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Motocross Enduro Ausgabe 09/2019

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Foto: R. Schedl<br />

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!<br />

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.<br />

LESS EFFORT<br />

MORE FLOW<br />

Was gibt es für ein schöneres Gefühl, als sich geschmeidig und ohne Anstrengung einen Weg<br />

durch unwegsames Gelände zu bahnen? Die neue FE 350 bringt alles mit, was man dazu braucht:<br />

Ein agiles Fahrwerk, kombiniert mit der Kraft einer 450er und der Beweglichkeit einer 250er. Wenn<br />

es hart auf hart kommt, bietet dieses Allround-Geländemotorrad ein einzigartiges Komplettpaket.


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SCHN<br />

<strong>Motocross</strong>-<br />

Fah<br />


APPSCHUSS<br />

WM: Semarang/IDN<br />

rstudie Jorge Prado<br />

Foto: Ray Archer


INHALT<br />

<strong>09</strong>/<strong>2019</strong><br />

• MODELLE 2020<br />

14 Präsentation Beta RR<br />

22 Präsentation Yamaha YZ 450 F + YZ 250 F<br />

• MOTOCROSS<br />

30 WM Palembang/IDN<br />

34 WM Semarang/IDN<br />

38 WM Loket/CZ<br />

44 WM Lommel/B<br />

48 DM Inter/ADAC MX Masters Tensfeld<br />

52 DM Inter/ADAC MX Masters Gaildorf<br />

56 DM Open Schweighausen<br />

58 DM Seitenwagen Aichwald<br />

60 Südwest Cup Walldorf<br />

79 ADAC Nordbayern MX Cup<br />

• POSTER<br />

42 Romain Febvre<br />

• GERMAN CROSS COUNTRY<br />

62 Goldbach + Mühlhausen<br />

• TIPPS & TRICKS<br />

66 Ernährung vor dem Rennen<br />

• KOLUMNEN<br />

68 Heiko Müller/Pirmin Hofmeier<br />

70 Marcel Teucher<br />

• SUPERMOTO<br />

72 IDM Oschersleben<br />

• RUBRIKEN<br />

4 Schnappschuss<br />

6 Inhalt/Editorial<br />

8 People & Facts<br />

64 P.O.W. Kiedrowski Racing Team<br />

74 Warenkorb<br />

76 Events + Termine<br />

80 Standings<br />

82 Vorschau Oktober <strong>2019</strong>/Impressum<br />

6 MOTOCROSS ENDURO


EDITORIAL<br />

LASST EUCH INSPIRIEREN<br />

Auch in dieser <strong>Ausgabe</strong> stehen die 2020er -Modelle im Fokus. Alexander<br />

Stephan machte sich Richtung Italien auf, um bei der Präsentation<br />

der neuen Beta-RR-Bikes live dabei zu sein und Eindrücke für euch zu<br />

sammeln. Was ihn dort erwartete, waren radikal neue Stollenmopeds,<br />

die sicherlich für Furore nicht nur in der <strong>Enduro</strong>-WM sorgen werden.<br />

Bericht ab Seite 14.<br />

Daniel Hänel ließ es sich nicht nehmen bei der Präsentation der<br />

brandneuen Yamahas YZ 450 F und YZ 250 F vor Ort zu sein. Kurz gesagt,<br />

die 2020er-Modelle bieten die neueste Technologie und leistungssteigernde<br />

Details, die jedem <strong>Motocross</strong>fahrer die Unterstützung<br />

bieten, sein wahres Potenzial auszuschöpfen. Mehr dazu ab Seite<br />

22.<br />

In der <strong>Motocross</strong>-WM geht die Gajser- und Prado-Show weiter. Besonders<br />

hervorzuheben ist hierbei die Leistung von MX2-Rider Jorge Prado,<br />

der seit dem dritten Grand Prix ungeschlagen ist. In der Hitze von<br />

Indonesien in Palembang kamen erneut Tim Gajser und Jorge Prado<br />

am besten zurecht und gewannen die Gesamtwertung. Bericht ab Seite<br />

30.<br />

Nur eine Woche später folgte der zweite Indonesien-GP in Semarang.<br />

Auch die glatte und schnelle Strecke bewältigten Gajser und Prado am<br />

besten und standen erneut in ihren Klassen auf dem obersten Treppchen.<br />

Bericht ab Seite 34.<br />

Bei der Rückkehr nach Europa nach Loket/CZ gab es einen Wechsel<br />

auf dem Podest. Romain Febvre konnte sich erstmals seit St. Jean<br />

d’Angély 2016 wieder auf dem obersten Treppchen platzieren und verwies<br />

Tim Gajser auf den Kronprinzenplatz. Abosieger Prado gewann<br />

erneut die MX2. Unser deutscher Spitzenfahrer Henry Jacobi belegte<br />

den 2. Platz und konnte sein Glück kaum fassen. Mehr dazu ab Seite<br />

38.<br />

Auf der legendären Strecke in Lommel/B herrschten optimale Bedingungen<br />

für Gajser und Prado, die jeweils auf dem obersten Treppchen<br />

landeten. Auch Febvre zeigte sich mit seiner Leistung und dem 2. Gesamtplatz<br />

zufrieden. Genauso wie Glenn Coldenhoff, der Dritter wurde.<br />

Bericht ab Seite 44.<br />

Gaststarter Kevin Strijbos war der Mann des Tages beim ADAC MX<br />

Masters in Tensfeld. Bei idealen äußeren Bedingungen, angenehmen<br />

Temperaturen und top präparierter Strecke gewann er mit zwei Laufsiegen<br />

die Gesamtwertung. Die Führung im Klassement aber konnte<br />

sich Jens Getteman holen. Mehr dazu ab Seite 48.<br />

Auch in Gaildorf setzte sich ein Gaststarter in der Masters-Klasse<br />

durch. Der aktuelle MXGP-Zweite Jeremy Seewer wurde seiner Favoritenrolle<br />

gerecht und demonstrierte das Geschehen nach Belieben. Bericht<br />

ab Seite 52.<br />

In der Open-DM ist Jens Getteman das Maß der Dinge, wie er unter anderem<br />

in Schweighausen unter Beweis stellte. Mehr dazu ab Seite 56.<br />

Yentel Martens (Belgien,<br />

Rockstar Energy Husqvarna)<br />

SEITE 48<br />

ADAC MX Masters<br />

Die Saison ist in vollem Gange, in Tensfeld und<br />

Gaildorf wurden die nächsten Punkte vergeben ...<br />

• Foto: Steve Bauerschmidt<br />

Peter Kolencik/Matej Hejhal aus Tschechien dominieren dieses Jahr<br />

die Seitenwagen-DM, so auch beim Lauf in Aichwald, über den wir ab<br />

Seite 58 berichten.<br />

Kurz vor Schluss erreichte uns noch folgende frohe Botschaft: Ken<br />

Roczen siegt wieder. Beim drittletzten Lauf der US-MX-Meisterschaft<br />

in Unadilla gewann er beide Läufe mit sehr aussagekräftigem Vorsprung.<br />

Wir drücken die Daumen für die nächsten Rennen.<br />

Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Schmökern.<br />

Auf dem Titel: Präsentation Beta RR • Foto: Cristiano Morello;<br />

Präsentation Yamaha MX • Foto: Yamaha<br />

MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS<br />

Erster Sieg für Cooper Webb bei den Nationals<br />

AMA-MX Milleville:<br />

Cooper Webb zum ersten<br />

Beim achten Lauf zur AMA-MX-Meisterschaft<br />

sicherte sich SX-Weltmeister Cooper<br />

Webb seinen ersten Sieg bei den Nationals.<br />

Adam Cianciarulo war erneut der<br />

Mann der Stunde in der 250er-Klasse.<br />

Webb übertraf in Milleville alle Erwartungen<br />

und gewann beide Läufe. Aufgrund<br />

starken Regens am Morgen mussten sowohl<br />

der Zeitplan als auch die Streckenführung<br />

geändert werden. All das konnte<br />

den eher nicht als Schlammspezialist bekannten<br />

Webb nicht davon abhalten, die<br />

Rennen zu dominieren. Ebenfalls gut in<br />

Szene wusste sich Zach Osborne zu setzen<br />

mit den Plätzen 4 und 3 wurde er Gesamtzweiter.<br />

Mehr hatte sich sicherlich Eli Tomac<br />

erhofft. Nach einem 2. Platz im ersten<br />

Lauf folgte ein 5. Rang im zweiten. Damit<br />

besetzte er das dritte Podest. Den undankbaren<br />

4. Platz belegte Marvin Musquin. Im<br />

ersten Lauf war er Dritter geworden, im<br />

zweiten geriet er in eine Massenkarambolage<br />

und wurde nur Siebter. Mit am<br />

schlimmsten traf es aber in Lauf 1 Ken<br />

Roczen. Er kam schlecht vom Start weg und<br />

fiel im Laufe des Rennens auf den 14. Rang zurück. Als Grund gab er ein<br />

geändertes Bike-Set-up an. Nachdem die Einstellungen für das zweite<br />

Rennen zurückgesetzt worden waren, fuhr Ken wie ausgewechselt und<br />

wurde Zweiter.<br />

Mit den Plätzen 3 und 1 sicherte sich Adam Cianciarulo einen weiteren<br />

Gesamtsieg vor Alex Martin und Hunter Lawrence und konnte somit seine<br />

Führung im Klassement nochmals ausbauen. • Fotos: KTM/Rich Shepherd<br />

AMA MX - 8. Lauf - Milleville/USA - 20.7.<strong>2019</strong> - 450 ccm: 1. Cooper Webb, KTM (1/1); 2. Zach Osborne,<br />

Husqvarna (4/3); 3. Eli Tomac, Kawasaki (2/5); 4. Marvin Musquin, KTM (3/7); 5. Ken<br />

Roczen, Honda (14/2); 6. Justin Barcia, Yamaha (11/4); 7. John Short, Honda (6/8); 8. Fredrik Noren,<br />

Suzuki (7/11); 9. Henry Miller, KTM (5/14); 10. Benny Bloss, KTM (16/6).<br />

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (3/1); 2. Alex Martin, Suzuki (2/3); 3. Hunter Lawrence,<br />

Honda (1/6); 4. Dylan Ferrandis, Yamaha (5/4); 5. Shane McElrath, KTM (4/5); 6. Colt Nichols, Yamaha<br />

(14/2); 7. Justin Cooper, Yamaha (7/10); 8. RJ Hampshire, Honda (6/11); 9. Garrett Marchbanks,<br />

Kawasaki (10/9); 10. Ty Masterpool, Yamaha (11/13).<br />

8 MOTOCROSS ENDURO<br />

AMA-MX Washougal:<br />

Tomac setzt sich durch<br />

Eli Tomac war der Mann der Stunde beim neunten Lauf der AMA-MX-<br />

Meisterschaft in Washougal. Auf der nach vormittäglichen Regenfällen<br />

griffigen Strecke konnte er beide Läufe dominieren. Aber es war kein<br />

leichter Sieg für den erfolgsverwöhnten Kawasaki-Rider.<br />

Der Holeshot in beiden Läufen ging an Tomacs Teamkollege Joey Savatgy,<br />

der aber im Verlauf des Rennens jeweils auf Platz 6 durchgereicht<br />

wurde. Ken Roczen lag nach dem Start unter den ersten sechs und erarbeitete<br />

sich innerhalb der ersten Runde die Poleposition. Tomac musste<br />

sich seinen Sieg hart erkämpfen. Auf Rang 9 gestartet, benötigte er<br />

30 Minuten, um sich hinter Roczen zu setzen. Beide lieferten sich einen<br />

spannenden Fight, bei dem es kurz vor Schluss zu einer leichten Kollision<br />

kam. Roczen kam von der Strecke ab, Tomac ging in Führung und sieg-<br />

Eli Tomac • Foto: Dominick<br />

Vandenberg/Kawasaki USA


Platz 2 für Ken Roczen in Washougal und Sieg in Unadilla mit zwei Laufsiegen • Fotos: hondaracingcorporation.com<br />

te. Dritter wurde Cooper Webb.<br />

Auch in Lauf 2 hatte Tomac keinen<br />

guten Start, konnte aber bereits<br />

in Runde 10 Roczen vom 2. Platz<br />

verdrängen. In Runde 12 ließ er<br />

den führenden Marvin Musquin<br />

hinter sich und siegte letztlich erneut.<br />

Gesamtsieg damit für Tomac<br />

vor einem überglücklichen Roczen<br />

und Musquin.<br />

In der 250er-Klasse verwies Dylan<br />

Ferrandis Leader Adam Cianciarulo<br />

mit zwei Laufsiegen auf Platz 2.<br />

Dritter wurde Ferrandis’ Teamkollege<br />

Justin Cooper.<br />

AMA MX - 9. Lauf - Washougal/USA - 27.7.<strong>2019</strong><br />

- 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/1); 2. Ken<br />

Roczen, Honda (2/3); 3. Marvin Musquin,<br />

KTM (5/2); 4. Cooper Webb, KTM (3/5); 5. Jason<br />

Anderson, Husqvarna (4/7); 6. Zach Osborne,<br />

Husqvarna (9/4); 7. Joey Savatgy, Kawasaki<br />

(6/6); 8. Fredrik Noren, Suzuki (8/8);<br />

9. Dean Wilson, Husqvarna (7/10); 10. Justin<br />

Barcia, Yamaha (10/9).<br />

250 ccm: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha (1/1);<br />

2. Adam Cianciarulo, Kawasaki (3/2); 3. Justin<br />

Cooper, Yamaha (2/4); 4. Michael Mosiman,<br />

Husqvarna (7/3); 5. Chase Sexton, Honda<br />

(4/6); 6. RJ Hampshire, Honda (8/5); 7. Cameron<br />

McAdoo, KTM (6/8); 8. Colt Nichols, Yamaha<br />

(5/9); 9. Alex Martin, Suzuki (13/7);<br />

10. Brandon Hartranft, Yamaha (9/12).<br />

AMA-MX Unadilla: Roczen siegt wieder<br />

Einfach nur perfekt lief es für Ken Roczen beim drittletzten Lauf zur diesjährigen<br />

AMA-Nationals-Serie. In beiden Läufen holte er den Sieg, und<br />

zwar einmal mit 15 und einmal mit 22 Sekunden Vorsprung. Auf dem<br />

2. Platz landete Marvin Musquin vor Zach Osborne. Weniger gut lief es an<br />

diesem Wochenende für Leader Eli Tomac, der Vierter vor Jason Anderson<br />

wurde.<br />

In der 250er-Klasse siegte Dylan Ferrandis zum zweiten Mal in Folge. Der<br />

im Klassement führende Adam Cianciarulo belegte Rang 2 vor Chase<br />

Sexton.<br />

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das US-Team fürs MXON in Assen/NL<br />

vorgestellt. Hierbei handelt es sich um Jason Anderson (MXGP),<br />

Justin Cooper (MX2) und Zach Osborne (MX Open).<br />

AMA MX - 10. Lauf - Unadilla/USA - 10.8.<strong>2019</strong> - 450 ccm: 1. Ken Roczen, Honda (1/1); 2. Marvin<br />

Musquin, KTM (2/2); 3. Zach Osborne, Husqvarna (4/4); 4. Eli Tomac, Kawasaki (7/3); 5. Jason Anderson,<br />

Husqvarna (5/5); 6. Justin Barcia, Yamaha (3/10); 7. Joey Savatgy, Kawasaki (6/6); 8. Benny<br />

Bloss, KTM (9/7); 9. Justin Bogle, KTM (10/9); 10. Dean Wilson, Husqvarna (8//11).<br />

Stand (nach 10 von 12 Veranstaltungen): 1. Tomac, 426 Punkte; 2. Musquin, 386; 3. Roczen, 385;<br />

4. Anderson, 336; 5. Osborne, 331; 6. Cooper Webb, KTM, 324; 7. Barcia, 252; 8. Bogle, 208;<br />

9. Fredrik Noren, Suzuki, 204; 10. Blake Baggett, KTM, 175.<br />

250 ccm: 1. Dylan Ferrandis, Yamaha (2/1); 2. Adam Cianciarulo, Kawasaki (1/2); 3. Chase Sexton,<br />

Honda (3/3); 4. Justin Cooper, Yamaha (4/4); 5. Colt Nichols, Yamaha (5/6); 6. Shane McElrath,<br />

KTM (8/5); 7. Alex Martin, Suzuki (7/10); 8. RJ Hampshire, Honda (12/7); 9. Garrett Marchbanks,<br />

Kawasaki (13/9); 10. Ty Masterpool, Yamaha (11/13).<br />

Stand (nach 10 von 12 Veranstaltungen): 1. Cianciarulo, 441 Punkte; 2. Ferrandis, 413; 3. Cooper,<br />

382; 4. Nichols, 292; 5. Hampshire, 277; 6. Sexton, 254; 7. A.Martin, 254; 8. Michael Mosiman,<br />

Husqvarna, 235; 9. Hunter Lawrence, Honda, 233; 10. McElrath, 210.<br />

Cole Seely hört auf<br />

Cole Seely, Honda-HRC-Teamkollege von Ken Roczen, tritt zurück. Während<br />

seiner über zehn Jahre dauernden Karriere war der 29-Jährige fast<br />

immer auf Honda unterwegs. Seely begann seine Profikarriere 20<strong>09</strong>,<br />

2014 wurde er Zweiter in der 250-ccm-West-SX-Meisterschaft. 2015 kürten<br />

ihn die Fans zum Rookie of the Year in der 450er-Klasse. Beim <strong>Motocross</strong><br />

der Nationen 2017 vertrat Seely zusammen mit Zach Osborne und<br />

Thomas Covington das Team USA. In den letzten Jahren wurde Seely von<br />

Verletzungen geplagt, die ihn letztendlich in seinem Entschluss zurückzutreten<br />

bestärkt haben. Cole Seely dazu: „Die letzten beiden Jahre waren<br />

sehr schwierig. Vor allem mein letztjähriger Beckenbruch war sowohl<br />

physisch als auch psychisch sehr schwer für mich zu bewältigen. Ich habe<br />

hart für mein Comeback gekämpft,<br />

aber das war schwieriger als erwartet.<br />

Nun kam mit meiner Schulterverletzung<br />

ein weiterer Rückschlag hinzu. Die Entscheidung<br />

zurückzutreten, ist mir nicht<br />

leicht gefallen, aber ich denke, dass ich<br />

den richtigen Weg gehe. Ich bin sehr<br />

froh, das gemacht zu haben, was ich<br />

von Kindesbeinen an geliebt habe, aber<br />

jetzt ist es an der Zeit, andere Wege zu<br />

beschreiten. Ich bin sehr gespannt darauf,<br />

was die Zukunft bringt. Vielen<br />

Dank an meine Fans und Sponsoren.<br />

Vor allem möchte ich mich bei meinem<br />

Team bedanken, das mit mir durch alle<br />

Höhen und Tiefen gegangen ist.“<br />

• Foto: hondaracingcorporation.com<br />

MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS<br />

Bidzans und Marek Europameister<br />

Im Rahmen der MX-WM in Loket fanden auch die Finalläufe der 65- und<br />

85-ccm-EM statt. Vitezslav Marek (Tschechien) dominierte mit zwei Laufsiegen<br />

in der 65er-Klasse das Geschehen und konnte sich somit die EM-<br />

Krone sichern. In der 85er-Klasse fiel das Ergebnis nicht ganz so eindeutig<br />

aus. Edvards Bidzans (Lettland) holte mit den Plätzen 1 und 2 den Gesamtsieg<br />

und damit auch den Titel. • Foto: FIM Europe<br />

Ergebnisse siehe Standings, Seite 80<br />

MX-WM 65 ccm: Ky Woods, Vitezslav Marek und Lotte van Drunen (v.l.)<br />

MX-Junioren-WM: Lata, Marek<br />

und Guadagnini Weltmeister<br />

Die FIM-MX-Junioren-Weltmeisterschaften wurden dieses Jahr in Pietramurata<br />

ausgetragen. In den drei Kategorien 65, 85 und 125 ccm setzten<br />

sich Vitezslav Marek, Valerio Lata und Mattia Guadagnini durch.<br />

Bei strahlendem Sonnenschein gingen die WM-Läufe auf dem landschaftlich<br />

reizvollen Kurs von Pietramurata über die Bühne. Seit 2013 ist<br />

dieser Track Austragungsort des Grand Prix von Trentino und dementsprechend<br />

groß war der Anreiz für den Nachwuchs, die gleichen Topleistungen<br />

wie die großen Vorbilder zu präsentieren.<br />

Nach zahlreichen spannenden Rennen setzte sich letztlich in der<br />

65-ccm-Klasse der tschechische Teenager Vitezslav Marek, der 2018<br />

noch den 8. Platz belegt hatte, mit einem 2. und 1. Platz durch. Der Italiener<br />

Valerio Lata nutzte<br />

seinen Heimvorteil und<br />

überquerte zweimal die<br />

Ziellinie als Erster und<br />

wurde 85er-Weltmeister.<br />

Die 125-ccm-Klasse<br />

dominierte sein Landsmann<br />

Mattia Guadagnini,<br />

gefolgt von Tom<br />

Guyon und Mike Gwerder.<br />

Einen tollen 4.<br />

Platz belegte die deutsche<br />

Nachwuchshoffnung<br />

Simon Längenfelder.<br />

• Fotos: R.Borak<br />

Ergebnisse siehe<br />

Standings, Seite 80.<br />

MX-WM- und EMX-Termine 2020<br />

23.2. noch offen; 8.3. Neuquen/ARG; 22.3. Niederlande, Ort noch offen<br />

(+ Women, EMX250); 5.4. Pietramurata/I (+ EMX250, EMX2T); 19.4. Spanien,<br />

Ort noch offen (+ Women, EMX125); 26.4. Agueda/P (+ EMX125,<br />

EMX250); 10.5. Kegums/LV (+ EMX250, EMX Open); 17.5. Orlyonok/RUS<br />

(+ EMX250, EMX Open); 31.5. Teutschenthal/D (+ EMX250, EMX Open);<br />

7.6. St. Jean d’Angély/F (+ EMX125, EMX Open); 14.6. Imola/I (+ Women,<br />

EMX125, EMX Open); 28.6. Indonesien, Ort noch offen; 5.7. Semarang/<br />

IDN; 12.7. Shanghai/CHN; 26.7. Loket/CZ (+ EMX65, EMX85, EMX2T); 2.8.<br />

Lommel/B (+ EMX125, EMX250); 16.8. Frauenfeld/CH (EMX125, EMX2T);<br />

23.8. Uddevalla/S (EMX125, EMX250); 30.8. Itti-KymiRing/FIN (+ Women,<br />

EMX125, EMX250); 13.9. Afyonkarahisar/TR (+ Women, EMX Open).<br />

27.9. MXON, Ernée/F.<br />

Supercross-WM-Termine 2020<br />

4.1. Anaheim/Kalifornien, Angel Stadium; 11.1. St. Louis/Missouri, Dome<br />

at America’s Center; 18.1. Anaheim/Kalifornien, Angel Stadium; 25.1.<br />

Glendale/Arizona, State Farm Stadium; 1.2. Oakland/Kalifornien, Ring<br />

Central Coliseum; 8.2. San Diego/Kalifornien, Petco Park; 15.2. Tampa/<br />

Florida, Raymond James Stadium; 22.2. Arlington/Texas, AT&T Stadium;<br />

29.2. Atlanta/Georgia, Mercedes Benz Stadium; 7.3. Daytona/Florida,<br />

Daytona International Speedway; 14.3. Indianapolis/Indiana, Lucas Oil<br />

Stadium; 21.3. Detroit/Michigan, Ford Field; 28.3. Seattle/Washington,<br />

CenturyLink Field; 4.4. Denver/Colorado, Broncos Stadium; 18.4. Foxboro/Massachusetts,<br />

Gillette Stadium; 25.4. Las Vegas/Nevada, Sam Boyd<br />

Stadium; 2.5. Salt Lake City/Utah, Rice-Eccles Stadium.<br />

Europameister Edvards Bidzans (85 ccm) und Vitezslav Marek (65 ccm)<br />

Getteman fährt allen davon<br />

Jens Getteman rast mit Vollgas Richtung erfolgreiche Titelverteidigung in<br />

der Deutschen <strong>Motocross</strong>-Meisterschaft Klasse Open. Der Kawasaki-Pilot<br />

dominierte den vorletzten Lauf der DM Open in Wolgast nach Belieben.<br />

Auf der Strecke „Am Ziesaberg“ gewann der Belgier beide Läufe mit<br />

großem Vorsprung.<br />

Was sich bereits vormittags mit der schnellsten Trainingszeit andeutete,<br />

bestätigte sich in den beiden Wertungsläufen (über 30 Minuten plus<br />

zwei Runden). Der ausgezeichnete Sandfahrer Getteman agierte auf der<br />

Traditionspiste nahe der polnischen Grenze in einer eigenen Liga. Damit<br />

wiederholte der Vorzeigeathlet seinen Wolgast-Erfolg aus dem Vorjahr<br />

und hält souverän Kurs auf seinen dritten nationalen Titel.<br />

• Text u. Foto: Kawasaki Team Pfeil<br />

ADAC-<strong>Motocross</strong> Wolgast um den Ostseepokal - 28.7.<strong>2019</strong> - Gesamtergebnis: 1. Jens Getteman,<br />

B, Kawasaki; 2. Tim Koch, KTM; 3. Mike Stender, KTM; 4. Hannes Volber, KTM; 5. Lukas Platt, Kawasaki;<br />

6. Maximilian Spies, Husqvarna; 7. Franziskus Wünsche, KTM; 8. Tobias Linke, Kawasaki;<br />

9. Gianluca Ecca, KTM; 10. Philipp Eggers, Suzuki.<br />

Jens Getteman vor Tim Koch (66), Hannes Volber (122),<br />

Tobias Linke (159) und Felix Haack (187)<br />

10 MOTOCROSS ENDURO


Johan Paus hat trotz seiner Krankheit immer gelacht und hatte für<br />

unsere MCE-Test-Crew stets ein offenes Ohr ... Auf dem Foto (v.l.):<br />

Fennie Klein Tiessink, Johan Paus, Uwe Laurisch und Marko Barthel<br />

Johan „Jopa“ Paus verstorben<br />

*21. Oktober 1952<br />

† 21. Juli <strong>2019</strong><br />

Am 21. Juli ist Johan Paus nach langer schwerer Krankheit im Beisein seiner<br />

Frau Ine verstorben. Die Beisetzung fand am 26. Juli in kleinem Kreis<br />

statt.<br />

Der Startschuss für Jopa fiel 1983 in Johann Paus’ Garage. Der Firmenname<br />

setzt sich aus den beiden jeweiligen Anfangsbuchstaben von Vor- und<br />

Nachname des Firmengründers JOhan PAus zusammen. Mit großer Begeisterung<br />

für die Arbeit, Energie, Freundlichkeit, Leidenschaft und Ideen<br />

hat er im Laufe der Jahre ein wunderbares Unternehmen aufgebaut – ein<br />

Unternehmen, in dem Menschen gerne zusammenarbeiten. Zusammen<br />

mit seiner Frau Ine stand er seinen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten<br />

Tag und Nacht zur Verfügung.<br />

Die Jopa-Mitarbeiter werden auch künftig alles tun, um das Unternehmen<br />

im Sinne Johans und mit dessen Leidenschaft und Energie weiterzuführen:<br />

„Lieber Johan, danke für alles, was du uns beigebracht und die Liebe,<br />

die du uns gegeben hast“. • Text: Jopa Racing Products<br />

Mit nachstehenden Worten möchte sich Johan von seinen Kunden verabschieden:<br />

Liebe Kunden, ich möchte Ihnen für die letzten 35 Jahre danken.<br />

Dank Ihnen ist das Unternehmen Jopa wie es heute ist. Zusammen mit<br />

meiner Frau Ine habe ich immer versucht, unsere Firma mit viel Freude,<br />

vollem Engagement und Enthusiasmus zu führen. Ich bedanke mich deshalb<br />

sehr herzlich für den gastfreundlichen Empfang und das Vertrauen,<br />

das Sie mir und Jopa entgegengebracht haben. Sie haben dazu beigetragen,<br />

dass Jopa zu dem geworden ist, was es heute ist, und dafür bin ich<br />

sehr dankbar! Viele Grüße, Johan Paus<br />

Vaarwel Johan<br />

<strong>Motocross</strong> <strong>Enduro</strong> verabschiedet sich von Johan Paus<br />

Liebe Frau Ine Paus,<br />

wir sind sehr traurig. Ihr Mann Johan war nicht nur ein angenehmer<br />

Geschäftspartner unseres Verlages, sondern gleichzeitig<br />

ein gerngesehener Freund.<br />

Seine Energie, sein Fleiß, seine laufenden Innovationen und<br />

vor allem seine Menschlichkeit, Freundlichkeit und Zuneigung<br />

waren ausreichend Gründe dafür, dass Johan so beliebt und<br />

somit auch erfolgreich war.<br />

Über Jahrzehnte hin haben wir gerne Jopa-Produkte geordert.<br />

Er wiederum hat für sein Unternehmen in unserer Zeitschrift<br />

<strong>Motocross</strong> <strong>Enduro</strong> Anzeigen geschaltet. Ein Leistungsaustausch,<br />

ein Miteinander, wofür wir uns bei Johan und Ihnen,<br />

liebe Frau Paus, heute nochmals bedanken möchten.<br />

Trotz des schweren schmerzlichen Verlustes möge Ihnen Gott<br />

die Kraft und ausreichend Stärke geben, im Sinne von Johan<br />

Ihren internationalen Betrieb weiterhin erfolgreich zu führen.<br />

Ich kondoliere auch im Namen meiner Familie und meiner Mitarbeiter<br />

des Ziegler Verlags und hoffe sehr, dass Sie den Mut<br />

nicht verlieren und es Ihnen in naher Zukunft wieder gut gehen<br />

wird.<br />

Ihr Dieter Ziegler<br />

MOTOCROSS ENDURO 11


PEOPLE & FACTS<br />

Sam Sunderland<br />

gewinnt Silk Way Rallye<br />

Sam Sunderland triumphierte bei der Silk Way Rallye –<br />

der zweiten Runde zur FIM-Rallye-Weltmeisterschaft<br />

<strong>2019</strong>. Teamkollege Luciano Benavides wurde Fünfter in<br />

der Juniorenklasse. Laia Sanz von KTM Factory Racing<br />

gewann die Kategorie der Frauen mit einem hervorragenden<br />

7. Gesamtrang.<br />

Die zehnte und letzte Etappe der Silk Way Rally war eine<br />

der härtesten der Veranstaltung. Die 255 Kilometer<br />

lange Spezialstrecke schlängelte sich auf schnellen<br />

felsigen Pfaden und durch die Schluchten und trockenen<br />

Flussbetten der Wüste Gobi. Sam Sunderland, der<br />

die durch Russland und die Mongolei führenden Etappen<br />

hervorragend bewältigen konnte, hatte sich einen<br />

komfortablen Vorsprung für die letzte Herausforderung<br />

in China erfahren und holte sich schließlich den<br />

Gesamtsieg vor Andrew Short und Adrien van Beveren.<br />

Mit nicht weniger als drei Etappensiegen sicherte sich<br />

Sam damit seinen zweiten Sieg in Folge bei der diesjährigen<br />

FIM-Cross-Country-Rallies-WM.<br />

• Fotos: KTM/Rallye Zone; Husqvarna (Short)<br />

Ergebnis - Silk Way Rally - 6.-16.7.<strong>2019</strong>: 1. Sam Sunderland, GB, KTM,<br />

26:12:47; 2. Andrew Short, USA, Husqvarna, +20:22; 3. Adrien van Beveren,<br />

F, Yamaha, +21:01; 4. Kevin Benavides, ARG, Honda, +21:37; 5. Luciano<br />

Benavides, ARG, KTM, +36:50; 6. Oriol Mena, E, Hero, +51:50; 7. Laia<br />

Sanz, E, KTM, +1:56:26; 8. Adam Tomiczek, PL, Husqvarna, +2:08:04;<br />

9. Joan Barreda, E, Honda, +2:54:25; 10. Maciej Giemza, PL, Husqvarna,<br />

+3:10:31.<br />

Adrien van Beveren, Sam Sunderland, Andrew Short (v.l.)<br />

Der zweitplatzierte Andrew Short<br />

Rallyekönigin Laia Sanz (auch Foto links) fuhr sich in die Top Ten<br />

12 MOTOCROSS ENDURO


Alfredo Gomez, Manuel Lettenbichler<br />

und Graham Jarvis (v.l.)<br />

Manuel Lettenbichler gewinnt<br />

Red Bull Romaniacs<br />

Ein langgehegter Traum wurde für den 21-jährigen Manuel Lettenbichler<br />

bei der Red Bull Romaniacs „Sweet 16“ Edition in Sibu wahr. Nach 571 Kilometern<br />

eroberte der Deutsche den obersten Treppchenplatz. Zehn Jahre<br />

zuvor war dieses Kunststück seinem Vater Andreas ebenfalls gelungen.<br />

Auf die Plätze verwies der Youngster keine Geringeren als Alfredo<br />

Gomez und Graham Jarvis. • Fotos: Redbull Romaniacs<br />

Ergebnis - Red Bull Romaniacs - 30.7.-3.8.<strong>2019</strong> - Gold Class: 1. Manuel Lettenbichler, D, KTM,<br />

20:39:51 h; 2. Alfredo Gomez, E, Husqvarna, +2:24; 3. Graham Jarvis, GB, Husqvarna, +12:21;<br />

4. Taddy Blazusiak, PL, KTM, +45:45; 5. Jonny Walker, GB, KTM, +50:49; 6. Billy Bolt, GB,<br />

Husqvarna, +2:36:43; 7. Mario Roman, E, Sherco, 2:56:34; 8. David Cyprian, CZ, KTM, +3:08:42;<br />

9. Pol Tarres, E, Husqvarna, +4:02:39; 10. Josep Garcia, E, KTM, +4:28:35.<br />

Manuel mit<br />

Papa Andreas<br />

Lettenbichler<br />

enduro-WM-Termine 2020<br />

17.-19.4. Marco de Cavaneses/P; 24.-26.4. Spanien, Ort noch offen;<br />

5.-7.6. Spoleto/I; 12.-14.6. Hungaroring/H; 17.-19.7. Saaremaa/EST;<br />

24.-26.7. Skovde/S; 18.-20.9. Requista/F; 16.-18.10. Zschopau/D.


