Onl_FrischAuf-GP-Saisonheft2019_2020

suedwest.presse

SAISON TRADITION.

EMOTION.

HERZBLUT.

2019/2020

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Göppingen


3

Sehr geehrte

Leserinnen und Leser,

eine interessante Saison mit wechselhaften

Leistungen liegt hinter den

FRISCH AUF!-Männern. Mit dem

Trainerwechsel auf Hartmut Mayerhoffer

hat wieder mehr Konstanz in

das Spiel der Grün-Weißen Einzug

gehalten. Eine stabile Abwehr und

gute Torhüter waren die Basis für ein

positives Punktekonto und Platz 8. Die

Ausrufezeichen setzte die Mannschaft

um Kapitän Tim Kneule vor allem

auswärts und holte dabei auch einige

Siege bei großen Klubs. Zu Hause

ragten die Heimsiege zu Saisonbeginn

heraus, aber später gab es dort auch

Enttäuschungen. Der Fokus liegt also

auf einer Leistungssteigerung vor eigenem

Publikum, denn der Zuschauerzuwachs

der vergangenen Saison soll sich

fortsetzen. Die FRISCH AUF-Frauenmannschaft

hat dagegen eine tolle

Vorrunde gespielt, konnte diese Leistungen

aber in der Rückrunde – insbesondere

wegen Verletzungen – nicht

konservieren. Platz 8 in der Frauenbundesliga

ist ein gutes Ergebnis, aber

zwischendurch durften die FRISCH

AUF-Frauen-Fans auf mehr hoffen.

Auch in dieser Saison möchten sich die

Frauen in den Top 10 positionieren.

In beiden Mannschaften gibt es einige

personelle Änderungen. Die Handball-Fans

dürfen sich auf interessante

Neuzugänge freuen. Bei den Männern

kommen mit Torwart Urh Kastelic

und Linkshänder Nicolai Theilinger

erfahrene Spieler, die die Mannschaft

sofort weiterbringen. Dazu zählen mit

Till Hermann und Srdjan Predragovic

aber auch zwei junge Neuzugänge, die

sich in der LIQUI MOLY HBL etablieren

möchten. Mit Felix Zeiler und

Nicolas Gross kommen zudem zwei

ehemalige Jugendbundesliga-Spieler

im Zweifachspielrecht zu FRISCH

AUF! zurück. Trainer Hartmut Mayerhoffer

geht in seine zweite Saison bei

FRISCH AUF! und bringt immer mehr

seine Handschrift ein. Die FRISCH

AUF Frauen haben in diesem Jahr drei

Neuzugänge zu vermelden. Fürs Tor

konnte Jasmina Jankovic, ein bekanntes

Gesicht unter dem Hohenstaufen,

zurückgeholt werden. Im Rückraum

werden die zwei Neuen Romy Morf-

Bachmann (HSG Bad Wildungen

Vipers) und Roxana Ioneac (TV Nellingen)

durch ihre Qualität und Variabilität

die Mannschaft verstärken.

In diesem Saisonheft finden Sie alles

Wichtige zu den beiden Bundesliga-Mannschaften

der Männer- und

Frauenmannschaft. Insbesondere die

Neuzugänge werden umfassend vorgestellt.

Beide Trainer kommen mit ihren

Erwartungen und Einschätzungen in

Interviews zu Wort. Die Nachwuchsteams

waren erneut erfolgreich und

werden ebenfalls vorgestellt. Und auch

über das Umfeld um beide Mannschaften

gibt es interessante neue Informationen.

Last but not least kann man

sich einen Überblick über die Liga-

Konkurrenten verschaffen, bevor diese

Teams nach Göppingen kommen. Wir

wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Besuchen Sie uns bei den Spielen

in der EWS Arena!

IHR ALEXANDER KOLB

73033 Göppingen · Mittlere Karlstraße 93

INHALT:

Inhalt/Editorial 3

Handball hat richtig Rückenwind 4

Die Geschäftsführer zur neuen Saison 5

Noch vier Vereine aus Württemberg 6

FRISCH AUF! will wieder

mehr Begeisterung erzeugen 7

Auf der Basis der Vorsaison möchte FRISCH

AUF! den nächsten Schritt machen 8

Spielerkader FRISCH AUF! 10

Trainer Hartmut Mayerhoffer im Interview 12

Handball-Bundesliga mit zwei

neuen starken Partnern 14

FRISCH AUF!-Spielplan 15

Neuzugänge bei FRISCH AUF! 16

Blick ins Nachwuchscenter 19

FRISCH AUF! entwickelt sich zum

Medienunternehmen 20

Schultour durch die Region 22

Historie: Vor 50 Jahren der

zehnte Meistertitel 24

Interview mit Aleksandar Knezevic 28

Spielerkader FRISCH AUF Frauen 30

Zwei sollen vorne treffen, der dritte

Neuzugang den Kasten vernageln 32

Weibliche Jugend im Fokus 34

FRISCH AUF Frauen-Spielplan 35

Starke Gegnerinnen für das Team

der FRISCH AUF Frauen 36

Hrbkova landet erneut

ganz vorne 38

Seit zwei Jahrzehnten im Dienste

für Frisch Auf 40

Die FRISCH AUF!-Gegner in der Übersicht 42

Impressum 50

Titelfotos: © getgg /Jogendra Kumar– shutterstock.com; Spieler/innen: Jürgen Weber Photodesign/Michael Schmidt, Bildcollage: mediaservice ulm – Eva Maria Bittner


4

vielen hauptamtlichen Personen das Know-

How und die Power, die richtigen Themen

und Projekte zu bearbeiten. Des Weiteren

ziehen diese beiden Institutionen gemeinsam

mit der HBF und den vielen Landesverbänden

weitestgehend an einem Strang

und verzetteln sich nicht in unnötigem

Kompetenzgerangel, sondern arbeiten bei

der Entwicklung des Handballs insgesamt

sehr vertrauensvoll und eng zusammen.

HANDBALL-HYPE

HOCHHALTEN

Nachhaltig Handball-Begeisterung schaffen – so wie hier bei den LIQUI MOLY EHF Cup Finals

2017 in der Hölle Süd Foto: Archiv FRISCH AUF!

Handball hat

richtig Rückenwind

Die WM im Januar 2019 hat ganz Deutschland

in ihren Bann gezogen und mit der EM 2024

steht schon das nächste Highlight im eigenen Land

in den Startlöchern. Diese attraktive Handball-Phase

gilt es nun auf vielen Spielfeldern zu nutzen.

VON: PETER KÜHNLE

Mit Einschaltquoten von weit über 10 Millionen

Menschen hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft

im Januar diesen

Jahres bei der Weltmeisterschaft hier in

Deutschland eindrucksvoll bewiesen, welch

großes Begeisterungspotential in unserer

Lieblingssportart steckt. Das, was die engere

Handball-Familie bereits vor der WM wusste,

nämlich, dass der Handball-Sport Bodenständigkeit

verkörpert, extrem dynamisch ist,

eine besondere Nähe zu den Fans pflegt, für

Härte aber immer in Kombination mit Ehrlichkeit

und Fairness steht und in den Arenen

nur äußerst selten Langeweile einzieht,

hat hier ein breites Publikum erfahren und

war hin und weg. Handball hat die Kraft zur

Volkssportart, wenn alle Beteiligten aus dieser

Euphorie die richtigen Schlüsse ziehen

und diese positiv besetzten Werte jetzt in den

verschiedenen Bereichen in den Alltag tragen

und gemeinsam weiterentwickeln und verankern.

Warum darf man in dieser Hinsicht

heute positiv gestimmt sein, gab es doch nach

der WM 2007 einen ähnlichen Hype, der

schnell wieder verpuffte?

Die Strukturen wurden in den letzten Jahren

stark professionalisiert. Sowohl die LIQUI

MOLY HBL mit ihren Clubs der ersten und

zweiten Liga als auch der DHB sind heute

deutlich besser aufgestellt und haben mit

Ein weiterer positiver Aspekt, um den Hype

nachhaltig zu konservieren, ist der langfristige

TV-Vertrag, der Woche für Woche für

bewegte (Live-)Bilder sorgt und sowohl im

Fernsehen als auch auf den digitalen Kanälen

das „Handball-Grundrauschen“ hochhält,

indem es einer breiten Masse Zugang zum

Handball verschafft und große Reichweiten

erzielt. Zudem sorgt die EM 2024 für den

nächsten positiv besetzten Bezugspunkt in

naher Zukunft und eröffnet tolle Chancen

für einen weiteren Countdown. Grundsätzlich

wird wichtig sein, von der Spitze des

Profisports bis in die Weite des Breitensports

Angebote und Programme zu schaffen, die

Menschen unterschiedlicher Altersstufen

entweder selber zum Handballspielen animieren

und/oder sie in die Hallen und Arenen

locken um anderen beim Handballspielen

zuzuschauen. Dabei sollte ein großer

Fokus auf die Begeisterung von Kindern und

Jugendlichen gelegt werden.

Auch FRISCH AUF! hat sich auf die Fahnen

geschrieben, bei dieser Entwicklung aktiv

mitzuarbeiten und als Profi-Club Vorbildfunktion

zu übernehmen und gleichzeitig

auch von dieser Entwicklung selbst zu profitieren

und nachhaltig zu wachsen. Immer

kombiniert mit der Bodenhaftung eines regional

verwurzelten Traditionsvereins, der

auch die Pflicht hat, soziale und gesellschaftliche

Verantwortung zu übernehmen.

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5

Die Geschäftsführer zur neuen Saison

Foto: Archiv FRISCH AUF

Gerd Hofele

Geschäftsführer

AUFWÄRTSTREND FORTSETZEN

Die HBL präsentiert sich in der Saison 2019/2020

mit einem neuen Namenspartner und firmiert

zukünftig unter LIQUI MOLY Handball-Bundesliga.

FRISCH AUF! hat zusammen mit seinen

treuen Fans, Freundeskreismitgliedern und Sponsoren

entscheidend zu dieser Entwicklung beigetragen,

denn der Global Player im Sportsponsoring aus Ulm hatte bei

den LIQUI MOLY EHF Cup Finals 2017 unter dem Hohenstaufen in

Göppingen national wie international sehr positive Erfahrungen mit

unserer Lieblingssportart gesammelt. Wir freuen uns sehr, dass sich

LIQUI MOLY darüber hinaus in Göppingen als A-Sponsor engagiert.

FRISCH AUF! möchte sich weiter in der oberen Tabellenhälfte in der

„stärksten Liga der Welt“ etablieren. Nachdem die Mannschaft in der

abgelaufenen Spielzeit auswärts für viel Furore sorgen konnte, gilt es

zukünftig wieder die EWS Arena als Hölle Süd in eine uneinnehmbare

Festung zu verwandeln. Hierfür kann FRISCH AUF!-Trainer

Hartmut Mayerhoffer auf ein eingespieltes Team zurückgreifen, das

mit den international erfahrenen und entwicklungsfähigen Neuzugängen

Urh Kastelic und Srdjan Predragovic, dem aus der Region

stammenden Linkshänder Nicolai Theilinger und dem Youngster Till

Hermann gezielt komplettiert wurde.

Besuchen Sie mit uns regelmäßig das einmalige und stimmungsgeladene

Live-Erlebnis eines FRISCH AUF!-Heimspiels in unserem

„Schmuckkästchen“ EWS Arena und freuen Sie sich mit uns auf eine

spannende und erfolgreiche Handball-Bundesliga-Saison 2019/2020.

Aleksandar

Knezevic

Geschäftsführer

WIEDER UNTER DIE ZEHN BESTEN

Die FRISCH AUF Frauen freuen sich mit Ihnen auf

eine spannende Saison 2019/2020. Die vergangene

Spielzeit haben wir auf dem achten Platz beendet.

Abstiegssorgen hatten wir nie, im Gegenteil:

Unsere hervorragende Auswärtsbilanz ließ

uns gar von den internationalen Rängen träumen.

In der neuen Spielzeit wollen wir wieder zu den zehn besten Mannschaften

Deutschlands gehören. Um dieses Vorhaben zu erreichen,

haben wir den Kader gezielt verstärkt: Durch Romy Morf-Bachmann

und Roxana Ioneac erhält unser Rückraum mehr Qualität und Variabilität.

Beide zeigten in den Testspielen bereits, dass sie bereit sind,

Verantwortung zu übernehmen. Dritter Neuzugang ist eine alte Bekannte:

Torhüterin Jasmina Jankovic. Zusammen mit Branka Zec soll

sie der Mannschaft den notwendigen Rückhalt verleihen, damit wir

erneut in sicheren Gefilden landen. Wer die Final-Four-Teilnahmen

der FRISCH AUF Frauen in Riesa und in Göppingen miterlebt hat,

weiß, wie reizvoll dieses Finalturnier ist. Natürlich bedarf es Glück

bei der Auslosung. Vielleicht haben wir das in der neuen Spielzeit und

uns gelingt der Einzug in das Ende Mai 2020 stattfindende Turnier.

Es wäre eine tolle Sache, nach einer erneut soliden Runde noch ein

rauschendes Fest mit unseren Anhängern feiern zu können. Doch

das ist noch fern, am 7. September fällt erst einmal der Startschuss

für die neue Runde. Zum Auftakt begrüßen wir gleich den deutschen

Meister aus Bietigheim. Ich hoffe, wir sehen uns nicht nur bei diesem

ersten Derby.

Foto: Udo Schoenewald

Wir wünschen unserem antenne 1 Sportteam FRISCH AUF! Göppingen eine erfolgreiche Saison.


6

Noch vier Vereine aus Württemberg

In der Frauen-Bundesliga stellt der Handballverband Württemberg das

größte Kontingent. An der Spitze wird wieder ein Zweikampf zwischen

Meister SG Bietigheim und dem Thüringer HC erwartet.

es für FRISCH AUF – und die drei anderen

Vereine aus dem Handballverband Württemberg,

SG Bietigheim, TuS Metzingen und Neckarsulmer

Sportunion – noch jeweils sechs

landesinterne Derbys. Das erste steigt gleich

am ersten Spieltag, 7. September, 19 Uhr, in

der EWS-Arena zwischen FRISCH AUF Göppingen

und Bietigheim. Das Rückspiel findet

zum Rückrundenbeginn am 8. Februar statt,

allerdings nicht in Bietigheim, sondern in der

MHP-Arena in Ludwigburg, wo die SG BBM

mehr als die Hälfte ihrer Heimspiele austrägt.

DIESMAL NUR

EIN DIREKTABSTEIGER

Johanna Schindler ist jetzt Spielführerin der FRISCH AUF Frauen.

VON: KARL-HEINZ PREUSKER

Schon bevor am 7. und 8. September die Saison

der Frauen-Bundesliga beginnt, erwarten

die meisten Beobachter wieder einen Zweikampf

um die Meisterschaft, den der Meister

2018/2019, die SG BBM Bietigheim, und der

Thüringer HC, Titelträger von 2011 bis 2016,

unter sich ausmachen. Ob das Rennen wieder

so knapp wird wie zuletzt, als die Bietigheimerinnen

durch die um 29 Treffer bessere

Tordifferenz vor der punktgleichen Konkurrenz

ins Ziel kamen? Beide hatten lediglich

das Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten

verloren und waren jeweils auf 50:2 Punkte

aus 26 Spielen gekommen.

Als dritte Kraft hatte sich der TuS Metzingen

etabliert. Ob das unter der „neuen“ Trainerin

Foto: Peter Poller

Edina Rott wieder gelingt, bleibt angesichts

der namhaften Abgänge abzuwarten. Ernsthafte

Konkurrenten werden sicherlich der

Vierte und Fünfte der vergangenen Saison,

Buxtehuder SV und TSV Bayer Leverkusen,

dem sich Prudence Kinlend (bisher FRISCH

AUF Göppingen) angeschlossen hat. Verstärkt

hat sich nicht zuletzt Borussia Dortmund.

Beim BVB will man mit dem neuen

Trainer André Fuhr mehr als Rang sieben

und strebt die Qualifikation für internationale

Wettbewerbe an.

Wenn die Frauen von FRISCH AUF Göppingen

ihre Heimschwäche der vergangenen Saison

ablegen und an die sehr gute Auswärtsbilanz

anknüpfen können, ist sicher mehr drin

als der achte Tabellenplatz am Ende der Runde.

Trotz des Abstiegs des TV Nellingen gibt

Finanzielle Gründe lassen auch die TuS Metzingen

in die größere Paul-Horn-Arena in

Tübingen umziehen, für das immer viele Zuschauer

anlockende Weihnachtsspiel (am 26.

Dezember gegen den FSV Mainz) und zum

Saisonschluss (16. Mai) gegen Bietigheim.

Umziehen muss der Thüringer HC. Weil die

gewohnte Arena in Bad Langensalza renoviert

wird, tritt der Meister in der kleineren

Riethsporthalle in Erfurt an.

Noch einmal zurück zu den sportlichen Aspekten,

die sich in Bezug auf den Abstieg ändern.

Nach der Runde 2019/2020 steigt nur

der Tabellenletzte direkt ab, der Vorletzte

bestreitet eine Relegation gegen den Vizemeister

der 2. Bundesliga. Der Kampf um den

Klassenerhalt steht naturgemäß auf dem Banner

der beiden Aufsteiger, FSV Mainz 05 und

Kurpfalz Bären Ketsch. Zweitliga-Meister

Buchholz-Rosengarten verzichtete auf den

Aufstieg.

viel Erfolg

für die kommende Saison.

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7

FRISCH AUF! will wieder

mehr Begeisterung erzeugen

Zudem soll ein neues Stehplatzkonzept für noch mehr Stimmung

in der EWS Arena durch die Fans sorgen

VON: RAINER MAIER

FRISCH AUF! Göppingen hat sich auf seine

Fahnen geschrieben, seinen Anhang insbesondere

bei den Heimspielen wieder mehr zu

begeistern: „Denn wir leben mit und von unseren

Fans“, stellt Chefcoach Hartmut Mayerhoffer

deutlich fest. Dabei wollen die Grün-

Weißen aber auf keinen Fall in Gegners Halle

irgend etwas schleifen lassen, denn schließlich

ist die sehr gelungene Auswärtsbilanz

der vergangenen Runde Ansporn genug, es

auch in dieser Saison in der Fremde wieder

krachen zu lassen. Aber allen Beteiligten ist

klar, dass es speziell bei den Heimspielen gilt,

die Punkte zu sammeln, denn so mancher unnötige

Punktverlust in eigener Halle hat dazu

beigetragen, dass der sechsfache Europapokalsieger

im Endklassement der vergangenen

Saison nicht über einen achten Platz hinaus

gekommen ist.

MANNSCHAFT GEHT

GEFESTIGT IN DIE SAISON

Hartmut Mayerhoffer, der nun vor seiner

zweite Saison als Trainer bei FRISCH AUF!

Göppingen steht, ist davon überzeugt, dass

seine Mannschaft gefestigt in die neue Runde

geht. In der Tat, denn der Kern der Mannschaft

ist zusammen geblieben und darf damit

als durchaus eingespielt bezeichnet werden.

Die Verantwortlichen hoffen zudem auf

eine schnelle Integration der neuen Spieler,

die offenbar schon vorangeschritten ist. Das

gilt zumindest für den neuen Torhüter Urh

Kastelic. Denn der 23 Jahre alte Slowene, der

vom kroatischen Spitzenverein RK Zagreb

den Weg unter den Hohenstaufen gefunden

hat, zeigte schon in den ersten Vorbereitungsspielen,

dass er ein großer Rückhalt in der

kommenden Runde sein kann und sich jetzt

schon prima mit Daniel Rebmann ergänzt.

Mit den Neuzugängen besteht der neue Kader

des Altmeisters nun aus 15 Akteuren.

Diese Zahl liegt unter der durchschnittlichen

Kadergröße aller 18 Erstligisten von 16,66

Spielern. Insofern darf bei FRISCH AUF!

Göppingen gehofft werden, dass die Mannschaft

von Hartmut Mayerhoffer von allzu

großem Verletzungspech verschont bleibt.

NEUER FANBEREICH WIRD FÜR

MEHR STIMMUNG SORGEN

Nachdem die „Hölle Süd“ in den vergangenen

Jahren nicht mehr so brodelte, wie

man sie kannte, hat man sich bei FRISCH

AUF! Göppingen mit den Fans zusammen

gesetzt und gemeinsam ein neues Konzept

entwickelt. Ziel war es, eine Verbesserung

der Stimmung im Fanblock, aber auch in der

ganzen Halle zu schaffen. Und so einigten

sich der Fanausschuss und die Verantwortlichen

von FRISCH AUF! Göppingen auf eine

neue Stehplatzlösung. Die Trommeln werden

künftig in den unteren Reihen hinter dem

Tor und damit in Spielfeldnähe platziert.

Dadurch werden sie dann sowohl optisch

als auch akustisch besser wahrgenommen.

Kämpferisches Vorbild: Kreisläufer und Abwehrchef

Jacob Bagersted. Foto: Jürgen Weber Photodesign

Künftig bilden die unteren acht Reihen im

Fanblock den Sitzbereich, während die oberen

fünf Reihen als Stehbereich ausgewiesen

werden. Und dort darf dann jeder Fan dazu

stehen, egal ob er eine Dauerkarte hat oder

mit einem Tagesticket ausgestattet ist. Damit

wird dieser erweiterte und neu strukturierte

Fanbereich ab der neuen Saison die Anlaufstelle

für alle Fans, die aktiv für Stimmung

sorgen wollen. Worauf sich die grün-weißen

Fans bestimmt jetzt schon sehr freuen.

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Wir wünschen dem FRISCH AUF! Göppingen viel Erfolg für die Saison


8

Foto: Peter Poller

Auf der Basis der Vorsaison

möchte FRISCH AUF!

den nächsten Schritt machen

Zum eingespielten Stamm stoßen nur wenige Neuzugänge – Verjüngung

und mannschaftliche Geschlossenheit als wichtigste Kriterien

VON: ALEXANDER KOLB

FRISCH AUF! Göppingen hat die vergangene

Saison als Tabellenachter und mit einem

positiven Punkteverhältnis von 36:32

Punkten abgeschlossen. Das Saisonziel einer

deutlichen Verbesserung in der Tabelle,

verbunden mit einem einstelligen Tabellenplatz,

konnte damit erreicht werden. Bis

zuletzt bestand die Chance auf eine noch

bessere Platzierung und sogar eine Qualifikation

für den internationalen Startplatz

schien möglich. FRISCH AUF!-Trainer

Hartmut Mayerhoffer hat die FRISCH

AUF!-Mannschaft im Vergleich zu den Vorjahren

stabilisiert und auch einen deutlichen

Schritt vorangebracht, insbesondere wenn

man bedenkt, dass er bei seinem Amtsantritt

vor einem Jahr einen bereits feststehenden

Spielerkader übernahm, belastet mit den

Problemen der Vorsaison 2018/2019.

