehr dazu lesen

Sie in dieser „dorfleben“-Ausgabe auf Seite 17.

—FOTO: WOLFF

INHALT

u Bereit für neue Mieter: Am 1. September soll im neuen Kolpinghaus

Einzug sein. Der Heilige Joseph hat dann einen

Ausblick auf die St.-Martinus-Kirche. è Seite 3

u Ein Vergnügen für Jung und Alt: Das 35. Westerholter

Sommerfest lockt am 17. und 18. August mit viel Musik –

und am Sonntag zum Shoppen. è Seite 4 & 5

u Die „Queen Mum“ vom Westerholter Wochenmarkt:

Mit 82 Jahren verkauft Hildegard Köbel noch immer Obst

und Gemüse. Für viele Kunden ist sie die gute Seele am

Stand und unverzichtbar. è Seite 6

u Alles fein und lecker bei „ARTkustik“: Auf dem Kunsthof

Westerholt gibt es am 7. September wieder einen Nachmittag

und Abend für alle Sinne. è Seite 7

u Immer „wat Neuet“ beim Schlossgeflüster: Von den Palleks

über Grünen-Politik bis zur Travestie: Ein bunter Herbst

im historischen Ambiente steht an. è Seite 8

u Eine Familie, eine Firma – schon seit Jahrhunderten: Im

dritten Teil unserer „dorfleben“-Serie „We are family“ besuchen

wir die Familie Bertlich. è Seite 10 & 11

u Zweiter Bauabschnitt beginnt: Die Emschergenossenschaft

treibt den neuen Abwasserkanal unterirdisch am

Holzbach entlang. è Seite 12

u Ein Ende ist in Sicht: Im November will die Drogeriemarkt-Kette

Rossmann ihre Filiale an der Bahnhofstraße

wieder eröffnen. è Seite 13

u Ab in die Siebziger – mit Abbadeluxe: Gregor Leinweber

und Tim Jansen lassen es mit „Emotional Moments“ am

Schloss Westerholt glitzern und beben. è Seite 14

u Martinischule wird neu gebaut: Der Rat der Stadt gibt grünes

Licht für die Auslagerung der Kinder ab Sommer

2020. è Seite 19

Von

Jürgen Watanabe und

Hans Klare, Werbeund

Interessengemeinschaft

Westerholt

Liebe Westerholterinnen,

liebe Westerholter,

ein kleines, halbrundes Jubiläum:

Die Werbe- und Interessengemeinschaft

Westerholt

(WIW) feiert am 17. und

18. August die 35. Auflage des

Westerholter Sommerfestes.

Seit 1983 veranstalten wir dieses

beliebte Straßenfest. Jedes

Jahr freuen wir uns wieder darüber,

dass viele tausend Menschen

über die Bahnhofstraße

pilgern, sich die vielen Stände

anschauen, essen und trinken,

das Programm auf den

Bühnen genießen, sich die

Geschäfte ansehen, Freunde

treffen und Spaß haben.

Zugegeben, nicht jeder genießt

und für manche Anwohner

sind die zwei Tage

plus der Vorbereitungszeiten

manchmal mit Unannehmlichkeiten

verbunden. Darum

möchten wir uns heute auch

einmal bei den Anwohnern

für ihr Verständnis bedanken.

Aber vielen Besuchern und

vor allem den Kindern sieht

man immer wieder an, wie

viel Spaß ihnen ein Fest bereitet,

bei dem sie über eine Straße

schlendern können, die an

normalen Werktagen überwiegend

den Autos gehört.

Westerholt und ganz Herten

befinden sich in einem

Umbau. Vieles verändert sich,

altgewohnte Gebäude und

Geschäfte verschwinden,

Neues entsteht. Wir registrieren

es manchmal traurig, aber

oft freuen wir uns auch auf die

neuen Entwicklungen. Mehrere

Nahversorger stellen sich

neu auf, ein neuer Bahn-Haltepunkt

in Westerholt und einer

in Herten-Mitte entstehen,

die neue Freizeitanlage

an der Kuhstraße ist eröffnet

und in diesem und dem

nächsten Jahr nimmt die Entwicklung

der Neuen Zeche

Westerholt Fahrt auf. In Kürze

wird der Stadtteilpark auf

dem alten Kokereigelände in

Hassel eröffnet und die „Allee

des Wandels“ hat ein neues

Teilstück. Auch in Herten-

Mitte gibt es mit dem neuen

Forum eine gute Entwicklung.

Alles sehr spannend!

Auf dem 35. Westerholter

Sommerfest hat das Stadtteilbüro

mit der WIW zusammen

einen Stand. Für Infos und

Gespräche sind wir dort am

Sonntag gerne für Sie da. Wir

freuen uns auf Sie!

Hans Klare und

Jürgen Watanabe

für den WIW-Vorstand


dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt 39

Bereit für neue Mieter

Von Dagmar Hojtzyk

Am 1. September soll im neuen Kolpinghaus der Einzug sein.

as länger währt, wird

auf jeden Fall irgendwann

gut. So jedenfalls sieht

es für die Gesellschafter der

Joca GbR, Dr. Johannes

Brauckmann-Berger und Carlo

Graf Westerholt, aus. Am 1.

September dieses Jahres können

die Mieterinnen und Mieter

die nagelneuen Altenwohnungen

an der Kolpingstraße

beziehen.

Bis dahin soll der Nachfolgebau

des alten Kolpinghauses

fertiggestellt sein und der

Heilige Joseph, Schutzpatron

der Kolpingsfamilien, hat an

der Stirnseite im Giebelbereich

seinen neuen Platz gefunden.

„Mit Blick auf die St.

Martinuskirche“, wie Carlo

Westerholt nicht versäumt, zu

erwähnen.

Eigentlich sollte das neue

Kolpinghaus schon früher fertig

sein. Nun sind es eineinhalb

Jahre geworden, bis die

ersten Mieter einziehen können.

Einer der Hauptgründe

für die Verzögerung war der

Einsatz des Kampfmittelräumdienstes,

der das Gelände

nach Weltkriegsmunition

absuchen musste. Durch die

Wartezeit hätten sich alle Folgearbeiten,

die mit den Handwerkern

terminiert waren,

ebenfalls verzögert.

Blick der Bauherren

richtet sich nach vorn

Doch nun richtet sich der

Blick der Bauherren nach vorne.

Insgesamt 18 Wohnungen

in zwei Größen (47 und 62

Quadratmeter) stehen in dem

Haus zur Verfügung. Die meisten

Wohnungen seien bereits

vergeben, heißt es. Einige wenige

seien aber noch frei. Wer

mieten will, benötigt einen

Wohnberechtigungsschein.

Die Vergabe der Wohnungen

erfolgt über das Beratungsund

Infocenter Pflege (BIP)

bei der Stadt Herten. Dort

wird auch eine Warteliste geführt.

Bei den sogenannten Servicewohnungen

im neuen

Kolpinghaus handelt es sich

um Altenwohnungen mit einer

Grundbetreuung, die das

Deutsche Rote Kreuz (DRK)

übernehmen wird, sagt Carlo

Graf Westerholt.

Zufriedene Gesichter bei den Bauherren des neuen Kolpinghauses (im Hintergrund), Carlo

Graf Westerholt (l.) und Dr. Johannes Brauckmann-Berger: Nach Verzögerungen am Bau

sollen nun am 1. September die ersten Mieter einziehen.

—FOTO: DAGMAR HOJTZYK

// Unfallinstandsetzung

// Inspektion

// Autoglasfachbetrieb

// Achsvermessung

// HU täglich

// Lack-&Beulendoktor


40 dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt

Ein Vergnügen für Jung und Alt

Das 35. Sommerfest lockt am 17. und 18. August mit viel Musik – und am Sonntag zum Shoppen.

Schlagerrock gibt es am Samstag ab 21 Uhr mit „The Rocking

Waves“ – dem neuen Liveprojekt der Gruppe „Wind“.

Beim Westerholter Sommerfest wird die Bahnhofstraße zur Party- und Flaniermeile – wie

dieses Bild aus dem Vorjahr zeigt.

—FOTO: HARALD STANBERGER

in hochkarätiges Bühnenprogramm,

viele kulinarische

Köstlichkeiten, für die

Kinder jede Menge Spiel und

Spaß, dazu am Sonntag offene

Geschäfte: Am 17. und 18. August

lockt das 35. Westerholter

Sommerfest. Erneut haben

die Mitglieder der Werbeund

Interessengemeinschaft

Westerholt (WIW) dafür gesorgt,

dass die Bahnhofstraße

zwischen der Paul-Gerhardtund

der Steinstraße für zwei

Tage zu einer Flanier- und

Festmeile wird.

Los geht es an beiden Tagen

um 11 Uhr. Den Aufschlag

macht jeweils der in Westerholt

bestens bekannte Entertainer

Dieter Felke. Danach

folgen auf zwei Bühnen viel

Musik, aber auch sportliche

und akrobatische Darbietungen.

Für alle, die ihren Lieblingskünstler

oder ihren persönlichen

Top-Act nicht verpassen

möchten: Der genaue

Programmablauf steht im Info-Kasten

auf Seite 5.

Mit den „Glad Backers“ betritt

am Samstag um 15 Uhr

die erste professionelle Band

die Hauptbühne und unter-

Mit Akustikgitarre, Bass und Schlagzeug sorgen die „Glad

Backers“ am Samstag von 15 bis 18 Uhr für Stimmung.

hält mit Oldies sowie Country-

und Western-Songs. Mit

Carry White und den Ruhrpott-Diven

geht es weiter. Auf

der Bühne an der Straße „Zum

Bahnhof“ heizt ab 12 Uhr DJ

Mischa ein. Später gibt es dort

von der Band „Vincebus“

Evergreens von den Blues-Brothers,

Elvis Presley und Chuck

Berry.

