Der-Bergische-Unternehmer_0819

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

08

2019

BILDUNG NEU DENKEN

38 Serie

Rechtsberatung für

alle Fälle

40 Startup

youdo: Digitaler

Karrierebegleiter

42 Fokus

Der Stoff, aus dem der

Fortschritt ist


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

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EDITORIAL

ERFAHRUNG UND FRISCHE IDEEN BÜNDELN – SO WIRD

EIN SCHUH DARAUS! Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen

und jungen Startups sind für manche Branche überlebenswichtig. Gerade

der Mittelstand kann von solchen Kontakten enorm profitieren, darin sind

sich Verbände und Wissenschaftler einig. Denn besonders hinsichtlich der

neuesten digitalen Technologien haben Gründer häufig einen Vorsprung. Zur

Umsetzung fehlt ihnen dann aber oft das passende Fundament und das nötige

Kapital. Umgekehrt sind Traditionsbetriebe auf derlei innovative Entwicklungen

und das entsprechende Know-how angewiesen. Doch sieht die Realität

häufig noch anders aus. Laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitcom

vom Juli 2018 arbeiten zwei Drittel der Mittelständler nicht mit Startups zusammen,

Großunternehmen sind bei Kooperationen wesentlich weiter. Im

Bergischen Land indes gibt es genügend Möglichkeiten, mit Jungunternehmern

in Kontakt zu treten. Zum Beispiel gibt es in allen drei bergischen Großstädten

Gründerzentren, die genau daran arbeiten. Und als regionales Wirtschaftsmagazin

gibt auch „der Bergische Unternehmer“ Impulse in diese

Richtung. In nahezu jeder Ausgabe stellen wir unseren Leserinnen und Lesern

interessante Startups vor, die vor allem eines im Blick haben: Die Zukunft.

Also darf ich Ihnen auch in diesem Monat wieder die Lektüre der Rubrik empfehlen.

Diesmal porträtieren wir den digitalen Karrierebegleiter youdo, der

Menschen in Zeiten beruflicher Veränderung helfen will, selbstreflektiert,

selbstbewusst und mutig berufliche Entscheidungen zu treffen und sich damit

auch in puncto Gesundheit stärker zu machen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine interessante Lektüre.

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INHALT

18 Titel

Bildung neu denken

Ein Plädoyer für die berufliche Weiterbildung

30

Total digital: Das

Ende der Elefantenrennen

32

Gastkommentar:

Mit ganzem Herzen

Nachhaltigkeit tragen!

4 www.bvg-menzel.de


50

Zauberhaftes Lissabon

Namen & Nachrichten

o 6 Bergisches Managementforum

07 Förderprogramm läuft aus

08 Umzug ins Herz der Stadt

09 Smart City Solingen

10 Richtfest im Monhofer Feld

1 0 Schraubendreher in der Luft

11 Austausch zwischen Landtag und

Städtedreieck

12 Nachhaltig tagen bei Vespers

1 2 Bayer und die Barmenia

13 Neue Gesellschaft gegründet

14 Ausbildungsbörse Wuppertal

14 Tuffi auf Japanisch

15 Kurzarbeit bei acht Branchen

16 115 Jahre Koellmann

16 Bürgerfonds für bessere

Altersvorsorge

17 Vaillant: Neuer Geschäftsführer

Titel

18 Bildung neu denken

22 Interview: Der Mensch ist ein

soziales Wesen

Total digital

30 Das Ende der Elefantenrennen

Aus der Region

32 Gastkommentar: Mehr Nachhaltigkeit

Aus der Praxis

34 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer Seite Serie

38 Rechtsberatung für alle Fälle

Erfolgreich bergisch startup

40 youdo - der digitale Karrierebegleiter

Im Fokus

42 Technische Textilien: Der Stoff, aus dem

der Fortschritt ist.

46 Unter uns: „Wir starten am Ziel“

Bergisches Land geht aus

48 Regional lecker und bergisch

bodenständig

Für Sie entdeckt

50 Zauberhaftes Lissabon

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

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SCHÖNE GRÜSSE AN ALLE URLAUBER – WIR KÜMMERN UNS

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der Bergische Unternehmer 08|19 5


NAMEN & NACHRICHTEN

21. Bergisches Management-Forum

der TAW am 26. September

Foto: © pressmaster / Fotolia

Das Bergische Management-Forum

bietet Personalern

und Führungskräften

eine Plattform

zum Erfahrungsaustausch,

zur Diskussion

und zum Networking

Aktuellen Herausforderungen und Trends in

Personalmanagement und Führungskräfteentwicklung

widmen sich die regelmäßigen

Personalentwicklungsforen der Technischen

Akademie Wuppertal (TAW). Die kostenfreie

Veranstaltung verspricht im September

einen spannenden Nachmittag, unter anderem

mit einem interaktiven „Unternehmenstheater“.

Konflikte gibt es überall. Das diesjährige

Bergische Management-Forum der TAW

nimmt dieses Thema zum Anlass und präsentiert

eine andere Herangehensweise an

die Konfliktlösung. Mit Hilfe eines interaktiven

Unternehmenstheaters wird die Entwicklung

von Lösungen und das Zusammenführen

unterschiedlicher Sichtweisen

auf eine zwischenmenschliche Fragestellung

beleuchtet.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen entdecken

neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit

in ihren Unternehmen oder mit

Kunden. Ebenso lassen sich Unternehmensvisionen

oder Führungsgrundsätze mit dieser

Methode erarbeiten. Keine Sorge, die

Teilnehmer müssen nicht auf der Bühne

mitspielen, dies ist die Aufgabe von Schauspielern

und Schauspielerinnen.

Das 21. Bergische Management-Forum beginnt

am 26. September 2019 um 16 Uhr

und endet voraussichtlich gegen 19.30 Uhr.

Veranstaltungsort ist der Hauptsitz der

TAW, Hubertusallee 18, 42117 Wuppertal.

Ein Get-together mit Imbiss und Möglichkeit

zum weiteren Erfahrungsaustausch und

Networking bildet den Abschluss der Veranstaltung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine

verbindliche Anmdeldung ist erforderlich.

Das detaillierte Programm und die

Möglichkeit zur Anmeldung gibt es

unter www.taw.de/afpu. Die Anmeldung

ist auch per E-Mail möglich:

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Jetzt schnell sein:

Förderungsprogramm läuft aus

Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal

Dass das Programm Vorteile bringt,

zeigt das Beispiel der Heinz Berger

Maschinenfabrik. Auf dem Gelände

des Spezialisten für Schleif- und Poliertechnik

standen bereits zwei voneinander

getrennte Hallen. Dann wurde

eine Million Euro in eine neue

Halle investiert, die die alten Hallen

verbindet. Diese dient nun als Logistikzentrum.

Zehn Prozent der angefallenen

Baukosten hat die Firma als Zuwendung

erhalten. Für Geschäftsführer

Dr. Andreas Groß eine tolle Unterstützung

für dieses Zukunftsprojekt. Dank

dieser Investition entstanden viele

neue Vollzeitstellen.

Wenn sich Unternehmen aus dem Bergischen

Städtedreieck noch um Zuschüsse für

gewerbliche Investitionen bewerben möchten,

sollten sie schnell sein. Das Förderprogramm

des Landes NRW läuft Ende 2020

aus. Seit fünf Jahren ist die Region Teil einer

Förderung, die eine Weiterentwicklung

der Wirtschaft unterstützt. Unter dem Titel

„Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm“,

kurz RWP, stellt das Land Geld für

die Schaffung oder Sicherung von Arbeitsplätzen

bereit. Im nächsten Jahr wird die

Fördergebietskulisse neu definiert. Deshalb

sollten sich interessierte Unternehmer noch

zeitnah für Fördermittel bewerben, rät die

Wirtsschaftsförderung Wuppertal. In Wuppertal

konnten seit Beginn des Programms

über 20 Unternehmen unterstützt werden.

Dabei wurden viele Arbeitsplätze gesichert

und fast 200 neue Stellen geschaffen. Insgesamt

flossen über vier Millionen Euro nicht

rückzahlbarer Zuschüsse in Wuppertaler

Unternehmen. Die Förderung von Investitionen

ab 150.000 Euro richtet sich insbesondere

an kleine und mittlere Unternehmen

der gewerblichen Wirtschaft. Also Betriebe

mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem

maximalen Jahresumsatz von 50 Millionen.

Als förderbare Investitionen gelten unter

anderem neue Sachanlagen, wie Maschinen

oder die Kosten für Baumaßnahmen. Aber

auch immaterielle Güter, wie Patente oder

Lizenzen, können dazu gehören. Zu den

häufigsten Förderanlässen zählen zudem die

Errichtung und die Erweiterung von Betriebsstätten.

Auch die erstmalige Errichtung

oder der Erwerb eigener Räumlichkeiten

sind förderbare Investitionen.

Bei Fragen berät die Wirtschaftsförderung

Wuppertal und prüft vorab,

ob das Unternehmen für die Förderung

infrage kommt. Kontakt : Necla

Gündüz 0202/ 2 48 07-13 oder per

Mail an guenduez@wf-wuppertal.de

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der Bergische Unternehmer 08|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Umzug ins Herz der Stadt – Volksbank zieht mit ihrer

Filiale in die StadtGalerie Velbert

Die Volksbank im Bergischen Land hat ihre beiden

Standorte in Velbert unter einem Dach vereint.

In der StadtGalerie ist nun eine modern gestaltete

Filiale zu finden, die komplett barrierefrei

für die Kunden zu erreichen ist. Die Investition

ist für die Genossenschaftsbank gleichermaßen

ein Bekenntnis zu Velbert wie auch zu ihrem Filialnetz.

„Die Filialen sind unsere DNA“, sagt Vorstandsvorsitzender

Andreas Otto. „Sie sind und

bleiben die Ankerpunkte für eine Regionalbank

wie uns. Hier sollen die Kunden weiterhin ihre

festen und vertrauten Ansprechpartner finden.“

340 Quadratmeter stehen auf einer Ebene für die

Kundenberatung zur Verfügung. Mit dem Umzug

trägt die Volksbank im Bergischen Land den geänderten

Kundenbedürfnissen Rechnung. Viele

Kunden erledigen ihre Überweisungen heute am

heimischen PC oder per Smartphone, in die Filialen

kommen sie, um sich persönlichen Rat und

Hilfe zu holen - bei der Baufinanzierung genauso

wie bei der Geldanlage oder der privaten Altersvorsorge.

Dabei ist Raum für vertrauliche Beratung

nötig. Den gibt es in der neuen Volksbank in

der StadtGalerie unter anderem in Form von fünf

großzügigen Beraterbüros und einem Besprechungsraum.

Weitere Informationen unter

www.bergische-volksbank.de

Beim Fototermin

standen die Velberter

Volksbanker

noch in einer Baustelle

– seit Ende

Juli beraten sie hier

in modernen Räumen

ihre Kunden.

(vorne von links):

Claudia Rübsteck

(Firmenkundenreferentin),

Anna Siegers,

2. Reihe: Firmenkundenbetreuer

Rüdiger Möller, Filialleiter

Markus Lettieri,

Firmenkundenbetreuer

Markus

Krix, 3. Reihe:

Jessica Brinda, Harald

Thiemann und

Anna-Carina Gorris.

Foto: Volksbank / Bettina Osswald

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Neun Millionen für

Smart-City-Projekte

Solingen erhält in den nächsten Jahren

rund 9 Millionen Euro Fördergeld des

Bundes für Smart-City-Projekte. Smart

Citys sind die „schlauen Städte“, die die

Digitalisierung aller Lebensbereiche aktiv

und erfolgreich nutzen, um Mehrwerte

für Bürgerinnen und Bürger und die

Wirtschaft zu schaffen. Die Klingenstadt

hatte sich mit rund hundert anderen

Kommunen bei einem Wettbewerb des

Bundesinnenministeriums um Fördermittel

beworben und wurde als eine von

13 Modellstandorten „Modellvorhaben

Smart Cities“ ausgewählt, in denen Ansätze

und Lösungen entwickelt und erprobt

werden, die den deutschen Kommunen

insgesamt in naher Zukunft als

Vorbild und Blaupause dienen sollen. Bewerben

konnten sich kommunale Gebietskörperschaften

jeder Größe, Gemeindeverbände

und andere Formen der

interkommunalen Zusammenarbeit, wie

Städtenetzwerke oder Stadt-Umland-

Partnerschaften. Neben Solingen wurden

in der Kategorie „Großstadt“ die Städte

Ulm und Wolfsburg als Modellstädte

ausgewählt. Die Förderquote beträgt 90

Prozent, das heißt nur ein Zehntel der

Entwicklungs- und Investitionskosten

muss Solingen selbst beisteuern. Solingen

habe seit Jahren kräftig in den Ausbau

der digitalen Infrastruktur investiert,

sagt Oberbürgermeister Tim Kurzbach.

Das Geld aus Berlin versetze die Stadt

nun in die Lage, noch ehrgeiziger zu

sein: Sensorik und künstliche Intelligenz,

smarte Lösungen sollen in die Verkehrssteuerung

einziehen. Stadtentwicklung

und Verkehrsplanung sollen sich wandeln.

City 2030, die Solinger Innenstadt,

wird ein Labor für digitale Ansätze werden,

die das Leben der Städtebewohner

bereichern und erleichtern.

Unter www.smart-cities-made-in.

de gibt es weitere Informationen.

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Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer

wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 2 Das Technik-Service-Paket enthält Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie

anfallende Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang. Für weitere Fragen zu Details und Ausschlüssen können Sie

sich gerne an uns wenden. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease Full-Service Vertrags. 3 Leasingrate auf Basis eines

Kaufpreises von € 9.000,- netto (€ 10.710,00 brutto), inkl. € 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 4 Gilt

für einen Ford Transit Courier Basis 1,0-l-EcoBoost-Motor 74 kW (100 PS), 5-Gang-Schaltgetriebe, € 119,00 netto (€ 141,61

brutto) monatliche Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und

30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

€ 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 6 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW Basis 350 L3

Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 08|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Amefa Stahlwaren feiert Richtfest

im Gewerbegebiet Monhofer Feld

Schraubendreher in

der Luft

Foto: Amefa Stahlwaren

Die Complemus Real Estate GmbH aus Aachen hat ein

Grundstück im Gewerbegebiet Monhofer Feld in Solingen

erworben und realisiert dort in Zusammenarbeit mit

dem Generalunternehmer Goldbeck West GmbH den

Neubau einer Logistikfläche mit einem Verwaltungstrakt.

Der Entwickler Complemus Real Estate erwarb

das Baugrundstück in Solingen-Ohligs von der Wirtschaftsförderung

Solingen. Der Neubau ist als Multi-Tenant-Logistikhalle

konzipiert. Ankermieter ist das Traditionsunternehmen

Amefa Stahlwaren aus Solingen.

Auf dem Grundstück mit einer Fläche von rund 12.000

Quadratmetern entsteht ein Gebäude mit einer Gesamtfläche

von 6.700 Quadratmetern und einer entsprechenden

Anzahl an Parkplätzen.

Die Fertigstellung und Übergabe der Mietflächen ist für

Januar 2020 geplant. Eine Restfläche von ca. 1.000 Quadratmetern

zuzüglich Nebenflächen ist noch frei zur

Vermietung und wird exklusiv über den Makler Logivest

NRW GmbH Köln vermarktet. Frank Balkenhol, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung Solingen, freut

sich, dass dem Bestandsunternehmen Amefa Stahlwaren

am Standort Solingen eine Wachstumsperspektive ermöglicht

werden konnte. Mit den Firmen Nippes und

Amefa sind dann zwei Unternehmen der Schneidwarenbranche

im Monhofer Feld ansässig. Zwei weitere

Grundstücke werden aktuell zum Kauf angeboten.

Der Neubau ist als

Multi-Tenant-Logistikhalle

konzipiert.

Auf ungewöhnliche Art macht der

Schraubwerkzeughersteller Wera auf sich

und seine Produkte aufmerksam. Das

Wuppertaler Unternehmen hat einen

Heißluftballon in Form eines Schraubendrehers

mit einer Gesamthöhe von 65

Metern bauen lassen und wird damit ab

sofort auf vielen Veranstaltungen und

über einigen Städten in Europa in die

Lüfte steigen. Ein echter Hingucker ist

die lange Schraubendreherklinge, die

sich unter dem Korb befindet.

Die Wera Markenbekanntheit soll damit

auf kreative Art im wahren Wortsinn

„befeuert“ werden.

Foto: Wera Werkzeug

Weitere Infos unter

www-de.wera.de/de/unternehmen/

pressemeldungen/news/

10 www.bvg-menzel.de


Mehr Austausch zwischen Landtag und

Städtedreieck

Foto: BSW

Gedankenaustausch im Landtag: Marcel

Hafke (Mitglied des Landtags, MdL),

Remscheids Stadtdirektor Sven Wiertz,

Sven Wolf (MdL), Solingens Oberbürgermeister

Tim-O. Kurzbach, Dr. Johannes

Slawig (Stadtdirektor Wuppertal),

Andreas Bialas (MdL), Remscheids OB

Burkhard Mast-Weisz, Stephan A. Vogelskamp,

Geschäftsführer der Bergischen

Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft,

Hartmut Hoferichter

(Stadtdirektor Solingen), Wuppertals

OB Andreas Mucke, Uta Schneider

(BSW) und die Landtagsabgeordneten

Dietmar Bell und Arne Moritz (v.l.n.r.)

Der Austausch mit den Mitgliedern des

Landtags soll zukünftig intensiviert werden.

