Nikolassee & Schlachtensee Journal Februar/März 2016

gazette

Journal für Nikolassee, Schlachtensee, Krumme Lanke und Mexikoplatz

Nikolassee&

Schlachtensee

Journal für Nikolassee,

Schlachtensee und

Krumme Lanke

Februar / März Nr. 1/2016

extra

◾ Baudenkmal

Schwedischer Architekt entwarf

U-Bahnhof Krumme Lanke

◾ Rüdiger Trantow

Nikolasseer Vollblut-Musiker

feiert 90. Geburtstag

◾ Waltraud Söhnel-Jaeck

„Mutter Teresa aus Nikolassee

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Baudenkmal U-Bahnhof

Krumme Lanke

Schwedischer Architekt entwarf

Eingangsgebäude im Stil der neuen

Sachlichkeit

U-Bahnhof Krumme Lanke

in den 30er-Jahren.

Wer kennt sie nicht, die

Eingangshalle zum

U-Bahnhof Krumme

Lanke am Alfred-Grenander-

Platz? 1929, also vor 87 Jahren,

wurde der Bahnhof als

Endpunkt der U-Bahnlinie 2

eröffnet. Der Chefarchitekt

der Berliner Hoch- und Untergrundbahn,

Alfred Grenander,

lieferte die Pläne für die Anlage,

zu der neben dem Empfangsgebäude

an der Fischerhüttenstraße

auch eine Wagenhalle

und ein Gleichrichterwerk an

der Altkanzlerstraße gehören.

Der zweigleisige Bahnhof mit

Nikolassee & Schlachtensee extra 3

Impressum

Nikolassee & Schlachtensee extra

5. Jahrgang

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH,

Badensche Str. 44, 10715 Berlin

☎ 030 / 844 933-0

Redaktion

Karl-Heinz Christ

extra@gazette-berlin.de

Anzeigen

Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54

d.gottschalk@gazette-berlin.de

© Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Nikolassee & Schlachtensee extra

erscheint alle zwei Monate in Nikolassee,

Schlachtensee und Krumme Lanke am 1.2.,

1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres.

Nächste Ausgabe April/Mai Nr. 2/2016

Anzeigen-/Redaktionsschluss: 05.03.2016

Erscheinung: 01.04.2016

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Nikolassee & Schlachtensee extra

Von Zehlendorf nach Schöneberg – die U3 verkehrt

von der Krummen Lanke bis an den Nollendorfplatz.

überdachtem Mittelbahnsteig ist

Teil der in Dahlem beginnenden

„Einschnittbahn“, die durch eine

tief in das Terrain eingeschnittene

Traße mit Bahnsteigen sowie

auf Straßenniveau befindliche

Empfangsgebäude gekennzeichnet

ist.

Bahnhof, Eingangshalle, Gleichrichterwerk

und Wagenhalle bilden

am Bahnhof Krumme Lanke

ein architektonisches Ensemble.

Mit ihren knappen kubischen

und zylindrischen Formen sind

die Gebäude typisch für den Stil

der neuen Sachlichkeit. Das Empfangsgebäude

mit Eingangshalle,

ein eingeschossiger Stahlbetonbau,

erinnert formal an Ausstellungs-

oder Messebauten. Der

halbrunde, flach gedeckte Bau

erhält seine charakteristische

Form durch ein umlaufendes,

weit auskragendes Vordach, das

die zwischen schmalen Stützen

sitzenden, verglasten Eingangstüren

und Oberlichter horizontal

durchschneidet. Der Innenraum

birgt eine hohe, von Licht durchflutete

Halle, deren Wände mit

grünen Siegersdorfer Keramikfliesen

verkleidet sind. 1989 wurde

der im Laufe der Jahrzehnte

heruntergekommene Bau grundlegend

instandgesetzt; damals

entfernte man die mittig angeordneten

Kassenschalter und

schloss zwei Eingänge zugunsten

Lichtdurchflutete Halle im Eingangsgebäude.


Nikolassee & Schlachtensee extra 5

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Nikolassee & Schlachtensee extra

von Kiosk-Einbauten. Der Bahnsteig

wird von einem nach innen

geneigten Dach auf Y-förmigen

Stahlstützen überfangen. Hier befinden

sich noch einige ursprüngliche

Ausstattungstücke, darunter

drei Holzbänke und zwei grün

geflieste Pavillons. Gleichrichterwerk

und Wagenhalle sind ziegelsichtige

Zweckbauten mit bündig

in den Fassaden sitzenden Fenstern.

Nahe der Wagenhalle mit

ihren geschosshohen Einfahrtstoren

befand sich ehemals eine

Wagen-Drehscheibe.

Der Bahnhof Krumme Lanke ist

seit 1990 wegen seiner großen

bauhistorischen und baukünstlerischen

Bedeutung sowie wegen

seiner Bedeutung für das

Stadtbild in der Berliner Denkmalliste

verzeichnet. Die Form

des Empfangsgebäudes wurde

bei der Gestaltung der Londoner

U-Bahnstationen Arnos Grove

(1932) und Chiswick Park (1933)

von deren Architekten Charles

Holden aufgegriffen.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung

der Denkmalschutzbehörde

Steglitz-Zehlendorf.

Der Architekt

Alfred Grenander

Sein Lebenswerk vollbrachte er

in Deutschland, doch sein Herz

blieb in Schweden: Alfred Grenander

(1863 – 1931) behielt immer

seinen Wohnsitz in Skanör

auf der schwedischen Halbinsel

Falsterbo. Bereits 1885 kam er

nach Deutschland. Er wechselte

damals vom Polytechnikum

Stockholm, an dem er Architektur

studierte, an die Technische

Hochschule Charlottenburg. Ab

1890 beschäftigte Paul Wallot ihn

am Reichstag. Als die Berliner U-

Bahn im Jahr 1902 eröffnet wurde,

stellte die Hochbahngesellschaft

den begabten Architekten

ein. Zahlreiche Berliner U-Bahnhöfe

tragen heute noch seine

sichtbare Handschrift. Zu seinen

Werken zählen die U-Bahnhöft

Wittenbergplatz, Hermannplatz,

Krumme Lanke und viele weitere.

Doch auf U-Bahnwagen, Brücken

– z. B. die Gotzkowskybrücke –

sowie Fabrikgebäude zählen

zu seinen Werken. Der Alfred-

Grenander-Platz am U-Bahnhof

Krumme Lanke – an dem heute

die U-Bahnlinie 3 hält – sowie das

frühere BVG-Verwaltungsgebäude

in der Rosa-Luxemburg-Straße,

das Grenander-Haus erinnern

an den Schweden. Außerdem

befindet sich im U-Bahnhof Alexanderplatz

eine Stele mit Informationen

über Alfred Grenander.

Ein Platz zum

Verweilen

Der einst graue und unansehnliche

Vorplatz des U-Bahnhofs

bekam im Laufe der vergangenen

zehn Jahre eine immer bessere

Aufenthaltsqualität. Das ist

das Ergebnis des Engagements

ortsansässiger Kaufleute und

Anwohner, die sich als Krumme

Lanke Interessengemeinschaft

(KLIG) e. V. unter Leitung des

Optikermeisters Christian Zech

zusammengeschlossen haben.