LEISTUNGEN IN EIGENER

HALLE VERBESSERN

Ausschlaggebend für das insgesamt positive

Punktekonto waren die starken Auswärtsleistungen,

denn in der Auswärtstabelle der

Saison rangierte FRISCH AUF! am Ende auf

dem 5. Platz mit 19:15 Punkten. Dies ist die

besten Auswärtsbilanz von FRISCH AUF!

seit Zugehörigkeit zur 1. Liga. Ein noch besseres

Abschneiden verhindert hat dagegen

die Heimbilanz von 17:17 Punkten.

In dieser ausbaufähigen Heimbilanz liegt

einer der wesentlichen Ansatzpunkte, denn

Mannschaft und Verein haben sich vorgenommen,

einen weiteren Schritt in der Entwicklung

zu machen. Dazu benötigt es nicht

nur mehr Heimsiege, sondern natürlich auch

bessere Spielleistungen vor dem eigenen Publikum.

Es ist leicht zu analysieren, dass die

Ursache für das unterschiedliche Auftreten

der FRISCH AUF!-Mannschaft in der

Fremde und in der EWS Arena im mentalen

Bereich liegen muss. Umso schwerer ist es,

die entscheidenden Stellschrauben für eine

nachhaltige Verbesserung zu finden und

zu drehen. In den Auswärtsspielen ist die

Mannschaft um Kapitän Tim Kneule und

Abwehrchef Jacob Bagersted häufig auch

in schwierigen Spielphasen ruhig geblieben

und wurde am Ende oft mit Auswärtssiegen,

darunter die doppelten Punktgewinne

beim BHC, in Magdeburg, in Hannover und

bei den Füchsen Berlin für ihre tollen Leistungen

belohnt. Zu Hause dagegen sind die

Erwartungen, auch die der Spieler an sich

selbst, zurecht hoch und standen womöglich

im Weg. FRISCH AUF!-Trainer Hartmut

Mayerhoffer kann nun auf seine Erfahrungen

der ersten, insgesamt guten Saison aufbauen.

Er hat seinen Einfluss auf die Kaderplanung

geltend gemacht und kann jetzt

auch auf alle anderen Planungen rund um

den Trainings- und Spielbetrieb einwirken.

Dies dürfte ein großer Vorteil im Vergleich

zur Vorsaison sein.

Zusammen mit dem Sportlichen Leiter

Christian Schöne hat Hartmut Mayerhoffer

an wenigen, aber durchaus wichtigen Stellen

Veränderungen im Spielerkader vorgenommen.

Im Tor kommt mit Urh Kastelic ein

aktueller slowenischer Nationaltorwart als

Nachfolger von Primoz Prost. Auf der halbrechten

Rückraumposition holten sie mit

Nicolai Theilinger einen Spieler, der seine

Qualitäten bereits in der Bundesliga nachgewiesen

hat und im Notizbuch von Nationaltrainer

Christian Prokop steht. Die jungen

DAS TEAM HINTER DEM TEAM:

ATHLETIKTRAINING:

DR. DIETER BUBECK

TORWARTTRAINING:

ALEXANDER VORONTSOV

ÄRZTLICHE BETREUUNG:

DR. ANDY BICKELHAUPT,

ALB-FILS-KLINIKEN GÖPPINGEN

PHYSIOTHERAPEUTEN:

SEBASTIAN DAEBEL, THOMAS HUMMEL,

CHRISTIAN DEKRELL, CHRISTIAN MÜLLER

BETREUER:

PETER HEINRICH, HEIKO RUESS

VIDEOWART:

REINER KELLER


9

AUF!-Trainer Hartmut Mayerhoffer ist unter

diesen Rahmenbedingungen zuversichtlich,

mehr Geschlossenheit und Konstanz in die

Mannschaftsleistung seines Teams zu bekommen.

ZUSCHAUERZAHL

WICHTIGER FAKTOR

Jüngster Nationalspieler von FRISCH AUF!: Sebastian Heymann

Foto: Peter Poller

Neuzugänge Till Hermann auf Linksaußen

und Srdjan Predragovic (Rückraum Rechts

und Rechtsaußen) runden den Kader der

Profis, der insgesamt verjüngt wurde, ab.

Neben der Verstärkung durch Neuzugänge

misst man bei FRISCH AUF! auch den

Spielern, die 2018 unter den Hohenstaufen

gekommen sind, weiteres Steigerungspotential

zu. Bereits frühzeitig gelangen FRISCH

AUF! darüber hinaus wichtige Vertragsverlängerungen

mit den Leistungsträgern Marcel

Schiller, Marco Rentschler und Daniel

Rebmann. Mit ihnen, dem „Urgestein“ Tim

Kneule, dem Jungnationalspieler Sebastian

Heymann und dem ursprünglich aus Köngen

stammenden Neuzugang Nicolai Theilinger

behält die FRISCH AUF!-Mannschaft

einen großen regionalen Bezug, der auch

für die Identifikation des treuen Publikums

mit seiner Mannschaft wichtig ist. FRISCH

FRISCH AUF! hat in der vergangenen Saison

auch auf den Zuschauertribünen einen Aufwärtstrend

erlebt. In der vergangenen Saison

kamen aufgrund des guten Saisonverlaufs der

Mannschaft und auch aufgrund der verbesserten

Anspielzeit am Sonntag um 16.00 Uhr

wieder mehr Zuschauer in die EWS Arena,

denn der Zuschauerschnitt lag am Ende bei

4447 Zuschauern und damit etwa 200 Zuschauer

höher als im Vorjahr. FRISCH AUF!

möchte diesen Trend fortsetzen, zum einen

mit besseren Leistungen, zum anderen mit

einer Fortsetzung im Kampf um zuschauerfreundlichere

Anspielzeiten. Die EHF hat

ihre Spiele in der dann neuen Euroleague

und in der Champions League ab der Saison

2020/2021 auf Dienstag bis Donnerstag festgelegt.

Es besteht also berechtigte Hoffnung,

dass sich dann auch für die LIQUI MOLY

Handball-Bundesliga neue, noch bessere

Spieltermine finden lassen.

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10

Spielerkader FRISCH AUF!

Daniel Rebmann (TW)

16.01.1994 (D), 1,90 m

2 Jugend-Länderspiele für Deutschland

kam 2013 aus der eigenen A-Jugend

Nicolas Gross (TW)

10.04.1997 (D), 1,88 m

kam 2019 vom TSV Neuhausen/F.

Zweifachspielrecht mit VfL Pfullingen

Urh Kastelic (TW)

27.02.1996 (SLO), 2,01 m

29 Länderspiele für Slowenien

kam 2019 von RK Zagreb (CRO)

Nicolai Theilinger (RR)

09.02.1992 (D), 1,93 m

2 Länderspiele für Deutschland

kam 2019 vom HC Erlangen

Tim Kneule (RM)

18.08.1986 (D), 1,90 m

28 Länderspiele für Deutschland

kam 2006 vom TV Neuhausen/Erms

Sebastian Heymann (RL)

01.03.1998 (D), 1,98 m

3 Länderspiele für Deutschland

kam 2016 vom TSB Horkheim

Felix Weißer (LA)

27.07.1999 (D), 1,77 m

1 Junioren-Länderspiel für Deutschland

kam 2018 aus der eigenen A-Jugend

Zweifachspielrecht mit TSB Horkheim

Jacob Bagersted (KM)

25.03.1987 (DEN), 1,94 m

32 Länderspiele für Dänemark

kam 2017 vom SC Magdeburg

Josip Peric (RM)

05.06.1992 (BIH), 1,80 m

58 Länderspiele für Bosnien

kam 2018 vom AHC Dunarea Calarasi

(ROM)


11

Saison 2019/2020

Ivan Sliskovic (RL)

23.10.1991 (CRO), 1,97 m

54 Länderspiele für Kroatien

kam 2018 vom RK Celje (SLO)

Tim Sörensen (RA)

10.02.1992 (DEN), 1,78 m

5 Länderspiele für Dänemark

kam 2018 vom IFK Kristanstad (SWE)

Marcel Schiller (LA)

15.08.1991 (D), 1,89 m

5 Länderspiele für Deutschland

kam 2013 vom TV Neuhausen/Erms

Marco Rentschler (RA)

28.12.1994 (D), 1,85 m

kam 2015 von der SG BBM Bietigheim

Srdjan Predragovic (RR/RA)

04.07.1995 (BIH), 1,94 m

15 Länderspiele für Bosnien

kam 2019 vom HC Linz

Christos Erifopoulos (RM)

03.01.2000 (D), 1,80 m

kam 2019 vom TV Großwallstadt

Zweifachspielrecht mit TV Plochingen

Till Hermann (LA)

22.12.1996 (D), 1,79 m

kam 2019 vom MTV Großenheidorn

Nemanja Zelenovic (RR)

27.02.1990 (SRB), 1,94 m

66 Länderspiele für Serbien,

kam 2018 vom SC Magdeburg

Kresimir Kozina (KM)

25.06.1990 (CRO), 1,96 m

25 Länderspiele für Kroatien

kam 2017 von den Füchsen Berlin

Fotos: Udo Schönewald; Hintergrundbild: Giacinto Carlucci


12

„Wir wollen unser

Heimpublikum

wieder zufrieden

stellen“

Hartmut Mayerhoffer

FRISCH AUF!-Trainer

Zweite Saison für Hartmut

Mayerhoffer bei FRISCH AUF!

Fotos: EIBNER/Wolfgang Frank;via www.imago-images.de

Hartmut Mayerhoffer setzt auf Geschlossenheit

VON: RAINER MAIER

Hartmut Mayerhoffer, Ihr erstes Jahr bei

FRISCH AUF! Göppingen ist nun vorbei.

Schon alles gut verarbeitet?

Die Saison war lang und anstrengend und so

war die Pause für uns alle jetzt notwendig.

Für mich persönlich war es ein sehr umfangreiches,

erlebnisreiches und vor allem

spannendes Jahr. Ich konnte mich sehr gut

akklimatisieren, weil man es mir im Verein

auch leicht gemacht hat, denn FRISCH AUF!

ist ein Club, mit dem ich mich identifizieren

kann. Hier sind Leute, mit denen das Arbeiten

Spaß macht und das in einer wirklich guten

Atmosphäre.

Nachdem Sie vor einem Jahr erst kurzfristig

engagiert worden waren und somit an der

Zusammenstellung der Mannschaft nicht

wirklich beteiligt waren, konnten sie sich

diesmal voll einbringen. Zu Ihrer Zufriedenheit?

Das war auch schon letztes Jahr in Ordnung,

das habe ich ja auch im Vorfeld gesagt, dass

ich mit der Mannschaft, so wie sie ist, arbeiten

kann. Natürlich versucht man von Jahr

zu Jahr seine Vorstellungen einzubringen, je

nachdem welche Verträge auslaufen. Es ging

dieses Jahr schon in diese Richtung, wo ich

hinmöchte.

Vier neue Spieler sind an Bord gekommen.

Was bringen die mit, um Ihr Team besser zu

machen?

Unser neuer Torhüter Urh Kastelic bringt

nach seiner Zeit bei RK Zagreb wichtige

Champions-League-Erfahrung mit. Für

Linksaußen Till Hermann gilt es natürlich

noch zu lernen, schließlich kommt er aus

der dritten Liga. Aber er ist schnell und hat

eine gute Wurfvariabilität. Was seine Physis

betrifft, muss er sicher noch zulegen. Auf

Halbrechts haben wir mit Nicolai Theilinger

und Srdjan Predragovic zwei erfahrene Leute

bekommen. Theilinger kommt aus der Region,

das ist gut, denn diese Identifikation ist

immer wichtig. Er hat in der Vergangenheit

gezeigt, wozu er in Lage ist, denn er hat nicht

umsonst an das Tor der Nationalmannschaft

geklopft. Predragovic ist ein Spieler mit einem

guten Wurfarm, der ein bisschen auch

der Straßenhandballer ist, der auch mal für

unerwartete Momente steht.

VIEL VERTRAUEN IN DAS

TORHÜTER-DUO

Ihr neuer Torwart Urh Kastelic ist aber erst

23 Jahre alt und Daniel Rebmann ist mit

seinen 25 Jahren auch nicht viel älter. Wie

zuversichtlich sind Sie, dass die beiden dem

Stahlbad Bundesliga standhalten?

Sehr, davon bin ich absolut überzeugt. Ja, wir

haben ein sehr junges Torhüter-Gespann,

aber ich habe trotzdem ein sehr gutes Gefühl

dabei, weil Daniel Rebmann seine Sache in

der vergangenen Saison schon sehr stark gemacht

hat und dabei einen Riesenschritt getan

hat. Urh hat aufgrund seines Alters noch

einige Entwicklungsschritte vor sich, ist

aber, mit seiner internationalen Erfahrung,

bereits jetzt schon auf einem starken Niveau.

Beide werden sich gut ergänzen.

In der vergangenen Runde hatten Sie mit

Tim Kneule, Josip Peric und Allan Damgaard

drei Spielmacher an Bord. Allan Damgaard

ist zurück nach Dänemark gegangen. Jetzt

haben Sie dafür mit Zelenovic und Theilinger

und Predragovic auf Halbrechts eine

ähnliche Situation. Wie gehen Sie damit um?

Es ist immer schwierig, wenn man für eine

Position mehr als zwei Spieler hat. Letztes

Jahr war es sicherlich für die Mittespieler

schwieriger, denn sie mussten die zentrale

Rolle im Spiel einnehmen und brauchten

ihre Spielanteile und auch das Vertrauen des

Trainers. Grundsätzlich bestimmen aber die

Spieler selbst ihre Rolle und auch die Länge

ihrer Spielanteile.

In der vergangenen Saison hatte FRISCH

AUF! eine tolle Auswärtsbilanz, während es

doch einige enttäuschende Heimspiele gab.

Das darf und muss besser werden, oder?

Die Auswärtsbilanz war wirklich außerordentlich.

Mit einigen Heimspielen waren wir

selbst nicht zufrieden und hier haben wir sicherlich

noch Potenzial. Deshalb haben wir

uns auf unsere Fahnen geschrieben, das auf

jeden Fall zu verbessern, weil wir leben mit

unseren Fans und von unseren Zuschauern

und wollen, dass sie mit einem anderen Gefühl

nach Hause gehen, als es in dem einen

oder anderen Spiel der vergangenen Saison

war.

Der erfolgreiche Fußballtrainer Carlo Ancelotti

sagte einmal, dass man eigentlich nicht


13

soviel eingeübte Spielzüge im Spiel brauche,

aber eben so gute, die der Gegner dann

gar nicht oder nur sehr schwer verteidigen

kann. Haben Sie solche Auslösehandlungen?

Diese Auslösehandlungen haben wir. Im

Laufe der Saison hat sich die Mannschaft

auch spürbar weiterentwickelt. Unser Vorteil

in der neuen Saison ist, dass der Kern

der Mannschaft zusammen geblieben ist

und wir nicht so viele Spieler auf den

entscheidenden Positionen integrieren

müssen und es dadurch schaffen

werden, uns aus dem Inneren heraus

zu verbessern. Wir sind einen Schritt

weiter, als wir es letztes Jahr zur selben

Zeit waren, wir werden unser

Spielsystem weiter entwickeln,

automatisieren und variabler

gestalten. Aber wir wollen

auch die Entscheidungsfähigkeit

der Spieler verbessern.

Was denken Sie, was kann

dann mehr entscheidend

sein im Spiel, die hohe

individuelle Qualität einzelner

Spieler, oder eben die

taktischen Maßnahmen des

Trainers, die dann durch das

Hartmut

Mayerhoffer

(Trainer)

26.07.1969 (D)

kam 2018 von der

SG BBM Bietigheim

Foto: Udo Schönewald

Kollektiv, sprich die Mannschaft umgesetzt

werden?

Ich glaube eine wirklich erfolgreiche Mannschaft

bringt beides mit. Ich bin jemand, der

gerne das Mannschaftliche und die Spielidee

in den Vordergrund stellt und damit

versucht, eine gewisse Spielkultur zu forcieren.

Wir hatten mit Marcel Schiller nur

einen Toptorschützen, während die weiteren

Treffer auf alle anderen verteilt

waren. Das zeigt, dass aufgrund des

Spielsystems die Tore erzielt wurden,

was uns auch für den Gegner

schwerer ausrechenbar macht. Natürlich

sind auch individuell starke

Spieler erforderlich, die dann den

Unterschied ausmachen.

Aber die haben wir.

FRISCH AUF! ist nur

knapp an der Qualifikation

für den Europapokal gescheitert. Wie

wichtig ist es für den Verein, der ja in jüngster

Vergangenheit schon viermal den EHF

Cup gewonnen hat, dies zu erreichen?

Diesen achten Platz hätte ich vor der Saison

unterschrieben. Wir haben eine gute Saison

gespielt und bis zum Schluss, mit Mannschaften

wie Melsungen und den Füchsen

Berlin, um die Teilnahme um den EHF Cup

gespielt. Am Ende hatte ich das Gefühl, es

wäre vielleicht auch noch ein bisschen mehr

drin gewesen. Natürlich ist der Europapokal

wichtig, aber man muss auch bedenken,

gegen welche Konkurrenz man inzwischen

bestehen muss, um einen EHF Cup Platz zu

erreichen. Einige Vereine, die im Abschlussklassement

hinter uns gelandet sind, haben

aufgerüstet, so dass die Luft in dieser Tabellenregion

sehr dünn wird.

Und auf welchem Platz werden wir FRISCH

AUF! dann am Ende der Saison finden und

wer wird ganz oben stehen?

Grundsätzlich wollen wir die gute Saison

bestätigen und uns weiter verbessern. Die

genaue Zielsetzung erarbeiten wir zusammen

mit der Mannschaft im Trainingslager.

Favorit auf den Meistertitel ist für mich der

THW Kiel, denn ich glaube, dass der THW

mal wieder dran ist.

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14

Handball-Bundesliga mit zwei

neuen starken Partnern

Mit den beiden Unternehmen LIQUI MOLY und KINEXON geht die Handball-Bundesliga neue attraktive

Kooperationen ein und rüstet sich für die nächsten Jahre bis zur EM 2024 im eigenen Land

mit einer modernisierten Ausrichtung. LIQUI MOLY steigt zudem bei FRISCH AUF! ein.

VON: PETER KÜHNLE

LIQUI MOLY NEUER

LIGA-NAMENSGEBER

UND FRISCH AUF!-

SPONSOR

Die Handball-Bundesliga hat einen

neuen Namen und heißt seit

dem 1. Juli 2019 LIQUI MOLY

Handball-Bundesliga. Der Vertrag

zwischen der Handball-

Bundesliga und dem Schmierstoffspezialist

gilt für drei

Spielzeiten mit einer Option für

zwei weitere und hat somit eine

Festlaufzeit bis mindestens

30.06.2022. Das Sponsoring

durch LIQUI MOLY umfasst neben

dem Namensrecht ein umfangreiches

Rechtepaket. So

wird das modernisierte Logo

der LIQUI MOLY Handball-

Bundesliga (LIQUI MOLY HBL)

auf den Trikotärmeln aller Spieler

der 18 Klubs im Hochformat

deutlich platziert sein. Das blaurot-weiße

Logo des weltweit erfolgreichen

Unternehmens mit

Hauptsitz in Ulm ist zudem bei

allen 306 Saisonspielen der LI-

QUI MOLY HBL auf TV-relevanten

Werbeflächen (Eckwürfel

und Bodenaufkleber) in jeder

Spielstätte zu sehen. Die Marke

des Premiumpartners wird zusätzlich

durch das Placement

des Logos auf allen Drucksachen,

auf der Homepage, allen

übrigen digitalen Kanälen sowie

auf den reichweitenstarken Social

Media-Plattformen der LI-

QUI MOLY HBL präsent sein.

LIQUI MOLY hat sich in den

vergangenen Jahren zu einer

festen Größe im Sport-Sponsoring

entwickelt und kann auch

auf Erfolge und Erfahrung im

Handball zurückblicken. Das

Unternehmen warb bereits bei

Europa- und Weltmeisterschaften,

bei DHB-Länderspielen und

im Rahmen der LIQUI MOLY

EHF Cup Finals 2017 in Göppingen,

als FRISCH AUF! vor eigenem

Publikum den Europapokal

gewann. Der Erwerb des Bundesliga-Namensrechts

ist das

bisher größte Engagement des

Unternehmens im Handballsport.

Darüber hinaus wird sich

LIQUI MOLY die nächsten drei

Jahre als einzigem Handball-

Club auch bei FRISCH AUF! als

A-Sponsor engagieren.

KINEXON LIEFERT

SPIELDATEN UND

-ANALYSEN

Für die nächsten vier Jahre arbeitet

die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga

zudem mit dem

Unternehmen KINEXON eng

zusammen. KINEXON ist der

führende Anbieter von intelligenten

Sportdaten und -analysen,

deren Technologie ab sofort

bei allen 306 Bundesliga-Spielen

zum Einsatz kommt. Hier werden

die Bewegungen der Handball-Profis

hochpräzise und zentimetergenau

in Echtzeit erfasst

und im Anschluss zum einen für

Analysezwecke verwendet. Mit

diesen sehr werthaltigen Informationen

können z.B. die Trainer

die Belastungssteuerung im

Training optimieren und damit

unter anderem auch die Früherkennung

von Verletzungen verbessern.

Auch die EWS Arena

wird mit dieser Technologie

ausgestattet, so dass die Leistungsdaten

eines jeden Spielers,

die zukünftig einen Chip unter

dem Trikot tragen, per Funk

verfügbar gemacht werden. Diese

Daten eröffnen zum zweiten

auch für Medien, Fans, Zuschauer

und Sponsoren völlig

neue Blickwinkel auf den Handballsport.

Im Ligasport ist diese

Kooperation weltweit einmalig.

Diejenigen Clubs, die den Ball

der Firma Select spielen, haben

zudem die Möglichkeit, auch

Ball-Daten zu erheben. FRISCH

AUF! ist in engen Gesprächen

mit seinem Ballpartner hummel,

um diese Form der Auswertung

zukünftig ebenfalls möglich zu

machen.

