Motocross Enduro Ausgabe 09/2019

mce71

Foto: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

LESS EFFORT

MORE FLOW

Was gibt es für ein schöneres Gefühl, als sich geschmeidig und ohne Anstrengung einen Weg

durch unwegsames Gelände zu bahnen? Die neue FE 350 bringt alles mit, was man dazu braucht:

Ein agiles Fahrwerk, kombiniert mit der Kraft einer 450er und der Beweglichkeit einer 250er. Wenn

es hart auf hart kommt, bietet dieses Allround-Geländemotorrad ein einzigartiges Komplettpaket.


www.husqvarna-motorcycles.com


SCHN

Motocross-

Fah


APPSCHUSS

WM: Semarang/IDN

rstudie Jorge Prado

Foto: Ray Archer


INHALT

09/2019

• MODELLE 2020

14 Präsentation Beta RR

22 Präsentation Yamaha YZ 450 F + YZ 250 F

• MOTOCROSS

30 WM Palembang/IDN

34 WM Semarang/IDN

38 WM Loket/CZ

44 WM Lommel/B

48 DM Inter/ADAC MX Masters Tensfeld

52 DM Inter/ADAC MX Masters Gaildorf

56 DM Open Schweighausen

58 DM Seitenwagen Aichwald

60 Südwest Cup Walldorf

79 ADAC Nordbayern MX Cup

• POSTER

42 Romain Febvre

• GERMAN CROSS COUNTRY

62 Goldbach + Mühlhausen

• TIPPS & TRICKS

66 Ernährung vor dem Rennen

• KOLUMNEN

68 Heiko Müller/Pirmin Hofmeier

70 Marcel Teucher

• SUPERMOTO

72 IDM Oschersleben

• RUBRIKEN

4 Schnappschuss

6 Inhalt/Editorial

8 People & Facts

64 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

74 Warenkorb

76 Events + Termine

80 Standings

82 Vorschau Oktober 2019/Impressum

6 MOTOCROSS ENDURO


EDITORIAL

LASST EUCH INSPIRIEREN

Auch in dieser Ausgabe stehen die 2020er -Modelle im Fokus. Alexander

Stephan machte sich Richtung Italien auf, um bei der Präsentation

der neuen Beta-RR-Bikes live dabei zu sein und Eindrücke für euch zu

sammeln. Was ihn dort erwartete, waren radikal neue Stollenmopeds,

die sicherlich für Furore nicht nur in der Enduro-WM sorgen werden.

Bericht ab Seite 14.

Daniel Hänel ließ es sich nicht nehmen bei der Präsentation der

brandneuen Yamahas YZ 450 F und YZ 250 F vor Ort zu sein. Kurz gesagt,

die 2020er-Modelle bieten die neueste Technologie und leistungssteigernde

Details, die jedem Motocrossfahrer die Unterstützung

bieten, sein wahres Potenzial auszuschöpfen. Mehr dazu ab Seite

22.

In der Motocross-WM geht die Gajser- und Prado-Show weiter. Besonders

hervorzuheben ist hierbei die Leistung von MX2-Rider Jorge Prado,

der seit dem dritten Grand Prix ungeschlagen ist. In der Hitze von

Indonesien in Palembang kamen erneut Tim Gajser und Jorge Prado

am besten zurecht und gewannen die Gesamtwertung. Bericht ab Seite

30.

Nur eine Woche später folgte der zweite Indonesien-GP in Semarang.

Auch die glatte und schnelle Strecke bewältigten Gajser und Prado am

besten und standen erneut in ihren Klassen auf dem obersten Treppchen.

Bericht ab Seite 34.

Bei der Rückkehr nach Europa nach Loket/CZ gab es einen Wechsel

auf dem Podest. Romain Febvre konnte sich erstmals seit St. Jean

d’Angély 2016 wieder auf dem obersten Treppchen platzieren und verwies

Tim Gajser auf den Kronprinzenplatz. Abosieger Prado gewann

erneut die MX2. Unser deutscher Spitzenfahrer Henry Jacobi belegte

den 2. Platz und konnte sein Glück kaum fassen. Mehr dazu ab Seite

38.

Auf der legendären Strecke in Lommel/B herrschten optimale Bedingungen

für Gajser und Prado, die jeweils auf dem obersten Treppchen

landeten. Auch Febvre zeigte sich mit seiner Leistung und dem 2. Gesamtplatz

zufrieden. Genauso wie Glenn Coldenhoff, der Dritter wurde.

Bericht ab Seite 44.

Gaststarter Kevin Strijbos war der Mann des Tages beim ADAC MX

Masters in Tensfeld. Bei idealen äußeren Bedingungen, angenehmen

Temperaturen und top präparierter Strecke gewann er mit zwei Laufsiegen

die Gesamtwertung. Die Führung im Klassement aber konnte

sich Jens Getteman holen. Mehr dazu ab Seite 48.

Auch in Gaildorf setzte sich ein Gaststarter in der Masters-Klasse

durch. Der aktuelle MXGP-Zweite Jeremy Seewer wurde seiner Favoritenrolle

gerecht und demonstrierte das Geschehen nach Belieben. Bericht

ab Seite 52.

In der Open-DM ist Jens Getteman das Maß der Dinge, wie er unter anderem

in Schweighausen unter Beweis stellte. Mehr dazu ab Seite 56.

Yentel Martens (Belgien,

Rockstar Energy Husqvarna)

SEITE 48

ADAC MX Masters

Die Saison ist in vollem Gange, in Tensfeld und

Gaildorf wurden die nächsten Punkte vergeben ...

• Foto: Steve Bauerschmidt

Peter Kolencik/Matej Hejhal aus Tschechien dominieren dieses Jahr

die Seitenwagen-DM, so auch beim Lauf in Aichwald, über den wir ab

Seite 58 berichten.

Kurz vor Schluss erreichte uns noch folgende frohe Botschaft: Ken

Roczen siegt wieder. Beim drittletzten Lauf der US-MX-Meisterschaft

in Unadilla gewann er beide Läufe mit sehr aussagekräftigem Vorsprung.

Wir drücken die Daumen für die nächsten Rennen.

Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Schmökern.

Auf dem Titel: Präsentation Beta RR • Foto: Cristiano Morello;

Präsentation Yamaha MX • Foto: Yamaha

MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

Erster Sieg für Cooper Webb bei den Nationals

AMA-MX Milleville:

Cooper Webb zum ersten

Beim achten Lauf zur AMA-MX-Meisterschaft

sicherte sich SX-Weltmeister Cooper

Webb seinen ersten Sieg bei den Nationals.

Adam Cianciarulo war erneut der

Mann der Stunde in der 250er-Klasse.

Webb übertraf in Milleville alle Erwartungen

und gewann beide Läufe. Aufgrund

starken Regens am Morgen mussten sowohl

der Zeitplan als auch die Streckenführung

geändert werden. All das konnte

den eher nicht als Schlammspezialist bekannten

Webb nicht davon abhalten, die

Rennen zu dominieren. Ebenfalls gut in

Szene wusste sich Zach Osborne zu setzen

mit den Plätzen 4 und 3 wurde er Gesamtzweiter.

Mehr hatte sich sicherlich Eli Tomac

erhofft. Nach einem 2. Platz im ersten

Lauf folgte ein 5. Rang im zweiten. Damit

besetzte er das dritte Podest. Den undankbaren

4. Platz belegte Marvin Musquin. Im

ersten Lauf war er Dritter geworden, im

zweiten geriet er in eine Massenkarambolage

und wurde nur Siebter. Mit am

schlimmsten traf es aber in Lauf 1 Ken

Roczen. Er kam schlecht vom Start weg und

fiel im Laufe des Rennens auf den 14. Rang zurück. Als Grund gab er ein

geändertes Bike-Set-up an. Nachdem die Einstellungen für das zweite

Rennen zurückgesetzt worden waren, fuhr Ken wie ausgewechselt und

wurde Zweiter.

Mit den Plätzen 3 und 1 sicherte sich Adam Cianciarulo einen weiteren

Gesamtsieg vor Alex Martin und Hunter Lawrence und konnte somit seine

Führung im Klassement nochmals ausbauen. • Fotos: KTM/Rich Shepherd

AMA MX - 8. Lauf - Milleville/USA - 20.7.2019 - 450 ccm: 1. Cooper Webb, KTM (1/1); 2. Zach Osborne,

Husqvarna (4/3); 3. Eli Tomac, Kawasaki (2/5); 4. Marvin Musquin, KTM (3/7); 5. Ken

Roczen, Honda (14/2); 6. Justin Barcia, Yamaha (11/4); 7. John Short, Honda (6/8); 8. Fredrik Noren,

Suzuki (7/11); 9. Henry Miller, KTM (5/14); 10. Benny Bloss, KTM (16/6).

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (3/1); 2. Alex Martin, Suzuki (2/3); 3. Hunter Lawrence,

Honda (1/6); 4. Dylan Ferrandis, Yamaha (5/4); 5. Shane McElrath, KTM (4/5); 6. Colt Nichols, Yamaha

(14/2); 7. Justin Cooper, Yamaha (7/10); 8. RJ Hampshire, Honda (6/11); 9. Garrett Marchbanks,

Kawasaki (10/9); 10. Ty Masterpool, Yamaha (11/13).

8 MOTOCROSS ENDURO

AMA-MX Washougal:

Tomac setzt sich durch

Eli Tomac war der Mann der Stunde beim neunten Lauf der AMA-MX-

Meisterschaft in Washougal. Auf der nach vormittäglichen Regenfällen

griffigen Strecke konnte er beide Läufe dominieren. Aber es war kein

leichter Sieg für den erfolgsverwöhnten Kawasaki-Rider.

Der Holeshot in beiden Läufen ging an Tomacs Teamkollege Joey Savatgy,

der aber im Verlauf des Rennens jeweils auf Platz 6 durchgereicht

wurde. Ken Roczen lag nach dem Start unter den ersten sechs und erarbeitete

sich innerhalb der ersten Runde die Poleposition. Tomac musste

sich seinen Sieg hart erkämpfen. Auf Rang 9 gestartet, benötigte er

30 Minuten, um sich hinter Roczen zu setzen. Beide lieferten sich einen

spannenden Fight, bei dem es kurz vor Schluss zu einer leichten Kollision

kam. Roczen kam von der Strecke ab, Tomac ging in Führung und sieg-

Eli Tomac • Foto: Dominick

Vandenberg/Kawasaki USA


Platz 2 für Ken Roczen in Washougal und Sieg in Unadilla mit zwei Laufsiegen • Fotos: hondaracingcorporation.com

te. Dritter wurde Cooper Webb.

Auch in Lauf 2 hatte Tomac keinen

guten Start, konnte aber bereits

in Runde 10 Roczen vom 2. Platz

verdrängen. In Runde 12 ließ er

den führenden Marvin Musquin

hinter sich und siegte letztlich erneut.

Gesamtsieg damit für Tomac

vor einem überglücklichen Roczen

und Musquin.

In der 250er-Klasse verwies Dylan

Ferrandis Leader Adam Cianciarulo

mit zwei Laufsiegen auf Platz 2.

Dritter wurde Ferrandis’ Teamkollege

Justin Cooper.

AMA MX - 9. Lauf - Washougal/USA - 27.7.2019

- 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/1); 2. Ken

Roczen, Honda (2/3); 3. Marvin Musquin,

KTM (5/2); 4. Cooper Webb, KTM (3/5); 5. Jason

Anderson, Husqvarna (4/7); 6. Zach Osborne,

Husqvarna (9/4); 7. Joey Savatgy, Kawasaki

(6/6); 8. Fredrik Noren, Suzuki (8/8);

9. Dean Wilson, Husqvarna (7/10); 10. Justin

Barcia, Yamaha (10/9).

250 ccm: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha (1/1);

2. Adam Cianciarulo, Kawasaki (3/2); 3. Justin

Cooper, Yamaha (2/4); 4. Michael Mosiman,

Husqvarna (7/3); 5. Chase Sexton, Honda

(4/6); 6. RJ Hampshire, Honda (8/5); 7. Cameron

McAdoo, KTM (6/8); 8. Colt Nichols, Yamaha

(5/9); 9. Alex Martin, Suzuki (13/7);

10. Brandon Hartranft, Yamaha (9/12).

AMA-MX Unadilla: Roczen siegt wieder

Einfach nur perfekt lief es für Ken Roczen beim drittletzten Lauf zur diesjährigen

AMA-Nationals-Serie. In beiden Läufen holte er den Sieg, und

zwar einmal mit 15 und einmal mit 22 Sekunden Vorsprung. Auf dem

2. Platz landete Marvin Musquin vor Zach Osborne. Weniger gut lief es an

diesem Wochenende für Leader Eli Tomac, der Vierter vor Jason Anderson

wurde.

In der 250er-Klasse siegte Dylan Ferrandis zum zweiten Mal in Folge. Der

im Klassement führende Adam Cianciarulo belegte Rang 2 vor Chase

Sexton.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das US-Team fürs MXON in Assen/NL

vorgestellt. Hierbei handelt es sich um Jason Anderson (MXGP),

Justin Cooper (MX2) und Zach Osborne (MX Open).

AMA MX - 10. Lauf - Unadilla/USA - 10.8.2019 - 450 ccm: 1. Ken Roczen, Honda (1/1); 2. Marvin

Musquin, KTM (2/2); 3. Zach Osborne, Husqvarna (4/4); 4. Eli Tomac, Kawasaki (7/3); 5. Jason Anderson,

Husqvarna (5/5); 6. Justin Barcia, Yamaha (3/10); 7. Joey Savatgy, Kawasaki (6/6); 8. Benny

Bloss, KTM (9/7); 9. Justin Bogle, KTM (10/9); 10. Dean Wilson, Husqvarna (8//11).

Stand (nach 10 von 12 Veranstaltungen): 1. Tomac, 426 Punkte; 2. Musquin, 386; 3. Roczen, 385;

4. Anderson, 336; 5. Osborne, 331; 6. Cooper Webb, KTM, 324; 7. Barcia, 252; 8. Bogle, 208;

9. Fredrik Noren, Suzuki, 204; 10. Blake Baggett, KTM, 175.

250 ccm: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha (2/1); 2. Adam Cianciarulo, Kawasaki (1/2); 3. Chase Sexton,

Honda (3/3); 4. Justin Cooper, Yamaha (4/4); 5. Colt Nichols, Yamaha (5/6); 6. Shane McElrath,

KTM (8/5); 7. Alex Martin, Suzuki (7/10); 8. RJ Hampshire, Honda (12/7); 9. Garrett Marchbanks,

Kawasaki (13/9); 10. Ty Masterpool, Yamaha (11/13).

Stand (nach 10 von 12 Veranstaltungen): 1. Cianciarulo, 441 Punkte; 2. Ferrandis, 413; 3. Cooper,

382; 4. Nichols, 292; 5. Hampshire, 277; 6. Sexton, 254; 7. A.Martin, 254; 8. Michael Mosiman,

Husqvarna, 235; 9. Hunter Lawrence, Honda, 233; 10. McElrath, 210.

Cole Seely hört auf

Cole Seely, Honda-HRC-Teamkollege von Ken Roczen, tritt zurück. Während

seiner über zehn Jahre dauernden Karriere war der 29-Jährige fast

immer auf Honda unterwegs. Seely begann seine Profikarriere 2009,

2014 wurde er Zweiter in der 250-ccm-West-SX-Meisterschaft. 2015 kürten

ihn die Fans zum Rookie of the Year in der 450er-Klasse. Beim Motocross

der Nationen 2017 vertrat Seely zusammen mit Zach Osborne und

Thomas Covington das Team USA. In den letzten Jahren wurde Seely von

Verletzungen geplagt, die ihn letztendlich in seinem Entschluss zurückzutreten

bestärkt haben. Cole Seely dazu: „Die letzten beiden Jahre waren

sehr schwierig. Vor allem mein letztjähriger Beckenbruch war sowohl

physisch als auch psychisch sehr schwer für mich zu bewältigen. Ich habe

hart für mein Comeback gekämpft,

aber das war schwieriger als erwartet.

Nun kam mit meiner Schulterverletzung

ein weiterer Rückschlag hinzu. Die Entscheidung

zurückzutreten, ist mir nicht

leicht gefallen, aber ich denke, dass ich

den richtigen Weg gehe. Ich bin sehr

froh, das gemacht zu haben, was ich

von Kindesbeinen an geliebt habe, aber

jetzt ist es an der Zeit, andere Wege zu

beschreiten. Ich bin sehr gespannt darauf,

was die Zukunft bringt. Vielen

Dank an meine Fans und Sponsoren.

Vor allem möchte ich mich bei meinem

Team bedanken, das mit mir durch alle

Höhen und Tiefen gegangen ist.“

• Foto: hondaracingcorporation.com

MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS

Bidzans und Marek Europameister

Im Rahmen der MX-WM in Loket fanden auch die Finalläufe der 65- und

85-ccm-EM statt. Vitezslav Marek (Tschechien) dominierte mit zwei Laufsiegen

in der 65er-Klasse das Geschehen und konnte sich somit die EM-

Krone sichern. In der 85er-Klasse fiel das Ergebnis nicht ganz so eindeutig

aus. Edvards Bidzans (Lettland) holte mit den Plätzen 1 und 2 den Gesamtsieg

und damit auch den Titel. • Foto: FIM Europe

Ergebnisse siehe Standings, Seite 80

MX-WM 65 ccm: Ky Woods, Vitezslav Marek und Lotte van Drunen (v.l.)

MX-Junioren-WM: Lata, Marek

und Guadagnini Weltmeister

Die FIM-MX-Junioren-Weltmeisterschaften wurden dieses Jahr in Pietramurata

ausgetragen. In den drei Kategorien 65, 85 und 125 ccm setzten

sich Vitezslav Marek, Valerio Lata und Mattia Guadagnini durch.

Bei strahlendem Sonnenschein gingen die WM-Läufe auf dem landschaftlich

reizvollen Kurs von Pietramurata über die Bühne. Seit 2013 ist

dieser Track Austragungsort des Grand Prix von Trentino und dementsprechend

groß war der Anreiz für den Nachwuchs, die gleichen Topleistungen

wie die großen Vorbilder zu präsentieren.

Nach zahlreichen spannenden Rennen setzte sich letztlich in der

65-ccm-Klasse der tschechische Teenager Vitezslav Marek, der 2018

noch den 8. Platz belegt hatte, mit einem 2. und 1. Platz durch. Der Italiener

Valerio Lata nutzte

seinen Heimvorteil und

überquerte zweimal die

Ziellinie als Erster und

wurde 85er-Weltmeister.

Die 125-ccm-Klasse

dominierte sein Landsmann

Mattia Guadagnini,

gefolgt von Tom

Guyon und Mike Gwerder.

Einen tollen 4.

Platz belegte die deutsche

Nachwuchshoffnung

Simon Längenfelder.

• Fotos: R.Borak

Ergebnisse siehe

Standings, Seite 80.

MX-WM- und EMX-Termine 2020

23.2. noch offen; 8.3. Neuquen/ARG; 22.3. Niederlande, Ort noch offen

(+ Women, EMX250); 5.4. Pietramurata/I (+ EMX250, EMX2T); 19.4. Spanien,

Ort noch offen (+ Women, EMX125); 26.4. Agueda/P (+ EMX125,

EMX250); 10.5. Kegums/LV (+ EMX250, EMX Open); 17.5. Orlyonok/RUS

(+ EMX250, EMX Open); 31.5. Teutschenthal/D (+ EMX250, EMX Open);

7.6. St. Jean d’Angély/F (+ EMX125, EMX Open); 14.6. Imola/I (+ Women,

EMX125, EMX Open); 28.6. Indonesien, Ort noch offen; 5.7. Semarang/

IDN; 12.7. Shanghai/CHN; 26.7. Loket/CZ (+ EMX65, EMX85, EMX2T); 2.8.

Lommel/B (+ EMX125, EMX250); 16.8. Frauenfeld/CH (EMX125, EMX2T);

23.8. Uddevalla/S (EMX125, EMX250); 30.8. Itti-KymiRing/FIN (+ Women,

EMX125, EMX250); 13.9. Afyonkarahisar/TR (+ Women, EMX Open).

27.9. MXON, Ernée/F.

Supercross-WM-Termine 2020

4.1. Anaheim/Kalifornien, Angel Stadium; 11.1. St. Louis/Missouri, Dome

at America’s Center; 18.1. Anaheim/Kalifornien, Angel Stadium; 25.1.

Glendale/Arizona, State Farm Stadium; 1.2. Oakland/Kalifornien, Ring

Central Coliseum; 8.2. San Diego/Kalifornien, Petco Park; 15.2. Tampa/

Florida, Raymond James Stadium; 22.2. Arlington/Texas, AT&T Stadium;

29.2. Atlanta/Georgia, Mercedes Benz Stadium; 7.3. Daytona/Florida,

Daytona International Speedway; 14.3. Indianapolis/Indiana, Lucas Oil

Stadium; 21.3. Detroit/Michigan, Ford Field; 28.3. Seattle/Washington,

CenturyLink Field; 4.4. Denver/Colorado, Broncos Stadium; 18.4. Foxboro/Massachusetts,

Gillette Stadium; 25.4. Las Vegas/Nevada, Sam Boyd

Stadium; 2.5. Salt Lake City/Utah, Rice-Eccles Stadium.

Europameister Edvards Bidzans (85 ccm) und Vitezslav Marek (65 ccm)

Getteman fährt allen davon

Jens Getteman rast mit Vollgas Richtung erfolgreiche Titelverteidigung in

der Deutschen Motocross-Meisterschaft Klasse Open. Der Kawasaki-Pilot

dominierte den vorletzten Lauf der DM Open in Wolgast nach Belieben.

Auf der Strecke „Am Ziesaberg“ gewann der Belgier beide Läufe mit

großem Vorsprung.

Was sich bereits vormittags mit der schnellsten Trainingszeit andeutete,

bestätigte sich in den beiden Wertungsläufen (über 30 Minuten plus

zwei Runden). Der ausgezeichnete Sandfahrer Getteman agierte auf der

Traditionspiste nahe der polnischen Grenze in einer eigenen Liga. Damit

wiederholte der Vorzeigeathlet seinen Wolgast-Erfolg aus dem Vorjahr

und hält souverän Kurs auf seinen dritten nationalen Titel.

• Text u. Foto: Kawasaki Team Pfeil

ADAC-Motocross Wolgast um den Ostseepokal - 28.7.2019 - Gesamtergebnis: 1. Jens Getteman,

B, Kawasaki; 2. Tim Koch, KTM; 3. Mike Stender, KTM; 4. Hannes Volber, KTM; 5. Lukas Platt, Kawasaki;

6. Maximilian Spies, Husqvarna; 7. Franziskus Wünsche, KTM; 8. Tobias Linke, Kawasaki;

9. Gianluca Ecca, KTM; 10. Philipp Eggers, Suzuki.

Jens Getteman vor Tim Koch (66), Hannes Volber (122),

Tobias Linke (159) und Felix Haack (187)

10 MOTOCROSS ENDURO


Johan Paus hat trotz seiner Krankheit immer gelacht und hatte für

unsere MCE-Test-Crew stets ein offenes Ohr ... Auf dem Foto (v.l.):

Fennie Klein Tiessink, Johan Paus, Uwe Laurisch und Marko Barthel

Johan „Jopa“ Paus verstorben

*21. Oktober 1952

† 21. Juli 2019

Am 21. Juli ist Johan Paus nach langer schwerer Krankheit im Beisein seiner

Frau Ine verstorben. Die Beisetzung fand am 26. Juli in kleinem Kreis

statt.

Der Startschuss für Jopa fiel 1983 in Johann Paus’ Garage. Der Firmenname

setzt sich aus den beiden jeweiligen Anfangsbuchstaben von Vor- und

Nachname des Firmengründers JOhan PAus zusammen. Mit großer Begeisterung

für die Arbeit, Energie, Freundlichkeit, Leidenschaft und Ideen

hat er im Laufe der Jahre ein wunderbares Unternehmen aufgebaut – ein

Unternehmen, in dem Menschen gerne zusammenarbeiten. Zusammen

mit seiner Frau Ine stand er seinen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten

Tag und Nacht zur Verfügung.

Die Jopa-Mitarbeiter werden auch künftig alles tun, um das Unternehmen

im Sinne Johans und mit dessen Leidenschaft und Energie weiterzuführen:

„Lieber Johan, danke für alles, was du uns beigebracht und die Liebe,

die du uns gegeben hast“. • Text: Jopa Racing Products

Mit nachstehenden Worten möchte sich Johan von seinen Kunden verabschieden:

Liebe Kunden, ich möchte Ihnen für die letzten 35 Jahre danken.

Dank Ihnen ist das Unternehmen Jopa wie es heute ist. Zusammen mit

meiner Frau Ine habe ich immer versucht, unsere Firma mit viel Freude,

vollem Engagement und Enthusiasmus zu führen. Ich bedanke mich deshalb

sehr herzlich für den gastfreundlichen Empfang und das Vertrauen,

das Sie mir und Jopa entgegengebracht haben. Sie haben dazu beigetragen,

dass Jopa zu dem geworden ist, was es heute ist, und dafür bin ich

sehr dankbar! Viele Grüße, Johan Paus

Vaarwel Johan

Motocross Enduro verabschiedet sich von Johan Paus

Liebe Frau Ine Paus,

wir sind sehr traurig. Ihr Mann Johan war nicht nur ein angenehmer

Geschäftspartner unseres Verlages, sondern gleichzeitig

ein gerngesehener Freund.

Seine Energie, sein Fleiß, seine laufenden Innovationen und

vor allem seine Menschlichkeit, Freundlichkeit und Zuneigung

waren ausreichend Gründe dafür, dass Johan so beliebt und

somit auch erfolgreich war.

Über Jahrzehnte hin haben wir gerne Jopa-Produkte geordert.

Er wiederum hat für sein Unternehmen in unserer Zeitschrift

Motocross Enduro Anzeigen geschaltet. Ein Leistungsaustausch,

ein Miteinander, wofür wir uns bei Johan und Ihnen,

liebe Frau Paus, heute nochmals bedanken möchten.

Trotz des schweren schmerzlichen Verlustes möge Ihnen Gott

die Kraft und ausreichend Stärke geben, im Sinne von Johan

Ihren internationalen Betrieb weiterhin erfolgreich zu führen.

Ich kondoliere auch im Namen meiner Familie und meiner Mitarbeiter

des Ziegler Verlags und hoffe sehr, dass Sie den Mut

nicht verlieren und es Ihnen in naher Zukunft wieder gut gehen

wird.

Ihr Dieter Ziegler

MOTOCROSS ENDURO 11


PEOPLE & FACTS

Sam Sunderland

gewinnt Silk Way Rallye

Sam Sunderland triumphierte bei der Silk Way Rallye –

der zweiten Runde zur FIM-Rallye-Weltmeisterschaft

2019. Teamkollege Luciano Benavides wurde Fünfter in

der Juniorenklasse. Laia Sanz von KTM Factory Racing

gewann die Kategorie der Frauen mit einem hervorragenden

7. Gesamtrang.

Die zehnte und letzte Etappe der Silk Way Rally war eine

der härtesten der Veranstaltung. Die 255 Kilometer

lange Spezialstrecke schlängelte sich auf schnellen

felsigen Pfaden und durch die Schluchten und trockenen

Flussbetten der Wüste Gobi. Sam Sunderland, der

die durch Russland und die Mongolei führenden Etappen

hervorragend bewältigen konnte, hatte sich einen

komfortablen Vorsprung für die letzte Herausforderung

in China erfahren und holte sich schließlich den

Gesamtsieg vor Andrew Short und Adrien van Beveren.

Mit nicht weniger als drei Etappensiegen sicherte sich

Sam damit seinen zweiten Sieg in Folge bei der diesjährigen

FIM-Cross-Country-Rallies-WM.

• Fotos: KTM/Rallye Zone; Husqvarna (Short)

Ergebnis - Silk Way Rally - 6.-16.7.2019: 1. Sam Sunderland, GB, KTM,

26:12:47; 2. Andrew Short, USA, Husqvarna, +20:22; 3. Adrien van Beveren,

F, Yamaha, +21:01; 4. Kevin Benavides, ARG, Honda, +21:37; 5. Luciano

Benavides, ARG, KTM, +36:50; 6. Oriol Mena, E, Hero, +51:50; 7. Laia

Sanz, E, KTM, +1:56:26; 8. Adam Tomiczek, PL, Husqvarna, +2:08:04;

9. Joan Barreda, E, Honda, +2:54:25; 10. Maciej Giemza, PL, Husqvarna,

+3:10:31.

Adrien van Beveren, Sam Sunderland, Andrew Short (v.l.)

Der zweitplatzierte Andrew Short

Rallyekönigin Laia Sanz (auch Foto links) fuhr sich in die Top Ten

12 MOTOCROSS ENDURO


Alfredo Gomez, Manuel Lettenbichler

und Graham Jarvis (v.l.)

Manuel Lettenbichler gewinnt

Red Bull Romaniacs

Ein langgehegter Traum wurde für den 21-jährigen Manuel Lettenbichler

bei der Red Bull Romaniacs „Sweet 16“ Edition in Sibu wahr. Nach 571 Kilometern

eroberte der Deutsche den obersten Treppchenplatz. Zehn Jahre

zuvor war dieses Kunststück seinem Vater Andreas ebenfalls gelungen.

Auf die Plätze verwies der Youngster keine Geringeren als Alfredo

Gomez und Graham Jarvis. • Fotos: Redbull Romaniacs

Ergebnis - Red Bull Romaniacs - 30.7.-3.8.2019 - Gold Class: 1. Manuel Lettenbichler, D, KTM,

20:39:51 h; 2. Alfredo Gomez, E, Husqvarna, +2:24; 3. Graham Jarvis, GB, Husqvarna, +12:21;

4. Taddy Blazusiak, PL, KTM, +45:45; 5. Jonny Walker, GB, KTM, +50:49; 6. Billy Bolt, GB,

Husqvarna, +2:36:43; 7. Mario Roman, E, Sherco, 2:56:34; 8. David Cyprian, CZ, KTM, +3:08:42;

9. Pol Tarres, E, Husqvarna, +4:02:39; 10. Josep Garcia, E, KTM, +4:28:35.

Manuel mit

Papa Andreas

Lettenbichler

enduro-WM-Termine 2020

17.-19.4. Marco de Cavaneses/P; 24.-26.4. Spanien, Ort noch offen;

5.-7.6. Spoleto/I; 12.-14.6. Hungaroring/H; 17.-19.7. Saaremaa/EST;

24.-26.7. Skovde/S; 18.-20.9. Requista/F; 16.-18.10. Zschopau/D.


PRÄSENTATION: BETA RR 2020

Novissimo!

Alles neu macht der Mai? Nicht bei Beta, denn

da machte es heuer der Juli, in dem die toskanische

„azienda dell’Enduro“ uns radikal

neue Stollenmopeds präsentierte. Ich sag‘s

schon mal voraus – 2020 wird eine veritable

Jahrgangsgeneration ...

• Text u. Actionpilot: Alexander „da is‘ auch was

für mich dabei“ Stephan; Fotos: Cristiano „I am not

Ronaldo“ Morello und Marco „MTB“ Campelli

RR 200 – kleiner Hüpfer

mit ganz großem Herz

14 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 15


PRÄSENTATION: BETA RR 2020

RR 125 2-T

RR 390 4-T

RR 200 2-T

Made in Italy

Benvenuti! Bella macchina und Bunga Bunga,

antike Kultur und mafiöse Strukturen, nicht ertrunkene

Migranten, die uns Plastikspielzeug

verkaufen, und Kardinäle in Nobelkarossen –

ja, das ist Italien, wie wir es kennen und lieben.