Das ist das Ergebnis eines Besuchs der Stadtspitzen

aus dem bergischen Städtedreieck bei

den Vertretern der Region im Düsseldorfer

Landtag. Neben den akuten Problemregionen

in Nordrhein-Westfalen, den großen, definierten

Fördergebieten Rheinisches Revier

und Ruhrgebiet ist das Städtedreieck eine

eher kleine Region. Aber auch hier gibt es

zahlreiche innovative Projekte, die gefördert

werden sollten. Das Bergische Städte-dreieck

mit den Großstädten Wuppertal, Solingen

und Remscheid steht ebenso wie die großen

Problemregionen mitten in einem Strukturwandel

in Wirtschaft und Gesellschaft. Die

neuen Technologien stellen zum einen die

gewachsene Industrieregion Bergisches Städtedreieck

und seine Unternehmen vor existenzielle

Herausforderungen. Zum anderen

stoßen die drei Städte, die infrastrukturelle

Defizite ausgleichen sowie unter anderem

neue Bildungs- und Integrationsangebote

vorhalten müssen, oft an ihre Grenzen. Der

Strukturwandel ist hier im Gegensatz zu den

großen Kohleregionen eine kontinuierliche

Aufgabe, die permanent bewältigt werden

muss – auch mit entsprechender Förderung

durch das Land Nordrhein-Westfalen. In dem

Gespräch mit den Landtagsabgeordneten

wurde der Grundstein für einen verstärkten

Austausch gelegt: Damit die Probleme und

Herausforderungen der Region die Vertreter

im Landtag schnell und ohne Umwege erreichen,

verabredeten die Oberbürgermeister

und Stadtdirektoren sowie die BSW mit den

Landtagsabgeordneten regelmäßige Austauschrunden,

um das Städtedreieck nachhaltiger

im Landtag zu positionieren. Bei den

folgenden Treffen sollen Themen wie Finanzausstattung

der Kommunen, Verkehrsinfrastruktur

und Stadtentwicklung, sowie

Arbeitsmarkt, Wirtschaftsentwicklung und

Tourismusförderung auf der Agenda stehen.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Tagen bei Vespers:

„Grüne“ Tagung für mehr Nachhaltigkeit

Bayer 04 Leverkusen

und die Barmenia

Foto: Golfhotel Vesper

Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist eines der

Wichtigsten unserer Zeit. Das Golfhotel Vesper hat beschlossen,

unter dem Motto „Sie Tagen, wir Pflanzen/..

#MI_EforFuture“ nicht nur zu reden, sondern zu handeln.

Seit 1.August 2019 wird für jede Tagung, die mit mindestens

15 Teilnehmern im Hotel stattfindet, eine Buche auf

dem Gelände rund um das Hotel neu gepflanzt. Einerseits

inspiriert durch die aktuellste Studie der Eidgenössischen

Technischen Hochschule Zürich, wonach neue Bäume zu

pflanzen weltweit das Potential hat, zwei Drittel der bisher

von Menschen verursachten CO2¬Emissionen aufzunehmen.

Andererseits mit dem Vorsatz, der Natur ein Stück zurückzugeben.

„Wir wissen, dass es keiner alleine schafft,

die Umweltprobleme unserer Zeit zu lösen. Aber wir sind

überzeugt, dass jeder Einzelne - egal ob als Privatperson

oder als Unternehmen - seinen Beitrag dazu leisten kann.

Neben einigen internen Prozessen, die wir bereits im Hinblick

auf die Umwelt optimiert haben, war es für uns der

nächste logische Schritt, nun auch unsere Kunden mit einzubeziehen“,

erklärt Arnt Vesper. „Vor allem der Aspekt,

keine Baumpatenschaft irgendwo auf der Welt anzubieten,

sondern direkt vor der Haustür, war uns auch wichtig dabei.“

Um das Ganze auch für den Kunden nachhaltig fest zu

halten, gibt es eine Urkunde, die bestätigt, dass auf Grund

der durchgeführten Tagung ein neuer Baum gepflanzt wurde.

Auf Wunsch kann natürlich jeder Kunde zum Abschluss

der Tagung seinen Baum selber pflanzen, mit einem Erinnerungsfoto

inklusive.

Auch für Firmen ist es in

den letzten Jahren immer

wichtiger geworden,

den Nachhaltigkeits- und

Umweltaspekt verstärkt

zu berücksichtigen. Das

Golfhotel Vesper macht

die „grüne“ Tagung so

greifbar und der Kunde

sieht direkt vor Ort, was

er mit seiner Tagung Positives

bewirkt hat“

zeigt sich Verkaufsdirektor

Christian Prange

überzeugt.

Die Barmenia Versicherungen und Fußball-Bundesligist

Bayer 04 Leverkusen

bleiben sich als Haupt- und Trikotsponsor

treu. Das in Wuppertal ansässige Versicherungsunternehmen

verlängerte seinen

ursprünglich bis Juni 2020 datierten

Sponsoring-Vertrag mit dem Champions-

League-Teilnehmer vorzeitig um vier weitere

Jahre bis zum 30. Juni 2024.

„Wir sind sehr stolz auf diese Partnerschaft,

die geprägt ist von Professionalität

und Sympathie“, sagt Fernando Carro,

Vorsitzender der Geschäftsführung bei

Bayer 04. „Zwischen den Verantwortlichen

der Barmenia und uns herrscht ein

hohes Maß an gegenseitiger Wertschätzung.

Die jetzt langfristig fixierte Zusammenarbeit

ist ein Beleg für diese Verbundenheit

und die Motivation, unsere

Partnerschaft in den kommenden Jahren

auf hohem Niveau weiter zu entwickeln.“

Für die Barmenia-Versicherungsgruppe

und ihren Marketing- und Vertriebsvorstand

Frank Lamsfuß ist die Fortführung

des Engagements Ausdruck von Kontinuität

und Vertrauen: „Wir haben uns als

Partner von Bayer 04 erfolgreich positioniert

und konnten die Wahrnehmung unserer

Marke deutlich erhöhen. Mit der

langfristigen Fortführung der Zusammenarbeit

wollen wir dieses Fundament weiter

stärken und unsere Marktpotenziale

noch weiter ausschöpfen. Die gesamte

Barmenia-Mannschaft freut sich auf die

weiteren Jahre mit Bayer 04.“

12 www.bvg-menzel.de


Neue Gesellschaft für zukunftssichere Klärschlammverwertung

in Wuppertal gegründet

Quelle: Wupperverband

Die Partner unterzeichneten

debn Gesellschaftsvertrag, v.l.:

Ingo Noppen (technischer Betriebsleiter

Stadtentwässerungsbetrieb

Düsseldorf), Prof.

Dr. Lothar Scheuer (Vorstand

Aggerverband), Michael Grimm

(Stadtentwässerung Münster),

Martin Wegner (Vorstandsvorsitzender

des Bergisch-Rheinischen

Wasserverbands), Jörg

Blohm (Kämmerei Düsseldorf),

Georg Wulf (Vorstand Wupperverband)

und Hans-Bernd

Schumacher (Geschäftsführer

Bergisch-Rheinischer Wasserverband)

Mit der Unterzeichnung eines Gesellschaftsvertrags

haben zwei kommunale

Stadtentwässerungsbetriebe und drei Wasserverbände

aus NRW den Grundstein für

eine zukünftige gemeinsame Klärschlammentsorgung

gelegt: die Entwässerungsbetriebe

der Städte Düsseldorf und Münster

sowie der Aggerverband, der Bergisch-

Rheinische Wasserverband und der Wupperverband.

Die neue Gesellschaft trägt

den Namen Klärschlammverwertung Buchenhofen

GmbH. Die fünf Partner planen,

künftig ihre Klärschlämme gemeinsam in

einer neuen Mono-Klärschlammverbrennungsanlage

zu entsorgen. Diese entsteht

auf dem Standort Buchenhofen des Wupperverbandes.

Hier betreibt der Verband

seine größte Kläranlage und bereits seit

1977 eine Schlammverbrennungsanlage.

Bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlage

wird der Verband die vorhandene Anlage

weiter zur Verbrennung eigener und externer

Klärschlämme nutzen. Die neue Verbrennungsanlage

bietet zudem technisch

und wirtschaftlich gute Voraussetzungen

für die gesetzlich ab 2029 geforderte Rückgewinnung

von Phosphor, der zu einem erheblichen

Anteil in der Verbrennungsasche

enthalten ist. Dieser für den Menschen

überlebenswichtige Rohstoff ist in der Natur

endlich. Daher soll er künftig zurückgewonnen

werden. So können die Partner

durch die Gründung der GmbH und den

gemeinsamen Neubau einer modernen

Schlammverbrennungsanlage gleich drei

Pluspunkte erzielen: Entsorgungssicherheit,

Wirtschaftlichkeit und die Umsetzung

zukünftiger gesetzlicher Anforderungen.

Für den Wupperverband bedeutet der

Neubau zudem die Sicherung des Standortes

und der Arbeitsplätze in dieser

Region.

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beste Qualität für erfolgreiche Seminare.

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der Bergische Unternehmer 08|19 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Große Ausbildungsbörse

in Wuppertal

Foto: Tom V. Kortmann

Damit die Entscheidung für die Berufswahl etwas leichter fällt,

bietet die Ausbildungsbörse in Wuppertal jede Menge Infos

rund um das Thema Ausbildung. In der Historischen Stadthalle

treffen am 11. September über 3.000 Jugendliche auf über

100 Ausbildungsbetriebe. Welche Ausbildungsberufe gibt es?

Welche Unternehmen bieten sie an? Oder doch lieber ein Studium?

Vielleicht sogar ein duales… . Über 100 Unternehmen

präsentieren den Jugendlichen an ihren Messeständen ihre

Ausbildungsprogramme. Vom Handwerk über Pflegeberufe

und Dienstleistung bis zur Metall- oder IT-Branche ist alles

vertreten. Die Messe-Besucherinnen und -Besucher können

mit den Ausbildern und Azubis ins Gespräch kommen und so

erste Kontakte knüpfen. Und der ein oder andere Aussteller

bringt auch eine kleine berufstypische Aufgabe mit, bei der die

Jugendlichen ihre Fähigkeiten testen können. Dazu gibt es ein

Rahmenprogramm mit Vorträgen von Unternehmen, die über

ihre Ausbildungsmöglichkeiten berichten. Für alle, die schon

genauere Vorstellungen von ihrem Traumjob haben, gibt es

Profi-Tipps, wie die Bewerbungsmappe gestaltet werden muss.

Dazu sollten die Schülerinnen und Schüler ihre bisherigen Unterlagen

mitbringen, die von Ausbildungsprofis auf Form und

Inhalt überprüft werden. Dabei geben sie wertvolle Tipps, damit

die Bewerbung einen guten Eindruck hinterlässt. Welche

Studienmöglichkeiten es gibt, auch zu dualen Studiengängen,

darüber informieren Universitäten und Fachhochschulen. Eltern

dürfen ihre Kinder natürlich gerne begleiten.

Seit 29 Jahren ist die

Ausbildungsbörse in

Wuppertal eine feste

Größe. Die Historische

Stadthalle gibt den

passenden Rahmen

für viel Information

und die Begegnung

zwischen Jugendlichen

und Unternehmen.

Tuffi auf

Japanisch

Der Verlag Edition Köndgen setzt auf Internationalität.

Die Zahl der Sprachen, in denen

die kleine Geschichte zur Elefantendame

Tuffi, die im Juli 1950 in Panik aus der

Schwebebahn in die Wupper sprang, lesbar

ist, ist gleich um drei gestiegen. Damit können

die Mini-Tuffis jetzt insgesamt in 13

Sprachen für Wuppertal und die kleine Anekdote

um Tuffi werben. Neu erschienen

sind die Ausgaben in Polnisch, Türkisch

und Japanisch. Ein schönes Mitbringsel

oder Werbegeschenk – nicht nur für Tuffi-

Fans. Erschienen im Verlag Edition Köndgen

zum Preis von 2,50 Euro.

Cover: Verlag Edition Köndgen

Die Geschichte vom Tuffi-Sprung

jährt sich 2020 am 21.. Juli zum

70. Mal.

Die Geschichte um die Elefantendame

Tuffi gibt es

nun in 13 Sprachen, davon

auch auf Japanisch.

Wann?: 11. September 2019 von 11 bis 18 Uhr

Wo?: Historische Stadthalle, Johannisberg 40, 42103

Wuppertal

14 www.bvg-menzel.de


Kurzarbeit konzentriert sich bislang auf

acht Branchen

Wir haben zurzeit Kurzarbeit ...

Sonstiger Fahrzeugbau

Herstellung von Textilien

Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen

Metallerzeugung und -bearbeitung

Maschinenbau

Herstellung von Kraftwagen Herstellung und von Kraftwagenteilen

und…

Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren

Herstellung von elektrischen Ausrüstungen

Quelle: ifo Konjunkturumfragen.

5

6

7

7

9

Anteil der "Ja"-Antworten in %

Nach Einschätzung des

Im Laufe ifo Instituts der nächsten wird die 3 Monate werden Die wir Kurzarbeit voraussichtlich in der deutschen kurzarbeiten Industrie ... konzentriert

sich bislang auf acht Branchen. Das geht

Kurzarbeit steigen. Die

konjunkturelle Abschwächung

hinterlässt

aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Beson-

Anteil der "Ja"-Antworten in %

Spuren am Arbeitsmarkt.

Herstellung von Textilien

34

ders betroffen – mit einem Anteil von 30 Prozent

Sonstiger Fahrzeugbau – sind die Betriebe im Sonstigen Fahrzeugbau, 28

also Hersteller von Schiffen, Zügen, Luft- und

Metallerzeugung und -bearbeitung

20

Raumfahrzeugen, Panzern und von Motor- und

Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen Fahrrädern. In der Textilindustrie 17 liegt der Anteil

bei 25 Prozent der Firmen, bei Leder, Lederwa-

Herstellung von Kraftwagen Herstellung und von Kraftwagenteilen

und…

16

18

25

30

ren und Schuhen bei 18 Prozent. Bei Metallerzeugung

und -bearbeitung sind es 9 Prozent,

im Maschinenbau 7 Prozent, bei Autos und

Autoteilen 7 Prozent, bei Gummi- und Kunststoffwaren

6 Prozent, bei elektrischen Ausrüstungen

5 Prozent. Der Durchschnitt des Verarbeitenden

Gewerbes liegt aktuell bei 3,8

Prozent. Die anderen Branchen liegen derzeit

klar darunter oder haben noch null Kurzarbeit.

„In den nächsten drei Monaten dürfte der Umfrage

zufolge der Anteil der Unternehmen in

Kurzarbeit auf 8,5 Prozent zunehmen. Für

Deutschland wichtige Branchen werden stärker

betroffen sein, zum Beispiel Automobil,

der Maschinenbau und die Chemie“, sagt

Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturforschung.

In den kommenden drei Monaten

erwarten 34 Prozent der Textilhersteller

Kurzarbeit, 28 Prozent im Sonstigen Fahrzeugbau,

20 Prozent in der Metallerzeugung

und -bearbeitung, 17 Prozent bei den Lederwaren

und Schuhen, 16 Prozent der Hersteller

von Autos und Autoteilen, 15 Prozent bei

Gummi- und Kunststoffwaren, 11 Prozent im

Maschinenbau, 9 Prozent bei Metallerzeugnissen.

6 Prozent bei der Herstellung von elektrischen

Ausrüstungen, 6 Prozent bei Möbeln, 3

Prozent bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten,

3 Prozent bei Papier und

Pappe.

Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren

15

Herstellung von Metallerzeugnissen

Maschinenbau

11

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

9

Quelle: ifo Konjunkturumfragen.

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

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Solingen

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der Bergische Unternehmer 08|19 15


NAMEN & NACHRICHTEN

115 Jahre Koellmann:

Traditionsmarke feiert Geburtstag

Bürgerfonds für mehr

Altersvorsorge?

Foto: Thielenhaus Technologies GmbH

Ihr 115-jähriges Jubiläum hat die Wuppertaler Traditionsmarke

Koellmann begangen, die zu den führenden Herstellern

von Qualitätsgetrieben für unterschiedliche Industrieanwendungen

gehört. Gegründet worden ist das

Unternehmen am 18. Juli 1904 vom gebürtigen Barmer

Gustav Köllmann in Leipzig. Zunächst wurden vorwiegend

Präzisionszahnräder gefertigt, in den 1920er Jahren

erfolgte die Entwicklung der ersten synchronisierten Spezialgetriebe

für Eisenbahnen. Im Jahr 1951 wurde der Betrieb

nach Düsseldorf verlegt und 1955 durch die Wuppertaler

Maschinenfabrik Ernst Thielenhaus

übernommen, die die Getriebeproduktion 1964 mit dem

Werkzeugmaschinen- und Kompressorenbau im seinerzeit

neuen Wuppertaler Werk vereinigte. Mit der Neuorganisation

der Thielenhaus-Gruppe im Jahr 2002 wurde

das damalige Zahnradwerk Köllmann GmbH als Koellmann

Gear – zusammen mit Koellmann Airtec – in die

Thielenhaus Technologies GmbH eingegliedert. Heute

fertigt Koellmann hochwertige Industrie-, Extruder-,

Spritzgieß- und Prüfstandgetriebe. Darüber hinaus werden

Sondergetriebe beispielsweise für Richt-, Drahtzieh-,

Misch-, Schredder-, Säge- und Ölpressanlagen hergestellt.

Zu den zentralen Einsatzfeldern gehören der Maschinenund

Anlagenbau, die Kunststoffverarbeitung, die Recycling-

und Verfahrenstechnik sowie die Gummi-, Textilund

Papierindustrie. Zweiter Geschäftsbereich von

Koellmann ist die Fertigung von kompakten, mobilen

Membrankompressoren, die kostengünstig und zuverlässig

ölfreie Druckluft erzeugen.

Die kompakten, mobilen

„Handy“-Membrankompressoren

von Koellmann Airtec

erzeugen kostengünstig

und zuverlässig

ölfreie Druckluft.

Das ifo Institut will die Altersvorsorge in

Deutschland stärken. Ein um ifo-Präsident

Clemens Fuest gebildetes Team schlägt

vor, über einen „Deutschen Bürgerfonds“

Geld für alle Bundesbürger am Aktienmarkt

anzulegen. Finanziert würde dies

durch die Aufnahme von Schulden.

Investierte der Bund ab sofort 0,5 Prozent

der Wirtschaftsleistung pro Jahr, bekämen

zum Beispiel alle Bürger, die 2005 geboren

sind, ab dem Jahr 2072 jährlich 1. 270

Euro ausgezahlt. „Wegen des seit Jahren

niedrigen Zinsniveaus fällt es vielen Menschen

schwer, privates Vermögen aufzubauen.