1. SPIELTAG 2. SPIELTAG

DATUM: ZEIT: HEIM: GAST:

22.08.2019 19:00 SC Magdeburg HBW Balingen-Weilstetten

22.08.2019 19:00 HSG Wetzlar TBV Lemgo Lippe

22.08.2019 19:00 HSG Nordhorn-Lingen Bergischer HC

25.08.2019 13:30 SC DHfK Leipzig Füchse Berlin

25.08.2019 16:00 THW Kiel FRISCH AUF! Göppingen

25.08.2019 16:00 Die Eulen Ludwigshafen Rhein-Neckar Löwen

25.08.2019 16:00 TSV Hannover Burgdorf GWD Minden

25.08.2019 16:00 MT Melsungen SG Flensburg-Handewitt

29.08.2019 19:00 HC Erlangen TVB Stuttgart

DATUM: ZEIT: HEIM: GAST:

29.08.2019 19:00 SG Flensburg-Handewitt Rhein-Neckar Löwen

29.08.2019 19:00 Bergischer HC MT Melsungen

29.08.2019 19:00 GWD Minden SC DHfK Leipzig

29.08.2019 19:00 Die Eulen Ludwigshafen HSG Wetzlar

31.08.2019 20:30 FRISCH AUF! Göppingen TSV Hannover-Burgdorf

01.09.2019 13:30 HBW Balingen-Weilstetten HSG Nordhorn-Lingen

01.09.2019 16:00 Füchse Berlin HC Erlangen

01.09.2019 16:00 TBV Lemgo Lippe SC Magdeburg

15.12.2019 N.N. TVB Stuttgart THW Kiel

ALLE WEITEREN SPIELTAGE DER NEUEN HANDBALLSAISON UNTER

WWW.LIQUIMOLY-HBL.DE:


15

FRISCH AUF!-SPIELPLAN HBL-SAISON 2019/2020

TAG: DATUM: ZEIT: SPIEL: ORT:

Sa. 03.08.2019 20.00 Players’ Night gegen FC Porto EWS Arena Göppingen

Sa. 17.08.2019 19.30 DHB-Pokal: FRISCH AUF! – TuS 04 Dansenberg EWS Arena Göppingen

So. 18.08.2019 17.00

Sieger FRISCH AUF!/Dansenberg –

Sieger Dormagen/Rhein Vikings

EWS Arena Göppingen

So. 25.08.2019 16.00 THW Kiel – FRISCH AUF! Sparkassen Arena Kiel

Sa. 31.08.2019 20.30 FRISCH AUF! – TSV Hannover/B. EWS Arena Göppingen

So. 08.09.2019 13.30 FRISCH AUF! – Füchse Berlin EWS Arena Göppingen

So. 15.09.2019 tba SC DHfK Leipzig – FRISCH AUF! Arena Leipzig

Do. 19.09.2019 19.00 FRISCH AUF! – GWD Minden EWS Arena Göppingen

So. 29.09.2019 tba FRISCH AUF! – TVB Stuttgart EWS Arena Göppingen

Do.-So. 03.-06.10.2019 SC Magdeburg – FRISCH AUF! Getec Arena Magdeburg

Do. 10.10.2019 19.00 HC Erlangen – FRISCH AUF! Nürnberg Arena

So. 13.10.2019 tba FRISCH AUF! – Eulen Ludwigshafen EWS Arena Göppingen

So. 20.10.2019 tba Bergischer HC – FRISCH AUF! Solingen / Wuppertal

So. 03.11.2019 tba FRISCH AUF! – TBV Lemgo Lippe EWS Arena Göppingen

Do.-So. 07.-10.11.2019 SG Flensburg/H. – FRISCH AUF! Flens Arena Flensburg

So. 17.11.2019 tba FRISCH AUF! – HBW Balingen/W. EWS Arena Göppingen

Do. 21.11.2019 19.00 MT Melsungen – FRISCH AUF! Rothenbach Halle Kassel

Do. 28.11.2019 19.00 FRISCH AUF! – HSG Wetzlar EWS Arena Göppingen

Do.-So. 05.-08.12.2019 Rhein-Neckar Löwen – FRISCH AUF! SAP Arena Mannheim

So. 15.12.2019 tba FRISCH AUF! – HSG Nordhorn/Lingen EWS Arena Göppingen

Do. 26.12.2019 tba FRISCH AUF! – THW Kiel EWS Arena Göppingen

So. 29.12.2019 tba Eulen Ludwigshafen – FRISCH AUF! Fr.-Ebert-Halle Ludwigshafen

N.N. N.N. FRISCH AUF! – Rhein-Neckar Löwen EWS Arena Göppingen

Do.-So. 06.-09.02.2020 GWD Minden – FRISCH AUF! Kampa Halle Minden

Do.-So. 13.-16.02.2020 FRISCH AUF! – Bergischer HC EWS Arena Göppingen

Do.-So. 20.-23.02.2020 HSG Nordhorn/Lingen – FRISCH AUF! Nordhorn / Lingen

So. 23.02.2020 tba TVB Stuttgart – FRISCH AUF! Porsche Arena Stuttgart

Do.-So. 27.02.-01.03.2020 FRISCH AUF! – SG Flensburg/H. EWS Arena Göppingen

Di./Mi. 03./04.03.2020 HSG Wetzlar – FRISCH AUF! Rittal Arena Wetzlar

Do.-So. 05.-08.03.2020 TSV Hannover/B. – FRISCH AUF! Hannover

Do.-So. 19.-22.03.2020 FRISCH AUF! – MT Melsungen EWS Arena Göppingen

Do.-So. 26.-29.03.2020 Füchse Berlin – FRISCH AUF! Max-Schmeling-Halle Berlin

Do.-So. 09.-12.04.2020 FRISCH AUF! – HC Erlangen EWS Arena Göppingen

Do.-So. 23.-26.04.2020 HBW Balingen/W. – FRISCH AUF! Sparkassen Arena Balingen

Do.-So. 30.04.-03.05.2020 FRISCH AUF! – SC DHfK Leipzig EWS Arena Göppingen

Do.-Fr. 07.-10.05.2020 TBV Lemgo Lippe – FRISCH AUF! Phoenix Contact Arena Lemgo

Do. 14.05.2020 tba FRISCH AUF! – SC Magdeburg EWS Arena Göppingen

Stand 22.07.2019. Änderungen vorbehalten. Aktuelle Infos unter www.frischauf-gp.de oder www.liquimoly-hbl.de

tba = to be announced (ist noch festzulegen)

Hintergrundbild: Giacinto Carlucci


16

Königstransfer im Tor

Urh Kastelic verunsichert seine Gegner durch langes Stehen

VON: ALEXANDER KOLB

Der neue FRISCH AUF!-Torwart Urh Kastelic

ist in diesem Sommer sicherlich der

wichtigste Transfer der Grün-Weißen. Der

aktuelle slowenische Nationaltorwart kommt

vom kroatischen Meister RK Zagreb, für den

er zwei Jahre lang gespielt hat. Neben den Titeln

in Kroatien und der Champions League-

Erfahrung mit Zagreb weist der 23 Jahre

junge Keeper auch schon wichtige Einsätze

in der Handball-Nationalmannschaft Sloweniens

auf, mit der er im Jahr 2017 die Bronzemedaille

bei der Handball-Weltmeisterschaft

in Frankreich gewann. Mit der slowenischen

Jugend-Nationalmannschaft hatte er zuvor

bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen

2014 in China Gold geholt.

SLOWENISCHE

TORWARTSCHULE

Bereits als 16-Jähriger wechselte Urh Kastelic

nach Celje, um fortan beim slowenischen

Topverein RK Celje weiter ausgebildet zu

werden und auf das dortige Sportgymnasium

zu gehen. Bald spielte er im Zweifachspielrecht

auch in Partnervereinen und mit dem

Abitur in der Tasche zog es ihn – spielrechtlich

über eine Ausleihe arrangiert – zu RK

Branik Maribor. Der Handballverein in Maribor

ist einer der besten slowenischen Klubs

hinter Celje und Velenje, und zudem konnte

Urh in Maribor sein Vorhaben, an der dortigen

Universität ein Studium zu beginnen,

mit der frühen Handballkarriere verbinden.

Inzwischen steht der zukünftige FRISCH

AUF!-Torwart kurz vor dem Abschluss seines

Marketingstudiums, das er im Fernstudium

aus Zagreb weiterbetrieben hat. Mit 23 Jahren

Nationalspieler sein und ein akademisches

Studium absolviert zu haben, das hört

sich nach einem guten Plan an.

Mit seiner Körpergröße von 2,01 m stellt

Urh Kastelic eine imposante Erscheinung

dar. Sein Torwartspiel ist geprägt von diesen

Vorzügen, wartet er doch lange ab und verunsichert

damit die gegnerischen Schützen,

um sich dann mit einer späten Reaktion doch

noch den Ball zu schnappen. In den ersten

Trainingseinheiten und Vorbereitungsspielen

bei FRISCH AUF! hat er aber auch gezeigt,

dass er trotz seiner Körperabmessung

erstaunlich beweglich ist. Hierin möchte ihn

sein zukünftiger Torwarttrainer Alexander

Vorontsov weiter schulen. Aufgrund der unterschiedlichen

körperlichen Voraussetzungen,

aufgrund der Torwarttechnik und auch

aufgrund der bekannten Stärken wird er sich

mit dem bisherigen FRISCH AUF!-Torwart

Daniel Rebmann gut ergänzen, gerade weil

sich beide auch in einigen torwarttechnischen

Eigenschaften unterscheiden. Freuen

können sich darüber hinaus die Konterspieler

der Grün-Weißen, denn die Urh-Pässe bei

den Abwürfen sind gestochen scharf. Zum

bisherigen FRISCH AUF!-Torwart Primoz

Prost, dessen Nachfolger er quasi wird, pflegt

Urh Kastelic einen guten Kontakt: „Ich kenne

Primoz schon lange aus der slowenischen

Nationalmannschaft. Er ist ein guter Typ und

wir verstehen uns prima. Nach der Anfrage

von FRISCH AUF! war er mein

erster Ansprechpartner und ich

habe mir alle wichtigen Informationen

über FRISCH AUF! und über

Göppingen von ihm geholt.“

WÜRDIGER NACHFOLGER

VON PRIMOZ PROST

Fotos: Peter Poller

URH KASTELIC

Kommt vom RK Zagreb zu

FRISCH AUF!

So schlecht können die Infos und Tipps von

Primoz Prost an Urh Kastelic nicht gewesen

sein, denn der Nationalmannschaftsnachfolger

entschied sich recht schnell zu einem

Wechsel nach Göppingen und in die

deutsche Bundesliga. Die Zusage erfolgte

allerdings nur unter einer Bedingung.

Urh Kastelic war es sehr wichtig,

dass er einen guten Torwarttrainer zur

Seite hat. Alexander Vorontsov hat bereits

in der vergangenen Saison dafür

gesorgt, dass Daniel Rebmann einen

großen Schritt nach vorne gemacht hat

und Primoz Prost eine gute Abschiedssaison

bei FRISCH AUF! gespielt hat.

Nun nimmt der ehemalige russische

Spitzentorwart, der inzwischen längst

Deutscher ist und in frühen Jahren den

deutschen Nationaltorwart Johannes Bitter

geprägt hat, Urh Kastelic unter seine

Fittiche. Mit dem 25-jährigen Daniel Rebmann

und dem 23-jährigen Urh Kastelic hat

FRISCH AUF! sicherlich eines der jüngsten

Torwart-Gespanne der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga,

aber sehr zur Freude der

FRISCH AUF!-Fans auch ein Torwart-Duo

mit tollen Perspektiven!


17

Spielstarker Linkshänder

Der Schwabe Nicolai Theilinger wechselt zu den

Schwaben von FRISCH AUF!

VON: ALEXANDER KOLB

Mit Nicolai Theilinger kommt ein wurfund

deckungsstarker Rückraumspieler zu

FRISCH AUF!, der überdies sogar aus der

Region stammt und bereits auf wichtige Erfahrungswerte

zurückblicken kann. FRISCH

AUF!-Trainer Harmut Mayerhoffer hat sich

sehr für den Transfer des 27-jährigen Linkshänders

vom Ligakonkurrenten HC Erlangen

nach Göppingen stark gemacht, weil er gut

ins Spielkonzept und in das Mannschaftsgefüge

der FRISCH AUF!-Mannschaft passt.

SPIELER AUS DER REGION

Der aus Köngen im nahegelegenen Neckartal

stammende Nicolai Theilinger kam bei den

Minis von Eichenkreuz Köngen erstmals mit

dem Handball in Kontakt. In den

weiteren Jugendjahren spielte

er dann für den TSV

Köngen und den

VfL Pfullingen, wo

er in der B- und A-

Jugend regelmäßig

in den Playoffs

um die Deutsche

Meisterschaft mitspielte.

Ab 2011 spielte

er für den TV Neuhausen/Erms, feierte mit

den Ermstälern 2012 den Erstliga-Aufstieg

und sammelte in der Saison 2012/13 erste

Bundesligaerfahrung. Im Februar 2015 wechselte

er zum HC Erlangen in die 1. Liga. Aber

auch der fränkische Verein stieg in die 2. Liga

ab. In der Saison 2015/16 war Nicolai Theilinger

mit 161 Treffern einer der maßgeblichen

Spieler für den direkten Wiederaufstieg

Erlangens. Mit 107 Treffern in der Saison

2016/17 trug er sofort auch im Handball-

Oberhaus dazu bei, dass sich der HCE mit

einem 9. Platz etablierte. In der abgelaufenen

Saison laborierte Nicolai Theilinger an einer

Sprunggelenksverletzung mit nachfolgender

Operation, war aber bereits in der Rückrunde

wieder voll einsatzfähig.

Beim Deutschen Handballbund fand das

Handballtalent von Nicolai Theilinger früh

Eingang in die Jugendnationalmannschaft.

Insgesamt notiert man 56 Treffer in 22 Jugend-Länderspielen.

In der A-Nationalmannschaft

stehen bisher zwei Länderspiele unter

Christian Prokop zu Buche: Sein Einstand

erfolgte am 18. März 2017 gegen Schweden.

Mit seinem Wechsel nach Göppingen möchte

der 1,93m große Linkshänder den nächsten

Schritt in seiner sportlichen Entwicklung

machen. Die Voraussetzungen sind gegeben

und mit seinem guten Spielverständnis wird

er das Aufbauspiel von FRISCH AUF! perfekt

ergänzen.

IM NOTIZBLOCK VON

CHRISTIAN PROKOP

FRISCH AUF!-Trainer Hartmut Mayerhoffer

freut sich auf den Neuzugang: „Nicolai hat

sich vor seiner Verletzung mit seinen Leistungen

in den Kreis der Nationalmannschaft

gespielt und wir sind uns sicher, dass er dieses

Niveau bei uns wieder erreichen kann.

Nicolai Theilinger ist vorne und hinten vollwertig

einsetzbar und ist darüber hinaus im

besten Handballalter. Dass er aus unserer Region

stammt, trägt zudem zur Identifikation

von Nicolai einerseits und den Zuschauern

andererseits mit FRISCH AUF! bei.

Nicolai Theilinger geht die neue Saison optimistisch

an: „Ich bin sehr glücklich, meine

weitere sportliche Entwicklung bei einem

Traditionsverein wie FRISCH AUF! Göppingen

fortzuführen und zu alter Stärke zurückzukehren.

Für mich ist es etwas Besonderes,

für einen Verein zu spielen, der meine Heimat

repräsentiert und nur 25 Minuten von

meinem Heimatort Köngen entfernt ist. Ich

habe mich in den ersten Wochen gut akklimatisiert

und freue mich auf die kommende

Saison.“

SRDJAN PREDRAGOVIC

VERSTÄRKT DIE FRAKTION DER LINKSHÄNDER

NICOLAI

THEILINGER

Kommt vom HC Erlangen zu

FRISCH AUF!

Der bosnische Nationalspieler Srdjan

Predragovic ist bereits seit dem

Jahr 2018 bei FRISCH AUF! unter

Vertrag. Zunächst war er an den

deutschen Zweitligisten Rhein

Vikings ausgeliehen, um dort

über viele Spielanteile weitere

Entwicklungsschritte zu machen. Da

der Verein vom Niederrhein schnell

in wirtschaftliche und sportliche

Nöte kam, lieh FRISCH AUF! den

Linkshänder ab Januar 2019 an

seinen vormaligen Klub HC Linz zurück.

Mit sehr vielen Treffern

trug Srdjan Predragovic

dort wesentlich dazu

bei, dass die Linzer erstklassig blieben.

Der 24-Jährige Linkshänder ist ein kraftvoller

und wurfstarker Spieler, der zuletzt hauptsächlich

auf Rückraum Rechts zum Einsatz kam.

Zu seinen Vorzügen gehört, dass er auch

auf Rechtsaußen spielen kann. Auf

dieser Position wird er nämlich in der

Nationalmannschaft von Bosnien-

Herzegowina zumeist eingesetzt.

Der Schritt in die LIQUI MOLY

Handball-Bundesliga ist Srdjan Predragovic

vom vorhandenen Potential

her durchaus zuzutrauen.


18

Till Hermann

ergänzt die

junge Garde

Foto: Eibner Pressefotos

Linksaußen kommt – gepaart mit sehr viel Ehrgeiz – aus der 3. Liga

VON: ALEXANDER KOLB

Die durch den Abgang von Joscha

Ritterbach vakante Stelle

auf Linksaußen besetzt in Zukunft

der 22-jährige Till Hermann.

Till Hermann spielte zuletzt

beim MTV Großenheidorn

in der 3. Liga West. Der 1,80 m

große Rechtshänder war in der

vergangenen Saison einer der

besten Torschützen der 3. Liga.

Er wird in der kommenden Saison

zusammen mit FRISCH

AUF!-Nationalspieler Marcel

Schiller ein Gespann auf Linksaußen

bilden. FRISCH AUF!

geht mit dieser Verpflichtung

konsequent seinen Weg weiter,

immer wieder jungen deutschen

Spielern den Schritt in die Bundesliga

zu ermöglichen.

FRISCH AUF!-Trainer Hartmut

Mayerhoffer beschreibt den

Neuzugang Till Hermann wie

folgt: „Mit Till Hermann bekommen

wir einen jungen, ehrgeizigen

und entwicklungsfähigen

Spieler, der seine Stärken in einer

guten Wurfvariabilität und in der

Schnelligkeit hat. Wir haben das

Zutrauen in ihn, dass er hier bei

uns den nächsten Schritt in seiner

Entwicklung machen wird.

Er wird im athletischen Bereich

noch zulegen müssen, aber diese

Zeit geben wir ihm. “ Bei den

ersten Vorbereitungsspielen war

zudem zu sehen, dass Till Hermann

noch großen Respekt vor

Bundesligatorhütern hat. Den

wird er sicherlich bald ablegen.

Till Hermann freut sich sehr auf

sein Engagement bei FRISCH

AUF!: „Es war mein Kindheitstraum,

Handball-Bundesligaspieler

zu werden und FRISCH

AUF! gibt mir die Chance, ihn

zu verwirklichen. Der familiäre

Umgang zwischen Team, Verantwortlichen

und Umfeld ist

mir schon beim ersten Kennenlernen

positiv aufgefallen. Ich

bin optimistisch gestimmt und

freue mich auf die Zukunft bei

FRISCH AUF!.“

DER ERWEITERTE SPIELERKADER

VON FRISCH AUF!

Derzeit gehören fünf junge Handballer zum erweiterten FRISCH AUF!-

Kader. Sie werden gemeinsam mit den Partnervereinen, bei denen sie

hauptsächlich spielen werden, gefördert, trainieren aber regelmäßig

bei FRISCH AUF! mit. Zweifachspielrechte ermöglichen Spieleinsätze

für FRISCH AUF!. Zwei der fünf Handball-Talente sind formal über ein

Erstspielrecht an FRISCH AUF! gebunden. Linksaußen Felix Weißer

stammt aus der FRISCH AUF!-A-Jugend und spielt bereits seit einem

Jahr beim Drittligist TSB Horkheim. Neu zu FRISCH AUF! gewechselt ist

Spielmacher Christos Erifopoulos, der aber hauptsächlich beim Drittligaaufsteiger

TV Plochingen aktiv sein wird (Fotos siehe Seite 10/11).

Drei weitere junge Spieler haben ihr Stammspielrecht beim Kooperationsverein

und ein von dort aktiviertes Zweitspielrecht für FRISCH

AUF!. Im Tor ist das Nicolas Gross (Foto S. 10), der für FRISCH AUF!

bereits in der Jugendbundesliga spielte und neu zum VfL Pfullingen

wechselt. Fortgesetzt wird die gemeinsame Ausbildung mit seinem

Mannschaftskollegen Axel Goller auf Rechtsaußen. Neuerdings ist auch

Rückraumspieler Felix Zeiler dabei. Er spielte vor zwei Jahren ebenfalls

in der FRISCH AUF! A-Jugend und wechselt zur neuen Saison von

Plochingen nach Horkheim. Gleich mehrere aktuelle Jugendbundesligaspieler

trainieren übrigens regelmäßig bei den Profis mit und könnten

auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Dies sind aktuell Isaiah

Klein, Oskar Neudeck, David Knezevic und Magnus Riegel.

Axel Goller

Felix Zeiler


Blick ins Nachwuchscenter

FRISCH AUF!-NC ist in allen drei Altersklassen

in der jeweils höchsten Spielklasse vertreten.

19

VON: CHRISTIAN SCHÖNE

Die drei Leistungsmannschaften

des FRISCH AUF!-Nachwuchscenters

gehen wie bereits in den

Vorjahren erneut in der jeweils

höchsten Spielklasse an den

Start. Während sich die U19 die

Qualifikation zur Jugendbundesliga

bereits in der abgelaufenen

Spielzeit mit dem Vizemeistertitel

in der Südstaffel sicherte,

meisterten die U17 und die U15

ihre Qualifikationsspiele souverän

und treffen damit in der Baden-Württemberg-Oberliga

bzw.

in der Württemberg-Oberliga

auf die Topteams aus dem Süden.

Die abgelaufene Saison ist für alle

Beteiligten des FRISCH AUF!-

Nachwuchscenters Auszeichnung

und Ansporn zugleich. Das

Erreichen des Viertelfinales um

die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft,

insbesondere das Heimspiel

vor 2.100 Zuschauern gegen

Flensburg, soll kein einmaliges

Erlebnis bei den Grün-Weißen

bleiben. Auch der württembergische

Vize-Meister-Titel der U15

zeigt, dass die positive Entwicklung

unterm Hohenstaufen weitergeht.

SEHR GUTE

JUGENDTRAINER

Personell setzt FRISCH AUF!

auf Kontinuität und geht mit

dem gleichen Team in die Saison

2019/20. Geleitet wird das

Nachwuchscenter von Christian

Schöne. Die U19 wird weiterhin

vom erfahrenen Nachwuchstrainer

Gerd Römer trainiert, der

von Simon Graf unterstützt wird.