Doch Italien hat neben aller Widersprüche

auch verlässliche Konstanten zu bieten – wie

zum Beispiel die jüngsten Enduros aus Rignano

sull‘ Arno, die heuer wiederholt im äußerst

steinreichen und spaßfreien Offroad-Ressort

„Il Ciocco“ präsentiert wurden (siehe MCE

8/2018 „Präsentation Beta RR 2019“). Ein Umstand,

der bei mir nicht gerade Vorfreude in

Form von Endorphinen freisetzen ließ, doch vor

Ort und live, im Angesicht der schicken Maschinen,

dann doch schnell in freudige Erregung

umschlug. Zu Recht, wie sich schon bald

im Sattel herausstellen sollte. Denn zu meiner

Verblüffung konnte ich mit den 2020er Betas

auf identischem Terrain deutlich besser fahren

als im vergangenen Jahr. Und da man in meinem

Alter eigentlich nicht besser wird (da

geht’s eher andersrum …), kann dies doch eigentlich

nur am Performancezuwachs der

jüngsten Betas liegen, oder?!

Die Viertakter: Vorteil Viertakt

Laut Beta überwiegt in den globalen Verkaufszahlen

der Anteil ihrer Zweitakt-RR-Modelle.

Dieser Absatznachteil soll jetzt insbesondere

allen Viertakt RRs zum Vorteil dienen. Diese

sind für 2020 nämlich in jeglicher Hinsicht

Neukonstruktionen bis hin zum größeren Tank,

während die Zweitakter als Hauptmerkmale

unter anderem „lediglich“ neue Rahmen (bei

gleichbleibender Geometrie!), Ausgleichswellen

(RR 250 und 300), ein neues Design, ein

größeres Tankvolumen (RR 125 und 200) und

einen neuen Zylinder (nur RR 125) erhielten.

Klar, dass ich mich deshalb anlässlich der Testfahrten

erstmal in die Sättel der Viertakt-

Range schwang. Was sofort auffällt ist der Umstand,

dass eben nichts auffällt. Denn die Sitzposition

mit dem nun etwas breiteren Lenker

ist ausgewogen, passt wie maßgeschneidert

und das äußerst schlanke Bodywork sorgt

stets für smoothe, unbehinderte Bewegungsabläufe.

Das „Dreiecksverhältnis“ Lenker/Fußrasten/Sitzbank

passt auf Anhieb. Hier kann

man sich also sofort zu Hause fühlen, eine

durchaus bekannte Stärke der direkten Vorgängermodelle.

Was auch bereits nach den

ersten Minuten im Sattel auffällt: enge Kehren,

schmale Trails und Spurrillen lassen sich mit

gesteigerter Präzision und Lässigkeit treffen

wie auch absolvieren. Kurzum, die neuen Fahrwerke

nebst moderat geänderter Geometrie

setzen hier genau dies um, was sie auf dem Papier

versprechen. Eine gelungene Verknüpfung

von Theorie und Praxis, die sich in solch positiver

Auswirkung leider nicht immer und bei allen

Herstellern finden lässt. Im Seriensetting

fällt allerdings auch rasch auf, dass die Gabeln

der RR-4-Takter tendenziell etwas schneller

RR 300 2-T

und linearer durchfedern als die Stoßdämpfer

und die grundlegende Abstimmung eher sensible

Absorption, denn finale Durchschlagsresistenz

favorisiert. Nachdem ich kurzerhand

Druckstufe und Vorspannung der Gabeln leicht

hochregelte, passte dies ziemlich perfekt für

meine schlanken 73 kg. Hiermit wäre ich persönlich

sicher sehr lange wunschlos glücklich.

Wer einen Viertakter mit Einladung zur Attacke

sucht, der wird sicher vergleichbar glücklich

mit der „kleinen“ RR 350. Deren Triebwerk bietet

zwar eine erstaunlich anspringende Spontanität

im untersten Drehzahlbereich, verfügt

auch über gleichfalls erstaunliche Durchzugswerte

– aber die eindeutige Sahnehaube ist

die enorm anmachende Drehfreude. Mit der

will man irgendwie gar nicht langsam fahren.

Steve Holcombe hat übrigens anlässlich eines

Interviews bei der Präsentation gesagt, dass er

kommende Saison wieder einen Viertakter einsetzen

wolle, aber noch nicht wisse, ob 350er

oder 390er. Ich jedenfalls würde sofort die

390er wählen, ist sie doch sozusagen die eierlegende

Wollmilchsau unter Betas RR-Viertaktern.

In Bezug aufs Handling deutlich näher an

der flinken 350er als an der nächstgrößeren

430er, aber mit einem Triebwerk versehen, das

im Vergleich zur kleineren Schwester extra

sanft und traktionsstark aus dem „Drehzahlkeller“

hochzieht, über noch mehr Durchzugskraft

verfügt und annähernd frei hochdreht, ist

die 390er das vielseitigste Modell in Betas

16 MOTOCROSS ENDURO


RR 480 – die macht Meter

RR 480 4-T

Viertakt-Portfolio. Die 430er kann man zwar im

direkten Vergleich nochmals schaltfauler fahren,

legt mir aber im mittleren Drehzahlbereich

zu wuchtig, und damit stete Aufmerksamkeit

erfordernd, zu. Auch wenn Welten zwischen

Steve Holcombes und meinem Endurospeed

liegen mögen – mich hat es offen gestanden

nicht gewundert, dass die 430er, trotz aller offenkundigen

Verbesserungen, nicht auf seiner

„Wunschliste“ auftaucht. Da empfinde ich sogar

die dicke 480er als Enduro mit, ich sach‘

ma‘, größerer Existenzberechtigung. Solange

ihr irgendwelchen kniffligen Low- speed-Passagen

aus dem Weg geht und Extremenduro

nicht auf eurem Masterplan steht, dann bietet

die RR 480 eine der souverän lässigsten Möglichkeiten,

eine Endurowanderung unter Freunden

oder Speedheizen auf breiten Pfaden zu

absolvieren. Im geeigneten Umfeld ist das

nach wie vor ein ganz besonderes Dirtbike, das

nun auch in ganz besonderem Maße vom neuen

Fahrwerk und dessen weiter oben genannten

Qualitäten profitiert. Kurzfazit: Alle neuen

Viertakter haben deutlich verifizierbar an Qualitäten

gewonnen, ohne aber ihre individuellen

Charakteristika zu verlieren – very good news

…!

Die Zweitakter:

Zwei Takte für jede Geschmacksrichtung

Wie schon bei den Viertaktern der Fall, profitieren

auch die zweitaktenden Schwestermodelle

in puncto Ergonomie und lässiger Fahrpräzision,

bedingt durch das Zusammenspiel von

neuem Rahmen und Bodywork. Trotz ähnlich

sensibler Absorptionsfähigkeiten (im Vergleich

zu den Viertakt-RRs) wirkt hier die serienmäßige

Abstimmung in ausgewogenerer Balance

und grundsätzlich geringfügig erhöhter

Resistenz im Druckstufenbereich. Hier musste

an den Gabeln also weder die Vorspannung,

noch die Druckstufendämpfung erhöht werden,

um ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis

zu liefern. Wohlgemerkt, dies auf mein

„Mittelgewicht“ bezogen. Piloten der „Schwergewichtsklasse“

mögen da andere Settings favorisieren.

Apropos favorisieren: Auch wenn

die RR 125 2-T nun mit nochmals gesteigerter

Horsepower übers gesamte Drehzahlband aufwartet

und damit womöglich einen neuen Klassenstandard

setzt, so bleibt für mich die RR

200 nach wie vor die Referenz für anmachend

flinke Fahrfreude bei gleichzeitiger Fähigkeit,

es bei Enduro-Wanderungen mal gelassener

anzugehen. Sie schafft einen derart gelungenen

Spagat, wie er bislang in solch kleiner

Hubraumklasse nicht anzutreffen war. In diesem

Zusammenhang auch nicht zu verachten

ist die neue RR 250 2-T. Deren Triebwerk zieht

derart sanft traktionsstark aus dem „Drehzahlkeller“

und verfügt nun über noch mehr Drehmoment,

sodass sich jeder den wirklichen Nutzen

eines Aufstiegs zur nächstgrößeren RR 300

2-T sehr gut überlegen sollte. Ihr Leistungsoutput

über den gesamten Drehzahlbereich empfinde

ich als deutlich linearer und damit auch

berechenbarer, im Vergleich zur 300er. Letztgenannte

legt mir im Drehmomentpeak etwas

zu spontan druckvoll zu, was gerade bei forcierter

Fahrweise ein deutliches Plus an Aufmerksamkeit

einfordert. Allerdings gilt auch

hier: In geeigneten Händen (Steve Holcombe

und Kollegen …) und/oder geeigneter Gewichtsklasse

kann die spritzige RR 300 durchaus

die Waffe der Wahl sein. Zumal beide Modelle,

RR 250 und 300, durch Einsatz einer Ausgleichswelle

nicht nur weniger vibrieren, sondern

sich gerade im untersten Drehzahlbereich

fühlbar geschmeidiger und sensibler per Gashand

dosieren lassen. Auch das ist einer der

(vielen) Fortschritte der 2020er Generation!

Fazit: Jahrgangsenduros

Suum cuique – jedem das seine! Dieser legendäre

Spruch aus dem Munde Friedrichs des

Großen trifft in Bezug auf Betas RR-Modelle

schon seit einigen Jahren quasi den Nagel auf

den Kopf. Dass es Beta jedoch mit dieser radikal

neuen RR-Modellgeneration geschafft hat,

jene bewährten Individualqualitäten zu bewahren

und (!) gleichzeitig die gebotene Performance

in entscheidenden Bereichen deutlich

zu steigern, das ist die eigentlich essenzielle

Botschaft zum Modelljahr 2020. Während

sich anlässlich der alljährlich bei sämtlichen

Herstellern stattfindenden Modellupdates

häufig nur erfahrbare Verbesserungen

im Nuancenbereich abspielen, so machen die

2020er Beta RRs nun ihr Modelljahr zu einer

veritablen Jahrgangsgeneration, ganz im Stile

eines Spitzenweines … natürlich aus der Toskana.

MOTOCROSS ENDURO 17


PRÄSENTATION: BETA RR 2020

18 MOTOCROSS ENDURO

RR 250 – meine erste Wahl, wenn’s mal knifflig wird


Betas große 2-T-Motoren (250 und 300 ccm) waren

von Anbeginn für den Einsatz einer Ausgleichswelle

vorbereitet, implementiert wurden diese allerdings

erst für die 2020er Generation

Völlig neu gestalteter Luftfilterkasten –

perfekt in den Rahmen integriert

Neue, interessante Platzierung für alle

Mappingschalter

Nagelneue Rahmen mit abnehmbarem Heckteil

aus Technopolymer für alle Modelle

RR 125 mit neuem Zylinder

Neuer ZF-Stoßdämpfer


PRÄSENTATION: BETA RR 2020

Elegantes, extra smoothes Bodywork, ohne störende Kanten, nebst deutlich größeren Tanks (+ 1,1 l) für alle Viertakter

NEWS 2020

Motor

Viertaktmodelle (350/390/430/480 ccm)

• Komplett überarbeitetes Kurbelgehäuse zur

Gewichtseinsparung und Verringerung der

oszillierenden Massen durch eine erhöhte

Kupplungsposition und Zurückversetzung

der Kurbelwelle. Durch die Verlagerung des

Schwerpunkts in die Nähe der Schwingenachse

wird eine deutliche Verbesserung des

Handlings erzielt. Verringerung des

Gewichts um zirka ein Kilogramm.

• Gemeinsam mit dem Kurbelgehäuse neu

gestalteter und überarbeiteter Kupplungsdeckel

(aus Magnesium AZ91) zur effizienteren

Ölförderung in die Kupplung

• In Übereinstimmung mit dem übrigen Motor

neu gestalteter Schwungraddeckel (aus

Magnesium AZ91) mit nunmehr funktionellem

und modernem Design

• Neues Wasserpumpensystem: verbessert

den Durchsatz und somit die Wärmetauscheffizienz

im Kühlsystem, was zu niedrigeren

Durchschnittstemperaturen und einer damit

verbundenen Leistungssteigerung führt

• Überarbeiteter Zylinder und Zylinderkopf zur

bestmöglichen Nutzung der am Kühlsystem

vorgenommenen Änderungen

• Überarbeiteter Ölkreislauf: ermöglicht einen

besseren Wärmeaustausch von Wasser und

Öl im vorderen Bereich des Kurbelgehäuses

und damit eine niedrigere Öltemperatur

• Kupplung mit überarbeiteten Belägen aus

neuem Werkstoff für mehr Geschmeidigkeit

und Modulierbarkeit

• Neu gestaltetes Getriebe: jetzt noch kürzer

und leichter zu schalten

• Neues Getriebesteuerungssystem mit leichteren

Schaltnocken

• Neu gestalteter Schalthebel im Einklang mit

dem neuen Kurbelgehäuse

• Implementierung des Leerlaufsensors

• Optimierte Kennfelder

Zweitaktmodelle (250/300 ccm)

• Einführung der Ausgleichswelle: reduziert

die Vibrationen und verbessert die Leistungskurve.

Durch die Ausgleichswelle wird

das Motorrad somit in allen Leistungsbereichen

des Motors leichter fahrbar

• Neu gestalteter Zylinderkopf (nur 250 ccm)

zur Verbesserung des Drehmoments im

unteren Drehzahlbereich

Zweitaktmodelle (125 ccm)

• Neuer Zylinder mit modifiziertem Auslass

und geänderten Steuerungsdiagrammen

• Neuer Auslassflansch

• Neues Auslassventilsystem und neue

Booster

• Neuer Kupplungsdeckel mit Entlüftungssystem

für die geänderte Kupplungsbetätigung,

geänderte Position des Öleinfülldeckels

• Neue Zentrifugaleinheit

• Neuer Resonanzauspuff. Dank dieser praktisch

direkt vom Racing-Modell 2019 übernommenen

Veränderungen konnte eine

deutlich üppigere Leistungsabgabe im

unteren Drehzahlbereich kombiniert mit

besserer Beschleunigung im Hochdrehzahlbereich

erzielt werden. Die Folge: Eine

Performance-Steigerung über die gesamte

Leistungskurve und eine wesentlich höhere

Nutzbarkeit

Fahrwerk

• Neuer Rahmen mit überarbeiteter Geometrie

und Steifigkeit für mehr Agilität und Stabilität.

Des Weiteren konnte durch den Einsatz

spezieller Feingussteile das Gewicht verringert

und die Zuverlässigkeit erhöht, der

Komfort verbessert und die Vibrationen dank

eines neuen Lenkkopfs reduziert werden.

Darüber hinaus ist der Rahmen im unteren

Bereich schmäler ausgeführt, was der Fahrbarkeit

in schwierigen Passagen und typischen

Spurrinnen mehr als zugutekommt

• Geänderte Schwinge: längere Ausführung

bei den Viertaktmodellen und der 200-ccm-

Zweitaktvariante für mehr Stabilität und

Traktion

• Komplett überarbeiteter Heckrahmen mit

optimierter Struktur, Wasserdichtheit und

Integration aller Filtergehäuseteile sowie

anderer darin untergebrachter Zubehörteile

(elektrische Komponenten und Ölbehälter

für Zweitakter)

• Neuer Ansaugstutzen

• Schnelleres und präziseres Filtermontagesystem

Neue Viertakt-Triebwerke eingebettet in neue Rahmen mit be

RR 390 – Alleskönner in vier Takten

20 MOTOCROSS ENDURO


sonders schmalen Unterzügen

RR 430 – Explosivkraft pur

• Gegenüber der Vorgängerversion weiterentwickelte

Gabel mit komplett überarbeitetem

Innenaufbau, erhöhter Stoßaufnahme bei

harten Stößen und verbesserter Kontrolle

der Nickbewegungen des Motorrads;

vollkommen überarbeitete, auf den neuen

Rahmen abgestimmte Einstellmöglichkeiten

• Neues Federbein hinten mit neuem Stabilisierungssystem

(optimierter Grip und

Bodenkontakt bei Vollbremsung) • Neuer

Puffer mit größerer Progression, der durch

eine verbesserte Stoßaufnahme eine gute

Schutzwirkung am Ende des Federwegs

garantiert • Neue auf den Rahmen abgestimmte

Einstellmöglichkeiten • Kühlsystem

mit im Rahmen untergebrachten

Wasserleitungen und effizienteren Kühlern,

die den Wärmeaustausch verbessern und

selbst unter Extrembedingungen gemäßigtere

Betriebstemperaturen der Motoren

ermöglichen • Kraftstoffbehälter mit

größerem Fassungsvermögen: 9,1 l für

Viertaktmodelle und 9,5 l für Zweitaktmodelle.

Abgesehen von einer größeren

Reichweite verbessern die neuen Behälter

durch leichtere Veränderung der Sitzposition

die Fahrergonomie

• Breiterer Lenker für mehr Kontrolle

• Auspuff mit neuem Layout im Einklang mit

der neuen Heckpartie des Motorrads

• Seitenständer mit breiterem Aufstand am

Boden

• Neue Fußrasten aus Feinguss mit größeren

Ablauföffnungen für Schlamm und entsprechender

Verzahnung für einen besseren

Grip der Stiefel

• Neue Kettenführung: längere, auf die neue

Schwinge abgestimmte Ausführung

• Neues Bremspedal: robuster und mit großzügiger

dimensionierten Lagern

• Kürzere Übersetzung bei den Varianten 430

und 480 ccm gegenüber den Vorgängermodellen

Design

• Brandneue Karosserieteile (Cockpitverkleidung,

Kotflügel vorn und hinten, Luftkanäle

und Seitendeckel) verbessern die Ergonomie

und Funktionalität aller beteiligten Komponenten

• Vorderer Kotflügel mit variabler Stärke zur

Gewichtsverringerung und Erhöhung der

Stabilität

• Neuer Heckrahmen aus Technopolymer

• Neue Heckrahmenbefestigungen aus

Technopolymer

• Neuer Lenkerschutz

• Neu gestalteter Sitz: mehr Komfort und

einfaches Verändern der Sitzposition

• Neuer Kennzeichenhalter: leichtere Ausführung

mit integrierten Griffen

• Neuer Schalldämpferschutz (ausgenommen

125 ccm)

• Neues Digitalinstrument mit neuem Halter

• Neu gestalteter Motorschutz

• Neue Heckleuchte und Kennzeichenhalter

mit integrierten Griffen

• Neuer Rahmenschutz

Preisliste RR-Modelle 2020

RR 350 4-T ................................ 9290,00 Euro

RR 390 4-T ................................ 9390,00 Euro

RR 430 4-T ................................ 9390,00 Euro

RR 480 4-T ................................ 9390,00 Euro

RR 125 2-T ................................. 7990,00 Euro

RR 200 2-T ................................ 7990,00 Euro

RR 250 2-T ................................ 8390,00 Euro

RR 300 2-T ................................ 8590,00 Euro

Jeweils zzgl. Fracht ...................... 161,00 Euro

Verfügbarkeit: Ende Juli 2019


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020

Brandneu: YZ 450 F

22 MOTOCROSS ENDURO


und YZ 250

F

Die

Yamaha-MX-Modelle 2020 bieten die

neueste Technologie und leistungssteigernde

Details, die jeden Motocrossfahrer

noch stärker dabei unterstützen, sein

wahres Potenzial auszuschöpfen.

• Testfahrer: Daniel Hänel; Fotos: Yamaha

Yamaha engagiert sich mehr denn je für Rennfahrer

aller Altersgruppen und Fähigkeiten. Die

2020er-Modellreihe bietet ein breites Sortiment

hochmoderner Motocrossmotorräder.

Die 2019 vorgestellten Modelle YZ 65 und YZ 85

haben sich gut in der wichtigen Jugend-MX-

Szene etabliert. Mit erstklassiger Leistung und

beispielhafter Zuverlässigkeit bieten diese

Zweitaktmodelle den Champions von Morgen

schon in jungem Alter die Chance, ihr Siegertalent

zu demonstrieren, bevor sie auf der YZ 125

ihr Können zeigen. Dieses außergewöhnliche

Bike hat sich als eines der führenden Modelle

in dieser Klasse bewährt und gilt als ideales

Sprungbrett für den Aufstieg von der MX-Jugend-

in die Erwachsenenklasse. Schließlich

hat es 2018 die Europameisterschaft und die

125-ccm-WM gewonnen.

Die YZ 250 F wurde für die Saison 2019 komplett

neu gestaltet und gilt zweifellos als eine

der besten Werksrennmotorräder der MX2-

Klasse. Seit seiner Markteinführung hat sich

dieses Rennmotorrad als eines der stärksten

seiner Klasse im internationalen, nationalen

und regionalen Wettbewerb erwiesen. Mit

komplett neuem Motor und überarbeitetem

Fahrwerk bietet die YZ 450 F den Rennfahrern

die Möglichkeit, ultimative Leistung und modernste

Technologie auszureizen. Mit der YZ

450 F wurden bereits zahlreiche MXGP- und

MX1-Meisterschaften gewonnen und sie verhalf

dem französischen Team in den letzten

Jahren zu zahlreichen MXON-Siegen. Sie hat

sich als einer der härtesten Wettbewerber in

dieser prestigeträchtigen Klasse etabliert.

Diese siegreichen Viertakter unter den 2020er-

Modellen werden ergänzt durch die YZ 250,

den legendären Zweitaktcrosser, der sich bei

Motocross-Bikern in aller Welt großer Beliebtheit

erfreut. Durch ihre geballte Kraft, das ultraleichte

Handling und die mechanische Einfachheit

kombiniert die YZ 250 eindrucksvolle

Leistung mit einem ernstzunehmenden Rennpotenzial.

Von der YZ 65 bis hin zur brandneuen YZ 450 F

bietet Yamaha den MX-Fahrern von heute eine

ultimative Auswahl an Hochleistungsmotorrädern,

die alle gebaut wurden, um ihre Fahrer

aufs Podium zu bringen. Mit dem bLU-cRU-Programm

demonstriert Yamaha weiterhin sein

uneingeschränktes Engagement für die Welt

des Motocross mit der gezielten Unterstützung

und Förderung der Stars von morgen.

bLU cRU Masterclass –

Förderung zukünftiger Talente

Um neue Talente zu entwickeln und zu fördern,

hat Yamaha kürzlich das bLU-cRU-Programm

erweitert und deckt jetzt alle drei Jugend-Klassen

ab. Der bLU cRU Cup 2019 steht in Europa

jugendlichen Fahrern der Modelle YZ 65, YZ 85

und YZ 125 offen. Die besten 40 Fahrer aus jeder

Kategorie messen sich dann beim Monster

Energy FIM Motocross of Nations 2019 in Assen

(Niederlande).

MOTOCROSS ENDURO 23


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020

Yamaha lädt im Anschluss die drei Gewinner

jeder Klasse sowie zwei weitere Wildcardfahrer

zur exklusiven bLU cRU Masterclass ein, wo sie

unter Aufsicht eines Teams von bLU cRU-Botschaftern,

zu denen auch Yamaha MX-Rennstars

gehören, an einem dreitägigen Trainingslager

teilnehmen. Die Yamaha-Jury wählt dann

drei glückliche Fahrer aus, die bei der Europameisterschaft

die offizielle Unterstützung des

Unternehmens erhalten.

Das bLU-cRU-Programm bietet jedem Fahrer

die Möglichkeit, seine Träume zu verwirklichen.

Wenn dann der Moment des Aufstiegs in

die Erwachsenenklasse gekommen ist, hat Yamaha

wieder das ultimative MX-Rüstzeug im

Angebot.

Die brandneue YZ 450 F

Die neue YZ 450 F erobert das Jahr 2020 mit

weniger Gewicht, noch mehr Leistung und

hochpräzisen Handling-Eigenschaften, die sie

zum konkurrenzstärksten 450-ccm-Modell

macht, das Yamaha je gebaut hat.

Mit der Vision, ein Motocrossmotorrad zu entwickeln,

das gegen die härtesten Gegner auf

allen Ebenen antreten und gewinnen kann, haben

die Ingenieure jede einzelne Komponente

analysiert und eine Unmenge an kleineren und

größeren Verbesserungen vorgenommen – wo

immer sich eine Möglichkeit dazu bot.

Im Zuge dieser intensiven Detailanalyse wurde

das gesamte Motorrad in vielen Punkten neu

gestaltet. So konnte das Technikerteam für

2020 bei der YZ 450 F erhebliche Gewichtseinsparungen

sowie Leistungssteigerungen und

ein verbessertes Handling erzielen.

Der neue 450-ccm-Motor:

noch stärker und noch kompakter

Der YZ-450-F-Motor, der bereits für seine enorme

Leistungsabgabe bekannt ist, wurde für

das Jahr 2020 noch mal gründlich überarbeitet,

um ein noch stärkeres und präziser abrufbares

Leistungspotenzial zu liefern. Der neue

Motor ist deutlich kompakter und leichter. Die

überarbeitete Konfiguration optimiert die Position

des Masseschwerpunkts des Motorrads

und macht es zu einem der am einfachsten zu

fahrenden Motocross-Bikes seiner Klasse.

Der kompakte, neue Motor mit 450 ccm Hubraum

hat einen umgedrehten Zylinderkopf mit

hoher Kompression, einen langlebigen

Schmiedekolben, ein aggressives Nockenwellenprofil

und bietet ein optimal ausgewogenes

Verhältnis von hoher Leistung und ultimativer

Kontrolle.

Komplett neuer, rückwärts geneigter Zylinder

Eine der wichtigsten Motorverbesserungen

2020 ist der neue, nach hinten geneigte Zylinder.

Er ist sowohl leichter als auch kompakter.

Durch das innovative, näher zum Zentrum des

Motorrads orientierte Design wird ein optimaler

Massenschwerpunkt erreicht. Das verbessert

die dynamischen Handling-Eigenschaften

der YZ 450 F erheblich. In dem neuen, nach

hinten geneigten Zylinder arbeitet ein hochverdichtender

Kolben im „Bridge-Box“-Design. In

Kombination mit dem hocheffizienten, umgedrehten

Zylinderkopf mit seinem langen und

geraden Einlass sorgt dieses Design in der

450er-Klasse für eine ausgewogene Leistung

und eine außergewöhnlich gute Kontrolle.

Yamaha Power Tuner

Technologie das Feld an.

Die Yamaha YZ 450

F war das erste

Motocrossmotorrad

mit integrierter

Konnektivität.

Sie ermöglichte

die kabellose Feinabstimmung

des

Motorrads über

ein Smartphone.

Auch das 2020er-

Modell führt im

Bereich digitaler

Nach dem Herunterladen der kostenlosen

Power Tuner-App für IOS- oder Android-Geräte

können YZ-450-F-Fahrer oder -Mechaniker das

Kraftstoff-/Luftgemisch und den Zündzeitpunkt

problemlos definieren und so das Motorrad

auf verschiedene Strecken und wechselnde

Fahrbedingungen abstimmen. Diese Funktion

macht das 2020er-Modell der YZ 450 F zu einem

extrem anpassungsfähigen Motocross-Bike,

das direkt an der Rennstrecke abgestimmt

werden kann. Dadurch kann der Fahrer stets

das optimale Setting wählen – ganz wie es die

Strecken- und Wetterbedingungen erfordern.

Zusätzlich zu den Auswahlmöglichkeiten für

das Mapping des Motors kann die Power-Tuner-App

auch Rennverläufe protokollieren und

eine Vielzahl von Daten wie Wartungs- und

Systemdiagnosen, Motorlaufzeit und anderes

mehr überwachen und aufzeichnen. Dadurch

wird sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil

der Wartung.

Einstellbarer Kennfeldschalter am Lenker

Nach der Vorprogrammierung des 2020er-Modells

der YZ 450 F mit dem Power Tuner im Fahrerlager

kann der Fahrer nun auch mit einem

Kennfeldschalter am Lenker das gewünschte

Mapping auswählen.

Durch diese einfache und schnelle Anpassungsmöglichkeit

können Mappings sofort geändert

werden. So kann das Motorrad blitzschnell

den Strecken- oder Wetterbedingungen

angepasst werden – von einem extrem fordernden

Mapping für schnelle, trockene Strecken

bis hin zu einer gemäßigten Abstimmung

z.B. bei schlammigem Untergrund.

Kompakter Elektrostarter

Der neue 450-

ccm-Motor hat

einen kompakten

und leichten

Elektrostarter

zum bequemen

Starten

per Knopfdruck,

was

beim Rennen

wertvolle Sekunden

spart.

Dank des leistungsstarken

Lithium-Ionen-Akkus mit vier Zellen

wird das Gewicht des 2020er-Modells der

YZ 450 F auf ein Minimum reduziert.

Launch Control System

Das Launch Control System (LCS) der YZ 450 F

optimiert die Motorleistung und die Leistungsentfaltung

innerhalb der ersten Sekunden

nach dem Start. Durch die effizientere Übertragung

der Leistung optimiert das LCS die Steuerbarkeit

und Traktion direkt ab der Startlinie.

Somit wird die Motorleistung in bestmöglicher

Art und Weise in Vortrieb umgesetzt und der

Fahrer verschafft sich in der Phase bis zur ersten

Kurve entscheidende Vorteile.

Hightech-Benzineinspritzung

Der kompakte neue Motor verfügt über eine

hochentwickelte Mikuni-Kraftstoffeinspritzanlage

mit einer leichten und ultrakompakten 44-

mm-Drosselklappe. Dieses fortschrittliche

Kraftstoffeinspritzsystem liefert das Kraftstoff-

Luft-Gemisch über einen langen und nach vorn

gerichteten Einlass und wird dabei von einer

elektrischen Hochdruckpumpe unterstützt. Sie

sorgt für eine optimale Zerstäubung und eine

ausgezeichnete Leistungsentfaltung unter unterschiedlichsten

Fahrbedingungen.

Hocheffiziente abgewinkelte Kühler

Um sicherzustellen,

dass

der neue, leistungsstärkere

Motor unter allen

Bedingungen

effizient

läuft, haben

die Ingenieure

verbesserte

Kühler entwickelt,

die abgewinkelt

und

direkt zum

Fahrtwind hin

ausgerichtet sind. Durch die Aufrechterhaltung

eines gleichmäßigen Luftstroms sorgt dieser

abgewinkelte Kühler für eine effizientere Motorkühlung

und damit für eine gleichbleibend

hohe Leistung.

24 MOTOCROSS ENDURO


Robustes 5-Gang-Getriebe

Das robuste 5-Gang-Getriebe der YZ 450 F hält

selbst den hektischsten Gangwechseln stand.

Die speziell entwickelten Zahnräder verfügen

über eine große Oberfläche zur besseren Lastverteilung

und sorgen in Kombination mit der

überarbeiteten Kupplung für eine hohe Haltbarkeit.

Darüber hinaus sind Schaltwalze und

Schalthebel für ein verbessertes Fahrgefühl

und einen kürzeren Schaltweg ebenfalls überarbeitet.

Massenzentralisierter,

den Zylinder umschlingenden Auspuff

Ein wichtiges Merkmal der YZ 450 F ist ihr Design

mit optimierter Massenzentralisierung,

bei dem sich die Hauptkomponenten so nahe

wie möglich am Schwerpunkt des Motorrads

befinden. Ein Beispiel hierfür ist der um den

Zylinder geschlungene Auspuff. Dieses Design

ermöglicht auch die Montage eines Schalldämpfers,

der weiter vorne und näher an der

Mitte des Motorrads montiert ist. In Kombination

mit dem neuen, rückwärts geneigten Zylinder

wird auf diese Weise die Masse zentralisiert,

was wesentlich zu einem leichten und dynamischen

Handling beiträgt.