Um 21 Uhr sorgen „The Rocking

Waves“ für einen wahren

Sturm auf der Hauptbühne.

Das neue Liveprojekt der

Schlager-Kultband „Wind“

hat es in sich. „So hat man

Schlager noch nie gehört“,

versprechen die Musiker und

bringen einen völlig neuen

Mix weltberühmter Schlager

und Rocksongs zu Gehör.

Auch der Sonntag hat musikalisch

einiges zu bieten. Hanni

& Micha sorgen mit ihrer

volkstümlichen Hitparade auf

der Bühne am alten Bahnhof

für Stimmung. Auf der Hauptbühne

sind Entertainer Michael

Blex und später die Partyband

„Magic Cops“ zu hören.

Außerdem dürfen sich die

Besucher am Sonntag auf eine

erfrischende, spritzige Marching

Band aus Holland freuen,

die durch die Straßen

zieht. Dazu öffnen von 13 bis

18 Uhr Geschäfte.

An beiden Tagen gibt es unzählige

Schlemmerstände. Im

Angebot sind auf der Gourmetmeile

unter anderem

Fisch, Flammlachs, geräucherte

Forellen und Aale, Elsässer

Flammkuchen, Pizza,

Crêpes, Waffeln, Donuts,

Mandeln, Popcorn, Lebkuchenherzen

und Eis. Es gibt einen

Weinstand, auch Cocktails

sind zu haben. Kunstgewerbestände

und selbst genähte

Babykleidung aus Westerholt

runden das Angebot

ab. Auf die Kinder warten ein

Nostalgie-Riesenrad, eine Eisenbahn

und ein Karussell.

Entertainer Dieter Felke eröffnet

das 35. Sommerfest.

Auch der Wasserspaß kommt

nicht zu kurz. Kurzum: Das

Sommerfest ist ein Vergnügen

für Jung und Alt.

INFO: 35. Westerholter Sommerfest:

Samstag, 17. August,

von 11 bis 22 Uhr und Sonntag,

18. August, von 11 bis 19

Uhr; verkaufsoffener Sonntag

von 13 bis 18 Uhr.

„Vincebus“ rocken am Samstag von 18 bis 22 Uhr die Bühne „Zum Bahnhof“.

Tänzer des „uptodance“-Netzwerks zeigen ihr Können.


dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt 41

Eine volkstümliche Hitparade gibt es mit „Hanni und Micha“ am Sonntag.

INFO

Das Programm

Samstag, 17. August:

u Hauptbühne

11 Uhr: Dieter Felke

13 Uhr: Eröffnung

13.15 Uhr: Kais Rock &

Pop School, die Band

„54 Music“

15 Uhr: Glad Backers

19 Uhr: Carry White

20 Uhr: Die Ruhrpott-

Diven

21 Uhr: Schlagerrock mit

der Gruppe Wind

u Bühne „Zum Bahnhof“

12 bis 17 Uhr: DJ Mischa

18 bis 22 Uhr: Vincebus

Klassiker und Disco-Hits

gibt’s mit Michael Blex alias

DJ Mischa am Samstag.

Ein Unternehmen der Top Gas GmbH

Sonntag, 18. August:

u Hauptbühne

11 Uhr: Dieter Felke

12.30 Uhr: Michael Blex

13.15 Uhr: Aktion vom

Barbor Beauty Spa

14.30 Uhr: Up to dance

15.45 Uhr: Magic Cops

u Bühne „Zum Bahnhof“

13 Uhr: Hanni & Micha

u Straßenprogramm

14 bis 18 Uhr: Die „De

Vlaermoesband“ spielt

zum verkaufsoffenen

Sonntag.

Mae Jackson und Romina

D´Buer sind die „Ruhrpott

Diven“ und geben sich am

Samstag in Westerholt die

Ehre.

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42 dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt

Die „Queen Mum“ vom Markt

Von Dagmar Hojtzyk

Mit 82 Jahren verkauft Hildegard Köbel noch immer Obst und Gemüse.

ildegard Köbel ist die ungekrönte

Königin des

Westerholter Wochenmarkts,

so etwas wie die „Queen

Mum“ einer großen und

treuen Stammkundschaft.

Mit 82 Jahren steht sie noch

regelmäßig hinter dem Stand

und verkauft Obst und Gemüse.

Ans Aufhören denkt sie

nicht: „Das Rumsitzen ist nix

für mich.“

Wer die kleine Frau („Ich

war mal einen Meter sechsundfünfzig

groß“) bei der Arbeit

sieht, kann sich gut vorstellen,

dass sie auch noch den

100. Geburtstag am Marktstand

feiert. Dabei hat sie ihr

Berufsleben ganz anders angefangen.

In Fürstenberg an der

Havel geboren, wählte sie einen

ruhigeren Job. Sie wurde

Verwaltungsangestellte. Doch

die politischen Wendungen

schüttelten das Privatleben

durcheinander.

Im Interzonenzug

Richtung Westen

Schon mit 15 lernte sie ihren

späteren Mann Rudolf

kennen, und mit 18 Jahren saßen

die beiden im Interzonenzug

Richtung Westen. „Jeder

von uns hatte einen Koffer,

mein Mann noch zusätzlich

sein Akkordeon.“

Hildegards Tante lebte in

Herten, also kam das Paar

hierher und ging auf Arbeitssuche.

Für 80 Mark im Monat

verdingte sich Hilde im Hertener

Hotel Feldmann als Putzfrau

und Haushaltshilfe, ging

danach in die Dosenputzabteilung

der Fleischwarenfabrik

Schweisfurth. „Wir mussten

ja Geld verdienen“, sagt

sie. 1958 wurde geheiratet.

Schließlich kam die Wende

mit einem Bekannten des Onkels,

der sein Marktgeschäft

aufgeben wollte. Hildegard

und Rudolf schalteten um,

Hildegard Köbel (l.) ist so etwas wie die „Queen Mum“ vom Westerholter Wochenmarkt. Mit 82 Jahren ist sie immer noch

für ihre Kunden da, auch wenn inzwischen Tochter Claudia mit ihrem Mann die Geschäfte führt. Zusammen sind sie ein

unschlagbares Team.

—FOTO: DAGMAR HOJTZYK

kauften einen VW-Bus, packten

ihn bis unters Dach voll

mit Äpfeln und gingen auf

den Markt.

Delicious, Granny und Ingrid

Marie hießen die drei Apfelsorten

der ersten Stunde.

Nach und nach wurde das Angebot

mit mehr Obst und Gemüse

erweitert. An sechs Tagen

die Woche standen Köbels

auf dem Markt. Montags,

mittwochs und freitags in Gelsenkirchen-Erle,

seit 1961

auch dienstags, donnerstags

und samstags in Westerholt

hier inzwischen 58 Jahre.

„Als Geschäftsfrau

bist du nicht krank“

Krank war Hildegard Köbel

nie. „Als Geschäftsfrau bist du

nicht krank.“ Um 2 Uhr war

ihre Nacht zu Ende, um 3 Uhr

Äpfel gingen zu Beginn der 60er-Jahre weg wie warme Semmeln. Man konnte gar nicht genug

davon haben. Zu den Anfängen von Hildegard Köbels Marktgeschäft gehörten sie unverzichtbar

dazu. Das Bild zeigt sie (r.) an ihrem Stand mit einer Verkäuferin. —FOTO: PRIVAT

war sie auf dem Großmarkt.

Bei Wind und Wetter stand sie

draußen.

Hildegard Köbel hat zwei

Töchter auf die Welt gebracht.

Dagmar, die erste Tochter, saß

manchmal in einer Obstkiste

hinter dem Marktstand, denn

nicht immer ließ sich eine Betreuung

für das Kind organisieren.

„Süßes, oder ich

schrei“, sagte das pfiffige

Mädchen dann manchmal

zur Mutter. Dagmar gewann

natürlich.

1966 kam die zweite Tochter

Claudia zur Welt. Wenn die

Eltern auf dem Markt waren,

war sie bei ihrer geliebten

Nachbarin „Oma Müller“,

aber schon mit zwölf Jahren

half sie am Stand und stapelte

Möhren.

Als der Vater krank wurde,

warfen Claudia und ihr Mann

Thomas Kleimann die eigenen

beruflichen Pläne über

den Haufen und übernahmen

im Jahr 1995 das Marktgeschäft,

das sie bis heute weiterführen.

„Queen Mum“ war

am Anfang noch jeden Tag

mit dabei, während der Vater

daheim Garten und Papiere

machte. Im Jahr 2015 ist er gestorben,

ein schwerer Schlag

für Hildegard Köbel, doch sie

ließ sich nicht unterkriegen,

ging weiter auf den Wochenmarkt

und kümmerte sich um

die Wünsche ihrer Kunden.

Sie ist Geheimnisträgerin,

wenn mal teure Steinpilze in

der Tasche landen, die der

Gatte zwar gern isst, aber

nicht so teuer bezahlen möchte.

Sie kennt die Abneigungen

und Vorlieben und weiß, dass

Männer am liebsten die süßen

und knackigen Äpfel mögen

oder die Mandarinen, die

leicht zu schälen sind. Schon

immer hat sie darauf geachtet,

dass auch exklusivere Kundenwünsche

erfüllt werden

können – auch wenn ihr

Mann „meckerte“ wie sie erzählt.