PRÄSENTATION: BETA RR 2020<br />

Novissimo!<br />

Alles neu macht der Mai? Nicht bei Beta, denn<br />

da machte es heuer der Juli, in dem die toskanische<br />

„azienda dell’<strong>Enduro</strong>“ uns radikal<br />

neue Stollenmopeds präsentierte. Ich sag‘s<br />

schon mal voraus – 2020 wird eine veritable<br />

Jahrgangsgeneration ...<br />

• Text u. Actionpilot: Alexander „da is‘ auch was<br />

für mich dabei“ Stephan; Fotos: Cristiano „I am not<br />

Ronaldo“ Morello und Marco „MTB“ Campelli<br />

RR 200 – kleiner Hüpfer<br />

mit ganz großem Herz<br />

14 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 15


PRÄSENTATION: BETA RR 2020<br />

RR 125 2-T<br />

RR 390 4-T<br />

RR 200 2-T<br />

Made in Italy<br />

Benvenuti! Bella macchina und Bunga Bunga,<br />

antike Kultur und mafiöse Strukturen, nicht ertrunkene<br />

Migranten, die uns Plastikspielzeug<br />

verkaufen, und Kardinäle in Nobelkarossen –<br />

ja, das ist Italien, wie wir es kennen und lieben.<br />

Doch Italien hat neben aller Widersprüche<br />

auch verlässliche Konstanten zu bieten – wie<br />

zum Beispiel die jüngsten <strong>Enduro</strong>s aus Rignano<br />

sull‘ Arno, die heuer wiederholt im äußerst<br />

steinreichen und spaßfreien Offroad-Ressort<br />

„Il Ciocco“ präsentiert wurden (siehe MCE<br />

8/2018 „Präsentation Beta RR <strong>2019</strong>“). Ein Umstand,<br />

der bei mir nicht gerade Vorfreude in<br />

Form von Endorphinen freisetzen ließ, doch vor<br />

Ort und live, im Angesicht der schicken Maschinen,<br />

dann doch schnell in freudige Erregung<br />

umschlug. Zu Recht, wie sich schon bald<br />

im Sattel herausstellen sollte. Denn zu meiner<br />

Verblüffung konnte ich mit den 2020er Betas<br />

auf identischem Terrain deutlich besser fahren<br />

als im vergangenen Jahr. Und da man in meinem<br />

Alter eigentlich nicht besser wird (da<br />

geht’s eher andersrum …), kann dies doch eigentlich<br />

nur am Performancezuwachs der<br />

jüngsten Betas liegen, oder?!<br />

Die Viertakter: Vorteil Viertakt<br />

Laut Beta überwiegt in den globalen Verkaufszahlen<br />

der Anteil ihrer Zweitakt-RR-Modelle.<br />

Dieser Absatznachteil soll jetzt insbesondere<br />

allen Viertakt RRs zum Vorteil dienen. Diese<br />

sind für 2020 nämlich in jeglicher Hinsicht<br />

Neukonstruktionen bis hin zum größeren Tank,<br />

während die Zweitakter als Hauptmerkmale<br />

unter anderem „lediglich“ neue Rahmen (bei<br />

gleichbleibender Geometrie!), Ausgleichswellen<br />

(RR 250 und 300), ein neues Design, ein<br />

größeres Tankvolumen (RR 125 und 200) und<br />

einen neuen Zylinder (nur RR 125) erhielten.<br />

Klar, dass ich mich deshalb anlässlich der Testfahrten<br />

erstmal in die Sättel der Viertakt-<br />

Range schwang. Was sofort auffällt ist der Umstand,<br />

dass eben nichts auffällt. Denn die Sitzposition<br />

mit dem nun etwas breiteren Lenker<br />

ist ausgewogen, passt wie maßgeschneidert<br />

und das äußerst schlanke Bodywork sorgt<br />

stets für smoothe, unbehinderte Bewegungsabläufe.<br />

Das „Dreiecksverhältnis“ Lenker/Fußrasten/Sitzbank<br />

passt auf Anhieb. Hier kann<br />

man sich also sofort zu Hause fühlen, eine<br />

durchaus bekannte Stärke der direkten Vorgängermodelle.<br />

Was auch bereits nach den<br />

ersten Minuten im Sattel auffällt: enge Kehren,<br />

schmale Trails und Spurrillen lassen sich mit<br />

gesteigerter Präzision und Lässigkeit treffen<br />

wie auch absolvieren. Kurzum, die neuen Fahrwerke<br />

nebst moderat geänderter Geometrie<br />

setzen hier genau dies um, was sie auf dem Papier<br />

versprechen. Eine gelungene Verknüpfung<br />

von Theorie und Praxis, die sich in solch positiver<br />

Auswirkung leider nicht immer und bei allen<br />

Herstellern finden lässt. Im Seriensetting<br />

fällt allerdings auch rasch auf, dass die Gabeln<br />

der RR-4-Takter tendenziell etwas schneller<br />

RR 300 2-T<br />

und linearer durchfedern als die Stoßdämpfer<br />

und die grundlegende Abstimmung eher sensible<br />

Absorption, denn finale Durchschlagsresistenz<br />

favorisiert. Nachdem ich kurzerhand<br />

Druckstufe und Vorspannung der Gabeln leicht<br />

hochregelte, passte dies ziemlich perfekt für<br />

meine schlanken 73 kg. Hiermit wäre ich persönlich<br />

sicher sehr lange wunschlos glücklich.<br />

Wer einen Viertakter mit Einladung zur Attacke<br />

sucht, der wird sicher vergleichbar glücklich<br />

mit der „kleinen“ RR 350. Deren Triebwerk bietet<br />

zwar eine erstaunlich anspringende Spontanität<br />

im untersten Drehzahlbereich, verfügt<br />

auch über gleichfalls erstaunliche Durchzugswerte<br />

– aber die eindeutige Sahnehaube ist<br />

die enorm anmachende Drehfreude. Mit der<br />

will man irgendwie gar nicht langsam fahren.<br />

Steve Holcombe hat übrigens anlässlich eines<br />

Interviews bei der Präsentation gesagt, dass er<br />

kommende Saison wieder einen Viertakter einsetzen<br />

wolle, aber noch nicht wisse, ob 350er<br />

oder 390er. Ich jedenfalls würde sofort die<br />

390er wählen, ist sie doch sozusagen die eierlegende<br />

Wollmilchsau unter Betas RR-Viertaktern.<br />

In Bezug aufs Handling deutlich näher an<br />

der flinken 350er als an der nächstgrößeren<br />

430er, aber mit einem Triebwerk versehen, das<br />

im Vergleich zur kleineren Schwester extra<br />

sanft und traktionsstark aus dem „Drehzahlkeller“<br />

hochzieht, über noch mehr Durchzugskraft<br />

verfügt und annähernd frei hochdreht, ist<br />

die 390er das vielseitigste Modell in Betas<br />

16 MOTOCROSS ENDURO


RR 480 – die macht Meter<br />

RR 480 4-T<br />

Viertakt-Portfolio. Die 430er kann man zwar im<br />

direkten Vergleich nochmals schaltfauler fahren,<br />

legt mir aber im mittleren Drehzahlbereich<br />

zu wuchtig, und damit stete Aufmerksamkeit<br />

erfordernd, zu. Auch wenn Welten zwischen<br />

Steve Holcombes und meinem <strong>Enduro</strong>speed<br />

liegen mögen – mich hat es offen gestanden<br />

nicht gewundert, dass die 430er, trotz aller offenkundigen<br />

Verbesserungen, nicht auf seiner<br />

„Wunschliste“ auftaucht. Da empfinde ich sogar<br />

die dicke 480er als <strong>Enduro</strong> mit, ich sach‘<br />

ma‘, größerer Existenzberechtigung. Solange<br />

ihr irgendwelchen kniffligen Low- speed-Passagen<br />

aus dem Weg geht und Extremenduro<br />

nicht auf eurem Masterplan steht, dann bietet<br />

die RR 480 eine der souverän lässigsten Möglichkeiten,<br />

eine <strong>Enduro</strong>wanderung unter Freunden<br />

oder Speedheizen auf breiten Pfaden zu<br />

absolvieren. Im geeigneten Umfeld ist das<br />

nach wie vor ein ganz besonderes Dirtbike, das<br />

nun auch in ganz besonderem Maße vom neuen<br />

Fahrwerk und dessen weiter oben genannten<br />

Qualitäten profitiert. Kurzfazit: Alle neuen<br />

Viertakter haben deutlich verifizierbar an Qualitäten<br />

gewonnen, ohne aber ihre individuellen<br />

Charakteristika zu verlieren – very good news<br />

…!<br />

Die Zweitakter:<br />

Zwei Takte für jede Geschmacksrichtung<br />

Wie schon bei den Viertaktern der Fall, profitieren<br />

auch die zweitaktenden Schwestermodelle<br />

in puncto Ergonomie und lässiger Fahrpräzision,<br />

bedingt durch das Zusammenspiel von<br />

neuem Rahmen und Bodywork. Trotz ähnlich<br />

sensibler Absorptionsfähigkeiten (im Vergleich<br />

zu den Viertakt-RRs) wirkt hier die serienmäßige<br />

Abstimmung in ausgewogenerer Balance<br />

und grundsätzlich geringfügig erhöhter<br />

Resistenz im Druckstufenbereich. Hier musste<br />

an den Gabeln also weder die Vorspannung,<br />

noch die Druckstufendämpfung erhöht werden,<br />

um ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis<br />

zu liefern. Wohlgemerkt, dies auf mein<br />

„Mittelgewicht“ bezogen. Piloten der „Schwergewichtsklasse“<br />

mögen da andere Settings favorisieren.<br />

Apropos favorisieren: Auch wenn<br />

die RR 125 2-T nun mit nochmals gesteigerter<br />

Horsepower übers gesamte Drehzahlband aufwartet<br />

und damit womöglich einen neuen Klassenstandard<br />

setzt, so bleibt für mich die RR<br />

200 nach wie vor die Referenz für anmachend<br />

flinke Fahrfreude bei gleichzeitiger Fähigkeit,<br />

es bei <strong>Enduro</strong>-Wanderungen mal gelassener<br />

anzugehen. Sie schafft einen derart gelungenen<br />

Spagat, wie er bislang in solch kleiner<br />

Hubraumklasse nicht anzutreffen war. In diesem<br />

Zusammenhang auch nicht zu verachten<br />

ist die neue RR 250 2-T. Deren Triebwerk zieht<br />

derart sanft traktionsstark aus dem „Drehzahlkeller“<br />

und verfügt nun über noch mehr Drehmoment,<br />

sodass sich jeder den wirklichen Nutzen<br />

eines Aufstiegs zur nächstgrößeren RR 300<br />

2-T sehr gut überlegen sollte. Ihr Leistungsoutput<br />

über den gesamten Drehzahlbereich empfinde<br />

ich als deutlich linearer und damit auch<br />

berechenbarer, im Vergleich zur 300er. Letztgenannte<br />

legt mir im Drehmomentpeak etwas<br />

zu spontan druckvoll zu, was gerade bei forcierter<br />

Fahrweise ein deutliches Plus an Aufmerksamkeit<br />

einfordert. Allerdings gilt auch<br />

hier: In geeigneten Händen (Steve Holcombe<br />

und Kollegen …) und/oder geeigneter Gewichtsklasse<br />

kann die spritzige RR 300 durchaus<br />

die Waffe der Wahl sein. Zumal beide Modelle,<br />

RR 250 und 300, durch Einsatz einer Ausgleichswelle<br />

nicht nur weniger vibrieren, sondern<br />

sich gerade im untersten Drehzahlbereich<br />

fühlbar geschmeidiger und sensibler per Gashand<br />

dosieren lassen. Auch das ist einer der<br />

(vielen) Fortschritte der 2020er Generation!<br />

Fazit: Jahrgangsenduros<br />

Suum cuique – jedem das seine! Dieser legendäre<br />

Spruch aus dem Munde Friedrichs des<br />

Großen trifft in Bezug auf Betas RR-Modelle<br />

schon seit einigen Jahren quasi den Nagel auf<br />

den Kopf. Dass es Beta jedoch mit dieser radikal<br />

neuen RR-Modellgeneration geschafft hat,<br />

jene bewährten Individualqualitäten zu bewahren<br />

und (!) gleichzeitig die gebotene Performance<br />

in entscheidenden Bereichen deutlich<br />

zu steigern, das ist die eigentlich essenzielle<br />

Botschaft zum Modelljahr 2020. Während<br />

sich anlässlich der alljährlich bei sämtlichen<br />

Herstellern stattfindenden Modellupdates<br />

häufig nur erfahrbare Verbesserungen<br />

im Nuancenbereich abspielen, so machen die<br />

2020er Beta RRs nun ihr Modelljahr zu einer<br />

veritablen Jahrgangsgeneration, ganz im Stile<br />

eines Spitzenweines … natürlich aus der Toskana.<br />

MOTOCROSS ENDURO 17


PRÄSENTATION: BETA RR 2020<br />

18 MOTOCROSS ENDURO<br />

RR 250 – meine erste Wahl, wenn’s mal knifflig wird


Betas große 2-T-Motoren (250 und 300 ccm) waren<br />

von Anbeginn für den Einsatz einer Ausgleichswelle<br />

vorbereitet, implementiert wurden diese allerdings<br />

erst für die 2020er Generation<br />

Völlig neu gestalteter Luftfilterkasten –<br />

perfekt in den Rahmen integriert<br />

Neue, interessante Platzierung für alle<br />

Mappingschalter<br />

Nagelneue Rahmen mit abnehmbarem Heckteil<br />

aus Technopolymer für alle Modelle<br />

RR 125 mit neuem Zylinder<br />

Neuer ZF-Stoßdämpfer


PRÄSENTATION: BETA RR 2020<br />

Elegantes, extra smoothes Bodywork, ohne störende Kanten, nebst deutlich größeren Tanks (+ 1,1 l) für alle Viertakter<br />

NEWS 2020<br />

Motor<br />

Viertaktmodelle (350/390/430/480 ccm)<br />

• Komplett überarbeitetes Kurbelgehäuse zur<br />

Gewichtseinsparung und Verringerung der<br />

oszillierenden Massen durch eine erhöhte<br />

Kupplungsposition und Zurückversetzung<br />

der Kurbelwelle. Durch die Verlagerung des<br />

Schwerpunkts in die Nähe der Schwingenachse<br />

wird eine deutliche Verbesserung des<br />

Handlings erzielt. Verringerung des<br />

Gewichts um zirka ein Kilogramm.<br />

• Gemeinsam mit dem Kurbelgehäuse neu<br />

gestalteter und überarbeiteter Kupplungsdeckel<br />

(aus Magnesium AZ91) zur effizienteren<br />

Ölförderung in die Kupplung<br />

• In Übereinstimmung mit dem übrigen Motor<br />

neu gestalteter Schwungraddeckel (aus<br />

Magnesium AZ91) mit nunmehr funktionellem<br />

und modernem Design<br />

• Neues Wasserpumpensystem: verbessert<br />

den Durchsatz und somit die Wärmetauscheffizienz<br />

im Kühlsystem, was zu niedrigeren<br />

Durchschnittstemperaturen und einer damit<br />

verbundenen Leistungssteigerung führt<br />

• Überarbeiteter Zylinder und Zylinderkopf zur<br />

bestmöglichen Nutzung der am Kühlsystem<br />

vorgenommenen Änderungen<br />

• Überarbeiteter Ölkreislauf: ermöglicht einen<br />

besseren Wärmeaustausch von Wasser und<br />

Öl im vorderen Bereich des Kurbelgehäuses<br />

und damit eine niedrigere Öltemperatur<br />

• Kupplung mit überarbeiteten Belägen aus<br />

neuem Werkstoff für mehr Geschmeidigkeit<br />

und Modulierbarkeit<br />

• Neu gestaltetes Getriebe: jetzt noch kürzer<br />

und leichter zu schalten<br />

• Neues Getriebesteuerungssystem mit leichteren<br />

Schaltnocken<br />

• Neu gestalteter Schalthebel im Einklang mit<br />

dem neuen Kurbelgehäuse<br />

• Implementierung des Leerlaufsensors<br />

• Optimierte Kennfelder<br />

Zweitaktmodelle (250/300 ccm)<br />

• Einführung der Ausgleichswelle: reduziert<br />

die Vibrationen und verbessert die Leistungskurve.<br />

Durch die Ausgleichswelle wird<br />

das Motorrad somit in allen Leistungsbereichen<br />

des Motors leichter fahrbar<br />

• Neu gestalteter Zylinderkopf (nur 250 ccm)<br />

zur Verbesserung des Drehmoments im<br />

unteren Drehzahlbereich<br />

Zweitaktmodelle (125 ccm)<br />

• Neuer Zylinder mit modifiziertem Auslass<br />

und geänderten Steuerungsdiagrammen<br />

• Neuer Auslassflansch<br />

• Neues Auslassventilsystem und neue<br />

Booster<br />

• Neuer Kupplungsdeckel mit Entlüftungssystem<br />

für die geänderte Kupplungsbetätigung,<br />

geänderte Position des Öleinfülldeckels<br />

• Neue Zentrifugaleinheit<br />

• Neuer Resonanzauspuff. Dank dieser praktisch<br />

direkt vom Racing-Modell <strong>2019</strong> übernommenen<br />

Veränderungen konnte eine<br />

deutlich üppigere Leistungsabgabe im<br />

unteren Drehzahlbereich kombiniert mit<br />

besserer Beschleunigung im Hochdrehzahlbereich<br />

erzielt werden. Die Folge: Eine<br />

Performance-Steigerung über die gesamte<br />

Leistungskurve und eine wesentlich höhere<br />

Nutzbarkeit<br />

Fahrwerk<br />

• Neuer Rahmen mit überarbeiteter Geometrie<br />

und Steifigkeit für mehr Agilität und Stabilität.<br />

Des Weiteren konnte durch den Einsatz<br />

spezieller Feingussteile das Gewicht verringert<br />

und die Zuverlässigkeit erhöht, der<br />

Komfort verbessert und die Vibrationen dank<br />

eines neuen Lenkkopfs reduziert werden.<br />

Darüber hinaus ist der Rahmen im unteren<br />

Bereich schmäler ausgeführt, was der Fahrbarkeit<br />

in schwierigen Passagen und typischen<br />

Spurrinnen mehr als zugutekommt<br />

• Geänderte Schwinge: längere Ausführung<br />

bei den Viertaktmodellen und der 200-ccm-<br />

Zweitaktvariante für mehr Stabilität und<br />

Traktion<br />

• Komplett überarbeiteter Heckrahmen mit<br />

optimierter Struktur, Wasserdichtheit und<br />

Integration aller Filtergehäuseteile sowie<br />

anderer darin untergebrachter Zubehörteile<br />

(elektrische Komponenten und Ölbehälter<br />

für Zweitakter)<br />

• Neuer Ansaugstutzen<br />

• Schnelleres und präziseres Filtermontagesystem<br />

Neue Viertakt-Triebwerke eingebettet in neue Rahmen mit be<br />

RR 390 – Alleskönner in vier Takten<br />

20 MOTOCROSS ENDURO


sonders schmalen Unterzügen<br />

RR 430 – Explosivkraft pur<br />

• Gegenüber der Vorgängerversion weiterentwickelte<br />

Gabel mit komplett überarbeitetem<br />

Innenaufbau, erhöhter Stoßaufnahme bei<br />

harten Stößen und verbesserter Kontrolle<br />

der Nickbewegungen des Motorrads;<br />

vollkommen überarbeitete, auf den neuen<br />

Rahmen abgestimmte Einstellmöglichkeiten<br />

• Neues Federbein hinten mit neuem Stabilisierungssystem<br />

(optimierter Grip und<br />

Bodenkontakt bei Vollbremsung) • Neuer<br />

Puffer mit größerer Progression, der durch<br />

eine verbesserte Stoßaufnahme eine gute<br />

Schutzwirkung am Ende des Federwegs<br />

garantiert • Neue auf den Rahmen abgestimmte<br />

Einstellmöglichkeiten • Kühlsystem<br />

mit im Rahmen untergebrachten<br />

Wasserleitungen und effizienteren Kühlern,<br />

die den Wärmeaustausch verbessern und<br />

selbst unter Extrembedingungen gemäßigtere<br />

Betriebstemperaturen der Motoren<br />

ermöglichen • Kraftstoffbehälter mit<br />

größerem Fassungsvermögen: 9,1 l für<br />

Viertaktmodelle und 9,5 l für Zweitaktmodelle.<br />

Abgesehen von einer größeren<br />

Reichweite verbessern die neuen Behälter<br />

durch leichtere Veränderung der Sitzposition<br />

die Fahrergonomie<br />

• Breiterer Lenker für mehr Kontrolle<br />

• Auspuff mit neuem Layout im Einklang mit<br />

der neuen Heckpartie des Motorrads<br />

• Seitenständer mit breiterem Aufstand am<br />

Boden<br />

• Neue Fußrasten aus Feinguss mit größeren<br />

Ablauföffnungen für Schlamm und entsprechender<br />

Verzahnung für einen besseren<br />

Grip der Stiefel<br />

• Neue Kettenführung: längere, auf die neue<br />

Schwinge abgestimmte Ausführung<br />

• Neues Bremspedal: robuster und mit großzügiger<br />

dimensionierten Lagern<br />

• Kürzere Übersetzung bei den Varianten 430<br />

und 480 ccm gegenüber den Vorgängermodellen<br />

Design<br />

• Brandneue Karosserieteile (Cockpitverkleidung,<br />

Kotflügel vorn und hinten, Luftkanäle<br />

und Seitendeckel) verbessern die Ergonomie<br />

und Funktionalität aller beteiligten Komponenten<br />

• Vorderer Kotflügel mit variabler Stärke zur<br />

Gewichtsverringerung und Erhöhung der<br />

Stabilität<br />

• Neuer Heckrahmen aus Technopolymer<br />

• Neue Heckrahmenbefestigungen aus<br />

Technopolymer<br />

• Neuer Lenkerschutz<br />

• Neu gestalteter Sitz: mehr Komfort und<br />

einfaches Verändern der Sitzposition<br />

• Neuer Kennzeichenhalter: leichtere Ausführung<br />

mit integrierten Griffen<br />

• Neuer Schalldämpferschutz (ausgenommen<br />

125 ccm)<br />

• Neues Digitalinstrument mit neuem Halter<br />

• Neu gestalteter Motorschutz<br />

• Neue Heckleuchte und Kennzeichenhalter<br />

mit integrierten Griffen<br />

• Neuer Rahmenschutz<br />

Preisliste RR-Modelle 2020<br />

RR 350 4-T ................................ 9290,00 Euro<br />

RR 390 4-T ................................ 9390,00 Euro<br />

RR 430 4-T ................................ 9390,00 Euro<br />

RR 480 4-T ................................ 9390,00 Euro<br />

RR 125 2-T ................................. 7990,00 Euro<br />

RR 200 2-T ................................ 7990,00 Euro<br />

RR 250 2-T ................................ 8390,00 Euro<br />

RR 300 2-T ................................ 8590,00 Euro<br />

Jeweils zzgl. Fracht ...................... 161,00 Euro<br />

Verfügbarkeit: Ende Juli <strong>2019</strong>


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020<br />

Brandneu: YZ 450 F<br />

22 MOTOCROSS ENDURO


und YZ 250<br />

F<br />

Die<br />

Yamaha-MX-Modelle 2020 bieten die<br />

neueste Technologie und leistungssteigernde<br />

Details, die jeden <strong>Motocross</strong>fahrer<br />

noch stärker dabei unterstützen, sein<br />

wahres Potenzial auszuschöpfen.<br />

• Testfahrer: Daniel Hänel; Fotos: Yamaha<br />

Yamaha engagiert sich mehr denn je für Rennfahrer<br />

aller Altersgruppen und Fähigkeiten. Die<br />

2020er-Modellreihe bietet ein breites Sortiment<br />

hochmoderner <strong>Motocross</strong>motorräder.<br />

Die <strong>2019</strong> vorgestellten Modelle YZ 65 und YZ 85<br />

haben sich gut in der wichtigen Jugend-MX-<br />

Szene etabliert. Mit erstklassiger Leistung und<br />

beispielhafter Zuverlässigkeit bieten diese<br />

Zweitaktmodelle den Champions von Morgen<br />

schon in jungem Alter die Chance, ihr Siegertalent<br />

zu demonstrieren, bevor sie auf der YZ 125<br />

ihr Können zeigen. Dieses außergewöhnliche<br />

Bike hat sich als eines der führenden Modelle<br />

in dieser Klasse bewährt und gilt als ideales<br />

Sprungbrett für den Aufstieg von der MX-Jugend-<br />

in die Erwachsenenklasse. Schließlich<br />

hat es 2018 die Europameisterschaft und die<br />

125-ccm-WM gewonnen.<br />

Die YZ 250 F wurde für die Saison <strong>2019</strong> komplett<br />

neu gestaltet und gilt zweifellos als eine<br />

der besten Werksrennmotorräder der MX2-<br />

Klasse. Seit seiner Markteinführung hat sich<br />

dieses Rennmotorrad als eines der stärksten<br />

seiner Klasse im internationalen, nationalen<br />

und regionalen Wettbewerb erwiesen. Mit<br />

komplett neuem Motor und überarbeitetem<br />

Fahrwerk bietet die YZ 450 F den Rennfahrern<br />

die Möglichkeit, ultimative Leistung und modernste<br />

Technologie auszureizen. Mit der YZ<br />

450 F wurden bereits zahlreiche MXGP- und<br />

MX1-Meisterschaften gewonnen und sie verhalf<br />

dem französischen Team in den letzten<br />

Jahren zu zahlreichen MXON-Siegen. Sie hat<br />

sich als einer der härtesten Wettbewerber in<br />

dieser prestigeträchtigen Klasse etabliert.<br />

Diese siegreichen Viertakter unter den 2020er-<br />

Modellen werden ergänzt durch die YZ 250,<br />

den legendären Zweitaktcrosser, der sich bei<br />

<strong>Motocross</strong>-Bikern in aller Welt großer Beliebtheit<br />

erfreut. Durch ihre geballte Kraft, das ultraleichte<br />

Handling und die mechanische Einfachheit<br />

kombiniert die YZ 250 eindrucksvolle<br />

Leistung mit einem ernstzunehmenden Rennpotenzial.<br />

Von der YZ 65 bis hin zur brandneuen YZ 450 F<br />

bietet Yamaha den MX-Fahrern von heute eine<br />

ultimative Auswahl an Hochleistungsmotorrädern,<br />

die alle gebaut wurden, um ihre Fahrer<br />

aufs Podium zu bringen. Mit dem bLU-cRU-Programm<br />

demonstriert Yamaha weiterhin sein<br />

uneingeschränktes Engagement für die Welt<br />

des <strong>Motocross</strong> mit der gezielten Unterstützung<br />

und Förderung der Stars von morgen.<br />

bLU cRU Masterclass –<br />

Förderung zukünftiger Talente<br />

Um neue Talente zu entwickeln und zu fördern,<br />

hat Yamaha kürzlich das bLU-cRU-Programm<br />

erweitert und deckt jetzt alle drei Jugend-Klassen<br />

ab. Der bLU cRU Cup <strong>2019</strong> steht in Europa<br />

jugendlichen Fahrern der Modelle YZ 65, YZ 85<br />

und YZ 125 offen. Die besten 40 Fahrer aus jeder<br />

Kategorie messen sich dann beim Monster<br />

Energy FIM <strong>Motocross</strong> of Nations <strong>2019</strong> in Assen<br />

(Niederlande).<br />

MOTOCROSS ENDURO 23


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020<br />

Yamaha lädt im Anschluss die drei Gewinner<br />

jeder Klasse sowie zwei weitere Wildcardfahrer<br />

zur exklusiven bLU cRU Masterclass ein, wo sie<br />

unter Aufsicht eines Teams von bLU cRU-Botschaftern,<br />

zu denen auch Yamaha MX-Rennstars<br />

gehören, an einem dreitägigen Trainingslager<br />

teilnehmen. Die Yamaha-Jury wählt dann<br />

drei glückliche Fahrer aus, die bei der Europameisterschaft<br />

die offizielle Unterstützung des<br />

Unternehmens erhalten.<br />

Das bLU-cRU-Programm bietet jedem Fahrer<br />

die Möglichkeit, seine Träume zu verwirklichen.<br />

Wenn dann der Moment des Aufstiegs in<br />

die Erwachsenenklasse gekommen ist, hat Yamaha<br />

wieder das ultimative MX-Rüstzeug im<br />

Angebot.<br />

Die brandneue YZ 450 F<br />

Die neue YZ 450 F erobert das Jahr 2020 mit<br />

weniger Gewicht, noch mehr Leistung und<br />

hochpräzisen Handling-Eigenschaften, die sie<br />

zum konkurrenzstärksten 450-ccm-Modell<br />

macht, das Yamaha je gebaut hat.<br />

Mit der Vision, ein <strong>Motocross</strong>motorrad zu entwickeln,<br />

das gegen die härtesten Gegner auf<br />

allen Ebenen antreten und gewinnen kann, haben<br />

die Ingenieure jede einzelne Komponente<br />

analysiert und eine Unmenge an kleineren und<br />

größeren Verbesserungen vorgenommen – wo<br />

immer sich eine Möglichkeit dazu bot.<br />

Im Zuge dieser intensiven Detailanalyse wurde<br />

das gesamte Motorrad in vielen Punkten neu<br />

gestaltet. So konnte das Technikerteam für<br />

2020 bei der YZ 450 F erhebliche Gewichtseinsparungen<br />

sowie Leistungssteigerungen und<br />

ein verbessertes Handling erzielen.<br />

Der neue 450-ccm-Motor:<br />

noch stärker und noch kompakter<br />

Der YZ-450-F-Motor, der bereits für seine enorme<br />

Leistungsabgabe bekannt ist, wurde für<br />

das Jahr 2020 noch mal gründlich überarbeitet,<br />

um ein noch stärkeres und präziser abrufbares<br />

Leistungspotenzial zu liefern. Der neue<br />

Motor ist deutlich kompakter und leichter. Die<br />

überarbeitete Konfiguration optimiert die Position<br />

des Masseschwerpunkts des Motorrads<br />

und macht es zu einem der am einfachsten zu<br />

fahrenden <strong>Motocross</strong>-Bikes seiner Klasse.<br />

Der kompakte, neue Motor mit 450 ccm Hubraum<br />

hat einen umgedrehten Zylinderkopf mit<br />

hoher Kompression, einen langlebigen<br />

Schmiedekolben, ein aggressives Nockenwellenprofil<br />

und bietet ein optimal ausgewogenes<br />

Verhältnis von hoher Leistung und ultimativer<br />

Kontrolle.<br />

Komplett neuer, rückwärts geneigter Zylinder<br />

Eine der wichtigsten Motorverbesserungen<br />

2020 ist der neue, nach hinten geneigte Zylinder.<br />

Er ist sowohl leichter als auch kompakter.<br />

Durch das innovative, näher zum Zentrum des<br />

Motorrads orientierte Design wird ein optimaler<br />

Massenschwerpunkt erreicht. Das verbessert<br />

die dynamischen Handling-Eigenschaften<br />

der YZ 450 F erheblich. In dem neuen, nach<br />

hinten geneigten Zylinder arbeitet ein hochverdichtender<br />

Kolben im „Bridge-Box“-Design. In<br />

Kombination mit dem hocheffizienten, umgedrehten<br />

Zylinderkopf mit seinem langen und<br />

geraden Einlass sorgt dieses Design in der<br />

450er-Klasse für eine ausgewogene Leistung<br />

und eine außergewöhnlich gute Kontrolle.<br />

Yamaha Power Tuner<br />

Technologie das Feld an.<br />

Die Yamaha YZ 450<br />

F war das erste<br />

<strong>Motocross</strong>motorrad<br />

mit integrierter<br />

Konnektivität.<br />

Sie ermöglichte<br />

die kabellose Feinabstimmung<br />

des<br />

Motorrads über<br />

ein Smartphone.<br />

Auch das 2020er-<br />

Modell führt im<br />

Bereich digitaler<br />

Nach dem Herunterladen der kostenlosen<br />

Power Tuner-App für IOS- oder Android-Geräte<br />

können YZ-450-F-Fahrer oder -Mechaniker das<br />

Kraftstoff-/Luftgemisch und den Zündzeitpunkt<br />

problemlos definieren und so das Motorrad<br />

auf verschiedene Strecken und wechselnde<br />

Fahrbedingungen abstimmen. Diese Funktion<br />

macht das 2020er-Modell der YZ 450 F zu einem<br />

extrem anpassungsfähigen <strong>Motocross</strong>-Bike,<br />

das direkt an der Rennstrecke abgestimmt<br />

werden kann. Dadurch kann der Fahrer stets<br />

das optimale Setting wählen – ganz wie es die<br />

Strecken- und Wetterbedingungen erfordern.<br />

Zusätzlich zu den Auswahlmöglichkeiten für<br />

das Mapping des Motors kann die Power-Tuner-App<br />

auch Rennverläufe protokollieren und<br />

eine Vielzahl von Daten wie Wartungs- und<br />

Systemdiagnosen, Motorlaufzeit und anderes<br />

mehr überwachen und aufzeichnen. Dadurch<br />

wird sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil<br />

der Wartung.<br />

Einstellbarer Kennfeldschalter am Lenker<br />

Nach der Vorprogrammierung des 2020er-Modells<br />

der YZ 450 F mit dem Power Tuner im Fahrerlager<br />

kann der Fahrer nun auch mit einem<br />

Kennfeldschalter am Lenker das gewünschte<br />

Mapping auswählen.<br />

Durch diese einfache und schnelle Anpassungsmöglichkeit<br />

können Mappings sofort geändert<br />

werden. So kann das Motorrad blitzschnell<br />

den Strecken- oder Wetterbedingungen<br />

angepasst werden – von einem extrem fordernden<br />

Mapping für schnelle, trockene Strecken<br />

bis hin zu einer gemäßigten Abstimmung<br />

z.B. bei schlammigem Untergrund.<br />

Kompakter Elektrostarter<br />

Der neue 450-<br />

ccm-Motor hat<br />

einen kompakten<br />

und leichten<br />

Elektrostarter<br />

zum bequemen<br />

Starten<br />

per Knopfdruck,<br />

was<br />

beim Rennen<br />

wertvolle Sekunden<br />

spart.<br />

Dank des leistungsstarken<br />

Lithium-Ionen-Akkus mit vier Zellen<br />

wird das Gewicht des 2020er-Modells der<br />

YZ 450 F auf ein Minimum reduziert.<br />

Launch Control System<br />

Das Launch Control System (LCS) der YZ 450 F<br />

optimiert die Motorleistung und die Leistungsentfaltung<br />

innerhalb der ersten Sekunden<br />

nach dem Start. Durch die effizientere Übertragung<br />

der Leistung optimiert das LCS die Steuerbarkeit<br />

und Traktion direkt ab der Startlinie.<br />

Somit wird die Motorleistung in bestmöglicher<br />

Art und Weise in Vortrieb umgesetzt und der<br />

Fahrer verschafft sich in der Phase bis zur ersten<br />

Kurve entscheidende Vorteile.<br />

Hightech-Benzineinspritzung<br />

Der kompakte neue Motor verfügt über eine<br />

hochentwickelte Mikuni-Kraftstoffeinspritzanlage<br />

mit einer leichten und ultrakompakten 44-<br />

mm-Drosselklappe. Dieses fortschrittliche<br />

Kraftstoffeinspritzsystem liefert das Kraftstoff-<br />

Luft-Gemisch über einen langen und nach vorn<br />

gerichteten Einlass und wird dabei von einer<br />

elektrischen Hochdruckpumpe unterstützt. Sie<br />

sorgt für eine optimale Zerstäubung und eine<br />

ausgezeichnete Leistungsentfaltung unter unterschiedlichsten<br />

Fahrbedingungen.<br />

Hocheffiziente abgewinkelte Kühler<br />

Um sicherzustellen,<br />

dass<br />

der neue, leistungsstärkere<br />

Motor unter allen<br />

Bedingungen<br />

effizient<br />

läuft, haben<br />

die Ingenieure<br />

verbesserte<br />

Kühler entwickelt,<br />

die abgewinkelt<br />

und<br />

direkt zum<br />

Fahrtwind hin<br />

ausgerichtet sind. Durch die Aufrechterhaltung<br />

eines gleichmäßigen Luftstroms sorgt dieser<br />

abgewinkelte Kühler für eine effizientere Motorkühlung<br />

und damit für eine gleichbleibend<br />

hohe Leistung.<br />

24 MOTOCROSS ENDURO


Robustes 5-Gang-Getriebe<br />

Das robuste 5-Gang-Getriebe der YZ 450 F hält<br />

selbst den hektischsten Gangwechseln stand.<br />

Die speziell entwickelten Zahnräder verfügen<br />

über eine große Oberfläche zur besseren Lastverteilung<br />

und sorgen in Kombination mit der<br />

überarbeiteten Kupplung für eine hohe Haltbarkeit.<br />

Darüber hinaus sind Schaltwalze und<br />

Schalthebel für ein verbessertes Fahrgefühl<br />

und einen kürzeren Schaltweg ebenfalls überarbeitet.<br />

Massenzentralisierter,<br />

den Zylinder umschlingenden Auspuff<br />

Ein wichtiges Merkmal der YZ 450 F ist ihr Design<br />

mit optimierter Massenzentralisierung,<br />

bei dem sich die Hauptkomponenten so nahe<br />

wie möglich am Schwerpunkt des Motorrads<br />

befinden. Ein Beispiel hierfür ist der um den<br />

Zylinder geschlungene Auspuff. Dieses Design<br />

ermöglicht auch die Montage eines Schalldämpfers,<br />

der weiter vorne und näher an der<br />

Mitte des Motorrads montiert ist. In Kombination<br />

mit dem neuen, rückwärts geneigten Zylinder<br />

wird auf diese Weise die Masse zentralisiert,<br />

was wesentlich zu einem leichten und dynamischen<br />

Handling beiträgt.<br />

Leichterer Aluminiumrahmen<br />

für messerscharfe Handlingeigenschaften<br />

Die YZ 450 F hat sich bereits den Ruf als eines<br />

der Motorräder mit dem besten Handling in der<br />

offenen Klasse erworben. Für 2020 wurde der<br />

kompakte Aluminiumrahmen sorgfältig auf<br />

den neuen, leistungsstärkeren Motor abgestimmt.<br />

Um Gewicht zu reduzieren und das<br />

Handling des Motorrads zu optimieren, hat der<br />

neue Doppelschleifenrahmen dünnere Hauptholme,<br />

dickere Unterzüge und neue Motorhalterungen.<br />

Diese wichtigen Änderungen sorgen<br />

gemeinsam mit dem massenzentralisierten<br />

Design und den exzellenten Federelementen<br />

für ein noch präziseres Handling und sorgen so<br />

für schnellere Rundenzeiten.<br />

Rahmenheck und Sitzbank<br />

Der kompakte Kraftstofftank, die Kühlerverkleidungen<br />

und die schmale Sitzbank der YZ<br />

450 F bieten viel Bewegungsfreiheit für den<br />

Fahrer und einen guten Knieschluss. Sie unterstreichen<br />

auch das Gefühl und den Eindruck<br />

der Leichtigkeit und des Handlings des Motorrads.<br />

Das vermittelt dem Fahrer einen psychologischen<br />

Vorteil noch bevor das Rennen begonnen<br />

hat.<br />

Durch das ergonomische Design kann der Fahrer<br />

sein Körpergewicht schnell und einfach verlagern.<br />

Dies verbessert die Steuerbarkeit und<br />

reduziert Ermüdungserscheinungen.<br />

Richtungsweisende Federelemente<br />

Die YZ 450 F ist mit einer komplett einstellbaren<br />

KYB-Telegabel ausgestattet. Sie genießt<br />

nach wie vor den Ruf des ultimativen Federungsdesigns<br />

im Gelände. Diese außergewöhnliche<br />

Telegabel mit geschwindigkeitsabhängiger<br />

Dämpfung vermittelt eine ideale Balance<br />

zwischen Handling und Stoßabsorbierung<br />

und bietet eine erstklassige Performance.<br />

Für die Hinterradfederung ist das ebenfalls<br />

vollständig einstellbare und speziell abgestimmte<br />

KYB-Federbein zuständig. Es sorgt für<br />

eine hohe Traktion sowie eine optimale Federung<br />

in allen Geschwindigkeitsbereichen und<br />

bei den unterschiedlichsten Streckenbedingungen.<br />

Leichte Räder<br />

Die Räder haben blau eloxierte Felgen im Stil<br />

der Werkscrosser und wurden mit computergestütztem<br />

Design verfeinert. So bieten sie eine<br />

enorme Stabilität und tragen durch ihr geringes<br />

Gewicht zur Reduzierung des Gewichts der<br />

ungefederten Massen bei.<br />

Optimierte Bremsen<br />

Der verwindungsfestere Bremssattel am Vorderrad<br />

hat Bremsklötze mit aggressivem Belagmaterial.<br />

Dies sorgt in Verbindung mit der<br />

270 mm großen Bremsscheibe für eine hervorragende<br />

Bremsleistung und ein neuer, leichter<br />

Hinterradbremssattel und eine neue Hinterrad-<br />

Bremsscheibe reduzieren das Gewicht der ungefederten<br />

Massen.<br />

Technische Highlights der YZ 450 F<br />

• Ultrakompakter, neuer 450-ccm-Motor,<br />

mehr Leistung bei maximaler Kontrolle<br />

• Leichterer und kompakterer,<br />

rückwärts geneigter Zylinder<br />

• Massenzentralisiertes Design<br />

• Yamaha-Power-Tuner für direkte Feinabstimmung<br />

des Motors an der Strecke<br />

über ein Smartphone<br />

• Kennfeldschalter am Lenker zum einfachen<br />

Abrufen der Mappings<br />

• Kompakter Elektrostarter mit ultraleichter<br />

Batterie<br />

• Launch Control System (LCS) zur optimalen<br />

Umsetzung der Motorleistung für<br />

schnelleres Starten<br />

• Fortschrittliche Kraftstoffeinspritzung<br />

für optimale Leistung<br />

• Abgewinkelte Kühler für eine effiziente<br />

Motorkühlung<br />

• Robustes Design von Getriebe und Kupplung<br />

• Kompakter, massenzentralisierter Auspuff<br />

• Weiter Richtung Massenschwerpunkt<br />

orientierter Schalldämpfer<br />

• Leichterer Doppelschleifen-Aluminiumrahmen<br />

für ein präziseres Handling<br />

• Schlankes Design für ultimative Ergonomie<br />

• Hochwertige, geschwindigkeitsabhängig<br />

arbeitende KYB-Telegabel<br />

• Speziell abgestimmtes KYB-Federbein<br />

• Leichte Räder mit blauen Felgen<br />

• 270 mm große Bremsscheibe vorn, Bremsklötze<br />

mit aggressiv zupackenden Belägen<br />

• Neue Hinterrad-Bremsscheibe und<br />

kompakterer Bremssattel<br />

• Gummigelagerte Lenkerklemmung,<br />

in vier Positionen einstellbar<br />

• Eingebettete Graphics für längere<br />

Haltbarkeit<br />

• Konifizierter Lenker und Kupplungshebel<br />

mit Schnelleinstellung<br />

• Breitere und leichtere Fußrasten<br />

MOTOCROSS ENDURO 25


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020<br />

YZ 250 F: Tunen, Fahren, Siegen<br />

Weitere Modelle des 2020er-Offroad-Sortiments<br />

Nach ihrer kompletten Umgestaltung für das<br />

Jahr <strong>2019</strong> hat sich die YZ 250 F als eines der<br />

wettbewerbsfähigsten Viertaktmodelle mit<br />

250-ccm-Hubraum erwiesen – nicht zuletzt,<br />

weil Dylan Ferrandis mit ihr die AMA Supercross<br />

West Championship gewonnen hat. In<br />

der MX2-Weltmeisterschaft <strong>2019</strong> zählen die Yamaha-YZ-250-F-Fahrer<br />