Gleichzeitig werden bei Menschen

mit unterbrochenen Erwerbsbiografien die

Leistungen der Rentenversicherung nicht

ausreichen, um eine gute Versorgung im

Alter zu sichern“, sagt Fuest.

„Da die Bürger selbst keine zusätzlichen

Einzahlungen aus ihrem Einkommen leisten

müssten, wäre der Deutsche Bürgerfonds

vor allem für Menschen interessant,

die wenig verdienen.“ Die deutschen

Staatsschulden haben die europäische

Verschuldungsgrenze von 60 Prozent der

Wirtschaftsleistung unterschritten. Der

Bund könnte also im Rahmen der geltenden

Regeln Schulden aufnehmen oder den

Schuldenabbau verlangsamen und diese

Mittel international breit gestreut anlegen.

Aktien und Immobilien erzielen weiterhin

ansehnliche Renditen.

Die Differenz zwischen Schuldzinsen und

Anlageertrag würde in die Kapitalleistung

fließen – wie bei einer Lebensversicherung.

Das ifo Institut geht bei seinen Berechnungen

von einer kreditfinanzierten

Investition in Höhe von 0,5 Prozent der

Wirtschafts-leistung pro Jahr und einer

durchschnittlichen Renditedifferenz von

zwei Prozentpunkten aus. „Die Verwaltung

des Deutschen Bürgerfonds sollte

dem politischen Tagesgeschäft entzogen

sein und beispielsweise durch die Bundesbank

erfolgen“, sagt ifo-Präsident Clemens

Fuest.

16 www.bvg-menzel.de


Ralph Jakobs ist neuer Geschäftsführer

Technik der Vaillant Group

Foto: Vaillant Group

Der Aufsichtsrat der Vaillant GmbH

hat Ralph Jakobs mit Wirkung zum

1. November 2019 zum Geschäftsführer

des Unternehmens bestellt.

Ralph Jakobs wird als Nachfolger

von Dr.-Ing. Norbert Schiedeck für

das Ressort Technik verantwortlich

zeichnen.

Der Aufsichtsrat der Vaillant GmbH hat

Ralph Jakobs mit Wirkung zum 1. November

2019 zum Geschäftsführer des

Unternehmens bestellt. Ralph Jakobs

wird als Nachfolger von Dr.-Ing. Norbert

Schiedeck für das Ressort Technik verantwortlich

zeichnen. Schiedeck ist seit

April 2014 Geschäftsführer Technik und

leitet das Ressort seit seiner Bestellung

zum Vorsitzenden der Geschäftsführung

im Mai vergangenen Jahres in Personalunion.

Ralph Jakobs (50) ist ein international

erfahrener Manager mit profunder

Expertise in den für das Ressort Technik

relevanten Bereichen. Nach seinem Maschinenbau-Studium

an der RWTH Aachen

trat er 1996 als Trainee in den

Volkswagen-Konzern ein. Dort übernahm

er unter anderem Aufgaben in den Bereichen

Produktion, Qualitäts- und Projektmanagement.

Später bekleidete der heute

50-Jährige operative Führungsfunktionen

in Deutschland und in den USA. Diese

Funktionen deckten ein breites techni-

sches Themenspektrum ab. Von 2016 bis

Mai 2019 leitete Ralph Jakobs als Vice

President die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

eines Joint Ventures des

Volkswagen-Konzerns in China und war

dort für 2.000 Mitarbeiter verantwortlich.

Die Vaillant Group ist ein international

tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in

Remscheid, das in den Bereichen Heiz-,

Lüftungs- und Klimatechnik tätig ist. Als

einer der weltweiten Markt- und Technologieführer

entwickelt und produziert die

Vaillant Group maßgeschneiderte Produkte,

Systeme und erbringt Dienstleistungen

für Wohnkomfort. Das Produktportfolio

reicht von effizienten

Heizgeräten auf Basis herkömmlicher

Energieträger bis hin zu Systemlösungen

zur Nutzung regenerativer Energien. Im

Geschäftsjahr 2018 erzielte das Unternehmen,

das sich seit seiner Gründung 1874

in Familienbesitz befindet, mit rund

13.000 Mitarbeitern einen Umsatz von

rund 2,5 Milliarden Euro.

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TITEL BILDUNG NEU DENKEN

Ein Plädoyer für

die Weiterbildung

18 www.bvg-menzel.de


Ist Ihnen der Begriff „New Work“ schon einmal begegnet? Damit

fasst der austro-amerikanische Sozialphilosoph Frithjof Bergmann

zusammen, mit welcher einschneidenden Konsequenz Digitalisierung

und Globalisierung Einfluss auf die Arbeitswelt nehmen. Es ist

eine neue Arbeitsweise, an die sich die Gesellschaft, die Wirtschaft,

Arbeitgeber und Arbeitnehmer anpassen müssen – und das möglichst

schnell. Dem Wandel zur Wissensgesellschaft stellen sich aktuell

auch die Träger beruflicher Aus- und Weiterbildung und bieten

damit viele innovative Möglichkeiten, gerade in der berufsbegleitenden

Qualifizierung. Ein wesentliches Instrument, um dem in nahezu

allen Branchen herrschenden Fachkräfteengpass zu begegnen.

der Bergische Unternehmer 08|19 19


TITEL BILDUNG NEU DENKEN

Um ein Elektroauto zu

reparieren, braucht es

ganz neue Kompetenzen.

Speziell entwickelte

Trainingssysteme

helfen, angehende

Kfz-Mechatroniker sowie

gestandene Fachkräfte

entsprechend

zu schulen.

Frithjof Bergmann geht davon aus, dass

das bisherige Arbeitssystem veraltet

ist. Und dies ist wohl nicht von der

Hand zu weisen. Nehmen wir beispielsweise

das Kfz-Handwerk: Über

viele Jahrzehnte blieb das, was entsprechende

Fachhandwerker in ihrer Ausbildung

gelernt hatten, das Fundament, um Fahrzeuge reparieren

zu können. Natürlich mussten mit dem

technischen Fortschritt neue Inhalte aufgenommen

und umgesetzt werden. Immer mehr Elektronik

zog ins Auto ein, darauf musste sich die Branche

einstellen. Mit dem Elektroauto wird es aber

nun gefährlich. Zwischen 4.000 und 6.000 Volt

laufen durch ein solches Fahrzeug. Das müssen

nun Kfz-Mechatroniker, aber auch die Feuerwehr

besonders beachten. Reparaturen und Rettungseinsätze

„von gestern“ können Ruckzuck Brände

auslösen und sind schlimmstenfalls gefährlich für

Wenn wir den digitalen Wandel nutzen wollen,

muss Deutschland mehr in Qualifizierung und Weiterbildung

investieren.

Leib und Leben. Also müssen sowohl Fachhandwerker

als auch Rettungskräfte umfänglich geschult

werden, um sich auf die neue Antriebsart

einzustellen.

Speziell entwickelte

Trainingssysteme

Der Wandel ruft somit auch gravierende Veränderungen

bei den Aus- und Weiterbildungsträgern

auf den Plan. Das Berufsbildungszentrum der Industrie

(BZI) in Remscheid zum Beispiel hat in

sein Weiterbildungsportfolio die entsprechenden

Schulungen für das Kfz-Handwerk aufgenommen.

Angehende und fertig ausgebildete Kfz-Mechatroniker

können sich in Lehrgängen auf den sicheren

Umgang mit den E-Autos vorbereiten lassen. Entsprechende

Lehrinhalte wurden hinsichtlich der

neuen Anforderungen angepasst. Mit speziell für

diesen Bereich entwickelten Trainingssystemen

kann etwa simuliert werden, wie solche Fahrzeuge

gefahrlos spannungsfrei geschaltet werden können.

Rund sechs Wochen nimmt die überbetriebliche

Aus- bzw. Weiterbildung in Anspruch. Auch

eine Abschlussprüfung ist vorgesehen. Dies ist

Fortsetzung auf Seite 24

20 www.bvg-menzel.de


BZI

Alle Angebote unter

www.bzi-rs.de

Berufsbildungszentrum

der Industrie

Kompetenzzentrum Technik und

Wirtschaft Remscheid

Sind Ihre Facharbeiter auf die Zukunft vorbereitet?

Mit „Optionalen Zusatzqualifikationen“ für die Zukunft ausbilden

Die industrielle Welt unterliegt einem immer schnelleren Wandel. Digital vernetzte Produktionstechniken

werden die industrielle Fertigung maßgeblich verändern.

Die gewerblich-technischen Berufsbilder sind veraltet. „Optionale Zusatzqualifikationen“ ergänzen die

betriebliche Ausbildung um das Know-how der Zukunft.

Optionale Zusatzqualifikationen

Metallberufe

Systemintegration

Prozessintegration

IT-gestützte Anlagenänderung

Additive Fertigungsverfahren (auch Mechatroniker)

Optionale Zusatzqualifikationen

Elektroberufe

Digitale Vernetzung

Programmierung

IT-Sicherheit

Die „Optionalen Zusatzqualifikationen“ werden ausbildungsintegriert vermittelt und bestehen aus Lehrgängen

von jeweils acht Wochen, die vom zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr durchgeführt werden.

TIPP: Auch für Ihre Facharbeiter bieten wir die Inhalte der „Optionalen Zusatzqualifikationen“ in

unterschiedlichen Weiterbildungsformaten an.

Unsere Lehrgänge und weitere Informationen finden Sie unter www.bzi-rs.de oder rufen Sie uns an,

Tel. 0 21 91 / 93 87 - 100.

Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI)

Wüstenhagener Str. 18 - 26

der Bergische Unternehmer 08|19 21

42855 Remscheid

Tel.: 0 21 91 / 93 87 - 100

Fax: 0 21 91 / 93 87 - 137

Internet: www.bzi-rs.de

E-Mail: info@bzi-rs.de


TITEL INTERVIEW BILDUNG NEU DENKEN

Der Mensch ist ein

soziales Wesen“

Marc Wiesemann ist geschäftsführender Gesellschafter des Beratungs- und

Bildungsunternehmen educate in Wuppertal. Mit dem „Bergischen Unternehmer

sprach der Diplom-Ökonom darüber, wie Bildung 4.0 mit Arbeit 4.0 Schritt halten

kann. Nicht jeder neue Weg ist aus seiner Sicht auch ein guter.

Herr Wiesemann, dem Wandel von der Industrie-

zur Wissensgesellschaft müssen sich

auch Träger beruflicher Aus- und Weiterbildung

stellen. Wie sehen Sie diesen Prozess

und wie stellen Sie sich mit Ihrem Institut darauf

ein?

educate befasst sich bereits seit Jahren wissenschaftlich

mit betrieblicher Weiterbildung. Die

Informations- und Wissensgesellschaft ist für

uns kein Novum, diese Idee wurde bereits in den

1960er Jahren geprägt. Die Produktion von Wissen

ist für uns zentraler Impuls für wirtschaftliches

Wachstum und unverzichtbarer Faktor für

forschungsintensive Produkte sowie wissensbasierte

Dienstleistungen. Aus betriebswirtschaftlicher

Sicht erfordert dies entsprechende Infrastrukturen

zur umfassenden und kontrollierten

Steuerung von Bildungs- und Unternehmensprozessen.

Darauf hat sich educate mit der Implementierung

von Bildungscontrollingmodulen in

Unternehmen, deren Einbindung in Unternehmensstrategien

sowie der Durchführung von effektiven

Bildungsdienstleistungen spezialisiert.

Der Fortschritt hat zu allen Zeiten Veränderungen

mit sich gebracht. Das Automobil hat die

Kutsche abgelöst, die Zentralheizung bedeutete

das Aus für den Kohleofen. Und die

Schreibmaschine wurde durch den Computer

ersetzt. Warum empfinden wir gleichwohl den

aktuellen Wandel mit Digitalisierung und Globalisierung

so einschneidend?

Der Wandel vollzieht sich schneller, unkontrollierter

und unkritischer als früher. Die Sorge in

der Bevölkerung ist nicht unbegründet, da die

technologische Entwicklung tendenziell durch

die zunehmende Ökonomisierung angetrieben

wird und weniger durch den Willen, den Menschen

die Widrigkeiten des Lebens angenehmer

zu gestalten. Beispiele hierfür sind unter anderem

die Obsoleszenz (in der Wirtschaft die natürliche

oder bewusst herbeigeführte Alterung von Produkten

oder auch von Wissen, Anm. d. Red.) oder

die bisher völlig unterschätzten und nicht absehbaren

Gefahren durch „Big Data“ und „Internet

der Dinge“.

Ihr Institut educate versteht sich als leistungsfördernder

Partner in der Fort- und Weiterbildung.

Nun heißt es ja, ältere Arbeitnehmer –

aber auch Unternehmer – tun sich schwer,

neue Inhalte aufzunehmen und am Arbeitsplatz

umzusetzen. Ist das auch Ihre Erfahrung?

Wie sorgen Sie bei der älteren Generation

von Arbeitnehmern und Unternehmern für

Motivation und den Lernerfolg?

Den Arbeitnehmern muss klar sein, dass der

menschliche Faktor für Unternehmer teuer ist,

zum Beispiel durch Fehlerhäufigkeit, Krankheit

oder Schwangerschaft, so dass mittel- bis langfristig

alle standardisierbaren Hilfs- und Unterstützungstätigkeiten

durch Computer, Maschinen

und Roboter übernommen werden. Dies ist die

zentrale Motivation für permanente Weiterbil-

22 www.bvg-menzel.de


Wie kann Weiterbildung mit den Anforderungen

von „Arbeit 4.0“ Schritt halten. Wie weit

sind wir mit „Bildung 4.0“?

Viele Bildungsunternehmen setzen, wie andere

Branchen auch, auf die Macht der Technologie.

Digitalisierte Lernmedien, Webinare, Tutorials,

Apps, Telekollegs, Wikis, Blogs, etc… - alles Ansätze,

die früher bereits individuelles, flexibles

und einfaches Lernen ermöglichen sollten. Im Ergebnis

blieb all dies ohne substanziellen Erfolg.

Es existieren viele bildungs- und wirtschaftswissenschaftliche

Ansätze, die bisher keine Anwendung

in der Praxis gefunden haben. Die Gründe

hierfür sind ebenso zahlreich wie vielschichtig.

Unser Beratungskonzept beinhaltet hierfür drei

Kernstrategien:

1. Aufbau und Konstitution einer „Lernenden

Organisation“.

2. Etablierung eines umfassenden Bildungscontrollings

als Steuerungsinstrument für pädagogische

und ökonomische Zielsetzungen mit

Anbindung an die Unternehmensstrategie.

3. Simultane und effektive Entwicklung von

technologischen und psychosozialen Kompetenzen

der Mitarbeiter auf allen Unternehmensebenen

in Form von regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen.

Diplom-Ökonom

Marc Wiesemann

glaubt nicht, dass

das virtuelle Klassenzimmer

den direkten

Kontakt mit

dem Dozenten gänzlich

ersetzen kann.

dung, wenn Arbeitnehmer für den Arbeitsmarkt

attraktiv bleiben und ihre Familien zukünftig

nicht durch bedingungslose Grundeinkünfte versorgen

wollen. Was die Motivation und den Lernerfolg

betrifft, bedient sich educate bildungswissenschaftlicher

Methoden, um Schulungsinhalte

alters- und zielgerecht zu vermitteln. Hierfür unterhalten

wir ein aufwändiges Qualitäts- und Anforderungsmanagement

für unsere Dozenten.

Neue Technologien scheinen in der Weiterbildung

das „Klassenzimmer“ überflüssig zu machen.

Werden direkte Kontakte zum Dozenten

bzw. der Dozentin irgendwann überhaupt nicht

mehr stattfinden?

Klares „Nein“. Der Mensch ist ein soziales Wesen

und benötigt die Interaktion mit Mitmenschen.

Das kann keine Technologie leisten. Zahlreiche

empirische Untersuchungen weisen aktuell bereits

auf wachsende Schäden im Sozial- und

Kommunikationsverhalten besonders bei Kindern

und Jugendlichen hin.Die persönliche und begleitende

Interaktion mit unseren qualifizierten Dozenten

ist wesentlicher Bestandteil unserer Schulungsphilosophie,

und das wird auch so bleiben.

Wie bereits erwähnt gab es in den letzten Jahrzehnten

zahlreiche Versuche, das Klassenzimmer

abzuschaffen. Das lehnen wir ab. Gleichwohl

werden neue Technologien als Unterstützungsfunktion

auch bei uns entwickelt und eingesetzt,

allerdings stets mit besonderem und prioritärem

Augenmerk auf psychische und soziale Aspekte.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 08|19 23


TITEL INTERVIEW BILDUNG NEU DENKEN

Fortsetzung von Seite 20

nur eines von unzählig vielen Beispielen für die

tiefgreifenden Veränderungen, denen sich die

Wirtschaft, aber auch die Bildungsträger in digitalen

Zeiten stellen müssen.

Neue Weiterbildungskultur

Bildung durch Förderung

Denn die Digitalisierung durchdringt zunehmend

das tägliche Leben, die Wertschöpfungsprozesse

und das Arbeiten. Im Eiltempo verändern sich Informations-

und Kommunikationsprozesse, gleichermaßen

werden sie komplexer und erfordern

permanent neues Know-how der Beschäftigten.

Ergo: Wer als Unternehmer seine Mitarbeitenden

auf diese neuen Anforderungen nicht vorbereitet,

verliert an Leistungskraft. Insofern ist die Investition

in die Weiterbildung der Beschäftigten mehr

denn je eine Investition in die Zukunft des eigenen

Unternehmens. Auf die neuen Zeiten haben

Bund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und

die Bundesagentur für Arbeit als Strategiepartner

mit der nationalen Weiterbildungsstrategie reagiert.

Damit soll der Grundstein für eine neue

Weiterbildungskultur gerade für die berufliche

Weiterbildung gelegt werden. „Weiterbildung im

Beruf muss in der Zukunft zum Arbeitsalltag gehören.