Hauptverantwortlich für die U17

ist weiterhin Tobias Hafner, der

seit Ende der vergangenen Saison

mit Dominik Schieche einen

neuen Co-Trainer an seiner Seite

hat. Die U15 steht weiterhin unter

der Leitung des Trainerteams

Gerold Gottschling und Tobias

Dürler. Peter Esenwein, bekannter

ehemaliger Speerwerfer und

lizensierter Athletiktrainer, leitet

weiterhin das Athletiktraining

der NC-Teams und auch Andreas

Blessing bleibt als Mentaltrainer

der Nachwuchsspieler an Bord.

Darüber hinaus übernehmen mit

Charly Friederich (Spielbetrieb),

Gerhard Rohr (Laufbahnberatung/Kooperation

Schule-Verein),

sowie Alexander Kolb weitere

bewährte Kräfte wichtige

Funktionen.

FÖRDERUNG AUF

HOHEM NIVEAU

FRISCH AUF! erhielt unlängst

das Jugendzertifikat 2019 und

geht mit dem Anspruch in die

neue Spielzeit, auch 2020 wieder

das Zertifikat für exzellente

Jugendarbeit zu bekommen. Die

Vorbereitung der NC-Mannschaften

ist wieder von einigen

hochkarätigen Turnierteilnahmen

geprägt. Die U15 hat bereits

den eigenen EMAG Cup

absolviert und tritt noch bei den

Leistungsturnieren der Füchse

Berlin, der Rhein-Neckar Löwen

und des SC Magdeburg an.

Die U17 reist erneut zum internationalen

Turnier ins ungarische

Veszprem und tritt ebenso

wie die U15 und die U19 beim

Füchse-Turnier an. Neben dem

Turnier in Berlin wartet auf die

U19 noch ein weiteres Highlight

in der Saisonvorbereitung. Durch

die Teilnahme am Viertelfinale

der Deutschen Meisterschaft hat

sich die Mannschaft von Gerd

Römer für die German International

Youth Championships in

Düsseldorf qualifiziert und trifft

dabei auf die nationalen und internationalen

Topteams dieser

Altersklasse.

Auch im Bereich der Anschlussförderung

hat sich unter Bundesligatrainer

Hartmut Mayerhoffer

eine weitere Verbesserung ergeben.

Regelmäßig nehmen Talente

der U19 am Bundesligatraining

teil und machen so weitere Entwicklungsschritte.

Hinzu kommt

die Fortsetzung der Kooperationen

mit den Drittligisten TV Plochingen,

TSB Heilbronn-Horkheim

und dem VfL Pfullingen,

A-Jugend vor dem DM-Viertelfinale 2019

um den Talenten im Anschlusskader

optimale Entwicklungsmöglichkeiten

zu bieten.

Christian Schöne sieht das Nachwuchscenter

auch für die kommende

Spielzeit gut aufgestellt:

„Mit der vorhandenen Kaderqualität

der drei NC-Teams sind

wir sicherlich in den höchsten

Foto: Peter Poller

Spielklassen konkurrenzfähig.

Darüber hinaus sind die Rahmenbedingungen

für eine gute individuelle

Entwicklung der Spieler

gegeben. Mit dem Aufstieg des

TV Plochingen in die dritte Liga

haben sich zudem unsere Möglichkeiten

im Bereich der Anschlussförderung

verbessert.“

für die Saison

2019/2020


20

FRISCH AUF! entwickelt sich

zum Medienunternehmen

Zahlreiche clubeigene Inhalte sowie umfangreiche Hintergrundberichte ermöglichen allen Fans

einen Blick hinter die Kulissen auch abseits der Spiele. Neben den sozialen Medien spielt dabei

die Weiterentwicklung des FRISCH AUF!-Fan-TV´s eine entscheidende Rolle.

VON: THOMAS OHL

Die Digitalisierung hat in vielen

Bereichen unserer Gesellschaft in

den letzten Jahren deutlich spürbare

Veränderungen hervorgerufen.

Gerade im Bereich des Mediennutzungsverhaltens

schreitet

die Entwicklung in rasender Geschwindigkeit

voran. Waren vor

einigen Jahren das lineare Fernsehen

und die Tageszeitung noch

Hauptinformationsquellen, so

informiert sich mittlerweile ein

Großteil der Gesellschaft über

Onlinemedien, sei es über Homepages,

die verschiedenen Social-

Media-Kanäle, Apps etc.

FRISCH AUF! mit umfangreicher Medienpräsenz – nicht nur im Fernsehen.

Foto: Archiv FRISCH AUF

NEWS UND INSIGHTS

AUS ERSTER HAND

Dies hat auch viele Auswirkungen

auf den modernen Profisport,

besonders auf die Art und Weise,

wie Fans oder Sponsoren z.B. mit

ihrem Club in Verbindung treten.

Um seine Fans über verschiedene

eigene Kanäle schnell und

aus erster Hand über News und

Insights informieren zu können,

entwickelt sich FRISCH AUF!

Göppingen sukzessive zu einem

„Medienunternehmen“ mit

zahlreichen selbst produzierten

Inhalten. So geht FRISCH AUF!

Göppingen zum Beispiel mit

mehreren Ergänzungen im Social

Media-Auftritt neue Wege in der

Außenkommunikation. Inzwischen

erstreckt sich die Präsenz

von FRISCH AUF! in den sozialen

Netzwerken inklusive der

Business-Plattformen XING und

LinkedIn auf sechs verschiedene

Medien, über die FRISCH

AUF!-Fans alle Neuigkeiten und

Informationen rund um ihren

Lieblingsverein zugespielt bekommen.

HAUTNAH

DABEI SEIN

Über die verschiedenen Social

Media-Auftritte bietet FRISCH

AUF! unter anderem einen Blick

hinter die Kulissen, abseits der

Spiele in der Hölle Süd. So werden

die Abonnenten und Follower

mit Trainingseinblicken,

Gewinnspielen und vielen Infos

rund um die Mannschaft und

den Verein versorgt. Beispielsweise

bei dem neu integrierten

Instagram-Format „AOK Live

Q&A“ am Vorabend eines Auswärtsspiels

bekommen Fans die

tolle Möglichkeit, mit den Profis

zu interagieren.

Auch das FRISCH AUF-Fan-TV

mit einer deutlich umfangreicheren

Hintergrundberichterstattung

ist ein zentraler Schritt

in der Entwicklung von FRISCH

AUF! zum Medienunternehmen.

Gerade Bewegtbild-Content,

Bilder und interessante Stories

entfalten hier besondere Wirkung

und sind von den Fans sehr

nachgefragt. Umgesetzt und ausgespielt

werden diese Inhalte vor

allem in dem monatlichen Magazin

„FRISCH AUF! den Punkt

– Das Allmendinger Handballmagazin“.

Die eigene Berichterstattung

umfasst zudem die Produktion

und Ausstrahlung aller

Pressekonferenzen über Facebook

sowie verschiedene Hintergrundbeiträge

z.B. über Sponsorenveranstaltungen,

PR-Termine

der FRISCH AUF!-Spieler sowie

spannende Einblicke ins Training

der Profis. Der „KIA-Fantalk“ im

Foyer der EWS Arena am Heimspieltag

ergänzt das Angebot und

die genannten Formate sind auf

der FRISCH AUF!-Homepage im

Bereich „FRISCH AUF!-TV“ jederzeit

kostenlos abrufbar.

Seien Sie also hautnah dabei und

folgen Sie uns auf den Social-Media-Kanälen

wie Facebook, Instagram,

Twitter und YouTube!


Zeichen setzen

mit umweltschonender

Energy from Waste.

Energie ist die Basis unseres Lebens. Da die fossilen Brennstoffe nur begrenzt verfügbar sind,

wird die energetische Nutzung der Ressource Abfall immer wichtiger. Als Deutschlands führendes

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22

Schultour durch die Region

FRISCH AUF! Göppingen und sein Premium Partner LEONHARD WEISS besuchten in den letzten

Monaten gemeinsam Schulen in der Region, um vor den Jugendlichen eine Lehrstunde der besonderen

Art zum Thema „Teamgeist“ zu halten.

VON: PETER KÜHNLE

Sowohl LEONHARD WEISS als

auch FRISCH AUF! Göppingen

sind die Förderung von sozialen

Kompetenzen im Rahmen einer

positiven Persönlichkeitsentwicklung

von jungen Menschen

ein besonderes Anliegen. Zudem

sind beide Organisationen seit

vielen Jahrzehnten tief in der Region

Göppingen verwurzelt und

sehen sich auch daher in gesellschaftlicher

Verantwortung. Daher

haben sich Vertreter beider

Einrichtungen gemeinsam entschlossen,

mehrere Schulen im

Umkreis zu besuchen, Schülerinnen

und Schülern ein echtes

Highlight zu bieten und einem

FRISCH AUF!-Bundesligaprofi

ganz nahezukommen. Inhaltlich

angebunden wurde diese „Schulstunde“

an das Thema „Teamgeist“

mit vielen Einblicken, warum

es sowohl im Sport als auch

in der Wirtschaft sehr wichtig

ist, dass man als Team zusammenhält

– gerade auch wenn es

einmal nicht so läuft.

WAS MACHT EIN

GUTES TEAM AUS?

So hörten am Mittwoch, 13. März

2019 rund 75 Schülerinnen und

Schüler der Staufeneckschule in

Salach genau zu, als zunächst

Werner Bucher vom Ausbildungs-Team

bei LEONHARD

WEISS von der Team-Arbeit auf

seinen Baustellen berichtete und

im Anschluss FRISCH AUF!-

Kreisläufer Kresimir Kozina persönliche

Einblicke in sein Leben

als Leistungs- und Mannschaftssportler

gab. Wer übernimmt

wann welche Funktion im Team?

Wie bewältigt man Krisen gemeinsam?

Wir motiviert man

sich, wenn man mal keine Lust

hat? Wir wichtig sind Ziele? Die

Kresimir Kozina schreibt fleißig Autogramme in der

Staufeneckschule Salach

Foto: Archiv FRISCH AUF

Schülerinnen und Schüler der Walther-Hensel Schule Göppingen mit

vielen Fragen an Sebastian Heymann

Foto: Archiv FRISCH AUF

Schülerinnen und Schüler löcherten

Kreso ordentlich mit vielen

Fragen und nutzen die Chance,

dem sympathischen FRISCH

AUF!-Spieler das ein oder andere

Interna zu entlocken. Im Anschluss

schrieb Kreso noch fleißig

Autogramme und stand für

Photos zur Verfügung. Als Überraschungsgeschenk

hatte er für

Jeden zwei Freikarten für das

nächste Bundesliga-Heimspiel

von FRISCH AUF! dabei. So

konnten sich alle Schülerinnen

und Schüler live in der Hölle Süd

anschauen, wie Zusammenarbeit

im Spiel bzw. in der Praxis abläuft.

In gleicher Form besuchte Joscha

Ritterbach die Silcherschule

in Eislingen, Sebastian Heymann

die Walther-Hensel-Schule

in Göppingen und erneut Kresimir

Kozina, für den Leonhard

Weiss eine Werbepatenschaft

übernommen hat, die Uhland-

Realschule in Göppingen. Bei allen

Terminen zeigten sich alle

Beteiligten sehr zufrieden über

dieses gemeinsame Projekt.

KONTAKT ZU

JUNGEN MENSCHEN

Peter Kühnle, stellvertretender

Geschäftsführer von FRISCH

AUF! Göppingen, sagt zur

FRISCH AUF!-Schultour: „Wir

suchen verstärkt den Kontakt zu

jungen Menschen, um sie mit unseren

Themen in Verbindung zu

bringen. Es gibt viele Aspekte des

Leistungssports, die einem im

Alltag helfen können bzw. für die

Persönlichkeitsentwicklung gerade

junger Menschen hilfreich

sind. Zudem möchten wir selbstverständlich

auch neue junge

FRISCH AUF!-Fans für uns gewinnen,

die gemeinsam mit unserer

Mannschaft in der Hölle

Süd um Punkte kämpfen.“

LEONHARD WEISS wünscht FRISCH AUF! eine erfolgreiche Saison!


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Gelenkteleskop-

Bühne

Gelenkteleskop-

Bühne

24

Vor 50 Jahren der zehnte Meistertitel

Der 22:18-Endspielsieg von FRISCH AUF!

Göppingen gegen den VfL Gummersbach

am Ende der Saison 1969/1970 in der

Frankfurter Festhalle war auch ein Meilenstein

in der Entwicklung des Handballs.

VON: KARL-HEINZ PREUSKER

Als die Hallenhandballsaison

1969/1970 beendet war, also vor

50 Jahren, hatte sich FRISCH

AUF! Göppingen seine zehnte

von insgesamt elf Deutschen

Meisterschaften erkämpft. Der

22:18-Endspielsieg gegen den VfL

Gummersbach in der Frankfurter

Festhalle sorgte für Schlagzeilen.

Bevor die einteilige Hallenhandball-Bundesliga

im Jahr 1977 eingeführt

wurde, spielte die Bundesliga

seit ihrer Gründung 1966

in den Gruppen Nord und Süd.

Scheren-Bühne

Scheren-Bühne

Scheren-Bühne

Scheren-Bühne

Teleskopstapler

Teleskopstapler

Teleskopstapler

Teleskopstapler

Gelenkteleskop-

Bühne

Gelenkteleskop-

Bühne

Beim Endspiel in Frankfurt waren rund 2000 Göppinger Anhänger

dabei. Sie unterstützen ihre Mannschaft lautstark und mit Plakaten.


Foto: NWZ-Archiv

Im Süden setzte sich anfangs die

SG Leutershausen an die Spitze,

aber in der Runde 1969/1970 bestimmte

FRISCH AUF! das Geschehen.

Die Saison erstreckte

sich damals nur über das Winterhalbjahr,

im Sommer wurde

noch Feldhandball gespielt,

wo FRISCH AUF! ebenfalls in

der Bundesliga dabei war. Die

Gruppe Süd der Hallenhandball-

Bundesliga umfasste lediglich

acht Vereine, sodass es insgesamt

14 Punktspiele gab. Die sieben

Heimspiele in der damaligen Hohenstaufenhalle,

die seit Dezember

1967 zur Verfügung stand,

konnten die Göppinger alle gewinnen.

Am knappsten war der

20:19-Erfolg gegen den späteren

Vizemeister SG Leutershausen.

Die Reinickendorfer Füchse

Berlin wurden mit einem 17:15

nach Hause geschickt. Gegen

den TV Hochdorf aus der Pfalz

gewann FRISCH AUF! 17:13.

Fünf Tore Vorsprung waren es

beim 26:21 gegen den TV Großwallstadt,

noch eines mehr beim

22:16 gegen den TSV Karlsruhe-

Rintheim. Zehn Tore Differenz

erzielten die Göppinger beim

21:11 gegen die Spvgg Möhringen

und beim 20:10 gegen den späteren

Absteiger Turnerschaft Esslingen.

Es war eine schöne Zeit

für die Göppinger Anhänger, für

die bei jedem Heimspieltag der

Samstagabend ein Erfolgserlebnis

brachte.

NUR EINE NIEDER-

LAGE IN DER SAISON

Aber auch auswärts durfte fast

immer gejubelt werden. FRISCH

AUF! gewann sechs Mal in fremden

Hallen, lediglich beim TV

Großwallstadt musste man sich

16:17 geschlagen geben. Die Abschlusstabelle:

1. Frisch Auf Göppingen 26:2

Punkte/268:200 Tore

2. SG Leutershausen

19:9/269:216

3. Reinickendorfer Füchse

15:13/215:209

4. Spvgg Möhringen

14:14/236:222

5. TV Großwallstadt

14:14/257:278

6. TV Hochdorf 10:18/204:234

7. TSV Rintheim 9:19/205:246

8. TS Esslingen 5:23/207:256

Erstmals wurde 1969/1970 ein

Halbfinale um die Deutsche

Meisterschaft ausgetragen, das

in Hin- und Rückspielen entschieden

wurde. FRISCH AUF!

Göppingen hatte den Nord-

Zweiten Hamburger SV als Gegner

und erhielt als Süd-Meister

Heimrecht im entscheidenden

zweiten Spiel. Zuerst trafen sich

die beiden Mannschaften am 14.

Dezember 1969 in Hamburg. Die

Göppinger waren lange Zeit tonangebend

und führten in der 51.

Minute mit 14:11. Dann gelangen

den Hamburgern zwei Treffer

zum 13:14, die Halle entwickelte

sich zum Hexenkessel. Drei Minuten

vor Spielende erzielte der

österreichische Nationalspieler

Christian Patzer den nicht

unumstrittenen 15. Treffer für

Frisch Auf, der das Pfeifkonzert

der Hamburger Anhänger weiter

verstärkte. Bis zum Schlusspfiff

blieb es beim 13:15.

Eine Woche später folgte das

Rückspiel in der Hohenstaufenhalle.

Nach vier Minuten traf

Horst Singer zum 1:0 für Frisch


25

Im Endspiel gegen den VfL Gummersbach erzielte Peter Bucher sieben

Tore.

Auf, kurz darauf erhöhte er mit

einem Siebenmeter auf 2:0. „Beim

5:0 schien der Hamburger SV einem

Schiffbruch nahe, doch als

wetterfeste Seeleute hatten die

Gäste immer noch ein Mittel parat,

nicht im drohenden Göppinger

Wellengang unterzugehen“,

schrieb damals NWZ-Sportredakteur

Heinrich Reinemer.

Beim Halbzeitpfiff stand es 9:4,

nach 60 Minuten hatte FRISCH

AUF! gerade noch mit 14:13 die

Nase vorn. Die zweite Halbzeit

war mit 9:5 an die Gäste gegangen,

beim 12:12 schien das Spiel

zu kippen. „Meine Mannschaft

spielte in der ersten Halbzeit fast

zu gut, aber der HSV hat nie aufgesteckt“,

analysierte der bleiche

Trainer Bernhard Kempa das

nervenaufreibende Spiel.

Im zweiten Halbfinale gewann

der VfL Gummersbach beide

Spiele gegen die SG Leutershausen,

18:17 und 24:10, und erreichte

dadurch das Endspiel.

In das Finale, ausgetragen am

Freitag, 3. Januar 1970, vor 11 200

Zuschauern in der Frankfurter

Festhalle, ging der VfL Gummersbach

als Titelverteidiger – er

Foto: NWZ-Archiv

hatte das Endspiel 1969 mit 21:13

gegen die SG Leutershausen gewonnen

– und Favorit. So begann

die Partie auch, Gummersbach

erzielte die ersten zwei Tore. In

Unterzahl gelang Horst Singer

der Anschlusstreffer, Max Müller

erzielte den Ausgleich. Gummersbachs

Rekordschütze Hansi

Schmidt traf zum 3:2. FRISCH

AUF! war wieder in Unterzahl,

als Peter Bucher nicht nur erneut

ausglich, sondern auch mit dem

4:3 Göppingens erste Führung

erzielte. Torhüter Uwe Rathjen

hielt den knappen Vorsprung,

Max Müller erhöhte auf 5:3. Nach

einem Foul von Klaus Brand

musste Horst Singer eine Zeitlang

pausieren. Das steckte die

Göppinger Mannschaft weg und

holte eine 8:5-Führung heraus.

Gummersbach kam wieder auf

8:7 heran, danach sorgten Christian

Patzer und Armin Eisele für

die 10:7-Pausenführung.

In der Pause feuerte Trainer

Bernhard Kempa seine Mannschaft

an: „Jungs, ihr müsst

dranbleiben, wir packen die

Gummersbacher.“ Mit dem elften

Tor für FRISCH AUF! eröffnete

Peter Bucher die zweite

Halbzeit, in der FRISCH AUF!

immer in Führung lag. Aber die

Begegnung blieb lange eng, Gummersbach

kam noch drei Mal bis

auf ein Tor heran. Dann erhöhte

FRISCH AUF! vorentscheidend

von 19:17 auf 21:17. Das 18. Tor für

Gummersbach erzielte Helmut

Kosmehl, der in späteren Jahren

für FRISCH AUF! spielte, Peter

Bucher stellte den Endstand von

22:18 her.

DER HANDBALL HAT

SICH GEWANDELT

„Das war eine großartige Sache,

dieses Endspiel. Es erinnerte

an den Hexenkessel im Berliner

Sportpalast im Jahr 1961“, schrieb

NWZ-Sportredakteur Heinrich

Reinemer. 1961 hatte FRISCH

AUF! vor 6000 Zuschauern den

VfL Wolfsburg mit 5:3 besiegt.

Der Berichterstatter weiter: „Es

war sicherlich nicht das schönste

Endspiel, aber das härteste

und kampfreichste. Der deutsche

Hallenhandball hat sich eben gewandelt,

es gibt keine Chorknaben

mehr, sondern nur noch harte

Fighter. Rücksichtslos gegen

sich selbst und den Gegner wird

heute Auge in Auge gekämpft und

gelitten.“

Auch andere Berichterstatter gingen

auf die Härte des Endspiels

ein. In der „Stuttgarter Zeitung“

hieß es: „Die Schuld an der Entwicklung

zu einem harten Sport

wird hauptsächlich schwachen

Schiedsrichtern in die Schuhe geschoben.

Aber es ist nicht leicht,

in einem Hexenkessel von 11 000

schreienden Menschen klaren

Kopf und Übersicht zu behalten

Planungsgruppe

Planungsgruppe

Schmid und Mattes

Schmid GbR und Mattes

GbR

INGENIEURBÜRO FÜR

TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG

INGENIEURBÜRO FÜR

TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG

und die feinen Unterschiede zwischen

Stürmerfoul und Vergehen

von Abwehrspielern zu erkennen.“

Die „Stuttgarter Nachrichten“

kommentierten: „Wenn die

Freunde dieses Spiels dennoch

am Ende nicht verärgert über die

erbarmungslose Härte waren, so

vor allem deshalb, weil sie jene

Mannschaft siegen sahen, die das

spielentscheidende Übergewicht

nicht physischer Überlegenheit

verdankte, sondern dem ideenreicheren

Spiel und besseren

Zusammenwirken aller Aktiven.

FRISCH AUF! gewann dieses

Endspiel verdient.“

Der „Mannheimer Morgen“ gab

zu bedenken, „es wäre falsch, das

Frankfurter Finale nur als das

Spiel von Rüpeln in Erinnerung

zu behalten. Es gab Szenen, die

begeisterten, etwa das Zusammenspiel

von Peter Bucher und

Max Müller, die Löcher in die

Gummersbacher Abwehr rissen.

Göppingens junge Spieler, und

das war schließlich spielentscheidend,

erwiesen sich als eine

geschlossene Mannschaft.“

Auch das „Hamburger Abendblatt“

erkannte eine Zeitenwende:

„Die Ära des romantischen

Handballs ist zu Ende.“

DIE GÖPPINGER

MEISTERMANN-

SCHAFT 1970

Uwe Rathjen (Gerd Knop);

Horst Singer (2), Walter Pflüger (1),

Christian Patzer (4), Max Müller (5),

Peter Bucher (7), Armin Eisele (2),

Paul Epple (1), Werner Schunter,

Klaus Cachay, Anton Bayer.