Leichterer Aluminiumrahmen

für messerscharfe Handlingeigenschaften

Die YZ 450 F hat sich bereits den Ruf als eines

der Motorräder mit dem besten Handling in der

offenen Klasse erworben. Für 2020 wurde der

kompakte Aluminiumrahmen sorgfältig auf

den neuen, leistungsstärkeren Motor abgestimmt.

Um Gewicht zu reduzieren und das

Handling des Motorrads zu optimieren, hat der

neue Doppelschleifenrahmen dünnere Hauptholme,

dickere Unterzüge und neue Motorhalterungen.

Diese wichtigen Änderungen sorgen

gemeinsam mit dem massenzentralisierten

Design und den exzellenten Federelementen

für ein noch präziseres Handling und sorgen so

für schnellere Rundenzeiten.

Rahmenheck und Sitzbank

Der kompakte Kraftstofftank, die Kühlerverkleidungen

und die schmale Sitzbank der YZ

450 F bieten viel Bewegungsfreiheit für den

Fahrer und einen guten Knieschluss. Sie unterstreichen

auch das Gefühl und den Eindruck

der Leichtigkeit und des Handlings des Motorrads.

Das vermittelt dem Fahrer einen psychologischen

Vorteil noch bevor das Rennen begonnen

hat.

Durch das ergonomische Design kann der Fahrer

sein Körpergewicht schnell und einfach verlagern.

Dies verbessert die Steuerbarkeit und

reduziert Ermüdungserscheinungen.

Richtungsweisende Federelemente

Die YZ 450 F ist mit einer komplett einstellbaren

KYB-Telegabel ausgestattet. Sie genießt

nach wie vor den Ruf des ultimativen Federungsdesigns

im Gelände. Diese außergewöhnliche

Telegabel mit geschwindigkeitsabhängiger

Dämpfung vermittelt eine ideale Balance

zwischen Handling und Stoßabsorbierung

und bietet eine erstklassige Performance.

Für die Hinterradfederung ist das ebenfalls

vollständig einstellbare und speziell abgestimmte

KYB-Federbein zuständig. Es sorgt für

eine hohe Traktion sowie eine optimale Federung

in allen Geschwindigkeitsbereichen und

bei den unterschiedlichsten Streckenbedingungen.

Leichte Räder

Die Räder haben blau eloxierte Felgen im Stil

der Werkscrosser und wurden mit computergestütztem

Design verfeinert. So bieten sie eine

enorme Stabilität und tragen durch ihr geringes

Gewicht zur Reduzierung des Gewichts der

ungefederten Massen bei.

Optimierte Bremsen

Der verwindungsfestere Bremssattel am Vorderrad

hat Bremsklötze mit aggressivem Belagmaterial.

Dies sorgt in Verbindung mit der

270 mm großen Bremsscheibe für eine hervorragende

Bremsleistung und ein neuer, leichter

Hinterradbremssattel und eine neue Hinterrad-

Bremsscheibe reduzieren das Gewicht der ungefederten

Massen.

Technische Highlights der YZ 450 F

• Ultrakompakter, neuer 450-ccm-Motor,

mehr Leistung bei maximaler Kontrolle

• Leichterer und kompakterer,

rückwärts geneigter Zylinder

• Massenzentralisiertes Design

• Yamaha-Power-Tuner für direkte Feinabstimmung

des Motors an der Strecke

über ein Smartphone

• Kennfeldschalter am Lenker zum einfachen

Abrufen der Mappings

• Kompakter Elektrostarter mit ultraleichter

Batterie

• Launch Control System (LCS) zur optimalen

Umsetzung der Motorleistung für

schnelleres Starten

• Fortschrittliche Kraftstoffeinspritzung

für optimale Leistung

• Abgewinkelte Kühler für eine effiziente

Motorkühlung

• Robustes Design von Getriebe und Kupplung

• Kompakter, massenzentralisierter Auspuff

• Weiter Richtung Massenschwerpunkt

orientierter Schalldämpfer

• Leichterer Doppelschleifen-Aluminiumrahmen

für ein präziseres Handling

• Schlankes Design für ultimative Ergonomie

• Hochwertige, geschwindigkeitsabhängig

arbeitende KYB-Telegabel

• Speziell abgestimmtes KYB-Federbein

• Leichte Räder mit blauen Felgen

• 270 mm große Bremsscheibe vorn, Bremsklötze

mit aggressiv zupackenden Belägen

• Neue Hinterrad-Bremsscheibe und

kompakterer Bremssattel

• Gummigelagerte Lenkerklemmung,

in vier Positionen einstellbar

• Eingebettete Graphics für längere

Haltbarkeit

• Konifizierter Lenker und Kupplungshebel

mit Schnelleinstellung

• Breitere und leichtere Fußrasten

MOTOCROSS ENDURO 25


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020

YZ 250 F: Tunen, Fahren, Siegen

Weitere Modelle des 2020er-Offroad-Sortiments

Nach ihrer kompletten Umgestaltung für das

Jahr 2019 hat sich die YZ 250 F als eines der

wettbewerbsfähigsten Viertaktmodelle mit

250-ccm-Hubraum erwiesen – nicht zuletzt,

weil Dylan Ferrandis mit ihr die AMA Supercross

West Championship gewonnen hat. In

der MX2-Weltmeisterschaft 2019 zählen die Yamaha-YZ-250-F-Fahrer

Jago Geerts und Ben

Watson zu den gefährlichsten Rivalen und die

YZ 250 F überzeugt auch weiterhin auf regionaler

und nationaler Ebene. Mit einem elektrischen

Anlasser, einem flüssigkeitsgekühlten

250-ccm-Viertaktmotor in einem Doppelschleifen-Aluminiumrahmen

und einer Aufhängung

mit branchenführender KYB-Schraubenfedergabel

und einem KYB-Hinterradstoßdämpfer

bietet das 2020er-Modell der YZ 250 F die ultimative

Balance aus Rennleistung, Fahreigenschaften

und Komfort. Außerdem ist die YZ 250

F nach wie vor mit der fortschrittlichen Renntechnologie

von Yamaha ausgestattet, einschließlich

der umschaltbaren Dual-Mode-Motorkartierung

und drahtloser Konnektivität für

die Yamaha-Power-Tuner-App.

Technische Highlights der YZ 250 F

• Flüssigkeitsgekühlter DOHC-Viertaktmotor

mit 250-ccm-Hubraum

• Um 180 Grad gedrehter Zylinderkopf mit

hocheffizientem, geradem Einlassweg

• Power Tuner Smartphone-App für

Abstimmung auf der Rennstrecke

• Praktischer 2-Positionen-Motorkennfeldschalter

• Leichter Elektrostarter mit Lithium-

Ionen-Batterie

• Schlankes und kompaktes Design von

Karosserie und Sitz

• Robuster Doppelschleifen-Aluminiumrahmen

• Branchenführende KYB-Schraubenfedergabel

mit geschwindigkeitsabhängiger

Dämpfung

• Angelenkte Hinterradaufhängung mit

leichtem KYB-Stoßdämpfer

• Robuste Kupplung mit leichterem

Betätigungsgefühl am Kupplungshebel

• Hocheffiziente, abgewinkelte Kühlerkonstruktion

Mit den 2020er-Modellen von Yamaha erhält

jeder die Chance, den Nervenkitzel von Freizeitfahrten

und Offroadrennen zu erleben,

ganz gleich auf welchem Alters- oder Erfahrungsniveau.

Neben den YZ-65-, YZ-85- und YZ-125-MX-Motorrädern

für Jugendliche und den YZ-250-F-,

YZ-450-F- sowie YZ-250-Rennmaschinen für Erwachsene

enthält die Reihe der 2020er-Offroad-Bikes

auch die PW- und TTR-Modelle für

Kinder. Sie sind für jüngere Fahrer ab vier Jahren

ausgelegt und bieten die ideale Möglichkeit,

in den Zweiradsport einzusteigen. Viele

der heutigen Champions begannen mit einem

dieser leicht fahrbaren Modelle.

Farben und Verfügbarkeiten der 2020er-Modelle

YZ 450 F: Racing Blue

mit neuen Grafikelementen, ab August 2019

YZ 250 F: Racing Blue

mit neuen Grafikelementen, ab Juli 2019

YZ 250: Racing Blue

mit neuen Grafikelementen, ab Juli 2019

YZ 125: Racing Blue

mit neuen Grafikelementen, ab Juli 2019

YZ 85 LW: Racing Blue

mit neuen Grafikelementen, ab Juli 2019

YZ 65: Racing Blue

mit neuen Grafikelementen, ab Juli 2019

TT-R110E/50E: Racing Blue mit

neuen Grafikelementen, ab September 2019

TT-R 50 E: Racing Blue mit

neuen Grafikelementen, ab November 2019

PW 50: Racing Blue

mit neuen Grafikelementen, ab August 2019

GYTR Race-Teilekits

sie zum Erreichen optimaler Leistungen benötigen.

Sowohl Thibault Benistant (2018 Europameister

125 ccm) als auch Bailey Malkiewicz

(2018 125-ccm-Juniorenweltmeister) haben ihre

Titel mit GYTR-Kits auf ihren Motocross-Motorrädern

YZ 125 gewonnen und unterstreichen

die hohe Leistung und Haltbarkeit dieser speziell

gefertigten Komponenten.

YZ-65- und YZ-85-Fahrer erhalten ebenfalls die

Möglichkeit, ein GYTR High Performance Kit zu

bestellen, um noch höhere Leistungen zu erzielen.

Das High Performance Kit für die YZ 65

umfasst einen neuen Zylinderkopf, eine Auspuffanlage,

eine CDI-Einheit, ein Membranventil,

einen Kühlerschlauch mit Verschlussdeckel

sowie ein Handbuch, während zum High Performance

Kit für die YZ 85 ein neuer Zylinderkopf,

ein vorgebohrter Zylinder, eine Auspuffanlage,

eine CDI-Einheit, ein Membranventil,

ein Kühlerschlauch mit Verschlussdeckel, Vforce-Ventile,

ein Nadelsatz und ein Handbuch gehören.

Beide GYTR High Performance Kits steigern die

Leistung im oberen Drehzahlbereich sowie das

Drehmoment durch eine stärkere Überdrehzahl,

während die für Yamaha typisch hohe Zuverlässigkeit

und Haltbarkeit erhalten bleibt.

Yamaha bietet außerdem eine große Auswahl

an einzelnen Hochleistungsteilen, einschließlich

Slipon-Schalldämpfern, Endschalldämpfern,

Billet-Kupplungen, Rädern und vielem

mehr.

Neue MX-Motorradbekleidung 2020

Yamaha produziert eine Reihe spezieller GYTR

High Performance Kits (Original Yamaha Technology

Racing), die speziell für die YZF-Viertakt-

und Zweitaktmodelle entwickelt wurden.

Für die Modelle YZ 450 F und YZ 250 F werden

einzelne GYTR-Hochleistungsteile angeboten,

wohingegen YZ-125-Fahrer für ihre Maschine

einen speziellen GYTR-YZ-125-Kit bestellen

können, der alle notwendigen Teile enthält, die

Yamaha hat eine neue Kollektion für MX-Motorradbekleidung

in den Farben Blau/Schwarz/

Fluo Green kreiert, die seit Juli 2019 erhältlich

ist. Sie umfasst Trikots, Hosen, Handschuhe,

Körperwärmer und Kappen sowie Schutzanzüge

für Erwachsene und Kinder sowie Enduro-

Handschuhe.

26 MOTOCROSS ENDURO


Erster Fahreindruck von Daniel Hänel

YZ 450 F

Die YZF 450 ist für mich ein durchweg gelungenes Motorrad. Der neue Motor ist extrem kraftvoll, aber gleichmäßig und präzise zu fahren. Um enge

Ecken oder auf rutschigem Untergrund lässt er sich auch im Drehzahlkeller für einen Crosser extrem gut fahren. Die Sitzposition war im ersten Moment

für mich außergewöhnlich. Da Lenker und Fußrasten verhältnismäßig recht weit vorn angebracht sind und die Sitzposition tief ist, hat man das

Gefühl, eine Einheit mit der Yamaha zu sein. Durch die ersten Kurven bestätigte sich das positive Gefühl und überzeugte mit einem guten Handling.

Etwas Negatives ist mir aber auch aufgefallen. Auf schnellen Passagen ist die YZF 450 doch etwas nervös, wodurch das Vorderrad in langgezogenen

Kurven ab und zu einknickte. Durch ein paar Veränderungen am Fahrwerksetting konnte man dem Problem aber entgegenwirken.

YZ 450 F GYTR

Das Fahrwerk ist bis auf die höhere Sitzbank zur Serie gleich. Man sitzt entspannter, aber die Handlichkeit geht ein wenig verloren. GYTR hat die 450er

noch „fahrbarer“ gemacht. Die Kupplung ist um einiges leichter zu bedienen und durch die Leistungsentfaltung bekommt man die PS noch einen Tick

besser auf den Boden als es bei der Serien-450er bereits der Fall ist.

MOTOCROSS ENDURO 27


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020

YZ 250 F

Für mich die perfekte Sitzposition, an der ich nichts ändern würde. Das Fahrwerk war für mich gut abgestimmt und bot eine sehr gute Mischung aus

Handlichkeit und Geradeauslauf. Der Motor ist sehr kraftvoll – von der Leistungsentfaltung her typisch 250 ccm Viertakt. Man muss ihn immer bei Laune

halten und dann geht es auch ordentlich vorwärts.

YZ 250 F GYTR

Da wurde vom hauseigenen Tuner nur der Motor verbessert. Das Fahrwerk ist ja in Serie bereits top. Der Motor mit dem GYTR-Kit ist echt der Hammer.

Die Kupplung geht leichter, die Leistung ist Wahnsinn. Von unten heraus kommt der Motor besser als die Serie und feuert dazu noch nach oben ein regelrechtes

Feuerwerk ab. Dennoch ist alles total kontrollierbar. Die YZF 250 GYTR ist ein Motorrad, das wahnsinnig Spaß macht und Rennen gewinnen

will.

28 MOTOCROSS ENDURO


Testet die 2020er-YZ-Modelle auf der MX Pro Tour

Yamaha wird auch 2019 auf verschiedenen europäischen Rennstrecken anzutreffen

sein und den Kunden Gelegenheit geben, die 2020er- YZF- und YZ-Modelle zu testen,

hautnah zu erleben und sich ausführlich zu informieren, wobei sie auch das Yamaha-

Originalzubehör und die GYTR-High-Performance-Produkte besser kennenlernen können.

Weitere Informationen zu den Terminen und Veranstaltungsorten sind auf den nationalen

Yamaha-Websites verfügbar.

Preise

Modell UVP NK Gesamt

PW 50 1795,00 125,00 1920,00

TT-R50 E 1795,00 125,00 1920,00

TT-R110 E 3199,00 125,00 3324,00

YZ 65 4399,00 125,00 4524,00

YZ 85 LW 4899,00 125,00 5024,00

YZ 125 LC 7499,00 250,00 7749,00

YZ 250 LC 8199,00 250,00 8449,00

YZ 250 F 8799,00 250,00 9049,00

YZ 450 F 9399,00 250,00 9649,00


MOTOCROSS: WM PALEMBANG/IDN

MX2: Mitchell Harrison (35), Jago Geerts (193), Calvin Vlaanderen (10), Tom Vialle (28),

Thomas Kjer Olsen (19), Jorge Prado (61), Iker Larranaga (66) und Mitchell Evans (43)

• Foto: Ray Archer

30 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und Prado –

WER SONST?

Beim Hitze-GP in Indonesien setzten sich erneut Tim Gajser (MXGP) und Jorge Prado

(MX2) durch. Gajser sicherte sich damit seinen sechsten GP in Folge. Prado ist seit

dem dritten GP ungeschlagen.

MOTOCROSS ENDURO 31


MOTOCROSS: WM PALEMBANG/IDN

Motocross-WM - 12. Lauf - Palembang/IDN - 6./7.7.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Romain Febvre, F, Yamaha;

3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 4. Max Anstie, GB, KTM;

5. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 6. Gautier Paulin, F, Yamaha;

7. Pauls Jonass, LV, Husqvarna; 8. Brian Bogers, NL, Honda;

9. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna; 10. Ivo Monticelli, I, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Tom Vialle, F, KTM; 3. Thomas

Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 4. Maxime Renaux, F, Yamaha;

5. Jed Beaton, AUS, Husqvarna; 6. Brent van Doninck, B, Honda;

7. Calvin Vlaanderen, NL, Honda; 8. Henry Jacobi, D, Kawasaki;

9. Bas Vaessen, NL, KTM; 10. Jago Geerts, B, Yamaha.

• Fotos: Hondaproracing shotbybavo

Sowohl Tim Gajser als auch Jorge Prado gewannen

den ersten Lauf und wurden im zweiten

Zweiter, aber das genügte für beide zum Gesamtsieg.

MXGP

Gajser sicherte sich im ersten Lauf den Holeshot

vor Jeremy Seewer und Glenn Coldenhoff.

Auf den Plätzen folgten Max Anstie, Romain

Febvre, Arnaud Tonus und Gautier Paulin. Anstie

überholte bald Coldenhoff. Gajser gab Gas

und lag bereits fünf Sekunden vor Seewer. Anstie

setzte zwischenzeitlich Seewer unter

Druck. Febvre heftete sich an Coldenhoffs Fersen,

machte einen Fehler und musste seinen

Angriff neu aufbauen. Erst fünf Runden später

schaffte er es, an Coldenhoff vorbeizuziehen.

Anstie hatte derweil Seewer überholt, lag aber

sieben Sekunden hinter Gajser. Zwischenzeitlich

setzte leichter Regen ein. Gajser spulte unbehelligt

seine Runden ab und siegte vor Anstie

und Seewer.

Auch den zweiten Holeshot gewann Gajser vor

Anstie, der in der ersten Runde zu Boden ging

und auf Rang 10 zurückfiel. Arnaud Tonus

stürzte ebenfalls und bekam danach sein Motorrad

nicht mehr zum Laufen. Seewer übernahm

nach Ansties Sturz den 2. Platz vor

Febvre, Paulin, Coldenhoff, Bogers und Pauls

Jonass. Ivo Monticelli nahm ebenfalls eine Bodenprobe

und fand sich auf Rang 19 wieder.

Nach zwei Runden führte Gajser das Feld mit

drei Sekunden Vorsprung an. Febvre hatte inzwischen

Seewer überholt und machte Jagd

auf den Leader. In Runde 3 unterlief Gajser ein

Fehler und er fand sich hinter Febvre und Seewer

auf Platz 3 wieder. Schnell hatte sich

Gajser gefangen und zog an Seewer vorbei.

Febvre konnte er bis Ende des Rennens nicht

mehr einholen. Coldenhoff drehte in der letzten

Runde nochmal so richtig auf, überholte

Paulin und Seewer und wurde somit Dritter. Für

Febvre endete damit eine lange Durststrecke.

Seinen letzten Laufsieg hatte er 2017 beim

MXGP in Schweden errungen.

MX2

Keine Überraschung war der Holeshot-Sieg von

Jorge Prado in Lauf 1 vor Tom Vialle, Maxime

Renaux, Calvin Vlaanderen und Mitchell Evans.

Prado kontrollierte das Rennen mit Vialle im

Schlepptau. In Runde 11 rutschte Prado aus

und verlor die Führung an Vialle. Renaux folgte

auf Rang 3 vor Vlaanderen. Jed Beaton und

Thomas Kjer Olsen kämpften um Platz 5. In

Runde 16 übernahm Prado erneut die Führung

und siegte schließlich vor Vialle und Renaux.

Der zweite Lauf begann mit einem Holeshot

von Vialle (!) vor Prado, Jago Geerts, Olsen und

Beaton. Trotz des großen Drucks von Prado

hielt Vialle die Führung auch in Runde 2.

Geerts gelang sogar das Kunststück, sich vor

Prado zu setzen. Geerts und Vialle lieferten

sich spannende Fights um die Führung. Geerts

setzte sich durch. Zwischenzeitlich verwies Olsen

Prado auf Rang 4. Kaum zu glauben, auch

Beaton überholte Prado und der WM-Führende

lag auf dem unglaublichen 5. Platz. Nach vier

Runden führte Geerts vor Olsen, Vialle, Beaton,

Moreau und Prado. Das konnte und wollte

Prado sich nicht bieten lassen und er überholte

Moreau, hatte aber einen Rückstand von fünf

Sekunden auf Geerts. Geerts drehte unbehelligt

seine Runden, während Prado zuerst an

Beaton und dann an Vialle vorbeizog. Geerts

fiel nach einem Ausrutscher auf Rang 5 zurück

und Olsen übernahm die Führung. Nach

15 Runden führte Olsen vor Vialle, Prado, Beaton

und Geerts. Prado schnappte sich Vialle,

Olsen konnte er aber nicht mehr einholen. Olsen

gewann damit sein drittes Rennen in dieser

Saison. Zweiter wurde Prado vor Vialle.

Henry Jacobi war mit einer Erkältung angereist.

Im Qualirennen stürzte er und die Situation

wurde dadurch nicht leichter. Letztlich belegte

er mit den Positionen 10 und 8 Gesamtrang 8.

Stimmen

Tim Gajser: Ich bin sehr glücklich über den

Ausgang des heutigen Rennens. Im ersten Lauf

konnte ich die Führung bis ins Ziel halten. Im

zweiten Rennen startete ich wieder gut und

führte, bis ich einen Fehler machte. Romain

und Jeremy überholten mich. Zwar konnte ich

Jeremy wieder hinter mir lassen, aber Romain

war nicht mehr einzuholen. Ich bin jedenfalls

zufrieden und bedanke mich bei meinem Team.

Romain Febvre: Es ist schon so lange her, dass

ich einen WM-Lauf gewonnen habe. Ich wäre

schon vorher dazu in der Lage gewesen, aber

meine Starts waren zu schlecht, das war frustrierend.

Im zweiten Lauf startete ich gut und

war Dritter, konnte bald die Führung übernehmen

und diese ausbauen. Mein nächstes Ziel

ist der Tagessieg.

Jeremy Seewer: Ein hartes Rennen, aber meine

Starts waren gut. Das war eines der härtesten

Rennen des Jahres für mich, umso glücklicher

bin ich darüber, wie es für mich gelaufen ist.

Jorge Prado: Ich habe mich dieses Wochenende

sehr gut gefühlt. Auch wenn der Sturz im

ersten Lauf nicht eingeplant war. Aber ich

konnte trotzdem gewinnen. Im zweiten Rennen

startete ich gut, aber Tom fuhr clever und überholte

mich, trotzdem habe ich ihn zum Schluss

noch eingeholt.

• Foto: Ray Archer

Tom Vialle: Ich bin sehr glücklich, wieder solch

ein phantastisches Wochenende erlebt zu haben.

Es war sehr heiß und die letzten fünf Minuten

im zweiten Lauf waren sehr hart, aber ich

bin sehr glücklich über diesen Podestplatz.

Thomas Kjer Olsen: Der erste Lauf war sehr

mühselig und ich hatte so meine Probleme. Im

zweiten Lauf waren wir alle schon ausgelaugt,

aber ich wollte unbedingt gewinnen und dafür

habe ich all meine Kraft und Energie aufgewandt.

32 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS: WM SEMARANG/IDN

Start MX2 (v.l.): Calvin Vlaanderen (10),

Thomas Kjer Olsen (19), Maxime Renaux (959),

Tom Vialle (28) und Jorge Prado (61)

• Foto: Ray Archer

34 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und Prado

nicht zu stoppen

Lauf 12 zur MX-WM fand auf der schnellen und glatten Strecke in Semarang

statt. Erneut setzten sich Tim Gajser (MXGP) und Jorge Prado

mit Gesamtsiegen super in Szene.

MOTOCROSS ENDURO 35


MOTOCROSS: WM SEMARANG/IDN

Tim Gajser zeigte auch in Semarang eine Topleistung

• Foto: Honda Racing Corporation/Shot by Bavo

MXGP

Tim Gajsers Leistungen sind einfach nur beeindruckend.

Der erste Lauf begann mit Gajsers

sechstem Holeshot der Saison. Dahinter folgte

Pauls Jonass vor Jeremy Seewer, Romain

Febvre und Arminas Jasikonis. Nach einer Runde

betrug Gajsers Vorsprung eine Sekunde,

nach vier Runden bereits zwei Sekunden. Auf

Rang 2 lag weiterhin Jonass vor Seewer und Jasikonis.

Arnaud Tonus war zwischenzeitlich auf

Platz 5 vorgefahren. Febvre stürzte bei einem

Kampf mit Seewer und konnte das Rennen

nicht fortsetzen. Jonass schloss zu Gajser auf,

aber dieser ließ sich nicht beirren und kontrollierte

das Rennen weiterhin. In Runde 9 betrug

sein Vorsprung noch immer zwei Sekunden vor

Jonass. Auf Rang 3 folgte Seewer vor Jasikonis

und Tonus. Max Anstie übernahm währenddessen

Ivo Monticellis 8. Platz. Jonass’ Treppchenhoffnungen

lösten sich in Luft auf, als er

schwer stürzte und sich dabei zudem noch ein

Werbebanner in seinem Hinterrad verhakte.

Nach 13 Runden hatte Gajser mehr als sechs

Sekunden Vorsprung vor Seewer. Tonus folgte

auf Position 3 vor Jasikonis und Glenn Coldenhoff.

Seewer ging in Runde 14 zu Boden und

verlor den 2. Platz an Tonus. Coldenhoff konnte

noch Jasikonis überholen. Somit siegte Gajser

vor Tonus, Seewer, Coldenhoff und Jasikonis.

Seewer sicherte sich in Lauf 2 den Holeshot vor

Gajser, Jasikonis, Jonass und Tonus. Erst nach

einer halben Runde gelang es dem hart

pushenden Gajser, Seewer die Führung abzunehmen.

In der zweiten Runde konnte Jasikonis

gerade so einen Sturz vermeiden, da

Febvre ihm Platz machte, glücklicherweise

aber seine Position nicht verlor. Coldenhoff

setzte sich hinter Jasikonis. Nach drei Runden

führte Gajser das Feld mit mehr als zwei Sekunden

vor Seewer an. Auf den Plätzen folgten

Tonus, Jonass und Paulin. Drei Runden später

machte Tonus einen Fehler und Jonass war Dritter.

Tonus wollte sich keinesfalls mit dem

4. Platz zufriedengeben und heftete sich an Jonass’

Fersen. Jonass überholte Seewer mit Tonus

im Schlepptau. Ein großartiger Fight um

den 2. Platz begann, bei dem letztlich Jonass

den längeren Atem zeigte. Laufsieg also für

Gajser vor Jonass, Tonus, Seewer und Febvre.

Gajser sicherte sich in Indonesien somit den

siebten Gesamtsieg in Folge. Flankiert wurde

er auf dem Treppchen von den Yamahafahrern

Arnaud Tonus und Jeremy Seewer.

MX2

Eine große Überraschung gab es in Lauf 1 zu erleben.

Denn nicht wie gewohnt sicherte sich

Jorge Prado (Foto), sondern Thomas Kjer Olsen

den Holeshot und führte das Feld in der Eröffnungsrunde

an. Erst auf Platz 2 folgte Prado

vor Tom Vialle, Brian Morreau, Mathys Boisrame,

Jago Geerts und Henry Jacobi. In Runde 2

übernahm Prado die Führung und wieder eine

Runde später zog Vialle an Olsen vorbei. Nach

vier Runden betrug Prados Vorsprung auf Vialle

bereits über eine Sekunde, nach sechs Runden

schon zwei Sekunden. Nach Runde 9 trennten

Prado und Vialle weiterhin zwei Sekunden, Olsen

lag bereits zehn und Beaton 15 Sekunden

zurück. Auf Rang 5 zog Boisrame seine Runden

bis Calvin Vlaanderen vorbeifuhr. Mit einem

Vorsprung von mehr als elf Sekunden sicherte

sich Prado schließlich den Laufsieg vor seinem

Teamkollegen Vialle, Olsen, Beaton und Vlaanderen.

Jacobi wurde hinter Boisrame Siebter.

Holeshotwinner in Lauf 2 war Jacobi, gefolgt

von Prado und Vialle. Olsen und Bas Vaessen

stürzten in der ersten Kurve schwer und verließen

mit verbogenen Bikes die Strecke. Ende

der ersten Runde übernahm Prado die Führung.

Nach vier Runden betrug Prados Vorsprung

auf Jacobi fünf Sekunden. Vialle bedrängte

Jacobi und überholte. Vlaanderen folgte

auf Position 4. Renaux hatte sich zwischenzeitlich

auf Rang 5 vorgearbeitet, während

Vlaanderens Angriffe auf Jacobi fruchteten.

Auch Renaux ließ den Deutschen hinter sich.

Vlaanderen fightete sich derweil an Vialle vorbei,

ebenso wie Renaux. Der Laufsieg ging erneut

an Prado vor Renaux und Vlaanderen. Jacobi

landete erneut auf Platz 7. Renaux holte

mit dem 2. Platz sein bisher bestes Ergebnis in

der MX2-WM.

36 MOTOCROSS ENDURO


Calvin Vlaanderen

• Foto: Honda Racing Corporation/

Shot by Bavo

Jorge Prado: Es ist ein tolles Gefühl, in Indonesien

beide GP zu gewinnen. Auf dem obersten

Treppchen zu stehen, ist einfach erhebend. Im

ersten Lauf kam ich gut vom Start weg, doch

dann bremste ich zu viel und zwei Konkurrenten

zogen vorbei. Doch letztlich habe ich gewonnen

und nur das zählt.

Tom Vialle: Wieder Gesamtzweiter geworden zu

sein, ist die Belohnung für die viele harte Arbeit,

die das Team geleistet hat. Das erste Rennen

lief richtig gut, bis ich einen Fehler machte.

Im zweiten Lauf habe ich meinen Rhythmus

nicht gefunden.

Calvin Vlaanderen: Der erste Podestplatz dieses

Jahr. Ich bin so froh, wieder zurück zu sein.

Renaux fuhr wirklich gut und überholte. Ich

möchte mich bei meinem Team, meiner Freundin

und allen Daheimgebliebenen für die Unterstützung

bedanken. Während der Rennpause

verbrachten wir viel Zeit in Bali. Vor allem

Surfen hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe die

Zeit hier sehr genossen, bin aber in Gedanken

schon bei den folgenden Rennen in Europa.

Stimmen

Tim Gajser (Foto): Unglaublich. Das zweite

Rennen habe ich sehr genossen und das ist

das Wichtigste. Im ersten Lauf holte ich den

Holeshot und das zweite Rennen hatte ich auch

unter Kontrolle. Gestern im Zeittraining bin ich

schwer gestürzt und hatte wegen heute Bedenken.

Aber es ist alles gut gegangen.

Arnaud Tonus: Schon letzte Woche in Palembang

lief es gut, aber der 2. Platz heute hat das

natürlich noch getoppt. Mit dem 2. Platz hätte

ich gestern nicht gerechnet, aber natürlich ist

es toll, wenn es besser läuft als gedacht. Die Atmosphäre

hier ist einfach einmalig, die Fans

sind so euphorisch und man fühlt sich sehr

willkommen.

Jeremy Seewer: Es ist ein tolles Gefühl, sagen

zu können: Ich bin Zweiter im WM-Klassement.

Ich habe heute einige Stürze gesehen und lieber

nicht so viel riskiert. Ich wollte einen Treppchenplatz

und einen Holeshot und diese Ziele

habe ich erreicht.