Viel Arbeit, viel Freude.

„Es war schwer, aber wir haben

es geschafft“, sagt Hildegard

Köbel rückblickend. „Bereut

haben wir das nie, denn

wir haben ja was erreicht.“

Und schließlich, fast wie ein

Ritterschlag, macht „Queen

Mum“ den Zusatz: „Auch

mein Vater war hinterher stolz

auf uns.“

INFO: Der Westerholter Wochenmarkt

ist mit unterschiedlicher

Standbesetzung

am Dienstag, Donnerstag und

Samstag bis 13 Uhr geöffnet.

Ort: Marktplatz an der St.-

Martinus-Kirche.


dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt 43

Alles fein

und lecker

Die „ARTkustik“ auf dem Kunsthof Westerholt ist

wieder ein Nachmittag und Abend für alle Sinne

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Die Band Parcours aus Köln eröffnet die Hauptbühne. Die

drei Musiker haben sphärischen Indiepop im Gepäck.

Dimi ist Songwriter, Lebenskünstler

und Rock’n Roller

Von Dagmar Hojtzyk

st es noch ein Geheimtipp

oder schon ein Publikumsmagnet?

„ARTkustik – Kunst

trifft Musik“ heißt es wieder

am Samstag, 7. September, auf

dem malerischen Kunsthof

Westerholt. Um 14 Uhr öffnen

sich die Tore „Am Bungert“,

und dann gibt es Kunst,

Kultur und Kulinarisches satt.

Bis 22 Uhr mit Musik, danach

in lauschiger Atmosphäre,

freut sich Initiator Carsten

Nachlik (Nachlik Event) stellvertretend

für den Förderverein

Kunsthof Westerholt.

Der Mix hat wieder einiges

zu bieten. Es gibt Ausstellungen

der ansässigen Künstler

und Ateliers, aber auch externe

Kunstschaffende werden

ihre Werke präsentieren. Mit

dabei sind: Monika Knoop-

Tausch mit aktueller Fantasiewesen-Ausstellung,

Achim

Tausch (Bildhauerei), Carsten

Nachlik (Werbeagentur und

Fotografie) Goldschmiedin/Designerin

Christiane

Steffler mit Schmuck und Objekten,

Brigitte Singbartl mit

Kunst und Kalligrafie. Im Atelier

von Susanne Tepper werden

neue Bilder und Skulpturen

zu sehen sein. Gila Czerny

(Malerei und Zeichnung)

zeigt Auszüge aus ihren Ausstellungen

und Karin Rempe

Malerei, Textilkunst und kreatives

Schreiben.

Abwechslungsreiches

Musikprogramm

Musikalisch bietet sich ein

abwechslungsreiches Programm.

Angefangen mit „Die

Feine Gesellschaft“ aus Düsseldorf,

die Coversongs auf ihre

ganz eigene Art präsentiert

und sich auf der offenen Bühne

mit dem Hertener Poetry

Pub abwechselt. Die Hauptbühne

eröffnet „Parcours“

aus Köln. Ihre Stilrichtung ist

nach eigener Definition sphärischer

Indiepop. Ein Kontrast

ist im Anschluss „Dimi on

the Rocks“. Dimi ist ein Songwriter,

Lebenskünstler und

Rock’n Roller, wie er im Buche

steht. Wahre Geschichten aus

seinem bunten Leben werden

in einen deftigen Rock ‚n‘

Roll-Blues-Country-Whiskey-Cola-Mix

gerührt.

Zum Abschluss wird es

noch mal ruhiger, wenn Assunta

& The Light Orchestra

die Bühne betreten. Die Kombination

von Assunta Mandaglios

leidenschaftlicher

Stimme und ihren wunderschönen

Liedern, zusammen

mit dem einzigartigen Klang

von Pieter Thys’ Gitarren

schafft eine einzigartige Atmosphäre

in der Tradition der

Singer-Songwriter.

Für das Wohl der Gäste ist

bestens gesorgt. Hochwertige

Weine, Cocktails und andere

Getränke begleiten das vielfältige

Angebot der Speisen.

Von der „Original Berliner

Currywurst“ bis hin zu Pia Engel-Nixon,

die mit kulinarischen

Köstlichkeiten aufwarten

wird. Nachmittags gibt es

Kaffee und Kuchen und vor

allem die beliebten Belgischen

Waffeln.

Auch wenn die Musik auf

der Bühne um 22 Uhr endet,

wird es auf dem Hof in gewohnter

Weise chillig ausklingen.

Für beste Lichtstimmung

und runden Sound

sorgt der langjährige Eventpartner

Schallmeister aus

Herten.

INFO: ARTkustik: Samstag, 7.

September, Kunsthof Westerholt,

Am Bungert 19. Der Eintrittspreis

von 2 Euro geht in

die Kosten des Events. Gibt es

einen Überschuss, wird der einem

guten Zweck zugute

kommen. Den Förderzweck

und auch die Ausrichtung des

Vereines findet man auf der

Seite www.kunsthof.de

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44 dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt

Immer „wat Neuet“

beim Schlossgeflüster

Von der Westerholter Kultfamilie über Grünen-Politik bis zur Travestie:

Ein bunter Herbst im historischen Ambiente steht an.

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Von Dagmar Hojtzyk

D

ie Palleks, Dr. Michael

Vesper, Prinzipal Christian

Stratmann, Angelika Milster:

So bunt, so abwechslungsreich

wird der Herbst

mit dem Schlossgeflüster im

Westerholter Schloss. Veranstalter

Gregor Leinweber und

Gastgeber Georg Hüsken freuen

sich auf unterhaltsame

Abende, Geschichten aus

dem Nähkästchen und gut

aufgelegte Gäste.

Die beliebte Reihe startet

am 12. September mit der

Westerholter Kultfamilie „Die

Palleks“. Im Januar geht es für

die Familie wieder auf die große

Showbühne in der Aula der

Erich-Klausener-Schule, wo

sie mit ihrem neuen Programm

„Palleks & Friends! -

Die Leute kucken schon!“ die

Familienchronik um ein weiteres,

erfolgreiches Kapitel

fortschreiben möchte. Darüber

und „wat et noch so Neuet

gibt“ berichten sie beim

Schlossgeflüster im September.

Am 10. Oktober ist Dr. Michael

Vesper zu Gast im Westerholter

Schloss. Er ist Gründungsmitglied

der „Grünen“,

der Partei, die gerade auf einer

Erfolgswelle schwimmt und

für die sogar das Kanzleramt

greifbar scheint. Vesper ist

NRW-Minister a. D. und ehe-

Die „Palleks“ sind erneut zu Gast beim Schlossgeflüster.

maliger Geschäftsführer der

Grünen-Bundestagsfraktion.

Aber Michael Vesper ist nicht

nur Politiker. Als Sportfunktionär

hat er bei fünf Olympischen

Spielen die deutsche

Mannschaft angeführt und einiges

von der Welt gesehen.

Vor allem aber ist er „’ne echte

Kölsche Jung“ und bringt damit

die besten Voraussetzungen

für einen unterhaltsamen

Abend mit. Das Gespräch mit

ihm führt Helmut Sandrock.

Am 14. November steht ein

weiteres Schwergewicht bester

Unterhaltung auf dem Programm:

Christian Stratmann.

In Ostwestfalen geboren und

in Essen aufgewachsen, ging

Christian Stratmann berufsbedingt

für einige Zeit nach

Hamburg. 1995 kehrte er ins

Ruhrgebiet zurück. Hier gründete

er drei Theater, die eine

echte Bereicherung für die

kulturelle Vielfalt der Region

sind: Kabarett in Essen, Ruhrpott-Theater

in Wanne-Eickel

und Travestie in Herten. Und

durch den ARD-Sportschauclub

auf Ewald darf Herten

sich sogar als feste Größe im

öffentlich-rechtlichen Fern-

—FOTO: STANBERGER

sehen betrachten. Wer der

Mann hinter dieser Erfolgsgeschichte

ist, wird Gregor Leinweber

aufdecken.

Sie versprach wiederzukommen,

und da ist sie: Am 12. Dezember

gibt es ein Wiedersehen

mit Angelika Milster. Sie

begeisterte ihr Publikum mit

ungeheurem Charme, Witz

und Natürlichkeit. Der Terminkalender

dieser großartigen

Künstlerin ist randvoll:

neues Album „Milster singt

Musical“ im Juli, große

Deutschland-Tournee mit

dem gleichnamigen Programm,

Operette „Im Weißen

Rössl“ in Berlin, Kirchen-Konzerte

in der Vorweihnachtszeit

– und das sind nur die

Schlagworte der zweiten Jahreshälfte.

„Dass sie dennoch

ihr Versprechen einlöst, ist

wie ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk“,

sagt Gregor

Leinweber.

Seit 60 Jahren im Vest

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Herten-Westerholt

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Angelika Milster

Gute Nachrichten aus Düsseldorf:

Das Landesbauministerium

hat eine Förderzusage

über rund 3,05 Millionen Euro

gegeben. Damit können bereits

bestehende Stadtentwicklungsprojekte

weitergeführt

werden.

