Wannsee Journal Februar/März 2016

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Journal für Wannsee und Umgebung

Wannsee

Ein Service des Gazette Verbrauchermagazins

Journal für Wannsee und Umgebung

Februar / März

Nr. 1/2016

extra

◾◾

Villen auf den

Wannseedünen

Villa Guthmann,

Kolonie Wannsee und

Literarisches Colloquium

◾◾

St. Peter und Paul

Der Weg zurück

in die Kirche

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Villen auf den

Wannseedünen

Villa Guthmann, Kolonie Wannsee

und Literarisches Colloquium

„Am Südostufer des Sees zieht

sich wie eine Dünenreihe ein

natürlicher Quai entlang, der

alle Vorzüge, die bei solcher Anlage

in Betracht kommen können,

zu vereinigen scheint. Ein

trockener Untergrund, in Front

der See, im Rücken der Wald,

der zu gleicher Zeit von rechts

und links her das nur noch von

hier geöffntete Becken des

Sees umspannt. Die Kahlheit

der Düne selbst wird rasch verschwinden,

und die dürftigen

gegenüber gelegenen Westufer

werden allmählich ihre

Charakter verändern und eine

bessere Fernsicht gewähren.“

Diese Beschreibung von Theodor

Fontane war im Dezember

1861 in der Neuen Preußischen

Zeitung zu lesen. Dass eines Tages

hier auch das renommierte

Literarische Colloquium residieren

würde, konnte der Dichter,

Journalist und Apotheker nicht

voraussehen. Für den Unternehmer

und leidenschaftlichen

Wannsee extra 3

Impressum

Wannsee extra 6. Jahrgang

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH,

Badensche Str. 44, 10715 Berlin

☎ 030 / 844 933-0

Redaktion

Karl-Heinz Christ

extra@gazette-berlin.de

Anzeigen

Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54

d.gottschalk@gazette-berlin.de

© Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Wannsee extra erscheint alle zwei Monate:

am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines

Jahres.

Nächste Ausgabe April/Mai Nr. 2/2016

Anzeigen-/Redaktionsschluss: 05.03.2016

Erscheinung: 01.04.2016

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie Themen wünsche oder

-vorschläge haben oder selbst etwas aus

dem Ortsteil beitragen möchten, freuen wir

uns auf Ihre Anregungen.


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Wannsee extra

In der Villa Guthmann ist heute das Literarische Colloquium zu Hause.

Segelsportler Wilhelm Conrad jedoch

war diese Erkenntnis nicht

neu. Er kaufte in diesen Jahren

das deutlich zugänglichere

Südufer am Großen und Kleinen

Wannsee und begründete unter

maßgeblicher Beteiligung des

Preußischen Hofgärtners Gustav

Meyer eine der berühmtesten

Villenkolonien im Deutschen

Reich.

Mit der Entwicklung des benachbarten,

gut 20 Meter hohen

Dünenhangs am Ostufer hingegen

tat sich Prinz Friedrich Karl,

Königlich Preußischer Immobilienentwickler,

schwer. 1874 begann

auch er, sehr opulente Wassergrundstücke

zu parzellieren

und mit dem Verkauf seine maue

Kasse aufzufüllen. Er profitierte

von dem Haltepunkt der Berlin-

Potsdamer-Eisenbahn, den Conrad

im selben Jahr durchsetzten

konnte. Auch der als Ausflugslokal

beliebte Kaiserpavillon lockte

die Sommerfrischler an den See.

Die betuchteren Berliner ließen

sich von hier aus zu ihren neuen

Refugien an Havel und Wannsee

mit der Droschke weiter chauffieren.

Anders als in der Kolonie Alsen

von Wilhelm Conrad aber verzichtete

Friedrich Karl auf die Erstellung

eines Bebauungsplans.

Blieb doch das programmatische

Muster stets das Gleiche: die Villa

für die großbürgerliche Familie

an höchster Stelle des Steilhangs

über dem Ufer – der Hang als

landschaftlicher Park mit zentraler

Blickachse auf den Wannsee,

begleitet von Pavillons, Bootsund

Gewächshäusern – und

eine breit angelegte Vorfahrt mit

begleitenden Gärtner-, Pförtnerund

Personalunterkünften hinter

hohen Einfriedungen zu der

1885 nach dem verstorbenen

Prinzen benannten Straße, seit

1933 Am Sandwerder.

Robert Guthmann war ein sehr

erfolgreicher Bauunternehmer

und gründete 1883 in Rüdersdorf

eine Portlandzementfabrik für

die Herstellung von Fertigmör-


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Wannsee extra

Das Haus wurde von dem Bauunternehmer Robert Guthmann für seine tuberkulosekranke

Frau Marie erbaut.

Fotos: Wolfgang Bittner (LDA), Denkmalschutzbehörde

teln. Auch war er später Eigentümer

der Berliner Sandsteinwerke

in der Nähe von Königs Wusterhausen,

der seinerzeit weltweit

größten Kalksandsteinfabrik.

Mit dem Erwerb des heutigen

Grundstückes Am Sandwerder 5

entschied sich Guthmann 1883,

für seine an Tuberkulose leidende

Gattin den Standort eines

ehemaligen Seglertreffs in ein repräsentatives

Familiendomizil zu

verwandeln. Er beauftragte die

eigene Firma mit dem Bau einer

Villa ganz nach dem Geschmack

der vornehmen Bürgerhäuser

in Kurfürstendamm-Nähe. Mutmaßlich

waren schon für den ersten

Bauabschnitt von 1884-1885

die Architekten Heinrich Joseph

Kayser und Karl von Groszheim

Paten des Entwurfes, Inhaber eines

sehr renommierten Ateliers

für Architektur und Kunstindustrie

in Berlin, mit Zweigstelle in

Düsseldorf. Als das Haus 13 Jahre

später noch herrschaftlicher

nach Süden erweitert wurde, in

dem hier ein Anbau mit Innenhof,

eine Gartenhalle und ein

Pavillon entstanden, zur Straße

hin dazu ein Wirtschaftsgebäude

errichtet wurde, zeigten Kayser

und von Groszheim in dem Arrangement

von Naturstein- und

Mauerziegelfassaden deutlich

ihre stilistische Bezugnahme zu

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Am Sandwerder stehen viele sehenswerte Villen.

dem Haus des Architekten Hans

Grisebach in der Charlottenburger

Fasanenstraße.

„An der Straßenseite tritt der

braunrote Backsteinbau mit hellen

Sandsteinappliktationen an

Sockel, Gesimsen und Fenstergewänden,

in grauem Schiefer

Auch Berlin-Kladow,

Potsdam-Babelsberg

und Falkensee

gedeckten Berliner Dach und gestuftem

Segmentbogengiebeln

eher zurückhaltend in Erscheinung.

Das Giebelmotiv des links

vorspringenden Risalits wird

rechts kleiner wiederholt und

betont so gemeinsam mit dem

darunterliegenden, von einer

Foto: HVZ

Sandsteinmuschel bekrönten

Obergeschossfenster und dem

im Erdgeschoss vorspringenden

Säulenbaldachin den Hauseingang.