Sie sorgten auch dafür, dass der

Platz im Jahr 2009 den Namen

des Architekten Alfred Grenander

bekam. Finanziert wird der

Umbau unter anderem durch

Straßenfeste.


Im Jahr 2009 wurde der Vorplatz nach Alfred Grenander benannt.


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Nikolassee & Schlachtensee extra 9

Schlachtensee in den 30er-Jahren

Broschüre über die Bekennende Kirche und die Nazis

Schlachtensee hat als Wohnort

einen guten Klang und

zieht seit Entstehung der

Villenkolonie um die Jahrhundertwende

die Menschen an.

Handwerker, Beamte, Professoren

und Kaufleute wurden ansässig.

Eine gutbürgerliche Gegend,

deutsch-national, eine friedliche

Gegend, treue Kirchgänger, aber

sicher kein „Hort der Republik“.

Wenn schon 1932 die NSDAP

35 % und mehr an Wählerstimmen

im Südwesten von Berlin

erhalten hatte, dann waren diese

Wählerinnen und Wähler auch

unter den treuen Kirchgängern

in Schlachtensee zu finden. Gut

und Böse, das war nicht so leicht

zu unterscheiden, und schon bald

mussten viele erkennen, die sich

als „gute Deutsche“ fühlten, dass

sie für die Nazis „Untermenschen“

waren, als Juden verfolgt und

vielfach ermordet wurden, auch

in Schlachtensee.

Und von einigen, die Stützen des

NS-Staats waren, wie der Admiral

Canaris, der auch in Schlachtensee

gewohnt hat, ist bekannt,

Eines der ersten Häuser in der Villenkolonie in der Ahrenshooper Zeile.

dass sie sich auch anständig oder

widerständig verhalten haben.

Canaris z. B. hat in verdeckten Aktionen

verfolgten Juden geholfen

zu überleben, auch in seiner unmittelbaren

Nachbarschaft.

Offene Gespräche

in schwerer Zeit

In der Broschüre von Dirk Jordan

werden sowohl die Entwicklung

der Schlachtenseer Kirchengemeinde

zu einer der Gemeinden

der Bekennenden Kirche

dargestellt, als auch das enge

Nebeneinander einer Nachbarschaft

von Christen, strammen

Nationalsozialisten und schikanierten

und später verfolgten

Juden beschrieben. Anhand

ausgewählter Quellen werden

die Spannungen deutlich, unter

denen aktives Christentum damals

gelebt werden musste. Die

Pfarrer waren massivem Druck

ausgesetzt, konnten aber mit

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Nikolassee & Schlachtensee extra

gegenüber dem NS-Staat entwickeln.

Insbesondere die Hausbibelkreise,

von denen es mehrere

in Schlachtensee gab, wurden zu

Gruppen, in denen vertrauensvoll

offen gesprochen werden konnte.

Die Kinder- und Jugendarbeit,

durch neue Gesetze der Nazis

stark behindert, entwickelte sich

trotzdem zu einem Schwerpunkt

der Gemeinde, um der nationalsozialistischen

Jugendarbeit ein

christlich geprägtes Weltbild entgegen

setzen zu können.

Opfer und Täter in

direkter Nachbarschaft

Auch jüdische Christen waren als

Gemeindeglieder in Schlachtensee

engagiert. In einigen Häusern

fanden sie, als die Verfolgung einsetzte,

dann später Unterschlupf

und Hilfe und konnten teilweise

die Nazizeit lebend überstehen.

Einige der Helfer wurden nach

dem Krieg für ihren selbstlosen

Einsatz geehrt, der teilweise in

nächster Nachbarschaft zu hohen

Nazifunktionären stattfand,

die inzwischen schamlos viele

Häuser „arisiert“ hatten. Eine

Karte von Schlachtensee, auf

der die Häuser und Wohnungen

von hohen SS-Chargen markiert

sind, und eine andere, auf der

die Lebensorte jüdischer Bewohner

dargestellt sind, zeigen

die räumliche Dichte, in der Opfer

und Täter in den dreißiger Jahren

zusammen lebten.

All dies und viele Details mehr hat

der Schlachtenseer Dirk Jordan

recherchiert und in einer 50seitigen,

gut bebilderten Broschüre

beschrieben. Sie ist vor kurzem

unter dem Titel: Bekenntnisgemeinde

und Nazi-Refugium

Schlachtensee 1933 – 1945

erschienen und ist im örtliche

Buchhandel für 2 Euro erhältlich.

Der Autor selber ist unter:

schlachtensee@jordandirk.de zu

erreichen.


Waltraud Söhnel-Jaeck

und ihre Stiftung

…für mehr Kinderlachen auf der Welt

Wenn von „Mutter Teresa

aus Nikolassee“ gesprochen

wird, dann

wissen nicht nur Eingeweihte,

wer gemeint ist: Waltraud Söhnel-Jaeck,

die kleine Frau mit

dem großen Herzen und immer

aufgeschlossen, wenn es darum

geht, Not zu lindern und ein

Lächeln auf die Gesichter von

Kindern und Jugendlichen zu

zaubern.

Als sie vor sechs Jahren im Angedenken

an ihren 1997 verstorbenen

Mann Gerhard Jaeck

die gemeinnützige Gerhard

Jaeck Stiftung (GJS) gründete,

ging es ihr auch darum, ihr Erbe

durch die Stiftung zu erhalten,

„und weiter wachsen zu lassen

zugunsten derer, die es dringend

benötigen.“ Dabei dachte

sie besonders an Kinder und

Jugendliche, die aus gesundheitlichen

oder persönlichen

sozialen Gründen in Not geraten

sind. Sie erhalten Zuwendung in

Waltraud Söhnel-Jaeck: Großes Herz für

ganz kleine Leute…

Form von Erholungs- und Genesungsaufenthalten

oder ganzheitlicher

Begleitung von der

Stiftung, der ein umfangreiches

Netzwerk erfahrener Partner zur

Seite steht. Dazugehörige Familien

und Vertrauenspersonen

werden mit einbezogen. Nicht

unbeachtet bei den Stiftungsprojekten

bleibt aber auch der

Bildungsgedanke, als Sprungbrett

für eine spätere soziale

Sicherheit.

Nikolassee & Schlachtensee extra 11

Aus eigener

Erfahrung helfen

Wie so viele Menschen, machte

auch Waltraud Söhnel-Jaeck

als Kind im Krieg die Erfahrung,

in Not leben zu müssen. Als sie

dann mit ihrem Mann Gerhard

Jaeck, einem erfolgreichen Innenarchitekten,

gute Zeiten in

finanzieller Sicherheit erleben

durfte, stand für beide fest: „Wir

wollen nie diejenigen vergessen,

denen es weniger gut geht.“ Daraus

entstand ihr Stiftungsgedanke.