Die Weiterbildung muss so ausgestaltet

sein, dass sie die Beschäftigten nicht überfordert,

sondern sie motiviert, sich fortzubilden“, sagte

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, als das

Es gibt zahlreiche Förderprogramme für die berufliche Weiterbildung.

Je nachdem können Zuschüsse, Stipendien oder Kredite

individuell oder durch den Arbeitgeber beantragt werden.

Möglichkeiten gibt es unter anderem durch den Bildungsscheck

NRW, die Bildungsprämie des Bundes, Aufstiegs-BAföG und

Fördertöpfe der Agentur für Arbeit.

Die Bundesagentur für Arbeit verstärkt zudem ihre Weiterbildungs-

und Qualifizierungsberatung. Davon profitieren nicht nur

Arbeitslose und Arbeitsuchende. Auch Beschäftigte und Arbeitgeber

können künftig auf ein erweitertes Beratungsangebot zurückgreifen.

Michael Hagemann ist Geschäftsführer des

Berufsbildungszentrums der Industrie in Remscheid

(BZI)

Programm in Berlin vorgestellt wurde. Unter anderen

soll das Aufstiegs-Bafög erhöht werden und

in den Betrieben sollen Weiterbildungsmentoren

die Qualifizierungsbemühungen der Kolleginnen

und Kollegen unterstützen. Hubertus Heil, Bundesminister

für Arbeit und Soziales, bringt die

Arbeitswelt im Wandel auf den Punkt: „Wenn wir

die Chancen des digitalen Wandels nutzen wollen,

muss Deutschland mehr in Qualifizierung und

Weiterbildung investieren. Das ist der Dreh- und

Angelpunkt, um die Beschäftigungsfähigkeit von

Arbeitnehmern zu erhalten, Arbeitslosigkeit zu

verhindern, bevor sie im Wandel entsteht und

gleichzeitig die Fachkräftebasis zu sichern.

Überbetriebliche Lehrgänge

Durch den Staat gelenkte Initiativen flankieren

also die Konzepte der Weiterbildungsträger. Noch

einmal das Beispiel BZI - Berufsbildungszentrum

der Industrie in Remscheid: Um Industrieunternehmen

dabei zu unterstützen, ihre Auszubildenden

auf die Herausforderungen von Digitalisierung

und Industrie 4.0 vorzubereiten, wurde mit

24 www.bvg-menzel.de


Nachhaltiger Unternehmenserfolg

durch

eine in die Zukunft

ausgerichtete Mitarbeiterqualifikation.

den „Optionalen Zusatzqualifikationen“ ein neues

Angebot überbetrieblicher Lehrgänge geschaffen.

Das Besondere dabei: Die Vermittlung der neuen

Inhalte beginnt bereits während der Berufsausbildung

in den Metall- und Elektroberufen sowie bei

den angehenden Mechatronikern. „Die Metallund

Elektroberufe sind zum letzten Mal in 2007

inhaltlich angepasst worden, als noch nicht ansatzweise

über die heute relevanten Inhalte nachgedacht

wurde. Dabei werden Inhalte der Digitalisierung

und veränderte Fertigungssteuerungen in

der Industrie 4.0 die zukünftige Herstellung von

Produkten über Jahre hinweg verändern“, erläutert

BZI-Geschäftsführer Michael Hagemann. Ein

nachhaltiger Unternehmenserfolg könne nur mit

einer in die Zukunft ausgerichteten Mitarbeiterqualifizierung

erreicht werden, ist er überzeugt.

Daher haben sich die Dachverbände für eine Teilnovellierung

der dreieinhalbjährigen Ausbildung

in den Metall- und Elektroberufen mit sogenannten

„Optionalen Zusatzqualifikationen“ entschieden.

Dazu hat das BZI im Rahmen der überbetrieblichen

Ausbildung ein neues Lehrgangssystem

entwickelt, das besonders zentrale Industrie-

4.0-Tätigkeitsbereiche berücksichtigt. Die Inhalte

werden ausbildungsintegriert vermittelt und bestehen

aus Lehrgängen von jeweils acht Wochen,

die vom zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr

durchgeführt werden. Weitere Beispiele für einen

immer schnelleren Wandel der industriellen Welt

sind der 3D-Druck, die Vernetzung der Fertigung

und die IT-Sicherheit. „Darauf müssen sich die

Betriebe mit ihren Fachkräften und Auszubildenden

durch hoch qualifiziertes Personal vorbereiten.

Wir helfen ihnen dabei“, sagt Michael Hagemann.

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TITEL BILDUNG NEU DENKEN

Potenzial durch Weiterbildung

Auch wenn auf dem Arbeitsmarkt ein Rückgang

der offenen Stellen zu verzeichnen ist, suchen bestimmte

Branchen händeringend nach Fachkräften.

Dies ist auch im Bergischen Land zu verzeichnen.

Umgekehrt werden durch die Digitalisierung die

Arbeitsmöglichkeiten für Geringqualifizierte zurückgehen.

So ist ein immer bedeutender werdender

Arbeitsschwerpunkt der Arbeitsagenturen die

Qualifizierung Arbeitsloser, vorzugsweise hin zu

einem Berufsabschluss. „Dieses Handlungsfeld

wird die Agentur für Arbeit auch personell weiter

stärken – auch mit Blick auf die Bedarfslagen

der Unternehmen“, kündigt Martin Klebe, Leiter

der Arbeitsagenturen im Bergischen Städtedreieck

an.

Fachkräfteengpässe durch

Weiterbildung bekämpfen

Arbeit 4.0 braucht nicht nur Fach-, sondern auch

Sozial- und Methodenkompetenz

Martin Klebe ist Leiter der Arbeitsagenturen

im Bergischen Städtedreieck.

Im Jahr 2018 gab es in 391 von 753 betrachteten

Berufen Fachkräfteengpässe. Das besagt eine aktuelle

Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung

(KOFA), ein Projekt des Instituts der

deutschen Wirtschaft (IW). Danach waren 79 Prozent

aller Stellen, die Unternehmen bei der Bundesagentur

für Arbeit (BA) im Jahr 2018 gemeldet

haben, in Engpassberufen ausgeschrieben. Bemerkenswert:

Besonders von Engpässen betroffen

sind Berufe, die entweder überwiegend von Frauen

oder überwiegend von Männern ausgeübt werden.

Fast alle Top-10-Engpassberufe für Personen

mit abgeschlossener Berufsausbildung sowie für

Akademiker sind männertypische Berufe aus dem

gewerblich-technischen beziehungsweise naturwissenschaftlichen

Bereich. Ein Lösungsansatz

des KOFA liegt in der Qualifizierung. Beispiel:

Beim Suchverhalten auf dem Arbeitsmarkt suchen

Frauen häufiger als Männer einen Job, der unterhalb

ihres formalen Qualifikationsniveaus liegt.

Unternehmen könnten diese Frauen durch Weiterbildungsangebote

und gezielte Ansprache in Stellenangeboten

für sich gewinnen. Weiterhin ließen

sich sowohl in frauen- als auch in männertypischen

Berufen durch die Qualifizierung von Helferinnen

und Helfern zu Fachkräften ein Teil der Engpässe

deutlich verringern. Eine weitere Stellschraube

wäre, Frauen verstärkt für eine Aufstiegsfortbildung

zu motivieren. Von den sozialversicherungspflichtig

beschäftigten Männern arbeiten 15,2 Prozent

als Spezialisten mit Fortbildungsabschluss, bei

den Frauen aber nur 11,4 Prozent. Berufsbegleitende

Weiterqualifizierung könne hier gerade in den

Engpassberufen Abhilfe schaffen. Besonders Mütter

profitierten davon, wenn sie für die Weiterbildung

freigestellt werden, sodass die Weiterqualifizierung

in den normalen Arbeitsalltag integriert

werden kann und keine zusätzliche zeitliche Belastung

darstellt, hebt die Studie hervor.

Keine Weiterbildung mit dem

Salzstreuer

Mit der Digitalisierung ändern sich aber nicht nur

Technologien, sondern ganze Unternehmensab-

26 www.bvg-menzel.de


Berufsbegleitende Qualifizierung kann gerade in den Engpassberufen

Abhilfe schaffen. Aus Helfern und Helferinnen

werden Fachkräfte.

läufe und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Weiterbildung mit dem Salzstreuer ist damit dann

keine Lösung. Arbeit 4.0 verlangt nicht nur Spezialisten,

sondern auch neue Kompetenzen in Planung,

Organisation und die Fähigkeit, auch mit

virtuellen Teams zusammenzuarbeiten. Also sollte

man sich von den verschiedenen Trägern beruflicher

Weiterbildung gut beraten lassen, um aus

einer Vielzahl von Angeboten das passendste herauszufinden.

Neben Vermittlung von Fachkompetenz

sind Methoden- und Sozialkompetenz in Zeiten

von Arbeit 4.0 entscheidende Schlüsselfaktoren,

um mit den gut qualifizierten Beschäftigten an der

Zukunft des eigenen Unternehmens zu arbeiten.

Neben Präsenzveranstaltungen werden heute auch

zunehmend Mobile Learning, Webinare, virtuelle

Klassenräume oder Online-Austausch mit den Dozenten

angeboten. Hier reagieren viele Institute im

Vergleich zur Vergangenheit deutlich flexibler und

mit innovativen Konzepten, damit sich berufsbegleitende

Weiterbildung gut in den Arbeitsalltag

einbauen lässt.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shutterstock, BZI Remscheid,

BA Wuppertal

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ERFOLGREICH BERGISCH RUBRIK

Weiterbildungsinitiative Bergisches Land

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Bergisch Gladbach, Mettmann und Solingen-Wuppertal macht's möglich.

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Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de

Informationen über das Programm finden Sie auch unter:

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TOTAL DIGITAL LKW-PLATOONING

Das Ende

der Elefanten-

Rennen

Jeder Autofahrer kennt das: Auf der Autobahn schert ein LKW aus der endlosen

Schlange auf der rechten Spur aus und setzt zum Überholen an. Das kann dauern.

Denn bis der Truck am anderen, unwesentlich langsameren Lastwagen vorbeigefahren

ist und sich wieder in die Kolonne einreiht, vergeht einige Zeit. In absehbarer Zeit sollen

die gefürchteten Elefanten-Rennen allerdings deutlich weniger werden. Platooning

sei Dank.

Das Vorhaben, das seit gut einem

Jahr auf der A9 zwischen München

und Nürnberg getestet

wird, ist ehrgeizig. Bei dem

weltweit ersten Praxiseinsatz von digital

vernetzen Lastwagen in Kooperation von

DB Schenker, MAN Truck & Bus sowie

der Hochschule Fresenius kommt eine völlig

neue Technik auf die Straße. Beim Platooning

gibt ein führendes Fahrzeug die

Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bremsverzögerung

und Richtung an, alle anderen

Wagen folgen automatisiert, lenken und

bremsen selbsttätig. Exakt nach Vorgabe

des Trucks an der Spitze der Kolonne. Und

mit Zeitverzögerung in Millisekunden.

HighTech für bestmögliche

Sicherheit

Dies erlaubt einen Sicherheitsabstand von

lediglich 15 Metern; erheblich weniger

als unter normalen Umständen. Möglich

wird das durch eine Car-to-Car-Kommunikation

via W-Lan und eine ausgefeilte,

umfangreiche Sensorik, die auf Kameratechnik,

Laser-Scanning und Radar basiert.

Darüber hinaus sind GPS und Hightech-Steuersysteme

an Bord. Mit Hilfe

dieser aufwändigen Ausstattung soll sichergestellt

werden, dass beispielsweise

Dinge wie die Regelung des Abstands

oder das rechtzeitige Auslösen einer Notbremsung

einwandfrei funktionieren. Um

das Einscheren von anderen Verkehrsteilnehmern

frühzeitig zu erkennen, ist zudem

ein Lidarsensor mit einem besonders

großen Öffnungswinkel fester Bestandteil

des technischen Equipments.

Völlig autonom dürfen die LKW aber

auch nicht in Kolonne fahren. Denn noch

werden Fahrer gebraucht, die nötigenfalls

korrigierend ins Lenkrad greifen können.

Etwa dann, wenn sich doch einmal ein

PKW in die kleine Lücke zwischen den

Brummis drängen sollte. Denn dann wird

die virtuelle Verbindung im Konvoi sofort

gekappt. Jeder LKW fährt wieder in

eigener Regie.

Wesentlich sparsamer

unterwegs

Nun stellt sich die Frage: Was soll das

Ganze bringen? Zunächst einmal und vor

allem rechnen die Experten mit einem

spürbar geringeren Spritverbrauch. Da

die Fahrzeuge im Windschatten unterwegs

sind, sollen sie bis zu zehn Prozent

sparsamer sein.

Ob im verkehrsreichen Deutschland das

Platooning überhaupt Sinn macht, muss

sich herausstellen. Fachleute gehen davon

aus, dass auf bundesdeutschen Autobahnen

allenfalls Kolonnen aus zwei bis drei

Lastwagen machbar sind. Anderenfalls

30 www.bvg-menzel.de


würden meterlange Gespanne womöglich

die rechte Spur blockieren und anderen

Autofahrern das Ausfahren erschweren.

Anders sieht es dagegen in Flächenländern

wie den USA oder Kanada aus, wo

sechs bis acht Fahrzeuge im Verbund

ohne Weiteres lange Strecken im Platoon

zurücklegen könnten.

Technik muss noch besser

werden

Für die Experten ist Platooning allerdings

lediglich ein weiterer Schritt, der in Richtung

fahrerlose LKW führen soll. Bis dahin

muss natürlich noch einiges geschehen.

Zurzeit befindet sich die Technik

erst auf Level 2 der Skala des automatisierten

Fahrens. Zur Markteinführung

des Platoonings, das für 2020 angedacht

wird, müsste jedoch mindestens der Level

drei oder besser noch vier erreicht

Ein Bild, das jeder kennt

und das vielfach Angst

macht. LKW liefern sich

auf der Autobahn die sogenannten

Elefantenrennen.

Platooning soll hier

Abhilfe schaffen.

sein. Darüber hinaus muss es Ziel sein,

einheitliche Standards zu realisieren, um

unterschiedliche Truck-Modelle miteinander

koppeln zu können. Eine entscheidende

Voraussetzung unter anderem für

eine App, die Speditionen in die Lage

versetzt, sich mit Kollegen anderer Logistikfirmen

bei gleicher Strecke zu Platoons

zu verabreden.

Rückzieher vom Marktführer

Doch ob sich die hohen Erwartungen erfüllen,

ist nach dem aktuellen Stand der

Dinge fraglich. So meldet Daimler, die

Entwicklung digital vernetzter Lasterkonvois

nicht weiter verfolgen zu wollen.

Stattdessen beabsichtigen die Stuttgarter,

ihr Nutzfahrzeuggeschäft voll auf den

Ausbau der völligen Automatisierung von

Lastwagen zu konzentrieren.

Grund für den Rückzug aus der Platooning-Technik

ist wohl die Tatsache, dass

sich die erhofften Vorteile in der Praxis

nicht eingestellt haben. So erweist sich

der Alltagsbetrieb als problematischer als

angenommen; die Sprit-Einsparungen

selbst unter idealen Bedingung als zu gering.

Die Entscheidung des Konzerns wird sicherlich

Folgen haben. Inwieweit sich der

Wettbewerb davon beeinflussen lässt, ist

jedoch heute noch nicht absehbar.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 08|19 31


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Silberstreifen am Horizont -

wird die Textilwirtschaft nachhaltiger?

Die nachhaltige Textilwirtschaft hat Fahrt aufgenommen.

Sie ermöglicht es JEDEM, nachhaltige Kleidung

kaufen zu können. Ein hohes Tempo, das dringend nötig

wäre, konnte bis jetzt noch nicht erreicht werden. Die

Verantwortung für den Konsum liegt in der Gesellschaft.

Durch unser Verhalten entstehen starke Schädigungen

der Ökologie, zum Beispiel die Vergiftung von

Flüssen durch Chemikalien, die letztendlich auch auf unserer

Haut landen und Krankheiten verursachen. Fehlende

gute Arbeitsbedingungen und die Missachtung von

lebensnotwendigen Löhnen setzen die Würde des Menschen

aufs Spiel. Auf dem Markt finden wir überwiegend

minderwertige Produkte, die nach ihrem Lebensende

eine Belastung für die Umwelt darstellen.

Aus ökologischer Perspektive betrachtet, bietet Fast Fashion

keine Alternative zur nachhaltigen Mode. Billigunternehmen

erzielen massive Umsätze und nehmen kleinen

Unternehmen die Luft zum Atmen. Eine kleine

Gegenbewegung entwickelt sich. Diese muss dringend

wachsen, um der Gesellschaft bewussteres Handeln zu

verdeutlichen. Allein der regionale Anbau von Naturfasern,

die die Grundlage für vielfältige Textilien bietet, ist

ein Pluspunkt für das gesamte Wirtschaftssystem. Mutter

Erde wird durch den Anbau von Fasern, Flachs oder

auch Faserhanf entlastet, die ohne Pestizide auskommen.

Der wirtschaftliche Erfolg nachhaltiger Unternehmen

ist bereits gewährleistet. Unternehmen, wie die Marke

Erlich-Textil®, gewinnen täglich neue Kunden und können

mit ihren nachhaltigen und qualitativ überzeugenden

Produkten die Menschen begeistern. Auch Secondhand,

vor allem von Jugendlichen sehr geschätzt, entwickelt

sich zu einem wahren Trend. Eine solch positive Entwicklung

muss gefördert werden, um ein neues Denken

zu etablieren. Zu einem weiteren Erfolg können auch wir

beitragen - jeder entscheidet sich täglich für seine Kleidung.

Wir als Gesellschaft müssen Nachhaltigkeit fördern,

doch dafür müssen wir sie auch mit ganzem

Herzen tragen.

Foto: BVG

Viktoria F. Frenzel (17) lebt in Wuppertal und

beschäftigt sich in ihrer Jahresarbeit an der

Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf mit Textilkonsum

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bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

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Geldanlage gemäß seinen persönlichen

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Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

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vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 08|19 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Immobilie: Baujahr muss

stimmen

Fotos: MEV

Wenn es um das Baujahr einer verkauften

Immobilie geht, dann hat die Rechtsprechung

wenig Verständnis für Unkorrektheiten.