Die hoch über dem Wannsee

gelegene Gartenfront mit

Turm, prächtigem Giebelrisalit

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Wannsee extra

ist anhand von Eckbossierungen

und differenziert gearbeiteten

Sandsteindekorationen wesentlich

reicher ausgebildet. Einzigartig

in seiner Gestaltung ist der

quadratische Turm mit einer Aussichtsterrasse,

über der sich eine

luftige polygonale Säulenloggia

erhebt. Hier wurden zwei Motive

– das für die Architekten typische

polygonale Turmgeschoss mit

Glockendach und Laterne sowie

das in Potsdam übliche offene

Turmgeschoss – formvollendet

vereinigt (Denkmaltopographie

Wannsee, Landesdenkmalamt

Berlin 2013, S.127).“

Auch im Inneren hat sich von

der Pracht dieser Jahre einiges

erhalten. Es war vor allem die in

der Villa Linderung von ihren Leiden

findende Marie Guthmann,

die sich mit der Schmückung des

Hauses, insbesondere ihres liebsten

Aufenthaltortes, der Seeveranda

beschäftigte. Sie zeichnete

florale Arabesken und Rapporte,

die ihre Künstlerinnenfreundin

Marie Luise Schlieder in Wandfliesen

und Schablonenmalerei

umsetzte und die noch heute in

der Veranda sowie im Eingangsfoyer

zu sehen sind. Man traf sich

bei Guthmanns mit prominenten

Nachbarn, den von Oppenheims,

Wessels, Otzens und Gutschows

und pflegte das gesellschaftliche

Leben des Berliner Großbürgertums.

Bei ihnen verkehrten Bänker,

Industrielle und Künstler wie

Anton von Werner, Hans Thoma

oder Louis Tuaillon. Als 1898 die

Villenkolonien Alsen und Wannsee

mit Stolpe zu einer Landgemeinde

zusammengeschlossen

wurden, ließ sich Robert Guthmann

zum Gemeindevorsteher

wählen. Nicht zuletzt, um der

weiteren Ansiedlung von Ausflugsgaststätten

entgegenzuwirken.

Seit 1963 wird die Villa Am Sandwerder

5 durch das Literarische

Colloquium Berlin genutzt. Drei

Jahre zuvor kam sie über eine

zwischenzeitliche Hotelnutzung

für US-Alliierte in das Eigentum

des Landes. In den letzten zwei

Jahren wurde das Innere und

Äußere der ehemaligen Villa im

Auftrag des Berliner Immobilienmanagements,

unter Leitung

des Ingenieurbüros Leidel denkmalgerecht

saniert. ◾

Redaktion/Text: Dr. Jörg Rüter

Fotos: Wolfgang Bittner (LDA), Denkmalschutzbehörde

Abdruck mit freundlicher Genehmigung

des Landesdenkmalamts Berlin, Denkmalschutzbehörde

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Der Weg zurück in die Kirche

In der Kirche St. Peter und Paul kann man

den Wiedereintritt vornehmen

Wannsee extra 9

Foto: Hartwig Klipstein

Eine traumhafte Lage – die

Kirche St. Peter und Paul

in Nikolskoe, oberhalb der

Havel gelegen, kann sich kaum

über mangelnden Besucherzuspruch

beschweren. Das 1837

geweihte Gotteshaus wurde auf

den Wunsch von König Friedrich

Wilhelm III. gebaut. Zu Ehren seiner

Tochter Prinzessin Charlotte

und ihres Ehemanns, dem russischen

Großfürsten Nikolaus

Pawlowitsch entstand die Kirche

nahe dem Blockhaus Nikolskoë

(das Nikolai Gehörende) im russischen

Stil.

Von ihrer Einweihung bis heute

ist die ungewöhnliche Kirche, die

durch ihre innere Ausstattung

genauso besticht wie durch die

Bauweise, ein Ausflugsmagnet

für Berliner und Touristen. Gottesdienste

und Konzerte erfreuen

sich zahlreicher Besucher. In

dieser idyllischen Kirche hat die

evangelische Landeskirche eine

Kircheneintrittsstelle eingerichtet.

Menschen, die evangelisch

getauft wurden und sich aus irgendeinem

Grund entschlossen

hatten, die Kirche zu verlassen,

können hier wieder in die Kirche

zurückkehren. Jeden Sonntag

ist die Kircheneintrittsstelle in

der Küsterei von 16 bis 17 Uhr

geöffnet. Zum Wiedereintritt

müssen der Personalausweis, die

Taufbescheinigung, Konfirmationsurkunde

und Austrittsbescheinigung

vorgelegt werden.

Gespräche sind unangemeldet

möglich.


Evangelische Kirche St. Peter und

Paul auf Nikolskoe

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Offene Kirche täglich 11 – 16 Uhr

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10

Wannsee extra

Waltraud Söhnel-Jaeck

und ihre Stiftung

…für mehr Kinderlachen auf der Welt

Wenn von „Mutter Teresa

aus Nikolassee“ gesprochen

wird, dann

wissen nicht nur Eingeweihte,

wer gemeint ist: Waltraud Söhnel-Jaeck,

die kleine Frau mit

dem großen Herzen und immer

aufgeschlossen, wenn es darum

geht, Not zu lindern und ein

Lächeln auf die Gesichter von

Kindern und Jugendlichen zu

zaubern.

Als sie vor sechs Jahren im Angedenken

an ihren 1997 verstorbenen

Mann Gerhard Jaeck

die gemeinnützige Gerhard

Jaeck Stiftung (GJS) gründete,

ging es ihr auch darum, ihr Erbe

durch die Stiftung zu erhalten,

„und weiter wachsen zu lassen

zugunsten derer, die es dringend

benötigen.“ Dabei dachte

sie besonders an Kinder und

Jugendliche, die aus gesundheitlichen

oder persönlichen

sozialen Gründen in Not geraten

sind. Sie erhalten Zuwendung in

Waltraud Söhnel-Jaeck: Großes Herz für

ganz kleine Leute…

Form von Erholungs- und Genesungsaufenthalten

oder ganzheitlicher

Begleitung von der

Stiftung, der ein umfangreiches

Netzwerk erfahrener Partner zur

Seite steht. Dazugehörige Familien

und Vertrauenspersonen

werden mit einbezogen. Nicht

unbeachtet bei den Stiftungsprojekten

bleibt aber auch der

Bildungsgedanke, als Sprungbrett

für eine spätere soziale

Sicherheit.

Aus eigener

Erfahrung helfen

Wie so viele Menschen, machte

auch Waltraud Söhnel-Jaeck

als Kind im Krieg die Erfahrung,

in Not leben zu müssen. Als sie

dann mit ihrem Mann Gerhard

Jaeck, einem erfolgreichen Innenarchitekten,

gute Zeiten in

finanzieller Sicherheit erleben

durfte, stand für beide fest: „Wir

wollen nie diejenigen vergessen,

denen es weniger gut geht.“ Daraus

entstand ihr Stiftungsgedanke.