Rund 1,07 Millionen Euro

Christian Stratmann

Förderzusagen

aus der Städtebauförderung

und dem Investitionspakt

„Soziale Integration im Quartier“

von Bund, Land und EU

fließen ins Projekt „Soziale

Stadt“ im Stadtumbaugebiet

Westerholt, Bertlich und Hassel,

womit unter anderem der

Verfügungsfonds für Bürger-

INFO: Das Schlossgeflüster beginnt

jeweils um 20 Uhr, Einlass

19.30 Uhr. Eintritt: 15 Euro.

Karten nur im Vorverkauf

in der Buchhandlung Lackmann,

Bahnhofstraße 19,

( 02 09 / 61 23 73.

Stadtentwicklungsprojekte können weiterlaufen

Projekte, das Stadtteilmanagement

und die Fassadenprogramme

weiter gefördert

werden können. Rund 1,45

Mio. Euro stehen für „Soziale

Stadt“ in der Innenstadt bereit,

531.000 Euro gibt es für

den Kunstrasenplatz im Katzenbusch.


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46 dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt

Familienbetrieb m

Clemens, Barbara und Sohn Arndt Bertlich sind die tragend

Die Familie Bertlich Anfang der 1960er-Jahre: die Eltern Gertrud

und Johannes Bertlich mit Sohn Rudolf auf dem Arm. Davor

sitzen die Söhne Heribert, Rainer, Clemens und Johannes

(v.l.). Nesthäkchen Marita fehlt auf dem Foto.

„We are family“

Dritter Teil der „dorfleben“-Serie

(da-ho) „We are family“ sangen

Sister Sledge mitreißend und

temperamentvoll. „Wir sind eine

Familie.“ Das hört sich gut

an – nach Nähe, nach Zusammenhalt,

nach Vertrauen und

Nestwärme. Was ist aber, wenn

die Familie nicht nur privat eine

Rolle spielt, sondern auch

beruflich? Wenn die Pflicht

ruft, in einem Familienbetrieb

Verantwortung zu übernehmen,

Vater und Mutter gleichzeitig

auch „Chef“ sind?

„We are family“ heißt unsere

„dorfleben“-Serie, in der Familienbetriebe

einen Blick hinter

die Kulissen gewähren – beruflich

und auch privat.

Den Auftakt machte die Familie

Gödde. Es folgte die Familie

Neises mit ihrer Firma Neiko.

Im dritten Teil der Serie gehen

wir aufs Land und werfen

ein Schlaglicht auf die betriebliche

Geschichte des traditionsreichen

Bauernhofs Bertlich,

der sich mit den Jahren

zum Garten- und Landschaftsbauunternehmen

gewandelt

hat.

Also dann: „We are family!“

Das Familienwappen schmückt die Hoftür. Heugabel, Sichel

und Harke, dazu zwei Hufeisen im Ährenkranz sind gut zu erkennen.

—FOTO: DAGMAR HOJTZYK

Von Dagmar Hojtzyk

S

ie heißen Bertlich, und sie

wohnen in Bertlich. „Ja, ich

bin stolz auf unsere Familientradition“,

sagt Clemens Bertlich

(61) auf Nachfrage. „Ich

bin auch stolz“, sagt Arndt

Bertlich. Der 27-Jährige ist der

jüngste Spross in einer beachtlich

langen Ahnenreihe, und er

wollte wie sein Vater und sein

Großvater vor allem eines: als

Bauer auf dem Hof arbeiten.

Auf dem Bauernhof gehen Familien-

und Firmengeschichte

Hand in Hand. Bei den Bertlichs

ist die Nachfolge gesichert.

„Die Maschinen und die

Viecher“, sagt Arndt, die hätten

es ihm schon von Klein auf

angetan.

Nun ist das mit der Landwirtschaft

und dem Bauernstand

wirtschaftlich nicht immer

leicht. Doch die Bertlichs haben

einen Weg für sich gefunden,

die Familientradition und

ihren Betrieb gleichzeitig zu erhalten.

Es ging von der Landwirtschaft

zur Garten- und

Landschaftspflege und zur

Rollrasen-Firma.

1871 ist ein fixes Datum in

der Geschichte. Aus dieser Zeit

stammt der Hof, den man noch

heute auf dem Weg von Bertlich

nach Polsum an der Dorstener

Straße 180 sieht. Die Familiengeschichte

lässt sich allerdings

bis ins 14. oder 15.

Jahrhundert zurückverfolgen,

erzählt Clemens Bertlich. „Da,

wo heute das Altenteil steht,

wurden Fundamente eines Gehöfts

gefunden. Aus dieser Zeit

gibt es aber heute nur noch einen

Brunnen.“

Ein anderes Relikt aus den

Tiefen der Vergangenheit

schmückt als Schnitzerei die

Eingangstür des heutigen Bauernhofs:

das Familienwappen.

Es zeigt Sichel, Heugabel und

Grasrechen (Grasharke) sowie

zwei Hufeisen in einem Ährenkranz,

deutlicher Hinweis auf

Landwirtschaft und Pferde.

60 Hektar Land gehören zum

Hof und neuneinhalb Hektar

Wald: ein Teil des Telgenbuschs,

ein Stück in der Nähe

vom „Schwatten Jans“ und ein

Stück am Bertlicher Blatt.

Insgesamt 18 Beschäftigte

gehören zur Firma

Zu „Garten- und Landschaftsbau

Bertlich“ gehören

heute 18 Beschäftigte, darunter

fünf Auszubildende und drei

Meister. Arndt Bertlich ist einer

der Meister im Garten- und

Landschaftsbau. Vater Clemens

und Mutter Barbara Bertlich

sind da noch nicht eingerechnet.

Barbara Bertlich (61)

macht als gelernte Bürokauffrau

gemeinsam mit einer Vollzeit-

und einer Teilzeitkraft die

Verwaltungsarbeit.

Ihre Beziehung zum Hof und

zur Familie war gleich doppelt

Eine Zukunft mit Rollrasen: Barbara, Arndt und Clemens Bertlich

der Vater seinen Meister noch in der Landwirtschaft gemacht, ist

im Betrieb ist so auf jeden Fall gesichert.

romantisch. „Als Kind kam ich

im Sommer auf dem Weg von

Hassel zum Guido-Heiland-

Bad in Marl immer an dem Hof

vorbei.“ Die schönen Pferde

und der idyllisch gelegene

Teich hatten es ihr angetan. Als

sie wenig später zum Tanzen in

Gertrud und Johannes Bertlich heirateten am 27. August 1852.

Mit Nelken und Asparagus-Grün im Brautstrauß, weißen

Handschuhen und Zylinder geben sie ein stolzes Paar ab.


dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt 46

it langer Tradition

en Säulen des Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens.

auf dem Feld an der Maschine, die den Rollrasen schält. Hat

Arndt Meister im Garten- und Landschaftsbau. Die Nachfolge

—FOTO: DAGMAR HOJTZYK

die Hasseler Disco „Babalu“ gehen

durfte, lernte sie dort ausgerechnet

Clemens Bertlich

kennen.

Die Mutter warnte ihre Tochter

zwar vor einer Heirat mit einem

Bauern. „Mädchen, da

hast Du nie Feierabend“, sagte

1989 heirateten Barbara und Clemens Bertlich. Die gleiche

Tür diente 37 Jahre zuvor schon den Eltern als Kulisse für eine

bleibende Erinnerung.

sie. Doch die jungen Leute waren

nicht zu stoppen, 1989

wurde geheiratet. Es kam, wie

die Mutter gesagt hat. Feierabend

wurde zum Fremdwort.

Doch zum Glück für alle: Barbara

Bertlich hat es nie bereut.

Wirtschaftlichkeit hin oder

her: Seit sie auf den Hof zog,

baute und pflanzte sie rund um

den Hof mit bunten Blumen

und kreativer Dekoration kleine

Wohlfühl-Inseln. Clemens

Bertlich muss lachen, wenn er

vom unbeirrbaren Schönheitssinn

seiner Frau erzählt: „Sie

hat sogar den Güllekeller gestrichen.“

Oma Gertrud und Opa

Johannes packten mit an

Als Arndt 1992 zur Welt kam,

lebten drei Generationen auf

dem Hof. Oma Gertrud und

Opa Johannes packten auch

noch mit an. Als Clemens 23

Jahre alt war, hat er den Hof

vom Vater gepachtet, drei Jahre

später überschrieb Bertlich

sen. seinem Sohn den Hof.

„Opa war immer stolz auf uns“,

kann sich Arndt gut erinnern.

Stets hätte er seinen Fotoapparat

dabeigehabt, um alles zu dokumentieren,

was die Kinder

Tolles machten. Arndt Bertlich:

„Ich durfte dann die Filme

zum Entwickeln zu Real bringen

und mir auch noch Schokolade

kaufen.“

Stetige Veränderung

auf dem Hof

Eine andere Erinnerung des

heutigen Juniors ist die stetige

Veränderung auf dem Hof. Gab

es zu Clemens Bertlichs Kindheit

noch Kühe, Pferde,

Schweine auf dem Hof, dazu

Weideland, Futter- und Getreideanbau,

hat er selbst das später

nach und nach reduziert.

1985 begann er langsam mit

dem Landschaftsbau, besuchte

Lehrgänge, baute weiter aus.

2001 kam der Rollrasen dazu.

Mit 5000 Quadratmetern Rasenfläche

fing es an. Inzwischen

ist man bei 270.000 Quadratmetern.

Hat Vater Clemens noch eine

Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister

gemacht, ist

Arndt Gärtnermeister mit der

Fachrichtung Garten- und

Landschaftsbau. Und damit alles

auf zwei soliden Beinen

steht, ging der Junior für acht

Monate (eine Vegetationsperiode)

ins Mutterland des gepflegten

Golfrasens – nach

England. Im Südwesten von

London erlebte er einen Rollrasenbetrieb

XXL.