Bis 2006 leitete die Geschäftsfrau

nach dem Tode ihres Mannes

noch die Söhnel-Werft am

Teltowkanal aus Familienbesitz

weiter, dann fand sie endlich die

Zeit, sich um die Realisierung der

Stiftungsidee zu kümmern. „Auf

einem Empfang der Berliner

Volksbank lernte ich den Juristen

Rainer Güttler kennen, der

Erfahrung aus dem Stiftungs-

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• Erbrecht

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• Grundstücksrecht

• Arbeitsrecht

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12

Nikolassee & Schlachtensee extra

…kleine Leute…

bereich mitbrachte und mich

beim Aufbau der Stiftung maßgeblich

begleitete“, erinnert sich

Vorsitzende Söhnel-Jaeck. Er ist

bis heute im Vorstand und ihr

juristischer Berater. Der langjährige

stellvertretende Vorsitzende

Michael Wernick schied vor kurzem

aus persönlichen Gründen

aus, an seine Stelle rückte die

Journalistin Jacqueline Lorenz

aus Steglitz-Zehlendorf, die den

Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

übernahm. „Aber

Michael bleibt unser unverzichtbarer

Ratgeber in Stiftungsangelegenheiten“,

verrät Waltraud

Jaeck.

Stolz ist sie, als Schirmherr

den Bezirksbürgermeister von

Steglitz-Zehlendorf, Norbert

Kopp, gewonnen zu haben. Der

erklärt seine Beweggründe für

die Übernahme der Schirmherrschaft

so: „Ich engagiere mich für

die Gerhard Jaeck Stiftung, weil

sie sich ganz dem Motto „Kinder

und Jugendliche sind unsere Zukunft“

verpflichtet fühlt. Dabei

liegt der Focus insbesondere bei

Kindern und Jugendlichen, die

schwer erkrankt sind und/oder

aufgrund ihres sozialen oder

persönlichen Umfeldes besondere

Unterstützung benötigen.“

Projekte

Foto: ASB J. Thiel

Seit dem Jahr 2010 kann die

Gerhard Jaeck Stiftung auf unterschiedlichste

Projekterfolge

zurückblicken:

So unterstützte sie u. a. das

Projekt der anonymen Geburt

„Babywiege“ im Krankenhaus

Waldfriede, finanzierte hohe Medikamentenrechnungen

des an

Mukoviszidose erkrankten Jonas

mit und übernahm Reisekosten

für Fabian und seine Geschwister

an der Förderschule „Hans-Christian-Andersen“

in Teltow.

Mit Hilfe der GJS reisen immer

wieder Klassen der Zehlendorfer

Pestalozzi-Schule ins Erlebniscamp

Annahütte, und die

BerlinerLiteraturinitiative (LIN)

konnte in der Schwartzschen Villa

ihre beliebten Kinderliteraturfeste

veranstalten. Mit der Bürgerstiftung

Steglitz-Zehlendorf

arbeitete die GJS im Rahmen

eines Kita-Projektes zusammen,

und das Museumsdorf Düppel

mit Prof. Mamoun Fansa hat in

ihr eine zuverlässige Unterstützerin

gefunden. Opernbesuche

von sozial schwächer gestellten

Kindern, die auf eine Initiative

der Katja-Ebstein-Stiftung zurückgehen,

gehören ebenso zum

GJS-Förderbereich.

Auch das Theaterprojekt „Whisky

und Brot“ mit Jugendlichen von

der Straße konnte im Gemeindesaal

der Evangelischen Kirchengemeinde

Nikolassee dank


Nikolassee & Schlachtensee extra 13

der Stiftung erfolgreich über die

Bühne gehen.

Hinter sich weiß die Vorsitzende

bei allen Vorhaben die Berliner

Volksbank, die gerade 5.000 Euro

spendete, aber auch mit Rat und

Tat ihre Heimatgemeinde Nikolassee

und Pfarrer Steffen Reiche.

Waltraud Söhnel-Jaeck erklärt

angesichts dieser Erfolge: „Wir

sind den Unterstützern und

Spendern, die unsere Projekte

begleiten, sehr dankbar, freuen

uns aber auch, wenn wir Informationen

über förderungswürdige

Anliegen und Projekte erhalten.“

Auf zu neuen Ufern

Mit den einsetzenden Flüchtlingsströmen

fanden auch

Waltraud Söhnel-Jaeck und

ihr Vorstand neue Herausforderungen

und viel Handlungsbedarf.

Das Team wandte

sich mit seinem Hilfsangebot

direkt an die Gemeinschaftsunterkünfte,

da sich der Weg

über das Willkommensbündnis

Steglitz-Zehlendorf als zu

langwierig erwies. Sachspenden

wie Fahrräder und neue

Winterbekleidung für Kinder

und Jugendliche erreichten so

…und Jugendliche.

schnell ihren Bestimmungsort,

und eine Weihnachtsfeier mit

Clown und Geschenken für

Kinder im Alter zwischen vier

Wochen und 10 Jahren konnte

problemlos von der GJS in der

Gemeinschaftsunterkunft Hohentwiehlsteig

durchgeführt

werden. Strahlende Kinderaugen

inmitten von Lego, Silent

Books und Leckereien waren

dann auch der schönste Lohn

für die Gerhard Jaeck Stiftung,

die damit in ein spannendes

Jahr 2016 voller Herausforderungen

starten konnte.

„Keiner von uns ist alleine auf

der Welt, sondern ist Teil der

großen Menschenfamilie“, betont

Waltraud Jaeck immer

wieder. Sie selbst handelte

Foto: F. Höning

danach gleich zu Beginn des

neuen Jahres, als sie durch den

Kinderschutzengel e. V. vom

Schicksal des 14-jährigen Bislan

aus Tschetschenien erfuhr, der

mit Eltern und Geschwistern in

Berlin lebt. Nach gerade überstandener

Herztransplantation

wünschte er sich ein speziell auf

seine Bedürfnisse zugeschnittenes

Tablet, um sein Schulwissen

weiter verbessern zu können.

Die GJS erfüllte ihm diesen

Wunsch, beraten von Antje

Minhoff von der Minhoff GmbH.

Mit besonderer Spannung aber

erwarten Waltraud Söhnel-Jaeck

und ihr Stiftungsteam jetzt den

Start eines auf fünf Jahre angelegten

Pilotprojektes im Bereich

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14

Nikolassee & Schlachtensee extra

Kooperation mit dem Mittelhof

e. V. und dem Jugendamt von

Steglitz-Zehlendorf mitfinanzieren

wird. Thema dieses nach

einem Konzept des Bezirks-Jugendamtes

erstellten Projektes

wird „die Tagespflege für besonders

belastete Kinder asylsuchender

Eltern“ sein. Derzeit laufen

die Vertragsvorbereitungen.

Dass es der Stiftung im Jahr 2016

ganz und gar nicht langweilig

wird, dafür sorgen außerdem aktuelle

Gespräche mit der Helene-

Lange-Schule. Hier will die GJS

das Theaterprojekt „Prävention

durch Musik“ unterstützen, das

Regel- und Willkommensklassen

mit dem Ziel besseren beidseitigen

Verständnisses gleichermaßen

einbezieht und über Musik

einander näher bringt.

Waltraud Söhnel-Jaeck freut sich

indessen auf die bevorstehenden

Projekte sowie über potentielle

Unterstützer, denn:

Das Glück wohnt nicht im Besitze

und nicht im Golde, das Glücksgefühl

ist in der Seele zu Hause.