Bis 2006 leitete die Geschäftsfrau

nach dem Tode ihres Mannes

noch die Söhnel-Werft am

Teltowkanal aus Familienbesitz

weiter, dann fand sie endlich die

Zeit, sich um die Realisierung der

Stiftungsidee zu kümmern. „Auf

einem Empfang der Berliner

Volksbank lernte ich den Juristen

Rainer Güttler kennen, der

Erfahrung aus dem Stiftungs-

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ereich mitbrachte und mich

beim Aufbau der Stiftung maßgeblich

begleitete“, erinnert sich

Vorsitzende Söhnel-Jaeck. Er ist

bis heute im Vorstand und ihr

juristischer Berater. Der langjährige

stellvertretende Vorsitzende

Michael Wernick schied vor kurzem

aus persönlichen Gründen

aus, an seine Stelle rückte die

Journalistin Jacqueline Lorenz

aus Steglitz-Zehlendorf, die den

Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

übernahm. „Aber

Michael bleibt unser unverzichtbarer

Ratgeber in Stiftungsangelegenheiten“,

verrät Waltraud

Jaeck.

Stolz ist sie, als Schirmherr

den Bezirksbürgermeister von

Steglitz-Zehlendorf, Norbert

Kopp, gewonnen zu haben. Der

erklärt seine Beweggründe für

die Übernahme der Schirmherrschaft

so: „Ich engagiere mich für

die Gerhard Jaeck Stiftung, weil

sie sich ganz dem Motto „Kinder

und Jugendliche sind unsere Zukunft“

verpflichtet fühlt. Dabei

liegt der Focus insbesondere bei

Kindern und Jugendlichen, die

schwer erkrankt sind und/oder

aufgrund ihres sozialen oder

persönlichen Umfeldes besondere

Unterstützung benötigen.“

…kleine Leute…

Projekte

Wannsee extra 11

Foto: ASB J. Thiel

Seit dem Jahr 2010 kann die

Gerhard Jaeck Stiftung auf unterschiedlichste

Projekterfolge

zurückblicken:

So unterstützte sie u. a. das

Projekt der anonymen Geburt

„Babywiege“ im Krankenhaus

Waldfriede, finanzierte hohe Medikamentenrechnungen

des an

Mukoviszidose erkrankten Jonas

mit und übernahm Reisekosten

für Fabian und seine Geschwister

an der Förderschule „Hans-Christian-Andersen“

in Teltow.

Mit Hilfe der GJS reisen immer

wieder Klassen der Zehlendorfer

Pestalozzi-Schule ins Erlebniscamp

Annahütte, und die

BerlinerLiteraturinitiative (LIN)

konnte in der Schwartzschen Villa

ihre beliebten Kinderliteraturfeste

veranstalten. Mit der Bürgerstiftung

Steglitz-Zehlendorf

arbeitete die GJS im Rahmen

eines Kita-Projektes zusammen,

und das Museumsdorf Düppel

mit Prof. Mamoun Fansa hat in

ihr eine zuverlässige Unterstützerin

gefunden. Opernbesuche

von sozial schwächer gestellten

Kindern, die auf eine Initiative

der Katja-Ebstein-Stiftung zurückgehen,

gehören ebenso zum

GJS-Förderbereich.

Auch das Theaterprojekt „Whisky

und Brot“ mit Jugendlichen von

der Straße konnte im Gemeindesaal

der Evangelischen Kirchengemeinde

Nikolassee dank

der Stiftung erfolgreich über die

Bühne gehen.

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12

Wannsee extra

…und Jugendliche.

Hinter sich weiß die Vorsitzende

bei allen Vorhaben die Berliner

Volksbank, die gerade 5.000 Euro

spendete, aber auch mit Rat und

Tat ihre Heimatgemeinde Nikolassee

und Pfarrer Steffen Reiche.

Waltraud Söhnel-Jaeck erklärt

angesichts dieser Erfolge: „Wir

sind den Unterstützern und

Spendern, die unsere Projekte

begleiten, sehr dankbar, freuen

uns aber auch, wenn wir Informationen

über förderungswürdige

Anliegen und Projekte erhalten.“

Auf zu neuen Ufern

Foto: F. Höning

Mit den einsetzenden Flüchtlingsströmen

fanden auch Waltraud

Söhnel-Jaeck und ihr Vorstand

neue Herausforderungen

und viel Handlungsbedarf. Das

Team wandte sich mit seinem

Hilfsangebot direkt an die Gemeinschaftsunterkünfte,

da sich

der Weg über das Willkommensbündnis

Steglitz-Zehlendorf als

zu langwierig erwies. Sachspenden

wie Fahrräder und neue

Winterbekleidung für Kinder

und Jugendliche erreichten so

schnell ihren Bestimmungsort,

und eine Weihnachtsfeier mit

Clown und Geschenken für

Kinder im Alter zwischen vier

Wochen und 10 Jahren konnte

problemlos von der GJS in der

Gemeinschaftsunterkunft Hohentwiehlsteig

durchgeführt

werden. Strahlende Kinderaugen

inmitten von Lego, Silent

Books und Leckereien waren

dann auch der schönste Lohn

für die Gerhard Jaeck Stiftung,

die damit in ein spannendes Jahr

2016 voller Herausforderungen

starten konnte.

„Keiner von uns ist alleine auf der

Welt, sondern ist Teil der großen

Menschenfamilie“, betont Waltraud

Jaeck immer wieder. Sie

selbst handelte danach gleich

zu Beginn des neuen Jahres, als

sie durch den Kinderschutzengel

e. V. vom Schicksal des 14-jährigen

Bislan aus Tschetschenien

erfuhr, der mit Eltern und Geschwistern

in Berlin lebt. Nach

gerade überstandener Herztransplantation

wünschte er sich

ein speziell auf seine Bedürfnisse

zugeschnittenes Tablet, um sein

Schulwissen weiter verbessern

zu können. Die GJS erfüllte ihm

diesen Wunsch, beraten von

Antje Minhoff von der Minhoff

GmbH.

Mit besonderer Spannung aber

erwarten Waltraud Söhnel-Jaeck

und ihr Stiftungsteam jetzt den

Start eines auf fünf Jahre angelegten

Pilotprojektes im Bereich

„Frühe Bildung“, das die GJS in

Kooperation mit dem Mittelhof

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e. V. und dem Jugendamt von

Steglitz-Zehlendorf mitfinanzieren

wird. Thema dieses nach

einem Konzept des Bezirks-Jugendamtes

erstellten Projektes

wird „die Tagespflege für besonders

belastete Kinder asylsuchender

Eltern“ sein. Derzeit laufen

die Vertragsvorbereitungen.

Dass es der Stiftung im Jahr 2016

ganz und gar nicht langweilig

wird, dafür sorgen außerdem aktuelle

Gespräche mit der Helene-

Lange-Schule. Hier will die GJS

Wannsee extra 13

das Theaterprojekt „Prävention

durch Musik“ unterstützen, das

Regel- und Willkommensklassen

mit dem Ziel besseren beidseitigen

Verständnisses gleichermaßen

einbezieht und über Musik

einander näher bringt.

Waltraud Söhnel-Jaeck freut sich

indessen auf die bevorstehenden

Projekte sowie über potentielle

Unterstützer, denn:

Das Glück wohnt nicht im Besitze

und nicht im Golde, das Glücksgefühl

ist in der Seele zu Hause.