Leben und arbeiten auf dem

Bauernhof mit dem Vater als

Chef. Die Bertlichs bekamen es

in die Wiege gelegt. Arndt Bertlich

sagt: „Das Gute ist, dass wir

in den meisten Fällen einer

Meinung sind. Und wenn

nicht, sagt mein Vater: Mach,

wie Du meinst.“

So sieht der Hof Bertlich heute aus, wenn man aus Richtung

Polsum nach Herten fährt.

—FOTO: DAGMAR HOJTZYK

Die Ahnentafel der Bertlichs reicht mindestens bis ins 15. Jahrhundert

zurück. Barbara und Clemens Bertlich sind stolz auf

die Familientradition.

—FOTO: DAGMAR HOJTZYK

Mit einem Kälbergespann fuhr Ernst Bertlich, Bruder des späteren

Hoferben Johannes Bertlich, seine Runden. Das Bild

stammt vermutlich vom Beginn der 1930er-Jahre. Ernst kehrte

nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurück.


48 dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt

Zweiter Bauabschnitt

beginnt

Die Emschergenossenschaft treibt den

neuen Abwasserkanal unterirdisch am Holzbach entlang.

Die Bauarbeiten an der Baustelle

auf der Bahnhofstraße,

Ecke Steinstraße ziehen

sich in die Länge.

—FOTO: BUDSCHUN

Nadelöhr nervt

die Autofahrer

in Westerholt

Von Frank Bergmannshoff

Seit Monaten ist die Bahnhofstraße

in Höhe der Drogerie

Rossmann, die mit großem

Aufwand erweitert wird, halbseitig

gesperrt (siehe auch Seite

13). Vor einigen Wochen

kam wenige hundert Meter

entfernt ein weiteres Nadelöhr

hinzu: Die Einmündung

der Steinstraße ist komplett

abgeriegelt und die Bahnhofstraße

in diesem Bereich halbseitig

gesperrt. Manch einem

Autofahrer reißt langsam der

Geduldsfaden – vor allem vor

dem Hintergrund, dass an der

Steinstraße selten Bauarbeiten

zu sehen sind.

Auf Nachfrage unserer Zeitung

erklärt Stadtbaurat

Christoph Heidenreich, dass

unter dem Gehweg beziehungsweise

der Straße der Abwasser-Anschluss

zwischen

einem angrenzenden Haus

und der städtischen Kanalisation

beschädigt ist.

In solchen Fällen besteht

die Gefahr, dass Erdreich in

das Abwasserrohr eindringt

und dann oben der Boden absackt

– es besteht also Handlungsbedarf.

Offenkundig sah

der Hausbesitzer die Zuständigkeit

bei der Stadt. Heidenreich

betont jedoch, dass der

Hausanschluss Sache des Gebäudeeigentümers

sei.

Inzwischen, so Heidenreich,

sind diese Unstimmigkeiten

wohl geklärt. Es muss

allerdings eine Baufirma gefunden

werden, die die Arbeiten

zu Ende bringt. Im Zuge

dessen sind Betonarbeiten

nötig – und der Beton benötigt

vier Wochen, um vollständig

auszuhärten. Die Autofahrer

werden also noch

mindestens bis Ende August,

womöglich auch länger, mit

den Absperrungen an der

Steinstraße leben müssen.

Unterdessen freuen sich die

Anwohner der Steinstraße

über die ungewohnte Ruhe.

Von Danijela Budschun

N

icht nur in Disteln oder

in Herten-Süd, auch in

Westerholt sind die Kanalbauer

der Emschergenossenschaft

im Einsatz. Im Frühjahr

hat der Wasserwirtschaftsverband

mit den Arbeiten des ersten

Abschnitts zum Bau des

Abwasserkanals am Holzbach

begonnen. Nun beginnen

auch die Arbeiten im zweiten

Bauabschnitt (siehe Grafik).

Dieser erstreckt sich auf der

Rückseite der Sienbeckstraße

entlang des Holzbachs und im

Bereich des Schnorrgrabens in

Gelsenkirchen-Resse.

Mit „Bohrmaschine“

und Hydraulikstempel

Die wesentlichen Arbeiten

konzentrieren sich auf die

Verlegung von unterirdischen

Kanälen im Vortriebsverfahren.

Dafür werden an verschiedenen

Stellen Baugruben

hergestellt. Der unterirdische

Kanalvortrieb zwischen

diesen Baugruben funktioniert

so: Eine etwa zehn Meter

lange Maschine bohrt sich aus

der Baugrube heraus ins Erdreich

und wird dazu von hinten

durch einen Hydraulikstempel

vorgeschoben. In einer

Tiefe zwischen sieben und

14 Metern errichtet die Maschine

den Tunnelstrang. Und

zwar dadurch, dass der Hydraulikstempel

Rohrstück für

Rohrstück so lange nach vorne

drückt, bis die Bohrung die

Zielbaugrube erreicht. Wie

Anzeige

Knopfdruck

genügt…

Der Hausnotruf

vom DRK Herten

Am schönsten ist es doch zu

Hause. Und wenn jetzt noch

die Temperaturen steigen und

Balkonien zum schönsten Ferienziel

wird, kann man es sich

richtig gut gehen lassen. Mit

einem Hausnotrufanschluss

vom Deutschen Roten Kreuz

kommt etwas wichtiges hinzu:

Sicherheit rund um die Uhr.

Über den wasserdichten Handsender

haben die Teilnehmer

zu Hause jederzeit sofort einen

schnell das geht, lässt sich

pauschal nicht sagen, erklärt

Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft.

„Manchmal macht die Maschine

zehn Meter am Tag,

manchmal 20.“ Das hänge

von den Gegebenheiten im

Erdreich ab. Vom unterirdischen

Vortrieb spüre man in

der Regel nichts. Abawi: „In

Ausnahmefällen merkt man

ein leichtes Vibrieren.“

Gleichwohl bittet die Emschergenossenschaft

um Verständnis

bei etwaigen Lärmund

Verkehrsbeeinträchtigungen.

Vor allem der Baustellenverkehr,

die Anlieferung

von Material und die Abfuhr

von Erde, kann zu Verkehrsbeeinträchtigungen

führen. Insgesamt werden

rund 6,5 Kilometer Kanäle

mit Innendurchmessern von

80 Zentimeter bis 2,80 Meter

verlegt.

Zudem sind am Pumpwerk

Resse Umbaumaßnahmen sowie

der Neubau eines Schachtes

zum Anschluss der städtischen

Kanäle an den neuen

Abwasserkanal vorgesehen.

Die Bauzeit für den zweiten

Bauabschnitt ist bis Ende 2021

geplant. Die Arbeiten im dritten

Bauabschnitt sind ab Anfang

2020 bis Ende 2021 geplant.

Die Arbeiten sind eingebettet

in das Mega-Projekt „Emscher-Umbau“:

Die Emscher

und ihre Zuläufe sollen durch

neue, unterirdische Kanäle

abwasserfrei werden.

persönlichen, notfallerfahrenen

Ansprechpartner. Ohne

Telefonhörer, ohne Telefonnummer,

ohne Umwege. Im

Falle eines Falles kann sofort

reagiert werden –auch und gerade

dann, wenn der Teilnehmer

nicht sprechen kann. In

der DRK-Leitstelle erscheinen

alle für den Notfall hinterlegten

Daten auf dem Bildschirm.

In Sekundenschnelle wird Hilfe

organisiert, der Rettungsdienst

ist schon auf dem Weg

gut informiert, Hausarzt, Angehörige

oder Nachbarn werden

benachrichtigt.

Es muss nicht immer

Blaulicht sein.

„Das Schönste an unserem

Hausnotruf ist aber, dass es

Kanalbau am Holzbach

Westerholt

Schloss

Westerholt

Erle

Bochumer Str.

Westerholter Str.

Heistraße

Ressestraße

Frankampstr.

Emscherstr.

1000 m

A2

3. Bauabschnitt

Böningstraße

nicht immer um lebensbedrohliche

Notfälle geht“,berichtet

Kevin Rybaczyk, der beim

DRK Herten für die Hausnotrufleitstelle

zuständig ist. „Wir

sind einfach der ‘Kümmerer’,

der immer sofort bereit steht,

auch wenn es nur um kleine

häusliche Missgeschicke geht:

die zugefallene Balkontür, die

defekte Glühbirne, aber eben

auch der kleine Sturz, der

zwar glimpflich ausgegangen

Resse

Resser Mark

B 226

Hertener Straße

Oststraße

Ahornstraße

Ab Herbst 2019 Kanalbau

zur Anbindung der

Eichkamp-Siedlung

Resser Weg

Holzbach

Ewaldstraße

Feldstraße

Herten

Schloss

Herten

Eichkamp-

Siedlung

Holzbach

Wiedehopfstr.

Emscher

OSM, Lizenz ODbL 1.0

2. Bauabschnitt

1. Bauabschnitt

FUNKEGrafik

ist, aber doch tatkräftige Hilfestellung

erfordert.“ Genau

dieser Service über den Notfall

hinaus ist es, den viele

Teilnehmer, aber auch deren

Angehörige am Angebot des

Roten Kreuzes besonders zu

schätzen wissen.

