Unsere_Teams_2019

muehlacker.tagblatt

26 UNSERE TEAMS Frauenfußball

Frauen-

Landesliga

Mittelbaden

1. FC Ispringen 2.

1. FC Ersingen 3.

Post Südstadt Karlsruhe 4.

FV Ettlingsweiler 5.

FV 09 Niefern 6.

ATSV Mutschelbach 7.

SpG Waldbronn 8.

TSV Ötisheim 9.

1. SV Mörsch 10.

FV Fortuna Kirchfeld 12.

SV Blankenloch (LL KF Mitte)

SpG Daxl./Espanol* (LL KF Süd)

KIT Sport-Club II

(neu)

*Zusammenschluss von SG DJK/FV Daxlanden und

Espanol Karlsruhe

Frauen-

Landesliga Kleinfeld

Südbaden

FC Viktoria Enzberg 1.

FV Alem. Bruchhausen 2.

FV Spfr. Forchheim 3.

SpG Pfaffenrot I/Mutschelb. II* 4.

ASV Grünwettersbach 6.

Post Südstadt Karlsruhe II 7.

1. FC Kieselbronn 9.

SV Waldprechtsweiler 10.

FSV Eisingen (LL Mittelbaden)

1. FC Engelsbrand (neu)

SpG Waldbronn II

(neu)

*Zusammenschluss von TSV Pfaffenrot und ATSV

Mutschelbach

*Zusammenschluss von FV Roßwag und TSV Großglattbach

Frauen-

Bezirksliga

Württemberg

TSV Ludwigsburg


KSV Hoheneck 3.

SG Roßwag Großglattbach* 4.

SGM Sternenfels/Häfnerhasl. 5.

FC Biegel. Erdmannhausen II 6.

SV Salamander Kornwestheim 7.

SV Horrheim II 8.

FSV Ossweil II 9.

TSV Heimerdingen

(neu)

TSV Aldingen

(neu)

TSV Heimsheim II

(neu)

Kleine Schritte sind gefragt

Die Frauen-Teams von Ötisheim, Enzberg, Sternenfels und

Roßwag-Großglattbach starten später in die neue Saison

Von Silas Schüller

Für die Frauenteams aus Enzberg, Ötisheim,

Häfnerhaslach/Sternenfels und

Roßwag-Großglattbach steht eine weitere

Runde mit meist eher überschaubaren

Kadern bevor. Dennoch geben sich die

Trainer optimistisch vor dem Saisonauftakt,

der „erst“ in drei beziehungsweise

vier Wochen ansteht. Allenthalben ist

derzeit von Vereinen zu lesen, die in der

Spielzeit, die erst Mitte September beginnt,

„besser als im vorangegangenen

Jahr“ abschneiden möchten.

Für die Damen des FC Viktoria Enzberg,

die im Mai ihre erste Meisterschaft

in der Kleinfeld-Landesliga Mittelbaden

feierten, gilt dieser Vorsatz in gewisser

Weise auch. Gemeint ist hierbei natürlich

nicht die Platzierung, sondern die komplette

Saison-Bilanz. Mit 47 Punkten aus

18 Partien schaffte das Team von Sven

Graf fast die perfekte Saison, nur dreimal

ging man nicht als Sieger vom Feld.

Der einzige richtige Makel stellt die 0:1-

Heimniederlage gegen Grünwettersbach

dar, als die Viktoria-Damen bei strömendem

Regen keine Offensiv-Dynamik entfalten

konnten. „Wir wissen natürlich,

dass es ungemein schwer ist, so eine

Serie durchzuhalten“, sagt Graf, „aber

versuchen werden wir es auf jeden Fall.“

Wenn schon der langgehegte Traum, als

Elfer-Team in der Landesliga anzutreten,

mangels ausreichend Spielerinnen vorerst

nicht umgesetzt werden kann, dann

soll zumindest die zweite Meisterschaft

im Rahmen des Möglichen bleiben.