(Demokrit, griech. Philosoph) ◾

Gerhard-Jaeck-Stiftung

www.gerhard-jaeck-stiftung.de

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14

Wannsee extra

Schauspieltraining für Erwachsene

Grundlagen für Laien mit Spaß an neuen Rollen

Neue Rollen entdecken – Schauspieltraining mit Spaß und Experimentierfreude.

Die SPIELdich!-Schauspielkurse für Laien erfreuen

sich in der Nachbarstadt Potsdam

nun schon seit mehr als fünf Jahren großer

Beliebtheit. Gegründet wurde das Kursangebot

von der in Wannsee lebenden Schauspielerin

Juliane Niemann, die bereits an großen Bühnen

wie dem Schauspielhaus Hamburg engagiert war

und auch aus TV-Serien wie „SOKO Leipzig“, „Großstadtrevier“

oder „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“

bekannt ist. Das spielerische Training der Kurse

vermittelt mit Spaß und Lockerheit die Grundlagen

des Schauspielhandwerks für jedermann.

Die Teilnehmer haben Gelegenheit, mit Körper,

Sprache und Ausdruck zu experimentieren, in

neue Rollen zu schlüpfen und dabei spannende

Erfahrungen mit sich selbst und anderen zu machen.

Davon profitiert man auch im Alltag – denn

ganz nebenbei werden das Selbstbewusstsein, die

Kreativität und die persönliche Präsenz gestärkt.

Start Ende Februar in Wannsee

Jetzt gibt es auch in Wannsee die Möglichkeit, das

Schauspielen für sich auszuprobieren: Ab 29. Februar

startet hier ein SPIELdich!-Kurs für Einsteiger.

An zwölf Abenden stellt der Kurs die Bandbreite

der Übungen und Spiele vor, die Schauspiel zu einem

so besonderen Hobby machen. Interessierte

können bei Juliane Niemann unter info@spieldich.

de weitere Informationen erhalten und sich zum

unverbindlichen Schnupperabend anmelden.

Wie sagte schon Shakespeare: „Und wenn du den

Eindruck hast, dass das Leben Theater ist, dann such

dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht!“ ◾


Wannsee extra 15


16

Wannsee extra

90 Jahre Rüdiger Trantow

Am 21. Januar 2016 feierte der Vollblut-Musiker

seinen runden Geburtstag

Musikpädagoge, Chor-,

Schul- und Kunstamtsleiter,

Komponist, Arrangeur

und Dirigent – nur einige

Tätigkeiten, die erahnen lassen, in

wie vielen verschiedenen miteinander

verbundenen Wirkungskreisen

das Musik-Urgestein aus

Nikolassee, Rüdiger Trantow, seit

Jahren aktiv ist.

Im Kreise von Weggefährten,

Freunden und Vertretern aus

Politik und Kultur feierte es nun

seinen besonderen Festtag im

Jochen-Klepper-Saal der Evangelischen

Kirchengemeinde Nikolassee.

- Ein feierlicher Anlass, der zum

Rückblick auf erfüllte und spannende

Jahre einlud, in denen neben

vielen harmonischen Klängen

auch manch dunkle Töne

mitschwangen. Diese vernahm

der gerade 16-jährige Rüdiger –

kurz nachdem er im Film „Jakko“

an der Seite von Filmgrößen wie

Hilde Körber hatte spielen dürfen

– als Luftwaffenhelfer ebenso wie

bei Arbeitsdienst, Fronteinsatz

und der sich anschließenden oftmals

makabren Gefangenschaft,

aus der er schließlich 21-jährig

heimkehrte. Arzt wollte er werden,

arbeitete ein halbes Jahr in

der Charité und erwarb die Protektion

Prof. Sauerbruchs, doch

sein Wunsch erfüllte sich dennoch

nicht, es kam anders.

In Berlin studierte er Musik mit

den Schwerpunkten Klavier,

Rüdiger Trantow

Blockflöte und Rhythmik. An

der traditionsreichen Volksmusikschule

Neukölln fand er seine

erste erzieherische Tätigkeit. 1958

wurde er Leiter der heutigen Leo-

Borchard-Musikschule in Steglitz,

sieben Jahre später bekam er

aufgrund seiner Verdienste zusätzlich

das Kunstamt Steglitz

übertragen.

Die mit 803 Schülern und 22 Lehrern

übernommene Schule übergab

Trantow 1991 mit immerhin

4.500 Schülern und 210 Lehrern,

und das bei jährlich etwa 160

Veranstaltungen unter oftmals

eigener Mitwirkung.

So arrangierte er bei RIAS Berlin

und SFB mit eigenem Ensemble

Aufnahmen, seine SFB-Sendereihe

„Geselliges Musizieren“ lief

zwanzig Jahre, und 40 Jahre lang

sicherten in der Berliner Philharmonie

seine „Konzerte junger

Solisten“ mit Bundespreisträgern

aus „Jugend musiziert“ heutigen

großen Künstlern wie u. a. Anne-

Sophie Mutter, Babette Hierholzer

oder Kolja Blacher den steilen

Aufstieg auf der Karriereleiter.

Von 1968 bis 1976 stellte er als

Musikalischer Leiter des ZDF

junge Talente im Rahmen der

Heiligabend-Sendung „Wenn

die andern feiern…“ vor und

bescherte dem Sender mit rund

18 Millionen Zuschauern damit

Traumquoten. Er inszenierte jahrzehntelang

Aufführungen der

Oper „Hänsel und Gretel“ und „Peter

und der Wolf“ mit Darstellern

seiner Musikschule, wobei er sich


Wannsee extra 17

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Immer wieder ein Erlebnis: Die Auszeichnung der kleinen Bezirkssieger „Jugend

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stets vom „Steglitzer Kammerorchester“ unterstützt

wusste, und er brachte mit seiner Weihnachtssuite

für Kinderchor und großes Orchester über 3.000

Eltern und Kinder zum „Selbersingen“. Da verwundert

es kaum, dass er das Amt des Vorsitzenden

des Landesverbandes

(LV) Berlin „Verband

deutscher Musikschulen“

ebenso erhielt

wie das des Vorsitzenden

des LV Berlin „Jugend

musiziert“. Den

Taktstock dafür gab

er im Jahr 2000 an seinen

Freund Christian

Höppner weiter.

Rüdiger Trantow – der

Musikpädagoge machte „Jugend

musiziert“ zur Institution.

Vor fast 30 Jahren

dann schrieb Rüdiger

Trantow seine Lebenserinnerungen

„Mosaik meines Lebens“, zu dem inzwischen

noch einige farbenfrohe und klangvolle

Mosaiksteinchen dazugekommen sein dürften.

Rüdiger Trantow moderierte, dirigierte und arrangierte,

und nicht nur beim alljährlichen Benefizkonzert

in der Mercedes-Welt am Salzufer gab er noch

bis vor kurzem den Takt an.

Ausgezeichnet für seine Verdienste wurde er viel-


Wannsee extra 19

musiziert“, – auch für Anka Sommer.

fach, so u. a. mit dem Bundesverdienstkreuz am

Bande, mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

sowie mit der silbernen und goldenen Ehrennadel

für seinen Einsatz bei „Jugend musiziert“. 2005

ehrte der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ihn mit der

goldenen Bezirksmedaille, und der Rotary-Club

Berlin-Luftbrücke ernannte Rüdiger Trantow zum

„Paul Harris Fellow“.