Jago Geerts und Ben<br />

Watson zu den gefährlichsten Rivalen und die<br />

YZ 250 F überzeugt auch weiterhin auf regionaler<br />

und nationaler Ebene. Mit einem elektrischen<br />

Anlasser, einem flüssigkeitsgekühlten<br />

250-ccm-Viertaktmotor in einem Doppelschleifen-Aluminiumrahmen<br />

und einer Aufhängung<br />

mit branchenführender KYB-Schraubenfedergabel<br />

und einem KYB-Hinterradstoßdämpfer<br />

bietet das 2020er-Modell der YZ 250 F die ultimative<br />

Balance aus Rennleistung, Fahreigenschaften<br />

und Komfort. Außerdem ist die YZ 250<br />

F nach wie vor mit der fortschrittlichen Renntechnologie<br />

von Yamaha ausgestattet, einschließlich<br />

der umschaltbaren Dual-Mode-Motorkartierung<br />

und drahtloser Konnektivität für<br />

die Yamaha-Power-Tuner-App.<br />

Technische Highlights der YZ 250 F<br />

• Flüssigkeitsgekühlter DOHC-Viertaktmotor<br />

mit 250-ccm-Hubraum<br />

• Um 180 Grad gedrehter Zylinderkopf mit<br />

hocheffizientem, geradem Einlassweg<br />

• Power Tuner Smartphone-App für<br />

Abstimmung auf der Rennstrecke<br />

• Praktischer 2-Positionen-Motorkennfeldschalter<br />

• Leichter Elektrostarter mit Lithium-<br />

Ionen-Batterie<br />

• Schlankes und kompaktes Design von<br />

Karosserie und Sitz<br />

• Robuster Doppelschleifen-Aluminiumrahmen<br />

• Branchenführende KYB-Schraubenfedergabel<br />

mit geschwindigkeitsabhängiger<br />

Dämpfung<br />

• Angelenkte Hinterradaufhängung mit<br />

leichtem KYB-Stoßdämpfer<br />

• Robuste Kupplung mit leichterem<br />

Betätigungsgefühl am Kupplungshebel<br />

• Hocheffiziente, abgewinkelte Kühlerkonstruktion<br />

Mit den 2020er-Modellen von Yamaha erhält<br />

jeder die Chance, den Nervenkitzel von Freizeitfahrten<br />

und Offroadrennen zu erleben,<br />

ganz gleich auf welchem Alters- oder Erfahrungsniveau.<br />

Neben den YZ-65-, YZ-85- und YZ-125-MX-Motorrädern<br />

für Jugendliche und den YZ-250-F-,<br />

YZ-450-F- sowie YZ-250-Rennmaschinen für Erwachsene<br />

enthält die Reihe der 2020er-Offroad-Bikes<br />

auch die PW- und TTR-Modelle für<br />

Kinder. Sie sind für jüngere Fahrer ab vier Jahren<br />

ausgelegt und bieten die ideale Möglichkeit,<br />

in den Zweiradsport einzusteigen. Viele<br />

der heutigen Champions begannen mit einem<br />

dieser leicht fahrbaren Modelle.<br />

Farben und Verfügbarkeiten der 2020er-Modelle<br />

YZ 450 F: Racing Blue<br />

mit neuen Grafikelementen, ab August <strong>2019</strong><br />

YZ 250 F: Racing Blue<br />

mit neuen Grafikelementen, ab Juli <strong>2019</strong><br />

YZ 250: Racing Blue<br />

mit neuen Grafikelementen, ab Juli <strong>2019</strong><br />

YZ 125: Racing Blue<br />

mit neuen Grafikelementen, ab Juli <strong>2019</strong><br />

YZ 85 LW: Racing Blue<br />

mit neuen Grafikelementen, ab Juli <strong>2019</strong><br />

YZ 65: Racing Blue<br />

mit neuen Grafikelementen, ab Juli <strong>2019</strong><br />

TT-R110E/50E: Racing Blue mit<br />

neuen Grafikelementen, ab September <strong>2019</strong><br />

TT-R 50 E: Racing Blue mit<br />

neuen Grafikelementen, ab November <strong>2019</strong><br />

PW 50: Racing Blue<br />

mit neuen Grafikelementen, ab August <strong>2019</strong><br />

GYTR Race-Teilekits<br />

sie zum Erreichen optimaler Leistungen benötigen.<br />

Sowohl Thibault Benistant (2018 Europameister<br />

125 ccm) als auch Bailey Malkiewicz<br />

(2018 125-ccm-Juniorenweltmeister) haben ihre<br />

Titel mit GYTR-Kits auf ihren <strong>Motocross</strong>-Motorrädern<br />

YZ 125 gewonnen und unterstreichen<br />

die hohe Leistung und Haltbarkeit dieser speziell<br />

gefertigten Komponenten.<br />

YZ-65- und YZ-85-Fahrer erhalten ebenfalls die<br />

Möglichkeit, ein GYTR High Performance Kit zu<br />

bestellen, um noch höhere Leistungen zu erzielen.<br />

Das High Performance Kit für die YZ 65<br />

umfasst einen neuen Zylinderkopf, eine Auspuffanlage,<br />

eine CDI-Einheit, ein Membranventil,<br />

einen Kühlerschlauch mit Verschlussdeckel<br />

sowie ein Handbuch, während zum High Performance<br />

Kit für die YZ 85 ein neuer Zylinderkopf,<br />

ein vorgebohrter Zylinder, eine Auspuffanlage,<br />

eine CDI-Einheit, ein Membranventil,<br />

ein Kühlerschlauch mit Verschlussdeckel, Vforce-Ventile,<br />

ein Nadelsatz und ein Handbuch gehören.<br />

Beide GYTR High Performance Kits steigern die<br />

Leistung im oberen Drehzahlbereich sowie das<br />

Drehmoment durch eine stärkere Überdrehzahl,<br />

während die für Yamaha typisch hohe Zuverlässigkeit<br />

und Haltbarkeit erhalten bleibt.<br />

Yamaha bietet außerdem eine große Auswahl<br />

an einzelnen Hochleistungsteilen, einschließlich<br />

Slipon-Schalldämpfern, Endschalldämpfern,<br />

Billet-Kupplungen, Rädern und vielem<br />

mehr.<br />

Neue MX-Motorradbekleidung 2020<br />

Yamaha produziert eine Reihe spezieller GYTR<br />

High Performance Kits (Original Yamaha Technology<br />

Racing), die speziell für die YZF-Viertakt-<br />

und Zweitaktmodelle entwickelt wurden.<br />

Für die Modelle YZ 450 F und YZ 250 F werden<br />

einzelne GYTR-Hochleistungsteile angeboten,<br />

wohingegen YZ-125-Fahrer für ihre Maschine<br />

einen speziellen GYTR-YZ-125-Kit bestellen<br />

können, der alle notwendigen Teile enthält, die<br />

Yamaha hat eine neue Kollektion für MX-Motorradbekleidung<br />

in den Farben Blau/Schwarz/<br />

Fluo Green kreiert, die seit Juli <strong>2019</strong> erhältlich<br />

ist. Sie umfasst Trikots, Hosen, Handschuhe,<br />

Körperwärmer und Kappen sowie Schutzanzüge<br />

für Erwachsene und Kinder sowie <strong>Enduro</strong>-<br />

Handschuhe.<br />

26 MOTOCROSS ENDURO


Erster Fahreindruck von Daniel Hänel<br />

YZ 450 F<br />

Die YZF 450 ist für mich ein durchweg gelungenes Motorrad. Der neue Motor ist extrem kraftvoll, aber gleichmäßig und präzise zu fahren. Um enge<br />

Ecken oder auf rutschigem Untergrund lässt er sich auch im Drehzahlkeller für einen Crosser extrem gut fahren. Die Sitzposition war im ersten Moment<br />

für mich außergewöhnlich. Da Lenker und Fußrasten verhältnismäßig recht weit vorn angebracht sind und die Sitzposition tief ist, hat man das<br />

Gefühl, eine Einheit mit der Yamaha zu sein. Durch die ersten Kurven bestätigte sich das positive Gefühl und überzeugte mit einem guten Handling.<br />

Etwas Negatives ist mir aber auch aufgefallen. Auf schnellen Passagen ist die YZF 450 doch etwas nervös, wodurch das Vorderrad in langgezogenen<br />

Kurven ab und zu einknickte. Durch ein paar Veränderungen am Fahrwerksetting konnte man dem Problem aber entgegenwirken.<br />

YZ 450 F GYTR<br />

Das Fahrwerk ist bis auf die höhere Sitzbank zur Serie gleich. Man sitzt entspannter, aber die Handlichkeit geht ein wenig verloren. GYTR hat die 450er<br />

noch „fahrbarer“ gemacht. Die Kupplung ist um einiges leichter zu bedienen und durch die Leistungsentfaltung bekommt man die PS noch einen Tick<br />

besser auf den Boden als es bei der Serien-450er bereits der Fall ist.<br />

MOTOCROSS ENDURO 27


PRÄSENTATION: YAMAHA 2020<br />

YZ 250 F<br />

Für mich die perfekte Sitzposition, an der ich nichts ändern würde. Das Fahrwerk war für mich gut abgestimmt und bot eine sehr gute Mischung aus<br />

Handlichkeit und Geradeauslauf. Der Motor ist sehr kraftvoll – von der Leistungsentfaltung her typisch 250 ccm Viertakt. Man muss ihn immer bei Laune<br />

halten und dann geht es auch ordentlich vorwärts.<br />

YZ 250 F GYTR<br />

Da wurde vom hauseigenen Tuner nur der Motor verbessert. Das Fahrwerk ist ja in Serie bereits top. Der Motor mit dem GYTR-Kit ist echt der Hammer.<br />

Die Kupplung geht leichter, die Leistung ist Wahnsinn. Von unten heraus kommt der Motor besser als die Serie und feuert dazu noch nach oben ein regelrechtes<br />

Feuerwerk ab. Dennoch ist alles total kontrollierbar. Die YZF 250 GYTR ist ein Motorrad, das wahnsinnig Spaß macht und Rennen gewinnen<br />

will.<br />

28 MOTOCROSS ENDURO


Testet die 2020er-YZ-Modelle auf der MX Pro Tour<br />

Yamaha wird auch <strong>2019</strong> auf verschiedenen europäischen Rennstrecken anzutreffen<br />

sein und den Kunden Gelegenheit geben, die 2020er- YZF- und YZ-Modelle zu testen,<br />

hautnah zu erleben und sich ausführlich zu informieren, wobei sie auch das Yamaha-<br />

Originalzubehör und die GYTR-High-Performance-Produkte besser kennenlernen können.<br />

Weitere Informationen zu den Terminen und Veranstaltungsorten sind auf den nationalen<br />

Yamaha-Websites verfügbar.<br />

Preise<br />

Modell UVP NK Gesamt<br />

PW 50 1795,00 125,00 1920,00<br />

TT-R50 E 1795,00 125,00 1920,00<br />

TT-R110 E 3199,00 125,00 3324,00<br />

YZ 65 4399,00 125,00 4524,00<br />

YZ 85 LW 4899,00 125,00 5024,00<br />

YZ 125 LC 7499,00 250,00 7749,00<br />

YZ 250 LC 8199,00 250,00 8449,00<br />

YZ 250 F 8799,00 250,00 9049,00<br />

YZ 450 F 9399,00 250,00 9649,00


MOTOCROSS: WM PALEMBANG/IDN<br />

MX2: Mitchell Harrison (35), Jago Geerts (193), Calvin Vlaanderen (10), Tom Vialle (28),<br />

Thomas Kjer Olsen (19), Jorge Prado (61), Iker Larranaga (66) und Mitchell Evans (43)<br />

• Foto: Ray Archer<br />

30 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und Prado –<br />

WER SONST?<br />

Beim Hitze-GP in Indonesien setzten sich erneut Tim Gajser (MXGP) und Jorge Prado<br />

(MX2) durch. Gajser sicherte sich damit seinen sechsten GP in Folge. Prado ist seit<br />

dem dritten GP ungeschlagen.<br />

MOTOCROSS ENDURO 31


MOTOCROSS: WM PALEMBANG/IDN<br />

<strong>Motocross</strong>-WM - 12. Lauf - Palembang/IDN - 6./7.7.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Romain Febvre, F, Yamaha;<br />

3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 4. Max Anstie, GB, KTM;<br />

5. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 6. Gautier Paulin, F, Yamaha;<br />

7. Pauls Jonass, LV, Husqvarna; 8. Brian Bogers, NL, Honda;<br />

9. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna; 10. Ivo Monticelli, I, KTM.<br />

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Tom Vialle, F, KTM; 3. Thomas<br />

Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 4. Maxime Renaux, F, Yamaha;<br />

5. Jed Beaton, AUS, Husqvarna; 6. Brent van Doninck, B, Honda;<br />

7. Calvin Vlaanderen, NL, Honda; 8. Henry Jacobi, D, Kawasaki;<br />

9. Bas Vaessen, NL, KTM; 10. Jago Geerts, B, Yamaha.<br />

• Fotos: Hondaproracing shotbybavo<br />

Sowohl Tim Gajser als auch Jorge Prado gewannen<br />

den ersten Lauf und wurden im zweiten<br />

Zweiter, aber das genügte für beide zum Gesamtsieg.<br />

MXGP<br />

Gajser sicherte sich im ersten Lauf den Holeshot<br />

vor Jeremy Seewer und Glenn Coldenhoff.<br />

Auf den Plätzen folgten Max Anstie, Romain<br />

Febvre, Arnaud Tonus und Gautier Paulin. Anstie<br />

überholte bald Coldenhoff. Gajser gab Gas<br />

und lag bereits fünf Sekunden vor Seewer. Anstie<br />

setzte zwischenzeitlich Seewer unter<br />

Druck. Febvre heftete sich an Coldenhoffs Fersen,<br />

machte einen Fehler und musste seinen<br />

Angriff neu aufbauen. Erst fünf Runden später<br />

schaffte er es, an Coldenhoff vorbeizuziehen.<br />

Anstie hatte derweil Seewer überholt, lag aber<br />

sieben Sekunden hinter Gajser. Zwischenzeitlich<br />

setzte leichter Regen ein. Gajser spulte unbehelligt<br />

seine Runden ab und siegte vor Anstie<br />

und Seewer.<br />

Auch den zweiten Holeshot gewann Gajser vor<br />

Anstie, der in der ersten Runde zu Boden ging<br />

und auf Rang 10 zurückfiel. Arnaud Tonus<br />

stürzte ebenfalls und bekam danach sein Motorrad<br />

nicht mehr zum Laufen. Seewer übernahm<br />

nach Ansties Sturz den 2. Platz vor<br />

Febvre, Paulin, Coldenhoff, Bogers und Pauls<br />

Jonass. Ivo Monticelli nahm ebenfalls eine Bodenprobe<br />

und fand sich auf Rang 19 wieder.<br />

Nach zwei Runden führte Gajser das Feld mit<br />

drei Sekunden Vorsprung an. Febvre hatte inzwischen<br />

Seewer überholt und machte Jagd<br />

auf den Leader. In Runde 3 unterlief Gajser ein<br />

Fehler und er fand sich hinter Febvre und Seewer<br />

auf Platz 3 wieder. Schnell hatte sich<br />

Gajser gefangen und zog an Seewer vorbei.<br />

Febvre konnte er bis Ende des Rennens nicht<br />

mehr einholen. Coldenhoff drehte in der letzten<br />

Runde nochmal so richtig auf, überholte<br />

Paulin und Seewer und wurde somit Dritter. Für<br />

Febvre endete damit eine lange Durststrecke.<br />

Seinen letzten Laufsieg hatte er 2017 beim<br />

MXGP in Schweden errungen.<br />

MX2<br />

Keine Überraschung war der Holeshot-Sieg von<br />

Jorge Prado in Lauf 1 vor Tom Vialle, Maxime<br />

Renaux, Calvin Vlaanderen und Mitchell Evans.<br />

Prado kontrollierte das Rennen mit Vialle im<br />

Schlepptau. In Runde 11 rutschte Prado aus<br />

und verlor die Führung an Vialle. Renaux folgte<br />

auf Rang 3 vor Vlaanderen. Jed Beaton und<br />

Thomas Kjer Olsen kämpften um Platz 5. In<br />

Runde 16 übernahm Prado erneut die Führung<br />

und siegte schließlich vor Vialle und Renaux.<br />

Der zweite Lauf begann mit einem Holeshot<br />

von Vialle (!) vor Prado, Jago Geerts, Olsen und<br />

Beaton. Trotz des großen Drucks von Prado<br />

hielt Vialle die Führung auch in Runde 2.<br />

Geerts gelang sogar das Kunststück, sich vor<br />

Prado zu setzen. Geerts und Vialle lieferten<br />

sich spannende Fights um die Führung. Geerts<br />

setzte sich durch. Zwischenzeitlich verwies Olsen<br />

Prado auf Rang 4. Kaum zu glauben, auch<br />

Beaton überholte Prado und der WM-Führende<br />

lag auf dem unglaublichen 5. Platz. Nach vier<br />

Runden führte Geerts vor Olsen, Vialle, Beaton,<br />

Moreau und Prado. Das konnte und wollte<br />

Prado sich nicht bieten lassen und er überholte<br />

Moreau, hatte aber einen Rückstand von fünf<br />

Sekunden auf Geerts. Geerts drehte unbehelligt<br />

seine Runden, während Prado zuerst an<br />

Beaton und dann an Vialle vorbeizog. Geerts<br />

fiel nach einem Ausrutscher auf Rang 5 zurück<br />

und Olsen übernahm die Führung. Nach<br />

15 Runden führte Olsen vor Vialle, Prado, Beaton<br />

und Geerts. Prado schnappte sich Vialle,<br />

Olsen konnte er aber nicht mehr einholen. Olsen<br />

gewann damit sein drittes Rennen in dieser<br />

Saison. Zweiter wurde Prado vor Vialle.<br />

Henry Jacobi war mit einer Erkältung angereist.<br />

Im Qualirennen stürzte er und die Situation<br />

wurde dadurch nicht leichter. Letztlich belegte<br />

er mit den Positionen 10 und 8 Gesamtrang 8.<br />

Stimmen<br />

Tim Gajser: Ich bin sehr glücklich über den<br />

Ausgang des heutigen Rennens. Im ersten Lauf<br />

konnte ich die Führung bis ins Ziel halten. Im<br />

zweiten Rennen startete ich wieder gut und<br />

führte, bis ich einen Fehler machte. Romain<br />

und Jeremy überholten mich. Zwar konnte ich<br />

Jeremy wieder hinter mir lassen, aber Romain<br />

war nicht mehr einzuholen. Ich bin jedenfalls<br />

zufrieden und bedanke mich bei meinem Team.<br />

Romain Febvre: Es ist schon so lange her, dass<br />

ich einen WM-Lauf gewonnen habe. Ich wäre<br />

schon vorher dazu in der Lage gewesen, aber<br />

meine Starts waren zu schlecht, das war frustrierend.<br />

Im zweiten Lauf startete ich gut und<br />

war Dritter, konnte bald die Führung übernehmen<br />

und diese ausbauen. Mein nächstes Ziel<br />

ist der Tagessieg.<br />

Jeremy Seewer: Ein hartes Rennen, aber meine<br />

Starts waren gut. Das war eines der härtesten<br />

Rennen des Jahres für mich, umso glücklicher<br />

bin ich darüber, wie es für mich gelaufen ist.<br />

Jorge Prado: Ich habe mich dieses Wochenende<br />

sehr gut gefühlt. Auch wenn der Sturz im<br />

ersten Lauf nicht eingeplant war. Aber ich<br />

konnte trotzdem gewinnen. Im zweiten Rennen<br />

startete ich gut, aber Tom fuhr clever und überholte<br />

mich, trotzdem habe ich ihn zum Schluss<br />

noch eingeholt.<br />

• Foto: Ray Archer<br />

Tom Vialle: Ich bin sehr glücklich, wieder solch<br />

ein phantastisches Wochenende erlebt zu haben.<br />

Es war sehr heiß und die letzten fünf Minuten<br />

im zweiten Lauf waren sehr hart, aber ich<br />

bin sehr glücklich über diesen Podestplatz.<br />

Thomas Kjer Olsen: Der erste Lauf war sehr<br />

mühselig und ich hatte so meine Probleme. Im<br />

zweiten Lauf waren wir alle schon ausgelaugt,<br />

aber ich wollte unbedingt gewinnen und dafür<br />

habe ich all meine Kraft und Energie aufgewandt.<br />

32 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS: WM SEMARANG/IDN<br />

Start MX2 (v.l.): Calvin Vlaanderen (10),<br />

Thomas Kjer Olsen (19), Maxime Renaux (959),<br />

Tom Vialle (28) und Jorge Prado (61)<br />

• Foto: Ray Archer<br />

34 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und Prado<br />

nicht zu stoppen<br />

Lauf 12 zur MX-WM fand auf der schnellen und glatten Strecke in Semarang<br />

statt. Erneut setzten sich Tim Gajser (MXGP) und Jorge Prado<br />

mit Gesamtsiegen super in Szene.<br />

MOTOCROSS ENDURO 35


MOTOCROSS: WM SEMARANG/IDN<br />

Tim Gajser zeigte auch in Semarang eine Topleistung<br />

• Foto: Honda Racing Corporation/Shot by Bavo<br />

MXGP<br />

Tim Gajsers Leistungen sind einfach nur beeindruckend.<br />

Der erste Lauf begann mit Gajsers<br />

sechstem Holeshot der Saison. Dahinter folgte<br />

Pauls Jonass vor Jeremy Seewer, Romain<br />

Febvre und Arminas Jasikonis. Nach einer Runde<br />

betrug Gajsers Vorsprung eine Sekunde,<br />

nach vier Runden bereits zwei Sekunden. Auf<br />

Rang 2 lag weiterhin Jonass vor Seewer und Jasikonis.<br />

Arnaud Tonus war zwischenzeitlich auf<br />

Platz 5 vorgefahren. Febvre stürzte bei einem<br />

Kampf mit Seewer und konnte das Rennen<br />

nicht fortsetzen. Jonass schloss zu Gajser auf,<br />

aber dieser ließ sich nicht beirren und kontrollierte<br />

das Rennen weiterhin. In Runde 9 betrug<br />

sein Vorsprung noch immer zwei Sekunden vor<br />

Jonass. Auf Rang 3 folgte Seewer vor Jasikonis<br />

und Tonus. Max Anstie übernahm währenddessen<br />

Ivo Monticellis 8. Platz. Jonass’ Treppchenhoffnungen<br />

lösten sich in Luft auf, als er<br />

schwer stürzte und sich dabei zudem noch ein<br />

Werbebanner in seinem Hinterrad verhakte.<br />

Nach 13 Runden hatte Gajser mehr als sechs<br />

Sekunden Vorsprung vor Seewer. Tonus folgte<br />

auf Position 3 vor Jasikonis und Glenn Coldenhoff.<br />

Seewer ging in Runde 14 zu Boden und<br />

verlor den 2. Platz an Tonus. Coldenhoff konnte<br />

noch Jasikonis überholen. Somit siegte Gajser<br />

vor Tonus, Seewer, Coldenhoff und Jasikonis.<br />

Seewer sicherte sich in Lauf 2 den Holeshot vor<br />

Gajser, Jasikonis, Jonass und Tonus. Erst nach<br />

einer halben Runde gelang es dem hart<br />

pushenden Gajser, Seewer die Führung abzunehmen.<br />

In der zweiten Runde konnte Jasikonis<br />

gerade so einen Sturz vermeiden, da<br />

Febvre ihm Platz machte, glücklicherweise<br />

aber seine Position nicht verlor. Coldenhoff<br />

setzte sich hinter Jasikonis. Nach drei Runden<br />

führte Gajser das Feld mit mehr als zwei Sekunden<br />

vor Seewer an. Auf den Plätzen folgten<br />

Tonus, Jonass und Paulin. Drei Runden später<br />

machte Tonus einen Fehler und Jonass war Dritter.<br />

Tonus wollte sich keinesfalls mit dem<br />

4. Platz zufriedengeben und heftete sich an Jonass’<br />

Fersen. Jonass überholte Seewer mit Tonus<br />

im Schlepptau. Ein großartiger Fight um<br />

den 2. Platz begann, bei dem letztlich Jonass<br />

den längeren Atem zeigte. Laufsieg also für<br />

Gajser vor Jonass, Tonus, Seewer und Febvre.<br />

Gajser sicherte sich in Indonesien somit den<br />

siebten Gesamtsieg in Folge. Flankiert wurde<br />

er auf dem Treppchen von den Yamahafahrern<br />

Arnaud Tonus und Jeremy Seewer.<br />

MX2<br />

Eine große Überraschung gab es in Lauf 1 zu erleben.<br />

Denn nicht wie gewohnt sicherte sich<br />

Jorge Prado (Foto), sondern Thomas Kjer Olsen<br />

den Holeshot und führte das Feld in der Eröffnungsrunde<br />

an. Erst auf Platz 2 folgte Prado<br />

vor Tom Vialle, Brian Morreau, Mathys Boisrame,<br />

Jago Geerts und Henry Jacobi. In Runde 2<br />

übernahm Prado die Führung und wieder eine<br />

Runde später zog Vialle an Olsen vorbei. Nach<br />

vier Runden betrug Prados Vorsprung auf Vialle<br />

bereits über eine Sekunde, nach sechs Runden<br />

schon zwei Sekunden. Nach Runde 9 trennten<br />

Prado und Vialle weiterhin zwei Sekunden, Olsen<br />

lag bereits zehn und Beaton 15 Sekunden<br />

zurück. Auf Rang 5 zog Boisrame seine Runden<br />

bis Calvin Vlaanderen vorbeifuhr. Mit einem<br />

Vorsprung von mehr als elf Sekunden sicherte<br />

sich Prado schließlich den Laufsieg vor seinem<br />

Teamkollegen Vialle, Olsen, Beaton und Vlaanderen.<br />

Jacobi wurde hinter Boisrame Siebter.<br />

Holeshotwinner in Lauf 2 war Jacobi, gefolgt<br />

von Prado und Vialle. Olsen und Bas Vaessen<br />

stürzten in der ersten Kurve schwer und verließen<br />

mit verbogenen Bikes die Strecke. Ende<br />

der ersten Runde übernahm Prado die Führung.<br />

Nach vier Runden betrug Prados Vorsprung<br />

auf Jacobi fünf Sekunden. Vialle bedrängte<br />

Jacobi und überholte. Vlaanderen folgte<br />

auf Position 4. Renaux hatte sich zwischenzeitlich<br />

auf Rang 5 vorgearbeitet, während<br />

Vlaanderens Angriffe auf Jacobi fruchteten.<br />

Auch Renaux ließ den Deutschen hinter sich.<br />

Vlaanderen fightete sich derweil an Vialle vorbei,<br />

ebenso wie Renaux. Der Laufsieg ging erneut<br />

an Prado vor Renaux und Vlaanderen. Jacobi<br />

landete erneut auf Platz 7. Renaux holte<br />

mit dem 2. Platz sein bisher bestes Ergebnis in<br />

der MX2-WM.<br />

36 MOTOCROSS ENDURO


Calvin Vlaanderen<br />

• Foto: Honda Racing Corporation/<br />

Shot by Bavo<br />

Jorge Prado: Es ist ein tolles Gefühl, in Indonesien<br />

beide GP zu gewinnen. Auf dem obersten<br />

Treppchen zu stehen, ist einfach erhebend. Im<br />

ersten Lauf kam ich gut vom Start weg, doch<br />

dann bremste ich zu viel und zwei Konkurrenten<br />

zogen vorbei. Doch letztlich habe ich gewonnen<br />

und nur das zählt.<br />

Tom Vialle: Wieder Gesamtzweiter geworden zu<br />

sein, ist die Belohnung für die viele harte Arbeit,<br />

die das Team geleistet hat. Das erste Rennen<br />

lief richtig gut, bis ich einen Fehler machte.<br />

Im zweiten Lauf habe ich meinen Rhythmus<br />

nicht gefunden.<br />

Calvin Vlaanderen: Der erste Podestplatz dieses<br />

Jahr. Ich bin so froh, wieder zurück zu sein.<br />

Renaux fuhr wirklich gut und überholte. Ich<br />

möchte mich bei meinem Team, meiner Freundin<br />

und allen Daheimgebliebenen für die Unterstützung<br />

bedanken. Während der Rennpause<br />

verbrachten wir viel Zeit in Bali. Vor allem<br />

Surfen hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe die<br />

Zeit hier sehr genossen, bin aber in Gedanken<br />

schon bei den folgenden Rennen in Europa.<br />

Stimmen<br />

Tim Gajser (Foto): Unglaublich. Das zweite<br />

Rennen habe ich sehr genossen und das ist<br />

das Wichtigste. Im ersten Lauf holte ich den<br />

Holeshot und das zweite Rennen hatte ich auch<br />

unter Kontrolle. Gestern im Zeittraining bin ich<br />

schwer gestürzt und hatte wegen heute Bedenken.<br />

Aber es ist alles gut gegangen.<br />

Arnaud Tonus: Schon letzte Woche in Palembang<br />

lief es gut, aber der 2. Platz heute hat das<br />

natürlich noch getoppt. Mit dem 2. Platz hätte<br />

ich gestern nicht gerechnet, aber natürlich ist<br />

es toll, wenn es besser läuft als gedacht. Die Atmosphäre<br />

hier ist einfach einmalig, die Fans<br />

sind so euphorisch und man fühlt sich sehr<br />

willkommen.<br />

Jeremy Seewer: Es ist ein tolles Gefühl, sagen<br />

zu können: Ich bin Zweiter im WM-Klassement.<br />

Ich habe heute einige Stürze gesehen und lieber<br />

nicht so viel riskiert. Ich wollte einen Treppchenplatz<br />

und einen Holeshot und diese Ziele<br />

habe ich erreicht.<br />

<strong>Motocross</strong>-WM - 13. Lauf - Semarang/IDN - 13./14.7.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;<br />

3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 4. Glenn Coldenhoff, NL,<br />

KTM; 5. Max Anstie, GB, KTM; 6. Arminas Jasikonis, LT,<br />

Husqvarna; 7. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 8. Gautier Paulin,<br />

F, Yamaha; 9. Ivo Monticelli, I, KTM; 10. Pauls Jonass, LV,<br />

Husqvarna.<br />

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Tom Vialle, F, KTM; 3. Calvin<br />

Vlaanderen, NL, Honda; 4. Maxime Renaux, F, Yamaha; 5. Henry<br />

Jacobi, D, Kawasaki; 6. Mathys Boisrame, F, Honda; 7. Jed<br />

Beaton, AUS, Husqvarna; 8. Brent van Doninck, B, Honda;<br />

9. Jago Geerts, B, Yamaha; 10. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna.


MOTOCROSS: WM LOKET/CZ<br />

Romain Febvre • Foto: yamaha-racing.com<br />

Jorge Prado • Foto: Ray Archer<br />

Febvre und Prado<br />

dominieren in Tschechien<br />

In Loket fand die 13. Runde der FIM-<strong>Motocross</strong>-Weltmeisterschaft <strong>2019</strong> statt.<br />

Romain Febvre zeigte sich in brillanter Form und gewann seit St. Jean d’Angély<br />