(Demokrit, griech. Philosoph) ◾

Gerhard-Jaeck-Stiftung

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Nikolassee & Schlachtensee extra

90 Jahre Rüdiger Trantow

Am 21. Januar 2016 feierte der Vollblut-Musiker

seinen runden Geburtstag

Musikpädagoge, Chor-,

Schul- und Kunstamtsleiter,

Komponist, Arrangeur

und Dirigent – nur einige

Tätigkeiten, die erahnen lassen, in

wie vielen verschiedenen miteinander

verbundenen Wirkungskreisen

das Musik-Urgestein aus

Nikolassee, Rüdiger Trantow, seit

Jahren aktiv ist.

Im Kreise von Weggefährten,

Freunden und Vertretern aus

Politik und Kultur feierte es nun

seinen besonderen Festtag im

Jochen-Klepper-Saal der Evangelischen

Kirchengemeinde Nikolassee.

- Ein feierlicher Anlass, der zum

Rückblick auf erfüllte und spannende

Jahre einlud, in denen neben

vielen harmonischen Klängen

auch manch dunkle Töne

mitschwangen. Diese vernahm

der gerade 16-jährige Rüdiger –

kurz nachdem er im Film „Jakko“

an der Seite von Filmgrößen wie

Hilde Körber hatte spielen dürfen

– als Luftwaffenhelfer ebenso wie

bei Arbeitsdienst, Fronteinsatz

und der sich anschließenden oftmals

makabren Gefangenschaft,

aus der er schließlich 21-jährig

heimkehrte. Arzt wollte er werden,

arbeitete ein halbes Jahr in

der Charité und erwarb die Protektion

Prof. Sauerbruchs, doch

sein Wunsch erfüllte sich dennoch

nicht, es kam anders.

In Berlin studierte er Musik mit

den Schwerpunkten Klavier,

Rüdiger Trantow

Blockflöte und Rhythmik. An

der traditionsreichen Volksmusikschule

Neukölln fand er seine

erste erzieherische Tätigkeit. 1958

wurde er Leiter der heutigen Leo-

Borchard-Musikschule in Steglitz,

sieben Jahre später bekam er

aufgrund seiner Verdienste zusätzlich

das Kunstamt Steglitz

übertragen.

Die mit 803 Schülern und 22 Lehrern

übernommene Schule übergab

Trantow 1991 mit immerhin

4.500 Schülern und 210 Lehrern,

und das bei jährlich etwa 160

Veranstaltungen unter oftmals

eigener Mitwirkung.

So arrangierte er bei RIAS Berlin

und SFB mit eigenem Ensemble

Aufnahmen, seine SFB-Sendereihe

„Geselliges Musizieren“ lief

zwanzig Jahre, und 40 Jahre lang

sicherten in der Berliner Philharmonie

seine „Konzerte junger

Solisten“ mit Bundespreisträgern

aus „Jugend musiziert“ heutigen

großen Künstlern wie u. a. Anne-

Sophie Mutter, Babette Hierholzer

oder Kolja Blacher den steilen

Aufstieg auf der Karriereleiter.

Von 1968 bis 1976 stellte er als

Musikalischer Leiter des ZDF

junge Talente im Rahmen der

Heiligabend-Sendung „Wenn

die andern feiern…“ vor und

bescherte dem Sender mit rund

18 Millionen Zuschauern damit

Traumquoten. Er inszenierte jahrzehntelang

Aufführungen der

Oper „Hänsel und Gretel“ und „Peter

und der Wolf“ mit Darstellern

seiner Musikschule, wobei er sich


Nikolassee & Schlachtensee extra 17

Immer wieder ein Erlebnis: Die Auszeichnung der kleinen Bezirkssieger „Jugend musiziert“, – auch für Anka Sommer.

stets vom „Steglitzer Kammerorchester“

unterstützt wusste, und

er brachte mit seiner Weihnachtssuite

für Kinderchor und großes

Orchester über 3.000 Eltern und

Kinder zum „Selbersingen“. Da

verwundert es kaum, dass er das

Amt des Vorsitzenden des Landesverbandes

(LV) Berlin „Verband

deutscher Musikschulen“

ebenso erhielt wie das des Vorsitzenden

des LV Berlin „Jugend

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18

Nikolassee & Schlachtensee extra

musiziert“. Den Taktstock dafür

gab er im Jahr 2000 an seinen

Freund Christian Höppner weiter.

Vor fast 30 Jahren dann schrieb

Rüdiger Trantow seine Lebenserinnerungen

„Mosaik meines Lebens“,

zu dem inzwischen noch

einige farbenfrohe und klangvolle

Mosaiksteinchen dazugekommen

sein dürften.

Rüdiger Trantow moderierte, dirigierte

und arrangierte, und nicht

nur beim alljährlichen Benefizkonzert

in der Mercedes-Welt

am Salzufer gab er noch bis vor

kurzem den Takt an.

Ausgezeichnet für seine Verdienste

wurde er vielfach, so u. a.

mit dem Bundesverdienstkreuz

am Bande, mit dem Bundesverdienstkreuz

1. Klasse sowie mit

der silbernen und goldenen Ehrennadel

für seinen Einsatz bei

Rüdiger Trantow – der Musikpädagoge

machte „Jugend musiziert“ zur Institution.

„Jugend musiziert“. 2005 ehrte

der Bezirk Steglitz-Zehlendorf

ihn mit der goldenen Bezirksmedaille,

und der Rotary-Club

Berlin-Luftbrücke ernannte Rüdiger

Trantow zum „Paul Harris

Fellow“.

Als Ehrenmitglied im Deutschen

Tonkünstlerverband Berlin und

als Ehrenvorsitzender im Landesausschuss

Berlin „Jugend

musiziert“ genießt er heute inzwischen

musikalische Veranstaltungen

als Ehrengast vom

Zuschauersessel aus.

- Dabei immer an seiner Seite

seine Ehefrau und selbst erfolgreiche

Musikerin Anka Sommer,

die seit über 40 Jahren privat

und beruflich hinter ihm steht.

Während der vergangenen

90 Jahre hat Rüdiger Trantow

immer wieder die großartige

Erfahrung gemacht, was Musik

doch zu bewirken vermag, und

dies besonders der Jugend erfolgreich

weiter vermittelt.

Und so steht im Briefkopf seiner

Briefe stets der wahre Satz:

„Musik wischt den Staub des Alltags

von der Seele!“ ◾


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Villen auf den Wannseedünen

Villa Guthmann, Kolonie Wannsee

und Literarisches Colloquium

„Am Südostufer des Sees zieht sich wie eine Dünenreihe

ein natürlicher Quai entlang, der alle

Vorzüge, die bei solcher Anlage in Betracht kommen

können, zu vereinigen scheint. Ein trockener

Untergrund, in Front der See, im Rücken der Wald,

der zu gleicher Zeit von rechts und links her das

nur noch von hier geöffntete Becken des Sees umspannt.

Die Kahlheit der Düne selbst wird rasch

verschwinden, und die dürftigen gegenüber gelegenen

Westufer werden allmählich ihre Charakter

verändern und eine bessere Fernsicht gewähren.“

Diese Beschreibung

von Theodor Fontane

war im Dezember

1861 in der Neuen

Preußischen Zeitung

zu lesen. Dass eines

Tages hier auch das

renommierte Literarische

Colloquium

residieren würde,

konnte der Dichter,

Journalist und Apotheker

nicht voraussehen.