Als Ehrenmitglied im Deutschen Tonkünstlerverband

Berlin und als Ehrenvorsitzender im Landesausschuss

Berlin „Jugend musiziert“ genießt er

heute inzwischen musikalische Veranstaltungen

als Ehrengast vom Zuschauersessel aus.

- Dabei immer an seiner Seite seine Ehefrau und

selbst erfolgreiche Musikerin Anka Sommer, die

seit über 40 Jahren privat und beruflich hinter

ihm steht.

Während der vergangenen 90 Jahre hat Rüdiger

Trantow immer wieder die großartige Erfahrung

gemacht, was Musik doch zu bewirken vermag,

und dies besonders der Jugend erfolgreich weiter

vermittelt.

Und so steht im Briefkopf seiner Briefe stets der

wahre Satz:

„Musik wischt den Staub des Alltags von der Seele!“



Jacqueline Lorenz

Zu Hause - das ist der Ort, der mir - je

nach biographischem Verlauf - Geborgenheit,

Schutz und Sicherheit bietet. Doch ist

dies auch ein Platz, aus dem heraus sich

Ängste um den Fortbestand liebgewordener

Gewohnheiten auftürmen, wenn mich

Krankheit und damit einhergehende

Einschränkungen „aus der Bahn“ zu werfen

drohen.

Für derartige Lebenslagen stehen

bekanntermassen sowohl Leistungen nach

dem Pflegeversicherungsgesetz als auch

Massnahmen der „häuslichen Krankenpflege“

zur Verfügung.

Mit dem Namen „Freund“ verbindet

sich eine Pflegeerfahrung von mittlerweile

35 Jahren. Seitdem erbringen wir tagtäglich

eine Vielzahl von Verrichtungen dort, wo sich

Ihr Lebensmittelpunkt befindet - ob in

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oder im Zentrum Zehlendorfs.

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20

Wannsee extra

Menschen im Bezirk: Helga Gogolin

50 Jahre resolute Kiezmutter mit ganz viel Herz

In Zehlendorf Süd kennt sie

fast jeder: Helga Gogolin, die

freundliche, zierliche Frau mit

den kurzen grauen Haaren aus

der Hilfswerk-Siedlung, die vor

Temperament sprüht und nur

selten ein Blatt vor den Mund

nimmt, wenn es darum geht,

Missstände anzusprechen und

zu beseitigen. Mit einem Standbein

fest mit dem Nachbarschaftstreff

des freien Trägers

Zephir e. V. verbunden, gelang

der gelenkigen Zehlendorferin

bis vor kurzem noch der Spagat

bis nach Wedding, wo sie als ehrenamtliche

Lesepatin 15 Jahre

lang bis zur Umstrukturierung

die Wilhelm-Hauff-Grundschule

unterstützte.

Stets Kiez-bereit

Viele im Kiez von Zehlendorf Süd

duzen inzwischen ihre Helga, die

das gerne mag, weil es eine Vertrauensbasis

schafft – sowohl bei

Senioren als auch bei Kindern. In

der Bezirksverordnetenversammlung

ist sie häufiger Gast, und zu

Zeiten des Bürgertreffs sah man

sie dort regelmäßig. Und auch in

den Senioren- und Mehrgenerationenhäusern

geht Kiezmutter

Helga ein und aus.

Bei keinem Runden Tisch fehlt

die inzwischen pensionierte

Kindergärtnerin seit 2011 im

Zehlendorfer Süden, und neben

Zephir-Geschäftsführer Dr. Winfried

Glück achtet sie peinlichst

darauf, dass prägnante Themen

auf den Tisch kommen, anstatt

darunter gekehrt zu werden.

Als beispielsweise ein Bushäuschen

in der Sachtlebenstraße

fehlte, und die in der Gegend

zahlreich ansässigen Senioren

in Wind und Regen auf den Bus

warten mussten, war Helga es,

die BVG und Presse mobilisierte

und so durchsetzte, dass rechtzeitig

zur ungemütlichen Jahreszeit

der Unterstand installiert war.

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Helga Gogolin: Lächelnd, wie ihr Kiez sie liebt.

Und wenn sie heute am Wartehäuschen

wegen des Wetters

griesgrämige Gesichter sieht,

sagt sie nur lachend: „Ein Glück,

dass der liebe Gott euch nicht

ernst nimmt“, und schon erhellen

sich die Gesichter.

Helga ist es auch, die alljährlich

am Martinstag zu Zephir´s

Laternenumzug die Kinder zusammenruft,

die organisiert und

vorbereitet („Ich liebe Kinder!“).

Im letzten Jahr konnte sie rund

300 Teilnehmer aktivieren, die

lauthals „Laterne, Laterne“ singend,

von alten Musikinstrumenten

begleitet durch den

Kiez zogen, bevor sie an der

Feuerschale auf den Sportplatz

in Zehlendorf Süd dann bis in

den späten Abend heiser, aber

zufrieden beisammen sitzen

konnten. Die Freude, die sie damit

gleichermaßen den kleinen

Leuten gemacht hat wie den

betagten, die vom Rollstuhl aus

auf der Rasenfläche des Theodor-Wenzel-Wohnanlage

dem

Spektakel folgen konnten, lässt

sich kaum beschreiben.

Wenn es im Kiez mal etwas lauter

wird, ist sie es auch, die mit

den Beteiligten „von Mensch

zu Mensch“ redet, und die es

Wannsee extra 21

meist schafft, sie zur Einsicht zu

bringen.

„Ich gehe einfach mit offenen

Augen und Ohren durch die Gegend“,

verrät Helga, wenn man

sie nach ihrem Erfolgsrezept

fragt, Missstände zu erkennen

und geschickt anzupacken.

Dabei hilft ihr die über Jahre

gewachsene Beziehung zum

Kiez, in dem sie nun bereits seit

50 Jahren lebt, und in dem sie

„gleich um die Ecke“ im Kindergarten

am Breitensteinweg

gearbeitet hat. Sie sah „ihre“

Kinder, für deren Wohl sie sich

einsetzte, ab dem Krippenalter

heranwachsen, und sie sah

deren Eltern alt werden. Noch

heute besucht sie den Kindergarten

und die jungen Kollegen

von Zeit zu Zeit: „Aber nur im

Vorderbereich. In den Kinderbe-

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22

Wannsee extra

reich nach hinten gehe ich nicht, weil ich mich

sonst nur einmische. Und das wäre nicht gut“,

bekennt die pensionierte Kindergärtnerin mit

selbstkritischem Augenzwinkern.

Wanderjahre

Warum sie immer so fröhlich und optimistisch

ist? „Weil es ganz und gar nicht selbstverständlich

ist, dass ich bis jetzt ein so langes zufriedenes

Leben führen konnte.“ Das verdanke sie zu einem

Großteil ihrem Bruder Burkhard, betont sie und

erzählt:

2 1/2 Jahre ist die kleine Helga alt, als ihre Mutter

mit ihr, der Schwester und dem vierjährigen Bruder

1945 aus Kolberg flüchten muss. Der Vater ist

in französischer Kriegsgefangenschaft.