Die Qualität dafür sollte der Kader weiterhin

haben – trotz der Abgänge von

Carmelina Bischoff, Sofie Jakobsen, Karina

Stefan und Janine Schöpf.

Der Kader von Viktoria Enzberg:

Tor: Janina Herzog, Ksenia Trippel.

Abwehr: Martina Vogel, Berfin Aksu, Sina

Wieberneit, Nadine Pelz, Ann-Kathrin

Dettinger.

Mittelfeld: Selina Öztas, Sofie Jakobsen,

Jessica Fragapane, Janine Schöpf, Lena

Göller, Charone Dos Santos, Alexandra

Gleich.

Angriff: Ani Daudi, Selin Özdemir, Ann-

Marie Follwarczny.

Zugänge: Ann-Marie Follwarczny (Winter).

Abgänge: Carmelina Bischoff (Sternenfels),

Sofie Jakobsen (Ötisheim), Karina

Stefan (pausiert), Janine Schöpf (Karriereende).

Trainer: Sven Graf (seit Saison 2015/16).

Saisonziel: Platz eins bis drei.

Favoriten: Bruchsal, Waldbronn.

Wo ist der Ball ? Enzbergs Selin Özdemir auf

der Suche nach dem Spielgerät.

Im Lager des TSV Ötisheim blickt man

mit verhaltener Einstellung der neuen

Runde entgegen. Für Marco Keller steht

– wie in den vergangenen Jahren – die

kontinuierliche Weiterentwicklung seiner

Frauen im Vordergrund, „da kommt es

auf den einen oder anderen Platz nicht

an“. Nichtsdestotrotz möchte der Trainer

heuer in der oberen Tabellenhälfte, also

mindestens auf Platz sechs, landen.

„Wenn wir endlich mal von größeren Verletzungen

verschont bleiben, können wir

durchaus mit den weiter oben angesiedelten

Clubs mithalten“, ist sich Keller,

der auch Ötisheimer Spielleiter und Stürmer

(Aktive Herren) ist, sicher. Zuversichtlich

machen ihn unter anderem die

Neuzugänge Hanan Qaeidi, Sofie Jakobsen,

Evelin Schneider, die das Team in

der Breite verstärken und den Abgang

von Luisa Axter auffangen sollen. Los

geht es für die Ötisheimerinnen mit einem

Auswärtsspiel beim Karlsruher KIT Sport

Club. „Gegen die haben wir noch nie gespielt,

das ist noch kein Gradmesser“,

sagt Keller. Anfang Oktober könne man

dann ein erstes Zwischenfazit ziehen, wie

sich die neue Saison anlässt.

Der Kader des TSV Ötisheim:

Tor: Ines Neumann, Meike Burger.

Abwehr: Kathrine Burger, Angelika Gerst,

Selina Nicko, Lena Wöhr, Rebecca

Grimm, Elena Schäuble, Hanan Qaeidi.

Mittelfeld: Lena Rehklau, Lara Gillardon,

Franziska Schulz, Kira Mann, Sarah Gaspar,

Sissy Pendinger, Katharina Tretter,

Sofie Jakobsen, Evelin Schneider.

Angriff: Ann-Kathrin Bickel, Luisa Linck,

Anna-Benita Fuchs, Lea-Marie Albrecht.

Zugänge: Hanan Qaeidi, Sofie Jakobsen,

Evelin Schneider.

Abgänge: Luisa Axter.

Trainer: Marco Keller (seit 2015).

Saisonziel: Platz vier bis sechs.

Favoriten: 1. FC Ispringen.