Motocross-WM - 13. Lauf - Semarang/IDN - 13./14.7.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 4. Glenn Coldenhoff, NL,

KTM; 5. Max Anstie, GB, KTM; 6. Arminas Jasikonis, LT,

Husqvarna; 7. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 8. Gautier Paulin,

F, Yamaha; 9. Ivo Monticelli, I, KTM; 10. Pauls Jonass, LV,

Husqvarna.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Tom Vialle, F, KTM; 3. Calvin

Vlaanderen, NL, Honda; 4. Maxime Renaux, F, Yamaha; 5. Henry

Jacobi, D, Kawasaki; 6. Mathys Boisrame, F, Honda; 7. Jed

Beaton, AUS, Husqvarna; 8. Brent van Doninck, B, Honda;

9. Jago Geerts, B, Yamaha; 10. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna.


MOTOCROSS: WM LOKET/CZ

Romain Febvre • Foto: yamaha-racing.com

Jorge Prado • Foto: Ray Archer

Febvre und Prado

dominieren in Tschechien

In Loket fand die 13. Runde der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft 2019 statt.

Romain Febvre zeigte sich in brillanter Form und gewann seit St. Jean d’Angély

2016 seinen ersten Grand Prix. Jorge Prado nutzte erneut die Gelegenheit

und demonstrierte vor Tausenden begeisterten tschechischen Fans seine Dominanz

in der MX2.

38 MOTOCROSS ENDURO


Start MX2 • Foto: Ray Archer

MOTOCROSS ENDURO 39


MOTOCROSS: WM LOKET/CZ

Gesamtsieger Romain Febvre (461) vor

dem zweifachen Holeshotwinner Jeremy

Seewer (91) • Foto: yamaha-racing.com

MXGP

Jeremy Seewer sicherte sich den Holeshot im

ersten Lauf gefolgt von Romain Febvre und Tim

Gajser. Gautier Paulin gab Gas und übernahm

Gajsers 3. Platz, an dem er sich aber nicht lange

erfreuen konnte, da der Slowene ihn wieder

auf den 4. Platz vor Brian Bogers verwies.

Febvre hatte zwischenzeitlich Seewer überholt

und nach drei Runden bereits mehr als eine Sekunde

Vorsprung. Hinter Seewer lagen Gajser,

Paulin und Arminas Jasikonis, der Bogers’

5. Platz übernommen hatte. Einiges los war im

Mittelfeld. Pauls Jonass verdrängte Bogers auf

den 7. Rang, während Jasikonis Paulins 4. Platz

übernahm. Nach acht Runden führte Febvre mit

rund vier Sekunden auf Seewer, während

Gajser an Boden verlor. Nach 13 Runden hatte

Febvre vier Sekunden Vorsprung vor Seewer,

dahinter folgten Gajser, Paulin und Jasikonis.

Gajser überholte Seewer und verringerte den

Rückstand auf Febvre. Letzterer ließ sich nicht

aus der Ruhe bringen und gewann schließlich

vor Gajser und Seewer.

Lauf 2 begann erneut mit einem Holeshot von

Seewer, gefolgt von Gajser, Paulin, Febvre und

Arnaud Tonus. Febvre kämpfte sich schnell an

Paulin vorbei und war Dritter. Tommy Searle

gab ebenfalls Gas und lag auf Position 5, während

Febvre Gajsers 2. Platz übernahm. In Runde

3 versuchte Febvre, Seewer zu überholen,

kam aber nicht vorbei. Zwischen den beiden

Yamaha-Teamkollegen entwickelte sich ein

spannender Fight. In Runde 6 übernahm

Febvre die Führung. Gajser setzte Seewer zum

zweiten Mal massiv unter Druck. Diesmal

schaffte er es an Seewer vorbei und heftete

sich an Febvres Fersen. Die Top Ten nach sieben

Runden: Febvre, Gajser, Seewer, Paulin,

Tonus, Jeremy van Horebeek, Jonass, Glenn

Coldenhoff, Jasikonis und Max Anstie. Nach

neun Runden lag Gajser nur noch zwei Sekunden

hinter Febvre, aber der Franzose ließ sich

nicht beirren und siegte. Febvre gewann mit

dem MXGP der Tschechischen Republik seit

2016 seinen ersten GP. Gesamtzweiter wurde

Gajser vor Seewer.

MX2

Jorge Prado holte sich in Loket den 27. Grand-

Prix-Sieg seiner noch jungen Karriere mit einem

perfekten 1/1-Resultat und baute seine

Führung im Klassement auf Stefan Kjer Olsen

weiter aus. Gesamtzweiter wurde „unser“ Henry

Jacobi vor Olsen.

Wie so oft sicherte sich Prado den Holeshot,

gefolgt von Tom Vialle, Calvin Vlaanderen, Jacobi

und Iker Larranaga. Vlaanderen lieferte

sich mit Vialle einen harten Fight um Platz 2.

Nach einer Runde hatte Prado bereits eine Sekunde

Vorsprung. Jago Geerts kämpfte sich

nach schlechtem Start auf Position 8, auf Rang

9 folgte Adam Sterry. Eine Runde später hatte

Prado immer noch eine Sekunde Vorsprung

und Vlaanderen Vialle immer noch nicht bezwungen.

Olsen zog an Larranaga auf Position

5 vorbei und Vialle hielt Prado den Rücken frei.

Auch Beaton überholte Larranaga und machte

Jagd auf seinen Teamkollegen Olsen, während

Geerts an Larranagas Rad hing. Prados Vorsprung

auf Vialle, der sich von Vlaanderen absetzen

konnte, betrug drei Sekunden. Sterry

bedrängte Larranaga, beide berührten sich dabei

mehrmals. Nach sieben Runden führte Prado

das Feld vor Vialle, Vlaanderen, Jacobi, Olsen,

Jed Beaton, Geerts, Larranaga, Sterry und

Brian Moreau an. Vialle und Vlaanderen kollidierten

und stürzten schwer. Vlaanderen konnte

sich noch auf Rang 10 platzieren, aber Vialles

Bike war defekt, sodass er das Rennen

nicht fortsetzen konnte. Prado gewann

schließlich vor Jacobi, Olsen, Beaton und

Geerts.

Auch im zweiten Lauf ging der Holeshot an Prado

vor Vialle, Jacobi, Vlaanderen und Sterry.

Olsen folgte auf Rang 7. Nach vier Runden betrug

Prados Vorsprung auf Vialle bereits zwei

Sekunden. Auf den Plätzen folgten Jacobi,

Vlaanderen, Sterry und Olsen. Jacobi überholte

Vialle und erneut setzte Vlaanderen den jungen

Franzosen unter Druck und überholte.

Auch Sterry zog vorbei und Olsen heftete sich

an Vialles Fersen. Prado war „meilenweit“ entfernt.

Nach zehn Runden betrug Prados Vorsprung

auf Jacobi 13 Sekunden. Auf Position 3

folgte Vlaanderen, gefolgt von Sterry und Olsen.

Vlaanderen rutschte kurz weg und schon

waren Sterry, Olsen und Vialle vorbei. Vlaanderen

suchte die Gelegenheit, Vialle zu überholen,

was ihm in Runde 13 auch gelang. Auch

Geerts fuhr am Franzosen vorbei. Zwischenzeitlich

rückte Sterry näher an Jacobi heran.

Auf Rang 4 folgte Olsen vor Vlaanderen, Geerts

und Vialle. Prado gewann schließlich mit 15 Sekunden

Vorsprung. Sterry zog kurz vor Schluss

mit einem cleveren Manöver an Jacobi vorbei.

WMX

Courtney Duncan war auch in Loket die Frau

der Stunde. Sie holte zwei Start-Ziel-Siege und

teilte sich das Treppchen mit den punktgleichen

Larissa Papenmeier (2.) und Nancy van

der Ven (3.).

40 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen

Romain Febvre: Ich bin überglücklich. Der Weg war lang, aber ich hatte

ein wirklich perfektes Wochenende. Das Gefühl zu siegen, kann man

nicht beschreiben. Im zweiten Lauf machte Tim (Gajser) zu, aber ich

konnte das Tor wieder öffnen. Im ersten Rennen war ich gut gestartet und

Zweiter hinter meinem Teamkollegen Jeremy Seewer. Ich konnte ihn

schnell überholen und einen Vorsprung herausfahren. Auch für mein

Team ist dieser Sieg super.

• Foto: Honda Racing Corporation/Shot by Bavo

Tim Gajser: Insgesamt gesehen bin ich zufrieden. Ich bin Gesamtzweiter.

Romain Febvre liegt diese Strecke. Ich freue mich für ihn. Vielen Dank an

mein Team und meine Fans.

• Foto: yamaha-racing.com

Jeremy Seewer: Romain fuhr heute auf einem anderen Level und war dazu

noch sehr entspannt. Im freien und Zeittraining hatte ich Probleme mit

dem Bike. Wir haben dann die Einstellungen verändert und es funktionierte.

Drei Treppchen in Folge, das kann sich sehen lassen.

Jorge Prado: Unglaublich. Wieder zwei Laufsiege. Ich bin froh, wieder in

Europa zu sein. Das zweiten Rennen war das bessere Rennen. Ich erwischte

einen guten Start und konnte mich absetzen. An Loket habe ich

gute Erinnerungen: Vergangenes Jahr erhielt ich hier das Red Plate.

Henry Jacobi: In der Qualifikation am Samstag wurde ich Dritter. Ein

2. und 3. Platz reichten für den 2. Gesamtplatz. Adam (Sterry) war wahnsinnig

schnell im zweiten Lauf. Vielen Dank an mein Team, das einen

großartigen Job gemacht hat.

Thomas Kjer Olsen: Nach dem verkorksten letzten Wochenende bin ich

froh, heute wieder auf dem Podium zu stehen. Wir haben einige Einstellungen

am Bike verändert. Vielen Dank an mein Team, meine Familie und

alle weiteren Unterstützter.

Motocross-WM - 13. Lauf - Loket/CZ - 27./28.7.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

4. Gautier Paulin, F, Yamaha; 5. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 6. Pauls Jonass, LV, Husqvarna;

7. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna; 8. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 9. Max Anstie, GB, KTM;

10. Glenn Coldenhoff, NL, KTM.

Ferner: 17. Tom Koch, D, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Henry Jacobi, D, Kawasaki; 3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna;

4. Adam Sterry, GB, Kawasaki; 5. Jago Geerts, B, Yamaha; 6. Jed Beaton, AUS, Husqvarna; 7. Calvin

Vlaanderen, NL, Honda; 8. Mathys Boisrame, F, Honda; 9. Kevin Horgmo, N, KTM; 10. Brent

van Doninck, B, Honda.

Ferner: 12. Rene Hofer, A, KTM.

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Larissa Papenmeier, D, Yamaha; 3. Nancy van de

Ven, NL, Yamaha; 4. Amandine Verstappen, B, Yamaha; 5. Shana van der Vlist, NL, KTM; 6. Lynn

Valk, NL, Yamaha; 7. Anne Borchers, D, Suzuki; 8. Sara Andersen, DK, KTM; 9. Francesca Nocera,

I, Suzuki; 10. Mathea Seleboe, N, Yamaha.

Ferner: 14. Alicia Reitze, D, Yamaha; 17. Sandra Keller, CH, Kawasaki.

EMX 65: 1. Vitezslav Marek, CZ, KTM; 2. Marius Adomaitis, LT, KTM; 3. Semen Rybakov, RUS, KTM;

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna; 5. Filippo Mantovani, I, KTM; 6. Lotte van Drunen, NL, KTM;

7. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna; 8. Felix Cardineau, F, Husqvarna; 9. Gyan Doensen, NL, KTM;

10. Joel Canadas, E, KTM.

Ferner: 20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha.

EMX 85: 1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna; 2. Valerio Lata, I, KTM; 3. Quentin Marc Prugnieres, F,

KTM; 4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM; 5. Maxime Grau, F, KTM; 6. Charlie Heyman, GB, Husqvarna;

7. Cas Valk, NL, Husqvarna; 8. Laszlo Tecsi, H, KTM; 9. Mads Fredsoe, DK, KTM; 10. Julius Mikula,

CZ, KTM.


Romain Febvre/Loket (CZ) 2019

• Foto: yamaha-racing.com


MOTOCROSS: WM LOMMEL/B

Erneuter Gesamtsieg für Tim Gajser

• Foto: Honda Racing Corporation/Shot by Bavo

44 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und

Prado

auf dem Weg zum Titel

Die 14. Runde der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft fand auf der

legendären Lommeler Rennstrecke statt, die für die WM-Leader

Tim Gajser (Foto) und Jorge Prado perfekte Bedingungen bot.

MXGP

Tim Gajser belegte zweimal Platz 2, aber das

genügte für den Gesamtsieg. Damit konnte er

seinen Vorsprung vor Jeremy Seewer auf 187

Punkte ausbauen. Romain Febvre wurde Zweiter

(1/4) vor Glenn Coldenhoff (3/3).

Im ersten Lauf ging der Holeshot an Coldenhoff

vor Febvre und Gajser. Arminas Jasikonis stürzte

in der ersten Kurve. Ebenso Max Anstie, der

danach Probleme hatte, wieder in Fahrt zu

kommen. Gajser übernahm die Führung und

baute sie aus. Sein Vorsprung reichte aber

nicht aus, denn in Runde 2 zog Febvre an ihm

vorbei. Nach fünf Runden hatte Febvre einen

Vorsprung von zwei Sekunden vor Gajser. Zwischenzeitlich

hatte Coldenhoff zum Slowenen

aufgeschlossen. Die Topdrei lagen dichtauf,

aber nicht so dicht, dass es zu Überholmanövern

kam. Jasikonis hatte sich zwischenzeitlich

auf Rang 8 vorgekämpft und verwies dabei

Gautier Paulin auf Position 9. Nach neun Runden

lag Febvre noch immer zwei Sekunden vor

Gajser, der wiederum zwei Sekunden Vorsprung

vor Coldenhoff hatte. Seewer folgte auf

Rang 4 vor Pauls Jonass. Arnaud Tonus zog innen

an Jonass vorbei. Jeremy von Horebeek

schloss zu Jonass auf. Febvre hatte bis Runde

10 seinen Vorsprung auf vier Sekunden ausgebaut.

Gajser legte eine schnelle Runde hin und

verringerte seinen Rückstand auf zwei Sekunden.

Febvre steigerte sich erneut und lag fünf

Sekunden vor Gajser. In Runde 14 erhöhte der

Franzose auf knapp sieben Sekunden, Gajser

wiederum lag vier Sekunden vor Coldenhoff.

So lautete schließlich auch der Einlauf. Auf den

Plätzen 4 und 5 landeten die beiden Yamaha-

Boys Seewer und Tonus.

Den Start zu Lauf 2 gewann Gajser vor van Horebeek,

Anstie, Coldenhoff, Überraschungsmann

Tom Koch, Tonus, Jonass, Strijbos, Ivo

Monticelli, Jordi Tixier und Febvre. Anstie

brauchte nicht lange, um auf Platz 2 vorzustoßen,

Febvre lag zwischenzeitlich auf Rang 6.

Schnellster Mann des Tages war zweifelsohne

Anstie, der seinen Fauxpas aus Lauf 1 wieder

gutmachen wollte. Eine Runde später lag er

hinter Gajser und vor van Horebeek. Jonass

hatte Probleme mit dem Bike und fiel auf Position

14 zurück. In Runde 4 übernahm Anstie die

Führung von Gajser. Van Horebeek, Coldenhoff

und Febvre machten die Topfünf voll. Anstie

stand unter Strom und baute seine Führung bis

Runde 7 auf vier Sekunden vor Gajser aus. Van

Horebeek lag 17 Sekunden zurück. Coldenhoff

und Febvre fighteten zwischenzeitlich um Rang

3. In Runde 8 blieb Jonass’ Bike auf der Strecke

stehen und er verlor wertvolle Zeit, bis er es

wieder zum Laufen brachte. Anstie gab weiter

Gas und hatte bei Halbzeit neun Sekunden Vorsprung

vor Gajser und 20 vor van Horebeek. Jasikonis

überholte Febvre, der gleich wieder

konterte. Anstie stürzte und Gajser ging in Führung.

Anstie, van Horebeek, Coldenhoff und

Febvre lagen dicht hinter Gajser. Horebeek versuchte

Anstie zu überholen, das kam Gajser

zugute, der seinen Vorsprung auf sechs Sekunden

ausbauen konnte. Van Horebeek stürzte,

was Coldenhoff den 3. Platz einbrachte. Febvre

lag auf Rang 4. Vorne hatte Gajser alles unter

Kontrolle – bis Runde 14, als Anstie ihn überholte.

Anstie holte sich somit seinen ersten

Laufsieg 2019 und das vor Gajser und Coldenhoff.

Der Gesamtsieg ging an Gajser vor Febvre

und Coldenhoff, der sich damit seinen ersten

Podestplatz der Saison sicherte.

MOTOCROSS ENDURO 45


MOTOCROSS: WM LOMMEL/B

Gewohntes Bild in der MX2: Jorge Prado führt ...

hier vor Tom Vialle (28), Henry Jacobi (29), Jago

Geerts (193),Iker Larranaga (66), Michael Sandner

(766), Joel van Mechelen (218) • Foto: Ray Archer

MX2

Im ersten Lauf übernahm Jorge Prado sofort

die Führung vor Tom Vialle, Henry Jacobi und

Thomas Kjer Olsen. Lokalmatador Jago Geerts

stürzte in der ersten Kurve und nahm das Rennen

an 31. Stelle wieder auf. Adam Sterry überholte

derweil Olsen und Jacobi. In Runde 2 lag

Prado bereits sieben Sekunden in Front, während

sich Geerts auf Platz 6 hinter Ben Watson

vorgearbeitet hatte. Vlaanderen stürzte, lag

aber in Runde 4 wieder in den Top Ten. Sensationell

Geerts’ Leistung. In Runde 5 lag er auf

Platz 5, während Olsen dem drittplatzierten

Sterry am Rad hing. Möglicherweise wollte Olsen

zu viel. Er stürzte schwer und musste in die

Box. Geerts setzte seine Verfolgungsjagd fort

und fuhr auf Rang 4. Vlaanderen ließ Jacobi

hinter sich und war Siebter. Geerts gab Gas,

zog an Sterry und an Vialle vorbei und beendete

das Rennen als phänomenaler Zweiter hinter

Prado und vor Sterry.

In Lauf 2 führte nach dem Start Prado vor Vialle,

Vlaanderen, Jacobi, Olsen, Sterry, Watson,

Alvin Östlund, Geerts, Mathys Boisrame und

Maxime Renaux. Nach einer Runde betrug Prados

Vorsprung vier Sekunden. Geerts startete

seine Aufholjagd und lag vor Olsen auf dem

5. Rang. Watson hatte zwischenzeitlich Vlaanderen

hinter sich gelassen, konnte aber den

nach vorne stürmenden Geerts nicht aufhalten.

Ein großartiger Kampf um Rang 3 entbrannte

zwischen Geerts, Vlaanderen und Watson.

Nach drei Runden lag Prado sieben Sekunden

vor seinem Teamkollegen Vialle. In

Runde 4 übernahm Geerts den 2. Platz. Als

nächstes zogen Vlaanderen und Watson an Vialle

vorbei. Nach fünf Runden lag Prado zwölf

Sekunden vor Geerts. Prado überrundete in

Runde 7 den Dreißigplatzierten. Watson übte

massiven Druck auf Vlaanderen aus, kam aber

nicht vorbei. Zwanzig Sekunden Vorsprung

hatte Prado in Runde 11 bereis auf Geerts. Jacobi

stürzte, Sterry konnte nicht mehr ausweichen.

Auf Rang 8 (Sterry) und 12 (Jacobi) nahmen

beide das Rennen wieder auf. In Runde 14

bekam Geerts Probleme mit der Technik und

schied aus. Vlaanderen übernahm den

2. Platz. Prado rutschte in der letzten Runde

aus, fuhr aber trotzdem den Sieg sicher vor

Vlaanderen, Watson, Vialle und Olsen nach

Hause. Somit ging der Gesamtsieg erneut an

Prado vor Vlaanderen und Watson. Henry Jacobi

belegte Gesamtrang 9.

Stimmen

Tim Gajser: Ein toller Tag. Ich hatte zwei gute

Rennen. Max war einfach schneller, deshalb

musste ich ihn vorbeilassen ;-) Er machte einen

Fehler und ich war wieder vorne, bis er mich erneut

überholte. Mein Ziel war, unter den Topfünf

zu landen. Meine Erwartungen wurden somit

übertroffen. Im Winter haben wir auch auf

sandigen Strecken trainiert, das hat sich gelohnt.

Der Track ist schwierig und verzeiht keine

Fehler. Ich habe mein Bestes gegeben.

Romain Febvre:

Ich habe viel

Kraft für das

Qualirennen

benötigt. Ich

wollte unbedingt

einen guten

Startplatz.

In der ersten

Kurve des ersten

Laufs war

ich Erster. Tim überholte, ich überholte ihn wieder.

Ich habe mich gut gefühlt, aber es war

hart. Zehn Minuten vor Laufende verlor ich mei-

nen Rhythmus, konnte aber trotzdem gewinnen.

Im zweiten Lauf hatte ich keinen guten

Start, wurde aber Vierter und damit Gesamtzweiter.

Glenn Coldenhoff: Großartig. Vor zwei Wochen

kam ich nicht gut im Sand zurecht. Aber das

Team hat das Bike überarbeitet und hier stehe

ich nun. Im ersten Lauf habe ich den Holeshot

geholt. Vielen Dank an meinen Chef und das

Team, das einen Superjob gemacht hat.

Jorge Prado:

Normalerweise

komme ich

hier nicht so

gut zurecht.

Aber heute

lief es während

des ganzen

Rennens

einfach. Ich

war auch

mental gut

vorbereitet. Der Titel rückt immer näher. Die

Strecke ist sehr rau und man muss sorgsam mit

seinen Kräften umgehen, damit man auch noch

den zweiten Lauf gut übersteht. Mein dritter

GP-Sieg in Lommel. Ich bin sehr glücklich darüber.

Calvin

Vlaanderen:

Es fühlt sich

gut an, zurück

auf dem

Podium zu

sein. Das

war mein

Ziel. Nach

dem ersten

Lauf habe

ich mich

noch nicht auf dem Podest stehen sehen. Deshalb

habe ich meine Pläne für Rennen 2 nicht

zu hochgesteckt.

Ben Watson: Ich bin traurig, dass mein Teamkollege

(Jago Geerts) solch ein Pech hatte. Ich

wusste nicht, was mich hier erwarten wird.

Lommel ist der härteste GP der Saison und ich

habe mir einen Podestplatz erkämpft. Vielen

Dank an mein Team, meine Freundin, meine Familie

und an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen

haben.

Motocross-WM - 14. Lauf - Lommel/B - 3./4.8.2019

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Romain Febvre, F, Yamaha;

3. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 4. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

5. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 6. Arminas Jasikonis, LT,

Husqvarna; 7. Max Anstie, GB, KTM; 8. Pauls Jonass, LV,

Husqvarna; 9. Ivo Monticelli, I, KTM; 10. Gautier Paulin, F, Yamaha.

Ferner: 11. Arnaud Tonus, CH, Yamaha.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Calvin Vlaanderen, NL, Honda;

3. Ben Watson, GB, Yamaha; 4. Tom Vialle, F, KTM; 5. Adam

Sterry, GB, Kawasaki; 6. Maxime Renaux, F, Yamaha; 7. Cyril

Genot, B, KTM; 8. Alvin Östlund, S, Husqvarna; 9. Henry Jacobi,

D, Kawasaki; 10. Jago Geerts, B, Yamaha.

Ferner: 18. Michael Sandner, A, KTM.

EMX 125: 1. Simon Längenfelder, D, KTM; 2. Mattia Guadagnini,

I, Husqvarna; 3. Tom Guyon, F, KTM; 4. Andrea Bonacorsi, I,

KTM; 5. Liam Everts, B, KTM; 6. Camden McLellan, ZA, KTM;

7. Mike Gwerder, CH, KTM; 8. Max Palsson, S, KTM; 9. Kay de

Wolf, NL, Husqvarna; 10. Joel Rizzi, GB, KTM.

Ferner: 23. Marnique Appelt, D, KTM.

EMX 250: 1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki; 2. Kevin

Horgmo, N, KTM; 3. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 4. Alberto

Forato, I, Husqvarna; 5. Ken Bengtson, S, Husqvarna; 6. Jeremy

Sydow, D, Husqvarna; 7. Rene Hofer, A, KTM; 8. Stephen Rubini,

F, Honda; 9. Isak Gifting, S, KTM; 10. Hakon Fredriksen, N,

Yamaha.

Ferner: 24. Maximilian Spies, D, Husqvarna; 27. Nico Koch, D,

KTM.

46 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD

48 MOTOCROSS ENDURO


Jens Getteman

übernimmt

• Kevin Strijbos feiert Doppelsieg in der ADAC-MX-Masters-Klasse

• Jeremy Sydow Tagessieger und neuer Spitzenreiter im ADAC MX Youngster Cup

• Simon Längenfelder baut mit Doppelsieg die Führung im ADAC MX Junior Cup 125 aus

MOTOCROSS ENDURO 49


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD

Bei idealen äußeren Bedingungen mit Temperaturen

um die 20 Grad und top präparierter

Strecke machte das ADAC MX Masters zur vierten

Runde Stopp im norddeutschen Tensfeld.

9000 begeisterte Zuschauer erlebten spannende

Rennen und sahen am Ende des Tages

neue Meisterschaftsleader im ADAC MX Youngster

Cup und bei den ADAC MX Masters. Die

beiden Rennen der ADAC-MX-Masters-Klasse

wurden von Gaststarter Kevin Strijbos souverän

gewonnen. Der WM-Pilot machte es erst im

zweiten Rennen richtig spannend, als er einen

schwachen Start erwischte und sich durch das

halbe Feld nach vorne kämpfen musste. Schon

in Runde 6 hatte sich der Belgier auf Rang 2

nach vorne geschoben, doch dort wurde sein

Vorwärtsdrang zunächst gestoppt. „Jens Getteman

war ein ganzes Stück vor mir und hat ein

beachtliches Tempo vorgelegt“, zollte Strijbos

seinem Landsmann Respekt. „Ich kam und

kam nicht näher und musste darauf hoffen,

dass er müde wird.“

Diesen Gefallen tat ihm Getteman gezwungenermaßen

auch. „Ich hatte ein super Rennen

und war wirklich schnell unterwegs, doch fünf

Runden vor Ende des Rennens kam der Mann

mit dem Hammer und er hat mich nicht nur einmal

getroffen“, schilderte Getteman seinen

konditionellen Einbruch sehr anschaulich. „Ich

musste mein Tempo drastisch drosseln und habe

mich darauf konzentriert, den 2. Rang nach

Hause zu bringen.“ Da Getteman schon im ersten

Lauf als Zweiter ins Ziel gekommen war und

Tanel Leok (A1M Husqvarna) im zweiten Rennen

ohne Punkte blieb, übernahm der Belgier

die Spitze der Meisterschaftswertung und

zeigte sich hocherfreut über die Führung. „In

Führung liegend in die zweite Hälfte der Meisterschaft

zu gehen, ist ein super Gefühl und

stimmt mich sehr positiv für die drei Rennen,

die wir noch im Kalender haben“, freute sich

der neue ADAC-MX-Masters-Leader. „Jetzt gilt

es, die Konzentration hochzuhalten und das

Red Plate nicht mehr abzugeben.“

Gaststarter Jeffrey Dewulf fuhr zweimal auf

Rang 3 und unterstrich damit erneut, dass er

auf Sandstrecken immer für einen Platz auf

dem Podium gut ist. Direkt hinter dem Belgier

platzierte sich Dennis Ullrich zweimal auf Rang

4, verbesserte sich auf Tabellenrang 2 und

blieb damit voll in seinem persönlichen Plan.

„Es ist ja bekannt, dass ich nicht gerne im

Sand fahre“, grinste der viermalige Masters-

Champion nach dem Rennen. „Aber diesmal

habe ich die Vorbereitung auf das Rennen hier

sehr ernst genommen und in den letzten Wochen

sehr viel auf Sandstrecken trainiert. Das

hat sich ausgezahlt und ich konnte meinen

Rückstand in der Meisterschaft recht überschaubar

halten. Mit den letzten drei Rennen

auf Hartboden beginnt die alles entscheidende

Phase der Meisterschaft, auf die ich mich

schon sehr freue.“

Bei Tanel Leok hielt sich die Freude hingegen in

Grenzen. Der Este war als Meisterschaftsführender

nach Tensfeld gereist und erlebte dort

ein rabenschwarzes Wochenende. Nach einem

schlechten Start im ersten Lauf hatte sich der

Este bis auf Rang 4 verbessert, ehe er in der

letzten Runde 20 Meter vor dem Ziel ohne

Kraftstoff liegenblieb. „Wir hatten nach der Besichtigungsrunde

nicht nachgetankt, weil es

bisher noch nie Probleme mit dem Benzin

gab“, ärgerte sich der Este. „Im zweiten Lauf

bin ich auf Platz 3 liegend gestürzt. Ich konnte

zwar weiterfahren, allerdings war mein Rahmenheck

bei dem Crash gebrochen und ich

musste wenig später aufgeben. Ein Wochenende

zum Vergessen.“

Kevin Strijbos

Simon Längenfelder

50 MOTOCROSS ENDURO


ADAC MX Youngster Cup

Jeremy Sydow durfte in Tensfeld seinen dritten

Tagessieg in Folge im ADAC MX Youngster Cup

feiern und übernahm damit die Spitze in der

Meisterschaftswertung. Im ersten Rennen

musste sich der Chemnitzer noch dem bis dato

Meisterschaftsführenden Rene Hofer geschlagen

geben, konnte jedoch im zweiten Rennen

mit einem souveränen Auftritt den Sieg und

die Führung im ADAC MX Youngster Cup feiern.

„Die letzten Rennen sind wirklich gut für mich

gelaufen“, freute sich der Chemnitzer. „Obwohl

ich das erste Rennen in Fürstlich Drehna

verletzungsbedingt verpasst habe, liege ich

jetzt schon in der Gesamtwertung vorne. Jetzt

möchte ich natürlich auch dort bleiben und

werde die nächsten Rennen alles daran setzen,

den 1. Platz nicht mehr abzugeben.“ Genau

das war Hofer in Drehna passiert. Der Österreicher

musste kurz nach seinem eindrucksvollen

Sieg im ersten Rennen einen herben Dämpfer

hinnehmen, denn er konnte aufgrund eines

technischen Defektes nicht am zweiten Rennen

teilnehmen und verlor dabei die Führung in der

Meisterschaft.

Bastian Bogh Damm sammelte mit Rang 10 im

ersten Durchgang und vor allem mit dem

3. Platz im zweiten Rennen genügend Punkte,

um sich auf Rang 2 der Punktewertung zu halten.

Tagesrang 2 in Tensfeld ging hingegen an

Cyril Genot, der trotz dem Platz auf dem Treppchen

mit seinen Starts haderte. „Ich habe mich

heute selbst eingebremst mit meinen schwachen

Starts“, ärgerte sich der Belgier. „Wenn

du nicht von Beginn an vorne dabei bist,

kannst du nicht um den Sieg kämpfen, daran

muss ich für die Zukunft arbeiten.“ Dritter wurde

Glen Meier, der mit den Rängen 5 und 4 eine

sehr konstante Leistung zeigen konnte. „Im

Vergleich zu den vergangenen beiden Rennen

ist es hier endlich mal wieder gut gelaufen“,

freute sich der Däne. „Ein Platz auf dem Siegertreppchen

ist immer toll, jetzt muss ich den

Schwung mit zu den nächsten Rennen nehmen.

