DAV Panorama 4/2019

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termine

Klettern

11.-21.8. WM, Hachioji/Tokyo (JPN)

22.-31.8. WM Jugend, Arco (ITA)

5.-7.9. EM Bouldern, Zakopane

(POL, geplant)

21.-22.9. DM Olympic Combined

20.-22.9. EM Jugend Bouldern,

Brixen (ITA)

28./29.9. WC Lead, Kranj (SLO)

4.-6.10. EM Lead/Speed,

Edinburgh (GBR)

28.11.-1.12. Olympisches Quali -

fikationsevent,

Toulouse (FRA)

ergebnisse

Gesamtergebnis Boulder-WC

Damen

1. Janja Garnbret (SLO)

2. Akiyo Noguchi (JPN)

3. Fanny Gibert (FRA)

14. Afra Hönig (DAV Landshut)

35. Hannah Meul

(DAV Rheinland-Köln)

41. Alma Bestvater (DAV Weimar)

58. Lucia Dörffel (Sächsischer

Bergsteigerbund)

Herren

1. Tomoa Narasaki (JPN)

2. Adam Ondra (CZE)

3. Yoshiyuki Ogata (JPN)

Hojer im Gesamtranking auf Platz sechs

Boulderweltcup-Saison unter

olympischen Vorzeichen

„Keine Saison ist wie die andere“, dieses Sprichwort kennt man aus

vielen Sportarten. Auch die sechsteilige Boulderweltcup-Serie bildet

hier keine Ausnahme. Dass 2019 jedoch ganz anders werden sollte,

zeichnete sich bereits im Vorfeld ab: Nächstes Jahr wird Klettern als

Dreikampf erstmals olympisch sein – und 2019 ist das Qualifizierungsjahr

für die Spiele in Tokyo. Alle Athletinnen und Athleten, die unter

den Ringen klettern wollen, müssen also Lead, Speed und Bouldern

beherrschen. Viele Olympia-Tickets werden bei einem Qualifizierungsevent

vergeben, das im November in Toulouse stattfindet. Der

Weg dorthin führt über die Weltcups: Die beiden besten Ergebnisse

pro Disziplin werden gewertet und miteinander multipliziert. Die 20

besten Damen und Herren dürfen nach Frankreich. Was bedeutet diese

Ausgangslage für die Boulder-Weltcupserie?

Erstens: Boulderprofis mit Olympia-Ambitionen müssen verstärkt

Lead und Speed trainieren. Dafür brauchen sie Zeit und heile Haut

auf den Fingern. Wer in der Serie bereits früh zwei gute Platzierungen

erzielt, wird auch mal einen Wettkampf ausfallen lassen, um sich zu

schonen und auf Lead und Speed zu trainieren – auch auf die Gefahr

hin, in diesem Jahr im Gesamtweltcup keine Rolle zu spielen. Besonders

deutlich wurde diese Taktik beim britischen Boulder-Superstar

Shauna Coxsey: Nach einem 2. und einem 3. Platz in den ersten beiden

Weltcups nahm sie keinen weiteren Termin mehr wahr.

Zweitens: Olympia motiviert! Und das ruft auch Kletterstars auf den Plan,

die seit Langem schon ihre Wettkampfkarriere beendet haben. Die zwei

Foto: DAV/Vertical Axis

6. Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main)

18. Alexander Megos (DAV Erlangen)

25. Yannick Flohé (DAV Aachen)

50. Philipp Martin (DAV Allgäu-

Kempten)

Alex Megos bouldert unter

dem Dach des Olympiastadions

beim BWC 2019

in München. 4000 Zuschauer

sorgten für eine

gewaltige Stimmung.

28 DAV 4/2019

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