Auf dem Heiligenberg grüßt jährlich das

Murmeltier, wenn es um die Zusammenstellung

des Teams geht. Gleich fünf Abgänge

musste die SG Häfnerhaslach/Sternenfels

verkraften, so fällt etwa

die Abwehrchefin Christiane Gnyoke studienbedingt

aus. Dem gegenüber stehen

drei Zugänge, die zum Teil aus dem Aktiven-Bereich

(Carmelina Bischoff), der Jugend

(Verena Lillich) und der Passivität

(Lisa Eßlinger) kommen. SG-Trainer Fabian

Götz, der seit vier Jahren im Amt ist,

könnte sich zum Thema Personalsorgen

viel erzählen. Seit seinem Dienstantritt

gab es nur wenige Spiele, bei denen die

Bank voll besetzt war. „Damit habe ich

mich schon abgefunden, anderen Vereinen

geht es ja nicht anders“ erklärt Götz,

der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten

um neue Spielerinnen bemüht, seine

Kernaufgabe nicht aus den Augen verlieren

will. Die sehe er darin, „aus dem vorhandenen

Kader das Beste rauszuholen“.

Mit 17 Köpfen startet er wohl in die

Saison – genauso viele wie im vergangenen

Jahr. Da reichte es zu Rang fünf; ein

Platz, mit dem der Coach wieder zufrieden

wäre.

Der Kader der SGM

Häfnerhaslach/Sternenfels:

Tor: Natalie Walz.

Abwehr: Giulia Staffa, Sofia Freisler, Sarah

Dupper, Alisa Kornher, Verena Lillich,

Carmelina Bischoff.

Mittelfeld: Sara Hagel, Julia Schneider,

Stefanie Kunkel, Laura Siegrist, Vanessa

Held.

Angriff: Lisa Pötzsch, Maria Melliou, Tamara

Lillich, Melina Scheel, Lisa Eßlinger.

Zugänge: Carmelina Bischoff (Viktoria

Enzberg), Verena Lillich (Jugend), Lisa

Eßlinger (pausierte).

Abgänge: Christiane Gnyoke (Studium),

Laura Seltsam, Marisa Dupper, Tiziane

Caldas (pausieren), Nadine Naglo (Karriereende).

Trainer: Fabian Götz (seit 2015).

Saisonziel: Platz vier bis sieben.

Meistertipp: TV Aldingen.

Bei den Damen der SG Roßwag/Großglattbach

hat sich bis auf den Namen

kaum etwas geändert. Angedacht war

schon im Sommer 2018, sich als Spielgemeinschaft

zu vereinigen, allerdings waren

da bereits die Mitgliederversammlungen

der beiden Vereine vorbei. So wartete

man bis zur nächsten Saison, holte

sich die Zustimmung der Clubs und firmiert

nun unter dem neuen Namen. Weil

der Kader weder Abgänge verkraften

noch Zugänge integrieren muss, können

Thomas Renz und Simon Hiller da weitermachen,

wo sie im Anfang Juni aufgehört

haben. „Wir wollen jede einzelne Spielerin

weiterentwickeln“, erklärt Hiller, dem

es neben den individuellen Verbesserungen

um die Verfeinerung des angewandten

Spielstils geht. „Lange, weite Bälle

sind nicht unser Verständnis von Fußball“,

sagt der SG-Coach. Im Training sei

oft viel von dem zu sehen, was sich das

Duo vorgestellt hat. Diese Elemente dann

sonntags auf den Rasen zu bringen, habe

jedoch nicht immer geklappt. Doch so

lange jeder im Team Spaß hat und sich in

der Gemeinschaft wohlfühlt, rücke alles

andere in den Hintergrund.

Der Kader der SG Roßwag/Großglattbach:

Tor: Ines Strohmair, Jasmin Sieber, Marina

Geiger.

Abwehr: Andrea Frenzen, Carina Wagner,

Cathrin Wahl, Fabienne Stuber, Franziska

Mannhardt, Luise Schilling, Moira Lischka,

Natascha Burger.

Mittelfeld: Christina Knapp, Christine

Dertinger, Jessica Lange, Julia Rentschler,

Julia Werler, Lena Dreibach, Lisa

Glashauser, Verena Lange.

Angriff: Anna Dingler, Jana Schwartz,

Selina Gillê, Verena Henzen.

Zugänge: keine.

Abgänge: keine.

Trainer: Thomas Renz, Simon Hiller (beide

seit 2017).

Saisonziel: eine gute Zeit.

Meistertipp: TV Aldingen.

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