Ich fahre auch gerne auf hartem Boden

und freue mich schon auf die nächste Runde in

Gaildorf.“

ADAC MX Junior Cup 125

Simon Längenfelder setzte seine beeindruckende

Siegesserie auch in Tensfeld fort. Der

15-Jährige zeigte auch auf dem tiefen Sandboden

in Norddeutschland keine Schwäche und

hielt die Konkurrenz locker auf Distanz. „Es

läuft dieses Jahr wirklich gut“, freute sich der

Bayer über den vierten Sieg im vierten Rennen.

„Ich hoffe, dass ich so weitermachen und am

Ende des Jahres auch den Titel nach Hause

bringen kann.“ Mike Gwerder wurde zum dritten

Mal in diesem Jahr Zweiter und zeigte sich

trotzdem kämpferisch. „Simon ist diese Saison

einfach schwer zu schlagen“, räumte der

Schweizer nach dem Rennen ein. „Ich war auch

hier in Tensfeld nahe dran, aber es hat leider

nicht gereicht. Trotzdem gebe ich natürlich

nicht auf! Noch sind zwei Rennen zu fahren und

ich werde weiter dranbleiben.“

Auf Rang 3 feierte der letztjährige Sieger des

ADAC MX Junior Cup 85 Camden McLellan sein

erstes Podium in der 125er-Klasse. „Eigentlich

habe ich mich hier in Tensfeld gar nicht so richtig

wohlgefühlt“, wunderte sich der Südafrikaner.

„Ich fand keinen guten Flow auf dem Kurs

und hatte im zweiten Lauf auch noch Probleme

mit meinem Magen. Umso mehr freue ich mich,

dass ich endlich auch in der 125er-Klasse den

Sprung aufs Podium geschafft habe. Ich hoffe,

das war nicht das letzte Mal in diesem Jahr.“

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters sind

auch 2019 weltweit im TV und Internet zu sehen.

Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights

der sieben Rennwochenenden in einem

25-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern.

Zudem stehen die Zusammenfassungen

der Rennen online unter adac-mx-masters.de,

youtube.de/adac sowie Facebook.de/

adacmxmasters zur Verfügung.

• Text: ADAC MX Masters

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 4. Lauf - Tensfeld - 20./21.7.2019

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Kevin Strijbos, B, Yamaha; 2. Jens Getteman, B,

Kawasaki; 3. Jeffrey Dewulf, B, KTM; 4. Dennis Ullrich,

Husqvarna; 5. Ken Bengtson, S, Husqvarna; 6. Jeremy Delince,

B, Honda; 7. Tom Koch, KTM; 8. Pascal Rauchenecker, A, KTM;

9. Tim Koch, KTM; 10. Stefan Kjer Olsen, DK, KTM.

Youngster Cup: 1. Jeremy Sydow, Husqvarna; 2. Cyril Genot, B,

KTM; 3. Glen Meier, DK, Yamaha; 4. Filip Olsson, S, Husqvarna;

5. Haardi Roosiorg, EST, KTM; 6. Bastian Bogh Damm, DK,

KTM; 7. Hakon Fredriksen, N, Yamaha; 8. Jan Pancar, SLO, Yamaha;

9. Rene Hofer, A, KTM; 10. Michael Sandner, A, KTM.

Junior Cup 125: 1. Simon Längenfelder, KTM; 2. Mike Gwerder,

CH, KTM; 3. Camden McLellan, ZA, KTM; 4. Max Palsson, S,

KTM; 5. Rasmus Pedersen, DK, KTM; 6. Kristof Jakob, H, KTM;

7. Marnique Appelt, KTM; 8. Leon Rehberg, KTM; 9. Fynn-Niklas

Tornau, KTM; 10. Nick Domann, KTM.

ADAC MX

MASTERS

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

13. - 14.4. Fürstlich Drehna

1. - 2.6. Möggers

29. - 30.6. Mölln

20. - 21.7. Tensfeld*

10. - 11.8. Gaildorf

31.8. - 1.9. Bielstein**

14. - 15.9. Holzgerlingen FINALE

Infos unter: adac-mx-masters.de

*ohne ADAC MX Junior Cup 85 | **ohne ADAC MX Junior Cup 125


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF

52 MOTOCROSS ENDURO


Gaildorf

ein Motocross-Fest

• Jeremy Seewer in der ADAC-MX-Masters-Klasse unschlagbar

• Jens Getteman bleibt Meisterschaftsführender

• Spannende Rennen in den drei Nachwuchsklassen

Mike Gwerder

MOTOCROSS ENDURO 53


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF

16.000 Fans erlebten bei traumhaftem Wetter

mit blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen

bei der fünften Runde des ADAC MX

Masters in Gaildorf ein wahres Motocrossfest.

Jeremy Seewer wurde seiner Favoritenrolle

vollauf gerecht und konnte beide Rennen souverän

gewinnen. Kein Wunder, dass sich der

Schweizer zufrieden zeigte. „Ich bin es heute

absichtlich nicht allzu forsch angegangen“,

schilderte der aktuelle WM-Zweite. „Der Kurs

war super präpariert und hat richtig Spaß gemacht,

aber es war auch rutschig und anspruchsvoll.

Deshalb bin ich im zweiten Lauf

auch erst einmal einige Runden hinter Dennis

Ullrich hergefahren, bevor ich richtig attackiert

habe.“ Tanel Leok zeigte sich in Gaildorf bis in

die Haarspitzen motiviert und konnte mit Tagesrang

2 einigen Boden in der Meisterschaft

gutmachen. „Meine Starts waren in beiden

Rennen nicht optimal“, ärgerte sich der Este.

„Im ersten Lauf habe ich zudem sehr lange gebraucht,

um einen guten Rhythmus zu finden.

Ich spüre einfach noch die Nachwirkungen

meines Sturzes in Tensfeld. Aber ich konnte

den Rückstand in der Meisterschaft verkürzen

und so blicke ich guter Dinge auf die nächsten

Rennen in Bielstein und Holzgerlingen. Neunzehn

Zähler Rückstand sind noch aufholbar,

beim Motocross kann viel passieren.“

Dennis Ullrich war mit hohen Erwartungen

nach Gaildorf gekommen und zeigte sich mit

Platz 3 in der Tageswertung zufrieden. „Dass

mich Tanel im ersten Rennen in der letzten

Runde überholt hat, war sehr ärgerlich, aber

ich war vor kurzem noch erkältet und bin nicht

ganz fit, deshalb konnte ich ihm einfach nichts

mehr entgegensetzen.“ Ullrich zeigte in beiden

Rennen seine gewohnten Raketenstarts

und konnte den zweiten Durchgang einige Runden

vor Seewer anführen, ehe er den Schweizer

passieren lassen musste. Da er in beiden

Läufen direkt hinter Leok ins Ziel einlief, verlor

Ullrich zwar 4 Punkte auf den Esten, blieb in

der Meisterschaft jedoch auf dem 2. Rang hinter

Jens Getteman. Der schaffte in Gaildorf

zwar nicht den Sprung aufs Podium, hielt sich

ansonsten jedoch mit Tagesrang 5 weitestgehend

schadlos. „Ich wusste schon im Vorfeld,

dass Gaildorf nicht das beste Terrain für mich

sein würde“, räumte der Belgier ein. „Im ersten

Lauf habe ich mich auch nicht gut gefühlt

und musste mich mit Platz 6 zufriedengeben.

Für das zweite Rennen haben wir die Fahrwerksabstimmung

ein wenig geändert und es

ging prompt besser. Mehr als Platz 4 war mit

meinem schwachen Start jedoch nicht möglich.

Aber ich habe die rote Startnummerntafel

des Meisterschaftsführenden verteidigt und

werde alles daran setzen, auch am Ende des

Jahres an der Spitze zu stehen.“

Gaststarter Henry Jacobi hatte auf der hügeligen

Strecke mit seiner 250er-Maschine aus der

MX2-WM keinen leichten Stand gegen die Konkurrenz

auf den Motorrädern mit 450 ccm Hubraum,

schlug sich aber mehr als wacker. Vor allem

im ersten Lauf trumpfte der Thüringer mit

einer sehenswerten Aufholjagd richtig auf und

durfte mit Rang 2 hinter Seewer aufs Podium

klettern. „Ich hatte einen erstaunlich guten

Start“, freute sich der WM-Fünfte. „Direkt nach

dem Gatter war ich eine Motorradlänge vor allen

anderen. Aber auf der Geraden habe ich mit

dem kleinen Bike wieder an Boden verloren. Im

Rennen ging es dann jedoch recht gut und ich

konnte mich Platz um Platz verbessern.“ In der

Tageswertung landete Jacobi auf Platz 4.

ADAC MX Youngster Cup

Erneut war das Rennen im ADAC MX Youngster

Cup vom Duell zwischen Jeremy Sydow und Rene

Hofer geprägt, wenn auch beide in Gaildorf

54 MOTOCROSS ENDURO


Start der Youngster mit Rene Hofer (11) vor

u.a. Josiah Natzke (23), Jeremy Sydow (104),

Jan Pancar (153), Glen Meier (192), Nico Koch

(60), Jakob Scheulen (30), Lion Florian (239),

Raivo Dankers (413) und Loris Freidig (331)

nicht um den Sieg mitreden konnten. Den holte

sich mit zwei eindrucksvollen Laufsiegen nämlich

Mikkel Haarup. Der dänische WM-Pilot

wurde zwar gefordert, hatte jedoch nach eigenem

Bekunden zu keinem Zeitpunkt in den

Rennen Zweifel an seinem Sieg. Sydow machte

im ersten Lauf einen kleinen Schnitzer, den er

nicht mehr ganz ausbügeln konnte und scheiterte

nur hauchdünn mit einigen Metern Rückstand

am Podium. Auch mit Platz 3 im zweiten

Rennen und dem daraus resultierenden 3. Tagesrang

zeigte sich der Meisterschaftsführende

nicht zufrieden. „Ich habe mich hier einfach

nicht richtig wohlgefühlt“, ärgerte sich der

Chemnitzer. „Immerhin konnte ich wenigstens

die Führung in der Meisterschaft retten.“

Denn Hofer machte mit seinen beiden Plätzen

zwar 6 Punkte auf seinen ärgsten Widersacher

im Titelrennen gut, liegt damit aber immer

noch einen Punkt in der Meisterschaft zurück.

„Ganz zufrieden kann ich nicht sein, denn ich

habe ja nicht gewonnen“, meinte der 17-Jährige.

„Haarup war heute einfach zu schnell, aber

die Meisterschaft ist wieder völlig offen und so

freue ich mich auf die beiden nächsten Rennen

in Bielstein und Holzgerlingen.“

Henry Jacobi

Jeremy Seewer

Mit Josiah Natzke gab es einen ungewohnten

Gast auf dem Podium in Gaildorf. Der Neuseeländer

konnte den Start zum ersten Rennen gewinnen

und sich acht Runden lang an der Spitze

halten, ehe er sich Haarup und Hofer beugen

musste. Die Freude über sein erstes Podium

in diesem Jahr war trotzdem riesengroß:

„Nachdem ich den Start gewonnen hatte,

musste ich natürlich alles setzen“, grinste der

Drittplatzierte. „Es hat sich fantastisch angefühlt!“

ADAC MX Junior Cup 125

Im ersten Rennen des ADAC MX Junior Cups

gab es zunächst das gewohnte Bild mit dem

Meisterschaftsführenden Simon Längenfelder

an der Spitze des Feldes zu sehen. Doch während

der sechsten Runde tauchte der Franke

nach der Passage im oberen Teil der Strecke

plötzlich nicht mehr in Führung auf, sondern

kam mit fast einer Minute Rückstand auf Mike

Gwerder wieder ins Sichtfeld der Zuschauer.

„Ich habe es an einem Sprung etwas übertrieben

und bin neben der Strecke im Zaun gelandet“,

ärgerte sich der 15-Jährige. „Es dauerte

leider eine ganze Weile bis ich das Bike wieder

flott hatte und losfahren konnte.“ Mehr als

Rang 4 war unter diesen Umständen nicht

mehr möglich. Der Sieg im zweiten Lauf zauberte

jedoch wieder ein Lächeln auf das Gesicht

des Teenagers.

Gwerder war zur Stelle, als Längenfelder im

ersten Lauf patzte und durfte seinen zweiten

Tagessieg in diesem Jahr feiern. Zusammen mit

Rang 2 im zweiten Rennen ergab das auch den

Tagessieg. „Im zweiten Durchgang konnte ich

Simon leider nicht halten“, so Gwerder. „Aber

der Tagessieg ist eine super Sache, damit bin

ich happy!“ Hinter den beiden Dominatoren

des ADAC MX Junior Cups 125 platzierten sich

mit Camden McLellan und Liam Everts die beiden

besten Rookies der Nachwuchsserie. Der

Südafrikaner McLellan hatte dabei jedesmal

die Nase direkt vor Everts und durfte sich verdient

über Tagesrang 3 freuen.

ADAC MX Junior Cup 85

Meisterschaftsleader Edvards Bidzans präsentierte

sich in Gaildorf erneut in bestechender

Form und konnte mit zwei souveränen Laufsiegen

seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf

53 Punkte ausbauen. „Mein Start ins zweite

Rennen war nicht optimal“, fand der Lette sogar

einen kleinen Makel an seiner ansonsten

fehlerfreien Vorstellung. „Aber ich konnte

schon in der ersten Runde an die Spitze gehen

und im Anschluss mein eigenes Tempo fahren.

Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in

Bielstein, denn dort könnte ich schon vorzeitig

den Titel sichern.“ Die Tagesränge 2 und 3 gingen

an den Italiener Ferrucio Zanchi und Sacha

Coenen. Bester Deutscher war Valentin Kees

auf Tagesrang 4.

Im Rahmen des ADAC MX Masters in Gaildorf

wurde auch das deutsche Team für das Motocross

der Nationen am 28./29. September in

Assen vorgestellt. Teamchef Wolfgang Thomas

wird mit Henry Jacobi (MX2), Tom Koch (MXGP)

und Dennis Ullrich (MX Open) ins Rennen gehen.

Max Nagl kann aufgrund seiner Knieverletzung

nicht beim MXON in den Niederlanden

starten, er wird die Mannschaft jedoch als

Teamleader nach Assen begleiten. Ken Roczen

musste seine Teilnahme aus gesundheitlichen

Gründen absagen.

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters sind

auch 2019 weltweit im TV und Internet zu sehen.

Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights

der sieben Rennwochenenden in einem

25-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern.

Zudem stehen die Zusammenfassungen

der Rennen online unter adac-mx-masters.de,

youtube.de/adac sowie Facebook.de/

adacmxmasters zur Verfügung.

• Text: ADAC MX Masters

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 5. Lauf - Gaildorf - 10./11.8.2019

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 2. Tanel Leok, EST,

Husqvarna; 3. Dennis Ullrich, Husqvarna; 4. Henry Jacobi, Kawasaki;

5. Jens Getteman, B, Kawasaki; 6. Tom Koch, KTM;

7. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 8. Mike Stender, KTM; 9. Sulivan

Jaulin, F, KTM; 10. Lukas Neurauter, A, KTM.

Youngster Cup: 1. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 2. Rene Hofer,

A, KTM; 3. Jeremy Sydow, Husqvarna; 4. Jan Pancar, SLO,

Yamaha; 5. Bastian Bogh Damm, DK, KTM; 6. Cyril Genot, B,

KTM; 7. Lion Florian, D, KTM; 8. Josiah Natzke, Honda; 9. Timur

Petraschin, RUS, KTM; 10. Simon Jost, SK, KTM.

Junior Cup 125: 1. Mike Gwerder, CH, KTM; 2. Simon Längenfelder,

KTM; 3. Camden McLellan, ZA, KTM; 4. Liam Everts, B,

KTM; 5. Marnique Appelt, KTM; 6. Kevin Brumann, CH, Yamaha;

7. Jan Wagenknecht, CZ, KTM; 8. Nico Greutmann, Husqvarna;

9. Florian Dieminger, A, KTM; 10. Rasmus Pedersen, DK,

KTM.

Junior Cup 85: 1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna; 2. Ferruccio

Zanchi, I, Husqvarna; 3. Sacha Coenen, B, Yamaha; 4. Valentin

Kees, Husqvarna; 5. Tobias Caprani, DK, KTM; 6. Julius Mikula,

CZ, KTM; 7. Lucas Bruhn, DK, KTM; 8. Lucas Coenen, B, Yamaha;

9. Collin Wohnhas, KTM; 10. Maximilian Werner, Suzuki.


MOTOCROSS: DM OPEN SCHWEIGHAUSEN

Jens Getteman

Erneute Schlammschlacht

Mit 90 Startern beim ADAC-Motocross am Sonntag in Schweighausen schien die

46. Auflage bis zur Mittagszeit absolut rekordverdächtig. Die Strecke war deutlich verbessert

worden, die DM-Open-Klasse sorgte für das Erscheinen der deutschen Motocross-Elite,

die Zuschauer strömten sehr zahlreich auf den Pflingstberg, doch dann

kam pünktlich um 13:00 Uhr zum ersten Rennen auch der erste Regenschauer.

Bereits nach den ersten drei Rennen von insgesamt

sechs Läufen sah sich die Rennleitung

mit Marco Zehnle und Jürgen Geiger gezwungen,

zunächst die weiteren Rennen als gekürzt

und entschärft anzukündigen und kurz darauf

die jeweils zweiten Läufe der Klassen 2 und 3

gänzlich zu streichen.

Drei Klassen waren mit jeweils zwei Rennen

auf der knapp 1500 Meter langen Strecke am

Start, je nach Leistungsklasse mit 20 oder 30

Minuten Laufdistanz.

Der durch starke Regenfälle schnell aufgeweichte

Boden setzte Mensch und Maschine,

natürlich auch den Zuschauern und Helfern,

zu. Die jeweils zweiten Läufe der Zweitakt- und

BW-Klasse waren nicht zumutbar und wurden

von der Rennleitung abgesagt.

Pascal Greco aus Aichwald moderierte als Streckensprecher

kompetent das Renngeschehen

und ließ gerne glauben, dass sich der Himmel

bald aufhellen würde. Die Entscheidung der

Rennleitung über die Laufabsagen traf bei Fahrern

und Zuschauern dennoch auf Verständnis.

Sehnlichst war die Hubraum-offene Klasse mit

der deutschen Motocrosselite auf dem

Pflingstberg herbeigewünscht worden.

Schließlich war dann das höchste deutsche

MX-Prädikat am Start.

Mit deutlicher Führung in der DM war der Belgier

Jens Getteman nach Schweighausen gekommen

und ließ schon im Training am Sonntagmorgen

keinen Zweifel daran, dass er am

Pflingstberg die volle Punktzahl mitzunehmen

gedachte. Doch auch Getteman musste sich

dem plötzlichen Wetterumschwung geschlagen

geben und ging nach 30 Minuten Renndistanz

auf schwerem Boden nur als Dritter

durchs Ziel. Den ersten Laufsieg, einen Start-

Ziel-Sieg, holte sich Stefan Ekerold vor Mike

Stender.

Bedingt durch die Laufabsagen der Klassen

2 und 3 kam es jedoch zu einer ungewollten

zeitlichen Lücke. Nach Reglement in der DM-

Klasse müssen zwischen Lauf 1 und 2 90 Minuten

Erholungspause liegen, was somit zu einer

längeren Pause von über einer Stunde führte.

Der Veranstalter hatte vollstes Verständnis,

dass sich mancher der rund 1900 Zuschauer

frühzeitig auf den Heimweg machte. Der zweite

DM-Lauf wurde dennoch von vielen Zuschauern

mitverfolgt. Im zweiten Lauf wusste sich

Favorit und Pflingstberg-Vorjahressieger Getteman

besser zu behaupten und gab seine

56 MOTOCROSS ENDURO


Stefan Ekerold

Siegerehrung Open-DM

(v.l.): Mike Stender, Jens

Getteman und Stefan Ekerold

ger belegte mit zwei 3. Plätzen Rang 2 vor Elias

Philipp aus Wangen. Insgesamt waren hier elf

Fahrer am Start.

Klasse 2 - Schüler B - Automatik 65 ccm: Überraschender

Tagessieger wurde mit zwei Laufsiegen

Marvin Vökt vom MSC Schweighausen.

Das elfjährige Talent aus Bad Säckingen fährt

seit dieser Saison für den MSC. Platz 2 ging an

Marco Louis Stradinger vom MSC Wieslauftal

vor Mailo Linke vom MSC Isny. Ein weiterer Lokalmatador,

Jarno Jansen aus Bad Säckingen,

belegte Rang 10. Mit 20 Startern war die Jugendklasse

der Jahrgänge 2007 bis 2011 sehr

gut besetzt.

Klasse 3 - Jugend A - 85 ccm: Tagessieger mit

einem 2. und 1. Platz wurde Jonas Altenried vor

Luca Röhner vor Tom Militzer (beide RMC Reutlingen).

Klasse 4 - Jugend B - 85 ccm: Nils Weinmann

vom MSC Betra belegte mit zwei Laufsiegen

den obersten Treppchenplatz. Zweiter wurde

John Vogelwaid (RMC Reutlingen) vor Henry

Obenland vom MCC Frankenbach.

Klasse 5 - 125 ccm: Nach zwei Laufsiegen war

das absolute Nachwuchstalent, Paul Bloy vom

AMC Biberach, überlegener Tagessieger. Mit

zwei 2. Plätzen belegte Lokalmatador Joe Louis

Kaltenmeier aus Hohberg den 2. Platz. In Lauf

2 hatte er nach einem Patzer eine sensationelle

Aufholjagd hingelegt. Dritter wurde Carlos

Fahrbach aus Bad Mergentheim in der mit 24

Startern am stärksten besetzten Jugendklasse.

Die Siegerehrung fand unmittelbar nach Ende

der letzten Rennen im Festzelt unter dem Beifall

begeisterter junger Motocrossfans statt.

Streckensprecher Pascal Greco aus Aichwald

pushte die Stimmung zur Ehrung passend ordentlich

auf. • Text: rof; Fotos: Dieter Lichtblau

Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Tom Koch

wurde Zweiter vor Stender.

Somit konnte der Belgier mit deutscher Lizenz

die Wertung in der DM mit 45 Punkten auf insgesamt

276 weiter ausbauen. Aktuell auf dem

2. Platz mit 247 Zählern wird Stefan Ekerold vor

Mike Stender mit 241 Punkten geführt.

In den Klassen 2 und 3 waren somit die Ergebnisse

von Lauf 1 gleichzeitig das Tagesergebnis

und auch diese Siegerehrungen wurden vorgezogen.

Den DMV BRC Mx 2-Takt Cup gewann

somit Nico Müller, gefolgt von Moritz Schittenhelm

und Paul Bloy. Bester MSC-Schweighausen-Clubfahrer

auf Rang 18 wurde Kai Bräutigam.

Tim Saur gewann die BW-Pokal-Klasse

vor Lokalmatador Mike Kunzelmann und Fabian

Strobel.

Bereits am Samstag sorgten insgesamt 75 Jugendfahrer

auf dem Pflingstberg für Furore.

Punkt 13:00 Uhr war es soweit, Gast-Rennleiter

Joscha Wiefel aus Vöhringen schritt bei optimalen

Wetter- und Streckenverhältnissen mit der

Startflagge das Startgitter ab und Vorsitzender

Marco Zehnle begrüßte Fahrer und Zuschauer.

Ausgeschrieben waren fünf Jugendklassen für

sechs- bis 18-jährige Nachwuchsfahrer. Jede

Klasse hatte zwei Wertungsläufe zu fahren.

Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad passte

der Veranstalter der Altersgruppe an. Die in

den letzten Monaten vollzogenen Streckenneuerungen

wurden in der praktischen Auswirkung

mit großer Spannung erwartet. Die Strecke

war breiter, in der Führung flüssiger, also

schneller, aber dennoch ungefährlicher geworden.

Streckensprecher Pascal Greco brachte es

auf den Punkt: „Die neue Strecke wurde sehr

positiv verändert, wirkungsvoll sportlich verbessert

und für Fahrer wie Zuschauer somit

noch interessanter.“ Den Rennauftakt übernahm

nicht die kleinste, sondern die größte Juniorenklasse

bis 125 ccm.

Der Rennverlauf - Klasse 1 - Schüler A - Automatik

50 ccm: Deutlicher Tagessieger wurde

mit zwei Laufsiegen Nils Fauser vom RMC Reutlingen.

Der Schweizer Gastfahrer Tizian Bolli-

MX-DM - Open - 6. Lauf - Schweighausen - 13./14.7.2019

ergebnisse:

13.7. - BW-Cup - Jugend A - gesamt: 1. Jonas Altenried, Husqvarna;

2. Luca Röhner, KTM; 3. Tom Militzer, KTM; 4. Luis Valentino

Laufer, KTM; 5. Max Felix Heger, Husqvarna; 6. Felix Frey,

KTM; 7. Lorenz Balduf, Kawasaki; 8. Sarah Strebel, Yamaha.

Jugend B - gesamt: 1. Nils Weinmann, KTM; 2. John Vogelwaid,

KTM; 3. Henry Obenland, KTM; 4. Tommy Schnitzler, KTM;

5. Benedict Weiß, KTM; 6. Marco Sutter, Husqvarna; 7. Levin

Wallisch, KTM; 8. Marc Munz, KTM; 9. Paul Früh, KTM; 10. Lukas

Ehmann, KTM.

Junioren - gesamt: 1. Paul Bloy, KTM; 2. Joe-Louis Kaltenmeier,

KTM; 3. Carlos Fahrbach; 4. Jona Katz, Husqvarna; 5. Felix Oßwald,

KTM; 6. Lukas Kengeter, KTM; 7. Thomas Haas, Yamaha;

8. Malik Schoch, Husqvarna; 9. Steven Lee Zimmermann, KTM;

10. Fabian Kling, KTM.

Schüler A: 1. Nils Fauser, Husqvarna; 2. Tizian Bolliger, CH;

3. Elias Philipp, KTM; 4. Benedict Balduf, Husqvarna; 5. Samuel

Moser, KTM; 6. Emma Nusser, KTM; 7. Liam Hodecker, KTM;

8. Vinzenz Hermann, Husqvarna; 9. Lenny Bäuerle, KTM;

10. Mia-Sophie Haidle, Husqvarna.

Schüler B: 1. Marvin Vökt, KTM; 2. Marco Louis Stradinger,

KTM; 3. Mailo Linke, Husqvarna; 4. Elena Turi, Husqvarna;

5. Tobias Strebel, KTM; 6. Levin Klausmann, Husqvarna; 7. Leon-André

Haun, Husqvarna; 8. Mick Roder, Husqvarna; 9. Daniel

Ferger, Yamaha; 10. Jarno Jansen, Husqvarna.

14.7. - DM Open - gesamt: 1. Jens Getteman, B, Kawasaki;

2. Mike Stender, KTM; 3. Stefan Ekerold, Suzuki; 4. Tom Koch,

KTM; 5. Lukas Platt, Kawasaki; 6. Hannes Volber, KTM; 7. Tim

Koch, KTM; 8. Stefan Frank, Kawasaki; 9. Nils Gehrke,

Husqvarna; 10. Tobias Linke, Kawasaki.

DMV BRC MX 2-Takt Cup - Wertungslauf: 1. Nico Müller, KTM;

2. Moritz Schittenhelm, GasGas; 3. Paul Bloy, KTM; 4. Mike

Hartmann, Husqvarna; 5. Lukas Streichsbier, GasGas; 6. Sebastian

Thum, Yamaha; 7. Tobias Gnann, Yamaha; 8. Cedric

Schick, Yamaha; 9. Dirk Felix Sigmund, Yamaha; 10. Tobias Piening,

KTM.

BW-Pokal Open - Wertungslauf: 1. Tim Saur, Husqvarna;

2. Mike Kunzelmann, KTM; 3. Fabian Strobel, Suzuki; 4. Eric

Schönburg, KTM; 5. Henry Schönburg, KTM; 6. Michael Litz,

KTM; 7. Kevin Vogelwaid, KTM; 8. Jonathan Winkler, Honda;

9. Frank Wiedemann, KTM; 10. Sebastian Lutz, Kawasaki.

MOTOCROSS ENDURO 57


MOTOCROSS: DM SEITENWAGEN AICHWALD

Abwechslungsreich

58 MOTOCROSS ENDURO


Mit einem abwechslungsreichen

Rennprogramm sorgte der MSC Aichwald

für spannenden Motocrosssport.

Nachdem der DMV motocrossshop.de

Ladies Cup bereits am

Samstag ausgetragen wurde, kämpften

am Sonntag die Amateure im

DMV BRC MX 2-Takt Cup, die Junioren

in der Deutschen Meisterschaft 85

ccm und die Seitenwagen-Asse um

Meisterschaftspunkte.

Siegerehrung DMV Ladies Cup (v.l.): Anne Borchers, Larissa Papenmeier, Alicia Reitze, Kim Irmgartz

und Kristyna Vitkova • Foto: Oliver Stilz

In der Seitenwagenklasse führte kein Weg an

den Tabellenführern Petr Kolencik/Matej

Hejhal aus Tschechien vorbei. Mit zwei souveränen

Laufsiegen heimsten sie weitere 50

Punkte für die Meisterschaft ein. Adrian Peter

aus Marburg mit seinem tschechischen Beifahrer

Miroslav Zatloukal konnte sich einen 2. und

einen 3. Rang sichern und wurde damit Zweiter

der Tageswertung. Das Duo Fabian Hofmann/

Bruno Kälin aus der Schweiz steigerte sich im

zweiten Umlauf deutlich – nach einem 7. Rang

im ersten Lauf kamen sie nach hartem Kampf

mit Peter/Zatloukal als Zweite ins Ziel. Ebenfalls

deutlich besser kam MSC-Clubfahrer Tobias

Blank mit seinem französischen Beifahrer

Alexandre Tourbier im zweiten Lauf zurecht.

Nach dem 9. Rang im ersten Lauf verpassten

sie als Vierte nur knapp das Podium. In der Tageswertung

reichte es zum 6. Platz. Umgekehrt

erging es dem MSCler Michael Klooz im Boot

von Christian Sieber. Sie zeigten im ersten

Rennen mit dem 5. Platz eine starke Vorstellung,

im zweiten Lauf reichte es nur zu Rang 9,

was Platz 8 der Tageswertung bedeutete.

Bei den Junioren mit ihren 85-ccm-Maschinen

trumpfte Valentin Kees aus Schwabniederhofen

stark auf. Auch er konnte beide Umläufe für

sich entscheiden, Maximilian Werner aus Jena

wurde mit zwei 3. Plätzen Tageszweiter. Der

Landshamer Sebastian Meckl konnte sich nach

dem 5. Rang im ersten Lauf mit einem 2. Platz

noch den 3. Tagesrang sichern. Der Meisterschaftsführende

Collin Wohnhas aus Lauterstein

landete punktgleich mit Meckl auf dem 4.

Rang.

Im DMV BRC MX 2-Takt Cup gab es einen Zweikampf

um den Tagessieg. Der Urbacher Moritz

Start der Seitenwagenklasse (vorne # 7 Christian

Sieber und Michael Klooz) • Foto: Jens Körner

Schittenhelm und Nico Müller aus Bruchsal lieferten

sich erwartungsgemäß ein Duell – mit

dem besseren Ende für Schittenhelm. Der

musste sich im ersten Lauf nach einem mäßigen

Start erst durchs Feld kämpfen. Müller enteilte

der Meute und fuhr einen deutlichen Sieg

ein. Im zweiten Lauf drehte Schittenhelm den

Spieß um – Müller lag zunächst in Führung,

strauchelte aber und musste Schittenhelm ziehen

lassen. Bei Punktgleichheit der beiden

gab das bessere Ergebnis im zweiten Lauf den

Ausschlag für Schittenhelm. Dritter der Tageswertung

wurde mit zwei 4. Rängen der Heidenheimer

Mike Hartmann. Die beiden MSC-Clubfahrer

Lukas Riedißer und Louis Hahn zeigten

als Tagesneunter bzw. -zwölfter eine starke

Vorstellung.