2016 seinen ersten Grand Prix. Jorge Prado nutzte erneut die Gelegenheit<br />

und demonstrierte vor Tausenden begeisterten tschechischen Fans seine Dominanz<br />

in der MX2.<br />

38 MOTOCROSS ENDURO


Start MX2 • Foto: Ray Archer<br />

MOTOCROSS ENDURO 39


MOTOCROSS: WM LOKET/CZ<br />

Gesamtsieger Romain Febvre (461) vor<br />

dem zweifachen Holeshotwinner Jeremy<br />

Seewer (91) • Foto: yamaha-racing.com<br />

MXGP<br />

Jeremy Seewer sicherte sich den Holeshot im<br />

ersten Lauf gefolgt von Romain Febvre und Tim<br />

Gajser. Gautier Paulin gab Gas und übernahm<br />

Gajsers 3. Platz, an dem er sich aber nicht lange<br />

erfreuen konnte, da der Slowene ihn wieder<br />

auf den 4. Platz vor Brian Bogers verwies.<br />

Febvre hatte zwischenzeitlich Seewer überholt<br />

und nach drei Runden bereits mehr als eine Sekunde<br />

Vorsprung. Hinter Seewer lagen Gajser,<br />

Paulin und Arminas Jasikonis, der Bogers’<br />

5. Platz übernommen hatte. Einiges los war im<br />

Mittelfeld. Pauls Jonass verdrängte Bogers auf<br />

den 7. Rang, während Jasikonis Paulins 4. Platz<br />

übernahm. Nach acht Runden führte Febvre mit<br />

rund vier Sekunden auf Seewer, während<br />

Gajser an Boden verlor. Nach 13 Runden hatte<br />

Febvre vier Sekunden Vorsprung vor Seewer,<br />

dahinter folgten Gajser, Paulin und Jasikonis.<br />

Gajser überholte Seewer und verringerte den<br />

Rückstand auf Febvre. Letzterer ließ sich nicht<br />

aus der Ruhe bringen und gewann schließlich<br />

vor Gajser und Seewer.<br />

Lauf 2 begann erneut mit einem Holeshot von<br />

Seewer, gefolgt von Gajser, Paulin, Febvre und<br />

Arnaud Tonus. Febvre kämpfte sich schnell an<br />

Paulin vorbei und war Dritter. Tommy Searle<br />

gab ebenfalls Gas und lag auf Position 5, während<br />

Febvre Gajsers 2. Platz übernahm. In Runde<br />

3 versuchte Febvre, Seewer zu überholen,<br />

kam aber nicht vorbei. Zwischen den beiden<br />

Yamaha-Teamkollegen entwickelte sich ein<br />

spannender Fight. In Runde 6 übernahm<br />

Febvre die Führung. Gajser setzte Seewer zum<br />

zweiten Mal massiv unter Druck. Diesmal<br />

schaffte er es an Seewer vorbei und heftete<br />

sich an Febvres Fersen. Die Top Ten nach sieben<br />

Runden: Febvre, Gajser, Seewer, Paulin,<br />

Tonus, Jeremy van Horebeek, Jonass, Glenn<br />

Coldenhoff, Jasikonis und Max Anstie. Nach<br />

neun Runden lag Gajser nur noch zwei Sekunden<br />

hinter Febvre, aber der Franzose ließ sich<br />

nicht beirren und siegte. Febvre gewann mit<br />

dem MXGP der Tschechischen Republik seit<br />

2016 seinen ersten GP. Gesamtzweiter wurde<br />

Gajser vor Seewer.<br />

MX2<br />

Jorge Prado holte sich in Loket den 27. Grand-<br />

Prix-Sieg seiner noch jungen Karriere mit einem<br />

perfekten 1/1-Resultat und baute seine<br />

Führung im Klassement auf Stefan Kjer Olsen<br />

weiter aus. Gesamtzweiter wurde „unser“ Henry<br />

Jacobi vor Olsen.<br />

Wie so oft sicherte sich Prado den Holeshot,<br />

gefolgt von Tom Vialle, Calvin Vlaanderen, Jacobi<br />

und Iker Larranaga. Vlaanderen lieferte<br />

sich mit Vialle einen harten Fight um Platz 2.<br />

Nach einer Runde hatte Prado bereits eine Sekunde<br />

Vorsprung. Jago Geerts kämpfte sich<br />

nach schlechtem Start auf Position 8, auf Rang<br />

9 folgte Adam Sterry. Eine Runde später hatte<br />

Prado immer noch eine Sekunde Vorsprung<br />

und Vlaanderen Vialle immer noch nicht bezwungen.<br />

Olsen zog an Larranaga auf Position<br />

5 vorbei und Vialle hielt Prado den Rücken frei.<br />

Auch Beaton überholte Larranaga und machte<br />

Jagd auf seinen Teamkollegen Olsen, während<br />

Geerts an Larranagas Rad hing. Prados Vorsprung<br />

auf Vialle, der sich von Vlaanderen absetzen<br />

konnte, betrug drei Sekunden. Sterry<br />

bedrängte Larranaga, beide berührten sich dabei<br />

mehrmals. Nach sieben Runden führte Prado<br />

das Feld vor Vialle, Vlaanderen, Jacobi, Olsen,<br />

Jed Beaton, Geerts, Larranaga, Sterry und<br />

Brian Moreau an. Vialle und Vlaanderen kollidierten<br />

und stürzten schwer. Vlaanderen konnte<br />

sich noch auf Rang 10 platzieren, aber Vialles<br />

Bike war defekt, sodass er das Rennen<br />

nicht fortsetzen konnte. Prado gewann<br />

schließlich vor Jacobi, Olsen, Beaton und<br />

Geerts.<br />

Auch im zweiten Lauf ging der Holeshot an Prado<br />

vor Vialle, Jacobi, Vlaanderen und Sterry.<br />

Olsen folgte auf Rang 7. Nach vier Runden betrug<br />

Prados Vorsprung auf Vialle bereits zwei<br />

Sekunden. Auf den Plätzen folgten Jacobi,<br />

Vlaanderen, Sterry und Olsen. Jacobi überholte<br />

Vialle und erneut setzte Vlaanderen den jungen<br />

Franzosen unter Druck und überholte.<br />

Auch Sterry zog vorbei und Olsen heftete sich<br />

an Vialles Fersen. Prado war „meilenweit“ entfernt.<br />

Nach zehn Runden betrug Prados Vorsprung<br />

auf Jacobi 13 Sekunden. Auf Position 3<br />

folgte Vlaanderen, gefolgt von Sterry und Olsen.<br />

Vlaanderen rutschte kurz weg und schon<br />

waren Sterry, Olsen und Vialle vorbei. Vlaanderen<br />

suchte die Gelegenheit, Vialle zu überholen,<br />

was ihm in Runde 13 auch gelang. Auch<br />

Geerts fuhr am Franzosen vorbei. Zwischenzeitlich<br />

rückte Sterry näher an Jacobi heran.<br />

Auf Rang 4 folgte Olsen vor Vlaanderen, Geerts<br />

und Vialle. Prado gewann schließlich mit 15 Sekunden<br />

Vorsprung. Sterry zog kurz vor Schluss<br />

mit einem cleveren Manöver an Jacobi vorbei.<br />

WMX<br />

Courtney Duncan war auch in Loket die Frau<br />

der Stunde. Sie holte zwei Start-Ziel-Siege und<br />

teilte sich das Treppchen mit den punktgleichen<br />

Larissa Papenmeier (2.) und Nancy van<br />

der Ven (3.).<br />

40 MOTOCROSS ENDURO


Stimmen<br />

Romain Febvre: Ich bin überglücklich. Der Weg war lang, aber ich hatte<br />

ein wirklich perfektes Wochenende. Das Gefühl zu siegen, kann man<br />

nicht beschreiben. Im zweiten Lauf machte Tim (Gajser) zu, aber ich<br />

konnte das Tor wieder öffnen. Im ersten Rennen war ich gut gestartet und<br />

Zweiter hinter meinem Teamkollegen Jeremy Seewer. Ich konnte ihn<br />

schnell überholen und einen Vorsprung herausfahren. Auch für mein<br />

Team ist dieser Sieg super.<br />

• Foto: Honda Racing Corporation/Shot by Bavo<br />

Tim Gajser: Insgesamt gesehen bin ich zufrieden. Ich bin Gesamtzweiter.<br />

Romain Febvre liegt diese Strecke. Ich freue mich für ihn. Vielen Dank an<br />

mein Team und meine Fans.<br />

• Foto: yamaha-racing.com<br />

Jeremy Seewer: Romain fuhr heute auf einem anderen Level und war dazu<br />

noch sehr entspannt. Im freien und Zeittraining hatte ich Probleme mit<br />

dem Bike. Wir haben dann die Einstellungen verändert und es funktionierte.<br />

Drei Treppchen in Folge, das kann sich sehen lassen.<br />

Jorge Prado: Unglaublich. Wieder zwei Laufsiege. Ich bin froh, wieder in<br />

Europa zu sein. Das zweiten Rennen war das bessere Rennen. Ich erwischte<br />

einen guten Start und konnte mich absetzen. An Loket habe ich<br />

gute Erinnerungen: Vergangenes Jahr erhielt ich hier das Red Plate.<br />

Henry Jacobi: In der Qualifikation am Samstag wurde ich Dritter. Ein<br />

2. und 3. Platz reichten für den 2. Gesamtplatz. Adam (Sterry) war wahnsinnig<br />

schnell im zweiten Lauf. Vielen Dank an mein Team, das einen<br />

großartigen Job gemacht hat.<br />

Thomas Kjer Olsen: Nach dem verkorksten letzten Wochenende bin ich<br />

froh, heute wieder auf dem Podium zu stehen. Wir haben einige Einstellungen<br />

am Bike verändert. Vielen Dank an mein Team, meine Familie und<br />

alle weiteren Unterstützter.<br />

<strong>Motocross</strong>-WM - 13. Lauf - Loket/CZ - 27./28.7.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MXGP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;<br />

4. Gautier Paulin, F, Yamaha; 5. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 6. Pauls Jonass, LV, Husqvarna;<br />

7. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna; 8. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 9. Max Anstie, GB, KTM;<br />

10. Glenn Coldenhoff, NL, KTM.<br />

Ferner: 17. Tom Koch, D, KTM.<br />

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Henry Jacobi, D, Kawasaki; 3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna;<br />

4. Adam Sterry, GB, Kawasaki; 5. Jago Geerts, B, Yamaha; 6. Jed Beaton, AUS, Husqvarna; 7. Calvin<br />

Vlaanderen, NL, Honda; 8. Mathys Boisrame, F, Honda; 9. Kevin Horgmo, N, KTM; 10. Brent<br />

van Doninck, B, Honda.<br />

Ferner: 12. Rene Hofer, A, KTM.<br />

WMX: 1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki; 2. Larissa Papenmeier, D, Yamaha; 3. Nancy van de<br />

Ven, NL, Yamaha; 4. Amandine Verstappen, B, Yamaha; 5. Shana van der Vlist, NL, KTM; 6. Lynn<br />

Valk, NL, Yamaha; 7. Anne Borchers, D, Suzuki; 8. Sara Andersen, DK, KTM; 9. Francesca Nocera,<br />

I, Suzuki; 10. Mathea Seleboe, N, Yamaha.<br />

Ferner: 14. Alicia Reitze, D, Yamaha; 17. Sandra Keller, CH, Kawasaki.<br />

EMX 65: 1. Vitezslav Marek, CZ, KTM; 2. Marius Adomaitis, LT, KTM; 3. Semen Rybakov, RUS, KTM;<br />

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna; 5. Filippo Mantovani, I, KTM; 6. Lotte van Drunen, NL, KTM;<br />

7. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna; 8. Felix Cardineau, F, Husqvarna; 9. Gyan Doensen, NL, KTM;<br />

10. Joel Canadas, E, KTM.<br />

Ferner: 20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha.<br />

EMX 85: 1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna; 2. Valerio Lata, I, KTM; 3. Quentin Marc Prugnieres, F,<br />

KTM; 4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM; 5. Maxime Grau, F, KTM; 6. Charlie Heyman, GB, Husqvarna;<br />

7. Cas Valk, NL, Husqvarna; 8. Laszlo Tecsi, H, KTM; 9. Mads Fredsoe, DK, KTM; 10. Julius Mikula,<br />

CZ, KTM.


Romain Febvre/Loket (CZ) <strong>2019</strong><br />

• Foto: yamaha-racing.com


MOTOCROSS: WM LOMMEL/B<br />

Erneuter Gesamtsieg für Tim Gajser<br />

• Foto: Honda Racing Corporation/Shot by Bavo<br />

44 MOTOCROSS ENDURO


Gajser und<br />

Prado<br />

auf dem Weg zum Titel<br />

Die 14. Runde der FIM-<strong>Motocross</strong>-Weltmeisterschaft fand auf der<br />

legendären Lommeler Rennstrecke statt, die für die WM-Leader<br />

Tim Gajser (Foto) und Jorge Prado perfekte Bedingungen bot.<br />

MXGP<br />

Tim Gajser belegte zweimal Platz 2, aber das<br />

genügte für den Gesamtsieg. Damit konnte er<br />

seinen Vorsprung vor Jeremy Seewer auf 187<br />

Punkte ausbauen. Romain Febvre wurde Zweiter<br />

(1/4) vor Glenn Coldenhoff (3/3).<br />

Im ersten Lauf ging der Holeshot an Coldenhoff<br />

vor Febvre und Gajser. Arminas Jasikonis stürzte<br />

in der ersten Kurve. Ebenso Max Anstie, der<br />

danach Probleme hatte, wieder in Fahrt zu<br />

kommen. Gajser übernahm die Führung und<br />

baute sie aus. Sein Vorsprung reichte aber<br />

nicht aus, denn in Runde 2 zog Febvre an ihm<br />

vorbei. Nach fünf Runden hatte Febvre einen<br />

Vorsprung von zwei Sekunden vor Gajser. Zwischenzeitlich<br />

hatte Coldenhoff zum Slowenen<br />

aufgeschlossen. Die Topdrei lagen dichtauf,<br />

aber nicht so dicht, dass es zu Überholmanövern<br />

kam. Jasikonis hatte sich zwischenzeitlich<br />

auf Rang 8 vorgekämpft und verwies dabei<br />

Gautier Paulin auf Position 9. Nach neun Runden<br />

lag Febvre noch immer zwei Sekunden vor<br />

Gajser, der wiederum zwei Sekunden Vorsprung<br />

vor Coldenhoff hatte. Seewer folgte auf<br />

Rang 4 vor Pauls Jonass. Arnaud Tonus zog innen<br />

an Jonass vorbei. Jeremy von Horebeek<br />

schloss zu Jonass auf. Febvre hatte bis Runde<br />

10 seinen Vorsprung auf vier Sekunden ausgebaut.<br />

Gajser legte eine schnelle Runde hin und<br />

verringerte seinen Rückstand auf zwei Sekunden.<br />

Febvre steigerte sich erneut und lag fünf<br />

Sekunden vor Gajser. In Runde 14 erhöhte der<br />

Franzose auf knapp sieben Sekunden, Gajser<br />

wiederum lag vier Sekunden vor Coldenhoff.<br />

So lautete schließlich auch der Einlauf. Auf den<br />

Plätzen 4 und 5 landeten die beiden Yamaha-<br />

Boys Seewer und Tonus.<br />

Den Start zu Lauf 2 gewann Gajser vor van Horebeek,<br />

Anstie, Coldenhoff, Überraschungsmann<br />

Tom Koch, Tonus, Jonass, Strijbos, Ivo<br />

Monticelli, Jordi Tixier und Febvre. Anstie<br />

brauchte nicht lange, um auf Platz 2 vorzustoßen,<br />

Febvre lag zwischenzeitlich auf Rang 6.<br />

Schnellster Mann des Tages war zweifelsohne<br />

Anstie, der seinen Fauxpas aus Lauf 1 wieder<br />

gutmachen wollte. Eine Runde später lag er<br />

hinter Gajser und vor van Horebeek. Jonass<br />

hatte Probleme mit dem Bike und fiel auf Position<br />

14 zurück. In Runde 4 übernahm Anstie die<br />

Führung von Gajser. Van Horebeek, Coldenhoff<br />

und Febvre machten die Topfünf voll. Anstie<br />

stand unter Strom und baute seine Führung bis<br />

Runde 7 auf vier Sekunden vor Gajser aus. Van<br />

Horebeek lag 17 Sekunden zurück. Coldenhoff<br />

und Febvre fighteten zwischenzeitlich um Rang<br />

3. In Runde 8 blieb Jonass’ Bike auf der Strecke<br />

stehen und er verlor wertvolle Zeit, bis er es<br />

wieder zum Laufen brachte. Anstie gab weiter<br />

Gas und hatte bei Halbzeit neun Sekunden Vorsprung<br />

vor Gajser und 20 vor van Horebeek. Jasikonis<br />

überholte Febvre, der gleich wieder<br />

konterte. Anstie stürzte und Gajser ging in Führung.<br />

Anstie, van Horebeek, Coldenhoff und<br />

Febvre lagen dicht hinter Gajser. Horebeek versuchte<br />

Anstie zu überholen, das kam Gajser<br />

zugute, der seinen Vorsprung auf sechs Sekunden<br />

ausbauen konnte. Van Horebeek stürzte,<br />

was Coldenhoff den 3. Platz einbrachte. Febvre<br />

lag auf Rang 4. Vorne hatte Gajser alles unter<br />

Kontrolle – bis Runde 14, als Anstie ihn überholte.<br />

Anstie holte sich somit seinen ersten<br />

Laufsieg <strong>2019</strong> und das vor Gajser und Coldenhoff.<br />

Der Gesamtsieg ging an Gajser vor Febvre<br />

und Coldenhoff, der sich damit seinen ersten<br />

Podestplatz der Saison sicherte.<br />

MOTOCROSS ENDURO 45


MOTOCROSS: WM LOMMEL/B<br />

Gewohntes Bild in der MX2: Jorge Prado führt ...<br />

hier vor Tom Vialle (28), Henry Jacobi (29), Jago<br />

Geerts (193),Iker Larranaga (66), Michael Sandner<br />

(766), Joel van Mechelen (218) • Foto: Ray Archer<br />

MX2<br />

Im ersten Lauf übernahm Jorge Prado sofort<br />

die Führung vor Tom Vialle, Henry Jacobi und<br />

Thomas Kjer Olsen. Lokalmatador Jago Geerts<br />

stürzte in der ersten Kurve und nahm das Rennen<br />

an 31. Stelle wieder auf. Adam Sterry überholte<br />

derweil Olsen und Jacobi. In Runde 2 lag<br />

Prado bereits sieben Sekunden in Front, während<br />

sich Geerts auf Platz 6 hinter Ben Watson<br />

vorgearbeitet hatte. Vlaanderen stürzte, lag<br />

aber in Runde 4 wieder in den Top Ten. Sensationell<br />

Geerts’ Leistung. In Runde 5 lag er auf<br />

Platz 5, während Olsen dem drittplatzierten<br />

Sterry am Rad hing. Möglicherweise wollte Olsen<br />

zu viel. Er stürzte schwer und musste in die<br />

Box. Geerts setzte seine Verfolgungsjagd fort<br />

und fuhr auf Rang 4. Vlaanderen ließ Jacobi<br />

hinter sich und war Siebter. Geerts gab Gas,<br />

zog an Sterry und an Vialle vorbei und beendete<br />

das Rennen als phänomenaler Zweiter hinter<br />

Prado und vor Sterry.<br />

In Lauf 2 führte nach dem Start Prado vor Vialle,<br />

Vlaanderen, Jacobi, Olsen, Sterry, Watson,<br />

Alvin Östlund, Geerts, Mathys Boisrame und<br />

Maxime Renaux. Nach einer Runde betrug Prados<br />

Vorsprung vier Sekunden. Geerts startete<br />

seine Aufholjagd und lag vor Olsen auf dem<br />

5. Rang. Watson hatte zwischenzeitlich Vlaanderen<br />

hinter sich gelassen, konnte aber den<br />

nach vorne stürmenden Geerts nicht aufhalten.<br />

Ein großartiger Kampf um Rang 3 entbrannte<br />

zwischen Geerts, Vlaanderen und Watson.<br />

Nach drei Runden lag Prado sieben Sekunden<br />

vor seinem Teamkollegen Vialle. In<br />

Runde 4 übernahm Geerts den 2. Platz. Als<br />

nächstes zogen Vlaanderen und Watson an Vialle<br />

vorbei. Nach fünf Runden lag Prado zwölf<br />

Sekunden vor Geerts. Prado überrundete in<br />

Runde 7 den Dreißigplatzierten. Watson übte<br />

massiven Druck auf Vlaanderen aus, kam aber<br />

nicht vorbei. Zwanzig Sekunden Vorsprung<br />

hatte Prado in Runde 11 bereis auf Geerts. Jacobi<br />

stürzte, Sterry konnte nicht mehr ausweichen.<br />

Auf Rang 8 (Sterry) und 12 (Jacobi) nahmen<br />

beide das Rennen wieder auf. In Runde 14<br />

bekam Geerts Probleme mit der Technik und<br />

schied aus. Vlaanderen übernahm den<br />

2. Platz. Prado rutschte in der letzten Runde<br />

aus, fuhr aber trotzdem den Sieg sicher vor<br />

Vlaanderen, Watson, Vialle und Olsen nach<br />

Hause. Somit ging der Gesamtsieg erneut an<br />

Prado vor Vlaanderen und Watson. Henry Jacobi<br />

belegte Gesamtrang 9.<br />

Stimmen<br />

Tim Gajser: Ein toller Tag. Ich hatte zwei gute<br />

Rennen. Max war einfach schneller, deshalb<br />

musste ich ihn vorbeilassen ;-) Er machte einen<br />

Fehler und ich war wieder vorne, bis er mich erneut<br />

überholte. Mein Ziel war, unter den Topfünf<br />

zu landen. Meine Erwartungen wurden somit<br />

übertroffen. Im Winter haben wir auch auf<br />

sandigen Strecken trainiert, das hat sich gelohnt.<br />

Der Track ist schwierig und verzeiht keine<br />

Fehler. Ich habe mein Bestes gegeben.<br />

Romain Febvre:<br />

Ich habe viel<br />

Kraft für das<br />

Qualirennen<br />

benötigt. Ich<br />

wollte unbedingt<br />

einen guten<br />

Startplatz.<br />

In der ersten<br />

Kurve des ersten<br />

Laufs war<br />

ich Erster. Tim überholte, ich überholte ihn wieder.<br />

Ich habe mich gut gefühlt, aber es war<br />

hart. Zehn Minuten vor Laufende verlor ich mei-<br />

nen Rhythmus, konnte aber trotzdem gewinnen.<br />

Im zweiten Lauf hatte ich keinen guten<br />

Start, wurde aber Vierter und damit Gesamtzweiter.<br />

Glenn Coldenhoff: Großartig. Vor zwei Wochen<br />

kam ich nicht gut im Sand zurecht. Aber das<br />

Team hat das Bike überarbeitet und hier stehe<br />

ich nun. Im ersten Lauf habe ich den Holeshot<br />

geholt. Vielen Dank an meinen Chef und das<br />

Team, das einen Superjob gemacht hat.<br />

Jorge Prado:<br />

Normalerweise<br />

komme ich<br />

hier nicht so<br />

gut zurecht.<br />

Aber heute<br />

lief es während<br />

des ganzen<br />

Rennens<br />

einfach. Ich<br />

war auch<br />

mental gut<br />

vorbereitet. Der Titel rückt immer näher. Die<br />

Strecke ist sehr rau und man muss sorgsam mit<br />

seinen Kräften umgehen, damit man auch noch<br />

den zweiten Lauf gut übersteht. Mein dritter<br />

GP-Sieg in Lommel. Ich bin sehr glücklich darüber.<br />

Calvin<br />

Vlaanderen:<br />

Es fühlt sich<br />

gut an, zurück<br />

auf dem<br />

Podium zu<br />

sein. Das<br />

war mein<br />

Ziel. Nach<br />

dem ersten<br />

Lauf habe<br />

ich mich<br />

noch nicht auf dem Podest stehen sehen. Deshalb<br />

habe ich meine Pläne für Rennen 2 nicht<br />

zu hochgesteckt.<br />

Ben Watson: Ich bin traurig, dass mein Teamkollege<br />

(Jago Geerts) solch ein Pech hatte. Ich<br />

wusste nicht, was mich hier erwarten wird.<br />

Lommel ist der härteste GP der Saison und ich<br />

habe mir einen Podestplatz erkämpft. Vielen<br />

Dank an mein Team, meine Freundin, meine Familie<br />

und an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen<br />

haben.<br />

<strong>Motocross</strong>-WM - 14. Lauf - Lommel/B - 3./4.8.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Romain Febvre, F, Yamaha;<br />

3. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 4. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;<br />

5. Jeremy van Horebeek, B, Honda; 6. Arminas Jasikonis, LT,<br />

Husqvarna; 7. Max Anstie, GB, KTM; 8. Pauls Jonass, LV,<br />

Husqvarna; 9. Ivo Monticelli, I, KTM; 10. Gautier Paulin, F, Yamaha.<br />

Ferner: 11. Arnaud Tonus, CH, Yamaha.<br />

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Calvin Vlaanderen, NL, Honda;<br />

3. Ben Watson, GB, Yamaha; 4. Tom Vialle, F, KTM; 5. Adam<br />

Sterry, GB, Kawasaki; 6. Maxime Renaux, F, Yamaha; 7. Cyril<br />

Genot, B, KTM; 8. Alvin Östlund, S, Husqvarna; 9. Henry Jacobi,<br />

D, Kawasaki; 10. Jago Geerts, B, Yamaha.<br />

Ferner: 18. Michael Sandner, A, KTM.<br />

EMX 125: 1. Simon Längenfelder, D, KTM; 2. Mattia Guadagnini,<br />

I, Husqvarna; 3. Tom Guyon, F, KTM; 4. Andrea Bonacorsi, I,<br />

KTM; 5. Liam Everts, B, KTM; 6. Camden McLellan, ZA, KTM;<br />

7. Mike Gwerder, CH, KTM; 8. Max Palsson, S, KTM; 9. Kay de<br />

Wolf, NL, Husqvarna; 10. Joel Rizzi, GB, KTM.<br />

Ferner: 23. Marnique Appelt, D, KTM.<br />

EMX 250: 1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki; 2. Kevin<br />

Horgmo, N, KTM; 3. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 4. Alberto<br />

Forato, I, Husqvarna; 5. Ken Bengtson, S, Husqvarna; 6. Jeremy<br />

Sydow, D, Husqvarna; 7. Rene Hofer, A, KTM; 8. Stephen Rubini,<br />

F, Honda; 9. Isak Gifting, S, KTM; 10. Hakon Fredriksen, N,<br />

Yamaha.<br />

Ferner: 24. Maximilian Spies, D, Husqvarna; 27. Nico Koch, D,<br />

KTM.<br />

46 MOTOCROSS ENDURO


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MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD<br />

48 MOTOCROSS ENDURO


Jens Getteman<br />

übernimmt<br />

• Kevin Strijbos feiert Doppelsieg in der ADAC-MX-Masters-Klasse<br />

• Jeremy Sydow Tagessieger und neuer Spitzenreiter im ADAC MX Youngster Cup<br />

• Simon Längenfelder baut mit Doppelsieg die Führung im ADAC MX Junior Cup 125 aus<br />

MOTOCROSS ENDURO 49


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD<br />

Bei idealen äußeren Bedingungen mit Temperaturen<br />

um die 20 Grad und top präparierter<br />

Strecke machte das ADAC MX Masters zur vierten<br />

Runde Stopp im norddeutschen Tensfeld.<br />

9000 begeisterte Zuschauer erlebten spannende<br />

Rennen und sahen am Ende des Tages<br />

neue Meisterschaftsleader im ADAC MX Youngster<br />

Cup und bei den ADAC MX Masters. Die<br />

beiden Rennen der ADAC-MX-Masters-Klasse<br />

wurden von Gaststarter Kevin Strijbos souverän<br />

gewonnen. Der WM-Pilot machte es erst im<br />

zweiten Rennen richtig spannend, als er einen<br />

schwachen Start erwischte und sich durch das<br />

halbe Feld nach vorne kämpfen musste. Schon<br />

in Runde 6 hatte sich der Belgier auf Rang 2<br />

nach vorne geschoben, doch dort wurde sein<br />

Vorwärtsdrang zunächst gestoppt. „Jens Getteman<br />

war ein ganzes Stück vor mir und hat ein<br />

beachtliches Tempo vorgelegt“, zollte Strijbos<br />

seinem Landsmann Respekt. „Ich kam und<br />

kam nicht näher und musste darauf hoffen,<br />

dass er müde wird.“<br />

Diesen Gefallen tat ihm Getteman gezwungenermaßen<br />

auch. „Ich hatte ein super Rennen<br />

und war wirklich schnell unterwegs, doch fünf<br />

Runden vor Ende des Rennens kam der Mann<br />

mit dem Hammer und er hat mich nicht nur einmal<br />

getroffen“, schilderte Getteman seinen<br />

konditionellen Einbruch sehr anschaulich. „Ich<br />

musste mein Tempo drastisch drosseln und habe<br />

mich darauf konzentriert, den 2. Rang nach<br />

Hause zu bringen.“ Da Getteman schon im ersten<br />

Lauf als Zweiter ins Ziel gekommen war und<br />

Tanel Leok (A1M Husqvarna) im zweiten Rennen<br />

ohne Punkte blieb, übernahm der Belgier<br />

die Spitze der Meisterschaftswertung und<br />

zeigte sich hocherfreut über die Führung. „In<br />

Führung liegend in die zweite Hälfte der Meisterschaft<br />

zu gehen, ist ein super Gefühl und<br />

stimmt mich sehr positiv für die drei Rennen,<br />

die wir noch im Kalender haben“, freute sich<br />

der neue ADAC-MX-Masters-Leader. „Jetzt gilt<br />

es, die Konzentration hochzuhalten und das<br />

Red Plate nicht mehr abzugeben.“<br />

Gaststarter Jeffrey Dewulf fuhr zweimal auf<br />

Rang 3 und unterstrich damit erneut, dass er<br />

auf Sandstrecken immer für einen Platz auf<br />

dem Podium gut ist. Direkt hinter dem Belgier<br />

platzierte sich Dennis Ullrich zweimal auf Rang<br />

4, verbesserte sich auf Tabellenrang 2 und<br />

blieb damit voll in seinem persönlichen Plan.<br />

„Es ist ja bekannt, dass ich nicht gerne im<br />

Sand fahre“, grinste der viermalige Masters-<br />

Champion nach dem Rennen. „Aber diesmal<br />

habe ich die Vorbereitung auf das Rennen hier<br />

sehr ernst genommen und in den letzten Wochen<br />

sehr viel auf Sandstrecken trainiert. Das<br />

hat sich ausgezahlt und ich konnte meinen<br />

Rückstand in der Meisterschaft recht überschaubar<br />

halten. Mit den letzten drei Rennen<br />

auf Hartboden beginnt die alles entscheidende<br />

Phase der Meisterschaft, auf die ich mich<br />

schon sehr freue.“<br />

Bei Tanel Leok hielt sich die Freude hingegen in<br />

Grenzen. Der Este war als Meisterschaftsführender<br />

nach Tensfeld gereist und erlebte dort<br />

ein rabenschwarzes Wochenende. Nach einem<br />

schlechten Start im ersten Lauf hatte sich der<br />

Este bis auf Rang 4 verbessert, ehe er in der<br />

letzten Runde 20 Meter vor dem Ziel ohne<br />

Kraftstoff liegenblieb. „Wir hatten nach der Besichtigungsrunde<br />

nicht nachgetankt, weil es<br />

bisher noch nie Probleme mit dem Benzin<br />

gab“, ärgerte sich der Este. „Im zweiten Lauf<br />

bin ich auf Platz 3 liegend gestürzt. Ich konnte<br />

zwar weiterfahren, allerdings war mein Rahmenheck<br />

bei dem Crash gebrochen und ich<br />

musste wenig später aufgeben. Ein Wochenende<br />

zum Vergessen.“<br />

Kevin Strijbos<br />

Simon Längenfelder<br />

50 MOTOCROSS ENDURO


ADAC MX Youngster Cup<br />

Jeremy Sydow durfte in Tensfeld seinen dritten<br />

Tagessieg in Folge im ADAC MX Youngster Cup<br />

feiern und übernahm damit die Spitze in der<br />

Meisterschaftswertung. Im ersten Rennen<br />

musste sich der Chemnitzer noch dem bis dato<br />

Meisterschaftsführenden Rene Hofer geschlagen<br />

geben, konnte jedoch im zweiten Rennen<br />

mit einem souveränen Auftritt den Sieg und<br />

die Führung im ADAC MX Youngster Cup feiern.<br />

„Die letzten Rennen sind wirklich gut für mich<br />

gelaufen“, freute sich der Chemnitzer. „Obwohl<br />

ich das erste Rennen in Fürstlich Drehna<br />

verletzungsbedingt verpasst habe, liege ich<br />

jetzt schon in der Gesamtwertung vorne. Jetzt<br />

möchte ich natürlich auch dort bleiben und<br />

werde die nächsten Rennen alles daran setzen,<br />

den 1. Platz nicht mehr abzugeben.“ Genau<br />

das war Hofer in Drehna passiert. Der Österreicher<br />

musste kurz nach seinem eindrucksvollen<br />

Sieg im ersten Rennen einen herben Dämpfer<br />

hinnehmen, denn er konnte aufgrund eines<br />

technischen Defektes nicht am zweiten Rennen<br />

teilnehmen und verlor dabei die Führung in der<br />

Meisterschaft.<br />

Bastian Bogh Damm sammelte mit Rang 10 im<br />

ersten Durchgang und vor allem mit dem<br />

3. Platz im zweiten Rennen genügend Punkte,<br />

um sich auf Rang 2 der Punktewertung zu halten.<br />

Tagesrang 2 in Tensfeld ging hingegen an<br />

Cyril Genot, der trotz dem Platz auf dem Treppchen<br />

mit seinen Starts haderte. „Ich habe mich<br />

heute selbst eingebremst mit meinen schwachen<br />

Starts“, ärgerte sich der Belgier. „Wenn<br />

du nicht von Beginn an vorne dabei bist,<br />

kannst du nicht um den Sieg kämpfen, daran<br />

muss ich für die Zukunft arbeiten.“ Dritter wurde<br />

Glen Meier, der mit den Rängen 5 und 4 eine<br />

sehr konstante Leistung zeigen konnte. „Im<br />

Vergleich zu den vergangenen beiden Rennen<br />

ist es hier endlich mal wieder gut gelaufen“,<br />

freute sich der Däne. „Ein Platz auf dem Siegertreppchen<br />

ist immer toll, jetzt muss ich den<br />

Schwung mit zu den nächsten Rennen nehmen.<br />

Ich fahre auch gerne auf hartem Boden<br />

und freue mich schon auf die nächste Runde in<br />

Gaildorf.“<br />

ADAC MX Junior Cup 125<br />

Simon Längenfelder setzte seine beeindruckende<br />

Siegesserie auch in Tensfeld fort. Der<br />

15-Jährige zeigte auch auf dem tiefen Sandboden<br />

in Norddeutschland keine Schwäche und<br />

hielt die Konkurrenz locker auf Distanz. „Es<br />

läuft dieses Jahr wirklich gut“, freute sich der<br />

Bayer über den vierten Sieg im vierten Rennen.<br />

„Ich hoffe, dass ich so weitermachen und am<br />

Ende des Jahres auch den Titel nach Hause<br />

bringen kann.“ Mike Gwerder wurde zum dritten<br />

Mal in diesem Jahr Zweiter und zeigte sich<br />

trotzdem kämpferisch. „Simon ist diese Saison<br />

einfach schwer zu schlagen“, räumte der<br />

Schweizer nach dem Rennen ein. „Ich war auch<br />

hier in Tensfeld nahe dran, aber es hat leider<br />

nicht gereicht. Trotzdem gebe ich natürlich<br />

nicht auf! Noch sind zwei Rennen zu fahren und<br />

ich werde weiter dranbleiben.“<br />

Auf Rang 3 feierte der letztjährige Sieger des<br />

ADAC MX Junior Cup 85 Camden McLellan sein<br />

erstes Podium in der 125er-Klasse. „Eigentlich<br />

habe ich mich hier in Tensfeld gar nicht so richtig<br />

wohlgefühlt“, wunderte sich der Südafrikaner.<br />

„Ich fand keinen guten Flow auf dem Kurs<br />

und hatte im zweiten Lauf auch noch Probleme<br />

mit meinem Magen. Umso mehr freue ich mich,<br />

dass ich endlich auch in der 125er-Klasse den<br />

Sprung aufs Podium geschafft habe. Ich hoffe,<br />

das war nicht das letzte Mal in diesem Jahr.“<br />

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters sind<br />

auch <strong>2019</strong> weltweit im TV und Internet zu sehen.<br />

Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights<br />

der sieben Rennwochenenden in einem<br />

25-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern.<br />

Zudem stehen die Zusammenfassungen<br />

der Rennen online unter adac-mx-masters.de,<br />

youtube.de/adac sowie Facebook.de/<br />

adacmxmasters zur Verfügung.<br />

• Text: ADAC MX Masters<br />

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt<br />

ADAC MX Masters - 4. Lauf - Tensfeld - 20./21.7.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MX Masters: 1. Kevin Strijbos, B, Yamaha; 2. Jens Getteman, B,<br />