Weitere Informationen erhalten

Sie beim Deutschen

Roten Kreuz in Herten unter

der Telefonnummer

(02366) 18 15-130

Sicherheit am Handgelenk:

Der Hausnotruf-Funksender


dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt 49

Ein Ende ist in Sicht

Im November will Rossmann an der Bahnhofstraße wieder eröffnen.

Von Dagmar Hojtzyk

m November dieses Jahres

will die Drogeriemarkt-Kette

Rossmann ihre Filiale an

der Bahnhofstraße wieder eröffnen.

Das teilte die Öffentlichkeitsabteilung

des Unternehmens

auf Anfrage von

„dorfleben“ mit. Für viele

Westerholter ist das eine gute

Nachricht. Klar ist damit

auch, dass die Baustelle vor

dem Geschäft an der Bahnhofstraße

79-81 ein absehbares

Ende hat.

Vorübergehend zurückgebaut

werden die Baustelleneinrichtungen

im August, damit

das traditionelle Westerholter

Sommerfest am 17. und

18. August reibungslos stattfinden

kann. Doch danach?

„Da wir es mit sehr beengten

Platzverhältnissen für die

Baustelle zu tun haben, wird

es wahrscheinlich auch in der

Zeit nach dem Sommerfest

auf der Bahnhofstraße wieder

zu Einschränkungen kommen“,

heißt es aus der Konzernzentrale

der Dirk Rossmann

GmbH in Burgwedel.

Die Umbauarbeiten in der

Filiale haben im Oktober 2018

begonnen. Bedeutende Verzögerungen

hat es offenbar

nicht gegeben. Bei den Abrissarbeiten

und im aktuellen

Bauablauf kam es wohl zu

Verzögerungen. Doch die seien

insgesamt geringfügig und

könnten kompensiert werden,

heißt es. Der Zeitplan

„Fertigstellung im Herbst“

bliebe jedenfalls bestehen.

Fertiggestellt ist inzwischen

nach Aussage von Rossmann

der Rohbau samt Dach des

Flachdach-Neubaus, und die

Das Ende der zurzeit größten Baustelle auf der Bahnhofstraße ist in Sicht. Gleichwohl müssen

sich Verkehrsteilnehmer noch etwas gedulden. Im November soll bei Rossmann Wiedereröffnung

sein.

—FOTO: DAGMAR HOJTZYK

haustechnischen Gewerke

haben begonnen. Mit den Arbeiten

angefangen haben

nach Auskunft der Rossmann

GmbH auch die Ausbaugewerke.

Überarbeitet und erneuert

werden müssen außerdem

noch die Dächer und

Fassaden.

Nichts Neues gibt es aus der

Firmenzentrale zu einer Filiale

in Langenbochum. Bekanntlich

nutzt Rossmann

während der Bauarbeiten in

Westerholt ein leerstehendes

Ladenlokal in der Langenbochumer

Ortsmitte als Ausweichquartier.

Einen gut sortierten

Drogeriemarkt würden

viele gern in Langenbochum

behalten. Doch schon

im letzten Jahr hieß es auf eine

entsprechende Frage dieser

Zeitung: „Fragen zu einer

Rossmann-Filiale in Langenbochum

können wir derzeit

nicht beantworten.“ Daran

hat sich inzwischen nichts geändert.

Die neue Verkaufsfläche in

Westerholt soll nach der Eröffnung

mehr als 700 Quadratmeter

umfassen, die Gesamtfläche

inklusive Lager

rund 900 Quadratmeter.

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Es strahlt und glitzert auf der Showbühne, und in den Augen der meisten Zuschauerinnen

und Zuschauer wird es sich wiederholen, wenn es am 13. September am Schloss Westerholt

mit „Abbadeluxe“ wieder „Emotional Moments“ gibt. —FOTO: ENTERTAINMENT-DELUXE

Von Dagmar Hojtzyk

M

it der Band „Abbadeluxe“

hält bestes 70er-Jahre-Feeling

auf dem Schlosshof

in Westerholt Einzug. Am

Freitag, 13. September, gibt es

zum dritten Mal „Emotional

Moments“, dieses ganz besondere

Event mit einer Komposition

aus Livemusik und

beeindruckenden Lichteffekten.

Eine emotionale Zeitreise

verspricht dabei nicht nur die

märchenhafte Schlosskulisse,

sondern auch der Auftritt der

Band „Abbadeluxe“.

Veranstalter Gregor Leinweber

(Bentino-Events) und

Tim Jansen (Schallmeister

GmbH) lassen die Musiker extra

für Emotional-Moments

aus England einfliegen.

„Celebrating ABBA Today“

– unter diesem Motto lässt die

Tribute Band „Abbadeluxe“

den legendären Sound der

schwedischen Band wieder lebendig

werden.

Mit Welthits wie Fernando,

S.O.S, Mamma Mia oder Dan-

Ab in die

Siebziger

Gregor Leinweber und Tim Jansen lassen es mit

„Emotional Moments“ am Schloss Westerholt glitzern.

cing Queen bewegt „Abbadeluxe“

sowohl Nostalgiker als

auch junge Fans. Und das ist

kein Zufall. Denn „Abbadeluxe“

inszeniert die brillanten

Kompositionen zum Teil

auch mit neuen Arrangements

zeitgemäß für den aktuellen

Musikgeschmack – in

der gleichen technischen Perfektion

und mit der gleichen

Begeisterung, mit der schon

Agnetha, Björn, Benny und

Anni-Frid die Welt eroberten.

Profimusiker

und ABBA-Fans

Mit dabei sind folgende

Musikerinnen und Musiker:

Frank Weise (Benny) begann

mit 16 als Kirchenorganist.

Dann folgte das Musikstudium.

2004 stieß der heutige

Profimusiker auf ABBA: Für

„Stars in concert“ wurde ein

Benny-Darsteller gesucht. Alle

waren sich sofort einig:

„Das ist er!“ Katy Summer

(Anni-Frid) wurde nach ihren

ersten Auftritten mit einer

Jazzband professionelle Sängerin.

Mehr als sechs Jahre

war sie mit der „ABBAMA-

NIA“-Show unterwegs. Der

Sound der schwedischen

Band ging ihr in Fleisch und

Blut über.

Michelle Cleaves (Agnetha)

Stimme ist der wundervollen

Sopranstimme Agnethas zum

Verwechseln ähnlich. Sie ist

begeistert von der Musik von

ABBA, aber auch vom ganzen

Drumherum der 70er – von

der Mode bis zum Make-Up.

Steve Bryden (Björn) tourte

ab 2003 mit „ABBAMANIA“

zehn Jahre um die ganze Welt.

Dabei lernte er Frank Weise

kennen und spielte mit ihm

gemeinsam unter anderem

auf der Waldbühne in Berlin,

in der Lanxess Arena und im

Olympia in Paris.

INFO: Eintrittspreise: Stehplatz

29 Euro, Sitzplatz 35 Euro,

Karten ab 10. August in der

Buchhandlung Lackmann,

Bahnhofstraße 19. Einen ersten

Eindruck bekommt man

unter: www.abba-deluxe.com


dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt 51

Sport, Entspannung, Kreativität

ie Freizeit- und Begegnungsstätte

in Westerholt

(FBW) ist ein beliebter

Treffpunkt für Jung und Alt –

nicht nur aus Westerholt. Einen

Überblick über die dort

möglichen Aktivitäten bietet

nun das neue Programmheft

für das zweite Halbjahr 2019.

Neben vielen gutbesuchten

und etablierten Kursen wie Pilates

und Gymnastik gibt es

neue und interessante Angebote

im Bereich Bewegung,

Gesundheitsförderung und

Bildung. Hatha Yoga und Faszien-Training

sowie ein Meditationskurs

sind nur einige

der neuen Angebote.

Menschen, die kreativ werden

wollen, finden Kurse im

Bereich Malen, Nähen oder

NEU

Fitnesstraining

für die

Faszien

Der Verein KKRN-aktiv am

Gertrudis-Hospital Westerholt

bietet noch freie Plätze

im Faszientraining an. Ein

Einstieg ist jederzeit möglich.

Nach der Sommerpause (ab

Ende Juli) geht es ab 26. August

weiter.

Faszien sind elastische

Strukturen im Körper, die aus

Bindegewebe bestehen. Sie

durchziehen den Körper wie

ein Netz und verleihen ihm so

Stabilität. Die Faszien sind bei

jeder Bewegung beteiligt,

zahlreiche Bewegungsabläufe

sind jedoch ohne die Fähigkeit

der Faszien zur Kraftübertragung,

zur elastischen Rückfederung

oder flexiblen Vorspannung

gar nicht denkbar –

unter anderem das Laufen

und Hüpfen, das Hangeln

und Hocken oder das Schleudern

und Werfen.

„Beim Faszientraining stehen

vor allem die Strukturen

im Mittelpunkt, die vom

Muskel ausgehen. Der Muskel

fungiert als Motor. Die Kraft,

die von ihm ausgeht, wird

über die Faszien auf den Bewegungsapparat

übertragen.

Prinzipiell ist das Faszientraining

für jeden geeignet, der

sein Körperbewusstsein verbessern

und auch bis ins hohe

Alter hinein fit und beweglich

bleiben möchte – also

schlichtweg für jeden,“ erklärt

Trainerin Sonja Goltz.

Wer Lust hat, mitzumachen:

Die Kurse finden immer

dienstags um 19 Uhr und

mittwochs um 17.30 Uhr in

der Fitnessoase am Gertrudis-Hospital,

Kuhstraße 23, in

Westerholt statt.

INFO: und Anmeldung unter

( 02 09 / 6 19 11 43 oder unter

aktiv-westerholt@kkrn.de.