• Text: Jochen Beck/Karl Kurrle (MSC Aichwald)

MX-DM - Seitenwagen - 9. Lauf - Aichwald - 20./21.7.2019

Gesamtergebnisse:

DM + Pokal Seitenwagen: 1. Petr Kolencik/Matej Hejhal, CZ,

WSP; 2. Adrian Peter/Miroslav Zatloukal, D/CZ, WSP; 3. Fabian

Hofmann/Bruno Kälin, CH, WSP; 4. David Bolliger/Meinrad

Schelbert, CH, VMC-KTM; 5. Tim Prümmer/Tobias Lange, VMC;

6. Tobias Blank/Alexandre Tourbier, D/F, VMC; 7. Heiko Müller/

Pirmin Hofmeier, WSP; 8. Christian Sieber/Michael Klooz,

WHT; 9. Eddie Janecke/Gordon Bothur, WSP; 10. Martin Walter/

Philipp Reimann, WSP.

dmsj-Meisterschaft - 85 ccm: 1. Valentin Kees, KTM; 2. Maximilian

Werner, Suzuki; 3. Sebastian Meckl, KTM; 4. Collin Wohnhas,

KTM; 5. Nils Weinmann, KTM; 6. Richard Stephan,

Husqvarna; 7. Justin Rock, Husqvarna; 8. Lukas Baumann,

KTM; 9. Lucas Schwarz, KTM; 10. Noel Schmitt, Husqvarna.

DMV MX Ladies Cup: 1. Larissa Papenmeier, Yamaha; 2. Anne

Borchers, Suzuki; 3. Alicia Reitze, Yamaha; 4. Kim Irmgartz,

Honda; 5. Kristyna Vitkova, Yamaha; 6. Lisa Guerber, Honda; 7.

Celine Chantal Abel, KTM; 8. Carmen Allinger, Yamaha; 9. Alexandra

Massury, KTM; 10. Selina Schittenhelm, KTM.

DMV BRC 2-Takt Cup: 1. Moritz Schittenhelm, GasGas; 2. Nico

Müller, TM; 3. Mike Hartmann, Husqvarna; 4. Sebastian Thum,

Yamaha; 5. Lukas Streichsbier, GasGas; 6. Tobias Gnann, Yamaha;

7. Dirk Felix Sigmund, Yamaha; 8. Lukas Pfeifer,

Husqvarna; 9. Lukas Riedißer, Husqvarna; 10. Cedric Schick,

Yamaha.

MOTOCROSS ENDURO 59


MOTOCROSS

Walldorf

Neue Ausfahrt

Überraschungssieger im Cup:

der Luxemburger Dinis Faria

Vereinzelte Schauer sorgten in Walldorf für die

genau richtige Bodenhumidität: Feucht genug,

um keinerlei Staubentwicklung zu generieren,

aber wiederum so trocken, dass die Mopeds

nicht nennenswert dreckig wurden. Bei nicht

gerade sommerlichen Temperaturen von zirka

20°C kam auch keiner ins Schwitzen. Baulich

hat sich in Walldorf etwas getan: Der Standplatz

für die Helfer wurde auf einem neu errichteten

Podest untergebracht und mit Easy-up-

Zelten überdacht. Die neue Ausfahrt zur Helferbox

verläuft jetzt rechts von der Zielkurve, die

eigentliche Reparaturzone befindet sich auf

der Startgeraden. Auch die Ausfahrt nach

Rennende wurde umgestaltet, sodass die Teilnehmer

schneller den Track verlassen können.

50 ccm: Simon Hahn war nach seinem Ausflug

zum BW-Cup wieder zurück. Im Training legte

er eine deutliche Bestzeit vor, Zweiter wurde

Lennox Bodtländer vor Fynn André Zimmerling.

In Lauf 1 setzte sich Hahn gleich deutlich ab

und hatte am Ende sogar den zweitplatzierten

Bodtländer überrundet. Auf Platz 3 mit deutlichem

Abstand zu Bodtländer lief Zimmerling

ein. In Lauf 2 war etwas mehr Abwechslung geboten:

Hahn holte sich zwar erneut klar den

Sieg, Bodtländer musste nach einem Crash

aber erst mal wieder an Casey Thomas und

Zimmerling vorbei. Zimmerling hatte Glück,

dass er nicht ausfiel, da er am Zieltable etwas

die Orientierung verlor und die seitliche Abfahrt

nahm.

65 ccm: Leo Diss-Fenard war zum dritten Mal in

Folge der Trainingsschnellste, aber es reichte

auch in Walldorf nicht zu einem ersten Laufsieg.

Rang 2 und 3 holten sich Lasse Lohmann

und Louis Kirchen. Der Holeshot in Lauf 1 ging

an Lohmann, der sich aber nicht lange daran

erfreuen konnte, da er nach einem Sturz in der

Startrunde weit zurückfiel und nach einem weiteren

Fehler nur auf Platz 15 finishte. Der Sieg

ging an Kirchen, aber Diss-Fenard war nur

knapp geschlagen. Im zweiten Moto machte es

Lohmann besser und legte einen Start-Ziel-

Sieg hin. Auch hier war Diss-Fenard dicht dran.

Für den Tabellenersten Jeremias Ramus lief es

nicht ganz rund: Mit einer nicht richtig funktionierenden

Auslasssteuerung konnte er nicht

ganz vorne eingreifen und finishte auf den Positionen

3 und 4.

85 ccm: Jamie Heinen war mal wieder eine

Klasse für sich. Er distanzierte den zweitbesten

SWC-Teilnehmer Marlon Dietrich um neun

Sekunden im Qualifying. Lediglich der französische

Gastfahrer Arthur Roeckel blieb mit zwei

Sekunden Abstand noch in Reichweite. Nicht

weiter verwunderlich dann der Zieleinlauf in

beiden Heats: Heinen vor Roeckel und Dietrich.

Im zweiten Rennen war der Luxemburger Igor

Dias Matos Fernandes aber dicht an Dietrich

dran. Da Lennox Dessloch zweimal nur auf

Platz 7 finishte, hat ihn Dietrich in der Tabelle

von Position 2 verdrängt. Auf Platz 1 mit der

maximal möglichen Punktzahl natürlich Heinen.

Prestige: Überraschung im Zeittraining: David

Cherkasov war bislang eher nicht für ein überragendes

Qualifying bekannt, holte sich aber

in Walldorf die Pole vor Tom Oster und Malik

Quint. Auf der eher engen und winkligen Strecke

hatte er mit seiner Hufo aber auch keine

nennenswerten Nachteile, außer beim Start.

Den Startsieg in Durchgang 1 holte sich Loris

Zimmermann vor Quint, Christian Nolle und

Oster. Cherkasov lag nach dem Start etwa auf

Rang 10, war nach ein paar Runden schon auf

Position 4 und konnte kampflos Oster und Nolle

passieren, da diese beide crashten. Nolle

wäre dabei fast gegen das massiv gemauerte

neue Helferpodest gekracht. Quint hielt den sicheren

Abstand auf Cherkasov konstant und

siegte. Oster war nach seinem Sturz recht zügig

wieder auf Platz 3 zu finden, Zimmermann

finishte auf 4. Er kam in Lauf 2 erneut am besten

weg, diesmal verfolgt von Ludwig Säger.

Oster war im Startcrash dabei und musste

schon nach 20 Metern mit defektem Kühler

rausfahren. Dass es auch ohne Wasser geht,

bewies Eric Tabouraing: Bei ihm war im Startgetümmel

durch Feindberührung das Wasserpumpengehäuse

zerstört, was er aber nicht

bemerkte. Die Maschine hielt bis zur Zielflagge

durch. Er musste dann aber rausschieben und

eine gründliche Motorrevision bleibt ihm wohl

nicht erspart. Platz 5 für ihn war die Belohnung.

Cherkasov war diesmal etwas besser

weggekommen, eroberte in Runde 2 die Führung

und siegte klar vor Quint, der Nolle gegen

Rennmitte von Rang 2 verdrängte. Zimmermann

hielt sich klar auf Platz 4 vor Tabouraing.

Cup: Eric Muller hatte in Niederwürzbach ja die

Tabellenführung an Robin Schöndorf abgegeben

und war hochmotiviert, sich diese wieder

zurückzuholen. Im Training sah es schon mal

gut aus. Er war klar der Schnellste vor Sebastian

Schmitt, dem Walldorfer Lennart Kölbl und

Schöndorf. Auch beim Start im ersten Lauf lief

es top für Muller. Er zog den Holeshot vor dem

Luxemburger Dinis Faria und blieb bis zur Zielflagge

klar vorn.

Schmitt war am Start gecrasht, fuhr mit einer

halben Runde Verspätung dem Feld hinterher

und gab nach einem weiteren Sturz auf. Schöndorf

war beim Start vorn dabei, machte aber

schon in der ersten Runde einen groben Fehler

und fand sich im Mittelfeld wieder. Am Ende

reichte es noch zu Rang 6. Faria konnte, etwas

überraschend, das hohe Tempo halten und sicherte

sich Platz 2 vor Johannes Job und Kölbl.

In Heat 2 bogen Muller und Schmitt als Erste in

die Startkurve ein, es kam zu einer Berührung.

Muller konnte gerade so einen Umfaller vermeiden,

aber damit war natürlich der Start versaut

und der Großteil des Feldes an ihm vorbei.

Faria und Schöndorf waren auch gleich dabei,

zogen am führenden Schmitt in Runde 3 vorbei

und setzten sich ab. Erneut überraschte Faria:

Schöndorf kam nie gefährlich nah an ihn ran.

Hinter dem distanzierten Schmitt bildete sich

im Laufe des Rennens eine Art Karawane.

Sechs Fahrer folgten ihm dicht hintereinander,

kamen aber fast alle nicht vorbei. Lediglich

60 MOTOCROSS ENDURO


Muller, der sich wieder nach vorne gearbeitet

hatte, konnte Schmitt überholen. Das reichte

aber, um Schöndorf die Tabellenführung mit

einem Punkt Vorsprung wieder abzunehmen.

Anfänger: Bei den Anfängern musste aufgrund

der hohen Starterzahl in zwei Gruppen aufgeteilt

werden. Die absolute Qualibestzeit der

beiden Gruppen fuhr Devin Faber. Das war

aber, um es vorwegzunehmen, dann auch

schon das größte Highlight für ihn an diesem

Tag. Loris Michels gewann den Start vor dem

aus dem Verletzungslager zurückgekehrten

Florian Allard, dahinter Faber. Der Tabellenerste

Philipp Moses wollte natürlich auch weiter

nach vorn und rasselte mit Faber zusammen.

Moses konnte weiterfahren, bei Faber war der

Schalthebel derart verbogen, dass er aufgeben

musste. Auch für Michels und Allard lief’s nicht

wirklich. Unabhängig voneinander crashten

beide im letzten Renndrittel. Michels fuhr mit

brummendem Kopf raus, Allard finishte noch

auf Platz 6. Damit kam Joel Graf zwar nicht unverdient,

aber dennoch ziemlich überraschend

zu seinem ersten Laufsieg vor Patrick da Silva

Loureiro und Pedro Ferreira Caetano. Moses finishte

auf Rang 4. Im zweiten Moto kam er besser

weg, lag gleich vorn und siegte, allerdings

war da Silva Loureiro dicht dran. Allard war

wohl noch nicht so ganz fit, jedenfalls musste

er die beiden ziehen lassen. Faber und Graf

hatten beide Pech und standen schon in der

ersten Runde. Gemeinsam mischten sie von

Plätzen jenseits der 20 das Feld auf. Für Graf

endete die Jagd auf Rang 5 hinter Ben Hilges.

Faber stürzte noch zweimal und kreuzte auf Position

16 die Ziellinie.

Senioren: Beim Zeittraining war Christian Lehner

mal wieder der Schnellste, aber Uwe Filsinger,

der nach Verletzungspause dieses Jahr

erstmalig startete, und Alexander Karg waren

dicht dran. Karg zog in Lauf 1 den Holeshot,

aber Lehner war mit dabei und ging gegen

Rennmitte an Karg vorbei. Karg ließ sich nicht

abschütteln, kam am Ende wieder dicht an Lehner

ran und überrumpelte ihn in der letzten

Kurve vor dem Ziel. Filsinger und Ralf Lüttger

liefen mit etwa einer halben Minute Rückstand

auf Platz 3 und 4 ins Ziel ein. Im zweiten Rennen

musste sich Lehner nach der Startrunde

auf Position 5 nach vorne orientieren. Gegen

Rennmitte war er dann auch an Filsinger vorbei

und beendete den Lauf als Sieger. Bei seinem

Überholvorgang an Lüttger vorbei hatte er aber

wohl die geschwenkte gelbe Flagge übersehen.

Als Strafe wurde er einen Platz zurückgesetzt,

sodass Filsinger der Laufsieg zugesprochen

wurde. Knapp hinter Filsinger beendete

Lüttger den Lauf auf Platz 3.

• Text: Andreas Wack; Fotos: André Imparato

Südwest Cup 7. Lauf - Walldorf - 13./14.7.2019

Gesamtergebnisse - 50 ccm: 1. Simon Hahn; 2. Lennox Bodtländer;

3. Casey Thomas; 4. Fynn André Zimmerling; 5. Troy

Janelsins.

65 ccm: 1. Louis Kirchen; 2. Leo Diss-Fenard; 3. Jeremias

Ramus; 4. Pierre Kilian; 5. Paul Müller.

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Arthur Roeckel; 3. Marlon Dietrich;

4. Igor Dias Matos Fernandes; 5. Max-Werner Breuer.

Prestige: 1. David Cherkasov; 2. Malik Quint; 3. Loris Zimmermann;

4. Nils Hagen; 5. Fabian Kling.

Cup: 1. Dinis Faria; 2. Eric Muller; 3. Robin Schöndorf; 4. Johannes

Job; 5. Lennart Kölbl.

Anfänger: 1. Patrick da Silva Loureiro; 2. Philipp Moses; 3. Joel

Graf; 4. Florian Allard; 5. Ben Hilges.

Senioren: 1. Uwe Filsinger; 2. Christian Lehner; 3. Alexander

Karg; 4. Ralf Lüttger; 5. Ricardo Silva Silverio.

Stände - 50 ccm: 1. Hahn, 250 Punkte; 2. Bodtländer, 246;

3. Zimmerling, 226; 4. Tiago Pinho Castro, 210; 5. Janelsins,

193.

65 ccm: 1. Ramus, 274 Punkte; 2. Kirchen, 222; 3. Müller, 198;

4. Kilian, 196; 5. Lasse Lohmann, 193.

85 ccm: 1. Heinen, 350 Punkte; 2. Dietrich, 264; 3. Lennox

Dessloch, 256; 4. Breuer, 243; 5. Fernandes, 225.

Prestige: 1. Cherkasov, 284 Punkte; 2. Quint, 242; 3. Tom Oster,

227; 4. Christian Nolle, 169; 5. Ludwig Säger, 159.

Cup: 1. Muller, 231 Punkte; 2. Schöndorf, 230; 3. Sebastian

Schmitt, 193; 4. Johannes Job, 185; 5. Dylan de Figueiredo,

182.

Anfänger: 1. Moses, 223 Punkte; 2. Hilges, 194; 3. Graf, 182;

4. Allard, 176; 5. da Silva Loureiro, 164.

Senioren: 1. Lehner, 288 Punkte; 2. Alexander Kolb, 215;

3. Silva Silverio, 212; 4. Jacek Kalinowski, 208; 5. Lüttger, 173.

Rang 2 und Tabellenführung bei den Anfängern: Philipp Moses

Ein Laufsieg und ein 2. Rang bedeuteten Gesamtrang 2 für Malik Quint in der Prestige-Klasse

MOTOCROSS ENDURO 61


MAXXIS CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT: GOLDBACH + MÜHLHAUSEN

Gundermann holt

Double in Goldbach

Gundermann dominiert • GNCC-Topfahrer Brycen aus den USA

gewinnt den Lauf der XC Quad Pro

Das Bergfest der Maxxis Cross Country Meisterschaft 2019 in Goldbach

ist Geschichte. Über 800 Teilnehmer sorgten für ein heißes Rennwochenende

beim Traditionsveranstalter der Deutschen Cross Country

Meisterschaft.

Bereits zum 15. Mal war der MSC Goldbach ein wieder mal guter Gastgeber

der GCC. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Staubbindung

hatte die Streckencrew

um Heiko Spatz und

Patrick Hausberger alles

im Griff. Trotz sehr

heißer und trockener

Bedingungen konnten

alle nachfolgenden

Rennläufe aufgrund der

regelmäßigen Streckenwässerung

ohne Komplikationen

durchgeführt

werden. „Die Strecke

in Goldbach ist besonders“,

so Serienmanager

Christian Hens.

„Hier macht eine Bewässerung

erst Sinn,

wenn die Strecke etwas

befahren wurde. Der

1. Vorsitzende des MSC

Heiko Spatz ergänzt:

„Aus umweltschutztechnischen

Gründen

darf die Strecke erst am

Rennwochenende bearbeitet werden und konnte nicht schon vor dem

Rennwochenende bewässert werden. Wir sind froh, dass wir die lange

Trockenperiode mit viel Einsatz unserer Helfer in den Griff bekommen

haben.“

Nicht nur aus Wettersicht ging es heiß her. Sportlich gibt es in Goldbach

gewohnt viele Gaststarter. In der Klasse XC Quad Pro dominierten die

Gäste den Rennlauf. Nach der ersten Runde war der 16 Jahre junge Miro

Cappuccio an der Spitze, gefolgt von Manfred Zienecker, dem Tschechen

Radek Pors und dem US-Amerikaner Neal Brycen. Brycen, normalerweise

in den USA in der GNCC unterwegs, war für eine Woche in Deutschland

und nutzte die Chance, bei der GCC mal deutsche Rennluft zu schnuppern.

Auch die GCC-Meisterschaftsfahrer Sandy Schulze und Marius

Kernchen mischten in den ersten Runden vorne mit und sorgten somit

für einen spannenden Beginn des Rennens. Zienecker und Brycen legten

zu und waren nach fünf Runden auf den ersten beiden Plätzen angekommen.

Auch Martin Bach nahm Fahrt auf und machte Platz für Platz gut.

Nach der 13. Runde fiel Manfred Zienecker aus und Brycen aus den USA

übernahm die Führung. Diese sollte er bis zum Finish nicht mehr abgeben.

Cappuccio holte sich Platz 2, Martin Bach landete am Ende auf dem

3. Rang.

In der Klasse XC Pro holte sich Max Müller vom Team MXM-Motorsports.de

powered by AMS-Dirtbikes.de im auf 90 Minuten verkürzten

Rennen den Holeshot, musste seine Führung kurz danach aber direkt an

Mark Scheu vom Team Fink Moto Holzgerlingen abgeben. Scheu machte

ordentlich Feuer und hielt seinen Konkurrenten, den Führenden in der

Meisterschaft Chris Gundermann vom Team YAMAHA Racing by neubertracing.com/STH

Racing Team, zunächst auf Distanz. Robert Riedel und

Mike Kunzelmann folgten auf den weiteren Plätzen. Einen Chris Gundermann

im Nacken zu haben ist nicht die angenehmste Aufgabe eines

Cross-Country-Piloten.

Wie erwartet dauerte es

dann auch nicht lange,

bis der Dauerbrenner

aus Thüringen zum Angriff

blies. Noch nicht

lange an Mark Scheu vorbei,

baute Gundermann

von Runde zu Runde seine

Führung aus und holte

sich so den nächsten

Sieg in der Serie 2019,

den vierten in Folge.

Mark Scheu und Robert

Riedel landeten auf den

weiteren Treppchenplätzen.

Die Verkürzung des Pro-

Rennens spielte den

Doppelstartern Riedel

und Gundermann in die

Karten. Nur etwas mehr

als eine Stunde nach ihrem

ersten Rennen rollten

sie auch im Rennen der XC Supersprint an den Start. Riedel legte los,

als ob nix gewesen wäre, und schob sich direkt an die Spitze, gefolgt von

Michael Kartenberg, Kevin Winkle und Roland Diepold. Doppelstarter-

Kollege Gundermann beendete die erste Runde auf dem guten 5. Rang.

Riedel dominierte die ersten Runden und hatte es nun mit Kartenberg

und dem immer schneller werdenden Gundermann zu tun. Nach der

neunten Runde zündete Gundermann den Turbo, nahm sich zunächst

Kartenberg zur Brust und kam dann auch an den führenden Riedel immer

näher heran. In den letzten Runden zog Gundermann schließlich vorbei

und entschied so das Duell der Doppelstarter für sich. Zwei Rennen und

zwei Siege für den Mann der laufenden Saison. Kartenberg, der im zweiten

Teil des Rennens durch einen Crash etwas angeschlagen wirkte, holte

sich am Ende unter Schmerzen Rang 3.

62 MOTOCROSS ENDURO


GCC Mühlhausen: Scheu, Ristenbieter

und die fantastischen fünf

Das erste gemeinsame Racing-Wochenende der Deutschen und österreichischen Cross Country Meisterschaft war ein voller Erfolg.

Fast 800 Teilnehmer aus beiden Rennserien sorgten für ein volles Haus

auf der Strecke des MC Mühlhausen. MCM-Chef Harald Scheidig war begeistert:

„Es war eine tolle Sache, Teilnehmer aus beiden Serien zu Gast

zu haben. Mit den Österreichern sind auch einige Tschechen, Slowenen

und Italiener mitgekommen.“ Nicht nur auf der Strecke war einiges los.

Auch die Party am Samstagabend mit Livemusik von „Monkey Business“

war rappelvoll. Der Sonntag gehörte dann wie immer ausschließlich der

Maxxis Cross Country Meisterschaft und somit den Teilnehmern der

deutschen Serie.

In der Klasse XC Quad Pro beendete der Meisterschaftsführende Sandy

Schulze die erste Runde als Spitzenreiter, gefolgt von den Gaststartern

Miro Cappuccio und Manfred Zienecker. Schulzes größter Verfolger in

der Meisterschaft, Kevin Ristenbieter, hatte wieder einmal Probleme am

Start und rollte das Feld von hinten auf. Bereits in den darauffolgenden

Runden gab es Wechsel an der Spitze, sowohl Cappuccio und Zienecker

zeigten sich ganz vorne. Die Duelle spielten Ristenbieter in die Karten,

der Platz für Platz gutmachte und sich schließlich die Führung nach der

zwölften Runde eroberte. Diese gab er nicht mehr ab und holte sich den

Sieg. Hinter ihm kamen Cappuccio und Marius Kernchen auf den folgenden

Plätzen ins Ziel.

In der Klasse XC Pro holte sich Max Müller erneut den Holeshot, wurde

dann aber direkt vom „Duo Infernale“, Mark Scheu und Chris Gundermann,

geschnappt und nach hinten gereicht. Die beiden legten mal wieder

los wie die Wilden und fuhren von Beginn an ihr eigenes Rennen.

Scheu, zunächst vorne, musste nach vier Runden Gundermann vorbeilassen,

blieb aber direkt dahinter. Der Rest war bereits früh abgeschlagen

und eröffnete den Kampf um Rang 3. In der zwölften Runde hatte

Gundermann Probleme bei einer Überrundung und geriet mit einem Konkurrenten

auf der Strecke zusammen. Dabei wurde das Vorderrad so zerstört,

dass er nicht weiterfahren konnte. Kopfschüttelnd verließ er die

Strecke und Mark Scheu hatte nun freie Bahn, konnte es etwas ruhiger

angehen lassen und holte sich überlegen seinen ersten Sieg bei den

Pros. Hinter ihm fuhren Maxi Hahn und Robert Riedel durchs Ziel.

Beim Abschlussrennen sorgten die „Fantastischen Fünf“ für Furore. Eines

der spannendsten und abwechslungsreichsten Rennen in der noch

jungen Supersprintgeschichte sorgte an und auf der Strecke für ordentlich

Adrenalin. Insgesamt drei Führungswechsel, 30-Meter-Sprünge und

packende Zweikämpfe bildeten den Abschluss zu einem richtig geilen

Rennen. Nachdem Michael Kartenberg in den ersten Runden das Tempo

vorlegte, war es dann nach sechs Runden Roland Diepold, der sich an

der Spitze zeigte. Immer mit dabei: Kevin Winkle. Nach weiteren sechs

Runden übernahm der Pechvogel und Doppelstarter aus dem Pro-Lauf,

Chris Gundermann die Führung, gefolgt von Diepold und dem immer

schnelleren Schittenhelm. Dieser zog schließlich vorbei und war nun

Gundermann-Jäger Nummer 1. Gundermann rettete den Vorsprung am

Ende ins Ziel und wurde mit einer Motorradlänge Vorsprung von den

Maxxis Babes abgewunken. Somit holte der Doppelsieger von Goldbach

„zumindest“ einen Sieg in Mühlhausen. Schittenhelm landete auf dem

2. Platz, gefolgt von Roland Diepold. • Texte u. Fotos: Baboons

Alle Infos und Ergebnisse gibt es wie immer auf der Homepage der GCC:

www.gcc.xcc-racing.com

MOTOCROSS ENDURO 63


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

JOIN THE

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nach Plate zum Sommercamp, wo das

komplette Gelände speziell für die Teamfahrer

angemietet worden war. Über 80 Teamfahrer

waren beim Event vor Ort und nutzten das gemeinsame

Training.

Die Endurofahrer trafen sich in den folgenden

Wochen mit Teamchef Sven Kiedrowski auf einem

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Sonderprüfungstraining auf den Enduro-DM-Lauf

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TIPPS & TRICKS

ERNÄHRUNG VOR UND WÄHREND DEM WETTKAMPF

Viele MX- und Endurofahrer bereiten ihr Fahrzeug oftmals sehr

akribisch auf den kräftezehrenden Wettkampf vor, lassen aber

auch auf der anderen Seite ein großes Potenzial ungenutzt. Sie

vergessen oft, dass eine gute Ernährung neben dem körperlichen

Training und ein passender Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme

ihnen helfen können, eine optimale Leistung am Wettkampftag

zu erzielen. Die richtige Ernährung kann die Leistung

länger stabilisieren und die Erholung in den Pausen verbessern!

• Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch

Der Wettkampftag

Am Raceday ist vor dem Start vor allem der Zeitpunkt

der letzten Mahlzeit wichtig. Sie sollte etwa

zwei bis drei Stunden vor Beginn des Fahrens liegen,

damit der Magen weder stark gefüllt noch leer

ist. Denn beides ist für den Sportler von Nachteil.

Ein voller Magen behindert einerseits die Zwerchfellatmung,

führt zu einer verstärkten Ansammlung

von Blut im Verdauungstrakt und belastet den Organismus.

Andererseits ist es genauso ungünstig,

mit leerem Magen an den Start zu gehen. Ein leerer

Magen führt zu einem Absinken des Blutzuckerspiegels.

Der Körper greift dann direkt auf die wertvollen

Kohlenhydratdepots in Muskulatur und Leber

zurück. Neben einem Leergefühl in der Magengegend

verspürt man oftmals eine gewisse Schwäche

und geht unnötigerweise das Risiko eines Absinkens

des Blutzuckers und somit der Leistungsfähigkeit

ein.

Die Tage vor dem Wettkampf

Vor dem Event ist das Auffüllen des Kohlenhydratspeichers

für den Motocross- sowie Endurosport

enorm wichtig. Spätestens drei Tage vor dem Wettkampf

sollten nach vorherigem intensivem Training

die dabei entleerten Speicher mit kohlenhydratreicher

Nahrung aufgefüllt werden. Das Auffüllen dieser

Speicher durch eine betonte Ernährung mit

60 bis 80 Prozent Anteil (das heißt, zusätzlich fünf

bis 10 g/kg Körpergewicht) an Kohlenhydraten bezüglich

der gesamten Nährstoffe hat eine deutlich

verstärkte Einlagerung des Muskelglykogens zur

Folge, was mehr Leistungsfähigkeit im Wettkampf

bedeutet. Zudem ist für die Einlagerung Wasser und

Kalium entscheidend, das heißt, man sollte also

deswegen vermehrt auch Kaliumträger wie Früchte,

Fruchtsäfte und Gemüse zu sich nehmen.

TIPPS!

• Nicht nüchtern (ohne vorherige Mahl

zeitan den Start gehen)

• Wasserverluste müssen rechtzeitig

vorher ausgeglichen werden

• Letzte Mahlzeit zweieinhalb bis drei

Stunden vor dem Start

• Leicht verdauliche Speisen zu sich

nehmen

• Nicht übermäßig trinken

66 MOTOCROSS ENDURO


Die letzte Mahlzeit vor dem Start ...

... sollte möglichst überwiegend aus kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln

bestehen. Zum Beispiel aus Vollkorn, Brot, Müsli, Teigwaren, Reis,

Obst und Gemüse. Müsliriegel können auch als Alternative dienen. Fetthaltige

oder eiweißreiche Kost verweilt zu lange im Magen und belastet

somit den Organismus. Die Speisen sollten möglichst körperwarm sein

und man sollte nicht bis zur völligen Beseitigung des Hungergefühles essen.

Außerdem sollte vor dem Start in kleinen Schlucken getrunken werden.

Die Getränke sollten ebenfalls körperwarm und ein Volumen von

100 bis 300 ml nicht übersteigen.

Getränke

Durch das Schwitzen hat der Körper einen hohen Verlust an Mineralstoffen

sowie Wasser. Ein Wiederauffüllen des Flüssigkeitshaushaltes mit

reinem Wasser ist nicht von Vorteil, denn im Organismus stehen Salzgehalt

und Flüssigkeitsmenge in einem festen Verhältnis zueinander, sodass

eigenes Wasser nicht im Körper gebunden werden kann, wenn die

zu seiner Bindung notwendigen Mineralstoffe nicht mitgeliefert werden.

Das Wasser wird dann über die Nieren ausgeschieden, wobei es weitere

Mineralstoffe mitnimmt und sich somit die Situation noch weiter verschlechtert.

Gut geeignet sind je nach Verträglichkeit Fruchtsaftschorlen (ein Teil

Fruchtsaft, zwei Teile Wasser), wie z. B. aus Birnen-, Trauben- und Apfelsaft.

Optimal sind hingegen isotonische Getränke (Mix aus Wasser mit

Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen).

Solch ein isotonisches Getränk kann die Wasser- und Mineralstoffverluste

(vor allem Kochsalz und Kalium) sehr schnell auffangen und durch die

beigefügten Kohlenhydrate erlangt der Blutzucker und somit der Energielevel

nach der Belastung rasch wieder das ursprüngliche Niveau. Bei

einem Event von zirka 20 bis 30 Minuten sollte man also etwa 300 bis

400 ml Flüssigkeit, zugesetzt mit zirka 20 bis 30 Gramm Kohlenhydraten,

Vitaminen und Mineralien zu sich nehmen. Für längere Events sollte

ein Trinkrucksack verwendet werden, um ein ständiges Auffüllen des

Flüssigkeitshaushaltes zu gewährleisten.

Bei Veranstaltungen über einer Stunde, wie es beim Endurosport oder

Rallyesport der Fall ist, sind Mahlzeiten in flüssiger Form empfehlenswert,

wie Energygels, die schnell in den Mund gedrückt werden und

schnell vorhandene Kohlenhydratdefizite ausgleichen können. Sie sind

außerdem leicht mitzuführen und platzsparend.

Etwas fester hingegen und auch mit komplexen Kohlenhydraten versehen

sind die sogenannten Powerriegel, die mittlerweile auch ohne Schokoladenüberzug

angeboten werden, nicht so klebrig sind und somit

praktikabel bei Hitze oder einem langen Event in der Tasche transpor-

tiert werden können. Ideal ist aber auch der Klassiker: Die Banane, reich

an vielen wertvollen Inhaltsstoffen, kann auch während langer Veranstaltungen

zu sich genommen werden.