Trainer: Bernhard Kempa.

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SAISON 2019/2020


Foto: Udo Schoenewald


28

„Wir wollen

wieder unter

die Top-Ten“

Aleksandar Knezevic –

Trainer FRISCH AUF Frauen

Foto: Rolf Bayha

Aleksandar Knezevic ist seit 20

Jahren in verschiedenen Funktionen

bei Frisch Auf tätig

Die FRISCH AUF Frauen bleiben sportlich wie finanziell stabil

VON: RAINER MAIER

Die FRISCH AUF Frauen sind in der vergangenen

Runde gut gestartet, dann aber lief es

nicht mehr so gut. Wie ist Ihr Resümee?

ALEKSANDAR KNEZEVIC: Wenn man die ganze

Saison betrachtet, bin ich zufrieden. Die

Hinrunde war überragend und in der Rückrunde

hatten wir eine Serie mit Niederlagen.

Aber wir hatten auch wegen fünf Abgängen

einen reduzierten Kader und sind deshalb

mit diesem achten Platz hochzufrieden. Die

Mädels haben alles gegeben und hatten einen

tollen Zusammenhalt.

Wie sehen Sie nun die Aussichten für die neue

Runde?

KNEZEVIC: Wir brauchen jetzt noch ein bisschen

Zeit, bis sich die Neuen in die Mannschaft

eingewöhnt haben. Aber bislang sieht das sehr

gut aus und so bin ich zufrieden mit dem, was

die Mannschaft schon auf die Platte bringt.

Jasmina Jankovic ist zurück und bildet nun

mit Branca Zec das Torhüterinnen-Duo. Ein

starkes Gespann, das bestimmt viel Rückhalt

geben wird?

KNEZEVIC: Beide haben ganz viel Erfahrung,

schließlich stehen sie nicht umsonst bei ihren

Nationalmannschaften in Holland und Slowenien

im Tor. Damit stehen wir nun besser da,

als im Jahr zuvor.

Wie schätzen Sie neben Jankovic die weiteren

Neuzugänge ein?

KNEZEVIC: Roxana Ioneac kam vom TV Nellingen

und wird uns im Angriff auf Halblinks

verstärken. Sie ist sehr torgefährlich

und die Frau für die sogenannten einfachen

Tore. Mit ihren 1,82 Meter wird uns aber die

Rumänin auch in der Abwehr helfen. Romy

Morf-Bachmann setzt eine lange Tradition

von Schweizer Nationalspielerinnen bei den

FRISCH-AUF Frauen fort. Sie spielte zuletzt

bei der HSG Bad Wildungen im linken Rückraum.

Sie ist sehr abwehrstark und wird deshalb

unseren Deckungsverband verstärken.

Sie war und ist bestimmt auch in dieser Saison

Ihre Schlüsselspielerin. Wer kann neben

Michaela Hrbkova noch auftrumpfen?

KNEZEVIC: Klar, sie hat große Anteile an unseren

Ergebnissen, aber wird sind ein Team,

in dem jede Spielerin ihrer Aufgabe nachkommt,

egal ob in der Abwehr oder im Angriff,

jede gibt ihr Bestes.

NEUES

NACHWUCHSKONZEPT

Ihr Co-Trainer Vladimir Jelesic hat nun

auch die zweite Frauen-Mannschaft übernommen.

Bedeutet das nun eine größere

Verzahnung mit der Bundesligamannschaft?

KNEZEVIC: Wir wollen den Unterbau mit der

Zweiten und der A-Jugend weiter nach vorne

bringen, zumal in der zweiten Mannschaft

schon viele aus A-Jugend eingesetzt werden.

Zudem wird sich Edit Lengyel um die Torwartausbildung

in der zweiten Mannschaft

und in der Jugend kümmern. Ich denke, dass

wir durch diese zwei Personalien an Qualität

im Nachwuchsbereich gewonnen haben.

Bei der A-Jugend sorgen mit Harald Beilschmied

und Peggy Müller ein ehemaliger

Bundesligaspieler und eine ehemalige Bundesligaspielerin

für die Ausbildung. Wie

läuft da die Zusammenarbeit?

KNEZEVIC: Die Zusammenarbeit läuft mit

beiden sehr gut und das schon länger. Die

beiden brauchen auch noch ein bisschen Zeit,

alles in die richtige Spur zu bekommen, aber

beide bringen natürlich viel Qualität mit.

Gibt es schon Nachwuchsspielerinnen bei

Frisch Auf Göppingen, die auf sich aufmerksam

machen, zum Beispiel Mathilda Häberle,

die ja gerade erst in den Kader der U17-Nationalmannschaft

berufen wurde?

KNEZEVIC: Unsere Mathilda war schon letzte

Saison beim Bundesligateam dabei, sie

hat schon mittrainiert und ist, wie gesagt,

auch Jugendnationalspielern. Wir versuchen

Schritt für Schritt, sie weiter für die Bundesliga

aufzubauen. Im Moment spielt sie im ers-


29

ten Jahr in der A-Jugend, wird aber auch in

der zweiten Mannschaft eingesetzt werden.

Sie ist eine sehr talentierte Linkshänderin, die

wir natürlich sehr gerne weiter bei uns sehen

wollen. Uns liegt jetzt sehr viel daran dass wir

jungen Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs,

die Chance ermöglichen wollen, den

Schritt in die Bundesliga zu schaffen. Das ist

der Plan.

Sie sind ja auch Geschäftsführer bei den

FRISCH AUF Frauen. Wie ist es um die Finanzen

bestellt, große Sprünge konnten Sie

in den vergangenen Jahre ja nicht machen?

KNEZEVIC: Die vergangene Runde war aber

ein super Geschäftsjahr. Es hat sportlich, wie

finanziell gut funktioniert. Das ist unsere Linie,

immer gut zu rechnen und keine Sprünge

zu machen, die nicht gedeckt sind. So laufen

wir nicht Gefahr, in eine Schieflage zu kommen,

aus der so mancher Verein nicht mehr

rausgekommen ist.

Equal Pay, gleiche Bezahlung für Männer

und Frauen, war ein großes Thema bei der

Frauen Fußball-WM. Das ist im Handball

wohl genauso wenig zu erwarten, als im

Fußball, oder?

KNEZEVIC: Nicht ganz, denn in manchen Ländern

verdienen Handballspielerinnen mehr

als ihre männlichen Kollegen oder gleich, wie

zum Beispiel in Dänemark oder Ungarn, wo

der Frauenhandball hoch geschätzt wird. Und

selbst bei uns in der Bundesliga wird zum Beispiel

beim Deutschen Meister, der SG BBM

Bietigheim, mehr in den Frauenhandball investiert,

als in die Männermannschaft. Schön

wäre es in der Tat, dass die Frauengehälter im

Vergleich zu den Männern nach oben gehen,

was aber auch heißt, dass sich mehr Sponsoren

im Frauenhandball engagieren müssen.

Was sind nun konkret die Ziele der FRISCH

AUF Frauen in der kommenden Saison?

KNEZEVIC: Wir haben im Trainingslager intensiv

darüber gesprochen. Es sollte in eine

ähnliche Richtung gehen wie letztes Jahr,

sprich wir wollen am Ende der Saison wieder

unter den Top-Ten sein, das ist unser Ziel.

Und wer sind die Favoriten in der ersten

Bundesliga der Frauen, die üblichen Verdächtigen?

KNEZEVIC: Ich glaube auch, dass Bietigheim

und der Thüringer HC wieder die Favoriten

sind. Aber auch Borussia Dortmund hat dieses

Jahr eine sehr gute Mannschaft zusammengestellt.

Aber Buxtehude und Metzingen

sind auch immer zu beachten.

Die direkte, württembergische Konkurrenz

ist also den FRISCH AUF Frauen noch einen

Schritt voraus?

Sie haben einfach die besseren finanziellen

Möglichkeiten und das wirkt sich natürlich

auf den Kader aus, aber dennoch kann man

auch mit einem kleineren Kader, wie wir ihn

haben, in diesem und jenen Spiel gegen die

Favoriten mit Leidenschaft und Konzentration

punkten, das haben wir in der Vergangenheit

immer wieder bewiesen.

Und sie selber dürfen in diesen Tagen ein

Jubiläum feiern, denn sie sind nun schon

seit 20 Jahren bei Frisch Auf Göppingen.

Zunächst als Spieler, dann als Co-Trainer

und auch als Coach bei den Männern und

als Cheftrainer und Geschäftsführer bei den

FRISCH AUF Frauen. Wie haben sie diese 20

Jahre erlebt?

KNEZEVIC: Göppingen ist für mich und meine

Familie zu einer echten Heimat geworden. Ich

bin sehr zufrieden und dankbar, dass ich bei

Frisch Auf Göppingen die Chance bekommen

habe, hier verschiedene Aufgaben erfüllen zu

dürfen. Meine Kinder sind hier aufgewachsen

und haben viele Freundschaften geschlossen,

wir sind in Göppingen einfach zuhause.

Erinnern Sie sich noch an ihr allererstes

Spiel für Frisch Auf Göppingen, oder ist das

schon zu lange her?

KNEZEVIC: Das ist schon zu lange her (lacht).

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30

Spielerkader FRISCH AUF Frauen

Branka Zec (TW)

31.10.1986 (SLO), 1,79 m

bei FRISCH AUF seit 2018

Jasmina Jankovic (TW)

06.12.1986 (NL), 1,68 m

bei FRISCH AUF seit 2019

Edit Lengyel (TW)

04.05.1983 (HUN), 1,75 m

bei FRISCH AUF seit 2015

Anja Brugger (RA)

01.11.1992 (D), 1,74 m

bei FRISCH AUF seit 2012

Annika Blanke (RM/RL/RR)

21.01.1994 (D), 1,73 m

bei FRISCH AUF seit 2018

Roxana Ioneac (RL)

31.01.1989 (ROM), 1,82 m

bei FRISCH AUF seit 2019

Johanna Schindler (RM/LA)

08.06.1994 (AUT), 1,71 m

bei FRISCH AUF seit 2016

Michaela Hrbkova (RR/RA)

14.07.1987 (CZE), 1,71 m

bei FRISCH AUF seit 2016

Iris Guberinic (LA)

11.11.1991 (SLO), 1,76 m

bei FRISCH AUF seit 2014

Romy Morf-Bachmann (RM/RL)

22.09.1989 (CH), 1,73 m

bei FRISCH AUF seit 2019


31

Saison 2019/2020

Petra Adamkova (KM)

21.06.1991 (CZE), 1,68 m

bei FRISCH AUF seit 2016

Lina Krhlikar (KM)

29.06.1989 (SLO), 1,83 m

bei FRISCH AUF seit 2015

Ana Petrinja (RM/RL)

06.11.1985 (SLO), 1,72 m

bei FRISCH AUF seit 2018

Aleksandar Knezevic

26.12.1968 (D),

Trainer und Geschäftsführer

bei FRISCH AUF seit 2009

Vladimir Jelesic

16.02.1976 (SRB), Assistenztrainer

bei FRISCH AUF seit 2015

Dr. Christian Grill

Mannschaftsarzt

Dieter Bolch

Betreuer

Kathrin Seidel

Physiotherapeutin

Eike Dannenmann

Physiotherapeutin

Yves Bürkle

Physiotherapeut

Hintergrundbild: Giacinto Carlucci Fotos: Udo Schoenewald


32

Zwei sollen vorne treffen,

der dritte Neuzugang den

Kasten vernageln

Die FRISCH AUF Frauen verpflichteten Romy Morf-Bachmann,

Roxana Ioneac und Jasmina Jankovic

VON: FRANK HÖHMANN

Die Abgänge vor der Saison

2018/2019 waren bei den

FRISCH AUF Frauen gravierender

als vor der am 7. September

beginnenden zwölften Spielzeit

in Folge im Handball-Oberhaus

seit dem Wiederaufstieg

im Jahr 2008. Denn vor einem

Jahr mussten die Abgänge von

Abwehrspezialistin Alexandra

Sviridenko, Torhüterin Kristy

Zimmerman und Spielführerin

Karin Weigelt aufgefangen werden.

Dieses Mal verließen zwei

Spielerinnen den Verein, darunter

nur eine Stammspielerin:

Prudence Kinlend schloss sich

Ligarivale Bayer Leverkusen an.

Reservistin Anna Bergschneider

wechselte zum Zweitligisten

Solingen-Gräfrath.

Für die neue Spielzeit vermeldeten

die Göppingerinnen drei

Neuverpflichtungen: Fürs Tor

konnte in Jasmina Jankovic eine

unterm Hohenstaufen bestens

bekannte Akteurin zurückgelotst

werden. Für die Rückraumposition

verstärkten sich die

FRISCH AUF Frauen mit Romy

Morf-Bachmann (HSG Bad

Wildungen Vipers) und Roxana

Ioneac (TV Nellingen). Edit

Lengyel fungiert künftig als

Torwarttrainerin von der Bundesligamannschaft

bis hinunter

zu den U15-Juniorinnen, steht

jedoch im Notfall weiter zur

Verfügung. Zum Kader hinzustoßen

soll noch eine Spielerin.

Diese muss aber sportlich und

finanziell ins Konzept passen.

TORE AUS DER

ZWEITEN REIHE

Trainer und Geschäftsführer

Aleksandar Knezevic sieht

sein Team trotz des begrenzten

Budgets wieder gut aufgestellt.

Morf-Bachmann und Ioneac sollen

für die so genannten leichten

Tore aus der zweiten Reihe sorgen.

In der vergangenen Spielzeit

mussten sich die FRISCH AUF

Frauen ihre Tore in vielen Begegnungen

hart erarbeiten. Was

allerdings auch daran lag, dass

sich Annika Blanke im Frühjahr

2019 in der Partie gegen Bayer

Leverkusen am Knie verletzte

und bis Saisonende ausfiel. Und

auch die Lebensversicherung

schlechthin, Michaela Hrbkova,

erwischte es gleich zweimal:

Nachdem sie gerade erst von einer

Wadenverletzung genesen

war, zog sie sich im Derby gegen

die TuS Metzingen einen Bruch

des Augenhöhlenbodens zu und

musste erneut mehrere Wochen

pausieren. Nun ergeben sich für

Knezevic mehr Wechselmöglichkeiten

und für die Spiele-

ROMY MORF-BACHMANN

Die Rückraumspielerin soll für die Tore

aus der zweiten Reihe sorgen.

JASMINA JANKOVIC

Die Torhüterin kommt vom französischen

Club Toulon zurück nach Göppingen.

ROXANA IONEAC

Mit 1,82 m ist der Zugang aus Nellingen

auch ein wichtiger Baustein in der Defensive.

Fotos: Udo Schoenewald


33

rinnen die so wichtigen Phasen

zum Verschnaufen.

Besonders große Freude löste

bei den Anhängern der FRISCH

AUF Frauen die Verpflichtung

von Jasmina Jankovic aus. Die

starken Darbietungen vor ihrem

Wechsel nach Metzingen

vor fünf Jahren sind dem Publikum

noch in sehr guter Erinnerung.

Die niederländische

Nationaltorhüterin kommt vom

französischen Erstligisten Toulon

zurück nach Göppingen. Einerseits,

weil sie den Verein und

das Umfeld bestens kennt und

wieder in der Bundesliga spielen

möchte. Ein anderer Grund ist

die Liebe, denn die mit Spitznamen

„JJ“ gerufene Jankovic ist

mit dem Torhüter der Männermannschaft,

Daniel Rebmann,

liiert. So konnte sie alles unter

einen Hut bringen: Handball,

Liebe, Freunde. „Ich habe in

der Region Stuttgart sehr viele

gute Freunde und wollte einfach

näher bei Daniel sein“, erzählt

Jasmina Jankovic. Und auch die

23 war noch frei. „Diese Rückennummer

muss schon sein“, sagt

die niederländische Nationaltorhüterin

und grinst. Mit Holland

holte sie bei der WM 2017 die

Bronzemedaille. „Ihre Erfahrung

hilft uns weiter“, sagt Knezevic,

der sich über den Coup

freut, kennt er Jankovic doch

noch aus gemeinsamer Zeit bei

den FRISCH AUF Frauen ebenso

wie die dienstälteste Spielerin

Anja Brugger.

VERANTWORTUNG

ÜBERNEHMEN

Eine gestandene Erstligaspielerin

schließt sich den Grün-

Weißen in Romy Morf-Bachmann

an. Sie kommt vom Ligakonkurrenten

HSG Bad Wildungen

Vipers. Im Rückspiel

konnten sich die Göppinger Fans

aber nicht von den Qualitäten

der Schweizerin überzeugen,

weil sie sich kurzfristig verletzt

hatte. Gegen den Thüringer HC

gelangen der 29-Jährigen beispielsweise

zehn Treffer. „Auch

Romy ist sehr erfahren, und ihre

Qualitäten tun uns gut“, sagt

Knezevic. Für die Giftschlangen

spielte sie von 2017 bis 2019. In

Göppingen möchte sie schnellstmöglich

Verantwortung übernehmen.

Die im Rückraum variabel

einsetzbare Allrounderin

trug in Bad Wildungen die Nummer

18. Eine Zahl mit großer Bedeutung:

Romy Morf-Bachmann

heiratete am 18. August 2018. Da

ihr Mann weiter in der Schweiz

wohnt, werden die Wege in

die Heimat nun für sie kürzer.

Ebenfalls ein Grund, warum sie

sich den FRISCH AUF Frauen

anschloss und in Göppingen so

erfolgreich agieren möchte wie

vormalige FRISCH AUF Spielerinnen

aus der Schweiz wie

Nicole Dinkel.

AUCH WICHTIG

FÜR DIE ABWEHR

Und auch Roxana Alina Ioneac

weiß, was sie im deutschen

Oberhaus erwartet. Seit 2015

spielte sie für den württembergischen

Rivalen TV Nellingen, der

sich nun in die dritte Liga zurückgezogen

hat. Zuvor war die

in Bistrita geborene Rumänin bei

ihrer ersten Station in Deutschland

für den HC Leipzig aktiv.

Die Anfahrt zum Training wird

nun deutlicher kürzer, denn Ioneac

wohnte bereits in Göppingen.

Sie arbeitet bei Sponsor

Hartlieb. Das berufliche Standbein

neben dem Handball machte

die Verpflichtung erst möglich.

„Roxana ist wie Romy für die

Tore aus der zweiten Reihe gut“,

sagt Knezevic. Durch ihre Körpergröße

von 1,82 Meter dürfte

die Rumänin ein entscheidender

Faktor in der Defensive werden.

Denn solch eine Höhe muss von

den gegnerischen Spielerinnen

erst einmal überwunden werden.

Roxana Ioneac freut sich auf ihre

neue Station in der Bundesliga

und hat bei den Göppingerinnen

für zwei Jahre ihre Signatur gesetzt.

„Frisch Auf ist eine kämpferische

Mannschaft. Es gibt klare

Ziele und es wird Leistung

gefordert“, sagt die mit

100/45-erzielten Treffern zweitbeste

Torschützin der Schwaben

Hornets.

Und so erhofft man sich bei

den FRISCH AUF Frauen auch

2019/2020 eine Saison in ruhigem

Fahrwasser, fernab von den

Abstiegsplätzen. Neben einer

Erhöhung der Zahl der Heimsiege

will man für die ein oder

andere Überraschung sorgen.

Wenn sich die Möglichkeit bieten

sollte, dann gleich zum Auftakt

gegen den deutschen Meister

SG BBM Bietigheim.

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34

Weibliche Jugend im Fokus

FRISCH AUF Frauen wollen Talente intensiver fördern und starten

Neuausrichtung des Nachwuchsbereiches

Hintergrundbild: Giacinto Carlucci Foto: Archiv FRISCH AUF

VON: FRANK HÖHMANN

Die Verantwortlichen der

FRISCH AUF Frauen möchten

durch eine engere Kooperation

zwischen Bundesligateam, zweiter

Mannschaft, U19, U17 und

U15 Talente besser fördern und

die Identifikation mit dem Verein

stärken. „Wir wollen unsere guten

Spielerinnen nicht an Zweit- oder

Drittligisten verlieren, sondern

sie in unserer Mannschaft sehen.

Dies muss das Ziel aller Mitwirkenden

sein und genießt oberste

Priorität“, betont Karl „Charly“

Friederich vom Hauptverein.

Weiter wird die Erlangung des

Jugendzertifikates anvisiert, zu

welchem in der Vergangenheit

stets ein Baustein gefehlt habe.

Bei allem Leistungsgedanken

wird aber nicht der Breitensport

aus den Augen verloren. „Es müssen

und sollen alle Handballinteressierten

im Frisch Auf eine

Heimat haben und finden“, stellt

Friederich klar.

NEUE TRAINER

Die Neuausrichtung erfolgt mit

einer Umstrukturierung des Personals.

So wird die letztjährige

Bundesligatorhüterin Edit Lengyel

ihr Wissen an den Nachwuchs

vermitteln und künftig

als Torwarttrainerin fungieren.

Vladimir Jelesic, Co-Trainer der

Bundesliga-Damen, wird das

Traineramt bei der in der Baden-

Württemberg-Oberliga (BWOL)

spielenden zweiten Mannschaft

übernehmen und das bisherige

Trainerduo Regine und Gerd

Fezer ersetzen. Die Spielklasse

BWOL möchte man auch weiterhin

halten, um den jungen

Spielerinnen die Möglichkeit zu

geben, sich mit dem Niveau bei

den Aktiven vertraut zu machen

und für Einsätze in der Bundesliga

zu empfehlen. Auf lange Sicht

will der Verein dann auch von der

Jugendarbeit profitieren und besonders

begabte Spielerinnen in

seinen Bundesligakader aufnehmen.

Das sieht auch der Trainer der

U19, Harald Beilschmied, so. „Ziel

muss für mich sein, talentierte

Spielerinnen für unseren Bundesligatrainer

Aleksandar Knezevic

interessant zu machen.“ Eine

gezielte und intensive Förderung

sei wichtig. Hautnah von und mit

Michaela Hrbkova zu lernen oder

von Johanna Schindler Tipps zu

bekommen, motiviere die jungen

Mädels zusätzlich.

TALENT HÄBERLE

MATHILDA

HÄBERLE

Sie gilt als eines

der hoffnungsvollsten

Nachwuchstalente.

Beilschmied ist im zweiten Jahr

als Trainer der U19 aktiv und

findet es eine „super Sache“,

dass den jungen Spielerinnen

die Möglichkeit gegeben werde,

sich ins Gespräch zu bringen. Ein

Verein wie Frisch Auf mit solch

einer Tradition und Historie

müsse einfach auch im Jugendbereich

mit guter Arbeit punkten.