Bereits eine Fehlangabe des

Anbieters um zwei Jahre (zu spät) kann

nach Auskunft des Infodienstes Recht

und Steuern der LBS zu einer Rückabwicklung

des Geschäfts führen. Der Fall:

Ein Immobilienkäufer hatte für 650.000

Euro ein Einfamilienhaus erworben. Später

fand der neue Eigentümer heraus,

dass das Objekt nicht – wie angegeben –

im Jahre 1997 errichtet worden sei, sondern

bereits 1995. Angesichts dieser, seiner

Meinung nach gravierenden

Täuschung forderte er den sogenannten

großen Schadenersatz, das heißt: die

komplette Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Der Verkäufer betrachtete den

Vorgang als nicht so gravierend. Eine so

geringe Abweichung rechtfertige jedenfalls

keinen Rücktritt, argumentierte er.

Das Urteil: Die Pflichtverletzung des Immobilienverkäufers

sei „nicht unerheblich“

gewesen, stellte ein Zivilsenat des

OLG Hamm fest und bezeichnete das

Abweichen um zwei Jahre vom tatsächlichen

Baujahr als „arglistig“. Diese Zeitangabe

sei deswegen so wichtig, weil sie

den technischen Standard des Gebäudes

zum Zeitpunkt des Baus erkennen lasse.

Somit handle es sich um eine wesentliche

Eigenschaft, die ein nachträgliches Aufkündigen

des Vertrages rechtfertige.

(Quelle: Oberlandesgericht Hamm, Aktenzeichen

22 U 82/16)

Aufwendungen für die krankheitsbedingte

Unterbringung

von Angehörigen in einem

Pflegeheim

Während Aufwendungen für die altersbedingte

Heimunterbringung von Angehörigen

(z. B. Eltern) nur im Rahmen des § 33a

EStG (außergewöhnliche Belastung in be-

Beratungskompetenz aus Erfahrung

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34 www.bvg-menzel.de


sonderen Fällen) geltend gemacht werden

können, richtet sich die steuerliche Berücksichtigung

bei einer krankheitsbedingten

Unterbringung des Angehörigen in einem

Altenpflegeheim nach § 33 EStG. (1) Dies

hat u. a. zur Folge, dass entsprechende

Zahlungen sich nur insoweit auswirken, als

sie die zumutbare Belastung übersteigen.

Die Höhe der zumutbaren Belastung richtet

sich insbesondere nach der steuerlichen

Leistungsfähigkeit des Leistenden: Der

Anrechnungsbetrag ist niedriger, wenn der

Leistende eigene Kinder hat oder verheiratet

ist. Das Finanzgericht Baden-Württemberg

(2) hat allerdings klargestellt, dass bei

der Ermittlung der zumutbaren Belastung

der Gesamtbetrag der Einkünfte beider

Ehepartner zugrunde zu legen ist, auch

wenn nur ein Ehegatte unterhaltsverpflichtet

ist. Dies folgt nach Auffassung des Gerichts

aus der Wahl der Zusammenveranlagung,

bei der die Einkünfte den

Ehepartnern gemeinsam zugerechnet und

die Eheleute gemeinsam als Steuerpflichtiger

behandelt werden. (1) Vgl. H 33a.1

„Abgrenzung zu § 33 EStG“ EStH.(2) Urteil

vom 13. März 2018 11 K 3653/15 (EFG

2019 S. 46). (Quelle: Rinke Treuhand)

Urteile zum Thema Warn- und

Überwachungsanlagen

Warn- und Überwachungsanlagen gewinnen

eine immer größere Bedeutung – sei

es, dass sie (wie gesetzlich vorgeschriefahren,

zu dessen Geschäft die Beamten

eines Abends wegen aktivierter Alarmleuchte

gerufen worden waren. Vor Ort

stellten sie keinen Einbruchsversuch fest.

Für die Kosten des Einsatzes nach diesem

Fehlalarm wurde dem Kioskbesitzer vom

Verwaltungsgericht Neustadt (Aktenzeichen

5 K 414/11) 120 Euro aufgebürdet.

Brandmeldeanlagen sollten so angebracht

und eingestellt werden, dass sie tatsächlich

nur im Notfall aktiv werden. In einem

Seniorenzentrum war das offensichtlich

nicht so. Dort löste bereits leicht angebranntes

Essen in der Küche einer Altenwohnung

zwei Mal nacheinander einen

Fehlalarm aus und die Feuerwehr musste

anrücken. Die Behörden forderten jeweils

400 Euro Einsatzkostenpauschale. Das

Verwaltungsgericht Neustadt (Aktenzeichen

5 K 491/14) entschied, dass dies wegen

der ungenügenden Einstellung der

Brandmelder durch den Betreiber der Anlage

gerechtfertigt sei. Mieter sollten bei

der Überprüfung und Wartung von

Rauchwarnmeldern in ihren Räumlichkeiten

kooperativ sein. Sind sie das nicht, so

rechtfertigt das einem Urteil des Landgerichts

Konstanz zufolge (Aktenzeichen 11

S 83/17) die fristlose Kündigung durch

den Eigentümer. Eine vorherige Abmahnung

ist nicht nötig. Ein solches Verhalten

stellt nämlich eine Gefährdung des Mietshauses

und all seiner Bewohner dar. Besitzer

von Gebäuden und Grundstücken

sind dazu verpflichtet, den Fortbestand

ben) im Falle von Rauchentwicklung

Alarm schlagen oder Einbrecher verscheuchen

sollen. Es versteht sich von

selbst, dass es dabei gelegentlich auch zu

Streitigkeiten kommen kann. Mal geht es

um die vermeintlich fehlerhafte Anbringung

der Geräte, mal um den Signalton,

der als Störung empfunden wird. Wer

zum Beispiel auf eigene Faust eine Alarmanlage

installiert, der sollte wissen, was er

tut. Denn kommt es später zu einem Fehlalarm

mit Polizeieinsatz, dann kann der

Betreiber der Anlage zur Kasse gebeten

werden. Das musste ein Kioskbesitzer erder

Bergische Unternehmer 08|19 35


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

von Feuermelde- und Alarmeinrichtungen

auf ihrem Anwesen zu dulden. Das gehört

zur Sozialpflichtigkeit des Eigentums. Das

Verwaltungsgericht Arnsberg (Aktenzeichen

7 K 3053/11) wies mit dieser Begründung

die Klage einer Eigentümerin ab, die

eine auf dem Dach ihres Gebäudes befindliche

Feuerwehrsirene entfernen lassen

wollte. Sie hatte die Immobilie, eine ehemalige

Grundschule, von der Kommune

erworben und bestritt nun die Notwendigkeit

genau dieses Standorts. Die Fachleute

sahen es jedoch anders. (Quelle: LBS Infodienst

Recht und Steuern)

Grenzenloses Wirtschaften mit

neuen Schranken

Im Rahmen des sogenannten BEPS-Projektes

hat die OECD Maßnahmen zur

Vermeidung von Gewinnkürzungen und

Gewinnverlagerungen durch multinationale

Unternehmen erarbeitet. Schätzungsweise

rund 2.000 Doppelbesteuerungsabkommen

sind mittlerweile betroffen. Um

künftig eine missbräuchliche Anwendung

von Regelungen in Doppelbesteuerungsabkommen

zu verhindern, wurde eine Generalklausel

eingeführt. Danach kann ein

Vorteil entgegen dem ausdrücklichen

Wortlaut des Doppelbesteuerungsabkommens

versagt werden, sofern es das (Neben-)Ziel

einer steuerlichen Gestaltung

ist, eine Abkommensvergünstigung herbeizuführen.

Internationale Konzerne

sollten klären, inwieweit sich durch die

Änderungen Auswirkungen auf bestehende

Strukturen oder steuerliche

Planungen ergeben. (Quelle: Treumerkur

Dr. Schmidt und Partner KG)

Jetzt Gesellschaftsverträge

überprüfen

Jahrzehntelang war strittig, bei welchen

Gegebenheiten das Kontrollrecht eines

Kommanditisten nach § 166 Abs. 1 HGB

greift. Nach dieser Vorschrift ist der Kommanditist

berechtigt, eine abschriftliche

Mitteilung des Jahresabschlusses zu verlangen

und dessen Richtigkeit unter Einsicht

der Bücher und Papiere zu prüfen.

Hier hat das OLG München in einem aktuellen

Urteil Klarheit geschaffen. Im entschiedenen

Fall besteht dieses Kontrollrecht

nicht, wenn die Richtigkeit des

Jahresabschlusses von einem Wirtschaftsprüfer

uneingeschränkt bestätigt wurde

und der Gesellschaftsvertrag eine entsprechende

Klausel vorsieht. Daher wäre zu

prüfen, ob bestehende Gesellschaftsverträge

von Kommanditgesellschaften an die

neue Rechtslage angepasst werden sollten.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

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Perfekt eingeparkt:

die neue 1%-Minderung

Die private Nutzung eines Firmenwagens

stellt einen geldwerten Vorteil dar, der für

den nutzenden Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungspflichtig

ist. Der Wert wird

regelmäßig nach der 1%-Methode ermittelt.

Zuzahlungen minderten den geldwerten

Vorteil bislang nur dann, wenn es sich um

pauschale Zahlungen (z.B. fester monatlicher

Betrag oder eine Pauschale pro privat

gefahrenen Kilometer) handelte. Der Bun-

36 www.bvg-menzel.de


desfinanzhof hat aktuell zugunsten der

Steuerzahler entschieden, dass alle vom Arbeitnehmer

selbst getragenen Kosten den

geldwerten Vorteil bis auf maximal 0 € mindern.

Arbeitnehmer können die Minderung

des geldwerten Vorteils auch für noch änderbare

offene Vorjahre im Rahmen ihrer

Einkommensteuerveranlagung beantragen.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt

und Partner KG)

Vertraglich übernommene

Gewerbesteuer als

Veräußerungskosten

Ein Kommandist veräußerte seinen Geschäftsanteil

an einer GmbH & Co. KG. Er

vereinbarte mit dem Käufer, dass beide die

dabei aufgrund einer vorangegangenen

Verschmelzung anfallende Gewerbesteuer

jeweils zur Hälfte tragen sollten. Im Rahmen

der Feststellungserklärung erklärte die

GmbH & Co. KG aus dem Verkauf einen

Veräußerungsgewinn. Bei dessen Ermittlung

minderte sie den Veräußerungserlös

auch um die vom verkaufenden Kommandisten

übernommene Gewerbesteuer als

Veräußerungskosten.

Veräußerungskosten sind Betriebsausgaben,

die durch die Veräußerung veranlasst

sind. Das Verbot, Gewerbesteuer als Betriebsausgaben

abzuziehen, gilt nur für den

Schuldner der Gewerbesteuer. Es gilt nicht

für denjenigen, der sich vertraglich zur

Übernahme der Gewerbesteuer verpflichtet

hat. Sofern die Übernahme der Gewerbesteuer

nicht gesellschaftsrechtlich oder privat,

sondern betrieblich veranlaast ist, kann

die übernommene Gewerbesteuer beim

verkaufenden Kommandisten als Veräußerungskosten

abzugfähig sein.

(Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs)

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SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

Rechtsberatung

für alle Fälle

Juristische Allrounder mit diversen Spezialgebieten – so könnte man die Kanzlei

Meiski Rechtsanwälte in Remscheid kurz und knapp beschreiben. Grundsätzlich

decken Dr. Bernhard Meiski, Dr. Jürgen Ober und John Girnstein alle

Rechtsgebiete ab. „Das muss man in einer Stadt wie Remscheid auch“, sagt

Kanzleigründer Dr. Meiski. Spezialisiert sind die Fachanwälte indes auf Gesellschafts-,

Erb- und Steuerrecht sowie das Arbeitsrecht. Vor allem der Mittelstand

und auch kleinere Unternehmen zählen zu ihren Mandanten.

Grundsätzlich sollte ein Vertrag alle

Eventualitäten abdecken. Doch häufig

ist das, was man sich bei Vertragsabschluss

nicht vorstellen kann und auch

nicht mag, nicht berücksichtigt, so die Erfahrung

von Dr. Bernhard Meiski, Fachanwalt für Erbrecht

sowie Steuerrecht. So ist sein Rat und der seiner

Kollegen oft dann gefragt, wenn Beziehungen auseinanderbrechen.

Das können Gesellschafter sein,

die ihre gemeinsame Geschäftstätigkeit beenden

wollen, dies aber nicht ohne Reibungspunkte verläuft.

Firmen mit zwei Gesellschaftern bzw. zwei

Geschäftsführern mit jeweils eigener Identität –

eine Konstellation, die man im Bergischen häufig

findet.

Nicht ohne Emotionen

beide Seiten zu bedenken und sich in beide Richtungen

fachkundig beraten zu lassen. Die Kanzlei

nimmt dabei bei der Wahl der richtigen Rechtsform

die steuer-, gesellschafts- und erbrechtliche

Seite in den Blick. Dies insbesondere auch hinsichtlich

eines Betriebsübergangs auf die nächste

Generation. „Ein Vertrag muss in die Zukunft gerichtet

sein“, so der Jurist. Daher sei es sinnvoll,

während der Geschäftstätigkeit und vor allem in

guten Zeiten Gesellschaftsverträge immer mal

wieder zu überprüfen, ob sie aktuellen Entwicklungen

angepasst werden müssen. Ein Standardvertrag,

der vor 20 Jahren durchaus durchdacht

gewesen sein mag, müsse neuen Situationen eben

nicht immer entsprechen.

Vielfältiger Beratungsbedarf

KONTAKT

Meiski Rechtsanwälte

Elberfelder Straße 58

42853 Remscheid

Tel: 02191 461986 - 0

Mail: meiski@meiski.de

Web: www.meiski.de

„Bei einer Gesellschaft in der Krise verläuft das

oft so wie bei einer Ehescheidung. Da spielen genauso

Emotionen eine Rolle“, sagt der Fachmann.

Im Grunde werde ein Vertrag für den Fall auftretender

Unstimmigkeiten geschlossen. „Oft zeigt

er aber genau dann die größten Lücken.“ Er hat in

langjähriger Berufspraxis festgestellt, dass Unternehmensgründer

sich in erster Linie nach steuerlichen

Gesichtspunkten richten und danach auch

die Rechtsform ihrer Unternehmung auswählen.

„Was aber hinsichtlich der Steuer von Vorteil ist,

muss zivilrechtlich nicht ebenso günstig sein“,

sagt der Jurist. So lautet seine Empfehlung, stets

Gleiches gelte auch für das Erbrecht. In Zeiten, in

denen nahezu jede zweite Ehe geschieden wird,

nehmen auch auf diesem Gebiet Unstimmigkeiten

zu. Ohne ein Klischee bedienen zu wollen, kann

Dr. Meiski aus seiner Kanzleierfahrung bestätigen,

dass es dabei häufig um Konflikte zwischen

Stiefmüttern und Stiefkindern geht. „Das sehen

wir tatsächlich immer wieder – in unterschiedlichen

Varianten.“ Wenn der Vater in zweiter Ehe

Dinge verfüge, die sich gegen die Interessen der

Kinder aus der ersten Verbindung richten, sei der

Streit vorprogrammiert. Wer also Vermögen habe,

über das es im Erbfall Auseinandersetzungen ge-

38 www.bvg-menzel.de


Dr. Bernhard Meiski ist

Fachanwalt für Erb- und

Steuerrecht.

ben könnte, sollte sich fachliche Expertise einholen.

„Ein Problem ist, dass manche Menschen gar

nicht wissen, dass sie Beratungsbedarf haben. Sie

werden auf mögliche Schwierigkeiten eher zufällig

aufmerksam, weil sie im Familien- oder Bekanntenkreis

davon gehört haben.“ Ein kinderloses

Ehepaar zum Beispiel, sei erstaunt, dass im

Erbfall nach gesetzlicher Regelung auch die Geschwister

des Erblassers mit im Boot sind. Das

könne im schlimmsten Fall ein Unternehmen gefährden.

Gleiches gelte bei Immobilien- und

Grundstückseigentum. „Auch wer ein Kind mit

Behinderung hat, sollte Vorkehrungen treffen“, rät

Dr. Meiski. Ebenso sei die Möglichkeit, dass eines

der eigenen Kinder in eine Insolvenz gerate und

das Erbe somit den Gläubigern zufalle, nicht auszuschließen.

Bei vielen Betrieben in der Region

stecke ein großer Teil des Vermögens im eigenen

Unternehmen. Wenn dann die Erben– in der Regel

sind dies die Kinder – anders als erwartet auf Auszahlung

ihrer Anteile bestehen, könne das zu einer

persönlichen und geschäftlichen Katastrophe führen.

Um den Fortbestand der Firma im Erbfall nicht

zu gefährden, müsse man auch diese Möglichkeit

in Betracht ziehen. „In Familien schätzt man die

Menschen immer in gewisser Weise ein. Dann

kommen Partner und Ehegatten hinzu, die Einfluss

nehmen. Da tauchen dann Facetten auf, die erstaunen.“

Deshalb besser frühzeitig den Nachlass für

alle Eventualitäten regeln, als später zwischen den

Erben massive Streitigkeiten zu riskieren.

Früher ein Fehler, heute ein Verfahren

Auch im Steuerrecht ist gerade in Krisen die Expertise

der Kanzlei Meiski Rechtsanwälte gefragt.

Anders als früher sei die Gewichtung bei Betriebsprüfungen

heute sehr viel strenger. „Wo früher

Dinge als Fehler verbucht wurden, wird heute ein

Verfahren eingeleitet.

Da sind die Anweisungen bei den Finanzbehörden

deutlich verschärft worden.“ So zählt die

steuerstrafrechtliche Beratung zu den Schwerpunkten

der Kanzlei. Sollte es Ermittlungen der

Straf- und Bußgeldstelle geben, sei auf der Stelle

juristischer Beistand einzuholen, um wie bei jeder

anderen Strafsache auch im Verfahren keine

Fehler zu machen.