TERMINE 2019

AUGUST

24.-25. Endurotraining in Viernau

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langenst.

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel

mce10

SEPTEMBER

14.-15. Hard- / Endurotraining

in Schwebnitz

21. Endurotraining in Pflückuff

27.-29. 60. EnduroPROjekt

in Hohenmölsen

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MOTOCROSS ENDURO 67


kolumne Müller/Hofmeier

Adrian Peter/Miroslav Zatloukal • Foto: Jens Körner

Heiko Müller/Pirmin Hofmeier • Foto: Nicole Schwarz

Full power

Schlussendlich

Wer kennt wohl nicht die legendäre Strecke des MSC Straßbessenbach.

Auch wenn ich noch nie dort war, hatte ich schon einige Bilder und Videos

gesehen und so war die Vorfreude umso größer, dort starten zu dürfen.

Nach dem Rennen in Jauer war jedoch nicht klar, ob wir in Straßbessenbach

starten könnten. Meine Nackenmuskulatur war nach wie vor verhärtet

und die Beweglichkeit eingeschränkt. Nach einigen Untersuchungen

renkte ein Orthopäde meinen Nacken ein. Dabei zeigte sich, dass ein Halswirbel

nicht mehr an der richtigen Stelle saß. Schnell lösten sich danach

auch die Muskelverspannungen und so stand einem Start nichts mehr im

Weg.

Am zweiten Juli-Wochenende war es dann soweit. Über 50 Teams hatten

zum WM-Lauf genannt. Mit Veröffentlichung der Starterliste wurde uns

klar, dass es schwer werden würde, die Qualifikation am Samstag zu

schaffen. Der Regen an den Tagen vor dem Rennen sorgte für optimale Bedingungen.

Ein guter Grip für ausreichend Vortrieb und doch rutschig und

hart genug, damit das Hinterrad in den Rechtskurven etwas ausbricht,

was es als Beifahrer deutlich angenehmer zu fahren macht.

Im Qualirace gaben wir, was wir konnten, doch von einer direkten Qualifikation

waren wir weit entfernt. Auf Platz 17 beendeten wir das Rennen und

mussten somit ins Last-Chance-Zeittraining. Neben uns scheiterte auch

Christian Sieber mit Beifahrer Michael Klooz an der direkten Qualifikation.

Tobias Blank hatte einen Startcrash und konnte nicht weiterfahren. Das

Team Prümmer/Lange fiel ebenfalls mit technischen Problemen aus. In

der Gruppe B sah es für die deutschen Teams nicht besser aus und somit

konnte sich kein deutsches Team auf direktem Weg qualifizieren. Zu allem

Übel geriet John Karnatz, der Beifahrer von Sebastian Engelbrecht mit seinem

Bein während dem Sprung zwischen Hinterrad und Rahmenheck,

was für sein Schien- und Wadenbein bei der Landung eine zu große Belastung

darstellte.

kämpften 21 Teams um die letzten sechs Plätze für die Rennen

am Sonntag. Von unseren Landsmännern schafften es Adrian Peter,

Eddie Janecke und Tim Prümmer, einen Startplatz einzufahren. Wir scheiterten

leider mit den anderen fünf deutschen Teams an dieser Hürde.

Alles in allem waren wir natürlich nicht ganz zufrieden mit dem Wochenende,

obwohl wir nicht schlecht unterwegs waren. Wir taten uns schwer, eine

richtige Fahrwerkseinstellung zu finden und die verringerte Leistung des

Motors machte sich bemerkbar. In unserer letzten Kolumne konntet ihr unser

Projekt mit der Gussbüchse sehen, die einen breiteren Auslasssteg hat

als der Original-Zylinder. Bis jetzt hatten wir den Eindruck, dass wir damit

die Standfestigkeit des Motors verbessern könnten, aber gerade auf einer

Strecke wie Straßbessenbach sind mittlerweile Leistungseinbußen gegenüber

dem Standardzylinder erkennbar.

Für spannende Rennläufe am Sonntag sorgten nicht nur die Holeshoter

Arne Dierkens mit Robbie Bax, die in beiden Läufen schöne Zweikämpfe

mit Etienne Bax und Kaspars Stupelis zeigten. Auch die deutschen Teams

gaben alles und fuhren in die Punkteränge. Tim Prümmer und Tobias Lange

ergatterten bei ihrem ersten WM-Lauf direkt einen Punkt. Bestes deutsches

Team wurde Eddie Janecke mit Gordon Bothur mit 3 Punkten, während

Adrian Peter mit Miroslav Zatloukal 2 WM-Punkte auf ihr Konto

schrieben.

Nach Straßbessenbach ging es für uns ins schwäbische Aichwald. Die Veranstalter

versuchen dort die Strecke ständig durch Auflockern und Wässern

möglichst griffig zu halten. Für unsere Solokollegen sind das perfekte

Bedingungen und sicherlich kann der Veranstalter somit auch die Staubentwicklung

stark eindämmen, aber gerade für uns Seitenwagen-Teams

stellt der griffige Boden eine besondere Herausforderung dar. Bei trockenen

und harten Verhältnissen bricht das Heck in der Kurve leicht aus und

man kann viele Kurven im Drift fahren, was es deutlich angenehmer

68 MOTOCROSS ENDURO


• Foto: Jens Körner

macht. Bei griffigem Boden rutscht das Hinterrad seitlich kaum weg und

der Seitenwagen will in den Kurven immer ansteigen, was es für den Beifahrer

ziemlich anstrengend macht. Wie Martin Walter sagen würde: „Ein

knüppelharter Hartboden“ wäre mir lieber.

Im ersten Rennlauf lieferten wir uns ein spannendes Rennen mit Christian

Sieber und Michael Klooz. Die beiden hatten den Heimvorteil auf ihrer Seite

und zeigten einfach keine Schwachstellen. Da die Strecke nicht sonderlich

viele Überholmöglichkeiten bietet, hatten wir keine Chance, an den

beiden vorbeizukommen. Schlussendlich fuhren wir hinter den beiden auf

Platz 6 durchs Ziel. Im zweiten Lauf hatten wir einen besseren Start und

konnten uns diesesmal weiter vorne einreihen. Im Rennverlauf bekamen

wir ordentlich Druck vom Team Janecke/Bothur sowie Bolliger/Schelbert.

Schlussendlich konnten wir unsere Position nicht halten und rutschten

auf Platz 7 zurück. Die Veranstaltung wurde von den Tschechen Petr Kolencik

und Matej Hejhal dominiert. Für ein Überraschungsergebnis sorgte

der Schweizer Fabian Hofmann, der mit dem Urgestein Bruno Kälin im Seitenwagen

einen 2. Rang im zweiten Rennlauf einfuhr.

Als nächstes stand das DM-Finale im schwäbischen Gerstetten auf dem

Programm. Der harte Boden dort lag uns schon wesentlich besser, doch

gleich nach zehn Minuten im freien Training ging eine Schraube im Zylinderkopf

flöten und das Kühlwasser bahnte sich den Weg nach draußen.

Also auf ein Neues … Motor raus und Ersatzmotor rein. Zum Glück passierte

es noch im freien Training. Im Zeittraining bemerkten wir schnell, dass

der Motor etwas aggressiv war. Wir fuhren also kurz in die Helferzone, um

den Zündzeitpunkt zu verstellen. Danach lief es wesentlich besser und wir

konnten uns den 6. Startplatz sichern. Im ersten Lauf fanden wir uns wie in

Aichwald schon hinter dem Team Sieber/Klooz wieder, an denen wir erneut

keinen Weg vorbeifanden. Schlussendlich wurde es somit wieder

Platz 7 im Ziel. Währenddessen fuhren die Tschechen Petr Kolencik und

Matej Hejhal mit einem dominanten Laufsieg den diesjährigen Titel in der

Inter-DM Seitenwagen ein. Im zweiten Lauf wählten wir einen anderen

Startplatz ganz innen zur ersten Kurve. Der Start verlief nicht schlecht und

wir konnten uns schnell auf Platz 6 hinter dem Schweizer Fabian Hoffmann

wiederfinden, der dieses Wochenende mit Nick Maas aus den Niederlanden

einen guten Ersatz für Cornelio Dörig im Seitenwagen hatte. Lange

Zeit fanden wir keinen Weg vorbei an den beiden. In einer Runde konnten

wir uns vor dem Table am Clubheim direkt neben die beiden setzen und an

ihnen vorbeispringen. Wir verschafften uns dann etwas Luft nach hinten

und liefen auf die Schweizer Brüder Adrian und Pascal Leutenegger auf,

die mit Kupplungsproblemen unterwegs waren. Die Renndistanz reichte

jedoch nicht mehr aus, um an den beiden vorbeizuziehen und wir beendeten

den letzten Lauf der DM auf Platz 5.

Ein Feuerwerk lieferten Christian Sieber und Michael Klooz ab, die den

zweiten Rennlauf für sich entscheiden konnten. Den Tagessieg holten dagegen

Eddie Jannecke und Gordon Bothur. Die frischgebackenen deutschen

Meister Kolencik/Hejhal stürzten gleich zu Rennbeginn und mussten

das Rennen vorzeitig beenden.

Als nächstes stehen für uns noch die WM-Rennen in Roggenburg (CH),

Geugnon (F) und Rudersberg (D) auf dem Programm.

Übrigens: Falls ihr Lust habt, mal ein Seitenwagenrennen zu fahren, aber

euch der Speed im DMSB Pokal zu hoch ist, oder die 30 Minuten + 2 Runden

zu lang sind, gibt es jetzt die passenden Veranstaltungen für euch.

Bernd Trah und Günther Zenker haben die TZGC ins Leben gerufen und veranstalten

seit diesem Jahr einige Läufe. Wenn ihr mehr wissen wollt,

schaut einfach mal auf deren Homepage vorbei. https://www.tzgc.de

Sportliche Grüße

Heiko und Pirmin

MOTOCROSS ENDURO 69


kolumne Marcel Teucher

Summertime in Germany =

Vorbereitung auf die Rennen im Herbst

Hallo, meine Lieben,

nachdem ich beim Knorpelschänkenenduro erstmals wieder Rennluft

schnupperte, ging es im Juli mit vielen Trainingsstunden auf dem Bike

weiter. Die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte in der HardEnduroSeries

Germany geht gut voran. Mittlerweile kann ich auch wieder SuperEnduro

trainieren und habe immer weniger Probleme mit meinem Handgelenk.

Wenn ihr diese Zeilen lest, ist der Lauf in Vellahn bereits Geschichte. Folgen

werden im August und Anfang September Neugattersleben und Hamma.

Hoffen wir, dass Neugattersleben mit dem ESX dieses Jahr stattfinden

kann, da dort die Hitze im letzten Jahr leider zum Ausfall führte. Also Daumen

drücken.

Leider bin ich für die Red Bull Romaniacs in diesem Jahr noch nicht wieder

fit genug, um mich mit den schnellen Jungs der Silberklasse messen zu

können. Dennoch war ich Ende Juli/Anfang August in Sibiu für das RedBull

Content Team und deren offizielle Webseite als Live-Reporter unterwegs.

Ich habe so einen tollen Einblick in die Pressearbeit der Romanics bekommen.

Für Enduro.de standen ebenfalls einige Dinge auf dem Plan. Somit

konnte ich auch mal ohne Rennstress durch die

Karpaten fahren, was eine unglaublich tolle neue

Erfahrung war.

#fullforceforward Euer

Marcel

70 MOTOCROSS ENDURO


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SUPERMOTO-DM: OSCHERSLEBEN

Premiere

für Deitenbach

Bei der fünften von sieben Veranstaltungen

zur diesjährigen Supermoto-Inter-

DM in Oschersleben ging es erneut spannend

zu. Die S1-Kategorie dominierte Jan

Deitenbach, in der S2 setzte sich Favorit

Christopher Robert durch.

1. Tag: Jan Deitenbach konnte sich in der Spitzenklasse

S1 zum ersten Mal in seiner Supermotolaufbahn

die Poleposition sichern. So

hatte der aktuell Zweite in der Meisterschaft

am Sonntag sehr gute Chancen, nach seinem

Sieg in Sankt Wendel wieder die Führung in der

Meisterschaftstabelle zu übernehmen.

Im Zeittraining der S2 konnte sich Christopher

Robert mit einem Vorsprung von 0,150 Sekunden

vor Kevin Röttger die Poleposition für das

Rennen am Sonntag sichern. Dritter wurde

Marcel Kutsche mit einer Differenz von lediglich

0,322 Sekunden. Insgesamt war es ein

sehr knappes Rennen, die ersten neun Fahrer

lagen nicht einmal eine Sekunde auseinander.

Das Zeittraining der S3 entschied Frank Ensenauer

für sich. Diese Position konnte er im ers-

ten Lauf auch verteidigen, jedoch nur sehr

knapp. Grund war Lucas Geitner. Dieser startete

von Position 10, kam bis auf Platz 2 vor und

fuhr mit nur 0,095 Sekunden Differenz zu Ensenauer

durchs Ziel. Der Saarländer Yannic Closen

wurde Dritter.

Philipp Laupus konnte sich vor Marvin Witter

die erste Startposition im Rennen der S4 Ost

sichern. Laupus fuhr im ersten Lauf einen

Start-Ziel Sieg ein, Witter musste seine 2. Position

aufgrund eines Sturzes an Hanhoff abtreten.

Beim Rennen der S5 startete Jörn Schmelzer

von der Poleposition. Diese konnte er im ersten

Lauf jedoch nicht halten und musste sich

hinter Richard Dreibrodt und Daniel Schröber

einordnen.

72 MOTOCROSS ENDURO


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Das Zeittraining der Ü40 entschied Steffen

Jung knapp vor Eike Moes für sich. So konnte

der Oberkirchner Steffen Jung seinen Vorsprung

in der Meisterschaft weiter ausbauen.

Bei den Rookies musste Lasse Welsch im ersten

Lauf seine 1. Position an Leonard Blauschek

abtreten. Leon Heimann fuhr bei den Junioren

einen Start-Ziel Sieg ein.

2. Tag: Der zweite Tag bot bei trockenen Bedingungen

viele spannende und knappe Rennen

mit spektakulären Aufholjagden. So auch die

beiden Rennen der Spitzenklasse S1. Hier

konnte sich Jan Deitenbach das erste Mal in

seiner Supermoto-Karriere gleich zweimal den

1. Platz in der S1 sichern. Somit hatte er genug

Punkte gesammelt, um wieder die Meisterschaftstabelle

anzuführen. Er kam in beiden

Rennen vor Steffen Albrecht und Petr Vorlicek

ins Ziel.

Beide Läufe der S2 konnte Christopher Robert

für sich entscheiden, dicht gefolgt von Kevin

Röttger. Im zweiten Lauf musste Röttger seinen

2. Platz gegen die ständigen Angriffe von Robin

Schwarz, Hendrik Fröhlich und Tim Szalai

verteidigen. Auf Platz 3 schaffte es im ersten

Lauf Robin Schwarz, im zweiten Rennen Tim

Szalai.

Im zweiten Lauf der S3 schaffte Lucas Geitner

eine beeindruckende Aufholjagd. Nachdem er

sich am Vortag vom 10. auf den 2. Platz vorgekämpft

hatte, schaffte er diesmal vom 10. auf

den 1. Platz und nahm somit den Sieg mit nach

Hause. Auf dem 2. Platz landete Maik Dobbert.

Das zweite Rennen der S4 Ost gewann Marvin

Witter. Platz 2 belegte nach einer spannenden

Aufholjagd Oliver Helmes. Dieser musste aufgrund

eines Fehlstarts eine Zeitstrafe hinneh-

men. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, sich

von Platz 5 auf 2 zurückzuarbeiten. Er kam vor

Philipp Laupus im Ziel an.

Den Lauf der S5 konnte Daniel Schröber für

sich entscheiden. Er kam vor seinen Konkurrenten

Richard Dreibrodt und Jörn Schmelzer

im Ziel an.

Bei den beiden Läufen der Ü40 heute durften

sich beide Male die gleichen drei das Siegerpodest

teilen: Steffen Jung wurde Erster vor Eike

Moes und Niko Haubensack.

Vorschau

Am 7. und 8. September geht es für die Fahrer

der SuperMoto IDM raus aus der Sommerpause

und rein in die beiden finalen Veranstaltungen

der Saison 2019.

Nachdem die S4 West bereits in Schaafheim

ihren letzten Lauf absolviert hat, geht es nun

auch in der S4 Ost darum, die letzten Punkte

um den Titel „Sieger ADAC SuperMoto Trophy

- Klasse S4 - Region Ost“ einzufahren.

Aktuell Führender der Klasse ist Philipp Laupus

(73 Punkte), dicht gefolgt von Marvin

Witter (70) und Lucas Hauser (66).

In der Klasse S3 ist weiterhin Frank Ensenauer

an der Spitze der Tabelle zu finden. Er wird

in Cheb alle Hände voll zu tun haben, sich

seine engsten Konkurrenten Lucas Geitner

und Yannic Closen vom Leib zu halten.

Aktuell Führender der Klasse S2 ist Christopher

Robert, gefolgt von Hendrik Fröhlich

und Marcel Kutsche. Heiß her geht es auch

wieder in der Königsklasse S1. Nachdem Jan

Deitenbach in Oschersleben seine erste Pole

Rennen 2 der Rookies gewann Lasse Welsch.

Bei den Junioren konnte Eddy Frech in vorletzter

Runde seinen Konkurrenten Leon Heimann

überholen und somit den 1. Platz auf dem Siegertreppchen

einnehmen.

Alle weiteren Informationen zu den anstehenden

und vergangenen Veranstaltungen sowie

die kompletten Ergebnisse findet ihr auf supermotoidm.de

oder in den sozialen Medien unter

supermotoidm_official. • Foto: Jens Zimmermann

sowie seinen ersten Doppelsieg einfuhr,

konnte er wieder die Spitze der Meisterschaftstabelle

für sich belegen. Mit aktuell

25 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten

Simon Vilhelmsen geht es nun für ihn, in

seiner wohl bisher besten Saison, als Titelfavorit

in den sechsten und damit vorletzten

Lauf der Saison.

Auf dem Line-up stehen auch wieder die

Nachwuchsklassen Junioren und Rookies. An

der Spitze bei den Junioren steht nach wie

vor Robin Fleischer vor Leon Heimann und Tobias

Laupus. Aktuell Führender der Klasse

Rookies ist Lasse Welsch (236 Punkte), gefolgt

von den Brüdern Leonard (232) und

Constantin Blauschek (179).

In der der Ü40 geht der Saarländer Steffen

Jung als einer der Titelfavoriten ins vorletzte

Rennen. Nach sehr guten Leistungen bei den

vergangenen Veranstaltungen geht es nun

für ihn darum, seine Konstanz beizubehalten

und keine Punkte auf seine engsten Verfolger

Eike Moes und Niko Haubensack zu verlieren.

MOTOCROSS ENDURO 73


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74 MOTOCROSS ENDURO


VHM Zylinderköpfe + Kolben

Aufgrund der Erfahrungen im Bereich des Zweitakt-Tunings konnte VHM

mit dem Zylinderkopf ein qualitativ hochwertiges Produkt entwickeln.

Für jeden Zylinderkopf gibt es unterschiedliche Brennkammern. Auf diese

Weise lässt sich das Verdichtungsverhältnis sehr leicht anpassen. Die

Brennkammern sind für Standardkraftstoffe sowie Rennsprit geeignet.

Durch intensive Tests auf dem Prüfstand von VHM weist der Zylinderkopf

eine verbesserte Temperaturregelung auf. Daraus ergibt sich eine geringere

Motortemperatur. Dieses Eigenschaften lassen sich durch den Einsatz

einer besonderen Aluminiumlegierung mit sehr guter Wärmeleitung

erklären. Der Zylinderkopf passt auf jeden Standardzylinder.

Demnächst im Sortiment: die passenden VHM-Kolben.

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Husqvarna presents

Casual Clothing collection 2020

Die Casual Clothing Collection umfasst funktionelle, hochwertige Kleidung,

Gepäck und Accessoires für den täglichen Gebrauch. Das Sortiment

umfasst Shorts, Hosen, Poloshirts, T-Shirts, Pullover und Jacken. Highlight

ist der Remote Parka, eine hochfunktionelle, leichte und wasserfeste

Jacke, die einfach in den Kleiderschrank gehört.

DIE HIGHLIGHTS - Origin Polo: Bequemer zeitloser Klassiker in schickem,

aber auch lässigem Style. Das atmungsaktive Material sorgt für angenehmen

Tragekomfort. Farben: Grau und Blau.

Origin Sweater: Ein Must-have sobald die Temperaturen sinken. Funktionelles

Kleidungsstück aus Baumwolle, angenehmes Tragegefühl aufgrund

des weichen Materials, bequeme Passform.

Remote Parka: Klassischer Style vereint mit modernen Materialien. Aufgrund

des dreilagigen Stoffes bietet der Remote Parka Schutz bei jedem

Wetter: Er ist wasserfest, winddicht und atmungsaktiv.

Remote Pants: Leicht und robust. Das atmungsaktive Vier-Wege-Stretchmaterial

sorgt für komfortablen Sitz bei allen Aktivitäten, außerdem ist es

knitterfrei. Die seitlichen und hinteren Taschen bieten enormen Stauraum.

Remote Hybrid Jacket: Leichte, wasser- und windabweisende funktionelle

Jacke, die beim Aufenthalt im Freien einfach dazu gehört. Sie schützt vor

kühlem Wind, ist atmungsaktiv und komfortabel. Zweifarbiges Design,

verstellbare Kapuze und Seitentaschen unterstützten den modernen

Look.

Accelerate Shorts: Perfekt für alle Aktivitäten. Elastischer Bund mit Kordelzug

für bequeme Passform. Bestehend aus atmungsaktivem Vier-Wege-Stretchmaterial.

Tote Bag: Ideal für Wochenendausflüge und als Handgepäck bei Reisen.

Die Tasche hat ein Innenvolumen von 26 Litern sowie ein externes Fach für

Telefon, Schlüssel usw. Sie verfügt über zwei Tragegriffe und einen Schultergurt.

Extrem leicht.

Knitted Gloves: Die Strickhandschuhe sind zeitlos, neutral designt und

bieten einen guten Kälteschutz. Material: 50 Prozent Wolle, 50 Prozent

Acryl. Guter Tragekomfort.

Scarf: Dieser Schal besteht aus 50 Prozent Wolle und 50 Prozent Acryl,

ist extrem weich und damit perfekt für kalte Tage.

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MOTOCROSS ENDURO 75


EVENTS

Yamaha MX Pro Tour 2019

am 5. und 6. Oktober

auf der Strecke des MSC Hennweiler

Yamaha Motor Deutschland lädt alle MX-Interessenten zur Probefahrt

der 2020er-Wettbewerbsmodelle ein. Ort der Handlung ist am 5. und 6.

Oktober die Motocrossstrecke des MSC Hennweiler im Hunsrück.

Die folgenden Modelle stehen gleich mehrfach für kostenlose Probefahrten

bereit: YZ 450 F, YZ 450 F GYTR, YZ 250 F, YZ 250 F GYTR, YZ 250, YZ

125, YZ 85 LW, YZ 65 und YZ 65 GYTR.

Gefahren werden kann am Samstag von 9:00 bis 12:00 und 13:00 bis

16:00 Uhr, am Sonntag von 9:00 bis 12:00 und 13:30 bis 16:00 Uhr.

Die Anmeldung zu den Probefahrten sind ab 8:00 Uhr am jeweiligen

Fahrtag möglich. Die Streckengebühr ist direkt an den Verein zu entrichten.

Zur Anmeldung und zum Unterzeichnen des Haftungsverzichts muss der

Personalausweis vorgelegt werden, wer noch keine 18 Jahre alt ist, muss

zu den Testfahrten zusammen mit einem Erziehungsberechtigten kommen.

Vor Ort gilt die Hausordnung des Streckenbetreibers MSC Hennweiler.

Probefahrten sind nur in geeigneter Schutzkleidung möglich!

Mehr Infos: www.yamaha-motor.eu/de/de/events/mx-pro-tour/

Die Anfahrt: Die Navi-Adresse lautet: Danziger Str. 19, 55619 Hennweiler.

Nach dem Erreichen der genannten Hausnummer fährt man geradeaus

(aus dem Ort hinaus) weiter. An der nächsten Kreuzung geht es links

über einen asphaltierten Feldweg zur Strecke.

Weitere Infos: www.mschennweiler.de

Yamaha freut sich auf die

Zusammenarbeit mit Tina Meier –

Endurofahrerin und Coach der besonderen Art

Yamaha Motor hat in seiner fast 65-jährigen Geschichte viele Generationen

von Motorradfahrern begleitet und geprägt. Dabei war Yamahas

Handeln über die ganzen Jahre hinweg stets von einem ganz eigenen Stil

und von besonderen Werten geprägt. Werte wie Begeisterung, Emotion,

Innovation, Vertrauen und die so wichtige Bindung zu Kunden und Partnern,

das beschreibt den Unique Style of Yamaha.

Viele dieser Werte verkörpert auch Tina Meier in ihren ganz unterschiedlichen

Tätigkeitsfeldern, ob bei Vorträgen, persönlichem Coaching, Empowerment-Projekten

oder als Enduro-Trainerin. Mit Begeisterung und

dem Willen, auf eine sympathische Art Projekte anzugehen und umzusetzen,

das ist ihre Stärke. Eben eine echte „Dranbleib-Expertin“, wie sie

sich selbst nennt.

Dies begeistert auch Yamaha und verbunden mit Tinas Leidenschaft fürs

Motorradfahren liegt es nahe, dass Yamaha und Tina in Zukunft zusammenarbeiten

wollen. Dazu hat Tina Meier bereits eine Historie mit Yamaha,

sei es die erste Libyen-Tour auf einer XT 500, zahlreiche Rallye-Einsätze

oder die mehrfache Teilnahme auf Yamahamotorrädern an der Rallye

Dakar.

Erlebnisse werden von Menschen

geschaffen und so

freut es Yamaha, mit Tina

Meier eine besondere Botschafterin

und gleichzeitig

Kooperationspartnerin mit

an Bord zu haben.

Als erfahrene Trainerin mit

ihren speziellen Endurotrainings

für Frauen öffnet sie

darüber hinaus neue Zielgruppen

für Yamaha. Bereits

heute bietet sie zahlreiche

Trainings sowohl in Deutschland

als auch in Marokko an.

Yamaha heißt Tina Meier in

der Yamaha-Familie herzlich

willkommen und freut sich

auf gemeinsame Aktivitäten

auf oder auch neben dem

Motorrad. • Text und Foto unten:

yamaha-motor.de; Porträt:

Rieka Anscheit

76 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet ihr euren

Offroad-

Spezialisten

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MOTOCROSS ENDURO 77


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oder Bike individuell konfigurieren.

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Dieses sportliche Reisemotorrad mit den typischen KTM-Offroad-Genen

wurde für endloses Entdecken gebaut und hat ein großes Offroad-Potenzial.

Egal, ob in der Wüste, auf entlegenen Bergpfaden oder bei der

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kann ihr auch nur annähernd das Wasser reichen.

KTM 1290 Super Adventure – teste die Grenzen der Physik

Die KTM 1290 Super Adventure S wurde entwickelt, um die Gesetze der

Physik zu testen – egal, ob beim brachialen Herausbeschleunigen aus

einer Kurve oder beim Anbremsen einer solchen. Dabei hält die cleverste

Elektronik der Motorradwelt die Kombination aus 160 PS (119 kW),

140 Nm Drehmoment und einem Trockengewicht von nur 215 kg in

Schach.

KTM PowerParts – deine individuelle KTM

Mit einem passenden Akrapovic „Slip-on Line“ Endschalldämpfer für die

neue KTM 790 Adventure, der zirka ein Kilogramm Gewicht einspart und

ein weiteres optisches Highlight setzt. Mit dem neuen Kotflügelkit können

Kunden der KTM 790 Adventure deutliche Akzente im coolen Offroad-Look

des R-Modells setzen.

Keine Reise ohne Gepäck – das KTM PowerParts-

Angebot umfasst passende Koffersysteme, optimal

angepasste Hecktaschen, Trankrucksäcke und Gepäcklösungen

für jedes Abenteuer. Da dürfen optionale

Assistenzsysteme wie Quickshifter+, Rally

Pack oder eine Geschwindigkeitsregelanlage natürlich

nicht fehlen. All diese Software kann mit der

deine Extra Reisepower-Sonderaktion problemlos

kombiniert werden.

Interessenten können ihre neue KTM bereits bequem unter www.ktm.

com online konfigurieren und das Ergebnis direkt an den gewünschten

Händler übermitteln. Weitere Informationen zu original KTM-Zubehör

finden Interessenten bei KTM PowerParts und KTM PowerWear.

*) Angebot gilt bis 10.12.2019 mit Kauf eines Neufahrzeugs und einem Kundenvorteil

für KTM PowerParts sowie KTM PowerWear im Wert von bis zu 1000 Euro (inkl.

MwSt.) für die KTM 790 Adventure (Modelljahr 2019) und 1500,- Euro (inkl. MwSt.)

für die KTM 1290 Super Adventure (Modelljahr 2019). Nur bei teilnehmenden KTM-

Händlern und solange der Vorrat reicht. Original KTM-Ersatzteile sind von diesem

Angebot ausgeschlossen. Dieses Angebot ist nicht mit anderen Sonderaktionen

kombinierbar.

TERMINE AUGUST/SEPTEMBER

31.8.-1.9. ADAC MX Masters Bielstein

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

(ohne Junior Cup 125)

www.adac-mx-masters.de

7./8.9. GCC Cross Country Meisterschaft Schefflenz

www.xcc-racing.com

7./8.9. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Cheb/CZ

www.supermotoidm.de

14./15.9. ADAC MX Masters Holzgerlingen

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

www.adac-mx-masters.de

15.9. Südwest-Cup Motocross Warndt

Michael Remm, Tel. 0163 4400278

coach27@web.de, www.mcc-warndt.de

www.andreaswack.handshake.de

21./22.9. ADAC Nordbayern MX Cup Nordhausen

MSC Berching, www.adacnby-mxcup.de

28./29.9. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Harsewinkel

www.supermotoidm.de

78 MOTOCROSS ENDURO


Der ADAC Nordbayern MX Cup 2019: sportliche Sommerpause

trifft auf organisatorische Hochsaison

• Foto: Open Lens Photography

Nach dem höchst intensiven Rennmonat Juni –

mit drei Rennen innerhalb von vier Wochen –

verabschiedete sich der ADAC Nordbayern MX

Cup 2019 sportlich in die Sommerpause. Die

Aktion auf der Strecke ging am 17./18. August

2019 (nach Redaktionsschluss) bei der Kooperationsveranstaltung

mit dem Motocross Cup

des ADAC Hessen-Thüringen auf der Strecke

des MSC Bauschheim e.V. weiter.

Fernab der Strecke begibt sich die Serie nun allerdings

in die Hochsaison. Neben der aktiven

Betreuung der aktuellen Saison steht die Planung

und Organisation für das Jahr 2020 an.

Eine der nötigen Maßnahmen hierfür stellt die

Reflexion der aktuellen Saison dar. Hier zeigt

es sich, dass die Durchführung von Veranstaltungen

an eine Menge Herausforderungen geknüpft

ist. Es müssen sämtliche Genehmigungen

zur Durchführung einer Motorsportveranstaltung

eingeholt werden, es muss für regelkonformen

Sanitätsdienst gesorgt werden,

wettbewerbsspezifische Sportwarte müssen

organisiert werden sowie eine ausreichende

Anzahl an ehrenamtlichen Helfern für Catering,

Streckensicherung usw. aufgetrieben werden.