Monate lang ist die kleine Familie unterwegs, bis

sie bei den Großeltern in Torgelow in Vorpommern

eintrifft. Der Bruder zieht die ganze weite

Strecke die kleine Schwester im Bollerwagen

hinter sich her.

Helga dazu: „Meine Mutter trug unser letztes Hab

und Gut, mich konnte sie nicht auch noch tragen.

Hätte ich laufen müssen, wäre ich heute wohl

kaum noch am Leben“, ist sie sich sicher. Grausame

Bilder von der Flucht hat sie noch manchmal

vor Augen. Obwohl sie damals so klein war, sind

die haften geblieben.

Weiter geht es nach Rügen zur Tante, wo Helga

die ersten Schuljahre verbringt. In einem Gutshaus

mit schwedischer, sehr strenger Gutsherrin

kommen die Drei unter. Die Kinder dürfen nicht

einmal von den reifen Himbeeren naschen, aber

wenn es stürmt, sammeln sie heimlich die herabfallenden

Walnüsse gegen den Hunger. Die

Mutter arbeitet hart.

Angekommen im Kiez

Inzwischen ist der Vater aus der Gefangenschaft

nach Berlin zu Verwandten heimgekehrt. In einer

Nacht- und Nebel-Aktion brechen Helgas Mutter

und die Kinder Richtung Berlin auf, passieren

gerade noch rechtzeitig den Kleinmachnower

Schlagbaum, bevor der sich 1952 schließt. Dass

Helga ihre Puppe zurücklassen muss, ist damals

ihre größte Sorge.

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Wannsee extra 23

In den 60er-Jahren: Helga und „ihre“ Kinder aus dem Kindergarten.

In Berlin kommt langsam alles in alltägliche Bahnen.

Die Familie kommt bei einer Tante in der Zehlendorfer

Rondellstraße unter. Der Vater arbeitet

später im Bezirksamt.

Nach der Schule beschließt Helga selbstbewusst,

Kinderkrankenschwester zu werden. In Hannover

macht sie die Ausbildung, kommt später nach Berlin

und mit ihrem Mann in den Bezirk zurück. Nach

der Geburt ihres Sohnes Sven, nimmt sie bald wieder

ihren Beruf auf und arbeitet 40 Jahre lang als

Kindergärtnerin in der Krippe in Zehlendorf Süd.

Ihr Mann ist Polizist im Bezirk, beide entdecken

ihre Liebe zum Segeln auf dem Wannsee und zu

Reisen in nordische Länder, „in denen es viel Wasser

gibt“.

Ihr Sohn wächst in der Wohnung in der Hilfswerk-

Siedlung auf, in der Helga bis heute wohnt, und

in der er und „Goldenkel“ Dirk sie regelmäßig besuchen.

„Meine Eltern, meine Familie, wir waren immer

füreinander da“, betont Helga und gibt wohl aus

dieser Dankbarkeit heraus so viel an die Menschen

in ihrem Kiez zurück, denen es weniger gut geht.

„Ich kann einfach nicht sehen, wenn mich jemand

traurig anschaut, egal ob er jung oder alt ist“, begründet

sie ihren Einsatz mit Herz.

Das noch lange tun zu können, ist Helgas sehnlichster

Wunsch. „Ich möchte mindestens 85 Jahre

alt werden, um noch viel tun zu können“, verrät sie.

All denen aber, die noch ziemlich am Anfang ihres

Lebens stehen, gibt sie mit auf den Weg: „Es

kommt doch immer darauf an, was man aus seinem

Leben macht.“



Jacqueline Lorenz


24

Wannsee extra

Pachtvertrag für den Yacht-Club

Verein ist seit 1956 auf Lindwerder ansässig

Rechtzeitig zu Weihnachten

konnte sich der Yacht-

Club Müggelsee e. V. über

den lang ersehnten Pachtvertrag

freuen. Nach 50 Jahren wurde

am 22. Dezember nun endlich

ein eigenständiger Pachtvertrag

zwischen dem Yacht-Club Müggelsee

e. V. und dem Bezirksamt

Steglitz-Zehlendorf durch Klaus

Scherbel, 2. Vorsitzender des

Vereins, und Bezirksstadträtin

Cerstin Richter-Kotowski unterzeichnet.

„Für die nächsten 25 Jahre besteht

somit für den Club auf

der Insel Lindwerder Planungssicherheit“,

freut sich Frau

Richter-Kotowski und bedankt

sich bei dem Verein für die gute

Zusammenarbeit in den letzten

Jahren. Der eigene Pachtvertrag

war ein lang gehegter Wunsch

des Vereins. Bis dato war er Unterpächter

beim Restaurant auf

der Insel. Da dieser Pachtvertrag

nicht fortgeführt wurde, konnte

der Verein endlich einen eigenen

Pachtvertrag erhalten.

Gegründet am

Müggelsee

Der Yacht-Club Müggelsee e. V.

wurde bereits im Jahre 1894

am Müggelsee gegründet, am

4. Dezember 1953 erfolgte die

Wiederbegründung nach dem

Zweiten Weltkrieg. Seit 1956 ist

der Verein auf der Insel Lindwerder

an der Havelchaussee ansässig.

Der Verein hat insgesamt

130 Mitglieder, davon zurzeit

21 Kinder und Jugendliche, die

im Segelsport ausgebildet werden.



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Gesundheit 25

Nahrungsergänzungsmittel

Wer sie braucht, was sie bringen und wann sie sogar schaden

970 Millionen Euro geben

die Deutschen pro Jahr für

Nahrungsergänzungsmittel

wie Fischölkapseln, Vitamintabletten

oder Ginsengextrakt

aus. Dabei leiden die wenigsten

Menschen an Nährstoffmangel.

Die Pillen sind daher nur

in bestimmten Fällen sinnvoll.

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte

der DKV Deutsche

Krankenversicherung, klärt über

Nutzen und Risiken der Präparate

auf.

Einer von drei Menschen in

Deutschland fürchtet, nicht

genügend Vitamine zu sich

zu nehmen. Ist diese Sorge

berechtigt – und können Nahrungsergänzungsmittel

einem

Mangel vorbeugen?

Die meisten Experten sind sich

einig: Deutschland ist kein Vitaminmangelland.

Zwar hält sich

hartnäckig der Mythos, dass unsere

Böden an Nährstoffen verarmt

seien und Lebensmittel daher

nicht mehr so viele Vitamine

wie früher beinhalten. Tatsächlich

ist aber das Gegenteil der

Fall: Weil in der Landwirtschaft so

viel Dünger zum Einsatz kommt,

ist der Nährstoffwert in den Lebensmitteln

sogar noch angestiegen.

Vitaminmangel und

dadurch bedingte Krankheiten

kommen hierzulange folglich

nur selten vor. Das bedeutet: In

den meisten Fällen sind Ergänzungsprodukte

schlicht überflüssig.