Das neue Programm der Freizeit- und Begegnungsstätte liegt jetzt vor.

plastisches Gestalten. Kinder

und Jugendliche können sich

unter anderem beim Aikido

oder Tanzen ordentlich austoben.

Außerdem gibt es eine

Pfadfinder-Gruppe für Jungs.

Die neuen Programmhefte

liegen ab sofort an den bekannten

Stellen in der Stadt,

wie dem Rathaus und Glashaus,

aus. Anmeldungen sind

ab sofort möglich. Die passenden

Infos zur Anmeldung und

Ansprechpersonen stehen bei

den jeweiligen Kursbeschreibungen

im Heft.

INFO: Interessierte können

sich an Iris Walter wenden unter

( 02366 / 303 471 oder per

E-Mail an i.walter@herten.de.

@ www.fbw-herten.de

Tagesfahrten:

Bad Zwischenahner fünfte Jahreszeit 17.08.19

44. Bad Zwischenahner Woche mit Lichternacht 27,00 €

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Schlagerstern Willingen 2019 17.08.19

u.a. Micki Krause, Vicky Leandros u.v.m., inkl. Eintrittskarte 55,00 €

Eifelfahrt, Laacher See & Vulkanexpress 22.08.19

inkl. Bahnfahrt & Mittagessen 49,00 €

Einkaufsfahrt nach Venlo 31.08./05.10.19

16,90 €

Warum ist es am Rhein so schön? 03.09.19

inkl. Schifffahrt, Mittagessen, Bimmelbahnfahrt 49,90 €

Tagesfahrt nach Gerry Weber 05.09.19

nebenan: Storck mit Süßigkeiten 19,00 €

Mehrtagesfahrten:

Nago am Gardasee

7x Übernachtung im ****Hotel Continental, 7x Frühstücksbuffet

kalt/warm, 1x Gardasee Dinner mit Lachsforellenbuffet bei

Livemusik & Tanz, 1x festliches Buffet mit Schweinskeule vom Spieß

bei Kerzenschein, Livemusik & Tanz, 1x Seata Trentina mit typisch

regionalem Buffet, an den weiteren Abenden Menüwahl, 1x traditionelles

Mittagessen mit Weinverkostung und Besuch der modernen

Weinkellerei Toblino, Schifffahrt ab Garda über Punta San Vigilio zum

Hafen Sirmione, Grappa-Verkostung, 1x Mittagessen mit Pasta und

Salatbuffet, 1x Kaffee und Kuchen, Reiseleitung an drei Tagen, u.v.m.

22.09. – 29.09.19 629,- € p.P. / DZ

Binz – Insel Rügen

„Zauber der Ostsee“, 5x Übernachtung im ***ifa-Hotel Rügen,

5x Frühstücksbuffet, 5x warm/kaltes Abendbuffet mit wechselndem

Bufettmotto, 5x ein Tischgetränk zum Abendessen (Bier, Wein,

alkoholfrei 0,2l), 1x Musikabend, 1x täglich Erlebnisbad (max. 2 Std.),

1x Unterhaltungsprogramm mit Angeboten für jedes Alter u.v.m.

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Husumer Krabbentage

Das muss man erlebt haben. 3x Übernachtung in einem Guten Hotel

in Husum, 3x Frühstücksbuffet, 3x Abendessen, Fahrt zur Insel Sylt,

Rundfahrt auf Sylt inkl. Reiseleitung, Husumer Krabbentage, u.v.m.

11.10. – 14.10.19 299,- € p.P. / DZ

Ostfriesland- Fischerdörfer & Hafenromantik

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Führung Marinemuseum, Hafenrundfahrt Wilhelmshaven, Rundf.

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Emden, Eintritt u. Führung Meyer-Werft.

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Bad Münstereifel & das Outlet-Center 19.09.19

Inkl. Stadtführung und Outlet-Besuch 29,90 €

Brüssel – Weltstadt 24.09.19

z.B. Königliches Museum der Schönen Künste 33,00 €

Maastricht – eine Stadt zum Verlieben 26.09.19

inkl. Schifffahrt a.d. Maas mit Kaffee und Kuchen 39,90 €

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inkl. Schifffahrt Mosel, Führung durch die Senfmühle 39,00 €

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(4-Gang-Menü), 1x typ. Süddt. Törggelessen, 1x Tanzabend,

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Brixen (Aufpreis), Benutzung Schwimmbad/Sauna, 1x Rundfahrt

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Woche, 1x Teilmassage pro Woche (ca. 15 Minuten), Nutzung des

Hallenbades während der Öffnungszeiten, 1x Tanzabend pro Woche,

bei Bestellung eines Stückes Kuchen am Nachmittag Kaffee/Tee

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—FOTO: ARCHIV

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Streit,

Zwist

Himmelskörper

Geburtsort

von

Boris

Becker

folglich,

somit

Lustspiel

höflich,

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ugs.:

Furcht

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Zweierverbindung

Kurort

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Südtirol

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Eisenhowers

junger

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Adelstitel

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Korallenriff

afrikanisches

Muschelgeld

Notsignale

Figur in

Frischs

‚Andorra‘

Flugzeugsteuerflächen

italienischer

Männername

eine

Tonart

Viehunterkunft

Katzenlaute

Männerkosename

Wertpapiere

Spannungswandler

(Kw.)

griech.

Göttin

der

Kunst

Schweinebauchfett

seitliche

Körperpartie

Name

der

Europarakete

hochkant

Initialen

von

Sänger

Marshall

Informationssammlung

Beiname

der

Göttin

Juno

Grundwerte

für

Prognosen

dt.

Fußballtrainer,

†2015

dt.

Arbeiterführer,

†1913

widersinnig

süddeutsch:

Hausflur

Stadt

an der

Elbe

erster

Auftritt

Schuhmaterial

Ballettschüler

(Mz.)

deklarieren

Schönling

(franz.)

begeisterter

Anhänger

Strohunterlage

flüssige

Speise

kurz für:

daran

Autoteil

Kloster

auf

Mallorca

ermüdend

Mensch

mit

gutem

Appetit

Getreideblütenstand

(Mz.)

dt.

Maler,

†1940

(Paul)

eh.

Berliner

Sender

(Abk.)

eh. spanische

Währung

Maßbandeinteilung

Entführungsopfer

Blasinstrument

Paradiesgarten

einfarbig

german.

Göttergeschlecht

Bauwerk

in

Danzig

Wacholderbranntwein

Trabrennwagen

dän.

Großstadt

auf

Fünen

ind. Urvater

der Menschen

vorübergehend

bleiben

Großstadt

im

Zentral-

Sudan

Schraubwerkzeug

Schneegleitbrett

‚Irland‘

in der

Landessprache

Stadt

am

Meer

norddeutsch:

Mädchen

geistig,

gedanklich

Vorsteherin

Schlaufe

europäisches

Königreich

griech.

Philosoph

der

Antike

Müll

höchster

Berg

Nordamerikas

hinteres

Schiffssegel

Schulmaterial

Felsbrocken

Torwart

(engl.)

Holzzeichnung

italienisch:

gut

englisch:

eigenes

franz.

Universitätsstadt

lauter

Anruf

überlegen,

abwägen

Hebrideninsel

rote

Filzkappe

unbestimmter

Artikel

(4. Fall)

sich anstrengen

afrik.

Dickblattgewächs

Vorname

Eulenspiegels

stehendes

Gewässer

Feuerlandindianer

Glück-

Wünschender

US-

Schauspieler

(Warren)

franz.

Polizist

(ugs.)

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Verwegenheit

österr.

Psychoanalytiker,

†1939

Autorin

von

‚Katzenauge‘

math.

Zeichenausdruck

deutsche

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Hebegerät

Adelstitel

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natürlicher

Kopfschmuck

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Staat

aufgebrühtes

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Filmstar

(Bruce)

störend,

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chartern

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jammern

span.

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Roms

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Niederschlag

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gleichmäßig

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davon

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Sternbild

großer

Papagei

orient.

Teppichmotiv

(Rose)

Windschattenseite

Amtssprache

in Indien

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Ort am

Ijssel-

Meer

Kraftfahrerorganisation

(Abk.)

von

Sinnen

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(engl.)

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Schwarzeneggers

italienische

Insel,

Toskana

an

diesem

Ort

japanischer

Seidengürtel

flügellose

Insekten

estnischer

Romancier

med.:

Knochenabnutzung

Vorname

d. Schauspielers

Becker

Südsüdwest

(Abk.)

römische

Quellnymphe

italienisch:

drei

englische

Biersorte

engl.

Frauenkurzname

Ziffernkennung

(engl.)

Ruhelosigkeit

wegen,

weil

Ruhe,

Schweigen

chem.

Zeichen

für Cadmium

Rauchkraut

kleine

Fahne

ein

Orientale

Wahrheitsgelöbnis

zuvor

Kfz-Z.

Bochum

eine

Tonart

französisch:

Insel

alter

Name

Ulan

Bators

englisch:

neu

sächlicher

Artikel

festliches

Abendessen

spanischer

Artikel

DEIKE PRESS-2331-40


dorfleben - das Magazin für Herten-Westerholt 53

Hereinspaziert ins blühende Paradies: Dorothe und Margret Neumann am Tor zu ihrem Garten.

—FOTO: WOLFF

Ein wahrer Blütentraum

Die Oase von Margret und Dorothe Neumann hat die Jury des Vorgarten-Wettbewerbs überzeugt.