Für den

Unternehmer und

leidenschaftlichen

Segelsportler Wilhelm

Conrad jedoch

war diese Erkenntnis nicht neu. Er kaufte in diesen

Jahren das deutlich zugänglichere Südufer am

Großen und Kleinen Wannsee und begründete

unter maßgeblicher Beteiligung des Preußischen

Hofgärtners Gustav Meyer eine der berühmtesten

Villenkolonien im Deutschen Reich.

Mit der Entwicklung des benachbarten, gut 20 Meter

hohen Dünenhangs am Ostufer hingegen tat

sich Prinz Friedrich Karl, Königlich Preußischer Immobilienentwickler,

schwer. 1874 begann auch er,

sehr opulente Wassergrundstücke zu parzellieren

In der Villa Guthmann ist heute das Literarische Colloquium zu Hause.

Nikolassee & Schlachtensee extra 19

und mit dem Verkauf seine maue Kasse aufzufüllen.

Er profitierte von dem Haltepunkt der Berlin-

Potsdamer-Eisenbahn, den Conrad im selben Jahr

durchsetzten konnte. Auch der als Ausflugslokal

beliebte Kaiserpavillon lockte die Sommerfrischler

an den See. Die betuchteren Berliner ließen sich

von hier aus zu ihren neuen Refugien an Havel

und Wannsee mit der Droschke weiter chauffieren.

Anders als in der Kolonie Alsen von Wilhelm

Conrad aber verzichtete Friedrich Karl auf die Erstellung

eines Bebauungsplans. Blieb doch das

programmatische

Muster stets das

Gleiche: die Villa für

die großbürgerliche

Familie an höchster

Stelle des Steilhangs

über dem Ufer – der

Hang als landschaftlicher

Park mit zentraler

Blickachse

auf den Wannsee,

begleitet von Pavillons,

Boots- und Gewächshäusern

– und

eine breit angelegte

Vorfahrt mit begleitenden

Gärtner-,

Pförtner- und Personalunterkünften

hinter hohen Einfriedungen zu

der 1885 nach dem verstorbenen Prinzen benannten

Straße, seit 1933 Am Sandwerder.

Robert Guthmann war ein sehr erfolgreicher Bauunternehmer

und gründete 1883 in Rüdersdorf

eine Portlandzementfabrik für die Herstellung von

Fertigmörteln. Auch war er später Eigentümer der

Berliner Sandsteinwerke in der Nähe von Königs

Wusterhausen, der seinerzeit weltweit größten

Kalksandsteinfabrik. Mit dem Erwerb des heutigen

Grundstückes Am Sandwerder 5 entschied


20

Nikolassee & Schlachtensee extra

Das Haus wurde von dem Bauunternehmer Robert Guthmann für

seine tuberkulosekranke Frau Marie erbaut.


Fotos: Wolfgang Bittner (LDA), Denkmalschutzbehörde

sich Guthmann 1883, für seine an Tuberkulose

leidende Gattin den Standort eines ehemaligen

Seglertreffs in ein repräsentatives Familiendomizil

zu verwandeln. Er beauftragte die eigene

Firma mit dem Bau einer Villa ganz nach dem

Geschmack der vornehmen Bürgerhäuser in

Kurfürstendamm-Nähe. Mutmaßlich waren schon

für den ersten Bauabschnitt von 1884-1885 die

Architekten Heinrich Joseph Kayser und Karl von

Groszheim Paten des Entwurfes, Inhaber eines

sehr renommierten Ateliers für Architektur und

Kunstindustrie in Berlin, mit Zweigstelle in Düsseldorf.

Als das Haus 13 Jahre später noch herrschaftlicher

nach Süden erweitert wurde, in dem

hier ein Anbau mit Innenhof, eine Gartenhalle

und ein Pavillon entstanden, zur Straße hin dazu

ein Wirtschaftsgebäude errichtet wurde, zeigten

Kayser und von Groszheim in dem Arrangement

von Naturstein- und Mauerziegelfassaden deutlich

ihre stilistische Bezugnahme zu dem Haus

des Architekten Hans Grisebach in der Charlottenburger

Fasanenstraße.

„An der Straßenseite tritt der braunrote Backsteinbau

mit hellen Sandsteinappliktationen

an Sockel, Gesimsen und Fenstergewänden, in

grauem Schiefer gedeckten Berliner Dach und

gestuftem Segmentbogengiebeln eher zurückhaltend

in Erscheinung. Das Giebelmotiv des

links vorspringenden Risalits wird rechts kleiner

wiederholt und betont so gemeinsam mit dem

darunterliegenden, von einer Sandsteinmuschel

bekrönten Obergeschossfenster und dem im Erdgeschoss

vorspringenden Säulenbaldachin den

Hauseingang. Die hoch über dem Wannsee gelegene

Gartenfront mit Turm, prächtigem Giebelrisalit

und dreiachsiger Arkadenhalle ist anhand

von Eckbossierungen und differenziert gearbeiteten

Sandsteindekorationen wesentlich reicher

ausgebildet. Einzigartig in seiner Gestaltung ist

der quadratische Turm mit einer Aussichtsterrasse,

über der sich eine luftige polygonale Säulenloggia

erhebt. Hier wurden zwei Motive – das

für die Architekten typische polygonale Turmgeschoss

mit Glockendach und Laterne sowie das in

Potsdam übliche offene Turmgeschoss – formvollendet

vereinigt (Denkmaltopographie Wannsee,

Landesdenkmalamt Berlin 2013, S.127).“

Auch im Inneren hat sich von der Pracht dieser

Jahre einiges erhalten. Es war vor allem die in der

Villa Linderung von ihren Leiden findende Marie

Guthmann, die sich mit der Schmückung des

Hauses, insbesondere ihres liebsten Aufenthaltortes,

der Seeveranda beschäftigte. Sie zeichnete

florale Arabesken und Rapporte, die ihre Künstlerinnenfreundin

Marie Luise Schlieder in Wandfliesen

und Schablonenmalerei umsetzte und die

noch heute in der Veranda sowie im Eingangsfoyer

zu sehen sind. Man traf sich bei Guthmanns mit

prominenten Nachbarn, den von Oppenheims,

Wessels, Otzens und Gutschows und pflegte das

gesellschaftliche Leben des Berliner Großbürgertums.

Bei ihnen verkehrten Bänker, Industrielle

und Künstler wie Anton von Werner, Hans Thoma

oder Louis Tuaillon. Als 1898 die Villenkolonien

Alsen und Wannsee mit Stolpe zu einer Landgemeinde

zusammengeschlossen wurden, ließ sich

Robert Guthmann zum Gemeindevorsteher wählen.

Nicht zuletzt, um der weiteren Ansiedlung

von Ausflugsgaststätten entgegenzuwirken.

Seit 1963 wird die Villa Am Sandwerder 5 durch

das Literarische Colloquium Berlin genutzt. Drei

Jahre zuvor kam sie über eine zwischenzeitliche

Hotelnutzung für US-Alliierte in das Eigentum des

Landes. In den letzten zwei Jahren wurde das Innere

und Äußere der ehemaligen Villa im Auftrag

des Berliner Immobilienmanagements, unter Leitung

des Ingenieurbüros Leidel denkmalgerecht

saniert.