Kawasaki; 3. Jeffrey Dewulf, B, KTM; 4. Dennis Ullrich,<br />

Husqvarna; 5. Ken Bengtson, S, Husqvarna; 6. Jeremy Delince,<br />

B, Honda; 7. Tom Koch, KTM; 8. Pascal Rauchenecker, A, KTM;<br />

9. Tim Koch, KTM; 10. Stefan Kjer Olsen, DK, KTM.<br />

Youngster Cup: 1. Jeremy Sydow, Husqvarna; 2. Cyril Genot, B,<br />

KTM; 3. Glen Meier, DK, Yamaha; 4. Filip Olsson, S, Husqvarna;<br />

5. Haardi Roosiorg, EST, KTM; 6. Bastian Bogh Damm, DK,<br />

KTM; 7. Hakon Fredriksen, N, Yamaha; 8. Jan Pancar, SLO, Yamaha;<br />

9. Rene Hofer, A, KTM; 10. Michael Sandner, A, KTM.<br />

Junior Cup 125: 1. Simon Längenfelder, KTM; 2. Mike Gwerder,<br />

CH, KTM; 3. Camden McLellan, ZA, KTM; 4. Max Palsson, S,<br />

KTM; 5. Rasmus Pedersen, DK, KTM; 6. Kristof Jakob, H, KTM;<br />

7. Marnique Appelt, KTM; 8. Leon Rehberg, KTM; 9. Fynn-Niklas<br />

Tornau, KTM; 10. Nick Domann, KTM.<br />

ADAC MX<br />

MASTERS<br />

Int. Deutsche <strong>Motocross</strong>-Meisterschaft<br />

13. - 14.4. Fürstlich Drehna<br />

1. - 2.6. Möggers<br />

29. - 30.6. Mölln<br />

20. - 21.7. Tensfeld*<br />

10. - 11.8. Gaildorf<br />

31.8. - 1.9. Bielstein**<br />

14. - 15.9. Holzgerlingen FINALE<br />

Infos unter: adac-mx-masters.de<br />

*ohne ADAC MX Junior Cup 85 | **ohne ADAC MX Junior Cup 125


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF<br />

52 MOTOCROSS ENDURO


Gaildorf<br />

ein <strong>Motocross</strong>-Fest<br />

• Jeremy Seewer in der ADAC-MX-Masters-Klasse unschlagbar<br />

• Jens Getteman bleibt Meisterschaftsführender<br />

• Spannende Rennen in den drei Nachwuchsklassen<br />

Mike Gwerder<br />

MOTOCROSS ENDURO 53


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF<br />

16.000 Fans erlebten bei traumhaftem Wetter<br />

mit blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen<br />

bei der fünften Runde des ADAC MX<br />

Masters in Gaildorf ein wahres <strong>Motocross</strong>fest.<br />

Jeremy Seewer wurde seiner Favoritenrolle<br />

vollauf gerecht und konnte beide Rennen souverän<br />

gewinnen. Kein Wunder, dass sich der<br />

Schweizer zufrieden zeigte. „Ich bin es heute<br />

absichtlich nicht allzu forsch angegangen“,<br />

schilderte der aktuelle WM-Zweite. „Der Kurs<br />

war super präpariert und hat richtig Spaß gemacht,<br />

aber es war auch rutschig und anspruchsvoll.<br />

Deshalb bin ich im zweiten Lauf<br />

auch erst einmal einige Runden hinter Dennis<br />

Ullrich hergefahren, bevor ich richtig attackiert<br />

habe.“ Tanel Leok zeigte sich in Gaildorf bis in<br />

die Haarspitzen motiviert und konnte mit Tagesrang<br />

2 einigen Boden in der Meisterschaft<br />

gutmachen. „Meine Starts waren in beiden<br />

Rennen nicht optimal“, ärgerte sich der Este.<br />

„Im ersten Lauf habe ich zudem sehr lange gebraucht,<br />

um einen guten Rhythmus zu finden.<br />

Ich spüre einfach noch die Nachwirkungen<br />

meines Sturzes in Tensfeld. Aber ich konnte<br />

den Rückstand in der Meisterschaft verkürzen<br />

und so blicke ich guter Dinge auf die nächsten<br />

Rennen in Bielstein und Holzgerlingen. Neunzehn<br />

Zähler Rückstand sind noch aufholbar,<br />

beim <strong>Motocross</strong> kann viel passieren.“<br />

Dennis Ullrich war mit hohen Erwartungen<br />

nach Gaildorf gekommen und zeigte sich mit<br />

Platz 3 in der Tageswertung zufrieden. „Dass<br />

mich Tanel im ersten Rennen in der letzten<br />

Runde überholt hat, war sehr ärgerlich, aber<br />

ich war vor kurzem noch erkältet und bin nicht<br />

ganz fit, deshalb konnte ich ihm einfach nichts<br />

mehr entgegensetzen.“ Ullrich zeigte in beiden<br />

Rennen seine gewohnten Raketenstarts<br />

und konnte den zweiten Durchgang einige Runden<br />

vor Seewer anführen, ehe er den Schweizer<br />

passieren lassen musste. Da er in beiden<br />

Läufen direkt hinter Leok ins Ziel einlief, verlor<br />

Ullrich zwar 4 Punkte auf den Esten, blieb in<br />

der Meisterschaft jedoch auf dem 2. Rang hinter<br />

Jens Getteman. Der schaffte in Gaildorf<br />

zwar nicht den Sprung aufs Podium, hielt sich<br />

ansonsten jedoch mit Tagesrang 5 weitestgehend<br />

schadlos. „Ich wusste schon im Vorfeld,<br />

dass Gaildorf nicht das beste Terrain für mich<br />

sein würde“, räumte der Belgier ein. „Im ersten<br />

Lauf habe ich mich auch nicht gut gefühlt<br />

und musste mich mit Platz 6 zufriedengeben.<br />

Für das zweite Rennen haben wir die Fahrwerksabstimmung<br />

ein wenig geändert und es<br />

ging prompt besser. Mehr als Platz 4 war mit<br />

meinem schwachen Start jedoch nicht möglich.<br />

Aber ich habe die rote Startnummerntafel<br />

des Meisterschaftsführenden verteidigt und<br />

werde alles daran setzen, auch am Ende des<br />

Jahres an der Spitze zu stehen.“<br />

Gaststarter Henry Jacobi hatte auf der hügeligen<br />

Strecke mit seiner 250er-Maschine aus der<br />

MX2-WM keinen leichten Stand gegen die Konkurrenz<br />

auf den Motorrädern mit 450 ccm Hubraum,<br />

schlug sich aber mehr als wacker. Vor allem<br />

im ersten Lauf trumpfte der Thüringer mit<br />

einer sehenswerten Aufholjagd richtig auf und<br />

durfte mit Rang 2 hinter Seewer aufs Podium<br />

klettern. „Ich hatte einen erstaunlich guten<br />

Start“, freute sich der WM-Fünfte. „Direkt nach<br />

dem Gatter war ich eine Motorradlänge vor allen<br />

anderen. Aber auf der Geraden habe ich mit<br />

dem kleinen Bike wieder an Boden verloren. Im<br />

Rennen ging es dann jedoch recht gut und ich<br />

konnte mich Platz um Platz verbessern.“ In der<br />

Tageswertung landete Jacobi auf Platz 4.<br />

ADAC MX Youngster Cup<br />

Erneut war das Rennen im ADAC MX Youngster<br />

Cup vom Duell zwischen Jeremy Sydow und Rene<br />

Hofer geprägt, wenn auch beide in Gaildorf<br />

54 MOTOCROSS ENDURO


Start der Youngster mit Rene Hofer (11) vor<br />

u.a. Josiah Natzke (23), Jeremy Sydow (104),<br />

Jan Pancar (153), Glen Meier (192), Nico Koch<br />

(60), Jakob Scheulen (30), Lion Florian (239),<br />

Raivo Dankers (413) und Loris Freidig (331)<br />

nicht um den Sieg mitreden konnten. Den holte<br />

sich mit zwei eindrucksvollen Laufsiegen nämlich<br />

Mikkel Haarup. Der dänische WM-Pilot<br />

wurde zwar gefordert, hatte jedoch nach eigenem<br />

Bekunden zu keinem Zeitpunkt in den<br />

Rennen Zweifel an seinem Sieg. Sydow machte<br />

im ersten Lauf einen kleinen Schnitzer, den er<br />

nicht mehr ganz ausbügeln konnte und scheiterte<br />

nur hauchdünn mit einigen Metern Rückstand<br />

am Podium. Auch mit Platz 3 im zweiten<br />

Rennen und dem daraus resultierenden 3. Tagesrang<br />

zeigte sich der Meisterschaftsführende<br />

nicht zufrieden. „Ich habe mich hier einfach<br />

nicht richtig wohlgefühlt“, ärgerte sich der<br />

Chemnitzer. „Immerhin konnte ich wenigstens<br />

die Führung in der Meisterschaft retten.“<br />

Denn Hofer machte mit seinen beiden Plätzen<br />

zwar 6 Punkte auf seinen ärgsten Widersacher<br />

im Titelrennen gut, liegt damit aber immer<br />

noch einen Punkt in der Meisterschaft zurück.<br />

„Ganz zufrieden kann ich nicht sein, denn ich<br />

habe ja nicht gewonnen“, meinte der 17-Jährige.<br />

„Haarup war heute einfach zu schnell, aber<br />

die Meisterschaft ist wieder völlig offen und so<br />

freue ich mich auf die beiden nächsten Rennen<br />

in Bielstein und Holzgerlingen.“<br />

Henry Jacobi<br />

Jeremy Seewer<br />

Mit Josiah Natzke gab es einen ungewohnten<br />

Gast auf dem Podium in Gaildorf. Der Neuseeländer<br />

konnte den Start zum ersten Rennen gewinnen<br />

und sich acht Runden lang an der Spitze<br />

halten, ehe er sich Haarup und Hofer beugen<br />

musste. Die Freude über sein erstes Podium<br />

in diesem Jahr war trotzdem riesengroß:<br />

„Nachdem ich den Start gewonnen hatte,<br />

musste ich natürlich alles setzen“, grinste der<br />

Drittplatzierte. „Es hat sich fantastisch angefühlt!“<br />

ADAC MX Junior Cup 125<br />

Im ersten Rennen des ADAC MX Junior Cups<br />

gab es zunächst das gewohnte Bild mit dem<br />

Meisterschaftsführenden Simon Längenfelder<br />

an der Spitze des Feldes zu sehen. Doch während<br />

der sechsten Runde tauchte der Franke<br />

nach der Passage im oberen Teil der Strecke<br />

plötzlich nicht mehr in Führung auf, sondern<br />

kam mit fast einer Minute Rückstand auf Mike<br />

Gwerder wieder ins Sichtfeld der Zuschauer.<br />

„Ich habe es an einem Sprung etwas übertrieben<br />

und bin neben der Strecke im Zaun gelandet“,<br />

ärgerte sich der 15-Jährige. „Es dauerte<br />

leider eine ganze Weile bis ich das Bike wieder<br />

flott hatte und losfahren konnte.“ Mehr als<br />

Rang 4 war unter diesen Umständen nicht<br />

mehr möglich. Der Sieg im zweiten Lauf zauberte<br />

jedoch wieder ein Lächeln auf das Gesicht<br />

des Teenagers.<br />

Gwerder war zur Stelle, als Längenfelder im<br />

ersten Lauf patzte und durfte seinen zweiten<br />

Tagessieg in diesem Jahr feiern. Zusammen mit<br />

Rang 2 im zweiten Rennen ergab das auch den<br />

Tagessieg. „Im zweiten Durchgang konnte ich<br />

Simon leider nicht halten“, so Gwerder. „Aber<br />

der Tagessieg ist eine super Sache, damit bin<br />

ich happy!“ Hinter den beiden Dominatoren<br />

des ADAC MX Junior Cups 125 platzierten sich<br />

mit Camden McLellan und Liam Everts die beiden<br />

besten Rookies der Nachwuchsserie. Der<br />

Südafrikaner McLellan hatte dabei jedesmal<br />

die Nase direkt vor Everts und durfte sich verdient<br />

über Tagesrang 3 freuen.<br />

ADAC MX Junior Cup 85<br />

Meisterschaftsleader Edvards Bidzans präsentierte<br />

sich in Gaildorf erneut in bestechender<br />

Form und konnte mit zwei souveränen Laufsiegen<br />

seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf<br />

53 Punkte ausbauen. „Mein Start ins zweite<br />

Rennen war nicht optimal“, fand der Lette sogar<br />

einen kleinen Makel an seiner ansonsten<br />

fehlerfreien Vorstellung. „Aber ich konnte<br />

schon in der ersten Runde an die Spitze gehen<br />

und im Anschluss mein eigenes Tempo fahren.<br />

Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in<br />

Bielstein, denn dort könnte ich schon vorzeitig<br />

den Titel sichern.“ Die Tagesränge 2 und 3 gingen<br />

an den Italiener Ferrucio Zanchi und Sacha<br />

Coenen. Bester Deutscher war Valentin Kees<br />

auf Tagesrang 4.<br />

Im Rahmen des ADAC MX Masters in Gaildorf<br />

wurde auch das deutsche Team für das <strong>Motocross</strong><br />

der Nationen am 28./29. September in<br />

Assen vorgestellt. Teamchef Wolfgang Thomas<br />

wird mit Henry Jacobi (MX2), Tom Koch (MXGP)<br />

und Dennis Ullrich (MX Open) ins Rennen gehen.<br />

Max Nagl kann aufgrund seiner Knieverletzung<br />

nicht beim MXON in den Niederlanden<br />

starten, er wird die Mannschaft jedoch als<br />

Teamleader nach Assen begleiten. Ken Roczen<br />

musste seine Teilnahme aus gesundheitlichen<br />

Gründen absagen.<br />

Die besten Szenen vom ADAC MX Masters sind<br />

auch <strong>2019</strong> weltweit im TV und Internet zu sehen.<br />

Der Sender Motorvision TV zeigt die Highlights<br />

der sieben Rennwochenenden in einem<br />

25-minütigen Magazin in mehr als 100 Ländern.<br />

Zudem stehen die Zusammenfassungen<br />

der Rennen online unter adac-mx-masters.de,<br />

youtube.de/adac sowie Facebook.de/<br />

adacmxmasters zur Verfügung.<br />

• Text: ADAC MX Masters<br />

• Fotos: ADAC Motorsport/Steve Bauerschmidt<br />

ADAC MX Masters - 5. Lauf - Gaildorf - 10./11.8.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MX Masters: 1. Jeremy Seewer, CH, Yamaha; 2. Tanel Leok, EST,<br />

Husqvarna; 3. Dennis Ullrich, Husqvarna; 4. Henry Jacobi, Kawasaki;<br />

5. Jens Getteman, B, Kawasaki; 6. Tom Koch, KTM;<br />

7. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 8. Mike Stender, KTM; 9. Sulivan<br />

Jaulin, F, KTM; 10. Lukas Neurauter, A, KTM.<br />

Youngster Cup: 1. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 2. Rene Hofer,<br />

A, KTM; 3. Jeremy Sydow, Husqvarna; 4. Jan Pancar, SLO,<br />

Yamaha; 5. Bastian Bogh Damm, DK, KTM; 6. Cyril Genot, B,<br />

KTM; 7. Lion Florian, D, KTM; 8. Josiah Natzke, Honda; 9. Timur<br />

Petraschin, RUS, KTM; 10. Simon Jost, SK, KTM.<br />

Junior Cup 125: 1. Mike Gwerder, CH, KTM; 2. Simon Längenfelder,<br />

KTM; 3. Camden McLellan, ZA, KTM; 4. Liam Everts, B,<br />

KTM; 5. Marnique Appelt, KTM; 6. Kevin Brumann, CH, Yamaha;<br />

7. Jan Wagenknecht, CZ, KTM; 8. Nico Greutmann, Husqvarna;<br />

9. Florian Dieminger, A, KTM; 10. Rasmus Pedersen, DK,<br />

KTM.<br />

Junior Cup 85: 1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna; 2. Ferruccio<br />

Zanchi, I, Husqvarna; 3. Sacha Coenen, B, Yamaha; 4. Valentin<br />

Kees, Husqvarna; 5. Tobias Caprani, DK, KTM; 6. Julius Mikula,<br />

CZ, KTM; 7. Lucas Bruhn, DK, KTM; 8. Lucas Coenen, B, Yamaha;<br />

9. Collin Wohnhas, KTM; 10. Maximilian Werner, Suzuki.


MOTOCROSS: DM OPEN SCHWEIGHAUSEN<br />

Jens Getteman<br />

Erneute Schlammschlacht<br />

Mit 90 Startern beim ADAC-<strong>Motocross</strong> am Sonntag in Schweighausen schien die<br />

46. Auflage bis zur Mittagszeit absolut rekordverdächtig. Die Strecke war deutlich verbessert<br />

worden, die DM-Open-Klasse sorgte für das Erscheinen der deutschen <strong>Motocross</strong>-Elite,<br />

die Zuschauer strömten sehr zahlreich auf den Pflingstberg, doch dann<br />

kam pünktlich um 13:00 Uhr zum ersten Rennen auch der erste Regenschauer.<br />

Bereits nach den ersten drei Rennen von insgesamt<br />

sechs Läufen sah sich die Rennleitung<br />

mit Marco Zehnle und Jürgen Geiger gezwungen,<br />

zunächst die weiteren Rennen als gekürzt<br />

und entschärft anzukündigen und kurz darauf<br />

die jeweils zweiten Läufe der Klassen 2 und 3<br />

gänzlich zu streichen.<br />

Drei Klassen waren mit jeweils zwei Rennen<br />

auf der knapp 1500 Meter langen Strecke am<br />

Start, je nach Leistungsklasse mit 20 oder 30<br />

Minuten Laufdistanz.<br />

Der durch starke Regenfälle schnell aufgeweichte<br />

Boden setzte Mensch und Maschine,<br />

natürlich auch den Zuschauern und Helfern,<br />

zu. Die jeweils zweiten Läufe der Zweitakt- und<br />

BW-Klasse waren nicht zumutbar und wurden<br />

von der Rennleitung abgesagt.<br />

Pascal Greco aus Aichwald moderierte als Streckensprecher<br />

kompetent das Renngeschehen<br />

und ließ gerne glauben, dass sich der Himmel<br />

bald aufhellen würde. Die Entscheidung der<br />

Rennleitung über die Laufabsagen traf bei Fahrern<br />

und Zuschauern dennoch auf Verständnis.<br />

Sehnlichst war die Hubraum-offene Klasse mit<br />

der deutschen <strong>Motocross</strong>elite auf dem<br />

Pflingstberg herbeigewünscht worden.<br />

Schließlich war dann das höchste deutsche<br />

MX-Prädikat am Start.<br />

Mit deutlicher Führung in der DM war der Belgier<br />

Jens Getteman nach Schweighausen gekommen<br />

und ließ schon im Training am Sonntagmorgen<br />

keinen Zweifel daran, dass er am<br />

Pflingstberg die volle Punktzahl mitzunehmen<br />

gedachte. Doch auch Getteman musste sich<br />

dem plötzlichen Wetterumschwung geschlagen<br />

geben und ging nach 30 Minuten Renndistanz<br />

auf schwerem Boden nur als Dritter<br />

durchs Ziel. Den ersten Laufsieg, einen Start-<br />

Ziel-Sieg, holte sich Stefan Ekerold vor Mike<br />

Stender.<br />

Bedingt durch die Laufabsagen der Klassen<br />

2 und 3 kam es jedoch zu einer ungewollten<br />

zeitlichen Lücke. Nach Reglement in der DM-<br />

Klasse müssen zwischen Lauf 1 und 2 90 Minuten<br />

Erholungspause liegen, was somit zu einer<br />

längeren Pause von über einer Stunde führte.<br />

Der Veranstalter hatte vollstes Verständnis,<br />

dass sich mancher der rund 1900 Zuschauer<br />

frühzeitig auf den Heimweg machte. Der zweite<br />

DM-Lauf wurde dennoch von vielen Zuschauern<br />

mitverfolgt. Im zweiten Lauf wusste sich<br />

Favorit und Pflingstberg-Vorjahressieger Getteman<br />

besser zu behaupten und gab seine<br />

56 MOTOCROSS ENDURO


Stefan Ekerold<br />

Siegerehrung Open-DM<br />

(v.l.): Mike Stender, Jens<br />

Getteman und Stefan Ekerold<br />

ger belegte mit zwei 3. Plätzen Rang 2 vor Elias<br />

Philipp aus Wangen. Insgesamt waren hier elf<br />

Fahrer am Start.<br />

Klasse 2 - Schüler B - Automatik 65 ccm: Überraschender<br />

Tagessieger wurde mit zwei Laufsiegen<br />

Marvin Vökt vom MSC Schweighausen.<br />

Das elfjährige Talent aus Bad Säckingen fährt<br />

seit dieser Saison für den MSC. Platz 2 ging an<br />

Marco Louis Stradinger vom MSC Wieslauftal<br />

vor Mailo Linke vom MSC Isny. Ein weiterer Lokalmatador,<br />

Jarno Jansen aus Bad Säckingen,<br />

belegte Rang 10. Mit 20 Startern war die Jugendklasse<br />

der Jahrgänge 2007 bis 2011 sehr<br />

gut besetzt.<br />

Klasse 3 - Jugend A - 85 ccm: Tagessieger mit<br />

einem 2. und 1. Platz wurde Jonas Altenried vor<br />

Luca Röhner vor Tom Militzer (beide RMC Reutlingen).<br />

Klasse 4 - Jugend B - 85 ccm: Nils Weinmann<br />

vom MSC Betra belegte mit zwei Laufsiegen<br />

den obersten Treppchenplatz. Zweiter wurde<br />

John Vogelwaid (RMC Reutlingen) vor Henry<br />

Obenland vom MCC Frankenbach.<br />

Klasse 5 - 125 ccm: Nach zwei Laufsiegen war<br />

das absolute Nachwuchstalent, Paul Bloy vom<br />

AMC Biberach, überlegener Tagessieger. Mit<br />

zwei 2. Plätzen belegte Lokalmatador Joe Louis<br />

Kaltenmeier aus Hohberg den 2. Platz. In Lauf<br />

2 hatte er nach einem Patzer eine sensationelle<br />

Aufholjagd hingelegt. Dritter wurde Carlos<br />

Fahrbach aus Bad Mergentheim in der mit 24<br />

Startern am stärksten besetzten Jugendklasse.<br />

Die Siegerehrung fand unmittelbar nach Ende<br />

der letzten Rennen im Festzelt unter dem Beifall<br />

begeisterter junger <strong>Motocross</strong>fans statt.<br />

Streckensprecher Pascal Greco aus Aichwald<br />

pushte die Stimmung zur Ehrung passend ordentlich<br />

auf. • Text: rof; Fotos: Dieter Lichtblau<br />

Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Tom Koch<br />

wurde Zweiter vor Stender.<br />

Somit konnte der Belgier mit deutscher Lizenz<br />

die Wertung in der DM mit 45 Punkten auf insgesamt<br />

276 weiter ausbauen. Aktuell auf dem<br />

2. Platz mit 247 Zählern wird Stefan Ekerold vor<br />

Mike Stender mit 241 Punkten geführt.<br />

In den Klassen 2 und 3 waren somit die Ergebnisse<br />

von Lauf 1 gleichzeitig das Tagesergebnis<br />

und auch diese Siegerehrungen wurden vorgezogen.<br />

Den DMV BRC Mx 2-Takt Cup gewann<br />

somit Nico Müller, gefolgt von Moritz Schittenhelm<br />

und Paul Bloy. Bester MSC-Schweighausen-Clubfahrer<br />

auf Rang 18 wurde Kai Bräutigam.<br />

Tim Saur gewann die BW-Pokal-Klasse<br />

vor Lokalmatador Mike Kunzelmann und Fabian<br />

Strobel.<br />

Bereits am Samstag sorgten insgesamt 75 Jugendfahrer<br />

auf dem Pflingstberg für Furore.<br />

Punkt 13:00 Uhr war es soweit, Gast-Rennleiter<br />

Joscha Wiefel aus Vöhringen schritt bei optimalen<br />

Wetter- und Streckenverhältnissen mit der<br />

Startflagge das Startgitter ab und Vorsitzender<br />

Marco Zehnle begrüßte Fahrer und Zuschauer.<br />

Ausgeschrieben waren fünf Jugendklassen für<br />

sechs- bis 18-jährige Nachwuchsfahrer. Jede<br />

Klasse hatte zwei Wertungsläufe zu fahren.<br />

Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad passte<br />

der Veranstalter der Altersgruppe an. Die in<br />

den letzten Monaten vollzogenen Streckenneuerungen<br />

wurden in der praktischen Auswirkung<br />

mit großer Spannung erwartet. Die Strecke<br />

war breiter, in der Führung flüssiger, also<br />

schneller, aber dennoch ungefährlicher geworden.<br />

Streckensprecher Pascal Greco brachte es<br />

auf den Punkt: „Die neue Strecke wurde sehr<br />

positiv verändert, wirkungsvoll sportlich verbessert<br />

und für Fahrer wie Zuschauer somit<br />

noch interessanter.“ Den Rennauftakt übernahm<br />

nicht die kleinste, sondern die größte Juniorenklasse<br />

bis 125 ccm.<br />

Der Rennverlauf - Klasse 1 - Schüler A - Automatik<br />

50 ccm: Deutlicher Tagessieger wurde<br />

mit zwei Laufsiegen Nils Fauser vom RMC Reutlingen.<br />

Der Schweizer Gastfahrer Tizian Bolli-<br />

MX-DM - Open - 6. Lauf - Schweighausen - 13./14.7.<strong>2019</strong><br />

ergebnisse:<br />

13.7. - BW-Cup - Jugend A - gesamt: 1. Jonas Altenried, Husqvarna;<br />

2. Luca Röhner, KTM; 3. Tom Militzer, KTM; 4. Luis Valentino<br />

Laufer, KTM; 5. Max Felix Heger, Husqvarna; 6. Felix Frey,<br />

KTM; 7. Lorenz Balduf, Kawasaki; 8. Sarah Strebel, Yamaha.<br />

Jugend B - gesamt: 1. Nils Weinmann, KTM; 2. John Vogelwaid,<br />

KTM; 3. Henry Obenland, KTM; 4. Tommy Schnitzler, KTM;<br />

5. Benedict Weiß, KTM; 6. Marco Sutter, Husqvarna; 7. Levin<br />

Wallisch, KTM; 8. Marc Munz, KTM; 9. Paul Früh, KTM; 10. Lukas<br />

Ehmann, KTM.<br />

Junioren - gesamt: 1. Paul Bloy, KTM; 2. Joe-Louis Kaltenmeier,<br />

KTM; 3. Carlos Fahrbach; 4. Jona Katz, Husqvarna; 5. Felix Oßwald,<br />

KTM; 6. Lukas Kengeter, KTM; 7. Thomas Haas, Yamaha;<br />

8. Malik Schoch, Husqvarna; 9. Steven Lee Zimmermann, KTM;<br />

10. Fabian Kling, KTM.<br />

Schüler A: 1. Nils Fauser, Husqvarna; 2. Tizian Bolliger, CH;<br />

3. Elias Philipp, KTM; 4. Benedict Balduf, Husqvarna; 5. Samuel<br />

Moser, KTM; 6. Emma Nusser, KTM; 7. Liam Hodecker, KTM;<br />

8. Vinzenz Hermann, Husqvarna; 9. Lenny Bäuerle, KTM;<br />

10. Mia-Sophie Haidle, Husqvarna.<br />

Schüler B: 1. Marvin Vökt, KTM; 2. Marco Louis Stradinger,<br />

KTM; 3. Mailo Linke, Husqvarna; 4. Elena Turi, Husqvarna;<br />

5. Tobias Strebel, KTM; 6. Levin Klausmann, Husqvarna; 7. Leon-André<br />

Haun, Husqvarna; 8. Mick Roder, Husqvarna; 9. Daniel<br />

Ferger, Yamaha; 10. Jarno Jansen, Husqvarna.<br />

14.7. - DM Open - gesamt: 1. Jens Getteman, B, Kawasaki;<br />

2. Mike Stender, KTM; 3. Stefan Ekerold, Suzuki; 4. Tom Koch,<br />

KTM; 5. Lukas Platt, Kawasaki; 6. Hannes Volber, KTM; 7. Tim<br />

Koch, KTM; 8. Stefan Frank, Kawasaki; 9. Nils Gehrke,<br />

Husqvarna; 10. Tobias Linke, Kawasaki.<br />

DMV BRC MX 2-Takt Cup - Wertungslauf: 1. Nico Müller, KTM;<br />

2. Moritz Schittenhelm, GasGas; 3. Paul Bloy, KTM; 4. Mike<br />

Hartmann, Husqvarna; 5. Lukas Streichsbier, GasGas; 6. Sebastian<br />

Thum, Yamaha; 7. Tobias Gnann, Yamaha; 8. Cedric<br />

Schick, Yamaha; 9. Dirk Felix Sigmund, Yamaha; 10. Tobias Piening,<br />

KTM.<br />

BW-Pokal Open - Wertungslauf: 1. Tim Saur, Husqvarna;<br />

2. Mike Kunzelmann, KTM; 3. Fabian Strobel, Suzuki; 4. Eric<br />

Schönburg, KTM; 5. Henry Schönburg, KTM; 6. Michael Litz,<br />

KTM; 7. Kevin Vogelwaid, KTM; 8. Jonathan Winkler, Honda;<br />

9. Frank Wiedemann, KTM; 10. Sebastian Lutz, Kawasaki.<br />

MOTOCROSS ENDURO 57


MOTOCROSS: DM SEITENWAGEN AICHWALD<br />

Abwechslungsreich<br />

58 MOTOCROSS ENDURO


Mit einem abwechslungsreichen<br />

Rennprogramm sorgte der MSC Aichwald<br />

für spannenden <strong>Motocross</strong>sport.<br />

Nachdem der DMV motocrossshop.de<br />

Ladies Cup bereits am<br />

Samstag ausgetragen wurde, kämpften<br />

am Sonntag die Amateure im<br />

DMV BRC MX 2-Takt Cup, die Junioren<br />

in der Deutschen Meisterschaft 85<br />

ccm und die Seitenwagen-Asse um<br />

Meisterschaftspunkte.<br />

Siegerehrung DMV Ladies Cup (v.l.): Anne Borchers, Larissa Papenmeier, Alicia Reitze, Kim Irmgartz<br />

und Kristyna Vitkova • Foto: Oliver Stilz<br />

In der Seitenwagenklasse führte kein Weg an<br />

den Tabellenführern Petr Kolencik/Matej<br />

Hejhal aus Tschechien vorbei. Mit zwei souveränen<br />

Laufsiegen heimsten sie weitere 50<br />

Punkte für die Meisterschaft ein. Adrian Peter<br />

aus Marburg mit seinem tschechischen Beifahrer<br />

Miroslav Zatloukal konnte sich einen 2. und<br />

einen 3. Rang sichern und wurde damit Zweiter<br />

der Tageswertung. Das Duo Fabian Hofmann/<br />

Bruno Kälin aus der Schweiz steigerte sich im<br />

zweiten Umlauf deutlich – nach einem 7. Rang<br />

im ersten Lauf kamen sie nach hartem Kampf<br />

mit Peter/Zatloukal als Zweite ins Ziel. Ebenfalls<br />

deutlich besser kam MSC-Clubfahrer Tobias<br />

Blank mit seinem französischen Beifahrer<br />

Alexandre Tourbier im zweiten Lauf zurecht.<br />

Nach dem 9. Rang im ersten Lauf verpassten<br />

sie als Vierte nur knapp das Podium. In der Tageswertung<br />

reichte es zum 6. Platz. Umgekehrt<br />

erging es dem MSCler Michael Klooz im Boot<br />

von Christian Sieber. Sie zeigten im ersten<br />

Rennen mit dem 5. Platz eine starke Vorstellung,<br />

im zweiten Lauf reichte es nur zu Rang 9,<br />

was Platz 8 der Tageswertung bedeutete.<br />

Bei den Junioren mit ihren 85-ccm-Maschinen<br />

trumpfte Valentin Kees aus Schwabniederhofen<br />

stark auf. Auch er konnte beide Umläufe für<br />

sich entscheiden, Maximilian Werner aus Jena<br />

wurde mit zwei 3. Plätzen Tageszweiter. Der<br />

Landshamer Sebastian Meckl konnte sich nach<br />

dem 5. Rang im ersten Lauf mit einem 2. Platz<br />

noch den 3. Tagesrang sichern. Der Meisterschaftsführende<br />

Collin Wohnhas aus Lauterstein<br />

landete punktgleich mit Meckl auf dem 4.<br />

Rang.<br />

Im DMV BRC MX 2-Takt Cup gab es einen Zweikampf<br />

um den Tagessieg. Der Urbacher Moritz<br />

Start der Seitenwagenklasse (vorne # 7 Christian<br />

Sieber und Michael Klooz) • Foto: Jens Körner<br />

Schittenhelm und Nico Müller aus Bruchsal lieferten<br />

sich erwartungsgemäß ein Duell – mit<br />

dem besseren Ende für Schittenhelm. Der<br />

musste sich im ersten Lauf nach einem mäßigen<br />

Start erst durchs Feld kämpfen. Müller enteilte<br />

der Meute und fuhr einen deutlichen Sieg<br />

ein. Im zweiten Lauf drehte Schittenhelm den<br />

Spieß um – Müller lag zunächst in Führung,<br />

strauchelte aber und musste Schittenhelm ziehen<br />

lassen. Bei Punktgleichheit der beiden<br />

gab das bessere Ergebnis im zweiten Lauf den<br />

Ausschlag für Schittenhelm. Dritter der Tageswertung<br />

wurde mit zwei 4. Rängen der Heidenheimer<br />

Mike Hartmann. Die beiden MSC-Clubfahrer<br />

Lukas Riedißer und Louis Hahn zeigten<br />

als Tagesneunter bzw. -zwölfter eine starke<br />

Vorstellung.<br />

• Text: Jochen Beck/Karl Kurrle (MSC Aichwald)<br />

MX-DM - Seitenwagen - 9. Lauf - Aichwald - 20./21.7.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