Von Ingrid Wolff

ie offizielle Adresse ist

Martinistraße 12. Aber

das privat angebrachte, von

Freunden geschenkte Straßenschild

stellt klar: Das hier

ist „Neumanns Hof“. Und dieser

Hof hat es in sich. Wer davor

steht, blickt auf ein wahres

Blütenmeer. Ein Traumgarten

– an drei Seiten umgeben von

Fachwerkhäusern. Mehr als

200 Topfpflanzen gedeihen

dort – liebevoll gepflegt von

Margret Neumann (79) und

ihrer Tochter Dorothe (51).

Nicht nur viele Spaziergänger

im Alten Dorf Westerholt bleiben

dort stehen und staunen,

auch die Jury des diesjährigen

Vorgarten-Wettbewerbs für

Hassel, Westerholt und Bertlich

ist überzeugt: Das ist der

schönste Vorgarten.

„Wir freuen uns sehr über

den Preis“, sagen die beiden.

Gegen 16 Mitkonkurrenten

haben sich die Westerholterinnen

durchgesetzt. Kein

Wunder: Rosen, Lavendel, rote

Geranien, Dahlien, Hortensien

in verschiedenen Farben

und viele, viele andere Pflanzen

sind ein Augenschmaus.

Dazu der wilde Wein und die

Glyzinie, die sich an den Fachwerkwänden

emporranken.

Margret Neumann Lieblingsblume

ist eine rosa blühende

Kletterrose. Die hat sich ihren

Platz selbst erobert, indem ihre

Wurzel durch den Pflanztopf

so tief in Erdreich gewachsen

ist, dass ein Umsetzen

unmöglich ist. „Wir haben

dann einen größeren Topf

um die Pflanze herumgebaut“,

sagt Margret Neumann.

„Bei uns wächst

einfach alles“

Seit 1912 sind Haus und Hof

in Familienbesitz. Aber erst

vor 45 Jahren entdeckte Margret

Neumann ihre Liebe zum

Gärtnern. Angefangen hat es

mit zwei Pflanzen, einer Bank

und einem Tisch. Damals

stand noch das Auto auf dem

Hof. „Dann kamen immer

mehr Blumenpötte dazu“,

sagt sie. Und Blumenbänke.

Eine Trittleiter vom jüngsten

Umbau steht immer noch

dort. Und darauf stehen: natürlich

Pflanzen. Unter anderem

ein Nisperos, eine japanische

Wollmispel, die aus Spanien

stammt – und sich hier

tapfer schlägt. „Bei uns

wächst einfach alles“, sagt

Margret Neumann. Auch ein

Mandarinenbaum gehört zu

den Exoten im Garten. „Wir

haben auch Ritzenblumen.

Die lassen wir wachsen“, sagt

Dorothe Neumann. Der Hof

ist mit Pflastersteinen ausgelegt,

in den Lücken säen sich

die Pflanzen selbst aus. Ein

weiteres Kuriosum: In einem

großen Kochtopf wachsen

Birkenbäume. Auch sie haben

sich einfach dort eingenistet

und dürfen bleiben.

Im Laufe der Zeit haben die

beiden Hobbygärtnerinnen

viel dazugelernt. Zum Beispiel,

mehr winterharte Pflanzen

auszuwählen. „Anfangs

haben wir im Herbst noch alles

in die Garage oder auf den

Dachboden geschleppt“, sagt

Dorothe Neumann. Jetzt

kommen nur der Olivenbaum

und die empfindlichen

Schmucklilien ins Winterquartier.

„Aber die Passionsblumen

zum Beispiel haben

schon im dritten Jahr draußen

Preisträger, Jury und Ausrichter des mittlerweile dritten Vorgarten-Wettbewerbs für Hassel,

Westerholt und Bertlich – diesmal unter dem Motto „Mach was draußen“. —FOTO: PRIVAT

Mehr als 200 Pflanztöpfe gibt es auf „Neumanns Hof“ – alle

liebevoll gehegt und gepflegt.

—FOTO: WOLFF

überwintert“, freut sich Margret

Neumann.

Zwei Stunden täglich müssen

die beiden im Sommer

aufbringen, um den Garten zu

pflegen – und natürlich die

Blumen zu gießen. In drei

Tonnen sammeln sie Regenwasser.

1500 Liter kommen

zusammen. Aber nicht bei der

aktuellen Hitze und Trockenheit.

Da muss der Gartenschlauch

angeschlossen werden,

um die Blühpracht in ihrem

„Sommerwohnzimmer“

zu erhalten.

Übrigens, das Preisgeld von

500 Euro liegt erst einmal auf

der hohen Kante. Aber nur bis

zum Frühjahr. „Wir entdecken

immer die eine oder andere

Lücke, wo noch eine Blume

reinpasst“, sagt Margret

Neumann. Und so wird auch

im nächsten Jahr „Neumanns

Hof“ wieder ein toller Hingucker

im Alten Dorf sein.

INFO: Die Gewinner des Vorgarten-Wettbewerbs:

1. Preis: Dorothe und Margret

Neumann, Martinistraße

12, Westerholt

2. Preis: Anna-Maria Röhling-Sander

und Peter Sander,

Wallstraße 4b, Bertlich

Sonderpreis für ökologische

Gestaltung: Melanie

und Stephan Schlegelmilch,

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Die Martinischule in Westerholt.

—FOTO: DANIJELA BUDSCHUN

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Balsam für die

Atemwege,

Haut und Seele

wird neu gebaut

Der Rat gibt grünes Licht

für die Auslagerung der Kinder ab Sommer 2020.

Von Frank Bergmannshoff

ie Martinischule platzt

aus allen Nähten. Aufgrund

steigender Kinderzahlen

läuft die Westerholter

Grundschule seit Sommer

2018 nicht mehr zwei-, sondern

dreizügig. Auch zum

kommenden Schuljahr werden

drei erste Klassen gebildet.

Und 2020 soll es so weitergehen,

doch dann würden

schon nicht mehr genug Unterrichtsräume

zur Verfügung

stehen. Die Offene Ganztagsbetreuung

(OGS) ist bereits

heute voll bis zum Anschlag.

Es besteht also dringender

Handlungsbedarf, damit

nicht schon bald i-Dötzchen

abgewiesen werden müssen.

Das haben auch die Politiker

im Hertener Rat so gesehen.

Nach kontroversen Debatten

in den vergangenen Wochen

votierten sie in der letzten

Ratssitzung vor der Sommerpause

einstimmig dafür, die

Martinischule ab August 2020

abzureißen und neu zu bauen.

Kostenschätzung: 12,1

Millionen Euro. Nach Berechnungen

der Stadtverwaltung

wäre eine nötige Sanierung

und Erweiterung der 62 und

54 Jahre alten Gebäude ähnlich

teuer.

Die neue Martinischule

wird ein Prototyp für ein ganz

neues Raumkonzept. Geplant

ist ein multifunktionales Gebäude

mit Räumen, die vormittags

für die Schule und

nachmittags für die OGS genutzt

werden. Bisher ist an

den Hertener Grundschulen

eine räumliche Trennung üblich.

Nach dem Vorbild der

Martinischule soll als Nächstes

auch die Süder Grundschule

neu errichtet werden.

Während der Abriss- und

Bauphase werden die aktuell

225 Martinischüler in das Gebäude

der früheren Städtischen

Realschule auf dem Paschenberg

ausgelagert (siehe

„Daten und Fakten“).

Debatten und Vorwürfe

in drei Fachausschüssen

Dem Ratsbeschluss waren

kritische, von Vorwürfen gegen

die Stadtspitze geprägte

Debatten in drei Fachausschüssen

des Rates vorausgegangen.

In einer der Diskussionen

beklagte zum Beispiel

der CDU-Fraktionschef Stefan

Grave, in Herten werde

„planlos“ saniert. In den vergangenen

Jahren seien an der

Martinischule 400.000 Euro

in Toiletten und Brandschutz

investiert worden, jetzt reiße

man alles ab. Der Beigeordnete

für Bildung und Soziales,

Dr. Karsten Schneider, hielt

dagegen, die Entwicklung an

der Martinischule sei vor wenigen

Jahren noch nicht absehbar

gewesen. SPD-Fraktionsvorsitzender

Christian

Bugzel sprang ihm bei und

lobte, wie schnell und flexibel

DATEN UND FAKTEN

Der mögliche Ablauf

u Oktober 2019 bis Juli

2020: Umbau der früheren

Städtischen Realschule für

Grundschulbetrieb (Reparaturen,

Brandschutz,

Malerarbeiten usw.)

u August 2020 bis Dezember

2022: Abriss und

Neubau der Martinischule,

währenddessen Auslagerung

der Kinder ins Gebäude

der Realschule

u Januar 2023 bis Dezember

2024: Abriss und

Neubau der Süder Grundschule,

Auslagerung der

Kinder zur Realschule

u ab Januar 2025: Nutzung

der Realschule für

weitere Schul-Neubauten

und -Sanierungen

die Verwaltung die großen

baulichen und finanziellen

Herausforderungen im Schulund

Kita-Bereich bewältige.

Grave wiederum sowie die

Fraktionsvorsitzenden Martina

Ruhardt (Linke) und Martina

Herrmann (Grüne) beklagten,

dass ihrer Ansicht nach

die Stadtverwaltung den Rat

spät, unzureichend und widersprüchlich

über die sich

verändernden Planungen informiere.

Man sei nicht gegen

den Neubau der Schule, fordere

aber mehr Transparenz.

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WOCHENMARKT

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