Persönliche Beratung

Dr. Bernhard Meiski gründete seine Kanzlei 1989

mit einem weiteren Kollegen. Ende 2007 erfolgte

die Trennung, fortan sind Dr. Meiski und Dr. Jürgen

Ober in einer Partnerschaft tätig. In einer kleineren

Einheit zu arbeiten, komme dem persönlichen

Kontakt zu den Mandanten sehr zugute. „Die

Mandanten schätzen die individuelle Beratung

und wissen, dass sie keine anonyme Nummer

sind“, sagt der Fachanwalt.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

MEISKI RECHTS-

ANWÄLTE IN KÜRZE

Neben Kanzleigründer Dr.

Bernhard Meiski ist als

Partner Dr. Jürgen Ober in

der Kanzlei tätig, der besonders

im Kollektivarbeitsrecht

über weitreichende

Erfahrungen

verfügt. Er hat Dutzende

Sozialpläne und hunderte

Auflösungsverträge ausgehandelt.

Zu den Berufsträgern

gehört weiterhin

John Girnstein, LL.M. Seine

Tätigkeitsschwerpunkte

liegen neben dem allgemeinen

Zivilrecht im

Arbeits- und im Wirtschaftsrecht,

insbesondere

im Wettbewerbs-, Marken-

und Urheberrecht

der Bergische Unternehmer 08|19 39


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Digitaler Karrierebegleiter

für die Hosentasche

Patrick Baur ist überzeugt: Jeder sollte beruflich dem nachgehen,

wofür er innerlich brennt. Das Problem: Viele wissen gar nicht,

was das konkret ist. Bei der Suche danach will der 35-Jährige unterstützen

und hat mit seinem Startup die App „youdo“ entwickelt,

ein digitaler Karrierebegleiter für die Hosentasche.

40 www.bvg-menzel.de


Managing Director Patrick Baur und

Wirtschaftspsychologin Jana Sienz

haben den Digitalen Karrierebegleiter

youDo entwickelt


Viele Menschen sind unzufrieden

in ihren Jobs und wissen

nicht, wie sie es verändern

können“, sagt Patrick Baur.

Das habe häufig nicht mal etwas mit dem

Gehalt zu tun. Man verändere sich im

Laufe des Lebens, entwickele sich weiter,

ändere seinen Blickwinkel. Den sicheren

Arbeitsplatz geben in so einer Situation

die wenigsten auf, um sich neu zu erfinden

oder auszuprobieren. Ein persönlicher

Karriereberater könnte sicherlich Abhilfe

schaffen, in dem er seinen Kunden analysiert

und ihm neue Perspektiven aufzeigt.

„Aber, wenn wir ehrlich sind, da gibt es

viele Berührungsängste und die wenigsten

engagieren einen Berater, weil diese häufig

einfach sehr kostspielig sind und man

sich auch nicht sicher ist, ob das hilft“,

sagt der Remscheider.

Mehr Selbstreflexion

Abhilfe soll da die neue App „youdo“

verschaffen: Kostenlos heruntergeladen,

bietet das Programm kleine unterschwellige

Übungen, um sich selbst und seine

Interessen besser kennenzulernen. Denn

daran scheitert es meistens. Die Leute reflektieren

sich selbst zu wenig, wissen

kaum etwas über ihre wahren Neigungen

und sind festgefahren. „Die Übungen

kann man bequem auf dem Weg zur Arbeit

in der S-Bahn machen und vielleicht

erhält man dadurch ganz neue Impulse,

die einen auf neue Gedanken bringen“,

sagt Baur.

Die eigenen Talente erkennen

Er weiß, wovon er spricht, denn auch der

heute 35-Jährige hat – nach einer recht

steilen Karriere – einen solchen Umbruch

erlebt: Bereits zu Schulzeiten war

er fest entschlossen, eine Ausbildung als

Industriekaufmann zu absolvieren und

sich mit Fort- und Weiterbildungen auf

der Karriereleiter sukzessive hochzuarbeiten.

Zahlen liegen ihm. Die Arbeit in der

zweiten Reihe auch – dachte er zumindest.

Fokussiert erreichte er kontinuierlich

seine Ziele, setzte nach seiner Ausbildung

ein betriebswirtschaftliches

Studium bei der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie

obendrauf und erhielt

sein Diplom als Controller. Im Betrieb

kletterte er ebenfalls in kürzester Zeit

hoch, bis er seine eigene Abteilung leitete.

Ihm war es immer wichtig, finanziell

auf sicheren Füßen zu stehen. Dann wurde

er Vater und die Sichtweise auf das Leben

änderte sich: Dinge, die ihm vorher

wichtig gewesen waren, verloren an Bedeutung,

dafür traten neue Aspekte ein

wie etwa Glück und Zufriedenheit, Neugierde.

Er fand Gefallen am Kundenkontakt.

Nach einem Gespräch mit seinem

Arbeitgeber erhielt er die Gelegenheit,

seine neu entdeckten Talente einzusetzen.

Das Ergebnis ist die App, mit der er auch

anderen helfen will.

Drei Säulen

Doch den Weg, den Baur gegangen ist,

trauen sich nicht viele zu. Sie will er

durch die App motivieren. Unterstützt

wird Baur bei youdo von Fachleuten, wie

etwa Wirtschaftspsychologin Jana Sienz,

Jens Rumpza als diplomierter Arbeitswissenschaftler

und Medieninformatiker

Felix Morsbach. Mit ihnen gemeinsam

wurde der Fragenkatalog entwickelt, der

immer weiter ausgebaut wird und auf drei

Säulen beruht: Zum einen soll die persönliche

Perspektive herausgefunden werden,

danach wird überlegt, welche Alternativen

bereitstehen, erst dann ergebe

eine aktive Jobsuche Sinn. Auch hier will

youdo in Zukunft beratend zur Seite stehen.

Mehr Quereinsteiger

Die App befindet im stetigen Auf- und

Ausbau. Noch sind alle Funktionen kostenlos.

Doch künftig sollen auch zusätzliche

Angebote kostenpflichtig dazu gebucht

werden können, etwa eine

persönliche Beratung mit Baur und seinem

Team. Auch mit Unternehmen will

youdo kooperieren, denn Baur ist überzeugt,

dass sich der Arbeitsmarkt verändern

wird und auch Unternehmen neue

Strategien einfallen lassen müssen, um

ihre Arbeitnehmer an sich zu binden.

„Langfristig betrachtet werden wir mehr

Quereinsteiger produzieren“, ist der

35-Jährige überzeugt. Aber das sei in Zeiten

des Fachkräftemangels eine durchaus

positive Entwicklung.

Text: Cristina Segovia-Buendía

Foto: youdo

www.weil-es-um-dich-geht.de

der Bergische Unternehmer 08|19 41


IM FOKUS TECHNISCHE TEXTILIEN

Der Stoff, aus dem

der Fortschritt ist

Eine Fassade aus Gewebe, das die Stickoxidbelastung in den Städten

verringern kann. Eine Kette aus reißfesten Garnen, die Containerschiffe

mühelos am Ankerplatz im Hafen hält. Ein Filz,

der aus Industrieabwässern wertvolle Rohstoffe filtert und

wiedergewinnen kann. Ein Fasermaterial, das Jets leichter

macht und Beton-Armierungen ersetzen kann. Ein Textildach,

das Stadien vor Wind und Wetter schützt. Technische

Textilien verbringen alltäglich Wunderdinge im

Verborgenen, wo man sie eigentlich nicht vermutet.

42 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 08|19 43


IM FOKUS TECHNISCHE TEXTILIEN

Es muss nicht immer ein T-Shirt, eine

Jeans oder ein Mantel sein, wenn es

um Textiles geht. Garne, Zwirne

und Fasern können viel mehr, als

hübsche Outfits zu gestalten. Mittlerweile

besitzen sie eine Vielfalt

von Funktionen, lösen häufig herkömmliche Materialien

ab und erschließen dank überzeugender Eigenschaften

immer mehr neue Anwendungsbereiche.

So gesehen ist die Annahme, die Textilindustrie

befände sich in Deutschland aufgrund der preiswerten

Auslandskonkurrenz seit Jahren auf dem

Rückzug, ein Trugschluss. Zwar konzentriert sich

ein erheblicher Anteil der Produktion nicht mehr

auf die Herstellung von Kleidungsstücken. Stattdessen

steigt aber die Fertigung technischer Spezialgewebe

kontinuierlich an. 2017 erreichte der

Weltmarkt mit rund 147 Milliarden US-Dollar einen

neuen Spitzenwert. Eine globale Studie der EU

geht von Wachstumsraten über fünf Prozent jährlich

aus, bei technischen Vliesstoffen liegt der Wert

sogar bei neun Prozent.

Von der Tradition zur

HighTech-Branche

Auch hierzulande schreitet die Entwicklung von

der traditionellen Bekleidungsindustrie zur High-

Tech-Branche mit Meilenstiefeln voran. Mehrere

hundert Firmen haben sich mit 16 Textilforschungsinstituten

zu einem Netzwerk zusammengeschlossen,

das 2017 über Forschungsetats von

insgesamt 90 Millionen Euro verfügte. Geld, das

gezielt in die Entwicklung innovativer Lösungen

gesteckt wird. Dazu gehört beispielsweise ein

Stoff, den Forscher der Rheinisch-Westfälischen

Technischen Hochschule in Aachen konzipiert haben.

Das begrünte Material ist in der Lage, durch

Fotosynthese die Umwandlung von Kohlendioxid

in Sauerstoff zu unterstützen und somit die Luftqualität

in verkehrsreichen Zentren ein Stück weit

zu optimieren. Da Titandioxid als Fotokatalysator

wirkt, wird das Oxidieren der Stickoxide zu einem

abwaschbaren Nitrat ermöglicht.

Für technische Spezialgewebe gibt es zunehmend mehr

Anwendungsbereiche. Für die Vielfalt an Funktionen besteht

weltweit großer Bedarf.

Ideen mit unglaublichen

Möglichkeiten

Das Institut Hohenstein im baden-württembergischen

Bönningheim sorgte seinerseits für einen

spektakulären medizinischen Fortschritt durch die

Entwicklung einer künstlichen textilen Gebärmutter,

die sogenannten Frühchen einen besseren

Schutz bietet und dabei auf störende Versorgungsschläuche

und Sensoren verzichten kann. Auch das

dritte Beispiel setzt innovative Maßstäbe. Hier ist

das Deutsche Textilforschungszentrum Nord-West

in Krefeld Urheber eines Industriefilters der besonderen

Art. Dabei handelt es sich um einen Filz, der

mit einer Speziallösung getränkt ist und dadurch

seltene Erden oder kostbare Metalle aus Abwässern

auffangen kann. Diese Rohstoffe kehren zurück in

den Produktionskreislauf und werden unter anderem

zur Fertigung von LEDs, Monitoren oder Katalysatoren

eingesetzt.

Jeder Aufgabe gewachsen

Um das breite Einsatzspektrum abzudecken, kommen

verstärkt Hochleistungsfasern zur Anwendung,

die je nach Aufgabenbereich auf unterschiedlichen

Rohstoffbasen aufgebaut sind. Zu der Gruppe zählen

unter anderem mineralische, keramische oder

metallische Varianten, aber auch die vielseitigen

Carbonfasern auf der Grundlage von Kohlenstoff.

Für Medizinanwendungen setzen sich verstärkt Nanofasern

durch; darüber bietet der Markt eine Vielzahl

von Synthesefasern an, die sich durch praxisgerechte

Vorteile auszeichnen. Beständigkeit gegen

Verschleiß, Hitze und Temperaturschwankungen

zählt ebenso zu den Stärken wie Festigkeit, Leitfähigkeit,

hohe Dichte und Isolierwirkung.

Durch Veredelung noch vielseitiger

Damit nicht genug. Die Funktionsweise der Gewebe

lässt sich nach Bedarf weiter intensivieren – oft sogar

ergänzen. Zum Beispiel mit Hilfe von Verarbeitungs-

und Veredelungsverfahren wie Beschichten

und Kaschieren. Je nach Art und Zusammensetzung

der Beschichtung erhält der Stoff eine Zusatzwirkung,

die das Feld der möglichen Anwendungen

noch vergrößert.. Ein entsprechendes Oberflächenfinish

sorgt etwa für Dehnbarkeit, Schlagfestigkeit

44 www.bvg-menzel.de


und Dämmung, für einen Anti-Rutsch-Effekt, Verformbarkeit

sowie für Steifigkeit und Antistatik

oder auch für die Möglichkeit einer umweltverträglichen

Entsorgung und Wiederaufbereitung. Dabei

müssen sich technische Textilien durchaus nicht

verstecken. Ein gutes Beispiel für Attraktivität und

Farbigkeit liefert der Sonnenschutz, der immer häufiger

zu einem optisch reizvollen Gestaltungelement

im Raum wird. Dank der hohen Kompetenz

in Entwicklung, Fertigung und Design hat sich die

deutsche Textiltechnik längst einen führenden Platz

auf den internationalen Märkten erobert. Ein Ende

der wachsenden Nachfrage nach HighTech-Textilien

ist nicht zu befürchten. Denn immer mehr Branchen

entdecken den Nutzen der Stoffe, aus denen

der Fortschritt ist.

Eine Innovation mit Vergangenheit

Übrigens: So neu und innovativ, wie der Bereich

Tech-Tex heute daherkommt, ist er gar nicht. Bereits

um 2900 v. Chr. schätzten die Ägypter die Leistungsfähigkeit

von Seilen aus Papyruspflanzen.

Rund 5.000 Jahre älter sind Fischernetze aus Weidenbast,

die in Finnland gefunden wurden. Auch die

Wikinger verließen sich bei ihren Schiffsreisen auf

Segel aus gewalktem Wollgewebe. Das antike Kolosseum

in Rom trug ein Segeltuchdach aus Flachs

oder Hanf. Sogar die Zelte, die ab der Mitte des 20.

Jahrhunderts die Campingplätze besiedelten, waren

noch aus Chemiefaser-Geweben gefertigt.

Bereits um 2900 v.

Christus schätzten

die Ägypter die

Leistungsfähigkeit

von Seilen aus Papyruspflanzen.

Rund 5000 Jahre

älter sind Fischernetze

aus Weidenbast.

Überall im Alltag dabei

Heute sind technische Textilen aus so gut wie keinem

Bereich mehr wegzudenken. In Landwirtschaft,

Gartenbau und Forstwirtschaft schützen

sie die Aussaat und Ernte, im Hochbau liefern sie

Membrane für leichte Flächentragwerke und Gewebe

für den Schutz vor Wind, Feuchte und Sonne.

Beim Bau von Fahrzeugen, Schiffen, Flugzeugen

und Bahnen dienen sie als zuverlässige, hoch

belastbare Konstruktionselemente; in der Medizin

erleichtern sie Operateuren und Krankenhauspersonal

die Arbeit und die Versorgung der Patienten.

Technische Textilien werden für die Elektroisolation

verwendet, für Transportbänder genutzt

und zu Formteilen verwendet.

Auch im Umweltschutz leisten technische Textilen

gute Arbeit. Unter anderem bei der Abdichtung

von Deponieböden oder als Filter für Abwässer

und Luft. In der kurzen Übersicht dürfen natürlich

Geotextilien, die im Tiefbau zum Einsatz kommen,

Vliese und Gewebe für die Verpackungsindustrie

oder Stoffe mit hohem Arbeitsschutzfaktor

nicht fehlen. Ebenso wenig Ausrüstungen wie

Kletterseile, Fallschirme oder Tauchanzüge, ohne

die zahlreiche Sportarten und Freizeitaktivitäten

gar nicht möglich wären.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

BREITFORT-DRUCKGUSS GmbH & Co. KG

Norbertstr. 5-7

42655 Solingen

Tel. +49 (0)212-22320-31

Fax +49 (0)212-22320-20

E-Mail: info@breitfort.de

Internet: www.breitfort-druckguss.de

der Bergische Unternehmer 08|19 45


IM FOKUS UNTER UNS

„Wir starten am Ziel“

Wenn es sich bei der Zielsetzung so gut wie immer um eine außergewöhnliche Herausforderung handelt,

dann ist schon der Weg zum Ziel eine spannende Aufgabe, Ein Weg, der durch Bereiche wie die Luft- und

Raumfahrt, den Hitzeschutz oder auch den Motorsport führt. Dabei trifft man auf Produkte aus Materialien,

die nicht unbedingt gerade dort vermutet werden können. Arndt Eberhardt, Geschäftsführer

der Composite Impulse GmbH in Gevelsberg, klärt auf, was es damit auf sich hat.

Herr Eberhardt, das Material, mit dem sich Ihr

Unternehmen seit der Gründung 1992 in Hig-

Tech-Branchen einen Namen gemacht hat, besteht

aus speziellen Fasern in unterschiedlichen

Zusammensetzungen. Ist das der Stoff

der Zukunft?

Innovative Faserverbundstoffe, wie wir sie entwickeln

und für spezifische Anwendungen verarbeiten,

bestehen aus hochmodernen Funktionstextilien mit

viel Potenzial für künftige Aufgaben. Denn oft bieten

sie die Möglichkeit, Probleme bei der Umsetzung

von Kundenwünschen besser zu lösen als herkömmliche

Materialien. Mehr noch. Häufig liefern

sie die einzige Chance, die Zielvorgabe überhaupt

realisieren zu können.

Was können die Wundermaterialien von Composite

Impulse, was andere Werkstoffe nicht

können?

Nun, von Wundern würde ich nicht sprechen, da die

unterschiedlichen Eigenschaften der Verbundfasern

durch bestimmte Verfahren, Strukturveränderungen

und Veredelungen gezielt und nachvollziehbar

erreicht oder optimiert werden können.

Wie kann man sich das praktisch vorstellen?

Unter anderem gelingt es durch Änderungen im Faserverlauf,

dem Material beispielsweise Steifigkeit,

Festigkeit, Elastizität oder Härte zu geben. Je nach

dem, welche Anforderungen in der Praxis an das

spätere Produkt gestellt werden.

Ihre Produkte kommen vielfach in sensiblen

und komplexen Bereichen zur Anwendung.