Andersherum gilt: Eine

einseitige Ernährung lässt sich

auch durch die Einnahme von

Tabletten oder Dragees nicht

ausgleichen. Und wer meint,

mit dem Verzehr synthetischer

Vitamine nichts falsch machen

zu können, irrt: Die oft zu hoch

dosierten Mittel können durchaus

Gesundheitsprobleme verursachen.

Bei Überdosierung drohen

Vergiftungserscheinungen.

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26

Gesundheit

Wer sich unsicher ist, ob er an einem Nährstoffmangel leidet, sollte dies beim Arzt überprüfen

lassen.

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veränderungen, Kopfschmerzen

und Leberschäden; wer zu viel

Vitamin D schluckt, riskiert eine

Verkalkung von Herz, Niere und

Lunge.

Dennoch ist eine riesige Auswahl

verschiedener Nahrungsergänzungsmittel

im Handel

erhältlich, die glänzende Haare,

mehr Konzentrationsfähigkeit

oder starke Abwehrkräfte

versprechen. Was ist davon zu

halten?

Es empfiehlt sich, bei solchen

Versprechen skeptisch zu bleiben.

Nahrungsergänzungsmittel

sind keine Arzneien. Sie bedürfen

keiner Zulassung, da sie

unter das Lebensmittelgesetz

fallen. Es ist auch kein Nachweis

für ihre Wirksamkeit erforderlich.

Das Coenzym Q10 zum Beispiel

ist ein Bestseller unter den Präparaten:

Es soll die Haut straffer,

das Herz gesünder und die Nerven

stärker machen. Einen Beleg

dafür gibt es aber nicht – zudem

kommt Q10 reichlich in der Nahrung

vor, etwa in Geflügel, Soja,

Pflanzenölen. Nach wie vor ist ein

abwechslungsreicher Speiseplan

mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten

der beste Weg,

den Körper mit Vitaminen und

Mineralien zu versorgen. Synthetische

Vitamine können nicht dieselben

positiven Effekte erzielen

wie Vitamine als Bestandteil der

natürlichen Ernährung – ihnen

fehlt das Zusammenspiel mit anderen

Vitalstoffen. Als Faustregel

gilt: Mindestens drei Portionen

Gemüse oder Salat sollten am

Tag auf den Tisch kommen. Allerdings

gehen die Vitamine in

der Frischkost nach und nach

verloren; zudem vertragen sie

Hitze, Sauerstoff und Wasser nicht

gut. Es empfiehlt sich daher, Karotte

und Co. kühl und dunkel zu

lagern und möglichst schnell zu

verbrauchen.

Bei welchen Personengruppen

ist die Gefahr eines Nährstoffmangels

besonders groß?

Und wann kann eine Einnahme

zusätzlicher Vitamine und

Spurenelemente erforderlich

sein?

Bei Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel

ist die Sache völlig

klar: Sie sollten unbedingt Folsäure

einnehmen – diese senkt

das Risiko, dass das Baby mit

Spina bifida, dem sogenannten

offenen Rücken, zur Welt kommt.

Am besten ist, bereits ab Kinderwunsch

ein Zusatzpräparat

einzunehmen. Auch ältere Menschen

sollten auf die Vitaminversorgung

achten. Vitamin D

zum Beispiel, das für gesunde

Knochen wichtig ist, kann der

Körper zwar selbst herstellen –

aber nur unter Einfluss von Sonnenlicht.

Wer nicht mehr so fit ist

und sich selten im Freien aufhält,

bildet daher möglicherweise zu

wenig Vitamin D. Zudem verspüren

über 65-Jährige oft weniger

Appetit als junge Menschen.

Weniger Nahrung birgt aber die

Gefahr, dass wichtige Nährstoffe

wie Proteine, Mineralstoffe und

Vitamine nicht mehr in genügender

Menge aufgenommen

werden, obwohl Senioren diese

in gleicher Menge benötigen

wie Jüngere. Auch wer viel Sport

treibt, braucht mehr Vitamine –

vor allem bei den Vitaminen B1,

B2 und B6 steigt der Bedarf. Allerdings

können Sportler auch

mehr essen und so Mängel vermeiden

– Fisch, Milchprodukte

oder Weizenkeime liefern auf

natürlichem Weg genug B-Vitamine.

Prinzipiell ist es nicht ratsam,

nur auf Verdacht Tabletten

zu schlucken. Wer unsicher ist,

sollte vom Arzt anhand seiner

Blutwerte prüfen lassen, ob er

tatsächlich an einem Mangel leidet.

Wenn ja, kann der Mediziner

den Patienten beraten, ob er mit

der Ernährung Abhilfe schaffen

kann – oder ob die Einnahme

eines Ergänzungsprodukts sinnvoll

ist.


Wannsee extra 27

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28 Gesundheit

Wattestäbchen, Nasenspray und Co.

Gefährlich oder nützlicher Helfer?

Ohren und Nase erfüllen

wichtige Sinnesfunktionen.

Doch im Alltag

missachten wir oft, wie sensibel

diese Organe auf äußere Einflüsse

reagieren, und setzen sie unnötigen

Risiken aus. „Beispielsweise

beeinflussen übermäßiges

Ohrensäubern, laute Musik oder

ständiger Gebrauch von Nasenspray

natürliche Regulationsmechanismen“,

betont HNO-Ärztin

Dr. Andrea-Mareen Behr.

Wattestäbchen

schädigen natürlichen

Schutzschild

Ohrenschmalz empfinden viele

Menschen als unerwünschten

Schmutz und entfernen ihn so

gründlich wie möglich. Dabei

schützt er die Haut, erhält deren

Säureschutzmantel und

transportiert Staub und Hautschuppen

aus dem Ohr heraus.

„Ohrenschmalz wird lediglich im

vorderen Drittel des Gehörgangs

abgesondert und von den dort

befindlichen Härchen nach draußen

befördert“, weiß Dr. Behr.

„Wattestäbchen schieben den

Schmalz oft nur weiter ins Ohr hinein

und verfestigen ihn, sodass

er nicht mehr von allein nach

draußen gelangt.“ Zudem geht


Foto: Daniela Stärk / Fotolia

die natürliche Schutzschicht

der Haut verloren. Aus diesem

Grund rät die HNO-Ärztin auch

strikt von Seifen oder Shampoo

im Ohr ab. Sichtbare Überschüsse

am Ohr besser vorsichtig mit

einem Kosmetiktuch entfernen.

Nasenspray in

Maßen verwenden

Nasensprays lassen sich in zwei

Kategorien unterscheiden:

Zum einen pflegen Sprays mit

Meersalz oder Ölen die Nasenschleimhaut.

Sie befeuchten

etwa bei trockener Luft durch

Heizung oder Klimaanlagen die

Nase und halten ihre Selbstreinigungsfunktion

aufrecht. Bei

Bedarf dürfen diese Mittel ruhig

regelmäßig angewendet werden.

Ebenso wie Nasensalben

oder -duschen. Anders sieht es

bei abschwellenden Sprays und

Tropfen aus, die bei Erkältungen

helfen, wieder frei durchzuatmen.