DM + Pokal Seitenwagen: 1. Petr Kolencik/Matej Hejhal, CZ,<br />

WSP; 2. Adrian Peter/Miroslav Zatloukal, D/CZ, WSP; 3. Fabian<br />

Hofmann/Bruno Kälin, CH, WSP; 4. David Bolliger/Meinrad<br />

Schelbert, CH, VMC-KTM; 5. Tim Prümmer/Tobias Lange, VMC;<br />

6. Tobias Blank/Alexandre Tourbier, D/F, VMC; 7. Heiko Müller/<br />

Pirmin Hofmeier, WSP; 8. Christian Sieber/Michael Klooz,<br />

WHT; 9. Eddie Janecke/Gordon Bothur, WSP; 10. Martin Walter/<br />

Philipp Reimann, WSP.<br />

dmsj-Meisterschaft - 85 ccm: 1. Valentin Kees, KTM; 2. Maximilian<br />

Werner, Suzuki; 3. Sebastian Meckl, KTM; 4. Collin Wohnhas,<br />

KTM; 5. Nils Weinmann, KTM; 6. Richard Stephan,<br />

Husqvarna; 7. Justin Rock, Husqvarna; 8. Lukas Baumann,<br />

KTM; 9. Lucas Schwarz, KTM; 10. Noel Schmitt, Husqvarna.<br />

DMV MX Ladies Cup: 1. Larissa Papenmeier, Yamaha; 2. Anne<br />

Borchers, Suzuki; 3. Alicia Reitze, Yamaha; 4. Kim Irmgartz,<br />

Honda; 5. Kristyna Vitkova, Yamaha; 6. Lisa Guerber, Honda; 7.<br />

Celine Chantal Abel, KTM; 8. Carmen Allinger, Yamaha; 9. Alexandra<br />

Massury, KTM; 10. Selina Schittenhelm, KTM.<br />

DMV BRC 2-Takt Cup: 1. Moritz Schittenhelm, GasGas; 2. Nico<br />

Müller, TM; 3. Mike Hartmann, Husqvarna; 4. Sebastian Thum,<br />

Yamaha; 5. Lukas Streichsbier, GasGas; 6. Tobias Gnann, Yamaha;<br />

7. Dirk Felix Sigmund, Yamaha; 8. Lukas Pfeifer,<br />

Husqvarna; 9. Lukas Riedißer, Husqvarna; 10. Cedric Schick,<br />

Yamaha.<br />

MOTOCROSS ENDURO 59


MOTOCROSS<br />

Walldorf<br />

Neue Ausfahrt<br />

Überraschungssieger im Cup:<br />

der Luxemburger Dinis Faria<br />

Vereinzelte Schauer sorgten in Walldorf für die<br />

genau richtige Bodenhumidität: Feucht genug,<br />

um keinerlei Staubentwicklung zu generieren,<br />

aber wiederum so trocken, dass die Mopeds<br />

nicht nennenswert dreckig wurden. Bei nicht<br />

gerade sommerlichen Temperaturen von zirka<br />

20°C kam auch keiner ins Schwitzen. Baulich<br />

hat sich in Walldorf etwas getan: Der Standplatz<br />

für die Helfer wurde auf einem neu errichteten<br />

Podest untergebracht und mit Easy-up-<br />

Zelten überdacht. Die neue Ausfahrt zur Helferbox<br />

verläuft jetzt rechts von der Zielkurve, die<br />

eigentliche Reparaturzone befindet sich auf<br />

der Startgeraden. Auch die Ausfahrt nach<br />

Rennende wurde umgestaltet, sodass die Teilnehmer<br />

schneller den Track verlassen können.<br />

50 ccm: Simon Hahn war nach seinem Ausflug<br />

zum BW-Cup wieder zurück. Im Training legte<br />

er eine deutliche Bestzeit vor, Zweiter wurde<br />

Lennox Bodtländer vor Fynn André Zimmerling.<br />

In Lauf 1 setzte sich Hahn gleich deutlich ab<br />

und hatte am Ende sogar den zweitplatzierten<br />

Bodtländer überrundet. Auf Platz 3 mit deutlichem<br />

Abstand zu Bodtländer lief Zimmerling<br />

ein. In Lauf 2 war etwas mehr Abwechslung geboten:<br />

Hahn holte sich zwar erneut klar den<br />

Sieg, Bodtländer musste nach einem Crash<br />

aber erst mal wieder an Casey Thomas und<br />

Zimmerling vorbei. Zimmerling hatte Glück,<br />

dass er nicht ausfiel, da er am Zieltable etwas<br />

die Orientierung verlor und die seitliche Abfahrt<br />

nahm.<br />

65 ccm: Leo Diss-Fenard war zum dritten Mal in<br />

Folge der Trainingsschnellste, aber es reichte<br />

auch in Walldorf nicht zu einem ersten Laufsieg.<br />

Rang 2 und 3 holten sich Lasse Lohmann<br />

und Louis Kirchen. Der Holeshot in Lauf 1 ging<br />

an Lohmann, der sich aber nicht lange daran<br />

erfreuen konnte, da er nach einem Sturz in der<br />

Startrunde weit zurückfiel und nach einem weiteren<br />

Fehler nur auf Platz 15 finishte. Der Sieg<br />

ging an Kirchen, aber Diss-Fenard war nur<br />

knapp geschlagen. Im zweiten Moto machte es<br />

Lohmann besser und legte einen Start-Ziel-<br />

Sieg hin. Auch hier war Diss-Fenard dicht dran.<br />

Für den Tabellenersten Jeremias Ramus lief es<br />

nicht ganz rund: Mit einer nicht richtig funktionierenden<br />

Auslasssteuerung konnte er nicht<br />

ganz vorne eingreifen und finishte auf den Positionen<br />

3 und 4.<br />

85 ccm: Jamie Heinen war mal wieder eine<br />

Klasse für sich. Er distanzierte den zweitbesten<br />

SWC-Teilnehmer Marlon Dietrich um neun<br />

Sekunden im Qualifying. Lediglich der französische<br />

Gastfahrer Arthur Roeckel blieb mit zwei<br />

Sekunden Abstand noch in Reichweite. Nicht<br />

weiter verwunderlich dann der Zieleinlauf in<br />

beiden Heats: Heinen vor Roeckel und Dietrich.<br />

Im zweiten Rennen war der Luxemburger Igor<br />

Dias Matos Fernandes aber dicht an Dietrich<br />

dran. Da Lennox Dessloch zweimal nur auf<br />

Platz 7 finishte, hat ihn Dietrich in der Tabelle<br />

von Position 2 verdrängt. Auf Platz 1 mit der<br />

maximal möglichen Punktzahl natürlich Heinen.<br />

Prestige: Überraschung im Zeittraining: David<br />

Cherkasov war bislang eher nicht für ein überragendes<br />

Qualifying bekannt, holte sich aber<br />

in Walldorf die Pole vor Tom Oster und Malik<br />

Quint. Auf der eher engen und winkligen Strecke<br />

hatte er mit seiner Hufo aber auch keine<br />

nennenswerten Nachteile, außer beim Start.<br />

Den Startsieg in Durchgang 1 holte sich Loris<br />

Zimmermann vor Quint, Christian Nolle und<br />

Oster. Cherkasov lag nach dem Start etwa auf<br />

Rang 10, war nach ein paar Runden schon auf<br />

Position 4 und konnte kampflos Oster und Nolle<br />

passieren, da diese beide crashten. Nolle<br />

wäre dabei fast gegen das massiv gemauerte<br />

neue Helferpodest gekracht. Quint hielt den sicheren<br />

Abstand auf Cherkasov konstant und<br />

siegte. Oster war nach seinem Sturz recht zügig<br />

wieder auf Platz 3 zu finden, Zimmermann<br />

finishte auf 4. Er kam in Lauf 2 erneut am besten<br />

weg, diesmal verfolgt von Ludwig Säger.<br />

Oster war im Startcrash dabei und musste<br />

schon nach 20 Metern mit defektem Kühler<br />

rausfahren. Dass es auch ohne Wasser geht,<br />

bewies Eric Tabouraing: Bei ihm war im Startgetümmel<br />

durch Feindberührung das Wasserpumpengehäuse<br />

zerstört, was er aber nicht<br />

bemerkte. Die Maschine hielt bis zur Zielflagge<br />

durch. Er musste dann aber rausschieben und<br />

eine gründliche Motorrevision bleibt ihm wohl<br />

nicht erspart. Platz 5 für ihn war die Belohnung.<br />

Cherkasov war diesmal etwas besser<br />

weggekommen, eroberte in Runde 2 die Führung<br />

und siegte klar vor Quint, der Nolle gegen<br />

Rennmitte von Rang 2 verdrängte. Zimmermann<br />

hielt sich klar auf Platz 4 vor Tabouraing.<br />

Cup: Eric Muller hatte in Niederwürzbach ja die<br />

Tabellenführung an Robin Schöndorf abgegeben<br />

und war hochmotiviert, sich diese wieder<br />

zurückzuholen. Im Training sah es schon mal<br />

gut aus. Er war klar der Schnellste vor Sebastian<br />

Schmitt, dem Walldorfer Lennart Kölbl und<br />

Schöndorf. Auch beim Start im ersten Lauf lief<br />

es top für Muller. Er zog den Holeshot vor dem<br />

Luxemburger Dinis Faria und blieb bis zur Zielflagge<br />

klar vorn.<br />

Schmitt war am Start gecrasht, fuhr mit einer<br />

halben Runde Verspätung dem Feld hinterher<br />

und gab nach einem weiteren Sturz auf. Schöndorf<br />

war beim Start vorn dabei, machte aber<br />

schon in der ersten Runde einen groben Fehler<br />

und fand sich im Mittelfeld wieder. Am Ende<br />

reichte es noch zu Rang 6. Faria konnte, etwas<br />

überraschend, das hohe Tempo halten und sicherte<br />

sich Platz 2 vor Johannes Job und Kölbl.<br />

In Heat 2 bogen Muller und Schmitt als Erste in<br />

die Startkurve ein, es kam zu einer Berührung.<br />

Muller konnte gerade so einen Umfaller vermeiden,<br />

aber damit war natürlich der Start versaut<br />

und der Großteil des Feldes an ihm vorbei.<br />

Faria und Schöndorf waren auch gleich dabei,<br />

zogen am führenden Schmitt in Runde 3 vorbei<br />

und setzten sich ab. Erneut überraschte Faria:<br />

Schöndorf kam nie gefährlich nah an ihn ran.<br />

Hinter dem distanzierten Schmitt bildete sich<br />

im Laufe des Rennens eine Art Karawane.<br />

Sechs Fahrer folgten ihm dicht hintereinander,<br />

kamen aber fast alle nicht vorbei. Lediglich<br />

60 MOTOCROSS ENDURO


Muller, der sich wieder nach vorne gearbeitet<br />

hatte, konnte Schmitt überholen. Das reichte<br />

aber, um Schöndorf die Tabellenführung mit<br />

einem Punkt Vorsprung wieder abzunehmen.<br />

Anfänger: Bei den Anfängern musste aufgrund<br />

der hohen Starterzahl in zwei Gruppen aufgeteilt<br />

werden. Die absolute Qualibestzeit der<br />

beiden Gruppen fuhr Devin Faber. Das war<br />

aber, um es vorwegzunehmen, dann auch<br />

schon das größte Highlight für ihn an diesem<br />

Tag. Loris Michels gewann den Start vor dem<br />

aus dem Verletzungslager zurückgekehrten<br />

Florian Allard, dahinter Faber. Der Tabellenerste<br />

Philipp Moses wollte natürlich auch weiter<br />

nach vorn und rasselte mit Faber zusammen.<br />

Moses konnte weiterfahren, bei Faber war der<br />

Schalthebel derart verbogen, dass er aufgeben<br />

musste. Auch für Michels und Allard lief’s nicht<br />

wirklich. Unabhängig voneinander crashten<br />

beide im letzten Renndrittel. Michels fuhr mit<br />

brummendem Kopf raus, Allard finishte noch<br />

auf Platz 6. Damit kam Joel Graf zwar nicht unverdient,<br />

aber dennoch ziemlich überraschend<br />

zu seinem ersten Laufsieg vor Patrick da Silva<br />

Loureiro und Pedro Ferreira Caetano. Moses finishte<br />

auf Rang 4. Im zweiten Moto kam er besser<br />

weg, lag gleich vorn und siegte, allerdings<br />

war da Silva Loureiro dicht dran. Allard war<br />

wohl noch nicht so ganz fit, jedenfalls musste<br />

er die beiden ziehen lassen. Faber und Graf<br />

hatten beide Pech und standen schon in der<br />

ersten Runde. Gemeinsam mischten sie von<br />

Plätzen jenseits der 20 das Feld auf. Für Graf<br />

endete die Jagd auf Rang 5 hinter Ben Hilges.<br />

Faber stürzte noch zweimal und kreuzte auf Position<br />

16 die Ziellinie.<br />

Senioren: Beim Zeittraining war Christian Lehner<br />

mal wieder der Schnellste, aber Uwe Filsinger,<br />

der nach Verletzungspause dieses Jahr<br />

erstmalig startete, und Alexander Karg waren<br />

dicht dran. Karg zog in Lauf 1 den Holeshot,<br />

aber Lehner war mit dabei und ging gegen<br />

Rennmitte an Karg vorbei. Karg ließ sich nicht<br />

abschütteln, kam am Ende wieder dicht an Lehner<br />

ran und überrumpelte ihn in der letzten<br />

Kurve vor dem Ziel. Filsinger und Ralf Lüttger<br />

liefen mit etwa einer halben Minute Rückstand<br />

auf Platz 3 und 4 ins Ziel ein. Im zweiten Rennen<br />

musste sich Lehner nach der Startrunde<br />

auf Position 5 nach vorne orientieren. Gegen<br />

Rennmitte war er dann auch an Filsinger vorbei<br />

und beendete den Lauf als Sieger. Bei seinem<br />

Überholvorgang an Lüttger vorbei hatte er aber<br />

wohl die geschwenkte gelbe Flagge übersehen.<br />

Als Strafe wurde er einen Platz zurückgesetzt,<br />

sodass Filsinger der Laufsieg zugesprochen<br />

wurde. Knapp hinter Filsinger beendete<br />

Lüttger den Lauf auf Platz 3.<br />

• Text: Andreas Wack; Fotos: André Imparato<br />

Südwest Cup 7. Lauf - Walldorf - 13./14.7.<strong>2019</strong><br />

Gesamtergebnisse - 50 ccm: 1. Simon Hahn; 2. Lennox Bodtländer;<br />

3. Casey Thomas; 4. Fynn André Zimmerling; 5. Troy<br />

Janelsins.<br />

65 ccm: 1. Louis Kirchen; 2. Leo Diss-Fenard; 3. Jeremias<br />

Ramus; 4. Pierre Kilian; 5. Paul Müller.<br />

85 ccm: 1. Jamie Heinen; 2. Arthur Roeckel; 3. Marlon Dietrich;<br />

4. Igor Dias Matos Fernandes; 5. Max-Werner Breuer.<br />

Prestige: 1. David Cherkasov; 2. Malik Quint; 3. Loris Zimmermann;<br />

4. Nils Hagen; 5. Fabian Kling.<br />

Cup: 1. Dinis Faria; 2. Eric Muller; 3. Robin Schöndorf; 4. Johannes<br />

Job; 5. Lennart Kölbl.<br />

Anfänger: 1. Patrick da Silva Loureiro; 2. Philipp Moses; 3. Joel<br />

Graf; 4. Florian Allard; 5. Ben Hilges.<br />

Senioren: 1. Uwe Filsinger; 2. Christian Lehner; 3. Alexander<br />

Karg; 4. Ralf Lüttger; 5. Ricardo Silva Silverio.<br />

Stände - 50 ccm: 1. Hahn, 250 Punkte; 2. Bodtländer, 246;<br />

3. Zimmerling, 226; 4. Tiago Pinho Castro, 210; 5. Janelsins,<br />

193.<br />

65 ccm: 1. Ramus, 274 Punkte; 2. Kirchen, 222; 3. Müller, 198;<br />

4. Kilian, 196; 5. Lasse Lohmann, 193.<br />

85 ccm: 1. Heinen, 350 Punkte; 2. Dietrich, 264; 3. Lennox<br />

Dessloch, 256; 4. Breuer, 243; 5. Fernandes, 225.<br />

Prestige: 1. Cherkasov, 284 Punkte; 2. Quint, 242; 3. Tom Oster,<br />

227; 4. Christian Nolle, 169; 5. Ludwig Säger, 159.<br />

Cup: 1. Muller, 231 Punkte; 2. Schöndorf, 230; 3. Sebastian<br />

Schmitt, 193; 4. Johannes Job, 185; 5. Dylan de Figueiredo,<br />

182.<br />

Anfänger: 1. Moses, 223 Punkte; 2. Hilges, 194; 3. Graf, 182;<br />

4. Allard, 176; 5. da Silva Loureiro, 164.<br />

Senioren: 1. Lehner, 288 Punkte; 2. Alexander Kolb, 215;<br />

3. Silva Silverio, 212; 4. Jacek Kalinowski, 208; 5. Lüttger, 173.<br />

Rang 2 und Tabellenführung bei den Anfängern: Philipp Moses<br />

Ein Laufsieg und ein 2. Rang bedeuteten Gesamtrang 2 für Malik Quint in der Prestige-Klasse<br />

MOTOCROSS ENDURO 61


MAXXIS CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT: GOLDBACH + MÜHLHAUSEN<br />

Gundermann holt<br />

Double in Goldbach<br />

Gundermann dominiert • GNCC-Topfahrer Brycen aus den USA<br />

gewinnt den Lauf der XC Quad Pro<br />

Das Bergfest der Maxxis Cross Country Meisterschaft <strong>2019</strong> in Goldbach<br />

ist Geschichte. Über 800 Teilnehmer sorgten für ein heißes Rennwochenende<br />

beim Traditionsveranstalter der Deutschen Cross Country<br />

Meisterschaft.<br />

Bereits zum 15. Mal war der MSC Goldbach ein wieder mal guter Gastgeber<br />

der GCC. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Staubbindung<br />

hatte die Streckencrew<br />

um Heiko Spatz und<br />

Patrick Hausberger alles<br />

im Griff. Trotz sehr<br />

heißer und trockener<br />

Bedingungen konnten<br />

alle nachfolgenden<br />

Rennläufe aufgrund der<br />

regelmäßigen Streckenwässerung<br />

ohne Komplikationen<br />

durchgeführt<br />

werden. „Die Strecke<br />

in Goldbach ist besonders“,<br />

so Serienmanager<br />

Christian Hens.<br />

„Hier macht eine Bewässerung<br />

erst Sinn,<br />

wenn die Strecke etwas<br />

befahren wurde. Der<br />

1. Vorsitzende des MSC<br />

Heiko Spatz ergänzt:<br />

„Aus umweltschutztechnischen<br />

Gründen<br />

darf die Strecke erst am<br />

Rennwochenende bearbeitet werden und konnte nicht schon vor dem<br />

Rennwochenende bewässert werden. Wir sind froh, dass wir die lange<br />

Trockenperiode mit viel Einsatz unserer Helfer in den Griff bekommen<br />

haben.“<br />

Nicht nur aus Wettersicht ging es heiß her. Sportlich gibt es in Goldbach<br />

gewohnt viele Gaststarter. In der Klasse XC Quad Pro dominierten die<br />

Gäste den Rennlauf. Nach der ersten Runde war der 16 Jahre junge Miro<br />

Cappuccio an der Spitze, gefolgt von Manfred Zienecker, dem Tschechen<br />

Radek Pors und dem US-Amerikaner Neal Brycen. Brycen, normalerweise<br />

in den USA in der GNCC unterwegs, war für eine Woche in Deutschland<br />

und nutzte die Chance, bei der GCC mal deutsche Rennluft zu schnuppern.<br />

Auch die GCC-Meisterschaftsfahrer Sandy Schulze und Marius<br />

Kernchen mischten in den ersten Runden vorne mit und sorgten somit<br />

für einen spannenden Beginn des Rennens. Zienecker und Brycen legten<br />

zu und waren nach fünf Runden auf den ersten beiden Plätzen angekommen.<br />

Auch Martin Bach nahm Fahrt auf und machte Platz für Platz gut.<br />

Nach der 13. Runde fiel Manfred Zienecker aus und Brycen aus den USA<br />

übernahm die Führung. Diese sollte er bis zum Finish nicht mehr abgeben.<br />

Cappuccio holte sich Platz 2, Martin Bach landete am Ende auf dem<br />

3. Rang.<br />

In der Klasse XC Pro holte sich Max Müller vom Team MXM-Motorsports.de<br />

powered by AMS-Dirtbikes.de im auf 90 Minuten verkürzten<br />

Rennen den Holeshot, musste seine Führung kurz danach aber direkt an<br />

Mark Scheu vom Team Fink Moto Holzgerlingen abgeben. Scheu machte<br />

ordentlich Feuer und hielt seinen Konkurrenten, den Führenden in der<br />

Meisterschaft Chris Gundermann vom Team YAMAHA Racing by neubertracing.com/STH<br />

Racing Team, zunächst auf Distanz. Robert Riedel und<br />

Mike Kunzelmann folgten auf den weiteren Plätzen. Einen Chris Gundermann<br />

im Nacken zu haben ist nicht die angenehmste Aufgabe eines<br />

Cross-Country-Piloten.<br />

Wie erwartet dauerte es<br />

dann auch nicht lange,<br />

bis der Dauerbrenner<br />

aus Thüringen zum Angriff<br />

blies. Noch nicht<br />

lange an Mark Scheu vorbei,<br />

baute Gundermann<br />

von Runde zu Runde seine<br />

Führung aus und holte<br />

sich so den nächsten<br />

Sieg in der Serie <strong>2019</strong>,<br />

den vierten in Folge.<br />

Mark Scheu und Robert<br />

Riedel landeten auf den<br />

weiteren Treppchenplätzen.<br />

Die Verkürzung des Pro-<br />

Rennens spielte den<br />

Doppelstartern Riedel<br />

und Gundermann in die<br />

Karten. Nur etwas mehr<br />

als eine Stunde nach ihrem<br />

ersten Rennen rollten<br />

sie auch im Rennen der XC Supersprint an den Start. Riedel legte los,<br />

als ob nix gewesen wäre, und schob sich direkt an die Spitze, gefolgt von<br />

Michael Kartenberg, Kevin Winkle und Roland Diepold. Doppelstarter-<br />

Kollege Gundermann beendete die erste Runde auf dem guten 5. Rang.<br />

Riedel dominierte die ersten Runden und hatte es nun mit Kartenberg<br />

und dem immer schneller werdenden Gundermann zu tun. Nach der<br />

neunten Runde zündete Gundermann den Turbo, nahm sich zunächst<br />

Kartenberg zur Brust und kam dann auch an den führenden Riedel immer<br />

näher heran. In den letzten Runden zog Gundermann schließlich vorbei<br />

und entschied so das Duell der Doppelstarter für sich. Zwei Rennen und<br />

zwei Siege für den Mann der laufenden Saison. Kartenberg, der im zweiten<br />

Teil des Rennens durch einen Crash etwas angeschlagen wirkte, holte<br />

sich am Ende unter Schmerzen Rang 3.<br />

62 MOTOCROSS ENDURO


GCC Mühlhausen: Scheu, Ristenbieter<br />

und die fantastischen fünf<br />

Das erste gemeinsame Racing-Wochenende der Deutschen und österreichischen Cross Country Meisterschaft war ein voller Erfolg.<br />

Fast 800 Teilnehmer aus beiden Rennserien sorgten für ein volles Haus<br />

auf der Strecke des MC Mühlhausen. MCM-Chef Harald Scheidig war begeistert:<br />

„Es war eine tolle Sache, Teilnehmer aus beiden Serien zu Gast<br />

zu haben. Mit den Österreichern sind auch einige Tschechen, Slowenen<br />

und Italiener mitgekommen.“ Nicht nur auf der Strecke war einiges los.<br />

Auch die Party am Samstagabend mit Livemusik von „Monkey Business“<br />

war rappelvoll. Der Sonntag gehörte dann wie immer ausschließlich der<br />

Maxxis Cross Country Meisterschaft und somit den Teilnehmern der<br />

deutschen Serie.<br />

In der Klasse XC Quad Pro beendete der Meisterschaftsführende Sandy<br />

Schulze die erste Runde als Spitzenreiter, gefolgt von den Gaststartern<br />

Miro Cappuccio und Manfred Zienecker. Schulzes größter Verfolger in<br />

der Meisterschaft, Kevin Ristenbieter, hatte wieder einmal Probleme am<br />

Start und rollte das Feld von hinten auf. Bereits in den darauffolgenden<br />

Runden gab es Wechsel an der Spitze, sowohl Cappuccio und Zienecker<br />

zeigten sich ganz vorne. Die Duelle spielten Ristenbieter in die Karten,<br />

der Platz für Platz gutmachte und sich schließlich die Führung nach der<br />

zwölften Runde eroberte. Diese gab er nicht mehr ab und holte sich den<br />

Sieg. Hinter ihm kamen Cappuccio und Marius Kernchen auf den folgenden<br />

Plätzen ins Ziel.<br />

In der Klasse XC Pro holte sich Max Müller erneut den Holeshot, wurde<br />

dann aber direkt vom „Duo Infernale“, Mark Scheu und Chris Gundermann,<br />

geschnappt und nach hinten gereicht. Die beiden legten mal wieder<br />

los wie die Wilden und fuhren von Beginn an ihr eigenes Rennen.<br />

Scheu, zunächst vorne, musste nach vier Runden Gundermann vorbeilassen,<br />

blieb aber direkt dahinter. Der Rest war bereits früh abgeschlagen<br />

und eröffnete den Kampf um Rang 3. In der zwölften Runde hatte<br />

Gundermann Probleme bei einer Überrundung und geriet mit einem Konkurrenten<br />

auf der Strecke zusammen. Dabei wurde das Vorderrad so zerstört,<br />

dass er nicht weiterfahren konnte. Kopfschüttelnd verließ er die<br />

Strecke und Mark Scheu hatte nun freie Bahn, konnte es etwas ruhiger<br />

angehen lassen und holte sich überlegen seinen ersten Sieg bei den<br />

Pros. Hinter ihm fuhren Maxi Hahn und Robert Riedel durchs Ziel.<br />

Beim Abschlussrennen sorgten die „Fantastischen Fünf“ für Furore. Eines<br />

der spannendsten und abwechslungsreichsten Rennen in der noch<br />

jungen Supersprintgeschichte sorgte an und auf der Strecke für ordentlich<br />

Adrenalin. Insgesamt drei Führungswechsel, 30-Meter-Sprünge und<br />

packende Zweikämpfe bildeten den Abschluss zu einem richtig geilen<br />

Rennen. Nachdem Michael Kartenberg in den ersten Runden das Tempo<br />

vorlegte, war es dann nach sechs Runden Roland Diepold, der sich an<br />

der Spitze zeigte. Immer mit dabei: Kevin Winkle. Nach weiteren sechs<br />

Runden übernahm der Pechvogel und Doppelstarter aus dem Pro-Lauf,<br />

Chris Gundermann die Führung, gefolgt von Diepold und dem immer<br />

schnelleren Schittenhelm. Dieser zog schließlich vorbei und war nun<br />

Gundermann-Jäger Nummer 1. Gundermann rettete den Vorsprung am<br />

Ende ins Ziel und wurde mit einer Motorradlänge Vorsprung von den<br />

Maxxis Babes abgewunken. Somit holte der Doppelsieger von Goldbach<br />

„zumindest“ einen Sieg in Mühlhausen. Schittenhelm landete auf dem<br />

2. Platz, gefolgt von Roland Diepold. • Texte u. Fotos: Baboons<br />

Alle Infos und Ergebnisse gibt es wie immer auf der Homepage der GCC:<br />

www.gcc.xcc-racing.com<br />

MOTOCROSS ENDURO 63


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Wilma passt auf ...


Sonderprüfungstraining mit dem ADAC-<strong>Enduro</strong>team<br />

Gemeinsames Training als Erfolgsrezept


TIPPS & TRICKS<br />

ERNÄHRUNG VOR UND WÄHREND DEM WETTKAMPF<br />

Viele MX- und <strong>Enduro</strong>fahrer bereiten ihr Fahrzeug oftmals sehr<br />

akribisch auf den kräftezehrenden Wettkampf vor, lassen aber<br />

auch auf der anderen Seite ein großes Potenzial ungenutzt. Sie<br />

vergessen oft, dass eine gute Ernährung neben dem körperlichen<br />

Training und ein passender Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme<br />

ihnen helfen können, eine optimale Leistung am Wettkampftag<br />

zu erzielen. Die richtige Ernährung kann die Leistung<br />

länger stabilisieren und die Erholung in den Pausen verbessern!<br />

• Text: Marko Barthel; Fotos: Uwe Laurisch<br />

Der Wettkampftag<br />

Am Raceday ist vor dem Start vor allem der Zeitpunkt<br />

der letzten Mahlzeit wichtig. Sie sollte etwa<br />

zwei bis drei Stunden vor Beginn des Fahrens liegen,<br />

damit der Magen weder stark gefüllt noch leer<br />

ist. Denn beides ist für den Sportler von Nachteil.<br />

Ein voller Magen behindert einerseits die Zwerchfellatmung,<br />

führt zu einer verstärkten Ansammlung<br />

von Blut im Verdauungstrakt und belastet den Organismus.<br />

Andererseits ist es genauso ungünstig,<br />

mit leerem Magen an den Start zu gehen. Ein leerer<br />

Magen führt zu einem Absinken des Blutzuckerspiegels.<br />

Der Körper greift dann direkt auf die wertvollen<br />

Kohlenhydratdepots in Muskulatur und Leber<br />

zurück. Neben einem Leergefühl in der Magengegend<br />

verspürt man oftmals eine gewisse Schwäche<br />

und geht unnötigerweise das Risiko eines Absinkens<br />

des Blutzuckers und somit der Leistungsfähigkeit<br />

ein.<br />

Die Tage vor dem Wettkampf<br />

Vor dem Event ist das Auffüllen des Kohlenhydratspeichers<br />

für den <strong>Motocross</strong>- sowie <strong>Enduro</strong>sport<br />

enorm wichtig. Spätestens drei Tage vor dem Wettkampf<br />

sollten nach vorherigem intensivem Training<br />

die dabei entleerten Speicher mit kohlenhydratreicher<br />

Nahrung aufgefüllt werden. Das Auffüllen dieser<br />

Speicher durch eine betonte Ernährung mit<br />

60 bis 80 Prozent Anteil (das heißt, zusätzlich fünf<br />

bis 10 g/kg Körpergewicht) an Kohlenhydraten bezüglich<br />

der gesamten Nährstoffe hat eine deutlich<br />

verstärkte Einlagerung des Muskelglykogens zur<br />

Folge, was mehr Leistungsfähigkeit im Wettkampf<br />

bedeutet. Zudem ist für die Einlagerung Wasser und<br />

Kalium entscheidend, das heißt, man sollte also<br />

deswegen vermehrt auch Kaliumträger wie Früchte,<br />

Fruchtsäfte und Gemüse zu sich nehmen.<br />

TIPPS!<br />

• Nicht nüchtern (ohne vorherige Mahl<br />

zeitan den Start gehen)<br />

• Wasserverluste müssen rechtzeitig<br />

vorher ausgeglichen werden<br />

• Letzte Mahlzeit zweieinhalb bis drei<br />

Stunden vor dem Start<br />

• Leicht verdauliche Speisen zu sich<br />

nehmen<br />

• Nicht übermäßig trinken<br />

66 MOTOCROSS ENDURO


Die letzte Mahlzeit vor dem Start ...<br />

... sollte möglichst überwiegend aus kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln<br />

bestehen. Zum Beispiel aus Vollkorn, Brot, Müsli, Teigwaren, Reis,<br />

Obst und Gemüse. Müsliriegel können auch als Alternative dienen. Fetthaltige<br />

oder eiweißreiche Kost verweilt zu lange im Magen und belastet<br />

somit den Organismus. Die Speisen sollten möglichst körperwarm sein<br />

und man sollte nicht bis zur völligen Beseitigung des Hungergefühles essen.<br />

Außerdem sollte vor dem Start in kleinen Schlucken getrunken werden.<br />

Die Getränke sollten ebenfalls körperwarm und ein Volumen von<br />

100 bis 300 ml nicht übersteigen.<br />

Getränke<br />

Durch das Schwitzen hat der Körper einen hohen Verlust an Mineralstoffen<br />

sowie Wasser. Ein Wiederauffüllen des Flüssigkeitshaushaltes mit<br />

reinem Wasser ist nicht von Vorteil, denn im Organismus stehen Salzgehalt<br />

und Flüssigkeitsmenge in einem festen Verhältnis zueinander, sodass<br />

eigenes Wasser nicht im Körper gebunden werden kann, wenn die<br />

zu seiner Bindung notwendigen Mineralstoffe nicht mitgeliefert werden.<br />

Das Wasser wird dann über die Nieren ausgeschieden, wobei es weitere<br />

Mineralstoffe mitnimmt und sich somit die Situation noch weiter verschlechtert.<br />

Gut geeignet sind je nach Verträglichkeit Fruchtsaftschorlen (ein Teil<br />

Fruchtsaft, zwei Teile Wasser), wie z. B. aus Birnen-, Trauben- und Apfelsaft.<br />

Optimal sind hingegen isotonische Getränke (Mix aus Wasser mit<br />

Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen).<br />

Solch ein isotonisches Getränk kann die Wasser- und Mineralstoffverluste<br />

(vor allem Kochsalz und Kalium) sehr schnell auffangen und durch die<br />

beigefügten Kohlenhydrate erlangt der Blutzucker und somit der Energielevel<br />

nach der Belastung rasch wieder das ursprüngliche Niveau. Bei<br />

einem Event von zirka 20 bis 30 Minuten sollte man also etwa 300 bis<br />

400 ml Flüssigkeit, zugesetzt mit zirka 20 bis 30 Gramm Kohlenhydraten,<br />

Vitaminen und Mineralien zu sich nehmen. Für längere Events sollte<br />

ein Trinkrucksack verwendet werden, um ein ständiges Auffüllen des<br />

Flüssigkeitshaushaltes zu gewährleisten.<br />

Bei Veranstaltungen über einer Stunde, wie es beim <strong>Enduro</strong>sport oder<br />

Rallyesport der Fall ist, sind Mahlzeiten in flüssiger Form empfehlenswert,<br />

wie Energygels, die schnell in den Mund gedrückt werden und<br />

schnell vorhandene Kohlenhydratdefizite ausgleichen können. Sie sind<br />

außerdem leicht mitzuführen und platzsparend.<br />

Etwas fester hingegen und auch mit komplexen Kohlenhydraten versehen<br />

sind die sogenannten Powerriegel, die mittlerweile auch ohne Schokoladenüberzug<br />

angeboten werden, nicht so klebrig sind und somit<br />

praktikabel bei Hitze oder einem langen Event in der Tasche transpor-<br />

tiert werden können. Ideal ist aber auch der Klassiker: Die Banane, reich<br />

an vielen wertvollen Inhaltsstoffen, kann auch während langer Veranstaltungen<br />

zu sich genommen werden.<br />

TERMINE <strong>2019</strong><br />

AUGUST<br />

24.-25. <strong>Enduro</strong>training in Viernau<br />

OKTOBER<br />

26. <strong>Enduro</strong>training in Langensteinbach<br />

27. Hardendurotraining in Langenst.<br />

mit dem Profi-Trainer Marko Barthel<br />

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SEPTEMBER<br />

14.-15. Hard- / <strong>Enduro</strong>training<br />

in Schwebnitz<br />

21. <strong>Enduro</strong>training in Pflückuff<br />

27.-29. 60. <strong>Enduro</strong>PROjekt<br />

in Hohenmölsen<br />

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MOTOCROSS ENDURO 67


kolumne Müller/Hofmeier<br />

Adrian Peter/Miroslav Zatloukal • Foto: Jens Körner<br />

Heiko Müller/Pirmin Hofmeier • Foto: Nicole Schwarz<br />

Full power<br />

Schlussendlich<br />

Wer kennt wohl nicht die legendäre Strecke des MSC Straßbessenbach.<br />

Auch wenn ich noch nie dort war, hatte ich schon einige Bilder und Videos<br />

gesehen und so war die Vorfreude umso größer, dort starten zu dürfen.<br />

Nach dem Rennen in Jauer war jedoch nicht klar, ob wir in Straßbessenbach<br />

starten könnten. Meine Nackenmuskulatur war nach wie vor verhärtet<br />

und die Beweglichkeit eingeschränkt. Nach einigen Untersuchungen<br />

renkte ein Orthopäde meinen Nacken ein. Dabei zeigte sich, dass ein Halswirbel<br />

nicht mehr an der richtigen Stelle saß. Schnell lösten sich danach<br />

auch die Muskelverspannungen und so stand einem Start nichts mehr im<br />

Weg.<br />

Am zweiten Juli-Wochenende war es dann soweit. Über 50 Teams hatten<br />

zum WM-Lauf genannt. Mit Veröffentlichung der Starterliste wurde uns<br />

klar, dass es schwer werden würde, die Qualifikation am Samstag zu<br />

schaffen. Der Regen an den Tagen vor dem Rennen sorgte für optimale Bedingungen.<br />

Ein guter Grip für ausreichend Vortrieb und doch rutschig und<br />

hart genug, damit das Hinterrad in den Rechtskurven etwas ausbricht,<br />

was es als Beifahrer deutlich angenehmer zu fahren macht.<br />

Im Qualirace gaben wir, was wir konnten, doch von einer direkten Qualifikation<br />

waren wir weit entfernt. Auf Platz 17 beendeten wir das Rennen und<br />

mussten somit ins Last-Chance-Zeittraining. Neben uns scheiterte auch<br />

Christian Sieber mit Beifahrer Michael Klooz an der direkten Qualifikation.<br />

Tobias Blank hatte einen Startcrash und konnte nicht weiterfahren. Das<br />

Team Prümmer/Lange fiel ebenfalls mit technischen Problemen aus. In<br />

der Gruppe B sah es für die deutschen Teams nicht besser aus und somit<br />

konnte sich kein deutsches Team auf direktem Weg qualifizieren. Zu allem<br />

Übel geriet John Karnatz, der Beifahrer von Sebastian Engelbrecht mit seinem<br />

Bein während dem Sprung zwischen Hinterrad und Rahmenheck,<br />

was für sein Schien- und Wadenbein bei der Landung eine zu große Belastung<br />

darstellte.<br />

kämpften 21 Teams um die letzten sechs Plätze für die Rennen<br />

am Sonntag. Von unseren Landsmännern schafften es Adrian Peter,<br />

Eddie Janecke und Tim Prümmer, einen Startplatz einzufahren. Wir scheiterten<br />

leider mit den anderen fünf deutschen Teams an dieser Hürde.<br />

Alles in allem waren wir natürlich nicht ganz zufrieden mit dem Wochenende,<br />

obwohl wir nicht schlecht unterwegs waren. Wir taten uns schwer, eine<br />

richtige Fahrwerkseinstellung zu finden und die verringerte Leistung des<br />

Motors machte sich bemerkbar. In unserer letzten Kolumne konntet ihr unser<br />

Projekt mit der Gussbüchse sehen, die einen breiteren Auslasssteg hat<br />

als der Original-Zylinder. Bis jetzt hatten wir den Eindruck, dass wir damit<br />

die Standfestigkeit des Motors verbessern könnten, aber gerade auf einer<br />

Strecke wie Straßbessenbach sind mittlerweile Leistungseinbußen gegenüber<br />

dem Standardzylinder erkennbar.<br />

Für spannende Rennläufe am Sonntag sorgten nicht nur die Holeshoter<br />

Arne Dierkens mit Robbie Bax, die in beiden Läufen schöne Zweikämpfe<br />

mit Etienne Bax und Kaspars Stupelis zeigten. Auch die deutschen Teams<br />

gaben alles und fuhren in die Punkteränge. Tim Prümmer und Tobias Lange<br />

ergatterten bei ihrem ersten WM-Lauf direkt einen Punkt. Bestes deutsches<br />

Team wurde Eddie Janecke mit Gordon Bothur mit 3 Punkten, während<br />

Adrian Peter mit Miroslav Zatloukal 2 WM-Punkte auf ihr Konto<br />

schrieben.<br />

Nach Straßbessenbach ging es für uns ins schwäbische Aichwald. Die Veranstalter<br />

versuchen dort die Strecke ständig durch Auflockern und Wässern<br />

möglichst griffig zu halten. Für unsere Solokollegen sind das perfekte<br />

Bedingungen und sicherlich kann der Veranstalter somit auch die Staubentwicklung<br />

stark eindämmen, aber gerade für uns Seitenwagen-Teams<br />

stellt der griffige Boden eine besondere Herausforderung dar. Bei trockenen<br />

und harten Verhältnissen bricht das Heck in der Kurve leicht aus und<br />

man kann viele Kurven im Drift fahren, was es deutlich angenehmer<br />

68 MOTOCROSS ENDURO


• Foto: Jens Körner<br />

macht. Bei griffigem Boden rutscht das Hinterrad seitlich kaum weg und<br />

der Seitenwagen will in den Kurven immer ansteigen, was es für den Beifahrer<br />

ziemlich anstrengend macht. Wie Martin Walter sagen würde: „Ein<br />

knüppelharter Hartboden“ wäre mir lieber.<br />

Im ersten Rennlauf lieferten wir uns ein spannendes Rennen mit Christian<br />

Sieber und Michael Klooz. Die beiden hatten den Heimvorteil auf ihrer Seite<br />

und zeigten einfach keine Schwachstellen. Da die Strecke nicht sonderlich<br />

viele Überholmöglichkeiten bietet, hatten wir keine Chance, an den<br />

beiden vorbeizukommen. Schlussendlich fuhren wir hinter den beiden auf<br />

Platz 6 durchs Ziel. Im zweiten Lauf hatten wir einen besseren Start und<br />

konnten uns diesesmal weiter vorne einreihen. Im Rennverlauf bekamen<br />

wir ordentlich Druck vom Team Janecke/Bothur sowie Bolliger/Schelbert.<br />

Schlussendlich konnten wir unsere Position nicht halten und rutschten<br />

auf Platz 7 zurück. Die Veranstaltung wurde von den Tschechen Petr Kolencik<br />

und Matej Hejhal dominiert. Für ein Überraschungsergebnis sorgte<br />

der Schweizer Fabian Hofmann, der mit dem Urgestein Bruno Kälin im Seitenwagen<br />

einen 2. Rang im zweiten Rennlauf einfuhr.<br />

Als nächstes stand das DM-Finale im schwäbischen Gerstetten auf dem<br />

Programm. Der harte Boden dort lag uns schon wesentlich besser, doch<br />

gleich nach zehn Minuten im freien Training ging eine Schraube im Zylinderkopf<br />

flöten und das Kühlwasser bahnte sich den Weg nach draußen.<br />

Also auf ein Neues … Motor raus und Ersatzmotor rein. Zum Glück passierte<br />

es noch im freien Training. Im Zeittraining bemerkten wir schnell, dass<br />

der Motor etwas aggressiv war. Wir fuhren also kurz in die Helferzone, um<br />

den Zündzeitpunkt zu verstellen. Danach lief es wesentlich besser und wir<br />

konnten uns den 6. Startplatz sichern. Im ersten Lauf fanden wir uns wie in<br />

