AJOURE´ Men Magazin September 2019

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AJOURE MEN / / SPORT

4. Keine Öffnungszeiten

Apropos Zeit: Ein Fitnessstudio hat immer

festgelegte Öffnungszeiten, während

du zu Hause einfach dann trainieren

kannst, wann du möchtest. Zugegeben

sind die Öffnungszeiten bei den meisten

Studios zwar relativ weit gedehnt, aber

Einschränkungen gibt es dennoch. Zudem

bekommt jeder irgendwann die sogenannten

Stoßzeiten eines Studios mit.

Meistens ist es so, dass am Abend das

Studio überfüllt ist, weil um diese Uhrzeit

die meisten Zeit zum Trainieren haben.

Wenn du selbst dieselben Arbeitszeiten

hast, musst du möglicherweise ebenfalls

zu den Stoßzeiten ins Studio gehen. Andererseits

weißt du, dass es überfüllt sein

wird und du vielleicht gar nicht alle Geräte

benutzen kannst, die auf deinem Plan

stehen. Beim Training zu Hause hast du

dieses Dilemma nicht.

5. Es ist kostenlos

Eigentlich logisch, aber der vollständigkeitshalber

erwähnt werden muss natürlich,

dass das Training zu Hause und in

der Natur kostenlos ist. Für ein Fitnessstudio

zahlt man schon mal 30,00 bis

60,00 Euro im Monat und hinzu kommt

oft noch eine Aufnahmegebühr. Des Weiteren

steckt man meistens 1 bis 2 Jahre

in einem Vertrag fest. Wer umzieht oder

sich statt dem Fitnessstudio nach ein

paar Monaten lieber im Fußballverein

anmelden möchte, muss den Beitrag also

weiterzahlen. Egal ob du zu Hause trainierst

oder draußen – beides ist kostenlos.

Beim Training selbst kannst du dich

übrigens von zahlreichen kostenlosen

Fitness-Apps und Fitness-Video unterstützen

lassen.

6. Du bist konzentrierter

Darüber hinaus bist du beim Training zu

Hause konzentrierter und kannst dich

voll und ganz auf deine Leistung fokussieren.

Im Fitnessstudio sind wir nicht

alleine und gerade Sport ist eine Aktivität,

die gerne zum Vergleich einlädt.

Beim Einstellen der Trainingsgeräte oder

bei der Auswahl der Gewichte wird sich

dann gerne mal am Umfeld orientiert –

schließlich will niemand als „Loser“ dastehen.

Um Fortschritte zu machen, ist

es jedoch wichtig, dass du auf deinem

ganz eigenen Level trainierst. Weniger

Gewichte bringen dich nicht weiter und

zu viele sorgen am nächsten Tag für einen

starken Muskelkater oder führen sogar

zu ernsthaften Verletzungen. Zuhause

kannst du dich hingegen voll und ganz

auf dich selbst konzentrieren.

7. Du hast weniger Ausreden

Zu guter Letzt ergibt sich auch der Vorteil,

dass du weniger Ausreden hast. Gerade

wenn dein innerer Schweinehund

dich oft davon abhält, Sport zu machen,

ist dieser Aspekt für dich relevant. Der

Anfahrtsweg wird zum Beispiel gerne

als Ausrede benutzt. Entweder fährt keine

Bahn mehr, das Auto ist kaputt oder

der Tank ist leer. Diese Ausrede fällt beim

Training zuhause jedoch weg. Auch das

Phänomen „keine Zeit zu haben“ ist eine

sehr beliebte Ausrede. Zu Hause kannst

du jedoch einfach ein kleines Mini-Workout

einschieben, wenn du wenig Zeit

hast. Bei vielen Apps findest du schon

kleine Workout-Einheiten von 5 bis 10

Minuten und die hat wirklich jeder! So

hast du zwar nur ein kleines Workout

gemacht, was aber allemal besser ist als

nichts.

AJOURE MEN MAGAZIN SEITE: 57 | SEPTEMBER 2019

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