Denn eine dauerhafte

Anwendung bringt die natürlichen

An- und Abschwellmechanismen

durcheinander. Dr. Behr

erklärt: „Nasenmuscheln haben

einen Tagesrhythmus, in dem ein

paar Stunden die eine, dann die

andere Seite dicker ist. Nasenspray

lässt jedoch beide Seiten

abschwellen, die danach umso

mehr aufquellen. Ein Teufelskreis

entsteht: Betroffene müssen

nach einiger Zeit dauerhaft abschwellende

Wirkstoffe nutzen,

um wieder normal Luft zu bekommen.“

Daher ihr Rat: Entsprechende

Arzneimittel nicht länger

als eine Woche verwenden.

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SV FISCHWEID E.V. BERLIN

Am Großen Wannsee 38 · ☎ 712 93 83

www.fischweid.de

1. BERLINER

BOGENSCHÜTZEN E.V.

Albrechts Teerofen 58 · ☎ 825 77 84

www.1bbs.de

BERLINER RUDER-CLUB E.V.

Bismarckstr. 4 · ☎ 803 67 84

www.berliner-ruder-club.de

BERLINER RUDER-CLUB

WELLE POSEIDON E.V.

Am Großen Wannsee 46a · ☎ 805 17 41

www.welle-poseidon.de

Mittwoch von 17 -19 Uhr

Rudern, Segeln, Fitness, Yoga, Tanzkurse

BERLINER SEGLER-

VEREIN 1907 E.V.

Am Großen Wannsee 36 · ☎ 805 30 96

www.bsv1907.de

Segeln, insbesondere Förderung der Jugendarbeit.

Vereinsregatten, Segeltrainings- und

Zeltlager, Skipperabende. Mehr als 20

Bootsklassen.

BERLINER SPORTSCHÜTZEN

VEREIN 95 E.V. DEVA WANNSEE

Stahnsdorfer Damm 12 · ☎ 56 59 48 72

www.berliner-sportschuetzen-verein-95.de

BERLINER YACHT-CLUB 1867

Wannseebadweg 55 · ☎ 803 14 15

www.berlineryacht-club.de

Mo, Di, Do, Fr 10 - 15 Uhr, Mi 10 - 17 Uhr

BÜRGERVEREIN KLEINTIER-

ZUCHT UND NATURFREUNDE

STEINSTÜCKEN 80 E.V.

Malergarten 6 · ☎ 80 60 48 47

www.bürgerverein-steinstücken.de

DEUTSCHER UNTERWASSER-

CLUB BERLIN E.V.

Scabellstr. 7 · ☎ 805 51 55

www.duc-berlin.de

Ausbildung in vielen Berliner Schwimmbädern

für Anfänger und Fortgeschrittene,

Fortbildungsveranstaltungen für Mitglieder

im Vereinsheim.

FRAUEN-RUDER-CLUB

WANNSEE E.V.

Am Großen Wannsee 46 · ☎ 805 70 60

www.frcw.de

FUSSBALL-VEREINIGUNG

WANNSEE E.V.

Stadion Wannsee · ☎ 852 60 16

www.fv-wannsee.de

GOLF- UND LANDCLUB

BERLIN-WANNSEE E.V

Golfweg 22 · ☎ 806 70 60

www.glcbw.de

Mo - Sa 8 - 19 Uhr

KANU-VEREIN-FALKE E.V.

Königstr. 69 · ☎ 342 38 37

www.kanu-verein-falke.de

MOTOR-BOOT-CLUB E.V.

Am Großen Wannsee 50 · ☎ 805 30 84

www.mbc-berlin.de

PROSPORT BERLIN 24 E.V.

ABT. BOGENSCHIESSEN

Stahnsdorfer Damm 12 · ☎ 805 31 33

www.pro-sport-berlin24.de

POTSDAMER RUDER

CLUB - GERMANIA E.V.

Am Großen Wannsee 46 · ☎ 803 37 94

www.prcg.de

POTSDAMER YACHT-CLUB

Königstr. 3a · ☎ 805 35 58

www.pyc.de

RUDERKLUB AM WANNSEE E.V.

Scabellstr. 8 · ☎ 803 40 48

www.raw-berlin.org

SCHÜLERINNEN

RUDERVERBAND

AM WANNSEE E.V.

Bismarckstr. 70-72 · ☎ 803 68 01

www.srv-wannsee.de

SCHÜLERRUDER VERBAND

WANNSEE E.V.

Bismarckstr. 2 · ☎ 803 51 30

www.srvw.de

SEGEL-CLUB WANNSEE E.V.

Am Großen Wannsee 12f · ☎ 805 62 66

www.sc-wannsee.de

SEGELCLUB AHOI E.V.

Am großen Wannsee 50 · ☎ 805 37 61

www.scahoi-berlin.de

SPORTANGLER-VEREIN

FRÜHAUF WANNSEE E.V.

Königstr. 69 · ☎ 803 82 11

home.arcor.de/m.w.0

SVAB SEGLER-VEREIN

ALSEN BERLIN E.V.

Am Großen Wannsee 54 · ☎ 805 17 22

www.svab-berlin.de

TENNIS CLUB WEISSE

BÄREN WANNSEE E.V.

Alsenstr. 17 · ☎ 805 11 16

www.weisse-baeren.de

TURN- UND SPORTCLUB

WANNSEE E.V.

Chausseestr. 28 · ☎ 805 35 36

www.tus-wannsee.de

Büro außerhalb der Ferien:

Mittwoch 17.00-18.30 Uhr

Der Sportverein für jedes Alter, spez. Eltern-

Kind-Turnen, Leichtathletik, Judo, Taekwondo,

Ballsportarten und Trendsportarten wie

Inlineskates, Nordic Walking, Gymastik 50+

u.v.m.

VEREIN FÜR KULTUR UND

GESCHICHTE IN WANNSEE E.V.

1. Vorsitzende Hannelore Bolte

Alsenstr. 18

www.kulturverein-wannsee.de

Der Verein widmet sich der Geschichte des

Ortsteils Wannsee sowie der Planung und

Durchführung kultureller Veranstaltungen.

VFSW VEREIN FAHRTEN-

SEGELN WANNSEE E.V.

Am Großen Wannsee 34 · ☎ 805 36 56

www.vfsw-berlin.de

VSAW VEREIN SEGLER-

HAUS AM WANNSEE

Am Großen Wannsee 22-26 · ☎805 20 06

www.vsaw.de

WANNSEER

KANU-CLUB E.V.

Bismarckstr. 70-72 (auf dem Gelände des

Schülerinnen Ruderverbandes)

☎ 817 46 31 · www.wkc-berlin.de

WASSERSKICLUB BERLIN E.V.

Am Großen Wannsee 50 · ☎805 28 50

www.wasserskiclub-berlin.de

WASSERSPORTCLUB

KLARE LANKE 1950 E.V.

Colomierstr. 1 · ☎ 805 20 56

www.wscklarelanke.de

Kajak-Wandersport, Segeln

WASSERSPORTGEMEINSCHAFT

KLEINER WANNSEE E.V.

Königstr. 69 · ☎ 803 71 37

www.wsg-berlin.de

Segel-, Motor- und Rudersport

ZEUTHENER SEGLER-

VEREIN E.V.

Am Großen Wannsee 56 · ☎ 805 54 04

www.zsv-berlin.de


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