Aichwald schon hinter dem Team Sieber/Klooz wieder, an denen wir erneut<br />

keinen Weg vorbeifanden. Schlussendlich wurde es somit wieder<br />

Platz 7 im Ziel. Währenddessen fuhren die Tschechen Petr Kolencik und<br />

Matej Hejhal mit einem dominanten Laufsieg den diesjährigen Titel in der<br />

Inter-DM Seitenwagen ein. Im zweiten Lauf wählten wir einen anderen<br />

Startplatz ganz innen zur ersten Kurve. Der Start verlief nicht schlecht und<br />

wir konnten uns schnell auf Platz 6 hinter dem Schweizer Fabian Hoffmann<br />

wiederfinden, der dieses Wochenende mit Nick Maas aus den Niederlanden<br />

einen guten Ersatz für Cornelio Dörig im Seitenwagen hatte. Lange<br />

Zeit fanden wir keinen Weg vorbei an den beiden. In einer Runde konnten<br />

wir uns vor dem Table am Clubheim direkt neben die beiden setzen und an<br />

ihnen vorbeispringen. Wir verschafften uns dann etwas Luft nach hinten<br />

und liefen auf die Schweizer Brüder Adrian und Pascal Leutenegger auf,<br />

die mit Kupplungsproblemen unterwegs waren. Die Renndistanz reichte<br />

jedoch nicht mehr aus, um an den beiden vorbeizuziehen und wir beendeten<br />

den letzten Lauf der DM auf Platz 5.<br />

Ein Feuerwerk lieferten Christian Sieber und Michael Klooz ab, die den<br />

zweiten Rennlauf für sich entscheiden konnten. Den Tagessieg holten dagegen<br />

Eddie Jannecke und Gordon Bothur. Die frischgebackenen deutschen<br />

Meister Kolencik/Hejhal stürzten gleich zu Rennbeginn und mussten<br />

das Rennen vorzeitig beenden.<br />

Als nächstes stehen für uns noch die WM-Rennen in Roggenburg (CH),<br />

Geugnon (F) und Rudersberg (D) auf dem Programm.<br />

Übrigens: Falls ihr Lust habt, mal ein Seitenwagenrennen zu fahren, aber<br />

euch der Speed im DMSB Pokal zu hoch ist, oder die 30 Minuten + 2 Runden<br />

zu lang sind, gibt es jetzt die passenden Veranstaltungen für euch.<br />

Bernd Trah und Günther Zenker haben die TZGC ins Leben gerufen und veranstalten<br />

seit diesem Jahr einige Läufe. Wenn ihr mehr wissen wollt,<br />

schaut einfach mal auf deren Homepage vorbei. https://www.tzgc.de<br />

Sportliche Grüße<br />

Heiko und Pirmin<br />

MOTOCROSS ENDURO 69


kolumne Marcel Teucher<br />

Summertime in Germany =<br />

Vorbereitung auf die Rennen im Herbst<br />

Hallo, meine Lieben,<br />

nachdem ich beim Knorpelschänkenenduro erstmals wieder Rennluft<br />

schnupperte, ging es im Juli mit vielen Trainingsstunden auf dem Bike<br />

weiter. Die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte in der Hard<strong>Enduro</strong>Series<br />

Germany geht gut voran. Mittlerweile kann ich auch wieder Super<strong>Enduro</strong><br />

trainieren und habe immer weniger Probleme mit meinem Handgelenk.<br />

Wenn ihr diese Zeilen lest, ist der Lauf in Vellahn bereits Geschichte. Folgen<br />

werden im August und Anfang September Neugattersleben und Hamma.<br />

Hoffen wir, dass Neugattersleben mit dem ESX dieses Jahr stattfinden<br />

kann, da dort die Hitze im letzten Jahr leider zum Ausfall führte. Also Daumen<br />

drücken.<br />

Leider bin ich für die Red Bull Romaniacs in diesem Jahr noch nicht wieder<br />

fit genug, um mich mit den schnellen Jungs der Silberklasse messen zu<br />

können. Dennoch war ich Ende Juli/Anfang August in Sibiu für das RedBull<br />

Content Team und deren offizielle Webseite als Live-Reporter unterwegs.<br />

Ich habe so einen tollen Einblick in die Pressearbeit der Romanics bekommen.<br />

Für <strong>Enduro</strong>.de standen ebenfalls einige Dinge auf dem Plan. Somit<br />

konnte ich auch mal ohne Rennstress durch die<br />

Karpaten fahren, was eine unglaublich tolle neue<br />

Erfahrung war.<br />

#fullforceforward Euer<br />

Marcel<br />

70 MOTOCROSS ENDURO


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SUPERMOTO-DM: OSCHERSLEBEN<br />

Premiere<br />

für Deitenbach<br />

Bei der fünften von sieben Veranstaltungen<br />

zur diesjährigen Supermoto-Inter-<br />

DM in Oschersleben ging es erneut spannend<br />

zu. Die S1-Kategorie dominierte Jan<br />

Deitenbach, in der S2 setzte sich Favorit<br />

Christopher Robert durch.<br />

1. Tag: Jan Deitenbach konnte sich in der Spitzenklasse<br />

S1 zum ersten Mal in seiner Supermotolaufbahn<br />

die Poleposition sichern. So<br />

hatte der aktuell Zweite in der Meisterschaft<br />

am Sonntag sehr gute Chancen, nach seinem<br />

Sieg in Sankt Wendel wieder die Führung in der<br />

Meisterschaftstabelle zu übernehmen.<br />

Im Zeittraining der S2 konnte sich Christopher<br />

Robert mit einem Vorsprung von 0,150 Sekunden<br />

vor Kevin Röttger die Poleposition für das<br />

Rennen am Sonntag sichern. Dritter wurde<br />

Marcel Kutsche mit einer Differenz von lediglich<br />

0,322 Sekunden. Insgesamt war es ein<br />

sehr knappes Rennen, die ersten neun Fahrer<br />

lagen nicht einmal eine Sekunde auseinander.<br />

Das Zeittraining der S3 entschied Frank Ensenauer<br />

für sich. Diese Position konnte er im ers-<br />

ten Lauf auch verteidigen, jedoch nur sehr<br />

knapp. Grund war Lucas Geitner. Dieser startete<br />

von Position 10, kam bis auf Platz 2 vor und<br />

fuhr mit nur 0,<strong>09</strong>5 Sekunden Differenz zu Ensenauer<br />

durchs Ziel. Der Saarländer Yannic Closen<br />

wurde Dritter.<br />

Philipp Laupus konnte sich vor Marvin Witter<br />

die erste Startposition im Rennen der S4 Ost<br />

sichern. Laupus fuhr im ersten Lauf einen<br />

Start-Ziel Sieg ein, Witter musste seine 2. Position<br />

aufgrund eines Sturzes an Hanhoff abtreten.<br />

Beim Rennen der S5 startete Jörn Schmelzer<br />

von der Poleposition. Diese konnte er im ersten<br />

Lauf jedoch nicht halten und musste sich<br />

hinter Richard Dreibrodt und Daniel Schröber<br />

einordnen.<br />

72 MOTOCROSS ENDURO


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Das Zeittraining der Ü40 entschied Steffen<br />

Jung knapp vor Eike Moes für sich. So konnte<br />

der Oberkirchner Steffen Jung seinen Vorsprung<br />

in der Meisterschaft weiter ausbauen.<br />

Bei den Rookies musste Lasse Welsch im ersten<br />

Lauf seine 1. Position an Leonard Blauschek<br />

abtreten. Leon Heimann fuhr bei den Junioren<br />

einen Start-Ziel Sieg ein.<br />

2. Tag: Der zweite Tag bot bei trockenen Bedingungen<br />

viele spannende und knappe Rennen<br />

mit spektakulären Aufholjagden. So auch die<br />

beiden Rennen der Spitzenklasse S1. Hier<br />

konnte sich Jan Deitenbach das erste Mal in<br />

seiner Supermoto-Karriere gleich zweimal den<br />

1. Platz in der S1 sichern. Somit hatte er genug<br />

Punkte gesammelt, um wieder die Meisterschaftstabelle<br />

anzuführen. Er kam in beiden<br />

Rennen vor Steffen Albrecht und Petr Vorlicek<br />

ins Ziel.<br />

Beide Läufe der S2 konnte Christopher Robert<br />

für sich entscheiden, dicht gefolgt von Kevin<br />

Röttger. Im zweiten Lauf musste Röttger seinen<br />

2. Platz gegen die ständigen Angriffe von Robin<br />

Schwarz, Hendrik Fröhlich und Tim Szalai<br />

verteidigen. Auf Platz 3 schaffte es im ersten<br />

Lauf Robin Schwarz, im zweiten Rennen Tim<br />

Szalai.<br />

Im zweiten Lauf der S3 schaffte Lucas Geitner<br />

eine beeindruckende Aufholjagd. Nachdem er<br />

sich am Vortag vom 10. auf den 2. Platz vorgekämpft<br />

hatte, schaffte er diesmal vom 10. auf<br />

den 1. Platz und nahm somit den Sieg mit nach<br />

Hause. Auf dem 2. Platz landete Maik Dobbert.<br />

Das zweite Rennen der S4 Ost gewann Marvin<br />

Witter. Platz 2 belegte nach einer spannenden<br />

Aufholjagd Oliver Helmes. Dieser musste aufgrund<br />

eines Fehlstarts eine Zeitstrafe hinneh-<br />

men. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, sich<br />

von Platz 5 auf 2 zurückzuarbeiten. Er kam vor<br />

Philipp Laupus im Ziel an.<br />

Den Lauf der S5 konnte Daniel Schröber für<br />

sich entscheiden. Er kam vor seinen Konkurrenten<br />

Richard Dreibrodt und Jörn Schmelzer<br />

im Ziel an.<br />

Bei den beiden Läufen der Ü40 heute durften<br />

sich beide Male die gleichen drei das Siegerpodest<br />

teilen: Steffen Jung wurde Erster vor Eike<br />

Moes und Niko Haubensack.<br />

Vorschau<br />

Am 7. und 8. September geht es für die Fahrer<br />

der SuperMoto IDM raus aus der Sommerpause<br />

und rein in die beiden finalen Veranstaltungen<br />

der Saison <strong>2019</strong>.<br />

Nachdem die S4 West bereits in Schaafheim<br />

ihren letzten Lauf absolviert hat, geht es nun<br />

auch in der S4 Ost darum, die letzten Punkte<br />

um den Titel „Sieger ADAC SuperMoto Trophy<br />

- Klasse S4 - Region Ost“ einzufahren.<br />

Aktuell Führender der Klasse ist Philipp Laupus<br />

(73 Punkte), dicht gefolgt von Marvin<br />

Witter (70) und Lucas Hauser (66).<br />

In der Klasse S3 ist weiterhin Frank Ensenauer<br />

an der Spitze der Tabelle zu finden. Er wird<br />

in Cheb alle Hände voll zu tun haben, sich<br />

seine engsten Konkurrenten Lucas Geitner<br />

und Yannic Closen vom Leib zu halten.<br />

Aktuell Führender der Klasse S2 ist Christopher<br />

Robert, gefolgt von Hendrik Fröhlich<br />

und Marcel Kutsche. Heiß her geht es auch<br />

wieder in der Königsklasse S1. Nachdem Jan<br />

Deitenbach in Oschersleben seine erste Pole<br />

Rennen 2 der Rookies gewann Lasse Welsch.<br />

Bei den Junioren konnte Eddy Frech in vorletzter<br />

Runde seinen Konkurrenten Leon Heimann<br />

überholen und somit den 1. Platz auf dem Siegertreppchen<br />

einnehmen.<br />

Alle weiteren Informationen zu den anstehenden<br />

und vergangenen Veranstaltungen sowie<br />

die kompletten Ergebnisse findet ihr auf supermotoidm.de<br />

oder in den sozialen Medien unter<br />

supermotoidm_official. • Foto: Jens Zimmermann<br />

sowie seinen ersten Doppelsieg einfuhr,<br />

konnte er wieder die Spitze der Meisterschaftstabelle<br />

für sich belegen. Mit aktuell<br />

25 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten<br />

Simon Vilhelmsen geht es nun für ihn, in<br />

seiner wohl bisher besten Saison, als Titelfavorit<br />

in den sechsten und damit vorletzten<br />

Lauf der Saison.<br />

Auf dem Line-up stehen auch wieder die<br />

Nachwuchsklassen Junioren und Rookies. An<br />

der Spitze bei den Junioren steht nach wie<br />

vor Robin Fleischer vor Leon Heimann und Tobias<br />

Laupus. Aktuell Führender der Klasse<br />

Rookies ist Lasse Welsch (236 Punkte), gefolgt<br />

von den Brüdern Leonard (232) und<br />

Constantin Blauschek (179).<br />

In der der Ü40 geht der Saarländer Steffen<br />

Jung als einer der Titelfavoriten ins vorletzte<br />

Rennen. Nach sehr guten Leistungen bei den<br />

vergangenen Veranstaltungen geht es nun<br />

für ihn darum, seine Konstanz beizubehalten<br />

und keine Punkte auf seine engsten Verfolger<br />

Eike Moes und Niko Haubensack zu verlieren.<br />

MOTOCROSS ENDURO 73


WARENKORB: WE MUST HAVE IT<br />

Tour LT Jacke Montevideo-Air 2.0<br />

– Eine für alles<br />

Ein ausgezeichnetes Konzept für Abenteurer<br />

Mit der Tour LT Jacke Montevideo-Air 2 von iXS bist du immer<br />

richtig angezogen. Wenn Strapazierfähigkeit, Belüftung<br />

und Tragekomfort gefordert sind, kommen keine<br />

Zweifel auf. Ihr robustes Außenmaterial und diverse Belüftungsmöglichkeiten<br />

machen sie zur besten Wahl für<br />

Abenteuer ohne Ende.<br />

Um die Schönheiten dieser Erde zu erkunden, bist du<br />

nicht auf Asphalt angewiesen. Die Tour LT Jacke Montevideo-Air<br />

2.0 von iXS ist der perfekte Begleiter für jedes<br />

Abenteuer. Sie ist für hohe körperliche Aktivitäten ausgelegt,<br />

die den Ritt durchs Gelände erfordern. Ein großflächiges<br />

Belüftungssystem im Brust- und Rückenbereich<br />

mit diversen Lufteinlässen und Einstellmöglichkeiten<br />

sorgt für die erwünschte Frischluftzufuhr. Volle Variabilität<br />

ohne Einschränkungen bei der Sicherheit.<br />

Die aus hochwertigem Rindsleder gefertigten Verstärkungen<br />

an Schultern und Ellbogen sind auch aus optischer<br />

Sicht ein Mehrwert. Diverse Einstellmöglichkeiten an Armen<br />

und Taille verhelfen der Jacke stets zu einem bequemen<br />

und flatterfreien Sitz. Hochwertige Rücken-, Schulter-<br />

und Ellbogenprotektoren, geprüft nach neuesten<br />

Standards, gehören bei iXS zur Grundausstattung.<br />

Falls gefordert, hält die optional verfügbare solto-TEX®<br />

Membrane Wasser und Wind zuverlässig fern. Speziell auf<br />

die Jacke abgestimmt gibt es die Tour LT Hose Montevideo-<br />

Air 2.0. Einen Hinweis auf die innovativen Lösungen und<br />

die hochwertige Qualität des iXS-Montevideo-Konzepts<br />

liefert der Gewinn des international renommierten Red<br />

Dot Awards in der Kategorie „Travel“.<br />

PRODUKTMERKMALE<br />

UVP: EU: 299,95 Euro • Schweiz: CHF 349,-<br />

Farben: Hellgrau-Dunkelgrau (<strong>09</strong>9)<br />

Größen: S bis 4 XL<br />

Artikel Nr.: X51039<br />

TECHNISCHE DETAILS<br />

Jacke aus 600D Polyoxford und Lederaufdoppelung<br />

• Antiseptisches Polyester-Netzfutter mit Wassersperre<br />

• Ellbogen und Oberarm weitenverstellbar<br />

• Kleine Netztasche am Ärmelstulpen<br />

• Taillen- und Hüftversteller<br />

• 7 Außen- und 1 Napoleontasche<br />

• 3 Innentaschen im Netzfutter<br />

• Großflächiges Belüftungssystem im Brust- und Rückenbereich<br />

mit diversen Lufteinlässen und Einstellmöglichkeiten<br />

• Reflektierende Transferdrucke<br />

• Abnehmbarer Verbindungsreißverschluss<br />

• Schulter- und Ellbogenprotektoren SAFETECH 421/520,<br />

Bauart geprüft nach EN 1621-1:2012, Level 2<br />

• Rückenprotektor PROTECT 851, Bauart geprüft nach EN 1621-2:2014,<br />

Level 2<br />

OPTIONAL<br />

• Austrennbare solto-TEX ® Membrane (X58512)<br />

• Separat tragbare Innenjacke: Steppjacke Funktion (X59002)<br />

PASSEND DAZU<br />

• Tour LT Hose Montevideo-Air 2.0 (X63033)<br />

MATERIAL<br />

Obermaterial: 100 % Polyester<br />

Schulter/Ellbogen: Rindsleder<br />

Futter: 100 % Polyester<br />

Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs<br />

Weitere Infos: www.ixs.com<br />

74 MOTOCROSS ENDURO


VHM Zylinderköpfe + Kolben<br />

Aufgrund der Erfahrungen im Bereich des Zweitakt-Tunings konnte VHM<br />

mit dem Zylinderkopf ein qualitativ hochwertiges Produkt entwickeln.<br />

Für jeden Zylinderkopf gibt es unterschiedliche Brennkammern. Auf diese<br />

Weise lässt sich das Verdichtungsverhältnis sehr leicht anpassen. Die<br />

Brennkammern sind für Standardkraftstoffe sowie Rennsprit geeignet.<br />

Durch intensive Tests auf dem Prüfstand von VHM weist der Zylinderkopf<br />

eine verbesserte Temperaturregelung auf. Daraus ergibt sich eine geringere<br />

Motortemperatur. Dieses Eigenschaften lassen sich durch den Einsatz<br />

einer besonderen Aluminiumlegierung mit sehr guter Wärmeleitung<br />

erklären. Der Zylinderkopf passt auf jeden Standardzylinder.<br />

Demnächst im Sortiment: die passenden VHM-Kolben.<br />

www.s-tech-racing.de<br />

Husqvarna presents<br />

Casual Clothing collection 2020<br />

Die Casual Clothing Collection umfasst funktionelle, hochwertige Kleidung,<br />

Gepäck und Accessoires für den täglichen Gebrauch. Das Sortiment<br />

umfasst Shorts, Hosen, Poloshirts, T-Shirts, Pullover und Jacken. Highlight<br />

ist der Remote Parka, eine hochfunktionelle, leichte und wasserfeste<br />

Jacke, die einfach in den Kleiderschrank gehört.<br />

DIE HIGHLIGHTS - Origin Polo: Bequemer zeitloser Klassiker in schickem,<br />

aber auch lässigem Style. Das atmungsaktive Material sorgt für angenehmen<br />

Tragekomfort. Farben: Grau und Blau.<br />

Origin Sweater: Ein Must-have sobald die Temperaturen sinken. Funktionelles<br />

Kleidungsstück aus Baumwolle, angenehmes Tragegefühl aufgrund<br />

des weichen Materials, bequeme Passform.<br />

Remote Parka: Klassischer Style vereint mit modernen Materialien. Aufgrund<br />

des dreilagigen Stoffes bietet der Remote Parka Schutz bei jedem<br />

Wetter: Er ist wasserfest, winddicht und atmungsaktiv.<br />

Remote Pants: Leicht und robust. Das atmungsaktive Vier-Wege-Stretchmaterial<br />

sorgt für komfortablen Sitz bei allen Aktivitäten, außerdem ist es<br />

knitterfrei. Die seitlichen und hinteren Taschen bieten enormen Stauraum.<br />

Remote Hybrid Jacket: Leichte, wasser- und windabweisende funktionelle<br />

Jacke, die beim Aufenthalt im Freien einfach dazu gehört. Sie schützt vor<br />

kühlem Wind, ist atmungsaktiv und komfortabel. Zweifarbiges Design,<br />

verstellbare Kapuze und Seitentaschen unterstützten den modernen<br />

Look.<br />

Accelerate Shorts: Perfekt für alle Aktivitäten. Elastischer Bund mit Kordelzug<br />

für bequeme Passform. Bestehend aus atmungsaktivem Vier-Wege-Stretchmaterial.<br />

Tote Bag: Ideal für Wochenendausflüge und als Handgepäck bei Reisen.<br />

Die Tasche hat ein Innenvolumen von 26 Litern sowie ein externes Fach für<br />

Telefon, Schlüssel usw. Sie verfügt über zwei Tragegriffe und einen Schultergurt.<br />

Extrem leicht.<br />

Knitted Gloves: Die Strickhandschuhe sind zeitlos, neutral designt und<br />

bieten einen guten Kälteschutz. Material: 50 Prozent Wolle, 50 Prozent<br />

Acryl. Guter Tragekomfort.<br />

Scarf: Dieser Schal besteht aus 50 Prozent Wolle und 50 Prozent Acryl,<br />

ist extrem weich und damit perfekt für kalte Tage.<br />

www.husqvarna.com<br />

MOTOCROSS ENDURO 75


EVENTS<br />

Yamaha MX Pro Tour <strong>2019</strong><br />

am 5. und 6. Oktober<br />

auf der Strecke des MSC Hennweiler<br />

Yamaha Motor Deutschland lädt alle MX-Interessenten zur Probefahrt<br />

der 2020er-Wettbewerbsmodelle ein. Ort der Handlung ist am 5. und 6.<br />

Oktober die <strong>Motocross</strong>strecke des MSC Hennweiler im Hunsrück.<br />

Die folgenden Modelle stehen gleich mehrfach für kostenlose Probefahrten<br />

bereit: YZ 450 F, YZ 450 F GYTR, YZ 250 F, YZ 250 F GYTR, YZ 250, YZ<br />

125, YZ 85 LW, YZ 65 und YZ 65 GYTR.<br />

Gefahren werden kann am Samstag von 9:00 bis 12:00 und 13:00 bis<br />

16:00 Uhr, am Sonntag von 9:00 bis 12:00 und 13:30 bis 16:00 Uhr.<br />

Die Anmeldung zu den Probefahrten sind ab 8:00 Uhr am jeweiligen<br />

Fahrtag möglich. Die Streckengebühr ist direkt an den Verein zu entrichten.<br />

Zur Anmeldung und zum Unterzeichnen des Haftungsverzichts muss der<br />

Personalausweis vorgelegt werden, wer noch keine 18 Jahre alt ist, muss<br />

zu den Testfahrten zusammen mit einem Erziehungsberechtigten kommen.<br />

Vor Ort gilt die Hausordnung des Streckenbetreibers MSC Hennweiler.<br />

Probefahrten sind nur in geeigneter Schutzkleidung möglich!<br />

Mehr Infos: www.yamaha-motor.eu/de/de/events/mx-pro-tour/<br />

Die Anfahrt: Die Navi-Adresse lautet: Danziger Str. 19, 55619 Hennweiler.<br />

Nach dem Erreichen der genannten Hausnummer fährt man geradeaus<br />

(aus dem Ort hinaus) weiter. An der nächsten Kreuzung geht es links<br />

über einen asphaltierten Feldweg zur Strecke.<br />

Weitere Infos: www.mschennweiler.de<br />

Yamaha freut sich auf die<br />

Zusammenarbeit mit Tina Meier –<br />

<strong>Enduro</strong>fahrerin und Coach der besonderen Art<br />

Yamaha Motor hat in seiner fast 65-jährigen Geschichte viele Generationen<br />

von Motorradfahrern begleitet und geprägt. Dabei war Yamahas<br />

Handeln über die ganzen Jahre hinweg stets von einem ganz eigenen Stil<br />

und von besonderen Werten geprägt. Werte wie Begeisterung, Emotion,<br />

Innovation, Vertrauen und die so wichtige Bindung zu Kunden und Partnern,<br />

das beschreibt den Unique Style of Yamaha.<br />

Viele dieser Werte verkörpert auch Tina Meier in ihren ganz unterschiedlichen<br />

Tätigkeitsfeldern, ob bei Vorträgen, persönlichem Coaching, Empowerment-Projekten<br />

oder als <strong>Enduro</strong>-Trainerin. Mit Begeisterung und<br />

dem Willen, auf eine sympathische Art Projekte anzugehen und umzusetzen,<br />

das ist ihre Stärke. Eben eine echte „Dranbleib-Expertin“, wie sie<br />

sich selbst nennt.<br />

Dies begeistert auch Yamaha und verbunden mit Tinas Leidenschaft fürs<br />

Motorradfahren liegt es nahe, dass Yamaha und Tina in Zukunft zusammenarbeiten<br />

wollen. Dazu hat Tina Meier bereits eine Historie mit Yamaha,<br />

sei es die erste Libyen-Tour auf einer XT 500, zahlreiche Rallye-Einsätze<br />

oder die mehrfache Teilnahme auf Yamahamotorrädern an der Rallye<br />

Dakar.<br />

Erlebnisse werden von Menschen<br />

geschaffen und so<br />

freut es Yamaha, mit Tina<br />

Meier eine besondere Botschafterin<br />

und gleichzeitig<br />

Kooperationspartnerin mit<br />

an Bord zu haben.<br />

Als erfahrene Trainerin mit<br />

ihren speziellen <strong>Enduro</strong>trainings<br />

für Frauen öffnet sie<br />

darüber hinaus neue Zielgruppen<br />

für Yamaha. Bereits<br />

heute bietet sie zahlreiche<br />

Trainings sowohl in Deutschland<br />

als auch in Marokko an.<br />

Yamaha heißt Tina Meier in<br />

der Yamaha-Familie herzlich<br />

willkommen und freut sich<br />

auf gemeinsame Aktivitäten<br />

auf oder auch neben dem<br />

Motorrad. • Text und Foto unten:<br />

yamaha-motor.de; Porträt:<br />

Rieka Anscheit<br />

76 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet ihr euren<br />

Offroad-<br />

Spezialisten<br />

Anzeigen-Telefon<br />

06184 923353<br />

MOTOCROSS ENDURO 77


EVENTS<br />

Extra Reisepower –<br />

KTM Adventure Sonderaktion<br />

Mehr Abenteuer geht nicht – jetzt satte Vorteile für KTM PowerParts<br />

und PowerWear sichern!<br />

DEINE EXTRA REISEPOWER* Sonderaktion<br />

Mehr Abenteuer geht nicht! Ab sofort profitieren KTM-Fans von einer Adventure-Sonderaktion.<br />

Und zwar erhalten Kunden beim Neukauf einer<br />

KTM 790 Adventure und KTM 1290 Super Adventure S original KTM Power<br />

Parts und KTM PowerWear im Wert von bis zu 1500 Euro kostenlos „on<br />

top“. Dabei können die Kunden Artikel frei kombinieren und ihr Outfit<br />

oder Bike individuell konfigurieren.<br />

KTM 790 Adventure –<br />

das kompakte, leichte High-Performance Motorrad<br />

Dieses sportliche Reisemotorrad mit den typischen KTM-Offroad-Genen<br />

wurde für endloses Entdecken gebaut und hat ein großes Offroad-Potenzial.<br />

Egal, ob in der Wüste, auf entlegenen Bergpfaden oder bei der<br />

Durchquerung eines Kontinents: Keine andere Zweizylinder-Reiseenduro<br />

kann ihr auch nur annähernd das Wasser reichen.<br />

KTM 1290 Super Adventure – teste die Grenzen der Physik<br />

Die KTM 1290 Super Adventure S wurde entwickelt, um die Gesetze der<br />

Physik zu testen – egal, ob beim brachialen Herausbeschleunigen aus<br />

einer Kurve oder beim Anbremsen einer solchen. Dabei hält die cleverste<br />

Elektronik der Motorradwelt die Kombination aus 160 PS (119 kW),<br />

140 Nm Drehmoment und einem Trockengewicht von nur 215 kg in<br />

Schach.<br />

KTM PowerParts – deine individuelle KTM<br />

Mit einem passenden Akrapovic „Slip-on Line“ Endschalldämpfer für die<br />

neue KTM 790 Adventure, der zirka ein Kilogramm Gewicht einspart und<br />

ein weiteres optisches Highlight setzt. Mit dem neuen Kotflügelkit können<br />

Kunden der KTM 790 Adventure deutliche Akzente im coolen Offroad-Look<br />

des R-Modells setzen.<br />

Keine Reise ohne Gepäck – das KTM PowerParts-<br />

Angebot umfasst passende Koffersysteme, optimal<br />

angepasste Hecktaschen, Trankrucksäcke und Gepäcklösungen<br />

für jedes Abenteuer. Da dürfen optionale<br />

Assistenzsysteme wie Quickshifter+, Rally<br />

Pack oder eine Geschwindigkeitsregelanlage natürlich<br />

nicht fehlen. All diese Software kann mit der<br />

deine Extra Reisepower-Sonderaktion problemlos<br />

kombiniert werden.<br />

Interessenten können ihre neue KTM bereits bequem unter www.ktm.<br />

com online konfigurieren und das Ergebnis direkt an den gewünschten<br />

Händler übermitteln. Weitere Informationen zu original KTM-Zubehör<br />

finden Interessenten bei KTM PowerParts und KTM PowerWear.<br />

*) Angebot gilt bis 10.12.<strong>2019</strong> mit Kauf eines Neufahrzeugs und einem Kundenvorteil<br />

für KTM PowerParts sowie KTM PowerWear im Wert von bis zu 1000 Euro (inkl.<br />

MwSt.) für die KTM 790 Adventure (Modelljahr <strong>2019</strong>) und 1500,- Euro (inkl. MwSt.)<br />

für die KTM 1290 Super Adventure (Modelljahr <strong>2019</strong>). Nur bei teilnehmenden KTM-<br />

Händlern und solange der Vorrat reicht. Original KTM-Ersatzteile sind von diesem<br />

Angebot ausgeschlossen. Dieses Angebot ist nicht mit anderen Sonderaktionen<br />

kombinierbar.<br />

TERMINE AUGUST/SEPTEMBER<br />

31.8.-1.9. ADAC MX Masters Bielstein<br />

Int. Deutsche <strong>Motocross</strong>-Meisterschaft<br />

(ohne Junior Cup 125)<br />

www.adac-mx-masters.de<br />

7./8.9. GCC Cross Country Meisterschaft Schefflenz<br />

www.xcc-racing.com<br />

7./8.9. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Cheb/CZ<br />

www.supermotoidm.de<br />

14./15.9. ADAC MX Masters Holzgerlingen<br />

Int. Deutsche <strong>Motocross</strong>-Meisterschaft<br />

www.adac-mx-masters.de<br />

15.9. Südwest-Cup <strong>Motocross</strong> Warndt<br />

Michael Remm, Tel. 0163 4400278<br />

coach27@web.de, www.mcc-warndt.de<br />

www.andreaswack.handshake.de<br />

21./22.9. ADAC Nordbayern MX Cup Nordhausen<br />

MSC Berching, www.adacnby-mxcup.de<br />

28./29.9. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Harsewinkel<br />

www.supermotoidm.de<br />

78 MOTOCROSS ENDURO


Der ADAC Nordbayern MX Cup <strong>2019</strong>: sportliche Sommerpause<br />

trifft auf organisatorische Hochsaison<br />

• Foto: Open Lens Photography<br />

Nach dem höchst intensiven Rennmonat Juni –<br />

mit drei Rennen innerhalb von vier Wochen –<br />

verabschiedete sich der ADAC Nordbayern MX<br />

Cup <strong>2019</strong> sportlich in die Sommerpause. Die<br />

Aktion auf der Strecke ging am 17./18. August<br />

<strong>2019</strong> (nach Redaktionsschluss) bei der Kooperationsveranstaltung<br />

mit dem <strong>Motocross</strong> Cup<br />

des ADAC Hessen-Thüringen auf der Strecke<br />

des MSC Bauschheim e.V. weiter.<br />

Fernab der Strecke begibt sich die Serie nun allerdings<br />

in die Hochsaison. Neben der aktiven<br />

Betreuung der aktuellen Saison steht die Planung<br />

und Organisation für das Jahr 2020 an.<br />

Eine der nötigen Maßnahmen hierfür stellt die<br />

Reflexion der aktuellen Saison dar. Hier zeigt<br />

es sich, dass die Durchführung von Veranstaltungen<br />

an eine Menge Herausforderungen geknüpft<br />

ist. Es müssen sämtliche Genehmigungen<br />

zur Durchführung einer Motorsportveranstaltung<br />

eingeholt werden, es muss für regelkonformen<br />

Sanitätsdienst gesorgt werden,<br />

wettbewerbsspezifische Sportwarte müssen<br />

organisiert werden sowie eine ausreichende<br />

Anzahl an ehrenamtlichen Helfern für Catering,<br />

Streckensicherung usw. aufgetrieben werden.<br />

Gerade die Animierung von ehrenamtlicher Unterstützung<br />

stellt die Vereine vor immer größere<br />

Probleme: Die Anzahl der freiwilligen Helfer<br />

zeigt leider eine stetig abnehmende Tendenz,<br />

weshalb Veranstaltungen oftmals abgesagt<br />

werden müssen.<br />

Gerade deshalb möchten sich die Macher des<br />

ADAC Nordbayern MX Cup an dieser Stelle<br />

nochmals herzlich bei allen Vereinen bedanken,<br />

die durch ihr Engagement den Motorsport<br />

fördern und somit am Leben halten. Ein zusätzliches<br />

Lob geht an den Serienkoordinator<br />

Herrn Harald Hahn, ohne diesen wäre die<br />

Durchführung der Serie in diesem Ausmaß und<br />

der Qualität nicht möglich.<br />

Für das Organisationsteam des ADAC Nordbayern<br />

MX Cup steht Ende September ein Meeting<br />

des Serienausschreibers, seinen Veranstaltern<br />

der Saison <strong>2019</strong> und potenzieller Veranstalter<br />

für die Saison 2020 auf der Agenda. Ziel ist es,<br />

die Basis für eine erfolgreiche Saison 2020 zu<br />

legen und den Fahrern in Nordbayern auch im<br />

nächsten Jahr eine attraktive Serie zu bieten.<br />

Alle wichtigen Informationen über die laufende<br />

sowie die kommende Saison findet ihr immer<br />

brandaktuell auf<br />

adacnby-mxcup.de<br />

sowie Facebook und Instagram.