Redaktion/Text: Dr. Jörg Rüter

Fotos: Wolfgang Bittner (LDA), Denkmalschutzbehörde

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Landesdenkmalamts

Berlin, Denkmalschutzbehörde Steglitz-Zehlendorf.


Schauspieltraining für Erwachsene

Grundlagen für Laien mit Spaß an neuen Rollen

Die SPIELdich!-Schauspielkurse

für Laien erfreuen

sich in der Nachbarstadt

Potsdam nun schon seit mehr als

fünf Jahren großer Beliebtheit.

Gegründet wurde das Kursangebot

von der in Wannsee lebenden

Schauspielerin Juliane

Niemann, die bereits an großen

Bühnen wie dem Schauspielhaus

Hamburg engagiert war und

auch aus TV-Serien wie „SOKO

Leipzig“, „Großstadtrevier“ oder

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“

bekannt ist. Das spielerische

Training der Kurse vermittelt mit

Spaß und Lockerheit die Grundlagen

des Schauspielhandwerks

für jedermann. Die Teilnehmer

haben Gelegenheit, mit Körper,

Sprache und Ausdruck zu experimentieren,

in neue Rollen zu

schlüpfen und dabei spannende

Erfahrungen mit sich selbst

und anderen zu machen. Davon

profitiert man auch im Alltag –

denn ganz nebenbei werden das

Selbstbewusstsein, die Kreativität

und die persönliche Präsenz

gestärkt.

Start Ende Februar

in Wannsee

Nikolassee & Schlachtensee extra 21

Neue Rollen entdecken – Schauspieltraining mit Spaß und Experimentierfreude.

Jetzt gibt es auch in Wannsee

die Möglichkeit, das Schauspielen

für sich auszuprobieren:

Ab 29. Februar startet hier ein

SPIELdich!-Kurs für Einsteiger.

An zwölf Abenden stellt der Kurs

die Bandbreite der Übungen und

Spiele vor, die Schauspiel zu einem

so besonderen Hobby machen.

Interessierte können bei

Juliane Niemann unter info@

spieldich.de weitere Informationen

erhalten und sich zum unverbindlichen

Schnupperabend

anmelden.

Wie sagte schon Shakespeare:

„Und wenn du den Eindruck hast,

dass das Leben Theater ist, dann

such dir eine Rolle aus, die dir so

richtig Spaß macht!“ ◾


22

Nikolassee & Schlachtensee extra

o

Der Weg zurück in die Kirche

In der Kirche St. Peter und Paul kann man

den Wiedereintritt vornehmen

Eine traumhafte Lage – die Kirche St. Peter

und Paul in Nikolskoe, oberhalb der Havel

gelegen, kann sich kaum über mangelnden

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Foto: fotokalle / fotolia

Besucherzuspruch beschweren. Das 1837 geweihte

Gotteshaus wurde auf den Wunsch von König

Friedrich Wilhelm III. gebaut. Zu Ehren seiner Tochter

Prinzessin Charlotte und ihres Ehemanns, dem

russischen Großfürsten Nikolaus Pawlowitsch entstand

die Kirche nahe dem Blockhaus Nikolskoë

(das Nikolai Gehörende) im russischen Stil.

Von ihrer Einweihung bis heute ist die ungewöhnliche

Kirche, die durch ihre innere Ausstattung

genauso besticht wie durch die Bauweise,

ein Ausflugsmagnet für Berliner und Touristen.

Gottesdienste und Konzerte erfreuen sich zahlreicher

Besucher. In dieser idyllischen Kirche hat

die evangelische Landeskirche eine Kircheneintrittsstelle

eingerichtet. Menschen, die evangelisch

getauft wurden und sich aus irgendeinem

Grund entschlossen hatten, die Kirche zu verlassen,

können hier wieder in die Kirche zurückkehren.

Jeden Sonntag ist die Kircheneintrittsstelle

in der Küsterei von 16 bis 17 Uhr geöffnet. Zum

Wiedereintritt müssen der Personalausweis, die

Taufbescheinigung, Konfirmationsurkunde und

Austrittsbescheinigung vorgelegt werden. Gespräche

sind unangemeldet möglich. ◾

Evangelische Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe

Nikolskoer Weg 17, 14109 Berlin, www.kirche-nikolskoe.de

Offene Kirche täglich 11 – 16 Uhr

Foto: Hartwig Klipstein


Nikolassee & Schlachtensee extra 23

Nahrungsergänzungsmittel

Wer sie braucht, was sie bringen und wann sie sogar schaden

970 Millionen Euro geben

die Deutschen pro Jahr für

Nahrungsergänzungsmittel

wie Fischölkapseln, Vitamintabletten

oder Ginsengextrakt

aus. Dabei leiden die wenigsten

Menschen an Nährstoffmangel.

Die Pillen sind daher nur

in bestimmten Fällen sinnvoll.

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte

der DKV Deutsche

Krankenversicherung, klärt über

Nutzen und Risiken der Präparate

auf.

Einer von drei Menschen in

Deutschland fürchtet, nicht

genügend Vitamine zu sich

zu nehmen. Ist diese Sorge

berechtigt – und können Nahrungsergänzungsmittel

einem

Mangel vorbeugen?

Die meisten Experten sind sich

einig: Deutschland ist kein Vitaminmangelland.

Zwar hält sich

hartnäckig der Mythos, dass unsere

Böden an Nährstoffen verarmt

seien und Lebensmittel daher

nicht mehr so viele Vitamine

wie früher beinhalten. Tatsächlich

ist aber das Gegenteil der

Fall: Weil in der Landwirtschaft so

viel Dünger zum Einsatz kommt,

ist der Nährstoffwert in den Lebensmitteln

sogar noch angestiegen.

Vitaminmangel und

dadurch bedingte Krankheiten

kommen hierzulange folglich

nur selten vor. Das bedeutet: In

den meisten Fällen sind Ergänzungsprodukte

schlicht überflüssig.

Andersherum gilt: Eine

einseitige Ernährung lässt sich

auch durch die Einnahme von

Tabletten oder Dragees nicht

ausgleichen. Und wer meint,

mit dem Verzehr synthetischer

Vitamine nichts falsch machen

zu können, irrt: Die oft zu hoch

dosierten Mittel können durchaus

Gesundheitsprobleme verursachen.

Bei Überdosierung drohen

Vergiftungserscheinungen.

Zu viel Vitamin A führt zu Haut-

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24

Nikolassee & Schlachtensee extra

veränderungen, Kopfschmerzen

und Leberschäden; wer zu viel

Vitamin D schluckt, riskiert eine

Verkalkung von Herz, Niere und

Lunge.

Dennoch ist eine riesige Auswahl

verschiedener Nahrungsergänzungsmittel

im Handel

erhältlich, die glänzende Haare,

mehr Konzentrationsfähigkeit

oder starke Abwehrkräfte

versprechen. Was ist davon zu

halten?

Es empfiehlt sich, bei solchen

Versprechen skeptisch zu bleiben.

Nahrungsergänzungsmittel

sind keine Arzneien. Sie bedürfen

keiner Zulassung, da sie

unter das Lebensmittelgesetz

fallen. Es ist auch kein Nachweis

für ihre Wirksamkeit erforderlich.