In Reihen der Grün-Weißen

schlummern etliche Talente. So

erhielt die künftige A-Juniorin

Mathilda Häberle eine Einladung

zum Mitte Juli stattfindenden

Lehrgang der weiblichen

U17-Nationalmannschaft des

Deutschen Handball-Bundes ins

Olympische und Paralympische

Trainingszentrum für Deutschland

in Kienbaum bei Grünheide

in Brandenburg.

„Durch ein stärkeres Miteinander

und eine bessere Verzahnung

der Mannschaften in einem ersten

Schritt wollen wir insbesondere

das Level bei der A-Jugend

weiter anheben“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende

Claus Mai.

Die Voraussetzungen dafür wurden

nun geschaffen. Mit den jetzigen

Trainern sieht man sich gut

aufgestellt. „Vladimir und Edit

kennen sich aus, sind bestens vertraut

mit den Spielerinnen und

dem Verein“, sagt Trainer und

Geschäftsführer Aleksandar Knezevic.

„Vladimir hat früher selbst

aktiv in der Nationalmannschaft

von Serbien gespielt, besitzt die

serbische A-Lizenz und hat Erfahrung

im Umgang mit jungen

Spielerinnen“, ergänzt Claus Mai.

Zudem koordinierte Jelesic die

gesamte Handballausbildung in

Sabac.

Mit ihren älteren Jugendmannschaften

wollen die FRISCH

AUF Frauen baldmöglichst in den

DIE ERSTEN SPIELTAGE JUGEND

DATUM: ZEIT: HEIM: GAST:

Frauen 2 (Baden-Württemberg-Oberliga)

15.09.2019 16:00 HSG Strohgäu Frisch Auf

21.09.2019 17:45 TSV Heiningen Frisch Auf

U19 (Baden-Württemberg-Oberliga)

14.09.2019 14:30 SG Kappelwindeck Frisch Auf

22.09.2019 12:00 Frisch Auf TSG Ketsch

U17 (Württembergliga)

29.09.2019 16:30 MTG Wangen Frisch Auf

05.10.2019 17:00 Frisch Auf SG Schorndorf

U15 (Württembergliga)

29.09.2019 14:00 HSG Weinstadt Frisch Auf

03.10.2019 14:00 Frisch Auf TG Biberach

1. SPIELTAG

DATUM: ZEIT: HEIM: GAST:

07.09.2019 19:00 FRISCH AUF Göppingen SG BBM Bietigheim

07.09.2019 19:00 HSG Bad Wildungen Vipers Buxtehuder SV

07.09.2019 19:00 1. FSV Mainz 05 Thüringer HC

07.09.2019 19:30 HSG Bensheim/Auerbach Kurpfalz-Bären

08.09.2019 16:00 TSV Bayer 04 Leverkusen Neckarsulmer Sport-Union

08.09.2019 16:30 VfL Oldenburg Borussia Dortmund

11.09.2019 19:30 TuS Metzingen HSG Blomberg-Lippe

2. SPIELTAG

DATUM: ZEIT: HEIM: GAST:

höchsten Spielklassen vertreten

sein. Das heißt bei der U19 in der

Jugendbundesliga und bei der

U17 und der U15 in der badenwürttembergischen

Oberliga.

Die U19 hat die Qualifikation für

die Bundesliga für die anstehende

Spielzeit knapp verpasst und

musste Bietigheim und Nellingen

den Vortritt lassen.

NICHT ÜBER NACHT

Bei den im September beginnenden

Rundenspielen sollen sich

die vollzogenen Veränderungen

auf dem Spielfeld bemerkbar

machen. Nicht über Nacht, aber

sukzessive von Woche zu Woche.

14.09.2019 16:00 Buxtehuder SV TSV Bayer 04 Leverkusen

14.09.2019 18:00 Kurpfalz-Bären TuS Metzingen

14.09.2019 19:00 SG BBM Bietigheim HSG Bad Wildungen Vipers

14.09.2019 19:00 Neckarsulmer Sport-Union 1. FSV Mainz 05

14.09.2019 19:30 Borussia Dortmund HSG Bensheim/Auerbach

15.09.2019 15:00 Thüringer HC VfL Oldenburg

15.09.2019 16:00 HSG Blomberg-Lippe FRISCH AUF Göppingen


35

FRISCH AUF FRAUEN-SPIELPLAN – SAISON 2019/2020

TAG: DATUM: UHRZEIT SPIEL ORT:

31.08./01.09.2019 DHB-Pokal 1. Runde

Samstag 07.09.2019 19:00 FRISCH AUF Frauen – SG BBM Bietigheim EWS-Arena

Sonntag 15.09.2019 16:00 HSG Blomberg-Lippe – FRISCH AUF Frauen Sporthalle an der Ulmenallee

Samstag 21.09.2019 19:00 FRISCH AUF Frauen – Kurpfalz-Bären EWS-Arena

05./06.10.2019 DHB-Pokal 2. Runde

Samstag 12.10.2019 17:30 HSG Bensheim/Auerbach – FRISCH AUF Frauen Weststadthalle Bensheim

Samstag 19.10.2019 19:00 FRISCH AUF Frauen – TuS Metzingen EWS-Arena

02./03.11.2019 DHB-Pokal 3. Runde

Samstag 09.11.2019 19:30 BVB Dortmund Handball – FRISCH AUF Frauen Sporthalle Wellinghofen

Samstag 16.11.2019 19:00 HSG Bad Wildungen – FRISCH AUF Frauen Ense-Halle Bad Wildungen

Freitag 27.12.2019 19:00 FRISCH AUF Frauen – TSV Bayer 04 Leverkusen EWS-Arena

Sonntag 29.12.2019 16:00 1. FSV Mainz 05 – FRISCH AUF Frauen Sporthalle Elsässer Platz

Samstag 04.01.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – VfL Oldenburg EWS-Arena

11./12.01.2020 DHB-Pokal 4. Runde

Sonntag 19.01.2020 15:00 Thüringer HC – FRISCH AUF Frauen Riethsporthalle Erfurt

Samstag 25.01.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – Neckarsulmer Sport-Union EWS-Arena

Samstag 01.02.2020 16:00 Buxtehuder SV – FRISCH AUF Frauen Halle Nord Buxtehude

Samstag 08.02.2020 19:00 SG BBM Bietigheim – FRISCH AUF Frauen MHP-Arena Ludwigsburg

Freitag 14.02.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – HSG Blomberg-Lippe EWS-Arena

Samstag 22.02.2020 18:00 Kurpfalz-Bären – FRISCH AUF Frauen Neurotthalle Ketsch

Samstag 29.02.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – HSG Bensheim/Auerbach EWS-Arena

Samstag 07.03.2020 19:30 TuS Metzingen – FRISCH AUF Frauen Öschhalle Metzingen

Samstag 14.03.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – BVB Dortmund Handball EWS-Arena

Samstag 04.04.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – HSG Bad Wildungen Vipers EWS-Arena

Sonntag 12.04.2020 16:00 TSV Bayer 04 Leverkusen – FRISCH AUF Frauen Ostermann-Arena

Samstag 18.04.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – 1. FSV Mainz 05 EWS-Arena

Sonntag 26.04.2020 16:30 VfL Oldenburg – FRISCH AUF Frauen EWE Arena Oldenburg

Samstag 02.05.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – Thüringer HC EWS-Arena

Sonntag 10.05.2020 17:00 Neckarsulmer Sport-Union – FRISCH AUF Frauen Ballei-Sporthalle NSU

Samstag 16.05.2020 19:00 FRISCH AUF Frauen – Buxtehuder SV EWS-Arena

23.+24.05.2020 DHB-Pokal 5. + 6. Runde

Stand Juli 2019. Änderungen vorbehalten. Aktuelle Infos unter www.frischauf-frauen.de oder www.sis-handball.de.

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36

Fotos: Michael Schmidt

Starke Gegnerinnen

für das Team der

FRISCH AUF Frauen

NECKARSULMER

SPORTUNION E.V.

ERFOLGE:

Aufstieg in die 1. Liga: 2016

KADER:

Tor: Sarah Wachter (12), Oliwia Kaminska (73)

Rückraum: Nele Reimer (20), Irene Espinola Perez (21), Louisa Wolf (4),

Chantal Wick (8), Lucie-Marie Kretzschmar (33), Lynn Knippenborg (7)

Außen: Selina Kalmbach (2), Michelle Goos (15), Nathalie Hendrikse (6),

Lucija Zeba (10), Svenja Mann (14)

Kreis: Seline Ineichen (18), Jill Kooij (23)

TRAINER: Pascal Morgant

HOMEPAGE: www.nsu-handball.de

`16

SPIELORT: Ballei Neckarsulm

THÜRINGER HC

ERFOLGE:

Aufstieg 1. Bundesliga: 2005

Deutscher Meister: 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018

Super Cup: Sieger: 2015

KADER:

Tor: Jana Kraus (1), Kristy Zimmerman (12), Ann-Cathrin Giegerich (16)

Rückraum: Beate Scheffknecht (4), Alicia Stolle (17), Krisztina Triscsuk (15),

Iveta Luzumova (18), Emily Bölk (20), Nina Christin Müller (22),

Anne Hubinger (27), Kerstin Wohlbold (31), Julia Redder (55)

Außen: Saskia Lang (5), Jovana Sazdovska (7), Alexandra Mazzucco (10),

Ina Großmann (21), Nina Schilk (26), Lydia Jakubisova (28)

Kreis: Meike Schmelzer (13), Josefine Huber (57)

TRAINER: Herbert Müller

HOMEPAGE: www.thueringer-hc.de

SPIELORT: Bundesliga: Riethsporthalle Erfurt,

Champions League: Wiedigsburghalle Nordhausen

SG BBM BIETIGHEIM

ERFOLGE: Deutscher Meister: 2017, 2019 Supercupsieger: 2017

Vize-EHF-Pokalsieger : 2017

Aufstieg 1. Liga: 2010, 2013

Qualifikation EHF-Cup: 2016

KADER:

Tor: Dinah Eckerle (12), Valentyna Salamakha (23)

Rückraum: Maura Visser (3), Anna Loerper (10),

Laura van der Heijden (11), Karolina Kudlacz-Gloc (14),

Kim Naidzinavicius (15), Daphne Gautschi (17), Leonie Patorra (19)

Außen: Amelie Berger (8), Fie Woller (21),

Angela Malestein (26), Kim Braun (34)

Kreis: Antje Lauenroth (5), Maren Nyland Aardahl (6), Luisa Schulze (13)

TRAINER: Martin Albertsen · HOMEPAGE: www.sgbbm.de

SPIELORT: Sporthalle am Viadukt Bietigheim-Bissingen,

MHP-Arena (Ludwigsburg)

TUS METZINGEN

ERFOLGE:

Deutscher Vizemeister: 2016, Erreichen EHF-Cup Finale: 2016

Vizepokalsieger: 2017, Aufstieg in die 1. Liga: 2012

Meister 2. Liga: 1997, 2012

KADER:

Tor: Madita Kohorst (15), Jesse van de Polder (1), Annabelle Sattler (98),

Nicole Roth (16)

Rückraum: Delaila Amega (5), Patricia Kovacs (9), Miriam Welser (10), Anika

Niederwieser (14), Maren Weigel (22), Marija Obradovic (51),

Lena Sophia Degenhardt (10),Simone Petersen (8)

Außen: Marlene Zapf (2), Dorina Korsos (95), Bo van Wetering (-),

Kasia Janiszewska (3)

Kreis: Tamara Haggerty (55), Cara Hartstock (23)

TRAINER: Edina Rott

HOMEPAGE: www.handball-tussies.com

SPIELORT: Öschhalle Metzingen

VFL OLDENBURG

ERFOLGE:

DHB-Pokalsieger: 1981, 2009, 2012, 2018

Challenge-Cup Sieger: 2008

Supercup Sieger: 2009

KADER:

Tor: Julia Renner (1), Nele Reese (12)

Rückraum: Lisa-Marie Fragge (2), Kristina Logvin (22), Myrthe Schoenaker (28),

Helena Egelund Mikkelsen (24), Kathrin Pichlmeier (10), Marie Steffen (4)

Außen: Laura Kannegießer (18), Jenny Behrend (20),

Jane Martens (13), Lina Genz (6)

Kreis: Ann-Kristin Roller (32), Karina Aselmeyer (25)

TRAINER: Niels Bötel

HOMEPAGE: www.vfl-oldenburg-handball.de

SPIELORT: EWE Arena Oldenburg

H A N D B A L L

MIT ENERGIE & LEIDENSCHAFT

BUNDESLIGA FRAUEN

Fotos: Cornelius Nickisch, Eibner Pressefoto


37

BORUSSIA DORTMUND

ERFOLGE:

DHB-Pokalsieger: 1997

Finalist EHF-Pokal: 1997

Deutscher Vizemeister: 1999

Challenge-Cup-Sieger 1999

KADER:

Tor: Rinka Duijndam (1), Isabell Roch (26), Yara ten Holte (30)

Rückraum: Alina Grijseels (4), Caroline Müller (7), Leonie Kockel (9),

Inger Smits (10), Kelly Dulfer (21), Dana Bleckmann (66),

Aleksandra Zych (81)

Außen: Johanna Stockschläder (18), Asuka Fujita (27),Kelly Vollebregt (31),

Virag Vaszari (77), Bogna Sobiech (90)

Kreis: Saskia Weisheitel (6), Merel Freriks (20)

TRAINER: André Fuhr

HOMEPAGE: www.handball.bvb.de

SPIELORT: Sporthalle Wellinghofen Dortmund

TSV BAYER 04 LEVERKUSEN

ERFOLGE: Deutscher Meister: 1965, 1966, 1974, 1979,

1980, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987

Deutscher Pokalsieger:1980, 1982, 1983, 1984, 1985,

1987, 1991, 2002, 2010

Europapokal: Challenge Cup Sieger 2005

2x Europapokal Vizemeister

KADER:

Tor: Vanessa Fehr (16), Nele Kurzke (21)

Rückraum: Mareike Thomaier (2), Zivile Jurgutyte (3), Mia Zschocke (7), Annefleur

Bruggeman (11), Xenia Hodel (13), Prudence Kinlend (15),

Pia Adams(29), Jennifer Rode (35)

Außen: Jenny Souza (09), Svenja Huber (23), Joanna Rode (34), Elaine Rode (77)

Kreis: Anna Seidel (4), Jennifer Kämpf (10), Hildigunnur Einarsdottir (18)

TRAINER: Robert Nijdam

HOMEPAGE: www.werkselfen.de

SPIELORT: Ostermann-Arena

HSG BAD WILDUNGEN VIPERS

ERFOLGE:

Aufstieg in 1. Bundesliga: 2011, 2014

Olymp-Final 4: 2018

KADER:

Tor: Manuela Brütsch (12), Anne Bocka (1)

Rückraum: Sabine Heusdens (4), Maria Ines da Silva Pereira (15),

Maxime Struijs (20), Jana Scheib (22), Marieke Blase (32),

Lisa-Marie Preis (59), Erika Rajnohova (72), Vanessa Magg (77)

Außen: Anna Frankova (8), Alina Ott (27),

Anna Maria Spielvogel (33), Vanessa Plümer (99)

Kreis: Annika Ingenpaß (2), Maxi Mühlner (10)

TRAINER: Tessa Bremmer

HOMEPAGE: www.vipers-handball.de

SPIELORT: Ense-Sporthalle Bad Wildungen

BUXTEHUDER SV

ERFOLGE:

DHB-Pokalsieger: 2015, 2017

Euro-City-Cup-Sieger: 1994

EHF-Challenge-Cup-Sieger: 2010

KADER:

Tor: Lea Rühter (16), Katharina Filter (20)

Rückraum: Mieke Düvel (8), Isabelle Dölle (11), Friederike Gubernatis (14),

Jessica Oldenburg (19), Annika Lott (21), Paulina Golla (29), Lisa Prior (36)

Außen: Melissa Luschnat (6), Lone Fischer (7), Luisa Scherer (13),

Maike Schirmer (17)

Kreis: Christina Haurum (9), Lisa Antl (18), Lynn Schneider (22)

TRAINER: Dirk Leun

HOMEPAGE: www.bsv-live.de

SPIELORT: Sporthalle Schulzentrum Nord Buxtehude

HSG BLOMBERG-LIPPE

ERFOLGE:

Final Four DHB-Pokal: 5 x

Europapokal: Viertelfinale Cup Winner´s Cup: 2 x

Semifinale Challenge Cup: 1x

KADER: Tor: Anna Monz (12), Melanie Veith (16)

Rückraum: Tessa van Zijl (8), Kamila Kordovskà (11),

Silje Brons Petersen (23), Nele Franz (21), Munia Smits (6),

Isabelle Jongenelen (7), Merle Heidergott (5)

Außen: Kira Schnack (2), Jennifer Murer (26), Ndidi Arguwendu (18)

Kreis: Laura Rüffieux (3), Celine Michielsen (15), Mulia Smits (6)

TRAINER: Steffen Birkner

HOMEPAGE: www.hsg-blomberg-lippe.de

SPIELORT: Sporthalle an der Ulmenallee, Blomberg

KURPFALZ-BÄREN

ERFOLGE:

Aufstieg 1. Bundesliga: 2016

Aufstieg 2. Bundesliga: 2002, 2005

KADER:

Tor: Sabine Stockhorst (12), Johanna Wiethoff (66), Leonie Moormann (65)

Rückraum: Katja Hinzmann (7), Samira Brand (17), Lea Marmodee (20),

Verena Osswald (32), Sara Goudarzi (63), Cara Reuthal (26)

Außen: Sina Michels (3), Sophia Sommerrock (19),

Rebecca Engelhart (82), Amelie Möllmann (33)

Kreis: Lena Feiniler (9), Elena Fabritz (34), Anna Michl (43)

TRAINER: Katrin Schneider

HOMEPAGE: www.kurpfalzbaeren.de

SPIELORT: Neurotthalle Ketsch

FSV MAINZ 05

ERFOLGE:

Aufstieg in 1. Bundesliga: 2019

Aufstieg in 2. Bundesliga: 2010, 2012

KADER:

Tor: Nina Kolundzik (1), Kristin Schäfer (12), Katarzyna Demianczuk (91)

Rückraum: Carina Gangel (4), Alicia Soffel (13), Larissa Platen (15), Anika

Kilian (18), Simona Cipaian (22), Elisa Burkholder (24), Tina Kolundzic (44)

Außen: Hanne van Rossum (9), Sophie Hartstock (14),

Denise Großheim (23), Franziska Fischer (27),

Kreis: Janka Bauer (5), Alexandra Tinti (19), Nina Reißberg (99)

TRAINER: Thomas Zeitz

HOMEPAGE: www.meenzer-dynamites.de

SPIELORT: Sporthalle Elsässer Platz

HSG BENSHEIM-AUERBACH

ERFOLGE:

Aufstieg in 1. Bundesliga: 1975, 2013, 2017

Vizemeister: 1977

Vize-DHB-Pokalsieger: 1975, 1977

Teilnahme am DHB-Pokal Final Four: 2011

KADER:

Tor: Jessica Kockler (16), Helen van Beurden (36)

Rückraum: Simone Spur Petersen (10), Lisa Friedberger (17),

Sarah Wilhelmina van Gulik (26), Ines Ivancok (29)

Außen: Elisa Stuttfeld (9), Sanne Hoekstra (14), Sarah Dekker (11)

Christin Kühlborn (18), Julia Maidhof (27)

Kreis: Isabell Hurst (5), Dionne Visser (96)

TRAINER: Heike Ahlgrimm

HOMEPAGE: www.flames-handball.com

SPIELORT: Weststadthalle Bensheim


38

Hrbkova landet erneut

ganz vorne

Die Tschechin verteidigt ihren Titel bei der Wahl

zur Spielerin des Jahres vor Johanna Schindler

und Iris Guberinic

MICHAELA

HRBKOVA

Die Fans belohnten sie

erneut mit Platz eins.

VON: FRANK HÖHMANN

The same procedure as every year... So könnte

man die Wahl zur Spielerin des Jahres

auch beschreiben. Denn schon zum vierten

Mal in Folge landete Michaela Hrbkova auf

dem ersten Platz. Doch ist es für die Goalgetterin

der FRISCH AUF Frauen natürlich kein

lästiges Anhängsel, sondern vielmehr ein

willkommenes und sehr erfreuliches Ritual.

Von den Fans erneut als Spielerin des Jahres

ausgezeichnet worden zu sein, bedeutet der

32-Jährigen diesmal so viel wie in keiner der

drei vorangegangenen Spielzeiten. „Vielen

Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben

haben.“

„ICH WILL IMMER MEHR“

Schließlich war es keine einfache Spielzeit

für Michaela Hrbkova: Erst setzte eine

Wadenverletzung sie außer Gefecht. Dann

musste sie wegen eines Bruches des Augenhöhlenbodens

eine Zwangspause einlegen.

Trotzdem wurde sie erneut die erfolgreichste

Torschützin ihrer Farben und konnte

sich wieder in die Top Ten der Bundesliga-

Torschützenliste einreihen. Doch wer die

Tschechin kennt, der weiß, dass sie nie mit

sich zufrieden ist. „Ich stelle sehr hohe Anforderungen

an mich und will immer mehr“,

sagt Hrbkova. So wollte sie dem Team nach

ihrer Rückkehr noch mehr zurückgeben und

hätte ihre Mannschaft bei ihrem Comeback

auf der Platte gegen den Buxtehuder SV am

liebsten mit 15 Toren zum Sieg geworfen.

Doch es war zu viel Druck, den sie sich auferlegte.

Sie wollte es einfach zu gut machen

und so klappte an diesem Abend nicht viel.

Aber spätestens im Derby bei der Neckarsulmer

Sport-Union war Michaela Hrbkova

endgültig wieder die alte und schoss die

FRISCH AUF Frauen mit 16/8 Treffern fast

im Alleingang zum Erfolg. Doch nicht nur

ihre Unterarmwürfe sind gefürchtet. Auch

das Zusammenspiel, zum Beispiel mit Kreisläuferin

Petra Adamkova, funktioniert fast

blind. Zur Freude der Fans bleibt Michaela

Hrbkova noch mindestens bis 2021 unterm

Hohenstaufen.

Aufgeholt bei der Wahl zur Spielerin des Jahres

hat Johanna Schindler.

2017/2018 auf Rang drei, belegte

sie 2018/2019 den zweiten

Platz. Und 2019/2020? „Schauen

wir mal“, sagt die Österreicherin

mit einem Augenzwinkern. Haben

die Fans vor zwei Jahren

vor allem ihre grandiose

Leistung in der

Defensive honoriert,

durfte sie in der vergangenen

Spielzeit

ihr Können durch

mehr Einsatzzeit auch

in der Offensive zeigen.