STANDINGS<br />

MOTOCROSS<br />

WM<br />

(Stand nach 14 von 18 Veranstaltungen<br />

inkl. Lommel/B - 4.8.)<br />

MXGP:<br />

1. Tim Gajser, SLO, Honda 626<br />

2. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 439<br />

3. Gautier Paulin, F, Yamaha 402<br />

4. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 396<br />

5. Antonio Cairoli, I, KTM 358<br />

6. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna 355<br />

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 349<br />

8. Romain Febvre, F, Yamaha 336<br />

9. Jeremy van Horebeek, B, Honda 329<br />

10. Pauls Jonass, LV, Husqvarna 321<br />

Ferner:<br />

35. Valentin Guillod, CH, Honda 14<br />

39. Tom Koch, D, KTM 12<br />

44. Pascal Rauchenecker, A, KTM 6<br />

MX2:<br />

1. Jorge Prado, E, KTM 644<br />

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 520<br />

3. Tom Vialle, F, KTM 416<br />

4. Jago Geerts, B, Yamaha 413<br />

5. Henry Jacobi, D, Kawasaki 399<br />

6. Adam Sterry, GB, Kawasaki 314<br />

7. Ben Watson, GB, Yamaha 282<br />

8. Maxime Renaux, F, Yamaha 271<br />

9. Jed Beaton, AUS, Husqvarna 250<br />

10. Calvin Vlaanderen, NL, Honda 248<br />

Ferner:<br />

27. Michael Sandner, A, KTM 29<br />

35. Rene Hofer, A, KTM 17<br />

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen<br />

inkl. Loket/CZ - 28.7.)<br />

WMX:<br />

1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki 139<br />

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 125<br />

3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 122<br />

4. Amandine Verstappen, B, Yamaha 100<br />

5. Shana van der Vlist, NL, KTM 93<br />

6. Lynn Valk, NL, Yamaha 90<br />

7. Sara Andersen, DK, KTM 75<br />

8. Line Dam, DK, Honda 69<br />

9. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 65<br />

10. Anne Borchers, D, Suzuki 64<br />

Ferner:<br />

12. Sandra Keller, CH, Kawasaki 29<br />

15. Virginie Germond, CH, KTM 25<br />

24. Janina Lehmann, D, Suzuki 14<br />

28. Lisa Michels, D, Suzuki 10<br />

32. Kim Irmgartz, D, Honda 2<br />

(Endstand nach 1 Veranstaltung<br />

in Pietramurata/I - 14.7.)<br />

65 ccm:<br />

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 47<br />

2. Ky Woods, AUS, KTM 45<br />

3. Lotte van Drunen, NL, KTM 38<br />

4. Kayden Minear, AUS, KTM 35<br />

5. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 34<br />

6. Gyan Doensen, NL, KTM 29<br />

7. Salvador Perez, E, Yamaha 27<br />

8. Ashton Boughen, GB, Husqvarna 26<br />

9. Semen Rybakov, RUS, KTM 20<br />

10. Paolo Martorano, I, KTM 18<br />

85 ccm:<br />

1. Valerio Lata, I, KTM 50<br />

2. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 40<br />

3. Luigi Matteo Russi, I, KTM 38<br />

4. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 35<br />

5. Alberts Karlis Reisulis, LV, KTM 33<br />

6. Maxime Grau, F, KTM 32<br />

7. Nicholas Romano, USA, KTM 30<br />

8. Edgar Canet, E, KTM 27<br />

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 20<br />

10. David Guillemot Scheid, F, KTM 19<br />

Ferner:<br />

18. Maximilian Ernecker, A, Husqvarna 6<br />

125 ccm:<br />

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 50<br />

2. Tom Guyon, F, KTM 44<br />

3. Mike Gwerder, CH, KTM 40<br />

4. Simon Längenfelder, D, KTM 33<br />

5. Joel Rizzi, GB, KTM 29<br />

6. Camden McLellan, ZA, KTM 28<br />

7. Eddie Jay Wade, GB, KTM 28<br />

8. Samuel Nilsson, E, KTM 24<br />

9. Max Palsson, E, KTM 21<br />

10. Florian Miot, F, Yamaha 20<br />

Ferner:<br />

17. Nico Greutmann, D, Husqvarna 7<br />

23. Constantin Piller, D, KTM 4<br />

(Stand nach 10 von 14 Veranstaltungen<br />

inkl. Stelpe/LV - 26.7.)<br />

Seitenwagen:<br />

1. Bax/Stupelis, NL/LV 439<br />

2. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 378<br />

3. Hermans/Musset, NL/F 330<br />

4. Dierckens/Bax, B/NL 330<br />

5. Brown/Chamberlain, GB 282<br />

6. Sanders/Kunnas, B/FIN 252<br />

7. Varik/Daiders, EST/LV 240<br />

8. Compalati/Chopin, I/F 199<br />

9. Giraud/Haller, F/D 185<br />

10. van Werven/Beunk, NL 152<br />

Ferner:<br />

17. Cuche/Cuche, CH 102<br />

18. Heinzer/R.Betschart, CH 60<br />

21. Peter/Zatloukal, D/CZ 49<br />

27. Janecke/Bothur, D 24<br />

33. Blank/Ravera, D/I 18<br />

35. Reimann/Reimann, D 13<br />

52. Müller/Hofmeier, D 3<br />

55. Hofmann/Dorig, CH 2<br />

60. Engelbrecht/Karnatz, D 2<br />

63. Prummer/Lange, D 1<br />

EM<br />

(Endstand nach 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Globare/SRB - 22./23.6.)<br />

65 ccm Südost:<br />

1. Ofir Casey Tzemach, ISR, KTM 170<br />

2. Adam Horvath, H, KTM 130<br />

3. Vencislav Toshev, BG, KTM 122<br />

4. Dani Tsankov, BG, Yamaha 121<br />

5. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 98<br />

6. Jigmond Liviu, R, Yamaha 88<br />

7. Ferenc Orlov, H, Husqvarna 78<br />

8. Ioan Chiujdea, RO, Yamaha 73<br />

9. Luca Stefanescu, RO, KTM 54<br />

10. Nikola Dosev, BG, Yamaha 42<br />

85 ccm Südost:<br />

1. Luka Kunic, KRO, Yamaha 141<br />

2. Dino Loncar, KRO, Yamaha, Kawa 102<br />

3. Hristian Georgiev, BG, KTM 100<br />

4. Laszlo Tecsi, H, KTM 95<br />

5. Zoltan Ordog, RO, Yamaha 95<br />

6. Ben Almagor, ISR, KTM, Jawa 87<br />

7. Enola Samu, KRO, KTM, Kawasaki 66<br />

8. Mia Ribic, KRO, KTM 65<br />

9. Viktor Borislavov, BG, KTM 63<br />

10. Mihai Dine, RO, KTM 54<br />

(Endstand nach 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Sentvid pri Sticni/SLO - 29./30.6.)<br />

65 ccm Südwest:<br />

1. Joel Canadas, E, KTM 166<br />

2. Basile Pigois, F, Husqvarna 139<br />

3. Felix Cardineau, F, Husqvarna 128<br />

4. Cayenne Danion, F, Husqvarna 122<br />

5. Filippo Mantovani, I, KTM 119<br />

6. Samuele Mecchi, I, Husqvarna 95<br />

7. Niccolo Manini, I, Yamaha 94<br />

8. Salvador Perez, E, Yamaha 88<br />

9. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 86<br />

10. Vaclav Janout, CZ/I, KTM 82<br />

Ferner:<br />

16. Ryan Oppliger, CH, KTM 53<br />

24. Lenny Geisseler, CH, KTM 16<br />

32. Nico Schongrundner, A, KTM 3<br />

34. Toni Ziemer, D, Husqvarna 2<br />

85 ccm Südwest:<br />

1. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 177<br />

2. Valerio Lata, E, KTM 140<br />

3. Maxime Grau, F, KTM/Husqvarna 126<br />

4. Edgar Canet, E, KTM 124<br />

5. Simone Pavan, F, KTM 117<br />

6. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 115<br />

7. Matteo Luigi Russi, I, KTM 111<br />

8. Victor Puig, E, KTM 96<br />

9. Antonio Gallego, E, KTM 92<br />

10. David Guillemot-Scheid, F, KTM 82<br />

Ferner:<br />

17. Lyonel Reichl, CH, Husqvarna 26<br />

25. Levi Chanton, CH, KTM 12<br />

(Endstand nach 5 Veranstaltungen<br />

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)<br />

65 ccm Nordwest:<br />

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 229<br />

2. Lotte van Drunen, NL, KTM 217<br />

3. Gyan Doensen, NL, KTM 177<br />

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 141<br />

5. Ray van Gelder, NL, Husqvarna 136<br />

6. Dex Kooiker, NL,Yamaha 135<br />

7. Dean Gregoire, NL, KTM 129<br />

8. Ashton Boughen, GB, Yamaha 121<br />

9. Maxime Lucas, B, KTM 120<br />

10. Tyla van de Poel, B, KTM 119<br />

Ferner:<br />

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 32<br />

23. Nick Heindl, D, KTM 24<br />

25. Vincent Fabio Stanke, D, Husqvarna 16<br />

27. Marvin Vökt, D, KTM 10<br />

30. Anton Viol, D, KTM 8<br />

33. Alexander Dean, D, KTM 4<br />

34. Elias Oelsner, D, KTM 4<br />

85 ccm Nordwest:<br />

1. Lucas Bruhn, DK, KTM 171<br />

2. Ivano van Erp, NL, Yamaha 156<br />

3. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 155<br />

4. Sacha Coenen, B, Yamaha 154<br />

5. Cas Valk, NL, Yamaha 148<br />

6. Lucas Coenen, B, Yamaha 126<br />

7. Julius Mikula, CZ, KTM 122<br />

8. Mads Fredsoe, DK, KTM 108<br />

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 107<br />

10. Ollie Colmer, GB, Husqvarna 107<br />

Ferner:<br />

22. Maximilian Werner, D, Suzuki 34<br />

25. Richard Stephan, D, KTM 22<br />

65 ccm Nordost:<br />

(Endstand nach 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Jaanikese, Valga/EST - 29./30.6.)<br />

1. Semen Rybakov, RUS, KTM 170<br />

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 156<br />

3. Janis Martins Reisulis, LV, Husky 133<br />

4. Tomass Saicans, LV, KTM 130<br />

5. Ricards Alens Galcins, LV, Husky 130<br />

6. Bartosz Jaworski, PL, KTM 123<br />

7. Gregor Kuusk, EST, Husqvarna 115<br />

8. Ivan Dubatovkin, RUS, Husqvarna 100<br />

9. Piotr Kajrys, PL, KTM 91<br />

10. Dawid Zaremba, PL, KTM 83<br />

85 ccm Nordost:<br />

1. Roberts Lusis, LV, KTM 147<br />

2. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 144<br />

3. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 122<br />

4. Zakhar Osmolovskii, RUS, KTM 111<br />

5. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 100<br />

6. Mikk Martin Lohmus, EST, KTM 99<br />

7. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 99<br />

8. Eldar Mukimkhanov, RUS, KTM 94<br />

9. Kristers Janbergs, LV, Husqvarna 81<br />

10. Martins Platkevics, LV, KTM 72<br />

(Endstand nach 1 Veranstaltung<br />

in Loket/CZ - 27./28.7.)<br />

65 ccm:<br />

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 50<br />

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 42<br />

3. Semen Rybakov, RUS, KTM 38<br />

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 32<br />

5. Filippo Mantovani, I, KTM 26<br />

6. Lotte van Drunen, NL, KTM 24<br />

7. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 22<br />

8. Felix Cardineau, F, Husqvarna 22<br />

9. Gyan Doensen, NL, KTM 22<br />

10. Joel Canadas, E, KTM 21<br />

Ferner:<br />

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 8<br />

85 ccm:<br />

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 47<br />

2. Valerio Lata, I, KTM 45<br />

3. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 42<br />

4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 36<br />

5. Maxime Grau, F, KTM 32<br />

6. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 25<br />

7. Cas Valk, NL, Husqvarna 22<br />

8. Laszlo Tecsi, H, KTM 20<br />

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 19<br />

10. Julius Mikula, CZ, KTM 18<br />

(Endstand nach 5 Veranstaltungen<br />

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)<br />

Women:<br />

1. Stephanie Laier, D, KTM 222<br />

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 2<strong>09</strong><br />

3. Lynn Valk, NL, Yamaha 186<br />

4. Line Dam, DK, Honda 171<br />

5. Anne Borchers, D, Suzuki 145<br />

6. Sandra Karlssson, S, Kawasaki 135<br />

7. Mathea Selebo, N, Yamaha 120<br />

8. Tahlia O’Hare, AUS, KTM 118<br />

9. Sara Andersen, DK, KTM 97<br />

10. Janina Lehmann, D, Suzuki 83<br />

Ferner:<br />

14. Selina Schittenhelm, D, KTM 50<br />

17. Vanessa Umschaden, A, KTM 39<br />

18. Alexandra Massury, D, KTM 37<br />

29. Celine Seiler, CH, Kawasaki 11<br />

31. Michelle Zünd, CH, KTM 11<br />

32. Michelle Ruedi, CH, KTM 10<br />

(Endstand nach 5 Veranstaltungen<br />

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)<br />

Women 125:<br />

1. Martine Hughes, N, KTM 227<br />

2. Malou Jacobsen, DK, KTM 223<br />

3. Vilde Holt, N, Husqvarna 177<br />

4. Stefania Bancila, RO, Yamaha 166<br />

5. Alexandra Massury, D, KTM 159<br />

6. Kirstine Villadsen, DK, KTM 158<br />

7. Laura Raunkjaer, DK, Husqvarna 73<br />

8. Tindra Johansson, S, KTM 53<br />

9. Britt Siemerink, NL 50<br />

10. Kimberley Braam, NL, Kawasaki 30<br />

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Lommel/B - 3./4.8.)<br />

125 ccm:<br />

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 265<br />

2. Tom Guyon, F, KTM 245<br />

3. Simon Längenfelder, D, KTM 175<br />

4. Mike Gwerder, CH, KTM 174<br />

5. Jorgen-Matthias Talviku, EST,<br />

Husqvarna 165<br />

6. Oliver Oriol, E, KTM 156<br />

7. Kay de Wolf, NL, Husqvarna 155<br />

8. Liam Everts, B, KTM 123<br />

9. Guillem Farres Plaza, E, KTM 101<br />

10. Andrea Bonacorsi, I, KTM 95<br />

Ferner:<br />

35. Cato Nickel, D, KTM 10<br />

37. Kevin Brumann, CH, Yamaha 9<br />

38. Marnique Appelt, D, KTM 8<br />

45. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2<br />

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen<br />

inkl. Lommel/B - 3./4.8.)<br />

250 ccm:<br />

1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawa 288<br />

2. Stephen Rubini, F, Honda 277<br />

3. Alberto Forato, I, Husqvarna 275<br />

4. Rene Hofer, A, KTM 195<br />

5. Thibault Benistant, F, Yamaha 137<br />

6. Giuseppe Tropepe, I, Yamaha 133<br />

7. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 131<br />

8. Josh Gilbert, GB, Honda 127<br />

9. Kevin Horgmo, N, KTM 99<br />

10. Raivo Dankers, NL, Yamaha 97<br />

Ferner:<br />

46. Lion Florian, D, KTM 7<br />

60. Maximilian Spies, D, Husqvarna 2<br />

62. Marcel Stauffer, A, KTM 2<br />

63. Maurice Chanton, CH, KTM 2<br />

66. Nico Koch, D, KTM 1<br />

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Kegums/LV - 15./16.6.)<br />

EMX2T:<br />

1. Mike Kras, NL, KTM 199<br />

2. Brad Anderson, GB, KTM 197<br />

3. Todd Kellett, GB, Yamaha 178<br />

4. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 162<br />

5. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 153<br />

6. Youri van t’Ende, NL, KTM 88<br />

7. Brad Todd, GB, Yamaha 86<br />

8. Andrea Vendruscolo, I, Yamaha 79<br />

9. Andrea Gorini, RSM, Yamaha 72<br />

10. Pier Filippo Bertuzzo, I, Yamaha 72<br />

Ferner:<br />

21. Max Bülow, D, KTM 26<br />

22. Johannes Klein, A, KTM 25<br />

23. Maximilian Spies, D, Husqvarna 25<br />

(Endstand nach 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Kiev/UKR - 13./14.7.)<br />

Open:<br />

1. Martin Michek, CZ, KTM 279<br />

2. Petr Michalec, CZ, Honda 251<br />

3. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 213<br />

4. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 207<br />

5. Petr Bartos, CZ, KTM 119<br />

6. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 99<br />

7. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 96<br />

8. Jan Pancar, SLO, Yamaha 94<br />

9. Roman Morozov, UKR, Yamaha 69<br />

10. Jan Hribar, SLO, Yamaha 69<br />

DM<br />

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Gaildorf - 10./11.8.)<br />

Inter/ADAC MX Masters:<br />

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 190<br />

2. Dennis Ullrich, D, Husqvarna 177<br />

3. Tanel Leok, EST, Yamaha 171<br />

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 120<br />

5. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 100<br />

6. Jeremy Delince, B, Honda 95<br />

7. Tim Koch, D, KTM 89<br />

8. Bence Szvoboda, H, KTM 86<br />

9. Tom Koch, KTM 82<br />

10. Stefan Kjer Olsen, DK, KTM 67<br />

Youngster Cup:<br />

1. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 180<br />

2. Rene Hofer, A, KTM 179<br />

3. Bastian Bogh Damm, DK, KTM 170<br />

4. Cyril Genot, B, KTM 162<br />

5. Haardi Roosiorg, EST, KTM 114<br />

6. Filip Olsson, S, Husqvarna 106<br />

7. Glen Meier, DK, Yamaha 103<br />

8. Petr Polak, CZ, KTM 102<br />

9. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 91<br />

10. Josiah Natzke, Honda 90<br />

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Gaildorf - 10./11.8.)<br />

Junior Cup 125:<br />

1. Simon Längenfelder, D, KTM 240<br />

2. Mike Gwerder, CH, KTM 218<br />

3. Camden McLellan, NZ, KTM 162<br />

4. Liam Everts, B, KTM 138<br />

5. Rasmus Pedersen, DK, KTM 126<br />

6. Marnique Appelt, D, KTM 123<br />

7. Kristof Jakob, H, KTM 100<br />

8. Nico Greutmann, D, Husqvarna 95<br />

9. Maksim Kraev, RUS, KTM 90<br />

10. Kevin Brumann, CH, Yamaha 85<br />

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Gaildorf - 10./11.8.)<br />

Junior Cup 85:<br />

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 194<br />

2. Tobias Caprani, DK, KTM 141<br />

3. Sacha Coenen, B, Yamaha 131<br />

4. Julius Mikula, CZ, KTM 124<br />

5. Lucas Bruhn, DK, KTM 1<strong>09</strong><br />

6. Valentin Kees, D, KTM 1<strong>09</strong><br />

7. Andreas Krogh Jensen, DK, KTM 90<br />

8. Mads Fredsoe, DK, KTM 88<br />

9. Lucas Coenen, B, Yamaha 86<br />

10. Colin Wohnhas, KTM 72<br />

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen<br />

inkl. Wolgast - 28.7.)<br />

MX Open:<br />

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 326<br />

2. Mike Stender, KTM 285<br />

3. Stefan Ekerold, Suzuki 261<br />

4. Tim Koch, KTM 238<br />

5. Hannes Volber, KTM 202<br />

6. Gianluca Ecca, KTM 196<br />

7. Lukas Platt, Kawasaki 170<br />

8. Franziskus Wünsche, KTM 166<br />

9. Philipp Eggers, Suzuki 153<br />

10. Tobias Linke, Kawasakii 119<br />

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Gerstetten - 4.8.)<br />

Junioren 250 ccm:<br />

1. Gianluca Ecca, KTM 254<br />

2. Pit Rickert, KTM 218<br />

3. Vincent Gallwitz, KTM 169<br />

4. Noah Elias Ludwig, KTM 165<br />

5. Elias Stapel, KTM 160<br />

6. Jascha Berg, Husqvarna 142<br />

7. Jan Horst, Husqvarna 138<br />

8. Martin Winter, Husqvarna 130<br />

9. Camden McLellan, ZA, KTM 105<br />

10. Nico Müller, KTM 105<br />

80 MOTOCROSS ENDURO


Stand (nach 3 von 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Wriezen - 1.5.)<br />

Quad:<br />

1. Roman Gwiazda, PL, Yamaha 120<br />

2. Manfred Zienecker, Yamaha 120<br />

3. Kevin Saar, EST, Honda 102<br />

4. Miro-Romeo Cappuccio, Yamaha 87<br />

5. Oliver Vandendijck, B 67<br />

6. Wilhelm Rudolph, WSP 65<br />

7. Joe Maessen, NL, Yamaha 63<br />

8. Pascal Steffens, KTM 59<br />

9. Sina Willmann, Yamaha 53<br />

10. Marius Kemchen, Kawasaki 48<br />

(Endstand nach 10 Veranstaltungen<br />

inkl. Gerstetten - 4.8.)<br />

Seitenwagen:<br />

1. Kolencik/Hejhal, CZ 378<br />

2. Peter/Zatloukal, D/CZ 345<br />

3. Janecke/Bothur, D 327<br />

4. Hofmann/Dörig, CH 294<br />

5. Sieber/Klooz, D 265<br />

6. Walter/P.Reimann, D 240<br />

7. H.Müller/Hofmeier, D 238<br />

8. Engelbrecht/Karnatz, D 233<br />

9. J.Reimann/Anthony, D 189<br />

10. Ohl/Reinert, D 162<br />

POKAL<br />

(Endstand nach 10 Veranstaltungen<br />

inkl. Gerstetten - 4.8.)<br />

Seitenwagen:<br />

1. Schwerdt/Schödl 245<br />

2. Wegner/Wengemuth 243<br />

3. Matys/Behnert 227<br />

4. Holzbrecher/Lehmann 210<br />

5. Gruber/Metzger 190<br />

dmsj - Jugendmeisterschaft<br />

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen<br />

inkl. Jauer - 30.6.)<br />

65 ccm:<br />

1. Julien Kayser, KTM 118<br />

2. Maximilian Weber, Husqvarna 108<br />

3. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 101<br />

4. Aaron Kowatsch, Yamaha 97<br />

5. Nick Heindl, KTM 92<br />

6. Lenny Boos, KTM 87<br />

7. Dean-Alexander Kubik, KTM 69<br />

8. Oliver Jüngling 55<br />

9. Oskar Gühne 55<br />

10. Samy Inhofer, Yamaha 55<br />

(Stand 4 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Aichwald - 21.7.)<br />

85 ccm:<br />

1. Collin Wohnhas, KTM 177<br />

2. Maximilian Werner, Suzuki 162<br />

3. Valentin Kees, Husqvarna 140<br />

4. Nils Weinmann, KTM 133<br />

5. Sebastian Meckl, KTM 125<br />

6. Richard Stephan, KTM 115<br />

7. Lucas Schwarz, KTM 105<br />

8. Leon Rudolph, KTM 100<br />

9. Lukas Baumann, KTM 70<br />

10. Leonard Frenker-Hackfort, KTM 60<br />

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen<br />

inkl. Wolgast - 28.7.)<br />

125 ccm:<br />

1. Constantin Piller, KTM 177<br />

2. Leon Rehberg, KTM 148<br />

3. Justin Trache, Yamaha 139<br />

4. Cato Nickel, KTM 120<br />

5. Max Thunecke, KTM 117<br />

6. Falk Greiner, KTM 103<br />

7. Peter König, KTM 86<br />

8. Lukas Fiedler, Husqvarna 79<br />

9. Pius Bergmann, KTM 76<br />

10. Finn-Niklas Tornau, KTM 74<br />

ENDURO<br />

WM<br />

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Rovetta/I - 21.-23.6.)<br />

<strong>Enduro</strong>GP:<br />

1. Bradley Freeman, GB, Beta 164<br />

2. Steve Holcombe, GB, Beta 160<br />

3. Daniel McCanney, GB, TM 141<br />

4. Alex Salvini, I, Honda 96<br />

5. Loïc Larrieu, F, TM 93<br />

6. Thomas Oldrati, I, Honda 91<br />

7. Matteo Cavallo, I, Sherco 91<br />

8. Christophe Charlier, F, Honda 79<br />

9. Benjamin Herrera, RCH, Beta 59<br />

10. Davide Guarneri, I, Honda 58<br />

E1:<br />

1. Bradley Freeman, GB, Beta 190<br />

2. Thomas Oldrati, I, Honda 153<br />

3. Matteo Cavallo, I, Sherco 142<br />

4. Davide Guarneri, I, Honda 120<br />

5. Rudy Moroni, I, KTM 92<br />

6. Patrik Markvart, CZ, KTM 90<br />

7. Kirian Mirabet, E, Honda 80<br />

8. Gianluca Martini, I, 21<br />

9. Andreas Beier, D, KTM 19<br />

10. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 18<br />

Ferner:<br />

15. Jan Allers, D, KTM 8<br />

E2:<br />

1. Alex Salvini, I, Honda 142<br />

2. Loïc Larrieu, F, TM 141<br />

3. Christophe Charlier, F, Honda 134<br />

4. Benjamin Herrera, RCH, Beta 122<br />

5. Eero Remes, FIN, Yamaha 104<br />

6. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 100<br />

7. Antoine Basset, F, Husqvarna 85<br />

8. Joe Wootton, GB, Husqvarna 69<br />

9. Hugo Blanjoue, F, KTM 66<br />

10. Davide Soreca, I, Honda 56<br />

Ferner:<br />

11. Edward Hübner, D, KTM 48<br />

14. Christian Brockel, D, KTM 16<br />

E3:<br />

1. Steve Holcombe, GB, Beta 191<br />

2. Daniel McCanney, GB, TM 179<br />

3. Anthony Geslin, F, Beta 140<br />

4. David Abgrall, F, Beta 136<br />

5. Simone Trapletti, I, GasGas 33<br />

6. Manuel Monni, I, Beta 28<br />

7. Deny Philippaerts, I, Beta 21<br />

8. Dennis Schröter, D, Husqvarna 21<br />

9. Alex Snow, GB, GasGas 19<br />

10. Angus Heidecke, D, KTM 19<br />

Ferner:<br />

13. Tim Apolle, D, KTM 15<br />

EJ:<br />

1. Andrea Verona, I, TM 195<br />

2. Theopile Espinasse, F, Serco 140<br />

3. Enric Francisco, E, KTM 138<br />

4. Jack Edmondson, GB, Sherco 126<br />

5. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna 94<br />

6. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 82<br />

7. Antoine Magain, B, KTM 76<br />

8. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha 63<br />

9. Emanuele Facchetti, I, GasGas 63<br />

10. Léo Le Quéré, F, Sherco 55<br />

EY:<br />

1. Claudio Spanu, I, Husqvarna 133<br />

2. Matteo Pavoni, I, Beta 117<br />

3. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 97<br />

4. Hugo Svärd, FIN, Yamaha 89<br />

5. Manolo Morettini, I, KTM 76<br />

6. Nathan Bererd, F, Husqvarna 67<br />

7. Sergio Navarro, E, Husqvarna 58<br />

8. Daniel Mundell, GB, Sherco 55<br />

9. Alejandro Navarro, E, Husqvarna 53<br />

10. Marcus Adielsson, S, Yamaha 53<br />

Ferner:<br />

12. Luca Fischeder, D, Sherco 35<br />

25. Karl Weigelt, D, Sherco 5<br />

INTER-DM<br />

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen<br />

inkl. Dahlen - 23./24.3.)<br />

A-Championat:<br />

1. Dennis Schröter, Husqvarna 323<br />

2. Angus Heidecke, KTM 307<br />

3. Edward Hübner, KTM 302<br />

4. Christian Brockel, KTM 286<br />

5. Davide von Zitzewitz, KTM 285<br />

6. Robert Riedel, KTM 276<br />

7. Andreas Beier, KTM 273<br />

8. Björn Feldt, KTM 270<br />

9. Paul Rossbach, KTM 250<br />

10. Derrick Görner, Husqvarna 228<br />

<strong>Enduro</strong>1:<br />

1. Andreas Beier, KTM 97<br />

2. Yanik Spachmüller, KTM 91<br />

3. Jörg Haustein, Husqvarna 80<br />

4. Nico Maier, KTM 67<br />

5. Dustin Puschmann, KTM 62<br />

6. Patrick Strelow, Husqvarna 52<br />

7. Sven Marker, KTM 29<br />

<strong>Enduro</strong>2:<br />

1. Edward Hübner, KTM 90<br />

2. Davide von Zitzewitz, KTM 88<br />

3. Christian Brockel, KTM 78<br />

4. Robert Riedel, KTM 76<br />

5. Björn Feldt, KTM 72<br />

6. Chris Gundermann, Yamaha 58<br />

7. Nick Emmrich, Sherco 55<br />

8. Leonhard von Schell, Husqvarna 50<br />

9. Philipp Müller, Beta 44<br />

10. Patrick Irmscher, KTM 38<br />

<strong>Enduro</strong>3:<br />

1. Dennis Schröter, Husqvarna 97<br />

2. Angus Heidecke, KTM 91<br />

3. Paul Rossbach, KTM 80<br />

4. Derrick Görner, Husqvarna 68<br />

5. Nico Rambow, KTM 57<br />

6. Gerrit Helbig, KTM 53<br />

7. Florian Görner, KTM 49<br />

8. Marc Neumann, Husqvarna 46<br />

9. Benjamin Meusel, GasGas 44<br />

10. Yannik Mosch, Beta 41<br />

Junioren:<br />

1. Luca Fischeder, Sherco 93<br />

2. Tristan Hanak, KTM 86<br />

3. Kevin Nieschalk, KTM 85<br />

4. Louis Richter, Sherco 72<br />

5. Oskar Wolff, Husqvarna 64<br />

6. Marvin Poller, KTM 58<br />

7. Ole Pagels, KTM 55<br />

8. Bastian Streit, Sherco 50<br />

9. Daniel Maximilian Müller, Beta 36<br />

10. Mirko Fabera, GasGas 25<br />

SUPERMOTO<br />

EM<br />

(Stand nach 3 von 5 Veranstaltungen<br />

inkl. Poznan/PL - 30.6.)<br />

S2:<br />

1. Thomas Chareyre, F, TM 150<br />

2. Markus Class, D, Husqvarna 121<br />

3. Elia Sammartin, I, Honda 116<br />

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 98<br />

5. Nicolas Cousin, F, Honda 95<br />

6. Diego Monticelli, I, TM 88<br />

7. Gioele Filippetti, I, TM 73<br />

8. Raul Tschupp, CH, TM 69<br />

9. Jannik Hintz, D, Husqvarna 67<br />

10. Jaume Gaya, E, Suzuki 58<br />

Ferner:<br />

26. Yannick Bartschi, CH, Honda 7<br />

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Tabasalu/EST - 28.7.)<br />

S3:<br />

1. Denis Fligr, CZ, Honda 79<br />

2. Kristjan Siilak, EST, Husqvarna 75<br />

3. Viktor Neychev, BG, KTM 50<br />

4. Dimitar Petrov, BG, KTM 44<br />

5. Kristian Ivanov, BG, KTM 35<br />

6. Ares Bengic, TR, KTM 34<br />

(Stand nach 2 von 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Tabasalu/EST - 28.7.)<br />

Junior:<br />

1. Jan Ulman, CZ, TM 100<br />

2. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 82<br />

3. Ivan Mosin, RUS, TM 80<br />

4. Karl Kutsar, EST, KTM 62<br />

5. Ossi Rantala, FIN, Honda 40<br />

6. Radostin Mihaylov, BG, KTM 38<br />

7. Baran Bulut Kocaman, TR, KTM 31<br />

8. Egert Pöld, EST, KTM 30<br />

9. Jivko Ivanov, BG, KTM 29<br />

10. Enis Bayramov, BG, KTM 26<br />

DM<br />

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)<br />

S1:<br />

1. Jan Deitenbach, Husqvarna 197<br />

2. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 172<br />

3. Steffen Albrecht, D, Husqvarna 170<br />

4. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 168<br />

5. Max Banholzer, Yamaha 160<br />

6. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 154<br />

7. Peter Banholzer, Yamaha 147<br />

8. Marc-Reiner Schmidt, Honda 129<br />

9. Toni Krettek, Husqvarna 129<br />

10. Hampus Gustafson, S, KTM 99<br />

S2:<br />

1. Christopher Robert, Husqvarna 218<br />

2. Hendrik Fröhlich, KTM 182<br />

3. Marcel Kutsche, Husqvarna 177<br />

4. Tim Szalai, F, Husqvarna 172<br />

5. Robin Schwarz, TM 145<br />

6. Kevin Röttger, Husqvarna 140<br />

7. Holger Salmen, Husqvarna 131<br />

8. Mika Dobbert, Kawasaki 122<br />

9. Florian Hummel, Suzuki 107<br />

10. Lukas Kögel, Honda 94<br />

POKAL<br />

(Stand nach 5von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Oschersleben- 13./14.7.)<br />

S3:<br />

1. Frank Ensenauer, Husqvarna 200<br />

2. Lucas Geitner, KTM 174<br />

3. Yannic Closen, Husqvarna 162<br />

4. Benjamin Francuz, TM 150<br />

5. Mirko Jordan, Suzuki 143<br />

6. Thomas Schlett, Husqvarna 126<br />

7. Maik Dobbert, Kawasaki 113<br />

8. Nico Linkohr, Husqvarna 1<strong>09</strong><br />

9. Tim Grieb, KTM 89<br />

10. Jochen Kohn, Hondai 87<br />

TROPHY<br />

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen<br />

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)<br />

S4 Ost:<br />

1. Philipp Laupus, Husqvarna 73,0<br />

2. Marvin Witter, Husqvarna 70,0<br />

3. Lucas Hauser, Honda 66,0<br />

4. Oliver Helmes, Husqvarna 63,5<br />

5. Tim Ollesch, Husqvarna 51,5<br />

6. Nils Orbanz, Honda 48,0<br />

7. Benedict Boots, TM 46,0<br />

8. Tilman Griese, Husqvarna 43,0<br />

9. Stefan Goldbach, Honda 42,5<br />

10. Yven Schneider, Husqvarna 40,5<br />

(Endstand nach 3 Veranstaltungen<br />

inkl. Schaafheim - 6./7.7.)<br />

S4 West:<br />

1. Kevin Schmitz, Kawasaki 1<strong>09</strong><br />

2. Julian Graffe, Husqvarna 103<br />

3. Sebastian Willeke, Husqvarna 97<br />

4. Jan Hanhoff, TM 93<br />

5. Marcel Möllenkamp, Husqvarna 91<br />

6. Dominik Mai, Husqvarna 83<br />

7. Malte Thomas, Honda 81<br />

8. Haakon Kleine, Husqvarna 72<br />

9. Yannick Asmuth, Honda 67<br />

10. Matthias Volkert, Husqvarna 58<br />

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)<br />

Junioren:<br />

1. Robin Fleischer, Husqvarna 206<br />

2. Leon Heimann, Husqvarna 127<br />

3. Tobias Laupus, Kawasaki 99<br />

4. Ivan Mosin, RUS, TM 94<br />

5. Sebastian Högsberg Jensen, DK, KTM 78<br />

6. Jan Ulman, CZ, TM 50<br />

7. Eddy Frech, KTM 47<br />

8. Pirmin Nagelhofer, Husqvarna 45<br />

9. Pierre Pichler, KTM 42<br />

10. Max Orbanz, Kawasaki 36<br />

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)<br />

Rookies:<br />

1. Lasse Welsch, Husqvarna 236<br />

2. Leonard Blauschek, KTM 232<br />

3. Constantin Blauschek, KTM 179<br />

4. Leo Ruh, Husqvarna 148<br />

5. Julie Högsberg Jensen, DK, KTM 103<br />

6. Lars Weißensee, Husqvarna 78<br />

7. Julian Luca Kaiser, Husqvarna 30<br />

CUP<br />

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Oschersleben - 13./14.7.)<br />

Ü40:<br />

1. Steffen Jung, Husqvarna 224<br />

2. Eike Moes, TM 203<br />

3. Niko Haubensack, Husqvarna 184<br />

4. Christof Bartsch, TM 170<br />

5. Ingo Ruh, Husqvarna 151<br />

6. Gunnar Harsing, Husqvarna 142<br />

7. Lutz Hölig, KTM 118<br />

8. Phil Gee, TM 107<br />

9. Lars Jentsch, KTM 102<br />

10. Frank Hauser, Honda 102<br />

Letzte Meldung:<br />

ADAC sagt Geländefahrt<br />

Burg ab<br />

Waldbrandgefahr<br />

Grund für Absage<br />

Die Vorbereitungen liefen<br />

längst, doch die Organisatoren<br />

des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt<br />

mussten wegen der<br />

großen Trockenheit und der hohen<br />

Waldbrandgefahr die 25.<br />

Int. ADAC Geländefahrt, die am<br />

10. und 11. August rund um Burg<br />

stattfinden sollte, absagen.<br />

Im Jerichower Land drohte die<br />

höchste Waldbrandgefahrenstufe<br />

5. Die Gefahr eines Brandes<br />

entlang des 70 Kilometer langen<br />

Rundkurses mit Sonderprüfungen<br />

in Madel und Burg-Krähenberge<br />

wäre zu groß gewesen.<br />

Aufgrund der großen Verantwortung<br />

gegenüber der Umwelt war<br />

die kurzfristige Absage für die<br />

Veranstalter die einzig richtige<br />

Entscheidung.<br />

Angemeldet waren für die Geländefahrt<br />

rund 200 Fahrer aus<br />

Deutschland und einigen europäischen<br />

Ländern.<br />

Anzeigen-<br />

Telefon<br />

06184<br />

923353<br />

MOTOCROSS ENDURO 81


VORSCHAU<br />

10/<strong>2019</strong><br />

IMPRESSUM<br />

Ziegler Verlags OHG<br />

<strong>Motocross</strong> <strong>Enduro</strong><br />

Birkenweiherstr. 14<br />

D-63505 Langenselbold<br />

Telefon: 06184 9233-30<br />

Telefax: 06184 9233-55<br />

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Herausgeber:<br />

Ziegler Verlags OHG<br />

USt.-Ident-Nr. DE 3<strong>09</strong> 964 605<br />

Gerichtsstand Hanau<br />

Geschäftsführer: Stefan Ziegler<br />

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler<br />

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler<br />

Akquisition: Nadine Pfeiffer, U.Laurisch<br />

Anzeigenpreisliste Nr. 49/19<br />

Bei Anzeigenaufträgen aus dem<br />

Ausland Vorkasse<br />

Redaktionsleiterin:<br />

Brigitte Geyer-Bernhardt<br />

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche<br />

Layout: Uwe Laurisch<br />

Aboservice: Nicole Bauer<br />

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Berichterstatter und Fotografen:<br />

Marko Barthel, Denis Günther,<br />

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,<br />

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Test & Technik/Online-Redaktion<br />

Uwe Laurisch<br />

Telefon: 0176 45861498<br />

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com<br />

Druck und Verarbeitung:<br />

Brühlsche Universitätsdruckerei<br />

GmbH & Co KG, Gießen<br />

• .vergleichstest: ktm 790 vs. 690<br />

• .vorstellung/kurztest: hvr 50/60<br />

• .Präsentation:<br />

• .Tipps & tricks: handschuhe<br />

Kawasaki modelle 2020<br />

• .motocross: WM Imola/I + Uddevalla/s<br />

• .motocross: DM Inter/ADAC MX Masters Bielstein<br />

• .motocross: Südwest-cup ettringen<br />

• .motocross: ADAC Nordbayern MX Cup Bauschheim<br />

• .enduro: DM waldkappel<br />

• .kolumnen: Müller/hofmeier + marcel Teucher<br />

motocross enduro 10/<strong>2019</strong><br />

erscheint am 19.9. an eurem Kiosk<br />

82 MOTOCROSS ENDURO<br />

Vertrieb:<br />

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.<br />

Nachdruck nur mit ausdrücklicher<br />

Genehmigung des Verlages<br />

unter voller Quellenangabe. Unverlangte<br />

Manuskripte werden nur zurückgesandt,<br />

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Foto: R. Schedl<br />

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Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen<br />

der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom<br />

Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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