Das Coenzym Q10 zum Beispiel

Wer sich unsicher ist, ob er an einem Nährstoffmangel leidet,

sollte dies beim Arzt überprüfen lassen.

ist ein Bestseller unter den Präparaten:

Es soll die Haut straffer,

das Herz gesünder und die Nerven

stärker machen. Einen Beleg

dafür gibt es aber nicht – zudem

kommt Q10 reichlich in der Nahrung

vor, etwa in Geflügel, Soja,

Pflanzenölen. Nach wie vor ist ein

abwechslungsreicher Speiseplan

Foto: ERGO

mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten

der beste Weg,

den Körper mit Vitaminen und

Mineralien zu versorgen. Synthetische

Vitamine können nicht dieselben

positiven Effekte erzielen

wie Vitamine als Bestandteil der

natürlichen Ernährung – ihnen

fehlt das Zusammenspiel mit an-

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Nikolassee & Schlachtensee extra 25

deren Vitalstoffen. Als Faustregel

gilt: Mindestens drei Portionen

Gemüse oder Salat sollten am

Tag auf den Tisch kommen. Allerdings

gehen die Vitamine in

der Frischkost nach und nach

verloren; zudem vertragen sie

Hitze, Sauerstoff und Wasser nicht

gut. Es empfiehlt sich daher, Karotte

und Co. kühl und dunkel zu

lagern und möglichst schnell zu

verbrauchen.

Bei welchen Personengruppen

ist die Gefahr eines Nährstoffmangels

besonders groß?

Und wann kann eine Einnahme

zusätzlicher Vitamine und Spurenelemente

erforderlich sein?

Bei Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel

ist die Sache völlig

klar: Sie sollten unbedingt Folsäure

einnehmen – diese senkt

das Risiko, dass das Baby mit

Spina bifida, dem sogenannten

offenen Rücken, zur Welt kommt.

Am besten ist, bereits ab Kinderwunsch

ein Zusatzpräparat

einzunehmen. Auch ältere Menschen

sollten auf die Vitaminversorgung

achten. Vitamin D

zum Beispiel, das für gesunde

Knochen wichtig ist, kann der

Körper zwar selbst herstellen –

aber nur unter Einfluss von Sonnenlicht.

Wer nicht mehr so fit ist

und sich selten im Freien aufhält,

bildet daher möglicherweise zu

wenig Vitamin D. Zudem verspüren

über 65-Jährige oft weniger

Appetit als junge Menschen.

Weniger Nahrung birgt aber die

Gefahr, dass wichtige Nährstoffe

wie Proteine, Mineralstoffe und

Vitamine nicht mehr in genügender

Menge aufgenommen

werden, obwohl Senioren diese

in gleicher Menge benötigen

wie Jüngere. Auch wer viel Sport

treibt, braucht mehr Vitamine –

vor allem bei den Vitaminen B1,

B2 und B6 steigt der Bedarf. Allerdings

können Sportler auch

mehr essen und so Mängel vermeiden

– Fisch, Milchprodukte

oder Weizenkeime liefern auf

natürlichem Weg genug B-Vitamine.

Prinzipiell ist es nicht ratsam,

nur auf Verdacht Tabletten

zu schlucken. Wer unsicher ist,

sollte vom Arzt anhand seiner

Blutwerte prüfen lassen, ob er

tatsächlich an einem Mangel leidet.

Wenn ja, kann der Mediziner

den Patienten beraten, ob er mit

der Ernährung Abhilfe schaffen

kann – oder ob die Einnahme

eines Ergänzungsprodukts sinnvoll

ist.

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26

Nikolassee & Schlachtensee extra

Wattestäbchen, Nasenspray und Co.

Gefährlich oder nützlicher Helfer?


Ohren und Nase erfüllen

wichtige Sinnesfunktionen.

Doch im Alltag

missachten wir oft, wie sensibel

diese Organe auf äußere Einflüsse

reagieren, und setzen sie unnötigen

Risiken aus. „Beispielsweise

beeinflussen übermäßiges

Ohrensäubern, laute Musik oder

ständiger Gebrauch von Nasenspray

natürliche Regulationsmechanismen“,

betont HNO-Ärztin

Dr. Andrea-Mareen Behr.

Wattestäbchen

schädigen natürlichen

Schutzschild

Ohrenschmalz empfinden viele

Menschen als unerwünschten

Schmutz und entfernen ihn so

gründlich wie möglich. Dabei

schützt er die Haut, erhält deren

Säureschutzmantel und

transportiert Staub und Hautschuppen

aus dem Ohr heraus.

„Ohrenschmalz wird lediglich im

vorderen Drittel des Gehörgangs

abgesondert und von den dort

befindlichen Härchen nach draußen

befördert“, weiß Dr. Behr.

„Wattestäbchen schieben den

Schmalz oft nur weiter ins Ohr hinein

und verfestigen ihn, sodass

er nicht mehr von allein nach

draußen gelangt.“ Zudem geht

die natürliche Schutzschicht

der Haut verloren. Aus diesem

Grund rät die HNO-Ärztin auch

strikt von Seifen oder Shampoo

im Ohr ab. Sichtbare Überschüsse

am Ohr besser vorsichtig mit

einem Kosmetiktuch entfernen.

Nasenspray in

Maßen verwenden

Nasensprays lassen sich in zwei

Kategorien unterscheiden:

Zum einen pflegen Sprays mit

Meersalz oder Ölen die Nasenschleimhaut.

Sie befeuchten

etwa bei trockener Luft durch

Heizung oder Klimaanlagen die

Foto: Daniela Stärk / Fotolia

Nase und halten ihre Selbstreinigungsfunktion

aufrecht. Bei

Bedarf dürfen diese Mittel ruhig

regelmäßig angewendet werden.

Ebenso wie Nasensalben

oder -duschen. Anders sieht es

bei abschwellenden Sprays und

Tropfen aus, die bei Erkältungen

helfen, wieder frei durchzuatmen.

Denn eine dauerhafte

Anwendung bringt die natürlichen

An- und Abschwellmechanismen

durcheinander. Dr. Behr

erklärt: „Nasenmuscheln haben

einen Tagesrhythmus, in dem ein

paar Stunden die eine, dann die

andere Seite dicker ist. Nasenspray

lässt jedoch beide Seiten

abschwellen, die danach umso

mehr aufquellen. Ein Teufelskreis

entsteht: Betroffene müssen

nach einiger Zeit dauerhaft abschwellende

Wirkstoffe nutzen,

um wieder normal Luft zu bekommen.“

Daher ihr Rat: Entsprechende

Arzneimittel nicht länger

als eine Woche verwenden.


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Cafeteria kein Problem.

Das war Ihnen bisher nicht bekannt?

Dann schauen Sie doch

in den nächsten Tagen mal vorbei!

Ab 11:30 Uhr warten fünf leckere

Wahlgerichte auf Sie, eins

davon vegetarisch. Künstliche

Aromen oder Konservierungsmittel

meiden wir. An unserer

knackigen Salatbar können Sie

sich bis weit in den Nachmittag

bedienen. Die Mittagsmenüs

werden bei Bedarf an sieben Tagen

die Woche auch direkt nach

Hause geliefert. Sie haben eine

Lebensmittelunverträglichkeit?