Gerade die Animierung von ehrenamtlicher Unterstützung

stellt die Vereine vor immer größere

Probleme: Die Anzahl der freiwilligen Helfer

zeigt leider eine stetig abnehmende Tendenz,

weshalb Veranstaltungen oftmals abgesagt

werden müssen.

Gerade deshalb möchten sich die Macher des

ADAC Nordbayern MX Cup an dieser Stelle

nochmals herzlich bei allen Vereinen bedanken,

die durch ihr Engagement den Motorsport

fördern und somit am Leben halten. Ein zusätzliches

Lob geht an den Serienkoordinator

Herrn Harald Hahn, ohne diesen wäre die

Durchführung der Serie in diesem Ausmaß und

der Qualität nicht möglich.

Für das Organisationsteam des ADAC Nordbayern

MX Cup steht Ende September ein Meeting

des Serienausschreibers, seinen Veranstaltern

der Saison 2019 und potenzieller Veranstalter

für die Saison 2020 auf der Agenda. Ziel ist es,

die Basis für eine erfolgreiche Saison 2020 zu

legen und den Fahrern in Nordbayern auch im

nächsten Jahr eine attraktive Serie zu bieten.

Alle wichtigen Informationen über die laufende

sowie die kommende Saison findet ihr immer

brandaktuell auf

adacnby-mxcup.de

sowie Facebook und Instagram.


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 14 von 18 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 4.8.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 626

2. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 439

3. Gautier Paulin, F, Yamaha 402

4. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 396

5. Antonio Cairoli, I, KTM 358

6. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna 355

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 349

8. Romain Febvre, F, Yamaha 336

9. Jeremy van Horebeek, B, Honda 329

10. Pauls Jonass, LV, Husqvarna 321

Ferner:

35. Valentin Guillod, CH, Honda 14

39. Tom Koch, D, KTM 12

44. Pascal Rauchenecker, A, KTM 6

MX2:

1. Jorge Prado, E, KTM 644

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 520

3. Tom Vialle, F, KTM 416

4. Jago Geerts, B, Yamaha 413

5. Henry Jacobi, D, Kawasaki 399

6. Adam Sterry, GB, Kawasaki 314

7. Ben Watson, GB, Yamaha 282

8. Maxime Renaux, F, Yamaha 271

9. Jed Beaton, AUS, Husqvarna 250

10. Calvin Vlaanderen, NL, Honda 248

Ferner:

27. Michael Sandner, A, KTM 29

35. Rene Hofer, A, KTM 17

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Loket/CZ - 28.7.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki 139

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 125

3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 122

4. Amandine Verstappen, B, Yamaha 100

5. Shana van der Vlist, NL, KTM 93

6. Lynn Valk, NL, Yamaha 90

7. Sara Andersen, DK, KTM 75

8. Line Dam, DK, Honda 69

9. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 65

10. Anne Borchers, D, Suzuki 64

Ferner:

12. Sandra Keller, CH, Kawasaki 29

15. Virginie Germond, CH, KTM 25

24. Janina Lehmann, D, Suzuki 14

28. Lisa Michels, D, Suzuki 10

32. Kim Irmgartz, D, Honda 2

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Pietramurata/I - 14.7.)

65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 47

2. Ky Woods, AUS, KTM 45

3. Lotte van Drunen, NL, KTM 38

4. Kayden Minear, AUS, KTM 35

5. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 34

6. Gyan Doensen, NL, KTM 29

7. Salvador Perez, E, Yamaha 27

8. Ashton Boughen, GB, Husqvarna 26

9. Semen Rybakov, RUS, KTM 20

10. Paolo Martorano, I, KTM 18

85 ccm:

1. Valerio Lata, I, KTM 50

2. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 40

3. Luigi Matteo Russi, I, KTM 38

4. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 35

5. Alberts Karlis Reisulis, LV, KTM 33

6. Maxime Grau, F, KTM 32

7. Nicholas Romano, USA, KTM 30

8. Edgar Canet, E, KTM 27

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 20

10. David Guillemot Scheid, F, KTM 19

Ferner:

18. Maximilian Ernecker, A, Husqvarna 6

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 50

2. Tom Guyon, F, KTM 44

3. Mike Gwerder, CH, KTM 40

4. Simon Längenfelder, D, KTM 33

5. Joel Rizzi, GB, KTM 29

6. Camden McLellan, ZA, KTM 28

7. Eddie Jay Wade, GB, KTM 28

8. Samuel Nilsson, E, KTM 24

9. Max Palsson, E, KTM 21

10. Florian Miot, F, Yamaha 20

Ferner:

17. Nico Greutmann, D, Husqvarna 7

23. Constantin Piller, D, KTM 4

(Stand nach 10 von 14 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 26.7.)

Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL/LV 439

2. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 378

3. Hermans/Musset, NL/F 330

4. Dierckens/Bax, B/NL 330

5. Brown/Chamberlain, GB 282

6. Sanders/Kunnas, B/FIN 252

7. Varik/Daiders, EST/LV 240

8. Compalati/Chopin, I/F 199

9. Giraud/Haller, F/D 185

10. van Werven/Beunk, NL 152

Ferner:

17. Cuche/Cuche, CH 102

18. Heinzer/R.Betschart, CH 60

21. Peter/Zatloukal, D/CZ 49

27. Janecke/Bothur, D 24

33. Blank/Ravera, D/I 18

35. Reimann/Reimann, D 13

52. Müller/Hofmeier, D 3

55. Hofmann/Dorig, CH 2

60. Engelbrecht/Karnatz, D 2

63. Prummer/Lange, D 1

EM

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Globare/SRB - 22./23.6.)

65 ccm Südost:

1. Ofir Casey Tzemach, ISR, KTM 170

2. Adam Horvath, H, KTM 130

3. Vencislav Toshev, BG, KTM 122

4. Dani Tsankov, BG, Yamaha 121

5. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 98

6. Jigmond Liviu, R, Yamaha 88

7. Ferenc Orlov, H, Husqvarna 78

8. Ioan Chiujdea, RO, Yamaha 73

9. Luca Stefanescu, RO, KTM 54

10. Nikola Dosev, BG, Yamaha 42

85 ccm Südost:

1. Luka Kunic, KRO, Yamaha 141

2. Dino Loncar, KRO, Yamaha, Kawa 102

3. Hristian Georgiev, BG, KTM 100

4. Laszlo Tecsi, H, KTM 95

5. Zoltan Ordog, RO, Yamaha 95

6. Ben Almagor, ISR, KTM, Jawa 87

7. Enola Samu, KRO, KTM, Kawasaki 66

8. Mia Ribic, KRO, KTM 65

9. Viktor Borislavov, BG, KTM 63

10. Mihai Dine, RO, KTM 54

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Sentvid pri Sticni/SLO - 29./30.6.)

65 ccm Südwest:

1. Joel Canadas, E, KTM 166

2. Basile Pigois, F, Husqvarna 139

3. Felix Cardineau, F, Husqvarna 128

4. Cayenne Danion, F, Husqvarna 122

5. Filippo Mantovani, I, KTM 119

6. Samuele Mecchi, I, Husqvarna 95

7. Niccolo Manini, I, Yamaha 94

8. Salvador Perez, E, Yamaha 88

9. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 86

10. Vaclav Janout, CZ/I, KTM 82

Ferner:

16. Ryan Oppliger, CH, KTM 53

24. Lenny Geisseler, CH, KTM 16

32. Nico Schongrundner, A, KTM 3

34. Toni Ziemer, D, Husqvarna 2

85 ccm Südwest:

1. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 177

2. Valerio Lata, E, KTM 140

3. Maxime Grau, F, KTM/Husqvarna 126

4. Edgar Canet, E, KTM 124

5. Simone Pavan, F, KTM 117

6. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 115

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 111

8. Victor Puig, E, KTM 96

9. Antonio Gallego, E, KTM 92

10. David Guillemot-Scheid, F, KTM 82

Ferner:

17. Lyonel Reichl, CH, Husqvarna 26

25. Levi Chanton, CH, KTM 12

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 229

2. Lotte van Drunen, NL, KTM 217

3. Gyan Doensen, NL, KTM 177

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 141

5. Ray van Gelder, NL, Husqvarna 136

6. Dex Kooiker, NL,Yamaha 135

7. Dean Gregoire, NL, KTM 129

8. Ashton Boughen, GB, Yamaha 121

9. Maxime Lucas, B, KTM 120

10. Tyla van de Poel, B, KTM 119

Ferner:

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 32

23. Nick Heindl, D, KTM 24

25. Vincent Fabio Stanke, D, Husqvarna 16

27. Marvin Vökt, D, KTM 10

30. Anton Viol, D, KTM 8

33. Alexander Dean, D, KTM 4

34. Elias Oelsner, D, KTM 4

85 ccm Nordwest:

1. Lucas Bruhn, DK, KTM 171

2. Ivano van Erp, NL, Yamaha 156

3. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 155

4. Sacha Coenen, B, Yamaha 154

5. Cas Valk, NL, Yamaha 148

6. Lucas Coenen, B, Yamaha 126

7. Julius Mikula, CZ, KTM 122

8. Mads Fredsoe, DK, KTM 108

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 107

10. Ollie Colmer, GB, Husqvarna 107

Ferner:

22. Maximilian Werner, D, Suzuki 34

25. Richard Stephan, D, KTM 22

65 ccm Nordost:

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Jaanikese, Valga/EST - 29./30.6.)

1. Semen Rybakov, RUS, KTM 170

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 156

3. Janis Martins Reisulis, LV, Husky 133

4. Tomass Saicans, LV, KTM 130

5. Ricards Alens Galcins, LV, Husky 130

6. Bartosz Jaworski, PL, KTM 123

7. Gregor Kuusk, EST, Husqvarna 115

8. Ivan Dubatovkin, RUS, Husqvarna 100

9. Piotr Kajrys, PL, KTM 91

10. Dawid Zaremba, PL, KTM 83

85 ccm Nordost:

1. Roberts Lusis, LV, KTM 147

2. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 144

3. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 122

4. Zakhar Osmolovskii, RUS, KTM 111

5. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 100

6. Mikk Martin Lohmus, EST, KTM 99

7. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 99

8. Eldar Mukimkhanov, RUS, KTM 94

9. Kristers Janbergs, LV, Husqvarna 81

10. Martins Platkevics, LV, KTM 72

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Loket/CZ - 27./28.7.)

65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 50

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 42

3. Semen Rybakov, RUS, KTM 38

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 32

5. Filippo Mantovani, I, KTM 26

6. Lotte van Drunen, NL, KTM 24

7. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 22

8. Felix Cardineau, F, Husqvarna 22

9. Gyan Doensen, NL, KTM 22

10. Joel Canadas, E, KTM 21

Ferner:

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 8

85 ccm:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 47

2. Valerio Lata, I, KTM 45

3. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 42

4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 36

5. Maxime Grau, F, KTM 32

6. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 25

7. Cas Valk, NL, Husqvarna 22

8. Laszlo Tecsi, H, KTM 20

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 19

10. Julius Mikula, CZ, KTM 18

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women:

1. Stephanie Laier, D, KTM 222

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 209

3. Lynn Valk, NL, Yamaha 186

4. Line Dam, DK, Honda 171

5. Anne Borchers, D, Suzuki 145

6. Sandra Karlssson, S, Kawasaki 135

7. Mathea Selebo, N, Yamaha 120

8. Tahlia O’Hare, AUS, KTM 118

9. Sara Andersen, DK, KTM 97

10. Janina Lehmann, D, Suzuki 83

Ferner:

14. Selina Schittenhelm, D, KTM 50

17. Vanessa Umschaden, A, KTM 39

18. Alexandra Massury, D, KTM 37

29. Celine Seiler, CH, Kawasaki 11

31. Michelle Zünd, CH, KTM 11

32. Michelle Ruedi, CH, KTM 10

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women 125:

1. Martine Hughes, N, KTM 227

2. Malou Jacobsen, DK, KTM 223

3. Vilde Holt, N, Husqvarna 177

4. Stefania Bancila, RO, Yamaha 166

5. Alexandra Massury, D, KTM 159

6. Kirstine Villadsen, DK, KTM 158

7. Laura Raunkjaer, DK, Husqvarna 73

8. Tindra Johansson, S, KTM 53

9. Britt Siemerink, NL 50

10. Kimberley Braam, NL, Kawasaki 30

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3./4.8.)

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 265

2. Tom Guyon, F, KTM 245

3. Simon Längenfelder, D, KTM 175

4. Mike Gwerder, CH, KTM 174

5. Jorgen-Matthias Talviku, EST,

Husqvarna 165

6. Oliver Oriol, E, KTM 156

7. Kay de Wolf, NL, Husqvarna 155

8. Liam Everts, B, KTM 123

9. Guillem Farres Plaza, E, KTM 101

10. Andrea Bonacorsi, I, KTM 95

Ferner:

35. Cato Nickel, D, KTM 10

37. Kevin Brumann, CH, Yamaha 9

38. Marnique Appelt, D, KTM 8

45. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 3./4.8.)

250 ccm:

1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawa 288

2. Stephen Rubini, F, Honda 277

3. Alberto Forato, I, Husqvarna 275

4. Rene Hofer, A, KTM 195

5. Thibault Benistant, F, Yamaha 137

6. Giuseppe Tropepe, I, Yamaha 133

7. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 131

8. Josh Gilbert, GB, Honda 127

9. Kevin Horgmo, N, KTM 99

10. Raivo Dankers, NL, Yamaha 97

Ferner:

46. Lion Florian, D, KTM 7

60. Maximilian Spies, D, Husqvarna 2

62. Marcel Stauffer, A, KTM 2

63. Maurice Chanton, CH, KTM 2

66. Nico Koch, D, KTM 1

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Kegums/LV - 15./16.6.)

EMX2T:

1. Mike Kras, NL, KTM 199

2. Brad Anderson, GB, KTM 197

3. Todd Kellett, GB, Yamaha 178

4. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 162

5. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 153

6. Youri van t’Ende, NL, KTM 88

7. Brad Todd, GB, Yamaha 86

8. Andrea Vendruscolo, I, Yamaha 79

9. Andrea Gorini, RSM, Yamaha 72

10. Pier Filippo Bertuzzo, I, Yamaha 72

Ferner:

21. Max Bülow, D, KTM 26

22. Johannes Klein, A, KTM 25

23. Maximilian Spies, D, Husqvarna 25

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Kiev/UKR - 13./14.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 279

2. Petr Michalec, CZ, Honda 251

3. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 213

4. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 207

5. Petr Bartos, CZ, KTM 119

6. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 99

7. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 96

8. Jan Pancar, SLO, Yamaha 94

9. Roman Morozov, UKR, Yamaha 69

10. Jan Hribar, SLO, Yamaha 69

DM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 10./11.8.)

Inter/ADAC MX Masters:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 190

2. Dennis Ullrich, D, Husqvarna 177

3. Tanel Leok, EST, Yamaha 171

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 120

5. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 100

6. Jeremy Delince, B, Honda 95

7. Tim Koch, D, KTM 89

8. Bence Szvoboda, H, KTM 86

9. Tom Koch, KTM 82

10. Stefan Kjer Olsen, DK, KTM 67

Youngster Cup:

1. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 180

2. Rene Hofer, A, KTM 179

3. Bastian Bogh Damm, DK, KTM 170

4. Cyril Genot, B, KTM 162

5. Haardi Roosiorg, EST, KTM 114

6. Filip Olsson, S, Husqvarna 106

7. Glen Meier, DK, Yamaha 103

8. Petr Polak, CZ, KTM 102

9. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 91

10. Josiah Natzke, Honda 90

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 10./11.8.)

Junior Cup 125:

1. Simon Längenfelder, D, KTM 240

2. Mike Gwerder, CH, KTM 218

3. Camden McLellan, NZ, KTM 162

4. Liam Everts, B, KTM 138

5. Rasmus Pedersen, DK, KTM 126

6. Marnique Appelt, D, KTM 123

7. Kristof Jakob, H, KTM 100

8. Nico Greutmann, D, Husqvarna 95

9. Maksim Kraev, RUS, KTM 90

10. Kevin Brumann, CH, Yamaha 85

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 10./11.8.)

Junior Cup 85:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 194

2. Tobias Caprani, DK, KTM 141

3. Sacha Coenen, B, Yamaha 131

4. Julius Mikula, CZ, KTM 124

5. Lucas Bruhn, DK, KTM 109

6. Valentin Kees, D, KTM 109

7. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 90

8. Mads Fredsoe, DK, KTM 88

9. Lucas Coenen, B, Yamaha 86

10. Colin Wohnhas, KTM 72

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 28.7.)

MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 326

2. Mike Stender, KTM 285

3. Stefan Ekerold, Suzuki 261

4. Tim Koch, KTM 238

5. Hannes Volber, KTM 202

6. Gianluca Ecca, KTM 196

7. Lukas Platt, Kawasaki 170

8. Franziskus Wünsche, KTM 166

9. Philipp Eggers, Suzuki 153

10. Tobias Linke, Kawasakii 119

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.)

Junioren 250 ccm:

1. Gianluca Ecca, KTM 254

2. Pit Rickert, KTM 218

3. Vincent Gallwitz, KTM 169

4. Noah Elias Ludwig, KTM 165

5. Elias Stapel, KTM 160

6. Jascha Berg, Husqvarna 142

7. Jan Horst, Husqvarna 138

8. Martin Winter, Husqvarna 130

9. Camden McLellan, ZA, KTM 105

10. Nico Müller, KTM 105

80 MOTOCROSS ENDURO


Stand (nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Wriezen - 1.5.)

Quad:

1. Roman Gwiazda, PL, Yamaha 120

2. Manfred Zienecker, Yamaha 120

3. Kevin Saar, EST, Honda 102

4. Miro-Romeo Cappuccio, Yamaha 87

5. Oliver Vandendijck, B 67

6. Wilhelm Rudolph, WSP 65

7. Joe Maessen, NL, Yamaha 63

8. Pascal Steffens, KTM 59

9. Sina Willmann, Yamaha 53

10. Marius Kemchen, Kawasaki 48

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.)

Seitenwagen:

1. Kolencik/Hejhal, CZ 378

2. Peter/Zatloukal, D/CZ 345

3. Janecke/Bothur, D 327

4. Hofmann/Dörig, CH 294

5. Sieber/Klooz, D 265

6. Walter/P.Reimann, D 240

7. H.Müller/Hofmeier, D 238

8. Engelbrecht/Karnatz, D 233

9. J.Reimann/Anthony, D 189

10. Ohl/Reinert, D 162

POKAL

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.)

Seitenwagen:

1. Schwerdt/Schödl 245

2. Wegner/Wengemuth 243

3. Matys/Behnert 227

4. Holzbrecher/Lehmann 210

5. Gruber/Metzger 190

dmsj - Jugendmeisterschaft

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 30.6.)

65 ccm:

1. Julien Kayser, KTM 118

2. Maximilian Weber, Husqvarna 108

3. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 101

4. Aaron Kowatsch, Yamaha 97

5. Nick Heindl, KTM 92

6. Lenny Boos, KTM 87

7. Dean-Alexander Kubik, KTM 69

8. Oliver Jüngling 55

9. Oskar Gühne 55

10. Samy Inhofer, Yamaha 55

(Stand 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 21.7.)

85 ccm:

1. Collin Wohnhas, KTM 177

2. Maximilian Werner, Suzuki 162

3. Valentin Kees, Husqvarna 140

4. Nils Weinmann, KTM 133

5. Sebastian Meckl, KTM 125

6. Richard Stephan, KTM 115

7. Lucas Schwarz, KTM 105

8. Leon Rudolph, KTM 100

9. Lukas Baumann, KTM 70

10. Leonard Frenker-Hackfort, KTM 60

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 28.7.)

125 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 177

2. Leon Rehberg, KTM 148

3. Justin Trache, Yamaha 139

4. Cato Nickel, KTM 120

5. Max Thunecke, KTM 117

6. Falk Greiner, KTM 103

7. Peter König, KTM 86

8. Lukas Fiedler, Husqvarna 79

9. Pius Bergmann, KTM 76

10. Finn-Niklas Tornau, KTM 74

ENDURO

WM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Rovetta/I - 21.-23.6.)

EnduroGP:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 164

2. Steve Holcombe, GB, Beta 160

3. Daniel McCanney, GB, TM 141

4. Alex Salvini, I, Honda 96

5. Loïc Larrieu, F, TM 93

6. Thomas Oldrati, I, Honda 91

7. Matteo Cavallo, I, Sherco 91

8. Christophe Charlier, F, Honda 79

9. Benjamin Herrera, RCH, Beta 59

10. Davide Guarneri, I, Honda 58

E1:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 190

2. Thomas Oldrati, I, Honda 153

3. Matteo Cavallo, I, Sherco 142

4. Davide Guarneri, I, Honda 120

5. Rudy Moroni, I, KTM 92

6. Patrik Markvart, CZ, KTM 90

7. Kirian Mirabet, E, Honda 80

8. Gianluca Martini, I, 21

9. Andreas Beier, D, KTM 19

10. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 18

Ferner:

15. Jan Allers, D, KTM 8

E2:

1. Alex Salvini, I, Honda 142

2. Loïc Larrieu, F, TM 141

3. Christophe Charlier, F, Honda 134

4. Benjamin Herrera, RCH, Beta 122

5. Eero Remes, FIN, Yamaha 104

6. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 100

7. Antoine Basset, F, Husqvarna 85

8. Joe Wootton, GB, Husqvarna 69

9. Hugo Blanjoue, F, KTM 66

10. Davide Soreca, I, Honda 56

Ferner:

11. Edward Hübner, D, KTM 48

14. Christian Brockel, D, KTM 16

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 191

2. Daniel McCanney, GB, TM 179

3. Anthony Geslin, F, Beta 140

4. David Abgrall, F, Beta 136

5. Simone Trapletti, I, GasGas 33

6. Manuel Monni, I, Beta 28

7. Deny Philippaerts, I, Beta 21

8. Dennis Schröter, D, Husqvarna 21

9. Alex Snow, GB, GasGas 19

10. Angus Heidecke, D, KTM 19

Ferner:

13. Tim Apolle, D, KTM 15

EJ:

1. Andrea Verona, I, TM 195

2. Theopile Espinasse, F, Serco 140

3. Enric Francisco, E, KTM 138

4. Jack Edmondson, GB, Sherco 126

5. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna 94

6. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 82

7. Antoine Magain, B, KTM 76

8. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha 63

9. Emanuele Facchetti, I, GasGas 63

10. Léo Le Quéré, F, Sherco 55

EY:

1. Claudio Spanu, I, Husqvarna 133

2. Matteo Pavoni, I, Beta 117

3. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 97

4. Hugo Svärd, FIN, Yamaha 89

5. Manolo Morettini, I, KTM 76

6. Nathan Bererd, F, Husqvarna 67

7. Sergio Navarro, E, Husqvarna 58

8. Daniel Mundell, GB, Sherco 55

9. Alejandro Navarro, E, Husqvarna 53

10. Marcus Adielsson, S, Yamaha 53

Ferner:

12. Luca Fischeder, D, Sherco 35

25. Karl Weigelt, D, Sherco 5

INTER-DM

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 23./24.3.)

A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 323

2. Angus Heidecke, KTM 307

3. Edward Hübner, KTM 302

4. Christian Brockel, KTM 286

5. Davide von Zitzewitz, KTM 285

6. Robert Riedel, KTM 276

7. Andreas Beier, KTM 273

8. Björn Feldt, KTM 270

9. Paul Rossbach, KTM 250

10. Derrick Görner, Husqvarna 228

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 97

2. Yanik Spachmüller, KTM 91

3. Jörg Haustein, Husqvarna 80

4. Nico Maier, KTM 67

5. Dustin Puschmann, KTM 62

6. Patrick Strelow, Husqvarna 52

7. Sven Marker, KTM 29

Enduro2:

1. Edward Hübner, KTM 90

2. Davide von Zitzewitz, KTM 88

3. Christian Brockel, KTM 78

4. Robert Riedel, KTM 76

5. Björn Feldt, KTM 72

6. Chris Gundermann, Yamaha 58

7. Nick Emmrich, Sherco 55

8. Leonhard von Schell, Husqvarna 50

9. Philipp Müller, Beta 44

10. Patrick Irmscher, KTM 38

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 97

2. Angus Heidecke, KTM 91

3. Paul Rossbach, KTM 80

4. Derrick Görner, Husqvarna 68

5. Nico Rambow, KTM 57

6. Gerrit Helbig, KTM 53

7. Florian Görner, KTM 49

8. Marc Neumann, Husqvarna 46

9. Benjamin Meusel, GasGas 44

10. Yannik Mosch, Beta 41

Junioren:

1. Luca Fischeder, Sherco 93

2. Tristan Hanak, KTM 86

3. Kevin Nieschalk, KTM 85

4. Louis Richter, Sherco 72

5. Oskar Wolff, Husqvarna 64

6. Marvin Poller, KTM 58

7. Ole Pagels, KTM 55

8. Bastian Streit, Sherco 50

9. Daniel Maximilian Müller, Beta 36

10. Mirko Fabera, GasGas 25

SUPERMOTO

EM

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Poznan/PL - 30.6.)

S2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 150

2. Markus Class, D, Husqvarna 121

3. Elia Sammartin, I, Honda 116

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 98

5. Nicolas Cousin, F, Honda 95

6. Diego Monticelli, I, TM 88

7. Gioele Filippetti, I, TM 73

8. Raul Tschupp, CH, TM 69

9. Jannik Hintz, D, Husqvarna 67

10. Jaume Gaya, E, Suzuki 58

Ferner:

26. Yannick Bartschi, CH, Honda 7

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Tabasalu/EST - 28.7.)

S3:

1. Denis Fligr, CZ, Honda 79

2. Kristjan Siilak, EST, Husqvarna 75

3. Viktor Neychev, BG, KTM 50

4. Dimitar Petrov, BG, KTM 44

5. Kristian Ivanov, BG, KTM 35

6. Ares Bengic, TR, KTM 34

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen

inkl. Tabasalu/EST - 28.7.)

Junior:

1. Jan Ulman, CZ, TM 100

2. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 82

3. Ivan Mosin, RUS, TM 80

4. Karl Kutsar, EST, KTM 62

5. Ossi Rantala, FIN, Honda 40

6. Radostin Mihaylov, BG, KTM 38

7. Baran Bulut Kocaman, TR, KTM 31

8. Egert Pöld, EST, KTM 30

9. Jivko Ivanov, BG, KTM 29

10. Enis Bayramov, BG, KTM 26

DM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)

S1:

1. Jan Deitenbach, Husqvarna 197

2. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 172

3. Steffen Albrecht, D, Husqvarna 170

4. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 168

5. Max Banholzer, Yamaha 160

6. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 154

7. Peter Banholzer, Yamaha 147

8. Marc-Reiner Schmidt, Honda 129

9. Toni Krettek, Husqvarna 129

10. Hampus Gustafson, S, KTM 99

S2:

1. Christopher Robert, Husqvarna 218

2. Hendrik Fröhlich, KTM 182

3. Marcel Kutsche, Husqvarna 177

4. Tim Szalai, F, Husqvarna 172

5. Robin Schwarz, TM 145

6. Kevin Röttger, Husqvarna 140

7. Holger Salmen, Husqvarna 131

8. Mika Dobbert, Kawasaki 122

9. Florian Hummel, Suzuki 107

10. Lukas Kögel, Honda 94

POKAL

(Stand nach 5von 7 Veranstaltungen

inkl. Oschersleben- 13./14.7.)

S3:

1. Frank Ensenauer, Husqvarna 200

2. Lucas Geitner, KTM 174

3. Yannic Closen, Husqvarna 162

4. Benjamin Francuz, TM 150

5. Mirko Jordan, Suzuki 143

6. Thomas Schlett, Husqvarna 126

7. Maik Dobbert, Kawasaki 113

8. Nico Linkohr, Husqvarna 109

9. Tim Grieb, KTM 89

10. Jochen Kohn, Hondai 87

TROPHY

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)

S4 Ost:

1. Philipp Laupus, Husqvarna 73,0

2. Marvin Witter, Husqvarna 70,0

3. Lucas Hauser, Honda 66,0

4. Oliver Helmes, Husqvarna 63,5

5. Tim Ollesch, Husqvarna 51,5

6. Nils Orbanz, Honda 48,0

7. Benedict Boots, TM 46,0

8. Tilman Griese, Husqvarna 43,0

9. Stefan Goldbach, Honda 42,5

10. Yven Schneider, Husqvarna 40,5

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)

S4 West:

1. Kevin Schmitz, Kawasaki 109

2. Julian Graffe, Husqvarna 103

3. Sebastian Willeke, Husqvarna 97

4. Jan Hanhoff, TM 93

5. Marcel Möllenkamp, Husqvarna 91

6. Dominik Mai, Husqvarna 83

7. Malte Thomas, Honda 81

8. Haakon Kleine, Husqvarna 72

9. Yannick Asmuth, Honda 67

10. Matthias Volkert, Husqvarna 58

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)

Junioren:

1. Robin Fleischer, Husqvarna 206

2. Leon Heimann, Husqvarna 127

3. Tobias Laupus, Kawasaki 99

4. Ivan Mosin, RUS, TM 94

5. Sebastian Högsberg Jensen, DK, KTM 78

6. Jan Ulman, CZ, TM 50

7. Eddy Frech, KTM 47

8. Pirmin Nagelhofer, Husqvarna 45

9. Pierre Pichler, KTM 42

10. Max Orbanz, Kawasaki 36

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)

Rookies:

1. Lasse Welsch, Husqvarna 236

2. Leonard Blauschek, KTM 232

3. Constantin Blauschek, KTM 179

4. Leo Ruh, Husqvarna 148

5. Julie Högsberg Jensen, DK, KTM 103

6. Lars Weißensee, Husqvarna 78

7. Julian Luca Kaiser, Husqvarna 30

CUP

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)

Ü40:

1. Steffen Jung, Husqvarna 224

2. Eike Moes, TM 203

3. Niko Haubensack, Husqvarna 184

4. Christof Bartsch, TM 170

5. Ingo Ruh, Husqvarna 151

6. Gunnar Harsing, Husqvarna 142

7. Lutz Hölig, KTM 118

8. Phil Gee, TM 107

9. Lars Jentsch, KTM 102

10. Frank Hauser, Honda 102

Letzte Meldung:

ADAC sagt Geländefahrt

Burg ab

Waldbrandgefahr

Grund für Absage

Die Vorbereitungen liefen

längst, doch die Organisatoren

des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt

mussten wegen der

großen Trockenheit und der hohen

Waldbrandgefahr die 25.

Int. ADAC Geländefahrt, die am

10. und 11. August rund um Burg

stattfinden sollte, absagen.

Im Jerichower Land drohte die

höchste Waldbrandgefahrenstufe

5. Die Gefahr eines Brandes

entlang des 70 Kilometer langen

Rundkurses mit Sonderprüfungen

in Madel und Burg-Krähenberge

wäre zu groß gewesen.

Aufgrund der großen Verantwortung

gegenüber der Umwelt war

die kurzfristige Absage für die

Veranstalter die einzig richtige

Entscheidung.

Angemeldet waren für die Geländefahrt

rund 200 Fahrer aus

Deutschland und einigen europäischen

Ländern.

Anzeigen-

Telefon

06184

923353

MOTOCROSS ENDURO 81


VORSCHAU

10/2019

IMPRESSUM

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• .Tipps & tricks: handschuhe

Kawasaki modelle 2020

• .motocross: WM Imola/I + Uddevalla/s

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Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen

der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom

Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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