Und das mit Erfolg. 50 Tore

gelangen ihr. Die Sympathie bei

der grün-weißen Anhängerschaft

wuchs weiter und spülte sie nun auf

den zweiten Platz. „Es freut mich sehr,

dass die Fans meine Leistungen so schätzen.“

Vielleicht geht bei der Abstimmung

aber noch mehr. Ihr Potenzial sieht auch

Trainer Aleksandar Knezevic als noch

nicht ausgeschöpft an. „Johanna macht

Woche für Woche, Monat für Monat

sehr große Fortschritte und hat vergangene

Saison auch ihre Qualitäten

im Angriff gezeigt.“ Knezevic lobt

den großen Willen der 25-Jährigen,

die die Wörter „Aufgeben“ und „Resignieren“

nicht zu kennen scheint.

Sie gibt bis zur letzten Sekunde alles,

egal wie der Spielstand lautet.

Nicht zuletzt deshalb genießt sie

bei den Göppingerinnen den Ruf

der „Arbeitsbiene“: immer fleißig

und kämpferisch eingestellt. Auch

die Mannschaft weiß, was sie an

Schindler hat. Deshalb wurde sie

zur neuen Spielführerin gewählt.

„GAR NICHT DAMIT

GERECHNET“

Den Sprung aufs Treppchen schaffte

auch Iris Guberinic als Dritte. Die

Spielführerin war davon total überrascht.

„Damit habe ich überhaupt

nicht gerechnet. Ich glaube, das hat

man mir auch angesehen. Vielen

Foto: Michael Schmidt


39

Dank an alle, die uns in dieser

Spielzeit unterstützt und mit

uns mitgelitten und mitgefiebert

haben. Ich hoffe, dass Sie uns

weiterhin treu bleiben“, sagte

die mit 110 Treffern zweitbeste

Torschützin der vergangenen

Spielzeit. Iris Guberinic vergaß

aber nicht zu erwähnen, dass die

Ehrung nicht ohne ihre Mitspielerinnen

möglich gewesen wäre.

„Es geht nur gemeinsam. Das

Team macht mich, macht uns

stark.“ Mit ihrer Vertragsverlängerung

von drei weiteren Spielzeiten

hatte die 27-Jährige bereits

frühzeitig ein Signal gesetzt.

Sie fühlt sich in Göppingen wohl

und will mit ihren Teamkolleginnen

auch in der neuen Spielzeit

wieder eine gute Rolle spielen.

Johanna Schindler ballt die Faust und bejubelt

einen ihrer 50 Treffer.

Iris Guberinic gelangen in der vergangenen Saison

110 Treffer. Fotos: Michael Schmidt

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40

Foto: Archiv

Nicht nur mit Frisch Auf aufgestiegen,

sondern von den Fans

auch noch zum Spieler des Jahres

gewählt: Aleksandar Knezevic im

Jahr 2001.

Seit zwei Jahrzehnten

im Dienste

für Frisch Auf

Aleksandar Knezevic feiert in diesem Jahr einen runden

Geburtstag bei den Grün-Weißen

VON: FRANK HÖHMANN

Es gibt kaum eine Funktion, die Aleksandar

Knezevic bei der TPSG Frisch Auf Göppingen

nicht ausgeführt hat: Er war Spieler, Sportlicher

Berater, Sportlicher Leiter und ist nun im

elften Jahr Trainer der FRISCH AUF Frauen.

Die Tätigkeit des Geschäftsführers übernahm

er Anfang 2012 und führt diese bis heute in einer

Doppelfunktion aus. In diesem Jahr steht

für ihn ein Geburtstag der besonderen Art an:

Knezevic feiert sein 20-jähriges Jubiläum bei

den Grün-Weißen. Nur ganz wenige Personen

können auf eine derart lange Station bei

ein und demselben Verein zurückblicken. Für

den 50-Jährigen ist Frisch Auf weitaus mehr

als Handball geworden. „Es ist meine zweite

Heimat“, ergänzt Knezevic, der von den Fans

früher den Spitznamen „Mr. Cool“ erhielt,

weil er aus dem Spiel heraus und von der

Siebenmeterlinie in heiklen Situationen stets

Nervenstärke und Raffinesse bewies.

ES BEGANN IM JAHRE 1999

Begonnen hat die Zeit bei Frisch Auf im Jahre

1999, als Aleksandar Knezevic sich dem Traditionsverein

anschloss und von Belgrad aus

dem ehemaligen Jugoslawien in die zweite

deutsche Handball-Liga wechselte. Acht Jahre

war er für die Grün-Weißen aktiv, feierte

mit ihnen die Rückkehr in die Bundesliga

im Jahr 2001, den Einzug ins Final Four des

DHB-Pokals in den Jahren 2003 und 2005

und das Erreichen des Finales im EHF-Pokal

gegen den TBV Lemgo im Jahr 2006. „Während

meiner Zeit als Spieler waren viele Highlights

dabei“, beginnen die Augen von „Aco“

zu leuchten. Natürlich können sich nicht alle

Höhepunkte im Gedächtnis verankern, aber

eine Partie bleibt dem zweifachen Familienvater

unvergesslich. „Das erste Spiel in der

ersten Bundesliga nach dem Aufstieg. Das

war ein Heimspiel gegen den amtierenden

Meister aus Lemgo. Die Hohenstaufenhalle

war proppenvoll, die Stimmung unglaublich

und wir haben 26:26 gespielt. Damals habe

ich zehn Tore geworfen“, erinnert sich Knezevic,

der insgesamt auf 22 Jahre Profitum

zurückblicken kann.

ZUERST CO-TRAINER

Foto: Archiv FRISCH AUF

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn im

Jahr 2007 wurde die Zusammenarbeit neben

dem Feld fortgesetzt. Und diese hält bis heute

an. Bis 2009 war der 50-Jährige als Co-Trainer

des Männerteams tätig und führte parallel

dazu als Sonderaufgabe Vertragsverhandlungen

mit Spielern und Beratern. In diesem

Zeitraum erwarb er auch seine A-Lizenz. Vor

zehn Jahren übernahm er den Trainerposten

bei den FRISCH AUF Frauen und hielt diese

stets in der Bundesliga. Mehr noch, gelang

ihm mit den Göppingerinnen vor neun Jahren

der Einzug ins Challenge-Cup-Endspiel

gegen den Buxtehuder SV. Insgesamt spielte

er mit den FRISCH AUF Frauen dreimal

international und führte diese in der Saison

2012/2013 ins Final-Four-Turnier im DHB-

Pokal, welches damals in Göppingen ausgetragen

wurde. Die punktemäßig beste Spielzeit

war die Saison 2017/2018, welche mit sensationellen

33:19 Zählern auf dem sechsten Platz

beendet wurde. Aufgrund der vor seiner Zeit

in finanzielle Schieflage geratenen Göppingerinnen

schultert er seit sieben Jahren in einer

Doppelfunktion seither auch den Posten des

Geschäftsführers und konnte die Altlasten

kontinuierlich minimieren. Von Dezember

2013 bis Saisonschluss im Juni des darauffolgenden

Jahres fungierte er außerdem als

Interimstrainer des Männerteams, das nach

einer schwachen Saison und ausbleibenden

Erfolgserlebnissen sich zu einem Trainerwechsel

entschied. Bis 2017 übernahm er

dann den Part des Sportlichen Leiters bei

den Männern, die in dieser Zeit zweimal den

EHF-Pokal gewannen (2016 und 2017). Von

2017 bis 2019 war er neben seiner Tätigkeit

bei den Frauen Sportlicher Berater bei den

Männern. War er bereits im Jahr 2014 ein

Jahr Leiter des Nachwuchscenters der Männer

und sorgte dafür, dass der Club wieder

das Jugendzertifikat erhielt, fungiert er nun

seit 1. Juli dieses Jahres in selber Funktion bei

den Frauen und initiierte die Neuausrichtung

des weiblichen Jugendbereichs.

„EIN TOLLES GEFÜHL“

Aleksandar Knezevic haben alle Aufgaben

Spaß gemacht. Für ihn waren aber nicht nur

der Erstligaaufstieg oder Siege im EHF-Pokal

und allgemein eine „tolle Sache“, sondern

auch die vielen Gespräche mit den Spielern

und Spielerinnen. „Es war ein tolles Gefühl,

wenn man sie dazu bewegen konnte, weiter

für den Verein aktiv zu sein oder sie für Frisch

Auf als Neuzugang zu gewinnen.“

Weg aus Göppingen wollte Knezevic nie.

Dazu war die Verwurzelung in der Hohenstaufenmetropole

von Anfang an viel zu tief.

Auch die Familie fühlt sich wohl. Sohn David

spielt für die U19 in der Jugendbundesliga.

Ehefrau Slavica fiebert seither noch mehr mit

als früher bei ihrem Mann. Tochter Jana kann

die Spiele derzeit dagegen kaum mehr live in

der Halle verfolgen: Sie hat vergangenes Jahr

ein Chemiestudium in München begonnen.

WUNSCH: VOLLE HALLE

Was er sich für die Zukunft wünschen würde?

„Dass uns alle weiter so unterstützen wie

bisher.“ Und speziell für seine FRISCH AUF

Frauen? „Dass die EWS Arena einmal ausverkauft

ist.“


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DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

SG Flensburg-Handewitt WWW.SG-FLENSBURG-HANDEWITT.DE

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 1; DHB-POKAL ACHTELFINALE, CL VIERTELFINALE

Erfolge: Deutscher Meister 2004, 2018, 2019; Deutscher Pokalsieger 2003-05, 2015;

Champions-League-Sieger 2014; EHF-Cup-Sieger 1997;

Europapokal-Sieger der Pokalsieger 2001 und 2012; City-Cup-Sieger 1999.

Halle: FLENS-ARENA, Auf dem Sandberg, 24943 Flensburg; 6200 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 6060.

Maik Machulla

TRAINER

Geschäftsführer: Dierk Schmäschke.

Abgänge: Tobias Karlsson (Karriereende), Rasmus Lauge (Telekom Veszprem).

Magnus Röd

Zugänge: Michal Jurecki (KS Kielce), Niels Versteijnen (eigene Jugend).

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Benjamin Buric (TW, Jg. 90), Torbjörn Bergerud (TW, Jg. 94),

Johannes Golla (KM, Jg. 97), Simon Hald (KM, Jg. 94), Holger Glandorf (RR, Jg. 83),

Lasse Svan (RA, Jg. 83), Hampus Wanne (LA, Jg. 93), Simon Jeppsson (RL, Jg. 95),

Magnus Jöndal (LA, Jg. 88), Marius Steinhauser (RA, Jg. 93), Niels Versteijnen (RR, Jg. 00),

Anders Zachariassen (KM, Jg. 91), Göran Sögard Johannessen (RM, Jg. 94),

Jim Gottfridsson (RM, Jg. 92), Michal Jurecki (RL, Jg. 84), Magnus Röd (RR, Jg. 97).

Jim Gottfridsson

THW Kiel

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 2; DHB-POKAL-SIEGER, EHF CUP-SIEGER

WWW.THW-HANDBALL.DE

Erfolge: 22 mal Deutscher Meister 1957,1962,1963,1994-96,1998-2000, 2002, 2005-

2010, 2012, 2013-2015; Deutscher Feldhandballmeister 1948, 1950; Deutscher Pokalsieger

1998-2000, 2007-2009, 2011-2013, 2017, 2019; Champions-League-Sieger 2007, 2010,

2012; EHF-Cup-Sieger 1998, 2002, 2004, 2019; Super-Globe-Sieger 2011.

Filip Jicha

TRAINER

Halle: Sparkassen-Arena, Europaplatz 1, 24103 Kiel; 10 285 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 10 285.

Geschäftsführer: Viktor Szilágyi, Sabine Holdorf-Schust.

Abgänge: Andreas Wolff (KS Kielce), Marko Vujin (Ziel unbekannt),

Sebastian Firnhaber (HC Erlangen), Alfred Gislasson (Trainer).

Hendrik Pekeler

Zugänge: Dario Quenstedt (SC Magdeburg), Pavel Horak (Brest GK Meschkow),

Fynn Malte Schröder (TSV Altenholz).

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Niklas Landin Jacobsen (TW, Jg. 88), Dario Quenstedt (TW, Jg. 89),

Malte Schröder (TW, Jg. 97), Domagoj Duvnjak (RL/RM, Jg. 88), Harald Reinkind (RR, Jg. 92),

Magnus Landin Jacobsen (LA, Jg. 95), Gisli Thorgeir Kristjansson (RL/RM, Jg. 99),

Steffen Weinhold (RR/RM, Jg. 86), Fynn Patrick Wiencek (KM, Jg. 89),

Niclas Ekberg (RA, Jg. 88), Ole Rahmel (RA, Jg. 89), Rune Dahmke (LA, Jg. 93),

Miha Zarabec (RM, Jg. 91), Pavel Horak (RL, Jg. 82), Nikola Bilyk (RL/RM, Jg. 96),

Hendrik Pekeler (KM, Jg. 91), Lukas Nilsson (RL, Jg. 96).

Harald Reinkind


DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

43

SC Magdeburg

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 3; DHB-POKAL FINALE, EHF-CUP 3. RUNDE

WWW.SCM-HANDBALL.DE

Erfolge: 11 mal DDR-Meister 1967 (Feld), 1970, 1977, 1980-85, 1988, 1991;

Deutscher Meister 2001; DDR-Pokalsieger 1970, 1977, 1978, 1984, 1990;

Deutscher Pokalsieger 1996, 2016; Europapokalsieger der Landesmeister 1978 und 1981;

Champions-League-Sieger 2002; EHF-Cup-Sieger 1999, 2001, 2007.

Halle: GETEC-Arena, Berliner Chaussee 32, 39114 Magdeburg; 7000 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 6430.

Bennet Wiegert

TRAINER

Geschäftsführer: Marc-Henrik Schmedt.

Abgänge: Mads Christiansen (Aalborg Handbold), Dario Quenstedt (THW Kiel),

Robert Weber (HSG Nordhorn-Lingen), Ignacio Plaza Jimenez (AEK Athen).

Zugänge: Tobias Thulin (Redbergslids IK), Christoph Steinert (HC Erlangen),

Tim Hornke (TBV Lemgo Lippe), Filip Kuzmanovski (RK Eurofarm Rabotnik),

Erik Schmidt (Füchse Berlin), Moritz Preuss (VfL Gummersbach).

Christian O’Sullivan

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Jannick Green (TW, Jg. 88), Tobias Thulin (TW, Jg. 95),

Zeljko Musa (KM, Jg. 86), Piotr Chrapkowski (RL, Jg. 88), Matthias Musche (LA, Jg. 92),

Christoph Steinert (RR, Jg. 90), Daniel Pettersson (RA, Jg. 92), Tim Hornke (RA, Jg. 90),

Filip Kuzmanovski (RL, Jg. 96), Erik Schmidt (KM, Jg. 92), Lukas Mertens (LA, Jg. 96),

Christian O´Sullivan (RM, Jg. 91), Marco Bezjak (RM, Jg. 86), Michael Damgaard (RL, Jg. 90),

Albin Lagergren (RR, Jg. 92), Moritz Preuss (KM, Jg. 95).

Albin Lagergren

Rhein-Neckar Löwen

WWW.RHEIN-NECKAR-LOEWEN.DE

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 4; DHB-POKAL VIERTELFINALE; CL ACHTELFINALE

Erfolge: Deutscher Meister 2016 und 2017; Deutscher Pokalsieger 2018;

EHF Cup-Sieger 2013.

Kristjan Andresson

Halle: SAP Arena Mannheim, An der Arena 1, 68163 Mannheim; 12 900 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 7932.

TRAINER

Geschäftsführerin: Jennifer Kettemann.

Abgänge: Bogdan Radivojevic (MOL-Pick Szeged), Vladan Lipovina (HBW Balingen-

Weilstetten), Gudjon Valur Sigurdsson (Paris St. Germain), Nikolaj Jacobsen

(Dänische Nationalmannschaft).

Zugänge: Kristjan Andresson (Schwedische Nationalmannschaft), Uwe Gensheimer

(Paris St. Germain), Romain Lagarde (HBC Nantes), Niclas Kirkelökke (GOG Gudme),

Tim Ganz (2. Mannschaft), Philipp Ahouansou (2. Mannschaft).

Spielerkader: Mikael Appelgren (TW, Jg. 89), Andreas Palicka (TW, Jg. 86),

Can Adanir (TW, Jg. 99), Andy Schmid (RM, Jg. 83), Uwe Gensheimer (LA, Jg. 86),

Niclas Kirkelökke (RR, Jg. 94), Romain Lagarde (RM, Jg. 97), Jerry Tollbring (LA, Jg. 95), Philipp

Ahouansou (RL, Jg. 01), Ilija Abutovic (RL, Jg. 88), Mads Mensah (RL, Jg. 91),

Steffen Fäth (RL, Jg. 90), Patrick Groetzki (RA, Jg. 89), Filip Taleski (RL, Jg. 96),

Gedeon Guardiola (KM, Jg. 84), Alexander Petersson (RR, Jg. 80), Jesper Nielsen (KM, Jg. 89),

Tim Ganz (RA, Jg. 97), Jannik Kohlbacher (KM, Jg. 95).

Andy Schmid

SCHLÜSSELSPIELER

Jannik Kohlbacher


44 DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

MT Melsungen

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 5; DHB-POKAL VIERTELFINALE.

WWW.MT-MELSUNGEN.DE

Erfolge: keine nationalen Titel; Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2005;

Teilnahme EHF Cup 2014 und 2016.

Heiko Grimm

Halle: Rothenbach-Halle, Damaschkestr. 55, 34121 Kassel; 4300 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 3979.

TRAINER

Geschäftsführer: Axel Geerken, Martin Lüdicke.

Abgänge: Philipp Müller (SC DHfK Leipzig), Michael Müller (Füchse Berlin),

Simon Birkefeldt (IFK Kristianstad).

Zugänge: Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Stefan Salger (Eulen Ludwigshafen),

Glenn-Louis Eggert (eigene Jugend), Tomas Piroch (eigene Jugend),

Jona Gruber (eigene Jugend).

Spielerkader: Nebojsa Simic (TW, Jg. 93), Johan Sjöstrand (TW, Jg. 87), Glenn-Louis Eggert

(TW, Jg. 00), Marino Maric (KM, Jg. 90), Julius Kühn (RL, Jg. 93), Finn Lemke (RL, Jg. 92),

Tobias Reichmann (RA, Jg. 88), Dimitri Ignatow (RA, Jg. 98), Yves Kunkel (LA, Jg. 94),

Lasse Mikkelsen (RM, Jg. 88), Felix Danner (KM, Jg. 85), Timm Schneider (RM, Jg. 88),

Michael Allendorf (LA, Jg. 86), Roman Sidorowicz (RM, Jg. 91), Kai Häfner (RR, Jg. 89),

Fin Backs (LA, Jg. 98), Stefan Salger (RR, Jg. 96), Domagoj Pavlovic (RM, Jg. 93),

Tomas Piroch (RA, Jg. 00), Jona Gruber (RL, Jg. 00).

Nebojsa Simic

SCHLÜSSELSPIELER

Kai Häfner

Füchse Berlin

WWW.FUECHSE-BERLIN

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 6; DHB-POKAL HALBFINALE, EHF CUP FINALE.

Erfolge: Deutscher Pokalsieger 2014; EHF Cup-Sieger 2015, 2018; Sieger Super Globe

(Vereinsweltmeisterschaft) 2015, 2016; 10-facher Deutscher Meister A-/B-Jugend 2010-2019.

Velimir Petkovic

Halle: Max-Schmeling-Halle, Am Falkplatz 1, 10437 Berlin; 9000 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 7689.

TRAINER

Geschäftsführer: Bob Hanning.

Abgänge: Erik Schmidt (SC Magdeburg), Fredrik Genz (TUSEM Essen), Christoph Reißky

(GWD Minden), Malte Semisch (GWD Minden), Bjarki Mar Elisson (TBV Lemgo Lippe).

Zugänge: Martin Ziemer (TSV Hannover-Burgdorf), Dejan Milosavljev (RK Vardar Skopje),

Michael Müller (MT Melsungen), Torben Matzken (eigene Jugend).

Spielerkader: Martin Ziemer (TW, Jg. 83), Silvio Heinevetter (TW, Jg. 84),

Dejan Milosavljev (TW, Jg. 96), Simon Ernst (RM, Jg. 94), Fabian Wiede (RR, Jg. 94),

Jacob Tandrup Holm (RL/RM, Jg. 95), Kevin Struck (LA, Jg. 96), Stipe Mandalinic (RL, Jg. 92),

Jakov Gojun (RL, Jg. 86), Hans Lindberg (RA, Jg. 81), Mattias Zachrisson (RA, Jg. 90),

Frederik Simak (RL, Jg. 98), Michael Müller (RR, Jg. 84), Tim Matthes (LA, Jg. 99),

Johan Koch (KM, Jg. 90), Mijajlo Marsenic (KM, Jg. 93), Paul Drux (RL/RM, Jg. 95),

Torben Matzken (RM, Jg. 00).

Paul Drux

SCHLÜSSELSPIELER

Fabian Wiede


DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

45

Bergischer HC

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 7; DHB-POKAL ACHTELFINALE

WWW.BHC06.DE

Erfolge: keine nationalen Titel; Aufstiege in die 1. Handball-Bundesliga 2011, 2013, 2018;

Teilnahme am DHB-Pokal Final Four 2016.

Sebastian Hinze

Halle: Unihalle, Albert-Einstein-Straße 20, 42119 Wuppertal, 3200 Plätze;

Klingenhalle, Kotter Straße 9, 42655 Solingen, 2800 Plätze; ISS Dome Düsseldorf,

DEG-Platz 1, 40472 Düsseldorf, 13.205 Plätze; Schnitt 2018/2019: 3301.

TRAINER

Geschäftsführer: Philipp Tychy, Jörg Föste.

Abgänge: Milan Kotrc (CS Minaur Baia Mare), Bastian Rutschmann (SG Pforzheim/Eutingen),

Maximilian-Leon Bettin (Ziel unbekannt), Bogdan Criciotoiu (CSM Bukarest).

Zugänge: Tomas Mrkva (HBW Balingen-Weilstetten), Ragnar Johansson (TV Hüttenberg),

Sebastian Damm (VfL Lübeck-Schwartau), Lukas Stutzke (TSV Bayer Dormagen),

Joonas Klama (VfL Gummersbach).