Sprechen Sie uns an. Auch auf

diätische Wünsche versuchen

wir nach Möglichkeit Rücksicht

zu nehmen. Übrigens: Aufgrund

unserer adventistischen Philosophie

verzichten wir prinzipiell

auf Schweinefleisch. Passend zur

Foto: Nikoner/rsplus.net

Jahreszeit lädt unser Küchenteam

regelmäßig zu Aktionswochen

ein und überrascht mit

raffiniert zubereiteten Speisen

oder regionalem Flair.

Sie planen eine Party, feiern

ein Jubiläum oder wollen Ihre

Kunden verwöhnen? Wir übernehmen

das gerne für Sie. Ob

Finger-Food, kalte Platten oder

warme Köstlichkeiten – bei uns

bleiben keine Wünsche offen. ◾

Cafeteria im

Krankenhaus Waldfriede

Argentinische Allee 40

14163 Berlin

Öffnungszeiten

Mo – Do 09:00 – 17:30 Uhr

Fr 09:00 – 17:00 Uhr

Sa-So 13:30 – 17:00 Uhr

Weitere Auskünfte und Menüpläne auf

www.waldfriede.de

Servicegesellschaft Krankenhaus

Waldfriede mbH

Leitung & Koordination: Ralf Roth

Telefon: 030. 81 810-8552


30

Nikolassee & Schlachtensee extra

Vereine und Einrichtungen in Nikolassee

SPORTVEREINE

ANGLER CLUB KLARE LANKE 1920 E. V.

Wannseebadweg 44 · 14129 Berlin

☎ 803 43 69

www.klarelanke.homepage.t-online.de

ANGLERVEREIN AM

SCHWANENWERDER E. V.

Wannseebadweg 42 · 14129 Berlin

☎ 803 20 91

BERLINER YACHT-CLUB E. V. 1867

Wannseebadweg 55 · 14129 Berlin

☎ 803 14 15

www.berlineryacht-club.de

TENNIS-CLUB GRÜN-WEISS

NIKOLASSEE 1925 E. V.

Kirchweg 24-26 · 14129 Berlin

☎ 803 54 32 · www.gw-nikolassee.de

NIKOLASSEE-TENNIS-CLUB

„DIE KÄNGURUHS“ E. V.

Spanische Allee 170 · 14129 Berlin

☎ 803 71 70

www.die-kaenguruhs.org

SEGLERVEREIN

SCHWANENWERDER E. V.

Inselstraße 20-22 · 14129 Berlin

☎ 804 96 418 · www.svs-ev.de

SEGLERVEREINIGUNG 1903

BERLIN E. V.

Wannseebadweg 40 · 14129 Berlin

☎ 803 55 64 · www.sv03.de

WASSERSPORTGEMEINSCHAFT

AM GROSSEN FENSTER E. V.

Am Großen Fenster 1 · 14129 Berlin

☎ 803 71 37 · www.wag-berlin.de

WIND SURFING VEREIN BERLIN E. V.

Wannseebadweg 46 · 14129 Berlin

☎ 033203-77 16 18 · www.wsev.de

WSW WASSERSPORTGEMEINSCHAFT

WANNSEEHAFEN E. V..

Badeweg 1 · 14129 Berlin

☎ 803 47 43 · www.wsw-berlin.de

SCHULEN

CAROLINE-VON-HEYDEBRAND-HEIM

UND –SCHULE E. V.

Klopstockstr. 36/42 · 14129 Berlin

☎ 801 60 03

www.heydebrand.waldorf.net

Heilpädagogisches Institut

Erziehung von Klasse 1 – 6 auf der Grundlage

der Waldorfpädagogik in kleinen

Gruppen.

DREILINDEN-GRUNDSCHULE

Dreilindenstr. 65 · 14109 Berlin

☎ 803 80 09

www.dreilinden-grundschule.de

DREILINDEN-GYMNASIUM

Dreilindenstr. 49 · 14109 Berlin

☎ 803 80 09

www.dreilinden-gymnasium.de

JOHANNES-TEWS-GRUNDSCHULE

Wasgenstr. 50 · 14129 Berlin

☎ 803 20 72

www.johannes-tews-grundschule.de

WERNER-VON-SIEMENS-GYMNASIUM

Beskidenstr. 3 · 14129 Berlin

☎ 803 90 66 · www.wvs.be.schule.de

KITAS

EKT – SCHLACHTENSEE E. V.

Wasgenstr. 75 · 14129 Berlin

☎ 803 94 44 · www.ektschlachtensee.de

Eltern-Initiativkindergarten im Studentendorf

Schlachtensee

ELTERN-INITIATIV-KINDERTAGESSTÄTTE

„ZWÖLF KNIRPSE“ E. V.

Lissabonallee 6 · 14129 Berlin

☎ 802 60 20 · www.12knirpse.de

EVANG. KINDERGARTEN NIKOLASSEE

Pfeddersheimer Weg 69 · 14129 Berlin

☎ 80 19 76 40

KATH. KITA ZU DEN HEILIGEN

ZWÖLF APOSTELN

Tewsstr. 16 · 14129 Berlin

☎ 801 36 33

www.hl-12-apostel.de/Kita.htm

KITA „KAISERSTUHL“

Kaiserstuhlstr. 25 · 14129 Berlin

☎ 803 28 67 · www.mittelhof.org

KITA KASIMIR

Wasgensteig 5 · 14129 Berlin

☎ 803 4146

KITA VON-DER-TRENCK-STRASSE

Von-der-Trenck-Str. 4 · 14129 Berlin

☎ 80 40 20 03 · www.tandembqg.de

LUCKY KIDS

Von-Luck-Str. 24 · 14129 Berlin

☎ 79 01 83 31 · www.jfkfc.org

KIRCHEN

JOHANNISCHE KIRCHE

Teutonenstr. 14 · 14129 Berlin

☎ 80 40 26 52

www.johannische-kirche.org

Offene christliche Kirche in der jeder

willkommen ist.

EVANG. KIRCHENGEMEINDE

NIKOLASSEE

Kirchweg 6 · 14129 Berlin

☎ 80 19 76 30

www.gemeinde-nikolassee.de

EVANG. KIRCHENGEMEINDE

SCHLACHTENSEE

Matterhornstr. 37/39 · 14129 Berlin

☎ 80 90 22 50

www.gemeinde-schlachtensee.de

KATH. GEMEINDE

ZU DEN HL. ZWÖLF APOSTELN

Tewsstr. 20 · 14129 Berlin

☎ 805 86 29 70 · www.hl-12-apostel.de

Im Stil der märkischen Dorfkirchen erbaute

katholische Kirche.

SONSTIGES

HISTORISCHE KOMMISSION

ZU BERLIN E. V.

Kirchweg 33 · 14129 Berlin

☎ 80 40 26 86 · www.hiko-berlin.de

KINDER-, JUGEND- UND

GÄSTEHAUS AM WANNSEE

PRAKTISCHE PÄDAGOGIK E. V.

Badeweg 7 · 14129 Berlin

☎ 803 55 03

www.haus-am-wannsee.de

Wir schätzen Ihre Immobilie

– geben Sie Ihr Objekt

in gute Hände!

Tel. 030-22 32 09 94

Gerkrathstr. 13 · 14129 Berlin-Nikolassee ·

www.wissner-fischer-immobilien.de

-Mitglied


Nikolassee & Schlachtensee extra 31

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