Etwa der Luft- und Raumfahrt. Welche Anforderungen

gilt es hier zu erfüllen?

In den meisten Einsatzbereichen kommt es auf

Leichtigkeit bei gleichzeitig großer dynamischer

Belastbarkeit und Beständigkeit gegen gewisse Einflüsse

von außen an. So müssen die Bauteile in einem

Formel 1-Boliden oder auch im Flugzeug möglichst

wenig wiegen und dazu die Zielvorgaben wie

integrierte Funktionalitäten, Steifigkeiten, Brandschutz,

Akustik und andere Bedingungen erfüllen.

Darüber hinaus werden oftmals auch Schutzfunktionen

verlangt, über die unsere Verbundstoffe ebenfalls

verfügen sollten.

Verraten Sie uns, welche?

Klar. Folgen Sie mir dazu in die Umlaufbahn eines

Satelliten. Während das Gerät die Erde umkreist,

muss es sich seinen Weg durch eine Menge Weltraumschrott

suchen. Hier unten werden die Flugrouten

dieser kleinen und größeren Teile genau beobachtet,

um bei Bedarf den betreffenden Satelliten

aus der Gefahrenzone zu nehmen. Trotzdem ist es

sinnvoll, das wertvolle Objekt vor Einschlägen zu

schützen. Dafür haben wir mit einer extrem widerstandsfähigen

Außenverkleidung gesorgt. Ein anderes

Beispiel sind Militärhubschrauber, die natürlich

nicht nur aus der Luft, sondern auch vom Boden aus

beschossen werden können. Auch hier gibt ein Unterbodenschutz

aus speziellem Faserverbund die erforderliche

Sicherheit.

So etwas wäre auch ideal für die persönliche

Schutzausrüstung gefährdeter Personen.

Genau. Deshalb haben wir auch schuss- und stichfeste

Schutzwesten aus unseren Materialien im Programm.

Ein weiterer wichtiger Markt für Ihre Produkte

ist der internationale Motorsport. Fahren Sie

auch in der Formel 1 mit?

Nicht nur da. Ebenfalls bei den DTM sowie bei den

Le Mans-Prototypen der ersten und zweiten Kate-

46 www.bvg-menzel.de


viel handwerkliche Erfahrung. Roboter sind Routinemaschinen

und lange nicht so flexibel wie unsere

Mitarbeiter.

Wenn 2020 der neue,

430 km/h schnelle „Racer“

der Firma Airbus

Helicopters zum Erstflug

abhebt, kann CI-Geschäftsführer

Arnd Eberhardt

stolz auf die Leistung

seines Teams sein.

Sämtliche Türen des

Hubschraubers stammen

aus der Gevelsberger

Entwicklung und Produktion.

Sie liefern ein

überzeugendes Beispiel

für die hohe Funktionalität

und Sicherheit der

vielseitigen Faserverbundstoffe

der kreativen

Manufaktur.

gorie – kurz LMP 1 und LMP 2 . Hier sind wir spezialisiert

auf Hitzeschutzsysteme im Abgasstrang

und an den Bremsanlagen, die Temperaturen zwischen

550°C und 1000°C standhalten – made by CI.

Unter Wasser sind wir mit Radomen für die Funkkommunikation

verantwortlich. Und für die Flugzeuge

der Bundesregierung haben wir vor einiger

Zeit die Duschen entwickelt. Nicht zu vergessen:

Auch Unternehmen um die Ecke schätzen unser

Know-how. Wie die Firma Zwilling. Hier durften

wir für ein hochwertiges Damaszener-Messer einen

Griff aus Carbon-Fasern entwerfen.

Offenbar haben Sie für jedes Problem die richtige

Antwort im Angebot.

Wenn nicht, dann entwickeln wir die passende Antwort

in unserem eigenen Werkstattlabor. Hier führen

wir übrigens auch Materialtests für Kundenbetriebe

und offizielle Institutionen durch. Aber: Wir

sehen uns nicht nur als Experten für die Lösung

spezieller Probleme. Wir können nämlich auch Serie

und sind gut in der Verbesserung bestehender

Anwendungen.

Sie leisten demnach richtige Manufakturarbeit

auf Basis intelligenter Ideen.

Meine Vorstellung ist es, Wissenschaft und Handwerk

hier am Standort zu konzentrieren. In dieser

Kombination wären wir in der Lage, die gemeinsamen

innovativen Stärken auszubauen und neue, bisher

noch ungedachte Ansätze zu finden. In diesem

Zusammenhang wünschte ich mir mehr Unterstützung

von der Politik – sei es vor Ort oder im Land.

Um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, wären beispielsweise

Fördergelder für die Erweiterung unseres

Werkstattlabors hilfreich. Das bedauernde

Schulterzucken der darauf angesprochenen Politiker

bringt uns da leider nicht weiter. Daher sind wir

froh, durch die Beteiligung an dem einen oder anderen

EU-Projekt aus Brüssel ein finanzielles Zubrot

zu bekommen.

Wie sieht es denn mit dem Nachwuchs aus?

Sie sind doch sicherlich daran interessiert, geeignete

Fachkräfte für Ihr Unternehmen auszubilden.

Jederzeit. Aber das ist zurzeit nicht einfach. Denn

unter den jungen Leuten, die wir zur Vorstellung

einladen, ist die Neigung äußerst gering, einen

handwerklich anspruchsvollen Beruf mit ausgezeichneten

Weiterbildungsmöglichkeiten zu erlernen.

Für mich unverständlich und sehr bedauerlich

für unser Unternehmen.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Sie und Ihr Team aus 25 kompetenten Mitarbeitern

beschäftigen sich Tag für Tag mit dem

Thema Hightech. Wahrscheinlich mit Hilfe von

Hochleistungsrobotern.

Falsch gedacht. Wir bedienen uns zwar moderner

Kommunikationsmittel – beispielsweise erhält jeder

Mitarbeiter seine Informationen über ein iPad

bei der Fertigung. Aber in allen unseren Produkten

steckt auch jede Menge Handarbeit. Denn die Verarbeitung

dieser Spezialwerkstoffe erfordert nicht

nur Köpfchen, sondern auch Geschicklichkeit und

Composite Impulse GmbH & Co

Kalthofs Park 10

58285 Gevelsberg

Fon 02332 666040

Fax 02332 6660444

Mail info@composite-impulse.de

Net www.composite-impulse.de

der Bergische Unternehmer 08|19 47


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Regional köstlich

und

bergisch bodenständig

In einem alten zweigeschossigen bergischen Wohnhaus mit grünen Schlagläden, charakteristisch

schwarzem Ständerwerk und weißem Lehmgefache betreibt Familie Hielscher seit rund 15 Jahren ein

besonderes Restaurant mit Erlebnischarakter. Bei ihnen im Höhendorf, umgeben von grünen Feldern

und weiten Aussichten, lässt es sich nicht nur im bergisch rustikalen Ambiente frisch und köstlich

speisen, auf dem Hof der Familie gibt es auch für Kinder jede Menge zu sehen und zu erleben.

Die Gastronomie mit rund 80

Sitzplätzen, die sich im Inneren

auf zwei Etagen verteilen,

und weiteren 80 Plätzen im

Außenbereich, ist an den familieneigenen

Milchviehbetrieb gekoppelt: Rund 200

Kühe produzieren täglich Milch, die zum

Großteil an Molkereien geht, ein kleiner

Teil wird vor Ort vermarktet und zu Käselaiben

und Speiseeis verarbeitet. Diese

werden wiederum im eigenen Restaurant

serviert oder im angeschlossenen Hofladen

vor Ort verkauft. Nach einer ausgiebigen

Wanderung an der frischen Luft

durch die idyllischen Landschaften der

Blütenstadt Leichlingen lohnt sich die

Einkehr im Rusticus besonders: Frisch

von Hielschers Hof werden Delikatessen

wie der „Rusticus Vesperteller“ serviert,

mit verschiedenen Wurst- und Käsesorten

aus eigener Herstellung, Rinder-Mettwurst,

Bauernschinken, dazu eigenes

Rusticus Brot und Butter. „Besonders beliebt

sind unser Sauerbraten, unsere Käseteller

natürlich, aber auch unsere Rusticus

Salate“, berichtet Ute Hielscher. Nicht

wegzudenken von der Speisekarte seien

im Übrigen auch das hausgemachte Gulasch

und Saisongerichte mit Spargel und

Pfifferlingen von benachbarten Höfen.

Auch bei den servierten Fleischgerichten

nutzt Familie Hielscher Produkte aus der

unmittelbaren Nachbarschaft. „Wir bieten

zwar auch eigene Fleischwaren an, jedoch

nicht in unbegrenzter Anzahl“, betont die

Inhaberin. „Wir sind schließlich kein

Mastbetrieb, sondern leben nach wie vor,

seit 30 Jahren, hauptsächlich von unseren

Milchkühen.“

Vier goldene Kaffeetassen

Doch es muss nicht immer deftig sein.

Auch für einen Ausflug mit gemütlichem

Kaffeetrinken im Rusticus Garten bei leckerem,

selbst gemachtem Eis oder Waffeln

mit heißen Kirschen lässt es sich auf

Hof Hielscher sehr gut aushalten. Das hat

sogar die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalens

mit vier goldenen Kaffeetassen

bestätigt. Die Kammer prüft

Bauerncafés nämlich seit geraumer Zeit

auf ihre Qualität und vergibt – ähnlich

wie Michelin-Sterne – bis zu fünf Tassen.

Ein Qualitätsmerkmal, das Besucher auch

bei Hielscher finden werden.

Empfehlenswert ist ein Besuch aber nicht

nur für Liebhaber guter, regionaler Küche,

48 www.bvg-menzel.de


sondern besonders für Familien mit Kindern.

An sie wurde nämlich hier auch gedacht.

„Ich kann mich noch gut daran erinnern,

als meine Tochter noch kleiner

war, ein echter Wirbelwind“, erzählt Ute

Hielscher amüsiert, während sie auf die

beiden Spielflächen schaut, die hinterm

Haus, angrenzend an einen großen Biergarten,

angelegt sind. „Hier können Eltern

ihre Kinder ruhig einige Meter laufen

lassen, ohne gleich hinterherrennen

zu müssen.“

Für Klein und Gross

Für die etwas größeren und abenteuerlustigen

Besucher lohnt sich ein Abstecher –

vor oder nach dem Essen – auf die gegenüberliegende

Straßenseite, wo Stallung

und Hofkäserei auf Anfrage besichtigt

werden können. Ein weiteres Highlight ist

zweifelsohne das Futtermaisfeld, das die

Familie im Sommer für ihre Besucher in

ein spannendes Labyrinth verwandeln.

Schneisen werden jedes Jahr nach einem

bestimmten Thema ins Feld geschlagen,

die von oben betrachtet tolle Bilder ergeben,

mittendrin aber als Irrgarten einen

unheimlichen Spaß machen. In diesem

Ein Kleinod der Gemütlichkeit

und der guten Küche ist der

Hielscher Hof in Leichlingen. Im

Hofladen kann man Käse aus

eigener Herstellung erwerben

(Foto links).

Öffnungszeiten

Rusticus: montags bis freitags 11

bis 21.30 Uhr, samstags, sonntags

und an Feiertagen ab 9 Uhr.

Hofladen: täglich von 9 bis 18.30

Uhr, sonntags ab 10 Uhr.

Jahr lautet das Motto „Die sieben Kontinente“.

Einfach den Weg aus dem Maisfeld

finden, das wäre zu einfach. Es gibt

natürlich ein Quiz, das gelöst werden

muss und Spaß für die ganze Familie aber

auch Schulklassen und Kindergruppen

bietet, sowie für Betriebsausflügler und

Vereine.

Text: Cristina Segovia-Buendia

Fotos: Hielscher Hof

Hielscher Hof

Krähwinkel 9

42799 Leichlingen

Fon 02174 34 55

Fax 02174 731 854

Mail nfo@hielscher-hof.de

Net www.bauernkaese.com

der Bergische Unternehmer 08|19 49


FÜR SIE ENTDECKT ZAUBERHAFTES LISSABON

Zauberhaftes Lissabon

Egal ob ein paar Stunden, ein Wochenende oder ein ausgiebiger

Städtetripp – Lissabon ist eine Reise wert. Die portugiesische

Hauptstadt gehört zweifelsohne zu den zauberhaftesten

Städten Europas, auch wenn die strukturellen

und wirtschaftlichen Probleme der jüngsten Zeit ihre Spuren

an Straßen und Häusern hinterlassen haben. Und

trotzdem herrscht keinerlei Tristesse in der alten Seefahrerstadt.

Bunt ist das immer noch vorherrschende Bild.

50 www.bvg-menzel.de


Zwei prägnante Wahrzeichen der Stadt: Die berühmte Festungsanlage „Torre de

Belém“ (Foto links) und die „Ponte 25 de Abril“ (oben).

Reist man aus dem Süden bzw. dem Südosten

an, führt der Weg über den Tejo

über die „Ponte 25 de Abril“ oder die

deutlich jüngere, aber keineswegs weniger

imposante „Ponte Vasco da Gama“. Alleine

das ist schon ein Erlebnis. Die „Brücke des 25.

April“ ist die drittlängste Hängebrücke der Welt,

mit einem kombinierten Straßen- und Eisenbahnverkehr,

die den Lissaboner Stadtteil Alcantara

mit der Stadt Almada verbindet. Gerne wird sie

mit der Golden Gate Bridge in San Francisco verglichen.

Die über 12 Kilometer lange Vasco da

Gama-Brücke ist eine der längsten Brücken der

Welt. Gebaut wurde sie Mitte der 1990er Jahre zur

Weltausstellung und hat nachhaltig zur Entlastung

des Hauptstadtverkehrs gesorgt.

Mit der Tram auf Entdeckungstour

Imposant wacht die Statue „Cristo-Rei“ mehr als

hundert Meter oberhalb Lissabons über der Stadt.

Die siebthöchste Christusstatue der Welt gilt als

eines der schönsten und sicher beeindruckendsten

Bauwerke Portugals. Ihr zu Füßen hat man einen

wunderschönen Ausblick über die Stadt. Hat man

nicht viel Zeit, den Besuch in Lissabon vorzubereiten,

ist die Fahrt mit der Tram 28 die beste

Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck von der

Stadt und ihren Bewohnern zu verschaffen. Überhaupt

kann man während des Aufenthalts auf

der Bergische Unternehmer 08|19 51


FÜR SIE ENTDECKT ZAUBERHAFTES LISSABON

Bunt ist nach wie vor

der erste Eindruck der

portugiesischen Hauptstadt.

Auto bzw. Mietwagen getrost verzichten. Das öffentliche

Verkehrsnetz ist günstig und gut ausgebaut

und auch die Taxis fahren zu erschwinglichen

Preisen. Die Straßenbahnlinie 28 führt

durch die beliebten Touristenviertel Graca, Alfama,

Baixa und Estrela. Es empfiehlt sich, die knatternde

gelbe Tram hier und da zu verlassen und

sich Sehenswürdigkeiten wie die prächtige Basilica

da Estrela mit ihrem Kuppeldach, den wunderschönen

Park „Jardim da Estrela“, das Parlamentsgebäude

„Palácio da Assembleia da Republicá“ und

das Viertel Graça anzuschauen. Ebenso an der

Strecke liegt der „Miradouro da Graça“, der als

bester Aussichtspunkt der Stadt gilt. Von hier gibt

es einen phantastischen Ausblick auf das Castelo

de São Jorge und das Viertel Baixa sowie auf die

Ponte 25 de Abril. Eine Stippvisite am Abend empfiehlt

sich, um von hier den Sonnenuntergang zu

genießen.

Auf den Spuren der Geschichte

Lissabon besteht aus 24 Stadtgemeinden, die wiederum

aus 162 „Bairros“ – den Stadtvierteln – gebildet

werden. Da die Viertel recht nah beieinander

liegen, kann die Sightseeing-Tour durchaus zu

Fuß stattfinden, wenn man sie entsprechend plant.

Dass dabei allerdings etliche Höhen zu erklimmen

sind, versteht sich bei der auf hügeligem Gelände

liegenden Metropole von selbst. Die pittoreske

Altstadt Lissabons darf bei keinem Besuch

fehlen. Alfama ist der älteste Stadtteil Lissabons

und gilt als Herz der Stadt. An der Mündung des

Tejo gelegen, führt der Weg durch viele enge Gassen

und Straßen. Nirgendwo in der Stadt treffen

Vergangenheit und Moderne wohl so vielseitig

aufeinander. Die Spuren, die einst Mauren, Monarchen

und Hafenarbeiter hinterlassen haben,

sind noch überall zu finden. Wer sich allerdings

abseits der Touristenströme bewegen will, sollte

die Alfama meiden. Gerade in der Hauptsaison

wird`s hier eng und voller Trubel, da sich hier Sehenswürdigkeit

an Sehenswürdigkeit reiht, darunter

die „Catedral Sé Patriarcal“ als älteste Kirche

Portugals.

Ort der Museen

Auch das Viertel Estrela ist von Touristenattraktionen

geprägt und lässt sich sehr gut ohne Auto

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Der Strand von Cascais ist ein lohnenswertes

Ausflugsziel ganz in der Nähe der Hauptstadt.

Und mit der Tram 28 lassen sich viele Sehenswürdigkeiten

bequem entdecken.

entdecken. Anschauen sollte man sich unbedingt

die aus dem 18. Jahrhundert stammende Basilicá

da Estrela und den bereits erwähnten Jardim de

Estrela als grüne Lunge der Hauptstadt. Estrela ist

weiterhin ein Ort der Museen – ein Muss für alle

Kulturliebhaber. Am Ufer des Tejo liegt das Orientmuseum.

Weiterhin gibt es das Marionettenmuseum

und das Nationalmuseum für alte Kunst.

Alfama und Estrela sind nur zwei Beispiele, um

einen touristischen Ausflug nach Lissabon auch

in kurzer Zeit zum Erlebnis werden zu lassen.

Plant man einen längeren Aufenthalt, wird jeder

Tourist wohl sein eigenes Lieblingsviertel entdecken.