Spielerkader: Christopher Rudeck (TW, Jg. 94), Tomas Mrkva (TW, Jg. 89), Joonas Klama

(TW, Jg. 00), Max Darj (KM, Jg. 91), Arnor Thor Gunnarsson (RA, Jg. 87), Kristian Nippes

(RR, Jg. 88), Maciej Majdzinski (RR, Jg. 96), Rafael Baena Gonzalez (KM, Jg. 82),

Daniel Fontaine (RL, Jg. 89), Yannick Fraatz (RA, Jg. 99), Tomas Babak (RM, Jg. 93), Csaba

Szücs (RM, Jg. 87), Sebastian Damm (LA, Jg. 95), Fabian Gutbrod (RL, Jg. 88), Leos Petrovsky

(KM, Jg. 93), Ragnar Johansson (RR, Jg. 90), Jeffrey Boomhouwer (LA, Jg. 88), Lukas Stutzke

(RL, Jg. 98), Jonas Dell (RL, Jg. 98), Alexander Weck (RL, Jg. 2000).

Linus Arnesson

SCHLÜSSELSPIELER

Fabian Gutbrod

HC Erlangen

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 9; DHB-POKAL VIERTELFINALE

WWW.HC-ERLANGEN.DE

Erfolge: keine nationalen Titel; Aufstiege in die 1. Handball-Bundesliga 2014 und 2016.

Adalsteinn Eyjolfsson

Halle: Arena Nürnberger Versicherung, Kurt-Leucht-Weg 11, 90471 Nürnberg; 8308 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 4559.

TRAINER

Geschäftsführer: Rene Selke.

Abgänge: Christoph Steinert (SC Magdeburg), Andreas Schröder (HSC 2000 Coburg),

Dominik Mappes (Eulen Ludwigshafen), Jonas Thümmler (HC Elbflorenz Dresden), Michael Haßferter

(HSG Konstanz), Gorazd Skof (SC Ferlach), Sergej Gorpishin (RK Vadar Skopje), Nicolai

Theilinger (FRISCH AUF! Göppingen).

Zugänge: Quentin Minel (Chambery Savoie HB), Sime Ivic (HC Meshkov Brest), Sebastian Firnhaber

(THW Kiel), Antonio Metzner (VfL Lübeck-Schwartau), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach).

Spielerkader: Carsten Lichtlein (TW, Jg. 80), Lars Goebel (TW, Jg. 94),

Nikolas Katsigiannis (TW, Jg. 82), Johannes Sellin (RA, Jg. 90), Petter Överby (KM, Jg. 92),

Michael Haaß (RM, Jg. 83), Benedikt Kellner (RM, Jg. 98), Sebastian Firnhaber (KM, Jg. 94),

Sime Ivic (RR, Jg. 93), Nico Büdel (RM, Jg. 89), Christopher Bissel (LA, Jg. 95),

Martin Murawski (LA, Jg. 88), Jan Schäffer (KM, Jg. 90), Antonio Metzner (RR, Jg. 96),

Nikolai Link (RL, Jg. 90), Quentin Minel (RL, Jg. 92), Florian von Gruchalla (RA, Jg. 89),

Tarek Marschall (RL, Jg. 00), Daniel Mosindi (RR, Jg. 01).

Carsten Lichtlein

SCHLÜSSELSPIELER

Sime Ivic


46 DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

HSG Wetzlar

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 10; DHB-POKAL ACHTELFINALE

WWW.HSG-WETZLAR.DE

Erfolge: keine nationalen Titel; DHB-Pokalfinalist 1997, 2001;

Europapokal der Pokalsieger Finalist 1998.

Halle: RITTAL-Arena, Wolfgang-Kühle-Str. 1, 35576 Wetzlar; 4421 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 4021.

Kai Wandschneider

TRAINER

Geschäftsführer: Björn Seipp.

Abgänge: Alexander Hermann (VfL Gummersbach),

Maximilian Lux (VfL Eintracht Hagen), Jane Cvetkovski (Ziel unbekannt).

Maximilian Holst

Zugänge: Alexander Feld (Eulen Ludwigshafen), Anadin Suljakovic (Al-Ahli).

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Tibor Ivanisevic (TW, Jg. 90), Till Klimpke (TW, Jg. 98), Anadin Suljakovic

(TW, Jg. 98),Alexander Feld (RL, Jg. 93), Stefan Kneer (RL, Jg. 85), Kristian Björnsen (RA, Jg. 89),

Joao Ferraz (RR, Jg. 90), Ian Weber (RM, Jg. 00), Filip Mirkulovski (RM, Jg. 83), Nils Torbrügge

(KM, Jg. 92), Lars Weissgerber (RA, Jg. 97), Emil Frend-Öfors (LA, Jg. 94), Maximilian Holst

(LA, Jg. 89), Torben Waldgenbach (RL, Jg. 98), Olle Forsell-Schefvert (RL, Jg. 93),

enny Rubin (RL, Jg. 96), Anton Lindskog (KM, Jg. 93), Stefan Cavor (RR, Jg. 94).

Stefan Cavor

.

SC DHfK Leipzig

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 11; DHB-POKAL ACHTELFINALE

WWW.SCDHFK-HANDBALL.DE

Erfolge: 6 mal DDR-Meister: 1959-1962, 1965, 1966; Europapokalsieger der Landesmeister

1966; Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2015; Teilnahme am DHB Pokal Final Four

2017.

Halle: Arena Leipzig, Am Sportforum 2, 04105 Leipzig; 6500 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 4311.

Andre Haber

TRAINER

Geschäftsführer: Karsten Günther

Abgänge: Rene Villadsen (Aarhus Handball), Andreas Rojewski (Ziel unbekannt), Aivis Jurdzs

(Ziel unbekannt), Milos Putera (Co-Trainer).

Zugänge: Joel Birlehm (TuS N-Lübbecke), Luca Witzke (TUSEM Essen), Julius Meyer-Siebert

(eigene Jugend), Oliver Seidler (eigene Jugend), Marko Mamic (KS Kielce),

Marc Esche (eigener Nachwuchs), Viggo Kristjansson (SG Insignis Westwien),

Philipp Müller (MT Melsungen).

Philipp Weber

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Jens Vortmann (TW, Jg. 87), Joel Birlehm (TW, Jg. 97), Franz Semper

(RR, Jg. 97), Patrick Wiesmach (RA, Jg. 90), Luca Witzke (RM, Jg. 99), Lucas Krzikalla

(RA, Jg. 94), Julius Meyer-Siebert (RL, Jg. 00), Lukas Binder (LA, Jg. 92), Maximilian Janke

(RM, Jg. 93), Niclas Pieczkowski (RM, Jg. 89), Oliver Seidler (KM, Jg. 98), Philipp Müller

(RL, Jg. 84), Bastian Roscheck (KM, Jg. 91), Philipp Weber (RL, Jg. 92), Marko Mamic

(RL, Jg. 94), Gregor Remke (RR, Jg. 98), Maciej Gebala (KM, Jg. 94), Alen Milosevic

(KM, Jg. 89), Marc Esche (LA, Jg. 98), Viggo Kristjansson (RR, Jg. 93), Raul Santos (LA, Jg. 92).

Niclas Pieczkowski


DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

47

TBV Lemgo Lippe

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 12; DHB-POKAL ACHTELFINALE

WWW.TBV-LEMGO.DE

Erfolge: Deutscher Meister 1997, 2003; Deutscher Pokalsieger 1995, 1997, 2002;

Europapokalsieger der Pokalsieger 1996; EHF-Cup-Sieger 2006, 2010.

Florian Kehrmann

Halle: PHOENIX CONTACT arena, Bunsenstraße 39, 32657 Lemgo; 4790 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 3772.

TRAINER

Geschäftsführer: Jörg Zereicke, Ulrich Kaltenborn.

Abgänge: Tim Hornke (SC Magdeburg), Robin Hübscher (TV Hüttenberg),

Patrick Zieker (TVB Stuttgart), Dominik Ebner (TuS N-Lübbecke).

Zugänge: Bjarki Mar Elisson (Füchse Berlin), Andreas Cederholm (GWD Minden), Bobby

Schagen (TVB Stuttgart), Lukas Zerbe (TuS Ferndorf), Alexander Reimann (SC Magdeburg II).

Spielerkader: Piotr Wyszomirski (TW, Jg. 88), Peter Johannesson (TW, Jg. 92), Fabian van

Olphen (RL, Jg. 81), Jari Lemke (RL, Jg. 97), Jonathan Carlsbogard (RL, Jg. 95), Andrej Kogut

(RM, Jg. 88), Tim Suton (RM, Jg. 96), Dani Baijens (RM, Jg. 98), Donat Bartok (RR, Jg. 96),

Isaias Guardiola (RR, Jg. 84), Andreas Cederholm (RR, Jg. 90), Bjarki Mar Elisson (LA, Jg. 90),

Alexander Reimann (LA, Jg. 00), Lukas Zerbe (RA, Jg. 96), Bobby Schagen (RA, Jg. 90),

Christian Klimek (KM, Jg. 90), Christoph Theuerkauf (KM, Jg. 84), Finn Zecher (TW, Jg. 00),

Alexander Engelhardt (KM, Jg. 96), Shawn Pauly (RR, Jg. 99), Julius Rose (RL, Jg. 00),

Fynn Hangstein (RM, Jg. 00).

Piotr Wyszomirski

SCHLÜSSELSPIELER

Tim Suton

TSV Hannover-Burgdorf

WWW.DIE-RECKEN.DE

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 13; DHB-POKAL HALBFINALE; EHF CUP VIERTELFINALE

Erfolge: keine nationalen Titel; Aufstieg Handball-Bundesliga 2009; Teilnahme EHF Cup

2013/2014 und 2018/2019; Teilnahme DHB-Pokalfinale 2018.

Carlos Ortega

Halle: TUI-Arena, Expo Plaza 7, 30539 Hannover; 9800 Plätze; Schnitt 2018/2019: 5226.

TRAINER

Geschäftsführer: Eike-Christian Korsen.

Abgänge: Torge Johannsen (Ziel unbekannt), Lars Lehnhoff (Ziel unbekannt), Pavel Atman

(Vardar Skopje), Kai Häfner (MT Melsungen), Martin Ziemer (Füchse Berlin), Domagoj Srsen

(Ziel unbekannt).

Zugänge: Vincent Büchner (eigene Jugend), Jannes Krone (eigene Jugend), Veit Mävers

(eigene Jugend), Alfred Jönsson (Lugi Lund), Ivan Martinovic (VfL Gummersbach),

Domenico Ebner (SG BBM Bietigheim).

Fabian Böhm

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Domenico Ebner (TW, Jg. 92), Urban Lesjak (TW, Jg. 90), Cristian Ugalde

(LA, Jg. 87), Mait Patrail (RL, Jg. 88), Hannes Feise (RL, Jg. 96), Morten Olsen (RM, Jg. 84),

Nejc Cehte (RR, Jg. 92), Timo Kastening (RA, Jg. 95), Fabian Böhm (RL, Jg. 89), Joshua Thiele

(KM, Jg. 98), Evgeni Pevnov (KM, Jg. 89), Ilija Brozovic (KM, Jg. 91), Ivan Martinovic

(RR, Jg. 98), Veit Mävers (RM, Jg. 00), Vincent Büchner (LA, Jg. 98), Jannes Krone (RA, Jg. 97),

Alfred Jönsson (RM, Jg. 98).

Mait Patrail


48 DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

GWD Minden

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 14; DHB-POKAL ACHTELFINALE

WWW.GWD-MINDEN.DE

Erfolge: Deutscher Meister 1971, 1977; Deutscher Vizemeister 1965, 1975, 1976;

Deutscher Pokalsieger 1975, 1976, 1979; Vize-EHF-Europapokalsieger der Pokalsieger 1976.

Frank Carstens

Halle: KAMPA-Halle, Hahler Straße 112, 32427 Minden; 4059 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 2809.

TRAINER

Geschäftsführer: Markus Kalusche, Frank von Behren.

Abgänge: Kim Sonne Hansen (Chartres Metropole), Maurice Paske (TV Emsdetten),

Anton Mansson (Helsingborg HK), Lukas Kister (Eintracht Hagen), Dalibor Doder (Ystads IF),

Andreas Cederholm (TBV Lemgo Lippe), Luka Zvizej (Karriereende).

Zugänge: Malte Semisch (Füchse Berlin), Leon Grabenstein (2. Mannschaft),

Lucas Meister (Kadetten Schaffhausen), Joscha Ritterbach (FRISCH AUF! Göppingen),

Justus Richtzenhain (2. Mannschaft), Juri Knorr (FC Barcelona), Jonas Molz (VfL Gummersbach),

Christoph Reißky (Füchse Berlin).

Spielerkader: Espen Christensen (TW, Jg. 85), Malte Semisch (TW, Jg. 92), Leon Grabenstein

(TW, Jg. 99), Lucas Meister (KM, Jg. 96), Maximilian Nowatzki (RR, Jg. 99), Joscha Ritterbach

(LA, Jg. 94), Justus Richtzenhain (KM, Jg. 98), Savvas Savvas (RL, Jg. 97), Christoffer Rambo

(RR, Jg. 89), Mats Korte (LA, Jg. 97), Aliaksandr Padshyvalau (RM, Jg. 96), Simon Strakeljahn

(RM, Jg. 99), Juri Knorr (RM, Jg. 00), Miljan Pusica (RL, Jg. 91), Magnus Gullerud (KM, Jg. 91),

Marian Michalczik (RR, Jg. 97), Max Staar (RA, Jg. 98), Jonas Molz (RL, Jg. 00),

Christoph Reißky (RR, Jg. 95), Kevin Gulliksen (RA, Jg. 96).

Christoffer Rambo

SCHLÜSSELSPIELER

Marian Michalczik

TVB 1898 Stuttgart

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 15; DHB-POKAL 1. RUNDE

WWW.TVB1898.DE

Erfolge: keine nationalen Titel; Aufstieg in die Handball-Bundesliga 2015.

Jürgen Schweikardt

Halle: SCHARRena Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 5, 70372 Stuttgart, 2.251 Plätze;

Porsche-Arena, Mercedesstraße 69, 70372 Stuttgart, 6211 Plätze; Schnitt 2018/2019: 3681.

TRAINER

Geschäftsführer: Jürgen Schweikardt, Sven Franzen.

Abgänge: Bobby Schagen (TBV Lemgo Lippe), Michael Schweikardt (Karriereende),

Jonas Maier (SG BBM Bietigheim), Simon Baumgarten (2. Mannschaft),

Tobias Schimmelbauer (HSV Hamburg), Lukas von Deschwanden (Chambery Savoie HB),

Florian Burmeister (HG Oftersheim/Schwetzingen), Max Oehler (SG BBM Bietigheim).

Zugänge: Adam Lönn (HK Malmö), Patrick Zieker (TBV Lemgo Lippe),

Rudolf Faluvegi (Cesson-Rennes Métropole HB), Elvar Asgeirsson (UMF Afturelding),

Zarko Pesevski (HK Motor Zaporoschje), Tim Roman Wieling (TSV Bayer Dormagen).

Johannes Bitter

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Johannes Bitter (TW, Jg. 82), Nick Lehmann (TW, Jg. 99), Finn Hummel

(TW, Jg. 01), Adam Lönn (RL, Jg. 91), Dominik Weiß (RL, Jg. 89), Max Häfner (RM, Jg. 96),

Rudolf Faluvegi (RM,Jg. 94), Elvar Asgeirsson (RM, Jg. 94), David Schmidt (RR, Jg. 93),

Robert Markotic (RR, Jg. 90), Patrick Zieker (RA, Jg. 93), Sascha Pfattheicher (RA, Jg. 97),

Tim Roman Wieling (RA, Jg. 96), Manuel Späth (KM, Jg. 85), Samuel Röthlisbeger

(KM, Jg. 96), Zharko Peshevski (KM, Jg. 91), Luis Foege (RR, Jg. 01).

David Schmidt


DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

49

Die Eulen Ludwigshafen

LETZTE SAISON: HBL PLATZ 16; DHB-POKAL 1. RUNDE

WWW.DIE-EULEN.DE

Erfolge: Deutscher Meister im Feldhandball 1929 und 1930 (als TV Friesenheim);

Aufstiege in die 1. Handball-Bundesliga 2010, 2014 und 2017.

Benjamin Matschke

Halle: Friedrich-Ebert-Halle, Erzbergerstraße 89, 67063 Ludwigshafen am Rhein,

2350 Plätze, Schnitt 2018/2019: 2014.

TRAINER

Geschäftsführer: Lisa Heßler.

Abgänge: Alexander Feld (HSG Wetzlar), Stefan Salger (MT Melsungen),

Matej Asanin (RK Zagreb), David Spiler (Ziel unbekannt).

Zugänge: Dominik Mappes (HC Erlangen), Martin Tomovski (HC Metalurg Skopje), Max

Neuhaus (SC Magdeburg), Jannek Klein (FC Barcelona).

Azat Valiullin

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Matthias Martin Tomovski (TW, Jg. 97, TW), Stefan Hanemann (TW, Jg. 96),

Jonathan Scholz (LA, Jg. 91), Jannik Hofmann (LA, Jg. 95), Gunnar Dietrich (RL, Jg. 86),

Daniel Hideg (RL, Jg. 96), Azat Valiullin (RL, Jg. 90), Jan Remmlinger (RM, Jg. 95),

Pascal Bührer (RM, Jg. 95), Dominik Mappes (RM, Jg. 94), Max Neuhaus (RM, Jg. 99),

Jerome Müller (RR, Jg. 99), Alexander Falk (RA, Jg. 97), Pascal Durak (RA, Jg. 92),

Frederic Stüber (KM, Jg. 95), Maximilian Haider (KM, Jg. 96), Kai Dippe (KM, Jg. 93),

Jannek Klein (RR, Jg. 99).

Dominik Mappes

HBW Balingen-Weilstetten HOMEPAGE: WWW.H-BW.DE

LETZTE SAISON: 2. LIGA PLATZ 1; DHB-POKAL 2. RUNDE

Erfolge: Aufstiege in die 1. Handball-Bundesliga 2006 und 2019.

Jens Bürkle

Halle: Sparkassen Arena, Stetten 1, 72336 Balingen; 2320 Plätze;

Schnitt 2018/2019: 2216 (2. Liga).

TRAINER

Geschäftsführer: Wolfgang Strobel.

Abgänge: Tomas Mrkva (Bergischer HC), Matthias Flohr (Karriereende), Jonas

Baumeister (Ziel unbekannt), Lars Friedrich (2. Mannschaft).

Zugänge: Vladan Lipovina (Rhein-Neckar Löwen), Mike Jensen (Nordsjaelland

Handbold).

Spielerkader: Vladimir Bozic (TW, Jg. 1983), Mike Jensen (TW, Jg. 95), Oddur Gretarsson

(LA, Jg. 90), Tim Nothdurft (LA, Jg. 97), Gregor Thomann (RA, Jg. 92), Jannik Hausmann

(RA/RR, Jg. 94), Marcel Niemeyer (KM, Jg. 93), Benjamin Meschke (KM, Jg. 91),

Vladan Lipovina (RR, Jg. 93), Rene Zobel (RR, Jg. 95), Romas Kirveliavicius (RL, Jg. 88),

Jona Schoch (RL/RM, Jg. 94), Lukas Saueressig (RL/RM, Jg. 97), Martin Strobel (RM, Jg. 86),

Juan de la Pena (RM, Jg. 96), Diogo Oliveira (RM, Jg. 97), Mario Ruminsky (TW, Jg. 97),

Niklas Diebel (RL, Jg. 98), Lars Röller (KM, Jg. 99), Tobias Heinzelmann (KM, Jg. 99),

Moritz Strosack (RA, Jg. 99).

Martin Strobel

SCHLÜSSELSPIELER

Vladan Lipovina


50

DIE FRISCH AUF!-GEGNER IN DER ÜBERSICHT

HSG Nordhorn-Lingen WWW.HSGNORDHORN-LINGEN.DE

LETZTE SAISON: 2. LIGA PLATZ 2; DHB-POKAL 1.RUNDE

Erfolge: keine nationalen Titel, Deutscher Vizemeister 2002, EHF Cup-Sieger 2008.

Heiner Bültmann

Halle: Euregium, Wilhelm-Raabe-Straße 15, 48527 Nordhorn, 4100 Plätze; EmslandArena,

Lindenstraße 24a, 49808 Lingen, 4995 Plätze; Schnitt 2018/2019: 2653 (2. Liga).

TRAINER

Geschäftsführer: Gerhard Blömers, Siegbert Loeks.

Abgänge: keine.

Zugänge: Anton Prakapenia (HSC 2000 Coburg), Robert Weber (SC Magdeburg).

Robert Weber

SCHLÜSSELSPIELER

Spielerkader: Bart Ravensbergen (TW, Jg. 93), Björn Buhrmester (TW, Jg. 84),

Patrick Miedema (RM, Jg. 90), Alexander Terwolbeck (RM, Jg. 91),

Georg Pöhle (RM/RL, Jg. 94), Lutz Heiny (RL, Jg. 95), Philipp Vorlicek (RR, Jg. 95),

Julian Possehl (RR, Jg. 92), Pavel Mickal (LA, Jg. 84), Levin Zare (LA, Jg. 97),

Lasse Seidel (LA, Jg. 93), Nicky Verjans (RA, Jg. 87), Alec Smit (RA, Jg. 99),

Toon Leenders (KM, Jg. 95), Luca de Boer (KM, Jg. 92), Robert Weber (RA, Jg. 85),

Anton Prakapenia (RL, Jg. 88), Dennis Bartels (TW, Jg. 87), Jens Wiese (RL, Jg. 87).

Marian Georg Michalczik Pöhle

IMPRESSUM:

Saisonheft 2019/2020 – FRISCH AUF! Göppingen

HERAUSGEBER:

FRISCH AUF! Göppingen

Management und Marketing GmbH

Leonhard-Weiss-Str. 40

73037 Göppingen

Wirtschaftsprüfung · Steuerberatung

Unternehmensberatung · Coaching

REDAKTION:

Alexander Kolb (verantwortlich), Aleksandar Knezevic, Peter Kühnle,

Christian Schöne, Rainer Maier, Thomas Ohl, Karl-Heinz Preusker

(NWZ), Frank Höhmann und Sarah Beuttenmüller

Ansprechpartner:

VERLAG:

Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG

Rosenstraße 24

73033 Göppingen

Mario Bayer (Verlagsleiter)

Helge Thiele (Redaktionsleiter)

GRAFIK:

Südwest Presse Media Service GmbH · Eva Maria Bittner

www.mediaservice-ulm.de

ANZEIGEN (verantwortlich):

Peter Kühnle (FRISCH AUF!), Mario Bayer (NWZ)

DRUCK:

Konradin Druck GmbH

Kohlhammerstraße 1-15

70771 Leinfelden-Echterdingen

Wir wünschen den

FRISCH AUF FRAUEN

eine erfolgreiche Saison

2019/2020

www.dieterle.de

Hintergrundbild: Giacinto Carlucci


www.stahlbau-naegele.de

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hängenwir uns immer

voll rein!“

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