DAV Panorama 4/2019

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Alpenverein aktuell

2.500.000

Euro – so viel wird Schätzungen nach der Aufbau der im Januar

durch eine Staublawine zerstörten Totalphütte des ÖAV im

Rätikon kosten. Der Rohbau soll bis Ende Oktober stehen, im

Sommer 2020 ist die Wiedereröffnung geplant. Wer den Aufbau

unterstützen möchte, findet weitere Informationen unter

alpenverein-vorarlberg.at/totalp

Mountainbiken im DAV

Mitglieder-

Umfrage

Mountainbiken ist bei vielen DAV-Mitgliedern

sehr beliebt. Um mehr über grundsätzliche

Einstellungen und die Motivation

sowohl beim klassischen Mountainbiken

Fotos: DAV, Uli Ertle, Georg Mesiter

Dr. Georg Meister

wurde am 30.

Juni 90 Jahre alt.

Bis zu seiner Pensionierung

1994

war er Leiter des

Gebirgsforstamtes

Bad Reichenhall,

machte sich

dort um die Renaturierung stabiler Bergmischwälder

verdient und ist einer der

„Gründerväter“ des Nationalparks Berchtesgaden.

2015 erschien sein Buch „Die

Zukunft des Waldes. Warum wir ihn brauchen,

wie wir ihn retten“; in „Tatort Wald“

wird sein Leben nachgezeichnet.

Am 24. Juni wurde

Prof. Werner

Bätzing 70 Jahre

alt. Seit Mitte der

1980er Jahre prägt

er als einer der

bedeutendsten

Alpenforscher die

Diskussion um die

Entwicklung und den Schutz der Alpen.

Problemorientierte Lösungsvorschläge

bilden den Kern seiner Forschungsarbeiten,

damit die Alpen „Orte des guten Lebens“

bleiben oder wieder werden. Für die

Entwicklung der Alpenkonvention hat er

entscheidende Impulse gegeben, 2015

wurde er für sein Lebenswerk mit dem

Alpenpreis der Alpenschutzkommission

CIPRA ausgezeichnet.

Gerhard Klamert wurde am 21. Juli 95 Jahre

alt. Der Rechtsanwalt erkundete 1954 bei

der „Deutsch-Österreichischen Himalaja-

Karakorum-Expedition“ zusammen mit Rebitsch,

Schließler und anderen das Baturagebiet

in Pakistan;

bei der Deutschen

Karakorum-Expedition

1959 war er stellvertretender

Leiter,

die Erkundungen

bildeten die

Grundlage für eine

Alpenvereinskarte der Region. Von 1965

bis zu ihrer Auflösung 1998 war Klamert

Vorstand der Deutschen Himalaja-Stiftung.

Illustration/Gestaltung: Gschwendtner & Partner, www.gschwendtner-partner.de

red

EIN BEDROHTES PARADIES

2

Lausanne

Zürich

Grenoble

Vaduz

IM HERZEN EUROPAS MIT

ACHT ANRAINERSTAATEN

München

Innsbruck

Salzburg

Bozen

Marseille

Wien

3

Bei vielen DAVlern hoch im Kurs:

mit dem Rad in die Berge

als auch beim Fahren mit den tretkraftunterstützenden

Pedelecs für die Berge zu

erfahren, hat der DAV Bundesverband eine

Online-Umfrage gestartet, die sich vorrangig

an aktive Mountainbikerinnen und

Mountainbiker in den Sektionen richtet.

Wer mitmacht, kann an einem Gewinnspiel

teilnehmen und einen von zehn hochwertigen

Rucksäcken des DAV-Ausrüstungspartners

Vaude gewinnen.

alpenverein.de/umfrage-mtb

1

Ljubljana

Venedig

1

2

HEIMAT VON 13.000

PFLANZENARTEN

= 39 % DER EUROPÄISCHEN FLORA

30.000 TIERARTEN

150 MIO. TOURISTEN P. A.

160 MIO. SKITAGE P. A.

= 43 % DER WELTWEITEN SKITAGE

3

10,4 MIO. LKW-FAHRTEN (2016)

= ANSTIEG UM 66 % (IM VERGLEICH ZU 2007)

Mit der internationalen Kampagne #unserealpen

machen AVS, DAV und ÖAV deutlich, wie einzigartig,

vielfältig und wertvoll die Alpen sind – und

dass dieser Natur- und Kulturraum massiv bedroht

ist: "Die Alpen sind schön. Noch. Es lohnt

sich, dafür zu kämpfen."

red

Foto: DAV/Christian Pfanzelt

DAV 4/2019 109

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