Wohnen muss man nicht unbedingt in der

Stadt. Auch im Umland gibt es schöne Ecken, wo

man gut Urlaub machen und von dort Ausflüge in

die Hauptstadt unternehmen kann. Umgekehrt

lassen sich viele interessante Tagesausflüge von

Lissabon aus starten.

Ein Gruß an die Seefahrer

Keinesfalls versäumen sollte man einen Spaziergang

entlang des Tejo nach Belém. Hier findet

man eines der berühmtesten Postkartenmotive

der Stadt – den zum Weltkulturerbe der UNESCO

gehörenden Torre de Belém. Der Anblick und

auch der Ausblick von der großen Aussichtsplattform

lässt sogleich Fernweh aufkommen. Gut

kann man sich vorstellen, wie einst ankommende

Seeleute von der Festung aus begrüßt und abfahrende

Schiffe verabschiedet wurden. Wer die Reise

in die Geschichte mit ein wenig Strandleben

verbinden will, muss nicht weit fahren. Außerhalb

Lissabons gibt es zwischen Estoril und Cascais einige

schöne Küstenorte. Das mondäne Estoril bietet

Sandstrände, reichlich Gastronomie und Hotellerie,

Gelegenheit zum Golfen, eine

Küstenpromenade, prächtige Gebäude und vieles

mehr. Charme und Flair atmet genauso Cascais,

ehemals ein typisches portugiesisches Fischerörtchen.

In exklusiven Hotelanlagen lässt sich wunderbar

ausspannen und bis zur Hauptstadt ist es

wiederum nicht weit. So bieten Lissabon und seine

Umgebung zahllose Möglichkeiten, um für jeden

Anspruch den perfekten Urlaub zu verbringen.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock

der Bergische Unternehmer 08|19 53


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17.07.2019 HRB 30020: FH Verwaltungs

GmbH, Remscheid, Hastener

Straße 78, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

03.07.2019. Geschäftsanschrift:

Hastener Straße 78, 42855 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung an

der „Frank Hermann Real Estate

GmbH & Co. KG“ mit dem Sitz in

Remscheid und die Übernahme von

deren Geschäftsführung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so verwein,

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15.07.2019 HRA 24936: Alegria

Immobilien GmbH & Co. KG, Wuppertal,

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Wuppertal. (Die Verwaltung eigenen

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Verkauf von Immobilien, die Vermietung

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Geschäftsanschrift:

Jägerhofstraße 191, 42349 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Alegria Beteiligungs GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 30013), mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

Unbenannt 2 1 10 12 12 14:47 15.07.2019 HRA 24935: Gebäudereinigung

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VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

16.07.2019 HRB 30018: CaVe : Cafe

Velbert Betriebsgesellschaft UG

(haftungsbeschränkt), Velbert, Nierenhofer

Straße 100, 42551 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

18.06.2019. Geschäftsanschrift: Nierenhofer

Straße 100, 42551 Velbert.

Gegenstand: Der Betrieb von Gastronomie

sowie das Gastromanagement.

Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Nolting,

Constance, Velbert, *03.05.1969,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.07.2019 HRA 24937: Ferox Dritte

Grundstücksverwaltungs GmbH &

Co. KG, Wuppertal, Am Buschhäuschen

19, 42115 Wuppertal. (der Erwerb,

die Verwaltung, Vermietung

und Verpachtung, Entwicklung und

Bebauung sowie Verwertung von

Grundbesitz in der Bundesrepublik

Deutschland. Geschäfte, die einer

Genehmigung nach § 34c GewO bedürfen,

werden nicht ausgeführt.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Am Buschhäuschen 19,

42115 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender

Gesellschafter: Ferox Dritte Verwaltungsgesellschaft

mbH, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRB

29957), mit der Befugnis -auch für

jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Egenolf, Kevin, Overath,

*28.10.1986.

16.07.2019 HRB 30019: Geomit Immobilien

GmbH, Wuppertal, Hügelstr.

133, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.06.2019.

Geschäftsanschrift: Hügelstr. 133,

42277 Wuppertal. Gegenstand: der

An- und Verkauf und die Vermietung

von Immobilien. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dolev, Gerogi, Wuppertal,

*09.02.1978; Tchobanov, Dimitri,

Wuppertal, *31.05.1979, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

tritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Der

oder die Geschäftsführer der Gesellschaft

sind für Geschäfte zwischen

der Gesellschaft einerseits und der

Frank Hermann Real Estate GmbH

& Co. KG andererseits von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

Geschäftsführer: Hermann, Frank,

Remscheid, *03.03.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.07.2019 HRB 30021: High Voltage

Prozessmanagement- und Testservice

UG (haftungsbeschränkt),

Velbert, Bogenstraße 41, 42553

Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.07.2019. Geschäftsanschrift:

Bogenstraße 41, 42553 Velbert.

Gegenstand: Erbringung von Prozessmanagement-

und Testservice

Dienstleistungen in der Energiewirtschaft.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Karatas,

Derya, Velbert, *12.08.1979, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.07.2019 HRA 24941: GHM Management

Investment GmbH & Co.

KG, Remscheid, Tenter Weg 2-8,

42897 Remscheid. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Tenter Weg 2-8, 42897 Remscheid.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: GHM MPP

Verwaltungs GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB 29361),

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis - auch für die jeweiligen

Geschäftsführer -, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Der Sitz ist von Regenstauf (bisher

Amtsgericht Regensburg, HRA 8757)

nach Remscheid verlegt.

18.07.2019 HRB 30023: Happich

Herrstein GmbH, Wuppertal, Lise-

Meitner-Straße 14, 42119 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

06.05.2019 Die Gesellschafterversammlung

vom 11.06.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) und

mit ihr die Änderung der Firma, des

Unternehmensgegenstandes und

die Sitzverlegung von Dillingen (bisher

Amtsgericht Saarbrücken HRB

105490) nach Wuppertal beschlossen.

Der Gesellschaftsvertrag wurde

insgesamt neu gefasst. Geschäftsanschrift:

Lise-Meitner-Straße 14,

42119 Wuppertal. Gegenstand: Die

Herstellung und der Vertrieb von

Kunststofferzeugnissen aller Art.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:

Himbert, Stefan, Wallerfangen,

*01.06.1974. Bestellt als Geschäftsführer:

Pelzer, Marc, Udligenswil /

Schweiz, *29.03.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Bestellt als Geschäftsführer:

Arglebe, Nadine-Denise,

Köln, *14.07.1977; Reinhart, Alberto,

Udligenswil / Schweiz, *23.07.1962,

jeweils mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.07.2019 HRB 30028: By Lack UG

(haftungsbeschränkt), Wülfrath, Wilhelmstraße

15, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 22.03.2019.

Geschäftsanschrift: Wilhelmstraße

15, 42489 Wülfrath. Gegenstand: Der

Betrieb einer Kfz-Werkstatt. Stammkapital:

500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Förster, Christoph, Koblenz,

*08.02.1973, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.07.2019 HRB 30029: Sanmu

GmbH, Wuppertal, Uellendahler Str.

369, 42109 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.02.2019. Geschäftsanschrift:

Uellendahler Str.

369, 42109 Wuppertal. Gegenstand:

Der Betrieb von Hotels, Asia-Restaurants

und asiatischen Imbiss-

Wirtschaften, ferner der Import,

Export, Groß- und Einzelhandel mit

Waren aller Art, soweit dies nicht

einer besonderen Genehmigung

bedarf, insbesondere der Handel

mit Gütern aus dem Gastronomiebereich.

Stammkapital: 50.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Chen, Sen, San Martino

Siccomario / Italien, *15.11.1989;

Zhu, Suling, Bremen, *09.08.1976,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.07.2019 HRA 24947: PTT - Wuppertal

Cronenberg GmbH und Co. KG,

Wuppertal, Eich 3, 42349 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens ist

die physiotherapeutische und handtherapeutische

Behandlung von

Patienten, die Rehabilitations- und

Präventionstherapie sowie sämtliche

damit zusammenhängenden

und den Gesellschaftszweck fördernden

Geschäfte.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Eich

3, 42349 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

PTT & ETT Management GmbH, Solingen

(Amtsgericht Wuppertal HRB

29618), mit der Befugnis -auch für

jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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HANDELSREGISTER

22.07.2019 HRB 30034: LOH 13

Immobilien GmbH, Velbert, Industriestraße

11, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.06.2019.

Geschäftsanschrift: Industriestraße

11, 42551 Velbert. Gegenstand: Der

An- und Verkauf von Immobilien sowie

die Verwaltung eigener Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Scherer, Dominik, Essen,

*02.10.1988. Geschäftsführer:

Tytko, Dieter, Velbert, *10.07.1946,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.07.2019 HRB 30039: (N)ice GmbH,

Remscheid, Alleestraße 90, 42853

Remscheid. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.06.2019. Geschäftsanschrift:

Alleestraße 90, 42853

Remscheid. Gegenstand: Die Durchführung

von Kälteanwendungen in

einer Kryosauna. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Mantei, Ralf Reinhard, Remscheid,

*18.11.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.07.2019 HRA 24949: Schnur &

Bleckmann-Schnur Bundesallee Verwaltungs

KG, Wuppertal, Bundesallee

217, 42103 Wuppertal. (Gegenstand

des Unternehmens ist der Erwerb,

und dauerhafte Vermietung von Immobilienvermögen.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Bundesallee

217, 42103 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Schnur, Oliver, Wuppertal,

*24.08.1969, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.07.2019 HRA 24950: ETT - Solingen

Wald GmbH und Co. KG, Solingen,

Becher Str. 16, 42719 Solingen.

(Die ergotherapeutische und handtherapeutische

Behandlung von

Patienten, die Rehabilitations- und

Präventionstherapie sowie sämtliche

damit zusammenhängenden und

den Gesellschaftszweck fördernden

Geschäfte.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Becher Str. 16,

42719 Solingen. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

ist befugt, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: PTT

& ETT Management GmbH, Solingen

(Amtsgericht Wuppertal HRB 29618).

23.07.2019 HRB 30037: AZ Hochbau

GmbH, Wuppertal, c/o AZ VV GmbH,

Langerfelder Str. 115, 42389 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.03.2019. Geschäftsanschrift:

c/o AZ VV GmbH, Langerfelder Str.

115, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Der An- und Verkauf von Grundstücken

und sonstigen Immobilien, der

Hoch- und Tiefbau sowie die Vermittlung

von Bauaufträgen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Zurynski, Adam, Köln, *21.12.1987,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

24.07.2019 HRB 30041: Jarrodi Immobilien

GmbH, Wuppertal, Uferstraße

10, 42275 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesell-

schaftsvertrag vom 27.06.2019.

Geschäftsanschrift: Uferstraße 10,

42275 Wuppertal. Gegenstand: Der

An- und Verkauf auf eigene Rechnung

sowie die Verwaltung von eigenem

Vermögen und die Vermittlung

sowie Verwaltung von Immobilien

und Projektentwicklung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Jarrodi, Mustafa, Wuppertal,

*17.02.1985, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

24.07.2019 HRB 30044: V. Bauduin

Metallverarbeitung Verwaltungs-

GmbH, Velbert, Burgfeld 2, 42551

Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.03.2019 mit Änderung vom

08.07.2019. Geschäftsanschrift:

Burgfeld 2, 42551 Velbert. Gegenstand:

Der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligungen aller Art

an anderen Unternehmen sowie

die Übernahme von Geschäftsführungstätigkeiten

für andere Unternehmen

und alle damit im Zusammenhang

stehende Geschäfte

und Handlungen, insbesondere die

Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin an der V. Bauduin

Metallbearbeitung und Schweißfachbetrieb

GmbH & Co. KG, deren

Gesellschaftszweck die Metallbearbeitung

und der Schweißfachbetrieb

ist. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Bauduin, Kevin,

Velbert, *07.06.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

24.07.2019 HRB 30042: Wohnbau-

Verwaltungs GmbH, Remscheid, Hastener

Straße 77, 42855 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

03.07.2019. Geschäftsanschrift:

Hastener Straße 77, 42855 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere

die Beteiligung an der

Wohnbau GmbH & Co. KG mit dem

Sitz in Remscheid und die Übernahme

von deren Geschäftsführung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hermann, Hans-Horst,

Remscheid, *29.03.1940, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.07.2019 HRB 30049: SG Schmiedetechnik

GmbH, Solingen, Lindenhof

32, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.07.2019.

Geschäftsanschrift: Lindenhof 32,

42657 Solingen. Gegenstand: Der

Betrieb einer Gesenkschmiede

nebst mechanischer Bearbeitung

sowie die Entwicklung, die Herstellung

und der Vertrieb von Werkzeugen.

Stammkapital: 65.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Gökay, Turgut,

Remscheid, *25.04.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

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26.07.2019 HRA 24954: Rheinisch-

Bergische-Immo Remscheid KG,

Remscheid, Kölner Straße 102,

42897 Remscheid. (Der Erwerb von

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29.07.2019 HRA 24956: Wilhelm

Kress GmbH & Co. KG, Remscheid,

Güldenwerth 26, 42857 Remscheid.

(Planung, Wartung und der Vertrieb

von Heizungs- und Sanitäranlagen.).

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Güldenwerth 26, 42857

Remscheid. Jeder persönlich haftende

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Persönlich haftender Gesellschafter:

Kress Verwaltungs GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB

30046), mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.07.2019 HRA 24957: Objektgesellschaft

Solinger Straße Langenfeld

GmbH & Co. KG, Haan, Windhövel 1,

42781 Haan. Kommanditgesellschaft.

Nach Änderung der Firma nunmehr:

Geschäftsanschrift: Windhövel 1,

42781 Haan. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Eingetreten als Persönlich haftender

Gesellschafter: WohnenNRW

GmbH, Haan (Amtsgericht Wuppertal

HRB 20533). Ausgeschieden als

Persönlich haftender Gesellschafter:

Michael Türk Verwaltungs GmbH,

Heinsberg (Amtsgericht Aachen HRB

20185). Der Sitz ist von Heinsberg

(bisher Amtsgericht Aachen, HRA

9011) nach Haan verlegt.

30.07.2019 HRB 30052: HENKi

GmbH, Wuppertal, Rauental 24,

42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.07.2019.

Geschäftsanschrift: Rauental 24,

42289 Wuppertal. Gegenstand: Der

Handel mit Waren verschiedener

Art, insbesondere mit Multimediaartikeln,

Reisebedarf, Accessoires,

Saisonales, Dekoration, Büroartikel,

Haushaltswaren, Gartenzubehör,

Sanitär, Kosmetik, Auto- und Fahrradzubehör,

Werkzeuge, Spielzeuge

sowie Party- und Hochzeitsartikel.

Stammkapital: 50.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Wu, Guang-Zhen,

Wuppertal, *25.09.1998; Wu, Guang-

Te, Wuppertal, *30.08.1993, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

Gabelstaplermietflotte 1–27 t

Gabelstaplerservice

30.07.2019 HRB 30051: Grundidee Immobilien

GmbH, Wuppertal, Bredde

21, 42275 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.06.2019. Geteln.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schuler-Hoffmann,

Patricia Martha, Wuppertal,

*16.08.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Hoffmann, Julian,

Wuppertal, *30.07.1995.

… so bewegt man Maschinen

Tel. 02 02 / 2 70 41-0

Fax 02 02 / 70 85 46

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schäftsanschrift: Bredde 21, 42275

Wuppertal. Gegenstand: Der Erwerb,

die Renovierung, die Vermietung

und die Verwaltung von Grundstücken

und Gebäuden. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Pavlidis, Charalambos,

Wuppertal, *13.06.1966;

Tsakiris, Panagiotis, Wuppertal,

*08.03.1993; Tsakiris, Evangelos,

Wuppertal, *08.03.1993; Yildirim,

Faik Ahmet, Hagen, *11.05.1973, jeweils

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.07.2019 HRB 30062: Frutas del Sol

GmbH, Wuppertal, Barbarossastraße

6, 42115 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.07.2019. Geschäftsanschrift:

Barbarossastraße

6, 42115 Wuppertal. Gegenstand:

Der Groß- und Einzelhandel sowie

der Im- und Export von Lebensmit-

31.07.2019 HRB 30059: Wohnvision

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Clausenstraße 39, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

17.05.2019. Geschäftsanschrift: Clausenstraße

39, 42285 Wuppertal. Gegenstand:

Der An- und Verkauf, die

Vermittlung und die Verwaltung von

Immobilien sowie die Projektentwicklung.

Stammkapital: 100,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Dittrich,

Klemens, Wuppertal, *19.06.1962,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

nik, die Reparatur und der Wartungsservice

von Hebebühnen, der Trockenbau

sowie Fliesen-, Abbruch- und

Malerarbeiten. Stammkapital: 300,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Wegener, Michael

Ralf, Mettmann, *15.06.1978, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.07.2019 HRB 30057: HorseAdvisor

GmbH, Solingen, Grünewalder Straße

29-31, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.05.2019. Geschäftsanschrift:

Grünewalder Straße

29-31, 42657 Solingen. Gegenstand:

Bereitstellung einer Onlineplattform

für Dienstleister des Reitsports.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bodewig, Robinson, Solingen,

*07.06.1991, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.07.2019 HRB 30055: BIONOVO

GmbH, Erkrath, Niermannsweg 11-15,

40699 Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.01.2015 Die Gesellschafterversammlung

vom 08.05.2019 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Grünwald (bisher

Amtsgericht München HRB 216746)

nach Erkrath beschlossen. Geschäftsanschrift:

Niermannsweg 11-15, 40699

Erkrath. Gegenstand: Herstellung und

Vertrieb von kosmetischen Produkten,

Nahrungsergänzungsmitteln und

diätischen Lebensmitteln. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Schubert,

Renate Ursula, Grünwald, *26.09.1954,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.07.2019 HRB 30060: WA Komplettausbau

UG (haftungsbeschränkt), Velbert,

Friedrichstraße 54, 42551 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 21.06.2019.

Geschäftsanschrift: Friedrichstraße

54, 42551 Velbert. Gegenstand: Die

Elektroinstallation, die Gebäudetechder

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Im September 2019

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird Ihr Umzug

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